Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Toll: Festerling bekommt 10 Prozent in Dresden!

Liqueur mit Festerling. Foto: Facebook Festerling

Liqueur mit Festerling. Foto: Facebook Festerling

Glückwunsch, Tatjana! Super Ergebnis bei der OB-Wahl in der Elbemetropole!

Dresden hat gewählt, und die Siegerin heißt auf jeden Fall Tatjana Festerling! Die von Pegida unterstützte Kandidatin liegt nach Auszählung von über der Hälfte der Wahllokale bei über zehn Prozent! Das bedeutet:

1.) Die Strategie, Pegida einzumauern und in die Nazi-Ecke wegzudrücken, ist nicht geglückt. Pegida ist ein Faktor, der auch im weiteren nicht mehr ignoriert werden kann.

2.) Festerling hat etwa das Doppelte an Stimmen erhalten wie der AfD-Kandidat. Das heißt: Radikalität, Ehrlichkeit, Volksverbundenheit werden vom Wähler belohnt – nicht das WischiWasche der derzeitigen AfD. Das ist nicht nur eine Ohrfeige für AfD-Chef Bernd Lucke, sondern auch für die sächsische AfD-Chefin Frauke Petry, die sich ungehörig früh von Pegida distanziert hat und nun mit ihrem Kandidaten abgeschlagen unter fünf Prozent landete.

3.) Festerling liegt nicht weit hinter dem CDU-Kandidaten Ulbig (derzeit 15 Prozent). Das heißt: Da ist noch Musik drin! Hätten konservative Wähler gewusst, dass Festerling so gut abschneidet, wären vermutlich noch mehr zu ihr übergelaufen.

4.) Die Lügenpresse und angeschlossene Meimungsforschungsinstitute haben sich wieder mal blamiert. Sie gaben Festerling im Vorfeld nur um die zwei Prozent.

5.) Das super Ergebnis für Festerling wird Überlegungen bei Pegida befeuern, nun selbst eine Partei zu gründen. Diesen Fehler sollte Pegida nicht machen! Unabhängige Einzelkandidaten in aussichtsreichen Kommunen zu nominieren, ist eine Sache, das ist der richtige Weg. Dazu Volksbegehren initiieren. Aber eine weitere Partei hochziehen – um Gottes Willen… Außerdem ist die Hoffnung auch noch nicht perdu, dass die AfD sich ohne Lucke neu aufstellt, oder? Sollte Festerling nicht auf dem AfD-Bundesparteitag am 4./5. Juli eine Gastrede halten dürfen?

Die Dresden-Wahl werden wir sicherlich auch am Dienstag mitdiskutieren, wenn COMPACT-Live unter der Fragestellung „AfD, wie weiter?“ stattfindet. Kubitschek, Elsässer und Tillschneider (von der „Patriotischen Plattform“ und AfD Sachsen) diskutieren: Berlin, 19 Uhr, AVZ Event Logenhaus, Emser Straße 12, 10719 Berlin. Hier gibt es vergünstigte Tickets im Vorverkauf (ansonsten Abendkasse; aber es könnte eng werden).

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44 Responses

  1. Eveline sagt:

    Das macht doch Hoffnung.

  2. Diddi sagt:

    Genau das Bild zeigt aber was T. Festerling unglaubwürdig macht. Erst kritisiert Sie die Schwulen, danach bekommt Sie Kritik von dieser Randgruppe und knickt ein, indem Sie sich in einer Schwulenbar ablichten lässt.

  3. Alexey sagt:

    Gibt es kein besseres Bild von Frau Festerling?
    Apropos Bilder. Wie kann man hier Fotos und Videos posten? Ich weiß das nicht. Zeigen Sie mir mal bitte.

  4. daniel sagt:

    19:56 Uhr – Sachsens erster grüner Bürgermeister +++

    Schlettau im Erzgebirgskreis ist die erste Gemeinde mit einem grünen Bürgermeister. Conny Göckeritz hat sich mit 67,9% gegen Amtsinhaber Axel Bräuer von der CDU durchgesetzt.

    —————————-

    Überall liegen CDU oder eben Linke oder linke Bündnisse vorn. Auch in Sachsen wollen die Menschen offensichtlich noch mehr Gender, Flüchtlinge, Überfremdung, Islamisierung, EU-Wahnsinn etc. Schon komisch, in ganz Europa wachen die Menschen auf, nur in Deutschland wählt man weiter seine Henker.

  5. juergenelsaesser sagt:

    Alexey: Das darf nur ich posten.

  6. Ihr Leser sagt:

    Gratulation für Tatjana Festerling und die Dresdner PEGIDA Bewegung.Man bedenke 10 Prozent Zustimmung , bei 436 000 Wahlberechtigten. Immerhin über 43000 Bürger die nicht Immer auf der Straße sind. Aber ihr Wahlrecht nutzen. Und das, wo eben noch die MSM vom Pöbel titelte. Mal sehen wie morgen dieser Wählerwille bezeichnet wird. Aber selbst ein ehemaliger Dresdner OB sagte eben, ein katastrophales Ergebnis mit 15 Prozent für die CDU. Ich füge hinzu, Ulbig ziehen sie die Konsequenzen und treten als sächsischer Innenminister zurück. Und die Ergebnisse für die SPD, Grüne und Linke im Wählerbund sowie Hilberts Kandidatur sind nun wahrlich nicht berauschend .Also auf ein Neues!

  7. Elmar sagt:

    @alexey …rechtsklick auf foto, copy image location, paste in spalte. Video link copy&paste=guttenbergen.

  8. Zum Thema:..Lügenpresse´´
    Ich möchte die Compact noch zu der Korrespondentin Liselotte Millauer beglückwünschen.Sie ist wirlich eine journalistische Legende und war Chefreporterin von Bild am Sonntag und Welt am Sonntag. Alles weitere ist in der Compact
    Ausgabe 6/2015 auf Seite 8 unter dem Titel,,Die Amis bei Compact´´ zu lesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Willms

  9. wolfgang eggert sagt:

    nein, bitte nicht zu radikal auftreten! ICH bin vielleicht radikal, aber nicht meine mutter. und DIE braucht eine partei, wenn sie „durch“- bzw. hochkommen will – ansonsten wird sie von den systemmedien nach strich und faden auseinander genommen. frauke petry ist von den presstituierten geraaaade noch so akzeptiert, wahrscheinlich hat sie gute kontakte🙂
    aber mehr geht nicht. afd und die linke sollen bei den nächsten landtagswahlen BEIDE zweistellige ergebnisse einfahren. und die systemparteien in der mitte schrittweise zerbröseln.

  10. Alexey sagt:

    „Das darf nur ich posten.“
    Herr Elsässer, Sie haben mich falsch verstanden. Viele Blogleser posten Bilder und Videos in den Kommentaren. Das meinte ich.

  11. juergenelsaesser sagt:

    eggert: einen derart unkonkreten beitrag habe ich von dir noch nie gelesen. „afd und linken sollen“… sind wir jetzt beim wünschdirwas?

  12. wolfgang eggert sagt:

    @ JE: es geht ums systemVERÄNDERN, right? meinst du etwa, du kriegst die „lauen halbbereiten“ mit einer radikalisierten afd, die von den medien und vom verfassungsschutz so rrrrichtig zur sau gemacht wird (schlagzeile „wer die wählt ist klassischer nazi“), an die wahlurne?? no way. entweder du machst AUSSERparlamentarische revolution a la hogesa mit brennenden barrikaden oder du gehst den vorsichtigen weg, der dir die zweistelligkeit „erlaubt“. als halbwegs akzeptierter kannst du dann -wie von mir vorgeschlagen- radikalopposition a la linke machen, darauf wartend dass sich die groko abnutzt. oder möglicherweise sogar mit den konservativen koalieren. als radikalinski aber wird beides schwer. zumindest außerhalb dresdens. und auf jeden fall ab jetzt, denn das system wird sich auf die pegida/festerling-herausforderung schnell einstellen.

  13. Elmar sagt:

    @eggert…bei Die Linke sind Reformerflügel im Pack mit Antideutschen und dem Juze Bak Shalom doch das selbe in grün.

  14. Felix Klinkenberg sagt:

    Genau Herr Elsässer Herr Eggert, wenn das Wünschen wieder hilft. Mit besten Wünschen und Gratulation, aus dem Rheinland.

  15. Radi sagt:

    @ Wolfgang Eggert,

    Bei dem, was „der Westen“ auf dem Kerbholz hat, muss bei einer Partei, die eine echte Alternative sein soll, zwischen den Zeilen zu erkennen sein, dass die verantwortlichen Politiker eines Tages hart zur Verantwortung gezogen werden müssen. Eine Partei, die diesen notwendigen harten Schnitt nicht andeutet, ist eine Systempartei! Wer lieber eine Systempartei wählt, mit dem ist ohnehin kein Neuanfang zu machen. Wer mit Kriegsverbrechern Kompromisse mach ist schnell ein Teil des Systems – aber das wissen Sie doch eigentlich selbst.

    Aus christlicher sich gilt:
    Der Weg in die Hölle ist breit und bequem, der Weg in den Himmel ist schmal und steinig.

    Gottes Segen

    Radi

  16. Peter Schulze sagt:

    Sehr froh bin ich über den Fakt, das nicht viele (knapp 10%) für diese Zionisten-Tante gestimmt haben. Zionismus ist per Definition gegen Deutschland, so auch Pegida und Pi News. Das sind die Feinde des Volkes. Schließlich geht die Antilope bei einer Verstauchung auch nicht zum Löwen und bittet um Rat. Der Löwe hilft gerne. Zionisten helfen gerne Deutschland zu retten, wer das glaubt, dem ist nicht zu retten.

    Das ganze dumme Gefasel von linker Republik, sozialistische EU usw. usf. sind Fehlinformationen. Es gibt weder einen Sozialismus der EU, denn das würde bedeuten das Arbeitnehmerrechte gestärkt würden, noch eine linke Republik.

    Es hat im Sozialismus nie einen Austausch der Bevölkerung gegeben, weder in der Sowjetunion, noch in Polen oder der DDR.

    Ich kann das Gelaber nur noch schwer ertragen, auch das Hoch-jubeln dieser Zionistin ist sehr peinlich. Was braucht es noch mehr um zu beweisen das sie gegen Deu8tschland sind? Geert Wilders war schon bei Pegida, warum nicht auch Ariel Sharon? Ich sehe da keinen großen Unterschied.

    Kommt endlich zur Vernunft, Zionismus ist unser aller Tod!

  17. Rechtsklick sagt:

    AfD könnte wieder nach oben kommen, wenn der innerparteiliche Streit beigelegt und Lucke und Co. die Tür gewiesen würde. Das dürfte noch ein bißchen auf sich harren. Vielleicht wird es noch werden.

    Das nächste Mal könnte Festerling besser abschneiden, genau aus dem Grund, den J.E. erwähnt hat. Aber politisieren in der Opposition und politisieren in der Fraktion sind bekanntlich zwei verschiedene Dinge. Mal sehen, wozu Festerling gewillt und fähig ist.

    Meine Befürchtung: Gysi und seine Linke könnte verbal mobil machen sowohl gegen die erstarkte AfD als auch gegen Festerling. Es würden wieder die linken Sirenen mit Nazi-Faschist-Rassist-Antisemit und der K(r)ampf gegen Rechts aufheulen.

  18. Anonymous sagt:

    Wer die “ Linken “ (Mauermörder) und die “ Grünen “ (Pflastersteinschmeißer,ehem. RAF und Pädophile wählt,der ist für das Verbrechen !

  19. Schön das Sie so eine hohe Zahl an Wählern begeistern konnte aber leider noch nicht genug um wirklich etwas in der Politik zu ändern in Dresden. Oder sehe ich das falsch ?

  20. wolfgang eggert sagt:

    pegida ist ein lokales, dresdner phänomen, das es ansatzweise nach leipzig schaffte und sonst in der republik kaum eine rolle spielt. daß pegida in dresden 10% machte ist nicht sooooo überraschend. woanders, in berlin, münchen, thüringen, nrw hätten sie vielleicht 1-2% gekriegt. die afd kann aber dort überall flächendeckend mit 5% oder zweistelligen ergebnissen aufwarten bzw. rechnen. weil die afd sich thematisch breiter aufstellt. weil die afd dank lucke(!) medial bis ins letzte wohnzimmer der republik vorgedrungen ist,sich artikulieren konnte; ich schätze luckes inhalte nicht so sehr, aber gerade wegen seiner transatlantik haben die medien ihn überhaupt zugelassen. kippt die afd nun radikal auf pegida kurs, verschlankt sie ihr thema auf islam und „us-besatzung“, dann verliert sie automatisch nationalLIBERALE oder nationalSOZIALE wähler, eben leute mit einem zusatzanliegen, die jetzt noch teil der partei sind. gehen die, ist es übrigens auch essig mit der medialen halbakzeptanz. dann bläst der wind von vorn. und der laue, halbbereite afd-wähler knickt ein, er will ja kein „böser fremdenfeind“ sein. festerling sollte als zusatzanliegen in die partei zurückgeholt werden. als flügelflitzer. petry wird sie so einsetzen wie seehofer gauweiler und so wird sie wähler binden ohne andere zu verschrecken. die zeit arbeitet ihrem flügel eh entgegen. der „islamistische“ megaanschlag mit sauber ausgelegter spur nach mittelost, der 911 reload, wird früher oder später ins alte europa kommen. die israelischen ultras brauchen ihren startschuss zur gewaltsamen „entnuklearisierung“ des iran. sie werden ihn prodzieren. dort, wo widerstand gegen nato-kriege – irak 2003, libyen 2011, syrien 2012 – wenigstens noch ansatzweise teil der regierungspolitik ist. bei uns.

  21. @ Wolfgang Eggert

    Ich verstehe Ihre Strategie zwar rein strukturell, kann aber wenig damit anfangen. Ich werde eine weitere transatlantisch geprägte Partei unter keinen Umständen unterstützen. Was sollte die uns bringen?
    Wir haben „links“ die von den transatlantischen Blockparteien der „Mitte“ geförderten Antifanten, „rechts“ die offen zionistisch-transatlantischen Patritunten von PI & Cie.
    Ich weiß nicht, welche von diesen beiden gesteuerten, demselben Herrn dienenden Scheinalternativen mir widerlicher ist. Es lohnt wohl nicht einmal, dass ich mich mit so einer sinnlosen Frage weiter beschäftige.
    Allerdings sind die Patritunten nicht wenigstens so ehrlich wie die Antifanten: Letztere sagen immerhin ganz offen, dass sie antideutsch sind, heucheln nicht das Gegenteil.
    Gibt es keine wählbare, wirklich patriotische Partei, so gibt es eben keine. Dann bleibe ich lieber in der außerparlamentarischen Opposition. Ich lasse mich nicht, weil mir sonst nichts mehr einfällt, aus Erschlaffung, von den TTIP-Verschwörern und Kriegstreibern schlucken. Da besinge ich einstweilen lieber den Kyffhäuser, den Brocken und den Watzmann.

  22. Alexey sagt:

    Mittlerweile ist der Asylwahn völlig außer Kontrolle gekommen. Eine ethnisch deutsche Vielkinderfamilie ist aus ihrem Haus rausgeworfen worden, damit man dort Asylbewerber unterbringen kann.

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/grossfamilie-muss-asylbewerbern-weichen/

  23. Sabrina sagt:

    Wäre ich Dresdner, wäre ich bei dieser Wahl zu Hause geblieben, Ich halte keinen der Kandidaten für qualifiziert.

    Die meisten dieser Kandidaten hatten außer Selbstdarstellerei nichts zu bieten.

    Am ehesten waren noch Stange und Fiesterling wählbar. Aber die undifferenzierten Äußerungen von Stange zu Pegida, der Versuch von Fiesterling, mit schwulenfeindlichen Sprüchen bei religiös-fanatischen Sektierern zu punkten und das Fehlen genauerer Informationen, was man eigentlich will, kann man nicht mit Stimmabgabe belohnen.

    Ich erwarte keine Wende zum Besseren, von keinem der Kandidaten und Kandidatinnen.
    Und so sieht es wohl auch die Mehrheit der Dresdner, die nicht Wählen war.

  24. schnehen sagt:

    Aber bitte nicht zu radikal, bitte mit Sahne! Eggert setzt immer noch auf die Systempartei AfD, ohne zu erkennen, dass es sich um eine Systempartei handelt. Wäre die AfD keine Systempartei, würde sie gegen das imperialistische Wirtschaftssystem und seinen politischen Überbau kämpfen. Aber sie tut es nicht, und ist auch noch transatlantisch von ihrer Führung her, also pro-Wall Street wie all die anderen. Und das soll man unterstützen! Hier ist wieder einmal ein kritischer Journalist, auf den viele Hoffnungen gesetzt haben, mitten im System angekommen. Das kommt davon, wenn man bei uns auf Parteien und Wahlen setzt! Man kommt zwangsläufig im System an – eine Erfahrung, die auch die Umweltbewegung machen musste, die so hoffnungsvoll begann.

    Ist Pegida ‚radikal‘? Ist man radikal, wenn man diese Bewegung unterstützt? Was heißt radikal? Es heißt, das Übel an der Wurzel zu packen. Und worin besteht das Übel? Darin, dass bei uns und woanders in der Welt das Finanzkapital, besonders das zionistisch geprägte, in den USA ansässige Finanzkapital, auch bei uns im Verein mit seinem deutschen Ableger, die staatliche und wirtschaftliche Macht ausübt.

    Wird dieses Übel von Pegida thematisiert oder auch nur erkannt? Nein, Fehlanzeige! Pegida betreibt die Agenda von Samuel Huntingdon und seinem Think Tank, will den Kulturkampf. Der Islam sei der Gegner, und dann seien da auch noch andere Gegner: die Lügenpresse und irgendwelche Volksverräter, was allerdings nicht ganz falsch ist, und der ‚radikale‘ Zionist Gert Wilders wird eingeladen, und fast zehntausend Pegida-Anhänger beklatschen den Demagogen. Alles wird dieser Bewegung der deutschen Kleinbürger (der sich immer leicht instrumentalisieren ließ) nachgesehen. Hauptsache Bewegung. Bewegung um der Bewegung willen? Aber auf den Inhalt, auf den Charakter einer Bewegung kommt es an, nicht auf die Deutschlandfahnen!

    Pegida ist nicht radikal, weil wortradikal, oder ein bisschen Radikalität und Ärger und Wut gegen die da oben abzulassen, noch nicht heißt, wirklich radikal, nämlich anti-imperialistisch, also gegen das Grundübel, den Finanzkapitalismus, zu sein, der übrigens solche ‚Volks‘-Bewegungen gesetzmäßig hervorbringt, um die Menschen wieder einmal mehr zu desorientieren, um ihnen die Illusion zu vermitteln, dass man ‚gegen das System‘ und ‚patriotisch‘ sein kann, wenn man mit Deutschlandfahnen auf die Straße geht und ‚Islamisierung!‘ brüllt.

    Auch der arabische Frühling schien eine radikale Bewegung zu sein (und ich selbst dachte das damals auch, weil ich dem Schein vertraute und das Wesen der Bewegung nicht erkannte), bis sich zeigte, dass es eine gelenkte war, eine Facebook-Bewegung war, die das Ziel verfolgte, die reaktionäre Moslembruderschaft nach oben zu bringen, auch um mit ihr im Nachbarland Libyen Gaddafi das Leben schwer zu machen und ihn von der Macht zu verdrängen. Jetzt wissen wir, dass der Arabische Frühling eine ‚grüne Bewegung‘, eine von ganz oben inszenierte war, ähnlich wie die 2009 im Iran, um Ahmadinedschads zweite Amtsperiode zu verhindern, was zum Glück nicht gelang. Der Anti-Imperialist, der kleine, ruhige, klardenkende Kämpfer Ahmadinedschad setzte sich durch, und zu Recht wurde er damals von Elsässer unterstützt, der recht begeistert und als Verteidiger des schiitischen Islam von seiner Iran-Reise zurückkehrte.

    Auf das Ideengut einer Bewegung kommt es an. Jeder Bewegung gehen Ideen voraus, die dann in Form einer Bewegung zu materieller Gewalt werden. Und dieses Ideengut, das echte Radikalität im Sinne einer Systemüberwindung hervorgehen könnte, ist noch gar nicht vorhanden. Auch das kommunistische Gedankengut taugt da nur zum Teil etwas. Es muss erst noch entwickelt werden, so wie damals die Aufklärung entwickelt werden musste, damit aus ihr die Französische Revolution hervorgehen konnte.

  25. Neuland sagt:

    Kaum war die Festerling da und schon ist sie wieder weg! Hurra!!! War ja mit der Oertel ganz ähnlich, als sie entdeckte dass Pegida von rechtsradikalen Elementen unterwandert wurde..!

    Und welche Entschuldigung hat die Festerling vorzubringen? Sind ihr die Pegidafans nicht radikal genug oder konnte Pegida etwa nicht genug zionistische Interessenverbände und Israelfreunde generieren?

    http://www.faz.net/aktuell/politik/pegida-kandidatin-festerling-zieht-sich-bei-oberbuergermeisterwahl-in-dresden-zurueck-13636648.html

    „Manchmal muss man eben auch eine Kröte schlucken“, ist die Devise von Frau Festerling! Ist mit der Kröte, der FDP Mann Hilbert gemeint, den sie anstatt ihrer Person für die zweite Kandidatur im Juli empfiehlt? LOL… wenn, dann hat sie ihm keinen großen Gefallen damit erwiesen..!

    Vielleicht hat die Festerling aber auch angst vor einer Stichwahl, bei der herauskommen würde, dass sie in Wirklichkeit unpopular und unbeliebt ist und beim zweiten Durchgang eine jämmerliche Figur abgeben würde, wo sie keine fünf Prozent zusammenkriegt? Würde mich nicht wundern…!

    http://www.sueddeutsche.de/politik/dresden-stichwahl-noetig-1.2510655

  26. katzenellenbogen sagt:

    Für die kreuzbraven, umerzogenen, gehirngewaschenen Deutschen sind diese 10 % wirklich ein sehr schönes, erfreuliches Ergebnis. Oder halt eine regionale Besonderheit, weil die Sachsen eben besonders helle sind und eine altehrwürdigen revolutionäre Tradition haben, wie man auch an dem 48er (nicht 68er!) Richard Wagner sehen kann…

  27. kaeptnbrise sagt:

    @ Sabrina

    „der Versuch von Fiesterling, mit schwulenfeindlichen Sprüchen bei religiös-fanatischen Sektierern zu punkten“

    Ich bin auch seelisch erkrankt (Phobiker), Wegen chronischer Homophobie bin ich ein Gegner der „Ehe“ zwischen Männern bzw. zwischen Frauen.
    Gehöre bislang allerdings keiner religiösen Sekte an. Welche empföhlen Sie mir? Lubawitscher, irgendwelche schrägen evangelischen freikirchlichen Gruppen, moslemische Gruppierungen?

  28. chrisia sagt:

    na, ja, ca. 10%! Die Dresdener sind damit noch lange nicht erwacht! Im Grunde glaube ich ohnehin nicht an Wahlergebnisse, die sind doch getürkt. Ich glaube auch nie an die Wahlergebnisse der BTW von 2013 mit den sogenannten 85% für Merkel! Kann ein Volk so dumm sein?

  29. Elmar sagt:

    @schnehen… wer den linksgrün neoliberal globalisierenden Kulturfaschismus will: Staaten u Völker vernichten, ethnische Säuberung der angestammten Völker in der EU. Vertreibung, Terror im Nahen Osten usw. wählt Systemparteien aus dem US-Zio-Hausmeisterservice. Antiimps, wer Völker u Kulturen erhalten will kann nicht wählen oder wartet auf eine Alternative.

  30. Sabrina sagt:

    @ kaeptnbrise sagt:
    8. Juni 2015 um 23:10

    Vielleicht könnten Sie es mal als Psychiater oder als Psychologe versuchen.

    Da können Sie den größten Schwachsinn behaupten und es wird Ihnen sogar als fachlich abgenommen. Siehe dort http://www.dimdi.de/static/de/klassi/icd-10-who/historie/icd-vorgaenger/icd-9/icd-9-kap.htm unter

    Neurosen, Persönlichkeitsstörungen (Psychopathien) und andere nichtpsychotische psychische Störungen (300-316)

    301.7 Persönlichkeitsstörung mit vorwiegend soziopathischem oder asozialem Verhalten
    (dort könnte man zum Beispiel die Homophoben einordnen)

    302.0 Homosexualität

    302.7 Frigidität und Impotenz

    Und – falls jemand meint, ihn beträfe das alles nicht, kann man auch freihändig irgendetwas diagnostizieren:

    302.9 Nicht näher bezeichnete sexuelle Verhaltensabweichungen und Störungen

    Auf diese Weise kann man zum Beispiel Väter psychiatrisieren, die nach Ehescheidung Umgang mit ihrem Kind einfordern, oder Eltern, die zu viele oder zu wenige Kinder bekommen.

    Psychiatrie lässt sich je nach Bedarf gegen alles und jeden einsetzen.

    Wer die psychiatrische Sprache beherrscht, kann auch das Gegenteil vom Gegenteil beweisen. Das kann auch eine dressierte Ziege. (beides Aussagen von Dr. Gert Postel – ohne „medizinische“ Ausbildung als Psychiater, als Oberarzt erfolgreich in Zschadrass tätig und vom Sozialministerium für einen vakanten Posten in Arnsdorf umworben)

    Wie zu Zeiten des Hexenverfolgungswahns werden die Menschen verleumdet, diese Verleumdung als „Diagnose“ ausgegeben und auf Basis dieser Diagnose die Rechte der „Diagnostizierten“ verletzt.

    Mit Medizin oder Neurologie hat das rein gar nichts zu tun.

    Psychiatrie ist ganz klar Kriminalität.

    Und wie im Mittelalter die Menschen den Hexendiagnostizierern glauben, so glauben diese heute den modernen Hexendiagnostizierern der Psychiatrie.

    Man muss von Politikern – wenn Sie denn auch nur halbwegs qualifiziert sind – verlangen, dass sie diesem Milieu den Kampf ansagen. Psychiatrie und Rechtsstaat ist ein Widerspruch in sich. Das geht nicht zusammen.

    Aber da war von Fiesterling nichts zu hören – gar nichts.

    Auch das Märchen von der Homosexualität stammt von der Psychiatrie. Tatsächlich handelt es sich genau um das, was auf den ersten Blick naheliegend ist: Menschen, die auch Merkmale des Gegengeschlechts aufweisen – bei Schwulen die weibliche Eigenschaft, sich in Männer zu verlieben – also um Zwischengeschlechtliche – Volksmund: Zwitter.

    Phobie ist das irrationale daran festhalten, diesen Menschen dieselben Rechte zu verwehren, wie sie anderen gegengeschlechtlich Liebenden selbstverständlich gewährt werden.

    Dieses gegen die Ehe von gleichgeschlechtlich Liebenden zu sein, basiert letztlich auf nichts anderem als auf Vorurteilen. Und Vorurteile werden erfahrungspraktisch zu Urteilen, wie es mal ein Sozialwissenschaftler (war glaube ich Prof. Guggenberger) sinngemäß formuliert hat.

    Und dieses aus Vorurteilen resultierende Urteil ist, das man die homosexuelle Ehe nicht nur nicht befürwortet, sondern ablehnt.

    Aber man muss ja nicht lebenslang an Vorurteilen festhalten.

  31. Sabrina sagt:

    @ chrisia sagt:
    9. Juni 2015 um 12:48

    Die Unzufriedenheit spiegelt sich in der Zahl der Nichtwähler und der Wähler der kleineren Parteien einschließlich LINKE wieder. Und das sind bei Bundestagswahlen in der Summe so um die 50%.

    Könnte realistisch sein.

  32. me. sagt:

    Demokratie

    Dresden: Pegida-Kandidatin unterstützt FDP-Politiker
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 09.06.15 01:08 Uhr | 3 Kommentare

    Die mir knapp 10 Prozent erfolgreiche OB-Kandidatin der Pegida tritt in Dresden zum zweiten Durchgang nicht mehr an. Tatjana Festerling rief ihre Anhänger überraschend zur Unterstützung des FDP-Kandidaten auf.

    ????? JE. Was geht? Langweilen? F.D.P. Hä???

  33. Hildesvin sagt:

    @ Sabrina: Ich bin seit über dreißig Jahren approbierter Händler von blaßgelben Arbeitsunlustbescheinigungen, kann auch schwärende Blinddärme herauspulen und Brüche brennen. Nichts Menschliches ist mir fremd. In den Achtzigern kannte ich einen Jüngling, der eigentlich eine Maid war, und erst letzte Woche hatte ich eine junge Dame in der Sprechstunde, die vor kurzem noch ein junger Herr war. Und dazwischen auch immer wieder mal – in beiden Richtungen. Nichts dagegen, solange Die Goldene Regel beachtet wird!

    (Du sollst nicht schamlos anderer Leute Kohle abgreifen… o.k., war leicht anderslautend.)

  34. Staubkorn sagt:

    Wieso soll man überhaupt noch jemanden Wählen, wenn man doch schon genau weiss wohin dass alles führen wird.

    Wenn wenigstens das Magazin von Elsässer nicht so ein düsteres Bild zeigen würde. Ein stimmungsvolles helles Cover, würde Optimismus ausstrahlen. Aber man sieht immer diese Fratzen die man onehin schon kennt und die noch mehr mentale Lähmung ausstrahlen. Diese düsternis macht mir keine Laune.

    Autarkie für alle ist die Zukunft.

  35. schnehen sagt:

    @Staubkorn

    Sie wollen gute Laune und ‚Autarkie‘?

    Wenn Ihnen die Wirklichkeit die gute Laune verdirbt, dann blenden Sie sie aus und wenden sich der billigen Unterhaltung zu. Dann sind Sie dort besser aufgehoben und finden dort auch ihren Optimismus und ihre ‚Autarkie‘ wieder.

    Was sind Sie eigentlich für ein Weichei? Es ist nun mal so wie es ist. Dem muss man sich stellen. Man kann der Wirklichkeit nicht entfliehen, indem man die Augen davor zu macht und sich eine schönere Welt wünscht. Es ist gut, wenn diese harte Wirklichkeit endlich einmal von einem Magazin vermittelt wird, ohne Fassadenmalerei, ohne Glitter und Glitzer, ohne Beschönigung.

  36. Sabrina sagt:

    @ Hildesvin sagt:
    9. Juni 2015 um 22:34

    „Du sollst nicht schamlos anderer Leute Kohle abgreifen… o.k., war leicht anderslautend.“

    Dann sollten Sie bei sich selbst anfangen und erstmal Ihr eigenes Gehalt Ihrer Qualifikation – nämlich der eines einfachen Fachschulabsolventen – anpassen.

    Ärzte sind die übelsten Betrüger, die wir in Deutschland haben. Je mehr es davon gibt, desto kränker die Bevölkerung.

    Kaum eine medizinische Behandlung ist wissenschaftlich begründet. Wissenschaftlichkeit scheut der Arzt, wie der Arzt seriöse Arbeit überhaupt scheut.

    Nun kann sich in einem Forum ja jeder als Arzt ausgeben. Nur sollte er, wenn er keine Ahnung hat, dann einfach mal den Mund halten, anstatt solchen Schwachsinn zu schreiben:

    “ In den Achtzigern kannte ich einen Jüngling, der eigentlich eine Maid war, und erst letzte Woche hatte ich eine junge Dame in der Sprechstunde, die vor kurzem noch ein junger Herr war.“

    Es ist falsch, dass der eine vorher eine Maid war und der andere ein Junge.

    Ärzte erpressen diese Eltern von Kindern mit intersexuellem Genitale zur Zustimmung zur Genitaloperation möglichst vor Vollendung es 2 Lebensjahres. Das Geschlecht wird willkürlich festgelegt.

    Wird das Chirurgische Geschlecht entgegen dem in der Psyche festgelegten Geschlecht festgelegt, dann steckt man die Leute in den falschen Film. Und dann wird der Spieß einfach umgedreht, indem man diese dann im jugendlichen und Erwachsenen Alter zu „Transvestiten“ und „Transsexuellen“ erklärt.

    Und bei „Transsexuellen“ wird die Hormontherapie – die die Betroffenen selbst bezahlen würden und über ihre Beiträge auch bezahlt haben, aber aufgrund der von den Gefängniswärtern namens „Ärzt“ durchgesetzten Rezepfpflicht nicht selber durchführen können – an die Bereitschaft zur Genital-Operation gebunden:

    http://www.bernhard-breuer.de/download/StandardsTS.pdf
    http://www.gesetze-im-internet.de/tsg/__8.html

    Man muss also schon mal deutlich machen, dass es die Ärzte sind, die die Genital-Ops und Gonadektomien betreiben und nicht die Patienten

    Ich plädiere für eine Änderung im Gesundheitswesen. Man sollte in der Krankenversicherung wählen dürfen, welche Behandlungen man nicht in Anspruch nehmen will.

    Da wäre abzuwählen zum Beispiel:
    – Chemotherapie
    – psychiatrische Behandlung
    – Psychopharmaka (töteten zum Beispiel Enke und Biermann)
    – Psychotherapie mit Ausnahme von Mobbing und Gewalterfahrung
    – Kronen, Brücken, Wurzelbehandlungen, professionelle Zahnreinigung
    – Genital-Ops und Gonadektomien bei Kindern
    – Östrogensubstitution in den Wechseljahren
    – Impfungen z.B. gegen Grippe, HPV, Masern, Poio, Tetanus, Diphterie
    – Einlagen in den Schuhen
    – Kniebandagen (Überziehgummies)
    – Hirntod-Diaganostik
    – Organtransplantationen
    – Brustkrebsvorsorge
    – Prostatakrebsvorsorge
    – regelmäßiger Check beim Augenarzt

    Unabhängig davon darf ich an die zahlreichen Medizin-Skandale erinnern, die öffentlich geworden sind, aber nur die Spitze des Eisbergs darstellen, z.B.:

    – Contergan
    – Lipobay
    – Pandemrix
    – HPV-Impfung
    – unnötige Rückenoperationen
    – Entfernung gesunder Gebärmütter und Eierstöcke
    – Manipulationen bei der Organspende
    – Wundliegen in Pflegeheimen
    – Gustl Mollath, Klaus Peter Löser, Vera Stein

    Aber dafür scheinen Politiker ja blind. Die lösen dann noch im Auftrag der Pharma/Ärzteschaft den Chef des IQWiG ab.

    Als Arzt (wenn Sie überhaupt einer sind) sind Sie selbst jemand, der einer Berufsgruppe angehört, die skrupellos und schamlos die Gesundheit der Menschen schädigt um genauso skrupellos und schamlos den Leuten das Geld abzunehmen.

    Sie sind also der Letzte, der ein Recht hätte, anderen solche Vorhaltungen zu machen:

    „Du sollst nicht schamlos anderer Leute Kohle abgreifen… o.k., war leicht anderslautend.“

  37. schnehen sagt:

    ‚Ärzte sind die übelsten Betrüger‘ (Kommentarschreiberin), ‚Lehrer sind faul‘ (Gerhard Schröder),‘,
    ‚Alle Deutschen sind Bunzels‘, ‚Muslime gehören nicht zu Deutschland‘ (sind also undeutsch, d. h., dass ein Deutscher, der zum Islam übertritt undeutsch wird, und wenn er wieder seinen alten Glauben annimmt, wird er automatisch wieder deutsch), ‚alle Politiker sind korrupt‘, ‚alle Journalisten sind verlogen, denn sie arbeiten ja alle für die Lügenpresse‘ …

    Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

    Wer so schreibt, kennt die Wirklichkeit nicht, sieht sie nur von außen. Besonders Krankenhausärzte leisten Hervorragendes, sie schieben Nachtdienst, haben Notdienst, führen schwierige und komplizierte Operationen durch, tragen eine hohe Verantwortung, die sie belastet, aber sie können sich unter den heutigen Verhältnissen im Gesundheitswesen oft nicht so entfalten wie sie es gerne ursprünglich gewollt hatten, als sie noch studierten und voller Idealismus waren. Sie haben oft keine Zeit und ständig Angst, fatale Fehler zu begehen. Oft geht, ähnlich wie bei Lehrern, nach einigen Jahren der Idealismus verloren und Routine macht sich breit.

    Lehrer, besonders Gesamtschullehrer, arbeiten auch nachmittags bis 16 Uhr und müssen danach sich noch telefonisch mit Eltern auseinandersetzen, Unterricht vorbereiten, Elternabende, Klassenfahrten, werden von einer Konferenz, von einer Teamsitzung zur anderen gehetzt, dass ihnen die Lust an ihrem Beruf ausgetrieben wird; sie haben Klassen mit 35 Schülern und Kurse mit Schülern, die absolut keinen Zugang zum Lernen haben.

    Ähnliches kann von anderen Berufsständen gesagt werden.

    Wenn man sich ständig oder vorwiegend in der virtuellen Welt aufhält und ganze Stunden damit verbringt, Kommentare zu schreiben, scheint einem diese wirkliche Welt nach und nach zu entfliehen, vor allem dann, wenn man nicht mehr im Arbeitsprozess steht oder von vorneherein nie in ihm gestanden hat. Da wird der Platz vor dem PC zum hohen Ross, von dem man herunterschreibt.

  38. Sabrina sagt:

    @ schnehen sagt:
    11. Juni 2015 um 15:24

    Sie haben Recht – so pauschal wie ich es geschrieben habe, ist es nicht richtig.

    Trotzdem stört mich, dass es innerhalb der Ärzteschaft kaum Widerstand gegen Misstände gibt. Und wenn mal einer den Mund aufmacht, dann wird der gleich als Nestbeschmutzer angegriffen.

  39. antipsychiatrie sagt:

    @Sabrina, toller Beitrag zur Zwangssychiatrie. Ich hatte J.E. schon vor über einen Jahr gebeten, dies mal zum Thema von Compact zu machen. Auch über die Schikane von Vätern, die oft ihre Kinder NIE sehen dürfen. DIese zwei PUNKTE sollten auch in jedem Parteiprogramm einer Alternativen Bewegung stehen

  40. juergenelsaesser sagt:

    anti: mir scheint, sie haben unser dossier über jugendämter nicht gelesen?? da war ein ausführlicher bericht eines vaters drin. ein abo lohnt sich, da bleiben sie aufm laufenden.

  41. Hadubrand sagt:

    Veranstaltung im Logenhaus? Solch ein Ort sollte jeden stutzig machen, welcher sich mit der Bedeutung der Logen beschäftigt hat.
    Diese sind als im Hintergrund Tätige stets hochaktuell; nichts mit Steinmetzromantik im mittelalterlichen Kathedralenbau…

    Und wenn man dieses weiß, dann ist man diesem Einfluß halt nicht abgeneigt (um es einmal etwas nicht all zu verfänglich auszudrücken) oder man distanziert sich -wenn schon nicht durch die Thematisierung der Problematik- dann wenigsten durch die Vermeidung solcher Veranstaltungsorte.

    Na so was !!!

  42. schnehen sagt:

    @Sabrina

    Es gibt auch in der Ärzteschaft Widerstand gegen Missstände. Ich habe es selbst vor einigen Jahren erlebt. Ich musste mich damals mit einem Magengeschwür in das hiesige Martin-Luther-Krankenhaus begeben. Die Ärztin, die mich behandelte und die die Diagnose stellte, war ein paar Tage später zu meiner Überraschung mit anderen Kollegen in der örtlichen Presse demonstrierend vor dem Krankenhaus zu sehen. Ich glaube, sie protestierten gegen die hohe Arbeitsbelastung, gegen die langen Arbeitszeiten des Krankenhauspersonals.

  43. Ratte sagt:

    @ Daniel

    „Schon komisch, in ganz Europa wachen die Menschen auf, nur in Deutschland wählt man weiter seine Henker.“

    So komisch ist das nicht mehr, weil die Wahlen, gerade die Bundestagswahlen, möglicherweise manipuliert werden! Wieso MUSS es immer an unser Wahlverhalten liegen? Wieso dürfen nicht auch mal andere Ursachen erlaubt sein?

    Ich weiß, das will keiner wahr haben, aber wir haben keine Wahl! Eine Partei die für deutsche Interessen vertritt, wird niemals eine Chance bekommen. Wir gehen doch nur zur Wahl, um den Schein der Demokratie zu wahren!

  44. catchet sagt:

    Das ist alles andere als toll. 10 Prozent für Pegida bedeutet, daß 90 Prozent FÜR die Siedlungspolitik der Blockparteien und seine Filgen sind.

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