Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Gute Werbung: The Guardian schreibt über COMPACT

COMPACT-Plakate gestern in Erfurt bei der Demo gegen den Moscheebau. Foto: TA

COMPACT-Plakate gestern in Erfurt bei der Demo gegen den Moscheebau. Foto: TA

So langsam wird COMPACT auch international bekannt…

Der Guardian ist eine der führenden britischen Tageszeitungen, vergleichbar etwa mit der Süddeutschen. In der aktuellen Ausgabe hat er einen Artikel über Frauke Petry drin, wo COMPACT ausführlich zitiert wird. Unter anderem heißt es da:

The party’s unofficial organ, Compact, is full of articles praising her, and describes in almost erotic terms the allure of her smile, how the “corners of her mouth reach her ears, puckering at the ends, her eyes twinkle mischievously, her chin lifts with restrained arrogance”. “Who,” editor-in-chief Jürgen Elsässer goes on to ask, “is not reminded of Audrey Hepburn in Breakfast at Tiffany’s?”

In the same piece, Elsässer argues that Petry would be “the better chancellor” and is far more deserving of the epithet “Mutti” (Mummy), the popular nickname for Merkel. “In contrast to ‘Mutti’, she really does have children, no less than four of them – without having lost her fresh youthfulness,” he writes.

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Bei dieser Gelegenheit: Das Zitat stammt aus der März-Ausgabe von COMPACT mit der Titelschlagzeile „Frauke Petry – Die bessere Kanzlerin“. Wer genau liest, wird erkennen: Der Komparativ „bessere“ bezieht sich auf den Vergleich mit Merkel. Es hieß nicht, Petry sei „die beste“ Kanzler-Wahl. Die Zweifel an der Sächsin sind in der AfD gewachsen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Basis schon bald eine neue Person an der Spitze der AfD fordert – personelle Auswahl gibt es sicher genug. Ich will mich aber nicht weiter einmischen, da ich ja Außenstehender und kein Parteimitglied bin. Wenn die AfD aber wirklich mal den Kanzler stellt, beanspruche ich als alter Panzer-Freund das Verteidigungsministerium…

*** Unterstützt meine Bewerbung als Verteidigungsminister! Die beste Unterstützung ist ein COMPACT-Abonnement. ****

Einsortiert unter:Uncategorized

35 Responses

  1. Ich habe die März-Ausgabe von COMPACT weitergegeben, also nicht mehr vorliegen, kann hiemit nicht überprüfen, ob der Guardian eine saubere Übersetzung der Textpassagen vorgelegt hat.

    Da es anderen vermutlich ähnlich gehen wird, fände ich es füglich, würden diese zum Vergleich hier noch einmal im Original hereinzitiert.

    Meinerseits beanspruche ich zunächst das Heimreise- , hernach das Bildungsministerium.

    Gerhard Wisnewski fordert schon länger die Aufstellung eines „Schattenkabinetts“, hat dies bestechend logisch und klar begründet. Ich begrüße diese Idee sehr, hatte vor ein paar Wochen im Anschluss an eine Kopp-Verlags-Veranstaltung in Reutlingen kurz die Gelegenheit, sie mit ihm zu erörtern. Ein Ansinnen, das sich keineswegs nur auf AfD-Leute bezieht. Mein Vorschlag: ein Forum, auf dem Leute sich und ihre Pläne vorstellen, mit jeweiligem Kommentarstrang, wo eine Netz-Vorwahl stattfindet, laufend aktualisiert. Abstimmen dürfen nur registrierte Nutzer. Wer das eventuell leisten könne? Na, da wäre vielleicht COMPACT…

    Und schonmal Wisnewski, immerhin COMPACT-Autor, derjenige, der diese Sache zweifellos hervorragend zu begründen weiß.

    Der mir allerdings nicht verriet – ich fragte auch nicht – , ob er selber ein Ministerium beanspruchen wolle, und wenn ja, welches.

    So oder so, ich weiß, dass COMPACT nicht alles alleine stemmen kann, sicherlich täglich interessante Vorschläge die Redaktion erreichen, nach dem Motto „macht Ihr das doch!“.

