Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Ukraine: Fuck the EU! Fuck the USA!

Cover_kleinEditorial der neuen Ausgabe von COMPACT 3/2014

Mein Editorial aus der März-Ausgabe von COMPACT (am Kiosk ab 27.2., Abonnenten haben das Heft schon…). Vor dem Putsch in der Ukraine geschrieben, aber mit hellseherischen Fähigkeiten… Jetzt kämpft Klitschko (D) gegen Timoschenko (USA) um die Beute…

Das Inhaltsverzeichnis und das Bestellformular für COMPACT 3/2014 findet sich hier.

Fuck the USA!

Editorial _von Jürgen Elsässer

Insgeheim wussten wir ja immer, dass die etepeteten Politikerinnen, die penibel auf nicht-sexistische Umgangsformen achten, am Ende des Tages auch anders können. Geil ist allerdings, wenn man das auch mal im Originalton zu hören bekommt. Am 7. Februar tauchte im Internet der Mitschnitt eines Telefonats auf, in dem sich eine gewisse Victoria Nuland, Obamas Staatssekretärin für Europa, gar nicht damenhaft über das Objekt ihrer Fürsorge äußert: „Fuck the EU“ äußerte sie unverblümt. Am anderen Ende der Leitung war der amerikanische Botschafter in Kiew, Geoffrey Pyatt, der sich mit einem freudigen „genau“ ebenso in hormonelle Wallung brachte.

Was manche Zuhörer verblüfft haben dürfte, ist die kalte Wut auf die Europäer, die in dem Gespräch spürbar war. Haben wir in unseren Medien nicht immer vermittelt bekommen, EU und USA zögen in allen wesentlichen Fragen an einem Strang? War nicht immer verallgemeinernd von „der Staatengemeinschaft“ oder zumindest „dem Westen“ die Rede, wenn über die Guten berichtet wurde, die weltweit freedom & democracy durchsetzen? Hatten nicht gerade im Falle der Ukraine Hans und Lanz und alle anderen Dampfplauderer der Eindruck erweckt, dass Washington, Brüssel und Berlin vereint hinter den Freiheitskämpfern stünden – und auf der anderen Seite nur Altstalinisten vom Schlage Putins und Janukowitschs wären?

Das Beispiel zeigt, dass es noch längst keine einheitliche Weltregierung gibt, weder im Guten noch im Bösen, sondern neben den süßen Schmusereien vor laufenden Kameras immer noch knallharte Interessenskonflikte zwischen rivalisierenden Staaten existieren. „The west against the rest“ – das gilt nur, bis die Beute erlegt ist. Danach beginnt der Kampf der Räuber um die Aufteilung. Das war so bei der Auswaidung der postsowjetischen Leiche, ebenso beim Fleddern Serbiens oder bei der Aufteilung des Irak. Immer sicherten die Yankees sich die fettesten Pfründe und die Militärstützpunkte – Deutschland durfte dann die Flüchtlinge verköstigen.

Doch die Tage von Uncle Sam sind gezählt. Militärisch hat sich der Weltgendarm zu Tode gesiegt: Im von der US-Army eroberten Irak regieren heute die Freunde Teherans, das von der US-Airforce zerbombte Libyen terrorisieren die Gotteskrieger. Afghanistan, das Washington 13 Jahre lang mit Drohnen demokratisieren wollte, kickt die GIs 2015 aus dem Land. Gut möglich, dass die letzten Besatzer sich an den Kufen ihrer Hubschrauber aus Kabul herausretten müssen – so wie 1975 aus Saigon. In Syrien werden die US-Freunde zwischen dem Volk und den saudischen Terroristen zerrieben. Und selbst wenn sich Obamas Emissäre in Kiew durchsetzen sollten, wäre das keine Trendwende: Schon die orangen Revolutionäre vor über zehn Jahren standen im US-Sold – und mussten nach einiger Zeit wieder abtreten. Der hochverschuldeten Supermacht fehlt schlicht das Kapital, um neue Protektorate dauerhaft zu binden.

Welche Pfeifen selbst die die gefürchteten US-Schattenkrieger sind, wird am Beispiel des Nuland-Telefonats deutlich: Offensichtlich fand die vermeintlich abhörsichere Kommunikation ihren Weg ins Internet dank eines Lauschangriffs US-feindlicher Hacker oder des russischen Geheimdienstes FSB. Das unterstreicht, was sich schon mit Edward Snowden angedeutet hat: Die NSA kann das Internet, aber nicht ihre eigenen Angestellten kontrollieren. Am Ende entscheidet der menschliche Faktor: Das Gewissen ist stärker als der Mammon.
In Deutschland muss man sich entscheiden, wie lange man sich noch an den greisen Hegemon ketten will. Eine Freihandelszone mit den USA – was soll das bringen? Sollen wir ihnen ihren Auto-Schrott und ihr Monsato-Gift abnehmen? Wie lange wollen wir uns von der NSA abhören und von Obama und seinen Praktikantinnen noch beleidigen lassen? Fuck the USA wäre die richtige Antwort. Wann steht ein Politiker auf und übersetzt das ins Deutsche?

Das Inhaltsverzeichnis und das Bestellformular für COMPACT 3/2014 findet sich hier.

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90 Responses

  1. Fred sagt:

    Dieses “ Ich scheiss auf die EU , “ Fuck the EU steht schon lange auf meiner Alltags Jacke😉 !

  2. Manfred sagt:

    Das ist nur die eine, aktuelle Seite der Medaille. Heute ist im SPON zu lesen, dass die Engländer Rufmordkampagnen im Internet plan(t)en. Eine Welle der Empörung steigt aus den Lesermeinungen empor.

    Wer glaubt, das alles sei eine Erscheinung der Nachkriegszeit, irrt gewaltig. Schon im 1. WK wurden Behauptungen durch die Alliierten in die Welt gesetzt, wonach deutsche Soldaten belgischen Kindern die Hände abgehackt hätten und ähnliche Gräueltaten mehr. Die »Alleinschuld« wurde zur Grundlage für den Versailler-Vertrag, ebenso wie die erstmals auftauchenden sechs Millionen Juden, die vor der Vernichtung stünden.

    Nach dem 2. WK erklärten die Siegermächte unumwunden, dass das Ziel sei, die Deutschen so lange umzuerziehen, bis sie die bösartigsten Unterstellungen internalisiert hätten und bedingungslos an ihre eigene Schuld glauben würden. Immerhin: das hat funktioniert, wie uns die sogenannten Gutmenschen tagtäglich in einer unvorstellbaren sadomasochistischen Art gegenüber sich selbst und ihrem Volk beweisen.

    Das Nationbuilding hat in Deutschland geklappt, weshalb immer wieder nachfolgende Versuche der US-Amerikaner zu beobachten waren und sind. Nicht gut gegangen sind die Vorhaben in Vietnam, in Lybien, Afghanistan, dem Irak und – noch nicht – in Syrien und dem Iran. Wer allerdings die Welt beherrschen will, darf in seinem, Tun nicht nachlassen, wie das ukrainische Geschehen dieser Tage beweist.
    Nur: sind das wirklich unsere Freunde, die so mit uns und anderen Ländern umspringen?

  3. Louise sagt:

    @ Jürgen Elsässer
    Mit dem Artikel zu Alain Soral in dieser Ausgabe von „Compact“ bin ich nicht ganz zu frieden.
    Ich glaube Sie wären es auch nicht, wenn Soral mit Ihnen so umgegangen wäre.
    Ich finde seine Arbeit wird nicht honoriert, so wie sein Mut
    und er riskiert ja wie Sie nicht zu seinem Brot zu kommen, weil er nicht schreibt, was geschrieben werden soll….
    Sie stellen im Artikel seine Schwäche für Frauen heraus?

    Sie verstehen auch nicht ganz Ihre Leser, wie die gestrickt sind, meine ich.
    Ein Hingucker wäre viel mehr gewesen, wenn Sie stattdessen heraus gestellt hätten (Ihre Zeitung) daß auch nach, ich sage mal 13 Wochen der Erfolg (Bestsellerliste von der Zeitung „Nouvel Observateur“ Platz x, also ich weiss nicht, wo er da stand) von den Mainstream Medien ignoriert worden ist, nichts zu dem Buch, als ob es nicht da wäre.
    Man hätte auch besser verstanden, daß Alain Soral ein Journalist wie Sie ist, in Frankreich.
    Vielleicht wäre ein Interview die bessere Art der Darstellung gewesen, so hätte man nachfragen können betreff seiner Haltung zu Le Pen.
    Alain Soral hat doch einen jüdischen Hintergrund?
    Da seine Haltung herauszuarbeiten wäre wichtig gewesen, jetzt weiß niemand so recht etwas und so manch ist vielleicht vorsichtig in Umgang mit ihm.

  4. Plebiszit sagt:

    Ein Volltreffer und Rundumschlag,-dank an COMPACT

    Der Krieg der Intriganten um Kiew geht jetzt erst richtig los.
    Er ist ja bislang unter tätiger Mithilfe des Westens , insbesondere der „Bundesrepublik“ geführt, das die Ukrainische Regierung durch einen gewalttätigen Staatsstreich gestürzt wurde.
    Gleich welches Regime dort installiert wird um die Sicherheitsinteressen Russlands zu unterminieren, sie begeben sich schnurstracks in die Abhängigkeiten des NWO Vermögenssyndikat, egal ob IWF oder EUdSSR Steuergelder zur Selbstverschuldung in dortige Strukturen fließen.
    Das System Babel wächst unaufhörlich.
    „Demokratie“ und „Freiheit“, wie das die hiesigen steuerfinanzierten Medien propagieren, wird es für die Ukrainer allerdings nicht geben. An die Macht wird wohl wieder der korrupte Timoschenko-Clan gespült, der vor Janukowitsch das Land ausgepresst hatte.
    Es wird ein russlandfeindliches Regime sein, was auch das Ziel derer war, die hinter dem Aufstand stehen. Wie das funktioniert, kann man in dem Buch „Die einzige Weltmacht“ von Zbigniew Brzeziński lesen, der heute wieder Berater des US-Präsidenten Barack Hussein Obama ist. Hier geht es nicht um Menschenrechte, sondern um die Destabilisierung Osteuropas, um Russland zu schwächen und . Die Büttel der EU haben sich willig dieser gefährlichen Politik dienstbar gemacht. Wie sehr man damit zündelt, wird der Westentaschen-Diplomat Steinmeier in seiner Beschränktheit freilich kaum erfassen können, wenn auch ein weiteres Töten externer Agenten damit vorerst beendet wurde. Jetzt werden gezielt die politischen Mordanschläge folgen.

  5. andreas schulz sagt:

    Die Compact-Ausgabe vom März ist der reinste Lesegenuss! Wer am Kiosk bei diesem Cover nicht zur Compact greift, dem ist auch nicht mehr zu helfen.🙂

    Riesendank an alle Beteiligten und ausdrücklich an den Chefredakteur, weiter so!🙂

  6. Onkel Peter sagt:

    Doch die Tage von Uncle Sam sind gezählt.

    Gut gebrüllt Löwe! Jedoch befürchte ich dass wir uns vorher verschlucken werden, denn dieses Stück Kuchen ( UA) ist doch entschieden zu groß für uns.

  7. Gast sagt:

    Ich kann mich Volker Pispers anschließen:
    Vorsicht vor oberflächichen Anti-Amerikanismus?
    „Mein Anti-Amerikanismus ist nicht nur oberflächlich (…)“

    Nun gut, in der Begründung laufe ich etwas anders, aber …

  8. Jakobiner sagt:

    Interessante Personalie: Gernot Ehrler hat den Hardliner und Russenbasher Andreas Schockenhofen (CDU) als Russlandbeauftragter der Regierung ersetzt. Ehrler nannte Timotschenko unter anderem eine „Scharfmacherin“.
    Das wird auch in Russland registriert:

    http://de.ria.ru/zeitungen/20140113/267630503.html

  9. felix1 sagt:

    ergänzend zum kiewer us-eu-nazi-mob mal hier schauen, wohin die reise geht:
    http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/02/ukraine-ard-verharmlost-die-braune.html

  10. Jakobiner sagt:

    Zum Steinmeier- Adlatus Gernot Ehrler bemerkt die „Stimme Russlands“:

    „Gernot Erler hat neulich Andreas Schockenhoff im Amt des Russlandbeauftragten der Bundesregierung abgelöst, dessen Äußerungen laut vielen Experten kaum zur Verbesserung des Klimas in den deutsch-russischen Beziehungen beigetragen hatten. Erler sieht seinerseits die Zukunft Deutschlands und der EU „mit Russland und nicht gegen Russland“:
    „Die Grundlage meiner Arbeit wie auch die Grundlage der Bundesregierung ist der Koalitionsvertrag. Da wird z.B. festgestellt, dass Russland der wichtigste Nachbar der Europäischen Union ist und dass die Sicherheit für Europa nur mit Russland und nicht gegen Russland möglich ist. Ich glaube, das ist eine sehr grundsätzliche Feststellung, die sich auch in der Vergangenheit bewahrheitet hat. Wir haben gerade in letzter Zeit gesehen, wie wichtig eine konstruktive Rolle von Russland ist bei der Beilegung von Konflikten: das ist bei der Syrien-Konflikt der Fall, das ist bei der Lösung des Problems der iranischen Atomaktivitäten der Fall, das ist letztendlich im Nahostkonflikt der Fall. Und natürlich brauchen wir eine Verständigung auch in diesem schwierigen aktuellen Thema – Ukraine.“

    http://german.ruvr.ru/radio_broadcast/59983259/263581813/

  11. Ich geh‘ jetzt ‚mal auf’s Eis. Möchte aber zuvor noch anmerken, daß ich mich zwar lange Jahre um Hegel bemüht habe, meine Rezeption dennoch nicht hinreicht.

    Es sieht so aus – vieles spricht dafür und auch Rudolf Steiner hat es so vorhergesagt – daß die Funktion Deutschlands im Weltprozeß auf Rußland übergegangen ist.

    Der dialektische Gegenpol scheint allerdings nach wie vor unverändert zu sein.

    Die Ukraine dürfte zum Prüfstein werden.

  12. Jakobiner sagt:

    Russlands neuer Stellvertreter in der Ukraine nach Yanukowitsch scheint Michael Dobkin zu werden:

    „Der Chef der Gebietsverwaltung Charkow im Ostteil der Ukraine, Michail Dobkin, will nach Angaben der Agentur UNIAN bei den bevorstehenden Präsidentenwahlen in der Ex-Sowjetrepublik kandidieren.

    Er habe beschlossen, in die nächste Präsidentenwahlkampagne einzusteigen. „Die Entscheidung ist endgültig. Ich habe meine Wahl getroffen“, wurde Dobkin am Montag von der Agentur zitiert.

