COMPACT-Titelstory:Helmut Schmidt über Geheimdienste und Staatsterrorismus

Was Sie schon immer wissen wollten …

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So, nun Auszüge aus dem Titelthema des aktuellen COMPACT-Magazins. Oliver Janich schreibt über „Geheimakte Helmut Schmidt“:

Er weiß viel mehr, als er sagt: Der Altkanzler war zu Gast bei den verschwiegensten Eliteclubs des Planeten, den Bilderbergern und Bohemian Grove. Den Nachrichtendiensten misstraut er nach den Erfahrungen des Deutschen Herbstes 1977 zutiefst.

Von Oliver Janich

Helmut Schmidt ist das lebende Denkmal dieser Republik. In einer Zeit, in der die Menschen nach zahllosen Skandalen das Vertrauen in Parteien, Gewerkschaften, ja selbst in die Kirchen verloren haben, verkörpert er für die meisten Anstand und Pflichtbewusstsein. Bei einer Umfrage im Auftrag des Spiegel im August 2010 bezeichneten 83 Prozent der Befragten ihn als „moralische Autorität“. Weit abgeschlagen dahinter das aktuelle Berliner Personal, vom Papst ganz zu schweigen. Besonders beeindruckend: Alles, wofür „Schmidt Schnauze“ während seiner Kanzlerzeit (1974 bis 1982) gehasst wurde – seine hanseatische Kühle, seine apodiktische Arroganz, seine ökonomische Emotionslosigkeit – wird ihm mittlerweile positiv quittiert. Vermutlich, weil das Granitene seines Charakters sich positiv abhebt von der politischen Gallerte, die sich heute schleimig an den Hebeln der Macht festklammert.

Während im wiedervereinigten Deutschland die Plattfußindianer vom Stamme Nimm auf Beutezug sind, war Schmidt zum Opfer für Staat und Nation bereit. Im Jahre 1975, nach dem terroristischen Überfall auf die deutsche Botschaft in Stockholm, gaben der damalige Kanzler und seine Frau Loki beim Kanzleramtschef zu Protokoll, dass sie im Falle einer Entführung durch die RAF nicht ausgetauscht werden wollten. Der Staat dürfe den Gewalttätern keinerlei Konzessionen machen – das war Schmidts Devise im Deutschen Herbst 1977. Dieser Devise hat er den gekidnappten Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer geopfert – aber im Falle eines Falles hätte er auch sein eigenes Leben oder das seiner Gattin hingegeben. Kurz und gut: Schmidt ist der Eiserne Kanzler der Nachkriegszeit, und würde er heute für die SPD noch einmal ins Rennen gehen, wäre ihm der Sieg gewiss.

 (Den Hauptteil des Artikels – Schmidt bei den Bilderbergern und bei Bohemian Grove – gibt es nur in der Printausgabe von COMPACT).

Sein Schweigen zu den angesprochenen Punkten mag damit zusammen hängen, dass er sich der Mächte hinter den Kulissen sehr wohl bewusst ist. Bei seinem hartnäckigen und letztlich erfolgreichen Kampf gegen den RAF-Terrorismus muss er mit diesen in Berührung gekommen sein. Im Gespräch mit Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo (veröffentlicht in der Ausgabe vom 30. August 2007) wurde er mit (von ihm abgelehnten) Planspielen aus dem Krisenstab des Jahres 1977 konfrontiert, die die Wiedereinführung der Todesstrafe (Generalbundesanwalt Kurt Rebmann) und Standgerichte für RAF-Straftäter (der CSU-Vorsitzende Franz-Josef Strauß) einschlossen. Di Lorenzo verweist weiter auf damalige Vorstöße eines BND-Agenten – die „Eliminierung des europäischen Führungskaders“ der Terroristen – und fragt: „Darf Ihrer Meinung nach jemand, der für den Geheimdienst eines demokratischen Staates arbeitet, solche Vorschläge unterbreiten?“ Daraufhin Schmidt: „Ich will die Frage nicht beantworten. Ich will dazu was ganz anderes sagen: Ich traue inzwischen überhaupt keinem Geheimdienst mehr. Punkt.“ Die Geheimdienstler litten nämlich an einer „Krankheit“, die darauf beruhe, „dass sie tendenziell dazu neigen zu glauben, sie verstünden die nationalen Interessen des eigenen Landes viel besser als die eigene Regierung. Diese letztere Krankheit ist der Grund dafür, dass ich ihnen nicht traue. Ich war 13 Jahre lang Mitglied einer Bundesregierung. Ein einziges Mal habe ich den Chef des BND für zehn Minuten empfangen; das war einer, den ich kannte.“

