Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Gauland, Henkel und der „Nationalbolschewist“ Elsässer

Sieht so ein Nationalbolschewist aus, Herr Gauland? - Foto und Montage: Maiwald

Sieht so ein Nationalbolschewist aus, Herr Gauland? – Foto und Montage: Maiwald

Ui, das gibt Ärger in der AfD! Kurz vor der Vorstandsklausur nächste Woche fliegen die Fetzen. Henkel und Starbatty gegen Gauland, der gibt heute in der „Welt“ zurück:

(Zitat Die Welt,1.11.) „Herr Henkel muss sich fragen, ob er noch zur AfD gehören will, denn er will im Grunde genommen eine liberale Partei. Er möchte auf keinen Fall etwas mit Herrn Putin zu tun haben, er will auf jeden Fall das Freihandelsabkommen mit den USA“, sagt Gauland. „Er möchte eine Partei, die die Werte von CDU und FDP, wie er sie sieht, weiter verkörpert. Und das wird mit der AfD nicht gehen“, stellt der Partei-Vize fest.“ (Zitat Ende)

Zu mir äußert sich Gauland im selben Artikel differenziert: (Zitat Welt) Gauland sagt, er könne mit den Positionen des Publizisten Jürgen Elsässer, der regelmäßig auf diesen Montagsdemos, aber auch auf AfD-Veranstaltungen spricht, bis zu einem gewisse Grade leben. „Elsässer propagiert den alten Nationalbolschewismus der Weimarer Republik. Nun gut. Aber ich kann nicht tolerieren, wenn er jetzt zu Demonstrationen mit Hooligans aufruft“, sagt er. (Zitat Welt Ende)

Da würde man doch sicher gerne das Interview lesen, was der Nationalbolschewist J.E. mit dem Nationalkonservativen A.G. für die gerade erschienene COMPACT 11/2014 gemacht hat, oder? Hier ein Auszug:

————-

„Zwischen Lucke und mir geht es nicht um Krieg und Frieden“

Traumhafte Wahlergebnisse in den neuen Bundesländern, aber innerparteilich kommt die Alternative für Deutschland nicht zur Ruhe. Vor allem in der Russlandpolitik gibt es immer wieder scharfe Meinungsverschiedenheiten.

Interview mit Alexander Gauland (aus: COMPACT-Magazin, November 2014)

(…)

?In der AfD gab es heftige Auseinandersetzungen, weil vier ihrer sieben Europaabgeordneten, darunter Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel, Mitte Juli im Straßburger Parlament Sanktionen gegen Russland zugestimmt haben. Auch Sie haben das Stimmverhalten kritisiert. Warum?

Aus zwei Gründen. Zum Einen, weil unser Parteitag in Erfurt im April Sanktionen abgelehnt hatte. Zum Anderen, weil Sanktionen nichts nützen. Es fehlt mir das dahinterstehende Angebot der EU für eine neue Friedensordnung, in die Russland als gleichberechtigter Partner einbezogen wird. Solche Sanktionen bringen auch die Krim nicht zurück. Ich möchte aber betonen, dass das eine an der Sache orientierte Auseinandersetzung war und niemals ein persönlicher Streit mit Bernd Lucke. Ich halte ihn für unverzichtbar für die AfD.

?In einer ersten Reaktion hatten Sie aber das Gespenst einer Parteispaltung an die Wand gemalt und gesagt, Ihre Verärgerung habe Sie sogar mit dem Gedanken spielen lassen, als Spitzenkandidat in Brandenburg das Handtuch zu werfen.

Das war eine kurzzeitige Reaktion, aus dem Ärger geboren, die nicht ganz richtig war. Es war dann schnell klar, dass (…)

? Im Dialog mit Ihnen hat Bernd Lucke dafür plädiert, „dass man bitte schön nicht jede Meinungsverschiedenheit mit voller Schärfe hochspielt“, und Sie haben zugestimmt. Aber in der Ukraine-Russland-Frage geht es doch nicht um eine x-beliebige Meinungsverschiedenheit, sondern um die Frage von Krieg und Frieden, oder?

Nein. Zwischen Bernd Lucke und mir geht es nicht um Krieg und Frieden. Wir sind uns ja in der Wertschätzung des Völkerrechts und der Verteidigung der Selbstbestimmung auch kleinerer Staaten einig. Ich plädiere nur zusätzlich dafür, dass

(…)

Ich vergleiche das mit dem Versailler Vertrag 1919: Natürlich hat Deutschland diesen Vertrag damals unterschrieben, wir konnten gar nicht anders. Trotzdem wurde der Vertrag von links bis rechts von allen deutschen Parteien abgelehnt und eine Revision gefordert.

?Auf dem Erfurter Parteitag im April 2014 stimmte eine große Mehrheit gegen Russland-Sanktionen. Die vier Europaabgeordneten argumentierten, sie müssten sich an diese Vorgabe nicht halten und seien als Parlamentarier nur ihrem Gewissen verantwortlich. Wie kommt die AfD aus diesem Dilemma heraus?

Dieses Dilemma zwischen Parteibeschlüssen und der Gewissensfreiheit der Abgeordneten hat schon

(…)

?Manchmal hat man den Eindruck, in der AfD gebe es zwei Parteien, etwa in der Außenpolitik: Zum einen die Transatlantiker und zum anderen die Bismarckianer und Gleichgewichtspolitiker. Teilen Sie diese Diagnose?

Nicht so ganz und nicht in dieser Schärfe. Es gibt eine transatlantische und eine europäische Sichtweise, die Sie als bismarckianische bezeichnen. Aber auch ich bin, obwohl ich für die Einbeziehung Russlands plädiere, ein Anhänger der Westbindung und nicht für den Austritt aus der NATO. Die NATO muss jedoch ein Verteidigungsbündnis bleiben und darf nicht als Deckmantel für weltweite Militäroperationen der USA missbraucht werden, und es darf keine Politik betrieben werden, die das strategische Gleichgewicht verschiebt und Russland aus Europa hinausdrängt.

?Der nächste außenpolitische Dissens wirft aber schon seine Schatten voraus: Die Abstimmung über das Freihandelsabkommen mit den USA, den TTIP-Vertrag. Droht da wieder eine innerparteiliche Auseinandersetzung?

Wir wissen ja derzeit überhaupt nicht, was in diesem Abkommen drinsteht. Es gibt eine klare Ablehnung von TTIP durch einen Beschluss des Erfurter Parteitages. Auf der anderen Seite gibt es Mitglieder, die sich eine Zustimmung vorstellen könnten, wenn die für uns entscheidenden Fragen in unserem Sinne beantwortet werden.

