Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

„Der Euro ist keine Währung, sondern eine Waffe – deswegen kann er nicht zusammenbrechen“

Elsässers Rede gegen die „Zusammenbruchstheoretiker“ – Rede auf der COMPACT-Geldkonferenz 2013.

Die Prognosen, die alle paar Monate den Kollaps des Euro voraussagen, blamieren sich regelmäßig. Das Geldsystem wird nicht von alleine untergehen – dafür müssen wir schon selbst aktiv sorgen. Raus aus dem Euro heißt die Devise – nicht abwarten und Tee trinken.

Rede auf der COMPACT-Geldkonferenz 2013. Weitere Redner: Hankel, Janich, Popp, Rieger. Alle Referate und die Diskussion auf der COMPACT-DVD „Geldkonferenz“ (hier bestellen)

Einsortiert unter:Uncategorized

46 Responses

  1. Jürgen for President! Und zwar der Neuen Bundesbank. Der seriöse Anzug sitzt schon wie angegossen.

  2. schnehen sagt:

    Ich erinnere mich, dass vor Jahren Jürgen Elsässer selbst von einem bevorstehenden Zusammenbruch, von einem großen Knall des Euro sprach. Ich würde also den Mund nicht zu voll nehmen, sondern mal ein bisschen in mich gehen.

    Der Euro ist direkt an die Herrschaft des Finanzkapitals gebunden, weshalb er erst dann verschwinden wird, wenn dieses Finanzkapital entweder entmachtet worden ist, was nicht so bald passieren wird und was nur durch eine Revolution denkbar wäre, oder wenn der Euro auf Betreiben der Wall Street durch den Dollar abgelöst wird, um eine Weltwährung zu schaffen.

    Es war das europäische Finanzkapital, allen voran die deutschen und französischen Banken, die den Euro damals eingeführt haben, weil sie direkt von ihm profitieren. So lange sie in Europa das Sagen haben, werden sie sich dieses Instrument der Profitmacherei nicht aus der Hand schlagen lassen.

    Geldsysteme brechen nicht von selbst zusammen, höchstens Aktienkurse. Aber auch ein großer Knall an der Börse führt nicht automatisch zur Abschaffung eines Geldsystems, was damals zur Zeit der großen Depression auch nicht der Fall war. Die Reichsmark brach 1923 nur zusammen, weil man auf diesem Wege die Reparationslasten und die Staatsverschuldung los werden wollte. Das war ein Sonderfall. Dahinter steckte ein politisches Kalkül. Die großen Vermögen, besonders die Besitzer von Immobilien, konnten sich so auf Kosten der kleinen Sparer, die ihre Werte verloren, sanieren.

    Die, die die wirtschaftliche Macht haben, können Geldsystem, wenn es ihren Interessen entspricht, zusammenbrechen lassen, können auch künstlich Bankenkrisen inszenieren, wie wir dies 2008/2009 erlebt haben.

    Da die Wiederherstellung der DM nicht im Interesse der wirtschaftlich Mächtigen ist, wird es solange keine nationale Währung wieder geben, wie diese Eliten in der Lage sind, ihre Machtposition zu behaupten, und das wird wohl noch ein paar Jahrzehnte so bleiben. Eine reale und effektive Gegenmacht ist ja auch nirgendwo in Sicht.

  3. Sehr geehrter Herr Elsässer,

    ich empfinde es mehr als nur wohltuend, dass Sie den richtigen Begriff „Währung“ und nicht den falschen Begriff „Geld“ verwenden, wie es die Scharlatane der „Österreichischen Schule“ praktizieren, die ich als die eigentlichen Apologeten des Kapitalismus verdamme.

    Erfreulich auch, dass Sie die „Dollar“- und „Euro“- Untergangs-Propheten als Quacksalber enttarnen, die einfach nicht begreifen wollen, dass Währung – die diese Schlaumeier allerdings als „Geld“ bezeichnen – kein Mysterium, sondern ein Mittel, eben eine „Waffe“ des kapitalistischen Systems, ist.

    Allerdings entsteht dennoch der Eindruck, dass FED, EZB oder Goldman Sachs – obwohl nur Teile des Systems – irgendeine „Macht“ oder etwas „zu sagen“ hätten. Diese Institutionen tun auch nur das, was ihnen von der BIZ in Basel BEFOHLEN wird. Dazu gehören dann auch solche Spielchen, wie die angebliche Pleite von Lehman Brothers, deren Saldo ja +25 Milliarden Dollar beträgt.

    „Alle Wege führen nach Rom“ ist so ein Sprichwort und alle Fäden des kapitalistischen Währungssystems laufen bei der BIZ in Basel zusammen. Von dort aus werden die Fäden zusammen gehalten, dort „schlägt das Herz“ des Kapitalismus und von dort wird er geführt und kontrolliert.

    Sollte die BIZ allerdings Gefahr laufen zerstört zu werden, ist es selbstverständlich so, dass eine der anderen über hundert „Zentralbanken“ dann entsprechend die „Führung“ übernehmen kann. Das sind ja keine Doof-Köppe, die sich dieses System ausgedacht haben und irgendetwas einem ominösen Kommissar Zufall überlassen würden.

  4. ups2009 sagt:

    „Euro ist keine Währung, sondern eine Waffe“ … gut, um nicht zu sagen sehr gut gebrüllt Löwe, aber eins noch ein ggf. gesteuerter von den Ekelliten gewollter Kollaps ist praktisch auf Knopfdruck jederzeit möglich

  5. Chris M. sagt:

    Es freut mich, dass Herr Elsässer diesen Geldsytemcrash-Theoretikern eine Absage erteilt. Manche sind da so hartnäckig wie die Zeugen Jehovas bei der Vorhersage des Weltuntergang: Wenn er nicht eintritt, wird der Termin eben verschoben, usw..

    Ich habe keinen Zweifel daran, dass ein Verständnis der Schuldgeldsystems ein Schlüssel für ein Verständnis der gegenwärtigen Situation ist. Aber das Problem dieser Leute ist m.E., dass sie im Geldsystem die Ursache aller Fehlentwicklungen (Kriege, die Verschlechterung der Wirtschaftslage, Flüchtlingsströme) sehen, anstatt zu erkennen, dass es sich vielmehr um ein Werkzeug einer verbrecherischen Machtelite handelt. Und letztere hat eben gerade ein Interesse daran, dass das System aufrecht erhalten wird. Wenn wir einfach nur so weiterleben wie bisher und abwarten anstatt etwas zu tun, wird da nichts von selbst zusammen brechen. Statt dessen wird sich die Schlinge immer weiter zuziehen und immer weniger Freiheiten übrig bleiben.

    Das Geldsystem ist keine Maschine, die einfach mechanisch von selbst funktioniert, und wie ein Computer abstürzen kann, sondern ist gezielt installiert.

  6. Anonymous sagt:

    schade, daß diese erkenntnis erst jetzt kommt

  7. juergenelsaesser sagt:

    anonym: Das Video ist von 2013.

  8. juergenelsaesser sagt:

    schnehen: Weiß alles besser, hat schon immer alles besser gewusst…

  9. „Ich erinnere mich, dass vor Jahren Jürgen Elsässer selbst von einem bevorstehenden Zusammenbruch, von einem großen Knall des Euro sprach. Ich würde also den Mund nicht zu voll nehmen, sondern mal ein bisschen in mich gehen.

    Und ich erinnere mich, dass noch niemand mit Stiefel und Sporen auf die Welt gekommen ist, Ich glaube sogar zu wissen – ich kann natürlich irren – dass jeder Mensch nackt zur Welt kam.

    Der Euro ist direkt an die Herrschaft des Finanzkapitals gebunden, weshalb er erst dann verschwinden wird, wenn dieses Finanzkapital entweder entmachtet worden ist, was nicht so bald passieren wird und was nur durch eine Revolution denkbar wäre, oder wenn der Euro auf Betreiben der Wall Street durch den Dollar abgelöst wird, um eine Weltwährung zu schaffen.

    Was ist denn bitte das „Finanz-Kapital? Du irrst, weil du denkst, dass der „Euro“ irgendeine Art „Geld“ sei. Das ist er nicht und daher ist er auch gar nicht an dieses ominöse „Finanzkapital“ gebunden. Er ist nichts weiter als eine mathematische Rechen-Einheit, die von der BIZ in Basel definiert wird. Das kapitalistische System ist viel weiter. Es benötigt kein „Finanzkapital“ mehr. Das war vorgestern vor 85 Jahren.

    Es war das europäische Finanzkapital, allen voran die deutschen und französischen Banken, die den Euro damals eingeführt haben, weil sie direkt von ihm profitieren. So lange sie in Europa das Sagen haben, werden sie sich dieses Instrument der Profitmacherei nicht aus der Hand schlagen lassen.

    Auch dies ist ein weit verbreiteter Irrtum. Die „deutschen“ und „französischen“ Banken sind bloß ausführende Organe, kleine und größere Filialen, mehr nicht, die haben gar nichts eingeführt, sondern nur umgesetzt, was die BIZ in Basel beschlossen hatte.

    Geldsysteme brechen nicht von selbst zusammen, höchstens Aktienkurse. Aber auch ein großer Knall an der Börse führt nicht automatisch zur Abschaffung eines Geldsystems, was damals zur Zeit der großen Depression auch nicht der Fall war. Die Reichsmark brach 1923 nur zusammen, weil man auf diesem Wege die Reparationslasten und die Staatsverschuldung los werden wollte. Das war ein Sonderfall. Dahinter steckte ein politisches Kalkül. Die großen Vermögen, besonders die Besitzer von Immobilien, konnten sich so auf Kosten der kleinen Sparer, die ihre Werte verloren, sanieren.

