Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Eine Augenweide: Soldatinnen der chinesischen Volksbefreiungsarmee!

Keine Chance für die alten Herren im Pentagon!

Na, das ist doch mal was für einen Lazy Sunday Afternoon! Lang vorbei sind die Zeiten, wo die Mao-Einheitsuniform galt. Ich würde mal behaupten: Nirgendwo auf der Welt sind die Soldatinnen schicker als in der Volksrepubik China. Vor allem die Mädels im zweiten Teil des Videos: Pink Uniform und weiße Lackstiefel! Schick schick, der Bolschewik, hat Gremliza mal gesagt.  Könnte mir vorstellen, angreifende US-Soldaten schmeißen da gleich die Knarre weg und lassen die Hosen runter… Da bleibt nur noch der Einsatz von Roboterarmeen – aber dahin geht ja eh der Trend bei den Amis.

Aber zurück zu China: Ein Staat, der seine hübschesten Töchter dazu bringt, sich Uniformen anzuziehen und für das Vaterland zu kämpfen, kann nicht so schlecht sein, oder? Im übrigen Asien müsste die Hälfte davon auf den Strich gehen, allein schon das ist ein zivilisatorischer Fortschritt im Reich der Mitte. Und dass Vater Staat sie nicht dazu zwingt, beim Marschieren ihre Weiblichkeit zu verleugnen, ist Emanzipation in ihrer schönsten Form.

Ich bete zu Gott, dass jetzt nicht irgendwelche linken oder rechten Bedenkenträger oder Hobby-Geotstrategen kommen und wieder eine Mao-, China- oder Kommunismus-Diskussion in der allgemeinsten Form anfangen. Leute, lasst einfach mal dieses Video auf Euch wirken! Welche Kraft und welche Anmut! Man kann über China früher denken wie man will – aber die Kommunisten haben es geschafft, aus ihrem eigenen Loch herauszukommen und ihren Staat echt zu modernisieren. Und heute ist das nominell immer noch kommunistische Land die Lokomotive der kapitalistischen Weltwirtschaft UND das stärkste Bollwerk gegen den Imperialismus in einem. Das soll man einer nachmachen!

In diesem Sinne: Lang lebe die New Model Army des Genossen Mao tse Tung! Eure weißen Lackstiefel werden den Yankee-Imperialismus in den Staub der Geschichte treten!

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110 Responses

  1. Konkurrenz ist notwendig weil sie Effizienz erfordert und Effizienz meiner Ansicht nach nur im Einklang und Respekt geschehen kann. Ohne Amerika wär China nicht China und Amerika nicht in seiner momentanen Sackgasse, und Syrien nicht Syrien. Der Fortschritt in Afrika wird passieren und passiert weil es Konkurrenz gibt. Man wird angehalten sein menschlich zu sein, weil man die Kooperation von ganz unten braucht. hoffentlich!

    Und diese Soldatinnen sind spitze.

  2. Roli Leibi sagt:

    Keine Chance für die alten Herren im Pentagon!…nicht einmal ein Hauch von einer Chance würde ich sagen.
    Wenn man noch mit den Hollywood Stars ein Vergleich zieht, was haben diese zu bieten ausser aufgespritzte Lippen und Silikon Busen.
    Ebenfalls wurde uns die TCM jahrzehntelang vorenthalten….

    Grüsse aus Basel
    Roland

  3. juergenelsaesser sagt:

    Roli: Sei gegrüßt, Schweizer Freund!

  4. Ken Tapsen sagt:

    Großartig, Jürgen! Als bekennender Maoist bekomme ich beim Anblick dieser adretten Mädchen einen roboterhaften Ständer!

  5. Tupolew sagt:

    Tatsächlich eine absolute Augenweide. Die Bundeswehr sieht dagegen „sehr alt“ aus…

  6. Claudia Wädlich sagt:

    Schöne Frauen, die sehr fein wirken.
    Wenn man da die Hollywoodproletarierinnen mit ihrer Künstlichkeit betrachtet, nein danke. Die können nicht mal in Würde altern.
    Und die alten Pentagonfalken ? Die Welt hat sich verjüngt und diese Greise mit ihrem vorgestrigen Denken wollen unsere Zukunft planen. Die sollten besser in Rente gehen und ihre Enkel dirigieren.
    Die jungen Menschen möchten eine bessere Welt in Frieden und Freiheit und vor allem selbstbestimmt leben dürfen.

  7. juergenelsaesser sagt:

    Ken Tapsen: Das war von mir nicht intendiert, aber bitteschön, ist gratis.

  8. Frank Hofmann sagt:

    Hallo.
    Tut mir leid die Show zu unterbrechen, aber das Wirtschaftsportal ZEROHEDGE meldet heute, dass China massiv Truppen an die Küste verlegt. Staatsnachrichten bestätigen wohl dies. Streit um Energiereiche Inselgewässer mit Japan eskaliert weiter, keiner will nachgeben so das Portal weiter.
    http://www.zerohedge.com/news/2013-02-09/china-mobilizing-war-japan
    Eine hoffentlich friedliche Woche, wobei ich mir sicher bin, dass die US und GB/NL Energiemafia mit Sicherheit dran beteiligt ist. (Wahlmanipulation per Schecks in Japan)
    Und das compact magazin 3/2013 dürfte darüber berichten wer wirklich die Wahl in Japan gewonnen hat.

  9. Frank Hofmann sagt:

    Meine Meinung:
    Frauen beim Militär: NEIN. Krieg ist Männersache.

  10. Körnerpicker sagt:

    Passen Sie auf, lieber Jürgen Elsässer, nicht das demnächst im Spiegel steht, Sie bertreiben Sexismus mit „Herrenwitzen“ auf Ihrem Blog! „Augenweide“ könnte als sexistische Bemerkung verissen werden. Wollte nur höflich warnen🙂

  11. saito sagt:

    Hatte nicht auch Gaddafi eine weibliche Leibgarde. Stürzte er vielleicht deshalb,weil diese nicht hübsch genug waren?

    Schöne junge Frauen gibt es in jedem Land. Ob sie unbedingt für die Armee so nützlich sind, ist ein anderes Thema.

    mit freundlichen Grüßen

  12. Tatsächlich recht hübsch anzusehen und so zu marschieren hat uns der Alliierte Kontrollrat ja auch verboten…
    Allerdings,mißfällt mir altem konservativen Knochen das Sturmgewehr in den Armen. Wenn schon Frauen beim Militär, dann beim Blitz oder Rotkreuz. Mir wär’s im jeden Fall lieber, unsere Mädels bei uns drückten ein Kind an die Brust, denn als Weib eine Flinte.
    Ansonsten natürlich ein Hammer!

  13. Jason sagt:

    Trash for ever was?!

  14. juergenelsaesser sagt:

    Körnerpicker: Ich kanns kaum erwarten!

  15. Söderstrup sagt:

    Toll! Danke für diesen Link! „Augenweide“ ist genau das richtige Wort!
    Wie wünschte ich mir, diese hübschen, klaren Frauen würden über die DeutschInnen hinwegmarschieren (obwohl sie ja zu fliegen scheinen) und diese schlimme Zeit in diesem verfluchten Land hätte ein Ende…
    (Aber gibt es denn GAR KEINE Männer mehr in der Volxarmee? Nur noch Amazonen? Na mir soll es recht sein.)
    Nochmals Dank für diese tollen Bilder! Die Kampflesben aus USA haben doch keine Chance – im Krieg der Bilder. Schön, wenn der Bilderkrieg dem echten Krieg die Luft ablassen könnte. Vielleicht funktioniert es – wer will solche Frauen töten? Die beste psychologische Kriegsführung! Bravo China!

  16. @ Söderstrup
    Ich hab noch Weltkriegsteilnehmer gesprochen, die Kombatantinnen getötet haben und dessen erst später gewahr wurden, daß es Frauen waren. Einem echten Mann und ehrbaren Soldaten verletzt soetwas die Seele auf immer.
    Ihrem Wunsch, daß Asiatinnen über meine LandsleutInnen hinwegmarschieren mögen kann ich im Übrigen nichts abgewinnen. Wenn die aber bei sich im Hause über das Management und die ausländischen Neokolonialisten bei z.B. Foxconn hinwegmarschieren wollten, so wäre mir eine Freude, die Holznägel für die blankgeputzten Stiefelchen liefern zu dürfen. Erzgebirgische Handarbeit.

  17. Söderstrup sagt:

    Ich hab vor lauter Schwärmerei für das Video Jürgens Text erst jetzt gelesen: 1000%ige Zustimmung! Ich bin begeistert! So, und nur so wird der ganze Ekel dieser BRD und dieses verkommenen Westens weggefegt. Die Kinks (oder die Small Faces – weiß gar nicht mehr, wer das zuerst gesungen hatte) und die New Model Army sind eindeutig nach Osten übergegangen! Ex Oriente Lux! Ein Heil dem normalen Leben! Nie wieder BRD!

  18. Oben Mann, unten Frau, und dazu noch die doofe westliche Krawatte. Was bitte ist daran weibich? Marschierende Frauen wirken auf mich nicht gerade ästhetisch, sorry. Egal ob in China, Syrien oder Libyen. Und dass diese Püppchen im Ernstfall was ausrichten können, glaubt doch ernsthaft kein Mensch?

    @Frank Hofmann
    „Meine Meinung:
    Frauen beim Militär: NEIN. Krieg ist Männersache.“

    Das ist auch meine Meinung. Und zwar egal ob in der US-amerikanischen , israelischen oder chinesischen Armee.

    @Fischer Freiweh: „Ich hab noch Weltkriegsteilnehmer gesprochen, die Kombatantinnen getötet haben und dessen erst später gewahr wurden, daß es Frauen waren. Einem echten Mann und ehrbaren Soldaten verletzt soetwas die Seele auf immer.“

    Kann ich nicht nachvollziehen. Wenn schon Frauen meinen mitkämpfen zu müssen, müssen sie halt auch damit rechnen, verletzt oder gar getötet zu werden. Wer A sagt, muss auch B sagen.

    „Al mar´atu raihana,
    laisat bi qahramana“

    Die Frau ist eine duftene Blume, kein weiblicher Gladiator.“ (Ali ibn Abi Talib, 1. Imam der Schiiten)

    Außerdem sitzen in der chinesischen Führungsriege auch alte Herren.

  19. kossuth sagt:

    Ich bin ja gegen krieg… versteh nicht ganz wie man amerika den lieben langen tag kritisieren kann und dann zur nächsten armee rennt und ganz begeistern mit glasigen augen die tötungsmaschinerie bejubelt. Ich weiß schon es sind ja nur marschierende Soldatinnen aber wenn das amerikanerinnen wären (es wär natürlich nicht so schön) dann wär das ja schrecklich…

  20. chicano sagt:

    hmmm? haut einen fetischisten bestimmt vom hocker.
    wat dich da wohl geritten hat, alter junge🙂

    frauen an der front? nee!
    die passen auf kind und hof auf und wenn mann den nicht mehr vertedigen kann, weil gefallen oder verwundet, greifen auch frau und kind zu flinte, dolch und kuchengabel (wenns denn sein muss)

    aber von vornherein, nee!
    kjnd an die brust aber nicht sturmgewehr.

    könnte mich da nicht entscheiden ob prostitution oder frau an der front das größere armutszeugnis für eine gesesllschaft ist.

    endlich mal wieder sind wir meilenweit auseinander, jürgen. konnte ja auch nicht ewig so weiter gehen😉

  21. siempre sagt:

    Zugegeben, bei dem Anblick würde ich auch die Waffen strecken oder wenigstens mal mitmarschieren. Mal was Beschauliches. Einfach gelungen Jürgen🙂 Hier in deinem Blogs geht es z..t. eh schon ziemlich biestig zu.

