Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Nicht verpassen: AfD-Opposition und andere Aufrechte am 22. März auf Kongress in Witten mit Elsässer und anderen

Wahrheitsfreunde, Patrioten, Euroskeptiker, Kriegsgegner und die AfD-Opposition sammeln sich.

Der „Alternative Wissenskongress“ findet am 22. März in Witten (Nähe Dortmund) statt – und die üblichen Verdächtigen sind entsetzt. Die FAZ schrieb schon bei Bekanntwerden: „Nach Äußerungen des AfD-Vorsitzenden Bernd Lucke und seines Stellvertreters Hans-Olaf Henkel über Rechtspopulisten und Querulanten in der AfD hat auch der AfD-Vorsitzende Konrad Adam Teile der Mitgliederschaft kritisiert. Adam rügte gegenüber der F.A.Z. einen für März geplanten „1. Alternativen Wissenskongress“. Zu der Veranstaltung hatten fünf AfD-Bezirksverbände aus Nordrhein-Westfalen mehrere Referenten eingeladen, deren Überzeugungen nach Ansicht des AfD-Bundesvorstandes nicht mit der Parteilinie vereinbar sind. So soll der Chefredakteur der verschwörungstheoretischen Zeitschrift COMPACT, Jürgen Elsässer, auf dem Kongress einen Vortrag über die Frage „Regieren uns die Medien?“ halten.“

Neben meiner Wenigkeit werden auch Andres Popp, Eberhard Hamer und Karl Albrecht Schachtschneider referieren. Alle 750 Karten sind schon ausverkauft (!!!), aber der Veranstalter hat eine Warteliste für weitere Interessenten im Falle von Kartenrückgaben eingerichtet.

Nach dem Druck von Lucke & Co. findet der Kongress nicht mehr unter AfD-Logo statt, sondern wird von einem privaten Verein veranstaltet, den verschiedene aufrechte AfD-Funktionäre aus NRW gegründet haben. Damit ist sichergestellt, dass die Lucke-kritische AfD-Basis breit vertreten sein wird.

Natürlich laufen die Staatsparteien Sturm gegen die Konferenz, und die Antifanten wollen wieder ihren Flohzirkus aufmarschieren lassen. Sollen sie doch…

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58 Responses

  1. Peter M. sagt:

    Vielleicht sollten sich Lucke, Henkel und Konsorten endlich von dieser lästigen Partei-Basis trennen! Zusammen mit Friedrich Merz könnten sie doch eine neue Partei gründen. Die Transatlantischen Turbo-Liberalen (TTL). Zuvor haben diese Herren aber ihre lukrativen Pöstchen in Straßburg zurückzugeben.

  2. Idealist sagt:

    Schon wäre dann am Abend die Teilnahme ausgewählter Referenten und kritischer Gegner bei Günter Jauch zu Gast im Gasometer. Dann könnten Talk Shows wieder lebendig und interessant werden!

  3. chribie sagt:

    sich as „Aufrechte“ zu bezeichnen ist zienlich höchnäsig,über allen steht noch nicht einmal Gott,auch eine Phantasiegestalt der Menschen……………

  4. Daniel Carl sagt:

    Opposition? Nein, wir haben es geschafft. Die Niedersachsen haben ein neuen Landesvorstand.

  5. Moscovite sagt:

    Putin in film on Crimea: US masterminds behind Ukraine coup, helped train radicals
    http://rt.com/news/240921-us-masterminds-ukraine-putin/

    Крым. Путь на Родину
    http://live.russia.tv/index/index/channel_id/1

  6. 13.Februar sagt:

    Vielleicht haben solche Kongresse einen Sinn…
    Die „normalen“ Menschen brauchen Politiker, die ihre Interessen vertreten.

    Heute Wahl des Oberbürgermeisters in MAGDEBURG

    http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/wahlen-sonntag-buergermeister100_zc-a2551f81_zs-ae30b3e4.html

    Bis 16 Uhr lag die Wahlbeteiligung bei 25%. SPD-Trümper bekommt davon ca. 70%, also 70% von 25%, das sind etwa 17% der 100% Wahlberechtigten. Und das ist die „absolute Mehrheit“ – toll diese Demokratie.

    Warum haben es AfD u.a. nicht geschafft, mit den das Volk wirklich bewegenden Themen die Menschen an die Wahlurne zu holen
    – ungewollte Zuwanderung
    – EURO-Wert-Verfall
    – Chaos in der Euro-Zone
    – Diebstahl der Zinserträge insbesondere der Älteren auf ihre Altersvorsorge (0,5% Zinsen statt 5% auf Festgeld)
    – Nie endender Krieg in Afghanistan
    – Kriegsgetöse gegen Russland
    – Andauernde Apartheid gegen die DDR-Bürger durch Rentenpunkte-, Lohntarife- Ärztehonorare-Ost usw.

    Wenn es Kandidaten gegeben hätte und eine Partei, die möglichst stark dahinter steht, dann hätten auch mehr Bürger gewählt.

    Das vorhandene Angebot auf den Wahlzetteln hat offenbar zu dieser erschreckenden Wahlbeteiligung geführt.
    2008 lag sie noch bei 35%…

  7. Anonyma sagt:

    „So soll der Chefredakteur der verschwörungstheoretischen Zeitschrift COMPACT, Jürgen Elsässer, auf dem Kongress einen Vortrag über die Frage „Regieren uns die Medien?“ halten.”

    Die Keule “Verchwörungstheoretiker“ soll verhindern, dass zu gründlich über die Frage nachgedacht wird: “Wer regiert uns eigentlich wirklich – mit welchen Mitteln?“ “Wer sind die Herrscher der Welt?“

    „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet einen kritisch denkenden und hinterfragenden Menschen, ist also ein Kompliment. Jedes Nachdenken beginnt mit einer Theorie, mit Hypothesen, die überprüft werden. Erhärtet sich eine Theorie, dann spricht man nicht mehr von einer Theorie, sondern von Tatsachen, auch von Verschwörungstatsachen. Sie zu leugnen, ist dumm.

    Zur Frage: „Regieren uns die Medien?“
    Die Medien sind ein Mittel der Herrschaft (von vielen), der Manipulation und der Meinungsbildung. Wer die Geldschöpfung kontrolliert, verfügt auch über die finanziellen Mittel, um ein globales Mediennetzwerk zu beherrschen.

    Eine Macht, die allerdings durch ein freies Internet, durch freie alternative Medien, eingeschränkt wird. Demzufolge steht die Freiheit des Internets unter Beschuss.

    Wer Geld und Medien beherrscht, hat damit die zwei wichtigsten Mittel in der Hand, um Regierungen, Politiker und Menschenmassen zu beeinflussen und zu kontrollieren.

    Was wollen die sog Eliten? Unermesslichen Reichtum – Grenzenlose Macht/TOTALE KONTROLLE – „Wie Gott sein“. Die höchste Hybris. Es ist Abschaum, der den Anspruch erhebt, „Gott zu sein“/Herren über Leben und Tod auf dieser Welt sein zu wollen. Es ist Wahnsinn, der keine Grenzen kennt, mit dem Potential, die gesamte Schöpfung zu zerstören.

  8. Neukunde sagt:

    Apropos Wissenskongress. Die Benzinpreise an der Tankstelle fallen nicht ins Bodenlose wie sie den Anschein hatte. Der Anstieg der Preise ist vielmehr eine Konstante und führt auch nicht zu einer größeren Anzahl von Ölproduzenten. Die Gesetze der Marktwirtschaft gelten nicht.