    Selbstverständlich können Geld-Systeme zusammenbrechen; deshalb wurde das Geld ja auch abgeschafft. Das gleiche gilt für Aktienkurse. An der Börse „herrscht“ keine unbekannte, anonyme „Hand“. Die Kurse werden gemacht, im wahrsten Sinne des Wortes. Nichts als ein Bluff derjenigen, die dieses Betrugsgeschäft ausüben. Der Börsen-Crash war kein zufälliges Ereignis, sondern wurde nach einem Plan durchgeführt, um das amerikanische Volk in eine Schulden-Falle zu locken, um es zu enteignen und damit dem System versklaven zu können.

    „Die Reichsmark brach 1923 nur zusammen, weil man auf diesem Wege die Reparationslasten und die Staatsverschuldung los werden wollte.“ — Das ist nun wirklich ein besonders großer Unsinn, den du da behauptest.

    Die, die die wirtschaftliche Macht haben, können Geldsystem, wenn es ihren Interessen entspricht, zusammenbrechen lassen, können auch künstlich Bankenkrisen inszenieren, wie wir dies 2008/2009 erlebt haben.

    Niemand, der wirtschaftlich Macht hat, kann überhaupt ein Interesse daran haben, dass ein Geldsystem zusammenbricht. Das ganze Gegenteil entspricht der Wahrheit: um wirklich alles in der Welt ist jemand mit wirtschaftlicher Macht daran interessiert, dass gerade ein Geldsystem nicht zusammenbricht, weil er nämlich damit gerade seine Macht verliert. — Meine Güte. Marx war Ökonom!

    Da die Wiederherstellung der DM nicht im Interesse der wirtschaftlich Mächtigen ist, wird es solange keine nationale Währung wieder geben, wie diese Eliten in der Lage sind, ihre Machtposition zu behaupten, und das wird wohl noch ein paar Jahrzehnte so bleiben. Eine reale und effektive Gegenmacht ist ja auch nirgendwo in Sicht.

    Erst mal „Währung“ und „Geld“ auseinander halten lernen und nicht beides in einem Topf verrühren – oder bist du ein Anhänger dieser beiden Scharlatane Mises und Heyek mit ihrer „Österreichischen Schule“?

    Niemand benötigt die Wiederherstellung der DM-Währung,jede „nationale“ Währung ist Betrug, Gift und das Mittel der Zerstörung eines jeden Staates, einer jeden menschlichen, demokratischen und freien Gesellschaft.

    Meine Güte, dass wussten doch bereits die Menschen vor 500 Jahren — jedenfalls hat Nikolaus Kopernikus (* 19. Februar 1473 in Thorn; † 24. Mai 1543) es sogar dem damaligen Preußischen Landtag 1522 vorgetragen.

    «Münze ist geprägtes Gold oder Silber und dient dazu, die Preise käuflicher oder verkäuflicher Dinge zu zahlen, je nach Festlegung durch das Gemeinwesen oder dessen Oberhaupt. Sie ist also gewissermaßen das Maß für Bewertungen. Nun muß aber das Maß eine feste Größe haben, sonst würde die Ordnung des Gemeinwesens zwangsläufig gestört.»

    Nikolaus Kopernikus, bedeutender Astronom in seiner lateinisch veröffentlichten Denkschrift „Monete Cutende Ratio“ von 1526 zur Münz-Reform, bereits 1517 formuliert und 1522 vor dem Preußischen Landtag vorgetragen.

    Von Kopernikus stammt auch folgende Zusammenfassung:

    «Unter den unzähligen Übeln, welche den Zerfall ganzer Staaten herbeiführen, sind wohl vier als die vornehmlichsten anzusehen: innere Zwietracht, große Sterblichkeit, Unfruchtbarkeit des Bodens und

    die Verschlechterung der Münze.

    Die ersten drei liegen so klar zutage, dass sie schwerlich jemand in Abrede stellen wird.

    Das vierte Übel jedoch, welches von der Münze ausgeht, wird nur von wenigen beachtet, und nur von solchen, welche ernster nachdenken, weil die Staaten allerdings nicht gleich beim ersten Anlauf, sondern ganz allmählich und gleichsam auf unsichtbare Weise dem Untergang anheimfallen.»

    Wenn Kopernikus nun von Staaten spricht, ist damit jedes menschliche Gemeinwesen gemeint, das in sich geschlossen ist oder sich im Güteraustausch (Handel) mit anderen Gemeinwesen befindet. Dabei ist es vollkommen unerheblich, welche konkrete politische Gesellschaftsform vorliegt, sprich auf welchen religiösen und/oder philosophischen Weltanschauungen ein solches Gemeinwesen beruht.

    Natürlich wird sich eine solche Einsicht und Erkenntnis möglicherweise eher in einem Gesellschaftssystem durchsetzen, welche das Schulden-Geben, Forderungen-Haben, das Verleihen / „Lehen-Geben“ / und das Zinsen-Nehmen überhaupt schon verbietet, weil dies zu den schwersten Verbrechen an der Menschheit gehört!

  10. the Hamilitionian sagt:

    Ich denke hier irrt der Herr Elsässer.Am Euro wird kräftig gesägt aber aus anderen Gründen.Die Wallstreet und London wittern leichte Beute beim Abbruch der Eurozone.Der Leak zum Guardian ,“Brexit“, ist kein Zufall.Das Anheizen der Griechenkrise auch nicht.Wenn man den Euro loswerden will muss man es überlegt und kontrolliert tun sonst werden wir filetiert wie ein Fisch.Überlegenswert wäre eine Rückkehr zu den nationalen Währungen und eine Beibehaltung des Euro als eine Art Verrechnungseinheit für den internationalen Handel/Zahlungsverkehr, möglicherweise mit teilweiser Deckung durch Gold.Das Ende des Euro kann bei einem Grexit schneller kommen als manchen lieb ist.Besser wäre ein genereller Umbau des europäischen Wirtschaftsraums weg vom Gift des angelsächsischen Freihandels,Monetarismus und Marktradikalismus hin zu Protektionismus und sozialer Marktwirtschaft,Realwirtschaft,Reindustrialisierung.
    Internationaler Handel dann wenn es uns Europäern bzw. Deutschen nutzt.Also eine kontrollierte Anbindung an die Eurasische Union und die chinesische neue Seidenstraße zu beiderseitigem Vorteil.

  11. neuland sagt:

    Ja, das waren noch Zeiten, als der Dollar 4 DM wert war. Mit der Antwort ‚4 DM‘, die damals wie aus der Pistole geschossen kam, konnte ich mal in der Grundschule ein Wissensquiz im Rahmen eines ‚Stechen‘ zu Gunsten meines Teams entscheiden…😉

    Interessante Überlegung das: Geld- und Finanzsystem als Waffe. Gewissermaßen eine Umkehr der These, Kriege und Chaos auf der Welt seien von der Krise des Finanzsystems getrieben in die Antithese, dass das Finanzsystem dazu dient, durch Finanzmanipulationen Chaos und Kriege zu erzeugen und darüber die Macht- und Besitzverhältnisse auf der Welt in der gewünschten Richtung zu beeinflussen.

    Hmmm. Erstmal sacken lassen. Von Geld scheint der Jürgen jedenfalls auch was zu verstehen. Da muss zuguterletzt sogar King Karl beipflichten. Gutes Video!

  12. Neukunde sagt:

    Das Video ist didaktisch wertvoll, weil gerade unter den Lucke-Anhängern die Meinung kursiert, dass das europäische Kreditsystem wg. Griechenland demnächst kollabieren würde.

    Dies wäre so, wenn sich die Kreditgeber an ihre Regeln halten würden. Tun sie aber nicht.

  13. Martin Bauer sagt:

    Eine Waffe kann nicht entzweibrechen oder abgenutzt werden, was ist das für eine Logik?

    Natürlich greifen viele in der Vergangenheit zu gefällig geäußerten Argumentationslinien (etwa eines Lucke) zu kurz, die sagen, weil der Euro wider die wirtschaftliche Vernunft ist, ist er gescheitert; das unterschlägt die „verschwörungstheroetische“ Möglichkeit (die leider so gut wie Sicherheit ist), dass der Euro nie dazu gedacht war, im herkömmlichen Sinn zu „nutzen“, sondern gerade den (geordneten!) Untergang einzuleiten.

    Trotzdem wird der Euro (und nicht nur der, sondern viel wichtiger noch: der Dollar) scheitern, und zwar weil der Untergang nicht geordnet (im Sinne der Eliten) abläuft, wenn er nicht weltweit gleichmäßig eintritt und das wird er nicht, weil Russland und China den Ernst der Lage erkannt haben und von einer – für heutige westliche Verhältnisse – geradezu unvorstellbaren politischen Vernunft und Verantwortungsbewusstsein geleitet werden.

    Vor allem aber kritisiere ich den Dualismus: entweder etwas geschieht von selbst oder wir müssen nachhelfen. Als ob man Revolutionen „machen“ könnte. Nein, umgekehrt: Gerade WEIL es früher oder später geschieht (und das Später, das so viele gerne wollen, in Wahrheit die schlechtere Möglichkeit ist), deswegen müssen wir uns engagieren.

    Würde es nicht „von selbst“ geschehen, könnten wir es vergessen; das Volk bringt das nicht zustande. Dann suchen wir uns besser einen schöneren Zeitvertreib als gerade Politik, wie die 99% um uns herum. Wenn es aber immer gleich ausgehen würde, egal wie wir (breite Masse) uns verhalten, dann wäre Politik tatsächlich der wertfreie Raum, als den uns Henkel und Konsorten die Sache verkaufen wollen.

    Richtig ist vielmehr die Einsicht Bismarcks: „Blut und Eisen“ entscheiden die Geschichte – und vielleicht sollte man Tränen hinzufügen: echtes, ausdauerndes, von Idealen UND Selbstkritik angetriebenes moralisches Engagement – entscheiden die Geschichte, nicht Reden und Mehrheitsbeschlüsse, aber auch nicht unwandelbare, „tektonische“ Vorgaben (frei nach Spengler).

