Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Bravo! Ungarn hält zu Russland!

2014_9_COMPACT_Cover_kleinCOMPACT 10/2014: Premier Viktor Orban übt Grundsatzkritik am Liberalismus. Russlandsanktionen abgelehnt.

Viktor Orban ist ein Mensch, der dazgugelernt hat. Früher ein entschiedener Anhänger des Liberalismus und des Freihandels, hat er als Premier gemerkt, dass diese Prinzipien Fliehkräfte mobilisieren, die Staaten und Gesellschaften zerreißen können. Sein Beitrag in der neuen Ausgabe von COMPACT-Magazin zeigt ihn vom Westen abgewendet und nach Osten orientiert, auf die gelenkten Staatsökonomien Russland, Türkei, China hin. Kein Wunder, dass er – als entschiedener Antikommunist!!! – ein expliziter Gegner der Russland-Sanktionen ist und es auch ablehnt, dem Putsch-Regime in Kiew mit Gaslieferungen über ungarische Pipelines  zu Hilfe zu kommen.

Lesen Sie den ausführlichen Text von Orban in der neuen Ausgabe von COMPACT, dazu ein langes Interview mit dem Schweizer SVP-Urgestein Christoph Blocher im Dossier „Schweiz contra EU“ in derselben Ausgabe, der ähnlich drauf ist. Hier Auszuge von Orban:

O-Ton: „Abschied vom Liberalismus“

aus: COMPACT 10/2014
In einer aufsehenerregenden Rede hat der ungarische Premierminister Viktor Orban dem westlichen Prinzip einer liberalen Gesellschaft eine Absage erteilt. Wenn Freiheit absolut gesetzt werde, setze sich immer der Stärkere durch. Ungarn müsse sich künftig am Vorbild regulierter Staatsökonomien wie China, Russland und der Türkei orientieren.
Meiner Meinung nach kann die provokativste und spannendste Frage, die im letzten Jahr im westlichen gesellschaftlichen Denken an die Oberfläche gelangt ist, folgendermaßen zusammengefasst werden, selbstverständlich vereinfacht: Der globale Wettbewerb zwischen den Nationen, Kräftegruppen und Bündnissen wurde durch ein neues Element ergänzt. Denn bisher haben alle vom Wettbewerb in der Weltwirtschaft geredet – die Globalisierung, die Internationalisierung der Wirtschaft hat es notwendig gemacht, dass man viel darüber spricht und schreibt, dass man es analysiert, deshalb kennen wir fast alle Detailfragen dieses Wettbewerbs in der Weltwirtschaft.

(…)

Jedoch sind viele der Meinung, und ich gehöre zu dieser Gruppe, dass das heute nicht die Hauptfrage ist. Es bleibt natürlich weiterhin eine wichtige Frage. Solange man von Geld und Wirtschaft lebt, und das wird sich auf kurze Sicht nicht ändern, wird das immer eine wichtige Frage bleiben. Aber es gibt einen noch wichtigeren Wettlauf. Ich würde es so formulieren: Es ist der Wettlauf um die Erfindung der Staatsform, die am besten fähig ist, eine Nation erfolgreich zu machen. Da der Staat nichts anderes ist als die Organisationsform der Gemeinschaft – die in unserem Fall mit den Staatsgrenzen nicht unbedingt deckungsgleich ist, worauf ich später noch zurückkommen werde – kann das bestimmende Moment in der heutigen Welt vielleicht so formuliert werden, dass ein Wettlauf um die Organisationsform der Gemeinschaft, des Staates vor sich geht, der am besten fähig ist, eine Nation, eine Gemeinschaft international wettbewerbsfähig zu machen. Das ist die Erklärung dafür, meine Damen und Herren, dass das “Schlagerthema” im heutigen Denken das Verstehen derjenigen Systeme ist, die nicht westlich, nicht liberal, und keine liberale Demokratien, vielleicht nicht einmal Demokratien sind, und trotzdem Nationen erfolgreich machen. Die “Stars” der internationalen Analysen sind heute Singapur, China, Indien, Russland, die Türkei. Und ich glaube, unsere politische Gemeinschaft hat dies vor Jahren richtig erahnt, gefühlt, und diese Herausforderung vielleicht auch intellektuell verarbeitet, und wenn wir daran zurückdenken, was wir in den vergangenen vier Jahren gemacht haben, und was wir in den kommenden vier Jahren machen werden, dann ist das auch aus dieser Richtung zu interpretieren. Das heißt: Indem wir uns von den in Westeuropa akzeptierten Dogmen und Ideologien lossagen und uns von ihnen unabhängig machen, versuchen wir, die Organisationsform der Gemeinschaft, den neuen ungarischen Staat zu finden, der imstande ist, unsere Gemeinschaft in der Perspektive von Jahrzehnten im großen Wettlauf der Welt wettbewerbsfähig zu machen.

(…)
Um dazu imstande zu sein, mussten wir 2010, und besonders heutzutage mutig einen Satz aussprechen, der in der liberalen Weltordnung, ähnlich wie die vorher hier zitierten Sätze, zur Kategorie der Blasphemie gehörte. Wir mussten aussprechen, dass eine Demokratie nicht notwendigerweise liberal sein muss. Etwas, das nicht liberal ist, kann noch eine Demokratie sein. Mehr als das: Wir mussten auch aussprechen, und es konnte endlich ausgesprochen werden, dass die nach dem staatlichen Organisationsprinzip der liberalen Demokratie aufgebauten Gesellschaften in den kommenden Jahrzehnten höchstwahrscheinlich nicht imstande sein werden, ihre globale Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten, vielmehr werden sie einen Rückschlag erleiden, wenn sie nicht zu grundlegenden Veränderungen fähig sind.