  9. Daniel Carl sagt:

    hier noch der 2.Teil meines Kommentars. Es regt sich etwas in der AfD, und für viele Mitglieder der AfD Niedersachsen ist heute der glücklichste Tag in dieser noch jungen Partei. Fast der gesamte Landesvorstand wurde durch die Mitglieder der Initiative Bürgerliche AfD besetzt. Das ist schon eine Sensation.
    https://initiativebuergerlicheafd.wordpress.com/

  10. teleherzog sagt:

    Wenn die AfD transatlantisch wird, dann braucht die kein Mensch😀 ich bin Gauland Fan.. Viel Spass in Witten !

  11. Manfred Gutsche sagt:

    Merkt ihr denn garnicht das die USMERKEL das deutsche Volk
    in den nahen TOT führt mit einem Angriff durch deutsche Solda
    ten muß sich die russische Regierung wehren was voll zu ver-
    stehen wäre!

    Deutschland wird das 1.Ziel sein was man „ausschalten“ muß
    da USA hörig und durch die Figur Merkel als Ausführende
    vertreten sein.

    Die AMIS werden flitzen,wenns es noch klappt sich abzusetzen
    über das große Wasser,Das hilft denen aber nicht lange da die
    russische Regierung auch dieses „Reich des Bösen“ plattmacht.

    Schaut euch doch einmal die vielen VIDEO Sendungen im
    INTERNET an welche von nicht irren erklärt werden!!!

    Die AMIS werden es nicht schaffen China & Russland zusammen auszulöschen!!!
    Die sind jetzt Partner gegen den amerikanischen Imperalismuß!

    Also ich wiederhole hier das bald das ENDE kommen wird!!!
    Dazu muß man nicht Spinner sein um das zu sehen!!!
    Gruß

    Manfred

    Ein friedensliebender Deutscher!!!

  12. 23.Februar sagt:

    In Pforzheim hat die AfD sich der Stimme enhalten, als es um die Errichtung von 14 ! Zusätzlichen Asylheimen ging.Ua. Wird der Bebauungsplan für das Nahererholungsgebiet Wacholder erweitert.FDP und FW stimmten dagegen,alle anderen auch CDU dafür.Was für A…… Habe ich da gewählt.Würde sofort austreten,schaue vorher nach Gesinnungsfreunden..

  13. Karsten sagt:

    Wieso muß ein derartiger Kongress in meiner Heimatstadt stattfinden? Meine Begeisterung hält sich in Grenzen.
    Mich entsetzt es, das die AfD jetzt auch in Witten herumwüten muß. Meine Heimatstadt wurde in den letzten 30 Jahren schon genug ausgenutzt und ausgeplündert.
    Aber ok, in einem alten Wittener Heimatbuch aus den 1920ern lese ich, das sich immer wieder Gesindel in meiner Heimatstadt herumgetrieben hat und diese unsicher gemacht hat. Denn ich gehöre zu denen, die sich früher ein wenig für Heimatkunde interessiert haben.

    Witten war einst eine blühende Stadt. Dort gab es bezogen auf die Größe der Stadt relativ viel Industrie, sogar Bergbau, der allerdings schon vor 100 Jahren langsam dem Ende zuging.
    In Witten gibt es noch ein Stahlwerk, was in D. ja inzwischen einen Seltenheitswert hat und das einzige Weichenwerk der DB.
    Früher gab es dort auch ein Siemenswerk, in dem Handys hergestellt wurden. Leider wurde dieses platt gemacht wie viele andere Firmen.
    Witten ist auch mit dem Namen Otto Schott verbunden, der in Glasindustrie sich einen Namen gemacht hat.
    Leider ist Witten aber auch eine Hochburg der SPD, die heutige Bürgermeisterin war einst die Leiterin der Volkshochschule, wo sie meiner Meinung nach besser geblieben wäre…
    Der Veranstaltungsort, der Wittener Saalbau, stammt aus den 1970ern, der Begriff „modern“ ist also inzwischen relativ. Direkt neben dem Saalbau befindet sich das Parkhotel, wo man übernachten kann, wenn man es sich leisten kann. Ich empfehle aber Ohrstöpsel für die Nacht, da die Bahnlinie Hagen – Witten Richtung Bochum/Dortmund ziemlich nahe am Hotel liegt. Im Saalbau hört man vom Bahnverkehr natürlich nichts.

    Auf der unteren Bahnhofstraße hat man leider inzwischen das Gefühl, das man sich da als Deutscher wie im Ausland fühlt. Und mir ist es doch da tatsächlich schon passiert, das ich dort gefragt wurde, ob ich Deutscher sei. In meiner eigenen Geburtstadt, wo schon meine Oma geboren worden ist, noch zu Kaiserszeiten.

    Mich würde interessieren, warum man sich ausgerechnet Witten ausgesucht hat? Warum nicht Dortmund, Bochum oder Essen, wenn schon Ruhrgebiet?

  14. ups2009 sagt:

    Aus dem AFD „Die Transatlantischen Turbo-Liberalen (TTL)“ ausgründen wie Peter M. kommentierte, aber bitte mit Fau Angela Merkel an der Spitze auch Markus Nierth & Petra Pau sind dort willkommen wo die Produktion von Flüchtlingen erfolgt!

    Die Lügenpresse wird immer unappetitlicher und schwätzt von angeblicher Bedrohung

    Ähnlichkeit zu Fall Tröglitz: Petra Pau wird von Rechtsextremen bedroht
    http://www.n-tv.de/politik/Petra-Pau-wird-von-Rechtsextremen-bedroht-article14703746.html

    soso „Rechtsextremen“ bedrohen Markus Nierth & Petra Pau und was ist mit Angela Merkel?

    Seit wann ist eine Warnung auf die Verantwortung auch an einem Internationale Gerichtshof (kurz IGH) eine Bedrohung gemäß StGB?
    Nach Paris 2005 und London 2010 ist auch der Wink mit dem Lattezaun „Psychologie der Massen, von Gustave Le Bon“ in Richtung unserer offenbar fast völlig bildungsunfähigen „Elite“ mehr als angemessen und keinesfalls mit strafbaren Absichten zu verwechseln.

    Was schwätzt der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer hier „Wenn man bedroht wird, nur weil man sich für die Aufnahme von Flüchtlingen einsetzt, dann ist das ein alarmierendes Zeichen für unsere Demokratie“ ???
    Gerüffelt werden doch wohl nur solche herrenmenschlich Handelnden welche sich einerseits für die Produktion von Flüchtlingen einsetzen ohne andererseits selbst Fremdenlegionäre der FSA, diese Kopfabschneider & NATO-Proxy-Milizen in die eigene Wohnung aufzunehmen.

  15. Libertärer sagt:

    @Peter M.

    Gegenfrage: Warum tritt Basis in eine Partei ein, die von einem transatlantischen Turbo-Wirtschaftsliberalen gegründet wurde? Luckes Ansichten waren doch vom ersten Tag an bekannt.

  16. trauriger sagt:

    Gibt es einen Livestream von der Veranstaltung?
    -Entschuldigung, wenn ich einen eventuellen Hinweis übersehen habe-

    Viel Erfolg

  17. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Die MEDIEN in der „brd“ sind vernetzt und dirigiert.

    Es gibt Verflechtungen, die an die Neo-CON’s erinnern.
    Damenriege MOHN, SPRINGER, merkl.

  18. Aristoteles sagt:

    @Anonyma

    „Die Keule “Verchwörungstheoretiker“ soll verhindern, dass zu gründlich über die Frage nachgedacht wird“

    Unser Freund Brise hat es unlängst auf den Punkt gebracht (ich kann es nicht so gut):
    Ein Verschwörungstheoretiker ist jemand, der eine Verschwörung, eine illegale Machenschaft, ein Komplott wittert und ihm nachgeht.
    Jeder Steuerfahnder, Kriminalbeamte usw. ist ein Verschwörungstheoretiker.
    Jeder nicht angepasste Journalist sollte es sein.