  14. Elmar sagt:

    Womöglich haben die Herrschenden nicht unbedingt etwas gegen das Streuen der Zusammenbruchspropaganda. Finanzkrisen wie die letzte eignen sich ja bestens den Bürgern Dinge abzuverlangen die sie vorher nicht in Kauf genommen hätten: Bankenrettung auf Kosten der Steuerzahler usw.

  15. Martin Bauer sagt:

    Kleine Selbstberichtigung:

    Ich habe den „Schweiß“ vergessen. „Blut, Schweiß und Tränen“ – auch wenn es abgedroschen klingt, aber genau so ist es: das sind die harten Elemente der menschlichen Zutat zur Geschichte, die anders als Reden, Mehrheitsbeschlüsse und leere Ideale sehr wohl einen Einfluss haben.

    „Blut und Eisen“, bringt mit dem „Eisen“ noch die harten, objektiven Rahmenbedingungen der natürlichen Realität mit ins Spiel.

    Die Syrer haben ihren Einsatz in Blut gebracht, um dem Durchmarsch des (im gewollten Bankrott nach vorne flüchtenden) Imperiums einen Riegel vorzuschieben. Leider ist ihr Opfer noch nicht beendet, und der Wert des von ihnen Erfochtenen noch nicht abschätzbar. Neurussland macht heute das gleiche. Russland hat’s zur Abwechslung vergleichsweise gut; es kann die Ärmel hochkrempeln und opfert jede Menge Schweiß im Wirtschaftskrieg. China desgleichen, gepaart allerdings auch mit den Tränen (bisweilen sogar Blut, Selbstmorde …) der dort tatsächlich ausgebeuteten Arbeitskräfte, die von einer späteren Frucht im wiederaufgestiegenen „Reich der Mitte“ großenteils nicht mehr profitieren können.

    Unser Einsatz ist (noch) vergleichsweise bescheiden, und müssste vor allem in den „Tränen“ der Verratenen bestehen, die sich trotz ihrer schlechten Aussichten ihre Hoffnung bewahren und trotzdem realistisch bleiben. Zynismus und Fatalismus ist genauso der Feind wie (der Glaube an) utopische und fachidiotische Konstrukte einer idealen Welt.

  16. Re Ply sagt:

    Polemisiert werden meißtens Dinge, von denen man keine Ahnung hat.

    Zum „Verständnis des Schuldgeldsystems“:

    Verbrecherisch ist das, was man (immer wieder) draus macht. Das System an sich muß zwar nachgebessert werden, möglichst stetig, doch scheint das kaum möglich: Man treibt es gezielt in seine Schwächen und dann (zu später Stunde) wird vornehmlich diskret (sprungweise) nachgesteuert! So, wie es den ‚Gewohnheits-Profiteuren‘, also dem FinanzFeudalwesen, grad‘ wieder passt. Zwischendrin läßt man den Kompost verrotten.

    Wer reich ist sitzt am ‚längeren Hebel‘. Er kann nur profitieren, er ist dazu verdammt. Er ist das Gegenstück, das Negativ, befindet sich sozusagen in einer ganz ‚anderen‘ Welt. Die Erkenntnisse der sog. Armen sind für ihn nicht relevant, vlt. interessant…

    Der Schlüssel zur Verbesserung der allg. Lebensqualität liegt ja auch in der Reformation, nicht in der Revolution und schon gar nicht in der Evolution.

    Nur wer reformiert und wer wird (mit)reformiert?

    Siehe zB. auch
    die Arbeitsmarktreform: Hartz IV
    oder die GEZ-Reform: Haushaltsabgabe
    oder das ‚Bürgerentlastungsgesetz‘: KV-Pflicht-Reform

    Wer verbockt diesen Gipfel der Scheiße immer wieder? Nach der KV-Pflicht wird es bald auch die RentenVers.-Pflicht für alle Selbständigen geben. Ein Anlauf war ja schon gescheitert – ich glaub‘ vdLeyen war’s, bevor sie Kriegsministerin wurde.
    Da ist sie mir irgendwie sogar lieber, aus den wichtigen Ressorts sollten solche Ja-Sager-Köpfchen besser rausgehalten werden.

  17. me. sagt:

    Der Puls im www fragt nicht nach Euro oder nicht Euro.

    Der fragt nach Bargeld oder nicht Bargeld. Also, wie schauts damit aus? Was bedeutet das für den Normalo, wenn’s kein Cash mehr gibt? Siehe Dänemark, La France nur noch bis 1000€, etc.etc.etc.

    Ansonsten, wenn Coby und Paste noch erlaubt wär😉, tät‘ ich jetzt n Link auf den Sager setzten: “ Es ist einfacher, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus “

    In dem Zusammenhang hätt` ich die zweite Frage, was is das mit den Negativzinsen was so im Netzt kursiert, was bedeutet das für den Normalo, bzw. was soll das überhaupt. Is das ausgemachte Sache das die Zinsen nich mehr steigen, oder was?

  18. blechtrommler sagt:

    und da gehen auch die tage durch, die scharf wie papiergeldscheine und kalt wie brotmesser sind … (floh de cologne)

    @schnehen, Deinem überholten, wie ich mich erdreiste, Weltbild – es gibt kein europäisches Finanzkapital (oder selbst Du, mit Deinen 3, 50 €, zähltest dazu). Und auch, was Du in angelernter Wortmelodik als „deutsche und französische Banken“ vorträgst, waren Arme – Fangarme mit Saugnäpfen“, eines global mächtigen „Finanzsystems“.

    Und auch eine „Wiederherstellung der DM“ würde aus deren Bauch kreiert, und der „Sonderfall Reparationen“ ist deren Baby gewesen (wo war den da „deutsches Finanzkapital“) … und solange altgenuge „Kenner der Szene“ Flunsch ziehen, weil sie ihre altbackenen Weltsichten mit der Realität nicht mehr in Deckung bekommen – „wird [das] wohl noch ein paar Jahrzehnte so bleiben“.
    „Eine reale und effektive Gegenmacht“ ist aber sehrwohl in Sicht: die Dinge zu benennen, wie sie wirklich sind, macht sie stark; und wo das nicht geht, schweige man lieber, als das falsche zu erzählen oder Mut zu rauben.

  19. winfried sagt:

    Wenn die Geldmenge M3 in Kaufkraft kommt dann ist schluss. Was ist aber Schluss? Schockdeflation, Hyperinflation?

  20. Branko sagt:

    Auch wenn der Videobeitrag Elässers schon etwas älter ist, spricht er klar die wichtige Tatsache an, unter der die gesamte Menschheit soviel leiden muß, wir Deutsche leben da vergleichsweise paradiesisch. Elsässer benennt die Hintergrundmächte aus Wallstreet und City of London, die „Geld“ zur Waffe gemacht haben und sich mit dem Aussaugen der Leistung anderer Menschen beschäftigen. Das Wort Aussagen passt ganz genau! Da würde sich mancher Gaukler bereits zuckend am Boden winden, wenn er solches hörte. Dieses Aussaugen ist aber eine Tatsache, die gar nicht oft genug benannt werden kann, auch wenn die bekannten Spießgesellen uns etwas anderes vorgaukeln wollen. Wer will schon ausgesaugt werden? Muß der Ausgesaugte jetzt schon ein schlechtes Gewissen haben, wenn er den Aussauger abweist? Ist das unfair? Diese kleine Gruppe von Menschen hat im Aussaugen längst Meisterschaft erlangt und beherrscht mit den erlangten unvorstellbaren Finanzmitteln unter anderem auch eine weltweite PR-Maschine, die uns täglich mit Propaganda sättigt, damit wir nicht auf dumme Gedanken kommen. Sonst könnte man ja das Aussaugen doch noch in Frage stellen. Mit Hilfe dieser Propaganda gelingt es ihnen sogar, uns Milliardäre wie Soros als Philantropen! zu verkaufen. Der Milliardär Zuckerberg wird beinahe als zweiter Messias präsentiert. Wie wohltuend ist es da, die Stimme Elsässers zu hören, der mit seiner ruhigen, sachlichen Art einen kontinuierlichen Beitrag dafür leistet, dass wir wenigstens ab und zu noch begreifen, dass unserer Wohlstand, unser spiritueller Fortschritt usw. uns nicht zufällig abhanden gekommen sind, sondern planmäßig geraubt werden. Die Räuber sind wohlbekannt und werden regelmäßig gefeiert. Es sind schon reale Personen mit Namen und Anschrift und keine Pflaumenbäume. Die größe Schande aber ist es, die Wenigen, die auf die Absauger und Räuber zeigen, auch noch als Populisten zu beschimpfen. Aber was solls, die 25000 Kinder, die jeden Tag verhungern müssen, damit die Saugmaschine rund läuft, sind scheinbar nicht so wichtig, wie die Helden unserer Tage, der Abstieg von Paderborn und das Imperium der Milliardäre. Das meine lieben Freunde ist der Irrsinn unserer Zeit. 25000 Kinder können jeden Tag verhungern, da kann man wohl nicht viel machen. Wenn aber ein sogenannter Populist die Wahrheit andeutet, dann geraten gewisse Leute in Atemnot und wittern sofort strukturellen Ziegenkäse oder wie das heißt.

  21. Schwan sagt:

    Natuerlich muss der Euro nicht automatisch untergehen. Es gibt andere Optionen, z.B. die Verwuestung der „PIGS“ durch den Euro, gefolgt von der Verwuestung der Wirtschaften Deutschlands und Co. durch den ESM. Der erste Teil dieser Alternative ist ja schon laengst Realitaet. Zum Euro-Zusammenbruch gibt es auch die Alternative einer Transferunion, eines weiteren wichtigen Elements zur Schaffung eines europaeischen Superstaats.