?Ist denn überhaupt eine positive Ausgestaltung eines solchen Freihandelsabkommens vorstellbar? Warum kann man nicht den Status Quo belassen?

Wir sind prinzipiell Anhänger des Freihandels. Auf der anderen Seite (…)

(Interview: Jürgen Elsässer)

((Das Interview vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 11/2014 – hier bestellen).

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42 Responses

  1. In der Sache hat Gauland völlig recht. Es wäre aber töricht, würde die AfD sich jetzt wegen solcher Differenzen völlig zerstreiten. Die hohnlachenden Betrüger wären die Profiteure einer zerstrittenen AfD.

  2. AfD, ach wie schön, ach wie nett wir wollen mit der Merkel schnell ins Bett! Vergessen sie die Parteien – insbesondere die wohlgelobte AfD. Wenn demnächst 10.000 Menschen in Berlin wir sind das Volk bekunden, dann ist das Macht und Stärke und nicht die Parteienlandschaft, die dieses System hoffähig im Sinne der Alliierten hält! Will die AfD – die Souveränität, Friedensvertrag, raus aus der NATO und Besatzer verpiss dich ? Wohl kaum! Es wird auch nicht passieren, weil sie einen anderen Weg verfolgen – wie werde ich die bessere FDP – mehr nicht! Patrioten sind da unerwünscht und insbesondere ein Jürgen Elsässer mit dem Willen zur Freiheit Deutschlands!

  3. Onkel Peter sagt:

    Was die Haltung zu Russland betrifft, so bin ich der Auffassung man sollte hier langsam einen Gang zurückfahren, denn die aktuelle Medienberichterstattung in Russland betreffend Hogesa spricht eine überaus deutliche Sprache, welche ich hier mal kurz ins deutsche übersetze: „LmaA“.
    Das ist die eigentlich Bedeutung welche in eben dieser Berichterstattung liegt( an all meine lieben deutschen Mitbürger welche zuweilen leider sehr schwer von Begriff sind). Dass die Darstellung über die Hogesa völliger Blödsinn ist darf man im Moskau als bekannt voraussetzen. Man hatte hier ein Signal in unsere Richtung gesendet, welches wie gesagt folgendermaßen zu übersetzen ist: „LmaA“.

  4. Neukunde sagt:

    Das ist der Kern der Auseinandersetzung: Lucke und Henkel möchten eine umlackierte FDP, während Gauland erkannt hat, was die AfD im Kern ist: eine patriotische Sammlungsbewegung.

    Was macht einen guten Politiker aus? Zu sagen, was ist und die Befindlichkeit der Bewegung auf den Punkt zu bringen.

  5. teleherzog sagt:

    Man will die AfD unbedingt kanalisieren (Atlantik-Rohr).. aber das wird nicht funktionieren, dann wird man versuchen sie kaputtzuschreiben, aber das Messer des Mainstreams ist schon arg stumpf.. Interessante Zeiten und auch die Erwähnungen von Jürgen und Popp in verschiedenen Mainstream-Medien, sei es auch negativ..ist ein Fortschritt (in einem Artikel stand „Popp nennt unsere Demokratie Pöbelherrschaft“😀 Er hat ja sooo recht, dachten bestimmt nicht wenige Leser hihihihi😀 Die Hools tauchten auf weil man das Volk medial in den nächsten Krieg schicken wollte und das „böse Bild ISIS“ extrem aufbaute, man dachte nicht an den „Hool-Effekt“ und hat das & die nun an der Backe..😀

  6. Peter M. sagt:

    @ Simon Boccanegra,
    „Die hohnlachenden Betrüger wären die Profiteure einer zerstrittenen AfD.“

    Und wer sollen diese Betrüger sein?
    Diejenigen die noch für das einstehen wofür die AfD gewählt
    wurde? Oder meinten Sie mit Betrüger vielleicht die AfD-Führung? (Da hätten Sie allerdings recht)

    Ich kann nur allen AfD Mitgliedern den dringenden Rat geben:
    Trennt euch von Henkel, Lucke und Starbatty. (Solange noch
    Zeit dafür ist).
    Als Ersatz für diese Herren könnte ich mir gut A. Popp
    vorstellen, als Privatier hätte er bestimmt genug Zeit und auch
    Schachtschneider wäre ein Mann meines Vertrauens.

  7. Nektar sagt:

    Kann die zahlenmäßige und flächenmäßige Entwicklung der US-Basen ein relevanter Indikator
    für Aufstieg und Fall des US-Imperiums sein?

    Hier eine Analyse:
    “ Wann Imperien zerfallen“
    http://www.vineyardsaker.de/analyse/wann-imperien-zerfallen/#comments

    Eine gewagte Analyse mit interessanten Zusammenhängen.
    Gewagt deshalb, weil der Schutz des Petro-Dollars heute hauptsächlich über diese Militärbasen erfolgt.
    Diese Basen konnten aber bisher die Schwächung des Dollars nicht verhindern, höchstens verzögern.

    Deshalb ist es für die AfD sinnvoll, eine ganzheitliche Sichtweise für ihre Außenpolitik zu entwickeln.
    Ein Zurück in die Zukunft mit den Transatlantikern ist visionslos, da die zunehmende Aggressivität der USA ihre Möglichkeiten schwinden lassen, moralische Zukunftslösungen anzubieten.

    Die AfD ist sicherlich fähig, ihre eigenen Netzwerke aus der Stärke der Mitglieder aufzubauen.
    Der „Einkauf“ von sogenannten Netzwerk-Eliten blockiert die Souveränität und Entwicklungsfähigkeit der AfD.
    Qualität wächst aus eigener Kraft.

  8. jojo471160 sagt:

    Ja, sicher, wieso streiten, denn dann müßte man sich ja entscheiden und Wählerstimmen verlieren. Also im Parteitag dagegen und im Parlament dafür. Genauso, wie die alternativlosen Parteien das jeden Tag auch machen. Bravo! Weiter so. Das ist die Alternative, die wir uns so sehnlichst gewünscht haben. Und die Pointe ist dann, dass danach dann auch alle dafür sind. Welch ein heiden Spass!

  9. Berndchen sagt:

    Das Bild!
    Jetzt weiß ich, wer die Ceska hat…

  10. Jack sagt:

    …am Ende ist die AFD einfach nur ne Schwuchtelpartei…gerade gut genug das Establishment im ersten Angriff aufzumischen. Mit ihrer Zustimmung gegen Russland neue Sanktionen auszusprechen haben sie „Volkes wirklich Wille“ in den ersten Monaten ihrer Existenz schon verraten.