    Die Themenwahl ‚Regieren uns die Medien‘ ist also optimal. Ein Großteil der Medien gehört zur Verschwörung.

    @ Peter M.

    „Vielleicht sollten sich Lucke, Henkel und Konsorten endlich von dieser lästigen Partei-Basis trennen!“

    Sehr gut.
    Werden sie aber nicht machen. Denn sie haben die Aufgabe, das ‚dumme‘ Fußvolk in Schach zu halten.
    Vielmehr sollte sich die Basis von den Parteibonzen trennen.

    @Idealist

    „Dann könnten Talk Shows wieder lebendig und interessant werden!“

    Setzen Sie wirklich Hoffnungen auf Propagandamoderatoren wie Günter Jauche, Sandra Schleimberger, Anne Kill und B’nai B’rit Illner?
    Sich von ihnen fernzuhalten, ist ein Zeichen von Adel.

    @13. Februar

    Laut MDR (Internet: http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/wahlen-sonntag-buergermeister100_zc-a2551f81_zs-ae30b3e4.html) lag die endgültige Wahlbeteiligung bei 35 Prozent.
    Man muss es nicht unbedingt glauben.
    Seit diversen Wahlergebnissen knapp unter 5 Prozent und sonstigen Zahlenspielchen habe ich so meine Zweifel.

    Wie auch immer: Im Radio war heute früh von einem deutlichen 69,2-Prozent-Wahlsieg die Rede.

    Grandios, nicht wahr?

  19. schnehen sagt:

    @Peter M.

    Lucke, Henkel und Konsorten werden sich nicht von der Parteibasis trennen, weil sie sie so gut beherrschen können. So bleibt die Basis, ähnlich wie bei der Linkspartei, kontrollierbar, d. h. kritisches Potenzial wird in Schach gehalten.

    Der einzige Ausweg: Die Basis muss sich von Lucke und Henkel trennen und eine Neugründung vornehmen. Wenn sie das aber nicht kann oder nicht will, wird sie ohnmächtig bleiben, d. h. als Partei und zu einem bloßen Wahlverein herunterkommen, zu einer Ersatz-FDP.

    Auch mit den Grünen hat man damals, also Anfang der neunziger Jahre Ähnliches angestellt, als die ‚Realos‘ die Parteiführung übernahmen. Die Basis war erst empört, dann verstört und dann hat sie sich damit abgefunden. Auch damals hätte man die Partei neu gründen müssen, denn nur damit kann man einer feindlichen Übernahme begegnen.

    So wird es auch der AfD ergehen. Noch ist die Empörung da, wenn weitere Wahlerfolge kommen, wird man nur noch verstört sein, und wenn dann noch ein ‚großer Wahlerfolg‘ folgt, wird man sich mit der Führung arrangieren und einem modus vivendi zustimmen und Henkel und Lucke, und mit ihnen das Großkapital, bleiben an der Spitze, und wieder einmal mehr hat man es geschafft, Protestpotenzial zu neutralisieren.

    Elsässer hat mal wieder auf das falsche Pferd gesetzt und schürt weiter Illusionen, statt einer Neugründung das Wort zu reden.

  20. Eveline sagt:

    Toi, Toi, Toi für die Veranstaltung.

    Wer regiert die Medien?
    Wer regiert die Universitäten?
    Wer regiert die Banken?
    Wer regiert die Demokratie?
    Wer zensierte die Geschichte?

  21. 006 sagt:

    # 23. Februar

    Was bitte erwarten Sie von Pforzheim? Die Stadt wurde 1945 ausgelöscht – und das was heute da steht und diesen Namen trägt, ist doch nur eine Art Durchlauferhitzer für immer neue Wellen von Fremden aller Art. Eine Stadt ohne Bewußtsein … ohne Geschichte … und damit natürlich mit einer nahezu beliebig manipulierbaren Identität. Pforzheim ist, so gesehen, eine ‚Weltstadt‘, in die ein nahezu endloser Strom von Leuten von irgendwoher reingeschoben wird und die dann ‚Pforzheimer‘ genannt werden. Inhaltslos, bewußtlos, identitätslos.

  22. ki11erbee sagt:

    „AfD-Opposition und andere Aufrechte“…

    LOL, der Titel ist ja schon Realsatire!

    Ungefähr so wie:

    „Nutten und andere Jungfrauen“ oder
    „Löwen und andere Vegetarier“

  23. Stefan sagt:

    Der Verrat der AfD-Führung

  24. Hi K-D sagt:

    Warum verzettelt sich das alles ?
    Handelsabkommen + Krieg gegen Russland + Ausländer …
    kann man das nicht konzentriert fassen – erst mal das schlimmste insgesamt verhindern:
    gegen EU + unsere wohl schon mittlerweile gekauften „rechtstaatlichen“ Politiker ..

  25. gerina sagt:

    Wer fährt von Köln aus oder näherer Umgebung nach Witten ?
    Biete/suche MfG, freue mich über eine Antwort.

  26. Reiner Dung sagt:

    Lucke und Henkel gehören zum Bauer Amschel.
    Der weise Schachtschneider könnte die Schweine aufklären.

  27. juergenelsaesser sagt:

    schnehen: nur schnehen setzt nie auf das falsche pferd – weil das pferd, das er gerne reiten würde, nämlich das kommunistische, vor 25 jahren vom acker gegangen ist und er seither in einer sauberen theoriewelt lebt.

  28. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Eveline: „Wer regiert …? Wer zensiert…?“

    Und wer, zum Teufel, hat Gesetze konzipiert, nach denen, im direkten Widerspruch zu den Brestimmungen des UN-Menschenrechtsrates, Leute für gewaltfreies Bestreiten historischer Hypothesen lebenslänglich eingesperrt werden?

  29. gefragt ist wer regiert……………immer schon waren es die money…leute die bestimmen!

  30. Peter M. sagt:

    @ Libertärer 16. März 2015 um 10:09

    “ Luckes Ansichten waren doch vom ersten Tag an bekannt.“

    Das waren sie nicht! Auch ich habe bei der Bundestagswahl 2013 die AfD gewählt und wollte damals sogar in diese Partei eintreten. Erst durch den Parteieintritt von Henkel wurde die AfD gespalten.

    @schnehen 16. März 2015 um 15:19

    Dass sich Lucke und Konsorten von der lästigen Partei-Basis trennen sollen, war von mir ironisch gemeint. Selbstverständlich wedelt der Schwanz nicht mit dem Hund.
    Die AfD-Führung muss sich an Mehrheitsbeschlüsse halten, oder diese Partei verlassen.

  31. Aristoteles sagt:

    @006

    „[…] ist […] eine ‘Weltstadt’, in die ein nahezu endloser Strom von Leuten von irgendwoher reingeschoben wird […]“

    Bezogen auf Leipzig könnte man hinzufügen, dass dasjenige, was an kultur- und volksgeschichtlichen Gütern noch vorhanden ist,
    zu Kommerzartikeln und Touristentrödel profanisiert und entseelt wird.

    Zur Leipziger ‚Rütli-Schule‘ hier ein ganz aktuelles Beispiel:

    http://www.lvz-online.de/leipzig/bildung/gravierende-misstaende-in-der-grundschule-am-rabet/r-bildung-a-279205.html

    Der Schulförderverein ‚droht‘ sogar mit ‚Legida/Pegida‘,
    traut sich selbst aber nicht auf die Straße.