    Genau dazu ist der Euro auch eingefuehrt worden, die Lage der PIGS-Staaten, mit erhoehten Selbstmordraten und allem drum und dran, in Kauf nehmend:
    Zur Erzwingung eines EU-Staates (und da fehlen im Prinzip nur noch einen „Sozialunion“ und eine gemeinsame Armee, mit der Eurozustaendigkeit fuer die (Anti-)Sozialunion)

    Eine bessere Zusammenfassung, warum der Euro nicht funktioniert, aber trotzdem seinen Zweck erfuellt, Schritt fuer Schritt nachvollziehbar und trotzdem deppensicher erklaert, wird man nicht so leicht finden:

    http://www.webinformation.at/material/Th-26.10.12DemoEuro.pdf

    Die Oesterreicher unter den Bloglesern haben die Moeglichkeit, einen Schritt zum Ende der EU in Oesterrreich beizutragen:
    http://eu-austritts-volksbegehren.blogspot.co.uk/

  22. Derzeit ist es wahrscheinlich noch so, dass ein Zusammenbruch des Geldsystems nur von denen bewerkstelligt werden kann, die die größten Profiteure dessen.
    Das wäre dann aber eher ein Abbruch, vorsätzlich, ein Abriss, um ein noch monströseres zu schaffen, am besten eines ohne Bargeld (Schweden ist da schon weit, Dänemark betreibt die Abschaffung des Bargeldes jetzt gesetzlich).
    Man muss nicht einmal die geschätzten 30 (deutschen) Billionen Dollar auf den Virgin Islands und anderen Islands abrechnen, ins System zurückführen, die dort geparkt und zufälligerweise in der Summe in etwa den gesamten Staatsschulden des Planeten entsprechen.
    Die werden dann bestimmt gut umgerubelt.
    Ohne echtes Aufbegehren der Völker (das möchte, hoffentlich, nicht gewalttätig verlaufen) sehe ich keinen „Zusammenbruch“.
    Ich will auch keinen Zusammenbruch. Der wäre sehr schmerzlich, Abermillionen Hungertote und Verteilungskriegsopfer wären – neben den Kriegen, die die „Eliten“ dazu noch anzettelten, gar einem Dritten Weltkrieg – fast die logische kurzfristige Folge.
    Die Frage ist für mich, wie man es umbaut.
    Ein Europa der Vaterländer, von Lissabon bis Wladiwostok, mit je echten eigenen Währungen, nichts mehr geht in den Petrodollar, man zahlt nur in Kronen, Peseten, Mark oder Lira, das wäre schon ein vielleicht entscheidender Schritt.
    Konkrete Perspektiven sind zu entwickeln. Diese immerhin sehe ich.

  23. Martin Bauer sagt:

    @Magnus Göller: Ihre zwei Gedanken …

    „Ohne echtes Aufbegehren der Völker (das möchte, hoffentlich, nicht gewalttätig verlaufen) sehe ich keinen “Zusammenbruch”.“

    und
    „Ich will auch keinen Zusammenbruch. Der wäre sehr schmerzlich,“

    sind auch Grundpfeiler meiner eigenen Reaktion, auch wenn das aus meinem obigen Gedankenwust vielleicht nicht unbedingt klar geworden ist.

    Erstens, gerade beim Euro, dieser Kunstwährung (und den politisch klar Unterlegenen im Vergleich zu Dollar, Pfund) besteht die Gefahr, dass er von den eigenen Konstrukteuren abgelöst wird, weil er „seine Schuldigkeit“ getan hat und danach etwas Schlimmeres kommen kann. Das meine ich, wenn ich oben sinngemäß schreibe, ‚die Tage des Euro sind zwar gezählt, aber es kommt trotzdem darauf an, ob wir uns an seiner Überwindung beteiligen‘.

    Zweitens, die nunmehr schon fast zehn Jahre Aufschub, seit der Bankrott des „Globalismus“ sichtbar geworden ist, sind Fluch und Segen zugleich. Fluch, weil der letztliche Wiederaufbau umso schwerer wird, solange – im alten System – weiter gegen die Natur „regiert“ wird. Also all die Prozesse laufen, die im Sinne der Menschenfeinde sind, von der rein ökonomisch verstandenen falschen Ressourcenallokation (die schon schlimm genug ist), bis zur moralischen Zerrüttung ganzer Völker und Wertesysteme. Aber sie sind auch „Segen“, weil die einzig bisher denkbare Alternative – bei der Schlafmützigkeit der Massen allüberall – eben der ungeordnete Zusammenbruch gewesen wäre, – der noch viel schlimmer käme.

    Die Masse muss begreifen: weil die Tage des westlichen Größenwahns gezählt sind, müssen/können wir uns engagieren. Es ist fatal, dass der „Glaube“ daran auch auf diesem Blog inzwischen zerstört wird, denn wenn die Initiative zum Wandel allein vom Volk ausgehen müsste,WIRD SIE NICHT KOMMEN: das ist so sicher wie der morgige Sonnenaufgang. Es wäre reine Donquichotterie.

  24. „Man muss nicht einmal die geschätzten 30 (deutschen) Billionen Dollar auf den Virgin Islands und anderen Islands abrechnen, ins System zurückführen, die dort geparkt und zufälligerweise in der Summe in etwa den gesamten Staatsschulden des Planeten entsprechen. Die werden dann bestimmt gut umgerubelt.“

    Nun, Herr Göller. Diese „Staatsschulden“ sind nichts als eine absurde Fatamorgana! Es sind nichts weiter als „Rechtstitel“ hinter der keine REALEN Güter oder Forderungen stecken. Im übrigen beträgt dieses Absurdistan „Schulden“ mittlerweile über 4.000 Billionen Dollar. Hier sind „deutsche“ Billionen gemeint. nicht die amerikanischen „Billionen“, die einer Milliarde entsprechen. Also diese „Schulden“ sind so real, wie ihre Sünden, die sie im Fegefeuer durch Gebete der Priester loswerden, wenn es Deppen gibt, die dafür bezahlen.

    Ohne echtes Aufbegehren der Völker (das möchte, hoffentlich, nicht gewalttätig verlaufen) sehe ich keinen “Zusammenbruch”. Ich will auch keinen Zusammenbruch. Der wäre sehr schmerzlich, Abermillionen Hungertote und Verteilungskriegsopfer wären – neben den Kriegen, die die “Eliten” dazu noch anzettelten, gar einem Dritten Weltkrieg – fast die logische kurzfristige Folge. Die Frage ist für mich, wie man es umbaut.“

    Sie sind ja wirklich ein lustiger Mensch mit der ganzen Mentalität eines Sklaven: „um Himmelswillen kein Aufbegehren, das würde ja den Zusammenbruch bedeuten!“
    Ich gehe jede Wette ein, dass Sie zu den Typen gehört haben, die sich über den Untergang der Sowjetunion riesig gefreut haben und Ihnen die vielen Millionen, die deshalb umgekommen sind, am Arsch vorbei gegangen sind.

    Sie verstehen einfach nicht, dass jedes echte Aufbegehren der Völker, ja auch nur eines Volkes, immer Anlass des Systems ist, mit GEWALT und KRIEG darauf zu reagieren. Es kann von seinem ganzen Wesen her gar nicht anderes tun. Es hält sich doch für die Wahrheit selbst, alles, was es tut ist in seinen Augen richtig und alles, was andere Menschen, Kulturen, Religionen oder der Kommunismus (hier dann als Ideologie zu verstehen) dazu denken, sagen, tun ein Verbrechen, da kann ein Mensch noch so gut und richtig liegen oder sich eine Gesellschaft oder ein Staat formieren – die größte und mächtigste Verbrecher Institution auf diesem Planeten kann nicht ruhen bis andere Kulturen, andere Religionen, andere Gesellschaften oder Ideologien vernichtet sind.

    In der deutschen Geschichte – ich meine hiermit die wirkliche, die echte deutsche Geschichte, nicht dieses Theater der letzen 200 Jahre, braucht man gerade mal 400 Jahre zurückgehen. Wofür Millionen Menschen in Europa hundert Jahre kämpften, litten und starben: im Dreißigjährigen Krieg von 1618 bis 1648 wurde es ausgerottet. Es ist kaum der Schatten eines leeren Gespenst übrig geblieben und in großer Unkenntnis, wird von „Religionskriegen“ geplappert.

    Das System KANN NICHT umgebaut oder reformiert werden, denn es ist ja das ÜBEL an und in sich selbst. Nur ein Verbot des Systems selbst – es ist ja ein Verbrecher-System voller Lügen, Betrug, Mord und Krieg – und die Inhaftierung und Verbannung seiner Träger aus der menschlichen Gemeinschaft wird das System zusammenbrechen lassen. Sollte das System nicht untergehen, ist das das Ende der Menschheit, denn das Ziel des Systems ist die Unterwerfung aller Menschen und deren anschließende Ausrottung. Denn dieses System, dieser Todeskult ist von einem krankhaften Wahn beseelt.

  25. „In dem Zusammenhang hätt` ich die zweite Frage, was is das mit den Negativzinsen was so im Netzt kursiert, was bedeutet das für den Normalo, bzw. was soll das überhaupt. Is das ausgemachte Sache das die Zinsen nich mehr steigen, oder was?“

    Bei wenigen großen Institutionen, ein paar tausend Milliardären und ein paar Millionen Millionären sind „Unsummen“ von „Währungen“ vorhanden. Dieses angebliche „Geld“ kann nicht gegessen werden. In bar liegt das auch nirgends rum, soviel Pflanzen, die benötigt würden um all das Papier herzustellen, um es mit Ziffern zu bedrücken, gibt es ja auch gar nicht auf der Welt. Also, was sollen all diese „Super“- und Mega-Reichen mit all der Kohle machen über die sie verfügen, die aber gar keinen Wert besitzt und für die man sich nichts kaufen könnte, wenn allen der Betrug dahinter begreiflich wäre?

