Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Ukraine-Nazis – die Kettenhunde der NATO

2014_4_COMPACT_Cover_kleinAuszug aus der neuen COMPACT-Ausgabe 4/2014 „Krieg gegen Putin – Wer stoppt die NATO?“

 

In der neuen COMPACT-Ausgabe zeichnen wir in zehn Artikeln den Putsch in der Ukraine und die Strategie von EU und NATO nach. Das komplette Inhaltsverzeichnis ist hier. 

In einem einführenden Artikel beschäftige ich mich mit der Frage, ob wir in der Ukraine eine Wiederkehr des Faschismus beobachten können. Zweifellos sprechen die starke Präsenz von Rechtsextremisten wie Swoboda und Rechter Sektor dafür. Das Besondere an dieser Entwicklung ist aber, dass diese Kräfte – ganz im Gegensatz zu ihrer nationalsozialistischen Ideologie – blendend mit Zionisten und Islamisten zusammenarbeiten. Dies wird im Artikel anhand von Berichten aus „seriösen“ Zeitungen wie FAZ und NZZ über zionistiche Elitekämpfer mit israelischer Armeeausbildung auf dem Maidan illustriert. Abschließend schreibe ich:

(Zitat COMPACT 4/2014  Anfang)

Die „dritte Macht“

Die Beispiele zeigen, dass sich unter den Kiewer Demonstranten Militärspezialisten befanden, die Erfahrungen in ausländischen Armee gesammelt haben. Juden beziehungsweise Israelis waren aber nicht die einzigen. Ein Maidan-Aktivist, der bei der Einreise nach Russland verhaftet wurde, sprach im Fernsehsender Rossija24 von „rund 60“ Amerikanern und „30 bis 40, manchmal 50“ Deutschen. „Diese Kämpfer seien nach Kiew in Militäruniform gekommen, einige auch bewaffnet.“ (FAZ, 3. März)

Dies führt zurück zu den Scharfschützen des 20. Februar, deren gezieltes Feuer zum bis schlimmsten Blutbad seit Beginn der Proteste führt und die Wut über Viktor Janukowitsch so angestachelt hat, dass es zwei Tage später zum Umsturz kam. Waren diese Scharfschützen gar nicht vom Präsidenten beauftragt worden, sondern von dessen Gegnern, wie eine Ärztin des Maidan gegenüber dem estnischen Außenminister Urmas Paet mutmaßte? (siehe ausführlich Seite 15/16) Natürlich weisen die neuen Machthaber in Kiew diesen Verdacht zurück und halten daran fest, dass Janukowitschs Polizei für den Massenmord verantwortlich war. Elektrisierend ist allerdings, dass der aktuelle Innenminister Arsen Awakow eine „dritte Macht“ ins Spiel bringt, welche die Killer geschickt habe: „Diese Macht ist nicht ukrainisch.“ Awakow spielt damit auf den russischen Geheimdienst an. Doch was hätte es Moskau bringen sollen, die Auseinandersetzung auf dem Maidan über Scharfschützen so anzuheizen, dass Janukowitsch gestürzt wird? Gegen einen Eskalationsbefehl aus Moskau spricht auch, dass der russische Präsident höchstpersönlich seinen ukrainischen Amtskollegen in diesen entscheidenden Tagen gedrängt hat, sich lieber aus Kiew zurückzuziehen als einen mörderischen Endkampf zu riskieren. „Ein Telefonanruf von Putin führte zum Ende des Blutvergießens auf dem Maidan“, titelte die Londoner Times am 26. Februar. Die Russen dürften also als „dritte Macht“ ausscheiden. Ein Berkut-Polizist hat eine plausiblere Theorie: „Die Scharfschützen waren ausländische Söldner, Amerikaner, Deutsche“, äußerte er noch vor dem Bekanntwerden der Paet-Äußerungen. (welt.de, 6. März)
Der Alb der Geschichte

Die Suche nach den Auftraggebern der Scharfschützen dürfte mehr Aufschluss über den Hintergrund der bisher gefährlichsten Weltkrise des 21. Jahrhunderts ergeben als alle ideologiegeleiteten Analysen. Wir Menschen neigen dazu, uns die Gegenwart mit den Begriffen der Vergangenheit begreifbar zu machen, und oft genug kostümieren sich auch die Kampfparteien selbst mit den Uniformen einer untergegangenen Epoche. Je nach Vorliebe erscheinen uns dann die einen als Nazis oder Faschisten und die anderen als Stalinisten oder Bolschewiken, weil das die Konstellation des größten Konflikts im 20. Jahrhundert war – und uns im Geschichtsunterricht mehr eingebläut wurde als jedes andere Thema.

Aber so nazistisch die ukrainische Rechte auch erscheinen mag, so sehr weicht sie durch ihre Zusammenarbeit mit jüdischen Militanten von diesem Stereotyp ab. Und was noch verrückter ist: Gruppen des Rechten Sektors unterstützen auch die tschetschenischen Terroristen und haben bereits mit diesen zusammen im Kaukasus gekämpft (siehe Seite 28, Infobox). Wie geht das zusammen, Nazis plus Zionisten plus Islamisten in einer Front – also drei Gruppen, die sich ansonsten auf den Tod bekämpfen? Offensichtlich ist es nicht Ideologie, die den Klebstoff für dieses synthetische Bündnis abgibt, sondern Geopolitik: Es geht gegen Russland, egal mit wem. Mit dieser Stoßrichtung bringt eine „dritte Macht“ Extremistenpack aus verschiedenen, ja gegensätzlichen Lagern zusammen. Es gehört nicht viel Phantasie dazu, sich unter dieser „dritten Macht“ genau jene vorzustellen, die sich die Reichtümer Eurasiens unter den Nagel reißen wollen. Diese Leute verehren weder Hitler noch Stalin, sie beten weder zu Gott noch zu Jahwe noch zu Allah – sie huldigen allein dem Mammon und dem Profit.

 

 

(Zitat COMPACT 4/2014) – Den Artikel vollständig lesen in der Printausgabe von COMPACT – hier bestellen.

 

Einsortiert unter:Uncategorized

72 Responses

  1. Nova Aschere sagt:

    will hier keine alte Suppe aufwärmen aber auch Hitler arbeitete eng mit den Zionisten zusammen. Es existierte ja sogar eine jüdische SS-Einheit im damaligen Palästina. BTW: Ab einen gewissen Level der Pyramide, spielen Nationalität, ideologie und Religion überhaupt keine Rolle mehr. Man ist vereint unter einen gemeinsammen, höheren Ziel. Wenn man zur Durchsetzung dieser Ziele staatliche Institutionen nutzen kann, umso besser. Jürgen, ich möchte keine Korinthen kacken, denn die tun weh beim Klugscheissen. Aber ich möchte, dass wir uns sehr exakt ausdrücken und 100% bei den Fakten bleiben. Ich verliere mich sonst in diesen Chaos.

  2. Attila Varga sagt:

    Diese Leute beten schon einen Gott an. Dessen Götzenbild steht z.B. vor der Frankfurter Börse, es ist das Goldene Kalb. Und Standbilder der Knechte dieses Gottes, Gog und Magog, zieren den Zugang zur City of London. Zeugen dieser Religion sind z.B. die Georgia Guidestones, wo klipp und klar geschrieben steht, was die Ziele sind.

  3. Katzenvater sagt:

    Die Einheitsfront aus NAZIonisten, NAZIslamisten und NAZIS wurde hier mal wieder gemeinsam in Szene gesetzt, weil es gegen eine gemeinsamen Feind geht! Da fallen dann schnell vermeintliche Gegensätze, so es die seitens der Installateure überhaupt gibt. Vielleicht glaubt ja der ein oder andere Naivling aus den unteren Chargen der Radikalinskis noch an das vermeintlich Hehre innerhalb seines Spektrums, doch längst sind alle genannten Stoßrichtungen integraler Bestandteil des imperialen Sch(l)ach(t)-Spiels! Immer dann, wenn sich Nazis besonders patriotisch geben, führt die faschistisch-chauvinistische Denke ihren Wahn, immer dann, wenn Islamisten sich besonders fanatisch-religiös zeigen, wird der Weckruf des Terrors laut, immer dann, wenn Zionisten „Moral“ und „Notwehr“ proklamieren, steht die nächste Forderung, Besetzung oder Intervention ins Haus. Alle Genannten sehen die „Gerechtigkeit“ auf ihrer Seite, und um so lauter sie schreien, so „gerechter“ soll ihr Ansinnen sein. Deshalb ist ihr Geschrei auch immer dann am Vernehmbarsten, wenn es eben gegen einen gemeinsamen Gegner geht. Da werden die Kettenhunde aus Politik, Medien, Militär und Fußvolk los gelassen, während man selbst lieber etwas im Hintergrund bleibt. Schließlich hat ja alles eine demokratische Fassade und Facette zu haben. Der Feind, bestimmt, definiert und ausgemacht vom „Imperium Mammon“, ist nun dieser Phalanx aus Extremisten ausgesetzt, wohl wissend, dass dieser mitnichten als solcher daher kommt oder erkannt wird. Die Verteidigerrolle der Gescholtenen in Notwehrrecht bleibt so vor der „internationalen Gemeinschaft“, die ja selbst Träger (zumindest Mittäter) der westlichen Finanz-Oligarchie ist, tatsächlich und moralisch auf der Strecke. So geht es Russland, so geht es Venezuela, so geht es dem Iran, ja vielleicht sogar der DVR Korea. Wo man hier als Macht-Elite die extremsten Elemente aus Ideologie/Religion/Politik einsetzt und nutzbar macht, überwirft man echte, tatsächliche und authentische Nationalgesinnte und Muslime mit den üblichen Faschismus- und Terrorismuskeulen. Beredte Beispiele sind antiimperialistische Patrioten hierzulande genau so wie Schiiten insgesamt. Die werden deshalb auch stets gegeneinander ausgespielt, was sich schon an der pro-zionistischen Ausrichtung der rechtspopulistischen Parteien, bzw. der Islamfeindlichkeit der nationalen Rechten an sich, zeigt. Wem nutzt dies international wie national?!?! Schauen wir zur o.g. Trinität und suchen uns von denen eine bestimmte Richtung aus(-; Oder anders formuliert: was haben Wilders und Saudi-Arabien gemeinsam(-;

  4. schnehen sagt:

    1. Mit der ‚dritten Kraft‘ arbeiten sie jetzt auch in Venezuela, um die Unruhen anzuheizen. Auch dort sind mysteriöse Sniper am Werk gewesen. Hier wiederholt sich das, was wir schon in Ägypten, in Syrien, im Iran und anderswo in den letzten Jahren erlebt haben: eine ganz bestimmte, von Washington ausgekochte Strategie des Regime Change, auch mit Hilfe des Internets, mit Hilfe von Twitter und Facebook, wird durchgezogen, um Massenbewegungen in ein bestimmtes, ihnen nützliches Fahrwasser zu leiten.

    2. Die Zusammenarbeit der Nazis, aber auch der italienischen Faschisten mit den Zionisten, ist dokumentiert. Mussolini z. B. bildete auf italienischem Boden die Milizen der zionistischen Haganah (Vorläufer der IDF) aus, die dann in Palästina Terroranschläge gegen die britische Besatzungsmacht verübten und die palästinensische Bevölkerung vertrieben (während der ‚Nakbar‘ – ‚Katastrophe‘, 1947-1954).

    Adolf Eichmann besuchte 1937 die Zionisten in Palästina und hielt sich dort wochenlang auf…

    3. Übrigens widersprechen die antijüdischen Ausschreitungen, die es in der Ukraine wieder gibt nicht dem Ansinnen der Zionisten und ihrer Zusammenarbeit mit den rechten Ultras in Kiew. Es gibt jüdische Bürger der Ukraine, die ihre Ausreise nach Israel beantragt haben, weil sie in der Ukraine drangsaliert werden. Eine Jüdin namens Galina erzählte von ihren Erlebnissen auf Russia Today. RT zeigte Bilder mit ‚Smert‘ (Tod) an jüdischen Zentren. So kann man die Juden nach Israel locken. Für Zionisten ist der Antisemitismus willkommen.

  5. Zangra sagt:

    Sehr geehrte Damen ,Sehr geehrte Herren,

    ist hier jemand der mehr Infos darüber hat über die angebliche SS-Einheit im damaligen Palästina und wer waren die Mitglieder ehrlich das kann ich einfach nicht glauben .
    Klar die Verwicklungen Ausländischer Söldner in der Ukraine die von bestimmten Oligarchen oder anderen dunklenKräften bezahlt wurden und noch weiter beschäftigt werden das glaube ich schon aber SS-Einheiten mit Menschen jüdischen Glaubens Nein und nochmals Nein
    Das April Heft habe es gestern gekauft und habe es auch meinen Kollegen gegeben zum lesen Schneeball system nennt man das zur Nachahmung empfohlen und noch eins ihre Berichterstattung über Ukraine besser als die Junge Welt und ND

  6. Gast sagt:

    In diesem Zusammenhang kann man die heutigen Grünen sehen (+Clinton’s Klima + Homozeug)

    http://www.hinter-der-fichte.blogspot.co.at/2014/03/ukraine-grun-braun-ist-die-haselnuss.html

    Wer steuert die Grünen, für wen sprechen sie?
    KEINE Stimme für die Kriegshetzer von den Grünen.
    Weder auf Bundes-, Europa-, Lokalebene.

