Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

6. Juni am Kyffhäuser: AfD-Patrioten verteidigen die Partei gegen Luckes Spalter

In symbolträchtiges Sommerfest am richtigen Ort und genau zum richtigen Zeitpunkt. Bernd Lucke hat gestern vollmundig die Spaltung der AfD angedroht – heute bei der Pressekonferenz im Keller (?!) des Europaparlaments war er schon ein bisschen kleinlauter. Offensichtlich hat er bereits nach wenigen Stunden gemerkt, dass er sich ins eigene Fleisch geschnitten hat.

*** Heute auf COMPACT-online: Gauland schießt auf Pressekonferenz gegen Lucke. ***

Zu erwarten ist, dass Lucke auf dem AfD-Bundesparteitag Mitte Juni als AfD-Chef nicht durchkommt. Die Lucke-Kritiker müssen sich also schnell verständigen, wie es auch ohne ihn weitergehen kann – durchaus plural, aber gleichzeitig in den wichtigen Fragen – deutsche Souveränität, Zuwanderung, Freundschaft mit Russland – nicht vom System korrumpierbar und erpressbar. Gut, dass Björn Höcke, AfD-Chef in Thüringen und zusammen mit Alexander Gauland einer der profiliertesten Antipoden zu den Atlantikern und Wirtschaftsliberalen, nun die Initiative ergriffen hat und am 6. Juni – eine Woche vor dem Parteitag – die AfD-Patrioten zum Sommerfest auf den symbolträchtigen Kyffhäuser einlädt. Im Aufruftext heißt es: „Die Kyffhäusersage verkörpert die Hoffnung auf eine gute Zukunft für unser Land. In diesem Sinn wollen wir uns versammeln und welch besseren Ort könnte es dafür geben?“ Achtung: Anmeldung ist zwingend erforderlich! Die Lokalität hat zwar 700 Plätze – aber die werden bald weg sein!

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21 Responses

  1. Aristoteles sagt:

    Wie wär’s mit einem Kyffhäuser-Fest statt eines Hambacher Festes?

    Die Lage, der Name – prädestiniert.
    Zentral gelegen, aus West, Ost, Süd, Nord gut erreichbar.

    Die Zeit im Juni ist vielleicht auch für ein Zelt gut.
    Fahne: Gold-Rot-Schwarz.

    (Eggert kommt mit der Blau-Weißen.)

    10.000 oder mehr (noch ’ne Null dran!) erinnern die 1000 AfD-Patrioten an ihren historischen Auftrag – Rettung des Vaterlandes.

  2. the Hamilitionian sagt:

    Könnte gut sein dass hier die 3.Welle der Souveränitätsbewegung in Fahrt kommt.

  3. Thorsten XX sagt:

    Für mehr Deutschland, gegen Mißbrauch des Asylrechts: Asylbewerber werden nicht mehr abgeschoben.

    Aufwachen, Leute:
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2542662/Footage-emerged-cannibal-eating-leg-Muslim-Central-African-Republic.html

  4. Libertärer sagt:

    Man kann freilich darüber streiten, wer die Spalter sind.

    Stellen Sie sich vor, Jürgen, Sie gründen eine Partei, sagen wir die COMPACT-Partei, mit der Sie ihre Vorstellungen in die Politik bringen wollen. Und nach einem Jahren stellen sie fest, dass Ihre Partei inzwischen mehrheitlich von „zionistischen“ Transatlantikern unterwandert wurde, die genau das Gegenteil von dem wollen, wofür Sie die Compact-Partei einst gegründet haben.

    Und wenn Sie dann frustriert wieder aussteigen, weil Sie das mit Ihrem Gewissen nicht mehr vereinbaren können, sind dann Sie der Spalter? Oder sind es nicht eher die anderen?