    Ich weiß es nicht. Und die wissen es auch nicht.

    Aber der Zins „sagt“ ihnen, was sie damit tun müssen: ist der Zins hoch wird das Geld zur Bank getragen, die es an die „Produktion“ ausleiht. Kann die „Produktion“ aber weder die Tilgung und/oder noch den Zins erwirtschaften, muss der Zins sinken, da ja sonst die Produktion eingestellt werden müsste, denn ohne Schulden-Geben wird gar nichts produziert.

    Sinkt nun der Zins, „sagt“ es ihnen, was sie jetzt mit dem „Geld“ tun müssen: das „Geld“ muss von der Bank weggetragen werden, um es zur Börse zu tragen, damit die „Produktion“ nun „Anteile“ an der Produktion an diese Deppen verkaufen kann. Mit diesem „Geld“ kann nun die „Produktion“ die ständig erforderliche Erneuerung ihrer Produktions- und Ausbeutungs-Anlagen, Politiker bestechen und notwendige Kriege finanzieren. Ist eine Phase der Erneuerung abgeschlossen, steigt der Zins wieder, die Deppen verkaufen ihre Anteile, die Aktienkurse sinken, der Rest des weniger gewordenen „Geldes“ wird von der Börse weggetragen, um es erneut zur Bank zu tragen.

    Nun, wenn jetzt der Zins niedrig ist, teilweise sogar Negativ, kann sich so eine Institution wie die BRD „Geld“ billig leihen und dafür bessere Waffen anschaffen. Das tut der Wirtschaft gut. Arbeitsplätze werden geschaffen. Die Leute haben wieder mehr Geld in der Tasche, was dem Konsum gut tut und dann kann man den Großen Krieg gegen Russland noch besser an den Frau und den Mann bringen.

    „Beim Kampf gegen den Terror“ – ein Euphemismus für den Islam – gegen den bösen Kommunismus, „Nord“-Korea und das Rote China, ist das ja den Deppen Doofen blöde und arm gehaltenen Menschenmassen in Europa und den USA total verständlich, dagegen bekommt ja nur eine kleine Handvoll überhaupt den Mund auf. Mit diesem neuen Russland geht das nicht ganz so einfach, die Leute schon wieder an die Ostfront zu schicken.

    Diese Negativzinsen bedeuten für den Normalo eine recht schnelle und stetige Verarmung, wie sie bisher zunächst in Süd-Europa durchgeführt wurde, während uns noch ein wenig länger Heile Welt vorgegaukelt wird, bis wir uns dem „Unabwendbaren“, dem „Schicksal“ wieder fügen und diesmal zu Zig-Millionen auf dem Altar der NWO – die immer schon die SELBE ALTE war – geopfert werden. …

    die Verträge dazu wurden ja 1930 und 1933 von allen am „Völkerbund“ und der BIZ beteiligten „Staaten“ (LOL) unterschrieben …, aber darüber zu schreiben, ist auf diesem Blog unerwünscht und so muss ich Sie erstmal im Nebel der Geschichte alleine stehen lassen.😉 … aber: „wer suchet, der findet!“

  26. Martin Bauer sagt:

    Zitat jauhuchanam (an Magnus Göller)

    „Sie sind ja wirklich ein lustiger Mensch mit der ganzen Mentalität eines Sklaven: “um Himmelswillen kein Aufbegehren, das würde ja den Zusammenbruch bedeuten!”“

    Revolutionen sind nur als militanter Ausdruck gelebter Werte nützlich. Sie gehen von Herzen aus und finden in den Köpfen statt; ihre tätliche Seite ist zwar das, was später in den Geschichtsbüchern an oberster Stelle steht, aber sie ist eigentlich eher das Beiwerk zum Eigentlichen.

    Das andere sind reine Brotrevolten, die immer zu spät, immer zu wenig leistend (an eigenem positivem Gegenentwurf) und vor allem immer viel zu hektisch ans Werk gehen. Sie sind in der Geschichte leider die absolute Regel und sie bringen tatsächlich weit mehr Schaden als Nutzen.

    Zitat:
    „Ich gehe jede Wette ein, dass Sie zu den Typen gehört haben, die sich über den Untergang der Sowjetunion riesig gefreut haben und Ihnen die vielen Millionen, die deshalb umgekommen sind, am Arsch vorbei gegangen sind.“

    Ich möchte wetten, dass Magnus Göller das NICHT getan hat. Wenn ich mich nicht völlig in ihm irre und er mir im geringsten ähnlich ist, dann hat er Vergleichbares wie ich damals durchgemacht: eine tiefe, untröstliche Beklommenheit, die aus dem Wissen resultiert, dass (a) MEIN LEBENSUMFELD böse ist, (b) es für mich nur um den Preis persönlichen Antriebsverlusts möglich ist, sich selbst glaubhaft davon zu unterscheiden; und (c) wir alle auf ein epochales „Gericht Gottes“ zusteuern, – in dessen Todesstrudel wir nun seit 15 Jahren feststecken und immer tiefer versacken.

  27. Afrikaans sagt:


    Precht – „Wann kommt der Kommunismus“, mit Sahra Wagenknecht

    Sozialisten und Kommunisten stecken ideologisch fest, die Kapitalisten feiern fröhlich Urständ.
    .
    Da kann ein höchst kluger Mann wie Precht sich mühen, wie er will, eine höchst kluge Frau wie Wagenknecht bleibt im Dogma hängen – man hat den Marx verinnerlicht, verliert sich im komplexen Kleinklein, neues Denken ausgeschlossen.
    .
    Wozu hat man sich auch soviel Mühe gegeben, ´den Marx´, zu verstehen; kann und darf doch nicht alles umsonst gewesen sein, nech wahr ?!
    .
    ´Bolschewiki´, Ihr seid wieder einmal das Hindernis zur Befreiung der Völker.
    .
    Eine Sammlungsbewegung freier Geister braucht eine mitreißende Utopie:
    .
    https://www.grundeinkommen.de/
    .
    Die Industrialisierung geht dem Ende zu, Marx und Engels können ruhn.
    .

  28. Re Ply sagt:

    Stichwort Negativzinssatz

    Am 5. Juni 2014 führte die EZB den Negativzinssatz für die Einlagefazilität ein:
    https://www.ecb.europa.eu/press/pr/date/2014/html/pr140605_3.de.html
    Einlagefazilität im Euroraum bedeutet, daß Geschäftsbanken kurzfristig nicht benötigtes Geld bei der EZB zum sog. Einlagesatz anlegen. Dieser ist jetzt negativ, was in etwa bedeutet, daß Forderungen der Geschäftsbanken gegenüber der Zentralbank abdiskontiert werden. Diese Kosten werden von den Geschäftsbanken natürlich nach ‚unten‘ weitergereicht – bis zum ‚Normalo‘. Dieser erhält dann weniger Habenzins, bis unter die Inflationsrate. Das nennt sich realer Negativzins. Den haben wir bereits (abhängig von der individuellen Inflationsrate).

  29. Dem einen Kommentatoren, der mir Sklavenmentalität unterstellt, indem er meine Worte zum Geldsystem glatt umdreht, will ich direkt nicht weitergehend antworten.
    In der Tat indes bin ich nicht dafür, alles mit einem Schlage umzustürzen.
    Zurzeit mache ich mir wieder verstärkt Gedanken über eine neue Bildungspolitik. Da werden mindestens die allermeisten Lehrer, die antideutsch unterrichten gelernt und vorgeschrieben bekommen haben, in die neue Zeit mitzunehmen sein. Oder meint etwa einer, er könne sich plötzlich ein paar hunderttausend neue Lehrer erfinden, den alten Rest zum Straßenfegen schicken?
    Es wird auch nicht das Paradies ausbrechen, indem man das Weltwährungssystem zum Einsturz bringt und über Nacht jeden auf sich selbst zurückwirft. Sollen etwa alle Guthaben, auch die aller kleinen Leute (wo zieht man da den Strich?), mit einem Schlage nichts werden? Oder grade mal ein Drittel?
    Jaja, von der einen großen Reinigung, davon haben schon viele geträumt, und dann zugeschlagen, und das hat Unzähligen nicht nur Hab und Gut gekostet.
    Jeder kleine Bankbeamte (so sagte man das früher, vor Äonen, noch), der normal sein ihm aufgetragenes Geschäft verrichtete, muss, auch wenn er in einem neuen Geldsystem keine sinnvolle Verwendung mehr finden kann, weil man einfach weniger Bänker braucht, die Hand hingestreckt bekommen, etwas anderes zu machen, darf nicht plötzlich zum Tschandala erklärt werden.
    Gerade den ganz normalen Menschen ist glaubwürdig zu zeigen, dass sie mitgenommen werden werden, dass sie nicht als böse „Kapitalistendiener“ auf dem Müllhaufen der Geschichte landen sollen.
    Einige wenige werden für längere Zeit Bekanntschaft mit der Feldarbeit machen müssen, sich mit einfacher manueller Arbeit befassen, in Steinbrüchen, Bergwerken, als Rohrreiniger oder Kanalarbeiter, zur Besinnung zu kommen und nicht weiter Unheil anrichten zu können. Denen darf man ruhig Angst einjagen. Das haben die sich verdient. Und das ergibt auch Sinn.
    Ja, ich plädiere für Besonnenheit.
    Und sehr viel Vergebung. Nicht, weil ich ein Christ wäre. Einfach aus Menschenliebe und Vernunft.
    Ich sehe sonst sehr viel Krieg und sehr viel Tod.

