US-Senator: Krieg mit Nordkorea „unausweichlich“

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Am 21. August starten USA Großmanöver mit zehntausenden Soldaten in Südkorea. Trump schließt Erstschlag nicht aus. In diesem Fall hat China mit Kriegseintritt gedroht.

Die Kriegstrommeln werden lauter, der Count Down läuft: Nordkorea hat den Abschuss von Raketen auf den US-Stützpunkt guam für die Monatsmitte angekündigt. Die USA und Südkorea beginnen am 21. August mit einem Großmanöver auf der Halbinsel mit zehntausenden Soldaten. Laut FAZ von heute wurde in den vergangenen Jahren bei Großmanövern auch ein Enthauptungsschlag gegen Nordkorea geübt. „Unausweichlich“ sei eine militärische Konfrontation mit Nordkorea, sagte der republikanische Senator Lindsey O. Graham gestern Abend.

** Umso wichtiger, dass jetzt – am kommenden Samstag, 12. August – die Russlandkonferenz der AfD in Magdeburg stattfindet: Dort können im Fall der Fälle Gegenmaßnahmen der deutschen Friedenskräfte verabredet werden – für die deutsch-russische Freundschaft, gegen die US-Kriegsbrandstifter. Zu dieser Konferenz hier (kostenlos) anmelden: http://www.afdfraktion-lsa.de/russlandkongress2017/

Trump selbst sagte gestern, seine Drohung an Pjöngjang mit „Feuer und Zorn, wie noch nie vorher gesehen“ sei wohl zu sanft („not tough enanough“) gewesen… Die FAZ wies darauf hin, dass die Formulierung derjenigen von US-Präsident Truman im Zusammenhang mit dem Atombenabwurf auf Hiroshima gliche.

Zusätzlich wurde die Spannung durch eine Expertise des US-Geheimdienstes DIA vom Dienstag angeheizt, wonach Kim Mini-Nukes gebaut habe, die auch in die Sprengköpfe seiner Raketen passten. Pjöngjang hat allerdings beim angekündigten Angriff auf Guam nicht von Atomwaffen gesprochen; die Raketen sollen auf der Insel auch gar nichts zerstören, sondern im Seegebiet vor dem Stützpunkt niedergehen.

Frappierend, dass Trump trotzdem einen Erstschlag explizit nicht ausgeschlossen hat. China hat gesagt, es würde in diesem Fall Gegenmaßnahmen ergreifen, bliebe aber neutral, wenn Nordkorea zuerst losschlage. Wird China in den Krieg gerissen, kann auch Russland schwerlich abseits bleiben. Putins Großmanöver Zapad mit etwa 13.000 Soldaten ist für September an der Ostgrenze der NATO angekündigt.

Die Washington Post referiert das Szenario, wonach Nordkorea einen elektromagnetischen Impuls über Tokio zünden könnte, was zum Stromausfall in der Millionenmetropole führen würde.

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41 Kommentare zu „US-Senator: Krieg mit Nordkorea „unausweichlich“

  1. Im Falle Nordkorea fällt auf, dass es momentan auf Spott umschaltet, zumal seinen Guamplan für Mitte August ankündigt mit dem Hinweis, darüber werde dann Kim entscheiden.Zumal nicht Guam selbst das Ziel zu sein scheint, sondern der symbolische Überflug über Japan/Hiroshima und die Raketen 30-60 Kilometer vor Guam im Meer landen sollten. Eine Provokation, aber sicherlich keine ernsthafte Gefahr. Hoffentlich sieht dies Trump auch so. Ungewohnt ist halt, dass ein US-Präsident zu solch polternder Rhetorik greift wie sein Gegenpart–aber das hatten wir ja auch im Falle Reagans desöfteren („Reich des Bösen“, „Sowjetunion auf den Misthaufen der Geschichte werfen“,Atomkriegswitze, etc.).Also ist es angebracht mehr auf die Taten zu achten als auf die Rhetorik. Wenn man sich die Op-Ed (Opinion-Edition) des heutigen People´s Daily, der chinesischen Volkszeitung ansieht, so werden dort gleich 3 Konfikte benannt:Nordkorea,Südchinesisches Meer und Indien.

    Op-Ed: India is playing with fire, and it could get burned
    Commentary: No room to play with fire on Korean Peninsula issue
    U.S. should stop inciting trouble in South China Sea: People’s Daily
    India must not flirt with disaster

    Nach Ansicht der staatlichen chinesischen Zeitung „Global Times“ sollte sich China im Falle eines nordkoreanischen Angriffs gegen die Vereinigten Staaten neutral verhalten. Wenn allerdings die Vereinigten Staaten und Südkorea zuerst angriffen und versuchten, die nordkoreanische Regierung zu stürzen, werde China dies verhindern, hieß es in einem am Freitag veröffentlichten Leitartikel der Zeitung, die nicht die Politik der Regierung wiedergibt. China gelinge es nicht, die Vereinigten Staaten oder Nordkorea zum Einlenken zu bewegen. Sollten chinesische Interessen betroffen sein, werde China sich jedem widersetzen, der am Status Quo etwas ändern wolle.

    Interessant ist, dass Trump gleichzeitig zur Nordkoreakrise nun auch im Südchinesischen Meer China provoziert und das US-nahe Indien im Himalaya zündelt. Dabei könnte man ja der Meinung sein, dass die USA nun mehr auf Chinas Unterstützung setzen würden und es den USA freundlich gesinnt machen wollten–stattdessen gehen die USA zusammen mit Indien auf Konfrontation mit China.Desweiteren stellt Trump in seiner neuesten Rede den Irandeal infrage und gibt es die Diplomatenaffäre mit Kuba. Gleichzeitig verkündet Trump die Aufrüstung der USA, Milliarden für die Erweiterung der Atomwaffenarsenale und die Raketenabwehr. Trump eskaliert also an allen Fronten und zeigt Stärke gegenüber gleich mehreren Gegnern.