  11. rubo sagt:

    Ich glaube, der Zerfallsprozeß der AfD hat begonnen und läßt sich mit dieser zerstrittenen Führung nicht aufhalten.
    Ich warte auf 2017 mit Hoerstel seiner „Neuen Mitte“, wenn nicht vorher der selbsternannte Hegemon dieser Welt mit seinen Vasallen den Ruin provoziert.

  12. Michael sagt:

    Die AfD scheint die FDP bzgl. Versprechen und Umsetzung perfekt nach zu ahmen.

    Von Oben gekapert durch Henkel und Co. wird die AfD streng nach der Pfeife der EU/USE tanzen – vollkommen egal was die Basis wünscht.

    Meine Prognose:

    Die Mitgleider die sich dem entgegen stellen werden aus Posten und Partei gedrängt. In den Medien wird dies – selbstverständlich – nicht thematisiert.

    Das Image der Protestpartei wird bleiben, welche „angebliche konservative Werte“ vermittelt. De facto werden diese Werte – wie bei den Grünen – verkauft und verraten für Posten und persönliche Macht.

    Erinnert mich ein wenig an die Grünen und wie dort die Machthungrigen die Fischer und Co. die Macht übernommen haben. Eine gute Geschichtsstunde wie sowas stattfindet von Frau Ditfurth (auch wenn es einen bekannten Streit zwischen Herrn Elsässer und Frau Ditfurth gibt – dennoch erwähnenswert) hier:

    http://www.lightways.de/resources/dittfurt_gruene.pdf

    Faktisch braucht man in die AfD keine Hoffnung setzen, dass die Partei die bestehenden Probleme und Ungerechtigkeiten ändert, auch wenn es schön wäre.

  13. daniel sagt:

    Zurzeit würde ich die AfD nicht noch mal wählen. Diese Partei scheint sich zu einer dritten „Bürgerlichen Systempartei“ neben CDU und FDP entwickelt zu haben. Besonders von Hans-Olaf Henkel ist nichts Gutes zu erwarten, wie ja schon in dem WELT-Artikel geschrieben steht. Der einzige mir bekannte „Lichtblick “ der AfD ist Alexander Gauland, obwohl ich auch mit ihm in längst nicht allen Angelegenheiten übereinstimme. (u.a. seine Ansichten zum “ gestörten Verhältnis der Deutschen zur militärischen Gewalt“)

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/diffuser-pazifismus-warum-sich-die-deutschen-mit-gewalt-so-schwer-tun/6907386.html

  14. Wellenstrom sagt:

    Spätestens zu dem Zeitpunkt als der Lobbyist des Großkapitals, Herr Henkel, bei der AfD rumwuselte, hätte jedem potentiellen Wähler dieser Partei klar sein müssen, dass „AfD“ für „Abziehbild der freien Demokraten“ steht. Das ist das Sammelbecken für die FDP-Ideologen, die schon seit den 90ern für den Neoliberalismus trommeln. Ich kann nur jedem raten, sich von dieser Partei zu distanzieren. Diese windigen Leute im Vorstand repräsentieren definitiv nicht den Willen der Mehrheit ihrer Wähler nach Veränderung im System, nach Alternativen. Die AfD wird sich, wie alle anderen Blockflöten in den Parlamenten auch, im verkrusteten Filz des Lobbyismus suhlen und ihre Wähler, auch die konservativsten unter ihnen, verraten und verkaufen.
    Diese Partei ist gefährlich, weil sie genau da weiter machen wird, wo die FDP aufhören musste. Man braucht auch kein Prophet zu sein, um zu prognostizieren, dass, wenn sich die AfD mittelfristig halten kann, noch weitere „prominente“ Lobbyisten aus der FDP dort mitgestalten werden.
    Die AfD ist das Sammelbecken der gescheiterten Opportunisten.

  15. Sebastian sagt:

    @Wellenstrom:
    Du schreibst: „Spätestens zu dem Zeitpunkt als der Lobbyist des Großkapitals, Herr Henkel, bei der AfD rumwuselte, hätte jedem potentiellen Wähler dieser Partei klar sein müssen, dass “AfD” für “Abziehbild der freien Demokraten” steht. “

    Ja! Das schreibe ich doch schon seit einem halben Jahr!
    Ich bin ja froh, dass ENDLICH andere das auch erkennen.

    Wenn die AFD sich und ihre Ziele retten will, muss sie sich von Henkel, Lucke, etc. trennen.
    Gerade Henkel als ehemaliger BDI-Chef kann doch in Wahrheit nicht die Ziele der AfD vertreten, weil er die Ziele der Industrie, also letztendlich des kapitalistischen Systems, begünstigt.

    Ich bin mir sicher, dass dieser Henkel extra in die AfD eingeschleust wurde, DAMIT die AfD, weil sie so stark geworden ist, kontrolliert wird.

    Dazu – siehe EU-Abstimmung – gibt es reichlich Hinweise.

    Ich kann die AfD nicht mehr wählen, weil die Ziele der AfD wegen Henkel verhindert werden.

  16. waldgänger sagt:

    Zur AfD:

    Es gibt nicht wenige, die in der Lage waren, frühzeitig den eigentlichen Sinn der AfD zu erkennen und zu artikulieren: Entschärfung der Unzufriedenen.

    Und wie wurden sie in den Foren angefeindet.

  17. Swimmy sagt:

    Herr Gauland lügt sich doch selbst in die Tasche: Während er glaubhaft die von der Partei beschlossenen Positionen vertritt, macht er den Fehler, eine Appeasement -Haltung gegenüber Lucke einzunehmen, der nach außen vom Anspruch und gezeichnetem Bild her irgendwie zweigleisig & widersprüchlich-diffus auftritt, jedoch in der Realität knallhart & autoritär seinen CDU-Kuschelkurs mit seinen Leuten (vor allem Henkel und Starbatty) – gerne auch kaschiert von plötzlich entdeckten Gewissensgründen – durchzieht, da er seine(!) AfD als Korrektivfaktor für seine frühere politische Heimat sieht.
    Wie kann Gauland z.B. zu TTIP allen Ernstes auf den ablehnenden Beschluss des Erfurter Parteitags verweisen, wenn einerseits Herr Starbatty sich (vermutlich stellvertretend auch für Lucke und Henkel) in einem offenen Brief bereits klar für TTIP positioniert hat und genau dieser Erfurter-Parteitagsbeschluss, was die Russland-Haltung anbelangt, bereits einmal skandalös mit Füssen getreten wurde, ohne dass dies zu einer harten Auseinandersetzung – selbst NACH den Landtags-Wahlen nicht – geführt hatte.
    Die AfD wird die FDP 2.0 werden und Gauland wird das traurige Schicksal eine Gerhart Baums bzw. eines Frank Schäfflers erleiden.

