„Die faschistische Ideologie des Islam“

Abo-2016-05Sensationelles Interview mit dem libanesischen Flüchtling und preisgekrönten Regisseur Imad Karim in der Mai-Ausgabe von COMPACT-Magazin

Dieses Interview muss man gelesen haben, wenn man mitreden will. Es ist zu finden in der aktuellen Ausgabe von COMPACT-Magazin – hier abonnieren. Ebenfalls in COMPACT 5/2016 findet sich ein Debattenbeitrag, ob man wirklich den gesamten Islam als faschistisch bezeichnen sollte.

„Wir verharmlosen die faschistische Ideologie des Islam“

_ Interview mit Imad Karim

Als 19-jähriger Student floh er 1977 vor dem Bürgerkrieg im Libanon in die Bundesrepublik. Bei uns lernte er den Fernsehjournalismus von der Pieke auf und wurde mit Preisen überhäuft. Imad Karim kommt aus einer nominell muslimischen Familie, versteht sich aber als Agnostiker – und kennt die Parallelgesellschaften, die unser Land zerstören.

Mehr zur Person: Imad Karim, Jahrgang 1958, lebt seit 1977 in Deutschland, wo er Medien- und Sozialwissenschaften studierte. 1992 begann er als freier Filmemacher für die ARD, das ZDF und den WDR zu arbeiten. Seine Filme führten ihn immer wieder zurück in islamische Länder. Er gewann zahlreiche internationale Preise, darunter auch den Civis-Integrationspreis der ARD. 

?Viele Ihrer Filme sind regelrechte Plädoyers für das Recht auf Asyl. Wie sehen sie die aktuelle Migrationswelle?

Diese Immigration ist ein Krieg, der mit Kinderaugen geführt wird. Das wird nicht gut ausgehen, so wie noch nie ein Krieg gut ausgegangen ist. Diese Zuwanderung von Millionen Menschen hilft ja niemandem. Wir belohnen nur diejenigen, die sich die Schlepper leisten können. Ich war vor ein paar Monaten in Syriens Nachbarländern: dem Libanon, Jordanien und der Türkei. Die syrischen Flüchtlinge, die dort seit drei, vier Jahren leben, verkaufen alles und machen sich auf den Weg nach Deutschland.

?Warum?
Ihr Argument ist eine sichere Zukunft und vor allem wirtschaftliche Sicherheit. Starke Gründe sind, dass jeder hier seine Kinder kostenlos zur Schule schicken und sich medizinisch behandeln lassen kann und noch dazu eine Grundsicherung erhält. In meinen Recherchen ist genauestens dokumentiert, dass richtige und vermeintliche Syrer jeden Monat mehrere Millionen Euro Sozialhilfe von Deutschland aus in ihre Heimatländer überweisen. (…)

*** Dieses Interview muss man gelesen haben, wenn man mitreden will. Es ist ungekürzt zu finden in der aktuellen Ausgabe von COMPACT-Magazin – hier abonnieren. ***
?Kennen Sie solche Verfolgten?
Natürlich. In Köln interviewte ich vor drei Wochen eine junge Frau aus Saudi-Arabien. Sie flüchtete nach Deutschland, weil ihre Eltern und die dortigen Sicherheitsorgane herausfanden, dass sie Atheistin ist. Die Frau ist noch nicht ein Jahr in Deutschland, aber spricht schon die Sprache, kennt die deutsche Geschichte und Gegenwart. Doch ihr Asylantrag wurde bis jetzt nicht entschieden. Stattdessen ist sie gezwungen, eine Halle mit hunderten von Muslimen zu teilen, die diese jeden Morgen in eine Moschee verwandeln und darauf achten, dass auch jeder zum Gebet kommt. In den Heimen trifft die Frau quasi ihre Verfolger erneut.

Nicht nur die Salafisten sind gefährlich

?Die meisten ankommenden Menschen sind Muslime. Wie hoch ist denn der Anteil der Fanatiker?
98 von 100 dieser Menschen glauben, ein Moslem, der den Islam verlässt, verdiene den Tod. Heute, im 21. Jahrhundert, soll ich getötet werden, weil ich vom Islam, in den ich zufällig hineingeboren wurde, nicht mehr überzeugt bin? Gibt es etwas, das absurder, menschenfeindlicher und faschistischer ist als das? Für diese Menschen gelten Juden und Christen als unrein, die man allerdings ertragen muss, solange die Muslime noch schwach und in der Minderheit sind. Das habe ich übrigens als Kind auch gelernt.

Dann besteht keine Aussicht auf Integration?
Wer integriert wird, ist bereits als Integrierter in Deutschland angekommen. Das sind Agnostiker, Atheisten, Christen und andere Freidenker. Islam und Integration werden sich nie treffen. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Ich kenne einen dem Anschein nach integrierten arabischen Vater, der seit 28 Jahren in Deutschland lebt. Am Rande einer Unterhaltung erzählte er mir, er glaubt, die Muslime werden Deutschland durch ihre Geburtenrate und Missionierungen islamisieren und die Christen irgendwann zum Konvertieren zwingen. Hindus, Buddhisten und andere Götzenanbeter würden dann im Auftrag Allahs getötet werden.

Ist der Mann Salafist?
Nein. Er sagte sogar, dass er Salafisten verachtet und hasst, weil sie Deutschland mit Gewalt islamisieren wollen. Ich war sehr erschrocken und erklärte ihm, was er sage, sei menschenfeindlicher Blödsinn. Er erwiderte, ich würde das nicht verstehen, weil ich als Noch-Agnostiker den Auftrag Allahs nicht sehen würde. Dem islamischen Verein dieses Mannes hat die Stadt Geld gegeben und ihn beauftragt, 170 Muslime zur Integration zu verhelfen. Wir erleben quasi die Re-Islamisierung dieser Leute hier in Deutschland mit unseren Steuergeldern.

Seit 1400 Jahren keine Weiterentwicklung

?Die Re-Islamisierung…?
Ich kenne eine deutsche Stadt mit etwa 50.000 Einwohnern, von denen zwölf Prozent Moslems sind. Dort gibt es heute 18 Hinterhofmoscheen. Jeden Tag gehen fromme Muslime zu nicht-frommen Muslimen und fragen, warum sie ihre Frauen noch nicht verschleiert haben. Es entsteht also Druck in den Gemeinschaften. Deshalb wundert mich nicht, was in Brüssel passiert oder wie es in Marxloh und Neukölln aussieht. Diese Menschen leben nach dem Koran, und der lehnt Demokratie und Pluralismus ab. Das ist Tatsache. Wer die destruktive Kraft im Islam unterschätzt, begeht ein Verbrechen an den kommenden Generationen.

?Augenblick: Der Islam ist doch angeblich friedlich.
Seit 1.400 Jahren (….)

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?Was Sie beschreiben, hört sich eher nach Islamismus an.
Die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus ist eine Erfindung des Westens.(…)

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?Jetzt klingen Sie aber ganz schön hart.
Ich komme aus einer sehr liberalen Familie. Wir waren Agnostiker, weltoffen und nur formal gesehen islamisch. Bei meinen Onkeln und Tanten war das anders. Wenn wir dort zu Familientreffen zusammenkamen, mussten wir vor dem Essen beten: „Gott verfluche die Christen und die Juden.“ Man darf nicht sagen: „Gott schütze die Menschheit“, sondern „Gott schütze die Muslime“, sonst wäre das eine Sünde. Heute höre ich das überall und sogar von großen Minaretten deutscher Städte. Wir haben im Koran eine Anfangssure. Darin beten

(…)

Das Schweigen der Mehrheit

?Na gut, aber die meisten Muslime leben doch friedlich.
Ja, aber (…)

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? … und sehr viele Christen!

Am Tag darauf habe ich bewusst alle arabischen Medien überflogen. Überall war das Wort Terroranschlag in Anführungszeichen gesetzt, wodurch in Frage gestellt wurde, dass es ein terroristisches Verbrechen war. So kommt diese Nachricht bei den Muslimen in Deutschland an, die ja Satellitenfernsehen haben. Radikale und moderate Muslime verbindet zudem die Opferrolle. Alle sehen sich als Opfer.

? Können Sie nicht nachvollziehen, dass Muslime wütend auf den Westen sind?
Doch, absolut. Die Eliten im Westen, die uns in Bezug auf die „Willkommenskultur“ ihre Definition von Humanität aufzwingen wollen, sind dieselben, die Kriege in der Region entfachen und Waffenlieferungen in Milliardenhöhe genehmigen. Ich verstehe die Wut der Menschen, aber nicht

(…)
? Was bedeutet das konkret für Deutschland?
Natürlich gibt es hier Muslime, (…)

? Was können wir tun?
Wir müssen (…)

*** Dieses Interview muss man gelesen haben, wenn man mitreden will. Es ist ungekürzt zu finden in der aktuellen Ausgabe von COMPACT-Magazin – hier abonnieren. ***
Herr Karim, vielen Dank für das Gespräch.

38 Kommentare zu „„Die faschistische Ideologie des Islam“

  1. Hatte durch mein Funkhobby auch Kontakt mit Libanesen
    welche in Deutschland Verwandte hatten,ich vermittelte über
    Fonepatch = Verbindung zwischen Kurzwellenfunk und Telefon
    eine Verbindung!

    Dieser Journalist aus dem Libanon ist hier im christlichen
    Abendland woekommen!
    MfG
    Manfred

  2. So ein Interview wird man so schnell nicht bei der ARD oder ZDF finden, und wenn, wird es sofort von vermeintlichen „Experten“ zerrissen, weil populistisch und AFD nah!

    Ich teile bestimmt nicht alle AFD Ansichten (von wegen Kernenergie weiterhin nutzen oder Wehrpflicht einführen), aber die meisten Standpunkte der AFD finde ich richtig und gut. Besonders dem ISLAM kritisch gegenüberzustehen.

    Für mich sind die meisten ISLAM Anhänger fanatisch, arrogant und MENSCHENVERACHTEND – sowie gefährlich und dem Terror nahe stehend.

    Den Gutmenschen und vielen Politikern, besonders der CDU und SPD, wünsche ich unangenehme Erfahrungen mit Migranten, damit deren Meinung und Verblendung sich endlich ändert!

  3. Die Aussagen dieses Libanesen sind realistisch, daran besteht kein Zweifel. Mich stört einzig die Verwendung des Wortes „faschistisch“, das Imad Karim in Uebereinklang mit der herrschenden Unsitte als Synonym für „totalitär“ gebraucht. Dies ist ebenso sinnlos, wie die Antifa als „rote Faschisten“ zu betiteln.

    Faschismus ist das politische System, das von 1922 in 1943 in Italien herrschte. Schon für den deutschen NS passt der Ausdruck nur sehr bedingt, weil die Unterschiede zwischen der italienischen und der deutschen Variante des totalitären Nationalismus erheblich waren. Am ehesten lassen sich noch Corneliu Codreanus Legionäre in Rumänien oder die ursprüngliche, sozialrevolutionäre Falange Jose Antonios in Spanien als „faschistisch“ charakterisieren. Schon für Franco und Salazar passt der Begriff nicht mehr.

    Zum Islam: Hier gilt es natürlich zu differenzieren. Die Alewiten Syriens sind religiös sehr tolerant. Im Iran geniessen Christen. Zoroastrier und – ungeachtet der Feindschaft zwischen Teheran und Tel Aviv – auch die Juden Religionsfreiheit. Alle drei Gruppen sind im Parlament vertreten. Keine Glaubensfreiheit gibt es hingegen für die Bahai, die als „Ketzer“, als Abtrünnige vom Islam, gelten. Doch unter den nach Europa strömenden „Flüchtlingen“ bilden die Sunniten die überwältigende Mehrheit, und viele von ihnen sympathisieren mit den fanatischen Extremisten.

    Ich habe nichts dagegen, dass eine gewisse Zahl von Nichtmuslimen aus dem Nahen Osten in Europa lebt, aber bitte nicht zu viele. Wozu braucht ein syrischer Christ eigentlich noch nach Deutschland zu kommen, wenn sich doch die Befreiung des ganzen syrischen Territoriums von den islamistischen Terrorbanden abzeichnet und der betreffende Christ unter Assad vollkommene Glaubensfreiheit geniessen wird?

    Die Islamkritiker a la PI übersehen – ob unbewusst oder bewusst, sei dahingestellt -, dass die massenhafte Einwanderung von Menschen aus dem Nahen Osten und Afrika nicht nur darum katastrophale Folgen hat, weil die meisten davon Muslime sind. Auch der genetische Faktor spielt eine extrem wichtige Rolle. Der durchschnittliche IQ der Bevölkerung beträgt in Mitteleuropa 100, im Nahen Osten und Nordafrika 85 und in Schwarzafrika 70. (Siehe hierzu die Studien von Richard Lynn und Tatu Vanhanen, im Internet auffindbar.) Die am wenigsten wünschenswerte Einwanderergruppe sind folglich muslimische Schwarzafrikaner. (Dass es auch unter ihnen integrierbare Menschen geben wird, bestreitet niemand, aber statistisch ist davon auszugehen, dass sie ihrem Gastland aufgrund ihrer intoleranten und fanatischen Religion und ihres sehr niedrigen durchschnittlichen IQ doppelt zur Last fallen werden.)

  4. Hi JE(w), jetzt gibst du aber Vollgas! Wow! Halte dich etwas zurück mit deinem Hass, sonst verrätst du dich.

    Shalom

  5. Und den Druck, bzw. die Spannung und den Stress, den du hast, möchte ich nicht haben. Um keinen Preis der Welt. Gott sei Dank, stecke ich nicht in deiner Haut.

    Man man man, so viel Mühe und so viel Stress, für nichts und wieder nichts, nur weil du glaubst, du wärst mit im Club.

    Pass auf, dass du nicht so viel säufst deswegen. 🙂

  6. @Susi

    Was sind das bloss für alberne Kommentare. Ich sehe bei Elsässer keinen Hass, nur Sorge um sein Land und die europäische Menschheit. Und wer glaubt, seine Bemühungen, und die seiner Kampfgefährten, seien „für nichts und wieder nichts“, muss sich fragen lassen, was er selbst leistet.

    Was leistest Du, Susi, ausser zu meckern und zu nörgeln?

  7. eben. das @Susi gehört evtl. genau zu den leuten, vor denen uns Lenin immer gewarnt hat. so!

  8. Mephisto führt Faust in eine Hexenküche, um dort einen Verjüngungstrank für Faust brauen zu lassen. Unter allerlei Spektakel deklamiert die Hexe aus einem dicken Buch folgenden Zauberspruch:

    „Du mußt verstehn!
    Aus Eins mach’ Zehn,
    Und Zwei laß gehn,
    Und Drei mach’ gleich,
    So bist Du reich.
    Verlier’ die Vier!
    Aus Fünf und Sechs,
    So sagt die Hex’,
    Mach’ Sieben und Acht,
    So ist’s vollbracht:
    Und Neun ist Eins,
    Und Zehn ist keins.
    Das ist das Hexen-Einmal-Eins!“

    (Vers 2540 bis 2552)

    Faust sagt zu den für ihn seltsam klingenden Worten: „Mich dünkt, die Alte spricht im Fieber.“ (Vers 2553)

    Seit 1400 Jahre hat es im Islam keine Weiterentwicklung gegeben, keine emanzipatorischen Veränderungen für die Frauen und Männer.
    Nun sagt Goethes Hexen 1×1 genau das…. er sagt : Verlier die Vier ! mit Ausrufezeichen.
    Die Vier ist die Zahl der Materie…. halte nicht daran fest, denn alles muß in ständiger Veränderung sein……
    Gerade wir Deutschen spüren doch die Last der letzten 100 Jahre, ein Festschreiben der ewigen Kriegsschuld.
    Und das sind nur 100 Jahre, wie mögen sich 1400 Jahre anfühlen?
    Das will ich nicht wissen.

  9. danke, lieber Jürgen, daß du die heidi nicht ganz vergassest. *sagtmanso?* in der beschäftigung mit der maßgeblichen (schnitt)stelle im www; dem E-forum und dem dahinterstehenden monatsmagazin, entwickelt sich die heidi immer kritischer. bsp.: kurzhaarige frauen (w. eggert..äh#) > Edie Sedgwick und Bob Dylan.

    also früher liess ich auf den gar nix kommen und kackte sogar Martin Walser an deshalb, sozusagen. aber ich war dann so viel älter. bin jetzt jünger als damals. ♥

  10. @Jürgen Graf sagt:

    „Faschismus ist das politische System, das von 1922 in 1943 in Italien herrschte. Schon für den deutschen NS passt der Ausdruck nur sehr bedingt, weil die Unterschiede zwischen der italienischen und der deutschen Variante des totalitären Nationalismus erheblich waren. Am ehesten lassen sich noch Corneliu Codreanus Legionäre in Rumänien oder die ursprüngliche, sozialrevolutionäre Falange Jose Antonios in Spanien als „faschistisch“ charakterisieren. Schon für Franco und Salazar passt der Begriff nicht mehr.“

    Herr Jürgen Graf

    Der Begriff Faschismus passt, Sie müssen nur die richtige Definition anwenden.

    Für Religion verwende ich Grundsätzlich nur prämodern rechtsextremistisch gleich welcher Feldpost Nummer.
    Im Gegensatz zu den durch die Französische Revolution und die Aufklärung gezähmten Christentum (nicht mit Sonntagschristen verwechseln). Für die vormoderne Herrschafts- Ideologie Islam verwende ich der Präzision der Deutschen Sprache folgend den Begriff Proto- Faschismus.

    Faschismus
    Mussolini selbst definierte Faschismus als „Verschmelzung von Großkapital und Staat“ der folglich auch „Corporatismus“ genannt werden könne.

    (Die klassisch gewordene Definition lieferte Georgi Dimitrow vor dem VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale (Komintern) am 2. August 1935, als er vor dem Plenum der Komintern feststellte, Faschismus an der Macht sei „die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“. Damit war gemeint, dass „bürgerliche Demokratie“ und Faschismus zwei verschiedene Ausprägungen des Kapitalismus seien, diese Herrschaftsformen also auf der gleichen ökonomischen Basis beruhen würden: In dem Moment, in dem der Kapitalismus bedroht sei – etwa durch eine drohende revolutionäre Bewegung, wie in den frühen 1920er Jahren in Italien oder während der Weltwirtschaftskrise in Deutschland – wandele sich die bürgerliche Demokratie (teilweise auch nur als „pseudodemokratische Maske“ verstanden) zur faschistischen Diktatur, die auch mit brutalsten Mitteln die Kapitalverwertung aufrechterhalten würde. Besonders ziele dazu die faschistische Diktatur auf die Zerschlagung der Arbeiterbewegung mit all ihren Organisationen. In marxistischer Interpretation wird der deutsche Nationalsozialismus als eine spezifische Form des Faschismus verstanden.)http://de.wikipedia.org/wiki/Faschismustheorie#Die_Dimitrow-These

    Faschismus hat viele Gesichter und erfindet sich grundsätzlich immer neu.

    Es ist im Interesse der NATO Medien

    Die Massen möchten doch bitte glauben das braune Stiefel, schwarze und braune Hemden die alleinigen Markenzeichen des Faschismus seien.

    Der Schoß ist fruchtbar noch (BB)

    „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus».“ (-Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller – zugeschrieben.)

    Diesen neuen Faschismus terminiere ich als postmodernen Rechtsextremismus.

    Westliche Demokratie = verschleierte Finanzdiktatur/ offene Finanzdiktatur = Faschismus.

    Diabolis
    Evidenz bezogener, evolutionärer, altruistischer, naturalistischer Humanist.
    Skeptiker, Eurasier.

  11. @ susi

    Sind Sie ein AGENT gegen uns???
    MfG
    Manfred

    PS: Bin AGENT des DEUTSCHTUM!!!

  12. @Diabolis

    Wie jeder andere haben auch Sie das volle Recht, Ihre Meinung zu bekunden, aber Ihre antiquierten marxistischen Schlagwörter lösen bei mir nur gelangweiltes Gähnen aus.

    (Blogregel)

    So so, die „Faschisten“ sollen also für die Nato und ihre Medien von Nutzen sein. Ja, wenn sie koscher sind und sich als Speerspitze gegen Russland gebrauchen lassen wie der „Rechte Sektor“ und andere Schlägerbanden in der Ukraine, die u. a. vom jüdischen Oligarchen Igor Kolomoiski unterstützt werden. Doch wie, Diabolis, erklären Sie sich dann bloss, dass die von den Nato-Medien als „Faschisten“ geschmähten Parteien wie Jobbik in Ungarn, die Goldene Morgenröte in Griechenland oder auch die deutsche NPD alle einen Nato-Austritt ihrer Länder fordern und für Freundschaft mit Russland sind? Die Antwort auf diese Frage müssen Sie schon selber erteilen; bei Silone und Brecht werden Sie sie nicht finden.

  13. “Bei uns lernte er den Fernsehjournalismus von der Pieke auf und wurde mit Preisen überhäuft. Imad Karim kommt aus einer nominell muslimischen Familie, versteht sich aber als Agnostiker.
    … Imad Karim lebt seit 1977 in Deutschland, wo er Medien- und Sozialwissenschaften studierte. 1992 begann er als freier Filmemacher für die ARD, das ZDF und den WDR zu arbeiten. …. Er gewann zahlreiche internationale Preise, darunter auch den Civis-Integrationspreis der ARD.”

    Ich denke, dass diese Biographie bereits fast alles sagt! Mich wundert ganz erheblich, dass das Compact-Magazin allplötzlich solche fahnenflüchtigen “Agnostiker” und “gut angepassten” Lügenmedien-Preisgewinnler als seine neuen Helden feiert! Was ist das denn? Versteckt sich hier der religiöse Skeptizismus eines protestantisch und atheistisch geprägten Redaktionsteams? Oder ist das AfD-Unterstützung?

    Zitat Karim: “Islam und Integration werden sich nie treffen.”
    Kann man so sehen, wenn man ein westlich-indoktrinierter Atheist wie er ist. So etwas könnte jeder von uns auch in Teheran, Bagdad usw. erzählen, wenn er nur eine hinreichende Antipathie dem sog. “christlich-jüdischen Abendland” gegenüber hätte. Mann Leute, was für eine Beschränktheit!

    Zitat Karim: “Diese Menschen leben nach dem Koran, und der lehnt Demokratie und Pluralismus ab. Das ist Tatsache. Wer die destruktive Kraft im Islam unterschätzt, begeht ein Verbrechen an den kommenden Generationen.”
    Was versteht dieser “Preisträger” denn von “Demokratie”? Anhand beliebiger Einzelfälle (ganz typisch für das Genre “Künstler”) wird hier “der” Islam diskreditiert. Der Mann wird auch dadurch nicht glaubwürdiger, dass er einen arabischen Namen trägt.

    Zitat Karim: “Die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus ist eine Erfindung des Westens.”
    Das wird wahrscheinlich so sein, aber was dieser “agnostische” Propagandist einem damit unterjubeln will, bedarf keiner Erläuterung.

    Mag sein, dass meine Sicht etwas einseitig ist. Aber den Islam als “faschistische Ideologie” zu dämonisieren, geht eindeutig zu weit! Und zwar viel zu weit! Nicht nur deshalb, weil man damit die rassistische Ideologie der reaktionärsten Kreise innerhalb des Judentums bedient, sondern auch, weil alle kompetenten Islamwissenschaftler ein gänzlich anderes Bild zeichnen als dieser preisgekrönte “Künstler”. Wenn Compact auf diesen dämonisierenden Zug aufspringt, dann kann man das nur als äußerst verantwortungslos bezeichnen! Was soll das werden?

  14. J. Graf

    Schon für den deutschen NS passt der Ausdruck nur sehr bedingt, weil die Unterschiede zwischen der italienischen und der deutschen Variante des totalitären Nationalismus erheblich waren.

    Der ‚Faschismus‘ – für den beispielgebend das von Ihnen schon angeführte System in Italien von 1922 – 1943 steht – ist definitiv nicht identisch mit dem Nationalsozialismus. Der Nationalsozialismus war schlicht und einfach: Ein eigenes System. Ich las darüber vor Jahrzehnten einen Artikel in der – DAMALIGEN – FAZ (ungefähr Ende der achtziger Jahre von irgendeinem Universitätsprofessor (da die damalige Zeit noch nicht so weit ‚fortgeschritten‘ war wie die heutige – und auch dem ganzen Tenor des Artikels nach – war es TATSÄCHLICH ein … Universitätsprofessor), der die Unterschiede und die Eigenheit des Nationalsozialismus auf einer ganzen Seite in der FAZ ausführte (ausführen durfte).

    Bedauerlicherweise kann ich den damaligen Artikel HEUTE nicht mehr präsentieren … und auch nicht seine Argumente … ich weiß leider nur noch den Tenor des Artikels: Daß eben Nationalsozialismus so gut wie NICHTS mit dem (italienischen) Faschismus zu tun hat – sondern ein absolut originäres Eigengewächs ist.

    Im Prinzip muß man sich dazu eigentlich nur des Unterschieds der beiden Führungsfiguren – Hitler und Mussolini – bewußt sein/werden, um das nachvollziehen zu können: Mussolini … mein Gott! Als ich den Mann gesehen habe … in seinen POSEN … ich konnte es eigentlich gar nicht glauben, daß so eine Gestalt zur Führungsfigur eines Staates werden kann/konnte. Der Mann … war ein Witz! Aber ein schlechter!! Dieses … groteske Hampelmann-Gestikuliere bei seinen öffentlichen Auftritten. Wie in einem BC-Film!!!

    Der ganze ‚Faschismus‘ Italiens war doch wie eine … Klamotte – verglichen mit dem Nationalsozialismus. Irgendwie … so … stummfilmartig (anders kann ich meinen Eindruck dabei nicht ausdrücken). Das war alles so wie … der Unterschied zwischen erleben (= echt) und … schauspielern (schlecht!).

  15. J. Graf

    Keine Glaubensfreiheit gibt es hingegen für die Bahai, die als „Ketzer“, als Abtrünnige vom Islam, gelten.

    Ach … das ist ja mal interessant! Und wo genau … bleibt da jetzt eigentlich dieFürsprache unserer bzw. der iranischen ‚jüdischen Freunde & Mitbürger‘ für die verfolgte Minderheit der BAHAI??? Nein, sagen Sie nichts – lassen Sie mich einfach raten: Sie bleibt … auf der Strecke! Sowas aber auch. Völlig unerklärlich. Oder vielleicht doch nicht…?

    😥 😥

  16. Diabolis

    Die klassisch gewordene Definition lieferte Georgi Dimitrow vor dem VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale (Komintern) am 2. August 1935, als er vor dem Plenum der Komintern feststellte, Faschismus an der Macht sei „die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“.

    ad 1) Das ist ja Esoterik pur – reinstes
    Resonanzgesetz: Der Mann … spricht von sich selbst –
    und dem System für das er steht… 😥

    ad 2) Sie machen ihrem Namen (alle) Ehre … 😆 😆

  17. WERDEN DIE RELIGIONEN VON DEN NWO-MARIONETTEN GEGENEINANDER AUSGESPIELT?

    Der „Neuen Weltordnung“ (NWO) sind Christentum und Islam hinderlich (Manfred Kleine-Hartlage: Neue Weltordnung – Zukunftsplan oder Verschwörungstheorie? Verlag Antaios, Schnellroda, 2012).

    Es mag deshalb zur Taktik der NWO-Manipulatoren im Hintergrund gehören, Christentum und Islam gegeneinander auszuspielen (vgl. das Compact-Interview mit Gerhard Wisnewski in München vom 24.4.2016, vor allem die letzten 15 min):

    U.a. durch völkerrechtswidrige Kriege werden große Menschenmassen (Moslems) „mobilisiert“ und nach Europa, besonders nach Deutschland geschleust. Gleichzeitig wird medial immer wieder vor dem Extremismus des Islam, vor Terroranschlägen, vor der Unterdrückung der Frauen, vor dem „veralteten Familienbild“ etc. gewarnt. Auf diese Weise schlägt man sozusagen „zwei Fliegen mit einer Klappe“:

    Die „Umvolkung“ / Multi-Kulti wird durchgesetzt.

    Gleichzeitig wird eine zunehmend instabile Lage erzeugt, die es den Machthabern bei entsprechenden Auseinandersetzungen erlauben würde, Überwachung, staatliche Gewalt einschließlich Bundeswehr zu verstärken bzw. einzusetzen (NB: derzeit finden bereits entsprechende „Trockenübungen“ statt), sicherlich auch gegen die Systemkritiker bei Demonstrationen verwendbar.

    Das sollte jedenfalls bei aller berechtigten Kritik am Islam berücksichtigt werden (auch andere Religionen verhalten sich übrigens in der Gegenwart durchaus aggressiv).

    Wie konsequent und rücksichtslos und unter Fallenlassen der letzten Demokratie-Feigenblätter die NWO-Marionetten ihre Ziele verfolgen, kann man jedenfalls an der Durchsetzung der weiteren Einschleusung von Migranten (im Rahmen des milliardenteuren Abkommens mit der Türkei werden sogar noch die Flug-Reisekosten vom Steuerzahler übernommen, ohne daß deren Zahl vermindert wird !!!), der angesteuerten Bargeldabschaffung, des Fracking oder von TTIP nachvollziehen.

  18. Also bitte Jürgen…das weißt Du doch selber, eine faschistische Ideologie hat mit Sicherheit nicht mit albernen Religionen zu tun….

  19. @ Dr.Angelika.Dominique Seibel

    Sehr geehrte Dame!

    Sie haben ja so was von Recht bei Ihren Erfahrungen mit den
    „INVASOREN“ des ISLAM was ich schon seit vielen Jahren
    äußere.

    Meine Erfahrung mit hier auf deutschen Boden geborene Türken – welche 80 % kriminell sind und bisher immer unter
    dem Tisch verborgen wurde,ob schon in der VOLKSSCHULE
    beginnend wo sie den Stammdeutschen die wertvollen Sachen
    mit Gewalt abgenommen haben und tuen!

    Mir sagte einmal ein primitiver TÜRKE,das man uns Deutsche
    mal aus unserem Land werfen würde und das ist schon viele
    Jahre her wo diese Type mir das am Funkgerät sagte!
    Das DRECKSWORT: HURENSÖHNE mit welchen die Türken
    die Polizisten bezeichneten, Eine Gefängnisstrafe ist für das
    xxx keinerlei Strafe – da haben die die
    Hosen an und telefonieren mit ihren kriminellen Kumpanen!
    Auch wenn sie mal ungesiebte Luft schnuppern haben diese
    SCHULABBRECHER keine Idea etwas für ihre Gastgeber zu
    arbeiten um die Unterstützung abzuarbeiten,vielmehr wird
    geraubt und gestolen und RAUSCHMITTEL vertrieben,wo man
    gutes Geld ohne große Mühe einnehmen kann.

    Das ist meine langjährige Erfahrung über MOSLEME in der
    Bundesrepublick Deutschland.

    Was MUTTI MERKELS LIEBE KINDER WELCHE BEI DEN
    KRIMINELLEN TATEN ÜERFÜHRT WERDEN ALLES TUT IST
    NICHT MEHR ZU VERSTEHEN!!!

    Es wäre noch sehr viel zu sagen – aber für heute langt es!
    Mit freundlichen Grüßen

    Manfred

    Ein deutscher PATRIOT!

    ((Manne, bitte versuche die Schimpfkanonade zu mäßigen. Hausmeister))

  20. DEMONSTRATION
    TRAUERKUNDGEBUNG zu Ehren der RHEINWIESENOPFER

    Samstag, 7. Mai 2016 ab 18:00 Uhr an der B48 am Rheinwiesenlager-Mahnmal in 55559 Bretzenheim.

    US-Gen. Patton dachte hochherzig von den Deutschen. Wie es sich gehört, ließ er die Kriegsgefangenen nach der Kapitulation formlos frei.

    Anders Eisenhower.
    Er ließ im Überschwemmungsgebiet des Rheins Pferche mit Stacheldraht umzäunen, „Cages“, Käfige. Dort hinein wurden Hunderttausende Gefangene getrieben, auch Verwundete, Amputierte, auch Zivilisten darunter, Frauen, Kinder, Greise. Auf besonderen Befehl von Eisenhower gab es keine Baracken, Unterstände, Zelte, Latrinen, Wasserstellen, Waschräume, Krankenbaracken oder irgendwelche Infrastruktur.
    Tagelang gab es überhaupt keine Verpflegung, die Rationen lagen unter 800 Kalorien, niemals Trinkwasser, Wasser aus dem Rhein war äußerst knapp. Viele wurden vor Durst wahnsinnig.
    Der Zivilbevölkerung war strikt verboten, den Gefangenen zu helfen. Wer dennoch versucht, den hungernden Gefangenen über den Lagerzaun etwas zukommen zu lassen, wird vertrieben oder erschossen; die Lebensmittel werden mit Benzin übergossen und angezündet.

    Das Rote Kreuz hat keinen Zutritt zu den Lagern.
    Die Kriegsgefangenen werden zu rechtlosen „DEF“ (Entwaffnete Feindkräfte) deklariert. Nahrungsmittel und Hilfsgüter, welche das Schweizer Rote Kreuz in Eisenbahnwaggons an den Rhein transportieren läßt, werden auf Befehl Eisenhowers zurückgeschickt.

    Schwerkranke und Sterbende werden nicht versorgt, während nahe gelegene Krankenhäuser und Lazarette ungenutzt bleiben.
    5 – 6 Millionen Gefangene wurden in die total überfüllten Cages gepfercht, 1-2 Millionen davon wurden so zu Tode gebracht (James Bacque, Der geplante Tod, 8. Auflage, Berlin, 1999)

    http://www.the7thfire.com/Politics%20and%20History/us_war_crimes/Eisenhowers_death_camps.htm

    http://w.rheinwiesenlager.de/zustaende.htm

  21. RHEINWIESENLAGER:

    Lager Sinzig mit mehr als 300 000 Gefangenen, Luftaufnahme vom 25. 4. 1945 (Bacque, a.a.O., S. 192)

  22. Kronen-Zeitung 1. 05.– „Offen Gesagt“ – Seite 10

    DESASTER: „ZURÜCK INS MITTELALTER“

    40% der Schüler zum Ende der Grundschulzeit können nicht sinnerfassend lesen. Sie lesen einen einfachen Text und wissen nicht, was sie gerade gelesen haben.
    Bei dem Test wurden Schüler mit mangelhaften Deutschkenntnisse gar nicht erst mitbewertet. Wie viele das sind, ist unbekannt. In Wien etwa hat jede zehnte Volksschule einen Fremdenanteil von 90%. Jeder zweite Schüler verwendet Deutsch nicht als Umgangssprache; viele können dem
    Unterricht in keiner Weise folgen.

    Solche Werte gab es zuletzt im ausgehenden Mittelalter – damals gab es auch nur etwa 30% „Lesekundige“.
    Das ist mehr als eine Katastrophe, das ist existenzbedrohend.

    Der Test wurde in A durchgeführt, in der „brd“ wird das Desaster nicht einmal messend erfaßt. Nicht zu messen, das ist dann so, als ob man eine Krankheit heilen wollte, indem man das Fieberthermometer wegwirft.

  23. Vielleicht sollte man mal nachforschen, ob die Merkel nicht genau wie Hitler und Stalin an einem Tavistock Institut ausgebildet wurde, die Anzeichen für eine Dekonstruktion sind dieselben.

  24. Stellte ich heute aufgrund eines (heidnischen) Gottes, der mir das eingeflüstert habe, gegen Ungläubige (Juden, Christen, Moslems und den ganzen Rest) Forderungen auf, wie im Koran, diese auszumorden, wo sie anzutreffen, auch jeden Abtrünnigen, ich säße morgen im Gefängnis…
    Die Diskussion, inwieweit der Islam faschistisch sei (was immer das sei), erübrigt sich. Allein schon dadurch, dass „Islam“ Unterwerfung bedeutet.

  25. @ Jürgen Elsässer

    Du hast ja recht – aber mir kommt immer der FRUST über diese
    Menschen hoch.
    Gruß
    Manfred

  26. Huhu, ich bin es Jürgen – dein Gewissen.

    Was soll dieser Christianisierungscheiß!? Reiß dich mal am Riemen!

  27. @Jürgen Graf sagt:

    Mit 70 Jahre NATO Ideologie und Manipulation ist es nur schwer „aus dem Meer des Irrtums aufzutauchen“(Faust-Goethe).
    Ohne den Historische, Materialistische, Dialektik geht das nicht.

    Hier ein kleiner Denkansatz.
    „Es gibt zwei Arten von Weltgeschichte: Die eine ist die offizielle, verlogene, für den Schulunterricht [und das Glotzen-Guck-Vieh] bestimmte – die andere ist die geheime Geschichte, welche die wahren Ursachen der Ereignisse birgt.“ (Honore de Balzac. 1799-1850)

    Für was braucht die imperiale Kolonie BRD/EU die Neo- rechte Szene?

    1. Für den Fall aller Fälle eine altfaschistische alternative in Reserve (siehe Ukraine)
    2. Einen Buhmann zur Ablenkung von der eigenen faschistoiden Politik (alternativlos).Die Massen möchten doch bitte glauben das braune Stiefel, das Markenzeichen des Faschismus seien. Wie schrecklich, es würde einer die Symbole „Raute und alternativlos“ zu deuten wissen.
    3. Antifa und Salafisten dürften ähnliche Sponsoren haben wie die Neo- Rechten. Sie erfüllen ähnliche Aufgaben.
    4. Je länger Schickelgruber tot, umso größer wird der Widerstand.
    Die Geschäftsgrundlage sonst arbeitsloser, postmodern rechtspopulistischer, überflüssiger Akademiker auf Staatskosten. (cui bono?)

    Übrigens, die TIEFE STATSPARTEI NPD, eine MX5 Kreation?

    Die Überlebenden der muslimische Einheiten von Wehrmacht und SS im Krieg gegen die Sowjetunion und Jugoslawien wurden genau wie die Bandera Faschisten im Raum München angesiedelt, vom Vertriebenen Ministerium und Gehlen BND beschützt und auf einen neuen Waffngang gegen die Sowjetunion, jetzt Russland getrimmt.

    Die Bandera Faschisten wurden dann in Polen remilitarisiert.

    Bitte immer daran denken: Wer zahlt wofür und für wen und was?

    Des weiteren möchte ich Sie auf Ausführungen von Hartmut Kraus verweisen.

    http://www.atheisten-info.at/infos/info3008.html

    Diabolis
    Evidenz bezogener, evolutionärer, altruistischer, naturalistischer Humanist.
    Skeptiker, Eurasier.

  28. Integrationsprogramm, aus Steuergeldern finanzierte Kurse für muslimische Asylbewerber, über den Umgang mit deutschen Frauen. Diese Kurse werden von einer Organisation durchgeführt die sich „Pro Familia“ nennt, bekannt für Beratungshinweise zur Abtreibung.

  29. Man merkt , dass sich der Mann offenbar schon längere Zeit nicht mehr im Libanon aufgehalten hat (ich habe gute Kontakte dorthin), er vertritt eine durch den hasserfüllten Bürgerkrieg, vor dem er geflohen ist, geprägte extreme Auffassung.
    Die christlichen Milizen haben sich übrigens im Libanon in der Vergangenheit zahlreiche Massaker an Muslimen schuldig gemacht (z.B. Sabra und Schatila), falls das nicht bekannt ist. Heute ist es aber so, dass die gewaltige Mehrheit der Christen im Libanon der Hisbollah jedenfalls sehr dankbar dafür ist, dass ISIS keinen Fuß in den Libanon setzen konnte – sie wissen sehr wohl zu differenzieren! Ja, Christen u. Hisbollah kämpften nun sogar Seite an Seite:

    http://irananders.de/nachricht/detail/795.html

    http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Hisbollah-verteidigt-Christenstadt-im-Libanon-gegen-IS-Terroristen;art4306,3100372

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/libanon-warum-christen-mit-der-hizbullah-kaempfen-13531458.html

    Der Begriff des „Islamofaschismus“ war zunächst ein US-Propagandabegriff gegen die iran. Revolution u. dann von George W. Bush. Die deutschen Sufis, die sich dem Gottgedenken widmen, sollen Faschisten sein? Genau das wird hier behauptet: Der Muslim ist der Feind, man braucht nicht zu differenzieren. Wer so etwas glaubt ist etweder ahnungslos oder – noch schlimmer – ein geistiger Brandstifter. Faschisten muss man doch bekämpfen, oder? Wenn der gläubige Muslim ein Faschist sein soll, dann muss man ihn demnach bekämpfen – so wie die angeblich „faschistische Ideologie“ des Islams. Wollen Sie bestreiten, dass das geistige Brandstiftung, Hetze u. Anstachelung zum Religionskrieg ist? Die wahren Faschisten sitzen somit woanders.

  30. Es gab nur einen Nazismus. Das faschistische Spiel jedoch lässt sich nach vielen Regeln spielen, und der Name des Spiels ändert sich dabei nicht.

    @Jürgen Graf sagt:

    5. Mai 2016 um 17:55

    1. Wie jeder andere haben auch Sie das volle Recht, Ihre Meinung zu bekunden, aber Ihre antiquierten marxistischen Schlagwörter lösen bei mir nur gelangweiltes Gähnen aus.
    ( Blogregel )
    2. So, die „Faschisten“ sollen also für die Nato und ihre Medien von Nutzen sein.
    Diabolis
    Es gab nur einen Nazismus. Das faschistische Spiel jedoch lässt sich nach vielen Regeln spielen, und der Name des Spiels ändert sich dabei nicht. Der Name ist anglo- amerikanisches Finanzkapital. Auch die Nato einschl. der Kara Mustafa Sharia Armee sind Teil dieses Spiels um Maximal Profit.
    Nur Eines davon, wie man aus fast toter “ Humanmasse “ noch Kapital heraus schlägt. Das sind auch westliche Werte, doch darüber redet man in diesen Kreisen nicht. Hier gilt die Maxime Geld stinkt nicht.

    @006 sagt:
    05.Mai 2016 um 22.01

    1. ad 1) Das ist ja Esoterik pur – reinstes
    Resonanzgesetz: Der Mann … spricht von sich selbst –
    und dem System für das er steht…

    2. ad 2) Sie machen ihrem Namen (alle) Ehre …

    Ja danke, ich kenne Ihren Bildungsstand nicht, deshalb nur eine Frage ist Naturwissenschaft für Sie Esoterik.

    Ach Sie meinen Marx fällt nicht unter Naturwissenschaft. Richtig und falsch zugleich. Marx ist entropisch und ohne Naturwissenschaft nicht denkbar.

    Ist etwa für Sie der Satz des Pythagoras Esoterik?

    Alle Religionen dieser Welt können in Einklang miteinander sein, außer dem Islam!
    Mahatma Gandhi

    Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.
    Aristoteles

    @Jürgen Graf
    @006
    Mephistopheles (zu Faust):
    Den Teufel spürt das Völkchen nie,
    Und wenn er sie beim Kragen hätte.

  31. Sofort in der EU 12 Gebote verfügen, wonach:
    1. Fossile Treibstoffe NUR an Landwirte, Lebensmitteltransporte, Handelsbedienstete u. f. unverzichtbare Service-Berufe ausnahmsw. ausgefolgt wird.
    2. Kein unnötiger Transitverkehr, Schluss mit dem Frächterkommunismus. Schluss mit Kartoffelwaschen in Mailand, Kartoffelschälen in Bialistok, Kartoffelkochen in Bukarest, STOPP mit Milchproduktabfüllungen in sündteure, kleine SOFORTWEGWERFTÜTEN.
    3. Grossküchen fürs Volk, für die Schüler und Berufstätigen. Umwandlung der teuren, Förderg. erschwingl. Essenslokale.
    4. Privatpersonen: nur Bus, Bahn, Tram, U-Bahn, Taxi und Rad benutzen, keine Benzin-Mofas!!!
    5. SCHLUSS MIT DEM KRIEG IN NAHOST!
    6. DANN: ALLE ASYLANTEN HEIMSCHICKEN (nicht: Heim ins Reich!!!)!
    7. STOPP der Waffenproduktion in der EU = der größte Waffenexporteur, vor US, Ru, China und anderen! Dazu Grässlin hören und lesen; Aktionsgruppen gegen Waffenproduktion und gegen Waffenexport starten.
    8. Finanzreform, Schluss mit dem Monetarismus! Verwirklichung der ERGOKRATIE = Geistige Waffe.
    9. Umstellung auf Friedensproduktion, d.h. drastische Kürzung der Prod. kurzlebiger KFZs.
    10. Alle Werktätigen: Ab in die Kinderzuwendung, weg vom PC, Schluss mit den elektron. „Umerziehern“ und SCHLUSS mit den elektron. An-Alphabetenerzeugern; mehr Agrar-, Wald- u. Gartenpflege, Altenpflege usw, usf… Mehr Gemeinschaft im kurzen Leben.
    11. SCHLUSS mit der Alko-Getränkeproduktion. Niemand ist gezwungen, mittels Alk-Produkten Geld zu verdienen. Daher „Gerechte Verteilung“, Solidarität, sodaß jeder gut leben kann!
    12. SCHLUSS mit Börsenjobberei, Spekulantentum.
    Tun wir das nicht, so sind WIR EU-ler die echten Faschos!

  32. @ Karl Mocnik: Punkt 2 ist ganz in Ordnung, der Rest ist eitel maoistischer Dünnschiß. Bzw. ein Gemengsel aus Mao, Stalin, Pol Pot, Morgenthau und „Inflationsheilige“. Wie ist Dir? (Nebenbei: „Bier ist der Beweis, daß Gott uns liebt…“ – Benjamin Franklin)
    Wie wäre es mit Geburtenkontrolle: Der olle Stevenson erwähnt in seinen Südseeberichten, daß da, wo es ofenkundig* war, nämlich auf den kleinen Korallenatollen, spitzestes Zwei-Kinder-Regime herrschte.
    *schreibe ich immer so, obwohl ich den schwarzen Gürtel in Rechtschreibung habe…

  33. @ Arminius / Dr. Kümel

    Eine Türkei würde mit 20 Mio Christen Dinge tun, die man sich besser nicht vorstellt

    Mit 20 Millionen würde „eine Türkei“ das ganz sicher nicht tun, denn die Lust am Pogrom steht & fällt mit der Minderzahl und Wehrlosigkeit des präsumptiven Opfers. 20 Millionen hingegen wären ein Viertel der türkischen Bevölkerung und, mithin, ein Potential, mit dem im Konfliktfalle nicht zu spaßen wäre. Weder die Armenier noch die Kopten befinden sich in solch komfortabler Lage und müssen darum damit leben, periodisch die Mordlust der islamischen Mehrheit auf sich ziehen.

    Wissen Sie, warum der Israeli bei der Entstehung der HAMAS Pate gestanden hat ? Weil er, der mit dem Islam traditionell weniger Schwierigkeiten hatte als mit dem Christentum, den palästinensischen Demos entlang religiöser Bruchlinien spalten wollte. Der arabische Marxismus, wovon die PLO und ihre radikalen Spaltprodukte ein Teil waren, bezog seine Anführer wie seine Ideologen aus der Intelligentsija der christlichen Minderheit unter den Arabern – ja, eigentlich ist er, gleich dem arabischen Nationalismus, dessen verselbständigter linker Flügel er ist, eine Erfindung der arabischen Christen. Der an deutschen Volkstums-Ideologen wie Herder, Fichte und Arndt geschulte arabische Nationalismus herkömmlicher Prägung hatte mit dem Sechstagekrieg abgewirtschaftet, und prompt betrat der arabische Marxismus, die Bühne. Dessen hohe Zeit dauerte dann ziemlich genau 10 Jahre, seine Helden waren freilich nicht die arabischen Intellektuellen, die beim Studium an westeuropäischen Hochschulen den dort grassierenden Marxismus-Leninismus aufgesogen hatten, sondern Figuren wie die Flugzeugentführerin Lajla Khaled oder die PFLP-Kommandeure Dr. George Habash und Wadi Haded (letzterer der spiritus rector hinter der Entführung der Lufthansa-Boeing „Landshut“ im „deutschen Herbst“ `77) – was aber haben diese und zwei dutzend weniger bekannte Idole der marxistisch-leninistischen PLO gemeinsam ?

    Sie sind, fast ohne Ausnahme, Christen. Sehr viel mehr als Märtyrer hat der arabische Marxismus auch nicht zustande gebracht, sodaß es nicht verwundert, wenn die arabischen Feinde des großen und des „kleinen Satans“ sich, des weltrevolutionären LARPings überdrüssig, vom fernen Grollen der islamischen Revolution im Iran inspirieren ließen. Ein Jahr später kitzelte die CIA den Iwan an seinem weichen Unterbauch, woraufhin dieser vor Schreck in Afghanistan einmarschierte. Die Unterstützung, die der „große Satan“ in der Folge dem muslimischen Widerstand gegen die sowjetische Invasion gewährte, machte die Verhältnisse erst einmal unübersichtlich – der islamistische Aufstand wider den großen Satan mußte hintangestellt werden, solange jener diesem bei der Bekämpfung der UdSSR Hilfestellung leistete. Noch zu Zeiten des ersten Irakkrieges war das Verhältnis der Amerikaner zu ihrem islamistischen Golem so ungetrübt, daß eine Zeitlang das Gerücht durch die internationalen Medien geisterte, die afghanischen Mudjahedin wollten an der Seite der Amerikaner im Kampf wider den irakischen Ölteppichhändler Satan Huznick ihr Leben lassen.

    Wer da glaubt, der Amerikaner habe jemals mit dem Islam oder auch nur dem Islamismus im Kriege gestanden, hat nicht begriffen, was in der Welt wirklich gespielt wird. Vor die Wahl gestellt, sich bei einem Konflikt zwischen Muselmanen und einem nicht-muselmanischen Gegner für eine der beiden Seiten zu entscheiden, haben die USA noch stets die Partei der Muselmanen genommen, ob in Afghanistan, in Bosnien-Hercegovina oder im Kosovo. Dieselben koscheren US-Neokonservativen, die in der ersten Begeisterung über den 11. September vom Vierten Weltkrieg des Westens gegen den militanten Islam palaverten, entblödeten sich nicht, ein „Committee for Peace in Chechenya“ ins Leben zu rufen.–

    Daß wir Deutsche heute ein Problem mit dem Islam haben, zeigt letzten Endes nur eines, nämlich den Grad unserer Entdeutschung an. Solange Deutschland einigermaßen in Form war, kam es, erstens, nicht auf die Idee, seine Grenzen für Masseneinwanderung zu öffnen. So weit, so banal: Zweitens jedoch hatte Deutschland, solange es in Form war, einen nicht geringen Teil seiner ohnehin nicht zahlreichen Freunde unter den Staaten des vorderen Orients. Noch in den Gründerjahren der Bundesrepublik rechnete Deutschland nur zwei europäische Länder zu seinen Freunden: Es waren dies die autoritären katholischen Ständestaaten der iberischen Halbinsel. Die einzige Bedingung, an welche Madrid und Lissabon ihre Freundschaft zu Deutschland geknüpft sehen wollten: Sie erbaten sich beim Auswärtigen Amte, von der Entsendung evangelischer und sonstwie nicht-katholischer Diplomaten absehen zu wollen. Mit der guten Freundschaft zu ihnen ergab sich, fast automatisch, ein ähnlich gutes Verhältnis zu Staaten in Lateinamerika, die nach ähnlichen Prinzipien regiert wurden. Die übrigen Freunde der jungen BRD waren durchweg autoritär regierte Staaten des vorderen und mittleren Orients. Der schlechte Leumund, in welchem die fünfziger Jahre heute stehen, sollte uns Nachgeborenen ein Anlaß sein, trübsinnig darüber nachzudenken, welche Chancen die Bundesrepublik in ihren ersten zehn Jahren hatte, und wie wenig sie aus ihnen gemacht hat. Nicht nur, daß die USA unter dem Eindruck des zweiten „Red Scare“ zu den umfassenden Konzessionen bereit waren; erhebliche Teile ihrer militärischen und geheimdienstlichen Struktur haben in Westdeutschland in sog. „Stay Behind“-Szenarien mit ehemaligen Angehörigen von Wehrmacht und Waffen-SS kooperiert. Einerseits dachten amerikanische Verteidigungspolitiker damals laut darüber nach, die westeuropäischen NATO-Partner mit Nuklearwaffen auszurüsten; andererseits hätte die BRD mindestens bis zur Zeit des Ungarnaufstandes und der Suezkrise sich ihrerseits eine nukleare Bewaffnung zulegen können. Mit einer solchen aber hätte die Bonner Regierung die faktische Souveränität besessen, östliche Offerten wie die von Berija vorgelegte (Preisgabe der DDR, Wiederherstellung der Vorkriegsgrenzen, Abzug sämtlicher alliierter Besatzungstruppen unter Voraussetzung strikter Neutralität zwischen Ost und West) auf ihre Meriten hin zu überprüfen. Allein, jene Züge an Politik und Gesellschaft der jungen Bundesrepublik in den 1950er Jahren, wofür deren Kritiker mit dem Adjektiv „restaurativ“ bei der Hand waren, sie waren bereits Anfang der 60er Jahre allenthalben in Auflösung begriffen. Die 1960er, als die Zeit, in der der vielerorts als unheimlich und bedrohlich wahrgenommene Wiederaufstieg Deutschlands ausgebremst wurde, wollen mir als die eigentliche „bleierne Zeit“ erscheinen. Das nur am Rande.–

    Das „Islam-Problem“, das wir heutzutage haben, hat in unserer modernen, nationalstaatlichen Geschichte nicht seinesgleichen. Wäre Deutschland mit sich selbst identisch geblieben, wie z.B. Polen seine Identität gewahrt hat; nicht nur, daß es keine dauerhafte Ansiedlung von Menschen, die als Arbeitsmigranten ins Land gekommen waren, zugelassen hätte; auch würden seine Regierungen sich eine Außen- und Bündnispolitik versagt haben, infolge welcher Deutschland, als Satrapie des „windigen Westens“, bei dem Konflikt der alten imperialistischen Mächte mit Ländern der Zweiten oder Dritten Welt auch immer die Rolle des Aufmarschgebietes oder des Hinterlandes zu spielen hätte.

    Nichts als Wunschdenken (auf dem Wunsche gründend, die Weltkriegsperiode möchte andere als die vorliegenden Resultate gehabt haben) ? Mitnichten. Was politisch möglich gewesen wäre, wenn man den richtigen Zeitpunkt dafür nicht hätte verstreichen lassen, zeigt das Beispiel der DDR, die nicht allein schlechtere Startbedingungen hatte, sondern deren Position gegenüber der Führungsmacht des Ostblocks in vielerlei Hinsicht bis zum Ende die eines Besatzungsgebietes blieb. Die phrasendreschenden Apparatschiks des SED-Staates hatten sämtlichen in Krieg und Nachkrieg geborenen BRD-Politikastern eines voraus: Die BRD opfert den Wohlstand, den inneren Frieden und die Zukunft des Landes bereitwillig ihren geschriebenen und ungeschriebenen Idealen, mögen diese nun auf den Namen der „Rechtsstaatlichkeit“ hören oder worauf auch immer. Die Ideale, denen Staat und Gesellschaft der BRD sich verpflichtet haben, liefern der (wie der Englischmann sie zu nennen pflegt) „limp-wristedness“ eine ethisch erstklassige Begründung; so z.B., wenn jeder BW-Soldat, der, wie unversehrt auch immer, miterleben mußte, wie sein Gefährt auf einer Panzermine zu Schrott wurde, schnurstracks in die Heimat zurückbefördert wird. Oder wenn der abgelehnte Asylbewerber, der seiner Pflicht zur Ausreise nicht nachkommt, im Lande geduldet wird; nicht aus Großherzigkeit, sondern weil diejenigen, die seine Abschiebung veranlassen müßten, ihr zartes Gewissen, das „Menschenrecht“, sich „gut zu fühlen“, über Recht und Gesetz stellen.
    Hohe Werte sind Recht und Gesetz in dieser unvergleichlichen Republik allein dort, wo sie der eigenen Macht Fesseln anlegen. Ohne es aus eigener Erfahrung zu wissen, gehe ich doch davon aus, daß die Büttel des SED-Staats noch instinktiv wußten, wann der Punkt erreicht war, an welchem sie Ideologie Ideologie sein zu lassen hatten – denn, immerhin, Arbeitsmigranten hat`s drüben auch gegeben, nur hat der Staat sie nicht zu einem Problem werden lassen.

    Am Grunde aller Fäulniserscheinungen in unseren Staatszuständen liegt, was ich unsere Entdeutschung nennen möchte. Das Vakuum, das sie erzeugt hat, ist nicht einfach eine große, kompakte Leere, die klaffte, wo dereinst sich befand, was mit Fug deutsch heißen durfte. Manch heutiger Deutscher, der noch einer sein will, hat viel gemein mit dem Neo-Religiösen, für den das christliche Bekenntnis, gegen den Hintergrund einer entchristlichten Gesellschaft, vor allem Distinktionsmerkmal ist. Selbst hier trifft man zuweilen auf Diskutanten, die allen Ernstes glauben; sie glauben, erkannt zu haben, daß „wir“, um im Kampfe mit dem alt-bösen Feinde bestehen zu können, einen Jenseitsglauben benötigen. Allein: Woher nehmen, wenn nicht stehlen ? „Glauben“ Sie, die Erkenntnis, daß das Christentum unter den Bedingungen eines RaHoWa („Racial Holy War“) eine ganz nützliche Sache wäre, reiche aus, um die Menschen wieder glauben zu machen ? Haben SIE, mein Herr, sich überredet, an die Unsterblichkeit der menschlichen Seele zu glauben, um die sinistren Krummsäbel, die in der Fußgängerzone salafistische Korane verteilen, um ihren metaphysischen Vorteil zu bringen ? So läuft`s nicht. Wer wirklich glaubt, der tut es, weil er nicht anders kann, und sei sein Glaube auch zehmal von Nachteil bei der Rettung dessen, was er sonst noch sein Eigenes nennt. Glaube ist entweder zweite Natur oder er ist überhaupt nicht.–

    Übrigens, Herr Lichtmesz bei der „Sezession im Netz“ – die Türken vor Wien aus deutscher Sicht. Zur selben Zeit, als der polnische König an der Spitze seiner Flügelhusaren gen Wien aufbrach, brach ein Pole, der mit Vornamen „Jan“ hieß, nach Danzig auf. An seiner Tracht leicht als polnischer Edelmann zu identifizieren, fand sich Jan in der deutschen und lutherischen Stadt den Schmähungen der wackeren hanseatischen Bürger ausgesetzt. „Euer König wird sterben“, sollen sie ihm ins Gesicht gesagt haben. Jan hatte keinen Zweifel daran: Die deutschen Bürger von Danzig hofften, Wien, eine Metropole der Gegenreformation, möge in die Hände der Türken fallen.–

    Handelte es sich vielleicht nur um Gemeinheiten, wie sie zwischen lutherischen Deutschen und papistischen Slawen an der Ordnung des Tages waren ?

    Der englische Schriftsteller Daniel Defoe, uns Heutigen vor allem als Verfasser des Romans Robinson Crusoe bekannt, war außerdem ein politischer Schriftsteller hohen Ranges, eine Begabung, die ihn in der Regierungszeit des katholischen Stuart-Königs Jacob II. wegen seditious libel mehrfach an den Pranger gebracht hat. In der protestantischen Revolution von 1688, welche in Abgrenzung von der puritanischen Revolution von 1642-1649 als Glorious Revolution bezeichnet wird, wurde Jacob (James) II. gestürzt, und dessen protestantischem Schwiegersohn, Wilhelm von Oranien, dem Statthalter der Vereinigten Niederlande, die Krone angetragen. Defoe indes berichtet in seinem 1715 erschienen autobiographischen Essay An appeal to honour an justice über seinen Zerfall mit seinen bisherigen und künftigen politischen Freunden von der Fraktion der WHIGS (den englischen Proto-Liberalen, die sich in den späten 1670er Jahren als Verfechter der protestantischen Thronfolge gegen Jacob/James, den damaligen Duke of York, formiert hatten). Die Episode, um die es geht, stammt aus dem Jahre 1683. Politische, literarische und philosophische Diskussionen fanden in einem der zahlreichen Londoner Kaffeehäuser statt, wo auch die großen Dichter der englischen Restaurationsepoche (z.B. Dryden, Butler etc.) Hof zu halten pflegten.

    Ein erhellendes Zitat aus Daniel Defoes Essay „An Appeal to Honour and Justice“:

    The first time I had the misfortune to differ with my friends, was about the year 1683, when the Turks were besieging Vienna; and the Whigs in England, generally speaking, were for the Turks taking it: which I (having read the history of the cruelty and perfidious dealings of the Turks in their wars, and how they had rooted out the name of the Christian religion in above threescore and ten kingdoms) could by no means agree with; and though then but a young man, and a younger author, I opposed it and wrote against it, which was taken very unkindly indeed.

    The next time I differed with my friends, was when King JAMES was wheedling the Dissenters, to take off the Penal Laws and the Test: which I could by no means come into.

    And as, in the first, I used to say, I had rather the Popish House of Austria should ruin the Protestants in Hungary, than the infidel House of Ottoman should ruin both Protestant and Papist, by overrunning Germany; so, in the other, I told the Dissenters I had rather the Church of England should pull our clothes off, by fines and forfeitures; than the Papists should fall both upon the Church and the Dissenters, and pull our skins off by fire and faggot !

  34. @ Avicenna:

    Danke für Ihre inhaltsreiche Analyse!
    Leider bin ich gerade im Aufbruch, werde am So antworten.

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