Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Gegen Islamisierung, Israelisierung und Amerikanisierung Europas!

Jürgen Elsässer spricht in Wien beim Volksbegehren „Raus aus der EU“

Vor kurzem habe ich Inge Rauscher und ihre Volksinititative in Österreich für den Austritt aus der EU – Achtung: die Eintragefrist beginnt jetzt! – durch einen Auftritt in Wien unterstützt. Es war mit 120 Leuten proppevoll, die Leute mussten stehen.

Im Rahmen der Diskussion nahm ich zum Thema Islamisierung Stellung. Die antifa hat – aus Gründen, die mir unklar sind, vermutlich waren die Jungs bekifft – diese wichtige Passage extra online gestellt. Schönen Dank auch, Ihr umherschweifenden Haschrebellen!

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133 Responses

  1. wolfgang eggert sagt:

    http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/jetzt-sind-die-usa-im-anti-terror-kampf-blind/ar-BBkxqqU?ocid=mailsignoutmd

    Schon heftig, was sich Spin-Doctor Clemens Wergin hier leistet. Seine peinliche Nachricht lautet: wenn eine verbrecherische Schnüffeltruppe wie die NSA mal ein paar Takte „ausfällt“ kann sie uns nicht mehr vor dem Terror beschützen. Hat Wergin einen Vollknall? Ich hab das einen guten Freund, der bei den Medien ist, gefragt und er meinte „Klar, schau dir doch mal das Pressefoto von dem an.(http://img.welt.de/img/autor/crop129892948/6996939257-ci3x2l-w900/Wergin-Clemens-frei-Kopie.jpg) Und recherchiere seinen Lebenslauf“. Hab ich gemacht: 2003 gewann Wergin ein Arthur F. Burns Fellowship, mit dem er bei der Chicago Tribune arbeitete -und wurde mit dem George F. Kennan-Preis ausgezeichnet. Beides klassische CIA-Butzen. Was Wergings journalistischen Amoklauf seiner Zufallshaftigkeit enthebt.
    Mehr noch: Wenn jetzt, in diesem ach so „bedauerlichen“ NSA-Blindtal TATSÄCHLICH was Terroraffines passieren sollte, dann – dafür plädiere ich – sollte man sich diesen Typen schnappen und ihn befragen. Warum? Wegen Verdachts auf Unterstützung einer terroristischen Organisation. Denn dieser Omen-iöse Artikel wäre dann kein Zufall gewesen.

  2. Alt-Linker (Anti-D-Sprech: Neu-Rechter) sagt:

    Der Begriff der Israelisierung wird den Kettenhunden der Dienste gleich wieder die Galle aus der Nase schießen lassen, um uns im Anschluss damit wieder unsere Gehörgänge zu verätzen.

    Die AntiFa ist braucht keine Drogen mehr um Schwachsinn zu fabrizieren. Die hat das BfV so verstrahlt, das reicht für nächsten 3 Jahrzehnte.

  3. Rudolf Steinmetz sagt:

    ISLAMISIERUNG, Israelisierung und Amerikanisierung in einen Topf zu schmeissen mag populär sein, ist aber ziemlich grenzwertig.
    OHNE DEN AUSTAUSCH mit dem Islam, der ja schon von Karl dem Großen mit dem Khalifen von Bagdad Harun al-Rashid gepflegt wurde, wäre aus Europa nichts geworden.
    DIE FORMEL Asylant = Islam ist eine Erfindung der Spin-Doctors der USA/Israel und sollte eigentlich von intelligenten Menschen nicht benutzt werden, weil sie einfach so nicht stimmt.
    SCHON PETER SCHOLL-LATOUR warnt in seinem posthum letzten Buch „Der Fluch der bösen Tat“ vor den vielen arbeitslosen jungen Männern in den arabischen Ländern, die von einem Paradies namens Europa träumen.
    WAS HAT DAS mit dem Islam zu tun? Nichts. Im Gegenteil befiehlt der Koran den aufrichtigen Gläubigen in ihrem Land zu bleiben und dort redlich zu arbeiten.
    WENN NUN die Bomben der USA/NATO diese Asylanten-Fluten auslösen, dann hat es wiederum nichts mit dem Islam zu tun, sondern mit evangelikalen Christen, die dem Wahn verfallen sind, sie als superreiche US-Amerikaner wären dazu auserwählt, die Welt nach ihrem Gusto zu gestalten und zu auszuplündern.
    WAS ABER NUN GESCHIEHT mit den vielen Asylanten, die hier in Schulen, Turnhallen, Pflegeheimen und teuren Hotels (demnächst in Gartenhäuschen?) einquartiert werden und die kommunalen Haushalte auszehren? HAT COMPACT dazu keine Antwort ausser diesem falschen Slogan von der Islamisierung? MAN KANN SEINE SOUVERÄNITÄT auch komplett einbüssen, weil man die Kontrolle über neue Massen verliert, die sich als Souverän aufspielen, möglicher Weise gesponsert von einem George Soros.

  4. Eveline sagt:

    Nach dem Vortrag von Ivo Sasek „Wider den Rassismus und der Verschwörung“ Klagemauer TV vom 31.05 finde ich, das dort etwas wichtiges in der Aufzählung fehlt.

    Gegen Islamisierung, Amerikanisierung oder Israelisierung konkreter von der Babylonisierung zu sprechen?

    Immerhin weiß die Bibel seit 2600 Jahren davon Nachricht zu geben. Und genau das schlägt uns heute um die Ohren.
    Ein großer geistiger – menschlicher – Verfall…..

  5. Aristoteles sagt:

    Elsässers kurzer Redebeitrag ist für den BRD-Bunzelbürger in dreifacher Hinsicht zu intelligent:

    1) Bunzel denkt,
    wenn keine weiteren Moscheen gebaut oder keine weiteren Kinderwagen von Kopftüchern durch die Straßen geschoben werden,
    sein Land sei noch nicht bunt genug.
    Deshalb müsse man als BRD-Buntsel weiterhin Homo-Sex oder Self-Sex oder einfach nur Sex machen, ohne Kinder zu bekommen, damit Nicht-Deutsche, die natürlichweise u.a. Sex machen, um Kinder zu bekommen, die BRD bunter machen.

    2) Bunzel denkt,
    wenn er nicht von der NSA ausspioniert, US-Militärbasen beschützt oder TTIP-Produkten beglückt wird,
    er könne nicht mehr Coca-Cola trinken, RTL2 gucken oder im Sommer nach Gran Canaria fliegen. Deshalb müsse man als BRD-Bürger weiterhin Pornos, Peepshows, TAZ, FAZ oder Bundesliga konsumieren, damit die Besatzer gar nicht erst zur Stufe 2 der Okkupation (militärische Zwangsmaßnahmen) übergehen müssen.

    3a) Bunzel denkt,
    wenn er nicht auf das hört, was Joseph Schuster sagt, dass er damit seinen Denkweisen 1) und 2) widerspräche, was einem Sakrileg gleichkäme.

    3b) Schließlich denkt er
    (nach wie vor von der Zahl des Großen Tiers der Johannes-Apokalypse hypnotisiert und berauscht
    (Hexagramm, Sex, Hohler Klaus)),
    dass es seine Richtigkeit damit hat, was Joseph Schuster der BRD empfiehlt, OBWOHL in dessen Heimatland Erez Israel alles andere als eine bunte Politik betrieben wird
    (was Joseph Schuster nur allzu gut weiß),
    sondern vielmehr eine Politik der kulturellen, religiösen und ethnischen Selbstbehauptung (positiv) gegen die palästinensischen Geburtenbomben und eine Apartheits- und Aggressionspolitik (echte Bomben) in Gaza, an den Grenzen zum Westjordanland und in Ost-Jerusalem (negativ).

    Mit anderen Worten:
    Bunzel ist noch lange nicht reif genug zu erkennen,
    dass die Juden schon längst erkannt haben,
    dass es v.a. die russischen und deutschen Opfer waren,
    deretwegen sie ihr Heimatland wiederbekommen haben,
    und dass es diese beiden Nationen sind,
    denen sie mehr zu verdanken haben als den Multi-Kulti-Yankees oder -Tommies …

  6. Martin Bauer sagt:

    Mutiges Bekenntnis, Herr Elsässer, diese „Opposition“ à la PI-News sind Dünnbrettbohrer, nichts anderes. Sie kämpfen gegen Schachfiguren, statt gegen echte Gegner.

    Denn vor allem ist ganz klar die Amerikanisierung (und auch die Israelisierung – Stichwort moralische Bekämpfung Deutschlands und des ganzen Abendlands; Zersetzung des Selbstwertgefühls) der Angelpunkt, an dem die Islamisierung aufgehängt ist, und nicht etwa umgekehrt. Ich weiß beim besten Willen nicht, wieso dieser klare Umstand selbst von etlichen ansonsten intelligent wirkenden Zeitgenossen bestritten wird.

    Es hat etwas von Massenhypnose, und sich gegen solch eine Macht, gegen das Irrationale schlechthin, zu stellen, Herr Elsässer, verlangt sehr viel Mut. Respekt!

  7. kaeptnbrise sagt:

    „Die antifa hat – aus Gründen, die mir unklar sind, vermutlich waren die Jungs bekifft – diese wichtige Passage extra online gestellt.“

    Die Gründe sind doch ganz einfach. Passiert öfter mal, daß der
    Feind denkt, daß die Konditionierung der Massen auf den Reflex „Gegen Israel“ —> gegen das Volk, dessen Namen man nicht einfach so nennen darf —> „vor dem Hintergrund unserer
    Geschichte“ erfolgreich abgeschlossen ist.

  8. rubo sagt:

    Leider hat @Aristoteles recht mit seiner Charakterisierung der deutschen Bunzels, denn nach meiner Meinung betrifft das mindestens 80%

  9. Aristoteles sagt:

    @Rudolf Steinmetz

    Sie fragen:
    „HAT COMPACT dazu keine Antwort ausser diesem falschen Slogan von der Islamisierung?“

    Einmal abgesehen davon, dass Sie recht damit haben, dass die Gleichsetzung „Asylant = Islam“ von den Stink-Tanks ausgedacht wurde, um eine proisraelische Haltung zu generieren …, denn die Ausdünnung und damit langfristige Auslöschung der deutschen Ethnien hat etwas mit der Überfremdung generell zu tun, nicht nur mit dem Islam, der ein Teilaspekt ist.
    Elsässer schrieb selbst in Compact 4/2015: „Auch von zionistischer Seite gab es Druck. ‚Europa muss multikulturell sein‘, war ein Ausruf von Israel Singer in der ‚Welt‘ vom 30. Januar 2005 überschrieben. Der Vorsitzende des Jüdischen Weltkongresses brach überraschenderweise sogar eine Lanze für den Islam. ‚Der neue Antisemitismus‘ der muslimischen Einwanderer ist eine Randerscheinung.“

    ABER der Slogan von der Islamisierung ist NICHT falsch, auch wenn er hundert- oder tausendmal gesteuert ist:
    Jede neu gebaute Moschee, jede BRD-Straße, in der mehr Moslems als Deutsche wohnen ist ein Beitrag zur Verbreitung des Islam in Deutschland (= Islamisierung).

    Mehrfach war in Compact von Alternativ-Vorschlägen zu lesen:
    1) Auswahl von Asylanten nach einem Punkte-System.
    2) Unterbringung von Flüchtlingen bei Politbonzen wie z.B. Joachim Gauck im Schloss Bellevue.
    3) Unterbringung von muslimischen Flüchtlingen in kulturaffinen muslimischen Ländern wie Saudi-Arabien.
    4) Beendigung der US-Angriffskriege im Nahen Osten und damit Beendigung der Flüchtlingsströme.

    Außerdem sagen Sie:
    „Im Gegenteil befiehlt der Koran den aufrichtigen Gläubigen in ihrem Land zu bleiben und dort redlich zu arbeiten.“

    Merkwürdigerweise bauen die vielen nicht-aufrichtigen Gläubigen, die nicht in ihrem Land geblieben sind und nicht vor einem Krieg geflohen sind, in der BRD Moscheen und lassen ihre Frauen Kopftücher tragen. Ist das alles nur Fassade? Oder lesen die nicht den Koran?
    Hier im Blog hat sogar mal ein Moslem sinngemäß gesagt, dass ein Moslem nicht um des Geldes willen seine Heimat verlässt, sondern dass ein Moslem nur für seinen Glauben lebt. Ich frage mich, was die 90 Prozent Muslime in der BRD, die nicht kriegsflüchtig waren, dann in der BRD eigentlich machen. Etwa missionieren — wie einige ‚Deutsche‘, die zum Islam konvertiert sind?

  10. Aristoteles sagt:

    @Rico

    Zu Ihrem Bild:
    Glauben Sie wirklich, dass Großbritannien an den Strippen der BRD hängt?

  11. Jörg sagt:

    In den Vereinigten Staaten existiert seid langem sowohl eine weisse als eine schwarze Unterschicht. Die weisse Unterschicht ist in Deutschland durch Staat und Medien bereits erschaffen worden. Die Masseneinwanderung von Afrikanern dient nun wohl dazu ebenfalls eine schwarze Unterschicht zu erschaffen.

  12. donbassblog sagt:

    Der Freiwillige namens „Texas“ aus USA erzählt die Wahrheit:

  13. rubo sagt:

    Wie einfach der Islam überall wirkt, drückt Thierry Meyssan treffend in seinem Beitrag „Dschihadisten im Dienst des Imperialismus“ so aus:
    „Slogans der Muslimbrüder: „Der Koran ist unsere Verfassung“. „Der Islam ist die Lösung“. Das fromme Leben ist daher sehr einfach. Unwichtig, dass der Schöpfer uns zu intelligenten Wesen gemacht hat – unter allen Umständen muss das Wort Gottes wie eine Maschine angewendet werden. Und wenn der konkrete Fall nicht im Buch behandelt ist, genügt es, alles zu zerschlagen. Das Ergebnis ist offensichtlich katastrophal und nirgendwo waren diese Organisationen in der Lage, die allerersten Anzeichen der vollkommenen Gesellschaft, die sie in ihren Gelübden beschwören, zu begründen.“

  14. kaeptnbrise sagt:

    @ Rudolf Steinmetz

    „Jede neu gebaute Moschee, jede BRD-Straße, in der mehr Moslems als Deutsche wohnen ist ein Beitrag zur Verbreitung des Islam in Deutschland (= Islamisierung).“

    Eine Moschee ist ein Herrschaftssymbol. Markierung des Reviers.
    Neutrale Räume gibt es nirgendwo auf dieser Welt. Eine extensive Auslegung des Möntschenrechtes der Religionsfreiheit muß zwangsläufig in das Verderben führen.

    Bei den Humanisten soll der Dialog als heiliges Ritual an Stelle der langweiligen Eintracht treten. „Spannend“ (Daniel Cohn-Bandit) soll es dann zugehen in der angestrebten „Heimat Babylon“ (Daniel Cohn-Bandit).

  15. kaeptnbrise sagt:

    Korrektur:

    Kommentar bezog sich auf @ Aristoteles

  16. Anonymous sagt:

    Zum Thema Israelisierung: Man höre sich mal einige Stunden den WDR5, Deutschlandfunk oder Deutschlandradio Kultur an (trifft vermutlich auch auf andere Sender außerhalb meines Empfangsbereiches zu).

    Wenn man die Musik abzieht haben (bei einem Bevölkerungsanteil von 0,15%) geschätzt 10% der Sendezeit (bzw.Wortbeiträge) mit Judentum, Juden, Holocaust oder Israel zu tun. Jüdische Künstler werden bei Interviews und sonstigen Beiträgen offensichtlich statistisch bevorzugt. Das kann kein Zufall sein und ist sicherlich nicht im Sinne unseres Grundgesetzes, welches selbstverständlich jede Benachteiligung, aber eben auch eine Bevorzugung solcher Art ablehnt.

  17. wolfgang eggert sagt:

    stellt sich die frage, ob der dekobehang aus dem „veb retro-gardenia“ zusammen mit margot honecker davor die anti-eu-bewegung voran bringen wird. ich habe das video einer bekannten (mitte 20) geschickt, die darauf ein – vereinbartes – candlelightdate kommentarlos zurücknahm. zufall?

  18. nevermore sagt:

    Das Problem mit Israel kann ich nicht nachvollziehen. Das Problem ist doch nicht Israel-imminent, sondern dicht mit dem Problem der Amerikanisierung verflechtet. Aber das es immernoch einen Staat braucht, der Juden vor dem Antisemitismus schützt, daran besteht doch kein Zweifel.

  19. wolfgang eggert sagt:

    … möglicherweise war das (13.35) exakt der grund, warum die antifanten das video online gestellt haben. die dachten schon von den farben her, sie wären auf pepps, obwohl sie ausnahmsweise gar keine eingeworfen hatten🙂 https://www.youtube.com/watch?v=UGxr2tnzGS4

  20. juergenelsaesser sagt:

    das war beim heurigen!

  21. me. sagt:

    Legalize Marihuana! Lieber bekifft ficken, als besoffen Auto fahren. :o)

    Wahrscheins wird in den Staaten (sukzessive) das Kiffen nur erlaubt um Europa zu zersetzen, ja,ja ..

    Ersten sei daran erinnert das hier schon vor 100 Jahren Cannabis geraucht wurde und zweitens kam heut, hoch offiziell im DLF, (Jawollja) das Cannabis HAUPTSÄCHLICH auf Betreiben der na…?, genau, US, Weltweit verboten wurde.
    Hinbtergrund: Rein wirtschaftliche Interessen.
    Wenn J.E und „Altlinker“ etc. jetzt die Propaganda vom dämlichen Kiffer durchs Netz transportieren tun sie nix anderes wie Dämlack daherquatschen und denen helfen die in der Sache keine Hilfe sondern einen Tritt in den Hintern verdient haben.

    (PS: Ich kiffe schon lange nicht mehr, aber nur weil ich Angst habe auf Grund dessen vom gesellschaftlichen Leben (Arbeit/Sport) ausgeschlossen zu werden, sprich: Führerscheinentzug.
    Und ich freue mich auf den Tag, der da kommen wird, wo es legale Möglichkeiten geben wird. Amen.😉

  22. wolfgang eggert sagt:

    @nevermore

    der zionismus und sein staat als schutzmacht der juden vor dem antisemitismus? mutiges statement. der antisemitismus ist das raison d´etre des zionismus und israels. ohne antisemitismus würden beide eingehen. denken sie diesen gedanken mal zuende und sie werden erschreckende historische erkenntnisse zu geniessen haben. was einem bündnis aber nicht im wege zu stehen braucht.

  23. wolfgang eggert sagt:

    die revolution muss sexy sein. die fpö wien würde mit ihren abgeordneten spielend mehrere jungbauernkalender zusammenbringen. mit frauke kann man auch noch was reissen. bei einer margot aus dem wella-föhnstudio wirds schwerer. das bühnensetting erinnert ans beamen bei raumschiff enterprise. wenn ich den redner nicht kennen würde, hielte ich´s für möglich dass gleich heinz erhardt um die ecke kommt.

  24. Aristoteles sagt:

    Irgendwie dachte ich schon, dass es angesichts der dramatischen Lage keine Hoffnung mehr gibt.
    Und echt mal, eggert, das war zwar nicht ganz so kaltblütig humorlos wie ein echter kaeptnbrise, und ich hätte Sie beinahe des personenbezogenen und gruppenbezogenen Rassismus bezichtigt (Margot, 70er-Gruftis)…-
    … doch konnte ich mir nach ihrem Kommentar diverse Grimassen und (!) Geräusche nicht verkneifen.

    Die ältere Dame auf dem Video finde ich übrigens weniger spießig als Ihre junge Bekannte, die das Date abgesagt hat. Vielleicht sollten Sie Elsässer mal um die Kontaktdaten von Frau Inge Rauscher bitten – quasi als Ersatz. Immerhin bezeichnet sich Elsässer als ihr „Blutsbruder“.

    Haben Sie sich die Zwei-Stunden-Version danach mal angesehen? Die Dame ist sehr eloquent, süddeutscher Zungenschlag, grüner Rock (wo gibt’s das heute noch?!), und dann dieses wilde Hirschgeweih zwischen den Vorhängen … Da braucht man keinen Extra-Rausch.

    Viel verdächtiger kam mir zunächst die Dame rechts von Elsässer vor. Wäre sie nicht als Renate Zicktmeyer vorgestellt worden, hätte ich gedacht, Katrin Göring-Eckardt sei unbemerkt hineingeschlichen. Frau Zicktmeyer sagte selbst über sich (ab 8:10 min): „Ich glaub, ich bin Mutter von vier Kindern.“

    Noch eins, dann verleih ich ihr persönlich das Kreuz.

