Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Der Hammer: Tsipras sucht jetzt Hilfe bei Putin

"Verkauft sich gut" (Der "Standard" über den aktuellen COMPACT-Titel)

„Verkauft sich gut“ (Der „Standard“ über den aktuellen COMPACT-Titel)

Elsässer live aus St. Petersburg.

Die letzten Tage war es hier auf dem blog ein bissel ruhiger, weil ich in St. Petersburg bin. Dort hat heute das Petersburger Wirtschafstforum eröffnet, sozusagen die Gegenveranstaltung der BRICS-Staaten und des Shanghai-Blocks zu Davos. 7.000 Gäste, 600 Referenten, 33 Minister aus aller Welt, unter den Promis auch Blair, Schröder, Prodi. Schirmherr des Ganzen: Daimler-Benz. Überraschung: Auch US-Konzerne sind vertreten. Obama hat die Teilnahme freigestellt. Sind das erste Anzeichen einer Lockerung der Sanktionen?

Eigentlicher Knaller aber ist die Anwesenheit von Tsipras. Auf dem Höhepunkt der Eurokrise ist der griechische Premier nicht in Brüssel, sondern zu Gast bei Putin. Das soll den Euro-Granden signalisieren: Wir können auch anders… Russland könnte im Falle eines Grexit zwar kaum Griechenland vor einer Rezession retten, aber zumindest Soforthilfen im humanitären Bereich leisten. Auch Öllieferungen über Tanker via Piräus sind vorstellbar. Vor allem soll die neue Pipeline Turkish Stram, von Putin und Erdogan vereinbaret, Griechenland als wichtigen Transit nutzen und Geld in die Staatskassen spülen. Das löst keine akuten Probleme, aber ist eine verlockende strategische Perspektive.

Tsipras bei Putin heißt: Wenn EZB und IWF Griechenland nicht nachgeben, droht EU und NATO an der Südflanke gefährliche Instabilität. Mit anderen Worten: Man darf die Grexit-Krise nicht mehr nur ökonomisch betrachten – das alles bekommt auch eine geostrategische Dimension.

Tsipras würde ich empfehlen, sich auf der Heimreise und auch in Athen künftig von russischen Speznazs mit absichern zu lassen. Der Mann lebt ab sofort gefährlich.

Einsortiert unter:Uncategorized

33 Responses

  1. Martin Bauer sagt:

    Der Grexit – und noch viel mehr als nur der – wird am Ende kommen, nicht weil Syriza/Tsipras das so will, sondern weil die weltpolitische Mega-Entwicklung dahin geht. Der Westen kann auf Dauer mit seiner total auf die Unterminierung der eigenen Wirtschafts- und Kulturkraft gerichteten perversen Politik nicht gegen die austeigenden (v.a.) asiatischen Mächte ankommen; genau wie die Sowjetunion mit ihrem Totalitarismus – trotz lange Zeit beträchtlicher Erfolge – am Ende scheitern musste.

    Wann welche Vasallen wegbrechen – und wieviel hinterher von ihnen/von uns in die Weltordnung gerettet werden kann – ist ungewiss. Es wird Poker gespielt und Rückschläge werden kommen. Aber das Ende ist jetzt schon absehbar.

    Noch kurz zum letzten Eintrag: Ich sehe es genau wie Evelyne: Dass der IWF immer und für alle Zeiten ein Werkzeug der USA bleiben werden, ist nicht in Stein gemeißelt. China wird ihn „unterwandern“ und ist jetzt schon kräftig dabei. Ich schreibe unterwandern in Anführungszeichen, weil das keine Aggression von seiten Chinas ist, sondern ihr intelligentes Judo-artiges Verkehren der weltpolitischen Aggression des Westens in einer Defensive, die nahtlos übergeht in einen effektiven Gegenangriff.

    Wie weit der Prozess allerdings gediehen ist, das weiß ich nicht. Die Rückzugsgefechte der USA sind zermürbend, langwierig und aufs Äußerste gefährlich. Aber sie sollten weder Ehrfurcht in uns auslösen, noch Angst. Sondern Verachtung und ernste Hoffnung.

  2. Jürgen Graf sagt:

    Dass sich Tsipras und Orban, von denen man es am ehesten erwartet hätte, nicht dazu entschliessen konnten, ein Veto gegen die Weiterführung der antirussischen Sanktionen einzulegen, wirft die Frage auf, mit welchen Druckmitteln die Regierungen der EU-Staaten eigentlich von den USA zum Gehorsam gezwungen werden. Manche hatten in Moskau gehofft, Griechenland und Ungarn würden, gemeinsam mit anderen Ländern wie Italien, Österreich und Tschechien, ein Veto gegen die Fortführung dieser absurden Politik einlegen.

    Es wird sich nun bald zeigen, was wirklich von Tsipras und seiner Syriza zu halten ist. Wenn sie die antigriechische und antisoziale Politik ihrer Vorgänger weiterführen und die Verelendung des griechischen Volkes dadurch verstärken, wird dessen Stimmung rasch umschlagen, und es wird Syriza zum Teufel jagen. Da die Systemparteien restlos kompromittiert sind und die Goldene Morgenröte keine realistische Chance auf einen Wahlsieg besitzt (niemand, der die Medien gegen sich hat, kann demokratisch zur Macht gelangen), würde dies entweder auf einen Bürgerkrieg oder einen Militärputsch hinauslaufen.

    Wie Elsässer richtig festhält, ist ein Bündniswechsel und eine Allianz mit Russland für jede Regierung in Athen der einzige Ausweg. Für eine solche Politik – sowie für die Nichtzahlung der Schulden und den Austritt aus der EU – tritt die nationalistische Goldene Morgenröte ein. Obwohl diese Partei im Westen als „nazistisch“ angeschwärzt wird, hat man in Russland offenbar keine Berührungsängste. Zwei führende Morgenröte-Mitglieder wurden im Mai 2014 mit allen Ehren von Alexander Dugin empfangen, und auf dem unlängst in St. Petersburg durchgeführten Treffen mit Vertretern prorussischer europäischer Nationalisten waren ebenfalls Leute von der Morgenröte dabei. Die antinazistische Rhetorik des Kremls richtet sich in WIrklichkeit vor allem gegen die koscheren Nazis vom „Rechten Sektor“ und anderen chauvinistische Gruppen in der Ukraine. Die terroristischen paramilitärischen Verbände werden dort übrigens von einem kriminellen jüdischen Oligarchen, Igor Kolomoiski, finanziert, und am 26. Februar 2014 traf sich Dmitri Jarosch, Häuptling des „Rechten Sektors“, mit dem israelischen Botschafter in Kiew und schlug diesem die Errichtung einer „Hotline“ zur Meldung „antisemitischer“ Vorfälle vor. Dies erklärt natürlich das Schweigen der USA, der EU, Israels und der westlichen Juden zum Terror der ukrainischen Nazis. Diese sind eben gute Nazis, weil sie ja keine Juden, sondern nur ethnische Russen und oppositionelle Ukrainer umbringen. Nicht wahr, Mr. President und Frau Bundeskanzlerin?

  3. Joe Malik sagt:

    Viele Grüße an Alexis und Vladimir. Ευχαριστώ και σπασίμπα.

  4. Martin Bauer sagt:

    @Jürgen Elsässer: Gut zu wissen, dass Ihre Abwesenheit einen so wichtigen und würdigen Grund hatte.

  5. PT sagt:

    Hat sich schon mal jemand den neuesten Schund der phädophilen grünen angeschaut?
    „Lieben kuscheln schmusen“ klingt vllt niedlich aber der Inhalt ist erschreckend

    Seite 84…“ein Kind soll dem anderen am Hinterteil schnüffeln“

    Seite 90… „Kinder nackt ausziehen und von einem Pobegutachter ansehen lassen“

    Geht’s noch?!?…

    Da gibt es eine Aussage vom dicken Strauß.“die Grünen sind wie Tomaten, erst grün dann rot“ ich geh nun noch weiter dann braun!

  6. rubo sagt:

    Die Empfehlung zur Sicherheit von Tsipras kann man nur unterstützen. Es wäre nicht der Erste, der als unfolgsames Kind tödliche Schläge erhält.

  7. schnehen sagt:

    Man sollte sich nicht der Illusion hingeben, dass Tsipras bei Putin Hilfe sucht. Tsipras will der griechischen Bourgeoisie, also der griechischen Finanzelite, nicht weh tun, will nicht gegen sie regieren, sondern mit ihr zusammen. Das ist zumindest mein Eindruck, der falsch sein kann; und diese Elite ist extrem pro-westlich, pro-Nato, ja sogar extrem pro-Israel. Beispiel: Vor drei Jahren war es von Griechenland aus nicht möglich, Hilfsschiffe für Gaza auslaufen zu lassen, weil Israel sein Veto eingelegt hatte. Prompt reagierten die griechischen Behörden und untersagten den Auslauf der Hilfsboote.

    Tsipras müsste dann wohl damit rechnen, von diesen Kräften, die Griechenland in Wirklichkeit regieren (Syriza hat in Griechenland nur einen kleinen Zipfel der Macht, mehr aber auch nicht, das sollte man nicht vergessen), gewaltigen Ärger zu bekommen. Er kann nur etwas erreichen, wenn er im Inneren Schritte einleitet, diese volksfeindlichen, herrschenden Kräfte auszuschalten (ähnlich wie es Salvador Allende mit seiner Unidad Popular in Chile Anfang der siebziger Jahre tat), oder sie zumindest zu neutralisieren, und das könnte er nur mit Hilfe des griechischen Volkes, mit Hilfe der Straße, mit Hilfe aller fortschrittlichen Kräfte. Aber das will dieser moderate Sozialdemokrat ja gerade nicht, oder zumindest ist von einer solchen Mobilisierung nichts zu spüren, alles soll sich tunlichst im alten politischen Rahmen bewegen. Unterstützt Tsipras z. B. die neuen Streiks, die der Krankenfahrer, die seit Monaten keinen Lohn erhalten haben? Hier könnte er zeigen, wo er steht, auf Seiten der Eliten oder auf Seiten des Volkes. Tsipras ist (so mein subjektiver Eindruck) weder Fisch noch Fleisch, und mit einem solchen ‚Regenten‘ haben die herrschenden Kräfte leichtes Spiel.

    Der energische Kampf gegen die griechische Bourgeoisie im Inneren und ihre Schwächung würde erst die Voraussetzung schaffen, sich von der Nato weg und auf Putins Russland zuzubewegen. Aber ohne dass dies geschieht, ist das nicht möglich. Hugo Chaves hätte es nie fertig gebracht, sich auf Russland und China zuzubewegen, wenn er nicht ständig sein eigenes Volk mobilisiert hätte. Und er, der wahre Volksfreund, tat dies ständig.

  8. Rico sagt:

    die Amis bereiten sicher schon den Militärputsch vor😀

  9. Sehr geehrte Fr.Roth,
    sie haben im Deutschlandfunk(15.06.2015) erklärt:
    ,,Es kann nicht sein, dass die griechische Regierung vor allem im Parteiinteresse agiert und sagt, das waren unsere Wahlversprechen und die müssen wir einhalten.´´
    Fr.Roth, geht es denn nur um einen monströsen Verteidigungsetat?
    Geht es wirklich um die Menschen?
    SYRIZA würde politischen Selbstmord begehen,wenn es den griechischen Wähler belogen hätte. Das Programm von SYRIZA finde ich gut.
    Kann ich davon ausgehen,wenn ich die Partei Die Grünen wähle,daß sich die Grünen wegen Regierungsverantwortung oder auch evtl. Koalitionsinteresse sich nach der Wahl nicht mehr an ihr Programm halten.
    Dann kann ich doch darauf verzichten eine Partei zu wählen,die sich nicht an ihre Wahlversprechen hält.
    Meine Informationsquellen sind:
    1.http://www.deutschlandfunk.de/griechenland-roth-grexit-wuerde-deutschland-teurer-kommen.694.de.html?dram:article_id=322618;
    2.https://de.wikipedia.org/wiki/Synaspismos_Rizospastikis_Aristeras.

    MfG
    Andreas Willms

  10. Alexey sagt:

    Willkommen in Russland, Herr Elsässer! Es freut mich sehr, dass Sie in diesem Land angekommen sind! Dobro poschalowat!🙂

    Sankt-Petersburg ist eigentlich eine halbdeutsche Stadt.😉

  11. blechtrommler sagt:

    OT
    Newsletter 2/2015 von
    http://www.bildungsplan2015.de, Auszug:

    „…Am Montag berichteten die Tageszeitungen, dass die Landesregierung das Thema „sexuelle Vielfalt in die Schulbücher“. (sic) Statt das Gespräch zu suchen rüstet die Landesregierung verbal auf. Am Dienstag soll der Aktionsplan vom Kabinett beschlossen werden. Zum zweiten Mal findet dieses Jahr eine Demo für alle in Stuttgart statt: Am Sonntag den 21. Juni 2015, um 14 Uhr auf dem Schillerplatz. Das Thema lautet: Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder. Aktueller kann das Thema der Demonstration kaum sein. Setzen Sie mit uns ein Zeichen, das so wichtig ist für unser Land.
    Herzliche Grüße
    Ihr Team von Zukunft – Verantwortung – Lernen e.V.“

  12. 13.Februar sagt:

    Griechenland könnte eine Volksabstimmung, wie in der Krim, durchführen und Russland beitreten. Wenn die USA ihre Armee an der russischen Grenze aufmarschieren läßt, dann könnte Russland im Gegenzug etwas näher an das Nato-Europa heranrücken.

    Die USA erwägt sicherlich ihre neue Umsturz-Methode der REVOLUTION, wie in Chile, Irak, Afghanistan, Jemen, Libyen, Ägypten usw. Da wurden die gewählten Regierungen weggeputscht, ermordet und durch Terror-Regime ersetzt.

  13. Michael_b sagt:

    Sollte sich Herr Tsipras (nach Einschätzung von US-Geheimdiensten und anderer imperialistischer Schergen) definitiv in Richtung Russland bewegen, dann dürfte er tatsächlich um Leib und Leben fürchten müssen! Was mir bislang unbekannt war: auch Olof Palme war offenbar ein Mordopfer US-amerikanischer Geostrategen. Hierzu eine wirklich interessante Diskussionsrunde (vielleicht etwas offtopic) unter:

    http://kenfm.de/blog/2015/06/03/positionen1/

    Herr Elsässer, halten Sie uns auf dem Laufenden über St. Petersburg! Ihre Arbeit und Ihr Engagement sind von unschätzbarem Wert!!

  14. cyrus sagt:

    @J. Graf
    Haben Sie eine Internet-Seite mit Kontakt?
    Danke.

  15. Eveline sagt:

    Aus Wiki

    Das Bretton-Woods-System litt von Anfang an unter einem als Triffin-Dilemma bezeichneten Konstruktionsfehler. Der wachsende Welthandel führte zu einem steigenden Bedarf an Dollar-Währungsreserven. Diese Währungsreserven konnten aber nur durch konstante Leistungsbilanzüberschüsse gegenüber den USA erwirtschaftet werden. Die USA als Reservewährungsland unterlagen dabei nicht dem Leistungsbilanzanpassungszwang anderer Länder, weil die Verschuldung in eigener Währung vom Ausland finanziert wurde, solange ausländische Staaten ein Interesse daran hatten, Währungsreserven anzulegen. Ständige US-Leistungsbilanzdefizite mussten jedoch irgendwann das Vertrauen in den Dollar untergraben.[3] Dieses System endete 1973. Am 15. August 1971 kündigte US-Präsident Richard Nixon die Bindung des Dollar an Gold auf (Nixon-Schock). 1973 wurden die Wechselkurse freigegeben.

    Heute[Bearbeiten]
    1976 empfahl der Internationale Währungsfonds seinen Mitgliedern die Aufhebung der Goldbindung der Währungen. Nach wie vor unterhalten viele Staaten Goldreserven, ein bestimmter Goldwert der Währung wird aber nicht mehr garantiert.
    ….

    Im Grunde ist Amerika seit 1971 pleite.
    Der Gipfel: Scheingoldverkauf, der Käufer hat einen Schein, statt des physischen Goldes. Der Kurs steht 1:92 .

    Dann 2007//2008 hätte alles schon zusammenfallen müssen,

    Und jetzt versuchen sie Angst zu streuen, Unruhe zu stiften.
    Die haben ja immer ihr Magiometer im Netz.

    Ich glaube, wenn China und Rußland weiterhin so besonnen den Dollar abwickeln, (früher wurden die DDR Betriebe abgewickelt,) und alle Staaten für die letzten 100 Jahre endlich eigenen Verantwortung übernehmen, und endlich aufhören mit der Unschuld, kann das glimpflich ausgehen.

  16. Re Ply sagt:

    EZB und IWF werden Griechenland nicht nachgeben, weil sie wissen, dass Griechenland dann immer mehr fordern wird. Griechenland wird der EZB und dem IWF aber auch nicht nachgeben, weil dann die Regierung nicht mehr zu halten sein wird.

    Die GR-Finanzierung ist und bleibt eine Konstante (auch als ewiges Ablenkungsmanöver).

    Der Grexit wird genau so wenig ein Datum finden wie der große Finanzcrash. Beides war schon, ist gerade und wird auch noch bleiben. Hierbei werden die Lasten verteilt, zeitlich wie politisch/geographisch.

    Würde Putin GR als Helfer in der Not beikommen, würde er einen großen Fehler machen. Das griechische Volk würde toben, genau so wie unter der Sparpolitik. Für die gr. Mentalität und das Selbstwertgefühl der Gr. wäre es ein weiterer Schlag ins Gesicht, würde der Anpassungsversuch im Euro letztlich zu einer Koalition mit Russ. und einer Abkehr von NATO/EU führen.

    Die GR wollen im Euro bleiben, wollen die Sparpolitik nicht und wollen selbstverständlich nach wie vor die Westbindung.

    Putins Popularität und Reputation würde Schaden nehmen. Umgekehrt jedoch ist GR für Putin ein langer Hebel, der immer länger wird, solange er die Finger davon läßt!

    Es wird mit Euro Krise und Weltfinanzkrise hin und her lanciert. Es wird GR weiter ausverkauft; 20 oder 30 Jahre noch, dann ist GR (strukturell) durchprivatisiert und die Investoren werden durch den Markt – also weiterhin durch die Öffentlichkeit – risikoentschädigt werden. Die Investoren, welche die Politik über Rettungspakete, als Ausdruck entschlossener Zusicherung längerfristiger Handlungsfähigkeit, köderte (ködern mußte). Investoren, die es sich schon lange abgewöhnt haben überhaupt ein Risiko eingehen zu müssen.

  17. Re Ply sagt:

    also lange Rede kurzer Sinn: die ‚Lösung‘ besteht weiterhin darin Zeit zu schinden.

  18. Jürgen Graf sagt:

    @Schnehen: Diesmal enspricht Ihre Analyse meines Erachtens den Fakten, wenn man von dem sinnlosen, antiquierten Ausdruck „Bourgeoisie“ absieht, der durch „prowestliche Finanzelite“ zu ersetzen wäre. Ich glaube auch, dass eine Mobilisierung des griechischen Volkes nach venezuelanischem Muster möglich waere, denn die Erbitterung ueber die EU und die USA ist seht gross. Allerdings müsste Tspiras auch die illegale Einwanderung rigoros stoppen und fremde Sozialschmarotzer abschieben. Dies kann er aber aus ideologischen Gründen nicht, weil Syriza Gefangene ihrer internationalistischen Ideologie ist. Dabei ist die Zerstörung Europas durch Drittwelteinwanderung genau so eine Facette der Globalisierung wie die Abschaffung der Souveränität der Staaten und die Versklavung der Völker durch das vaterlandslose Finanzkapital. Dies haben die allermeisten Linken bis heute nicht begriffen, oder besser sie wollen es nicht begreifen, weil sie ihre Scheuklappen nicht abstreifen wollen.

    Man lese die Bücher von Thomas Barnett („The Pentagon’s Map“ sowie den Folgeband). Barnett, Ideologe der Globalisierung, verlangt einerseits das Recht der USA auf Stationierung ihrer Truppen in jedem beliebigen Land der Welt sowie den ungehinderten Fluss von Kapital, andererseits schreibt er. „Rechtsgerichtete und einwanderungsfeindliche Parteien haben von der Bühne zu verschwinden, und zwar schnell.“ Wer, wie z.B. Gysi und Wagenknecht, zwar den amerikanischen Imperialismus und die antirussische Hetze kritisiert, zugleich aber die Drittwelteltinwanderung propagiert, dem fehlt es an Konsequenz, und er ist für das System nicht wirklich gefährlich. Gefährlich ist für dieses einzig und allein eine Querfront aus patriotischen Linken und sozial gesinnten Rechten mit dem alles überragenden Ziel der Wiedergewinnung der Souveränität.Der Rest folgt dann von selbst.

    @Rico: Die USA können keinen prowestlichen Militärputsch in Griechenland inszenieren, da die Armee nicht bereit sein wird, den Volksaufstand, der dann sofort ausbräche, in Blut zu ersticken. Die Junta, die sich 1967 (zweifellos mit amerikanischer Hilfe) an die Macht putschte, hatte vor allem in den ländlichen Gebieten einen erheblichen Teil der Bevölkerung hinter sich (dies wess ich, weil ich 1970 in Griechenland war und mit vielen Menschen sprach); die Intelligenz war allerdings fast durchwegs gegen die Junta. Heute würden keine 10% der Griechen ein proamerikanisches Putschregime unterstützen. Geht also nicht! Die Gangster in Washington müssen sich schon etwas anderes einfallen lassen. Wenn ich in meinem vorherigen Mail von der Möglichkeit eines Putsches nach einem allfälligen Scheitern der Syriza-Regierung schrieb, meinte ich einen hausgemachten Putsch mit dem Ziel, einen Paradigmenwechsel zu bewerkstelligen.

  19. neomiris sagt:

    Nachdem Menderez (Türkischer Premier Minister 1960-1970) Verhandlungen über eine Zusammenarbeit mit Russland im verschiedenen Bereichen auch Kredite signalisiert hat und ein Treffen mit Russland geplant war, wurde er mit Protesten, ähnlich wie Gezi Park sowie angeblichen Bestechungen und Unterschlagungen ähnlich wie bei Erdogan gestürzt und ein Jahr später erhängt. Bei Erdogan hat es nicht geklappt. Er wusste was auf Ihn zukommt.

    Es mag für viele wie ein Film Hollywood Thriller vorkommen, aber auch da waren die angelsächsischen Mächte an den Fäden.
    Für Tsipras heißt das tatsächlich er steht dann auf der Liste und kann entweder mit Protesten, Armee Putsch oder durch Unfall oder Mord beiseite geräumt werden.
    Mal schauen ob er sich dieser Gefahr bewusst ist.

    Die lassen nicht zu das Griechenland mit Russland zusammen kommt!!

  20. Elmar sagt:

    https://archive.org/details/PraktischerIdealismus1925 @PT wie die Vermischung der europäischen Völker zu einer Mischrasse von gewissen Herren bereits 1925 geplant waren sind auch die Frühsexualisierungspläne eine Agenda. Die Psychoanalytik weiß, dass Menschen die als Kleinkinder missbraucht wurden ihr Leben lang gebrochen sind. Ich war lange mit einer Frau die missbraucht wurde zusammen und kann das bestätigen. Für die Herren eignet sich nun Vermischung der Rassen, Kulturvernichtung, Identitätsraub, Frühsexualisierung etc. bestens einen willfährigen identitätslosen Menschen zu züchten. Dazu dient auch die Vernichtung der Familie und dass der Mensch nicht wissen soll, ist er Mann, Frau, beides oder X. Die Grünen und amerikahörige Antideutsche Linke sind für die Herren ein optimales Gutmenschenwerkzeug um das menschenverachtende Werk umzusetzen. Grüne sind auch Überzeugungstäter und beherbergen Menschen wie den Pädophilen Cohn Bendit, mit klassischem Pädophilenlebenslauf: Kinder aufsuchen. Er begann im Kindergarten u bezeugt selbst (franz. TV Interview) wie er es genoss, sich sexuell an Kindern zu vergehen. Unsere EU-Elite.

  21. rubo sagt:

    Hoffnung auf die Wahlen 2017 für einen wirklichen Ausweg aus der deutschen Misere macht Christoph Hörstel mit seiner neuen Partei „Deutsche Mitte“, deren Programm unter „deutsche-mitte.de“ nachzulesen ist.

  22. Gabrovitcs sagt:

    Die Stimmung gegen die Masseneinwanderung wächst in Skandinavien und Finland. In Norwegen, Finland und nun jetzt in Dänemark sitzen die Einwanderungskritischen in der Regierung.. Sie waren die grossen gewinner in den Wahlen in Dänemark gestern. Die Ausnahme ist Schweden, wo ein irrwitziger Einwanderungstsunami von allen Parteien ausgenommen der einwanderungskritischen nationalkonservativen Schwedendemokraten befürwortet wird. Bei den letzten Opinionssondierungen haben die SD 22,1% erlangt trotz einer
    gleichgeschalteten Medienhetze wo auch der sozialdemokratische Staatsminister Löfvén sich zur Nazikeule erniedrigte und das hat den rasanten Aufstieg der SD eher geholfen. Er hat sich angemasst 2 Millionen Schweden Nazis zu nennen. Das bringt Ärger. Schweden mit 9 Millionen Einwohner nimmt geau so viel Migranten auf wie Deutschland mit 80 Millionen. Ausserdem haben wir in Schweden die „EU-Migranten“ ein Neusprech für Zigeuner aus Rumänien die überall vor allen grösseren Geschäften sitzen und mit ihren Pappbechern betteln.. Die haben Sonderrecht auf unseren Sozialleistungen wie zahnärtzliche Versorgung für 50 SEK wo der Schwede Tausende von SEK zahlen muss. Dasselbe gibt es für alle Asylanten. Der geplante vernichtung der Nationen Europas geht ja zügig voran. Deutschland hat einen Block von USA gehörigen Vasallenparteien im Bundestag und die Medien wissen wir ja von Udo Ulfkotte wo sie gehörig sind. AfD ist mit Lücke ein Witz. Eben das fehlt in Deutchland – eine grosse Partei die eine wirklich demokratische Alternative darstellt. Jürgen Elsässers Querfront wäre ja ideal – weder rechts noch links sonder gemeinsam querfront für den Frieden gegen Kriegshetze und gegen Masseneinwanderung!.

  23. Jürgen Graf sagt:

    @cyrus:

    Ja, ich habe eine Website.
    juergen-graf.vho.org

    Meine Mail ist d_gerald51@yahoo.com

  24. Manfred Gutsche sagt:

    Der Herr PUTIN solle sich doch einmal „sehr“ gut mit Herrn
    TSIPRAS dem Griechen unterhalten ob dieser ihm einen Hafen zu Verfügung stellen könnte um ein gewisses Gleichgewicht im
    Mittelmeer zu den Yankis darstellen kann und zwar die besten
    Kriegschiffe mit Atomraketen Abschußmöglichkeiten – das ist
    doch nur gerecht!!!
    MfG

    Manfred

  25. AltFryRhätien sagt:

    Lieber Jürgen

    Bravo für die wichtige Berichterstattung! Das war eine geniale Idee, dahinzugehen.

    Etwas abseits des Themas: Die „Deutschen Wirtschaftsnachrichten“ (DWN) sind zu einer reinen Claqueur-Vereinigung (Beifallsklatscher) verkommen. Sie lassen nicht mal mehr die zahmsten Kommentare zu, wenn die nicht in ihr „Konzept“ passen, was immer das sein mag. Denen ist nicht mehr zu trauen.

  26. ups2009 sagt:

    Grichenland – Russland, das geht schon voll ok … ein anderer Hammer:

    Urlauber schleppen multiresistente Keime ein

    Eine neue Studie zeigt: Viele deutsche Urlauber, die von einer Fernreise zurückkehren, schleppen sogenannte ESBL-bildende Bakterien ein. Dabei handelt es sich um gefährliche multiresistente Keime.

    http://www.welt.de/gesundheit/article136443130/Urlauber-schleppen-multiresistente-Keime-ein.html

    http://derstandard.at/2000010444656/Fernreisende-importieren-multiresistente-Erreger

    … na ich hab mich schon immer gewundert warum wir die Infektionsträger – „Bewerber“ ohne Quarantäne reilasse

  27. Eveline sagt:

    http://www.stein-zeit.tv/keine-zensur-vlad-georgescu-bei-steinzeit/

    Wie funktioniert Geldwäsche? Ab der 16 min kann man das erfahren und erfährt auch noch, wie 2 griechische Banken da involviert sind, die dann der Steuerzahler dafür „retten“ darf.
    Die Strukturen für diese Geldwaschanlagen kommen aber aus dem Westen.

    Der investigative Journalist Vlad Georgescu berichtet, er hat zudem auch einen Prozess mit dem Ex Kanzler Schröder am Hals…..

  28. Stefan sagt:

    @ AltFryRhätien

    Über die merkwürdige Zensur hat es dort und auch auf verschiedenen anderen Webseiten immer wieder Beschwerden gegeben. Normale Beiträge wurden reihenweise unterschlagen und auf der anderen Seite trotz Leserbeschwerden immer der gleiche Trollmüll eingestellt, dass man schon den Eindruck hatte, die Trolle sitzen selbst dort und bewerten die Beiträge der Leser.

    Die Leser sollten sich wohl zu Nachrichtenfressern degradieren lassen, die nur den laufenden Tagesbrei wiederkäuen dürfen, aber die wiederum haben sich mehr für Beiträge interessiert, die auch noch andere Informationen beeinhalten. Das ist dann nicht lange gut gegangen. Schließlich hat auf Dauer keiner Lust, Zeit für Beiträge zu verschwenden, die er sich genausogut ins Klo hängen kann. Besonders ärgerlich, wenn Antworten für andere Leser unterschlagen werden. Zudem hat nie einer gewusst, ob der Beitrag verloren gegangen ist, ob er noch eingestellt wird oder nicht.

    Die haben nicht begriffen, dass sich die meisten Leser erstmal die Kommentarforen ansehen. Ist dort nicht mehr zu finden, als, artige Lobhudeleien auf vorgesetzte Themen, interessiert auch der redaktionelle Inhalt nicht mehr. Obwohl sie das eigentlich wissen müssten, denn sie haben ja mit mehreren Online-Zeitungen angefangen u.a. die DMN, DTN,DGN. Aber nachdem sich die ersten Kommentatoren auf den DWN niedergelassen und die hochgepäppelt hatten, haben sie es wohl nicht mehr nötig gehalten, sich noch um die Meinungen der Leser zu scheren.

    Dann wird halt immer weniger verlinkt und die Online-Zeitung verschwindet wieder in der Versenkung.

    Auch hier sind kommentarlos 3 Beiträge verschwunden, die ich am 15.6. unter „Elsässer in ARD -Panorama…“ eingestellt hatte. Kein Ahnung, ob die nicht angekommen sind oder nicht genehm waren.

  29. schnehen sagt:

    @rubo

    Christoph Hörstel ist ein guter Mann, ohne Zweifel, und sehr, sehr qualifiziert! Ich halte große Stücke auf ihn. Aber selbst wenn seine Partei 2017 die Fünfprozent-Hürde überspringen würde, was recht unwahrscheinlich ist – was kann eine Partei heute im bereits entmachteten Parlament ausrichten, außer eine kleine Anfrage einbringen, von der niemand etwas außerhalb des Parlaments erfährt? Die Macht steckt nicht im Parlament, also kann auch eine Parlamentspartei an den Machtverhältnissen nichts ändern.

    Die Losung muss lauten: keine Illusionen in Parteien und Parlamente mehr! Die Zeit der Parteien ist vorbei. Die Macht steckt heute ganz woanders, z. B. in Frankfurt, und gegen sie muss gekämpft werden durch die Schaffung von Gegenmacht, von Volksmacht, die sich aber in Form einer Partei nicht herstellen und bündeln lässt.

    Wir brauchen eine Massenbewegung gegen die Ein-Prozent, die sich nicht kneten und zurechtbiegen lässt, die nicht taktiert und laviert und vor den Medien zu Kreuze kriecht, oder sich dazu zwingen lässt zu taktieren, die sich nicht schließlich politisch korrekt im Sumpf des Parlamentarismus wiederfindet. Und: aus einer Massenbewegung müssen neue Volksorgane hervorgehen, in denen der Volkswille sich artikulieren kann.

    Schlag dir das aus dem Kopf, mach ihn illusionsfrei, und: Herr Hörstel! Gehen Sie zu Compact und verbessern Sie seine Qualität; alle dort am gleichen Strang ziehen, denn Qualität und nur Qualität ist gefragt, Kompetenzen bündeln im Elsässer-Kollektiv, eine große patriotische deutsche, fortschrittliche und demokratische Zeitschrift schaffen, in der lebendige Debatten stattfinden, die niemanden ausgrenzt, die den Gekauften den Appetit gründlich verdirbt. Das bringt mehr als immer neue Parteien zu gründen.

  30. @ schnehen sagt: 18. Juni 2015 um 15:06
    von einem Sozialdemokraten kann nur erwartet werden, dass er Opportunist und damit Steigbügelhalter oder Bewahrer des Kapitalismus ist oder bleibt.

    @ Eveline sagt: 18. Juni 2015 um 19:43
    Die Menschen der USA sind 1929 alle enteignet worden, die USA sind seit 1933 pleite.

    @ Martin Bauer sagt: 18. Juni 2015 um 12:21
    Über den GREXIT ENTSCHEIDET ausschließlich die BIZ in Basel – das Private Internationale Banken Syndikat des Papstes – niemand sonst!

    Jürgen Graf sagt: 18. Juni 2015 um 12:23
    Auch wenn Sie die „Goldene Morgenröte“ rein-weiß waschen: sie ist und bleibt ein chauvinistische und faschistische Partei, deren Mitglieder ein rassistisches, nationalistisches und zionistisches Weltbild haben und den Kapitalismus leben und pflegen.

    @ allgemein
    Jeder kann wissen, dass nieamnd den Euro oder die EU benötigt, am aller wenigsten Griechenland deren Gas- und Ölvorkommen ganz Europa mit Energie versorgen kann.

  31. Gott schütze Sie,Herr.Elsässer, Gott segne Sie und alle,die für Frieden mit Russland sind,Sie machen sehr wichtige Arbeit und bieten den deuschen Lesern die Möglichkeit die wahrhaftigen Informationen zu bekommen,die allerdings nur für Menschen interessant sind, die Herz,Verstand und Gewissen haben.Ich wünsche ,es gebe mehr davon in der deutschen Regierung….Wladimir Putin bietet Griechenland an, das Geld zu verdienen,damit endlich mal Einkommen erhöht wird,was bietet die EU ? weiter sparen? sprich weiter das griechische Volk vernichten ? …wie viele anderen Völker?

  32. D. Braun sagt:

    Griechenland und Türkei mit eigenen wirtschaftlichen Interessen und dann auch noch von Russland unterstützt.

    Nur so kann man sich erklären, dass gerade zum jetzigen Zeitpunkt der Völkermord an den Armeniern (ein berechtigtes Interesse, dies der Türkei vorzuhalten) hochgebracht wird.

    Man will der Türkei sagen: Wenn ihr nicht spurt, machen wir aus euch in der internationalen Propaganda ein zweites Nazi-Deutschland.
    Eine Angelegenheit, die man übrigens jedem größeren Volk des Staatenbundes vorwerfen kann, weil jedes größere Volk mit Großmacht-Phantasien einmal in der Geschichte derartiges getan hat.

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