  5. Stefan sagt:

    @ Thorsten XX

    Die werden dann nach dem Willen von Grünen in Pflegeheimen untergebracht – „zur Auflockerung des oft eher eintönigen Alltags“

    http://gruene-mitte.de/wp-content/uploads/2015/05/BVV-40-IV-A6-PflegeEinr-Fl%C3%BCchtlinge.pdf

    http://www.hartgeld.com/multikulti.html

  6. Karl der Franke sagt:

    Seit dem Tag, als Hans-Olaf Henkel in die AfD eintrat, war mir klar, wohin die Reise geht. Dieser Neoliberale, welcher gefühlte zwanzig Jahre keine einzige Talkshow ausließ, um seine Heilsbotschaft „der Markt wird es schon richten“, zu verkünden, verkörpert für mich wie kein Zweiter die Funktionseliten der transatlantischen BRD.
    Immer schön gegen Arbeitnehmerrechte wettern, gegen Mindestlohn, für sozialen Kahlschlag, was von Facharbeitermangel faseln (= Einwanderung ist gut, drückt ja die Löhne…), für die Einführung des Euro. Dabei war jedem halbwegs klar denkenden Menschen lange vor Einführung dieser Zwangswährung klar, daß das nicht gutgehen konnte. Um die dann eintretende Entwicklung vorauszusehen, brauchte man nicht unbedingt Wirtschaftswissenschaften studiert zu haben oder Präsident des BDI gewesen zu sein. Eine einmalige fachlich-intellektuelle Fehlleistung dieses „Fachmannes“.
    Schlußendlich hat er dann, nach seiner späten „Läuterung“ mit seinem Vermögen die Partei bzw. Teile davon gekauft.
    Dieser Systemling und seine Paladine müssen weg, und zwar schnellstens, ansonsten hat sich die vermutlich letzte parteipolitische Option, die uns angesichts des drohenden Volkstodes zeitlich noch geblieben ist, auch erledigt.
    Einzig um einen Joachim Starbatty wäre es schade, wenn dieser der AfD verloren gehen würde.

    Schändlich, daß ausgerechnet die ‚Junge Freiheit‘ jede Überparteilichkeit über Bord geworfen und sich auch noch diesem Flügel als inoffizielles Parteiorgan angebiedert hat.
    Wenn Dieter Stein in seiner letzten Kolumne schreibt, daß es
    u.a. „für eine nationalkonservative Partei …in Dtschld. keine Chance gibt…“, dann fragt man sich, wofür dieser Mann die letzten 29 Jahre gearbeitet und gelebt hat?! Und wofür ich diese Zeitung seit über 20 Jahren abonniere…

    Es ist schon alles sehr traurig. Wenn ich letztendlich auch nicht daran glaube, daß Wahlen wirklich etwas verändern („wichtig sind die, die zählen, nicht die, die wählen!“), so hoffe ich doch, daß Frauke Petry sich durchsetzen wird. Eine sehr bemerkenswerte Persönlichkeit, die sich gewiß nicht hinter einem Lucke verstecken muß, weder rethorisch-intellektuell noch optisch und erst recht nicht inhaltlich.
    Und eine Frau an der Spitze einer „rechten“, nationalkonservativen Partei würde so gar nicht ins Klischee der großen Welterklärer in den Lügenmedien passen.

  7. „Und eine Frau an der Spitze einer “rechten”, nationalkonservativen Partei würde so gar nicht ins Klischee der großen Welterklärer in den Lügenmedien passen.“

    Vielleicht ist es Zeit für eine patriotische feministische Bewegung.
    Wir wollen euren Genderschiet nicht! Wir wollen unsere Kinder selber erziehen! Wir wollen eure perverse sexuelle Frühindoktrination nicht! Eure Ganztagesschulen könnt ihr, bis auf wenige, behalten! Mein Kind darf am Nachmittag draußen spielen!
    Wir bekommen unsere Kinder nicht für diesen Betrügerstaat, in dem wir für immer noch mehr Illegale schuften sollen! Die ihr in Massen hierherholt! Wir wollen Betriebskindergärten! Wir wollen unsere eigenen Betreuungsringe, und dafür auch das Geld! Wir wollen selber für unsere Kinder kochen!
    Wieso war es vor dreißig Jahren noch ehrsam, wenn eine Frau ihre Kinder großzog? Wieso soll es das heute nicht mehr sein? Wieso? Reicht das Geld nicht mehr? Wir seien doch reicher denn je, sagt ihr. Wieso reicht es dann nicht mehr?
    Wollt ihr eigentlich gar nicht, dass wir noch Kinder bekommen? So, dass wir dann vorgeblich noch mehr Zuwanderung brauchen?
    Welche Frauenfeinde nehmen uns unser Urrecht?