    Man darf auch gespannt sein, wie sich der indisch-chinesische Grenzkonflikt entwickelt.Handelt es sich dabei nur um eines jener ewigen Grenzscharmützel zwischen China und Indien, die nicht weiter erwähnenswert sind. Oder will Modi, der inzwischen immer näher an die USA nahegerückt ist, hier zum 55jährigen Jahrestag Revanche für das demütigende 1962, um zu zeigen, dass Indien die Regionalmacht Asiens ist. Zudem die Differenzen zwischen China und Indien im Falle des Indischen Ozeans und des Südchinesischen Meers ja auch zugenommen haben und Chinas Versuche auf Sri Lanka einen Hafen zu bauen wieder Fortschritte machen, Indien versucht die Neue Seidenstrasse-OBOR-Initiative Chinas zu Lande und zu See zu behindern und sei es nur durch Unterstützung des belutischen Seperatismus in Pakistan, um den Wirtschaftskorridor und den Hafen in Gwadar zwischen China und Pakistan zu sabotieren. Dies würde aber bedeuten, dass im Falle solch eines Revanchekrieges Indien sich langfristig anders aufstellt und sich mehr in die US-Front gegen China offen einreihen würde trotz bisheriger relativer Distanz und BRICS.

  2. Schon wieder dieser Lindsey O. Graham.
    Mit McCain einer der übelsten Kriegshetzer
    der Vereinigten Satanisten von Amerika.

    „China hat gesagt, es würde in diesem Fall Gegenmaßnahmen ergreifen, bliebe aber neutral, wenn Nordkorea zuerst losschlage. “

    Darüber müssen sich die Chinesen schonmal keine Sorgen machen.
    Die Amerigauner werden schon wieder eine Geschichte dafür parat haben,
    dass die anderen angefangen haben –
    auch wenn die Geschichte – wie bei der Brutkastenaffäre oder Pearl Harbour – noch so abstrus ist.

  3. Kim Jong Un sollte auf seine Guamaktion verzichten. Auch wenn die Raketen tatsächlich ankämen und nur im Gewässer vor Guam einschlügen, wäre das ein prächtiger Vorwand für Amerika. Egal ob Krieg oder nicht, Nord Korea hätte mit noch strengeren Repressalien zu rechnen. China und Russland bliebe nichts übrig, als sich weiter von Nord Korea abzuwenden. Würde Kim Jong Un die Drohung zurücknehmen und das mit einer „herzlichen“, er wohl eher „gnädigen“ Geste verknüpfen würde Trump, Amerika, die sich ein verbales Donnerwetter manövrierten, völlig auflaufen. Es kann nur in Nordkoreas Interesse sein, dass Amerika – wenn es wirklich will- zum ersten Schlag gezwungen wird – wenn auch womöglich, wie in Vergangenheit etwas inszeniert wird (false flag). Chinesen stellen sich hinter den, der angegriffen wird. Das entspricht ihrer politischen Art.

    Dennoch könnte alles auch ein riesen Bluff sein, um politische Ziele zu erreichen. So agieren Geschäftsmänner.

  4. Ich bin ein ausgewiesener Gegner des US-Imperialismus. Dies hindert mich aber nicht daran, festzuhalten, dass die Regierung Nordkoreas mit ihren ständigen prahlerischen Drohungen Feuer ins Öl giesst. Washington ist in diesem Fall nicht alleinschuldig an der Krise.

    Dass es zum Krieg kommt, halte ich für unwahscheinlich, weil sich beide Seiten der katastrophalen Folgen zu gut bewusst sein müssen. Trotzdem ist einem verflucht unwohl bei dieser Geschichte. Ein Dritter Weltkrieg wegen Syrien/Iran scheint denkbar. Den Einflüsterungen seiner betrügerischen Ratgeber folgend, könnte Trump die nächste plumpe Provokation der Islamisten, vermutlich in Form eines neuen „Giftgasangriffs“, zum Anlass nehmen, um erneut gegen Damaskus zuzuschlagen, aber sehr viel härter als im April. Dann MÜSSEN die Russen handeln.

    Aber ein Schlag gegen Nordkorea, eine Atommacht, die Seoul plus 25 südkoreanische AKWs und die meisten US-Basen in Südkorea mit konventionellen Rakten zerstören kann, wenn sie provoziert wird? Das wäre nicht nur ein Vabanque-Spiel wie ein Schlag gegen Syrien oder den Iran. Das wäre Wahnsinn in Reinkultur.

    Herr, schmeiss Hirn herunter!

  5. @Jürgen Graf

    Könnte auch sein, dass Amerika mit dieser Sache Nordkorea, von etwas ganz anderem ablenken will. Eventuell im nahen Osten. Die Amis sind immer für Überraschungen gut. Reine Spekulation natürlich. Kim Jong Un reagierte mit seiner Drohung auf US-Drohungen – klar, es gießt Öl ins Feuer. Die Amis wissen halt auch, dass Kim schnell gereizt werden kann, was ihn solche Drohungen aussprechen lässt.

  6. Die Chinesen erlauben den Nordkoreanern den Erstschlag nicht. Und Trump scheint diese Ablenkung eher innenpolitisch zu brauchen, denn außenpolitisch ergibt dieses Scharmützel keinen Sinn.

  7. Ich habe immer Schwierigkeiten damit, mir vorzustellen, dass Raketen überhaupt eine ausgebaute amerikanische Militärbasis über mehrere tausend Kilometer offene See anfliegen können. Sie werden doch erkannt und abgeschossen?
    Warum gehen die Amis überhaupt darauf ein? (Mal abgesehen davon, dass sie einen Kriegsgrund suchen, der sie möglichst sicher in Asien Fuß fassen läßt.) Wer weiß, was die für einen Scheiß da unten auf den abgelegenen Inseln im Pazifik sonst noch machen? Übelste militärische Labore? Weit abgelegen vom eigenen Festland. Eine potentielle Bedrohung für den asiatischen Raum in vielfältiger Art und Weise? Sollte besser nicht bombardiert werden? Soweit ich weiß, ist das ganze Archipel US-Gebiet und zwar ohne dass dort die Verfassung gilt, also ganz offensichtlich eine Kolonie.
    Trump beeilt sich sehr, das beiderseitige Bedrohungspotential zu predigen. Die Dienste weltweit dürften besser wissen, was dort im Pazifik Sache ist. Und „der verrückte Hund“ ist selbstverständlich ansatzweise informiert und läßt die Gelegenheit nicht aus, um genau das zu tun, was seine großen Nachbarn systematisch unterlassen.
    Also entweder ist Trump ein guter Schauspieler oder er ist am richtigen Nerv gereizt worden, in dem er letztlich mit der eigenen Doppelmoral konfrontiert wird. Das ist die Schwachstelle all derer, die Karriere (im weitesten Sinne) machen.

  8. Man möge mal studieren, was die USA im Koreakrieg mit Nordkorea gemacht haben.
    Die Kunde geht von einer schlimmeren Ausbombung der Zivilbevölkerung als selbst in Deutschland im Zweiten Weltkrieg, wie auch später in Vietnam. Selbst Dörfer sollen systematisch plattgemacht worden sein, damit keiner mehr das Volk mit Nahrungsmitteln versorgen könne, Ausbombung bis zum Ende.
    Ich war nicht dort, aber so ist es zu lesen.
    Weiß aber – wenn es stimmt – praktisch keiner im „freien Westen“. Also kann man Nordkorea zum paranoiden Bösen machen.
    Ich bin kein Sympathisant dieses marxistischen Landes. Aber auch keiner der US-Politik gegen dieses Land.
    Es ist alles verbogen und verlogen.

  9. Nordkorea, mit 24 Millionen Einwohnern (ungefähr NRW/Berlin/Bremen), könnte zum Zünglein an der Waage werden, um generell die wahren Machtverhältnisse auf dem Planeten zu zeigen. BRICS gegen FED…..

  10. TRUMP DEMONSTRIERT, SIMULIERT den STARKEN MANN

    TRUMP zündelt an derart vielen Enden der Welt, daß man die einzelnen Drohungen nicht so ernst zu nehmen braucht. Jetzt droht er auch mit „militärischen Mitteln“ gegen Venezuela (https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/08/12/trump-haelt-militaerschlag-venezuela-fuer-eine-option/)
    Damit ist bald das Dutzend gefährlicher Krisenherde erreicht:
    N-Korea, Indien-Tibet, Südchinesisches Meer, Syrien, Iran, Ukraine, Libyen, Philippinen, jetzt Venezuela. Trump weiß natürlich, daß den USA die Mittel fehlen, auch nur an einigen Brandherden wirklich zuzuschlagen. Seine Rhetorik könnte man zweifach ausdeuten: Entweder hat er vor, an EINER Stelle zuzuschlagen, oder es ist alles nur Theater, weil er zu Hause den starken Mann spielen muß.

    Ich neige der zweiten Interpretation zu.
    Allerdings ist nicht außer acht zu lassen, daß auch bloße Worte eines US-Präsidenten immense politische Wirkung haben.

  11. Die Situation um Nordkorea eskaliert weiter. Bleibt abzuwarten, ob eine der beiden Seiten im letzten Moment noch einlenkt. China spricht ja immer von Mäßigung, wobei bei beiden Seiten da aber nichts zu sehen ist.China hofft wohl zurück zu den 6er Gesprächen zu kommen, aber danach sieht momentan nichts aus. In der konkreten Situation empfiehlt sich die Lektüre der Studie „Rethinking Armageddon-Scenario Planning in the Second Nuclear Age“ des Center for Strategic Budgetary Assement (CSBA) und hier speziell das Kapitel zu Nordkorea und hier nochmals die Passagen ab Seite 76, in denen verschiedene Kriegsszenarien eines Koreakrieges aus der Sicht Nordkoreas durchgespielt werden:

    http://csbaonline.org/uploads/documents/CSBA6158-NuclearScenarios-PRINT_Final.pdf

    Der Zeitplan ist auch interessant: Am 15. August soll der Guamplan vorliegen, dann wird Kim entscheiden. Zudem hat dieser Termin auch hohe symbolische Bedeutung in der kroeanischen Geschichte.Am 15. August ist auch der Tag des Kriegsendes: Ende WK II in Fernost, „Befreiung Koreas von japanischer Besatzung“, gleichzeitig der Beginn der Teilung der Halbinsel in zwei Besatzungszonen.Trump hat schon erklärt, selbst wenn Kim die Raketen ins Meer vor Guam versenke, dies eine harsche , wohl militärische Reaktion der USA nach sich ziehen würde. Ab dem 21. August wollen die USA und Südkorea gemeinsame Manöver in Südkorea abhalten.China dürfte versuchen, die USA dazu zu bewegen, die Manöver zu canceln für den Fall, dass Kim auf sein Guamabenteuer verzichtet. Ob aber eine der beiden Seiten da einlenkt, bleibt abzuwarten.

    Auch fragt sich falls es zu einer Entspannung im letzten Moment und zu einer Rückkehr zu Gesprächen kommen sollte, über was man überhaupt verhandeln soll. Denuklearisierung ist für Nordkorea inakzeptabel, sein Raketen- und Atomprogramm sei „nicht verhandelbar“so Kim Yongun. Würden sich die USA damit zufrieden geben, wenn Nordkorea auf seine Raketentests, vor allem was die Interkontinentalraketen betrifft verzichten würde. Auch schwer vorstelltbar, auch die Frage inwieweit so etwas überhaupt praktisch umsetzbar wäre, zumal Nordkorea dies auch überhaupt nicht will. Zudem hat es seinen Status als Atommacht in seine eigene Verfassung hineingeschrieben. Es will als Atommacht mit Interkontinentalraketen auf Augenhöhe mit anderen Atommächten anerkannt werden, was für die USA wiederum inakzeptabel sein dürfte.

    Gleichzeitig finden in Europa seitens der NATO und Rußlands auch gegenseitige Manöver statt, damit Putin eine Krisensituation in Asien nicht dazu ausnutzen kann, in Europa einen Konflikt zu beginnen, wenn die USA mit Nordkorea oder China beschäftigt sein sollten.

    In der Nordsee halten der amerikanische Flugzeugträger George H.W. Bush und eine britische Trägerkampfgruppe das Marinemanöver „Saxon Warrior“ ab. Letzten Monat hatten bereits 25.000 NATO-Soldaten an dem Manöver „Saber Guardian“ in Ungarn, Rumänien und Bulgarien teilgenommen.

    Die Nato veranstaltet in ganz Osteuropa Militärmanöver. Tausende von NATO-Soldaten sind auf dem Weg nach Polen und die baltischen Staaten an der russischen Grenze, und in der ehemaligen Sowjetrepublik Georgien beteiligen sich zweitausend US-Soldaten an dem Manöver „Noble Partner“, dem größten US-Militärmanöver in Georgien seit 2008. Damals hatte, im Einvernehmen mit den USA, die georgische Armee russische Soldaten der Friedenstruppe angegriffen und getötet, die im Norden des Landes stationiert waren, und damit einen Kurzkrieg zwischen Russland und Georgien ausgelöst.