    Wird alles schön weiter vor sich hinmoddern…

  32. Aristoteles sagt:

    Die Einkreisung, Teilung und Ausdünnung des deutschen Volkes, die vor 100 Jahren und nochmal vor 75 Jahren von links und rechts begann, setzt sich seit 25 Jahren im Inneren fort. Gut abzulesen ist das am Gesabber, das aus dem Munde des Politbonzen Hans-Olaf Henkel quillt:

    http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/streit-in-afd-henkel-warnt-vor-voelkischem-gedankengut/

    Möglicherweise psychologisiert er viel mit seiner Frau über Sozialpsychologie, Pädagogische Psychologie und Pennsylvanianische Psychologie …

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bettina_Hannover

    …, dann kommt sowas raus.

    Ein Kommentator aus einem anderen Forum schreibt treffend:
    „Wo hat er nur das Wort „völkisches Gedankengut“ aufgeschnappt, war er heimlich beim Parteitag der Jungsozialisten oder treibt er sich in verschimmelten „autonomen Zentren“ der Antifa herum?“

    Wird Zeit für eine Sezession der neuen Bundesländer. Deutsche aus dem Westen sind herzlich eingeladen überzusiedeln. Es gibt sicherlich auch ein paar Industrielle, die helfen würden, die ehemalige DDR aufzubauen.

  33. tonne45 sagt:

    Liebe Landsleute!

    Es tut sich was bei der AfD, in Richtung Demokratie= Volksherrschaft !!!

    Gestern habe ich die „Erfurter Resolution“ als Nichtmitglied, aber
    Unterstützer, unterschrieben.

    Diese Resolution, u.a. von Björn Höcke verfaßt, spricht mir aus der Seele.

    Den Wortlaut der Resolution kann man, nebst weiteren Kommentaren, auf der Seite „derfluegel.de“ abrufen.

    Gruß vom Meer

  34. Daniel Carl sagt:

    Leute, hier meckern kann doch jeder. Davon wird niemand das Land, die Politik ändern. Und ja, vielleicht stellt sich die AfD als das falsche Pferd raus. Aber, ihr habt es doch selbst in der Hand. Tretet alle in die AfD ein und macht sie zu eurer Partei. Und es funktioniert doch auch im Westen, das ist die Sensation die medial noch nicht wahrgenommen wurde. Die Basis der AfD Niedersachen hatte letztes WE den gesamten transatlantischen Vorstand hinweggefegt und mit vernünfigen Leuten besetzt. Den Link habe ich oben schon geteilt. Auch wenn die Presse diese Sensation totschweigt,
    macht es den Niedersachsen gleich!

    Viele von uns sind Sonntag in Witten, ich auch.

  35. Dr. Gunther Kümel sagt:

    OHNE WORTE:

  36. Anonyma sagt:

    Hinweis für JE gefunden auf:

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2015/03/die-schweiz-ist-jetzt-ein-totaler.html

    Öl-Schleich sagt: 17. März 2015 um 23:59

    „… seit Jahren lobt ein Berliner Aktivist J. Ellsässer „das Demokratie-Modell der Schweiz“.

    … kann man jemand den Jürgen aus der Vor-Hypnose wecken ??

    Wenn ich jedoch seine Worte genauso zerpflücken würde (wie die Reden irgendwelcher Polit-Darsteller) und seine Formulierung ebenfalls als -neusprech- betrachte, dann bekommt der Begriff *Modell* eine völlig theoretische und phantastische Bedeutung“

  37. Dr. Gunther Kümel sagt:

    DER MOSSAD…

    ist nicht die einzige staatliche Institution, die habituell Einträge in Wikipedia VERFÄLSCHT.

    Die New Yorker Polizei (NYPD) „editiert“ laufend Einträge über Personen, die durch Polizeigewalt umgekommen sind.
    Da wird schon einmal ein normalgroßer Mann zum kraftstrotzenden Riesen oder die Todesursache ist nicht mehr „Erdrosseln im Schwitzkasten“ sondern „Atemnot“.
    In den letzten Jahren sind Hunderte von Einträgen durch NYPD „verändert“ worden, auch solche, die mit Polizeiarbeit nicht das Geringste zu tun haben.

    http://www.capitalnewyork.com/article/city-hall/2015/03/8563947/edits-wikipedia-pages-bell-garner-diallo-traced-1-police-plaza

    PETITION dagegen:
    http://act.watchdog.net/petitions/5086?n=96054784.EY7z0L

  38. Dr. Gunther Kümel sagt:

    IST DAS DER „ANTIKAPITALISMUS“ ??

    Argumente gegen die EZB gäb’s Dutzende!
    Aber es geht den Leutchen um ein ‚Volksfest mit Brandflaschen‘.

    https://jungefreiheit.de/?attachment_id=157326&postidd=157325

    In FFM ist es zu schweren linksextremen Krawallen bei den „Blockupy“-Protesten gekommen. Aus ganz Europa waren Linksextremisten angereist um Polizisten, Feuerwehrleute und Einwohner anzugreifen. Teile der Innenstadt erinnerten an ein Schlachtfeld. Vermummte haben eine Schneise der Verwüstung durch die Innenstadt gezogen und auch Feuerwehrleute angegriffen. Eine große Zahl von Autos, Geschäften und Haltestellen wurde zerstört, auch Einsatzwagen der Feuerwehr.
    Auch eine Unterkunft von minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen wird mit Pflastersteinen demoliert.

    In HH sind etwa 100 Polizisten verletzt worden. 80 davon durch Säure- und Reizgasangriffe.

    Die Linkspartei gaben der Polizei die Schuld an der Gewalt: die Polizei habe die „Demonstranten“ ‚belästigt‘!
    Auch die Grünen und die ‚Piraten‘ stießen in dieses Horn. Politiker der übrigen Parteien zeigten sich entsetzt.

    Die Polizeigewerkschaft gab Grünen und Linkspartei eine Mitschuld an den Krawallen.

    „Blockupy“ bezeichnet die Gewaltexzesse als Teil ihrer “Demonstrationskultur”.

    „Straßenschlachten, Kriegsszenen und mehr als hundert verletzte Polizisten: ein erschreckender Gewaltexzeß mit Ansage. Doch noch gefährlicher als die gewalttätigen Linksextremisten sind die Brandstifter und Schreibtischtäter in den Parteizentralen.“

  39. schnehen sagt:

    @Elsässer meint, dass das kommunistische Pferd vor nunmehr seit 25 Jahren vom Acker ging und dass ich auf dieses Pferd gesetzt habe.

    Aber woher weiß er das so genau, dass es tatsächlich ein kommunistisches Pferd war und wann dies wirklich vom Acker ging? War die DDR etwa kommunistisch? Nehmen Kommunisten im Westen bei Strauß Milliardenkredite auf, wie dies Mittag, Schalck und Honecker taten und machen sich vom Imperialismus abhängig? Das wäre mir neu.

    Die Dinge liegen wohl etwas komplizierter.

    Es stimmt, dass ich als Student der Annahme war, dass es sich bei der DDR um Sozialismus gehandelt habe. Nach einem privaten Besuch in der DDR konnte ich mich davon überzeugen (ich war damals noch DKP-Mitglied), dass es sich um kein sozialistisches oder kommunistisches Pferd gehandelt hat, sondern um eine entartete pseudo-sozialistische Gesellschaft, in der eine neue herrschende Klasse entstanden war, die in Wandlitz und anderswo ein parasitäres Leben führte, wovon ich bis dahin nichts wusste. Ich habe mich dann von diesem ‚Modell‘ getrennt, auf das ich lange Zeit Hoffnungen gesetzt habe.