  8. Peter M. sagt:

    @ Libertärer sagt: 20. Mai 2015 um 08:06

    Ihre Vergleiche sind genauso absurd, wie es Ihre Kommentare im Allgemeinen sind. Lucke ist nicht die AfD. Er ist auch nicht der alleinige Gründer der Partei. Mit anderen Gründungsmitgliedern, wie z.B. Frauke Petry, hat er sich ja mittlerweile auch überworfen. Lucke hat von Anfang an mit Täuschung und Betrug gearbeitet. Bis über die Bundestagswahl 2013 hinaus, stand die AfD ausschließlich für einen Euro-Austritt, bzw. eine Euro-Reform. Zu allen anderen polit. Themen, hat sich Lucke extrem bedeckt gehalten. Er hat das natürlich nicht so tölpelhaft gemacht wie die Piraten, die ebenfalls keine konkreten polit. Aussagen gemacht haben. Aber allein dieser Anti-Euro-Kurs und natürlich Luckes eloquente Art, haben der AfD damals reihenweise Mitglieder und Wähler beschert. Die Wut- und Zornbürger wollten eine Partei jenseits der Blockparteien und genau um dieses Wählerpotenzial zu ködern, wurde die AfD vom System inszeniert.

    Lucke stand nie für die deutsche Wirtschaft, die zum größten Teil aus kleinen und mittleren Betrieben besteht. Er ist ein Mann der Konzerne und damit Feind des deutschen Mittelstands. Durch Lucke und Konsorten, steht die AfD für Turbokapitalismus und totalen Wirtschaftsliberalismus (der entgegen der Annahme von euch libertären Spinnern, nur der Monopolisierung und Machtkonzentration dient). All das ist genau das Gegenteil von dem, was die Wutbürger, die in die AfD eingetreten sind wollen, nämlich eine Alternative zur Politik der Einheitsparteien. Gott sei Dank merkt die AfD-Basis, langsam aber sicher, wohin die Reise geht. Liebe Basis, ihr seid die AfD und nicht Lucke und seine Transatlantiker.

  9. winfried sagt:

    Die Geschichte vom Kyffhäuser ist die: Barbarossa wird einst aus dem Fels steigen und Deutschland retten – zu dieser Zeit gab es ein goldenes Mittelalter, den Brakteaten, das Verrufgeld. Erfolgreiche 300 Jahre: http://freigeldpraktiker.de/weltenaufgang/blog/article/nur-zwei-buecher

  10. Anonyma sagt:

    Blick zurück….


    Kaiser Wilhelm II, Rede Berlin 6.August 1914


    Kaiser Wilhelm Denkmäler

    Der germanische Geist ist der Geist der Freiheit
    ~ Georg Wilhelm Friedrich Hegel

    Wie wir ohne Ketten geboren sind, so wünschen wir ohne Zwang zu leben
    ~ Friedrich II. der Große

    Verbunden werden auch die Schwachen mächtig
    ~ Friedrich von Schiller

    Wir sind ein Volk, und einig woll’n wir handeln
    ~ Friedrich von Schiller

  11. Martin Bauer sagt:

    @Libertärer, Peter M.

    Ein „Libertärer“, der dem Prinzip der Führerpartei das Wort redet, – das ist unbezahlbar.

    Großes Verdienst, Peter M., dass Sie den Bluff von „Libertärer“, uns die AfD als Luckes Kind unterzujubeln, aufgedeckt haben. Natürlich war Lucke DAS Zugpferd, und auch ich war am Anfang ihm emotional sehr verbunden war – er hat mich enttäuscht; ich habe mich in ihm getäuscht. Ich stehe zu dieser Schwäche in meiner Menschenkenntnis. Gründe, an ihm zu zweifeln, gab es aber von Anfang an. Ich erinnere mich auch, dass mir seit Beginn an seine Linie „Gegen den Euro, aber für die EU“ nicht nur „nicht geschmeckt“ hat, sondern als unheilsschwanger für tiefere Missverständnisse erschienen ist.