  25. blechtrommler sagt:

    wolfgang eggert um 15:22 – der Nachsatz @nevermore durfte nicht fehlen?
    Wie Sie es bewerkstelligen wollen, wird im neues Buch zu lesen sein?

  26. Michael_b sagt:

    Auch beim Thema “Islamisierung” sollte sich der kluge Bürger darüber im Klaren sein, was ihm wirklich wichtig ist. Prioritäten muss man ständig im Leben setzen, und in diesem Falle geht es darum, was einen mehr anwidert: das Kopftuch, die Moschee und der Dönerladen, oder aber die neue Weltordnung mit Gender-Mainstreaming, Radikalfeminismus und militaristischem Hegemonialstreben der US/EU. Mehr noch: er sollte sich darüber klar werden, dass wenn er sich für letzteres entscheiden sollte, die islamisch geprägten Menschen in unserem Lande eher sein politischer Freund denn sein Gegner sein würden.

  27. kaeptnbrise sagt:

    @ nevermore

    „Aber das es immernoch einen Staat braucht, der Juden vor dem Antisemitismus schützt, daran besteht doch kein Zweifel.“

    Falls sie unter „Antisemitismus“ eine ablehnende Haltung von Nichtjuden gegenüber Juden verstehen:
    Es wäre zuerst die Frage zu stellen, woher diese Ablehnung denn kommt. Denn die Nachricht, daß das Volk A dem Volk B feindlich gegenübersteht, ist für sich betrachtet noch keine. Sie wäre es erst dann, wenn man detaillierte Informationen über den Grund der Haltung des Volkes A erhielte.

    Der Begriff „Antisemitismus“ wurde von dem Anarchisten
    Wilhelm Marr in die Umlaufbahn gebracht. Marr war der Verfasser der germanenfeindlichen Schrift „Der Sieg des Judenthumes über das Germanenthum“, führte in Deutschland für kurze Zeit die „Antisemiten“-Bewegung an. Ich gehe mal davon aus, daß Marr selber Mitglied des Stammes war, allerdings ist seine Herkunft bis auf den heutigen Tag umstritten.
    (Was sagt Wolfgang Eggert dazu?

    Funktional gilt: Das Volk der Juden tritt international auf. Je größer die Bereitschaft zur freundlichen Aufnahme der Juden in einem Land, desto bedrohlicher für jeden jüdischen Nationalisten die Gefahr der Assimilation, letztlich des allmählichen Aufgehens in anderen Völkern und damit das Ende des jüdischen Volkes.
    Je deutlicher eine feindselige Haltung gegenüber den Juden auftritt, desto größer der Zusammenhalt innerhalb des jüdischen Volkes.

    Die Beschäftigung mit der Geschichte lohnt sich:
    Warum mußte der gute Mensch Alexander II Nikolajewitsch daran glauben (ermordet: 13. März 1881), der sich sehr für die Juden eingesetzt hat?.

  28. kaeptnbrise sagt:

    @ me. “

    Legalize Marihuana! Lieber bekifft ficken, als besoffen Auto fahren. :o)“

    Wenn heuer ein junger Zeitgenosse zum ersten Male in ein Landeskrankenhaus einfährt wegen Hebephrenie (Jugendschizophrenie), dann liegt immer ein verangegangener Konsum des Rauschgiftes Hasch vor (im Gegensatz zu früheren Zeiten).

    Solche Informationen aus medizinischen Fachkreisen nützen aber nichts. Denn was der Susi ihr Fön, dem Jäger sein Gewehr, dem Hardrocker seine E-Gitarre, das ist in bestimmten Kreisen eben die Freigabe von Hasch. Ein unantastbares heiliges Gut, etwas Eingemachtes.

  29. juergenelsaesser sagt:

    me/Kaeptnbrise eztc: Jetzt ist gut mit Haschisch-Debatte!

  30. schnehen sagt:

    Slogans wie ‚Israelisierung‘ oder ‚Islamisierung‘ helfen für sich genommen nicht weiter. Es muss am konkreten Beispiel gezeigt werden, wie so etwas funktioniert.

    Es gibt hier Versuche, solche Schlagworte mit etwas Inhalt zu füllen, und da zeigt sich, wie vergeblich solche Bemühungen sind. Einer meint, dass schon der Bau einer Moschee oder die Tatsache, dass in einer Straße mehr Muslime als Deutsche wohnen, ein Zeichen von ‚Islamisierung‘ sei …

    Wenn das stimmen würde, dann ist jeder Bau einer katholischen Kirche, meinetwegen in Japan, ein Zeichen von Christianisierung, oder die Tatsache, dass es in New York Straßen gibt, in denen mehrheitlich Chinesen wohnen wie in Chinatown, wäre dann ein Zeichen der ‚Chinesisierung‘ der USA. Das ist also blanker Unsinn.

    Islamisierung im eigentlichen Sinne des Wortes wäre das gezielte Missionieren für den Islam, so ähnlich wie dies z. B. in Lateinamerika durch die christlichen Missionare abgelaufen ist, wo es seit Beginn des 16. Jahrhunderts eine jahrhundertelange Christianisierung gab, die mit der Ausrottung der Indios parallel lief. Aber davon kann bei uns überhaupt keine Rede sein. Fakt ist, dass Muslime oft gar keine Moschee haben und sich in irgendwelchen Hinterhäusern wie z. B. in Wattenscheid/Bochum versammeln müssen, um überhaupt ihren Glauben ausüben zu können, und dass andererseits unsere Kirchen leer stehen. Von der Straße her ist dort überhaupt nicht sichtbar, dass dort eine ‚Moschee‘ ist. Nur ein kleines Schild mit grüner Aufschrift weist darauf hin. Wenn Menschen gläubig sind, muss ihnen die Möglichkeit gegeben werden, diesen Glauben auch zu praktizieren, und das ist keine Islamisierung, sondern eine ganz selbstverständliche Glaubensausübung, die bei uns grundgesetzlich garantiert ist. Aber die Grundrechte würde man missachten, wenn man schon bei der reinen Glaubensausübung oder auch bei dem Bau einer Moschee mit dem Finger auf Leute zeigt und ‚Islamisierung‘ brüllt.

    Gibt es eine ‚Israelisierung‘? Nein, es gibt sie nicht. Was es gibt, ist keine Israelisierung, sondern das Wirken der zionistischen Lobby in Deutschland und in so ziemlich allen europäischen Ländern. Israel besteht nicht nur aus Zionisten; es hat eine starke palästinensische Minderheit von etwa 20%, und die gehört auch zu Israel! Außerdem sind nicht alle Israelis Zionisten. Also muss man von dem Wirken der zionistischen Lobby sprechen, wenn man nicht falsche Begriffe prägen will, und es muss gezeigt werden, wie diese Lobby konkret arbeitet.

    Das Zentrum der zionistischen Lobby ist Belgien, Brüssel, wo auch der Mossad seine Zentrale hat. Es sind die jüdischen Gemeinden oder die unterschiedlichsten Organisationen, die Namen tragen wie ‚Freunde Israels‘ usw., die heute von Zionisten kontrolliert werden, die in so gut wie jedem europäischen Land einen enormen politischen Einfluss ausüben, und es ist der israelische Geheimdienst, der eng mit dem BND zusammenarbeitet, der auf deutschem Boden arbeiten darf, und das immer durfte. Also nehmen wir den Mossad ins Visier und stellen ihn an den Pranger wegen seiner Verbrechen, z. B. wegen des Mordes an dem Politiker Uwe Barschel (1987 vom Mossad in Genf umgebracht), statt allgemein von ‚Israelisierung‘ zu sprechen, was auch keinem wehtut.

    Gut analysiert worden ist der Einfluss der zionistischen Lobby durch David Cronin (‚Europe’s Alliance with Israel‘ – Europas Bündnis mit Israel, London 2011). Solche Analysen bräuchten wir auf unser Land gezogen.

  31. Juergen Graf sagt:

    Auf der Website „Politically Incorrect“ findet man neben nuetzlichen Informationen zu Asyl- und Genderwahnsinn laufend Artikel, ueber die man nur den Kopf schuetteln kann. Was sollen bloss die staendigen Attacken auf den Islam und die Person Mohammeds? Die antiislamischen Schreier wie Michael Stuerzenberger und Michael Mannheimer sind entweder zu beschraenkt, um zu kapieren, dass das Problem nicht der Islam, sondern die vom System gefoerderte Masseneinwanderung islamischer und nichtislamischer Fremder ist, oder aber sie betreiben bewusst Desinformation, um die Erbitterung wachsender Bevoelkerungsschichten in eine fuer das System ungefaehrliche Bahn zu lenken. Dass Juergen Elsaesser nicht in den Chor der antiislamischen Schreihaelse einstimmt, spricht fuer seine Glaubwuerdigkeit.

    Die Stuerzenbergers und Mannheimers regen sich ueber den Terror der ISIS-Banden auf, kriechen jedoch vor den USA und Israel, welche diese Banden unterstuetzen, untertaenig auf dem Bauch.

  32. Aristoteles sagt:

    @Michael_b

    „die islamisch geprägten Menschen in unserem Lande eher sein politischer Freund“

    1) Ich hätte überhaupt nichts dagegen, mit einem Moslem auf einer Pegida-Demo gegen
    – Gender-Müllstrom
    – Käßmann-Christentum
    – Radikalfeminismus
    – US-Imperialismus
    – EU-Ausdünnungs-Rassismus
    zu demonstrieren.

    2) Das hindert mich aber nicht daran, gleichzeitig gegen
    – Moscheen
    – muslimische Kopftücher in öffentlichen Institutionen
    – demographische Übernahme deutscher Territorien durch Moslems
    in der BRD zu demonstrieren.

    Eine Religion, zu deren fünf Hauptpflichten der Haddsch (die Pilgerfahrt nach Mekka) gehört, hat mit dem Land der Deutschen nichts zu tun.
    Und es ist nur eine Frage der Zeit, dass die Deutschen begreifen werden, dass das Deutschsein nicht nur eine ethnische und kulturelle, sondern auch eine religiöse Bezugsnorm hat.
    Umgekehrt respektiere ich voll und ganz, dass es nicht in jedem Stadtviertel von Teheran zehn bis fünfzehn Weinstuben gibt (Und ich hätte auch nichts dagegen, wenn es in Berlin nur so viele Dönerläden gäbe wie in Teheran offizielle Bierkneipen).

    Im besten (oder Normal-)Fall demonstriert der Moslem auch in Bezug auf Punkt 2) mit mir mit, weil er weiß, dass seine wahre Heimat, in die zurückzukehren er bestrebt ist, in der Türkei, im Iran, im Libanon, in Tunesien oder sonstwo liegt, aber nicht in Deutschland.
    Ein Halbtürke muss sich eben entscheiden (und sollte die BRD nicht mit Deutschland verwechseln; denn die BRD wird von Joseph Schuster regiert, das künftige Deutschland aber vom Gesalbten, von GOTT und seinem DEUTSCHEN Volk (= Diot)).

    Was die Reihenfolge angeht, sehe ich die Sache etwas anders:
    Ein Moslem, der Punkt 2) aus Perspektive der autochthonen Deutschen in Deutschland nicht respektiert, macht sich freiwillig zum Instrument des US-Divide-et-Impera-Imperialismus. D.h. mit anderen Worten, ein Moslem kann nur dann mein politischer Freund gegen Punkt 1) sein, wenn er Punkt 2) berücksichtigt (er muss es ja nicht unbedingt auf sein Demonstrationsplakat schreiben);
    die Kooperationsbereitschaft hat im Verhältnis ‚Deutschtum-Islam‘ in Deutschland von ihm auszugehen, nicht von mir.

  33. Aristoteles sagt:

    @schnehen

    Sie sagen zusammengefasst:
    „[J]eder Bau einer katholischen Kirche [ist] ein Zeichen von Christianisierung […] Das ist […] blanker Unsinn.“

    Wieso ist das blanker Unsinn?
    Es ist genau das: Ein Zeichen der Christianisierung.

    Allein das tägliche Blicke-auf-sich-Ziehen des Kirchturms ist eine Form der Missionierung (auf unbewusster Ebene vielleicht sogar stärker als auf bewusster). Genauso verhält es sich mit dem Minarett.

    Jeder neue IKEA-Standort ist ein Zeichen der IKEAisierung, jedes neue McDonalds-Restaurant ist ein Zeichen der Amerikanisierung.
    Zur Benennung gewisser Phänomene brauchen wir Begriffe, und die Begriffe der „-isierung“ für eine demographische, territoriale, ökonomische, ideologische, kulturelle oder diskursive Ausdehnung halte ich für ziemlich treffend.

    Weiter sagen Sie:
    „Fakt ist, dass Muslime oft gar keine Moschee haben und sich in irgendwelchen Hinterhäusern […] versammeln müssen, um überhaupt ihren Glauben ausüben zu können“

    Wenn sich Moslems (selbst in dritter oder siebter Generation) in ihrem Gastland zu sehr eingeschränkt fühlen, hindert sie niemand daran, wieder in ihre Heimat zurückzukehren. Eine Heimkehr wäre sogar sehr naheliegend und empfehlenswert. Ich spende (als Beitrag aus meinem schmalen Geldbeutel) 10 Euro für die Heimkehr oder den Bau einer Moschee im Heimatland des Moslems. Containerdörfer können in Saudi-Arabien fast genauso schnell aufgestellt und beliefert werden wie in Deutschland.
    Dass es in Deutschland überhaupt Hallen zum gemeinsamen Gebet für Moslems gibt, halte ich für ein großzügiges Entgegenkommen des Gastlandes. Eigentlich sollten die eigenen vier Wohnungswände für die grundgesetzlich garantierte Glaubensausübung bis zur Rückkehr in die muslimische Heimat genügen.

  34. Aristoteles sagt:

    @wolfgang eggert

    Ich hatte mal eine Verlobte in einem katholischen saarländischen Dörfchen. Weil sie ab und zu mit zum Fußball kam, musste ich mit zur Sitzung des Karnevalsvereins. Mit ein paar Bier hab ich das Ganze überstanden, und die Witze waren ungefähr so:

    Was für Zeiten …

    Und was Ihre Neigung zu Frauke Petry angeht: Einfach mal nach Leipzig kommen, dort ließe sich sicherlich ein Interview vor passender Kulisse arrangieren.

  35. kaeptnbrise sagt:

    @ Aristoteles

    „Und was Ihre Neigung zu Frauke Petry angeht“

    Wer eignet sich denn auch mehr dazu, daß sich die AfD nach einer Phase des Schwankens wieder anständig auf die Beine stellt als Petry?

    ab 10:27

    Was für Schenkel!
    Wozu noch Henkel?

  36. nevermore sagt:

    Glauben wirklich so viele Leute hier, dass Antisemitismus von den Juden selbst erschaffen worden ist? Das klingt zumindest bei wolfgang eggert und kaeptnbrise so raus. Diese Idee lehne ich vehement ab, möchte die Diskussion aber an der Stelle nicht fortführen (eine historische Analyse des Antisemitismus würde gegen Regel Nr. 2 verstoßen). Deswegen hier ganz kurz: Das Judentum war schon immer der Sündenbock, hinter dem sich zum einen Strippenzieher verstecken, zum anderen aber eben auch machtlüsternde Personen hetzen konnten.

    Bei Israel verhält es sich heute kein bisschen anders. Der überwiegende Teil der israelischen Bevölkerung trägt für den Amerikanismus, Lobbyismus, dem Mossad usw. keine Verantwortung – dennoch würden sie alle gleichsam unter das Messer der antisemitischen, islamistischen Hetzer fallen.

    Und weiter: die israelische Politik vertritt in jedem Punkt, den es zu kritisieren gäbe, amerikanische Machtinteressen. Nicht andersrum! Es gibt viele gute Gründe warum es anzunehmen ist, dass Amerika sogar bewusst antisemitische Ressentiments fördert! Aber eben nicht um Israels Existenznotwendigkeit zu erhalten, sondern vielmehr um sich hinter dem ewigen Sündenbock Israel zu verstecken. Zu guter letzt ist Antisemitismus aber auch eine eigenständige Ideologie, die auch ganz ohne amerikanische Indoktrination in vielen Köpfen in der ganzen Welt steckt. Das darf man auch nicht leugnen.

    Deshalb kann ich die Bedenken von Herrn Elsässer einfach nicht nachvollziehen. Seine Kritik an Israel ist unkonstruktiv und lenkt von den tatsächlichen Machtverhältnissen ab. Es gibt keine Israelisierung, nur einen amerikanistischen (scheinbar-positiven) Philosemitismus und einen islamistischen negativen Antisemitismus. Bis diese beiden Probleme überwunden worden sind muss Israel, wenn auch in veränderter Form, existieren. Alles andere würden doch den Tod eines Großteil des jüdischen Volkes bedeuten. So sehe ich das zumindest. Wenn hier jemand eine andere Lösung zu kennen behauptet, bin ich aber interessiert.

  37. schnehen sagt:

    ‚Zurück in die Heimat‘!

    Mit dieser populistischen Parole kann ich dann auch verlangen, dass alle Polen, die Mitte/Ende des neunzehnten Jahrhunderts, Anfang des 20. hierher gekommen sind, z. B. die vielen Polen, die damals zu uns ins Ruhrgebiet oder auch nach Berlin/Neukölln (damals noch Ritzdorf) kamen, wieder zurückkehren. Aber wären die Bergwerke so schnell aufgebaut worden?

    Dann könnte man verlangen, dass alle Italiener, die Ende der sechziger Jahre und in den siebziger Jahren hierher kamen, auch wenn sie hier jahrzehntelang gelebt haben und geholfen haben, das Land aufzubauen, wieder nach Italien gehen; dass alle Deutschen, die ausgewandert sind, z. B. im achtzehnten Jahrhundert nach Philadelphia, wieder nach Deutschland zurückkehren; dass alle Sorben, die ja eigentlich Slawen sind und noch Sorbisch sprechen, wieder nach Polen oder nach Tschechien zurückgehen; dass alle Friesen, deren Sprache dem Niederländischen stärker ähnelt als dem Deutschen, nach Holland gehen…

    Aber diese Einstellung ist erstens völlig lebensfremd und zweitens auch inhuman, denn Menschen, die viel gearbeitet haben, die sich Familien oder Besitztümer aufgebaut haben, müssten dann, nur weil es unbelehrbare und beschränkte andere Menschen gibt, die eine fremde Religion, Sprache oder Ethnie oder auch Weltanschauung aufgrund ihrer Borniertheit nicht aushalten können, wieder dahin zurückkehren, wo sie hergekommen sind. Gottseidank ist die Welt heute so nicht, und sie wird auch nie wieder so sein wie einst im Tausendjährigen Reich.

    Es ist normal, das Menschen von einem ins andere Land ziehen, das hat es immer gegeben, und das wird es immer geben (oder wollen wir wieder eine Mauer bauen wie am 13. August 1961), dass sie sich, wenn sie in ihrer Heimat keine Möglichkeit sehen, sich eine Existenz aufzubauen, woanders hingehen, wo ihre Qualifikation eher gefragt ist oder wo sie nicht verfolgt werden. Und diese Menschen, weil sie Menschen und keine Roboter sind, bringen ihre Familien, ihre Traditionen und auch ihre Religionen, ihre Sitten und Gebräuche mit ins Land, und sie bereichern damit das Land, in das sie kommen, denn sie bringen auch ein Stück Kultur mit, nicht nur die erwünschte Arbeitskraft. Es kommen nicht nur Arbeiter, sondern es kommen Menschen mit ihren Bedürfnissen, darunter ihren religiösen Bedürfnissen. Es kommen Muslime, und es ist gut so.

    Und fassen wir uns mal an die eigene Nase: Welcher Deutsche eignet sich schon gründliche Sprachkenntnisse an oder befasst sich mit der Kultur des Landes, wo er sich aufhalten will, wenn er im Ausland Urlaub machen will oder wenn er ein Jahr mal beruflich ins Ausland muss? Er geht wie selbstverständlich – ähnlich oder noch mehr die US-Amerikaner – davon aus, dass an der Rezeption Deutsch oder Englisch gesprochen wird (und kann das auch verlangen), oder das man zumindest Deutsch versteht. Wie würde er reagieren, wenn ihm irgendein Nationalist dort gleich zurufen würde: Also, wenn Sie sich hier nicht vernünftig auf Griechisch anmelden können, dann gehen Sie doch wieder nach Deutschland zurück und verbringen dort ihren Urlaub!