    Später schrieb ich ein Buch über die DDR und darüber, wie dort schon unter Ulbricht, etwas ganz anderes als Sozialismus, nämlich eine neue Klassengesellschaft entstanden war.

    Sieht man sich die Entwicklung in der DDR genauer und im Detail an, dann stellt man fest, dass man schon Anfang der fünfziger Jahre dem Sozialismus vonseiten der Führung ade gesagt hat und sich daran machte, Schritt für Schritt eine neue Klassengesellschaft zu restaurieren unter dem Deckmantel einer ‚Modernisierung des Sozialismus‘ (Stichwort: NÖSPL, die DDR Wirtschaftsreform von 1963-70).

    Was dann 1989 vom Acker ging, war längst kein kommunistisches, geschweige denn sozialistisches Pferd mehr, sondern eine Gesellschaft, die wieder den Profit auf den Schild gehoben hatte, in der die alten Gebrechen des Kapitalismus hinter roten Fahnen wieder neu entstanden waren.

    Ich habe dann nicht mehr auf diesen abgetakelten Gaul gesetzt, weil er mir zu sehr dem des Westens glich, sondern bin andere Wege gegangen, was aber Elsässer nicht wissen kann, weil er mich und meinen Entwicklungsweg gar nicht kennen kann.

    Ich halte aber daran fest, dass nur der Sozialismus eine Alternative zum Kapitalismus sein kann, nicht aber eine gemäßigte Form des Kapitalismus. ‚Sozialismus oder Barbarei‘, dieser Satz Rosa Luxemburgs ist immer noch richtig.

    Dass wir mit der Herstellung einer politischen Souveränität allein nicht aus diesem kapitalistischen System herauskommen und schon gar nicht mit einer rechtslastigen AfD ist ganz offensichtlich. Hätten wir Souveränität im politischen Sinne, hätten wir immer noch das kapitalistische System und damit das Übel nicht an der Wurzel gepackt. Aber darum geht es.

    Kurz: Wir brauchen also einen neuen Anlauf zum Sozialismus, und auf diesen Gaul setze ich immer noch, weil er das Ergebnis von Einsichten ist.

    Aber die Kräfte, die sich dafür einsetzen, sehe ich nirgendwo am Werke, jedenfalls noch nicht, und ich sehe mich als Einzelperson auch nicht in meinem Alter in der Lage, in der Richtung noch etwas zu bewegen. Ich kann nur sagen: Ein Festhalten am Kapitalismus kann nicht der richtige Weg sein, weil alle Gebrechen der modernen Zeit aus ihm gesetzmäßig hervorgehen.

  40. heidi heidegger sagt:

    @Stepher

    da du dich,vielleicht als einziger hier,für mein nebenfach interessierst..verstehst du worum’s in freiburg gerade geht?

    Das Verstehen betrifft als die Erschlossenheit des Da immer das Ganze des In-der-Welt-Seins.“ (Heidegger, Sein und Zeit)

    – Worum es genau geht in Freiburg, könnt ich nicht sagen. Ich versteh’s nicht recht. Doch ich weiß als jemand, der Husserls ‚Logische Untersuchungen‘ durchaus studiert hat, daß ein Land, ein Volk und auch das akademische Dorf vom Glück gesegnet sind, wenn solch Streit ihre Zeit vertreibt. Ich erinnere nur an die ‚Erschlossenheit des Da‘ und andere phänomenale Intentionalitäten.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/heidegger-lehrstuhl-streit-rektor-versteht-nicht-13489279.html

  41. Dr. Gunther Kümel sagt:

    „OHNE GEWÄHR“

    Eine Tageszeitung veranstaltete eine Umfrage:

    „WIE SEHR VERTRAUEN SIE DEN MELDUNGEN DER TAGESSCHAU?“

    621 Befragte 86%):
    „Denen glaube ich nicht mal die Lottozahlen!“

    8 Befragte (1,1%):
    „Denen vertraue ich voll und ganz!“

  42. heidi heidegger sagt:

    @Anonyma

    deine heidis haben dich nicht vergessen. magst mal kucken?:

  43. GvB sagt:

    Gut..mal wieder Flagge zu zeigen..
    aber wer sich mit den AfD-lern ins Bett legt, ..der legt sich auch gleich mit Merkel ins Bett. Die Kern-AFD ist ein BRiD-Bastard und 5-Kolonne der CDucSU.
    Also Systemerhalter für BRiD und EU..und evtl. mal Steigbüglehalter für Merkel.. oder Nachfolger.
    Wer die Entwicklung der AfD von Anfang an verfolgen konnte..wusste was kommt. Als aus der Aktions-BEWEGUNG sofort eine Partei mit BRinD-Stempel wurde.. war klar. wieder eine Vasallenpartei mehr..
    Ich war vor 2 Jahren auf einer NRW-AFD-Info-Veranstaltung…dabei und roch sofort.. ein paar „U-Boote“ aus anderen Parteien, Alumni-Typen etc. die nach kurzer Zeit an Pöstchen wollten.. und die „Führung“ übernahmen.
    Es ist überflüssig in eine BRiD-Partei zu gehen… geschweige den zu wählen..
    Solange die Grundlegenden Fragen wie Verfassung, Souveränität, Freiheit, Friedensverträge, Medienfreiheit, echte Wiedervereinigung……nicht geklärt sind und diese „Parteien“ nicht abgeschafft sind.
    Denn keiner von denen hat sich wirklich ums Vaterland verdient gemacht.. sondern eher Hochverrat begangen.

  44. chribie sagt:

    ein wenig zu schwach was die „heidis“ da bieten,ist auch nur eine,ein paar Ansichten und nicht überzeugend!

  45. Anja sagt:

    Oberbürgermeister gegen Dügida – Lichter aus! Um jeden Preis?

    Protest gegen Dügida ist für den Düsseldorfer Oberbürgermeister offenbar wichtiger als Rechtstreue. Er löschte die städtische Beleuchtung zum Zeitpunkt der Demonstration… – Mit Rechtsfolgen.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/rechtsfolgen-duesseldorfer-ob-protestiert-gegen-duegida-13370224.html

  46. Brina sagt:

    Guten Morgen

    Würde gern wissen ob es ein video gibt vom Kongress, ich war dort und würde es gern in der Familie zeigen. Man steckt nach so einem schönen Tag voller Infos und kann es selber nicht so wieder geben wie man gern möchte🙂.

    Mfg Brina

  47. heidi heidegger sagt:

    @ mein lieber beeker
    23. März 2015 um 15:41

    immerhin stör‘ ich den unterricht nicht. es muss auch letztebankdrücker geben. ausserdem petz ich das alles elsässers meisterschüler,dem @manfred: hallo mein oller,hast du gehört was der zur nein über heidi sagt? und das obwohl wir uns mal gut verstanden.pah!

  48. heidi heidegger sagt:

    @manfred

    falls der heidikritiker das ‚miley‘-video meint,liegt er falsch. der junge wttmbg. libertäre der es erstellte,spricht hochdeutsch ohne akzent (anders als die heidi und somit höchst verdächtig😉 ) und assoziert wild drauflos,was ich mag,und macht paar interessante beobachtungen. deshalb stellte ich’s rein. der alte lies ihn ja auch mal einst als frischling für compact© schreiben,so weit ich weiss.

  49. schnehen sagt:

    @GvB

    Statt auf Parteien, auf Bewegungen setzen! Veränderungen können nur von unten kommen, nicht von Parteien, die von staatstragenden Karriere-Professoren geführt werden und sich auf das parlamentarische Spielchen einlassen. Dieses Spiel ist das Spiel der Mächtigen, sprich das des Finanzkapitals in diesem Land, das der herrschenden Klasse, der herrschenden deutschen Elite. Die Mächtigen – das sind die Großbanken, die großen Versicherungen, die Rüstungskonzerne und die übrige Großindustrie, die den Parlamentarismus fest im Griff haben, die sich das deutsche Parlament gekauft haben. Die einzigen Arbeiter, die dort vertreten sind, sind die Leute, die ab und zu in den Plenarsaal kommen, um die Heizung zu kontrollieren oder die Beleuchtung auswechseln.