  18. Swimmy sagt:

    @rubo: ‚Ich warte auf 2017 mit Hoerstel seiner “Neuen Mitte” ‚

    Wie oft soll man dem klassischen Parteiensystem denn noch eine Chance geben nach gescheiterten Grünen, Piraten und AfD?
    Auch ein Hörstel, den ich für sehr glaubwürdig halte, dürfte sich mit Problemen, wie Korruption, Lobbyismus, Verrat an Parteitagsbeschlüssen (s. AfD) und Unterwanderung/Spaltung (Stichwort ‚trotzkistischer Entrismus‘ eines Pedram Shahyar bei den Montagsdemos) später rumschlagen müssen.

    Das klassische Parteienmodell (‚repräsentative Demokratie‘) ist für mich gescheitert.
    Da die anzustrebene direkte Demokratie nicht schlagartig kommen wird, muss man einen ähnlich gearteten Zwischenkompromiss dazwischenschalten.

    Besser wäre eine Partei, die so aufgebaut ist, dass deren gewählte Volksvertreter in allen Sachfragen exakt so entscheiden müssen(!), wie deren Wähler (die aus technischen Gründen, so sie denn direkt abstimmen wollen, gegen einen geringen, kostendeckenden Jahresbeitrag auch Mitglieder sein müssen) jeweils in vorherigen Direktabstimmungen während der GESAMTEN Legislaturperiode (also nicht nur alle 4-5 Jahre und nicht nur pauschal zu allen Sachfragen) entscheiden, wie der/die Volksvertreter der Volksvertreter-Partei (‚V V P‘) zu votieren hat/haben.
    Verstoß gegen das Votum (z.B. aus Gewissensgründen) führt automatisch zum Parteiausschluss gemäß Satzung. (grobes Vorbild: Mitgliedervotum SPD zur ‚Großen Koalition‘ – nur ohne vorherige Empfehlung durch die Parteispitze!).

    Aufgabe der Partei mit Volksvertretern im eigentlichen Sinne wäre es, lediglich die Pro und Contra’s zu einer Sachentscheidung wertfrei, neutral, objektiv und ohne eine Empfehlung zusammenzustellen, um eine mündige Entscheidung der abstimmenden Parteimitglieder zu ermöglichen. Da die Mehrheit (s. Publikumsjoker ‚Wer wird Millionär‘) i.d.R. richtig liegt, würden gute Entscheidungen getroffen werden und wenn schlechte Entscheidungen getroffen werden, hat die Mehrheit auch die Konsequenzen ihrer schlechten Entscheidung i.d.R. selbst zu tragen.
    Bestechung/Korruption der Politiker der VVP über Lobbyisten würde kein Sinn machen, da die Politiker sozusagen unberechenbar wären, selbst wenn sie anders wollten.

    Diese ‚Direkte Demokratie – light‘ könnte bei Erfolg dann den Weg zur ‚richtigen‘ direkten Demokratie als Ergänzung und zur Kontrolle der repräsentativen Demokratie wie in der Schweiz führen.

  19. PEGASUS sagt:

    SCHON WIEDER JAMES BOND,ist ja langsam langweilig!!!
    ELSÄSSER, lassen Sie sich doch einmal etwas anderes einfallen – das wäre sicher erbaulicher!!!???
    MfG
    M.G.

    PS: Ist auch langsam langweilig hier zu commentieren,weil Sie
    etliche der Wahrheit entsprechende Dinge einfach löschen!
    Dann machen Sie mal weiter mit Ihren hörigen Figuren!!!

  20. Lucke ist Muttis bester Mann. War so, ist so, bleibt so.

  21. LiberteToujour sagt:

    Die AfD hat mittelfristig die Chance die CDU zu beerben, und kurzfristig das Potential die Parteienlandschaft weiter aufzumischen und damit der Gleichschaltung ein Veto entgegenzusetzen. Dazu wird es erforderlich sein das die buergerlich-liberalen und die nationalkonservativen Fluegel der Partei zusammenhalten. Man kann nur hoffen das Lucke, Henkel, und Gauland, stellvertretend fuer andere, ihre Meinungsverschiedenheiten komprommissfaehig machen. Eine nur buergerlich-liberale AFD mit Alt FDP Kern reicht wohl kaum aus um die geistige Leere in der Parteienlandschaft und in der Befindlichkeit der Deutschen zu fuellen. Viele Probleme hier in Deutschland sind schliesslich entstanden aus einem jahrelangen Mangel an Souveraenitaetswillen, von der AfD sind jetzt die konservativen nationalen Kraefte einzubinden und um eine identitaere Vision anzureichern. Dazu reichte schon sich zu klaren Aussagen zu bekennen: Bekenntnis zum kulturellen, historischen und christlichen Kern Deutschlands, zur Begrenzung der islamischen Ein – und Unterwanderung, zur Bejahung nationaler und auch wirtschaftlicher Interessen, Eine neue US gesteuerte Globalistenpartei die mit der C*DU, SPD, GRUENEN in einen Topf geworfen werden kann braucht hierzulande niemand. Die Parteierfolge der AfD sind Ausdruck der Hoffnung das die AfD die Interessen der Deutschen vertritt und verteidigt, aller GEZ Propaganda und aller kurzsichtigen Wirtschaftslobbyisten Interessen zum Trotz.

  22. heidi heidegger sagt:

    ab und an und immer wieder führt die freischaltpolitik des hausmeisters hier im blog für irritationen

    deshalb,nachdem der *(franzosen?)think tank,zu dem hier manche eine affinität pflegen,ähh*schwurbel* also die,die n haufen begriffe generieren/umbenennen/sich aneignen,und sich gerieren als wären sie *avantgarde-heidi.. ich sag‘ nur: nationalzionismus ..die bitte ich um nachsicht,denn jetzt möchte ichichich ‚freischaltung‘ durch ‚altölsperre‘ ersetzt wissen

    *die uneingeweiten da draussen labeln den gelegentlich nouveau droit,n’est ce pas?