  38. kaeptnbrise sagt:

    @ schnehen

    „Wenn das stimmen würde, dann ist jeder Bau einer katholischen Kirche, meinetwegen in Japan, ein Zeichen von Christianisierung“

    Ist es.

    Aber seien Sie nicht albern, zur näheren Bewertung bedarf es noch der Quantisierung. Japan ist nur in geringem Umfang christlianisiert, unser Europa in sehr hohem Maße.

    Wer nicht gerade von einem politischen Infekt befallen herrschaftsfreie, neutrale Räume halluziniert, die es nirgendwo auf der Welt gibt, nimmt automatisch Schätzungen vor:

    1957 gab es in Deutschland eine Moschee.
    2007 zählte man in Hamburg 66 Moscheen, Im gesamten BUNTEN Land etwa 2300.

    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article1328020/Zahl-der-Moscheen-und-Gebetsraeume-steigt.html

  39. kaeptnbrise sagt:

    @ nevermore

    „Glauben wirklich so viele Leute hier, dass Antisemitismus von den Juden selbst erschaffen worden ist? Das klingt zumindest bei wolfgang eggert und kaeptnbrise so raus.“

    Die Zeichenkette „A_N_T_I_S_E_M_I_T_I_S_M_U_S“ (Zeichenkette = Signifikant und NICHT Signifikat) wird als animistischer Beschwörungsfetisch eingesetzt.

    Ein normaler Begriff („Ladenschlußzeiten“) lädt ein zum weiteren Nachdenken. Beschwörungsfetische (auch: „Rassist“, „Natzieh“) dienen hingegen dem Zweck, daß Denken zu verunmöglichen. Wollen Sie abstreiten, daß der Begriff „Antisemitismus“ von Wilhelm Marr in die Umlaufbahn gebracht wurde?

    „Das Judentum war schon immer der Sündenbock, hinter dem sich zum einen Strippenzieher verstecken, zum anderen aber eben auch machtlüsternde Personen hetzen konnten.“

    Der Psychologismus – unverzichtbares Instrument im Werkzeugkasten des Rabulisten – funktioniert nicht.

    Beispiel: Eine völlig desolate Person, Alkoholiker, behandelt seine Frau schlecht, geht jedem auf den Geist, klagt Tag für Tag darüber, daß die Zahl der Wohnungseinbrüche in seiner Gegend dramatisch zugenommen habe.
    Offenkundig hat er also mit Spitzbuben, die in Wohnungen einbrechen, einen Sündenbock gefunden.

    Frage: Ist demzufolge
    a) die Anzahl der Wohnungseinbrüche gleich geblieben
    b) deutlich abgesunken oder
    c) gibt es in dieser Gegend überhaupt keine Wohnungseinbrüche?

    „Der überwiegende Teil der israelischen Bevölkerung trägt für den Amerikanismus, Lobbyismus, dem Mossad usw. keine Verantwortung – dennoch würden sie alle gleichsam unter das Messer der antisemitischen, islamistischen Hetzer fallen.“

    Folgt man den Ausführungen des Gründers des modernen Zionismus, Moses Heß („Rom und Jerusalem“), geht es ja in keiner Weise um das einzelne jüdische Individuum, sondern ausschließlich um das jüdische Volk als Ganzes. So ist eine radikale jüdische Elite durchaus bereit, Einzelne Volksangehörigen zu opfern.

    War damals denn jeder einzelne Mongole dafür verantwortlich, als hier die Reiterhorden eingefallen sind?

    „Zu guter letzt ist Antisemitismus aber auch eine eigenständige Ideologie, die auch ganz ohne amerikanische Indoktrination in vielen Köpfen in der ganzen Welt steckt.“

    Ideologien tun niemals etwas. Stellen Sie mal den Talmud, den Koran, das Kommunistische Manifest, eine libertäre Kampfschrift und ein judaismuskritisches Buch in ein Regal. Entfernen Sie alle Personen. Und halten Sie dann mit Videoaufzeichnungen fest, was in Folge passiert.

    Politische Entscheidungs- und Handlungssubjekte sind immer Exemplare des homo sapiens sapiens, niemals Ideologien.

  40. kaeptnbrise sagt:

    @ schnehen

    „Es ist normal, das Menschen von einem ins andere Land ziehen, das hat es immer gegeben, und das wird es immer geben (oder wollen wir wieder eine Mauer bauen wie am 13. August 1961 …“

    Ja. Eine Mauer. Merkel hingegen
    will Mauern (= nationale Souveränität) abreißen.

    Aber eine Mauer ist gut. Falls Sie Mieter in einem Wohnblock sind, können Sie ja beim Hauswirt beantragen, daß die Mauer, die Sie von Ihren sympathischen Nachbarn trennt, eingerissen wird. Weltoffen wie Sie sind, werden Sie Ihre Wohnungstür eh schon lange ausgehängt haben, nehme ich einmal an.

    Was es erforderlich ist, ist eine Festung Europa. In der Politwissenschaft werden solche Mauern übrigens Staatsgrenzen genannt.

  41. schnehen sagt:

    Die Ringparabel von Lessing täte mal wieder einigen sehr gut.

    Die großen Deutschen waren tolerant, darunter Gotthold Ephraim Lessing, der 1779 ‚Nathan der Weise‘ schrieb und sich darin für das friedliche Zusammenleben der drei großen Religionen in Deutschland einsetzt. Er hat der Toleranz ein großes Denkmal gesetzt, aber auch Goethe, der den ‚Westöstlichen Divan‘ schrieb, den Jürgen Elsässer, ich erinnere mich noch, nach seiner Rückkehr aus dem Iran als das ‚größte Werk Goethes‘ bezeichnete:

    „Gottes ist der Orient!
    Gottes ist der Okzident!
    Nord- und südliches Gelände
    Ruht im Frieden seiner Hände.

    Er, der einzige Gerechte,
    Will für jedermann das Rechte. …“

    Goethe, der Araberfreund:

    „Dass Araber an ihrem Teil
    Die Weite froh durchziehen
    Hat Allah zu gemeinem Heil
    Der Gnaden vier verliehen.

    Den Turban erst, der besser schmückt
    Als alle Kaiserkronen,
    Ein Zelt, das man vom Orte rückt
    Um überall zu wohnen.

    Ein Schwert, das tüchtiger beschützt
    Als Feld und hohe Mauern,
    Ein Liedchen, das gefällt und nützt,
    worauf die Mädchen lauern.“

    Aus ‚Nathan, der Weise‘:

    Eine Jude hat ein christliches Kind aus dem Elend gerettet, und es zu sich genommen und im Sinne der Aufklärung, ohne Bezug auf seine Religion, aufgezogen:

    „Tempelherr: … ‚Wenn aber nun das Kind, erbarmte seiner sich der Jude nicht, vielleicht im Elend umgekommen wäre?‘

    Patriach: ‚Tut nichts! Der Jude wird verbrannt! Denn besser, es wäre hier im Elend umgekommen, als dass zu seinem ewigen Verderben es so gerettet ward. – Zudem, was hat der Jude Gott denn vorzugreifen? Gott kann, wen er retten will, schon ohn‘ ihn retten‘.“

    Das Mädchen wurde nicht jüdisch erzogen, sondern nach der Vernunft. Dennoch. Es reicht, dass es ein Jude war, der sich seiner angenommen hatte. Wegen dieses Frevels, sich eines christlichen Kindes angenommen zu haben, muss er verbrannt werden!

    „Patriarch: ‚Tut nichts, der Jude wird verbrannt. Ja, wäre allein schon deshalb wert, dreimal verbrannt zu werden! Was, ein Kind ohne allen Glauben erwachsen lassen?“ …

    Und heute? Wer sind heute die neuen Juden? Vor 30 Jahren waren es noch die Kommunisten, die damals die neuen Juden waren, die Berufsverbot erhielten. Sie konnten von ihren Ausbildern noch so gute Beurteilungen erhalten. Tut nichts, der Kommunist darf nicht lehren! Er muss raus aus der Schule, er indoktriniert dort nur!

    Heute sind es die Muslime. Sie können sich noch so staatstreu verhalten, noch so fleißig arbeiten, sich als Nachbarn noch so fair verhalten. Tut nichts, der Muslim geht nach Hause mitsamt seiner Religion, die ’nicht zu Deutschland gehört‘.

    Ja, wo ist denn sein Zuhause, außer in Deutschland? Ja, was gehört denn eigentlich zu Deutschland? Gehört die Toleranz – einmal mehr – wieder nicht mehr zu Deutschland? Mein Deutschland wäre das nicht.

  42. kaeptnbrise sagt:

    @ schnehen

    „Wer sind heute die neuen Juden?“

    Ein bißchen kleiner haben Sie es wohl nicht zufällig? Mit Verlaub: So ein Opfah-Gehabe ist unerträglich.

    „Vor 30 Jahren waren es noch die Kommunisten, die damals die neuen Juden waren, die Berufsverbot erhielten.“

    Gestern noch verfolgt, der ewigheutige Fortschrittler, ist er heute emsig dabei, wenn es um die Verfolgung un-BUNTER „Volksverhetzer“ geht. Siehe aktuell die Privatklagen gegen den Euro-Immun-Chef Winfried Stöcker.

    „Ja, wo ist denn sein Zuhause, außer in Deutschland?“

    Maghreb, Vorderasien. Algerien, Ägypten, Libanon, Türkei, Iran, Irak usw.

    Übrigens geht es hier überhaupt nicht um einen einzelnen Fremden. Es geht um die Zahl, reine Mathematik, um zig Millionen Nichteuropäer in unserem Europa, ob nun Moslems oder auch nicht.

  43. wolfgang eggert sagt:

    @ blechtrommler (gestern)

    wie? ich bring bibi netanjahu schlicht ein ständchen dar. https://www.youtube.com/watch?v=5UkeymcifV8 er wohnt in einem reiheneckhaus mit tulpen im vorgarten. er muss also romantiker sein😉

  44. me. sagt:

    @J.E
    „me/Kaeptnbrise eztc: Jetzt ist gut mit Haschisch-Debatte!“

    mach ma halt mit Gin-Tonic weiter, oder?

    Übrigens besten Dank für das Putin/Blatter Video. Putin bringts-und er ist kein Lulli der abspringt sobalds eng wird.
    Schöne Charaktereigenschaft. Sehr schön. Ich werd jetzt mal Staatstragend, passt gut zum Schillerschen Deutschen. Sehr gut. Scol, Meister🙂

  45. wolfgang eggert sagt:

    @aristoteles (heute)

    man fühlt sich an lübkes epochevortrag in liberia erinnert: „sehr geehrte damen und herren, liebe neger“. der jokus der 60iger, der hatte schon einen ganz eignen charme.
    die idee mit frauke p. klingt gut. da die neigung echt ist käm ich ja glatt raus – glaub aber nicht dass die mitmacht. ausserdem kenn ich meine pappenheimer in leipzig: hinterher nimmt mich da wieder nur der frank höfer schlecht geschminkt mit ner braunen kurzhaarperücke in empfang;)
    p.s. eine verlobte im saarland zu haben hallte ich für eine gute idee. die sind ja recht lustige und aufgeschlossene menschen dort. auch das essen gilt als erstklassig. im gegensatz zum fussball. in welche stadiösen abgründe hat es sie denn da gezogen, um himmelswillen? der fc saarbrücken hat doch nach der spielbetrieblich ausgedünnten gaumeisterschaft west im jahr ´43 (in der 40 minute soll es einen tieffliegerangriff gegeben haben) nichts mehr gerissen?!?

  46. wolfgang eggert sagt:

    @nevermore

    der antisemitismus hat das judentum 2000 jahre vor der asssimilation „bewahrt“. und er hat in seiner krassesten ausprägung dem zionismus den staat issrael „geschenkt“. beides war von strategen vorhersehbar, einsetzbar, planbar.

  47. blechtrommler sagt:

    wolfgang eggert – meinen Sie ernsthaft, Sie kämen noch nach Israel rein – nach Ihrer …, Ihrer …, Ihrer … Schundschriftelei !?

  48. blechtrommler sagt:

    nevermore – wg „Regel N°2“ – Du darfst Dich hier schon einbringen – das Widerwort nur darf nicht sein!

  49. blechtrommler sagt:

    Der Antisemitismus – folgt man seinen Inhabern – ist ein in Jahrtausenden gewachsenes Unbehagen gegen ein sich jeglicher Intergration widersetzenden vermeintlichen Volks-, andere meinen: lediglich Konfessions-Stamm. Obwohl er per nome auch auf andere semitische Völker passen würde, ist er zum Rechtfertigungsgrund des Staates Israels geworden und unterliegt auch ausschließlich jüdischer Deutbarkeit.

  50. blechtrommler sagt:

    „Rechtfertigungsgrund des Staates Israels“, weil, nach Gott der Tora, ER diesen Staat zu gründen gedenkt

  51. wolfgang eggert sagt:

    schön, wie sie dreimal absetzen und dann doch in die linke gerade gehen, feiner stil, gefällt mir!

    klar lassen die mich rein, das sind doch alles pragmatiker. ob sie mich aber wieder RAUS lassen hängt dann davon ab, wer mich geschickt hat. so ganz privee mal ein wochenende rüber würd ich mir denn doch verkneifen wollen. unangemeldet im frack und mit 30iger jahre frisur kommt man zu bibi auch kaum an den gartenzaun

  52. Aristoteles sagt:

    @schnehen (Teil 1)

    Sie bezeichnen einen Ausdruck wie „Zurück in die Heimat“,
    im Vergleich zu dem kaum ein anderer eine größere Sehnsucht beschreiben oder eine Seele tiefer berühren kann,
    als „populistische Parole“ ——
    Willkommen im Arsenal der BRD-Kampfbegriffe!
    Klingt ganz so, wie Gesine Schwan aussieht.

    Und (um allen Missverständnissen und meinen Aversionen (z.B. gegen Joseph Schuster) etwas entgegenzustellen:
    Ich gönne den Juden von ganzem Herzen,
    dass sie ihre Heimat in Erez Israel wiedergefunden haben.

    Zu den Polen:
    1) Polen haben aufgrund der mitteleuropäischen Lage mehr mit den Deutschen gemeinsam als Nicht-Europäer.
    2) Polen sind auch Indogermanen.
    3) Zu den im Ruhrgebiet arbeitenden Polen gehörten zu einem nicht geringen Prozentsatz ‚Polen‘ mit germanischer Herkunft.
    4) Die ‚polnische‘ Ausbreitung konzentrierte sich auf bestimmte Gebiete (angeblich 500.000 Polen, Kaschuben, Preußen, Schlesier usw. im Ruhrgebiet).
    5) Ich hätte nichts dagegen, wenn sich ein Pole, der sich als Pole fühlt, in seine polnische Heimat zurückkehrt.
    6) Ich hätte damals auch nichts dagegen gehabt, wenn die Polen nicht als Lohndrücker ins Deutsche Reich gekommen wären.

    Vergleichen Sie das mal bitte mit der überproportionalen Ausbreitung von Nicht-Europäern in Deutschland.
    Hinzu kommt, dass das BRD-Besatzerregime die Bildung von Koranschulen und Synagogen publizistisch gutheißt, während Pflegestätten deutscher Kultur als ‚Nazi‘-Brutstätten öffentlich gebrandmarkt werden. Diese Mentalität ähnelt der Ihrigen, die die deutschen ethnischen, kulturellen und religiösen Interessen hinter die ausländischen stellt und in völliger Pervertierung der Natur den Nächsten MEHR liebt als sich selbst.

    Sie sagen:
    „Dann könnte man verlangen, dass alle Italiener […] wieder nach Italien gehen“

    Ja.
    (Wobei ich nichts gegen ein Verhältnis von 1 oder 2 Nicht-Deutschen zu 10 Deutschen einzuwenden habe.)

    Sie ergänzen in der Sprache der BRD:
    „, die […] geholfen haben, das Land aufzubauen“

    Die Deutschen haben das Land auch ohne eine Vielzahl von Türken oder Italienern aufgebaut. Sie hätten es auch weiterhin ohne Türken oder Italiener aufgebaut. In der DDR ging es auch ohne Türken und Italiener. Doch das BRD-Besatzerregime mit seinen ‚deutschen‘ Handlangern aus Industrie und Gewerkschaften wollte es nicht (Hooton-Plan).
    Ich hätte auch nichts dagegen, wenn es uns wirtschaftlich schlechter ginge, sofern wir das Wirtschaften nicht selber auf die Reihe kriegen und uns nicht gegen das alliierte Bildungs- und Erziehungsdesaster zur Wehr setzen können.
    Es ist ein natürliches und menschliches Bedürfnis, die eigene Wohnung, Siedlung, Polis in ihrer kulturellen, religiösen und ethnischen Eigenart gegen eine Masseninvasion zu verteidigen.

    Sie fahren fort:
    „dass alle Deutschen, die ausgewandert sind […], wieder nach Deutschland zurückkehren“

    Warum nicht? Von mir aus können die Türken oder Albaner stattdessen in die USA.

  53. Aristoteles sagt:

    @schnehen (Teil 2)

    Ich vermute, dass Sie mich zu den „unbelehrbaren“ und „beschränkten Menschen“ zählen,
    „die eine fremde Religion, Sprache oder Ethnie oder auch Weltanschauung aufgrund ihrer Borniertheit nicht aushalten können“.

    Mit dieser Einschätzung täuschen Sie sich gewaltig.
    Ich habe großen Respekt vor der Vielfalt der Ethnien, Kulturen und Religionen, die die Natur und die Menschheit hervorgebracht hat.
    Naturgemäß betrachte ich allerdings die deutsche und germanische Kultur als die mir nähere und bin der festen Überzeugung, dass das deutsche bzw. germanische Territorium bestens geeignet ist, das Deutschtum auszuleben, genauso wie Italien für die Italiener, der Libanon für Libanesen, China für die Chinesen usw. (wobei ich, um mich zu wiederholen, nichts gegen eine Austausch im Verhältnis von 1 zu 7 oder 8 habe; muss ja nicht jedesmal gleich zur Befruchtung kommen).
    Jeder Türke hat (im Innern) mehr Respekt vor einem Deutschen, der sein Deutschsein pflegt als vor einem kernlosen oder naturvergessenen BRD-Bunzel.

    zum „Tausendjährigen Reich“:
    Im Unterschied zum Protektorat
    (das ca. 1000 Jahre zum Deutschen Reich gehört hatte und ca. 20 Jahre danach nicht)
    beraubt uns die US-/EU-/BRD-Besatzermacht
    1) unserer eigenen Kultur
    2) unserer eigenen Währung
    3) unserer ethnischen Konsistenz
    und missbraucht unsere Soldaten
    4) als Speerspitze für ihre eigenen Interessen.

    Weiter fragen Sie rhetorisch:
    „oder wollen wir wieder eine Mauer bauen wie am 13. August 1961“

    Ja. Um Deutschland herum und für das Überleben des Deutschen Volkes.
    Statistiken wie in vielen westdeutschen Städten bei den unter 10-Jährigen (nur noch 20 oder 30 Prozent natürliche Deutsche) bedeuten Volksmord. Und auch wenn es für Sie weltfremd klingen mag: Da ich nicht will, dass blonde Menschen (auch wenn sie zehnmal dümmer sind) in unseren Gefilden ähnlich selten werden wie in Italien, Griechenland oder Spanien — ich hätte gerne eine Mauer, damit das nicht passiert (wie gesagt: nichts gegen eine Osmose im Verhältnis 1 zu 7 oder 8).

    Weiter sagen Sie:
    „Es kommen nicht nur Arbeiter, sondern es kommen Menschen mit ihren Bedürfnissen“

    Sagen Sie bloß. Hätte ich fast vergessen.
    Und als Gast hat sich der fremde Mensch eben an die Sitten des Gastgeberlandes anzupassen, wie der Deutsche sich an die fremden Sitten anzupassen hat, wenn er nicht mehr in Deutschland leben will.

    Zuletzt fragen Sie:
    „Welcher Deutsche eignet sich schon gründliche Sprachkenntnisse an oder befasst sich mit der Kultur des Landes, wo er sich aufhalten will, wenn er im Ausland Urlaub machen will oder wenn er ein Jahr mal beruflich ins Ausland muss?“

    Welch geradezu idyllische Vorstellung, dass der Ausländertsunami, der drauf und dran ist, das deutsche Volk in seiner ethnischen und kulturellen Substanz auszulöschen, sich nur auf Urlaub in Deutschland aufhält oder spätestens nach einem Jahr wieder weggeht.