    Tatjana Festerling ist aus der AfD ausgetreten und hat auf der letzten Pegida-Veranstaltung in Dresden eindrucksvoll ihre Gründe dafür dargelegt: dies sei eine Organisation, die nur noch mit sich selbst beschäftigt ist, mit der sich keine andere Partei, schon gar nicht Merkel, mehr beschäftigen muss. Wer über eine Partei noch oben will, werde über einen langen Prozess des Buckelkrummmachens so abgeschliffen, dass er sich nahtlos in das System einfügt, und so werde die Distanz zum einfachen Volk mit den Jahren so groß, dass diese Leute nicht mehr wissen, was seine Interessen sind und was ihm auf den Nägeln brennt. Nur wer ehrgeizig und machtbesessen genug sei, mache dieses Spiel mit, wer sich das aber nicht antun wolle und diesen Machtwillen nicht habe, verzichte darauf und bleibe draußen. Genauso ist es.

    Es gilt, sich von dieser Truppe, die weder eine Alternative für Deutschland, noch zu den anderen etablierten Parteien ist, noch in der Lage ist, sich für die Interessen des kleinen Mannes ins Zeug zu legen, zu verabschieden, statt Illusionen in irgendeine AfD-Opposition zu schüren.

  50. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Sozialismus“

    Gab es denn jemals irgendwo irgend eine Form des ‚Sozialismus‘, die NICHT zu irgendwelchen pseudo-sozialistischen Gesellschaftsformen entartet war?

    In unserem bisherigen Meinungsaustausch habe ich den Eindruck gewonnen, daß Sie zwar die Hoffnung hatten, Bela Kuhn, Luxemburg, Liebknecht, Eisner, Levien und Levine und Guevara HÄTTEN VIELLEICHT einen wahren Sozialismus erschaffen, wenn man sie nur gelassen hätte. Aber das bleibt eben Spekulation.

    Trotzki und Lenin haben bloß die Stalin-Herrschaft hervorgebracht, die wohl noch um Grade entarteter war als Ulbricht und Genossen. Sie haben zwar ausgeführt, daß gewisse Maßnahmen der Stalin-Ära irgendwie gerechtfertigt werden könnten, wenn man den Wirtschaftsaufschwung, die notorische ‚Elektrifizierung‘, die gewaltige Aufrüstung und Industrialisierung auf die Waagschale legt, aber solche Abwägungen sind heikel.

    Oder Pol Pot?

    Und worin besteht denn jetzt der wahre Sozialismus?
    Volkswohlstand und zugleich Achtung der kulturellen Belange der Nation?

  51. heidi heidegger sagt:

    @doc
    3. April 2015 um 12:33

    pol pot ist zwischenzeitlich eine reine,wenn auch geile mode-geschichte dank dem alten. zwar kein leeres postmodernes zeichen,das auf nix mehr verweist,aber wie wär’s mit onkel ho oder fidel? waren/sind die nicht volkstumbewahrend genug? doch,sind sie! ätsch! was haben sie im vergleich zu diesen beiden geleistet? häh? oder ich?

    zackundweg+gruss

    ihre heidi

  52. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    Ihnen scheint dieses Thema auf den Nägeln zu brennen, und das ist gut so. Denn wer keine Alternative zu diesem System, dem kapitalistischen, imperialistischen hat und wer keine konkreten Utopien entwickelt, bleibt Gefangener des historisch schon längst überlebten Kapitalismus, der gesetzmäßig Kriege und Konflikte, Ausbeutung und Verarmung auf der einen und schrankenlose Bereicherung und Luxus auf der anderen hervorbringt. Der Reichtum der einen ist die Verarmung der anderen.

    Einen ‚wahren‘ Sozialismus hat es wohl nie gegeben, aber es hat Anläufe zum Sozialismus und es hat auch einen erfolgreichen Sozialismus in einigen Ländern gegeben, nach dem sich heute viele Menschen wieder zurücksehnen, die z. B. den albanischen Sozialismus unter Hoxha noch miterlebt haben. Dieses kleine Land hat über vierzig Jahre einen erfolgreichen Sozialismus aufgebaut, in dem es keine Analphabeten, ein relativ hohes kulturelles Niveau (in Tirana, der Hauptstadt, allein gab es neun Symphonieorchester, was es nie vorher gegeben hat), den Achtstundentag, einen sicheren Arbeitsplatz für alle, ein sicheres Auskommen für die Bauern, und ein stetiges wirtschaftliches Wachstum gab. All das wurde nach dem Sieg der Konterrevolution 1990 geschleift, und heute ist das Land die Müllkippe des Balkans, aber es hat heute, worauf die Apologeten des neuen Albanien stolz hinweisen, die ‚Demokratie‘ und es hat die alte ‚Diktatur‘ abgeschüttelt. Als wenn sich dafür die Albaner etwas kaufen könnten. Heute gibt es in keinem anderen Land Europas eine solch unbeschreibliche Kinderarmut wie dort – trotz ‚Demokratie‘.

    Sozialismus bedeutet dreierlei:

    1. Verstaatlichung des Grund und Bodens und der wichtigsten Produktionsmittel;

    2. Politische Macht, Staatsmacht, der Unterdrückten, der Arbeiterklasse und ihrer Verbündeten, ausgeübt durch ihre Organisationen;

    3. Konsequente staatliche, gesamtwirtschaftliche Planung nach verbindlichen Plänen, die Gesetzeskraft haben;

    4. das Außenhandelsmonopol des sozialistischen Staates.

    All dies hat es in dem kleinen Albanien jahrzehntelang gegeben, und die ganz überwiegende Mehrheit der Bevölkerung hat davon profitiert.

    Von diesen Alternativen darf heute nicht mehr die Rede sein, nichts Positives darf darüber geschrieben werden. Wer es dennoch tut, wird sofort als Stalinist oder was auch immer heruntergemacht, was zeigt, wie sehr sich die Meinungsmacher davor fürchten, dass die Völker Europas neue Anläufe zum Sozialismus unternehmen könnten. Kritik wird bei uns nur zugelassen, solange sie sich im vorgegebenen Rahmen bewegt, im Rahmen des etablierten Systems, das die Gehirne der Menschen bestens im Griff hat, das die Menschen mit der Muttermilch aufgesogen haben, das ihnen in Fleisch und Blut übergegangen ist. Es darf alles Mögliche geschrieben werden, es darf geschimpft werden, was das Zeug hält – das trifft sie nicht, aber es darf keine realistische, gangbare sozialistische Alternative aufgezeigt und es dürfen keine historischen Vorbilder dafür ins Spiel gebracht werden. Dann ist der Spaß vorbei.

    Was erlaubt ist, ist sich für Schönheitsreparaturen, für einen ‚menschlichen‘ Kapitalismus einzusetzen (den es nicht geben kann), für eine neue Fassade, für ‚politische Alternativen‘, ohne dass dabei die vier Dinge, die ich gerade erwähnte, angegangen und hergestellt werden. Die politische Macht soll dort bleiben, wo sie heute ist: in den Händen der Finanzoligarchie und ihrer medialen und politischen Handlanger, die ungezügelte Bereicherung soll weitergehen. Was allein zählt, sind die Börsenkurse der notierten Großfirmen.

