Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Frühsexualisierung – das Dossier in der neuen COMPACT

Sehen Sie hier das Video mit dem Inhaltsüberblick COMPACT 2/2014.

Ganz beonders wichtig finde ich das ausführliche Dossier in COMPACT 2/2014 (seit heute am Kiosk!) zum Thema „Frühsexualisierung – Wie der Staat unsere Kinder zerstört“ aus der Feder von Gabriele Kuby. Ihr Buch „Globale sexuelle Revolution“ lohnte das Aufgreifen! In der Einführung schreibt Frau Kuby:

(Auszug aus COMPACT 2/2014 – Anfang)

Seit Einführung der verbindlichen Sexualerziehung in den Schulunterricht in den siebziger Jahren hat eine Reise stattgefunden von der „Sexualaufklärung“ über die  „Sexualerziehung“ zur „sexuellen Bildung“ mittels „emanzipativer“ oder gar „neo-emanzipativer Sexualpädagogik“ – eine Reise in die vollständige De-Moralisierung der Sexualität. Nach den Vorstellungen der herrschenden Sexualpädagogik beginnt die „sexuelle Bildung“ mit der Geburt; Kinder werden zur Masturbation angeregt, bekommen Kuschelecken für Doktorspiele im Kindergarten, alle Zerfallsformen der Familie werden bereits in Bilderbüchern als gleichwertig dargestellt, Homosexualität wird als normale Option angeboten. Dabei kommen immer aggressivere Techniken der irreversiblen Prägung der Kinder und Jugendlichen zum Einsatz, welche die Zerstörung des Schamgefühls, die Aktivierung sexueller Begierden ab dem Kleinkindalter und die Blockierung des Gewissens bewirken. Unter der Flagge des „verantwortlichen Umgangs“ mit der eigenen Sexualität soll nur noch eine Norm Geltung haben: Tu nur das, womit deine Sexualpartner einverstanden sind. Dies ist eine Quadratur des Kreises, denn diese Grenze kann nur halten, wer Selbstbeherrschung gelernt hat. Der grassierende sexuelle Missbrauch von Kindern durch Erwachsene und zunehmend auch durch Jugendliche zeigt, dass diese letzte Norm in einer hypersexualisierten Gesellschaft nicht eingehalten werden kann.

Was als Sexualaufklärung für Jugendliche in der Pubertät begann, hat sich zum Instrument der Durchsetzung der Gender-Ideologie und zur Sexualisierung des Kindes ab der Wiege entwickelt durch immer größere Ausweitung über alle Fächer und alle Schuljahre und die Aufhebung aller sittlichen Normen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt selbst in einer Analyse der schulischen Sexualaufklärung in allen Bundesländern von 2004 fest: „In den Richtlinien ist keine Zielführung der Sexualerziehung im Hinblick auf Ehe und Familie auszumachen.“ Wieso gibt es in Deutschland, welches in seinem Grundgesetz in Artikel 6, 2  Ehe und Familie „unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“ stellt, in der obligatorischen Sexualerziehung keine „Zielführung auf Ehe und Familie“? (Auszug COMPACT 2/2014 – Ende)

Weiterlesen in der Printausgabe COMPACT 2/2014.

Hier ist das Inhaltsverzeichnis COMPACT-Magazin Februar 2014

Editoral: Ich bin hetero, und das ist auch gut so!
von Jürgen Elsässer
Titelthema: Wer betrügt, der fliegt
Seehofer: Mia san mia
von Jürgen Elsässer
Armutseinwanderung: Bettler und andere Fachkräfte
von Martin Müller-Mertens
Ausländer rein: Der perverse Pakt
von Jürgen Elsässer
Politik
Linke Gewalt: Krieg gegen die Polizei
von Martin Müller-Mertens
Rote Flora: «Wir wollen nicht schießen»
Interview mit Gerhard Kirsch
NSU vs. Gladio: Das geheime Netz
von Kai Voss
Spinelli und Bertelsmann: Cohn-Bendits Europa
von Klaus Faißner
EU-Lobbyismus: Rockefellers Europa
von Oliver Janich
Tschetschenischer Terror: Gestern Wolgograd, morgen Berlin?
von Viktor Timtschenko
Chodorkowskij: «Dann muss es Krieg geben»
Interview mit Viktor Timtschenko
O-Ton: «Ideologie des Regenbogens»
Online-Petition
Dossier: Frühsexualisierung: Wie der Staat unsere Kinder zerstört

Sexualisierung durch den Staat
von Gabriele Kuby

Sex, we can
von Gabriele Kuby

Sexueller Missbrauch von Kindern
von Gabriele Kuby

Leben

Der Hardcore-Katholik: Für Punk und Papst
von Rudolf Gehrig

Schumacher: Unser Silberpfeil
von Max Erdinger

Schumi: Keiner für alle
Leserdiskussion

West-östlicher Divan: Goethes göttliches Gesetz
von Andreas Rieger

J. P. Morgan: Schüsse auf den Weltkriegs-Banker
von Helmut Roewer

Schwedenkrimi: Das Morden zwischen den Fjorden
von Harald Harzheim

Kleine Genüsse
von Linn Kuppitz, Salwa Wittwer (*1999), Sebastian Hennig

Einsortiert unter:Uncategorized

108 Responses

  1. Kant sagt:

    Kuby : … atomisierte Individuen, gegendert und konsumistisch manipuliert, sind leichter zu beherrschen als Familien und Sippen und auch im Kollektiv arbeitende Menschen – keine Frage, da hat Frau Kuby nicht unrecht – ABER die kritische Vernunft abzuwerten (Frankfurter Schule etc.) und die Hinwendung zum totalitären System der katholischen Kirche ist geradezu irre !
    Wie sagt Mephisto in „Faust“ zu ebendiesem :
    »Verachte nur Vernunft und Wissenschaft,/Des Menschen allerhöchste Kraft,/Lass nur in Blend- und Zauberwerken/Dich von dem Lügengeist bestärken,/So hab ich dich schon unbedingt – Eine deutliche Warnung, die Überlegenheit der menschlichen Vernunft und der wissenschaftlichen Erkenntnis aufzugeben zugunsten von Magie und Aberglauben (Katholisches Hokuspokus – Blutschuldkult etc.)

  2. KritischDenken sagt:

    Dr Spiele machen Kinder schon seit Ewigkeiten. Ich habe das auch gemacht vollkommen ohne jegliches Thematisieren von Sexualität durch Erwachsene.
    Dafür dass Kinder zur Masturbation angeregt werden hätte ich gerne einen nachprüfbaren Beleg.
    Dass manche Kinder das tun, ist in den Sexualwissenschaften seit Sigmund Freud allerdings nichts Neues.

    „eine Reise in die vollständige De-Moralisierung der Sexualität.“

    Das ist philosophisch sehr interessant, da es suggeriert, dass Sexualität von Natur aus eine Moral hat.

    „Homosexualität wird als normale Option angeboten“

    Ich denke nicht, dass Homosexualität eine Option ist.
    Man ist es oder man ist es nicht, eine Wahlfreiheit gibt es für Gefühle nicht.
    Oder könnten Sie von jetzt auf gleich schwul werden und jegliches Begehren für Frauen in Luft auflösen?

    Für „immer stärker grassierenden Missbrauch“ sollten Sie auch ein paar prüfbare Zahlen und Quellenangaben bringen, wenn Sie journalist sind.
    Nur weil es heute das Internet gibt was die Wahrnehmung verzerrt, wenn man ständig solche Schlagzeilen lesen kann und über solche Dinge zu sprechen kein Tabu mehr ist, bedeutet das nämlich nicht, dass es auch häufiger passiert.

    Die Kindesentführungen und -ermordungen jedenfalls haben deutlich abgenommen.

    „: Tu nur das, womit deine Sexualpartner einverstanden sind. Dies ist eine Quadratur des Kreises, denn diese Grenze kann nur halten, wer Selbstbeherrschung gelernt hat. “

    Oder wer einfach kein Interesse daran hat, bestimmte Dinge auszuprobieren. Ich zum Beispiel weiss was Fisting ist, probiere es aber nicht aus, weil es mich nicht interessiert, genau wie Sadomaso, Fetische und sonstige ungewöhnliche Dinge. Mit Selbstbeherrschung hat das nichts zu tun.

    Im Übrigen wieso kritisieren Sie Homosexuelle für öffentliches Exponenzieren durch Outings, tun dann aber exakt dasselbe? Ich dachte, Sie treten dafür ein, dass Sexualität Privatsache sei. Dann behalten Sie Ihre eigene doch bitte auch für sich und widmen ihr nicht einen ganzen Artikel.

  3. KritischDenken sagt:

    Vergewaltigen tue ich ebenfalls nicht. Nicht aus Selbstbeherrschung, sondern aus dem tiefen Desinteresse heraus, einer anderen Person etwas Derartiges anzutun.

  4. juergenelsaesser sagt:

    KritischDenken: Die Beweise gibt es in der neuen Ausgabe von COMPACT, seitenlag, mit Quellenangabe.

  5. yilmaz sagt:

    Also wenn das mit der Frühsexualisierung breitflächig in den Kindergärten und Schulen Deutschlands anläuft, sehe ich schwarz für die Zukunft. Dieser Scheiß muss gestoppt werden. Ich fordere alle Eltern auf dagegen in der Schule Protest einzulegen!

  6. MultiStar83 sagt:

    @ KritischDenken
    „Im Übrigen wieso kritisieren Sie Homosexuelle für öffentliches Exponenzieren durch Outings, tun dann aber exakt dasselbe? Ich dachte, Sie treten dafür ein, dass Sexualität Privatsache sei. Dann behalten Sie Ihre eigene doch bitte auch für sich und widmen ihr nicht einen ganzen Artikel.“
    Ich schätze, das „Hetero-Outing“ des Herrn Elsässer war schlicht eine satirische Retour-Kutsche auf die ständigen „Homo-Outings“, mit denen wir belästigt werden.
    Ach übrigens, Herr Elsässer, auch interessant, was die „Springer“-Presse („Welt“) über Sie und Ihre „unheimlichen“ Verbindungen nach Moskau schreibt…Schon gelesen? Ich würde sagen, getroffene Hunde bellen. In diesem Fall das US-Finanzkapital und ihre globalistischen Vollstrecker:

    http://www.welt.de/kultur/article124314664/Russlands-Einfluss-auf-Europas-Rechte.html

  7. Ich mache jetzt einmal ein Beispiel als „clear case“, an dem man die basale Problematik der Frühsexualisierung leicht ablesen kann:

    Wenn z.B. der als solche empfundene sexuelle Aggressor auf ein Kind in der schizoid-paranoiden Position [diese ist beim Kind nicht pathologisch, sondern ganz normal] trifft, wird das Kind eine Projektive Identifizierung als Abwehr einsetzen. Es behandelt dann den Aggressor so, daß dieser genau so reagiert, wie es das Kind von ihm erwartet. Nämlich als sexueller Aggressor.

    Weiter fühlt sich der sexuelle Aggressor durch die Art, wie das Kind handelt und durch das, was er zu ihm sagt, so, wie das Kind sich fühlt. Das, was sehr eigentlich zu dem mißbrauchten Kind gehört, ist dann gleichsam “im Aggressor drin” und wird von ihm als eigenes empfunden.

    So beschädigt die Frühsexualisierung nicht nur die Seelen der Kinder, sondern auch die der Erwachsenen, die sie durchführen.

    Im Ergebnis erhalten wir eine gestörte Gesellschaft oder eine Gesellschaft von Gestörten.

  8. Kant sagt: 30. Januar 2014 um 17:08

    … die Überlegenheit der menschlichen Vernunft und der wissenschaftlichen Erkenntnis …

    Meinen Sie das im Ernst? Und beziehen Sie das auf sich? Nennen Sie sich deshalb Kant?

  9. Hans mein Igel sagt:

    @ Kant

    Verstand und Wissenschaft sind auch und gerade in der elitären Verbrecherwelt vorzufinden -nur keine Emphatie.

    Gerade das führt Goethe in der Figur des Mephisto ja meisterhaft vor, indem Mephisto den Faust zum Doppelmörder macht.

  10. Jeremias sagt:

    KritischDenken sagt: 30. Januar 2014 um 17:43

    Wie Sie sich beschreiben, blendet ein großes Selbstwertgefühl vor. Ob das immer vorhält, bezweifle ich.
    Bei ihnen denke ich immer an die Pharisäer.

    Und Sie gehen immer von sich aus. Glauben Sie, daß viele Mitmenschen solch ein hohes Selbstwertgefühl haben?!

  11. Lisje Türelüre aus der Klappergasse sagt:

    Gabriele Kuby ist zugegebenermaßen ziemlich dunkelkatholisch. Deswegen ein großes Lob an Jürgen Elsässer, einfach ihre Kompetenz zu sehen und ihre Fähigkeit den „Toleranz-der Vielfalt“-Diskurs zu desmaskieren.
    Ihr Linke (wobei ich nicht weiß, was an JE noch links ist) habt den großen Vorteil, die richtigen Gedanken vorzutragen ohne dabei betulich und verklemmt zu wirken.

  12. juergenelsaesser sagt:

    Lisje: Siehe dazu mein Editorial „Don Camillo und Beppone“ in der ersten Ausgabe von COMPACT:
    https://www.compact-magazin.com/editorial-von-nr-1-die-versuchung-compact/

  13. Kant sagt:

    @ Hans mein Igel: „Gerade das führt Goethe in der Figur des Mephisto ja meisterhaft vor, indem Mephisto den Faust zum Doppelmörder macht.“ – Nein, nicht Mephisto macht ihn zum Mörder, das macht Faust selbst ! Er wendet sich von Vernunft und Wissenschaft ab und ergibt sich damit der Magie … und genau das macht ihn zum Verbrecher und Mörder! Faust ist einerseits Herr seines Schicksals, aber andererseits ist seine Hybris stärker !
    @ JB: „Meinen Sie das im Ernst? Und beziehen Sie das auf sich? Nennen Sie sich deshalb Kant?“

    Ja, ja – wo ES (dumpfer Trieb, Machtgeilheit,…) war muss (geklärtes, humanes,…) ICH werden und das geht natürlich nur in einerGesellschaft , in der die kapitalistischen Prinzipien von Konkurrenz, Privateigentum und permanente Akkumlation aufgehoben worden sind ! ….

    @ Lammbock: http://www.youtube.com/watch?v=uv-gT9lNa1g

    ‚ Buenas Tardes Amigo
    Hola, my good friend
    Cinco de Mayo’s on Tuesday
    And I hoped we’d see each other again … ‚

  14. Eveline sagt:

    Kritischdenken sagt:
    Das ist philosophisch sehr interessant, da es suggeriert, dass Sexualität von Natur aus eine Moral hat.

    Sexualität kennt aber Scham, ist sogar im Knochen festgeschrieben, das Schambein.

  15. Radi sagt:

    @ Jürgen Elsässer, und an alle guten Willens,

    ich wiederhole mich – danke, für das beackern dieses Feldes.

    Aber im EU-Parlament will man am 4. Februar weiter im Namen der „Toleranz“ die Demokratie und die Souveränität der Mitgliedsstaaten untergraben. Aus der Petition gegen den Lunacek-Bericht:

    „Im »Lunacek-Bericht« wird die »Anerkennung aller Personenstandsdokumente« durch die Mitgliedsstaaten der EU gefordert. Jeder Mitgliedsstaat wäre dann verpflichtet, eine in einem anderen Mitgliedstaat geschlossene »Homo-Ehe« anzuerkennen, auch wenn in der eigenen Rechtsordnung eine Ehe zwischen Personen desselben Geschlechts nicht möglich ist. Dies ist ein klarer Verstoß gegen das Subsidiaritätsprinzip, da die EU im Bereich Familie und Personenstand keine Zuständigkeiten hat.“

    Hier geht es zur Petition:

    http://www.familien-schutz.de/kampagne-gestartet-lunacek-bericht-stoppen-gleiches-recht-fur-alle/

    Oder aus einer anderen Petition ebenfalls gegen den Lunacek-Bericht:

    „Ich bitte Sie den Lunacek-Bericht abzulehnen. Unter dem Deckmantel der Nichtdiskriminierung sieht die Agenda des Berichtes Sonderrechte für LGBTI-Personen vor. Die so genannten „Grundrechte“ der LGBTI-Personen sollen zur Querschnittsmaterie der EU-Politik werden (Punkt 4.A.(i)).“

    Hier zu dieser Petition:

    http://citizengo.org/de/3221-keine-lgbti-sonderrechte-nein-zum-lunacek-bericht

    Danke und Gottes Segen

    Radi

  16. Detlev Wulf sagt:

    Frühsexualisierung im Talmud:
    „Mit drei Jahren und einem Tage wird sie durch Beiwohnung angetraut“ (Jabmuth 57b)

  17. Radi sagt:

    @ an alle Mitleser:

    Quizzfrage zum Thema Sexualisierung.