Am Schluss des Gespräches zieht er eine Bilanz des Terrorismus und macht eine bemerkenswerte Volte: „Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terrorismen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber, in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus“. Di Lorenzo hakt konsterniert nach: „Ist das Ihr Ernst? Wen meinen Sie?“ Schmidt antwortet: „Belassen wir es dabei. Aber ich meine wirklich, was ich sage.“

Sehr geehrter Helmut Schmidt – bitte belassen Sie es nicht dabei. Sie sind der Mann, dem die Nation vertraut. Und Sie sind jetzt in einem Alter, wo Sie den Tod nicht mehr fürchten müssen. Berichten Sie, was Sie wissen! Über die Bilderberger, über den Bohemian Grove, über die Geheimdienste, über den Staatsterrorismus. Dies wird, davon können Sie überzeugt sein, die demokratische Ordnung in unserem Staat nicht schwächen – sondern stärken.

* Oliver Janich schrieb in COMPACT 10/2011 über die Macht der US-Zentralbank Federal Reserve.

29 Kommentare zu „COMPACT-Titelstory:Helmut Schmidt über Geheimdienste und Staatsterrorismus

  1. Helmut Schmidt traut sich bestimmt nicht da was zu sagen. Das der Mann einiges weiß und sicherlich die „Macht hinter den Kulissen“ genauestens kennt glaube ich auch. Doch könnte man dann nicht einfach sagen, na ja, der Schmidt, der ist eben langsam Alterssenil, dem kann man nicht mehr alles glauben.
    Andererseits würde das Auspacken eines Helmut Schmidt sicherlich einige bewegen und zum nachdenken anregen.

  2. Ja, das hat mich schon immer gewundert:
    Wenn überhaupt einer Bescheid weiß, und Antwort auf die Frage geben kann „Wem nützt, was uns geschieht?“, dann doch Helmut Schmidt, und seiner Aussage kann man trauen.
    Er hat auch den Mut, Klartext zu sprechen.

    Er ist wirklicher Demokrat, will, daß jedermann am Staat mitbauen, ihn mit bestimmen können soll. Wenn unser Schicksal jedoch von irgendwelchen Geheimgesellschaften, „Clubs“, Denkkreisen, selbstetablierten „Eliten“ (etwa FED) festgelegt wird, bis hin zum Verlust von Freiheit, Eigentum und Leben, dann existiert ja in Wirklichkeit keine Spur von Demokratie oder Selbstbestimmung.

    So, wie es der superdreiste Joschka formulierte:
    „Die Regierungen wechseln, die Politik bleibt dieselbe!“

    Das haben auch die Wähler bemerkt und den Spaß an diesem Theater verloren.

  3. wir sollten nicht vergessen, dass schmidt – bei allen positiven eigenschaften und haltungen, die ihn wohltuend von den anderen brd-verbrechern unterscheiden – auch während und nach seiner amtszeit gelogen hat und nicht immer eine direkte position bezogen hat. der kanzler, der heute so sympathisch ist, weil er (zum großteil) die wahrheit sagt und ethische züge zeigt, ist derselbe, der immer noch heute die euro-rettung verteidigt und 1982 den nato-doppelbeschluß wollte. es hat eben alles seine zwei seiten. und auch er war ein teil des systems, wir tun gut daran das nicht auszublenden. deshalb ist von den beiden möglichkeiten:

    dass er a) hier, wie von janich gefordert, sein maul aufreißt und mit den dingen, die er weiß, rausrückt oder

    b) nichts sagt, weil er welche gründe auch immer hat

    die zweite variante b) die wahrscheinlichere. und zwar vor allem auch deshalb, da er ja trotz allem zu diesen vereinen bilderberger etc… noch dazugehört.