  30. Ein paar Leute werden nicht so leicht zur Einsicht zu bringen sein, das ist mir auch klar.
    Wenn wir aber nicht bei der weit überwiegenden Mehrheit Einsicht erzielen, was wollen wir dann tun? Etwa auch Anschläge verüben?
    Ich sehe auch andere Wege als jenen des echten Umdenkens.
    Aber bislang keinen, der meinen Vorstellungen dahingehend entspricht, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden und von allen anderen Völkern, so gut wir dazu beitragen können, auch.
    Materielle Notwendigkeiten nicht außer acht lassend, muss die anstehende Veränderung meines Erachtens wesentlich aus dem Geiste heraus erfolgreich sein; das beinhaltet durchaus große Demonstrationen und manchen Ungehorsam; und jeder, dem es wirklich ans Leder geht, der darf sich auch bis zum Letzten wehren.
    Die Welt schaut auf uns.
    Sie schauen alle auf uns.
    Wir sind ein kleines Land, ein mittleres Volk an der Zahl, aber eben doch an einer, wenn nicht der entscheidenden Nahtstelle; geopolitisch sowieso; es ist unsere Aufgabe, ich sehe da wenig Wahl, wegweisend zu wirken. Die Weltenläufte, um es mal so schwülstig unkonkret zu sagen, haben uns dies auferlegt.
    Und wir können segensreich wirken. Unsere Geistesgeschichte, die nie völlig vernichtet werden konnte, nehmen wir nur Johann Sebastian Bach und Friedrich Schiller, zeigt das klar an.
    Die wollten nie jemanden überfallen.
    Das erste Wort, jedem Deutschen schon beim Aufwachen im Sinn: Freiheit!

  31. Sehr geehrter Herr Bauer,
    „eine tiefe, untröstliche Beklommenheit, die aus dem Wissen resultiert, dass (a) MEIN LEBENSUMFELD böse ist, (b) es für mich nur um den Preis persönlichen Antriebsverlusts möglich ist, sich selbst glaubhaft davon zu unterscheiden; und (c) wir alle auf ein epochales “Gericht Gottes” zusteuern, – in dessen Todesstrudel wir nun seit 15 Jahren feststecken und immer tiefer versacken.“

    Wer hat Ihnen denn gesagt, dass Ihr Lebensumfeld „böse“ sei, wenn nicht die hier seit Jahrhunderten gewalttätig herrschende Abendland-Religion, die die schlimmste mir vorstellbare Kultur, die Kultur des Todes, des Versagens, der Schuld – die es gar nicht geben kann – hervorgebracht hat: diese Depression, „die Welt sei ein Jammertal“???

    Für mich ist das jedenfalls alles ein gewaltiger irreligiöser Humbug und Betrug der Lüge und zeugt von einem tiefen mittelalterlichen Aberglauben, der immer noch in den Deutschen herumspukt. Bei den Juden nennt sich das Ghetto-Denken.

    „epochales Gericht Gottes“ – aber selbstverständlich doch – hat ja auch der Luder, der Doktor Martin dreimal mit Datum vorhergesagt … und „alle Jahre wieder kommt das Christuskind auf die Erden nieder, wo wir Menschen sind“, damit wir ja in unseren Gedanken-Halluzinationen und Illusionen gefangen geführt bleiben.

    Wissen Sie, Herr Bauer? Fast alle Depressionen lassen sich Stoffwechsel-„Erkrankungen“ in bestimmten Regionen des Gehirns zurückführen, oft ganz simple Mangel-Erscheinungen, die zum Beispiel durch zu wenig Sex ausgelöst werden können. Am besten ist es, eine Therapie in Anspruch zu nehmen. Psychiater mit psychotherapeutischer Zusatzausbildung sind besser als ihr Ruf. … und bei einer sonstigen „Erkrankung“ irgendeines Organs sucht Mann doch auch den Arzt auf, oder?

  32. „Die Welt schaut auf uns. Sie schauen alle auf uns. Wir sind ein kleines Land, ein mittleres Volk an der Zahl, aber eben doch an einer, wenn nicht der entscheidenden Nahtstelle; geopolitisch sowieso; es ist unsere Aufgabe, ich sehe da wenig Wahl, wegweisend zu wirken. Die Weltenläufte, um es mal so schwülstig unkonkret zu sagen, haben uns dies auferlegt.“

    Ach, diese „deutsche“ Hybris!

    Selbst im Urwald von Afrika lacht man über uns: „Ihr seid ja ein vom Empire besetztes, unter Fremdherrschaft stehendes, abhängiges Land, das tributpflichtig unterworfen ist; ihr seid ja nicht mal eine Nation.“

  33. Sehr geehrter Herr Göller,

    „Sollen etwa alle Guthaben, auch die aller kleinen Leute (wo zieht man da den Strich?), mit einem Schlage nichts werden? Oder grade mal ein Drittel?“

    Sehen Sie, ich bin halt dafür, dass den Menschen reiner Wein eingeschenkt wird, ihnen die Wahrheit gesagt wird. Und diese Wahrheit ist eben, dass „ihre“ kleinen Leute GAR KEIN Guthaben besitzen, weil das „Geld“-System hier ja nichts als ein gigantischer BETRUG ist!

    Die Menschen hier haben nicht mal einen Anspruch auf den Rentenversicherungsanteil, der zwar von ihnen erwirtschaftet wird, aber rechtlich den „Arbeitgebern“ zugeordnet wird, weil die den angeblich in die Rentenversicherung einzahlen würden, und die Arbeiter dann Dicke Backen machen werden, wenn ihnen die Lange Nase bei der Rentenberechnung gezeigt wird.

    An anderer Stelle hatte ich bereits hier auf dem Blog erwähnt, dass alle Bewohner, die auf dem Gebiet von Rest Deutschland leben und von der BRD veraltet werden, so viel erwirtschaften, dass JEDEM von Säugling bis zum Greis 3.333,33 Euro PRO Monat ausgezahlt werden kann.

    Ich bin nun wahrlich der Letzte, der irgendjemand sein „Guthaben“ wegnehmen will, oder derart verbrecherische Forderungen stellt! NEIN! Das was hier erwirtschafte wird gehört allen Menschen hier GEMEINSAM und das gehört GERECHT an JEDEN einzelnen Menschen verteilt!

    Das GEHÖRT eben nicht der BIZ in Basel – diesem Privaten Internationalen Banken Syndikat des Papstes – noch sonst einer kapitalistischen Institution des Papstes und seinen Hundert Tausenden von Firmen, Organisationen und Konzernen.

    Es ist unser EIGENTUM, das sich aber Religion und ihre Lakaien als „ihr“ Eigentum anmassen, über das nur sie das „Recht“ hätten, uns nach Gutsherrenart gnädiglich zuzubilligen, wozu sie dann auch noch solche Deppen und Verbrechen benutzten, die sich Abgeordnete des „deutschen“ Volkes schimpfen dürfen. Was eine Verarsche. Was ein Betrug. Welche Verhöhnung des menschlichen Verstandes! Und das wird dann auch noch als „Freiheitliche Demokratie“ vermarktet!

  34. Martin Bauer sagt:

    @jauhuchanam:

    Ja, ich bin geprägt vom klassich-christlichen Denken, das auf die gleiche Wurzel zurückgeht wie das Judentum, und das – wie ich heute sehe – viele krankhafte Züge enthält. Es enthält aber nicht nur krankhafte Züge, sondern ist genauso Protest gegen die Perversion in der natürlichen Religiosität jedes Menschen, der als Geistwesen, das sein Denken immer ein Stückweit absoluter setzt, als es ist, eben doch im Tierischen befangen ist. Ihre Art, sich davon abzugrenzen, hat mich zumindest heute nicht überzeugt, dass Sie einen besseren Weg für die Kultur zu weisen hätten. Im Gegenteil, Sie empfehlen den geraden Weg in die Katastrophe.

    Insbesondere lehne ich Ihre Psychologisierung oder gar Biologisierung von Erkenntnisproblemen ab. In letzter Konsequenz hieße das: Dissidenten in die Psychiatrie; das hatten wir schon einmal.

    Die Menschen sind „böse“, damit meine ich, dass es Verhaltensnorm war nach 1990, andere (hier die Russen, aber auch die Iraker, gegen die zeitgleich, in den 90ern, der Embargoterror lief) nach Maßstäben zu behandeln (nämlich mit Häme: „selber schuld“, obwohl wir jahrzehntelang gepredigt hatten, wir wären nicht gegen das Volk, nur gegen’s System im Osten), die einmal gegen sie/uns selbst zur Wirkung gebracht werden könnten und jetzt tatsächlich werden (Kanonenfutter für das imperiale Finanzsystem).

    Das „Gericht Gottes“ besteht darin, dass wir, nachdem wir den Präzendenzfall gesetzt haben, dem bei andern keinen moralischen Protest entgegenzusetzen,keine sozial-kulturelle, politisch wirksame Verteidigungslinie mehr haben, wenn Vergleichbares gegen uns selbst geschieht. Und weil wir uns nicht im Rahmen unserer christlich-abendländischen Tradition wehren können, können wir es kollektiv überhaupt nicht. Infolgedessen bemerken es die meisten Individuen gar nicht mehr (die eben nicht so individuell sind, wie uns der Zeitgeist einredet), und die wenigen, die es tun, wehren sich jeder auf ihre anarchische Weise selbst. Viel Spaß bei Ihrem persönlichen Weg, wider den Stachel zu löcken!

    Sie sehen, ich sage nichts, was Sie nichts Religiöses, was nicht rein symbolisch verstanden auch Sinn macht. Dass ich es persönlich nicht nur symbolisch sehe, ist meine Sache, und hat mit der politischen Diskussion wenig zu tun. Wer sich dafür interessiert, mag zwischen den Zeilen lesen und sich fragen, warum ich es tue. Sie tun es auf Ihre Weise und folgern: ich bin krank. Selbst wenn ich es bin, ändert das nichts am Wert oder Unwert meiner Analyse.