    Wer könnte diesen Textauszug geschrieben haben?

    “ …Man braucht nicht viel Erfahrung, um zu wissen, wie schwach der Mensch ist, und um zu begreifen, dass der Mensch – besonders der Jugendliche, der gegenüber seiner Triebwelt so verwundbar ist – anspornender Hilfe bedarf, um das Sittengesetz zu beobachten, und dass es unverantwortlich wäre, wenn man ihm die Verletzung des Gesetzes selbst erleichterte. Auch muss man wohl befürchten: Männer (…) könnten die Ehrfurcht vor der Frau verlieren, und, ohne auf ihr körperliches Wohl und seelisches Gleichgewicht Rücksicht zu nehmen, sie zum bloßen Werkzeug ihrer Triebbefriedigung erniedrigen und nicht mehr als Partnerin ansehen, der man Achtung und Liebe schuldet.

    Schließlich ist sehr zu bedenken, welch gefährliche Macht man auf diese Weise jenen staatlichen Behörden in die Hand gäbe, die sich über sittliche Grundsätze hinwegsetzen…“

    Ist passen zum Dossier, meine ich. Also, wer findet es heraus?

    Gottes Segen

    Radi

  18. JVG sagt:

    @ Radi – Papst Paul VI

  19. Mr Mindcontrol sagt:

    Wieso Quadratur des Kreises? Sexualität ist von Natur aus spielerisch und auf Kooperation angelegt, warum sollten Leute dann ohne entsprechenden psychischen Schaden Dinge tun mit dem der Partner nicht einverstanden ist? Wenn ich einen Partner wehtue und das merke setze doch ne ganz natürliche Hemmung ein. Warum muss Sexualität nur auf Ehe ausgelegt sein? Vielleicht noch nur um Kinder zu bekommen, zum Spaß oder weil es schön ist ist eine Sünde?
    Sorry: Viele dieser modernen Sexualerziehung mag problematisch sein, aber die Jahrjunderte lange Sexualunterdrückung der Kirchen will ich nicht wieder einführen. Wir brauchen eine erotische Kultur wie im alten Indien oder auch Griechenland etc.
    Da sollte man was der Pornoisdustrie dessen Produzenten offenbar sehr negative Urteile über Sex in ihre Filme hineinprojezieren entgegensetzen. Die Kinder und Jugendliche heute können Sich so leicht Pornos im Internet reinziehen , wo nun wirklich unemphatische, grobe verzerrte Bilder der Sexualität wiedergeben werden.
    Dabei ist Sexualität Lebenskraft, nicht nur Kinder werden damit erzeugt sondern es ist ein Mittel für sehr intensiven Energieaustausch mit den gegenseitigen Respekt des Lebendigen, nicht umsonst gibt es spirituelle sexuelle Lehren wie Tantra.
    Jugendlichen sollte man vor allem diese positiven Aspekte beibringen, aber auch keine totale Zügellosigkeit.

  20. Hans mein Igel sagt:

    @ Kant

    Einfach noch mal den Dialog Herr / Mephisto im Prolog betrachten…

  21. Radi sagt: 31. Januar 2014 um 00:07

    @ an alle Mitleser:

    Quizzfrage zum Thema Sexualisierung.

    Wer könnte diesen Textauszug geschrieben haben?

    Das ist aus der

    ENZYKLIKA SEINER HEILIGKEIT PAUL PP. VI.

    HUMANAE VITAE

    ÜBER DIE WEITERGABE DES LEBENS

  22. Kant sagt: 30. Januar 2014 um 22:06

    @ JB: “Meinen Sie das im Ernst? Und beziehen Sie das auf sich? Nennen Sie sich deshalb Kant?”

    Ja, ja – wo ES (dumpfer Trieb, Machtgeilheit,…) war muss (geklärtes, humanes,…) ICH werden und das geht natürlich nur in einerGesellschaft , in der die kapitalistischen Prinzipien von Konkurrenz, Privateigentum und permanente Akkumlation aufgehoben worden sind ! ….

    Lieber Kant, das ist eine klassische Projektion. Ob Sie das, was Sie antreibt reflektieren können, hängt nicht von äußeren Umständen ab.

    Und geht auch nur dort, wo die Dinge und Prozesse vorbewußt sind. Das Unbewußte muß zwingend unbewußt bleiben und ist unendlich größer, als das Vorbewußte.

    Famulus Wagner: Wohl weiß ich viel, doch möcht ich alles wissen.

    Oder so ähnlich, aus dem Gedächtnis zitiert… Und das geht halt nicht, hier, diesseits, in den Grenzen unseres Körpers. Mit dem wir uns in einer völligen Verkennung unseres Seins identifizieren.

    Ihr Anspruch ist löblich und ehrenwert – Aber nicht durchzuhalten.

  23. Eveline sagt:

    Kant sagt: …..Nein, nicht Mephisto macht ihn zum Mörder, das macht Faust selbst ! Er wendet sich von Vernunft und Wissenschaft ab und ergibt sich damit der Magie … und genau das macht ihn zum Verbrecher und Mörder! Faust ist einerseits Herr seines Schicksals, aber andererseits ist seine Hybris stärker !

    Ja, weil er wissen will, was die Welt im Innersten zusammenhält,
    Er benutzt Im Grunde den Okkultismus , das was Wolfgang E. in Politik und Wirtschaft sozusagen zu Zerschlagen anmahnt.
    Aber das hält die Welt ja nicht zusammen, sondern führt zur Zersplitterung des Menschen.

    Hans mein Igel sagt:
    30. Januar 2014 um 19:51 Kant

    …..Verstand und Wissenschaft sind auch und gerade in der elitären Verbrecherwelt vorzufinden -nur keine Emphatie.

    Das finde ich stimmt auch, denn wer aus dem Herzen , emphatisch agiert, der nimmt seinen Platz als ein Mensch und nicht als Personal in der Welt ein.

    http://www.kreis-lippe.de/Konzern-Kreis-Lippe

    Konzern Kreis Lippe so wird uns auch Grund und Boden entzogen, und das englische Handelsrecht tritt in den Hintergrund. Dieser Konzern hat Schulen, Theater und Krankenhäuser unter sich……

  24. gerina sagt:

    Morgen findet in Stuttgart eine Demo gegen den Bildungsplan 2015 statt:

    http://www.familien-schutz.de

    Besorgte Eltern aus Baden-Württemberg rufen unter dem Motto »Gegen die Indoktrination unserer Kinder – Stoppt den Bildungsplan 2015« zur Demo am Samstag, den 01.02.2014, in der Stuttgarter Innenstadt auf.

    Am Montag endete die Zeichnungsfrist der Online-Petition »Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens« des Baden-Württembergischen Realschullehrers Gabriel Stängle: 192.348 Bürgerinnen und Bürger haben unterschrieben, allein 81.965 aus Baden-Württemberg. Jetzt rufen besorgte Eltern aus Baden-Württemberg unter dem Motto »Gegen die Indoktrination unserer Kinder – Stoppt den Bildungsplan 2015« zu einer Demonstration in Stuttgart auf.

    Nach Ansicht der Initiatoren würde dem Thema »sexuelle Vielfalt« als Leitprinzip im grün-roten Bildungsplan 2015 »zu viel Raum gegeben …, zumal die Toleranz der LSBTTIQ-Lebensstile bereits im aktuellen Bildungsplan enthalten ist«. Es sei vielmehr »eine massive Zwangsindoktrination, wenn den Kindern bereits in der Grundschule ›die verschiedenen Formen des Zusammenlebens von/mit LSBTTI-Menschen‹ nahegelegt werden«. Es sei nicht richtig, wenn die Kinder »die klassische Familie nur noch als eine von vielen Familienformen« kennenlernten. Aufklärung gehöre in die Hände der Eltern, fordern die Initiatoren und wenden sich damit entschieden »gegen die in diesem Zusammenhang an Eltern verhängten Haftstrafen.«

    Die Demonstration startet am 1. Februar 2014 um 14:00 Uhr am Schlossplatz Stuttgart und soll dann zum Staatstheater führen.

    Eine Anmeldung der Teilnehmerzahl kann an die E-Mail-Adresse besorgte_eltern_bw@gmx.de erfolgen (Ansprechpartner: Hans Christian Fromm, Tel. 0178 1468246).

  25. Eveline sagt:

    Mr Mindcontrol sagt:
    31. Januar 2014 um 03:00

    Dabei ist Sexualität Lebenskraft, nicht nur Kinder werden damit erzeugt sondern es ist ein Mittel für sehr intensiven Energieaustausch mit den gegenseitigen Respekt des Lebendigen, nicht umsonst gibt es spirituelle sexuelle Lehren wie Tantra.
    Jugendlichen sollte man vor allem diese positiven Aspekte beibringen, aber auch keine totale Zügellosigkeit.

    Das stimmt, aber das sollen die Eltern ihren Kindern vorleben,
    und nicht die staatlichen Tanten und Onkels. Denn wer verbirgt sich hinter den Staat?
    Diese Pädagogen, sollen sich zu Hause mit ihren Kindern in die Kuschelecke legen……da fängt nämlich die Lüge schon an.

    Leider gehört Tantra gerade nicht zum deutschen Kulturgut.
    Sicherlich aber eine Idee Spiritualität und Lernen zusammenzubringen.

  26. schnehen sagt:

    @Sir Mindcontrol

    „Wir brauchen eine erotische Kultur wie im alten Griechenland oder in Indien.“

    1.Wenn man sich etwas mit der Philosophie des alten Indien befasst, stellt man schnell fest, dass diese eher weltabgewandt, weltverneinend und asketisch, ja fast masochistisch war und nur ausnahmsweise mal diesseitsbezogen und materialistisch, wenn es bei den Charvakas heißt:

    „Schlürfe Fett und mache Schulden,
    Lebe froh die kurze Frist,
    Wo das Leben
    Dir gegeben,
    Musst du erst den Tod erdulden,
    Wiederkommen nimmer ist.“

    Das erinnert an Epikurs materialistische und diesseitsbezogene Einstellung im alten Griechenland. Aber insgesamt gesehen, war die indische Philosophie nicht so, aber die griechische mit ihrem Körperkult, ihrer Propagierung der Homosexualität und der Diesseitigkeit … war sicherlich von der materialistischen und eventuell auch erotischen Art, aber sie war auch martialisch und militaristisch, wenn man an Sparta denkt. Griechenland war ja nicht nur Athen.

    2. Brauchen wir heute eine ‚erotische Kultur‘?

    Weil man heute unter ‚Erotik‘ in erster Linie Sexualität, Triebhaftigkeit und schrankenloses, ichbezogenes Sich-Ausleben auf dem Gebiet der Sexualität versteht und nur ausnahmsweise einmal Liebe, Hingabe, Zärtlichkeit, Mitgefühl und Verantwortungsgefühl für den Partner, Treue, Kameradschaft …, würde ich das entschieden verneinen.

    Was wir heute brauchen, ist eine sittliche und solidarische Kultur, auch wenn das altmodisch klingt. Dafür brauchen wir aber keine Anleihen bei der unsittlichen, dogmatischen und moralisch fragwürdigen katholischen Kirche zu machen, die in ihren eigenen Geschichte immer gezeigt hat, dass sie, wenn es hart auf hart kam, sich immer wieder mit den reaktionärsten Kräften der Gesellschaft, mit dem Grundbesitz, der Aristokratie, dem Kapital, den Geldsäcken und häufig sogar mit dem Faschisten, also mit den unsittlichsten, morallosesten Kräften, die es gibt, verbündet hat.

    Eine Orientierung an dieser völlig überlebten und morallosen Institution, die das wahre Christentum, das der Nächstenliebe, immer wieder missbraucht hat, kommt also nicht in Frage für nachdenkliche Menschen.

    Wir brauchen auch keine Anleihen bei den alten Griechen und Indern zu machen, zumal wir gar nicht genau wissen, wie das gemeine Volk gelebt hat. Wir wissen nur, wie die Oberschichten gelebt haben, denn nur das ist uns überliefert und die Lebensweise dieser Schichten kann auf gar keinen Fall für uns ein Vorbild sein.

    Aber es gibt unzählige Vorbilder für eine solche Kultur, in unserer eigenen Geschichte, aber auch in der Geschichte und Kultur anderer Länder. Nur: unsere gleichgeschalteten Lügen-Medien mit ihrem Promi- und Homo-Kult popularisieren das ganz bewusst nicht. Sie wollen, das das ‚gemeine Volk‘ versumpft und jede moralische Orientierung verliert, damit man es besser rupfen und beherrschen kann. Sie wollen ihre eigenen Maßstäbe des Egoismus, der Verantwortungslosigkeit und der Bereicherung für die Allgemeinheit verbindlich machen – nicht durch direkten Zwang – das funktioniert schon lange nicht mehr- sondern durch ‚manufacturing of consent‘ (für den Kopf) und durch Manipulierung der Bedürfnisstruktur (für die Seele).

  27. Kant sagt:

    @ Hans mein Igel: „Kant —
    Einfach noch mal den Dialog Herr / Mephisto im Prolog betrachten…“

    ? … Mephisto will an ihn ran, der Herr lässt es zu ! Und weiter ?
    Faust ist 40, eigentlich abgeklärt und doch nicht in der Lage der Verführung und der Hybris zu widerstehen … und die Abwendung von Vernunft und Wissenschaft – die per se ambivalent sind, leider – und die Nichakzeptanz der ihm gegebenen Grenzen führen ihn in die Arme Mephistos, der folglich auch triumphiert!
    Dass Goethe Faust in Faust II gerettet sein lässt ist schlicht und ergreifend nicht zu verstehen, moralisch falsch!
    „Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen!“

    Wenn das erstrebte Ziel,die Mittel dazu und das Ergebnis keine Rolle spielen, dh. nur das permanente Bemühen, dann werden auch die Gewalttäter in der Geschichte, ich verzichte auf Namen, auch ihr Plätzchen im Himmel bekommen.

  28. Gast sagt:

    Kam das hier überhaupt zur Sprache ?

    Sonderrechte für LGBTI am 04.02.2014 in der EU

    http://citizengo.org/de/3221-keine-lgbti-sonderrechte-nein-zum-lunacek-bericht?sid=MzM4MTU2Nzg3MDQ2MjMw

    Frühsexualisierung über den Umweg der Sonderrechte?

  29. Kant sagt:

    @Bullinger: „Ihr Anspruch ist löblich und ehrenwert – Aber nicht durchzuhalten.“
    Zwischen Sollen (Kant !) , Wollen und Tun ist viel Platz –
    italienisches Sprichwort dazu :
    ‚Zwischen Reden und Tun liegt das Meer !‘
    Aber diesem Anspruch setzen sich doch alle ‚Weltverbesserer/ Gutmenschen/ Philantropen aus ! Sie doch auch, oder ?
    Und in einer menschlichen Welt gibt es auch Verzeihen durch die MitMenschen für begangene Fehler und situatives Versagen.

  30. Mr Mindcontrol sagt:

    @ Schnehen: Ich habe doch geschrieben, vom Energieaustausch. Wo habe ich dann Materialismus gepredigt? Sicher ist Materie im Spiel. Materie als Interface. Wo habe ich von „Ich-Bezogener“ „Triebbefriedigung“ geschrieben? Hallo, die spirituellen sexuellen Lehren verlangen die absolute Hingabe die „Ich-Auflösung“. Das „Ich“ steht der Extase im Wege. Sexualle-Erotische Aktivität ist ein Energieaustausch besselter männlicher und weiblicher Engergie, das ist viel mehr als Triebbefriedigung so nach dem Motto Abspritzen und dann ist der Trieb befriedigt. Die Mainstream-Pornografie propagiert dieses. Echte Erotik ist aber inkompatibel zum Kapitalismus, da die Lust des einen nicht auf Kosten des anderen geht, sondern im Gegenteil sich gegenseitig verstärken. Die Regeln der eine arbeitet der anderer genissst die Leistung sind aufgehoben. Genau deshalb wurde die Sexualität unterdrückt. Die Leute sollen schlisslich arbeiten und nicht vögeln. Genauso sollen die Leute in patriachrialischen Religionen Gott anbeten und nicht ihre Frauen. Wenn Sex nur reine Triebbefriedingung wäre warum sind Sexualorgane dann so sensibel? Es ist eben nicht ein einfache Trieb wie Hunger der durch Essen befriedigt wird, es ist ein Mittel der Verschmelzung. Natürlich gibt es da eine dunkle Seite, da eben Leute damit leicht manipulierbar sind. Z.B. finde ich die ganzen sexuellen Reize in der Werbung für Produkte die damit nichts zu tun haben unsittlich. Natürlich nutzen Geheimdienste mit Sexagentinnen die Sexualität aus.
    Eine erotische Kultur meint eben nicht dass überall mit massiv sexuelle Reizen geworben wird Aber im Kern sollten wir unsere Sexualität und die des jeweils anderen Geschlechts lieben. Mutter Natur hat und diese geschenkt.
    Diese Trennung zwischen Diesseits und Jenseits ist künstlich. Materie ist beseelt, Materialismus ist die Lehre von Unbeseeltheit. Natürlich ist es nicht erotisch anzunehmen eine Frau sei nur unbeseelte Materie.
    Aussserdem spricht gerade die indische Kultur von Wiedergeburt.

  31. Mr Mindcontrol sagt:

    Achso nochwas: Sexualalerziehung ist angeblich per se böse, aber maximale sexuelle Traumatisierung durch Amputation der Vorhaut ist OK, es ist ja für die Religion wichtig oder auch nur für die Hygiene wie in den USA. Dass so manche Beschneider sich total daran aufgeilen wird nicht thematisiert. So weit her mit der Aufklärung ist es also nicht.

  32. Rabenfreund sagt:

    @ Kant

    Das die r/k Kirche als Generalimporteur der christlichen Zersetzungslehre nicht das Ideal ist bzw. als ein solches angesehen werden darf,versteht sich von selbst.

    ABER…AUSGERECHNET,…die Frankfurter Schule mit ihren durchweg kranken Vordenkern,…als Hort und Ausgangspunkt allen Lesbostalinistischen-Emanzipations-Gender-Homo- und Frühsexualisierungswahnsinns,..als kritische Vernunft zu bezeichnen,…das allerdings ist eindeutig als Zeichen einer vollendet gelungenen geistigen Umerziehung im Sinne unserer US-raelischen Nachkriegsumerzieher,die sich in den geistigen Fuß-Stapfen ihrer kulturbolschewistischen Vorkriegsumerzieher bewegen,…anzusehen.

    Die nachweisliche Wurzel allen modernen Übels in Form der Frankfurter Schule und ihren Anhängern als kritische Vernunft zu bezeichenen schlägt dem Fass den Boden aus.

  33. E-Mail an Unterzeichner:
    „… die Petition „Zukunft – Verantwortung – Lernen: Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ …

    Der Autor der Petition Gabriel Stängle hat … eine neue Nachricht zu dieser Petition hinterlassen: … Die Petition wurde eingereicht

    Petitionsübergabe: 192.500 mal DANKE!

    192.500* – so viele Menschen aus Baden-Württemberg und ganz Deutschland haben in den letzten Wochen die Petition zum Bildungsplan 2015 unterzeichnet.

    Heute ist die Petition an den Landtag von Baden-Württemberg übergeben worden.

    Einen ausführlichen Bericht dazu können Sie im Laufe des Tages hier abrufen: http://www.bildungsplan2015.de/petitionsende

    +++ Gemeinsam haben wir in den vergangenen Wochen vieles erreicht! +++

    Insgesamt haben 192.365 Menschen die Petition unterzeichnet. Davon 82.000 Menschen aus Baden-Württemberg.

    Fast 50.000 Unterschriften sind handschriftlich über einen Sammelbogen eingegangen.

    Zu Beginn des Jahres machen hunderte Radio-, TV- und Zeitungsberichte das Thema öffentlich. Deutschlandweit wird über die Petition und den Anliegen auf breiter Ebene diskutiert. Das sind die Auswirkungen:

    Am 10. Januar sind die bislang unter Verschluss gehaltenen Leitprinzipien (Arbeitspapier) durch das Kultusministerium veröffentlicht worden. Das begrüßen wir sehr, weil uns Transparenz wichtig ist. Auf 32 Seiten können sich Interessierte selbst einen Überblick über den Entwurf der Leitprinzipien machen.

    Ebenfalls am 10. Januar haben sich die Landeskirchen in Baden-Württemberg kritisch zum Bildungsplan geäußert: “Jeder Form der Funktionalisierung, Instrumentalisierung, Ideologisierung und Indoktrination gilt es zu wehren. Dies gilt nicht zuletzt im sensiblen Bereich der sexuellen Identität und damit verbundener persönlicher und familiärer Lebensentwürfe. Was in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft kontrovers ist, muss nach Überzeugung der Kirchen auch in Bildungsprozessen kontrovers dargestellt werden”.

    In den nachfolgenden Tagen haben sich verschiedene Verbände wie zum Beispiel der Philologenverband, Verband Bildung und Erziehung Baden-Württemberg aber auch die Evangelische Allianz sowie die Evangelische Lehrer- und Erziehergemeinschaft in Württemberg teils kritisch zu den Leitprinzipien geäußert.

    Bereits am 11. Januar haben wir alle gemeinsam ein wichtiges Teilziel erreicht: 100.000 Unterschriften für die Überarbeitung der Leitprinzipien des Bildungsplans in Baden-Württemberg.

    In den folgenden Wochen ist weiter über die Leitprinzipien des Bildungsplans in den Medien berichtet und diskutiert worden. Zum Beispiel in der SWR-Sendung “Zur Sache Baden-Württemberg!” mit CDU-Chef Peter Hauk. Es sagt, man müsse die Ängste und Sorgen der Petenten ernst nehmen. Die Petition ist in diesen Tagen immer wieder von Seiten der Landesregierung diffamiert worden. Das haben wir mehrmals kritisiert.

    Am 22. Januar hat sich der Landtag Baden-Württemberg mit dem Thema in einer aktuellen Debatte befasst: CDU, FDP, SPD und GRÜNE diskutieren darüber. Die Landtagsdebatte kann online aufgerufen werden.

    Am 24. Januar ist in der Fernsehsendung “SWR Nachtcafé” unter anderem über die Petition diskutiert worden. Zum Thema “Schwul, lesbisch, hetero – wirklich selbstverständlich?” waren unter anderem der Petitionszeichner Gabriel Stängle sowie Kultusminister Andreas Stoch (SPD) und Stefan Kaufmann (CDU) eingeladen.

    Ebenfalls am 24. Januar fordert der Evangelische Arbeitskreis der CDU (EAK) einen “Runden Tisch”. Der wird dann einberufen wird, wenn es bei der Auslegung des christlichen Charakters an Schulen Zweifelsfragen gibt. Der “Runde Tisch” ist im Artikel 16 (3) der Landesverfassung als Gesetz verankert.

    Am 27. Januar (23:59) ist die Petition beendet worden. 192.500* Menschen aus Baden-Württemberg und ganz Deutschland haben in den letzten Wochen die Petition zum Bildungsplan 2015 unterzeichnet.

    Am 30. Januar ist die Petition an den Landtag von Baden-Württemberg übergeben worden.

    Ausführliche Informationen zum bisherigen Verlauf der Petition und wie es weiter geht, finden Sie hier:

    http://www.bildungsplan2015.de/petitionsende.

    Dort können Sie sich auch für unseren Newsletter eintragen.
    Damit bleiben Sie über den Fortgang der Petition informiert:
    http://www.bildungsplan2015.de/newsletter

    Wir blicken voller Erwartung auf die nächsten Tage und Wochen.
    Vielen Dank für Ihre Unterschrift und die zahlreichen ermutigenden E-Mails,
    die uns in der ganzen Zeit erreicht haben.

    Ihr Initiatorenkreis

    http://www.bildungsplan2015.de

    [*Ergebnis laut openPetition + noch nicht online erfasste fristgerecht eingereichte Unterschriftenbögen, Stand 29. Januar 2014]

    Alle weiteren Informationen zur Petition erhalten Sie unter diesem Link:

    https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

  34. Hans mein Igel sagt:

    @ schnehen

    Also ich finde die erotische Kultur aus Minne- und Tageliedern auch nicht hölzern. Vor allem ist der urtümliche Humor (modern: Männerwitz) darin köstlich.

    Allerdings reicht ein Tauchbad in die Abgründe dieser alten Geister nicht, um sich wahrhaft zu erfrischen. Mann muss es sich schon erarbeiten und häufiger kalt baden gehen.

  35. Lucy Esclarmonde sagt:

    @Eveline

    >Sexualität kennt aber Scham, ist sogar im Knochen festgeschrieben, das Schambein.

    Der Knochen hat sich ja aber bitteschön nicht selbst so benannt und tatsächlich heisst er Os pubis von erwachsen – gleicher Wortstamm wie Pubertät. Also nix Scham. Das Feigenblatt kam erst nach dem Sündenfall.

  36. Kant sagt:

    @ Rabenfreund: „Die nachweisliche Wurzel allen modernen Übels in Form der Frankfurter Schule und ihren Anhängern als kritische Vernunft zu bezeichenen schlägt dem Fass den Boden aus.“
    Da bin ich aber mal auf das ein oder andere Argument gespannt oder einen interessanten Link für diese absolut steile These ! ( Mit Frankfurter Schule meine ich neben Adorno/Horkheimer vor allem auch den von mir sehr geschätzten Erich Fromm !)

  37. Eveline sagt:

    @Lucy E.
    aus Wiki

    ….Als Venushügel – auch als Schamhügel, Schamberg, Venusberg oder in der medizinischen Fachsprache als Mons pubis oder Mons veneris bezeichnet – wird die aus subkutanem Fettgewebe bestehende leichte Erhebung über dem weiblichen Schambein bezeichnet.
    Ab der Pubertät ist er im natürlichen Zustand – also ohne Intimrasur – mit Schamhaaren bedeckt…..

    Die Handlesekunst kennt auch einen Venushügel,….der ist aber nicht kulturell schamhaft besetzt. Sie können ihn also überall zeigen.

    http://de.eso.tv/spiritualitat/handlesen-deutung-der-handlinien-2-die-sieben-hugel-der-hand.html

    Auch wenn sich das jetzt scheinbar widerspricht, macht nichts.

    Ich denke in alten Zeiten gehörten Sinn, Form und Inhalt zusammen. Keine entleerte Worthülse.

    Denn auch ohne Berührung kann energetischer Raub begangen werden. Es war klug, sich zu bedecken.

  38. 9 11 pirat sagt:

    Es nervt echt dass die jungen Mädels von heute schon so alt aussehen.Ich schwörs jede vierte 12-13 jährige schaut aus wie 16.Da habe nicht nur ich ein Problem mit.Meine Kollegen beschweren sich schon darüber,dass man deshalb kaum noch ungestört in der Disco flirten kann.

  39. schnehen sagt:

    @Hans, mein Igel

    Übrigens mag ich Igel. An einem Sommermorgen lief mir einer in meinem kleinen Garten fast über den Fuß. Ein zweiter, wohl Frau Igel, folgte ihm oder war’s umgekehrt? Sie schnauften geschäftig…

    Ich habe bei Walter von der Vogelweide ein schönes Gedicht gefunden und möchte eine Strophe daraus hier wiedergeben, weil sie all das wiedergibt, woran ich auch glaube. Auch bei Wolfram von Eschenbach findet man schöne Strophen.

    Walter von der Vogelweide

    „Hinter äußerer Schönheit verbirgt sich oft ein böses Herz.
    Solcher Schönheit laufe niemand eilig nach.
    Ein liebes Herz steht so viel höher
    und hinter ihm geht die Schönheit.
    Ein liebes und liebendes Herz macht die Frau schön;
    dergleichen kann die Schönheit nicht vollbringen: sie macht das Herz nicht gut.“

    Auf Mittelhochdeutsch:

    „Bi der schoene ist dicke haz;
    zer schoene niemen si ze gach.
    Liebe tuot dem herzen baz:
    der liebe get diu schoene nach.
    Liebe machet schoene wip:
    des mac diu schoene niht getuon, si machet niemer lieben lip.“

    und:

    „Unter der Linde
    auf der Heide,
    wo unser beider Lager war,
    da kann man sehn
    liebevoll gebrochen
    Blumen und Gras.
    Vor dem Wald in einem Tal
    tandaradei
    sang schön die Nachtigall…

    Dass er bei mir lag
    wüsste es jemand
    (da sei Gott vor), so schämte ich mich.
    Was er tat mit mir,
    niemals soll jemand
    das erfahren als er und als ich –
    und die liebe Nachtigall,
    tandaradei,
    die wird gewiss verschwiegen sein.“

    und heute?

    Alles wird nach außen getragen, die intimsten Gefühle werden zu Markte getragen. Liebe ist zur Ware geworden, weil der Mensch nur eine Ware ist, die einen Gebrauchs- und einen Tauschwert hat, die ein Instrument, ein seelenloser Gegenstand ist, um sich daran zu bereichern oder aufzugeilen. Und die Kunst und die Publizistik folgen im Allgemeinen brav dieser Vorgabe.

    Alternativen müssen her, echte. Die gute Literatur, die wahre Kunst, muss wieder ausgegraben werden. Es gibt viel zu tun, holen wir die Schaufel raus!

  40. Hans mein Igel sagt:

    @ Kant

    Faust ist ja -alt, blind und elend- nicht von den Folgen seiner Fehler erlöst worden, sondern vor dem weiteren Zugriff Mephistos. Also Hölle ade und Himmel juchhe.

    Dieser faustische Abgang ist nur als Seitenhieb eines „dezidierten Nichtchristen“ (Goethe zu Eckermann) auf die katholische Himmel- und Höllenlehre zu verstehen.

    Einfach mal den Eckermann lesen🙂

  41. Kant sagt: 31. Januar 2014 um 13:22

    Und in einer menschlichen Welt gibt es auch Verzeihen durch die MitMenschen für begangene Fehler und situatives Versagen.

    Aber ja. Und genau das halte auch ich für zentral. Ich will jetzt nicht zu meinem kleinen Disput mit Haltet-den-Dieb nachkarten, aber genau das macht für mich den Christen aus.

    Christ ist, wer in der Nachfolge steht. Und wer steht in der Nachfolge? Jeder, der sich um die liebende Vergebung (oder vergebende Liebe) bemüht, die uns der Christus lehrt.

    Es geht nicht anders! Christliche Vergebung ist der einzige Weg, der uns aus dem Teufelskreis von Haß und Gewalt wieder herausführt.

  42. Kant sagt:

    @ Hans mein Igel: „Einfach mal den Eckermann lesen“ – … die ganze Chose als Ironie lesen ist natürlich eine Möglichkeit !

    Dezidiert Nicht-Christ: Jein, ganz sicher Anti-Kirchlich, das triftt es viel eher …(‚Die Botschaft hör ich wohl‘ … Religionsgespräch mit Gretchen) immerhin wird am Ende in Faust I Gretchen von oben ‚gerettet‘
    – weil sie ihre Strafe annimmt und sühnt —- und am Ende von Faust II war Goethe ja selbst schon alt – mit stattlichem Kerbholz versehen – und für die Kategorie ‚Erlösung‘ mehr zu haben als in früheren Lebensphasen …

  43. Eveline sagt:

    Eine Studie „Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft“
    2005

    http://www.dijg.de/homosexualitaet/wissenschaftliche-studien/homosexualitaet-jugendliche-suizidversuche/

    Remafedi weist in seiner Studie noch auf ein anderes wichtiges Problem hin:
    Je früher das „Coming-out“ als homosexuell, lesbisch oder bisexuell stattfindet, desto höher ist die Suizidrate.
    Je später ein junger Mensch sein -„Coming-out“ hat, desto niedriger ist die Suizidrate.

    Schlußfolgerungen aus beiden Studien
    Ähnlich wie es der Wissenschaftler N. E. -Whitehead12 formuliert, ist deshalb in Kenntnis dieser Ergebnisse dazu zu raten:

    In alle Richtlinien für Schulprojekte und Empfehlungen für Jugendliche, Eltern, Pädagogen und andere Multiplikatoren ist aufzunehmen, daß

    • dringend von frühen sexuellen Erfahrungen abzuraten ist
    • dringend von einer Festlegung (einem „Coming-out“) als homosexuell, bisexuell oder lesbisch im Jugendalter abgeraten werden muß.

    Jugendliche sollten in ihrer geschlechtlichen Identität als Junge oder Mädchen bestärkt werden, nicht im Annehmen einer irgendwie sexualisierten Identität.

    Jugendliche sollten unbedingt ermutigt werden, mit einem möglichen „Coming-out“ zu warten, bis sie erwachsen sind, bis sie alle Informationen kennen – auch die über die Möglichkeiten der Veränderung einer homosexuellen Neigung hin zur Heterosexualität, auch die über das höhere Risiko psychischer Erkrankungen bei homosexuell lebenden Männern und Frauen13 und nicht zuletzt die über das hohe Risiko physischer Erkrankungen durch männlichen homosexuellen Sex.

    @schnehen
    Das ist es, es muss alles nach außen getragen werden, was nicht nur noch nicht reif ist, sondern es muss auch noch so getan werden, als sei das eine Befreiung.

  44. Lucy Esclarmonde sagt:

    @Eveline

    >Wiki

    Es bestreitet niemand, dass es den Begriff Schambereich gibt, natürlich können Sie den wikigooglen, aber … „wer hat´s erfunden?“

    Bitte, denken Sie doch einmal über den Begriff „schämen“ nach. Gegen Venushügel gibt es nichts einzuwenden, wunderbar. Aber doch nicht Scham=schämen. Wofür denn???

    Scham (=Schande) geht Hand in Hand mit Schuld. Aus dieser indoktrinierten Scham entstehen Schuldgefühle und unterdrückte Sexualität, die wiederum Täter schafft.

    >Denn auch ohne Berührung kann energetischer Raub begangen werden. Es war klug, sich zu bedecken.

    Nun, das Feigenblatt von gestern ist ja nichts anderes als die Burka von heute. Ich sehe hier keinen Erfolg ausgewiesen. Im Gegenteil: je größer „das Feigenblatt“, umso größer der energetische Raubzug.

    @Dr. Bullinger

    >Jeder, der sich um die liebende Vergebung (oder vergebende Liebe) bemüht, die uns der Christus lehrt.
    >Es geht nicht anders! Christliche Vergebung ist der einzige Weg, der uns aus dem Teufelskreis von Haß und Gewalt wieder herausführt.

    Warum muss die christlich sein? Sie vergeben immer nur sich selbst. Und ich meine, dass kein „Bemühen“ (=Anstrengung) von Nöten ist – es genügt zu wollen: „Klopfet an und Euch wird aufgetan…“ Gott ist einfach.

  45. 9 11 pirat sagt:

    Und dann noch diese möchtegern Amazonen mit den verschrobenen Gesichtern die einen auf der Strasse so verkniffen ansehen wenn man mal ner geilen Braut hinterher sieht….

  46. Lucy Esclarmonde sagt: 31. Januar 2014 um 23:34

    @Dr. Bullinger

    >Jeder, der sich um die liebende Vergebung (oder vergebende Liebe) bemüht, die uns der Christus lehrt.
    >Es geht nicht anders! Christliche Vergebung ist der einzige Weg, der uns aus dem Teufelskreis von Haß und Gewalt wieder herausführt.

    Warum muss die christlich sein? Sie vergeben immer nur sich selbst. Und ich meine, dass kein “Bemühen” (=Anstrengung) von Nöten ist – es genügt zu wollen: “Klopfet an und Euch wird aufgetan…” Gott ist einfach.

    Ich nenne sie christlich, weil es der Christus ist, der sie lehrt. Und so einfach ist das nicht, nach meiner Erfahrung. Ich will Ihnen nicht zu nahe treten aber haben Sie’s schon mal versucht? Wollten Sie schon einmal jemand vergeben, der Ihnen großes Unrecht getan hat und das vielleicht nicht einmal einsieht oder bereut?

    Unser Wille reicht da nicht hin. Wir können dann Vergebung nur heucheln. Aber Sie haben recht: “Klopfet an und Euch wird aufgetan…” Gott ist einfach.

    Mit der Hilfe des Heiligen Geistes geht’s dann doch. Und der arbeitet ziemlich tricky und nutzt unsere projektive psychische Abwehr um sie in ihr Gegenteil zu verkehren: Indem wir dem Anderen vergeben, vergeben wir dann uns selbst und werden frei und wieder gesund, psychisch.

    Und nachdem die Psyche der Teil unserer Seele ist, der mit dem Körper verschmolzen ist. wirkt sich das psychische Heil (oder die Heilung) auch auf den Körper aus. Allerdings mit etwas Zeitversatz. Materie ist ihrer Natur nach träge.

  47. Eveline sagt:

    Lucy E.

    Was sagt der Duden?
    Schambein…..schämen, er schämte sich seines Verhaltens, schämig fühlen, schamlos, verschämt sein…

    Was sagt die Anatomie?
    Das rechte und linke Schambein verbinden sich in der Mitte, Schambeinfuge genannt, sie besteht aus FAZIENknorpel, damit die Zug und Kraftlinien, die beim Gehen und Laufen entstehen, nicht zum Brechen des Beckens führen.

    Schamlos hat sich z.B. gestern die deutsche Amazone,Verteidigungsministerin Ursula verhalten, in Feindessprache auf deutschem Boden über die Verteidigung zu räsonieren. Eiskalt die Soldaten kastriert.

    Sie sagen: ….Nun, das Feigenblatt von gestern ist ja nichts anderes als die Burka von heute. Ich sehe hier keinen Erfolg ausgewiesen. Im Gegenteil: je größer “das Feigenblatt”, umso größer der energetische Raubzug….

    Ich denke, das entscheidet jede Frau selber.

    Das sexuelle Zentrum verbindet uns mit der Erde, damit wir tief wurzeln können, das spirituelle Zentrum (Geist) verbindet uns mit dem Himmel. Himmel und Erde verbinden sich.

    Nun hat die Kirche gesagt, für den Himmel bin ich zuständig und der irdische Herrscher, ich beackere die Erde.

    Dazwischen haben sich Männerbünde gelegt, die mittels Rituale, dieses Vorhaben unterstützend unterstützen.
    Und dabei unverschämt reich wurden. Und so zwischen Himmel und Erde eine Mauer gezogen haben.

    Menstruierende Frauen stören bekanntlich sehr diese Rituale, weshalb sie aus dem Himmel flogen (Kirche) und nur noch über Schmerz, Leid und Schuld einen Fuß auf die Erde bekamen.

    Ein wohltemperiertes schönes Gedicht stimuliert das sexuelle Zentrum, der Geruch und die Wärme des Mannes führt zum Aufstieg in den Himmel.
    Himmel und Erde vereinigen sich.

    Nur Staat und Kirche können nichts dabei verdienen.

    Scham ist immer im Jetzt.
    Schuld zeigt in die Zukunft und wird festgeschrieben, der Schuldturm, das Absitzen der Schuld.

  48. Wildvöglein sagt:

    Lucy Esclarmonde sagt:
    31. Januar 2014 um 17:33
    Scham ist doch keine Erfindung des Christentums. Das ist ein natürliches Empfinden, das auch bei anderen Religionen und recht freizügig lebenden Naturvölkern vorkommt. Das betrifft vorallem auch die sexuelle Scham.

    Wissenschaftlern (Humanethnologen) ist bisher keine Gesellschaft ohne Sexualscham bekannt.
    „Menschliche Körperscham scheint nicht kulturspezifisch zu sein“, schreibt der Heidelberger Ethnologe Hans Peter Duerr in seinem fünfbändigen Werk über den „Mythos vom Zivilisationsprozess“.
    Sie (die Sexualscham) sei vielmehr charakteristisch für die menschliche Lebensform überhaupt.
    Da Menschen aller Völker die Nacktscham kennen, gehen Forscher davon aus, dass sie zu den Wesensmerkmalen des Homo sapiens gehört und der Mensch sich seit mindestens 100000 Jahren die Genitalien bedeckt.

    Hier lohnt es sich weiterzulesen:
    http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geokompakt/liebe-und-sex-die-erfindung-der-scham-61716.html?p=1

  49. Wildvöglein sagt:

    Warum können kluge Frauen wie die Kubi, ihre Argumente eigentlich nicht losgelöst von einer Werbung für ihre christliche Religion vertreten? Das hat nämlich in unserer
    Gesellschaft häufig zur Folge, daß Nichtchristen
    mit ihrerm Desinteresse oder Ihrer Gegenerschaft zum Christentum gleich die vermeintlich christlichen Werte mit über Bord werfen. Das ist bei dem Thema Frühsexualisierung, Gender Mainstreaming und Abtreibung am deutlichsten zu beobachten. Dabei wird oft versäumt, für diese Werte religionsneutral zu werben und einzutreten. So hörte ich schon mehrmals, daß sich Schwangere nicht von einer Beratungstelle beraten lassen wollte, weil diese ihnen zu christlich fundamental wäre (selbst wenn dieses Beratungsangebot jeder Konmfession offen stand)

    Als Nichtchristin bemerke ich häufig, daß Petiionen und Aktionen gegen Frühsexualisierung, Abtreibung, Gender Mainstream u.ä. immer auch gleichzeitig für den Erhalt der christlichen Werte eintreten.
    Es mag ja richtig sein, daß dies auch christliche Werte sind, aber eben nicht nur. Ich möchte also auch gegen Abtreibung unterzeichnen können, ohne gleich für den Erhalt der christliche Religion in Deutschland einzutreten.

    Ich befürchte auch hier das Teile-und-Herrsche-Prinzip.
    Wieviel mehr Unterstützer fänden sich für manche Werte-erhaltenden Projekte, wenn diese nicht immer von christlicher Seite vereinahmt werden würden.

    Muß ich an Jesus Glauben um für diese Werte eintreten zu können?
    Auch bei Atheisten und überzeugten Nichtchristen finden sich diese Werte. Kann man die Religion nicht mal außen vor lassen, wenn es um den Erhalt unserer Werte geht?

    Der Artikel von Frau Kubi wäre überzeugender gewesen, hätte sie in diesem Falle das „christlich“ einfach mal weggelassen.

  50. Radi sagt:

    @JVG,
    @ Joachim Bullinger,

    na, das ging flott.

    In der Enzyklika Humane Vitae sagt Papst Paul VI schon 1968 recht genau das voraus, wogegen nun auch Jürgen Elsässer und andere Mitstreiter nun ankämpfen müssen: Der Weg in die massive Indoktrination und der Weg in der Verfall unserer eigenen Kultur.

    Hier die ganze Enzyklika: http://www.stjosef.at/dokumente/humanae_vitae.htm

    Dann noch einen Rosenkranz für die Streiter für die Familie, aber auch für die Anti-Fa (Anti-Familienpolitiker).

    Gottes Segen

    Radi

  51. heureka47 sagt:

    Auch „Frühsexualisierung“ ist nur EINES der vielen Symptome einer weit umfangreicheren und tiefer wurzelnden Problematik, für die schon viele verschieden klingende Namen benutzt wurden, die aber letztlich immer dasselbe meinen:

    – Entfremdung;
    – Kollektive Neurose (Soziologie)
    – Krankheit der Gesellschaft (W. Kütemeyer);
    – Pathologie der Normalität (E. Fromm);
    – Wahnsinn der Normalität (Arno Gruen);
    – Sünde / Abtrennung / Übel (Kirche / Bibel);
    – Dummheit (H. Geyer);
    – Dysgnosie (Heinz von Förster);
    – emotionale Pest / Biopathie (W. Reich);
    – Menschheitsneurose (S. Freud);
    – Gesellschaftsneurose / Kakokratie (H. Oberth);
    – Neurotische Verwahrlosung (Christa Meves);
    – Latente Angst (Rainer Taéni)

    um nur einige Begriffe aus der Erinnerung zu nennen.
    Die Liste ließe sich fortsetzen. Hinzu kämen etliche Bücher, die sich ebenfalls mit diesem Problem befassen – wie

    „Entgleiste Menschheit“ von Florian Sartorio;
    „Der eindimensionale Mensch“ (Marcuse);
    „Dialektik der Aufklärung (Horkheimer / Adorno);

    und auch diese Liste ließe sich deutlich verlängern.

    Das Problem dabei ist:
    Diejenigen, die es am meisten angeht, verdrängen es am meisten. Denn – meist latente – Angst und quasi-zwanghafte Verdrängung sind wesentliche Symptome dieser Störung / Krankheit, die ich selbst seit 1992 die
    „Kollektive Zivilisations-Neurose“ nenne.

    Ich gehe davon aus, auch Moses meinte genau diese Krankheit, als er den „Tanz um das Goldene KALB“ beschrieb. Dabei handelt es sich nicht um ein historisches, abgeschlossenes, Ereignis, sondern um den Hinweis auf ein fortbestehendes Phänomen. Und die Literatur bestätigt das!

    Auch Jesus spricht von dieser Krankheit. Ein Beispiel von mehreren ist seine Aussage am Kreuz:
    „…denn sie wissen nicht, was sie tun.“
    Die Deutung dieses Wortes führt den wahrheitsfähigen Menschen zu der Erkenntnis: Die Betreffenden sind „gestört“. Man könnte auch sagen „irre“. Erkenntnisbehindert. Wie auch H. von Förster sagt mit dem Begriff „Dysgnosie“: „seelenblind“.

    Drittes biblisches Beispiel – aus dem Johannes-Evangelium:
    „…hat ihre Augen verblendet und ihre Herzen verstockt, auf daß sie nicht sehen und ich sie heile.“

    Boah-ey! Das ist eine perfekte multifaktorielle Diagnose, zu der nicht einmal die große Mehrheit der heutigen (schulmedizinischen) Psychiater fähig ist.
    Da steckt die Wahrnehmungs- / Erkenntnis-Störung drin und die Gefühls- / Empfindens-Störung bzw. die „ganzheitliche“ seelische / psychische / Bewußtseins-Störung UND das Symptom der Krankheits-Uneinsichtigkeit und Non-Compliance.

    Genauer gesagt, handelt es sich um eine innere Blockade, die die Verbindung(-smöglichkeit) zwischen Seele / Unbewußtem und bewußtem ICH beeinträchtigt.

    Wie diese Störung, von der die zivilisierte Gesellschaft zunehmend befallen ist, HISTORISCH begonnen hat, kann ich nur vermuten:
    Ein KOLLEKTIVES Trauma, das eine Gruppe (Sippe, einen Stamm, ein Volk) von Menschen ereilt hat, vermutlich infolge eines katastrophalen Ereignisses wie

    – Vulkanausbruch (evtl. Riesen-Vulkan);
    – Asteroiden-Einschlag;
    – Eiszeit (evtl. sehr schnell einsetzend);
    – Erdbeben, Seebeben -> Überflutung.

    Ich favorisiere gegenwärtig ein Ereignis, das nach wissenschaftlichen Erkenntnissen vor ca. 60.000 Jahren stattgefunden hat: Eine Unregelmäßigkeit der Erdrotation, die große, wahrscheinlich planetenweite, Überflutungen mit MEER-Wasser zur Folge hatte.
    Das würde auch die Legende der „Sintflut“ stützen, die in verschiedenen Kulturen zu finden ist.

    Das Trauma hat jedenfalls bei einem Teil der damaligen Weltbevölkerung zur (Kollektiven) Neurose geführt und diese breitete sich aufgrund der Angst und Aggressionsbereitschaft der Befallenen weiter aus.
    Nach und nach wurden weitere Stämme / Völker / Nationen traumatisiert / neurotisiert und entsprechend von ihrer natürlichen gesunden Grundhaltung und der dafür verantwortlichen – höheren – Bewußtseins-Ebene, dem spirituellen Bewußtsein, dem wahren Erwachsenen-Bewußtsein, entfremdet.

    Folglich sagte Erich Fromm völlig zutreffend, daß die Erwachsenen der modernen Gesellschaft nicht erwachsen seien. Und genauso gilt die Aussage, die A. Einstein zugeschrieben wird: „Der moderne Mensch nutzt nur 10% seines geistigen Potenzials“.
    Wobei die „10“ nicht linear zu verstehen ist, sondern SYMBOLISCH. Es geht um den „Dimensions-Sprung“ zwischen 10 und 100 (%).

    Der zivilisierte Mensch wächst also in einer entfremdeten, geistig-seelisch gestörten, ganzheitlich kranken, Gesellschaft auf und wird in eine kranke „Normalität“ hineinsozialisiert. Die allermeisten nehmen diesen Mangel nicht wahr – denn wesentliches Symptom der Krankheit ist die Störung der Bewußtseins-WEITER- bzw. HÖHER-Entwicklung (zum GANZEN Menschen und WAHREN Erwachsenen). Nur auf der höheren Bewußtseins-Ebene kann der Mensch diese Dinge erkennen.

    Nur sehr wenige Menschen haben die Chance – begünstigt durch besondere Lebensumstände – auf die „Pathologie der Normalität“ aufmerksam zu werden. Vor allem durch Leidensdruck; durch Krankheit oder andere Krisen.

    Aber selbst viele Menschen, die von konkreten Krankheiten befallen werden, finden nicht den Impuls / Mut, nach den tieferen Ursachen bzw. nach den Ursachen von wahrer Gesundheit zu fragen. Ich spreche da aus der Erfahrung von 66 Jahren Leben und davon jetzt 25 Jahre in dieser Thematik, konkret seit 1994 ehrenamtlich engagiert in der Selbsthilfebewegung von Menschen mit psychischen Störungen / Erkrankungen – und zwar überwiegend „schweren“ Störungen wie Schizophrenie, Psychose, Borderline, Depression, usw.

    Es heißt zwar, der Mensch habe auch ein Recht auf Krankheit, aber er hat auch ein Recht auf WAHRHEIT und entsprechende Information / Aufklärung – und daran mangelt es SEHR. Das offizielle Gesundheitssystem, dominiert vom wissenschaftlichen Denken / der „Schul-Medizin“, kann die Menschen nicht wahrheitsgemäß aufklären und keine wirksame Prävention leisten / empfehlen.

    Die „Kollektive ZIVILISATIONS-Neurose“, wie ich sie nenne, ist die tiefere Ursache
    – der meisten individuellen sogenannten „Krankheiten“;
    – der zwischenmenschlichen Probleme;
    – der Erziehungs-Probleme;
    – der „Globalen Krise“;
    – der „Kollektiven PSYCHOSEN“.

    Letzteres sind Kriege und ähnliche menschengemachten Katastrophen. Sie brechen unter der Wirkung der Kollektiven Psychose immer wieder aus; im Abstand von grob durchschnittlich 50 Jahren.
    Die letzte große Kollektive Psychose – aus deutscher Sicht vor allem – war 1933-1945. Die nächste ist also gewissermaßen „fällig“.

    Zu verhindern ist sie nur durch konsequente grundlegende Heilung der Kollektiven Neurose.
    Falls das nicht gelingt, müssen wir damit rechnen, daß schon die nächste Kollektive Psychose die LETZTE sein könnte. Denn die jetzt drohende Katastophe könnte zur völligen Ausrottung des Menschen – oder gar allen höheren Lebens – auf diesem Planeten führen.

    Die grundlegende Heilung muß im einzelnen Menschen vollzogen werden – von ihm selbst. Die Schritte sind im Grunde identisch mit denen der „Initiation“, die eigentlich in der Anfangsphase der Pubertät vollzogen werden soll, wie das in gesunden Kulturen üblich war / ist.
    Es ist das „Übergangsritual“, wie es auch heißt, der Übergang vom Kind zum Erwachsenen; der Aufstieg („Ascension“) zur höheren Bewußtseins- und Seins-Ebene.

    DAVON sind die zivilisierten Menschen „entfremdet“. DAS hat all die schlimmen Folgen gehabt, die wir aus der Geschichtsschreibung kennen. ALLE „Hochkulturen“ sind laut Oswald Spengler daran untergegangen. Und solange die Krankheit nicht geheilt ist, stehen wir heute im selben Risiko.

    Die Schritte der grundlegenden Heilung sehen etwa so aus:

    „Wahre Heilung“

    von Wolfgang Heuer; 13.1 2012, bei twitter als „heureka47“

    1: Angst konstruktiv überwinden können lernen – und nicht nur zu verdrängen. Mut aufbringen, sich dem Unbekannten zu stellen.

    2: Sich dem Unbekannten, den Schrecken / „Dämonen“, im eigenen (Unter-)Bewußtsein, bzw. den unangenehmen Gefühlen, stellen.

    3: Erkenne, dass die – evtl. bildhaften – Schrecken / „Dämonen“ in dir, im Unterbewußtsein, verdrängte negative Gefühle sind.

    4: Die verdrängten / abgespaltenen Gefühle sind in deinem Unterbewußtsein „gefangen“ und wollen befreit, erlöst, werden.

    5: Die in deinem Unterbewußtsein „gefangenen“ Gefühle können nur über den Weg durch dein Bewußtsein befreit werden.

    6: Die in dir „gefangenen“ Gefühle können nur befreit werden dadurch, daß sie sich als die manifestieren können, die sie sind.

    7: Erkenne, dass deine Angst keine eigene Macht hat, sondern nur die, die du ihr mit deiner Aufmerksamkeit(senergie) gibst!

    8: Statt GEGEN die Angst zu „kämpfen“, richte deine Aufmerksamkeit, dein Bewußtsein, auf die einzig wahre Macht, die Liebe!

    9: Mit der Kraft / Macht der Liebe kannst du dein (Unter-)Bewußtsein von allen „Dämonen“ / Ängsten / Störfaktoren reinigen.

    10: Hilfreich ist, sich auch rational zu entscheiden, HEIL werden zu wollen und bereit sein, alles dafür Erforderliche zu tun.

    11: Lerne deine höhere Bewußtseins-Dimension, das „Höhere / wahre Selbst“ und seine höherdimensionalen Qualitäten kennen.

    12: Erkenne das höchste Prinzip des Universums und entscheide dich zu ihm, identifiziere dich mit ihm und seinen Qualitäten.

    13: Das höchste Prinzip / Gesetz des Universums ist „bedingungslose Liebe“. Die höchste Kraft / Macht ist die Lebens-Energie.

    14: Die Entscheidung zum Höheren / wahren Selbst, zur Liebe / Lebens-Energie, macht dich FREI, GANZ, HEIL: wahrhaft erwachsen.

    15: Mit der Entscheidung zur Liebe / Lebens-Energie heilst du dich selbst und kannst auch anderen auf dem Weg dorthin helfen.

    16: Als wahrhaft erwachsener, spirituell bewußter, Mensch kannst du SYMBOLIK erkennen und deuten und Nutzen daraus ziehen.

    17: Als wahrhaft Erwachsener wirst du deine Potenziale / Möglichkeiten erkennen und sie liebe- / verantwortungsvoll einsetzen.

    18: Wenn du die bedingungslose Liebe lebst, wirst du dich auch als bedingungslos glücklichen Menschen erkennen und bezeichnen.

    19: Als wahrhaft heiler Mensch wirst du alles Kranke erkennen und deine Potenziale nutzen, der wahren Heilung zu dienen.

    20: Als wahrhaft heiler Mensch bist du Herrscher in deinem Bewußtsein, das Liebe ist. Also: „Liebe – und tu was dir beliebt“.

    21: Sei, was du bist. Wenn das Sein erfüllt ist, stellt sich die Frage nach dem Sinn nicht mehr.

  52. Eveline sagt:

    @Wildvöglein sagt:
    1. Februar 2014 um 19:17
    Warum können kluge Frauen wie die Kubi, ihre Argumente eigentlich nicht losgelöst von einer Werbung für ihre christliche Religion vertreten? Das hat nämlich in unserer
    Gesellschaft häufig zur Folge, daß Nichtchristen

    So geht es sehr vielen Menschen, die öffentlich Reden halten, sie lehnen sich alle an eine Institution.
    Bei Gauck wars vorher die Kirche, an die er sich lehnte, heute sind es die politischen Institutionen.

  53. @ heureka47 am 2. Februar 2014 um 00:18

    Höchst bemerkenswert! Mit Moses und den Ursachen des kollektiven Traumas habe ich zwar kleine Probleme aber „Die Schritte der grundlegenden Heilung“ unterschreibe ich.

    Um sie gehen zu können, brauchen wir allerdings nach meiner Erfahrung noch die Hilfe des Heiligen Geistes und sollten daher unser Ego dezentrieren, damit er (aka das Christus-Selbst) die zentrale Position einnehmen kann.

    @ Agnostiker: Das Christus-Selbst hat mit der Lehre der paulinischen Kirchen (die sich christliche Kirchen nennen) nicht so viel zu tun. Es ist schlicht der Teil unserer Seele, der nicht als Psyche mit dem Körper verschmolzen ist.

    Ich nenne ihn „das Christus-Selbst“ weil er als „Ich“ in Jesus Christus hervorgetreten ist und sich in ihm zu erkennen gegeben hat.

  54. Wg. Scham

    Scham aber auch Ekel und Moral stehen dem Sexualtrieb entgegen und hemmen ihn. Können aber ihrer Möglichkeit nach auch wieder von der Libido überwunden werden. Hier entsteht also ein dialektisches Spiel der beiden, einander entgegengesetzten Kräfte, das bei einer gelingenden Individuierung zu ihrer aufhebenden Synthese führt.

    Wenn es allerdings der Sexualität zu siegen gelingt, werden ihre Grenzen immer weiter ausgedehnt. Darin haben haben dann Perversionen wie z.B. Kotlecken oder Leichenmißbrauch ihre Wurzeln. Es sind schlicht Überwindungen von Scham, Ekel und Moral.

    Und genau solche Überwindungen sollen durch die Frühsexualisierung gefördert werden.

  55. VIDEO. Comment la Manif pour tous veut raviver la flamme
    Des dizaines de milliers de personnes sont attendues aujourd’hui à Paris et à Lyon pour défendre leur vision de la famille.

    http://www.leparisien.fr/societe/manifestations-comment-la-manif-pour-tous-veut-raviver-la-flamme-02-02-2014-3551529.php

    In Stuttgart waren es gestern etwa 1.000 und 100 teils gewalttätige Gegendemonstranten.

    Die Polizei verhielt sich so, wie bei der Compact-Konferenz.

  56. heureka47 sagt:

    @ Joachim Bullinger:

    Was Sie beschreiben bzw. zu erklären versuchen, spielt sich auf der im Grunde KINDLICHEN Ebene des Menschen ab bzw. auf der Ebene der „Kollektiven Neurose“, der pathologischen Unreife, soweit es sich um „Erwachsene“ handelt, also um geschlechtsreife, aber noch nicht geistig-seelisch / spirituell reife Menschen.

    In diese Situation hinein wirkt auch alles Bestreben der derzeit Mächtigen, vor allem der Politik.

    Was aber gebraucht würde, ist die – durchaus mögliche – grundlegende Heilung der zivilisierten Gesellschaft von der „Kollektiven Neurose“ – einschließlich der Politiker, die noch intensiver davon befallen und beeinträchtigt sind als der Durchschnitt der Bevölkerung.

    Das Überwinden von Scham, Ekel und ähnlichem kann auch eine Leistung der reinen, göttlichen, LIEBE sein, im Zuge eines menschlichen Handelns aus dem dazugehörigen Bewußtsein, dem „Höheren / wahren Selbst“, dem „Christus-Bewußtsein“, dem Bewußtsein des WAHREN Erwachsenen.
    Von diesem Bewußtsein, von dem Wissen darüber und von dem KNow-How wie man dorthin gelangt, sind die Menschen der zivilisierten Gesellschaft abgetrennt. Darin besteht die – überwindbare – „Sünde“.

  57. heureka47 sagt:

    @ Joachim Bullinger:

    Danke.
    Die „Hilfe des Heiligen Geistes“, der KRAFT GOTTES / „Gotteskraft“ ist ein PERMANENTES Angebot, ein „ruhendes Potenzial“, das aktiviert wird durch den Menschen – durch „Willen“ / „Glauben“ / „Vertrauen“ / „Entscheidung“ usw. und entsprechendes TUN.

    Ich habe in den letzten 25 Jahren praktische Erfahrungen damit gesammelt und habe das sehr genau und differenziert beobachtet.
    Die KRAFT „folgt“ der (guten) „Absicht“ des Menschen.

    Nehmen wir z.B. den Vorgang der Angst-Überwindung:
    Bereits die ABSICHT, Angst überwinden zu wollen, setzt die KRAFT frei und unterstützt das Vorhaben.
    Schon der GEDANKE, die KRAFT würde in der Lage sein, Angst überwinden zu helfen, ist quasi ein „Auftrag“ an die KRAFT.

    Das ICH des Menschen und die KRAFT sind im KIND noch ZWEI „Identitäten“, noch ZWEI „verschiedene Dinge“.
    Das wird geändert – wenn es RICHTIG gemacht wird – im Prozeß der „Wandlung“, „Transformation“, „Initiation“, „Ascension“ usw., im „Übergangsritual“:
    Das ICH nähert sich der KRAFT im „Unbewußten“ zunächst an, lernt es kennen bzw. schon konkrete Erfahrungen mit ihm machen und beginnt, es zu LIEBEN und entscheidet irgendwann, sich mit ihm verbinden / vereinigen zu wollen – und vollzieht das dann in aller Regel auch.

    DAS ist dann die „Hochzeit von Kanaan“, die „Verschmelzung“ von ICH und (höherem / wahren) göttlichem SELBST. Damit ist der Mensch Gott geworden und Gott ist Mensch geworden. Damit ist das Christus-Bewußtsein /( -Selbst) „zur Welt gekommen“. Da wird „Wasser in Wein verwandelt“, also irdisches Leben in geistig-spirituelles Lebens. Das ist die (Be-)Deutung der Symbolik.

    Iirgendwo in diesem Prozeß muß auch die Grundreinigung des (Unter-)Bewußtseins vollzogen werden, das Erlösen der abgespaltenen negativen (Gefühls-)Energien. Und dem Probanden muß klar sein, daß er von da an sein (Unter-)Bewußtsein REIN zu halten hat. Entweder dadurch, daß er nichts hineinläßt oder – falls doch etwas hineinrutscht – daß er immer wieder den Auftrag „nach innen“ gibt, es möge wieder zum Vorschein kommen. Im Bewußtsein der reinen, göttlichen, Liebe geschieht das dann auch so.

    Nur wenn dies alles richtig getan wird, kann die KRAFT (Liebe, Frieden, Lebens-Energie, etc.?) optimal fließen und ihre weise, gütige, konstruktive, reparierende, korrigierende usw. Arbeit tun.

    So war und ist es auch bei mir; und so soll es eigentlich bei jedem Menschen sein. Wenn / wo es nicht vollzogen wird, ist Krankheit und Tod.

    Ich betätige mich seit 21 Jahren als „Privatforscher“ in diesem Bereich und forsche nicht nur in der Literatur – die sehr ergiebig ist, wenn man richtig zu lesen / deuten weiß! – sondern auch mit mir selbst und anderen Menschen.
    Von daher besteht kein Zweifel an der Richtigkeit meiner Erkenntnisse. Mitmenschen, die davon profitieren, bestätigen mir die Wirksamkeit.

    „Wenn du etwas wissen / lernen willst, frage keinen Gelehrten, sondern einen Erfahrenen“. Chines. Sprichwort.

    Herzlichen Gruß!

  58. JVG sagt:

    betrügerisch, betrügerischer, Alice

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/alice-schwarzer-beichtet-schweizer-steuergeheimnis-a-950622.html

    Der Spiegel bringt das wahrscheinlich nur, weil es nicht mehr unter der Decke zu halten ist.

    Schadenfreudemodus an;-), der Shitstorm wird großartig sein!

    Das sehe ich als ein Zeichen.

  59. Lucy Esclarmonde sagt:

    @Wildvögelein

    >Scham ist doch keine Erfindung des Christentums.

    Das habe ich auch nicht behauptet, was aber nicht heißt, dass man nicht auf das überlieferte Wissen der Bibel, zurück greifen kann – in ihr ist alles dokumentiert über die Entstehung der Welt und die Entwicklung der Menschheit, liest man sie befreit von kirchlichen Dogma. Die reine Information steht hier im Vordergrund – nicht Glaube oder Religion.

    @Eveline, Wildvögelein, Dr. Bullinger

    „Kein Gott und kein Tier vermag sich zu schämen“, Scheler 1957.

    Scham bedeutet Schande, Ent-Ehrung und ist damit nichts anderes als ein Ausdruck von Angst vor gesellschaftlicher Ächtung. Demgemäß ist sie auch ein optimales Instrument zur Unterwerfung gesellschaftlicher Normen und Herrschaft.

    Viel kann man nun diskutieren über Scham- und Schuldgesellschaften, oder es einfach halten:

    Für Scham benötigt es zumindest ein Gegenüber, das man nicht als sich selbst wahr nimmt. In dem Moment befindet man sich jedoch in der Trennung/ Dualität / Erkenntnis und … „Erkenntnis Baum ist nicht der Baum des Lebens“ (Goethe).

    @Dr. Bullinger

    >Wenn es allerdings der Sexualität zu siegen gelingt, werden ihre Grenzen immer weiter ausgedehnt. Darin haben haben dann Perversionen wie z.B. Kotlecken oder Leichenmißbrauch ihre Wurzeln. Es sind schlicht Überwindungen von Scham, Ekel und Moral.

    Aber doch nur so lange der Mensch die Befriedigung im außen sucht und er sie dort nie und nimmer finden kann. Das was Sie beschreiben ist nicht unsere wahre Natur, sondern immer noch pathologisch.

    ****

    ad Vergebung)

    >Ich will Ihnen nicht zu nahe treten aber haben Sie’s schon mal versucht? Wollten Sie schon einmal jemand vergeben, der Ihnen großes Unrecht getan hat und das vielleicht nicht einmal einsieht oder bereut?

    ´Türlich. Angeklopft und aufgetan in Form der tiefen inneren Erkenntnis, dass ich es selbst verursacht habe. Damit war der Antagonist aus dem Schneider und das Solo in Folge ein Prozess, den ich nicht treffender beizeichnen kann als das Geschenk meines Lebens.

    >Ich nenne sie christlich, weil es der Christus ist, der sie lehrt.

    Die Vergebung finden Sie auch im Judentum (höchster jüdischer Feiertag Jom Kippur, Hesekiel 18, 21–23 etc.), in einem der 99 Namen Allahs und in den Suren des Koran.

    Ich meine mit der besonderen christlichen Vergebung ist noch einmal etwas anderes, viel Größeres gemeint als das zwischenmenschliche Debakel und persönliche Seelenheil, um das wir hier diskutieren.

  60. Lucy Esclarmonde sagt:

    @heureka47, 2. Februar 2014 um 15:15

    Was Sie schreiben kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, finde es aber nicht einfach bis unmöglich zu beschreiben, was alles damit einher geht, wenn sich das Getrennte wieder verbindet und die Wunde zum Wunder wird.

  61. Bei den Kindern war der Schaden schon angerichtet. Im Forum berichtet die Mutter, ein Klassenkamerad ihres Sohnes habe nach dem Unterricht erklärt, er wolle nie mit einer Frau etwas haben.
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article115526137/So-schoen-ist-dass-es-schoener-nicht-werden-kann.html

    Das ist imho ein clear case. Daran kann man die strukturale Gesetzlichkeit des Gender-Falles im Unterricht ablesen.

    Es geht darum, die Buben so zu traumatisieren, daß sie „nie mit einer Frau etwas haben“ wollen.

  62. JVG sagt:

    Ein Statement u.a. zur Frühsexualisierung von Paul Harvey aus den 60ern. http://en.wikipedia.org/wiki/Paul_Harvey

    Natürlich nur der Text. Wer die Bilder dazugefügt hat, weiß ich nicht, teilweise sehr passend.

  63. heureka47 sagt:

    @ Joachim Bullinger:

    Ich selbst bin durch meine Mutter selbst zu der Idee gekommen:

    „Ich werde NIE heiraten!“

    Das war mein Gedanke, nachdem meine Mutter mir, als ich 7 war, gedroht hatte:

    „Wenn du nicht spurst, schicke ich dich in die Erziehungsanstalt!“

    Ich habe dann aber doch – wenn auch spät: „erst“ mit 26 – geheiratet. Aber es klappte nicht. Wir mußten uns schließlich trennen. Erst mit 54/55 in der Psychotherapie konnte ich mit viel guter Hilfe des Therapeuten meinen Mangel aus der Kindheit entdecken – und heilen.

    Jetzt lebe ich zwar allein, aber bin bedingungslos glücklich.

  64. @ JVG am 2. Februar 2014 um 20:31

    Beeindruckend. Ja, wir führen einen Krieg gegen uns selbst. Wenn eine Illusion auf eine andere trifft, gibt es Krieg. Aber dafür einen externen Teufel verantwortlich zu machen, ist imho eine Projektion.

    Der Konflikt der Illusionen löst sich in das Nichts auf, wenn wir ihn der Wahrheit übergeben.

  65. heureka47 sagt:

    Danke für die Rückmeldung!
    Da geht es Ihnen ähnlich wie vielen anderen. Über diese Dinge wird einerseits zu wenig gesprochen und es fehlt an Worten, die einem dafür gemeinsam bekannt / vertraut sind; andererseits befindet man sich in einem Bereich von Wahrnehmung / Erkenntnis / Gefühlen / Eindrücken usw., wo überhaupt kein Wort angemessen die Größe / Intensität usw. ausdrücken könnte.

    Die göttliche Ebene überwältigt – insbesondere bei der ERSTEN Begegnung – vermutlich JEDEN Menschen und seinen Verstand bzw. seine Gefühlsebene.

    Ich habe mit vielen Menschen kommuniziert, die so etwas erlebt haben. Und selbst habe ich es eben auch erlebt. Es ist wie von einem Flammenmeer von Liebe durchfahren zu werden; wie ein 100.000-Volt-Strom der Güte, Freude, des Glücks, der Erlösung…

    Ich habe viel Verständnis für die „alten Germanen“, die die „Kraft Gottes“ mit genau DEM (Ur-)Laut benannten, der einem Menschen beim „großen Staunen“ entfährt – das lange, offene „O“. Wie im englischen „God“ (Gott) oder im französischen „Bon“ (gut) oder im germanischen „Od“ (siehe „Odem“, Kleinod“) oder im neudeutschen „Boah-ey“.

    Es besteht aber auch nicht wirklich Bedarf / Notwendigkeit, ALLES mit Worten zu beschreiben, was auf dieser höheren Ebene zu erleben ist. Das mag jeder einzelne Mensch selbst tun.
    Mir ist wichtig, den Weg dorthin zu weisen. GEHEN kann ihn dann jeder selbst, wenn er die „Anschrift“ genannt bekommen hat.

    Herzlichen Gruß!

  66. heureka47 sagt: 2. Februar 2014 um 21:03

    Erst mit 54/55 in der Psychotherapie konnte ich mit viel guter Hilfe des Therapeuten meinen Mangel aus der Kindheit entdecken – und heilen.

    Ja. Es ist nie zu spät, für eine glückliche Kindheit. Und dem „inneren Kind“ das zu geben, was es braucht, ist eine funktionale Pragmatik, die gute Ergebnisse bringt.

    Jetzt lebe ich zwar allein, aber bin bedingungslos glücklich.

    Schön, sehr schön und gut.

  67. Eveline sagt:

    @Lucy.E sagt:
    Für Scham benötigt es zumindest ein Gegenüber, das man nicht als sich selbst wahr nimmt. In dem Moment befindet man sich jedoch in der Trennung/ Dualität

    Das Leben ist eine Flusslandschaft, es verändert uns ständig.
    Vor kurzem bin ich im Traum sehr wahrhaftig geflogen, und wie selbstverständlich sehr sanft gelandet.
    Im Wachzustand , also in der Dualität, (Erde) könnte ich es versuchen, verletze dabei aber die Physik.

    °Die Götter schämen sich nicht,° die turnen ja auch nicht auf zwei Beinen, eingebunden in einem Körper durch die Galaxie.
    Für die hat Gut und Böse eine Frequenz.

    Also was ich sage wollte, die Scham ist ein notwendiger Schutz, im irdischen zu Hause.

  68. Wildvöglein sagt:

    Lucy Esclarmonde sagt:
    2. Februar 2014 um 16:27

    Scham bedeutet Schande, Ent-Ehrung und ist damit nichts anderes als ein Ausdruck von Angst vor gesellschaftlicher Ächtung.

    Ich glaube da kommt es auf den Schweregrad und die Art der Scham an. Im Allgmeinen enstehen Schande und Entehrung durch die Reaktionen der anderen – der Gesellschaft und Gemeinschaft in der man lebt – auf eine Verletzung ihrer Werte und Gesetze. Man kann aus Sicht der Gesellschft entehrt sein, selber aber gar keine Schamgefühle entwickeln.
    Scham entsetht aus der Feststellung oder dem Gefühl sich „falsch“ verhalten zu haben, und zwar gegenüber den eigenen inneren Werten. Mitunter kann diese Scham natürlich auch durch Reaktionen der Mitwelt ausgelöst werden.
    Jemand, der kein Gewissen, also keine eigenen inneren Regeln und Werte hat, nach denen er lebt, empfindet auch bei Übertretung dieser keine Scham, egal, was die anderen sagen und denken.
    Gemeinsame Regeln und Werte sind Grundbedingungen eines harmonischen Zusammenlebens. Sie wirken meist befriedend, da sich die Geminschaftmitglieder in diesen Dingen weitestgehend einig ist.

    Natürlich entwickelt die korrektive Wirkung der Gesellschaft/Gemeinschaft mitunter auch Auswüchse und Übertreibungen, mit denen einzelne Mitmenschen geängelt, geächtet und kontrolliert werden. Das wird auch gerne politisch mißbraucht, indem man andren einen Schuldkomplex einimpft und und kollektive Scham einfordert. Aber ebenso kann eine Aufhebung des Schamgefühls dazu führen, daß sich jeder verhält wie er will, daß sich zunehmend mehr Menschen nicht mehr an die Regeln der Gemeinschaft gebunden fühlen und es zu ständigen Werteverletzungen, Regelbrüchen usw kommt,. Draus resultieren zwangsläufig Verletzungen und Kränkungen anderer und gewissenloses Verhalten gegenüber Dritten. Das gäbe Unfrieden. Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen und Gemeinschaften brauchen eine gemeinsame Wertebasis. Die Aufhebeung jeglicher Werte und Schamgefühle würde zu Feindseligkeiten und Vereinsamung der Regelbrecher führen.

    Es ist die Kunst, den goldenen Mittelweg zwischen freier, individueller Entfaltung und gemeinsamen Werten zu finden.

    “Kein Gott und kein Tier vermag sich zu schämen”, Scheler 1957.
    Das heißt aber nicht zwangsläufig, daß Scham deshalb verwerflich und schlecht wäre.
    Ein Tier kann auch nicht lesen, Astromie studieren oder eine Maschine bauen… und es gibt in den heidnischen Religionen durchaus göttliche Schamgefühle🙂

    Sexuelle Scham ist aber noch etwas differenzierter zu betrachten:
    Ich empfehle nochmals den in meinem ersten Post verlinkten Geo-Artikel (siehe oben).
    Ich möchte hier nicht alles, was da drin steht, noch mal zitieren müssen. Fazit ist aber: Die Wissenschaft ist sich einig, daß sexuelle Scham eben nicht durch Kultureinflüsse entstanden ist, sondern genau umgekehrt, nämlich daß Sexualscham eine menschenspezifische Regulierung des Sexualtriebs zu Gunsten einer Fortentwicklung des Menschen, und zu Gunsten von Kulturleistungen ist.
    Sie entwickelt sich bei jedem (gesunden) heranwachsenden Menschen auch ohne Moralregeln der Gemeinschaft.
    Sicherlich kommen dazu noch kulturspezifisch ausgeprägte Regeln hinzu, die wiederum aber den oben genannten Sinn erfüllen, z.B. dem Schutz und der Gesundheit der Heranwachsenden dienen (tradierte Erfahrung der Altvorderen), zum Erhalt der Gemeinschaft beitragen oder den Frieden innerhalb der Gemeinschaft bewahren.
    Auch Moralregeln sind mitunter über Jahrhunderte gewachsen, und meist aus gutem Grund bewahrt worden.

    Für Scham benötigt es zumindest ein Gegenüber, das man nicht als sich selbst wahr nimmt.
    Oh, es gibt durchaus Dinge, für die man sich schämen kann, ohne daß jemand anderes überhaupt von dem selbstempfunden Fehlverhalten weiß. Es gibt da also gar kein Gegenüber, außer dem eigenen, inneren moralischen Gewissen oder dem natürlichem Empfinden. Und es gibt auch Situationen, in denen man sich schämt, obwohl die Mitwelt das gar nicht verstehen kann und den Grund dafür auch gar nicht „schlimm“ findet.

  69. Lucy Esclarmonde sagt:

    @Eveline

    Sie biegen ab. Es ist doch ein Unterschied, ob Sie Ihre Intimsphäre, Ihr ganz Privates schützen oder sich schämen! Es geht um den Begriff des Schams, nicht ob Sie Unterhosen tragen. Das WARUM Sie eine tragen macht den Unterschied!

    Schützen Sie Ihre Privates, weil Sie Sie selbstbewusst und -bestimmt sind, ist die Wirkung eine andere, als bei Scham, die auf Angst beruht.

    Die historischen Wurzeln lassen sich nachvollziehen – früher hat eine Frau „entehrt“ keinen Mann mehr gefunden, der sie versorgt und sie war eine Schande für die Familie. „Bist Du entehrt, bist Du nichts mehr wert.“ Dies hat in unseren Breiten aber längst keine Gültigkeit mehr – wir saugen diese Angst als traditionelles Erbe unbewusst aber weiterhin mit der Muttermilch ein.

    Wie tief diese Angst sitzt, sehen Sie deutlich bei Kindern, die mißbraucht werden. Was denen gemein ist: dass sie sich schämen und das lässt sie nicht wehren, sondern gewähren. Und schweigen. Aus der unbewussten Angst heraus, nichts mehr wert zu sein.

    Diese kulturell verinnerlichte Scham nehmen wir bewusst schon längst nicht mehr wahr, sie ist aber in uns und wirkt. In Summe verhindert sie eine selbstbewusste Gesellschaft, die sich wehrt, und wir brauchen genau das Gegenteil davon.

  70. Nochmals zur Scham

    Es gibt durchaus „soziale“ Scham mit einem Beschämenden eune einem Beschämten. Wobei die Macht des Beschämenden i.d.R. aus der Schamlosigkeit der Macht gespeist wird, mit der z.B. die Deutschen dazu gezwungen werden, sich schämen zu müssen, weil sie Deutsche sind.

    Solche Scham habe ich nicht gemeint, als ich die Scham als Antagonisten der Sexualität bezeichnet habe. Diese Scham ist angeboren und gleichsam natürlich, die andere ist erlernt und wird künstlich zu seinem Nachteil von außen an den Menschen herangetragen.

  71. Rabenfreund sagt:

    @Kant
    Sie haben ja selbst schon zwei der grössten Geistesverbrecher an der menschlichen Natur genannt,das sie einen weniger verbrecherischen,zumindest einen der sich weniger verbrecherisch geäussert hat,bevorzugen,und das als Belegt für eine positve Frankfurter Schule anführen wollen, spricht allerdings für sich.

  72. Eveline sagt:

    Lucy E. Sie sagen:

    …..Wie tief diese Angst sitzt, sehen Sie deutlich bei Kindern, die mißbraucht werden. Was denen gemein ist: dass sie sich schämen und das lässt sie nicht wehren, sondern gewähren. Und schweigen. Aus der unbewussten Angst heraus, nichts mehr wert zu sein.

    Ich kopiere das von mir noch einmal hinein. vom 01.02.

    Das sexuelle Zentrum verbindet uns mit der Erde, damit wir tief wurzeln können, das spirituelle Zentrum (Geist) verbindet uns mit dem Himmel. Himmel und Erde verbinden sich.

    Nun hat die Kirche gesagt, für den Himmel bin ich zuständig und der irdische Herrscher, ich beackere die Erde.

    Dazwischen haben sich Männerbünde gelegt, die mittels Rituale, dieses Vorhaben unterstützend unterstützen.
    Und dabei unverschämt reich wurden. Und so zwischen Himmel und Erde eine Mauer gezogen haben.

    Denn das ist die Essenz – aus meiner Sicht – dessen, warum es heute soviel Verletzte in diesem Bereich gibt. Das mangelnde , abgetrennte Gefühl für sich selber, es scheint ein Teufelskreis,

    Aber jede Frau, jeder Mann kann sich aufmachen und „die eigenen inneren Mauer einreißen.“ Hier sehe ich Heilung

    Damit das Schambein „bewusst“ genutzt werden kann. 😋

    Hier fand in den letzten 2000 Jahren eine echte Teile und Herrsche Politik mitten durch unseren Körper statt.

    Gab es nicht auch das Recht der ersten Nacht?
    So hat der Herrscher für seine Nachkommenschaft gesorgt,

    Bei Tieren hat es einen bestimmten Begriff, komme jetzt nicht drauf.

  73. Lucy Esclarmonde sagt:

    Dr. Bullinger

    >Diese Scham ist angeboren und gleichsam natürlich

    Die Frage ist, welchen Zustand Sie hier als natürlich beschreiben. Natürlich innerhalb der Erfahrung der Erkenntnis ja. Aber nicht gemäß unserer wahren urgöttlichen Natur vor dem Sündenfall, dem Zustand, von dem wir uns getrennt haben, den wir aber auch wieder erreichen können.

    Vor dem Apfelnaschen:
    Gen 1, 2:25 – „Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und sie schämten sich nicht.“

    Danach:
    Gen 3, 1:10 – „Da sagte er: Ich hörte deine Stimme im Garten, und ich fürchtete mich, weil ich nackt bin, und ich versteckte mich.“

    Neues Testament:
    1.Johannes 2,16 – „Denn alles, was in der Welt ist: des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.“

    Und noch etwas: Scham ist ein negatives Gefühl. Niemals, niemals kommt vom Höchsten ein negatives Gefühl! Erst, wenn wir die gute Stimme nicht mehr hören, die Verbindung und Intuition verloren haben, kommt auf dieser Ebene eine mit „Nachdruck“, weil wir es nicht mehr anders verstehen. Auch zB bei Angst, die oft als überlebensnotwendig dargestellt wird verhält, es sich so. Sind wir verbunden, kommen wir gar nicht in eine bedrohliche Situation – unsere Intuition lässt uns schon vorher abbiegen.

    Einen sehr schönen Text zur Scham habe ich hier gefunden von Papst Johannes Paul II.

    http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/audiences/1980/documents/hf_jp-ii_aud_19800528_ge.html

  74. Kant sagt:

    @ Rabenfreund: @Kant
    „Sie haben ja selbst schon zwei der grössten Geistesverbrecher an der menschlichen Natur genannt,dass sie einen weniger verbrecherischen,zumindest einen der sich weniger verbrecherisch geäussert hat,bevorzugen,und das als Beleg für eine positve Frankfurter Schule anführen wollen, spricht allerdings für sich.“

    Ich nannte nur Namen …. und Sie wollten doch Argumente nennen oder einen Link setzen, oder ?

  75. Lucy Esclarmonde sagt: 3. Februar 2014 um 18:57

    Neues Testament:
    1.Johannes 2,16 – “Denn alles, was in der Welt ist: des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.”

    Und noch etwas: Scham ist ein negatives Gefühl. Niemals, niemals kommt vom Höchsten ein negatives Gefühl!

    Niemals, da haben Sie Recht. Aber „des Fleisches Lust … ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.“

    Gott kennt das nicht einmal, was wir uns da ausgedacht haben, in unseren Phantasien von Spaltung und Trennung. Aber weil diese Spaltungen die Polarität in ungleichgewichtige Dualitäten brechen, können hemmende Kräfte durchaus sinnvoll sein.

    Und Scham kann den Menschen durchaus davor bewahren, die nicht so ganz lustigen und alles andere als erfüllenden Erfahrungen von schamloser Sexualität zu machen.

    Wenn er (oder sie) sie doch macht, ist das auch nicht so schlimm, wenn man einen Weg findet, der da wieder herausführt. Wenn nicht, muß man halt ein sehr reduziertes und letztlich unglückliches Leben führen…

    Selbst im Elend (auch im sexuellen) kann man sich’s recht gemütlich einrichten und daran festhalten wollen.

  76. Eveline sagt:

    @Joachim Bullinger sagt:

    ….Selbst im Elend (auch im sexuellen) kann man sich’s recht gemütlich einrichten und daran festhalten wollen.

    Gemütlich ist`s auch in der Hölle, schön heiss….👹

    ……Wenn er (oder sie) sie doch macht, ist das auch nicht so schlimm, wenn man einen Weg findet, der da wieder herausführt. Wenn nicht, muß man halt ein sehr reduziertes und letztlich unglückliches Leben führen…

    Die wahre Quelle ist immer gegen den Strom schwimmend zu erreichen.

  77. heureka47 sagt:

    Wenn Scham(gefühl) „angeboren“ wäre, müßten ja ständig alle Menschen davon „befallen“ sein. Dem ist aber nicht so.
    Scham ist – wie alle „negativen“ Gefühle und dahinterstehenden Denkhaltungen – ein „Kind / Ableger / Verwandter der ANGST. Angst ist das „Haupt-Symptom“ des Mangels an der „Kraft der Liebe“. Wer im Bewußtsein der Liebe lebt und über die Kraft verfügt, ist frei von Angst und frei von allen sonstigen negativen Gefühlen und Denkhaltungen.

    Das bekräftigt die Bibel mit der Darstellung dessen, was Adam und Eva nach dem „Sündenfall“ taten:
    Sie bedeckten und versteckten sich.
    Warum wird das so beschrieben?
    Weil JEDER – wahrhaft erwachsene – Mensch (in welcher Kultur / Sprache auch immer) daraus die Denkhaltung und Gefühle ableiten kann, von denen Adam und Eva heimgesucht wurden: Angst und Scham / Schuldgefühl.

    Und da zur „Kollektiven Zivilisations-Neurose“ auch eine „Denkstörung“ gehört (was logisch ist, wenn man seine wirkliche Wirklichkeit nicht kennt!), entstehen aus falschem Denken auch „falsche Gefühle“.
    Das ist einer der sehr wichtigen Aspekte der Kollektiven Neurose und der für die große Mehrheit kompliziert erscheinenden und anstrengenden gesellschaftlichen Normalität.

  78. heureka47 sagt:

    Den wahrhaft erwachsenen Menschen hält nicht die Scham oder Angst ab, „Böses“ zu tun, sondern die geistige Liebe, die Kraft des Friedens, die – göttliche- Weisheit.

  79. heureka47 sagt: 3. Februar 2014 um 21:48

    Wer im Bewußtsein der Liebe lebt und über die Kraft verfügt, ist frei von Angst und frei von allen sonstigen negativen Gefühlen und Denkhaltungen.

    Deshalb kennt Gott die negativen Gefühlen und Denkhaltungen des Menschen nicht und es braucht den Heiligen Geist, der beide Seiten kennt.

    Und da zur “Kollektiven Zivilisations-Neurose” auch eine “Denkstörung” gehört (was logisch ist, wenn man seine wirkliche Wirklichkeit nicht kennt!), entstehen aus falschem Denken auch “falsche Gefühle”.

    Ja, sehr richtig! Und deshalb gilt es genau dort anzusetzen, nämlich beim Denken.

    Und von daher ist dieser Blog auch ein kleiner Beitrag zur Volksgesundheit.🙂

    [Laßt stecken, die kleine Provokation soll euch nur am eigenen Beispiel darauf hinweisen, wie sehr auch ein von außen an das Subjekt herangetragener Wahn verinnerlicht werden kann. Pardon dafür… Vergebung… Nachsicht…]

    Das bekräftigt die Bibel mit der Darstellung dessen, was Adam und Eva nach dem “Sündenfall” taten:
    Sie bedeckten und versteckten sich.
    Warum wird das so beschrieben?

    Nach meiner Meinung als Metapher. Damit wir darin unsere Phantasie einer Trennung von Gott (Absonderung, Sünde) erkennen können.

    Aber das AT ist imho eh höchst problematisch. Weil darin halt ägyptische Aton-Anteile von Moses I und (!) midianitische Vulkangott-Anteile (nach Jethro, der ein hoher Priester des Jahwe war) von Moses II enthalten sind.

  80. Ach noch was, wegen „verstecken“. Wir meinen, wir könnten uns hier (auf dieser Welt) vor Gott verstecken, eben weil er sie nicht kennt.

    Aber da haben wir den Heiligen Geist übersehen, der sie halt sehr wohl kennt.

    Wir fürchten uns vor der Liebe und verstecken uns davor. Wie krank und kaputt ist das denn?

  81. Eveline sagt:

    @heureka47
    Schambein, Scham

    „Jedes Ding fängt an zu klingen, kennst du nur die Melodei.“

    Ich lebe nicht im Himmel, sondern auf der Erde, verbinde die Pole aber gerne.

    Zuerst ist das Gefühl und dann kommen die Gedanken(Verstand) …. umgekehrt nicht möglich.

    Ich kenne auch keine negativen Gefühle, das ist eine verstandesmäßige Wertung.

  82. Eveline sagt:

    Lieber Joachim Bullinger,

    ich sehe Sie gerade in Offenbach mit einer prall gefüllten Geldbörse, die 100 Euroscheine quellen nur so heraus, weit von sich tragend, aber Sie voller Liebe❤️ und Heiterkeit, durch die bunten Gegenden ihrer Heimatstadt spazieren……

    Vielleicht wäre eine geschlossene Geldbörse doch angebrachter?
    Also ich meine noch mal, die gefühlte gesunde Scham ist nicht Angst, sondern Schutz. / wie eine geschlossene Geldbörse.

    Liebe Grüße

  83. Eveline sagt:

    P.S
    nur durch rein deutsche Wohngegenden käme ein Psychiater.😜

  84. Eveline sagt: 4. Februar 2014 um 09:35

    Also ich meine noch mal, die gefühlte gesunde Scham ist nicht Angst, sondern Schutz. …

    Ja, das meine ich auch. Irgendwo muß ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt haben😦

  85. schnehen sagt:

    @Joachim Bullinger

    Ob Scham angeboren ist oder nicht, ist eigentlich ziemlich Schnuppe. Wahrscheinlich ist sie erworben. Entscheidend ist, dass sie uns Menschen hilft, unsere Würde, unsere Integrität und Selbstachtung zu bewahren, und was ist wichtiger als das? Ein Mensch, der sich nicht achtet, weil ihm die Scham und das Sich-Schämen aberzogen worden ist, macht sich wehrlos, legt seinen Schutzpanzer ab, wird zum Objekt, wird letztlich auch käuflich und erpressbar.

    Wenn dieses Phänomen eine ganze Gesellschaft, ja eine ganze Nation ergreift, wird diese übergeordnete Gemeinschaft ebenfalls zum Objekt, wird wehrlos gegen die Herrschaftsinteressen bestimmter Kräfte, die nur Macht und Profit kennen.

    Deshalb ist die Aberziehung des Schamgefühls bei den Globalisten und Zionisten, den Rockefellers und Netanyahus so beliebt, und die Propagierung der Homosexualität dient auch diesem Zweck. Man will einen bestimmten Menschenschlag: dumm im Kopf, versext und schamlos weiter unten, man will den käuflichen, erpressbaren Deutschen, mit dem man alles machen kann, den man nach Strich & Faden demütigen kann und der das ein bisschen später auch noch selbst will und sich in dieser neuen Rolle wohlfühlt, ja sogar ein Bedürfnis danach empfindet.

    Grüße

  86. Ich möchte an dieser Stelle noch etwas zu Schuld, Sühne und Vergebung sagen:

    Wenn wir lernen zu vergeben, dann bewirkt der dadurch initiierte Geisteswandel eine Korrektur unseres falschen Denkens, die uns von dem Glauben an die Wirklichkeit von Sünde und Schuld erlöst.

    Damit ist dann die Sühne schon vollzogen und die nur phantasmatisch vorgestellte Trennung von Gott wieder aufgehoben, für uns. An sich waren und sind wir nie getrennt gewesen. Aber das wird uns erst durch die Vergebung klar.

  87. heureka47 sagt:

    Wir sind ja alle in einem permanenten Lernprozeß.
    Danke für den „Anstoß“!

    Vielleicht verstehe ich unter „Gefühl“ – ganz oder teilweise – etwas anderes als andere Menschen. Soll ja vorkommen, daß sich das nicht immer 100% deckt, was Menschen sich unter Worten vorstellen.

    Immerhin weiß ich seit langer Zeit:
    „Die Gedanken laden die Gefühle ein“.
    Und meine eigenen Erfahrungen dazu bestätigen das.

    Andersherum ist es selbstverständlich AUCH möglich:
    Ich erlebe ein „Fühlen“, werde darauf aufmerksam, und beginne dann erst, zu denken – woher es kommen mag bzw. was es zu bedeuten haben könnte.

    Die Wissenschaft weiß es auch:
    Die Gefühle entstehen durch die Art unserer – bewußten oder unbewußten (!) – DEUTUNG des Wahrgenommenen.

    Und wie wir die Dinge, die wir erleben / hören / sehen usw., deuten, liegt sehr wesentlich an der Ebene von Bewußtsein, in der wir leben, mit der wir identifiziert sind (bewußt oder unbewußt), ob im „Niederen Selbst“ / „Ego“ oder im „Höheren / wahren Selbst“. Nur im letzteren werden uns „alle Dinge zum besten dienen“, wie es in der Bibel heißt.

    „Negative Gefühle“ soll keine persönliche Wertung sein. Ich benutzte die Unterteilung nur, um die eine oder andere der zwei großen Gruppen von Gefühlen zu benennen. Die meisten Menschen verwenden diese Typisierung auch. Kaum jemand wird „Angst“ oder „Haß“ zu den „positiven Gefühlen“ rechnen.
    Ich aber weiß heute, welche positive Wirkung Angst auf mich hatte. Nur weil ich die Angst gefühlt habe, konnte ich von der Wirkung profitieren.
    Ich sehe Angst als SYMPTOM. Und Symptome sind ZEICHEN, sinnvolle Hinweise, aus denen wir etwas erkennen, lernen, können – wenn wir denn wirklich lernbereit sind- wie im „Höheren / wahren Selbst“.

    Herzlichen Gruß!

  88. heureka47 sagt:

    „Scham“ gehört zu den sogenannten „negativen“ Gefühlen, die nach meinen Erkenntnissen allesamt „Kinder“ / „Ableger“ / „Verwandte“ der ANGST sind, des „Antichristen“.

    Die Angst ist ein SYMPTOM; und Symptome sind – symbolische, im Grunde WEISE – (AN)ZEICHEN.
    Angst ist Symptom für Mangel an (Gottes-)KRAFT (geistige / spirituelle Liebe, (Gott-)Vertrauen, usw.).

    Um sich von der Angst und allen ihren „Verwandten“ und dem „negativen Denken“ (des „Niederen Selbst“ / „ego“) zu ERLÖSEN, muß der Mensch die Bewußtseins-Ebene wechseln und zum „Höheren / wahren Selbst“, dem WAHREN Erwachsenen-Bewußtsein, dem „Christus-Bewußtsein“ aufsteigen („Ascension“, „Himmelfahrt“).
    DARIN besteht in der Hauptsache die „Nachfolge CHRISTI“.
    Denn nur in dieser, höheren, Bewußtseins-Ebene kann der Mensch all das tun, was Jesus Christus getan hat – UND NOCH MEHR. So steht es geschrieben und so ist es wahr.

  89. heureka47 sagt:

    „Gesundes Schamgefühl“ ist – aus Sicht des wahren Erwachsenen – ein Widerspruch in sich.

    Der wahrhaft Erwachsene hat die Angst überwunden und damit auch ALLE „negativen Gefühle“ – zu denen „Scham“ gehört.
    Das Denken und Verhalten des wahren Erwachsenen wird aber – anders als beim Kind oder psychisch gestörten Menschen (Neurotiker) NICHT mehr von Angst beherrscht, sondern von der göttlichen Liebe, die er IST.

  90. Lucy Esclarmonde sagt:

    @Eveline

    >die gefühlte gesunde Scham ist nicht Angst, sondern Schutz. …

    Wovor schützen Sie sich denn, wenn nicht vor Angst?

    @Dr. Bullinger
    >Und Scham kann den Menschen durchaus davor bewahren

    Man braucht vor nichts mehr „bewahrt“ zu werden, weil man sich negative Situationen gar nicht mehr schafft. So einfach ist das, wenn man wieder verbunden ist. Der göttliche Wille lenkt und schafft und nicht der irdische.

    Was Sie schreiben bezieht sich allesamt auf den nicht mit seinem Göttlichen-Ich, seiner wahren Natur vereinten Menschen. Sind Sie wieder vereint, wandeln sich auch die Triebe, denn die sind ja „weltlich“ (s. JP II). Sodom und Gomorrha war nach dem Sündenfall.

    Insofern ist die Befürchtung zu der forcierten Frühsexualisierung absolut legitim, denn die Menschen sind ja nicht mit dem Göttlichen-Ich wiedervereint. Sind Sie aber wieder vereint, transformieren sich auch die Triebe! Und von diesem Zustand – unserer wahren(!) Natur, spreche ich.

  91. Eveline sagt:

    @ Lucy E.

    Wir drehen uns im Kreis und kommen nicht zusammen.

    Schutz heisst nicht unbedingt Angst, sondern kann auch eine fröhliche Klugheit und keine Weltfremdheit bedeuten.

    Sie sagen: ……Man braucht vor nichts mehr “bewahrt” zu werden, weil man sich negative Situationen gar nicht mehr schafft. So einfach ist das, wenn man wieder verbunden ist. Der göttliche Wille lenkt und schafft und nicht der irdische.

    Wenn Sie diesen Satz in der „Ich“ – Form und laut vor einem
    Spiegel sprechen, nehme ich es Ihnen ab.

    „Man“ ist nämlich immer verwirrt. ….

    Liebe Grüße

  92. Eveline sagt:

    @Lucy E…… Der göttliche Wille lenkt und schafft und nicht der irdische.

    Dieser Satz provoziert mich nun doch noch.

    Der irdische Wille? Wer ist das?
    Ich sehe da keinen Unterschied. Für mich gibt es nur einen göttlichen Willen.

    Je tiefer wir wurzeln , um so höher können wir Wipfeln.

    Siehe Bäume:
    Nur ein gutes Wurzelwerk , nebst Sonne, kann die Früchte optimal versorgen.

  93. Lucy Esclarmonde sagt:

    @Eveline

    >Schutz heisst nicht unbedingt Angst, sondern kann auch eine fröhliche Klugheit und keine Weltfremdheit bedeuten.

    Geben Sie ein Beispiel

    >“Man” ist nämlich immer verwirrt. ….

    Man = engl. Mensch

  94. Lucy Esclarmonde sagt: 5. Februar 2014 um 09:55

    @Dr. Bullinger

    Was Sie schreiben bezieht sich allesamt auf den nicht mit seinem Göttlichen-Ich, seiner wahren Natur vereinten Menschen.

    Ja. Wir reden von Kindern vor der Pubertät. Und die haben ihren Prozeß der Individuierung noch nicht durchschritten.

    Wenn er gelingt, ist das so gewordene Individuum eh nicht mehr angreifbar. Geboren werden wir aber als angreifbares, weil noch zerstückeltes Dividuum.

  95. JVG sagt:

    Rein zufällig gab es auf dem letzten Honigmann-Treffen diesen Vortrag, den ich jedem Menschen nur empfehlen kann volständig anzusehen + Teil 2!

    Zum einen, weil er Augen öffnet – die Methode kann ich absolut bestätigen – und zum anderen, weil hier auch die Antwort auf die Frage zu finden ist, warum das Imperium diese unsägliche Frühsexualisierung unbedingt durchziehen will.

    Joachim Bullinger hat es theoretisch sehr gut erklärt. Walter Eisentraut demonstriert es in dem Vortrag! Es gibt möglicherweise nichts anderes in dieser Deutlichkeit im Netz.

  96. Eveline sagt:

    Lucy E.
    Nein , ich meine „man“.

    Man sollte mal….
    Man müsste mal…..
    im Gegenzug: Ich muss. ich bin…

  97. Lucy Esclarmonde sagt:

    Dr. Bullinger

    >Geboren werden wir aber als angreifbares, weil noch zerstückeltes Dividuum.

    Falsch, Herr Dr. Bullinger. Ein Kind kommt zur Welt in Anbindung an das Göttliche (offene Fontanelle). Die Trennung vollzieht sich dann sukzessive. Sogar bis hin zum ca. 5.-6. Lebensjahr ist der besondere 6. Sinn noch sehr gut zu beobachten.

    Matthäus 18, 1-4: „Wer ist im Himmelreich der Größte? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. „

  98. Lucy Esclarmonde sagt:

    @Eveline

    >Nein , ich meine “man”.

    Und ich sagte, Sie können man durch Mensch ersetzen. Da es sich nach meiner Sicht um die Natur des Menschen und nicht nur meine handelt, ein „ich“ würde an dieser Stelle die Aussage verfälschen.

    Fertig mit den Korinthen.

  99. Lucy Esclarmonde sagt: 5. Februar 2014 um 23:04

    >Geboren werden wir aber als angreifbares, weil noch zerstückeltes Dividuum.

    Falsch, Herr Dr. Bullinger. Ein Kind kommt zur Welt in Anbindung an das Göttliche (offene Fontanelle). Die Trennung vollzieht sich dann sukzessive. Sogar bis hin zum ca. 5.-6. Lebensjahr ist der besondere 6. Sinn noch sehr gut zu beobachten.

    Wenn ein Kind geboren wird, weiß es noch nicht einmal, daß sein Körper zu ihm und seine Extremitäten zu seinem Körper gehören. Das muß es alles erst lernen.

    Matthäus 18, 1-4: “Wer ist im Himmelreich der Größte? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. “

    Hier ist der offene Geist des Kindes gemeint. Das staunend vor den Dingen steht und noch kein Kontextwissen heranzieht, um sie zu erklären.

    Selbst das Christus-Kind war als Kind hilf- und schutzlos und mußte von seinen Eltern vor seinen Verfolgern geschützt werden.

    Nicht zuletzt deshalb braucht ein Kind Eltern, Vater und Mutter.

  100. Eveline sagt:

    Das ist ja das unsägliche, ohne Gefühle für sich selber, ist „man“ auf Phrasendrescher angewiesen.

    Die Pyramide zeigt es ja, die unteren 2/3 sind in der Dunkelheit, und um die geht es.
    Diese Masse, die Familien, die Mütter und Väter müssen manipuliert werden, bis sie nicht mehr wissen, wer sie sind.

    Kapitalismus/Sozialismus, alles arbeiten gegen uns, gegen den unteren Bereich der Pyramide.
    Und so können sie uns gut abschöpfen. Wir sind ihre Wertschöpfung.

    Banken, Regierungen, Rechtsprechung, und alles fliest in das obere Drittel.
    Wir Europäer werden nur zusammen diese Institutionen fluten können.

    Dazu brauchen wir die Wurzelkraft unserer Vorfahren.

    Zum Video „Honigmann“ ,sehr gut dargestellt, die Auswirkungen der fehlenden Liebe zu sich selbst.

  101. Eveline sagt:

    Unsere Verwirrung ist ihre Wertschöpfung.

  102. Eveline sagt:

    schnehen sagt:
    4. Februar 2014 um 10:29
    Joachim Bullinger

    Ob Scham angeboren ist oder nicht, ist eigentlich ziemlich Schnuppe. Wahrscheinlich ist sie erworben.

    Mir ist das nicht egal, denn wenn sie angeboren ist, trägt sie auch die Struktur in sich, das sie in Ruhe zu lassen ist.
    Sie trägt in sich wie jede Blume ,das Wissen zum richtigen Zeitpunkt sich zu öffnen.

    Dies ist das Einfallstor sämtlicher Einfälle der Manipulatoren.
    Hast du ja auch richtig beschrieben.

    @ heureka 47 Der Verstand kann pro Sekunde 2000 Bits verarbeiten, das Unterbewusstsein vermag dagegen 400 Mill Bits zu verarbeiten.

    Wer ist wohl schneller? Das Gefühl oder der mit dem Gefühl eingefärbte Gedanke ?

  103. heureka47 sagt:

    Du irrst.
    Mach dich mal klug, wie die Abläufe wirklich sind.

  104. Lucy Esclarmonde sagt:

    Eveline

    >Die Pyramide zeigt es ja,
    >Und so können sie uns gut abschöpfen. Wir sind ihre Wertschöpfung.

    Wer ist „wir“? Hier werfe ich Ihnen den pauschalisierten Phrasenschröpfer zurück. Denn während ich von der wahren Natur des Menschen spreche, die für jeden dieselbe ist, sprechen Sie hier von Individualität.

    Mich schöpft niemand ab und an welcher Position der Pyramide ich mich befinde, können Sie nicht beurteilen, schon allein deshalb, weil Sie nicht wissen, wofür die Pyramide tatsächlich steht.

    >Wer ist wohl schneller? Das Gefühl oder der mit dem Gefühl eingefärbte Gedanke ?

    Alles ist durchsetzt von einer Instanz, die unabhängig ist von Zeit und Raum – die Synchronizität. Zu ihr gehört die Intuition, die uns zur rechten Zeit am rechten Fleck sein lässt und zwar unabhängig davon, ob wir etwas bewusst wahrnehmen/spüren. Je stärker die (Re-)Anbindung, umso automatischer funktioniert das im Leben. „Zufälle“ werden zur Normalität.

    Wenn es ein Gefühl dafür gibt, dann ist es die Lust (von lux, lucis – das Licht, vgl. Luster). Folge ich meiner Lust (dem Licht), bin ich immer am besten Weg … und das Leben wird lustig.

    Die (r)echte Lust ist jedoch zuerst aufzudecken, da sie zuerst noch vom Weltlichen überlagert ist.

    Dr. Bullinger

    >Wenn ein Kind geboren wird, weiß es noch nicht einmal, daß sein Körper zu ihm und seine Extremitäten zu seinem Körper gehören. Das muß es alles erst lernen.

    Daran kein Zweifel.

    >Hier ist der offene Geist des Kindes gemeint. Das staunend vor den Dingen steht und noch kein Kontextwissen heranzieht, um sie zu erklären.

    Das steht so nicht dort. Hätte er nur einen Aspekt gemeint, hätte er nur diesen Aspekt beschrieben und nicht das ganze Kind (den Geist des Kindes per se) in die Mitte gestellt. Und das aus gutem Grund:

    Der „offene Geist“ des Kindes bringt neben dem was Sie beschreiben noch viel anderes mit sich. Urvertrauen wäre eines davon. Weiter teilt(!) es die Welt noch nicht in gut und böse, richtig oder falsch und befindet sich damit noch im „Paradies“! Scham kennt es also nicht. Die Zeit ist ebenfalls zu erwähnen, in der es noch nicht gefangen ist, sondern es lebt im Moment und schöpft aus der Synchronizität. U.v.a.m.

    Wesentlicher Punkt ist, dass Sie keinen dieser Aspekte als getrennt betrachten können – es ist immer ein Zusammenwirken, eine Einheit (es kommt ja aus der Ver-Ein-igung mit der Einheit). Das merken Sie spätestens, wenn Sie selbst wieder angedockt sind – das eine bringt automatisch das andere mit sich.

    Dieser natürliche Zustand des offenen Geistes, wird dem Kind regelrecht abtrainiert; er verschließt sich peu à peu und zwar in dem Ausmaß, in dem sich die Gesellschaft verschlossen hat. Im Wort Erziehung steckt das „Ziehen“. Das Kind wird zu sich gezogen und landet demgemäß dort, wo der (Er-)Ziehende sich befindet. Tief drin in der Materie.

    Je mehr sich die Eltern und die Gesellschaft wieder de-materialisieren, umso weniger tief wird der Fall in die Materie für die neuen Kinder und künftige Gesellschaften sein. Die Menschheit befindet sich bereits im Wandel. Der Ausblick ist positiv.

  105. Eveline sagt:

    @Lucy E.

    Ich freue mich für Sie, sie zahlen dann keine Steuern, keinen Krankenkassenbeitrag , und andere Pflichtversicherungen.
    Keine Mehrwertsteuer. Keinen Rentenbeitrag. Keine Grunderwerbssteuer.

    Sie brauchten dann auch keine Schule zu besuchen.
    Hier liegt für mein Gefühl, das größte Abschöpfungspotential.
    Schon die Schulglocke 45 min, macht uns zu Sklaven. Setzt Knoten in unsere Denke. Das Fliessen der Denk und Gefühlsströme wird so ständig unterbrochen.

    Wie hoch liegen die Aktien von Facebook?

  106. Lucy Esclarmonde sagt:

    @Eveline

    >Ich freue mich für Sie, sie zahlen dann keine Steuern, keinen Krankenkassenbeitrag , und andere Pflichtversicherungen.
    Keine Mehrwertsteuer. Keinen Rentenbeitrag. Keine Grunderwerbssteuer.

    Das entspringt Ihrer Denkweise. Reiche bezahlen auch Steuern, werden die deshalb „abgeschöpft“? Was verbinden Sie mit dem Vokabular?

  107. Öl_Schleich sagt:

    Zu dem bekannten Elsässer-Sprüch’le: „… beim Blick in die eigene Unterhose…“ passt doch dieses heute gefundene Foto:
    .

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