    *ichichich las meinen rainald goetz,beginnend mit ‚irre‘ suhrkamp ’84 und lauschte ihm vor 15? jahrem im hörsaal vi ffm,als er u.a. platten auflegte(madonna/frozen)

    zackundweg eure heidis

  23. Wahr-Sager sagt:

    Ich würde die AfD heute wohl auch nicht mehr wählen. Diese von fehlendem Rückgrat zeugende Distanzeritis gegen rechts nützt nur den Buntregierenden.
    Von Lucke habe ich anfangs viel gehalten, aber hinterher ist man ja meist klüger. Der Mann biedert sich die letzte Zeit dem System dermaßen an, dass es weh tut.

  24. Dave sagt:

    Also ich kann diese HoGeSa nicht gutheißen. Zwar glaub ich den Medien ihre Berichterstattung auch nicht so wie sie geschildert wird, aber solche Krawalle lehen ich einfach, ob die alljährlichen Krawalle am 1. Mai oder diese hier sind. Damit untergraben Sie Herr Elsässer auch ihre Glaubwürdigkeit in Bezug darauf, dass sie nur friedlichen Protest unterstützen.

    Das die Staatsgewalt da nur mit 1500 Leuten aufgetaucht ist war vermutlich politisches Kalkül. Was damit bezweckt wird, da wieder so eine Marionette aus diesem Phänomen zu machen ist mir schleierhaft, aber irgendwas verschlagenes werden sich die Verantwortlichen dabei schon gedacht haben, solche eine Bedrohungskulisse aufzubauen.

    Zur AfD und Parteien. Ich sehe es im Grunde ähnlich wie viele Kommentatoren hier. Wir leben in einem regimeähnlichen Parteienstaat. Dennoch ist das nun mal die Situation in der wir leben und da muss man versuchen das beste draus zu machen. Die Ziele der AfD kann ich bei einigen Kernpunkten voll und ganz unterstützen, aber eine Partei die in jeder Hinsicht auf meiner Linie ist war sie von Anfang an nicht. Ich glaube das kann man von einer Partei auch gar nicht erwarten. Ich bin Realist genug, dass ich nicht glaube, das diese Partei grundlegend etwas ändern kann. Dafür müsste sie schon stärkste Partei in einer starken Koalition sein und die Option sehe ich nicht. Und selbst wenn es so kommen sollte müsste man erst mal abwarten wie viel von den Positionen noch übriggeblieben sind.

    Henkel ist auch nicht unbedingt Jemand mit dem ich auf einer Linie bin. Ich hoffe nicht das die Leute um ihn zu viel Einfluss bekommen und stehe da eher hinter den Grundhaltungen von Gauland z.b. Aber Henkel versteht es hervorragend die Positionen der AfD in Bezug auf die EU und Euro-Politik und dessen Probleme öffentlich zu artikulieren. Auch sein Brief über Schäubles Diffamierung „Schande für Deutschland“ ist hervorragend. Also alles in allem halte ich ihn für eine Bereicherung der Partei und eine Partei sollte schon verschiedene Flügel haben die sich gegenseitig im Zaum halten.

  25. Dave sagt:

    Ich werde die Partei jedenfalls erst mal weiter wählen und finde schon das sie zumindest n mancher Hinsicht eine positive Auswirkung auf die politische Wetterlage in Deutschland hat und noch mehr entfalten kann. Das ist auch schon mal was.

  26. Sebastian sagt:

    @Waldgänger:

    Du schreibst:
    Zur AfD:Es gibt nicht wenige, die in der Lage waren, frühzeitig den eigentlichen Sinn der AfD zu erkennen und zu artikulieren: Entschärfung der Unzufriedenen.Und wie wurden sie in den Foren angefeindet.

    Das sehe genau so.
    Aber wie gesagt, die AdF hat noch die Chance den richtigen Leute an die Spitze zu wählen. Ich hoffe, dass es vielleicht welche bei der AfD gibt. Befürchte aber, dass Posten, die man nun inne hat, dazu verleitet, den Posten mehr zu lieben, als das, wofür man in diesen Posten gewählt wurde.

    Wir können alle nur hoffen, dass wir selber stark genug sind.

    Die Neue Mitte von C. Hörstel könnte eine gute Alternative sein.

  27. Karin sagt:

    Vielleicht wurde auch diese Demo auch durch NGO’s und Thinktanks gesteuert. Die deutschen Salafisten sehen aus wie langsam aber sicher mit der Zeit herbeigezaubert, und viele davon sind waschechte Deutsche. Die lautstarken Demonstranten erscheinen aber immer mehr wie praktische Sündenböcke und nützliche Idioten. Diese Szene kann leichter provoziert werden – falls die Deutschen nicht ihr dummes Maul zu ihrer eigenen Entsorgung halten.

    Die Salafisten werden überwacht vom VS und von da besteht sicher keine direkte Gefahr, es sei denn sie wäre geplant und gewollt vom kriminellen, fest durchorganisierten Staat her; so waren doch die meisten terroristischen Attentate das Ergebnis staatlicher Planung, und wie sich immer mehr herausstellt… es wird weiter unverschämt alles umgelogen wie das Zeugs hält.

    Türkische Fahnen wurden u.a. von Deutschen getragen und es tauchten keine verbotenen Symbole auf (was nicht ist kann ja mit Hilfe von Gladio und bezahlten gewalttätigen NGO’s noch werden). Kein Slogan wie „Deutschland den Deutschen,“ tauchte auf, denn so was „Unverschämtes“ darf heute noch nicht mal laut gedacht werden. Es waren auch keine Ausländerfeinde und Migrationshasser anwesend sondern eher Freunde. Wir dürfen ja gar nicht für sogenannte „deutsche Interessen“ friedlich eintreten, denn das ist ja ganz ganz Böse und immer Nazi. Wir werden eher erpreßt nach dem Motto: „Fresse halten oder sonst… vielleicht einen neuen Maidan in Deutschland)? Ein paar nützliche Idioten und Sündenböcke zu erledigen dürfte ja auch nicht schwer sein.

    Tja, wer’s glaubt wird selig. Die Drei-AFFEN-Presse… hilflos macht sie die Augen zu und zeigt falsche Bilder, hört nicht zu und und sagt im Grunde nur eines: himmelschreienden UNSINN der Gewalt lanciert. Auch sie, die Presse, wird erpreßt und unterdrückt genau wie die Deutschen an sich und zwar jeden Tag. Wer will da noch hinhören?

    Die vom VS streng beobachtete Salafistenbewegung lenkt von etwaigen deutschen Fragen die es noch geben könnte aber heute nicht mehr geben darf ab. Deutschland zu mögen ist heute verboten, ja das Wort Deutschland laut zu sagen ist schon NAZI… Handkäs mit Musik ist Nazi und so ist die gute deutsche Bäckerei.