  53. Christof Bieker sagt:

    wer mit offenen Augen und allen Sinnen wahrnimmt sieht die Schwächen der Menschen……………
    ausgedrückt werden sie im K,K…………

  54. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Sozialismus“

    Ja freilich brennt mir das Thema der besten Staats- und Wirtschaftsform auf den Nägeln. Die sog. „repräsentative Demokratie“ in Verbindung mit dem Wirtschaftssystem, das den Volkswohlstand der Produzierenden an Oligarchen verschiebt, an die Hochfinanz, und das der Machtausbreitung der „einzig verbliebenen Supermacht“ dient, diese systeme können es wohl nicht sein, die der Volksgemeinschaft dienen.

    Ich bin nicht so sicher, daß in Albanien sozialistisch Milch und Honig geflossen ist, aber das ist eine historische Frage, die an der Theorie des Sozialismus nichts ändert.

    Also zur Theorie:
    Fabriken und Grund+Boden waren in der DDR verstaatlicht, vergesellschaftet „in Arbeiterhand“. Es gab auch eine vollständige Planwirtschaft. Das Außenhandelsmonopol war auch gegeben. Dennoch hat kaum was funktioniert von diesen Institutionen. Und Sie billigen ja der DDR nicht das Etikett ‚Sozialismus‘ zu.

    Ich meine nicht, daß die vorgeschlagenen Festlegungen Ihres Konzepts die wesentlichen Probleme lösen können. Es ist eine Alternative zum heutigen System, aber m.E. keine erfolgversprechende.

    Dazu kommt, daß der Punkt 2, daß die produzierenden Menschen die Staatsmacht stellen sollten, ein Traum bleibt, so lange nicht gesagt werden kann, wie das gehen sollte. Bis jetzt hat (so meine ich) niemand auf der Welt ein Konzept präsentiert, wie im Massenstaat politische Macht durch die Bürger, durch die ‚Arbeiter‘, oder durch die Volksangehörigen ausgeübt werden könnte.

    Ich selbst kann auch weder ein Wirtschaftskonzept noch ein Konzept für eine Regierungsform präsentieren.

    Ich habe allerdings einige Grundsätze zu nennen, Kriterien, an denen sich Entwürfe für ein system messen lassen sollten.

    1. Volkswohlstand:
    Wenn die Leute nichts zu beißen haben und kein Dach
    über dem Kopf, dann ist das System schlecht.
    2. Leistungsprinzip:
    Wer mehr zum Sozialprodukt beiträgt als ein anderer, der
    soll auch einen größeren Anteil davon konsumieren dürfen.
    3. Umverteilung abschaffen:
    Das heutige Kreditwesen ist m.E. in sehr viel höherem
    Ausmaß an der ‚Umverteilung von unten nach oben‘
    beteiligt als jede andere Ursache. Ich kann das ausführen.
    Immerhin wurde der WKII begonnen, weil die an den
    Krediten profitierenden Kreise nicht dulden wollten, daß
    ein Staat sich aus diesem Ausbeutungssystem ausklinkt.
    4. JEDER Volksangehörige sollte Anteil an Grund und Boden
    des Landes haben. Dieser Gedanke der „Volksparzelle“
    stammt von Horst Mahler und bedarf der Ausarbeitung.
    5. Marktwirtschaft, gelenkt nach den Erfordernissen der
    Gesamtheit der Volksangehörigen. Planwirtschaft ist eine
    autoritäre Wirtschaftsform zur Behebung schwerster Krisen.
    6. Jeder Hoheitsträger sollte sachverständig sein.
    Die heutigen Abgeordneten etwa entscheiden ohne
    adäquate Ausbildung über Leitzins, EU, Euro, usw.

  55. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    Ich habe mir Ihre sechs Punkte durchgelesen und finde sie recht vernünftig. Sie ähneln auch meinen Vorstellungen, z. B. wenn Sie schreiben, dass jeder nach seiner Leistung entlohnt werden sollte. Dies ist das alte sozialistische Verteilungsprinzip ‚Jeder nach seinen Fähigkeiten, jeder nach seiner Leistung‘. Auch über den Gedanken der Volksparzelle ließe sich diskutieren und dass das heutige Kreditwesen zu einer Umverteilung von Reichtum von unten nach oben führt, dürfte unbestritten sein.

    Aber meine Position unterscheidet sich von Ihrer dadurch, dass ich nicht nur eine gerechtere Verteilung des Volkseigentums will, sondern dass in der Produktion die Gerechtigkeit beginnen muss. Wenn die alten Produktions- und Eigentumsverhältnisse bleiben, also wenn die wichtigsten Produktionsmittel nicht verstaatlicht werden, wird es auch keine Verteilungsgerechtigkeit geben können, weil die wirtschaftliche Basis dafür fehlt. Und was das Kreditwesen angeht, so ist dieses ein Resultat der kapitalistischen Verhältnisse, ergibt sich daraus und kann nur geändert werden, wenn dieses System als Ganzes verschwindet.

    Um mehr Gerechtigkeit zu erreichen, muss das gesamte Wirtschaftssystem geändert werden, müssen wir raus aus dem Kapitalismus und rein in den Sozialismus.

    Aber dieser Sozialismus entsteht nicht im Schoß des Kapitalismus, so wie der Kapitalismus im Schoße des Feudalismus sich über Jahrhunderte hinweg herausgebildet hat, sondern er kann nur durch eine Revolution, die von breitesten Volksschichten getragen wird, erkämpft und aufgebaut werden, was voraussetzt, dass die Machtverhältnisse ganz andere werden. Ohne einen Sturz der herrschenden Eliten ist das unmöglich. Alles hängt an der Frage der politischen Macht. Bleiben die alten Machtverhältnisse, dann bleibt auch das alte Wirtschaftssystem.

    Zur DDR:

    Über das Wesen der DDR kursieren sehr viele Unklarheiten und Illusionen, die gezielt von den ehemaligen Trägern der DDR-Staatsmacht, die heute noch z. T. aktiv sind, genährt werden, also die Vorstellung, dass die DDR sozialistisch, ein Arbeiter- und Bauernstaat war, dass es viele soziale Errungenschaften gab, keine Krisen usw.

    All dies war meines Erachtens in der DDR nur in der Anfangsphase der Fall:

    1. Es gab keine politische Macht der Arbeiterklasse, sondern nur eine herrschende Nomenklatura von Privilegierten, die in die eigene Tasche gewirtschaftet haben, die sich einen privilegierten Status jenseits von fairen Wahlen verschaffen konnten und die sich rigoros von der Bevölkerung der DDR in Wandlitz hinter der grünen Mauer abgeschottet haben, wo Leute wie Willi Stoph (Staatsratsvorsitzender und Ministerpräsident der DDR) zum Beispiel sich von der NVA Ferienhäuser bauen ließen. Die, die sich als Arbeitervertreter ausgaben, waren in Wirklichkeit die schlimmsten Feinde der Arbeiter.

    2. Es gab zwar eine Verstaatlichung der wichtigsten Produktionsmittel, aber man hat nach der DDR-Wirtschaftsreform (1963-70) die formell volkseigenen Kombinate (166 an der Zahl) praktisch reprivatisiert, die Verfügungsgewalt mächtigen Kombinatsdirektoren überlassen, die danach wie westliche Manager und Betriebsdirektoren arbeiten konnten und deren Hauptanliegen die Mehrung des Profits war. Die gesetzliche Grundlage dafür war das Gesetz zur Einführung einer sechs-prozentigen Produktionsfondsabgabe. Die Arbeiter und Angestellten waren in diesen Betrieben völlig rechtlos, besaßen noch nicht einmal die elementarsten Mitbestimmungs- und Streikrechte wie es bei uns der Fall ist. Der FDGB war eng an die Parteiführung angebunden und sorgte dafür, dass niemand aufmuckte.