    Mindestens aber die Idee als solche zu verbreiten – wenn gutgeheißen – möchte kein übermäßiger Aufwand sein.

  2. Jürgen Elsässer beansprucht das Verteidigungsministerium.

    Solange kein – aus meiner Sicht – Besserer den Hut in den Ring wirft, bin ich für Elsässer.

  3. Lohnt sich zu lesen:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article156337306/So-verzweifelt-sucht-von-der-Leyen-neue-Soldaten.html

    Kaum einer, der noch alle auf dem Christbaum hat, will mehr zum Bund. Nicht jeder Deutsche ist doof.

    Zumal: Patrioten seit vielen Jahren unerwünscht.

    Die Bundeswehr eine Hilfstruppe der US-Overlords.

    Zeit, dass Elsässer den Laden übernimmt.

    Ich meine, die Wehrpflicht gehört wieder eingeführt.

  4. Radi sagt:

    @ Jürgen Elsässer,

    Gratulation zur Erwähnung und zum Zitat im Ausland.

    Zur AfD:

    Wie naiv sind eigentlich die jetzigen AfD-Oberen, überhaupt mit den System-Medien zu Reden: Siehe unterstellung Schießbefehl und Unterstellung Nachbar Boateng!

    Und jetzt das nächste Kapiel der erfolgreichen Selbstzerfleischung der AfD: Die AfD verneigt sich vor der Diktatur der politischen Korrektheit. Der millionenfache Massenmord im Naziregime, der inzwischen zur Holocaustreligion überhöht wird.

    Im Schatten des religiös überhöhten Holocaust kann heute wieder systematisch und millionernfach gemordet werden! Denn wir wissen ja – kein Verbrechen kann jemals so schlimm sein, egal wieviele millionen Menschen heute ermordet werden , wie damals im Holocaust – ein Freibrief für jeden Massenmörder von heute.

    Hier wird nicht nur systematisch Sand in die Augen der Menschen getreut, sonder die Mordopfer des Holocaust werden verhöhnt, indem diese für neue Morde und Verbrechen, wie Kampf gegen den Terror, Abtreibung, Euthanasie, Organspende und für Völkermorde durch die Diktatur der Toleranz, mißbraucht werden.

    Wenn die AfD tatsächlich etwas ändern will, muss sie erst einmal selbst klären, ob sie der westlichen, mörderischen Bestie die Maske herunterreißt, oder ob sie sich hinter die Maske stellt.

    Die totale Diktatur kommt – so, oder so!

    Wenn aber die Bestie um sich schlägt, wäre es wichtig die Nazikeule zu neutralisieren, also den Mißbrauch der Geschichte zu beenden.

    Wenn die AfD sich diesem Himmelfahrtskommando nicht berufen fühlt, wäre es besser, sich aus dem System zurückzuziehen.

    Gotte Segen

    Radi

  5. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    BND: Politische Elite zwingt uns die Zuwanderung auf

    Mit deutlichen Worten warnen Sicherheitsexperten vor der Einwanderungspolitik von Angela Merkel. Die Behörden können die Sicherheit in Deutschland nicht mehr garantieren und erwarten eine Radikalisierung. Sie fordern den sofortigen Stopp der unkontrollierten Einwanderung.

    Es herrscht Fassungslosigkeit im Beamten-Apparat.
    BKA, BND und der Verfassungsschutz sind wütend, und sagen, dass sie unter den gegebenen, chaotischen Umständen ihre Aufgaben nicht mehr gemäß ihrem gesetzlichen Auftrag erfüllen können.

    Diese Bedenken waren bereits von internationalen Sicherheitsexperten und der Polizeigewerkschaft geäußert worden: „Wir werden eine Abkehr vieler Menschen von diesem Verfassungsstaat erleben.“

    August Hanning (ex-BND-Chef):

    1. Aufnahmestopp
    2. Schließung der Grenze.
    Keine Aufnahme Aliens, die aus sicheren Herkunftsstaaten einreisen. Sanktionen im Falle unrichtiger oder unvollständiger Angaben.