(…)
Die Lage präsentiert sich folgendermaßen: Wenn wir von hier betrachten, was um uns herum vorgeht, gingen wir immer davon aus, dass wir drei Formen der Staatsorganisation kannten: Den Nationalstaat, den liberalen Staat, und den Wohlfahrtsstaat. Und die Frage ist, was kommt jetzt? Die ungarische Antwort ist, dass die Epoche eines auf Arbeit basierten Staates anbrechen kann, wir wollen eine auf Arbeit basierte Gesellschaft organisieren, die, wie ich vorhin bereits erwähnte, das Odium auf sich nimmt, klar auszusprechen, dass sie nicht liberaler Natur ist. Was bedeutet all das?
Das bedeutet, dass wir uns verabschieden müssen von den liberalen Prinzipien und Methoden der Gesellschaftsorganisation, und überhaupt vom liberalen Verständnis der Gesellschaft. Das werde ich jetzt nur in zwei Dimensionen ansprechen, ich will mich nicht auf einen längeren Vortrag einlassen, es nur kurz ansprechen, um die Brisanz der Frage zu verdeutlichen. Der Ausgangspunkt der liberalen Gesellschaftsorganisation hinsichtlich der Beziehung zwischen zwei Menschen baut auf den Gedanken auf, dass wir alles tun dürfen, was die Freiheit des anderen nicht einschränkt. Auf diesen gedanklichen, ideellen Ausgangspunkt wurde die ungarische Welt der zwanzig Jahre vor 2010 aufgebaut – wobei übrigens das in Westeuropa allgemeingültige Prinzip akzeptiert wurde. Es waren aber zwanzig Jahre notwendig, um heute in Ungarn das Problem formulieren zu können, dass dies zwar ein intellektuell sehr anziehender Gedanke ist, aber nicht klar ist, wer bestimmt, von wo an etwas meine Freiheit einschränkt. Und weil sich das nicht von selbst ergibt, muss es jemand definieren, entscheiden. Und da wir niemanden beauftragt haben, das zu entscheiden, haben wir im alltäglichen Leben ständig die Erfahrung gemacht, dass es vom Stärkeren entschieden wurde. Wir haben ununterbrochen gespürt, dass der Schwächere niedergetrampelt wird. Die aus der gegenseitigen Anerkennung der Freiheit der Anderen entspringenden Konflikte werden nicht aufgrund irgendeiner abstrakten Gerechtigkeit entschieden, sondern der Stärkere hat immer recht. Immer der stärkere Nachbar bestimmt, wo die Einfahrt ist, die Bank bestimmt, wie hoch die Zinsen des Kredites sind, und ändert diese im Prozess, und ich könnte die Reihe der Beispiele fortsetzen, die die ausgelieferten, schwachen Personen und Familien, die im Vergleich zu anderen wirtschaftlich anfälliger waren, in den vergangenen zwanzig Jahren kontinuierlich als zentrales Lebensereignis prägten. Dazu schlagen wir vor, und wir versuchen, die ungarische Staatstheorie auf den Gedanken aufzubauen, dass nicht dies das Organisationsprinzip der Gesellschaft sein soll. Das kann man nicht in Gesetze fassen, wir reden hier von einem geistigen Ausgangspunkt. Das Organisationsprinzip der ungarischen Gesellschaft soll nicht sein, dass man alles darf, was die Freiheit von anderen nicht einschränkt, sondern das Prinzip soll sein: Was du nicht willst, was man dir tu, das füg’ auch keinem andern zu.

(…)

Jetzt am Kiosk COMPACT 10/2014: Hier das vollständige Inhaltsverzeichnis und das Bestellformular

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29 Responses

  1. Huckleberry sagt:

    Und bald ist der Orban ein ganz böser Nationalist und Diktator der den Europäischen Superwerten wie

    – Ausverkauf der nationalen Resourcen
    – moderne Sklaverei
    – Zensur
    – Zerstörung unserer Geschichte aka Identität

    im Wege steht und deshalb zu sanktionieren ist. Denn jede Kultur sei Sie auch noch so behindert, unproduktiv und pervers ist willkommen außer die Eigene die uns über JAHRTAUSENDE erhalten hat.

    Die „Toleranz“ = Selbstzerstörung sollte unser aller Feind sein, denn Sie ist das Gegenteil von Überleben. Wer keine Identität hat ist kein Mensch, ganz einfach! Jede Ameise hat mehr Identität als die Grünen Plastik Agenten. Wer politisch „Grün“ denkt oder wählt begeht Selbstmord!

    Ich würde vorschlagen in Zukunft das Wort Toleranz mit Selbszerstörung oder kulturellem Verfall zu ersetzen. Sprache ist ja des Arschlochs große Waffe zur Manipulation!

    Und Orban ist nen juter Mann. Hoffen wir der hält Kurs!

    Mit freundlichem Gruß an die Ungarn

  2. Huckleberry sagt:

    Und ich erkläre mal jetzt dieses Toleranz Geschwuchtel an einem klaren Beispiel.

