Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

COMPACT 10/2014: „Promis für Putin“

2014_9_COMPACT_Cover_kleinDie deutsche Wirtschaft ist für die Verständigung mit Russland! „Wir müssen mit Putin kollegial umgehen“ – Interview mit Trigema-Chef Wolfgang Grupp

Die neue COMPACT-Ausgabe – ab morgen am Kiosk, die Abonnenten haben sie schon längst – zeigt die Stärke der Putin-Versteher: Wir bringen auf drei Seiten die wichtigsten Köpfe aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Showbiz, die für Putin sind – man macht sich zu wenig klar, wie breit das Spektrum ist.

Als kleines Schmankerl vorab das Interview mit Trigema Chef Wolfgang Grupp (der mit dem Schimpansen vor der Tagesschau wirbt…).

Hier ist das vollständige Inhaltsverzeichnis von COMPACT 10/2014.

Wir sollten mit Putin kollegial umgehen“

Die Sanktionen gegen Russland nützen nur den Vereinigten Staaten und gefährden den Frieden auf unserem Kontinent. Um zu einem Kompromiss mit Moskau zu kommen, sollte der Westen das Selbstbestimmungsrecht der Bevölkerung auf der Krim und in der Ostukraine anerkennen.

_Interview mit Wolfgang Grupp

? „Putin ist kein Kriegstreiber“ – unter diesem Titel haben Sie einen Kommentar in einer großen Wirtschaftszeitung geschrieben und für eine Abkehr von der Sanktions- und Drohpolitik gegen Russland plädiert. Wie waren die Reaktionen?

Ich war überrascht über das positive Echo. Ich habe viele Briefe und E-Mails erhalten und nur zwei negative Antworten. Auch wenn ich mit Wirtschaftsführern spreche, teilt die große Mehrheit meine Meinung.

? Aber der Bundesverband der Deutschen Industrie hat, nachdem er im Frühjahr noch die Sanktionen gegen Russland kritisiert hat, mittlerweile das sogenannte Primat der Politik anerkannt und unterstützt die Bundesregierung gegen Putin.

(…)

?Die Sanktionsbefürworter verweisen darauf, dass von unserem Export nur drei Prozent nach Russland gehen.

Das ist kein Argument. Aus drei Prozent können fünf oder zehn Prozent werden, die Entwicklung weist nach oben. Mein Votum gegen Sanktionen speist sich im übrigen nicht aus wirtschaftlichen und schon gar nicht aus eigennützigen Motiven. Die Ausfuhr von Trigema-Produkten nach Russland liegt bei null. Mir geht es um den Frieden auf unserem Kontinent. Es kann nicht sein, dass wir uns von den Amerikanern in einen neuen Kalten Krieg hjneinziehen lassen. Der große Gewinner der Sanktionspolitik sind nämlich die USA. Die Amerikaner haben kaum Güteraustausch mit Russland, aber uns wollen sie das verbieten. Der Grund ist klar, die USA sehen Europa als wichtigsten Wirtschaftskonkurrenten, und mit diesen Sanktionen wollen sie Europa schwächen.

?Putin betreibe eine Großmachtpolitik im Stile der früheren Sowjetunion, hört man aus den Hauptstädten der NATO-Staaten.

Ich bitte Sie, das ist doch Unsinn. In Moskau sitzt doch kein Stalin und kein Breschnew mehr, da ist doch seit Gorbatschow viel passiert. Putin hat diesen Weg fortgesetzt und daher sollten wir mit ihm kollegial umgehen. Wir können ja Kritik äußern, aber wir sollten uns nicht als Lehrmeister aufspielen. Russland ist ein viel größeres Land als Deutschland, da ist das mit der Demokratie nicht immer so einfach. Und dass der Amerikaner der größte Demokrat sein will, kann ich kaum glauben; er ist eher ein Egoist! Vereinfacht gesagt: Der Amerikaner fordert von anderen Staaten eine Demokratie ein, die er selbst nicht immer praktiziert. Im übrigen: Auch unsere Demokratie in Deutschland ist nicht der Maßstab aller Dinge, da läuft auch vieles falsch. Denken wir an den Fall von Gustl Mollath, oder an den NSU Prozess.

(…)

? Besonders die sogenannte Annexion der Krim wird Putin von der NATO zum Vorwurf gemacht.

Die Krim war doch schon immer russisch, dort war schon immer ein Stützpunkt der russischen Flotte. Und die Bevölkerung dort hat sich nicht erst im März 2014 in einer Volksabstimmung für die Rückkehr nach Russland entschieden, sondern bereits Mitte der 1990er Jahre. Und wenn das als Völkerrechtsbruch bezeichnet wird – was war denn mit dem Einmarsch der USA im Irak? Was war denn mit der Zusage der NATO, auf eine Osterweiterung zu verzichten? Es ist doch nicht fair, wenn der eine Staat alles tun darf, und bei dem anderen wird jedes Mal aufgeschrien.

?Putin sei der Aggressor, und in Kiew sitze eine demokratische Regierung, die aus einem Volksaufstand hervorgegangen sei – das ist die Lesart des Westens.

Da setze ich ein Fragezeichen.

(…)

? Sie haben Willy Brandt und Gerhard Schröder für ihre Russlandpolitik gelobt, obwohl man sagt, Sie seien CDU-Wähler.

Das hat mit Parteipolitik nichts zu tun. Ich würde auch meinen schärfsten Konkurrenten loben, wenn der etwas Gutes macht. Brandt hat zum richtigen Zeitpunkt die Eiszeit zwischen Ost und West zum Schmelzen gebracht.

(…)

Und was Gerhard Schröder angeht:

(…)

? Das heißt?

(…)

?Wie würde so ein Kompromiss mit Russland aussehen?

(…)

Wenn wir klug sind, nehmen wir die von Putin auf der Krim geschaffenen Fakten auf irgendeine Weise hin. Das selbe gilt im Übrigen auch für den Osten der Ukraine, wenn die Leute dort sich für einen eigenen Staat oder einen Anschluss an Russland entscheiden. Was wäre denn, wenn eine Fanatiker-Truppe wie die ISIS in der Schweiz putscht (…)

 

?Die NATO will jetzt Kampftruppen an ihrer Ostgrenze stationieren, sogar eine vorgeschobene Militärbasis einrichten und eine Schnelle Eingreiftruppe aufstellen. Liegt Krieg in der Luft?

(…)

Viele deutsche Unternehmer sind durch die aktuelle Politik höchst verunsichert. Zuerst hat die Bundesregierung sie aufgefordert, in Russland zu investieren und den Handel zu intensivieren – und jetzt kommt die Rolle rückwärts, und man zwingt sie mit Sanktionen, die Beziehungen auf Eis zu legen und ihr Engagement herunterzufahren. Das ist schädlich für die deutsche Wirtschaft, und gegen Putin richtet man damit gar nichts aus – im Gegenteil, man treibt ihn in die Arme der Chinesen.

(…)

* Wolfgang Grupp ist einer der profiliertesten Mittelständler in Deutschland. Der alleinige Inhaber der Textilfirma Trigema im schwäbischen Burladingen wurde durch seine Fernsehspots kurz vor der ARD-Tagesschau berühmt, in der ein Schimpanse für seine Produkte wirbt. Grupp besteht darauf, nur in Deutschland zu produzieren und hat die meisten Konkurrenten, die die Produktion ins angeblich kostengünstigere Ausland verlegt haben, überlebt. – Ein erstes Interview mit Grupp erschien in COMPACT 8/2011. In der neuen Sonderausgabe COMPACT-Spezial Nr. 4 Krieg gegen Russland (siehe Seite 67) ist Grupps Kommentar „Putin ist kein Kriegstreiber“ enthalten. – Interview: Jürgen Elsässer

 

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16 Responses

  1. Paul Singles, UK sagt:

    Glueckwunsch zum gelungenen Heft und zum Interview mit Herrn Grupp.
    Wolfgang Grupp ist ein kluger Mann. Und ein solider Unternehmer, kein Derivate-Jongleur. Aber er ist leider nicht repraesentativ fuer die deutsche Wirtschaft, schon gar nicht fuer die grossen Verbaende. Deren Funktionaere, auch die ehrenamtlich Taetigen neigen dazu, offiziell vor der Politik ein zu knicken, obwohl sie einem dann entre deux ihre Sorgen gestehen. Im UK ist das aber auch nicht anders. Leider.

  2. Keiner der Kanzler ist kein Logenheini, alle sind in Logen organisiert und haben Vorarbeit für diesen Zeitabschnitt geleistet, scheinheilige Narren, besonders Helmut Kohl alias Hennoch Kohn …

  3. Anonymous sagt:

    Absolut alles richtig – ich stimme zu. Aber was bringt das, die 4. Kanzlerin begreift das nicht!

  4. Rudolf Steinmetz sagt:

    Eine wichtige Stimme ist Valentin Falin, der sagt, dass die Geschichte des 20. Jahrhunderts neu geschrieben werden muss: https://www.youtube.com/watch?v=0S9Q5NU7BGY EINE WICHTIGE THESE Falins bezieht sich auf die letztlich erfolgreichen Versuche der angelsächsichen Dominanz, die Deutschen gegen Russland zu treiben. Das haben sie bereits auf dem Wiener Kongress perfide eingefädelt, indem sie die heilige Allianz zerschlugen: https://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Allianz NOTABENE: Wir Deutsche werden entweder mit Russland leben oder mit den USA sterben – deshalb folgen wir Willy Wimmer „Widerspruch wird erste Bürgerpflicht“: http://www.heise.de/tp/artikel/42/42832/1.html

  5. Aristoteles sagt:

    In Bezug auf die US-EU-Aggression in der Ukraine kann ich Putin verstehen.
    Was seinen Rekurs auf alte Sowjetzeiten angeht, zum Teil: Er will durch die kollektive Erinnerung an den Widerstand gegen den Faschismus eine einigende Stimmung unter den Russen herstellen. Zweifellos wird die russische Bevölkerung in der Ostukraine von ukrainischen Nationalisten bedroht, die sich zum Spielball der US-EU-Aggression machen lassen. Und die russische Informationspolitik läuft im eigenen Land sicherlich vergleichbar ab mit der amerikanistischen hierzulande.

    Dennoch ist zu differenzieren:
    Während die Aggression diesmal offensichtlich von der US-EU ausgeht (Putsch, nachdem die Janukowitsch-Ukraine dem Assoziierungsabkommen mit der EU nicht zugestimmt hatte),
    war die Aggression damals mindestens beidseitig, wenn nicht sogar – was gewisse Methoden angeht und stimmt man Ernst Noltes These zu – in den 20er Jahren zuerst im Osten wahrzunehmen.

    Wenn also die JF schreibt:
    „Die Eingreiftruppen des Innenministeriums der Russischen Föderation ODON tragen erneut den Namen des Tscheka-Gründers Felix Dscherzynski. Einen entsprechenden Erlaß unterzeichnete Präsident Wladimir Putin, wie die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass am Montag vermeldete.“

    , dann ist das zwar auch eine der vielen Meldungen, die in Deutschland Stimmung gegen Russland schüren wollen, die aber deswegen nicht verkehrt sein muss.

    Zur Tscheka (http://de.wikipedia.org/wiki/Tscheka):
    „Die Berichte der im Juni 1919 von General Denikin, dem Oberbefehlshaber der Weißen Armee im Süden Russlands, eingesetzten „Untersuchungskommission für bolschewistische Verbrechen“ enthalten Darstellungen zu zahlreichen in der Ukraine, im Kuban-Gebiet, am Don und auf der Krim teilweise schon im Januar 1918 von Roten Garden und Tscheka-Einheiten verübten Grausamkeiten und Verbrechen.
    Ab August 1918 erfolgte auf Anweisung Lenins die Einrichtung der ersten Gefangenenlager – sie wurden offiziell Konzentrationslager genannt [1] – in der Provinz Pensa zur Unterbringung von Häftlingen (politischen Gegnern). Die Zahl der in Lagern Festgehaltenen betrug im Mai 1921 ca. 16.000 Personen und stieg bis September 1921 auf über 70.000.“

    Nun weiß ich aus meiner Beschäftigung mit deutscher Geschichte und Berichten diverser sowjetischer Untersuchungskommissionen zu bestimmten Lagern und Zahlen, dass wahrlich nicht alles stimmt, was Wikipedia schreibt …, aber …

  6. Triple-X sagt:

    Ich kaufe meine Unterhosen und T-Shirts seit geraumer Zeit nur noch bei Trigema, weil die die beste Qualität haben und weil ich das Unternehmen unterstützen will.

  7. blacky white sagt:

    Geniale Idee mit den drei (plus 1 will brandt evtl. Gysie) Kanzlern. Von 40 MRD Euro Export nach Russland können locker 400.000 bis 1,2 Mio Arbeitsplätze abhängen. Aber zur MSM Kriegspropaganade gehört es eben die Kriegsschäden und die Wehrfähighkeit des Gegners kleinzuredern.

  8. Eveline sagt:

    Ich fange immer vom Ende an zu blättern und zu lesen. im letzten Heft 9 habe ich dabei – welch ungewohnter Anblick, einen großen Schreck bekommen, diesmal im Heft 10 wäre an dieser Stelle zu sagen, das Kuhmilch nicht für Menschen bestimmt ist, sondern für Kälbchen.

    Der Schelm , skelmo, Leiche war mir neu.
    Der Schelm nach langem hin und her würde ich ihn, seine Passion als für ein Untoter sein, übersetzen.

    Die Schweizer: da wurde mir bewußt, das wir eine Unkultur haben. Mehrheit siegt – Einzahl fliegt heißt es in Deutschland. Die Nichtwähler werden hier auch nicht wahrgenommen und beachtet.

    Die drei Kanzler im Rückblick, naja da habe ich aber ein gespaltenes Verhältnis gerade zu Schmidt und Kohl.

    Aber alles alles lesenswert.

  9. Andy sagt:

    So leid es mir tut, die 3 mögen „3 Kanzler für Putin“ sein und Russland freundlich gegenüber aufgeschlossen sein, dennoch bekomm ich den reinen Brechreiz, zumindestens bei 2 Personen: Schröder und die SPD, der Verbrecher am eigenen Volk, hat zusammen mit den Grünen und mit unterstützung der CDU, das Menschenverachtende und Grundgesetzwidrige Hartz IV System eingeführt, bei dem es inzwischen Zahlreiche Tote zu beklagen gibt. Selbst die Mittelklasse leidet darunter und die, die noch Arbeit haben. Kein Verzeihen, kein Vergessen!
    Kohl, hat dem „Raubzug Ost“ der falschen Treuhand zugestimmt, die das Volksvermögen der DDR verrammscht haben. Ansonsten auch kein Feiner im Allgemeinen. Wer waren denn nun seine Hintermänner ? Er konnte es sich leisten, diese, als er vor Gericht (zu recht) stand preiszugeben, würde ein Normal Bürger genauso handeln, würde dieser Lebenslang hinter Gittern verschwinden.
    Beim besten Willen, für diese 2 Figuren, hab ich absolut KEIN Verständnis.

  10. Hat dies auf Europapolitik rebloggt und kommentierte:
    Interview – Wolfgang Grupp

  11. Wahr-Sager sagt:

    @Andy:

    D’accord. Ich würde Schmidt dazuzählen. Der hatte in einer Illner-Sendung erzählt, dass „die“ Deutschen aufgrund des „Holocaust“ (also jene „offenkundige Tatsache“, die nach dogmatischen Maßstäben behandelt wird) für den Euro stimmen müssten.

  12. kaeptnbrise sagt:

    @ Wahr-Sager

    Der Bohemian-Grover Schmidt, Spezi des Völkermörders Heinz Alfred Kissinger, Freund der Familie Warburg, Ehrenpreisträger der Warburg’schen Atlantikbrücke, setzt sich als EU-Fanatiker dafür ein, daß wir Deutschen auf unsere Muttersprache zugunsten des Globalesischen/Englischen verzichten sollen.

    Die Volkswirtschaft rauben (EUropäischer Stabilitätsmechanismus – ESM), die nationale Souveränität zerschlagen (Herrschaft der Räte und Kommissare des EU-Menschenrechtregimes), die Sprache auslöschen, das geht schon reichlich in Richtung dessen, was im Völkerstrafgesetzbuch als Schwerstverbrechen behandelt wird:

    Völkerstrafgesetzbuch
    Teil 2 – Straftaten gegen das Völkerrecht (§§ 6 – 14)
    Abschnitt 1 – Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit (§§ 6 – 7)
    § 6
    Völkermord
    (1) Wer in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse oder ethnische Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören, ….

  13. mh sagt:

    @ kaeptnbrise, 29. September 2014 um 10:34 – Wahr-Sager

    Das SCHLIMME ist, dass das Völkerrecht ganz bewusst missachtet und verletzt wird, so wie die Völker selbst. Es soll keine Völker und kein Völkerrecht mehr geben. Keine Staaten und kein Staatsrecht mehr. Schleichende Auflösung, ohne dass wir es mitbekommen sollen.

    Neue Tatsachen werden geschaffen.
    Internationales Handelsrecht über allem.
    Alles wird zur Firma, zum Unternehmen (company) gemacht und so geführt.

    (Dazu gibt es eine Menge Daten, aber ich halte mich bewusst kurz zum Thema BRD -Nicht-Staatlichkeit)

  14. kaeptnbrise sagt:

    @ mh

    „Keine Staaten und kein Staatsrecht mehr. Schleichende Auflösung, ohne dass wir es mitbekommen sollen.“

    Wer das Lesen nicht gelernt hat und/oder eine Suchmaschine im Weltnetz nicht bedienen kann und/oder sich nicht informieren will, trägt die vollständige Verantwortung für sein Verhalten, jedenfalls solange, wie ihm per Geburt ein paar IQ-Umdrehungen mit auf den Lebensweg gegeben wurden.

    Dieses Mal haben wir es alle gewußt, dieses Mal sind alle Wähler der internationalistischen wie zugleich humanistischen Parteien mit dabeigewesen.

    „Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanpruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit.“

    „Wenn man eine wirkliche Weltordnung haben will, eine globale politische Ordnung, dann wird man nicht umhinkommen, an einigen Stellen auch Souveränität, Rechte an andere abzugeben.“

    (Angela Merkel auf dem Kirchentag in Dresden, 4.6.2001)

    11.3.2008 Europe Award of Merit-Medaille der B’nai B’rith, erhalten am 11. März 2008 für ihr Engagement im Kampf gegen den Antisemitismus und Rassismus
    2011 erhält Coudenhove-Kalergi-EUropapreis
    25.6.2009 Eric-M.-Warburg-Preis der Atlantik-Brücke
    21.9.2010 Leo-Baeck-Medaille, erhalten am 21. September 2010 in New York für ihr Engagement für die Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen
    24.10.2011 Preis für Verständigung und Toleranz des Jüdischen Museums Berlin
    28.11.2012 Heinz-Galinski-Preis (28. November 2012)
    2007 Ehrendoktorwürde in Philosophie der Hebräischen Universität Jerusalem

    Dem Bohemian-Grover Helmut Schmidt, Enkel eines Privatbankiers, mag man ja manches vorwerfen, jedoch nicht, daß er seine Pläne nicht öffentlich darlegte:

    „Schmidts Vater Gustav (1888–1981), unehelicher Sohn des jüdischen deutschen Privatbankiers Ludwig Gumpel und einer Kellnerin, wurde von der Familie Schmidt adoptiert.“
    (wikipedia, sic)

  15. kaeptnbrise sagt:

    @ Wahr-Sager

    „Der hatte in einer Illner-Sendung erzählt, dass “die” Deutschen aufgrund des “Holocaust” (also jene “offenkundige Tatsache”, die nach dogmatischen Maßstäben behandelt wird) für den Euro stimmen müssten.“

    Die Burg unseres Hauptfeindes hat eine ganze Reihe von Mauerstellen, die Risse aufweisen, Ich glaube nicht, daß die Stelle, an der offenkundig Geschichte vom Minitrue (Wahrheitsministerium) diktiert wird, sooo leicht einzurennen ist.

    Oder umgekehrt: Mal angenommen, das Minitrue hat gänzlich recht, dann ist mir trotzdem unverständlich, warum befassen sich Zehntausende mit den Erzählungen des Minitrues und warum nur drei oder vier Spinner mit Rußland 1917 bis 1924 z.B., mit der Geschichte und den Inhalten der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule, der Vorgeschichte des Federal Reserve Act, dem Grund, warum die VSA in den Ersten Weltkrieg eingetreten ist?

    Wer den ersten Schuß abgibt, hat die besseren Karten, stattdessen klagt alles über die Einschläge, die die Kanone des Feindes verursacht hat.

    Die Verneinung dessen, was der Feind sagt, ist die Anerkennung des Feindes:

    „Nein, ich stehle nicht bei LIDL. Nein, ich trinke auch nicht jeden Tag zwei Flaschen Apfelkorn! An den Gerüchten, daß ich meine Frau im Keller gefangen halte, haftet kein Fünkchen von Wahrheit.“

    (Wer dementiert, bejaht es, daß der Feind das Thema, das Paradigma bestimmt.)

  16. mh sagt:

    @ kaeptnbrise, 30. September 2014 um 14:10

    Gute Zusammenfassung.
    Ja, wer es wissen will, der weiß.

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