    3. Es gab seit 1966 mit der Gründung des der Stasi unterstellten Bereichs ‚Kommerzielle Koordinierung‘, auch KOKO genannt, kein staatliches Außenhandelsmonopol mehr. KOKO funktionierte nach rein kapitalistischen Prinzipien, was Schalck-Golodkowski, dem man den Bereich unterstellte, später freimütig zugab. Die Stasi-Firmen, die vielen privaten ‚Intracs‘, die von KOKO profitierten, wirtschafteten in die eigene Tasche, besonders aber die Rüstungsfirmen, die Waffen in Krisengebieten verkauften und dabei oft beide Konfliktparteien mit Rüstungsmaterial eindeckten so wie dies deutsche Rüstungsfirmen heute auch tun.

    Die Fassade darf man nicht mit dem wahren Charakter gleichsetzen. Natürlich wurde die herrschende Nomenklatura (knapp zwei Prozent der Bevölkerung) der DDR nicht müde, das System als ’sozialistisch‘ zu bezeichnen, was es aber nur nach außen hin war.

    Zum Schluss noch ein interessantes Detail: Der so genannte Fünfjahrplan, der 1981 verabschiedet wurde (für die Jahre bis 1985/86), wurde von Helmut Schmidts Regierung mit einer Milliarde DM abgesichert, damit die Gegenfinanzierung für bestimmte Sozialleistungen in der DDR gesichert war und die DDR nicht kollabierte, was Schalck später in einem Interview mit Wirtschaftswissenschaftlern zugab. Ich kann daraus zitieren. Also die Bundesregierung stützte mit Millionen von Steuergeldern den DDR-‚Fünfjahrplan‘. Wie ’sozialistisch‘ ist das?

    Die DDR war pseudosozialistisch und die Bewegung von 1989, die heute immer noch von DDR-Apologeten als ‚Konterrevolution‘ bezeichnet wird, war eine Volksbewegung gegen eine Gesellschaft, die im Prinzip wie die westlich kapitalistischen Gesellschaft funktionierte, in der es Ausbeuter und Ausgebeutete gab, in der es eine herrschende Elite gab, die den Rest der Bevölkerung nach Strich und Faden ausnahm, die sich nicht scheute, Milliardenkredite im Westen aufzunehmen, um noch irgendwie angesichts der hoffnungslosen Überschuldung über die Runden zu kommen und die den DDR-Bürgern die elementarsten Bürgerrechte verweigerte. Besonders schändlich aber war der Verkauf von DDR-Bürgern an die Bundesregierung. Für 50.000 DM wurden Leute, die aus politischen Gründen im Gefängnis saßen, von Schalcks KOKO durch Vermittlung der evangelischen Kirche der DDR an die BRD verschachert, um die Devisenbilanz aufzubessern.

    Die Abwanderungsbewegungen aus der DDR zeigten, dass die Mehrheit der Bevölkerung dies auch so sah und dies durchschaute, aber in Ermangelung einer wahrhaft sozialistischen Alternative der ‚Marktwirtschaft‘ der Bundesrepublik in die Arme lief, weil man dieses System als das kleinere Übel empfand.

  56. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Sozialismus“

    Sie erklären präzise, daß trotz scheinbarer Erfüllung der Postulate des Sozialismus die DDR kein sozialistischer Staat war. Ich widerspreche Ihnen nicht.

    Ich meine jedoch, daß jeder Versuch, die genannten Postulate in die Wirklichkeit umzusetzen, zu einem DDR-ähnlichen Ergebnis führen würde. Es gibt ja mehr Beispiele für Pseudosozialismus als gelungene Versuche.

    Und richtig, derartige Strukturen könnten nur verwirklicht werden, wenn die große Mehrheit des Volkes dies ultimativ fordern würde. Nur, wie soll man einer großen Masse erklären, daß die Kommissare im Ministerium besser wüßten, wieviel ein Pfund Butter kosten darf als die Familien, die die Butter essen?
    Und da die Planung typisch lebensfremd ist, wird der (unvermeidliche) Markt zum Schwarzmarkt: „Tausche weiße Fliesen gegen Trabbi-Kurbelwelle“.

    Das Konzept eines neuen Systems muß undogmatisch erarbeitet werden.

  57. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    Erst mal wünsche ich Ihnen noch Frohe Osten und freue mich, dass unsere Diskussion bisher so sachlich abgelaufen ist.

    Sie haben Recht: Es gibt tatsächlich mehr Beispiele für Pseudosozialismus als gelungene Versuche.

    Aber das hatte Ursachen, die man genau untersuchen muss. Leider sind die heutigen Linken, wenn man sie so nennen kann, weder bereit noch in der Lage, diesen Ursachen nachzuspüren und bezeichnen die DDR immer noch als „die größte Errungenschaft der deutschen Arbeiterbewegung“ und dergleichen (siehe ‚Kommunistische Initiative‘, DKP …), als ob die deutsche Arbeiterbewegung das DDR-Regime hervorgebracht hat. Es ist lediglich von oben eingesetzt worden. Nie hat es eine Volksrevolution in Ostdeutschland gegeben. Im Oktober 1949, bei der Gründung der DDR, versprach das Ulbricht-Regime, innerhalb von ein oder zwei Jahren allgemeine und geheime Wahl durchzuführen. Es kam nie dazu, weil man Angst hatte, abgewählt werden zu können. Man schuf die Einheitslisten. Eine Revolution muss von unten kommen, muss vom Volkswillen getragen sein, aber es muss auch eine Organisation geben, die in der Lage ist, diesen Willen in effektives politisches Handeln umzusetzen, und man braucht zweifellos auch Leute, die nur das Wohl des Volkes im Auge haben und sonst gar nichts, die sich selbstlos opfern für die Interessen des kleinen Mannes, die dafür bereit sind, alles, aber auch restlos alles auf sich zu nehmen.

    Sie sagen, dass das Konzept für ein neues System undogmatisch erarbeitet werden muss. Das ist sicherlich richtig, denn Dogmen taugen nie etwas.

    Aber Prinzipien, die keine Dogmen sind, braucht man. Prinzipien sind verallgemeinerte Erfahrungen, sind komprimierte Lehren, während Dogmen festgeschriebene Schemata sind, die der Wirklichkeit übergestülpt werden, um Machtansprüche zu begründen. Man muss diese Prinzipien beachten, sonst landet man im Opportunismus, und der führt gesetzmäßig in den Sumpf des alten Systems zurück.

  58. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Sozialismus“

    Auch Ihnen, schöne Ostern, gehabt zu haben!
    Ich bin selbstverständlich sehr interessiert an Konzepten zu einem „Sozialismus“, an einem mit menschlichem, d.h., nationstreuen Antlitz. Denn, wie schon des öfteren ausgeführt, es ist der Geist, die Kultur, die für den Menschen essentiell ist, und es sind die Völker, die die Träger der Kultur sind.

    Ich sehe, daß des öfteren das Bekenntnis zur Nation, oder, das Bekenntnis zur humanistischen Gerechtigkeit (so könnte man vielleicht ‚Sozialismus‘ umschreiben) zur Profitmaximierung einer Oligarchenkaste ausgebeutet wurde.
    Ich denke, die alten Rezepte taugen nicht mehr. Was „Sozialismus“ heißen soll, das muß vermutlich völlig neu definiert werden. Selbstverständlich braucht man dazu Prinzipien, Postulate.

    Bloß ist es, vermutlich, nicht so einfach, diese zu entwerfen.

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