    Am vergangenen Samstag hatte die Oberste Rada in Kiew Präsident Viktor Janukowitsch von den Pflichten entbunden und für den 25. Mai dieses Jahres Neuwahlen angesetzt. Am gleichen Tag fand in Charkow ein Kongress von Abgeordneten südöstlicher Regionen der Ukraine statt, der von Dobkin eröffnet wurde. Die Teilnehmer des Kongresses zogen die Legitimität des neuen Parlaments in Zweifel und erklärten, dass die Organe der örtlichen Selbstverwaltung die Verantwortung für die Gewährleistung der Verfassungsordnung auf ihren Territorien übernehmen.

    http://de.ria.ru/post_soviet_space/20140224/267911864.html

  13. Jakobiner sagt:

    Aber es dürfte dabei bleiben: Auch wenn es eine moderatere Russlandfraktion im Westen gibt, so bleibt doch Ziel, Putin zu stürzen–nach der Ukraine dürfte dies immer weiter in die Nähe des Machbaren rücken.

  14. Jakobiner sagt:

    Auch die NATO nimmt jetzt die Ukraine auf ihre offizielle Tagesordnung:

    „Eine Tagung der Kommission Nato-Ukraine findet am Donnerstag im Rahmen eines Treffens der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel statt, wie Nato-Pressesekretärin Oana Lungescu via Twitter mitteilte.
    „Die Kommission Nato-Ukraine tritt am Donnerstag, dem 2. Tag der Tagung der Nato-Verteidigungsminister, zusammen“, hieß es. „Die Kommission ist ein fester Rahmen für die Unterstützung der demokratischen Entwicklung.“
    Zuvor hatte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen alle Konfliktseiten in der Ukraine zu Zurückhaltung und Ruhe aufgerufen. Die ukrainische Armee wurde dabei aufgefordert, von einer Einmischung in die Geschehnisse in der Ukraine Abstand zu nehmen.“

    http://de.ria.ru/politics/20140225/267916784.html

  15. Jakobiner sagt:

    Swoboda ruftlaut RIA Novosti jetzt ganz offiziell zur Bewaffnung auf:
    „KIEW, 24. Februar (RIA Novosti).
    Nach dem Machtwechsel in Kiew fordert der Vorsitzende der nationalistischen Swoboda-Partei Oleg Tjagnibok einen freien Schusswaffenbesitz für die Ukrainer.
    „Ich rufe alle Fraktionen zur Mitarbeit an einem Gesetzentwurf auf, der den Bürgern der Ukraine einen freien Kauf und Besitz von blanken und Schusswaffen erlaubt“, sagte Tjagnibok am Montag in Kiew.“

  16. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Es würde den Deutschen gut anstehen, einmal darüber nachzudenken, was denn IHRE EIGENEN INTERESSEN sind.
    Wir sollten uns nur dann nach dem Interesse der europäischen Gemeinschaft richten, wenn dies mit der grundgesetzlich geforderten Werten der Erhaltung und Behauptung des Deutschen Volkes vereinbar ist. Alle Politik ist nach dem „brd“-GG danach auszurichten, „…den Nutzen des Deutschen Volkes zu wahren, Schaden von ihm zu wenden…!“

    Schließlich haben die USA Westeuropa nicht aus allgemeiner Freundlichkeit „beschützt“, sondern aus egoistischem strategischen Kalkül. Wäre es zu einer Konfrontation gekommen, wären die Nuklearwaffen der USA, von GB und F auf dem deutschen Siedlungsgebiet niedergegangen.
    Wir verdanken also dem „Westen“ nichts, überhaupt nichts!
    Und worin bestehen eigentlich die „gemeinsamen Werte“?
    Vasallen (so Herr Brzezinski) und ihre Herren haben keine gemeinsamen Werte!

    Und die deutschen Interessen liegen heute darin, einen souveränen deutschen Staat zu errichten, der sich nach innen mit der generationenalten Geburtenlücke und der Rückführung der Fremden beschäftigt; und nach außen in Zusammenarbeit mit den anderen Europäern die Zusammenarbeit mit dem rohstoffreichen Rußland anstrebt.

  17. schnehen sagt:

    Die Tage von Uncle Sam sind noch lange nicht gezählt. Auch die der EU und des Euro sind es noch lange nicht. Das ist alles pures Wunschdenken. Im Gegenteil: die USA unter Obama marschieren sogar und versuchen auch in Venezuela ein ähnliches Spiel wie in der Ukraine, und zwar sehr erfolgreich.

    Man kann ‚fuck the USA‘ und ‚fuck the EU‘ rufen, herumwettern und von der Schwäche der USA fantasieren, aber das ersetzt keine Analyse dessen, was sich in der Ukraine tatsächlich ereignet hat.

    Alles deutet darauf hin, dass man, wie im Falle der Liquidierung der DDR 1988/1989 arbeitsteilig vorgegangen ist, wobei man sich bestimmter politischer Kräfte im Inneren des Landes bedient hat. Ohne das ist so etwas gar nicht möglich und vorstellbar. In der DDR war es die sog. Bürgerbewegung, aber auch bestimmte ‚Reformsozialisten‘ wie Gysi (der sich im November 1989 an die Spitze der SED schmuggelte), Luft oder Modrow (heute ist dieser Mitspieler Kohls Ehrenvorsitzender der sog. Linkspartei!), die das Spiel mitspielten und die dann zu den Liquidatoren der DDR wurden und all dessen, was sich die arbeitende Bevölkerung dort in vier Jahrzehnten mühevoll aufgebaut hatte. Die Verschacherung des Volkseigentums folgte und die Verschacherer, Mitspieler und Liquidatoren gelten heute als ‚Linke‘ und werden ‚Ehrenvorsitzende‘!

    Die Spieler im Inneren der Ukraine: die gut organisierten Faschisten, die sich ‚Nationalisten‘ und Freiheitsapostel nennen (‚Swoboda‘ = Freiheit), aber auch ein Oligarchenvertreter wie Janukowitsch, der das anti-ukrainische Spiel gegen die eigene Bevölkerung mitspielte, um dem Westen den Weg für die feindliche Übernahme der Ukraine freizumachen.

    Der Hebel für die Ummünzung dieser Nachgiebigkeit: der deutsche Sozialdemokrat und Mädchen für alles, was den USA gefällt, Steinmeier, der just in dem Moment, als sich die Polizeikräfte auf den Straßen Kiews und anderswo konsolidierten und die Straßen wieder beherrschten, auf der Bildfläche erschien und den Pakt mit Janukowitsch und Klitschko schloss – das Signal für die ukrainischen Faschisten, sich die Straße zurückzuerobern. Ganz offensichtlich hat Steinmeier, den Abzug der Polizei aus den Straßen Kiews zur Bedingung eines solchen Paktes zur ‚Rettung der Ukraine‘ gemacht, worauf Janukowitsch aus Opportunismus und/oder Bläuigkeit einging. Damals waren diese Opportunisten, die das Spiel Kohls mitspielten, vor allem die Gorbatschowianer Gysi und Modrow. Honecker, der die DDR damals mit seiner Schuldenpolitik für die westlichen Konzerne reifschoss (er schoss nicht nur auf Hasen und Hirsche in seinem Jagdgebiet an der Waldsiedlung) hatte schon freiwillig abgedankt.

    Hier von einem Interessengegensatz zwischen der EU und den USA zu sprechen, wo doch gerade die EU mit Steinmeier an der Spitze den entscheidenden Coup gelandet hat, will mir nicht in den Sinn.

    Hat man dieses Szenario schon in Watford/UK auf dem letzten Bilderbergtreffen diskutiert? Dort findet die Einheitsfront zwischen USA und EU statt. Vier deutsche Politiker, darunter Lindner waren anwesend. Aber sie stehen unter Schweigepflicht und dürfen sich dazu nicht äußern. Aber an der Aufteilung der Beute zwischen EU und USA, sprich ihren Großkonzernen, wird man erkennen können, wie gut dieses transatlantische Bündnis in der konkreten politischen Realität funktioniert.

    Die ukrainischen Faschisten haben eine ganz wichtige Rolle an der Basis gespielt und dort die Macht übernommen, als Zuträger dieser ausländischen Konzerne. Warum wird diese zentrale Rolle der Faschisten nicht thematisiert? Warum kein Ruf ‚fuck the faschos‘?

    Es hat sich doch gezeigt, dass (ukrainische) Faschisten, EU und USA, plus Israel im Hintergrund ein Bündnis sind und mit verteilten Rollen spielen, wenn es darum geht, Russland immer weiter einzukreisen.

  18. “THE GRAND CHESSBOARD – American Primacy And It’s Geostrategic Imperatives”
    Zbigniew Brzezinski, Basic Books, 1997.

    Hier kann man nachlesen, wie sich Obomba´s (Ras)putin das so vorstellt. Keiner kann nachher sagen, man hätte das nicht wissen können.

  19. Hans mein Igel sagt:

    Natürlich nimmt der Umsturz in der Ukraine den Fokus vom Edathy-Fall weg. Und die ganze Regierungsmannschaft mit Merkel kann nahezu ungesehen nach Israel abreisen, um… ja was!

    Aber lebt der Mensch Edathy eigentlich noch? Oder lebt nur noch sein Handy und sein Anwalt?

    Liegt Edathy vielleicht schon seit einer oder seit mehreren Wochen unter der Erde?

  20. Plebiszit sagt:

    nicht zu fassen was da gegen EU Kritiker wieder losgetreten wurde. Und das vom höchst „parlamentarischen“ Glashaus .
    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_68239102/europarat-deutschland-muss-mehr-gegen-fremdenhass-unternehmen.html
    Was müssen diesen fetten EUFeudalisten die morschen Knochen schlottern ?

    Dorfsau „Hasskriminalität“ , ein EU Dekret gegen jeden Kritiker

    Bezeichnend das bei T-online erst gar nicht die Kommentarfunktion geöffnet wurde.

  21. VWL-sorgt-fuer-Ukrainer sagt:

    Hoffentlich hat J.E. recht mit “ Der hochverschuldeten Supermacht fehlt schlicht das Kapital, um neue Protektorate dauerhaft zu binden… die verfaulten (ok Peter Scholl Latour) Orangen mussten wieder abtreten ..“
    Um die wirtschaftliche Situation spürbar zu verbessern müsste man schon jährlich über 1.000 Euronen pro Ukrainer ansetzen. Mit den Wegbrechen der Russlandgeschäfte oder Aufkommen der EU-Knebelvertäge wohl eher 1.500. Woher sollen die dann über 60 Milliarden Euro jährlich herkommen ? Reichen die überhaupt zur Aufrechterhaltung des Lebensstandards (IST AKTUELL BESSER ALS WIR ALLE DENKEN) , wenn die Lebensmittel auf EU-Preise angehoben werden, Landwirtschaft stillgelegt wird ? Vor allem wenn die Ingenieure, Ärzte, Akademiker, Politiker aller Ebenen, sogenannte Manager / Auserwählte / Bestochene auf einmal EU-übliche Besoldung per Erpressung fordern ? Wenn Standard- Wohnsilos, Behausungen plötzlich teuer werden, weil eine westliche Immobiliengesellschaft über 15 Prozent Rendite sehen will (Ja das gibts in Großstädten auch bei uns)? Wohin werden dann die süssen ukrainischen Damen (einige sind ja zu Recht wegen ihrer Oralkenntnisse bereits Renner in deutschen Eroscentern), kräftige Zuhälter, Geisteskranke, Arbeitlose, Kriminelle, Schwerstkranke gehen ? Na ja, Skandinavien, BENELUX, UK/England, Schweiz, Frankreich, Italien fallen wegen fehlender ethnischen Beziehungen eigentlich weg. In südlichen EU-Armutsstaaten oder Osteuropa wird der Ukrainer wegen der 3 Euro Stundenlohn wohl auch kaum hingehen. Vielleicht freut sich ja Österreich. Die tollen Ukrainer könnten ja dort die Skilifte manuell antreiben, billig Zigaretten verkaufen, Saunaaufgüsse mit Wodka machen, Box- und Kneipenkämpfe zur philosophischen Symbiose von Sport und Konfliktmanagement erheben oder stinknormal als Lehrer den Ösis und Kroaten sogar hochdeutsch beibringen.

  22. Radi sagt:

    aus aktuellem Anlass:

    „Demo für alle

    Die „Demo für alle“ ist eine Idee aus Frankreich. Der Kampf gegen die Umerziehungsversuche einer kleinen Gruppe von Ideologen und Lobbyisten kann nicht alleine geführt werden. Alle normalen Familien, alle Befürworter der Selbstverständlichkeit der traditionellen Familie, wie sie seit tausenden von Jahren selbst in den verschiedensten Kulturen gelebt wird, müssen sich hierfür zusammenschließen. Religiöse, konfessionelle und nationale Konflikte müssen hintanstehen.

    Deshalb sind alle willkommen, die sich den verhängnisvollen Entwicklungen der letzten Jahre entgegenstellen wollen: Anhänger aller Religionen, Konfessionen, politischen Einstellungen und Wertesysteme, soweit sie die Gender-Mainstreaming-Ideologie ablehnen und die Zerstörung der Familie aufhalten.

    Die nächste Demonstration findet am Samstag, den 1. März 2014 in Stuttgart statt. Kommen Sie hin! Beteiligen Sie sich und sagen Sie Ihren Freunden, Verwandten und Nachbarn Bescheid!“

    …und beginnt ab 14 Uhr am Schloßplatz.

    Hier mehr:
    http://zukunft-familie.org/

    Vor allem ist die Teilnahme an der Demonstration eine Gelegenheit festzustellen, mit welcher Brutalität die Schlägertrupps der Grünen ihre Vorstellung von Toleranz durchsetzen wollen und ob die Polizei abermals wie eine passive Hilfstruppe der Schläger auftritt und mithilft die verfassungsgemäße Rechtsordnung außer Kraft zu setzen. Aber vielleicht gelingt es dem reißenden Wolf, wenn er genug Kreide gefressen hat, bei all seinem maßlosen Hass gegen bekennende Christen und Demokraten, sich zu beherrschen und friedlich zu bleiben. Ich bin also gespannt.

    Also, ich werde nach Stuttgart in mein Heimatländle kommen und bringe noch weitere Leute mit!

    @ Jürgen Elsässer und alle anderen guten Willens:

    kommt nach Stuttgart!

    Gottes Segen

    Radi

  23. siempre sagt:

    @schnehen und @VWL-sorgt-fürUkrainer

    Zu euren wirklich guten Analysen bedarf es keines Kommentars. Lustig fand ich eher den Beitrag der Linken zur Diätenerhöhung. Ich mag jetzt mal nicht wissen, was so ein linker Abgeordneter verdient, damit er einen Teil seines Einkommens gar spendieren mag? Mir kommt es vor wie eine moralische Rechtfertigung, bei dem ganzen Spiel mitzuwirken, aber dennoch ein rechtschaffener Linker zu sein. Kurzum auch die Linken sind nicht wirklich an Veränderung interessiert, wenn es an das Eingemachte geht. Jedenfalls werd ich den Verdacht nicht los. Wess‘ Brot ich ess‘, dess‘ Lied ich sing.

  24. Gast sagt:

    @ Dr. Kümel

    Tugendterror nach 1! Tag erscheinen Bestseller (amazon)
    das gibt Hoffnung

    ich habe den Eindruck das sich vor allem die 2. Generation (+ Teile der 1.) der 68′ Nachkommen auflehnen (Ja, Ja Revolution frißt und so). Obwohl sie die heftigere Indoktrination abbekommen haben (+Elternhaus).
    Diese eben nicht mit den Werten blabla Obombas (schon gar nicht Freunde) mitgehen und hinsichtlich Kulturimperialismus sensibler sind.

  25. siempre sagt:

    Übrigens zu Putins gelungener Olympiade fällt mir noch Reinhard Fendrich ein. Wäre ich des russischen mächtig, ich würde es auch auf russisch trällern🙂 So klasse ist dieser Song. Aber vielleicht schafft es ja hier einer, diesen Song zu übersetzen, auf russisch

    http://www.youtube.com/watch?v=oEuatEIRIzI🙂

  26. Gast sagt:

    Irgendwie hm, Geschichte – amerik. Geld (hier: Soros) hilft den Neo-Nazis Ziele zu erreichen. In Kiev fordert ein Rabbi am 23.02 alle Juden (Gläubige) auf, sich in Sicherheit zu bringen (Land verlassen?) – wiederholt sich. Trotz vorzeitiger Warnungen, wer der auf den Straßen ist, war Soros wohl egal.

  27. Hans mein Igel sagt: 25. Februar 2014 um 19:33

    Natürlich nimmt der Umsturz in der Ukraine den Fokus vom Edathy-Fall weg. Und die ganze Regierungsmannschaft mit Merkel kann nahezu ungesehen nach Israel abreisen, um… ja was!

    Um dort nachzusitzen und als Aufgabe über den Rat von Dr. Gunther Kümel (25. Februar 2014 um 17:26) zu meditieren, nämlich „einmal darüber nachzudenken, was denn IHRE EIGENEN INTERESSEN sind“.

    Und in ihrem ureigensten Interesse sollten sie nicht ablehnbare Angebote annehmen, falls man ihnen da welche macht.

    Sonst könnte es ihnen nämlich wie Viktor Janukowitsch gehen. Dem hatte man auch ein Angebot gemacht. Und wie geht’s ihm jetzt, wo er’s abgelehnt hat?

    Er ist auf der Flucht. Weil er mit einer Anklage wegen Verbrechen gegend die Menschlichkeit zu rechnen hat.

  28. Nachsatz: Natürlich würden Bunte Polyticker – die z.B. den Sex Pädaties in Deutschland angehören – nicht wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt werden, sondern wegen Pädagogie oder so was ähnlichem.

  29. Manfred sagt:

    Entschuldigung: nichts verstanden von diesem Beitrag, kein Wort! Ich bitte um nachvollziehbare Formulierungen.

  30. Eveline sagt:

    @schnehen sagt: Alles deutet darauf hin, dass man, wie im Falle der Liquidierung der DDR 1988/1989 arbeitsteilig vorgegangen ist, wobei man sich bestimmter politischer Kräfte im Inneren des Landes bedient hat. Ohne das ist so etwas gar nicht möglich und vorstellbar. In der DDR war es die sog. Bürgerbewegung, aber a

    Ja wir wollten etwas Neues, Wir sind das Volk, und die Herrschenden?
    Sie dachten sofort an ihre neuen Regierungsgebäude.

    Es ist eine ewige Schablone ,was du beschreibst , beliebig, sie kann auf jeden Konflikt in dieser Welt raufgelegt werden. .
    Und die „Arbeitsteiligkeit“ findet immer mitten durchs Volk statt, die Verräter sind immer mitten uns.

    Das kann immer nur geschehen, denke ich, weil es eine Trennung in der Population gibt, Herrscher/Staat/ Regierung und das Volk.

    Ich sehe einen „Konstruktionsfehler“ unserer menschlichen Gesellschaft, die Trennung zwischen Volk und Regierung/ Staat.

    Seit Jahrtausenden wird der Mensch konditioniert, einen Herrscher haben zu müssen.

    Auch aus Geistiger Sicht ist jeder Mensch einmalig.
    Füttern wir unseren eigenen Herrscher, das geschieht, indem alle Völker wieder reich werden.

    Und nicht, wie der Papst, die Armut predigt.
    Und wie viele Menschen finden das auch noch gut, da kann betrachtet werden, wie verdreht die Menschheit ist.

  31. schnehen sagt:

    @siempre

    Zur Linken:

    Die Führung der Linken hat, so weit ich weiß, noch keinen Kommentar zu dem falschen Spiel der Bundesregierung (Steinmeier/Merkel) in der Ukraine, vor allem zu ihrer skandalösen Unterstützung der ukrainischen Faschisten, die jetzt den Ton nach dem Putsch angeben wollen, von sich gegeben. Sie wollen ihre Regierungsfähigkeit unter Beweis stellen und halten lieber erst mal die Klappe.

    Diese Linke ist überhaupt keine Linke. Auch der letzte Parteitag hat dies gezeigt. Es ist ein zusammengewürfelter, prinzipienloser, korrumpierter, konterrevolutionärer, antikommunistischer, demagogischer, linke Sprüche klopfender Hühnerhaufen aus Trotzkisten, Opportunisten, Sozialdemokraten, Zionisten (Gysi) und Karrieristen, die sich ein soziales Mäntelchen umhängen, aber voll und ganz im hiesigen System und auch im transatlantischen Bündnis angekommen sind. Auch zum Apartheidstaat Israel stehen sie positiv. Wagenknecht ist nur ein ’sozialistisches‘ Aushängeschild, um systemkritisches Potenzial zu integrieren und von Massenaktionen abzuhalten.

    Werden sie der Diätenerhöhung zustimmen? Mal abwarten. Ich würde mich nicht darüber wundern.

  32. Manfred sagt:

    Das bezog sich nicht auf den Beitrag JE’s, sondern einen Kommentar.
    M.

  33. Angela Merkels Standardkategorienfehler „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa“ kann man jetzt modifizieren und wahr machen:

    Scheitert die Vereinnahmung der Ukraine dann scheitert auch der Euro, und dann ist die EU gescheiter.

  34. Mallika sagt:

    Zitat: “Fast alle Menschen stolpern irgendwann einmal in ihrem Leben über die Wahrheit. Die meisten springen schnell wieder auf, klopfen sich den Staub ab und eilen ihren Geschäften nach, als ob nichts geschehen sei.” Winston Churchill – Zitat Ende.
    Wir haben nur eine Chance: Eben nicht den Geschäften nacheilen, als ob nichts geschehen sei. Zulassen, dass wir den Tsunami sehen, der auf uns zu rollt, während wir mit den Köpfen im Sand stecken. Lasst uns Schaufeln verschenken. Face the truth ist der erste, absolut notwendige Schritt für jeden Verbesserungsprozess.

    @ Radi: Die Idee ist gut, aber die Verlinkung der INTERESSENVERBÄNDE macht alles kaputt!! Weg mit den Vereinen und Verbänden, Mensch sein. Weg mit dem Schubladendenken, Mensch sein. Einfach mal aufstehen und sagen, ES LÄUFT NICHT GUT für uns Menschen und die Umwelt. Ich werde abgeschreckt von einem Teil der teilnehmenden Verbände. Ich kann nicht dazu kommen, weil teilnehmende „Organisationen“ ebenfalls Teil und Nutznießer des Systems sind, gegen das sie auf die Straße gehen. Aber die Idee, auf Stuttgart als Keimzelle des Wegs in eine lebenswerte Zukunft zu hoffen, hat Charme. Stuttgart hat bewiesen, dass viele Schwaben hartnäckig an ihren Visionen festhalten😉 und was ganz wichtig ist: Dass Größenwahn darin keine entscheidende Rolle spielt. Außerdem sind die Stuttgarter schon demoerprobt.

  35. rubo sagt:

    Sowohl dem Beitrag von „Hinter der Fichte neu“, als auch @Schnehens Analyse habe ich nichts hinzu zu setzen, als sehr konkret!
    Als unsere Regierung in Tel Aviv meinte, Friedensfreund Netanjahu belehren zu können, hat er im Libanon gleich gezeigt, wie Frieden (nur für ihn) zu machen ist, nämlich mit Waffen und Erpressung der Palästinenser, in dem sie einen jüdischen Staat anerkennen sollen. Damit würden sie selbst ihre spätere Eliminierung aus Israel und den israelischen Landraub bestätigen, Zu der Unvereinbarkeit von Demokratie und „jüdischer Staat“ haben schon kluge jüdische Wissenschaftler genügend gesagt, aber Merkel weiß es besser.
    Ich denke, das ganze Treffen war eine kleine Bilderberg-Runde.

  36. besucher sagt:

    @schnehen

    Sie haben nie in Ländern wie der DDR, Ukraine, Sowjetunion oder Venezuela gelebt. Alles Gequatsche vom Schreibtisch aus. Sie verteidigen alle widerwärtigen Systeme wenn sie gegen die USA gerichtet sind, alles andere ist Ihnen schnurzegal. Was ist eigentlich mit Nordkorea und deren heldenhaften antiimperialistischen Abwehrkampf? Ist Ihnen das keine Zeile Wert?

  37. Aristoteles sagt:

    @schnehen und siempre

    Ihre Analysen sind zwar scharf, treffen allerdings nicht den Kern.

    Die ‚Faschos‘, wie sie in der Propaganda genannt werden, spielen keine zentrale Rolle, sondern sind Spielball von Soros wie die damals von der Wallstreet und den Warburgs finanzierten ‚Nazis‘.
    Geschichte wiederholt sich hier im Kleinen.
    Der Unterschied: Die nationalsozialistischen Herrscher hatten ihre eigene Ideologie, während Steinmeier und Co. sich von Vornherein zum US- und EU-Kapitalismus bekennen. Allein dieser Umstand sollte zu erkennen geben, wer die wahren Drahtzieher hinter den ‚Faschos‘ sind.
    Diejenigen, die die ‚Faschos‘ zum zentralen Machtfaktor erklären, fallen (wahrscheinlich sogar wissentlich aus Gründen der Desinformation) auf die westlich-zionistische Propaganda herein. Das Ziel ist nämlich nicht nur die Destabiliserung der Ukraine, sondern weiterhin die Fundamentierung der Geschichtslügen in Deutschland durch oberlehrerhaften Fingerzeig auf die ‚Faschos‘ in der Ukraine.
    Ein lauter Blick auf die Geschichte, wie ihn die ukrainischen ‚Faschos‘ wagen dürfen, wäre in der duch das Umerziehungsprogramm der Alliierten völlig verblendeten BRD absolut illegal und würde mit härtesten Sanktionen geahndet.
    So berechtigt also das Anliegen der Ukrainer auf eine Neubewertung der zuvor von Stalin und Roosevelt diktierten Geschichtsschreibung ist, so bedauerlich ist, dass das ebenfalls betroffene Russland nun statt auf die EU, USA und Israel, mal wieder auf die ‚Faschos‘, die ‚Nazis‘ und die ‚Deutschen‘ als böse Buben zeigen darf. Ich sage ‚darf‘, weil die Russen das Spiel höchstwahrscheinlich gerne mitspielen und zehnmal lieber auf die ‚Nazis‘ oder die ‚Deutschen‘ zeigen als auf die eigentlichen Drahtzieher, nämlich EUSrael.

    Wem nicht auffällt, wie primitiv diese Propaganda mit dem ‚Leninschlächter‘ im Parka der deutschen Bundeswehr ist…

    (Fernsehkameras, Fotoapparat, Mikrophone – alles wunderbar inszeniert)

    …, der tut mir leid. Aber so funktionierte die Propaganda schon immer, vor allem bei den Dümmsten aller Dummen, nämlich den Deutschen.

    Sie, schnehen, so habe ich den Eindruck, spielen das Spiel allzu bereitwillig mit. Sie wissen nämlich ganz genau, dass die ‚Fascho‘-Gefahr in der Ukraine gegen Null tendiert, sobald sie vom EU-Apparat geschluckt und durch die Regenbogen-Diktatur aufgelöst wird.

  38. rubo sagt:

    Die beste Einschätzung zu den Israelisch deutschen Reg.-Konsultationen ist hier nachzulesen http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=20069

    Für mich sind Merkels Selbstermächtigungen wie Staatsräson und die von ihr geforderte BDS-Ignoranz Schall und Rauch, ich habe noch nie israelische Waren gekauft und werde es erst dann tun, wenn zwei vollwertige Staaten Israel und Palästina entstanden sind!

    Das Lustigste ist, wie Herr Benett die Bibel zur Realpolitik heran zieht, obs Obama und Merkel bald auch tun?

  39. Jewgeni sagt:

    OT: Fundstück bei Stefan Niggemeier…

    GEW distanziert sich von schwul-lesbischer Aufklärungsbroschüre

    Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Baden-Württemberg hat sich von ihren Lehrmaterialien zum Thema »Lesbische und schwule Lebensweisen« distanziert.

    Ein Fragebogen, der heterosexuelle Jugendliche mit den Vorurteilen konfrontierte, denen üblicherweise homosexuelle Jugendliche ausgesetzt sind, hatte in den vergangenen Wochen für Aufregung gesorgt. Konservative Kritiker hatten ihn so verstanden oder verstehen wollen, als sollten hier Jungen und Mädchen in ihrer Heterosexualität verunsichert und irgendwie schwul gemacht werden.

    Als »in jeder Hinsicht unterirdisch« und »Machwerk« bezeichnete FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke laut »Stuttgarter Nachrichten« den Fragebogen, den der renommierte amerikanische Psychologe Martin Rochlin vor über 40 Jahren entwickelt hatte, damit Heterosexuelle nachempfinden können, wie sich Homosexuelle fühlen. CDU-Fraktionschef Peter Hauk nannte den Fragebogen »unmöglich«.

    Der GEW-Landesvorstand verteidigte das eigene Lehrmaterial nicht. »Wir finden beide den Fragebogen auch nicht wirklich glücklich«, sagte GEW-Landesgeschäftsführer Matthias Schneider, auch im Namen der GEW-Landeschefin Doro Moritz.

    Laut »Stuttgarter Nachrichten« wollte die GEW Baden-Württemberg die Broschüre mit dem Fragebogen dennoch (noch) nicht aus dem Netz nehmen. Sie ist jetzt allerdings von ihren Internetseiten verschwunden.

    Nachtrag, 21:05 Uhr. Die GEW wehrt sich nun doch gegen die Verunglimpfungen von FDP und CDU. GEW-Sprecher Matthias Schneider sagte, Kritiker hätten die Fragen bewusst missverstanden und aus dem Kontext gelöst. Eine Arbeitsgruppe werde den Fragebogen mit einem noch deutlicheren Hinweis auf die Methodik der Verfremdung und Satire versehen.

    Nachtrag, 26. Februar. Markus Hanisch aus dem GEW-Hauptvorstand schreibt mir und widerspricht meiner Darstellung:

    „Ihre Darstellung, die GEW distanziere sich von der Broschüre oder ihren Inhalte — oder habe dies getan — trifft allerdings nicht zu. Es kann keine Rede davon sein, dass wir vor der von konservativer Seite auf uns einprasselnden Kritik einknicken.

    Das von Ihnen aufgeführte Zitat ist zwar korrekt, allerdings aus dem Zusammenhang gerissen. Zu keinem Zeitpunkt hat sich die GEW, auch nicht die zitierten Personen, von den Inhalten oder der Broschüre insgesamt distanziert. Es wurde lediglich eingeräumt, dass Fehlinterpretationen der Arbeitsmaterialien durch eine noch deutlichere Erläuterung von Sinn und Zweck des »heterosexuellen Fragebogens« vielleicht hätten vermieden werden können. Auch wenn uns bewusst ist, dass der Fragebogen von einem Großteil der Kritiker ganz bewusst falsch verstanden wurde. Um es diesen Kritikern der Akzeptanz sexueller Vielfalt nicht zu einfach zu machen, hat sich die GEW Baden-Württemberg entschieden, die Broschüre zu überarbeiten und mit einer Erläuterung zu versehen. Diese Überarbeitung ist aber auf keinen Fall als Rolle rückwärts oder Distanzierung zu verstehen. Je länger wir uns die — seit 16 Jahren existierende — Broschüre angeschaut haben, umso überzeugter sind wir von ihrem Inhalt.“

  40. Gast sagt:

    Boah ey, was ist denn hier los?

    MS-Medien lügen sich die Ereignisse zurecht.
    Ukrainische Faschisten/Nazis „betteln“ um zionistische Kohle und ein Greenpeace-Gründer gibt zu das es keinen wissenschaftlichen Beweis der menschengemachten globalen Erwärmung gibt.

  41. Aristoteles sagt:

    @rubo

    Vielen Dank für den Hinweis auf die Lobby-Arbeit von Naftali Bennett (mit Naftali war also der sechste Stamm bzw. der sechste Stern von den bekannten zwölf in Babylon-Brüssel) und das freundliche Tête-à-tête mit Kapo Schulz.

    Manch einer hatte schon richtig vorausgesagt, dass der Schulz-Auftritt in der Knesset nichts weiter war als Augenwischerei. Das dialektische Spiel beherrschen die aus dem FF.

    Interessant hierzu die Äußerung des linken Sozialisten-AT-‚Christen‘ Bodo Ramelow vor zwei Tagen:

    http://www.ekmd.de/aktuellpresse/nachrichten/22061.html

    Man solle sich das Alte Testament (AT) zum Vorbild gegen den Turbokapitalismus nehmen.,,
    Soso, Bodo, hast Du etwa vergessen, was im 5. Buch Mose (Deuteronomium = Hardcore-Judentum) Kapitel 23 Vers 20-21 steht:
    „Du sollst von deinem Bruder nicht Zinsen nehmen, weder für Geld noch für Speise noch für alles, wofür man Zinsen nehmen kann.
    Von dem Ausländer darfst du Zinsen nehmen, aber nicht von deinem Bruder, auf dass dich der HERR, dein Gott, segne in allem, was du unternimmst in dem Lande, dahin du kommst, es einzunehmen.“

    Bodo, biste wohl traurig, dass Du nicht mit nach Israel reisen durftest oder nicht wie Schulz in Brüssel eine Münze aus der „Stadt Davids“ bekommen hast.

    Auffällig ist außerdem, dass an den deutschen Universitäten fast überall Stellen gestrichen und Gelder eingespart werden müssen, in Erfurt aber vor nicht allzu langer Zeit ein Lehrstuhl für jüdische Theologie eingerichtet wurde. (In Postdam kann man jetzt, wenn ich richtig gehört habe, auch einen höheren Abschluss in der AT-Theologie erlangen.)

  42. yilmaz sagt:

    @ Aristoteles sagt: 26. Februar 2014 um 12:42

    ganz meiner Meinung!
    Es ist ja schon äusserst, wirklich äusserst verwirrend, daß Klitscko, Timoschenko, Marina Weisband, alle jüd. Glaubens, in Kiev ausgerechnet neben den Pseudo Faschos auftreten die auch angeblich jüdische Menschen bedrohen…
    http://hinter-der-fichte.blogspot.hu/

    Die Zions kooperierten mit den Nazis vor und während des 2.WK,
    auch die Bolschewiki Revolution war durch jüdische Geldgeber und Ideologen durchgeführt worden, komischerweise sieht man diese Vorgehensweise auch am Niedergang des Osmanischen Reiches
    die durch die „Jungtürken“ (aber keine Türken waren…) geplant und durchgeführt wurde, :

    „Further on Mr. Brewda says: „During the Young Turk regime, Carasso continued to play a leading role. He met with the sultan, to tell him that he was overthrown. He was in charge of putting the sultan under house arrest. He ran the Young Turk intelligence network in the Balkans. And he was in charge of all food supplies in the empire during World War I.“ It is ironic that five centuries after the Turkish sultans welcomed the expelled European Jews into Turkey, certain Jews belonging to secret societies and to Zionism will kick the sultans out of power early in 20th century, destroy the Ottoman Empire, and celebrate their victory by massacring by proxy almost the whole Christian Armenian people, one million and half Armenians; half million Greeks; and half million Christian Assyrians & Arameans.“

    http://www.rense.com/general63/armen.htm

    Die Bänkster-Hintermächte wissen es genau wie man ´künstliche´ Fraktionen erzeugt um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, zB wurden in Libyen dieselben Register gezogen, nur dort waren es irgendwelche radikale Islamisten die die gleichen Gewaltakte, gemäß NATO, Sarkotzi und Kriegsphilosoph BH Levy, trieben, dabei waren diese Leute nichts weiter als Mörder und Verbrecher die sich einen polit.-religiösen „Umhang“ übergestülpt hatten, ganz genau wie auch in Syrien wo der gleiche Revoluzzer-Verbrecher-Mob wütet.

  43. siempre sagt:

    @Aristoteles @schnehen

    Ich mag Ihnen da gar nicht widersprechen. Ich gebe auch zu, dass ich wirklich nicht so bewandert bin in Sachen Historie. Ich habe nur letzte Woche auf Phoenix oder Arte? mal eine Dokumentation angeschaut, wie sehr die Ukrainer seinerzeit mit den Nazis paktiert haben und das haben die Russen sicher nicht vergessen. Und das macht die Sache natürlich höchst explosiv

    Das es schwierig ist einen neuerlichen Faschismus zu implementieren zumal in heutigen Zeiten, wo sich vielleicht sogar ein/e Moskauer/in zu seiner homosexuellen Neigung bekennt, mag ich mal kulturell gesehen auch so sehen.

    Faschisten können sich da eigentlich nur blamieren.

    Übrigens denke ich auch, dass sich eine Gesellschaft schon dadurch frei definiert, in dem sich die Mitglieder relativ frei erotisch bewegen können. Das heißt natürlich nicht, dass die Menschen hier wirklich frei sind, also von ihren materiellen Schranken. Man mag mal nicht an muslimische Länder denken. Da wird so schnell nix passieren.

    Was eigentlich EU/Israel davon hätten Russland zu destabilisieren, müßten sie halt einfach erklären. Ich kann es mir nicht vorstellen, wenn es den doch zum großen Krach käme? Das Ende Russlands wäre sicher auch das Ende Israels, denke ich mir mal so?

    Putin schätze ich schon als sehr klugen Politiker ein, der die Sache deeskalieren kann, aber wenn es sein muß wird er wohl auch zur Ultima Ratio greifen und wie das dann wohl ausgeht, wissen wir alle

    Also soweit meine eigenen Gedanken dazu und ob die richtig sind, dafür bin ich ja hier und lass mich gerne eines Besseren belehren🙂

    Aber vielleicht können Sie ja einen Beitrag dazu leisten?

  44. schnehen sagt:

    @Eveline

    Was ich schreibe, ist keine Denkschablone, sondern es handelt sich hier um einen bekannten Tatbestand, den auch du zur Kenntnis nehmen solltest. Wenn Dinge aber immer wieder eintreffen, handelt es sich nicht um eine Denkschablone, sondern um einen realen Tatbestand.

    Wenn ein Gemeinwesen zusammenhält, sich seine Teile nicht auseinander dividieren lassen, kann man zwar von außen mächtig Druck ausüben, um einen ‚Regime-Wechsel‘ hinzubekommen, mit kann mit Geheimdiensten herumwühlen und Sanktionen auferlegen oder auch Islamisten und Faschisten aktivieren, aber es ist sehr schwer, dies zu erreichen, ja fast unmöglich.

    Beispiel: Kuba.

    Das kubanische Volk hält auch in der Not zusammen und alle Versuche, es von seinem sozialistischen Weg abzubringen, haben die Kubaner mit der kalten Schulter quittiert, und das Land behauptet sich heute besser gegen das US-Imperium als selbst Venezuela, auch deshalb, weil es sozialistisch und vor allem geeint ist und es kaum Kollaborateure gibt.

    Wer waren diejenigen in der DDR, die das Spiel von George Herbert Bush, Thatcher, Mittérand, Kohl und Strauß damals mitgemacht haben und die die Einheit und den Zusammenhalt in der damaligen DDR zerstörten?

    1. Fast das gesamte damalige Politbüro mit der möglichen Ausnahme von Werner Krolikowski. Honecker und Mittag führten die Hauptregie bei der Verschuldung der DDR, was zu einer immer größeren Abhängigkeit von westlichen Finanzinstituten führte. Beispiel: die beiden von dem BND-Spion und Honecker-Freund Schalck-Golodkowski (Versorger der Wandlitz-Siedlung mit Westprodukten über das von ihm und Honecker am Außenhandelsmonopol vorbei illegal eingerichtete Stasi-System KoKo – Kommerzielle Koordination) eingefädelten Milliarden-Kredite in den Jahren 1983 und 1984.

    2. Die evangelische Kirche, die sich sogar an den Gefangenenfreikäufen als Vermittlerin beteiligte, deren Vertreter regelmäßig in den Westen fahren konnten, um sich dort mit Konsumartikeln einzudecken. Ich habe damals, 1983, selbst einen solchen Kirchenmann kennengelernt. Der war in Gedanken mehr im Westen als in seinem eigenen Land. Er besaß Privilegien wie das korrupte Politbüro der DDR in Wandlitz hinter der grünen Mauer, aber dieser Heuchler regte sich furchtbar über deren Privilegien auf.

    3. Vor allem innerhalb der SED Kräfte aus der Intelligenz wie Gregor Gysi, Rainer Land oder Michael Brie, die so schnell wie möglich aus dem Sozialismus raus und in den ‚humanen und sozialen‘ Finanzkapitalismus à la BRD hineinwollten und als ‚Reformsozialisten‘ und Gorbatschow-Apostel auftraten, um die Arbeiter zu täuschen.

    Die Arbeiterschaft blieb in der Stunde der Konterrevolution passiv, weil sie in der SED-Führung nicht ihre Interessenvertretung sah und auch völlig zu recht nicht sehen konnte. Sie hatte damals auf höchster Ebene überhaupt keine Interessenvertretung mehr und musste kampflos zusehen, wie die DDR mit all ihren sozialen Errungenschaften kalt von Modrow, Luft und Gysi liquidiert und an BRD- und andere westliche Konzerne verramscht wurde.

    Also:

    Es gehören immer zwei zusammen: ein finanzkräftiger und politisch starker Motor von außen und ein Kollaborateur im Inneren, der sich schon von seinem eigenen Land und seiner Heimat innerlich verabschiedet hat und dem Privilegien, seine Karriere und seine eigene Brieftasche wichtiger sind als die Interessen des einfachen Volkes.

    Die Parallele zur Ukraine ist offensichtlich. Leute wie Janukowitsch sind nicht in der Lage, die nationalen Interessen des Landes zu vertreten, weil sie selbst eng mit dem kapitalistischen System und den Oligarchen, aber auch mit dem Westen verbunden sind. Man braucht sich nur zu fragen, wo diese ‚russischen‘ Oligarchen ihr zusammengeklautes Vermögen angelegt haben: in den gleichen Steueroasen, wo auch die westlichen Oligarchen ihr Vermögen anlegen. Janukowitsch ist anscheinend auch deshalb zuletzt eingeknickt, weil man ihm und seinen Oligarchen damit gedroht hat, die Auslandskonten zu sperren, falls sie die Polizei nicht aus Kiew abziehen. So etwas zieht immer. So wird man erpressbar. Und wer erpressbar ist, kann sein Land nicht führen. Er führt es wie Honny in den Ruin.

    Wenn dies eine Schablone ist und in Wirklichkeit nicht zutrifft, dann versuche dies an Hand von Fakten zu widerlegen.

  45. Jost Werner sagt:

    Im Zuge der Edathy-Affäre stoßen die Ermittler auf weitere Überraschungen: In der Wohnung des SPD-Politikers haben sie

    geheime Unterlagen zur Terrorzelle NSU

    gefunden. Diese hatte Edathy als Ausschussvorsitzender mitgenommen – gegen alle Vorschriften.

    Ermittler sind in der Wohnung von Sebastian Edathy auch auf Geheimunterlagen aus dem Untersuchungsausschuss zur Terrorzelle NSU gestoßen. Die Staatsanwaltschaft Hannover habe dem Bundestag die Unterlagen am Dienstag übergeben, teilte Parlamentssprecher Ernst Hebeker in Berlin auf Anfrage mit.

    Die zum Teil als geheim eingestuften Unterlagen seien vom niedersächsischen Landeskriminalamt bei der Durchsuchung der Wohnung gefunden worden. Der ehemalige SPD-Abgeordnete Edathy war Vorsitzender des Ausschusses, der die Arbeit von Polizei und Verfassungsschutz zu der NSU-Mordserie untersuchte.

    Unterlagen dürfen Bundestag nicht verlassen

    Nach der Geheimschutzordnung des Bundestags dürfen geheime Verschlusssachen in der Regel nur in der Geheimregistratur des Parlaments eingesehen werden. Sie dürfen Mitgliedern von Untersuchungsausschüssen auch in ihr Büro mitgegeben werden, wenn sie dort einen Tresor haben. Solche Unterlagen dürfen demnach nicht aus dem Bundestag mitgenommen werden, außer wenn der Bundestagspräsident dies aus unabweisbaren Gründen zulässt.

    Die Staatsanwaltschaft begann bei ihren Ermittlungen gegen Edathy wegen Kinderpornografie-Verdachts zudem mit der Durchsuchung von Computern und Unterlagen aus seinem früheren Bundestagsbüro.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/bundesregierung-edathy-ermittlungen-im-bundestag-nsu-unterlagen-in-wohnung-gefunden_id_3644975.html

  46. Gast sagt:

    Nur mal ein Blick auf ein von der sog. „Anti-Fa“ genutzen Forum:
    https://linksunten.indymedia.org/

    Bei den Vorgängen müßten DIE eigentlich im Dreieck springen, aber wo gibt es Aufklärung und Empörung?
    Vieles auf den als „rechts…..“ stigmatisierten/diffamierten/getitelten/benannten Seiten: hier z.B. ein guter Bericht vom 24.02.2014

    http://www.hinter-der-fichte.blogspot.co.at/

    Wird Zeit der/die/das „Anti-Fa“ die Maske herunterzureißen und Ihre „Funktion“ zu beleuchten.
    Anti-Faschisten sind sie jedenfalls kaum.

  47. Gast sagt:

    gerade gefunden:

    Warum nur, machen viele, sehr viele bei diesem Spiel nicht mit?
    Warum ist Obomba so unbeliebt und Putin auch im Westen?

  48. Gast sagt:

    Sorry …
    und Putin auch im „Westen“ so beliebt?

    Wollt ich sagen😉

  49. Jost Werner sagt: 26. Februar 2014 um 17:43

    Im Zuge der Edathy-Affäre stoßen die Ermittler auf weitere Überraschungen: In der Wohnung des SPD-Politikers haben sie

    geheime Unterlagen zur Terrorzelle NSU

    gefunden. Diese hatte Edathy als Ausschussvorsitzender mitgenommen – gegen alle Vorschriften.

    Ermittler sind in der Wohnung von Sebastian Edathy auch auf Geheimunterlagen aus dem Untersuchungsausschuss zur Terrorzelle NSU gestoßen.

    Das bestätigt meine Fallstrukturhypothese. Reicht allerdings noch nicht hin.

  50. Wahr-Sager sagt:

    @Aufgewachter:

    Naja, das ist aber sehr verkürzt dargestellt. Der Mann wurde nicht eingewiesen, weil er Gegner des BGE war, sondern lt. Text die Nerven verloren haben soll.
    Mich würde allerdings schon interessieren, welcher Art die „verbalen Anfälle“ waren.

    Vielleicht kann Joachim Bullinger diesbzgl. ja mehr schreiben?

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass man schon daran arbeitet, H.-„Leugner“ in die Psychiatrie einzuweisen.

  51. Lucy Esclarmonde sagt:

    Loskutov twittert das Video mit dem Titel „die Marionetten des Maidan“ nicht am 7.2., sondern bereits am 5.2. kurz vor Mitternacht und ist angeblich darüber in einem Social Network gestolpert (Guardian / AP), obwohl der besagte YouTube Channel bis dahin Null Traffic hatte.

    Auf diese Twitter-Meldung wiederum springt die internationale Presse im Gleichklang an und pusht die Meldung weltweit in den Äther. Der Spiegel ebenfalls, verlinkt aber nicht auf das Video von Loskutov, sondern auf einen ganz anderen YT-Channel, der dieses Video bereits am 4.2. unter einem ganz anderen Titel gepostet hat.

    1. Dmitry Loskutov ist ein Assistent des seit 2011 stv. russischen Premierministers Rogozin, davor 4 Jahre lang russischer Vertreter in der Nato.

    Würde ein immerhin Assistent in hohen politischen Rängen so eine brisante Meldung twittern, ohne vorher mit seinem Boss gesprochen zu haben und würde dieser wiederum zustimmen, ohne mit Putin Rücksprache zu halten und wäre Putin wirklich so unintelligent, dies zuzulassen – denn im Gegenzug (unter normalen Umständen) müsste er damit rechnen, dass die USA Mitschnitte ihrerseits „anonym“ veröffentlichen lässt. So undiplomatisch ist Putin mE. nicht und so plump schon gar nicht.

    2. Würde ein Geheimdienst nicht – um von sich selbst abzulenken, das Video in einer anderen Sprache posten?

    3. Die Aufnahmen sind von allerfeinster Qualität und zwar von beiden Teilnehmern.

    4. Die Fotos, die in das Video eingebaut wurden, sind äußerst gut selektiert: sie zeigen mehrfach Pyramiden und Hörner (wer damit etwas anfangen kann) und sind Überbringer einer verdeckten Botschaft.

    5. Im letzten Teil der Aufnahme ist eindeutig ein Cut zu hören – da wurde etwas raus geschnitten. Wer hat Interesse daran, etwas raus zu schneiden?

    6. YouTube (= USA) löscht brisante Videos innerhalb von Minuten nach dem Upload. Die Uploader sind bis heute „anonym“. Seit wann geht bei YouTube und NSA etwas „anonym“? Und selbst wenn jemand mit verwischten Spuren einen Account anlegt, so wäre es zumindest nach dem Aufdecken ein Grund gewesen, die User zu sperren. Nothing happened.

    7. Glaube ich nicht, dass die NSA so blöd ist, wie sie sich darstellt oder sich darstellen lässt. Sich doof zu geben (= sich unterschätzen zu lassen) ist eine bewährte Methode.

    8. Was Herr Elsässer schreibt, dass USA und EU nicht an einem Strang ziehen, kann ich nicht teilen. Es ist wie in jeder normalen privaten oder Geschäftsbeziehung auch: das Ziel ist klar, aber über das WIE hat jeder seine eigene Vorstellung.

    Das geht auch aus dem folgenden Video hervor – es wurde ebenfalls bereits am 6.2. bei YT hochgeladen und zeigt im Anschluss an den US-Talk einen geleakten deutschen Talk. Möglich, dass ich es versäumt habe, aber wurde das ebenso in Deutschland gemainstreamt? Und wenn nein, warum nicht?

  52. Lucy Esclarmonde sagt:

    PS: Der deutsche Talk startet bei 4:11

  53. Wahr-Sager sagt: 26. Februar 2014 um 19:04

    @Aufgewachter:

    Naja, das ist aber sehr verkürzt dargestellt. Der Mann wurde nicht eingewiesen, weil er Gegner des BGE war, sondern lt. Text die Nerven verloren haben soll.
    Mich würde allerdings schon interessieren, welcher Art die “verbalen Anfälle” waren.

    Vielleicht kann Joachim Bullinger diesbzgl. ja mehr schreiben?

    Issen kleiner Scherz, wa?

    Aber aus Spaß wird Ernst und der wird größer:

    Es ist in der Bunten Republik sehr leicht, jemand zu psychiatrisieren, wenn er aus dem Verkehr gezogen werden soll. Man muß nur einen Rorschachtest mit ihm machen. Da kann man selbst bei psychisch völlig Gesunden schwerste Psychosen diagnostizieren, wenn man will.

  54. Heider sagt:

    Die Geschichte >> USA-EU-Nato-CIA usw. haben in Ukraine geputscht, finanzieren die „Rechten“ usw. …
    stellt Ukraine quasi als Entwicklungsland und „nur Opfer“ von Aussen dar. Das braucht eine lebensechte Ergänzung.

    Für fundamental-kritische Beobachter stellt sich beim Fall Ukraine die Frage, welche massgeblichen innerukrainischen Kräfte „nach Europa“ streben bzw. mit den westl. Eliten zusammen gehen. Nach meinem Dafürhalten müssen es -wenigstens in Teilen- die Eliten selbst sein, also v.a. die Oligarchen.
    Diese haben das ökonomische Potential u. Reservoir des Landes unter sich aufgeteilt, das „nationale“ Kapital ist mit dem internationalen wohl ähnlich verflochten wie überall in Europa (woraus sich bestimmt nicht nur geschäftl. Beziehungen ergeben), u. die Oligarchen ziehen auch die innerukrainischen politischen Strippen.
    So ist das lang anhaltende Lavieren der Regierung Janukowytsch (übrigens auch ihre Verhandlungen mit der EU!) u. das Weichen vor dem Strassenmob der sog. Opposition gut zu erklären. Bis zuletzt wurden hier vermutlich nur noch die Interessen der mitregierenden Oligarchen, die Interessen der Familie Janukowytsch u. natürlich die Staatsinteressen Russlands ausgehandelt – und danach durfte die Regierung Janukowytsch endlich fallen.

    In Ukraine gibt’s ausser denen, die im Mittelpunkt der „Berichterstattung“ der MSM stehen (ein Boxer, „rechte“ Splitterparteien u. Chaoten, eine merkwürdig farblose Regierung u. ihre unentschlossenen Sicherheitskräfte) noch richtig wirtschaftlich mächtige Leute. Von denen hört man im Zusammenhang wenig, so als hätten sie mit Politik nicht viel zu tun. Aber kann das denn der Fall sein?
    Ich gebe nur mal Tips, wer in Ukraine wirklich was zu melden hat.

    Einer von ihnen ist Dmytro Firtasch, ein ehem. Feuerwehrmann, der es mit herausragendem Fleiss, innovativen Ideen u. einer guten Portion Glück (wie denn sonst!?) weit gebracht hat – aus
    Ukraine Nachrichten – 08.09.2009
    Wer ist Dmytro/Dmitrij Firtasch?:
    Im Jahre 2007 informierte Firtasch über die Gründung einer internationalen Holding, der “Group DF” (Gruppe Dmitrij Firtasch), in der die ihm gehörenden Aktiva zusammengefasst sind. Die Einkünfte der “Group DF” erreichten zum 31. Dezember 2006 etwa 4,5 Mrd. $ und in den Unternehmen in 11 Ländern Europas und Mittelasiens waren etwa 23,5 Tsd. Menschen beschäftigt.

    Unter den von der “Group DF” kontrollierten Unternehmen spielen folgende eine Schlüsselrolle:“(…)
    http://ukraine-nachrichten.de/wer-dmytro-dmitrij-firtasch_1735_lebensl%C3%A4ufe

    Auch im Bankensektor spielt F., der lt. dem österreichischen Standard bisher schon die fünfgrösste ukrainische Bank (Nadra Bank) kontrolliert hat, eine bedeutende Rolle. Von der italienischen Grossbank Intesa San Paolo hat er neulich die JSC Pravex Bank (No. 8 im Ranking der ukrainischen Banken) gekauft:
    derStandard.at, 24. Jänner 2014
    Oligarch Firtasch kauft ukrainische JSC Pravex Bank

    http://derstandard.at/1389858133270/Oligarch-Firtasch-kauft-ukrainische-JSC-Pravex-Bank

    Weiterführend –
    Pravex Bank (Wikipedia, engl., Klick!)
    Intesa Sanpaolo (Wikipedia, dtsch., Klick!)

    Firtasch galt lange eher als Verbündeter von Präs. Janukowytsch, er scheint jedoch mit jeder ukrainischen Regierung gut auszukommen zu sein, ausgenommen die der Tymoschenko.

    Auch einem anderen Oligarchen soll man etwas Aufmerksamkeit widmen, um den Gesamtkomplex Ukraine vielleicht besser zu verstehen – der Ex-Aussenminister, Teilnehmer der Nato-Sicherheitskonferenz in München 2010, Medienmogul, vielseitige Unternehmer u. Parteipolitiker (Unsere Ukraine) Petro Poroschenko.
    Poroschenko stellte sich deutlich auf die Seite der ukrainischen sog. Opposition u. trat auch persönl. auf dem „Maidan“ auf.
    In der Vergangenheit scheint er auch einer der Motoren des EU-Beitritts der Ukraine gewesen zu sein:
    ukrinform.ua, 21.01.2014
    Poroschenko glaubt, für die Ukraine wäre es besser, die Lage ohne Vermittler ins reine zu bringen

    http://www.ukrinform.ua/deu/news/poroschenko_glaubt_fr_die_ukraine_wre_es_besser_die_lage_ohne_vermittler_ins_reine_zu_bringen_9469

    Ergänzend viele Artikel mehr über Poroschenko:
    http://www.ukrinform.ua/deu/news/tags/poroschenko

    Noch eine kapitalistische Erfolgsstory Marke „vom Tellerwäscher zum Millionär“ ist Rinat Achmetow (Wikipedia, dtsch.,Klick!).

    Achmetow, aus einer Arbeiterfamilie stammend, dann Profiboxer, gilt als der mächtigste der ukrainischen Oligarchen. Er war Janukowytschs langjähriger PATE, bevor J. seine eigene „Familie“ gründete. A. dürfte dem Janukowytsch spätestens Ende Januar den Rücken zugekehrt haben.

    Vier Wochen vor dem Sturz Janukowytschs gab das Unternehmen von Oligarch Achmetow eine Erklärung zu den Ereignissen ab u. mahnte eine Lösung der Krise an. Von „Kompromisse“ schliessen war natürlich auch die Rede u. dürfte an die Adresse von Präs. Janukowytsch gegangen sein:
    Ukraine Nachrichten – 26.01.2014
    Erklärung der SCM-Gruppe von Rinat Achmetow

    http://ukraine-nachrichten.de/erkl%C3%A4rung-scm-gruppe-rinat-achmetow_3869_pressemitteilungen

    [Was die genannte SCM-Gruppe (System Capital Management) ist:
    SCM Holdings (Wikipedia, engl., Klick!)]

    Keine zwei Tage später trat die Regierung von Ministerpräsident Asarow (Partei der Regionen) zurück, und die erst kurz zuvor eingeführten verschärften Demonstrationsgesetze wurden zurückgenommen.

    Wer hier keinen Zusammenhang sieht wird schwerlich besser verstehen, dass die ukrainischen Eliten alle am gleichen Strang ziehen – ihr Grundmotiv ist die Gier und ihre Profession das Geschäft. Erklärte EU-Europafeinde u. unbedingte Verbündete „Russlands“, gar ideologische Streiter gegen die NWO, wird man in diesen Kreisen vergeblich suchen.

    Zum wirtschaftlichen Hintergrund der „Familie“ Janukowytsch, der in zwei Präsidentschaften selbst zum Oligarchen wurde, aus
    Berlin Athen.eu, „Die zweifelhafte Partnerschaft:
    Wie schon auf “Berlin Athen” bemerkt wurde (Wie die Oligarchen eigentlich so sind, 22.06.13), die oligarchischen Überflieger sind die Söhne des Präsidenten, vor allem der ältere Alexander („Sascha“). „Saschas Freunde“ bilden den Nukleus eines neuen oligarchischen „Clans“ (der sogenannten „Familie“)…“

    http://www.berlin-athen.eu/index.php?id=205&tx_ttnews%5BbackPid%5D=78&tx_ttnews%5Btt_news%5D=3377&cHash=8e17d2932a275ae512f13da61e862b08

    Seine Geschäfte u. Geschäftserfolge dürften J. ein hohes Mass an persönl. Unabhängigkeit von den alteingesessenen, mächtigeren Oligarchen verschafft haben. In der Natur der Sache (geschäftl. Konkurrenz) liegt es aber dort auch den Grund für seinen Fall zu suchen: Indem man sich J. entledigte, konnte ein Konkurrent ausgeschaltet werden, der noch dazu an den Hebeln der Staatsmacht sass, was ihm unmittelbare Vorteile verschafft hatte.

    wird fortgesetzt

  55. Heider sagt:

    Forts.

    Die Oligarchen darf man teils als wahrscheinliche Finanziers/Unterstützer der „Opposition“ bezeichnen. Das Beziehungsgeflecht liegt ja schon offen anhand der ukrainischen Parteienlandschaft bzw. der Parlamentsparteien.
    Beispielsweise die Allukrainische Vereinigung „Vaterland“ (zweitstärkste Parlamentspartei). Sie ist die Partei der J. Tymoschenko, die ihrerseits eine oligarchische Gruppe führt, deren politische Macht trotz Knast der Chefin ungebrochen mittels der Partei hergestellt ist.

    Ein anderes Beispiel ist die von Klitschko 2010 gegründete Partei UDAR. Diese wird von Igor (Ihor) Kolomoiskyj finanziert, ebenfalls unter den „Top Ten“ der ukrainischen Oligarchen. Von allen genannten Oligarchen soll K. der Tymoschenko am nächsten stehen, noch vor Poroschenko. Auch seine Beziehungen zur T. sind gut, aber nicht ganz so ungetrübt. Zu Igor Kolomoiskyj siehe Wikipedia, wird dort als Hauptsponsor „nur“ von UDAR (Klitschko) gesehen: http://en.wikipedia.org/wiki/Ihor_Kolomoyskyi

    Beide, die Polit-Gallionsfigur Klitschko u. sein Sponsor Kolomoiskyj, stehen offenbar Chabad nahe, einer internat. jüdischen Sekte:
    Dec 20, 2012
    Top Diplomats Join Kiev Party
    Top diplomats, politicians and business people attended the annual Chanukah party of Chabad activist Raphael Rutman“

    http://collive.com/show_news.rtx?id=23224&alias=top-diplomats-join-kiev-party
    und
    Jüdische Allgemeine – 27.11.2008
    Manhattan am Dnjepr
    Schätzungsweise 70 Millionen Dollar kostet das Menora-Zentrum. Finanziert wird es privat – von den beiden ukrainischen Milliardären Gennadi Bogolubow und Igor Kolomoisky. Die Oligarchen sind Mitglieder der örtlichen Gemeinde.“

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/1840

    Ein letztes Beispiel ist die Swoboda (Freiheit), die ausserdem spezielle Kontakte zum WJC (World Jewish Congress) zu haben scheint, Einzelheiten siehe unter https://juergenelsaesser.wordpress.com/2014/02/20/kiew-die-nato-bestie-rast/#comment-85001
    Als Finanziers von Swoboda (Oleh Tjagnybok) wurden schonmal die Oligarchen D. Firtasch und Igor Kolomoiskyj genannt, vgl.
    ALLES SCHALL UND RAUCH, 31. Januar 2014, „Die echte und falsche Opposition in der Ukraine, http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/01/die-echte-und-falsche-opposition-in-der.html

    Dass die Oligarchen in Abstimmung mit dem Ausland (USA, EU usw.) agieren kann man als sicher annehmen, s.a. Klitschkos ausserukrainische Protektion durch BILD. Auch die Berichte über den ehem. Tschetschenienkämpfer Musytschko (Rechter Sektor) sind hilfreich, sie legen die Beteiligung westl. Geheimdienste bei den gewalttätigen Strassenumzügen nahe.

    Die ukrainischen Oligarchen sind also selbst Sponsoren mehrerer (ihrer eigenen?) Parlamentsparteien.
    Und so wie sie über ihre Konzerne wirtschaftlich mit „dem Westen“ verbunden sind, so haben sie auch internationale polit. Verbindungen; ein bes. frappierendes Beispiel ist –

    Viktor Pintschuk, der öfter als zweitwichtigster Oligarch nach Achmetow (aber diese „Rangfolgen“ führen nur in die Irre) beschrieben wird.
    Ihm gehören v.a. metallverarbeitende Unternehmen, daneben unterhält er -wie alle Oligarchen- TV-Sender u.a. Medienbetriebe. Er ist interessant aufgrund seiner internationalen Kontakte (Steven Spielberg ist ein guter Bekannter), insbes. zu George Soros.
    Dieser Oligarch scheint sich schon vor Jahren für „eine Modernisierung der Gesellschaft, neues Denken, vor allem in der Politik“ eingesetzt u. für den EU-Beitritt geworben zu haben. In einem älteren Artikel aus der Financial Times ist auch der Zusammenhang mit Soros erwähnt:
    23.08.2007
    „Porträt:
    Viktor Pintschuk – Saulus a. D.
    … Pintschuk finanziert auch die Open Society Stiftung von George Soros, die den Bürgerprotest von 2004 unterstützte.“

    http://archive.is/lUNy

    Und in diesem Artikel (es geht u.a. um Poroschenko) der WELT ist Pintschuk als „Vertrauter“ von George Soros genannt:
    Mächtiger Oligarch zählt Viktor Janukowitsch an
    http://www.welt.de/wirtschaft/article125092429/Maechtiger-Oligarch-zaehlt-Viktor-Janukowitsch-an.html

    Direktester Anwärter für die Finanzierung der sog. ukrainischen Opposition in Zusammenarbeit mit Soros könnte demnach V. Pintschuk sein. Aber wen genau hat er finanziert?

    Damit sind zumindest Pintschuk u. Poroschenko als offene Befürworter eines EU-Beitritts festgestellt.
    Rinat Achmetow stimmte zuletzt für „Kompromisse“ zur Lösung der „politischen Krise“…
    Und Firtasch sowie Kolomoiskyj darf man schon aufgrund ihrer Geschäfte in mehreren Ländern Europas sowie im Bankensektor, daneben im internationalen Sport (Fussball) u.a., also aus sachlichen Erwägungen, zu den EU-Befürwortern zählen.

    Aus diesen Kreisen war demnach auch kein Widerstand gegen die Übernahme der ukrainischen Staatsgewalt durch die europafreundliche sog. Opposition zu erwarten, ganz im Gegenteil.

    Das Bemerkenswerteste an der Unterstützung u. Finanzierung der sog. Opposition durch die Oligarchen betrifft ihre Haltung zu Rechten u. Gewalttätern, also zu Typen, die Juden normalerweise gar nicht unterstützen! Pintschuk u. Kolomoiskyj sind aber jüd. Herkunft (K. at sogar die israel. Staatsbürgerschaft), der eine steht in Verbindung zu George Soros (ebenfalls jüd. Herkunft), der andere ist Chabad-Mann (wie vermutlich auch Klitschko); und beide unterstützen (wenn sie sie nicht direkt finanzieren) im Zusammenhang der sog. Opposition („Maidan“) klar Kräfte wie Swoboda u. Rechter Sektor. Die angebliche Machtübernahme von ukrainischen „Faschisten, Neonazis, rechtsextremen Nationalisten“ in Kiew, die jetzt gerade von alternativen Netzmedien breitgetreten wird, sieht so gesehen u. in diesem Teil der story nach einem zionistischen False Flag-Unternehmen aus.

    @ yilmaz, 26. Februar 2014 um 17:02
    Gut aufgepasst!

  56. yilmaz sagt:

    @ Heider sagt: 26. Februar 2014 um 22:03

    „Einer von ihnen ist Dmytro Firtasch, ein ehem. Feuerwehrmann, der es mit herausragendem Fleiss, innovativen Ideen u. einer guten Portion Glück (wie denn sonst!?) weit gebracht hat – aus
    Ukraine Nachrichten – 08.09.2009
    “Wer ist Dmytro/Dmitrij Firtasch?:
    Im Jahre 2007 informierte Firtasch über die Gründung einer internationalen Holding, der “Group DF” (Gruppe Dmitrij Firtasch), in der die ihm gehörenden Aktiva zusammengefasst sind. Die Einkünfte der “Group DF” erreichten zum 31. Dezember 2006 etwa 4,5 Mrd. $ und in den Unternehmen in 11 Ländern Europas und Mittelasiens waren etwa 23,5 Tsd. Menschen beschäftigt.“

    Also wenn ich mir obiges Beispiel anschaue wie dieser ehemalige
    Feuerwehrmann Firtasch so quasi aus dem Nichts plötzlich 4,5 Mrd USD Einkünfte hat und ca 23,5 T Menschen beschäftigt…., tja, vielleicht geht sowas bei Alice im Wunderland.

    Dieser Firtasch hat wohl eher sehr, sehr mächtige und vermögende „Freunde“ irgendwo auf der Welt die ihm zu diesem Fabelhaften Vermögen verholfen haben, von daher gesehen ist dieser Firtasch sehr wohl ein Handlanger irgendwelcher mächtiger Finanzgeber und kein loyaler Freund der Ukraine und Janukowytsch verpflichtet, sondern diesen ominösen Geldgebern…

  57. VWL- freut-sich-ueber-Fakten sagt:

    @Heider. Danke für die Fakten und Namen. Mir kam es auch komisch vor, dass ein nach westlichen Maßstäben mit grosser Mehrheit gewählter Staatschef so einfach zugunsten von Nato Kleinstparteien zurücktritt und seine Polizei mit Wattebäuschchen gegen hochtrainierte Faschos antreten lässt. Wer Lenins Schriften über den Staat / Parlamentarismus gelesen hat, ist im Vorteil. Aber es geht ja bei der Ukraine auch darum konkret Ross und Reiter zu nennen. Super Arbeit.

  58. JVG sagt:

    @heider – Sie bringen da ziemlich wichtige Fakten mit in die Betrachtung ein!

    Ob die Oligarchen allerdings alle in die EU streben ist schwer einzuschätzen. Wichtig scheint mir dabei die Frage zu sein, wie diese Oligarchen zu ihrem Reichtum gekommen sind, vor allem, wer sie dabei in den Wirren der Nachwehen der UdSSR unterstützt hat.

    Analog der russischen Oligarchen, wo die Situation auch recht differenziert aussieht.

    Von wem hatten die das Startgeld?

    a) westliche Konzerne oder deren Strohmänner
    b) eigene Sparanlagen
    c) Seilschaften wie KGB, Partei oder Komsomol
    d) maßgebliche Kreise
    e) Lottogewinn

    Wissen Sie da Näheres?

  59. JVG sagt:

    @besucher

    Muß man unbedingt in einem Land leben, um über die Verhältnisse dort Bescheid zu wissen und sie einordnen zu können? Insbesondere wenn man über fundierte Kenntnisse in Geschichte, Politik und Wirtschaft verfügt wie schnehen, dessen Expertise hier offensichtlich sehr geschätzt wird.

    Wo ist denn eigentlich Ihre Expertise? Ich habe von Ihnen noch nichts Vernünftiges gelesen. Ich halte Sie deshalb für einen Troll.

  60. Aufstehen! sagt:

    http://hinter-der-fichte.blogspot.hu/2014/02/ukraine-ard-verharmlost-die-braune.html

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/02/ein-faschistischer-umsturz-ist-in-der.html

    http://www.youtube.com/watch?v=hzZuc4R1lMs (KenFM über: Das falsche Pferd)

    Das waren drei Beispiele zu denen ich jetzt Bezug nehme:
    Nicht nur dort lese ich Schlagzeilen wie „braune Revolution“ und Meldungen wie „Nazi-Symbole allerorts“, Rabbi warnt seine Gemeinde und empfahl ihnen Kiew und das Land zu verlassen“ usw.
    Was mir spontan beim Lesen dieser Beschreibungen, des von außen finanzierten und initiierten Putsches in der Ukraine einfiel – ob es nun so wirklich so ist oder wie die Piratin Weisband behauptet („Und die Neonazis, von denen man so viel hört, sind ein verschwindend kleiner Teil. Ich habe sie auf dem Maidan so gut wie nicht gesehen“) nicht so extrem ist – war, ob da vielleicht etwas aufgebaut wird um in Zukunft einen Grund zuhaben dort militärisch einzugreifen. Ob nun Putin meint er müsse was gegen die Faschisten tun und dann die Nato Ihren Grund hat gegen den die Ukraine besetzenden „Russen“ oder umgekehrt, der Westen sich so über die „bösen menschenrechtsverletzenden“ Faschisten in der Ukraine einen Grund erschafft und dort einschreitet (vorher wurde dann am besten noch des deutschen liebsten Ukrainer Klitschko von diesen bösen Faschisten😉 gemeuchelt, dann hätten sie mindestens die Hälfte unserer Proleten auf ihrer Seite für ihre Ziele)

  61. Harald Schmidt sagt:

    Klitschko versus Timoschenko: Super. Hoffentlich schlagen sie sich den Schädel ein. Wenn das nicht hilft kommt der Nazi-Mob vom Maidan und hilft nach…Putin ist dann der lachende Dritte und der russische Bär braucht seine Krallen nicht auszufahren…

  62. Bin beeindruckt. Und unter dem Eindruck des enormen und profunden Wissens um die Zusammenhänge und Hintergründe, die hier dankenswerterweise sehr lucide expliziert wurden, sage ich:

    Es ist ein Tanz der Schatten.

    Und die Musik dazu wird von den gleichen Kosmopoliten gespielt, die dafür gesorgt haben, daß die produktiv Werktätigen im Westen mit Falschgeld (i.e. FIAT-Money) bezahlt werden.

    Und die mit ihrem Falschgeld (das sie offiziell herstellen dürfen, sowohl in den USA wie auch in der EU) alles produktive Kapital aufzukaufen suchen, auch ganze Volkswirtschaften.

  63. Eveline sagt:

    schnehen sagt:
    26. Februar 2014 um 17:25
    Eveline

    ….Was ich schreibe, ist keine Denkschablone, sondern es handelt sich hier um einen bekannten Tatbestand, den auch du zur Kenntnis nehmen solltest. Wenn Dinge aber immer wieder eintreffen, handelt es sich nicht um eine Denkschablone, sondern um einen realen Tatbestand.

    ……. Frage: Muss eine Schablone zu einem realen Tatbestand werden? Denn wenn es erkannt ist, und zwei Parteien eines Volkes, sich immer und immer wieder gegenüberstehen, liegt dort nicht die Lösung?
    Müssen die europäischen Völker diesen Wahnsinn pausenlos hinterherlaufen???
    Z.B. Raus aus der Opfer und Täterfalle.

    Rostock liegt 54 Grad nördliche Breite und 12 Grad östliche Länge.
    Und Geographische Koordinaten:
    Venezuelas : 8 00 N, 66 00 W und Kubas Koordinaten, 21° 30´ N, 80° 00´ W und mental liegen mir diese Länder noch weiter weg. Ich kann das nicht beurteilen, aber gut möglich.

  64. Mallika sagt:

    @ Lucy und Heider: you got it!
    Ich habe es schon mehrmals so geäußert. Putin wedelt heiße Luft auf mit dem Militärmanöver, aber eigentlich ist man sich einig! Aber um den Schein zu wahren, muss man die Backen schon bissl aufblasen. In diesem Kontext ist übrigens auch die Geschichte Snowden interessant. Wer glaubt allen Ernstes, die NSA ist so „dumm“, einem jungen, dahergelaufenen Mitarbeiter Zugriff auf die allerintimsten Geheimnisse zu gewähren? Das kam mir von Anfang an spanisch vor. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass Edward Snowden dann ausgerechnet sich an DIE Medien wendet, die ein Teil des Programms sind. Wüsste er wirklich Bescheid, was läuft, wären die Informationen bei Leuten, die versuchen, die Wahrheit hinter dem Elefant im Wohnzimmer zu finden. Dies ist aber nicht der Fall und eigentlich ist Snowden doch in Russland ganz bequem untergebracht. Man hat sich geeinigt, dass der der USA nicht weiter Schaden zufügen darf und damit ist die Sache zumindest vorläufig in trockenen Tüchern. In seinem Interview hat er es deutlich gesagt. Ich zitiere: „Wie ich jedoch schon sagte, ist es mir lieber, dass Journalisten das Material sichten und entscheiden, ob der Wert dieser Informationen für die Öffentlichkeit wichtiger ist, als der Schaden, den die Veröffentlichung für den Ruf der Regierungsmitglieder bedeutet, die diese Überwachung angeordnet haben.“ Zitat Ende. Meine Frage: Würde jemand, der für sich entschieden hat, dass der Wert dieser Informationen wichtiger ist als sein gesamtes Leben, die Veröffentlichung anderen überlassen? Ich kann für mich diese Frage mit NEIN beantworten. Was haben wir also jetzt? Wir haben Snowden, wir haben Wikileaks, wir haben „Fuck the EU“, wir haben Edathy, wir haben die Ukraine. Vor allem haben wir gegenseitiges Aufwiegeln, Verwirrung und Angst. Wie sollten wir also reagieren? Mit Zusammenhalt und Liebe. Auf familiärer und regionaler Ebene. Das ist es nämlich, was mit Macht zerschlagen werden soll.

  65. Anonymous sagt:

    @ Aristoteles: „Faschos“ ??

    Man muß differenzieren.
    „Nationalisten“ sind nicht mit „Faschisten“ gleichzusetzen, und Steinmeier + Mischpoke ist gleich gar ein völlig anderer Bereich.

    Daß es Nationalisten in der Ukraine gibt, ist angesichts der Geschichte von Volk und Land natürlich und gesund. Schließlich wurde die Ukraine im vorigen Jahrhundert von Polen und der Sowjetunion fremdbestimmt. Autonomie und Selbständigkeit waren die Ausnahme. Es lohnt, darüber nachzudenken, welche Mächte ukrainische Selbstbestimmung ermöglicht haben und welche die Ukraine versklavt haben.

    Polen ging 1918 bis 1939 gegen die annektierten ukrainischen und weißrussischen Gebiete mit extrem tyrannischer Polonisierung vor, ebenso wie gegen Litauer, Deutsche, Juden. Letztere flohen in den Dreißiger Jahren in hellen Scharen ins „antisemitische“ Deutschland.
    Die Ukrainer hatten keine Zuflucht.

    Und als die SU die Gebiete eroberte, begann eine ebenso rigorose Russifizierung. Wie in Lettland und Estland sind in manchen Landesteilen 80% der Bevölkerung Russen. Obwohl Russen und Ukrainer eng verwandt sind, trennt sie die Erinnerung an sowjetische Unterdrückung.

  66. juergenelsaesser sagt:

    Mallika: Sie sind verpeilt.

  67. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Aristoteles: „Die Rolle der ukrainischen Nationalisten heute“

    Wie gesagt, daß es Nationalisten in der Ukraine gibt, ist natürlich und gesund.

    Unnatürlich ist jedoch deren Orientierung an den Kräften, die auch die EU im Griff haben. Die Erinnerung an die sowjetische Unterdrückung (u.a. die Russifizierung) verstellt ihnen den Blick auf die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem heutigen Rußland. Und sie verstellt den Blick auf die Gefahren, die von der EU, dem „Westen“ (…) drohen. Und sie verstellt den Blick darauf, daß die Ukraine von der EU nichts zu erwarten hat, ohne die Kooperation mit Rußland aber nicht leben kann.

    Der direkte Einfluß Israels und der „jüdischen“ Weltorganisation auf die Nationalisten erscheint paradox, findet aber eine Parallele im massiven „jüdischen“ Einfluß auf identitäre Bewegungen, Gruppen und Parteien in Westeuropa: Jerusalemer Erklärung, Sichrovski-Phänomen, Medinat Weimar.

    Ich vermute, daß ein wesentlicher Teil der Nationalisten der Ukraine zwar in Oppostion zum rußlandfreundlichen (und vermutlich korrupten) Janukowitsch steht, aber einer Anbindung an den „Westen“ hellsichtig skeptisch gegenübersteht. Die Ukraine war seit dem Beginn der Moderne im Fokus der Ghetto- und Stetl-Population. In vielen Städten des Raumes zwischen Polen, Litauen, Ukraine, Rußland stellten Juden einen starken Anteil der Bevölkerung. Solschenizyn (200 Jahre zusammen) schreibt von endlosen und vergeblichen Versuchen der Zaren, die starke Minderheit in die Gesellschaft und (landwirtschaftlich geprägte) Ökonomie Rußlands einzugliedern.

    Aus diesem Grund trifft die Einflußnahme Israels und seiner Organisationen sicher nicht gerade auf offene Türen. Es ist eher anzunehmen, daß eine zionistische „Neue Rechte“ erst mühsam und unter Aufwand erheblicher finanzieller Mittel begründet wurde. Die im Westen vielbesprochene Warnung eines Rabbi vor den „antisemitischen“ Nationalisten dient mutmaßlich der Trennung der zionistischen Gruppen von den ukrainischen Nationalisten, die das Wohl der Ukraine anstreben.

    Der „Fascho-Mob“ der vom Westen gestützten und bezahlten Barrikadenkämpfer stellt eine als Nationalisten getarnte zionistische Söldnertruppe dar.

  68. Aristoteles sagt:

    @Haider und Yilmaz

    Vielen Dank für die Informationen. Sie sind informativer als jeder BRD-Medienmüll.

    Eine kleine Randnotiz sollte an dieser Stelle erlaubt sein: Wir erkennen, dass immer wieder dieselbe Schablone auf die betroffenen Länder aufgelegt wird, Provokateure, Schläger, Revoluzzer, Stigmatisierung der Staatsmacht… Überall lassen sich – auch dank des Internets und sofern man genauer nachforscht – gewisse Strippenzieher hinter den Aktionen entlarven. Überall erkennen wir, dass die Geschehnisse sich kaum so verhalten, wie sie (in der Tagesschau) scheinen.
    Nur wenn es um die Nazis geht, dann soll sich alles so abgespielt haben, wie der Geschichtsunterricht und Guido Knopp es erzählen. Das ist aberwitzig und primitiv.

    Zumindest sollte man auch die andere Seite anhören DÜRFEN, wenn es um Geschichtsaufarbeitung geht, z.B. in Bezug auf die ‚Reichskristallnacht‘.
    Was zu lesen ist unter …

    https://archive.org/details/Weckert-Ingrid-Feuerzeichen-Die-Reichskristallnacht (ab Seite 53)

    … lässt zumindest gewisse Parallelen zu den Geschehnissen in Ägypten, in der Türkei, in der Ukraine usw. erkennen.

    Wie gesagt: Wenigstens darüber nachdenken DÜRFEN – ohne dass gleich die Nazikeule geschwungen wird.

  69. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    DEFINITIONEN:

    Damit ein Gedankenaustausch möglich wird, muß man sagen können, was im Diskurs mit bestimmten Wörtern bezeichnet werden soll.

    NATIONALISMUS
    ist die Erkenntnis, daß es Völker (von ’natio‘) gibt und die Zuweisung des Volksbegriffes an die Spitze der Wertehierarchie. Der Grund dieser Zuweisung ist die Erkenntnis, daß es der (menschliche)Geist ist, der den Menschen definiert. Der Geist manifestiert sich in Kultur, in Kulturen, und die sind an das Volk gebunden.
    Der Nationalist achtet also jedes Volk; im Verlust eines Volkes (Überfremdung, Ausrottung, Aussterben, Kulturverflachung) sieht er folglich den schlimmsten Verlust für die Menschheit.

    CHAUVINISMUS
    ist die Ansicht, ein Volk sei durch Einwirken Gottes (Auserwähltheitsdünkel), oder durch sein Schicksal oder seine Veranlagung, Rasse (Rassismus) allen anderen überlegen, höherwertig. Chauvinismus ist auf ein Volk bezogener Suprematismus. Suprematismus ist also das gerade Gegenteil des Nationalismus.

    FASCHISMUS
    ist dagegen eine der Spielarten von „Gesellschaft“ im Staat.
    Der Faschismus ist bestimmt von einem starren Regelsystem, einer kriegerischen Hierarchie, einem autoritären Staatswesen, Militanz und Gewaltverherrlichung nach innen und außen, Modernismus.
    Der Faschismus ist ideenfrei, unabhängig von irgendeiner Ideologie oder einem Wertesystem. Daher können Gesellschaft oder Staat von der einen oder einer anderen Ideologie bestimmt sein, es sind sozialistische, imperialistische, nationalistische oder chauvinistische faschistische Gesellschaften bzw. Staaten denkbar.

  70. Aristoteles sagt:

    @Dr. Kümel

    Einverstanden. Mit diesen Definitionen ließe sich arbeiten.
    Nur habe ich meine Zweifel, ob sich Ihre Definition von ‚Nationalismus‘ durchsetzen lässt, da ‚Nationalismus‘ von den MSM und den müden Massen mit ‚Chauvinismus‘ gleichgesetzt wird.
    Die Frage ist dann, ob man beharrlich auf der eigenen Definition besteht oder auf einen anderen Begriff ausweicht. Beispielsweise ist ‚Völkisches Bewusstsein‘ durch den Begriff ‚Rassismus‘ derart diskreditiert, dass Ersatzbegriffe wie ‚Ethnozentrismus‘ o.ä. herhalten müssen.

  71. Harald Wiegand, Saarbrücken sagt:

    Dr. Kümel, ja, sehr interessant. Bloß sehe ich da einen Widerspruch. Warum hat denn der Nationalist Sorge vor einer Überfremdung seiner Nation? Doch nicht zuletzt deshalb, weil er seine Nation als höherwertiger einstuft, als jene, aus der die Fremden kommen. M.E. ist an der Stelle der Nationalist nicht mehr vom Chauvinisten zu unterscheiden. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

  72. Harald Wiegand, Saarbrücken sagt:

    „Warum hat denn der Nationalist Sorge vor einer Überfremdung seiner Nation? Doch nicht zuletzt deshalb, weil er seine Nation als höherwertiger einstuft, als jene, aus der die Fremden kommen.“

    Zur Klarstellung: Nehmen wir als Beispiel ein afrikanisches Land, mit einem geringen Anteil von Migranten aus Europa, Asien und Amerika. Wenn ein nationalistisch tickender Afrikaner Einwanderer aus, sagen wir, Deutschland ablehnt, dann niemals deshalb, weil er ein Chauvinist ist. Es wäre schlicht albern, einem Angehörigen der Kulturnation Deutschland zivilisatorische Defizite zu unterstellen.

  73. Harald Wiegand, Saarbrücken sagt:

    Umgekehrt gilt a priori das Gegenteil IMHO.

  74. Wahr-Sager sagt:

    @Joachim Bullinger:

    „Issen kleiner Scherz, wa?“

    Was meinen Sie damit? Ich habe mich ja gerade auf Sie bezogen, weil ich in dieser Materie als Laie nicht sehr bewandert bin, auch wenn ich natürlich Informationen mittels Google einholen kann.
    Dass man (auch) heute jeden leicht psychiatrisieren kann, ist mir durchaus bewusst. Das hat man auch mit dem Pfarrer Viktor Robert Knirsch gemacht, der wegen seiner klaren Worte suspendiert und als Verrückter dargestellt wurde:

    „Sehr geehrter Herr Honsik!

    Sie richten an mich die Frage, ob ich Ihr Unterfangen, ein Buch zu schreiben, welches zum Ziele hat, das bisherige Geschichtsbild zu hinterfragen, moralisch gutheiße. Als römisch-katholischer Priester sage ich: Ja!

    Schreiben Sie dieses Buch. Hinterfragen Sie die Existenz von Gaskammern im Dritten Reich. Aus der uralten Erfahrung der Menschheit, daß die Lüge der bösen Tat vorauszueilen oder zu folgen pflegt, wie ein Schatten, erwächst uns die Erkenntnis, daß die Wahrheit zur Gefolgschaft des Guten gehört. Zum Recht des Wahrheitssuchenden gehört es, zweifeln, forschen und abwägen zu dürfen. Und wo immer dieses Zweifeln und Wägen verboten wird, wo immer Menschen verlangen, daß an sie geglaubt werden muß, wird ein gotteslästerlicher Hochmut sichtbar, der nachdenklich stimmt. Wenn nun jene, deren Thesen Sie anzweifeln, die Wahrheit auf ihrer Seite haben, werden sie alle Fragen gelassen hinnehmen und geduldig beantworten. Und sie werden ihre Beweise und ihre Akten nicht länger verbergen. Wenn jene aber lügen, dann werden sie nach dem Richter rufen. Daran wird man sie erkennen. Wahrheit ist stets gelassen. Lüge aber schreit nach irdischem Gericht!

    Hochachtungsvoll mit freundlichen Grüßen

    Pfr. Viktor Robert Knirsch

    Kahlenbergerdorf , 2.6.1988“

  75. siempre sagt:

    @Dr. Krümel, Schnehen und Aristoteles und und sonst intelligentes „Gesocks“ hier.
    Diesen Link

    http://www.altermannblog.de/lieber-wladimir-putin/

    kann ich Euch nicht vorenthalten. Dachte tatsächlich ich bin in einem marxistischen Seminar. Aber ich hätte mich auch so geäußert. Einfach Klasse!!!! Weiterleiten, weil wir sind so knapp davor?

    siempre

  76. Heider sagt:

    Nachsatz

    Meine Zustimmung musste auch
    @ Aristoteles,26. Februar 2014 um 12:42
    gehen

    @ JVG,26. Februar 2014 um 23:59
    „Analog der russischen Oligarchen,…

    Von wem hatten die das Startgeld?

    Wissen Sie da Näheres?“

    Hallo, JVG… Was habe ich denn geschrieben? Im „Internet“ steht (noch!) alles was man vielleicht wissen sollte, man muss es nur suchen, man muss die Infos verbinden, sie mit anderen abgleichen usw. Das kann jeder, und jeder sollte es selbst tun, um zu einer eigenen Stellung zu den Fragen der Welt von Heute u. zur sich anbahnenden Konfrontation zu kommen. Das schliest ja nicht aus, das „wir“ einander gelegentlich helfen…
    Versuchen Sie es mal mit diesem Link –
    http://www.netstudien.de/Russland/index.htm

  77. Heider sagt:

    @ Gast,26. Februar 2014 um 17:58
    Hinter der Fichte ist mit der zio. Indymedia nicht einfach vergleichbar, schon klar.
    Aber auch im Artikel Ukraine: ARD verharmlost die braune „Revolution“ bleibt HdF deutlich hinter den Erwartungen zurück, die wir heute an wirklich aufklärende Netzmedien haben müssen, Zitate:
    „Wer soll Kiew und das Land von den braunen Horden befreien?“
    – „Damit wird der ukrainische Faschismus ein deutscher.“

    Die Gesamtdarstellung überhöht die „rechte“ Gefahr, sie kreiert eine unabhängige, eigenständig agierende Macht, die es in Ukraine (und sonstwo) so nicht gibt, und sie appelliert an ein anti-faschistisches Weltbild, das sich ideologisch an historische Ereignisse (Deutschland frühe 30er Jahre; ukrainische Nationalisten (Bandera) im zweiten Weltkrieg, Grosser Vaterländischer Krieg in UdSSR) anlehnt und nur in die falsche Richtung zielt. Wenigstens die zionistische Begünstigung (wenn nicht Steuerung) dieser ukrainischen Bürgerkriegstruppen wird komplett übergangen, sie liegt aber auf der Hand.

    [Dasgleiche Bild auch von Rote Fahne.eu, die zu einigen Zeitfragen schon gute Ansätze gezeigt hat aber hier völlig versagt; sie verarbeitet einen englischsprachigen Bericht von RT.com und macht daraus dann d a s – man beachte das Gemälde u. den abgebildeten Wahlspruch:
    Role of far-right in Ukraine upheaval stokes neo-Nazism rise fears
    http://rotefahne.eu/2014/02/role-of-far-right-in-ukraine-upheaval-stokes-neo-nazism-rise-fears/%5D

    Was will man denn mit einer solchen Teil-Aufklärung erreichen, die die halbe Wahrheit ist; objektiv wird damit immer von den wirklichen Entscheidungsträgern, ihren Ideologien u. ihren polit. Plänen abgelenkt.

    Die Frage eines Einflusses von dritter Seite auf alternative, oppositionelle, systemkritische Netzmedien (z.B. auf deutsche) drängt sich auf. Nur sie berichten in dieser Weise, nicht die Offizialmedien (die ja keine „Nazis“ sehen, weil es sie nicht geben soll). Nach Lage der Dinge könnten das aber nur russische Kreise sein, die „uns“ sozusagen auf russische Interessen einschwören wollen. Denn auch in Russland will man generell keinen Zionismus sehen, man legt zugleich grossen Wert auf die Einhaltung der europäischen Nachkriegsordnung u. der ihr zugrunde liegenden Geschichtsschreibung, die genau so Dogmen sind wie die Lehrmeinungen der Kirchen.

    Inzwischen wird der Artikel von Mein Parteibuch, in dem ein zio. Hintergrund der sog. „nationalistischen, rechtsextremen…“ Demonstranten u. Gewalttäter angesprochen ist, sogar von „offizieller“ jüdischer Seite bestätigt. Aus
    Ukraine Nachrichten, 25.02.2014,
    Erklärung des Präsidenten des All-Ukrainischen Jüdischen Kongresses zur Situation in der Ukraine
    :

    Der Präsident des All-Ukrainischen Jüdischen Kongresses sagt in einer Presseerklärung zwar, dass es vereinzelt Ausschreitungen gegen Juden gegeben habe, aber –

    „Ich sprach persönlich mit den Führern einer ganzen Reihe sich selbst als radikal bezeichnenden Gruppen, welche mir versicherten, dass antisemitische Aktionen weder geplant waren, noch geplant werden. Sie hoben außerdem besonders hervor, dass derartigen Erscheinungen in ihren Verbänden schonungslos entgegengewirkt wird.

    Ich möchte noch einmal wiederholen: Selbst in der schwierigen Zeit des zivilen Widerstands entbehren Behauptungen über schwere Fälle von Antisemitismus in der Ukraine jeglicher Grundlage!

    Deshalb wehre ich mich kategorisch gegen die in einer Reihe ausländischer Medien erschienen, der Realität nicht entsprechenden Berichte von massenhaftem Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in der Ukraine!

    Gemeinsam mit allen Menschen in der Ukraine wird sich die jüdische Gemeinschaft am Aufbau eines demokratischen Staates beteiligen und sich in den Dienst für die Erneuerung und das Gedeihen des Landes stellen.“
    http://ukraine-nachrichten.de/erkl%C3%A4rung-pr%C3%A4sidenten-ukrainischen-j%C3%BCdischen-kongresses-situation-ukraine_3927_pressemitteilungen

    Übersetzt heisst das, die haben kein Problem mit Swoboda, Rechter Sektor usw., und – s. den letzten Absatz- sie begrüssen die aktuelle Entwicklung in Ukraine.

    Der Ull-Ukrainische Jüdische Kongress ist Mitglied der Dachorganisation des WJC. Der „World Jewish Congress ist nicht irgendeine Organisation. Es ist eine der ältesten u. einflussreichsten jüd. Organisationen der Welt. Der „Zentralrat der Juden in Deutschland“ ist übrigens auch sein Mitgliedsverband.
    Der vorletzte Vorsitzende des WJC war Edgar Bronfmann. Zu ihm nachlesen unter

    Luebeck Kunterbunt.de, Die Bronfman-Dynastie

    Der heutige Vorsitzende des WJC ist Ronald Lauder, ehem. Abteilungsleiter im US-Pentagon, ehem. US-Botschafter in Österreich, heute „nur“ Mitgl. der Republikan. Partei in USA u. schwerreicher Unternehmer.
    Kann man alles nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Ronald_Lauder

  78. JVG sagt:

    @heider – diese Seite ist eine wahre Fundgrube. Damit scheiden Lottogewinne und Spareinlagen aus. Es lief dort offensichtlich anders als bei der Plünderlandverschwörung.

  79. Oswald Spengler sagt:

    Hey hey jetzt geht der Eiertanz zwischen IWF,Washington und der EU los wer den Zahlemann macht.Unmittelbar 3 Millarden – übers Jahr wohl einige Hundert Millarden.Viel Spaß noch mit der Revolution !🙂

  80. Louise sagt:

    Lieber Herr Elsässer,
    habe gestern bemerkt, daß Sorals Portrait zu dem Dossier
    „Querdenker“ gehört.
    Ich hätte meine Kritik etwas anders formuliert, wenn ich das gleich gemerkt hätte, j’étais avide de cette article.
    Entschuldigung.
    Sie würdigten ihn ja da ausdrücklich.

    Ferner wollte ich schreiben, daß mir Pasolinis Formulierung der inneren Situation des Menschen im Faschismus II gefallen hat.
    Ich kann nicht urteilen über Italiener und ihre kulturelle Tradition. Ich kenne Italien zu schlecht.
    Aber im Hinblick auf den kulturellen Bruch in Deutschland
    durch die unterschiedlichen Besatzungsmächte finde ich,
    das, was er schreibt hilfreich.
    Ich meine, daß im Osten die Tradition Deutschlands von vor 1933 konserviert wurde, wogegen im Westen eine Fortentwicklung stattfand: „Der…., hat die jungen Leute grundlegend verändert, sie in intimsten Stellen getroffen, ihnen andere Gefühle, andere Denk- und Lebensweisen und
    kulturelle Modelle gegeben“ schreibt er.

    Faschismus möchte ich nicht schreiben: „Der neue Einfluß im Westen, hat….“ vielleicht.

    Im Westen hat eine neue Zeit begonnen, im Osten war man nur froh keinen Faschismus mehr zu haben und man mochte
    in der Regel die Ideologisierung nicht.
    („Ernst Thälmann ist niemals gefallen, Faust und Kämpfer der Nation…“ (Liedtext DDR)).

    Die Deutschen, das Volk der Dichter und Denker, vermag nach
    25 Jahren nach dem Fall der Mauer nicht den kulturellen Bruch zu beschreiben.
    Wenn jemand im Ausland fragt, kann man nur sagen, es gibt den Besser-Wessi und den Jammer-Ossi.
    Deshalb schreibe ich das, vielleicht schafft man es doch noch,
    etwas besser. Soll ja Universitäten geben im Land.

    Ferner möchte ich noch schreiben, Sie sind Historiker, Herr von Flocken ist es.
    Ein einfacher Sachverhalt, 1054 war die Spaltung der Kirche.
    Man hat sich bemüht, daß dies nicht geschieht, dann ist es doch passiert.
    Bis dahin gab es nur die EINE Kirche.
    Der von der griechischen Kultur geprägte Teil der Kirche hatte kein Zölibat und man war der Meinung, daß der Hl. Geist nur aus dem Vater kommt und nicht auch noch aus dem Sohn.
    Die Praxis im Westen war anders.
    So kam es zu der Beurteilung von der Sie (Ihre Zeitung) schreiben.
    Die Bezeichnung katholisch und orthodox, gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht.

  81. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Wiegand und Aristoteles
    “ Warum hat denn der Nationalist Sorge vor einer Überfremdung seiner Nation? Doch nicht zuletzt deshalb, weil er seine Nation als höherwertiger einstuft, als jene, aus der die Fremden kommen. “

    Nein!
    Der Nationalist will nicht, daß seine Nation durch Überfremdung zerstört wird. Er will aber auch keineswegs, daß irgendeine andere Nation vernichtet wird, etwa durch Überfremdung. Würde ein Politiker seiner eigenen Nation sich anschicken, eine Nachbarnation zu vernichten (zB durch Überfremdung), dann würde er dagegen angehen.

    Ganz bestimmt hat der Nationalist zu seiner eigenen Nation eine innigere Beziehung als zu einer fremden. Das bedeutet aber nicht, daß er gegenüber der Drohung der Vernichtung einer anderen Nation gleichgültig bleiben würde: Jedes Volk stellt ein Buch in der Bibliothek der menschlichen Kultur dar.

    Der österreichische Dichter Hamerling drückte es so aus:
    „Du sollst jedes Menschen Vaterland achten, das Deinige aber darfst Du lieben!“

    Dieser Satz ist jedem Nationalisten selbstverständlich, ein Chauvinist würde ihn für grundfalsch halten.

    Selbstverständlich versuchen die Völkerauflöser, den Nationalisten als Suprematisten und Chauvinisten zu verleumden, die Definitionen durcheinanderzubringen.
    In Wahrheit sind die Völkerauflöser die prononciertesten Suprematisten.
    Der Nationalist ist der wahre Humanist, er vertritt den Primat des (volksgebundenen) menschlichen Geistes.

  82. Manfred sagt:

    Zustimmung, vorbehaltlos!

  83. Wahr-Sager sagt: 27. Februar 2014 um 16:50

    @Joachim Bullinger:

    “Issen kleiner Scherz, wa?”

    Was meinen Sie damit?

    Die in Rede stehende Diagnose. Da hat sich „Aufgewachter“ wohl einen kleinen Scherz erlaubt.

  84. Dr. Gunther Kümel. sagt: 27. Februar 2014 um 12:28

    DEFINITIONEN:

    Damit ein Gedankenaustausch möglich wird, muß man sagen können, was im Diskurs mit bestimmten Wörtern bezeichnet werden soll.

    Ja. Die Begriffe müssen aber auch anerkannt werden. Und diese „Anerkennung“ leisten die Massenmedien. Sie tragen die (richtigen oder falschen) Begriffe so lange von außen an die Menschen heran, bis sie sie verinnerlicht haben und sich damit ihre Meinung BILDen.

    Und ein je konkretes Subjekt solcher Meinungsbildung meint dann tatsächlich, daß es sich eine eigene Meinung bildet.

    Das funzt wie geschmiert… Die Medien sind ja auch entweder gekauft oder geschmiert. Die Schmierfinken, die Journaille… Wes Brot ich eß…

  85. Dr. Gunther Kümel sagt:

    RUSSISCHES FS:

    Eine Vide-Analyse der Entwicklung der barbarischen Krawalle aus einer ursprünglich politischen Forderung (EU-Assoziierung).

    1. Der Umschlag in die Barbarei erfolgte plötzlich am 18. Februar. Wie auf Befehl.

    2. Rußland erkennt die Rolle des „Westens“ und der US-Botschaft, die vor allem mit haufenweise Geld eingegriffen hat. Die Killer seien mit 100 Euro und mehr pro Tag bezahlt worden.

    3. Offenkundig sei auch die friedliche Fraktion unter den Demonstranten von bewaffneten Radikalen und Provokateuren angeführt worden: Im Auto des Obmanns der Timoschenko-Partei sei ein Scharfschützengewehr mit Zielfernrohr gefunden worden.

    4. Rußland unterstellt, daß die Killerkommandos von Nationalisten gestellt worden seien, die auch gegen „Antifaschisten“ und Friedliche Gewalt angewendet hätten.

    5. Scharfschützen unbekannter Herkunft hätten von den Dächern Polizisten UND Krawallanten erschossen.

  86. Dr. Gunther Kümel sagt:

    FRIEDLICHE DEMONSTRATION, vom Militär aufgelöst!
    (Washington, 1932)

    http://www.youtube.com/watch_popup?feature=player_embedded&v=sNOsIB5VMSQ

  87. Wahr-Sager sagt:

    @Joachim Bullinger:

    Ach, DAS meinten Sie. Alles klar.

    “ Die Schmierfinken, die Journaille…“

    … die Historiker (oder „Historiker“)…

  88. Stenka sagt:

    Putin gewinnt – er wird die Ukraine zu füttern!
    Gewinnt EU – EU füttern
    Ukraine braucht mehr als 100 Milliarden Subventionen!

  89. siempre sagt:

    Bei der ganzen Sachlage und bei den durchaus guten Beiträgen fühle ich mich hier an den Film „Dr. Seltsam, oder wie ich lernte die Bombe zu lieben“ von Stanley Kubrick erinnert (absolut empfehlenswert!)
    In diesem Film spricht der damalige amerikanische Präsident mit dem russischen Präsidenten u.a. übers „rote Telefon“ und der amerikanische Präsident meint: „Dimitriw bist Du schon wieder besoffen?“ Der jetzige russische Präsident trinkt ja angeblich keinen Tropfen Alkohol. Gottseidank mag man da meinen. Trotzdem bleibt das makabre Gefühl, dass Millionen Menschen davon betroffen sein würden, wenn ein falscher Alarm oder eine falsche Wahrnehmung einen dritten Weltkrieg auslösen würde. Da bleibt einem natürlich jeglicher Humor im Halse stecken.
    Ich kann mir nur für uns alle wünschen, dass es nie so weit kommt! Und neben aller Ideologie, fast soweit haben wir es schon gebracht – sehr fortschrittlich!

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