    Washington erwägt derweil, die Regierung in Kiew mit Waffen zu beliefern. Die USA hatten dies bereits im Jahr 2015 vor, nahmen dann aber Abstand davon, als Deutschland und Frankreich warnten, eine Eskalation könne einen offenen Krieg mit Russland auslösen. Beide Länder handelten dann in eigener Regie das Friedensabkommen von Minsk aus.

    Auch Moskau organisiert Militärmanöver. Nach gemeinsamen Marineübungen mit chinesischen Lenkraketenzerstörern in der Ostsee veranstaltet es jetzt internationale Militärmanöver, an denen unter anderem Truppen aus China, dem Iran, Ägypten, Angola, Usbekistan, Venezuela und Simbabwe teilnehmen. Es bereitet sich außerdem auf das Sapad-Manöver im Westen Russlands vor, an dem im nächsten Monat laut NATO bis zu 100.000 Soldaten teilnehmen könnten.

    Das beispiellose Ausmaß dieser seit dem Ende des Kalten Krieges größten Manöver ist ein politisches Warnsignal. Deutschlands Außenminister Gabriel warnte vor einem neuen „1914“, was wohl eine übertriebene Dramatisierung der gegenwärtigen Situation ist, die auch mehr der German Angst und dem Wahlkampf geschuldet ist. Dennoch gehen die weltweiten Trends zu weiterer Militarisierung der Außenpolitik, Aufrüstung und Konfrontation und ist eine derartige Entwicklung mittel- bis langfristig nicht auszuschließen.

  12. „DAS TUT UNS LEID“

    Pentagon-Studie:
    „USA: Das Imperium weicht zurück – drohender Kollaps“

    https://i0.wp.com/www.pravda-tv.com/wp-content/uploads/2017/08/titel-uskol060817.jpg?w=640&ssl=1

    Prognose des Zerfalls der US-Hegemonie seit WKII.
    Die globale Vormachtstellung der USA in akuter Gefahr.
    Machtverlust der USA und der von ihr dominierten Weltordnung.
    Regionale Mächte wie Iran, China, Russland stellen die US-Deutungshoheit immer weiter in Frage.
    Nach dem Zerfall der Sowjetunion: Die USA im Rausch der Macht.
    Die seit sieben Jahrzehnten nach US-Regeln funktionierende Weltordnung ist ins Wanken geraten.
    Aktuell seien die USA zu geschwächt, um ihre militärische Überlegenheit nach Gutdünken einzusetzen – und als Verteidigung von „Freiheit“ und „Menschenrechten“ anzupreisen.
    Der Zerfall erstreckt sich auch auf die politische, soziale und wirtschaftliche innerstaatliche Ordnung.
    China, Russland, Iran, N-Korea gehören zum Kreis „revisionistischer Mächte“.

    Vorgeschlagene GEGENMASSNAHMEN:
    Stärkere Integration der Verbündeten und Vasallen UK, F, AUS, CAN, Japan und S-Korea, Ägypten, Saudi-Arabien und Jordanien.
    Ausbau der massenhaften Überwachung, obwohl in den USA bereits „am weitesten reichende und am besten entwickelte der Welt“.
    Stärkung „des geheimdienstlichen Apparats zur strategischen Manipulation von Wahrnehmungen“.
    .
    .
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    WAHNSINNIG INTERESSANT !!
    Absulter Insider über Oligarchen, die 300 Familien und den mil.-ind.-Komplex:
    SEIN FAZIT: REVOLUTION IST NÖTIG!

    .
    .
    .

    https://www.pravda-tv.com/2017/08/usa-das-imperium-weicht-zurueck-pentagon-studie-warnt-vor-drohendem-kollaps-video/

  13. DIESE WELTMONOPOLISTEN USA DROHEN NICHT NUR NORD KOREA AUCH VENEZUELA!!!

    Wenn diese selbsternannten KRIEGSTERRORISTEN USA seit ca.250 Jahren nicht ihre Bomben auf Civilisten in allen Ländern werfen können sind sie nicht glücklich!!!

    Das in Arcord hergestellte Kriegsmaterial muß ja verbraucht werden – weil die USA –
    Waffen Lobby gut davon lebt.

    JETZT DROHEN DIESER IMMOHAI TRUMP auch noch dem Präsidenten Naturo mit Krieg
    wegen der unterstützten Oposition im Lande,bei Nickeragua hatten diese KRIEGSTREIBER
    USA auch die Gegner der Regierung unterstützt,wie auch in Brasilien und ander Länder
    wird gehetzt um an die Landes Bodenschätze zu kommen. Das ist schon in deren Politik
    festgeschrieben!!!

    SOLLTEN SICH DIE USA TRAUEN NORDKOREA ANZUGREIFEN WIRD ES IHNEN SCHLECHT
    GEHEN DAS SIND KEINE PAPIERTIGER WIE ANDERE!!!
    Auch wird sich China und Russland einmischen als deren Patron!!!
    Mit christlichen Grüßen

    Manfred

  14. BARNETT:
    „Der Weg in die WELTDIKTATUR“, Fischer Dez. 2016

    Der Chefideologe der Globalisierung und Rummsfeld-Berater versteht dies NICHT als Warnung, sondern als Programm!
    „Jawohl, ich nehme die vernunftwidrigen Argumente meiner Gegner zur Kenntnis. Doch sollten sie Widerstand gegen die globale Weltordnung leisten, fordere ich: Tötet sie!“
    „Terroristen“ sind die Gegner der Globalisierung.

    Oberstes politisches Ziel ist die Förderung der Globalisierung – mit militärischen Mitteln („Präventiv“-Schlägen) und Totalüberwachung.
    Totale Gleichschaltung aller Individuen weltweit als ökonomische Objekte zugunsten der Oligarchen. Globale Konzerne entscheiden über Gesetze und somit über das Leben der Bürger.
    Behauptung der Vormachtstellung des ökonomisch-politisch-militärischenen Machtkomplexes der USA, auch wenn man (etwa im Irak oder in Afghanistan) über Hunderttausende Leichen gehen müsse; die Globalisierung sei „kulturell neutral“ und keine „Amerikanisierung“; eines Tages, wenn endlich die „totale Vernetzung“ herrsche, werde ein Reich des ewigen Friedens entstehen. Bekanntlich haben derartige linksradikale Utopien noch stets zu millionenfachem Mord (Stalin, Pol Pot) geführt. Und so ergab es sich, daß (neben allen Kriegen der Friedensnobelpreisträger Obama jeden Dienstag im Oval Office saß und Drohnenmorde absegnete.

