Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Montagsdemo: Popp und Elsässer sprechen 21.4. in Berlin

AbschlussrundeMitAllenFür den Frieden: Montag, 21. April, 18 Uhr, Potsdamer Platz, Berlin.
Nie war es so wichtig, für den Frieden aufzustehen. Und nie war es so wichtig, für die Meinungsfreiheit aufzustehen. Angesichts der ungeheuerlichen Verleumdungen gegen die Friedensbewegung durch die Monopolmedien kommt der Montagsdemonstration an Ostern besondere Bedeutung zu. Deswegen hat der Hauptredner des Events, Andreas Popp von der Wissensmanufaktur, mich eingeladen, ebenfalls um 18 Uhr auf dem Potsdamer Platz zu sprechen, wofür ich mich herzlich bedanke.Lars Mährholz und Ken Jebsen haben mit den Montagsdemos eine tolle Sache gestartet. Nun ist Einigkeit das Gebot der Stunde. Wir sind unterschiedlich, wir sind viele, wir sind Individualisten – aber uns alle eint der Wille zum Frieden. Zeigen wir den Kriegstreibern und Verleumdern, dass wir zu Recht die alte Losung aufgegriffen haben: Wir sind das Volk!

Nächste Montagsdemonstration, 21. April, 18 Uhr, Potsdamer Platz, Berlin.

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101 Responses

  1. Auster sagt:

    Jetzt bin ich aber beruhigt!🙂

  2. slavcek wolf sagt:

    Join you

  3. ki11erbee sagt:

    Es kommt nicht darauf an, „das Volk“ zu sein, sondern seine Interessen mit Nachdruck zu verteidigen.

    „Ein Volk“, das man mit Verboten der Obrigkeit oder ein paar Meter rot-weißem Absperrband auseinandertreiben kann, ist kein Volk, sondern eine Herde.

    Die echten Montagsdemos hatten eine extrem günstige Konstellation:

    Das US-Imperium wollte weiter nach Osten vordringen und die sozialistischen Staaten (z.B. Rumänien) „demokratisieren“, sprich ausbeuten.

    Zugleich befand sich die UdSSR auf dem absteigenden Ast und hatte auch nicht mehr den Willen, ihr eigenes Imperium mit Gewalt zu verteidigen.

    Die jetzigen Demos sind genau invers.

    Die USA befinden sich auf dem Höhepunkt ihrer Macht und unsere Kritik richtet sich gegen sie.
    Zugleich ist der Faschismus und die Willkürdiktatur in der BRD absolut fest installiert; Justiz, Polizei, Militär, Medien und Politik arbeiten reibungslos und perfekt.

    Die Demos werden nach dem üblichen Schema sabotiert:

    Mediale Hetzkampagne und falls eine kritische Masse überschritten wird, werden die Geheimdienste über Infiltration „Agent provocateurs“ einschleusen, die Straftaten begehen und so dem Staat einen Vorwand liefern, die Köpfe der Bewegung einzusperren und nötigenfalls auch als abschreckendes Beispiel zu ermorden.

    Klassisch: der Selbstmord in der Gefängniszelle

    Es ist so vorhersehbar und dennoch gibt es keinen anderen Weg. Ob die Bewegung erfolgreich ist, hängt davon ab, ob die Menschen auch dann weiter auf die Straße gehen,
    OBWOHL die Demos vom Regime verboten werden.

    Ob sie auch dann weiterhin ihre Meinung sagen,
    OBWOHL man sie als „Neonazis“ tituliert.

    In meinem ganzen Leben habe ich noch keinen Deutschen erlebt, der tatsächlich mal echten Widerstand geleistet hat, OBWOHL er etwas riskieren müsste.

    Ich traue Merkel übrigens zu, im absoluten Notfall ein schlimmeres Massaker als am „Platz des himmlischen Friedens“ anzurichten, obwohl sie natürlich vorher mit Snipern „Maidan Style“ arbeiten wird.

    Viel Erfolg bei den Demos, vielleicht komme ich auch mal vorbei.

    PS:
    Wenn ich reden will, rede ich.
    Wenn ich eine Fahne dabei haben will, habe ich sie dabei.

    Dazu brauche ich keine Erlaubnisse von irgendwelchen Hanswürsten.

  4. Haltet_den_Dieb sagt:

    @ki11erbee schrieb:
    In meinem ganzen Leben habe ich noch keinen Deutschen erlebt, der tatsächlich mal echten Widerstand geleistet hat, OBWOHL er etwas riskieren müsste.
    —————————————————————————–

    @ki11erbee,
    ich drücke mich mal ganz diplomatisch aus:
    Kann es sein, dass Sie erst vor ein paar Jahren erwacht sind ?

    Das würde erklären, weshalb Sie keinen Deutschen erlebt haben, der echten Widerstand geleistet hat.

    Sie scheinen auch neu auf diesem Blog zu sein, sonst hätten Sie meine Beiträge über Edgar Ludovici, den Parteigründer der IPD (Interim Partei Deutschland) gelesen.

    Die IPD war eine basisdemokratische Partei, welche die Sklaven der BRD über die Rechtslage in der BRD aufklärte und eine Abstimmung über eine Verfassung forderte.

    Das passte dem BRD-Regime nicht, Sie haben ja auf Ihrem Blog die Wahrheit über die BRD erkannt, deshalb brauche ich nicht näher darauf einzugehen.

    Auf Edgar wurden 6 Mordanschläge verübt. Von wem ?
    Raten Sie mal.
    Richtig: Vom Verfassungsschutz oder anderen Schlapphüten, die bekanntlich in der BRD freie Hand gegenüber den Sklaven haben.

    Die IPD wurde unterwandert, der zweite Vorsitzende, der wie ein Löwe an der Seite von Edgar gekämpft hatte, wurde in Bayern ohne Grund verhaftet und als er wieder freigelassen worden war, bekämpfte er Edgar und zerstörte die Partei.
    Der Verfassungsschutz hatte ihn „umgedreht“.

    Die Partei IPD schulte Rechtsbeistände und wir hatten vor den Willkür-Richtern (Sie wissen, dass es in der BRD keine gesetzlichen Richter gibt) Erfolg, diese wussten sich nicht mehr zu helfen und stellten die meisten Verfahren ein, wenn ein Rechtsbeistand der IPD einen Beklagten verteidigte.

    Da die IPD täglich neue Mitglieder gewann und bei den Wahlen antreten wollte, wurde sie nicht nur von den Schlapphüten, sondern auch von den Systemmedien bekämpft.
    Auch die Antifa war zur Stelle und warf Molotow-Cocktails auf das Grundstück der Geschäftsstelle der IPD.
    In den Zeitungen wurde gehetzt, was das Zeug hielt.

    Die Antifa schlich sich als Zuhörer in Vorträge von Edgar ein und verteilte NPD-Hetzblätter. Danach schrie ein Rechtsanwalt, der bei den Antifanten mitmachte, „die IPD ist eine Nazi-Partei“ und rief die Polizei, welche die Versammlung gewaltsam auflöste.

    Am nächsten Tag stand in den lokalen Zeitungen, dass die IPD Nazi-Hetz-Blätter verteilt hätte und am Rednerpult das Hitlerkreuz befestigt gewesen sei.
    Was macht man gegen solche Lügen ?
    Viel kann man nicht machen, im Prinzip gar nichts.
    Doch Edgar stellte Strafanzeigen und Strafanträge gegen die Polizisten, welche rechtswidrig die Veranstaltung auflösten, gegen die Antifa-Verbrecher, gegen die BRD-Hetz-Medien, welche Rufmord betrieben.
    Der Erfolg dieser ganzen Anzeigen und Strafanträge ?
    Klar, alle eingestellt von den Staatsanwälten.
    Die BRD hält zusammen, wenn es gegen die Wahrheit und gegen von ihr begangenen Straftaten geht.

    Die IPD ging auch erfolgreich gegen die Finanzämter vor, welche bekanntlich keine gesetzliche Legitimation zur Eintreibung von Steuern haben, was die Systemmitarbeiter aber überhaupt nicht stört.
    Wir haben da haarsträubende Dinge bei den Finanzgerichten erlebt. Da gingen ganze Aktenordner beim Transport von einem Zimmer zum danebenliegenden Zimmer „verloren“.
    Vermutlich waren auf der Türschwelle Apparate eingebaut, welche Aktenordner mit für die BRD gefährlichen Sachverhalten erkannten und sie ins Nichts verschwinden liessen.

    Solche Vorgänge sind in der BRD normal, wenn jemand ernsthaft gegen das Unrecht dieses Besatzer-Regimes vorgeht.

    Die IPD ist längst zerschlagen, Edgar ist tot und viele seiner Mitstreiter sind durch die BRD wirtschaftlich ruiniert worden.

    Das war jetzt nur ein Beispiel, an dem Sie erkennen können, dass Sie sich wohl nicht gut auskennen in der Sache, sonst könnten Sie nicht behaupten, Sie würden keinen einzigen Deutschen kennen, der sich ernsthaft gegen die Willkür des Besatzer-Regimes wehren würde.

    Ich kenne persönlich mindestens 10 solcher Widerständler.
    Denen wurde durch die BRD nicht nur ihre wirtschaftliche Existenz ruiniert, einige davon wurden eingesperrt, ohne Grund, aber wie man Haftgründe fabriziert, kann jeder bei Gustl Mollath lernen, der hatte auch nichts verbrochen und kam trotzdem jahrelang in die geschlossene Psychiatrie.

    Die BRD lässt grüssen.
    Es sitzen viele Menschen in dieser Sekunde in Haft, Rechtsanwälte, welche es wagten, gegen das Unrecht und die Willkür in der Justiz vorzugehen und viele andere.

    Oder schauen Sie mal auf dem Webseiten von Hans Scharpf nach. Das ist ein Rechtsanwalt in Frankfurt, der sich mit dem BRD-Regime (hauptsächlich mit dem Finanzamt und den Banken) anlegt und dabei sehr viel Mut beweist.
    http://geldhahn-zu.de/schuldenturm/schuldnerforum-1

    Hans Scharpf wagt es sogar, das kriminelle Schuldgeldsystem in Frage zu stellen, mit dem die Oberverbrecher dieser Welt die Menschen ausbeuten.

    Also, bitte entschuldigen Sie sich, Herr ki11erbee, bei diesen Opfern der BRD und hören Sie auf, alle Menschen über einen Kamm zu scheren. Damit untergraben Sie Ihre Glaubwürdigkeit mehr als Sie vermuten.

  5. Philipp Overbeck sagt:

    Hallo Herr Elsässer,

    ich kann die Compact Seite aktuell nicht öffnen. Ich hoffe das kein Angriff dahinter steckt!
    Ich hoffe Sie sind da bereits am Ball!

  6. Thomas sagt:

    Wenn die Menschen begreifen würden was sie „wirklich“ sind so bräuchten sie keine Angst vor komme was wolle haben. Wo Schmerz hier nur ein temporärer Zustand ist, so ist die Umarmung jenseits nicht ein Ausblick auf Trost und Hoffnung sondern ganz im Gegenteil die Erleuchtung was uns Vorenthalten wurde. So wie die Zeit nicht linear ist und unser Geist kein Fixpunkt im Körper, so unsinnig der Gedanke es gäbe eine Zukunft. Was ist das war und das was war ist Baustein der Gegenwart.

    ein einfaches Spiel der Angst dessen grundlegender Gedanke
    die Zukunft hätte eine Berechtigung. Die Erfindung von Himmel und Hölle sind wohl die erste Ursache wo dem Menschen eingeredet wurde es existiere nur ein Schwarz oder Weiß. Da ist der Mythos des Fährmann doch eher zutreffend oder sogar Frau Holle (Hel) nicht als Richter; sondern ein Begleiter auf dessen Begegnung man nicht mit Furcht sondern Achtung reagieren sollte. Wenn der Blackout kommt trennt sich die Spreu vom Weizen und wer kann schon behaupten er kenne das Gefängnis welches er sich selber erschafft. Nimmt man einmal an das der Geist ein gnadenloses Instrument der Wahrheit oder der Lüge ist an wo am Ende das Ernte-Dankfest beginnt und es erst richtig bunt wird!
    Ist nun die Zeit eine nicht lineare Illusion so liegt es an jedem selbst welches Spiegelbild er für sich selbst weitervererbt.

    Ich meine damit das es egal ist was ein Seelenlos geglaubter Funktionär meint uns in zukunft aufzuerlegen. Sein kommendes Diktat wird er ohnehin uns aufdrängeln ob nun sanft oder durch Gewalt spielt ja nur eine Rolle für ihn selbst. Ein Frosch im Brunnen kennt ja auch nur diese eine kleine Welt und hält sie für „alternativlos“ und im Sandkasten zuspielen hat ja auch einen Vorteil…

    Wir sind nicht weiter als die Menschen aus der Antike, wir sind so rückfällig geworden das die Herren da oben ein Mix aus Römischem Reich und schwulen Grichenepos vollziehen und an oberster Stelle haben Sie ihr goldenes Kalb errichtet dessen Hintern sie besser kennen als den Ruf eines Wolfes oder den Anblick eines Schmetterling;)

    Ich persönlich halte 99% der Politiker und Verkauften für keine Menschen, sondern für epische Jäger und Sammler; dessen Aufgabe eigentlich darin bestand sich zu entwickeln und nicht hinter die Primaten zurückzufallen! Mensch sein heißt sich zu einem Menschen hin zuentwickeln, nicht sich auf seine Hülle zuverlassen! Mensch sein ist ein Weg und Wahrheit sein bester Freund;)

    Keine Gnade für die Lüge!

  7. ki11erbee sagt:

    @halten den Dieb

    Vielen Dank für Ihre Insider-Informationen!

    Ändert aber nichts an meiner Aussage.

    Ich habe nicht geschrieben, daß es in der BRD keine echten Widerständler geben würde. (Z.B. auch Inge Hannemann)

    Ich habe geschrieben, daß ich noch keinen erlebt habe.

    Der Fehler beim deutschen Widerstand liegt darin, daß er noch von einem rechtsstaatlichen System ausgeht und daher glaubt, dieses mit Gesetzen bekämpfen zu können, an die sich der Rechtsstaat halten müsse.

    Die BRD ist kein Rechtsstaat. Die BRD ist eine pure Willkürdiktatur, für mich am ehesten mit einer modernen Form des Feudalismus zu vergleichen.

    Von daher bringt es einem nichts, wenn man die Gesetze auf seiner Seite hat, sondern man muss die Macht auf seiner Seite haben!

    Im Klartext: Wenn sie 40.000 Anhäger in ihrer Stadt haben, die zur Not wochenlang streiken und auch bereit sind, füreinander ins Gefängnis zu gehen, dann kann man etwas reißen.

    Wenn sie lediglich 3 Mann sind, von denen 2 Feiglinge sind, die sie bei den ersten Schwierigkeiten verlassen, brauchen Sie das Wort „Widerstand“ gar nicht erst in den Mund zu nehmen.

    Der deutsche Widerstand, den ich erlebe, sieht so aus:

    „Ähem, wir wollten fragen, ob Sie eventuell, also wenn Sie nichts dagegen haben, vielleicht doch noch mal darüber nachdenken könnten, ob nicht vielleicht…“

    „WAS?!“

    „Oh, schon OK. Wir gehen dann mal wieder. Bitte entschuldigen Sie die Störung.“

  8. Carl Sand sagt:

    „Killerbee“ oder „ki11erbee“ ist ein Antideutscher.

    Dies kann jeder sehen, der sich seinen „blog“ ansieht, wozu ich ausdrücklich auffordere.

  9. Butterkeks sagt:

    @Haltet_den_Dieb

    Fazit: Da die „Herrschaften“ auf der Montagsdemo NOCH reden DÜRFEN, lässt vermuten, dass sie zum System gehören?!

    Allerdings ist @killerbee Recht zu geben, in dem Moment, indem die kritische Masse erreicht ist, werden Provokateure eingesetzt werden.

    Das BRvD-Regime lässt sich nicht ans Bein pinkeln:

  10. tonne45 sagt:

    Im Wahlkreis von David Mc Allister (CDU) staunten die
    Otterndorfer Bürger nicht schlecht, als sie in ihren Briefkästen
    eine Postwurfsendung „Alle Haushalte!“ vorfanden, die
    einen Brief enthielt, den einer von den 6 Direktkandidaten kurz
    vor der Landtagswahl 1994 in Niedersachsen vom Geschäftsleiter der Niederelbe-Zeitung erhielt:

    ———————————————————————————–

    N i e d e r e l b e – Z e i t u n g
    CUXHAVENER ALLGEMEINE
    21762 Otterndorf, 9.3.1994

    Herrn
    Studienrat …
    ……………………
    ………..
    21762 Otterndorf ALLE HAUSHALTE!

    Betr.: Anzeigen Ihrer Partei in unserer Zeitung

    Sehr geehrter Herr ….,
    wir müssen Ihnen leider mitteilen, daß
    wir weitere Anzeigen Ihrer Partei nicht
    mehr mitnehmen.

    Ernstzunehmende Hinweise auf Anschläge,
    die unser Haus und unsere Mitarbeiter
    betreffen, sind der Grund. Dafür, daß
    Menschen nicht gefährdet werden, dafür
    haben Sie sicher auch Verständnis.

    In der Anlage reichen wir Ihnen den
    heute eingegangenen Anzeigen-Auftrag
    wieder zurück.

    Hochachtungsvoll
    -Geschäftsführung-
    (H. Huster)

    —————————————————————————————–

    Der Compact-Redaktion liegt seit gestern diese Postwurfsendung
    per Fax vor.

    Für den so behandelten Direktkandidaten war das das
    „Erlebnis der 3. Art“, was ihn veranlaßte seit Ende 1994
    parteilos zu sein. (Homepage der Zeitung: http://www.nez.de)

    Das war ein Tatsachenbericht zum Thema „Terror“ bzw.
    „Übermacht der Medien“

    Frohe Ostern!!!

  11. AfD Sternzeichen sagt:

    Tolle Sache das Sie endlich reden dürfen. Ich hab noch einigen Bescheid gesagt und hoffe wir werden viele dort sein. Es lebe die Freiheit.
    Mit besten Grüßen

  12. Plebiszit sagt:

    Compact Thema Kindererziehung: Als Konrad Adam noch schreiben durfte 12.12.05. http://www.welt.de/print-welt/article183680/Gesinnungsschnueffelei.html

    Heute wird nur noch über seine Person geschrieben/gehetzt.
    Warum ?
    Ein Dissident des Mainstream weil in der AfD
    http://www.welt.de/themen/konrad-adam/
    _____________________________________
    JE:
    „Wir sind unterschiedlich, wir sind viele, wir sind Individualisten“

    Vor allem seid ihr Idealisten und keine Ideologen wie die Rotfront-NWO Allianz der Pseudolinken und Presstituten.
    Glückauf am Ostermontag
    atento

  13. manfred6662013 sagt:

    Hallo Herr Elsässer!
    Da bin ich aber Baff was Sie auf die Beine stellen.

    Spende kann ich z.Zt. leider nicht leisten!
    mfg

    manfred

  14. Prometheus sagt:

    Mächtig was los am Karfreitag. Frau Ditfurth ist sozusagen konsterniert, dass die NRhZ in der Person von Frau Hecht-Galinski sich auf die Seite von Herrn Jebsen schlägt und sie ans Kreuz nagelt. Da wird wie ein kleines Kind reagiert und hysterisch mit den Füssen auf den Boden getrampelt:
    ————————————-

    „NRhZ auf der Seite der Neuen Rechten
    Offene Nachricht an die NRhZ (Neue Rheinische Zeitung)

    Ich schrieb heute an dieses Medium: „Ihr habt Euch mit der unerlaubten Weitergabe von meinen Texten an Ken Jebsen und mit dem heutigen Artikel von Evelyn Hecht-Galinski (NRhZ-Ausgabe vom 18.4.2014) auf die Seite Ken Jebsens und der Neuen Rechten gestellt. Ihr ergreift Partei ohne wenigstens den Versuch zu machen, in der Sache zu recherchieren! Der Antisemitismus dieser Neuen Rechten um Ken Jebsen, Jürgen Elsässer und Lars Mährholz und der Leute, die hinter ihnen stehen interessiert Euch noch nicht einmal.

    Ich beende meine Zusammenarbeit mit Euch und verbiete Euch ausdrücklich jedweden Abdruck bzw. digitale Veröffentlichung und jegliche Weitergabe meiner Texte an wen auch immer.“

    Frankfurt/Main, den 18.4.2014
    Jutta Ditfurth“

    https://de-de.facebook.com/Jutta.Ditfurth

    —————————————————–

    Ist Frau Ditfurth nicht bekannt gewesen, dass Herr Jebsen inzwischen einen sehr guten Draht zu Frau Hecht-Galinski hat?
    Es ist irgendwie belustigend, dass sich jetzt Menschen gegenseitig die „Köpfe einschlagen“, die wahrscheinlich vor noch nicht all zu langer Zeit ideologisch gemeinsam den imperialistischen Feind bekämpft haben. Mal schauen, wann sich die Herren Broder und Friedman in diese Debatte einschalten…

    Herr Elsässer spricht also in Berlin. Das ist ja dann eine illustre Runde dort. Mal schauen wie die „Gegenseite“ reagiert. Der „Kampfgeist“ der sogenannten „Antifa“ ist durch die letzten Wochen sicherlich erwacht. Hoffentlich ist die Veranstaltung gut darauf vorbereitet. Ich wünsche gutes Gelingen und einen friedlichen Ablauf!

  15. Mari sagt:

    Wir dürfen nicht vergessen wer es ist der lügt und den 3. Weltkrieg will um die neue SklavenNWO ganz durchzusetzen?ö

    Niemand will, dass Menschen gewaltsam sterben und Unrecht erleiden.

    Es ist doch markant, anstatt sich einzureihen und für Frieden zu arbeiten, verbreitet Jutta Ditfurt Hass. Dieser Hass ist gefährlich, denn es ist klar Banksterdiebe, NGO Grez/Blackwater, NATO, eingebettete Wichserpressevertretern, diese sollen geschützt werden. Der Mensch der Frieden will, und er mag Deutscher sein, der darf gehasst und getötet letztlich werden. Das ist alles Irrsinn. Frieden ist antisemitisch obwohl das eine leere Worthülse ist, denn das Wort – wer hat es denn erfunden? Auch bestimmte Juden sind doch nur Menschen. Mann darf nicht alle über einen Kamm scheren.

    Letztlich kommt Jutte Ditfurth als geistig umnachtet rüber. Sie schützt das Establichment – eine Elite die die Erde mit Ausbeutung und Krieg überzieht und kein Mitgefühl kennt. Sie representiert den Geist der materialistischen Umerziehung wie es primitiver nicht sein könnte? Es sieht schlecht aus mit solchen massenmörderisch veranlagten Kriegstreibern und wie diese Keil und Unheilbringern um Deutschland und Europa bringen ist beängstigend. Sie ist eine Verräterin an allem was gut und richtig ist im Moment, denn sie verrät des Menschen Wünsch nach FRIEDEN. Schade. Jutta Ditfurtz steht für die Verhöhnung der Menschheit.

    Auf ihrer Fratzenbuchseite war nichts mit Hunderttausenden von Menschen die sich ihrer scharfen Analyse anschlossen. Es sieht weit trüber dort aus. Armes Frauchen – hat sie einen Augenschaden? Sie guckt so komisch in die Wäsche. Vielleicht ist sie ein verkappter Hitler? Sie redeten ja ähnlich über Kapitalisten, fand Oliver Janich raus. Das ist ja lustig. Jeder kann zum Nazi, Faschisten, und neuem Hitler werden. I’m Grunde ist das alles saublöd denn wir unterstellen Friedensliebhabern schlechte Absichten und stempeln sie ab als Antisemiten – den neuen Teufeln die man auch morden darf – Na Danke. Wer will denn wirklich Krieg? Wahrheit aber: es wäre zu schön um wahr zu sein, darum geht es ja auch. Die Menschen sind es leid Lügen zu sehen und zu Leben.

  16. Eveline sagt:

    @Haltet den Dieb

    Es geht auch ganz umspektakulär, indem Mann Frau aussteigen aus der Bevormundung und versuchen gegen den Strom zu schwimmen.
    Auf eigener Rechnung und ohne Netz und doppelten Boden.

    Und somit natürlich Löcher im „Spinnennetz“ (Bewusstseinsfeld) reißen.
    Wahrheit steht ohnehin alleine, nur die Lüge benötigt zusätzlich Energie.

    @ Jürgen , ich freue mich für Sie und bin gespannt auf ihre Rede. Grüße auch an Andreas Popp.

    Im Heft 05 gefällt mir persönlich der letzte Artikel sehr, zumal ich mich damit schon seit Wochen beschäftige.
    Chlordioxid. Malaria und mehr.

    Ich wünsche uns ein schönes Osterfest

  17. Mut zur Wahrheit! Gemeinsam sind wir stark! Danke auch an Lars Mehrholz,der sich offenbar eines Besseren besonnen hat! Solidaritaet hilft Siegen!

  18. Peter sagt:

    Wäre toll, wenn es zu dieser Veranstaltung auch einen
    (professionellen) Video-Mitschnitt gäbe.
    Leider finden die guten Events immer nur in Berlin statt,
    für mich (als Münchner) zu weit weg.
    Ich bin halt auch nur ein Sofa-Revoluzzer.

    Ich stimme Elsässer aber ausdrücklich zu, dass Einigkeit
    das Gebot der Stunde ist und man Bedenken gegenüber
    einzelnen Personen (Lars Mährholz) zurückstellen sollte.
    Die grobe Richtung muss stimmen und das ist mit
    Elsässer und Popp auf jeden Fall gewährleistet.

    Bitte viele Video- Mitschnitte ins Netz stellen.

  19. Fathi sagt:

    Diese „ungeheuerlichen Verleumdungen gegen die Friedensbewegung“ zeigen auf, dass mit einer sehr starken Verbissenheit gegen den Kontrollverlust (Verlust der Deutungshoheit, Wirkmächtigkeit von Anschuldigungen) gekämpft wird. Ich denke, dass der Grund dieser rigiden, verhärmten und unnachgiebigen Haltung in einer tiefen allgemeinen Unsicherheit/ Unzufriedenheit bei Frau Ditfurth (wie auch bei anderen Journailleisten und „Aufpassern“) liegt.

    Ich habe mir gestern ein paar ihrer Auftritte in Talkshows angesehen, und mir ist diese verspannte Ernsthaftigkeit und die absolute Humorlosigkeit aufgefallen (sie lacht nicht, sie grimassiert). Die Frau ist total verkrampft, kein bisschen gelöst und steht unter Strom.
    So jemand kann auch Scharfrichterin werden (wie z. B. Hilde Benjamin).

    Es gibt einen klugen Spruch: An ihren Projektionen sollt ihr sie erkennen.

    Auch wenn es vielleicht zwischen Ihnen und dieser Schabrake sogar gewisse Ähnlichkeiten gegeben hat, so legten Sie jedenfalls diesen Selbsthass und diese geifernden, höchstens teilberechtigten Beleidigungen gegenüber dem „Eigenen“ ab.

    Vertrauen Sie auf den gesunden Menschenverstand, bleiben Sie ein Streiter für Meinungsfreiheit (und bewahren Sie sich diese vor allem selbst). Dann weitet sich diese linksideologische, muffige und zanksüchtige Enge Stück für Stück.

  20. heureka47 sagt:

    Und selbst wenn in der zivilisierten Gesellschaft ALLE Menschen auf die Straße gingen und „für Frieden“ demonstrierten, würde es dennoch keinen Frieden geben KÖNNEN – weil die große Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft nicht über die „Kraft des Friedens“ verfügt!
    Die Menschen sind ENTFREMDET von der Bewußtseins- / Seins-Ebene in der diese Kraft verfügbar ist.

    Weder Politiker noch Wissenschaftler, Religiöse oder sonstige „Führer“ in unserer Gesellschaft wissen, WIE tragfähiger Frieden hergestellt / aufrechterhalten werden kann.

    Diese ENTFREMDUNG ist hauptsächlich SELBST-Entfremdung und ist eine Krankheit, die schon seit einigen tausend Jahren in der zivilisierten Gesellschaft grassiert und von Krise zu Krise, von Katastrophe zu Katastrophe exponentiell wächst und immer schlimmere Symptome und Folgen zeigt. Die letzte große Krise / Katastrophe – spez. aus deutscher Sicht – war die Zeit 1933/1939-1945.
    Die wurde zu Recht „Kollektive PSYCHOSE“ genannt und die Ursache war und ist immer die „Kollektive (Zivilisations-)NEUROSE“.
    Das ist nicht nur eine Metapher, sondern bedeutet, daß JEDER Mensch der zivilisierten Gesellschaft von Lebensbeginn an davon belastet / beschädigt wird und zu einer kranken „Normalität“ der zivilisierten Gesellschaft sozialisiert und fehl- / irre-geleitet.

    Um den Teufelskreis der sich immer wiederholenden „Kollektive PSYCHOSE“ zu durchbrechen, muß die „Kollektive (Zivilisations-)NEUROSE“ grundlegend geheilt werden – und zwar in jedem Einzelfall. Und das ist auch möglich!

    Wenn die Menschheit NICHT erkennt, was da in ihr und mit ihr geschieht; wenn sie die Ursache nicht erkennt und nicht grundlegend heilt, wird die Serie der „Kollektiven PSYCHOSEN“ weitergehen bis zum völligen Untergang – und das kann das Aussterben der Gattung MENSCH bedeuten.

    Aber noch habe ich Hoffnung, daß der „homo sapiens“, der „vernunftbegabte Mensch“, so intelligent ist, diese kollektive Neurose zu erkennen und so vernünftig, sie grundlegend zu heilen und sein Aussterben zu verhindern.

    Abgesehen davon, daß das letzte große Untergangsszenario auch noch eine Reihe anderer Lebewesen mit in das Aussterben hineinziehen könnte.

    Das SOLLTE meiner Meinung nach nicht sein – und MUSS auch nicht sein!

    Herzlichen Gruß!

  21. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Killerbiene: „Widerstand“

    Ich könnte Ihnen auch von einigen Dutzend (oder so) Volksführern erzählen, die Widerstand geleistet haben.
    Manche haben wirklich Selbstmord begangen (zB Brüsewitz), manche sind getötet worden (zB Möllemann, Barschel),
    bzw., „In der Zelle unter ungeklärten Umständen verstorben“
    (zB Venatier) oder „auf der Flucht erschossen“ (zB Klar),
    oder sie sitzen brav im Gefängnis (zB Mahler, Fröhlich,) oder sie sind im Exil (zB Graf, Honsik) oder man hat ihnen durch jahrelange Haft und Verfolgung die Existenz ruiniert (viele Beispiele!).

    Die Frage ist, ob eine solche Strategie sinnvoll ist.

  22. me. sagt:

    „Und nie war es so wichtig, für die Meinungsfreiheit aufzustehen.“
    „Und nie war es so wichtig, für die Meinungsfreiheit aufzustehen.“
    „Und nie war es so wichtig, für die Meinungsfreiheit aufzustehen.“
    „Und nie war es so wichtig, für die Meinungsfreiheit aufzustehen.“
    „Und nie war es so wichtig, für die Meinungsfreiheit aufzustehen.“

    Würden wir nicht so elendsweit weg wohnen….

    Wir hattens grad von der Meinungsfreiheit bei uns in der WG,
    Im Zusammenhang mit der Jutta Ditfurth, die wir mal gut fanden, bei der wir aber jetzt wohl in Ungnade gefallen sind oder fallen würden.

    Auf jeden Fall, einer von uns ist Poppverfolger, ich Elsässerverfolger, und dann klapp ich den Blog auf und dann das. J.Elsässer und J.Popp auf einer Veranstaltung. Wenn das nicht passt.

  23. Paul sagt:

    Sollte du nicht eher Lars um eine Einladung bitten?😉

  24. VWL-und-Protestgruende sagt:

    Was k11erbee mit den bunten Absperrbändchen sagt
    Der Deutsche kann verdammt gut gegen die Obrigkeit kämpfen. Das hat nicht nur der Stahlarbeiterprotest Rheinhausen Ende 80, der Lohnfortzahlungsstreik Mitte der 50ger gezeigt. Selbst bei der grossen ca. 300.000 Demo gegen Sozialabbau 1996 riefen viele Menschen nach dem GENERALSTREIK. In den 20gern hatten Arbeiter in vielen Städten ruck zuck Polizei vertrieben und Kapitalisten mitsamt ihren Helfershelfern in Angst und Schrecken versetzt. Nur das Militär konnte es dann umkehren.
    Der Deutsche will aber leider auch eine SEHR, SEHR langfristige Perspektive mit hoher Erfolgsgarantie. Spontanes wie noch vor ein paar Jahren in Frankreich üblich (Managerentführungen, Bahngleise zersägen, tausende brennende Autos, mit Baseballschlägern zerstörte Arbeitsamtsräume, Arbeitersabotage in Grossbetrieben) ist ihm fremd.
    Deutsche Demos mochte ich nur wegen der politischen und persönlichen Kontakte die man dort knüpfen konnte. Aber es ist schon erstaunlich, dass wir noch nicht mal ein Zehntel an Streiks (vgl. 1990-2000) wie in anderen wohlhabenden OECD Staaten zustande brachten, gleichzeitig aber zahlose Demos wegen Tierschutz, AKWs, Fahrradwege, Fluglärm, Farbstoffe in Getränken blablabla hatten. Irgendwie wurde / wird der Protest in anderen Ländern von arbeitenden Menschen getragen und hier von hochbesoldeten Lateinlehrerehepaaren, die kein Schwein braucht.
    Was ist der Grund ?
    Bitte um historische Erklärungen ! Dann können wir eventuell auch zum Protest motivieren.

  25. Zensurnixgut sagt:

    Ich habe mir vorgenommen diese Veranstaltung zu besuchen, oder zumindest aus der Nähe zu beobachten.
    Ich erwarte von Elässer eine Rede die sich gewaschen hat!

    Auf gutes Gelingen!

  26. Anonymous sagt:

    „Lars Mährholz und Ken Jebsen haben mit den Montagsdemos eine tolle Sache gestartet. Nun ist Einigkeit das Gebot der Stunde“

    Sehr geehrter Herr Elsässer, bitte lassen Sie diesen kleinen Samen seine Eigenständigkeit. Ich schätze Sie sehr, aber bitte
    keine Vereinnahmung ihrerseits. Größe wird immer belohnt,gerade wenn man sich mal hinten anstellt.

  27. Aristoteles sagt:

    @Peter

    Empfehlung: Gehen Sie doch am 25. zur Gedenkfeier für Reinhold Elstner zur Feldherrnhalle. Der war aus anderem Holz als die von ki11erbee recht amüsant Beschriebenen:
    „Der deutsche Widerstand, den ich erlebe, sieht so aus:
    “Ähem, wir wollten fragen, ob Sie eventuell, also wenn Sie nichts dagegen haben, vielleicht doch noch mal darüber nachdenken könnten, ob nicht vielleicht…”“

    Ich will an dieser Stelle aber auch den Mut und das Engagement von Jürgen Elsässer loben, der ebenfalls Kämpferherz zeigt. Mal sehen, vielleicht ist Zeit für den Weg nach Babylon, ähhh… Brüssel, ähhh….Berlin –
    mit blauem Hemd und Friedenstaube: „Für Friedensvertrag mit Deutschland“.

    Wünsche an dieser Stelle auch allen einen Frohes Osterfest!
    Mit Jesus Christus, dem Wein- und Friedensbringer, werden Deutschland und Europa wieder auferstehen.

  28. Aufstehen! sagt:

    Da bin ich auch sehr beruhigt, denn Sie Herr Elsässer gehören genauso dazu und Ihre Gedanken sind genauso wichtig wie die anderen bisher zu Wort gekommenen. Sie sind genauso ein Privatmensch wie KJ, LM, AP etc.! Ich hoffe, dass da nicht irgendwelche Pseudogegenargumente für Ihren Auftritt wie Zeitschriftenverleger kommen…

    Wie schon mal hier kommentiert (https://juergenelsaesser.wordpress.com/2014/04/03/ken-jebsen-spricht-bei-compact-live/#more-6368) halte ich die Teamarbeit von Ihnen und Ken Jebsen und den vielen anderen wie Andreas Popp sehr wichtig! Das erzeugt Synergien…

  29. Heider sagt:

    ki11erbee,18. April 2014 um 12:19
    „In meinem ganzen Leben habe ich noch keinen Deutschen erlebt,“

    Man weiss was du meinst, aber eine pauschale Aussage entwertet das Gemeinte.

    Der deutsche Blogger Axel Möller betrieb seine Plattform Altermedia auch dann weiter, nachdem er zu 30 Monaten Haft verurteilt worden war u. kommentierte den Prozess mit bissigen Zeilen in eigener Sache. Die Möglichkeit neuer strafrechtliche Konsequenzen war ihm bewusst. Mehr als ein Jahr nach Strafantritt erhielt er unter anderem „dafür“ (seinen Prozess öffentlich als Unrecht u. lächerlich beschrieben zu haben) eine weitere Strafe von 1 Jahr Freiheitsentzug. Das war zwischen 2011 und 2013. Inzwischen ist Möller nun entlassungsfähig nach Verbüssung von „Zwei Drittel“. Er lehnt jedoch die Anhörung u. eine formale Verpflichtung (nicht erneut straffällig zu werden; sich der Bewährungsaufsicht zu unterstellen) ab und sagt, er nehme von diesem Staat keine Geschenke an, wenn damit verbunden ist „zu Kreuze zu kriechen“. M. hat Keinen umgebracht, zündete keine Bombe und raubte auch keine Bank aus – er schrieb was er für richtig hielt u. bestand auf Jedermanns Meinungsfreiheit, auch die seiner Kommentatoren (zu denen er meist quer lag) und des polit. Gegners.

    Es gibt zehntausende Möller-, Ludovici-, Fröhlichs im Land – die meisten wissen es nur noch nicht! Wir sollten sie (und uns) ermutigen und zu Resignation u. Selbstmitleid in BRD Adé sagen.

  30. Florian Hohenwarter sagt:

    @ Carl Sand

    Vielen Dank für den Hinweis auf die Seite von „Killerbiene“!!!
    Von „Antideutsch“ konnte ich nichts erkennen, jedoch einen weiteren kritischen und informativen Blog.

    Ich empfehle ebenfalls jedem sich diese Seite anzuschauen!!!
    Herzlichen Dank nochmals!!🙂

  31. Helmut sagt:

    Für den Frieden ist das wichtigste Ziel! Frieden schaffen!

    Das alte Foto irritiert. Da ist noch Prof. W. Hankel drauf….

  32. 13.Februar sagt:

    Wir sind das Volk !

    Das ist ein Spruch der DDR-Bürger, die damit sagen wollten, dass nicht diejenigen, die vorgeben, im Namen des Volkes zu handeln, Recht haben, sondern dass das Volk selbst ausspricht, was das Volk will.

    Wenn ich mir die sprechenden Teilnehmer der Veranstaltung ansehe, dann sind das alles Vertreter des westdeutschen Volkes. Die 17 Mio DDR-Bürger sind nicht vertreten, immerhin sind das soviele, wie die Einwohner von Schweden, Norwegen und Finnland zusammengenommen. Seit 25 Jahren macht- und rechtlos, in keiner Gesprächsrunde der öffentlich-rechtlichen (ARD,ZDF, PHÖNIX. 3Sat) vertreten. Kein Richter im sog. Verfassungsgericht.

    Der Einigungsvertrag, der im Artikel 143 GG fixiert wurde, ist nach 25 Jahren nicht eingehalten, ebenso wenig der 2+4-Vertrag. Deshalb hat die damals von allen erwünschte Wiedervereinigung nicht stattgefunden. Stattdessen eine Okupation und Besatzung und Kriminalisierung der DDR-Bürger.

  33. manfred6662013 sagt:

    Hallo liebe „Osterhasen“.
    Herr Elsässer,was ich da für eine Hetze gegen Sie auf dem Blog
    diesen Wesens Ditfurth las wo diese Person nur eine große
    Buchreklame veranstaltet ist schon eigenartig!

    Wahrscheinlich ist ihr das Geld ausgegangen – da wollen diese
    Personen immer mit Büchern Finanzen machen!

    Lassen Sie sich 3 ja nicht ins „Bockshorn“ blasen!!!

    mfg

    manfred

    PS: Wünsche Ihnen und Ihrem Team ein frohes Osterfest!!!

  34. Eveline sagt:

    13.Februar

    – Wir sind das Volk –

    Ja und gleich ist Zank und Streit. Mir ist das so ermüdend über.

    Vielleicht schaffen es aber diesmal die Westdeutschen, sich von ihrer Leibeigenschaft, USA – Demokratie, zu befreien.
    Hoffnung besteht – und die ist wichtig.

    Helmut

    Frieden ist nicht zu schaffen…. der ist in uns und kann nur aus uns kommen.
    Krieg muss geschafft werden, zündeln, Allianzen schaffen ….

  35. Haltet_den_Dieb sagt:

    Butterkeks sagt:
    18. April 2014 um 14:14

    @Haltet_den_Dieb

    Fazit: Da die “Herrschaften” auf der Montagsdemo NOCH reden DÜRFEN, lässt vermuten, dass sie zum System gehören?!
    ———————————————————————-

    @Butterkeks,
    das sollte wohl ein schlechter Witz sein, oder ?

    Jürgen Elsässer wird vom System bekämpft.
    Rufmord, Diffamierung, physische Gewalt durch Antifa-Kriminelle, üble Nachrede, Veranstalter werden bedroht und so weiter ….
    haben Sie das alles nicht gewusst ?

    Ken Jebsen geht es nicht besser, Sie können sicher sein, dass der Verfassungsschutz ihn beobachtet und sich überlegt, wie er weggeräumt werden kann.

    Suchen Sie mal nach den Beiträgen von Lothar Harold Schulte.
    Das ist ebenfalls ein mutiger Kämpfer für Wahrheit.
    Er wurde vom Mossad angeheuert, um idiotischen und kriminellen Neo-Nazi-Glatzköpfen den Umgang mit Waffen und Sprengstoff beizubringen.
    Der Mossad wollte diese Neonazi-Deppen dazu benutzen, Michel Friedman (damals Vorsitzender des Zentralrats der Juden) in New York bei einem seiner Besuche der dortigen sexuellen Perversen-Szene zu ermorden.

    Das wäre für Israel und die USA wie Ostern und Weihnachten zusammen gewesen, um ihren BRD-Untertanen die „Vorsicht Nazi“ und „Nie wieder Rechts“ und „Antisemiten“ Keule auf die Köpfe zu dreschen.

    Lothar hat sich geweigert, als Ersatz wurde nun die NSU erfunden. Die Massenmedien und die Politiker machen gehorsam mit, die verdummte Mehrheit der Bevölkerung glaubt ihnen sogar.

    13.Februar schrieb:
    Der Einigungsvertrag, der im Artikel 143 GG fixiert wurde, ist nach 25 Jahren nicht eingehalten, ebenso wenig der 2+4-Vertrag. Deshalb hat die damals von allen erwünschte Wiedervereinigung nicht stattgefunden. Stattdessen eine Okupation und Besatzung und Kriminalisierung der DDR-Bürger.
    ————————————————————————

    Sie haben vollkommen recht, 13.Februar.
    Die US-Vasallen in Berlin haben die mitteldeutschen Bürger verraten und verkauft.
    Die ehemalige DDR wurde zum Zweck der Plünderung „wiedervereinigt“.
    Ich kenne einige tapfere DDR-Bürger, die gegen das Unrechtsregime in Berlin gekämpft haben (nicht mit Waffen, das wird niemandem gelingen). Sie wurden ihrer wirtschaftlichen Existenz beraubt und einige von ihnen wurden ins Gefängnis gesteckt, obwohl sie nichts verbrochen hatten, als die Wahrheit über Schröder, Merkel, Kohl und die sonstigen Verbrecher zu sagen und sich zu weigern, mit diesem Unrechtsregime zu kooperieren.

  36. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Carl Sand: „Killerbiene“

    K. ist KEIN Antideutscher, er ist verzweifelt PRODEUTSCH!
    Er schimpft wie ein Rohrspatz über die Lauen und Kriecher unter den Deutschen, aber wer Ohren hat zu hören, der merkt sofort, daß er Deutschland lieben MÖCHTE!

  37. Halbwissensmanufaktur sagt:

    Die Schattenkrieger der NATO

    Zum ersten Mal berichtet ein Mitglied der geheimen BND-Partisanentruppe „Stay behind“ über seinen Auftrag im Kalten Krieg. „Dieter Gerlach“, so sein Deckname.
    Video hier (45 Min.)…

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2120546/Die-Schattenkrieger-der-NATO

    Ja, es ist nicht alles schlecht, was im ZDF so läuft.

  38. heureka47 sagt:

    Wer wahrhaft liebt, der erkennt auch den Mangel, DIE Krankheit, und setzt sich für die grundlegende Heilung ein.

  39. Heider sagt:

    Lars Mährholz, jetzt klarer verstehbar –

    April 18, 2014
    Mahnwachen-Initiator Mährholz im Gespräch mit iknews

    http://www.iknews.de/2014/04/18/mahnwachen-initiator-maehrholz-im-gespraech-mit-iknews/

  40. Heider sagt:

    Nachtrag

    Das was LM da sagt bzw. auch sonst öffentlich vertreten möchte ist vermutlich das Maximale, das zur Zeit „geht“.
    Montagsdemos – insgesamt keine schlechte Sache u. vielleicht das Beste was in den letzten Jahren entstanden ist.

    Elsässer, der das mitträgt u. auf seinem Blog für einige Meinungsfreiheit sorgt, verdient Unterstützung.
    Ich spende u. fordere Jeden auf, der noch nichts gibt, dasgleiche zu tun.

  41. juergenelsaesser sagt:

    Heider: Vielen Dank fürdie Spende!!

  42. loewe sagt:

    Die allerbeste Grundlage bzw. Roter Faden für eine Rede auf einer Montagsdemo ist Obamas Rede anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises 2009. Von Frieden ist da keine Rede.
    Die könnte man Satz für Satz auseinander nehmen und auf heute übertragen. Sogar der Einfachste würde verstehen, wofür dieser Mann und US-Politik steht und immer schon stand.

  43. Piet2 sagt:

    Hallo Herr Elsässer,
    lesen Sie mal das hier:
    http://www.voltairenet.org/article183335.html
    Vielleicht können Sie das noch in Ihre Rede einbauen, das ist ja ungeheuerlich.

  44. heureka47 sagt:

    Ehrlich gesagt, bin ich darüber nicht schockiert.
    Ich kenne die Grundlage der „Normalität“ der zivilisierten Gesellschaft seit 22 Jahren, verfüge über Lebenserfahrungen aus 66 Jahren und mich wundert überhaupt nichts mehr, sondern ich muß leider davon ausgehen, daß ALLES möglich ist; daß jede – auch noch so befremdliche / perverse – Schweinerei nicht nur denkbar, sondern auch machbar ist.

    Denn die Grundlage der („Normalität“ der) zivilisierten Gesellschaft ist die schlimmste (geistig-seelische) Krankheit, die denkbar ist. In der Soziologie ist sie seit langer Zeit bekannt – unter dem Namen „Kollektive Neurose“. Aber die allermeisten Wissenschaftler erkennen die wahre Schwere / Tragweite dieser Krankheit nicht. Deshalb bekommt die Politik auch keine entsprechenden Informationen / Expertisen für die Planung und Durchführung von grundlegend heilenden Maßnahmen bzw. für wirksame Prävention.

    Die große, große Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft kann die Wahrheit ebensowenig erkennen und sind sich der großen Gefahr, in der wir alle schweben, nicht bewußt.
    Die „Kollektive Neurose“ ist die tiefere / wahre Ursache

    – der meisten individuellen „Krankheiten“;
    – der Störungen menschlicher Beziehungen;
    – der Störungen der Kinder-Erziehung;
    – der „Globalen Krise“ / „Weltproblematik“;
    – der wiederholt ausbrechenden „Kollektiven PSYCHOSE“.

    Die letzte Kollektive PSYCHOSE (spez. aus deutscher Sicht) war 1933/1939-1945. Die nächste ist nach der Statistik jetzt „fällig“. Und die Zeichen stehen schon eine Weile auf „Sturm“.
    Die Symptome sind deutlich wahrnehmbar und ihr Wachstum ist – wie die ursächliche Krankheit im unsichtbaren Untergrund – exponentiell.
    Das Kräfte-Potenzial für den nächsten Ausbruch speist sich aus „gestauten Gefühlen“, aus erlittenen Traumata / Entbehrungen („Deprivation“), aus subjektiv empfundener Ungerechtigkeit, aus dem gesamten Spektrum negativer Denkhaltungen und Gefühle.

    Verhindert werden kann die nächste Kollektive PSYCHOSE durch die grundlegende Heilung der Kollektiven NEUROSE.
    Wer die Idee hat, Teile der Bevölkerung unter Medikamente zu setzen, könnte damit zwar auch etwas bewirken, aber es wäre keinesfalls eine wirkliche HEILUNG.
    Die beste Möglichkeit ist die WAHRE, grundlegende, und auf völlig natürliche Weise durchzuführende Heilung – durch einen Prozeß analog zu dem der Initiation / Ascension, der in gesunden Kulturen am Beginn der Pubertät durchgeführt wurde / wird.

    Ansonsten droht der zivilisierten Gesellschaft der völlige Untergang. So wie alle Hochkulturen der Geschichte (siehe Oswald Spengler) untergegangen sind.
    Bei der nun drohenden „Kollektiven PSYCHOSE“ allerdings steht die gesamte Menschheit im Risiko des Untergangs / Aussterbens.

    Wir nähern uns dem „Bifurkations-Punkt“. Dem Punkt, an dem sich entscheidet, ob das System „kippt“ und zusammenbricht oder sich zu einer neuen, höheren, Ordnung aufschwingt.

    Mal sehen, ob der „homo sapiens“ seinen Namen zu Recht trägt…

  45. schnehen sagt:

    @Piet2

    Danke für den Link. Voltaire.net ist eine Perle im Internet!

    Was die Türkei für Syrien ist, das ist Polen für die Ukraine: der Handlanger der Nato, um dort ein Nato-höriges Regime zu installieren, mit dem Unterschied, dass es in der Ukraine auch mit Hilfe der geheimen Machenschaften der polnischen Regierung (man hat die Putschisten monatelang vorher heimlich ausgebildet) gelungen ist, einen Regime Change im Sinne des Imperiums herbeizuführen, in Syrien aber dank der Standhaftigkeit Assads nicht.

    Wäre Janukowitsch ähnlich standhaft geblieben (leider knickte er schnell ein), hätte man die Ukraine wie Syrien mit einem jahrelangen ‚Guerilla‘-Krieg überzeugen wie man dies in Syrien immer noch tut.

    Interessant also die Rolle der polnischen, aber auch der litauischen Regierung.

    Polen hat damals schon als faschistisches Polen mit Nazideutschland kollaboriert, bis es schließlich selbst Opfer der Nazis wurde. Diese Nazitradition ist heute immer noch genauso vorhanden wie die in der Ukraine (Bandura-Faschisten). Die Geschichte scheint sich zu wiederholen.

    Polen ist heute die Speerspitze der Nato gegen Russland. Polen hat 50.000 US-Soldaten angefordert.

    Sieht man sich die Losungen der Ostermärsche an – nichts von alledem. Keine Solidarität mit Russland oder Syrien, keine Thematisierung des Konflikts in der Ukraine, stattdessen allgemeine, nichtssagende Parolen wie ‚Krieg löst keine Probleme‘, ‚gib Krieg keine Chance‘ oder ‚für eine friedliche Welt‘ usw. Keine Forderung nach Austritt aus der Nato, aber dafür für eine ’soziale EU‘ (als ob so etwas möglich wäre).

    Die Blindheit, mit der die Veranstalter dieser ‚Märsche‘ geschlagen sind, die Verweigerung der Solidarität für Russland, ihre grenzenlose Naivität und Realitätsblindheit, bringen mich in Rage.

  46. Piet2 sagt:

    Scheinbar wird Voltairenet.org professionell gestört. Ich hab den empfohlenen Text archiviert, wenn Bedarf ist, setz ich den gern hier rein.

  47. Piet2 sagt:

    @ schnehen
    Ich beobachte schon seit einiger Zeit die Machenschaften der „alten“ Friedensbewegung, insbesondere bläst sich „Lebenshaus schwäbische Alb“ und die Friedenskookerative, das Netzwerk von 50, 60 regionalen sogenannten „Friedensinitiativen“ mächtig auf. Aus diesem Umfeld kommt die widerliche Hetze gegen die über jeden Zweifel erhabenen Elsässer, Jebsen und, und.
    Wir müssen zur Kenntnis nehmen, daß die Chefetagen der alten „Friedensbewegung“ von Transatlantikern übernommen wurden. Mir tun die Aktivisten an der Basis leid, alles nette Leute, hab grad noch mit super Leuten aus der alten Friedensbewegung zusammengehockt, war aber schockiert, wie unwissend und manipuliert diese sonst sehr angenehmen Menschen sind. Als ich mal ein bisschen Aufklärungsarbeit machen wollte, wurde ich angeguckt, als hätte ich sie nicht mehr alle.
    Schade, aber trotz allem, ich werde nicht aufhören, diesen gehirngewaschenen Dummbeuteln die wirklichen Fakten um die Ohren zu hauen, und, ich arbeite grad mit ein paar Leuten an einem Netzwerk für politische Informationen, jenseits des Mainstreams, gegen-den-strom.info heißt das Ding, ist noch im Aufbau, aber schon jetzt benutzbar.
    Wir dürfen nie nachlassen, die Bloggergemeinde wird immer stärker, die False Flag Sauereien der westlichen Unwertegemeinschaft haben eine immer kürzere Halbwertzeit, wie anders erklärt sich die Hysterie gegenüber unserem Gastgeber und seinen Freunden.
    Zum Artikel auf Voltairenet:
    Es ist inzwischen ganz klar, daß es sich bei dem Putsch in der Ukraine um einen illegalen Angriffskrieg der Nato-Staaten gegen ein souveränes demokratisches Land handelt.
    US-Söldner kämpfen auf Seiten der Faschisten, CIA hat jede Menge Leute in der Ukraine, und ich merke grad, da diese Seite mit Sicherheit im Blickpunkt der Geheimdienste steht, daß ich mich ordentlich unbeliebt mache, aber da scheiß ich drauf, Frieden gibts nicht umsonst, schönen Tag noch und den Mitlesern der „Gegenseite“ die ihnen gebührende Hochachtung.
    Piet2

  48. Auster sagt:

    Noch ein Hammer für einen möglichen „Nebensatz“ in der morgigen Rede:
    Neuer Feldtest in Syrien. USA versorgen syrische Rebellen erstmals mit modernen panzerbrechenden Raketenwerfern:
    http://www.wsj.de/article/SB10001424052702303626804579511612341672666.html

    Es ist wirklich ungeheuerlich, um es mit Piet2’s Worten zu sagen. Fassungslosigkeit ist kein Ausdruck.

  49. Aristoteles sagt:

    @schnehen

    Wenn sich Geschichte zu wiederholen scheint, müssten Polen und Litauen zum Dank für ihre NATO-Dienste (die evident sind), von den USA und von GB kaputtgebombt werden.
    Irgendwie verstehe ich das noch nicht so ganz, würde mich aber gerne belehren lassen, wenn mich die Erklärung überzeugt.

  50. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „das faschistische Polen“

    Ach, schnehen, schnehen!
    Man kann das Polen unter Pilsudskii und Beck schon als „faschistisch“ bezeichnen, es war ein militaristischer Junta-Staat. Aber wann hätte dieses Polen jemals mit Deutschland oder den Deutschen „zusammengearbeitet“ ???

    Polen hat unter Pilsudski nach dem WKI riesige deutsche Gebiete militärisch besetzt, nämlich zu einem Zeitpunkt, als es keine deutsche Armee gab. Nachträglich wurden diese Gebiete durch die Alliierten in Versailles trotz allem Polen zugestanden. Sämtliche aus Versailles angeordnete Plebiszite verlor Polen haushoch: KEINER wollte zu Polen!

    Polen hat dann dennoch „Insurgenten“ geschickt, die mit Terrormethoden eine weitere Annexion bewirken sollten.
    Regierungstruppen der sozialistischen Revolutionsregierung (‚Freikorps‘) haben diese vedeckten militärischen Aktionen Polens zunichte gemacht.

    Die Polen haben das „Minderheitenschutzabkommen“, das sie unterschrieben haben, sofort massiv gebrochen und sich bald von ihm distanziert. Die ethnischen Polen hatten in dem Staat nur knapp die Mehrheit, der große Rest bestand aus Ukrainern, Weißrussen, Deutschen, Litauern, Tschechen, Juden.

    Die annektierten Deutschen wurden verfolgt, mißhandelt, ausgetrieben, in ihrer Existenz vernichtet.
    1933 hat Polen dreimal Frankreich angeboten, gegen das ohnmächtige Deutschland Krieg zu führen.

    ((Ist ein bissel der Gaul mit Ihnen durchgegangen und hat die Blogregeln gerissen.))

  51. gerina sagt:

    @schnehen, waren Sie auf dem Ostermarsch anwesend ?
    Dann hätten Sie die Rede von Ulla Jelpke hören müssen, die in Düsseldorf sprach. Diese Rede war ausgewogen und thematisierte auch die Kriegsgefahr bzgl. Russland. Natürlich wurde die Gefahr eines dritten Weltkrieges einbezogen.

    Klar, die Friedensbewegung ist unterwandert, wie alles, was sich der Politicall correctness entgegenstellt. Aber das heißt noch lange nicht, dass sie tot ist.
    Ich und meine Mitstreiter nutzen jedes Mal die Gelegenheit, Flugblätter an die Passanten zu verteilen, dieses Mal mit der Überschrift „Wir wollen keinen Krieg – Die Mehrheit der Deutschen hat das Vertrauen in unsere Politiker und Medien, in NATO und EU verloren „. Autorin ist Eva Hermann.
    Auch trugen viele Demonstranten Plakate und Transparente, die die aktuelle Kriegsgefahr thematisierten. Es waren auch wesentlich mehr Menschen auf der Straße, als in den Jahren zuvor. Erfreulich, dass auch viele junge Menschen dabei waren. Eine lebendige und engagierte Friedensdemo und übrigens wenige Fahnen der DKP.
    Eine Dame mit klarem und scharfen Blick, die mit mir im Zug mitfuhr erzählte mir, dass sie seit 1959 bei der Osterdemo mitgeht. Das muss erst Mal einer mal nachmachen !

    Die Tagesschau berichtete zum ersten Mal seit langem vom Ostermarsch. Sie musste berichten, weil sich eben viele auf der Straße zeigten, sonst hätte sich die ARD der Nachrichtenunterdrückung entlarvt. Es wurden Mitdemonstranten interviewt, die ihre Intention mitzugehen, deutlich zum Ausdruck brachten, indem sie die aktuelle Situation darstellten ! Hier ist nichts von Naivität und Blindheit zu spüren gewesen.

    Ich finde die ständige Nörgelei fast unerträglich. Statt in Rage zu verfallen, täte es Ihnen gut, sich konstrunktiv zu engagieren, wenn ich Ihnen den Rat geben darf.

    Heute Abend gehe ich in Köln zum Albertus-Magnus-Platz (Köln), um mich der Montagsdemo anzuschließen.

  52. gerina sagt:

    @Piet2
    haben Sie Belege bzw. Zitate für Ihre Behauptung, dass die Hetze gegen JE, K. Jebsen aus dem Umfeld der Friedenskooperative und Lebenshaus Schwäbische Alb stammt ?

  53. gerina sagt:

    @Schnehen.
    Ich muss sie nochmals korrigieren:
    Es hieß auf dem Ostermarsch nicht
    „Für eine soziale EU“, sondern:
    „NATO und EU-Kriege stoppen – Für eine zivile EU“.

    Noch Mal: Es wurde mitnichten die aktuelle Kriegsgefahr seitens der Nato gegen Russland ausgeklammert !!

    Davon kann sich jeder selbst überzeugen:

    http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/reportage-2014/index-2014-04-19-duesseldorf-ostermarsch-rhein-ruhr.html

  54. Haltet_den_Dieb sagt:

    @gerina schrieb
    Ich finde die ständige Nörgelei fast unerträglich. Statt in Rage zu verfallen, täte es Ihnen gut, sich konstrunktiv zu engagieren, wenn ich Ihnen den Rat geben darf.
    ——————————————————————————–

    @gerina,
    können Sie mir eine einzige Demonstration nennen, die etwas Konstruktives in der BRD bewirkt hat ?

    Wer etwas bewirken will, sollte sich immer die Frage nach der Effektivität seiner Handlungen stellen.

    Doch genau das ist ein Tabu bei den Demonstranten.
    „Man tut doch schon viel mehr“ als die anderen, die zu faul sind, auf die Strasse zu gehen, richtig ?

    Man hat sein Gewissen beruhigt, man fühlt sich besser als der passive Rest (der Rest beträgt etwa 99,9999999999 Prozent der Untertanen), man ragt gewaltig aus dieser grauen Masse heraus ……
    dass man überhaupt nichts bewirkt hat und die „Mächtigen“ genauso weitermachen, wie wenn es niemals eine Demonstration gegeben hätte, ist Nebensache.

    Die Gegenseite geht da ganz anders vor, mit Intelligenz, mit einer Strategie, mit gewaltiger Effizienz.
    Diese Leute überlegen sich: „Wer sitzt auf den Schlüsselpositionen in einer Gesellschaft ?“
    Wer hat die Position, etwas zu bewirken ?

    Auf diese kleine Minderheit, welche die Macht in einer Gesellschaft ausüben, konzentriert sich die Gegenseite.

    Die Gegenseite würde niemals ihre Zeit auf einer Demonstration verschwenden, wo man einem desinformierten Untertanen ein Flugblatt in die Hand drückt in der Hoffnung, dass er es lesen wird.

    Das ist der Unterschied zwischen Aktionitis, um sich besser zu fühlen, wobei es leider nur eine Bestätigung der eigenen Ohnmacht ist, und einer effektiven Strategie.

    Damit Sie mir jetzt nicht böse sind, weil ich das Offensichtliche so direkt beim Namen genannt habe, bestätige ich Ihnen und allen sonstigen Demonstranten, dass sie natürlich Helden sind und viel aktiver als die 99,9999999 Prozent, die nichts tun.

  55. Norbert sagt:

    Schon gesehen, wie auf der Website von ATTAC gegen die Demo am Ostermontag agitiert wird? Hier kann man’s nachlesen:

    http://www.attac.de/startseite/detailansicht/news/attac-warnt-vor-rechten-montagsdemonstrationen/?no_cache=1&cHash=77fb1225776c1265ac47d55e53e0eb8b

    Soweit ich weiß, hat auch Ken Jebsen auf seiner Website noch einen Link auf ATTAC. Meine Empfehlung: Löschen!! Auch ich war einst wohlmeinendes Mitglied dieser Organisation.

  56. Piet2 sagt:

    @Gerina
    Ja, ich habe Beweise für meine Aussagen zur Verunglimpfung der „neuen“ Friedensbewegung.
    Erstens:
    http://www.koop-frieden.de/aktuelles/artikel/kooperation-fuer-den-frieden-zu-friedensbewegung-2014-wer-steckt-hinter-ominoesen-aufrufen-zu.html
    Lesen Sie das mal in Ruhe durch.
    Zweitens:
    http://www.koop-frieden.de/aktuelles/mitwirkende.html
    Da finden Sie unter „L“ das sogenannte Lebenshaus schwäbische Alb.
    Es tut mir wirklich leid, anständige Leute wie Sie an der Basis, und in den Vorständen so ein Pack.
    Es ist ungeheuerlich, Menschen, die sich mit den aufrichtigsten Motiven und nicht in Konkurrenz zur alten Friedensbewegung in Szene setzen, als Nazis und Rechte zu verunglimpfen.
    Wenn Sie irgendwo bei den Koops Mitglied wären, hätte ich Ihnen diese Peinlichkeit ersparen können, Sie hätten dann diese unflätigen Absonderungen der Koops in Ihrem E-Mail-Postfach gehabt.
    Ich möchte Ihnen noch mitteilen, daß ich als Mitglied der Linkspartei noch üblere Diffamierungen in meinem Postfach vorgefunden habe, hier wurde in primitivster Form nicht nur gegen die „neue“ Friedensbewegung gehetzt, man unterstellte auch unserem Gastgeber Elsässer und Ken Jebsen Antisemitismus und rechtsextreme Gesinnung.
    Auch die Linkspartei ist von Transatlantikern und der „Hurra Israel“ Front übernommen worden, Bak Shalom, kennen Sie vielleicht.
    Ich hatte eigentlich vor, noch mal die teilweise unterirdischen Textbeiträge von Lebenshaus und Co auseinanderzunehmen, aber das bringt nichts, ich hab den ganzen Tag im Gemüsegarten, 1000qm, geschuftet, ich bin müde, und ich bin traurig, traurig, weil ich nur noch denke, was ist nur aus der Friedensbewegung geworden, es ist nicht zu fassen.

  57. Auster sagt:

    Montags-Mahnwache Berlin:
    Sehr friedlich mit tiefen Emotionen bei Rednern und Zuhörern.
    Schön, daß Sie da waren und sprechen konnten, Herr Elsässer!

    Nach einer ersten Schätzung waren es 4000 Teilnehmer!
    Schon schlimm, daß ich mich selbst dabei erwischte, daß ich die Dächer der umstehenden Häuser abscannte.
    Es sind heftigen Zeiten.

  58. tonne45 sagt:

    Moin, moin!

    Hoffe, daß die gestrige Montagsdemonstration gewaltfrei ablief.
    Bedanke mich bei Herrn Elsässer, daß mein Beitrag vom 18. April gegen 14.30 Uhr hier eingestellt wurde. (Kapitulation einer Zeitung im Landkreis Cuxhaven vor Kriminellen!!!)

    Eigentlich sollten im Wahlkreis Hadeln/Bederkesa – hier wohnt David Mc Allister (CDU) – mal Wahlbeobachter vorbeischauen, bevor deutsche Politiker, allen voran Gauck, in der Welt herumreisen und dort demokratische Wahlen anmahnen!!!

    Heute morgen stieß ich auf ein VIDEO, das besonders aufschlußreich ist. Hier ist es:

    Ich grüße Euch alle herzlich.

    tonne45

  59. schnehen sagt:

    ‚Gerina‘ schreibt:

    „Die Tagesschau berichtet das erste Mal seit langem vom Ostermarsch.“

    Woher weiß sie das eigentlich? Woher will sie wissen, dass die Tagesschau sonst nicht über Ostermärsche berichtet hat? Ich habe anderes in Erinnerung, weil ich mich selbst jahrelang an den Ostermärschen beteiligt und die Reaktionen in den Medien verfolgt habe. Auffällig ist doch, dass diese Bewegung nicht von den Systemmedien kritisiert und verleumdet wird, ganz im Unterschied zur neuen Friedensbewegung. Warum? Weil die Ostermarschbewegung mit ihren oft allgemein gehaltenen, abstrakten und interpretierbaren Forderungen, ihrer Dezentralisierung keinem mehr weh tut. Nein, ich habe mich nicht an diesem Ostermarsch beteiligt. Muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben? Ich bin auch nicht mehr für diese inzwischen zum offiziellen Ritual gewordene Veranstaltung, sondern lehne sie ab, und zwar rigoros, weil sie nur noch eine Alibifunktion hat, ähnlich wie die offiziellen Gewerkschaftskundgebungen zum 1. Mai, die nur noch der Einlullung der Arbeiter und Angestellten dienen, und die Ostermärsche dienen heute der Einlullung, aber auch der Desorientierung der Friedenskräfte. Das ist keine ‚unerträgliche Nörgelei‘, sondern Tatsache, und diese Tatsache muss mal klar gesagt werden.

    Ich gebe Losungen der Ostermärsche ‚falsch wieder‘? Dann gehen wir der Sache mal wieder auf den Grund.

    Die Hauptlosung war:
    ‚Nato- und EU-Kriege stoppen. Atomkraft/waffen abschaffen. Für eine zivile EU!‘

    Hier weitere Losungen vom Ostermarsch Rhein-Ruhr:

    -‚Für eine friedliche Welt 100 Jahre nach Beginn des 1. Weltkriegs‘
    -‚Für eine friedliche und entmilitarisierte deutsche Politik‘
    -‚Energiewende, Atomausstieg durchsetzen, Atomwaffen abschaffen‘ …

    Andere Losungen:
    -‚Krieg löst keine Probleme‘
    -‚Gib Krieg keine Chance‘
    -‚Nie wieder Krieg, nie wieder Nationalismus‘
    -‚Krieg dem Kriege‘
    – ‚Kein Blut für Profit‘
    – ‚Für ein soziales Europa – keine EU-Mitgliedschaft, keine Bundeswehreinsätze‘ (es gab also auch diese Forderung nach einem sozialen Europa)
    -‚Verantwortung heißt Frieden‘
    – Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt‘
    -‚Die Waffen nieder!‘
    – ‚Wir sagen nein zu Aufrüstung und Krieg’…

    Ich habe keine Losungen gefunden, die Solidarität mit Russland, dem Iran, Venezuela, Nord Korea oder Syrien zum Ausdruck brachten, die heute Zielscheibe von Aggressionen sind. Ich habe keine Losungen für einen Austritt aus der Nato gefunden. Vielleicht gab es sie auf irgendeinem Plakat, in irgendeiner Rede, aber sie finden sich nicht unter den offiziellen, von den Veranstaltern vorgeschlagenen und ins Internet gestellten Losungen.

    Ich verurteile auch nicht die Teilnehmer an den Ostermärschen, sondern die Veranstalter, die seit Jahren zulassen, dass diese Bewegung, an der ich mich früher beteiligt habe (z. B. marschierten wir in Bremerhaven zum dortigen US-Stützpunkt) zahnlos, unverbindlich und schwammig geworden ist.

    Sie unterlässt es, den heutigen Imperialismus und seine Bilderberg- und Globalisierungspolitik konkret zu analysieren; sie schweigt sich zu 9/11 aus; sie unterlässt es, die neue Taktik und Strategie der Nato-Krieger (z. B. in der Ukraine mit Hilfe von in Polen ausgebildeten Terroristen, mit IDF-Veteranen oder Neonazis oder in Syrien mit von Saudi Arabien finanzierten und in CIA-Lagern in der Türkei ausgebildeten Taqfiri-Islamisten und Al Qaida, die im Dienst der Nato stehen) zu analysieren und einer gründlichen Kritik zu unterziehen und arbeitet stattdessen mit allgemeinen Parolen aus den siebziger und achtziger Jahren, die heute niemanden mehr wehtun.

    Deshalb wird diese Friedensbewegung heute in den Medien wohlwollend erwähnt, nicht wegen des öffentlichen Drucks, der von ihr ausgeht, denn es geht kein Druck mehr von ihr aus. Die neue Friedensbewegung dagegen, die die Dinge schon konkreter beim Namen nennt, wird als ‚rechtslastig‘, ‚antisemitisch‘ und sogar als ‚faschistisch‘ niedergemacht. Das hat natürlich Gründe. Jeder, der nicht ganz naiv ist, durchschaut diese differenzierende ‚Behandlungsweise‘ in den Systemmedien.

    Der Hauptgrund: Diese Bewegung, so klein sie auch ist, tut ihnen weh! Sie trifft den Nerv. Also nicht die Masse macht es! Ich hoffe, es bleibt so. Nerven wir sie, entlarven wir ihre Heuchelei!

    Für eine neue, echte, bissige Friedensbewegung, die etwas bewirken kann und die den heutigen Bedingungen angemessen ist!

  60. gerina sagt:

    @Piet2, herzlichen Dank für die Links. Ich hab´s mir gerade durchgelesen und bin wie Sie, entsetzt.
    O.K. das heißt für mich, dass die Friedensbewegung durch und durch durchsetzt ist. Rainer Braun (IALANA) habe ich kennen gelernt, auch Otmar Steinbrinker, die sich für den völkerrechtswidrigen Krieg gegen Afghanistan, wie z.B. auf den verganenen Afghanistankonferenzen in Bonn, engagieren.
    Und jetzt schließen Sie sich der Diffamierungskampagne an.
    Statt sich zu freuen, dass Menschen aufgrund der Kriegsgefahr gegen Russland auf die Straßen gehen, schwingen Sie die Faschismus- und Antisemitismuskeule gegen aufrechte friedensbewegte Menschen.
    Ich kann´s kaum glauben….

  61. heureka47 sagt:

    Eine „Friedens“-Bewegung kann nur etwas bewegen, wenn sie die tieferen Ursachen kennt und darüber aufklärt und wahre Gestaltung / Erschaffen und konsequentes Aufrechterhalten von Frieden ermöglicht.

    Ich arbeite seit 22 Jahren an den tieferen Ursachen und mußte feststellen, daß viele „Bewegungen“ sie nicht kennen und deshalb nichts – grundlegendes – bewegen können.
    Das gilt für die „Ökologische Bewegung“, für die ich eine Weile engagiert war, für die „Weltbürger- / Weltföderalismus-Bewegung“, an der ich eine Weile mitgewirkt habe, für die Politik, an der ich eine Weile mitgewirkt habe und für die Selbsthilfebewegung im Gesundheitsbereich.

    Spätestens nach dem 2. WK hätte über die tieferen Ursachen in größerem Ausmaß aufgeklärt werden sollen / müssen – um ähnliches für die weitere Zukunft wirksam verhüten zu können – aber nichts dergleichen ist geschehen. Die wenigen Aufrechten, die es versucht haben, sind – wie üblich – öffentlich diffamiert / schlechtgeredet worden und ihre Argumente wurden ignoriert, geleugnet, verdrängt. Ganz in Übereinstimmung mit den Warnungen der wenigen Aufrechten.

  62. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Unterschiedliches Echo“

    Die Systemmedien verleumden die eine Bewegung und betrachten die andere positiv. Das liegt daran, daß es systemtreuen und sytemkritischen Pazifismus gibt, und daran, was das System gerade aktuell erreichen will.

    Kritische Selbstdenker können da leicht den Kommandostrukturen entwischen.

    Weil das so ist, gibt es auch nicht „rechts“ und „links“;
    die Beurteilung muß nach „systemnützlich“ oder systemkritisch“ getroffen werden.

  63. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ heureka: „Fehlende Erkenntnisse NACH 1945“

    Sie haben völlig recht:
    Wir alle hier sind zwar Gegner des Krieges, also des Brauches, daß sich die Menschen, Träger des Geistes, gegenseitig ums Leben bringen, um verborgener Ziele fremder Mächte willen. Will man jedoch effektiv gegen diesen Brauch politisch auftreten, dann setzt das voraus, daß man vorher analysiert, wozu denn eigentlich ein Krieg geführt wird, und wem er nützt.

    Zur Klärung dieser Frage braucht bloß betrachtet zu werden, was der Sieger NACH dem Krieg (Nachkrieg nach WKII) mit dem Besiegten anstellt. Dies ist die klare Anwendung des Satzes, der Krieg sei die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Kann sich der Besiegte nicht länger durch seine Wehrmacht der Implementierung der Politik des Kriegsgegners erwehren, dann vollstreckt der Sieger an ihm genau diese Politik, desto vollständiger, je vollständiger der Sieg war.

    Clemenceau urteilte im WKI, es gäbe um 20 Millionen Deutsche zu viel auf der Welt.

    1946 vertraute Truman Stalin an, ihm sei die „völkische Exklusivität des Deutschen Volkes“ ein Dorn im Auge.
    Stalin brachte einen Trinkspruch aus, der die summarische Katynisierung der deutschen Elite zum Inhalt hatte.

    Und die Nachkriegsbehandlung nach WKI und WKII entsprach präzise den proklamierten Maximen.

    Die Rheinwiesenlager waren mörderischer als selbst Workuta.
    Vertreibung, „Reeducation“ und Deindustriealisierung waren unfriedliche Gemeinschaftsprojekte der Alliierten, da gab es kein „rechts“ oder „links“.

    „Westbindung“ und Stalinnote waren symmetrische Ansätze.
    Sie zeigten die Interessen der Blöcke jenseits der Kriegsziele gegen das Deutsche Volk an.

  64. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    „Stalin brachte einen Trinkspruch aus, der die summarische Katynisierung der deutschen Elite zum Inhalt hatte.“

    Die Bemerkung Stalins, auf die Sie anspielen, ereignete sich schon auf der Teheraner Konferenz und war ein Scherz, der später von Geschichtsfälschern in eine Tatsache verwandelt wurde, um ihm die Schuld an der deutschen Teilung zuzuweisen.

    K. Eubank gibt den scherzhaften Ausspruch Stalins in seinem Buch ‚Summit in Teheran‘ (Gipfel in Teheran), New York 1985, wieder:

    „Stalin: ‚Um diese Katastrophe zu vermeiden, müssen 50.000 bis 100.000 deutsche Offiziere liquidiert werden, und die Alliierten müssen überall auf der Welt strategische Punkte besetzen, um deutsche Operationen zu unterbinden.“
    (Ebd., S. 314f).

    Churchill nahm diesen Scherz ernst, aber Roosevelt reagierte darauf mit einem eigenen Scherz: Es würde genügen, wenn es 49.000 statt 50.000 sind.

    Der US-Diplomat Charles Bohlen bestätigte später, dass es sich um einen Scherz gehandelt hatte.

    Tatsächlich trat Stalin auf den Konferenzen der Großen Drei, im Unterschied zu Churchill und Roosevelt für die Bewahrung der deutschen Einheit, des deutschen Volkes und des deutschen Staates ein und wies auch auf den folgenden Konferenzen in Jalta und Potsdam die Teilungspläne der Amerikaner und Engländer scharf zurück.

    Mut zur Wahrheit!

  65. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Makabre Scherze“

    Kann schon sein, daß Stalin an diesem Tag zum Scherzen gestimmt war.

    Diese Worte hören sich allerdings etwas bedrohlich an von jemandem, der die Blüte des polnischen Volkes hat erschießen lassen und Millionen (streiten wir nicht darüber, wie viele Millionen) hat ermorden lassen, im Gulag verrecken. Stalin hat ganze Völker seiner SU um den halben Erdtel vertrieben, etwa die Tschtschenen, Kalmücken, Rußlanddeutschen, ein großer Anteil (lassen Sie uns um die Prozente nicht streiten) ist dabei umgekommen, verhungert und erfroren auf dem Transport in ungeheizten Viehwagen, beim Auskippen auf freiem Feld in der Steppe, in den Wäldern Sibiriens.

    Stalin hat seinen Chefpoeten (Tötet! Tötet!) vom Zügel gelassen, die Vertreibung gefordert und durchgeführt, Millionen wurden dabei vorsätzlich getötet, beraubt, mißhandelt, vergewaltigt.

    Daß der „Westen“ um kein Haar besser war, ändert wenig.

    Das Problem der Teilung der Siedlungsgebiete der Deutschen in Mitteleuropa ist nicht so geradlinig zu beantworten, wie Sie dies tun, indem Sie die sowjetische Propaganda des Kalten Krieges übernehmen. Ein komplexes Thema, das eine eigene Antwort erfordert.
    Ich erinnere zunächst an Ostpreußen, Schlesien, Pommern: Hat da Stalin etwa das Prinzip der Selbstbestimmung vertreten? Oder die Deutsche Einheit in den Vordergrund gestellt? Oder die Integrität des Deutschen Volkes?

  66. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Stalin und die deutsche Teilung“

    Tatsächlich erwies sich Stalin in den Konferenzen mit den „Demokraten“ als gewandter als Churchill und die Morgenthau-Bande. Dennoch ist es als Propaganda zurückzuweisen, wenn die SU seit 1945 lauthals erklärt, sie hätte eine deutsche Teilung nicht gewollt und geplant. Churchill brachte die Idee der „Westverschiebung Polens“ ins Spiel. Aber der Entwurf der deutschen Teilung und der Vertreibung von 20 Millionen Deutschen hätte ohne die Zustimmung und die vorsätzliche tätige Mitwirkung Stalins nicht durchgeführt werden können. Lagen doch nahezu alle Vertreibungs- und Annexionsgebiete im Osten, in Stalins Machtbereich.

    Molotow ging bei der Jaltakonferenz noch über die Vorschläge der westlichen Aufteiler hinaus und schlug als Text der Resolution vor: „Für die Sicherheit in Europa halten es die Alliierten für erfor-derlich, Deutschland aufzuteilen“

    (Badstübner: „Die geheimgehaltenen und verleugneten sowjetischen Zerstückelungsabsichten gegenüber Deutschland und das Dilemma der KPD. In: UTOPIE kreativ, H. 83 September 1997, S. 69-76“)
    http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/83_Badstuebner.pdf

    Die Zerstückelung war eine Grundkonstante aller sowjetischen Planungen auch nach Jalta; dieses deutschlandpolitische Hauptziel wurde allerdings im Hintergrund gehalten. Ende 1941 (Gespräche Stalin, Molotow, Eden) benannte Stalin als die entscheidenden sowjetischen Kriegsziele:
    x Wiederherstellung der sowjetischen Westgrenze von 1941
    x vorgelagerte sowjetische „Interessensphäre“
    x Reparationen
    x (lt.»Zusatzprotokoll…« Punkt 17b,c) die Aufteilung Deutschlands in mehrere unabhängige Staaten, verbunden mit größeren Gebietsabtrennungen im Osten. Der östliche Teil Ostpreußens sollte zu-sätzlich an die UdSSR (Litauen) fallen, der westliche an Polen.

    Brief Stalins über Maisky, London an Churchill bez. Grundorientierung:
    x Österreich herauslösen
    x Deutschland und Preußen in mehrere Staaten aufteilen

    Zur Vorbereitung der Konferenzen Litwinow-Kommission:
    (Bericht 12. 01.1945)
    die Aufteilung Deutschlands in fünf unabhängige Staaten: Rest-Preußen; Sachsen und Thüringen; ein
    süddeutscher Staat mit Bayern, Württemberg und Baden;
    Rhein-land-Westfalen; Hannover, Oldenburg und Bremen.

    Nach sowjetischen Angaben gab es zum Zerstückelungskonzept keine Alternativplanungen. Somit war die sowjetische Position bis Jalta noch stärker auf eine Aufteilung Deutschlands festgelegt, als dies bei ihren westlichen Alliierten der
    Fall war.

    In Jalta wurde klar, daß der größte Teil Restdeutschlands
    vom „Westen“ bestzt und kontrolliert werden würde. Der Traum Stalins (Soworow) vom Erreichen des Atlantik war ausgeträumt. Zu diesem Zeitpunkt kam es zu einer abrupten propagandistischen Kursänderung. Nach dem fait accompli der Festlegung der Einflußzonen sprach Stalin nun plötzlich von „Deutscher Einheit“ und dies blieb die virtuelle sowjetische Postion.

    Die Stalinnote 1952 ist ebenso wie die „Westbindung“ der Trizone als Maßnahme des Kalten Krieges zu werten, nicht als nachträgliche Korrektur der Zerstückelung.

    Stalin wollte ebenso wie „der Westen“ ganz Deutschland.

  67. Haltet_den_Dieb sagt:

    @Dr. Kümel,
    ich bin sehr dankbar für Ihre Kommentare.

    Auf dem Gymnasium wurde uns nichts, aber auch gar nichts von diesen ganzen Verbrechen gegen die Deutschen erzählt.
    Dort ging es immer nur um die bösen Nazis und dass Deutschland an allem schuld ist bis in alle Ewigkeiten.

    Meine Töchter haben vor kurzem Abitur gemacht, es ist nichts besser geworden seit meinem eigenen Abitur.
    Die Gymnasien und Universitäten sind Verbildungs-Institute des Lügen-Systems.
    Die Lehrer und Professoren sind reine Opportunisten, welche in der grossen Herde der Anti-Deutschen mitlaufen, um ihr Gehalt zu sichern.

    Ein Außerirdischer würde die Geschichte Deutschlands folgendermassen beschreiben:

    „Die Deutschen hatten das Pech, dass es kriminelle Raubstaaten gab, die lange vor der Vereinigung der deutschen Fürstentümer, die ganze Welt überfallen und ausgebeutet
    hatten.
    Frankreich, Portugal, Spanien usw. und allen voran England waren fest etabliert als globale Mafia-Organisationen, welche sich lediglich um die eine oder andere Beute irgendwo in der Welt stritten und dafür auch Kriege führten.

    Wie es bei kriminellen Banden üblich ist, werden neue Konkurrenten mit allen Mitteln ausgeschaltet.

    Solch ein neuer Konkurrent waren die Deutschen.

    Das ist der wahre Grund für den ersten und zweiten Weltkrieg.
    Die etablierten Raubstaaten kämpften um ihre Profite und ihre Beute.

    Auch wenn das Deutsche Reich sich keine Kolonien beschafft hätte, wäre es durch England und die anderen Raubstaaten bekriegt worden, wegen der deutschen Produkte, die eine Konkurrenz für die Raubstaaten bedeuteten. “

    Schäuble, Merkel und alle anderen BRD-Regierungen haben niemals zum Wohl der Deutschen regiert, sie waren reine Befehlsempfänger und Marionetten der Siegermächte, oder sollen wir gleich Washington dazu sagen ?

  68. schnehen sagt:

    @Dr.Kümel

    Wer soll denn Stalins ‚Chefpoet‘ gewesen sein, der gerufen hat ‚tötet, tötet‘? Ihr angeblicher Trinkspruch zur ‚Kathynisierung der deutschen Elite‘ stellte sich als ein Scherz heraus, kommt jetzt ein neuer Scherz?

    Sie sollten sich an historische Fakten halten und sich nicht an Dämonisierungen beteiligen. Das haben Sie nicht nötig.

    Stalin wurde damals, nach dem Krieg, das Feindbild Nr. 1 der Amerikaner. In neuerer Zeit wurden es Fidel Castro, Milosevic, Saddam Hussein, Ahmadinedschad, Gaddafi, Assad und jetzt, wo man nicht mehr so viel ‚weltweite Terrorgefahr‘ und Islamophobie sieht (man braucht ja die Islamisten in Syrien und die Terroristen in der Ukraine), macht man in Russophobie und die Aktienkurse der großen Rüstungsfirmen steigen an der Börse. Damals machte man in Antikommunismus und gründete vor dem Hintergrund einer angeblichen Bedrohung durch den Kommunismus, der ganz Europa verschlingen wollte, die Nato und in Wirklichkeit hat dann die Nato ganz Europa verschlungen bis dicht an die Grenzen von Russland.

    Nicht umsonst ist der CIA 1947, als er gebildet wurde, gerade mit dieser Aufgabe betraut worden: das bei vielen einfachen Menschen nach der Befreiung vom Hitlerfaschismus entstandene positive Bild Stalins besonders in Europa zunichte zu machen. Es wurde ein voller Erfolg.

    Es wird höchste Zeit, dass wie diese Dämonisierungen durchschauen lernen und uns an historische Fakten halten, die häufig eine ganz andere Sprache sprechen.

    Bin ich jetzt ein ‚Stalinist‘?

  69. Eveline sagt:

    Haltet den Dieb

    ……Solch ein neuer Konkurrent waren die Deutschen.

    Meine lieben Deutschen, sprach Gott und in euch werde ich den Impuls der IngenieursKUNST setzen. Freude und Spass sollt ihr am Lernen und Forschen haben.
    Und so geschah es.

    Wie eine feine filigrane Wolke legte sich dieser Impuls über unser schönes Land. Warum es auch so gerne von fremden Mächten besetzt und aufgeteilt wird.

    😋

  70. tonne45 sagt:

    Guten Abend,

    habe zusammen mit Karl Marx am 5. Mai Geburtstag.
    Es muß ja auch Lockerungsübungen geben, also munter bleiben.

    Aber ich würde gerne Dr. Kümel, schnehen und Haltet den Dieb einige Dokumente zusenden, natürlich auch Jürgen Elsässer.

    Verzeiht, ich habe die Anführungszeichen vergessen.

    Wie machen wir das?

    Kann die Dokumente per Fax versenden. Diese ganze Geschichte mit dem Einscannen hat mich einfach überrollt, brauche Beratung, gehe auf die „70“ zu.

    In Otterndorf (Elbmündung) hat die AfD plakatiert:

    Einmal „Mut zu Deutschland!“, zum anderen „Amerika spioniert, Brüssel diktiert und Bonn pariert“. Gut so.

    Gruß vom Elbdeich

  71. schnehen sagt:

    Wollte die Sowjetunion die Zerstückelung Deutschlands?

    Hier einige Fakten und Dokumente, aus denen unzweideutig hervorgeht, dass sie dies nicht wollte:

    1. Am 23. Februar 1942

    ((Aus Gründen der Fairness gegenüber den anderen Diskutanten muss ich Ihren Beitrag auch wegen Verstoß gegen die Blogregeln löschen, obwohl Sie m.E. Recht haben))

  72. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen:“ILJA EHRENBURG!“

    Von der Lauterkeit und der Humanität Stalins werden Sie mich nur durch ehrliche Widerlegung der benannten Fakten überzeugen können.

    Er hat den berüchtigten Zionisten Ehrenburg losgelassen, um die Vertreibung zu erleichtern. Seine Texte, die per Armeebefehl jedem Rotarmisten übermittelt wurden, gehören zum Widerlichsten, was überhaupt vorstellbar ist.
    Der äußerste Terror sollte die Deutschen dazu motivieren, Hals über Kopf aus ihrer Heimat zu flüchten. Sie taten es und wurden zu Zehntausenden von sowjetischen U-Booten erlegt (Gustloff, Goya…), zu Millionen von sowjetischen Panzern überrollt, von Flugzeugen niedergemäht, von Rotarmisten massakriert, Frauen, Kinder, Greise auf Pferdewagen und zu Fuß.

    Die Dokumentation der „brd“-Bundesregierung von Zehntausenden von Zeitzeugen wurde zunächst von Brandt unterdrückt, später veröffentlicht. Die bibliographischen Daten kann ich Ihnen gerne mitteilen, ich habe die (9?) Bände im Regal stehen.

    Manchmal müssen wir von nostalgisch genährten Anschauungen Abschied nehmen.

  73. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ HdD: Lügengeschichten

    Ja, danke für die Blumen!
    Sollte ich alles erwähnen, was heutzutage GELOGEN wird, daß sich die Balken biegen, dann müßte ich ein dickes, dickes Buch schreiben.

    Zum Glück ist das nicht erforderlich:
    Ganz offiziell bekommen Sie das Buch von Schulze Rhonhof: „Der Krieg, der viele Väter hatte“. Da steht schon sehr viel drin.

    Natürlich behandelt er nicht ALLE Lügen, sonst wäre das Buch verboten.

  74. Heider sagt:

    „Befreiung vom Hitlerfaschismus“

    Das ist ja lächerlich.
    Wer wurde „befreit“; wann wurde je der Wunsch nach Befreiung ausgesprochen; von wem u. mit welchem Recht?
    Die „Befreiung“ aus der Sicht meiner Familie mütterlicherseits (Kleinbauern im ehem. Nordostpreussen, Kreis Elchniederung) sah so aus:
    Im Okt. 1944 musste die Familie auf Verlangen der lokalen Parteileitung die Sachen packen u. zusammen mit allen übrigen Einwohnern den Ort (ca. 400 Einwohner, eine Kirche, eine Dorfschule, kein Strom-, kein Leitungsnetz, nur Sandwege) verlassen. Die Rote Armee stand bereits an der Memel, in ca. 50 Km Entfernung, und auch in Südostpreussen hatte sie die Landesgrenzen überschritten. Was nicht mitgenommen werden konnte (das „gute“ Besteck und Geschirr, eine Wanduhr u.ä.) wurde noch schnell vergraben. Zurück blieb ein kümmerliches Anwesen (in den 20er Jahren „auf Pump“ gekauft), ein paar Kühe, Schweine u. das Federvieh. Auf einem Pferdewagen nahmen Eltern, ein Grossvater (blind, über 70) und drei Kinder (14, 16, 17 Jahre) Platz bzw. mussten nebenher gehen. Ein Sohn (20 Jahre) war als Kriegsfreiwilliger fern der Heimat irgendwo auf dem Balkan. Keiner ging gern fort, es war ja ihre Heimat u. Existenz. Aber alle hatten Angst vor der Roten Armee, von der man schon wusste, wie sie kurz zuvor im Raum Nemmersdorf gewütet hatte. Dabei hatten die Einwohner des Orts, wo meine Mutter geboren war, noch Glück. Sie wurden sehr früh gewarnt und evakuiert, in vielen anderen Orten u. Städten geschah dies zu spät.
    Die Familie verbrachte die nächsten zwei, drei Monate im Raum Heiligenbeil, ein gigantisches Flüchtlingscamp (so würde man es heute nennen), und hoffte auf Rückkehr in den Heimatort. Der Vater meiner Mutter machte sich eines Tages allein nochmal auf den Weg in den Heimatort; das war eigentlich nicht erlaubt, aber er wollte nach dem Haus u. Viehzeug sehen. Nun, das Viehzeug war weg (vermutlich requiriert oder gestohlen), das Haus stand noch, aber der Ort war menschenleer. Man hoffte also tatsächlich, dass die Wehrmacht die Rote Armee wieder zurückdrängen könnte. Aber es kam natürlich noch schlimmer, denn im Januar setzte die Rote Armme von drei Seiten zum Sturmangriff auf Ostpreussen an. An Rückkehr war jetzt nicht mehr zu denken! Bald war auch Heiligenbeil bedroht, und der Landweg über Westpreussen war schon abgeschnitten.
    Die Familie setzte im Treck über das zugefrorene Frisch Haff über, unterwegs starb der Grossvater an Entkräftung. Im Raum Danzig angekommen (immer noch mit Pferd und Wagen) wurde der Treck von einem sowjet. Tiefflieger beschossen, dabei kam der 16-jährige Bruder meiner Mutter um; sie erlebte seinen Tod aus einem Versteck am Wegesrand. Der Vater konnte ihn an Ort u. Stelle nur noch unter einen Baum legen, zum Begraben war keine Zeit. Die Pferde waren auch „hinüber“, und so ging es nur noch zu Fuss weiter. Von einem Hafen aus (Gotenhafen oder Hela) gelang dann per Schiff die Flucht nach Westdeutschland.

    Eine Tante der Mutter und ihr Mann (beide nicht mehr die Jüngsten, er mit nur einem Bein aus dem 1. WK zurückgekehrt) blieben in einem Nachbarort zurück. Sie hatten sich standhaft geweigert ihr Haus zu verlassen. Aber nicht um die Rote Armee freudig zu begrüssen, sondern weil der Onkel zu krank war u. ihm die Flucht zu strapaziös schien. Die Familie hat von den Beiden nie wieder was gehört, sie sind dort mit hoher Wahrscheinlichkeit umgekommen – erschlagen, erschossen, verhungert, Selbstmord, das normale Schicksal der Ostpreussen, die nicht geflohen sind.

    Die restliche Familie versammelte sich nach dem Krieg in Westdeutschland (Niedersachsen) und hielt gute Verbindung, wie das damals noch selbstverständlich war und heute nicht mehr so ist. Zu ihr gehörten noch mehrere Onkel, Tanten u. deren Kinder (die Meisten Kleinbauern, Handwerker, kl. Angestellte, ein paar waren Berufssoldaten). Des weiteren fanden sich mehrere ehem. Nachbarn aus Ostpreussen in derselben Gegend wieder ein. Es wurde sehr oft über die alte Heimat geredet, unvergesslich ist mir die unnachahmliche ostpreussische Mundart im Gedächtnis geblieben sowie der Spass u. die Trinkfreudigkeit bei Festen, was aber nie in Besäufnis u. Streit ausartete. Keiner der Verwandten fühlte sich von den Nazis „befreit“, und sie haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass Ostpreussen ihre Heimat war u. es im Herzen immer bleiben würde. Für die Ostpolitik der damaligen Regierung Brandt/Scheel hatte niemand Verständnis, die NPD (um 1969 gross angesagt) wählte aber bis auf einen Onkel trotzdem keiner. Jedoch sprach auch keiner mit Hass über die Russen, einschl. die männl. Angehörigen, die fast alle deutsche Soldaten gewesen waren.

  75. Haltet_den_Dieb sagt:

    tonne45 sagt:
    24. April 2014 um 18:25

    Aber ich würde gerne Dr. Kümel, schnehen und Haltet den Dieb einige Dokumente zusenden, natürlich auch Jürgen Elsässer.

    Verzeiht, ich habe die Anführungszeichen vergessen.

    Wie machen wir das?
    ——————————————————————–
    Fax habe ich nicht (besser gesagt, es funktioniert nicht).

    Ich habe schnell eine e-mail eingerichtet.
    Haltet_den_Dieb@Safe-mail.net

    Mir ist es egal, dass da jetzt Spam in Massen kommen wird.
    Diese e-mail-Adresse dient nur dazu, mit Ihnen ( @tonne45 ) in Kontakt zu kommen.
    Sobald das geschehen ist, lösche ich die Adresse wieder.

    @Heider,
    ich stimme Ihnen zu.
    Die „Befreiung“ der Deutschen bestand millionenfach aus der Befreiung von Hab und Gut, von Heimat und mindestens 10 Millionen Deutsche wurden gewaltsam nach der Kapitulation von ihrem Leben „befreit“.

    Die Wahrheit wird von der BRD im Auftrag der „Befreier“ unterdrückt, zum Glück gibt es das Internet.

  76. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    Sie behaupten, dass Molotow auf der Krim-Konferenz einen Teilungsplan vorgelegt habe. Diese Behauptung ist falsch. Ich kann hier auf die Krimkonferenz und deren Beschlüsse nicht im Einzelnen eingehen, ohne gegen die Blogregeln zu verstoßen. Deshalb beschränke ich mich auf folgendes Zitat aus späterer Zeit.

    Ich zitiere aus Molotows Rede auf der Moskauer Außenministerkonferenz (1947):

    „Es gibt Pläne, mit Deutschland als selbstständigen Staat Schluss zu machen. Die einen gehen geradewegs auf dieses Ziel los, die anderen auf Umwegen. Die Sowjetunion hat keinen Anteil an diesen Plänen, Deutschland als selbstständigen Staat zu vernichten und hält derartige Projekte für historisch unbegründet und mit den Interessen der Völker, die einen dauerhaften Frieden anstreben, für unvereinbar. …

    Man kann Deutschland nicht als Staat vernichten oder Deutschland, das eine hohe Stufe der industriellen Entwicklung erreicht hat, in ein entindustrialisiertes, rückständiges Land verwandeln. Die Verwirklichung einer derartigen Zielsetzung widerspräche nicht nur den Interessen der Wiederherstellung der europäischen Wirtschaft und der gesamten Weltwirtschaft, sie würde auch zu einer Zerrüttung des politischen Lebens in Deutschland führen und damit eine Gefahr für den Frieden und die Ruhe in der Welt heraufbeschwören.

    Es gibt die verschiedenartigsten Pläne der Zerstückelung Deutschlands, der Föderalisierung, der Lostrennung Westdeutschlands vom übrigen Territorium usw. Aus diesen Projekten sprich letzten Endes ein und dieselbe Einstellung, Deutschland als selbstständigen Staat zu vernichten. Die Verwirklichung derartiger Pläne ist weder mit den Aufgaben der Demokratisierung Deutschlands noch mit den Interessen des Friedens und der Ruhe in der Welt vereinbar.“
    (W. M. Molotow, ‚Fragen der Außenpolitik – Reden und Erklärungen, April 1945 bis Juni 1948‘, Moskau 1949, S. 424).

    Molotow vertrat damals die offizielle Linie der sowjetischen Deutschlandpolitik. Diese Linie wurde noch 1952 mit den Stalinnoten vom März 1952 fortgesetzt, als die sowjetischen Regierung anbot, für Deutschland einen neutralen, wiedervereinigten und nichtpaktgebundenen Status schaffen.

    Adenauer hat dies Vorschläge ignoriert, weil die Integration in die Nato bereits beschlossen worden war.

    Der jüdische Schriftsteller Ehrenburg war übrigens nie Stalins ‚Chefpoet‘. Auch das ist falsch. Er wurde sogar kritisiert, weil er nicht zwischen den Deutschen und den Hitlerleuten unterschied.

    Stalin bevorzugte Gorki, Simonow und Majakowski.

  77. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Heider:

    Ich danke Ihnen, daß Sie als Zeitzeuge den geschichtsvergessenen Schlagwörtern entgegentreten.
    Durch jahrzehntelanges Totschweigen weiß heute kaum noch einer, was wirklich geschah. Eigentlich müßten Leute wie Sie in den Schulen erzählen, damit die Schüler aus erster Hand die Wahrheit kennenlernen.

    Aber es gibt das PC-Dogma, daß deutsche Opfer nicht zählen, nicht genannt werden dürfen.

    JÜRGEN ELSÄSSER darf man den falschen Zungenschlag nicht übelnehmen. Er ist ein Junger, der das Grauen des Nachkriegs nicht erlebt hat. Er wurde in anderem Geiste sozialisiert.
    Daß er irgendwann begonnen hat, die Wahrheit zu suchen, das muß man ihm sehr hoch anrechnen. Er hat den Mut zur Wahrheit.

    Heute kommt es darauf an, für den Frieden und die Freiheit des Deutschen Volkes einzutreten, seine Freunde heute selbst zu wählen. Und da bin ich (schon lange) derselben Auffassung wie Jürgen Elsässer: gegen die Versuche der NWO-Leute des „Westens“ hilft nur die Allianz mit dem Rohstoff-Giganten Rußland. Die NWO bedroht die gesamte Welt.

    Sind wir eines Tages wieder so frei, dann muß auch über die deutsche Geschichte gesprochen werden. Wir tauschen ja hier Gedanken aus, um zu erkennen, wer denn davon profitiert, was uns allen geschieht. Und ich bin sicher: Wer die Kenntnis der Geschichte als ‚bloß historisch‘ beiseite wischt, dem erschließen sich die Hintergründe hinter den aktuellen Ereignissen der Gegenwart niemals.

  78. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ tonne: „Zusenden“

    Einlesen und als Anhang zu einem E-Brief an
    sapere–aude@we.de. Zwischen ’sapere‘ und ‚aude‘ kommen ZWEI Minuszeichen.

  79. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ tonne:

    Tippfehler:

    „sapere–aude@web.de“

  80. heureka47 sagt:

    @ Dr. Günther Kümel:

    „Durch jahrzehntelanges Totschweigen weiß heute kaum noch einer, was wirklich geschah.
    Eigentlich müßten Leute wie Sie in den Schulen erzählen, damit die Schüler aus erster Hand die Wahrheit kennenlernen.“:

    Es ist wenig wichtig, im Detail zu wissen, was geschehen ist, sondern am wichtigsten, die URSACHE zu erkennen und in die Lage versetzt zu werden, diese Ursache grundlegend zu heilen.

    Ich habe das Grauen nicht selbst miterlebt, da Jg. 1947, aber damals doch recht viele Informationen aufgenommen aus Presse, Funk und Fernsehen, Schule und Kino sowie aus den „live“-Erzählungen der Menschen, die es selbst miterlebt hatten.

    Aber all das hat mir noch NICHT die tiefere Ursache erkennbar / verstehbar gemacht. Erst die Erkenntnis meiner eigenen Beeinträchtigung durch die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“ mit etwa 43 Jahren hat das ermöglicht.

    Durch JAHRTAUSENDE-langes Totschweigen – neurotisches Verdrängen – weiß heute kaum noch einer, wie das wahre Leben mal war. Und die Ursache der meisten – wenn nicht aller – Kriege in der zivilisierten Gesellschaft der letzten ca. 10.000 Jahre war die Kollektive Neurose. Und Krieg und ähnliches ist die akute Krisen- / Katastrophenform der Kollektiven NEUROSE, genannt „Kollektive PSYCHOSE“.

    Die Kollektive Neurose kann man auch „Dysgnosie“ nennen oder „pathologische Unreife / Unweisheit / Dummheit“, „emotionale Pest“, „Latente Angst“ oder „Der Wahnsinn der Normalität“. Diese und weitere Benennungen sind schon verwendet worden und viel auch darüber geschrieben worden. Aber bisher ist der Umschwung zur grundlegenden Heilung noch nicht in Gang gekommen. Krankheitsbedingt.

    Jetzt stehen wir vor der nächsten „Kollektiven PSYCHOSE“ und dem Untergang der globalen zivilisierten Geasellschaft incl. der Gefahr des Aussterbens der gesamten Menschheit – und noch immer haben die allermeisten Menschen – auch unsere „führenden Köpfe“ – keine Ahnung davon, was wirklich abgeht.

    Etwa 99,99 oder 99,9999999 % der Bevölkerungen der zivilisierten Gesellschaft sind wahrnehmungs- / -erkenntnisgestört bezüglich der exponentiell wachsenden Ursachen und verfügen auch über keine rationalen Informationen über die „Krankheit der Gesellschaft“ – weil sie zum ähnlichen Prozentsatz ignoriert, geleugnet, beschönigt, verdrängt, usw. wird. Krankheitsbedingt.

    „Ansteckende Gesundheit“ wäre möglich. Aber dazu müßten sich mehr Menschen mutig bereitfinden, die – zugegeben: zunächst „bittere“ – Wahrheit zu erkennen und auch darüber zu reden / schreiben.

    Ganz einfach: Wir haben uns vor über 10.000 Jahren infolge eines kollektiven Traumas eine Bewußtseins-Entwicklungs-Störung („mit Krankheitswert“) zugezogen – aber die ist GRUNDLEGEND HEILBAR! Auf ganz natürliche Weise. Durch WAHRES Erwachsenwerden. Durch den „Aufstieg“ zu unserer zweiten / höheren Bewußtseins-Ebene. Wohin der wahre Erwachsene – evolutionsgemäß und gottgewollt – gehört.

    Es handelt sich dabei um das „Christus-Bewußtsein“. Und die vielzitierte „Nachfolge Christi“ ist nichts anderes als der Aufstieg zu diesem Bewußtsein. Was noch heute in Naturvölkern jeder Knabe in der Anfangsphase der Pubertät im „Übergangsritual“ / der „Initiation“ / „Ascension“ durchführt.

    Herzlich willkommen in der Wirklichkeit!

  81. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    Ich habe vor mir liegen das Stalin-Interview vom Oktober 1946, das Ihre Spekulationen widerlegt.

    In diesem Interview mit dem Präsidenten von United Press, Hugh Baille, gab Stalin am 29. Oktober grundlegende Erklärungen zur Weltlage ab, wobei er auf die Notwendigkeit hinwies, nicht nur die wirtschaftliche, sondern auch die politische Einheit Deutschlands herzustellen. Er sprach die Ansicht aus, dass es unverzüglich notwendig sei, die in Potsdam vereinbarte deutsche Zentralverwaltung zu schaffen. Stalins Antworten auf Frage 9 und 10 des Interviewers:

    Frage:

    „Glauben Sie, dass die vier Besatzungszonen in Deutschland in der nächsten Zeit hinsichtlich der Wirtschaftsverwaltung vereinigt werden müssen, um Deutschland als friedliche Wirtschaftseinheit wiederherzustellen und um den vier Mächten die Bürde der Besatzung zu erleichtern?“

    Antwort:

    „Man muss nicht nur die wirtschaftliche, sondern auch die politische Einheit Deutschlands wiederherstellen.“

    Frage:

    „Halten Sie es für möglich, jetzt eine gewisse Zentralverwaltung zu schaffen, welche in die Hände der Deutschen selbst gelegt werden soll, die jedoch unter alliierter Kontrolle steht und wodurch es dem Rat der Außenminister möglich gemacht wird, den Friedensvertrag für Deutschland auszuarbeiten?“

    Antwort:

    „Ja, das halte ich für möglich.“

    Der deutsche CDU-Politiker Jacob Kaiser, ein Gegner der Adenauerschen Teilungspolitik, begrüßte diese Erklärung Stalins:

    „Ich begrüße Stalins positive Stellungnahme. Es ist erfreulich, dass Stalin in so eindeutiger Weise auf die ihm gestellten Fragen geantwortet hat. Ich begrüße vor allem Stalins positive Stellungnahme zur Frage der wirtschaftlichen und politischen Einheit Deutschlands. Dieses Ja Stalins ist eine große Ermunterung für unser Volk.“
    (‚Die Neue Zeit‘, Berlin, 1. 11. 1946).

    Dies war vor der Einsetzung der CIA-Propaganda gegen die damalige Sowjetunion und des Kalten Krieges. Damals sah man die Dinge noch so, wie sie wirklich waren; später durfte das alles nicht mehr wahr sein. Heute sehen wir alles nur noch aus dem Blickwinkel dieser Propaganda und weisen die Fakten zurück.

    Mut zur Wahrheit!

  82. Haltet_den_Dieb sagt:

    @schnehen,
    um es kurz zu machen:

    Die Rückgabe der geraubten Gebiete des Deutschen Reiches und der Friedensvertrag wurden und werden immer noch von Washington verhindert.

    Adenauer und alle seine Nachfolger sind nie etwas anderes gewesen, als gehorsame Diener und Befehlsempfänger Washingtons. Sie haben niemals dem Deutschen Volk und dessen Interessen gedient.

    Da wir uns aus dieser Zwangsherrschaft nicht selbst befreien können, bleiben nur die Russen.

    Oder sehen Sie das anders ?

  83. schnehen sagt:

    @HdD

    Das sehe ich anders. Ein Volk kann sich nur selbst befreien.

    Zur Rolle Konrad Adenauers, nach dem Straßen und Plätze benannt sind. Wenn ich z. B. den Düsseldorfer Bahnhof verlasse, betrete ich den ‚Konrad Adenauer-Platz‘.

    Adenauer ist schon nach dem Ersten Weltkrieg als Separatist aufgetreten. Vor der Bürgerschaft in Köln sagte er am 1. Februar 1919 Folgendes:

    „Frankreich muss reale Garantien fordern, und die erstrebenswerteste Garantie würde für Frankreich darin bestehen, dass der Rhein zur strategischen Grenze gegenüber Deutschland wird … Eine Teilung Preußens, meine Damen und Herren, ist nach meiner Überzeugung unbedingt nötig und wird auch erfolgen. Entweder wir kommen direkt zu Frankreich oder als Pufferstaat oder wir werden eine westdeutsche Republik. Ein Drittes gibt es nicht.“
    (I. A. Dorten, ‚La Tradédie Rhénane‘, Paris 1945. Dorten war Chef der ‚Mouvement Rhénane‘)

    Dorten enthüllt die Geheimverhandlungen Adenauers mit der französischen Besatzungsmacht. Man hatte ihm versprochen, Präsident einer neuen ‚Rheinischen Republik‘ zu werden.

    Die Westalliierten haben sich ganz bewusst diesen alten Separatisten (aber auch Zionisten, denn Adenauer war auch Vorsitzender einer zionistischen Siedlungsgesellschaft) ausgeguckt und ihn aufs Schild gehoben. Mit ’sie‘ meine ich die britische Besatzungsmacht, die ihn nach dem Krieg zunächst wieder als Kölner Oberbürgermeister einsetzte.

    Und schon 1949 führte er wieder Geheimverhandlungen: Dieses Mal über die Remilitarisierung Westdeutschlands und seine Einbeziehung in die Nato, die im gleichen Jahr gegründet wurde.

    Das sind die Leute, die dem heutigen Establishment am Herzen liegen, was zeigt, wie antideutsch es ist.

  84. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Ach schnehen!

    NACH dem Krieg hat die sowjetische Propaganda die Teilungspläne nicht mehr wahrhaben wollen, die selbstverständlich bis Jalta die Grundvoraussetzung der Stalin’schen Deutschlandpolitik waren. Wenn Sie der von mir genannten Quelle von 1934 (?) also NACHkriegs-Propaganda-Reden entgegenhalten, ist das wenig stichhaltig.

    Spätestens NACH dem Krieg mußte Stalin einsehen, daß er sein strategisches Ziel, den Atlantik (Suworow) nicht mehr erreichen würde. DESHALB war für Stalin NACH dem Krieg ein neutralisiertes Gesamtdeutschland (ohne die bereits annektierten Gebiete!!) und ohne Österreich günstiger als ein geteiltes Deutschland, dessen Hauptteil vom Westen militärisch besetzt wurde.

    Wie können Sie denn argumentieren, Stalin habe doch gar nicht vorgehabt, Deutschland zu zerstückeln, wenn er in Wirklichkeit doch genau das in die Tat umgesetzt hat!!
    An ihren TATEN sollt ihr sie erkennen.

    Zwar (wie nachgewiesen) gingen die Zerstückelungs-PLÄNE noch über den Raub der Ostgebiete weit hinaus, aber TATSÄCHLICH hat Stalin (wenn auch zusammen mit seinen Komplizen im Westen) halb Ostpreußen und das Memellland an Rußland angeschlossen (wußten Sie denn das etwa nicht??), hat Schlesien, Pommern, Danzig, das Sudetenland, den Südteil Ostpreußens an seine Vasallen verschenkt. Er hat die Deutschen in den Siedlungsgebieten Ungarns, Rumäniens, Jugoslawiens, und natürlich auch in der Ukraine, auf der Krim, an der Wolga unter furchtbaren Begleitumständen (Millionen Todesopfer) deportiert.
    Und die Vertreibung hat zum großen Teil Stalin durchgeführt. Die Vertreibungsgreuel, für deren Förderung Stalin seinen Haßpoeten Ehrenburg eingesetzt hat, dienten der Durchführung der Vertreibung. Als seine Truppen die vorgesehene Grenze der Vertreibungsgebiete erreicht hatten und die Greuel gegen die Zivilbevölkerung seine eigene Armee zu einem zügellosen, kaum mehr steuerbaren bewaffneten Haufen gemacht hatte, hat Stalin seinen Pitbull Ehrenburg zurückgepfiffen: „Genosse Ehrenburg übertreibt!“, stand in der Prawda.

    Wäre Stalin der deutschfreundliche Friedenspolitiker gewesen, als den Sie ihn nostalgisch darstellen, dann hätte er doch den Deutschen Staat ohne Zerstückelung erhalten können. Niemand hat ihn zu Annexionen gezwungen, niemand hat ihn gezwungen, 20 Millionen Deutsche zu berauben und zu vertreiben, unter Umständen, die Millionen Todesopfer gefordert haben.

    Selbstverständlich bedeutet die Diskussion darüber, was Stalin verbrochen hat, nicht, daß es bei der heutigen Weltlage etwa sinnvoll wäre, sich NICHT an Rußland anzuschließen.
    Die Gefahr für das Deutsche Volk die Völker in Rußland und die europäischen Völker geht von der NWO aus. Die NWO wird durch NATO und EU vorangetrieben,

  85. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Haltet den Dieb: „Ostgebiete“

    Selbstverständlich könnte der Westen Putin nicht daran hindern, N-Ostpreußen an die Deutschen zurückzugeben und ein Gleiches den Polen, den Tschechen vorzuschlagen, unter Verweis auf das Völkerrecht, das Vertreibung und Annexion verbietet. Rußland könnte durchaus auch einseitig einen Friedensvertrag abschließen. Schließlich mußte „der Westen“ auch zu ganz besonderen Mitteln greifen, um den 93-jährigen Heß auszuschalten, als Gorbatschow ihn entlassen wollte.

    ABER:
    Nehmen wir einmnal an, eine gute Fee würde das Deutsche Reich wiederorganen, ein Friedensvertrag würde mit allen Allierten abgeschlossen, die Ostgebiete kämen alle, alle wieder zum Neuen Deutschen Reich, die Annektionsstaaten würden sogar ihre Neusiedler aus den Gebieten zurückziehen:
    Die Deutschen könnten mit dem Geschenk der guten Fee gar nichts anfangen!

    Denn die Deutschen wären heute unfähig, auch nur Danzig oder Aussig an der Elbe ZU BESIEDELN“

    Die Deutschen können heute ja nicht einmal mehr Mecklenburg besiedeln, oder Hessen, oder Bayern!!

  86. Dr. Gunther Kümel sagt:

    „DIE ZEIT“ Ein Hauch von Objektivität?

  87. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    Ich habe keine ‚Propagandareden von Stalin‘ aus dem Jahre 1934 zitiert, sondern das Interview, das er 1946 dem Präsidenten von United Press, Hugh Baille, gab in dem er dafür eintrat, Deutschland als wirtschaftliche und politische Einheit zu erhalten.

    Ist ein Interview mit einer klaren Stellungnahme, mit klaren Antworten eine ‚Propagandarede‘?

    Dann habe ich in einem meiner Posts aus dem Armeebefehl Stalins vom Februar 1942 zitiert, aus dem hervorgeht, dass die Sowjetunion nicht das Ziel hatte, das deutsche Volk oder den deutschen Staat zu vernichten oder Deutschland aufzuteilen. Er bezeichnet darin gegenteilige Behauptungen als Verleumdung und Idiotie. Das ausführliche Zitat aus dem Armeebefehl wurde wegen Verstoßes gegen die Blogregeln gelöscht.

    Sie dürfen hier aber munter behaupten, dass die UdSSR bis Jalta Teilungspläne hatte, obwohl dies nachweislich nicht stimmt, ich kann es aber wegen der Blogregeln nicht widerlegen.

    Deshalb kann ich nur aus der Zeit nach 1945 und aus der vor 1933 zitieren und Belege anführen.

    Die sowjetische Außenpolitik hatte nie das Ziel, Deutschland zu teilen, sondern sie bestand darin, gutnachbarliche Beziehungen zu Deutschland herzustellen – schon in der Weimarer Republik. Ich kann ja mal, ohne gegen die Blogregeln zu verstoßen, die Verträge aufzählen, die Russland und die Sowjetunion bis 1933 mit Deutschland abgeschlossen hat, aber ich weiß nicht, ob Sie das beeindrucken wird angesichts Ihrer festgefahrenen Position gemäß dem Anti-Stalin-Paradigma: Aber tun wir’s ruhig mal. Sie wissen, ich besitze Geduld:

    1873: ‚Dreikaiserbund‘ zwischen Russland und dem Deutschen Reich sowie zwischen Russland und Österreich-Ungarn;
    1881: Neutralitätsvertrag zwischen Russland, dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn;
    1887: Neutralitätsvertrag zwischen Russland und dem Deutschen Reich;
    1904:Handelsvertrag zwischen Russland und dem Deutschen Reich;
    1905: Zusammenkunft Nikolaus II mit Wilhelm II in Björkö. Projekt eines Bündnisvertrages zwischen den beiden Ländern;
    1910: Abkommen von Potsdam zwischen RU und dem DR
    (trotz dieses Vertrages erklärt Deutschland Russland am 19. Juli 1914 den Krieg)
    März 1918: Friedensvertragsabschluss von Brest-Litowsk durch Russland, Deutschland, Österreich-Ungarn, die Türkei und Bulgarien;
    April 1922: Vertrag von Rapallo zwischen der Sowjetunion und Deutschland;
    April 1926: Unterzeichnung eines Neutralitäts- und Freundschaftsvertrages zwischen der UdSSR und Deutschland;
    August 1939: Deutsch-Sowjetischer Nichtangriffspakt, der von Deutschland am 21. Juni 1941 mit dem Angriff auf die UdSSR gebrochen wird.

    Nach 1945 fordert die UdSSR immer wieder einen Friedensvertrag mit Gesamtdeutschland, z. B. auf den zahlreichen Außenministertreffen, sei es in Paris, London oder in Moskau. Der Westen lehnt ab.

    Nirgends und nichts, auch nicht Stalins Armeebefehle, die ich in gesammelter Form besitze, aber aus denen ich nicht zitieren darf, deutet darauf hin, dass es eine Teilungspolitik seitens Russlands oder der UdSSR gab. Es ist einfach nicht belegbar und auch die Wiederholung einer solchen Behauptung macht sie nicht wahrer.

    Die Nennung dieser Tatsachen hat nichts mit einer von Ihnen behaupteten ‚Nostalgie‘ zu tun, sondern nur damit, die Dinge beim Namen zu nennen.

    Ich grüße Sie!

  88. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Adenauer“

    Was Du über den ‚Kanzler der Alliierten schreibst, stimmt natürlich. Er war Separatist.
    Nun könnte es ja sein, daß Adenauer auf seine alten Tage einen völligen Schwenk seiner Ansichten erlebt hat, sein Separatismus 1919 könnte ja eine überwundene Jugendsünde gewesen sein. Schließlich war der heilige Wojtila in seiner Jugend ja auch landesfremder Mörder, und ist später sogar Papst geworden.

    Aber A. war auch nach WKII willfähriger Vasall der Westmächte. Nur sehr zaghaft und leise hat er 1950 gegen die immer weitergehende ‚Demontage‘ (Deindustrialisierung) Westdeutschlands gesprochen. Bekanntlich haben die Sowjets den Alliierten Kontrollrat verlassen, mit dem Argument, es sei doch klar, daß ihnen ein Großteil der Ausbeute aus den Demontagen zustehen würde.

    Und es war er, der mit der Wiedergutmachung begonnen hat, woraufhin, NACH dem Kriege, rasch die Bevölkerungsstatistik ‚angepaßt‘ wurde.

  89. schnehen sagt:

    @Dr.Kümel

    Wenn Stalin Teilungspläne hatte, warum führen Sie die einschlägigen Dokumente hier nicht an oder zitieren daraus mit exakten Quellenangaben, damit ich das nachprüfen kann? Ich bin für alles offen.

    Ich habe Dokumente angegeben und aus ihnen zitiert, die das Gegenteil beweisen. Jetzt sind Sie am Zuge.

    Sie weisen immer wieder auf die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten hin, ohne zu sagen, dass diese Entwicklung Ergebnis des treubrüchigen Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion und die fast vollständige Zerstörung ihres westlichen Teils war.

    Ich lese gerade die Kriegstagebücher von Konstantin Simonow, der selbst als Korrespondent der ‚Krasnaja Swesda‘ am Krieg teilnahm, z. B. dabei war, als die Nazis die Krim besetzten. Er beschreibt die Bombardierung von russischen Flüchtlingstrecks beim Übergang über den Dnepr, wie Frauen, Greise und Kinder von tiefliegenden Messerschmidts angegriffen und massakriert wurden.

    All dies darf man nicht ausblenden. Russland wollte nach 1945 sicherstellen, dass sich so etwas nicht wiederholt und hat ein Sicherheitssystem um sich herum geschaffen als Garantie dafür, dass sich eine neue Aggression nicht so schnell wiederholten konnte. Es wollte keinen sozialistischen deutschen Teilstaat namens DDR, solange Stalin lebte. Entscheidend war damals, ein friedliebendes, neutrales Deutschland zu schaffen, eine Idee, die dann aber nach dem Umsturz durch die Chruschtschow-Leute von 1953 aufgegeben wurde.

    Die Entwicklung nach dem Militärputsch der Chruschtschowianer von 1953 ist also ganz anders zu beurteilen. Chruschtschow hat mit brutalen Mitteln, mit den Mitteln des Verrates und des Mordes an bestimmten osteuropäischen Politikern seine eigenen, ihm genehmen Leute in die Führungen der osteuropäischen Länder geschleust und, alles was nach seinem Machtantritt und dem von Leonid Breschnew (1964) passierte, z. B. der Einmarsch in die CSSR 1968, ist anders zu beurteilen. Hier waren dann ab Sommer 1953 wirklich Teilungspolitiker wie der Chruschtschow-Freund Walter Ulbricht und später sein Zögling Erich Honecker am Werk, die kein wiedervereinigtes Deutschland, sondern einen zweiten Separatstaat wollten, weil sie politisch nur in seinem solchen ’sozialistischen‘ Staat überleben konnten. Deshalb hat diese Sorte von ‚Kommunisten‘ auch nie freie Wahlen zugelassen. Hätten sie es getan, wären sie nicht an der Macht geblieben.

    Das führte dazu, dass sich die gleichen Leute, die Deutschland geteilt haben, bzw. die Teilung im Sinne ihrer westlichen Herren durchführten, sich dann demagogisch als Apostel eines Gesamtdeutschlands aufspielen konnten.

    Also auch hier muss man wieder differenzieren und darf nicht einseitig Stalin zum Buhmann machen.

    Ich grüße Sie.

  90. Haltet_den_Dieb sagt:

    @schnehen schrieb:
    Sie weisen immer wieder auf die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten hin, ohne zu sagen, dass diese Entwicklung Ergebnis des treubrüchigen Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion und die fast vollständige Zerstörung ihres westlichen Teils war.
    —————————————————————————

    Zur Differenzierung gehört, dass Stalin Deutschland angreifen wollte.

    ((Rest gelöscht, wegen blogregel.))

  91. schnehen sagt:

    @HdD

    Sie behaupten nur, ohne Beweise vorzulegen und diese Beweise gibt es nicht. Machen Sie sich von Propaganda frei!

  92. Haltet_den_Dieb sagt:

    schnehen,
    die Beweise habe ich gebracht, sie wurden wegen der Blogregeln gelöscht.
    Ein Tip: „Suworow“ googeln.

  93. schnehen sagt:

    @HdD

    Es gibt diese Beweise nicht. Sie werden keine Originalquellen mit Stalin-Zitaten finden, in denen er so etwas Irrsinniges äußert. Sie werden aber eine Menge Schundliteratur finden, in der so etwas über ihn behauptet wird. So etwas anzunehmen, entspricht dem Anti-Stalin-Paradigma, also der Anti-Stalin-Propaganda, die vom CIA perfektioniert wurde. Es wäre ungefähr so, als wenn man heute Präsident Assad vorhalten würde, einen Teilungsplan für die Türkei in der Tasche zu haben oder dass er die Absicht habe, die Türkei zu überfallen. Also der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

    Wenn Sie an die Sache logisch herangehen, stellen Sie fest, dass die UdSSR damals überhaupt kein Interesse daran haben konnte, Deutschland zu schwächen, zu teilen oder gar zu überfallen. Aber sie hatte nach dem Krieg ein großes Interesse daran, dass der deutsche Militarismus und Nazismus verschwand, weil sie selbst Opfer seiner Aggressivität wurde.

    Sie hatte damals Interesse an gutnachbarlichen, ruhigen Verhältnissen an ihren Grenzen, um den Sozialismus in Ruhe aufbauen zu können. Sozialismus braucht Frieden.

    So schloss man am 24. 4. 1926 den Neutralitäts- und Freundschaftsvertrag mit Deutschland ab. Genau vier Jahre vorher gab es den Rapallo-Vertrag zwischen Deutschland und der Sowjetunion (April 1922, noch unter Lenin), und es gab sogar eine militärische Zusammenarbeit zwischen der Reichswehr und der Roten Armee in der Weimarer Republik.

    Stalin war übrigens nicht allmächtig, wie allgemein angenommen wird. Er konnte also nicht einfach mit dem Finger schnippen und sagen: ‚So, jetzt teilen wir mal Deutschland oder jetzt überfallen wir mal Deutschland!‘ Diese personalisierende Denkweise ist typisch, wenn es um seine Person geht, aber sie ist falsch, weil so politische Entscheidungsprozesse in der damaligen UdSSR nicht abliefen.

    Was die meisten nicht wissen: Er hat viermal seinen Rücktritt als Generalsekretär der KPdSU, B angeboten, zuletzt 1952, dreimal in den 20iger Jahren. 1949 legte man seine Werke nicht mehr auf und verbannte ihn immer mehr aus dem politischen Geschehen und isolierte ihn im Kreml. Er konnte sich nicht einfach über Entscheidungen des Zentralkomitees hinwegsetzen, und oft konnte er sich gar nicht durchsetzen, z. B. als er nach dem Kriege daran ging, freie Wahlen mit Gegenkandidaten einzuführen, scheiterte er am Widerstand der mächtigen Parteisekretäre. All dies ist inzwischen sehr gut dokumentiert, und ich kann Ihnen die Dokumente angeben, wenn Sie Interesse haben.

    All dies ist aber noch weitgehend unbekannt und soll auch unbekannt bleiben, damit die Russophobie gedeihen kann, denn sie benötigt das Unwissen.

  94. Haltet_den_Dieb sagt:

    @schnehen,
    lassen Sie zumindest die Aussage gelten, dass Stalin ein Massenmörder war ?
    Oder war das auch nur Westpropaganda ?

    Wir werden doch hoffentlich den kleinsten gemeinsamen Nenner finden zu Stalin, alles andere würde mich wundern .

  95. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Haltet-d-Dieb: „schnehen und Stalin“

    Schnehen hat nur Positives über Stalin gelesen.
    Die Kritik von Leuten wie Solschenizyn, das Schwarzbuch, Prof. Woslensky, Frau Margolina, die Berichte über den Holodomor, sowas liest er nicht, weil es seinen bisherigen Erkenntnissen widerspricht.

    Für die Teilungspläne habe ich Badstübner zitiert:
    “Die geheimgehaltenen und verleugneten sowjetischen Zerstückelungsabsichten gegenüber Deutschland und das Dilemma der KPD. In: UTOPIE kreativ, H. 83 September 1997, S. 69-76″).

    http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/83_Badstuebner.pdf

    Braucht man nur anzuklicken! Sind auch nur wenige Seiten zu lesen! Aber die Analyse würde halt mit den bisherigen Erkenntnissen von schnehen nicht übereinstimmen.

    Kaum einer liest ja auch die Dokumentation der „brd“-Regierung über die Vertreibung in 7 oder 10 Bänden mit Tausenden von überprüften Zeugenaussagen. Ich habe sie zu Hause, aber sie ist wirklich nicht einfach zu bekommen, da sie zensurhalber unterdrückt wurde, von Brandt und anderen.
    Ist auch eine Lektüre, die man kaum aushalten kann.

  96. schnehen sagt:

    @Dr.Kümel

    Lieber Herr Kümel! Bleiben Sie doch sachlich. Sie sind es sonst doch auch, und auch noch so sympathisch, aber immer etwas vorschnell im Urteil

    Ich habe nur Positives über Stalin gelesen?

    Also bin ich voreingenommen, denn wie könnte jemand, der nur Positives über Stalin gelesen hat, sonst auf so dumme Gedanken kommen wie ich?

    Entscheidend ist das Studium von Primärquellen, von Dokumenten, nicht von glorifizierenden Abhandlungen oder dem genauen Gegenteil, dämonisierenden Ergüssen aus zweiter Hand. Ich habe z. B. von Ginsburg und Mandelstam die Erinnerungen gelesen, die sehr viel Negatives über Stalin enthielten; ich habe die Stalin-Biografie von Trotzki gelesen, die noch Schlimmeres über ihn enthielt, darunter sehr viele Lügen und bloße Verdächtigungen; ich habe das neue Buch von Losurdo über Stalin gelesen, das relativ wohlwollend ist; ich habe die Stalinbiografien des Stalingegners Dimitri Wolkogonow gelesen, aber auch die des Stalin-Anhängers Ian Grey (Stalin – Man of History), ich habe die offizielle Kurzbiografie gelesen usw. usw. Ich kenne auch Teile von Solschenizyns ‚Archipel Gulag‘ (las ich während einer Kur 2007 und hatte den Eindruck, dass vieles gar nicht auf eigenen Erlebnissen beruht). Ich bin bei solchen Erlebnisschilderungen immer skeptisch und glaube nicht alles, vor allem dann nicht, wenn es von den westlichen Medien angepriesen wird. Es gibt z. B. ein Buch über Stalin von ‚Budo Swanidse‘, auf das ich reingefallen bin, der behauptete, seinen Onkel bei Kriegsbeginn auf einem See rudernd erlebt zu haben. Alles glatt erfunden, aber er hat damit in Frankreich bestimmt viel Geld verdient.

    Aber am wichtigsten sind mir besagte Primärquellen, darunter Stalins Armeebefehle aus dem Krieg oder seine Interviews. Und heute haben wir viel mehr als noch vor einigen Jahren zur Verfügung, z. B. an von der Russischen Föderation freigegebenen Dokumenten, darunter die Vernehmungen von Nikolai Jeschow, dem Erfinder des Großen Terrors, der 1939 seinen Prozess bekam und 1940 wegen seiner Verbrechen zum Tode verurteilt wurde. Er schildert darin, wie ihn 1932 der deutsche Geheimdienst anwarb und darauf Wert legte, dass er Nachfolger von Jagoda, dem damaligen NKWD-Chef wurde. Er wurde es dann auch 1936 und zog die Jeschowschina durch, um das Sowjetsystem zu diskreditieren und reihenweise ehrliche Kommunisten abzuschlachten.

    Also, lieber Herr Dr. Kümel: Sie können mir schon glauben, dass ich kein ‚Nostalgiker‘ bin und die Dinge einigermaßen gründlich durchhechele.

    Schräg über meinem Schreibtisch hängt folgende Devise:

    „Gründlichkeit zahlt sich aus!“

    Ich grüße Sie herzlich!

  97. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: Teilung Deutschlands

    Ich verstehe nicht recht, was Sie erwarten, was ich Ihnen noch liefern solle. Am ehesten vermute ich, daß Sie die eine wichtige Stellungnahme von mir übersehen haben. Das war auch der Grund, warum ich in dem etwas provozierenden Text an H.-d.-D. das zentrale Zitat noch einmal wiederholt habe.

    Der vermutlich übersehene Text von mir war der vom
    24. April 2014 um 12:54

    @ schnehen: “Stalin und die deutsche Teilung”

    Tatsächlich erwies sich Stalin in den Konferenzen mit den “Demokraten” als gewandter als Churchill und die Morgenthau-Bande. Dennoch ist es als Propaganda zurückzuweisen, wenn die SU seit 1945 lauthals erklärt, sie hätte eine deutsche Teilung nicht gewollt und geplant. Churchill brachte die Idee der “Westverschiebung Polens” ins Spiel. Aber der Entwurf der deutschen Teilung und der Vertreibung von 20 Millionen Deutschen hätte ohne die Zustimmung und die vorsätzliche tätige Mitwirkung Stalins nicht durchgeführt werden können. Lagen doch nahezu alle Vertreibungs- und Annexionsgebiete im Osten, in Stalins Machtbereich.

    Molotow ging bei der Jaltakonferenz noch über die Vorschläge der westlichen Aufteiler hinaus und schlug als Text der Resolution vor: “Für die Sicherheit in Europa halten es die Alliierten für erfor-derlich, Deutschland aufzuteilen”

    (Badstübner: “Die geheimgehaltenen und verleugneten sowjetischen Zerstückelungsabsichten gegenüber Deutschland und das Dilemma der KPD. In: UTOPIE kreativ, H. 83 September 1997, S. 69-76″)
    http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/83_Badstuebner.pdf

    Die Zerstückelung war eine Grundkonstante aller sowjetischen Planungen auch nach Jalta; dieses deutschlandpolitische Hauptziel wurde allerdings im Hintergrund gehalten. Ende 1941 (Gespräche Stalin, Molotow, Eden) benannte Stalin als die entscheidenden sowjetischen Kriegsziele:
    x Wiederherstellung der sowjetischen Westgrenze von 1941
    x vorgelagerte sowjetische “Interessensphäre”
    x Reparationen
    x (lt.»Zusatzprotokoll…« Punkt 17b,c) die Aufteilung Deutschlands in mehrere unabhängige Staaten, verbunden mit größeren Gebietsabtrennungen im Osten. Der östliche Teil Ostpreußens sollte zu-sätzlich an die UdSSR (Litauen) fallen, der westliche an Polen.

    Brief Stalins über Maisky, London an Churchill bez. Grundorientierung:
    x Österreich herauslösen
    x Deutschland und Preußen in mehrere Staaten aufteilen

    Zur Vorbereitung der Konferenzen Litwinow-Kommission:
    (Bericht 12. 01.1945)
    die Aufteilung Deutschlands in fünf unabhängige Staaten: Rest-Preußen; Sachsen und Thüringen; ein
    süddeutscher Staat mit Bayern, Württemberg und Baden;
    Rhein-land-Westfalen; Hannover, Oldenburg und Bremen.

    Nach sowjetischen Angaben gab es zum Zerstückelungskonzept keine Alternativplanungen. Somit war die sowjetische Position bis Jalta noch stärker auf eine Aufteilung Deutschlands festgelegt, als dies bei ihren westlichen Alliierten der
    Fall war.

    In Jalta wurde klar, daß der größte Teil Restdeutschlands
    vom “Westen” besetzt und kontrolliert werden würde. Der Traum Stalins (Suworow) vom Erreichen des Atlantik war ausgeträumt. Zu diesem Zeitpunkt kam es zu einer abrupten propagandistischen Kursänderung. Nach dem fait accompli der Festlegung der Einflußzonen sprach Stalin nun plötzlich von “Deutscher Einheit” und dies blieb die virtuelle sowjetische Postion.

    Die Stalinnote 1952 ist ebenso wie die “Westbindung” der Trizone als Maßnahme des Kalten Krieges zu werten, nicht als nachträgliche Korrektur der Zerstückelung.

    Stalin wollte, ebenso wie “der Westen”, ganz Deutschland.

  98. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    Ich glaube, dass eine weitere Diskussion überflüssig ist, weil wir uns wiederholen.

    Sie wiederholen ständig, dass Stalin die Zerstückelung Deutschlands wollte, dass er mal ganz Deutschland schlucken, mal bis zum Atlantik marschieren wollte, usw. usw. Ich habe lange aus Molotows Reden vor den Außenministerkonferenzen nach dem Kriege zitiert (andere Zitate konnte ich leider nicht anführen, ohne gegen die Blogregeln zu verstoßen), aus der sich das Gegenteil ergibt. Die Sowjetunion verlangte einen Friedensvertrag mit einem Gesamtdeutschland. Es wollte ein neutrales, entmilitarisiertes, demokratisches Deutschland (bis 1953) wie es ein neutrales Finnland oder Österreich wollte, um einer Wiederholung der Katastrophe vom Juni 1941 vorzubeugen. Das ergibt sich aus den Dokumenten der Potsdamer Konferenz, deren Grundsätze waren:

    Entmilitarisierung, Entkartellisierung, Demokratisierung, Entnazifizierung, Beibehaltung der Einheit, keine Zerstückelung. Die sowjetische Begründung: eine Zerstückelung sei unhistorisch und würde nur zum Revanchismus führen (siehe Versailles). Auf Druck der Sowjetunion wurde die Teilung Deutschlands sogar wieder aus der Kapitulationsurkunde gestrichen.

    Wir müssen von objektiven Fakten ausgehen und die liefern uns nicht Sekundär- sondern Primärquellen. Sie zitieren Badstübner, den ich übrigens kenne, und andere, die etwas ÜBER Stalin geschrieben haben, was viele getan haben. Ganze Bibliotheken sind voll davon, um ihn, aber vor allem die damalige Sowjetunion, in ein schlechtes Licht zu rücken. Für diese Übung hat man Millionen, wenn nicht Milliarden ausgegeben. Besonders hängt man ihm den Großen Terror an. Neue Dokumente beweisen, dass er dafür gar nicht verantwortlich war. Aber damit will man sich nicht beschäftigen, weil das bedeuten würde, dass man umdenken muss. Und der Mensch ist nun mal verliebt in seine eigenen Vorurteile. So ist es halt.

    All diese ‚Werke‘ gehen auch davon aus, dass Stalin ein ‚allmächtiger Diktator‘ war, der willkürlich entscheiden konnte. Aber diese Sichtweise ist falsch. Er war in Strukturen eingebunden. Er konnte sich nicht über das Zentralkomitee hinwegsetzen und wurde von ihm zuletzt sogar ausmanövriert. Seine Pläne, freie Wahlen einzuführen, scheiterten am Zentralkomitee. Das habe ich alles hier geschildert und ist von Ihnen ignoriert worden, weil es nicht in Ihr Denkschema passt.

    Auch reflektieren diese Quellen nie, was Hauptanliegen der Sowjetunion seit ihrer Gründung (bis zum Putsch der Chruschtschowleute 1953) gewesen war:

    Den Sozialismus in der Sowjetunion in einer nichtfeindlichen Umgebung in Ruhe aufzubauen, das Land in Ruhe zu industrialisieren und den Lebensstandard anzuheben. Diese Politik ergab sich logisch aus dem Wesen des Sozialismus, der kein Interesse an Eroberungen hat, weil es in ihm keine Leute gibt, keine Großaktionäre, Finanzhaie und Industriebosse gibt, die sich an Eroberungen fremder Länder bereichern können.

    Hierauf wird nie eingegangen, weil die Autoren, die Sie zitieren von einem ideologischen Schema, dem Anti-Stalin-Paradigma ausgehen und verlangen, dass die Wirklichkeit sich gefälligst nach diesem Schema zu richten hat. Aber es ist genau umgekehrt:

    Unsere Denkweise muss sich an die unumstößlichen Fakten halten, sonst kommen wir der Wahrheit nicht auf die Spur, und diese Fakten sprechen eine klare und deutliche Sprache.

    Dies ist mein letzter Beitrag zu dem Thema. Sie dürfen gerne das letzte Wort haben.

  99. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: Teilung Deutschlands

    Ich will gerne anerkennen, daß Sie viel mehr über Stalin gelesen haben als ich. Dennoch meine ich, daß Sie eine einseitige Sichtweise zu dem Thema pflegen.

    Ich habe ja nicht bloß Badstüber zitiert, mit Äußerungen ÜBER Stalin, sondern (aus seinem Buch) Originaldokumente, in denen Stalin ganz klar die Aufteilung Deutschlands fordert, darunter das Jaltadokument, Briefe an den SU-Botschafter Maisky in London, der die Pläne Stalins an Churchill weiterzugeben hatte (und dies natürlich auch tat), ferner die Vorbereitung von Jalta (Litwinow-Kommission) usw. Meinen Sie denn, die Steuerung dieser Politik sei auch gar nicht von Stalin autorisiert worden, wie Sie das für Gulag, Holodomor und Massenerschießungen („Säuberungen“) anmerken?

    Sie tun die Vertreibung und die Annexion riesiger Gebiete mit 20 Millionen Menschen (Schickel) als irgendwie selbstverständlich ab. Sie meinen, Deutschland habe Rußland angegriffen, da sei die Aufteilung Deutschlands und die Vertreibung die logische Folge gewesen. Ich will Ihre Voraussetzungen hier nicht prüfen, Sie wissen schon, aber selbst wenn es tatsächlich so gewesen wäre: Folgt aus einem Angriff automatisch die Zerstückelung des Gegners nach einem Sieg?

    Aber das war ja gar nicht die Frage.
    Die Motivation Stalins zur tatsächlich erfolgten Zerstückelung (Schlesien, Pommern, Ostpreußen, Memelland, Ostbrandenburg, Danzig, Sudetenland) mag diese oder jene gewesen sein:
    Fakt ist, ER HAT ZERSTÜCKELT!

  100. Haltet_den_Dieb sagt:

    @schnehen schrieb:

    Auch reflektieren diese Quellen nie, was Hauptanliegen der Sowjetunion seit ihrer Gründung (bis zum Putsch der Chruschtschowleute 1953) gewesen war:

    Den Sozialismus in der Sowjetunion in einer nichtfeindlichen Umgebung in Ruhe aufzubauen, das Land in Ruhe zu industrialisieren und den Lebensstandard anzuheben. Diese Politik ergab sich logisch aus dem Wesen des Sozialismus, der kein Interesse an Eroberungen hat, weil es in ihm keine Leute gibt, keine Großaktionäre, Finanzhaie und Industriebosse gibt, die sich an Eroberungen fremder Länder bereichern können.

    ———————————————————————–

    Jetzt bin ich völlig baff, schnehen.
    Ich habe zig Texte gelesen, wo „bewiesen“ wurde, dass die Weltrevolution das Ziel von Stalin war.
    Außerdem, daß Stalin ein Psychopath war, der die Massenmorde befahl und die volle Verantwortung dafür trägt.

    Nun sollen all diese Texte falsch sein, reine Propaganda ?

    Da kann ich leider nicht mehr mithalten, schnehen, ich bitte um Verständnis dafür.

    Die Großmutter meiner Frau lebte zur Zeit Stalins, sie erzählt immer wieder mal davon.
    Sie gehört zum einfachen Volk, hat als Sekretärin in diversen Schulen und vor ihrer Pensionierung als Sekretärin in einer Universität in Moskau gearbeitet.

    Die Großmutter sagt – und sie ist glaubwürdig – dass Leute wie sie absolut nichts von den Verbrechen von Stalin wussten.
    Dabei wurden unter Stalin Millionen ermordet durch Stalin und seine Mördergenossen.

    Als Stalin starb, weinte die Großmutter tagelang. Was sollte sie machen ohne den großen Vater Stalin ?
    So wie ihr ging es vielen Russen, sagt sie.

    Als später gesagt wurde, dass Stalin ein Massenmörder gewesen war, konnte Großmutter es nicht glauben.
    Es wurde dann allgemein gesagt, daß Stalin selbst nichts von den Morden und den Gulags wusste. Das waren seine Untergebenen, die hatten Vater Stalin hintergangen, ihn getäuscht. Diese Untertanen waren die Bösen, Vater Stalin war der Gute, der von den Bösen betrogen worden war.
    Und nun dieser Frevel, dass sie ihre eigenen Verbrechen dem Väterchen Stalin in die Schuhe schieben wollten.

    schnehen, Sie und Dr. Kümel sind für mich echte Wahrheitssucher, ganz nach meinem Geschmack.

    Ihre Diskussion über Stalin zeigt mir ganz deutlich, wie extrem schwierig es ist, geschichtliche Ereignisse zu analysieren.

    Offizielle Regierungsdokumente, sind das nicht eher Lügen-und Vertuschungspapiere ?

    Und was ist erst los, wenn, wie bei der deutschen Geschichte, die Sieger die Akten des Auswärtigen Amtes beschlagnahmen und sie frisieren, ja sogar direkt fälschen ?

    Wie soll ein Historiker jemals die Wahrheit finden, wenn er nur solche gefälschten Akten zur Verfügung hat ?

    Vor einigen Tagen gab es ein langes Interview von Peter Voss mit einem Historiker, der ein Buch über Stalin geschrieben hat (den Titel und Namen des Historikers habe ich vergessen).
    Dieser Historiker hat klar gesagt, dass Stalin ein Massenmörder war. Er hat Unmengen von Originaldokumenten in Russland eingesehen bei seinen Recherchen.
    Irrt er sich auch ? Hat er die „falschen“ Dokumente erwischt ?

    Was aber ist erst los, wenn es Gesetze gibt, welche einen Beweisantrag vor Gericht zu einem Sachverhalt unter Strafe stellen, weil die geschichtliche „Wahrheit“ angeblich „offensichtlich“ sei ?
    Wo ein Verteidiger im Gerichtssaal verhaftet wird, weil er Zeugen und Dokumente in das Verfahren einführen möchte, welche eindeutig diese „offensichtliche Wahrheit“ widerlegen ?

    Wie gut, dass man zumindest noch über Stalin und seine Verbrechen offen diskutieren darf, ohne wegen einer abweichenden Meinung für Jahre ins Gefängnis zu wandern, wie es in der BRD und anderen westlichen Ländern der Fall ist.

  101. heureka47 sagt:

    Wahrhaft erwachsenen Menschen – die es in der zivilisierten (entfremdeten) Gesellschaft kaum gibt – ist klar, daß Geschichtsfälschung geschieht, seitdem Adam und Eva auf die Lügen der Schlange (Satans) hereingefallen sind.
    Genau genommen schon vorher – denn daß Eva und Adam verführbar waren, ist eine Folge der „Krankheit der Gesellschaft“, der „Kollektiven (Zivilisations-)Neurose“, die vor mehr als 10.000 – evtl. auch 60.000 – Jahren über einen Teil der Menschheit hereinbrach und sich seitdem pandemisch ausgebreitet hat.

    Die von der Kollektiven Neurose Befallenen steigen typischerweise nicht in die Ebene des Erwachsenen-Bewußtseins auf und erkennen folglich die Wahrheit / Wirklichkeit nicht.
    Zu Recht sagt also Jesus am Kreuz über die damalige Gesellschaft: „…denn sie wissen nicht, was sie tun.“.

    Das wußte auch schon Kain nicht, als er seinen Bruder Abel erschlug. Denn Kain war von der Kollektiven Neurose befallen und beeinträchtigt – sein Bruder Abel jedoch nicht.

    Die typischen zivilisierten (entfremdeten) Menschen sind quasi die Nachfahren des Kain – der damals, lt. Bibel, ins „Land NOD“ zog (ziehen MUSSTE). Das will sagen, er – als Bewußtsein – zog in die NOT, vor allem und primär in die SEELEN-Not, in die „Abtrennung“ vom höheren, göttlichen, Sein / Bewußtsein („Sünde“). Und damit abgetrennt vom Erkennen seiner wahren Identität und seiner MOTIVE.

    Herzlichen Gruß!

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