  35. Martin Bauer sagt:

    @Magnus Göller:
    „Dem einen Kommentatoren, der mir Sklavenmentalität unterstellt, indem er meine Worte zum Geldsystem glatt umdreht, will ich direkt nicht weitergehend antworten.“

    Ein kluges Vorgehen. Wahrscheinlich hab ich wieder viel zu ehrlich und ausführlich geantwortet. Das bringt nichts. Die meisten Leute wollen nichts von Mitdiskutanten lernen und nur ihre persönlichen Gewissheiten ventilieren. Wenn ich krank bin, ist es die Kultur zehnmal.

  36. Martin Bauer sagt:

    @Magnus Göller:

    „Die Welt schaut auf uns“
    Doch Ihr Kritiker schaut lieber auf den afrikanischen Busch. Nun ja, jedem das Seine.

  37. chrisia sagt:

    Das Video hat ab 17. Minute keinen Ton mehr, kann man da was dran ändern? Mal nur die Frage!

  38. @ Martin Bauer

    Ich freue mich zunächst sehr darüber, dass Sie sich nicht haben einweisen lassen. Nicht, dass ich allen Irrenärzten ihren meist sinnlosen Job gleich entziehen wollte. Man hätte Ihnen aber Benzodiazepine gegeben, mit höchster Wahrscheinlichkeit, und die sind ganz beschissen fürs Hirn und den Rest. Ich schweife aber schon zu weit ab.
    Kultur, eine auf gutem Grunde stehende selbstbewusste Kultur, Sie redeten oben davon, ist urwesentlich zur Selbstbehauptung, für die von uns ersehnte Freiheit.
    Es kommt nicht erst das gerechte Geld und dann der rechte Geist.

  39. „Kultur, eine auf gutem Grunde stehende selbstbewusste Kultur, Sie redeten oben davon, ist urwesentlich zur Selbstbehauptung, für die von uns ersehnte Freiheit.“

    Unsere Kultur steht aber nun einmal auf einem sumpfigen Grund. Außerdem handelt es sich um einen Todeskult und eine Schuldkultur, beruht also auf einem Irren Wahn und total absurden Vorstellungen, wer und was der Mensch sei!

    Mit dieser Kultur wird es jedenfalls niemals Freiheit geben können, da sie eine des Zwangs, der Gewalt, des Krieges und des Mordes, eben der Sklaverei und des Todes ist.

    Zu meiner Selbstbehauptung kann sie mir nicht dienlich sein, sondern nur zur meiner Unterdrückung und Unterwerfung anderen helfen, die mir nichts Gutes wollen, sondern nur Ihre geschäftlichen Interessen wahren können, wenn sie mich Deppen Doof blöde und arm halten können.


    Eala Frya Fresena
    Lever dood as Slaav

  40. me. sagt:

    Waffen können aber stumpf werden – und stumpfe Macheten sind wie DumDum-Geschosse.

    Hab mal Jahuchanans Tip aufgegriffen und losgesurft aber was ganz andres gefunden
    Zu der ganzen Kohlegeschichte Geld/Währung folgendes gefunden.

    Die Wiederankurbelung der Wirtschaft durch immer mehr Geld drucken is nahezu ausgereizt, die Wirtschaft durch Senkung der Zinsen anzukurbeln auch so ziemlich, jetzt gibts Negativzinsen, was die Wirtschaft ankurbeln soll, die Leute hohlen aber ihre Kohle und legen sie in Schließfächer oder vergraben sie im Garten, nu kommen sie mit Abschaffung des Bargelds wg. SCHWARZARBEIT…. oder Schwarzgeldwäsche, oder weil der Giralgeldverkehr kostengünstiger sei, angeblich.
    Ne,ne. Den Politikern und Geldheinis gehts darum, “ *durch die Abschaffung von Bargeld jederzeit Zugriff auf Bankeinlagen zu haben, um einfache Bürger im Notfall zugunsten der Finanzindustrie enteignen zu können.“

    *telepolis

  41. Martin Bauer sagt:

    „Mit dieser Kultur wird es jedenfalls niemals Freiheit geben können, da sie eine des Zwangs, der Gewalt, des Krieges und des Mordes, eben der Sklaverei und des Todes ist.“

    Mit jedweder aus einem Guss gegossener Kultur wird es nie Freiheit geben, weil der Mensch einfach nicht fähig ist, mit Gedanken sein Wesen zu erfassen und seinen Wunsch und Zweck auf Erden kohärent und für alle gültig zu definieren.

    Deswegen ist die größte Annäherrung an die Freiheit in der Kultur eine friedlich gewachsene Vielfalt von Religionen und Weltanschauungen, die genug Gemeinsamkeit haben, ob „Nation“ oder „Reich“ zu bilden. Weil Deutschland hier zu Beginn des 20. Jahrhundert sehr weit war, schaute „die Welt“ (d.h. die Mächtigen) tatsächlich auf dieses Land und wollten es vernichten. (allerdings wollten sie auch Russland vernichten und eigentlich jeden konkurrierenden Ordnungspol)

    Es ist dasselbe wie mit der internationalen Ordnung, wo halbwegs ersprießliche Verhältnisse nur möglich sind, wenn die Welt nicht „unipolar“ ist. Allein solche Grundtatsachen sollten jedem zu denken geben, ob am klassisschen christlichen Verständnis, dass der Mensch „böse“ sei, nicht doch tief drin ein fetter wahrer Kern steckt.

  42. schnehen sagt:

    @Jauhuchanam

    „Unsere Kultur steht nun einmal auf einem sumpfigen Grund. Außerdem handelt es sich um einen Todeskult und eine Schuldkultur…“

    Kultur ist die ‚Gesamtheit der geistigen und künstlerischen Lebensäußerungen einer bestimmten Gemeinschaft‘, so die Duden-Definition.

    Wenn diese Definition etwas taugt, und ich glaube, sie tut dies, dann würde dies bedeuten, wenn man Ihnen folgen würde, dass die Gesamtheit der geistigen und künstlerischen Lebensäußerungen bei uns auf einem ’sumpfigen Grund‘ steht.

    Sehe ich das richtig?

    Also alles ist einfach nur Sumpf, Todeskult, Schuldkult, perverses Christentum …

    Ich glaube, da machen Sie es sich viel zu einfach. Ich glaube, Sie haben sich da in etwas verrannt.

    Es gibt natürlich einen kulturellen Sumpf bei uns, der Ausdruck der Dekadenz der spätkapitalistischen deutschen Gesellschaft ist. Man braucht sich nur die Musikkultur vorzunehmen, und man findet dort diesen Sumpf, diesen Sumpf einer Industriemusik, die fast ausschließlich der Abstumpfung, der billigen Unterhaltung dient. Man vergleiche diese deutsche Musikkultur mal mit der griechischen, und man sieht sofort, was für eine kulturelle Wüstenlandschaft inzwischen auf diesem Gebiet bei uns entstanden ist!

    Aber gibt es nicht auch eine andere, anspruchsvolle Kultur, die es oft nicht schafft, weite Verbreitung zu finden, die oft ein Schattendasein führt? Und hat es diese andere Kultur nicht immer bei uns gegeben? Nehmen wir die deutsche Literatur. Ist sie ein einziger Sumpf? Sicherlich, wenn man sich die Buchhandlungen ansieht oder das Angebot in den großen Supermärkten, da wird einem schlecht. Aber es gibt, mehr im Verborgenen, auch eine andere, sehr wertvolle Kultur, die von Namen wie Thomas und Heinrich Mann, Bert Brecht oder Lion Feuchtwanger geprägt wurde, auch von Grass und Lenz, was die moderne Literatur z. B. angeht.

    Sicherlich werden diese Autoren heute nur noch sehr wenig gelesen, aber man kann diese hochwertige Kultur, und es ist auch eine deutsche Kultur, nicht einfach mit den Vokabeln abtun, die Sie verwenden. Man muss diese Kultur zunächst einmal kennen, bevor man über sie den Stab bricht.

    Ich frage Sie also: Was haben Sie von Brecht gelesen oder von Thomas Mann? Kennen Sie die deutsche Musik, die klassische? Hören Sie Musik, lesen Sie deutsche Literatur?

    Aber auch die christlich geprägte deutsche Kultur kann man doch nun nicht einfach nur negativ sehen, nur weil sie auch christlich geprägt ist.

    Wenn Sie alles, was irgendwie mit dem Christentum zu tun hat, als ‚pervers‘ abtun, wie wollen Sie dann, so frage ich Sie, die große Kunst eines Leonardo da Vinci oder eines Michelangelo beurteilen? Wollen Sie Michelangelos David, der in Florenz zu sehen ist, auch als Ausdruck des Todeskultes abtun und dabei den künstlerischen Wert einfach mit einer lässigen Handbewegung übergehen, nur weil es in dieser Kunst eben auch christliche Bezüge, z. B. was die Motivauswahl angeht, gibt?

    Die Wahrheit ist immer konkret. Man muss immer vom konkreten Beispiel ausgehen, wenn man etwas beurteilen will und man muss sich vor allen Dingen erst einmal kundig machen, und wenn man das tut, wird man sehr viel Wertvolles in unserer Kultur entdecken, das Wert ist, aufbewahrt und gepflegt zu werden.

  43. „ob am klassisschen christlichen Verständnis, dass der Mensch “böse” sei, nicht doch tief drin ein fetter wahrer Kern steckt.“

    Das ist vielleicht „klassisch“ / christlich war dieses Verständnis jedenfalls noch nie, sondern wurde seit jeher als unchristlich und anti-christlich verdammt – freilich bis diese Sekte aus Mördern, Menschenjägern und Menschenhändlern sich mit ihren ganzen anderen Verbrechen über den Globus breit machte und den Menschen anfing diese Lügen ins Gehirn zu scheißen.

  44. Martin Bauer sagt:

    Ich habe „böse“ in Anführungszeichen gesetzt. Die Reformation ging (m.E.) zu weit in der Auflösung des Paradox nach der negativen Seite; Sie fallen auf der andern Seite vom Pferd.