    Völker, die ihre Kultur und Identität bewahren und souveräne Nationalstaaten aufrechterhalten möchten, sind schonungslos auszuschalten; wer die Globalisierung bekämpft, muss beseitigt werden. Durchsetzung von Demokratie und Menschenrechten ist nur ein zweitrangiges Ziel der Globalisierer.
    BARNETT fordert explizit Masseneinwanderung und „Arabisierung“ Europas.
    BARNETT sagt allen Ernstes, „auch Jesus habe die hellbraune Hautfarbe besessen, die der „mischrassige“ Mensch der globalen Zukunft wieder haben werde …“ Dabei läßt er allerdings die sich bereits vollziehende Masseninvasion von Afro-ALIENS außer Betracht.

  15. @Elmar@Jürgen Graf:
    DIESES Szenario scheint mir weitaus zu raffiniert für Donald Trump!

  16. Eine Meinung aus, der ich nicht widersprechen mag
    walter z.sagte:
    Arme US-Eliten, ständig werden sie und ihr Land irgendwo auf der Welt bedroht, oder man will ihre globale Herrschaft nicht anerkennen. Die auf der Erde bestehenden Kriegsherde, in die allesamt die US-Kriegsmaschine involviert ist, reichen den Verbrechern scheinbar nicht.
    Erst 2015 hat Nordkorea den USA ein Angebot zur Einstellung der beiderseitigen Provokationen gemacht: Nordkorea beendet seine Atomtests und die USA ihre ständigen Militärübungen mit Südkorea, nahe der nördlichen Grenze. Die USA lehnten ab. Im April 2016 gab es ein erneutes Angebot von Nordkore. Wieder lehnten die USA ab. Im März 2017 unterstützte China das Angebot aus Nordkorea. Auch US-Präsident Trump verwarf das Angebot aus Nordkorea. Die US-Manöver, gemeinsam mit der Armee Südkoreas, sind klar gegen Nordkorea gerichtet und zwingen deren Streitkräfte Verteidigungsmaßnahmen vorzunehmen. Das Perverse: Die US/SKO-Manöver finden im April/Mai (in der Zeit wird Reis angepflanzt) oder August (Reis wird geerntet) statt. In diesen Zeiten werden viele Wehrpflichtige Nordkoreaner für die Arbeiten grbraucht. In den 90er Jahren führte das teilweise zur Hungersnot. Die nordkoreanische Regierung meinte: Eine atomare Abschreckung würde mehr Arbeitskräfte freisetzen und die konventionelle Rüstung könnte reduziert werden. Nordkorea hat den US-Angriff anfangs der 50er Jahre nicht vergessen. Und wahrlich hat Nordkorea noch nie ein anderes Land militärisch angegriffen. Die USA hingegen haben in den 230 Jahren ihres Bestehens 219 Kriege und Terrorakte gegen Länder die ihnen nichts taten, denn die USA wurden nie angegriffen, meist mit dreisten Lügen zu verantworten. Befohlen wurden die mörderischen Gewaltakte von der US-Plutokratie und deren machtpolitischen Ziele.
    Gerade wegen des Medienhypes um nordkoreanische Atomwaffen dürfen die Verbrechen der USA in Korea 1950–1953 nicht unter den Tisch gekehrt, sondern müssen jetzt aufgedeckt werden. Der Koreakrieg war ein Verbrechen des US-Imperialismus. Er kostete bis zu 5 Millionen Tote. Der von 1950 bis 1953 dauernde Koreakrieg wird oft als der vergessene Krieg bezeichnet, aber man sollte wohl eher von einem unbekannten Krieg sprechen. Historiker, die über diesen Krieg geforscht hatten, empfinden es immer noch als das eindrücklichste Faktum, wie verheerend die Wirkung der Luftangriffe war, mit denen die US Air Force damals Nordkorea überzog. Sie beschränkte sich nicht auf das großflächige Dauerbombardement mit Brandbomben, sondern drohte auch mit dem Einsatz atomarer und chemischer Waffen. Noch in der Endphase des Krieges, von der weder unter Historikern noch in aktuellen Analysen kaum je die Rede ist, wurden die riesigen Staudämme Nordkoreas zerstört.
    Schon 1989 rechnete der ehemalige Chefredakteur des „Stern“und von „GEO“ , der auch mehrere Jahre in den USA lebte, Rolf Winter, in seinem Buch „AMI GO Home“ mit den Vereinigten Staaten von Amerika ab. Rolf Winters provozierendes Plädoyer ist eine der gründlichsten und schärfsten Abrechnungen mit den USA. Er stellt Führungsanspruch und- fähigkeit der imperialistischen Supermacht Nummer eins in Frage und beschreibt diese Nation als durch und durch gewalttätig: von der aussenpolitischen Manipulierung und Unterdrückung befeindeter wie „befreundeter“ Länder über die brutale, soziale und ökonomische Ausbeutung anderer Staaten wie großer Teile der eigenen Bevölkerung bis hin zum blanken Rassismus und zur offenen Korruption in der Industrie, im Militär und in der Politik.
    Dabei stützt Rolf Winter sich in seiner detaillierten Analyse ausschließlich auf amerikanische Quellen, die die vielzitierte westliche „Wertegemeinschaft“ als reine Ideologie bloßlegt.
    Rolf Winter hatte schon längst erkannt, dass die US-Eliten friedensunfähig sind und mit allen Mitteln, als einzige Weltmacht, sich den Planeten untertan machen wollen. Gorbatschows Friedensangebot an die USA, schon vor dem Fall der Mauer, wurde von deren Kriegseliten als Kapitulation der Sowjetunion verstanden. Und so wundere ich mich überhaupt nicht, dass die vom US-Imperialismus verursachte Blutspur sogar breiter geworden ist. Es klingt wie eine Verschwörungstheorie, ist aber leider bewiesende Tatsache, dass die US-Kriegseliten nicht nur über tausend Stützpunkte rund um den Erdball vefügen sondern ihre größte Terrororganisation der Welt, die CIA (laut vielen Aussteigern), in allen Winkeln dieser Welt schnüffelt, selber foltert, mordet und Militäreinsätze ihres riesigen Mordapparates vorbereitet. Und immer schauen die arschkriechenden Lakaien in Europa zu. Die EU ist ein Konstrukt seiner geldgierigen Eliten in Zusammenarbeit mit der US-Plutokratie. Somit ist die EU von den amerikanischen Raubtier-Kapitalisten leichter beherrschbar und die Demokratie kann wie in den USA selbst, je nach Bedarf, abgeschafft werden. Wie ist es sonst möglich, dass die Nato mit schweren Waffen heute an der Grenze zu Russland steht. Welches EU-Volk durfte darüber abstimmen? Die Flüchtlingsströme nach Europa treffen niemals den Hauptverursacher der Kriege im Nahen Osten und Afrika, die kriegstreibenden US-Eliten. Statt dies als Zäsur für eine eigenständige EU-Politik zu begreifen versagen unsere US-Lakaien wieder Mal. Unterstützt von unseren Verbrecher-Medien, die nicht begreifen wollen, welche potentiellen Gefahren bei einem Konflikt mit Russland Europa bevorstehen und die lieber über Russland und Nordkorea hetzen, die selber Opfer der US-Kriegspolitik sind, wird irgendwann der große Knall durch unsere Lügner mit vorbereitet. Wie verblödet und menschlich verkommen muss der Westen bezüglich Russland sein, denen die Annexion der Krim und die Schuld am Krieg in der Ukraine (was beides nachweislich nicht stimmt) vorzuwerfen und gleichzitig den verbrecherischen Lügenkrieg des US-Elitenabschaums 2003 im Irak zu vergessen. Diese Morde, dieses Elend, diese Verheerungen und das Leid der Menschen, allein im Irak, kann ein normaler Mensch mit einer mittleren Herzlichkeit im Vergleich zum wirklich Bösen auf dieser Welt niemals vergessen. Es sei denn, er ist widerlich rassistisch und sieht die USA als sein Gott.