    Er hat nicht betont ‚für die europäische Verständigung‘ zu sein, was perfekt in Ordnung gewesen wäre, sondern „für die EU“, für diese antidemokratische Komissarsherrschaft und Völkerbevormundung. Ja, was meint er denn, ‚aus welchem Schoß‘ diese Missgeburt (Euro) gekrochen ist?! Und weshalb 99% aller anderen, die außer ihm noch für den Anspruch der EU sind, die legitime Verkörperung des europäischen Verständigungsgedankens zu sein, den Euro für Teil und Höhepunkt dieses Projekts halten. Alles „Inkompetente“, wie Elitäre à la Henkel sich die Lage zurechtlegen (-lügen)?

    Luckes Empfehlung, sachbezogene Kritik an einzelnen Fehlentwicklungen zu üben, aber nie eine tiefere Systemfrage zu stellen, ist nicht nur unklug (weil der Probleme einfach zu viele und zu übermächtige sind), sondern gleicht im Kern einem Kurieren an dem Symptomen. Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass! Angst vor der eigenen Courage!

    An der Zeit zu beweisen, dass die AfD eine demokratische Partei, und nicht die Spielwiese eines (wie auch immer in seinem Fachgebiet begnadeten) Mannes ist!

  12. Libertärer sagt:

    @Peter M.

    Quatsch mit Soße. Bernd Luckes marktliberale Ansichten waren vom ersten Tag an bekannt. Gerade in der Anfangszeit der AfD verging doch kein Tag, an die Medien nicht über den „Hamburger Appell“ berichtet haben, den er mit initiiert hat. Und in all seinen Talkshow-Auftritten in der Anfangszeit hatte Lucke immer betont, wie Werte der CDU zu teilen, der er 30 Jahre angehört hat. Es war allein die Euro-Rettung, die ihn zu AfD-Gründung trieb. Nicht USA/Israel-Gedöns.

    Ihr Problem und das der meisten anderen hier ist – wie ich schon mal konstatierte – dass Sie unentwegt auf der Suche nach einem Messias sind, der sie errettet, was dazu führt, dass Sie in Leuten wie Lucke nicht das sehen, was er ist, sondern das, was Sie in ihm sehen wollen.

    Frei nach „Das Leben des Brian“:“ Doch Du bist der Messias, und ich muss es schließlich wissen, denn ich bin schon vielen gefolgt.“

    Vor ein paar Jahren ist man hier Achmadinedschad hinterher gerannt wie blöd, dann Erdogan, dann Lucke und jetzt Putin. Man kann gespannt sein, wer danach kommt, wenn sich letzter doch nicht als die Erlösung entpuppt.

  13. Martin Bauer sagt:

    @Libertärer an Peter M (aber das Thema betrifft mich auch)

    Natürlich hat Lucke von Anfang an betont, die Werte der CDU zu vertreten; ich habe keine Probleme damit. Die CDU selbst ist es, die heute nicht mehr die Werte vertritt, für die sie noch vor zehn Jahren stand. Wer das immer noch nicht begriffen hat (z.B. nach dem Vielfachschwenk Familie, Einwanderung, Atom, Inflation), – ich weiß nicht, wie dem noch zu helfen ist.

    Desgleichen der „große Bruder“ – vertritt keine Marktwirtschaft mehr (im amerikanischen Sprachgebrauch „Kapitalismus“), sondern reinen Exzeptionalismus, des Tenors „Wenn WIR Geld drucken, dann ist das okay. Ich weiß nicht, wieso man das einem „Libertären“ überhaupt erklären muss.

    Es gab auch im ersten Jahr einmal ein Streitgespräch zwischen Lucke und Bosbach, in dem Lucke (das war noch der Lucke seines ersten Impulses nach seiner Einsicht Anti-Euro) sehr sympathisch und überzeugend dargelegt hat, dass mit der CDU Merkels die eigentlichen Werte der CDU in dieser Partei nicht mehr zu retten sind.

    Das gleiche gilt heute leider mit der AfD Henkels und Luckes, weil Lucke eben den Fehler gemacht hat, die Frucht (Euro) abzulehnen, aber den Baum (EU) weiter am Platz zu lassen – und weil er (anders als der Lucke der ersten Stunde) heute eine Werteentscheidung getroffen zu haben scheint, dass ihm Populismus als größere Gefahr erscheint als Lobbyismus. Ein tragischer Irrtum, zumindest für uns 99% der Nicht-„Elite“.