  22. schnehen sagt:

    Mich hat dieses Video (nü min bing fang dui – weibliche Einheit der Volksarmee) eher nachdenklich gemacht und mir gesagt: Du lässt dich nicht von dem schönen Schein blenden, so attrativ diese Chinesinnen auch sind; du bleibst kritisch!

    China hat keinen Sozialismus mehr. Das chinesische Wirtschaftssystem ist durch und durch kapitalistisch. Es geht nur noch ums Geld und darum, reich zu werden, wie die vielen chinesischen Milliardäre es inzwischen sind. China hat seine Arbeiter verraten. 200 Millionen Wanderarbeiter, die aus ihren verarmten Dörfern in die Städte geflohen sind und dort für ein Ei und ein Butterbrot ihre Arbeitskraft verkaufen müssen, sind in diesem System politisch nicht mehr vertreten. Das ist Vergangenheit. Und dieser chinesische Turbokapitalismus, Werkstattkapitalismus, kann eines Tages zum Finanzkapitalismus werden, so wie er jetzt in den USA und in der EU existiert, zumal Wirtschaftssysteme ihren eigenen Gesetzen unterliegen. Und dann wäre China genauso imperialistisch wie USrael heute.

    Dann könnte es sein, dass die neuen Oligarchen die politische Hülle des alten Sozialismus, die Kommunistische Partei, abschütteln und dass der neue politische Überbau ein Zwei- oder Mehrparteiensystem, ähnlich wie im Westen wird und sich die Milliardäre dann die Parteien kaufen, so wie sie es hier machen. Noch ist das allerdings nicht möglich und noch kann die Entwicklung dahin gestoppt werden, obwohl ich finde, dass die KP Chinas dazu inzwischen wohl kaum noch in der Lage ist. Aber das ist eine subjektive Einschätzung, die falsch sein kann.

    Und wofür marschieren die schön anzusehenden chinesischen Soldatinnen dann in den gleichen Uniformen?

    Marschieren sie dann für die chinesischen Irak-Kriege, die dann wohl in Burma oder anderswo stattfinden werden? Marschieren sie dann für die chinesischen Milliardäre und ihre Interessen? Wird die Begeisterung dann immer noch so groß sein wie jetzt hier?

    Nein, ich will nichts madig machen! Ich möchte nur, dass man sich nicht am militärischen Glanz die Augen verbrennt und dann nichts mehr sieht, was im Hintergrund für unsichtbare Vorgänge ablaufen, die sehr viel weniger attraktiv sind als diese Chinesinnen.

  23. Paul Singles UK sagt:

    @fatima oezoguz-@schnehen: stimme den nach denklichen und auch sorgen vollen einschaetzungen ganz zu.
    Equal rights for women should not mean they can be degraded.
    My sources in China tell me that some sort of military clash with Abe’s neo-imperial Japan is imminent (in the south china sea). But it would not last for long. Both sides will then claim they stood up against the aggression of the other. But after this trade will return them to the table.
    My sources in Japan tell me that some US (pentagon and wargamers) – suggestions, supported by some bonuses for Shinto Abe and his clientele have strengthened his belligerent attitude. No good character. And always the same US strategy: to weaken China’s international reputation.

  24. Roli Leibi sagt:

    Ich lese hier sehr viele kritische Stimmen über China und deren Armee.
    Ich bin davon überzeugt, dass die Chinesen sicher von den USA gelernt haben und nicht die gleichen Fehler machen und eine globale Kriegsmaschine beschäftigen, dies geht schief wie bei der USA.
    Die Chinesen werden die Welt mit Handel erobern.
    Sie werden sicherlich ihr Kulturkreis miltärisch verteidigen und über den Tibet und Uiguren nicht diskutieren.
    Aber Europa wird es befreien ohne kriegerische Einsätze und es werden lauter Kleinstaaten entstehen wie vor 500 Jahren als China schon einmal Weltmacht war, Europa hatte zu dieser Zeit Hochkonjunktur. Denken wir an Marco Polo etc.
    Die 400 Jahre Weltherrschaft des Angelsachsentum sind zu Ende, hoffen wir auf eine friedliche Wende, dass sicher nicht überall gelingen wird.
    Die Regionalsierung, welche früher oder später in Europa wieder herrschen wird bringt nicht nur Gutes für die grossen europäischen Staaten, soviel ist mir auch klar aber immer noch besser als Planwirtschaft von Brüssel.
    Lang lebe die freie Marktschirtschaft……

  25. Jakobiner sagt:

    Sicherlich würden diese weiblichen Soldaten auch eine „Augenweide“ abgegeben, wenn sie ein erneutes Tiananmen-Massaker an harmlosen Studenten und feschen chinesischen Stdentinnen blutig begehen würden.Wie wäre es im übrigen mal mit einem Video von den feschen Soldatinnen der US-Armee und der IDF?Nordkoreas Frauensoldaten dürften sich im übrigen nicht von den chineischen Soldatinnen unterscheiden!!! Wusst noch gar nicht, dass der Jürge Elsässer solch ein Lackstiefelfetischist ist. Aber nach dem Video mit den russischen Soldatinnen wundert mich da eben nix mehr.

  26. @ Fatima Özoguz | Sie schreiben „Kann ich nicht nachvollziehen. Wenn schon Frauen meinen mitkämpfen zu müssen, müssen sie halt auch damit rechnen, verletzt oder gar getötet zu werden. Wer A sagt, muss auch B sagen.“
    Dem kann ich mich nicht anschließen. Denn gleichgültig, ob verführt, verwirrt oder verpflichtet: Das lebenschenkende und hütende Geschlecht steht auf immer der falschen Seite, wenn es töten muß. Und sein Gegenpart (und gleichzeitig Gefährte, nicht Kamerad) sollte immer alle Situationen zu meiden, in denen er Frauen verletzt. Das gilt am heimischen Herd genauso, wie auf dem „Feld der Ehre“.
    Ansonsten bewegen wir uns schnell in Dimensionen von Schuld und deren Zuweisung. Wer dürfte da rechnen und gegenrechnen?

  27. Allerdings finde ich das Kokettieren hübscher Frauen vermittels Uniformen, Uniformteilen und auch die reizende Anspannung trainierter Körper überaus…. sagen wir: erfreulich. Ähnlich geht es mir im übrigen bei Ballett, oder auch irischem Stepptanz:

  28. Söderstrup sagt:

    @Roli Leibi
    Das tut gut, dieser Optimismus – danke! Wollen wir es inständig hoffen und unseren kleinen Beitrag dazu leisten!

  29. Jakobiner sagt:

    Der augenfällige Unterschied zwischen beiden Videos: Die PLA-Soldatin tritt nur im Kollektiv und in der Masse auf, die IDF-Soldatinnen mehr als Individuen.

  30. kopfüber sagt:

    So eine Militärparade wäre in der jetzigen BRD undenkbar, denn die Zerschlagung des „Militarismus“ war ja ein wesentliches Ziel der Umerziehung nach dem 2. Weltkrieg.
    (Kürzlich sah ich einen Werbespot der Bundeswehr, in dem
    sinngemäß die Zuschauer sogar durch den Hinweis beruhigt wurden, daß es dort nicht nur Uniformen gebe; in etwa in die gleiche Kerbe schlug der Vorsitzende der Gewerkschaft der Berliner Polizei, indem er darauf hinwies, daß in dieser Gesellschaft der Begriff „Ordnung“ negativ besetzt sei.)

    Eine schöne Gesellschaft ist das, die tonangebenen Kreise
    ahnen wohl nicht, daß die „Unregierbarkeit“ in Teilen schon da ist – oder sie wollen diese Unregierbarkeit, das Chaos…

    Eine hier bei uns einmarschierende Armee hätte beim Kampf „Mann gegen Mann“ leichtes Spiel: „Lieber rot als tot!“ wäre heute wohl realistischer.

    In der DDR gab es ja Paraden, etwa in dem kurzen Videostreifen

    „NVA 1987“ anzuschauen.

    Auch die japanische Armee veranstaltet ziemlich „zackige“ Paraden, in denen auch Frauen in eher kostümhaften hübschen Uniformen mitmarschieren,allerdings ohne Waffen.

    Was würde Putin wohl antworten, wenn man an ihn heranträte
    mit der Forderung die jährlichen Militärparaden in Moskau mit etwas weniger Tamtam durchzuziehen?

    „Das könnte Euch so passen. So kaputt wie Ihr sind wir noch nicht!“

    Gruß von der Nordsee

  31. chicano sagt:

    @ fischer

    „Dem kann ich mich nicht anschließen. Denn gleichgültig, ob verführt, verwirrt oder verpflichtet: Das lebenschenkende und hütende Geschlecht steht auf immer der falschen Seite, wenn es töten muß. “

    sie meinen man sollte sich schuldbeladen fühlen, wenn man auf eine horde von soldatinnen schießt, bevor diese eine schar frauen und kinder niedermetzelt?

    nein, meinten sie sicher nicht. also was meinten sie?

    kann fatima nur beispflchten. wer auf andere schießen will, sollte nicht weinen, wenn auf ihn geschossen wird.
    und was zwischen frauen und männern als ziel von gewalt, nun für ein immenser unterschied bestehen leuchtet mir auch nicht ein.

    sind weibliche opfer dnn beklagenswerter als männliche?

  32. chicano sagt:

    @ fischer

    vergiss es…..habe es völlig falsch eingeordnet.

  33. Kopfüber sagt:

    Guten Abend – kleiner Nachtrag!

    Herr Elsässer,

    Sie haben ja, wenn man Ihren Lebensweg verfolgt, erstaunliche Kehrtwendungen vollzogen.

    Mein Respekt. Haben Sie gedient, egal ob als Soldat oder als Zivildienstleistender?

    Ich war beides. Vier Monate Soldat, 14 Monate Schwerstarbeit
    im Krankenhaus und angegliedertem Altersheim. (Bereue ich heute: Was ich da als Nichtmediziner als junger Mann gesehen habe, war nicht gut für mich…)

    Ein Linker von Haus aus – das war bisher für mich jemand, der
    Uniform, Gleichschritt, Paraden, Marschmusik ablehnt.

    Ich tat das nie. Das ist kein Verdienst von mir…

    Aber Sie haben schon recht: Es gibt in China schon eine Entwicklung, wenn man sich die Videos „Fantastic Women“ und „Women in Chinese Army“ anschaut.