  17. Die USA lernen von Österreich!

    Leider am falschen Ende.
    In A ist das Pendant zum §130 das Verassungsgesetz (!!!) „Verbotsgesetz“.
    Es fordert für besonders intelligente und effektive Bestreiter historischer Thesen 20 Jahre Kerker.

    Die USA haben das kopiert.
    Da ist gerade ein Gesetz auf dem Weg, das das Eintreten für Palästina („Boykott Israel!“) mit 20 Jahren Gefängnis UND 1 Million $ Geldstrafe rächen will. Wahrhaft alttestamentarisch!

    http://fpif.org/nearly-50-senators-want-to-make-it-a-felony-to-boycott-israel/

    http://www.theamericanconservative.com/articles/a-radical-option-for-trump-on-middle-east-peace/

  18. „Rabbi Herschel Liebermann-Goldblattstein sagt:
    11. August 2017 um 18:15

    McCain hat übrigens einen Gehirntumor. “

    Echt jetzt: McCain hat ein Gehirn?

  19. Nun kapiert es sogar „DIE WELT“ !!

    „NICHT EINMAL 1000 ASYLANTRÄGE HÄTTEN IN 2016 BEARBEITET WERDEN MÜSSEN“

    VIDEO (siehe Quelle unten)

    Denn weniger als 1000 seien mit Flugzeug oder über See gekommen.
    Laut GG, Art. 16A haben nur solche Bewerber Antragsrecht, die UNMTTELBAR (also nicht über ein anderes EU-Land) in die „brd“ kommen.
    Der Asylgrund (pol. Verfolgung) ist NACHZUWEISEN. Was natürlich schwer fällt, wenn man nicht einmal Identität, Alter oder Herkunftsland nachweisen kann, weil man seinen Paß weggeschmissen hat!
    Bei der niederigen Anerkennungsquote wäre die gesamte Krise mit ein paar Dutzend Syrern abgetan gewesen.

    Für Flüchtlinge gilt ähnliches:
    Wer wegen eines Krieges aus seinem Land flüchten muß, hat Anspruch auf Aufnahme im NACHBARLAND und sonst nirgends. Dort versorgt ihn die UNO.

    https://www.welt.de/politik/video167628098/Nicht-mal-1000-Asylantraege-haetten-2016-bearbeitet-werden-muessen.html

  20. „@Elmar@Jürgen Graf:
    DIESES Szenario scheint mir weitaus zu raffiniert für Donald Trump!“

    @katzenellenbogen

    Ohne Raffinesse wär Trump kein Multimilliardär geworden. Vielleicht geht es auch um Venezuella. Insgesamt schafft Trump doch einen Wirrwarr – gezielt?

  21. „Dr. Gunther Kümel sagt:
    12. August 2017 um 12:40

    BARNETT:
    „Der Weg in die WELTDIKTATUR“, Fischer Dez. 2016″…

    Immerhin tut sich da was: Thomas Barnetts kranke Schriften werden bekannter. Bis vor paar Jahren kannten nur Politfreaks und Insider diesen Schrott.

  22. Zwei Aspekte, die mir etwas in der ganzen Nordkoreakrise zu kurz kommen, sind einmal die ökonomischen und militärischen Zwänge für Nordkorea sich ein Atomwaffenprogramm zuzulegen, dann zum anderen die nordkoreanische Forderung nach einem Friedensvertrag mit den USA.

    1) Soweit man erfahren kann, sind die nordkoreanischen konventionellen Streitkräfte Nordkoreas hoffnungslos veraltert, zumeist aus alter chinesischer und russischer Produktion. Eine Modernisierung stünde an, doch die Frage ist, ob und zu welchen Bedingungen Rußland und China neue Waffen und Ersatzteile liefern würden, zumal Nordkorea über keine eigene nennenswerte konventionelle Rüstungsindustrie verfügt und die USA auf ein Waffenembargo des UN-Sicherheitsrats drängen könnten. Zweitens ist dann auch die Frage, ob sich Nordkorea eine umfassende Modernisierung leisten könnte, die wohl eines Tages einmal anstehen wird. Die Entwicklung von Atomwaffen soll ja die schwache, überalterte konventionelle Basis kompensieren, zumal Atomwaffen ökonomisch auch billiger sind und einem bei gleichbleibender Abschreckung ökonomische Freiräume verschafft. Von daher ist die Entwicklung des nordkoreanischen Atomwaffen- und Raketenprogramm auch unter diesem Gesichtspunkt zu sehen, zumal Nordkorea den Status einer Atommacht in seine Verfassung geschrieben hat.Man möchte sich wirtschaftlich entlasten, Freiräume gewinnen, zugleich ein ausreichendes Abschreckungspotential gegen die USA haben. Zumal Nordkorea ja auch immer betont, dass Staaten ohne Atomwaffen ala Irak oder Staaten, die auf Massenvernichtungsprogramme verzichteten wie Ghaddafi-Lybien trotzdem Opfer einer US-Agression samt regime change wurden und Nordkorea nicht dem lybischen Beispiel folgen will. Dies wohl auch im Hinblick auf die zweiten nordkoreanische Forderung:

    2) Friedensvertrag.Die Frage ist, wie ein solcher beschaffen sein müsste. Gebe es eine Erhaltsgarantie für das Regime in Pjöngjang, Abrüstung bei konentionellen Waffensystemen, wer wären die Garanatiemächte? Hauptaddressat wären ja die USA und Kim Yongun will da sicherlich auch den Status als Atommacht innerhalb solch eines Friedensvertrags garantiert und akzeptiert wissen. Dies ist konträr zur Forderung einer Denuklealisierung der koreanischen Halbinsel, wie sie unisono die USA, China, Rußland, Japan und auch Südkorea erheben (obgleich Südkoreas Konservative sich ja auch eigene Atomwaffen vorstellen können).Oder würde Nordkorea und gennannte Großmächte südkoreanische Atomwaffen akzeptieren, insofern die US-Militärpräsenz in Südkorea reduziert würde? Wären da aber wiederum die Südkoreaner daran interessiert, zumal Südkorea ohne Atomschutz und US-Militär nicht nur Opfer eines Angriffs aus Nordkorea, sondern auch von China oder Rußland werden könnte.

    3) Mich würde zuletzt auch einmal interessieren, was es mit Friedensverträgen allgemein auf sich hat. Eine beliebte Forderung Deutschlands extremer Rechter sowie Nationalkonservativer und auch Kritiker von linksaußen ist ja, dass Deutschland bis heute keinen Friedensvertrag habe. Daraus leiten diese Leute ab, dass man sich quasi immer noch in einem Willkür- und unausgesprochenen Kriegszustand mit den Allierten befinde, sowie ein besetztes Land ohne wirkliche Souveränität , zumal mit noch geltender Feindklausel der UNO sei. Hat Deutschland einen Friedensvertrag geschlossen und falls nicht, warum nicht? Welche konkrete Bedeutung haben und hatten solche Friedensverträge?

  23. Danke „Siempre“ es war was ich selber von der USA halte – wahre Kriegsverbrecher. Leider scheint es egal zu sein welcher Frontfigur da sei – die Drahtzieher im hintergrund sind die selben ob Bush Clinton oder Trump. Der letztere hat fast alle seine Wahlversprechen an das Volk schmählich gebrochen und ist ein Kriegstreiber wie Hillary.

  24. @ Elmar: „Schrott“

    Leider ist diese euphemistische Einordnung der Barnett-Visionen genau das Programm der Herren in Washington: Genau nach diesem Rezept läuft die Weltpolitik ab. Daß das Rezept alleine ein Verbrechen sondersgleichen ist, begegnet allerorts nur Schulterzucken, in den USA erstauntem Schulterzucken: „Na klar, wir machen, was wir wollen!“

    Ils sont fout, les Americains!

  25. NGO’s geben nach und nach auf!

    Die libysche Küstenwache hat (endlich!) durchgegriffen!
    Landungen der NGO-Schiffe oder auch nur Eindringen in die Hoheitsgewässer wurde strikt untersagt. Bei Zuwiderhandeln Schußwaffengebrauch.

    Zuvor hatte die merkl-Spedition für Afro-ALIENS zu dem Trick gegriffen, ihre Transponder an der Seegrenze anzuschalten, damit ihre Landung in Libyen unbemerkt bleiben solle. Seit langem haben die Schleuserschiffe der NGO’s nicht „aufgefischt“, sondern die Reisenden an der Küste abgeholt.

    Auch Italien hatte nicht mehr in vollem Umfang mitgemacht.
    Einem Schiff wurden die Landerechte entzogen, der Staatsanwalt ermittelt wegen Menschenhandels. Jetzt hat „Ärzte ohne Grenzen“ und „Sea-Eye“ den Schleuser-Taxi-Betrieb eingestellt.

    Das haben wir nur „Defend Europe“ der Identitären zu verdanken!

    https://daserwachendervalkyrjar.files.wordpress.com/2017/08/seaeye-696×435.jpeg?w=508&h=318&zoom=2

  26. @ Dr. Gunther Kümel
    Ja! Die „Defend Europe“ – Aktion ist ein voller Erfolg!! Wie auch immer die Wirkungszusammenhänge genau waren und sind, „Defend Europe“ war aber vermutlich das „Zünglein an der Waage“! Es war die richtige Strategie, Sellner & Co. haben richtig gerechnet!
    Was ansonsten von der alt-right Bewegung zu halten ist kann dahinstehen, aber „Defend Europe“ hat gepunktet – Respekt!

  27. @ Magnus Göller sagt: 11. August 2017 um 16:08
    @ ALLE

    Venezuela hat Erdöl …

    Weltgrößtes Seltene Erden-Vorkommen in Nordkorea gefunden …
    https://ups2009.wordpress.com/2017/08/14/nordkorea-konflikt/

    pöse: Putin: Nordkorea besitzt keine Atomwaffen, aber Billionen an seltenen Mineralien

    und Horst Mahler ist nicht echt, denn als Advocatus Diaboli sorgt man als erstes dafür, dass der „Hirnfuck“ der penetranten Unterstellung eines angeblichen „sich zu eigen machen“ ein ende findet … und der Buskeismus in den Farben eines Heiko Maas …

  28. ups2009: „nicht echt“ ??

    Was meinen Sie damit?
    HORST MAHLER ist ein persönlicher Freund von mir, ich kenne ihn seit vielen Jahren.
    HORST MAHLER ist einer der gescheitesten zeitgenössischen Denker, der einzige (soweit ich weiß) mit einem nach-„brd“-Verfassungskonzept, ein unglaublich mutiger, konsequenter und opferbereiter Mann.
    Zweifel an seiner Person sind absurd.

  29. Russ. FS über Rothschild und deren Einfluß auf die Weltpolitik.
    Über ihr Vermögen, das auf viele Tausende von Milliarden geschätzt wird.
    Über die Aneignung der Notenbanken vieler Länder, Bilderberg, usw.
    Karikatur:
    Eine alte fette Sau, an deren Zitzen ISIS, MI6, AlQuaida, CIA, Boko Haram saugen.

    Es wird erwähnt, daß die Deutschen in den Vierzigern des 20.Jh. Juden in „Ghettos und Gefängnisse verbracht“ hat.
    Also, in der „brd“ würde man alsbald Kaffee mit dem Staatsanwalt trinken!

  30. Elmar

    Echt jetzt: McCain hat ein Gehirn?

    Hat er nichts von geschrieben. Er schrieb „McCain hat übrigens einen Gehirntumor“!

  31. Göller

    Die Kunde geht von einer schlimmeren Ausbombung der Zivilbevölkerung als selbst in Deutschland im Zweiten Weltkrieg, wie auch später in Vietnam. Selbst Dörfer sollen systematisch plattgemacht worden sein, damit keiner mehr das Volk mit Nahrungsmitteln versorgen könne, Ausbombung bis zum Ende.

    Habe mich eh schon gewundert, daß die Anglos (ob Briten oder Amerikaner ist hier wohl egal) dieses Strategem von Mao von den ‚Revolutionären, die sich im Volk bewegen wie Fische im Meer‘ nicht dergestalt beantwortet haben, daß sie einfach ‚das Meer (= Volk) vernichten‘ … dann haben die Revolutionäre a) nichts mehr zum Verstecken … und b) auch nichts mehr wofür es sich zu kämpfen bzw. Revolution zu machen lohnen würde, denn das Objekt ihrer Revolution, das Volk, wäre ja … weg.

    Ja, ja … die Anglos läßt man am besten Krieg mit sich selbst führen … die können wirklich nur durch sich selbst (= irgendwelche eigenen Gewächse) geheilt werden, aber bestimmt nicht durch irgendwelche anderen Völker.

  32. Jacobiner

    3) Mich würde zuletzt auch einmal interessieren, was es mit Friedensverträgen allgemein auf sich hat. Eine beliebte Forderung Deutschlands extremer Rechter sowie Nationalkonservativer und auch Kritiker von linksaußen ist ja, dass Deutschland bis heute keinen Friedensvertrag habe. Daraus leiten diese Leute ab, dass man sich quasi immer noch in einem Willkür- und unausgesprochenen Kriegszustand mit den Allierten befinde, sowie ein besetztes Land ohne wirkliche Souveränität , zumal mit noch geltender Feindklausel der UNO sei. Hat Deutschland einen Friedensvertrag geschlossen und falls nicht, warum nicht? Welche konkrete Bedeutung haben und hatten solche Friedensverträge?

    Friedensverträge werden gemeinhin zwischen Staaten abgeschlossen. Die BRD ist aber nun mal keiner … und wird auch keiner mehr werden. Das stört allerdings nicht weiter, weil es ja die Hauptbetroffenen, die sogenannten ‚Deutschen‘, nicht stört. Der Staat mit dem die westlichen Siegermächte des I. (!) Weltkrieges (Vertrag von Versailles war kein Friedensvertrag. ‚Treaty of peace‘ ist nicht identisch mit ‚peace treaty‘!) gegebenenfalls einen Friedensvertrag schließen könnten trägt den Namen ‚Deutsches Reich‘ und ist als Völkerrechtssubjekt – nach höchstrichterlicher BRD-Rechtsprechung – nicht untergegangen. Wenn es Sie diesbezüglich nach Aktenzeichen auf Aktendeckeln verlangt, fragen Sie einfach Dr. Kümel – das ist diesbezüglich sozusagen der Blogeigene Notar von Kommentatorenseite.

    Für alles Weitere lesen Sie bitte einfach hier …

    http://schaebel.de/netzfundstuecke/nachrichten/das-buch-zur-gemeindeaktivierung/002460/

  33. Deutschland hat einen Friedensvertrag, genauer: eine Serie vertraglicher Vereinbarungen, die nach der Wiedervereinigung abgeschlossen wurden und in summa den 2. Weltkrieg de jure beenden. Entscheidendes Kernelement ist der 2 plus 4 Vertrag, hinzu kommen wichtige bilaterale Vereinbarungen wie etwa das Abkommen mit Polen, das auch die Frage der deutsch-polnischen Grenzziehung abschließend regelt.

    Die Situation auf der koreanischen Halbinsel unterscheidet sich historisch-politisch und rechtlich grundsätzlich von der Lage in Deutschland vor 1990. Darüber darf die vordergründige Tatsache der gemeinsamen Teilungsgeschichte nicht hinwegtäuschen.

  34. Jacobiner

    Deutschland hat einen Friedensvertrag, genauer: eine Serie vertraglicher Vereinbarungen, die nach der Wiedervereinigung abgeschlossen wurden und in summa den 2. Weltkrieg de jure beenden. Entscheidendes Kernelement ist der 2 plus 4 Vertrag, hinzu kommen wichtige bilaterale Vereinbarungen wie etwa das Abkommen mit Polen, das auch die Frage der deutsch-polnischen Grenzziehung abschließend regelt.

    Ja. Ein fester Glaube ist natürlich auch etwas wert. 😆

  35. @ Jakobiner: „Deutschland hat einen Friedensvertrag“

    Diese Ansicht ist leider völlig irrig.

    1. Es gibt heute kein „Deutschland“, sondern nur die „brd“. Die „brd“ war aber nicht der Feindstaat der Alliierten im WKII, sondern das Deutsche Reich. Ein Friedensvertrag hätte also nicht mit der „brd“ abgeschlossen werden können.
    Das Deutsche Reich ist aber „mangels institutionalisierter Organe“ nicht handlungsfähig, kann also keine Verträge abschließen. Die „Feindstaatenklausel“ in der UNO-Charta spricht ausdrücklich vom Deutschen Reich.

    2. Das komplexe Vertragswerk 1990 bezog sich auf „brd“, DDR, auf alles mögliche, aber nie auf das Deutsche Reich.

    3. Wäre das Vertragswerk von 1990 einem Friedensvertrag gleichzuhalten, müßte die „brd“ heute souverän sein.
    Das ist sie aber leider nicht, überhaupt nicht. Gegenüber den „Vier Mächten“ wurde die Souveränität hergestellt. Aber im nächsten Moment erklärte die „brd“, gegenüber den „Drei Mächten“ sei die Souveränität nicht gegeben. Die „Drei Mächte“ haben WESENTLICHE BESTIMMUNGEN des BESATZUNGSRECHTES IN KRAFT GELASSEN. Beispielsweise ist es der „brd“ nicht freigestellt, eine Geschichtsschreibung zu pflegen, die nicht den Urteilen der Nürnberger Lynchjustiz entspricht.

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