Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Deutsche Kämpferin verteidigt Donezk gegen den NATO-Faschismus

Die Ansprache der deutschen Interbrigadistin Margarete Seidler vorgestern in Donezk.

Ein herzlicher Gruß an Margarete Seidler im eingeschlossenen Donezk! COMPACT bekam Kontakt zu der Frau über Reina de los Duendes, eine Friedensaktivistin in Berlin. Durch ihre Vermittlung konnten wir (COMPACT-Autor Viktor Timtschenko) vor einigen Tagen ein Exklusiv-Interview mit Frau Seidler machen, als sie noch in Slawjansk war. Mittlerweile ist Slawjansk von den ukrainischen Regierungstruppn erobert worden. Der Blutzoll dieser Agresion interessiert im Westen keinen: Wochenlanger Artilleriebeschuss auf Wohnviertel, Bombenangriffe aus der Luft, Scharfschützen. Die eingeschlossenen Zivilisten hatten kein Wasser, keinen Strom…

Frau Seidler ist eine Deutsche, die vor 15 Jahren zum orthodoxen Glauben übergetreten ist und seit zehn Jahren in der Ukraine lebt. Nun hat sie die Uniform der ostukrainischen Landwehr – in den NATO-Medien „Separatisten“ genannt – übergezogen und kämpft für die Freiheit ihrer neuen Heimat gegen den Faschismus der Kiewer Putsch-Regierung und der NATO.

Nach dem Fall von Slawjansk haben sich die Kämpfer auf Donezk zurückgezogen, das nun ebenfalls von den Regierungstruppen bedroht wird. Auf einer Kundgebung vorgestern sammelten sich Zigtausende und zeigten ihre Kampfbereitschaft gegen die Aggression! Natürlich kein Wort darüber in den Westmedien… Die zeigen nur, wenn Pussy Riots russische Kirchen schänden, das ist der einzige Widerstand, den sie schätzen… Ekelhaft!

Margarete hielt auf der Kundgebung eine Rede, die auf dem Video zu sehen ist und Reina für uns übersetzt hat (vielen Dank!!!). Ich habe mich sehr gefreut und auch geschämt, dass sie darin auch auf mich bzw. meine Rede auf der Montagsdemo am Ostermontag in Berlin Bezug genommen hat. Denn was wir, mich eingeschlossen, hier in Deutschland gegen die NATO-Aggression tun, ist beschämend wenig, viel zu wenig – im Vergleich zu dem, was Margarete Seidler und ihre Mitkämpfer unternehmen. Der Mut dieser Frau ist beispiellos – nicht für die Menschen dort, aber für uns hier! Jeder in Deutschland sollte ihren Namen kennen!

(COMPACT-Magazin wird in der kommenden Ausgabe ein Porträt von ihr bringen, und wir hoffen, in den nächsten Tagen noch ein Interview via skype mit ihr machen zu können, kommt dann auf COMPACT-online).

Hier nun die Übersetzung von Reina:

Margerete wurde erst durch einem vorm Widerstand vorgestellt „Sie ist eine Freiwillige, die hierher gekommen ist, um hier zu kämpfen.“ (Applaus)

Margarete: Ich bedanke mich, dass ihr so zahlreich erschienen seid. Denn wir brauchen unbedingt eure Unterstützung. Wir kommen aus Slawjansk, wo wir vorher unser Lager hatten. Ich habe dort die ganze Zerstörung gesehen.. habe z.B. eine alte Frau gesehen, die es in Stücke gerissen hat. (eigentlich sagt sie –deren Eingeweide raus kamen) Es ist einfach unerträglich, was dort geschieht. Ich konnte einfach nicht anders handeln, als hierher zu kommen, weil ich es nicht mehr mit anschauen mochte, wie man dir Russen umbringt. Mich konnte nichts mehr aufhalten. (dann Applaus und Danke – Rufe der Leute) Ich bedanke mich vor allem bei Euch. Ich will sagen, das der Faschismus der jetzt hier stattfindet, der von den ‚Ukren’ .. das dieser Faschismus viel schlimmer ist, als der deutsche Faschismus den wir in Deutschland erlebt haben. Denn Hitler hat nicht sein eigenes Volk zerstören wollen. Er hat die anderen getötet und das war schlimm genug. Der Faschismus in der Ukraine richtet sich aber gegen das eigene Volk. Und es ist der Poroschenko –eine Ausgeburt der Hölle- der das unterstützt und forciert.

Am Wochenende sollte in Kiew eine Homosexuellen-Parade stattfinden. Ich bin entsetzt darüber, wie man so eine Veranstaltung bewilligen kann, während im Osten die Menschen sterben und spreche mich hiermit gegen diese Parade aus. Ich lebte in den letzten zwei Jahren in Kiew. Es geht einfach nicht, wie diese Stadt jetzt verkommt unter der jetzigen Macht. Diese Stadt werden wir zurück holen. Die meisten Menschen dort sind jetzt wie Zombies, sie schauen fern und lesen die Propaganda-Presse, in der es keine Wahrheiten gibt. Dieser Presse darf man nicht trauen. Sie lässt den Faschismus schön aussehen hilft dabei, ihn zu stärken und zurechtfertigen.

Ich bin sehr froh, dass es mittlerweile in Deutschland sehr viele Menschen gibt, die aufgerüttelt wurden, die auf das Leid hier aufmerksam wurden und sehen was hier passiert. Vor einigen Monaten -im April- gab es auch in Deutschland ein großes Meeting. Dort ist Jürgen Elsässer –ein Journalist aus Deutschland- aufgetreten und hat sich für die Unterstützung des Osten und Südosten der Ukraine ausgesprochen Dort war auch Einer der Spezialeinheit (ich bin mir nicht sicher was sie damit meint) der DDR. Der davon sprach ein Bataillon gründen wollen um hier zu helfen. Ich respektiere Igor Strelkow (Kommandant der Donbass-Landwehr) und bitte Euch, den Meldungen gegen ihn nicht zu glauben. ER hat uns nicht verraten und er hat uns auch nicht aufgegeben. Er weiß ganz genau was er tut und wir werden nach Slawjansk zurückkehren. Nicht nur nach Slawjansk, sondern wir werden die ganze Ukraine aufrütteln. Dieser Krieg geht nicht nur gegen die Bevölkerung –also gegen die Russen des Landes- sondern er richtet sich vor allem gegen den russich- ort. Glauben Es wurde gesagt, dass im Südosten der Ukraine russich-orthodoxe Fanatiker kämpfen, Terroristen und man deshalb gegen diesen Glauben vorgehen muss. Das dürfen wir nicht zulassen.

Nieder mit dem Faschismus.. Ich glaube daran, dass wir mit Gottes Hilfe gewinnen. Mein Appell an Putin: Helfen sie uns bitte, lassen sie uns nicht allein. Alleine können wir hier nicht mit allem fertig werden. Auch wenn Gott auf unserer Seite ist, brauchen wir Hoffnung, Technik und mehr Unterstützung. Wir brauchen die Hilfe von Russland. (Ende der Rede)

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39 Responses

  1. 13.Februar sagt:

    Wie sich die Bilder gleichen

    (blogregel beachten)

    1960: Die westdeutsche Regierung beteiligt sich am von der USA inszenierten Putsch gegen den gewählten Präsenten Patrice Lumumba im Kongo und an dessen Ermordung.

    1973: Der westdeutsche Kanzler unterstützt den von der USA inszenierten Putsch gegen den gewählten Präsidenten Allende und an dessen Ermordung. In der DDR finden viele Chilenen Zuflucht.

    2001: Deutschland eröffnet einen Krieg gegen Afghanistan, der nunmehr seit 13 Jahren andauert.

    2011: Die Regierung Gaddafi in Libyen wurde mit 70.000 Luftangriffen der NATO (genannt Flugverbotszone) hinweggebombt. Deutschland hat daran angeblich nicht teilgenommen. Da die Pleitestaaten (ehemalige Kolonialmächte) Frankreich und Italien aber diese Angriffe gar nicht finanzieren konnten (1 Angriff = 100 Mio. Euro), hat die deutsche Kanzlerin großzügig die Finanzierung übernommen.

    2013: Die deutsche Kanzlerin unterstützt den Militärputsch der Militärjunta gegen den mit großer Mehrheit gewählten Präsidenten Mursi. Die Mehrheitspartei wird von der Militärjunta verfolgt und zu Hunderten durch Todesurteile der Junta ermordet.

    2014: Die Putschisten Klitsch&Co werden von der deutschen Kanzlerin mit allem ausgestattet, was für einen Putsch gegen die gewählte Regierung in der Ukraine erforderlich ist. Nun wurde mit einer fingierten Präsidentenwahl, an der nur ein Teil der Bevölkerung sich beteiligt hat, ein neuer Präsident gewählt, der, genau wie einst Franco in Spanien, mit deutscher Unterstützung brutale Luftangriffe gegen die eigene Bevölkerung führt, ebenfalls wieder finanziert von der deutschen Kanzlerin. (Die Ukraine selbst ist ja total pleide).

    2014: Die deutsche Kanzlerin will ihre Kriegstruppe mit Dronen ausrüsten, um noch besser verfassungswidrige Angriffskriege gegen alle möglichen Staaten führen zu können. Der Präsident Gauck wurde offenbar von seiner Vorsehung dazu auserkoren, die Deutschen zu den Waffen zu rufen, obwohl es diesmal noch gar keinen Ort und auch keinen Feind gibt. Vielleicht hat er deshalb die Olympischen Spiele in Russland nicht besucht, weil er von dem merkelschen Unternehmen Barbarossa-2014 Kenntnis hatte.

    Artikel 26 Grundgesetz
    (1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.

  2. Hendrik Schneider sagt:

    Ich muss zugeben ich kann Putin wegen seines Verrats an der Revolution immer weniger leiden.😦 Mit einer einfachen Militäraktion wie in Georgien könnte er das Blutvergießen stoppen. Es ist ja nicht so dass die USA gleich mit A-Waffen schmeißen würden wenn Putin dies tun würde.😉

  3. Tommy Rasmussen sagt:

    „Alleine können wir hier nicht mit allem fertig werden“
    .
    Aber die PRIVATE Hochfinanz kann:
    .
    07.07.2014 – EU will weitere Finanzhilfen vom Waffenstillstand im Donezk-Becken abhängig machen.
    http://de.ria.ru/zeitungen/20140707/268936813.html
    .
    Die Volker müssen immer wieder durch Inflation, Steuern, Kriege, Terror, false Flag-OP, Massenmorde, HAARP, “Börsen-Crash”, usw. arm gehalten/gemacht werden, weil sie sonst keine (FIAT = LUFTGELD = COMPUTERNULLEN-) Kredite benötigen würden. Geld dient der Hochfinanz NUR der Machtausübung, weil die PRIVATE Hochfinanz selber die Geldmenge kreiert.
    http://lupocattivoblog.wordpress.com/2010/03/25/die-privatisierung-des-weltgeldsystems/
    .
    Rakowskij will Stalins Genickschuß entgehen und packt deshalb aus über JENE (die PRIVATE Hochfinanz), die sich anmaßen, im Hintergrund das Geschick der Menschheit zu lenken!
    http://www.luebeck-kunterbunt.de/Geschi/Rakowski-Protokoll.htm
    .
    Putin ist Freimaurer
    http://new.euro-med.dk/20140101-putin-charismatische-antichristliche-antithese-volks-verfuhrer-des-westens.php
    .
    Obama auch:
    .
    Obama ist verwandt mit Dick Cheney und 6 ehemaligen US-Präsidenten UND Edward I, of England – William the Lion of Scotland
    http://www.kath-zdw.ch/maria/schattenmacht/13blutlinien.html
    .
    09.02.2014 – Die Zentralbank Russland´s gehört nicht Russland sondern dem Federal Reserve Board(!!!)

    .
    „Ich werde Ihnen das große Geheimnis sagen, das man immer dem Freimaurer zu enthüllen verspricht ‑ aber das man ihm weder im 25ten, noch im 33ten, noch im 93ten noch im höchsten Grade irgend eines der Riten enthüllt. Ich kenne es, selbstverständlich nicht weil ich Freimaurer bin, sondern weil ich zu „jenen“ gehöre… da die kommunistische Revolution die Liquidation der ganzen Bourgeoisie als Klasse und die physische Liquidation jedes politischen Führers der Bourgeoisie voraussetzt, ist das wirkliche Geheimnis der Freimaurerei der Selbstmord der Freimaurerei als Organisation und der physische Selbstmord jedes irgendwie bedeutenden Freimaurers. Nun verstehen Sie schon, warum, wenn dem Freimaurer ein solches Ende vorbehalten ist, man Mysterien, Theaterszenen und soundsoviel „Geheimnisse“ benötigt ‑ um das wirkliche Geheimnis zu verbergen. Lassen Sie sich, wenn Sie dazu Gelegenheit haben, nicht entgehen, sich in irgendeiner zukünftigen Revolution die Geste von Erschrecken und Blödheit zu betrachten, die auf dem Gesicht eines Freimaurers erscheint, wenn er kapiert, daß er von den Händen der Revolutionäre sterben soll. Wie er kreischt und sich auf seine Verdienste um die Revolution berufen will! Das wird ein Schauspiel, um auch zu sterben ‑ aber vor Lachen!“
    http://www.luebeck-kunterbunt.de/Geschi/Rakowski-Protokoll.htm

  4. hans martin broder sagt:

    spassiba, towarischtsch e. ,so viele wie im video kommen auch zur nächsten wache,falls die orga gscheit wird und sie und margarete einlädt

  5. Chris sagt:

    Jürgen, wenn du dich schon schämen musst, zu wenig getan zu haben, dann müssten wir anderen ja vor Scham im Erdboden versinken!

  6. schnehen sagt:

    Ich verneige mich vor Margarete Seidler!

    Wo bleibt Putins Hilfe? Langsam verliere ich den Glauben an ihn.

  7. rubo sagt:

    Ich achte den Mut der Frau und aller Kämpfer dort, aber deren hehre Ziele können zum Selbstmord führen, den Poroschenko i.A. USA und EU planen. Putin wird in diese Falle, hoffe ich, nicht tappen

  8. Eugen Levine II sagt:

    Ideal zum heutigen Artikel von Herrn Elsässer passt dieses Video:

  9. Carlo sagt:

    @Jan, was Du über das Video verbreiten läßt, ist unterirdisch.
    Sollen wir annehmen, das der Lars als Veranstalter gar seine eigenen Gegendemonstranten aus dem Katalog des VS oder der Atlantikbrücke bestellt? Und das für lau?
    Bitte, bleib seriös….;-)

  10. Bernd sagt:

    OT oder auch nicht.

    Es geht wieder gegen die Aufklärenden Fakten bei Compact.

    Wenn Ihr euch nun alle zusammenschließt und eine Klage einreicht, ist die taz erledigt.

    http://www.taz.de/Neue-Montagsmahnwachen/!140939/

    MfG Bernd

  11. schnehen sagt:

    Die Interbrigadistin Margarete Seidler, schreibt Jürgen Elsässer.

    Oh wie gut könnte Donezk jetzt Interbrigadisten gebrauchen, so gut wie damals, 1936, die spanische Republik, als sie von den Franco-Faschisten bedroht wurde!

    Allein im Tschapaiew*-Bataillon, dem 49. Bataillon der 13. Brigade waren damals vertreten:

    79 Deutsche; 67 Polen; 59 Spanier; 41 Österreicher; 20 Schweizer; 20 Palästinenser, 14 Niederländer; 13 Tschechen, 11 Ungarn, 10 Schweden, 9 Dänen, 9 Jugoslawen, 8 Franzosen, aber auch Norweger, Italiener, Luxemburger, Ukrainer, Belgier, Russen, Griechen und ein Brasilianer.

    Insgesamt waren es um die 400 Mann. Otto Brunner, ein Österreicher, war der Kommandant. Ihr Lied ging so:

    Zweimal zehn Jahre vergangen sind schon,
    Da siegte in Russland die Revolution.
    Lenin rief laut, und zum Sieg führte an
    Vorwärts Tschapaiew, der Partisan.

    Wir werden Francos Plan zerstören,
    Tschapaiew selbst geht uns voran,
    Heut liegt die Freiheit in den Gewehren,
    No pasarán, no pasarán!

    Leuchtfeuer rot, das in Russland entfacht,
    Leuchtet hinein in die finstere Nacht,
    Ruft der Faschismus zum blutigen Krieg,
    Zeigt uns das Feuer den Weg zum Sieg.

    Wir werden …

    Franco und Hitler, ihr rechnetet schlecht,
    Wir schützen Spaniens Freiheit und Recht,
    Jeder von uns ist Tschapaiews Sohn,
    Vorwärts zum Sieg, erstes Sturmbataillon!

    Wir werden…

    *Tschapaiew war ein russischer Schäfer, der nach der Russischen Revolution als Partisan gegen die Weißgardisten und die ausländischen Interventen gekämpft hatte.

    Es lebe die freie Republik Donezk!

  12. Y.Jones sagt:

    Chris: treffende analyse! Wer wie jürgen seit jahrzehnten antiimperialistisch aktiv ist und dabei mehrmals von seinem brötchengebern vor die tür gesetzt wurde ( jw, nd, etc.), da er sich weigerte die unwahrheit zu schreiben sollte stolz sein auf das geleistete. Natürlich ist die haltung von m.seidler das maximum was charakterstärke angeht. Ohne öffentliche anerkennung, ohne finanziellen grund als frau freiwillig zu kämpfen, dazu noch gegen die überlegenen natosöldner, ist schon fast unmenschlich. Viel glück und göttlichen beistand frau seidler! Dagegen erblasst auch ein elsässer, aber seine arbeit ist wichtiger und alternativlos um einen wandel überhaupt erst möglich zu machen.

  13. Kant sagt:

    Eigentlich möchte ich mich nicht als Sesselstratege betätigen …
    Mir fallen zwei hier geäußerte widersprüchliche Erwartungen auf:

    Einerseits soll Putin nicht aktiv/militärisch eingreifen und somit nicht in die Falle gehen, sodass die USANato KEINEN – von ihr herbeigesehnten – Vorwand zur Aggression bekommen.

    Andererseits soll Putin die Separatisten – „Neurussland: Strelkow beklagt sich über Rußland“ Quelle: http://hinter-der-fichte.blogspot.de/ 17.6. 2014 – nicht im Stich lassen, nicht aufgeben und nicht verbluten lassen.

    Was also sollen Putin und seine Leute machen ?

  14. AltFryRhätien sagt:

    @Tommy Rasmussen (mit Anders Fogh nicht verwandt?)

    >> Obama ist verwandt mit Dick Cheney und 6 ehemaligen US-Präsidenten <<

    Wenn Sie schon alles wissen, warum nennen Sie ihn dann nicht Barry Sotero (Soetoro), nach seiner eigentlichen Identität? Das könnte für seine Verwandtschaftsverhältnisse vielleicht bedeutsam sein.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/jugend-in-indonesien-als-obama-noch-soetoro-hiess-1.361525

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/03/telefongesprach-zwischen-putin-und-obama.html

  15. Bernd sagt:

    Wir schauen mal wie es woanaders aussieht.

    Bitte alle Videos ansehen. Teilweise grausam, aber Wahrheit.

    http://item.liveleak.com/2/view?i=b0c_1399671187&comments=1

    Wer schiest nun auf wenn ?

    Die leute in der Ukraine, haben keine Waffen und erhobene Hände. Das ist Faschismuß in heutigen Zuständen.

  16. Anonymous sagt:

    Putin hat die Separatisten (und nu so nebenbei…dieser begriff ist völlig korrekt, denn er bezeichnet genau dass, was diese menschen wollen, nämlich sich zu separieren) verraten, genauso wie er die ukrainer verraten hat…nicht überraschend von diesem mann
    was die gute frau und den faschismus angeht…leider scheint sie wenig von diesem begriff zu wissen…faschismus ist die erhöhung der stellung des eigenen volkes gegenüber den anderen völkern…insofern kann Kiev keinen faschismus betreiben, wenn es auf das eigene volk losgeht…das widerspricht dem begriff selbst…man kann die ato als militant und brutal bezeichnen…aber faschistisch ist einfach fehl am platzt( aber mit disem wort werfen die leute ja anscheinend gerne um sich herum)
    von dem faschismus hab ich persönlich übrigens nichts gesehen, als ich 5 tage nach der maidan-revolution in kiev war…mir hat sogar ein mitglied des rechten sektors von seinen zögern, gegen seine (russischen) brüder die waffe zu erheben erzählt…obwohl diese zu der zeit schon die krim besetzt hatten und den donbas destabilisierten.
    ich hoffe nur, dass die seperatisten sich ergeben, bevor noch mehr menschen sterben…immerhin wurde bereits ein großteil ihrer forderungen (welche auch die forderung vieler anderer ukrainer sind) beschlossen…(Dezentralisierung, schutz der sprache, verfassungsreform) es müssen dringend parlamentswahlen stattfinden, damit die ökonomischen und konstitutionellen probleme angefasst werden können…dafür ist aber eben stabilität innerhalb des hochheitsgebietes notwendig

  17. meinereiner sagt:

    @schnehen

    Zufälligerweise kenne ich Leute aus Donezk die das irre geil finden was diese russischen Wehrsportgruppen dort anrichten.
    Ironie aus.
    Kleiner Tipp: Höchstens ein Viertel der Menschen im Donbass wollen zu Russland gehören. Aber so etwas hört man hier eher nicht so gern.

  18. sivispacemcoleiustitiam sagt:

    Auch ich ziehe meinen imaginären Hut…vor dem Mut dieser Frau! Сердечное спасибо!

    Die Deutschen können wahrlich stolz auf Sie sein, Frau Seidler…

    Kommen Sie doch im September auf die Krim, da können Sie Ihr Deutsch wieder ein bisserl „pflegen“ & sich persönlich davon überzeugen, daß der Mainstream es keineswegs geschafft hat, alle deutschen Hirne zu „waschen“ bzw. zu re-educationieren.

    Man würde sehr gerne mehr tun, als heroische Worte zu tippen…

  19. Pjotr sagt:

    > Deutsche Kämpferin verteidigt
    > Donezk gegen den NATO-Faschismus

    Elsässer, Sie sind dumm wie Brot!
    „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.“
    —-Dieter Nuhr

    Putins schmutzige Waffe

    Er stellt Söldnertruppen zusammen, beliefert die Aufständischen mit Waffen und tötet gezielt: Der russische Militärgeheimdienst GRU mischelt in der Ostukraine mit. Und deutet auf Moskaus künftige Kriegsführung.

    Zunächst waren da diese rätselhaften Soldaten auf der Krim. Sie trugen einheitliche Uniformen und waren mit russischen Sturmgewehren bewaffnet. Sie riegelten Flughäfen ab und errichteten Strassensperren auf der ganzen Halbinsel. Das war Ende Februar 2014. Einige Wochen später hatte Russland die Krim annektiert. Heute ist klar: Die nicht identifizierten Einheiten gehörten zum russischen Militärnachrichtendienst, Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije, kurz GRU. Wie das Magazin «Foreign Policy» schreibt, plante der GRU nicht nur die Krim-Aktion und wickelte sie ab, sondern spielt seither auch im Aufstand der prorussischen Separatisten in der Ostukraine eine zentrale Rolle.

    Waffenlieferungen und ein Militärführer

    So arbeiten offenbar zahlreiche GRU-Mitglieder daran, Waffen und Kampfbereite aus Russland für die Separatisten in die Ostukraine zu schleusen. GRU-Agenten sollen auch gezielte Tötungen ausgeführt haben. Zudem gilt Igor Girkin, der unter dem Pseudonym Igor Strelkow als Militärführer der selbst ernannten Volksrepublik Donezk waltet, als aktiver oder ehemaliger Agent des GRU. Seine Befehle soll er laut dem Magazin direkt von der Zentrale des Militärnachrichtendienstes erhalten. Die Europäische Union führt ihn auf ihrer Sanktionsliste als «identifiziertes Mitglied des GRU» auf.

    Hinweise auf eine mögliche Tätigkeit des GRU gab es aber schon im Mai 2014. Damals nahm das sogenannte Bataillon Wostok das Stadthaus von Donezk ein. Dabei soll es sich um eine Einheit von tschetschenischen Kämpfern handeln, die bereits Ende der 90er mit der Unterstützung der GRU im zweiten Tschetschenien-Krieg aktiv war.

    Zurück vom Abstellgleis

    Der Kreml hatte den GRU ab 1992 für Aktionen in den ehemaligen Sowjetrepubliken eingesetzt. Zwischenzeitlich war er gar Russlands grösster Geheimdienst. Niederlassungen in russischen Botschaften weltweit, ein Netzwerk von Agenten, neun Brigaden von Spezialeinheiten, genannt Speznas. Doch in Zeiten von Cyberkrieg und Ölpolitik schien die Organisation je länger, desto ungeeigneter für Einsätze im nahen Ausland. Die übereifrige und grobe Vorgehensweise der GRU-Teams war nicht mehr gefragt. Oder aber Speznas versagte, wie dies etwa bei der Georgien-Invasion 2008 der Fall gewesen sein soll.

    Die Tatsache, dass der Kreml 2003 den Einsatzbereich des Inlandgeheimdiensts FSB auf das umliegende Ausland ausweitete, soll auf den zunehmenden Vertrauensverlust in den GRU zurückzuführen sein. So zumindest sehen es Insider, mit denen «Foreign Policy» sprach. Zuletzt folgten drei Kommandantenwechsel innert dreier Jahre und Budgetkürzungen. Die Botschaftsniederlassungen wurden weniger, Speznas-Soldaten wurden zur regulären Armee umgeteilt. Ende 2013 war der Militärnachrichtendienst beinahe am Ende.

    Zukunft der russischen Kriegsführung

    Mit dem Einsatz in der Ukrainekrise scheint der Abstieg des Militärnachrichtendienstes aufgehalten. Mehr noch: Der Einsatz des GRU in der Ukraine ist laut «Foreign Policy» ein Hinweis darauf, wie Russland auch in künftigen Konflikten operieren könnte. Der Kreml dürfte kaum Interesse an offenen militärischen Auseinandersetzungen haben. Stattdessen wird er wohl vermehrt auf einen nicht-linearen Krieg à la Ukraine setzen – mit verdeckten Aktionen, präzis eingesetzter Gewalt und strikter Verneinung des Ganzen. Das russische Generalstabsmitglied Waleri Gerasimow hatte offenbar schon letztes Jahr in einem Militärmagazin auf diese Kriegstaktik der Zukunft hingewiesen. «Wir setzten eine Bandbreite von politischen, wirtschaftlichen, humanitären Massnahmen ein. Kombiniert mit verdeckten militärischen Aktionen.»

    Somit dürfte auch der GRU in solchen Konfliktszenarien eine zentrale Rolle spielen. Der Militärnachrichtendienst verfügt über das Personal, um Desinformation zu betreiben, gezielte Tötungen durchzuführen und ähnlich wie in Tschetschenien oder der Ukraine Söldnereinheiten zusammenzustellen. Mögliche Einsatzgebiete gibt es zur Genüge. So vermutet man, dass Moskau in absehbarer Zeit auch seinen Einfluss in Kasachstan ausweiten könnte. Auch dort lebt eine russische Minderheit, auch dort soll der GRU als Nachrichtendienst aktiv sein. (kpn)

    Erstellt: 08.07.2014, 18:16 Uhr

    http://bazonline.ch/ausland/europa/Putins-schmutzige-Waffe-/story/24972848

  20. Öl_Schleich sagt:

    Seit ungefähr Mitte März diesen Jahres hab ich aus verschiedenen Quellen mitbekommen was seit Januar in Kiew los war, dann Odessa, Slawjansk, usw.
    Wohlgemerkt ausschließlich aus dem Internet, denn Fernseher hab ich nicht.
    Zu dem Video mit der Frau da:
    Sie lebt ja (gemäß den Übersetzungen in Untertiteln) schon seit 10 Jahren dort.
    Welchen Pass sie besitzt wurde nicht erwähnt.
    Vergleich:
    Wieviel „Deutsche“ sind denn in den letzten Jahren nach Syrien gereist, um dort mehrere Monate für einen (un)bestimmten „Glauben“ zu kämpfen?
    (oder gegen Bezahlung durch Strohmänner des Saudi-Brutalischen Herrschaftshauses ??
    Sicher mehrere Dutzende?
    Jetzt die Frage:
    Wann kommen die ersten Videos von den in der wiedervereinten mitteleuropäischen Besatzungszone lebenden Antifa-Leuten, die für ihre europäischen Ideale an der Ost-Front kämpfen ?
    (auf welcher Seite steht hier NICHT zur Debatte)

    Oder sind die vielen Antifa-Maulhelden zu beschäftigt mit den „europäischen Gedanken“ (eine europäisches Gemeinschaft, eine europäisches Gebiet, eine europäische Machtzentrale)
    Achtung:
    Ich habe im 2. Teil meines Kommentars das wort „deutsch“ bewusst vermieden, denn das wäre ja völkisch, nationalistisch, … und somit ganz schlimm rechtsextrem. ^^

    Filtrations-Lager, prima #neusprech# Wort zum konzentrierten Nachdenken für das Vergessen:

  21. Eveline sagt:

    http://sat-chit-ananda.org/sammlung/58-interview-zu-den-tagesenergien-mit-alexander

    Ab Min 53 berichtet Alexander von einem Nachbarn, welcher die Ukraine bereiste. – leider nur kurz

    Nun es werden den Menschen von den westlich gesteuerten Experten große Lügen aufgetischt, von wegen blühende Landschaften und so, die aber – leider – geglaubt werden.

    Auch wir Deutschen müssen unseren Platz in der Völkergemeinschaft einnehmen und uns auch nicht weiter verblöden lassen.
    Z.B. die Deutschen Strassen werden gerade privatisiert….., die BRD hat keine.
    Strassen sind Adern, nur 2 Jahre weitergedacht, was für ein Erpressungspotential dann durch die Privatisierung, gegen uns weiter genutzt werden kann.
    Um die Strassen zu benutzen, die wir, das Volk schon 100 x bezahlt haben.

  22. nitram sagt:

    Ich möchte hier mal eine total politisch unkorrekte Frage stellen:
    Was wäre denn gewesen, würden die (Ost-)Ukrainer die Regierung Regierung sein lassen und einfach „auf ganz normalen Alltag“ machen – das geht jetzt nicht mehr, ist schon klar.
    Ob wir jetzt bei uns schauen oder dort, in den VS oder, oder, oder, oder… Mir fällt kein Land ein, das nicht von einer Räuberbande regiert wird, wie auch immer. Sofern keine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben besteht, ist der Unterschied zu uns hier auch gar nicht so groß.
    Wie wäre es denn, ohne großes Trara sich so weit es geht aus dem System herauszunehmen und sein eigenes Ding zu machen???
    Ich bin mir sicher, dass die Regierung und der Ukraine wirtschaftlich total gegen die Wand fahren wird, und es bei uns nur noch ein wenig länger dauert.
    Würden sich die Völker nicht aufeinander hetzen lassen, sondern friedlich Handel treiben, was wollen denn die „Mächtigen“ dann anfangen?
    Wie wollen wir alle denn das beginnen? Warum laufen schon bei den Montagsmahnwachen die Dinge so, wie sie aktuell laufen?
    Welch Geistes Kind ist denn das? Jeder gegen Jeden, und sei es nur um´s Recht haben.
    Greift Jürgen Elsässer ein Thema auf – in den meisten Fällen bin ich seiner Meinung – kommt sofort das große Empören.
    Warum lassen wir denn nicht auch diese Leute auf der Ebene die sie nicht verlassen mögen.
    Ich kann auch dem nicht helfen, der keinen Bock hat einen wunderschönen Sommermorgen auf der Alm zu erleben oder was auch immer.
    Aber der eine oder andere kommt schon mit und auf den Geschmack.

  23. Ronin sagt:

    selten so viel dummes geschwätz gelesen . . .

  24. manfred6662013 sagt:

    Frage mich ununterbrochen,warum maschiert Herr PUTIN nicht
    mit seinen Truppen in die Ostukraine ein und hilf den Zivilisten,
    welche von der Army des Schokoprinzen/Millionär niedergemacht werden – sprich abgeschlachtet werden.
    Soll es noch weitere Tausende Tote geben???
    Gruß
    Manfred

  25. manfred6662013 sagt:

    NACHTRAG!
    Herr PUTIN wird doch sowiso gewollt als der „Böse“ aus dem Reich des Bösen gesehen!
    Gruß
    Manfred

  26. meinereiner sagt:

    @Ronin

    Und da fragt er sich noch warum Shayar diesen Quatsch nicht auf den Demos hören möchte…

  27. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: Spanien

    Ich habe schon viel gelernt über den mysteriösen Bürgerkrieg in Spanien.

    Einige Dinge habe ich nicht verstehen können:

    1. Wieso wurden von den Truppen der Republik und ihren internationalen Brigaden Zivilisten angegriffen und umgebracht?

    2. Wieso haben republikanische Truppen und ihre internationalen Brigaden gegen Milizen grausam gekämpft, die nicht „faschistisch“ waren, sondern ANARCHISTISCH?

    3. Die Sowjetunion lieferte große Mengen an Waffen, es kamen auch viele Freiwillige von dort. Aber wieso transportierten sowjetische Frachter den gesamten Goldschatz der Republik ab? Warum wurde er niemals zurückgegeben?

  28. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ „anonym“: Der Begriff des ‚Faschismus‘

    Sie haben recht damit, daß mit dem Begriff „Faschismus“ leichtfertig und inflationär umgegangen wird. Er ist einfach zum Schimpfwort geworden. Wenn man den politischen Gegner verabscheut und etwas noch Schlimmeres als ‚Arschloch‘ oder ‚Bastard‘ sagen will, dann brüllt man ‚Faschist, Faschist!‘.

    Allerdings hat der Begriff KEINESWEGS irgendeine Weltanschauung zum Inhalt. Er ist Ausdruck für eine bestimmte Staatsstruktur, Regierungsform. Ein faschistischer Staat kann durchaus ein Staat mit ethnischen Minderheiten sein, und jede dieser Minderheiten wird völlig gleich behandelt.
    Und ein faschistischer Staat kann marxistisch oder kapitalistisch, imperialistisch oder chauvinistisch oder oligarchisch sein.

    Die Weltanschauung, das eigene Volk oder die eigene Gruppe als alleine wertvoll, alle anderen als minderwertig zu betrachten, nennt man „Auserwähltheitswahn“ oder „Chauvinismus“.

    Insoferne ist die Bezeichnung der Westukrainer als „Faschisten“ vollkommen falsch. Sie wird verwendet, weil es die allgemeine Meinung ist, daß „Faschismus“ nichts anderes ist als etwas abgrundtief Böses. Die wenigsten denken an eine Staatsstruktur oder Regierungsform, wenn sie die Putschisten als „Faschisten“ bezeichnen, sondern sie wollen nur ein besonders derbes Schimpfwort verwenden.

    Die Ukraine wird derzeit von Oligarchen und volksfeindlichen Milliardären beherrscht. Drahtziher sind oft „Doppelstaatsbürger“ wie der Drahtzieher, Milliardär Kolomoisky, der zwar in der Schweiz wohnt, aber Gouverneur von Gnaden der Putschisten ist, Milizen bezahlt, die gegen die Föderalisten kämpfen, und sein Riesenvermögen durch Mafiatätigkeit (Rotlicht), Raub, Mord und Diebstahl am Volk erworben hat.
    Weltanschauung hat dieses Monstrum ganz bestimmt überhaupt keine. Er ist ganz bestimmt kein „Nationalist“, auch nicht ein ukrainischer Chauvinist. Er ist nichts weiter als ein internationaler Mafioso mit zwei Staatsangehörigkeiten, der für die Interessen der Israeli, der USA und (vielleicht) der EU kämpft, so lange diese Tätigkeit seine eigenen Taschen füllt.

    Er geht nicht deshalb mit furchtbaren Waffen gegen die Föderalisten vor, weil diese ethnische Russen sind, er aber die Ukrainer für die Besten der Welt hält: Er ist einfach ein Räuber wie die übrigen Oligarchen (Schoko-König und Gas-Prinzessin), der sich als Instrument für gewisse überseeische Organisationen eignet.

  29. manfred6662013 sagt:

    @ Pjotr

    Mit eurem Wissen über die GRU usw. ist ja wunderbar erfrischend – deshalb müßen Sie aber dem Herausgeber: Herrn Jürgen ELSÄSSER nicht so unanständig und rüde ansprechen!!! Er kann ja auch nicht alles wissen!
    Gruß
    Manfred

  30. manfred6662013 sagt:

    @ Schnehen
    Aber leider sind doch welche im spanischen Bürgerkrieg durchgekommen!
    Gruß
    Manfred (ein Republikaner)

  31. Bernd sagt:

    Pjotr sagt:
    9. Juli 2014 um 00:49

    Kannst du und andere nicht lesen?

    Das von mir verlinkte Video sowie der erklärende Text darüber sagen doch alles.

    Was du dem Jürgen sagst, einfach mal auf dich anwenden.

    Hier nochmal der Link du Oberguro.

    http://item.liveleak.com/2/view?i=b0c_1399671187&comments=1

    Dann das was du halten solltest, wieder aufreißen. (Maul)

    Und es gibt sehr viel mehr Videobeweise von normalen Bürgern, die du aber mit Google nicht findest.

    Gehe auf http://www.liveleak.com

    Und suche, gute besserung. Mfg Bernd

  32. Carlo sagt:

    @kümel, @schnehen,
    ich empfehle die Literatur von Eric Arthur Blair, alias George Orwell, „Hommage to Catalonia“ (deutsch, Mein Kathalonien) ebenso Arno Lustiger „Shalom Libertad“ in deutscher Sprache.
    Klassiker wäre Augustin Souchi „Nacht über Spanien“.
    Als alter Marxist sehe ich zum damaligen Anarcho-Syndikalismus keine Feindschaft….;-)

  33. schnehen sagt:

    @Carlo

    Wenn du zum Anarcho-Syndikalismus keine Feindschaft siehst, bist du auch kein Marxist. Marx (siehe seine Auseinandersetzung mit Bakunin um die Kontrolle in der Ersten Internationale) war ein entschiedener Gegner des Anarchismus, allerdings registrierte er auch, dass die Pariser Kommune auch von Anarchisten verteidigt wurde, die er als ‚Erste Diktatur des Proletariats‘ bezeichnete. Zwischen Marxismus und Anarchismus gibt es einen unüberbrückbaren Gegensatz. Dann würde ich mich an deiner Stelle Anarchist nennen.

    Es waren die Anarchisten (die vor allem in den südlichen Ländern damals großen Einfluss hatten), die diese Erste Arbeiter-Internationale mit ihrem Abenteurertum, ihrem blindwütigen Putschismus, kaputt gemacht haben. Die organisierte Arbeiterbewegung braucht keine Abenteurer, sie braucht klar sehende und klar denkende Politiker.

    Zum Spanischen Bürgerkrieg würde ich empfehlen die ‚Spanischen Tagebücher‘ des Spanienkämpfers Alfred Kantorowicz. Die Bücher durften in der DDR nicht erscheinen. Ulbricht verbat sie.

    Noch eine Bemerkung zum Spanischen Bürgerkrieg:

    jeder Bürgerkrieg fordert zivile Opfer, aber es kommt darauf an, wer ihn vom Zaun bricht, wer ihn verursacht. In der Ostukraine haben diesen Bürgerkrieg die Maidanisten und damit die USA, Deutschland und Israel vom Zaun gebrochen, die die Fäden gezogen haben und die Polen mit ins Boot holten.

    In Spanien war es Franco, der gegen die frei gewählte republikanische Regierung (1936 gewählt), einen Militärputsch vom Zaun brach. Die Sowjetunion unter Stalin war das einzige Land, das die Spanische Republik verteidigte, auch mit Waffen. Deutschland und Italien unterstützten die Faschisten mit Waffen und Kampfeinsätzen (siehe Guernica-Massaker der deutschen Luftwaffe) und die Briten und Franzosen betrieben eine heuchlerische ‚Nichteinmischungspolitik‘.

  34. meinereiner sagt:

    @Kümel betr. Spanien

    Tja, Väterchen Stalin duldete halt keine Abweichler zu seinem Kurs. So ist das halt wenn sich der schlimmste Fanatiker durchsetzt.

  35. schnehen sagt:

    @meinereiner

    Warum sprechen Sie nicht von General Franco, dem Putschgeneral, als dem ’schlimmsten Fanatiker‘? Welche Folgen hatte denn sein Putsch für die einfachen Spanier, für die kleinen Leute in Spanien? Wie viele Menschenleben hat dieser Putsch gefordert?? Wissen Sie das? Interessiert Sie das überhaupt?

    Immerhin hat Ihr ’schlimmster Fanatiker‘ die spanische Republik nicht nur in Worten, sondern auch in Taten, sogar mit Waffen unterstützt.

    Putin ist ein Diktator, Stalin war ein Fanatiker, Ahmadinedschad ist ein Holocaust-Leugner, Assad schlachtet sein eigenes Volk, Ghaddafi … usw. usf. Und die hirnlosen Papageien beten es noch nach Jahrzehnten nach, was sie irgendwo aufgeschnappt haben und meinen etwas zu ‚wissen‘. Dabei wissen sie gar nichts.

  36. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Stalin“

    Sie haben die These vertreten, Stalin sei ein großer Mann gewesen und viele Untaten des Regimes seien gar nicht auf sein Konto gegangen.

    Ich habe dieses Thema gegenüber einem Mann angesprochen, der ganz bestimmt nicht in Verdacht geraten kann, ein Stalin-Apologet zu sein. Ich habe Ihnen gegenüber meinen Freund schon erwähnt: Er ist Volksdeutscher aus Ingermanland (bei Finnland), Jahrgang 1938, und er hat in der Sowjetunion gelebt. Zeit seines Lebens war er politisch interessiert und ist prompt wegen des üblichen Deliktes zu 25 Jahren verurteilt worden: Gewaltfreie Meinungsäußerung.
    Soll ja in der „brd“ auch nicht gerade risikolos sein.

    Nach 16 Jahren Straflager, davon viele in Sibirien (!!!) wurde er auf Intervention eines „brd“-Politikers freigelassen und hierher abgeschoben.

    Da er weiterhin seine Meinung vertreten hat, hat er hierzulande bereits etwa 30 Verfahren wegen Meinungsdelikten erfahren, wurde aber nie verurteilt.
    Ein Richter sagte lächelnd zu ihm: „Sie haben ja den ‚Gulag-Bonus‘!“

    In Sachen Sowjetunion und Stalinismus also ein kritischer absoluter Insider.

    Er hat zu meiner Überraschung Ihre These bestätigt!
    Stalin sei etwa strikt dagegen gewesen, Kinder-Konzentrationslager einzurichten. Als er erfuhr, daß diese lager dennoch eingerichtet worden sind, gab es Erschießungen der Verantwortlichen.
    Ähnlich beim Krieg gegen die Bauern der Ukraine.
    Er wußte wenig oder gar nichts vom Holodomor. Als er davon erfahren hat, ließ er die Henker erschießen.

  37. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    Über historische Dinge kann man mit Ihnen nicht diskutieren, weil Sie einem ständig die Worte im Munde umdrehen und aus schwarz weiß machen. Ich trete für ein sachliches Verhältnis zu Stalin ein und dafür, seine Rolle neu zu überdenken, wozu zahlreiche, neu freigegebene Dokumente über den Großen Terror Anlass geben. Und was machen Sie daraus? … Forget it.

    Aber ich rechne Ihnen an, dass Sie auf Israels neue Verbrechen in Gaza und auf der West Bank aufmerksam machen. Da sprechen wir die gleiche Sprache, und ich meine dass diese Gemeinsamkeit heute wichtiger ist.

  38. Ei sicher datt sagt:

    Ukraine: Die Separatisten foltern

    http://www.amnesty.org/en/library/info/EUR50/034/2014/en

    Ukraine: Abductions and torture in Eastern Ukraine

    Index Number: EUR 50/034/2014
    Date Published: 11 July 2014

    Hundreds of people who have been abducted and often subjected to torture and other ill-treatment by separatist and pro-Russian armed groups in Eastern Ukraine. The lawless situation in eastern Ukraine has been facilitated by the erosion of the rule of law over the past six months which has seen repeated amnesties for perpetrators of crimes and a failure to demonstrate the political will to investigate such crimes. Once the conflict is over, the authorities must ensure that allegations of human rights violations committed by both sides in the conflict are effectively investigated.

  39. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen:

    Ich weiß nicht, was Ihnen an meiner Argumentation jetzt wieder nicht gefällt. Ich habe doch zu meinem Erstaunen feststellen müssen, daß (wenigstens nach der Meinung jenes dissidenten Insiders) Ihre Ansicht die richtige ist und nicht das, was „alle Welt weiß“. Es bestätigt sich also auch hier, daß gigantische Falschdarstellungen der Geschichte möglich sind.

    Vielleicht sind sie eher die Regel als die Ausnahme, wo machtvolle Interessen am Werk sind. Im Kalten Krieg bestand das Interesse, Stalin als Monster darzustellen.

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