    Herzliche Grüße von der Nordsee

  34. Benjamin sagt:

    bei allem verständnis dafür dem reiz des orients zu verfallen, aber wir reden hier immer noch über die VOLKSREPUBLIK china.

  35. Yilmaz sagt:

    Leute es ist heute auch Chinesisches Neujahr! Ganz China feiert diesen Tag und alle haben fast zwei Wochen frei, da läuft aktuell nix, ausser Züge, Bahnen, Busse, Flugzeuge und die Handys.
    Daher haben sich die attraktiven „Staatsdienerinnen“ mal in „Schale“ geworfen.

    10. Februar 2013 蛇 Jahr der Wasser-Schlange

    „2013 das Jahr der Wasserschlange steht unter der Regentschaft der Wasser-Schlange. Die Wasser-Schlange gilt in China als herausragend klug, logisch denkend und kreativ. Durch ihre Nähe zur Erde ist sie ein Symbol der Weiblichkeit und eine Verbindung zur weiblichen Gottheit. Sie gilt aber auch als undurchsichtig und listig, als ein Wesen, das nach Außen etwas anderes zeigt, als sich im Inneren verbirgt. „

  36. Yilmaz sagt:

    ja bei den schicken Uniformen würde James Bond auch die Waffen strecken.
    Übrigens echt gute Schreibe JE!, Der Lazy Sunday afternoon bringt mal die kreative Schreibader in Schwung.

  37. juergenelsaesser sagt:

    Banjamin: so steht’s auch in meinem Artikel.

  38. Volksbefreiungsarmee? Volksbefreiungsarmee!

    Warum haben die Chinesen so eine tolle Volksbefreiungsarmee und wir nicht?

  39. chicano sagt:

    weil sie chinesen eben ihre eigenen orwellschen begriife haben.

    von einer befreiung des chinesischen volkes ist jedenfalls ebenso wenig zu sehen, wie in amerika oder sonstwo.

  40. MultiStar83 sagt:

    @ Jakobiner
    „Sicherlich würden diese weiblichen Soldaten auch eine `´Augenweide´ abgegeben, wenn sie ein erneutes Tiananmen-Massaker an harmlosen Studenten und feschen chinesischen Stdentinnen blutig begehen würden.“
    Wie bitte?! „Harmlose Studenten“? In Wahrheit waren das doch schon damals die Kettenhunde der NWO. Die gleichen Leute, die jetzt ja auch ihr „Werk“ in Libyen, Syrien, etc. begangen haben und noch begehen. In Peking im Juni 1989 mussten die NWO-Strippenzieher eben nochmal eine Niederlage einstecken. Ende jenes Jahres hatten sie dann im Ostblock, ich denke da insbesondere an Ceausescu-Rumänien, schon mehr Erfolg. Es gab übrigens sogar mal eine Arte-Dokumentation über die gelenkte „Revolution“ in Rumänien im Dezember 1989. So läuft das sicher fast immer ab. Der Westen hat daraus sicher gelernt und würde bei abermaligen Unruhen die „harmlosen chinesischen Studenten“ mit Waffen und Munition ausrüsten wie jetzt in Syrien…

  41. katzenellenbogen sagt:

    COMPACT hat also auch einen ausgezeichneten Geschmack in Bezug auf Frauen. Was kann man mehr von seiner Lieblingszeitschrift verlangen?
    One of these days diese weißen Lackstiefel are going to walk over the US-Imperialists and their lobbies!
    Im Übrigen: Die österreichische – leider nicht sehr erfolgreiche – Olympiateilnehmerin (zuletzt London 2012) Liu Jia (genannt „Susi“) ist formell Angehörige des Bundesheeres und sieht in der Ausgehuniform des Jagdkommandos (grau mit grünen Aufschlägen) auch ziemlich heiß aus.

  42. Amir sagt:

    die disziplin ist beeindruckend, alles wirkt wie ein einziger grosser koerper. dennoch kann ich weder dem kleiderstil noch der ideologie dahinter etwas abgewinnen. hier hat sich naemlich das pseudo sozialistische wesen chinas mit dem herzlosen sexistischen west- kapitalismus gepaart, der frauen als „objekt“ versteht und nicht als wertvolle mitglieder einer gesellschaft. der maoismus hat schon immer auf die kulturellen eigenheiten chinas gepfiffen und so ist es auch mit der uniform der soldatinnen. sie stehen diametral zum bedeckunsverstaendnis der meisten chinesinnen und wirken wie aufgezwungen, eben wie alle massnahmen die die chinesiche fuehrung zum „wohle“ des volkes durchzusetzen wuenscht. der atheistische kapitalismus und der seelenlose pseudokommunismus haben beide die selbe interpretation zum wesen und der rolle der frau, da gibt es keinen unterschied. die eine wurde der diktatur der bourgeoisie geopfert und die andere der diktatur des proletariats. hier hat china lediglich die chinesiche frau im auftrag des sozialismus „befreit“ um kriegerinnen im dienste des seelenlosen systems zu schaffen. eine beindruckende show, die aber beunruhigend wirkt, marionettenhaft und sexistisch. ob das noch wirklich feminine frauen im privatleben sind? ich wag es zu bezweifeln… einige der kommentatoren hier bestaetigen meine beobachtung sogar. prompt wurde aus den eventuell sehr aufrichtigen patriotischen frauen chinas „heise feger“ bei denen man einen „roboterhaften staender“ bekommt. daher lautet mein slogan: neither east nor west-islam is the best! ohne die verbindung zu gott, kann keine gesellschaft die richtigen entscheidungen treffen.

  43. Philzer sagt:

    Hi,
    Süsse Bilder wer wollte das bestreiten, aber was sagt der ‚Philzerismus‘ dazu?

    Wir wissen nicht ob es in China noch einen „Generalplan“ zum Aufbau einer neuen Gesellschaft gibt, und selbst wenn, weiss niemand ob er auch ans Ziel führt. Schliesslich ist der Versuch schon einmal verreckt, obgleich ich denke er wird sooft wiederholt bis er gelingt oder es diese komische Spezies nicht mehr gibt. Die Menschheit kann nur überleben mit einer höheren Form der Vergesellschaftung der Produktion.

    Im ARD sah man neulich eine Doku zu Appel, das interessanteste für mich die Produktion der Geräte in China.

    Zwar längst bekannt, aber im Detail immer wieder schockierend. 7 x 12 h Stunden-Woche, also das doppelte einer sagen wir europäischen Arbeitszeit, bei etwas mehr als 200 Euro im Monat. Davon gehen dann 80 Euro schon fürs Essen drauf, eine Wohnung kann man sich nicht leisten, man lebt in Massenunterkünften, der Schlafraum hat kein Fenster, die Betten werden wie der Arbeitsplatz in Schichten belegt.
    Selbstmordrate extrem, eine Frau berichtete vom Selbstmord ihrer 17 jährigen Freundin, die einzige Massnahme gegen weitere Selbsttötungen nicht etwa soziale Verbesserungen, nein Vergitterung und vernetzung, so dass sich niemand mehr zum Fenster hinaus stürzen kann.

    Was mir als Hobbyphilosoph dabei auffiel?

    Die parallele zu Stalins Aufholjagd gegen die westlichen Demokratien, versteht jeder der Archipel Gulak analytisch – und nicht nur emotional gelesen hat.
    Man hat also im heutigen China wie in der damaligen UdSSR keinen Zugriff auf fremde Ethnien, wie bspw. die USA bei ihrem Aufbau, und so bleibt zur krassen Opferung für das ökonomisch gigantische Aufbauwerk nur das eigene Volk.
    Das sollte man rein als Fakt verstehen, nicht beschönigen.

    Philosophisches Fazit:

    a.) Das Prinzip des Stärkeren enthält ein Paradoxon:
    Man kann es nur aus der Position des Stärkeren heraus aufheben. ( deshalb hätte eben der Ostblock den Westen ökonomisch Überholen und kaputtrüsten müssen – was er eben nicht geschafft hat)

    b.) Hat man aber die Position des Stärkeren einmal erreicht, dann nützt einem das Prinzip selbst, das religiöse Bewusstsein wird es dann um nichts in der Welt mehr aufgeben wollen.

    Politisches Fazit:

    Im Moment ist zwischen USA und China noch einigermassen „Friede, Freude; Eierkuchen“.

    Wie lange wird das noch sein?

    Falls es aber China gelingt, aus dem ewigen „Hinterherkopieren“ irgendwann eigene Kreativität zu realisieren, Anzeichen dafür gibt es, solte es also ökonomisch auf Augenhöhe mit dem Kapitalismus kommen, dann wird die letzte Schlacht wiederum in kaltem oder heissem Krieg entschieden.

    mag Philzer

  44. Jakobiner sagt:

    Zu Multistar:

    1)“Wie bitte?! “Harmlose Studenten”? In Wahrheit waren das doch schon damals die Kettenhunde der NWO. Die gleichen Leute, die jetzt ja auch ihr “Werk” in Libyen, Syrien, etc. begangen haben und noch begehen.“

    Die Millionen Studenten und Arbeiter waren damals allesamt unbewaffnet.Vielleicht haben Sie recht, wenn die daraus eine Lehre gezogen haben sollten.

    2) Die feschen Mädels der IDF mal zum Vergleich:

    Der augenfällige Unterschied zwischen beiden Videos: Die PLA-Soldatin tritt nur im Kollektiv und in der Masse auf, die IDF-Soldatinnen mehr als Individuen.

  45. Jakobiner sagt:

    Desweiteren: Die IDF-Soldatinnen im Video sind auch in Kampfuniform, im Dreck und mit Kriegsbemalung zu sehen, zudem auch mit Waffen. Bei den PLA-Soldatinnen wirkt alles hygenisch sauber, die Uniform unbefleckte Ausgehuniformen–wirkt eher wie ein Haufen Supermodels auf dem Catwalk.

  46. Jakobiner sagt:

    Kurz: Im PLA-Video wirken die Soldatinnen als seien sie zum Ausführen ihrer schicken Uniformen und zum Vorexerzieren schöner Marschchoreographie auf der Welt und müssten sich die Hände nicht schmutzig machen, bei den IDF-Soldatinnen sieht man eher, dass sie etwas mit dem Krieg und dessen dreckigen Seiten zu tun haben.

  47. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Sie sind eben Fan der israelischen Armee, das wissen jetzt alle hier und werden Sie bei Gelegenheit dran erinnern. Ist der Ruf erst ruiniert…

  48. Berlin Steglitz sagt:

    Ich stimme Ihnen, Herr E., 100% zu .
    Das hier und jetzt zählt , nicht was irgendwann mal war . Das wollen wir für uns, also gilt es auch für die Chinesen …
    Das Video und andere sind schon lange im Netz .
    Das sieht noch aus wie ein Volk, eine Einheit .
    Das wird die neue Supermacht ….
    und ganz bestimmt nicht in einer NWO ….
    ;-))

  49. FedorE sagt:

    @Jakobiner:
    Also für mich ist der „augenfällige Unterschied“ folgender:

    Das eine Video zeigt stehende Bilder/Fotos mit grottenschlechter amerikanischer Musik, dass andere
    bewegte Bilder einer Militärparade mit Marschmusik.