    Ein Junge spielt gerne Fußball und dann kommt da ein grüner Spinner an und erzählt dem Jungen, nein du spielst ab heute aber mit Barbys und schminkst dich. Der Junge rafft garnix mehr und spielt einfach weiter. Da kommt der Grüne Scheißkerl an mit der Polizei unterm Arm und zwingt den Jungen mit Barbys zu spielen und sich den hintern zu pudern. hier wäre bereits ein klarer Fall von Mißbrauch und zerstörung des eigenen Willens des Jungen durch den dunkel grün-braunen Misthaufen.

    Das Recht auf Selbstbestimmung wird hier eindeutig verletzt! Wenn ich meine Identität für das Wohl eines anderen abgebe zerstöre ich mich selbst.

  3. Huckleberry sagt:

    Also, wer dieses „Toleranz Theater“ spielt ist nur ein jämmerlicher Schwächling der auch noch stolz darauf ist ein Niemand zu sein. Stärke heißt seinen Prinzipien TREU zu sein. Prinzipenlose Grüne Spinner sind das allerletzte!

  4. Manfred Gutsche sagt:

    Hallo,liebe Mitbürger,
    wenn ich jetzt wieder den PRESSECLUB sehe und höre und die Extra 15 Minuten am Schluß für Anrufer da sind,bekommt
    mich eine solche Wut,da der sogenannte heute „Gesprächsleiter“ (Name habe ich mir nicht gemerkt) es nicht
    schafft so viele Anrufer „dranzunehmen“ wie es geht,Der Typ ist
    nicht fähig,die Anrufer kurz zu halten ,da er föllig unnötige Flos-
    kel bemert,z.B. “ ob die Sonne auch in Osnabrück scheint“!

    Ebenfalls als sogenannter „Gesprächsleiter“ läßt er zu dem
    Anrufer durch fast alle zu antworten – diese haben doch vorher
    schon,das Thema , Der Typ heißt VOLKER HERRES 45 Minute
    diskutiert!
    Einzige Ausnahme war neulich Frau Mikitsch (oder ähnlich)
    welche auch lange in Moskau Korrespondentin war.Diese Perso
    n schaffte es mehrere Personen anzunehmen welche anriefen!

    Diese „KOTZPERSON“ VOLKER HERRES ist dazu nicht fähig,
    der sollte doch bitte bei der ARD wo er sein Gehalt erhält dort
    deren Hof kehren oder Kloos reinigen,oder aufhören.
    Wenn diese unfähige Person im PRESSECLUB Dienst hat,ist
    mir diese ganze Sendung vergält!!!
    Mit freundlichen Grüßen
    Manfred

    PS: Da war auch einmal vor vielen Jahren „drann“,(habe den
    NUSCHELER Namen nicht parat,der war beim ZDF angestellt
    und ein WICHTIGTUER,der war auch nicht einmal fähig zum
    entgegennehmen von Zuschaueranrufen,die richtigen Telefon-
    Tasten zu drücken!

    um Thema heute ging es um die MOSLEM GRUPPE ISIS,was
    da für S..dumme Äußerungen und Vorschläge zu gesagt und
    für Millionen von Zuschauer verbreitet wurden,da könnte doch
    ein Kleinstkind die Lage besser beurteilen.
    Das ist wieder einmal so ein Beispiel wie die dumme Masse
    verblödet gehalten wird!!!
    Wünsche allen einen schönen sonnigen SONNTAG!!!

  5. Paul Singles, UK sagt:

    Mutig dieser Premier Orban. Ob er fuer sein Land an allen Stellen den richtigen Weg geht, kann man in 10 Jahren erkennen. Heute noch nicht.
    Seine Orientierung an Russland ist riskant. Denn er ist vielen Erpressungen durch die EU Kommission ausgesetzt, ebenso durch das von US Hoerigen beherrschte EU-Parlament. Er darf die „Arbeit“ der westlichen Stiftungen nicht unterschaetzen, die in Kiev den Putsch der jetzt dort regierenden Dilettanten ermoeglicht haben, die in Moskau fleissig bei der Verbreitung der „westlichen“, „liberalen“ Werte taetig sind, die auch in Hongkong einen ersten Stachel ins chinesische Fleisch setzen. Auch Budapest wird von den „Stiftungen“ bearbeitet. Zumal Mr Soros aus Ungarn stammt.

    Nach einem Gespraech mit einem Fidesz Vertreter befuerchte ich, dass die interne Staerke Herrn Orban seine Gefaehrdung durch „Partner“ unterschaetzt. Ich wuensche ihm, dass er Erfolg hat und gut auf sich aufpasst.

  6. Paul Singles, UK sagt:

    „Unterschaetzen laesst“, haette ich schreiben sollen…Sorry.
    PS

  7. Nordlaenderli sagt:

    Och gottchen jaaa … nur käi Panik ! D`rückwärts orientiertä Sektä vo dä „Vaterlandsgsellä allä Vaterländer“, mit ihrä Gmischtwarälädä vorgeschtrigä Mänschätums , … – händ sie öppä ä Lösig azbietä ?

    En durchuus intressantä Artikäl, dä ou einigi noii Fakte belüchtät …

    Geschter hani übrigäns Schampio gmacht. Mit Thymian und Petersiliä druff.

