#Elsässer im #Facebook-Knast – und bei der Gartenarbeit

Völkischer Siedler? Elsässer nach dem Reichsarbeitsdienst auf dem Acker

Reichsjustizminister Maas kann mich mal!

Knapp 5.000 Freunde und 23.000 Abonnenten vermissen mich auf Facebook – weil Maas, der Bonsai-Goebbels ohne Hinkefuß und Eier, mich für sieben Tage sperren ließ. Anlaß? Irgendeine Nullität. Seit sein Zensurgesetzt am 30.6. im Reichstag verabschiedet wurde, sind seine Schergen im Dauereinsatz, nicht nur gegen mich.

Aber hey, wen juckt’s? Ich habe mich bei Dauerregen auf den Acker gemacht und unter Führung meiner Frau („jawohl, meine Führerin“) Unkraut gejätet und Insekten massenvernichtet. (Werde ich deswegen gesperrt, Gauleiter Maas?) Zur Belohnung gab’s Sauerampfer satt und Kohlrabi. Ein echt veganes Abendessen in Erinnerung an den GröVaz (Größter Veganer aller Zeiten), der gerade in Argentinien 102 geworden ist.

Ich hoffe, dass dieser biologisch-ökologische Arbeitsdienst mich in die Spitzenriege der „völkischen Siedler“ aufrücken lässt. Meine Frau sagt, demnächst schaffen wir Ziegen an (aber nur arische, wie Kubitschek, hehe). Immerhin, in die Spitzenriege der Gender-Hasser habe ich es ja schon geschafft: Die grünen Tintenkleckser von der Heinrich-Böll-Stiftung haben mich unter Agent*in gelistet, das ist ihr Online-Pranger für sogenannte Homophobe aller Art. Danke für das Kompliment!

Die Maas-Zensur kratzt mich auch deswegen nicht, weil sie das gedruckte COMPACT-Magazin nicht betrifft: Von dem wird ab kommenden Samstag (29.7.)  wieder jedes ordentliche Kiosk im Reichsgebiet (in den Grenzen von 1990) beliefert. Und wer COMPACT abonniert hat, hat die August-Nummer schon vorab bekommen – da kann der kleine Fuzzi ausm Saarland gar nichts machen (Hier abonnieren!). Ab Montag bin ich dann auch wieder auf Facebook – bis zur nächsten Sperre.