    Wenn sie Individualität wollen, hier:

  50. Jakobiner sagt:

    Zu juergenelsaesser sagt:
    Februar 11, 2013 um 08:42

    Jakobiner: Sie sind eben Fan der israelischen Armee, das wissen jetzt alle hier und werden Sie bei Gelegenheit dran erinnern. Ist der Ruf erst ruiniert…“

    Ich bin kein Fan von irgendeiner Armee, sondern halte diesen pompös-kitschigen Militarismus ohnehin für Schwachsinn.Das Video sollte zum Vergleich animieren und die Einseitigkeit dieser Seite ausgleichen.Zudem kommt mir dieser Beitrag vor wie die Faschingsausgabe von COMPACT. Alle in Narrenuniformen.Marschiert die COMPACT-Redaktion nun auch mit Narrenkappen, Militäruniformen und Lackstiefeln durch ihr Redaktionszimmer mit Jürgen E. als Commader in Chief, der die Parade abnimmt?

  51. rubo sagt:

    Ich weiß nicht recht, was ich dazu sagen soll. Natürlich ist der optische Eindruck sehr gut und zeigt die allgemein rasante Entwicklung Chinas auch im Militär, aber inhaltlich tendiere ich zu den Meinungen von Fatima und Chicano.
    Der Hausmeister wolte sicher auch Spaß ins Compact-Userleben bringen und die in letzter Zeit hier tierisch ernsten nicht nachlassenden Meinungsdifferenzen der Religionsphilosophen beenden und sie auf ein neues Thema einschwören – das ist ihm bestimmt gelungen.

  52. Ratko Mladicevic sagt:

    Jakobiner 08:15: Beautiful, wonderful Girls! Best Army in the World!😉

  53. @Amir: Richtig, das ist doch gender mainstreaming pur.
    Was woanders ständig bemängelt wird, ist bei diesen Chinesinnen plötzlich „Emanzipation?“ Da komm ich nicht mit. Und was mir auch auffällt, in anderen Blogs: China und Russland werden begeistert als Alternative zu USA gefeiert, auch von Muslimen. Warum eigentlich? In China herrscht Turbo-Kapitalismus und Ausbeutung der Arbeiter, und außerdem ist die Umweltzerstörung enorm. Das soll eine Alternative zur globalen US- Herrschaft sein? Ihre eigene Religion haben sie völlig aufgegeben, wie der erzkapitalistische Nachbar Japan ebenso.

    @Fischer: Wer gewisse Entscheidungen trifft, muss halt die Folgen tragen, ncht mehr wollte ich damit aussagen. Und wenn ich irgendwo mitmache, wo das Töten nun mal Hauptaufgabe ist wie im Krieg, dann muss ich damit rechnen, auch eine Kugel abzukriegen oder nicht?
    Frauen sind zum Geben und Erhalten von Leben erschaffen worden, nicht zum Töten.

    @Roli: „Lang lebe die freie Marktwirtschaft……“

    und genau die hat die Menschheit massenweise ins Elend gestürzt und sorgt dafür, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden .Nein danke!!

  54. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Die COMPACT-Redaktion hat an diesem Wochenende die März-Ausgabe von COMPACT fertiggestellt. Im Unterschied zu Leuten wie Ihnen schaffen wir nämlich was in der realen Welt und hängen nicht nur im Internet rum und quatschen die Leute mit imperialistischer Propaganda doof.

  55. @ Fatima Özuguz
    In beidem gebe ich Ihnen recht (und gerne). Und insbesondere wegen Zweiterem sollte alles getan werden, Frauen von Ersterem fernzuhalten.

  56. MultiStar83 sagt:

    @ Jakobiner
    Toll, jetzt wissen wir, dass es ganz doll individualistische hübsche jüdisch-israelische Soldatinnen gibt. Da wäre ich ja nie darauf gekommen! Stehe ich persönlich auch ehrlich gesagt mehr drauf als auf Asiatinnen. Von daher danke! Aber ansonsten ist Ihr Posten dieser Clips doch völlig überflüssig…

  57. Avicenna1968 sagt:

    Nun…ZUMINDEST paßt das Video mit den Kinesinnen gut zum Rosenmontag.🙂

  58. Monika H. sagt:

    Sich von ein paar flatternden Röckchen blenden lassen, passt in die männliche Natur, und wie oberflächlich die Betrachtung bleibt, zeigen die Beiträge. Sich einerseits aufregen über Gender und andererseits die absolute Maxime an Vermännlichung bei Frauen gut heißen – hier wird Frauen das Töten von Menschen antrainiert, ihre Natur ins Gegenteil verkehrt und bejubelt.

    Dass China der „große Feind“ ist, halte ich insgesamt für eine optische Täuschung. Wer die Olympischen Spiele bekommt, ist kein Feind – und die hatten die Chinesen bereits vor Jahren. Unter dem Deckmäntelchen „Exportgeschäft“ werden Produktionsstätten und Know How nach China transferiert, von den geschenkten Patenten ganz zu schweigen.

    Imho wird die Welt auf diese Art nivelliert, zumindest erlaube ich mir den Gedanken solange mir der Rest recht spanisch vorkommt.

  59. „Sich von ein paar flatternden Röckchen blenden lassen, passt in die männliche Natur, und wie oberflächlich die Betrachtung bleibt, zeigen die Beiträge. Sich einerseits aufregen über Gender und andererseits die absolute Maxime an Vermännlichung bei Frauen gut heißen – hier wird Frauen das Töten von Menschen antrainiert, ihre Natur ins Gegenteil verkehrt und bejubelt. “

    @Monika: Genauso sehe ich es auch! Vieles passt halt nicht zusammen, und das liegt nicht in der männlichen Natur, sondern in der menschlichen. Man (n), mit einem und zwei n, sucht sich halt überall gern das Passende raus.

  60. juergenelsaesser sagt:

    Fatima, Monika, chicano, Jakobiner, schnehen: Freut mich, dass mein China-Artikel Euch alle wieder zusammengebracht hat! Soviel Einigkeit war selten hier auf dem Blog!

  61. @ Monika H.
    „Imho wird die Welt auf diese Art nivelliert, zumindest erlaube ich mir den Gedanken solange mir der Rest recht spanisch vorkommt.“
    Nein, nein. Das richtige Wort ist hier „hispanisch“. Es kommt Ihnen hispanisch vor. Zumindest dann, wenn Nivellierung i.S.v. Vermatschepampung gemeint ist. Hispaniol (ling.) = Kauderwelsch, babylonisches Sprachgewirr.

  62. @ Jürgen „Soviel Einigkeit war selten hier auf dem Blog!“
    Das ist, was mich hier immer wieder positiv phasziniert: Die INTEGRATIVE Wirkung in der Auseinandersetzung, so hart die verbalen Bandagen auch zuweilen sind. Die hohe Schule des progressiven Diskurses – der manchmal auch der adaptiven Dissonanz bedarf🙂 . Und man muß nicht in allem auf den gemeinsamen Nenner kommen. Aber den Zähler wahr(!)zunehmen ist immer gut. (und diesen Geist strahlt auch auf Dein COMPACT aus)

  63. Kant sagt:

    “ lazy sunday“, Fl.Rotwein und vorher wohl etwas zu heiß gebadet.
    Das ist Fascho-Ästhetik ! … und die gabs ’33 ff und in der udssr, bei den us-amis und bei Erich Hs NVA undund und ….. ? Was soll dat denn?

    Ansonsten: Schnehen – volle Zustimmung: „China hat keinen Sozialismus mehr. Das chinesische Wirtschaftssystem ist durch und durch kapitalistisch. Es geht nur noch ums Geld und darum, reich zu werden, wie die vielen chinesischen Milliardäre es inzwischen sind. China hat seine Arbeiter verraten. 200 Millionen Wanderarbeiter, die aus ihren verarmten Dörfern in die Städte geflohen sind und dort für ein Ei und ein Butterbrot ihre Arbeitskraft verkaufen müssen, sind in diesem System politisch nicht mehr vertreten. Das ist Vergangenheit. Und dieser chinesische Turbokapitalismus, Werkstattkapitalismus, kann eines Tages zum Finanzkapitalismus werden, so wie er jetzt in den USA und in der EU existiert, zumal Wirtschaftssysteme ihren eigenen Gesetzen unterliegen. Und dann wäre China genauso imperialistisch wie USrael heute.“

    Leider entwickeln sich die Verhältnisse in China in eine – wie oben beschrieben – sehr bedenkliche Richtung. Einwand: In anderen, vergleichbaren Staaten – z.B. Indien – geht es sehr vielen Menschen sehr viel schlechter …. der chinesische Industrialisierungsweg hat einen sehr hohen Preis … meine Hoffnung und Sympathie für die Chinesen… aber chinesische Miliardäre sind einfach gräßlich, sowas dürfte es nicht geben.

  64. juergenelsaesser sagt:

    Kant: Auf das F-Wort habe ich noch gewartet… Wenn einem gar nix mehr einfällt, kommt das eben…

  65. Monika H. sagt:

    @Fischer Freiweh

    >Zumindest dann, wenn Nivellierung i.S.v. Vermatschepampung gemeint ist. Hispaniol (ling.) = Kauderwelsch, babylonisches Sprachgewirr.

    Legen Sie es darauf an, mich zu verwirren? *g

    Ich sortiere mich: Nivellierung = gleichmachen, glätten, auf das gleiche Niveau bringen, Unterschiede beseitigen – also kein (Sprach-)Gewirr, sondern Ordnung.

    Was mir fremd (spanisch, hispanisch, chinesisch) vorkommt, ist die Auferstehung aus dem Nichts mit vollster Unterstützung der angeblichen Feinde. Wenn die Wallstreet eine Depression über Nacht herbeizaubern kann, dann ginge das umgekehrt auch – sie hätten Jahre lang Zeit gehabt, dies aufzuhalten, aber nein – sie schauen seelenruhig zu, wie sich China iwe Phönix aus der Asche hebt? Geld und Wirtschaft ist steuerbar – vor allem für die, die sie in der Hand haben.

    (Apropos Hand: Nicht zu verachten eindeutige Freimaurerhandshakes zwischen Zhu Rongji und Kissinger in der America-China-Society, oder zwischen Kouchner und Hatoyam, oder unzählige von Wen Jiabao)

    Das heißt nicht, dass die Länder nicht noch eigene Interessen haben, ganz bestimmt, aber aus meiner Sicht haben Sie auf jeden Fall auch ein gemeinsames Ziel.

  66. @ Monika H. „Legen Sie es darauf an, mich zu verwirren?“
    So wie Mephisto den Schüler im Studierzimmer? „Mit Worten läßt sich trefflich streiten….“? Nie nicht! *fg (youtube.com/watch?v=A_QhIQkt01s)
    Auch für mich ist Nivellierung die Beseitigung von Unterschieden. Aber im Ordo liegt die schöpferische Kraft, nicht in der Nihilierung durch des ‚Chaos wunderlichen Sohn‘. Hier bin ich ganz Nicht-Nietzscheaner. Mir ist der licht- und lebenspendene Stern lieber, als der tanzende, die Geburt mehr, als die Mißgeburt. Und Kauderwelsch, Sprachgewirr mithin der identitätsverlorene Wegbereiter des Neusprech. q.e.d.