  14. Edeltraud Lademann sagt:

    Im Folgenden möchte ich eine Leserzuschrift an die Märkische Oderzeitung wiedergeben, die mir bedeutsam erscheint.

    Als Kommentar zum Artikel „Von Storch fordert Lucke zum Austritt auf“, der am 18.05.2015 online erschien, gab „Egal“ zu bedenken, dass das deutschseitige Portal von Wikipedia einen zuvor eingestellten Fakt löschte. Dieser besagte, dass Bernd Lucke zum Zeitpunkt der AfD-Gründung einen Beratervertrag mit der Weltbank hatte und dieser Fakt auf der englischen Seite weiterhin zu finden ist.

    18.05.2015 23:39:06

    Egal
    Meinungsmine Lucke

    Lucke hatte zu dem Zeitpunkt, als die AfD gegründet wurde und er plötzlich wie aus dem Nichts plötzlich in jeder Talkshow auftauchte, einen Beratervertrag bei der Weltbank.

    Das stand anfänglich auch bei Wikipedia, verschwand dann aber bald nach der AfD-Gründung. In der englischen Ausgabe ist es noch zu finden.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Bernd_Lucke

    Das ist derselbe Lucke, der der früher den dämlichen „Hamburger Appell“ mitgeschrieben hat – die ideologische Begründung der Agenda 2010, mit der die soziale Marktwirtschaft in Deutschland abgeschafft wurde
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Appell
    und hat sich niemals davon distanziert.

    Also, alles ganz logisch. Er ist ein Wirtschaftslobbyist wie er im Buche steht und hat mit unseren Interessen absolut nichts zu tun.

  15. Martin Bauer sagt:

    Und wer um Gottes Willen hat denn bitteschön Lucke in die Position eines „Messias“ hineingeschrieben/-geredet?

    Da müssen Sie schon ein wenig konkret werden. Peter M tut es bestimmt nicht; er sagt ja gerade, die AfD sei NICHT die Lucke-Partei. Es ist der Mainstream, der die populistischen Kräfte in der AfD einschüchtern will: ‚Versucht’s doch mal; ohne Lucke seid ihr gar nichts!‘

    Ja versuchen wir es. Beweisen wir der Medienmeute und all den Gerneklugen, dass das Volk reifer ist und bei Klarheit des Kurses keinen „Messias“ braucht.

  16. Martin Bauer sagt:

    @Magnus Göller:

    Wie immer sehr gute Beiträge: Auf solch schneidig-schlagfertige Reaktionen auf den Zeitgeist wie die von Ihnen vorgeschlagene „patriotische feministische Bewegung“ warte ich auch seit Jahr und Tag mit angehaltenem Atem. Es zeigt das Ausmaß der Willenlosigkeit, Geschichtsvergessenheit, Apathie, die das System erzeugt hat, dass man bis heute darauf vergeblich hofft.

    Ein Problem ist aber auch einfach, dass die Leute eingeschüchtert sind und sich nicht trauen, eine klare Sprache zu sprechen („Betrügerstaat“, „Indoktrination“, „Frauenfeinde“).

    Auch deswegen ist der Präzedenzfall, den die AfD jetzt auf die ein oder andere Weise für die Zukunft setzen wird, so ungeheuer wichtig. Können wir verhindern, dass die AfD schon nach zwei Jährchen zum Rohrkrepierer wird und dem Populismus ein tiefen, schmerzlicher, verängstigender Schlag in die Magengrube versetzt wird?

