Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

SCHILLER haut rein!

d9f1bbf768„Kabale und Liebe“ im Leipziger Schauspiel

Heute mal was ganz Anderes. Oder auch nicht: Schiller ist Nationalkultur vom Feinsten! Ohne Schiller keine Klassik. Natürlich sind auch Goethe und noch ein paar andere wichtig. Schiller verhält sich zu Goethe wie Lenin zu Marx. Also klare Kante mit der Gefahr von Schwarz-Weiß versus Dialektik mit der Tendenz zum Akademismus. Schiller und Lenin kapieren alle, bei Goethe und Marx wird a bissel schwierig manchmal.

Heute Abend waren wir also im Theater! An das Leipziger Schauspiel und Regisseur Schmiedleitner ein mehrfaches Dankeschön: Erstens, dass sie sich um Schiller bemühen. Bis 2015 soll es zwei weitere Stücke geben. Zweitens, dass sie von modernistischer Inszenierung nichts halten. Das Leipziger „Kabale und Liebe“ ist behutsam an die Gegenwart angepasst, eigentlich nur durch die Kleidung der Akteure und einige sprachliche Einsprengsel („Bring mir die Limonade“). Ansonsten klassischer Hardrock mit vui Gfui.

Die Handlung dürfte grob bekannt sein: Bürgerstochter und Adligensohn lieben sich. Adligenpapa will den Sohn aber mit einer Lady verheiraten, die seinen Einfluss bei Hofe stärken soll. Am Schluss gibt es zwei Tote…

Was hätten postmoderne Theatermacher da alles verhunzen können: Man hätte aus der heterosexuellen eine homosexuelle Liebe machen, den Vater die Tocher missbrauchen lassen oder einen flotten Dreier einbauen können. An Berliner Bühnen geht ja heute nichts mehr ohne Dildo, Sperma, Rumspritzen von Körperflüssigkeiten und – zumindest verbalem – „Ficken“ en masse.

In Leipzig wird Schiller trocken serviert, denn er haut auch so rein. Es wird nichts an die heutige Gesellschsaft angepasst, denn das Drama und seine Konstellation sind überzeitlich: Es geht nicht um „freie Liebe“ versus „konservativen Traditionen“ – diesem Missverständnis schiebt  Schiller selbst einen Riegel vor, denn der böse Bube ist nicht der Fürst/Herzog, sondern der Präsident, also ein post-feudaler Politiker (obwohl von adliger Herkunft, aber das spielt schon bei Schiller keine Rolle). Vielmehr es geht  um die ganz konkrete Liebe zwischen einem ganz konkreten Mann und einer ganz konkreten Frau, einer anthropologische Konstante von überirdischer Stärke, die sich ständig gegen die Gravitationskräfte der politisch-ökonomischen Macht behaupten muss.

Worin diese „politisch-ökonomische Macht“ heute besteht, ist dem 200 Jahre alten Schiller und der werkgetreuen Leipziger Inszenierung nicht zu entnehmen. Und das ist auch gut so: Jetzt kann sich jeder Besucher selbst seinen Kopf machen, ohne lästige Vorgaben durch den Regisseur. Die vielen jungen Leuten im Publikum bedankten sich mit großem Beifall. Schiller haut rein!

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17 Responses

  1. kaeptnbrise sagt:

    Ein wiedererkennbares klassisches Drama ist in der Tat ein kostbarer Juwel. Möchte mir aber jetzt nicht die Mühe bereiten, die es kostet, die letzte Inszenierung, die ich von „Kabale und Liebe“ erleiden mußte, zu ignorieren. Denn das war diese nicht wert.

    Apropos Lenin: Dieser Satz läßt mich einfach nicht los. (Wolfgang Eggert könnte vermutlich ganze Bücher zu diesem schreiben).

    „The state does not function as we desired. The car does not obey. A man is at the wheel and seems to lead it, but the car does not drive in the desired direction. It moves as another force wishes.“

  2. Anonymous sagt:

    Bitte Mister E.: Aus einem einfachen (aber biederem Theaterabend) keinen Strick drehen. Hier erwacht der Lehrer in ihnen… . Nicht ihr Feld, alright?

  3. Rudolf Steinmetz sagt:

    Bleibt die Frage: was wollte Goethe mit des Schillers Kopf? Siehe: http://www.igs.schulen-offenbach.de/websites/site/uschule/pdf/Schilld13-16.pdf
    Übertragen: was will Jutta mit des Jürgen Kopf?