  67. Martin Haubrock sagt:

    Wäre eine super Friedensidee,die Mädels künftig die Regimegegner wegblasen zu lassen.

  68. schnehen sagt:

    Hier meint jemand, die IDF-Soldatinnen mit ins Spiel zu bringen, die im Vergleich zu den Chinesinnen ‚mehr als Individuen‘ auftreten …

    Auf der Internetseite ‚breakingthesilence.org.il‘ berichtet eine israelische Soldatin von ihrem Alltag auf der von Israel seit 1967 besetzten West Bank, genauer in Hebron. Sie heißt Dana Golan.

    Dana saß vor zwei Jahren in einem Jeep mit anderen Soldaten zusammen, die den Auftrag hatten, in den Häusern von Palästinensern Hausdurchsuchungen durchzuführen. Weil sie nicht allein bleiben will, schließt sie sich dem Trupp an. Noch eine weitere IDF-Soldatin ist mit von der Partie.

    Sie dringen um 2:00 morgens in ein mehrstöckiges palästinensisches Haus ein. Der Vater macht die Tür auf. Die Mutter mit einem Kind auf dem Arm und ein Kind an der Hand sieht sie an. Eine alte Frau steht weiter im Hintergrund und beobachtet das Geschehen. Die hereinstürmenden Soldaten haben den Auftrag, das Haus nach Waffen zu durchsuchen. Dana hat ein schlechtes Gewissen. ‚Wenn bei mir jemand nachts um zwei bewaffnet eindringen würde und alles von den Wänden reißen würde, in meiner eigenen Familie?!‘

    Sie finden die Pornosammlung des Vaters. Ein Soldat: ‚Oh, wenigstens haben wir etwas gefunden, das sexy ist!!‘ Dana sieht den Vater an, der sich gedemütigt fühlt, nicht nur vor seiner eigenen Familie, sondern auch vor ihr.

    Dann erhält Dana den Auftrag, die junge Frau des Hauses zu durchsuchen, später die ältere. Sie hat keine Ahnung, was sie machen soll, denkt daran, wie man das in den Filmen immer so macht. Der Kommandeur schickt sie weg in einen kleinen Raum neben der Küche, wo sich die Frauen ausziehen sollen. Noch nie hat sie so etwas gemacht: Die Brüste einer fremden Frau mitten in der Nacht abzutasten, weil dazwischen eine Waffe stecken könnte! Sie schämt sich, hat ein schlechtes Gewissen, muss aber wohl oder übel ihren Auftrag ausführen. Sie ist aber nicht sehr gründlich und verzichtet darauf, die Frauen ganz auszuziehen. Der Kommandeur sieht es nicht. Die andere junge Soldatin steht ihr zur Seite.

    Dann ist sie so naiv, dass sie den Kommandeur fragt, ob sie beim Wiedereinräumen der Sachen helfen soll!
    Alles bleibt natürlich auf dem Boden liegen. Es werden keine Waffen gefunden und man nimmt sich das nächste Haus vor und wieder muss sie die Frauen abtasten, weil sie ja jetzt Erfahrung darin hat. Als die ganze Aktion vorbei ist, schärft ihr der Truppführer ein, ja nicht darüber zu sprechen.

    Später, als sie nicht mehr im Dienst ist, berichtet sie über diese Aktion der Initiative ‚Breaking the Silence‘ – das Schweigen beenden, eine Initiative israelischer Soldaten und Soldatinnen, denen das schlechte Gewissen schlug.

    Die feschen IDF-Soldatinnen, die mehr ‚als Individuen auftreten‘ …

  69. chicano sagt:

    @ schnehen

    also ohne jetzt für eine der beiden parteien eine lanze brechen zu wollen.

    immerhin können einen davon in ihrem blog berichten. ich fürchte die chinesischen mädels würde das nicht länger als einen tag tun können😉

  70. Jakobiner sagt:

    Zu Schnehen:

    „Auf der Internetseite ‘breakingthesilence.org.il’ berichtet eine israelische Soldatin von ihrem Alltag auf der von Israel seit 1967 besetzten West Bank, genauer in Hebron. Sie heißt Dana Golan.“

    Wäre auch mal schön, wenn eine chinesische PLA-Soldatin aus ihrer Besatzungszeit in Tibet berichten könnte, wie sie da mit den Tibetern umspringen.

  71. @ Jakobiner
    Genau, insgesamt sollte man jeder Benennung eines Verbrechens immer mit einer Aufrechnung entgegnen.
    Ich fange schonmal mit den ersten Völkermorden im Alten Testament an…

  72. Monika H. sagt:

    @Fischer Freiweh

    Würde ich nicht wissen, was Sie meinen, könnte ich nicht verstehen, was Sie sagen. *g

    Nur: Wie kommen Sie zu dem Resultat, dass dies eine keine Ordnung wäre? Doch genauso durch nihilistisches Denken.

  73. ribi sagt:

    amir: ist der westen böse, so sollte man dort nicht leben! vielleicht ist es oberflächlich hübsche frauen sehen zu wollen, frau mit waffe- oder als kämpferin, gerne! doch verschleierte frauen im iran hier als zeichen des individualismus darzustellen, da kann man sicher nur noch lachen! bei allem respekt, china oder auch israel stellen, was die weiblichkeit angeht mehr mit uns verbindendes dar, als es alle verdeckten iranerinnnen je könnten- sorry!

  74. Kant sagt:

    @ JE: „Auf das F-Wort habe ich noch gewartet… Wenn einem gar nix mehr einfällt, kommt das eben…“

  75. Kant sagt:

    @ JE: “Auf das F-Wort habe ich noch gewartet… Wenn einem gar nix mehr einfällt, kommt das eben“

    Ja, klar ….
    Fackelmärsche, Truppenparaden, Lieder und Parolen, …. all das sind martialische Inszenierungen, die das kollektive WIR ermöglichen und streicheln (sollen) und die gleichzeitig das verhuscht-verhärmte (unmündig gehaltene) ICH mit Stolz erfüllen (davon ein Teil zu sein) und die es auflösen …. Du bist nichts, dein Volk/die Partei/Amerika ist alles …

    Wer sich daran aufge*lt, obwohl er um all das weiß, wie damit historisch Schindluder getrieben wurde … und dennoch damit hier ankommt, dem ist es sein bisschen kritischer Verstand in die Hose gerutscht … .. lazy sunday afternoon und Rotwein und heiß gebadet ? ! …. ich empfehle einen Eintrag ins Tagebuch und auf solch öffentlichen Ergüsse zu verzichten .

  76. Jakobiner sagt:

    Kämpfende Frauen waren schon immer ein beliebtes Motiv des Bolschewikchic, wenngkleich nicht solche püppihaften Lackstiefelmodels wie die PLA. Ich kann mich noch an die ganzemn Antiimp-und K-Gruppen erinnern, aus deren Reihen ja HJürgen Elsässer ursprünglich entstammt. Die FMLN hatte da eine kämpfende Maria mit Kalaschnikow, die zudem noch ein Baby schützend im Arm trug. Und legendär war auch das Photo von der kleinen Vietcongkämpferin, die einen abgeschossenen US-Bomberpiloten mit gezücktem Bajonetsgewehr abführt und vor sich hertreibt.

  77. Jakobiner sagt:

    Zu Schnehen:

    Was die beste Dana da schildert ist eine harmlose Durchsuchungsaktion.Ich dachte schon, wenn sie von isrealischen Verbrechen schreiben an Massaker wie Sabra und Schatilla.Davon handelt unter anderem der israelische Film „Waltz with Bashir“–solche Selbstkritik wäre in China nicht möglich.

  78. juergenelsaesser sagt:

    Kant: Ich empfehle, Hausarbeiten aus dem Proseminar Psychologie oder der Antifa-Klippschule hier nicht als der Weisheit letzter Schrei zum Besten zu geben. Dass Kriege aus der Psychologie (und nicht aus der Ökonomie) entstehen und das Design (etwa von Marschkolonnen) das kriegerische Bewustsein formiert, ist halbverdauter Reichismus gequirlt mit Frankfurter Schule.

  79. Jakobiner sagt:

    Hatte eigentlich der WarschauerPakt, Putins jetzige Armee oder die NVA überhaupt Frauen in der Armee?

  80. Jakobiner sagt:

    Zu Jürgen Elsässer:
    „Dass Kriege aus der Psychologie (und nicht aus der Ökonomie) entstehen und das Design (etwa von Marschkolonnen) das kriegerische Bewustsein formiert, ist halbverdauter Reichismus gequirlt mit Frankfurter Schule.“

    Und deine vulgär-ökononmistische Sichtweise, dass Kriege nur aus der Ökonomie entstehen, ist ebenso verengt.Wie Lenin versuchst du den Kurzschluss Staat=Kapital, wie er es in seiner Schrift „Der Imperialismus als höchste Stufe des Kapitalismus“ schon falsch postuliert hatDie Marxistische Gruppe hat diese falschen Theorien schon mal ganz gut auseinandergenommen (unter anderem auch Lenis Klassiker–siehe Webseite Gegenstandpunkt): Dass die Rüstungsindustrie Kriege initiert, ist falsch. Dass der Imperialismus sich nur mittels Korea- und Vietnamkriegsboom aus seiner angenommenen krisenhaften Entwicklung retten kann, ist der Bullshit von Zusammenbruchstheoertikern.Dass der MIK die herrschnde Klasse sei, die immer neue Kriege benötigte ist ebenso Blödsinn (die Rüstungsindustrie macht an den meisten Volkswirthscfaten gerade mal 15 % aus, der Rest ist Zivilindustrie).Das wäre eine viel weitergehende Diskussion. Aber als Exlinker kenne ich all diese ideologischen Tehorien, die nicht den Staat als den ideelen Gesamtkapitalisten sehen wollen und immer nur in Stamokapschablonen denken.Und Schnehen hat mit seinen psychologischen Betrachtungen nicht ganz unrecht, wenngleich auch diese psychologisierende Sichtweise sehr monokausal und verengt ist.

  81. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Sie haben von Ökonomie & Krieg gar keine Ahnung, bzw. rennen gegen den Vulgärmarxismus an, demzufolge Krieg aus der Rüstung und aus dem MIK entstünde. Beweist auch sehr schön, dass Sie Lenin nie gelesen haben – sonst würden Sie ihn nicht in Zusammenbruch mit Zusammenbruchstheorien bringen. Nein, diese Debatte ist unter meinem Niveau. Lenin mag wohl veraltet sein. Aber lieber die leninistische Antike als Ihre vor-materialistische Steinzeit.

  82. Jakobiner sagt:

    Erstens stimme ich überein, dass die Ökonomie der wichtigste Faktor ist, der in der zwischenstaatliochen Konkurrenz niemals negiert werden kann. Ich bin auch kein Metaphysiker oder Idealist, der glaubt alle Kriege dieser Welt seien wegen der Menschenrechte gemacht.Aber Ideologien und Wertevorstellungen sind eben schon ein Konfliktpunkt.
    Eine ausformulierte Kritik an Lenins Imperialismustheorie, die ja auch Jürgen Elsässer zu teilen scheint unter:

    http://www.gegenstandpunkt.com/msz/html/81/81_3/lenin.htm

  83. Jakobiner sagt:

    Lenin habe ich sehr wohl und ausfürhlich gelesen. Er geht davon aus, dass der anarchische Kapitalismus in den Monopolkapitalismus übergegangen sit, der sich die Welt aufgeteilt hat–deswegen kam es zum Ersten Weltkrieg nach dieser Theorie. Richtig an deiner Kirtik ist, dass Lenin nix von MIK, Rüstungsindustrie, sondern vom Monopolkapital und speziell dem Fianzkapital als treibender Kraft alles Weltgeschehens ausging.Daran ist ja auch eine Menge Wahrheit–aber das Verhältnis zwischen Kapital und Staat hat er dennoch falsch bestimmt.Und Lenin redet sehr wohl vom partasitären Stadium des Imperialismus, das den Fortschritt verhindere–lieferte damit eben schon der Zusammenbruchstheorie die Steilvorlage, auf die sich spätere Marxisten berufen haben. Vor allem konnte sich Lenin Imperilaimsu nur als Kolonialismus denken–und hier liegt eben die verengte Sichtweise, wie bei Marx, der vor allem von einem Industriekapitalismus ausging, sich aber noch keinerlei Viorstellungen machte, welche Dimensionen das illsorische Kapital, vor allem die Dericate einnehmen würden.

  84. Jakobiner sagt:

    „Lenin habe ich sehr wohl und ausfürhlich gelesen. Er geht davon aus, dass der anarchische Kapitalismus in den Monopolkapitalismus übergegangen sit, der sich die Welt aufgeteilt hat–deswegen kam es zum Ersten Weltkrieg nach dieser Theorie.“

    Ergänzung: Es war ein Weltkrieg, um die „Neuaufteilung der Welt“ und da Deutschland zu spät gekommen war und seinen Platz an der Sonne wie die anderen imperilaistischen Staaten beanspruchte, kam es darüber eben zum Weltenbrand.Lenin sieht auch im Imperialismus das Gesetz der sich ungleichen Entwicklung der Wirtschafts- und Machtpotentiale von verschiedenenen Staaten, die sie in Konflikte miteinander bringen. Das ist noch sehr aktuell, da sich ja heute auch Indien und China neben der USA ls neue mögliche Weltmächte breitmachen.Lenins Vorstellung war eine Weltsowjetrepublik mit einer Weltregierung, die die Welt pplanwirtschaftlich und ausgeglichen entwicklen würde, sodass es nicht mehr zu interstaatlichen Konflikten kommen könne–eben Weltkommunismus.

  85. Jakobiner sagt:

    Aber mal ganz kurz runtergebrochen die Diskussion um die Imperialismustheorie: SIeht man die Ökonomie und eherne Gesetze als Determinante des Weltgeschehen, dann führen sie zum unausweichlichen Weltkrieg. Sieht man dagegen noch andere Faktoren, z.B. die Diplomatie und wie man den Kapitalismus regulieren und eine Gerechte Weltwirtschaftordnung herstellen kann, erscheint das nicht derart deterministisch.

  86. Jakobiner sagt:

    Zu Jürgen Elsässer:
    Im übrigen bin ich BERUFLICH als Übersetzer tätig, unterhalte einen Blog und bin in zwei politischen Organisationen tätig. Vielleicht sollte ich aber mein „Rumhängen“ auf Ihrer Seite wirklich begrenzen.

  87. Kant sagt:

    @JE:Kant: „Proseminar … Antifa-Klippschule …. halbverdauter Reichismus gequirlt mit Frankfurter Schule.“
    Einverstanden ! Wer austeilt, muss auch einstecken können!

    Als einer, der immer wieder – mit anderen selbstverständlich – gegen die Militarisierung (Gelöbnisse etc) und für die Zivilisierung/ Pazifizierung eingetreten ist und eintritt, bleibe ich dabei: Weg mit dem Imponiergehabe und den Drohgebärden, sowohl bei den Imperialisten als auch bei denen, die sich gegen diese wehren !

  88. schnehen sagt:

    „Was die Dana da schildert, ist eine harmlose Durchsuchungsaktion.“

    Wohl nicht ganz so harmlos, wenn man selbst in der Lage der Opfer wäre und müsste das selbst miterleben: die Erniedrigung, das Gefühl von Ohnmacht einer fremden Besatzungsmacht im eigenen Land hoffnungslos ausgeliefert zu sein; mit ansehen zu müssen, wie junge, vielleicht 20-jährige, herumrandalierende israelische Soldaten die Bilder von den Wänden reißen und ein Chaos in der eigenen Wohnung anrichten; nachts um zwei aus dem Schlaf gerissen zu werden, und einer bis an die Zähne bewaffneten Truppe gegenüberzustehen und sich vor fremden Soldaten oder Soldatinnen ausziehen zu müssen! Und was für ein traumatisches Erlebnis für die Kinder erst?

    Das man das so verharmlosen kann, finde ich ungeheuerlich!

    Aber dann auch so dreist zu sein, und die Gelegenheit zu nutzen, dass in China solche Berichte wohl nicht möglich wären, also noch zu sagen, was für ein freies Land Israel ist, in dem diese Kritik möglich ist. Ich frage: Was haben die Betroffenen davon, die über keinerlei Rechtsschutz verfügen, die keinen richterlichen Durchsuchungsbefehl verlangen können, die jeden Tag solchen Erniedrigungen schutzlos ausgeliefert sind??

    In einem anderen Video beschreibt der israelische Soldat Efrati, wie er an Häuserabrissen teilnahm, wie er der Familie 15 Minuten Zeit gab, ihre Sachen zu packen, wie er das Schreien und Weinen der Kinder hörte, die noch ganz klein waren; wie dann auf seinem Weg zur Kantine herauskommt, dass er das falsche Haus abreißen ließ und wieder Kehrt machen muss, um den ‚Job zu beenden‘, wie er es nennt. Die Hauptsache für ihn war (damals!), was es in der Kantine zu essen gab und rechtzeitig abgelöst zu werden. Dass er wieder Kehrt machen muss und sein Essen nicht bekam, habe ihm den Spaß verdorben. Aber heute sehe er das anders.

    Alles so harmlos?

    Was würde dieser Schreiberling sagen, wenn man ihm, nur weil er einer anderen Ethnie angehörte, das eigene Haus abreißen würde und ihm ein zwanzigjähriger Schnösel, begleitet von zwei Schwerbewaffneten und einem Bagger, 15 Minuten Zeit geben würde, seine Sachen zu packen und abzuhauen? Das eigene Haus abreißen würde und an die gleiche Stelle ein fremdes bauen würde, in dem Menschen wohnen dürfen, die aus einem anderen Land kommen, die aus New York kommen, aus Polen oder von anderswo her, und die nur weil sie Juden sind, dort automatisch wohnen dürften als sog. Siedler an einer Stelle, wo seit tausend Jahren Palästinenser gewohnt haben?

    Warum würden wir wieder nur einen dummen Spruch hören.

  89. Dave sagt:

    @ Fatima: „Frauen sind zum Geben und Erhalten von Leben erschaffen worden, nicht zum Töten.“

    Im Gegensatz zu uns Männern, oder was wollen sie damit sagen?

    Naja, einerseits haben sie Recht, der Krieg ist eher Männersache, aber andereseits, wenn das Land angegriffen wird, betrifft das auch die Frauen, und da haben sie ebenso ein Recht und Grund zu kämpfen wie die Männer.

  90. @Dave: Töten als „Recht“- da wird mir aber ganz anders. Es ist kein Recht, es ist eine Pflicht, sein Land zu verteidigen. Wohlgemerkt nur zu VERTEIDIGEN, und das gilt für Männer wie Frauen.
    Die Männer mit der Waffe, die Frauen als Sanitäterinnen hinter der Front, um die Verletzten zu versorgen. Arbeitsteilung eben!
    Ich verstehe nicht, wie man das Risiko , durch Bomben und Granaten zerfetzt zu werden, als „Recht“ bezeichnen kann,

  91. Mary J. sagt:

    „und genau die hat die Menschheit massenweise ins Elend gestürzt und sorgt dafür, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden .Nein danke!!“

    So wird es sein. Marktwirtschaft produziert nur Elend und Sozialismus nur Wohlstand. Deswegen sind ja auch so viele Westdeutsche in die DDR geflohen, weil da und im Rest des Ostblocks so viel Wohlstand herrschte….

    Ich weiss ja, dass die Realitaet manchmal der iranischen Propaganda widerspricht, aber soviel Realitaetsverleugnung ist doch nicht mehr normal.

    P.S. Da gerade aktuell ist

    Venezuela gegen die Lebensmittel aus

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1344239/Venezuela-gehen-die-Lebensmittel-aus?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

    Sozialismus ohne Mangel und Schlangestehen ist eben kein richtiger Sozialimus…

    Eine Sache zu China.

    Es ist richtig, dass im heutigen defacto kapitalistischen China noch viel Armut herrscht, doch die Lage wird dank des Kapitalismus BESSER und nicht schlechter. In keinem Land der Welt gibt es eine so schnell wachsene Mittelschicht wie in China. Der Kapitalismus hat in China in 15 Jahren fuer mehr Wohlstand gesorgt als der Kommunimus ist in den 40 Jahren davor. Den Preis, dass es da jetzt ein paar Milliardaere gibt, zahlen die Chinesen gerne. Und mit etwas Glueck, werden sie irgendwann auch den theoretischen Kommunimus in Form der KP los.

    In Indien war die Geschichte uebrigens dieselbe. 1975 hatte sich das Land den Sozialimus in die Verfassung geschrieben und daraufhin herrschte die naechsten 15 Jahre Stillstand. Bis schliesslich die Regierung in den 90er Jahren beschlossen hat, die Verfassung zu ignorieren und einen kapitalistischen Kurs zu fahren. Innerhalb von 15 Jahren ist Indien damit vom bettelarmen Reisproduzenten zu einer fuehrenden IT-Macht geworden mit Amitionen auf einen Weltmachtsstaatus. Armut gibt es da zwar immer noch jede Menge, aber auch da wird die Lage BESSER und nicht schlechter, Die Mittelschicht waechst enorm.

    Was passiert, wenn in der Sahara der Sozialismus eingefuehrt wird? 20 Jahre lang nichts und dann wird der Sand knapp.

  92. Jakobiner sagt:

    Zu Schnehen:

    “ Ich frage: Was haben die Betroffenen davon, die über keinerlei Rechtsschutz verfügen, die keinen richterlichen Durchsuchungsbefehl verlangen können, die jeden Tag solchen Erniedrigungen schutzlos ausgeliefert sind??“

    Sie entdecken diese Rechtlosigkeit aber immer nur bei den Palästinensern. Im Zusammenhang mit der PLA würden sie sich dasselbe aber niemals in Bezug auf Tibeter fragen.

  93. Mary J. sagt:

    „Sie entdecken diese Rechtlosigkeit aber immer nur bei den Palästinensern. Im Zusammenhang mit der PLA würden sie sich dasselbe aber niemals in Bezug auf Tibeter fragen.“

    Wie denn auch? Es gibt ja auch keine PLA-Soldaten, die selbiges in einem Blog berichten wuerden.

    Und da schliesst sich der Kreis zu der Frage, was das bringt, ueber sowas berichten zu duerfen. Es bringt zumindest, dass die Welt davon erfaehrt.

  94. Dave sagt:

    @ Fatima: „Töten als “Recht”- da wird mir aber ganz anders.

    Kämpfen, ich sagte kämpfen. Aber einigen wir uns auf Verteidigen.

    „Es ist kein Recht, es ist eine Pflicht, sein Land zu verteidigen. Wohlgemerkt nur zu VERTEIDIGEN, und das gilt für Männer wie Frauen.“

    Ok dann eben Pflicht, man es als Recht und Pflicht betrachten, sich zu verteidigen.

    „Die Männer mit der Waffe, die Frauen als Sanitäterinnen hinter der Front, um die Verletzten zu versorgen. Arbeitsteilung eben!“

    In einer gesunden Gesellschaft wäre auch eine gesunde Verhältnismäßigkeit. Wenn dann zwischen vielen Männern die ein oder andere Frau, Frau im Sinne von 180, 90 Kilo und Schultern wie ein Schrank z.b. an der Front kämpft, und zwischen vielen Frauen der ein oder andere Mann Verletze versorgt, dann hielte ich das für vertretbar und angemessen.

    „Ich verstehe nicht, wie man das Risiko , durch Bomben und Granaten zerfetzt zu werden, als “Recht” bezeichnen kann,“

    Das ist nun aber wirklich Wortklauberei. Ich rede von dem Recht selbst zu entscheiden, ob eine Frau dieses Risiko auf sich nehmen will, mit dem Vorbehalt der Eignung natürlich.

  95. Mohikaner sagt:

    Da stockt dem Highländer ja sogar der Atem !
    Ja doppelte Kriegsstrategie der Kommunisten :
    Minnirock lenkt alle anderen Armeen für 1 Sekunde ab . Dann
    bekommt man eben die Maschinenpistolen zu spüren .
    Doch der Rückstoß der kleinen Maschinenpistolen
    dürfte nicht so groß sein ,denn sonst würden einige dieser
    schönen „Bachstelzen“ dieser Armee sich selbst von der Bildfläche pusten ! Ach noch eine Idee unsere
    faschistischen Politikdarstellerinnen in den Ministerämtern
    zu entsorgen : Frau Merkel im Gleichschritt Marsch !
    Frau Schavan im Hüpfschritt Marsch ! Frau von der
    Leyertante im Gleichschritt Marsch !
    Nur ein „Bier“ arsch von Frau Merkel kann da keinen
    Schritt halten . Pech eben , die sind in Berlin
    auch zu gar nichts zu gebrauchen !
    Übrigens schlechte Tarnung im Wald der Chinesinnen .
    die kann man ja leichter in Pink abschießen als die deutschen
    Hasen im Wald !
    Tja das werden wohl Sanitätstruppen in Pink sein !? Oder
    Leute ? Ich lasse mich sofort bei denen einliefern und
    verarzten ! Besser als Bahrs Gesundheitssystem der FDp !!!

    Also genug mit dem Ulk ! Wäre mal eine schöne Idee
    bei der Bundeswehr (Minirock) und MP !
    Tja dann kommt auch Lustmolch Brüderle und die Misere
    Kriegsminister de Misere öfter zur Truppeninspektion !

    Freundschaftlichen Gruß Mohikaner Deutschland an Jürgen Elsässer -> Du hälst die Deutschen in guter Stimmung – genialer Beitrag von Dir was keiner anderen Zeitung gelingt !
    Freier Journalist
    Christian B. Mohikaner Deutschland

  96. schnehen sagt:

    Schildert man Häuserabrisse auf der West Bank, die Apartheidsgesetze der Zionisten, ihren Mauerbau, die täglichen Erniedrigungen der Palästinenser an den zahllosen Checkpoints, ihre Verbrechen in Gaza, siehe die neuerliche Invasion durch zionistische Panzer nach Nord-Gaza, ihre Morde an Teenagern auf der West Bank, wo sie unbewaffnete Jugendliche, die an Protesten teilnehmen, erschießen, wie neulich geschehen, schildert man die illegale Inhaftierung von Kindern, etc, kommt von jenen, die dieses Unrecht nicht sehen wollen und die mit dem Apartheidsstaat sympathisieren (was sie nicht davon abhält sich ‚links‘ zu geben wie man hier sieht), sofort die Retourkutsche: Einseitig!!! Was ist mit China und Tibet!!! Da passiert doch das Gleiche! Allerdings bleiben sie uns den Beweis schuldig, dass dem wirlich so ist. Aber Fakten und Beweise interessieren ja nicht. Hauptsache, der Apartheidstaat kommt aus der Schusslinie der Kritik!

    Dieses Ablenkungsmanöver funktioniert heute nicht mehr. Wir sehen nicht mehr über Israels Verbrechen hinweg und entschuldigen sie, weil wir unter einem Schuldkomplex leiden, der uns verbietet, uns mit den Menschenrechtsverletzungen, dem schleichenden Genozid an den Palästinensern durch Israel heutzutage zu beschäftigen. Die Zeiten sind vorbei!

    Dort, wo himmelschreiendes Unrecht passiert, egal wo, muss es zur Sprache gebracht werden! Israel genießt keinen Sonderstatus mehr. Die Zeit, da dieser Ministaat meinte, er stünde über dem Gesetz und könne sich über alle Völkerrechtsnormen und internationalen Vereinbarungen hinwegsetzen und er könnte die deutsche Bevölkerung mundtot machen mit dem Hinweis auf den Holocaust und dem Hinweis auf ‚Antisemitismus‘, sind endgültig vorbei.

    Alle Länder sind gleich. Kein Land kann sich heutzutage anmaßen, unantastbar zu sein, Land zu rauben, fremdes Land zu besiedeln wie es noch in den vergangenen Jahrhunderten der Fall war, wo dies kaum jemand gemerkt hat.

    Was China angeht:

    Es war Israel, dass ab 1979 die Volksrepublik China massiv aufgerüstet hat. Es war der jüdische Finanzmagnat Shaul Eisenberg, der in jenem Jahr die ersten großen Verträge mit der chinesischen Regierung abschloss und den chinesischen Rüstungsmarkt entdeckte. 75% der israelischen Rüstungsexporte gingen Mitte der achtziger Jahre nach China. China verdankt Israel seine militärische Entwicklung – eine in Vergessenheit geratene Tatsache. Auch an der chinesischen Atombombe (ab 1964) war Israel schon mit beteiligt. Zitat:

    „Israel’s annual arms exports were apx. $4 billion at that time..“
    (Michael C. Piper, ‚Final Judgment‘, S. 413).

    Mit ‚at that time‘ ist die Zeit Mitte der achtziger Jahre gemeint. Ich brauche das Zitat nicht zu übersetzen, weil der Angesprochene Englisch versteht.

    Also wenn hier mit dem Finger auf China und seine Armee gezeigt wird, weil sich China heute anders orientiert als noch zu Zeiten des US-Freundes Mao Zedong und die Entwicklung nach Tiananmen nicht so gelaufen ist wie man sich das vorgestellt hat, wie es die Zionisten in Tel Aviv gerne gehabt hätten, müssen sie sich an die eigene Nase fassen und sich fragen:

    Na, warum haben wir China eigentlich aufgerüstet? Wir hätten es lieber sein lassen sollen, denn heute hat China ein Armee, die sich sehen lassen kann und die chinesische Außenpolitik ist längst nicht mehr so zionistenfreundlich wie sie einmal war – Anlass genug, wieder mit dem Finger auf China zu zeigen.

  97. Wahr-Sager sagt:

    Die Chinesinnen sind in der Tat hübsch (während unsere Sinne mit Claudia Roth und Renate Künast betäubt werden), aber ich finde Frauen in der Armee ziemlich „entartet“ (ui, Nahtzieh-Jargon, uaaaah).

  98. Mary J. sagt:

    „Na, warum haben wir China eigentlich aufgerüstet? Wir hätten es lieber sein lassen sollen, denn heute hat China ein Armee, die sich sehen lassen kann und die chinesische Außenpolitik ist längst nicht mehr so zionistenfreundlich wie sie einmal war –Anlass genug, wieder mit dem Finger auf China zu zeigen.“

    Die chinesische Armee ist fuer Israel keine Bedrohung. Warum sollten die Chinesen denn Israel angreifen? Der Gedanke ist voellig abwegig. Die Antwort auf die Frage lautet also: Warum denn nicht? Warum haetten sich die Israelis dieses sichere Geschaeft entgehen lassen soilen?

    Israel hat in den 80er Jahren sogar an den IRAN Waffen geliefert, waehrend gleichzeitig Chomeini seine Hasstiraden gegen Israel geschwungen hat.

    Dazu muss man auch wissen: Israel befand sich in den 80er Jahren in einer katastrophalen Wirtschaftskrise. Die brauchten jeden Dollar. In der Not frisst der Teufel Fliegen.

  99. schnehen sagt:

    Niemand hat behauptet, dass die chinesische Armee für Israel eine Bedrohung darstellt oder dass China Israel angreifen will. Das ist völlig aus der Luft gegriffen. Bitte erst richtig lesen, dann schreiben!

    Aber man kann doch nicht die Augen davor verschließen, dass heute China, zusammen mit dem Iran und Russland, zu verhindern versucht, z. B. auch im UN-Sicherheitsrat, dass das israelische Projekt, Syrien zu zerstören (Israel bombardiert syrische Ziele und liefert den sog. Rebellen, darunter Al Qaida/Al Nusra Waffen aus eigener Produktion), gelingen kann.

    China dagegen sucht Stabilität auch im Mittleren Osten, nicht nur in Afrika, um seine Rohstoffversorgung zu sichern, das zionistisch-rassistische Israel sucht das Gegenteil: Es strebt die Balkanisierung Syriens und die Zerschlagung der Achse des Widerstands gegen den zionistischen Expansionismus an. Es plant eine Pufferzone auf syrischem Gebiet und besiedelt die syrischen Golanhöhen, die es im Juni 1967 völkerrechtswidrig annektierte.

    Die Waffenlieferungen an China damals waren nicht für die israelische Wirtschaft ein Geschäft, sondern für einige wenige Rüstungsmagnate, darunter der von mir schon erwähnte jüdisch-zionistische Milliardär Shaul Eisenberg, der 1979 sein erstes großes Chinageschäft landete. Diese Rüstungsgeschäfte dienen genauso wenig der israelischen Wirtschaft wie die Rüstungsgeschäfte von deutschen Rüstungsfirmen der deutschen Wirtschaft dienen. Rüstungsgeschäfte dienen immer nur einigen wenigen.

    Israel hat tatsächlich Mitte der achtziger Jahre an den Iran Waffen geliefert. Der ehemalige Mossadagent Ari Ben Menasche beschreibt diese Waffenlieferungen in seinem lesenswerten Buch ‚Profits Of War‘, New York 1992.

    Israel befürchtete damals Mitte der achtziger Jahre, dass Saddam Husseins Irak aus dem Irak-Iran-Krieg gestärkt hervorgehen könnte und erblickte in dem geschwächten Iran das kleinere Übel – eine Einschätzung, die sich später jedoch grundlegend änderte. Menasche beschreibt in seinen Erinnerungen, wie der Iran von den israelischen Waffenhändlern über den Tisch gezogen wurde und sich zu völlig überhöhten Preisen Waffen bei den Israelis, aber auch anderswo besorgen musste, weil er einer großen Koalition von Widersachern gegenüberstand, die durch Sanktionen zu verhindern versuchte, dass Waffen an den Iran geliefert werden konnten.

    Der Iran, der außer Syrien kaum Bündnispartner besaß, fraß damals tatsächlich wie der Teufel in der Not Fliegen, um sich gegen den Aggressor Irak, der von den USA, Saudi Arabien, den meisten anderen arabischen Staaten, der Sowjetunion unter Gorbatschow und vielen anderen Staaten unterstützt wurde, verteidigen zu können, aber in erster Linie verdankte er seinen späteren Sieg eigenen Anstrengungen.

  100. Mary J. sagt:

    Ich weiss nicht so recht, worauf Sie eigentlich hinaus wollen. In Ihrem vorletzten Beitrag deuten Sie an, hinter der Aufruestung Chinas durch Israels stand ein irgendwie gearteter konspirativer Plan. Ich sagte darauf es, war einfach nur ein Geschaft.

    Und jetzt geben Sie mir damit Recht, ausser, dass Sie als Abkassierer nicht Israel sondern diesen Mogul lokalisieren.

    Meinentwegen war dieser Mogul, der das Geld kassiert hat. Aber was wollen Sie damit jetzt aussagen und wasist aus dem Plan geworden?

  101. Mary J. sagt:

    P.S.

    „um sich gegen den Aggressor Irak, der von den USA, Saudi Arabien, den meisten anderen arabischen Staaten, der Sowjetunion unter Gorbatschow und vielen anderen Staaten unterstützt wurde“

    Wenn Sie schon sowas aufzaehlen, dann richtig. Die Sowjetunion gehoert an die erste Stelle der Aufzaehlung und die USA an die letzte, denn deren Waffenlieferungen an Saddam waren fast schon marginal.

    Und nicht erst seit Gorbi, also 1985, lieferte die Sowjetunion Waffen an Saddam, sondern von Anfang an also schon unter Breschnew.

    Ein Auflistung der Waffenlieferungen sehen Sie hier:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Golfkrieg#Liste_der_Waffenverk.C3.A4ufe_an_den_Irak

    Ach, und ob der Iran den Krieg gewonnen hat, sei mal Ansichtssache. Saddam beanspruchte den Sieg ebenso fuer sich. Das ist orientalische Mentalitaet. Am Ende wird selbst die groesste Niederlage irgendwie zum Sieg umpropagandiert.

  102. Mary J. sagt:

    Anmerkung:

    „Und nicht erst seit Gorbi, also 1985, lieferte die Sowjetunion Waffen an Saddam, sondern von Anfang an also schon unter Breschnew.“

    Was uebrigens auch verstaendlilich ist. Immerhin hat Chomeini die gesamte iranische Linke ermorden lassen und bezeichnete die Sowjetunion wahlweise entweder als „kleiner Satan“ oder „anderer grosser Satan“. Und um ein Haar waere es auch zur Erstuermung der sowjetischen Botschaft gekommen.

  103. Brigitte sagt:

    fischer freiweh:

    na na, sie müssen ja nicht gleich beleidigt sein, weil söderstrup nur gesagt hat, dass die chinesischen soldatinnen über die deutschinnen hinwegmarschieren… ich glaube nicht, dass er es böse oder gemein-gehässig gemeint hat, sondern in dem sinne zu begreifen, dass er eine vernichtung des jetzt gegenwärtigen kapitalistischen, pseudodemokratischen systems deutschlands gewünscht hat. und dies wird von außen kommen – ob wir wollen oder nicht. denn eins ist klar: mit so einer bevölkerung, wie sie momentan hier bei uns denkt und vor sich hin lebt, wird es kein aufbegehren aus dem innern geben – zu reibungslos funktioniert das system, hat sich der bürger an die bequeme fernseh- und konsumwelt gewöhnt. die leute sind in der dekadenz des westens schon bestens angekommen, wollen nichts riskieren. und die leitenden politischen klassen, eng mit den medien und der ökonomie verbandelt, nutzen das natürlich aus und bestärken die gesellschaft darin noch mehr.

    übrigens, zu den frauen in uniform und dem töten oder getötetwerden:

    da sehe ich es ebenso wie fatima. wer wirklich kämpfen will und aus vollem entschloss in die armee geht, der MUSS damit rechnen, verwundet, gefangen oder getötet zu werden. ob mann ob frau – der freie wille hat diese menschen zu ihrer eingliederung in die streitkräfte gebracht (ich rede nicht von der wehrpflicht, wie in israel – DAS ist eine andere geschichte)

  104. Jakobiner sagt:

    Zu Schnehen:

    Was China angeht:

    „Es war Israel, dass ab 1979 die Volksrepublik China massiv aufgerüstet hat. Es war der jüdische Finanzmagnat Shaul Eisenberg, der in jenem Jahr die ersten großen Verträge mit der chinesischen Regierung abschloss und den chinesischen Rüstungsmarkt entdeckte. 75% der israelischen Rüstungsexporte gingen Mitte der achtziger Jahre nach China. China verdankt Israel seine militärische Entwicklung – eine in Vergessenheit geratene Tatsache. Auch an der chinesischen Atombombe (ab 1964) war Israel schon mit beteiligt.“

    75% der israelischen Rüstungsexporte sollen also nach China gegangen sein. Dafür nennen Sie mir mal eine Quelle. Dazu: Nehmen wir selbst einmal an, dass 75% der israelischen Rüstungsexporte nach China gegangen sein sollen, so sind diese Exporte doch nur marginal am Aufbau der chineischen Rüstungsindustrie und des chineischen Militärs–also von wegen „massiv“. Die chinesische Rüstungsidnustrie basiert zum Grossteil auf russischer Technik und dem Nachbau russischer Modelle. Auch an der chinesischen Atombombe sollen jetzt mal wieder die bösen, bösen Zionisten schuld sein. China hatte da einen eigenen Spionagring („Vgl. das Buch „Meister der Schatten“)in den USA und Europa, zumal eine weibliche US-Physikerin in Los Alamos als Agentin, die heute in China lebt und zumal über die DDR Kontakte zum sowjetischen Atomspion Fuchs.Aus diesen Quellen nährt sich das chineische Knowhow zur Atombombe und nicht aus Israel. Aber bei ihnen steckt ja hinter allem der böse Zionsimus, das NWO-Weltjudentum und vielleicht auch noch die Bilderberger.

  105. Jakobiner sagt:

    Zu Schnehen:

    schnehen sagt:
    Februar 14, 2013 um 21:45

    Schildert man Häuserabrisse auf der West Bank, die Apartheidsgesetze der Zionisten, ihren Mauerbau, die täglichen Erniedrigungen der Palästinenser an den zahllosen Checkpoints, ihre Verbrechen in Gaza, siehe die neuerliche Invasion durch zionistische Panzer nach Nord-Gaza, ihre Morde an Teenagern auf der West Bank, wo sie unbewaffnete Jugendliche, die an Protesten teilnehmen, erschießen, wie neulich geschehen, schildert man die illegale Inhaftierung von Kindern, etc, kommt von jenen, die dieses Unrecht nicht sehen wollen und die mit dem Apartheidsstaat sympathisieren (was sie nicht davon abhält sich ‘links’ zu geben wie man hier sieht), sofort die Retourkutsche: Einseitig!!! Was ist mit China und Tibet!!!“

    Nun , bester Schnehen. Es ging ja themenmässig
    um China, die Volksbefreiungsarmee und die weiblichen Ledersteifelsoldatinnen.DAZU fällt mir eben als erstes erst einmal Tibet (CHINA!) ein und nicht Israel.Aber bei ihnen hat ja alles mit Israelk zu tun–ja die Chinesen sollen von Isarel aufgerüstet worden sein und die Artombombe bekommen haben. Sie sind eben schon ein antisemitischer Verschwörungstheoretiker, der in allem Weltgeschehen den Juden und speziell den Zionosten lauern sieht. Aber wie schon gesagt: Wir können auf diesem Blog auch über die Qualität von Klopapier oder sonstein Thema reden und Schnehen, Bullinger, Dr. Kümmel, Chincano, Murx und Konsorten kämen da zielstrebig wieder zu Dresden. Holocaust, Vertriebene, Indianer, Israel–scheissegal,was man eben anspricht.

  106. Jakobiner sagt:

    Zu Mary J.

    „Was uebrigens auch verstaendlilich ist. Immerhin hat Chomeini die gesamte iranische Linke ermorden lassen und bezeichnete die Sowjetunion wahlweise entweder als “kleiner Satan” oder “anderer grosser Satan”. Und um ein Haar waere es auch zur Erstuermung der sowjetischen Botschaft gekommen.“

    Völlig richtig. Und man muss auch mal an diesem Märchen rütteln, dass Khomeini-Iran nur defensives Opfer von Saddams Aggression war. Als Saddam sah, dass er verlor, hat er Khomeini einen Friededensvertrag angeboten und wollte den Krieg beenden. Khomeini lehnte dies ab und begann nun seinen eigenen Angriffskrieg, um den schiitischen Südirak zu „befreien“, d.h. sich einzuverleiben. Dafür opfterte er ca. 500 000 Bassidschis, d.h. Kindersoldaten, die mit einem Plastikschlüssel fürs Paradies in dieses Massaker geschickt wurden.Also Ende des Märchens nur Saddam sei ein Aggressor gewesen.

  107. „Als Saddam sah, dass er verlor, hat er Khomeini einen Friededensvertrag angeboten und wollte den Krieg beenden.“

    Genau. Saddam hat gedacht, er könnte den Iran im Handumdrehen erobern. Erst hat er Iran überfallen, und als der Kriegsverlauf nicht so lief, wie er sich das vorstellte, bot er einen Friedensvertrag an. Wie heuchlerisch ist das?

  108. Avicenna1968 sagt:

    *schubs*

    Da ich gegen Frauen beim Militär bin und für Asiatinnen ohnehin keine Vorliebe hege, schaue ich mir lieber das folgende Video an – dabei geht MIR das Herz auf:

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