Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Weltkrieg-I-Debatte: Waren Serbien und Russland schuld?

1124mitPSLFarbeZu einem schweren Fehler des australischen Historikers Christopher Clark („Die Schlafwandler“). Aus dem Dossier in COMPACT 8/2014: 1914 – 1918: Der Krieg hatte viele Väter.

*** Zum Foto: Peter Scholl-Latour ist gestorben (hier auf der Souveränitätskonferenz von COMPACT-Magazin 2012. Der große Mann ruhe in Frieden! ***

Wie schon in COMPACT 1/2014 hat auch die aktuelle COMPACT-Ausgabe 8/2014 ein Dossier zum 1. Weltkrieg. Darin ein Aufsatz von mir, in dem ich etwas Wasser in den Wein der Begeisterung über den australischen Historiker Clark gieße, der erfreulicher Weise Deutschland von der Alleinschuld entlastet – aber im Gegenzug des Schreckgespenst des bösen Russland (plus dessen kleinen Bruders Serbien) revitalisiert.

Clark und das serbische 9/11

_von Jürgen Elsässer

Ein australischer Historiker hat die These von der deutschen Alleinschuld am Ersten Weltkrieg materialreich widerlegt. Stattdessen hat er den Schwarzen Peter nach Belgrad und Moskau weitergegeben, was in der aktuellen Geopolitik gefährliche Wirkung haben kann.

Seit dem Erscheinen von Christopher Clarks Buch Die Schlafwandler im letzten Jahr weht ein frisches Lüftchen in der deutschen Geschichtswissenschaft: Der Muff der letzten fünfzig Jahre, unter dem die Thesen des Historikers Fritz Fischer aus seiner programmatischen Arbeit Der deutsche Griff nach der Weltmacht immer unangreifbarer gemacht wurden, wirbelte ein juveniler Australier auf, der sich den Denkverboten des neuen Biedermeier nicht beugen muss. Sein 800-Seiten-Wälzer war die Dicke Berta, die die verbunkerten Dogmen vor dem staunenden Publikum pulverisierte. Der Effekt war ähnlich wie bei Thilo Sarrazin: Die Erleichterung, dass endlich einmal einer das Naheliegende ausspricht – in diesem Fall: dass alle Mächte, und nicht nur die Deutschen, bei diesem vierjährigen Schlachten Dreck am Stecken hatten – war so groß, dass man gar nicht problematisieren wollte, dass der mutige Tabubrecher auch Fehler gemacht hat.

Clarks Fehler besteht kurz gesagt darin, dass er den Weltkrieg nicht als das Werk der beteiligten Großmächte darstellt, sondern explizit auch das kleine Serbien als Mitschuldigen ansieht – und damit den antikolonialen Befreiungskampf mit auf die Anklagebank setzt. Clark selbst ist es, der dies in unseren zeitgenössischen Kontext stellt: „Seit Srebrenica und der Belagerung Sarajevos fällt es schwer, Serbien als reines Objekt oder Opfer der Großmachtpolitik zu sehen.“ (S. 16) Hat die antiserbische Propaganda der 1990er Jahre die Sicht des Autors auf das Jahr 1914 getrübt?

Freibrief für den Kolonialismus

Das Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 in Sarajevo ist zweifellos undenkbar ohne die aufgepeitschte Stimmung, die den Habsburgern seit 1908 auf dem Balkan entgegenschlug. In jenem Jahr hatte Österreich-Ungarn Bosnien-Herzegowina annektiert. Diese Provinz des Osmanischen Reiches war zwar auf der Berliner Konferenz 1878, nicht zuletzt auf Vermittlung von Reichskanzler Otto von Bismarck, den Österreicher zur treuhänderischen Verwaltung übergeben worden, um der mehrheitlich orthodoxen Bevölkerung das islamische Joch zu nehmen. Doch dass die Doppelmonarchie dann 30 Jahre später die Krise der Hohen Pforte nutzte, um sich die Provinz gänzlich unter den Nagel zu reißen, war nicht abgemacht. Gegen die Fremdherrschaft agitierte die Organisation Junges Bosnien (Mlada Bosna), aus welcher auch die meisten der Sarajevo-Attentäter kamen – ein Milieu, das Clark schlankweg dem „großserbischen Nationalismus“ zuschlägt. In Wirklichkeit waren die Jungbosnier aber jugoslawisch und keineswegs großserbisch gestimmt, weshalb ihr auch viele Muslime (wie Muhamed Mehmedbasic, einer der Pistoleros des 28. Juni 1914) angehörten. Die Wut, der sich die Österreicher ab 1908 in Bosnien gegenübersahen, geht für Clark aber nicht auf ihre Annexion der Provinz zurück, sondern ist nur Ausfluss Moskauer Propaganda: „Alles deutet darauf hin, dass die Krise nur deshalb diesen Verlauf nahm, weil  [der russische Außenminister] Iswolski in geradezu ungeheuer Weise log (…).“ (S. 126) Während Clark das Bestreben der Belgrader Regierung, weitere serbisch besiedelte Gebiete ihrem Staat einzuverleiben, immer mit dem Attribut „großserbisch“ belegt, kommt das Habsburgerreich mit seinem Expansionskurs bei Clark gut weg. Und zwar deswegen:  „Aus der Sicht der heutigen Europäischen Union betrachten wir den zerfallenden Flickenteppich des habsburgischen Österreich-Ungarn mit mehr Sympathie (…).“ (S. 16) Die Methode, wie Clark den Zugriff der k.u.k.-Monarchie auf Bosnien 1908 verharmlost, ähnelt der schönfärberischen Westpropaganda beim Zugriff der EU auf die Ukraine 2013/14. In beiden Fällen kommt die Zuspitzung angeblich nur durch Moskau…

Das Ultimatum nach 9/11

Nach dem Mord an Franz-Ferdinand und seiner Gattin deutete zunächst wenig auf eine kriegerische Eskalation hin – zu unbeliebt war der Thronfolgerin Wien gewesen. Doch alles änderte sich nach dem österreichischen Ultimatum an Belgrad, das etwa dem US-amerikanischen an Kabul nach dem 11. September 2011 gleicht: Von einem souveränen Staat wurde die Auslieferung angeblicher Hintermänner eines Terroraktes verlangt, der nicht im Auftrag dieses Staates oder seiner Regierung begangen worden war, sondern von einer Untergrundorganisation – 2001 Al Qaida, 1914 die Schwarze Hand – mit durchaus strittigen Verbindungen zum beschuldigten Staat. Der britische Außenminister Edward Grey bezeichnete das Ultimatum als „das furchtbarste Dokument, das ich je einen Staat an einen anderen Staat habe richten sehen“. Clark dagegen ist anderer Meinung: „Man kann natürlich zu Recht fragen, ob ein Staat für Aktionen verantwortlich gemacht werden kann, die Bürger auf seinem Territorium privat geplant haben. Aber die Angelegenheit allein durch die Brille der unverletzlichen Souveränität Serbiens zu beurteilen, verzerrt das Bild ein wenig.“ (S. 584) Seine frivole Geringschätzung der staatlichen Souveränität verführt Clark wieder zu einem Ausflug in die heutige Geopolitik. „An diesem Punkt bestehen Parallelen zu der Diskussion, die im Weltsicherheitsrat im Oktober 2011 stattfand, über einen von den NATO-Staaten befürworteten Vorschlag, gegen das Assad-Regime in Syrien Sanktionen zu verhängen, um weitere Massaker an den rebellischen Bürgern des Landes zu verhindern.“ (S. 714)

Dass Serbien das österreichische Ultimatum in fast allen Punkten positiv beschied, nötigte selbst manchem seiner Gegner Respekt ab. Kaiser Wilhelm II., der zuvor Österreich-Ungarn noch Carte blache für eine gemeinsame Militäraktion gegeben hatte, schrieb unter die serbische Antwort: „Eine brillante Leistung für eine Frist von bloß 48 Stunden. Das ist mehr, als man erwarten konnte (…), aber damit fällt jeder Kriegsgrund fort (…).“ Wilhelm war erstaunt, dass die Österreicher bereits eine Teilmobilmachung angeordnet hatten: „Darauf hätte ich niemals Mobilmachung befohlen.“ Clark beurteilt die serbische Antwort hingegen genauso harsch wie die Hardliner in Wien: „In Wirklichkeit handelte es sich um eine hübsch verpackte Ablehnung der meisten Forderungen.“ (S. 598)  

Moskau ist schuld

So verständlich Clark die österreichische Haltung nach dem Sarajevo-Attentat findet, so unverständlich die russische. „Fixpunkt der russischen Haltung war die These, dass ein souveräner Staat nicht für die Aktionen von Privatpersonen auf fremdem Boden verantwortlich gemacht werden können (…).“ Clark urteilt schnippisch: „Das war natürlich eine sehr russische Sichtweise der Ereignisse, durchdrungen von historisch gewachsener Sympathie für den heldenhaften Kampf des serbischen ,kleinen Bruders‘.“

So sehr der Zarismus an der Entzündung des Weltbrandes 1914 mitbeteiligt war, so richtig war seine Verteidigung der staatlichen Souveränität Serbiens gegen die imperialistische Einmischung der Habsburger Monarchie. Zwar kann das eine zum anderen führen, wenn der böse politische Wille vorhanden ist. Aber der Zusammenhang ist nicht zwingend: (…)

Vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 8/2014 – hier bestellen.

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33 Responses

  1. Das Clark speziell Großbritannien auffällig schont ist sicher unstrittig; ebenso allerdings die serbische „Großmachtspolitik“ die im Krieg gegen Bulgarien besonders deutlich wurde…ob die Finanzierung der „Schwarzen Hand“ durch Serbien nun ein offensiver Akt war, bliebt jedem selbst überlassen zu beurteilen (wenn der Zarewitsch in Rumänien von galizischen Terroristen mit vorgeblichen Verbindungen zum österreichischen Geheimdienst ermordet worden wäre – hätte es ohne Fisematenten einen sofortigen Einmarsch gegeben) – das Gavrila Princep in Serbien immer noch und immer mehr als Nationalheld gilt (obwohl Serbien die mit Abstand größten Verluste hinnehmen mußte und heute deutlich kleiner ist als damals), sollte auch zu denken geben;
    In der Aktenlage aber klar zu belegen ist die „Geheimpolitik“ von Sir Grey (gefügen die eigene Regierung – er ist somit ein Heuchler vor den Herrn) hin zum Krieg (Rückendeckung der Franzosen) und der permanente Französische Kriegswunsch, der schließlich mit Rußland einen willigen Vollstrecker gefunden hatte, ich empfehle das sehr ausgewogene und „neutral-wissenschaftliche Buch
    http://www.amazon.de/Der-Abgrund-Deutsche-Außenpolitik-1902-1914/dp/3506771205/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1408266083&sr=8-3&keywords=der+weg+in+den+abgrund

    Das einzige was ich im Bezug zum 1.Weltkrieg als Russe lernen würde, ist das die Westalliierten immer nur falsche Freunde waren und der Bruch mit Deutschland der russische Urfehler des 20. Jahrhunderts war (da man nun einmal (außer etwas im Iran) keine antagonistischen Interessen hatte

  2. manfred6662013 sagt:

    Herrn Peter Scholl-Latour habe ich immer,jahrzehntelang bewu-
    dert,da habe ich den TV nie abgeschaltet.
    Diese ungebildete und unhöfliche Talk „Tante“ Meischberger in
    ihren,dazwischenschwätzenstyle und unkontrollierter Regelung,
    wer das Mikrofon hat fand ich sehr abstoßend !!!
    Das veranlasste mich dieses Chaos abzuschalten.Muß leider
    feststellen,das dieser dazwischen Schwätzerei „Mode“ geworden ist.Was sehne ich mich noch nach früherer Zeit wo es
    Disziplin gab bei sprechen!!!
    Gruß
    Manfred

  3. Die Angelsachsen wollen natürlich immer verbergen dass der „Einkreiser“ Edward VII und seine Helfer,Lord Gray,Lord Fisher,Poincare,Delcasse, Izhvolski und diverse andere in diesem Netzwerk den 1.Weltkrieg aus puren geopolitischen Gründen vom Zaun gebrochen haben weil sie Deutschland als stärkste Kontinentalmacht nicht ökonomisch schlagen konnten ohne die verrottete starre Feudalsystem in England selbst zu zerstören.Aktuell kann man diesen Impuls aus der City of London beobachten wenn man die Geschichte des Geisterkonvois verfolgt.Nicht von Ungefähr stammt diese Geschichte vom Daily Telegraph und der BBC.Der Daily Telegraph mit Gestalten wie Pritchard gibt den ungefähren Konsens in der Oligarchie/Geheimdienst wieder ähnlich der Washington Post der CIA recht nahe steht.

  4. WDK sagt:

    Je nach Weltlage und dem Wunsch nach ‚Germans to the front‘ wird die vom Sieger geschriebene Geschichte uminterpretiert werden. Das ist nichts Neues.
    Damals wurde anders gedacht und jeder trug sein Schärflein dazu bei, dass man in WWI hinein schlidderte. Verausgabten hatten sich alle europäischen Mächte und 1918/19 benötigten sie alle Kohle, denn es waren Kredite an die Wallstreet zurückzuzahlen, die man glaubte, über die Besiegten zurückzahlen zu können. So wurde dann der Vertrag von Versailles zu einem der Väter des WWII.

  5. Louise sagt:

    Leider habe ich meine Compact verlegt und habe jetxt diesen Artikel gelesen.
    Man muss doch als Historiker ein bisschen auch Intuition haben und nicht nur braver Mainstreamxeitungsleser sein.
    Befuerworter der EU. Man kauft sich doch einmal ein Buch, dass diese auch kritisch beleuchtet.

  6. Tommy See sagt:

    Hallo Jürgen
    ..gut, ich geb dir soweit recht. Du sagst :“Clarks Fehler besteht kurz gesagt darin, dass er den Weltkrieg nicht als das Werk der beteiligten Großmächte darstellt, sondern explizit auch das kleine Serbien als Mitschuldigen ansieht – und damit den antikolonialen Befreiungskampf mit auf die Anklagebank setzt.“
    Was ist aber, wenn England die Attentäter mit Waffen, Geld, Schulung o.ä. unterstützte? Man bedenke ja den Hintergrund der Vormachtstellung Englands auf dem Kontinent- in der Welt und deren Einkreisungspolitik gegen Deutschland, das „Made in Germany“ Brandmal usw. Dann seh ich es nämlich so, das das Attentat nicht aus einem Freiheitskampf der Serben hervorging. War denn vor diesem Attentat irgendeine Opposition in Serbien spürbar? War der unbedingte Volkswille zu sehen, das „Joch“ abzulegen? Ich glaube kaum, das der Thronfolger mit Frau so offen und leichter Begleitung in Sarajrvo „rumspaziert“ wäre, hätte es im Vorfeld Demos oder Streiks o.ä. gegeben. Es kam aus heiterem Himmel! Sogesehen hätte der Tod des Thronfolgers ja noch lange nicht bedeuten müssen, das Serbien nun Autonom wird. Gab es denn im Vorfeld im Kreise des Thronfolgers irgendwelche Stimmen oder Mahner, den Besuch besser jetzt nicht zu machen? Nun gut, ich sehe dieses Attentat nicht als Freiheitskampf an, es wäre evtl. das Ergebnis eines solchen geworden. Man müßte diesen aber ersteinmal beginnen….

    LG

  7. blechtrommler sagt:

    die imperialistische Einmischung der Habsburger Monarchie – ist dabei auch nur eine Phrase, die niemand (?) bisher belegen konnte

  8. blechtrommler sagt:

    Aber der Eggert weiß, das Knäuel zu entwirren, Der ist wohl im Urlaub?

  9. manfred6662013 sagt:

    Sehr geehrter Herr Elsässer,
    mir fällt auf,das man jetzt wohl den großen Brand,dank USA im
    nahen Osten und Nordafrika entzündet hat!!!

    Es Algerien,Tunesien,Libyn,Ägybtien,Syrien,Libanon,Iraq,und die Türkey,Iran,Afganistan,Jemen das sind schon 11 Kriegs-und
    Kriesengebiete,da ist nicht einmal die UKRAINE genannt.
    Da ist jetzt schon 24 Stunden in sämtlichen,meist gesteuerten Medien eine KRIEGSBERICHTERSTATTUNG!!!

    Frage,wie soll das jetzt noch weitergehen???
    Mit freundlichen Grüßen
    Manfred

  10. Silverstar sagt:

    Nun ist zwar Elssässer für mich ein prorussicher und eutschtümelnder Apologet, aber ist ist auch es so: Die Geschichte des 1. Weltkriegs wird ja von Interpretatoren verfasst die heute damit konkrete Ziele erreichen wollen: Herfried Münkler sieht dies als „europäische Katastrophe“und damit als Argumentation für die EU als nationalstaatsaufhebende Kraft des preussischen Militarism,us. Die AfD und die Junghistoriker der WELT sehen dies als Beweis, dass Deutschland nicht die vermeintlich friedensstiftwbnsw Einhegung des deutsche Impertialismus und des Preussentums brauche, sondern auch ausserhalöb der EU friedlich erblühen könne. Interessant finde ich aber Elsässers Hinweis darauf, dass Clarke ständig aktuelle Themen wie Afghanistan, Ukraine, Syrien in den Kontext stellt, es ihm also nicht nur um eine hsitorische Btrachrtung und deren wissenschaftlicher Aufarbeitung geht, sondern um Parallelbeispiele für die Gegenwart zimmern will–vor allem gegen Serbien und Russland.Damit ist Clarke keineswegs der objektive Geschichtsbetrachter, als der er sich ausguibt und als der er gelobt wird.Er könnte ja auch mal die NATO-/EU-Expansion nach der Ukraine und nach Georgien als KuKmässigen Kolonialismus beschrieben gegen den es dann Widerstand gibt. Nichts dergleichen.

  11. Mar Tin sagt:

    Dem, der es noch nicht gelesen hat, empfehle ich Sven Hedins Werk „Amerika im Kampf der Kontinente“. Der Mann war Zeitzeuge. Er kannte wichtige Akteure persönlich, ist viel gereist und hat nicht nur Archive durchwühlt. Darin gibts auch keinen schwarzen Peter für Russland noch Serbien.🙂

  12. Schuld… Nicht-Schuld..!?
    Zar „Nikky“ war eine eher schwache Figur.. Ein Fähnchen im Wind.. Je nachdem wer ihn wie beeinflusste, so schwankten seine Ansichten und Entscheidungen..

    „Willy“ & „Nicky“ wären wohl gut miteinander ausgekommen, wenn der Zar nicht von den falschen beeinflusst worden wäre…

    Schuld..!?
    Hmm.. Fragen wir mal so:
    Wer hatte denn damals ein Interesse haben können, das Reich kurz und klein zu schlagen..? Wohl eher Frankreich und England (GB) …

    Und das Diktat von Versailles scheint diese Überlegung auch vollkommen zu bestätigen…

  13. Rudolf Steinmetz sagt:

    Einige Klarstellungen. Laut dem KuK-Großschriftsteller Karl Kraus, in dessen Opus Magnus „Die letzten Tage der Menschheit“, wurde der Thronfolger mit Billigung wenn nicht mit aktiver Hilfe des Österreichischen Militärs beseitigt, weil er einen friedlichen Interessensausgleich auf dem Balkan anstrebte, und sich gegen eine militärische Lösung stellte.
    Der dann ertönte Schlachtruf „Serbien muss sterbien“ war der des katholischen Westroms, dessen Schwertarm die Habsburger waren. Das byzantinische Ostrom – und damit dessen Schutzmacht Russland – sollte vernichtete werden. Und das zog unvorstellbare Greueltaten der Katholiken – vorneweg der Jesuiten – gegen die Orthodoxen nach sich, die von Rom gebilligt und gesegnet wurden (nebenbei ein Konkordat mit Adolf Hitler einbrachten). Diese Schuld ist bis dato weder anerkannt noch gesühnt. Und wegen dieser gehegten und gepflegten Zwietracht gab es den Bosnien-Krieg, denn: Pax Romana, Pax Catholica, Pax Americana.

  14. Anonymous sagt:

    Gavrilo Princip und andere gaben später im Prozess gegen sie zu Freimaurer zu sein, vor dem Attentat wurden die Verschwörer in Paris und London empfangen und vermutlich dort ausgebildet. Serbien war ein Unterstützer der Schwarzen Hand (crna ruka), das lag vor allem daran, dass die komplette serbische Regierung in der Freimaurerei war. Sowohl der König Karadjordjevic als auch das verfeindete Haus Obrenovic waren Freimaurer.
    In Österreich und Deutschland haben einige Logenmitglieder Monate vorher mitbekommen, dass dieses Attentat passieren wird und bald darauf der Krieg kommen würde, doch den Deutschen und Österreichern wurde wie in Frankreich und England erzählt, dass sie den Krieg dann gewinnen würden. Als dann der Versailler Vertrag kam wie er kam, haben sich in Deutschland natürlich viele sofort gegen die Freimaurerei gewandt (Ludendorff), als sie gemerkt hatten, dass sie angeschmiert worden waren. Und dadurch gewannen Geheimgesellschaften wie die Thulegesellschaft an Bedeutung, während die Freimaurer in den 20ern für die meisten einfach nicht mehr glaubwürdig war. Deswegen auch die allgeimeine antidemokratische Stimmung, denn die Freimaurerei hat wohl zum Großteil diese liberaldemokratische Dogmatik angestoßen und entwickelt.

  15. MH sagt:

    Eine an die geo-politische Lage des 21. Jahrhunderts flexibel angepasste GeschichtsUMschreibung/ Auftragsarbeit? Clarke – Australien (eigentlich immer noch eine Kolonie des Britischen Commonwealth), eines der Machtzentren der “NWO“

    Bemerkenswerte Parallelen, auf welche Weise das Deutsche Kaiserreich 1914 in einen vernichtenden Weltkrieg I verwickelt wurde und wie das als Folge von Weltkrieg II kolonisierte Rest-Deutschland 2014 in einen Weltkrieg III hineingezogen werden soll, wieder durch Bündnisverpflichtung und eine der eigenen Kontrolle entzogene Eskalation.(obwohl die Ukraine weder EU- noch NATO-Mitglied ist; aber okkupiert wurde sie schon mal, und für den Rest werden sie auch noch sorgen?)

    Fragen:
    Wer waren damals schon die eigentlichen Angriffsziele?
    Die Kontinentalmächte, die das Britische Empire als Konkurrenten sah und zu beseitigen trachtete.
    Deutsches Kaiserreich und Österreichische k.und k. Monarchie; Russisches Zarenreich

    Wer ist es heute wieder? Dieselben anglo-amerikanischen-Zionistischen Machtzirkel; eine erheblich erweiterte Machtbasis, „partners in crime“, schon in zwei Weltkriegen.
    Dieselben Angriffsziele: ein der NWO trotzendes Russland; ein nach WK II kolonisiertes (Rest-) Deutschland, das instrumentalisiert und zugleich erneut mitvernichtet werden soll; und Österreich soll dabei wieder eine fatale Rolle spielen? (2015 Bilderberger Treffen in Österreich/Tirol)

    Damals wurde die Lunte in Serbien gelegt und gezündet, heute in der Ukraine.

    Je mehr man da dahintersteigt, umso dubioser erscheint die Rolle, die dabei “Rule Britannia“ spielt.
    Die Äußerung des britischen Außenministers Edward Grey, der das österreichische Ultimatum an Serbien als “das furchtbarste Dokument, das ich je einen Staat an einen anderen Staat habe richten sehen“ bezeichnete, erscheint heuchlerisch. Wusste er tatsächlich auch nicht mehr (was unwahrscheinlich ist) oder knallten schon mal die Sektkorken auf den erfolgreichen Coup? Die Eskalation kam in Gang – genauso wie es gewollt war……

    Die im Verborgenen agierenden (Killer-)Geheimdienste.
    How to start a revolution… How to start a war….
    Darin haben sie viel Übung.
    Das ist doch “nur Verschwörungstheorie“!!?

    Bei Insidern (wie Prof Carroll Quigley, Tragedy and Hope)lässt sich nachlesen, dass “sie“ (anglo-amerikanisch-Zionistische Machtzirkel) sich mit nichts anderem zu beschäftigen scheinen als tatsächlich mit Verschwörung; der unglaublich zielbewussten Planung einer Generationen übergreifenden Machtpolitik, die nichts weniger anstrebt als die Weltherrschaft (NWO).
    https://ia700202.us.archive.org/6/items/TragedyAndHope/TH.pdf

  16. MH sagt:


    The Art of Neil Hague – interessant


    STOP the wars – the absurdity – the lunacy


    We shall overcome

  17. Leri sagt:

    Was jetzt (zu spät) alles „aufgearbeitet“ wird … nun, das ist die Arbeit von Historikern (im nachhinein).
    Was mich aber an den derzeitigen Kriegsschauplätzen aufregt. Ein Paul Craig Roberts (PCR) z.B. wählt markige Worte (soweit in den Übersetzungen), prangert die Lügen und Heuchelei des White House an.
    Diese gebrandmarkte Heuchelei, kann man ihm aber guten Gewissens zurück geben.
    USA hat schon öfters (immer) mit der Lüge „gesiegt“.
    Sonst wären die Vorhaben eines Brzezisnski kaum umzusetzen gewesen.
    Für Psychopathen und Soziopathen zählen Menschenleben nichts. Diesen „Menschentypus“ zählt Roberts auch immer mit auf. Aber wo war er denn, als ein Brezinski seine „Kämpfe“ schrieb? Brzezinski war auch in der Reagan-Zeit hoher „Regierungsberater“. Auch da hatte er schon einige Machwerke verfasst.
    Bezüglich seiner Tolaritarismus-Theorie, man schaue sich das Geschehen in den USA an (militarisierte Polizei, FEMA-Camps, Demokratie abgeschafft (Bürger hat keinen Einfluß mehr/Ein-Pateien-Staat etc.).
    Wo war ein Roberts, um z.B. Leute mit einer Ideologie eines Brzezinski zu stoppen? Diese Leute gehören nicht in die Politik (wie auch Kriegsverbrecher Kissinger).
    Hätte man sie gestoppt (Arrest?), dann wären die Millionen von Toten der Welt eventuell erspart geblieben.
    Die Folter in Guantanamo z.B. ist nur ein weiterer Schandfleck, doch mMn. Bestandteil der „aufgehenden“ Saat.
    Was PCR heute „bemängelt“, ist u.a. die Saat, welche er und andere haben gedeihen lassen.
    Das ist für mich die Heuchelei eines Paul Craig Roberts.

    Wir werden eventuell in hundert Jahren darüber lesen.

  18. Eveline sagt:

    Wien
    Wien, einmal ganz anders geschaut….

    http://mayaresonance.com/?p=2749

  19. Eveline sagt:

    Nur, weil ja mal die Frage zu lesen war, warum Österreich einen Friedensvertrag gekommen hat und Deutschland bis heute nicht.

  20. Meister Lampe sagt:

    @Eveline

    Selten so viel Blödsinn gelesen.

  21. blechtrommler sagt:

    Ein Tag war es besonders, an dem in allen Gauen Österreichs, im Süden wie im Norden, im slowenischen, tschechischen und deutschen Orten slavische Massenumzüge, Versammlungen unter freiem Himmel und allslavische Festlichkeiten stattfanden, wie nie zuvor: Es war der 28. Juni 1914, an dem sich, wie man sich zuflüsterte, etwas ganz besonderes eignen sollte.
    Ein Rittmeister, der damals in Brünn weilte, erzählte mir eine geringfügige Einzelheit, die jedoch so bezeichnend ist, dass sie auf ihn wie auf mich einen unauslöschlichen Eindruck gemacht hat:
    Namentlich vor dem Telegrafen-Amt, sagte er, staute sich die Menge. Man schien ungeduldig und mit großer Spannung auf etwas zu warten, denn fortwährend hörte man Rufe und Fragen: Njeni jesdje tadi telegram? (Ist denn noch kein Telegramm da?)
    Und das Telegramm kam und meldete – die Ermordung des Thronfolgers und seiner Gemahlin … Die Festlichkeiten wurden dessen ungeachtet fortgesetzt; in Brünn schritt später über höhere Weisung die Landesregierung ein, an anderen Orten hingegen dauerten die Gelage und Freudenausbrüche bis in den grauenden Morgen hinein.

    „Weltfreimaurerei, Weltrevolution, Weltrepublik – eine Untersuchung über Ursprung und Endziele des Weltkrieges“
    Von Dr. Friedrich Wichtl, ehemaliger Reichsratsabgeordneter und Mitglied der provisorischen Nationalversammlung, achte Auflage, (35. bis 40. Tausend) J. F. Lehmanns Verlag, München, 1921

  22. blechtrommler sagt:

    Anonym – „Serbien war ein Unterstützer der Schwarzen Hand (crna ruka), das lag vor allem daran, dass die komplette serbische Regierung in der Freimaurerei war. Sowohl der König …“

    Könnte man heute bereits eine erstaunlich umfänglich Liste anlegen: „Staaten“ unter Freimaurereigewalt

  23. Eveline sagt:

    @Meister Lampe

    …selten soviel Blödsinn gelesen.

    Robert Stein – Wissen Grenzenlos.

    Ab min 45 spricht der ehemalige kanadische Verteidigungsminister, Paul Hellyer über die Präsens außerirdischen Lebens und deren Beeinflussung auf unser Leben.

    Ab 122 min unser Ex Bundeskanzler, Harald Schmidt.
    „Männer und Macht“ sein Buch.
    Inhalt: Er fühlt sich bei den druidischen Opferritualen sehr wohl….
    Okkulte Opferrituale unserer Regierungseliten, nebst schwarzmagischer sexueller Rituale. Sie beten dort ihre Götter an, unsere Eliten und die Darstellungen dieser Götter finden Sie auf der ganzen Welt.

    Sagen Sie jetzt nicht, die Opferrituale der Eliten haben keinen Einfluss auf unsere Völker. Die grausamen Gewaltexzesse der Männer während der Kriege sprechen ja wohl Bände.

    http://nuoviso.tv/wissen-grenzenlos-robert-stein/

  24. Louise sagt:

    Liebe Eveline,
    Sie sind DDR Bürgerin gewesen, der Ex Bundeskanzler hiess
    Helmut Schmidt.
    Auch ich habe durch das Internet erfahren, daß Helmut Schmidt am Bohemian Grove teilgenommen hat, daß ist so
    ein okkultes und schwules Treffen in den Vereinigten Staaten.
    Ich empfehle Ihnen einmal die Bibel zu lesen.
    Etwas was Ihre Vorfahren alle kannten.
    Ich meine Sie verstehen dann besser, was Helmut Schmidt da gemacht hat und vorallem meine Meinung ist, daß viele
    politische Entscheidungen auch gegen sie gerichtet sind.
    Das können Sie ohne der Kenntnis der Bibel nicht erkennen.
    Wir sind so veranlagt wie die Bibel es beschreibt, als Mann und Frau (Politik: Geńder Mainstreaming), als Völker (es bringt uns zu viel Einwanderung aus dem Konzept, Politik), in England gab es kürzlich Werbung in einer Zeitschrift junge Frauen sollen sich sterilisieren lassen, in der Bibel steht man möge heiraten, wenn man kann, also auch Kinder haben.
    (In Rußland hat man sich nach 89 der Bibel wieder besonnen.
    Und Kirchen sind nicht nur von aussen schön auch der Inhalt der Bibel ist gut (und bedeutsam)).

  25. Eveline sagt:

    @Louise

    Liebe Louise

    : Ich mag die Psalmen, – im Buch der Preisungen – diese Verse gehen sehr tief und knüpfen auch immer wieder neue inspirierende Zusammenhänge her.

    Viele DDR Bürger haben Russland besucht, und je weiter sie ins Land kamen, umso ausgeprägter und tiefer die Religiosität.
    Viele waren davon zutiefst beeindruckt, aber es paßte nicht in die Propagandaschiene und wurde nicht nach Außen getragen.

  26. Huckleberry sagt:

    Da ich das Universum verschluckt habe und mein Name Hase ist und ich das Spiegelbild der Gurkennasen bin, also Rübennase aus Münchhausen sage ich mal ganz kleinlaut.

    Nein, die Russen waren es nicht.
    Nein, die Deutschen wurden nur dummerweise mal wieder verarscht.
    Ja, die Deutschen sind die Nachfahren der germanischen Stämme.
    Ja, wir haben allen Grund Stolz zu sein nach über 2000 Jahre Geschichte wo wir dem einen oder anderen so richtig den Marsch geblasen haben.
    Nein, wir blasen keine Ami-Würstchen mehr!
    Nein, die Serben waren es natürlich auch nicht.
    Ja, der abartige Geldadel und ihre peinlichen Monarchie Mutanten haben den Krieg ins Rollen gebracht!
    Ja, diese abartigen Schurken regieren auch heute noch die westliche Welt.
    Nein, ich bin weder Neo-Nazi noch ungebildet
    Ja, es ist mir vollkommen gleich was ein ungebildeter Anti-Deutscher Deutscher Homo denkt!

  27. Huckleberry sagt:

    und als Zusatz noch,

    Ja, ja und ja.

    Für die toleranten genderidioten für die das heutige Deutschland die totale Hölle ist, obwohl Sie ja in Rubber und Latex, Popo nackt und voll auf E durch die Straßen eiern können… geht doch mal so auf Tour durch die Welt. Macht euch ein eigenes Bild von der Welt da draußen Ihr die Ihr so unterdrückt seit hier in Deutschland… wo es euch drückt ist mir eh klar. Da paßt aber nun schon soviel rein mittlerweile da hilft nur noch der Schraubstock eines Elefantenbullen. Also ab nach Afrika auf safari mit Elefanten. Viellleicht bekommt Ihr ja dann auch Nachwuchs. So der Elefantenmensch 2.0 halt, ein Conchita Wurst habt ihr geschaft, da geht das doch auch noch😀

  28. Aristoteles sagt:

    Iswolski setzte den Österreichern 1908 den Braten Bosnien vor, um den serbischen Hass und Widerstand zu schüren. Der österreichische (evtl. zum Volk der Auserwählten gehörige) Alois Alexa von Aehrenthal nahm den Braten gerne an und ‚brüskierte‘ Iswolski dadurch, dass sich Österreich im Gegenzug nicht für die Zuteilung der Dardanellen zu Russland eingesetzt hatte (womit Iswolski durchaus rechnete, ebenso mit seinem dadurch erfolgten Prestigeverlust in Russland). Anschließend ging Iswolski als Botschafter nach Paris, um seine Instruktionen direkt von den Freimaurern zu erhalten und weiterzugeben. Ciganovic und Princip (Auserwählter) weilten vor dem Attentat in Paris. Iswolski hatte auch Kontakte zu den Pariser Banken.
    Iswolski war ein Handlanger der englischen Geheimelite, zu der auch der Deutschenhasser King Edward VII gehörte, der seinerseits von den Rothschilds erpresst werden konnte und die russische Politik über Iswolski mitlenkte.

    Der Nachfolger Iswolskis als Außenminister, Sassonow, wurde von Edward Grey in Balmore instruiert, in die Allianz mit den Westalliierten einzusteigen. Sassonow lenkte Russland am Zaren vorbei in den Krieg. Edward Grey konnte ebenfalls wegen seiner Affären, Schulden und Unterschlagungen von der Rothschild-Presse erpresst werden.

  29. Aristoteles sagt:

    Prof. Ferdinand Sauerbruch, Das war mein Leben:
    „Patienten aus aller Welt kamen nach Zürich […] Einer jedoch machte mir einen ganz besonderen Eindruck. Dieser Patient sprach einen Satz, der mich tief erschreckte. Den Mann und den Satz konnte ich später niemals mehr vergessen. Es war ein prophetisches Wort. […]
    Der Kranke [Sassonow] war ein Mann von ausgezeichneten Formen. Er hörte offenbar meinen Namen zum erstenmal. […] Ich fing an zu plaudern […], und er begann zu sprechen. Mir fiel auf, daß er reichlich verdüstert war. Wie viele Kranke seiner Kategorie hatte er Furcht, zu sterben. Als ich ihm lächelnd widersprach und ihm zusicherte, daß er am Leben bleiben würde, verdüsterte er sich noch mehr und sagte dann folgenden Satz: ‚Sie tragen eine große Verantwortung! Ich muß am Leben bleiben! Denn ich habe eine gewaltige Aufgabe zu erfüllen!‘
    Ich schwieg. Selbstverständliche Diskretion verbot die Frage nach der Art dieser Aufgabe. Man hatte mir gesagt, daß der Mann inkognito zu bleiben wünsche. Indes sprach er schon weiter, wandte mir sein Gesicht voll zu und sprach den furchtbaren Satz: ‚Es ist meine Aufgabe, Deutschland zu vernichten.'“

  30. MH sagt:

    @Jürgen Elsässer
    Wären die Fragen nicht eine Titelstory von COMPACT wert:

    Wer möchte den Krieg gegen Russland? Cui bono? Wer verspricht sich davon Vorteile (gar Profite)? Welche?
    Ganz klar aufzeigen, dass nicht Russland der Aggressor ist, sondern… und aus welchen Gründen.

    Eine Gegenüberstellung der wahren Gründe und der vorgeschobenen falschen. Eine knallharte De-Maskierung.
    So dass die falschen Schuldzuweisungen gegen Russland und die Freiheitskämpfer in der Ost-Ukraine in sich zusammenfallen.

    Ich finde, das bräuchte die Öffentlichkeit.
    Eine Zusammenschau. Eine Erklärung von Zusammenhängen.

    Bei all der Dauerlügen-Propaganda bleibt doch sonst ein verschwommenes Bild und das Land kann tatsächlich „einfach so“ in einen neuen Weltkrieg hineinschliddern, ohne dass die Leute begreifen wie es geschieht bzw mitbekommen, was tatsächlich vor sich geht.

    Eine große Aufmachung des Kriegsthemas wegen der Parallelität der Ereignisse, die 1914 zum Kriegsausbruch führten – und der Ereignisse, die 2014 dazu benutzt werden, um erneut auf einen Weltkrieg hinzuarbeiten – den doch kein mit Vernunft begabter Mensch wollen kann!! (nur Wahnsinnige)

    Verbunden mit dem Appell, dass die (klar benannten) kriegstreiberischen Kräfte damit keinen Erfolg haben dürfen!

  31. Aristoteles sagt:

    Korrektur nach Nachtgedanken: Der ursprüngliche Pazifist David Lloyd George war der Erpressbare (Marconi-Skandal u.a.).
    Bei Sir Edward Grey bin ich mir nicht sicher, kann sein, dass er an sich schon imperialistisch genug eingestellt war, um die entsprechende Hinterzimmerpolitik zu betreiben.

  32. MH sagt:

    The Cause and Consequences of World War I
    http://www.batr.org/totalitariancollectivism/072814.html

    Die “Cover Story“, die offizielle Version zu den Ursachen und Gründen steht in den Geschichtsbüchern, die wahren Hintergründe benennt Benjamin H. Freedman in seiner Rede http://www.youtube.com/watch?v=1qvbEvD7Nb8

    Deutschland war dabei den Krieg zu gewinnen und bot England einen Friedensvertrag an (Let’s call off the war!); ein Angebot, das nicht angenommen wurde. Stattdessen die Balfour Declaration (1916) gegenüber Baron de Rothshild. Es war das Versprechen Großbritanniens, die Zionisten zu bezahlen mit dem, worauf sie sich geeinigt hatten (nämlich Palästina den Zionisten zu geben, obwohl Großbritannien dazu kein Recht besaß); das war der Deal. Die Zionisten versprachen, dafür zu sorgen, dass die Vereinigten Staaten an der Seite Englands in den Krieg eintreten werden, um gemeinsam Deutschland eine Totale Niederlage zu bereiten. So geschah es und der vernichtende Vertrag von Versailles bereitete den Boden für weiteren Krieg.

  33. Anja sagt:

    @Mar Tin sagt:
    17. August 2014 um 20:00

    „Dem, der es noch nicht gelesen hat, empfehle ich Sven Hedins Werk “Amerika im Kampf der Kontinente”. Der Mann war Zeitzeuge. Er kannte wichtige Akteure persönlich, ist viel gereist und hat nicht nur Archive durchwühlt.“

    Lieber@Mar Tin!
    Ich hatte Ihren Hinweis sofort in die Tat umgesetzt und meinen Vater angerufen und ihn gefragt, ob er das Buch hat, weil mir Sven Hedin bekannt ist. Es ist sehr interessant geschrieben und zeigt mir, daß, wer es wirklich wissen wollte, die Fakten seit dem Erscheinen dieses Buches – spätestens seit 1942 – wissen konnte. Und – wie gesagt – der Schwede und Nobelpreisträger Sven Hedin als Zeitzeuge, der persönlich bekannt war mit vielen Protagonisten wie z. B. Wilhelm II. und Adolf Hitler!

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