    Komisch, viele Menschen die hier aufwuchsen, können trotz der negativen Geschichte Deutschlands dieses Land nur lieben, denn viele von uns haben nur mal die besten Erfahrungen in Deutschland hauptsächlich mit Deutschen gemacht (natürlich nicht nur). Für die Propaganda die die Deutschen erdulden müssen sind sie noch immer weltweit beliebt und eigentlich ganz gut drauf. Gott sei Dank!

    „Deutsche Presse auf die Fresse,“ schrien die Hoolis, u.a. wie ganze starke Männer die noch Eier in der Hose haben… aber damit haben sie noch immer nicht erkannt, welche Gruppierungen wohl in Wirklichkeit hinter den Entwicklungen steckten könnten. Ich sag ja, „nützlich sind Hoolis um uns abzulenken, aber von was genau? Krieg, Umweltzerstörung, Deutschland, NWO, Friedensvertrag, Bankensystem und Raub an der Menschheit, Bankster, die Geschäftsverdung- und Kriminalisierung der Welt, etc.?“

    Der Kaiser und sein Kabinett sind aber alle nackt… aber verstecken sich… Irgendwann tritt die Wahrheit zutage. Hoffentlich werden wir dann noch sagen können was wir sehen.

  28. Hendrik Schneider sagt:

    Wann ist die AfD Veranstaltung mit Elsässer in Witten?

  29. ups2009 sagt:

    Was der Elite in „Schland“ fehlt sind
    brennende Vorstädte mit perspektivlosen Zuwanderer aus den französischen Kolonien

    Unruhen in Frankreich 2005 – Wikipedia
    http://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Frankreich_2005

    Problemgebiet Banlieue: Konflikte und Ausgrenzung in den französischen Vorstädten
    http://www.bpb.de/internationales/europa/frankreich/152511/problemgebiet-banlieue

    ( Wer vermeint, daß das was in das Land und in die EU geholt wird eine andere als eine kriminelle Gang Perspektive erhält??? )

    lustig

    Bevölkerung aus ehemaligen Kolonien wird in Frankreich nicht anerkannt
    http://www.deutschlandradiokultur.de/bevoelkerung-aus-ehemaligen-kolonien-wird-in-frankreich.945.de.html?dram:article_id=132138

    http://www.spiegel.de/forum/politik/nach-tod-eines-umwelt-aktivisten-nationaler-showdown-der-franzoesischen-stadguerilla-thread-180601-1.html#postbit_19966500

    Ich habe Verwandte in Toulouse, die mir berichten: Also diese Randale haben mit dem ursprünglichen Anliegen rein gar nichts zu tun. Null! Krawall machen jene mittlerweile schon berühmt berüchtigen Vorstadtjugendlichen, die einfach keine Gelegenheit auslassen um ihrer Gewaltpassion zu frönen. Und zwischenzeitlich, wenn es gerade keinen Anlass zum Toben gibt, wahllos Autos abfackeln und Passanten abräumen sowie verprügeln.

    Man sollte auch nicht von Extremisten oder Antikapitalisten sprechen. Eher noch von Kleinkriminellen und Straßengangs oder Hassern der westlichen Lebensart.

    Die eingesetzten Polizisten empfinden Todesangst, weil sie in den Reihen der Gewalttäter Syrienheimkehrer befürchten.

    http://www.karlnagel.de/wp/chaostage-von-recht/#comment-6503
    „Hallo Karl!

    Interessante Parallelen, die mir z.T. auch schon aufgefallen waren, die ich jetzt aber durch Deinen Artikel noch bewusster wahrnehme. Hier wurde von den Medien eine Art Mythos geschaffen, der sich bei genauerer Betrachtung als ziemliche Seifenblase entpuppt.

    Das Filmmaterial zu Köln auf Youtube & Co. ist vielfältig und umfangreich – und doch verspricht meist nur der sensationsheischende Videotitel “Hooligan-Randale!”, “Massive Ausschreitungen!” u.ä. Wer sich da nun aber schon eine knisternde Tüte Popcorn bereit gestellt hat, in der Erwartung, gleich etliche Szenen roher, ungezügelter Straßengewalt und tausende von wild austickenden Hooligan-Bestien im Blutrausch zu sehen, wird ziemlich herb enttäuscht:

    Außer dem oft gezeigten Umkippen des Polizeiwagens und 2,3 weiteren Aggressions-Szenen sieht man eigentlich nur Demonstranten, die von Wasserwerfern nassgespritzt werden, man hört Durchsagen der Polizei, dass das jetzt alles aber wirklich äußerst unfriedlich und strafbar und verboten und bitte mit sofortiger Wirkung zu unterlassen sei. …“

  30. heidi heidegger sagt:

    @ Berndchen
    1. November 2014 um 20:48

    bond trug ne walther ppk kaliber 7.65,wie jeder kleine streifenbeamte hierzulande seit seiner bepo-zeit,und später sattelte bond auf irgendwas 9 millimetriges um,mit manstopper-qualität

  31. Berndchen sagt:

    @heidi heidegger
    3. November 2014 um 12:56

    Mag sein, aber die Stasi hatte auch nicht nur Ceskas im Angebot, sondern vorwiegend Makarow (UdSSR) und auch einen Nachbau der Walther PPK namens „AP9“ (VR Ungarn) mit Aluminium-Chassis, die beiden letzteren in 9mm Ausführung.
    Aber wie das halt so ist: Egal wie die Dinger heißen, mit den Inhabern war und ist nicht zu spaßen, auch nicht mit James El Bondsässer…🙂

  32. kaeptnbrise sagt:

    @ Karin

    „Kein Slogan wie “Deutschland den Deutschen,” tauchte auf, denn so was “Unverschämtes” darf heute noch nicht mal laut gedacht werden.“

    Wenn sich so eine Losung erst einmal durchsetzte, dann hieße es wohl gar noch: Japan den Japanern, Mexiko den Mexikanern, China den Chinesen, Israel den Israelis, Rußland den Russen, Schweden den Schweden, die Türkei den Türken, Ghana den Ghanaesen.

    Hätte so eine Bewegung weltweit Erfolg, käme am Ende eine bunte Vielfalt heraus, die schwer zu kalkulieren wäre. Gerade für die internationale Vermarktung von Produkten ist es nicht hilfreich, wenn an jedem Flecken dieses Planeten eigene Zicken und Bräuche konserviert werden.

