Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Die NATO-Krieger in der AfD stoppen!

Mit COMPACT gegen den NATO-Faschismus! Für Demokratie und Nation!

Mit COMPACT gegen den NATO-Faschismus! Für Demokratie und Nation!

Hans-Olaf Henkel redet sich im Deutschlandfunk um Kopf und Kragen

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Heute früh, Schock im Deutschlandfunk: Interview mit Hans-Olaf Henkel zur Krimkrise. Die Nummer 2 der AfD-Liste zu den Europawahlen im Mai sagt: „Wir stellen uns voll hinter die NATO.“ Mit „wir“ meint er in diesem Satz EXPLIZIT die AfD. Wer hat Henkel dazu autorisiert? Oder hat er sich irgendwie missverständlich ausgedrückt? Dann wäre gut, wenn er im Verlaufe der nächsten Stunden ein paar hundert Emails bekommt, die ihn von der Notwendigkeit einer Klarstellung überzeugen… In einer solchen Vorkriegssituation können Missverständnisse absolut desaströs enden. Unabhängig von diesem Satz ist allein schon schwer erträglich, dass Henkel sich mit keiner Silbe von den Sanktionsdrohungen gegen Russland abgrenzt. Weiß der ehemalige Chef des BDI nicht, wie sehr die deutsche Industrie unter solchen Sanktionen leiden würde? Weiß er nicht, dass die Amis gerade deswegen auf ein Öl- und Gasembargo drängen, um die deutsche Industrie von den – teureren – angloamerikanischen Energielieferungen abhängig zu machen?? Es ist im deutschen nationalen Interesse, die guten Wirtschaftsbeziehungen zu Russland nicht zu gefährden!!

Würde sich eine Linie in der AfD durchsetzen, die EU-kritisch aber pro-NATO ist, und das in einer Vorkriegssituation, wäre das das Ende dieser „Alternative“, jedenfalls für mich. NATO-Parteien haben wir genug!! Da wären dann die CSU und auch Die Linke noch vorzuziehen.

Aber es sind noch nicht alle Messen gesungen. Aus den Landesverbänden hört man Kritik an der Russlandhetze von EU und NATO. Alexander Gauland äußert sich ähnlich wie Gauweiler und Gysi. Hoffen wir, dass diese Stimmen sich durchsetzen!

Auf focus.de war zu lesen: Der stellvertretende Sprecher der AfD, Alexander Gauland, warnt vor einer einseitigen Sichtweise.  Die aktuelle Krimkrise stellt eine der größten Herausforderungen  seit dem Fall des eisernen Vorhangs dar. Aus diesem Grund sind vorschnelle Verurteilungen und einseitige Maßnahmen besonders gefährlich und werden beiden Konfliktparteien nicht gerecht. Das was die EU unter Führung von Angela Merkel und Sigmar Gabriel derzeit mit ihren dreistufigen Saktionsplan zu erreichen versuchen, ist  unausgegoren und ungerecht gegenüber den berechtigten russischen Interessen. Es ist sicherlich nicht richtig, dass Putin seine Interessen auf  der Krim mit militärischem Druck durchzusetzen versucht. Diese  Methode ist nicht zu tolerieren und darf in der Außenpolitik niemals  wieder Schule machen. Schließlich handelt es sich bei der Ukraine  nach wie vor um einen souveränen demokratischen Staat. Trotzdem dürfen die russischen Wurzeln und Traditionen auf der Krim nicht ignoriert werden.

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81 Responses

  1. JVG sagt:

    Seit dem Rückzieher der AfD-Offiziellen zur Familienkonferenz ist diese Partei keine Option mehr. Wer sich ständig von der Angst vor den Medien vor sich hertreiben läßt, hat schon verloren. Hier wird Alternative ebenfalls zu orwellschem Neusprech.

    In den kommenden Stürmen werden die alle umfallen wie Streichhölzer. Und Henkel hat offensichtlich nun sein wahres Gesicht gezeigt. Es war zu erwarten. Dem war nie zu trauen. Er ist kein Mann des Volkes, sondern des Kapitals, eines kleinen Teils des Kapitals.

    Man kann zur Europawahl die BüSo wählen. Oder garnicht.

    Mir scheint fast, daß Ken Jebsen in dieser Frage recht hat. Wahlen an Urnen sind vielleicht doch nicht der richtige Weg.

  2. voenix sagt:

    Hier die Sendung mit H.O. Henkel: https://www.youtube.com/watch?v=HjQx7scBscA

  3. derherold sagt:

    Das ist jetzt nicht sooo überraschend.
    Man darf sich auch einmal die Frage stellen, ob nicht der Chef des BDI(!) sehr genau wußte, was er tat, als er den Euro unterstützte.😉

    Henkel ist aber nicht der Einzige. Selbstverständlich werden von Anbeginn an „Unterwanderungen“ konzipiert und umgesetzt wiorden sein ,.. schließlich gibt es auch alte KBW-ler und junge Linkspartei-Karrieristen mit wohlwollender Aufnahme in der Atlantik-Brücke.

    Bei der AFD kann man sich ja einmal das oeuvre eines Farwick anschauen, der sich ja permanent als NATO-General(sic!) bezeichnet.

  4. Eveline sagt:

    Ich beneide Sie um ihren Optimismus, also Henkel ist ein altes Schlachtschiff des Kapitals, was soll da anderes rauskommen?
    Soviel Kreide gibt es nicht auf Erden.

    Warten wir auf die neuen Enthüllungen von Snowden.

  5. voenix sagt:

    Nachtrag: Ist nicht die Sendung vom Deutschlandfunk, sondern
    von „Radio Stimme Russlands“. Tenor des Titels der Aufzeichnung ähnelt aber inhaltlich der Aussage, die Henkel beim Deutschlandfunk gemacht haben soll.

  6. Haltet_den_Dieb sagt:

    Jürgen Elsässer schrieb:
    Es ist sicherlich nicht richtig, dass Putin seine Interessen auf der Krim mit militärischem Druck durchzusetzen versucht. Diese Methode ist nicht zu tolerieren und darf in der Außenpolitik niemals wieder Schule machen. Schließlich handelt es sich bei der Ukraine nach wie vor um einen souveränen demokratischen Staat.
    ———————————————————————————-

    Herr Elsässer,
    dann ist die Abspaltung des Kosovo auch nicht zu tolerieren.
    Die Osterweiterung der NATO auch nicht.
    Die Invasion Syriens durch NATO-Söldner ebenfalls nicht.
    Und so weiter und so fort.

    Ich verstehe nicht, weshalb Russland Ihrer Meinung nach die Krim, die niemals zur Ukraine gehörte, nicht mit Waffengewalt verteidigen darf.

    Wollen Sie sich bei den NATO-Parteien und dem Drohnen-Killer Obama anbiedern mit dieser einseitigen Parteinahme ?

    Falls nicht, dann erklären Sie bitte, wer mit Sanktionen und letztendlich militärischen Mitteln die Einhaltung des Völkerrechts in der Kosovo-Frage und den anderen Bereichen durchsetzen soll.
    Das wäre dann logischerweise Russland und China, denn der Drohnen-Killer und seine Vasallen in der NATO scheren sich in all diesen Dingen nicht ums Völkerrecht.

    Ich habe die Rede von Gysi gehört, wo er, genauso wie Sie, die Wiedervereinigung der Krim mit Russland verurteilt.
    Dieser Teil von Gysi gefällt mir überhaupt nicht.

    Wie kommt er auf die Idee, das Unrecht, das Massenmörder wie Chruschtschow unter Bruch der russischen Verfassung und des Völkerrechts , zu verteidigen ?

    Gysi ist in solchen Fragen ein Imperialist und Faschist der übelsten Sorte, der Willen der Bevölkerung ist ihm völlig egal, das ist die pure Tradition der Kommunisten, welche die Welt mit ihren Massenmorden und Kriegen überzogen haben.

    Aus diesem Grund und einigen anderen (Gysi will den Zentralstaat EU, Gysi ist für den Euro) sind die LINKEN für mich nicht wählbar.

  7. Attila Varga sagt:

    In der Afd herrscht ein Richtungsstreit zwischen Angehörigen des Establishment, die lediglich Angst um den Wert ihrer Ersparnisse haben, und jenen, die wirklich etwas bewirken wollen.
    Allerdings ist ein militärischer Schlag gegen Russland unwahrscheinlich, selbst wenn die gesamte EU hinter den USA stehen würde (Dass die Putschisten in Kiew nicht nur die russische Sprache de facto verboten haben, sondern auch den Gebrauch der Sprachen der ungarischen, polnischen und slowakischen Minderheit, wurde in Budapest, Warschau und Bratislava durchaus registriert). Seit den Debakeln in Korea und Vietnam haben sich die USA kein einziges Mal mit einem Gegner angelegt, der sich wirklich wehren kann, selbst Angriffe auf Nord-Korea und den Iran wurden als zu riskant eingestuft.
    Es wird also bei Nadelstichen, Provokationen und kleinen Stellvertreterkriegen bleiben-und sich letztlich erweisen, WER auf der falschen Seite der Geschichte steht.

  8. Harald Schmidt sagt:

    Eine ganz große Katastrophe und Schande dieses Interview. Mein Gott, wäre Henkel doch nur in der FDP geblieben!

  9. voenix sagt:

    Nachtrag 2: Habe die Sendung von Radio Stimme Russlands durchgehört. Das Wort Nato fällt darin nicht ein mal. Bitte die Zuspammung zu entschuldigen und meine Beiträge zu diesem Thema zu löschen, bzw. nicht zu veröffentlichen! Danke🙂

  10. ralf sagt:

    unglaublich, ich denke ich trete aus

  11. schnehen sagt:

    @JVG

    Ich bin mit Ihnen mal wieder völlig einer Meinung.

    Die AfD ist tot. Wie sagt der Engländer? As dead as a door nail. Henkel ist der Vertreter transatlantisch orientierter Unternehmerkreise, die es mit dem US-Imperialismus halten, die nur ab und zu auch mal etwas Vernünftiges von sich geben. Aber wie hat mal jemand gesagt:

    Wenn Reaktionäre sagen, dass die Kuh vier Beine hat und Milch gibt, dann haben sie ausnahmsweise auch mal Recht.

    Es kommt darauf an, die Wahlen zu boykottieren und eine unabhängige Bewegung für einen umfassenden Wahlboykott zu organisieren. Die Scheinwahlen müssen entlarvt werden, als das was sie sind: Theater der herrschenden Eliten, um das verdummte Volk bei Laune zu halten. Dieses ganze Theater, diese Tragikomödie, muss entlarvt werden, der Vorhang muss fallen. Die Wahlbeteiligung muss drastisch heruntergefahren werden, um den Systemparteien jede Legitimität zu entziehen, und aus einer solchen Bewegung müsste ein breites Volksbündnis von unten gegen Nato, für direkte Demokratie und für Volkssouveränität entstehen.

    Dafür müsste sich auch Compact stark machen.

  12. Mallika sagt:

    von Herrn Henkel habe ich ehrlich gesagt nichts anderes erwartet. Wie JVG gesagt hat: ein Mann des Kapitals. Spätestens seit seinem Eintritt in die Partei ist für mich das Thema AfD durch….ich zitiere Wikipedia: „Von 2006 bis 2013 beriet Henkel die Bank of America als „Senior Advisor“ für den deutschsprachigen Raum, um ihre Marktposition im Investment Banking auszubauen……Henkel war bis 2013 Mitglied der Aufsichtsräte von Bayer AG (Leverkusen), Continental AG (Hannover), Daimler Luft- und Raumfahrt AG (München), SMS GmbH (Düsseldorf), Ringier AG (Zofingen/Schweiz) und Heliad Equity Partners (Frankfurt/Zürich).“ Noch Fragen?

  13. Alef sagt:

    Ist Henkel auf dem Weg nach oben nun auch korrupt geworden?

  14. Katzenvater sagt:

    Im Europawahlprogramm der AfD findet sich zum Thema hier folgende Ausführung unter der Rubrik „Sicherheitspolitik“: „Die NATO ist und bleibt die Klammer einer transatlantischen Sicherheitsarchitektur, deren entscheidender Anker das Bündnis mit den USA ist. Für einen europäischen Verteidigungsminister oder gar eine europäische Armee bleibt daneben kein Raum.“ So weit, so „gut“, so entlarvend! Die ersten beiden Sätze sprechen bereits Bände, bedeuten sie doch nichts anderes als die völlige Hingabe unter die Hegemonie der kriegerischen NATO und der finanz-imperialistischen USA. Wenn die AfD weiter sagt, dass es ob dieser „Bündnistreue“ keiner europäischen Armee oder eines europäischen Verteidigungsministers bedarf, so verkennt sie bewusst oder unbewusst die Realität. Denn das heutige Europa ist in seiner Unmündigkeit und Abhängigkeit derart mit dem Imperium des „Goldenen Kalbs“ verwoben, dass eine etwaige europäische Armee nur eine Söldnertruppe des großen Geldes darstellen würde. Nur ein Europa autarker, selbstständiger Staaten wäre befähigt, eine -unter eigener Führung- stehende Armee zu installieren. Was die AfD im Wirtschaftlichen bzgl. Europa/EU fordert, geht zwar in Richtung eines „Europas der Vaterländer“, doch verwerfen sie gleichzeitig wieder diese Stoßrichtung, in dem man sich politisch-militärisch vom „Westen“ domestizieren lässt. Mit Henkel als ohnehin schon etwas problematischer Personalie wird dieser Widerspruch nicht aufzulösen sein. Man gut, dass mir gerade heute als Lichtblick im „Blätterwald“ das Compact-Magazin ins Haus flatterte, denn da jetzt auch die „Junge Freiheit“ die unkritische Melodie der AfD spielt, ist ersteres die einzig verbliebene, tatsächliche ALTERNATIVE…

  15. Rabenfreund sagt:

    Höhöhö– Mal ehrlich,hat hier einer eine andere Reaktion erwartet? Dann ist er mit verlaub gesagt schlicht zu blöde.
    Das die AFD bei geringsten Wahlerfolgen wie alle anderen Partein agieren würde stand doch so fest wie das Amen in der Kirche.
    Selbst einmal im Bundestag angekommen wird die AFD ihr BRD-Konformes Gesicht zur Gänze zeigen.
    Es ist vollkommen unerheblich welche Partei unter welchem Namen oder unter welcher vorgeblicher Ausrichtung antreten will,am Ende tun es alle innerhalb des selben korrupten Systems.
    Ob AFD oder Piraten vollkommen egal unter dem Strich kommt am Ende immer BRD oder besser BRDDR 2.0 raus,weil wie schon Joschi Fischer nach dem Antrittsbesuch bei seinen damalig neuen Chefs in den VSA,vollkommen zurecht erkannte und verlauten ließ,“ egal welche Partei oder welche Koalition an der ReGIERung ist,an der grundsätlichen Politik der BRD wird sich nichts änder“Punkt.

  16. Branko sagt:

    Eine solche Entwicklung muss man in der Tat mit großer Sorge und mit großer Aufmerksamkeit beobachten. Dass eine ursprünglich „echte“ Oppositionspartei Schritt für Schritt auf Linie gebracht werden kann und soll sehen wir an den Grünen oder den Piraten. Das geht meist eben nicht durch einen Paukenschlag sondern langsam wie bei dem Frosch, den es zu kochen gilt. Was aber nicht sein darf: Man geht sich aus dem Weg. COMPACT wäre gut beraten, wenn sie Henkel zu einem offensiv geführten Streit-Interview bittet. Lehnt er ab, ist eigentlich alles klar und die Afd muss entscheiden, ob der Mann die Partei representiert.

  17. Beschämend, was Henkel sich hier leistet. Aber so ähnlich hatte ich es mir bei Leuten wie ihm vorgestellt: Rebell sein wollen, aber hundertprozentig politisch korrekt!

  18. JVG sagt:

    Sicher ist einiges richtig, was Henkel sagt. Trotzdem sehe ich entweder von dem Urnengang ab oder wähle die hier:

  19. frank aus gutem grunde sagt:

    diese partei ist ohnehin gewollte opposition des systems.

    das ganze parteiensystem stinkt zum himmel und ist abzulehnen.

    wer da sich irgendwie auf politische parteien beruft, ist von sinnen.

    außerdem wurde das wahre mittel zum zweck von denen nie genannt – wie auch von ALLEN anderen PARTEIEN nicht: das verbrecherische geldsystem und der parteienstaat als machtapparat des kapitals.

    wer das täte, wäre ohnehin ganz schnell abgesägt.

    ein leichtes, solche parteien zu infiltrieren und gehörig zu zersetzen – erinnert mich an aktionen der piraten, die diese geradezu abschießen – selbstexekution? wer glaubt das?

    bei der afd ist es wie bei allen anderen parteien, die je existiert haben und wer die grünen als beispiel einer partei mit guten absichten bezeichnet, der verdient einige schläge auf den hinterkopf, damit der apparat wieder anfängt zu rattern, dieses pädophile dreckspack.. echauffiert sich ohnehin niemand so recht. normalerweise müsste das volk denen die bude einrennen.

    allesamt dreckspack. verlassen wir uns auf parteien, sind wir verlassen.

  20. Prometheus sagt:

    Es ist für mich immer wieder erstaunlich, dass solche offensichtlichen Agent Provocateure – wie Henkel nun mal einer ist – ständig aufgesucht und hofiert werden. Dieser Mann ist dazu auserkoren worden, den Hofnarren zu mimen. Seine Aufgabe besteht darin, das Vertrauen im sogenannten „Nationalen Lager“ zu gewinnen. Dass die AfD gerade deswegen – und nur aus diesem Grund – gegründet wurde, um unzufriedene, EU-kritische, national eingestellte BRD-Bürger – unter Aufsicht des BRD-Regimes – aus ihrer Deckung zu locken und als Sammelbecken zu dienen, sei nur nebenbei bemerkt. Diese zum Schein gegründeten Parteien und Organisationen, kennt man z.B. in Hamburg nur zu Genüge. Die Statt-Partei und die Schill-Partei (PRO=Partei Rechtsstaatlicher Offensive) wurden immer in dem Moment gegründet, wo große Unzufriedenheit in der Bevölkerung herrschte und Parteikrisen an der Tagesordnung waren und die „Gefahr“ bestand, dass sogenannte rechte, national eingestellte Parteien wie NPD oder DVU bei den nächsten Wahlen in die Bürgerschaft einziehen könnten.

    Schill („Richter Gnadenlos“) war ein genialer Schachzug der „demokratischen Strippenzieher“. Ob Schill bewusst oder unbewusst bei dieser Täuschungsstrategie eingebunden wurde, bleibt im Dunkeln. Alles endet im Chaos und der Michel kehrt reumütig zu den „Volksparteien“ zurück…
    Auf jeden Fall zeigt es sich mal wieder, dass die Herrschenden und ihre willigen Marionetten, das Volk bzw. die Zivilgesellschaft mit diesen Manövern geschickt wieder in die NWO-Wertevorstellungen einbinden.

    Geißler, Gysi, Wagenknecht, Ströbele, Gauweiler, Buschkowsky, Sarrazin, Henkel – sie dürfen sich alle so richtig austoben. Aber im entscheidenden Konsens sind sie sich alle einig. Welcher das ist, sollte eigentlich jedem klar sein…

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gauck-im-interview-einwanderung-tut-diesem-land-gut-12766570.html

    http://www.zeit.de/2014/11/bundespraesident-joachim-gauck

    http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-03/joachim-gauck-wedding-kreuzberg-neukoelln-integration

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article123615531/Ueber-geglueckte-Integration-muss-man-nicht-reden.html

  21. Haltet_den_Dieb sagt:

    Korrektur:
    Entschuldigung, Herr Elsässer.
    Nicht Sie haben den Unsinn über die Krim verzapft, sondern
    die AfD-Leute.

    Diese AfD ist nicht mehr wählbar, der Rest der Blockparteien sowieso nicht und die LINKEN ebenfalls nicht.

  22. Gast sagt:

    NATO-Krieger stoppen – Ja!
    Da fallen mir aber noch ganz andere ein. Wo sind die Bilder einer Demo/Protest vor der Redaktion der „Südddeutschen/SZ“? Schläft München? Ach nee, sorry ist ja einfacher sich in Gegenkommentaren zu „ergießen“.
    Mann, hat man aus dem „deutschen Volk“ ein unterwürfiges „Duckmäusergemenschele“ gemacht.
    Wenn einer die Initiative ergreift, folgen in der Frage sicher viele.

  23. Gast sagt:

    In dem Zusammenhang Demo/Protest/mahnwachen:

    Montag, 24. März 18:00 – 21:00

    Platz des 18. März – BERLIN VOR DEM BRANDENBURGER TOR

    https://www.facebook.com/events/1552965438261936/?ref=3&ref_newsfeed_story_type=regular

    es werden mehr und mehr …

  24. triple-x sagt:

    Kennt denn jemand seine Email-Adresse ?

  25. Hans mein Igel sagt:

    Henkel weiß mit Sicherheit, was er von sich gibt. Denn das Problem der Industrie, besonders der Industriekapitäne -und Henkel hält sich für einen von diesen- sind die nationalen Grenzen oder anders gesagt: die natürliche Bescheidenheit und Selbstzufriedenheit.

    „Mein Feld ist die Welt“, sagte Albert Ballin? Und Henkel denkt in diesen Dimensionen, versucht es zumindest; hat es gelernt und lange genug relativ erfolgreich praktiziert.

    Unser Professor Lucke aus der Weltstadt und zugleich akademischen Provinz Hamburgs heraus kann mit dieser weltgewandten Art des Herrn Henkel schlicht weg nicht mithalten.

    Diese sehr selbstsichere und teilweise herablassende Art des Herrn Henkel hat der Professor Lucke noch lange nicht drauf (Er träumt aber ein bisschen davon…)!

    Und da der Herr Lucke sich nun einmal entschieden hat, von dem Herrn Henkel ein wenig Weltgewandtheit zu lernen, gibt es naturgemäß Verwerfungen🙂

    Meine Frage zu dieser Angelegenheit nun ist folgende: Was soll ich von einem Professor halten, der in einem entscheidenden Moment seine Lehrer nicht unter Kontrolle hat?

    Um Antwort wird gebeten!

  26. Plebiszit sagt:

    Hans Olaf Henkel/HOH befindet sich mit seiner Meinung auf Legerwall.
    Als ambitionierter Segler sollte ihm die Aussichtslosigkeit, in die er sich manöveriert, bekannt sein (s.Umfragen). Er hat schon einmal geirrt und sich sympathischerweise korrigiert.

    Diese Option, wie auch ein Austritt aus der EU (AfD Programm) ohne Not in Frage zu stellen, ist nur mit Taktik nachvollziehbar. Warten wir das Wochenende ab:
    Morgen wird die AfD ihr Programm für die Europawahl beschließen. Es geht um die Maßnahmen zur Euro-Rettungspolitik, mehr direkte Demokratie, Einwanderungs- und Asylpolitik, die Energiewende, Datenschutz und das US Freihandelsabkommen TTIP.
    Auch HOH wird sich zur NATO Frage stellen müssen. Es stehen 116 Thesen des Programms zur Abstimmung.

    Hier das gedruckte Interview von 8uhr12 am Morgen: https://www.alternativefuer.de/2014/03/21/tea-party-das-ist-laecherlich/

  27. Wahr-Sager sagt:

    Ich sehe es auch so wie JVG. Wer sich von den gleichgeschalteten Medien abhängig machen lässt, sollte mit Missachtung gestraft werden. Es wäre in diesem Fall konsequent, Henkel rauszuwerfen.

    Die AfD könnte – wenn sie wollte – klarstellen, wie es mit der Manipulation der Medien in der BRD aussieht und in diesem Bezug gleich auf das aktuelle Buch von Sarrazin hinweisen, auch wenn ich bei diesem Mann gespalten bin, der noch immer in einer Partei ist, die den Deutschen nicht wohlgesonnen ist.

    Wirklich mutig, allerdings auch wirklich utopisch wäre es, wenn die AfD in der Öffentlichkeit klarstellen würde, was der „Kampf gegen rechts“ letztendlich ist: eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für diejenigen, die auf einfachste Weise zu Geld kommen (wollen). Nur deswegen ist der bekannte Brauner so beliebt, nur deswegen wird ja auch so energisch gegen die AfD gewettert. Dabei könnte sie doch mit Hilfe fähiger Leute darauf hinweisen, was für ein Schindluder mit „rechts“ betrieben wird: Sebnitz, Mittweida, die getürkte Statistik der Amadeu Antonio-Stiftung etc.
    Aber lieber distanziert sich die Partei und hofft, dafür von den Etablierten aus Politik und Medien Streicheleinheiten zu erhalten.

  28. Gast sagt:

    Tipp:
    Wahlbeobachter aus Österreich Stadler zu seiner Mission beim Krim-Referendum:

    Westliche Medien zeigen uns pures Hollywood über die Krim, alles Lüge!

  29. juergenelsaesser sagt:

    Haltet den Dieb: Das Zitat, das Sie mir zuschreiben, ist nicht von mir. Sollten Sie eigentlich wissen.

  30. Plebiszit sagt:

    Das sich im Forum die üblichen Animositäten gegen die AfD Platz machen, ist nicht verwunderlich.
    Wer von Euch hat denn das Interview überhaupt gelesen ? nachdem es in der Mediathek zurückgesetzt wurde.

    Dagegen ist die Anmoderation von JE dennoch verhalten und typisch für einen Brückenbauer seines Format. Kommt doch auch ein Gauland zu Wort. Und von dem gibt es mehrere und klare Zustimmung zu einer Ausrichtung nach Russland.

    HOH ist nicht der Nabel dieser Welt, aber auch nicht der NWO.
    Es ist polemisch und entehrend, ihm seine bisherigen Tätigkeiten anzulasten und damit unterstellen es mit Deutschland nicht gut zu meinen.
    Sicher hat das die Person HOH geprägt, aber wer wie kein anderer hat denn auch Einblick in das NWO System erhalten und leistet heute Widerstand gegen das Sachs-Dekret ESM und Lissabon Vertragswerk.
    Einfach mal seine Stellungnahmen zur Masseneinwanderung, Kampf g.Rechts und die explizite Medienkritik lesen.
    Und dann weiter meckern, wer noch Luft hat

    Gegen die US-NATO bin ich ebenfalls. Doch solange es keine Eigenverteidigung bzw. eine Neutralitätsoption gibt, sollte man sich dem Bündnis fügen.
    Wer hier die Brechstange ansetzt braucht ’ne neue Platine.
    atento

  31. Toringo sagt:

    Das Interview hörte ich heute früh mit Verwunderung im Autoradio. Im Internetauftritt des Deutschlandfunks ist das Interview noch vorhanden und als mp3-Datei kann es heruntergeladen werden.
    Man folge diesem Link und schaue oben rechts:
    http://www.deutschlandfunk.de/alternative-fuer-deutschland-tea-party-das-ist-laecherlich.694.de.html?dram:article_id=280710

  32. Aristoteles sagt:

    @JVG

    Die Büsos haben mich auf dem Marktplatz mal angesprochen und danach sogar angerufen. Die Diskussion ging um Roosevelt, dessen New/Jew Deal-Politik sie befürworten.
    Ich sagte, dass ich nicht mitziehe mit einem, der (durch Unterstützung und Irreführung Polens) gegen Deutschland einen feigen Krieg einleitete und führte, nachdem die innere Wirtschaftspolitik gescheitert war. Damit war für den Büso-Mann das Gespräch beendet.
    Ich vermute, es handelt sich um amerikanisch gelenkte Nichtregierungsfuzzies.

    @Prometheus

    Wenn ich kein friedliebender Mensch wäre, würde ich sagen, der Gauckler gehört wegen Volksverrats hinter Gitter.

    Zu Henkel:

    Er hat sich vor Kurzem im Gauckel-Jargon enttäuscht über das Abstimmungsverhalten der Schweizer gezeigt. Wie die Auserwählten Gysi und Ackermann schwafelte er irgendsowas von freiem Personenverkehr etc. usw. etc. usw.

  33. Anonymous sagt:

    Gibt es eigentlich einen Politiker wie Stadler in der BRD?

    Gysi redet zwar auch Tacheles, das Zitat neulich von Tjahnybok war sehr gut im BT und hat die anderen Parteien voll entlarvt als Faschistenfreude, und in der Regel ist man bei den Linken ja gegen Krieg und für Frieden.

    Aber aus den von @Haltet_den_Dieb genannten Gründen sind die Linken nicht wählbar.

  34. Demo Goge sagt:

    http://www.deutschlandfunk.de/alternative-fuer-deutschland-tea-party-das-ist-laecherlich.694.de.html?dram:article_id=280710

    „Wir halten von der Idee von der Frau von der Leyen, hier eine europäische Armee aufzustellen, überhaupt nichts, sondern wir stellen uns voll hinter die NATO . . . und deshalb sind wir für eine Stärkung der NATO und nicht etwa für eine Aufteilung dieser Kräfte in eine, sagen wir mal, nordamerikanische Verteidigungsstärke und dann in eine europäische. Wir halten das für Unsinn.“

    Mit diesen Äußerungen hat sich Henkel tatsächlich, in einem prinzipiellen Sinn, als Antieuropäer geoutet, wenn man ‚Europa‘ nicht mehr nur als geographischen, sondern als politischen Begriff versteht.

  35. Carlo sagt:

    @Plebiszit
    Zitat: „Wer hier die Brechstange ansetzt braucht ‘ne neue Platine.“

    Da gibt es eine im Regal, welche nur angeschlossen werden muß, allerdings ist sie französisch, deutsch und russisch beschriftet….;-)

  36. kopfüber sagt:

    Guten Abend,
    http://freiundquer.de/?title=krimkrise-der-westen-offenbart-sein&more=1&c=1&tb=1&pb=1

    Ich kann Putin verstehen: Rußland fühlt sich eingekreist, mußte handeln, durfte nicht zögern.

    Oben ein Artikel eines Oberst a.D. der Bundeswehr, der sich der WAHRHEIT verpflichtet fühlt, ausgezeichnet.

    Putin ist nun der Bösewicht, auch deshalb, weil er sich
    mit den „Minus-Eliten“ angelegt hat.

    „Klagemauer TV“ hat, ich weiß nicht mehr wann, die Sendung
    „Putin beklagt den westlichen Wertezerfall“ gebracht. Das war sein mediales Todesurteil.

    Ganz verstehe ich Putin nicht. Er könnte doch der deutschen Jugend die Hand reichen und sagen: “ Wir haben Euch Deutschen Verbrechen vorgeworfen, die Ihr nie begangen habt!“

    Das wäre dann die „Atombombe“ ohne Tote, eine Bombe, die der WAHRHEIT dient.

    Das wär doch mal was.

    Demnächst ein Schreiben der „Niederelbe-Zeitung“ aus Otterndorf (bei Cuxhaven, Elbmündung) an einen Kandidaten
    bei der Landtagswahl 1994 in Niedersachsen. (Herr David Mc
    Allister (CDU) weiß von diesem Schreiben, aber er schweigt
    bisher. Ich lasse dieses Schreiben in der Straße in Bad Bederkesa, in der Herr Mc Allister wohnt, verteilen.)

    Gruß an alle, die der WAHRHEIT in Deutschland helfen wollen
    und dafür verfolgt werden!!!

    PS.: Ich war und bleibe Antikommunist. Aber was Sie derzeit
    leisten, Herr Elsässer, ist großartig. Mir ist es erspart geblieben, die Fächer
    Geschichte und Politik in Deutschland zu unterrichten.
    Wie sehen Sie das Schicksal von Martin Hohmann???
    (Seine Rede ist mir bekannt. Wo handelt es sich um nachweislich falsche Tatsachenbehauptungen???)

  37. Wahr-Sager sagt:

    Gysi hat sich noch nie gegen aggressive, anti-deutsch und imperialistisch auftretende Antifanten geäußert, daher ist der Typ trotz seiner hin und wieder korrekten Worte abzulehnen, zumal in seiner Partei unzweifelhaft Linksextremisten wie Katja Kipping verweilen.
    Und dass Deutschland besetzt ist, wussten manche schon vor der Rede Gysis.

  38. Mainhardt sagt:

    Aus der FAZ…

    Deutschland und die Krim-Krise

    Unter dem Strich: Morast

    20.03.2014 · In der deutschen Öffentlichkeit zeigt sich eine Sympathie für die Position Russlands und für den politischen Stil Putins. Mit einer zunächst radikal wirkenden Realisierung kommt man ihm auf den Grund.

    Von Hans Ulrich Gumbrecht

    Die Worte „unter dem Strich“ tauchen heute in der deutschen Sprache auf wie eine Selbstermahnung — wenn man sich angesichts der erlebten und noch nicht in Erfahrung überführten Komplexität einer Situation zur Konzentration auf die in ihr zu identifizierenden „unumstößlichen Tatsachen“ als eine erste Orientierung verpflichten will. Ich vermute (ohne dafür „unumstößliche„ Beweis-Gründe zu haben), dass dieser Ausdruck auf das synonyme, sehr geschäftlich klingende „bottomline“ im amerikanischen Englisch zurückgeht und daher wahrscheinlich schon seit der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts, seit der Zeit der amerikanischen Besetzung des Landes, im Deutschen zirkuliert.

    Als eine solche Situation schwer entwirrbarer Komplexität erweist sich derzeit die politische und kulturelle Krise in der Ukraine, denn es gibt keine Begriffe, die unmittelbar adäquat für sie wirken. „Unter dem Strich“ ist hier bloß auf eine einzige Reaktion als „harte Tatsache“ schon seit Jahren Verlass: in der deutschen Öffentlichkeit bewährt sich (entgegen den außenpolitischen Maßnahmen der Regierung) unterschwellig, aber deutlich eine Sympathie für die Position Russlands und für den politischen Stil von Wladimir Putin. Nur einer von fünf Deutschen, so hört und liest man, hält die nach der Annexion der Krim nun über Russland verhängten westlichen Sanktionen für berechtigt.

    Post-nationale und post-ideologische Stimmung

    Doch warum ist es – vor und neben dieser eigenartig spontanen „Sympathie“ – so besonders schwierig, die Situation in der Ukraine zu beurteilen? Offenbar wird hier der Schwund des Vertrauens auf zwei von der Aufklärung ererbte und bis vor kurzem für absolut gültig gehaltene Zentralbegriffe der politischen Bewertung deutlicher sichtbar als je zuvor. Weder der Begriff der „Volkssouveränität“ noch jener des „Völkerrechts“, mit denen – zumal in Europa – politische Kommentatoren und die sprichwörtlich „mündigen Bürger“ noch zu den Zeiten des arabischen Frühlings und ohnehin des zweiten Irak-Kriegs so gerne hantierten, greifen im Blick auf die ukrainische Lage.

    Plötzlich ist die Zuversicht bei der Deutung des politischen Willens hinter der eher freundlichen Revolution geschwunden, mit der die Ukrainer ihren barocken, Fußball-verrückten und Moskau-freundlichen Präsidenten aus Donezk in Exil schickten. Und muss man sich andererseits nicht doch auch fragen, ob Putin vielleicht recht hat, wenn er behauptet, jene Bewegung sei „vom Westen“, speziell von der Europäischen Union auf den Weg gebracht und „manipuliert“ worden? Wer will entscheiden, ob die von ihm im Blick auf die deutsche Geschichte explizit so genannte „Wiedervereinigung“ der Krim mit Russland nicht doch einem genuinen Mehrheitswillen entspringt? Und wie steht es mit den Wünschen und Träumen der Russisch sprechenden Bevölkerungsmehrheiten in den ostukrainischen Industriestädten Charkiw und Donezk? Wollen sie, wie viele westliche Kommentatoren unterstellen, tatsächlich ukrainisch bleiben?

    Weder die pro-russischen noch die pro-westlichen Positionen verfügen über hinreichend demographische Evidenz, um ihren jeweiligen Interpretationen der Situation wirklich trauen zu dürfen. Dies hat zu tun mit einer politischen Lage, die typisch ist für unsere – deutlicher denn je seit dem achtzehnten Jahrhundert – post-nationale und post-ideologische Stimmung. Die Unterscheidung zwischen “pro-russisch” und “pro-westlich” bringt möglicherweise nicht einmal regional auf dem ehemaligen Territorium der Ukraine deutliche politische Mehrheiten hervor. Sie erfasst Sympathien für die eine oder die andere Seite, aber keine Leidenschaften mehr. Niemand ist heute bereit, für das russische Reich oder für die West-Orientierung der Ukraine zu sterben, und diese post-ideologische Gelassenheit ist ja durchaus kein Einzelfall.

    Eine Deutung mit Unterhaltungswert

    Damit verliert aber auch der Begriff des „Völkerrechts“ seine vermeintliche Trennschärfe – um die es ohnehin schon immer bescheiden bestellt war für einen Rechtsstandard, der sich nirgends je durchsetzen ließ und deshalb noch nie viel mehr war als ein Legitimationstitel für die politische Korrekten. Vielleicht ist es endlich Zeit, sich zu einer zunächst radikal wirkenden – aber dringend anstehenden – Realisierung zu zwingen: der seit langem so beliebte Bezug auf das Völkerrecht hat weder analytisch noch moralisch irgendeine Funktion bewahrt. Dies hat natürlich nicht wenig mit der Erfahrung zu tun, dass auch der Westen – und insbesondere die Vereinigten Staaten – das „Völkerrecht“ je nach Bedarf entweder zur eigenen moralischen Rechtfertigung benutzen oder ganz einfach ignorieren. Denn Gefahren für eine angeblich unterdrückte Minderheit, zu deren Schutz militärische Interventionen nötig sein sollen, lassen sjch ja beliebig erfinden, zumal in einer Zeit, wo wir skeptisch gewordenen sind gegenüber der Möglichkeit, einen Mehrheitswillen überhaupt zu erfassen.

    Sobald man versucht, intellektuelle, ideologische und politische Szenen nach dieser Implosion der Dimensionen „Volkssouveränität“ und „Völkerrecht“ einzuschätzen, bietet sich zunächst eine – gar nicht unbedingt zynische – Variante mit besonderem Unterhaltungswert an. Wie wäre es denn, wenn heute allein die – östlichen wie westlichen – Politiker selbst an jene Werte glaubten, in deren Namen sie zu handeln behaupten? Wie wäre es, wenn wir Wladimir Putin im Ernst als selbstlosen Interessenvertreter der unterdrückten pro-russischen Mehrheiten in der Ukraine ansähen, und Angela Merkel wie Barack Obama die entsprechende Rolle auf der westlichen Seite zutrauten? Was sollten schon, wenn man an eine “Ehrlichkeit” der Politiker partout nicht glauben will, ihre anderen, heimlichen und wirklichen Interessen — zum Beispiel — im Blick auf die Situation der Ukraine sein?

    Bewunderung, Befürchtung und Abneigung

    Wer sich allerdings die Zeit nimmt, mit den elektronischen Reaktionen auf die ukrainische Krise – vor allem in Deutschland – vertraut zu werden, wird sehr bald realisieren, dass dort eigentlich niemand den Politikern und „den Medien“ solche Ehrlichkeit zutraut. Im Gegenteil, das Wort, welches am direktesten die neue Volks-Stimmung zu repräsentieren scheint, ist die allerseits beliebte Fäkalinjurie „verarscht“. Ein grundlegendes, ja als Verhalten tatsächlich systematisches Misstrauen der breiten Öffentlichkeit ist der Preis geworden, den Medien und Politiker nun endlich für eine über Jahrzehnte kultivierte Tendenz zahlen müssen, ihre Kunden und Wähler zur Haltung eines pseudo-überlegenen „Durchblickens“ zu ermutigen.

    Aber was muss sonst noch alles eingegangen sein in diese Rolle und Stimmung frustrierter Illusionslosigkeit, damit eine derart massive Mehrheit den über Russland verhängten Sanktionen ihre Zustimmung versagt? Eine differenzierte empirische Analyse brächte wohl eine Vielfalt heterogener Motive zutage. Etwa einen grundlegenden und durchaus auch außerhalb Deutschlands existierenden Vorbehalt gegen die Europäische Union, von der man auf internationaler Bühne nicht mehr vertreten sein möchte; eine nicht bloß schweigende Bewunderung für Wladimir Putin, weil er sich – in bewusstem Kontrast zur Europäischen Union – nicht scheut, „Außenpolitik“ in jenem prägnanten und traditionellen Sinn zu praktizieren, der militärische Macht als Instrument einschließt; hinzu kommt die Befürchtung – und wohl auch Überschätzung – der Abhängigkeit von Erdgas und anderen Rohstoffen aus Russland. Vor allem aber gehört zu dieser Haltung ein in seinen Ursachen und Wirkungen selbst komplexer Anti-Amerikanismus.

    Welt-Verschwörungstheorie mit Durchblicker-Attitüde

    Deshalb ist die Vermutung gewiss realistisch, dass in Deutschland vergangene amerikanische Militärinterventionen Protest und Empörung auf demselben demographischen Niveau ausgelöst haben (und weiter auslösen würden), auf dem Putins Krim-Annexion derzeit Zustimmung findet. Über die Ursprünge dieser Lage kann man endlos spekulieren. Wer sich dabei für eine Version psycho-freudianischer Logik entscheidet, wird zu der These gelangen, dass eine breite narzisstische Kränkung zum Nährboden des allgemeinen Anti-Amerikanismus in Deutschland geworden ist. Was man den Vereinigten Staaten als von der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts ererbtes Über-Ich nicht vergeben will, sind die immer neuen Wellen begeisterter Assimilation von Lebens-, Stil- und Technologieformen, die in Amerika erfunden wurden (bis in gängige Wendungen der Alltagssprache hinein, wie wir gesehen haben). Denn diese Begeisterung widerspricht einer Selbstwert-Prämisse, nach der Europa weiterhin das Kreativ-Zentrum der Menschheit sein muss. Nirgends wird dies deutlicher als in den elektronischen Lebensfomen, die Europa bis in seine Poren durchdrungen haben – und die zugleich in den vergangenen Monaten stärker denn je „von den Medien“ zum Instrument eines zugleich fortgesetzten und neuen amerikanischen Imperialismus dämonisiert worden sind. Auf dieser Ebene schlägt der gekränkte Kollektivnarzissmus jetzt in die Atmosphäre einer Welt-Verschwörungstheorie mit Durchblicker-Attitüde um, drastischer gesagt: in politisch-populistischen Morast.

    Gibt es etwas zu lernen aus dieser Entwicklung für die politische Klasse und für die Medien-Intellektuellen in Deutschland? Nicht zu übersehen ist, dass der über Jahrzehnte zur Beförderung eigener politischer Zwecke akkumulierte Bodensatz nun nicht ohne weiteres plötzlich saniert und durch klassische politische Grundwerte ersetzt werden kann. Diese Einsicht steigert sich zum wirklichen Dilemma in einer Gegenwart, welcher zugleich der Glauben an die praktische Kraft des Prinzips „Volkssouveränität“ verloren geht. In diesem Sinn ist außenpolitisch einfach nicht deutlich genug, welche Teile der Gesellschaft und welche Interessen man in der Ukraine unterstützen soll, während innenpolitisch der beschriebene Meinungs-Morast jeden Rekurs auf den Willen der deutschen Mehrheit verbietet. Sind wir so tatsächlich – unter dem Strich – in einer post-politischen Welt angekommen? Oder musste Politik schon immer mit solchen Widersprüchen leben – und in solchem Morast waten?

  39. Jakobiner sagt:

    Naja, vielleicht gibt es ja auch gute Gründe sich hinter die NATO zu stellen. Eine Europaarmee wollen all jene Kommentatoren auch nicht, weil zuviel EU und zuviel Big Money-gesteuert aus den USA.Was wollen sie denn dann? Wieder eine rein nationale Armee? Enweder muss man dann Wilhelm 2 oder Hiltlermässig aufrüsten, um überhaupt weltpüolitiosch wahrgenommen zu werden oder eben ein unbedeutendes, nicht verteidigungsfähiges Land werden.Zudem überraschnt mich dies bei der AfD überhaupt nicht. Sie haben in ihrem aussenpolitischen Grundsatzprogramm ein klares Bekenntnis zur NATO, auch Alexander Gauland, den Elsässer als Gegenstimme falsch interpretiert. Neoliberale wie die AfD wollen eben auch eine transatlantische NATO.Zusatzfrage: Wie steht eigentlich die AfD zur TAFTA/TTIP-also der transatlantischen Freihandelszone? Ich sehe die NATO als grundsätzlich gut, denn sie hat eine balance of power in Europa und lange Zeit Frieden gebracht, aber man sollte sich schon gegen die aktuell geplanten NATO-Manöver Rapid Trident in der Ukraine 2014 aussprechen.Speziell zu letzterem Punkt würde mich Henkels und Gaulands Position interessieren. Ich glaube, die Henkeläusserung ist nicht als Blankoscheck zu verstehen.

  40. Jack sagt:

    …Raus aus der Partei; mit dem Henkel…und ich habe noch meine 80 jährigen Eltern von der AFD überzeugt diese zuletzt zu wählen…die sehr russlandfreundlich sind nicht zuletzt weil sie 8 Jahre in Moskau gelebt und studiert haben.

    – Die Linke… nicht wählbar…angepasste möchte-gern Demokraten, Doppelpass und grenzenlose HOMO Befürworter
    (auf Gregor Gysi Facebook-Seite weht die Homofahne für Frieden)…mir wird schlecht; obwohl er noch der Einzige ist der halbwegs Vernünftiges im Bundestag äußert.

    NPD… nicht wählbar… auf dem Wege der Anpassung an die BRD und zweifelhafte Mitglieder & Aktionen

    ÁFD… die die NATO unterstützt? …nicht mehr wählbar

    ja….und alle anderen kommen ohnehin nicht in Frage wenn man sich befreien will von den

    – US Besatzern
    – der NATO
    – der EU

    Tja… dann bleibt wohl nur auf viele MAYDAN´ s in
    deutschen Städten zu warten…soll die Merkel nur weiter
    den kriegstreibenden Kurs halten..das eint und weckt das Volk…hoffe ich.

    …ich hasse inzwischen dieses Land in dem ich lebe,
    was einst meine Heimat war. Ich bekenne mich zur DSF (deutschsowjetischen Freundschaft)…war nicht nur Beitragszahler als Pionier…..Bitte Präsident Putin stoppen sie die Energieversorgung, die BRD ist ihnen feindlich gesinnt.

    das mich selbst erschreckende…

    die jetzig regierenden Mächte und Politiker machen aus mir Stück für Stück einen Nationalsozialisten.

  41. Demo Goge sagt:

    Ich gebe zu, daß mich die Schlagzeile: „Die Faschisten sitzen im Kreml“

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/wladimir-putins-faschistische-selbstinszenierung-12856254.html

    tatsächlich nochmal zu einer Anmerkung bei der FAZ gereizt hat; bisher 71 Kommentare; jedoch nun:

    „Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden“

  42. Gast sagt:

    Natoeinsatz:
    mir dünkt der ist im vollen Gange in puncto „Rohstoffe/Ressurcen“

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article126025833/Schwesig-kritisiert-Homo-Schul-Debatte.html

    http://www.derwesten.de/region/weniger-schlechte-noten-lehrer-beklagen-gleichmacherei-id9126310.html

    Frühsexualisierung und Gendermainstream sowie die wohl angestrebten 100% „Akademiker“ im B.A oder M.A. „gestreamten“ Gewand

    von G8 wird sich schon entfernt. In Berlin ist das Ideologie-Projekt JüL jahrgangsübergreifendes Lernen vielfach gescheitert.

    Wo werden wohl die europ.Nobelpreise zukünftig herkommen? die Innovationen? Die Elite-Unis?
    MIT/Oxford/Cambridge etc. am Rhein oder Spree?

  43. Jakobiner sagt:

    Die Denke der AfD und all dieser national besoffenen Idioten spielen dem aggressivstenTeil der USA/GBs in die Hände. Die Parole „Europa der Vaterländer“ dient nur dazu Europa zu schwächen, um als einziges Bindeglied die NATO alternativlos zu machen.Es ist kein Zufall, dass die US-Republikaner,die Neocons, das Reagan Center, das Magareth Thatcher Institute, die Heritage Foundation, das American Enterprise Institute und grosse Teile des anglosäschsischen Kapitals am liebsten ein zersplittertes Europa sehen würden, das nur noch durch die NATO geeint ist. Jegliche Ansätze einer europäischen Armee und mehr europäischer Integration sollen zunichte gemacht werden. Von daher richten sich Elsässers Kommentare, wie auch der meisten Rechten nur gegen Goldmann Sachs und das vermeintliche Interesse von Soros.Auf die Idee, dass die rechten Kreise der anglosächsischen Hochfinanz und ihrer Stellvertreter gerade ein Interesse an einer europäischen Schwächung durch die Rechten hat, wird gar nicht gesehen.Aber Henkels Äusserungen und die der AfD verdeutlichen dies.

  44. Jakobiner sagt:

    Ich habe auf Abgeordnetenwatch noch folgende Fragen an Gysi, Wagenknecht, Ströbele, Uhl und Steinmeier gestellt:

    Sehr geehrter Dr. Gysi,

    Laut einem Bericht des US-Truppenmagazins Stars amnd Stripes vom 13.3.2014,
    wie auch dem Guardian vom 20.3.2014, plant die NATO im Juli 2014 ihr Manöver
    Rapid Trident in der Ukraine—vergleiche:

    http://www.stripes.com
    http://www.theguardian.com

    Gleichlautende Berichte kann man bei Ukraine Business und Russia Today
    finden:
    http://www.ukrainebusiness.com.ua
    rt.com

    Wird dieses NATO-Manöver stattfinden oder aufgrund der angespannten Lage
    abgesagt werden?
    Falls nicht: Wie stellt sich Ihre Partei dazu? Werden Sie öffentlich dagegen
    protestieren, vielleicht sogar eine Fridedensdemontsration
    initieren—vielleicht mit dem Slogan: Keine NATO-Manöver—Für eine neutrale
    Ukraine? Henry Kissinger hat vorgeschlagen, die Ukraine zwar an die EU
    heranzuführen, nicht aber in die NATO aufzunehmen, wie dem Land auch einen
    Status vergleichbar mit Finnland zu offerieren? Was halten Sie von dieser
    Forderung? Zudem: Soll man die Annexion der Krim als realpolitische und
    inreversible Tatsache anerkennen und sich nun auf den Erhalt der Stabilität
    der Ukraine konzentrieren?

    2)Inwieweit steht die TAFTA/TTIP einem von Putin angestrebten gemeinsamen
    Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok entgegen? Legen wir uns mit
    dem TTIP einseitig transatlantisch aus, sodass dies als eine ArtWirtschafts-NATO fungiert, wie dies SPIEGEL-Redaktuer Gabor Steingart in seinem Buch und programmatischen SPIEGELartikel „Kampf um den Wohlstand“propagierte? Kann man die Ukraine nicht als Brücke zwischen Putins
    Eurasischer Union und der EU/transatlantischen Freihandelszoneverwenden?Inwieweit macht ein EU-Assozierungsabkommen der Ukraine eine
    Anbindung an Putins Eurasische Union unmöglich? Ist dies ein“entweder oder“?

  45. Plebiszit sagt:

    immerhin gibt es noch was zum lachen, jedenfalls für jene die unzerfressen vom Alltag

    „Ursprünglich wollte die „Bild“-Zeitung ihren Reporter vom Maidan, Vitali Klitschko, als neuen Kommandanten in der Ukraine installieren. Der teure Plan schlug fehl, irgendwie (vielleicht auch, weil man im Eifer des Gefechts vergaß, dem guten Mann zuvor einen Grundkurs in ukrainischer Landessprache zu spendieren). Nun will das Blatt Rache – aber rrrrichtig.

    Unter der Überschrift „Bild hilft Merkel: 6 Dinge, die Russland wirklich weh tun“, lassen die Pussy Riots aus der Redaktion, die zwischen Sport, Sex und Klatsch noch jedes US-Bombardement in Serbien, Afghanistan, Irak und Libyen guthießen, heute ihre Phantasie mal so richtig Gassi gehen: Man müsste, so die feuchten Träume, den Russen unter anderem die Fußball WM 2018 wegnehmen und sie beim Eurovision-Songwettbewerb sperren. Die Politisierung von Sport und Musik kann ja gar nicht weit genug gehen: Wollt Ihr den totalen kalten Krieg?

    Im Gegenzug plädiert eigentümlich frei dafür, „Bild“-Chef Kai Diekmann an den Eiern aufzuhängen. Einfach so, nur mal als Vorschlag.“
    http://ef-magazin.de/2014/03/21/5092-bild-dreht-ab-kai-diekmann-an-den-eiern-aufhaengen

  46. Paul Singles UK sagt:

    Mr Henkel has heavily contributed to the self destruction of AfD in Germany. UKIP ist (still) different. As is Marine Le Pen’s FN in France. (I do not underestimate the risks with really not democratic elements in the FN) But under global strategic terms I woud rather support LePen than mental NATO mercenaries like mainstream parties in the EU. Now also AfD included. The chance that Mr Gauland or Mr Adam or Lucke would turn this new appeasing tide is very low.
    Does anyone here know how many tons of ukrainian gold has been stolen and deported from Kyiv to the US (as ordered by „PM“ Yasenyuk?

  47. Demo Goge sagt:

    Wahr-Sager, Richtig.

    Gysi wirft den USA vor, als Lehrer in Völkerrecht unglaubwürdig zu sein. Das stimmt.

    Aber, der Herr Gysi ist noch viel schlimmer als Obama, weil er den ‚Antiterror‘-Kampf‘, den der amerikanische Friedensnobelpreisträger außerhalb der USA führt selbst ebenso, aber innerhalb des Staates, also der Rechtsgemeinschaft, als ‚Anti-Nazi‘-Kampf betreibt !

    Obama ist verantwortlich für völkerrechtswidrige Gewaltaktionen im Ausland; auch nicht grade fein;
    jedoch der angebliche Sozial-ist Gysi hat den a-sozialen und rechtstaatswidrigen Bürgerkrieg von ‚Rechts‘ gegen ‚Links‘ im deutschen Inland zu verantworten !

    Und wer Bürger-Krieg schürt ist als Staaten-Kriegsgegner ebenfalls nicht ernst zu nehmen.

  48. Sehr gut, danke! Unter dem Strich geht es neben dem tagespolitischen Geplänkel allen relevanten Parteien außer eventuell der NPD um den Erhalt des NATO-Bündnisses, der Wirtschafts- und Geld(un)ordnung!

  49. 1blueapple sagt:

    Nur weil ein „Henkel“ gegen den Euro eintritt, ist er doch kein „Heiliger“ oder „Samariter“ auf allen Ebenen des Humanismus!

    Er spielt sein Spielchen.

    Oder hat hier jemand mal *Hüstel* Henkel’s soziale Kompetenz, insbesondere gegenüber Arbeitnehmerrechten und Lohndumping in der Vergangenheit übersehen?

    Würde sich eine Linie in der AfD durchsetzen, die EU-kritisch aber pro-NATO ist, und das in einer Vorkriegssituation, wäre das das Ende dieser “Alternative”, jedenfalls für mich. NATO-Parteien haben wir genug!!

    „“Da wären dann die CSU und auch Die Linke noch vorzuziehen.““

    ..als kleineres Übel, nicht wahr? Aber ein Übel bleibt immer ein Übel, egal wie groß es ist!

    Alexander Gauland äußert sich ähnlich wie Gauweiler und Gysi. Hoffen wir, dass diese Stimmen sich durchsetzen!

    Gehen Ihnen die Helden aus, Herr Elsässer?

    Wenn ein Gysi die Frage nach dem „Warum die EU eine Brücke zum totalitären faschistischen Regime in der Ukraine geschlagen hat“, selber nicht beantworten kann, kann das nicht Ihr Held werden!

    Ihm [Gysi] müsste doch eigentlich bekannt sein [auch aus der Vergangenheit], das eine totalitäre/faschistische eingestellte EU einem anderen totalitären/faschistischen Regime aus Gründen von Wesensgleichheiten/Wesenskernen/ideologischen Übereinstimmungen immer die Hand/die Hände zur Hochzeit reichen wird!

    Und wie Peter Scholl Latour bemerkte, ist Stalingrad nicht mal 300 Kilometer von der Grenze entfernt![ähnlich der Grenzen zwischen 1941-1943]. Aber vielleicht weht ja bald eine andere Flagge als die bekannte austauschbare EU-Flagge über Europa, nur ohne die bekannte Swastika. [Ironie]

    .

  50. Aristoteles sagt:

    @Mainhardt

    Habe tatsächlich das intellektuelle FAZ-Geschwurbel von Gumbrecht ganz durchgelesen. Vorschlag: Gumbrecht soll mit seiner Zeitung + Diekmann + Bild + Spiegel + Zeit + SD + ND ins multikulturelle Amerika auswandern oder dort seinen Traum von der Völkerlosigkeit und Völkerausrottung weiterträumen (Hoffentlich begegnen ihm noch ein paar übriggebliebene Indianer.)
    In Europa werden sich die Völker unterdessen wieder finden, nicht mehr gegeneinander aufhetzen lassen, ihre Kultur leben, Mut zu Familie und Traditionspflege entwickeln und so dem Göttlichen näher kommen als zu überlegen, wer er ist, dieser vom Menschen abgeschnittenene ‚Gott‘.
    Eine gemeinsame Armee der Völker wird Europa schützen, rein defensiv. Europa wird aus den Fehlern des Kolonialismus und Imperialismus gelernt haben, Europa wird sich von seinen schlimmsten Ausgeburten (US und SU) befreit haben.

  51. Heider sagt:

    „In Memoriam“ –

    die geschätzt 85 Prozent Stammkommentatoren des Blogs, die einmal ihrer AfD „eine Chance“ geben wollten.
    Obschon bereits anhand des Parteipersonals u. damaliger Äusserungen völlig klar war, mit wem man es da zu tun hatte, nämlich mit einer hundertprozentigen Systempartei.

    Hier treten sie, Suchmaschine sei Dank, quasi nochmal „live“ auf, als sei es gestern gewesen:
    https://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/04/15/gluck-auf-alternative-fur-deutschland/
    – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
    Späte Antwort
    @ Monika H.

    So viel schwarze Farbe kann es gar nicht geben, um das Porträt des Imperialismus fertig zu malen. Eines Systems, das gerade seit einem Menschenalter erst recht immer ausgekochtere Verbrechen verübt, nachdem es „uns“ doch von den Superverbrechern schlechthin „befreit“ haben wollte.

  52. Peter sagt:

    @ Jakobiner,
    ich habe mich gerade von unten nach oben durch die
    Kommentare durchgelesen und begrüße Ihre Fragen an Gysi,
    Wagenknecht, u.s.w. auf Abgeordnetenwatch .

    Insbesondere Ihre Fragen zu TAFTA, (Wirtschafts-Nato) in Konkurrenz zu Putins Eurasischer Union sind hochinteressant.
    Die Antworten von Gysi und Wagenknecht dazu, dürften sehr
    aufschlussreich sein.

    Zu Ihren vorangegangenen Kommentaren, kann ich Sie allerdings nicht beglückwünschen.

    Sie schreiben:
    „Die Denke der AfD und all dieser national besoffenen Idioten spielen dem aggressivstenTeil der USA/GBs in die Hände. Die Parole “Europa der Vaterländer” dient nur dazu Europa zu schwächen, um als einziges Bindeglied die NATO alternativlos zu machen…“

    Genau andersrum wird ein Schuh draus.
    WEIL wir ein starkes Europa benötigen, brauchen wir ein Europa der Vaterländer.
    WEIL Amerika Interesse an einem schwachen Europa hat, tun sie alles dafür, diese Haftungsunion aufrecht zu halten.
    Und wenn ESM und Co. es nicht schaffen Europa zu zerstören
    dann erledigt TAFTA eben den Rest.

    Ein Europa der Vaterländer, in dem jedes Land eine eigene
    Währung, eigene Verantwortung für Wirtschaft und Bevölkerung hätte, wäre souverän und würde damit das Aus für die Nato und letztlich auch für Amerika bedeuten.
    Souveräne Länder suchen sich nämlich Ihre eigenen militärischen und wirtschaftlichen Partner aus.
    Und jetzt nennen Sie mir einen Grund, warum Deutschland dann noch in diesem verbrecherischen Militärbündnis
    bleiben sollte.

    Die große Chance in der Krise um die Ukraine ist, dass die Wirtschaft zum ersten Mal auf „unserer Seite“ ist und ihren Einfluss auf diese zionistischen Marionettenregierungen geltend machen kann.
    Man muss nur Geduld haben und warten, bis der Rubel nicht mehr rollt.

  53. JVG sagt:

    @Jack – was Sie schreiben kann ich sehr gut nachvollziehen.

    Lassen Sie nicht machen, von anderen, machen Sie selbst.

    Und wie wir ja alle wissen: aus Fehlern lernt man. Die AfD bekam einmal, bekommt aber nie wieder meine Zweitstimme.

    Meine Erststimme habe ich sowieso behalten.

  54. JVG sagt:

    @Mainhardt – warum posten Sie den ganzen Müllartikel aus der FAZ? Da reicht doch ein Link und außerdem ist doch schon gepostet worden.

    M.E. wird sowieso viel zu viel Mainstream gepostet. Es ist doch offensichtlich, daß diese Hauptsstromnutten einer klaren zionistischen Marschrichtung folgen (müssen). Wenn man will, kann man ja dort kommentieren. Wenn die das überhaupt noch zulassen.

    Es scheint mir wichtiger über Änderungen nachzudenken. Also nicht dem Mainstream hinterherzuhecheln.

    Zum einen Visionen und Vorgehensweisen zu entwickeln und die Politiker zu konfrontieren (also die Abgeordneten im eigenen Wahlkreis). Die müssen Feuer bekommen, daß sie begreifen: es ist kein Spiel mehr oder ein Spiel mit dem Feuer.

  55. Ibes sagt:

    Henkel sagt, noch nie hätte ein demokratisches Ykand ein anderes demokratisches Land angegriffen? ….und was war im Falklandkrieg England gegen Argentinien?

  56. Claudia sagt:

    @Prometheus
    Volle Zustimmung. Mit Ihrem Kommentar ist alles gesagt. Ich bin immer wieder über die Naivität einiger Kommentatoren hier sehr überrascht. Hat denn tatsächlich jemand von Henkel etwas anderes erwartet?

  57. Oswald Spengler sagt:

    Von den Totalpleiten Alexander Benesch bis Henkel – man kann bei solchen Krisen wenn es um die Wurst geht gut sehen wer wo wie und warum steht.
    „Warten wir auf die neuen Enthüllungen von Snowden.“ da können sie lange warten, außer belanglosigkeiten wird da nix kommen…

  58. ups2009 sagt:

    Ich fürchte AfD ist eine vom System hinreichend gesteuerte bzw. unerwanterte Bewegung … sonst gäbe es nicht diese Meinungsmache:
    Umfrage sieht AfD für Europawahl bei 5 bis 7,5 Prozent – FDP bei 3

    http://www.mz-web.de/newsticker/umfrage-sieht-afd-fuer-europawahl-bei-5-bis-7-5-prozent—fdp-bei-3,20864654,26503922.html

    Umfragen sehen AfD für Europawahl bei 5 bis 7,5 Prozent

    http://www.mz-web.de/politik/umfragen-sehen-afd-fuer-europawahl-bei-5-bis-7-5-prozent,20642162,26503906.html

    Wer auch immer im AfD die Marina Weisband macht …

    es reicht für die Unwählbarkeit wenn ein AfD-Vordenker meint, daß Hartz IV Sklaven zur Organspende verpflichtet seien.

  59. rubo sagt:

    Dieses Interview in der AfD-online-Zeitung „Die freie Welt“: http://www.freiewelt.net/interview/die-gefahr-eines-krim-krieges-ist-sehr-gros-10027233/

    beweist, daß Henkel gar nicht allein mit seiner Meinung ist, sondern das ist AfD-Denke. Neue Ereignisse zeigen, wo AfD wirklich steht. Oder ist Henkel Teil einer 5. Kolonne?
    Somit sehe ich zur Europa-Wahl nur noch meine Nicht-Teilnahme.
    Ich hoffe, im Mai-Heft von Compact auf grundsätzliche Orientierungen zur Wahl.

  60. 1blueapple sagt:

    @Heider

    „Obschon bereits anhand des Parteipersonals u. damaliger Äusserungen völlig klar war, mit wem man es da zu tun hatte, nämlich mit einer hundertprozentigen Systempartei.“

    Problematisch wird es schon bei Parteigründungen. Es gibt einen Passus im Antrag, wo du als Parteigründer die Nato als Instanz/Institution anerkennen musst [oder so ähnlich]. Ohne diesen Passus oder die Anerkenntnis ist keine Parteigründung möglich.

    Die AfD war in Ihrer Wirkung immer nur eine Partei mit Blitzableiterfunktionen. Alle Enttäuschten/Frustrierten und Aufgeklärten sollten dorthin abwandern. Und das Emotionen den gesunden Menschenverstand außer Kraft setzen können, ist kein Geheimnis. Hätte der Wähler das Parteipersonal vernünftig über den Tellerand des Euro hinweg zu anderen Themen hinterfragt, wäre die große Resonanz zu dieser Partei und dem dazugehörigen Personal ausgeblieben. Es wurde lediglich ein großes Thema auf das Podest der Partei gestellt, aber ein Thema „Abschaffung des Euro“ für sich allein generiert nicht den Himmel auf Erden oder krempelt das komplette marode System um. Das ist und war mit dieser Partei auch nie angedacht worden.

  61. Plebiszit sagt:

    Jack sagt: 21. März 2014 um 19:38

    Henkel raus
    Gashahn zu
    Regenbogen auf halbmast,
    heim ins Reich

    man gut das JE deine Ironie versteht, die ist aber auch schon recht fatalistisch,
    was ja letztlich aus der Meldung hervorgeht.

    Etwas mehr Zuversicht kann man nicht einfordern aber einen Appell an Fairnis schon. Den vermisse ich hier.
    Man soll politische Strömungen nach den Strömungsgesetzen betrachten und das beinhaltet auch unterschiedliche Ansicht und Wahrnemung, -ansonsten doch jeder seine eigene Partei gründen soll.

    #JVG und #schnehen sind schwer verdaulich, haben sie sich doch schon mal moderat & weitsichtiger geäussert.

    #Branko und #Peter finden bei mir Zustimmung.

    #Plebiszit wartet auf die Abstimmung des AfD PT Erfurt
    http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/liveticker-afd-parteitag-erfurt/

  62. Carlo sagt:

    @schnehen
    Natürlich hast Du recht, aber ich denke, auch wenn ich überzeugter Kommi bin, wir müssen zurück und neu anfangen. Weil es nicht das erbracht hat, was wir wollten. Daher, und jetzt lach bloß nicht, es geht nur um Verhinderung des Schlimmsten…;-)

    Wilhelm I, ich sage mal so, er geht durch, mit ihm hätte es die erste und folgend die zweite Katastrophe nicht gegeben!

    Naja….als Jugendlicher war ich mal Monarchist, war ja nicht verboten. Apropos….diese Regierungsform wäre erheblich billiger als das jetzige Durcheinander.

  63. D. Braun sagt:

    die USA hat sich selbst nie an die Embargos gehalten, die sie ihren Vasallenstaaten zu befolgen aufnötigte.
    Mit dem Effekt, daß sie und Großbritannien am Ende meist die einzigen Siegermächte sind, die als Kriegsbeute die Schätze der besiegten Länder ausbeuten – alles mehr oder minder verdeckt – zwar dem bekannt, der der Sache nachgeht, aber vor dem Volk, das nur auf seine Massenmedien hört, gänzlich unbekannt.
    Bezahlen dürfen die Kriege die Mitläufer und Ducker, die Beute bekommen die USA und Großbritannien vielleicht noch.

  64. Wahr-Sager sagt:

    @Demo Goge:

    „Und wer Bürger-Krieg schürt ist als Staaten-Kriegsgegner ebenfalls nicht ernst zu nehmen.“

    Exakt. Auch wer intelligent ist, wie Gysi, kann destruktiv sein.

  65. D. Braun sagt:

    was erwartet ihr denn von Herrn henkel?
    Er ist repräsentant der deutschen Wirtschaft, zumindest war das seine Vergangenheit.
    Ihr könnt von ihm zwar Kritikfähigkeit gegenüber der Finanzwelt erwarten, wenn allzu offensichtlich wird, daß die die Wirtschaft ruiniert, aber ihr könnt doch nicht erwarten, daß Herr Henkel bezüglich aller seiner Einsichten und Selbtverständnisse eine 180° Kehrtwende hinlegt und plötzlich die Bedrohung Europas durch die NATO erahnt.

  66. D. Braun sagt:

    das Problem bei der AfD ist, daß sie kein Selbstverständnis und veröffentlichte Ansichten in vielen wichtigen außenpolitischen Bereichen hat.
    Sie ist leider noch zu sehr eine ein-Programmpunkt-Partei.
    Jetzt wird versucht, ihr die fehlenden Standpunkte einzutrichtern, indem sie unterwandert wird.
    Jede Partei soll volksdienliche und volksschädigende Programmpunkte haben. Dann wird es für die Finanzelite und die Lobbyisten nicht so gefährlich, wenn es zu einer koalitionären Regierungsbildung kommt.
    Die jeweiligen für das Volk positiven Programmpunkte beider Koalitionspartein werden dann der Notwendigkeit der Kompromiß-Findung geopfert, während die dem Volke schädlichen Programmpunkte beider Parteien in geheimen, vor der Öffentlichkeit verborgenen Koalitionsverhandlungen durch Lobbyisten (die in der Zeit nach der Wahl, der Zeit der Koalitionsbildung ihre längsten Arbeitszeiten haben im Vergleich zum übrigen Jahr) gepuscht werden und in den Koalitionsvertrag Eingang finden.
    Damit unsere repräsentative Demokratie auch funkioniert und unsere Regierungen – wer’s auch immer sei – die richtigen Ziele verfolgen.

  67. Jakobiner sagt:

    Die FAZ (15.3.2014) trommelt jetzt für einen NATO-Beitritt der Ukraine. Dabei offeriert sie eine ganz andere Lesart der Ereignisse: 2008 habe Merkel die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine und Georgiens abgelehnt und somit die NATO-Expansion unterbrochen. Dies habe ein Sicherheitsvakuum geschaffen, das Moskau ermutigt habe in intervenieren.Daher sei eine neue NATO-Erweiterung das Gebot der Stunde:

    Krim-Krise Die Ukraine gehört in die Nato

    15.03.2014 • Die Allianz wollte Russland entgegenkommen. Doch Moskau nahm nicht die Hand, es zeigte seine Faust. In der Krim-Krise zeigt sich, dass die Strategie der Nato gescheitert ist. Ein Kommentar.
    Von Thomas Gutschker
    Die Kanzlerin sprach vor den wichtigsten Offizieren der Bundeswehr. Sogar der Nato-Generalsekretär hörte ihr zu. Sie kam auf Georgien und die Ukraine zu sprechen. Dann folgte eine Bemerkung, die sie mit dem Zusatz versah, sie sei „ganz ernst“ gemeint: „Länder, die selbst in regionale oder innere Konflikte verstrickt sind, können aus meiner Sicht nicht Mitglied der Nato sein.“ März 2008 – das war der Todesstoß für die Bemühungen in Tiflis und Kiew, den formellen Prozess zur Aufnahme in das atlantische Bündnis einzuleiten. Die Regierung in Washington, damals noch von George W. Bush geführt, hatte es beiden Staaten schon versprochen. Doch Berlin blieb hart. Drei Wochen später stellte die Nato Georgien und der Ukraine nur prinzipiell eine Mitgliedschaft in Aussicht.

    Man sollte sich heute jener Tage erinnern. Denn da wurden die Weichen für eine neue Politik gegenüber Russland gestellt: Das westliche Bündnis stoppte seine Ausdehnung nach Osten. Es akzeptierte eine von Russland definierte Einflusszone, und es wies der Ukraine die Rolle eines Pufferstaats zwischen Ost und West zu. Alle deutschen Außenpolitiker stimmten dieser Linie zu. Sie erschien als völlig vernünftig: Russland litt unter seiner verlorenen Größe, und die beiden Staaten am Schwarzen Meer hatten genug zu schaffen mit den Konflikten zwischen ihren Volksgruppen. Wer wollte da mit dem Nato-Beitritt winken – und zusätzlich Öl ins Feuer gießen?
    Der Westen ließ Moskau gewähren
    Sechs Jahre später muss man sagen: Die Strategie von 2008 ist gescheitert – krachend, blutig, verlustreich. Ein paar Monate nach dem Nato-Gipfel 2008 provozierte Russland einen Krieg mit Georgien. Es begann ihn zwar nicht, aber es führte ihn geschickt herbei und nutzte ihn, um das Land zu spalten. Moskau testete die westliche Entschlossenheit – der Westen ließ Moskau gewähren. Putin hat dieses Signal verstanden, wie die Ukraine nun erfahren muss. Er brauchte dort keine Krise mehr heraufzubeschwören, er nutzte einfach das Chaos in Kiew aus, um zuzugreifen. Diesmal geht er sogar noch einen Schritt weiter: Die Krim wird kein Zombie-Staat wie Süd-Ossetien, sondern Subjekt der russischen Föderation – dazu dient das Referendum an diesem Sonntag. Zum ersten Mal seit dem Untergang der Sowjetunion erweitert Russland wieder sein Territorium.
    Für viele im Westen ist das ein schwerer Schlag. Sie wollten Russland die Hand entgegenstrecken – und erleben, wie Moskau die Faust reckt. Putin hat sich nicht an die Spielregeln gehalten. Warum sollte er auch? In seiner Welt leitet sich Stärke nicht aus Regeltreue ab. Es ist genau umgekehrt: Der Starke diktiert die Regeln. Für Putin war das Innehalten der Nato 2008 nicht etwa ein Signal des Entgegenkommens, sondern der Schwäche. Der Westen zuckte vor Moskaus Drohungen zurück. Schön blöd, wer diese Angst nicht für sich ausnutzt. Putin hat es getan.
    Die Ukraine als Opfer der Kreml-Strategie
    Und was folgt daraus? Nicht die Ausdehnung der Nato nach Osten war ein Fehler, sondern ihr Abbruch. Es war eine Illusion des Westens, zu glauben, er könne die Ukraine dem freien Spiel ihrer Kräfte überlassen. Denn dieses Spiel wurde stets vom Kreml gesteuert: über den Gashahn, über den Geldhahn.
    Die Schaukelpolitik der Regierung in Kiew war nicht Ausdruck der inneren Verhältnisse des Landes, sondern ständiger Interventionen aus Moskau. Gerade in Deutschland redeten sich Außenpolitiker ein, Kiew könne sich sowohl enger an die EU als auch an Moskau binden. In Wahrheit ging das nicht – Putins Eurasische Union war der Gegenentwurf zur Europäischen Union. Die Ukraine kann nur einem der beiden Gebilde angehören.
    Kein Wunder also, dass der lange schwelende Konflikt des Landes sich genau an dieser Frage entzündet hat. Der Sturz Janukowitschs war eine Richtungsentscheidung zugunsten Europas. In dieser Woche wird der politische Teil des Assoziierungsabkommens mit der EU unterschrieben. Gleichwohl wird der Weg zu einer Mitgliedschaft weit und beschwerlich sein. Und selbst wenn er in vielleicht 15 Jahren zum Ziel führt, wird die EU die Sicherheit und territoriale Integrität des Landes nicht garantieren können. Das vermag nur die Nato.
    Alle osteuropäischen Staaten waren Mitglieder der Allianz, bevor sie der Europäischen Union beitraten. In der Ukraine gab es jedoch nie eine Mehrheit für den Nato-Beitritt. Sogar in den westlichen Regionen wurden Vorbehalte laut. Aber das war vor dem Sturz Janukowitschs, vor der Annexion der Krim, vor dem Aufmarsch russischer Soldaten an der östlichen Grenze. Putin hat die Spielregeln geändert – das Spiel hat er noch nicht gewonnen. Er kann sich die Krim einverleiben, die nie richtig in der Ukraine angekommen ist. Doch der Rest des Landes lässt sich nicht so leicht manipulieren, auch nicht im Donbass.
    Deutschland und die anderen zögerlichen Nato-Staaten – vor allem Frankreich – müssen sich auf die neue Wirklichkeit einstellen. Sie sind jetzt nicht mehr Zuschauer, sondern Akteure im Ringen um die Zukunft der Ukraine. Wenn die sich abermals um den Beitritt zur Nato bemüht, darf sie kein zweites Mal vor den Kopf gestoßen werden.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/krim-krise-die-ukraine-gehoert-in-die-nato-12848515.html

  68. Damit die Verwirrung noch größer wird, beschäftigt sich WiWo mit der den „Westen hassenden Linken und Rechten“ gleichermaßen. In der jungen Welt wird der Dauerfunktionär Verheugen genüßlich zitiert, der gleich mal zusammen mit dieser Antifa die Faschismuskeule vom Maidan gegen die Eu-kritische FPÖ schwingt. Die Linke ist hier in jeder Beziehung besonders hinterhältig. Das Zusammenspiel der Eurokraten mit den Blockparteien unter Einschluß der Linken auch. Es lohnt sich auch bei diesem Thema ganz genau hinzuschauen.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2014/03/23/ukraine-russland-deutschland-was-sind-unsere-interessen-deutsche-linke-und-rechte-verbundet-gegen-den-westen/

  69. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Die AfD will gewählt werden. Deshalb geht sie einen Kompromiß ein. Und dann noch einen. und noch einen.

    Und zuletzt bleibt von der ganzen Salami nur noch der Wurstzipfel über und den gibt sie dann auch noch preis.
    Inzwischen kann man gar nicht mehr richtig sagen, was die Partei denn eigentlich will.

    Ist sie denn eindeutig gegen die Brüssel-Tyrannei?
    Gegen den Teuro?
    Gegen die ESM-Ausplünderung?
    Gegen diese „Freihandelsabkommen“ mit USA Und Kanada?
    gegen die Verteidigung der „brd“ am Hindukusch?
    Für die Erhaltung der Völker Europas?

  70. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Ich meine, Rußland war formal im Recht, die Krim zur Sezession der Krim zu ermuntern.

    Aber ist es nicht komisch?
    Davon wird viel gesprochen, das wird analysiert und diskutiert.
    Aber gab es nicht die feste Zusage, die NATO würde sich nicht nach Osten ausdehnen? Und wo steht sie heute?
    Und gab es nicht das weitreichende Angebot Rußlands zu einer Sicherheitsarchitektur im gemeinsamen Haus Europa?
    Und was hat der „Westen“ dazu gesagt?

  71. blechtrommler sagt:

    Gott Freunde, wenn Euch in Eurem jahrzehntealten Katzenjammer nicht jedesmal eine neue Torheit einfiele!

    „Gauland äußert sich ähnlich wie Gauweiler und Gysi. Hoffen wir“

  72. blechtrommler sagt:

    Scheiße Jakobiner – wenn einer FAZ lesen will, weiß der, wo er die findet!

  73. siempre sagt:

    @Jakobiner

    Man kann ja durchaus zu dem Schluß kommen, dass die NATO für Freiheit und Menschlichkeit geschaffen ist. Letztendlich ist es dann ziemlich wurscht, ob man durch eine russische oder amerikanische Atombombe verstrahlt oder verdampft wird. Bei allen Sympathien oder Antipathien irgendwelcher Systemgegensätze oder politischer Einstellungen. Die Menschen haben schlicht einfach Angst und haben nichts davon, wenn sich die Mächtigen streiten.
    So simpel sehe ich das. Und egal aus welchen Gründen, wir sind einfach schon soweit gekommen, uns gegenseitig zu vernichten und das ist eher der traurige Aspekt. Das werden sie vielleicht ja auch so sehen? Und um bei meinem moralischen Argument zu bleiben: die Indianer waren vielleicht nicht so zivilisiert wie wir uns wähnen, aber auf jeden Fall machen mir „primitive“ Völker weniger Angst, als Zivilisationen, die sich mit mehrfachem Overkill auslöschen können. Und das sollte eigentlich schon zu denken geben, egal wo man sich politisch beheimatet fühlt?

  74. blechtrommler sagt:

    Mein Kommentar von 18:31 bezog sich auf Elsässers Artikel um Henkel, Tschultschung!

  75. JVG sagt:

    @Plebiszit – ja, Sie haben recht, ich war mal moderater, und bin es im Grunde in meinem Herzen normalerweise auch, ich kann so ziemlich jeden und jede Meinung verstehen.

    Aber ich schreibe Ihnen, warum ich nicht mehr moderat sein kann.

    Ich hatte vor 1990 ein anderes Gefühl als danach, es war die ständige Angst vor einem atomaren Krieg, der damals sehr real war. Das Gefühl war dann auf einmal weg. Dieses Verdienst hatte ich Gorbatschow hoch angerechnet und natürlich allen, die den Zustand veränderten.

    Obwohl mir heute klar ist, daß nicht „Wir sind das Volk“ die „Revolution“ gemacht hat, sondern das permanente Wirken allerlei Kräfte der farbigen Revolutionen. Wahrscheinlich mit Gorbatschow selbst als Protagonisten. Jedenfalls hatte es damals den Krieg verhindert.

    Das Gefühl dieser gefährliche Konfrontation ist seit einiger Zeit wieder da, es ist real. Und ein Haufen Psychopathen (Politiker, Medien u.a.) agieren als ob es in der Ukraine um ein Fuballspiel geht. Um nur ein krasses Beispiel zu benennen: Kathrin Göhring-Eckardt sagt sinngemäß: ein bisschen Faschismus kann doch sein, ist nicht so schlimm. ???

    Es ist mir aus heutiger Sicht vollkommen egal, wer mehr „Schuld“ hatte damals, oder wer mehr Angst hatte damals und deshalb „nachrüsten“ wollte. Ich will keinen Krieg! Weil selbst der letzte noch das Leben unzähliger Menschen (meines eingeschlossen) negativ beeinflußt. Nur weil ein paar Rothschilds und Queens und andere daran profitiert haben und weiter davon profitieren wollen. Denen ist auch Ihr Leben @Plebiszit einen Dreck wert. Und trotzdem gucken die Leute Adelshochzeiten, investieren bei Rothschilds und gehen in die ganzen VIP-Clubs.

    Und diese Scheiße muß ein Ende haben!

    Im Oktober 1989 war ich Reservist in einer Raketeneinheit. Keine Kinderspielzeuge, sondern Raketen, mit denen ATOMSPRENGKÖPFE hätten verschossen werden können. Und die Russen hätten diese im Ernstfall den Sandkasten-Idioten, die dort in einem Manöver diese abgeschossen haben (als atomarer Erstschlag!), auch aushändigen können. Aber die Russen haben es nicht.

    Die RUSSEN haben den 3. Weltkrieg verhindert, indem sie eben nicht wie wildgewordene Psychopathen an ihren Pfründen festgehalten hatten, weil sie den Warschauer Pakt aufgelöst hatten und den Westpolitikern trauten, daß diese die NATO nicht weiter nach Osten ausdehnen würden.

    Ähnlich passiv, wie sich Putin heute verhält. Ja, passiv!

    US-amerikanischen (angelsächsischen) Politikern kann man nicht vertrauen, das zeigt die komplette Vergangenheit bis zurück zur Indianervernichtung, die heute noch andauert mit Zwangssterilisation von einem Viertel aller indianischen Frauen im gebärfähigen Alter!

    Sie haben in 2013 erklärt, man könne jetzt einen Zweitschlag der Russen oder Chinesen verhindern. Beide Länder hatten harsch darauf erwidert, man wäre darauf vorbereitet.

    Doch ist es so? Oder läuft jetzt bereits der Countdown? Venezuela, Syrien, Iran, Ukraine, an allen Ecken brennt es.

    Was, wenn das Tier des US-Imperialismus, angeschlagen, die Kontrolle verliert, oder die Kontrolle an die religösen Eiferer fällt?

    Es geht nicht mehr nur um Meinungen sondern um Taten für den Frieden.

    Ich habe mir als Junge, Jugendlicher und auch als schon Erwachsener oft die Frage gestellt: Warum gibt es solche Kriege? Wieso machen die Menschen da mit? Es ist doch so offensichtlich nicht zu ihrem Nutzen! Wieso foltern sie, stecken Andersdenkende in KZ? Ich fand lange keine Antwort.

    Heute glaube ich sie zu kennen. Es ist Ignoranz!

    Wir sind hier nicht bei einer Olympiade, es geht hier um das nächste Level oder den Neustart! Ich habe Bock auf das nächste Level. Weil beim Neustart bin ich nicht dabei und unsere Kinder auch nicht.

    Möge Einstein unrecht haben:

    http://www.veitblog.de/zitate-kiste-albert-einstein-2

    Und falls sich mal jemand von mir zu arg über den Mund gefahren fühlt, möge er mir das nachsehen.

  76. Stepher sagt:

    schnehen sagt: 21. März 2014 um 12:23
    Die Wahlbeteiligung muss drastisch heruntergefahren werden, um den Systemparteien jede Legitimität zu entziehen, und aus einer solchen Bewegung müsste ein breites Volksbündnis von unten gegen Nato, für direkte Demokratie und für Volkssouveränität entstehen.

    Schnehen, wer sollte ein solches Bündnis wählen, wenn es keine Wahlbeteiligung mehr gibt?
    Dieses pro- russische christliche Bündnis muß schnellstens her und dann wählen das die Schwarte kracht – nur so kann es gehen!! Was die AfD betrifft, da hatte ich schon immer meine Bedenken. Ich vergleiche mal meinen Standpunkt mit dem von Henkel an einem Beispiel:
    Als der Euro eingeführt werden sollte, war Henkel einer der glühendsten Verfechter – ich war dagegen. Heute ist Henkel gegen den Euro – ich immer noch.
    Henkel sagt nicht was er anstelle des Euro haben will – ich sage immer noch: Meine Deutsche Mark. Ich habe für diese DMark gearbeitet und Steuern gezahlt und jetzt? Was hat Henkel geleistet?
    Würden die Menschen in Deutschland endlich ihr Selbstbewußtsein wiedererlangen und für ihre erarbeiteten Werte kämpfen… was solls?
    Gruß Stepher

  77. Eveline sagt:

    @JVG sagte

    …..Wir sind hier nicht bei einer Olympiade, es geht hier um das nächste Level oder den Neustart! Ich habe Bock auf das nächste Level. Weil beim Neustart bin ich nicht dabei und unsere Kinder auch nicht.

    Warum verbinden Sie ihren Geist mit Raketen? Das sind doch alles präpubertierende Symbole. Das Universum besteht doch zu 96 % aus Leere, Schwingungen, nur 4 % Materie.
    Es gäbe doch sehr viel Schöneres 💃.

    Es gibt keine Seele ,die hier auf der Erde inkarniert ist , weder Floh, Wanze oder Laus, welche dafür bezahlen muss, um überhaupt hier einen Luftzug zu tätigen.

    Aber die Krönung, der Mensch, bezahlt es .
    Selbst die Miete im Geburtshaus bezahlt das Neugeborene, dafür seine Plazenta dann aber meistbietend verhökert wird.

    Soll ich das jetzt Faschismus nennen? Das ist doch so was von egal.

    Und eine Umfrage, irgendwo in Deutschland getätigt, mit der Frage, soll das Neugeborene Miete für seine Geburt bezahlen?

    Ich tippe, 80 % würden ja sagen.

  78. siempre sagt:

    @JVG @Eveline

    Ich teile Ihre Einschätzung. Übrigens fällt mir auf, dass es nicht eine Entschuldigung der Amerikaner für Ihre Verbrechen in Indochina, also Vietnam gibt oder gar Zahlungen? Sogar normale, auch amerikanische Touristen stellen immer noch fest, dass sie sehr freundlich behandelt werden. Da merkt man schon, dass die offensichtlich noch anders ticken verzeihen können. Das trifft auf die Russen genauso zu.

    Insofern ein Beitrag der vielleicht was verändern könnte:

    Hallo TZ,

    man stelle sich vor, „Pussy Riot“ würden in Katar, Saudi-Arabien oder Dubai ihren Protest mit nackten Brüsten vorstellig machen, oder in einem muslimischen Land vor Salafisten; die müssten wirklich um ihren Kopf fürchten. Ganz egal, ob man gläubig ist oder nicht, ich würde mir nicht erlauben, in einer russisch/orthodoxen Kirche meinen Po herzuzeigen, nur weil schwul oder lesbisch zu sein angeblich schon Freiheit bedeutet? Ich würde erst mal darüber diskutieren, wozu der Glaube eigentlich taugt. Dann kann man auch noch darüber diskutieren, was Freiheit im Sozialismus oder in unserer ach so vorbildlichen Demokratie überhaupt bedeutet. Und – lieber Klaus Rimpel – machen sie bei der Hetze, die so offensichtlich ist, doch einfach nicht mit. Falls Sie es noch nicht bemerkt haben, Freiheit ist immer die zweifelhafte Freiheit, die man sich herausnimmt, mit Kriegen über die „Freiheit“ anderer zu entscheiden (siehe Irak, Afghanistan, Lybien, Mali, Somalia etc.) Es ist immer der Verlust von Respekt vor anderen Kulturen und Lebensformen, der Kriege ermöglicht.

  79. Heider sagt:

    @ Eveline,24. März 2014 um 08:41

    Sehr witzig und traurig gut umschrieben.

    Der Mensch im Kollektiv reisst es nimmer – nur individuell werden manche Seelen sich noch retten.

    ^,^

  80. Eveline sagt:

    @Heider

    Ja, da stimme ich ihnen zu. ich habe sogar das Gefühl, die „Zwillingsseelen“ müssen ab einem bestimmten Punkt alleine weitergehen.

    Ich habe vor kurzem sehr schmerzvoll erlebt, wie eine sehr gute spirituelle Gruppe gegen die Wand gefahren ist.
    Eine Gruppe bringt wohl immer per se – zwei die vorne weg laufen, dann das große Mittelfeld und dann zwei
    Laternenträger mit sich.

  81. 006 sagt:

    kopfüber

    Ganz verstehe ich Putin nicht. Er könnte doch der deutschen Jugend die Hand reichen und sagen: ” Wir haben Euch Deutschen Verbrechen vorgeworfen, die Ihr nie begangen habt!”

    Das wäre dann die “Atombombe” ohne Tote, eine Bombe, die der WAHRHEIT dient.

    Ich kenne das Buch zwar nicht und kann auch die wissenschaftliche Qualität der beiden Autoren nicht einschätzen … aber sollte es halten was der Artikel verspricht, dann dürfte es an Sprengkraft über das bisher Bekannte um einiges hinausgehen – Clarkes ‚Schlafwandler‘ ist dagegen dann wohl als harmlos einzustufen..

    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2014/03/25/zwei-schotten-decken-in-buch-auf-das-england-und-usa-mittels-geheimgesellschaft-den-ersten-weltkrieg-anzettelten/

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