Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Elsässer 30.4./1.5. in der Schweiz: Gegen das EU-Imperium!!

Und die etablierte Presse verbreitet schon wieder Lügen gegen mich….

Mein Wahlspruch: Eidgenossen aller Länder, vereinigt Euch!! Ich freue mich deswegen besonders, dass ich morgen und übermorgen in der Schweiz auftreten kann. Meinen letzten Vortrag In Luzern kann man im Video oben anschauen.

30.04., Luzen (CH): „Direkte Demokratie – ein Reizbegriff rüttelt Europa auf“. Mit Nationalrat Luzi Stamm und Jürgen Elsässer. Kultur und Kongresszentrum GERSAG, Rüeggisingerstrasse 20 a, 6020 Emmenbrücke, 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr).

01.05., Winterthur (CH): „Direkte Demokratie und EU-Recht“ – Die EU und die Schweiz: Imperium gegen freie Republik“. Mit Nationalrat Hans Kaufmann und Jürgen Elsässer. Donnerstag, 01. Mai 2014, Hotel-Restaurant Römertor, Guggenbühlstrasse 6, 8404 Winterthur 19.00 bis 21.30 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr).

Achtung: Der Eintritt von 10 bzw. 20 Franken entfällt für COMPACT-Abonnenten (bitte Abo-Rechnung o.ä. mitbringen) – oder solche, die an der Kasse direkt abonnieren!!

Selten dämlich, was der Tagesanzeiger, eine der größten Schweizer Blätter, letzte Woche über mich schrieb (aufgehängt an einer Iran-Reise der Schweizer Abgeordneten, die zum Teil mit mir auftreten werden).

(Zitat Tgsa) Ein bekannter deutscher Iran-Freund aus der rechten Ecke reist zurzeit ebenfalls durch den Iran: Jürgen Elsässer, ein Journalist und Verschwörungstheoretiker, der immer wieder mit antisemitischen Äusserungen provoziert. Elsässer hat ein Buch mit dem Titel «Iran – Fakten gegen Westliche Propaganda» herausgegeben. Darin will er eine Gegenposition bieten gegen «prowestliche Kriegshetzer und Nato-hörige Exil­iraner». Laut Lutz Bucklitsch, dem Geschäftsführer der Flüchtlingshilfe Iran, fliegt Elsässer regelmässig ins Land und wurde zu Ahmadinejads Zeiten vom ­Präsidenten persönlich begrüsst. Elsässer ist gut mit der Schweiz vernetzt – mit den Bilderberg-Leuten rund um Reimann und Liebrand. Sein Magazin «Compact» hat die Bilderberg-Gegenveranstaltung unterstützt. (Zitat Tsga Ende)

Nichts davon stimmt. Weder komme ich „aus der rechten Ecke“, noch reise ich „zurzeit“ durch den Iran. „Verschwörungstheoretiker“ ist als Schmähung gemeint, dann kommt wieder die Antisemitismuskeule. No, never, bin ich nicht. Der Titel meines Buches ist immerhin richtig wiedergegeben – wenn auch in falscher Rechtschreibung… Dass ich „regelmäßig“ in den Iran fliege, ist auch Quatsch, ich war leider leider erst einmal da… Lukas Reimann und Anain Liebrand sind zwei SVP-Politiker, die ich sehr schätze, tapfere Eidgenossen in der Tradition von Wilhelm Tell. Natürlich sind das keine „Bilderberg-Leute“, wie der Tagesanzeiger schreibt, sondern ANTI-Bilderberg-Leute…

Jessas, wie blöd und primitiv die Hetze daherkommt… Fast so schlimm wie in Deutschland…

 

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24 Responses

  1. Wahr-Sager sagt:

    Was für’n Zufall: Exakt diesen Artikel habe ich vor einigen Tagen gelesen. Mein gestern abgeschickter Kommentar dort wurde nicht veröffentlicht – aber das liegt vielleicht auch daran, dass der Beitrag wieder zu „alt“ ist.

    Nehmen Sie’s gelassen, Herr Elsässer. Viel Feind‘, viel Ehr‘.

  2. Ludwig sagt:

    Sehr schön Herr Elsässer! Die Vorstellung findet nur in 30 Minuten Fußweg Entfernung statt. Da muss ich keine Sauteuren Züge durch halb Deutschland mehr nehmen!