  33. Heider sagt:

    Karin, 2. November 2014 um 20:34
    „Vielleicht wurde auch diese Demo auch durch NGO’s und Thinktanks gesteuert.“
    Du weisst nichts aber stellst es mal in den Raum.

    „Die deutschen Salafisten sehen aus wie langsam aber sicher mit der Zeit herbeigezaubert, und viele davon sind waschechte Deutsche.“
    Kein Zauber aber schlechte Realität! Religiöse Fanatiker, um die auch die meisten Moslems einen grossen Bogen machen, beim Missionieren in BRD – Koran verteilen u. Hass auf „Ungläubige“ predigen.
    Wenn es deutsche Konvertiten gibt, so macht es die Sache nicht besser.

    „Die lautstarken Demonstranten erscheinen aber immer mehr wie praktische Sündenböcke und nützliche Idioten.“
    Wem erscheinen sie so, Dir? Für wen besteht durch das Auftreten der „Idioten“ ein Nutzen? Und warum nennst Du Leute ‚Idioten‘, die ihr Demonstrationsrecht in Anspruch nehmen?
    Übrigens erzeugen Demos (soweit es keine Schweigedemos sind) immer eine gewisse Lautstärke. Das liegt in der Natur der Sache.

    „Die Salafisten werden überwacht vom VS und von da besteht sicher keine direkte Gefahr“
    Die aus der BRD nach Syrien ausgereisten Terroristen stammen mutmasslich aus salafistischen Kreisen resp. sind von entsprechenden Internetseiten motiviert werden. Der VS hat sie nicht an der Ausreise nach Syrien gehindert. Auf die Tätigkeit der bundesdeutschen Sicherheitsbehörden u. Justiz nach ihrer Rückkehr darf man schon ’sehr gespannt‘ sein. Meine Prognose: die Rückkehrer werden keine grossen Probleme bekommen.

    „Deutschland zu mögen ist heute verboten, ja das Wort Deutschland laut zu sagen ist schon NAZI… „
    Eben auch deswegen demonstrieren HoGeSa, die Du hier ‚trotzdem‘ ganz merkwürdig denunzierst.

    „Ich sag ja, “nützlich sind Hoolis um uns abzulenken, aber von was genau? Krieg, Umweltzerstörung, Deutschland, NWO, Friedensvertrag, Bankensystem und Raub an der Menschheit, Bankster, die Geschäftsverdung- und Kriminalisierung der Welt, etc.?”“
    Ein Demomotto zu wählen und nach aussen einen politischen Schwerpunkt zu vertreten ist keine Ablenkung sondern dient der Verstehbarkeit u. Vermittelbarkeit von Demoanliegen und Demonstranten. Ansonsten gibt es Parteien, Vereine und Bürgerinitiativen, die Programme haben bzw. sich mit einer Mehrzahl von zusammenhängenden Themen befassen. Wie wär’s, wenn Du Dir eine aussuchst statt hier Hools für etwas verantwortlich zu machen, das sie vernünftigerweise nicht zu verantworten haben.

    „Irgendwann tritt die Wahrheit zutage. Hoffentlich werden wir dann noch sagen können was wir sehen.“
    Warum in die Zukunft schweifen? Du hast schon heute ein Problem mit dem Sehen und Verstehen.

  34. heidi heidegger sagt:

    alles ist politisch:

    Die Auszeichnung eines renommierten britischen Experten für den weltbesten Whisky ist erstmals nach Japan gegangen. Der Yamazaki Single Malt Sherry Cask 2013 erreichte in der am Montag veröffentlichten „Jim Murray’s Whisky Bible“ den Rekordwert von 97,5 von 100 möglichen Punkten. Dahinter folgen *Bourbons aus den Vereinigten Staaten. Erstmals steht kein Scotch unter den besten fünf – eine Niederlage für die Schotten, die ihr Nationalgetränk seit jeher als besten aller Whiskys rühmen.
    (faz)
    *heidi-wolfgang 1:0

  35. Dr. Gunther Kümel sagt:

    UNGARN DROHT, die EU und die NATO zu verlassen!!

    http://german.ruvr.ru/2014_11_01/Ungarn-droht-mit-EU-Austritt-7721/

    „Der ungarische Parlamentspräsident Kövér gab zu verstehen, das Land könne die EU verlassen, falls sich die EU-Spitze in seine Innenpolitik einmischt. Die Situation um die Sanktionen gegen Rußland sowie die EU-Forderung nach innerpolitischen Reformen in Ungarn bewegen Politiker in Budapest immer öfter zu harten Äußerungen. Bisher richtete sich diese Kritik gegen konkrete Funktionäre in Brüssel, doch nun rückt die ganze EU ins Fadenkreuz.“

    Ungarn weigert sich, seine Sozialprogramme zu reduzieren und sein politisches System den EU-Standards komplett anzupassen.

  36. Dr. Gunther Kümel sagt:

    PUTINs REDE im Waldai-Forum:

    Der russische Blogger Chipstone faßt die wesentlichen Punkte der Rede Putins folgendermaßen zusammen:
    1. Rußland wird sich nicht länger an irgendwelchen Spielchen und an Hinterzimmer-Verhandlungen beteiligen. Aber Rußland ist zu ernsthaften Gesprächen und Vereinbarungen bereit und auf sie vorbereitet, sollten diese der kollektiven Sicherheit förderlich sein, sich auf Gerechtigkeit gründen und die Interessen aller Seiten berücksichtigen.
    2. Alle Systeme globaler kollektiver Sicherheit sind »ernsthaft geschwächt, gebrochen und deformiert« worden. Gegenwärtig existieren keine internationalen Sicherheitsgarantien mehr. Und für ihre Zerstörung gibt es einen Verantwortlichen: Die Vereinigten Staaten von Amerika.
    3. Die Architekten der Neuen Weltordnung sind mit ihren Plänen gescheitert, sie haben auf Sand gebaut. Es liegt nicht alleine bei Rußland, ob eine neue, wie auch immer geartete Weltordnung errichtet werden soll, aber an Russland führt bei dieser Entscheidung kein Weg vorbei.
    4. Rußland setzt bei der Einführung von Neuerungen in die gesellschaftliche Ordnung auf eine konservative Herangehensweise, aber es lehnt eine Erforschung und Diskussion über derartige Innovationen keineswegs kategorisch ab, um so feststellen zu können, ob deren Einführung gerechtfertigt wäre.
    5. Rußland hat nicht die Absicht, in den trüben Gewässern internationaler Politik zu fischen, die durch das sich immer stärker ausbreitende amerikanische »Weltreich des Chaos« entstanden sind, und hat auch kein Interesse am Aufbau eines eigenen »Weltreiches« (das wäre auch unnötig; die große Herausforderung für Rußland liegt in der Entwicklung seines flächenmäßig riesigen Territoriums). Darüber hinaus ist Rußland nicht willens, als »Retter der Welt« aufzutreten.
    6. Rußland wird keinen Versuch unternehmen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu formen; zugleich aber wird es auch niemandem erlauben, Rußland nach seinen Vorstellungen zu verändern. Rußland wird sich nicht von der Welt abschotten, aber jeder, der versucht, Rußland von der Welt zu isolieren, wird »Sturm ernten«.
    7. Rußland hat kein Interesses an der Ausbreitung chaotischer und instabiler Zustände, will keinen Krieg und hat nicht die Absicht, einen zu beginnen. Allerdings ist aus russischer Sicht der Ausbruch eines weltweiten Krieges gegenwärtig fast unvermeidlich. Rußland ist auf eine solche Situation vorbereitet und wird in seinen Vorbereitungen auch nicht nachlassen. Rußland will zwar keinen Krieg, fürchtet ihn aber auch nicht.
    8. Rußland beabsichtigt nicht, aktiv gegen diejenigen vorzugehen, die immer noch versuchen, ihre neue Weltordnung durchzusetzen – es sei denn, ihr Vorgehen verletzt strategische Interessen Rußlands. Rußland zöge es vor, zuzusehen, wie sie so viele verdiente Strafen und Rückschläge wie möglich einstecken. Aber diejenigen, die versuchen, Rußland in diesen Prozess hineinzuziehen, indem man die russischen Interessen unberücksichtigt lässt, werden auf schmerzhafte Weise scheitern.
    9. Hinsichtlich seiner Außen- und mehr eigentlich noch seiner Innenpolitik werden sich Rußlands Macht und Einfluß nicht auf die Eliten und deren Hinterzimmer-Absprachen, sondern auf den Willen der Bevölkerung gründen.

    Diese neun Punkte möchte ich noch durch einen zehnten Punkt ergänzen:
    10. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, eine neue Weltordnung zu errichten, die einen Weltkrieg verhindern kann. Diese neue Weltordnung muss notwendigerweise die USA einschließen – aber dies kann nur ohne Gewährung einer Vorrangstellung unter den Bedingungen allgemeiner Gleichheit geschehen: Sie muss dem Völkerrecht und internationalen Vereinbarungen unterstehen, auf jegliches einseitiges Vorgehen verzichten und die Souveränität anderer Staaten ohne Einschränkung akzeptieren.

  37. NorbertG sagt:

    Sogar bei den Rechtskonservativen macht man sich Gedanken über Henkels wahre Rolle …
    http://www.sezession.de/47015/hans-olaf-henkels-afd.html

  38. heidi heidegger sagt:

    @Berndchen
    3. November 2014 um 14:09

    ‚lohl*..ich weiss: el sassy (‚django‘) schiesst aus der hüfte und hat hat keine zeit für geplänkel.wenn hanns martin broder ihn fragt:’ey,cabrón! woher und wohin?‘,zeigt der mitm daumen über die schulter nach hinten und dann mit zeigefinger nach vorn,mit der einen hand ,die andere schon an der trommel.

  39. Stefan sagt:

    @Onkel Peter:
    Moskau zeigt uns tatsächlich die A-Karte, wie das neue Geschichtsgesetz vom Mai beweist. Russland tut sich dabei aber selbst keinen Gefallen, weil man die Angst der Balten, Ukrainer und Polen damit schürt und diese erst recht in die Arme der NATO treibt. Gegenüber Deutschland ist die Botschaft natürlich, daß man keinen echten Ausgleich mehr möchte. Schade.

    Zitat:
    MOSKAUЮ 29. April (RIA Novosti).
    Der Föderationsrat (russisches Parlamentsoberhaus) hat am Dienstag einen Gesetzentwurf gebilligt, der hohe Geldstrafen und bis zu fünf Jahre Haft für die Rehabilitierung des Nazismus vorsieht.
    Dementsprechend werden das Negieren von Verbrechen, die vom Nürnberger Kriegstribunal nach dem Zweiten Weltkrieg verurteilt worden waren, sowie die Verbreitung falscher Informationen über die Tätigkeit der UdSSR während des Zweiten Weltkrieges als strafbar eingestuft. Mit Geldstrafen wird die Verunglimpfung von Tagen des Soldanteruhmes bzw. denkwürdigen Daten Russlands belegt.
    Eine Geldstrafe kann bis zu 300 000 Rubel (etwa 8400 US-Dollar) betragen oder aber mit bis zu zweijährigen Einkünften bemessen werden.
    Das Strafgesetzbuch Russlands wird somit um einen neuen Artikel, „Rehabilitierung des Nazismus“, erweitert.

    http://rt.com/politics/russia-nazi-ban-prison-293/
    http://rt.com/politics/154332-russia-nazi-rehabilitation-ban/
    http://rt.com/politics/osce-nazi-propaganda-criticism-606/

  40. jojo471160 sagt:

    @stefan, die Reaktion in Rußland ist auf Hinblick des rechten Blocks innerhalb der Ukraine zu sehen, hat aber natürlich auch Auswirkungen auf diejenigen, die sich nur eine objektiveren Aufklärung über diese Zeit wünschen. Damit wurde wohl deutlichst unterstrichen, dass es derzeit kein Ohr für die deutsche Vergangenheitsbewältigung gibt. Ich kann nur hoffen, dass das gewisse Kreise genauso augefaßt haben. Ich selbst vertrete die Auffassung, dass alle Nachkriegsgenerationen auch ohne dieses Thema auskommen können, sofern man sich auf beiden Seiten datauf einigt. Was kann an diesem Ziel so schlecht sein? Am Anfang sollte erst einmal ein Schlußstrich und Friedensvertrag stehen, ein machbarer Anfang also.

  41. Onkel Peter sagt:

    @jojo471160 :

    Was kann an diesem Ziel so schlecht sein?

    Wenn es das wäre, ja. In Wirklichkeit aber sollen die von Stefan oben genannten Maßnahmen u.A dazu dienen dem „Westen“ „guten Willen“ zu signalisieren.

  42. jojo471160 sagt:

    Ja, es sieht so aus, dass wir wiedereinmal dazwischen zerrieben werden sollen. Also kein Platz für Wahrheiten.

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