Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Buchinfo ERFOLGSMODELL SCHWEIZ

Im Handel ab 02. Februar 2010: Jürgen Elsässer / Matthias Erne
Erfolgsmodell Schweiz
Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität

160 Seiten, 8.80 Euro (Schweiz 15 sFr)
Kai-Homilius-Verlag, Berlin; ISBN 978-3-89706-416-4; COMPACT-Band Nr. 16
Bestellung im guten Buchhandel oder über http://www.compact-reihe.de

Kurztext:

Die Schweiz ist ein beliebtes Auswanderungsziel: In keinem europäischen Land leben prozentual mehr Ausländer, viele lassen sich gerne einbürgern. Immer mehr Deutsche zieht es dauerhaft in die Alpenrepublik. Warum?

Weil man gut verdient, wenig Steuern zahlt und trotzdem sozial versorgt ist. Die Eidgenossen haben sich eine menschliche Volkswirtschaft bewahrt und die Auswüchse des Casino-Kapitalismus nicht mitgemacht. Als neutraler Staat hält die Schweiz Abstand zum US- wie zum EU-Imperium und deren Kriegen. Die Bürger können über Volksabstimmungen effektiv mitentscheiden.

Aus dem Inhalt: Ursprünge der Eidgenossenschaft / Humanität und wehrhafte Neutralität im Zweiten Weltkrieg / Die verlogene Kampagne zum „Raubgold“ der Schweizer Banken / Steuergerechtigkeit gegen staatliche Wegelagerei / Peer Steinbrück und der Großangriff  auf den Finanzplatz Schweiz / EU-Propaganda im Dienst internationaler Spekulanten.

Mit Beiträgen von: Cornelio Sommaruga, ehem. Präsident des Internationalen Roten Kreuzes; Nicolas G. Hayek, Swatch Group AG; Rolf Dörig, Swiss Life; Ueli Maurer, Bundesrat ( = Bundesminister); Luzi Stamm, Nationalrat ( = Parlamentsabgeordneter); Walter Suter, ehem. Botschafter, und vielen anderen.

„Mit COMPACT kommt jetzt eine Publikation auf den Markt, die die ‘Diktatur der politisch Korrekten’ aus ungewohnter Perspektive attackiert.“ (Neue Zürcher Zeitung)

INHALTSVERZEICHNIS

Die Grundlagen des Modells Schweiz

Matthias Erne
WAS HEISST VOLKSSOUVERÄNITÄT?  ……………………………9
Nicolas G. Hayek
WARUM WIR DER EU NICHT
BEITRETEN MÖCHTEN  ………………………………………………..27
René Roca
DIREKTE DEMOKRATIE  ………………………………………………43
Werner Wüthrich
DAS SCHWEIZER STEUERSYSTEM  ………………………………48
Rolf Dörig
UNSERE MILIZ  ……………………………………………………………..60
Gian Marino Martinaglia
DEZENTRAL UND BÜRGERNAH  ………………………………..65
Robert Nef
LOKALAUTONOMIE HAT ZUKUNFT  ……………………………..73
Cornelio Sommaruga
„DIE SCHWEIZERFAHNE MIT
UMGEKEHRTEN FARBEN“  ………………………………………….78
Urs Knoblauch
DIE HUMANITÄRE SCHWEIZ  ………………………………………85

Die Angriffe auf die Schweiz

Luzi Stamm
DIE SCHWEIZ IM ZWEITEN WELTKRIEG  ……………………95
Walter Suter
FINANZPLATZ SCHWEIZ IM VISIER  …………………………..104
Ueli Maurer
„INDIANER UND KAVALLERIE“  ………………………………….112
Judith Barben
„OPERATION SCHWEIZ“  …………………………………………….123
Jürgen Elsässer
DIE SCHWEIZ ALS „FEIND IM INNERN“ EUROPAS  ……135
Matthias Erne / Jürgen Elsässer
„ABSCHIED VON AMERIKA“ ………………………………………..142

Dokumente und Zahlen

KURZE GESCHICHTE DER SCHWEIZ  ………………………..150
SCHWEIZERISCHER BUNDESBRIEF VON 1291  ………….153
BUNDESVERFASSUNG DER SCHWEIZ ………………………154
SCHWEIZ UND DEUTSCHLAND
EIN PAAR ZAHLEN ZUM VERGLEICH  ………………………..155

3 Responses

  1. Müller, Andreas sagt:

    Ich bin zwar nich nicht fertig- aber vielen vielen Dank für dieses Buch!!!
    Es ist schon erstaunlich wie diese Maschienerie funktioniert die die Menschen immer erfolgreicher täuscht. Wenn wir auch schwer das schweizer System übernehmen können- so können wir uns allerdings dessen bewußt werden. Zum einen als Inspiration und zum anderen für unseren Seelenfrieden- es ist doch gut zu wissen das es wirkliche Demokratie NOCH gibt- das die Schweiz sich bislang noch erfolgreich wehren kann um nicht international unter die Räder zu kommen. An der Schweiz kann ich erkennen wie fehl doch die jetzige Welt um mich herum doch läuft. Seien die Schweizer halt ein Bergvölkchen- meine preußische Solidarität ich hiermit ihnen bekunde. Hoffendlich haben sie noch weitere 800 Jahre die Kraft ihre Ideale zu leben und so allen andern Menschen eine Hoffnung auf Vernunft zu geben.
    So- werde mich jetzt erstmal dem Schiller zuwenden. Idealismus zu Sturm und Drang zu Klassik. Derzeitig erkennen wir, auch dank dieser Bücher, den Idealismus wieder- bald folgt der Drang mit dem Sturme in der Hoffnung auf Klassik und genügend Raum für die Romantik- die kann man nur erfahren wenn der Leib befriedigt ist und die Seele frei.
    Wer nicht wie Hr. Elsaesser den Mut und die Kraft hat sich aktiv zu wehren- der sollte zumindest seinem Umfeld die Augen öffnen. Die Zensur wird bald intensiver zuschlagen also nutzen wir dieses Hoch der Aufklärung durch die Neuen Medien um Zusammenhänge zu erfassen und zu lernen unseren Kopf zu nutzen. Gewalt und Extreme lehne ich ab- die Schweiz auch- hoffe es werden viele den Wert dieses Büchleins erkennen.

  2. Bruce Wayne sagt:

    DEUTSCHER FREIWIRTSCHAFTSBUND e.V.

    Presseerklärung

    zur Bundestagswahl am 18. September 2005

    Der Sprecher des Deutsche Freiwirtschaftsbund e.V. – Hermann Benjes – weist darauf hin, dass die von allen Parteien bedauerte Massenarbeitslosigkeit in Deutschland auch Vorteile bietet, die so kurz vor der Bundestagswahl nicht unerwähnt bleiben sollten. Wie der Börsenzeitschrift CASH zu entnehmen war, ist eine maßvolle Arbeitslosigkeit von 6 % grundsätzlich wünschenswert. Die Traumnote „ideal fürs Kapital“ wird nach Ansicht der amerikanischen Notenbank Federal Reserve System allerdings erst bei einer Arbeitslosenquote von 10 % erreicht. Hohe Arbeitslosigkeit sorgt nämlich dafür, dass alle, die im Moment noch einen Arbeitsplatz haben, nicht mehr aufmucken können. Der Wegfall von Weihnachts- und Urlaubsgeld, ja sogar Lohnkürzungen bei verlängerter Arbeitszeit und andere „Grausamkeiten“ sind schließlich nur in einem Umfeld nackter Verzweiflung zum Wohle des Kapitals denkbar und lassen sich unter dem Druck einer angedrohten Arbeitsplatzverlegung ins Ausland meistens auch problemlos durchsetzen.

    Da die Mitglieder der Regierungsparteien und die der Opposition von der gleichen Kapital-Lobby bearbeitet werden, wird der Ausgang der bevorstehenden Bundestagswahlen keine nennenswerten Auswirkungen auf die Arbeitslosenquote haben. Auch die Arbeitslosen haben offenbar längst erkannt, dass man sich diese Wahl eigentlich schenken könnte. Das Problem bleibt also, nur die Verpackung wird den Ansprüchen der Wähler noch einmal angepasst. Wähler haben schließlich auch Rechte und nach Ansicht führender Politiker z.B. einen Rechtsanspruch darauf, zumindest vor Wahlen noch schnell die Augen gewischt zu bekommen. Wichtig ist diese Wahl eigentlich nur noch für jene Abgeordneten, die einen sicheren Listenplatz ergattert haben und damit für weitere vier Jahre finanziell abgesichert sind. Umfragen belegen, dass in Deutschland kaum noch damit gerechnet wird, dass die neue oder die alte Bundesregierung es nach der Wahl besser machen wird als bisher. Spannend bleibt lediglich die Frage, ob die Protestwähler von links oder rechts in der Lage sein werden, den Nichtwählern prozentuell das Wasser zu reichen. Die Arbeitslosen stehen also von vornherein als Wahlverlierer fest, und die Gewinner, das Großkapital einschließlich ihrer Steigbügelhalter, ebenfalls. Umfragen unter Langzeitarbeitslosen ergaben, dass diese Ihre Aussichten, jemals wieder eine anständig bezahlte Arbeit zu finden, durchaus realistisch einzuschätzen wissen und längst auf die Wahrscheinlichkeit eines großen Lottogewinns abgesenkt haben. Rechnet man jene 50 % aller Arbeitnehmer dazu, die sich von einer bevorstehenden Arbeitslosigkeit mit anschließender Altersarmut lediglich bedroht fühlen, wird das ganze Ausmaß des Versagens unserer „Volksvertreter“ deutlich. Da dem Schuldenberg des Staates exakt gleich hohe Guthaben der Zins- und Zinseszinskassierer gegenüberstehen, wäre es an der Zeit, diese systembedingte Umverteilung von unten nach oben der ganzen Bevölkerung gründlich zu erklären. Der Autor Hermann Benjes, Vorstandsmitglied des Deutschen Freiwirtschaftsbundes e.V., hat in seinem Buch „Wer hat Angst vor Silvio Gesell?“ die monetären Ursachen der sozialen Katastrophe glasklar beschrieben und auf das Krisenbewältigungspotential der rettenden Erkenntnisse des Geldreformers Silvio Gesell (1862-1930) hingewiesen. Der Deutsche Freiwirtschaftsbund e.V. protestiert gegen die Ungeheuerlichkeit, einen der größten Helfer der Menschheit des 20. Jahrhunderts zum Schaden aller Arbeitslosen nach wie zu ignorieren.

    http://www.freiwirte.de

  3. Dominikus Braun sagt:

    Die Arbeitslosen müßten sich endlich organisieren und eine Alternative zu wege bringen. Leidensdruck scheinen sie genug zu haben.
    Nur an Ideen und Mut scheint es zu fehlen.
    Zeit wäre ja auch vorhanden, im Gegensatz zu denen, die aufgrund ihres „sicheren“ Arbeitsplatzes bereit sind, sich durch Überstundenleistung, Krankheitsvertretung und dergleichen ihre Gesundheit zu ruinieren, während sie das Sozilaprodukt schaffen.
    Ich will keineswegs zu Streit aufhetzen, eher das Gegenteil wäre mein Anliegen. Denn zum Streit der Untertanen untereinander hetzen schon genug die Machthaber auf, welche das Prinzip „teile und herrsche“ sehr gut anzuwenden beherrschen.

    Es geht vielmehr darum, mein Mißverständnis auszudrücken, warum bei 6% Arbeitslosen angeblich keine Partei vorhanden sein soll, in der 6% Arbeitslose vertreten werden, ohne daß die Medien es schaffen, eine solche Partei andauernd grundlos zu dämonisieren vor allen Bürgern.

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Kontakt

v.i.S.d.P. dieser Site: Jürgen Elsässer, c/o COMPACT-Magazin, Am Zernsee 9, 14542 Werder (elsaesser@compact-magazin.com)
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