    und falls er doch redet, dann bin ich geneigt, mein wohlwollen (das er hat) in anerkennung zu bekräftigen und mein positives bild von ihm wird bestätigt.

  4. Die Frage ist, welche Interessen Schmidt haben könnte, nicht auszupacken….sorgt er sich um sein Staatsbegräbnis, oder um Straßen die dann nicht nach ihm benannt werden? Oder wäre sein eigenes politisches Erbe damit beschädigt, da er eben doch mit den Geheimdiensten gemeinsame Sache gemacht hat?

    Auch Kissinger könnte auspacken, wenn er wollte…will er aber nicht.

  5. Schmidt ist ein (zensiert) 100-prozentiger NWO-Förderer. (zensiert)

    (Jan R.: Bitte unterlassen Sie Beleidigungen. Der Hausmeister))

  6. „Ich traue inzwischen überhaupt keinem Geheimdienst mehr. Punkt.“ Die Geheimdienstler litten nämlich an einer „Krankheit“, die darauf beruhe, „dass sie tendenziell dazu neigen zu glauben, sie verstünden die nationalen Interessen des eigenen Landes viel besser als die eigene Regierung.“ (Zitatende)

    Ist das der Grund warum die USA-Marionette Guttenberg zusammen mit den restlichen nicht souveränen Parteien die Wehrpflichtarmee in eine Söldnerarmee umgewandelt hat? Ist das der Grund, warum im aktuellen Fall von „Rechtsterror“ ruck zuck Verwicklungen des Inlandgeheimdienstes öffentlich kolportiert wurden? Soll gar der Inlandsgeheimdienst genau wie die Werhpflichtarmee geschliffen werden, weil die Vertragsbrecher in den Politetagen befürchten, dass Armee und Geheimdienst dem von ihnen begangenen und weiter begehenden stetigen Verfassungsbruch entgegentreten könnten? Der ständigen Ausheblung des GG Widerstand leisten? Schlagwort Griechenland, dessen Politspitze unter Papandreou am Vorabend des Misstrauensvotums die gesamte Führungs-Spitze der griechischen Streitkräfte austauschte. Warum wohl?

    Das nur einfach mal als Gedankenanstoß abseits ausgetretener Deutungswege und Feinbilder rechter und linker Provinienz.

  7. „Er ist wirklicher Demokrat, will, daß jedermann am Staat mitbauen, ihn mit bestimmen können soll.“

    DAS, mit Verlaub, klingt, wie einer beliebigen politischen Sonntagsrede entnommen. Wir alle wissen, daß Mitbestimmung, die man sich mit 80 Millionen anderen Fraggles teilen muß, so gut ist, wie gar keine.

    Eher trifft das Gegenteil zu: Schmidt verkörperte wie kein anderer deutscher (und kaum ein anderer westlicher) Politiker das Zusammentreffen von staatsmännischem Charisma und Expertentum.

  8. Helmut Schmidt schreibt in seinem Buch „Menschen und Mächte“ über seine Besuche bei Bohemian Grove. Mehr Details gibt es angeblich in der englischen Fassung.

    Es gibt ein Video „Helmut Schmidt und die Geheimgesellschaften“.

    Ein weiteres „Helmut Schmidt über Bilderberger“. Diskussion bei Bertelsmann mit Henry Kissinger. Schmidt sagt: „Die Bilderberg-Treffen sind eine wunderbare Einrichtung“.