    Zur Ringparabel (sehr wahrscheinlich eine Erfindung von sephardischen Juden).
    Ganz ehrlich: Ich habe die Parabel nie begriffen. Erst wird gesagt, es gibt einen Ring mit bevorzugenden Eigenschaften, danach wird gesagt, diesen Ring gibt es nicht mehr. Alle sind gleich, schön ist die Welt.
    Vielleicht können Sie mich ja noch einmal aufklären, damit ich das besser kapiere.

    Lessing soll, wenn ich richtig gelesen habe, die Freimaurerei später durchaus kritischer betrachtet haben (http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_und_Falk).

  54. nevermore sagt:

    Ich halte mich an die Definition von Adorno: Der Antisemitismus ist das Gerücht über die Juden. Dabei, da stimme ich Herrn Elsässer zu, kann dieses Gerücht sich auch im positiven Gewand als Philosemitismus zeigen. Die häufigste Form war und ist jedoch schon immer die Idee einer jüdischen Weltverschwörung gewesen.

    Ich weiß das solche Anschuldigungen auf diesem Blog sicher ungern gesehen sind, aber die Aussagen von blechtrommler und wolfgang eggert sind schlichtweg antisemitische Verschwörungstheorien. Über sowas möchte ich schon gar nicht diskutieren, zumal sowas meist mit Geschichtsrevisionismus schlimmster Sorte einhergeht. Wenn das einzige Argument gegen Israel sein soll, dass die Juden selbst am Antisemitismus Schuld seien, dann gibt es für mich kein Argument gegen Israel.

    Herr Elsässer hat sich immerhin detailliert und kritisch mit Antisemitismus, seinen verschiedenen Erscheinungsformen und Zionismus auseinandergesetzt. Das beweist seine Bibliografie, wenn er auch seine Meinung (berechtigterweise) zu vielen dieser Themen geändert hat. Aber sowas müssten viele seiner Leser mal nachholen, hab ich das Gefühl.

    Ich hoffe das sich Herr Elsässer auch in Zukunft ganz klar von antisemitischen Ideen distanziert – und eventuell irgendwann auch seine Meinung zu Israel (wieder) ändert.

  55. wolfgang eggert sagt:

    gut, man könnte sich auch mut antrinken und dann nach dem motto „bloss nicht aufhalten lassen – augen zu und durch“ verfahren. auch auf die gefahr einer satten bauchlandung. https://www.youtube.com/watch?v=YPL3H423kYc

  56. kaeptnbrise sagt:

    @ blechtrommler

    „unterliegt auch ausschließlich jüdischer Deutbarkeit“

    Na schön, daß Mao ein Chinese war, darf man ja wohl noch sagen, schließlich herrscht ja die Freiheit der Rede.
    Ach wie gut, daß niemand weiß … Grundsätzlich schickt es sich ansonsten schon, den Namen des Herrn und Gebieters mit „Hinz“ oder „Kunz“ zu verschleiern.

  57. Seelenheiler sagt:

    Herr Elsässer, sie sollten sich zur Ruhe setzen. Die ewige Propaganda gegen den Islam schadet ihrer Seele. Warum geben sie sich für so etwas her? Warum dienen sie den Zionisten? Glauben sie wirklich, dass sie etwas Gutes tun?

    Schauen sie sich an, ihr Gesicht ist schon rötlich. Sie sollten weniger Alkohol trinken und rauchen. Aber anders ist ihre Rolle/Arbeit nicht zu ertragen, nicht wahr?

    Es ist es nicht wert, glauben sie mir.

  58. noch n korn sagt:

    @seelenheiler

    alkoholismus und rotes gesicht wegen rollenspiels und fremdenhass? da sehe ich denn doch ein beweisproblem. ausserdem gibt es eine regierungsoffizielle gegenstudie. im sogenannten „blaubuch bundestag“ finden sie auf seite 4711 DIESES bild: https://lh3.googleusercontent.com/-HlgJ9Kzyr6c/Ub1Zl6vWY7I/AAAAAAACZqs/3KQ9W7waQXA/w506-h380/claudiaroth.jpeg na? klingelts? richtig! das ist claudia roth. in einer parlamentspause, vormittags um 10, nach dem genuss von 2 mass bockbier, 7 „kurzen“ und einer schachtel zigaretten (türkische ohne filter). zu deutsch: knallvoll. das gesicht ist bereits deutlich rot eingefärbt, ihr atem zwingt den herbeigeeilten arzt offensichtlich zum anlegen einer maske. und? spielt die frau rollen? hasst sie fremde? nö. au contraire.

  59. Chris sagt:

    Ich denke es ist riesiger Quatsch, dass Juden einen eigenen Staat brauchen, aber wo es ihn gibt, sollte er besser Mitglied in der EU werden, da haben wir wunderbare Freizügigkeit. Warum sollen Juden nicht nach Berlin kommen, wenn ihnen der Arsch im nahen Osten zu sehr brennt? Warum soll man so viel Unruhe im Nahen Osten riskieren, wenn man heute als Jude überall in Europa sicher leben kann? Ach ja, die Kampagne der rechtsradikalen Regierung Israels, dass Europa so gefährlich sei…

    Ich denke, dass die Amerikanisierung Deutschlands das Hauptproblem gegenwärtig ist. Die Islamisten sind selbst nur eine unbeholfene extereme Reaktion stärkerer Kulturen des Orients auf die Amerikanisierung. In unserem Radio üben nicht 80% der Zeit Suleyman oder Muhammed sondern die angloamerikanische Kulturindustrie ihr Besatzungsstatut aus. Bis wir alle Kopftuch tragen wäre es ein weiter, weiter Weg, und die Muslime sind heute sichtbar aber extrem machtfern. Die Amerikanisierung und die Kontrolle der US-Konzerne in Brüssel ist dagegen ganz real, mit TTIP und TISA wird die Macht der Konzerne zementiert und unsere Souveränität beschränkt. Das ist ein gemeinsames Problem für Rechte, Linke und auch Amerikaner, denn denen wird der Hals immer enger die Herrschaft der Konzerne aus ihrem politischen System zu verbannen.

    Antisemitismus ist immer verkürzt gedachte Kritik, die in der Wirkung den Falschen trifft. Es ist lustig, dass Israel heute die Insel eines harten völkischen Nationenbegriffs ist, der aus dem deutschen Kaiserreich stammt, und im Zionismus parallel zum deutschen Imperialismus entstanden ist. Wenn das Ben Gurion geahnt hätte…

  60. Aristoteles sagt:

    Zur Mauer eine kurze Ergänzung (um Missverständnissen vorzubeugen):
    Warum keine Volksabstimmung für eine Aufteilung Deutschlands in zwei Zonen?
    1) eine für Nicht-Deutsche und BRD-(Multikulti-)Bürger
    2) eine für Deutsche (mit einem Ausländeranteil ähnlich wie in der DDR oder im Deutschen Reich vor 100 Jahren).

    Das Ergebnis würde mich interessieren, wird aber jetzt noch – vor dem großen Bevölkerungsaustausch – vom Besatzerregime verhindert.

    Im Unterschied zur DDR wäre eine Grenze v.a. dazu nötig, die Überfremdung zu verhindern, anstatt Auswanderungswillige von der Auswanderung abzuhalten
    Ich bin auch strikt gegen einen Schießbefehl in Bezug auf Auswanderungswillige.

    @Seelenheiler

    Wann hat Elsässer ewig gegen den Islam Propaganda betrieben?
    Können Sie Ihre Behauptung belegen?
    Wenn nicht, würde ich mich – zwecks eigener und fremder Seelensäuberung – entschuldigen.

  61. Aristoteles sagt:

    @Chris

    Die Heimat der Juden ist Juda und Israel.
    Meine Bewunderung gilt dem Überlebenswillen und der Heimatliebe der Juden.

    Islamisten, die sich nicht an die Kultur des Gastgeberlandes anpassen (und z.B. Moscheen bauen), bis sie wieder in ihre Heimat zurückkehren, sind Teil der Amerikanisierung.
    Umgekehrt sind Moslems,
    die sich vorübergehend in Deutschland aufhalten und
    das Recht der Deutschen auf deutliche ethnische Majorität
    und auf den Vorrang der deutschen Kultur in den öffentlichen Institutionen Deutschlands anerkennen,
    Verbündete gegen die Konzernamerikaner.
    Ohne diese Anerkennung sind Moslems (bewusst oder unbewusst) Verbündete der Konzernamerikaner.

  62. nevermore sagt:

    @Chris: Antisemitismus existiert doch noch heute häufig, auch in Europa. Das ist einfach der Punkt den ich an der Israelkritik nicht nachvollziehen kann. Würden sich mehr Menschen mit ihrer Kritik auf Amerika (inkl. des amerikanischen Einflusses auf Israel) beziehen, wäre das ganze Thema viel einfacher – und es würde in der Konsequenz des ganze Problem mit Israel auf kurz oder lang auch lösen.

    Nicht nur der Antisemitismus, auch die Israelkritik trifft in der Wirkung den Falschen. Sie trifft immer auch die Juden, auch wenn sie es nicht möchte.

    Meine Ursprungsfrage war ja, was man unter der „Israelisierung“ zu verstehen habe. Die Frage konnte mir keiner hier bisher zufriedenstellend beantworten. Dabei bin ich wirklich an der Antwort interessiert (insofern die Antwort ohne Geschichtsrevisionismus auskommt).

  63. Aristoteles sagt:

    @nevermore

    Schacht, Hjalmar (als Finanzmeister einer der wenigen, die vom Nürnberger Tribunal freigesprochen wurden): Magie des Geldes, Econ-Verlag, Düsseldorf und Wien, 1966, S. 77ff.: „[I]ch [hatte] den lebhaften Wunsch, eine […] annehmbare Lösung der Judenfrage zu finden. […] Ich verwies darauf, daß die Reichsbank das in Deutschland befindliche jüdische Vermögen auf rund sechs [!] Milliarden Reichsmark geschätzt habe. Ich schlug vor, dieses jüdische Eigentum unter die Verwaltung eines internationalen Treuhandkomitees zu stellen und aufgrund dieser sechs Milliarden Vermögensgarantie eine Dollaranleihe aufzulegen, etwa in Höhe von eineinhalb Milliarden Reichsmark, die von den ausländischen Juden gezeichnet werden solle. Ich glaubte, daß es nicht schwer sein würde, diese eineinhalb Milliarden Anleihe bei dem großen Kreis ausländischer wohlhabender Juden unterzubringen. Aus dem Dollarerlös der Anleihe solle das Treuhandkomitee jedem deutschen Juden, der die Absicht hätte, Deutschland zu verlassen, einen angemessenen Beitrag geben, der es ihm ermöglichen würde, seine Existenz im Ausland wieder aufzubauen. Damit würde nicht nur den auswandernden Juden, sondern auch den Ländern gedient sein, die zögerten, mittellose Juden aufzunehmen. Das Deutsche Reich solle sich verpflichten, die Anleihe in Dollar zu verzinsen und im Laufe von 20 Jahren in Dollar zu tilgen.
    Erstaunlicherweise ging [man] auf diesen Vorschlag ein und ermächtigte mich, wie ich […] angeboten hatte, mit meinen Londoner Freunden zu verhandeln, um herauszufinden, ob ein solcher Plan durchführbar sei. Ich fuhr […] nach London und trug zunächst dem Gouverneur der Bank von England, Montagu Norman, die Angelegenheit vor, der sie billigte und mir eine Besprechung mit einem der angesehensten Juden Londons vermittelte, dem Chef der bekannten Weltfirma Samuel & Samuel, Lord Berstedt. Dieser sagte mir sein Einverständnis mit dem Plan zu, bemerkte aber, daß er zunächst darüber mit dem geistigen Führer der Londoner Juden sprechen müsse, Herrn Chaim Weizmann [Verhandlungsführer bei der Balfour-Declaration 1917 und Präsident der Jewish Agency, der Vorgängerorganisation der noch zu bildenden israelischen Regierung; Weizmann wurde 1948 erster israelischer Staatspräsident]. Nach zwei Tagen kam er wieder zu mir und teilte mir mit, daß er meinen Plan leider ablehnen müsse, weil Herr Weizmann sich auf das nachdrücklichste dagegen ausgesprochen habe. Eine Begründung hierfür gab er mir nicht.“
    Vgl. außerdem: blogregelzensur

  64. Stefan sagt:

    Also ich habe Schwierigkeiten mit diesen ganzen Begriffen. Die sind doch alle erklärungsbedürftig. Vielleicht gehts nicht besser, aber schon beim Begriff „Amerikanisierung“ steige ich aus, weil ich nichts gegen Amerikaner habe und auch nicht gegen einen Teil der kulturellen Einflüsse. Ich habe nicht mal was gegen Multikulti – wo es hinpasst.

    Allenfalls habe ich was dagegen, wo es nicht hinpasst und eine durchaus bösartig geplante Massenmigrationswaffe ist.

  65. Stefan sagt:

    Der Begriff „Islamisierung“ ist prompt von den MSM so hingestellt worden, als ob es bei Pegida gegen des Islam gehe. Man will einen Bürgerkrieg in Deutschland inszenieren und wenn Deutschland als Zentrum plattgemacht ist, ist damit auch Europa plattgemacht. Wenn sich nicht genug Türken mittels bewußt irreführender Berichterstattung über Pegida gegen Deutsche aufhetzen lassen, dann eben noch Überschwemmung mit Afrikanern.

    Der Begriff Zionismus ist noch erklärungsbedüftiger. Da haben ja diejenigen, die sich selbst als Zionisten bezeichnen, völlig unterschiedliche Ansichten darüber.
    Der Grund dieser Verwirrung soll eine anonyme Gesellschaft gewesen sein, die die Bibel so umgeschrieben hat, dass es für den Satanismus nützlich ist.

    Begriffe, über die man nachher endlos diskutieren muss, finde ich nicht hilfreich. Das Interessante an dem Buch sind die Details vor WK II, wo schon Planungen zur NWO und Weltherrschaft zu sehen sind.

    Was mich betrifft, bin ich schlicht und ergreifend gegen die NWO. Das beeinhaltet bereits alle negativen, als Kampfmittel instrumentalisierten Anteile aus anderen Bereichen.

  66. kaeptnbrise sagt:

    @ nevermore

    „Dabei bin ich wirklich an der Antwort interessiert (insofern die Antwort ohne Geschichtsrevisionismus auskommt).“

    „Re“ (lat.) = zurück; „videre“ (lat.) = schauen. Geschichtswissenschaft ist immer Revision: Die Sichtung von Daten über Vergangenes, verknüpft mit anschließendem kontroversen Diskurs (These – Antithese). Geschlechtsneutrale Geschichtswissenschaft kann es nicht geben, weil hinter dieser immer Subjekte stehen. Subjekte haben es nun einmal an sich, daß sie Interessen verfolgen.

    Geschichtswissenschaft ist unter dem jetzigen BUNTEN Regime offenkundig verboten (§ 130),. soweit sich diese auf die Zeit des Zweiten Weltkrieges und den Herrschaftsbereich der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei bezieht.

    Unter diesen Bedingungen bedeutet Ihr Wunsch, nicht mit Revision konfrontiert zu werden nichts anderes, als verböten Sie sich hier Verhandlungen in Sachen illegaler Geschäfte mit Kokain oder Heroin. Versteht sich von selber, daß solche hier nicht stattfinden werden.

  67. kaeptnbrise sagt:

    @ Chris

    „Warum sollen Juden nicht nach Berlin kommen, wenn ihnen der Arsch im nahen Osten zu sehr brennt?“

    ((Bitte etwas sanfter. – Der Hausmeister))

    Dort wünschte ich ihnen aber nicht die Pest (den Krieg) an den Hals, sondern eine vernünftige Zweistaatenlösung, die auch den Palästinensern gerecht wird.

    „Ich denke, dass die Amerikanisierung Deutschlands das Hauptproblem gegenwärtig ist.“

    Täter sind immer nur Exemplare des homo sapiens sapiens. Welche Namen (Vertreter der Machtelite) stehen also hinter den VSA? Der Feind wird nicht zu unrecht beim Antiamerikanismus nicht minder nervös als beim „Antisemitismus“.

    (Bei Grigat steht mir die Kinnlade immer weit offen, welche gekonnte Perfidie auf höchstem Niveau, folgt man Grigat, darf man sich zugleich weiter als „Linker“ wahrnehmen UND sich für die Finanzeliten der Wall Street und City of London einsetzen.)

  68. kaeptnbrise sagt:

    @ Chris

    „Es ist lustig, dass Israel heute die Insel eines harten völkischen Nationenbegriffs ist, der aus dem deutschen Kaiserreich stammt, und im Zionismus parallel zum deutschen Imperialismus entstanden ist. Wenn das Ben Gurion geahnt hätte…“

    Völkisch klingt’s ja auch im Grundgesetz:
    „Alle Staatsgewalt geht vom VOLKE aus.“
    „… zum Wohle des DEUTSCHEN Volkes.“

    Den Antizionismus lehne ich ab, weil ich es nicht begreifen kann, wie man einem Volk die nationale Selbstbestimmung madig machen will (den Juden in Israel), zugleich dann aber unsere europäischen Völker aus der Krake von EU-Diktatur und NWO zu befreien.

  69. Aristoteles sagt:

    @Chris

    „Meine Ursprungsfrage war ja, was man unter der “Israelisierung” zu verstehen habe. Die Frage konnte mir keiner hier bisher zufriedenstellend beantworten. Dabei bin ich wirklich an der Antwort interessiert (insofern die Antwort ohne Geschichtsrevisionismus auskommt).“

    Die Bedingung, die Sie in der Parenthese stellen, klingt etwa so:

    ‚- Ich bin für eine Aufklärung der NSU-Mordserie (solange eine Antwort nur von ARD und ZDF gegeben werden darf)
    – Ich bin für eine Aufklärung der Geschehnisse von 9/11 (solange nur die CIA Aufklärungsarbeit betreiben darf)
    – Ich bin für eine Aufklärung der Morde an Rohwedder und Herrhausen (solange nur die RAF als Täter in Frage kommt)
    – Ich bin für eine lückenlose Aufklärung des Flugzeugabsturzes MH 17 (solange nur die Version gilt, die gleich einen Tag später offiziell in Umlauf gebracht wurde)
    – Ich bin für eine Beantwortung der Frage nach dem Vietnam-Tonkin-Zwischenfall (solange die US-Regierung ihren Widerruf, mit dem sie später zugab, dass der Zwischenfall ein Täuschungsmanöver gewesen war, wieder widerruft)
    – Ich bin für die Klarstellung der Irak-Brutkastenlüge (solange sie als bemitleidenswerte Brutkastengeschichte dargestellt wird, wie sie von Anfang aussehen sollte)
    – Ich bin für eine Aufklärung des Sturzes des iranischen Premierministers Mossadegh 1953 (solange die Akten unter Verschluss gehalten werden)
    – Ich bin für eine Aufklärung des Unternehmens Barbarossa (solange Putin die vorübergehend geöffneten Archive wieder unter Verschluss nimmt bzw. unter Verschluss behält)
    – Ich bin für eine textkritische Untersuchung des Pentateuch (solange Moses als Autor der fünf Bücher Mose feststeht, denn immerhin heißen die Bücher die fünf Bücher Mose).
    – Ich bin für eine Untersuchung der Hergänge um die Ermordung J.F. Kennedys (solange derjenige als Einzeltäter in Frage kommt, der von Anfang an nur als Einzeltäter in Frage kommen sollte)‘
    … usw.

    Wenn Angela Merkel vor der Knesset sagt, dass die Sicherheit Israels Teil deutscher Staatsräson sei, ist das nicht für jeden Deutschen ein Zeichen souveräner nationaler Politik, sondern zeigt den Einfluss, den Israel auf die BRD hat.

    Darf ich außerdem mal zurückfragen, wann ein deutsches Regierungsoberhaupt es in den letzten Jahrzehnten gewagt hat, dem oder der Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in wichtigen Angelegenheiten zu widersprechen?

    Als Adenauer mal nicht spuren wollte, kam mal schnell eine Briefbombe bei ihm angeflogen. Wenn ich mich recht erinnere, ist eine andere Person dabei draufgegangen.

    Den Einfluss Israels auf die BRD-Politik kann man durchaus Israelisierung nennen. Fragt sich nur, ob der Einfluss je geringer war.
    Aber vielleicht kommt bald ein neuer Straßenname dazu.
    Oder gibt es in Israel einen Konrad-Adenauer-Platz oder eine Johannes-Rau-Straße, wie es in der BRD einen Ben-Gurion-Ring oder eine Yitzhak-Rabin-Straße gibt?

  70. nevermore sagt:

    @kaeptnbrise Ich bin nicht an einer geschichtsrevisionistischen Antwort interessiert, weil ich Antisemitismus gar nicht in einer historischen Perspektive analysieren möchte. Der Antisemitismus ist in der Welt. Wie soll man jetzt mit ihm umgehen? Das ist meine Frage.

    Inhaltlich lehne ich die Umdeutung des Holocausts als ein den Juden zu verantwortenden Verbrechens aber ab. Nur darüber diskutieren würde zu lange dauern und hat nix mit dem Thema zu tun.

    Auf den Kommentar von Aristotele werde ich aber nochmal eingehen (immerhin hat er wenigstens eine glaubwürdige Quelle genannt!).

  71. kaeptnbrise sagt:

    @ nevermore

    „Der Antisemitismus ist in der Welt. Wie soll man jetzt mit ihm umgehen? Das ist meine Frage.“

    Ich bitte Sie! Woher soll ich das denn wissen? Ich gehe mit dem „Antisemitismus“ so um, daß ich z.B. auf den Autor (Wilhelm Marr) verweise, der diesen Begriff in die Umlaufbahn gebracht hat.
    Weil ich ein (nichtjüdischer) Weißer bin, setze ich mich an allererster Stelle zunächst einmal mit dem antiweißen Rassismus und speziell antideutschen Haltungen auseinander. Die Jacke ist einem nun einmal näher als die Büx..

    Nehmen Sie doch einmal die Juden vorübergehend aus ihrer Gleichung heraus.
    Der Anti-Irgendetwas ist in der Welt. Wie soll ich damit umgehen?

    Weiß ich doch nicht. Handelt es sich um Kurden, die gegen (anti) die Türken sind? Hausbesitzer gegen (anti) Serieneinbrecher? Tibeter gegen (anti) Chinesen? Maskulinismus, der antifeministische Reklamen verbreitet?

    Als Gehirnverwender MUSS ich die Anti-Haltung zunächst einordnen können. Kein Problem, wenn eine Antihaltung nicht gegen ein strenges religiöses Dogma verstößt. Ein Verständnis der Antihaltung von Kurden gegen Türken oder von Sozialisten gegen Libertäre z.B. kann man sich durchaus erarbeiten.

    „Inhaltlich lehne ich die Umdeutung des Holocausts als ein den Juden zu verantwortenden Verbrechens aber ab.“

    Begreifen Sie es denn wirklich nicht?
    I) Blogregeln des Hausmeisters: .
    und vor allem aber:
    II) entsprechende Gesetze des BUNTEN Regimes.

    Mal angenommen, es wäre gesetzliche Vorschrift, die offenkundige Schönheit von Heidi Klum anzuerkennen. Wer diese Frau nun nicht attraktiv findet und das ausspricht, kann Jahre im Bau verschwinden. Und ich finde diese Frau schön. Dann wäre ich doch ein charakterloser Schubiack, unter diesen Bedingungen öffentlich von der Schönheit Klums zu schwärmen.

  72. wolfgang eggert sagt:

    @nevermore

    ich denke der antisemitismus ist nicht „in der welt“, jedenfalls nicht in dem umfang, wie es viele zionisten wünschen. und schon gar nicht in der exklusivität. stellen sie sich mal irgendwo in frankreich in eine fußgängerzone und stellen sie einen x-beliebigen typen den passanten als jakub goldstein vor. machen sie das mal. ihr menschliches placebo mag eine vollglatze haben und im t-shirt da stehen, jeder vierte zuschauer sieht dem mann binnen sekunden ohrlocken wachsen, im nu scheint er einen kaftan zu tragen, das gesicht bekommt einen gerissenen, geldgeilen ausdruck. „stereotype vorurteile“, wie gesagt, bei jedem 4. während die anderen 3 „herrn goldstein“ so sehen wie er ist und ihnen seine völkische herkunft glatt am a…. vorbei geht. und nun kommt´s: stellen sie wen als zigeuner vor, greift sich jeder 4. angstvoll an die geldbörse. (bei einem polen geht der fahrige blick zum auto- ist es noch da?) ein deutscher gefällig? jeder 4. baguetteträger hört bei „herrn müller“ automatisch marschmusik aufkommen und sieht den mann als lagerarzt oder krematoriumswart in dachau. vorurteile sind verbreitet. gute. und, siehe oben, schlechte. niemand ist davon ausgenommen. die meisten völker machen sogar witze darüber, selbst wenn es sie selbst betrifft. die meisten. nicht alle. ich hab diese jüdische leidensexklusivität, gerade in ihrer institutionalisierten form, satt bis sonstwohin. und, achtung: ich trete für einen deutsch-israelischen stahlpakt ein. aber bei ausblendung der vergangenheit. der immerwährenden deutschen verantwortung blabla. der kollektivscham. und all dem mist, der mich und mein land klein machen soll. freundschaft erwächst nicht auf schlechtem gewissen.

  73. Staubkorn sagt:

    Wenn man ständig Wiederholt was man nicht darf, wird das was man (angeblich) nicht darf immer stärker in das Gedächtnis eingebrannt und mit diffuser Furcht belegt. Ich finde es deshalb unnötig permanent zu Wiederholen was man nich darf. Der ist – Zustand ist bekannt. Niemand sollte sich dafür Entschuldigen müssen, etwas neues aufzubauen (falls es etwas neues ist). Niemand sollte hingehen müssen und etwas von Leuten verlangen, die Schaden angerichtet haben. Niemand ist ein Bettler.

  74. nevermore sagt:

    @Aristoteles: Der Kommentar hilft mir nicht weiter. Hier hat man nun einen Fall, wo ein (zionistischer) Jude scheinbar nichts gegen den Antisemitismus unternehmen wollte. Mal abgesehen davon, dass es Antisemitismus schon vor und nach dem dritten Reich auch gab und gibt: Was hat das mit dem Thema zu tun?

    Dennoch: Die Gründe für Weizmann’s Verhalten sind historisch nicht nachzuvollziehen. Auch schwierig, dass Schacht erst nach dem Tod Weizmanns von dieser Begegnung zu erzählen wusste. So kennt man nur die eine Seite der Medaille. Und nicht mal die wirklich, denn immerhin handelt es sich hier um ein Zitat ohne Kontext.

    Eventuell wollte Weizmann auch einfach nicht dem Schacht-Plan zustimmen, weil jede Form von „Lösung der Judenfrage“ nur eine antisemitische sein konnte. Zu diesem Zeitpunkt ließe sich vermutlich auch schlecht ahnen, wie schrecklich es den Juden im dritten Reich noch ergehen würde. Im Endeffekt bleibt es eine offene Frage. Was bringen mir aber offene Fragen im Hinblick auf Israel?

  75. nevermore sagt: 2. Juni 2015 um 13:40: „Aber das es immernoch einen Staat braucht, der Juden vor dem Antisemitismus schützt, daran besteht doch kein Zweifel.“
    Sicher, aber muss es denn ein faschistisch-kapitalistischer Staat sein?

    nevermore sagt: 3. Juni 2015 um 15:11: „Glauben wirklich so viele Leute hier, dass Antisemitismus von den Juden selbst erschaffen worden ist? […]“
    Selbstverständlich glaubt niemand einen derartigen Unsinn.

    „[…] Der überwiegende Teil der israelischen Bevölkerung trägt für den Amerikanismus, Lobbyismus, dem Mossad usw. keine Verantwortung – dennoch würden sie alle gleichsam unter das Messer der antisemitischen, islamistischen Hetzer fallen.“
    Insofern sich eine Bevölkerung opportunistisch zum Faschismus, Kapitalismus, Zionismus verhält, trägt sie unbedingt die Verantwortung, denn sie bedingt ja durch das schweigende Mitmachen die Gesellschaft in der sie lebt.

    „Und weiter: die israelische Politik vertritt in jedem Punkt, den es zu kritisieren gäbe, amerikanische Machtinteressen. Nicht andersrum! Es gibt viele gute Gründe warum es anzunehmen ist, dass Amerika sogar bewusst antisemitische Ressentiments fördert! Aber eben nicht um Israels Existenznotwendigkeit zu erhalten, sondern vielmehr um sich hinter dem ewigen Sündenbock Israel zu verstecken. Zu guter letzt ist Antisemitismus aber auch eine eigenständige Ideologie, die auch ganz ohne amerikanische Indoktrination in vielen Köpfen in der ganzen Welt steckt. Das darf man auch nicht leugnen.“
    Weder noch! Sowohl die zionistische Politik des Zionisten-Gebildes als auch das faschistisch-christliche Gebilde USA vertreten die Machtinteressen des Kapitalismus und somit den Weltherrschaftsanspruch des Papstes und seiner verfluchten und verruchten Religion.

    <Deshalb kann ich die Bedenken von Herrn Elsässer einfach nicht nachvollziehen. Seine Kritik an Israel ist unkonstruktiv und lenkt von den tatsächlichen Machtverhältnissen ab. Es gibt keine Israelisierung, nur einen amerikanistischen (scheinbar-positiven) Philosemitismus und einen islamistischen negativen Antisemitismus. Bis diese beiden Probleme überwunden worden sind muss Israel, wenn auch in veränderter Form, existieren. Alles andere würden doch den Tod eines Großteil des jüdischen Volkes bedeuten. So sehe ich das zumindest. Wenn hier jemand eine andere Lösung zu kennen behauptet, bin ich aber interessiert."

    Seit wann hat denn bitteschön Kritik konstruktiv zu sein?

    Und wenn hier jemand von den tatsächlichen Machtverhältnissen abzulenken versucht, dann sind es doch Sie, indem Sie hier Probleme konstruieren, die es gar nicht gibt! Ich habe selten derart groteske Neusprech-Schöpfungen gelesen, wie „Amerikanischer Philosemitismus“ und „Islamischer Antisemitismus“! Was soll denn das überhaupt sein?

    Korrekt muss es doch wohl „Amerikanischer – besser: Christlicher Antisemitismus“ und „Islamischer Philosemitismus“ heißen!

    Denn schließlich sind die Araber Semiten und die Begründer des Islam, der im Gegensatz zum Christentum frei vom Rassismus ist. Vom Rassismus ist jedoch das Christentum schon von seinem Ursprung her durchdrungen, das zudem den „Amerikanismus“ = Kapitalismus/ Imperialismus/ Faschismus erst hervorgebracht hat.

  76. nevermore sagt:

    @wolfgang eggert: Die Islamisierung und Amerikanisierung haben beide Antisemitismus zur Konsequenz. Man sieht das am Judenhass der islamistischen Terrororganisationen, aber eben auch daran, dass antisemitische Verschwörungstheorien immer wieder eine rationale Kritik an der amerikanischen Politik ersetzen.

    Von einer Unterstützung Israels aufgrund einer deutschen Verantwortung halte ich auch nichts. Israel’s Notwendigkeit hat nichts mit der Vergangenheit, sondern mit der Gegenwart zu tun. Deshalb stören mich auch die ganzen Kommentare die hier den Antisemitismus im dritten Reich leugnen oder verharmlosen wollen. Antisemitismus ist schon lange kein primär deutsches Problem mehr. Trotzdem zeigt sich dadurch, dass Herr Elsässer sich mit seiner Israelkritik offensichtlich auch ein paar Antisemiten mit ins Boot geholt hat. Deshalb kann ich meine Frage nur wiederholen: Was genau gibt es an der „Israelisierung“ zu kritisieren, was nicht schon in der „Amerikanisierung“ enthalten ist?

    Die „jüdische leidensexklusivität“ auf die sich immer bezogen wird finde ich aber berechtigt. Der Holocaust hat gezeigt, zu welchem Vernichtungspotenzial der Antisemitismus fähig ist. Keine andere Ideologie ist so destruktiv und gefährlich. Deshalb darf man sich aber nicht zu einem Apologetiker der veramerikanisierten Politik Israels machen.

  77. @ nevermore sagt: 4. Juni 2015 um 18:57: @kaeptnbrise Ich bin nicht an einer geschichtsrevisionistischen Antwort interessiert, weil ich Antisemitismus gar nicht in einer historischen Perspektive analysieren möchte. Der Antisemitismus ist in der Welt. Wie soll man jetzt mit ihm umgehen? Das ist meine Frage.

    Inhaltlich lehne ich die Umdeutung des Holocausts als ein den Juden zu verantwortenden Verbrechens aber ab.“

    Sie sind ja ein ganz geschickter Schlaumeier, was?

    Darum geht es Ihnen also! Die Menschen, die hier kommentieren in die Rechte Ecke zu stecken: „Seht nur: alles Anti-Semiten, Geschichts-Revisionisten, Leute die die Verantwortung für den Holocaust als Verbrechen der Juden selbst umdeuten.“

    Tja, Troll erkannt, Troll gebannt! Sind Sie so knapp bei Kasse, dass sie auf den Extra-Bonus zum Gehalt und den Provisionen derart angewiesen sind, Leute zu verunglimpfen, die Ihnen nichts getan haben? Gott, Verräter im Volk gibet, dat gibet doch gar nätt.

  78. Aristoteles sagt:

    @nevermore

    Sie sagen:
    „Ich bin nicht an einer geschichtsrevisionistischen Antwort interessiert, weil ich Antisemitismus gar nicht in einer historischen Perspektive analysieren möchte.“

    Beispiel:
    Hans haut Peter.
    Folge: Peter ist gegen Hans eingestellt (Antihansismus).
    Darauf fragt Hans den Peter: ‚Warum bist du gegen mich eingestellt? Warum dieser Antihansismus?‘
    Antwort von Peter: ‚Du hast mich gehauen.‘
    Gegenantwort von Hans (und Ihnen): ‚Das ist unfair. Ich möchte den Antihansismus aus der Welt schaffen, und das geht nur, wenn wir nicht darüber reden, dass und warum ich dich gehauen habe.‘

    Und jetzt unterstellen Sie mir bitte nicht gleich Antisemitismus.

    Denn von mir aus können wir die ganze Geschichte auch umdrehen (Antipeterismus).

    Übrigens existiert unter vielen Menschen (auch sehr vielen Deutschen) ein Antigermanismus, den ich für mindestens ebenso hysterisch halte.
    Wie kommt das bloß?
    Ach so … Nicht zurückblicken. Nicht darüber reflektieren … (zurück-beugen) …
    Aber ich sag Ihnen mal was:
    Das lasse ich mir höchstens von Hades verbieten, sobald ich wieder in die Oberwelt hinaufsteige, nachdem ich mir meine Eurydike (Germania) ZURÜCK-GEHOLT habe.

    Wenn jemand in der BRD in erster Linie antisemitisch ist, dann sind das die BRD-Müllstrom-Medien und Müllstrom-Politiker, die eine gnadenlose und verlogene Diffamierungskampagne nach der anderen gegen Pegida-Demonstranten starten („finsterer Nationalismus“), obwohl dort in freundschaftlicher Verbundenheit Polen-Fahen, Russland-Fahnen, Österreich-Fahnen geschwenkt werden – und Israel-Fahnen!
    Diese TAZisten und FA(s)Zisten sollten sich was schämen.

    Außerdem sagen Sie:
    „Inhaltlich lehne ich die Umdeutung des Holocausts als ein den Juden zu verantwortenden Verbrechens aber ab.“

    Sind Sie Extremist? Anti-Antisemitismus-Extremist?

    Mal ein positives Beispiel:
    Können Sie sich vorstellen, dass eine Blume nicht nur blüht, weil die Sonne scheint, sondern auch weil sie regelmäßig Wasser bekommt?
    Oder:
    Dass ein Mensch lange leben kann nicht nur, weil er trinkt, sondern auch, weil er isst, Zeit zum Schlafen hat, genügend Sauerstoff bekommt, Herr seiner Sinne ist?

    Die Radikalität Ihrer Aussage passt fast schon zu @Staubkorns

    „Niemand ist ein Bettler.“

    Merkwürdigerweise habe ich heute in der Stadt welche gesehen.
    Hundert Meter weiter stand jemand mit einem Hemd, auf dem stand geschrieben: ‚Kein Mensch ist illegal.‘ Zu Hause las ich in der Zeitung: ‚Wieder Einbruch in einer Tankstelle im Stadtviertel soundso‘.
    Zwei Artikel weiter: ‚Antifa fordert: No border, no nation.‘ Instinktiv ging ich aus meinem Zimmer und machte die Tür zu.

    Und ceterum censeo:
    §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130 §130

  79. Aristoteles sagt:

    @kaeptn

    Ich kann Heidi Klum nicht mehr schön finden. Irgendwas Inneres sperrt sich da bei mir.

    Aber vielleicht kann sie nach einer gründlichen Revision ihrer Vergangenheit (ich glaube an das Gute im Menschen) neue Wege gehen. Wie wär’s mit Uwe Steimle als neuem Lebenspartner für Heidi; ich nähme das Paar und die neuen Kinder sofort in meinen germanischen Kibbuz auf.

    Sehr sehenswert (ca. 6 min):

  80. kaeptnbrise sagt:

    @ Aristoteles

    „Hans haut Peter.
    Folge: Peter ist gegen Hans eingestellt (Antihansismus).
    Darauf fragt Hans den Peter: ‘Warum bist du gegen mich eingestellt? Warum dieser Antihansismus?’
    Antwort von Peter: ‘Du hast mich gehauen.’
    Gegenantwort von Hans (und Ihnen): ‘Das ist unfair. Ich möchte den Antihansismus aus der Welt schaffen, und das geht nur, wenn wir nicht darüber reden, dass und warum ich dich gehauen habe.’

    Eine exzellente pädagogische Lektion! Astrein, klasse.

    Zweifel eines Bösmenschen: Kann eine solche überhaupt fruchten bei den Massen, wenn sie dermaßen einfach ist? Ist die Wirklichkeit nicht sehr komplex, muß da denn nicht mehr differenziert werden?

    Leider wird unser Volk vom systematisch induzierten Wahnsinn ernsthaft bedroht. Wäre dem nicht so, hätte der ganze animistische Beschwörungszinnober mit Voodooformeln wie „Antisemit“, „Natzieh“, „Faschist“ oder „Rassist“ einen durchaus sehr spassigen Effekt.

    Bin aber ganz froh, daß ich wegen nichtvorhandenen Humorkompetenzen in dieser Beziehung nicht gefährdet bin.

  81. Aristoteles sagt:

    Schade. Der islamisierende Schimpfer vom Dienst ist wieder da („verfluchte und verruchte Religion“ (Christentum), „groteske Neusprech-Schöpfungen“ (islamischer Antisemitismus), „Schlaumeier“, „Troll“, „Verräter“.

    Obwohl ich inhaltlich nicht mit allem mitgehe, was Sie, @nevermore, sagen — ich würde mich an Ihrer Stelle nicht derart beschimpfen lassen.

  82. kaeptnbrise sagt:

    @ nevermore

    „aber eben auch daran, dass antisemitische Verschwörungstheorien immer wieder eine rationale Kritik an der amerikanischen Politik ersetzen.“

    Ihr Verschwörungsleugner geht davon aus, daß es keine nichtöffentlichen (geheimen) Absprachen/Agenden gibt.

    Ich kann Ihnen als ein Verschwörungstheoretiker jede Menge Belege dafür liefern, daß es immer wieder geheime Absprachen gibt.
    Im vergangenen Jahr haben Verschwörungstheoretiker z.B. dieses illegale Preiskartell aufgemischt:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bierbrauer-affaere-die-wichtigsten-fakten-ueber-das-preiskartell-a-943254.html

  83. @ nevermore „dass Herr Elsässer sich mit seiner Israelkritik offensichtlich auch ein paar Antisemiten mit ins Boot geholt hat.

    Warum gehen Sie nicht zu Ihrer geliebten Baronin Jutta von Ditfurth aus dem Geschlecht derer von Münchhausens?

    Die hat doch bestimmt Verwendung für Sie auf Ihrem Blog oder ihrer entfreundeten Fratzen-Buch-Seite.

  84. Aristoteles sagt:

    @nevermore

    Welche „ganzen Kommentare“ haben hier in diesem Strang
    „den Antisemitismus im dritten Reich leugnen wollen“?

    Ich bitte Sie um einen Beleg aus diesen „ganzen Kommentaren“. Wenn Sie den Beleg nicht liefern, unterstelle ich Ihnen eine bewusste Verzerrung des Inhalts.

    Außerdem möchte ich wissen, wen Sie hier „im Boot“ als Antisemiten betrachten – mit Belegstelle.

    Sie halten die jüdische Leidensexklusivität für berechtigt und begründen sie folgendermaßen:
    „Der Holocaust hat gezeigt, zu welchem Vernichtungspotenzial der Antisemitismus fähig ist.“

    Der Zweite Weltkrieg hat gezeigt, zu welchem Vernichtunspotenzial der Antigermanismus und der Antirussismus fähig sind. Insofern halte ich auch die germanische und die russische Leidensexklusivität für berechtigt.

