Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Trauer um Wilhelm Hankel

Noch ein Großer ist von uns gegangen!

Dieses Jahr beginnt ja furchtbar! Nun ist, nach Werner Pirker, auch der Titan Wilhelm Hankel verstorben. Am Donnerstg habe ich noch bei ihm zu Hause angerufen und hörte seine kräftige Stimme auf dem AB, aber da muss er schon tot gewesen sein. Er starb kurz nach Vollendung seines 85. Lebensjahrs.

Hankels Bedeutung für Polit und Volkswirtschaft muss nicht groß erläutert werden. Er machte die Geldpolitik unter Willy Brandt, erfand die Bundesschatzbriefe als sichere Anlagemöglichkeit für den kleinen Mann. Seit Mitte der 1990er Jahre kämpfte er gegen die Gemeinschaftswährung und schrieb unzählige Klagen dagegen für das BVerfG: Er machte den ökonomischen Teil, K.A. Schachtschneider den juristischen. Damit hat er sich ein Denkmal gesetzt, über die Zeiten hinweg.

Zwei Dinge machen ihn einzigartig: Er war der einzige Keynesianer, vielleicht sogar weltweit, der den Euro verdammte. Und er war ein außerordentlich sprühender Charakter, was bei einem Ökonomen selten ist. Nach jedem Vortragsabend bei COMPACT, und es müssen vier oder fünf gewesen sein, war Riesling Pflicht! Und dann ging es los, unendlich viele Geschichten, Anekdoten ohne Ende, und immer neue Pläne… Den anwesenden Damen gegenüber verhielt er sich charmant und galant, ein Gentleman der alten Schule – ohne einen Augenblick seine liebe Frau Uta zu vernachlässigen, das wärmende Zentrum seines Lebens. Das letzte Mal, nach der COMPACT-Geldwerkstatt letzten Juni, spielte er auf seinem Hotelzimmer bis in die Puppen Skat unter anderem mit Peter Feist – da lag ich als Halbsoalter schon längst erschöpft im Bett.

Er hat nie aufgegeben. Er referierte ohne Manuskript, feurig und leidenschaftlich wie ein Zanzigjähriger (siehe das Video), wanderte zwischen den Zuschauern herum wie ein Talkmaster und machte die kompliziertesten Sachverhalte für einen Laien verständlich, mit viel Witz. Mich betitelte er gern als „mein junger Freund“, er hoffte dass ich noch viel von ihm lerne. Wird gemacht, lieber Herr Hankel!

Mein herzliches Beileid an Uta Hankel und an alle Hinterbliebenen. Er wird uns allen fehlen.

Einsortiert unter:Uncategorized

45 Responses

  1. Harald Schmidt sagt:

    Ich kann mich den Worten unseres J E nur waermstens anschliessen.Seinen Tod sehe ich als Vermächtnis, die von den Bilderbergern und dem Komittee der 300 geplanten „Vereinigten Staaten von Europa“ mit allen legalen Mitteln zu verhindern.Mein Mitgefühl gilt auch der Frau Hankel in schwerer Stunde!!!

  2. Haltet_den_Dieb sagt:

    Ich traure um Wilhelm Hankel.

    Er wurde vom BRD-Regime totgeschwiegen, weil er für ein Europa der souveränen Nationalstaaten eintrat, die einzige Form eines freiheitlichen und demokratischen Europa.

    Das BRD-Regime dient der Neuen-Weltordnung, welche die Erde in Zonen aufteilt, welche Verwaltungseinheiten der geplanten Weltregierung sein sollen.
    In diesen Bezirken ist Demokratie völlig unerwünscht, die Konzerne und Banken sollen für die Strippenzieher hinter den Kulissen die Menschen ausbeuten.
    Je weniger Freiheit und Demokratie es in dieser neuen Welt gibt, desto lauter predigen die verlogenen und korrupten „ReGIERungen“, daß wir in der „besten und freiheitlichsten Demokratie“ seit Menschengedenken leben.

    Wilhelm Hankel entwickelte den einzig vernünftigen Vorschlag zur Lösung der Eurokrise. Die EZB sollte völlig entmachtet werden und eine reine Wechselbude zum Tausch von nationalen Währungen in den Euro werden.
    Diese Idee ist genial. Sie würde wieder für Wohlstand in den verarmten und ausgeplünderten Staaten Europas sorgen.
    Doch genau das wollen die Feinde der Freiheit und der Demokratie nicht, sie wollen über die Krise den Zentralstaat erzwingen und die Nationalstaaten abschaffen.

    Deshalb hat noch kein einziger der Lügner und Volkszertreter in Berlin den Vorschlag von Wilhelm Hankel öffentlich erwähnt.
    Die betrogenen und verarmten Europäer sollen nicht erfahren,
    daß es Alternativen zu der katastrophalen Euro-Politik ihrer
    ReGIERungen gibt.

    Die System-Lügen-Medien haben dafür gesorgt, daß nur Euro-Befürworter im Bundestag sitzen.
    Sie haben Wilhelm Hankel zu keiner TV-Polit-Talkshow mehr eingeladen, denn sie wußten, daß er von Merkel und Gabriel bis zu Genscher und Gysi , jedem dieser Euro-Befürworter argumentativ überlegen war.

    Wilhelm Hankel hätte diese Demagogen in jeder Talkrunde als Betrüger und Lügner entlarvt und die Wahlen wären ganz anders ausgegangen.

    Die System-Lügen-Medien haben Wilhelm Hankel und seine Mitstreiter gegen die Euro-Zwangseinführung von Anfang an bekämpft, sie diffamiert, verhöhnt und schließlich totgeschwiegen.

    Für alle echten Demokraten und Europäer und freiheitlich denkenden Menschen wird Wilhelm Hankel unvergessen bleiben.
    Ich hoffe, daß seine Ideen weiterleben und mithelfen, die Errichtung der EU-Zentraldiktatur zu verhindern.

  3. Jan sagt:

    er entwicklete die Bundesschatzbriefe im Ministerium des vergessenen Superministers Karl Schiller. Tragisch, daß hier Brandt erwähnt wird.

  4. Solaris Post sagt:

    Herr Elsässer, mal eine Frage so zwischendurch und am Rande: Wollen Sie nicht politisch arbeiten und die vielen tausend compact-Leser mit einbeziehen, organisieren bzw. teilhaben lassen, wenn die es wünschen?

    Die paar Jahre die Ihnen noch bleiben, sollten Sie nicht damit vertrödeln irgendwelche Konferenzen zu organisieren…
    Die Wahrheit setzt sich nicht von alleine durch, das ist richtig.
    Die Wahrheit lesen zu können, ist auch schon mal ein Anfang. Jedoch nur ein Beginn.

    Compact mag sicherlich notwendig sein, aber nicht hinreichend.

  5. JVG sagt:

    Traurigkeit und Erschütterung beim Erhalt dieser Nachricht.

    Auch wenn Wilhelm Hankel schon ein hohes Alter erreicht hatte, und das in großer geistiger Vitalität, wie ich auf der letzten Veranstaltung sehen und hören konnte, auf der ich ihn sah, kommt es doch überraschend.

    Ich hatte gehofft und gewünscht, daß er noch lange mit seiner gedanklichen Klarheit und seiner unglaublich umfassenden menschlichen Bildung, seinem hervorragenden nicht nur ökonomischen Wissen, seinem warmen und humorvollen Umgangston die Debatte um Freiheit und Menschenwürde gegen eine EU-Diktatur anführen würde können.

    Er hat mir persönlich sehr viel gegeben, neben dem ökonomischen Wissen insbesondere die Anregung, immer noch einmal mehr über einen Sachverhalt nachzudenken.

    Ehre seinem Andenken und mein herzliches Beileid an Uta Hankel, Verwandte und Freunde. Werden wir seinem Vermächtnis gerecht!

  6. juergenelsaesser sagt:

    Solaris Post: Ich arbeite ja politisch, nur eben nicht parteipolitisch. Dass da kein Durchkommen ist, zeigt sich immer wieder.

  7. Mein herzliches Beileid an Uta Hankel und an alle Hinterbliebenen. Er wird uns allen fehlen.

  8. Prometheus sagt:

    Der Mann hat mir sehr gefallen.
    Sehr bedauerlich!

  9. Mein herzliches Beileid an Uta Hankel und an alle Hinterbliebenen.

  10. Solaris Post sagt:

    JE, ja das stimmt schon. Ich kenne viele die sind politisch und versuchen „etwas zu machen“ also zu handeln. Sogar einfache juristische Texte können politisch sein, indem sie auf den Unterschied zwischen SOLL und IST im politischen Raum hinweisen, wie z.B. Thomas Stadler:

    „Das Rechtsstaatsprinzip müsste im Grunde uneingeschränkt auch für Geheimdienste gelten, faktisch tut es das aber nicht. Der gerichtliche Rechtsschutz ist in diesem Bereich deutlich eingeschränkt. Eine parlamentarische Kontrolle existiert nur in der Theorie. Faktisch ist sie so ausgestaltet, dass sie beliebig und vor allen Dingen sanktionslos umgangen werden kann. Und das ist auch politisch gewollt. Selbst dann, wenn beispielsweise der BND in kriminelle Machenschaften verwickelt ist, hat dies für die Behörde keinerlei Konsequenzen, wie der Fall “Bodenkamp” belegt. Die Bundesregierung unterstützt solche Machenschaften vielmehr durch gezielte Verschleierungstaktik. Geheimdienste können also in einem rechtsstaatlichen Vakuum agieren und die Politik lässt sie gewähren“
    http://www.internet-law.de/2013/11/geheimdienste-gefaehrden-unsere-demokratie.html

    Ein Mensch, der angesichts dieser real existierenden Zustände den Wunsch hat, sich für die Veränderung dieser Verhältnisse öffentlich einzusetzen, steht vor dem Problem des WIE. Was kann ich tun, ohne meine sozialen Beziehungen, meine ökonomischen Existenzgrundlagen zu gefährden oder meine zukünftigen Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten aufs Spiel zu setzen. Diese Fragen stellen sich zwangsläufig. Je stärker die gefühlte oder wirkliche Repression wird, umso mehr ist man als politischer Mensch diesen Gefährdungen ausgesetzt. Gleichzeitig gibt es kein zurück. Es gibt nur den Weg nach vorn. Der kann allerdings auch in die Emigration führen.

    Ich nehme mal an, das heute bereits Viele an diesem inneren Abwägungsprozess angekommen sind.

  11. O Gott! Ein ganz Großer…
    Und – wie ich fürchte – vielleicht sogar der letzte, der großen Deutschen National-Ökonomen!

    Ich habe ihm einmal geschrieben, daß er mir meine Selbstachtung als Volkswirt wiedergegeben hätte. Und das ist die schiere Wahrheit. Er war – und ist (!) – ein Leuchtturm an Verstand und Vernunft in einer ideologisch und manipulatorisch verdunkelten Finsternis!

    Wir alle sind betroffen. Denn wer sollte uns jetzt noch aus der Euro-Falle befreien können?

    Mein aufrichtiges und herzliches Beileid…

  12. lolo sagt:

    Auch ich möchte mich den Beileids Wünschen anschließen , ein großartiger Mensch hat uns verlassen ! Mein Beileid an die Familie ! Ein großer Verlust für uns zurück gebliebenen .

  13. Mein herzliches Beileid den Angehörigen von Wilhelm Hankel. Er war ein ganz Großer. Mit Empörung mußte ich feststellen, daß die öffentlich-rechtlichen Medien den Tod dieses Mannes verschweigen. Das ist Betrug an der Öffentlichkeit und pure Manipulation. Aber so ist der Staat, in dem wir leben, nun einmal geworden. Wir sollen mit unseren Zwangsgebühren den Journalisten fürstliche Gehälter finanzieren, während sie uns Bürger fortwährend betrügen. Wir brauchen noch mehr mutige Männer wie Wilhelm Hankel! R.I.P.

  14. Willi Winzig sagt:

    Meine Anteilnahme. Er wird eine große Lücke hinterlassen, denn bei den jüngeren Generationen findet man leider weit seltener solche entwickelten Charaktere.

  15. JVG sagt:

    Was kommt nach dem Euro?

    Und wer kommt nach Wilhelm Hankel?

  16. Soll nun aber keiner denken,
    der HERR selbst schlösse „2014“
    nun die Augen (Zit J. Elsässer „Dieses Jahr beginnt ja furchtbar! Nun ist, nach … auch … verstorben….“):

    Ebenfalls ein Nachruf, von Uri Avnery, auf Sharon (- der Herr sei auch diesem gnädig!).

    http://www.radio-utopie.de/2014/01/19/der-imperator

  17. Auster sagt:

    Mein ganz aufrechtes Beileid an Uta Hankel.

    Ich fühle mich mit dem ganzen Euro-Sche….nun ziemlich alleine gelassen.

  18. Eveline sagt:

    Das tut mir sehr sehr leid, ich habe seine volkswirtschaftlichen Darlegungen immer sehr genossen, er lebte nicht in Parallelwelten, deswegen auch so klar zu verstehen.

    Auf dem reingestellten Video ab 1Stunde 18, eine für mich immer wieder elektrisierende Erklärung von ihm, unserer heutigen schrägen Welt.
    Es ist ein heute noch wirkendes Gesetz aus der römischen Sklavenzeit.

    Dankeschön Prof Hankel

  19. Gast sagt:

    … er hat die Wiedereinführung der DM nicht mehr erleben dürfen.

  20. Eveline sagt:

    Solaris Post sagt: …ich nehme mal an, das heute bereits Viele an diesem inneren Abwägungsprozess angekommen sind.

    das klingt so nach „gut und günstig“, ich denke da eher und zwar zu 100 % an ein „sowohl als auch“ – und nicht so wie heute die politische Kaste, menschlich unreif, nur die Strategie „entweder – oder“ fahren kann, eine Voraussetzung, um in diesem System der Lügen und Täuschungen bestehen zu können.

    Zu DDR Zeiten konnte ich politisch gut in der inneren Emigration leben, aber heute geht es mehr als nur um Politik.

    Sie schreiben…….Was kann ich tun, ohne meine sozialen Beziehungen, meine ökonomischen Existenzgrundlagen zu gefährden oder meine zukünftigen Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten aufs Spiel zu setzen. Diese Fragen stellen

    Ich denke, jeder wird diesen Schritt – auch ökonomisch- aus dem alten System gehen müssen. Aber im Verbund mit dem sowohl – als auch. Das Neue ? Das Neue wird größer und weiter sein, als das alte System, weil unser Bewusstsein auch größer und weiter geworden ist.

  21. Thomas Stockert sagt:

    Das ist ja ne wirklich furchtbare Nachricht, die ich hier lesen muss. Ich habe Professor Hankel immer sehr geschätzt und mir auch immer sehr gerne seine Vorträge auf YouTube angesehen, weil er eine sehr angenehme und verständliche Art hat. Man kann natürlich immer anderer Meinung sein, aber alles was er sagte, hatte Hand und Fuß. Gerne hätte ich mir früher einen solchen Professor in meinem Studium gewünscht. Ich bin immer noch zutiefst schockiert.

    Auch von mir ein großes Dankeschön an diesen einzigartigen Menschen!

  22. yilmaz sagt:

    Hankel war mir sehr sympathisch, er ist ein weiser Mann gewesen.
    Mein herzliches Beileid an seine Ehefrau und Familie!

  23. Lasse Samenström sagt:

    @blechtrommler:
    > ein Nachruf, von Uri Avnery, auf Sharon
    > (- der Herr sei auch diesem gnädig!).

    „Thank you, God, for making me an Atheist“
    —-Ricky Gervais

  24. Harald Schmidt sagt:

    @ Solaris Post: Ich finde ihre Ansätze klasse, aber muss an der Stelle auch sagen, dass es mir selbst ausreicht, dass JE die „Alternative für Deutschland“, meine Partei, unterstützt. Die Parteipolitik erfordert ein gewisses Ellenbogenverhalten und die Bereitschaft zu intrigieren, dass mag der gute Jürgen einfach nicht. Das meine ich positiv. Auch ich habe mich mehr als 1x gefragt, ob sie die richtige Partei ist.Ich habe die Frage insofern bejaht, dass ich sage, wir müssen uns, auch innerparteilich mit den Neoliberalisten auseinander setzen, und sie irgendwann an den Rand drängen.Leute wie Schachtschneider, Hankel usw. waren in der AfD nie besonders beliebt.Schachtschneider hat sogar seine Kandidatur zurück gezogen. Wir müssen neue Mehrheiten schaffen und dürfen nicht vor Problemen weg laufen. Das ist meine Erkenntnis im Jahr 2013 gewesen.Schließen sie sich der AfD an! Es gibt (leider) keine Alternative zur AfD!

  25. Gretel sagt:

    Es ist so traurig, man könnte schier verzweifeln. Wieso ist er so schnell gegangen? Weiß einer, was er hatte? Das sollte man ja auch mal hinterfragen.
    Nun müssen andere nachrücken. Er hat ja viele gute Argument hinterlassen.

    Mein herzliches Beileid.

  26. Nino sagt:

    Dies ist ein sehr schwerer Verlust … . Ich wünsche seinen Angehörigen alles Gute. Leider hat er bessere Zeiten nicht mehr erleben dürfen. Hoffentlich findet er Ruhe.

  27. Peter sagt:

    Mit tiefer Betroffenheit habe ich soeben vom Tode Prof.Hankels erfahren.
    Ich habe seine unzähligen Vorträge, (leider immer nur auf
    You Tube) mit großer Begeisterung verfolgt.
    Prof. Hankel konnte mit „einfacher Sprache“ komplizierte ökonomische Sachverhalte, auch für einen Laien wie mich verständlich, vermitteln.
    Er war einer der ganz großen Kämpfer für die Wahrheitsbewegung.

    Meines Wissens nach wurde sein Tod in den MSM nicht erwähnt, stattdessen wird der 95.Geburtstag von Helmut Schmidt, unter Beisein von Henry Kissinger, rund um die Uhr zelebriert.

    Ich möchte der Familie von Prof. Hankel mein herzliches Beileid
    ausdrücken und wünsche allen viel Kraft für diese schwere Zeit.

  28. Toringo sagt:

    Einer der Besten hat uns verlassen. Bin sehr traurig.
    Wilhelm Hankel requiescat in pace.

  29. Schwan sagt:

    Danke fuer Ihren Beitrag zu den wichtigen Verfassungsklagen! Mein Beileid!

  30. Rolan A. Schneider sagt:

    Danke, dass auf dieser Seite an den großen Wilhelm Hankel erinnert wird. Bei den Mainstreammedien wird dessen Tod nahezu totgeschwiegen. Einer der größten und mutigsten Ökonomen Deutschlands ist gestorben. Für die gleichgeschalteten Massenmedien ist er nicht einmal eine Erwähnung wert! Wir leben schon jetzt in einer Euro-Finanzdiktatur – und die dumme Masse merkt es immer noch nicht.Vielen Dank lieber Herr Hankel! Auch wenn Sie die DM-Wiedereinführung nicht mehr erlebt haben – Ihr Vermächtnis bleibt!

  31. Wasert sagt:

    Auf faz.de ist ein – bezeichnenderweise – knappes Nachwort veröffentlicht.
    Vielleicht kann man den Artikel über die Kommentarfunktion auf die Startseite pushen, damit die Leser ihn nicht nur über die Suchfunktion zu lesen bekommen…

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kurz-nach-85-geburtstag-frueherer-helaba-chef-hankel-gestorben-12758095.html

  32. Andrés sagt:

    Ein herzensguter Mensch, dafür das wir erkennen wie unser System funktioniert hat er viel Kraft geschenkt. Ich hoffe das seine Saat bald Früchte tragen wird und wir endlich freier und bewusster Leben dürfen. Vielen Dank lieber Herr Hankel !🙂

  33. Paule sagt:

    Vielen Dank ,
    für eine Persönlichkeit, welche mit Sachverstand widerlegte und mit allen Konsequenzen widersprach !

    In seinem Sinne wollen wir uns für Aufklärung einsetzen.

    Denn Kreaturen, welche dafür bezahlt werden, haben kläglich versagt oder…. blendend funktioniert – und tun es noch… Betrachtungsabhängig …

    Ich verneige mich vor Herrn Prof.Wilhelm Hankel, einem Mitmenschen der sich nicht verbiegen ließ….

    Paule

  34. godo23 sagt:

    Leider habe ich Herrn Hankel vor 18 Jahren das letzte mal persönlich getroffen. Aber seine Reden und Interviews auf Video waren (und sind) immer ein Genuss. Ein mutiger, ehrlicher und brillanter Mann. Wir vermissen Sie. Mein Beileid an Frau Hankel.

  35. Roland A. Schneider sagt:

    PS: Habe der Chefredaktion der SZ angeboten einen Gastbeitrag zum Tode Wilhelm Hankels zu schreiben. Keine Antwort! Obwohl ich dort seit Jahren als aktiver Forist(viele Follower) tätig bin.Für mich ist erwiesen, dass alle Eurokritiker und Systemkritiker von Rang von den Massenmedien regelrecht systematisch ignoriert oder kleingeschrieben werden. So ist es auch der AfD ergangen, die man permanent in die rechte Ecke geschrieben und schließlich marginalisiert hat. Mit Wilhelm Hankel ist wirklich ein Mann getorben, der sich voll und uneigennützig engagiert hat.Mein Beileid an die Angehörigen, er war ein Titan – Jürgen Elsässer hat recht!

  36. Steffen Baensch sagt:

    Ein ganz Großer muss gehen!

    Ich habe ihn zum Glück noch auf der Wahlkampfveranstaltung der AFD in Frankfurt am Willy-Brandt-Platz im letzten Jahr erleben dürfen.

    Er hat soviel gegeben. Wir alle sind aufgerufen seinem Beispiel zu folgen – selbst wenn man kaum so brilliant sein kann.

    Ich hätte ihn vom Herzen gegönnt, wenn er die Früchte seines Engagements gegen für nationale Lokalwährungen innerhalb der Eurozone noch hätte miterleben können.

  37. Renate Passoter sagt:

    Herzensgut, weise, unverbieglich. Prof. Hankel war das Ideal eines ehrbareren Kaufmanns, dass wir heute so schmerlich vermissen. Wir wissen: Es bleibt nichts mehr verborgen. Sein messerscharfen Denken ohne Blässe der Arroganz nehme ich als Geschenk und Vermächtnis mit.

    Ehre, wem Ehre gebührt. Prof. Hankel war vertrauenswürdig auf Grund seiner Lebensführung. An uns liegt es bei der Besetzung von Partei und öffentlichem Amt zu fragen: „Können wir uns mit Stolz durch ihn repräsentiert sehen? Ist die Person strategisch klug, verlässlich, dabei auch noch der Verbindlichste und Sachlichste der Kanditaten?

    Ein hellwacher Geist und eine schöne Seele hat die Wohnung gewechselt. Danke, danke, danke. Und liebevollen Segen für die Familie.

  38. Kurz nach 85. Geburtstag
    Früherer Helaba-Chef Hankel gestorben
    18.01.2014 · Der ehemalige Helaba-Chef Wilhelm Hankel ist kurz nach seinem 85. Geburtstag gestorben. „Er hat seinen 85. Geburtstag noch mit allerletzter Kraft gefeiert“, sagte seine Witwe.
    ArtikelBilder (1)Lesermeinungen (13)
    Kopie von Freie Waehler informieren ueber Verfassungsbeschwerde
    © DAPD
    Mit 85 Jahren: Wilhelm Hankel – hier ein Foto von 2012 – starb nach kurzer Krankheit in Köln
    Der ehemalige Chefvolkswirt der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und Präsident der Hessischen Landesbank (Helaba), Wilhelm Hankel, ist tot. Er starb nach Angaben seiner Witwe nach kurzer Krankheit am Mittwoch in der Kölner Uniklinik.

    „Er hat seinen 85. Geburtstag noch mit allerletzter Kraft gefeiert“, sagte Uta Hankel am Samstag in Königswinter der Nachrichtenagentur dpa.

    Der am 10. Januar 1929 geborene Bankmanager leitete von 1972 bis 1974 die Helaba. Er war unter anderem auch Honorarprofessor an der Frankfurter Goethe-Universität. Zuletzt lebte Hankel mit seiner Familie in Königswinter.

  39. frank sagt:

    Die Nachricht hat mich sehr erschüttert und es wird noch eine geraume Zeit dauern, bis ich das verarbeitet habe.

    Professor Wilhelm Hankel hat meine Sicht auf die Dinge maßgeblich (mit-)geprägt und sein Erbe wird durch die vielen Menschen, die er inspiriert hat, stets lebendig gehalten werden, dessen bin ich mir sicher.

    Er hat sich einen Platz unter den ganz großen Persönlichkeiten unserer Zeit verdient.

    Und es schien mir oft, wenn ich seinen Vorträgen lauschte, daß in den jeweiligen Momenten Geschichte geschrieben wird.

    So groß dieser Verlust, so mächtig ist sein Lebenswerk.

    Es gilt so gut es geht – jeder nach seinen Möglichkeiten – weiterzukämpfen gegen dieses faschistische Unrechtssystem aus Lügen und Täuschen, Finanzmafia und selbsterklärter Eliten.

    Lieber Herr Professor Hankel: ich nehme ihnen voll ab, daß Sie diesen Kampf für uns alle gekämpft haben und man wird sich daran erinnern!

    Mein Beileid gilt ausdrücklich seiner Familie.

    frank, Mann aus der Familie hermes
    aus Wiesbaden
    im existierenden / besetzten / von der [Bundesrepublik Deutschland] untreuhändisch verwalteten
    Preußen

  40. Rudolf Steinmetz sagt:

    Hankel war ein Grandseigneur unter den wenigen Währungsexperten, die den infamen Mechanismus des Schuldgeldprinzips vulgo der Zinsgarotte schon sehr früh auf hohem Niveau reflektierte. Als wir uns 1985 in München bei seinem Vortrag über „Weltfrieden und Weltwährungssystem“ im Rahmen der von Hans-Peter Dürr geleiteten Vorlesungsreihe „Wissenschaft und Friedenssicherung“ (siehe: Rudolf Steinmetz Hrsg., Das Erbe des Sokrates, München 1986) begegnet sind, lernte ich einen freundlichen, hochgebildeten und herzlichen Menschen kennen, der ungeheure Spannungen aushielt und diese in ausgefeilte Konzepte übersetzen konnte. Für sein reiches Erbe sei Wilhelm Hankel gedankt.

  41. Solaris Post sagt:

    Harald Schmidt: Wäre zu überlegen. Auch die Option des Scheiterns der Linkspartei und ihre Aufteilung in zwei bis drei Parteien mit dem entsprechenden Neuanfang…

    Eveline: Mag sein, aber auf langfristige Entwicklungen zu setzen heißt Hoffen und selig werden…

    @JE sind wir uns einig, dass wir ein Eliten-Problem haben
    (siehe Interview Kenfm mit Prof. Krysmanski) und Entdemokratisierung, Abschaffung der Volksouveränität die sich in Schwächung der Nationalstaaten äußert und Klassenkampf von oben, dann hätten wir schon mal eine gemeinsame Basis für eine politische Bewegung. Das reicht m.E.; es ist mehr als die Linke zu bieten hat, in der unvereinbare Positionen nebeneinander existieren (das soll nach der Vorstellung der Kader Gysi, Bartsch, Hoff, Gebhardt,… nachhaltige Politikgestaltung ermöglichen, welch ein Betrug am Wähler)…

  42. Anonymous sagt:

    Ich kenn jetzt den Wilhelm Hankel nicht,
    aber ich denke, der würde den Beitrag

    http://www.rationalgalerie.de/home/krieg-in-mali.html

    sicher zustimmen!!!! Also JürgenElsässer, es gibt auch noch andere gute Blogs!!!!

  43. Aufgewachter sagt:

    Die Fragen, die der Prof. Wilhelm Hankel zum Thema EURO aufgeworfen hat, werden uns noch eine ganze Weile beschäftigen – denk ich.

    Die Fragen, die allerdings folgender Erwerbsloser aufgeworfen hat, werden die Agentur für Arbeit noch eine ganze Weile beschäftigen – denke ich auch.

    Erwerbsloser schockt Fallmanager mit Fragebogen
    http://aufgewachter.wordpress.com/2014/01/22/erwerbsloser-schockt-fallmanager-mit-fragebogen/

  44. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Solaris Post: „Poklitisch arbeiten“

    Sie haben recht.
    Noch eine Partei zu gründen, das wäre Ressourcenverschwendung. Es liegt an uns, etwas anderes vorzuschlagen. Können wir das nicht, dann haben wir uns selber widerlegt.

    Wie wärs mit Zellenarbeit, Leserkreisen?

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