  9. Was soll er denn noch erklären? Es liegt doch alles auf der Hand. Die gleich geschaltete Presse, korrumpierte Politiker, ein zu Guttenberg, der „konservativ“ daher kommt, damit auch ja keiner das ausspricht, was er in seiner Zeit zu verrichten hatte, nämlich unsere Armee dermaßen zu amputieren, dass selbst eine Bande die BRD an einem Tag aufreiben könnte, ohne ein blaues Auge davon zu tragen. Deutschland wird seit 1945, aber spätestens seit 1989 ausgeblutet, abgebaut und nun völlig vernichtet. Und wir alle klatschen, singen und zünden noch Kerzen dafür an, um wie ein kleines Kind, von der ganzen Welt endlich geliebt zu werden, bevor wir uns aus der Geschichte stehlen, wie es kein Lump je getan hat. Aber Gott oder Allah oder sonst wer vergibt nur den Starken, nicht den Bettlern und Erbärmlichen. So werden wir unseren lang ersehnten Segen nie erhalten.
    Denjenigen, die bereits mit offenen Augen durch die Welt rennen, würde er nur aus der Seele sprechen und all die anderen würden über ihn herfallen, wie die Aasgeier. Seinen Tod wird er nicht fürchten. Aber muss er denn gebrochen, missbraucht und zertreten verrecken? Zerstört von einem Mob aus korrupten, dekadenten, fetten und faulen Taugenichtsen, die nicht mal wissen, was Heimat, geschweige denn Vaterlandsliebe ist? Denen Geld und Lob eines Übergebenen wichtiger sind als Loyalität und „… zum Wohle des Deutschen Volkes“. Man verliert doch gern gegen einen Besseren. denn er ist ja besser! Aber nicht gegen unterstes Maß an Verfall in Reinstform. Genau das weiß man, wenn man so alt ist wie er…
    Wenn ich in der Sauna sitze, umgeben von fetten Bierbäuchen, die bis auf en Boden baumeln, weiß ich auch was ich antworte, wenn sie anfangen von Sport zu quatschen. Nichts.

    Noch eines in eigener Sache:
    Dem Kulturpessimismus dieser Zeit, einen Kulturpatriotismus durch Rückbesinnung auf preußische Werte & anthropologische Vorstellungen entgegensetzen.
    Ab heute überall als DOWNLOAD oder unter http://www.SACHAKORN.de bestellbar.

  10. Oh, oh, was für ein hirnloses Gesülze !
    Was glaubt IHR denn, von wem Ihr regiert werdet?
    Hintermänner, Elite, Hochfinanz, Illuminati oder zieht hier
    tatsächlich der Teufel die Fäden ? Nein, nein, Blödsinn.

    Elsässer ist es, der hinter Allem steckt, gib es endlich zu.

    Es kann ja wohl nicht wahr sein, dass Du hier jedem die Möglichkeit gibst, seine EIGENE – Meinung zu sagen.
    Das geht nicht, Herr Elsässer, das ist verboten !

    Gerade die EIGENE – Meinung ist doch hier, gar nicht, gefragt.
    Hier wird nur dummes Zeug gelabert, bitte schön.

    Und wer wirklich etwas wahrhaftiges zu sagen hat, wende
    sich bitte an die öffentlich, rechtlichen Medien oder besser an die Regierung, DA wird dir geholfen.

    Trotzdem Danke, Danke für deine aufklärerischen Beiträge,
    die mich echt, ganz echt, ganz weit nach Vorne bringen,
    ich wäre sonst sicher verloren oder schon längst gestorben.

  11. Er ist wirklicher Demokrat
    ————

    oh ja und sein bester kumpel ist henry kissinger und dieser verrückte ist nicht irgendeiner, eine führende persönlichkeit der new-order gruppe. schmidt sitzt führend bei der „zeit“ armseliges schmierblatt, die verschenken zur zeit regelmäßig ihre zeitungen an bahnhöfen, weil es keiner kaufen will. zudem fliegt er permanent nach china, um dort nette gespräche mit der regierung abzuhalten, in welchem auftrag?

    anderseits, hat er einigen auf die füße getreten, als er sagte, es wäre nicht clever ein krieg mit den muslimen zu beginnen. der weiß vieles, kann es nicht ausprechen, ansonsten werden sie ihn hängen.

    der mann legt legt ein spagat hin, unglaublich.

  12. „Er ist wirklicher Demokrat, will, daß jedermann am Staat mitbauen, ihn mit bestimmen können soll.“

    Erster Teilsatz: was ist ein Demokrat?, mag sein, daß er das ist. Zweiter Teilsatz: dagegen hat sicher niemand etwas einzuwenden, das war auch immer so. Dritter Teilsatz: das stimmt m.M. nicht.

    Ganz ehrlich: m.E. ist das auch nicht unbedingt nötig. Wenn eine kleinere Gruppe Menschen bestimmen und dabei alle angemessen berücksichtigen, ist es mir lieber, als wenn eine Millionenmasse von Pappnasen, Flachlaschen und Lemmingen
    ihre Stimme in Urnen abgeben, dumm der Blöd nachschwätzen und damit sich selbst (und vor allem auch anderen!) den Ast absägen, auf dem sie sitzen.

    Das ist nämlich die aktuelle Politik. So können nämlich erst bestimmte Kreise hinter den Kulissen ihre Interessen gegen alle besonders gut durchsetzen.

    Helmut Schmidt hat im übrigen damals als Finanzminister mit der Schuldenorgie begonnen.

    In den letzten Jahren hat er (insbesondere allerdings vor ausgewählten Kreisen) schon einige deutliche Worte gefunden, natürlich in diplomatischer Sprache, die den berühmten Sätzen von JFK in nichts nachstehen.

  13. Tuchen: Sie sind ein Leser oder Abonnent von COMPACT, das freut mich. Aber dies ist nun schon das zweite Posting, indem Sie COMPACT oder einen Autor attackieren, ohne ein Fitzelchen an Beleg zu nennen. Bei dem letzten Postung dieser Art habe ich Sie aufgefordert, Argumente nachzuliefern. Das haben Sie NICHT getan. Jetzt bitte ich Sie erneut darum. Tun Sie das nicht, muss ich annehmen, dass Sie gar kein Leser oder Abonnent von COMPACT sind, sondern hier nur auftreten, um unser Blatt schlechtzureden. Also, Butter bei die Fische: Was gefällt Ihnen konkret nicht an dem Artikel?

  14. Was Sie schon immer wissen wollten …
    … aber hier oder in COMPACT auch nicht erfahren, da eben HS sein Wissen nicht preisgibt.

  15. CN: COMPACT ist die einzige Zeitschrift, die die Geschichte von HS und Bilderbergern bw. Bohemian Grove erzählt. Das habe ich allerdings nicht hier gepostet – das gibt es nur in der Printausgabe …

  16. zu dem kissinger sage ich nur das eine: er ist der ALLERLETZTE A*****.

    es ist nicht schlimmer, wenn man sich mit einer kobra an den tisch setzt.

  17. natürlich muss jeder Bundeskanzler d´accord mit der US Geopolitik sein, ansonsten wird man eben kein Kanzler (Beispiel Schröder ja & Lafontaine nicht…) und seit 1945 sind alle Kanzler, der eine mehr der andere weniger, treue Diener der US Aussenpolitik…

    Ich vermute mal, daß einem Menschen das Gewissen packt wenn er/sie fühlt das die Tage langsam auf dieser Erde gezählt sind und der Übergang in die ewigen Jagdgründe bevorsteht, dann will die Seele den Balast -die nach Freiheit schreiende Wahrheit- noch loswerden… wenn Helmut Schmitt reden will dann welchen Medien-Kanal nutzen? Ein Buch schreiben? Oder in Compact?
    Schwierige Angelegenheit, wenn alles unverfälscht und noch schnell an die Öffentlichkeit soll….

  18. Eigenfettbeitrag zum stinkenden Fisch:
    1.) Geheimakte Helmut Schmidt
    „Schmidt ist der Eiserne Kanzler der Nachkriegszeit, und würde er heute heute für die SPD noch einmal ins Rennen gehen, wäre ihm der Sieg gewiss.“ Schmidt ist Jahrgang 1918; Kettenrauchen ist bei weitem nicht so lebensverlängernd wie Faschismus (Leni Riefenstahl, Ernst Jünger). Seine relative Narrenfreiheit verdankt Schmidt der Tatsache, daß er für keinen Parteifreund mehr einen Konkurrenten darstellt.
    „Der BND wusste schon lange über Guillaume Bescheid, informierte Brandt aber nicht. So etwas nennt man Friendly Fire.“ Mumpitz, so etwas nennt man ins offene Messer laufen lassen. Friendly Fire führt versehentlich zu Ausfällen auf eigener Seite durch eigenen Beschuß (z.B. bei vorzeitigem Sturm der Infanterie vor Ende der Artillerievorbereitung oder bei schlechter Aufklärung wie jüngst bei der Tötung pakistanischer Grenztruppen durch NATO-Kräfte).
    Der unappetitliche Exkurs mit den Sommertreffen in Bohemian Grove betreibt Diskreditierung mittels Assoziation: Schmidts dreimalige Teilnahme wird mit Gerüchten über homosexuelle Orgien und satanische Rituale von Clubmitgliedern sowie einen Kindermissbrauchring mit hochrangigen Mitgliedern verquirlt. Janich suggeriert, daß Schmidt an solchem Treiben beteiligt war: (Rest zensiert)

  19. muss dich echt mal loben, jürgen.

    ich finde es schade, dass du nicht härter antworten forderst von mr. selbstgerecht, aber dass du überhaupt am lebenden denkmal kratzt ist stark und es stimmt, du bist mit compact weit und breit der einzige, der es tut und bisher tat.

    jede kritik an dir in diesem punkt ist also nicht nur unfair, sondern auch geheuchelt. was ich persönlich von kissingers busenfreund und bilderberger-senior halte, werde ich hier nicht kundtun, bringt ja auch nicht weiter. nur eines, er hatte damals in der hand gewisse leute aus den händen der raf-killerkómmandos zu befreien und ich glaube aus verschiedenen gründen, dass er es nicht unterlassen hat, weil er einen starken staat zeigen wollte, sondern weil diese leute ausgedient hatten.

    weiter so jürgen und ich hoffe das du nicht so schnell umkippst, wenn sie dir nahe legen, dass compact mainstream werden soll.

    schöne adventszeit wünsche ich dir und auch allen anderen…

  20. @Sacha Korn
    Hut ab! Es braucht mehr Leute wie Sie, die sich nicht verbiegen lassen in Zeiten in denen Verfechter kultureller und nationaler Eigenständigkeit der Wind in Orkanstärke entgegenbläst.
    Ich hatte nie geglaubt, dass es mal so schlimm kommt, wie es jetzt ist. Jetzt befürchte ich, dass es noch viel schlimmer kommt.

  21. Tuchen: Nein, diese LÜGE gegenüber COMPACT und unserem Autor Oliver Janich lasse ich Ihnen nicht durchgehen. Er schreibt eindeutig: „Damit soll nicht gesagt sein, dass Schmidt bei diesen Dingen dabei war oder etwas davon wusste.“ Janich appelliert nur an Schmidt, sachdienliche Hinweise zu geben, die der Öffentlichkeit helfen könnten, die unglaublichen Geschichten – und Alex Jones hat sie ja gefilmt! – rund um Bohemian Grove aufzuklären. Ihr Auskeifen gegen die Passage mit dem „Eisernen Kanzler“ oder mit „Friendly Fire“ ist auch fürn Arsch. Was soll das? Wo ist Ihr Argument? Ihnen geht es nur um die Diskreditierung von COMPACT. Das können Sie gerne anderswo betreiben, aber nicht auf diesem blog. Ich weiß nicht, ob Sie wirklich COMPACT-Abonnent sind. Wenn ja, dann wird es Zeit für eine Kündigung von UNSERER Seite. Solche Demagogen wollen wir nicht, und wir werden uns Druck von interessierter Seite niemals beugen. COMPACT ist auf böswillige Leser wie Sie nicht angewiesen – für jeden von Ihrer Sorte, den wir verabschieden, bekommen wir zehn neue. Und tschüs!

  22. @ Jens Veit:
    „ H.S. ist wirklicher Demokrat, will, daß jedermann am Staat mitbauen, ihn mit bestimmen können soll.“

    Sie fragen: „Erster Teilsatz: was ist ein Demokrat?“

    Der Begriff ist so schillernd und vieldeutig, daß man ihn nicht verwenden kann, ohne anzugeben, was man damit meint:
    HS „… will, daß jedermann am Staat mitbauen, ihn mit bestimmen können soll.“ Das ist hier gemeint.

    Sie rühren sehr verdienstvoll an ein offenkundiges Problem, nämlich an das der Demokratiekritik.

    Ich weiß ja nicht, ob Sie in etwa die gleiche Zielvorstellung haben wie ich (und, vermutlich, HS). Die wäre, wie oben formuliert, größtmögliche TEILHABE DER REGIERTEN AM STAAT. Was „größtmöglich“ umfaßt, das muß zunächst offenbleiben. Denn die vielfältigen Möglichkeiten und Systeme, dies zu erreichen, sind allesamt fragwürdig. Angefangen von der derzeit behaupteten Teilhabe durch Wahlen und Parteien, über Formen der direkten Demokratie bis zum Rätesystem der Sowjets und von Gaddafi, bis zu dem Demokratieentwurf eines Allzu-Ehrlichen und tiefen Denkers, den die brd in den Knast entsorgt hat.

    „Wahlen sind nicht unbedingt nötig, um Teilhabe zu erreichen“.
    War es das, was Sie sagen wollten?? Dann haben Sie völlig recht. Und eine Entscheidung, die von einem nichtgewählten Gremium (oder Staatsmann) getroffen wird und dem Volk nützt, ist allemal besser als jene antidemokratischen, volksfeindlichen, menschenfeindlichen Ausbeuter-„Gesetze“, die in der Zerrbild-„demokratischen“ brd laufend getroffen werden. Und eine „Wohlfühldiktatur“ wäre mir lieber als die gegenwärtige „Volkstod-Demokratie“.

    Aber es ist ein historischer Glücksfall, wenn eine der Kontrolle enthobene Institution (etwa Politbüro, Hoher faschistischer Rat, EU-Kommission oder Kanzlei des Führers) die Politik zum größtmöglichen Nutzen der Regierten, des Volkes führt.
    Verlassen sollte man sich besser nicht darauf.

    Jede dieser oligarchischen Cliquen hat in der Geschichte zu Willkürherrschaft, Korruption und Tyrannei geführt. Deshalb die Forderung nach Gwaltenteilung und Rechtsstaat.

    Die Frage ist also bislang UNGELÖST:
    „Welche Art von Institution führt am ehesten zu einem Staat, in dem die Politik im Interesse der Regierten ist, und welche Form der Teilhabe ist folglich anzustreben?“

  23. Habe den Artikel als gleich gelesen als ich das aktuelle COMPACT bekommen habe. Mein erster Gedanke war: einer der besten Artikel die in letzter Zeit gelesen habe, unglaublich. Ich liebe COMPACT und werde das Abo zu Weihnachten verschenken, sicherlich nicht nur ein Mal…
    Danke dafür.

  24. Helmut Schmidt? Seine gestrigen Einlassungen auf dem SPD-Parteitag sagen doch schon alles über ihn aus. Seine Regierungspolitik war ein Desaster. Gewinnbringende Taten? Eher Fehlanzeige. Wenn mir auch noch so jemand ernsthaft als irgendwie „nonkonform“ verkauft werden soll, kann ich wahrlich nur noch müde lächeln. Man kann nicht Steinbrück bashen und gleichzeitig Schmidt verklären (Letzteres scheint Janich ja zumindest teilweise zu tun, wenn ich mir den Beginn des Textes hier so anschaue, habe die Printausgabe aber noch nicht gelesen), das ist absurd.

    http://www.rp-online.de/politik/deutschland/helmut-schmidt-schwarz-gelb-ist-deutschnational-1.2627173

    Und dass HS so viele Deutsche Beifall zollen, muss nun wahrlich nicht gerade für ihn sprechen. Wenn ich mir die Kommentare und deren Bewertungen bei der „RP“ so anschaue, scheint es aber doch noch Hoffnung zu geben.;-)

  25. „Helmut Schmidt? Seine gestrigen Einlassungen auf dem SPD-Parteitag sagen doch schon alles über ihn aus.“
    „Wenn mir auch noch so jemand ernsthaft als irgendwie „nonkonform“ verkauft werden soll, kann ich wahrlich nur noch müde lächeln. Man kann nicht Steinbrück bashen und gleichzeitig Schmidt verklären…, das ist absurd “

    Ganz meine Meinung.
    H. S. ist immer ein ein dezidiert pro-westlicher Atlantiker gewesen. Daß er sich jetzt nicht nur als Euro-. sondern auch als EU-Fan outet, paßt da ja auch gut ins Bild.
    Dennoch finde ich es schon etwas erstaunlich, aber vor allem auch peinlich, daß er sich SO eindeutig auf die Seite der rot-grünen (besonders eifrigen) Euro- und EU-Fans stellt.
    Daß jemand wie Janich ihn hier so hochhypt, ist nicht minder peinlich … aber da sind halt Neoliberale unter sich 😉
    Kurt Schumacher war der letzte SPD-Führer, der noch einen Sinn dafür hatte, daß sich linksnationale Politik und Internationalismus nicht ausschließen müssen.
    Sicherlich wäre er, hätte er länger gelebt, ein Anhänger des später von de Gaulle geprägten Solgans „Für ein Europa der Vaterländer“ gewesen.

  26. Schmidt war die Personifizierung der westdeutschen Staatsräson, mit der Nato als Bestandteil derselben.

    Wenn die SPD sonst nix mehr aufzubieten hat, keine Konzepte, Ideen, Utopien,.. würde ich auf zivilisatorische Endphase tippen.

    OT
    Hier ein Insider an einen Intriganten in der Linkspartei:
    „…Und vom wem kam die unsägliche Antisemitismus-Debatte, bei der wir uns an der Basis nur an den Kopf langten, wenn nicht von den neokolonialistischen Apologeten des BAK Shalom; d.h. u.a. Deinem Mitarbeiter ?
    Einziges Ergebnis dieses herbei phantasierten Hirngespinstes war, dass wir vier Wochen lang miese Presse hatten.
    Ihr benutzt die Medien nicht, um unsere Forderungen zu transportieren, sondern allein als Mittel Eurer intriganten Machtkämpfe.
    Wollen wir einen “Intrigator” als Parteivorsitzenden ? Nein“
    http://www.lafontaines-linke.de/2011/12/lafontaine-kandidatur-spiegel-mitgliederentscheid-beteiligung-legitimation-bartsch/comment-page-2/#comment-20976

  27. Ob dieser alte Mann, der einer der Sargträger der Demokratie war und ist, der seine besten Freunde in der ehrenwerten
    NWO-Gesellschaft weiß, ob dieser Mensch sich nicht schämt,
    wenn er sich von vielen arglosen Menschen in Deutschland
    verehren läßt! Allerdings können alle diese Menschen, wenn
    sie sich im Internet bewegen, dieses auch benutzen, um sich
    zu informieren und nicht nur, um Backrezepte weiterzugeben
    oder Dates abzumachen!

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