    Außerdem fragen Sie, was das Verhalten Chaim Weizmanns mit dem Thema Antisemitismus zu tun hat, obwohl Sie sich vorher selbst die Antwort gegeben haben:
    „ein [einflussreicher] (zionistischer) Jude [wollte] scheinbar nichts gegen den Antisemitismus unternehmen“.

    Einmal angenommen, dass das, was Hjalmar Schacht berichtet, in dem Maße stimmt, wie von den meisten BRD-Bürgern das geglaubt wird, was Guido Knopp oder die BRD-Schulen erzählen:
    Hielten Sie es nicht für ein Verhalten, das gegen (anti) Ihre Familie gerichtet ist, wenn jemand Ihren Kindern trotz Gefahren (z.B. nach einer Familienkristallnacht) nicht helfen würde, obwohl er um diese Hilfe explizit gebeten wurde und er selbst es in erster Linie wäre, der kraft seines Einflusses helfen könnte?

    Von Weizmann sind folgende Worte einer Rede vor dem Zionistischen Weltkongreß in New York überliefert (es war am 8. Dezember …, ich glaube, es war gegen Ende des Ersten Weltkrieges, 8. Dezember 1917, kann aber auch sein, dass ich was verwechsle):

    „Wir leugnen es nicht und haben keine Furcht die Wahrheit zu bekennen, daß dieser Krieg unser Krieg ist und zur Befreiung des Judentums geführt wird. Selbst wenn wir nicht auf dem Schlachtfeld sterben, haben wir doch das Recht zu sagen, daß ohne uns der Erfolg der Alliierten nicht denkbar wäre, denn unsere Beteiligung am Krieg ist sehr groß und äußerst wertvoll. Stärker als alle Fronten zusammen ist unsere Front, die Front des Judentums. Wir geben diesem Krieg nicht nur unsere ganze finanzielle Unterstützung, auf der die gesamte Kriegsproduktion basiert, wir stellen diesem Krieg nicht nur unsere volle propagandistische Macht zur Verfügung, die die moralische Triebfeder zur Aufrechterhaltung dieses Krieges ist.
    Die Sicherung des Sieges baut sich hauptsächlich auf die Schwächung der gegnerischen Kräfte, auf die Zerschlagung in ihrem eigenen Land, im Innern ihrer Festung des Widerstandes auf. Wir sind das trojanische Pferd in der Festung des Feindes. Tausend in Europa lebende Juden sind der Hauptfaktor bei der Vernichtung des Feindes. Dort ist unsere Front eine Tatsache und die wertvollste Hilfe für den Sieg.“

    Ich wiederhole noch einmal, dass ich den Juden ihre Heimat und ihre Heimatliebe zu Erez Israel gönne.

  85. Anonymous sagt:

    @nevermore

    Ich glaube nicht, daß der Staat Israel Juden vor dem so genannten (die meisten heute lebenden Juden sind keine Semiten) Antisemitismus schützt. Die derzeitige israelische Politik ist im Gegenteil eher geeignet, das „Antisemitismus“ genannte Phänomen zu befördern,

    Und wenn die Zentralorgane der Juden in Deutschland sich von einer solchen Politik nicht distanzieren entsteht (egal ob das zutrifft oder nicht) in der Bevölkerung der Eindruck, daß diese Politik von zumindest einem großen Teil auch der in Deutschland lebenden Juden mit getragen wird, was für deren Ansehen verheerend ist.

  86. kaeptnbrise sagt:

    @ Aristoteles

    „Ich kann Heidi Klum nicht mehr schön finden. Irgendwas Inneres sperrt sich da bei mir.“

    Na fein, da habe ich mich als Sprachfaschist ja ganz schön in die Patrouille gebracht.

    „Mal angenommen, es wäre gesetzliche Vorschrift, die offenkundige Schönheit von Heidi Klum anzuerkennen. Wer diese Frau nun nicht attraktiv findet und das ausspricht, kann Jahre im Bau verschwinden. Und ich finde diese Frau schön. Dann wäre ich doch ein charakterloser Schubiack, unter diesen Bedingungen öffentlich von der Schönheit Klums zu schwärmen.“ (kaeptnbrise)

    Kongruenz nicht eingehalten. Er bediene sich des Konjunktives, Brise:
    „Und ich FÄNDE diese Frau schön.“ muß es richtig heißen.

    Setzen, Brise! Ungenügend.

  87. nevermore sagt:

    @Anonym. Volle Zustimmung. Ich glaube aber, dass das „Projekt Israel“ grundsätzlich sinnvoll ist und erhalten bleiben sollte. Dafür muss sich die Politik aber grundsätzlich ändern. Israel sollte nicht mehr als amerikanischer Vertreter für imperialistische Interessen agieren. Gleichzeitig muss es sein Existenzrecht erhalten und verteidigen können.

    @jauhuchanam Ich meine mit Antisemitismus ausschließlich Judenhass. Was das Wort ursprünglich bedeutet ist für mich irrelevant, ich beziehe mich auf die geläufige Definition. Von mir aus kann ich präziser auch nur von Judenhass sprechen.

    Islam und Islamismus sind für mich zwei verschiedene Sachen. Der Islamismus tritt in allen seinen Formen judenfeindlich auf. Amerika gibt vor ein Großer Freund der Juden zu sein. Hinter beiden Einstellungen verbirgt sich der alte Sündenbockgedanke.

    Ich will niemanden in die rechte Ecke stellen. Ich habe jedoch mehrmals betont, dass es mir nicht um die deutsche Vergangenheit oder den Holocaust geht, sondern um die Gegenwart Israels. Trotzdem scheinen hier einige zu meinen, dass eine Kritik an Israel nur über eine Relativierung oder Umdeutung des Judenhasses in der Vergangenheit möglich ist. Anders kann ich mir nicht erklären, warum kaeptnbrise und co. immer auf das Thema zurückfallen oder aber gleich den Judenhass an sich relativieren (siehe das „Hans haut Peter“- Szenario oben). Das finde ich etwas verdächtig. Ich halte Herrn Elsässer für keinen Antisemiten (egal welcher Definition man jetzt folgt), glaube jedoch, dass man sich mit Israelkritik, so berechtigt sie auch sein mag, schnell falsche Freunde macht. Also – Vorsicht angebracht!

    @kaeptnbrise Ich bin kein Verschwörungsleugner. Ich leugne nur, dass das Judentum der *eigentliche Fädenzieher* ist. Das Judentum ist nur ein beliebter Sündenbock für die wirklich Mächtigen in unserer Welt. Deshalb ist Antisemitismus bzw. Judenhass verkürzte bzw. falsche Gesellschaftskritik.

    Wenn Hans Peter haut, dann hat Peter seine Berechtigung für seine Einstellung gegen Hans. So läuft Judenhass aber eben nicht ab. Da hasst man den Hans schon, unabhängig ob er etwas getan hat, einfach weil es die anderen Schulhofschläger, mit denen man sich nicht anlegen möchte, behaupten.

  88. zensurnixgut sagt:

    nevermore schreibt:
    „Das Judentum ist nur ein beliebter Sündenbock für die wirklich Mächtigen in unserer Welt.“
    Hat die Antisemitismusforschung eigentlich schon herausgefunden, wer die wirklich Mächtigen auf dieser Welt sind und wie das genau funktioniert eine harmlose Gruppe zu Sündenböcken zu machen?

    Wie es geht, uns Deutsche vor der Welt zu ewigen Schurken zu machen, ist je nicht besonders schwer herauszukriegen. Ich nenne hier mal „Hollywood“. In Hollywood ist die mächtigste Filmindustrie der Welt beheimatet, allerdings ist sie des Antisemitismus völlig unverdächtig. Also, wie genau verbreiten diese mysteriösen Mächtigen den Hass auf Juden?
    Müssen wir befürchten, daß demnächst Verordnungen von den Mächtigen erlassen werden, die sich gegen Juden richten? Gibt es diese gar schon und ich Depp habe davon mal wieder nichts mitbekommen?

    „So läuft Judenhass aber eben nicht ab. Da hasst man den Hans schon, unabhängig ob er etwas getan hat, einfach weil es die anderen Schulhofschläger, mit denen man sich nicht anlegen möchte, behaupten.“
    Was Sie so alles wissen. Also ich hätte in diesem Fall eher einen Groll auf diese Schläger die mich einschüchtern wollen.
    Aber wahrscheinlich ist das ein typisches antisemitisches Reaktionsmuster, was mir die verborgenen Herrscher der Welt über geheimnisvolle Wege eingepflanzt haben.

  89. Aristoteles sagt:

    @nevermore

    „Israel sollte nicht mehr als amerikanischer Vertreter für imperialistische Interessen agieren. Gleichzeitig muss es sein Existenzrecht erhalten und verteidigen können.“

    Sehr gut. Hier gehe ich mit Ihnen.
    Israel sollte zusammen mit den Völkern Europas die Nationalstaaten, die Völker und Stämme in ihrer Vielfalt erhalten und verteidigen.

    Weiter unten sagen Sie:
    „Ich meine mit Antisemitismus ausschließlich Judenhass.“
    Ich möchte also von Ihnen wissen, wen Sie hier “im Boot” als Judenhasser betrachten – mit Belegstelle.
    Wenn Sie keine Belegstelle finden, klingt Ihre Behauptung:
    „Ich will niemanden in die rechte Ecke stellen“ nicht ehrlich.
    Daher bitte ich Sie, wenn Sie keine Belegstelle finden, um Widerruf.

    Weiter oben sagten Sie, dass es hier in diesem Strang „Kommentare gibt“, die “den Antisemitismus im dritten Reich leugnen wollen”?“
    Auch hier bitte ich Sie um einen Beleg aus diesen “ganzen Kommentaren”. Wenn Sie den Beleg nicht liefern, unterstelle ich Ihnen absichtliche Verzerrung des Inhalts.

    Weiter möchte ich von Ihnen wissen:
    Was hat das Hans-und-Peter-Beispiel mit einer Relativierung von Judenhass zu tun?
    In dem obigen Beispiel ging es nicht um Hass oder Gewalt an sich,
    denn dann hätte ich nach dem ersten Satz aufgehört („Hans haut Peter. Oder Peter haut Hans. Punkt.),
    sondern um die Erklärbarkeit von Hass und Gewalt bzw. um die Unwilligkeit, für Hass und Gewalt eine Erklärung zu finden.

    Wer unter denkenden Menschen das Ergründen und Erklären von Sachverhalten und Tatbeständen ablehnt, behindert oder verzerrt (wie in der BRD v.a. an Schulen und Universitäten), trägt dazu bei, dass Hass und Gewalt nicht verschwinden.
    Sie hätten es wohl auch lieber gehabt, wenn die Aufklärungsarbeit zu den Themen, die in meiner Antwort an Chris angesprochen wurden (https://juergenelsaesser.wordpress.com/2015/06/01/gegen-islamisierung-israelisierung-und-amerikanisierung-europas/#comment-143663), nicht geleistet worden wäre?
    Wollen Sie den Juden untersagen, in ihrer Heiligen Schrift vom Auszug aus Ägypten zu lesen, von der Landnahme in Kanaan, von der Babylonischen Gefangenschaft usw., weil sich diese Geschichten und Mythen auf die Vergangenheit beziehen und diese Vergangenheit der Existenz Israels schaden könnte?
    Juden wie Finkelstein und Silberman („Keine Posaunen vor Jericho“) haben diesbezüglich anerkannte wissenschaftliche Beiträge geliefert. Sie haben Mythen hinterfragt und dabei dennoch nicht die jüdische Religion oder das Existenzrecht Israels in Frage gestellt.

    Ihren Äußerungen merkt man an, dass Sie die jüdische Leidensexklusivität und damit Exzeptionalität für berechtigt halten. Sie begründen das folgendermaßen:
    “Der Holocaust hat gezeigt, zu welchem Vernichtungspotenzial der Antisemitismus fähig ist.”

    Der Weltkrieg hat auch gezeigt, zu welchem Vernichtunspotenzial der Antigermanismus und der Antirussismus fähig sind. Entsprechend stufe ich die germanische und die russische Leidensexklusivität mindestens genauso hoch ein.

  90. nevermore sagt:

    @zensurnixgut: Das Compact-Magazin leistet ganz gute Arbeit die „Mächtigen“ zu enttarnen. Aber um’s direkt zu sagen: Dass da dann oft unglückliche und irreführende Begriffe wie „Israel-Lobby“ fallen, sehe ich trotzdem kritisch.

    Wie schürt man Antisemitismus? Beispielsweise in dem die Lobbyisten von APAIC etwa so tun, als würden sie im Sinne Israels (ergo des Judentums) agieren. Dabei steht dahinter nur persönliche Gier. So kann man sich, sollte es Kritik an der Organisation geben hinter dem Sündenbock Israel verstecken. Nur ein Beispiel vom Antisemitismus im Gewand des Philosemitismus.

  91. zensurnixgut sagt:

    @nevermore
    Ist mir alles zu kompliziert. Ein Antisemit würde jetzt vermutlich so eine dumpfe Hass-Parole ablassen, in der Art, daß die Juden, oder Israel, nun wirklich über reichlich Fähigkeiten verfügten gegen „APAIC“ oder sonst wen vorzugehen, wenn deren Interessen gefährdet sind. Was jüdische Interessen sind bestimmen übrigens letztenendes Juden die über die Macht verfügen eben genau dieses zu tun. – Und nicht etwa Sie, der Forist nevermore.

    Vor einigen Jahren war Obama auf BRD-Besuch, unter anderem besichtigte er das ehemalige KL Buchenwald. Sein Führer war ein Mann mit Namen Elli Wiesel.
    Diese Szene spricht Bände über die Machtverhältnisse zwischen den VSA, der BRD und den … Sie wissen schon, wen ich meine.

  92. schnehen sagt:

    @Rubo

    Die Deutschen sind keine ‚Bunzels‘. Ich weiß nicht, weshalb du diese Bezeichnung richtig finden kannst.

    Wir Deutsche hängen tief und fest in einem Netz der Lüge und der Täuschung, der Desinformation, der Kulturlosigkeit und der billigen Ablenkung, sind Opfer einer jahrzehntelang systematisch betrieben Gehirnwäsche und Amerikanisierung.

    Wie soll ein normaler Arbeiter oder Angestellter, der eine Familie hat, der hart arbeiten muss, um sein Brot zu verdienen, der abends müde nach Hause kommt, nachdem er eine Stunde gebraucht hat für die Rückfahrt und eventuell noch im Stau stand, der dann das Autoradio anschaltet und sich so wieder der Gehirnwäsche unterziehen muss, der sich morgens wie selbstverständlich zusammen mit den Brötchen die Bildzeitung kauf, und der so gleich wieder ver…t wird, ohne dass er es merkt – wie soll sich dieser Deutsche aus dem ganzen Lügennetz aus eigener Kraft befreien? Das ist nicht möglich. Die Befreiung daraus muss ein Teil der deutschen Intelligenz bewerkstelligen, müssen mutige Journalisten, Wissenschaftler und wirklich qualifizierte Leute leisten.

    Außerdem sind wir alle, so aufgeklärt wir uns halten mögen, auch selbst keineswegs ‚befreit‘ und endgültig aufgeklärt, wir haben höchstens einen Einstieg in die Aufklärung vorgenommen. Mehr aber auch nicht.

    Ich halte nichts von Leuten, die sich klug vorkommen und gerne mit dem Finger auf die ‚blöden‘ Deutschen, zu denen sie selbst gehören, zeigen. Der Deutsche ist nicht blöd, er ist über Jahrzehnte hinweg desinformiert und in die Irre geführt worden, und er findet aus dem System der Verdummung, aus dieser Parallelwelt aus eigener Kraft nicht hinaus, ja kann dies gar nicht. Er hat auch in seiner Schulzeit kaum gelernt, selbstständig zu denken und nicht gelernt, sich gute Informationen zu beschaffen. Aber es gibt einen Teil, der inzwischen aufgewacht ist, und das sollte uns Hoffnung machen.

    Aus einem ‚Bunzel‘ kann ein mündiger Bürger werden.

  93. Aristoteles sagt:

    @kaeptn

    „Setzen, Brise! Ungenügend.“

    Was soll diese Selbstkasteiung. Ausgerechnet SIE!

    Und das nur, weil Sie durch den Indikativ den Eindruck erweckt haben, dass Sie Heidi Klum schön finden,
    und nicht weiter den Konjunktiv verwendet
    und die Gleichnisebene scheinbar kurz verlassen haben …

    Wenn hier im Strang nicht nur der Eindruck erweckt,
    sondern sogar offen unterstellt wird,
    es gebe hier Judenhasser,
    dann halte ich das für viel erklärungsbedürftiger.
    Ich halte es sogar für korrekturbedürftig,
    wenn vom Untersteller kein Beleg für den Judenhass hier im Strang geliefert wird.
    Und ich halte es für ziemlich kleinlich oder sogar engherzig, wenn auf die Bitte um Beleg oder Korrektur nicht eingegangen wird.

    Dagegen ist Ihre Selbstbenotung geradezu ein Paradeexempel für Gewissenhaftigkeit oder überhaupt: Gewissen.

    Ich finde es im Prinzip gar nicht so schlimm, wenn man Heidi Klum schön findet.
    Kann aber natürlich sein, dass Sie aus ähnlichen Gründen wie ich Heidi Klum nicht mehr ganz so schön finden und deshalb mit aller Vehemenz im Nachtrag bestreiten, dass Sie Heidi Klum im Indikativ schön finden.

  94. Aristoteles sagt:

    @schnehen

    Guter Beitrag.

    V.a. Ihr Optimismus gibt Hoffnung:
    „Aus einem ‘Bunzel’ kann ein mündiger Bürger werden.“

    Man sollte,
    auch wenn für eine Zeitlang die Kraft ausgegangen ist,
    nicht aufgeben und – wie Sokrates – auf die Straße gehen
    und schauen, ob sich ein Gespräch ergibt.

    Ist natürlich schwierig bei denjenigen, die
    (um kaeptns treffenden Begriff zu gebrauchen)
    entweder von den Voodooformeln betört wurden
    oder mit den Voodooformeln selbst immer wieder andere betören.

  95. nevermore sagt:

    @zensurnixgut Es ist halt schon fragwürdig von den Interessen einer israelischen Lobby auf die Interessen des israelischen Volkes zu schließen. Zum anderen ist APAIC in erster Linie eine amerikanische Lobby. Weiterhin gibt es noch viele andere amerikanische Lobbys die das politische Geschehen stark mitbestimmen.

    Es gibt nur wenige Personen, die für eine Führung eines Konzentrationslagers besser geeignet wären, als die Überlebenden eben dieses. Die Szene sagt nichts über politische Machtverhältnisse aus.

    @Aristoteles Mein Kommentar wurde nicht veröffentlicht (über Gründe ließe sich spekulieren). Deshalb hier der wichtigste Teil: Ich finde ich es merkwürdig, dass man die Kritik an der Israelisierung von Herr Elsässer nicht ohne einen Rückgriff auf den historischen Antisemitismus klären können soll, wo Herr Elsässer doch selbst eine Diskussion über die Zeit 1933-1945 auf diesem Blog untersagt. Es muss also auch möglich sein die Israelisierungskritik ohne diesen Rückgriff zu erklären.

  96. Aristoteles sagt:

    @nevermore

    Sie sagen:
    „Ich finde […] es merkwürdig, dass man die Kritik an der Israelisierung von Herr Elsässer nicht ohne einen Rückgriff auf den historischen Antisemitismus klären können soll“

    Dann müssten Sie Ihre eigene Aussage, dass Sie
    „Antisemitismus gar nicht in einer historischen Perspektive analysieren möchte[n]“
    auch merkwürdig finden, oder versteh ich da was falsch?

    ??

    Und wen halten Sie hier im Strang wegen welcher Aussage für einen Judenhasser?

    Wurde Ihre Antwort darauf auch von Elsässer zensiert?

  97. @ schnehen
    @Rubo „Die Deutschen sind keine ‘Bunzels’. Ich weiß nicht, weshalb du diese Bezeichnung richtig finden kannst.“

    Er MUSS diese Bezeichnung richtig finden, da ich diese Bezeichnung für die „Deutschen“ seit vielen Jahren im Internet verbreite!😉 Außerdem unterschreibe ich alle meine Briefe, Klagen und Klag-Erwiderungen mit: Der Bunzel Einer und weise darauf hin: „Ich bin ein Affe“ … und was muss dann so ein in seinen Illusionen verhafteter deutsche(r) Jurist(in) oder Richter(in) lesen? „Ich bin ein Affe“ … es muss also bekennen, weil es sich ja dem Lesen einer solchen Aussage nicht entziehen kann: „Ich bin ein Affe“!!!