  4. Eveline sagt:

    Jürgen sagt:
    Vielmehr es geht um die ganz konkrete Liebe zwischen einem ganz konkreten Mann und einer ganz konkreten Frau, einer anthropologische Konstante von überirdischer Stärke, die sich ständig gegen die Gravitationskräfte der politisch-ökonomischen Macht behaupten muss.

    Das haben sie gut gesagt, genau um diese Liebe geht es. Jenseits der Moderne….Die von der Moderne aufgedrückten Staudämme werden auch wieder einreißen, sie sind es bisher immer, nur wieviel verletzte Menschen lassen sie am Wegesrand zurück.

  5. Eugen Levine II sagt:

    Dies gehört leider nicht zum Thema, aber ich hoffe das Herr Elsässer aufgrund seiner Affinität zu Oskar Lafontaine trotzdem diesen Beitrag freischaltet.

    Auch der Kunst- und Kulturliebhaber Lafontaine hätte im übrigen Freude an diesem Theaterstück gehabt…

  6. 006 sagt:

    Das man das noch erleben darf. Obwohl ich nicht dabei war, empfinde ich ein Gefühl von … Erlösung? – jedenfalls ist es, als ob ein unangenehmer Druck von mir weicht. Wenigstens ein bischen. Allerdings gibt das sicher wieder Haue … vom Establisment.

  7. waldgänger sagt:

    Die applaudierenden jungen Leute im Publikum brauchten also eine *werkgetreue* Inszenierung, da sie ansonsten einer *lästigen Vorgabe* durch den Regisseur nicht gewachsen gewesen wären ?!
    Will heißen, es fehlt der nötige Verständnishorizont ?

  8. heidi heidegger sagt:

    kaum geht der schafhirte/lehrer bsplhft. voran ins theater,folgt die elsässer-youth mit einem vid voller klassischer musik..eure heidi (zurück ausm schneideraum,nach einer woche oderso..) freut sich,dass der blog die kurve kriegte, und nun möge das hartkerntv-drama beginnen:

  9. Leri sagt:

    Jetzt kann man direkt in die Moderne:
    Wird aus JE eine Hauptfigur?
    Verrat/“Verschwörung“ an der Souveränität, an den Deutschen (Empörung)

    Kurzassung:
    #Leak: Mahnwachen von Attac gekapert? Pedram Shayar hat Verbindungen zu OTPOR, einer dubiosen Beraterfirma die für den US-Geheimdienst Staatsstreiche organisiert. Nachzulesen und nachgewiesen in einem 42-Seitigen Dosier, dass über #Shayar auf einem Blog im Inetnet veröffentlicht wurde.

    Download:

    https://wolkenschieberin.files.wordpress.com/2014/10/pedram-shahyar-artikel.pdf

    Ist doch eigentlich eine „Adelung“, wenn man extra jemand auf die „Gefahr“ JE ansetzen muß.

    Oliver Janich dazu:

  10. Markus Hohmann sagt:

    SCHILLER, du armer Kerl!

    Jetzt musst Du auf Deine alten Tage noch herhalten, Elsässers erklärtes „Feinbild Familie“ zu verteidigen.

    Da dichtest Du mit zarten 23 Jahren die Liebe zwischen zwei Protagonisten herbei. Die Liebe – diese emotionale und leidenschaftliche Kraft, die deine Kritik gesellschaftlicher Konventionen (deiner Zeit) manifestiert.

    Heute kategorisiert die deutsche Literaturwissenschaft Dich zurecht zum „Sturm und Drang“, diese spezielle Strömung der Aufklärung.

    Man SCHILLER! Du warst damals das, was man heute als „postmodern“ skizziert. Ganz vorne warst Du! Du Traditionsbrecher und Konventionskritiker. Du Rebell! Du Provokateur!

    Und dann schreibt einer, dein Drama funktioniere nur wegen der heterosexuellen Liebe, die Du gewählt hast: Verhunzt wäre es nämlich, beruhte Dein Sturm, Dein Drang auf homosexuellen Figuren. Verhunzt von so postmodernen Theatermachern von heute. Wärst Du da nicht mehr dabei? Heute? Mein lieber SCHILLER? Ach könntest Du doch noch was sagen! Stellung Beziehen! AUFKLÄREN!

    Homosexuell, sexueller Missbrauch, Perversion – Alles genauso schlimm, hätte das Stück gleichsam verhunzt. Alles eine Stufe. Krasses Urteil!

    Eine anthropologische Konstante beschwören – darum ging es Dir doch gar nicht. Und wenn doch, dann wäre die mit homosexueller Besetzung gleich geblieben.