  8. Rudolf Steinmetz sagt:

    Den Ungarn muss man das hoch anrechnen, weil sie nicht zu knapp unter den Repressalien der Sowjet-Ära zu leiden hatten. Hoffentlich schiesst Orban nicht über das Ziel hinaus. Die EU-Kamarilla lauert nur darauf, mit der EU-Gendfor einzumaschieren: http://www.eurogendfor.org

  9. Bravo, Viktor Orbán! Es wird Zeit, daß sich mutige Politiker den Machenschaften der Globalisten entgegenstellen!

  10. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG sagt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Siehe, sie kennen doch die NWO! Glück, Auf, meine Heimat!

  11. Dr. Gunther Kümel sagt:

    GROSSARTIG!

    Hier spricht Orban die Probleme an, über die bei uns so ohrenbetäubend geschwiegen wird:

    Die richtige Organisationsform des Staates ist noch nicht gefunden, die eine poltische Teilhabe des gesamten Volkes und damit größtmögliche Freiheit UND Effektivität sicherstellt.

    Es muß ein Bewußtsein aller Teile eines Volkes aufgebaut werden, daß alle zusammengehören und gemeinsam Leben und Geist des Volkes gestalten wollen.

    „Liberalismus“ ist ein Schwindelbegriff, mit dem verdeckt werden soll, daß das Ziel des liberalen Wirtschaftssystem in der Privilegierung weniger, der Ausbeutung aller Arbeitenden (Konsumenten) besteht.

  12. Re Ply sagt:

    „Wenn Freiheit absolut gesetzt werde, setze sich immer der Stärkere durch.“
    – allerhand! Das muß man erst mal abwägen / oder sacken lassen.

    Als „Vorbild regulierter Staatsökonomien“ hätte auch die vormals soziale Marktwirtschaft in Deutschland genannt werden können. Aber soweit die Hysterie um Wachstum als unbedingte Grundlage für soziales Wirtschaften nicht einer zeitgemäßeren Sozial- und Wirtschaftspolitik weichen soll, sind halt China, Russland und die Türkei Zielsetzung.
    Das hat der Ungar richtig erkannt, da glotzen unsere Unternehmensführungen alle fix hin. Aus der Perspektive der Europäer bedeutet das: allgemeine Zurückentwicklung der politischen Gemeinschaft, trotz zwischenzeitlich couragierter Töne.

    Der kurze Organisationsvorteil, den ehemalige Diktaturen ehemaligen westl. Industrienationen voraus haben, erhebt diese ‚Emergings‘ noch keinesfalls zum erfolgswirtschaftlichen “Schlagerthema”.

    Stabilität gibt es keine – schon gar nicht in Asien!

    Nach dem „staatlichen Organisationsprinzip der liberalen Demokratie“ existierende Gesellschaften? Sind damit Konzerne gemeint – die „einen Rückschlag erleiden, wenn sie nicht zu grundlegenden Veränderungen fähig sind“?

    Die Abgrenzung Nationalstaat, liberaler Staat, und Wohlfahrtsstaat kann noch dahingehend scharfgestellt werden, dass ein Nationalstaat auch Wohlfahrtsstaat sein kann und dass ein gänzlich liberaler Staat noch nie funktioniert hat. Liberal funktioniert nur auf der Basis von sozial. Das läßt sich gar nicht trennen! Auch die Liberalen kennen Sozialismus, sie würden ihn als den Liberalismus der Sozialen in ihrer Gesellschaft verlachen wollen – sowie sie den Kapitalismus der fleißigen Armen als die soziale Realität ihres Vermögens hinnehmen.

    Was jetzt zu kommen scheint, Herr Orban, ist, zumindest in Ungarn, die Investition in lohnarbeitsintensive Unternehmungen, für die Sie schon mal die Schäfchen zählen und zuammentrommeln!

    „Die ungarische Antwort ist, dass die Epoche eines auf Arbeit basierten Staates anbrechen kann, wir wollen eine auf Arbeit basierte Gesellschaft organisieren, die, wie ich vorhin bereits erwähnte, das Odium auf sich nimmt, klar auszusprechen, dass sie nicht liberaler Natur ist.“

    Dem ist nichts hinzuzufügen! Herr Orban versucht die Arbeitskraft des ungarischen Volkes (=Anbieter des Faktors Arbeit) sehr nachhaltig auf dem nationalen Arbeitsmarkt anzubieten und ruft nach Investoren, also Nachfragern in Ungarn (=Nachfrager nach Arbeitskraft). Soweit macht das sogar Sinn – besser als wenn die Ungarn zur Arbeitssuche ihr Land verlassen müssen.

  13. Radi sagt:

    @ Jürgen Elässer,

    danke für diesen Beitrag. Wenn Viktor Orbans Ansatz interesse bei Ihnen geweckt hat, so sollte erst recht dieses Civitas-Sonderheft zur -SOZIALEN DEMOKRATIE- bei Ihnen Interesse wecken:

    http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_rokdownloads&view=file&Itemid=38&id=11:civitas-sonderheft-2-soziale-demokratie-

    Ein Auszug:

    „Der Liberalismus ist eine realitätsfremde und dem Menschen unangemessen Ideologie. Dies wurde schon beim Aufblühen dieser Ideologie im 19. Jahrhundert sichtbar, als hunderttausende Menschen in ganz Europa in die materielle Verelendung getrieben wurden, ein Elend, wie es die bisherige Welt noch nicht gesehen hatte. Heute ist es (noch) nicht die materielle Verelendung, die der Liberalismus erzeugt, sondern die geistige Verelendung, die zwar schon immer zum Wesen des Liberalismus gehörte, aber erst deutlich wurde, als
    der materielle Wohlstand in den meisten liberalen Staaten erreicht war.

