Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Ausländer rein – der perverse Pakt von Linken und Großkapital

2014_2_COMPACT_Cover_kleinIn der Schweiz wie in Deutschland hat die Linke die einheimischen Arbeiter verraten und verkauft

Beim Volksentscheid in der Schweiz haben Gewerkschaften und Arbeitgeber, bürgerliche und linke Parteien gemeinsam für Massenimmigration getrommelt. Dass sich das Volk dagegen durchgesetzt hat, mit Hilfe der SVP als einziger der Parlamentsparteien, ist ein unglaublich erfreulicher Vorgang. In Deutschland ist die Lage dieselbe, wie mein Artikel in der aktuellen Ausgabe COMPACT 2/2014 zeigt.
Das perverse Bündnis

_von Jürgen Elsässer (aus COMPACT 2/2014)

Grenzen auf, Ausländer rein – unter dieser Parole vereinigen sich Unternehmerverbände und Gewerkschaften, neoliberale Ausbeuter und sozialistische Klassenkämpfer. Was verbindet Kräfte, die sich ansonsten spinnefeind sind? Eine Spurensuche.

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Das war der große Tag des Oskar Lafontaine. Wir schreiben den 15. Juni 2005. Wenige Wochen zuvor war er aus der SPD ausgetreten, und nun absolvierte er seinen ersten Wahlkampfauftritt für die PDS: ausgerechnet im traditionsreichen Arbeiterzentrum Chemnitz, ausgerechnet unter dem riesigen Denkmal mit dem Kopf von Karl Marx, der zu DDR-Zeiten der Stadt ihren Namen gegeben hatte. Inmitten all der roten Fahnen fühlt sich der Saarländer pudelwohl und läuft zu großer Fahrt auf. Aus den 400 Leuten zu Anfang der Kundgebung werden 800, 1200, vielleicht 1600. Passanten bleiben stehen – ja, das ist ein neuer Mann, ein neuer Zungenschlag. Lafontaine redet ohne Manuskript, er braucht das nicht. Am meisten Beifall erhält er für die folgenden Sätze: „Wenn man Lohndumping verhindern will, dann genügt es nicht, irgendwelche albernen Reden zu halten. Dann genügt es nicht, mit unschuldigem Augenaufschlag zu sagen: ,Das tut mir leid.‘ Sondern dann muss man handeln. Der Staat ist verpflichtet, seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Er ist verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und Frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen. Das kann nicht in einer sozialen Demokratie zum Alltag werden.“

Das war das letzte Mal, dass die Linke etwas gegen die Billiglöhner aus dem Osten zu sagen wagte. Der innerparteiliche Sturm gegen den prominenten Neuzugang, angeführt von der Bundestagsabgeordneten Petra Pau, war beträchtlich. Gregor Gysi nahm den Angegriffenen allerdings in Schutz, denn der wurde als Zugpferd noch gebraucht. Allerdings hatte die Protektion ihren Preis: Lafontaine musste sich für das Wort „Fremdarbeiter“ öffentlich entschuldigen. Und in den folgenden Jahren, bis zum heutigen Tag, wiederholte er seine Chemnitzer Position nie mehr. Wortgewaltig beschwor er zwar immer wieder den Mindestlohn – aber dass dieser niemals durchgesetzt werden kann, wenn über offene Grenzen scheinselbständige Arbeitssklaven ins Land strömen, das war fortan für die Sozialisten kein Thema mehr.

An der Seite des Großen Geldes

In der aktuellen Auseinandersetzung um die volle Freizügigkeit für Rumänen und Bulgaren kennt die Linke nur eine Parole: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit. In einer Presseerklärung der Bundestagsfraktion vom 9. Januar stehen etwa folgende Sätze: „Das Zerrbild einer bedrohlichen Armutsmigration, wie es unter anderem die CSU zeichnet, ist falsch. Unter dem Strich profitiert Deutschland von den Freizügigkeitsregelungen, insbesondere auch von der Beschäftigung, den Beitrags- und Steuerleistungen der eingewanderten Bürgerinnen und Bürger aus Rumänien und Bulgarien.“ Kein Wort von Roma. Kein Wort über die Lebenswirklichkeit in Städten wie Duisburg und Mannheim. Kein Wort von der Fragwürdigkeit der Berechnungen.

Deutschland profitiert also von der Zuwanderung? Das selbe behaupten die Großunternehmer – die Linke spricht in diesem Zusammenhang ansonsten gerne von Kapitalisten. ”Die Unternehmen haben in vielen Bereichen weiterhin Schwierigkeiten qualifiziertes Personal zu finden – da sind Zuwanderer sehr willkommen. Das gilt nicht nur für Akademiker und hoch qualifizierte Fachkräfte, sondern zunehmend auch für normale berufliche Qualifikationen, zum Beispiel in technischen Berufen”, dozierte der Vize-Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Achim Dercks. Deshalb dürfe die Zuwanderung “nicht in ein schlechtes Licht gerückt werden”.  Auch nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) muss Deutschland generell für Zuwanderer attraktiver werden. Denn bis 2020 sinke das Potenzial an Erwerbstätigen um 6,5 Millionen Menschen, sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo. „Wenn wir stärker wachsen wollen, müssen wir auch qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland herein holen. Und diese Menschen müssen die Möglichkeit bekommen, integriert zu werden.“

Diese Linie verfolgen die Großkonzerne – im Unterschied zum Mittelstand und den Familienunternehmen – übrigens schon länger. Bereits 2001 –

(…)

60 Jahre verfehlte Politik

Man kann diese ausländerfreundliche und dadurch arbeitnehmerfeindliche Politik der deutschen Großunternehmer im Grunde bis in die 1950er Jahre zurückverfolgen. Altbundeskanzler Helmut Schmidt machte dafür Ludwig Erhard, CDU-Wirtschaftsminister von 1949 bis 1963, verantwortlich. „Im Grunde genommen ging es ihm darum, durch Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte das Lohnniveau niedrig zu halten. Mir wäre stattdessen lieber gewesen, die deutschen Löhne wären gestiegen.“ 1955 kam es zu einer wichtigen Weichenstellung: „Dass sich die deutsche Bundesregierung damals zur Anwerbung von Türken entschied – in deren Folge die Zahl der Ausländer in Deutschland von 700.000 (1961) auf drei Millionen (1971) stieg – ergab sich vor allem auf Drängen der deutschen Industrie. Und: Es war die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die die Bundesregierung aufforderte, die im Anwerbeabkommen mit der Türkei festgelegte Befristung der Aufenthaltserlaubnis auf zwei Jahre, ein Rotationsprinzip, zu revidieren“, fasst ein Artikel in der Tageszeitung Die Welt vom 5. Dezember 2006 zusammen.

Ein letztes Mal versuchte die Politik im Jahre 1973 gegenzusteuern – die Bundesregierung verfügte einen Anwerbestopp. Kanzler Willy Brandt postulierte in der ARD:

(…)
Schmidt als Brandts Nachfolger im Kanzleramt wurde fuchsteufelswild: „Mir kommt kein Türke mehr über die Grenze!“, sagte er der Zeit am 5. Februar 1982. Und Helmut Kohl (…)

Neue Linke und alte Linke

Aber wie konnte es passieren, dass die Linke – entgegen der Positionen von Willy Brandt, Helmut Schmidt und Oskar Lafontaine – diese kapitalistischen Positionen in der Ausländerpolitik übernahmen? Maßgeblich hierfür war eine Zielgruppen-Umkehr, die im Zuge der 1968er Revolte stattfand. Während die traditionelle Linke – und zwar unabhängig, ob Sozialdemokraten oder Kommunisten – bis dahin im Rückgriff auf Karl Marx für „die Arbeiterklasse“ oder „die Werktätigen“ kämpfen wollte, wendeten sich die 68er Revoluzzer frustriert vom produktiven Zentrum der Gesellschaft ab und versuchten ihr Glück bei den „Randgruppen“. Nach und nach wurden Feminismus, Ökologie, Schwulenpolitik, Tier- und Klimaschutz zum Schwerpunkt linker Aktivitäten, und schließlich auch die Fürsorge für Einwanderer und Asylanten.

Der italienische Linksradikale Toni Negri – ein verurteilter Terrorist – und der US-Amerikaner Michael Hart sahen in ihrem gefeierten Buch Empire die Flüchtlinge als das neue revolutionäre Subjekt. In dem im Jahr 2000 erschienen Welt-Bestseller heißt es:

(…)

Die Leidenschaften und Gewalten, die die Linken früher für das „Proletariat“ entfesselten, setzen sie heute für die Flüchtlinge ein. Aber es gibt einen Unterschied:

(…)

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98 Responses

  1. Rudolf Steinmetz sagt:

    Globalisierung bedeutet: Arbeit wird billig wie Dreck. Das hat einer der letzten aufrechten SPD-Ökonomen prägnant beschrieben: Horst Afheldt: Wirtschaft, die arm macht, vom Sozialstaat zur gespaltenen Gesellschaft, Kunstmann Verlag (München) 2004, siehe auch: http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/alpha-forum/horst-afheldt-gespraech100.html
    AFHELDT präferiert regionale Wirtschaftsräume – globale Freihandelsabkommen sind pures Gift und befördern die Versklavung. Lokal denken, regional handeln braucht hochqualifizierte Handwerker und Landwirte – genau das, was die EU zerstören möchte, etwa durch die Abschaffung der Bio-Bauern, des Meisterbriefes und der dualen Ausbildung. Befördert wird die Versklavung nicht zuletzt durch sinkende Geburtenraten, die gesteuerte Zuwanderung und einem Bundespräsidenten, der in Indien posaunte, wir hätten in Deutschland noch viel Platz. Solche Gaukeleien können wir uns nicht erlauben, sie sind für das Einkommen und die Zukunft unserer Kinder geradezu tödlich.
    Leider herrscht das grösste Politik-Chaos im Bildungssystem. Ausser dem Bulimie-Drill (pauken für die Klausur und wieder auskotzen – darin sind die Chinesen sehr viel effektiver!) und der von Bertelsmann forcierten Ökonomisierung fällt den Wissenschafts- Kultusminister nichts mehr ein. Wer hier praktikable Lösungen sucht, der findet sie bei Ivan Illich, Die Entschuldung der Gesellschaft: „In Schulen und Universitäten werden die meisten Mittel darauf verwendet, die Zeit und die Motivation einer begrenzten Zahl von Leuten zu kaufen, um sie vorab festgelegt Probleme in einem rituell bestimmten Rahmen aufgreifen zu lassen. Die radikalste Alternative zur Schule wäre ein Netzwerk oder ein Service, der jedermann die gleiche Gelegenheit bietet seine jeweiligen Anliegen mit anderen zu teilen , welche dieselben Anliegen haben.“ (S.40)

  2. Hat dies auf rundertischdgf rebloggt und kommentierte:
    Die Berliner Blockparteien unterscheiden sich in dieser Frage nicht. Deshalb muß die Möglichkeit der Europawahl genutzt werden, ihnen ganz deutlich die rote Karte zu zeigen. Sie müssen abgewählt werden. Vielleicht werden danach die Karten neu gemischt.

  3. Eveline sagt:

    ……Grenzen auf, Ausländer rein – unter dieser Parole vereinigen sich Unternehmerverbände und Gewerkschaften, neoliberale Ausbeuter und sozialistische Klassenkämpfer. Was verbindet Kräfte, die sich ansonsten spinnefeind sind? Eine Spurensuche.

    Unsere Politiker sind Gurus, machtgeile egozentrische Gurus.

    Das deutsche Volk gibt es demnächst pulverisiert…. in der Apotheke.
    Falls nicht doch noch ein Wunder geschieht.

  4. Kant sagt:

    I“In einer Presseerklärung der Bundestagsfraktion vom 9. Januar stehen etwa folgende Sätze: „Das Zerrbild einer bedrohlichen Armutsmigration, wie es unter anderem die CSU zeichnet, ist falsch. Unter dem Strich profitiert Deutschland von den Freizügigkeitsregelungen, insbesondere auch von der Beschäftigung, den Beitrags- und Steuerleistungen der eingewanderten Bürgerinnen und Bürger aus Rumänien und Bulgarien.“
    @ JE: Billig provokativ- plakativer Titel, … sehr hübsch die LINKE genagelt, könnten Spon und Blöd nicht besser !
    a) die genaue Quelle wäre gut zum Überprüfen :
    Zum zit. Satz: Es geht in der PE wohl um die Auseinandersetzung mit der CSU, die aus wahltaktischen Gründen und zum Zwecke der Lufthoheit über die Stammtische
    Amok läuft ….
    b) … „unter dem Strich profiitiert Deutschland“ ist natürlich ein
    unmöglicher Satz …
    Bin aber gespannt auf die Quelle und den Kontext des Satzes.

  5. Hans Dampf sagt:

    Der Wunsch der selbsternannten ‚Elite‘ (= ‚Auslese‘, was allerdings auch im negativen Sinn richtig wäre) nach der Zerstörung Deutschlands wurde schon 1897 in einer Londoner Wochenzeitung publiziert. (‚Saturday Review‘, ‚Germaniam esse delendam‘ hiess es dort).
    WKI und WKII haben diesen gewünschten Erfolg nicht erreicht – trotz allem. Also muss man auf diesem Weg weitergehen mit anderen Mitteln. Solange die UDSSR (der kalte Krieg) bestand, war keine gesamtdeutsche Zerstörungspolitik durchsetzbar. Also wurde die DDR beseitigt, und die Sowjet Union aufgelöst. Sie hatten ihren Zweck erfüllt. und nun konnte ‚man‘ weiter an der Zerstörung Deutschlands basteln.
    Um das gewollte Ziel zu erreichen, war eine Zersetzung der Gesellschaft erforderlich (wie sie schon von Koudenhoove-Kalergi 1923/25 in seinen Büchern beschrieben wurde: ‚Adel‘ und ‚Praktischer Idealismus‘) Er schreibt dort von der Zukünftigen Bevölkerung Europas von einer Europäisch-Asiatisch-negroidden Mischrasse die wegen deren minderer Intelligenz leichter zu manipulieren Wäre.
    Dazu kommt in der Praxis dann noch das Ziel der globalen Reduzierung der Bevölkerung, zu dem auch die Förderung der sog. Spassgesellschaft und die Zerstörung der natürlichen Familie gehören. Und dazu passen dann auch die von der Linken betriebenen Aktionen der möglichst zahlreichen Einwanderer niedriger Bildung, deren automatische Aufnahme in unser Sozialsystem, und die dann erfolgenden Lohndrückereien.
    Wolfgang Eggert hat einige Bücher geschrieben, in denen er vieles der abgelaufenen Ereignisse und deren Hintergründe aufzeigt. Das meiner Ansicht nach interessanteste ist ‚Israels Geheimvatikan Bd3‘.

  6. juergenelsaesser sagt:

    Kant: Haben Sie Probleme mit den Augen? Die Quelle steht in dem Text: PE der Bundestagsfraktion vom 9. Januar. Aber ich weiß´, was Sie jetzt sagen, das sagen Sie nämlich immer: Ich habe keine Zeit, im Archiv rumzusuchen, deshalb glaub ichs nicht.. So kommen Sie natürlich gut durchs Leben, ohne Ihr Weltbild zu beschädigen. Viel Erfolg!

  7. sixty sagt:

    Nicht die „68er Revoluzzer“, sondern die BRD-Linken der 80er, die sich hinter den Grünen (vor allem nach deren Wahlerfolg 1983) versammelten und dann auch deren inhaltliche Positionen übernahmen, sind für diese (weitgehend zutreffend beschriebene) Fehlentwicklung der deutschen Linken verantwortlich zu machen. Nach und nach hat sich dann leider auch in der PDS, speziell aber in der Linkspartei seit etwa 2007/2008, die Political Correctness durchgesetzt, in den letzten Jahren immer stärker. Opposition dagegen gibt es allenfalls halbherzig, und ihr Einfluß ist äußerst begrenzt.

  8. schnehen sagt:

    Eine kritische Randbemerkung:

    Willi Brandt war kein Freund der ‚eigenen Landsleute‘. Brandt damals in der ARD, so Compact:

    „Wir müssen an die eigenen Landsleute zuerst denken.“ (Vgl. Compact-Artikel). Also keine Ausländer mehr reinlassen.

    Das sagte Brandt im Fernsehen. Ich frage die Compact-Redaktion: Kann man danach gehen, was bundesdeutsche Politiker mal im ARD-Fernsehen gesagt haben?? Aber was tat Brandt wirklich?

    Er ließ den weiteren Zustrom von türkischen Arbeitern zu. Ich habe damals als Student in der Torfindustrie gearbeitet (Anfang der siebziger Jahre) und habe selbst miterlebt, dass immer neue Arbeiter, meist aus Anatolien, die weder lesen noch schreiben noch deutsch konnten, in die Fabrik kamen. Sie wurden in fabrikseigenen Wohnbaracken bei unmöglichen sanitären Verhältnissen einkaserniert, wurden in Windeseile eingewiesen und kamen dann in die Kolonne zum Malochen.

    Dann sagt Brandt am 11. Mai 1971 im Bundestag Folgendes:

    „In der derzeitigen Phase ist mit zu hohen Löhnen das Risiko von Arbeitslosigkeit verbunden.“
    (J. Smith & A. Moncourt, ‚The Red Army Faction‘, Quebec 2009, Bd. 1, S. 134).

    Dabei sorgen hohe Löhne für einen Zuwachs an Kaufkraft und tragen damit zur Vollbeschäftigung bei.

    Brandt erreichte dann, dass die Regierungsleitlinie einer Lohnerhöhung von 9% auf 7,5% abgesenkt wurde. Dies entsprach damals bei einer sehr hohen Inflationsrate knapp dem Erhalt der Reallöhne.

    Er zeigt hier, dass er nicht auf der Seite seiner Landsleute stand, sondern auf der Seite der Arbeitgeberverbände und der Konzerne stand, die die Lohnleitlinie der Regierung von 9% mehr Lohn kritisiert hatten und natürlich auch ein Interesse an mehr Zuwanderung besaßen, um die ‚industrielle Reservearmee‘ zu erhalten, um so den Druck auf die ‚viel zu hohen Löhne‘ weiter zu verstärken.

    Auch Schmidt war stets ein treuer Vasall der Arbeitgeberverbände und keineswegs ’national‘ eingestellt, auch wenn er seinen Wahlkampf 1976 mit der Parole vom ‚Modell Deutschland‘ führte. Vier Jahre später war die Parole ähnlich: ‚Weiterarbeiten am Modell Deutschland‘. Also die gleiche nationale Demagogie wie bei Merkel heute. Schmidt war auch Bilderberger wie Merkel. Er hat nicht nur an einer Konferenz teilgenommen!

    Ansprachen im Fernsehen und Wahlkampfparolen sind das ein, was diese Politiker dann während ihrer Regierungszeit tun, ist das andere.

    Compact sollte endlich aufhören, Willy Brandt oder auch Helmut Schmidt in ‚Patrioten‘ zu verwandeln. ‚Mut zur Wahrheit‘ kann nicht heißen, an neuen Legenden zu stricken und diese Legenden ständig auch noch aufzufrischen.

    Das entscheidende Kriterium muss sein was sie konkret getan haben, nicht was sie abstrakt (im Fernsehen) gesagt haben.

  9. ludger, hh sagt:

    na ja, pervers (verdreht) scheint mir ein derartiges verhalten nicht zu sein. ich selbst bin jahrgang 70 und habe in der schule und daheim (links-liberaler lehrerhauhalt) „gelernt“, dass links sein per se bedeutet, sich für die schwächsten in der gesellschaft einsetzen zu wollen bzw. deren interessen zu teilen. „in der gesellschaft“ war — in meiner erinnerung — nicht gleichbedeutend mit „unter deutschen“. offen gesagt, ist mir wohler, wenn roma bei uns leben, als in ungarn oder rumänien. dort geht es ihnen bedeutend schlechter als bei uns. das haben insbesondere die kinder zu spüren. wenn richtig ist, was unlängst gemeldet wurde, dann sollte man das thema etwas tiefer hängen.

    Der Deutsche Städtetag warnt davor, Probleme mit Zuwanderern aus Rumänien und Bulgarien als Massenphänomen zu dramatisieren. „Wir haben es nicht mit einer flächendeckenden Herausforderung zu tun“, sagt Verbandspräsident Maly.

    Aufstocker: Hartz-IV-Empfänger aus Rumänien und Bulgarien sind oft gar nicht arbeitslos SPIEGEL ONLINE – Wirtschaft – 16.01.2014

    Rumänen und Bulgaren, die in Deutschland Hartz IV beziehen, sind überdurchschnittlich oft Aufstocker – das heißt, sie gehen einer regulären, wenn auch schlecht bezahlten Arbeit nach. Deutsche Hartz-IV-Empfänger arbeiten laut Bundesagentur deutlich seltener.

  10. Willi Winzig sagt:

    Besser man würde den Ländern helfen, ihre eigene Wirtschaft aufzubauen und eben jene begehrten Fachkräfte dort zu lassen. Ex-Bildungsstaat Deutschland hat eigentlich genug Potential, sich selbst zu helfen und mit vernünftigen Löhnen würde es allen Schichten gut gehen und die Arbeitslosenzahl wäre weit geringer, aber genau das Gegenteil will man uns weis machen, erst hohe Löhne würden Massenentlassungen und damit Arbeitslosigkeit anheizen.

    Es ist eben die kurzfristige Gier des Kapitals. Was scheert denen die Zukunft? Die 68er und ihre Gesinnungsnachfolger haben eh nur ein Ziel: Die traditionelle Gesellschaft in berauschte und verblödete Einzelgänger zu mutieren und zu zerstören.

  11. Jan P.R. sagt:

    wie konnte das passieren? ganz einfach. Wer ist rechts bis rechtsextrem? Die überegoistischen Wohlstandswahrer, also die Kapitalisten. Und was tun die Kapitalisten? Nach ausländischen Arbeitskräften oder Sozialhilfebeziehern schreien, die den Sozialstaat zum erliegen bringen und damit die Lohnnebennkosten ganz abschaffen sollen.

    Wer sind also die Rechtsextremen? Es sind CDU, CSU, SPD FDP, GRÜNE und DIE LINKE.

  12. loewe sagt:

    Ich empfehle unbedingt das Buch von Heike Knortz (eine historische Studie über die Zuwanderung) zum Thema:
    http://books.google.de/books?id=Z5GAa1QAIFYC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  13. Wahr-Sager sagt:

    @schnehen:

    „Auch Schmidt war stets ein treuer Vasall der Arbeitgeberverbände und keineswegs ‘national’ eingestellt, auch wenn er seinen Wahlkampf 1976 mit der Parole vom ‘Modell Deutschland’ führte.“

    Dass dieser Mentholzigarren paffenden Ex-Bundeskanzler kein Freund der Deutschen ist, hat er unlängst in einer Talkshow (Illner) bewiesen, in der er tatsächlich sinngemäß äußerte, wir Deutschen müssten den Euro beibehalten, weil wir Schuld an 6 Mio. ermordeten Juden seien…

  14. Wahr-Sager sagt:

    @Rudolf Steinmetz:

    „Globalisierung bedeutet: Arbeit wird billig wie Dreck.“

    Dann ist die ganze Debatte über einen Mindestlohn also die reinste Farce?

  15. Sonja sagt:

    Ich gehe an einem Pizza – Laden vorbei schaue ins Schaufenster und lese im Vorbei gehen ein Stellen Angebot , Suche : Macher und Bringer ich gehe ein Stück weiter und Denke , das hast Du jetzt nicht gelesen , oder doch ? Gehe zurück lese noch einmal , tatsächlich suche Macher und Bringer , innerlich habe ich mich Empört , unsere schöne Klare Deutsche Sprache ! Da dieser Laden bekannt genug ist – habe ich dann einfach nur doppelsinnig , gelächelt😉 Das ist schon der Hammer mit diesen Siedlern / Fachkräften ! Mein armes Deutschland , DU !

  16. Schwan sagt:

    Der Pakt von Linken und Grosskapital ist wohl pervers, auf jeden Fall aber ein Geburtsfehler der Linken. Die Linken haben von Anfang an den gleichen grossen Fehler in ihrer Analyse des Kapitalismus drinnen gehabt wie die Liberalen in ihren Wirtschaftstheorien: Von Grund auf geldlose Wirtschaftsmodelle!

    Silvio Gesell, 1916:

    „Warum es der Marxschen Lehre vom Kapital gelang, die Proudhonsche Lehre zu verdrängen und die sozialistische Bewegung zur Alleinherrschaft zu bringen? Warum spricht man in allen Zeitungen der Welt von Marx und seiner Lehre? Einer meinte, das läge an der Hoffnungslosigkeit und entspre-
    chenden Harmlosigkeit der Marxschen Lehre. Kein Kapitalist fürchte diese Lehre, wie auch kein Kapitalist die christliche Lehre fürchtet. Es wäre geradezu vorteilhaft für das Kapital, möglichst viel und breit von Marx und Christus zu reden. Marx würde ja dem Kapital niemals etwas anhaben kön-
    nen, weil er die Natur des Kapitals falsch beurteilt.“

    http://www.spedition-24.com/pdv/silvio_gesell_-_die_natuerliche_wirtschaftsordnung_%281916%29.pdf

    Ja, wieso stand von Marx ueberhaupt in allen Zeitungen – im Eigentum der Grosskapitalisten? Warum sind die Linken ueberhaupt zur Massenbewegung geworden? Der Aufbau und die Organisation von Massenbewegungen kosten Geld und z.B. mit Mitgliedsbeitraegen kann man erst Bestehendes organisieren, wenn man schon eine Organisation aufgebaut hat. Liegt es nicht nahe, dass die Linke – wie die Rechte – von Anfang an gesteuerte Opposition waren und bis heute geblieben sind?

    Von Marx bis Attack? Haben nicht beide den Zielen der NWO zugearbeitet? Von „Proletarier aller Laender vereinigt euch“, bis „Globalisierung gestalten“ – ist das nicht immer das gleiche Ziel, das eines Weltstaates, der auch der Rechten nicht unrecht gewesen waere, nur eben mit dem Rest der Welt als dem Westen angeschlossenen Provinzen?

    Das dieser, der rechte, Weg zum Welstaat sich als ungangbar erwiesen hat – koennte das der Grund sein, dass das Kapital seit dem 2. WK das Augenmerk verstaerkt auf den linken Weg legt (und dazu auch das urspruenglich Linke zur Perversion hin uebertreibt)?

  17. Jan sagt:

    warum ein ausländischer Aufstocker das doppelte Einkommen eines Vollzeit arbeitenden Arbeiters oder Angestellten hat.

    http://killerbeesagt.wordpress.com/2014/02/12/aufstocker-versus-asylant/

  18. Anonymous sagt:

    Leute, ich weiß gar nicht, was Ihr habt.
    Wir müssen noch VIEL VIEL lernen…., schaut’s Euch mal an:

  19. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Ludger: „Mitleid mit den Zigeunern“

    Endlich jemand, der nicht Kritik an der massiven Zuwanderung von Zigeunern übt, sondern so viel Mitgefühl aufbringt, daß er wünscht, es sollten möglichst viele kommen, denn zu Hause haben sie es schlecht.

    Da das problembeladene Europa (von den dt. Siedlungsgebieten gar nicht zu reden) trotz allem immer noch (noch!!) ein wenig besser dasteht als andere Kontinente, wäre das Mitgefühl allerdings auch auf einige hundert Millionen Neger auszudehnen, Araber, eine Menge Asiaten (nicht etwa alle). Neger sind schließlich auch Menschen!

    Und wenn Duisburg (oder eine andere europäische Stadt) dies nicht mehr zu finanzieren können meint, dann müssen eben die Steuern so lange erhöht werden, bis alle, denen es zu Hause gar nicht so gut geht, hier auskömmlich und in Frieden hier leben können. Wenn eine 4-köpfige Familie im MT-Kreis über € 4000 erhält (Bescheid liegt mir vor!), werden doch auch ein paar hundert Millionen hier Zuflucht finden können.

    Bleibt natürlich zu hoffen, daß die Asylgewährung an ein paar hundert Mio Benachteiligte den zuletzt doch etwas brüchigen Landfrieden in den Kiezen Europas nicht gefährdet.

    Und Ludger organisiert das!

  20. Kant sagt:

    @ JE : „… keine Augen im Kopf !“
    Zum 9. Januar gibt es sieben Presseerklärungen ! Soll mensch die alle lesen, um den skandalisierten Satz zu finden ? Sie (JE) haben sich die Fundstelle sicher notiert ! Wo ist also das Problem, diese mitzuteilen.

  21. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Die massive Einwanderung kommt zwar den WKII-Kriegszielen der Sieger entgegen (Jalta 1943: “ Ethnische Exklusivität der Deutschen brechen…“), aber sie hat ja auch kulturelle, nicht alleine arbeitsmarktpolitische Auswirkungen.

    Laut einer Studie des Europäischen Instituts für Geschlechtergerechtigkeit (EIGE) nehmen etwa die Genitalverstümmelungen bei Immigrantenfrauen derart massiv zu, daß bereits mehr als 500.000 Frauen in Europa Opfer dieser schrecklichen, von der Religion der Fremden geforderten und geförderten Praxis sind. Weltweit sind mehr als 125 Millionen Frauen von dieser entsetzlichen, vollständigen Primitiv-Amputation der äußeren Geschlechtsorgane im Genitalbereich betroffen.

    (http://www.unzensuriert.at/content/0014815-Genitalverst-mmelungen-bei-Frauen-nehmen-Europa-drastisch-zu,

    http://www.krone.at/Oesterreich/Beschneidung_8.000_Frauen_in_Oesterreich_betroffen-Erschreckende_Zahlen-Story-392341 )

    Dabei ist die Verstümmelung der Mädchen und Frauen um vieles grausamer als die Beschneidung der Männer, die ja von den europäischen Behörden anstandslos akzeptiert wird. So führt die FGM (female genital mutilation) zu furchtbaren Schmerzen, massiven gesundheitlichen Folgen und oft auch zum Tod der Betroffenen. Sie wird vielfach anläßlich eines „Urlaubs“ zwangsweise an den Frauen vollstreckt, im Heimatland der Opfer und unter haarsträubenden hygienischen Bedingungen.

    Angesichts der Tendenz der eingewanderten Gäste, ihre kulturellen Errungenschaften auch von den bislang Einheimischen zu fordern (Kleidervorschriften, Kreuzverbot, Abschaffung der europäischen Feste, kein Schweinefleisch in Kantinen usw.) ist im Extremfall zu befürchten, daß in Zukunft Brüssel auch die Beschneidung der Einheimischen vorschreibt.

  22. Kant sagt:

    Links sind große Teile der LINKEN, ein paar in der spd und außerparlamentarisch gibt es div. Gruppierungen ———- pseudolinks sind die Seeheimer u.a. in der Aspd, sodann vor allem die ’no-border, no-nation-Grünen … und die Antifanten bzw. Antideutschen Typen …

    Dass Sie hier undifferenziert von dER LINKEn schwafeln und diese dann ebenso pauschal bashen, ist mit dem Anspruch von Compact – linke,rechte, christliche und muslimische Demokraten gegen die Globalisten zusammenzuführen – unvereinbar.

  23. Lukas Richter sagt:

    Abgesehen davon, dass es in 50 Jahren (hoffentlich) keine Olympischen Spiele mehr gibt: Eine Natalie Geisenberger sehen wir dann nicht einmal mehr bei den deutschen Rodelmeisterschaften oben stehen. Ich glaube, nicht einmal bei den EU- oder 12-Sterne-Meisterschaften.
    Vielleicht bei den 12-Stämme-Meisterschaften — mal sehen, wie die Rodlerinnen dann aussehen.

    Nicht dass ich für Inzucht bin, aber solche Natalie Geisenbergers — die muss man doch irgendwie erhalten!

  24. Lukas Richter sagt:

    Aber vielleicht bin ich einfach nicht gelehrsam genug. Vielleicht verstehe ich Videobotschaften wie diese hier einfach nicht richtig:

    Wahrscheinlich werfen DIE uns mit Absicht solche Natalie-Geisenberger-Häppchen vor, damit die tumbe Masse bloß nicht zu früh aufwacht.

  25. Wahr-Sager sagt:

    Sorry für Off-Topic, aber doch nicht uninteressant:

    http://www.focus.de/politik/ausland/akzeptiere-keine-luegen-von-einem-deutschen-eklat-bei-schulz-rede-in-der-knesset-rechte-abgeordnete-verlassen-saal_id_3609960.html

    Zitat:

    „Moshe Feigling, Mitglied der Likud-Partei von Regierungschef Benjamin Netanjahu, war der auf Deutsch gehaltenen Rede ganz fern geblieben. ‚Ich werde während der Rede abwesend sein, weil es unpassend ist, dass im Parlament des jüdischen Staates eine Rede in der Sprache gehalten wird, in der unsere Eltern in die Eisenbahnwaggons und in die Krematorien gestoßen wurden‘, schrieb er auf Facebook.“

    Der Typ heißt übrigens Feiglin – wohl ein Freud’scher Vertipper.

  26. Ludger, HH sagt:

    Bezugnehmend auf Jan P.R.:

    Wer sind also die Rechtsextremen? Es sind CDU, CSU, SPD FDP, GRÜNE und DIE LINKE.

    Totaler Unsinn. Beispiel: Jörges und Mika meinten am Montag unisono auf Phoenix, dass die Grünen *von allen Parteien* die EU-freundlichste Programmtik hätten. Grünen-Wähler seien von Europa als Idee überzeugt, hätten die beste Meinung über die EU, verglichen mit dem Klientel der anderen. Jörges verwies auf die Einstellung zu Fragen von Migration. Wie, bitte, kommen Sie darauf, diese Haltung als „rechtsextrem“ einzustufen? Was ist dann die AfD? Linksextrem? Ich bitte Sie! Nachdem Lucke nun auch die Familienwerte betont, steht diese Partei m.E. rechts von der CSU eines Norbert Geis.

  27. … der perverse Pakt von Linken und Großkapital

    Ist das nicht schizoid? Und es gibt noch viel mehr Beispiele dafür. Es ist der ganz normale Wahn. Wir leben in einer kranken und krank machenden, wahn- und zwanghaften Gesellschaft.

    Ja, ich sage noch mehr: In dieser Gesellschaft der Bunten Republik im Jahre 2014 kann kaum ein Kind noch heranwachsen, ohne seelisch deformiert zu werden.

    Es ist wohl die seelische Deformation, welch die NWO als ihre Basis benötigt.

    Falls jemand eine andere und bessere Erklärung dafür findet, wäre ich sehr dankbar.

    Denn so ist es unendlich deprimierend…

  28. juergenelsaesser sagt:

    Kant: Haben Sie Augen, um zu lesen? Ich habe die positiven Traditionen der Linken wie Lafontaine GELOBT! So viel Differenzierung gibt es bei Elsässer! Aber heutzutage sind in der von Ihnen gelobten Linkspartei und auch bei der jungen Welt KEINE Leute mehr, die die Zuwanderung stoppen oder wenigstens steuern wollen. Oder kennen Sie einen? Dann her mit dem Namen!

  29. Lukas Richter sagt:

    Zur Rolle der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände sind folgende wichtige Details hinzuzufügen, die Aufschluss darüber geben, dass wir ein Besetztes Land sind:

    „Die Bundesregierung reagierte zurückhaltend auf das [türkische Arbeits-]Angebot [von dort kam die Initiative!]: Arbeitsminister Theodor Blank lehnte das Angebot zunächst ab, da er die kulturell-religiöse Distanz und mögliche aus dieser resultierende Konflikte als zu groß einschätzte, des Weiteren bestünde zunächst auch kein Bedarf an türkischen Arbeitskräften da das Potenzial an deutschen Arbeitslosen aus strukturschwachen Regionen noch nicht hinreichend ausgeschöpft sei“, wie Wikipedia überraschend ehrlich formuliert.

    Nun aber übten die USA außenpolitischen Druck auf die Bundesregierung aus, das Anwerbeabkommen mit der Türkei doch noch abzuschließen. So übernahm anstelle des Arbeitsministeriums das mit entsprechend „geschultem“ Personal besetzte Außenministerium die Verhandlungen, um ein Scheitern auszuschließen. Das offizielle Interesse der USA lag in der ökonomischen Stabilisierung des neu aufgenommenen Nato-Mitgliedes Türkei [gegen die UdSSR, große Arbeitslosigkeit in der Agrar-Türkei, 1960 Militärputsch in der Türkei], inoffiziell muß allerdings ein Plan berücksichtigt werden, der nie offiziell festgesetzt wurde, dafür aber in verschiedenen Varianten seit längerer Zeit existierte: Nämlich die planmäßige Überfremdung Deutschlands durch außereuropäische Einwanderer [vgl. Earnest Hooton]. Durch eine Reihe von in das Anwerbeabkommen aufgenommener Punkte wurden vorerst Bedenken von Politikern und Bevölkerung minimiert. Zu diesen zählten:
    […]
    · ein Familiennachzug bzw. die Familienzusammenführung wurde im Abkommen explizit ausgeschlossen,
    […]
    · eine Obergrenze für den Aufenthalt von 2 Jahren wurde festgeschrieben, eine Verlängerung ausgeschlossen,
    · die Arbeitnehmer sollten nur aus den europäischen Gebieten der Türkei stammen.
    Allerdings machte eine auf Initiative der Türkei, mit Unterstützung deutscher Arbeitgeberverbände (BDA – Präsident seit 1964 war Siegfried Balke, ein im 3. Reich als Halbjude eingestufter, bis 1962 als Bundesminister für Atomfragen wirkender CDU-Politiker, der sich auch gegen die Aufrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen aussprach) erlassene Neufassung des Abkommens diese Schranken 1964 zunichte. Nunmehr wurde die Beschränkung der Aufenthaltserlaubnis auf zwei Jahre gestrichen, ebenso das Verbot des Familiennachzuges nach Deutschland. Hintergrund war der Umstand, dass ausländische Arbeitnehmer deutlich weniger Gehalt bekamen und die Anlernung jeweils neuer Arbeiter Kosten verursachte. Schon 1966 freute sich Theodor Marquard, Direktor der Deutschen Verbindungsstelle in Istanbul (zuständig für die Durchführung der Anwerbung), „Viele von Ihnen werden in Deutschland ein neues Leben aufbauen, sie werden dort Wurzeln schlagen und ihr Heimatland nur noch als Gäste besuchen“

    Entgegen des nach wie vor großen Widerstandes gegen einen dauerhaften Verbleib der türkischen Gastarbeiter – so forderte der damalige Bundeskanzler Ludwig Erhart noch im Mai 1964 deutsche Arbeiter zu Mehrarbeit auf, um – sinngemäß – die Gastarbeiter nach Hause schicken zu können – setzten sich Wirtschaftsverbände durch und BDA-Präsident Balke verschaffte der Gastarbeiter-Legende frühzeitig eine Grundlage, als er am 31. März 1966 behauptete, daß ausländische Arbeitskräfte ein unerläßlicher Faktor für die westdeutsche Wirtschaft geworden waren und ohne sie die seinerzeitige Produktivität um 15 bis 20% geringer wäre. (Peyman Javaher Haghighi : „Ausländerfeindlichkeit„ und Diskriminierung im betrieblichen Alltag – Interkulturelle Verantwortung der Gewerkschaften im Betrieb. Hannover 2000)
    Die besondere Perfidie der neuen Fassung des Anwerbegesetztes besteht jedoch darin, dass sie nicht öffentlich gemacht wurde: Das AA bat den Vertreter der türkischen Botschaft um „Veranlassung, dass alle Presseveröffentlichungen über das Arrangement unterbleiben“ [AA an BMA, 17.02.1961, BArch, B149/22372]. […]“

    Den Eliten ist nur beizukommen, wenn wir über den reinen Materialismus hinaus, über Familie, Volk, Tradition und naturgemäßer Kultur zum Ideellen vordringen – Türken, Deutsche, Araber, Schwarze JEWEILS.
    (Ausrutscher sind erlaubt, ich empfehle ein Verhältnis 7 zu 1).
    Themen wie Territorium dürfen dabei nicht tabu bleiben.

  30. juergenelsaesser sagt:

    Kant, Sie sind ein fauler Sack! Wenn Sie unwillig sind, ganze neun Presseerklöärungen zu lesen und zu sortieren, haben Sie nicht verdient, dass ich weiter mit Ihnen diskutiere.

  31. Kant sagt:

    @ Sie arbeiten anscheinend sehr schlampig und werfen eine diffamierende Behauptung in den Ring …. und wenn ich (oder andere) nachfragen, machen Sie auf beleidigt … !
    Was soll das ? Ich habe die Stelle nicht gefunden ! Sagen Sie sie mir/uns. Und wenn es das Zitat gibt, dann entschuldige ich mich und wenn nicht, dann sind Sie dran mit Abbitte !

  32. Ich war damal entsetzt über solch ungebürliches Benehmen eines Sozialisten, und blieb es bei allem, was mir zu Lafontaine zu Ohren kam. – und bleibe es auch in der Nachsicht, denn, wenn das Zitat dies war: “ weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen“ – ist das nach meinem Dafürhalten noch immer geistige Brandstiftung.

    Und – der folgende Satz: „Das kann nicht in einer sozialen Demokratie zum Alltag werden.“ – ist ja wohl, wie wir heute und Lafontaine ganz sicherlich schon „damals“ wussten, Augenwischerei.
    Er geißelt den Klassenbruder, der auf die Billigjobs wegen seines unsicheren Status angewiesen ist, und verheimlicht das Interesse des Kapitals, das hinter den Regelungen dafür steht, dass Fremdarbeiter den deutschen Stehkragenproletarier überhaupt erst nahe kommen können.

  33. Peter sagt:

    Ich denke, aus der Sicht vieler „Linker“ ist das Lohndumping im
    hochqualifizierten Bereich, das durch Einwanderung stattfindet,
    ein Akt ausgleichender Gerechtigkeit.
    Nachdem jahrzehntelang Arbeiter und Geringqualifizierte ausgebeutet wurden, sind nach Meinung einiger Sozialisten, Kommunisten und Grünen, jetzt auch Ärzte, Ingenieure und andere früher„überbezahlte“ Berufsgruppen dran.

    Dass das Lohndumping aber nicht nur den rumänischen Arzt, sondern auch den polnischen Fliesenleger betrifft, wird dabei leider übersehen.
    Mit scheinbaren Zugeständnissen beim Mindestlohn, der sowieso nur das Existenzminimum absichert, werden Wagenknecht und Co. in diese perfide Politik mit eingebunden.
    Das linke Intellektuelle, ihre hohen Ideale in diesem Ausmaß verraten haben und sich in den Dienst des Großkapitals stellen, ist für mich das eigentliche Drama.

    Die Hauptprofiteure eines Überangebotes an Hochqualifizierten sind die Großunternehmen (dort gibt es auch die Sprachbarriere nicht, weil sowieso nur Englisch gesprochen wird).
    Die kleinen und mittleren Firmen, (die es im Zuge von Freihandelsabkommen und Globalisierung bald nicht mehr geben dürfte) müssen sich noch mit der deutschen Sprache
    abplagen. Geringqualifizierte wandern in das Sozialsystem, aber damit haben die Konzerne ja nichts zu tun. Das finanzieren wir Steuerzahler.

    Jeder Migration steht eine Emigration gegenüber. Dass den sowieso schon ausgebluteten armen europäischen Ländern auch noch das letzte Kapital, nämlich Humankapital geraubt wird, wird außer von Lucke (noch!) von kaum einem anderen Politiker thematisiert.
    Die Auswanderungsländer werden zu reinen Agrarländern, unter Hoheitsrecht von Monsanto und so vollzieht sich die NWO, unter Mithilfe der Lafontaines, Gysis und Wagenknechts dieser Welt.

  34. „Aber wie konnte es passieren, dass die Linke – entgegen der Positionen von Willy Brandt, Helmut Schmidt und Oskar Lafontaine – diese kapitalistischen Positionen in der Ausländerpolitik übernahmen? Maßgeblich hierfür war eine Zielgruppen-Umkehr, die im Zuge der 1968er Revolte stattfand …“

    Das ist mein ständiger Einwand gegen Elsässer – dass er die „Deutsche Entwicklung“ so gar nicht im Kontext einer Weltordnung begreifen will; dass er nicht sehen will, wie das Konzert der deutschen Politikerköpfe unterm Strich dieser Eineweltregierung – einem global zu denkenden Superstaat – zugejubelt hat; dass man „deutsche Entwicklung“ nicht mehr als nationale Katastrophe missverstehen darf …

  35. VWL-Logik sagt:

    @JE … wendeten sich die 68er Revoluzzer frustriert vom produktiven Zentrum der Gesellschaft ab und versuchten ihr Glück bei den „Randgruppen“. Nach und nach wurden Feminismus, Ökologie, Schwulenpolitik, Tier- und Klimaschutz zum Schwerpunkt linker Aktivitäten, und schließlich auch die Fürsorge für Einwanderer und Asylanten … Super Satz. Komische Linke, die sich teure, übel schmeckende Fairtrade-, Bio Produkte kauft und mit ner monatlichen 150 Eurostromrechnung und ner 200 Euro Heizrechnung die Welt verbessern will. 5 Euro Benzinpreis fänden die noch cooler. Die finden auch Exoten cool, aber BITTE nicht im eigenen Stadtteil. Da sind die voll rassistisch und distanzieren sich ABER medienwirksam von der eigens gegründeten PRO-Bewewegung. Nur der reiche japanische MitsubishiManger, der iranische Schönheitschirurg, der italienische Designer oder der berühmte China/Russland Kritiker sind als Multikulti Aushängeschild GEDULDET. Na ja, vielleicht auch noch komische Tänzer oder Maler. Als damaliger – heute noch rot – Fabrikfachareiterlehrling war mir schon klar, dass die pseudolinken Bürgerknaben und -Mädels in ner anderen Parallelwelt leben. Ja die wollten auch Bafög in Facharbeiterlohnhöhe und gleichzeitig Unterhalt von ihren Vätern, um einen Luxuslifestyle (12 monatige Indienreisen, teure Markenklamotten, tägliche Kneipen-/Restaurantbesuche) zu frönen. Fabrikarbeiter die echte Werte schaffen und sich zu Krüppeln schufteten interessierte die einen Dreck. Zu den widerwärtigsten Wendehals Promis fallen mir BAP Wolfgang Niedecken, Udo Lindenberg und Totehosen Campino ein. FRAGEN an JE : Wie ging die scheinbar sanfte Wende mit Alice Schwarzer ? Woher kriegt die ihr Geld ? Habe bis jetzt keine EMMA Ausgabe gefunden, wo die sich für schlechtbezahlte Kassiererinnen, Leiharbeiterinnen, Altenpflegerinnen, Putzkräfte einsetzt ? Wie wäre COMPACT erklärt den Aufstieg linker Wendehälse / deutsche Linke und Superreiche ?

  36. frank sagt:

    Für mich stellt sich das so dar, jedem steht das Wasser bis zum Hals und keiner hat eine Lösung parat.
    Als Waagemensch entschließe ich mich doch eher zur Flucht aus Deutschland.

  37. Lisje Türelüre aus der Klappergasse sagt:

    Ich zitiere einmal den großen Vater der Islamkritik und ehemaligen Marxisten, Pim Fortuyn (1948-2002) aus seinem Buch „Die Islamisierung unserer Kultur“:
    “ Damals – im 19Jahrh.- war es die Elite, die den Nationalstaat trug und den Grundstock für eine beschränkte parlamentarische Demokratie setzte.
    Dagegen richtete sich die Arbeiterklasse auf der Weltbühne ein, auf der Schritt für Schritt an einer gerechten Welt mit gerechten Gesellschaften gebaut werden sollte, in der Armut, Mangel und Ausbeutung zur Vergangenheit gehören sollte, indem die Produktionsmittel Schritt für Schritt sozialisiert werden sollten. In diesem Weltbild hatte der Arbeiter kein Vaterland, sondern nur Bundes- und Schicksalsgenossen, und dies weltweit. Die „Internationale“ beschreibt treffend das damalige Weltbild des denkenden Teils der Arbeiterklasse.
    Heutzutage ist die Welt eher umgekehrt. Die Elite ist vaterlandslos und die Unterklasse ist zum Vaterland verurteilt und muß von ihm ihr Heil erwachten. Das Vaterland muß ihr Arbeit und Wohlfahrt verschaffen und das in einer Ökonomie, die in hohem Tempo globalisierte Züge annimmt.“
    Er führt weiter aus, daß keine Partei sich dieser Unterklasse annimmt, mit Ausnahme von Splittergruppen, die sich dann auch an „ursprüngliche Niederländer“ richten.

  38. Im orwellschen Krieg der Worte und Begriffe hat das System eine neue Waffe erfunden und (erstmals?) in den Tagesthemen vom Montag zum Einsatz gebracht: NATIONALPOPULISTISCH.

    Hier Nationale Populisten, dort Internationale Popolisten. 🙂

    Das ist der neueste Frontverlauf im postmodernen Klassenkampf per Info-Krieg.

  39. Nachtrag; Pedathy steht wohl auf den Internationalen Popolisten, hat aber vemutlich im NSU-Kompott etwas herausgefunden, das er in Herrschaftswissen transformieren und für sich nutzbar machen wollte.

    Und da zeigt ihm das System halt ‚mal, wo der Hammer hängt.

  40. Rein ins Ausland – der perverse Pakt der ausgeleierten Uschi mit der Bunten Wehr am internationalen Popo und anderswo, wo’s feucht und dunkel ist und nicht so gut riecht. Uschis neue Feuchtgebiete halt…

    Ursula von der Leyen, mit der Bundeswehr Blumio: Rap da News! — Episode 64

  41. Solaris Post sagt:

    JE:“Aber heutzutage sind in der von Ihnen gelobten Linkspartei und auch bei der jungen Welt KEINE Leute mehr, die die Zuwanderung stoppen oder wenigstens steuern wollen. Oder kennen Sie einen?“

    Das ist korrekt. Leider.
    Und wenn es doch Vetreter von Zuwanderungssteuerung geben sollte, dann halten sie still. Oder stellen sich dumm, so wie der Külow, Volker in Le. Denn eine Debatte über die Kriterien dieser Regulierung (also wen lassen wir rein und wie wie viele davon) wäre die LINKE nicht gewachsen. Ich denke sogar, damit wären die heutigen modernen Linken überfordert. Aus verschiedenen Gründen, die ich hier ausführen könnte, aber nicht tun werde, denn ich bin es leid,…

    Außerdem gibt es sowas wie eine berufspolitische Arbeitsteilung; bestimmte Leute werden sich zu außen,- sicherheits- friedenspolitischen Themen nie äußern, dafür nur zur Migrantenproblematik und dem „Rassismus der Deutschen“. Die Propagierung des Opferstatus von Flüchtlingen und Migranten aller Art, hat in den letzten Monaten durchgängig auf allen Parteiebenen zugenommen, es gehört jetzt zur Basis des herrschenden parteilinken Geschäftsmodells.

  42. Solaris Post sagt:

    Joachim Bullinger:
    Seelische Deformation. Ja, was erwarten Sie denn eigentlich von den Menschen in der Mehrzahl? Wo soll denn die seelische Gesundheit herkommen? Nachdem in den letzten hundert Jahren eine Vielzahl von breiten und tiefen Analysen und empirische Studien zur Sozialpsychologie, über das Leben der Menschen in der modernen technologischen Gesellschaft die Bibliotheken füllen, könnte man schon auf einen therapeutischen Effekt spekulieren. Andererseits haben Technologie, Kapitalismus, Globalisierung seit 20 Jahren einen Sprung gemacht und die Menschen weiter – versklavt. Es gibt sowohl eine breite Bewegung hin zu mehr seelischer Gesundheit, wie auch größere Defizite in bestimmten Bereichen, wie der berufspolitischen Sphäre. Es müsste soetwas wie eine spezifische diagnostische und psychtherapeutische Praxis für Berufspolitiker geben. Spezielle Einrichtungen die sich mit dem seelischen Gesundheitszustand der Berufspolitiker beschäftigen und diesen regelmäßig prüfen und zertifizieren, also einen Psycho-TÜV für Politiker.

  43. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ schnehen: „Löhne rauf“ statt Siedlungspolitik!

    Ja, das wäre eine volksnahe, arbeiterfreundliche Politik gewesen!

    Heute wird einfach gar nicht mehr argumentiert, Masseneinwanderung ist Zucker, und wem das nicht gefällt, der muß wohl ein „Nazi“ sein. Aber vor Jahrzehnten wurde gesagt: „Schau mal, wir brauchen die Ausländer, denn die Deutschen wollen doch keine ‚Drecksarbeit‘ machen!“

    Das entspricht nicht der heiligen Kuh „Marktwirtschaft“.
    Denn die fordert, bei niedriger Nachfrage (nach ‚Drecksarbeit‘) den Marktpreis (also etwa den Lohn für Müllwerker) sich einpendeln zu lassen.

    Ich kenne einen deutschen Ingenieur aus Kasachstan, der wäre heute froh über einen Müllwerker-Job. Er hat die Ansicht der ‚Ewiggestrigen‘ „Arbeit schändet nicht“.
    Aber er kriegt keinen Müllwerkerjob. Denn dafür werden nur Türken und Araber eingestellt. Weil die die „Drecksarbeit“ nicht machen wollen, sind die Löhne dafür heute ziemlich hoch.

  44. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Ludger: „Was ist ‚rechts‘ ?“

    Sehr sympathisch, daß Sie sich die Frage der Definition stellen.

    „Rechts“, gar ‚rechtsextrem‘ ist also, wer Familienwerte betont,
    „links“ jemand, der gegen die Institution ‚Familie‘ Politik macht und Einschleusen kulturfremder Sozialhilfeempfänger befürwortet??

    Ihre Definition wird nicht nur auf Zustimmung stoßen.
    Aber Sie haben sich bemüht.

  45. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Anonym:
    „Juden fördern den ‚multicultural mode‘ — in Europa!“

    Ich bin ja sehr überrascht.

    Im sog. ‚Staat der Juden‘ achtet man sehr auf „ethnische Exklusivität“, höre ich. Es gibt dieserhalb Pogrome gegen Schwarze, die nach Israel umziehen, um dort zu arbeiten (Sozialhilfe für Fremde gibt es dort nicht!).

    Und jetzt spricht sich eine jüdische Organisation in Schweden (auf englisch) dafür aus, daß die Immigration in europäische Länder so stak gefördert wird (durch Juden!), daß der gesamte Erdteil seine jeweilige ethnische Exklusivität aufgeben muß?

    Und der israelfreundliche Sprecher in dem Video meint so nebenbei, wer so argumentiert, der meine es gut mit Israel?!

    Wer ist es denn dann, der an der ethnischen Zusammensetzung der Länder drehen kann und will?
    Und wieso nützt das dem ‚Staat der Juden‘??

  46. Solaris Post sagt:

    Diese Linken verdienen unseren Respekt:

    http://weltnetz.tv/video/526
    „Wohin bewegt sich die EU in der Folge der Finanz- und Schuldenkrise? Ist die Demokratie in Gefahr? Welche Gefahren bauen sich am politischen Rand rechtsaußen auf? Wie geht es weiter mit der gemeinsamen Währung? Bricht der Euro zusammen? Welche Ansätze gibt es, um aus der Währungsunion auch eine Sozialunion zu machen? Bietet die EU eine Fülle von Chancen für das soziale und demokratische Europa oder droht ein antidemokratischer, asozialer und kriegerischer Albtraum? Über diese und andere Fragen wird diskutiert und gestritten im…
    …weltnetz.tv-talk mit Oskar Lafontaine (Die LINKE), der Autorin und Journalistin Daniela Dahn, dem Politikwissenschaftler Elmar Altvater und Diether Dehm (Die LINKE).“

  47. Solaris Post sagt:

    Unterstützen wir Oskar Lafontaine und Diether Dehm!

  48. derherold sagt:

    „Rumänen und Bulgaren, die in Deutschland Hartz IV beziehen, sind überdurchschnittlich oft Aufstocker – das heißt, sie gehen einer regulären, wenn auch schlecht bezahlten Arbeit nach. Deutsche Hartz-IV-Empfänger arbeiten laut Bundesagentur deutlich seltener.“

    Lieber @Ludger, ich bin betroffen, daß Sie sich in Ihrem Alter noch von diesen Taschenspielertricks täuschen lassen.

    Selbstverständlich(!) „arbeiten“ Bulgaren/Rumänen häufiger als Deutsche hierzulande, weil sie bis 31.12.2013 nur „beschäftigt“ hier leben und soziale Leistungen bekommen können. Sie „arbeiten“ dann hier und wer nicht „arbeitet“, taucht in der Statistik nicht auf.

    Beispiel: Senegalesen sind in Bulgarien häufiger „beschäftigt“ als Bulgaren in Bulgarien.😉

  49. derherold sagt:

    @Peter, ich kann Ihnen nur den Rat geben,.sich auch einmal mit Leuten zu unterhalten, die in der Realität leben. Fragen Sie doch einfach mal einen Betriebsrat oder einen Arbeitsdirektor, was er von „Ihren“ Gedanken hält.

    „Lohndumping im hochqualifizierten Bereich, das durch Einwanderung stattfindet,“

    Es findet überhaupt kein „Lohndumping im hochqualifizierten Bereich“ statt, sonst würden sich die „Hochqualifizierten“ schon organisieren.

    Wie sollen denn die tarifgebundenen und mit Betriebsräten/Mitbestimmung versehenen „Großunternehmen“ das von der Linken zitierte „Lohndumping“ betreiben ?
    Wenn wir flächendeckend Löhne hätten wie bei „Großunternehmen“ oder der vielzitierten „Exportindustrie“, könnten wir auf Grund der Steuereinnahmen unsere Straßen mit Blattgold überziehen.

    Lohndumpig findet in den UNTEREN Lohngruppen statt. Den armen (deutschen, türkischen, arabischen) Schweinen wird noch Konkurrenz auf den Hals gehetzt.

  50. Solaris Post sagt:

    Die beiträge von Blechtrommler sind typisches Halbwissen gepaart mit Phrasendrescherei und einseitiger Vergangenheitsfixierung:

    blechtrommler sagt: 12. Februar 2014 um 20:56
    „geistige Brandstiftung…“

    Wenn sich die Durchschnitts-Löhne i Sachsen 2006 zwischen 5-8 Euro pro Stunde und die Arbeitslosigkeit bei 20% bewegten, was ist das dann ihrer meinung nach? Reale Brandstiftung? Nur das es nicht brennt, sondern die Jugend in Sachsen mehrheitlich auswandert und in den westlichen bundesländern ihren „Lebensmittelpunkt“ sucht. Und der Niedriglohnsektor immer weiter ausgedehnt wird durch nachströmende Polen, Bulgaren, Rumänen mit oder ohne Kinder, zum Wohle von wem auch immer. Und warum sollte diese „Arbeitskultur“ in einer fremden Kultur arbeiten und Leben zu müssen, um nicht zu verhungern, zum Wohle des Menschen sein? Was ist daran normal?
    Fragen sie besser nach der Art der Rechtskonstruktion des Rechtsrahmens, der diese Bewegungen in Gang gesetzt hat,
    fragen Sie besser mal, warum die unbedingte Freiheit des Kapitalverkehrs nicht von den ostdeutschen LINKEN Apparatschiks und Technokraten jemals in Frage gestellt wurde.

    Peter sagt: 12. Februar 2014 um 21:00
    „Mit scheinbaren Zugeständnissen beim Mindestlohn, der sowieso nur das Existenzminimum absichert, werden Wagenknecht und Co. in diese perfide Politik mit eingebunden.
    Das linke Intellektuelle, ihre hohen Ideale in diesem Ausmaß verraten haben und sich in den Dienst des Großkapitals stellen, ist für mich das eigentliche Drama.“
    Wagenknecht, Lafontaine Dehm, sind nicht die Linkspartei. Im Gegenteil, diese Leute sind die parteinterne Opposition. Es regieren die ostdeutschen Systemstützen.
    Und linke Intellektuelle gibt es nur noch in Büchern wie bei Oskar Negt:“ Arbeit und menschliche Würde“ von 2002 oder bei Pierre Bourdieu „Das Elend der Welt“

  51. JVG sagt:

    @Peter – vollste Zustimmung, nur den Begriff „Humankapital“ würde ich nicht verwenden…

  52. JVG sagt:

    @frank – Fehler, Sie werden vor der NWO nicht fliehen können, und Sie wären ein Fremder, wenn der große Knall kommt. Da können Sie sich an den meisten Plätzen dieser Welt die Karten legen.

    Bleiben Sie hier und setzen sich dafür ein, daß die Scheiße erst gar nicht hochkocht.

    Habe mal ein paar Gedanken zur Europawahl zu Blog gebracht:

    http://www.veitblog.de/wahlen-2/europawahl-2014

  53. JVG sagt:

    @Solaris Post – wer sich LINKE nennt, muß natürlich auf die Gefahren am rechten Rand achten… Die LINKEN sind tot. Die haben noch nicht mal mehr eine einheitliche Linie zum Frieden, und gegen Apartheid. Ud das war so ziemlich das einzige, was sie von den anderen unterschieden hat.

  54. Hans Dampf sagt:

    @ Dr. Gunther Kümel. sagt: 13. Februar 2014 um 09:20

    In meinem Kommentar weiter oben (12. Februar 2014 um 10:54) habe ich auf Bücher verwiesen. In dem letzten aufgeführten finden Sie wahrscheinlich die von Ihnen gesuchten Antworten

  55. sixty sagt:

    „Unterstützen wir Oskar Lafontaine und Dieter Dehm!“

    J.E. hat doch oben völlig zu Recht darauf hingewiesen, daß sich Lafontaine längst der von Gysi, Pau …& Co vorgegebenen offiziellen „politisch korrekten“ Parteilinie angepaßt hat. Leute wie er, Sahra Wagenknecht u.a. wollen oder können nicht begreifen, daß es nur auf nationalstaatlicher Ebene möglich ist, der kapitalistischen Globalisierung entgegenzutreten, und träumen stattdessen von einer „sozialen EU“ …ähnlich wie ihre rot-grünen Freunde, mit denen sie 2017 ins Koalitionsbett steigen wollen.

  56. Plebiszit sagt:

    Ich kann Jürgen Elsässer zum Titel und Beitrag nur gratulieren, endlich die Fakten der Komplizenschaft als Istzustand auch zu benennen.

    Mit dem Verrat an ihrern vorgeblichen Idealen, liegen die organisierten Linken heute, mit einer geradezu boshaften Heuchelei im Bett der Hochfinanz . Das ist zu recht pervers.

    Es stellt sich aber auch die Frage nach dem „seit wann“ gibt es den Pakt.
    Es gab zumindest die bekannten Vordenker und eine Warmlaufphase seitens der NWO-Trust, welche die Linke zur Zusammenarbeit hofierten.
    Denn als Kronzeugen und Warner kann man klipp und klar J.F.Kennedy 1963, Lawrence Patton Mc Donald 1983 und heute Patrik Buchanan und Ron Paul in den Zeugenstand bitten. Hier ist von Verschwörung und eben nicht mehr von deren Theorie die Rede.
    Daneben gibt es eine ganze Reihe von NWO Zitaten, weiter Organisationen und Stiftungen und nicht zuletzt regelmäßige Einladungen von denen an Linksextremisten. Wir wissen wer gemeint ist

    Erst jetzt stellt sich und zudem die Frage wie soll ein derartiger Widerspruch extremer Ideologien in der Praxis funktionieren. Womit wir beim Teilen sind, man kennt das noch von Casablanca, Jalta und Potzdam,- heute Davos.
    In der Folge der NWO Abhängigkeit nach der Dritten, soll nunmehr die Westliche-Welt aufgeteilt werden und das geht nur über die Bereitstellung eines EUdSSR Imperium an eine kommunistische Verwaltung unter der Wahrung der Hochfinanz Interessen.

    Diese Matrix ist heute 2014 nahezu unwiderruflich mehr als je zuvor erkennbar.
    Warum wird die Benennung dessen gemieden und gar verleugnet ?
    Öffentlich rechtlich kann man sicher sein das dieser Putsch und Umsturz von oben unter Desinformation abgelegt wird.
    Verbleiben nur die unter Stigma sog. Rechtspopulisten, warum keine Linkspopulisten, die z.B über eine konzertierte Internetdebatte das Thema aufgreifen.
    So mal als Denkanstoß

    (Wer gestern Will gegen Schweiz gesehen hat, war an einem Paradebeispiel beteiligt wie man Staatsfeinde, nicht Gegner, tribunalisiert. )

    Tochter Zions regelt europäischen Fremdenverkehr /google

  57. Eveline sagt:

    Eins eint doch SPD; CDU, PDS letztlich sind es alle Parteien,
    sie sind die verlängerte „Werkbank“ der Hochfinanz.
    Waren und sind bis zum Kragen verstrickt mit den Finanzeliten.

    Der Gauck trommelt gar zum Krieg, wenn ich ihn nicht anders erlebt hätte und zwar stimmig und heute ……das ist nicht mal mehr als Verräter beschreibbar.

    `89 mit „Wir sind das Volk“ hätte alles vorbei sein können, aber
    die Deutschen in Westdeutschland waren noch nicht soweit.

    Ich denke, wir schauen falsch, wenn wir auf die Parteien schauen.
    Von dort kommt alles, aber keine Hilfe. die uns in die Freiheit führt.

  58. JVG sagt:

    @derherold – ich habe offensichtlich Peter anders verstanden als Sie…

  59. Peter sagt:

    @ derherold,
    Sie schreiben:
    „Es findet überhaupt kein “Lohndumping im hochqualifizierten Bereich” statt, sonst würden sich die “Hochqualifizierten” schon organisieren.“

    In welcher Realität leben Sie eigentlich?
    Gerade WEIL ausländische Hochqualifizierte „pflegeleicht“ sind und sich nicht (gewerkschaftlich) organisieren will die Industrie sie haben.
    Was glauben Sie warum? Um ihnen Spitzenlöhne zu zahlen?

    Es gibt in den technischen Berufen einige (wenige) hochspezialisierte Ingenieure, die sich ihr Wissen in der Tat vergolden lassen.
    Das gilt aber nicht für den normalen Facharzt, den Wald und Wiesen-Ingenieur, oder den 08/15 Architekten.
    Wenn Sie das nächste Mal zum Arzt gehen, fragen Sie doch einfach den freundlichen Rumänen der Ihnen dann gegenüber sitzt was er verdient.

  60. sixty sagt:

    Lafontaine und Dieter Dehm sind doch außerhalb der Linksparteic.t. kaum (noch) wahrnehmbar… Sahra Wagenknecht dagegen umso mehr😉
    „Opposition“ gegenüber Gysi und Co ist sie aber auch keineswegs, trägt allerdings mit ihrer oberflächlichen sozialpopulistischen Schaumschlägerei, speziell als Dauergast in Talkshows, entscheidend dazu b-ei, die „Linkspartei“ als scheinbare Alternative zum liberalistischen, proglobalistischen Mainstream zu präsentieren.

  61. Jakobiner sagt:

    Das stimmt zum Teil.Schon Herbert Marcuse und die Frankfurter Schule, die die 68er tief beeinflussten kehrten in ihren Schriften dem traditionellen Arbeiterklassenmarxisums den Rücken zu und sie sahen in Subkulturen und Randgruppen das eigentlich revolutionäre Subjekt. Aber die Tatsache, dass ohne Zuwanderung die Löhne wahrscheinlich so gestiegen wären, dass die Industrie dann in Niedriglohnländer ausgewandert wäre, wie infolge der demographischen Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten sich mainfestierende Fachkräftemangel sind ebenso Kalkül.
    Ein gewisses Mass an Lohndumping akzeptiert auch der DGB, aus der einfachen Überlegung heraus, dass ab einer gewissen Lohnhöhe das Kapital samt Betrieben abwandert.Und die neue und alte Linke weiss auch, dass ohne Zuwanderung infloge Fachkräftemangels das Kapital samt Betrieben dann eben seine Produktion dorthin bewegt, wo diese Fachkräfte vorhanden sind.Die Ausländerpolitik der neuen und alten Linken ist also keineswegs nur mit dem Paradigmenwechsel der Frankfurter Schule zu erklären, sondern mit kapitalistischen Sachzwängen.

  62. sixty sagt:

    Warum die Mainstream-Linke unfähig ist, den vorhandenen Unmut gegen die Globalisierung für sich zu nutzen:

    http://www.bruchlinien.at/index.php?subaction=showfull&id=1165221300&archive=&start_from=&ucat=30&category=30

  63. Kant sagt:

    @ der ganze Post

    – ‚Pakt der Linken und des Großkapitals – In der Schweiz wie in Deutschland hat die Linke die einheimischen Arbeiter verraten und verkauft‘ –

    ist einfach nur Bullshit !

    Was hier alles unter Linke subsummiert wird, ist schlicht und ergreifend abenteuerlich.
    Wenn man heute bei uns in Deutschland von Linke redet, dann meint man ganz klar nur die LINKE-(Fraktion) im Bundestag.

    Und die leistet, trotz ihrer inneren Probleme ( Zionisten wie Pau -vs- Anti-Zionisten wie Höger/Groth vormals auch N. Paech) GUTE, POLITISCHE Arbeit und zwar auf ganz vielen Politikfeldern!
    Dieser Fraktion eine solche Äußerung an den Kopf zu werfen, ist mir völlig unverständlich, ja auch empörend!

    Mittlerweile habe ich, weil ich ja kein ‚fauler Sack‘ (der ehemalige Lehrer JE zit. Gazprom-Gerd) sein will, alle Pressemitteilungen um den 9. Januar gelesen … und bin NICHT fündig geworden.

    Vielleicht wird mir ja jetzt doch noch die zit. Stelle genannt ?

  64. Jakobiner sagt:

    Auch ist es falsch, eine künstliche Trennlinie zwischen Familienbetrieben und Grossindustrie aufzumachen. Zuwanderer arbeiten ebenso in der Gastronomie, der Landwirtschaft, im Handwerk und anderen Familienunternehmen.Jeder Messebauer, Wirt und Bauer kann darüber ausgiebig erzählen.Zumal haben viele Familienbetriebe infolge von Geburtenrückgang und mangelnden Nachwuchskindern überhaupt keine Nachfolger mehr, so dass das klassische Familienunternehmen ohnehin ein Auslaufmodell ist.

  65. Jakobiner sagt:

    Ein Freund hat den Elsässerartikel derfolgt kommentiert:

    „Sehr interessant! So habe ich das noch nicht gesehen.

    Ich habe mir die gleichschaltung von gewerkschaften, linken und gutmenschen mit dem kapital in bezug auf die einwanderungspolitik völlig unideologisch immer damit erklärt, dass alle diese gruppen ihren vorteil daraus ziehen: kapital – billigere arbeitskräfte; gewerkschaft – mehr einfluß wegen mehr und unzufriedenere arbeitnehmer; linke – mehr prekariat, also mehr potentielle wähler; gutmenschen – mehr unglückliche, denen geholfen werden muss.“

  66. Plebiszit sagt:

    Um nicht zu denen absortiert zu werden die,“Flöhe husten hören“,- hier ein weiterer Nachweis zur EU-NWO Matrix.

    „Sparguthaben in der Europäischen Union könnten nach Ansicht der EU-Kommission künftig für die Firmenfinanzierung genutzt werden.“
    http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEEA1C00320140213

    Gemeint sind wohl Sanierungen,so wie Steuern für Banken.
    Eine ESM Megabank zur eigenen Bedienung reicht denen noch lange nicht. Der nächste Coup wird das Zypern-Ablass Model sein. Wer nimmt Wetten an ?

    Die Junta mit der Ölkanne an den rostigen Scharnieren ihres Schrottpressen Konstrukt unter Kuratel der NWO-Trust

  67. Hunsrücker sagt:

    Ich kann es dem Autor und den Kommentatoren nicht ersparen, einiges, was hier so flott dahin geschrieben wurde, wird, genauer zu betrachten.
    Erstmal:
    Es gibt nicht die 68er, die Linken, die Familienunternehmen, und, und.
    Pauschalisierungen der Art sind nicht zielführend.
    Zum besseren Verständnis, ich habe die 68er Bewegung hautnah in der Jordanstraße in FFM und diversen WGs im Frankfurter Raum erlebt. Aus meinem Verständnis heraus war es absolut notwendig, unser geliebtes Vaterland wachzurütteln, denn, es saßen überall noch alt Nazi Ideologen in Amt und Würden, als Politiker, das sollte bekannt sein, als Professoren, insbesondere bei den Juristen, VWLern, und und.
    Das Spießertum und der Traum vom Großdeutschland und der Herrenrasse war noch in vielen Köpfen, das war meine Motivation, mich einzubringen.
    Mit den durchgeknallten Ideologen von Marxisten, Trotzkisten, Maoisten, Leninisten bis zu Fischers Putztruppe hatte ich nichts am Hut.
    Mit der sogenannten frankfurter Schule auch nicht, das waren für mich damals schon ferngesteuerte Zionisten, ich hoffe, ich werde jetzt nicht rausgeworfen wie beim Nachrichtenspiegel, der sich jede Kritik am Zionismus und Israel verbittet.
    Die meisten 68er dachten wie ich, wir standen nicht auf der Lohnliste des CIA, die Krawallmacher ala Fischer und Konsorten haben wir eher als Arschlöcher empfunden, wir hatten andere Ziele, und, 95% der sogenannten 68er haben ihr Studium, ihre Ausbildung abgeschlossen und dann ganz normal ihren Job gemacht, heute sind wir fast alle in Rente, haben an unserem Platz als Lehrer, Psychologen, Sozialarbeiter, Autoschlosser oder Drogist unsere Leistung gebracht, warum pisst man uns an?
    Wir haben uns nichts vorzuwerfen, ganz im Gegenteil, wo wäre unser geliebtes Vaterland heute ohne den damaligen Aufstand gegen die Altnazis und Edelspießer.
    Wichtig, zum besseren Verständnis ist, Deutschland hat den 2.WK verloren, wir waren ab 45 bis heute ein besetztes Land, unter Kontrolle des CIA und ähnlicher krimineller Vereinigungen.
    Wer an den Gewerkschaften oder Parteien rumkrittelt sollte zur Kenntnis nehmen, das z. B. Die Gewerkschaften vom CIA aufgebaut wurden und bis heute kontrolliert werden. Bei den Parteien war es ähnlich, bei den Medien sowieso.
    Wer sich an der Linkspartei abarbeitet sollte wissen, daß die Linkspartei vom Bac Shalom kontrolliert wird. Diese Penner sitzen überall an den wichtigen Stellen und machen jeden platt, der verdächtig ist, linke Politik zu machen. „“Die Linke von innen umzingelt“ (googeln) sagt alles über diese verlogene Partei aus, die sich ein Schild um den Hals hängt, „wir sind die Linken“, sie sind es nicht.
    Wer zum Angriffskrieg gegen den Iran trommelt (stop the Bomb) wer sich auf die Seite der Islamistischen Terrorbanden stellt, die grad mal Syrien plattmachen, Kristine Buchholz hat auf Lebenshaus sowieso haarsträubendes abgesondert, wer sich noch auf so ferngesteuerte ngo Kriegsvorbereitungsorganisationen wie Amnestie Int. Oder Human R W beruft, der ist entweder einfach nur dumm oder er hechelt der zionistischen Weltherrschaftsideologie nach, warum auch immer.
    Nein, da wo Links draufsteht, ist nicht links drin.Ich bin ein Linker, aber mit denen, die sich in der Linkspartei sammeln, will ich nix zu tun haben, dasd sind gekaufte Arschlöcher oder Dummköpfe oder einfach nur Karrieregeier, sonst nichts.
    Ich bin auch Antifaschist, habe aber mit den Randalierern der im ultrarechten Spektrum so verhassten Antifa nichts am Hut.
    Merke: Echte Linke sind Pazifisten, echte Antifaschisten auch.
    Es ist immer das selbe, es kommt eine friedliche Bewegung auf, sie wird populär, schon kommen die Zios und der CIA auf den Plan, und infiltrieren diese gewaltfreien Gruppen, und schon ist das Feindbild geschaffen.
    Die Menschen sind so doof, diese Strategie ist uralt, keiner schnallt es.Die Faschos finanzieren die kleine Gruppe gewalttätiger Antifa und der rechten Rand ist glücklich, daß er jemanden hat, den er für alles Elend der Welt verantwortlich machen kann.
    Ist der Groschen gefallen?
    Das wird zu lang hier nur kurz noch eins:
    Familienunternehmen:(abgekupfert bei wirtschaftsnachrichten)
    Metro, BMW, Bosch, Lidl, Sal Oppenheim, Tengelmann, Haniel, Scheffler, natürlich Bertelsmann, Springer, Aldi, Böhringer, um nur einige zu nennen, das sind Konzerne, die sind keinen Schlag besser als andere große AGs. Alles Konzerne, die schon beim Adolf Kasse gemacht haben, die Familienunternehmen sollten enteignet werden, die sind es, da keine Kontrolle stattfindet, die hier in unser geliebten Heimat alles kaputtmachen und natürlich durch die oberschwachsinnige Propaganda um angeblich fehlende Fachkräfte ihren Reibach machen, die sind richtig zum Kotzen.
    Die steuern durch ihren enormen Einfluß die inflationäre Zuwanderung, aber nein, es sind ja die Linken und die Antifaschisten, manchmal faß ich mir nur noch an den Kopf.
    Grüße aus dem Hunsrück

  68. Kant sagt:

    @ Hunsrücker: „Merke: Echte Linke sind Pazifisten, echte Antifaschisten auch.“
    Und ich möchte ergänzen: Echte Linke sind auch und auf jeden Fall Antiimperialisten !

    Sie halten den Kampf innerhalb der LINKEN (BT-Fraktion und insg. ) für entschieden – und zwar zugunsten einer usraelischen Fraktion – ich nicht !

  69. Ludger, HH sagt:

    @Dr. Kümel:

    > “Rechts”, gar ‘rechtsextrem’ ist also,
    > wer Familienwerte betont, “links” jemand,
    > der gegen die Institution ‘Familie’ Politik
    > macht und Einschleusen kulturfremder
    > Sozialhilfeempfänger befürwortet??

    Yup, exactly, diese Perzeption galt immer schon. Warum sie ändern wollen? Es sei denn, Rechtskonservative wie Sie wollten nicht mehr zu ihrer Denke stehen, weil sie aufgrund unserer Geschichte einen schlechten Ruf hat. Die Vorstellung, jemand, der „Familienwerte“ (was immer das ist) sich auf die Fahne geschrieben hat, sei links ist m.E. aberwitzig.

  70. VWL- hilft- Jakobiner sagt:

    Jakobiners NWO Ansichten finde ich sehr interessant, wenn auch 1000 Mal wiederlegt. Wo bleibt Eure Rückmeldung ??? Er vertritt sehr naive – wie viele Gutmenschen – rechte arbeiterfeindliche SPD/DGB Positionen. Zb: . 1) Man muss den Sozialstaat kaputtmachen, um ihn zu retten ! Sorry krieg jetzt nen Krampf und Kopfschmerzen. 2) Wenn wir nen hohen Mindestllohn von 5 Euro für Fachkräfte einführen, gehen die Unternehmer nach Afghanistan/Vietnam/Kenia wo die noch besseren Fachkräfte für ein Zehntel schuften. 3) WIR können NICHTS dagegen tun !
    HALLO Schätzchen, schon mal was von Steuergesetzgebung, Schutzzöllen, Bilanzen/GUV als Infomaterial, Enteignung von destruktivem Kapital, Wirtschaftssanktionen gegen Dumpingländern gehört ? Schon mal von den Kosten gehört, die ein Werk plus Infrastruktur in einem Agrarstaat verursacht, in dem es nichtmal Strassen, Ärzte, Schulen oder Stromnetz gibt ? Vor allem, wenn man die Aufbaukosten nicht von der einheimischen Steuer absetzen kann. Schon mal davon gehört, dass die Arbeiter in diesen Staaten nach Aufbau der Fabrik plötzlich aber klevereweise einen europaähnlichen Lohn fordern ? Komisch, dass generell die Arbeitslosigkeit gering und der Wohlstand hoch ist, wo HOHE Löhne gezahlt werden.
    Wenn man natürlich USA, NWO, NATO, EU kontolliert ist und sich nicht wehrt, ist der Spielraum wirklich eng.
    Nichts gegen Sie sympatischer Herr Jakobiner, aber lesen Sie sich ruhig mal ein in den tollen Beiträgen auf dieser Website und bilden sch weiter. Das tue ich hier auch, trotz mir gegenteiligerAuffassungen. Aber nur so, kann ich, oder Sie lernen. Mein aufrichtiges Dankeschön, dass sie auch Fragen stellen, die hier oft untergehen.

  71. Jakobiner sagt:

    „Während die traditionelle Linke – und zwar unabhängig, ob Sozialdemokraten oder Kommunisten – bis dahin im Rückgriff auf Karl Marx für „die Arbeiterklasse“ oder „die Werktätigen“ kämpfen wollte, wendeten sich die 68er Revoluzzer frustriert vom produktiven Zentrum der Gesellschaft ab und versuchten ihr Glück bei den „Randgruppen“. Nach und nach wurden Feminismus, Ökologie, Schwulenpolitik, Tier- und Klimaschutz zum Schwerpunkt linker Aktivitäten, und schließlich auch die Fürsorge für Einwanderer und Asylanten.“

    Man muss die Randgruppenorientierung der Neuen Linken auch als Ausdruck der ökonomistischen Begrenztheit der traditionellen Linken betrachten.Über ein Jahrhundert ignorierte die alte Linke diese Bereiche, da sie nicht als der Hauptwiderspruch Kapital/Lohnarbeit begriffen wurden.
    Daher die harsche Gegenreaktion, da diese Gruppemn bei diesem Hauptwiderspruchsraster als Nebenwidersprüche unter den Tisch fielen und geradezu ignoriert wurden.
    Die ökonomistische Orientierung der Traditionslinken konnte zudem nicht den Ersten Weltkrieg, noch den Aufstieg des Faschismus samt Zweiten Weltkrieg und Holocaust verhindern.Zudem war es auch schwierig, den Antisemitismus mit dem traditionellen Ökonomismus zu erklären.Er war keine ökonomische Zwangsläufigkeit, wie man dies auch an den anderen Formen des Faschismus sehen kann–so waren weder Mussolini noch Franco Antisemiten.Hier griffen die alten Erklärungsmuster nicht mehr.Schon Lenin begann unbewusst mit dieser Orientierung. als er der deutschen Arbeiterklasse vorwarf „verbürgerlicht“ zu sein.
    Dies war Anknüpfungspinkt der Neuen Linken zu sagen: Die Arbeiterklasse ist verbürgerlicht, ergo sind nur die Randgruppen noch das revolutionäre Subjekt, da sie nicht korrumpiert sind.Am deutlichsten kann man dies auch an der RAF sehen, die vor allem unter Studenten und Heimkindern („Bambule“) rekrutierte.Auch bewegte sich der Kampf weg von ökonomischen Forderungen hin zum Kulturkampf, wie ihn Gramsci vorgedacht hatte.Und die Schrfiten von Reich („Massenpsychologie des Faschismus“) führten dazu , dass die kleinb+ürgerliche Familie als Hort allen Faschismus ausgemacht wurde.Desweiteren muss man auch feststellen, dass die Mitglieder der Neuen Linken und ihrer Adepten heutezutage zu den Besserverdienenden gehören–siehe Grünen–die Notwendigkeit ökonomischer Kämpfe werden daher auch nicht gesehen.Zuletzt fragt sich aber, ob die sogenannte „Randgruppen“-Politik wirklich nur „Randgruppen“umfasst (J.E. hat dies ja auch in Anführungszeichen gesetzt). Denn Feminismus bedeutet 50% der deutschen Bevölkerung und der Weltbevölkerung oder wie es Mao mal sagte: Die Hälfte des Himmels.Frauen dürften ja wohl kaum eine Randgruppe sein.Ökologie ist die Antwort auf den Ökonomismus der der traditionellen Linken, die auch ein Produkt der Industriegesellschaft war.Der Erhalt der Umwelt ist ja wohl kaum ein Minderheitenthema, sondern die breite Akzeptanz zeigt, dass sich auch das „produktive Zentrum“von ökologischen Gedanken angesprochen fühlt.
    Hartz 4 und Mindestlohn könnte man auch als Randgruppenthematik sehen, da es nur maximal10% der Bevölkerung betrifft. Aber umgekehrt weiss jener produktive Teil auch, dass er durch ökonomische Krisen, Lohndumping und andere widrige Umstände selbst deklassiert werden kann, weswegen dies dann auch nicht unbedingt als Randgruppenthema angesehen werden kann.
    Wo Elsässer aber tendenziell richtig liegt, ist das viele Teile der Linken ökonomische Forderungen sehr stark relativiert haben.Vielleicht wäre eine Lösung, wenn man nicht mehr von Haupt- und Nebenwidersprüchen spricht, sondern diese Themen einigermassen gleichwertig bedeutend begreift und keines davon vernachlässigt.
    .

  72. Solaris Post sagt:

    @Kant, Hunsrücker, Linke,…
    Es gibt die eigentlichen Kernthemen , die Sozialisten und Kommunisten im Sinne von Luxemburg und Liebknecht angehen und vertreten. Wenn diese Aufgaben heute zunehmend defizitär bearbeitet werden, so liegt das an dem Prozess der Entpolitisierugn ganzer Landstriche und Bevölkerungsgruppen. Selbstverständlich macht die linke BT-Fraktion (bis auf ein paar Ausnahmen) gute Arbeit. Das ersetzt jedoch nicht das, was eigentlich von den 60.000 Parteimitgliedern gemacht werden müsste. Hier in der Mitteldeutschen Provinz ist von der Arbeit dieser Partei
    real nichts zu sehen und zu hören.
    Ich deute mal an um was es gehen könnte:

    „Konflikt zwischen Arbeit und Kapital ist in den Konflikt zwischen vermögenden und armen Einkommensschichten übergegangen

    In der BRD gibt es wegen dieser zunehmenden Spreizung der Einkommen in der Arbeitnehmerschaft auch kein politisches Gegengewicht, dass mit einer Stimme gegen die Repressionspolitik a la Agenda 2010 vorgeht. Nur so lässt sich auch die Entstehung der Linken als Abspaltung von der SPD begründen. Die SPD wird erst wieder mit den Linken koalieren, wenn die Einkommenselite der Arbeitnehmerschaft wegen dem fortschreitenden strukturellen Zerfallsprozess der Vollbeschäftigung selbst zunehmend in Bedrängnis geraten wird. Die CDU/CSU konnte bei der letzten Bundestagwahl 2013 unter anderem deswegen so hoch gewinnen, weil sie durch ihre glaubwürdige und effiziente Vermögenspolitik auch eine Anzahl der vermögenden Haushalte der Arbeitnehmerschaft hinter sich versammeln konnte. Die haben mittlerweile eingesehen, dass eine arbeits- und sozialrechtliche Solidarisierung mit ihren Kollegen, die in der deutschen Armutsökonomie in Schach gehalten werden, eher eine Bedrohung ist für ihren Wohlstand und – wenn es denn mal gelingt – für ihren weiteren Aufstieg.
    ….
    Dass bei einer Abwertungsspirale, die nach dem Platzen einer Blase in Gang gesetzt wird, die höchsten Vermögensspitzen unverwüstlich bleiben, hat die Geschichte der Finanzcrashs immer wieder eindrucksvoll bewiesen. Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 hat sich die Zahl der Millionäre und Milliardäre weltweit fortlaufend vergrößert, aber auch die Anzahl von Geringverdiener. Bei dieser Entwicklung ist inakzeptabel, dass die wohlhabende Minderheit sich mit einem Bruchteil ihres Vermögens die politische Macht sichert (vgl. Michael Hartmann: Soziale Ungleichheit – Kein Thema für die Eliten?) und dann die große Mehrheit der Bevölkerung über den nicht steuerbaren Zerfallsprozess der Vollbeschäftigung hinaus durch die öffentliche Manege treibt. Dabei sei nochmal ausdrücklich gesagt, dass der Zerfallsprozess der Vollbeschäftigung ein strukturelles Problem ist und kein konjunkturelles. …“
    http://www.heise.de/tp/artikel/40/40921/1.html

    Die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung und Neuverteilung der verfügbaren Arbeitsvolumens und die Einführung eines Grundeinkommens von dem man Leben kann, steht also auf ganz oben auf der politischen Tagesordnung. Dass keine systematische und nachhaltige inhaltliche Arbeit stattfindet und kein Angebot gemacht wird an die Bedürftigen sich aktiv einzubringen, mitzuwirken in der gesellschaftspolitischen Arbeit, halte ich für die schwerwiegendeste Fehlentwicklung der letzten 30 Jahre.

    Ach ja,
    Ludger, Kümel: Was ist mit Ihnen, brauchen Sie eine Frau, hat Sie Ihre Freundin verlassen oder gehts Ihnen nicht gut?

  73. Jan P.R. sagt:

    @ Ludger, HH sagt:
    12. Februar 2014 um 19:05

    Bezugnehmend auf Jan P.R.:

    sehen Sie, das ist genau das, was ich meine. Die Primitivität und die Dummheit des Bürgers. Sie sind nicht in der Lage, selber zu denken und das ist der Grund für alles.

    Der Kampf musste während der Weimarer Republik gegen Dummheit, Feigheit und Kleingläubigkeit der Bürger geführt werden. Und heute ist es immer noch so.

    ALLE PARTEIEN VON CDU BIS ZU DEN GRÜNEN SIND RECHTSEXTREM!

    DENN RECHTSEXTREMISMUS BEDEUTET AUF MIKROEBENE VEREINFACHT, AUS GRÜNEN DER WOHLSTANDSWAHRUNG AUF KOSTEN ANDERER ODER AUS REINER GIER ANDEREN LEUTEN ETWAS WEGZUNEHMEN SIE ZU VERLETZEN ODER ZU ERMORDEN, UM SELBST DAMIT DARAN ZU BEREICHERN.

    IHR GEHIRN HAT NOCH NICHT VERINNERLICHT, DASS DIESE KANALIE NICHT ZU UNS GEHÖRT. DAS IST EINE GRUPPE, DIE MIT DER BEVÖLKERUNG ABSOLUT NICHTS ZU TUN HAT. DAS IST IHR PROBLEM, DESHALB BEGREIFEN SIE UND 99% DES RESTLICHEN VOLKES NICHT, WAS SACHE IST UND LASSEN SICH STÄNDIG VON POPULISTISCHER MARKTSCHREIEREI IN DIE IRRE FÜHREN.

    DIE TERMINI RECHTS UND LINKS SIND NICHT ALLUMFASSEND. DAHER MUSS ZUDEM ZWISCHEN DEN BEIDEN POLEN NATIONAL UND MARXISTISCHI UNTERSCHIEDEN WERDEN. INSOFERN IST DIE AFD PRIMÄR AUSGEHEND VON DEN FÜHRENDEN PERSÖNLICHKEITEN ODER DER STANDHAFTIGKEIT DER BASIS EINE MISCHPARTEI, TEILS MARXISTISCH, TEILS NATIONAL, TEILS LINKS, TEILS RECHTS.

  74. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Hunsrücker:

    Sie können’s nicht wissen, aber „Großdeutschland“ ist ein historischer Begriff und hat nichts mit Weltmachtphantasien zu tun, die man den Protagonisten des Dritten Reiches meint zuschreiben zu sollen.

    Als das Erste Deutsche Reich von Napoleon zerschlagen wurde, hatte es seit Jahrhunderten als Habsburgermonarchie gelebt. In der Wahrnehmung der Zeitgenossen war das jedoch nicht mehr das Deutsche Reich, sondern Österreich, das nach den Abwehrkriegen gegen die Türken eine europäische Großmacht mit starken Balkaninteressen darstellte.

    Als dann die revolutionären Bestrebungen Leben gewannen, Deutschland ‚von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt‘ wiederzuvereinigen, stellte sich die Frage, ob dies unter Einschluß der österreichischen Länder geschehen sollte oder nicht, und, ob die fremdvölkischen Gebiete Österreichs dann etwa einen Teil des Neuen Deutschland bilden sollten.

    Die Vereinigungskriege 1866 entschieden für eine „kleindeutsche Lösung“ ohne Österreich, die deutschen Österreicher blieben jedoch vielfach einer großdeutschen Lösung verhaftet. Nach dem WKI zerbrach das polyethnische Österreich-Ungarn, und es etablierte sich eine sozialistische Revolutionsregierung, die eine republikanische Verfassung ausarbeiten ließ. In den ersten §§ dieser vom großen jüdischen Völkerrechtslehrer Kelsen ausgearbeiteten Verfassung wurde „Deutsch-Österreich“ (zum Unterschied von der alten polyethnischen Kk-Monarchie) beschrieben als „Bestandteil der großdeutschen Republik“.
    In Zusammenarbeit mit der sozialistischen Revolutionsregierung im Deutschen Reich wurde ein Gesetzeswerk zur Vereinigung der beiden Deutschen Staaten ausgearbeitet. Es hatte zum Inhalt, daß Wien und Berlin beide als Hauptstädte fungieren sollten, daß der Reichstag für einen Teil der Legislaturperiode in Wien tagen sollte, und welche staatlichen Einrichtungen und Ministerien in den beiden Hauptstädten angesiedelt werden sollten.

    Die Vereinigung wurde jedoch von den Alliierten (damals ‚Entente‘ geheißen) unter Androhung der militärischen Besetzung „verboten“, als seien die beiden Staaten Protektorate. Volksabstimmungen ergaben schon damals 99% Zustimmung zugunsten der Wiedervereinigung, blieben aber dennoch unbeachtet. Sogar der Name „Deutschösterreich“ wurde „verboten“. Die demokratischen politischen Parteien Österreichs strebten in ihren Parteiprogrammen und in ihrer Politik weiterhin die Vereinigung an, aber die Siegermächte verhinderten unter militärischen Drohungen bis 1938 weiterhin jede Annäherung.

  75. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Ludger. „lechts und rinks“

    Ihnen gebührt alle Anerkennung für den bemühten Versuch, die beiden abgelutschten Begriffe neu zu definieren.

    Allerdings ordnet Ihre Definition wohl die erdrückende Mehrheit des Volkes als „rechtsextrem“ ein, weil trotz etwaiger ideologischer Unterscheidungen weit über 90% zur Einrichtung Familie stehen.

  76. Wahr-Sager sagt:

    Zu der Debatte über „links“ und „rechts“:

    Die Meinungsforscherin Professor Dr. Elisabeth Noelle schrieb 2003 in einem FAZ-Artikel mit dem Titel „Der Linkstrend ist gestoppt“ (womit sie leider unrecht hatte) u. a. folgendes:
    „Links steht für den Wert der Gleichheit, rechts für Differenzierung, Unterschiede individueller, sozialer und nationaler Art.
    Linke Werte sind Nähe, Wärme, Formlosigkeit im Umgang mit anderen Menschen, Spontaneität. Rechte Werte sind Distanz, Disziplin und Umgangsformen. Im Deutschen gehört dazu die sprachliche Unterscheidung zwischen ‚du‘ und ‚Sie‘.
    Aus linker Sicht wird der Mensch vor allem durch sein Milieu geprägt, die Gesellschaft wird für das Schicksal des einzelnen verantwortlich gemacht. Aus rechter Sicht liegt die Verantwortung dagegen beim Individuum, der einzelne ist für sich selbst verantwortlich.“
    Und als Ergebnis einer Umfrage des Allensbacher Instituts im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ergab sich:
    „So sind für die Mehrheit der Bevölkerung Patriotismus, der Stolz auf das Vaterland ebenso als rechts einzustufen wie das Eintreten für eine entschiedene Bekämpfung der Kriminalität. Als links gilt dagegen das Streben nach sozialer Gerechtigkeit und nach der Gleichberechtigung der Frauen in der Gesellschaft.“

    Aus der Jungen Freiheit vom 8. Juli 2005 (https://jungefreiheit.de/sonderthema/2005/wwwnrwgegen-rechtsde/):

    „Elisabeth Noelle-Neumann hat in ihrem Standardwerk zur öffentlichen Meinung die Bedeutung der ‚Stereotype‘ als ‚Verkehrsmittel der öffentlichen Meinung‘ herausgearbeitet, aber auch als Mittel zur Ächtung und Ausgrenzung des politischen Gegners. Der Begriff der ‚Stereotype‘ sei, so Noelle-Neumann, vom amerikanischen Publizisten Walter Lippmann erstmals geprägt worden. Dieser habe festgestellt: ‚Wer sich aber der Symbole bemächtigt, die für den Augenblick das öffentliche Gefühl beherrschen, beherrscht hierdurch in starkem Maße den Weg der Politik.‘ Wie die Heldenverehrung, so gebe es in der öffentlichen Meinung auch die Austreibung des Teufels. In unserem Fall sind die Teufel diejenigen, die als ‚Neue Rechte‘ angegriffen werden.

    Je öfter nun ein Stereotyp wiederholt werde, so Noelle-Neumann, um so fester präge es sich ins Gedächtnis auch der Multiplikatoren ein, an erster Stelle der Journalisten, die die ‚öffentliche Meinung‘ prägen, die bekanntlich mit der Meinung der ’schweigenden Mehrheit‘ nicht übereinstimmen muß. Ein Stereotyp nun, das sogar das Siegel des Verfassungsschutzes trägt, wiegt besonders schwer.

    Die ‚Neue Rechte‘ ist somit ein Phantom des Verfassungsschutzes NRW, sie ist ein Potemkinsches Dorf, eine Projektionsfläche, mit der eine gespenstische Gefahr beschrieben werden soll. Gefährlich ist jedoch nicht das, was mit dem Begriff ‚Neue Rechte‘ dämonisch gejagt werden soll, gefährlich ist der Mißbrauch dieses Begriffs durch den Verfassungsschutz. Es geht nämlich nicht mehr um die Verfolgung tatsächlichen Rechtsextremismus, was Aufgabe des Verfassungsschutzes neben der Verfolgung des LINKSEXTREMISMUS ist. Es geht um die Desavouierung der ‚Rechten‘, der einen Hälfte des Spektrums der Demokratie insgesamt. Der einzige kritische Teilnehmer der besagten Düsseldorfer Tagung, Uwe Backes, hat dies richtig gesehen, als er dort zu seiner Ablehnung des ‚Neue Rechte‘-Begriffs erklärte: ‚Ich plädiere also dafür, mit einem solchen Begriff nicht pauschal alles, was sich vielleicht als rechts definieren könnte, aus dem Verfassungsbogen herauszudrängen. Es sollte auch Platz sein für eine gemäßigte Rechte, genauso wie es Platz gibt für eine gemäßigte Linke.‘

    Die Begriffe ‚Links‘ und ‚Rechts‘ sind spätestens seit der Wende 1989/90 und dem Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks weitgehend sinnlos geworden. Sie haben aber insbesondere in Deutschland als politische Wellness-Begriffe überlebt. Gut ist es, links zu sein, böse ist es, rechts zu sein. Sich als ‚links‘ zu bezeichnen, gilt im Sinne der öffentlichen Meinung als couragiert, tatsächlich befindet man sich allein unter Journalisten in einer opportunistischen Hammelherde, von denen sich schätzungsweise 90 Prozent ‚mutig‘ solchermaßen einordnen.

    Sich hingegen als ‚rechts‘ zu bezeichnen, ist angesichts dessen eine gewagte Mutprobe in einem Land, dessen bürgerliche Opposition es widerspruchslos hinnimmt, daß das NRW-Innenministerium eine Internetseite betreibt mit dem Namen http://www.NRWgegenRechts.de. Undenkbar, daß das Land Hessen beispielsweise unter der dortigen Regierung eine Seite http://www.Hessengegen Links.de betreiben würde.“

    Im Januar 2006 wurde die besagte Seite des NRW-Innenministeriums zwar eingestellt (http://jungefreiheit.de/service/archiv/?www.jf-archiv.de/archiv06/200602010671.htm), aber seitdem sind etliche Initiativen gegen „rechts“ aus dem Boden geschossen.

  77. derherold sagt:

    Lieber @Peter, im Gegensatz lebe ich in der „richtigen“ Realität und es würde Ihnen guttun, wenn Sie einmal mit Menschen „kommunizierten“, die „richtig arbeiten“ gehen.

    „Gerade WEIL ausländische Hochqualifizierte „pflegeleicht“ sind und sich nicht (gewerkschaftlich) organisieren will die Industrie sie haben.“

    Die „Industrie“ hat im wesentlichen Tarifbindung, da ist nix mit „nicht gewerkschaftlich organisiert“, denn die Tarifabschlüsse/Lohngruppen/Lohnerhöhungen werden seit 1066, seit der Schlacht bei Hastings, auch für die „nicht-gewerkschatlich Organisierten“ übernommen.

    „Das gilt aber nicht für den normalen Facharzt, den Wald und Wiesen-Ingenieur, oder den 08/15 Architekten.“

    *rofl* Ah ja, BMW, Siemens, die Gießerei, das Maschinenbauunternehmen beschäftigt also „Feld-Wald-Wiesen“-Ingenieure aus Bulgarien und Rumänien:
    a) Schauen Sie sich die PISA-Ergebnisse von Rumänien und Bulagrien an
    b) Sie haben noch nie einen Industriebetrieb von Innen gesehen, geschweige denn, daß Sie etwas über seine Personalstruktur wissen und last but no least
    c) Tarifbindung

    Was soll denn „Rumäne als Hausarzt“ verdienen ?
    Gibt es einen *Rumänen-Malus* bei der Krankenversicherung und er bekommt andere Abrechnungsschlüssel als der Germano-Hausarzt ?
    Oder reden wir vom Krankenhausarzt ?
    Bekommt der auch weniger Gehalt als der vergleicbare Assistenz- oder Oberarzt mit Studium in München (etc.) ? Sind diese rumänischen Ärzte „Niederiglöhner, die aufstocken müssen“ ?

  78. Jakobiner sagt:

    Zu VWL hilft Jakobiner:

    „HALLO Schätzchen, schon mal was von Steuergesetzgebung, Schutzzöllen, Bilanzen/GUV als Infomaterial, Enteignung von destruktivem Kapital, Wirtschaftssanktionen gegen Dumpingländern gehört ? Schon mal von den Kosten gehört, die ein Werk plus Infrastruktur in einem Agrarstaat verursacht, in dem es nichtmal Strassen, Ärzte, Schulen oder Stromnetz gibt ? “

    Zum einen: Erziehungszölle hat auch Friedrich List, seines Zeichens ein Liberaler befürwortet.Dagegen ist ja nichts zu sagen.Man muss aber auch aufpassen, dass bei zuviel Protektionismus man nicht in die Richtung Nordkoreas geht.
    Dann ist man zwar wirtschaftlich souverän, aber eben pleite.
    Zum zweiten: In China, Indien,etc. muss man ja gar keine Infrastruktur mehr bauen, bzw. wenn sie gebaut wird übernimmt dies der Staat und nicht die Unternehmen–hat also nichts mit Mehrkosten für Unternehmen zu tun..Wenn Arbeiter in diesen Ländern jetzt höhere Löhne fordern, so befürworte ich dies ja–dies spricht aber eher für einen Arbeiterinternationalismus als dagegen und hier wäre einmal die Rolle des DGBs in dem Internationalen Bund Freier Gewerkschaften zu thematisieren, my Darling.

  79. Demo Goge sagt:

    Wahrsager,
    „Es geht nämlich nicht mehr um die Verfolgung tatsächlichen Rechtsextremismus, was Aufgabe des Verfassungsschutzes neben der Verfolgung des LINKSEXTREMISMUS ist.“

    Das ist nicht richtig.
    Die Aufgabe des unter ‚Verfassungsschutz‘ firmierenden Inlandsgeheimdienstes ist es, die verfassungsmäßige Ordnung zu schützen (Demokratie, Rechtsstaat, Eigentumsordnung) und nicht einen ideologischen Kampf gegen – je nach Zeitumständen im linken oder rechten Lager vermutete – politische Feinde des aktuellen Regimes zu führen.

    Verfassungsschutz ist (sollte nicht sein) keine GEDANKENPOLIZEI !

  80. Peter sagt:

    @ derherold
    ich habe mir lange überlegt, ob ich auf Ihren dümmlichen Kommentar antworten soll, aber ich habe mich trotzdem dazu durchgerungen.
    Sie können davon ausgehen, ich habe in meinen 55 Lebensjahren bereits richtig gearbeitet und ich rede auch jeden Tag mit Leuten die richtig arbeiten.

    Ich beglückwünsche Sie auch zu Ihrem gesunden Gottvertrauen, was Betriebsräte und Gewerkschaften angeht. Was die Schlacht bei Hastings mit deutschen
    Tarifabschlüssen zu tun haben soll ist mir zwar nicht ganz klar, ist aber auch nicht wichtig.
    Die Industriebetriebe (von denen Sie hier schwafeln) bestehen nicht nur aus den großen Konzernen, sondern das sind unzählige kleine und mittlere Unternehmen. Und selbst dann
    beträgt der Gesamtanteil der Industrie am BIP gerade mal ca. 26% und der Anteil der gestellten Arbeitsplätze ist noch geringer.

    Glauben Sie wirklich, wenn ein hochqualifizierter Ausländer mit einem deutschen mittelständischen Unternehmen einen untertariflichen Arbeitsvertrag abschließt, dass
    dann sämtliche Gewerkschaften Sturm laufen? Viele Firmen haben noch nicht einmal einen Betriebsrat und die armen Schweine die sich unter Wert verkaufen sind froh überhaupt etwas bekommen zu haben. Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft sind aber diese kleinen und mittleren Betriebe und nicht Siemens und VW.
    Aber auch für die Konzerne gilt das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Und jetzt frage ich Sie,(Herr Schlaumeier) was wohl mit Ihrer Tarifbindung passiert, wenn alles was in Europa noch Beine hat um zu laufen, auf den deutschen Arbeitsmarkt
    strömt.

    Erklären Sie mir bitte auch noch warum unzählige qualifizierte deutsche Arbeitnehmer mit 40 Jahren keinen Job mehr finden, warum deutsche Hochschulabgänger sich von Praktikum zu Praktikum durchwursteln und mit viel Glück einen
    befristeten Arbeitsvertrag ergattern, wenn doch händeringend
    Fachkräfte gesucht werden. Warum arbeiten massenhaft Leute deutlich unter ihrer berufl. Qualifikation (nur um überhaupt einen Job zu haben) wenn wir laut Arbeitslosenstatistik annähernd Vollbeschäftigung haben und es doch
    Tarifverträge gibt?

    In Ihren Augen gibt es aber kein Lohndumping in den qualifizierten Berufen und deshalb würde ich vorschlagen, dass SIE einmal mit Menschen kommunizieren die richtig arbeiten.

  81. derherold sagt:

    „Die Aufgabe des unter ‘Verfassungsschutz’ firmierenden Inlandsgeheimdienstes ist es, die herrschende Oligarchie zu schützen.“

    FTFY

  82. Wahr-Sager sagt:

    @DemoGoge:

    Das ist sehr wohl richtig. Ich zitiere aus Wikipedia:

    „Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) ist ein deutscher Inlandsnachrichtendienst, dessen wichtigste Aufgabe die Überwachung von Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland ist.“

    Hier noch ein Beispiel dafür, dass der Verfassungsschutz „verfolgt“:

    http://rechte-jugendbuende.de/?p=852 („Niedersächsischer Verfassungsschutz verfolgt Entwicklung rechter Jugendbünde mit großer Aufmerksamkeit“)

  83. JVG sagt:

    Ergänzung zu Peter:

    Das Freihandelsabkommen mit den USA wird auch – da können wir sicher sein – die Tarifverträge über kurz oder lang obsolet machen. Es sei denn, diese Verträge kommen nicht durch. Weiterverhandelt wird ja erst nach der Europawahl.

    Allerdings sollten wir das mit Kanada nicht übersehen, ein trojanisches Pferd, scheint kaum einer zu bemerken.

  84. derherold sagt:

    @Peter, Zitat: „Die Hauptprofiteure eines Überangebotes an Hochqualifizierten sind die Großunternehmen (dort gibt es auch die Sprachbarriere nicht, weil sowieso nur Englisch gesprochen wird).. .“

    Erst sind es die „Großunternehmen, in denen „nur Englisch gesprochen wird“ (was nur in Ihrer Phantasie existiert), dann sind es „…unzählige kleine und mittlere Unternehmen“… wo Sie auch keinerlei Kenntnis besitzen.

    Mal lesen wir etwas von Ärzten, die angeblich als lohndrückende Hausärzte arbeiten, dann etwas von Architekten … selbstverständlich, ohne zu wissen, daß in Deutschland jedes Jahr so viele Architekten ihren Hochschulabschluß machen, wie in ganz Westeuropa zusammen …

    “ warum unzählige qualifizierte deutsche Arbeitnehmer mit 40 Jahren … warum deutsche Hochschulabgänger sich von Praktikum zu Praktikum durchwursteln …“

    Lieber @Peter, mit 55 Jahren sollte es doch irgendeinen Bereich geben, auf dem Sie berufliche Erfahrungen haben und uns genau Mitteilung machen können, ohne zu und Worthülsen wie „hochqualifiziert“, „unzählig“ oder „Hochschulabgänger“ greifen zu müssen.

  85. manfred6662013 sagt:

    Hallo schönen Sonntag!
    Zu dem @ JVG Wichtigtuertyp welcher meint andere Blogbe-
    sucher zu verbessern kann ich nur sagen/schreiben das er wohl
    als Kind zu heiß gebadet wurde.
    Habe ihn jetzt auch hier als WICHTIGTUER und BESSERWIS-
    SER entdeckt. Will auch vor JE „glänzen“ es sind da auch noch
    ein paar andere WICHTIGTUER. Mit ordinären Ausdrücken ist
    er auch nicht kleinlich.
    Würde diesen Ar… hier nicht vermissen.
    Anderen ihre Rechtsschreibfehler vorwerfen und meine Kennung bemäkelen – nein Danke!!!
    Nehme stark an das er ein arbeitsloser Akademiker ist???
    mfg

    manfred

  86. siempre sagt:

    @Joachim Bullinger

    Bei aller Diskussion und vielleicht auch Meinungsverschiedenheit. Dieser RAP auf den Sie hinweisen ist vielleicht der beste Kommentar zu Fragen in Sachen Krieg und Frieden. In der Kürze liegt die Würze

    Grüße aus München

    Mathias Davis

  87. JVG sagt:

    So enttarnen sich Trolle. Ist der manfred6662013 nicht süß?

  88. manfred6662013 sagt:

    Siehe da…
    Der Ministerpräsident SEEHOFER greift durch,hoffe er kann
    seine Ansage auch halten wie die kfz.-Vignette!?
    mfg
    manfred6662013

  89. siempre sagt: 16. Februar 2014 um 12:52

    @Joachim Bullinger

    Bei aller Diskussion und vielleicht auch Meinungsverschiedenheit. Dieser RAP auf den Sie hinweisen ist vielleicht der beste Kommentar zu Fragen in Sachen Krieg und Frieden. In der Kürze liegt die Würze

    Grüße aus München

    Mathias Davis

    Sehr schön und gut, freu🙂 „Frieden“ ist ein Thema, mit dem man alle [alle !] unter einen Hut kriegt, die guten Willens sind…

    Grüße zurück aus dem angereicherten Offenbach. Das wohl irgendwann hochgehen wird, wenn es keine Knete mehr gibt, die gleichsam den sozialen Kitt ausmacht, der alles noch zusammenhält – jetzt schon mehr schlecht als recht.

  90. manfred6662013 sagt:

    Guten Sonntagabend!

    Altes zusprechendes Sprichwort: „getroffene Köter bellen“!

    Fällt ihnen nichts besseres ein.Wie lustig! Bin gern ein Troll!
    Ist besser als ein KÖTER1
    Jetzt schnell zur Aufsicht JE!? Herr Lehrer der hat mich einen
    Köter genannt.
    Ich muß mich nicht verstecken – Du armer WICHT!!!
    mfg

    manfred g.aus B.

  91. JVG sagt:

    @manfred6662013 – können Sie manchmal auch inhaltlich etwas beitragen?

  92. manfred6662013 sagt:

    Hallo Mitbürger!
    Das Problem der Situation der „Eindringlinge“ der falschen Ru-
    mänen ist der STAMM der ROMA/SINTI denn ZIEGEUNER soll
    man ja nicht mehr sagen.
    Die Stammrumänen können die auch nicht leiden.
    Der Satellit Eutelsat auf 16* Ost – da findet man die lieben Ru-
    mänen viele TV – Sender mit Volkloristigen Lieder – wunderbar!Der Satellit liegt zwischen ASTRA 19* und Hotbird
    13* funktioniert nur mit größeren Satantennen.Ich habe mir eine
    drehbare Anlage als ehem.Antennenbauer gebaut.
    mfg

    manfred

  93. D. Braun sagt:

    dsa Establishment versucht auf Dauer jede aufkommende neue politische Partei, die die Interessen des Bürgers anfangs im Sinne hat und deren Mitglieder noch mit gesundem Menschenverstand gesegnet sind, zu unterwandern.
    Dem aufmerksamen Beobachter wird dabei nicht entgehen, daß „linken und „rechten“ Parteien dabei unterschiedliche Zersetzungsgifte eingearbeitet werden.

    Während die konservativen neuen Parteien mit Zulassung von Überwachung des Volkes geködert werden (weil das ihrem konservativen Weltbild eher entspricht), werden die eher progressiven neuen Parteien mit Unterstützung von Fremdeinwanderung geködert (weil das eher ihren internationalen Weltbild entspricht).

    Beide Mechanismen – Überfremdung als auch Überwachung des Volkes zerstören die Grundlagen der Demokratie (Dorfherrschaft).

    Jede rechts Partei soll sowohl volksdienliche wie volksschädigende Ansichten vertreten, dann ist es dem Establishment, das oberhalb dieser Dinge steht, egal, welche von beiden die Regierungskoalition bilden.

    Es wird dann in den die Regierungskonzepte konsstituierenden Zeiten nach der Wahl dafür gesorgt, daß sich die jeweils volksschädigenden Konzepte durchsetzen, während die jeweils volksdienlichen Konzepte des „rechten“ und „linken“ Meinungs-Konglomerats dem Kompromissen der Regierungsbildung geopfert werden.

    ganz grob dargestellt:

    wird eine konservative Partei durch den Wahlausgang mit der Regierungsbildung beauftragt, dann wird die Volks-Überwachung verschärft, während die Erhaltung der gesunden Volksidentität (die Haltung, wegen der die Bürger diese Partei eigentlich vorrangig wählten) – aus welchen vorgeschobenen Koalitionskompromiss-Zwängen auch immer – geopfert,

    wird hingegen eine progressive Partei mit der Regierungsbildung durch den Wahlausgang beauftragt, dann wird die Zersetzung des Volksidentität vorrangetrieben, während die positiven Haltungen der progressiven Parteien (Toleranz, sozialer Schutz der Benachteiligten etc.) dem Koalitionskalkül geopfert werden.

    Auf diese Weise kann das Establishment immer seine (die das Volk schädigenden) Ansichten durchsetzen.

    Jeder, der eine Partei wählt, sollte diesen Gedankengang einmal beobachten und überprüfen.
    In den USA und in jedem anderen Land mit einem faktischen Zwei-Parteiensystem (zB Großbritannien) verhält es sich identisch.

  94. D. Braun sagt:

    es geht überhaupt nicht darum, ob diese Leute ausgebildet sind oder nicht. Es geht schlicht darum, daß ein großer Pool an Arbeitslosen – seien es Ausländer oder Deutsche, es im Tarif-Streit den Aerbeitgebern erleichtert, ihre Vorstellungen zu diktieren.
    Ein aufmüpfiger ausgebildeter Arbeitgeber wird da schnell dadurch befriedet, daß ihm angedroht wird, daß seine Arbeitsstelle in kurzer Zeit mit einem willfährigen, einen Mindestlohn akzeptierenden unausgebildeten Ausländer besetzt werden kann. Der Pool an dazu bereiten Arbeitslosen ist groß genug gemacht worden.

    Dies ist wie gesagt der Grund, warum nur am Profit orientierte Arbeitgeber (nicht der einzelne Arbeitgeber, für den mögen die negativen Wirkungen da in seinem Einzelfall eine größere Rolle spielen – aber eben insgesamt betrachtet die Arbeitgeberschaft und deren Vertreter) für eine Masseneinwanderung unterprivilegierter Ausländer sind.

    Dies unterstreicht der obige Artikel und dies stellte der „linke“ Lafontaine so dar.

    Das beweist, daß entweder die Abwehr gegen eine Überflutung mit Fremdarbeitern keine ursprünglich linke Ansicht war, oder aber, daß der Begriff „links“ ein künstlicher, fremdkonstruierter ist, da aus einer linken Ansicht nicht automatisch alle anderen linken Ansichten ableitbar sind, wie immer wieder behauptet wird.

  95. D. Braun sagt:

    zu Zeiten eines Rudi Dutschke waren „Linke“ noch Intellektuelle, die eigenständig denken konnten.
    Heute übernehmen sie ihre Ansichten von Lobbyisten und den internationalen Konzernen.

    Mit denen sind sie immerhin in bezug auf die „Internationalität“ einig.

    Wobei früher Internationalität bedeutete: Freiheit für alle, egal ob Aus- oder Inländer von dem Diktat des Großkapitals.

    Heute bedeutet die Internationalität der „Linken“ genau das Gegenteil, nämlich die Akzeptanz der Ausbeutung des Arbeiters (egal ob Aus- oder inländer) durch inter- und ubnationale Konzerne.

  96. JVG sagt:

    @D. Braun – Sehr gut beobachtet! Genauso würde ich das Spiel gegen einen schwachen Gegner gestalten!

    Und wer noch nicht einmal die Regeln des Spiels kennt, geschweige denn beherrscht, wie die Masse der Menschen bis hin in alle Parteien, hat NULL Chancen, das zu durchschauen.

    Schach ist nun mal kein Maumau.

  97. David Engmann sagt:

    Es ändert doch niemand etwas, Mindestlohn und was geschieht, die Linke Fraktion zieht auf die Straße und prügelt herum, Braune Soße unter einem anderen Namen.
    David 12629

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