    Zumindest, wenn man davon ausgeht, dass man nicht durch Sozialisation homosexuell wird, Männer schwul werden, wenn sie zu lange mit der gesamten Fussballmanschaft unter der Dusche stehen und Frauen lesbisch werden, weil sie so femininistisch sind, das kein Mann mehr mit Ihnen ins Bett steigen will. Aber vielleicht sollte man davon vorsichtshalber nicht ausgehen. Präventiv davor schützen. Wenn das geht?

    Nein SCHILLER, auf dein Drama zurückkommend steht also fest: Die „politisch-ökonomische Macht“ zerstörte das traute Glück. Was mussten die beiden auch aus verschiedenen Ständen stammen? Also mit damaligen gesellschaftlichen Konventionen brechen? Und dann noch politischen Verrat androhen? Den Snowden machen? Ist der eigentlich auch heterosexuell? Ach, wen interessierts…

    Nun denn Ferdinand und Luise, ob ihr da jetzt heterosexuell oder als Holger und Thomas aufgetreten wärt – es hätte keinen Unterschied gemacht. Heute. Es sei denn, der Zuschauer hätte dann die ganze Zeit irritiert über eure sexuelle Ausrichtung sinniert, und wieso das irgendwie die Inszenierung versaut hat. Anstatt den Kern des Dramas zu erkennen.

    Aber da müsste der ja doch ein wenig homophob sein. Da drüber nachdenklich irritiert zu sein. Was dem beim heterosexuellen Paar keinen Anlass gibt, auch nur eine Synapse in Bewegung zu setzen. Aber wer findet Homosexualität schon unnatürlich?

    Dann wärs also doch nicht verhunzt gewesen. Naja, was solls… SCHILLER.

  11. Hildesvin sagt:

    Halten zu Gnaden:
    Marx und Lenin – Anegnon, egnon, kategnon.

  12. Eveline sagt:

    Die Liebe

    Das Gesetz der Erde, wie die Physik es beschreibt.
    Zwei Pole /Mann und Frau oder – und + halten das zusammen, was die Erde im Innersten zusammenhält.
    Wir leben in einer polaren Welt.
    Auf der körperlichen Ebene zieht Frau den Mann an und umgekehrt. Und was Gott wichtig ist, soll auch Freude bereiten.
    Vor kurzem blätterte ich die „Säulen der Erde“ durch, gefühlt auf jeder 3. Seite eine Sexszene von Ken Follett beschrieben, die roheste Gewalt gegen Frauen beschreibt. Und erst jetzt die adligen Herrschaften zu ihrem Höhepunkt kamen. Gewalt, Gewalt und nehmen was mir nicht gehört, der Adel in Höchstform.

    Nur 2 Liebespaare pflegten in diesem Buch den Liebesakt, den Gott auch für uns bereithält. Tom und Ellen und Jack und Aillin.
    Und hier spuckte dann die Kirche in die Suppe…..als Dombaumeister, Tom, mußte sich von Ellen trennen und eine nicht vollzogene Ehe wurde aus niederen Gründen nicht aufgehoben.
    So gab es zwar keine körperliche Gewalt, die QUAL wurde geschickt in den seelisch- geistigen Bereich gehoben.

    Was geschieht jetzt – physikalisch – bei einem erfüllten Liebesakt.

    Aus plus wird nicht minus, sondern viel viel schöner. Die Pole lösen sich für einen Moment auf, die heißgeliebte Null – Punkt – Energie nimmt Raum ein, durchströmt die Liebenden.
    Die Null – Punkt – Energie ist die Verbindungsebene zwischen Gott und Mensch. Hier geschieht alles, ein Schöpfungsmoment, von dem das gesamte Universum informiert und erleuchtet wird. Auch Heilung.
    (Küssen und Lieben für den Frieden ist das beste Rezept)

    Es gibt auch die hochsensible männliche und weibliche Liebe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern. Beide ziehen sich hier auf der geistigen Ebene an, gehen in Resonanz und finden hier z.B im künstlerischen gemeinsamen Schaffen ihre Erfüllung, die eine körperliche Liebe nicht ausschließt und es im Grunde niemandem angeht.

    Ich kann in diesen öffentlichen Liebesparaden nur Schmerzen sehen, viele Partner bringen keine Erfüllung, da hier immer wieder eine Trennung geschieht.
    Ein Verlassenwerden, beobachtbar wie auf dem Bahnhof oder Flughafen.
    Wer hält dies schon 10 mal „verabschieden“ am Tage durch, ohne das das Gehirn, als Schutz, die Gefühle erstarren läßt ?