  7. Jack sagt:

    Hallo Jürgen Elsässer,

    Sie russische Propaganda-Verbreiter…und v. d. Leyen als pinke Tussi bezeichnender Verschwörungstheoretiker…

    dafür belohne ich Sie mit einem weiteren Kauf

    des Compact Magazin im April. ( hätte ich noch mehr Mut zur Wahrheit würde ich an Stelle eines Abo lieber mit einer MP den Bundestag stürmen)

    …. aber ich bin aktiv und überzeugt damit beschäftigt, im Freundes und Verwandtenkreis das Magazin zu empfehlen
    und zu verbreiten.

    Persönlich würde ich gern eine Satire Rubrik im Magazin lesen wollen.

    Ich freue mich auf´ s neue Heft und verbleibe im

    …im Militär Jargon angesichts der US – Nato – BRD

    Aggression….

    Weiter machen!

  8. Wahr-Sager sagt:

    „Das Besondere an dieser Entwicklung ist aber, dass diese Kräfte – ganz im Gegensatz zu ihrer nationalsozialistischen Ideologie – blendend mit Zionisten und Islamisten zusammenarbeiten.“

    Das ist nicht korrekt. Wie hier schon anfangs angemerkt wurde, arbeiteten die Nasos von Anfang an mit den Zionisten zusammen.

    „Gilad Atzmon verweist im Zuge des Artikels auch auf die Zusammenarbeit der zionistischen Führer mit Hitler-Deutschland und darauf, daß der Mossad selbst Attacken auf jüdische Einrichtungen in bestimmten Ländern inszeniert hat, um die dort lebenden Juden politisch in bestimmter Weise zu beeinflussen. In dieser Hinsicht, so analysiert Atzmon, benötigt der Zionismus den Antisemitismus sozusagen als Antriebskraft.“

  9. Wahr-Sager sagt:

    @Jack:

    „Persönlich würde ich gern eine Satire Rubrik im Magazin lesen wollen.“

    Ich auch! Der Mann dieser Seite wäre dafür prädestiniert:

    http://www.wiedenroth-karikatur.de/

  10. loewe sagt:

    OT, aber Compact-Thema:
    Heute im ZDF „Schattenkrieger“ über Gladio.
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=310742

  11. Zensurnixgut sagt:

    Ja watt denn nu, sind es nun „Nazis“ („Nationale Sozialisten“) oder nicht?
    Der Text legt nahe, daß diese Bezeichnung nicht zutreffen kann. In der Überschrift steht aber „Nazi“.
    Soll ja Leute geben, die den Elsässer für einen Nazi halten. Ich halte mich manchmal auch für einen. Diese Eusraelischen Kräfte im Westen sollen auch Nazis sein – „Faschisten“ – heißt es hier im Blog. Der Putin wiederum, der von den „Faschisten“ in der Ukarine spricht, wurde mit dem Obernazi Hitler verglichen.
    Sehr verwirrend das Ganze. Überall Nazis.
    Vielleicht sollte man einfach auf diese Begriffe verzichten, denn sie schaffen alles andere als Klarheit.

    Soweit ich das überblicke, gibt es in der Ukraine Bevölkerungteile, die aus der Geschichte resultierend Antirussisch sind und das vielleicht sogar berechtigt. Diese Kräfte wurden von Eusrael neben anderen unterstützt, als Mittel zum Zweck den Janukowitsch loszuwerden.
    Nationalsozialismus ist aber kein Synonym für antirussische Einstellungen. Wohl aber, zu Teil, für den Antibolschewismus, wobei der Bolschewismus wiederum, als Vehikel des j__schen Imperialismus, Antirussisch war.

    Schnehen mal wieder:
    „Die Zusammenarbeit der Nazis, aber auch der italienischen Faschisten mit den Zionisten, ist dokumentiert.“

    Ja und? Was soll ma nun daraus schliessen? Das die deutschen Nationalsozialisten mit dem j__ischen Imperialismus symphatisieren, oder was? Wie albern.
    Wenn morgen eine Vereinigung der Ärzte und Ingeneure aus Bulgarien und Rumänien – ein Zigeunerverein – vorgibt diesen Fachkräften endlich eine Heimstätte zu schaffen, würde ich, sofern ich der Berufsausübung dieser Nichtdeutschen in Deutschland überdrüssig bin, mit dieser Vereinigung unter Umständen kooperieren. Ich sehe darin nichts verwerfliches.

  12. besucher sagt:

    Übrigens ist einer der führenden Pravij-Sektor-Leute in Rivne erschossen worden. Ich warte somit auf die nächste Verschwörungstheorie hier die es mir erklärt.

  13. Gast sagt:

    Jetzt nicht nachlassen.
    Die „kritische“ Masse erreicht?
    Es geht rund in den Kommentaren der MSM.

    https://www.facebook.com/events/1552965438261936/?ref=3&ref_newsfeed_story_type=regular

    31.03. – 18:00 Brandenburger Tor
    andere Städte eben solche Aktionen

    Düsseldorf 28.03. 18:00
    https://www.facebook.com/events/448168941996312/?ref=3&ref_newsfeed_story_type=regular

    und andere Städte

  14. Aristoteles sagt:

    @Katzenvater

    Sie haben das genau richtig erkannt. Umso bedauerlicher ist es, dass es den Linksrextremisten und Prostalinisten in der BRD eher erlaubt ist, extremistisch aufzutreten als anderen.
    Auf diese Weise wird jede Möglichkeit der Mäßigung vertan.

  15. Carlo sagt:

    @schnehen
    Mir scheint es auch plausibel, daß amerikanische Söldner für das Maidan-Massaker verantwortlich sind. Sowas geht nicht mit regulären Armeeangehörigen, weil es da zuviele undichte Stellen gäbe.
    Nur nebenbei verweise ich zur Erinnerung an das allgemein zugängliche Video von der Durchsuchung von Sergeij Paschinskis Kofferraum, einen Tag vor dem Verbrechen, wo ein amerikanisches Scharfschützengewehr der Baureihe M4/AR-15 mit Schalldämpfer und modifizierter Schulterstütze mit Wangenauflage sehr gut zu erkennen ist.

    @Zangra
    Ein voll vermintes Gelände, was Du da ansprichst. Die Satire von Edgar Hilsenrath „Der Nazi und der Friseur“ spielen in dieser Richtung, auch Hanna Arendt hatte sich reichlich Ärger in ähnlich gelagerten Fällen eingehandelt. Ich will da nicht spekulieren.

  16. Jan sagt:

    Der britische Publizist Bollyn liefert eine interessante Erklärung auch dafür, warum Juden und ukrainische Nationalisten, ethnisch “eigentlich” wie Hund und Katz, sich gegenseitig im Maidan erstaunlich wenig oder gar nicht wehtun: Die sogen. patriotische Presse Estlands kontrolliert … der Agent des US-Militärgeheimdienstes Aleksander Einseln. Einseln, aus der US-Armee ausgeschiedener Offizier aus Kalifornien, ging Anfang der 90er Jahre nach Estland, um das Militär des gerade unabhängig gewordenen Estlands aufzubauen. Der amerikanisch-estnische “Liman Sanders” befehligte jedoch keine Soldaten, sondern mehrere hundert Glatzen (skin-heads), jederzeit für “Pöbelhaufen(Mob)-Aktionen” zu mobilisieren. Also war die “Skin-head”-Bewegung in Estland in Wahrheit ein gesteuerter Mob, den Agenten des US-Militätgeheimdienstes jederzeit und überall aufrufen konnten, um umstürzlerische Unruhen zu stiften. Ähnliche Gruppierungen bildete der US-Militärgeheimdienst über das Marshall-Center in Garmisch-Partenkirchen/Deutschland in allen Ländern der früheren UdSSR. Die Skinhead-Bosse in der Ukraine dürften dieselben Schulungskurse im Marshall-Center durchlaufen haben.
    Fühlen sich die ukrainischen Juden deswegen so wenig von den “Nationalisten” bedroht? Ganz abgesehen davon, daß aus der Ukraine stammende israelische Soldaten auf dem Maidan mitkämpften oder lt. FAZ ein jüdischer Kommandant problemlos eine Hundertschaft “Nationalisten” führte.
    Adenauer: das Weltjudentum ist eine Macht. Und wer mit dem “Teufel” essen will, braucht einen langen Löffel. Wissen das die echt national gesonnenen Ukrainer, denen und dem ukrainischen Volk insgesamt meine Sympathie gilt, die es verdienten, von Korruption und Elend erlöst zu werden. Und nicht ein im günstigsten Fall “wirtschaftlich prosperierendes, aber politisch impotentes” US-zionistisch geführtes Land nach BRD-Muster zu werden!

    Kommentar gefunden auf schwertasblog

  17. JVG sagt:

    @zensurnixgut

    „Ja und? Was soll ma nun daraus schliessen? Das die deutschen Nationalsozialisten mit dem j__ischen Imperialismus symphatisieren, oder was? Wie albern.“

    Könnte sein, Sie täuschen sich. Es ist durch die Nationalsozialisten genau das passiert, was die Zionisten wollten. Durch die Vorgeschichte und das Schließen der Grenzen zu vielen Ländern in den 30ern mußten die Juden notgedrungen nach Palästina fliehen.

    Und warum sollten nicht einige NS-Führer und Hintermänner ein falsches Spiel gespielt haben? Vielleicht er sogar selbst?

  18. JVG sagt:

    Ein Autokorso Unter den Linden, oder war es in Saporoshje?

    Niemals die falsche Fahne beihaben!

  19. VWL-ganz-schlicht sagt:

    @J.E. : Nato Angriffskriegkrieg gegen Russland – China, mit freundlich aber konzentriert aussehenden Ministern wär evtl. ansprechender. Aber das sollen WerbeFachleute entscheiden.
    @ Schnehen : Ich erinnere mich noch gut, als Israel vor paar Jahren versuchte Juden aus dem Iran mit 60.000 Dollar zu locken. Die haben mehr als dankend abgelehnt, weil die sich im Iran wohlfühlen.
    @Aristoteles : Ich komme aus und bin in Arbeitervierteln groß geworden und war seit Anfang 70 in verschiedenen linken Gruppen. Ich hab erfahren wie der Staat mit Gewalt gegen uns und linken Buchverlagen vorgegangen ist. Auch wie es ist, wenn eine rote Kinderfreizeit auf einem Zeltplatz von brutalen, braunen Lumpen überfallen wird und der Staat sein rechtes Auge für diese ekeligen Verbrecher zudrückt. Die Todesangst und das Geschrei der Kinder fährt mir heute noch durch die Knochen. ABER, wir hatten einen starken Rückhalt bei kräftigen bodenständigen Fabrikarbeiter. Personenschutz vom Feinsten. Da trauten sich auch Polizei und Faschos nicht ran. Diese Arbeiter betrachteten Kommunisten zwar nicht unkritisch, aber Faschos waren für die der letzte Verbrecherabschaum. Aufgrund dieser Solidarität war der Staat vorsichtiger geworden und auf DKP Festen ist der Joint dann trotz Polizeibeobachtung legal rumgekreist. Vom Spaß mit den Mädels unter freiem Himmel ganz zu schweigen

  20. Jakobiner sagt:

    Jürgen Elsässer bringt eine ominöse „3.Macht“ ins Spiel.Meiner Ansicht nach sollte man dies konkretisieren: Elsässer hat ja schon mal in einem früheren Artikel die These aufgestellt, es habe eine Nebenregierung neben Bush jr. und Obama gegeben, die sich verselbständigt hätten und eine Art Parallelaußenpolitik verfolgten.Ein wesentliches Indiz dafür war ja der von Rumsfeld, Pearl und den Neocons paralell aufgebaute Geheimdienst, der die CIA, den DIAS, die NSA und andere umging.Das ist meiner Ansicht nach nur halbrichtig. Erstens hat Obama einige Neocons in seine Administration übernommen–als Kettenhunde.Herausragendes Beispiel: Mrs. Nuland, die mit dem Neocon Robert Kagan verheiratet ist und Schwiegertochter des Neoconvaters Frederick Kagan ist, die beide seit Jahren gegen die Resetpolitik Obamas gegenüber Russland agitieren..Wie kann man eine derartige Person als Ukrainebeauftragte des Statedepartments berufen ohne zu wissen, wofür diese AEI (American Enterprise Institut)-Ikone steht? Weil Nuland eben die Situation in der Ukraine eskalieren sollte. Nulands „Fuck the EU“ war eine Absage an
    die vom Weimarer Dreieck (Steinmeier-Deutschland, Polemn, Frankraich)mit Yanukowitsch und der ukrainischen Opposition ausgehandelte Kompromisslösung und war ein US-Putsch, der auch von Obama abgesegnet wurde.Die Sniper, die Hilfskräfte von Swoboda, Rechter Sektor, Tschetschenen,etc. waren da als Avantgarde eingeplant.Also: Ich glaube nicht an die ominöse „3. Macht“, sondern Nuland wurde freie Leine gelassen für den US-Putsch, um sich dann im worst-case von ihr als die böse Neoconfrau zu distanzieren. Bisher ist es aber dazu nicht gekommen, ja nicht einmal Putin erhebt da Vorwürfe konkreter Art..Man braucht auch keine „3. Mächte“zu konstruieren: Die USA haben ja auch mit einem Radikalkommunisten wie Mao Tsetung im Kalten Krieg gegen die Sowjetunion gekämpft, ja auch Hodscheralbanien und Titojugoslawien unterstützt. Die Roten Khmer wurden noch lange in der UNo vom Westen als Regierung Kambodschas anerkannt, nachdem das prosowjetische Vietnam in Kamboscha einmarschiert war.Und nicht zu vergessen: Das Mutterland der Demokratie unter Rossevelt kämpfte ja auch mit dem totalitären Massenmörder Stalin an seiner Seite.Also, man braucht keine ominösen „3, Mächte“, um sich Außenpolitik und deren Bündnisse mit extremen politioschen Gruppen und Staaten zu erklären.

  21. Jakobiner sagt:

    Der bisherihe stillschweigende Konsens keine US-Militärbasen und NATO-Basen östlich von Westdeutschland zu haben und damit einen Cordonne Sanitaire zu Russland einzuhalten wird nun aber durch die deutsche Kriegsministerin Ursula von der Leyen infrage gestellt.Die NATO solle an vorderster Front Flagge zeigen.Sie wurde zwar von Merkel und Steinmeier zurückgepfiiffen, aber sie hat den Tabubruch angedacht.Ich hoffe diese Kriegstreiberin wird nicht die nächste Bundeskanzlerin.
    Da bedarf es keiner „3. Macht“–wie Brecht mal sagte: Die Täter haben Namen und Addresse!

  22. me. sagt:

    Die NATO sind wir. Von der Leier ist ja schon dabei „die Ketten der Natopanzer zu ölen“

    „Im Dezember 1990 gab die Bundesregierung endlich die Existenz von „Stay Behind“ in Deutschland zu, es gab aber keine weiterführenden Informationen. Wir haben damals über die Vorläuferorganisation, den rechtsextremen „Technischen Dienst“ des „Bundes deutscher Jugend“ berichtet. Für uns war unfassbar, dass die CIA und später der BND Alt-Nazis rekrutierten und bewaffneten, um die Demokratie vor den Russen zu schützen. Das fanden wir höchst gefährlich,..“

    Sehen Sie mehr zum Thema in der Dokumentation „Stay Behind – Die Schattenkrieger der NATO“ am 25. März 2014, 21.45 Uhr bei ZDFinfo!

    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41329/1.html

  23. blechtrommler sagt:

    Dieser eine Satz hat nun in wenigen Stunden so viele relativierende Kommentare kreiert, dass, bei all derer wohlmöglichen Richtigkeit, schon mal an die „Prophezeiung“ erinnert werden kann, die Pike (u.a.) über die gegenerischen Kombatanten im III. Weltkrieg – gerade weil wir ja deren Spiel nicht mitspielen wollen.

  24. Jakobiner sagt:

    Warum wird mein Kommentar zu Elsässers „3.Macht“-theorie nicht freigeschaltet? Hat Russia Today und Putin kein Intereresse, die Verbindungen zwischen Nuland und Obama zu kritisieren?Ein seltsamer weißer Fleck des Schweigens beiderseitig!

  25. Jakobiner sagt:

    Ist freigeschaltet, also Kommando zurück–vielleicht habe ich da mal abwechlungsreicherweise an eine Verschwörung geglaubt.

  26. blechtrommler sagt:

    „die drei wesentlichen Machthaber dieser Welt:“

    http://www.peterdavidbeter.com/docs/all/pbde/pbde.html

  27. Carlo sagt:

    @Jakobiner
    Naja….die Geschichte mit der 3. Macht?! Wenn ich mich frage „Cui bono“ kommt blöderweise letztlich immer USA raus.
    Soll nicht heißen, daß das für die Mainstreamer alles so einfach ist, und nicht so komplex, wie sie zuweilen selbst behaupten, sollen sie lieber über Landschaften schreiben und sich darin gegenseitig kritisieren. Seit ein paar Tagen habe ich jedenfalls den „Qualitätsjournalismus“ geistig abgeschrieben.

  28. blechtrommler sagt:

    Eine Meldung, deren Quelle ich nicht gefunden hab, so die Wiedergabe eines Kommentars auf recentr, der Elsässers Grundaussage sehr schön beiträgt

    „Udo 25/03/2014 at 19:25 –

    Das ukrainische Innenministerium hat am Dienstag bekannt gegeben, dass Musytschko bei einem nächtlichen Sondereinsatz in der Westukraine von der Polizei erschossen worden sei. Ein ehemaliger ranghoher Mitarbeiter des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU teilte RIA Novosti mit, dass Musytschko auf Befehl von SBU-Chef Valentin Naliwajtschenko umgebracht worden sei und dass Naliwajtschenko vor der Aktion mit einem CIA-Agenten in Kiew zusammengetroffen sei.

    „Das Ziel des Einsatzes war nicht die Festnahme, sondern die Tötung Musytschkos“, so der Sprecher weiter. Der rechtsradikale Politiker habe mit seinen jüngsten Ausschreitungen die neue Regierung in Kiew kompromittiert und man habe beschlossen, ihn von der politischen Szene verschwinden zu lassen. „Es ist kein Geheimnis, dass (der SBU-Chef) Naliwajtschenko der Hauptpartner der US-Geheimdienste ist und bei ihnen großes Vertrauen genießt“, so der Sprecher weiter. Er schloss nicht aus, dass weitere solche Einsätze möglich seien. „So hat niemand in Kiew (den Chef des Rechten Sektors Dmitri) Jarosch mehr nötig.“
    bei http://recentr.com/2014/03/der-siegeszug-von-rosneft-und-die-deutschen-netzwerke/#comments

  29. Jakobiner sagt:

    almabu sagt:
    25. März 2014 um 21:39
    Ja, die Panzer-Uschi von der Leine hat ihre Lektion gelernt. Im Stile Merkels, die Schröder bei George W. Bush in den Rücken fiel und ihre Beteiligung am Irak-Krieg in Aussicht stellte, wenn sie Kanzlerin würde, hat sie diese forsche Vorwärtsverteidigung als geplanten Karriereschritt inszeniert. Das wird sie bei den Amis empfehlen, soviel ist sicher!

    Jakobiner sagt:
    25. März 2014 um 22:15
    Der Vergleich zwischen Merkels Eintreten für den Irakkireg und Uschis Eintreten für eine Front-NATO ist bedenkenswert.Sie hat sich da sicher im Kreise der Bilderberger, der Atlantikbrücke,des Council for Foreign Affairs,des Council for European Affairs, der Spinelli-Group, bei Heritage, American Enterprise Institute, Reagna Center, Magareth Thatcher Insitute, Grossteilen der US-Republikaner inklusive Mc Cains, der britischen Tories um Cameron in die transatlantische Beliebtheitsskala ganz vorne eingeklinkt.Also eine starke Lobby für die Panzeruschi 2018!!!

  30. Haltet_den_Dieb sagt:

    Jakobiner sagt:
    25. März 2014 um 20:31

    Jürgen Elsässer bringt eine ominöse “3.Macht” ins Spiel.
    ——————————————————————-

    Jakobiner, Sie kennen sicher das Video „Schachmatt – Strategie einer Revolution oder Fallstudie amerikanischer Politik“.

    Scharfschützen gehören fest zum Programm der USA beim Regime-Change.

    Wer sind nun diese Scharfschützen ?
    Meine Antwort: Das spielt keine Rolle, entscheidend ist, dass sie von den USA befehligt und vor ihrem Einsatz trainiert und ausgerüstet wurden.

    Ich habe einige Spekulationen über diese Scharfschützen gelesen und will sie nicht wiederholen.
    Die plausibelste Erklärung kommt vom ehemaligen SBU-Chef, der gerade eben noch sein Leben retten konnte.

    Demnach führte vor Ort der Maidan Kommandant Parubiy diese Scharfschützen, er wiederum bekam seine Befehle aus der US-Botschaft.
    http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2014/03/13/sbu-chef-alexander-yakimenko-sniper-gehorten-zu-parubiy-us-botschaft-gab-die-befehle/

    Laut dem SBU-Chef handelte es sich um ausländische Söldner plus ehemalige Geheimdienstleute aus der Ukraine.

    Fazit: Es steht fest, dass die Opposition die Scharfschützen beauftragt und die Massenmorde an Demonstranten und Polizisten wollte, um den Putsch zu vollenden.

    Seit der Machtergreifung durch diese Mörder (Klitschko, Yazenjuk und wie diese Kriminellen sonst heissen, wissen, wer die Scharfschützen schickte) wird alles dafür getan, die Spuren zu verwischen und falsche Verdächtige zu präsentieren.

    Die Verschwörungstheorie einer dritten Macht zielt auf Russland und dient der Vertuschung der wahren Täter und Hintermänner in der Opposition und der USA.

    Die heutige Meldung
    „Die Proteststimmungen in den östlichen Regionen der Ukraine werde das private Militärunternehmen Greystone Limited unterdrücken, teilte man im Sicherheitsdienst der Ukraine mit. Es wird geplant, dass die westlichen Söldner Funktionen der politischen Fahndung und des Schutzes der Staatssicherheit übernehmen.
    Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_03_25/Westliche-Soldner-werden-Aufstande-in-der-Ukraine-unterdrucken-0621/

    interpretiere ich so, dass die USA mit seinen Vasallen der NATO die Faschisten und Rechtsextremen in der Ukraine als Kettenhunde benutzt hat und sie nun entsorgen will, um
    dann der Welt zu sagen: „Seht Ihr, wir sorgen für Demokratie und Ordnung in der Ukraine“.

    Die Wahrheit über die Scharfschützen wird genauso wie beim Kennedy-Attentat für mindestens 70 Jahre oder mehr unter Verschluss gehalten werden.

  31. schnehen sagt:

    @Carlo

    RT (hoffentlich bald auch auf deutsch – siehe die Initiative von ASR, schaltet euch zu am 27.3.!) hat herausgefunden, dass Dutzende Amerikaner, aber auch etwa 40 deutsche Terroristen (nicht Touristen!) auf dem Maidan dabei waren. Also: Israelis, Amerikaner, Deutsche – Seite an Seite mit dem braunen Sumpf der Ukraine, Seite an Seite mit dem Rechten Sektor, der dann die Regierungsgebäude gestürmt hat.

    In Syrien waren/sind auch Deutsche und Franzosen dabei: Islamisten. Germans to the front! Das kommt nicht von ungefähr:

    Die Ukraine, aber auch die Krim, war für den deutschen Imperialismus immer schon eine Begehrlichkeit, so wie Syrien es für die Franzosen war und ist. Ein Beispiel:

    Im Frühjahr 1918 besetzen deutsche Interventionstruppen die Ukraine, später auch die Krim. Es werden Stäbe eingerichtet, um alles an Kapital, also Eisenbahnen, Werke, Lebensmittel… zu requirieren und abzutransportieren. Im Sommer werden dann die deutschen Eindringlinge wieder aus der Ukraine durch die Rote Armee vertrieben. Der junge Josef Stalin leitete damals die Operationen der Roten Armee zur Befreiung der Ukraine! Auch das muss mal gesagt werden. Natürlich bin ich jetzt ‚Stalinist‘, wenn ich das sage, aber das halte ich aus.

    Jetzt kommt gleich wieder der Aufschrei unserer antirussischen Fraktion: Roter Mythos! Aber an den Fakten kommt ihr nicht vorbei. ‚Facts are a stubborn thing‘, hat mal jemand gesagt.

    Die Ukraine war immer schon im Blickfeld des raubgierigen deutschen Imperialismus. Als die deutsche Soldateska aus der Ukraine vertrieben wurde, unterstützte man General Denikin und seine Weißgardisten, um zu verhindern, dass die Gebiete unter die Kontrolle der Sowjetrepublik unter Lenin fallen konnten. Auch vergeblich. Sie haben sich in Russland eine Klatsche nach der anderen geholt und sind immer noch nicht klüger geworden!

    Über das, was nach 1933 passierte, darf ich hier nicht schreiben. Aber die Traditionslinie wird auch so deutlich:

    Der deutsche Imperialismus, der heute die EU beherrscht, geht Hand in Hand mit seinem Großen Bruder und dem Zionistenpack aus Tel Aviv gegen die gewählte Regierung der Ukraine vor und bringt die braunen Putschisten an die Macht! Auch das keine Propaganda, sondern eine ’sture Tatsache‘.

    Merkel und Steinmeier stehen in der Tradition von Wilhelm Zwo, der damals deutsche Truppen (ab dem 18. Februar 1918) in Weißrussland, in die Ukraine, in die baltischen Staaten… einmarschieren ließ. Die Reaktion: Die Bildung der Roten Armee.

    Das hat die Geschichte also immer wieder gezeigt, sogar die des expansiven deutschen Ritterordens: Sie haben sich immer wieder die Finger an Russland verbrannt. Und so wird es auch diesmal wieder ausgehen. Es heißt ‚gebranntes Kind scheut Feuer‘, aber das trifft nicht auf den deutschen Imperialismus zu. Er ist dümmer als ein Kleinkind, das aus Fehlern noch lernen kann.

    Der deutsche Imperialismus, heute vertreten durch Merkel und Steinmeier und das Grünenpack, ist der größte Feind des deutschen Volkes!

  32. Gast sagt:

    Die Lügerei kann in Ende haben:

    Internetkonferenz zur Petition RT (Russia today) auf DEUTSCH

    http://www.seewald.ru/internetkonferenz-am-27-03-2014-um-1900-uhr-ueber-russia-today-auf-deutsch-petition/

  33. Heider sagt:

    Mit unschuldigem Augenaufschlag fragte der Nutzer schnehen im anderen Strang soeben den @Aristoteles, weshalb dieser ihm unterstelle die Inhalte der Zeitgeschichtsschreibung in BRD u. DDR zu verbreiten u. damit einfach der alliierten Besatzungspropaganda zu folgen.
    Tatsächlich macht der @schnehen, jetzt mit Blick auf den Umsturz in Ukraine, den er mehrmals einen faschistischen Putsch im Auftrag des Grosskapitals wie anno 1933 nannte, genau das und zwar mit dauernder Wiederholung. Neuestes Beispiel:

    „3. Übrigens widersprechen die antijüdischen Ausschreitungen, die es in der Ukraine wieder gibt nicht dem Ansinnen der Zionisten und ihrer Zusammenarbeit mit den rechten Ultras in Kiew. Es gibt jüdische Bürger der Ukraine, die ihre Ausreise nach Israel beantragt haben, weil sie in der Ukraine drangsaliert werden. Eine Jüdin namens Galina erzählte von ihren Erlebnissen auf Russia Today. RT zeigte Bilder mit ‘Smert’ (Tod) an jüdischen Zentren. …“

    Es ist ihm hier mittlerweile ein halbes Duzend Mal nachgewiesen worden, dass es in Ukraine keine relevanten „antisemitischen“ resp. antijüdischen Ausschreitungen gibt, und es – im Gegenteil – der Fall ist, dass der Umsturz in Ukraine mit Billigung u. Beteiligung internationaler zionistischer aber auch einheimischer jüdischer Kreise „aus Kultur und Wirtschaft“ stattgefunden hat.
    Das geschah zuletzt an dieser Stelle:
    https://juergenelsaesser.wordpress.com/2014/03/09/russlandukraine-ein-volk-eine-zukunft/#comment-87165

    Soweit das offizielle Russland den Umsturz in Ukraine ähnlich gesehen hat (es fährt übrigens seine diesbezügliche PR gerade zurück), als ein Werk von „Faschisten, Banderisten, Neonazis, Antisemiten“, wird damit die Sache auch nicht wahrer u. besser. Die Letztgenannten spielen in der neuen ukrainischen Regierung u. Administration eine sekundäre Rolle, das ist Fakt! Auch die neue Staatsmacht in Ukraine fusst auf die oligarchischen Gruppen (Jazenjuk/Timoschenko, Pintschuk, Kolomoiskyj, Taruta, Awakow, Poroschenko), die nun ein strategisches Bündnis mit den westl. Eliten eingegangen sind, von dem sie wohl auch nicht mehr abrücken werden. Das einzig politisch Neue an dieser Regierung ist, dass es gelungen war die westukrainischen Nationalisten mit ins Boot zu holen, vermutlich mit vielen Dollars u. dem Versprechen an ihre Führer auf Regierungsposten u. Arbeitsplätze in Polizei, Armee, Geheimdienst.
    [Dass auch diese Versprechen nur Zeitwert hatten u. keineswegs für Alle gelten, das zeigt die aktuelle Entwicklung, s.a. meinen Folgebeitrag.]
    Im gegenständlichen Zusammenhang – schnehen u. die „antijüdischen Ausschreitungen“ – unterschlug Russland geradezu die Haltung des internationalen Zionismus u. der Juden in Ukraine zu den “Putschisten” u. betrieb ein Propagandaspiel auf Kosten seiner Glaubwürdigkeit, es für einen Gegenpol zu den westl. Regierungen u. MSM halten zu dürfen.

    Sehen wir uns jetzt noch einmal an, wer wirklich hinter den „Faschisten“ steht, und wie unsinnig schnehens Behauptungen eigentlich sind. – Die Liste der Unterzeichner eines Offenen Briefes an Putin am 4. März 2014 ist ein who is who des ukrainischen Judentums. Die Unterzeichner („Jewish citizens of Ukraine: businessmen, managers, public figures, scientists and scholars, artists and musicians“) weisen Putin darauf hin, dass es in Ukraine überhaupt keinen „Anti-Semitismus“ gibt, dass die „sehr wenigen Nationalisten“ von der Zivilgesellschaft u. Regierung gut kontrolliert werden, und dass in der Regierung auch ein Jude (der Vizepremier), ein Armenier u. zwei Russen vertreten seien. –>>

    Euro-Asian Jewish Congress – 05.03.2014
    World Jewish News
    Open letter of Ukrainian Jews to Russian Federation President Vladimir Putin.

    http://eajc.org/page32/news43672.html

  34. blechtrommler sagt:

    @schnehen – „der deutsche Imperialismus“ – wie er nach Ukraine schielt, Gesamteuropa (Dein Zit.)? Aus welchem Antrieb soll der handeln? Da er doch weiß, dass er nicht siegen kann? Nicht Unbelehrbarkeit, nicht Kleingeistigkeit hätte ihn bis hier her (auf diesem blog, in unsere Kalkulationen) befördern können?
    Denn, dass er Menschen „seines Volkes“ verheizt, aber nebenkriegs gute Gewinne einstreicht, kann doch auch für Vaterlandslosigkeit stehen; ist es nicht eher naiv, (belehrbare) Dummheit anzunehmen, der Aderlass des Gut-Menschen-Tums?

    Was ist also bitte „Deutscher Imperialismus“?

  35. blechtrommler sagt:

    Abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstelle, dass mit RT.deutschTV nun die Wahrheit schneller vorankäme – aber welch diktatorheischende Meute wollt Ihr Deutschen nun wieder darstellen, wenn Ihr einen Regierungschef nach Eingriffen in das freie Mediensystem seines Landes angeht, Volksgenossen?

  36. Heider sagt:

    In Ukraine beginnt das neue Regime sich der unerwünschten Elemente aus den Tagen des „Maidan“ zu entledigen.

    Als erste traf es Aleksandr Musytschko u. ein paar seiner Leibwache. Wir erinnern uns: Musytschko war der dickliche Landsknechttyp, der in Tarnuniform u. mit Waffe mehrmals vor laufender Videokamera z.B. einen Staatsanwalt ohrfeigte u.ä. Kapriolen abzog. Im Nachhinein wirken sie, als sollte mit ihnen der Sache erst eine bestimmte Richtung gegeben werden.
    russland.Ru – 25. März 2014
    Nachruf auf Alexander Musytschko einer der Führer des “Rechten Sektors” [mit Videos]

    http://www.russland.ru/ein-nachruf-auf-alexander-musytschko-einer-der-fuehrer-des-rechten-sektors/

    Was jetzt einsetzt ist nichts anderes als die innenpolitische Flurbereinigung für den zu erwartenden EU-Beitritt. Typen wie Musytschko sind da nicht hoffähig, und das war jedem geistig unabhängigen Beobachter vorher klar. Oder konnte man wirklich glauben, die USA-EU-NATO leisten sich eine verbündete ukrainische Regierung, die den historischen Faschismus von vor 80 bis 90 Jahren nachexerziert, und alle – inkl. Israel – gucken zu u. freuen sich dann über diese Ukraine??!

    Ob Jarosch (der andere Frontmann von Rechter Sektor) weiter mitspielen darf hängt von seinen Verbindungen ab. Er soll sich ja mit Plänen als Parteigründer u. Präsidentsschaftskandidat tragen. Er ist aktuell gar kein Regierungsmitglied, was schon einen Fingerzeig auf seine künftige politische Bedeutung gibt. Was die angeblich geplanten Polizeiaktionen des Innenministers Awakow gegen den Rechten Sektor wirklich bedeuten muss die nächste Zukunft zeigen:
    RIA – 26/3/2014
    Experte: Ukrainische Behörden planen Verhaftung von Anführern des Rechten Sektors

    http://de.ria.ru/society/20140325/268115082.html

    Auf jeden Fall kolportiert damit eine wichtige russische Nachrichtenquelle, dass die neue ukrainische Regierung nicht so „faschistisch u. neonazistisch“ ist wie es anfangs schien.

    Auch Swobodas Zukunft entscheidet sich nicht auf der Strasse sondern ist bereits entschieden. Die drei, vier Figuren, mit denen sie an der Staatsmacht in Kiew beteiligt ist (Minister mit den unwichtigsten Ressorts, wie Umweltschutz) weisen zumindest auf eine Übergangsrolle im Establishment.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/ukrainische-regierung-die-korruption-laesst-sie-nicht-los-12858947.html
    Zu erwarten sind hier in nächster Zeit programmatische Änderungen, womöglich in Richtung einer Regionalpartei wie etwa die italienische Lega Nord oder hin zu eine der typischen europäischen „Rechtsparteien“ wie der franz. FN oder die brit. BNP.

    SA-ähnliche Kolonen werden also im ukrainischen Wahlkampf nicht auftreten. Der neue „Faschismus und Neonazismus“, in etlichen russlandfreundlichen Blogs geradezu als d i e kommende Gefahr in Europa schlechthin beschworen, entpuppt sich als Schreckgespenst, das soeben wieder in die Besenkammer gesperrt wird.
    Auch in Ukraine regiert eben „nur“ die örtliche Unterabteilung der internationalen Bankstereliten, hier repräsentiert von Jazenjuk, Awakow, Kolomoiskyj, Taruta… Durchs Brandenburger Tor werden nie wieder SA-Kolonnen ziehen, und die imperialistischen Kriege gehen, wie seit 1945, weiterhin „nur“ von USA u.ä. aus.
    Antifaschisten dürfen somit bald wieder ganz beruhigt Schlafen gehen, wenn sie an Ukraine denken.

  37. Vafti sagt:

    Im Grunde genommen ist es eigentlich eine Patt-Situation.
    Rußland trotzt ( was ja die stärkste mil.Art der Verteidigung
    ist!) und die z.T. militärisch-Unwissenden wollen Krieg.
    Beide sind in einer Beziehung zueinander, die von der
    Freimaurerei nicht erwünscht ist, denn Putin macht nur das
    Nötige ( er sichert den russ.Stützpunkt und die Krim-Russen
    die in der Mehrheit dort sind !) und die NATO ist, mit dem
    schwächelnden Deutschen nicht gegen Rußland aufzuhetzen!
    Zu tief steckt noch das Trauma, das die Deutschen in der
    Stunde Null, in Stalingrad, in Kursk und im Osten des DR
    erlebt haben; zu viel Respekt hat der Deutsche Soldat vor
    einen Waffengang gegen Rußland !!
    Und, die Deutschen sind doch die NATO, oder ?
    Oder glauben sie, liebe Leser, Holländer oder Franzosen
    würden in Rußland kämpfen können ?

    Wichtig aber ist, dass wir Deutschen uns nicht aufhetzen
    lassen dürfen, auch, wenn die freimaurerische Presse
    ( die 5. Weltmacht!) gegen Putin und Rußland Kriegshetze
    auch unterschwellige und gemeine Kriegshetze betreiben !
    Im Grunde, würde das dann im Weltkriegsfall dazu führen,
    dass auch China (!!) mit seiner 400 Millionen Tonnen Stahl-
    Produktion in den Weltkrieg eingreifen würde, und Rußland
    unterstützen würde ! d.h. wir hätten es dann mit einer
    Armee zutun, die jeden Großverlust in jeder Schlacht
    „wegstecken“ würde und jede Militärkraft nachschieben
    könnte !! Bei uns Deutschen wäre das anders:
    Endresultat: es käme sobald zu einem Atomkrieg !
    Rußland mit x-Tausend Aerosolbomben, 5000 Atombomben,
    China 1000 Atombomben, USA 6000 Atombomben und
    20000 Mini Nukes usw.
    Wo wäre denn der Kriegsschauplatz ??
    „Deutschland“ !!
    d.h. wir wären in allen Beziehungen am Arsch…

    Das zum Thema Heute, NATO und Weltkonflikt
    Gruß Vafti

  38. blechtrommler sagt:

    Haltet_den_Dieb – „interpretiere ich so, dass die USA mit seinen Vasallen der NATO die Faschisten und Rechtsextremen in der Ukraine als Kettenhunde benutzt hat und sie nun entsorgen will, um dann der Welt zu sagen: “Seht Ihr, wir sorgen für Demokratie und Ordnung in der Ukraine” – wie sie auch anschließend das „Hitlerregime“ beseitigt haben – ihr höchste moralische Glanztat der Neuzeit, ja ja

  39. blechtrommler sagt:

    na gut – neben der „Beseitigung der Sklaverei“

  40. blechtrommler sagt:

    Wir sollen überhaupt mehr in der Geschichte zurückblicken – zumal, weil deren Schreiber uns schenkelklopfend beistimmen, sie wiederhole sich („aller 70 Jahre“)
    Hat nicht schonmal ein vermeintlicher Führerhier/Führerdort/Pakt zu reuigen Tränenflüssen geführt?

  41. Zensurnixgut sagt:

    „Deutscher Imperilaismus“ – Scheint sich dabei um äussert raffinierte Herrschaftsbestrebungen dieser Deutschen zu handeln. Sie lassen sich von den Amis besetzen, zerstören ihre Staatlichkeit und völkische Existenz und trachten gleichzeitig nach der Herrschaft über Europa und vielleicht sogar über das ganze Universum – wegen den Gewinnen für die deutsche Großindustrie. Als nächstes treiben sie die Welt in einen Großkrieg um dann Gewinne aus Waffenverkäufen zu erzielen. Das ergibt zwar nicht den geringsten Sinn, muß aber wahr sein, denn sonst wäre es ja so ziemlich der größte Schwachsinn den dieses Universum hervorzubringen im Stande ist.
    Also, was haben die da wieder ausgeheckt, diese Deutschen?

    JVG:
    Sie vergessen offenbar, daß es damals neben Hitler\Deutschland noch andere Akteure gab. Vielleicht wird es bald wider Krieg bei uns geben, und dann wird es vielleicht heißen, daß Putin\Russland daran Schuld ist. Einige halbwegs aufgewachte Zeitgenossen werden ihn dann zu j__ischen Agenten machen, weil er sich irgendwann gesagt hat: Ihr wollt Krieg? Bitte, hier habt ihr ihn!

  42. Katzenvater sagt:

    Aristoteles sagt:

    25. März 2014 um 18:16

    @Katzenvater

    Sie haben das genau richtig erkannt. Umso bedauerlicher ist es, dass es den Linksrextremisten und Prostalinisten in der BRD eher erlaubt ist, extremistisch aufzutreten als anderen.
    Auf diese Weise wird jede Möglichkeit der Mäßigung vertan.

    Stimmt! Das liegt daran, dass die linksextremistischen Krawallhorden gleich einer roten SA als Steigbügelhalter des Imperiums benötigt werden. In ihrer strikt antideutschen Ausrichtung genießen sie alle Mittel einer breiten Öffentlichkeitswirksamkeit und die mehr als stille Tolerierung der Politik. Die deutsche Unsouveränität soll beibehalten bleiben, jegliche patriotische Regung soll eingeschüchtert werden, ja, Deutschland in seiner Existenz gänzlich in Frage gestellt werden („Grenze zwischen Polen und Frankreich“, „Deutschland, Halt’s Maul“, „Harris, do it again““). Durch diesen Hass und diese Radikalität soll in letzter Konsequenz auch eine patriotische Linke (wie es sie in etlichen anderen Staaten gibt!) unmöglich gemacht werden. Der linke Bodensatz der BRD erfüllt darob bestens die Aufgaben des Imperiums! Daher ist ihr Auftreten auch subjektiv erkennbarer und intensiver auszumachen. Objektiv ist das Auftreten dieser roten Couleur schon deshalb erlebbarer, da sich (die ebenfalls instrumentalisierte) populistische Rechte hierzulande (bisher) noch keiner so großen Beliebtheit erfreut. D.h., sie wird noch nicht gebraucht…

  43. Aristoteles sagt:

    @schnehen

    In die (berechtigten) Pro-Putin-Demonstrationen mischt sich auch ein Sumpf, nämlich der rote. Oder woher die vielen Fahnen der Rotfaschisten?

    Sie zählen die deutschen Islamisten in Syrien zu den Deutschen? Daran sieht man, welch verschrobenes Verhältnis Sie zur eigenen Nation haben.

    Sie halten die Merkel-Steinmeier-Politk für eine deutsche? Gar für DEUTSCHEN Imperialismus. Ich weiß nicht, ob Sie selber glauben, was Sie da schreiben. Mit Ihrer trampelnden Art zu formulieren, verschärfen Sie die Fronten und heizen an. Vielleicht sollten Sie auch nicht immer vom „Pack“ reden – das klingt arg nach Rundumschlag.

    Siege in Kriegen so darzustellen, dass man jemandem eine „Klatsche“ gibt, zeugt von einer fragwürdigen Einstellung zu den Bitternissen, die sich in der damaligen Zeit abspielten. Hier spricht der kompromisslose Apparatschik.

    Und nun zu Ihren „stubborn facts“ und zum deutschen Imperialismus im Ersten Weltkrieg: „Im Februar 1918 hatte die Volksrepublik Ukraine mit dem „Brotfrieden“ einen Separatfrieden mit den Mittelmächten geschlossen. Da die Rada von Roten Truppen aus Russland und dem Nordosten der Ukraine aus Kiew vertrieben wurde, RIEF SIE DIE MITTELMÄCHTE UM HILFE AN. Deutschland marschierte am 18. Februar, Österreich-Ungarn am 28. Februar mit seinen Truppen in die Ukraine ein.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainische_Volksrepublik)
    „Die Ablehnung des Winkler-Plans in allen Varianten belegt […], dass weder Deutschland noch Österreich-Ungarn den Schwarzmeerdeutschen eine eigenständige oder auch nur temporär bedeutende Rolle zudachten. Eine Illoyalität seitens der deutschen Bevölkerung dem ukrainischen Staat gegenüber wurde von beiden Zentralmächten WEDER ERWARTET NOCH DURCH EIGENE MASSNAHMEN GEFÖRDERT.“ (Eisfeld, Alfred: Deutsche in der Region Odessa 1917-1920: Loyalität, Autonomie, Emigration, in: „Kollaboration“ in Nordosteuropa, hrsg. von Joachim Tauber, S. 371).
    Die Ukrainer stellten die größte nationale Minderheit im Zarenreich und lebten auch in einem „geschlossenen“ Territorium. Schon ab dem 19. Jahrhundert hatte sich ein ukrainischer Wunsch nach nationaler Unabhängigkeit herausgebildet. Mit der Schwäche der Zentralmacht verfestigte sich dieser Anspruch 1917 in einer eigenen parlamentarischen Regierung, der Ukrajinska Narodna Respublika. Diese wurde zwar von ukrainischen Sozialrevolutionären und Marxisten dominiert, BEHIELT ABER TROTZDEM DEN WUNSCH NACH NATIONALER EIGENSTÄNDIGKEIT. […] Am 4.12.1917 stellten die Bolschewiki dem ukrainischen Parlament das Ultimatum, den Sowjetkongress anzuerkennen. ANDERNFALLS WURDE MIT DER ANWENDUNG MILITÄRISCHER GEWALT GEDROHT. Ein Versuch, die parlamentarischen Strukturen wie in Russland zu beseitigen, scheiterte an mangelnder Unterstützung der Bevölkerung. LENINS PARTEI WAR IN DER UKRAINE EHER UNPOPULÄR, nur 11 % der Bevölkerung des Landes hatten bei den Wahlen zur Nationalversammlung 1917 für sie gestimmt. Dies führte dazu, dass sich die roten Parlamentarier noch am selben Tag aus Kiew nach Charkow zurückziehen mussten. Unter der dortigen, mehrheitlich russischen Bevölkerung fanden sie größeren Anklang. (http://de.wikipedia.org/wiki/Russischer_B%C3%BCrgerkrieg)

    Dabei faselte die bolschewistische Delegation in Brest-Litowsk (wie später Wilson) noch etwas vom SELBSTBESTIMMUNGSRECHT DER VÖLKER.

    Die deutschen „Eindringlinge“, wie Sie sie nennen, musste die Rote Armee gar nicht mehr vertreiben, weil die deutschen Truppen über die Balfour-Deklaration, den Kriegseintritt der USA und Umtriebe im Inneren im November 1918 zum Abzug gezwungen wurden. So tollkühn war das nicht, was Stalin da leistete.
    Stalin selbst zum Umgang mit der Ukraine [„Shisn Nazionalnostej“ (Das Leben der Nationalitäten) Nr. 4, 1. Dezember 1918. Leitartikel. Unterschrift: Stalin]: „[…] Die Oktoberrevolution, die die Fäden des Imperialismus zerriss und den Boden und die Betriebe zum Eigentum des ukrainischen Volkes erklärte, nahm den Imperialisten die Möglichkeit zur „gewohnten“ Ausbeutung „ohne viel Aufhebens“. Damit war der Imperialismus aus der Ukraine vertrieben. Aber der Imperialismus wollte nicht weichen, wollte sich um keinen Preis mit der neuen Lage abfinden. Daher die „Notwendigkeit“, die Ukraine gewaltsam zu VERSKLAVEN, die „Notwendigkeit“, sie zu OKKUPIEREN. […]“

    Dass Merkel, Steinmeier und die Grünen Feinde des deutschen Volkes sind, ist richtig: Allesamt denken oder dachten in gewisser Weise ROT und sind (oder müssen sein) jetzt Handlanger der angloamerikanischen Besatzer. Und die Roten sind wie die amerikanischen Führer diejenigen, die den Völkern am feindlichsten gesinnt sind. Gut zu sehen an der sowjetischen Besatzungspolitik (Warschauer Pakt) vor und während des Kalten Krieges (und jetzt). Wilhelm II war im Gegensatz zu diesen roten Imperialisten geradezu friedliebend. Sie wissen von der Einkreisungspolitik, die nach Bismarck gegen das Deutsche Reich betrieben wurde. Nach der Haager Landkriegsordnung beginnt ein Krieg mit der Mobilmachung. Die deutschen Kriegserklärungen fanden auf Betreiben des zwielichtigen Bethmann-Hollwegs statt und brandmarken Deutschland bis heute. Der deutsche Imperialismus erstreckte sich auf die Kolonien – unverzeihlich, aber im Zeichen der Zeit. Denken Sie an den britischen Imperialismus u.a. in Bezug auf Ägypten (1882) und an den französischen in Bezug auf Marokko (1912). Auch die Polen haben ihre Unabhängigkeit verdient, aber immerhin hat man ihnen auch während der Abhängigkeit ihr Volk gelassen – anders als es in der Coudenhove-Kalerghi-EU heute geschieht.

    Dass ausgerechnet Sie sich über Zensur hier in diesem Blog beschweren, ist eine Verdrehung der Dinge, passt aber zu Ihrer ’sowjetischen Dialektik‘.

  44. xxx sagt:

    Snowden will am Freitag den Aufenthaltsort von Flug MH370 verraten

    http://dieweltpresse.de/snowden-verraet-aufenthaltsort-flug-mh370/

  45. schnehen sagt:

    Betr.: Zusammenarbeit Nazideutschlands mit den Zionisten

    Quelle:
    Lenni Brenner, ’51 Documents. Zionist Collaboration with the Nazis, New Jersey 2002, S. 116f: (Zionistische Kollaboration mit den Nazis).

    Bericht über die palästinensisch-ägyptische Reise von SS-Hauptscharführer Eichmann und SS-Oberscharführer Hagen, von John Mendelsohn, Hrsg. ‚The Holocaust‘:

    „Am 2. Oktober 1937 erreichte das Schiff ‚Romania‘ den Hafen von Haifa mit den ‚Journalisten‘ an Bord: mit Herbert Hagen und seinem jüngeren Kollegen Eichmann. Sie trafen Feivel Polkes, der ihnen Haifa vom Carmal-Berg aus zeigte und sie in einen Kibbuz mitnahm.

    Aber die SS-Leute machten einen Fehler, als sie ihren Agenten vor Ort kontaktierten. Zwei Tage später wies der britische CID sie nach Ägypten aus. Polkes ging mit ihnen, und weitere Gespräche wurden dann in Kairo geführt.“

    Später gaben Hagen und Eichmann einen Bericht über die Reise. In dem Bericht heißt es an einer Stelle:

    „Der zionistische Staat muss mit allen Mitteln errichtet werden und so schnell wie möglich, so dass er einen Strom von jüdischen Emigranten nach Palästina anziehen kann. … Die jüdisch-nationalistischen Kreise waren sehr angetan von der radikalen deutschen Politik, da die jüdische Bevölkerung dadurch so stark zunehmen würde in Palästina, dass in naher Zukunft die Juden davon ausgehen können, dass sie eine zahlenmäßige Überlegenheit gegenüber den Arabern erreichen.“

    Hier zeigt sich, dass die Zionisten die antijüdische Politik der Nazis begrüßten, da sie ihren Zwecken diente, Juden nach Palästina zu locken.

    Wer war Feivel Polkes? Polkes, so das Dokument, war ein ‚führender Funktionär der Haganah‘ (S. 118).

    Aus der Haganah, einer der drei militanten zionistischen Organisationen, ging später die IDF (Israeli Defence Force) hervor.

    In dem Buch von Lenni Brenner finden sich 50 weitere Dokumente, die die Zusammenarbeit zwischen den Zionisten und den Nazis belegen.

    An dieser Zusammenarbeit zwischen Faschisten und Zionisten hat sich bis heute nichts geändert, was die Ereignisse in der Ukraine zeigen.

  46. me. sagt:

    Gibt’s jemand der was dazu sagen k a n n ?

    „Putins genialer Schachzug oder wie Russland in ein paar Tagen …… “

    http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=11838

  47. rubo sagt:

    @blechtrommler, Heider und Aristoteles:
    Weshalb gehen Sie so krampfhaft @Schnehen an?
    Er belegt nun mal seine Darlegungen immer besser als Sie, siehe seinen letzten Beitrag.

  48. Aristoteles sagt:

    @schnehen

    Interessant, dass Sie wieder über diese Zeit schreiben dürfen. Jammern Sie sich also bitte nicht über Ihre Privilegien (die ich akzeptiere, wegen der politischen Ausrichtung des Magazins). Wir könnten dabei gleich fortfahren zu diskutieren, (Zensur)
    @Katzenvater

    Richtig. Auch die politische Rechte wird noch aus dem Sack geholt. Aber mit welcher Stoßrichtung? Dieudonné oder Marine Le Pen – ich glaube, die Antwort liegt, zum Nutzen einer ganz bestimmten Gruppe, schon jetzt auf der Hand.

  49. juergenelsaesser sagt:

    Aristoteles: Bitte wemnen Sie sich neuen Themen zu und hören Sie auf mit diesen Sticheleien gegen Schnehen, langsam nervt es.

  50. rubo sagt:

    @Schnehen:
    Es paßt nicht direkt zum vorgegebenem Thema, aber wegen der Aktualität der über 500 Todesurteile des US-hörigen Offizierspräsidenten el Sisi (oder so ähnlich) sollten Sie noch mal über unser früheres Streitthema „Moslembrüder und Demokratie“ nachdenken, die heute nicht mehr nach Völkerrecht, sondern nach Usraelischem Gusto beurteilt werden.

  51. Mallika sagt:

    Solange sie im All noch „miteinander können“, kann die Rivalität nicht allzu groß sein. http://www.tagesschau.de/ausland/iss288.html. Die Big Points bitte auch betrachten!

  52. Aristoteles sagt:

    @rubo

    Sie wissen, dass Sie das Falsche sagen. Niemand hat das, was schnehen in seinem letzten Beitrag sagt, angezweifelt. Was hat das also mit ‚besseren Belegen‘ zu tun?
    „Immer“ belegt er seine Darlegungen auch nicht besser – dieser absolute Begriff ist eine Haudraufkeule, die jede Diskussion zertrümmert.
    Indem Sie die argumentative Auseinandersetzung „krampfhaft“ nennen, bekunden Sie selbst die Scheu vor Fakten.

    @juergenelsaesser

    Die „Sticheleien“ gingen von schnehen aus (ironisch: „Sie sind wohl ein ganz schlaues Köpfchen“). schnehen sagt selbst, er hält derlei aus, und das finde ich auch gut. Sollte man, solange man bei Fakten und Argumenten bleibt (die von beispielsweise von Haider schon mehrfach und zielgenau angeführt – und trotzdem ignoriert werden)

    Im Unterschied zu manchen Gleichheits-Aposteln, glaube ich nicht an die Gleichheit unter den Menschen. Deshalb akzeptiere ich auch die Machtverhältnisse hier in diesem Blog. Elsaesser locutus, causa finita.

  53. Mallika sagt:

    http://www.ndr.de/regional/hamburg/airbus1063.html
    das klingt ja gerade so, als ob der Start der Sojus Rakete überraschend kam. So etwas muss doch geplant sein. Kann doch nicht sein, dass einem Flugzeug der Sprit deswegen ausgeht…und dazu noch die Meldung, dass Snowden angeblich am Freitag den Aufenthaltsort des MH370 bekannt geben möchte. Also da laufen Dinge im Hintergrund, der blanke Wahnsinn.

  54. schnehen sagt:

    Lieber Rubo:

    Ich erinnere mich. Ich habe damals gegen die Moslembruderschaft Stellung bezogen. Die Begründung war: Die Einsetzung eines islamistischen Terroristen im Bezirk Luxor als regionaler Regierungschef seitens Morsi; seine Absicht, an der Seite der Islamisten und der USA in Syrien einzugreifen, sogar mit Hilfe der ägyptischen Armee. Das führte dann zu massiven Protesten und danach zum Eingreifen der ägyptischen Armee.

    Morsi ist für mich eine Marionette der USA, nicht aber der Nasserist al Sisi (man sieht ihn auf Plakaten mit einem Bild von Nasser zusammen), der den USA Grenzen setzt. Die 500 Todesurteile sind natürlich nicht gerechtfertigt, denn es ist kaum vorstellbar, dass 500 Leute einen Polizei umgebracht haben sollen. Aber ich weiß nicht recht, ob das das einzige ist, was diesen Leuten vorgeworfen wird. Dass aber die Moslembruderschaft mit den Mitteln des Terrors und der Demagogie arbeitet und Blut an den Händen hat, ist unbestritten. Die führenden Leute der MB sind reiche Ägypter, die mit zur Elite gehören und die die einfachen Muslime für ihre Zwecke missbrauchen.

    Für mich war der ‚Arabische Frühling‘ eine Aktion der US-Neocons und der CIA, die von langer Hand geplant war und auf der gleichen Linie lag wie die in Syrien. Das Ziel: die Moslembruderschaft an die Macht zu bekommen (auch in Syrien!) und damit die Unterstützer des libyschen Umsturzes, um so auch Gaddafi von der Macht zu verdrängen, der bei der MB und bei den Israelis verhasst war. Das eine Ziel haben sie erreicht, das andere nicht.

    Ich erinnere mich daran, wie zwei Neocons, darunter der Republikaner Lindsey Graham, und noch ein anderer (Joe Liberman?), sich für Morsi (sie wollten ihn wieder als Präsidenten haben) eingesetzt haben und dann wie begossene Pudel aus Kairo abziehen mussten, weil sie nichts erreicht hatten. Das sagt eigentlich alles.

    Ich würde mir wünschen, dass es jetzt faire Wahlen gibt, eine neue Verfassung und einen demokratischen Prozess, dass man aber nach wie vor konsequent gegen die Islamisten vorgeht, weil sie die Fünfte Kolonne der Neocons sind, auch übrigens in Syrien.

  55. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Zangra: Das Dritte Reich und die Zionisten

    Es ist richtig, daß die in Palästina befindlichen Juden der Reichsregierung angeboten haben, auf deutscher Seite in den Krieg einzutreten.

    Die Zionisten waren damals eine kleine ideologische Sekte innerhalb des Judentums. Sie hatten es sehr schwer, jemanden davon zu überzeugen, in die palästinensische Wüste überzusiedeln, noch dazu, als die Einheimischen dort dies gar nicht so gerne hatten. Allerdings hatte der deutsche Staat genau die gleichen Interessen. Die Juden sollten auswandern, denn die Hunderttausende von jüdischen Immigranten aus Polen, Litauen, Ukraine, Weißrußland, besonders Galizien wurden als Last empfunden. Die Staaten, die am schärfsten antisemitisch waren, waren Polen und die Ukraine innerhalb der Sowjetunion. So daß die Flucht oder Übersiedlung nach dem antisemitischen Deutschland vielfach als Lösung angesehen wurde.

    Es gab in Deutschland relativ freie jüdische Zeitungen und Studienlager unter jüdischer Leitung, in denen Auswanderungswillige landwirtschaftliche Methoden kennenlernten. Und es gab ein Abkommen zwischen Regierung und Judenheit, das es ermöglichte, daß auswanderungswillige Juden unter Mitnahme ihres Vermögens nach Palästina oder anderswohin übersiedelten.

    Es gab eine „Zionistische Reichsgesellschaft“, Präsident war der Berliner Bankdirektor Karewski. Er war der Offizielle Berater der Regierung „in Judenfragen“. Er vertrat jede Diskriminierung der Juden, um die Trennung der Völker und die Auswanderung nach Palästina zu bewirken und so die Assimilierung zu verhindern: Dr.Dr.Erwin Goldmann, „Zwischen zwei Völkern“, 1975, Helmut-Cramer-Verlag Königswinter,ISBN 3-920139-09-7. Karewski setzte sich mit seinen Vorschlägen zur Diskrimierung (Judenstern, Deportation in Lager) nicht durch, aber der Judenfreund Admiral Canaris (Landesverrat) setzte diese Maßnahmen schließlich durch.

    Die Zusammenarbeit zwischen der deutschen Regierung und den Zionisten war also keineswegs ideologisch bedingt sondern beruhte auf einer eher zufälligen Parallelität der Interessen. Die Trennung der beiden Völker war von beiden Seiten gewollt.

  56. rubo sagt:

    @Schnehen:
    Mir fällt nur unangenehm auf, wie zurückhaltend die Amis und der Mainstream auf 500 Todesurteile reagieren.
    Und wer wo als 5. Kolonne agiert, wird meist erst nach Abschluß einer ihrer Handlungen für uns Außenstehende sichtbar.
    Also ich bleibe trotz Ihrer nicht von der Hand zu weisenden Argumente dabei, abzuwarten bis zum Ende des Ägypten-Spiels, denn die absolute Schließung der Grenze zu Gaza seit
    al Sisi paßt zu sehr zu Netanjahus Wünschen! Das scheint ein Hauptgrund der Beseitigung von Mursi gewesen zu sein.
    Im übrigen bin ich nicht religiös, aber trotzdem kein Freund von solchen Totschlag-Worten wie Islamist, das sollte man dem Mainstream überlassen.

  57. Heider sagt:

    JVG sagt,25. März 2014 um 19:21
    „@zensurnixgut

    Und warum sollten nicht einige NS-Führer und Hintermänner ein falsches Spiel gespielt haben? Vielleicht er sogar selbst?“

    Das Argument von Zensurnixgut steht, und es kann nie fallen –> Der blutigste Krieg der Neuzeit muss logischerweise andere Gründe gehabt haben als den, dass mehr oder weniger „Alle“ zusammen gearbeitet… usw. Denn war man sich einig, so erreichte man die gemeinsamen Ziele auf andere, weniger „umständliche“ Weise als die Inszenierung eines Weltkriegs; zumal die eine Seite ja um einen Kopf kürzer gemacht wurde, sie den gemeinsamen Erfolg also nicht mehr geniessen konnte.

    Aber Sie sind teils schon auf der echten Spur.
    Befassen Sie sich mal mit den zivilen Ereignissen: Reichstagsbrand; „Reichskristallnacht“; „Judenstern“, bei letzterem in Verbindung mit Admiral Wilh. Canaris. Aufklärung über ihn u. den „Stern“ in Karl Bartz, Die Tragödie der deutschen Abwehr [Suchmaschine!, nur noch antiquarisch; B. verfügte „Insiderwissen“].
    Ansonsten sind bes. zentrale Personen wie Rudolf Heß und Hjalmar Schacht „interessant“!
    Zur dtsch. Kriegsgeschichte des 2.WK (Stalingrad, „Zitadelle“/Kursk u. Operation Bagration (sowjet.) sowie Normandie 1944) empfehle ich Autor Friedrich Georg (Pseudonym) beim Grabert Verlag [Suchmaschine!] sowie Hans Meiser, Stalingrad und Verratene Verräter (Suchmaschine!] – lesen u. nur noch staunen.

  58. Heider sagt:

    rubo sagt,26. März 2014 um 10:52
    „@blechtrommler, Heider und Aristoteles:
    Weshalb gehen Sie so krampfhaft @Schnehen an?
    Er belegt nun mal seine Darlegungen immer besser als Sie, siehe seinen letzten Beitrag“

    Auf meine Adresse bezogen: Es ging um Ukraine 2014 u. nicht um Deutschland 193x. Tatsache ist, dass meine # # zu den angeblichen antijüdischen Ausschreitungen, die nur von schnehen permanent behauptet wurden, hier von Keinem entkräftet werden konnten einschl. Sie, der zu keiner Zeit auf mich geantwortet hat.
    Im übrigen ist schon sachlich kein innerer Zusammenhang logisch herstellbar zwischen einer humanitären (oder wie soll man das nennen) u. zeitlich begrenzten Zusammenarbeit zio. Organisationen mit dem NS und dem politischen, ideologischen (u. partiell militärischen, siehe „Maidan“) Zusammenwirken div. internationaler Vereinigungen, Regierungen u. ukrainischer Gruppen zum Zwecke eines inneren Umsturzes.

    @ Aristoteles,26. März 2014 um 09:21
    Zu Entstehung, Organisationsentwicklung u. Ansichten des ukrainischen Nationalismus über etwa 200 Jahre informiert bei As der Schwerter der Artikel
    „Nationalisten, Juden und die ukrainische Krise: Etwas historische Perspektive“ (12. März 2014)

    Darin wird, ohne den Artikel vollinhaltlich zu teilen, zumindest klar, dass wie eine jede Geschichte auch die ukrainische (hier die des „Maidan“ 2013/14 in Hinsicht auf die sog. rechten, neonazistischen Gruppen) eine Vorgeschichte birgt und die wiederum eine Geschichte hat, die noch weiter zurückliegt.
    Generell halte ich es für ein Unding, Geschichte von Gestern aus der Perspektive der Heutigen umfassend zu beurteilen. Diese Perspektive ist grundsätzlich verkehrt, weil sie schon das Wissen des Danach, des Später enthält und also immer eine Schau des Besserwissens ist. Wann fangen „wir“ endlich an, die Protagonisten so zu sehen, wie sie in ihre damalige Zeit gestellt waren, was notwendig zur inneren Distanz führt (weil das Hineinversetzen nie ganz gelingt), die uns gleichsam aber grösstmögliche Objektivität geben kann.
    Ganz ausgeschlossen ist es, sich den Urteilen der herrschenden Politik u. der von ihr instruierten u. kommandierten Medien u. Wissenschaften anzuschliessen, da jene ausschliesslich politisch zweckgebunden u. geistig konditioniert verfährt u. diese also auch nicht „wertfrei, neutral, objektiv“ sind. Das war zu jeder Zeit unter jedem Regime so, mit den Fälschungen der deutschen Geschichte des Mittelalters durch kirchliche Geschichtsschreiber geht’s schon los.

  59. Heider sagt:

    Nachtrag @ Aristoteles
    [nur für’s Verständnis; müssen wir nicht diskutieren]

    Mein letzter Absatz bezieht sich auf Wilhelm Kammeier, Die Fälschung der deutschen Geschichte; im Netz auch als Lesebücher, z.Bsp. –>
    https://archive.org/details/Kammeier-Wilhelm-Die-Faelschung-der-deutschen-Geschichte

    Auf Kammeier war ich gestossen durch Studium der „Slawenlegende, Slawenhypothese“ pp. nach Steller, Greil, Wittmann u. Schröcke. (Ab dem Punkt habe ich nichts mehr geglaubt was gemeinhin zu „Geschichte“ gelehrt wird.)

    Bei Interesse im Netz [Suchmaschine!] auch mal „Studiengruppe Naturalismus“ eingeben, hier umfangreiche u. lfd. aktualisierte faire Auseinandersetzung mit Leben u. Werk der Ludendorffs.

    .

  60. schnehen sagt:

    @rubo

    Sie haben Recht. Man sollte keine Totschlagsworte benutzen. Aber ist ‚Islamisten‘ ein solches? Auch ich bin unreligiös, toleriere aber die Religionen und respektiere Leute, die ihre Religion ernst nehmen und danach leben. Typisch für die Moslembruderschaft ist aber, dass sie die Religion, also den Islam, für ihre politischen Zwecke instrumentalisiert, was sie seit Beginn ihrer Gründung im Jahre 1928 immer getan hat.

    Die US-Regierung und auch die UN haben die Todesurteile, wie ich gerade auf ‚Press TV‘ las, verurteilt. So etwas verurteilen diese Heuchler, gleichzeitig setzen sie ihre Drohnenkillerei fort, und wenn die Israelis Palästinenser erschießen, wie erst jetzt wieder passiert (das ist Alltag auf der West Bank und in Gaza), verlieren sie darüber kein einziges Wort.

    Man muss abwarten, was al Sisi machen wird, wenn er zum Präsidenten gewählt worden ist, was absehbar ist. Er kandidiert ja. Auch Nasser, der 1952 durch einen Militärputsch an die Macht kam, hielt sich die ersten Jahre zurück. Mitte der fünfziger trat er dann mit seinem ’nationalistischen‘ Programm plötzlich in die Offensive – zum Entsetzen der englischen Kolonialmacht, verstaatlichte den Suezkanal, warf die Engländer raus usw.

    Also warten wir’s ab. Morsi und die MB haben ausgespielt, auch wenn sie jetzt wieder Molotowcocktails auf Polizisten werfen (Press TV zeigt ein Bild dazu). Sie haben dem Land mit ihren ständigen Demos sehr geschadet und nicht zur Ruhe kommen lassen, ganz im Sinne der Destabilisierungspläne der USA und Israels für Ägypten.

    Grüße!

  61. D. Braun sagt:

    Gewalttätige können immer gut miteinander, solange es Menschen gibt, die sie gemeinsam unterdrücken können.
    Erst wenn diese Menschen ausgerottet sind, und nur mehr die Gewalttätigen übrig geblieben sind, geraten auch sie aneinander. Diese Realität wird in jedem Western dargestellt😉 Sie ist aber wirklich evident.

  62. Aristoteles sagt:

    @Heider

    Worauf es in der Situation, die derzeit wie ‚Kalter Krieg‘ aussieht, hinauslief, war abzusehen und ist hier bei Compact früh erkannt worden.
    Allerdings reichte der Blick – das ist meine Einschätzung – nur bis zur Hälfte, als wieder die Nazi-Karte gezogen wurde.
    Sie haben neulich im Zusammenhang mit der Ermordung Musytschkos darauf hingewiesen.
    Sind die immer wieder offen getragenen und dem breiten Publikum ausgesetzten deutschen Uniformen nicht allzu auffällig?

    http://de.ria.ru/society/20140325/268114703.html

    Erinnert schon fast an die False-Flag-Aktionen in den Wehrmachtsuniformen.

    Es fällt beiden Seiten, Ost wie West, leichter, den üblichen deutschen Nazi auszupacken und anzuprangern als die NWO oder ZION als lenkende und eigentlich maßgebliche Hintergrundmacht damit in Verbindung zu bringen. Haben Sie Putin irgendetwas über ZION oder AIPACK sagen hören? Stattdessen überall diese Hitler-Vergleiche – das ist geradezu absurd und hat etwas mit der Massenhypnose zu tun, in die wir scheinbar schon vor unserer Geburt hineinversetzt werden und die tatsächlich, wie Sie sagen, durch die Konditionierung der Massenmedien und Wissenschaften stattfindet.

    Von Werner Maser habe ich neulich ‚HItler, Stalin und der Zweite Weltkrieg‘ gelesen. Er übernimmt die Schlüsselrede vom 22. August so, wie sie während des Tribunals nachweislich als Fälschung nachgewiesen und trotzdem durch die British Documents on Foreign Affairs (bis heute, siehe Friedrich-Ebert-Stiftung) in die Welt gestreut wurde. Auch die von Maser vorgenommene Einordnung des Schmundt-Protokolls (in den russischen statt in den polnischen Kontext) ist sehr fragwürdig und meiner Ansicht nach falsch.

    Was Kammeier betrifft, bin ich noch vorsichtiger. Um die ‚Germania‘ tatsächlich als Fälschung nachzuweisen, fehlen mir Zeit und Zugang. Ich glaube, die meisten Althistoriker oder -philologen würden Kammeier widerlegen. Seine ‚Fälschung der Geschichte des Urchristentums‘ hatte ich wegen des Johannesevangeliums inspiziert, aber nicht weiter verfolgt. Wie gesagt, ich bin da vorsichtig.

    Ein recht lustiger Zufall ist, dass ich erst jüngst, am vergangenen Wochenende, die Meinung eines Ludendorffers zu Schröcke (dessen Schriften ich nicht kenne) hörte. Er sagte, im Bereich der Naturwissenschaften sei alles plausibel, was Schröcke schreibe; was aber seine Sprachforschungen angehe, weniger. Wie gesagt: Ich muss das alles erst einmal selber lesen und dann ein vorsichtiges Urteil fällen.

  63. rubo sagt:

    Lieber @Schnehen: ich sage lieber Moslems statt Islamisten, aber Namen sind nicht so wichtig wie Inhalte.
    Ich brauche Ihnen doch nicht sagen, daß jede Politik (außer in
    vergangenen atheistischen Staaten) die jeweilige Religion zur Durchsetzung ihrer Ziele nutzt. Israel ist ein typisches Beispiel.
    Denken sie an unseren Buprä-Pfarrer, dann wissen Sie, daß auch in Deutschland Religion mißbraucht wird.

    Zur Entkrampfung unseres Disputes einige poetische Zeilen (nicht von mir):
    Wir sind keine Schafe.
    Wir brauchen keine himmlischen Hirten.
    Wir müssen uns selber hüten vor Hochmut und Niedertracht.
    Wir müssen die Verantwortung für unser irdisches Tun und Lassen endlich selbst übernehmen!

  64. Eveline sagt:

    Heider sagt:
    26. März 2014 um 21:41

    ….Bei Interesse im Netz [Suchmaschine!] auch mal “Studiengruppe Naturalismus” eingeben, hier umfangreiche u. lfd. aktualisierte faire Auseinandersetzung mit Leben u. Werk der Ludendorffs.

    Nicht nur die deutsche Geschichtsschreibung wurde verblödet, sondern auch die Ägyptologische.

    Antworten findet der Sucher bei Klitzke.

  65. Eveline sagt:

    Der A. Klitzke befindet sich hinter der Dame.

  66. Heider sagt:

    @ Eveline
    Ja, ist klar. Der Film wurde zwischenzeitlich „verschoben“. Doch hatte ich Klitzke schon vorher gesehen! Das heisst bis zu der Stelle, wo er meint, „die schwarzen Schafe“ der Maurerei könne man ja nicht bestreiten, aber… es sei da halt wie mit den Rabauken in der Schulklasse —> deshalb seien ja nicht alle in der Klasse auch Rabauken… Ab der Stelle war für mich natürlich Schluss.
    Oje, Eveline … diesen Part Klitzkes haben Sie jetzt übersehen, oder mochten Sie eben darauf hinweisen?
    Die Maurerei ist ein Nebenprodukt des Kabbalismus, und der ist eine Abart des Judentums. Die Zusammenhänge sind bei den frommen Moslemkonvertiten von Tauhid.net [Link mit Vorbehalt; ich bin kein Gläubiger der abrahamitischen Lehren] verständlich erklärt, z.Bsp.
    http://www.tauhid.net/humanismus.html

    Zum „alten Ägypten“ noch anzuheften: bemerkenswert, wie wenig „wir“ darüber wirklich wissen, auch dieses lokale Spezifikum [erstreckt sich angeblich über rd. 2500 Jahre] ist mit echten Fakten wenig gefüllt, deutlich die Inhaltsleere der Berichte u. gross die zeitlichen Lücken, in denen nichts passierte…?
    Noch frappierender [für mich, da thematisch näher gelegen] der Berichtszustand über Hellas, das alte Griechenland u. dort insbes. hinsichtlich des Zeitraums vor 600 v.d.Ztw., also eine Zeit, die auch deutlich an die Gründung Roms heranreicht, über die ebenso recht viel Phantasie verbreitet ist.
    Und das geht dann „weiter“ ins europäische Frühmittelalter; denken wir mal an das Volk der „Hunnen“ (Attila, Etzel, die Katalaunischen Felder, Nibelungen-Sage), das wann, woher, warum genau auftauchte, und plötzlich war es wieder ins geschichtliche Dunkel eingetaucht…
    Anderseits erklären uns diegleichen Wissenschaftler z.Bsp. das Alter von Steine-, Holzreste-, versteinerte Tieren u. pflanzl. Ablagerungen, ja der Erde, mit einer sog. Radiocarbonmethode oder mit geologischen Zyklen, astronomischen Hochrechnungen pp. nach Zehntausende bis Abermillionen bis Milliarden Jahre…
    Oweia, wir sollten diesen Wissenschaften nichts glauben, denn sie wissen eigentlich fast nichts aber behaupten es, weil sie es dürfen oder auch müssen. Ich kann freilich nicht sagen, wo [an welchen Stellen] ihre echte Ahnungslosigkeit endet u. der wirkliche Zwang beginnt, u. welchen einzelnen Zwecken oder welchem „ganzheitlichen“ Zweck der ausgeübte Zwang dient. Es ist nicht so, dass ich mir tagein-tagaus grübelnd sagte, ohgott, bin ich Opfer einer gigantischen Verschwörung…! Wie Sie kürzlich schrieben, es gibt im Leben auch noch was anderes, wenn man es so nennen will – Schönes. Dies auch anzunehmen ist Teil einer natürlichen Aufgabe, so möchte ich sie nennen, unseres Daseins.

    MfG

  67. Eveline sagt:

    @Heider
    …..Wie wenig wir wissen

    Ich denke , die „Ahnungslosigkeit“ ein Schlüssel dazu liegt auch in unserer Sprache.

    Ich bin in einer platt schnackenden Familie aufgewachsen und konnte so schon früh die Originale wie z.B Fritz Reuter lesen.
    “ Ut de Franzosentid“ ist ein Eintauchen in die Geschichte, die ich nirgendwo sonst wiederfinde und förmlich aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. Und die auf hochdeutsch nicht wiederzugeben sind, die Essenz geht dann einfach verlustig.

    Obwohl doch sehr viel näher, als Hellas und Ägypten
    Die Wissenschaft versagt hier völlig. Schliemann hat an Troja geglaubt, an die alten Schriften und gefunden.

    Zu Klitzke
    Gehört habe ich es schon, ich denke, er sieht die Rabauken von einer Position des Himmels, denn er ist durch die ägyptischen Mysterien ala Meisterschule – über die Zahlen – gegangen und ist im Reinen mit der Welt.
    Meine gefühlte Meinung.
    Aber Wachsamkeit ist immer angesagt.

    http://www.mein-weg-vom-aschenbroedel-zur-koenigin.de/2014/03/28/das-ganzheitlich-non-duale-denken/

    Noch ein Link zu den zwei unterschiedlichen Arten der Verständigung.

    Einen schönen Sonntag

  68. Auster sagt:

    3 Wochen später:

    Pressemeldung vom 10.04.2014:
    Todesschüsse von Kiew: Ermittlungsergebnisse werden unterdrückt
    Todesopfer am Maidan Rechte: WDR/dpa

    Todesopfer am Maidan

    Das WDR-Magazin MONITOR berichtet von schweren Vorwürfen gegen die Staatanwaltschaft. Sieben Wochen nach den tödlichen Schüssen von Kiew, die zum Sturz der Regierung Janukowitsch führten, mehren sich Hinweise, die erhebliche Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse aufkommen lassen.

    Nach Recherchen des WDR-Magazins MONITOR (Donnerstag, 21.45 Uhr, im Ersten) erscheint es unwahrscheinlich, dass die tödlichen Schüsse auf Demonstranten ausschließlich von Seiten des alten Regimes ausgingen. Generalstaatsanwaltschaft und Übergangsregierung hatten sich auf einer Pressekonferenz vor einer Woche dahingehend festgelegt. Zwölf Mitglieder der mittlerweile aufgelösten Spezialeinheit „Berkut“ wurden festgenommen und als Hauptschuldige präsentiert. Ein hochrangiges Mitglied des Ermittlerteams der ukrainischen Regierung, der an den Untersuchungen beteiligt ist, zieht die Aussagen der Generalstaatsanwaltschaft in Zweifel. Der Ermittler, der anonym bleiben will, berichtet MONITOR: „Meine Untersuchungsergebnisse stimmen nicht mit dem überein, was die Staatsanwaltschaft in der Pressekonferenz erklärt hat MONITOR.“ liegt zudem ein Mitschnitt des Funkverkehrs von Scharfschützen vor, die dem Lager von Ex-Präsident Janukowitsch zuzurechnen sind und am Vormittag des 20. Februar offenbar auf verschiedenen Dächern im Zentrum von Kiew stationiert waren. Dieses Gespräch wurde von einem ukrainischen Amateurfunker mitgeschnitten, den MONITOR getroffen hat. Darauf ist zu hören, wie ein Scharfschütze seine Kollegen über Funk fragt: „Wer hat da geschossen? Unsere Leute schießen nicht auf Unbewaffnete.“ Kurze Zeit später sagt ein anderer: „Den hat jemand erschossen. Aber nicht wir.“ Und dann: „Gibt es da noch mehr Scharfschützen? Und wer sind die?“ Auf Videos ist außerdem zu erkennen, dass die Oppositionellen auf der Institutska-Straße nicht nur aus Richtung der Regierungsgebäude beschossen wurden, sondern auch vom Hotel „Ukraina“, das in ihrem Rücken lag. Im Interview mit MONITOR bestätigt das ein Augenzeuge, der sich am betreffenden Tag zwischen dem Hotel und den Regierungsgebäuden aufgehalten hatte und auf mehreren Videos auszumachen ist: „Wir wurden von vorn beschossen und auch von hinten, etwa aus der achten oder neunten Etage des Hotel ‚Ukraina‘. Das waren auf jeden Fall Profis.“

    Das Hotel, in dem auch zahlreiche Medienvertreter untergebracht waren, befand sich an jenem Tag fest in der Hand der Opposition. Am Morgen des 20. Februar hatte sie Einlasskontrollen eingeführt, in das Hotel kam nur noch, wer einen Zimmerschlüssel hatte oder sich ausweisen konnte.
    Auch die Anwälte von Angehörigen und Verwundeten erheben schwere Vorwürfe gegen die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft. Die bisherigen Ergebnisse der Ermittlungen würden ihnen fast komplett vorenthalten: „Wir haben nicht gesagt bekommen, welcher Typ Waffen verwendet wurde, wir bekommen keinen Zugang zu den Gutachten, wir bekommen die Einsatzpläne nicht. Die anderen Ermittlungsdokumente haben wir auch nicht. Wir können gar nicht sagen, was aus Sicht der Staatsanwaltschaft eigentlich passiert ist.“ Einer der Anwälte vergleicht das sogar mit den Zuständen in der Sowjetunion und unter Janukowitsch: „Die Staatsanwaltschaft ermittelt nicht richtig. Die decken ihre Leute, die sind parteiisch, so wie früher.“
    Der 20. Februar war der blutigste Tag der Unruhen rund um den Unabhängigkeitsplatz in Kiew. Nach offiziellen Angaben starben in allein an diesem Tag auf der Institutska-Straße mehr als 30 Menschen.
    http://www.tagesschau.de/ausland/maidan-schuesse102.html

  69. Auster sagt:

    Keine Korrekturmöglichkeit: Sollte heißen 7 Wochen später…

  70. Haltet_den_Dieb sagt:

    Die „Recherchen“ von MONITOR dienen nicht der wirklichen Aufklärung.
    Das kann gar nicht anders sein, wenn ein verlogener Stephan Stuchlik bei diese „Recherchen“ federführend mitwirkt.

    Mehr darüber bei Hinter der Fichte:
    http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/04/ard-monitor-sniper-von-kiew-nur.html

    Die echten Recherchen von Hinter der Fichte geben mehr her als die Desinfo von MONITOR:
    http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/04/ukraine-sniper-rauberpistolen-britische.html

    Wer waren nun die Scharfschützen und wer hat sie beauftragt ?
    Diese Fragen sind umfassend geklärt:
    http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2014/03/13/sbu-chef-alexander-yakimenko-sniper-gehorten-zu-parubiy-us-botschaft-gab-die-befehle/

    Zitat Anfang
    Woher kamen die Sniper?

    Die Schüsse kamen aus der Philharmonie. Dieses Gebäude kontrollierte der Kommandant des Maidan, Paruby.

    Von diesem Gebäude aus operierten Sniper und Menschen mit automatischen Waffen, insgesamt 20. Sie unterstützten den gewaltsamen Angriff auf die Polizisten, die bereits demoralisiert waren und, in der Tat, als es klopfte, flohen sie in Panik. Sie wurden von bewaffneten Männern verfolgt, die unterschiedlich bewaffnet waren. An diesem Punkt begann das Feuer durch die Leute, die die Polizisten angriffen, und sie begannen Verluste zu haben. Und das Alles geschah aus dem Gebäude der Philharmonie.

    Nach die erste Welle der Schüsse zu Ende war, bemerkten viele den Austritt aus diesem Gebäude, 20 Personen, gut gekleidet, speziell gekleidet, es gab Reisetaschen, für den Transport von Schützengewehren, es gab Kalashnikovs mit Zielfernrohren. Dies wurde auch gesehen. Und am Interessantesten ist, dass dies nicht nur unsere operativen Mitarbeiter sahen, sondern auch Vertreter des Maidan – Vertreter von “Swoboda,” “Rechter Sektor,” “Batkivshchyna” und UDAR.

    Zitat Ende

    Die Maidan-Aktivisten haben die eigenen Leute und Polizisten von Profi-Killern ermorden lassen.
    Scharfschützen, welche Demonstranten und Polizisten erschiessen, gehören zu jedem Umsturz, den Washington irgendwo auf der Erde organisiert und finanziert.

    Denn ohne das Blut von „Märtyrern“ fehlt der Opposition die Wut und die letzte Entschossenheit, die Regierung mit aller Kraft und allen Mitteln stürzen zu wollen.

    Mit selbst produzierten „Märtyrern“ lässt sich problemlos die Gewaltanwendung durch die Opposition rechtfertigen.

    Alle werden sagen: „Die brutale Regierung hat gegen das eigene Volk geschossen, hat das eigene Volk abgeschlachtet. Deshalb war es richtig, diese Mörder-Regierung durch Gewaltanwendung zu stürzen.“

    Nun sitzen also in Kiew diese Mörder an der Macht.
    Sie werden von ihren Auftraggebern in Washington, Brüssel und Berlin (auch Polen und die baltischen Staaten stecken dahinter, denn dort wurden Terroristen über Jahre hinweg trainiert) gedeckt und anerkannt.

    Mehr Heuchelei und kriminelle Energie geht nicht.
    Merkel ins Gefängnis, Steinmeier ins Gefängnis, die Chefredakteure der kriegshetzenden TV-Sender und Zeitungen ins Gefängnis. Sie alle sind mitschuldig und mitverantwortlich für die Massenmorde in Kiew.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

COMPACT- Buchreihe (das publizistische Brüderchen von COMPACT-Magazin)

Kommentarregeln auf diesem blog

1.) Auf dem blog kann jedermann kommentieren. Die Einschränkung auf COMPACT-Abonnenten wird aufgehoben. (Ersatzweise wird das Angebot auf der offiziellen COMPACT-Seite www.compact-magazin.com ausgebaut). 2.) Auf diesem blog werden keine Diskussionen über die Jahre 1933 bis 1945 geführt. Holocaust-Leugner, Hitler- und Stalinfans mögen sich anderswo abreagieren. Auf diesem blog wird über das HIER UND HEUTE diskutiert. 3.) Auf diesem blog wird niemand beleidigt und auch keine "Rache" gegenüber Politikern angedroht. Kritik kann scharf sein, aber die Persönlichkeitsrechte auch des politischen Gegners und die Bestimmungen des Strafgesetzbuches sind zu beachten. 4) Kommentare müssen sich auf das Thema meines Beitrages beziehen. Wer offtopic postet, riskiert die Löschung – es sei denn, ein Thema fesselt mich echt. 5) Pingpong zwischen zwei Personen ist nur erlaubt, wenn es sich auf das Thema meines Beitrages bezieht. 6) Gegen Schmähreden und persönliche Beleidigungen will ich schärfer vorgehen. Die Schärfe hängt von meiner Tageslaune ab. 7) Copy&Paste-Kommentare werden gelöscht. Strengt Euren Grips an und formuliert selbst. Beiträge, die sich nicht an diese Punkte halten, werden ohne Erklärung gelöscht, auch wenn sie neben den Verstößen Sinnvolles beinhalten.

Kontakt

v.i.S.d.P. dieser Site: Jürgen Elsässer, c/o COMPACT-Magazin, Am Zernsee 9, 14542 Werder (elsaesser@compact-magazin.com)
März 2014
M D M D F S S
« Feb   Apr »
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  
%d Bloggern gefällt das: