Die Aliens sind unter uns

Heuschrecken, Kapitalisten und fiktives Kapital. Von Jürgen Elsässer

Akte X ist längst Wirklichkeit: Außerirdische haben die Macht auf der Erde übernommen. Höchste Regierungskreise der westlichen Großmächte stecken mit den Aliens unter einer Decke.

Durch die Usurpation der Massenmedien haben sie mit einigem Erfolg eine Matrix in die Gehirne der Menschen überspielt. Die Unglücklichen glauben immer noch, daß sie im wesentlichen das Leben der guten alten Zeit führen, als Mitglieder eines Vereins oder einer Kirchengemeinde, als Angehörige einer Nation oder als Staatsbürger,  eingebunden in Familien oder in Freundeskreise. In Wirklichkeit vegetieren sie nur noch als Zuchtschweine und Versuchskaninchen in einem planetaren Milliardenspiel vor sich hin  – Lieferanten von Frischfleisch und Blut für den totalen Markt und den immerwährenden Krieg.

Das Verflixte an dieser Schönen Neuen Welt ist, daß man die Aliens nicht sofort erkennen kann. Sie sehen aus wie wir. Doch wer die Men in Black gesehen hat, weiß, wie das kommt: Es sind Bodysnatcher, Körperfresser, die sich die Zellhülle eines Menschen angeeignet haben. Manchmal paßt das Kostüm freilich nicht so recht, und dann passiert das, was wir in den letzten zehn Jahren bei Joseph Fischer beobachten konnten: Über dem neuen Wirtstier zieht sich die Haut zuerst schrumpelig zusammen, so daß der Kerl zwei Jahre wie seine eigene  Oma aussah, und dann dehnt sie sich ballonartig wieder aus. Dabei machte der zeitweilige Außenminister aus seiner bösartigen Transformation gar keinen Hehl und sprach voll Stolz vom „Auswechseln und völligen Umschreiben meiner persönlichen Programmdiskette“.1 Seither ist er ein Alien und muß möglichst regelmäßig Kriege führen und über „Menschenrechte“ reden – also über das, was er den Unterjochten gnädig zugestehen will.

Ein kluger Forscher hat in jahrelanger Untersuchung herausgefunden, wie man trotz ihrer geschickten Tarnung  die Aliens von den Menschen unterscheiden kann. „Sie gehen nicht einkaufen. Sie kochen nicht, sie ziehen ihre Kinder nicht selbst groß, produzieren nichts, was man essen, anziehen, lesen oder anschauen kann. Dafür haben sie andere: Menschen eben. Denen können sie ganz genau begründen, warum sie effizienter werden und den Gürtel enger schnallen müssen, warum alle mitmachen müssen, um den Planeten zu retten, den Standort, das Abendland oder was immer.“

Dieser kluge Wissenschaftler heißt Christoph Spehr, und sein Buch „Die Aliens sind unter uns“ erschien bereits im Jahre 1999. Leider hat das bahnbrechende Werk nicht die verdiente  Aufmerksamkeit bekommen. Das lag – neben einigen falschen Schlußfolgerungen, von denen in Teil 2 noch die Rede sein wird – vor allem daran, daß Spehr seiner Zeit voraus war und damals nur Eingeweihte wußten, worüber er schrieb. Seit einigen Monaten sind die Aliens freilich in aller Munde, wenn auch unter dem zoologisch treffenderen Begriff der Heuschrecken. Sie sind es, die den Planeten leer fressen und den Normalsterblichen den Kampf  angesagt haben.

Der Todesstern

Viele orthodoxe Marxisten haben von Aliens noch nie etwas gehört und beschreiben die gegenwärtige Situation als „die Wiederkehr des ordinären Kapitalismus“ – so etwa Winfried Wolf in einer mehrteiligen jW-Serie kurz vor Jahreswechsel. Nach seinen Worten erleben wir „die Renaissance eines zunehmend ungezügelten Kapitalismus, wie es ihn zuletzt in der Zeit zwischen den Weltkriegen gab“. Beim Lesen werden sich die Heuschrecken ihre sechs Hände gerieben und herzlich gezirpt haben.

Spehr  dagegen weist auf eine grundlegende Veränderung etwa vor dreißig Jahren hin: die Ankunft des Todessterns. Mit seiner Hilfe eroberten die Aliens die Macht von den ordinären Kapitalisten, gegen deren Spiegelbilder Winfried Wolf noch immer anreitet. Das traditionelle Kapital hatten nämlich zu Beginn der siebziger Jahre echte Probleme:  Die Menschen – nicht nur in den Metropolen, sondern auch in den aufstrebenden Schwellenländern – hatten sich an den zunehmenden Wohlstand gewöhnt. Man arbeitete immer weniger und konnte sich immer mehr leisten. Zwar wurde das ganze, gemäß den Lehren von John Maynard Keynes, über zunehmende Verschuldung finanziert, aber das war nur für Buchhalter ein Problem. Alle anderen dachten logisch: Sollen doch Staat und Banken die Schulden abschreiben (oder auf dem Papier einfach immer neue Nullen dazumalen, was das selbe ist)  – offenbar fehlt das Geld niemandem. Und als die Kapitalisten über die Inflation zu jammern begannen, zuckten die Proleten die Achseln, da ihre Löhne zu jener Zeit mindestens genauso flott wuchsen wie die Preise. Selbst das Credo der SPD lautete damals: Lieber fünf Prozent Inflation als fünf Prozent Arbeitslosigkeit. Da mußten die Aliens einschreiten. Sie brachten eine neue Waffe von fürchterlicher Zerstörungskraft in Anschlag.

„Man brauchte einen Todesstern, der Ökonomien mit seinem Energiestrahl auslöschen konnte und die anderen dadurch gefügig machen. Es mußte eine Raumstation außerhalb der von Menschen erreichbaren Territorien sein. Dieser Todesstern sollten die multinationalen Konzerne und die globalen Finanzmärkte sein. Eigentlich hätte man ‚antinationale Konzerne‘ sagen müssen, denn ihre Hauptaufgabe würde die Zerschlagung der Autorität nationaler Ökonomien sein. Letztere hatten sich aus alienistischer Sicht nicht bewährt, weil sie zu weich gegenüber den Bedürfnissen der Menschen und der Einflußnahme sozialer Bewegungen waren. Multinationale Konzerne hatte es auch bisher schon gegeben, aber ihre Funktion war anders; bislang waren sie nur der verlängerte Arm der großen Industrienationen, nicht hinreichend selbständig ihnen gegenüber, und mitunter konkurrierten sie sogar miteinander und ließen sich gegeneinander ausspielen. Das Death Star Project sollte anders laufen. Auch die Industrienationen des Nordens sollten die multinationalen Konzerne und die globalen Finanzmärkte nicht mehr kontrollieren können, der Todesstern mußte so unabhängig sein, daß er überall zuschlagen und alle disziplinieren konnte. (…) Damit der Todesstern funktionierte, mußte man ihn erst langsam aufladen. Die Aliens schleppten also in den folgenden Jahren soviel Anteil am gesellschaftlichen Reichtum wie möglich in den Todesstern, während sie nationale Kapazitäten zur Selbstversorgung sorgfältig aushöhlten, die ökonomischen Kreisläufe von Fremdkapital abhängig und die Währungssysteme verwundbar machten. Das dauerte etwa bis Mitte der achtziger Jahre. Dann begann der Todesstern zu schießen. Der Schuß bestand darin, daß man keine Rückverteilung aus dem globalen gesellschaftlichen Reichtum mehr bekam. Man bekam einfach kein Geld mehr – keine Kredite, kein Kapital, keine Investitionen. Wenn der Todesstern schoß, sprang auch das eigene, nationale Kapital auf und lief davon. Man hatte ja dafür gesorgt, daß es das konnte.“2

Das Alien-Geld

Mit der Ankunft des Todessterns schlul das letzte Stündchen des Kapitalismus (aber nicht des Imperialismus, wie wir unten sehen werden). „Die Personalunion von Industriekapital und Bankkapital zum Finanzkapital, wie sie (Lenins Zeitgenosse, Anm. J.E.) Hilferding beschrieben hat, wird abgelöst durch die Personalunion von nicht mehr industriell engagiertem Bankkapital und Investmentfonds zu einem Finanzkapital anderer Ordnung und Qualität,“ schreibt Robert Kurz und spricht vom „Auto-Kannibalismus“ des kapitalistischen Systems. Dies trifft die ablaufenden Veränderungen viel besser trifft als der Ausdruck „Neoliberalismus“. Darunter könnte man auch schlicht ein neues Stadium des Kapitalismus verstehen, das den zuvor vorherrschenden Keynesianismus ablöst. Aber was abläuft ist nicht eine Formveränderung  des wertproduzierenden Systems, sondern seine Zerstörung. Der finanzielle Überbau, der im imperialistischen Zeitalter die Industrie kreditierte und dadurch ihre Ausdehnung garantierte, wird befallen von monetärem Krebs,  das den mehrwertbildenden Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur zerstört.

Die Aliens verfügen über unbegrenzte finanzielle Ressourcen, weil sie die „Befreiung des Geldkapitals von den lästigen Fesseln realer Warenproduktion“ ins Werk gesetzt haben, stellt Kurz richtig fest.3 Der point of no return bei der Entstofflichung des Geldkapitals war die Auflösung seiner Bindung an das Gold. Solange der US-Dollar als Weltgeld an das Gold fixiert war (und die anderen wichtigen Währungen an den Dollar), funktionierte der Kapitalismus noch so, wie er sollte. Nach der Theorie von Adam Smith ist „Arbeit das ursprüngliche Geld, womit alle Waren gekauft werden.“ Karl Marx formulierte in den „Grundrissen“, an Smith anknüpfend: „Das Geld ist die Arbeitszeit als allgemeine Ware.“ Das nicht-oxydierende Edelmetall war ideal, um das Geld auf die Arbeitszeit zu beziehen: Da es keine chemischen Verbindungen eingeht und zwar selten, dann aber relativ oft oberirdisch vorkommt, war „für seine erste Auffindung nur rough labour, weder Wissenschaft noch entwickelte Produktionsinstrumente erforderlich“ (Marx). Die Menge des weltweit geförderten Goldes entsprach ziemlich genau der aufgewendeten „rough labour“ – daran hat sich bis heute kaum etwas geändert. Hätte man den Wert der Währungen nicht an Gold, sondern beispielsweise an Stahl gekoppelt, wäre das anders gewesen: Durch moderne Technik läßt sich seit hundert Jahren die Stahlproduktion beständig steigern, während die aufgewendete Arbeitszeit sinkt.

Die Aliens zerstörten die Bindung des Geldes an die Arbeitszeit: 1971 verkündigte US-Präsident Richard Nixon das Ende der Goldumtauschpflicht für den Dollar, 1976 postulierte der IWF das Ende jeder monetären Rolle für das Edelmetall. Seither expandiert die Geldmenge schrankenlos: Seit 2001 etwa soll die Federal Reserve mehr Dollars in den Umlauf gebracht haben als in der gesamten US-Währungsgeschichte zuvor. Im Herbst letzten Jahres wurde überdies in den USA dekretiert, daß das Geldmengenwachstum nicht mehr statistisch erfaßt wird. Es soll offensichtlich niemand merken, was da eigentlich vor sich geht. Nämlich das: Die Heuschrecken haben die ökonomische Grundlage des Kapitalismus zersetzt. Diese Grundlage war für Marx das Wertgesetz, die Wertermittlung qua Arbeitszeit. Die Werte drücken sich auf dem Markt in Geldform aus. Das können sie aber nicht mehr, seit das Geld selbst keinem Wertmaßstab mehr unterworfen ist.


(Fingerübung zu meinem Buch Jürgen Elsässer, Nationlstaat und Globalisierung, 8.80 Euro – bestellbar über info@juergen-elsaesser.de)

37 Kommentare zu „Die Aliens sind unter uns

  1. marx hat sich nicht auf smith berufen, er hat ihn kritisiert. marx hat die gesamte bürgerliche nationalökonomie kritisiert, zu deren adepten der herr elsässer zu zählen ist.
    daher kann er auch nicht verstehen dass wert weder subjektiv entsteht noch vom gold sich ableitet: wert ist ein rein gesellschaftliches verhältnis. es drückt sich durch die warenform aus. die ware ist der ausdruck des konsumausschlusses, der durch die gesellschaftlichen herrschaftsstrukturen verlängert wird. für nationalökonomen aber ist wert etwas unergründliches. sie glauben es entstehe durch subjektive wertschätzung, andere hingegen, wie elsässer, behaupten es ließe sich nur am gold festmachen (objektive werttheorie). nur weil sie beide unrecht haben, hat der eine dem anderen gegenüber recht: das ist die antinomie bürgerlicher nationalökonomie. niemand weiß im grunde was geld und wert ist, doch von geisterhand funktioniert es doch irgendwie. fetisch. aber es geht nicht mit rechten dingen zu, denn: die scheinbar natürliche wesenheit des geldes sei im ungleichgewicht: manche haben mehr als andere. das muss letztendlich eine globale verschwörung sein! das geld ist „keinem wertmaßstab mehr unterworfen“! alle natürliche ordnung gerät aus den fugen.
    daher muss elsässer amerika hassen, den deutschen markt schützen und die welt vor den ungeheuerlichkeiten aufklären die da an der us-ostküste ausgeheckt werden, diesen kulturimperialisten, welche nicht arbeiten und trotzdem aneignen. das ist dem elsässer unheimlich.
    er will den kapitalismus folgerichtig auch nicht abschaffen, sondern in nationale bahnen lenken.

  2. marxist: ist er nicht süß, unser kleiner marxist? marx würde sich im grabe herumdrehen!

  3. marxs‘ grab ähnelt bereits einer zentrifuge, seit dem elsässer und seinesgleichen dem antikapitalismus der dummen kerls fröhnen..

  4. J.E: Die Aliens zerstörten die Bindung des Geldes an die Arbeitszeit: 1971 verkündigte US-Präsident Richard Nixon das Ende der Goldumtauschpflicht für den Dollar, 1976 postulierte der IWF das Ende jeder monetären Rolle für das Edelmetall. Seither expandiert die Geldmenge schrankenlos: Seit 2001 etwa soll die Federal Reserve mehr Dollars in den Umlauf gebracht haben als in der gesamten US-Währungsgeschichte zuvor.

    So viel Gold kann nicht mehr geschürft werden, um eine monetäre Anbindung/Deckung an den Dollar/Euro zu erreichen.

  5. @Juergen Elsässer:

    Ein paar Hinweise:

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33038/1.html

    Empfehlung des Monats August 2010 von Daniel Haufler:
    Stephan Schulmeister

    Mitten in der großen Krise – Ein „New Deal“ für Europa

    Staatsverschuldung, Arbeitslosigkeit, Armut und Klimawandel
    Mit der „großen Krise“ hat der Übergang von einer finanz- zu einer realkapitalistischen Wirtschaftsordnung begonnen. Dieser wird Jahre dauern: Der in den letzten dreißig Jahren zunehmend dominante Finanzkapitalismus stellt ja eine umfassende »Spielanordnung« dar. Dazu gehören die neoliberale Wirtschaftstheorie, der Vorrang für den Geldwert, die Liberalisierung der Finanzmärkte und die Schwächung des Sozialstaats. Die große Krise wird den Boden für eine Neuordnung des „Spiels Wirtschaft“ bereiten: Die Triebkraft kapitalistischer Dynamik, das Profitstreben, wird wieder auf realwirtschaftliche Aktivitäten fokussiert, ergänzt und erweitert um die ökologische und soziale Dimension.
    Edition Gesellschaftskritik, Bd. 7, Picus Verlag, 160 Seiten, EUR 9,

    Siehe auch Netzwerke:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland.html

    http://www.kopp-verlag.de/

    http://www.kopp-verlag.de/Das-Ende-der-Geduld.htm?websale7=kopp-verlag&pi=114870&ci=000012

    http://info.kopp-verlag.de/video.html

    Infokrieg:

    http://208.64.123.254/~infokrie/wordpress/

    http://infokriegtv.wordpress.com/

    Und gesellschaftliche Hintergründe:

    http://www.humanwirtschaft.org

  6. Adam Smith, war meines erachtens nach der Begründer der klassischen Volkswirtschaft (er Studierte Philosophie) hingegen, Karl Marx vertreter des Kommunismuses (Marxismuses) ebenfalls Philosoph))war. Und es ist doch ganz selbst verständlich das Philosophen sich gegenseitig kritisieren, (welches nicht’s böses bedeutet, im Gegenteil, ohne Kritik, keine Weiterentwicklung) welches lediglich die Natur der Philosophie wiederspiegelt.

    Das Waren auf Ressourcen, unseres Planet gestützt werden, finde ich war sicherlich für eine gewisse Zeit notwendig, um einen Gewissen Entwicklungprozess/Bewustseinsebene, der Menschen zu erreichen, allerdings ist es heut zu tage nicht mehr sinnvoll und öknomisch auch nicht mehr vertretbar, dass Waren mit Erdressourcen verknüpfen werden.

    Wir brauchen uns doch nur anschauen, wie weit uns Gold, Münzen, Aktien oder sonstiege eigentlichen, wertlose Dinge,deren Wert der Mensch, bemessen und ihnen zugeschrieben habt, ist. Sei es, dass irgent welche machthungrigen angelichen Eliten, versuchen Nahrunsmittel zu kontrollieren (Stichwort: Monsanto), dadurch u.a Tierarten ausgelöscht werden, oder Kriege für einen Aufschwung, nach irgent welchen Krisen (die nur durch Lügen geschaffen würden(Auch um wiederum Geld zu schürren bzw. den Menschen ins Chaos stürzen .)),geführt werden bzw. der Waffenhandel einen erneuten Aufschwung für gewisse Industriestaaten bringen und gleichzeitig, in anderen Ländern Menschen dafür ihr Leben lassen müssen.

    In meinen Augen sollten wir endlich alle mal umdenken, und uns zu einer bewustseinsorientierten Versorgungsgeselschaft ohne Geld entwickeln, eben so sollte alles offen gelegt werden, welches dem Ottonormalverbraucher verschwiegen wird. Sei es der technische Fortschritt (welcher ebenfalls durch Geld gebremst wird) oder z.B. ein anderes Bildungssystem an Schulen ohne falsch Propaganda von Kindheit an.

  7. Adam Smith, war meines erachtens nach der Begründer der klassischen Volkswirtschaft (er Studierte Philosophie) hingegen, Karl Marx vertreter des Kommunismuses (Marxismuses) ebenfalls Philosoph))war. Und es ist doch ganz selbst verständlich das Philosophen sich gegenseitig kritisieren, (welches nicht’s böses bedeutet, im Gegenteil, ohne Kritik, keine Weiterentwicklung) welches lediglich die Natur der Philosophie wiederspiegelt.

    Das Waren auf Ressourcen, unseres Planet gestützt werden, finde ich war sicherlich für eine gewisse Zeit notwendig, um einen Gewissen Entwicklungprozess/Bewustseinsebene, der Menschen zu erreichen, allerdings ist es heut zu tage nicht mehr sinnvoll und öknomisch auch nicht mehr vertretbar, dass Waren mit Erdressourcen verknüpfen werden.

    Wir brauchen uns doch nur anschauen, wie weit uns Gold, Münzen, Aktien oder sonstiege eigentlichen, wertlose Dinge,deren Wert der Mensch, bemessen und ihnen zugeschrieben habt, ist. Sei es, dass irgent welche machthungrigen angelichen Eliten, versuchen Nahrunsmittel zu kontrollieren (Stichwort: Monsanto), dadurch u.a Tierarten ausgelöscht werden, oder Kriege für einen Aufschwung, nach irgent welchen Krisen (die nur durch Lügen geschaffen würden(Auch um wiederum Geld zu schürren bzw. den Menschen ins Chaos stürzen .)),geführt werden bzw. der Waffenhandel einen erneuten Aufschwung für gewisse Industriestaaten bringen und gleichzeitig, in anderen Ländern Menschen dafür ihr Leben lassen müssen.

    In meinen Augen sollten wir endlich alle mal umdenken, und uns zu einer bewustseinsorientierten Versorgungsgeselschaft ohne Geld entwickeln, eben so sollte alles offen gelegt werden, welches dem Ottonormalverbraucher verschwiegen wird. Sei es der technische Fortschritt (welcher ebenfalls durch Geld gebremst wird) oder z.B. ein anderes Bildungssystem an Schulen ohne falsch Propaganda von Kindheit an.

  8. „die scheinbar natürliche wesenheit des geldes sei im ungleichgewicht: manche haben mehr als andere. das muss letztendlich eine globale verschwörung sein! das geld ist „keinem wertmaßstab mehr unterworfen“! alle natürliche ordnung gerät aus den fugen.
    daher muss elsässer amerika hassen“
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    nanu, ein marxist mit „bild“- leser ansichten und argumentationsarten???

    ist die lesebrille zerbrochen oder was ist passiert?

    was es nicht alles gibt.

  9. Au Backe..wie ich dieses pseudointellektuelle Gesülze um die Marx’schen Positionen hasse [liebe]-lieber Stephan Steins, bitte wegschauen- der „Marx-Waldorfsche“-Kindergarten hat wieder geöffnet, jetzt wird wieder tanzend und singend der eigene Name an die Wand „buchstabiert“. Wer in ähnlichen Foren über das Thema Marx so wie ich unterwegs war, wird es verstehen und nachvollziehen können. Da trifft man auf die Gattung Menschen, die vorgeben, Marx zu verstehen, Ihn und seine Werke aber nie gelesen haben. Wiederum trifft „Mensch“ auf die Spezies, die die Marx’schen Ergüsse gelesen hat, aber die falschen Schlußfolgerungen seines Werkes zu eigen gemacht haben. Die Essenzen solcher langweiligen Diskussionen sind mir bekannt, wie kommt das Eis in die Tüte und jeder ist nach der Bekanntgabe seines kommunistischen Mantras ein ausgewiesener Marx-Spezialist, der sich in Ehrfurcht/Deutungshoheiten seiner Werke vor dem Toten, -gemeint ist Marx- gleichgesinnt und sinnentleert die Köpfe einschlagen.

    Aber egal….Marx ist unser gesuchtes kleines süßes Alien, nicht wahr? Oder aber auch Jürgen oder unser stolzer Marxist, die noch nie den Zentrifugalkräften der Marx’schen Theorien praktisch und real ausgesetzt waren. Sei’s drum.

    Wer war denn der Co- Messias des Kommunismus überhaupt?

    Ganz einfach..ein Sohn aus einer Aristokratenfamilie, ein Kind seiner Zeit, aristokratisch erzogen..um die Krone auf das Haupt zu tragen, später sogar Freimaurer. Würde mir zu denken geben. Wiederum..sei’s drum und befördern den Stillstand und Mief mit einem Tritt in den ehrenwerten Hintern vor die Tür.

    Jürgen Elsässer sprach vor einigen Threads einmal davon, das sich das Bewußtsein des Menschen ändern muß. Sonst gibt es keine Veränderungen im Denken und Handeln. So weit ist das richtig.

    Gegenfrage: Wenn sich das Bewußtsein ändern muß, um eine Änderung herbeiführen zu können, wieso befindet sich euer Bewußtsein-gerichtet an „Jürgen“ und „Marxist“ unter einer riesigen Dogmen-Glocke, die in Form einer „Ersatzreligion“ vom Prinzip her überhaupt keine Änderungen zulässt?

    Alles entwickelt sich weiter-Bsp…die Physik mutiert folgerichtig zur Quantenphysik, die Schulmedizin entwickelt sich nicht, sie lehnt die ganzheitliche Betrachtung eines Menschen mit Körper, Geist und Seele ab, auch Religionen sind mit den Dogmen des geistigen Stillstandes durchtränkt und erzielen keine Fortschritte und lassen nur vergangenes zu, gleichzusetzen mit unseren politischen Systemen und Ideologien, die so mit Dogmen durchsetzt sind, das kein Fortschritt erzielt werden kann. Und wenn ein kleines Pflänzchen der Andersartigkeit entsteht, stehen schon die nächsten Spalier und warten darauf, das Pflänzchen der Entwicklung und des Fortschritt’s in den Boden zu drücken.

    Bin ich vielleicht ein Alien?

  10. Besser könnte wohl niemand (ausser „marxist“) sich und seine (bzw. ihre, also marxistische) „Wel(r)tanschauung“ entlarven.
    Eben dass Kapitalismus und Bolchewismus zwei Seiten einer und derselben Medaille sind: Materialismus in Reinstkultur.

  11. Die Aliens sind unter uns?

    usurpation [u·sur·pa·tion || ‚juːzɜr’peɪʃn /-zɜː’p-]
    n. rechtswidrige o. widerrechtliche Besitzergreifung, Besitznahme o. Aneignung, unberechtigter Eingriff

    Die Aliens fangen die Funksignale der „öffentlich-rechtlichen“ und privaten Sendeanstalten ab, verändern und verfälschen diese im All „on the fly“ undsenden sie mit dem Ziel der Menschheit das Gehirn zu waschen, alle zu verblöden, zur EErde zurück. Und zwar seit es „Volxempfänger“ gibt!!

    Die Verblödung ist bereits irreversibel weit fortgeschritten!

    Wegen der Aussage wollte man mich in die Psychiatrie einweisen!!

    Ronald Reagan’s UNO-Speech about Alien Invasion

  12. Elsaesser has a point about the „unrooted multinationals“ and the IMF… otherwise, it was good to see MARXIST’S corrective comment.

    Since I am not a political economist, let me tell a little story [i have several] about how gold is mined.

    At the end of the 16th century most of Mexico [including the states that were later stolen from it by Uncle Sam in the form of President Polk, Arizona,
    New Mexico, California, Texas] had fallen under the sway of the Conquista. Only the apparently quite barren and extremely hot Baja California [now divided int „norte“ and „sure“- from Tijuana to the Cabos, 1200 KM] had seemed irrelevant, except to the Jesuits who started building churches – La Paz, Loreto, and Mulege where I lived for three years 1991-94], converting, exterminating
    the Indian tribes. They gradually worked their way up the peninsula, and clever padres that they were, a Christian Order also needs
    financing to build its barren fortress churches of volcanic rock, a baroque cupola, was the only outside decor: Indios! But how to get them to work! The problem that was solved with African slave labor, was solved here through a clever form of exchange. Our Padres knew about gold and how it had to be minedif you didn’t find an El Dorado with streets paved with gold bricks, mercury would sift gold dust from the silt in mountain streams. Whom do you employ to do the sifting? Indios! But how do you get them to live in the mountainous spine that runs the length of the Baja, where they had lived along the coasts or in caves in the Piedmonts? Goats! Give them goats! Domesticated deer – they no longer had to chase deer or mountain
    goats! And make dream pictographs of them and whales in the caves. In exchange for the goats and certain metal tools that were an improvement on their own fashioned from whale bones and the like they would sift the silt in the streams and pour gold dust into Quail shells, the shells were collected around a string around the neck. Thus the Indios learned the value of gold, and their successor goat herders are still in the montagnes, but only herding goats.
    > http://www.facebook.com/mike.roloff1?ref=name

  13. Das schwere Leben des Herrn Murx

    Eine Kindergeschichte

    Herr Murx konnte einem wirklich leid tun.
    Wohin er auch kam, tuschelte man hinter seinem Rücken.
    Da kommt Murx persönlich, sagten sie.
    Wenn sich Murx vorstellte, lachte jeder.
    Das ist doch Murx, riefen alle im Büro, wenn er mit der Arbeit begann.

    Seine Tochter: Murx.
    Sein Sohn: Murx.
    Seine Frau, die ehemals Stolze hieß: Murx.
    Ja, selbst auf dem Schild seines ehemals schönen Hauses stand: Murx.

    Eines Tages fuhr er in die Stadt, ging in ein Amtszimmer und erzählte den zuständigen Herren, er wolle nicht mehr diesen Namen tragen. Er schäme sich allzu sehr. Das verstanden alle. Gegen eine Gebühr könne er seinen Namen ändern, meinten sie. Wie er denn nun heißen wolle, fragten sie Herrn Murx. Marx, sagte er, und lächelte vor Glück, denn er glaubte nun ein anderer zu sein und könne ein neues Leben beginnen.

    Doch wohin er auch kam und seinen Namen nannte, schüttelten alle, die ihn kannten, nur den Kopf. Murx bleibt Murx, lachten sie und gingen davon.

    Herr Murx war sehr enttäuscht.
    Er hatte sich geirrt.

  14. Marx und seine Derivate haben die Menschheit nur 150 Millionen Tote gekostet.

    Ziemlich weit oben in der Hitliste. Noch vor der sog. kath. Kirche.

  15. 04.08.2010Die griechische Gesellschaft droht an den harten Maßnahmen zu zerbrechen von Apostolis Fotiadis
    In den vergangenen Monaten schlossen sich die Hafenarbeiter den Streikaktionen an. Sie wenden sich gegen die geplanten Reformen der Regierung, mit denen ihr Sektor dereguliert werden soll.

    http://zmag.de/artikel/die-griechische-gesellschaft-droht-an-den-harten-massnahmen-zu-zerbrechen

    Die griechische Gesellschaft droht an den harten Maßnahmen zu zerbrechen
    von Apostolis Fotiadis
    02.08.2010 — Inter Press Service (IPS) / ZNet

    Athen. An jedem Werktag versammeln sich über hundert Menschen am Eingang der Werft im südlichen Vorort von Attiki. Das Hafengelände, in dem Passagierschiffe und Handelsschiffe repariert werden, ist unter der Bezeichnung ‚Die Zone‘ bekannt.

    Die meisten, die sich hier versammeln, sind arbeitslose Stahlarbeiter und Schweißer. Verzweifelt warten sie ab den frühen Morgenstunden auf Jobangebote von den Schiffen, die im Hafen anlegen. Es sind Tagelöhner-Jobs.

    Ahriman-Verlag BGA – Bund Gegen Anpassung

    http://www.ahriman.com

    http://zmag.de/artikel/von-u.s.-finanzen-steigt-der-rauch-auf

    ArtikelaktionenVersendenDrucken
    Von U.S.-Finanzen steigt der Rauch auf
    von Paul Craig Roberts
    27.07.2010 — Foreign Policy Journal / Antikrieg.com
    — abgelegt unter: Terror / Krieg
    Das Weiße Haus quiekt wie ein eingeklemmtes Schwein. Die Veröffentlichung der Dokumente aus dem Afghanistankrieg durch WikiLeaks „setzt die Leben unserer Soldaten und unserer Alliierten aufs Spiel.“

  16. Was die Macht des Finanzkapitals betrifft, so hat uns „Big Brother“ längst das wesentliche via Telescreen verraten:

    (Network, Sidney Lumet, MGM, USA 1976)

    Da Herr Elsässer den Abgeordneten Joseph Fischer erwähnte – nachfolgend ein sehr bezeichnendes „Bewegungsprofil“:

    2. Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat

    Barclays Capital, Berchtesgaden
    – Vortrag, Januar 2006: über 7.000 Euro
    DWS Investment GmbH, Frankfurt
    – Vortrag, März 2006: über 7.000 Euro
    Goldman Sachs, Frankfurt/Main
    – Vortrag, Februar 2006: 3.500 bis 7.000 Euro
    MainFirst Bank AG, Frankfurt/Main
    – Vortrag, Februar 2006: über 7.000 Euro
    – Vortrag, März 2006: über 7.000 Euro
    SFC-Finanzmesse AG, Zürich
    – Vortrag, Februar 2006: über 7.000 Euro
    Soysal und Trainings Consulting, Zürich
    – Vortrag, März 2006: über 7.000 Euro
    Sparkasse Leverkusen, Leverkusen
    – Vortrag, März 2006: über 7.000 Euro
    Stiftung CIDOB, Barcelona
    – Vortrag, Januar 2006: 3.500 bis 7.000 Euro
    Vaduzer Medienhaus, Vaduz
    – Vortrag, Dezember 2005: über 7.000 Euro
    Verlag Kiepenheuer und Witsch, Köln
    – Autorenvertrag, 2005: über 7.000 Euro
    – Autorenvertrag, 2006: über 7.000 Euro
    Washington Speaker, Dubai
    – Vortrag, März 2006: über 7.000 Euro

    http://www.nebeneinkuenfte-bundestag.de/fischer-joseph/

    Wie man sieht, ist ein linkes Branding offenbar gerade so lange von nöten, bis man es dahin gebracht hat, sich an die Finanz verkaufen zu dürfen. Aus der Sicht eines Materialisten ist das durchaus konsequent.

  17. Herbert Wann: Sie sind mit Ihrer Zählung rekordverdächtig … Etwas Antikommunismus abwerfen würde ihren Ballon vielleicht wieder flügge machen …

  18. Dass die Franzoesische Revolution immer noch Wellen schlaegt liegt auf der Hand. Herr Wann mit seinem „body count“ kommt sich sich sicherlich sehr selbst-gerecht vor. Sonst ist wohl kaum was in so einem Kerl vorzufinden.

  19. Na, wenn das mal nicht das Resultat einer lockeren Fingerübung war!
    Nice piece of writing. Nicht nur, weil er den Unterschied zum sogenannten „klassischen Kapitalismus“ und seinen neuerdings um sich greifenden Mutationen hervor hebt, sondern auch, weil er an einen Trash-Film von John Carpenter erinnert.

    In dem ging es auch um Aliens, Die waren im Flim allerdings nur dann zu erkennen, wenn man eine spezielle Sonnenbrille auf hatte. Dann ging es rund: Aus Werbeplakaten wurden dogmatische Botschaften („Obey!“) und die Gesichter vieler Passanten (es gibt da ein paar nette Szenen in einem Supermarkt) werden plötzlich zu bizarren totenkopf-ähnlichen Fratzen.

  20. ich habe da schon öfter dran gedacht. die mutationen, die da stattfinden, sind doch mehr als auffällig. auch ich hatte dabei den soziopathischen „angler“ auf platz 1 in meiner alienhitliste!

    wahrscheinlich aber sind die scheinbaren mutationen, mutationen nur dem anschein nach. die leute werden einfach sorgfältig ausgewählt, nach einfachen kriterien: frei von mitgefühl, geltungssüchtig, sadistisch, machtgierig, speichel liebend gern leckend, gute lügner und dennoch mit einem gewissen maß an perverser intelligenz ausgestattet.

    alles in allem, exzellente alien-verschnitte. wären sie nicht so erfolgreich, es wäre zum brüllen, oder?

  21. Schade, dass Verschwörungstheorien und Unwissenschaftlichkeit immer mehr den Blick auf die Wahrheit verbauen, denn diese Verwirrung nützt nur dem Kapital!
    Es gibt keine Aliens, keine Geheimlogen usw.., die Macht hat das Großkapital und die Finanzoligarchie, das ist ordinärster Imperialismus, wie ihn bereits Lenin beschrieben hat!

    Noch immer spielt das Standortinteresse und das Nationale beim Kapital eine Rolle. Das deutsche Kapital sieht sich eher von der Bundesregierung vertreten, während die US-Regierung Erfüllungsgehilfe des US-Kapitals ist.

    Wie weit muss man sich von den Lehren von Marx und Lenin entfernen, um so etwas unwissenschaftliches zu schreiben?!
    Wenn wir als Linke, zumal als Leninisten, den Kapitalismus bekämpfen wollen, brauchen wir eine feste wissenschaftliche Theorie und keine Alien- oder Verschwörungstheorien!

  22. @ Marxist

    „Es gibt keine Aliens, keine Geheimlogen usw.., die Macht hat das Großkapital und die Finanzoligarchie, das ist ordinärster Imperialismus, wie ihn bereits Lenin beschrieben hat!“

    Sind Sie wirklich ein so verknöcherter, humorloser Geselle, daß Sie eine bildhafte Sprache nicht von einem trockenen Traktat unterscheiden können?
    Ist das „Großkapital“ an sich nicht ein leerer Begriff?
    Wird dieser Begriff nicht erst durch Individuen und ihre Handlungen etwas Reales?
    Tragen diese Individuen keine Namen?
    Organisiert sich niemand je in exklusiven, vertraulichen Zirkeln?
    Hat es Propaganda 2 nie gegeben?
    Ist Skull & Bones ein Hirngespinst?

    Historisch haben wenige angeblich widerständige Erscheinungen „dem Kapital“ mehr genutzt, als eine stümperhafte, verkalkte Linke, die ihre Berufung darin sah, sich in wirkungsloser Rabulistik zu ergehen und das als „Kampf“ zu verkaufen.

  23. Lieber Marxist, ich rede jetzt mal „frei nach Schnauze“. Deiner Überzeugung nach stellen die Lehren von Lenin und Marx die absolute Wahrheit für alle dar? Ist das nicht ein wenig freizügig oder zu inflationär, wie mit dem Begriff Wahrheit umgegangen wird, zumal die Menschen aus Gründen ihrer emotionalen/geistigen höchst unterschiedlichen Beschaffenheiten/Charaktere überhaupt nicht in der Lage sind, die Lehren von Marx und Lenin mit dem eigenen Profil der unterschiedlichsten Lebensführungen/Machtansprüchen zu vereinbaren/real umzusetzen? Da fängt doch das Problem schon an…wird hier nicht ein festes Dogma durch ein anderes festes Dogma ohne Entwicklungspotenzial für den Menschen durch ein anderes ersetzt?

    Beinhalten meine Fragen an „Dich“ ein Dogma oder kreieren sie ein neues?

  24. Zitat: „Durch die Usurpation der Massenmedien haben sie mit einigem Erfolg eine Matrix in die Gehirne der Menschen überspielt. Die Unglücklichen glauben immer noch, daß sie im wesentlichen das Leben der guten alten Zeit führen, als Mitglieder eines Vereins oder einer Kirchengemeinde, als Angehörige einer Nation oder als Staatsbürger, eingebunden in Familien oder in Freundeskreise. In Wirklichkeit vegetieren sie nur noch als Zuchtschweine und Versuchskaninchen in einem planetaren Milliardenspiel vor sich hin – Lieferanten von Frischfleisch und Blut für den totalen Markt und den immerwährenden Krieg.“

    Ein wieder einmal brillanter Beitrag von Jürgen Elsässer! Obiger Auszug verdeutlicht die Funktionsweise des neoliberal entfesselten, unsozialen angloamerikanischen Ultrakapitalismus auf das Treffendste! Die totale ökonomische und kulturelle Amerikanisierung der Welt, oft als Globalisierung verharmlost, ist ein gezielt forciertes Projekt, welches im Profit- und Herrschaftsinteresse der bösartigsten Machtzirkel des international organisierten und agierenden Finanzkapitales liegt. Sie stellt eine Art von Faschismus im neuen Gewand dar. Der akute, radikalisierte Kapitalismus angloamerikanischer Prägung setzt auf die reale Erzeugung von Sklaverei durch die als Freiheit propagierte Zerstörung aller nichtökonomischen Rückzugsräume, welche das vereinzelte, de jure freie Individuum dazu zwingen wird, sich de facto noch bedingungsloser den sich immer weiter brutalisierenden Ausbeutungsmechanismen dieses neoliberalen Turbokapitalismus zu unterwerfen. Deswegen ist es völlig falsch und verblendet, in der Vernichtung von Nationalstaaten, Traditionen und regionaler Identitäten ein progressives, emanzipatorisches Moment zu erblicken, denn das genaue Gegenteil ist offenkundig der Fall: Wenn diese Tendenz nicht bald gestoppt wird, so wird durch sie ein dunkles Zeitalter des noch repressiveren, noch manipulativeren und noch asozialeren Kapitalismus eingeleitet werden!

  25. @ Marxist

    Es gibt keine Aliens, keine Geheimlogen usw..

    Also ich weiss nicht, ob sie unwissend sind oder einfach das Publikum desiformieren möchten…aber bemerkenswet ist, das sie Alien und Geheimlogen in einem atemzug nennen…das bekräftigt mich doch in der Annahme, das sie ein desinformant sind.
    Die Aliens, müssen aus mangel an beweisen wieder in die Mottenkiste, so weit, so gut. aber die vedammten locas(logen) wollen einfach nicht in die Kiste!
    Und zwar, aus einem nahe liegendem Grund;
    Es gibt Beweise! Zum ersten mal in der Geschichte, gibt es Videoaufnahmen mit einer versteckten Kamera. 1997 wurden diese Aufnahmen den Türkischen Medien zugespielt, dass bis auf eine Ausnahme, von allen Sendern ignoriert und totgeschwiegen wurde.
    Einzig und allein, Kanal 7 brachte es groß raus und das Tagelang. Auch das wirft ein zweifelhaftes und bezeichnendes Licht, auf die sogenannte „freie Presse” und Medien in der Türkei. Aber immerhin, der Sender ist ja nicht unbedeutend. nur wir im Tal der Ahnungslosen wie ein gewisser Herr Dr. Oezoguz glaube ich wars, in einem anderen zusammenhang, mal trefflich formuliert hat, bekommen von allen diesen Dingen nichts mit.

    Bei ensprechender Nachfrage schreibe/verlinke ich gerne mehr dazu..

  26. @sasussi

    Eben!
    Bei „Roswell“ und all den anderen „Phänomenen“ handelt es sich um einen modernen Mythos, sonst nix.

    Bleibt noch die Frage:
    Wem nützt der UFO-Mythos?

  27. P. S.
    Sorry für den Lapsus: Meine Antwort galt natürlich @Marxist.
    Abgesehen von den UFOs ist (oder war) die Existenz von Geheimlogen allerdings nicht ganz so abwegig.

  28. http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/f-william-engdahl/warnung-bestaetigt-die-weltweite-getreidekrise-verschlimmert-sich.html

    12.08.2010 Artikel senden | Drucken Warnung bestätigt: Die weltweite Getreidekrise verschlimmert sich
    F. William Engdahl

    Wie wir vor einigen Wochen in dem Artikel Droht ein neuer weltweiter Preisschock bei Getreide? gewarnt haben, droht der Welt im Gefolge einer großen Katastrophe ein massiver Preisschock bei Getreide, da sich die USA und die EU als Sicherung für den möglichen Fall schwerer Wetterunbilden nicht mehr auf staatliche Notreserven verlassen, sondern stattdessen – genauso wie beim Öl – auf die privaten Getreidekartelle. Jetzt erleben wir eine solche große Katastrophe, deren Warnsignale bereits Ende Juli erkennbar waren. Durch die extremen Waldbrände, die seit damals in ganz Russland toben, ist aus diesen Warnsignalen nun höchste Alarmstufe geworden.

  29. @
    Bleibt noch die Frage:
    Wem nützt der UFO-Mythos?
    ——————————–

    Reine Verwirrung und Dessinformation für den Bürger um z. B von fortschrittlichen Fluggeräten ab zu lenken. In einer Zeit, in der Propeller angetriebene Maschinen als höchste, technische Entwicklung dem Bürger angepriesen wurde, aber schon 1939 begann die Entwicklung von Strahlflugzeugen.

    Ingeneure legten den Grundplan ca. ab 1943 oder 1946 den „Black Bird“ = Lockheed SR-71, ein mit 2 Megariesigen düsengetriebenes Flugzeug, dass im Design zum Vergleich der Raumschiff Enterprise Serie, aus den 50-60’er, deren Technik-Equipment und Raumschiffe aussehen läst, wie alte Gummi-Enten.

  30. @Muslim from Germany

    Interessanter Gedanke, auf das „Design“ hinzuweisen (selbst auf die Gefahr hin, dass das Thema hier off-topic sein könnte).

    (Die SR-71 erinnert übrigens an das Design des STEALTH-Bombers).

    Die „Enterprise“ dagegen an die runden, schnuckeligen Ufos der B-Movies aus den 50er und 60er Jahren.

    Das alles wiederum scheint aber nur erneut zu belegen, dass es sich bei diese ganzen UFO-Geschichten um das Produkt von Hirngespinsten und Wunschdenken handelt.

  31. @philgeland

    „Interessanter Gedanke, auf das „Design“ hinzuweisen (selbst auf die Gefahr hin, dass das Thema hier off-topic sein könnte).“
    ———————–

    Nein, die Gefahr sollte nicht bestehen, denn ich habe nur auf eine Frage reagiert.

    Das Design ist das ausschlagende Argument in Kombination mit der Strahltriebwerktechnik.

    Eine Person, die sagen wir mal 1920 geboren wurde hatte zu dem Zeitpunkt ein völlig anderes Weltbild und Prägung der vorhandenen Technologien. Wenn diese Person zwischen 1950-1955 plötzlich so ein Flugzeug in der Nacht sieht, wie sollte der Mensch diese Erfahrung einordnen?. Ein Fluggerät das steil in den Himmel auf steigt, während der Nachbrenner gezündet wird, ergibt in der Nacht 2 helle, strahlende, als auch rötliche Lichtpunkte die Himmelwärts verschwinden. Da Aber nur Propeller-Maschinen bekannt waren, zu mindest beim Normal-Bürger, erzeugt diese Beobachtung ein ziemlich dickes Fragezeichen, milde ausgedrückt.

    Der Testpilot, der die Maschine fliegen sollte, wahr bei der ersten Gegenüberstellung derart Schockiert, dass er die Halle verließ, sich abermals umdrehte und die Halle erneut betrat, weil er es nicht glauben konnte, was er da sah. Wohlgemerkt, so reagierte ein Testpilot, der permanent mit neuster Technologie konfrontiert wurde. Wie wird wohl dann der Bürger reagieren. Da würde nichts sehr lange Geheim bleiben. Und die Testflüge fanden auf AREA 51 statt, genau dort, wo so viele UFO-Sichtungen gemacht wurden, was für ein Zufall.

    ——————
    „Die SR-71 erinnert übrigens an das Design des STEALTH-Bombers2
    —————–

    Das Design ist bereits Tarnkappen-Technologie, sowie die des STEALTH-Bombers2, dass von der USA kopiert wurde. Alles aus den 30’er und 40’ern, von deutschen Ingeneuren entnommen. Ein Jammer, die Deutschen besitzen soviel potenzial, leider wird alles in die falsche Richtung gelengt.

  32. @Muslim from Germany

    Das mit dem „Potential“ ist eine Münze mit zwei Seiten.

    Trotzdem: In puncto Design-Geschichte (SR-71 und so weiter…) ist es auf jeden Fall lohnenswert, sich mal das Outfit der Horten H IX anzusehen.

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