    Was, wie oben beschrieben im Roman, immer wieder neue Gewalt beim Akt benötigt, immer neuere Grausamkeiten benötigt werden, damit das „erstarrte“ Gehirn erreicht wird.

    Und wer meint, das gebe es nur im Roman und sei 1000 Jahre her, naja der schaue auf das Gewerkschaftshaus in der Ukraine……. und und und.

  13. Eveline sagt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Krabat_(Roman)

    Oder schaut den Film „Krabat“ , es ist schockierend.
    Aber sichtbar, wie!!!!! die Liebe gequält wurde.

  14. heidi heidegger sagt:

    @ Anonym
    19. Oktober 2014 um 01:03

    hmm,nicht ganz unrichtig..auf’m theater ist’s ja so (prinzip:wiederholung+performanz):an einem abend ist der/die schauspieler unpässlich (stimme/proxemik undundund),bei der nächsten aufführung evtl. nicht/anders=das ich! ist ein anderer!(rimbaud)=schlüsselsatz der moderne..wer das verleugnet,erwartet bestätigung seiner (aufpassen jetzt:) (bildungs)bürgerlichen existenz nach’m theaterbesuch..wie das mit brecht zusammengeht weiss nur j.e. und der cpt. weiss gar nix und raunt nur und nobilitiert sich mit lenin (arier!)

    will sagen: 5/6 mal ein stück kucken und nicht die kinderfrage stellen:was will uns der künstler damit sagen?..dann kriegt ihr ne ganz neue theatererfahrung

    und:dass lehrer von nix ne richtige ahnung haben,aber dafür eine mission,ist eine (richtige/leider wahre)frechheit..bin selber lehrer..

  15. Nordlaender sagt:

    Eine Phobie ist eine schwere seelische Störung.

    Es besteht Erklärungsbedarf, wie es angehen kann, daß der Gesetzgeber seelisch Kranke (Homophobe, Islamophobe) gerichtlich verfolgen will.

    Bislang bestand immer Empathie mit seelisch Kranken, die z.B. wegen Agoraphobie ihr Haus nicht mehr verlassen konnte, z.B. wegen Soziophobie ihrem Beruf nicht mehr nachgehen konnten.

  16. Eveline sagt:

    10 000 Japaner singen „Freude Schöner Götterfunken“

    Phantastisch.

  17. Aufgewachter sagt:

    Zitat (Marcel Reich-Ranicki)

    zum Ehrenpreis des deutschen Fernsehens

    „ … Ich nehme diesen Preis nicht an … aber ich habe nicht gewußt, was hier auf mich wartet – was ich hier erleben werde – ich gehöre nicht in diese Reihe … wäre der Preis mit Geld verbunden, hätte ich das Geld zurückgegeben – aber er ist ja nicht mit Geld verbunden. Ich kann nur diesen Gegenstand … von mir werfen. Ich kann das nicht annehmen.Und ich finde es auch schlimm, daß ich hier viele Stunden das erleben mußte …

    Ich habe auch früher häufig Wichtiges im 3Sat-Programm gesehen, aber das hat sich jetzt geändert. Meist kommen da schwache Sachen. Aber nicht der Blödsinn, den wir hier zusehen bekommen haben … man muss wissen wozu das Fernsehen da ist – welche Aufgabe, welche Funktion hat es zum Donnerwetter … Man kann reine Unterhaltungsprogramme liefern die doch ein gewissen Niveau haben. Man muß nicht den Schwachsinn liefern – an diesem Abend – der war sehr wichtig dieser Preisverleih – da wurden verschiedene Nummern gezeigt die waren nicht schwach oder schlecht – die waren blödsinnig, die waren verblödet. Sowas darf man nicht zeigen.

    Brecht, wenn man den hätte; der wäre der Richtige fürs Fernsehen … Ich habe jetzt weil ich diese kleine Rede bei der Preisverleihung da gehalten habe und den Preis zurück gegeben habe, haben mich sehr viele Leute gelobt in Zeitungen auch auf der Straße in Gesprächen für meinen Mut. Ich versteh das nicht. Es gibt doch keine GESTAPO mehr. Was für ein Mut ist nötig zu sagen das Programm ist schlecht? Ich versteh das nicht!“

    http://aufgewachter.wordpress.com/2014/10/08/zitat-marcel-reich-ranicki/

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