  3. Über soviel Dummbraatz-(hör)igkeit kann man nur noch gediegen den Kopf schütteln, denn alles andere ist bei solchen Leuten ohnehin sinnlos.
    Die geben sich alle bald selbst den letzten Stoss, und das ist zumindest so sicher wie das Amen (schliesslich heisst Amen ja auch : so sei es !) in sämtlichen Gotteshäusern.
    Mach bitte unbeirrt weiter so lieber Jürgen, das solltest du eigentlich schmeichelnderweise als riesiges Lob für deine gute Aufklärungsarbeit werten da diejenigen die sich der Wahrheit nähern wollen dies auch ohne diese Propaganda tun (oder/und erst recht dann) genauso wie sich diejenigen die Dich zu verunglimpfen versuchen, dem niemals nähern werden, ganz einfach weil sie nicht wollen und lieber unwissend bleiben.
    Mir begegnet das tagtäglich in diversen Foren und mit jedem neuen Angriff werde ich zunehmend gelassener bis ich wahrscheinlich noch ehrliches Mitleid für solche Individuen empfinden werde.

  4. manfred6662013 sagt:

    Herr Elsääser gute Reise in die schöne Schweiz.Wir haben vor
    ca. 46 Jahren in der Schweiz gewohnt.
    Haben festgestellt – das dort nur Touristen willkommen waren/
    sind welche keine „Backpacks“ und „Lumpen“ kommen möchten!

    Die schöne Schweiz ist friedvoll!
    Diese Herden von Holländern welche für den ganzen Urlaub ihre
    Lebensmittel mitbringen sind dort nicht willkommen – da sie
    keinen SF Schweizer Franken ausgeben und nur campen. Diese
    NL und Andere gehen deshalb nach Österreich oder Italien!
    lso „wiederlurge“.
    mfg

    manfred

  5. Alexandra sagt:

    Solches Lästern macht ja jedem Grüppchen auf dem Schulhof Konkurrenz. Manche kommen eben nie aus dem Alter heraus.

  6. loewe sagt:

    Auch die Basler Zeitung schreibt ab:
    http://bazonline.ch/schweiz/standard/Der-Feind-meines-Feindes/story/22351264
    Bitte die Kommentare beachten. Der Artikel wird fast einhellig als das benannt, was er ist: Reine Diskreditierung.

  7. schnehen sagt:

    Der Artikel im ‚Tagesanzeiger‘ ist überschrieben mit

    ‚Warum die Schweizer Rechten den Iran mögen. Unter den Verschwörungstheoretikern und Rechtsaußen steht der Gottesstaat hoch im Kurs‘

    Von Simone Schmid (den Namen sollte man sich merken, denn er steht für die dümmlichste Denunziation, die man sich heute vorstellen kann. Er steht für Dummheit überhaupt).

    „…
    Antisemitischer Reiseleiter.
    Auch in diesem Jahr bietet ‚Freundschaft Schweiz-Iran‘ fünf Reisen in den Iran an. Interessant dabei ist die Reiseleitung. Nach eigenen Angaben führt der Verschwörungstheoretiker Manfred Petrisch (d. i. Freeman von AllesSchallundRauch) die Reisegruppe an. Petrisch ist durch den Blog Alles Schall und Rauch berühmt-berüchtigt. Er gibt dort regelmäßig antisemitische Statements von sich, z. B. nennt er den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu einen Massenmörder und lobt Mahmoud Ahmadinejad dafür, die Wahrheit zu sagen, wer die wirkliche Gefahr für den Weltfrieden darstelle.

    Manfred Petrisch ist bekannt mit Lukas Reimann, Dominique Baettig und Anian Liebrand. Zusammen haben sie eine Gegenveranstaltung zum Bilderberg-Treffen 2011 organisiert, ein Meeting mit Leuten, die in der Bilderbergkonferenz eine große Weltverschwörung sehen…“

    Danach bekommt Jürgen Elsässer ordentlich sein Fett ab. (Bedanken Sie sich bei Simone, aber auch noch bei Jutta, für die kostenlose Werbung).

    Da regelmäßig Medienvertreter an den jährlichen Bilderbergtreffen der westlichen Hochfinanz (+ Hochadel) teilnehmen, darunter z. B. regelmäßig Vertreter von ‚Die Zeit‘, wäre interessant zu erfahren, ob auch der ‚Tagesanzeiger‘ einen Vertreter zu den Treffen entsendet oder 2011, als das Treffen in der Schweiz (St. Moritz) stattfand, entsendet hat. Das könnte ich mir gut vorstellen.

    In dem Artikel werden alle heute gängigen Stereotypen verwendet, die wir kennen:

    Wer Israels Politik kritisiert ist ein Antisemit. Die jüdischen Autoren Chomsky und Finkelstein tun dies übrigens auch und sehr konsequent und sind dann auch Antisemiten, ach nein, ich vergaß: Sie sind ja ‚Selbsthasser‘.

    Wer darüber aufklärt, dass auf den konspirativ stattfindenden Bilderbergtreffen für die Hochfinanz wichtige politische Weichenstellungen erfolgen, ist ein ‚Verschwörungstheoretiker‘ usw.

    Und die desorientierte ‚Linke‘ kaut das wieder und sondert genau die gleichen Sprechblasen wie Simone Schmid ab. Sie ist genauso dümmlich und denunziatorisch geworden.

    Wer für Bilderbergtreffen ist, darf sich heute ein Linker nennen. Wer dagegen ist, ist rechts. Wer die antiimperialistische Außenpolitik des Iran unterstützt ist ein Rechter, wer sie nicht unterstützt und sich an den Verleumdungen des Iran (Gottesstaat, Mullahs, Steinigungen!!!) beteiligt, ist ein Linker; wer den Terroristen Netanyahu kritisiert und als Massenmörder identifiziert (Wie Norman G. Finkelstein dies tut), ist ein Rechter, wer dies unterlässt, wie die deutsche Linke, z. B. Gysi, ist ein Linker…

    Nach dieser Logik ist dann Simone Schmid eine ‚Linke‘. Jutta und Simone trefft euch mal und tauscht eure linken Ansichten aus!

  8. Willi Winzig sagt:

    Man sieht an diesen Beissreflexen, wie auch jüngst auch von Anetta Kahane http://mobil.berliner-zeitung.de/meinung/kolumne-zur-querfront-bewegung-die-montagsdemo-spinner-nicht-unterschaetzen,23785368,26962970.html,
    die im Kielwasser von Jutta Ditfurth schwimmt, das den selbsternannten Antifas die Argumente ausgehen und sich Theorieen aus den Fingern zusammensaugen, das selbst die krudesten Verschwörungstheorieen dagegen schon beinah einen seriösen Anschein bekommen.

    Mal ist man Rechts, dann Antisemit, dann Verschwörungshteoretiker, homophob, Putinjünger oder man rührt einfach alles zusammen und erklärt jeden Verrückt, der eine eigene Meinung hat, die vom Finanzestablishment nicht kontrolliert wird.

    Von Journalisten, die sich öffentlich äussern, kann ich auch eine Recherche erwarten. Aber was machen diese Schmierfinken? Sie texten einfach Vorlagen ungeprüft geringfügig um und stellen das dann als warnende Sensation raus. Diejenigen, die immer so gegen Goebbels, Gleichschaltung udn Pressezensur waren, lassen sich nun genau für das instrumentalisieren, was sei einst so vehement abgelehnt hatten.

    Haben diese Leute keine Berufsehre mehr?
    Kein schlechtes Gewissen, vorsätzlich zu Lügen?
    Fühlen sie sich gut dabei, Wasserträger der Superreichen zu sein? Was haben sie davon?

  9. loewe sagt:

    Die Schweiz vertritt seit 1980 als Schutzmacht die konsularischen und diplomatischen Interessen der USA im Iran.
    http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/reps/asia/virn/bilirn.html
    Da muss ja die schweizer Presse gegen den Iran wettern und all jene, die den Iran nicht wie vorgegeben als das rein Böse sehen.
    Wie sich ein vorgeblich neutraler Staat wie die Schweiz zur Schutzmacht der USA im Land des Feindes Nr. 1 machen kann, bleibt ein Rätsel.
    Andererseits vertreten sie seit 1979 den IRAN in gleicherweise in Ägypten.
    Merkwürdig, dass die Schweiz da nicht in Konflikte kommt.

  10. Wahr-Sager sagt:

    @schnehen:

    „Wer Israels Politik kritisiert ist ein Antisemit. Die jüdischen Autoren Chomsky und Finkelstein tun dies übrigens auch und sehr konsequent und sind dann auch Antisemiten, ach nein, ich vergaß: Sie sind ja ‘Selbsthasser’.“

    Und Gilad Atzmon zählt u. a. noch dazu.
    Aber warum sich ständig distanzieren und quasi um Gnade flehen, bitte, bitte ja nicht als „Nazi“, „rechtsextrem“, „Antisemit“ etc. bezeichnet zu werden?
    Auf diese Weise ordnet man sich nur der Meinungs- und Deutungshoheit des politischen Gegners unter.

    Es geht doch viel einfacher – und effektiv: Man bezeichne denjenigen, der mit Begriffen wie oben um sich wirft, einfach als „Antideutscher“. Ob dies zutrifft, ist erst mal irrelevant. Dadurch jedenfalls wird der Betreffende zum Reflektieren gezwungen (soweit es sich nicht um einen „Anti“Faschisten = Betrüger handelt).

  11. schnehen sagt:

    @Wahr-Sager

    Der Betreffende wird durch Beschimpfungen unsererseits nicht zum Nachdenken angeregt, wie Sie vermuten. Aber wie man zum Nachdenken angeregt werden kann, beschreibt besagter Gilad Atzmon in seinem Buch ‚The Wandering Who?‘

    Er hatte noch ein paar Wochen in der IDF zu dienen, in jenem Jahr 1984. Er musizierte in einer Einheit, und man schickte ihn noch in den Libanon, der damals von Israel besetzt war. Dann zeigte man den Musikern das große Lager Ansar im Süd-Libanon. Das riesige Internierungslager war mit Stacheldrahtzäunen umgeben. Er ging an dem schier endlosen Zaun und den Wachtürmen entlang, während ihm der Begleitoffizier alles erklärte. Und dann wird ihm, der jahrelang indoktriniert wurde, klar, dass die Insassen, also die Palästinenser, die ‚Juden‘ waren und er, der Jude, der ‚Nazi‘:

    „I was walking on the other side in Israeli military uniform. The place was a concentration camp. The inmates were the ‚Jews‘, and I was nothing but a ‚Nazi‘.“
    (S. 6).

    Und dann sieht er noch etwas, als ihn der israelische Begleitoffizier mit der Hasbara (Propaganda) nervt:

    „Ich stellte fest, dass wir von zwei Dutzend Betonblöcken umgeben waren, 1,30cm hoch, einen Quadratmeter Fläche und schmalen Metalleingängen und fragte, was das sei. Die Antwort des Offiziers:

    ‚Das sind unsere Einzelzellen. Nach zwei Tagen darin, werden Sie zu einem überzeugten Zionisten!‘ Das reichte mir!“, schreibt er und geht erst mal nach Europa. Bloß weg!

    Gilad war fortan Antizionist und damit im Orwellschen Neusprech ‚Antisemit‘. So finden Lernprozesse statt. Viel schwieriger ist es mit Worten und Erklärungen.

  12. Wahr-Sager sagt:

    @schnehen:

    Doch, ich denke schon, dass der Betreffende durch Beschimpfungen zum Nachdenken angeregt wird. Er fragt sich, ob an den Anschuldigungen etwas dran ist – und dies umso mehr, je mehr er damit konfrontiert wird. Genauso ist es ja auch mit den Begriffen „Nazi“, „Rechtsextremer“ etc. Durch entsprechende Hinweise wird der Beschuldigte auf Quellen verwiesen, die er sich dann durchliest.
    Je nach Fallsituation verläuft die weitere Entwicklung unterschiedlich: Profitiert der Betreffende von seinem Status, kann ihm die entsprechende Beschimpfung bzw. Anschuldigung egal sein – er wird sich innerlich dagegen sträuben und mit seinen Beschimpfungen gegen andere weiter machen. Je mehr Druck er aber von außen bekommt, je mehr Leute sich ihm und seinen manipulativen Begriffen entgegenstemmen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er zu reflektieren beginnt und sein Handeln hinterfragt.
    Natürlich wachen die meisten erst auf, wenn sie selbst richtig in der Scheiße sitzen, aber ich bin mir sicher, dass durch Solidarität und die damit verbundenen Synergie-Effekte bisher Zweifelnde, aber auch angeblich Wissende erkennen werden, was wirklich los ist in diesem Staat.
    Auf gar keinen Fall aber bringt die ständige Distanzeritis etwas – außer einen fortschreitenden Linksextremismus, der kürzlich auch von der SPD zugegeben wurde (wobei das aber hier eh fast jeder weiß, was für eine Partei die SPD ist).

    Interessanterweise übrigens spielte ich mit dem Gedanken, mir das von Ihnen erwähnte Buch von G. Atzmon zu besorgen. Vom Inhalt her scheint es recht spannend zu sein.

    Sie haben offenbar die englische Ausgabe?

  13. kaeptnbrise sagt:

    @ Willi Winzig

    „Haben diese Leute keine Berufsehre mehr?
    Kein schlechtes Gewissen, vorsätzlich zu Lügen?
    Fühlen sie sich gut dabei, Wasserträger der Superreichen zu sein? Was haben sie davon?“

    Über diese Fragen grüble ich auch immer nach. Eigentlich kann ja keiner dieser Dschurnalisten so einfältig sein, daß er nicht erkennt anhand der Kommentare, daß ihm eine gewaltige Mehrheit entgegensteht.

    Sagen wir mal so: BUNT-Land hat fertig. Restlos fertig. Letzter Akt. Die Bilder stehen an der Wand. Z.B. die Verleihung des Preises für Eingliederug (lat. „integrare“) an einen asozialen Schwerverbrecherräpper.
    Ein vulgärer Jammertürke mit Glatze und den Initialen SS (Serdan Somuncu), der genüßlich seine Notdurft auf dem guten Teppich absetzt, in – gefühlt – jeder zweiten Fernsehsendung auftritt, im Wechseltakt mit Michel Friedman.

    So ein Judas von Schreiberling sitzt in einer Burg, und die Spannung zwischen der erdrückenden Minderheit der anständigen Demokraten und Demokratinnen, all jener, die von der Abwrackung unseres Rechtstaates, unserer Souveränität profitieren, ist schon viel zu groß, als daß da noch ein Ausgleich möglich wäre.

    Sie können nicht gezwungen werden, die Wahrheit zu sagen, aber sie sind genötigt, immer bizarrere Lügen zu fabrizieren.
    Die Matrix ist tapeziert mit Voodoo-Fetischen, diese lauten „Toleranz,“ „Antisemitismus“, „Rassismus“, „Nazi“,
    „Diskriminierung“, „Haßrede“, „Volksverhetzung“, „Vielfalt“,
    „Verschwörungstheorie“, „Integration“. Gehirnstillstand im einstmaligen Lande der Dichter und Denker.

    Das ist ein totaler Krieg. Hier jetzt einsteigen und mitzuspielen, sich im Detail verbeißen und verirren?
    Man besitzt ein schönes Haus mit Anwesen. Nun fällt aber einen marodierende Zuhälterbande ein. Kritisiert man diese?
    „Ich kann das nicht ab, daß die meine Musikanlage immer so laut aufdrehen!“ – „Ekelhaft, diese ganzen Rotweinflecke auf meinem schönen Teppich!“
    Die Urkunden herauskramen um aufzuklären, den Usurpanten beizubringen, daß sie sich geirrt hätten, man sei doch selber der Eigentümer?

    Ohne zu Unterscheiden (lat. discriminare), zwischen Warm und Kalt, Giftig und Eßbar, Männlein und Weiblein, Freund und Feind usw. ist jeder Organismus dem sicheren Tode geweiht.
    Das Diskriminierungsverbot ernstgenommen und in zünftiges Deutsch übersetzt: „Stirb, Du Hund!“
    Jede ökonomische Theorie zeigt sofort, daß Vielfalt die Kosten sofort in die Höhe schnellen läßt, wenn nicht gar zum Ruin führt.
    Die Ehe eines anspruchsvollen schöngeistigen Akademikers mit einem ganz einfach gestrickten Ladenmädchen? Der Volksmusikant mit dem Hardrocker und dem Jazzer in einer Kapelle?
    Nur Eintracht ist eine günstige Option, wenn etwas erreicht werden soll.

    Dem Gehirnträger beschert es Scham, das Gefühl, sich beschmutzt zu haben, wenn er so einen Kotklumpen wie „Toleranz“ oder „Diskriminierung“ angefaßt hat. Auf allen möglichen Foren wurde mit einem einzigen Begriff das richtige Prädikat bereits zugeordnet: ORWELL.
    Die Iteration ermüdet.

    Körperlich weiter auf dem Terrain der BUNTEN Republik verweilen. Aber einen Weg der vollständigen geistigen Sezession finden, um einem Hirninfarkt vorzubeugen. Gänzlich absurd, hier noch Reformhoffnungen zu hegen.

  14. schnehen sagt:

    @Wahr-Sager

    Noch zu Gilad Atzmon und den Betonblöcken, die er am KZ Ansar im Südlibanon damals entdeckte, in das man Palästinenser eingesperrt hatte. Die Nazis hatten in ihren KZ, z. B. in dem KZ Salzgitter, das ich damals recherchierte (nur noch ein Rübenacker war zu sehen), auch diese Stehzellen. Eine dieser Zellen aus Beton haben wir noch wieder gefunden, und ich habe mich in den Block hineingestellt. Mit Hilfe eines alten KPD-Genossen haben wir dann den Lagerplan rekonstruiert. Es gab in der Nähe auch ein Frauen-KZ. Die Häftlinge hatten tagsüber in einem nahegelegenen Werk zu arbeiten. Er meinte, dass der Gestank, der von drüben kam, kaum auszuhalten gewesen wäre.

    Er erzählte, dass er dort ‚Scheißmeister‘ war, also er war für die Toiletten zuständig. Er war schon über 90 Jahre alt, aber geistig noch ganz fit. Er hieß Albert Zander. Man hatte ihn eingesperrt wegen seiner KPD-Mitgliedschaft. Also ich glaube, dass die Zionisten sich viel bei den Nazis, aber auch bei den südafrikanischen Rassisten abgeguckt haben. Durch diesen Anschauungsunterricht entwickeln sich neue Überzeugungen. Es entwickelt sich der Hass auf den Faschismus in all seinen Spielarten, und der Zionismus ist eine davon. Das Regime in Israel ist faschistisch. Es ist ein Naziregime und es zu verteidigen, bedeutet, den Faschismus zu verteidigen, und das tun Merkel & Co, die SPD-Bonzen, aber auch Gysi und einige Antifas.

    Wenn ich das jetzt so sage, wird es mir kaum jemand glauben, es wird eher eine Abwehrhaltung eingenommen werden, weil es den eigenen Überzeugungen, mit denen man sich identifiziert, entgegensteht, aber wenn man Gilad Atzmons Bericht liest, wird man schon eher nachdenklich werden, zumal er Jude ist und ich bin Deutscher, der sowieso von nichts eine Ahnung hat.

    Durch Beschimpfungen erreicht man nur, dass der andere eine Abwehrhaltung einnimmt. Das Denken wird ausgeschaltet und die Emotionen werden eingeschaltet. Der Beschimpfte wird sich einigeln und versuchen, sich gegen den Angriff auf seine Ehre zu verteidigen. Eine ganz normale Reaktion. Aber oben im Kasten wird sich nichts regen. Im Gegenteil: Er wird nach Argumenten suchen, um seine Reaktion und seine Vorurteile vor sich zu rechtfertigen.

    Der englische Titel: Gilad Atzmon, ‚The Wandering Who? A Study of Jewish Identity Politics, Winchester/UK, 2011.

    Ob es das Buch schon auf Deutsch gibt, weiß ich nicht.

    Grüße

  15. D. Braun sagt:

    Wir werden uns den Namen des Schreibers des Artikels des Tagesanzeigers gut merken und an dem Tag, wo alles vorbei ist, auf ihn zurückkommen, um ihn zu fragen, was ihn bewogen hat, solches zu schreiben.

  16. D. Braun sagt:

    habe ein Mail an den Tagesanzeiger geschreiben, indem ich ihnen mitteilte, daß einem mitdenkenden Leser die Widersprüche in dem Artikel von Simone Schmid auffallen und ihren Artikel als unprofessionell und mit Sicherheit nicht investigatv bezeichnet.
    Ebenfalls zu bedenken gegeben, ob man gewillt ist, solche schlecht schreibenden Mitarbeiter weiterhin zu beschäftigen, weil sie letztlich verantwortlich sind für Abonnement-Einbrüche der Zeitung.

  17. Michael sagt:

    Thema Familie: Gender beim Sandmännchen

    „Ein rosafarbiges Schwein behauptet, eine süße Miezekatze zu sein. So will das Sandmännchen zur Toleranz erziehen.“

    http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius/die-gender-story-ist-fuer-kinder-verwirrend-article1832337.html

  18. Wahr-Sager sagt:

    @schnehen:

    Das Buch von Gilad Atzmon gibt’s auch auf deutsch und heißt „Der Wandernde – Wer?“

    Sie haben ja bereits an anderer Stelle Lenni Brenner erwähnt bzgl. der Machenschaften der Zionisten. Dass diese von den Medien nicht thematisiert werden, liegt auf der Hand.

    Ich stimme mit Ihnen ja überein, dass man mittels Beschimpfungen anderer in der Regel eine Abwehrhaltung bewirkt – aber durch gutes Zureden bricht man diese Mauer auch nicht ein.
    Viele Menschen richten sich an der Mehrheit aus, weil sie im irrigen Glauben sind, dass diese auch die Wahrheit sprechen – dass dies ein fundamentaler Irrtum ist, kann man am Theaterstück „Der Volksfeind“ von Henrik Ibsen erkennen, in dem die Leitmotive Wahrheit und Freiheit sowie Mehrheit und Recht sind.
    Die Meinungs- und Deutungshoheit haben die Buntfaschisten über Jahrzehnte hinweg errungen – und sie profitieren nach wie vor davon. Die Sprache ist der Schlüssel dazu, weswegen es m. E. richtig ist, diese Leute als „Antideutsche“ zu bezeichnen. Bei einem großen Teil trifft dies ja auch unzweifelhaft zu – der andere lässt sich aus opportunistischen Gründen anstecken und trägt somit auch zu einem antideutschen Klima bei.
    Dann gibt es noch die Unentschlossenen, die Vorsichtigen, die die Minenfelder erkunden und daher (noch) nicht gehirngewaschen sind. Mit denen kann man vernünftig diskutieren, aber bei den ersten genannten Gruppen ist das nicht möglich.

  19. Wahr-Sager sagt:

    @Willi Winzig:

    Kahane, die ehemalige Stasi-Agentin und Initiatorin des Faschonetzwerks „Netz gegen Nazis“, in dem Begriffe wie „Verweis“, „Usrael“ oder „Gemüsekuchen“ als „rechtsextreme Sprachcodes“ aufgeführt sind, meldet sich also wieder mal zu Wort.
    Warum die Trulla nicht von „rechten und linken Nazis“ schwafelt, weiß ich nicht – normalerweise ist die doch sonst nicht auf den Mund gefallen. Aber dafür gebraucht sie das Wort „antisemitisch“, das bei solchen Personen wie ihr großen Zulauf findet und so ungemein praktisch ist – hat selbst der Initiator Theodor Herzl gesagt!

    Man spürt in den demagogischen Worten Kahanes deutlich, wie ihresgleichen Muffensausen bekommt mit der zunehmenden „Anti-Aufklärung“ und dem damit verbundenen Kontrollverlust. Wenn die Nazi-Keule nicht mehr so ziehen möchte, dann wird die Opferrolle der Zionisten umso heftiger bemüht, wie das Kahane mit der Erläuterung des bis an die Zähne mit Atomwaffen bestückten Israels praktiziert (immer wieder schön legitimierend ist hier die Erklärung, dass dieser Terrorstaat überall von Feinden umgeben wäre).

    Gefährlich ist der von Kahane und ihren pro-zionistischen Gefährten propagierte „Antisemitismus“ ganz bestimmt. Aber sicherlich nicht in der Weise, wie sie diese Gefahr interpretieren möchte…

    Hier ist übrigens der Link zur „normalen“ Text-Version. Und dafür mit Kommentaren, die teilweise ganz interessant sind: http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kolumne-zur-querfront-bewegung-die-montagsdemo-spinner-nicht-unterschaetzen,10808020,26962970.html

  20. Wahr-Sager sagt:

    Exemplarisch für den zu großen Teilen übereinstimmenden Tenor mal ein Kommentar der verlinkten Seite von „Selbstgestalter“:

    „Die Gangart von Frau Kahane erinnert an die Hetzkampagnien eines ehemaligen DDR-Fensehkommentators namens Karl Eduard von Schnitzler, schlimmer noch, sie scheint gar nicht wiklich auf der Demo gewesen zu sein, denn dann wüsste sie u. a. auch, was z. B. Andreas Popp wirklich gesagt hat. Deshalb soll sie und jeder, der sich von ihr verblenden lässt, wenigstens hier die Gelegenheit dazu bekommen: http://www.alternativ.tv/montagsdemo-andreas-popp-21-04-2014/ Das die Berliner Zeitung einen solchen Schmutzbeitrag bringt, enttäuscht mich zutiefst und bedeutet einen schweren Niveauverlust..“

    Für mich sind die Reaktionen von Kahane und beteiligter Medien ein Zeichen dafür, dass deren Einfluss langsam, aber stetig dem Ende entgegengeht.

