Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Elsässer spricht morgen in Berlin, Montag in Erfurt!

AZ_Ritter-1Zu Gast bei meinen serbischen und russischen Freunden: Für Frieden und Familie!

Da habe ich zwei arbeitsreiche Tage vor mir:

Morgen spreche ich in der serbisch-orthodoxen Kirche zu Berlin (Holzmannstraße 34, Berlin-Tempelhof) über das Thema von COMPACT-Spezial Nr. 3 „Feindbild Familie – Wie unsere Jugend durch Gender Mainstream und sexuelle Umerziehung zerstört wird“. Die Veranstaltung ist öffentlich, es können als auch Bürger kommen, die NICHT Mitglied der serbisch-orthodoxen Kirche sind. Beginn 12.00 Uhr.

Von den Serben zu den Russen: Nach zwei Stunden geht es schon flott weiter zur Kundgebung meiner russischen Freunde „Für den Frieden in der Ukraine! Für die Selbstbestimmung der russisch-sprachigen Minderheit!“ Da am selben Tag die Putschisten Wahlen auch in der Ostukraine durchsetzen wollen, womöglich mit Waffengewalt, ist ein klares Signal notwendig! Kommt alle! Die Kundgebung ist am „Platz des 18. März“ vor dem Brandenburger Tor und beginnt um 11.00 Uhr. Meine Rede wird ca. 14.15 Uhr sein.

Am Montag, 26. Mai, geht es dann weiter nach Erfurt zur Montagsdemo. Beginn ist um 18 Uhr vor dem Lutherdenkmal am Anger! Einen Tag nach der Doppelwahl am 25. Mai – in der Ukraine und in der EU – geht es in meiner Rede um die dramatische Zuspitzung im Osten unseres Kontinents, um die unerträgliche politisch-militärische Einmischung von NATO und EU gegen die Volksrepublik Donezk und den neuen Kalten Krieg gegen Russland. Während die NATO-Faschisten in Odessa und anderswo die mörderische Russenjagd aufgenommen haben, macht die Bundeskanzlerin Small Talk mit dem obersten Feldherr Obama und kriecht ihm in den Enddarm. NSA-Affäre – war da was? (Weiterlesen)

Ein Herzensanliegen ist es mir auch, einen Hilfsaufruf meiner serbischen Freunde zu unterstützen. Der ganze Balkan steht unter Hochwasser, nach Abziehen der Flut wächst überall die Seuchengefahr! Es fehlt an Medikamenten, und die EU steckt natürlich ihre Hilfsgelder lieber in die Putschvorbereitungen in Kiew und anderswo anstatt in ein so dringend notwendiges humanitäres Engagement. Meine Eintrittsgelder von der Veranstaltung morgen (s.o.) werden für die Flutopferhilfe in Serbien „umgewidmet“. Bitte spendet auch auf folgendes Hilfskonto:

Kontoinhaber:     Botschaft der Republik Serbien
Kontonummer:     126226005
Bankleitzahl:         10070000
IBAN:             DE94100700000126226005
BIC/ SWIFT:         DEUTDEBB

 

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104 Responses

  1. Leri sagt:

    gefunden auf einem anderen Blog [unbearbeitet] aus den Kommentaren:

    Satire]?!
    Bei aller Diskussion möchte ich bemerken, schon vor der Ukraine-Krise wurde von einer Einheitspartei gesprochen (Grüne, SPD, CDU +FDP (was noch da ist). Herr Gysi hat mit seinen Posts jetzt endgültig die Koalitionsfähigkeit der Linkspartei bewieseen und hat durch sein “OK” eine neue Allianz gegründet: die Aluhut-Fraktion.
    Symbol nicht 3 Affen (nicht hören, sehen, sagen), nein jetzt sind es VIER! Ein Affe ist dazu gekommen (der “Facepalm-Affe” oder “schlag-auf-die-Stirn-Affe”).Die Koalition/Allianz wurde seit 2007 mit der innerparteilichen Gründung des “BAK Shalom” lange vorbereitet.
    Nun, wir wissen ja, dass diese jeweiligen “Interessengruppen” einen “langen” Vorbereitungs-Atem und viel Investitionssummen haben (Bsp. Ukraine). Diese Allianz läuft unter der israelischen und amerikanischen, sowie beigemischt etwas schwarz-rot-gold Flagge. Das Symbol(die Symbole) sind bereits erläutert. Ihre “verdeckten” oder tw. offenen Sturmtruppen (welche durch vermehrte Internetaktivität eine zahlenmäßig grosse sugerieren wollen, tritt in der Öffentlichkeit vermehrt agressiv/gewaltsam gegen Andersdenkende (Friedliche, Gewaltlose) und/oder “missliebige” Parteien/Organisationen/Veranstaltungen auf. Unter Vorspielung (falscher) Beweggründe/Motive/Argumente wird auf Diskussion verzichtet und grds. alle in General”verdacht” gestellt.
    Zum (einzig?!) Ziel den status-quo aufrecht zu erhalten. Der Verdacht, dass staatliche Einrichtungen (z.B. VS/Polizei in Teilen) für diese Zwecke eingesetzt werden, kursiert schon lange.

    In Zeiten, wo mit Hilfe von Satire (“die Anstalt”) “reale” Darstellungen der Verhältnisse aufgezeigt wird, ja der Bürger muss sich wirklich fragen: “Wo leben wir eigentlich? – hier stimmt doch was nicht”. Eben dafür sind auch die Montagsmahnwachen da(hier schließt sich der Kreis zu Herrn Gysi).

    Quelle: http://www.nachrichtenspiegel.de/2014/05/23/die-gruppenbezogene-menschenfeindlichkeit-der-anti-friedensbewegung-gedanken-zur-europawahl/

  2. Leri sagt:

    Leute, ist das cool!
    Deutsche Namen wieder in Verbindung mit Politik, hoffentlich bald in aller Welt Sprachschätze:

    http://www.nbcnews.com/storyline/cia-senate-snooping/snowden-feinstein-hypocrite-blasting-cia-spying-n49881

    Der „Merkel-Effekt“

    engl. „An elected official does not care at all that the rights of millions of ordinary citizens are violated (by our spies), but suddenly it’s a scandal when a politician finds out the same thing happens to them.“

    auf deutsch: Merkel-Heuchelei !

    Aus Deutschland, der Dichter und Denker wird Deutschland, der Lügner und Heuchler!

    Supi!

  3. http://www.telegraf.rs/vesti/1039860-se-ne-zaboravi-mestani-tovariseva-sami-podigli-spomenik-principu
    ich würde“die Serben“ ja gerne mögen, aber solange dort u.a. ihre Rolle im 1. Weltkrieg derartig verklärt wird, ist mir das schwer möglich…

  4. Plebiszit sagt:

    An TTIP scheiden sich die Geister und Heuchler.
    Entweder dagegen,
    denn ein „nein-aber“ ist wie ein bischen schwanger und bleibt eine Lüge.

    Ziel ist:
    1.) die NWO Hegemonie und Sicherung des US Falschgeld-und Beutesystem
    2.) die Privatisierung aller Nationen und Europa als Einheit (TISA)
    3.) Rothschilds Weltwährung
    4.) Krieg-und Zangenbildung um Russland/China zu isolieren (+IWF Fessel Ukraine)
    _____________________________________________
    JE,- hier eine Anfrage Montagsdemo Thema TTPI
    mit erstaunlichen Zugiffen https://www.youtube.com/user/GeoEvilAsh

  5. manfred6662013 sagt:

    Möchte gerne wissen warum Herr PUTIN mit einer neuen NAZI-
    Regierung sprechen will, leidet wohl an Gesinnungswandel?

    Das wären NAZIS Arten wo welche ca. 30.000 000 Millionen
    RUSSEN im II. Weltkrieg ermordet haben. Beim Einmarsch,
    Soldaten,Gefangene.

    Nun einmal sehen was in Stunden da herauskommt – wahrscheinlich werden der NAZIANTEIL „versteckt“???
    Gruß

    manfred6662013

  6. Moscovite sagt:

    J.Elsasser – Weisse Rose, Anno 2014…

    Hasta la victoria siempre!

    Chapeau. Admiration.

    Self-proclaimed Donetsk and Lugansk republics form ‘Novorossiya’ union
    The coalition involves Odessa, Nikolaev, Dnepropetrovsk, Zaporozhye, Kharkov, Kherson, Donetsk and Lugansk Regions.
    http://rt.com/news/161304-donetsk-lugansk-unite-state/

  7. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Michael Theren: Gavrilo Prinzip

    Recht haben Sie!
    Der tiefere Sinn der Beschäftigung mit der wahren, unverfälschten Geschichte des eigenen Volkes täte jedem der europäischen Völker gut. Leider ist das bei den Serben ebenso wenig möglich wie bei den Deutschen, wenn auch aus völlig unterschiedlichen Gründen.

    Übrigens ist auch die Krise der Ukraine wesentlich besser zu begreifen, wenn man die Geschichte dieses Volkes kennt.
    Aber leider reicht den meisten die Information der Abendnachrichten. Die Beschäftigung mit Geschichte war ein gewichtiger Teil des Bildungskanons jener Zeit, als die Kultur der europäischen Völker noch Bestand hatte.

  8. kaeptnbrise sagt:

    @ Plebiszit

    „3.) Rothschilds Weltwährung“

  9. Berliner AfD Wähler sagt:

    Die TAZ hat ein Problem.
    Sie hat sich mal nicht als Grünes Parteiorgan verstanden und jetzt drohen viele ihr Abo kündigen. Erst die AfD Anzeige und jetzt kommt so ein netter Artikel über Beatrix von Storch.

    http://www.taz.de/AfD-Kandidatin-Beatrix-von-Storch/!139049/

    Beste Grüße

  10. Atheist sagt:

    Bitte, Herr Elsässer, exen Sie diesen unerträglichen, beleidigenden Demagogen „Wherner“ hier aus der Kommentliste. Das ist russophobe Volksverhetzung und Beleidigung gegen Sie in Reinstkultur! Einfach ein widerlicher, indoktrinierter Betonkopf, bei dessen Ergüssen mir schlecht wird.

  11. Harry Ohm sagt:

    Lieber Herr Elsässer,

    ich bin mit Sicherheit nicht der einzige, den ihre Arbeit begeistert und inspiriert. Wir alle, die wir uns mit Ihnen verbunden fühlen, sind uns dessen bewußt, welche Anstrengungen Sie unternehmen, um die Bedingungen zu verbessern.

    Die ganze positive Kraft des Universums, bewegt durch Ishq Allah, bemüht sich ständig, eine schöne Welt von freien Menschen zu schaffen, und Sie sind ein großartiger Ausdruck dieser Kraft.

    Wenn Sie auch alleine stehen, können Sie sicher sein, dass mittlerweile die Herzen und guten Wünsche sehr vieler Menschen Ihre unsichtbaren, aber stetigen Begleiter sind.

    Ich hoffe, Sie können diese Verbundenheit ein wenig spüren und daraus Kraft schöpfen.

    Zu den üblichen Anfeindungen noch ein Ausspruch von Pir Vilayat Inayat Khan: „Ein großer Hund braucht nicht zu bellen, es ist der kleine Hund, der bellt“.

    Alles Gute!

  12. Wahr-Sager sagt:

    @Wernher:

    Was juckt es die Eiche, wenn sich eine Sau an ihr reibt?

  13. Bengtsson sagt:

    @Michael Theren:

    ob einer ein bestimmtes Volk „mag“, bleibt jedem selbst überlassen. Fakt ist, daß „die Serben“ ebensowenig existieren wie „die Österreicher, „die Deutschen“ oder die „Japaner“.

    Ferner glaube ich, diese immerzuwährenden Versuche, sich zu beklagen („die haben uns damals was getan“) hier unserer heutigen Zeit nicht weiterführen. Der erste Weltkrieg ist vorbei und wir haben nun grade andere Sorgen als irgendwelche Wehwehchen von anno tobak. Mir ist es in dem Sinne egal, was „die Serben“ in Serbien tun oder lassen – wenn die Österreicher beispielsweise in Wien eine Verherrlichung oder Verklärung der Habsburger oder ähnlicher Potentaten machen wollen, dann juckt mich das auch nicht. Ist doch nicht unser Problem. Die können wenns denen Spaß macht auch Figuren von Franz Josef, Schickelgruber und Konsorten irgendwo plazieren und davon würde hier bei uns auch keiner Pickel kriegen. Also: wenden wir uns den jetztigen Krisen der Weltpolitik zu und gönnen den Generationen, die bei Verdun und Somme ins Grab sanken, indem sie für die Hybris ihrer übermütigen Hof-Chargen büßen mußten, ihre Ruhe. Denen ist es nunmehr auch egal, was oben auf der Erde geschieht.

  14. kaeptnbrise sagt:

    @ Werner

    „Prince Charles verglich Putin mit Hitler“

    Prinz Charles kenne ich. Das ist doch dieser Künstler, der sogar schon einmal das Etikett für den Château Mouton-Rothschild entwerfen durfte.
    Apropos Rothschild: Hier wird ein ganz bedeutender Menschenfreund („philanthropist“) geehrt. (Ein Menschenfreund ist schon fast so etwas Schlimmes wie ein Friedensnobelpreisträger.):

    http://www.zimbio.com/photos/Prince+Charles/Jacob+Rothschild

  15. manfred6662013 sagt:

    Herr HITLER hatte keinen schwarzen Gürtel und konnte Karate!
    Was dieser Charles plappert ist doch nicht ernst zu nehmen –
    der hat keine Regierungsmacht.Konnte diesen Typen noch nie
    leiden!!!
    Mit freundlichen Grüßen
    manfred6662013

  16. Eveline sagt:

    Die Mahnwachen Kontrolleure – Was bilden die sich ein?
    Haben die jetzt auch schon BESITZ von der deutschen Seele ergriffen? Demnächst Friedensaktien nach Jebsen und Shahyar? Gehören ihnen schon die deutschen Gefühle….vermarkten sie schon?
    Nehmt doch einfach die Pfoten von uns.

    BREAKING NEWS: Offener Brief an die Mahnwache Erfurt:

    FÜR EINEN HUMANISTISCHEN GRUNDKONSENS!

    Liebe Organisatoren und Teilnehmer der Erfurter Mahnwache,

    Die Montagsmahnwachen bringen seit Wochen Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen. Das ist gut so. Hier beginnt etwas Neues, und wir wollen nicht ewig in den Schützengräben des 20. Jahrhunderts verharren. Wir gehen gemeinsam nach vorne, in ein würdigeres, friedlicheres und gerechteres 21. Jahrhundert. Unser humanistischer Grundkonsens geht von der Überzeugung aus, dass die Menschen grundsätzlich fähig sind, gemeinsam zu einer solidarischen Art des Wirtschaftens, Austausches und Zusammenlebens zu finden. Die freie Entfaltung des Einzelnen ist dabei die Voraussetzung für die freie Entfaltung aller. Unser humanistischer Grundkonsens wird folglich von allen vertreten, die es mit Freiheit, Gerechtigkeit und Würde ernst und ehrlich meinen.

    Es gibt aber auch Menschen, die diesen Grundkonsens solange nicht glaubwürdig vertreten können, wie sie keinen glaubhaften inneren Wandel vollzogen haben. Organisierte Neonazis, braune Kameradschaften und faschistoide Praktiken haben auf unseren Mahnwachen nichts verloren. Darin sind wir uns sicher einig.

    Darüber hinaus steht es uns in einer dezentralen Bewegung nicht zu – und wir haben auch gar keine Möglichkeit, – die lokalen Entscheidungen in Erfurt oder anderswo einfach von außen zu überstimmen. Aber wir haben das Recht unsere Meinung kundzutun:

    Es dürfte keinem Beobachter der Montagsmahnwachen entgangen sein, dass insbesondere die Personalie Jürgen Elsässer immer wieder zu Zwist führt.

    Seit einigen Jahren tritt Jürgen Elsässer in seiner Publikation immer wieder mit schlimmen Ausfällen gegen konkrete Personen und Personengruppen in Erscheinung, die Raum neben seinen geopolitischen Analysen finden. Viele Leser interessieren sich wohl vor allem für Letzteres und blenden Ersteres aus. Den angegriffenen Personen hilft dies aber reichlich wenig. Zudem werden so auf sehr unversöhnliche Weise gesellschaftliche Feindbilder konstruiert und reproduziert, ohne dass dabei ein Wille zur Versöhnung zu erkennen ist.

    Dennoch wurde Herrn Elsässer vor gut einem Monat in Berlin eine faire Chance für einen Neuanfang gegeben. Es schien zunächst so, als wollte er diese Chance nutzen.

    Viele Teilnehmer der Montagsmahnwachen waren umso mehr zurecht darüber empört und enttäuscht, dass Herr Elsässer bereits kurz danach einen Artikel veröffentlichte, in dem wieder einmal konkreten personenbezogenen Herabwürdigungen Raum gegeben wurde.

    In der aktuellen Ausgabe seines Magazins kommt zudem nun ein Autor zu Wort, der in unsäglicher Weise gegen Migranten, Homosexuelle und Frauen vom Leder zieht. Es ist schlichtweg nicht glaubwürdig, sich auf der Friedensbühne kurzfristig zu mäßigen, um hinterher unverdrossen mit Ressentiments zu spielen, um die Verkaufszahlen eines Magazins zu fördern.

    Hierdurch wird nicht nur konkret Menschen geschadet, dies sind auch genau die effekthaschenden Taktiken, die wir zurecht auch bei anderen Medien ablehnen. Wir sollten in unserer Medienkritik jedoch konsequent sein, auch bei Schreibern die die Montagsmahnwachen nicht unbesehen aburteilen.
    Wir stimmen überdies Lars Mährholz zu, der widerholt darauf hingewiesen hat, dass wir alle darauf achten sollten, dass, auch unabhängig vom hier genannten Fall, die Mahnwachen nicht zum Kundenfang missbraucht werden.

    Besonders liegt uns aber am Herzen: Wer auf den Friedensbühnen sprechen möchte, sollte auch außerhalb der Bühne den Weg des Frieden gehen.

    Wir bitten Euch, unsere Freundinnen und Freunde von der Montagsmahnwache in Erfurt, deshalb darum, diesen Brief zu diskutieren und Eure Entscheidung zu überdenken. Lasst uns unseren humanistischen Grundkonsens schützen!

    Mit friedlichen Grüßen

    Lea Frings
    Ken Jebsen
    Marsili Cronberg
    Pedram Shahyar
    Prinz Chaos II.
    Rüdiger Lenz
    Stephan Bartunek — mit Wob Mike und 45 weiteren Personen.
    1

  17. Eveline sagt:

    Die Montagsdemos sind erstickt worden vom Kontrollwahn der Angsthasen.
    Alles wie gehabt mit der Kontrolle– Mauergefühle, Einsperren, Verrat – Männer können das so gut.

  18. Blogleser sagt:

    @Wernher

    „die Weltöffentlichkeit mit “glänzenden” Olypmische Spiele blenden “

    Welche Übertragung haben Sie denn da gesehen? Die österreichische die schweizerische? Im deutschen Fernsehen haben wohl die Kommentatoren keine Möglichkeit ausgelassen, um die Spiele schlecht zu machen.

    Übrigens, falls Sie an Fakten interessiert sind: Herr Putin verfolgt keine Homosexuellen, sondern er will nur nicht, dass diese Werbung für Ihre Form der Sexualität machen.

    Falls Sie sich für die Situation der Homosexuellen interessieren, ist hier eine interessante Grafik:

    https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Samesex_marriage_in_USA.svg

    Komisch dass darüber niemand spricht, oder?

  19. schnehen sagt:

    „Prince Charles verglich Putin mit Hitler“. Da kommt bei ‚Wernher‘ Freude auf.

    Alle die gegen den Strom schwimmen und auf der Unabhängigkeit ihres Landes vom anglo-amerikanisch-israelischen Imperialismus bestehen, werden mit Hitler-Vergleichen eingedeckt. Beispiele:

    1. Saddam Hussein, der einstige irakische Präsident;
    2. Mahmoud Ahmadinedschad, der ehemalige iranische Präsident;
    3. Wladimir Putin, der mit fast 65% 2012 wiedergewählte russische Präsident (Heute hat Putin Zustimmungswerte von über 70%).

    Ich glaube Gaddafi hat man auch zeitweise als neuen Hitler bezeichnet.

    Mir ist nicht bekannt, dass sich Hitler jemals wählen ließ wie Putin dies tat, dass er je freie Wahlen zugelassen hat. Und Prince Charles? Wurde er je gewählt?

    Übrigens pflegte das englische Königshaus zeitweise gute Beziehungen zu den Nazis, darunter Prinz Philipp, und Prinz Charles Sprößling ließ sich bei einer Party mit einer Hakenkreuz-Binde fotografieren…

  20. Dr. Gunther Kümel sagt:

    DIE BANK und DER KRIEG.

    http://vineyardsaker.blogspot.ch/2014/05/ukraine-sitrep-may-22th-1932-utczulu.html

    Wieder eine Tragödie in der Ukraine, weiß nicht, ob das „brd“-Staats-FS berichtet hat:

    Wehrpflichtige Ukrainer aus Winnitza haben einen Stützpunkt in der Donbass-Region, bei Volnovakha zu bewachen. Es gibt ein Stillhalteabkommen mit den ethnisch-russischen Kräften.
    Die Einheit (über 50 Mann) erhält den Befehl (telefonisch?), ein nahegelegenes Dorf anzugreifen und alle zu töten.
    Die Einheit weigert sich, es seien nur Zivilsten dort.

    Daraufhin erfolgt ohne Vorwarnung ein vehementer Angriff einer extrem ausgerüsteten fremden, unbekannten Einheit.
    Die Angreifer benützen Fahrzeuge der „Privat-Bank“ des ukrainischen Milliardärs Kolomoisky, der in der Schweiz sitzt und als Drahtzieher gilt.
    K. wird als „israelisch-ukrainischer Geschäftsmann jüdischer Herkunft“ beschrieben, er ist Gouverneur von Dnepropretowsk der Putsch-Junta (http://en.wikipedia.org/wiki/Ihor_Kolomoyskyi).

    Es gibt nur wenige Überlebende unter den Wehrpflichtigen.
    Mehrere der Fahrzeuge der Bank werden von den Wehrpflichtigen abgeschossen unbd bleiben liegen.
    Die Angreifer legen nun Banderolen der Separatisten an und bezeichnen sich gegenüber den Überlebenden als „Donbass-Separatisten“.
    Keiner der Wehrpflichtigen schenkt ihnen Glauben.

    Etwa eine halbe Stunde später tauchen plötzlich Hubschrauber auf und beschießen die Wracks der Bank-Fahrzeuge mit Raketen. Sollten die Spuren beseitigt werden?

  21. fatalist sagt:

    UWE MUNDLOS, UWE BÖHNHARDT – OPFER EINES MORDKOMPLOTTS
    MAI 25, 2014

    siehe friedensblick.de, ich denke wir haben es jetzt!

  22. fatalist sagt:

    Die jetzt im März 2014 nachgeschobene NSU-CD ist nicht das Original. Das Original stammt von 2003, nicht von 2006.

    Zitat:

    “Fatalist” publizierte am 14.11.13 sogar das Begleitschreiben (directupload), das NSU-cover der CD (directupload) und das Inhaltsverzeichnis (directupload).

    Hatte der Geheimdienst auch von diesen online-Aktivitäten nichts mitbekommen, obwohl das “politikforum” stark frequentiert wird?

    http://friedensblick.de/11504/verfassungsschutz-informant-corelli-war-bei-nsu/

    _____________

    Corelli erfand für den VS den Begriff „NSU“ und spendete Geld (aus Steuermitteln) 2001 an den Weissen Wolf von NPD-Mann Petereit. Der bedankte sich artig dafür. 2002.

    DARUM wird jetzt eine 2006er-Fassung dieser NSU-CD verkündet, um zeitlich weg vom Weissen Wolf 2002 zu kommen. 8 Jahre lang soll der V-Mann diese 2006er NSU-CD für sich behalten haben, um sie im März 2014 an das LfV Hamburg zu geben???

    Na wenn das man nicht ein Antifa-V-Mann war…

  23. Plebiszit sagt:

    kaeptnbrise vom 24. Mai 2014 um 21:03
    Danke für den querverweis
    ______________________________________
    # Wernher sag mal was !
    Was passt denn in dein geschichtsloses-und tagespolitische Weltbild ausser Ignoranz und ideologische Schlagseite.

    Wenn JE der große Zensor wäre, stünde dein personalisiertes Pamphlet nicht im Strang.
    Eine typische SAnifa Masche wenn die Argumente ausbleiben bei der die Hintergründe der NWO FinanzNATO offengelegt werden.
    Leute wie du und deine Schwester Dittfurt sind die Hofnarren der US NATO Aggressoren. Einen Anfangsverdacht auf deine Geschäftsfähigkeit solltest du einmal prüfen lassen. Dein Neurologe weiß mehr. Meine Empfehlung und Meinung.

    Es tut aber gut zu wissen wie die Einfältigkeit piept&tickt.

  24. Vafti sagt:

    Die Taz ist sowieso öfter schon in Verruf geraten,
    aber neulich bei Jauch , das Gespräch mit Eppler,
    wo auch ein Taz-Journalist offen dazu aufrief, dass
    die Bundeswehr um 30 % aufgestockt werden solle…
    ( Wegen den westlichen Ukraine-Putsch )
    ich hätte ihn sonstwas machen können.

    Taz ist no gut

  25. Wellenstrom sagt:

    Upps, und da taucht das Bild auf von den Schlangen, die man am Busen nährt und die dann giftig zubeißen.

    Widerlich, welch schmieriges Intrigantenstück da derzeit gespielt wird.

    https://de-de.facebook.com/pedram.shahyar/posts/10203029098061185

    Frieden und Toleranz predigen – und hintenrum intrigieren und versuchen, Redeverbote gegen unliebsame Mitstreiter durchsetzen. Pfui Deibel!

    Ich denke, dass einige der „linken“ Berufsempörer als U-Boote, trojanischen Pferde etc. innerhalb der Montagsdemogruppierung unterwegs sind, um die Mahnwachen zu zerlegen, umzuprogrammieren und für die eigenen Ziele umzumodeln.

    Hoffentlich werden die Montagsdemoteilnehmer dieses Spielchen durchschauen und sich nicht von diesen selbsternannten Gurus gegen die Wand fahren lassen.

  26. Branko sagt:

    @Michael Theren
    Gavrilo Princip ist ein serbischer Volksheld und wird als solcher geehrt. Das ist jetzt seit 100 Jahren so und war nie ein Geheimnis. Die Serben zeigen ihre Princip-Verehrung offen und sind stolz darauf. Dass deutsch-nationale Reichs-Revisionisten dies immer wieder „entdecken“ bzw. „ausgraben“, finde ich fast schon ein wenig belustigend. Sie sollten sich endlich mal von dem unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Sarajewo-Attentat und dem Kriegsausbruch lösen. Diesen gibt es mittelbar, aber nicht unmittelbar. Das Attentat als „Kriegsursache“ zu betrachten, ist eine vereinfachte, anachronistische Sichtweise. Princips Ziel war es nicht, einen deutsch-österreichischen Angriffskrieg gegen das benachbarte (!) Königreich Serbien zu provozieren. Auch seine Hintermänner in Serbien hatten nicht dieses Ziel. Der Drahtziehr Dimitrijevic ließ es kurz zuvor von Serbien aus sogar abblasen (aber die Jungs von „Mlada Bosna“ ließen sich nicht mehr bremsen), denn er kam zu dem Schluss, dass es eventuell doch zu einer österreichischen Aggression gegen den Nachbarstaat Serbien kommen könnte, ungeachtet der Tatsache, dass die Attentäter KUK-Staatsbürger waren. Die Falken in Wien waren nämlich scharf auf einen Vorwand, gegen Serbien losschlagen zu können. (Von dem Verhalten des serbischen Regierungschefs Nikola Pasic ganz zu schweigen: Dieser war nicht eingeweiht, erfuhr jedoch von den Attentatsplänen und ließ entsprechende Warnungen suggerieren, die das kriegsgeile Wien nicht hören wollte.)

    Die Organisationen „Mlada Bosna“ (im ostereich-ungarisch okkupierten Bosnien-Herzegowina) und „Schwarze Hand“ (in Serbien) wollten mit dem Attentat vielmehr die Situation in (!) Bosnien-Herzegowina destabilisieren/eskalieren. Eine Politisierung/Radikalisierung der gesamten Szene war das Ziel, sowohl der imperialen Besatzungsmacht als auch der unterworfenen Serbenbevölkerung. Mit dem langfristigen strategischen Ziel, dass
    1. die überfällige Donaumonarchie im nationalrevolutionären Chaos versinkt/zerfällt
    2. die Westserben (Bosnien, ggf. auch Krajina/Dalmatien/Slawonien) bzw. vielleicht sogar alle KUK-Südslawen einen unabhängigen Staat schaffen.
    3. Dieser sich in der Folge (!) dann mit Serbien vereinigt.

    Sowas gibt es überall und ständig, ohne dass das jemand als Vorwand nimmt, einen Riesenkrieg vom Zaun zu brechen. Was meinen Sie wie viele „Attentate“ der Iran im US-besetzten Irak organisiert hat!? Würden Sie das als Legitimation für einen US-Angriff auf Teheran anerkennen!? War das iranische Ziel, eine US-amerikanische Überreaktion in Form eines Angriffskrieges zu provozieren, in deren Folge sich diese greise Supermacht übernehmen würde, um der islamischen Revolution den Weg zu ebnen!? Nein!!!! Und wir reden hier vom tatsächlichen iranischen Regime, das die Lage im benachbarten Irak wohlkalkuliert destabilisiert hat. Im Falle Serbiens 1914 ist das nicht so. Das Land war damals ein heterogener Sumpf mit dutzenden Geheimlogen u.ä., die ständig in irgendwelchen Deals und Gegendeals verstrickt waren. Die genauen Umstände hinter dem Attentat sind auch heute nicht ganz klar. Princip vereinfacht als „von Serbien entsandten Attentäter“ anzusehen, ist in etwa so fundiert, wie die Auffassung, die 9/11-Attentäter (gehen wir mal nur zum Spaß aus, sie warens, auch wenn wir es besser wissen), seien ein von der afghanischen Taliban-Regierung entsandt worden. Die Wiener Vorwürfe gegenüber Belgrad waren in etwa so fundiert wie Washingtons Vorwürfe gegenüber der Taliban-Regierung, sie habe durch die Beherbergung El-Kaidas das WTC-Attentat gewisser Maßen „zu verantworten“ und nun „die Konsequenzen“ zu tragen.

    Princip ist auch für mich ein Held, ein nationalrevolutionärer/antiimperialistischer Gewalttäter. Er ist für mich nicht weniger ein serbischer Nationalheld als Karl Ludwig Sand ein deutscher Nationalheld ist. Ihre Taten gleichen sich: Sie sollten nationalrevolutionäre Weckrufe sein. (auch wenn ihre Opfer nicht dasselbe Kaliber hatten: Sands Opfer war ein vaterlandsfeindlicher Propagandist. Princips Opfer war ein direkter Funktionsträger der imperialen Besatzungsmacht.)

    Lesen Sie auch mal die Gegenquellen und nicht immer nur das, was Sie hören wollen. Ein Christopher Clark verdient Respekt als Preußen-Kenner. Aber nun versucht er sich als Serbien-Klugschxxxxx und kommt damit Super an. Dass er unverhältnismäßig wenige serbische Quellen studiert hat, stört seine Jünger nicht. Sowohl bei deutsch-nationalen Anti-Mainstream-Truthern als auch bei den Mainstream-Medien. Das haben beide gemeinsam, deshalb finde ich die Aufregung bei Truthern immer so lustig. In dem Fall habe ich es als Serbe in Deutschland stets so empfunden, dass auch die Mainstream-Medien genauso wie die Geschichtsbücher an den Schulen die serbische Verbrecherclique als unmittelbaren Kriegsverursacher angesehen haben und weiterhin ansehen. Dass Sie es hier so darstellen wollen, als würden Mainstream-Historiker und Mainstream-Medien Deutschland eine Alleinschuld unterstellen (so wie für den 2.WK), ist lächerlich. Das habe ich vor ein paar Monaten mal versucht, hier zu erklären. Diesen Alleinschuld-Vorwurf i.S. 1914 hat es in Deutschlands Mainstream nie gegeben, weder 1950 noch 1996 und auch nicht 2014. Zumindest nicht als allgemein verbreiteten Konsens. Wenn Elsässer diesen verbreitet, sieht er Gespenster und macht sich lächerlich.

    Und nur ein freundlich gemeinter Tipp: Glauben Sie nicht jeder Truther-Quelle, die Sie irgendwo entdecken. Diese Geschichte „Wussten Sie eigentlich, dass Gavrilo Princip 1914 in Paris gesehen wurde!?“ ist ebenso lächerlich wie „Haben Sie eigentlich mal die Quadratwurzel der Flächensumme der Cheops-Pyramide mit Pi multipliziert!?“. Der Ausbruch des 1.WK war viel zu bedeutend (nach Kolumbus Amerika-Fahrt sehe ich es als das zweitwichtigste Ereignis der Weltgeschichte an) als dass dazu kein Mumpitz fabriziert wird. Auch Truther machen groteske „Aufklärungs“-Fehler. Ich als Serbe kann in Bezug auf die 1990er Balkankriege ein Lied davon singen. Was sich Elsässer und andere proserbische Truther da an Recherche-Schnitzer geleistet haben, ist teilweise erheblich. Sie haben zwar viel gutes beigesteuert (dafür Dank und Respekt !!!!!!), aber auch viel falsches verbreitet, was die Wahrheitsfindung mehr erschwert als erleichtert hat (auch wenns wahrscheinlich nicht absichtlich war).

    PS: Sie schreiben (Zitat Anfang) ich würde”die Serben” ja gerne mögen, aber solange dort u.a. ihre Rolle im 1. Weltkrieg derartig verklärt wird, ist mir das schwer möglich…(Zitat Ende). Sie brauchen uns Serben nicht zu „mögen“. Aber bitte hassen Sie uns auch nicht. Lösen Sie sich bitte von diesem Kollektivdenken, indem Sie ganze Nationen „mögen“ oder nicht. Sie tun ihr mangelndes Mitgefühl für die serbischen Flutopfer kund und begründen es mit der in Serbien verbreiteten Sichtweise zu 1914. Das ist widerlich!!!! Das ist Kollektivschulddenken! Gerade ein deutscher Truther sollte hierfür ein Gespür haben. Das ist so als wenn ich als alter Antiamerikanist den Erdbeben- und Tornado-Opfern in den USA mein Mitgefühl verweigere.

    @ Elsässer
    Herr Elsässer, erwähnen Sie bei ihrer Rede in der serbisch-orthodoxen Kirche doch bitte, dass sie es vor kurzem „aus Zeitmangel“ abgelehnt haben, ein Vorwort für ein aufklärerisches Buch im Zusammenhang mit dem Bosnienkrieg beizusteuern.

  27. kaeptnbrise sagt:

    @ Evelyn

    „FÜR EINEN HUMANISTISCHEN GRUNDKONSENS!“

    Humanistisch? Ganz im Ernst jetzt? Selbst der systemkonforme filosofische Flachpfützentieftaucher Precht hat mal geäußert, daß sogenannte „Menschen“ sich in der Wirklichkeit in keiner Weise füreinander interessieren, WEIL jeder auf zwei Beinen geht. Bezüge zwischen einzelnen Exemplaren des homo sapiens sapiens gibt es nur und auschließlich auf der Basis von Rollen:
    Mann begehrt Frau, Mieter ruft Heizungsmonteur an, Lehrer unterweist Schüler usw.

    Ein bedeutender Humanist war der Begründer des modernen Zionismus, der geistige Vater von Karl Marx, Moses Hess. Religiöses Dogma: Alle Menschen sind gleich. Der Gleichschaltungsprozeß muß freilich von einer fortgeschrittenen Elite eifersüchtig überwacht werden. Den Rest der Mär hat George Orwell in einer Tierfabel bereits erklärt.

    Die herrschende Religion des Humanismus ist hundertprozentig NWO-kompatibel.

  28. kaeptnbrise sagt:

    @ Plebiszit

    „Eine typische SAnifa Masche“

    Gut, wenn wir über das Stichwort „SA“ wieder an IHN erinnern, den Leibhaftigen, den Ewigen Österreicher. ER sollte möglichst in jede Diskussion miteinbezogen werden. Denn allein ER, der Untoteste aller Zeiten, besitzt das Recht zu entscheiden, ob etwas gut oder böse ist.
    Auf das SEINE Herrschaft noch tausend Jahre währe!

  29. Hildesvin sagt:

    Ist ja ein Gezänk, hier, wie in der Schul’….Nebbich.
    So ward dat nix, Lüd.
    @Wernher, Du bist ein Astloch.

    IM Notar und IM Erika haben sich gegenseitig in der Hand. Allerdings sprechen da noch höhere Mächte mit.

  30. kaeptnbrise sagt:

    @ Bengtsson

    „ob einer ein bestimmtes Volk “mag”, bleibt jedem selbst überlassen. Fakt ist, daß “die Serben” ebensowenig existieren wie “die Österreicher, “die Deutschen” oder die “Japaner”.“

    Immerhin gut zu wissen, daß Sie genauso wenig zu uns Deutschen gehören wie Götz Aly.
    Ganz zu schweigen vom Mitglied der Atlantikbrücke Angela Merkel, die alles Mögliche zum Unwohle des deutschen Volkes tut.

    „Alle Macht geht vom VOLKE aus.“ – „… zum Wohle des DEUTSCHEN Volkes.“

    Nochmal als Randanmerkung zu Ihrem Dekonstruktivismus: DIE Autofahrer, DIE Pendler, DIE Bäume, DIE Steuerzahler usw. usw. gibt es auch nicht.
    Noch nicht einmal DEN Herrn Müller. Denn jeder ändert und entwickelt sich permanent.

  31. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen:

    Der Hitler-Vergleich von Putin geht natürlich vielfach in die Irre:

    Putin hat nie das Parlament um eine Erweiterung seiner Vollmachten ersucht, und diese auch nie zugestanden bekommen. Vor 1933 gab es mehrere autoritär regierende Kanzler, die ohne parlamentarische Zustimmung aus eigener Machtvollkommenheit gegen das Parlament regiert haben.
    Putin hat Hitlers Mehrheit bei weitem übertroffen.
    Und Putin hat bis jetzt noch nie Volksabstimmungen abgehalten.
    Die Frequenz der Wahlen in Rußland ist um ein Jahr länger als die Reichstagswahlen. Die Wahlen wurden erst Nach 1945 verhindert, als die Alliierten eine Militärdiktatur etabliert haben.

  32. Eveline sagt:

    @kaeptnbrse

    von mir stammen nur die ersten 5 Zeilen…habe ich schlecht gezeichnet 😜

    Geschrieben wurde der Text von den unterschriebenen Unterschreibern.

  33. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Blogleser: Putin: Werbung durch die Schwulenmission

    Putin war sogar noch viel libertärer:
    Nicht die Werbung für jene Lebensform wurde untersagt, sondern der JUGENDSCHUTZ-§ wurde erweitert.
    Zum Unterschied von der „brd“, wo von der Kinderkrippe an von Staats wegen die Kinder mit dieser Propaganda verstört werden, ist es in Rußland untersagt, Kindern und Jugendlichen mit dieser Propaganda zu kommen.

    Auf der COMPACT-Familienkonferenz hat die zuständige Duma-Abgeordnete erläutert, daß infolge einer Gesetzeslücke Medien zur besten Sendezeit H.-Propaganda-Filme eingestellt haben. Diese Gesetzeslücke wurde geschlossen. Die Filme müssen nun nachts gezeigt werden, wo auch der übrige Schweinkram läuft.

  34. D. Braun sagt:

    Der letzte Satz aus dem Kommentar der Berliner Zeitung vom 26. Mai 2014: Spaltet Ukraine-Krise die Koalition?
    von Daniela Vates:
    „Die Krise ist nicht gelöst, das ist klar. Zu vermuten ist aber, dass sie ohne diese Reisen (es geht um Frankl-Walter Steinmeisers diplomatische Vermittler-Reisen in der Ukrainekrise) nicht noch weiter eskaliert wäre.“

    War das ein freudscher Versprecher?
    Oder ist die Autorin sprachlogisch über allzuviele Verneinungen gestolpert?
    Oder hat sie diese Aussage wirklich so machen wollen?

  35. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Eveline: Offener Brief

    Und dieses aggressive Pamphlet soll Ken Jebsen unterzeichnet haben??

    Na, wenn das nicht mal ne Mytstifikation ist!

  36. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Käptn,

    Das habe ich ja noch nie gehört, daß jemand Rothschild als Menschenfreund bezeichnet. Oder meinten Sie Putin, oder Prinz Charles? Oder meinten Sie Hitler. Vorsicht, das gibt Knast in der „brd“.

  37. D. Braun sagt:

    ich hoffe, Putin setzt sich weiter diplomatisch für die Separatisten in der Ostukraine ein und läßt sich von der westlichen Macht nicht einreden, es handele sich bei ihnen um Terroristen.
    Ich habe mal Vertrauen in Putin, er ist sehr geviewt, obwohl er natürlich in der schlechteren Position gegenüber all den westlichen Think-Tanks ist, die diese eskalation schon vor Jahren vorbereitet haben und jeden einzelnen Schritt präzise planen.
    Man ist immer in einer schwierigeren Position – auch vor den eigenen Bürgern – wenn der Konflikt direkt vor der eigenen Haustüre stattfindet.

    Hoffnung habe ich darein, daß punktuelle Luftangriffe im Verhältnis zu ihren Kosten recht ineffektiv sein dürften, um eine am Boden starke Truppe zu verteiben, zu schwächen.

    Und den Krieg gegen die gesamte Ostukraine kann sich Kiew nicht leisten, denn dann werden sie als die Kriegstreiber, die sie sind erkannt.

    Die frage ist, für wen die Zeit spielt, und wer sich zuerst aus der deckung wagen muß.

    Ich habe Hoffnung, daß die Zeit für die Ostukrainische bevölkerung spielt, die klar mehrheitlich dargestellt hat, daß sie nicht weiterhin zu Kiew dazugehören will.

  38. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Branko: Clark

    Ich wette, dieses Buch haben Sie gar nicht gelesen.
    Clark belegt jede Zeile seines Textes ausführlich mit Quellenbelegen. Jede seiner Thesen ist plausibel und überzeugend.
    Ihnen „paßt die ganze Richtung nicht“.

    Nirgends sagt er, Gavrilo Prinzip, bzw., die dahinterstehende, in Serbien nahezu staatstragende ‚Schwarze Hand‘ oder die serbische geheime Terrorgruppierung in Bosnien-Herzegowina hätten einen Weltkrieg auslösen wollen. Allerdings mußten sie sehen, daß sie Österreich-Ungarn zwangsläufig an den Rand des europäischen Konfliktes drängen würden. Österreich mußte auf das Attentat reagieren und Rußland-Frankreich-England standen Gewehr bei Fuß.

    Clark betont:
    Die Politiker der europäischen Mächte haben nicht für einen Heller überlegt, was Österreich-Ungarn als Folge der von serbischen Behörden gestützten Attentate denn anders hätte tun können, als von Serbien die rückhaltlose Aufklärung der Verwicklung des politischen Systems in Serbien zu verlangen.
    Und Pacik, Apis und die Schwarze Hand haben dies ebenso unterlassen.

    Allerdings beschreibt Clark anschaulich, daß die Annexionen fremdvölkischen Gebiets durch Serbien in den beiden Balkankriegen, die das Staatsgebiet Serbiens verdoppelt (!!) haben, mit massiver Unterdrückung einhergingen; auch, daß die Serben die Einwohner von Bosnien-Herzegowina allesamt als Serben angesehen haben: Kroaten, Bosnier und andere ethnische Gruppen existierten für die Extremisten überhaupt nicht, waren alles ‚Serben‘.

    Immerhin könnte ein Gemäßigter daran erinnern, daß es die Österreicher waren, die seit 1685 und Prinz Eugen den Balkan von der Türkenherrschaft befreit haben, auch die Serben. Und Bosnien-Herzegowina hat Österreich aus türkischer Hoheit durch die Annexion befreit.

    Niemand hier ‚haßt die Serben‘.
    Die Völker Europas stehen allesamt vor der gleichen Bedrohung. Zusammenhalten ist die Devise, nicht Vertiefen der Gräben seit 1900. Aber dennoch wärs vielleicht von Vorteil, sich mit der eigenen Geschichte „ohne Zorn und Einseitigkeit“ zu befassen.

  39. Eveline sagt:

    kaeptnbrise sagt:
    25. Mai 2014 um 21:31
    @ Evelyn

    “FÜR EINEN HUMANISTISCHEN GRUNDKONSENS!”

    Ich habe die Nacht schwer juristisch durchgearbeitet, manchmal fliegen einem ja nur so die Brocken zu, welche durchschaut werden wollen.

    So wie auch heute sich Juristen in Brüssel hinter verschlossenen Türen verstecken (Handelsabkommen) und Verschlüsseltes bekanntgeben, so hat es vor Zeiten sich schon einmal zugetragen.

    Es wurden Spielregeln festgelegt, wer ist was, nur die Spielregeln werden uns offiziell bis heute vorenthalten.

    Ein Spielfeld rechte Seite , Mann, Frau, Leute. Von Gott die höchsten Schöpferkräfte mitbekommen, unantastbar. — mit der vollen Verantwortung.

    Linke Seite Titel: Menschen, Personal, natürliche Person, juristische Person. eine Fiktionen wie Pippi Langstrumpf.
    Wo befinde ich mich wann? Wann muss ich eine Maske aufsetzen und darf von mir nur in der dritten Person sprechen?

    Fiktionen brauchen kein sauberes Wasser und so steht es auch auf den Steinen, Georgia Guidestones…..Menschheit, Menschen, Krebsgeschwür, persönlich , sie fühlen sich uns so überlegen.
    Wer Menschenrechte fordert treibt ein übles Spiel, heisst, er fordert Rechte für Fiktionen ala Pippi Langstrumpf, dumm.

    Auch die deutschen Linken und Grünen wie Fischer oder Trittin
    sind nur Fiktionen…….u.ä.

    Ob es nun Zionismus genannt wird oder Sie hier die Ursache sehen, ist für mich fast egal. Für mich sind es auch nur Marionetten.

    Noch einmal die Spielregel: wer Mensch(Personal, juristische Person, natürliche Person) sagt, macht sich zu einer Fiktion, eine Spielregel, das ist wie rot über die Ampel, es könnte auch grün sein…..nur Wissen muss Frau/Mann es.

    Nichts und niemand kann sich als angebliche Autorität zwischen uns, den Männern und Frauen, und den Schöpfer stellen und uns Vorschriften machen oder uns irgendwelche Rechte verleihen. Die haben wir schon.

  40. juergenelsaesser sagt:

    Eveline/Kümel: Jebsen hat, leider.

  41. Bengtsson sagt:

    Käptn brise:

    Ich weiß nich, wieso sie mir Dekonstruktivismus vorwerfen, nur weil ich auf die Vielfältgkeit der Individuen hingewiesen habe. Und daß ich kein Deutscher bin, konnten Sie vielleicht auch schon an meinem Namen erkennen… Jedenfalls ist es seltsam, auf was für Reaktionen man stößt, bloß wenn man nicht in jeder „nationalpolitischen“ oder „ideologischen“ Frage mit Leuten wie Ihnen übereinstimmt. Sehen Sie nicht immer alle als Feinde, die eine andere Auffassung vom Stand des Menschen und des Volkes oder einer Gruppe haben.

  42. kaeptnbrise sagt:

    @ Evelyn

    „Noch einmal die Spielregel: wer Mensch(Personal, juristische Person, natürliche Person) sagt, macht sich zu einer Fiktion, eine Spielregel, das ist wie rot über die Ampel, es könnte auch grün sein…..nur Wissen muss Frau/Mann es.“

    JEDE sprachliche Äußerung, aber auch das Schweigen und gleichzeitige Denken in Begriffen verhindert das Sein.

    Wer den Kaffee trinkt und mit seinen Sinnen genießt, ist noch mit dem Leben verbunden. Der Techniker aber, der Herrschaft über die Natur ausüben will, z.B. eine Kaffeemaschine entwickelt, ist vollkommen getrennt vom Sein im All-Einen.

    „Nichts und niemand kann sich als angebliche Autorität zwischen uns, den Männern und Frauen, und den Schöpfer stellen und uns Vorschriften machen oder uns irgendwelche Rechte verleihen. Die haben wir schon.“

    Das ist schön für Euch. Wie viele seid Ihr eigentlich?

  43. kaeptnbrise sagt:

    Dr. Gunther Kümel sagt:

    „Das habe ich ja noch nie gehört, daß jemand Rothschild als Menschenfreund bezeichnet.“

    Menschenfreund („philanthropist“) ist eine heftige Anklage, schlimmer als Schwerkrimineller, allerdings nicht ganz so vernichtend wie Friedensnobelpreisträger.

    Rothschild ist über RIT Capital Partners beteiligt beim Menschenfreund („philanthropist“) David Rockefeller.

    „David Rockefeller (born June 12, 1915) is an American banker and philanthropist who served as chairman and chief executive of Chase Manhattan Corporation.“
    (Wikipedia)

    Bekannt müßte auch der Menschenfreund (Philantroph) George Soros sein:

    „Seit den 1970er Jahren tritt Soros als Philanthrop in Erscheinung. Als Förderer und Vorsitzender der Open Society Foundations und der Soros Foundation half Soros schwarzen südafrikanischen Studenten, die University of Cape Town zu besuchen, und unterstützte die Central European University finanziell. Mit seiner Förderung der Idee der „offenen Gesellschaft“ nimmt Soros Bezug auf ein Konzept von Karl Popper. Die Gesamtsumme seiner Spenden wurde 2007 von Time auf sechs Milliarden Dollar geschätzt.“
    (Wikipedia)

    Ein weiterer Menschenfreund („philanthropist“):

    „Julius Rosenwald (August 12, 1862 – January 6, 1932) was an American businessman and philanthropist. He is best known as a part-owner and leader of Sears, Roebuck and Company, and for establishing the Rosenwald Fund, which donated millions in matching funds to support the education of African American children in the rural South, as well as other philanthropic causes in the first half of the 20th century.“

  44. kaeptnbrise sagt:

    Menschenfreund („philanthropist“) Rothschild:

    „Philanthropy:

    Jacob Rothschild has played a prominent part in Arts philanthropy in Britain. He was Chairman of Trustees of the National Gallery from 1985 to 1991, and from 1992 to 1998, chairman of the National Heritage Memorial Fund. From 1994 to 1998, and at the invitation of the Prime Minister, he was chairman of the British National Heritage Lottery Fund responsible for distributing the proceeds of the National Lottery to the heritage sector, an influential post which oversaw the distribution of £1.2 billion in grants.“
    (Wikipedia)

  45. kaeptnbrise sagt:

    @ Dr, Gunther Kümel

    „Oder meinten Sie Hitler.“

    Über IHN, den Untotesten aller Zeiten, den Leibhaftigen der heute herrschenden Religion des Humanismus, den Ewigen Österreicher, mache ich grundsätzlich keinerlei Aussagen.

    Das täte ich nur in einem Land, wo die gesetzlichen Bedingungen so aussähen, daß Geschichtswissenschaft erlaubt wäre, wo Meinungsfreiheit herrschte, also auch das Recht eines jeden, sich frei über historische Personen zu äußern.

    Außerdem lenkt der ganze unsägliche Affentanz um IHN doch nur davon ab, sich mit anderen geschichtlichen Themen zu befassen, z.B. Bolschewismus in Rußland, Geschichte des Bankhauses Rothschild (oder Warburg), Geschichte der Wirtschaft und auch des Finanzwesens allgemein z.B.

  46. Eveline sagt:

    @Kapitän, Sorry, mir ist hier ein dicker Fehler unterlaufen

    ich schrieb
    …….Ein Spielfeld rechte Seite , Mann, Frau, Leute. Von Gott die höchsten Schöpferkräfte mitbekommen, unantastbar. — mit der vollen Verantwortung.

    Linke Seite Titel: Menschen, Personal, natürliche Person, juristische Person. eine Fiktionen wie Pippi Langstrumpf.
    Wo befinde ich mich wann? Wann muss ich eine Maske aufsetzen und darf von mir nur in der dritten Person sprechen?….

    Ich und rechts und links – es ist genau umgekehrt.
    Auf dem Spielfeld betrachtend:

    Die Fiktionen sind rechts( Personal und so fort) das Echte(Mann, Frau) ist links.
    – wichtig, wenn es um Unterschriften geht.
    Juristen verstehen unter Mensch etwas anderes. Es gibt die realer und die juristische Welt und hier bedarf es der Masken.

  47. Dr. Gunther Kümel sagt:

    JÜRGEN ELSÄSSER: Ken Jebsen.

    Das ist schlimm.
    Macht mich sprachlos.

    Dieses Pamphlet ist nicht bloß unfair, es ist heimtückisch.
    Es stellt eine Verleumdung dar.
    Völlig unsachlich sowieso.
    Warum macht er das? Hat er vielleicht unterzeichnet, ohne es zu lesen?

  48. Eveline sagt:

    juergenelsaesser sagt:
    27. Mai 2014 um 12:54
    Eveline/Kümel: Jebsen hat, leider.

    Es tut mir leid.

  49. juergenelsaesser sagt:

    Kümel/Eveline: Oh nein. Der weiß, was er macht.

  50. kaeptnbrise sagt:

    @ Bengtsson

    „Ich weiß nich, wieso sie mir Dekonstruktivismus vorwerfen, nur weil ich auf die Vielfältgkeit der Individuen hingewiesen habe.“

    Sie haben „nur“ die Existenz unseres deutschen Volkes geleugnet:

    „Fakt ist, daß “die Serben” ebensowenig existieren wie “die Österreicher, “die Deutschen” oder die “Japaner”.“
    (Bengtsson)

    „Jedenfalls ist es seltsam, auf was für Reaktionen man stößt, bloß wenn man nicht in jeder “nationalpolitischen” oder “ideologischen” Frage mit Leuten wie Ihnen übereinstimmt.“

    Wie man in den Wald hineinruft, so hallt es auch heraus.

    „Sehen Sie nicht immer alle als Feinde, die eine andere Auffassung vom Stand des Menschen und des Volkes oder einer Gruppe haben.“

    Feindschaft ist doch schon einmal eine höhere Ehrerweisung, als sich noch nicht einmal die Mühe zu bereiten, jemanden zu ignorieren. Was spricht denn gegen eine gepflegte Feindschaft?
    Für mich ist es die größte Beleidigung, unbesehen von einem Menschen geliebt zu werden, nur weil ich auch ein Mensch bin, also auch so ein Zweibeiner ohne Federkleid.

  51. kaeptnbrise sagt:

    @ Evelyne

    „von mir stammen nur die ersten 5 Zeilen…habe ich schlecht gezeichnet“

    Klar, das war mir beim Lesen auch sofort bewußt! War deutlich genug zu erkennen.

  52. Bengtsson sagt:

    gunter kümel:

    Ich muß Sie leider enttäuschen, was Ihre Behauptungen zu „Annexionen“ und Besetzungen angeblich „fremdvölkischer“ Gebiete angeht. Serbien hat in den beiden Balkankriegen vollkommen rechtmäßig seine angestammten Territorien von den türkischen Unterdrückern befreit und die osmanische Tyrannenherrschaft beendet. Die Mehrheit der Bürger der befreiten Regionen waren christliche Serben. Es hat keine ethnischen Säuberungen gegeben und es kam auch nicht zu größeren Diskriminierungen nichtserbischer Volksteile. Als souveräner Staat konnte Serbien es sich freilich nicht bieten lassen, daß eine ausländische Macht sich in seine inneren Angelegenheiten einmischte. Die Österreicher haben zudem mitnichten Territorien auf dem Balkan von den Türken „befreit“ sondern sie haben nur eine Fremdherrschaft durch eine ebenfalls ausbeuterische und imperialistische Besetzung abgelöst. Die Befreiung des Balkans von der türkischen Unterdrückung begann mit den siegreichen Freiheitskriegen der Griechen und Serben 1804 und 1821 und der Gründung der Königreiche Griechenland und Serbien.
    Österreich wollte im späten 19. Jahrhundert immerzu seinen imperialen Einfluß in Osteuropa erweitern bzw. halten – gegen alles internationale Recht. So kam es zum Eskalieren eines Konfliktes, den in Serbien niemand gewollt hatte.

  53. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Wird Ken Jebsen Ressortleiter?
    Glück auf den Weg!

  54. Wahr-Sager sagt:

    @Eveline, 25. Mai, 7:23:

    „Organisierte Neonazis, braune Kameradschaften und faschistoide Praktiken haben auf unseren Mahnwachen nichts verloren. Darin sind wir uns sicher einig.“

    Organisierte Antideutsche und rote Genossenschaften aber schon, oder wie?
    Vielleicht sollten diese Herrschaften erst einmal definieren, was das ist – „Nazi“. Ansonsten könnte man nämlich den Eindruck erwecken, dass sie linksgerichtete Ideologie betreiben, bei der Begriffe wie „Nazis“ als machterhaltend benutzt werden.
    Es würde völlig ausreichen, zu betonen, dass jegliche Form von Gewalt gegen Menschen abgelehnt wird. Was hier aber in aller Einseitigkeit mitgeteilt wird, sollte nachdenklich machen. Ich erinnere nur an das Interview von Ken Jebsen mit Pedram Shahyar, in dem Jebsen eine ziemlich unterwürfige Stellung einnimmt.

  55. Branko sagt:

    @Kümel
    Das ist richtig. Ich habe das Buch nicht gelesen und das auch nicht behauptet (kommt noch). Ich habe aber die Balkan-Kapitel inkl. der Quellen überflogen. Das Ganze ist zum einen außerordentlich selektiv und tendenziös. Dazu kommt noch Clarks subjektiv angehauchte Sprache, die die serbische Nation zwischen den Zeilen als große Verbrecherclique brandmarkt. Das ist eines seriösen Wissenschaftlers unwürdig, aber er hat damit gute Kasse in Deutschland gemacht. Selbst der Clark-Fan Jürgen Elsässer musste einräumen (Zitat Anfang) Formidabel! Aber ein Wermutstropfen: So sachkundig Clark der Dämonisierung Deutschlands widerspricht, so sehr verfällt er in die Dämonisierung des “Schurkenstaates” Serbien. Naja, werde dazu vielleicht noch was Schreiben. Das Jubiläumsjahr ist ja lang…(Zitat Ende). Ich denke nicht, dass es da was von Elsässer geben wird, denn er fährt gerade die Schiene, deutsch-nationalen Revisionisten zu gefallen; und für die war Serbien bei allen drei deutschen Angriffen, die das Land alleine im 20. Jahrhundert zu erleiden hatte, der Aggressor. 1914, 1941 und 1999. (im letzten Falle in abgeschwächter Form. Die Albaner waren natürlich grundsätzlich die Guten und die Serben die Bösen. Allerdings verleiht die US-Führung diesem dritten Serbien-Feldzug einen faden Beigeschmack.)

    Außerdem bezog sich meine Kritik nicht unmittelbar auf Clarks Buch. Ich habe seine Art von wissenschaftlicher Aufarbeitung lediglich zur Veranschaulichung benutzt, da er von deutsch-nationalen Internet-Truthern gerade zum Yoda erhoben wird. Es ging mir um die grundsätzliche Revisionistensichtweise zu 1914. Ich will überhaupt nicht behaupten, dass ich als Serbe da ohne Emotionen bin.

    Sie schreiben (Zitat Anfang) Allerdings mußten sie sehen, daß sie Österreich-Ungarn zwangsläufig an den Rand des europäischen Konfliktes drängen würden.(Zitat Ende) Falsch! Sie haben zunächst die Ziele verfolgt, die ich oben erklärt habe. Dann kam Apis zu dem Schluss, dass Wien doch viel zu Kriegsgeil ist und das Attentat als Vorwand für einen Angriffskrieg gegen Serbien nutzen könnte. Deshalb ließ er es abblasen – vergeblich, dank des radikalen Nationalismus des Helden Gavrilo Princip, des modernen Milos Obilic!!!!

    Verwechseln Sie nicht Angreifer und Angegriffenen miteinander. Serbien war auch schonmal Angreifer, z.B. 1912 gegenüber dem osmanischen Reich und es trägt zusammen mit seinen Alliierten (Montenegro, Bulgarien, Griechenland) die „Schuld“ an diesem Krieg. Dass es zuvor gewaltige Pogrome und Massenverbrechen gegenüber der serbischen Bevölkerung in osmanisch-Kosovo/Makedonien gab, ist wichtig, aber keine Legitimation für diesen Angriffskrieg. Aber auch da wird Serbien vereinfacht als westliches Konstrukt angesehen, dass künstlich gehypt und vergrößert wurde. Serbien hatte 1912 u.a. das Gebiet des heutigen Albanien den Osmanen entrissen und annektiert, da es bereits im Mittelalter zwischenzeitlich mal zu Serbien gehört hatte. Die (West-)Alliierten erzwangen unter Gewaltandrohung den serbischen Abzug und die Schaffung eines unabhängigen Albaniens (ich begrüße diesen eigenständigen albanischen Nationalstaat!!!!), auf dessen Thron dann als eine Art Kompromiss ein Deutscher gesetzt wurde.

    Des Weiteren beschreiben Sie die 1912/1913 von Serbien annektierten Gebiete (Kosovo+Teile Makedoniens) als „fremdvölkisches Gebiet“. Wieder eine Wertung zwischen den Zeilen, die voll vor Clarkscher Subjektivität strotzt. Dort lebten auch Serben!!! Und über die Zugehörigkeit der slawischen „Mazedonier“ (diese konstruierte Volksgruppe gibt es erst seit 1945) streiten sich bulgarische und serbische Historiker bis heute verbittert. Wer da behauptet, 100%ig im Recht zu sein, muss das schon fundiert belegen. Sie lassen da mit der Bemerkung „fremdvölkisches Gebiet“ den Besserwisser raushängen, haben aber keine Ahnung von dem Thema. Sonst hätten Sie in ihrem Beitrag nicht die Volksgruppe „Bosnier“ kreiert. Es gibt bis heute kein Volk Namens „Bosnier“, noch nicht einmal in Form einer amtlich anerkannten (künstlich konstruierten) Nation wie im Falle der 1945 von den Kommunisten ausgedachten „Montenegrinern“. „Bosnier“ ist eine Regionalbezeichnung für die Einwohner Bosniens, UNABHÄNGIG von ihrer Volkszugehörigkeit: Serbe / Kroate / Moslem (Die „moslemische“ Nation in Bosnien wurde nach dem 2.WK von den Kommunisten konstruiert. Das ist unstrittig. 1993 erfolgte eine Umbenennung in „Bosniaken“, um Ansprüche auf Bosnien-Herzegowina zu untermauern. Der Begriff „Bosnier“ ist eine Regionalitätsbezeichnung, die davon unberührt bis heute existiert. Auch heute bezeichnen sich alle Leute in Bosnien – Serben, Kroaten und Moslems/Bosniaken – als „Bosnier“. Das ist aber keine Volksgruppe.)

    Sie schreiben (Zitat Anfang) auch, daß die Serben die Einwohner von Bosnien-Herzegowina allesamt als Serben angesehen haben: Kroaten, Bosnier und andere ethnische Gruppen existierten für die Extremisten überhaupt nicht, waren alles ‘Serben’.(Zitate Ende) Auch ich sehe das heute noch so. Es gibt rund 2% der Bosnier, die keine ethnischen Serben sind (Roma, Juden, Albaner etc). Die übrigen ca. 98% betrachte ich als ethnische Serben, unabhängig davon was die Leute ihrem Selbstempfinden nach sind (Kroaten, Bosniaken). Bin ich jetzt auch ein „Extremist“!? Ich sehe alle Österreicher als ethnische Deutsche an und betrachte ganz Österreich als „deutsches Gebiet“ (nicht zu verwechseln mit „Teil Deutschlands“). Bin ich nun vielleicht auch sogar ein deutscher Extremist!? Bitte Vorsicht mit solchen Wertungsbegriffen!

    Deutsch-nationale Revisionisten wollen die deutsche Mitschuld am Kriegsausbruch dadurch mindern, dass Sie feststellen, Deutschland habe ja „nur“ einen Angriffskrieg gegen das kleine Serbien unterstützt und dies sei in Anbetracht des Attentats „alternativlos“ gewesen, da Wien „reagieren“ musste. Deutschland wollte diesen alternativlosen Krieg regional begrenzen, sodass es als Friedensengel anzusehen ist. Frankreich und Russland haben dann aus purer Boshaftigkeit aus einer Mücke einen Elefanten gemacht und dem Reich einen Weltkrieg aufgezwungen. Dieser Interpretation liegt eine widerliche chauvinistische Gesinnung zu Grunde, in der das tugendhafte deutsch-preußische Offiziersrittertum auf eine Ehrverletzung durch eine Bande von unterprivilegierten Tschetniks angemessen reagiert, was Russland und Frankreich zum Vorwand nehmen, dem Reich einen ehrlosen Handschuh entgegenzuwerfen.

    Nehmen wir mal zur Veranschaulichung die 9/11-Attentate und gehen wir nur theoretisch davon aus, El-Kaida war es tatsächlich. Die USA reagieren, indem sie der afghanischen Taliban-Regierung vorwerfen, die Attentate durch die verantwortungslose Duldung El-Kaidas mitverschuldet zu haben. Deshalb müsse Kabul nun die Konsequenzen tragen und Forderungen erfüllen; sonst gibt es einen US-Einmarsch. Nun intervenieren die Atommächte Russland und China und erklären den USA, Afghanistan im Falle eines Angriffskrieges beizustehen. Die USA zeigen sich unbeeindruckt und greifen Afghanistan wie angekündigt an. Moskau/Peking atomisieren daraufhin Amerika. Wer hat nun „Schuld“ an diesem atomaren 3.WK? Ihrer Ansicht nach hätten wohl Moskau, Peking und Kabul die Hauptschuld, denn die USA hätten ja gar keinen Weltkrieg gewollt. Meiner Meinung nach hätte Washington die Hauptschuld. Da unterscheiden sich unsere Philosophien. Auch wenn man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen soll, ist das Beispiel gut geeignet, sich nach 1914 hineinzuversetzen. Die Verbindung zwischen der Pasic-Regierung und dem Attentat ist nicht derart klar wie deutsch-nationale Revisionisten es gerne hätten (und wurde seinerzeit von Berlin/Wien auch gar nicht behauptet). Mit dieser Logik dürfte jedes Land die USA angreifen, z.B. Italien nach der Ermordung Aldo Moros 1978. So eine Sichtweise finde ich grotesk. Aber es hat zugegebener Maßen subjektiven/philosophischen Charakter, deshalb kann keiner eindeutig „Recht“ haben. Über Geschmack lässt sich eben nicht streiten.

    Fakt ist hingegen, dass Deutschland 1914 in keine „Falle“ getappt ist. Die Situation war anders als beim Irak 1990. Deutschland gegenüber wurde mit offenen Karten gespielt; das ging einen Monat lang. Man wusste, dass man im Falle einer Protektion eines österreichischen Angriffskrieges gegen Serbien zwangsläufig Russland und Frankreich gegen sich in den Krieg zieht. Daraus haben Paris und Petersburg kein Geheimnis gemacht. Und genauso wusste man, dass man im Falle eines Angriffskrieges gegen Belgien auch Großbritannien gegen sich in den Krieg zieht. Man hatte die freie Entscheidung, was man möchte, so wie bei „Geh aufs Ganze“ nur OHNE Vorhang vor den Toren 1, 2 und 3. Man entschied sich nicht für einen Rückzieher sondern für den Schliefenplan = Weltkrieg! Dass man den Weltkrieg ursprünglich gar nicht „wollte“, ändert nichts an dieser Schuld.

    Ich gestehe durchaus zu, dass gewisse Kreise in Petersburg, Paris, London und New York bereits im Vorwege einen großen Weltkrieg gegen Deutschland wollten. Und falls sie über fünf Schlapphut-Ecken die Attentäter dahingehend ausgespielt haben, genau das spätere Szenario heraufzubeschwören, dann ist das sehr wichtig, wenn man über 1914 spricht. Aber es ändert nichts an der illegitimen Aggression, die Berlin/Wien gegenüber Belgrad an den Tag legten. Denken Sie bitte daran, dass
    1. Bosnien 1908 vom Wien annektiert wurde.
    2. Wien schon lange einen Krieg gegen Serbien wollte, um den bosnischen Serben ein Unabhängigkeitsbeispiel zu nehmen.
    3. Franz Ferdinand 1914 ausgerechnet am Vaitstag nach Sarajewo entsandt wurde, um militärische Manöver zu bestaunen und der unterjochten Serbenbevölkerung eine klare Botschaft zu verklickern.
    4. Die serbischen Warnungen in Wien ungehört blieben.
    5. Die Sicherheitsmaßnahmen in Wien auffällig lasch waren (nach dem ersten missglückten Attentat am Morgen, gabs erstmal einen Empfang. Dann später fuhr man dennoch nochmal durch die Stadt und verfuhr sich auch noch. Da lief Gavrilo Princip zufällig über den Weg, sich über das am Morgen missglückte Attentat ärgernd.)
    6. Mit Franz Ferdinand ein einflussreicher Kriegsgegner beseitigt wurde.
    7. Das Wiener Ultimatum an Serbien ganz bewusst (!) unannehmbar formuliert wurde (hierzu hatten auch deutsche Diplomaten während der Julikrise gedrängt).
    8. Dass eine vorgefertigte Antwort verfasst war, die im Falle einer serbischen Annahme diese Annahme als unzureichend bezeichnen sollte, UNABHÄNGIG davon, ob Serbien alles geforderte akzeptiert.
    9. Serbiens Antwort am Ende derart entgegenkommend war, dass sogar Wilhelm der Meinung war „Demütigung, Jeder Grund zum Kriege entfällt damit“
    10. Sich die Wiener Militärs einen serbischen Grenzangriff bei Temes Kovin ausdachten und dem noch zögernden Kaiser meldeten, um ihn zur Kriegserklärung zu bewegen.

  56. Eveline sagt:

    @kaeptnbrise

    Das ist schön für Euch. Wie viele seid Ihr eigentlich?

    Heute 50 0000 ungefähr.

    Mit dem ersten Schrei -in Deutschland- sind es aber mal 80 Mill. gewesen.

  57. Bengtsson sagt:

    käptnbrise:

    Also zunächst, ich habe gar nichts geleugnet. Selbstverständlich gibt es Völker und Nationen, Kulturkreise. Ich habe eben gemeint, daß man Millionen Menschen nicht alle unter der Bezeichnung „Serben“ „Österricher“ „Japaner“ usw. subsumieren kann. Das ist doch keine Leugnung der Existenz eines Volkes, sondern ein Zeig auf die Tatsache, daß auch Völker nicht eindimensionale Massen sind ! Sie bestehen aus einzelnen Personen ! Jetzt konstruieren Sie daraus einen Angriff auf Deutschland, der gar nicht existiert. Aber ich bin sicher, Sie haben mich in Wirklichkeit verstanden und wußten, was ich gemeint habe. Das Ding ist bei Ihnen: Sie wollten gar nicht darauf eingehen, Sie wollten bewußt einen scheinbaren Affront darin sehen um dann als „zutiefst getroffener“ sich darüber aufzuregen. Allein daß Sie sagen, gern Feindschaften zu haben, sagt doch schon was aus. Wieso ist es so schlimm für Sie, wenn Sie jemand liebhat ? Sie sind doch auch ein Lebewesen wie wir alle, mit all seinen Eigenschaften und individuellen Sorgen und Gefühlen. Glauben Sie an Gott ?
    Ist es nicht so, daß die Liebe – im Grundsatz jedenfalls – unter den Vertretern der Spezies Homo Sapiens in der Regel förderlich sein kann ?

  58. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Bengtson: GESCHICHTE und GEFÜHLE

    Sie haben eine eigentümliche Interpretation der Geschichte für sich gewonnen, die nicht auf Tatsachen beruht. Ich widerspreche Ihnen nicht, Sie dürfen Ihre gefühlige Interpretation ruhig behalten.

    Ich empfehle Ihnen, das Buch von Clark zu lesen, es enthält eine sehr detaillierte, quellengesättigte Darstellung der serbischen Geschichte.

  59. Dr. Gunther Kümel sagt:

    „brd“, NATO und Drogenpolitik

    ES WIRD ZEIT, daß COMPACT ‚MUT zur WAHRHEIT‘ zeigt, und das Thema „NATO und DROGEN“ aufgreift!

    Das könnte dem Bürger die Augen öffnen!

    Schon seit Jahrzehnten ist die Drogenpolitik in Kooperation mit der Mafia Instrument und Finanzquelle der USA und ihrer Hintermänner. Dies nimmt in gigantischem Ausmaß zu, die Heroinproduktion in Afghanistan nahm von hohem Niveau um 36 – 49% zu, PRO JAHR!

    Mittlerweile ist USA, CIA, Mafia, Mossad und der Welthandel mit Drogen derart eng verzahnt, daß sie ununterscheidbar geworden sind. Die Djihadisten in Syrien werden mit riesigen Mengen NATO-Captagon und anderen Drogen vollgepumpt und durch Heroin-Gewinne finanziert.

    Thierry Meyssan und sein „Netzwerk Voltaire“ haben seit Jahren Tatsachen dazu zusammengetragen.

    http://www.voltairenet.org/mot2282.html?lang=de

  60. kaeptnbrise sagt:

    @ Bengtsson

    Was denn nun?

    a) „Selbstverständlich gibt es Völker und Nationen, Kulturkreise.“

    oder b) “Fakt ist, daß “die Serben” ebensowenig existieren wie “die Österreicher, “die Deutschen” oder die “Japaner”.”
    (Bengtsson)?

    „Ich habe eben gemeint, daß man Millionen Menschen nicht alle unter der Bezeichnung “Serben” “Österricher” “Japaner” usw. subsumieren kann.“

    Selbstverständlich werden ca. 130 Millionen Menschen unter der Bezeichnung „Japaner“ subsumiert, was denn sonst?

    „Das ist doch keine Leugnung der Existenz eines Volkes, sondern ein Zeig auf die Tatsache, daß auch Völker nicht eindimensionale Massen sind !“

    Natürlich nicht, die Wirklichkeit bildet sich in vier Dimensionen ab, also die zeitliche Geschichte des Volkes und dessen Lebensraum.

    „Sie bestehen aus einzelnen Personen !“

    Gut, Sie können theoretisch aus 130 Millionen Personen aus dem japanischen Volk isolieren. Wenn Sie so wollen, gibt es dann aber weder das Volk der Japaner (genauso wenig wie „H_U_N_D_E“), noch die einzelne (isolierte) Person. Denn diese hat bestimmte Gene, bestimmte Ahnen, japanische Vorfahren halt. Wer sich mal ganz ehrlich und schonungslos mit seinen Eltern und Großeltern vergleicht, der sollte schon zugeben, daß es mit der Einzigartigkeit so eine Sache ist.

    „Sie wollten bewußt einen scheinbaren Affront darin sehen um dann als “zutiefst getroffener” sich darüber aufzuregen“

    Ich setze mich GEISTIG mit Konstruktivismus und Dekonstruktivismus auseinander. Außerdem halte ich es für überaus nötig, darauf zu bestehen, daß „Volk“ und „Nation“ BIOLOGISCHE Begriffe sind.
    Aus dieser Auseinandersetzung heraus auf Gruppendynamik zu wechseln, habe ich keinen Bock.

    „Allein daß Sie sagen, gern Feindschaften zu haben, sagt doch schon was aus. Wieso ist es so schlimm für Sie, wenn Sie jemand liebhat ?“

    Ja, ich schätze gepflegte Feindschaften. Und es gibt bestimmte Freundschaften, die Scham in mir hervorrufen. Alles nicht so wild, auf geistiger Ebene finde ich induktive Fehlschlüsse schlimm. Sie stellen mir eine Frage zu etwas, was ich nicht behauptet habe.

    „Sie sind doch auch ein Lebewesen wie wir alle, mit all seinen Eigenschaften und individuellen Sorgen und Gefühlen.“

    Solche Tautologien kann ich nur nachvollziehen, wenn es sich um religiöse Dogmen handelt.

    Die Silberscheiben, ganz egal, ob AC/DC, Waylon Jennings, Klassik, Howard Carpendale, Modern Jazz usw. sind doch Silberscheiben wie alle Silberscheiben, mit jeweils ganz einzigartigen Liedern.

    Meine Güte, man kann ALLE Objekte hernehmen, findet irgendeinen geeigneten Oberbegriff und schwupps, siehe da: Alle Elemente sind gleich (gehören der gleichen Menge an) UND verschieden.

    „Glauben Sie an Gott ?“

    Die Frage will ich Ihnen hier nicht beantworten.

    „Ist es nicht so, daß die Liebe – im Grundsatz jedenfalls – unter den Vertretern der Spezies Homo Sapiens in der Regel förderlich sein kann ?“

    Die Liebe ist genauso unverzichtbar wie der Haß. Die Liebe wegen der geschlechtlichen Fortpflanzung, die Liebe zum Nächsten, also den eigenen Kindern, angenehme Nachbarn, Freunde, zum eigenen Volk.

    Der Haß zur individuellen Selbsterhaltung wie auch zur Verteidigung des Lebensraumes des eigenen Volkes, zur Ächtung von Handlungen, die dem Gemeinschaftsleben abträglich sind.

  61. Bengtsson sagt:

    kümel:

    Logo widersprechen Sie mir nicht. Denn da müßten Sie ja als Argument schon etwas mehr auffahren lassen als diese ewige Clark-Wiederkäuerei, die Sie hier so gerieren, als ob Clark ein Art Instanz wäre, der die Bibel geschrieben hat. Ich gebe Ihnen einen Rat: Sich ständig von nur einer Quelle Infos über Geschichte zu holen, ist sowieso äußerst einseitig und in bezug auf die Glaubwürdigkeit eher fragwürdig. Sie dürfen ruhig noch einige weitere Bücher studieren und sich Historiker und ihre Werke vornehmen, die fundiert und objektiv sind – es sei denn, Sie möchten lieber auf Ihre parteiische Wahrnehmung nicht verzichten und bleiben dann bei der Einseitigkeit Ihres Geschichtsbildes, entsprechend der obigen Andeutungen.

    Übrigens vermengen Sie meine Beiträge von vorhin: Wenn ich von ´Gefühlen´ u. a. gesprochen habe, dann habe ich bezug auf die Diskussion genommen, bei der käptnbrise sagte, er habe gerner Feinde, als daß er geliebt werde. Und ich wende dagegen ein, es ist nunmal so, daß wir Menschenkinder soziale Wesen sind/sein sollten und uns die Möglichkeit der Nächstenliebe immer offensteht. Diese Thematik hatte nichts mit der geschichtlichen Diskussion über den Ersten Weltkrieg und die Politik in Osteuropa zu tun.

    Mit freundlichen Grühßen Bengtsson

  62. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Branko: Geschichte

    Ihr inhaltsreicher Beitrag verdient natürlich eine ausführliche Erwiderung. Aber ich müßte fünfzehnmal sagen: „Nein, in Wirklichkeit war alles ganz anders.“ Unsere Informationen über die tatsächliche Geschichte gehen derart meilenweit auseinander, daß ein abendfüllender Bierabend kaum dazu ausreichen würde, die Ansichten auch nur vergleichend nebeneinander zu stellen. Konsens herzustellen, das dürfte einfach nicht möglich sein.

    Meine bisherigen Informationen wurden durch Clark bestätigt und natürlich beträchtlich erweitert. Ich sehe nach der Lektüre keine einzige Ungenauigkeit oder tendenziöse Behauptung.
    Ich spare mir also eine inhaltliche Stellungnahme, denn meine Informationen decken sich mit jenen von Clarc.

    Es ist keineswegs richtig, daß Clarc die serbische Nation als Verbrechervolk zeichnet. Das wäre ja auch Blödsinn. Damals noch mehr als heute will jeder Angehörige jeden Volkes vor allem eins: daß er in Ruhe und Frieden seinen Beruf ausüben, ein bißchen Wohlstand aufbauen und seine Familie harmonisch halten kann. Zwar gibt es zuweilen eine erstaunlich hohe Zustimmung des Volkes zu Staatsverbrechen (etwa 94% Zustimmung der Israeli zum Krieg gegen Gaza), aber das sind Ausnahmen und Sondersituationen, die jeweils erklärt werden müssen. Es ist aber richtig, daß Clarc eine Menge an Mord, Aggression und Geheimorganisation im STAATSLEBEN Serbiens zu erzählen weiß.

    Keine der Großmächte hatte Kriegspläne, schon gar nicht Deutschland, nicht einmal Rußland, das die entscheidende erste Mobilmachung verschuldet hat. Natürlich gab es in jedem beteiligten Land eine Gruppe von Kriegstreibern, oder Militärs, die nur ‚Krieg‘ als Lösung aller Probleme wußten. Clarc beschreibt Conrad von Hötzendorf als einen solchen Militär, dazu wußte ich bis jetzt nichts.
    Am deutlichsten trat eine derartige (dort deutschfeindliche) Gruppe in GB hervor. ‚Belgien‘ war nur ein Vorwand.

    Ihre doch eher verklärte Ansicht von der Geschichte Serbiens will ich bestimmt nicht kritisieren, es ist schließlich Ihr Vaterland.
    Aber daß Kroaten (Slowenen auch?) und Bosniaken allesamt „Serben“ sein sollten, das ist doch ein bißchen zum Verwundern. Erinnert mich ein wenig an die Polen, für die Masuren, Kaschuben, Slonzaken, Oberschlesier, Lausitzer, Tschechen, Slowaken, Ruthenen, Danziger allesamt irgendwie „POLEN“ sein sollten, notfalls auch die Litauer und Ukrainer. Geht’s gar nicht zusammen, dann wird von ‚oberflächlich germanisierten Polen‘ gesprochen.

    Ein Nationalismus, der den Namen verdient, war zu Beginn des 20. Jahrhunderts einfach noch nicht üblich in Europa. Dagegen grassierte der Chauvinismus, der einen ausschließenden Gegensatz zum Nationalismus darstellt. Deshalb war es Serbien völlig egal, ob es fremdvölkische Gebiete eroberte (etwa Albanien). Klar gab es unter vielen anderen ethnischen Gruppen in einigen Fällen auch eine Menge Serben in den eroberten Gebieten, aber die ethnische Zugehörigkeit spielte doch nur die Rolle eines Vorwandes. Die Durchdringung der verschiedenen Ethnien war nirgends so hervorstechend wie am Balkan. Auch in den polnisch-litauisch-ukrainischen Grenzregionen war dies ein gewichtiger Faktor.

    Die Mordtat des Prinzip wurde von allen Kulturnationen verurteilt, sogar von Rußland. Was meinen denn Sie als Serbe, wie ein Staat wie Österreich-Ungarn auf die Ermordung eines hohen Repräsentanten hätte reagieren sollen? Pacic hatte natürlich Kenntnis von dem Attentat, er hatte doch sogar die Österreicher warnen lassen. Und Apis war doch ein ungeheuer einflußreicher Poltiker Serbiens, Sie räumen seine Urheberschaft ja ein. Wäre es denn nicht möglich gewesen, daß Serbien den Forderungen Österreichs nach einer gemeinsamen kriminologischen Untersuchung des Mordes entgegengekommen wäre?

    Clarc beschreibt eindeutig, daß die serbische Antwort zwar überaus gewandt, aber inhaltlich eine deutliche Abfuhr war.
    Richtig, daß Wilhelm das nicht begriffen hat.

  63. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Wahrsager:

    Die Definitionen sind doch ziemlich einfach:

    ‚Antisemit‘ ist jemand, den die Juden hassen.
    Und wen die Rotlackierten hassen, –DAS IST EIN NAZI!

  64. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Wenn man sich die Filmchen von der Demonstration so ansieht, dann fällt auf, daß die plärrenden Rotlackierten zwar laut und blöd, aber keineswegs bewegt, aufgeregt, leidenschaftlich aufgetreten sind.

    Sie machten den Eindruck, als seien sie als „gesellschaftliche Kräfte“ hinbestellt worden.

    Ich glaube aber nicht, daß sie von der „brd“ angeheuert und bezahlt wurden. Ich denke eher an eine Gruppe wohlhabender Philantropen mit weltweiten politischen Interessen. Denn wer ist es eigentlich, der an Krieg interessiert ist, so daß er die Friedensdemo stören läßt?

    Die Sache erinnert mich an das Versprechen des Multimilliardärs und ukrainisch-israelischen Doppelstaatsbürgers Kolomoiski (Wohnsitz Schweiz, Beruf: Gouverneur der Putschregierung, Chef der ukrainischen Mafia), die jüdische Gemeinde der Ukraine würde jedem eine Million Dollar bezahlen, der Tsarov, den Sprecher der Föderalisten ERMORDET. Zuvor hatte er geringere Prämien als Kopfgeld für jeden Russischstämmigen ausgelobt.

    http://www.voltairenet.org/article183867.html

    Телефонные переговоры :Коломойский угрожает Царёву и его близким Life-Maria Channel, YouTube, 15. Mai 2014.

  65. kaeptnbrise sagt:

    @ Bengtsson

    „Wenn ich von ´Gefühlen´ u. a. gesprochen habe, dann habe ich bezug auf die Diskussion genommen, bei der käptnbrise sagte, er habe gerner Feinde, als daß er geliebt werde.“

    Wo soll ich das behauptet haben? Ob Sie das noch einmal lesen und überdenken:

    „Feindschaft ist doch schon einmal eine höhere Ehrerweisung, als sich noch nicht einmal die Mühe zu bereiten, jemanden zu ignorieren. Was spricht denn gegen eine gepflegte Feindschaft?
    Für mich ist es die größte Beleidigung, unbesehen von einem Menschen geliebt zu werden, nur weil ich auch ein Mensch bin, also auch so ein Zweibeiner ohne Federkleid.“
    (kaeptnbrise)

    „Und ich wende dagegen ein, es ist nunmal so, daß wir Menschenkinder soziale Wesen sind/sein sollten und uns die Möglichkeit der Nächstenliebe immer offensteht.“

    Nächstenliebe ist ursprünglich die Liebe des Juden in Bezug auf andere Juden und nicht in Bezug auf Nichtjuden.

    Wer pflegt schon überhaupt keine Gemeinschaftlichkeit (Sozialität)? Die besteht bereits z.B. durch eine Ehe, durch eine Freundschaft, vielleicht zwischen zwei Hagestolzen, die dem Rest der Welt wenn es irgend geht, aus dem Wege gehen. Solange es keine Feindesliebe ist, Liebe zur ganzen Menschheit, einschließlich Rothschild, Soros, Gauck und Merkel, sondern nur die Option zu persönlichen Einzelbegegnungen, ist so eine Kontaktaufnahme nicht grundsätzlich verkehrt.

  66. Wahr-Sager sagt:

  67. Bengtsson sagt:

    käptnbrise:

    Oha, jetzt kommen Sie aber ganz schön intellektuell… Offenbar ist für Sie das Diskutieren an sich die eigentliche Triebfeder, und Sie mögen das hoch Formulierte und das Wortgewandte am Disput. Also ein ‚geistiger Mensch‘.
    Gern mit der Sprache arbeitender.

    Der Haß ist ein natürliches Gefühl. Ich sehe aber nicht ihn als unbedingte Wurzel unseres Wunsches, gegen Feinde den eigenen Lebensraum zu schützen oder die eigene Familie meinetwegen zu erhalten, obwohl bei den Urinstinkten und Kämpfen des Lebens sicherlich auch der Haß mitschwingt. Er hat seinen Platz im seelisch-sozialen Miteinander.

    Ich glaube, daß man durchaus ohne Haß kämpfen kann. Und daß man auch seine Feinde „lieben“ kann. Was nicht heißt, daß man sich ihnen an den Hals wirft oder unangemessene Zugeständnisse macht. Es ist auch eine Frage der Ethik und des Prinzips von einer Zivilisation, einem Mindestmaß an humanem Verhalten. Der Gegner ist eben auch ein Mensch, der Teil der Schöpfung ist. Liebe kommt infolgedessen auch ihm zu und nicht nur der Herde zu der man selbst zählt.

    Und wenn man in einer Gemeinschaft schädliches Verhalten eines einzelnen Menschen ahnden muß, dann geschieht das ja nicht in erster Linie aus Haß diesem Mitglied der Gesellschaft gegenüber, sondern weil er sich ein Vergehen erlaubt hat. Das zieht ja nicht zwangsläufig den Haß nach sich.

    Wie dem sei – Ich finde die Diskussion durchaus interessant und stehe dem Gegenüber auch im Fall großer Differenzen als Gesprächspartner wohlwollend gegenüber.

  68. Eveline sagt:

    bengtsson /kaptnbrise

    Fällt mir ein Bild ein, weil ich es gerade lese.

    Eine Kiste voller Äpfel, nur einer ist faul und er würde natürlich alle anderen Äpfel anstecken – und so ganz ohne Hassgefühle.

    Immerhin gemeinschaftsschädigendes Verhalten vom faulen Apfel. Oder?
    Was macht jetzt ein liebender Vater – Polizei?

    Nur so als Anregung…..

  69. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    Das ist Quatsch, was Sie sagen. Dann müsste der jüdische Autor Norman G. Finkelstein sich selbst Antisemit nennen und sich selbst hassen müssen.

    Und wer sind ‚die Rotlackierten‘?? Ich hasse Nazis und Faschisten. Bin ich jetzt auch ‚rot lackiert‘?

    Dieses Alle-über-einen-Kamm-scheren ist doch gerade das, was viele Linke heute machen. Sind Sie ein Linker?

  70. Bengtsson sagt:

    eveline:

    er kauft sich neue Äpfel. Und ißt die auf, bevor sie verfaulen.

  71. Branko sagt:

    @Kümel:
    Das stimmt. Wir werden wohl keinen Konsens erzielen. Aber Sie behaupten einfach, es wäre zu umfangreich, meine Behauptungen als falsch zu entlarven, versuchen es jedoch noch nicht einmal bei einer einzigen zur Veranschaulichung. Ich habe gar keine Sachen behauptet, die Clark & Co bestreiten würden. Zumindest nicht unwissentlich. Ich habe weitestgehend unstrittiges aufgezählt und dargelegt, wie ich als Angriffskriegs-Gegner persönlich/moralisch dazu stehe. Sie vertreten da einen anderen persönlichen/moralischen Standpunkt. Das sei Ihnen zugestanden, aber sie scheinen mich dahingehen miszuverstehen, dass ich Clark inhaltliche Falschbehauptungen o.ä. unterstelle. Das tue ich nicht! Er selbst betont ja auch in seinen Interviews, dass er keine neuen Quellen gefunden hat, sondern einfach eine „neue Betrachtungsweise“ anwendet. Auch das sei ihm als preussophilen Revisionisten zugestanden. So funktioniert Forschung. Die Wissenschaftler sollen in einem breitgefächerten Diskurs ihre jeweilige Soße beisteuern. Clark ist da jedoch eindeutig selektiv und in Bezug auf die Serben ungemein tendenziös und subjektiv. Das musste sogar der Clark-Fan Elsässer einräumen. Da sie eine andere Philosophie vertreten (o-ton von Ihnen: Die Österreicher haben den Balkan im 17. Jht. „befreit“. Ich glaub ich les nicht recht!!!!!) ist mir klar, deshalb lassen wir das lieber.

    Sie schreiben (Zitat Anfang) Es ist aber richtig, daß Clarc eine Menge an Mord, Aggression und Geheimorganisation im STAATSLEBEN Serbiens zu erzählen weiß. (Zitat Ende) Richtig. Hab ich nie bestritten. Habe lediglich behauptet, dass das ganze recht heterogen war und auch für uns heute nicht ins letzte Detail zu entwirren ist. Es war jedenfalls keine Legitimation für einen Angriffskrieg. Meine Parallelen (9/11, Aldo Moro) ignorieren sie. Mit ihrer Kriegsbegründung hätte jedes Land der Welt die Legitimation, die USA anzugreifen, angefangen bei Kuba! Immerhin gibt es im undurchsichtigen STAATSapparat der USA „eine Menge an Mord, Aggression und Geheimorganisation“ gegenüber inzwischen jedem Staat dieser Erde. Ich sehe eine solche Legitimation nicht und ich denke die meisten Menschen auf der Welt sehen sie ebenfalls nicht.

    Zu England schreiben Sie (Zitat Anfang) Belgien war nur ein Vorwand (Zitat Ende) Das ist mir doch klar. Das Veranschaulicht perfekt, was ich an Ihnen kritisiere. Sie unterstellen mir Ansichten, die ich nicht vertrete. Was ich lediglich sage, dass Deutschland schuld am Angriffskrieg gegen Belgien hat. Sie wollen diesen britischen Vorwand als Schuldminderungsargument für den deutschen Angriffskrieg gegen Belgien ins Feld führen. Meiner Ansicht nach ist das chronologisch gesehen Unsinn; aber es sei Ihnen zugestanden. Nur bitte lesen Sie bei mir bitte nichts heraus, dass ich nicht auch schreibe. Sonst kommen eben solche Missverständnisse zustande.

    (Zitat Anfang) Aber daß Kroaten (Slowenen auch?) und Bosniaken allesamt “Serben” sein sollten, das ist doch ein bißchen zum Verwundern. Erinnert mich ein wenig an… (Zitat Ende). Dass Ihnen eine solche Sichtweise neu ist, veranschaulicht bereits wie ungenügend Clark sich mit dem ganzen Balkankomplex auseinandergesetzt hat. Das ist eine in Serbien weit verbreitete Sichtweise. Die bosnischen Moslems sind in Gänze serbisch-stämmig. Die Kroaten zum größten Teil (in Westkroatien und auf den kroatischen Inseln leben noch echte „Kroaten“, aber die sprechen auch eine andere Sprache, heute als Cakavski bekannt, das eigentliche Kroatisch). Serben, bosn.Moslems, Montenegriner und die meisten Kroaten sprechen ein und die selbe Sprache. Und auf einer gemeinsam gesprochenen Muttersprache basiert der Begriff Nation nach meinem Verständnis (zumindest solange keine Besatzungsassimilation stattfindet wie in Wales oder Schottland). So haben sich auch die Deutschen definiert bevor Deutschland gegründet wurde. Sie sind eine klassische Kulturnation, ebenso wie die Serben. Die Deutschen waren nur so schlau, bei ihrer nationalen Erweckung das Thema Religion nur sekundär zu betrachten. Bei uns war es anders. Als der osmanische und der habsburgerische Imperialismus auf dem Totenbett lagen fühlten sich leider nur die orthodoxen Serben auch als „Serben“. Das ist zumindest meine Sichtweise. Darüber könnte ich mich nun natürlich mit anderen Vertrerern streiten. Ich habe es in meinem vorherigen Beitrag nur deshalb gebracht, um auf ihren Diffamierungsbegriff „Extremist“ zu reagieren. Bin ich ein Extremist, nur weil ich zu dieser Auffassung komme? Das ist eine Frechheit. Ich habe das Recht auf diese Meinung, genauso wie die Masse der Serben im Jahre 1914 und im Jahre 2014! Viele aus dem rechten Spektrum Serbiens betrachten diese „falschen Kroaten“ usw. vorschnell als „Ustascha-Extremisten“, was ich ebenfalls als Frechheit empfinde. So kommen wir nicht weiter. Man muss immer offen sein für die andere Seite bevor der Gegner „Extremist“ ist. Gerade wir „Antisemiten und Schwulenhasser“ auf dem Elsässer-Blog sollten hierfür ein Gespür haben.

    Sie schreiben (Zitat Anfang) Die Mordtat des Prinzip wurde von allen Kulturnationen verurteilt, sogar von Rußland. (Zitat Ende) Genau wie bei ihrem England/Belgien-Kommentar weiß ich auch hier nicht, was sie mir damit sagen wollen. Wieder differenzieren Sie nicht. Dass Russland das Attentat verurteilt hat, ist mir klar. Das hat natürlich jede Regierung damals getan. Es handelte sich um ein Verbrechen! Es geht hier um die Frage, ob man deshalb einen Angriffskrieg anzetteln darf. Wissen Sie wieviele jugoslawische Staatsvertreter die UCK 1998/99 im serbischen Kosovo ermordet hat!? Und wissen Sie, wo die UCK ihre Trainingscamps/Waffennachschublager hatte!? Im benachbarten Albanien. Die albanische Staatsregierung stand weder direkt hinter dem UCK-Geruillakrieg noch war sie völlig unbeteiligt. Albanien war Ende der 1990er Jahre ein heterogener Scherbenhaufen, in dem ein Deal und ein Verrat dem nächsten folgte – ähnlich wie Serbien vor 100 Jahren. Dennoch wäre die jugoslawische Armee 1999 NICHT (!!!!!!!) befugt gewesen, der offiziellen albanischen Regierung unter Kriegsandrohung Forderungen in Bezug auf die albanische Inlandspolitik zu diktieren!!!! Ich möchte mal wissen, wie Sie reagiert hätten, hätte Jugoslawien 1991 dem widervereinigten Deutschland unter Kriegsandrohung diktiert, die BND-Zentrale in Pullach aufzulösen und serbischen Beamten dort Ermittlungen zu genehmigen, um festzustellen, wie es subversiven Elementen im BRD-Staatswesen gelingen konnte, Unmengen an NVA-Waffenbeständen nach Kroatien zu schmuggeln, um diesen Stellvertreterkrieg gegen Jugoslawien zu führen!? Sie hätten gesagt: „Bei den Jugos piepts wohl!“ Und damit hätten Sie Recht gehabt!

    (Zitat Anfang) Wäre es denn nicht möglich gewesen, daß Serbien den Forderungen Österreichs nach einer gemeinsamen kriminologischen Untersuchung des Mordes entgegengekommen wäre?… Clarc beschreibt eindeutig, daß die serbische Antwort zwar überaus gewandt, aber inhaltlich eine deutliche Abfuhr war. (Zitat Ende) Das widerspricht sich irgendwie selbst. Was wollte die serbische Regierung denn nun Ihrer Meinung nach NACH dem Attentat und dem Wiener Ultimatum!? Krieg oder keinen Krieg!? Das ist die grundsätzliche Frage. Sie gestehen scheinbar einerseits ein, dass Belgrad den Krieg gerne abgewendet hätte, behaupten jedoch zeitgleich, dass das Ultimatum zwischen den Zeilen brüsk abgelehnt wurde, was zum Krieg führte. Das widerspricht sich selbst. Serbien ist so weit entgegengekommen wie ein souveräner Staat es vor sich selbst verantworten konnte. Österreich stellte ein bewusst (!!!) unannehmbares Ultimatum. Vertreter der deutschen Diplomatie forderten sogar ausdrücklich, dass das Ultimatum unannehmbar formuliert werde. Und während Belgrad sich beriet wurde in Wien eine vorgefertigte Antwort verfasst, die in jedem Fall Krieg vorsah. NACH dem Attentat konnte Belgrad absolut nichts tun, um den Österreichischen Angriff zu verhindern. Auch das ist bei den meisten Historikern eigentlich Konsens (selbst bei deutsch-nationalen Revisionisten). Und weil sich die NATO dieser Analogie bewusst war, verfuhr sie ähnlich als sie 1999 eine Vereinbarung in Ramboulliet sabotierte. Es war ein ideologischer Tiefschlag der Belgrad an die gleiche ausweglose Situation wie 1914 erinnern sollte.

    Clarks Schilderung läuft letzten Endes darauf hinaus: „Haben Sie sich eigentlich schonmal mit dem kleinen Serbien 1914 beschäftigt. Da ist auch ne Menge im Busch, was in Deutschland bisher viel zu wenig beleuchtet wurde.“ Hierbei geht Clark derart halbfundiert und tendenziös vor, dass man mekrt: Das Ergebnis stand am Beginn seiner Forschungsarbeit fest. Das erinnert mich ein wenig an jene 1939-Revisionisten, die sich halbfundiert und tendenziös mit Polen beschäftigen, zusammenfassend hinausposaunen „Wussten Sie eigentlich, dass in Polen ne Menge mit den Säbeln gerasselt wurde?“ und daraus den Schluss ziehen, Deutschland sei an seinem eigenen Angriffskrieg gegen Polen nicht schuld. Ich möchte Clark diese Sichtweise zu 1939 nicht unterstellen (Ihnen auch nicht!) aber die Art zu dokumentierten und zu argumentieren erinnert mich ein wenig an diesen 2.WK-Revisionismus. (sowie an jeden Angriffskriegs-Revisionismus, bezogen auf jeden Angriffskrieg, den diese Welt jemals erdulden musste)

    Herr Dr. Kümel: Wenn Sie „Attentate“ auf eigenem Staatsgebiet als Legitimation für einen Agriffskrieg gegen einen Nachbarstaat akzeptieren, dann Hut ab. Ihrer Logik zu Folge geht das sogar dann, wenn ich als Angreifer der angegriffenen Regierung zugestehe, das Attentat nicht veranlasst zu haben, ihr aber vorwerfe durch eine verantwortungslose Politik das Ganze mit verschuldet zu haben (Im Sinne von: „Die Geister die ihr riefet, wurdet ihr nicht mehr los. Selbst schuld“).
    Wissen Sie wie heterogen und verworren das Hintergrundgeflecht der Supermacht USA ist!? Serbien 1914 ist gar nichts dagegen. Auf mein 9/11-Beispiel sind Sie nicht eingegangen – schade! Wenn wir so anfangen, dann darf wirklich jedes Land die USA angreifen. Und dann öffnen wir sogar Tür und Tor für False-Flag-Legitimationen.
    Aber ich glaube, wir sollten es wirklich gut sein lassen. Ich denke, unser Hauptunterschied liegt eher in unserer Philosophie als dass ein Sachstreit vorliegt. Was die GRUNDSÄTZLICHEN Geschehenisse von damals angeht, herrscht glaube ich weitestgehend Konsens. Es sei denn Sie belegen mir, wo/was Clark genau anders behauptet als ich. Ich für meinen Teil habe bislang jedenfalls weder in Clarks Buch noch in ihren Beiträgen hier etwas konkretes gefunden, dass ich als „eindeutig falsch“ ansehen würde.

  72. kaeptnbrise sagt:

    @ Bengtsson

    „Offenbar ist für Sie das Diskutieren an sich die eigentliche Triebfeder“

    Nein.

    „und Sie mögen das hoch Formulierte und das Wortgewandte am Disput.“

    Ich liebe meine deutsche Muttersprache. Auch den Krieg: Das Hauen und Stechen (Disput).

    „Also ein ‘geistiger Mensch’.“

    Bin ein Exemplar der Art homo sapiens sapiens, ja. Geist besitze ich auch.

    „Gern mit der Sprache arbeitender.“

    Anders geht es hier nicht, oder?

    „Der Haß ist ein natürliches Gefühl.“

    Ja.

    „Ich sehe aber nicht ihn als unbedingte Wurzel unseres Wunsches“

    WER genau bitte seid IHR – SIE und WER ganz konkret bitte noch?

    „oder die eigene Familie meinetwegen zu erhalten“

    Warum so gequält? Was soll es Sie schon scheren, ob z.B. ich – oder ein Papuaindianer – seine Familie erhalten will? Ist Ihre Billigung da nötig?

    „obwohl bei den Urinstinkten und Kämpfen des Lebens sicherlich auch der Haß mitschwingt.“

    Urinstinkte, das Atmen wollen, HASSEN, trinken wollen, Macht anstreben usw. usw. sind zeitlos.

    „Er hat seinen Platz im seelisch-sozialen Miteinander.“

    Häh? HASS bedeutet nicht miteinander, sondern Gegeneinander.

    „Ich glaube, daß man durchaus ohne Haß kämpfen kann.“

    Physiologisch unmöglich. Sie müssen zum Kampf überhaupt erst einmal wach werden. Befremdet sein von etwas Feindlichem. Dazu muß Ihr Hormonsystem eine Mindestmenge von HASS-Anregern aussenden.

    „Und daß man auch seine Feinde “lieben” kann.“

    Keine „Ahnung“ was „lieben“ jetzt „bedeuten“ soll. Dieser „man“ schafft es jedenfalls, nicht mit vollem Munde zu reden, nicht die Rasenfläche zu überqueren. Soll er dann eben auch seinen Feinden in den … das Gesäßt kriechen, nicht mein Problem.

    „Es ist auch eine Frage der Ethik“

    WESSEN Ethik jetzt? Meiner Ethik? Der Ethik meines Feindes, der mich töten will? Oder Ihrer Ethik als einem Angehörigen der herrschenden Religionsgemeinschaft der Humanisten (christlich-käßmanisch oder atheistisch, egal), der die ganze Menschheit unter bedingungsloser Liebe als Gott anbetet?

    „einem Mindestmaß an humanem Verhalten.“

    Das Verhalten aller über sieben Milliarden Exemplare der Art homo sapiens sapiens besteht darin, daß sie auf zwei Beinen gehen, Sie, Heinz Alfred Kissinger, Heidi Klum, ich usw. Was soll das aussagen, menschliches (humanes) Verhalten? Wieder ein religiöser Begriff?

    „Der Gegner ist eben auch ein Mensch“

    Ja.
    Gehe ebenfalls davon aus, daß wir von der Feindschaft zwischen zwei Exemplaren der Art homo sapiens sapiens sprechen und nicht über das Thema Kampfhund überfällt homo sapiens sapiens (Spaziergänger).

    „Liebe kommt infolgedessen auch ihm zu“

    Habe absolut nichts dagegen, wenn Sie den ESM-Hochverräter Gauck in den Arm nehmen, gute Worte für den Massenmörder Genrikh Yagoda finden, Jutta Dittfurth und Götz Aly lieben und Ihnen warm ums Herz wird, wenn Sie an Thomas Barnett denken, ganz allein Ihre Sache:

    http://kulturstudio.wordpress.com/2014/02/09/der-letzte-akt-die-kriegserklarung-der-globalisierer-an-alle-volker-der-welt/

    Ich persönlich halte die heute herrschende Religion des Humanismus für das Nihilistischste, Lebensfeindlichste, was es je auf Erden gegeben hat, eine Krankheit zum Tode.

  73. Heider sagt:

    Branko
    „@Kümel

    deutsch-nationalen Revisionisten zu gefallen; und für die war Serbien bei allen drei deutschen Angriffen, die das Land alleine im 20. Jahrhundert zu erleiden hatte, der Aggressor. 1914, 1941 und 1999. (im letzten Falle in abgeschwächter Form. Die Albaner waren natürlich grundsätzlich die Guten und die Serben die Bösen. Allerdings verleiht die US-Führung diesem dritten Serbien-Feldzug einen faden Beigeschmack.)“

    und
    „Viele aus dem rechten Spektrum Serbiens betrachten diese „falschen Kroaten“ usw. vorschnell als „Ustascha-Extremisten“, was ich ebenfalls als Frechheit empfinde. So kommen wir nicht weiter. Man muss immer offen sein für die andere Seite bevor der Gegner „Extremist“ ist. Gerade wir „Antisemiten und Schwulenhasser“ auf dem Elsässer-Blog sollten hierfür ein Gespür haben.“

    Zustimmung.
    Nationalisten, die verfemteste Minderheit Europas, sollten endlich ihre echten Feinde kennenlernen u. sich über alle Grenzen hinweg finden.
    Die schädlichen Urteile über die Vergangenheit müssen ernsthaft überprüft werden, und wo sie jetzt nicht einvernehmlich zu klären sind, da muss man sie hintanstellen.
    Die Vorurteile aus falscher Geschichtsdarstellung, von der letztlich alle Völker zu jeder Zeit, nur auf verschiedene Weise, betroffen sind und der Dünkel schaffen fortwährend das Trennende u. hindern uns an der gemeinsamen Aktion. Wem nützt das am meisten?
    Wem das am meisten nützt, das ist Derjenige, der die alten Geschichten immer wieder hervorholt, um sie in der Gegenwart als Schläger zu benutzen – das ist Der, der uns auch morgen leicht aufeinanderhetzen kann, weil wir nicht lernen die geschriebene Geschichte als reine Herrschaftsgeschichtsschreibung zu begreifen, die bestimmten Zwecken dient. Sie enthält unter solchen Umständen niemals in nennenswertem Umfang Wahrheiten, denen wir uns verpflichtet fühlen sollten.
    Gerade „wir“ könnten eigentlich verstehen, dass ausser uns Deutschen u. den Russen keinem anderen Land [und über seine Regierungen auch pauschal als Volk, deshalb schreibe ich die Deutschen, Russen, Serben…] so viel Schaden von interessierten ausländischen Mächten zugefügt wurde wie den Serben.

    Ich appelliere mehr @ Dr. Kümel, was nicht heisst Brankos Darstellungen unkritisch zu sehen. Doch Ihre Darstellung („1914“), Doktor, habe ich im Kern so schon vor über 40 Jahren von meinen Lehrern gehört oder in westdeutschen Offizialmedien gelesen – sie macht mich heute nur noch stutzig.

    MfG

  74. kaeptnbrise sagt:

    @ Eveline

    „Eine Kiste voller Äpfel, nur einer ist faul und er würde natürlich alle anderen Äpfel anstecken – und so ganz ohne Hassgefühle.

    Immerhin gemeinschaftsschädigendes Verhalten vom faulen Apfel. Oder?
    Was macht jetzt ein liebender Vater – Polizei?“

    Nein. Keine Polizei. Die Polizisten und Polizistinnen unter dem BUNTEN Regime könnten hier ja auch nur liebevoll deeskalieren. Zu etwas anderem sind Polizisten und Polizistinnen in einer vielfältigen Toleranzgesellschaft gar nicht befugt.

    Wenn es kein HASSENDER Vater ist, der verdorbene Nahrung nicht ausstehen kann, wird er diesen einen Apfel nicht von den anderen unterscheiden (lat. discriminare) an der Rampe der Kategorie „Fäulnisgrad“. Als Teil der Schöpfung wird er diesen Apfel genauso lieben wie die anderen auch. Aussortieren wird er nicht, denn das hat er aus unserer Geschichte gelernt, wohin das Ausgrenzen und Stigmatisieren letzlich führt.

  75. Bengtsson sagt:

    kaäptnbrise:

    Mit jedem Beitrag, den Sie hier posten, zeigen Sie immer offener, wie sehr Sie verbittert und verbockt sind. Voller verkrampfter Anti-Haltungen gegen jene und jene Menschen oder Gruppen, die – in Ihrem „Weltbild“ – die Fremden sind und zu einer anderen Seite gehören. Doch lassen Sie es sich gesagt sein: wer Deutscher ist und wer sich so nennen kann, das bestimmen sicherlich nicht Sie. Und ebenso sicher haben Sie – so finde ich – keine exklusive Deutungshoheit, um ganz pauschal hier zu sagen, man könne nicht seine Feinde lieben, und es sei ganz undenkbar, ohne Haß zu kämpfen, usw. Wenn das Ihre persönliche Meinung ist, steht Ihnen das selbstredend zu und jeder kann ja denken, wie er möchte. Was ich merkwürdig finde, ist die verbiesterte Art, mit der Sie versuchen, sich hier bei jeder Gelegenheit gegen alles in ihrer Weltsicht „Fremde“ zu positionieren und oft von einer Art „Kriegszustand“ ausgehen.

    Ich glaube an die Lehren, die Christus gepredigt hat und die als Christentum das religiöse Fundament des Abendlandes bilden: Und dazu gehören eben die von mir erwähnte Haltung gegenüber dem andersartigen Nachbarn in Toleranz, auch die Nächstenliebe, die gegenseitige Achtung und Wertschätzung.

    Es trifft nicht zu, wenn Sie mir vorwerfen wollen, ich hätte eine „käßmannsche “ oder „herrschende“, meinetwegen atheistische Sicht. Ich orientiere mich weder an Käßmann noch am Atheismus, sondern ich versuche im Alltag und in der Lebenspraxis das Prinzip von der Liebe je nach Möglichkeit umzusetzen – soweit es geht. Das hat nicht mit Gauch, Götz Aly oder Barnett zu tun, das ist einfach die Folge meiner Überzeugung als gläubiger Christ, als Mensch, der von dem Wunsch nach Frieden erfüllt ist und dieses Ziel als eine der wichtigsten Aufgaben unserer heutigen Zeit betrachtet.

    Wir sind gewissermaßen alle Kinder. Und als solche sind wir – wenn wir das auch wirklich WOLLEN – jedezeit zu Frieden fähig.

    Ich wünsche auch Ihnen Gottes Segen !

  76. kaeptnbrise sagt:

    @ Bengtsson

    „Mit jedem Beitrag, den Sie hier posten, zeigen Sie immer offener, wie sehr Sie verbittert und verbockt sind“

    Zu meiner Zeit gab es noch einen Unterschied zwischen dem öffentlichen Raum und dem privaten.
    Ihr von mir nicht angefordertes psychologisches Gutachten ist ÜBERGRIFFIG.

    „Doch lassen Sie es sich gesagt sein: wer Deutscher ist und wer sich so nennen kann, das bestimmen sicherlich nicht Sie.“

    Ich bin einer von Millionen Deutschen, der mitbestimmt, was ein Deutscher ist. Das läuft zum größeren Teil übrigens unbewußt.
    Und umgekehrt werden wir Deutschen hier auch als Deutsche bestimmt, von Ausländern, z.B. Persern, Türken, die einen Personalausweis der BUNTEN Republik „Deutschland“ besitzen, ob wir es wollen oder nicht.

    „Und ebenso sicher haben Sie – so finde ich – keine exklusive Deutungshoheit“

    Stimmt.

    „um ganz pauschal hier zu sagen, man könne nicht seine Feinde lieben, und es sei ganz undenkbar, ohne Haß zu kämpfen,“

    Natürlich kann dieser „man“ seine Feinde lieben. Ist ganz allein Angelegenheit dieses Muckers, ob er weiterhin nie mit vollem Munde redet, nie quer über die Rasenfläche geht.

    Aber sicher, ohne HASS ist Kampf physiologisch gar nicht möglich. Ohne die richtige Hormondröhnung geht da gar nichts.

    „Wenn das Ihre persönliche Meinung ist“

    Wessen denn sonst? Ja, das ist sie.

    „Was ich merkwürdig finde, ist die verbiesterte Art, mit der Sie versuchen, sich hier bei jeder Gelegenheit gegen alles in ihrer Weltsicht “Fremde” zu positionieren und oft von einer Art “Kriegszustand” ausgehen.“

    Ist das nicht feminine „Logik“, wie sie „jeder“ und „alles“ verwenden?
    Ich versuche es nicht nur, ich positioniere mich bei EINIGEN Gelegenheiten gegen MANCHES, was meiner Welt sich FREMD ist (ohne Diddelchen!).
    Ich gehe grundsätzlich vom Ewigen Krieg aus. Die Schöne gibt es nur einmal. Aber mindestens zwei, die sie gerne freien möchten. Eines von unzähligen Kriegsszenarien.

    „Und dazu gehören eben die von mir erwähnte Haltung gegenüber dem andersartigen Nachbarn in Toleranz, auch die Nächstenliebe, die gegenseitige Achtung und Wertschätzung.“

    Wenn der Nachbar ein Zivilokkupant ist, einer von Millionen Nichteuropäern, die uns auf den Hals gehetzt wurden, um uns den Garaus zu bescheren, ist die Sache natürlich heikel. Mir ist aber immer klar, daß der (Haupt-)Feind nicht der Zivilokkupant ist, sondern daß dieser ganz oben sitzt, im Nadelstreifen, Wallstreet, Neu York (VSA).

    Bin zwar ein Pöhsmensch, aber es gibt niemanden, den ich dermaßen verachte, daß ich ihn ertrage/aushalte/erdulde (lat. tolerare). Und keine zehn Pferde zögen mich in eine Gesellschaft, in der man mich aushielte (lat. tolerare).

    Jesus hat gerade NICHT die jüdische Liebe zum Nächsten gepredigt. Die christliche Lehre ist im krassen Gegensatz zur jüdischen universalistisch, er hat auch und gerade die Fernsten- und Feindesliebe gepredigt.

    Wenn jemand andere bedingungslos achtet, z.B. Asoziale wie den Eingliederungspreisträger Bushido, z.B. den vulgären Jammertürken Serdan Somuncun, z.B. den ESM-Hochverräter Gauck, dann VERACHTE ich diesen MENSCHEN wegen seiner Geringschätzung der Bedeutung von Achtung für ein gesundes Gemeinschaftsleben.

    „sondern ich versuche im Alltag und in der Lebenspraxis das Prinzip von der Liebe je nach Möglichkeit umzusetzen – soweit es geht. Das hat nicht mit Gauch, Götz Aly oder Barnett zu tun,“

    Und Ihr Alltag hat nichts mit dem Krieg der Globalisierer wie Barnett, unterstützt von so einem Judas, so einem rückgratlosen Schubiack wie Gauck zu tun? In Ihrem Alltag gibt es keine Prosemiten wie Götz Aly, die als Gesinnungspolizisten sehr streng darauf achten, daß Sie keine Äußerungen (Fed, Ostküste, Hochfinanz) tätigen, die sekundären Antisemitismus transportieren?

    „Wir sind gewissermaßen alle Kinder“

    So kommt Ihr mir auch vor. Vielleicht ein wenig verwandt mit den Blumenkindern, wie sie in der Schlagermusik der 1960er Jahre besungen wurden („Let’s go to San Francisco“ – The Flowerpotmen)

    „Und als solche sind wir – wenn wir das auch wirklich WOLLEN – jedezeit zu Frieden fähig.“

    Das ist Eure Sache. Kann sein, daß Ihr daß alle von Herzen wollt. Aber der Ewige Krieg ist überall, Konkurrenz um bestimmte Posten, die schöne Frau, wer hält die Rede? usw.

    Begreife auch nicht, wenn bei Euch tatsächlich Frieden herrscht, wie Ihr den Krieg damit beenden wollt, der gegen unsere ganze weiße Zivilisation geführt wird.

    „Ich wünsche auch Ihnen Gottes Segen !“

    Danke für den ganz enormen Schreibfleiß, den Sie dabei ableisten, meine radikal antihumanistische Einstellung zu bekriegen!

  77. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Branko: Angriffskrieg

    Unwahr ist, daß ich jemals einen Angriffskrieg auf Grund eines Attentates befürwortet hätte.
    Wahr ist vielmehr, daß die Reaktion von Ö.-U. nicht ein Angriff war, sondern die Forderung, daß der Staat Serbien den Mord zusammen mit österreichischen Beamten aufklärt, daß Serbien weitere Attentate unterbindet (es hatten ja sieben stattgefunden, an die zwanzig konnten verhindert werden), die bewaffneten Geheimorganisationen nicht länger unterstützt und aus den Schulbüchern die feindselige Irredenta-Propaganda herausläßt.

    Ö.-U. hat sich an Serbien gewendet, da es Grund zur Annahme zu haben meinte, der Staat Serbien, seine Behörden und politischen Persönlichkeiten steckten hinter den Attentaten.
    Wenn Serbien dieser Annahme hätte entgegentreten wollen, dann wäre es leicht möglich gewesen, durch gemeinsame Untersuchungen zu klären, ob sie nun stimmten oder nicht.

    Diese Forderungen von seiten Österreichs kamen ja nicht sofort. Serbien hätte also Zeit genug gehabt, aus eigenem die Verwicklung staatlicher Stellen, der staatsdurchdringenden Schwarzen Hand, der bewaffneten Geheimorganisationen auf österreichischem Gebiet, der begünstigenden Grenzorgane und von maßgeblichen Persönlichkeiten Serbiens (zB Apis) zu untersuchen. Clark schreibt ausführlich darüber, daß Pacik dies eben NICHT getan hat, ganz im Gegenteil. Der Führungsoffizier der Attentäter wurde flugs mit einem Sonderauftrag auf die Dörfer geschickt, als er von Österreich (im Ultimatum) namhaft gemacht wurde.

    Um zu Ihrem 9/11-Beispiel etwas zu sagen:
    Nehmen wir an, der Mord an Kennedy wäre von eingeschleusten Kubanern durchgeführt worden. Die USA hätten bei der Untersuchung des Verbrechens entdeckt, daß die Attentäter vom Bruder von Fidel Castro, der ‚Stier‘ genannt wird, bewaffnet und geführt worden sind, daß es eine bewaffnete Geheimorganisation gibt, die Florida erobern und Texas an Mexiko zurückgeben will, sogar der Name des Führungsoffiziers der Attentäter im kubanischen Militär wäre bekannt gewesen, und an die dreißig Attentate wären bereits durchgeführt gewesen oder hätten gerade noch verhindert werden können. Wären da die USA nicht berechtigt gewesen, den Kubanern eine akribische Untersuchung, die Auflösung der Terrororganisationen, die Verhaftung der Führungsoffiziere und die Beendigung der Eroberungsaktivitäten nahezulegen?
    Und auch darauf zu bestehen, daß FBI-Beamte in die Untersuchung einbezogen werden?

    Wenn Sie sich dieses Beispiel vor Augen halten, werden Sie zugeben müssen, daß die USA nicht erst einen Monat zugewartet und Vorschläge gemacht, sondern vermutlich, umgehend einen Angriffskrieg begonnen hätten.

    Clark vergleicht ausführlich den Text der österreichischen Note mit dem Ultimatum, das die NATO an Serbien gerichtet hat.
    Man braucht die beiden Texte bloß oberflächlich zu lesen, um zu sehen, welcher der beiden vernünftig und konstruktiv ist und welcher nur verfaßt wurde, um umgehend bombardieren zu können.

    Wissen Sie, Branko, dieser ganze Meinungsaustausch ist ein Streit um des Kaisers Bart. Wir wissen (ich vermute es) beide Bescheid über die Fakten. Bloß die Bewertung der Ereignisse fällt bei Ihnen sehr viel anders aus als bei Clark oder bei mir.

    Lassen wir es dabei.
    Wichtig ist HEUTE die Tatsache, daß ungeachtet der Schuld, Mitschuld oder Nichtschuld an Kriegen, die 70 oder 100 Jahre zurückliegen, HEUTE alle Völker Europas von ganz anderen Gefahren bedroht sind. Ohnehin ist das Konzept von der Kriegsschuld ein verfehltes Konzept, und dies ist auch das Fazit aus Clarks Buch.
    Ebenso, wie die Gegensätze zwischen „LINKS“ und „RECHTS“ beim politischen Kampf um die Abwendung dieser Gefahren nicht mehr stören sollen, sollte auch die unterschiedliche Interpretation der Geschichte des Balkans seit der Schlacht am Kahlen Berg und Prinz Eugen diesen Kampf nicht beeinträchtigen.

  78. Eveline sagt:

    @kaeptnbrise /Bengtsson

    Zur Apfelkiste noch einmal.

    Wo befinden wir uns?
    Einerseits beklage ich die fehlenden Väter, zu Recht, das fehlende männliche Prinzip, in Deutschland, was immer auch ein geistiges Prinzip ist, siehe Himmelfahrt-
    und das dann doch auf der Erde vorherrschende materielle Prinzip, Geld, Materialismus, Mater = Mutter, das weibliche Prinzip.

    Da Beste ist es die Äpfel werden aufgegessen, Lichtquanten finden so Platz in unserem Körper, ist reine Energie und das Bewusstsein wird so stimuliert, das sendungsbewusst ein jeder über die sonnigen Lichtquanten weiss, was Frieden ist.
    Und J.D dazu – als Kindergärtnerin – nicht mehr benötigt wird.

  79. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: Was habe ich denn jetzt wieder falsch gemacht?

    Die Rotlackierten sind (erkennbar?) jene Leute, die bei den Montagsdemonstrationen gelangweilt herumstehen, ohne Leidenschaft, und krakeelen: Gegner der Friedlichen.
    Sie bezeichnen sich als „Linke“, und sie werden so gesehen (daher müßten die Friedensdemonstranten dann wohl „Rechte“ sein?).
    Aber sie sind keine Linken, sie sind nur rot lackiert.

    Zu Ihrer Argumentation mit Finkelstein fehlt mir der Bezug.
    Kritisieren Sie das Zitieren der Khasarenhypothese?
    Ja, die Menschen, die aus mosaischgläubigen Familien Osteuropas stammen (90% der ‚Juden‘), sind keine „Semiten“, will heißen, sie stammen nicht von Menschen der semitischen Sprachfamilie ab..
    Aber die Palästinenser sind Semiten, sogar Nachkommen der Hebräer der Antike. Wenn also ein Israeli einen Palästinenser schlägt, dann ist das „Antisemitismus“.

    Finkelstein schlägt keine Palästinenser, also ist er auch kein Antisemit.

  80. ups2009 sagt:

    @ schnehen 28. Mai 2014 um 18:49

    „Dieses Alle-über-einen-Kamm-scheren ist doch gerade das, was viele Linke heute machen.“
    nicht nur DIES, sondern vielen anderen vorwerfen.
    Fehlende Differenzierungen!

    „Es gibt hierbei nicht viel Differenzierungen, sondern ein Positiv oder ein Negativ. Liebe oder Haß, Recht oder Unrecht, Wahrheit oder Lüge, niemals aber halb so und halb so oder teilweise usw.“
    http://www.miprox.de/Bigbrother_news.html

  81. Bengtsson sagt:

    Also diese neuerlichen Hypothesen zur Julikrise sind wieder nicht überzeugend und entbehren genauso wie die vorigen der ausgewogenen Interpetation, von Quellen und Autoren. Da hat sich einer auf einen einzelnen namens Clark eingeschossen und kopiert dann dessen Behauptungen…

  82. Bengtsson sagt:

    käptnbrise:

    „Meine antihumanistische Einstellung zu bekriegen“

    Da ist wieder der Krieg. Unser Lieblingswort !

    Es wird debattiert, Ich sehe das nicht als einen Krieg an.

    Auch ist es ohne Zweifel Tatsache, daß man sich manchmal im Leben wehren muß. Das schließt ja die Liebe nicht aus. Und es besteht keineswegs ein grundsätzlicher Widerspruch zwischen dem einerseits gepflegten Bild der Friedensliebe und des menschlichen Koexistierens und der andererseits oft durch die Umstände notwendig gemachten Verpflichtung, sich und seine Welt zu schützen und den sich feindselig verhaltenden fremden Gegner abzuwehren und in die Schranken zu weisen. Das leugnet niemand.

    Damit wäre übrigens auch die Antwort zu der aufgeworfenen Frage gegeben, wie man sich der Invasion einer Masse von zugewanderten kulturfremden, anpassungsunwilligen, primitiven und sich ameisenartig vermehrenden „Fachkräften“,
    Asylanten, Messerstechern u. a. erwehren soll – und muß !

    Nicht durch falsch verstandene Toleranz – die natürlich ihre Grenzen hat – sondern mit konsequenter und höflicher, aber bestimmter Rückführung und selbstbewußter Verteidigung seines eigenen Lebensraumes.

    Dabei ist selbstredend auch die Schuld solcher Kreaturen a la Aly, Barnett, Somuncu, Bushido öffentlich zu brandmarken und besagte Subjekte gleichfalls ohne viel überflüssige „falsche Toleranz“ zu bestrafen. Nächstenliebe und Humanismus-Einstellung sind kein Persilschein für Asis, Deutschenhetzer, Rowdytum, volksfeindliche Wühlarbeit und globalistische Agitation.

    Liebe und Haß sind die beiden Seiten desselben Geldstückes.

    Es sind die im Geist des Menschen enthaltenen Basisempfindungen.

  83. kaeptnbrise sagt:

    @ Bengtsson

    „Es wird debattiert, Ich sehe das nicht als einen Krieg an.“

    Mal ganz ehrlich gesagt: Ich mag versteckte Aggressionen nicht so sonderlich. Lieber: „Auf in den Kampf!“

    Schätze Sie so ein, daß bei Ihnen Aggression (lat. aggredere = herangehen, angreifen) negativ konnotiert wird. Stimmt das?

    „Es wird debattiert“

    Solange man dabei Händchen hält, ein nettes Lied singt? Hauptsache keine „battle“, nicht das sich noch eine „battalia“ (lat. Fechtübung der Soldaten mit Stöcken) entwickelt!

    „Auch ist es ohne Zweifel Tatsache, daß man sich manchmal im Leben wehren muß.“

    Vorbedingung für jeden Verteidigungskrieg: das Aufwachen. Es müssen bestimmte Hormone hochkochen, das Angriffs-bzw.-Flucht-Schema kitzeln, sodaß HASS überhaupt erst entstehen kann. Dann erst ist Benzin im Tank und die Fahrt kann losgehen.

    „Das schließt ja die Liebe nicht aus.“

    „Du-uh, Scha-atz, vorhin habe ich mich von Dir – ein Stück weit – von Dir allein gelassen gefühlt, Du, als Du mit der Kaffeekanne nach mir geworfen hast.“

    „Und es besteht keineswegs ein grundsätzlicher Widerspruch zwischen dem einerseits gepflegten Bild der Friedensliebe und des menschlichen Koexistierens …“

    Das ist soziobiologisch, anthropologisch und historisch falsch. Es gibt in der Wirklichkeit keine (halbwegs) friedlichen Zusammenhänge zwischen einzelnen Exemplaren der Art homo sapiens sapiens, in der Art, daß ein Mensch mit dem anderen etwas unternimmt, WEIL dieser ein Zweibeiner ohne Federkleind, also ein Mensch ist. Es gibt u.a. biologische Beziehungen (Eltern – Kind), Zusammenhalt von Völkern, Rassen, es gibt funktionale Rollenzusammenhänge (Mieter bestellte Heizungsmonteur, Chef delegiert eine Arbeit an einen Spezialisten) usw.

    „… und der andererseits oft durch die Umstände notwendig gemachten Verpflichtung, sich und seine Welt zu schützen und den sich feindselig verhaltenden fremden Gegner abzuwehren und in die Schranken zu weisen….“

    Im Ewigen Krieg ist der Feind noch lange nicht so instinktgestört, wie es beim Weißen Mann der Fall ist. Der Nichteuropäer RIECHT, daß die Bude hier, die effeminisierte gute alte Tante Europa, sturmreif ist. Weibische „weltoffene“ Amtskirchenmänner hofieren dem Edlen Wilden. Wir können es nicht direkt beeinflussen, ob sich irgendwelche fremden Hunnenscharen mit Krummsäbeln rüsten.
    Aber wir können uns damit auseinandersetzen, warum wir eigentlich mit aus dem Humanismus folgenden pathologischem Altruismus hier unser Revier nicht markieren, wenn Amtskirchen schon dafür sammeln, daß die Moslems hier ihre Herrschaftssymbole (= Moscheen) aufstellen können.

    Eine Pflicht (siehe z.B. bei Kant) basiert auf ethischen/moralischen Erwägungen. Ein Zeichen schwerer Dekadenz. Ein vitaler Organismus reagiert sofort auf Angriff: mit HASS.

    „… sondern mit konsequenter und höflicher, aber bestimmter Rückführung und selbstbewußter Verteidigung seines eigenen Lebensraumes.“

    Selbstverständlich sollte man konsequent sein. Und zu meisten Zivilokkupanten gegenüber auch höflich. Allerdings nicht gegenüber anspruchsunverschämten Jammerorientalen wie Serdan Somuncu oder Dr. Navid Kermani (—> kürzliche Rede im BUNTEN Tag.

    Bürgerrecht ist übrigens im Gegensatz zum Menschenrecht, zur Menschlichkeit, zur Menschheitsfrömmelei NEGATIV: Du sollst gerade den würdelosen Schubiack X NICHT zusammenschlagen, NICHT berauben usw.

    Unser Kriegsgegner ist nicht der Gemüsetürke von nebenan, da sollte man z.B. in die Liste der Aktionäre von Goldman Sachs gucken, z.B. Aviv Nevo (TIME WARNER), z.B. Larry Finks BlackRock, das zu Blackstone gehört (Stephen Schwarzman, Jacob Rothschild).
    Und deren Vertreter wie z.B. Peter Sutherland, ein ausgesprochener Menschenfreund („philanthropist“), der Migrationsbeauftragter der Vereinten Nationen ist. Die BUNTE Kanzlerin Merkel hat den Goldman-Sachs-Mann Alexander Dibelius als Berater.

    Die Juden haben ihre Stammesreligion, Moslem kann theoretisch jeder werden, funktional gesehen stellt der Islam aber auch einen rassischen Zusammenhalt her. Ihr Christen habt nur Eure Fernsten/Feindesliebe. Freilich könnt Ihr gegen Eure Lehre Gutes tun, denn nicht jeder einzelne Christ hat so wenig Nächstenliebe, zu seiner Frau, seinen Kindern, Enkeln, seinen Freunden, seinem Volk, daß er so brandgefährlich ist wie die NWO-konforme Amtskirche.

    „Kreaturen“

    „Asis“

    Ich freue mich. Solche Worte zeigen, daß Sie HASS-Potential besitzen. Sie leben also und besitzen einen Selbsterhaltungstrieb.

    „Liebe und Haß sind die beiden Seiten desselben Geldstückes.“

    Sich selber lieben, seine Familie, sein Volk.
    Den Feind HASSEN.

    „Es sind die im Geist des Menschen enthaltenen Basisempfindungen.“

    Ein Körper wird aus sich heraus normalerweise nie so krank wie ein befreiter Geist. Er kann auf unbewußte direkte Art sehr viel Gutes für sich tun, wenn er angegriffen wird.

    „Geistesfreiheit“ heißt bei Max Stirner: Der Geist herrscht. Befreit von allen Regungen des Subjektes, in dem er sich eingenistet hat. Er läßt sich nicht von den Regungen des Körpers, der natürlichen Instinkte, des Gemütes beeindrucken. So konnte das Christentum in die Moderne gerettet werden, es droht nun nicht mehr von außen der Geistliche mit dem Höllenfeuer, der Tyrann sitzt jetzt innen, gleich unter der Frisur, siehe z.B. Kant (kategorischer Imperativ).

    „Unsere Atheisten sind fromme Leute.“
    (Max Stirner, „Der Einzige und sein Eigentum“)
    Diese „Atheisten“ (verkappte Christen!) sind bei Stirner das, was ich hier als Humanisten bezeichnet habe. Es ist umstritten, schätze aber mal, daß sich Nietzsche bei Stirner – eitel wie auch heimlich – reichlich bedient hat.

    Wenn Sie die Frage gestatten: Was für ein Landsmann sind Sie eigentlich? Skandinavier vielleicht?

  84. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Käptn,

    ich glaube, ich verstehe Sie.
    Sie sprechen vom andauernden Krieg und Ihrer Entschlossenheit, sich dagegen zur Wehr zu setzen.

    Das klingt unfriedlich, aber es ist keineswegs eine ‚antihumanistische Gesinnung‘. Gemeinhin nennt man jenen andauernden ‚Krieg‘ „Interessenkonflikt“.
    Damit wäre dann auch ein Gutmensch zufrieden.

    Nun kommt alles darauf an, wie man mit diesen Interessenkonflikten umgeht. Obama schickt Drohnen und Raketen. Das ist unfriedlich. Oder er schickt die CIA, um Regierungen zu stürzen, an Stelle der Gewählten wohlhabende Drogenkönige zu setzen, die seine Interessen verfolgen und allsogleich selber Mörder losschicken.

    Man kann aber mit den (unvermeidlichen) Konflikten auch ganz anders umgehen. Wohnte man in einem Rechtsstaat, dann kann man die Gerichte bemühen, Schiedsgerichte, Schlichter.
    Man kann miteinander reden, Staaten können verhandeln, Kompromisse eingehen. Und wenn ein Volk einen Staat verlassen möchte, dann kann man die Menschen dazu befragen. Das ist der Weg des FRIEDENS.

    Die NATO droht den Frieden zu brechen und Menschen totzuschießen, Denker niederzumetzeln, um das durchzusetzen, was deren Auftraggebern als Interessen proklamieren.

    Es wäre böser Unsinn, die Interessengegensätze abzustreiten, „weil ja doch Frieden herrschen soll“.
    Aber es ist im Interesse jedes denkenden Menschen, daß keiner diese Gegensätze durch Bomben und Granaten zu lösen unternimmt.

    Das heißt FRIEDEN, nicht Leugnen der Interessengegensätze.

  85. Bengtsson sagt:

    käptnbrise:

    ja, es ist richtig, daß ich, wenn ich an das Wort „Aggression“ denke, zunächst keine positiven oder angenehmen Dinge damit verbinde. Ich könnte in meiner Vorstellung das Bild von einer entsprechenden Situation haben: z. B. ein Wegelagerer fällt nachts in unbeleuchteter Gasse über mich her und ich sehe mich gezwungen, selbst aggressiv zu werden, so ich nicht zum Opfer werden will, die Vorstellung an sich ist nicht unbedingt freudig. Die dazugehörige Situation ist es auch nicht.

    Der Unwille unterzugehen, würde es von mir erfordern, daß ich Gewalt anwende. Natürlich tue ich das nicht besonders gern, aber wenn ich muß, habe ich keine Wahl.

    Das mit dem „Widerspruch“, Friedensbereitschaft und Verteidigung meinte ich hierbei auch nicht soziobiologisch, anthropologisch oder historisch. Ich sagte es vor einem Alltagserfahrungs-Hintergrund. Und dachte an solche zwischenmenschlichen Beziehungen, die nicht primär von funktionalen Wurzeln ausgehen (Installateur, Service) sondern z. B. an das gesellige Beisammensein, das sicher nicht bei allen vorhanden ist, aber immer noch zu einem Großteil des alltäglichen Lebens gehört. Leute treffen sich, sitzen im Lokal, machen gemeinsamen Radtouren oder veranstalten Kissenschlachten. Das könnte man als „kumpelhafte Kontakte“ bezeichnen. Da geht es um Dinge, die nicht „organisatorisch-praktischer“ Natur sind, so wie die notwendigen Vorgänge zwischen Kunde und Elektriker.

    Getrennt davon:
    Freilich ist das Leben ein wildes Durcheinander, ein Gärungsprozeß zwischen Geburt und Tod. Die Großen fressen die Kleinen. Jeder kuckt nur auf seinen eigenen Hintern. In dieser egositischen und anonymen Masse sind die wesentlichen, intensiven Gemeinschaftserlebnisse meist nur in persönlichem Rahmen möglich. Das ist ein Grund, sich an die sozialen Kontakte zu halten (wenn es wirklich bewährte sind und keine Heuchler). Manch einer kommt gar völlig ohne aus. Es sind jene, die mehr Gewinn aus dem Alleinsein ziehen, als daß sie sich der trauten Zweisamkeit oder Mehrsamkeit widmen.

    Um auf Ihre letzte Frage zu kommen: Ja, ich bin als Junge (mit Eltern) aus Schweden gekommen, habe allerdings den überwiegenden Teil meines Lebens hier verbracht.

  86. kaeptnbrise sagt:

    @ Dr. Kümel

    „Sie sprechen vom andauernden Krieg und Ihrer Entschlossenheit, sich dagegen zur Wehr zu setzen.“

    Nein, daß meine ich ganz und gar nicht. Das wäre strukturell ja so ähnlich wie „Muääh, die anderen haben aber angefangen!“

    Was ist meine ist nicht das Ressentiment, sondern Vitalität, den Willen (eines Einzelnen, aber auch eines ganzen Volkes) zur Macht. Wenn jemand sich aufgegeben hat, vor lauter „Kritischem Weißsein“, vor lauter Bewußtheit über seine Sündhaftigkeit, kann er sein Revier eben nicht mehr halten. Da es keine herrschaftsfreien Räume gibt, wird er nun zum Tschanda, zum Untertanen, zum Sklaven.

    Wer noch nicht der Dekadenz erlegen ist, der zieht, jeder auf seine Art, in den Kampf. Der eine will mit seiner Countrykapelle das ganze Umland erobern, der zweite will der meistbesprochene Schriftsteller werden usw.

    „Man kann miteinander reden, Staaten können verhandeln, Kompromisse eingehen.“

    Wir haben keine Staaten. Es gibt keinen deutschen Staat, auch keinen französischen, keine griechischen.
    Und unsere Verwandten, die europäischen Auswanderer in den VSA, besitzen erst recht keine Macht.

    „Aber es ist im Interesse jedes denkenden Menschen, daß keiner diese Gegensätze durch Bomben und Granaten zu lösen unternimmt.“

    Was bedeutete es, würfe jemand von uns eine Granate in eines der einschlägigen Globalisierertreffen? Unmoralisch? Meines Erachtens gibt es DIE Moral nicht, es wäre nur für unsere Kriegspartei strategisch besehen eine sehr schlechte Kampfmoral, weil der Hydra als Ersatz für diesen einen abgeschlagenen Kopf gleich drei nachwüchsen.

    Im Krieg geht es nicht nur um Bomben. Es findet zugleich ein geistiger Bürgerkrieg statt. Hier mal ein moderner Weltnetz-Clausewitz, der sehr viel begriffen hat:

  87. Eveline sagt:

    Frieden – Krieg

    Hass – Liebe

    Licht – Schatten

    Standortbestimmung : Wo befinde ich mich?
    Auf der Erde. Jedenfalls nicht im Himmel.
    Erde = Tag – Nacht,
    Mann – Frau u.s.f Spaltung.

    Kann ein Mann ohne eine Frau leben? Ja, natürlich. Umgekehrt auch. Irgendwie.

    Braucht der Frieden den Krieg? Nein.

    Braucht die Liebe den Hass? Nein.

    Braucht das Licht den Schatten? Nein. Die Gegensätze sind immer dazu da, um etwas zu Erkennen.

    „Und er erkannte sein Weib“ das Erkennen, im Sinne von Ganzheit. Ein höchstschwieriger Akt.

    Der Krieg ist der Vater aller Dinge, sagt Heraklit, richtig.
    Dazu zählt das Hormon Noradrenalin aus der Nebennierenrinde.
    Damit wir morgens überhaupt aus der Kiste kommen….denn wir sind seelisch- geistige Wesen und könnten ganz gut auch ohne aufgezwungene Arbeit, nebst Stechuhr in unserem Sinne sinnvoll leben.

  88. kaeptnbrise sagt:

    @ Bentsson

    „sehe mich gezwungen, selbst aggressiv zu werden“

    Klar. Aber von sich aus besitzen Sie keinen Lebenswillen, keine Vitalität, gehen nicht „ran an den Speck“.
    (aggredere = herangehen)

    „Natürlich tue ich das nicht besonders gern, aber wenn ich muß, habe ich keine Wahl.“

    Sie versündigen sich ja auch, wenn Ihr Selbsterhaltungstrieb noch ganz normal funktioniert und Sie jemandem die Visage geradeziehen, der ihr Revier strittig macht.

    „Das mit dem “Widerspruch”, Friedensbereitschaft und Verteidigung meinte ich hierbei auch nicht soziobiologisch, anthropologisch oder historisch.“

    Aber ich.

    „sagte es vor einem Alltagserfahrungs-Hintergrund.“

    Sie haben als ein Heiliger den Ausstieg aus der Biologie, der Evolution und der Geschichte eben schon geschafft. Ich stecke als Pöhsmensch in diesem ganzen Schlamassel noch drin.

    Ich meine im Übrigen auch weniger die Verteidung als Männlichkeit, nämlich den Angriff. Die Bereitschaft zur HERRschaft.

    „die nicht primär von funktionalen Wurzeln ausgehen (Installateur, Service) sondern z. B. an das gesellige Beisammensein“

    Mutter – Kind; Liebhaber – Geliebte; Sänger – Schlagzeuger; Lehrer – Schüler; Torwart – Verteidiger … alles Rollen. Im Häuserl („00“) ist man allerdings menschlich. Denn die Blase entleeren muß jeder Mensch, ob nun der Direktor oder der Pförtner.

    Der eine sogenannte „Mensch“ gesellt sich mit Freuden zu dem anderen sogenannten „Menschen“, weil der auch so ein Zweibeiner ohne Federkleid ist? Gehen Sie zu ihrem besten Kumpel Karl, weil der wie Sie auch auf zwei Beinen gehen kann?

    „Die Großen fressen die Kleinen. Jeder kuckt nur auf seinen eigenen Hintern.“

    Mann, Mann, Mann, ist das gemein! Die Schöne erobert einen überaus erfolgreichen Kerl, das häßliche Entlein kann gerade mal eine Lusche freien.
    Aber auch der Sozialist kann Karriere machen, wenn er weiß, wie er den Pöbel fangen kann durch das Schüren niederträchtigen Ressentiments.

    „Jeder kuckt nur auf seinen eigenen Hintern.“

    Das ist gescheit! Sport treiben, damit dieser knackig bleibt, selbigen in Bewegung halten, den Hosenboden wetzen, etwas lernen, damit man im Leben etwas erreicht. Sonst bekommt die Konkurrenz die leckersten Sahneschnittchen.

    „Das ist ein Grund, sich an die sozialen Kontakte zu halten (wenn es wirklich bewährte sind und keine Heuchler).“

    Es gibt ja jede Menge Angebote, wo sich Ressentimentbefallene gemeinsam über die böse egoistische Welt beklagen können, humanistische Organisationen noch und nöcher.

    „Meiner kommt gar völlig ohne aus.“

    Glaube ich nicht. Gesellschaft benötigen wir doch fast alle. Manche weniger, manche mehr. Ich könnte ohne nicht lange existieren. Allerdings brauche ich keinen Kontakt zu „Menschen“, mein Gegenüber reduziere ich niemals darauf, daß es sich um einen „Menschen“ handelt, das ist eine Beleidigung. Ich erkenne sofort, was mein Gegenüber von anderen unterscheidet (lat. „discriminare“).

    „Ja, ich bin als Junge (mit Eltern) aus Schweden gekommen, habe allerdings den überwiegenden Teil meines Lebens hier verbracht.“

    Danke für die Auskunft. Vom männlichen stolzen Wikingertum (ich meine das jetzt sehr allgemein) ist da oben nicht viel übriggeblieben, oder? Soweit ich informiert bin, ist in Schweden die Femotherapie wohl weltweit am weitesten fortgeschritten.

  89. Eveline sagt:

    Kriegsgebiet Sprache : hier wird zum Duckmäusertum erzogen.
    Schwarz wird großgeschrieben und weiss klein.
    Das Gefährliche ist die Spaltung des Raumes, du bist nie voll und ganz und heil und der Dreck der Regierenden, durch die Jahrhunderte wird dem Volk aufgeladen. Das schlechte Gewissen wird aufs Volk projiziert.

    http://ernstfall.org/tag/ag-feministisch-sprachhandeln-der-humbold-universitat-berlin/

    Die Erpressbarkeit der Bundespräsidenten von Weizsäcker bis Gauck.
    Gleiches hier, Weizsäcker tat viel, um die asiatische Rasse auszurotten und war dadurch als Bundespräsident erpressbar.

    Gauck wird heute zu einer Kriegsgefahr für die Deutschen, weil auch er zu feige ist, seine eigene Spitzeltätigkeit offen zu legen.

    Das Gute, sofern das Geldsystem geändert, fällt dieser ganze Spuck zusammen.

  90. Branko sagt:

    @Kümel
    (Zitat Anfang)Wissen Sie, Branko, dieser ganze Meinungsaustausch ist ein Streit um des Kaisers Bart. Wir wissen (ich vermute es) beide Bescheid über die Fakten. Bloß die Bewertung der Ereignisse fällt bei Ihnen sehr viel anders aus als bei Clark oder bei mir.(Zitat Ende)

    Recht haben Sie. So ähnlich hatte ich es ja auch schon ausgedrückt. Sie interpretieren Wiens Verhalten dahingehen, dass es NACH dem Attentat nicht zwingend Krieg vorsah. Ich sehe es anders. So hat jeder seine Interpretation und Schlussfolgerungen. Die Bewertung von Kriegsschuld hat im Übrigen (so meine ich mal irgendwo aufgeschnappt zu haben) gar keine juristische Bedeutung. Das Völkerrecht kennt den Begriff angeblich gar nicht. Es hat eher eine persönlich/subjektive, ideologisch, philosophische Bedeutung, fällt bei jedem anders aus und kann daher nicht mit „Richtig“ oder „Falsch“ beantwortet werden. Und deshalb ist es überhaupt nicht nötig, sich wegen persönlicher Geschmäcker in Bezug auf das Thema Angriffskrieg und seiner Legitimationen anzuzicken.

    Schade finde ich nur, dass sie ihre persönliche Meinung nicht anhand meiner Gegenbeispiele verteidigt haben. Auf mein fiktives 9/11 sind Sie nicht eingegangen, trotz Ankündigung. Auf Aldo Moro und den ganzen Gladio/False-Flag-Terror-Sumpf der USA sind Sie ebenfalls nicht eingegangen. Mein Kuba-Argument haben Sie scheinbar missverstanden und es umgedreht. Ich bezog mich auf die US-Attentatsversuche auf Castro und anschließende mit einer Kriegsandrohung verknüpften Ultimaten Havannas, das Washington die US-Innenpolitik zu diktieren versucht. Im Sinne von: „Geht gegen die Exilkubaner und ihre Günstlinge in euren Geheimdiensten vor, die Ihr scheinbar nicht wirklich unter Kontrolle zu haben scheint.“ Ich sehe es so, dass Havanna das nicht darf und erst Recht keinen Krieg androhen/beginnen darf. Zumindest moralisch gesehen. Ich akzeptiere aber andere Meinungen/Geschmäcker!

  91. Bengtsson sagt:

    käptnbrIse:

    Ich glaube nicht, daß Lebenswille, Vitalität mit dem Hang zum Angreifen verbunden ist. Genau darauf wollte ich ja hinaus: Wenn Grund besteht, mich zu wehren, natürlich kann ich nicht passiv sein. Aber das muß nicht heißen, jemand der Lebenstrieb in sich hat, läßt den aus, indem er andere angreift.

    Gewalt ist meiner Ansicht nach legitim als Verteidigung. Was es für einen Sinn habe sollte, wenn ich plötzlich jemanden aus heiterem Himmel „aggressiere“, sehe ich nicht ein. Ich kann ja nicht einfach in Eigeninitiative auf die Straße gehen und dort nach Herzenslust auf die Köpfe der Passanten einhauen.

    In der Tat: vom Wikingertum spürt man bei uns nichts mehr.
    Nachdem wir im Mittelalter christianisiert wurden, hat sich diese Lebensart ins abendländische „Spektrum“ eingefügt und wurde kulturell absorbiert.
    Historisch Interessierte sehen diese Zeit in der Regel als ein ergiebiges Feld für wissenschaftliche Beschäftigung oder auch Freizeitaktivitäten an (Veranstaltungen, wo man sich in Bärte und gehörnte Helme steckt und ein bißchen die Axt schwingt).

    Übrigens: Dem Umstand, daß in skandinavischen Ländern seit Jahrzehnten überwiegend liberale, sozialistische Regierungen sich die Klinke in die Hand gegeben haben, ist es geschuldet, daß Feminismus und Gleichmacherei (Geschlechter, sexuelle Abarten) dort viel früher Früchte trugen als in Resteuropa. Folglich ist diese ganze Entwicklung dort viel fortgeschrittener als in Frankrich, Deutschland oder der Schweiz, wo es erst in den 90er und 2000ern angefangen hat. Das trug freilich nicht allzuviel zum Selbsterhaltungstrieb bei. Leider.

    Es sei mir doch auch die Frage gestattet: Wenn Sie nach obiger Angabe „keinen Kontakt zu Menschen“ wollen, zu wem haben Sie dann Kontakt ? Zu Krokodilen ?

  92. kaeptnbrise sagt:

    @ Bengtsson

    „Aber das muß nicht heißen, jemand der Lebenstrieb in sich hat, läßt den aus, indem er andere angreift.“

    Dann aber auch nicht darüber klagen, daß der Chef Ihre enorme Arbeitsleitung nicht sieht, daß Sie in der Diskussionsrunde niemand beachtet, daß die Schöne mit einem anderen abzieht.

    „Gewalt ist meiner Ansicht nach legitim als Verteidigung.“

    Legitim in Bezug auf was? Die Paragraphen? Eine lebensverneinende Religion?
    Traurig, wenn jemand keine Verfügungsgewalt über sein Eigentum hat, sein Haus, seine Wohnung z.B.
    Kinder befinden sich im Bereich der Elterngewalt. Wer sich selber nicht in der Gewalt hat, verschlingt womöglich packungweise Süßigkeiten.
    Mein Gewaltbereich liegt dort, wo ich derjenige bin, der schaltet und waltet, also der Herr.

    „Ich kann ja nicht einfach in Eigeninitiative auf die Straße gehen und dort nach Herzenslust auf die Köpfe der Passanten einhauen.“

    So beliebig hätte ich da keinen Bock drauf. Aber solche Radfahrer gezielt auswählen, diese Asozialen, die einen immer in entgegengesetzter Fahrrichtung auf dem Radweg ansteuern? Die auf den Fußgängerwegen Jagd nach alten Leuten Machen?

    Nicht wollen oder nicht können? Stelle ich mir persönlich sehr übel vor, überhaupt nicht angreifen zu können.

    „Das trug freilich nicht allzuviel zum Selbsterhaltungstrieb bei.“

    Der Selbsterhaltungstrieb ist innewohnend in jedem gesunden Organismus. Den wird man wohl weder von der Krankenkasse, noch vom Pfarrer oder der Regierung frei Haus geliefert bekommen.

    Warum einem Land nicht über Femotherapie, „gender“-Hauptverströmung und sozialistische Diktate den Rest geben, wenn doch der Wille zur Macht, zur HERRschaft, die Fähigkeit zum Angriff eh nicht mehr vorhanden ist?
    Wer ist schuld? Der verweichtlichte Mucker, der brav solche kranke Sprache wie „Liebe Würger und Würgerinnen“ übernimmt oder der Jakobiner, der zum Angriff auf die Sprache geblasen hat?

    Pöhsmenschen haben behauptet, daß der Ewige Krieg dazu da sei, daß der Mensch nicht verkommt, immer weiter degeneriert, weil er sich wegen seiner Rundumsorglosversorgung ja kaum noch anstrengen muß.

    „Wenn Sie nach obiger Angabe “keinen Kontakt zu Menschen” wollen, zu wem haben Sie dann Kontakt ?“

    Kann mir beim besten Willen keine Situation vorstellen, wo ich mein Gegenüber als Menschen betrachte. Nehmen wir den Kumpel X., der hat eine besondere Geschichte, ein besonderes Temperament, einen besonderen Humor. Im Austausch spielt es überhaupt keine Rolle, daß das ein sogenannter „Mensch“, also ein Zweibeiner ohne Federkleid ist.
    Versuche mir gerade vorzustellen, wie so ein Humanist eine richtige Frau menschlich behandelt, also nicht als Frau, sondern nur auf ihre Zweibeinigkeit reduziert, in gleicher Weise, wie uns Männern Zweibeinigkeit auch zueigen ist.

    Oder umgekehrt: Die Männerrunde, wo man nicht männlich, sondern ausschließlich menschlich ist.

    Frage mich, ob es überhaupt sinnvoll ist, die Religion des Humanismus anzugreifen. Sie ist dermaßen bizarr, hat keinerlei Berührungspunkt mit der Wirklichkeit. Die Auseinandersetzung mit einem radikalen Moslem wäre z.B. viel leichter, denn bei denen gibt es keine Menschen, sondern Männer und Frauen, Kinder und Alte usw.

    Man benötigt ja zwingend für eine Verständigung irgendeinen Bezugsrahmen.
    Warum überhaupt als Abstraktion ausgerechnet „Mensch“? Warum nicht Milchstraßenbewohner, Lebewesen, Organismus?

  93. Bengtsson sagt:

    käptnbrise:

    „solche Radfahrer gezielt auswählen?“

    Gut. Jetzt weiß ich, was ich heute nacht zu tun habe. Falls ich morgen nicht mehr auf diesem blog erscheine, dann wird es so gewesen sein, daß ich in der Nacht ein gutes Werk getan
    und an zahlreichen Geisterfahrern auf dem Bürgersteig
    meinen Lebenstrieb und meine Vitalität demonstriert habe. Als eine unübersehbare Kette von zerbeulten Fahrrädern nebst ihren leblos daliegenden Eigentümern sich durch die Straßen zog, rief das die Polizei auf den Plan, die meine humanistische Intention, mich für alte Leute zu engagieren und sie von ihren zweirädrigen Quälgeistern zu erlösen, offenbar nicht so richtig begriffen hatte und mich von den Annehmlichkeiten einer
    Einzelzelle überzeugen wollte.

    „Nehmen wir den Kumpel X“

    Wenn nun aber ein Kumpel X, als Beispiel, Humor hat, und andere individuelle Eigenschaften, und Sie dann Austausch mit ihm haben, dann wäre die Schlußfolgerung, daß er nur ein
    Mensch sein kann.

    Hat ein Krokodil Humor ? Kann ein Krokodil Ihnen eine Geschichte erzählen ? Würden Sie mit einem Krokodil abends in ein Restaurant zum Essen gehen ?

    In einem Punkt gibt es allerdings Unterschiede: Sie erwähnten das Beispiel mit der Frau, und wie ein Humanist sie wohl
    behandeln würde. Das hängt auch ganz stark von der Frau selber ab. Wenn sie z. B. sympathisch ist, dann wirkt sie auf den besagten Humanisten wohl anders als so eine alte Horrortussi, bei deren Anblick man schon Durchfall kriegt. So reagiert denn auch der Humanist ganz individuell auf diverse Personen.

  94. kaeptnbrise sagt:

    @ Bengtsson

    „… die meine humanistische Intention, mich für alte Leute zu engagieren und sie von ihren zweirädrigen Quälgeistern zu erlösen, offenbar nicht so richtig begriffen hatte …“

    Wer zur Religionsgemeinschaft der Humanisten gehört, hat alle über sieben Milliarden Zweibeiner ohne Federkleid gleichermaßen ins sein Herz geschlossen. Wenn Sie zwischen Menschen (hier: Geisterfahrer versus alte Leute) unterscheiden (lat. discriminare), ist das schon verkehrt.
    Eine noch größere Sünde wäre es, andere willkürlich einfach so nicht zu mögen, manchmal kann und/oder will man das ja gar nicht begründen. Ich hätte z.B. keinen Bock drauf, mir jetzt lange zu überlegen, warum ich diese Pudelmützenräpper mit ihrem Sprechgesang und ihren merkwürdigen Bewegungen nicht mag.

    Bezeichnend, daß Sie als erstes die alten Leute anführen. Sie als Menschenfreund dürfen ja wegen sich selber keine anderen Menschen verachten/HASSEN.

    „Wenn nun aber ein Kumpel X, als Beispiel, Humor hat, und andere individuelle Eigenschaften, und Sie dann Austausch mit ihm haben, dann wäre die Schlußfolgerung, daß er nur ein
    Mensch sein kann.“

    Kontaktiere niemals jemanden, WEIL er ein Zweibeiner ohne Federkleid ist. Wil ich, daß es lustig zugeht, bringt mir ein sogenannter Mensch gar nichts, denn es gibt viele Menschen ohne Humor. Und was habe ich von einem Menschen, der Chinese ist, sehr viel Humor besitzt, aber ich beherrsche weder Mandarin, noch kann er ein Wort Deutsch?

    „Würden Sie mit einem Krokodil abends in ein Restaurant zum Essen gehen ?“

    Weder mit einem Krokodil, noch mit seinem sogenannten Menschen. Aber vielleicht mit einem guten Freund oder einer ansprechenden Frau.

    Wir können aber abstrahieren: Sicher ginge ich mit einem Milchstraßenbewohner, einem anderen Organismus zusammen dorthin.

    „Wenn sie z. B. sympathisch ist, dann wirkt sie auf den besagten Humanisten wohl anders als so eine alte Horrortussi, bei deren Anblick man schon Durchfall kriegt.“

    Na na! Klingt ja so, als wenn Sie zumindest in Ihrer Phantasie anderen Menschen („Horrortussi“) richtig BÖSE Empfindungen entgegenbringen können. Friedlich klingt das in meinen Ohren gerade nicht.

    Sie MÜSSEN ein Gegenüber einsortieren. Sie wollen nur hektisch im Baumarkt eine Packung Schrauben erwerben, sonst gar nicht. Ob Sie wollen oder nicht: Verkäuferin erscheint, Sie erhalten die Meldung: „Frau“ – und nicht etwa: „Mensch“.
    Dieser Humanist wird den unansehnlichen Zeitgenossen innerhalb der Kategorie „Frau“ abwerten.

    „So reagiert denn auch der Humanist ganz individuell auf diverse Personen.“

    Der Humanist grenzt (heimlich) andere Menschen aus, z.B. durch seine Wohnungstür, er stigmatisiert andere (die Nichthumanisten), erträgt (lat. „tolerare“) vieles nicht (z.B. schlechte Nahrung, anstrengende Leute), unterscheidet (lat. discriminare) zwischen Schön und Häßlich, Klug und Dumm, Freundliche und Feindlich.

    Nur kann es dieser Pharisäer nicht zugeben. Er lebt von allen Gesetzen des Lebens befreit auf einer Wolke, von der er auf alle seiner sogenannten Menschen mit gleichem Sinn für Gerechtigkeit herabschauen kann.

  95. Bengtsson sagt:

    Der Humanist ist natürlich nicht perfekt, er ist auch kein Engel, kein vollkommenes, immer korrekt sich verhaltendes Wesen, das keine Fehler gegenüber anderen macht. Also ist er genau wie andere von seinen subjektiven Gedanken und Reflexen geprägt. Er urteilt, er kritisiert, er lobt, er genießt oder er fühlt sich wohl. So wie alle Menschen. Das heißt, er muß nicht zwangsläufig jede Frau sympathisch finden, nur weil die ein Mensch ist. Und wer weiß ? Vielleicht handelt er richtig, falls er mal eine besonders antipathische Frau eher ruppig behandelt und ihr seine Einschätzung von ihr mit direkten Worten mitteilt: Möglicherweise hat besagte Frau es verdient, als unsympathischer Mensch einmal ihre Fehler vorgehalten zu bekommen. In dem Fall erhält der Nasenstüber des Humansiten eine primär läuternde oder belehrende Funktion.
    Genau so ist es mit den Radfahrern und den alten Leuten: Wenn der Bengtsson handgreiflich an falschfahrenden Radeigentümern aktiv wird, ist es eine löbliche Tat, da sich die Unfälle mit Rentnern als Opfer verringern. So heiligt der Zweck eben die Mittel.

  96. kaeptnbrise sagt:

    @ Bengtsson

    „Der Humanist ist natürlich nicht perfekt, er ist auch kein Engel, kein vollkommenes, immer korrekt sich verhaltendes Wesen, das keine Fehler gegenüber anderen macht.“

    WER ist das Subjekt, das festlegt, was richtig (korrekt) ist? Bengtsson? Jahwe? Kaeptnbrise? Der himmlische Vater des Zimmermannssohnes aus Nazareth? Rothschild? Allah? Zeus? Odin?

    „Das heißt, er muß nicht zwangsläufig jede Frau sympathisch finden, nur weil die ein Mensch ist.“

    Doch, er muß es. Der Humanist gehört einer Religion an, zu deren Dogmen es gehört, daß alle Menschen gleich sind.
    Haben Sie denn bedeutende Humanisten wie z.B. Immanuel Kant überhaupt nicht verstanden? Ihr Geist herrscht erst, wenn Ihre persönlichen Sympathien oder Antipathien dem Geist in keiner Weise mehr hineinquatschen. Ein Mensch ist ein Mensch. Punkt.

    „Also ist er genau wie andere von seinen subjektiven Gedanken und Reflexen geprägt.“

    Reflexe sind BIOLOGISCH. Geistlos. Im Mandelkern (Amygdala) verankert. Unbewußt. ALLE sogenannten Menschen sind (nach Christenlehre) die Kinder des Vaters des Zimmermannssohnes. Nun tritt Ihnen jemand auf die Füße. Ihr Körper wehrt sich. Das ist Biologismus. Als Humanist (christliche Variante) müssen Sie diesen Autisten jetzt liebhaben, (Feindesliebe), der sich alleine auf der Welt wähnt.

    „Wenn der Bengtsson handgreiflich an falschfahrenden Radeigentümern aktiv wird, ist es eine löbliche Tat, da sich die Unfälle mit Rentnern als Opfer verringern.“

    Weil Sie ein Opfah (des Humanismus) sind. Sie opfahn sich für die Alten, es kommt Ihnen gar nicht in den Sinn, so einem Idioten dumm zu kommen, nur und ausschließlich, weil SIE selber keinen Bock auf diesen Geisterfahrer haben. SIE als Lichtgestalt finden auf dieser wirklichen Welt dann gar nicht statt. Sie tragen ein Kreuz auf Ihren Schultern, Sie opfahn Ihr Leben dem Wohl der gesamten sogenannten Menschheit (also dem Gott der herrschenden Religion des Humanismus).

    (Dieser Opfahgang ist selbstredend allein IHR Bier, wenn es Ihnen bekommt, Ihre Sache.)

  97. Bengtsson sagt:

    käptnbrise:

    Womöglich bin ich ein naiver Mensch. Ein Treudoofer. Ein unverbesserlicher, unbelehrbarer Idealist, der an die Mär von Edelmut und Gerechtigkeit glaubt. Meine Skrupel – oder nennen Sie es meinetwegen moralische Normen – lassen es nicht ohne Weiteres zu, daß ich zur Menschenbestie werde, die zähnefletschend und beißend ihre Beute jagt. Ich glaube an Gesetze, Zivilisation und Ritterlichkeit. Es muß doch möglich sein, auf dieser Menschenwelt etwas anderes gelten zu lassen als die Nahrungskette des tropischen Dschungels und ihre Abläufe.

    Sie dagegen – der geborene Zyniker. Ganz ein bekennender Jünger des Hedonismus, dessen Logik nur danach fragt, ob es ihrem eigenen Vorteil auch nutzt. Ein kleiner Schopenhauer. Zynist bis zum Exzeß.

  98. kaeptnbrise sagt:

    @ Bengtsson

    „Womöglich bin ich ein naiver Mensch.“

    Ein Mensch, also so ein Zweibeiner ohne Federkleid, sind Sie jedenfalls.
    Interessiert mich aber nicht. Nur weil Sie einer der guten Menschen sind, interessieren Sie mich.

    „Ein unverbesserlicher, unbelehrbarer Idealist, der an die Mär von Edelmut und Gerechtigkeit glaubt.“

    Idealismus setzt Geistesfreiheit (im Sinne von Max Stirner – „Der Einzige und sein Eigentum“) voraus.
    Der Geist, der sich in Ihnen eingenistet hat, muß der absolute Herrscher sein, darf sich nicht von Ihren Instinkten, Haß- oder Zugeneigungsgefühlen beeindrucken lassen. Sonst können Sie nicht allen Ihren über sieben Milliarden Menschen gerecht werden.

    Ich persönlich werde mir nicht gerecht, wenn ich mein Augenmerk nicht vor allem darauf richte, daß ich etwas Anständiges zum Futtern bekomme.

    Was ist Recht? Es sind auf einem bestimmten Gebiet willkürlich gesetzte Regeln. Diese werden dann eingehalten, wenn das Recht über die Androhung von Gewalt eifersüchtig behütet wird.

    „Meine Skrupel – oder nennen Sie es meinetwegen moralische Normen – lassen es nicht ohne Weiteres zu, daß ich zur Menschenbestie werde, die zähnefletschend und beißend ihre Beute jagt.“

    Moralen besitze ich übrigens auch. Diese decken sich nur nicht mit Ihrer Moral.

    Es muß ja auch Verlierer geben. Warum soll jemand, der nicht amgreifen kann oder will, eine attraktive Frau bekommen, eine gutbezahlte Position im Arbeitsleben besetzen? Es wäre krank, bedeutete ständige Degeneration, wenn Weicheier große Vermehrungschancen hätten, ihr Land behielten.

    „Es muß doch möglich sein, auf dieser Menschenwelt etwas anderes gelten zu lassen als die Nahrungskette des tropischen Dschungels und ihre Abläufe.“

    Der Dschungelkampf ist ewig. Aber es gibt verschiedene Kampfstrategien. Wenn es dumm läuft, verdient ein Pharisäer von Humanist bei irgendeinem Menschheitserlösungsverein in führender Position seine zehn- oder zwanzigtausend Euro im Monat, während sich die Erfolge eines starken, wohlgeratenen und aufrechten normalen Egoisten in Grenzen halten.
    Vergleichen Sie die NWO-kompatiblen Führer der christlichen Amtskirchen oder die BUNTES-Tagsvizepräsidentin C.R. mit einem anständigen Straßenbauarbeiter oder Müllmann.

    „Sie dagegen – der geborene Zyniker.“

    Je nun. Ich verachte bestimmte Menschen. Ich HASSE unseren Feind. Sie lernten aber viel mehr aus meinen Beiträgen, wenn Sie sich auf die deskriptive Substanz konzentrierten.

    Ihre verengte Auslegung von „aggredere“ oder von „Gewalt“ ist z.B. schlichtemang verkehrt.

    „Ganz ein bekennender Jünger des Hedonismus, dessen Logik nur danach fragt, ob es ihrem eigenen Vorteil auch nutzt.“

    Das wäre eine miserable Strategie. Gruppenegoismus, erst an die eigene Familie denken, das eigene Volk, bietet wesentlich höhere Gewinnchancen.
    Grundverkehrt ist hingegen die Fernstenliebe, also der pathologische Altruismus unserer Tage.
    Warum überhaupt etwas anstreben, was Unlust beschert?

    „Ein kleiner Schopenhauer.“

    Wegen seiner zahllosen Pöbeleien ist er mir als Person nicht gänzlich unsympathisch. Es beschert mir eine böse Lust, wenn ich lese, mit welchen semantischen Lehmklumpen er vor allem den Idealisten Hegel bewirft.

    Schopenhauers Verdienst war es immerhin, mit dem Idealismus gründlich aufgeräumt zu haben. Nix mit dem „Ding an sich“ des Königsberger Blumenkindes, des Friedensapostels Immanuel Kant, der mit seinen Betrachtungen zum Völkerrecht gefährliche Vorlagen für die humanistische Religion geliefert hat, hinter diesem Nebelbegriff steckt nichts außer dem Willen zur Macht.

    Schopenhauer hat das lebensverneinende Christentum in die Moderne hinübergerettet, es verbirgt sich hinter seiner Geißelung des Willens und seinem dekadenten Apell an das Mitleid.

    Insgesamt müssen Sie mich zu den Antischopenhauerianern zählen.
    Ohne jede Menge Verachtung der Menschen, die unsere Feinde sind, ohne Hass auf unsere Feinde, haben wir nicht die geringste Überlebenschance gegenüber der NWO.

    Es kommen SEHR ernste Zeiten auf uns zu.

  99. Bengtsson sagt:

    In diesem Punkt – nämlich daß ernste Zeiten wohl kommen werden – tendiere ich in Übereinstimmung mit Ihnen. Es sieht
    jedenfalls – zu unserem Unglück – stark danach aus.

  100. kaeptnbrise sagt:

    @ Bengtsson

    „In diesem Punkt – nämlich daß ernste Zeiten wohl kommen werden – tendiere ich in Übereinstimmung mit Ihnen.“

    Damit muß ich als alter Krieger jetzt wohl leben, daß Sie mal einer meiner Aussagen zustimmen.

    „Es sieht
    jedenfalls – zu unserem Unglück – stark danach aus.“

    „Unnütz, jemandem einen Gedanken erklären zu wollen, dem eine Anspielung nicht genügt.“

    (Nicolás Gómez Dávila)

    Also denn: „Gender“. C.R. (Politikerin). „Integrations“-Preis.

    Die Verfechter der NWO sind unser Unglück. Die Rockefellers und Co.. Die Bilder stehen an der Wand, mit Sicherheit wird gerade der letzte Akt dieser Aufführung gegeben:

    http://kulturstudio.wordpress.com/2014/02/09/der-letzte-akt-die-kriegserklarung-der-globalisierer-an-alle-volker-der-welt/

    Und deshalb meine Position: Schluß mit Blümeleinkinderfriedensgedusel! KRIEG der NWO!

  101. Wahr-Sager sagt:

    @kaeptnbrise:

    „Nicolás Gómez Dávila“

    Aaaaaaaaaaaaaaaaah…

    Sie werden diesen Ausruf von mir sicherlich richtig zu interpretieren wissen.🙂

    Wer die NWO verteidigt, kann nicht ganz dicht sein.

  102. kaeptnbrise sagt:

    „Sie werden diesen Ausruf von mir sicherlich richtig zu interpretieren wissen.“

    Logo.

    “Nicolás Gómez Dávila”

    Gest. 17. Mai 1994, Bogotá, Kolumbien. Er möge in Frieden ruhen.

    „Wer die NWO verteidigt, kann nicht ganz dicht sein.“

    Isso.
    Und wer nicht ganz dicht ist, ist offen (weltoffen).

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