    3. Sofortiges Einfrieren der gegenwärtigen Migrationsströme auf der Balkanroute.

    4. Beschränkung des Familiennachzuges.
    Es ist zu erwarten, dass bei unveränderter Rechtslage durchschnittlich jeder Migrant mindestens vier Familienangehörige nachzieht.

    5. Residenzpflicht für Migranten, Leistungskürzungen und Ausschluss von Leistungen bei Verletzung der Residenzpflicht.

    6. Bau von Unterkünften sowohl in „brd“ und im Nahen und Mittleren Osten, UNTER TÄTIGER HILFE der ALIENS. Geld dafür : VON den ÖLSTAATEN!
    Ziel: spätere Rückführung der Migranten in ihre Heimatregion.

    7. Sofortige Beschäftigungsprogramme und verpflichtende Integrations- und Sprachkurse für Migranten.

    8. Einberufung eines „Migrationsgipfels“ mit allen relevanten gesellschaftlichen Gruppen

    10. Sofortige Verstärkung der Sicherheitsbehörden

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/10/25/bnd-politische-elite-zwingt-deutschland-die-zuwanderung-auf/

  6. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    KOMMENTAR zur LAGE:

    „Akbar, der Skateboarder“

  7. Z6i6o6n sagt:

    So so, der Kümel gehört also mit zum Propagandateam…

  8. Aristoteles. sagt:

    Minimal pauschalisiert vertritt

    – Compact die AfD-Basis und die nationale Linke
    – die Junge Freiheit die Alfa-Bonzen

  9. Michael sagt:

    Nach dem schlechten Interview zeigt der Artikel im Guardian nun auch ein schönes Bild von Frauke Petry.

  10. 006 sagt:

    Ari

    – Compact die AfD-Basis und die nationale Linke
    – die Junge Freiheit die Alfa-Bonzen

    So ist es wohl.

  11. Wahr-Sager sagt:

    @Aristoteles:

    Die JF könnte zu einer Art #BILD mit mehr Text werden. Der Populismus ist ja schon spürbar.

  12. Zi666on sagt:

    „…Die JF könnte zu einer Art #BILD mit mehr Text werden. Der Populismus ist ja schon spürbar…“

    Das hat er ja auch von seinen besten Freunden aus Israel gelernt.

  13. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Das DEMOGRAPHISCHE SCHICKSAL des DEUTSCHEN VOLKES

  14. kaeptnbrise sagt:

    @ Radi sagt:
    19. Juni 2016 um 17:21

    „Hier wird nicht nur systematisch Sand in die Augen der Menschen getreut, sonder die Mordopfer des Holocaust werden verhöhnt, indem diese für neue Morde und Verbrechen, wie Kampf gegen den Terror, Abtreibung, Euthanasie, Organspende und für Völkermorde durch die Diktatur der Toleranz, mißbraucht werden.“

    Sie berufen sich hier auf eine These, zu der die Antithese offenkundig verboten ist.

    Eine These, welchen Inhaltes auch immer, zu der keine Antithese vorliegt, ist Schrott.

  15. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    http://www.welt.de/regionales/nrw/article156317177/Kinder-sollen-Analsex-in-der-Schule-spielen.html

    In NRW können Kinder schon früh im Unterricht mit Sadomasochismus oder Darkrooms konfrontiert werden. Einige Experten empfehlen sogar die Darstellung von Analsex als Theaterstück – inklusive Dildos.

  16. Jürgen Graf sagt:

    @Radi

    Bringen Sie Ihre zeitgeschichtlichen Kenntnisse auf den neusten Stand. Im Zeitalter des Internets ist das nicht sehr schwierig. Man muss nur wollen.

  17. Junge Freiheit schwenkt nach links – Chefredakteur Dieter Stein (der die #AfD zu einer weiteren Lucke-Partei machen möchte) mokiert sich über Rechtsradikale:

    Der Schritt zur Naaazi-Keule ist nicht mehr weit, dann hat es das Blättchen endgültig in den bunten Mainstream geschafft.

  18. @Zi666on:

    „Das hat er ja auch von seinen besten Freunden aus Israel gelernt.“

    Irgendwer muss Mr. Stein auf jeden Fall den Kopf gewaschen haben.

  19. Radi sagt:

    @ kaeptnbrise,

    wozu begeben Sie sich auf das Spielfeld des Systems anstatt das System grundsätzlich zu hinterfragen, und das Spiel endlich zu verweigern? Auch jene, die ihr bürgerliches Leben der Antithese opfern, dienen dem System, indem Sie dem System als Projektionsflächen des ewig Bösen dienen, siehe NPD- und NSU-Narren.

    Gerade an der jetzigen allgemenen Armenien-Heuchelei ist doch besonders zu erkennen, dass dadurch hier und jetzt kein einziges Menschenleben, das dem System im Wege ist, gerettet wird. Und genau das ist doch das Argument, dass aufgegriffen werden sollte.

    Besser ist es, dem System den Spiegel vorzuhalten, um das verlogene moralisieren ans Tageslicht zu bringen. So z.B. der demographische Wandel: gäbe es keine Abtreibungen, so gäbe es keinen demographischen Wandel:

    „Zahl der abgetriebenen Kinder entspricht Geburtendefizit der EU“

    http://www.katholisches.info/2016/05/28/europa-die-wahren-gruende-fuer-den-demographischen-winter/

    Solange das bei den fast allen Systemkritikern auch ein Tabuthema ist, sind diese selbst Teil des Systems – und Sie auch?

    eben deshalb bete ich auch für Sie

    Radi

  20. Aristoteles. sagt:

    @006 @Wahr-Sager

    V.a. der Chefredakteur der neuen System-Postille scheint sich derzeit wie ein Aasgeier auf sein Lieblingsthema stürzen zu wollen.

    Warum schreibt er nicht über seinen Partei-Freund Lucke?

  21. hildesvin sagt:

    Sind hier noch Kommentare in der Warteschleife? Nach Radis Beitrag hatte ich auf eine fruchtbare Diskussion gehofft, etwa über die Semantik von „leugnen“ bzw.“bestreiten“. Oder darüber, wie ein PI-ling aus gegebenem Anlaß unlängst schrieb, daß „wir“ unsere Vergangenheit vorbildlich aufgearbeitet hätten, und die Türken gefälligst nachziehen sollten…
    Übrigens beanspruche ich das Gesundheitsministerium. Für sechs Monate mit diktatorischer Vollmacht, wie im alten Rom. Die Krankenkassenvorstände würde ich mit eisernem Stabe weiden.

  22. kaeptnbrise sagt:

    @ Radi sagt:
    20. Juni 2016 um 20:02

    „Auch jene, die ihr bürgerliches Leben der Antithese opfern, dienen dem System, indem Sie dem System als Projektionsflächen des ewig Bösen dienen, siehe NPD- und NSU-Narren.“

    Zu den Inhalten der Märtyrer: keinen Kommentar. Allgemein Menschliches: Als Mann mit einer bestimmten Auffassung von Ehre schulde ich Märtyrern meine Hochachtung.

    „Gerade an der jetzigen allgemeinen Armenien-Heuchelei ist doch besonders zu erkennen, dass dadurch hier und jetzt kein einziges Menschenleben, das dem System im Wege ist, gerettet wird. Und genau das ist doch das Argument, dass aufgegriffen werden sollte.“

    Recht kann immer nur gleiches Recht sein. Wie stellen sich die BUNT-Bürger das eigentlich vor, wenn die Leugner von ALLEN Völkermorden, die es je gegeben hat, von der Gedankenpolizei verfolgt werden müssen, verurteilt und in den Knast gebracht?

    „Besser ist es, dem System den Spiegel vorzuhalten, um das verlogene moralisieren ans Tageslicht zu bringen.
    So z.B. der demographische Wandel: gäbe es keine Abtreibungen, so gäbe es keinen demographischen Wandel:“

    Durch den Rückgang der Bevölkerungszahl gibt es einen drastischen Rückgang potentieller Kunden, die sich diese Plastikpellen von Hans Wolfshaut (Jack Wulfskin – Blackstone) oder diese modernen Wählsprechapparate, die jetzt schon ohne Schnur funktionieren, zulegen können. Nicht gut für die führenden Investmentunternehmen.

    „Solange das bei den fast allen Systemkritikern auch ein Tabuthema ist, sind diese selbst Teil des Systems – und Sie auch?“

    Häh? Für mich ist das kein Tabuthema.

    „eben deshalb bete ich auch für Sie“

    TunSe das, doppelt genäht hält immer besser. Ich selber habe keinen Bock darauf, wenn ich an meinem Runenstein das nächste Zwiegespräch mit Odin halte, Sie dabei zu erwähnen.

  23. Wahr-Sager sagt:

    @Aristoteles:

    „V.a. der Chefredakteur der neuen System-Postille scheint sich derzeit wie ein Aasgeier auf sein Lieblingsthema stürzen zu wollen.

    Warum schreibt er nicht über seinen Partei-Freund Lucke?“

    Das ist in der Tat offenkundig. Vielleicht will er ja von Charlotte Knobloch gebauchpinselt werden?

  24. hildesvin sagt:

    @Radi: NSU-Narren, ja die gibt es allerdings.
    (Die Sekte der Grünen Schlange ist auch nicht zu unterschätzen.)

  25. sudeki sagt:

    Vice.com schreibt auch über Compact:

    http://www.vice.com/de/read/wir-haben-das-compact-magazin-durchgelesen-damit-ihr-es-nicht-tun-muesst

    Und über eine deutsche Familie, die in Russland Asyl beantragt, aber keines bekommt. Da wird auch der Hausmeister mit ins Spiel gebracht:

    http://www.vice.com/de/read/die-griesbach-aus-der-brd-dikatur-nach-russland-geflohen-kein-asyl-bekommen-leben-zu-acht-im-vw-bus

  26. Jürgen Graf sagt:

    @hildesvin

    Vermutlich liest es ja kaum noch einer (ich würde Elsässer empfehlen, wie sezession.de nach jeweils ein paar Tagen ein Ende der Diskussion festzulegen; Martin Lichtmesz schreibt dann beispielsweise „Badeschluss. Dank an alle“), aber lassen Sie mich doch noch auf Ihre Wortmeldung reagieren.

    Den Unterschied zwischen „leugnen“ und „bestreiten“ gibt es in vielen Sprachen nicht, aber das Deutsche kennt ihn. „Bestreiten“ ist ein neutraler Ausdruck. Wenn ich schreibe „Meier bestreitet, mein Auto gestohlen zu haben“ heisst das einfach, dass Meier sagt, er habe mein Auto nicht gestohlen. Ob Meiers Aussage stimmt, beurteile ich nicht. Sage ich hingegen „Meier leugnet, mein Auto gestohlen zu haben“, unterstelle ich, dass Meier mein Auto sehr wohl gestohlen hat, dies jedoch abstreitet.

    Die Wörter „abstreiten“ und „in Abrede stellen“ sind interessant. Sie nehmen eine Zwischenstellung ein. Sie werden meist negativ verwendet, im Sinne von „leugnen“, haben aber nicht eindeutig dieselbe Bedeutung.

    Zu Ihrem zweiten Punkt. Aufgrund meiner sehr begrenzten Kenntnisse der Armenier-Tragödie bin ich zum Schluss gelangt, dass die armenische Version der Wahrheit näher kommt als die türkische. Die Zahl von 1,5 Millionen Opfern dürfte aber übertrieben sein; dies bestätigte ein mir bekannter armenischer Professor. Der US-Historiker Gunter Levy geht von ca. 700.000 Opfern aus.

    Resolutionen wie die kürzlich vom Bundestag verabschiedete haben einen rein politischen Hintergrund. Die Parlamentarier täten besser daran, sich um die heutigen Probleme zu kümmern und die Vergangenheit Fachhistorikern zu überlassen. Die Armenier können nicht von der Welt erwarten, dass sie endlos über die Massakeropfer von vor 100 Jahren trauert. Die Welt hat dringliche Probleme. Die Armenier sollen ihrer Toten in stiller Trauer selbst gedenken. Wer mittrauern will, darf das, aber eine Pflicht zum Trauern gibt es nicht.

  27. 006 sagt:

    Der Schritt zur Naaazi-Keule ist nicht mehr weit, dann hat es das Blättchen endgültig in den bunten Mainstream geschafft.

    Ich verstehe, ehrlich gesagt, nicht mehr wofür Dieter Stein eigentlich einmal angetreten ist. Mit der, ebenfalls von ihm verantworteten, Zeitung gleichen Namens aus dem ersten Vierteljahrhundert ihres Bestehens hat sie jedenfalls nichts mehr zu tun. Aber gut, es ist sein Projekt … und wenn er sie zu einem Swinger-Kontaktmagazin zwischen ‚Zuwanderern‘ und sogenannten Doissen würde machen wollen … – dann wäre das natürlich auch sein gutes Recht. Meine Empfindungen gegenüber den (An)Wandlungen des Herrn Stein beschränkt sich mittlerweile auf altersmildes gelindes Hochziehen einer Augenbraue…
    😆

  28. Jürgen Graf sagt:

    @Radi

    Noch ein verspäteter Kommentar von mir, den Sie vielleicht aber noch mitbekommen werden.

    Sowohl aus demographischen als auch aus moralischen Gründen ist die Abtreibung (ausser in Sonderfällen wie bei Schwangerschaft durch Notzucht) abzulehnen und sollte verboten werden. Natürlich reicht ein Verbot nicht; es ist dafür zu sorgen, dass keine Mutter durch die Geburt eines Kindes in Not gerät.

    Unter dem heutigen Regime ist ein Abtreibungsverbot ebenso unmöglich wie eine kinderfreundliche und familienfreundliche Politik. Das Regime muss also weg, damit all dies verwirklicht werden kann. Und dass sich das Regime so lange gehalten hat und immer noch recht fest im Sattel sitzt, liegt nicht zuletzt an der staatlich geschützten Geschichtsversion, mit der es seine antinationale Politik begründet und jede nationale Regung mit dem Hinweis auf den berühmten Ort in Oberschlesien niederknüppelt.

    Ist das denn so schwer zu kapieren? Als Christ, der Sie offenbar sind, müssten Sie übrigens Lügen um ihrer selbst weillen bekämpfen. Sie wissen ja, welchen Herrn Jesus den Vater der Lüge genannt hat.

    Ihre Angriffe auf kaeptnbrise sind also deplaziert.

  29. Radi sagt:

    @ Jürgen Graf,

    danke für die Antwort.

    Ich kann Ihr Argument voll und ganz nachvollziehen. Ich mache es mir aber deshalb nicht zu eigen, weil ich als Nachgeborener ganz klar keine perönliche Schuld habe und Kollektivschuld ist das Mekmal von Unrechtsregimen. Das durch die USA eingesetzte Regime muss ja lügen. Das ist doch nicht anders zu erwarten.

    Das System setzt Ihnen viele politische korrekte Lügen vor. Das hat mindestens zwei positive Effekte für das System:

    1. Freund-Feind-Kennung. Das braucht jede Dikatatur zur inneren und äußeren Züchtigung.
    2. Sie sind beschäftigt, reiben sich am System und verlieren damit das Wesentliche für die Zukunft unserer eigenen Kultur aus den Augen.

    Auch andere Länder, wie etwa Schweden, die eindeutig keinen Gleisanschluss nach Oberschlesien besitzen, brechen in sich zusammen.

    Seit Jahrtausenden ist jeder Sippe klar, daß es nur dann eine Zukunft für die eigene Kultur geben kann, wenn die eigene Kultur an die eigenen Kinder weitergegeben wird.
    Aber die westliche, liberale Kultur ist mit oder ohne Holocaust derart degeneriert, daß man genau das seit Jahrzehnten vergessen hat.

    Die Tage diese Staates sind gezählt. Und wenn Sie in einer Zeit ohne organisierte Staatlichkeit überleben wollen, wüssten sie genau, wieviele Kinder Sie für die eigene Zukunft bräuchten.

    Seit fünf jahren gibt es jetzt das Compact-Magazin. Aber noch nie wurde gesagt:

    -Leute heiratet und gründet Familien.
    -Bleibt treu und in Liebe beisammen.
    -Nehmt keine Verhütungsmittel mehr, denn damit wird Zukunft verhütet.
    -Treibt nicht ab, denn mit jeder Abtreibung wird Zukunft abgetrieben.
    -Spendet für Mütter in Not, damit diese nicht in die Abtreibungsfalle des Regimes geraten.
    -Gebt Eure Kinder nicht in Krippen, denn Eure Kinder bauchen in den ersten drei jahren nur Mama und Papa und die Geschwister.
    -Verzichtet auf Konsum um eurer Kinder willen.

    Das sollte auch dann gesagt werden, wenn man selbst darin gescheitert ist. Denn das Gegenteil der obigen Sätze sind Teil der Propaganda des Regimes.

    Man könnte gegenüber der Merkel-Regime sogar argumentieren, das man sich die „Kulturbereicherer“ als Vorbild nimmt.

    Übrigens ist die Abtreibung nach einer Vergewaltigung eines der wichtigsten Argumente der Abtreibungslobby. Sie brauchen sich somit nicht darüber zu wundern, wo wir jetzt sind.

    Deshalb ist unsere heutige liberale Kultur eben die Kultur des Todes, weil man glaubt ein Verbrechen ungeschehen zu machen, indem man ein absolut unschuldiges Menschenleben tötet.

    Mir ist eine Vergewaltigungskind bekannt, das inzwischen selbst mehrfache Oma ist. Aber im liberalen Staatsideal wird so etwas immer seltener, und Merkel lacht sich in Fäustchen.

    Vor 10 Jahren habe ich mich in die Sachverhalte des demographischen Wandels tief eingelesen. Das sollte eigentlich jeder Regimekritiker tun. Die Manipulatiuon zur Bevölkerungsreduktion und zur Kulturzerstötung beherrscht das System richtig gut: Es ist die liberale Gesellschaft – sie wirkt zuverlässig und langsam und ist deshalb weitgehend unerkannt.
    Mein Gegenentwurf zum Regime geht inzwischen in die Grundschule und die älteren Geschwister erkennen jetzt selbst die Hetze und Propaganda des Systems.

    Wozu sollte ich mich also an den politischen Korrektheiten reiben?

    Gottes Segen

    Radi

  30. sudetenkind sagt:

    Jetzt ist es Gewissheit: Johann Sebastian Bach war Antisemit!
    http://www.welt.de/kultur/article156553771/Warum-Johann-Sebastian-Bach-Antisemit-war.html
    Wird seine Musik da jetzt verboten? Vorstellbar ist in diesem Irrsinnszeitalter alles!

  31. Gitta sagt:

    Rein gefühlsmäßig behaupte ich, dass an Frau Petry kein anderer vorbeikommt! Sie ist für mich eine „Lichtgestalt“! Sympathisch, professionell und absolut glaubwürdig.
    Sollte Herr Gauland und „Anhänger“ diese Frau „abschneiden“, werde ich die AfD nicht mehr wählen!!
    Bitte überlegen Sie gut ob Sie gewinnen oder untergehen wollen!

  32. Radi sagt:

    @ kaeptnbrise

    politische Aktivisten, die dazu bereit sind, für ihre Ziele Gewalt anzuwenden oder sogar zu morden, selbst auch dann, wenn sie dazu durch Geheimdienste angestachelt wurden, sind Gewalttäter und keine Märtyrer.

    Und wenn der Verfassungsschutz mit den beiden Abteilungen Antifa und NPD einen Betriebsausflug in eine deutsche Kleinstadt macht, könnte man inzwischen erkennen, dass Gewalt immer dem System nützt.

    Inzwischen jammern die Umvolkungspolitiker, dass sie so viele Drohbriefe bekommen. Aber das stimmt nicht ganz. Sie freuen sich sicher über jeden solcher Briefe, denn auch schon durch diese verbale Gewalt kann der Rechtsstaat endlich nach und nach beendet werden.

    Ich bete weiterhin für Sie

    Radi

  33. kaeptnbrise sagt:

    Radi sagt:
    26. Juni 2016 um 22:36

    „politische Aktivisten, die dazu bereit sind, für ihre Ziele Gewalt anzuwenden oder sogar zu morden, selbst auch dann, wenn sie dazu durch Geheimdienste angestachelt wurden, sind Gewalttäter und keine Märtyrer.“

    Kann keinen Bezug zu meinem Beitrag entdecken.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/berlin-musiklehrer-gesteht-brandanschlaege-auf-staatsgebaeude-13696614.html

    Diesen Musiklehrer kommentiere ich öffentlich nicht, weder so, noch so. Das hat etwas mit meiner Auffassung von Männlichkeit un Ehre zu tun.

    Mit einem Märtyrer, der eine verbotene Antithese aufstellt, meinte ich Gedankenverbrecher, die wegen § 130 einsitzen.

    „Inzwischen jammern die Umvolkungspolitiker, dass sie so viele Drohbriefe bekommen.“

    Wer sich nach solchen Briefen sehnt, wird sie dann wohl auch bekommen. Als sprachliche Analogie zum Strohmannargument sollte man auch „Strohbriefe“ ins Kalkül ziehen.

    „Ich bete weiterhin für Sie

    Radi“

    Jetzt haben Sie meine Höflichkeit aber bald überstrapaziert.

  34. Radi sagt:

    @kaeptnbrise

    „Mit einem Märtyrer, der eine verbotene Antithese aufstellt, meinte ich Gedankenverbrecher, die wegen § 130 einsitzen.“

    Volle Zustimmung.

    Nun die gegenseitigen Missverständnisse sind wohl darin begründet, daß Sie sich über diesen Zustand ja berechtigt empören.

    Ich empöre mich darüber nicht, sondern nehme ein Geschichtsbuch und vergleiche, um den Charakter eines solchen Staates zu erkennen.

    Es gibt genügend Merkmale die eine mörderische Diktatur erkennen lassen. Eine Diktatur wird nie sich ein schild anheften auf dem Diktatur drauf steht.

    Mich erstaunt, gerade bei unserer Geschichte, daß „der Westen“ politisch einen vergleichbaren Weg geht, wie einst das Nazuregime und nur wenige wollen das erkennen.

    Und da können Sie sicher sein, der Weg wird knallkart beschritten, weil die Politiker ja die Guten sind, die aus der Geschichte gelernt haben. Es wird somit eine Diktatur erreichtet, um eine Diktatur zu verhindern.

    Gottes Segen

    Radi

  35. kaeptnbrise sagt:

    @ Radi sagt:
    29. Juni 2016 um 10:39

    „Nun die gegenseitigen Missverständnisse sind wohl darin begründet, daß Sie sich über diesen Zustand ja berechtigt empören.“

    Nein. Ich gehe deskriptiv vor, analysiere und beschreibe das ganz kalt.

    „Ich empöre mich darüber nicht, sondern nehme ein Geschichtsbuch und vergleiche, um den Charakter eines solchen Staates zu erkennen.“

    Bezüge auf 1933-1945 sind hier vom Hausmeister nicht erwünscht. Unabhängig davon gibt es von mir keine Kommentare diesbezüglich, da Geschichtswissenschaft in Bezug auf diese Zeit unter dem BUNTEN Regime verboten ist (1933-1945).

    „Mich erstaunt, gerade bei unserer Geschichte, daß „der Westen“ politisch einen vergleichbaren Weg geht, wie einst das Nazuregime und nur wenige wollen das erkennen.“

    Ich bin ein Deutscher, mich gibt es unter dem BUNTEN Regime nur körperlich, die von den Alliierten aufdiktierte Zivilreligion ist die Geschichte für Euch BUNTES-Bürger. Viel Spass damit!

    „Gottes Segen

    Radi“

    Jetzt reicht es. Schluß mit Schäntelmann. Sie gehen mir mit Ihren wiederholten Übergriffigkeiten auf den Keks, Hochwürden.

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