  21. Norbert sagt:

    @ Willi Winzig

    “Haben diese Leute keine Berufsehre mehr? Kein schlechtes Gewissen, vorsätzlich zu lügen? Fühlen sie sich gut dabei, Wasserträger der Superreichen zu sein? Was haben sie davon?”

    Ich glaube, in den politischen Redaktionen hierzulande tummeln sich zweierlei Typen: die Ideologen und die Opportunisten. Erste haben meist das Sagen und eine klare politische Haltung inbezug darauf, was ihre Schäfchen schreiben/sagen dürfen und was nicht. Das sind die Überzeugungstäter, die keinen Zweifel daran haben, dass selbst eine grobe „Lüge“ gerechtfertigt ist, sofern sie dem „großen Ganzen“ dient. Dieses Ganze ist natürlich nicht die Subordination unter irgendwelche Superreichen, sondern es sind z.B. die sog. „Werte der westlichen Gemeinschaft“, die allerdings nur eine Bedeutung haben, solang es (noch) irgendwelche (bösen) Kräfte auf dieser Welt gibt, welche (angeblich) diese Werte missachten. Mir fallen hier immer wieder die sog. „Menschenrechte“ ein, die an und für sich schön und gut sein mögen, vom Westen aber schon seit langem als Propagandavehikel missbraucht werden, um alle politischen Feinde (die „Achse des Bösen“) zu denunzieren und zu demontieren. Das Korrupte dieser journalistischen Eliten scheint mir v.a. darin zu bestehen, dass sie diesem (westlichen) Wertekanon ein absolut dominantes Gewicht einräumen und alles andere, worüber sich die kritischen Köpfe echauffieren, als irgendwie „nebensächlich“ beiseite schieben.

    Auch unter den Ideologen mag es Leute geben, deren geistiger Horizont nicht sehr weit reicht. Bei der Mehrheit der Opportunisten scheint dies die Regel zu sein. Mit ihrem politischen Bewußtsein ist es nicht weit her, und vor dem Hintergrund des globalen Konkurrenzkampfes um Jobs und Einkommen schreiben und reden sie gerne alles, womit sie – in vorauseilendem Gehorsam – glauben ihrem Chef einen Gefallen zu tun. Für sie geht es meist auch gar nicht um Politik, sondern vor allem darum, ihren Job nicht zu verlieren. Dass sie Opfer eines kranken Gesellschaftssystems sind, mögen sie erahnen, aber mit etwas differenzierterem Wissen in dieser Hinsicht sieht es mau aus, da ihre Ausbildungswege bekanntlich von allen „systemgefährdenden“ Inhalten bereinigt wurden. Mir kommt in diesem Zusammenhang immer wieder das Bild der vertrottelten Journalistenmeute in den Kopf, die sich wie ein Fliegengeschmeiß mit ihren Micros und Cams an irgendwelche Wichtigtuer des öffentlichen Lebens heranrobben – so als wären sie gerade einer psychiatrischen Anstalt entflohen.

    Sollte es nur in Ansätzen so sein wie hier vermutet, dann darf es nicht wundern, mit wieviel Dreck der Bürger seitend der Mainstreammedien zugemüllt wird.

  22. Thomas sagt:

    Befürworter von gender…. naja…
    Es wird kommen hier in der beschissenen EU ganz gleich was wir auch reden. Am Ende wird es darauf hinauslaufen ob du dich fügst, in den Knast wanderst, verhungerst oder stirbst. Diese drei Möglichkeiten wird man dir selbst überlassen beugst du dich nicht diesem Schwachsinn. Politische Umerziehung unserer Kinder erdacht von den Schweinen der Weisen!

    Mit der bibel in der linken und dem gnadenlosen Schwert in der rechten hätte man es von anfang an bekämpfen sollen bis aufs letzte Blut. Aber nein, das Geld war ja viel verlockender als sich seine Würde und seinen Stolz zubewahren.

    Diese niederträchtige Ausgeburt der Hölle findet aber auch noch seinen Untergang.

  23. ralf kroke sagt:

    was macht eigentlich Jutta D furt ? Die müsste bei dem Beitrag doch ganz aufgeregt hecheln ?

  24. heureka47 sagt:

    Je mehr Wahrheit jemand sagt in der „Welt der Lüge“,
    desto stärker weht der Gegenwind.
    Das entspricht voll den physikalischen Gesetzen.
    Das stört die Wahrheitsvertreter aber nicht…

    Herzlichen Gruß!

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