    Aber wir kommen vom Thema ab. Der Ausgangspunkt war, dass ich, der ich Magnus Göllers „Sklavenmentalität“ teile (indem ich NICHT Volksaufstand um jeden Preis will), in keiner Weise verdächtigt werden kann, heuchlerisch die Folgen des Chaos vor der Haustüre anderer (Post-Sowjetunion) gebilligt zu haben.

    Ich bestehe darauf, dass das in Erinnerung gerufen wird. Es geht nicht nur darum, etwas Falsches zu überwinden, sondern auch etwas Besseres zu schaffen. Von Ideologen wird das diesmal nicht ausgehen.

  45. So zurück zum Thema Währung. Danke für Ihre Nachsicht und Geduld Herr Elsässer, dass ich mich schon wieder habe ablenken lassen. Also zurück zu Hier und Heute.

    Die Lügen und der Betrug werden ja heute ganz offen zu Schau getragen und als richtig und normal dargestellt. Zwei schöne Beispiele dafür liefert das WSJ Wall Street Journal, Vol. XXXIII Nr. 76 vom 21. Mai 2015 auf der Titelseite und auf Seite 13, welche Vorsorge Washington bereits vor Jahren eingeleitet und mittlerweile abgeschlossen hat und wie mit dieser nun die europäischen Vasallen unterstützt werden müssen, um den Krieg gegen Russland gewinnen zu können

    Seite 1: „inflation will gradually rise toward their 2% goal“ Inflation bedeutet IMMER Enteignung des „Kleinen Mannes“ / also der Betrug an der Bevölkerung wird im WSJ als positives Ziel angepriesen. Deppe und noch Doofer als die Europäer, müssen die Amis den Diebstahl an ihren Leistungen total verinnerlicht haben. Natürlich betreibt die BRD die selbe Politik, aber sie verkauft wenigstens ihren Betrug indem sie noch offen sagt, dass Inflation ein Übel ist.

    :::In Wirklichkeit handelt es sich bei der Inflation im heutigen „Geld“-System um den „Wert“-Verlust des Schein-Geldes [Währung]. Das bedeutet, die Kaufkraft des Scheingeldes verringert sich stetig. Der Mensch muss sich immer mehr eines aufgeblähten Dings, was sich Geld nennt, aber gar keines ist, bedienen, um dafür Güter – vor allem des täglichen Bedarfs – zu erhalten.
    Weil Scheingeld keinen Anspruch auf reale Werte darstellt, sondern nur anzeigt, daß mehr Ansprüche auf Realwerte in Umlauf sind, als tatsächliche Werte vorhanden sind, steigen die Preise.
    Im Gegensatz dazu wird eine reale Preiserhöhung als „Teuerung“ bezeichnet. Leider benutzt die politische und religiöse Kaste nur noch die von George Orwell enttarnte Sprache des „Neusprech“, in der die Bedeutung der Worte ihrer Begrifflichkeit entleert sind, so daß kaum noch der fundamentale und grundsätzliche Unterschied zwischen Inflation (Aufblähung) und Teuerung verstanden wird.
    In einer Inflation steigen eben gerade nicht die Preise der Güter, sondern wird das Schein- auch Betrugs-Geld immer billiger, das von wenigen privaten Personen in Umlauf gebracht wird (oder eben auch nicht) und die somit eine DIKTATUR über große Teile des Planeten errichtet haben, vollkommen unabhängig davon, welches politische Gesellschaftsmodell gerade die Gewalt ausübt.:::

    Das Wissen darum scheint was vollkommen verloren zu sein, weshalb ich folgende Zitate einfüge:

    „Falls das amerikanische Volk jemals die Kontrolle über die Herausgabe ihrer Währung auf Banken übertragen sollte, werden diese und die Firmen, die sich um sie bilden, unter dem Einsatz von Inflation und Deflation, dem Volk solange ihr Eigentum wegnehmen, bis die Kinder obdachlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Väter einst in Besitz nahmen.
    [Dies ist dann 1929/1930 auch umgesetzt worden und hatte noch schlimmeres zur Folge als die von Jefferson vorhergesehene Obdachlosigkeit: über zehn Millionen Amerikaner sind verhungert, der Rest der Menschen wurde Total-Enteignet und damit versklavt.] Die Herausgabe von Geld soll von den Banken weggenommen werden, und zurück auf den Kongress und das Volk übertragen werden. Ich glaube aufrichtig, daß Banken, mit dem Recht Geld herauszugeben, gefährlicher für die individuellen Freiheitsrechte sind als eine stehende Armee.“

    – Thomas Jefferson (1809), dritter Präsident von 1801 bis 1809 der vereinigten Staaten von Amerika

    „Von allen Erfindungen, die ersonnen wurden, um die arbeitenden Menschen zu betrügen, war keine wirkungsvoller als das Papiergeld.“ – Daniel Webster (1782-1852)

    „Inflation ist die ultimative Steuer. Eine Steuer, von der die Leute nicht wissen, daß sie besteuert werden. Eine Steuer für Leute, die an Papiergeld und an ihre Regierung glauben.“ Warren Buffett [und ich meine, der ist ja nun wirklich des Marxismus nicht verdächtig😉 ]

    “… The modern theory of the perpetuation of debt has drenched the earth with blood, and crushed its inhabitants under burdens ever accumulating.” -Thomas Jefferson

    “History records that the money changers have used every form of abuse, intrigue, deceit, and violent means possible to maintain their control over governments by controlling money and its issuance.” – James Madison

    “If congress has the right under the Constitution to issue paper money, it was given them to use themselves, not to be delegated to individuals or corporations.” – Andrew Jackson

    weiter Seite 2: Fünf Global agierende Banken haben zugeben, dass sie über Jahre kriminell in Absprache den Libor und die wichtigsten Währungen Dollar und Euro manipuliert haben. Eigentlich müsste jedes Kind das wissen, aber es wird im Artikel so dargestellt, als ob die Staatsanwaltschaft total überrascht von dieser wörtlich: VERSCHWÖRUNG gewesen sei. LOL der General Staatsanwalt der USA Loretta Lynch, eine Verschwörungstheoretikerin – wer hätte das gedacht, liebe BILD-Dung, FOCUS, SPIEGEL, WELT & ZEIT, ARD und ZDF ihr GEZ-finanzierten Affen? LOL

    Der Währungstausch beträgt täglich über 500 Milliarden in US-Dollar und Euro, generiert also etwa 15 Milliarden am Tag; mit ganz geringen Abweichungen hinter dem Komma können unauffällig hier bis ein paar hundert Millionen extra gecasht werden😉 Im 18. und 19. Jahrhundert wurden solche Verbrecher noch aufgehängt … Jeder kleine Bankräuber würde dafür in den USA bis zu Lebenslänglich bekommen. Die zahlen einfach aus der Portokasse eine Gesamt-Strafe von 5,6 Milliarden – was ein lächerliches Theater … hihi bei 5.475 Milliarden Gewinn im Jahr – also 0,01% auf 10 Jahre. Herrliche Zeiten!

    Seite 13: Hier vom vom CIA-Direktor (2009-2011) und einem Nationalen Sicherheitsberater der USA kurz zusammengefasst, dass die USA ihre Strategie der nationalen Energie-Unabhängigkeit abgeschlossen haben und welcher letzte Schritt nun erforderlich ist, damit die europäischen Vasallen den Krieg gegen Russland überhaupt mittragen können.

    Und wie mit der Energie-Waffe in der Hand der USA, weiter die Preise des Öls nach unten bestimmt werden müssen, um sowohl die Arabische Welt, den Iran als auch Russland finanziell in die Knie zu zwingen. Immer wieder schön, wenn unsere amerikanischen Partner und Freunde so offen ihre Verbrechen als gute Taten hinausposaunen!😉

  46. Chris sagt:

    Ich finde es jedenfalls lustig wie die Krise der gepoolten Eurowährung ausgerechnet zu „strukturellem Antisemitismus“ gegen Deutschland bzw. Troika in Griechenland führt.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

COMPACT- Buchreihe (das publizistische Brüderchen von COMPACT-Magazin)

Kommentarregeln auf diesem blog

1.) Auf dem blog kann jedermann kommentieren. Die Einschränkung auf COMPACT-Abonnenten wird aufgehoben. (Ersatzweise wird das Angebot auf der offiziellen COMPACT-Seite www.compact-magazin.com ausgebaut). 2.) Auf diesem blog werden keine Diskussionen über die Jahre 1933 bis 1945 geführt. Holocaust-Leugner, Hitler- und Stalinfans mögen sich anderswo abreagieren. Auf diesem blog wird über das HIER UND HEUTE diskutiert. 3.) Auf diesem blog wird niemand beleidigt und auch keine "Rache" gegenüber Politikern angedroht. Kritik kann scharf sein, aber die Persönlichkeitsrechte auch des politischen Gegners und die Bestimmungen des Strafgesetzbuches sind zu beachten. 4) Kommentare müssen sich auf das Thema meines Beitrages beziehen. Wer offtopic postet, riskiert die Löschung – es sei denn, ein Thema fesselt mich echt. 5) Pingpong zwischen zwei Personen ist nur erlaubt, wenn es sich auf das Thema meines Beitrages bezieht. 6) Gegen Schmähreden und persönliche Beleidigungen will ich schärfer vorgehen. Die Schärfe hängt von meiner Tageslaune ab. 7) Copy&Paste-Kommentare werden gelöscht. Strengt Euren Grips an und formuliert selbst. Beiträge, die sich nicht an diese Punkte halten, werden ohne Erklärung gelöscht, auch wenn sie neben den Verstößen Sinnvolles beinhalten.

Kontakt

v.i.S.d.P. dieser Site: Jürgen Elsässer, c/o COMPACT-Magazin, Am Zernsee 9, 14542 Werder (elsaesser@compact-magazin.com)
Mai 2015
M D M D F S S
« Apr   Jun »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
%d Bloggern gefällt das: