Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Ein Hoch auf die russische Schwarzmeerflotte!

Update 15.45 Uhr: Zur Pressekonferenz von Janukowitsch. Flughafen einstweilig besetzt. Der Landweg zur Krim ist abgeriegelt. Ehemalige Berkut-Spezialeinheiten helfen bei der Verteidigung der Krim.

(Update 15.45 Uhr: Zur Pressekonferenz von Janukowitsch.)

Ein schöner Song aus der DDR, Bilder aus Hollywood (welcher Film?) – was will man mehr? Liebe Soldaten der Schwarzmeerflotte, auf Euch lastet jetzt eine große Verantwortung, was die Krim angeht. Haltet das Pulver trocken, putzt die Torpedorohre – aber lasst Euch nicht provozieren.

Provozieren will der ukrainische Innenminister Arsen Awakow. Er hat der russischen Regierung einen „militärischen Einmarsch“ auf der Krim und eine Besatzung vorgeworfen, weil angeblich Angehörige der auf der Halbinsel stationierten russischen Flotte heute Nacht den Flughafen besetzt hätten.  So wird ein Kriegsgrund herbeikonstruiert… Das war natürlich Quatsch, es waren prorussische Freiwillige. Sie haben den Flughafen übrigens wieder geräumt, nachdem sie festgestellt hatten, dass dort eh keine ukrainischen Sicherheitskräfte sind…

Freiwillige waren es ja auch, die vorgestern und gestern das Krim-Parlament besetzt hielten. Wer sind diese Leute? Dazu erreichte mich eine sehr interessante Mitteilung von Ksenija:

„Nach übereinstimmenden Aussagen verschiedener Quellen sind etwa 60-100 schwerstbewaffnete Personen in den Gebäuden des Parlaments in Simferopol auf der Krim. Es wird vermutet, dass es sich dabei um Mitglieder der gestern aufgelösten Berkut-Einheit handelt. Überhaupt scheint die Auflösung der Sondereinheit ein folgenschwerer Fehler der neuen Machthaber zu sein. Die gut ausgebildeten Einheiten sind begehrt – Petersburg hat schon Interesse angemeldet, ebenso der abkhasische Präsident. Odessa verstärkt sich mit der aus Lvov vertriebenen Truppe, in Donetzk werden sie wie Helden gefeiert. Der gerade von Volk frei gewählte Bürgermeister von Sevastopol hat allen Berkut-Angehörigen Schutz, Wohnung und ein anständiges Gehalt versprochen. Kurz: es gibt in der Ukraine eine bestens ausgerüstete und geschulte Partisanen-Armee mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch! Übrigens – der Zugang zur Krim über den Landweg ist derzeit blockiert und wird von Berkut gesichert …“

Mittlerweile ist auch ein Bataillon pro-russische Tschetschenen auf dem Marsch Richtung Krim…

Melde mich heute Nachmittag nochmal nach der angekündigten Fernsehansprache von Janukowitsch.

Einsortiert unter:Uncategorized

30 Responses

  1. Jens sagt:

    Heute sind mir auch Emails vom Milchschnitte Mann als Link gegeben worden.
    Glaubhaftigkeit der Seite…. Keine Ahnung!?

    http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/02/die-klitschko-e-mails.html

  2. Der gerade von Volk frei gewählte Bürgermeister von Sevastopol hat allen Berkut-Angehörigen Schutz, Wohnung und ein anständiges Gehalt versprochen.

    Genau so muß das laufen: Wer das Volk verteidigt, soll auch vom Volk Schutz, eine Wohnung und ein anständiges Gehalt erhalten.

  3. Mar Kus sagt:

    Hier ein Video von Anonymous, die behaupten, im Besitz der E-Mails zu sein.

  4. Oswald Spengler sagt:

    Zur Not ist die Ukraine ja nicht so weit weg wenn helfende Hände gebraucht werden.

  5. Willi Winzig sagt:

    Es wird spannend. Ich hoffe die Krim wird unabhängiger und kann sich der Vereinnahmung durch die NATO-Gangster entziehen.

  6. Aufstehen! sagt:

    @Jens (28. Februar 2014 um 12:30; zu „Heute sind mir auch Emails vom Milchschnitte Mann als Link gegeben worden.
    Glaubhaftigkeit der Seite…. Keine Ahnung!?“)

    Was meinst Du mit Glaubwürdigkeit der Seite? Falls Du den Blog meinst, für mich ist das einer der Bestrecherchierten oder hegst Du Zweifel an diesen Emails?
    …Zweifeln sollte man vor allem was da durch die staatlichen Propagandaanstalten ARD und ZDF an Desinformation, Doppelmoral, Propaganda, Verschweigen, Verzerren, offenen Lügen, Dämonisierungen, Halbwahrheiten, …. und den ganzen Rest des Mainstreams kommt – die Bezeichnung Terror trifft es wohl am besten…

    http://propagandaschau.wordpress.com/

    Ich glaube momentan haben wir nicht mehr allzu viel Zeit, um uns mit zu großer Objektivität aufzuhalten und auszubremsen😉 Das sollte aber jetzt nicht besserwisserisch klingen…

  7. rico sagt:

    Hier zwei sehr schöne Filme von 1953, allerdings auf russisch.
    1. Admiral Uschakow
    2. Schiffe stürmen Bastionen

    Handeln auch vom Krimkrieg
    Wurden auch von der DEFA Synchronisiert, allerdings konnte ich die Versionen nicht finden…
    Hervorragend ausgestattet und nahezu mit Master and Commander vergleichbar.

  8. rico sagt:

    …übrigens drehte der Regisseur Michail Romm auch den Dokumentarfilm „Der gewöhnliche Faschismus“…

  9. Eines muß mal gesagt werden!!
    Es wird so getan als gehöre die Krim zur Ukraine,dem ist nicht so ,denn die Krim ist eigentlich Rußland und dort leben auch fast ausschließlich nur Russen !! Nur durch die Wirren der 90ziger ist die Krim, durch einen Trunkenbold der Ukraine zugesprochen worden.
    Hier findet eine gezielte Anglo-Amerikanische Provokation statt,gesteuert vom Hause Windsor (oder warum ist Frau Merkel bei der Queen gewesen? Sicher nicht zum Tee.Wahrscheinlich hat sie wieder ihren Unterwerfungvertrag unterschrieben wie jeder Deutsche „Kanzler“ zuvor.Außergewöhnlich ist diiesmal das nicht der Primier Cameron getätigt hat ,sondern die Queen selbst).Die von den Mainstream verdummten Menschen in Deutschland glauben jeden Mist der über die Medien verbreitet wird.Es ist einfach unglaublich das die Menschen denken es geht hier um „Demokratie und Freiheit“ wobei uns selber mit den Lissabon Vertägen das Wasser bis zum Hals steht!! Was uns selber dazu animieren sollte,vor den Reichstag zustehen und die von den Alliirten eingesetzte Regierung zu stürtzen.
    Denn wenn Unrecht zu Recht wird,wird Wiederstand zur Pflicht.

  10. Pirx2 sagt:

    Wenn ich Putin wäre, würde ich die Krim und die Ostukraine zu prorussischen autonomen Gebieten machen, der Restukraine den Geldhahn abdrehen und sie der Alimentierung durch den ökonomisch angeschlagenen Westen überlassen. Dann hätte ich zwar vorübergehend Territorium verloren, aber meinem Gegner wirtschaftlich, politisch und psychologisch massiv geschadet. Auf Zeit spielen können die Russen sicherlich hundertmal besser als die Amis.

  11. JVG sagt:

    Beide von rico gepostete Filme können wohl nur gesehen werden, wenn man rechts unten in der Leiste auf Youtube klickt und sie auf dem Youtubekanal von Mosfilm ansieht. Mosfilm hat – so scheint es – das Einbinden nicht zugelassen.

  12. Gast sagt:

    Es fängt an spannend zu werden:

    China veröffentlicht einen Bericht über die Menschenrechte(lage) in den USA

    http://news.xinhuanet.com/english/china/2014-02/28/c_133150493.htm

    leider nur englisch, frz etc. (nicht deutsch)

    Man ist das g*** !!!

  13. kopfüber sagt:

    Guten Abend,

    bin etwas erstaunt über die geradezu inflationäre Verwendung
    der Begriffe „Nazi“, „faschistisch“ und „extremistisch“.

    Lese sehr gerne auch bei „freeman“ nach auf der Seite „Schall und Rauch“, aber im jüngsten Kommentar „Jeder auf der Krim
    kann russischer Staatsbürger werden “ überzieht Freeman
    gewaltig.

    Das sind doch Kampfbegriffe, wie etwa der Kampfbegriff
    „rechtsradikal“ des Inlandsgeheimdienstes in Deutschland.

    Putin kann die Krim nicht fallen lassen. Er hat die russischen Staatsbürger zu schützen.

    Gruß vom Meer

  14. Jakobiner sagt:

    Hoch die Schwarzmeerflotte? Hoch eine Ansammlung von ausgedienten russischen Schrottkübeln?Zudem baut Mosaku gearde in Abchasien und an einem anderen Ort des Schwarzen Meers alternative Stützpunkte–was eher dafür spricht, dass Sewastopol Verhandlungsmasse sein könnte.Zudem sollte auch nicht vergessen werden, dass Schiff an Schiff die ukrainische Marine neben der russischen Schwarzmeerflotte liegt.Insofern es zu einem Seegefecht kommen sollte, müssten sie sich in denselöben Häfen gegenseitig versenken.

  15. Gast sagt:

    Ich danke der SZ, ich danke der Bild, ich danke dem Spiegel & Co., ich danke …

    Ich liebe es wieder Geschichtsbücher zu lesen, nur jetzt anders

    Protesl’er haben einen Marsch von München und so, Berlin mit brennenden Fackeln auf ihr Anliegen verwiesen.
    Dann kamen sie an die Macht und brauchten Geld. Das bekamen sie auch von na, na, na?
    (na, der hart wie Kruppstahl arbeitenden Bevölkerung, natürlich). Dummerweise lagen einige Länder zwischen Berlin und Moskau). Das hat natürlich „nur“ deutschen Blut gekostet.
    In 75 Jahren probieren wir es direkt an der „roten“ Grenze …

  16. Jakobiner sagt:

    Ich schrieb heute an einen Bekannten im Auswärtigen Amt folgende Einschätzung:

    „1)Heute ein interessanter Beitrag von Alexander Rahr, Russlandexperte der Deutschen Gesellschaft für Aussenpolitik. Er ist der Ansicht, dass die beste Lösung im Falle der Ukraine sei, wenn man eine Freihandelszone/Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok herstellt, der Russland, die Ukraine und Europa umfasst. Dies ist im übrigen auch ein Vorschlag, den Putin schon desöfteren gemacht hat, bevor er die Bildung einer “Eurasischen Union”nach EU-Vorbild und WTO-Grundsätzen präferierte.Aber solch eine Freihandelszone mit Russland dürfte nicht einfach sein, denn auch die transatlantische Freihandelszone zwischen der EU und den USA (TAFTA/TTIP) ist keine leichte Geburt.Ebenso stellt sich die Frage, ob die EU und Russland jeweils zu mehr Freihandel bereit wären.Und ebenso stellt sich die Frage, ob die USA und GB nicht alles unternehmen würden solche eine europäisch-russische Freihadnelszone zu verhindern und zu hintertreiben, da sie eine mehr eurasische statt transatlantische Orientierung bedeuten könnte.Zumal bei einem eventuellen Austritt Gbs aus der EU, sich das Graviationszentrum Europas nach Kontinentaleuropa und Richtung Osten—Weimarer Dreieck-verschieben würde.Ich selbst glaube an Rahrs Lösung nicht, da sie ein langfristiges Ziel sein kann, aber die kurz- und mittelfirstigen Probleme nicht lösen kann.
    Ebenso dürfte die EU mit ihren eigenen Finanzproblemen auch zögerlich sein ein Megaprojekt wie eine europäisch-russische Freihandelszone zu errichten.
    Meiner Ansicht nach wird Russland bis zum 25. Mai relativ ruhig bleiben und die Präsidentschaftswahlen abwarten. Russlands neuer Stellvertreter in der Ukraine nach Yanukowitsch scheint Michael Dobkin zu werden:
    “Der Chef der Gebietsverwaltung Charkow im Ostteil der Ukraine, Michail Dobkin, will nach Angaben der Agentur UNIAN bei den bevorstehenden Präsidentenwahlen in der Ex-Sowjetrepublik kandidieren. Er habe beschlossen, in die nächste Präsidentenwahlkampagne einzusteigen. „Die Entscheidung ist endgültig. Ich habe meine Wahl getroffen“, wurde Dobkin am Montag von der Agentur zitiert. Am vergangenen Samstag hatte die Oberste Rada in Kiew Präsident Viktor Janukowitsch von den Pflichten entbunden und für den 25. Mai dieses Jahres Neuwahlen angesetzt. Am gleichen Tag fand in Charkow ein Kongress von Abgeordneten südöstlicher Regionen der Ukraine statt, der von Dobkin eröffnet wurde. Die Teilnehmer des Kongresses zogen die Legitimität des neuen Parlaments in Zweifel und erklärten, dass die Organe der örtlichen Selbstverwaltung die Verantwortung für die Gewährleistung der Verfassungsordnung auf ihren Territorien übernehmen.
    http://de.ria.ru/post_soviet_space/20140224/267911864.html
    Ich schätze, Russland wird erst einmal sehen, wie die Stimmverhältnisse sind und was sich daraus ergeben kann. Russland muss dann wählen: Es gibt seine Eurasische Union mit der Ukraine auf, die nicht einmal Yanukowitsch unterschreiben wollte und lässt das EU-Assozierungsabkommen gewähren oder aber eben es teilt das Land nach dem Drehbuch Georgien 2008.
    2) Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Intervention des Weimarer Dreiecks.Hier scheint sich Polen als gleichberechtigtes Mitglied der deutsch-französischen Achse und als Führungsmacht in Osteuropa emanzipiert zu haben. Bezeichnend, dass nicht die Big Three D-GB-F, sondern eben das Weimarer Dreieck aktiv wurde.Wahrscheinlich signalisiert man seitens der EU GB damit auch, dass man es bei einem EU-Austritt 2017 per Referendum durch Polen zu ersetzen gedenkt.Das Weimarer Dreieck als Motor Europas könnte die wirtschaftliche, politische und militräische Integration vorantreiben—ohne störednes anglosächsisches Störfeuer. Folgender Artikel von Dr. Claudia Major, stellvertretende Leiterin der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin.

    https://www.google.de/search?q=europaarmee&ie=utf-8&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&channel=sb&gfe_rd=ctrl&ei=OiEKU_yXHs_MtAbJ44GIDg&gws_rd=cr

    gibt meiner Ansicht nach einen ganz guten Überblick, was von der Forderung einer europäischen Armee zu halten ist.Zum einen skizziert sie, welche Voraussetzungen für eine europäische Armee gegeben sein müssten. Dann diskutiert sie die Wege, ob mehr intergouvernal oder mehr transnational. Dann weisst sie darauf hin,. dass GB hier die Hauptbremse ist, wie auch sonst kaum Initiativen zu vermerken sind–mit einer Ausnahme–interessant daher folgende Passage:

    „Die einzige politische Initiative derzeit ist die des Weimarer Dreiecks, die 2010 von Polen, Deutschland und Frankreich lanciert wurde. Sie schlägt die Entwicklung eines zivil-militärischen Hauptquartiers (EUHQ) und zivil-militärischer Einsatzverbände zur schnellen Krisenreaktion vor . Dies würde eine klare Stärkung der EU mit sich bringen und damit einen Schritt nicht nur auf dem militärischen, sondern auch auf dem politischen Weg zur europäischen Armee vollziehen. “

    Das finde ich insofern interessant, da das Weimarer Dreieck ja jetzt auch in der Ukrainekrise aktiv wurde, indem es die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polen zu Verhandlungen mit Janukowitsch und der Opposition hionschickte, die stellvertetend für die EU verhandelten.Mal abwarten, wie sich das Weimarer Dreieeck in Sachen weiterer politischer und militräischer Integration entwickeln wird.Polen wird damit gleichberechtigt in die deutsch-französische Achse aufgenommen und scheint Ersatz für Grossbritanien zu sein (früher war ja immer das Trio D-F-GB).Mich würde interessieren: Wie sehen sie die Entwicklungsperspektive der EU unter einem Weimarer Dreieck im Vergleich zu einer Big Three—oder müsste man dann eine Big Four gruppieren, falls GB doch nicht austritt?“

  17. Gast sagt:

    Chor

    Wenn ich an den Roten Armee Chor denke und Deutschland mit den Grünen, lieber Himmel
    Den gäbs so wohl nicht mehr so und die Bässe abgeschafft😉

    Hier ein aktuelles Beispiel des Roten Armee Chors russisch – französischer „Zusammenarbeit“, 2013

  18. Gast sagt:

    @Jakobiner 28. Februar 2014 um 20:50

    sinnvoller richtig, auch hinsichtlich anderer Verträge (China, Iran etc.) TTIP ist eine Sackgasse und würde sich bitter rächen.
    zumal Themen wie Recht und Gen-Hormon-Chlor-Frass dem Bürger besser zu vermitteln ist.
    Danke für die ausführliche Darlegung des Themas

  19. Übrigens Verträge. Wieso gilt eigentlich der Vertrag nicht, den Steinmeier vermittelt hat? Wer hat den gebrochen? Und kann man den verklagen?

  20. rubo sagt:

    @Jakobiner:
    Sie tun so, als könnten die Europäer entscheiden, ob Weimarer Dreieck oder die alte Union mit GB besser wäre.
    Ohne den Meister in Washington geht gar nichts. Für die Amis wäre es eine Horrorvorstellung, wenn sich Europa ohne zu fragen von ihnen weg bewegen würde.

  21. Mandragorius sagt:

    @Rainer Sebald

    Sie haben keine Ahnung. Die Krim wurde nicht „in den Wirren der 90er“ der Ukraine zugesprochen, sondern schon 1954 von Chruschtschow.

    Es ist zwar korrekt, daß die Krim zuvor zur russischen SFSR gehörte, aber historisch und ethnisch ist die Gemengelage dort doch wesentlich komplexer, als Sie es darstellen. Befassen Sie sich mal mit der Geschichte der Krimtataren. Die verschiedenen Aspekte des innerukrainischen (Krim, wenn auch als Sonderfall, eingeschlossen) Konflikts wurden ja nicht vom Westen erfunden, auch wenn diese zu seinen Gunsten instrumentalisiert.

    Bei aller Sympathie für Putin, die einseitige pro-russiche Parteinahme hier ist mal wieder viel zu simpel für diese komplexe Problematik.

  22. schnehen sagt:

    @Rainer Sebald

    Die Krim wurde 1955 von dem damaligen Ersten Sekretär der KPdSU, Nikita Chruschtschow, der durch einen Putsch Anfang Juli 1953 mit Hilfe sowjetischer Militärs, darunter Luftwaffengeneral Moskalenko und Georgi Schukow, an die Macht kam, der Ukraine illegal geschenkt. Das war genauso illegal wie der Putsch dieses Ukrainers selbst.

    Die 1,2 Mio Einwohner der Krim (so eine Info auf RT, die ich neulich las) sind zu fast 60% russisch, zu etwa 25% ukrainisch und zu etwa 12% tatarisch.

    Nach den Wirren der Auflösung der UdSSR Anfang der neunziger Jahre gab es ein Referendum für die Unabhängigkeit der Krim. Über 90% haben sich damals schon für die Unabhängigkeit von der Ukraine ausgesprochen. Jelzin, der Handlanger der USA und der russischen Oligarchen, hat dieses Referendum ignoriert und, wie Sie richtig schreiben, die Krim in der Ukraine belassen – entgegen dem Willen der Krimbevölkerung.

    Putin ist auf Vorschlag Jelzins Ende 1999 Ministerpräsident geworden und hat in jenem Umfeld seine Ursprünge, ist aber danach, siehe Tschetschenien-Krieg, siehe sein Vorgehen gegen die Oligarchen, eigene Wege gegangen. Er hat sich sozusagen ‚emanzipiert‘. Nun ist mir nicht ganz klar, wo er wirklich seine Machtbasis hat. Vielleicht wissen Sie dazu mehr.

    Es ist also zu fragen, inwieweit Putin noch abhängig ist von dieser ‚Quelle‘, inwieweit er heute wirklich weiterhin eigene Wege, unabhängig von den Oligarchen, gehen kann, inwieweit seine Partei ‚Einiges Russland‘ wirklich hinter ihm steht, denn in ihr gibt es bekanntlich zwei Flügel: der eine wird durch Medwedjew, der andere durch Putin repräsentiert.

    Putin kommt aus ganz einfachen, Leningrader Verhältnissen (sein Vater war Arbeiter) und er war auch Mitglied der Kommunistischen Partei. Aber das war Jelzin auch und hat wenig zu sagen.

    Putin wird alles tun, um die Russische Föderation zusammenzuhalten. Das ist seine Mission. Aber die Ukraine gehört nicht dazu. Man muss abwarten, was er tut. Von unseren Schreibtischen aus können wir keine Prognosen stellen und dürfen uns nicht als Oberlehrer oder Oberrichter aufspielen, wie dies hier teilweise ohne jede Sachkenntnis und unter Verwendung irgendwelcher absurder, aber sehr populärer Verschwörungstheorien, die weder Hand noch Fuß haben, geschieht. Diese Theorien verstellen den Blick für die Fakten, aber sie zu sehen und sie richtig einzuschätzen – darauf kommt es heute an, und ich bin froh, dass Jürgen Elsässer diesen Ansatz hat und den ganzen Freimaurer-Zirkus nicht mitmacht.

    Russland und auch Putin (über seinen Vater, der die Leningrader Blockade (1941-1943) miterlebte), wissen, was Krieg bedeutet und dass man nicht mit ihm spielen darf, dass der Frieden das höchste Gut ist, den es mit allen Mitteln zu bewahren gilt. Aber gleichzeitig weiß Russland auch, was Faschismus bedeutet und welche Rolle die ukrainischen Faschisten, die sich zur Täuschung der Ukrainer ‚Nationalisten‘ nennen, damals nach dem Überfall durch Nazideutschland gespielt haben und dass ihre Enkel noch immer wie die Faschisten in Litauen oder Estland die gleichen ausgelatschten Stiefel und braunen Abzeichen tragen. Auch das weiß Waldimir Putin, also was Faschismus bedeutet und wie gefährlich er ist, und deshalb wird er auch hier wieder alles tun, um die russische Bevölkerung in der Ukraine vor diesen Barbaren zu schützen. Davon kann man ausgehen.

  23. zu Jakobiner

    Genau das was Sie da schreiben ist das Ziel der Globalisierungseliten und eigentlich schon länger bekannt bei Menschen die sich damit auseinander setzen.Den ganzen Globus auszurauben ,die Völker und damit die Menschen zu versklaven.Mit der provokation in der Ukraine die von den Westmächten gezielt gesteuert wird ,will man Russland schwächen und in eine Eurasische Union zwingen.Genau das sind die Ziele.Und Freihandelszone was bedeutet das,sie reden hier als ob das etwas wäre wovon die Menschen provitieren,genau das Gegenteil ist der Fall.Das Thema Freihandel war der Auslöser des Bürgerkrieges in den USA im 19 Jahrhundert.Lincon wollte sich von den Britischen Einfulß im Land lösen und vom damit verbundenen Sklavenhandel.Es ging um den Freihandel der Britischen Krone.Denn Freihandel ist SKLAVENHANDEL und der soll ohne Demokratische Abstimmung der Völker instaliert werden im Auftrage der Eliten die da wären: allen voran die Windsors (die reichste Familie auf den gesamten Globus sie besitzen 72 Millionen Quadratkilometer Land und haben noch die Frechheit sich vom Britischen Steuerzahler aushalten zu lassen.Ihnen untersteht auch die City of London (!!!!),die Rothschilds(Hausbänker der Queen),Goldman & Sachs und den Saudis dazu noch eine Handvoll einflußreicher Geldleute und Großkonzerne wie Monsanto (der Konzern ist ein ganz wichtiger Baustein für die Eltiten es btrifft uns alle es geht um Lebnsverkürzendes Saatgut und die Welteite Kontrolle daüber.D.h.unsere Lebenerwatrung wird über die Nahrungkette verkürzt).
    Also wenn Rssland und China fallen dann steht der versklavung der gesamten Menschheit nichts mehr im Wege.Das ist im übrigens immernoch das Ziel der Britischen Krone diese Länder häppchenweise aufzuspalten.Diese Anstrenungen laufen schon seit Königin Vicotria.Lenin und der Bürgerkrieg 1917 von den Briten unterstützt,Opiateschmuggel in China im 19 Jahrhundert (die aus Indien – heute Afgahnistan kamen) von den Briten inzeniert.Immer mit den Ziel diese Länder innenpolitisch zu zerstören.
    Im übrigen ein Europaarmee wird ja schon in Augenschein genommen und organisiert.Die bringt natürlich für die Eliten nie gekannte Vorteile.Z.B.in Deutschland vor den Reichstag sind Demonstrationen ,wie in der Ukraine auf den Maidan.Dann werden Soldaten aus Polen und Frankreich gerordert ,die haben keine Skrubel auf deutsche Demonstranten zu schießen im Gegenteil,die Deutschen werden eh überall gehasst in Europa, es wird denen ein Vergnügen sein auf Deutsche zu schießen.Die Weimarer Achse die Sie da erwähnen die funktioniert nicht mit Deutschland.Die funktioniert nur mit Frankreich und Polen OHNE Deutschland.Deutschland ist KEIN Land sondern nur von den Alliierten besetztes Gebiet OHNE Souverän.
    Denn wie wurde von den Polen einst in Paris verkündet in den 30zigern noch VOR den 2 WK.:“Ich träume davon ,das Polen an Frankreich grenzt…“
    Viele Grüße

  24. Oswald Spengler sagt:

    Für die Snowden Groupies: Omidyar – der Unterstützer von Glen Greenwald hat den Putsch in der Ukraine unterstützt:http://pando.com/2014/02/28/pierre-omidyar-co-funded-ukraine-revolution-groups-with-us-government-documents-show/

  25. wigald123 sagt:

    Cyberpunk : gehen Sie weiter bei Benesch im Forum heulen… der Elsässer leistet schon ne tolle Aufklärungsarbeit und hält die Leute aktuell auf dem Laufenden.
    Was Sie sich darunter an Informationen aneignen ist doch Ihnen überlassen…

    Wichtig ist dass die „normalen“ Leute auch mal gegenläufige Stimmen hören und nicht nur den BILD Schund an den Kopf geschmissen bekommen.

    Allen einen schönen Samstag !

  26. zu Mandragorius

    Ich lass mich gern Berichtigen mit der Geschichte der Krim.
    Sicher ist das so gesehen nicht richtig mit den 90zigern.Ich hatte nur auf 1994 angespielt als die Krim Ukrainischen Recht unterstellt wurde unter der Androhung die eigene Autonomie zu verlieren.Immerhin sind 67 % der Bevölkerung auf der Krim Russen.
    Die Geschichte der Krim ist zu Komplex um da ins Detail zu gehen,denn die Krim wurde von Mongolen,Türken ec.begehrt das alles auszuführen würde jeden Rahmen sprengen.Kern meiner Aussage ist das der Westen in diesen Gebieten NICHTS zu suchen hat und das dieser Putsch in der Ukraine von den Westen provoziert wurde.Das Wichtigste ist, es geht hier nicht um Demokratie (die wir selbst NICHT haben) und schon garnicht um Freiheit!!!

  27. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    BERKUT:
    Die aufgelösten Berkut-Truppen werden mit rührendem Jubel in Sewastopol begrüßt.
    Mir fällt auf, daß sie ihre Angehörigen dort haben.

  28. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    UNGARN:

    macht sich mehr und mehr selbständig. Es hat alle IWF-Kredite vorfristig zurückbezahlt und das IWF-Büro geschlossen. Keine Kredite von der Weltbank. Ungarn erklärte, sich energiepolitisch mehr in Richtung Autarkie zu bewegen. Es hat aber nicht Energie von der EU eingekauft, sondern, Rußland hat Ungarn einen Jumbokredit gewährt und baut dort einen Reaktor, mit dem Ungarn dieser Autarkie nahe kommt.

    UND:
    Ungarn hat im Ukraine-Konflikt Rußland gestützt!

  29. EMBERZIA sagt:

    Kann jemand das bestätigen?

    ,http://osnetdaily.com/2014/03/breaking-us-sixth-fleet-moves-toward-crimea-nato-troops-land-in-western-ukraine/

    NATO-Truppen in Lviv Region gelandet

    Hunderte von NATO-Truppen in der westlichen Ukraine.
    Am Dienstag, dem Gesellschaftlichen Kammer Russlands eine Anhörung über die Lage in der Ukraine. Die Veranstaltung wurde von bekannten russischen, ukrainischen Experten, Regierungsvertreter teilnahmen. Bombshell Informationen verursacht Stellvertreter der Ukraine Oleg Tsarev der Menschen. Ihm zufolge begann in Lemberg … NATO-Soldaten von Bord gehen. „Im März, geplante Übung Linie“ Ukraine-atlantischen Bündnis. „Bis zum Frühjahr ist noch weit, aber Hunderte von westlichen Truppen haben bereits begonnen, der Landung in Lviv. Sie sagen, sollten Sie für die Übungen vorzubereiten. Es gibt Informationen, dass die Ukraine bewegt bis zu den Küsten der US-Marine Kriegsschiffe. Die Situation ist kritisch … “
    Die Veranstaltung wurde in der OP-RF Russisch sprach Öffentlichen Rat für internationale Zusammenarbeit und Public Diplomacy, Inter-Arbeitsgruppe der Kommission für internationale Zusammenarbeit und öffentliche Diplomatie organisiert. Ich muss vor, dass eine Woche in Kiew trilateralen Treffen zwischen der Führung der Gesellschaftskammer, der National Tripartite Wirtschafts-und Sozialrates der Ukraine, den Europäischen Wirtschafts-und Sozialausschusses zu sagen.
    Nach der Videokonferenz nahm Eintrag den Boden Direktor des Kiewer Zentrums für politische und Konfliktforschung Mikhail Pogrebinsky. Ihm zufolge ist die Situation in der Ukraine nicht erinnern an die besten Theateraufführung: „Ich war besonders überrascht, als ich erfuhr, dass die Führer unserer Strafverfolgungsbehörden führen Friedensgespräche in Kiew mit der Führung der“ Right-Sektor. „Das ist Unsinn! Ultra-eine wichtige Rolle spielen, begann, sich aktiv mit den Medien zu sprechen. Sehr aktiv am Unabhängigkeitstag diejenigen, die in Russland ist „ausländische Agenten“ genannt – Vertreter der humanitären Intelligenz, die West Zuschüsse erhalten. Es gibt nicht viele, aber sie sind sehr lautstark, bemerkbar. Wenn diese Antwort Zivilhebe beobachtet. Erklären Sie es einfach – die Macht der letzten Jahre hat keine informelle Aktivitäten der Bürger, auch die Pro-Regierungs-vernachlässigt. “
    Vorsitzender des Russischen Öffentlichen Rat für internationale Zusammenarbeit und Public Diplomacy Sergei Ordzhonikidze sagte, dass die täglichen Kosten der ukrainischen Maidan an Spitzentagen erreicht 80 Millionen Dollar. „Es ist klar, dass es nur eine groß angelegte Entwicklungshilfe sein. In den Protesten in der Ukraine beteiligt nur 4% der Bevölkerung. Also zu sagen, dass „das Volk erhob sich“ ist nicht notwendig. “
    Staatsduma der stellvertretende Direktor des Instituts für GUS-Länder Konstantin Satulin darauf hingewiesen, dass die ukrainischen Behörden Erosion geht weiter. „Unter der Drohung von monolithischen Partei der Regionen Fraktion in der Werchowna Rada. Die Abgeordneten aus den Gruppen Firtasch und Victor Pinchuk bereit, außer Kontrolle geraten – sagte der Experte. – An der gleichen Parlamentarier Rinat Achmetow, trotz anhaltenden Gerüchte treu bleiben. „Satulin sieht keine Zukunft vereinheitlicht Ukraine:“ Weak Ausweg – Föderalisierung. Wenn dies nicht geschieht, in allen Wachstums wird eine Frage nach der Spaltung der Ukraine. Janukowitsch in jedem Fall nicht in der Lage, Präsident des Landes in seiner derzeitigen Form zu werden. Es kann der Kopf im Süden, Osten, vielleicht Kiew. Allerdings ist der Präsident nur Zeit schinden und zu versuchen, den Status quo wieder herzustellen – das ist kontraproduktiv, für sich selbst zu handeln. “
    Werchowna Rada MP aus der Partei der Regionen Oleg Tsarev Videokonferenz, sagte in dieser Woche an der Unabhängigkeit erwartet Provokation. Sie müssen ständig warmes Interesse in der ukrainischen Ereignisse. Zu diesem Zeitpunkt wird der MP glaubt, dass sie einen doppelten Effekt haben – smazhut Eröffnung der Olympischen Spiele Sotschi.
    Darüber hinaus nach Tsarev Lviv begann Landung amerikanischer Soldaten. „Im März müssen Übungen mit der NATO zu unterziehen. Truppenkontingent auf die Dokumente ist begrenzt – muss vor 1000 kommen. Sie fliegen bereits auf Flugzeuge. Serviert alles, was Sie brauchen Zeit, um die Übung vorzubereiten. „Es ist bekannt, dass in der Schwarzmeerwasser amerikaknskih zwei Kriegsschiffe eingetragen – Zerstörer USS Ramage (DDG-61) und das Flaggschiff der Sechsten US-Flotte Mount Whitney. An Bord der amerikanischen Schiffe sind mehr als 600 US-„Seelöwen.“ Motion Vektor der amerikanischen Schiffe nahe, dass sie den Schwarzen Meer in der Ukraine gehen. „All dies macht die Situation im Land ist extrem angespannt“, – stellte Oleg Tsarev.

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