Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

FAZ: US-Strategen wollen „Regime-Change“ in Athen

Sondersendung von COMPACT-TV zur Grexit-Krise am Mittwoch! Immer wieder hat der 28. Juni das Gesicht Europas verändert: Am 28.6.1389 der Sieg der Türken auf dem Amselfeld (Kosovo), am 28.6.1914 die Schüsse von Sarajevo, am 28.6.1948 der Ausschluss Jugoslawiens aus dem Kominform… Und jetzt am 28.6.2015 der Beschluss des griechischen Parlaments über ein Referendum am nächsten Sonntag zu den Euro-Sparmaßnahmen. Bricht der erste Domino-Stein aus der Euro-Zone?

Natürlich überstürzen sich die Ereignisse: Die griechischen Banken sind seit heute für mindestens eine Woche geschlossen, Bargeldabhebungen höchstens bis zu 60 Euro am Tag möglich (sofern der Automat noch Geld hergibt…). COMPACT hat in dieser Phase höchster Zuspitzung seinen „Chef vom Dienst“ Martin Müller Mertens nach Griechenland geschickt, damit wir Informationen aus erster Hand bekommen und nicht auf die manipulierenden Berichte der westlichen Nachrichtenagenturen angewiesen sind. Sein „Reisetagebuch“ erscheint ab morgen auf der COMPACT-Website, am Mittwoch gibt es eine Sondersendung auf COMPACT-TV zur Grexit-Krise mit Michael Vogt, Jürgen Elsässer und dem live zugeschalteten Müller-Mertens. ((Sie können sich vorstellen, dass COMPACT-Korrespondenteneinsätze im Ausland und COMPACT-Videoproduktionen unseren Verlag eine Stange Geld kosten. Für Sie ist das alles kostenlos! Aber bitte ermöglichen Sie uns diese Gratis-Angebote, indem Sie unser COMPACT-Magazin abonnieren…))

*** Sehenswert: Flüchtlings-Sprecherin propagiert die „Besetzung Europas“ durch Afrikaner. Neu auf compact.tv. Bereits 170.000 Clicks auf facebook in 24 Stunden…  ***

Während die EU-Granden inklusive Merkel noch um eine Gegenstrategie zur griechischen Regierung ringen, wollen die USA unbedingt einen Grexit verhindert. „Amerikas Angst vor dem Grexit“ ist eine brandaktuelle Analyse in der FAZ übertitelt. Woher die Angst? Die FAZ schreibt: „Washington will aus strategischen Gründen und zugespitzt gesagt nicht, dass Griechenland Putins Brückenkopf nach Europa wird.“Ganz leger werden die US-Putschpläne vorgestellt: (FAZ-Zitat Anfang) „Wo das Thema in der amerikanischen Politik angesiedelt ist, zeigte sich im Kleine zum Beispiel auch daran, dass der Euro-Krisen-Experte Jacob Funk Kirkegaard vom Peterson Institute of Internationale Economics vor wenigen Tagen gerade vom Kongressausschuss für „National Security and International Trade and Finance“ eingeladen wurde, um die Risiken eines griechischen Zahlungsausfalls darzulegen (was er gesagt hat, gibt es hier nachzulesen). Unlängst brachte er darüber hinaus einmal die Idee ins Spiel, die Gläubiger könnten versuchen, in Griechenland einen Machtwechsel anzustreben, nachdem sich herausgestellt habe, dass Regierungschef Tsipras nicht ein gemäßigter, nach einem Kompromiss suchender Vertreter seiner Partei sei, sondern offenbar eher zu den Hardlinern gerechnet werden müsse. Regime Change‘ heißt das im amerikanischen Sprachgebrauch und ist in der Geschichte des Landes ohnehin kein verpöntes Politik-Mittel.“ (FAZ-Zitat Ende)

Im Klartext: Im US-Kongress werden aktuell Pläne für einen Regimechange in Athen diskutiert… Das Ukraine-Szenario für Griechenland… Tsipras muss sich in den nächsten Tagen verflucht vorsehen….

((Weiterlesen: Mein Editorial zum Grexit „Fällt der Euro, fällt die Kanzlerin“ in der aktuellen Ausgabe von COMPACT-Magazin 7/2015. Hier kann man die Printausgabe bestellen. Hier gibt es das Vorstellungsvideo COMPACT 7/2015 mit Eggert, Elsässer, Dassen.)

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26 Responses

  1. Rico sagt:

    Auch das hier > IWF wollen sie nicht zahlen   dieses Beispiel mag der IWF gar nicht.. fragt mal Herrhausen, ach nee, geht ja nicht mehr… ))))) Die Schnapsidee des Alfred Herrhausen 1988 > http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13529883.html << 1989 war er tot.. war die RAF, natürlich und am 24.12. kommt der Weihnachtsmann mit der Kutsche aus dem Himmel…

  2. Hatun Sas sagt:

    Auch in AfD gibt Chance!
    Ein schwuler TTIP Gegner mit Türkisch-Fater, Deutsche Mutter wird neue Vize-Chef von Bernd Lücke

  3. me. sagt:

    Sehr gut spricht hier der Griechische Regierungschef. Genau das was er sagt gehört hier in Deutschland an jede Wohnungstür genagelt. Mit Datum der Rede. (Denn so wirds hier auch kommen)

    Damit in ein paar Jahren jeder den Anschlag ausm Ordner holen kann, diesen wieder an die Türe nageln kann um dann mim Kopf, immer wieder, dagegen zu rennen und zu sagen, warum hab ich Depp mich nicht Solidarisch mit dieser Rede, mit dem Griechischen Volk verhalten, als die Zeit reif dafür war.

    (PS: Danke für das Video. Auch an Phoenix..)

  4. utzlandt sagt:

    Ich warte schon lange auf den Militärputsch in Griechenland. Ist fällig, weil die Südostflanke der nato bei Problemen mit Griechenland wackelt. Ganz Griechenland mußte sparen, nicht aber das Militär. Die Geschichte Griechenlands ist hier auch sehr aufschlußreich. Ich erinnere sehr gut, daß ich 1970 in der Flugzeugwerft Dresden einen griechischen Meister hatte, der kaum deutsch sprechen konnte. Er soll ein Verfolgter nach einem Militärputsch gewesen sein. Die DDR nahm ihn damals auf, wie wohl mehrere Verfolgte.

  5. me. sagt:

    Griechische Flagge für vors Fenster ist bestellt. Freitag ist sie da. Keine fünf € inkl. Versand.

    „Tsipras versicherte gestern, dass Griechenland keine Geisel sei, sondern viele Möglichkeiten habe, diejenigen zu konfrontieren, die „neo-koloniale Fesseln an unserem Land anlegen“ wollen: „Ein starkes Nein des griechischen Volks am Sonntag wird vor allem ein großes Ja für ein unabhängiges und souveränes Griechenland sein.“ Es geht also den Linken auch um die nationalistische Karte. “

    http://www.heise.de/tp/artikel/45/45306/1.html

  6. Harry Haller sagt:

    Endlich hat Griechenland eine glaubwürdige Regierung. Ich befürchte aber ebenfalls, dass es dort bald einen Militärputsch geben wird, nach dem Muster von Chile und der Ukraine . . .

  7. Jan sagt:

    ich fordere ein sofortiges Parteiausschlussverfahren für Herrn Henkel und anschließend die Abwahl von Lucke aus dem Vorstand. Ein Parteivorstand, der dies nach all dem, was geschehen ist, nicht zustande bringt, ist keiner.

  8. 13.Februar sagt:

    Es ist interessant, wie die EU-Staaten sich gegenüber GR aufspielen. Ich habe mal aus dem Internet die aktuellen Zahlen für die Staatsverschuldung und die Zahl der Einwohner ermittelt und daraus die Pro-Kopf-Verschuldung errechnet, zum Vergleich auch noch für die DDR 1990. Daraus erkennt man, dass GR durchaus sich von vielen anderen nicht unterscheidet, etwa so wie BRD und viel besser, als Österreich, Irland Frankreich, Italien und Nicht-EUR-Land GB.

    Land Staatsverschu Einwoh pro Einwoh
    BRD 2.201 Mrd 81 Mio 27.172 €
    GR 317 Mrd 11 Mio 28.818 €
    FR 2.018 Mrd 66 Mio 30.575 €
    IT 2.133 Mrd 60 Mio 35.550 €
    SPA 1.021 Mrd 47 Mio 21.723 €
    Östereich 284 Mrd 8,4 Mio 33.809 €
    Portugal 214 Mrd 10 Mio 21.300 €
    Irland 207 Mrd 4,6 Mio 45.000 €
    GB 2.561 Mrd 64 Mio 24.390 €
    DDR 172 Mrd 17 Mio 10.117 €

  9. Blaubart sagt:

    Wie aber ist das Ganze zu verstehen, wenn die Griechen dennoch „im Oiro bleiben“ wollen/sollen (Varoufakis)?! Dann würden sie ja letztlich das Spiel der Globalisten mitspielen: „Vergemeinschaftung der Schulden“ in einem banksterkontrollierten „Oiro-Reich“!

  10. juergenelsaesser sagt:

    13. Februar: Die Aufstellung ist Unsinn, weil sie Inlands- nicht von Auslandsverschuldung unterscheidet. Die BRD ist hauptsächlich inlandsverschuldet, gegenüber den eigenen Bürgern. Griechenland ist dagegen fast komplett auslandsverschuldet.

  11. Martin Bauer sagt:

    Was war 1989 für ein Bohei als die „starrköpfigen, paranoiden“ Herrscher der letzten reformunwilligen bankrotten Ostblockländer (v.a. Rumänien) lieber ihr Volk verhungern ließen als Hilfe vom ideologischen Gegner anzunehmen. Wir sind genau wieder dort: die Griechen sollen „aufrecht“ verschmachten, bevor sie sich von Putin helfen lassen.

    Und sage mir niemand, es sei im geringsten ein Unterschied, dass die Kommunisten, die damals das Monopol hatten, ihrem Volk zu „helfen“, es nicht gut den Menschen meinten! Was ist mit einem Draghi, der anstatt im Gefängnis zu sitzen, weil er eben dieses Problem – den Bankrott Griechenlands unter dem Euro-System – persönlich mit hat einfädeln helfen, heute in der „Troika“ sitzt, die wie Beichtväter nach Griechenland pilgern und Volk und gewählter Regierung hochnotpeinliche Fragen und Ultimaten stellen, ob sie auch tapfer „sparen“.

    Widerlich das alles. Nur noch widerlich.

    Hoffentlich sind die Griechen noch mit mehr Resten von Rückgrat und nationalem Stolz ausgestattet als die Deutschen – von denen viel zu viele, die den Ausknopf an der Glotze nicht finden, das Vorgehen der EU oder der br-deutschen Tugendbolde auch noch in Ordnung finden, oder zumindest weniger kritikwürdig als den „windigen Tsipras“, — weil man sie erfolgreich gegen die Griechen ausgespielt hat.

    Abgründe menschlicher Niedertracht werden sondiert. Die Welt kann dem Himmel danken, dass es einen Putin gibt. Aber ohne dass jedes Volk für sich den Allerwertesten hochbekommt, wird es für dieses Volk keine Zukunft außer in Sklavenketten geben. Das gilt für Griechen wie für Deutsche.

  12. Martin Bauer sagt:

    @me. Recht haben Sie. Griechische Flaggen raushängen. Am Sonntag sind wir alle Griechen. Der Rest an Zivilisiertheit, den EU-Europa noch hat, wird sich jetzt am Umgang mit Griechenland erweisen. Kommt es zum Militärputsch und findet das „demokratische“ Europa in der Breit der Bevölkerung keine authentische Empörung über diesen Zivilisationsbruch, dann haben sie, d.h. WIR, selbst die Schablone dafür geschaffen, nach der wir selbst einmal unterdrückt und niedergemacht werden können.

    Solidarität mit Griechenland. Gerade WEIL die Deutschen nicht endlos zahlen können!

  13. Leri sagt:

    Apropos „Einschnitte“
    Weiß jemand, ob bei es auch der Rgierung sprich Minister etc. „selbstgewählte“ Diäten-/ Gehalts-Kürzungen (Verzicht) gab? Hat die Syriza etwas in dieser Art in die Wege geleitet? Ihr wißt schon, an Ihren Taten …

  14. 13.Februar sagt:

    @JE und @Re Ply
    Hier sind die Auslandsverschuldungen zu sehen
    http://www.laenderdaten.de/aussenwirtschaft/auslandsverschuldung.aspx

    BRD 5.719 Mrd $ 81 Mio 70,604 $ / Einw
    FR 5.165 Mrd $ 66 Mio 78.257 $ / Einw
    It 2.493 Mrd $ 60 Mio 41.550 $ / Einw
    Irl 1.163 Mrd $ 4,6 Mio 252.826 $ / Einw
    GR 576 Mrd $ 11 Mio 52.363 $ / Einw
    Port 508 Mrd $ 10 Mio 50.800 $ / Einw
    Öster 812 Mrd $ 8,4 Mio 96.667 $ / Einw

    Wenn man die in Pro-Kopf-Angaben umrechnet, hat GR nur etwas mehr, als die Hälfte der Auslandsverschuldung von Österreich. BRD hat fast das 1,5-fache von GR usw.

    Es mag ja GUTE und SCHLECHTE Schulden geben, wie man es auch dreht, GR sieht nicht grundsätzlich anders aus, als die übrigen EURO-Länder. Warum wird Österreich nicht unter Druck gesetzt, nun endlich die Renten zu halbieren, die Hälfte der öffentlich Bediensteten und Beamten zu entlassen usw. Die Vorschläge sind ja alle aufgeschrieben.

  15. juergenelsaesser sagt:

    13. Februar: Es geht nicht um gute und schlechte Schulden. Der Unterschied ist einfach: Griechenland ist durch seine Schuldenstruktur aus dem Ausland erpressbar, Deutschland nicht. Das hängt weder mit Pro-Kopf als mit Verhältnis zum BIP zusammen.

  16. schnehen sagt:

    @13. Februar

    Können Sie Ihre Quelle angeben? Woher stammen die Zahlen? Wenn Sie glaubwürdig sein wollen, müssen Sie Ihre Quellen angeben.

    Mir ist aufgefallen, dass die Verschuldung der DDR für 1990 mit 172 Mrd angegeben wurde. Das ist viel zu hoch.

    Zuverlässige Zahlen zur DDR-Verschuldung liefert Carl-Heinz Janson, der zwei Jahrzehnte im Zentrum der Macht gearbeitet hat. Er hat direkt unter Günter Mittag, dem damaligen Wirtschaftssekretär Honeckers gearbeitet und später, 1991, ein Buch dazu geschrieben (‚Totengräber der DDR‘, Düsseldorf 1991). Darin finden sich andere Zahlen. Die Verschuldung (Auslandsverschuldung) wird wie folgt angegeben:

    1970: 2,2 Mrd. Valutamark
    1975: 11,0 Mrd.
    1980: 25, 3
    1985: 30, 0
    1987: 34, 7
    (Ebenda, S. 65).

    Janson ist kein Honecker- und DDR-Apologet; er deckt rigoros die Praktiken des Regimes auf und hat kein Interesse daran, nicht die Wahrheit zu sagen.

    Gerade unter Honecker hat sich die DDR damals massiv verschuldet. Das ging so weit, dass man 1981 Helmut Schmidt, den damaligen Bundeskanzler, bitten musste, eine Milliarde für die finanzielle Absicherung des neuen Fünfjahrplans bereitzustellen, und Schmidt tat dies anstandslos, wie der kürzlich verstorbene Schalck-Golodkowski in einem Interview mit Wirtschaftswissenschaftlern angab. Er schob die Milliarde rüber, und die DDR-Führung konnte der eigenen Bevölkerung Sand in die Augen streuen und sagen: Wir können aus eigener Kraft den Sozialismus aufbauen. Wir sind dem Kapitalismus überlegen, siehe die vielen Sozialleistungen! Nur durch die BRD-Milliarde waren diese Sozialleistungen finanzierbar.

    Man kann mit solchen Auslandsschulden keinen Sozialismus aufbauen. Das funktioniert nicht. Und das kapitalistische Griechenland ist heute in einer ähnlich prekären Lage wie damals die DDR. Das Land hat sich völlig vom Ausland, von ausländischen Geldgebern abhängig gemacht und ist dadurch erpressbar geworden.

    Auch die jetzige griechische Regierung wird aus der Schuldenfalle nur herauskommen, wenn man die eigenen Banken verstaatlicht, die Drachme wieder einführt und ein neues Finanzwesen aufbaut, also wenn man eine Währungsreform wagt. Man muss wieder bei Null anfangen, und darf der Bevölkerung vor allem nichts vormachen. Gerade Patrioten tun dies nicht. Solange man im Euro und in der EU bleibt, kann man das Problem nicht lösen, solange man die private Bankenmacht beibehält, kann man das Problem nicht im Interesse der eigenen Bevölkerung lösen, weil diese Privatbanken ein Interesse an Staatsschulden haben und sich daran mästen.

    Tsipras will weder aus dem Euro raus, noch will der das private griechische Bankwesen nationalisieren. Also wie will er das Problem lösen? Er kann es gar nicht lösen. Alle Jubelschreie für T. sind vergebens.

    Das Problem kann man aber so lösen, wie Lenin es damals, 1917, nach der russischen Revolution tat: Er strich die Auslandsschulden, verstaatlichte das Bankwesen, schuf eine einheitliche Staatsbank, enteignete die Milliardäre und ihre Betriebe und stabilisierte den Rubel. Fortan war die Sowjetunion schuldenfrei und nicht mehr erpressbar. Ausländische Geldgeber konnten nicht mehr mit der Unabhängigkeit des Landes spielen, und das ist der Grund, weshalb man auch heute noch Lenin und Stalin zu Schurken und Verbrechern macht.

    Tsipras jedoch, der all dies nicht will, der den Reichen in Griechenland nicht ans Leder will, der keine neue Staatsbank schaffen will, der die privaten Banken nicht enteignen will, usw., ist zum Scheitern verurteilt.

  17. 13.Februar sagt:

    @JE
    Und warum GR aber nicht Österreich oder Irland ? Diese Länder sind noch kleiner als GR und haben wesentlich mehr Schulden.

    Ich denke Du hast selbst mit Deinem Artikel die Antwort gegeben…
    In GR ist eine Regierung vom Volk gewählt worden, die der EU-Mafia nicht passt. Deshalb soll diese Regierung zu etwas gezwungen werden, was einem Bruch der Wahlversprechen gleich käme. Die Regierung soll bei den Wählern so unbeliebt gemacht werden, dass bei der nächsten Wahl wieder eine Partei an die Macht kommt, die Merkel & Co. mehr zusagt. Alle Schulden von GR wurden durch die vorherigen Regierungen aufgehäuft, die neue Regierung ist nur der Sachwalter des übernommenen Zustandes.

    Vermutlich wird es so kommen, wie in Ägypten, wo der gewählte Präsident mit einem Militärputsch gestürzt wird, die Mitglieder der Regierungspartei in Massen zum Tode verurteilt werden, ebenso wie unliebsame Journalisten, an deren Jagd durch die Militärjunta sich Merken & Co. bereitwillig beteiligen.

  18. Re Ply sagt:

    @13.Februar

    Wenn ich das richtig sehe, beinhalten die Zahlen auch Güter- und Leistungsimporte (hier als nichtfinanzielle Sektoren bezeichnet?).
    Die Liste wäre aussagekräftiger, würde sie 1) die Zahlen nach Sektoren abbilden und 2) zusätzlich die Inlandsverschuldung (erklärend) abgrenzen und darstellen.

    Grundsätzlich müßte zB. auf eurostat ‚Genaueres‘ zu finden sein😉

    http://ec.europa.eu/eurostat

    Aber hier müssten Sie dann natürlich wieder ihr Konzept anpassen. Ohne bestmöglichst erklärte Datengrundlage ist aber auch das kaum möglich!

    Ich hoffe Sie verstehen Spaß, dann bleiben Sie bei der 13.😉

  19. 13.Februar sagt:

    @schnehen 30. Juni 2015 um 18:49
    „@13. Februar
    Können Sie Ihre Quelle angeben? Woher stammen die Zahlen? Wenn Sie glaubwürdig sein wollen, müssen Sie Ihre Quellen angeben.“

    Ich habe den Link angegeben (siehe bei 18:24), aber hier gern noch einmal

    http://www.laenderdaten.de/aussenwirtschaft/auslandsverschuldung.aspx

    In wie weit die Zahlen korrekt sind, kann ich nicht beurteilen. Die meisten haben den Stand Dezember 2012. Da jedoch nahezu niemand Schulden zurückzahlt, sind die aktuellen Schulden (Juni 2015) bestimmt noch höher.

    @Re Ply 30. Juni 2015 um 21:51
    Ich bin kein Experte für diese Fragen. Ich vergleiche einfach die Verschuldung pro Einwohner der einzelnen EU-Länder miteinander. Alle Tricks, diese Schulden SCHÖN oder SCHLECHT zu rechnen, lasse ich dabei außer Acht.

  20. Harry sagt:

    jü. elsäser:

    wieso ist ihrer meinung nach griechenland aus dem ausland erpressbar, deutschland nicht ?

  21. juergenelsaesser sagt:

    harry: deutschland ist auch erpressbar, aber das läuft nicht über die verschuldung.

  22. me. sagt:

    @ M.B

    „dann haben sie, d.h. WIR, selbst die Schablone dafür geschaffen, nach der wir selbst einmal unterdrückt und niedergemacht werden können.

    Solidarität mit Griechenland. Gerade WEIL die Deutschen nicht endlos zahlen können!“

    (Die Deutschen zahlen schon seit Jahren mit viel zu niedrigen Löhnen. Ich glaube fast das diese Unterbezahlung der Deutschen Arbeitnehmerschaft bei weitem geringer ist als der Betrag den diese dafür entrichten muß das diese Troika und Gabriels und Merkels und so weiter solch devote Bänkerpuppen sind und unseren Schotter denen hinterherwirft)

    Verlassen sie sich drauf, der Unterschied von Tsipras zu mir wäre, das mein Berater aus dem Marxistischen Lager käme…
    Ich würde wollen das ein evtl. Nein am Sonntag, verbunden würde damit den Finanzfuzzis die Macht abzunehmen. Dauerhaft!
    Das die Kohle, ganz allgemein und natürlich überall, wieder den Weg der Schwerkraft findet. Also den Weg von oben nach unten.

    Klar das dazu gehört das solche Reedertypen zahlen und jene die unanständig viel Geld verdienen. In Griechenland zuerst weil am dringlichsten.
    Allerdings müßte sich dazu die Griechische Regierung noch ein paar echte Spezialisten ins Lager holen..

  23. me. sagt:

    PS: M.B
    Griechische Flagge hängt seit heut Mittag um drei vorm Fenster

  24. schnehen sagt:

    … das (die Erpressbarkeit Deutschlands) läuft über die ‚innere‘ Verschuldung an deutsche Großbanken, aber vor allem über die Besatzung, über die militärische Kontrolle Deutschlands durch die USA.

    Aber wenn man ‚Deutschland‘ näher betrachtet, dann ist der deutsche Staat über die Verschuldung an deutsche Banken, an Inlandsbanken erpressbar, und das ist schon recht lange so, und diese Banken wiederum werden vom deutschen Geldadel kontrolliert, also von den superreichen Milliardären deutscher Herkunft. Viele davon sitzen in Hamburg, die Lieblingsstadt der deutschen Milliardäre.

    Sieht man sich die USA genauer an, dann werden sie von den Wall Street-Banken, dem Militärisch-Industriellen Komplex, den zahlreichen Geheimdiensten und der zionistischen Lobby, vor allem über die Medien, über Hollywood und durch den Einfluss des jüdischen Bankkapitals an der Wall Street kontrolliert. Die zionistischen Milliardäre machen in den USA ’nur‘ etwa ein Drittel der Gesamtheit der Milliardäre aus, aber über ihre gut funktionierende Lobby (AIPAC..), haben sie einen sehr starken Einfluss auf das politische System der USA und kontrollieren es praktisch. Sie kontrollieren Goldman & Sachs, die längst nicht die größte Bank der USA ist, aber die Bank ist, die die besten Verbindungen zur Politik besitzt und seit der Amtszeit Präsident Reagans, Anfang der achtziger Jahre, immer besessen hat.

    Und wer kontrolliert die US-Banken und -Konzerne? Der Geldadel, die über eintausend Milliardäre und ihre Wasserträger mit Sitz in den USA und ihren zahlreichen Zweitwohnsitzen anderswo, darunter in Israel, in Kanada, in Monaco und natürlich dort, wo es am schönsten ist. Inzwischen gibt es so große Jachten, dass sie einem Flugzeugträger oder einer Insel gleichen, auf der sie alles haben, was das Herz eines Geldadeligen begehrt.

    Dazu Hans-Jürgen Krysmanski in ‚0,1 Prozent. Das Imperium der Milliardäre‘ (Frankfurt/M 2015, S. 40):

    Um die Superreichen, das sind die 0,01 Prozent, rangeln sich die Konzern- und Finanzeliten, die 0,1 Prozent, um diese die politischen Eliten, die 1 Prozent, und um diese wieder die Funktions- und Wissenseliten, die 10 Prozent (vgl. das Schaubild dort).

    Wer sind also die Erpresser Deutschlands oder besser ‚des deutschen Volkes‘?

    Es sind die 0,01 Prozent Geldadel, der besonders in den USA beheimatet ist. Aber es gibt auch den deutschen Geldadel und seine Kontrolle über Deutschland mitsamt seinen Medien, seinen juristischen, militärischen, politischen, ‚wissenschaftlichen‘, kulturellen … Wasserträgern.

    Ich frage also mal ketzerisch: Wie souverän sind wir Deutschen eigentlich vom deutschen Geldadel? Was würde passieren, wenn wir die US-Besatzung los wären? Wären wir dann wirklich souverän, oder wäre das nicht vielmehr erst der Einstieg in den Kampf um die volle Souveränität vom deutschen Geldadel?

  25. me. sagt:

    Blödsinn!

    (Die Deutschen zahlen schon seit Jahren mit viel zu niedrigen Löhnen. Ich glaube fast das diese Unterbezahlung der Deutschen Arbeitnehmerschaft bei weitem geringer ist als der Betrag den diese dafür entrichten muß das diese Troika und Gabriels und Merkels und so weiter solch devote Bänkerpuppen sind und unseren Schotter denen hinterherwirft)

    Hier im Süden isses zu heiß zum grad schreiben, meinte natürlich das die Unterbezahlung der Deutschen Arbeiter und Angestellten b e i w e i t e m h ö h er ist als der Betrag den uns Griechenland kostet.

    Mal drüber nachdenken wo’s auch lohnt zu jammern…

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