  17. Anonyma sagt:

    @Magnus, Martin (Bauer), Edeltraud (Lademann)

    so machen wir’s

  18. @ Martin Bauer & Anonyma

    Ich biss mir ja gleich auf die Zunge, als ich die Patriotische Frauenbewegung „feministisch“ genannt hatte; gut, das ist passiert, der Kommentar war schon raus.
    Im eigentlichen Sinne gründen kann ich die aus naheliegenden Gründen selber nicht; ich frage mich aber schon lange, weshalb Millionen Frauen sich ihre Entrechtung im verlogenen Gewande der Gleichberechtigung so relativ widerspruchslos bieten lassen.
    Vor zwanzig oder dreißig Jahren sprach man noch davon, Erziehungs- und Hausarbeit wieder höher zu schätzen; doch dann, schwuppdiwupp, sollten plötzlich alle ihre Kinder so früh wie möglich an den Staat abgeben und wieder malochen gehen, und heute wird eine Frau, die sich dagegen wehrt, fast schon als eine faule Schmarotzerin, wenn nicht gar auch noch Schlampe hingestellt.
    Zur Kritik am allfälligen Genderschiet müssen kohärente Forderungen zur Familienpolitik treten, die darauf abzielen, die traditionelle Familie nicht auszugrenzen und ebenso, Frauen (wie auch Männern, wenn die, da alleinerziehend, müssen, oder weil sie es gerne tun), die selbst erziehen wollen, Möglichkeiten zu Teilzeittätigkeiten zu schaffen. Vor allem auch betriebliche Kinderbetreuungsangebote, wo dies logistisch möglich, sind zu fördern. Für alles andere, selbst noch dafür, die eigene Industrie für eine fremde Macht auszuspionieren, hat dieser Staat doch Geld wie Sau.
    Wir waren damals in der glücklichen, aber auch anstrengenden Lage, als Selbständige unsere kleinen Kinder nicht abgeben zu müssen; ich will, dass auch der normal arbeitende Bäcker und die Sachbearbeiterin das nicht müssen.
    Wer mir erzählt, das sei nicht machbar, zu teuer, ökonomisch unsinnig usw., dem huste ich schnell ein paar deftige Takte. Nicht nur, weil offensichtlich hunderttausende Scheinflüchtlinge, die oft kein oder kaum Deutsch können und auch sonst nicht viel an Qualifikation mitbringen, unseren Gutmenschen ja niemals zu teuer werden können.

  19. Martin Bauer sagt:

    Kein Problem, Magnus Göller, wir legen keine Worte auf die Goldwaage, und Herr Elsässer hat ja auch den Begriff des echten (alten) Feminismus schon längst ein Stückweit rehabilitiert.

    Björn Höcke gefällt mir immer besser. Ich höre gerade eine Rede, (7.3.2015 vor Landesverband BW), in der er wirklich zeigt, dass er Humor und Widmung auf fast perfekte Weise verbindet.

    Für mich gilt: Höcke statt Lucke, alle Tage!

  20. Libertärer sagt:

    @ Martin Bauer

    Es ist Jammern über vergossene Milch. Ich für meinen Teil wusste von Anfang an, dass die AfD ala Lucke eine marktliberale Partei sein soll. Wenn Sie es nicht wussten, dass haben Sie sich nunmal geirrt.

  21. Frederik sagt:

    Im Spinnennetz der Schulden!

    Die AfD, gepriesen sei ihr Name, ist ungewollt Teil einer soziokulturellen Bewegung, die weiter führt als gedacht. Weltbild und Zeitgeist von „Jedermann“ sind als Werkzeuge der Macht erkennbar geworden. Die Info-Katze ist aus dem Sack und nicht mehr einzufangen! Euro/ Finanzkrise und Asyl/ Zuwanderung sind reine Unteraspekte des Geldflusses. Dem TYRANNOSAURUS REX aller Fragen: Geldordnung als Betrugssystem? Im kaputten Porzellanladen Europa ist es eher müßig nach anderweitigen, komplexen Erklärungen zu suchen!
    Weder die „Liberalen“ mit Lucke, noch die „Konservativen“ um Petry können sich so einfach diesem gefährlichsten aller politischen Sprengsätze nähern. Statt vereint den „altbösen“ Feind ins Visier zu nehmen, zerlegt sich die AfD folgerichtig lieber selbst an zwei Unteraspekten(Füße) eines übergeordneten Sachverhalts (ganzes Tier): Sein oder Nichtsein im „Rechtspopulismus“! So verbleibt die Realwirtschaft in Geiselhaft der Finanzmacht. Das heißt, unsere materielle Existenz, unser Leben, hängt davon ab, was ein paar Bankster beschließen.

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