    „wie soll sich dieser Deutsche aus dem ganzen Lügennetz aus eigener Kraft befreien? Das ist nicht möglich. Die Befreiung daraus muss ein Teil der deutschen Intelligenz bewerkstelligen, müssen mutige Journalisten, Wissenschaftler und wirklich qualifizierte Leute leisten.“

    DAS IST EIN IRRTUM!
    Niemand kann einen anderen Menschen befreien, außer der Mensch selber! Hilfestellung benötigt er dafür, sicher!!!, aber weder „die deutsche Intelligenz, noch mutige Journalisten, Wissenschaftler und wirklich qualifizierte Leute können das leisten oder bewerkstelligen.“
    Keine Kirche, keine Religion, kein Papst oder Führer, kein Allah, Buddha, Gott, Guru, Jesus, Krishna und auch kein Heiliger Geist kann an meiner Staat etwas tun, was nur ich selber tun kann und muss, wenn ich denn überhaupt noch aus meinem Sklaven-Dasein befreit werden will!

    Ich selber hätte dann bis zum Sankt Nimmerleinstag warten, meine Hoffnung auf die Wiederkunft Christi, den Zwölften Iman, den Letzten Buddha und Ersten Krishna setzen oder auf den versprochenen Himmel nach meinem Ableben aus diesem mit Leiden und Irrtümern angefüllten Leben warten müssen, um befreit zu werden, weil es weder „die deutsche Intelligenz, mutige Journalisten, Wissenschaftler und wirklich qualifizierte Leute“ noch einen „solchen“ Allah, Buddha, Gott, Guru, Jesus, Krishna oder Heiligen Geist gibt, der/die/das eine solche Befreiung leisten oder bewerkstelligen kann!

    Ich muss selber das Leben Atmen, das kann keiner für mich tun. Ich muss mich selber befreien, das kann keiner für mich tun. Ich muss selber erkennen, daß ich GUTES-SEIN bin. Du kannst mich darauf hinweisen, aber an meiner Statt, kannst du es eben nicht erkennen!

    Und solange die Menschen, die seit über 1.400 Jahren von der Schuldkultur überfallen, gejagt, gehandelt, verdummt, arm gehalten, im vollsten Sinne des Wortes: versklavt, also Gefangen Geführt, geprägt und in ihrer Mentalen Welt = im DENKEN selbst durch Religion DRESSIERT wurden, nicht erkennen und annehmen, nämlich Glauben=Vertrauen, daß die Wahrheit des Evangeliums wahr ist, DAß der Mensch GUTES-SEIN IST und BLEIBT, ist alles ein „großes Umsonst“ (Nietzsche) – freilich nicht für den einzelnen Mensch, aber für jenes, was als „Stamm“ oder „Volk“ bezeichnet wird oder was die Leute so alles unter dem Begriff „Nation“ begreifen wollen oder können.

    georg löding
    (Georg Löding)
    Der Bunzel Einer
    H.E. GD HRM HMSG CT MMM
    Seine Göttliche Gnade
    georg löding
    रम अवत क ष्ण יוחנן א יוחנן אליהו
    ram avatara krishna jauhuchanam ulijauhu
    Magistra Magnificus Metamagicus
    Würdenträger ewiger Unantastbarkeit
    सोमवासर Satyameva Jayate
    Sanskrit, „Allein die Wahrheit siegt“

  98. Staubkorn sagt:

    @Aristoteles

    Sind jetzt die Semiten gegen die Zionisten und sind sie dann Anti – Semiten, oder sind die Zionisten Anti Semiten ? Ich kenn mich nicht mehr aus. Wo sind die eigentlich diese Semiten die echten ? Glaube die sind irgendwo in der Wüste. Hab da mal nen Video gesehen.

    Haben sich mal die Kasaren oder wie die mal geheissen hatten, sich den Semiten quasi als Tarnung unter den Nagel gerissen und sind jetzt die Kasarischen Semiten Anti Semiten, oder ? Oder sind die Semiten Anti Kasaren, oder was nun ? Wer hat den grössten Vogel ? Der Semite ohne festen Wohnsitz in der Wüste, oder der Anti Semite in seinem Zuhause mit Gasmaske zum Schutz vor…Staub aus der
    Wüste ?

    Das Boot: Ein Film von Anti Semiten für Anti Semiten ?

    Übrigens hat man jetzt wooohl Anti Materie geschaffen. ist die dann jetzt auch ein Anti Semite, oder sogar zwei ?

    Volles Boot…ich glaub da gehen noch ein paar Milliarden rein. Jedenfalls wenn man den Ozean Verdunsten lässt. Stell dir mal diese enorme unflache Fläche vor ^^ Wieviel da reinpasst an Anti Counter Anti Semiten. Toll, son Ozean.

    Ist Weizmann ein Vegetarier oder Fleischfresser ? Wenn Vegetarier, dann ist der Name richtig. Wenn Fleischfresser, dann ist der Name ein Anti Semite. Vielleicht war die Kuh die er aaaas ein Anti Semite.

    Ich gönne niemandem etwas ^^ Wär ja noch schöner jemandem etwas zu gönnen ! Lächerlich, als ob ich dazu in der Lage wäre. Im gegenteil, ich würde jedem alles wegnehmen was er nicht besitzen könnte und dürfte. Jawohl ! Das würde ich. Wenn nötig mit Elektroschocks. Macht mehr Laune. Lila Laune ^^

    „…moralische Triebfeder…“ Hmmmmdenknachdenknach…hmmm,Trieb und Feder…nein…ah jetze hab ichs…Moral und Feder. Nein auch nicht. Jetzt aber…Moral und Trieb, jahaaaa ich habs. Heureka da stimmt was nicht, juhuuujubeljubel ist für alle da.

    Hust…Wie kommt der nur darauf das es so etwas wie eine Organisch bedingte Moral geben könnte. Ich bitte um genaue und sogar Präzise Anleitung zum gebrauch mit Quallenangaben ohne Tintenfisch.

    „…daß dieser Krieg unser Krieg ist und zur Befreiung des Judentums geführt wird.“ Lächerlich. So dämlich kann man doch nicht ernsthaft sein und glauben dass Krieg zur Befreiung führen kann. Wovon sollten die sich nur Befreien, wenn nicht von der sogenannten „Beschneidung“, die den Nachkommen auf ewig in eine Mafia ähnliche Knechtschaft zwingt. Logisch wäre also mit der Baby Folter aufzuhören dann erst sind sie befreit. Idioten dämliche.

    Aber wer halt keine Ahnung von Biologie und der Prägung hat, der muss natürlich sogar ein Hilfloses Baby Foltern obwohl dass doch angeblich Verboten ist. Dämliches Schmarotzer“volk“ dämliches.

  99. Eveline sagt:

    @Aristoteles

    Danke für den Steimle . Ich sehe ihn immer wieder gerne. Aber es ist gut zu fühlen, im Osten hätte er mehr Verständigung gehabt. Das Publikum war nicht seins.

  100. Staubkorn sagt:

    Was mir aber am meisten Spass macht ist, wenn ich mich Nonkonform verhalte und die Leute damit zur Verzweiflung bringe. Einfach mal sehen, wie weit der Gutmensch, der ja in allen Menschen steckt, bereit ist „gut“ zu sein, wie er immer meint dass er es wäre.

    Der Diktator hat keine Zukunft. Denn der Nonkonformist ohne Angst mit leichtem Blut, perfektem Hirnwellenmuster und Erinnerung an seine Geburt ist die Zukunft, yo.

  101. nevermore sagt:

    @Aristoteles: Warum soll es merkwürdig sein? Ich möchte den Antisemitismus der Gegenwart besprechen. Das steht in einer Linie mit den Blogregeln: „Auf diesem blog wird über das HIER UND HEUTE diskutiert.“

    Eine Prämisse die ich gesetzt habe, nämlich dass kein anderes Volk einem vergleichbaren Vernichtungswunsch ausgesetzt ist wie das Judentum, habe ich tatsächlich über die Vergangenheit zu erklären versucht. Das war wohl auch ein Verstoß gegen die Blogregeln. Ich bin aber ehrlich gesagt davon ausgegangen, dass das hier nicht angezweifelt würde. Ansonsten halt über die Gegenwart. In der Charta der Hamas wird das Töten von Juden zur muslimischen Pflicht erklärt. Es gibt auch heute keinen denkbar vergleichbaren Hass gegen irgendein Volk wie dem Judentum.

    Ich vermute, dass der Beitrag wegen den Belegen nicht durchgekommen ist. Deshalb sollten wir das an der Stelle lassen.

  102. @ nevermore sagt: 7. Juni 2015 um 18:24:
    „Eine Prämisse die ich gesetzt habe, nämlich dass kein anderes Volk einem vergleichbaren Vernichtungswunsch ausgesetzt ist wie das Judentum, habe ich tatsächlich über die Vergangenheit zu erklären versucht. […] Es gibt auch heute keinen denkbar vergleichbaren Hass gegen irgendein Volk wie dem Judentum.“

    Sie können Prämissen setzen, wie sie wollen. Ihre sind halt falsch.

    Ihr erster Fehler besteht ja schon darin, dass Sie das Judentum für ein Volk halten. Das Judentum ist aber eine Religion. Dann kennen Sie sich auch nicht einmal in der deutschen Geschichte aus. Zwischen 1618 und 1648 wurden fast alle Deutschen komplett ausgerottet.

    Kann ein derartiger Genozid und Völker- [Plural] Mord (denn es war ja mehr als ein deutsches Volk, das ausgelöscht wurde) auf etwas anderes zurückzuführen sein, als auf den Wunsch zur Vernichtung?

    Ihre „Prämisse“ zerschellt an den historischen Fakten und Zahlen: 1618-1648 über 30 Millionen Deutsche ausgelöscht, 1914-1953 über 30 Millionen Deutsche vernichtet, 1914-1953 über 50 Millionen Slaven – vor allem Russen – das Deutsche Brudervolk – vernichtet.

  103. Aristoteles sagt:

    @nevermore

    Ok. Hab oben nochmal genau gelesen:
    Sie finden es merkwürdig, „dass man die Kritik an der Israelisierung […] NICHT ohne einen Rückgriff auf den historischen Antisemitismus klären können soll“.

    Hatte das „nicht“ komplett überlesen. Missverständnis.

    Diese Aussage passt freilich, zu Ihrer anderen Aussage,dass Sie “Antisemitismus gar nicht in einer historischen Perspektive analysieren möchte[n]”.

    Mein Fehler.

    Danke übrigens, dass die obigen Worte (5. Juni 2015 um 00:14) aus der Weizmann-Rede doch noch freigeschaltet wurden. Sie passen in der Tat sehr gut in die Zeit nach der Balfour-Declaration des Jahres 1917.

    Andererseits wissen Sie genau, wie das mit den Themen über „das Hier und Heute“ gemeint ist. Selbstverständlich geht das nicht ohne den Blick nach hinten. Auch nicht in Bezug auf die Hamas. (Wo steht das Töten von Juden in der Charta der Hamas? Hier wäre ich an einem Beleg sehr interessiert.)

    Und schließlich möchte ich dann doch gerne mal (zum dritten Mal) von Ihnen wissen, wen Sie hier im Strang als Judenhasser betrachten.

    Ich kenne einen ähnlichen Hass auf die Ethnien der Deutschen, u.a. der Deutschen auf sich selbst, der sie einer ähnlichen Vernichtungsgefahr aussetzt.
    Ein Vergleich mit der Fast-Auslöschung und Zerstreuung der Juden vor 2000 Jahren durch die Ägypter, Babylonier, Perser, Griechen, Römer und schließlich durch Selbstaufgabe, Selbstverleugnung oder Diaspora drängt sich auf.

    @staubkorn

    Sie sagen, dass Sie „niemandem etwas“ gönnen.

    Wird man von vegetarischer Ernährung so radikal?

    @Eveline

    Das Publikum beim Steimle-Auftritt war in der Tat auch das, was mir am meisten auffiel (nicht alle). Der deutsche Westen geht wie das damals Nordreich Israel im Vergleich zu Juda noch viel schneller verloren.

  104. Staubkorn sagt:

    @Aristoteles

    ((gelöscht wegen zu niedrigem niveau. bissel mehr anstrengung bitte))

  105. @ Aristoteles
    „Ein Vergleich mit der Fast-Auslöschung und Zerstreuung der Juden vor 2000 Jahren durch die Ägypter, Babylonier, Perser, Griechen, Römer und schließlich durch Selbstaufgabe, Selbstverleugnung oder Diaspora drängt sich auf.“

    Eine „Zerstreuung“ der Juden fand vor 2000 Jahren nicht statt. Die „Zerstreuung“ der Juden fand Jahrhunderte früher statt (ab etwa 333 v. Chr. mit den Eroberungsfeldzügen Alexanders des Großen) und kann mit der Unterwerfung des Gebietes „Palästinas“ durch die Römer ab 63. v. Chr. als abgeschlossen gelten.

    Die meisten Juden befanden sich aufgrund der Passah-Feierlichkeiten in Jerusalem, als der Aufstand im Jahr 66 gegen die Römischen Besatzer begann. Soweit denn dem jüdischen „Historiker“ Josephus Flavius als Augenzeugen Glauben geschenkt werden kann, fand während der Belagerung ein Bürgerkrieg zwischen fünf Fraktionen innerhalb Jerusalems statt, dazu kam es auch noch zu einer Hungersnot nach dem alle Ultimaten der Römer abgelaufen waren, und niemand mehr die Stadt betreten oder verlassen konnte. Bei der Einnahme der Stadt im Jahr 70 wurden dann noch etwa 50.000 Juden gefangen genommen und von Kaiser Titus im Triumph nach Rom verschleppt, von wo aus sie als Sklaven ins gesamte Römische Reich vermarktet wurden.

    Fazit. Die Begriffe „Selbstaufgabe, Selbstverleugnung oder Diaspora“ passen weder zu diesen historischen Ereignissen noch drängen sie sich auf.

    Historisch drängt sich nur auf, daß eine Nation durch eine Macht aus Rom vernichtet wurde, wie es der Deutschen Nation ähnlich zwischen 1618 und 1648 widerfahren ist, obwohl sie 1618 nicht von dieser Verbrecher-Organisation in Rom besetzt gehalten wurde, sondern durch Streitkräfte von Außen nach und nach ausgeplündert und vernichtet wurde.

    Ich frage mich aber sehr oft, wozu wir Deutschen uns ständig auf dieses semitische Volk aus dem Nahen Osten beziehen und mit im vergleichen müssen, als ob wir keine eigene und viel erhabenere Geschichte aufzuweisen hätten, die uns, seit dieser Räuber Bonifacius seine Brückenköpfe errichtete, streitig gemacht wird!

  106. nevermore sagt:

    @jauhuchanam: Es geht nicht um die Zahlenwerte der Opfer, sondern darum, dass die versuchte Vernichtung der Juden keinen strategischen Wert hatte. Ich möchte nicht leugnen, dass das deutsche Volk verheerenden Gefahren ausgesetzt ist und war. Dahinter stehen jedoch immer rationale Machtinteressen.

    @Aristoteles: Die Charta findet man etwa hier: http://avalon.law.yale.edu/20th_century/hamas.asp Kontrovers ist insbesondere der Punkt 7. Das Dokument ist von 1988 (soviel zum Rückblick in der Vergangenheit), wurde aber auch nie durch eine neue Charta ersetzt.

    Ich werde die Frage auch nicht beantworten. Vermutlich fällt der Vorwurf Judenhasser bzw. Antisemit unter Blogregel 3.

    Ich sehe es auch so, dass auch eine „Vernichtungsgefahr“ für das deutsche Volk besteht. Nur bereit das mit dem (modernen) Antisemitismus gleich zu setzen bin ich nicht. Außerdem sehe ich heutzutage für beide genau die selben Gefahren: Amerikanisierung und Islamisierung. So lande ich wieder bei der Eingangsfrage. Komisch, dass mir die einfach niemand beantworten möchte. Zu erklären was das Problem mit Amerikanisierung und Islamisierung ist geht doch auch über einfache kurze Sätze. Das kriegt Herr Elsässer in seinen Videos auch gut hin. Nur bei der Israelisierung steige ich nicht durch.

  107. Eveline sagt:

    http://www.klagemauer.tv/index.php?a=showtodaybroadcast&blockid=1435&id=6009&autoplay=true

    vom 31.05 Klagemauer TV.

    Ivo Saseks Vortrag „Wider Rassismus und Verschwörung“
    Die Bibel legt sich selber aus.
    Ein sehr guter Vortrag, außer das er meint, Frigg und Freya gehören auch zur ägyptischen Festplatte.
    Es paßt so gut, weil hier diskussionsmäßig aneinander vorbei geredet wird.
    Dieser Vortrag bringt Fakten. Finde ich. Sind natürlich auch gute 2 Stunden….

  108. @ nevermore

    du, duh ,doh / isch werfe disch gleisch mit die Waddebäusche

    „Ich möchte ja nicht leugnen“ Also, wirklich!

    rationale Machtinteressen, keinen strategischen Wert
    Meine Fresse, meine Fresse – und das im Jahre des Herrn Anno Domini 2015! Nicht zu fassen!

    „Vernichtiungsgefahr“ des deutschen, des jüdischen Volkes“

    Durch wen? Durch was?

    Erstens müsste es zunächst mal so etwas, wie ein deutsches oder jüdisches Volk, geben. Sorry, kann ich nicht entdecken, beide „Völker“ sind vor langer Zeit vernichtet worden und die Überlebenden dieser Völker haben sich im Laufe der Geschichte mit anderen Stämmen und Völkern vermischt.

    Zweitens kann ich mich nicht durch etwas bedroht sehen, was es überhaupt gar nicht gibt. Was soll denn das bitte sein: Amerikanisierung, Islamisierung?

    Was alle Menschen überall wirklich bedroht, ist nichts anderes als der Kapitalismus/Imperialismus, weil diese „Ideologie“ ihre Kunstwelt nur dadurch verwirklichen kann, indem sie alle anderen „Welten“ vernichtet, um an die Ressourcen zu kommen, die sie dafür benötigt – das sind die Menschen und die Rohstoffe auf der Erde.

    Dies kann sie aber aufgrund ihrer „inneren Eigenart“, nämlich ihrem Nihilismus, nur dadurch erreichen, indem sie Kriege führt.

    Sie muss Kriege führen, weil sie den anderen „Welten“ nichts als Betrug anzubieten hat. Sie gibt den Menschen im Tausch für das, was Menschen durch ihre Arbeit für dieses System produzieren, nichts außer leeren Versprechen und wertlosen Währungen!

    In früheren Zeiten gab es für uns Ureinwohner wenigstens noch leuchtende Glasperlen, glänzende Spiegel und bunte Stoffe.😉
    Und heute? Digitale Ziffern im virtuellen Raum und hin und wieder bunte Zettel mit den Ziffern ‚1‘, ‚2‘, ‚5‘ und sogar einer NULL! wodurch diese Ziffern sogar zu echt großen Zahlen anschwellen können und damit einen immensen Wert bekommen. Buah. WOW! Wahnsinn!

  109. feuerqualle sagt:

    @elsässer
    Was verstehen Sie unter Israelisierung?

    Bitte um kurze Erläuterung!

    Vielen Dank!

  110. nevermore sagt:

    @jauchanam: Ich bin an der Stelle wieder ganz konform mit Herrn Elsässer. Aus den Grundsätzen der Volksinitiative: „Unter “Volk” verstehen wir in der französischen Tradition ein politisches Bündnis der Unterdrückten, unabhängig von Herkunft, Religion und Geschlecht.“ Eine Definition des Begriffs Volk über Gene bzw. Rassen lehne ich ab. Die Kultur ist, was ein Volk ausmacht.

    Der internationale Finanzkapitalismus bzw. Imperalismus ist meiner Meinung nach auf Amerika bzw. Amerikanisierung zurückzuführen. Auch die Islamisierung ist auf Amerika zurückzuführen, welches an der Gründung verschiedener Terrororganisationen maßgeblich beteiligt war, allerdings ist es mittlerweile ein Selbstläufer geworden.

    Deswegen halte ich es für notwendig die Aufmerksamkeit des Volkes erstmal die Amerikanisierung und Islamisierung zu richten. Von da geht derzeit eine enorme Gefahr für die ganze Welt aus. Den Kampf gegen den Kapitalismus an sich halte ich zwar auch für richtig, aber erstmal muss man dafür überhaupt eine Grundlage schaffen.

  111. juergenelsaesser sagt:

    nevermore: Diew Volksini-Grundsätze sind von 2009…

  112. juergenelsaesser sagt:

    Lesen Sie COMPACT, da stehts drin.

  113. Aristoteles sagt:

    @jauhuchanam

    „Eine “Zerstreuung” der Juden fand vor 2000 Jahren nicht statt.“

    Wollen Sie jetzt über 60 oder 70 Jahre streiten?
    Ich habe nichts gegen Widerspruche oder Antithesen, wenn sie dem Gedankengang förderlich sind. Aber diese 60 oder 70 Jahre mehr oder weniger sind Widerspruch um des Widerspruchs willen und mir unverständlich. Wenn Sie, wie oben, in Frage stellen, dass Kritik konstruktiv sein sollte —
    Ich bin gegenteiliger Auffassung.
    Selbstverständlich fand um die Zeitenwende eine Zerstreuung statt.

    „Die “Zerstreuung” der Juden fand Jahrhunderte früher statt (ab etwa 333 v. Chr. mit den Eroberungsfeldzügen Alexanders des Großen)“

    Alexander der Große ging relativ glimpflich mit den Juden um. Soviel ich weiß wird in der jüdischen Geschichtsschreibung ein durchaus positives Bild von ihm gezeichnet. Eine massive Hellenisierung und strategische Vermischungspolitik (ähnlich wie heute in der BRD;
    *http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/daten/2002/mietzner_pil_abb_1.jpg)
    wurde unter den Seleukiden durchgeführt (vgl. 1. Makkabäer).

    Ein Zerstreuung gab es auch schon zu früheren Zeiten (z.B. die Babylonische Gefangenschaft ab 597 v. Chr.).

    Außerdem sagen Sie zuerst …:
    „Die “Zerstreuung” der Juden […] kann […] ab 63. v. Chr. als abgeschlossen gelten.“
    … sagen aber wenig später:
    „Bei der Einnahme der Stadt im Jahr 70 wurden dann noch etwa 50.000 Juden gefangen genommen und von Kaiser Titus im Triumph nach Rom verschleppt“

    Behaupten Sie jetzt, dass diese Verschleppung ca. 133 Jahre nach 63 v. Chr. nichts mit Zerstreuung zu tun hat?
    Oder dass Sie zwischen verstreuten und verschleppten Juden unterscheiden wollen?
    Oder dass 50.000 Juden keine zerstreuten Juden sein können, weil es bloß 50.000 sind?

    Fazit: Die Begriffe “Selbstaufgabe, Selbstverleugnung oder Diaspora” passen zu diesen historischen Ereignissen und drängen sich auf,
    1) weil viele Juden das Leben in Mesopotamien, Ägypten, Rom, Byzanz usw. dem Leben in der Heimat vorzogen
    (viele Deutsche wandern u.a. in die USA, nach Norwegen, nach Australien usw. aus).
    2) weil viele Juden sich bereitwillig haben hellenisieren, romanisieren und wohl auch islamisieren lassen
    (vgl. die McDonalds- oder Islam-gläubigen Deutschen in der BRD)
    3) weil die miteinander Bürgerkrieg führenden jüdischen Fraktionen den Widerstand nach außen behindert haben
    (vgl. BRD-DDR-Gegensatz, Protestantismus-Katholizismus-Gegensatz im Dreißigjährigen Krieg u.a.)

    Schließlich bestreiten Sie, dass es ein deutsches Volk gibt, weil sich die deutschen Völker im Verlauf der Geschichte mit anderen Stämmen vermischt haben.

    Die Tatsache, dass es wohl keinen Stammbaum einer Person oder eines Stammes gibt, der frei von Fremdeinflüssen ist,
    veranlasst mich nicht im Geringsten dazu,
    in einen Multi-Kulti-Vermischungsextremismus zu verfallen und die Ausbreitung des eurasisch-negroiden Mischmenschen zu befördern (Coudenhove-Kalerghi-Plan).

    Im Gegenteil: Vereinzelte Befruchtungen von außen hindern mich nicht und sollten auch nicht die letzten Reste des deutschen Volkes daran hindern,
    das GESAMTBILD dieses ethnischen Konglomerats, das sich deutsches Volk nennt, zu erhalten,
    eines Volkes, das sich NOCH gut erkennbar von südeuropäischen oder türkischen oder maghrebinischen Völkern unterscheidet (Mesut Özil z.B. ist kein Deutscher).

    Im Speziellen sollten JETZT bereits Minderheitenschutzgesetze für Friesen, Schwaben, Bayern, Hessen, Westfalen, Preußen, Sachsen usw. gegen den Multikulti-Vermischungsimperialismus eingefordert werden (Biodiversität).
    Gegen einen Multikultivermischungsimperialismus, der die Mitglieder eines Volkes davon ablenken will, sich auf ihre Stammesreligion zu besinnen, sich die eigenen Stammesmythen zu erzählen, die heimatliche Mutter Erde zu pflegen, die völkischen Traditionen zu bewahren, das Nibelungenlied und Gesänge der Edda ab der Grundschule zu singen.
    Deutsche sind weder Universalmoslems, deren Blick nach Mekka gerichtet ist,
    noch Konsumsklaven, die in glitzernde Kaufhallen pilgern.
    Noch sind sie Brasilianer.

    Deutsche umarmen einmal in der Woche den Stamm einer Eiche.

  114. schnehen sagt:

    @Jauchu

    Ich gehe da mit Lenin. Lenin meinte damals, dass sich die russischen Arbeiter und Bauern nicht aus eigener Kraft von der Selbstherrschaft des Zarismus befreien könnten, dass eine Kraft von außen, eine feste, disziplinierte Organisation, ihnen das nötige Rüstzeug zu ihrer Befreiung liefern müsse. Die Arbeiter bringen es höchstens bis zum Klassenbewusstsein, bis zum ‚trade-unionistischen Bewusstsein‘, wie er es nannte, aber nicht weiter.

    Und diesen Beitrag hat er geleistet. Er hat eine Theorie der Befreiung entwickelt, die sich dann in der Praxis bewährt hat. Das alte, historisch völlig überlebte System der zaristischen Selbstherrschaft konnte 1917 überwunden werden.

    Das trifft auch auf heute zu: Die einfachen Menschen können sich nicht selbst aus dem System der Lüge befreien, das man um sie herum aufgebaut hat. Eine Kraft von außen, durch Leute, die mehr Zeit haben als sie, die sich um eine Theorie der Befreiung kümmern können und die ihr ganzes Leben ihr widmen, sie bedarf es, um das Bewusstsein der Menschen weiterzuentwickeln, um ihnen klar zu machen, wer der Gegner ist, der die Fäden zieht und wie man ihn, durch welche Strategie, durch welche taktischen Schritte, zu Fall bringen kann.

    Dass sich die Menschen in erster Linie selbst befreien müssen, versteht sich von selbst, und zwar durch eine Massenbewegung. Kämpfen müssen die Menschen schon selbst. Das kann ihnen niemand abnehmen. Aber ohne Theorie und ohne eine revolutionäre Organisation geht es nicht. Aber dafür braucht es eines antiimperialistischen Bewusstseins, klarer Ziele, einer gut durchdachten Strategie und Taktik, die die einzelnen Schritte angibt, die gegangen werden müssen, um die Herrschaft der Wenigen zu beenden, und dazu bedarf es einer klugen und opferbereiten Führung und einer Organisation, die aber keine gewöhnliche Partei sein darf, die nur zu Wahlen antritt.

    Sich zu wünschen, dass sich die Menschen aus eigener Kraft befreien, reicht nicht.

  115. nevermore sagt:

    @juergenelsaesser: Sprechen Sie heute ein anderes „Volk“ an als damals, oder was?

  116. juergenelsaesser sagt:

    Das jus solis reicht nicht. Ein aktives Bekenntnis zur Nation („Vaterlandsliebe“) muss von Neubürgern erwartet werden.

  117. Wollen Sie jetzt über 60 oder 70 Jahre streiten?

    Nein, ich streite mich ja auch nicht über die 12 Jahre, die hier nicht erwähnt gehören.🙂

    Im übrigen lehne ich diese Begriffe der irreligiösen Welt, wie „Zerstreuung“ und „Diaspora“ ab. Im Jahre 70 hat keine „Zerstreuung“ und „Diaspora“ stattgefunden. Die beiden übrig gebliebenen „jüdischen“ Stämme wurden in Jerusalem vernichtet. Die übrigen Juden (und wohl auch die große Mehrheit) lebten bereits in jener Zeit schon sehr lange in der „Zerstreuung“ oder „Diaspora“. Im Grunde kann von einer Vernichtung der Juden im Jahre 70 also gar nicht gesprochen werden. Ein Mythos halt, wie es bei vielen Völker zu einem kommt, wenn die Einwohner eines Landes unfähig sind, sich selbst zu verwalten.

  118. nevermore sagt:

    @juergenelsaesser: Na gut, mir ging es ja eher um das „unabhängig von Herkunft, Religion und Geschlecht“ bzw. darum, dass das Volk bei Ihnen nicht äquivalent zu einem Rassen-Begriff ist. (Bei jauhuchanam, wenn ich ihn richtig verstehe, nämlich schon).

  119. Aristoteles sagt:

    @nevermore

    Sie lehnen eine „Definition des Begriffs Volk über Gene bzw. Rassen“ ab.

    Was sagen Sie dann zum ethnisch begründeten Fundament des Staates Israel?

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/genforschung-ahnen-aus-judaea-1.953790

    „Die Genanalyse ergab, dass Aschkenasen, Sepharden und Mizrachim tatsächlich so viele gemeinsame genetische Merkmale aufweisen, dass man sie als eigenständige Gruppe von der übrigen Weltbevölkerung unterscheiden kann. (…) Die neuen Erkenntnisse sind nicht nur von historischem Interesse, sondern dienen auch als handfestes politisches Argument. Denn unter anderem aus der Idee der gemeinsamen Abstammung leiten die Nachfahren der vertriebenen Juden das Recht ab, den Staat Israel auf dem Gebiet des ehemaligen Heiligen Landes zu gründen. Auf ihr beruht letztlich auch das sogenannte ‘RÜCKKEHRGESETZ’, das jeder als Jude anerkannten Person bei der Einreise sofort die israelische Staatsbürgerschaft garantiert.”

    Und selbstverständlich haben die nicht-assimilationsbereiten Juden die Diaspora nur deshalb überlebt, weil sie nicht bereit waren, sich zu assimilieren.
    Bereits Assmilierte sind später wieder zum Judentum re-konvertiert, dank der nicht-assimilierten Juden (der Kulturträger, der Träger der Nation), die ihnen durch ihre Ausdauer eine Heimat in Erez Israel ermöglicht haben.

    Nicht nur die Kultur, sondern auch die Religion (wie z.B. die jüdische Nationalreligion), die eine Ausprägung einer Kultur ist, macht die Eigenart eines Volkes aus.

    Und die Gene machen selbstverständlich auch die Eigenart eines Volkes aus. Ein Chinese, der keine deutschen Gene besitzt, ist ein Chinese (auch wenn er zehnmal besser Hochdeutsch spricht als ein bayrischer Hinterwäldler und auch wenn er den BRD-Pass besitzt).
    Ein Halbchinese, dessen Vater oder Mutter deutsch ist, ist ein Halbdeutscher.

    Wer unsicher ist, mache den Test:
    http://www.igenea.com/de/home

    Zu Ihrer Verdächtigung, hier im Strang gebe es Antisemiten, bzw. zu Ihrem Verweis auf Blogregel 3:
    Sie vermuten also, dass es eine Beleidigung ist, wenn man jemanden als Antisemit bezeichnet – und keine Feststellung?

    Oder vermuten Sie, dass Elsässer anderer Meinung sein könnte als Sie?
    Versuchen Sie doch Ihre Meinung stichhaltig zu begründen.

  120. kaeptnbrise sagt:

    @ nevermore

    ((auch dieses Thema langweilt mich so langsam))

  121. kaeptnbrise sagt:

    @ nevermore

    ((So, das Thema Gene ist jetzt durch, okay))

  122. @ nevermore et Aristoteles

    Einen derartigen Unsinn, wie „deutsche“ Gene, die ein jüdischer Chinese nicht haben soll, gibt es ebenso wenig wie irgendein „Juden-Gen“.

    Alle Menschen gehören der Gattung Homo aus der Familie der Menschenaffen an. Und alle Menschen haben die gleichen Gene, die sich auf den gleichen 23 Chromosomen befinden, ob Inder oder Eskimo, ob Chinese, Deutscher, Jude anderswo:
    immer die gleichen Chromosomen, immer die gleichen Gene!

    Die Ausformung der Gensequenzen ist unerheblich, weil daraus weder eine neue Gattung noch eine neue Art entsteht. Natürlich kann deshalb „Rasse-Züchtung“, wie bei jedem anderen Säugetier, betrieben werden. Und was soll das? Sollen jetzt alle mit Fischaugen und als Langnase, rothaarig mit Sommersprossen im Gesicht durch die Gegend laufen?

    Und wenn es denn schon sein „muss“: Juden und Deutsche, wie die meisten „Kaukasier“ sind „Misch-Rassen“, vereinzelt wird sicher die ein oder andere europäische „Rasse“ in irgendwelchen abgeschiedenen Bergregionen aufzufinden sein und bei den Sámi („Samen“ oder auch „Lappen“ genannt) in Nordeuropa kann, wer will, von „Rasse“ sprechen.

  123. Staubkorn sagt:

    Das Witzige mit den Genen ist, dass sie ungerecht an Häufigkeit verteilt sind. Die Gerste glaub ich wars, die hat mehr Gene als der Mensch. Da war der Genetiker mächtig Sauer, lol

    Nur die Gerste weiss wann sie eines Tages die Macht übernehmen wird, um alle Menschen zu Versklaven🙂

  124. kaeptnbrise sagt:

    „Das jus solis reicht nicht. Ein aktives Bekenntnis zur Nation (“Vaterlandsliebe”) muss von Neubürgern erwartet werden.“

    Ob das nach dreimaliger Abweisung noch etwas wird?

    Jutta Ditfurth ist für mich durch und durch eine Deutsche. Vaterlandsliebe hin oder her.

    Und es sind mir nicht wenige Personen näher bekannt, die unter uns Deutschen wohnen, denen es durchaus nicht an Vaterlandsliebe mangelt. Zur Domenikanischen Volksrepublik, zum Libanon, Irak, zur Türkei, usw.

  125. Aristoteles sagt:

    @jauhuchanam

    Erst sagen Sie:
    „Im übrigen lehne ich diese Begriffe der irreligiösen Welt, wie “Zerstreuung” und “Diaspora” ab.“
    Kurz darauf sagen Sie unter Verwendung eben dieser Begriffe:
    „Die übrigen Juden […] lebten bereits in jener Zeit [70 n. Chr.] schon sehr lange in der “Zerstreuung” oder “Diaspora”.“

    Sie lehnen also Begriffe ab, die Sie dennoch verwenden.
    Das ist ungefähr so, wie wenn Sie sagen: Ich lehne Bier ab, aber dann trinken Sie doch welches.

    Hinzu kommt, dass Sie oben selbst noch gesagt haben, dass „50.000 Juden […] von Kaiser Titus im Triumph nach Rom verschleppt” wurden.
    Aus welcher Diaspora sind sie denn nach Rom verschleppt worden, wenn sie damals schon in der Diaspora lebten? Aus der Jerusalemer Diaspora?
    Nun, in gewissem Sinne gebe ich Ihnen hier sogar recht, denn wir Deutsche sind unter dem BRD-Regime mittlerweile auch Fremde im eigenen Land – in einer Art Diaspora zu Hause.

    Und wenn Sie sagen …:
    „Im Grunde kann von einer Vernichtung der Juden im Jahre 70 also gar nicht gesprochen werden.“
    … frage ich mich, wem Sie das mitteilen wollen. Mir?
    Ich habe derlei nicht behauptet.
    Im Gegenteil habe ich gesagt, dass die Juden überlebt haben.

    Wenn Sie allerdings danach sagen, es handele sich bei der von Ihnen hier zum Thema gemachten Vernichtung der Juden im Jahre Jahre 70 n. Chr. um einen Mythos, so will ich das nicht ganz in Abrede stellen. Mythen entstehen auch in gewissen Dodekaden jüngerer Zeit, v.a. wenn sie juristisch geschützt, tabuisiert und medientechnisch gestützt werden.

    Sie fragen:
    „Sollen jetzt alle mit Fischaugen und als Langnase, rothaarig mit Sommersprossen im Gesicht durch die Gegend laufen?“

    Schon wieder so ein menschistischer Extremismus.

    Wer hat denn behauptet, dass,
    weil wir Menschen alle Menschen sind,
    alle so aussehen sollen, wie Sie es beschrieben haben,
    oder so, wie Coudenhove-Kalerghi es für Europa vorsah bzw. die EU vorsieht (eurasisch-negroide Mischrasse)?
    Die Natur ist bewahrenswert in ihrer Vielfalt.

    Obwohl ein Germane oder ein Jude ein Mensch ist,
    sollte er das Recht haben, spezielle Menschen zu seiner Nation zu zählen, von denen er glaubt,
    dass sie zum Volk oder den Stämmen der Germanen oder Juden gehören,
    in Abtrennung von anderen Menschen, von denen er glaubt,
    dass sie nicht zu seinem Volk gehören.
    (mit durchaus verträglicher Osmose im Verhältnis 1 zu 8)

    Ebenso sollte es den Juden oder Germanen gewährt werden,
    Angehörige ihres Stammes oder ihrer Stämme zu ihren Volksgenossen zu zählen, von denen sie glauben,
    dass sie großenteils ihre Herkunft aus diesen Stämmen herleiten –
    und zwar ohne mit einem Voodoo-Wort beschimpft zu werden.
    Wenn ein Deutscher kein Deutscher sein will – mir doch egal.
    Finde ich zwar sehr schade, doch nenne ich ihn deshalb noch lange keinen Rassisten oder Völkermörder. Das mache ich erst, wenn er mir nicht das Recht einräumt, für den ethnischen Erhalt des Volkes einzustehen, dem ich mich zugehörig fühle.

  126. kaeptnbrise sagt:

    @ nevermore

    ((bitte keine Zwiegespräche))

  127. nevermore sagt:

    @jauhuchanam: Ich verstehe halte nicht, wie man dann sagen kann, dass das „deutsche“ oder „jüdische“ Volk ausgestorben sein sollen. Sowohl deutsche wie jüdische Kulturen und Traditionen sind in verschiedenen Formen erhalten geblieben – und das sind doch, was ein Volk ausmacht?

    Warum kriegt hier eigentlich jeder den Grund der Löschung von Kommentaren genannt aber ich nicht? Ist das ein Privileg, was nur Stamm-Kommentatoren genießen? Gemeinheit!😉

  128. „anmacht“ – nevermore – anmacht; die Kultur macht ein Volk an. Manche Kulturen machen es auch aus.

    Sie genießen die gleichen Privilegien wie ich auch. Manches wird veröffentlicht, manches eben nicht. Das gehört doch zum Recht dessen, der einen Blog betreibt, oder? Beschwerden dazu sind nicht nur sinnlos, sondern kindisch, also albern.

  129. blechtrommler sagt:

    nevermore – „Kulturen und Traditionen sind in verschiedenen Formen erhalten geblieben“ …
    Dann ist wohl auch weltweites Tabakrauchen der Beleg für eine Überpopulation der Indianer?

  130. Eveline sagt:

    Was alles zerstört wurde…..unsere Kultur.

    Georgy Sidorov , eine Botschaft an Deutschland, er erklärt, das die Germanen, Kelten und Slawen ein Brudervolk sind und woher wir kamen und das wir eine gemeinsame Wurzel haben.

    Und dieser Link ab 1 Std und 35 min zeigt Bilder, was uns Deutschen so gründlich als ein negatives Bild eingraviert wurde.
    Dabei ist es so schön.

    Jetzt am G7 Gipfel in Bayern zeigte sich die Baracke nicht umsonst so volkstümlich …. viele glaubten sich ins Jahr 33 zurückgeschossen.

  131. Schlafen Sie schön. Mir sind derlei Themen zu nebensächlich, als dass ich damit weiter meine Zeit verschwenden möchte.

  132. Eveline sagt:

    Der unendliche Hochmut

    Es hat sich ja nun langsam rumgesprochen, das z.B die ägyptischen Pyramiden die göttliche Ordnung im Universum wieder spiegeln.

    Wie um so mehr müssen das diese Tänze tun.

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