Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Tsipras verrät sein Volk – und Lafontaine widerspricht Wagenknecht

4In der Linken trennt sich, auf dem Höhepunkt der Griechenland-Krise, die Spreu vom Weizen.

Das ist Verrat, Verrat, Verrat: Fünf Tage nach dem „Sieg des Volkes“ (COMPACT) im Referendum hat Tsipras dieses Volk schmählich verraten und betrogen: Er hat ein Verhandlungspaket zum Drinbleiben im Euro vorgelegt, das härtere Bedingungen für Einsparungen von Griechenland fordert als das vom Volk abgelehnte. Bezeichnenderweise haben französische Experten dieses „griechische“ Angebot formuliert.

Gestern Abend ließ Tsipras das Angebot im Parlament durchboxen, mit den Stimmen der oppositionellen Parteien (Potami, Pasok, ND) und gegen zehn Nein-Sager in der eigenen Fraktion. Diese, angeführt von Energieminister Lafazanis und dem Abgeordneten Lapavitsas, verteidigen die Ideale des Sozialismus und die Würde des griechischen Volkes und werben seit Langem für den Ausstieg aus dem Euro-Vampir-System. Auch die Kommunisten und die Goldene Morgenröte dürften im Parlament gegen den Tsipras-Verrat gestimmt haben. Vor dem Parlament demonstrierten Tausende mit Oxi-Parolen gegen diese schmähliche Unterwerfung unter die EU-Diktatur – aber die Wende kam zu jäh, um ähnliche Massen wie letztes Wochenende auf die Straße zu bekommen. Tsipras wird von seinem Verrat übrigens nicht profitieren. Das Finanzkapital wird ihn trotzdem stürzen, vielleicht sogar ermorden, weil er ihnen Angst gemacht hat, wenn auch nur zum Schein. Der Feind liebt den Verrat, nicht den Verräter.

In Deutschland wird die Mehrheit der Linkspartei den Verrat unterstützen. Auch Sahra Wagenknecht wirbt für ein Drinbleiben im Euro, obwohl ohne Sparauflagen, will also eine Quadratur des Kreises. Sie dürfte sich der Stimme enthalten, wenn es im Bundestag zum Schwur über das „dritte Hilfspaket“ kommt. Der einzige aufrechte Linke ist immerhin noch ihr Ehemann Oskar Lafontaine, der im heutigen Spiegel offensiv für ein Ende des Euro-Systems plädiert. „Der Euro ist ein Rückschritt im historischen Projekt der europäischen Integration. (…) Der Euro ist schon gescheitert, wir dürfen uns da keinen Illusionen hingeben (…). Wichtig ist, dass Griechenland wieder die Möglichkeit erhält abzuwerten, um mit seinen Produkten wettbewerbsfähig zu werden. Es ist überdeutlich, dass Griechenland unter den gegenwärtigen Bedingungen einer starren Währung keinen wirtschaftlichen Erfolg haben kann.“ Lafontaine räumte ein, dass er mit dieser Position contra zur Führung der Linkspartei steht, die einen Grexit ablehnt. „Es ist für mich keine neue Erfahrung, dass ich in Fragen der Währungspolitik auf Widerspruch stoße“, sagte er dem Spiegel. Dass auch seine eigene Frau diese falsche Position vertritt, hat er natürlich nicht gesagt. Man kann nur hoffen, dass er Madame mal ordentlich Bescheid stößt – auf meinen offenen Brief von gestern hat sie natürlich nicht reagiert.

Bei diesem „dritten Hilfspaket“ werden die griechischen Arbeiter, Bauern und Rentner die Zeche mit Blut bezahlen – und die deutschen Arbeiter, Mittelständler und ehrlichen Unternehmer immerhin mit ihrem sauer Ersparten. Die Linke hat schon bisher ihr nationales, also antiimperialistisches Programm verraten. Nun entledigt sie sich auch der sozialen Larve. Dass alle Masken fallen, hat aber auch seine Vorteile – die Betrüger stehen nackt da. Das Volk weiß nun, dass es eine neue Alternative braucht.

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((

Für heute Abend zum Anschauen im Hause Wagenknecht/Lafontaine: Vogt/Elsässer zum Grexit und zum Griechenreferendum))

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89 Responses

  1. Wer weiß, was hinter dem Vorhang plötzlich passierte? Wer oder was hat hier die Fäden gezogen, dass der Umkehrschluss gilt. Wieso wird die Volksbefragung und NEIN revidiert? Neue Schulden sind Armutsketten und Lafontaoine liegt richtig, wie Alfred Herrhausen – sein Todesurteil – , dieses Geldsystem dient nur dem Vampir und Zinsen plus Zinseszinsen ist der Blutregen für seiner Brut! Die Zinsmafia muss vernichtet werden, weil alles übel dadurch entsteht und nur die Völker leiden.

  2. falseflag sagt:

    Leider sehr sehr wahr , Ihr Kommentar …
    Er hätte nicht umfallen sollen, die Mafia legt doch sowieso alle um , die Ihr nicht passen.
    Er ist doch schon so weit gegangen , er hätte die Erpressungsversuche offenlegen sollen.Ganz klar um 20.15 im Fernsehen .Alles vorlesen , was gefordert wird und wer es wie gefordert hat.Namen nennen ,der Erpresser.
    Nun ist auch etwas einleuchtender , warum Varufakis gegangen ist.
    Vielleicht hat er schon Lunte gerochen und wollte nichts damit zu tun haben.Wenn es so ist , dann kann man vor Ihm seinen Hut ziehen.
    So langsam sehe ich da einen Militärputsch kommen , oder einen „Maidan“ .Wobei ich den Griechen beides nicht wünsche.
    Die Linke in Deutschland , ist für mich abgehakt.
    Gysi will mittels Parteimann „Linke Ideen in die Atlantikbrücke einbringen“ -welch Schwachsinn- .
    So eine „Ausrede“ hätte ich nicht von einem Intelligenten Mann erwartet.
    Er hätte auch sagen können: Ja nun ist es vorbei mit dem linken getue.Reden kann ich wie ich will , das wurde mir erlaubt vom Mossad,so lange ich in der Opposition bin.
    Aber wenn wir mal an die Regierung kommen , muß da auch einer von uns hin zur Atlankitbrücke,um sich Weisungen abzuholen.Ich habe noch mal nachgefragt wie Weisungen , die Kanzlerakte soll gestrichen werden und das Gold soll nach Deutschland.Da haben sie mir gesagt ob ich noch Haider und Möllemann kenne und Barschel ,die kann ich demnächst Treffen , wenn ich das weiter verfolge.
    Warum Frau Wagenknecht allerdings umschwenkt…..
    Eines läßt sich glaube ich ziemlich klar sagen:Wer eines Tages in Deutschland etwas bewegen will,braucht eine gute Leibwache .Ansonsten ist er bevor er einen Stein verrückt hat ,tot wie die NSU Zeugen.

  3. Jürgen Graf sagt:

    Dann hatten die Skeptiker wie Schnehen, der Kommunist, und ich, der Nationalist, also recht: Tsiprans war und ist nicht zu trauen. Das griechische Volk wird sich offenbar nach einer Alternative umsehen muessen. Vielleicht koennen rechte und
    linke Patrioten (dass die griechischen Kommunisten solche sind, bestreite ich gar nicht) ihre ideologischen Differenzen doch einmal ueberwinden und am selben Strang ziehen, um ihr Land zu befreien? Kann denn nicht jede Seite bei ihrer Interpretation des Zweiten Weltkriegs bleiben und mit der anderen gegen den HEUTIGEN Feind zusammenspannen?
    Wenn es nicht klappt, wird es am Dogmatismus der Linken liegen.

  4. Ratte sagt:

    Zu früh auf einen Grexit gefreut. Ich war vorsichtshalber noch zurückhaltend, um zu glauben dass Griechenland tatsächlich austreten werde – das wäre ja zu schön um wahr zu sein.

    Die EU-Bonzen werden ALLES tun, um Griechenland in der Eurozone zu halten. Notfalls gehen sie über Leichen!

  5. Neukunde sagt:

    Wäre zu schön gewesen, wäre die Insolvenzverschleppung Griechenlands an diesem Wochenende beendet worden.

    Theatralisch geht es in die nächste Runde – neue Kredite, neue Auflagen und am Ende die erneute Zahlungsunfähigkeit.
    Die Dramaturgie wird man hinter den Kulissen abgestimmt haben. Das Motto lautete wohl: Brot und Spiele. Das Volk ließ man Referendum spielen – Brot gibt es für die Oligarchen.
    Kein Ende abzusehen.

  6. Gabrovitcs sagt:

    Den Verrat las ich in Zipras böse Mine während UKIP:s Nigel Farages EU-kritische Rede im EU-parlament. Warum sie alle umgefallen sind? Es ist klar dass ein Machtwort aus dem Weissen Haus in Washington DC gefallen ist!

  7. Sozialist es 21. Jahrhunderts sagt:

    DANKE Herr Elsässer, Sie haben in Ihrem kleinen Finger mehr kommunistische Veranlagung als sämtliche sogenannte „Linke“ zusammengenommen.

    Von Wagenknecht bis zur „Jungen Welt“ !

    Kommunist ist, wer seinen Überzeugungen treu bleibt und NICHT, wer des kurzfristigen Vorteils wegen sein VOLK verrät und sich an die Kapitalmafia ranschmeisst.

    Für das Volk, gegen die Blutsauger !

    Bleiben wenigstens Sie, so wie Sie sind ! DANKE !

  8. Aristoteles sagt:

    „Wer weiß, was hinter dem Vorhang plötzlich passierte?“

    Gute Frage.

    Soll man sich das wie in einem Film vorstellen?
    Ein EU-Mafioso wartet Tsipras vor der eigenen Wohungstür auf und hält ihm die Pistole an den Kopf: ‚Wenn du dem Sparpaket nicht zustimmst, drück ich ab‘ ?
    Oder sagt er: ‚Wenn du dem Sparpaket nicht zustimmst, hungern wir das griechische Volk aus‘ ?

    Man könnte nun meinen, Tsipras sollte eine solche Erpressung vor laufenden Kameras öffentlich machen, sich sozusagen für die Wahrheit opfern. (ähnlich wie Beate Zschäpe)

    Oder wurde ihm damit gedroht, dass bei Widersetzlichkeit seine Kinder dran wären?

    Oder genügt der soziale Druck: ‚Wenn du nicht mitmachst, darfst du nicht mehr mit uns spielen‘?

    Ist es die übliche und vielleicht verständliche menschliche Schwäche?

    Bei Wagenknecht lasse ich das nicht gelten. Sie hätte wahrscheinlich schon ein Problem damit, wenn sie aus den Tolkschows ausgeschlossen würde.

  9. Schwan sagt:

    Die Währungsunion wurde in der Überzeugung eingeführt, dass sie die politische Union vorantreibt.
    Welt am Sonntag 21.08.11

    Die gemeinsame Währung erzwingt den europäischen Superstaat. Man kann das Erpressung nennen – oder eine List der Vernunft.
    Zeit Online 28.06.2012

    http://www.webinformation.at/material/Th-26.10.12DemoEuro.pdf

    Die juengsten Ereignisse sind leider ein riesiger Schritt in Richtung der Zitate. Wie koennte das weitergehen:
    Deutschland rettet weiter, geht selbst pleite, die, die sich ueber „den faulen Griechen“ mokiert haben, werden durch Kombination der griechischen Sparpakete und die eigene deutsche Pleite gegenueber den Griechen besaenftigt, also reif geschossen fuer eine Dauertranserunion – „uns ergeht es ja jetzt genauso und nicht nur wegen der Rettungen, wir hatten schon vorher so viele Schulden und letztlich haben die Griechen ja grosse Einschnitte geuebt.“

    Machtelite: „Das waere mit Transferunion/der EU als echter Staat nie passiert – und darf nie wieder passieren“, gleichzeitig (mit der Umwandlung der EU zum Staat) grosser Schuldenschnitt allerortens in Europa und damit Wiederaufschwung der Wirtschaft in ganz Europa. Fuer in Geldsystemfragen unbedarte Buerger sieht es dann so aus, als waere der Grund fuer den Aufschwung die „neue, zum Staat vertiefte“ EU.

    Die Ereignisse der letzten Tage muessen dafuer nicht einmal eine (nicht auszuschliessende, aber extrem unwahrscheinliche) Verschwoerung sein, es reicht schon, dass die Beteiligten auf beiden Seiten das gleiche Ziel haben – den EU-Staat. Die subtilen, durch den Mamon getragenen und nicht masterplanmaessigen Langzeit-Verschwoerungen sind schon die Jahrzehnte davor passiert, sodass die „Richtigen“ in den Nationen an die Macht gekommen sind, der Rest ist Eigendynamik.

    Es ist zwar ein riesiger Schritt, aber es kann Gott sei Dank noch immer viel schief gehen, bei diesem Vorhaben, die Eigendynamik kann noch immer in eine andere Richtung gehen, zumal bis zum Zeitpunkt der geplanten Staatwerdung der EU/gleichzeitigem Schuldenschnitt/der Pleite Deutschlands die Anti-EU/Euro-Stimmung immer staerker werden wird, ueberall in der EU, jetzt vermutlich besonders in Griechenland. Die ueberwaeltigende Euro-Befuerwortung der Griechen muesste mit diesem Verrat eigentlich stark zu broeckeln beginnen und die Griechen muessten immer mehr erkennen, dass Oxi und Euro nicht zusammen funktionieren.

    ————————————————————————————-

    Die Linke hat einen Geburtsfehler: Schon Marx hat, wie die Liberalen, nicht erkannnt, dass Geld nicht nur Ausdruck realwirtschaftlicher Vorgaenge ist, sondern selbst ein „Player“ in der Wirtschaft. „Das Geld ohne Eigenschaften“ hat fuer linke und liberale (Mainstream-) Oekonomen Gueltigkeit. Solange das so ist, sind sie nicht mehr als pseudowissenschaftliche Prediger im Dienste der Baenker – beide Seiten.

  10. mark2323 sagt:

    Was für eine Enttäuschung. Wie viel Wind um Nichts. Und das, nachdem eine Woche lang ein Politik- und Medienhype sondergleichen veranstaltet wurde, wie wichtig doch angeblich dieses Referendum sei und was für verhängnisvolle Folgen es haben könne.
    Da hat mir der Verstand vormachen wollen, es gäbe doch noch auf gewisse Weise ein Mitspracherecht der Völker und angeblicher (!) oppositioneller Parteien und wer wurde (mal wieder) letztendlich bestätigt? Der innere Verschwörungstheoretiker, der im Herzen sowieso weiß, dass alles fest im Griff der (Finanz-)Elite ist.
    Man hätte es schon nach solchen Bildern von den Verhandlungen wissen können:

    Sehen SO hart und unnachgiebig verhandelnde Konkurrenten aus???

    Alles wohl ein großes Theaterstück. Das Referendum mit der Funktion von „Brot und Spiele“ in der politischen Variante für die Schafe.

    Im folgenden Video wird wohl gut auf den Punkt gebracht was abläuft:

  11. Eveline sagt:

    Ihre selbstgebastelte Matrixwelt wurde gezeigt.
    Aber wir leben auf der Erde…. und die kennt nur Reichtum in Hülle und Fülle.

  12. Hans Vigerl sagt:

    Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Vielleicht zocken die Griechen und wollen nur Zeit und Geld gewinnen. Sie brauchen auch gar kein schlechtes Gewissen haben, den die Finanzmafia ist mit dem griechischen Volk nicht redlich umgegangen. Lafontaine denkt eher über die griechische Zukunft nach und Sarah Wagenknecht eher geopolitisch. Gedanken: wenn Griechenland den Euro zu Fall bringt, wäre der $ wieder alleinige Reservewährung.Das gilt es natürlich auch zu verhindern. Der Renminbi (BRICS) und die neue Entwicklungsbank sind noch lange nicht so weit. Die Monopolstellung der USA wäre noch erdrückender.

  13. Prometheus sagt:

    Eine großartige Inszenierung, die geradezu nach einer Fortsetzung schreit. Bis der Coudenhove-Kalergi-Plan in seiner Gänze umgesetzt ist.

    So richtig tolle Unterhaltung bietet auch das Dreigestirn Gysi, Wagenknecht und Lafontaine => Good Cop, Bad Cop…

    Weiter so Deutschland, weiter so Europa..!

  14. Elmar sagt:

    Es ist wie es ist: ‚Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!‘ Egal ob hell- oder dunkelrot, grün eingefärbt…kommt’s drauf an, stehen Linke nicht ihren Mann. Von Schwarzen wie Gelben, nichts anderes zu erwarten. Alles eine Show, ein riesen Griff ins Klo. Für’s Volk gibt’s nur den machiavellischen Dolch. Wer den eigenen Henker wählt, bei aller Hoffnung, Geduld, ist selber schuld.

  15. D-Moll sagt:

    ((Bitte keine Beleidigungen. Der Hausmeister))

    Mich kotzt …. Gysi mit seiner ganzen linken Showpartei so an…
    Jeder der diesem … auch nur noch ein Wort glaubt, ist nicht ganz dicht, punkt!

    “Jedes Jahr sterben mehr Deutsche als geboren werden. Das liegt ZUM GLÜCK daran…”

    http://brd-schwindel.org/gregor-gysi-jeder-deutsche-ist-ein-nazi-und-wird-zum-glueck-sterben/

  16. D-Moll sagt:

    Wie kann man jetzt glauben das Lafontaine und Wagenknecht ernsthaft konträre Ziele verfolgen wuerden,
    und mit unterschiedlichen Meinungen an die Oeffentlichkeit gehen?!
    Ist es nicht eher so das uns mal wieder eine Theaterstuck Namens „Hegels Dialektik“ vorgefuehrt wird …?
    WIE HALT IMMER !!!

  17. Prometheus sagt:

    Gregor Gysi, der sonst nie einer Aussage verlegen ist, zieht in diesem Falle eher die Doppel-Null-Lösung vor…

  18. schnehen sagt:

    @D-Moll

    Das sehe ich auch so.

    Dem Volk werden in unserem System immer wieder neue Hoffnungsträger serviert, die in Wirklichkeit keine sind, um die Menschen ans politische System zu binden, um ihnen die Illusion zu vermitteln, dass man dieses System im Sinne und im Interesse der Mehrheit reformieren kann.

    Wenn der eine abgewirtschaftet hat, kommt ein neuer, der ordentlich gehypt wird, damit wieder Illusionen in die Veränderbarkeit des Finanzkapitalismus auf friedlichem Weg entstehen, damit die Leute wieder zur Wahl gehen und ihre Hoffnungen und Wünsche auf Personen lenken, die im Grunde Systemträger sind (wie Lafontaine z. B.), die weder einen Ausweg aus dem Finanzkapitalismus aufzeigen können, noch ein Konzept für eine gangbare Alternative haben.

    Der Sinn dieses ewigen Spielchens: das Volk soll untätig bleiben und auf bestimmte Persönlichkeiten vertrauen, denn vor der Eigentätigkeit und dem selbstständigen Handelns des Volkes hat man die meiste Angst. Nur durch die Aktivität des Volkes kann sich etwas ändern, und das wissen die Politikmacher und Politstrategen ganz genau. Aber das Volk braucht auch Organisationen. Ohne die geht es nicht.

    Man muss auch eines ganz deutlich sagen.

    Es gibt keinen friedlichen parlamentarischen Ausweg aus diesem System. Nur eine Volksrevolution, und die würde nicht friedlich verlaufen, kann die Macht der Wenigen beseitigen, aber man muss auch wissen, wie es danach weitergehen soll. Man muss einen Plan haben. Man muss wissen, was danach genau zu tun ist, welche Schritte zu gehen sind.

  19. urkeramik sagt:

    Hinterm Vorhang, ein Insider erzählt aus dem Nähkästchen: „We went to a war thinking we had the same weapons as them. We have underestimated their power […] It’s a power that enters the very fabric of society, the way people think. It controls and blackmails. We have very few levers. The European edifice is already Kafkaesque.“ http://www.mediapart.fr/en/journal/international/080715/we-underestimated-their-power-greek-government-insider-lifts-lid-five-months-humiliation-and-blackm?onglet=full

  20. Anonyma (Nike) sagt:

    @Gabrovitcs sagt: 11. Juli 2015 um 10:55

    „Den Verrat las ich in Zsipras böser Miene während UKIP’s Nigel Farages EU-kritischer Rede im EU-Parlament. Warum sie alle umgefallen sind? Es ist klar, dass ein Machtwort aus dem Weissen Haus in Washington DC gefallen ist!“

    …. das Machtwort kam (100%sicherer Tipp, gemäß Wahrscheinlichkeitsberechnung aufgrund bekannter Fakten) aus der tatsächlichen Machtzentrale der Finanzmafia: der City of London. Von dort aus gehen die Befehle in die Kolonien, die Vasallen/Marionetten wie Obama, Merkel, Cameron, Hollande etc führen nur aus….und Tsipras ist auch nicht mehr als eine ihrer Lakaien, leider auch ein Verräter an seinem stolzen Volk, das aufs Neue gedemütigt wurde. Am deutschen Volk wird diese Demütigung schon seit über hundert Jahren (und länger) exerziert.

    Wie schwach muss jemand sein, der die Lebenskraft, die Kreativität der Völker so sehr fürchtet….

  21. Schwan sagt:

    @Prometheus

    Dieses Video zeigt Gysi als ueberheblichen Feigling. Jemand mit Charakter haette sich den zwei Herren gestellt. Sie sind ihm zurecht bis zum Klo gefolgt.

    @mark2323

    „Der innere Verschwörungstheoretiker, der im Herzen sowieso weiß, dass alles fest im Griff der (Finanz-)Elite ist.“

    Es koennte zwar eine Absprache gegeben haben, im Laufe von stockenden Verhandlungen, das griechische Volk zur weiteren Austeritaet zu bringen, ohne dass es dagegen rebelliert. (Denn dass Euro und Oxi nicht zusammen passen, muss Tsipras und seinen Finanzministern klar gewesen sein.). Aber fuer wahrscheinlich halte ich das nicht. Wichtiger als die Frage Vorab-Informierung von Merkel und Co durch Tsipras ist Tsipras Widerspruch „Oxi und Euro“ passten zusammen. Durch seine Taten hat er zugebeben, dass das nicht der Fall ist. Das muessen die Griechen verstehen und den Euro aufgeben, dann ist es sekundaer, wer was vorher gewusst hat.

    Innerhalb der groesseren Verschwoerung des Euro als Instrument, um den Willen der Mehrheit gegen einen EU-Staat zu brechen, kann es aber nicht im Vorraus geplant worden sein. So detailliert geht das natuerlich nicht so lange im Vorraus. Allenfalls koennte man sich bei den Verhandlungen geeinigt haben, dass diese Vorgehensweise gut in die groessere Verschwoerung rein passt, wobei das aus Sicht von Merkel und Co. keine Verschwoerung ist, sondern eher eine Marketingstrategie.

  22. rubo sagt:

    @Schnehen: „Es gibt keinen friedlichen parlamentarischen Ausweg aus diesem System. Nur eine Volksrevolution, und die würde nicht friedlich verlaufen, kann die Macht der Wenigen beseitigen, aber man muss auch wissen, wie es danach weitergehen soll. Man muss einen Plan haben. Man muss wissen, was danach genau zu tun ist, welche Schritte zu gehen sind“.
    Ihre Meinung trifft den Nagel wieder mal auf den Kopf. Leider lassen sich Massen mit vollem Bauch nicht zur Volksrevolution führen und ein Organisator ist auch noch nicht sichtbar

  23. Hans-Dieter sagt:

    Lieber Jürgen Elsässer,

    die Bemerkungen zum „Verräter“ Cypras sind sicher vom Herzen gesprochen bzw. geschrieben. ich empfand im ersten
    Moment genau so.

    Wir sollten uns allerdings hüten, aus Wut und Enttäuschung,
    hinter unseren bisherigen Erkenntnisstand zurückzufallen.

    Dieser plötzliche und völlig unsinnige – legt man das bisherige
    Verhalten von Cypras incl, Volksabstimmung zugrunde – Rück-
    wärtssalto, kann doch nur durch das massive Eingreifen einer
    Macht erklärt werden, die mächtiger als die in Brüssel ver-
    sammelten Politikdarsteller ist (von denen sich Cypras ja bisher
    nicht einschüchtern ließ).

    Hier hat jemand SEINEN geostrategischen Interessen nachdrücklich Geltung verschafft.

    Eine andere Erklärung kann es – so wie die Dinge zeitlich
    abgelaufen sind – gar nicht geben.

    Hier hat man jemandem die Pistole an die Schläfe gesetzt –
    wobei noch unklar ist ob im übertragenen oder im tatsächlichen
    Sinn.

    Auch der völlig bisher unerklärliche plötzliche Rücktritt des
    Finanzministers – und das einen Tag nach dem GEWONNENEN
    Referendum – ist auf einmal gar nicht mehr so unerklärlich.

    Näheres über diese „geheimnisvolle Macht“ – siehe COMPACT
    SONDERHEFT Ami go home !

  24. Kai Homilius sagt:

    Ich musste mir heute früh zweimal die Augen reiben. Das kann doch nicht wahr sein! Dachte ich. Doch. Jürgen, du bestätigst meine schlimmsten Befürchtungen.
    Der Verrat von Tsipras ist ein deutliches Signal: Politik wird im Hinterstübchen gemacht. Verabredungen im Stillen. Das Volk soll zwar an Referenden teilnehmen dürfen. Aber, entweder wird solange abgestimmt bis das Ergebnis genehm ist – sieh Irland. Oder das Ergebnis wird ignoriert.
    Wenn dies die zweite Lehre aus Griechenland, dem demokratischen Mutterland sein soll, dann gute Nacht, Marie!

  25. D-Moll sagt:

    @schnehen
    Genau so seh ich es auch, es ist mir voellig unverstandlich,
    das es immer noch intellektuelle Menschen gibt,
    die daran glauben, das Parteien oder Wahlen in diesem System was veraendern wuerden oder koennten,
    oder was eigentlich das wichtigste ist.. WOLLTEN, selbst wenn sie in der Lage dazu waeren !

    Hier mal in anschaulicher Film ueber den Sinn des Waehlens, besonders fuer Leute geeignet die meinen Wahler reissen mehr als Nichtwaehler…

    Und Du hast vollkommen Recht das nur eine Volksrevolution eine effektiven Wandel herbeifuehren koennte,
    das diese blutig verlaufen wuerde ist auch klar,
    aber erst in dem Augenblick wo der normale Polizist auf einen Einsatzt zur niederschlagung Aufstaendiger mit lauem Gefuehl und vor allem mit Angst um sein eigenes Leben gehen muss, und immer oefters daran denkt,
    seine Gesundheit nicht mehr leichtsinnig aufs Spiel zu setzen, erst dann verliert das System nach und nach ihre Macht,
    den ohne Exekutive kann die Macht nicht gegen den Willen des Volkes herrschen, bessergesagt durchsetzen.

    Es muesste ein Punkt erreicht werden ,wo sich mehr und mehr Polizisten auf die Seite des Volkes schlagen, aber das hab ich bei diesem zum Teil deutlich sichtbaren menschlichen Abschaum wenig Hoffnung.

  26. Dirk Ludwig sagt:

    Das war ja wieder ganz großes Kino in den letzten Tagen/Wochen. Mal sehen wie lange der Verräter auf seinem Sessel bleibt!

  27. Anonyma (Nike) sagt:

    ‚Alexander Dugin, a Russian strategic thinker who has the ear of the Russian government, has said: “The Russians are on the side of the Greeks, we will not leave them alone in their suffering. We will help them and give them every possible support. Brussels and the liberal hegemony seek to dismantle Greece. We want to rescue it. We took our religious faith from Greece, as well as our alphabet and our civilization.”
    Dugin said that the Greek referendum is the start of “the fundamental European liberalization process from the dictatorship of the New World Order.” He says this also is “our own endeavor.”
    The Greek drama is far from over. Pray that the Russian and Chinese governments understand that rescuing Greece is the start of the process of unravelling NATO, Washington’s mechanism for bringing conflict to Russia and China. The One Percent have Italy and Spain targeted for looting, and eventually France and Germany herself. If the Greek people rescue themselves from the clutches of the EU, Italy and Spain could follow.
    As Southern Europe departs NATO, Washington’s ability to create violence in Ukraine is diminished as the world realigns against the Evil Empire.
    Washington’s power could suddenly diminish, thus saving the world from the nuclear war toward which Washington’s neoconservatives are pushing.‘

    http://www.paulcraigroberts.org/2015/07/05/greeks-vote-eu-imposed-austerity-paul-craig-roberts/
    …………………..

    Wurde eine Chance auf Befreiung aus der Tyrannei der „Neuen Weltordnung“ für immer vertan?

    Paul Craig Roberts schreibt hier noch (in einem Artikel vom 5.Juli) über die Hoffnung, dass Washingtons (militärische) Macht plötzlich geschwächt werden könnte, durch ein Wegbrechen des südlichen Europa von der NATO, und dass so die Welt vor dem Nuklearkrieg gerettet werden könnte, in den Washingtons Neokonservative sie hineintreiben

    Auch wenn es in der griechischen Volksabstimmung nicht um den Austritt aus Euro, EU und NATO ging; auch Paul Craig Roberts hoffte darauf, dass durch ein „Nein“ gegen weitere Austerität eine Dynamik in diese Richtung entstehen könnte.

    Aber die Chance, von Russland und den BRICS Hilfe anzunehmen, wurde von Tsipras nicht ergriffen, niemals erwogen?

    Paul Craig Roberts sieht es auch so, dass „die Ein Prozent“ Griechenland, Spanien, Italien, Frankreich und schließlich auch Deutschland im Visier haben, um alle auszuplündern und zu zerschlagen.

    War es jemals Tsipras‘ Absicht, Griechenland aus den Krallen der EU zu befreien? Das „Nein“ der Volksabstimmung hat seine Verhandlungsposition gestärkt; dennoch wurde es ignoriert. Der Wille des Volkes wird wieder einmal ganz offen ignoriert, missachtet, gedemütigt.

    Wie ist inzwischen die Stimmung in Griechenland?

  28. Christel sagt:

    Der Schock sitzt tief.
    Worauf müssen wir uns einstellen?
    Der ESM muss immer prall gefüllt sein und dafür haben die EU-Steuerzahler zu sorgen. Isser z.B. nicht voll, könnte man ja eigentlich in allen EU-Staaten die Steuern heraufsetzen, die Spareinlagen schröpfen, die Renten kürzen ………

    Vielleicht sollte ich dem mainstream vertrauen und bisses so weit ist, mich den schönen Dingen des Lebens zuwenden.

  29. Re Ply sagt:

    Das Varoufakis abgetreten ist passt in den ganzen Zusammenhang. Wenn die verantwortlichen Ökonomen so schnell wechseln, ist das ein Zeichen davon, dass nachhaltige Wirtschaftspolitik nicht das Ziel ist, sondern dass das griechische Regierungspersonal auf Linie gebracht werden soll.
    Varoufakis hätte dem Puppenstall in Brüssel zumindest noch ökon. Durchblick entgegenhalten können.
    So aber erledigt die EU-Kommission den Job für die Troika und die Troika den Job für die europäische Politik. Über kurz oder lang wird dann aus der griechischen Querfront eine ganz manierliche GroKo.
    Diese ‚Hilfsprogramme‘ werden ewig laufen. Man richtet sich ja gerade super darin ein. Die Hilfsprogramme sind die neueste Kapitalkonzentrationsfördermaßnahme.

  30. Re Ply sagt:

    http://www.rtdeutsch.com/25657/international/streit-bei-syriza-linke-plattform-fordert-euro-austritt-und-kuendigt-ruecktritte-von-ministern-an/

    Der Reformplan ist ‚inkompatibel mit Syrizas Programm und bietet keine positive Perspektive für das Land.‘

    Es wird erwartet, dass die Minister der Linken Plattform noch heute zurücktreten.
    (rtdeutsch)

  31. Re Ply sagt:

    Schäuble wird mir immer dubioser. Ich glaub‘, der ist gar nicht von diesem Planeten – eine High-End-Echse?

    Jetzt schlägt er Grexit auf Zeit vor! Wo doch alles so gut läuft? Ist Schäuble entführt und gebrieft worden??

    Jeroen Dijsselbloem unterstützt Schäuble und meint: „Auf dem Papier sind die Vorschläge nicht gut genug.“
    Was bitte bedeutet >auf dem Papier reiche es nicht<? Wenn die Menschen in Wirklichkeit umfallen, ist das dann schon etwas besser?
    Komische Argumentation, komische Typen: alles Entführte?

  32. Martin Bauer sagt:

    Damit ist die AfD nach Lucke wieder die Speerspitze der Einsicht in Europa über die Notwendigkeiten einer Politik, die dem Volke dient. Tsipras genau wie Lucke ist von seinen eigenen Halbheiten und Widersprüchen eingeholt worden. Genau wie man den Euro nicht überwinden kann, wenn man für die EU ist, die dieses Projekt gemacht hat und aufrechterhält, kann man die Bankrottverschleppungspolitik gegen das eigene Volk nicht überwinden, wenn man die Ursache des Bankrotts (Unterminierung der Wettbewerbsfähigkeit und Zentralbankpolitik für die Großbanken) nicht beim Namen nennt und beendet.

    Schade, sehr schade für das griechische Volk. Hoffentlich haben sie die Seelenstärke, den Verrat von Tsipras wegzustecken und sich neue Alternativen zu suchen.

  33. Re Ply sagt:

    Sie (im deutschen Finanzministerium) haben tatsächlich erkannt: „In diesen Vorschlägen (Griechenlands aktuelle Reformvorschläge) fehlen zentral wichtige Reformbereiche, um das Land zu modernisieren und um über lange Sicht Wirtschaftswachstum und nachhaltige Entwicklung voranzubringen“

    Ja, ganau das hatten die Griechen jetzt gelernt! Das hat die Troika ihnen doch so beigebracht. Jetzt schlagen die Griechen selber so einen Mist vor, in der Hoffnung gut damit anzukommen, da erkennen die Meister des Unsinns, dass es sich um Unsinn handeln könnte!
    sagenhafte Tragikomödie sowas

  34. schnehen sagt:

    @Kai Homilius

    Warum gute Nacht Marie? Ich verstehe Sie nicht, Herr Homilius. Das ist doch immerhin eine Erkenntnis, ein Lernprozess, der jetzt abläuft. Die Menschen lernen dazu, das ist doch gut; sie durchschauen das System jetzt noch besser als zuvor, sie durchschauen vor allem noch besser das falsche Spiel und die Rolle der Sozialdemokraten, die sich links tarnt, darunter Syriza & Co. Es ist doch gut, wenn Menschen ihre Illusionen und Trugbilder loswerden und ein klareres Verständnis von den wirklichen Verhältnissen bekommen. Um so besser können sie sich orientieren.

    Auch wenn Sie sagen, dass Politik nur im Hinterstübchen gemacht wird, kann ich Ihnen nicht zustimmen.

    Das stimmt so allgemein nicht. Bei uns im Finanzkapitalismus, der die Macht einer ganz kleinen, aber superreichen und einflussreichen und gut vernetzten Elite, des Geldadels, teilweise im Bündnis mit dem Hochadel und dem militärisch-industriellen Komplex, mit sich gebracht hat, wird Politik im Hinterstübchen gemacht, sind die Parlamente nur noch eine Schaubühne, um dem Volk Sand in die Augen zu streuen. Aber so allgemein ist das nicht richtig. Es gibt auch Staaten, wo dies heute nicht der Fall ist, und es hat sie immer mal wieder gegeben.

    Der Finanzkapitalismus kann gar kein anderes politisches System hervorbringen als dieses; er ist gezwungen, gerade dieses System hervorbringen.

  35. Re Ply sagt:

    @ juergen elsässer
    Wenn Sie meinen Kommentar von 17:43 nicht freischalten (wie ich gerade erst bemerkt habe) dann fehlt meiner Argumentation doch die Grundlage.

  36. me. sagt:

    Das Oxi wird bleiben !
    Danke Tsipras für das über 61% NO !
    Nicht nur Danke; Nein, Besten Dank dafür das ich Einblick nehmen durfte in die Seele eines Volkes.
    (So wie es sich entscheidet wenn es gefragt wird)

    Ich werde das in meine DNA einbauen, so wie das bei (manchen) anderen in Europa auch geschehen wird.
    Und nicht vergessen.

  37. Martin Bauer sagt:

    @schnehen, 11.Juli, 18:04: „@Kai Homilius“

    Volle Zustimmung zu diesem Beitrag. Und ich gehe einen Schritt weiter, ohne zu wissen, wie Sie zu dieser Folgerung stehen:

    Wir im Westen sind besonders arm dran. Aber wir lenken permanent ab, und bringen, was immer gesagt wird, den (zwanghaften) Nachgedanken, – „ABER bei Putin“, da „ist es ja auch nicht besser“ und wie es sonst so heißt – damit tun wir nichts weniger als uns geistig auch noch an die „Elite“ zu versklaven, die uns ruiniert. DAS ist das eigentliche Elend des Westens: dass das Volk es nicht fertigbekommt, den Größenwahn seiner Eliten als das eigentliche zentrale nicht nur weltweite Problem zu identifizieren, sonst als die spezifische Ursache für den eigenen (bis dato ungebrochen sich entfaltenden) Untergang.

  38. Martin Bauer sagt:

    … statt dass wir einfach zugeben, dass diesmal WIR die kollektiven globalen Bankrotteure sind, zuerst moralisch, aber irgendwann auch handfest materiell.

  39. Peter M. sagt:

    Tja, das ist Verrat, Verrat, Verrat! Da hat sich Elsässer wohl getäuscht, getäuscht, getäuscht! Vielleicht hat er sich ja auch in Wolfgang Schäuble getäuscht, denn der drängt nach wie vor auf einen Grexit. Und so wie der Grexit in den letzten Tagen und Wochen medial vorbereitet wurde, wird er wahrscheinlich auch kommen. Also, Herr Elsässer, nix mehr „der Irre im Rollstuhl“, sondern der Patriot und Demokrat Dr. Wolfgang Schäuble, der Retter der deutschen Steuerzahler. Unabhängig von Schäuble, haben sich auch bereits zu viele Regierungschefs gegen Tsipras „Reformpläne“ ausgesprochen. Daran wird auch Merkel am Sonntag nicht viel ändern, zumal sich Mutti ganz bestimmt nicht offen gegen ihren Finanzminister stellen wird. Hollande würde zwar noch gerne ein paar Milliarden für franz. Banken aus dem ESM rausholen, aber damit steht er innerhalb der Eurogruppe ziemlich isoliert da.

    Auch der IWF fordert einen Schuldenschnitt, (oder eine Stundung der Schulden bis zum Sankt Nimmerleinstag) der aber nur dann möglich ist, wenn Griechenland die Eurozone verlässt. (Ein Schuldenschnitt innerhalb der Eurozone ist vertragsrechtlich ausgeschlossen). Der IWF ist aber nichts anderes, als das Sprachrohr des amerik. Finanzkapitals. Die Frage sollte also lauten, warum haben Goldman Sachs und Konsorten plötzlich Interesse daran, dass Griechenland aus dem Euro fliegt.

  40. @ Jürgen Elsässer

    Ich bin mir nicht so sicher, ob die meisten Griechen Tsipras nun für einen Verräter halten. Er hat wohl bald erstmal die Kohle, verspricht dafür nur, was man sowieso nicht halten wird.
    Die Griechen scheinen genau zu wissen, dass ihr kleptokratischer Beamtenstaat vom Euro lebt. Mit einem Grexit wäre der Spaß tatsächlich bald vorbei.
    Die Banditen, die den Euro hebeln, sind auf einen Banditen getroffen, dem (dessen taufrischem Finanzminister) die Franzosen jetzt flugs ein Papier zum Unterschreiben gegeben haben, wohl wissend, dass es direkt in die Tonne gegeben werden kann. The show must go on!
    Weitsichtiger, wahrscheinlich, daher auch patriotischer, da gebe ich Ihnen recht, wäre für die Griechen ein Ende mit Schrecken gewesen. Jetzt hätte man dabei vielleicht auch bessere Bedingungen aushandeln können, als man das in der nächsten Runde noch können wird. Dann, wenn andere, größere Euro-Länder so auf dem Schlauch stehen, dass der Gnadenbeutel richtig leer.
    Schäuble faselt jetzt etwas von einem Grexit auf Zeit, für fünf Jahre. So langsam wird es wirklich wild am Kasperlestheater. Also fünf Jahre raus, fünf Jahre rein, fünf Jahre raus…
    Die Brüsseloten tun natürlich so wie als ob nicht, aber es geht ihnen ganz schön der Arsch auf Grundeis. Denn in einem mögen sie recht haben: Scheitert der Euro, so scheitert Europa. Was natürlich in sich eine Lüge ist. Für die aber nicht. Für die ist Europa die EU.
    Ich will den Dexit.
    Damit erledigt sich das Problem Euro gleich für alle.

  41. Michael sagt:

    Filmbeitrag: Im Rahmen der „Langen Woche der Rigaer Straße“ in Friedrichshain ist es erneut zu Ausschreitungen gekommen.

    Erkenntnisse im Fall von Manuel Schadwald, der vor 22 Jahren verschwand: Der 12-jährige Tempelhofer soll damals in die Niederlande gebracht worden und auf der Jacht eines Kinderpornohändlers missbraucht und getötet worden sei.

    http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20150711_1930/nachrichten.html

  42. ups2009 sagt:

    Das politisch & mediale Personal:

    Theodor Herzls Tagebücher, 1895-1904
    (Faksimile https://archive.org/download/theodorherzlsta00herzgoog/theodorherzlsta00herzgoog.pdf)

    Und eigentlich bin ich darin noch immer der Drama-
    tiker. Ich nehme arme, verlumpte Leute von der Straße,
    stecke sie in herrliche Gewänder und lasse sie vor der
    Welt ein wunderbares, von mir ersonnenes Schauspiel
    aufführen.

    Ich operiere nicht mehr mit einzelnen Personen, son-
    dern mit Massen: der Klerus, das Heer, die Verwaltung,
    die Akademie usw., für mich lauter Massenunitäten.
    Seite 75 PDF Google Scan 90

    Full text of „Theodor Herzls tagebücher, 1895-1904″
    Theodor Herzls Tagebücher, 1895-1904
    (Texttranskription https://archive.org/stream/theodorherzlsta00herzgoog/theodorherzlsta00herzgoog_djvu.txt)
    Und eigentlich bin ich da/in noch immer der Drama-
    tiker. Ich nehme arme, verlumpte Leute von der Strafie,
    stecke sie in herrliche GewSnder und lasse sie vor der
    Welt ein wunderbares, von mir ersonnenes Schauspiel
    aufführen.

    Ich operiere nicht mehr mit einzelnen Personen, son-
    dern mit Massen: der Klerus, das Heer, die Verwaltung,
    die Akademie usw., für mich lauter MassenunitSten.

    Angeblicher Rassismus oder wenn Propaganda-Medien heulen:

    Internat der Sportschule macht dicht … warum ist dann folgende Aussage angeblich rassistisch?

    „Kein Platz für junge Leistungssportler, aber Platz für Asylanten!!!“

    „Rassistisches Plakat sorgt für Aufregung“ so ein Hetzartikel der Mitteldeutsche Zeitung vom 11/12. Juli 2015 Seite 18 (Ausgabe Halle)

    Wo bitte ist da Rassismus?

    Wofür massenhaft Ressourcen verwendet werden ist bekannt:
    „Bundesweit werden Sporthallen zu Flüchtlingsunterkünften umgebaut. Hier ein Beispiel aus Esslingen.“
    http://www.rp-online.de/nrw/panorama/sportler-protest-gegen-fluechtlinge-in-turnhallen-aid-1.4931689

    So sind die Fakten!

    Und ob nun die Mittel welche bei den Leistungssportlern eingespart werden für ein Flüchtlingsheim im ehemaligen Sportinternat Brandberge genutzt werden oder ob die bei den Leistungssportlern eingesparten Mittel für neue Flüchtlingsheime verschwendet werden ist fast Jacke wie Hose.
    Doch halt, Vermieter*Innen & Nutznießer*Innen der neuen Heime werden sicher ausgewählte CDU*Innen, SPD*Innen, FPD*Innen, Linke*Innen, Grüne*Innen, Gewerkschafter*Innen, Feminist*Innen, Schwul*Innen und so weiter sein.

    Bei Nachnutzung des Sportinternat Brandberge ist das Füllen der privaten Taschen erheblich schwieriger.
    Auch wird der derzeitige Zustand des Sportinternat Brandberge sicherlich für die Willkommenskultur der Asylbewerber unzumutbar sein und wenn dann nur nach Millionen teurer Renovierung …

    „Syrische Familienväter haben sich in der Regel allein auf den gefährlichen Weg nach Deutschland gemacht und ihre Frauen und Kinder zurückgelassen.“
    https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-18-06-2015/syrische-fluechtlinge-allein.html

  43. Kai Homilius sagt:

    @Schnehen,
    mein Kommentar bezog sich auf Griechenland. Ein Land, das ich noch nicht so fest in den Klauen der Finanzelite wähnte. Die überraschten, zornigen, ja erbosten Kommentare zur Ankündigung des Referendums sprechen doch eine deutliche Sprache. Für einen Moment wähnte ich den offenen Spalt zu erkennen, durch den das Volk schlüpfen könnte, um das Momentum in die Hand zu bekommen. Tsipras machte die Tür zu…
    @Schnehen, Ihre Ausführungen zum westlichen „Demokratiemodell“ teile ich voll und ganz. Bringen uns aber in diesem Fall nicht weiter. Das hieße ja Kopf in den Sand stecken und sich in Defätismus zu ergehn. Nur über meine Leiche! Solange ich denken und handeln kann, werde ich kämpfen.

  44. ups2009 sagt:

    @ Prometheus

    Sie sagen “Antifaschismus” und meinen imperiale NATO-Treue
    http://rotefahne.eu/2011/06/sie-sagen-antifaschismus-und-meinen-imperiale-nato-treue/

    Was Gysi und Wagenknecht nicht sagen
    Pseudolinke Poser und NATO-Desinformation
    http://rotefahne.eu/2014/03/was-gysi-und-wagenknecht-nicht-sagen/

  45. Anja sagt:

    @D-Moll

    Vielen Dank für den Link!

    Auf Grund Ihres Links habe ich auch diesen hoch interessanten gefunden, der einige Interessierte ansprechen dürfte:

    Douglas Dietrich: Die Wahrheit über die letzten 70 Jahre – Teil1

    http://brd-schwindel.org/douglas-dietrich-die-wahrheit-ueber-die-letzten-70-jahre-teil1/

  46. Re Ply sagt:

    here, to improve your english skills:

    http://www.theguardian.com/commentisfree/2015/jul/10/germany-greek-pain-debt-relief-grexit

    Yanis Varoufakis Einschätzungen zu Schäubles Grexit-Drohungen. Griechenland soll raus, um Frankreich zu disziplinieren!

    ‚The eurozone is more than an exchange-rate regime and less than a state. And there’s the rub. After the crisis of 2008/9, Europe didn’t know how to respond: expulsion (Grexit) to strengthen discipline, or serious federation?‘

    Tja, ich würde nach wie vor die 3-Zonen federation empfehlen. Offensichtlich sind auch Geldpolitiken abhängig von der Mentalität. Fiskalpolitiken sicher auch.

    Natürlich wollen die Menschenfreunde nicht, dass die gewachsenen Wirtschaftspolitiken die Menschen weiterhin an Mentalitäten und Kulturräume binden.

  47. Mechthild Wanninger sagt:

    +++ EILMELDUNG +++

    ÖSTERREICH-Reporterin schämt sich für Ihr Land! Elsässer geht das Schicksal der armen Teufel am Allerwertesten vorbei!

    Traiskirchen: Albtraum im österreichischen Asyl-Lager!

    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Traiskirchen-Albtraum-im-Asyl-Lager/195907729

    Es werden nicht weniger – im Gegenteil wird es immer schlimmer: Mehr als 3.500 Flüchtlinge sind derzeit in Traiskichen, bis zu 1.200 ohne Schlafplatz. Kein Wunder: In der vergangenen Woche gab es laut Innenministerium so viele Asylanträge wie noch nie. Konkret baten 1.997 Flüchtlinge um Asyl. Bis zum Jahresende rechnet das Innenministerium mit bis zu 70.000 Anträgen. Derzeit werden etwas mehr als 40.000 Asylwerber betreut.

    Traiskirchen ist deshalb heillos überlastet. Ein Lokalaugenschein zeigt entsetzliche Zustände – ein Albtraum: Menschen lagern zu Hunderten unter Mauervorsprüngen, Bäumen oder gleich auf der Wiese. Wer Decken oder gar einen Zeltplatz ergattert, kann sich glücklich schätzen. ÖSTERREICH-Reporterin Debora Knob: „Es war schlimmer als erwartet.“

    Am Samstag zeigte sich in Traiskirchen aber auch ein Hoffnungsschimmer: Die Caritas hat ihr Projekt „Omni.bus“ gestartet und 3.000 Willkommenspakete verteilt: Es geht um Bundstifte und Malbücher oder Bälle für Kinder, um Duschgel, Einwegrasierer oder Streifenkarten für die Öffis oder einfach nur ein paar freundliche Worte auf einer Postkarte. Diese und andere Dinge sind Mangelware im völlig überfüllten Lager.

    Und die Flüchtlinge melden sich jetzt auch immer lauter zu Wort: 300 von ­ihnen demonstrierten am Samstag in Traiskirchen friedlich für menschenwürdige Unterkünfte.

    Als Innenpolitik-Journalistin habe ich schon oft über das Flüchtlingslager in Traiskirchen geschrieben: Über die stetig steigende Zahl der Insassen und das politische Tauziehen. Später auch über die ersten Obdachlosen im Lager, die im Freien am Boden schlafen müssen. Deswegen dachte ich, ich sei auf meinen ersten Besuch dort gut vorbereitet. Ich war es nicht.

    Was ich im Lager sah, war bedrückend: Nicht ein paar Dutzend, sondern Hunderte Flüchtlinge haben kein Dach über dem Kopf. Auch Familien mit kleinen Kinder müssen auf nacktem Beton und unter Büschen schlafen. „I sleep here eight days“, erzählt mir eine bildhübsche Frau mit einem kleinen Kind (2) im Arm in gebrochenem Englisch. Salam und Ros heißen Mutter und Sohn. Sie sind vor der Unterdrückung in Eritrea geflüchtet, in einem klapprigen Boot über das Mittelmeer. Ein Mann neben ihr berichtet von seiner Epilepsie. Er weiß nicht, wo er Medikamente bekommen kann.

    Am Weg zu den Zelten stockt mir dann fast der Atem: Unter einem Mauervorsprung, vielleicht einen Meter hoch, lagern Dutzende Menschen. „Wir leben hier wie die Tiere“, sagt Shabab, ein 20-jähriger Palästinenser, der aus Syrien geflüchtet ist.

    Ein Gefühl der Hilflosigkeit und der Beschämung befällt mich. Ungebeten eskortiert mich ein Sicherheitsbeamter zum Ausgang. „No, war’s so schlimm wie gedacht?“, fragt er mich halb belustigt. „Es war schlimmer“, antworte ich.

  48. S. Lautenschlaeger sagt:

    BILD am Sonntag | Sind wir das Problem und nicht die Flüchtlinge?

    BamS: Kann so ein reiches Land wie Deutschland wirklich mit Flüchtlingen überfordert sein?

    Nein, kann es nicht.

    Ronny und Chantal haben beide einen einen Knall“, posten Antifa-Aktivisten auf ihrer Website mit dem Arbeiterfaust-Logo. Daneben ein Foto: Zwei Dumpfbacken protestieren vor dem Flüchtlingsheim in Freital bei Dresden. Voller Bauch, leerer Blick, irgendwie rechts.

    „Ossis“, sagt der Hamburger Bildungsbürger dann und nippt mit spitzem Mund und abgespreiztem Finger am Mokka-Tässchen. Wenn Ronny und Chantal mal wieder im Fernsehen gegen Ausländer ledern, in dieser ulkigen Mundart, die einen immer gleich an Walter Ulbricht denken lässt („Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“). (…)

    Die völlige Ratlosigkeit der Politik, die sich mit Aktionismus tarnt, ist der eigentliche Asyl-Skandal. Kanzlerin Merkel informiert sich über die humanitäre Katastrophe nur aus zweiter Hand. Ein Flüchtlingsheim hat sie bis heute nicht besucht.

    Während in Arabien Tag für Tag Familien, Mütter, Schwangere ihr Leben riskieren, sich mit Kindern in Nussschalen zwängen, um über das Mittelmeer zu fliehen, spielt Europa mit ihrem Schicksal Schwarzer Peter. Keiner will sie haben. Fast alle zeigen auf Deutschland.

    Und Ungarn baut einen vier Meter hohen Grenzzaun gegen illegale Einwanderer. Ausgerechnet Ungarn. Das Land hatte 1989 vor laufender Kamera seine Grenze zu Österreich geöffnet und damit das Ende der DDR besiegelt. Durch das erste Loch im Zaun schlüpften ostdeutsche Familien, Frauen, Kinder in die Freiheit, darunter hörbar viele Sachsen. Auch aus Freital? Wer weiß.

  49. Swimmy sagt:

    Apropos ‚Verrat‘ (Off-Topic, TTIP):

    Dokumentation der TTIP-Abstimmung von dem aus meiner Sicht aber suspekten Sven Giegold (Grüne):

    Das Plenum des Europaparlaments hat am gestrigen Donnerstag (09.07.15) seine Position zu TTIP beschlossen. Die Mehrheit der großen Koalition aus Konservativen und Sozialdemokraten sowie Liberalen und Rechtskonservativen unterstützt einen Abschluss von TTIP und richtet zahlreiche Empfehlungen und Forderungen an die verhandelnde EU-Kommission, die jedoch unverbindlich sind. Die Schlussabstimmung endete mit 436 zu 241 für TTIP.“ (http://www.sven-giegold.de/2015/stoppt-ttip-dokumentation-der-ttip-abstimmung/).

    Wie man sieht, wurde Lucke auf dem letzten AfD-Parteitag zu Recht abgestraft, da auch beim Thema TTIP wieder Verrat begangen wurde, indem wieder die üblichen Verdächtigen Lucke, Henkel, Starbatty, Kölmel und Trebesius für TTIP abstimmten, während erwartungsgemäß nur Pretzell und von Storch dagegen stimmten.

    Bei Jo Leinen, SPD & Ex-BBU (Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz) fragt man sich nicht erst seit seinem ‚Ja‘ zu TTIP, was aus dem nur geworden ist. Traurig, traurig!

    Interessante, ungeprüfte TTIP-Info in einem Kommentar eines ‚Starstalker‘ (11.04.15, 09:44 Uhr) auf Shortnews:

    Ich finde ja das Argument mit den Schiedsgerichten immer wieder spannend. Ich frage mich, warum diese bei TTIP auch durch den deutschen Bürger kritisiert werden, aber dagegen, dass diese „Gerichte“ in Deutschland seit Jahren gängige Praxis sind, dagegen regt sich niemand auf.

    Selbst auf Landesebene vereinbaren Parlamante und Landesregierungen mittlerweile bei z.B. Bauvorhaben nicht-öffentliche Schiedsgerichte, welche damit auch an den parlamentarischen Kontrollgremien vorbei gehen.

    Gerade bei so genannten PPP-Projekten sind Schiedsgerichte mittlerweile gang und gäbe. Und auch bei immer mehr Großprojekten setzt die Politik auf Schiedsgerichte, die nicht zuletzt auch an der Öffentlichkeit vorbei gehen.

    In der Wirtschaft sind Schiedsgerichte mittlerweile eher die Norm. Dadurch wird insgesamt in Deutschland eine massive Schattenjustiz aufgebaut. An juristische Grundlagen oder gar Gesetze muss sich dabei niemand halten.

    Bestes Beispiel bis heute Toll-Collect. Dort wird seit 10 Jahren hinter Gardinen über eine Entschädigung des Staates (!) verhandelt. Während der Prozess vor einem ordentlichen Gericht wohl längst gelaufen wäre, wird das Schiedsverfahren wahrscheinlich im Sande verlaufen, da der Vertrag mit Toll-Collect im August ausläuft. Kosten für den Staat bisher für das Verfahren – über 140 Millionen Euro.

    Warum also gehen die Leute nicht gegen das Offensichtliche vor, aber regen sich bei TTIP darüber auf? Weil es nicht durch die Medien propagiert wird? Würde man so etwas nicht Scheinheilig oder am Ende auch nur als polemisiert bezeichnen? “ (http://tinyurl.com/nwycr6s)

  50. lilith sagt:

    Janis Varoufakis hat in einem Artikel einige Gedanken und Einblicke zu den Abläufen der Verhandlungen der vergangenen Monate dargestellt. Vielleicht liegen darin, in diesen brutalen Erpressungsmethoden, auch die Gründe für das Verhalten von Tsipras.

    http://vineyardsaker.de/deutschland/varoufakis-de-wird-gr-leiden-nicht-ersparen-hat-interesse-gr-zu-zerbrechen/

  51. Manfred Gutsche sagt:

    @ Jürgen ELSÄSSER

    Was ich heute Morgen im Internet BILD über GRIECHENLAND
    lese/erhalten diese „Griechen“ jetzt wieder weit über 100 Milliarden geschenkt – ende dieses Jahres sind es bestimmt:

    1 BILLION = 1.000.-MILLIARDEN und das wird auch so weiter
    gehen!!!

    Da kommen auch bald andere „klamme“ Euroländer auf diese
    ZAHLUNGSBÜHNE – den USISRAEL-MARIONETTEN-MERKEL zahlt,zahlt,zahlt auch auf Außenanweisungen!!!

    Liebe deutsche und andere EU – Bürger stellt euch einmal auf
    viele,viele Überstunden ein um das Geld aufzutreiben!!!

    Gruß

    Manfred

  52. Nektar sagt:

    Ob Tsipras Verrat an seinem Volk begangen hat oder einen Bürgerkrieg erstrangig verhindern will, wird sich noch herausstellen.
    Fakt ist, 61% Zustimmung können auch ganz schnell kippen, wenn der Leidensdruck wächst.
    Das ist noch keine gesamtgesellschaftliche Zustimmung (ca. 85-90%)

    Die Gefahr eines radikalen Maidans besteht permanent.
    Mit seinem Zugeständnis hat Tsipras klug gehandelt und den Ball zurück an die EU geworfen.

    Was ist das Ergebnis, ausgehend von den deutschen Hardlinern:
    1. totale Unterwerfung durch einen Vermögensfonds über
    50 Milliarden € mit Gläubigerzugriff (weitere Enteignung
    von Volksvermögen)
    2. Rausschmiss aus der EU für fünf Jahre – völli unlogisch,
    wer sich dann erholt hat, geht nicht mehr ins Irrenhaus

    Beides geht in Richtung Erpressung.

    Tsipras zeigt ohne neues Referendum, was die Alternativen für Griechenland sind, die Schäuble und Co. vorlegt haben.
    Im weiteren wird die moralische Dekadenz der EU zunehmend deutlicher, je länger die Verhandlungen gehen.

    Die EU-Mitgliedsstaaten gehen sich nun aus egoistischen Erwägungen gegenseitig an die Gurgel.
    Ein erbärmliches Schauspiel vor der Weltöffentlichkeit, im Gegensatz zu den BRICS und SCO-Gesprächen in Ufa.
    Jeder sieht nun, was die EU tatsächlich ist. Sie delegitimiert sich mit jedem Tag.

    Es war schon immer so, dass man in der Krise die wahren Freunde erkennt.
    Den Griechen könnte es nun leichter fallen, ohne Bürgerkrieg die defibrillierende EU zu verlassen.

    Die Linke ist in diesem Prozess ein Total-Ausfall, mit Ausnahme von Lafontaine.
    Eine Partei des Opportunismus mit Standpunktlosigkeit.

  53. Nektar sagt:

    Die Staatsschulden Griechenlands
    Karl Albrecht Schachtschneider

    „In diesen Tagen wird die Aufführung eines weiteren Aktes der Tragikomödie Staatsschulden Griechenlands beendet. Viele weitere Akte werden folgen und das Schauspiel wird erst ein Ende finden, wenn der Versuch, mittels der Währungsunion die Europäische Union zu einem unitarischen Bundesstaat zusammenzuzwingen,aufgegeben
    wird.
    Zwei Entwicklungen können dazu führen:
    Die Völker sind nicht mehr bereit, die Schäden durch die Wirtschafts-, Währungs- und Transferunion hinzunehmen, oder der Zusammenbruch des westlichen Finanzsystems läßt keine Alternative mehr als die Rückkehr zu voneinander unabhängigen Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU).

    Ich erwarte angesichts der Untertänigkeit der Bevölkerungen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, von denen ich die Griechen ausnehme, eher
    die zweite Entwicklung. Die Schäden für die von der politischen Klasse entmachteten Völker wachsen von Tag zu Tag.
    Sie lassen sich Schauspiele über Freiheit, Demokratie,
    Rechtsstaat und Solidarität der Völker vorführen, werden aber weder über die Wirklichkeit der Wirtschafts- und Währungsunion informiert noch gar über die Rechtslage. Ich will einige Aspekte der Rechtslage aufzeigen“:
    http://www.wissensmanufaktur.net/media/pdf/griechenland-staatsschulden.pdf

    Ich kann hier K.A. Schachschneider nur zustimmen:
    stellt euch vor eine Kaufhalle oder Apotheke, dann könnt ihr erleben, wie der deutsche Michel sich mit „Sterbehilfe“ zu dröhnt und seine Ruhe haben möchte.

    Die AfD sollte zu K. A. Schachtschneider den Kontakt suchen.🙂

  54. rubo sagt:

    ZDF-Meldung heute früh im Videotext:
    „USA haben 2007- 2009 Anthrax-Sporen nach Landstuhl geliefert und der deutsche Botschafter in Washington geht dem nach“
    Das erzeugt Fragen:
    1. Warum jetzt diese Information?
    2. Was soll Anthrax in Deutschland?
    3. Ist das ein Hinweis, daß das US-Militär in Deutschland verschiedene Handlungsmöglichkeiten hat?
    4. Ist die Meldung notwendig, weil jetzt nicht alle deutschen Politiker parieren? (ist vielleicht der LH-Absturz in den franz. Alpen nicht richtig verstanden worden?)

  55. Tommel sagt:

    Hier wurde ja offensichtlich das Mandat des Volkes, das durch eine Abstimmung des Volkes zustande kam, nicht nur nicht umgesetzt, sondern genau ins Gegenteil verkehrt.

    Das dürfte jedenfalls eine Signalwirkung im Ausland, wie z. B. Spanien entfaltet haben. Das Spektakel wurde ja überregional beobachtet und könnte durchaus das Vertrauen der Spanier in Podemos erschüttern, so nach dem Motto, die reden auch alle nur, aber wenn’s dann wirklich drauf ankommt, siehe Tsipras….

  56. Sebastian sagt:

    Ja, nicht nur Tsipras könnte sein Volk verraten.

    Erstmal abwarten, ob das wirklich passiert,
    denn die EU hat eigentlich kein Interesse mehr,
    die Griechen weiter zu helfen.

    Ein solchen Verrat an Lüge gibt es weltweit in unseren Medien zuhauf.

    Die Medien, die Regierungen, die Politiker, die Kirchenmänner verraten uns, weil sie manipulieren.

    Hier jüngst ein schockierendes Beispiel,
    welches zeigt, dass die IS-Hinrichtungen abgedreht wurden.

  57. Aristoteles sagt:

    Auch wenn sich meiner Ansicht nach an der Machtkonstellation vorerst kaum etwas ändern wird, so hat die aktuelle Krise, wie @schnehen richtig bemerkte, durchaus etwas Gutes:
    „[die Menschen] durchschauen das System jetzt noch besser als zuvor“.

    Politiker von Lucke bis Wagenknecht haben ihr Gesicht zeigen müssen.

    Im Frankfurter Allgemeinen Zionsblatt sind sogar Sätze zu lesen, die verblüffend ehrlich sind und den westlichen Imperialismus entlarven:
    „Das Referendum in Griechenland hat gezeigt: Es gibt ein paar Dinge auf der Welt, wo die Demokratie nichts zu suchen hat.“
    (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/griechische-schuldenkrise-dieter-nuhr-hat-recht-13697691.html)

    Die Täuschung liegt in dem Ausdruck „ein paar Dinge“, denn richtig muss es heißen: ‚entscheidende Dinge‘.

    Man möchte hoffen, dass das Lügengebäude nach und nach in sich zusammenfällt. Doch befürchte ich, dass der Großteil der BRD-Bunzel weiter auf BLÖD, SCHMIERGEL, RTL und SPORTSCHAU vertraut.

    Die Propagandamaschine muss für die ‚Eliten‘ zur Zeit auf Hochbetrieb gehalten werden. Und an den wenigen Stellen, wo sich das Volk artikulieren könnte, wird bereits im Ansatz gegengesteurt und geblendet:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/umfrage-afd-sackt-nach-fuehrungsstreit-auf-drei-prozent-ab-13698350.html

    Man erinnere sich an die Prognosen gewisser Meinungsforschungsinstitute, als die AfD nur einige Tage vor der Bundestagswahl noch auf 3 Prozent gehalten wurde.
    Falls nötig, wird dann am Wahlergebnis noch ein bisschen getrickst.

    Oh Deutsches Volk … Wirst Du je wieder aufstehen?

  58. Aristoteles sagt:

    @S.Lautenschlaeger

    Wurde das Kind auf dem BILD-Bild so mit Ruß beschmiert wie die Aktivisten und Mitleidsfaschisten vom ‚Zentrum für Politische Schönheit‘?

    Haben Sie schon einen Flüchtling bei sich zu Hause aufgenommen?
    Ich hoffe sehr, dass Sie mir Ihrem Mitleid mit gutem Beispiel vorangehen.
    Haben Sie mit den Flüchtlingen schon vereinbart, ob und wann und unter welchen Bedingungen sie wieder in ihre Heimat zurückkehren?

    Warum gibt es keine Volksbefragung in den Städten und Gemeinden über die Aufnahme von Flüchtlingen?

    Jede Wohung, jedes Haus, jeder Hof, jede Sippe, jeder Stamm hat ein Recht darauf zu bestimmen, wer in den eigenen Kreis aufgenommen wird und diesen evtl. wieder zu verlassen hat. Das Ganze entpringt dem natürlichen Bedürfnis nach SELBSTERHALT.

    Was halten Sie von der Ungerechtigkeit und Ungleichheit gegenüber den Milliarden armer Menschen, die nicht nach Europa kommen (können)?
    Trösten Sie Ihr schlechtes Gewissen, indem Sie Flüchtlinge bei sich zu Hause aufnehmen?

    Übrigens ist die BRD mit über zwei Billionen Europ verschuldet.

  59. alexander sagt:

    die EU kann es sich systembedingt nicht leisten Griechenland gehen zu lassen da es für die anderen südlichen EU länder ein schlechtes vorbild abgeben könnte. auch das elite-finanzsystem will nicht, denn dann kann das land nicht vom internationalen investoren ausgeweidet werden. und da sind noch die riesige menge von cds (credit default swaps) also finanz-wetten die abgeschlossen worden sind und unberechenbare auswirkungen haben. auch sollte endlich das divide e impera erkannt werden und nicht immer von den Deutschen geredet werden die mit steuergeldern Griechenland retten müssen. es ist eine einheitwährung euro und die wird von Draghi auf den druckmaschinen der EZB hergestellt und verteilt und zwar unbegrenzt. die verschiebungen von einem land auf das andere sind reine computerspiele um auch die bürgerInnen zu verschrecken und an der kandare zu halten, denn niemand will schuldig sein oder schulden machen. die drohungen von bail-ins, wie in Zypern praktiziert, sind reine disziplinarmassnahmen für die bürgerInnen, damit es weh tut und abschreckend wirkt. finanztechnisch haben sie auf die druckmaschine und die bilanzen-computerspiele keinen einfluss. auch die IWF macht ein bisschen auf opposition, da sie durch den verlust von griechenland weiter an einfluss verliert. Argentinien, Island, Ungarn (vielleicht auch bald Puerto Rico) haben dem IWF den rücken gekehrt und ihre probleme selber gelöst. wenn griechenland das auch täte, ja wo kämen wir hin ….. the money-show must go on !
    Lafontain sagt es richtig und Sahra kann sich nicht mehr aus dem fenster der linken lehnen, da sie sowieso nur noch mit einer zehe drinhängt….., aber die probleme hat sie sicher erkannt. stellt euch vor nationalstaaten mit souveränität, eigener währung und eigenem gold in der eigenen souveränen zentralbank. mit der möglichkeit mit allen ländern der welt zu handeln oder auch nicht. selbstständig sein und handeln der einzelnen länder das ist der ultimative alptraum der globalen-nwo-finanzelite.

  60. apollo 11 sagt:

    ups 2009: hört sich an wie im Stürmer. Julius STreicher lebt!

  61. Anonymous sagt:

    KARIKATUR:

    In der JF dieser Woche, sehr treffend:

    In der Kneipe sitzt eine Runde fröhlicher Zecher.
    Der Wirt kommt mit der Rechnung.
    Ein Sprecher teilt ihm mit:“Wir haben soeben abgestimmt und demokratisch beschlossen, unsere Deckel nicht zu bezahlen!“

  62. Eben las ich bei der FAZ einen Kommantar: Wie friedlich wir in Europa doch vor dem Euro miteinander umgegangen seien.
    Aus Griechenland schon als Nazis beschumpfen zu werden gewohnt, werden wir Deutsche immer mehr als Monster der „Austerität“ hingestellt.
    Nicht nur aber, dass ich von Sparsamkeit (weshalb nimmt man das deutsche Wort nicht mehr in den Mund?) nirgends viel sehe, dass ich auch nicht weiß, wo eine hemmungslose Ausgabenpolitik auf Schuld und Zins uns noch hinbringen soll: Man hat uns Deutsche nie gefragt, ob wir den Euro wollen, ganz einfach, weil man genau wusste, dass wir ihn nicht wollen.
    „Versailles ohne Krieg“: So pflegten die französische politische Klasse die Sache genüsslich zu nennen.
    Ich will eine Volksabstimmung über den Dexit, den Ausstieg Deutschlands aus dem Euro. Der Rest kann ihn gerne behalten.
    Jetzt wäre es für die AfD an der Zeit, dieses Referendum zu fordern. Auch wenn es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht so bald kommt, ist das die Forderung, die nicht nur den Parteien „unserer“ Regierung weitere wohlverdiente Schweißperlen auf die Stirne treiben wird.
    Im Norden und Osten, in den kleinen Ländern, da riecht man inzwischen den Braten, hat man gemerkt, dass die Südländer einschließlich Frankreichs am Ende nicht nur die Deutschen werden melken wollen.
    Um jeden Preis den Euro behalten. Das wollen all die (außer „unseren“ Besatzerstiefelleckern), die den Preis den Rest bezahlen lassen wollen. Noch der slowakische Köhler in seiner winterkalten Kate in den Karpaten soll für die lebensfrohen Griechen und Romanen schuften, er für Kartoffelsuppe und Most, die andern bei Pecorino, Carpaccio, Risotto Milanese, Zitronenkuchen, Coq au vin, Armagnac, Paella und Zabaione.
    Ja, Buchweizengrütze und Kohl für die blöden, unkultivierten Balten. Vitello tonnato und Cassoulet und Mousse au chocolat kennen die eh nicht und brauchen sowas daher auch nicht.

  63. Dr. Gunther Kümel sagt:

    GR ist nicht „pleite“!

    Das Land hat durch Mißwirtschaft seiner Politiker und Korruption zugunsten der Oligarchen lange über seine Verhältnisse gelebt. Der kleine Mann hatte davon nicht viel profitiert, die Gewinne auf Kosten von Euro und EU flossen zu den Reichen, die in GR zumeist nicht aus ehemals „jüdischen Familien“ stammen. Und zu den Banken, natürlich. Goldman-Sachs himself zeigte, wie man den Staatsbetrug einfädelt.

    Die paar Milliarden Anfangsschulden hätte GR ohne weiteres durch ein paar Verträge über Schürfrechte nach Öl, Gas, Uran, Graphit, Gold abdecken können. Auch Währungsgold ist in erheblichen Mengen vorhanden. Ein Konsortium von 10 nordischen Ländern hatte so etwas angeboten, zu erstaunlich günstigen Bedingungen. Aber die bis zur Fäulnis korrupte Regierung hat abgelehnt.

    Den Haien geht es nicht um in erster Linie um die Rückzahlung der Anleihen. Die paar hundert Milliarden könnten die Haie verschmerzen. Es geht darum, durch Austeritätspolitik (deutsch: Daumenschrauben) den Kleinen Mann in GR malochen zu lassen und den Kleinen Mann in den Nettozahlerstaaten der EU um seine Ersparnisse zu bringen.
    Denn wenn der „brd“-Staat nicht mehr zahlen kann, gibt es Konfiskation von unsrer Oma ihr klein Häuschen.

    SO WIRD DIE NWO-ERSKLAVUNG AUSSEHEN; WENN SIE DANN VOLLENDET IST.

  64. Dr. Gunther Kümel sagt:

    „Tsipras wird… ersetzt, möglicherweise ermordet werden….“

    Wie sehr die COMPACT-Bewegung sich von den naiven Anschauungen des Abendnachrichten-Bürgers entfernt hat, wird im obigen JE-Zitat klar.

    Trotz aller historischen Erkenntnisse wollten es wenige wahrhaben, daß Staat und überstaatliche Mächte ohne weiteres ihre Interessen auch mit Morden durchsetzen.
    Ja, die USA täten dergleichen, vielleicht, in Pearl Harbor, bei 9/11, und das Zeugensterben bei 9/11, und jetzt bei NSU war vielen nicht geheuer. Aber daß sehr wohl auch der vormals gesittete europäische Staat keinerlei Bedenken zeigt, wenn es um politischen Mord geht, das war doch gewöhnungsbedürftig.

    NUN, die COMPACT-BEWEGUNG HAT SICH DARAN GEWÖHNT.

    Und selbst wenn von Antifa bis FAZ noch so viele „Verschwörungstheorie!“ rufen.

  65. Dr. Gunther Kümel sagt:

    DIE REALITÄT ist GANZ ANDERS, ALS UNS ERZÄHLT WIRD!

    EINREISE NACH RUSSLAND.
    Man kommt an, zeigt seinen Pass an einem Schalter. Der Beamte gibt was in den Computer ein, es wird ein weisser Zettel ausgedruckt, diesen muss man unterschreiben, dann Stempel in den Pass und es heißt, „Willkommen in Russland!“. Das dauert ca. 3 Minuten.

    ANDERS IN DEN USA, „home of the free“.
    Spätestens 72 h vor Abflug ist ein Formular mit 50 Fragen („ESTA“) auszufüllen. Kostet 14 greenbacks, nur mit Kreditkarte. Wenn man das „OK“ bekommt, darf man rüberfliegen, aber das heisst nicht, man darf einreisen.

    Im Flieger sind weitere umfangreiche Formulare auszufüllen. Am Flughafen zu einem Schalter, lange warten. Am Schalter akribisches Verhör: Warum ist man hier, wo wird man wohnen, hat man genug Geld dabei, wird man hier arbeiten, u. dgl.
    Eine falsche Antwort und man wird sofort zurückgeschickt.

    Dann Aufnahme der biometrischen Daten. Fingerabdrücke, Gesichtserkennung, Fotos von allen Seiten: genau dieselbe Prozedur, wie wenn man als verurteilter Straftäter in ein Gefängnis eingeliefert wird.
    Danach muss man durch den Zoll, wo das Gepäck peinlich genau durchsucht wird.

    DAS ALLES DAUERT STUNDEN, STUNDEN!

    Die persönlichen Daten werden vom US-Ministerium für Staatssicherheit für ein Jahr aufbewahrt. Anschliessend landen sie für weitere zwölf Jahre in einem Archiv.

    Quelle: http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2015/06/anti-russische-hetze-in.html

  66. Anonyma (Nike) sagt:

    alexander, Magnus und Gunther (Dr Kümel)

    gipfelnd in:
    „Konfiskation von unsrer Oma ihr klein Häuschen.
    SO WIRD DIE NWO-VERSKLAVUNG AUSSEHEN; WENN SIE DANN VOLLENDET IST.“

    sehe ich auch so

  67. Dr. Gunther Kümel sagt:

    „Niemand darf wegen seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, … seiner … politischen Anschauungen benachteiligt …werden.“

    Alle Politik ist so einzurichten, daß „… der Nutzen des Deutschen Volkes gemehrt, Schaden von ihm gewendet… werde.

    Dagegen wendet sich das „Kinderförderungsgesetz (KiFöG).
    Es bestimmt, dass Kitas ab einem Ausländeranteil von 22 Prozent 390 Euro pro Kind erhalten.

    Die Folge:
    KITAS mit außerordentlich hohem Anteil (etwa 90%) an Kindern von Fremden sind flächendeckend sehr häufig geworden. Kinder von Einheimischen werden sehr häufig abgewiesen.

  68. Swimmy sagt:

    Ich will eine Volksabstimmung über den Dexit, den Ausstieg Deutschlands aus dem Euro. Der Rest kann ihn gerne behalten.
    Jetzt wäre es für die AfD an der Zeit, dieses Referendum zu fordern.
    (Magnus Göllner, 12.07.15, 13.47 Uhr)

    Genau das hat Beatrix von Storch nun gefordert „Beatrix von Storch fordert Referendum über den Nordeuro“ (http://www.alternativefuer.de/beatrix-von-storch-fordert-referendum-ueber-den-nordeuro/)

  69. Anonyma (Nike) sagt:

    @Swimmy sagt: 12. Juli 2015 um 14:46

    „Genau das…“

    Die Forderung nach einem Euro-AUSTRITT Deutschlands (Dexit) ist nicht dasselbe wie ein Referendum über Für und Wider eines „Nordeuro“

  70. @ Swimmy

    Wieso „Nordeuro“?
    Noch ein Monster, diesmal ein halbes?
    Ich will wieder die schönen bunten Guldenscheine sehen und einen Adler auf unserem Hunderter und die Gebrüder Grimm auf dem Tausi.

  71. Jan sagt:

    Wie Tsipras an dem Tag seiner Wahl zum Premierminister von den Medien als Volkstribun präsentiert wurde, war für jeden der sehen kann ein ganz klares Zeichen dafür, daß es sich bei Tsipras um einen Volksverräter handeln muss. Mir war es klar und so wundert mich heute nichts. Und ich fühle mich von Compact nicht gut informiert.

  72. kaeptnbrise sagt:

    S. Lautenschlaeger sagt:
    11. Juli 2015 um 23:32

    „BILD am Sonntag | Sind wir das Problem und nicht die Flüchtlinge?“.

    Ja. IHR seid das Problem. WIR hingegen sollten möglichst genau wissen, wer IHR seid, Axel Springer SE – zur WWG (westlichen Wertegemeinschaft) gehörend.

    Euer Balabos ist der bekennende (nichtjüdische) Zionist Mathias Döpfner. Sitzt im Aufsichtsrat von Time Warner, im Board of Directors bei Warner Music, ist Non-executive Director der Vodafone Group Public Limited Company. Er gehört dem American Jewish Committee an, ist Mitglied im Global Board of Advisors des Council on Foreign Relations.

    Er war Kuratoriumsmitglied des Berliner Aspen-Instituts, hat beim Bilderberg-Treffen in Österreich teilgenommen. Wie Kai Dieckmann (Chefredakteur der BILD, Gesamtherausgeber der BILD-Gruppe ist Döpfner Jungführer („young leader“) der Atlantikbrücke, gegründet von Eric M. Warburg, Vorstand u.a. Max Warburg.

    Die Jungführerin Merkel (BUNTE Kanzlerin) und Friede Springer sind freundschaftlich miteinander verbunden.

    War nicht alles verkehrt, damals: Enteignet Springer!

  73. ups2009 sagt:

    OT … NSU:

    „MONITOR hat Kurzwerbung für den Arbeitskreis NSU gemacht, versteckt in einem Beitrag über den AfD-Parteitag:

    Die “Neue Rechte” hat sich bisher überhaupt nicht mit dem NSU-Betrug befasst, sie ignoriert ihn, warum auch immer. Von denen haben wir, ob nun Sezession, junge Freiheit etc., bislang nichts Investigatives gelesen. Gar nichts. Die sind wie Mainstream… warum auch immer.“
    https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/07/04/2-schauprozesse-raf-und-nsu-kurzwerbung-bei-ard-monitor-schmollmundfatalismus/

    Ich sage nur, von den “Alten Rechte(n)” hört man zum NSU auch sogut wie nichts.

  74. Konservativer sagt:

    Sehr geehrter Herr Göller
    Ihr Kommentar (12. Juli 2015 um 13:47) bringt es auf den Punkt.
    Als ehemaliger Linker frage ich mich, warum sich nicht mehr auf Seiten der politischen Linken fragen, warum es in Griechenland eine Links-Partei bislang nicht fertiggebracht hat, mit entsprechenden Regelungen die Topverdiener im Land ganz normal Steuern zahlen zu lassen und den Superreichen (den Reedern) das Privileg zu nehmen, keine Steuern zahlen zu müssen. In den letzten 5 Monaten hätte man das doch zumindest auf den Weg bringen können.

    Meiner Meinung nach ist es wahrscheinlich so, daß von der politischen Linken, abgesehen von einem kleinen Kreis um Herrn Elsässer, nichts mehr in der Richtung zu erwarten ist, die Herr Elsässer folgendermaßen formuliert hat: „Meine Zielgruppe ist das Volk“.

    Ich bin zu der Überzeugung gelangt, daß Jürgen Elsässer diesen Satz ernst meint. Das haben wahrscheinlich auch die etablierten „Armani-Linken“ (Robert Kurz) und Salon-Bolschewisten aus dem Rotwein- bzw. Speckgürtel realisiert und möglicherweise auch aus diesem Grund wurde Herr Elsässer kürzlich zu einem „neurechten Verschwörungstheoretiker“ gemacht (siehe hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=_fpgzbDpMFQ ).

    ZU Sarah Wagenknecht habe ich auch noch etwas, man tausche lediglich Sophie gegen Sarah aus:

  75. me. sagt:

    @ Magnus Göller

    „Ich will eine Volksabstimmung über den Dexit, den Ausstieg Deutschlands aus dem Euro. Der Rest kann ihn gerne behalten.“

    Und.. Was wollen sie, die DMark? Wenn das die Idee ist, die wurde hier schon mehrmals angeführt, wählen sie die „Lizens zum Aussterben“!
    Die DMark wäre doppelt so viel wert wie der Schweizer Franken.
    Kein relevanter Teil der Deutschen würd sich darauf einlassen.
    Da müssten sie schon ne Sozial-Wirtschaftliche Alternative mit der Abstimmung verbinden.

    Und sie erwähnen den FAZ-Kommentar,
    wie friedlich wir in Europa doch vor dem Euro miteinander umgegangen seien.
    Aus Griechenland schon als Nazis beschumpfen zu werden gewohnt, werden wir Deutsche immer mehr als Monster der “Austerität” hingestellt.

    Tja, da kann man nur mit der Berliner Schnautze eines Wolfgang Neuss antworten: „“Wir schaffen es, ohne Waffen SS“

    Denn mal.

  76. @ me.

    Es gab auch die Affen-SS.
    Ich kam drumherum, weil ich nicht geboren war.

  77. Anonymous sagt:

    Lieber Herr Elsässer, ich will ja nicht pingelig sein, aber was ist ein „Drinbleiben“? Es heißt „Verbleib“! So wiel Stil muß sein!

  78. me. sagt:

    @ Magnus Göllner

    Äußern sie sich bitte um die von ihnen angestrebte Abstimmung zum „Dexit“ Der Einführung Demark.
    Ich denke, das sie damit einen Verbleib im Euro eher manifestieren. Also ZEMENTIEREN. Das will die BILD auch erreichen, mit soner „Abstimmung“. Is aber was für Schlafschafe…
    Mit ihrem Affendingsbums langweilen sie mich; maßlos.

  79. ups2009 sagt:

    @ apollo 11 sagt: 12. Juli 2015 um 12:53

    noch ein Versuch ohne Zitate:

    Lesen Sie einfach „Theodor Herzls Tagebücher, 1895-1904“

    Seite 79 im PDF Google Scan Seite 94
    &
    Seite 81 im PDF Google Scan Seite 96
    &
    Seite 92 im PDF Google Scan Seite 107 unten

    Faksimile (Bild-Ansicht) Theodor Herzls Tagebücher als PDF Dokument ( nicht elektronisch durchsuchbar )
    https://archive.org/download/theodorherzlsta00herzgoog/theodorherzlsta00herzgoog.pdf

  80. Aristoteles sagt:

    @ups2009

    Nach der Herzl-Lektüre von Seite 81 (96) …:

    „Ja, wir sind eine Geißel geworden für die Völker, die uns einst quälten. Die Sünden ihrer Väter rächen sich an ihnen. Europa wird jetzt für die Ghetti bestraft“

    … fühle ich mich an einen Spaziergang durch den Osten meiner Stadt erinnert: Sind es mehr Fernostasiaten oder Orientalen oder Afrikaner, die das Straßenbild beherrschen?
    Deutsch-deutsche Paare belegen bereits den letzten Platz.

    Für unsere eigene Kultur, Religion und Ethnie gibt es jedenfalls noch keine Ghetti. In dieser Hinsicht scheinen die Deutschen ebenso einfallslos wie die Regenbogenrassisten erbarmungslos.

    *https://www.youtube.com/watch?v=1tqWV9e5LE4

    Es wird von unserem eigenen Überlebenswillen und Glauben abhängen, ob wir in der Lage sein werden, mit Blick auf eine eigene zukünftige Heimat (erst in 2000 Jahren?) aus der Unterwelt herauszukommen.

  81. kaeptnbrise sagt:

    @ Aristotels

    „In dieser Hinsicht scheinen die Deutschen ebenso einfallslos wie die Regenbogenrassisten erbarmungslos.“

    „Regenbogenrassisten!“ F-E-T-T! Buchstaben über Buchstaben werden abgefunkt, bis man Buchstaben fast nicht mehr erträgt. Und dann so ein rettender und genialer Wurf. Das rockt das Haus!

    International war mein Lieblings-Rock’n-Roller immer Larry Williams. Dicht gefolgt von Penniman:

    National:
    Platz fünf:: Bernd Spier
    Platz vier: Marion März („ER ist wieder da“)
    Platz drei: Benny Quick, allein schon für die Interpretation von Paul Simos „Motorcycle“ („Motorbiene“)
    Platz zwei: Ted Herold
    Platz eins: FJS, der letzte große Alpenkönig („Sie … Sie … Sie politisierter Bietel, Sie!“)

    Nach diesem genialen Coup sehe ich mich genötigt, die nationale Tabelle umzumodeln, FJS auf zwei, Herold auf drei usw.

  82. Aristoteles sagt:

    @kaeptn

    Ganz ehrlich. Das meiste kannte ich gar nicht.
    Grad eben zum ersten Mal in meinem Leben den Revoluzzer-Song von Bernd Spier gehört („Das kannst du mir nicht verbieten“) – das meinen Sie doch nicht wirklich, oder?

    Platz fünf ???

    Zur ersten FJS-Sequenz mit dem ‚Bietel-Trottel‘ fällt mir mein Erlebnis von vorgestern ein: Dort hielt ein Freund den Hühnern von der anderen Straßenseite demonstrativ sein Schild entgegen „Gegen EU-Rassismus (Volksmord) – Gegen US-Imperialismus (NSA, TTIP, Air-Base)“. Die Hühner waren die Beharrlichkeit nicht gewohnt und gackerten genervt:
    „Wir können lesen!“
    Worauf er:
    „Sehr gut. Ist doch schon mal der erste Schritt.“

  83. schnehen sagt:

    @Jan

    Sie sagen es!

  84. schnehen sagt:

    @Kai Homilius

    Wieder staune ich über Ihre Logik. Sie teilen meine Ausführungen zum westlichen Demokratiemodell, und gleichzeitig soll das ‚Defätismus‘ sein und nicht weiterhelfen. Sie aber wollen kämpfen.

    Also wenn ich feststelle, dass die hohe Politik bei uns im Zeitalter des Finanzkapitalismus hinter verschlossenen Türen gemacht wird, zum Beispiel auf den jährlichen Bilderberg-Konferenzen, dass man keinerlei Respekt vor Volksabtimmungen und Referenden hat, und die Interessen des Volkes mit Füßen tritt, dann soll diese Feststellung, die Sie im Übrigen teilen, ‚Defätismus‘ sein und eine Antithese zum kämpfen? Also das, was Sie selbst für richtig halten, soll zum Defätismus führen!

    Die Erkenntnis der tatsächlichen Verhältnisse, hier der politischen, die Erkenntnis der wirklichen undemokratischen Verhältnisse, denen bestimmte, gewachsene sozio-ökonomische Verhältnisse zugrunde liegen, ist doch gerade die Voraussetzung dafür, dass man kämpft und dass man nicht den Kopf in den Sand steckt! Man braucht doch keine schönen Illusionen, um zu kämpfen! Die richtige Erkenntnis der Wirklichkeit, und das daraus folgende richtige politische Bewusstsein ist doch gerade die Voraussetzung jeden vernünftigen,sinnvollen politischen Engagements.

    Ohne klare Theorie keine erfolgversprechende Praxis, und umgekehrt, wer eine Praxis hat, die nicht auf einer klaren Theorie beruht oder wer gar keine Theorie will, kann auch nicht das Richtige tun, das auf einer exakten Analyse der tatsächlichen Verhältnisse beruhen muss, der kann auch keine richtige Praxis haben, der tappt im Dunkeln, der möchte zwar kämpfen, aber er weiß gar nicht wie, er weiß gar nicht wie der Kampf richtig zu führen ist.

    Ich will nicht annehmen, dass Sie zu dieser Kategorie gehören, sondern möchte annehmen, dass Sie sich nur unglücklich ausgedrückt haben.

  85. kaeptnbrise sagt:

    @ Aristoteles

    „Gegen US-Imperialismus (NSA, TTIP, Air-Base)”. Die Hühner waren die Beharrlichkeit nicht gewohnt und gackerten genervt:
    “Wir können lesen!”
    Worauf er:
    “Sehr gut. Ist doch schon mal der erste Schritt.”“

    Lesen können einige noch. Wenn man darunter das Aneinanderreihen von Buchstaben zu Worten versteht. Mit „literacy“ – dem Verständnis für Wörter – sieht es aber schon trübe aus.
    Aber es erfreut mich. Diese Sprache zeigt nämlich, daß wir Rechten heute – 2015 – die echten Linken sind.

    Nein, Bernd Spiers Politrock meine ich nicht. Den frühen Bernd Spier als Rock’n Roller. Z.B. „Memphis Tennessee“. Den folgenden Titel („Heil, heil, Rock’n Roll …. deliver me from the days of old“) kennen Sie vielleicht schon in der englischen Fassung.

    „Platz fünf ???“

    Ja. Und wer mir jetzt mit diesem C&A-Billig-Jackett Peter Kraus kommt, der wird sofort an Ort und Stelle liquidiert. Da werde ich zum Kulturfaschisten und zeige mal meine wahre Seite.

  86. Aristoteles sagt:

    „Fahren wir erst einmal raus,
    dann wollen wir nicht mehr nach Haus.
    Wir haben heute so viel Zeit,
    das Morgengrauen ist noch weit.“

    Der Deutsche kehrt eben spätestens, wenn der Morgen graut, wieder nach Hause.
    Dagegen ist Jack Kerouacs „On the Road“ (früher las ich noch Belletristik) regelrecht satanisch.
    (Die Route 66 wird dort allerdings nur kurz erwähnt.)

  87. kaeptnbrise sagt:

    @ Aristoteles

    „Der Deutsche kehrt eben spätestens, wenn der Morgen graut, wieder nach Hause.“

    Pardon, als unverbesserlicher Sprachfaschist muß ich hier nachbessern. Der dritte Fall (Wem-Fall) ist hier erforderlich: Die Deutsche GöringMinusEckardt kehrte nach dem Treffen der Atlantikbrücke nach Hause. DEM Morgen graute.

    „früher las ich noch Belletristik“

    TEUFLISCH gut: Der moderne Schelmen- und Wenderoman „Land der Wunder“ aus der Edelfeder von Michael Klonovsky.
    (In Folge dessen Vermählung werden seine Töchter im Sinne des Stammes erzogen..)
    Auch gut: „Der Held. Ein Nachruf.“ (Klonovsky)

  88. Aristoteles sagt:

    Vielleicht komme ich Ihrer Empfehlung jetzt im Sommer mal nach. Nachdem Sie Klonovsky nicht zum ersten Mal erwähnt haben und er mir auch schon von anderer Seite empfohlen wurde.

    Das mit dem Stamm war mir neu. Passt aber zur Selbstdefinition:
    „For the purposes of this Law [Rückkehrgesetz], „Jew“ means a person who was born of a Jewish mother or has become converted to Judaism and who is not a member of another religion.“
    (http://www.mfa.gov.il/mfa/mfa-archive/1950-1959/pages/law%20of%20return%205710-1950.aspx)

    Ich wünschte mir ja auch bei uns wieder etwas mehr Nürnberger Bewusstsein. (Wogegen Josef Schuster sicherlich etwas hätte.)
    Würden die Machtjuden uns dieses Bewusstsein politisch-medial gestatten, würde ich ihnen sogar ein kleines Häuslein im Westjordanland gönnen.

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