    Diese geistige Verelendung, die der Liberalismus erzeugt, und der zugleich eine der größten Gefahren der postmodernen Gesellschaft darstellt, ist die immer stärker werdende „Diktatur des Relativismus“ (Papst Benedikt XVI.). Diese neue Form der Diktatur unterscheidet sich in den äußeren Merkmalen deutlich von den bisher bekannten Formen faschistischer und kommunistischer Diktatur oder auch von Militärdiktaturen. Was dies Diktaturen mit der postmodernen liberalen Diktatur des Totalitarismus gemeinsam haben, ist die totale Erfassung aller gesellschaftlichen und kulturellen Bereiche durch den Staat und eine mehr oder weniger einheitliche Ideologie.

    Die liberale Diktatur des Relativismus zeichnet sich vor allem durch eine Verachtung der Wahrheit aus, d.h. durch die strikte Ablehnung einer Unterscheidung von wahr und falsch in allen Bereichen der Kultur, des menschlichen Zusammenlebens, der Moral, des Rechts und der Religion. Liberale Philosophen gehen noch weiter, indem sie den Wahrheitsbegriff
    und das damit intendierte, auch für alle anderen Bereiche, also auch für die Wissenschaft, bestreiten. Zu nennen sind hier z.B. die „Philosophien“ der Postmoderne und des Konstruktivismus.

    Diese Ablehnung der Wahrheit geht aus einem falschen Verständnis der Freiheit hervor, das in sich bereits den Keim der Diktatur trägt. Es ist das Freiheitsverständnis der Aufklärung und der französischen Revolution. Freiheit besagt hier soviel wie weitestgehende Willkür des Einzelnen, die ihre Schranken nur an der Freiheit des anderen findet. Es ist der Begriff
    einer individualistischen und autonomen Freiheit, der sich quasi selbst erschaffenden Freiheit, die sich selbst ihre Gesetze gibt und sich aus dem Nichts erschafft. Indem sich der freie Mensch so selbst erschafft, schafft er zugleich die Welt. An die Stelle Gottes tritt hier das freie, schöpferische Subjekt. Daher ist nun „wahr“ – sofern dieser Begriff hier überhaupt noch sinnvoll ist – nur das, was man selbst in seiner schöpferischen Freiheit dafür
    hält. Die Wahrheit wird gesetzt und nicht gefunden.

    In Deutschland verbindet sich diese Antidiskriminierungskampagne“ mit dem sogenannten „Kampf gegen Rechts“, von dem schon lange nicht nur das berechtigte Verbot der Verbreitung nationalsozialistischer Ideologie betroffen ist, sondern auch glaubenstreue Christen und Konservative. Bezeichnenderweise gibt es einen gleichen „Kampf gegen Links“ nicht, obgleich das Potential der Gewalt und des Hasses auf dieser Seite des politischen Spektrums weitaus größer ist. Würde man die paar rechten Spinner sich weitgehend selbst überlassen und Verstöße ohne viel Aufhebens ahnden, wäre der rechte Spuk bald zu Ende. Doch beim „Kampf gegen Rechts“ geht es gar nicht primär um die Verhinderung von Neo-Nazis, sondern um die Schaffung der Grundlage für die linksliberale Ideologie und die Diktatur des Relativismus. Dazu braucht man sogar die neuen Nazis,
    denn es wäre bei einem gemeinsamen Willen aller Parteien ein leichtes, die NPD zu verbieten.

    Die gesellschaftliche, wirtschaftliche, kulturelle und politische Entwicklung der nächsten Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte, wird durch die Dialektik von Liberalismus und Sozialismus geprägt sein. Dies bedeutet, daß im Bereich der Wirtschaft die radikale Liberalisierung unter dem Stichwort der Globalisierung immer weiter fortschreiten wird, und die multinationalen
    Großkonzerne und Banken ihren Einfluß immer weiter ausdehnen werden. Gleichzeitig wird auf der anderen Seite der sozialistische Fürsorgestaat weiter ausgebaut, der sich in totalitärer Weise immer mehr bis in die privatesten Bereiche einmischt und das Denken vorschreibt. Die Eigenverantwortung
    wird mehr und mehr aufgehoben und dem Staat übertragen. Es
    beginnt bei der Erziehung der Kinder durch die Bereitstellung von 700.000 neuen Krippenplätzen, setzt sich fort über die immer weitere Ausdehnung der Antidiskriminierungsgesetze und endet bei Vorschriften zum richtigen Denken.

    Ende des Auszuges

    In dem oben genannten Civitas-Sonderheft wird massiv Kritik an der heutigen politsch korrekten Wirtschaft und Gesellschaft geübt. Der empfohlene andere Weg bezieht sich dabei auf das Naturrecht und die katholische Soziallehre.

    Man wird wohl davon ausgehen können, dass Viktor Orban in wohl etwa den hier aufgezeigten Weg gehen wird.

    Gottes Segen

    Ich bete für Sie und alle Menschen guten Willens, die das System kritisieren!

    Radi

  14. Re Ply sagt:

    Der Liberalismusbegriff bezeichnet ein Kontinuum aus Orientierungslosigkeit und Übersättigung; quasi die Ruhe vor dem Sturm.

  15. Huckleberry sagt:

    Volkstümelei kann man allen anderen hier in Deutschland vorwerfen außer den Deutschen selbst. Wir haben amerikanisierte Deutsche, behinderte Deutsche (selbstverantwortet), toleranz aufgeweichtes-Irgendwas, Immer dem Trend nach Mitläufer Deutsche, zionistische Deutsche, korrupte Deutsche und und und aber kaum eine Masse an Deutschen Christen, Deutsch Germanen oder einfach nur Ur-Deutsche. Das beziehe ich jetzt auf die Tradition und Werte und nicht auf eine politische Ausrichtung!

    Das die paranoiden Spinner vom rosa Pedobär das immer gleich mit Nazis verreiben kennt man schon. Alle wollen keine Autobahn aber dafür wieder Stolperstraßen für Esel und Pferd… schon klar. Alle wollen Liberalismus aber Polizeischutz wenn Sie durch ihre Verweichlichung draußen aufgerieben werden weil die andere Seite sie nur als Opfer sieht… man man man.

    Die Frauentucke 2.0 die sich von ihren „Weibchen“ schminken und als Toyboy mißhandeln läßt ist schon jetzt der volle Trendsetter. Das ist die Wahrheit. Und die Ungarn sind nicht dumm, das aller wichtigste ist die junge Generation wieder zurück zuführen in seine natürliche Rollen und Werte zu vermitteln außer Selbstzerstörung und Alltagsmasochismus.

  16. Leri sagt:

    Und Orban hat so ne Leute wie Soros „an der Backe“.
    Ich vermute mal, das dieser hinter den Währungsturbulenzen in Ungarn steckte.
    Hat Orban nicht den IWF „rausgeschmissen“?
    Soros gehört sicher zun den „Doppelpasslern“ (nehme ich an), wenn nicht sogar Tri-. Gibt ja einige davon im White House-Umfeld. Sollte dem so sein, sollten die ungarischen Gesetze da Abhilfe schaffen können …

  17. sidney sagt:

    Viktor Orban ist ein Junge von George Soros. Man sollte da lieber vorsichtig sein. Die Frage ist doch wie orban das alles durchziehen kann ohne zu Fall gebracht zu werden. Ungarn kann man ja jetzt nicht als ein einflussreiches Land in der EU sehen.

  18. sidney sagt:

    gleichzeitig unterstützt soros gemeinsam mit kolomoisky die ukrainische Regierung. alles sehr sehr seltsam…

  19. Schwan sagt:

    Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland, Russland!

    Der Benesch hat mit seiner Einschaetzung zum Verhaeltnis von Compact zu Russland scheinbar recht.

    Die Welt dreht sich nicht um Russland. Irgendwo etwas, z.B. zum Referendum in Schottland? Oder vielleicht auch mal ein Bericht ueber konkrete Dinge, die in Russland falsch laufen?

    Fuer die meisten Dinge, die im Westen falsch laufen, gibt es in Russland Entsprechungen.

    Schade um einen sonst so guten Blog!

  20. Öl_Schleich sagt:

    Wieso soo ein langer Artikel?
    Schluss mit der Beweihräucherung für Ungarn !!
    Fakten:

    Ungarische Panzer an die Ukraine geliefert?
    Freitag, 29. August 2014 , von Freeman um 00:05
    Zitat.
    Die ungarische Regierung hat den Verkauf von 58 alte sowjetische T-72 Panzer an die Ukraine genehmigt.
    Die Lieferung erfolgte Anfang August.
    Diese Panzer sind ausgemustert und eigentlich schrottreif, wurden aber für 8’500 Dollar pro Stück vom Putsch-Regime in Kiew gekauft. So sieht es jedenfalls aus.
    Das russische Aussenministerium hat eine Protestnote nach Budapest geschickt und auf die Illegalität dieser Waffenlieferung hingewiesen.

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Ungarische Panzer an die Ukraine geliefert? http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/08/ungarische-panzer-die-ukraine-geliefert.html#ixzz3EffaU44Y

    Fonso67 sagt:
    29. August 2014 09:59
    „diese panzer eigenen sich hervorragend zum fototermin der us aufklärungs satelliten um sie als russische panzer auf ukrainischem gebiet zu identifizieren und neue sanktionen fordern zu können. was will man sonst mit dem schrott?“

    Anderer Komentar:
    „Diese Panzer mögen uralt sein, aber wenn Dir im Feld als Fussgänger ein solcher Panzer begegnet, dann besteht nach wie vor höchste Lebensgefahr, vor allem wenn im Panzer ein Neonazi sitzt mit der Absicht einen Genozid auszuführen.

    Der Begriff „veraltet“ ist im militärischen Bereich immer sehr relativ zu sehen, veraltet relativ zu moderner Waffentechnologie, aber relativ zu unbewaffneten Zivilisten immer noch absolut tödlich, so tödlich wie zu Zeiten Hitlers.
    Ein Panzer eines alten Typs mag sehr gut gewartet worden sein, und mag deswegen immer noch sehr gut funktionieren.“

    27 August 2014 Last updated at 23:09 GMT
    http://www.bbc.com/news/world-europe-28961080

    Die BBC bezichtigt Russland eine Invasion in der Ukraine gestartet zu haben.
    Der „Beweis“: T-72 Panzer!
    „Ukraine crisis: T-72 tank shoots hole in Russian denial“

    „Beweis“-Fotos vom BBC:

    Zwischendurch ein Kommentat FÜR diesen ungarischen Politiker:

    bansai sagt:
    30. August 2014 13:59
    „Hallo Freunde!
    Ich war diese Woche in Ungarn und habe über diese P.lieferung nichts gehört. Meine ungarischen blogs haben auch nicht dazu kommentiert.
    Der ung. Minister Orban ist in dem Marionettenkabinett EU sehr unbeliebt, weil er seine Heimat nicht ausverkaufen will. Siehe Bankensteuer, 25% Stromsenkung, Gaspreissenkung und Fernwärme.
    Seit mereren Jahren hat Ungarn die östlichn Märkte aufgemacht.
    Orban ist der beliebteste EU Politiker bei Putin. Diverse Embargo werden z.Bsp. über Kazachstan umgeleitet.
    Das heisst die ungarischen Lebensmitel laufen über mehrere östliche Länder.
    Die ungarischn Gaslager sind vor 2 Wochen aufgefüllt worden; der Winter müsste ok sein. der Ukraine wohnen ca 300000 ungar. Minderheitsangehörige, die von dem Naziregime schikaniert werden = Kanonenfutter.
    2500 junge Männer sind lezten Monat vom ukrainischen Militärdienst nach Ungarn geflüchtet.

    Komisch, dass genau jetzt ein Problem zwischen Ungarn und Russland in die Welt gesetzt wurde …“
    Ende Zitat.

    Tages-Sau Nr. 1 schreibt:
    Russisches Panzerbataillon in der Ostukraine? Armee gibt Flughafen Lugansk auf
    Stand: 01.09.2014 13:03 Uhr
    Nach Kämpfen mit einem russischen Panzerbataillon am Flughafen von Lugansk haben sich ukrainischen Soldaten nach Angaben der Regierung aus Kiew von dort zurückgezogen.
    Die Soldaten hätten den entsprechenden Befehl zum „geordneten Rückzug“ vom Flughafen und aus dem nahe gelegenen Ort Georgijiwka erhalten, sagte ein Armeesprecher.
    Zuvor seien die ukrainischen Truppen unter Artilleriebeschuss russischer Streitkräfte geraten. Angesichts der „Präzision“ der Angriffe sei klar, dass „professionelle Artillerietruppen“ der russischen Armee an den Kämpfen beteiligt seien, sagte der Sprecher.
    Ende Zitat Tages-Sau Nr. 1.

    Ein weiterer Link in den Komentaren unter dem Artikel bei Alles-Schall-und-Rauch führt zu „Die Welt“ Online, wo ebenfalls von Russischen Invasions-Panzern, mehreren Tausend russischen Kampftruppen und mind. 2600 Toten die Rede ist.

    Mein Komentar:
    Also wenn im Auto-Technik-Museum Speyer + Sinsheim dann plötzlich Panzer, KampfJets, Bomber und sonstiges Kriegs-Gerät abgeschraubt wird, erst dann wird der deutsche Michel sich anfangen zu wundern, daß irgendwas nicht stimmt …

    Anmerkung:
    Eine Vorschau-Funktion beim Schreiben von Komentaren wäre hilfreich.
    Dann sieht man ob die Text-Markierungen (Fett-Schrift, Überschriften, Absätze, …) richtig gemacht wurden.
    Text soll ja übersichtlich werden / bleiben.
    Danke..

  21. kaeptnbrise sagt:

    @ Huckleberry

    „Volkstümelei kann man allen anderen hier in Deutschland vorwerfen außer den Deutschen selbst.“

    Die Nachsilbe „…tum“ (Fürstentum, Eigentum) stammt von dem mittel- und althochdeutschen „-tuoum“.

    Diese bedeutet : Macht, Würde, Besitz

    Der „Tümler“ setzt sich für den Erhalt der Macht, des Eigentumes ein.

    Der Globaltümler trägt Sorge dafür, daß Stephen Schwarzman, der Balabos von Blackstone, nicht an den Bettelstab gerät, daß der Einfluß von Goldman Sachs auf unsere europäischen Länder erhalten bleibt.

    Der Volkstümler hingegen beharrt auf dem Eigentum seines eigenen Volkes.
    („Alle Macht geht vom Volke aus.“ – „… zum Wohle des DEUTSCHEN Volkes.“)

    Der Garnichttümler/Antitümler ist ein Anarchist, er glaubt an den Osterhasen, den Weihnachtsmann und vor allem daran, daß es auf Erden herrschaftsfreie Räume gibt oder geben kann.

  22. yilmaz sagt:

    …ja, genau, bin da der gleichen Meinung wie JE was Victor Orban angeht, er ist weltweit einer der besten Politiker die wirklich fürs Volk arbeiten, seine Russlandpolitik ist absolut korrekt, aber nicht nur das, unter anderem hat Orban´s Regierung auch folgendes fürs Volk getan:

    – Senkung der Energiekosten (Strom+Gas) für die Haushalte, gemäss EU Durchschnittspreise…

    – Stopp des Ausverkaufs des Landes (Land + Wasser) durch die Internationalisten / Bankster

    – das Verfassungsgericht hat einen Gesetzesvorschlag der Regierung zugestimmt wonach die Banken welche Immobilienkredite an Privatpersonen mit Bindung an den Schweizer Franken/Forint Wechselkurs vergeben hatten, für Gesetzeswidrig und Betrug erklärt „und“ die Banken angeklagt. Es laufen momentan Gerichtsprozesse der Regierung gegen die Banken die den privaten Kreditnehmern mehrere hundert Millionen Euro zurückzahlen müssen, das ist wirklich weltweit einzigartig.

    – hundertausende neue Arbeitsplätze geschaffen und das Land vor dem finanziellen Kollaps gerettet, alle IWF Schulden zurückgezahlt.

    – den RTLKlub TV Sender auf Steuerhinterziehung verklagt, dieser hat seinen Firmensitz in Rumänien und zahlt dort seine „ermäßigten“ Steuern, macht aber die dicken Gewinne durch die massive TV Werbung in Ungarn.
    (RTL Klub sendet nur noch negative news über die aktuelle ungarische Regierung, das grenzt an blanke Propaganda, die RTL Leute meinen wirklich über dem Gesetz zu stehen….)

    All diese Entwicklungen erinnern doch stark an die Zeit um Boris Jelzin und der Zeit danach mit Putin/Orban wo es Russland/Ungarn jetzt deutlich besser geht.

    Aber gerade die Partei der links-Sozialisten, MSZP, propagieren den Weg des Liberalismus, der Abgabe der Macht an die EU, der weiteren Öffnung des Landes an internationale Spekulanten (=Ausverkauf des Landes), diese MSZP ist durchsetzt mit Soros Leuten, die haben dubiose Geldquellen und die MSZP gibt keine direkten öffentlichen Interviews mehr an den staatlichen TV Sender M1, es sind meißt allgemeine Pressesprecher die gewisse Statements abgeben… erstaunlicherweise aber ist der Sender RTL Klub immer auf Linie der MSZP…….

  23. Leri sagt:

    Ungarn ist ja über die EU „einigermaßen“ gefügig und kontrollierbar.
    Uups, nein so ein Zufall … das fängt es in China an:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/proteste-in-hongkong-chinas-furcht-vor-der-demokratie-13179800.html

    Ein Schelm wer böses, dabei denkt. Furcht for der Demokratie? China hat gerade Millionen-Strafe gegen Pharma GSK verhängt wegen Bestechung.
    Gefällt einem „Rothschild“ nicht, also muß „Demokratie“ her!

  24. Manfred Gutsche sagt:

    Hallo,liebe Mitbürger!
    Herrn Präsidenten Victor ORBAN habe ich schon von anbeginn
    für mutig gehalten,das er sich in der EU – Clique unterbuttern
    läßt und seine richtige-ehrliche Meinung äußert!!!
    Gruß
    Manfred (Lieben Gruß an Herrn Victor ORBAN!)

  25. robertknoche sagt:

    Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Im Gegensatz zu den anderen Ländern scheint Ungarn begriffen zu haben, das Sanktionen nur dem eigenen Land schaden. Aber das scheint den anderen Ländern egal zu sein.

  26. mh sagt:

    @Nordlaenderli, 28. September 2014 um 13:26

    “… – händ sie öppä ä Lösig azbietä ?“

    Noi. – Abba kend i dös rezeptli fors schampio han?
    Bisch du ebba a suedländerli? In da främde? Bai di nordlichta?

    (Hab den südlichen Dialekt inzwischen leider verlernt. Dialekte sind zweifellos auch Volkstum, das wertvoll – sogar luschtig ist; eine Sensation für Mitschüler bei einem Länder,-und Schulwechsel)

    @Thema: Ungarn
    Las irgendwo eine Schlagzeile, dass die ungarische Regierung sich dagegen gewehrt habe, von Obama ungefragt in die „Koalition der Willigen gegen ISIS“ (Zustimmung zur US-Bombardierung von Syrien – anti-Assad, Anti-Russland/Putin gerichtet) eingereiht worden zu sein.
    (Nachricht müsste verifiziert werden)

  27. cerise sagt:

    Mutig schon, wenn Ungarn aber den Mut bis zum Ende austragen würde, nähme es nicht an der Pseudo-Allianz Bombardierung Irak/Syrien teil…ist wohl Politik:/

  28. katzenellenbogen sagt:

    Habe schon die längste Zeit darauf gewartet, dass endlich einmal ein Medium dem mutigen Magyaren Viktor Orban Gerechtigkeit widerfahren lässt! Danke COMPACT und Elsässers Blog!

  29. Stepher sagt:

    Ungarn war schon immer sehr selbstbewußt. Galt immer als der fröhlichste Hinterhof des Warschauer Paktes – wer hat als erser seine Grenze geöffnet? Auch das erstarkende Nationalbewußtsein der Ungarn ist gut und beispielgebend und wird von den EU- Kaspern sehr skeptisch beäugt. Auch Deutschland ist gut beraten, sich selbstbewußt aufzustellen und sich seinem natürlichen Verbündeten Rußland anzunähern. Hier leistet JE eine gute PionierArbeit – weiter so.
    Gruß Stepher

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