Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Gute Besserung, Schumi!!

Michael_Schumacher-I'm_the_manEin Held des deutschen Sports ringt mit dem Tod – und wir sollten mit allen unseren guten Gedanken bei ihm sein!

Foto: wikimedia/Chris J. Moffett

Selbst gute Freunde auf Facebook und anderswo rümpfen die Nase, dass Medien und Nachrichten breit über Schumi berichten. Es wird dann der Vergleich aufgemacht, worüber nicht oder nur wenig berichtet wird, etwa über den Terror von Wolgograd oder über den Terror gegen das syrische Volk. Aber, liebe Leute, halten wir die Dinge säuberlich getrennt! Natürlich sind die blinden Flecken in den genannten Fällen skandalös, und in COMPACT und anderswo wird an diesen Punkten immer gegengesteuert! Trotzdem zeugt es von bedauernswerter Geistesverwirrung, wenn sich kritische Zeitgenossen jetzt ignorant gegenüber dem Schicksal von Schumi verhalten. Er ist ein deutscher Sportheld, wie es kaum einen zweiten gibt – und dass jetzt viele mit ihm leiden und mit ihm fühlen, ist absolut verständlich!! Ein Volk, was seine bedeutenden Männer und Frauen nicht ehrt – und Schumi gehört unbedingt dazu – hat seine kollektive Identität verloren! Kritische Denker dürfen sich nicht vom Volk entfernen – und nicht von seinen Helden!

Dazu habe ich einen guten Text eines mir völlig Unbekannten auf Facebook gefunden, der unbedingt ein paar Likes verdient hat. Bitteschön:

Abt. Lorbeeren: Ehre wem Ehre gebührt

von Max Erdinger

Einige meiner Zeitgenossen hier auf Facebook geben vor, den Hype um den schwerstverletzten Michael Schumacher nicht nachvollziehen zu können. Schumacher ist bekanntlich gestern vormittag beim Skifahren schwer verunglückt und schwebt momentan noch in Lebensgefahr. Besonders verschiedene Frauen sind es wieder mal, die Schumacher keinen Sonderstatus zubilligen wollen. „Bei mir wäre der ein Patient wie jeder andere“, meinte eine. „In Syrien werden Christen abgeschlachtet und bei uns ist die Presse voll mit Schumacher“, meinte eine andere.

So, ihr Mädelz, jetzt aber mal die Äuglein fein rausgedreht und die Östrogenlauscher aufgestellt: Der Medienhype um Michael Schumacher ist völlig in Ordnung. Schumi ist nämlich ein ganz Großer. Er ist siebenmaliger Formel-1 Weltmeister, was natürlich nur denjenigen keine Ehrfurcht abverlangt, die von den Schwierigkeiten, ein Formel 1 Auto überhaupt zu bewegen, keine Ahnung haben. Nachgewiesenermaßen kann Schumi mit geschlossenen Augen, in einem Wohnzimmersessel sitzend, die meisten Rennstrecken der Welt im Geiste abfahren und dabei innerhalb einer Sekunde zu den real zu erreichenden Rundenzeiten bleiben. Das ist phänomenal und wird von sonst keinem Menschen auf der Welt erreicht.

Weil das so ist – und weil es in der Geschichte des Formel Rennsports nur einen einzigen siebenfachen Weltmeister gibt, ist Schumacher etwas völlig anderes als Hinz und Kunz. Deswegen ist es auch absolut in Ordnung, an seinem Schicksal teilzunehmen. Nur, wer mit dem Elitegedanken generell auf dem Kriegsfuß steht, kann sich daran stossen, daß unzählige Menschen auf der ganzen Welt gedanklich gerade bei Schumi sind und stündlich wissen wollen, wie es ihm geht.

Es ist schon erstaunlich: In dieser Situation ist Schumi für euch „ein Patient wie jeder andere.“ Hätte auch nur eine von euch sich jemals Hoffnungen machen dürfen, per Heirat mit Schumachers Millionen verehelicht zu werden, – Schumi wäre alles andere als einer „wie jeder andere“. Eure gottverdammte, subjektivistische Wahrnehmung der Welt ist derartig lächerlich, daß meinemeinen nur noch Spott und Hohn für euch aus der Feder trieft, wenn er lesen muß, wie edel ihr euch in euerer weibsenhaften Gesinnung auch noch vorkommt.

Schreibt es euch hinter die Ohren: Schumi ist kein Mensch wie jeder andere – und deswegen ist er auch kein Patient wie jeder andere. So – und jetzt muß ich mal im Live-Ticker nachlesen, wie es ihm geht.

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169 Responses

  1. wenn ein Clown des Formel1-Circus ein ach so bedeutender Deutscher ist, dann um so mehr finis germaniae – als Mensch aber alles Gute zur Genesung…

  2. Frank W sagt:

    Sehr richtig. Zwar ein Gladiator, aber der Größte unserer Zeit.
    Vielen Dank dafür.

    Lieber Michael,
    vielen Dank für viele Jahre großartigen Motorsports, tolle Sonntage mit einzigartigen Rennen und den Beweis dass auch heute noch deutsche Tugenden einen zum Erfolg führen.
    Werde schnell wieder gesund, deine Familie braucht dich.
    Beste Grüße
    Frank

  3. Erlanger Straße sagt:

    zahlt der auch steuern in Deutschland?

  4. Anonymous sagt:

    Die Gedanken sollte bei allen sein die verunfallt oder krank sind und nicht nur bei Prominenten.

    Allen gute Besserung.

  5. Gast sagt:

    Nachdem in Berlin der „Walk of Fame“ eingepackt ist, machen wir einen verbale Stern-Vergabe! Der absolute leuchtende, nicht zu erreichende (Sorry, Vettelchen auch wenn Du die Statistik mit Dir sei), überragende, jetzt gehen mir die Adjektive aus DEUTSCHE bekommt den ersten und einzigen „Oscar“ des Motorsports verliehen. Ich möchte bitte die J.E. Laudatio hören. Der Artikel ist dafür ein guter Anfang.

  6. Vollki Mink sagt:

    Die Gedanken sollten bei allen verunfalten,kranken usw sein und nicht nur bei Prominenten. Es ist doch Heuchlei Anteil zu nehmen wenns Prominente trifft aber an „HINZ UND KUNTZ“ nicht denkt. Erbärmlich sowas. Zelebriert man seine Anteilnahme nur wenns groß in den Medien steht? Charakterschwach.

    Trotzdem an alle gute Besserung, selbsverständlich auch an Schumi.

  7. Vollki Mink sagt:

    Völlig unwichtig ob der hier Steuern zahlt. Ich würde es nicht.

  8. M. sagt:

    @Erlanger Straße

    Nein!

    „Michael und Corinna Schumacher haben zwei Kinder. Die Familie wohnt seit 1996 in der Schweiz, in Vufflens-le-Château (Waadt) und seit 2008 in Gland (Waadt).

    Als Grund für den Wohnsitz nennt Michael Schumacher ein „vernünftiges Steuerabkommen“ mit der Schweiz. Er erklärte hierzu: „An der Schweiz hat mich gereizt, dass ich ein vernünftiges Steuerabkommen aushandeln konnte. In Deutschland sind sie ja selber dumm, wenn sie mir kein Angebot machen und dafür gänzlich auf meine Steuergelder verzichten.“[71][72] Dies wurde von zahlreichen Personen des öffentlichen Lebens als Steuerflucht kritisiert.[73]“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Schumacher#Pers.C3.B6nliches

  9. Haltet_den_Dieb sagt:

    Jürgen Elsässer,
    Sie haben Ihre Meinung zu Schumi geäußert, nun äußere ich meine.

    Mich hat Formel-1 noch nie interessiert, ich zappe sofort weiter, falls ich zufällig am Fernseher bin, weil es mich total langweilt, wenn da ein paar Leute wegen viel Geld im Kreis herumfahren.

    Weshalb soll jemand ein „Held“ sein, wenn er schneller als andere im Kreis herumfahren kann ?
    Erschliesst sich mir nicht.

    Was hat Schumi für die Verbesserung der Welt geleistet ?
    Welchen Beitrag hat er für die Menschheit gebracht, welchen für Deutschland ?

    Er ist Multimillionär geworden, weil er dem Kommerz zu Diensten war, genauso wie Boris Becker oder Steffi Graf.
    Er ist ein Musterkind des kalten Kapitalismus, ich habe ihn nie Kritik am Geldsystem oder an der EU-Diktatur oder an der BRD-Justiz-und-Parteiendiktatur äußern hören.

    Er gehört für die Eliten zu den nützlichen Idioten, welche für ihre „Brot-und-Spiele“-Strategie gebraucht werden, während man die Freiheit abschafft und die Massen ausbeutet.

    Meine Mutter ist mit großen Schmerzen an Krebs gestorben. Sie konnte nicht so schnell wie Schumi im Kreis fahren, hat aber ihr Leben lang gearbeitet …. für solche armen Menschen macht kein TV-Sender Sondersendungen, oder ? Sie hat ihre Steuern in Deutschland bezahlt, anstatt sie den Deutschen durch Steuerflucht in die Schweiz vorzuenthalten.

    Jeder normale Mensch fühlt mit der Familie von Schumi und wünscht ihm gute Besserung, wozu der Hype und die völlig verfehlte Stilisation als „Held“ ?

    Ich nenne hier zur Abgrenzung 2 Namen von echten deutschen Helden.

    1. Edgar Ludovici .
    Edgar gründete die IPD (Interim Partei Deutschland). Er sagte die Wahrheit über das kriminelle und verlogene Regime der BRD und kämpfte für Freiheit, Wahrheit und Gerechtigkeit.
    Das Regime verübte 6 Mordanschläge gegen ihn, unterwanderte die Partei und zerschlug sie von innen.
    Edgar arbeitete Tag und Nacht und übernahm sich dabei und starb viel zu jung.
    Ein echter deutscher Held, der diesen Namen auch verdient.

    2. Alexander Schmorell .
    Er ist ein Neu-Märtyrer der orthodoxen Kirche und wurde 1943 hingerichtet.
    Alexander Schmorell lehnte die gottlosen Ideologien des Bolschewismus und Nationalsozialismus ab und wurde deshalb ermordet.
    http://www.sobor.de/images/stories/pdf/Schmorell-B4-1993.pdf

  10. Anonymous sagt:

    zum Beitrag folgendes:
    ob man Fan ist, ist jedermanns eigene Sache. Also ich bin Fan des Turnens und Eiskunstlaufes, vor allem der Damen. Ist ja weitaus erotischer.
    Das verrückte ist überhaupt „Fan“ zu sein. Sich für etwas zu begeistern, ist ja nichts Schlimmes. Und wenn man sich nicht dafür begeistern kann, wenn Formeleins-Fahrer ihre Runden im Kreise drehen, ist das auch nichts Schlimmes. Nur fahren da „geistig“ Millionen mit und manche scheinen das auch noch auf Ihren Alltag zu übertragen. Woher kommen denn sonst die vielen Verkehrstoten auf Deutschlands Straßen, wenn es auch gemütlicher und weniger schnell zu gehen könnte? Vielleicht weil so manche „Schumis“ herumfahren, die sich selbst unbewusst als so ein „Talent“ entdecken (ohne je entdeckt worden zu sein)..
    Also nix gegen Schumi und Konsorten. Bin schon froh wenn ich von A nach B g e h e n kann. Das ist mir bei weitem wichtiger, als einigen Idioten zuzusehen, die dauernd irgendwo im Kreis fahren oder die steilsten Skihänge runterdonnern und dabei jedes mal Kopf und Kragen riskieren.
    Ganz ehrlich, so schlimm das für Schumi auch ausgehen mag, aber mein Mitleid hält sich da gewaltig in Grenzen. Irgendwann trifft es jeden von uns.Dennoch wünsch ich Schumi viel Glück und er kommt auch mal zum nachdenken

    Siempre

  11. Vollki Mink sagt:

    Wie erwähnt, es sterben soviele täglich weil se nichts zu essen haben oder kein Geld für vernünftige Behandlungen,Medizin usw. Wer denkt an diese?Niemand.Man zelebriert seine Betroffenheit immer nur wenns einem selbst trifft oder es in den Medien zu sehen ist.Ob es ein Torwart ist der vorn Zug springt oder Leute aufn Musikevent. Sorry wenn ich so direkt bin, aber dies einfach nur verheuchelt und dies ist nicht persönlich gemeint.

  12. Ffff1Alex sagt:

    Schumi is einr der ganz grossen, genau! Drum macht mich das ganze auch so sauer! Denn was macht er? Er geht hin und benimmte sich wie ein durchschnittlicher verantwortungsloser asoVater! Und was passiert? Genau das was genausogut seinem Sohn hätte passieren können! Stattdessen passiert es dem unverwundbaren Übervater, der damit BEIDEN Kindern den Boden unter den Füssen wegreisst! Auch wenn sie den Papa nicht verlieren, werden sie auf Jahre hinaus von Unsicherheit geplagt werden! Scheisse nochmal! War’s das wert?
    Glaub mir, ich weiss wovon ich spreche.
    Alex

  13. Kant sagt:

    … man könnte doch für ihn beten ?

    Lieber JE, wieso beten Sie nicht für diesen , diesen großartigen Steuerflüchtling (hoch drei), für diesen ‚best off -Vertreter von Brot-und-Spiele für die Plebs …
    für den Marlboro-Werberunden-Fahrer, für dieses leuchtende Vorbild für unsere Jugend … für diesen großherzigen Mäzen, der von seinen 3000 hart erarbeiteten Prämien- und Werbe-Millionen ganze 1o Mio spendete für die Tsunami-Opfer ….

    (möge er überleben und hundert Jahre alt werden, der Herr Schuhmacher – aber der Hype um ihn ist widerlich/erbärmlich und für ein kritisches Magazin – wie Compact eins sein will – ein Armutszeugnis.

  14. Eveline sagt:

    Und doch repräsentiert Schumi – einen Mann- , der über oder durch den Wahnsinn geht, jenseits von Vernunft und Ordnung, des miefigen kleinbürgerlichen Sinns.

    Dass das Auto so eine Vormachtstellung hat, heisst die Technik, und nicht der normale Mensch, wie z.B. eine Krankenschwester, ist Schumi nicht anzulasten.

    Ein Monteur bei VW verdient ja auch das Vierfache von dem einer Altenpflegerin, haben die Monteure jemals gesagt, wir streiken, gebt den Altenpflegerinnen endlich mehr?

    Alles Gute für Schumi!

  15. Wolfgang Eggert sagt:

    die ersten titel hindurch sass halb deutschland bremsend und gasgebend mit schumacher im auto, danach kam ganz italien dazu. ohne zweifel bescherte er abermillionen tv-sehern emotionsgeladene, gute und identifikable momente. was in den letzten beiden punkten 99% „unserer“ politiker nichtmals ansatzweise gelingt.

  16. Franz sagt:

    Eine Putzfrau muss heutzutage in 3 Minuten einen Klassenraum putzen. Also Stühle runter, Tische abwischen, Stühle hoch, Fensterbänke abwischen, Waschbecken säubern, Seife auffüllen, Müll in Eimern sortieren und entsorgen, Klassenraum fegen und wischen. In 2,5 Stunden eine komplette Schule putzen. Das ist Geschwindigkeit und schnell.
    Ein Formel I Fahrer schafft dies bestimmt nicht. Schumi gute Besserung obwohl andere für mich die deutschen Helden sind!

  17. Wolfgang Eggert sagt:

    die steuerfrage ist ja beim thema rennsport wirklich recht treffend😉 „mein“ system wäre, was die einkommensgrenzen angeht geradezu kommunistisch, aber nun leben wir mal in „diesem“ hier. und da würde ich 1:1 so reagiert haben wie schumi. er hat vom emotionalen wirkungsgrad für unser land mehr getan als die ganzen internationalen multiheuschrecken zusammengenommen, die NICHT mit 50% abschlägen geschröpft werden. diese band zahlt zum teil gleich gar nichts, weil sie dauernd mit abwanderung droht.

  18. Peter sagt:

    @ Haltet_den_Dieb  ,

    danke, Sie haben es mir erspart selbst einen längeren Kommentar zu schreiben, denn besser hätte ich es auch
    nicht ausdrücken können.

    Ich suche mir meine Helden immer noch selbst aus und
    Schumi gehört bestimmt nicht dazu.
    Ich frage mich überhaupt, was ein solcher Artikel im
    Elsässer Blog verloren hat. Ist das ein Kniefall in Richtung
    Mainstream? Ich bin enttäuscht.

    Trotzdem gute Besserung an Michael Schumacher.

  19. Vollki Mink sagt:

    Der Mann kämpft um sein Leben , ihn dann in unserem Verbrechersystem als Steuerflüchtling zu beschimpfen ist Systemtrollig und nicht weniger erbärmlich.

  20. Wolfgang Eggert sagt:

    @eveline
    „Und doch repräsentiert Schumi – einen Mann- , der über oder durch den Wahnsinn geht, jenseits von Vernunft und Ordnung, des miefigen kleinbürgerlichen Sinns.“ …. geil gesagt. 100%ig unterschrieben! weg mit der vernunft, dieser bürgerlichen ordnung, her mit den ver-rückten🙂

  21. Willi Winzig sagt:

    Selbstverständlich habe ich großen Respekt vor seiner sportlichen Leistung, doch, wie der „alte Goethe“ schon zu sagen pflegte: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. „Schumi“ liebt das Risiko, überlebte schon einen schweren Sturz mit einem Rennmotorrad. Nun sucht er das Risiko mit Hochgeschwindigkeitsskifahren abseits gesicherter Pisten, ganz ohne äußeren Zwang. Daher ist meine Anteilnahme nur begrenzt. Ein verantwortungsvoller Familienvater setzt sich nicht so einem Risiko aus.

  22. Mark sagt:

    Schumacher ist kein Problem : Viele Millionen aus dem tumben Volk abziehen,möglichst wenig Steuern zahlen,alles legal … Wieso auch nicht,wenn sich die Gelegenheit bietet.
    Ärgerlich sind die vielen Trottel die den diversen „Helden“figuren zujubeln,wodurch erst die scheinbar Großen des ‚was auch immer‘ entstehen.
    Heldenverehrung ist immer ganz großer Mist,egal ob die verehrte Person Adolf Hitler oder Jesus von Nazareth heißt.

  23. gute besserung! aber wieso vorbild? kenne genug bergbaukrüppel die alles gegeben und in restdeutschland brav steuern bezahlt haben – wie viele andere! nur wer bei rlt siegesrunden fährt – ist lange kein vorbild oder held! die stillen helden ohne glanz und gloria leeren die tonnen, kehren die straßen, backen die brötchen, versorgen die kranken, beschützen die schwachen und zahlen ihre steuern brav und ohne murren in deutschland – ohne fluchtweg (a la schweiz). also, die wahren sportshelden! gruß lothar harold schulte. apropos, wieso darf kein deutscher formel 1rennfahrer in der siegesrunde deutsch sprechen? warum gibt es keine deutsche autos siege? na, wer kann dieses beantworten? gruß lothar harold schulte.

  24. Blogleser sagt:

    Gute Besserung für Michael und alles Gute für seine Familie. Aber auch alles Gute und viel Glück für alle Menschen, die gerade im Krankenhaus liegen – sie werden es gebrauchen können.

    Was mir ein bischen seltsam vorkommt ist, dass man keinerlei Bilder von der Unfallstelle in den Medien gezeigt bekommt. Das einzige ist meistens ein Bild der Pistengrafik von Méribel. Bei Welt.de gibt es ein Bild von irgendwo in der Nähe der Unfallstelle mit einem Felsenhang im Hintergrund. Haben all die Nachrichtenredaktionen in aller Welt keine Journalisten zur Verfügung, die mal kurz zur Unfallstelle gefahren wären und ein paar Bilder gemacht hätten?
    Bei Jörg Haiders Unfall in Lambichl konnte man bereits einen halben Tag später jede Menge Fotos von der Unfallstelle sehen allerdings meistens nur aus einer Richtung.

    Im Radio kam vor etwa einer Stunde ein Beitrag in dem es um die Sicherheit im Skisport ging. Danach wäre das Skifahren heutzutage so sicher wie noch nie. Irgendwie kann ich das nicht ganz glauben. Da ist wohl den Tourismusindustrie- und die Sportartikelindustrie-Verantwortlichen der A… ziemlich auf Grundeis gegangen angesichts der Folgen, die dieser Unfall von Michael Schumacher für ihre Geschäfte haben könnte.

    Und gerade eben in den Nachrichten sagte ein Arzt(?), dass im Skigebiet von Méribel ca. 20 cm Neuschnee liegen würden. Und dieser Neuschnee würde z.B. Steine verdecken. Da kann ich nur sagen lächerlich. Wenn man auf einer Strecke abseits der Piste fährt und da sind jede Menge Steine drunter verborgen, dann merkt man das. Entweder wird man immer wieder ziemlich plötzlich abgebremst mit lauten Schleifgeräuschen oder man bekommt von unten Schläge gegen die Füsse. Und bei solchen Pistenverhältnissen würde kein normaler Mensch abseits der Piste fahren – auch risikofreudige Menschen nicht, weil dadurch die Skier kaputt gehen.

    Bei diesem Unfall von Michael muss ich irgendwie auch an den mysteriösen Ski-Unfall von Dieter Althaus, den ehemaligen Ministerpräsidenten von Thüringen denken. Er stieß, Anfang Januar, ausgerechnet mit der Frau eines österreischen NATO-Offiziers zusammen, die er tödlich verletzte.

    Michael Schumacher war nach den Berichten noch bei Bewußtsein bis zur Einlieferung ins erste Krankenhaus in Albertville-Moûtiers. Bereits zwei, drei Minuten nach dem Unfall sollen Pistenretter vor Ort gewesen sein, die dann gleich einen Hubschrauber anforderten. Bei der Einlieferung ins Grenobler Krankenhaus, seiner letzten Station, war er nicht mehr bei Bewußtsein. Er soll wirr geredet und fahrig gewesen sein.

  25. northstar1277 sagt:

    Das ist jetzt ein brutaler Mißgriff, Mark. Heilige sind Helden. Massenmörder sind keine Helden. Heldenverehrung für die Falschen ist großer Mist.

  26. schneeschieber sagt:

    schumi ist genau so wichtig wie die CDU , hahahahahahha

  27. Wolfgang Eggert sagt:

    echt leute, man KANN schumacher nicht an dem einfachen menschen von nebenan messen. so gerecht wie das wäre, so schräg ist das. herr oder frau schulze aus bergisch-gladbach gewinnen nunmal keine irrationale kriege so massen-erlebbar wie das schumacher getan hat. und, sorry, sport ist krieg at it´s best. sieger-besiegte, ausdiemaus. mein land, meine fahne, meine hymne. aber vom guten! es ist ein hervorragender ersatz dafür, daß wir uns nicht die köppe einschlagen. und: man KANN diese modernen gladiatoren, deren einzig negativer zwecke mir die ab-lenkung zu sein scheint – nicht per normalem stundensatz bezahlen. teilweise riskieren sie zuviel dafür, und immer ist der nationale input geradezu unbezahlbar; zumindest das vorbild zum unmöglichen, des zudensternengreifen. auch das ist schon wunderschön.

  28. Harald Schmidt sagt:

    @ Willi Winzig: 100 Pro Zustimmung!
    Hier sind die Texte noch besser als bei facebook.Spart man sich den eigenen Kommentar weil sonst vieles doppelt waere.

  29. Blogleser sagt:

    Das große Boulevard-Journal Blöd-Zeitung hat doch tatsächlich ein besseres Foto von der Unfallstelle, genauer vom GEBIET der Unfallstelle aufgetrieben:

    http://www.bild.de/sport/motorsport/michael-schumacher/das-ist-der-ungluecksort-34025900.bild.html

    Foto-Adresse direkt: http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/felsen-36127621_mbqf-1388419388-34027250/7,w=650,c=0.bild.jpg

    In so einem Gebiet würde selbst ein Profi-Abfahrer nicht mit Vollspeed runterfahren. Wo sind die Absperrbänder der Polizei, wo die Polizisten zu sehen, die Ermittler, Pistenhelfer oder Leute der Pistenwacht? Müssen die persönlichen Gefühle der Steine im Skigebiet von Méribel geschützt werden. Oder wäre es zu grausig ein paar Tropfen Blut im Schnee zu sehen?
    Oder gibt es etwas zu verbergen?

    Die finanziell immer noch gut ausgestattete Blöd-Zeitung schafft es also innerhalb von über 24 Stunden nach Bekanntwerden des Unfalls von Michael nicht, auch bis jetzt (30.12.13, 19:30) nicht, ein Foto von der Unfallstelle aufzutreiben? Die übrige Medienwelt allerdings auch nicht. Kein Journalist oder Fotograf einer Zeitung aus dem Raum Trois Vallées, nordöstlich von Grenoble, konnte sich aufraffen zur Unfallstelle zu fahren.
    Die (bzw. auch die übrige Medienwelt) kriegen sonst von jedem Scheiss ein Foto innerhalb von 24 Stunden, egal ob legal oder halblegal – man vergleiche mit dem Eiffelturm-„Attentat“ auf Berlusconi und dessen schmerzverzerrtem Gesicht. Ein Foto ist bei der Blöd nämlich mindestens so wichtig wie der Artikeltext.

    Und was dazu kommt es gibt auch keine einzige (nicht eine!) Zeugenaussage zum Unfallhergang – nir-gend-wo. Es gibt nur die Aussage: „Mit dem Kopf auf einen Felsen geprallt“. Nicht ob nach einer Kurve, durch einen Sturz, einen Fahrfehler etc. Es gab auch noch die Angabe „technischer Defekt“ ohne genauere Angaben.

    Dazu variieren die Angaben über den genauen Bewußtseinszustand von Michael kurz nach dem Unfall von „Christophe Gernignon-Lecomte, Generaldirektor von Méribel, sagt am Nachmittag zu «Radio Monte Carlo»: … etwas aufgeregt aber bei Bewusstsein.“ („Beim Skifahren schwer gestürzt: Schumi kämpft um sein Leben! – Publiziert: 29.12.2013 , Aktualisiert: 12.56 Uhr“ http://www.blick.ch/sport/formel1/schumi-kaempft-um-sein-leben-id2595685.html) bis zu „Kurz nach dem Unfall sei Schumacher „aufgeregt und verwirrt“ gewesen. „Er konnte nicht auf Fragen antworten und hat keine normalen Reaktionen gezeigt“, teilte das Ärzteteam mit.“ („Michael Schumacher in Lebensgefahr
    „Wir müssen jetzt vor allem Zeit gewinnen“ 30. Dezember 2013 | 18.09 Uhr“, http://www.rp-online.de/sport/formel1/ski-unfall-aerzte-von-michael-schumacher-wir-muessen-zeit-gewinnen-aid-1.3914926).
    Hmm sind da vielleicht zwei Schumis verunfallt? Sein Doppelgänger und er gleichzeitig?

    Bereits jetzt, ca. 32 Stunden nach dem Unfall, gibt es bereits erste Ungereimtheiten. Bei Althaus Unfall im Januar 2009 waren damals die Webcams im betroffenen Skigebiet zufälligerweise alle abgeschaltet.

  30. schnehen sagt:

    ‚Schumi‘ soll ein Held sein??? Jemand soll ein Held, gar ein Nationalheld sein, weil er durch seine werbewirksamen Rennen für die Großkonzerne, für Ölriesen, für Oligarchen und Megaabsahner und für sich selbst natürlich ein stattliches Vermögen angehäuft hat, und Compact macht diesen Wahnsinn auch noch mit? Ich bin fassungslos! Wo ist der Altruismus, wo ist der Bezug zu uns Normalbürger oder zur Nation? Ich sehe da keinen.

    Gleichzeitig finden in Wolgograd zwei schlimme Terrorakte statt: einer im Bahnhof der Stadt, ausgeführt von zwei islamistischen Terroristen und heute schon wieder ein weiterer: ein Bus wurde in die Luft gesprengt. Die Bilanz der beiden Anschläge: über 30 Tote. Erst vor ein paar Wochen sprengte eine Selbstmordattentäterin in der gleichen Stadt einen Kleinbus in die Luft: sechs Tote. Compact schwieg. Die Bildzeitung spricht wie Compact nur von ‚unserem Schumi‘ und wie schlecht es ihm geht; die Terrorakte in Russland werden nicht thematisiert – voll politisch korrect. Weiter so Compact! Hebt weiter jeden (Medien)-Knochen auf, der euch hingeworfen wird, preist den Berufsverbieter Willy Brandt, preist Wilhelm Zwo und seine Friedensliebe und macht den einen zum linken, den anderen zum rechten Patrioten!

    Meine Gedanken gehen heute zur Heldenstadt Stalingrad (heute Wolgograd), nach Russland, das ähnlich wie Syrien mit Hilfe der Kettenhunde des usraelischen Imperialismus, nämlich durch Al Ciada (Bandar Bush lässt grüßen!), destabilisiert werden soll. Ihm soll die Winterolympiade wieder genommen werden. Antiimperialisten interessieren sich nicht für Pseudohelden, weder für das Privatleben von Boris Becker, für seine Affären, noch für Heidi Klums neues Outfit oder Schumis Kopfschmerzen.

    Meine Heldin ist die russische Mutter, die sich auf dem Wolgograder Bahnhof über ihr Kind warf, was diesem Kind das Leben rettete.

  31. juergenelsaesser sagt:

    Schnehen: Sie glauben doch wohl nicht, dass ein russischer Sportler von der Größe Schumis vom russischen Volk nicht geliebt würde? Würden Sie da auch so einen Kommentar schreiben, wenn der mit dem Tode ränge? Sie haben ein scharfes Auge auf die Ungerechtigkeiten in der Welt, aber die Gefühle des eigenen Volkes verstehen Sie nicht…

  32. Eveline sagt:

    „Gleich sei keiner dem Anderen,
    doch gleich sei jeder dem Höchsten.
    Wie dies zu machen?
    Es sei jeder vollendet in sich.“
    J. W. Goethe

    Auch die Zeitschrift Astrologie Heute befasst sich aktuell mit Schumis Unfall.
    Die Empfehlung an Alle kopiere ich hier mal rein, von Claude Weiss.

    Diesem Artikel möchte ich eine Empfehlung an alle hinzufügen: Die extremen astrologischen Konstellationen, mit denen wir es zurzeit (seit Ende Dezember und bis Ende Juni 2014) durch die Rückläufigkeit von Mars im Waage-Zeichen und die gleichzeitige Anwesenheit des Jupiter in Krebs, zusätzlich zur Uranus/Pluto-Quadratur,

    zu tun haben, legt für uns alle nahe, keine unnötigen Risiken einzugehen und sich vor jeglichem Übermut und Tempoexzessen in acht zu nehmen.

    Dies betrifft vor allem Menschen mit Stellungen im Bereich von 8–16 Grad kardinal, hat aber auch eine allgemeine Bedeutung, weil die gegenwärtige Zeitqualität durch diese markanten Konstellationen geprägt wird.
    Die Einhaltung dieser Regeln kann dazu beitragen, dass Sie das neue Jahr sicher und ohne Zwischenfälle geniessen. Ein glückliches 2014 wünsche ich Ihnen von Herzen,

    Claude Weiss

  33. schnehen sagt:

    Jürgen Elsässer:

    Die Gefühle ‚unseres Volks‘ werden von den Medien herbeimanipuliert. Wir sollen gefälligst für Schumi zittern, aber auch für unsere Nationalmannschaft. Das ist der Patriotismus, der hier bei uns politisch korrekt ist und über die Lügenmedien wachgekitzelt wird, weil er politisch folgenlos bleibt.

    Dies ist nicht mein Patriotismus, weil es ein Substitut ist, eine Ersatzbefriedigung in Patriotismus. Auch lasse ich mich gefühlsmäßig nicht verbiegen. Echte patriotische Gefühle sind bei uns unerwünscht. Wir sollen gefälligst mit den Promis fühlen und uns für ihr Privatleben interessieren, damit wir den Blick für den wahren Patriotismus, aber auch für die wahren Verhältnisse verlieren. Der Sport ist ein Mittel dazu, solche falschen Gefühle zu erzeugen. In Russland ist das glaube ich unter den heutigen kapitalistischen Verhältnissen leider auch nicht anders.

    Wenn Sie das unter ‚Gefühlen für das eigene Volk‘ verstehen, haben Sie nicht verstanden, was Patriotismus ist. Für Sie ist ja auch ein Willy Brandt ein Patriot.

    Für mich sind die Matrosen, die damals, Anfang November 1918, durch ihren Aufstand den Krieg beendet haben und verhinderten, dass die deutsche Flotte in ein Himmelfahrtskommando geschickt wurde, die wahren Patrioten, nicht aber der größenwahnsinnige ‚friedliebende‘ Analphabet Wilhelm Zwo, der den Namen meiner Heimatstadt Bremerhaven nicht schreiben konnte und seit diesem Schreibfehler schreibt man den Namen der Stadt mit v und nicht mit f. Es waren die deutschen Patrioten der Novemberrevolution, die diesen ‚Helden‘ nach Holland zum Holzhacken schickten. Eigentlich hätte er einen Prozess erhalten müssen.

    Patrioten sind für mich die einfachen Deutschen, die keinen Zugang zu Medien erhalten, die Feuerwehrleute, die ihr Leben riskieren, wenn es brennt oder diejenigen, die an Feiertagen im Krankenhaus Dienst schieben und Leben retten.

    Ihnen gelten meine Gefühle, denn sie sind für mich das Volk. Einen Schumi zähle ich nicht dazu. Er ist ein von den Medien künstlich aufgebauter überbezalter Protz’held‘ wie Boris Becker, es sind egomane Schmarotzer, die meine ganze Verachtung genießen.

    Compact und Sie sollten sich um die kleinen Leute kümmern, um die kleinen täglichen Heldentaten, die in keiner Zeitung stehen, weil sie nicht die Auflage steigern. Das würde mir imponieren! So schwimmen Sie nur mal wieder mit dem Strom.

  34. juergenelsaesser sagt:

    Schnehen: Schumi, Fußball-Nationalmannschaft sind sozusagen ein Derivat – Sie sagen: Surrogat – des Patriotismus. Aber im Augenblick gibt es – auf Massenebene – nichts Besseres, an das man anknüpfen kann. Immerhin hat das WM-Sommermärchen 2006 schwarz-rot-god rehabilitiert… Man kann dieses Stadium nicht überspringen, ohne sich in kleinen Zirkeln zu isolieren.

  35. Heiko Lindmüller sagt:

    Fragen:
    1.) Ist ein Aurorennfahrer ein Sportler?
    2.) Ist ein Steuerhinterzieher ein Held?
    3.) Ist jemand, der abseits markierter Pisten seinem Geschwindigkeitswahn und Abenteuerkick nachgeht, nicht selber Schuld, wenn es kracht?

  36. Peter sagt:

    Eine Zeit lang dachte ich, dass dieser Artikel satirisch gemeint ist, so wie andere kürzlich in diesem Blog erschienene auch, aber angesichts der Tragik des Vorfalls wäre Satire reiner Zynismus und damit unangebracht.

    Zitat aus dem Artikel:
    „Ein Volk, was seine bedeutenden Männer und Frauen nicht ehrt – und Schumi gehört unbedingt dazu – hat seine kollektive Identität verloren!“

    Gehört es zur kollektiven Identität eines Volkes, dass Millionen Menschen biersaufend – und chipsfressenderweise vor dem Breitbildfernseher Schumi- Schumi grölen?
    Schumacher , Schweinsteiger und andere Figuren, repräsentieren das, was ich aus tiefster Seele ablehne, nämlich die Verblödung der Massen.

    Ich schätze Sie, lieber Herr Elsässer und Ihre Arbeit sehr hoch ein, aber hier sind wir absolut divergent.
    Unabhängig davon wünsche ich Schumacher baldige Genesung, denn menschlich ist dieser Unfall eine Tragödie.

  37. Kant sagt:

    Compact – Mut zur Wahrheit! …

    Und dann mit Blöd um die Wette heulen, weil Herr Schuhmacher riskante Abfahrten liebt und gestürzt ist und und und etc. –

    Mit solchen Scheiß-Posts setzt Compact all seine Reputation als kritisches Magazin in Sachen NSU etc aufs Spiel !

    Personenkult ist in jeder Hinsicht eine Abwertung der ’normalen‘ Menschen und dient in aller Regel nur der Unterdrückung und Ausbeutung der Massen.
    Natürlich gibt es mutige Leute, die man anerkennen und denen man Lob zollen soll und muss, z.B. Ed Snowden oder B. Manning.

    Aber ein ‚Schumi‘ ist für mich die größtmögliche Volksverdummung bzw. Volksverblödung.

    Herrje, JE, lass den Scheiß !!

  38. Ohrenschreiber sagt:

    Im Dezember 2013 wird berichtet, Michael Schumacher habe bei einem Sturz ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten.

    http://www.rp-online.de/sport/formel1/unfall-von-schumacher-vom-tod-bis-zur-erholung-ist-alles-moeglich-aid-1.3916801

    Im Februar 2005 soll Michael Schumacher dem „Verein Sportler für Organspende“ – VSO – beigetreten sein und die Bereitschaft sich gegebenenfalls Organe entnehmen zu lassen bekundet haben.

    http://www.faz.net/aktuell/sport/formel-1/formel-1-schumacher-zeigt-herz-als-organspender-1210659.html

    http://www.n-tv.de/sport/Schumi-als-Organspender-article71172.html

    http://www.autobild.de/artikel/grosse-geste-vor-dem-saisonstart-49352.html

    Im Frühjahr 2009 erhält Michael Schumacher eine aufgeschüttete Insel vor Dubai als ein Geschenk des Scheichs.

    http://www.dubainews.de/the-world-insel-michael-schumacher/

    Im Februar 2010 wird Michael Schumacher weiterhin als Mitglied des „Verein Sportler für Organspende“ benannt.

    http://www.organspende-info.de/presse-portal/pressemitteilungen/archiv/bundesliga

    Im Sommer 2010 werden Ermittlungen gegen einen Anbieter von Immobilienfonds in Dubai aufgenommen, für den Michael Schumacher wirbt.

    http://www.handelsblatt.com/finanzen/fonds/nachrichten/dubai-immobilienfonds-abgezockt-mit-michael-schumacher/3482280.html

    Im Dezember 2013 wird Michael Schumacher nicht als Mitglied oder Förderer des „Verein Sportler für Organspende“ geführt.

    http://www.vso.de/mitglieder

  39. Zeckentod sagt:

    Herr Elsässer: Nicht nur Schumi ist ein Held – auch SIE sind ein Held unserer Zeit, weil Sie noch „gesunde Maßstäbe“ haben, um ein Ereignis oder ein Unglück zutreffend zu würdigen. Der Sport (auch der „Motorsport“) ist durch die Anteilnahme der „Zuschauer“ heute eine der wenigen übrig gebliebenen Bereiche, in denen es so etwas wie einen „Zusammenhalt des Volkes“, eine „kollektive Identität“, wie Sie es sagen, gibt, die die herrschenden Globalfaschisten ja unbedingt zerstören wollen, um ihr „Milliardärs-Paradies auf Erden“ zu errichten. Ja, es werden Gefühle von den Medien „herbeimanipuliert“ – aber es ist wie beim Zauberlehrling oder im „Faust“: das Böse wandelt sich in Gutes und der Hexenmeister verliert die Kontrolle über sein Werk! Und zu dieser Pleite der modernen Hexenmeister gehört auch, daß „Deutschland“ und sein (Rest-)Volk im Bewußtsein der Weltbürger gewiß nicht durch die Witzfiguren im Berliner „Reichstag“ existiert (im Vergleich zu denen der erwähnte Wilhelm Zwo geradezu eine Geistesgröße war!), sondern vor allem auch durch seine hervorragenden Sports-Größen (unvergessen die Turiner Winter-Olympiade, als Deutschland Platz 1 im Medaillienspiegel belegte!).

  40. Stepher sagt:

    Das Derivat Fußball 2006? Viele Menschen jubelten darüber wie 22 erwachsene Männer mit einem Ball spielen. Das steckt in den Köpfen. Vier Wochen danach bombardierte Israel den Libanon – keiner denkt mehr daran – ein Sommermärchen?
    Haltet den Dieb und Schnehen ihr habt mir aus der Seele geschrieben. Ich habe seit 2011 drei LKW- Fahrer- Kollegen verloren wo bleibt Herr Regierungssprecher Seibert? Daß hier unkommentiert Jesus auf eine Stufe mit Hitler gestellt wird macht mich nachdenklich-
    Stepher

  41. Wahr-Sager sagt:

    Ich kann mich Haltet_den_Dieb in vollem Umfang anschließen: Auch mir geht Formel-1 am Popo vorbei, und ein Held ist Schumi keineswegs. Was hat er denn für das Deutsche Volk geleistet? Er war sicherlich ein sehr guter Rennfahrer, aber in welcher Weise hat er sich jemals selbstlos für die Deutschen eingesetzt?

    Wenn schon von Helden die Rede ist, dann sind das für mich Personen, die abseits des Mainstream stehen, die Wagnisse eingehen und sich nicht für Prestige und Kohle verkaufen lassen – selbst dann, wenn sie von allen Seiten beschossen werden. Echte Helden werden in der Mainstream-Presse nicht gefeiert!

    In gewisser Weise kann ich Jürgen Elsässer auch verstehen, wenn er davon schreibt, dass man jenen Feierabend-Patriotismus nicht überspringen kann, ohne sich in kleinen Zirkeln zu isolieren. Die allermeisten Deutschen, die sich des Wahnsinns, der Verlogenheit der BRD bewusst sind, belassen es bei Schreibereien und hoffen auf eine Wende, die aber nicht passieren wird, solange der Wohlstand auf einem Mindestniveau bleibt.

    Am meisten kotzt mich wieder mal diese sensationsgeile Medienlandschaft an.
    Aber auch wenn Schumi für mich nie ein Held sein wird, so wünsche ich ihm doch alles Gute.

  42. juergenelsaesser sagt:

    Kant: Ihr Widerspruch zu mir ist seit Jahren derselbe. Wenn Sie sagen, des Volks Sympathien für Schumi seien Ausdruck von Volksverblödung, erklären Sie das Volk für blöd. Da bin ich anderer Meinung, ich halte das Volk nicht für blöd. Und das ist unsere Differenz, die immer wieder aufkommt. Würde sich COMPACT Ihre Haltung zu eigen machen, wären wir ein Avantgardenblatt. Wir sind aber eine Volkszeitung. Dass BILD im Falle Schumis Volks Stimme aufgreift, zeugt von der Cleverness im Hause Springer, nicht von der Dummheit des Volkes.

  43. anonym sagt:

    Es ist immer wieder interessant zu beobachten wie Menschen, auf dem Hintergrund eines Milliardengeschäfts, an dem sie mit ihren -unbestritten- besonderen Fähigkeiten ebenfalls ihre anteiligen Millionen verdient haben… direkt zu Helden hochstilisiert werden.
    Sorry. Für mich hat z.B. ein Mitglied der Bergwacht, welches tagtäglich das eigene Leben für Andere riskiert, ebenfalls einen Heldenstatus verdient.
    Nur, über ihn, wie über unzählige andere Menschen, die auf ihrem speziellen Gebiet eine ordentliche Arbeit für wenig Geld leisten, würde im Ernstfall kaum mehr als eine Notiz im Lokalblatt erscheinen.
    Ich finde es vom Verfasser des obigen Artikels gelinde ausgedrückt ziemlich vermessen, anders empfindenden Menschen eine „bedauernswerte Geistesverwirrung“ zu unterstellen, wenn sie mit dem doch schon wieder sehr weit verbreiteten „Tanz um das goldene Kalb“ nicht konform gehen bzw., dieses Verhalten absolut nicht mit „kollektiver Identität“ gleichsetzen möchten.
    Auch frage ich mich, welche geistige Haltung hinter einem Menschen steckt, der “ nur noch Spott und Hohn“… aus … „der Feder“ triefen lässt, gegenüber „weibsenhafter Gesinnung“?
    Könnte es sein, dass diese Aussagen einen sehr sauber geputzten Spiegel bezüglich der eigenen … „subjektivistische“..(n)..Wahrnehmung“ benötigen?
    Ja, halten wir mal… „die Dinge säuberlich getrennt!“
    Unabhängig davon, ob sich jemand für den Formel 1 – Sport interessiert, oder auch nicht: Herr Schumacher hat Respekt für seine Leistungen in seinem Fach verdient, und damit auch für weltweite Aufmerksamkeit gesorgt. Es sollte dabei jedoch jedem selbst überlassen bleiben inwieweit er/sie dieses bei Respekt bewenden lässt, oder darüber hinaus Gefühle der Bewunderung und weiterreichend in seinem Leben integrieren kann. Das ist die eine Seite.
    Die andere Seite ist, dass einem Mitmenschen, der sich einen weitreichenden Bekanntheitsgrad erarbeitet hat, ein persönliches Unglück zugestoßen ist, was kein mitfühlender Mensch einem Anderen wünschen könnte.
    Ja. So habe auch ich uneingeschränktes Mitgefühl. Nämlich das gleiche, wie für ein Mitglied einer Königsfamilie in ähnlicher Situation, aber auch wenn es sich um „Hinz und Kunz“ handelt, sofern ich davon Kenntnis erhalte.
    Und Nein. Ich möchte nicht halbstündlich über das Befinden eines Prominenten durch alle Medien hinweg „auf dem Laufenden“ gehalten werden. Dafür gibt es, wie vom Autor des Artikel ganz richtig angemerkt, den Live Ticker.
    Denn ja, in diesen Stunden der Ungewissheit sollte der Michael Schumacher nichts anderes sein als ein Patient wie jeder andere auch, um den sich Fachkräfte nach bestem Können bemühen und Angehörigen die Hoffnung bleibt, dass der Sohn, der Bruder, der Ehemann und Vater gesund und wohlbehalten in den Kreis seiner Familie zurückkehren kann. Dafür sende auch ich ihm sehr gerne alle guten Gedanken, Licht und Liebe in der Hoffnung das es für ihn nicht das Ende in dieser Welt sein möge, und er damit über einen persönlichen Neuanfang nochmals entscheiden darf.

  44. derherold sagt:

    „Was hat er denn für das Deutsche Volk geleistet?“

    Mehr als Sigmar Gabriel.

  45. Eveline sagt:

    Vielen , Intellektuellen, glibscht das Volk, wie eine Wasserwand, vom Ärmel.
    Sie wollen es immer Erziehen, genauso wie die Grünen oder linken SPD ler, unser Denken erziehen wollen. Siehe 23.11.
    Das Volk hat seinen eigenen groben Witz, seine Ängste, seine Bedürfnisse, der nun mal nicht der Witz eines z.B. Grafen Runkelfritzes ist.
    Dieser Graf lebte im Vorpommerschen, vor 100 Jahren, der hatte aber soviel Wissen, wenn Ausköst war, setzte er sich und seine Familie dazu.
    Und seine Töchter mussten auch mit den „dummen“ Bauernsöhnen tanzen, ob sie es wollten oder nicht.
    Also die angeborene Hochnäsigkeit gegen das „einfache Volk “ geht tief in Deutschland.

    Einen guten Rutsch

    @Wolgang hinein ins ver – rücken. Prost 😍
    P.S Ich höre gerade, Frau Merkel will 2014 solide Finanzen für Deutschland schaffen. Wir glibschen ihr auch am Ärmel vorbei…..

  46. Ohrenschreiber sagt:

    Was hat Michael Schumacher für die „Bill, Hillary & Chelsea Clinton Foundation“ getan?

    Mehr als für den „Verein Sportler für Organspende“?

    „Thinking today of Michael Schumacher and grateful for all he’s done w/@clintonfdn and for others. My prayers are with him and his family.“
    https://twitter.com/billclinton

    „Hillary Clinton, die als Favoritin für die demokratische Nominierung bei der Präsidentschaftswahl 2016 gilt, ist mit ihrem Team in die Büros der Stiftung gezogen und verknüpft ihr öffentliches Wirken für die nächsten Jahre eng mit dieser Organisation.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Clinton_Foundation

  47. Hm, Leute… Es ist imho das faustische. Das, was auch in seinem tiefen Kern das Wesen des Deutschen ausmacht. Deshalb fällt uns hier die Identifikation und Anteilnahme so leicht, wenn Mephisto seinen Lohn einfordert.

    Gretchen, der Faust so großes Unrecht getan hat, hat ihn in Gestalt eines Engels am Ende gerettet.

    So laßt uns denn hoffen. Die Liebe überwindet alles. So kann Schumacher und so können auch wir gerettet werden.

  48. FAUST: Wohin soll es nun gehen?
    MEPHISTOPHELES: Wohin es dir gefällt.
    /
    Wir sehn die kleine, dann die große Welt.
    /
    Mit welcher Freude welchem Nutzen,
    /
    Wirst du den Cursum durchschmarutzen!“

    FAUST: Allein bei meinem langen Bart
    /
    Fehlt mir die leichte Lebensart.
    /
    Es wird mir der Versuch nicht glücken;
    /
    Ich wusste nie mich in die Welt zu schicken,
    /
    Vor andern fühl‘ ich mich so klein;
    /
    Ich werde stets verlegen sein.

    MEPHISTOPHELES: Mein guter Freund, das wird sich alles geben;
    /
    Sobald du dir vertraust,
    sobald weißt du zu leben.

    Und dann kommt halt oft ein Unfall oder etwas ähnliches, was solches selbstvertrautes Leben fundamental in Frage stellt. Das ist eine der Gesetzlichkeiten, unter denen wir angetreten sind. Hier, diesseits…

  49. Wolfgang Eggert sagt:

    die BILD ist gerade deshalb gut, weil sie die interessen als ganzes abbildet. politik, sport, society, wirtschaft, mädels etc.pp. wer nur auf eins zielt und selbst darin noch dogmatisch/vorhersehbar ist verschwendet seine möglichkeiten, der geht an der masse vorbei. gilt auch für mich, der ich – inzwischen wieder nüchtern – meine sportpolitiklastigen posts zum fall schumi lese. bei anderen kommentatoren ist das noch schlimmer. hier liegt indirekt noch eine weitere stärke von dem springerblatt: sie sprechen durch gefühl. und gefühl ist etwas direktes, unverkopftes, hat sex. dass sie´s dabei oft übertreiben und dazu noch lügen wie gedruckt steht auf einem anderen blatt. aber sie haben nun mal die entspanntere schreibe, die eingängigen überschriften, das größere design, die packenderen themen. dass jürgens post innerhalb so kurzer zeit so viel kontroverse diskussion auslöst zeigt, daß compact auf diesem gebiet nachrüsten sollte. ich würd schumi aufs nächste cover packen, aufgemacht mit germanenhelm und fell wie arminius und fetter springerschrift „ein deutscher held?“ (bevor selbst der SPIEGEL darauf kommt) und im heft dann die beiden gegensätzlichen lager zu wort kommen lassen. „blankes leben“ gegen „intellekt“ anschreiben lassen. womit das heft zugewinn hat.

  50. juergenelsaesser sagt:

    wolfi eggert: du wärst ein guter redakteur für uns!! – zum covervorschlag: ob das im februar-heft noch trägt?

  51. schnehen sagt:

    Ist Compact eine ‚Volkszeitung‘, wie Elsässer behauptet?

    Nehmen wir den Artikel von Jan van Flocken aus der letzten Compact-Nummer, der mit ‚Kein Hunnenkaiser‘ überschrieben ist und überprüfen wir, ob hier Geschichte aus der Perspektive des Volkes geschildert oder ob sie aus der Sicht der Herrschenden abgehandelt wird, wie dies bei uns in den Schulbüchern üblich ist.

    Sollte das zweite der Fall sein, dann beweist Compact selbst, dass es keine Volkszeitung ist.

    Auffällig an dem Artikel von van Flocken ist, dass er fast ausschließlich Zitate von Kaiser Wilhelm II anführt, um die These zu widerlegen, dass Wilhelm den Krieg gewollt hat. Noch in letzter Minute, so van Flocken, soll er an den russischen Zaren appelliert haben, ‚Europa nicht in den entsetzlichsten Krieg zu verwickeln, den es je gesehen hat.‘

    Ein Quelle für das Zitat wird von dem Historiker van Flocken nicht angegeben. Mit Hilfe solcher Aussprüche versucht dieser Historiker die Compact-Leser davon zu überzeugen, dass Wilhelm II ein Friedensengel war und den Krieg nicht gewollt hat.

    Mit dem gleichen Recht könnte man Hitler-Zitate präsentieren, um die Leser davon zu überzeugen, dass er den Frieden in Europa erhalten wollte, denn das hat Hitler immer wieder von sich gegeben. Und welcher Potentat gibt schon in öffentlichen Reden zu, was insgeheim geplant ist?

    Als der Krieg dann ausbricht, marschiert Deutschland in das neutrale Belgien ein, verletzt seine Neutralität nach einem Plan, Schlieffen-Plan genannt, der lange im Voraus feststand. Die alte belgische Universitätsstadt Löwen wird angezündet und dem Erdboden gleichgemacht. Wie die deutschen Besatzungssoldaten dort hausten, erinnerte mich an den Irak-Krieg der USA. Die deutschen Soldaten treten die Türen der Einwohner ein, sie durchwühlen die Zimmer und wehe dem, in dessen Wohnung eine Waffe gefunden wird!

    „Ohne Untersuchung, ohne Gerichtsurteil und gegen jedes Recht wird er sofort niedergemetzelt.“ (H. Mühlstedt, Der Geschichtslehrer, S. 223). Als durch diese Terrormaßnahmen der Widerstand der Belgier noch nicht gebrochen werden kann, wird die Stadt angezündet. 45.000 Menschen werden aus der Stadt vertrieben. Das 200-jährige ehrwürdige Löwen verwandelt sich in ein Flammenmeer…

    All dies hat natürlich der friedliebende Kaiser nicht gewollt, genauso wenig wie die Ausrottung der Hereros in Deutsch-Südwest-Afrika, die von dem kaiserlichen General von Trotha in die Kalahari-Wüste getrieben wurden und dort zu Zehntausenden verdursteten. Die Hereros, die den deutschen Kolonialherrn Widerstand leisteten, zählten vor dem Massaker 100.000. Danach blieben nur noch 20.000 übrig. So geschehen im Jahre 1904. Aber der Kaiser hatte all dies natürlich nicht gewollt, als er vor den ausrückenden Soldaten mahnte: „Behandeln Sie diese Leute mit Milde!“ Mit diesem van Flocken-Zitat ist der Beweis erbracht, dass es auch so war. Was wirklich passierte, interessiert nicht mehr.

    Davon, von den Verbrechen des deutschen Kaisers und seiner Obersten Heeresleitung, die den Verbrechen seiner imperialistischen Konkurrenten in nichts nachstehen, ist bei van Flocken keine Rede. Mehr braucht der Compact-Leser nicht zu wissen.

    Geschichte also aus der Sicht eines Volkes? Nichts dergleichen. Compact schreibt die Geschichte nicht aus der Sicht des Volkes, sondern aus der Sicht der Herrschenden, hier des kaiserlichen Deutschlands, das Kriegsgegner reihenweise einsperrte, darunter Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.

    Dieser Artikel beweist, dass Compact keine Volkszeitung ist, denn eine echte Volkszeitung würde sich mit dem überfallenen und dahingemetzelten Volk der Belgier oder mit den Hereros identifizieren, nicht aber mit demjenigen, der den Befehl gab, Belgien zu überfallen und einen Völkermord an den Hereros zu begehen. Ach Entschuldigung: natürlich wusste Wilhelm von all dem ja gar nichts!!

  52. Kant sagt:

    @ JE „Wenn Sie sagen, des Volks Sympathien für Schumi seien Ausdruck von Volksverblödung, erklären Sie das Volk für blöd.“ Nein, das Volk W I R D verblödet ! Der Schumi-Rummel ist der – weitgehend – gelungene Versuch, größere Teile der Menschen, des Volkes zu verdummen, zu verblöden und von I H R E N Interessen abzulenken.

    Schumi-Rummel ist ‚Opium fürs Volk‘ – ‚panem et circenses‘ und ich denke an meinen Freund Reinhard Mey: “ Sei wachsam “ http://www.youtube.com/watch?v=BU9w9ZtiO8I

    Bei Volksverdummung mitzumachen ist schlimm, sehr schlimm, das ist die Aufgabe jedweden kritischen Moments, das ist geradezu ein In-die-Arme-werfen der Blöd-Bastarde und der von ihnen zynisch gesteuerten Verachtung der Menschen zugunsten der Eliten!

    Herr Elsässer, das ist F.J.Wagner-Niveau, auf das Sie sich hier begeben ! – Tun Sie sich das selbst nicht an und den vielen kritisch denkenden Lesern Ihres Bloges auch nicht !

  53. zensurnixgut sagt:

    Elsässer hatte sich doch bloß geärgert, daß einige Zeitgenossen ihre Verachtung für das schei* System auf den Schumacher projezieren und während der Mann im Koma liegt und vielleicht nie mehr aufwachen wird, böse Kommentare schreiben. Ich kann Elsässer vertsehen, wenn er sich darüber ärgert. Ist ja auch irgendwie mies.

    Einen guten Rutsch und den anderen gute Besserung!

  54. Wolfgang Eggert sagt:

    halt mir ein schalldichtes büro in deiner reaktion frei!;) die gallier arbeiten sich da wirklich den arsch ab, am schumi, der könnts möglicherweise wirklich schaffen. aber dann ist langer boxenstopp angesagt. vom rennwagen in den rollstuhl. von 250 ps auf handbetrieb. auch das ist – obwohls in der seele weh tut – ein „bild“. das lange trägt.

  55. JVG sagt:

    @schnehen – Gefühle sind erstmal da, ob manipuliert oder nicht (oder besser von wem und zu welchem Zweck) ist erstmal schnurz. Und was wir aus den Gefühlen machen, bei uns selbst und im übertragenen Sinne, liegt an uns…

    @alle

    Die Steuerdiskussion kann man auch so führen: jede/r Steuerzahler finanziert neben dem bisschen Bildung auch den Krieg gegen Afghanistan, die „Rettung“ von verbrecherischen Spekulantenbanken und viele andere nicht gerade hehre Dinge. Sprich: Mitläufer. Hart aber wahr.

    Sicher ist das nicht zu tun wahrscheinlich nicht Schumis Ansinnen, allerdings ist diese Steuerdiskussion, die im Wesentlichen eine bewußt manipulierte Neiddiskussion ist (Gefühl wird perfekt angesprochen – in beide Richtungen) nach diesem Unfall absolut deplatziert. Das ist Stammtisch.

    @JE – der Cover- und Themenvorschlag von Wolfgang Eggert ist der Hammer! Unbedingt machen!

  56. JVG sagt:

    @Peter – Sie schreiben

    „Gehört es zur kollektiven Identität eines Volkes, dass Millionen Menschen biersaufend – und chipsfressenderweise vor dem Breitbildfernseher Schumi- Schumi grölen?
    Schumacher , Schweinsteiger und andere Figuren, repräsentieren das, was ich aus tiefster Seele ablehne, nämlich die Verblödung der Massen.“

    Das ist Schwarz-Weiß-Denken. Recht haben Sie insofern, daß Sport ein wesentliches Gebiet der Manipulation der Massen darstellt. Gleichzeitig ist es Industriewerbung (Autoindustrie oder Sportartikelhersteller).

    Können Sie sich vorstellen, daß es eine Menge hochintelligenter Menschen gibt, die nach einer Woche harter Arbeit eben am Wochenende mit den Augen den Rennwagen hinterherschauen, um einfach mal abzuschalten oder weil sie Motorsport mögen oder eben qualitativ hochwertigen Fußball – vielleicht weil sie wissen, wie viel Training in solch gutem Spiel drinsteckt?

    Also mir selbst geht das am Arsch vorbei, aber ich bin ja auch nicht der Nabel der Welt. Und ich erinnere mich an die Zeiten, wo ich selbst viel Fußball geguckt habe oder auch mal ein Formel I – Rennen. Es hatte mich nicht verblödet, glaube ich jedenfalls…;-)

    Meinen Sie im Ernst, daß die alle biersaufend und chipsfressend und grölend agieren? Wie wollen Sie diese von den anderen trennen? Wann fängt Biersaufen an? Bei einem Glas? Sind dann alle Biertrinker verblödet?

    Machen Sie es sich da nicht etwas einfach?

  57. JVG sagt:

    @Kant – Sie schrieben:

    „Personenkult ist in jeder Hinsicht eine Abwertung der ‘normalen’ Menschen und dient in aller Regel nur der Unterdrückung und Ausbeutung der Massen.“

    Sie wollen absolute Gleichmacherei? Waren Sie mal Maoist? Nur daß ich das verstehen kann.

    Wenn Menschen wegen besonderer Leistungen (und Schumacher kann damit wohl aufwarten) stärker in der Öffentlichkeit sind als andere, ist das noch lange kein Personenkult.

    Im Gegenteil: es motiviert andere zu ebensolchen besonderen Leistungen und bringt damit die Gesellschaft und den Einzelnen nach vorn. Formel I ist sicher nicht unbedingt das Wichtigste, was die Menschheit benötigt. Ganz klar.
    Aber leistungsbereite Menschen schon.

    Sie glauben, der „normale“ Mensch wird abgewertet. Vergessen Sie da nicht etwas, daß ausschließlich die Zuschauer und Zahler (also ziemlich viele „normale“ Menschen) für den finanziellen Erfolg Schumachers verantwortlich sind?

    Und vielleicht wollen die gerade nicht Ihre Fürsorglichkeit?

  58. felix1 sagt:

    manche kommentatoren scheinen sich bereits im silvesterrausch zu befinden.
    deshalb mal nüchtern:
    kein sportler, auch ein schumi nicht, tut das „für sein land“. so etwas wäre neu.
    er tut es weil:
    – unfreiwillig, weil manche eltern ihre kinder schon als baby aus geltungssucht zum sport geprügelt haben
    – es ihm spass macht
    – er körperlich dazu in der lage ist
    – es seinem ego gut tut, wenn er gut ist, bzw. er dann zum helden hochgejubelt wird
    – es den geldbeutel füllt. nicht nur seinen, sondern auch den der jubelnden medien
    wäre es nicht so, würde kein hahn danach krähen: wieviele hervorragende sportler
    verrecken in dorf-, kreis- und bezirksligen und niemand bemerkt oder fördert das talent

    so. nun ist er wer und muss dies dadurch beweisen, dass er nicht nur mit dem motorrad auf die schnauze fallen kann, sondern auch abseits gesicherter pisten fahren kann. toll! was für ein vorbild!!! welche grandiose leistung!!! gerade für seine kinder, die diesen blödsinn vielleicht nachgemacht hätten.
    wäre es gut gegangen, wäre er wieder ein held, die welt würde speichelleckend jubeln und ihn frenetisch und total verzückt feiern: schumi über alles in der welt!!
    jetzt ist es aber nicht gut gegangen und die welt heuchelt krokodilstränen.

    ich kann nur sagen: selber schuld. wenn jemand seinen verstand an der garderobe abgibt und den helden spielen will, dann nur zu.
    mein mitleid hat nicht er, sondern seine familie, die er in grausamer weise derartig ins unglück gestürzt hat. als familienvater hat man verantwortung, auch ein schumi. jetzt weiss auch der letzte, wie er wirklich tickt.
    er/es wird nie wieder sein wie vordem, seiner familie mein ausdrückliches uneingeschränktes mitgefühl.

  59. juergenelsaesser sagt:

    Schnehen: Direkt hinter dem Artikel von Jan von Flocken, der Ihnen so missfällt, steht in COMPACT der Beitrag des italienischen Marxisten Domenico Losurdo, der Ihnen vermutlich mehr zusagt. Das ist Pluralismus. Und das gefällt dem Volk, wenn man ihm keine alleinseligmachende Wahrheit vorsetzt, sondern einen Diskussionsraum eröffnet, in dem sich der Volkswille herausbilden kann. Deswegen ist COMPACT eine Volkszeitung.

  60. 1Blueapple sagt:

    Compact ist keine Volkszeitung! Dazu besitzt sie eine zu selektive Wahrnehmung/Erfassung der tatsächlichen realen Ereignisse/Wirklichkeit.
    Sie spricht die Grundbedürfnisse der Bürger noch nicht mal im Ansatz vernünftig und klar an. Entweder mangelt es an Sachkenntnissen, an das nötige Fingerspitzengefühl oder es besteht einfach nur Mangel an vernünftigen Redakteuren, das Gefühl der Menschen wirklichkeitsnah und authentisch zu transportieren. Sie besitzt nur teilweise selektiv gute Ansätze, aber das bedingt noch lange kein gutes Volksblatt. Außerdem agiert sie nicht neutral, sondern ist mit einem speziellen ideologischen Aufsatz versehen, der fast kritiklos alles vertilgt, was an Brocken vom Gabentisch aller ideologischen Strömungen innerhalb der Regierungen wohldosiert runterfällt. Dieses Manko/Defizit betrifft aber nicht nur ausschließlich Compact, sondern findet sich in allen ideologisch aufbereiteten und ideologisch geführten Blättern, die sich der intellektuellen pseudooppositionellen Redlichkeit verschrieben haben.

    ++ Würde sich COMPACT Ihre Haltung zu eigen machen, wären wir ein Avantgardenblatt.++

    Das seid Ihr schon irgendwie, nur durch gegenteilig getroffene Aussagen zum eigenen Blatt verschiebt sich nicht der farbliche wahre Kern. Aber ein farbloser „W.Eggert“ wird das Avantgardenblättchen schon retten….ob es dadurch tatsächlicher besser wird..alle Parameter sprechen fast dagegen.

  61. juergenelsaesser sagt:

    1Blueapple: Sie haben noch gefehlt! Wunderbare Schreibe, und so konkret!

  62. Wahr-Sager sagt:

    @derherold:

    „Mehr als Sigmar Gabriel.“

    Kunststück.

  63. Kant sagt:

    @ JE :
    Wie passt das zusammen in Compact : …investigativer Journalismus im Fall NSU, massive Kritik an der EU-Diktatur, an den Dschihadisten in Syrien u.a.w., an deren Auftraggebern, den verf****** NWO-Globalisten …undundund
    —- und dann solch seichte Pisse aus dem Boulevard-Gulli !
    ( Ich erinnere noch an ähnlich journalistische Diarrhoe, als hier Gauck und Benedetto u.a. ‚Licht-gestalten‘ gelobhudelt wurden !)

  64. JVG sagt:

    @felix1 – Sie wissen noch gar nicht, was wirklich passiert ist, haben aber schon ein passendes Urteil parat, das ist Stammtischniveau.

    Und Sie wissen auch ganz bestimmt nicht, was ein Sportler in Bezug auf sein Land oder sein Volk fühlt, wenn er einen Sieg erringt. Vielleicht ist ihm (oder ihr) das vollständig egal, vielleicht ist es manchmal wichtig. Vielleicht ist es aber auch das Wichtigste für manchen Sportler überhaupt. SIE wissen es nicht!

    Sie scheinen ja noch nicht einmal in der Lage zu erfühlen, daß einfache, „normale“ Menschen etwas Bestimmtes fühlen (Zugehörigkeit), wenn ein beliebter Sportler etwas gewinnt. Auch wenn es nur ein Ersatzgefühl sein sollte – was es bei vielen Menschen ganz bestimmt ist – es ist ein Gefühl. Und das ermöglicht andere Gefühle, zeigt Gefühlsfähigkeit. Genau das, was uns bestimmte Kräfte abgewöhnen wollen.

    Und genau da zeigt sich das zweischneidige Schwert von „Brot und Spiele“.

    Sie scheinen mir nicht nüchtern (was Sie sich ja im Gegensatz zu anderen hier zurechnen), eher unterkühlt. Also trinken Sie einen kräftigen Schluck oder 2, damit Ihre Empathiefähigkeit ein Weng angestoßen wird…;-). Wohl bekomm´s!

  65. JVG sagt:

    @Kant – „das ist F.J.Wagner-Niveau“ – das ist aber echter Unsinn!

  66. Hans mein Igel sagt:

    Der Mensch Michael Schumacher ist innerhalb dieses Affenzirkus der Formel 1 immer Mensch geblieben: höflich und bescheiden im Auftreten. Seine Professionalität ist vorbildlich!

    Der Mann Michael Schumacher hat vielleicht das Problem, welches viele Athleten haben: die mangelnde Akzeptanz des Älterwerdens und der damit einhergehende Verlust der Reaktionsgeschwindigkeit.

    Hoffentlich wird der Mann wieder gesund.

    Abgesehen davon: Schumi wäre auch im Kreis gefahren, wenn er noch Geld hätte mitbringen müssen. Leidenschaft ist eben Leidenschaft. Der Rest ist zweitrangig.

  67. Kant sagt:

    @ JVG: „Sie wollen absolute Gleichmacherei? Waren Sie mal Maoist?“
    Nein, … und gegen Personenkult sich auszusprechen heißt für mich, dass ich es abgelehnt habe und ablehne, hinter Mao-, Lenin- , F.Castro- oderoder-Fahnen herzulaufen ….
    Eine kritische Haltung muss sich mE immer an den jeweils Mächtigen reiben,egal aus welchem ideolog. Lager diese kommen … und wenn es Leute sind,die einem nahestehen, dann sollte die Kritik schon wohlwollend, aber doch auch sehr scharf sein.

  68. Wahr-Sager sagt:

    @Kant:

    „Sei wachsam“ von Reinhard Mey habe ich mir auf Ihren Hinweis hin angehört – wunderbarer Text! Ich kann auch „Was in der Zeitung steht“ immer wieder empfehlen:

    @1Blueapple:

    Man kann und darf Jürgen Elsässer sicherlich kritisieren, aber Ihrer Kritik fehlt es an konkreten Vorschlägen. Wie würden Sie es also machen? Was genau bemängeln Sie?

    @JVG:

    „…allerdings ist diese Steuerdiskussion, die im Wesentlichen eine bewußt manipulierte Neiddiskussion ist (Gefühl wird perfekt angesprochen – in beide Richtungen) nach diesem Unfall absolut deplatziert. Das ist Stammtisch.“

    Nee, das ist Gosse. Und als Ergänzung zu Ihren Worten: Der Steuerzahler finanziert ja auch den „Kampf gegen rechts“, also einen Kampf gegen das eigene Volk zugunsten fremder Interessen.

  69. Wahr-Sager sagt:

    @Kant:

    „( Ich erinnere noch an ähnlich journalistische Diarrhoe, als hier Gauck und Benedetto u.a. ‘Licht-gestalten’ gelobhudelt wurden !)“

    Bei aller berechtigten Kritik sollten wir nicht nachtragend sein. Irren ist menschlich, und ich denke, dass das COMPACT-Team weit selbstkritischer ist als die verlogenen Massenmedien, die einen Fehler niemals zugeben würden. Die Junge Freiheit hat Gauck-ler auch anfangs lobgehudelt, weil hier Hoffnung in einen Bundespräsidenten gesetzt wurde, der sich dann doch recht schnell als typischer Volkszertreter herausgestellt hat.

  70. Vollki Mink sagt:

    Auch Xavier befasst sich mit solchen Themen, aus meiner Sicht mit sehr guten Texten. http://www.youtube.com/watch?v=mcK1p7WrmAk

    Was Gauck und co angeht, sollte man aber mittlerweile Jahrzehnter langer Erfahrung wissen, das kein Politiker auf einen Posten kommt , der was zum Wohle des Volkes will.

    Allen einen guten Rutsch und friedvolles neues Jahr.

  71. juergenelsaesser – dass „das im februar-heft noch trägt“, sollten Sie nun wiederum nicht zu hoffen wagen – in einem Monat ist entweder „Schumi wieder heile“ und kein Thema mehr – oder Stoff für einen Nachruf …

    „Ohrenschreiber“hat doch die wahren Kategorien herausgekramt, die eine Person des öffentlichen Lebens zum „Helden“ oder „Antihelden“ machen.
    ( Der Nicki Lauda ist immerhin in die Vulkanaschewolke geflogen, um den Hirnlosen deren Ungefährlichkeit für den Flugverkehr – letztendlich gar deren Nichtexistenz – zu beweisen. Der Schumi wollte den Kindern zeigen, wassn Könner er ist?) Mein Bedauern für die armen Schweine, die bei Bergwacht und im Krankenhaus dafür Überstunden machen müssen

  72. Peter sagt:

    @ JVG,

    mir ist nicht ganz klar, welchen Standpunkt Sie überhaupt vertreten.

    Auf der einen Seite sehen Sie die totale Manipulation der Massen, reden von subliminalen Techniken (was sogar mir zu weit ging, siehe meinen Kommentar dazu), trauen sich nicht mehr den Fernseher oder das Radio einzuschalten (das sind Ihre Worte) und hier verteidigen Sie die offensichtlichste aller Manipulationen, die „Brot und Spiele Strategie“, (Zitat: Haltet_den_Dieb) mit der die Eliten das Volk klein halten?

    Es geht hier auch nicht um die Anzahl der Biere. (Zitat JVG: “Wann fängt Biersaufen an? Bei einem Glas? Sind dann alle Biertrinker verblödet?“)
    Ich habe die Vulgärausdrücke „biersaufend und chipsfressend“ ganz bewusst gewählt um klarzustellen, dass die kollektive Identität eines Volkes nichts mit solchen „Pseudohelden“ wie Schumi und anderen zu tun haben darf.
    (Zumindest möchte ich keinem Volk angehören, das sich mit diesen konstruierten Idolen identifiziert.)

    Schumacher verkörpert alles was ich ablehne:
    -Ablenkung von den wesentlichen Dingen des Lebens
    -Spaß- und Nervenkitzelkult (Realitätsverweigerung)
    -Manipulation (Verdummung, Desensibilisierung) der Massen
    -leistungsloses Millioneneinkommen (und sagen Sie jetzt bitte
    nicht, aber er kann doch gut Autofahren.
    -Ungleichmachung der Menschen (im Sinne von Wertigkeit)
    -Vermittlung vollkommen falscher Werte
    -einen protzigen angeberischen Lebensstil
    -Personen- bzw. Götzenkult
    -Gier (Steuerhinterziehung)
    -und ich bin mir sicher, es gibt noch eine Menge anderer
    Punkte

    Das alles hat nichts mit der Person Schumacher zu tun,
    (er ist mir sogar in gewisser Weise sympathisch) aber er
    repräsentiert ein vollkommen krankes System. Es geht um ein
    grundsätzliches Übel und wer eine bessere Gesellschaft will,
    der kann nicht mit den Mitteln arbeiten, die diese Gesellschaft
    krank gemacht haben.

  73. zensurnixgut sagt:

    Naja, Herr Schnehen- die behaupteten Vorkommnisse in Belgien und der Vorwurf eines Völkermordes an den Herero, sind natürlich weder Beweis noch Indiz, für die Alleinschuld Deutschlands am Ausbruch des Krieges. Und das war ja das Thema des Dossiers.
    Stimmt´s oder hab ich recht?

    Übrigens hat das Deutsche Volk unter diesem Vorwurf sehr gelitten (bis zum heutigen Tag), von daher ist es sehr löblich, daß sich COMPACT dieses Themas angenommen hat.

    Ich freue mich auf das Jahr 2039 und die Beitäge in COMPACT, die uns dann die wahren Ursachen und Abläufe des zweiten Weltkrieges näher bringen. Wollen hoffen, daß es dann noch jemanden gibt den das interssiert, bzw. daß noch wer da ist, der die geistigen Vorraussetzungen mitbringt, um sich diesem Thema zu stellen.

  74. Wolfgang Eggert sagt:

    sport ist extrem gemeinschaftsfördernd. selbstbetriebener „mannschafts“sport sowieso, aber auch passives erleben: mit-zittern, mitjubeln, mittrauern – sowas verbindet schöner als die meiste politik, die in unserer neoliberalen, wertefreien zeit sowieso nur noch zum kotzen ist.
    hier auf diesem blog kommt ein hoher prozentsatz „echter“ linker und rechter zusammen, beide von haus etatisten – die müssten das doch eigentlich(!) verstehen. ein nicht ganz unwesentliches anliegen ihres idealstaats besteht doch fast immer auch darin, mehr gemeinschaft zu schaffen. wollt ihr den letzten rest davon – nur weil er euch lächerlich anmutet – auch noch kippen?

    ich werden den verdacht nicht los, daß die ablehnung des sports durch die intellektuellen darin begründet liegt, daß sie 1) diesen nicht selbst erfunden haben und 2) weil er „das ding“ der angepassten massen ist. motto: „deren spielzeug kann nicht meins sein!“. ergebnis: geborene grenzgänger richten sich selbst – aus psychologischen „zwängen“ heraus – selbst grenzen auf. und das ist, entschuldigung, „beschränkt“.

    dass man etwas nicht selbst ausprobiert, weil es gefährlich, verboten, verfemt, nicht „korrekt“ ist, das ist genau das, was die meisten von uns -zu recht- dem mainstreamer vorwerfen und wir tun es überraschenderweise selbst. compact kann und sollte seine querfront weitertragen und auch hier denk- und handlungs-schranken in frage stellen. im sinne von simpler „gemeinschaft“ und persönlicher bereicherung. um es überspitzt zu formulieren: die nichtdenker „müssen“ in die akademie, die denker auf den fußballplatz. beide werden dadurch gewinnen. es lebe die hingabe, so oder so.😉

  75. Vollki Mink sagt:

    Wer in Kategorien wie Links und Rechts denkt, glaubt auch noch an Wahlen und hat nichts verstanden.Denken wir einfach an all anderen, die in etwa dasselbe durchleben ,aber keine Top medizinische Versorgung erhalten und nicht in der Öffentlichkeit stehen.

  76. zensurnixgut sagt:

    Eggert:

    Ich denke, niemand will hier Leibesübungen oder Mannschaftswettkämpfe schlechtreden oder gar verbieten.
    Es geht doch um den Umstand, daß während Volk und Land den Wölfen zum Frass vorgeworfen werden, jedes Wochenende wertvolle Agressionen in irgendwelchen Fußballstadien verpuffen. Meistens gewinnt dann irgendeine Mannschaft- verdient oder unverdient- die Partie, und deren Anhänger haben dann das Gefühl zu den Siegern zugehören.
    Aber wir wissen ja: Echte Sieger schreiben Geschichte. Für den Rest gibt´s Sommermärchen.

    Wäre mal interessant was wäre, wenn die Stadien geschlossen blieben und die Glotze ihren Dienst versagte. Vielleicht hätten wir nach einer Woche den Aufstand.

  77. Vollki Mink sagt:

    Echte Sieger schreiben Geschichte? Dann ist Hitler, Stalin und co ja auch Sieger? Sieger für mich sind z.b Mütter/Väter die zuhause bleiben um ihre Kinder vernünftig zu erziehen, Altenpfleger,Feuwehrleute usw.Mann kann doch nicht von wenigen Chaoten im Sport verallgemein das alle Blöd,versoffen und Chipsfressende Monster sind. Dies ist nur Rtl und co Denkart. Lasst den Leuten doch ihren Sport, anstatt diese in eine typische „DEUTSCHE“ Schublade zu stecken.

  78. JVG sagt:

    @Peter – ich denke, ich schreibe meine Standpunkte recht klar. Und ggs. ändere ich diese auch nach Vorliegen neuer Informationen.

    „trauen sich nicht mehr den Fernseher oder das Radio einzuschalten (das sind Ihre Worte)“ – nö, das sind nicht meine Worte. Ich habe nichts von traue mich nicht geschrieben…

    Die größte Manipulation ist nur bis zu einem gewissen Punkt effektiv, dann schlägt sie oft ins Gegenteil um. Nämlich genau dann, wenn der „Star“ beginnt, wirklich eigene Meinungen zu verbreiten.

    Die größten Stars sterben dann in der Regel relativ schnell.

    „Schumacher verkörpert alles was ich ablehne“

    Die Wahrnehmung kann in diese Richtung gehen, sie kann aber auch in eine andere Richtung laufen:

    – Fleiß, Ausdauer, Disziplin
    – technisches Verständnis, Technik (auch Sicherheitstechnik)
    – Bescheidenheit (mir ist Schumacher jedenfalls so erinnerlich – aber natürlich weiß ich das nicht, da ich ihn nicht persönlich kenne)

    Ich hatte zu einigen Ihrer Anwürfe schon geschrieben, deshalb stellvertretend zum „leistungslosen“ Millioneneinkommen. Das ist weder vollständig leistungslos, und außerdem ist er dafür kaum verantwortlich zu machen, sondern die Menschen, die das bezahlen. Also SIE z.B.

    Leistungsloses Einkommen sind z.B. Zinseinkünfte für Millionenerben, die nicht dafür gearbeitet haben.

    Wahrscheinlich hat Schumacher auch einen Teil leistungsloses Einkommen.

    Was schlagen Sie vor, die Wahnsinnsgagen von Sportlern und Künstlern zugunsten der weniger verdienenden Kollegen zu reduzieren? Lösungen statt Schelte.

    Sie könnten sich mir z.B. anschließen, die GEZ zu verweigern, u.a. weil überhöhte Gelder für Sportevents gezahlt werden, die nicht gerechtfertigt sind, dafür die Wahrheit in vielen Bereichen auf der Strecke bleibt.

    Was halten Sie davon? Ist aber keine intellektuelle Theorie sondern Praxis. Sie lernen da Leute kennen, die man üblicherweise nicht gern kennenlernt…

    Kommen Sie alle gut ins neue Jahr! Es wird ganz bestimmt sehr spannend und wird viel Energie von uns allen verlangen. Da gehe ich jede Wette! Prost!

  79. Peter sagt:

    @ JVG,

    Sie haben wörtlich geschrieben:
    „Deshalb empfehle ich auch jedem der es hören will und der es nicht hören will, den Fernseher und auch Radio zu meiden wie die Pest. Und wenn doch, dann nur wenig davon reinzuziehen.“

    Entschuldigen Sie also mein falsches Zitat. Nur wo ist da der inhaltliche Unterschied?

  80. schnehen sagt:

    „Ein Volk, das seine bedeutenden Männer und Frauen nicht ehrt – und Schumacher gehört unbedingt dazu – hat seine kollektive Identität verloren.“

    schreibt Jürgen Elsässer, und genauso ist es.

    Bedeutende deutsche Männer und Frauen sind z. B. die deutschen Freiheitskämpfer, die auf den Barrikaden 1848/49 ihr Leben gaben; es sind die Matrosen des Kieler Aufstandes von 1918, die halfen den Ersten Weltkrieg, das Massenabschlachten im Namen von Kaiser und Vaterland, zu beenden; es sind die deutschen Antifaschisten, die mutig noch unter den Bedingungen des Naziterrors und selbst noch in den Konzentrationslagern Widerstand leisteten und die deutsche Ehre retteten; es sind jene, die auf kulturellem Gebiet großartige Werke hervorgebracht haben wie Goethe, Heine oder Marx.

    Wer ehrt diese Deutschen, mal von Goethe abgesehen, heute?

    Kaum jemand und wer liest Goethe heute? Ich frage alle, die hier zu dem Thema ‚Schumi – unser großer Sportheld‘ Beiträge geschrieben haben:

    Wann hast du zuletzt ein Gedicht von Goethe oder Schiller gelesen? Was weißt du über den antifaschistischen Widerstand? Hast du dich je mit diesem Heldentum beschäftigt oder eher mit dem Pseudoheldentum von Sportlern, die heute zu reinen Werbeträgern, zu Zombies und zu Grßverdienern geworden sind? In welchem Verhältnis steht dein Sport- und Fernsehkonsum zu dem Konsum wertvoller deutscher Literatur? Im Verhältnis 1:100, oder 1: 1000? Versucht mal, diese Frage schonungslos ehrlich zu beantworten.

    So, und wie steht es also mit dem Bewahren unserer kollektiven Identität? Es scheint nicht besonders gut darum zu stehen.

    Vor diesem Nichtbewahren unserer deutschen Identität kann uns wohl kaum ein oberflächliches Sportheldentum bewahren. Es kann nur die fehlende Identität übertünchen – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

  81. Yilmaz sagt:

    Ich halte die Formel 1 für keinen echten Sport und damit die Fahrer für keine echten Sportler, nur runden drehen, um hundertstel Sekunden kämpfen, haste einen schlechten Wagen erwischt dann wirds auch mit der Meisterschaft nichts usw., Ecclestone macht doch nur PR für das Sportwagensegment der Autoindustrie, nix weiter.
    Und dann auch noch der kopierte Text eines Formel1 Fanatikers oben, also wenn ich über die geistigen Fähigkeiten eines Rennfahrers lese, muss ich nur schmunzeln…

    Ich ziehe meinen Hut vor Rennradfahrern (Tour de France, Giro de Italia), auch wenn die Dopen, bringen die die größte körperliche Leistung, gute Fussballspieler oder Tennisspieler gehören auch dazu, aber bitte keine Rennfahrer… also wenn ich diejenigen sehe die sich alle zwei Wochen die Formel1 am TV anschaun, mit denen kann ich mich eh nicht unterhalten, ich hab die Formel1 noch nie
    angeschaut und werds auch nie tun, sowas langweiliges und sowas von out of time…, daher hat auch der Ecclestone den Schumi gebeten ob er denn nicht nochmal mitfahren will, für eine Saison zumindest, um die TV.Zuschauerzahlen zu erhöhen, aber es wurde dadurch auch nicht besser, die sind am Ende, die kitzeln kein wenig mehr Leistung aus den Motoren, der Grenzwert ist erreicht, also wozu noch Jahr ein Jahr aus durch die gleichen Kurven durchheizen und am TV anschaun!?

    Man vergrößert jetzt zwar auch noch die Anzahl der Länder und Pisten um auf eine breitere Zuschaerbasis zu kommen, aber das wirds auch nicht mehr bringen, bei der Formel1 ist die Luft raus, das war mal, damals…

    Daher kann ich den Hype um Schumi auch nicht nachvollziehen und finde es auch ehrlich gesagt ein wenig opportunistisch von JE/Compact das Thema hier breitzuklopfen um vielleicht breitere Leserschaften anzusprechen, vielleicht springen ja ein paar Bildleser auf Compact um!?? Ja, warum denn nicht…

    Den Artikel hier damals um Uli Hoeneß fand ich sehr gut und war auch nötig dem Mann Rückendeckung zu geben, er hat viel für den Fussballsport geleistet und die entsprechende Anerkennung verdient. Hochlebe Uli Hoeneß!

  82. JVG sagt:

    @Peter – erkennen Sie wirklich den Unterschied nicht? Etwas bewußt zu vermeiden, weil man das Beeinflussungspotential KENNT und vermeiden will, weil niemand (auch der es kennt) davor gefeit ist, oder sich etwas nicht trauen? Das sind doch Welten!

  83. JVG sagt:

    @schnehen – natürlich ist das vollkommen einseitig, Sport und Popkultur. Und natürlich ist das auch Ablenkung, Brot und Spiele eben. Ohne das und die positiven Aspekte, die es da gibt, die ich oben etwas versuchte zu beschreiben, werden die anderen Helden, die vielleicht wichtigeren Helden mehr gewürdigt?

    Und Ihre Beispiele unterschreibe ich alle. Und die Helden des Alltags kommen alle noch dazu. Gerade heute schrieb ich auf Google+ zu einem Video von antikriegs.tv: „Ein Held unserer Zeit“ http://youtu.be/3e7djyNmik8

    Und was das Verhältnis von Literatur zu TV anbetrifft, habe ich ganz bestimmt kein Problem.

    http://www.veitblog.de/zitatekiste-friedrich-schiller

    Nur was sind die konkreten Vorschläge, z.B. die ausufernde Amerikanisierung zu stoppen? Wo und wie können wir wirken?

    Ist es vielleicht von Nutzen allgemein interessierende Themen zu nutzen?

  84. Peter sagt:

    @ Wolfgang Eggert,

    offensichtlich habe ich Sie vollkommen falsch eingeschätzt.
    Wollen Sie aus Compact eine Bild 2.0 machen?
    Compact wird nie ein Massenblatt werden, denn die Massen
    interessieren sich nur für Schumi, Schweini, Deutschland sucht den Superstar, u.s.w.

    Deshalb sind die Massen nicht dumm (es ist keine Frage der Intelligenz), sie sind abgestumpft, es interessiert sie nicht was in der Welt passiert. (Oder erst dann wenn es unter den Fußsohlen anfängt zu qualmen.)
    Ich kann auch gut verstehen, dass die Menschen die genug eigene Probleme haben sich nicht mehr mit den Missständen in der Welt belasten wollen.
    Warum sich mit dem Unvermeidlichen auseinandersetzen, wenn es denn unvermeidlich ist.

    Aber es ist ein Irrtum anzunehmen, Compact über einen Boulevard-Anteil der Allgemeinheit zuführen zu können. Ist zuviel Boulevard drin, dann ist es keine Compact mehr, im anderen Fall greift man doch lieber zur Bild.
    (Das schließt nicht aus, dass ich mich über das ein oder andere Pin-up Foto doch freuen würde.)

    Glauben Sie lieber Herr Eggert, dass es der Sinn von Schumi und Konsorten ist, das Gemeinschaftsgefühl zu fördern?
    Was haben diese Showveranstaltungen (Formel 1, Bundesliga, etc.) überhaupt mit Sport zu tun?
    Wenn Sie Gemeinschaft erleben wollen, dann schlafen Sie mit Ihrer Frau, spielen Sie mit Freunden Fußball und schießen ein paar spektakuläre Tore, setzen Sie sich mit interessanten Menschen zusammen (bei einem Glas Wein) und diskutieren über Gott und die Welt. Das ist Gemeinschaft.

    Ein frohes neues Jahr.

  85. Stepher sagt:

    Schnehen, genau so ist es. Es gab eine Zeit, da sah die Welt bewundernd auf Deutschland – warum? Mit Deutschland wurden echte Werte verknüpft wie: Ehrlichkeit, Fleiß, Handwerk, Anstand, Wirtschaftswunder, christliche Nächstenliebe, Erfindergeist und viele weitere Attribute.
    Wo finde ich die heut? Das neue Moderne Image spart diese Eigenschaften aus, und wird dominiert von spielenden Männern und Frauen im Dienste des (freimaurerischen) Kapitals.
    Daß zu deren Job Mut und Risiko gehört ist unbestritten – aber sinnlos. Wo ist der Unterschied wenn ein Bettler und ein Kaiser gemeinsam von einer hohen Klippe stürzen?
    Ich lese heut, daß viele Menschen für Herrn Schumacher beten – ich frage mich: warum erst jetzt, wo Schumachers bewußtes Risiko sein Opfer forderte? Vorher „fieberten“ sie mit ihm. Warum beteten sie nicht vorher zu Gott, daß ER ihm Einsicht gibt? Einsicht dafür, daß Gott ihm dieses Leben schenkte das er für Geld an jemand anders verkaufte für einen zweifelhaften Ruhm und Mammon.
    Wir alle haben Talente, die wir mehr oder weniger nutzen – fragt sich nur wofür, für wen und wessen Zweck!
    Dieses irdische Leben ist eine kurze Prüfung – nutzen wir es sinnvoll?
    Leider habe ich als (konvertierter) Katholik kaum noch eine Stimme in Deutschland, fremde Götzen erobern (scheinbar) die Hoheit und der Welt- Zirkus gehört dazu. Arme Heimat!!
    Ich denke in Liebe an alle, die jetzt an der Schwelle stehen: an Herrn Schumacher ebenso wie an meine alte Freundin Carola die ebenfalls im Koma liegt und ihr Leben statt mit Risiko mit Arbeit erfüllte.
    Auch wenn ich mich wiederhole lest bitte diese Prophezeiung:
    http://enominepatris.com/weissagungen/linde.htm
    Gruß Stepher

  86. Stepher sagt: 1. Januar 2014 um 00:08

    Vorher „fieberten“ sie mit ihm. Warum beteten sie nicht vorher zu Gott, daß ER ihm Einsicht gibt? Einsicht dafür, daß Gott ihm dieses Leben schenkte das er für Geld an jemand anders verkaufte für einen zweifelhaften Ruhm und Mammon.

    Weil sie es auch getan haben [nicht Du, sondern diese Leute] und Schumi ihnen die Illusion vermittelt, daß es nicht immer Betrug sein muß.

    Diese Illusion ist jetzt zerplatzt. Schumi wird gerade die Möglichkeit geöffnet, sie auch als Illusion zu erkennen und die in Rede stehenden Leute [die ich keineswegs abwerte!] könnten das auch, wenn sie wollten. Aber die Vielen wollen halt (noch) nicht, in ihrer Mehrzahl. Sie halten an der phantastischen Möglichkeit eines gottlosen Lebens fest.

    Und da muß das Schicksal („salus“ das Gute, das uns geschickt wird) dann halt immer deutlicher und noch deutlicher werden.

    Zum Schluß gibt es dann den berühmten „Wink mit dem Zaunpfahl“.

    Es gibt kein Leben ohne Gott, nur den Tod. Aber auch der ist nur eine falsche Phantasie unserer Falschnehmung der Schöpfung.

    Die aber stets, immer und überall zur Wahrnehmung werden kann. Diese Möglichkeit darf der Teufel nicht schließen. Er darf Gott verspotten und den Menschen Illusionen als Wahrheit suggerieren. Aber er darf die Schöpfung nicht wirklich bekämpfen.

    Wir sind unserem wahren Wesen nach so heilig und perfekt, wie Gott uns als seine Erweiterung in Raum und Zeit geschaffen hat. Und nichts und niemand kann daran etwas ändern.

    Gott sei Dank!

  87. schnehen sagt:

    @Stepher

    Ich wünsche Ihnen erstmal ein friedliches und vor allem gesundes Jahr, die anderen, die hier ernsthaft diskutieren, schließe ich ein.

    Ich bin zwar kein Christ wie Sie, sondern Atheist, sympathisiere aber sehr mit Gläubigen, die den positiven, menschlichen Gehalt ihrer Religion ernst nehmen, und insofern haben wir, glaube ich, viel gemeinsam.

    Wir leben in einer Zeit des moralischen, wirtschaftlichen, kulturellen Niedergangs, in der nicht die Propheten, sondern der Profit angebetet wird, wie sich George Galloway einmal ausdrückte. Das liegt daran, dass die herrschende Klasse in Deutschland, die international gut vernetzt ist mit den zionistisch kontrollierten Mainstream-Medien, bei uns die politische Macht für ihre Zwecke nutzt und ganz bewusst und ganz gezielt die Menschen verdummt und das Bewusstsein und die Bedürfnisse so manipuliert, dass sie kein Bedürfnis und Verlangen mehr haben nach echter Kultur, nach Wahrheitsfindung und politischem Engagement. Diese herrschende Klasse versteckt sich geschickt hinter einem ‚kulturellen‘ Angebot, das sog. Promis, Pseudosportler wie Schumacher zu Helden hochstilisiert, obwohl sie nicht über das geringste Heldentum verfügen.

    Sie leisten keinen einzigen wertvollen Beitrag zum Wohl unseres Volkes, vor allem nicht zum Wohl des arbeitenden Volkes, das aber diese Leitfiguren dennoch in den Himmel hebt, sie liebt und wenn sie mal krank sind, für sie betet. Welch eine Perversion eines echten Gebets! An die Stelle von Kaisern und Fürsten, die mit ihrem Reichtum prunkten und die damals deswegen angebetet wurden, sind heute Pseudohelden in Gestalt von sog. Sportlern getreten, die man nur noch als Zombies für die Großfirmen und die Werbewirtschaft bezeichnen kann, und zwar deshalb, weil die heutigen Fürsten, unsere Oligarchen, sich nicht trauen, an die Öffentlichkeit zu treten. Sie ziehen es vor, im Hintergrund die Fäden zu ziehen.

    Wenn es sein muss setzt man das künstlich aufgebaut Heldentum dann auch noch ein, um Kampagnen für das internationale Raub- und Finanzkapital bei den naiven Menschen populär zu machen: Beispiele: Kasparow in Russland und Klitschko in der Ukraine.

    So wie man damals den Schauspieler Ronald Reagan instrumentalisierte, um die Interessen von Goldman & Sachs noch stärker an die Schalthebel der Macht zu befördern (er brachte dann auch tatsächlich Goldmänner in sein Kabinett!), so tut man es heute mit Sportlern, wenn sie sich für dieses Geschäft eignen. Das Hypen dieser Figuren ist also keine unpolitische Angelegenheit, sondern hochpolitisch. Dass Compact diese Machenschaften, dieses Spiel nicht durchschaut, sondern es noch mitmacht und Schumacher zum ‚Volk‘ rechnet, hat mich sehr enttäuscht. Aber mit Ernüchterung muss man leben.

    Ich grüße Sie ganz herzlich!

  88. Mr Mindcontrol sagt:

    Schumacher ist suppereicher Steuerflüchtling, diesen als so tolles Vorbild zu feieren finde ich nicht gut. Einerseits haben wir in D. eine Neidgesellschaft, aber andererseits schalten die Neider bei solchen Promis offenbar ihr Hirn ab. Florian Rötzer hat diese Hofberichterstattung m.E. gut kommentiert:

    http://www.heise.de/tp/artikel/40/40675/1.html

  89. Kant sagt:

    @ Schnehen : s.v. Goethe –
    Sie legen immer – zurecht – viel Wert auf die Taten eines Menschen!
    Was jemand sage, sei wichtig, aber entscheidend, was er tut/getan habe.
    Goethe hat sehr schöne Gedichte verfasst ( z.B. ‚An den Mond‘ oder ‚Willkommen und Abschied‘ (1. Fass.) uvm.) und den Werther und Iphigenie und Faust uvm. Keine Frage, ein sehr bedeutender, großer, aufgeklärt-humanistischer Dichter !
    Wie hat er gelebt ?
    Aus reichem Hause, durchaus verwöhnt, Studium, … wilde Jahre, ein bisschen Larmoyanz und Lebensüberdruss (3.Ode an Behrisch) und dann am Hof die große Karriere als Geheimer Rat und Minister !
    Wie sieht seine Bilanz aus im Großherzogtum Weimar ?
    Hat er die Situation der armen Leute (‚die armen Strumpwürker von Apolda‘) und die Strukturen im Land entscheidend
    verbessert ?

    Es wäre anmaßend und verkürzt, wenn ich Goethe als ‚Fürstenknecht‘ bezeichnete …. aber er hat nunmal ein sehr privilegiertes Leben geführt,
    ganz anders als die 48/49-Revolutionäre oder die ‚Roten Matrosen‘ oder die Antifaschisten in der Nazi-Zeit ….

    Ihnen und allen ein gesundes und zufriedenes 2014.

  90. skippi sagt:

    Bin etwas irritiert ob dieser „Helden“verehrung.
    Für einen (möchtegern?) systemkritischen Blog irgendwie seltsam.

    Schließe mich @schnehen an, in dessen dessen Beiträge (auch in anderen Blogs) ich mich – neben hohem Info-Gehalt – in den meisten Fällen wiederfinden kann.

    Na ja…und dann Compact und facebook in trauter Zweisamkeit.
    Nachtigall ik hör dir trapsen…..
    Bin ich der der Einzige, der – als FB-Verweigerer – damit ein Problem hat?
    Wie Glaubwürdig ist jemand, der rein kommerziell betriebene „sociel networks“ zurecht kritisiert, diese aber nutzt?

    Trotzdem an den Menschen M. Schumacher: gute Besserung!

  91. JVG sagt:

    Ein gesundes neues Jahr wünsche ich allen!

    @Yilmaz – welche Sportarten haben Sie betrieben? Oder welche betreiben Sie? Mir scheint, Sie haben da wenig praktische Erfahrung.

    Wußten Sie, daß schon „normales“ Autofahren die absolut höchste Konzentrationsleistung im Alltag und damit enormen Energieverbrauch, insbesondere vom Gehirn, abfordert?

    Rennwagenfahren ist neben der enormen Konzentrationsleistung auch ein enormer Kraftakt des Körpers. Wahrscheinlich mit jeder anderen Leistungssportart zu vergleichen.

    Sie schätzen also einen Rennfahrer des einen Zirkus nicht, die gedopten (also ungesetzlich handelnden) Rennfahrer des anderen Zirkus schon? Finden Sie das nicht selbst etwas arg wundersam?

  92. Vollki Mink sagt:

    Dann sind wir auf dich stolz, das du mit deinen Steuern, Mord,Ausbeutung,Krieg usw finanzierst. An solche Aussagen wie deinen sieht man mal wieder wie du von deinen „FÜHRERN“ manipuliert bist, ohne mal über den Tellerrand zu schauen.Der Mann kämpft um sein Leben und dir Fätt nichts anderes ein als an wertloses Falschgeld zu denken. Erbärmlich.

  93. Wolfgang Eggert sagt:

    @zensurnixgut

    interessant angedacht. die glotze funktioniert nicht mehr, das radio bleibt stumm, die tageszeitung bleibt aus. es würde unter garantie etwas auslösen. man stelle sich nur eine einzige woche ohne vorgefertigte bzw. „bearbeitete“ information vor – die leute müssten beginnen selbst zu denken!!

  94. Yilmaz sagt:

    @ JVG sagt:n1. Januar 2014 um 14:00

    „Wußten Sie, daß schon “normales” Autofahren die absolut höchste Konzentrationsleistung im Alltag und damit enormen Energieverbrauch, insbesondere vom Gehirn, abfordert?“

    Ja, korrekt, daher fahre ich lieber ungern Auto, da es das Denken um andere viel wichtigere Dinge blockiert.

    „Rennwagenfahren ist neben der enormen Konzentrationsleistung auch ein enormer Kraftakt des Körpers. Wahrscheinlich mit jeder anderen Leistungssportart zu vergleichen.“

    Naja, die müssen sich konzentrieren, daß sie nicht mit 300 Sachen aus der nächsten Kurve in die Leitplanken fliegen, das ist alles, die Bereitschaft zum äussersten Risiko, einen schnellen Wagen, die richtigen Reifen machen den Unterschied.
    Schumi war unter seinen Rennfahrerkollegen teilweise auch als unfairer Fahrer bekannt, es ging dabei immer nur um ihn selbst, ein Egoist pur. Es scheint so als wenn S. Vettel genau im demselben Stil zu fahren gewillt ist… vielleicht hat ihn Ecclestone auch dazu ermuntert, damit es spannender in der Formel 1 bleibt… ein bisserl mehr Reibung unter den Fahrern macht das Geschäft halt bekannter…es ist ein großes Showgeschäft.

    Ein Rennradfahrer hat das physisch stärkste Herz welches beim Radfahren enorme Leistungen bewerkstelligen muss. Die Tour de France ist völlig überdimensioniert und mit normal menschlicher Kraft nicht zu schaffen, jedenfalls nicht in dem Durchschnittstempo, daher müssen die Rennradprofis dopen, ansonsten scheiterst du in den Bergen. Siehe auch zB einen Leichtathleten, ein Rennfahrer ist mit diesen Typen nicht im geringsten zu vergleichen.

    Die Formel 1 ist keine klassische Leistungssportart, sicher kann nicht jeder Rennfahrer werden und Schumi ist ein sehr guter seiner Zunft, ich zB bin ein viel zu schlechter Autofahrer, aber dafür cruise ich lieber auf einer schönen Landstraße und genieße es.

    Ein frohes Neues Jahr!

  95. Wolfgang Eggert sagt:

    @peter

    ich glaube die massen interessieren sich durchaus für politik und wirtschaft. das wird nur absichtlich so unverständlich „verkauft“ dass die menschen „abschalten“ und zu raab flüchten. diese politikflucht wird für mein gefühl absichtlich betrieben, damit die menschen die gegen sie gerichteten fallstricke nicht sehen: finanzsklaverei, globalisierung etc. es gibt ganz wenige leute, die hier klare worte sprechen und das sind immer „leichte“ worte, bildhafte, eingängige. dirk müller ist einer dieser ganz raren typen, die das können. und so wie er spricht, das ist oft durchaus bild-stil. auch bei rott&meyer gibts immer wieder diesen flockigen springerton. und das finde ich gut. ja. die menschen wollen nicht belehrt sondern auch unterhalten sein. was ist schlimm daran?

    die massen interessieren sich auch breitbandig. und auch das liefert bild. nun kann man darüber streiten, ob die nur-gefühl-schiene die richtige ist. ein gehöriger schuss mehr tiefgang täte dem blatt sicher nicht schlecht. aber, nicht vergessen: „wir sind papst“ hat nur sehr wenig tiefgang und sehr viel gefühl. und diese überschrift ist nun mal geil. würde jürgen sie „erfunden“ haben wäre auch die hölle los, in der kommentarebene. für meine begriffe zu unrecht.
    natürlich würde eine überboulevardisierung der compact ihr die identität nehmen, so wie sie dato gegeben ist. es ist eine frage der menge. dann wäre auch die „abwanderungsfahr“ gebannt, die ich aber sowieso nicht sehe. viele bildleser merken durchaus, daß sie ein gehöriges stück verarscht werden. die würden sich freuen, wenn der boulevard, sport etc. mal von der anderen seite „genommen“ würde. kritisch aber doch spannend und humoresk.

    ich glaube nicht, „dass es der sinn von schumi &co“ ist, das gemeinschaftsgefühl zu fördern. aber er tut es trotzdem. und die eliten arbeiten sehr bewusst dagegen, indem sie schumi erst in seiner renten-phase in den mercedes liessen – deutscher siegfahrer, deutsches siegauto, das wäre zuviel gewesen. deshalb mischt man ja auch die fußballnationalmannschaften völkisch auf. aber das zeigt eben die macht des sports. er „wirkt“ nach wie vor auf die massenpsychologie. deshalb wollen ihn die mächtigen instrumentalisieren. im sinne der ablenkung und der „politisch korrekten prägung“. es hat nur noch nicht ganz geklappt. es sind noch restbetände „echter“ nationalidentifikation da. und schumi ist so ein rest. er ist moderner teutonischer sturm&drang.

    das gemeinschaftserlebnis im bett – gute vorlage🙂 – ist zweifelsohne das geilere. aber es ist „privat“. es ist was anderes wenn eberhard schulze bei frau gemahlin oder bernhard langer beim majorturnier einlocht. beidesmal gibts ein JAAAAAAA, sicher. aber einmal ist herr schulze der größte. und das andere mal lautet der untertitel WIR SIND DIE GRÖSSTEN. die verbindung ist einfach „größer“. privat fußball spielen, ja, auf jeden fall, das ist gemeinschaft. aber ohne das „größere spiel“ bleibt es irgendwie ein rückzug.

  96. Wolfgang Eggert sagt:

    ein wiederkehrendes stichwort in dieser schumidiskussion ist „gemeinschaftsbildung“. die kann am nachhaltigsten durch die „hohe politik“ voran gebracht werden. wo man das am gängelband von neolib am allerwenigsten will. und „wir“ sind politisch noch nicht an dem punkt, da mitzumischen, einfluss zu nehmen. aber compact ist ein weg dorthin. jürgen, so empfinde ich das zumindest, will konstruktive(!) beiträge liefern. nicht nur kritisieren sondern auch stärken, was ich toll finde. auf politischer ebene gibt es kaum identitätsstiftendes, das man abfeiern könnte. was bleibt ist kultur. die restkultur. zu der auch die popularkultur gehört, film, sport, architektur… gehören muss, sonst isolieren wir uns. und nehmen uns was. den geruch puren lebens. man kann sich nicht nur mit erhabenen leuten umgeben, „die sich anhören, als ob sie marmor scheissen“. soll mozart gesagt haben.

  97. Eveline sagt:

    @Wolgang E. sagt:
    ….hier liegt indirekt noch eine weitere stärke von dem springerblatt:

    sie sprechen durch gefühl. und gefühl ist etwas direktes,
    unverkopftes,

    ….hat sex. dass sie´s dabei oft übertreiben und dazu noch lügen wie gedruckt steht auf einem anderen blatt. aber sie haben nun mal die entspanntere schreibe, die eingängige

    Ja, das ist gut beobachtet, jedes hat seinen „Rausch“ irgendwo.
    So wie jeder seine Wirbelsäule hat, um die er sich zu drehen hat, seine EIGENE Säule.

    Wenn Jürgen Elsässer jetzt anfangen würde, wie die „Bild“ zu schreiben, würde mir das missfallen. Er triggert mit seiner Schreibe andere Regionen.
    Ich bin mir nicht sicher, ob Compact eine Volkszeitung ist, sie ist eine Zeitung, ja da muss ich noch nachdenken.

    ….Du sagst: . “blankes leben” gegen “intellekt”

    Beides lebt Spitz auf Knopf, es gibt kein Gegen, aber ein „Neid, sieht nur das Blumenbeet, und nie den Spaten.“ Goethe.

  98. Stepher sagt:

    Danke Schnehen und auch dir Joachim Bullinger für die Antwort. Zunächst euch und allen hier ein gesegnetes Jahr.
    Zunächst – skippi sagt:
    Bin ich der der Einzige, der – als FB-Verweigerer – damit ein Problem hat?…
    Nein Skippi wir sind zu zweit.
    Schnehen, daß sie als Atheist diesen Kompromiß eingehen ehrt sie, ich bin es gewöhnt für meinen Glauben gelinde gesagt, schräg angesehen zu werden. Umso mehr freut mich ihr Memoriam an Goethe. Klar stammte er nicht aus der einfachen Volksschicht, doch das hinderte ihn nicht knallharte Fragen aufzuwerfen, die JEDERMANN einschloß:
    Als Gretchen die Abneigung des Faust gegenüber der Kirche merkte stellte sie dem die entscheidende
    GRETCHENFRAGE: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“
    Würde ich den Schauspielern des heutigen „Heldenzircus“ diese Frage stellen dann unter dem Vorbehalt, daß die heutigen „Erfolgreichen“ nur bestehen, wenn andere gedemütigt resp. ausgeplündert werden (Daumen hoch oder runter). Will sagen: „Ohne Verlierer gibt es keinen Sieger – in allen Welt(Kommerz)-Bereichen.“
    Und was wußte Goethe übers Geld? Siehe:
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/faust-ii-was-goethe-von-geld-wusste/7147914.html
    Wer schon mal in Auerbach’s Keller war in Leipzig kann das Flair spüren, nicht zuletzt dank „Baulöwe“ Schneider.
    Und was sie Schnehen zu Jan van Flocken sagten, möchte ich etwas ergänzen.
    Ich glaube, diesen Autor unter dem Namen Jan van Helsing zu kennen. Er müßte demnach der Verfasser eines Buches sein mit dem Titel: „HÄNDE WEG VON DIESEM BUCH“ (ein früheres steht auf dem „INDEX“). Dessen Vater heißt Johannes Holey (amadeusVerlag) und der hat vor ein paar Jahren angekündigt, daß er ein Buch gegen Jesus Christus schreiben wolle. Was daraus geworden ist weiß ich nicht, denn ich habe weder diesen Helsing noch Holey zu Ende gelesen – reißerisch ist nicht mein Favorit.
    Und Joachim Bullinger, warum muß der Wink mit dem Zaunpfahl so oft Fünf nach Zwölf erfolgen?
    Vor ein paar Jahren schrieb ein eifersüchtiger eitler Gockel eine Mail an seine Freundin: Schau mal zwölf Uhr aus dem Fenster. Sie schaute und sah wie dieser Idiot mit ca. 90km/h (in der Stadt) die Straße hinunter raste, wendete nochmal runter raste und an ihrer Hauswand zerschellte – stinkbesoffen. Es war mein Bruder. Warum?
    Gruß Stepher

  99. romeo sagt:

    @stepher: Sie sind LKW-Fahrer, das wissen wir. Handelt es sich bei Ihrer Freundin Carola etwa um die Kipper-Fahrerin, die noch im Dezember 2013 beim Bahnsteigumbau in Gundelsheim einen LKW fuhr ? Ich kannte diese Frau. Was ist passiert ???

    Falls ich hier falsch liege, entschuldigen Sie den Irrtum !

  100. achtwunder sagt:

    Kann Schumi anderen Deutschen das Wasser reichen?
    Ernährungsexperten wie Helmut Kohl, Humanexperten wie Alice Schwarzer, Friedenskämpfern wie Scharping/Fischer, Finanzmogulen wie Fanjo Pooth, Boxweltmeistern wie Klitschkos, Showmastern wie Rudi Carrell und Wirtschaftsweisen wie Josef Ackermann ?
    Natürlich ist Schumi ein Gott. Beweise:
    1)Die deutsche Bibel BILD testete ERNSTHAFT per Fragenbogen, wer das Schuhmacher-GEN hat.
    2)Zahlengott: er spendet 100tsd Euro, rechnet die auf 1mio hoch und die Medien machen 10 Mio draus. Und die PR Ersparniss und Werbeeinnahmen liegen dadurch bei 2 MIOs.
    3)Wettergott: er ist im kältesten Monat (Januar) des Jahres geboren und hats überlebt. Im heissesten Monat (august), war er grad 8 Monate und hats überlebt. Das ist kein Zufall, sondern ein Zeichen von GANZ OBEN.
    4)Versöhnungsgott:er versöhnt die Schweiz mit Deutschland noch besser als Hitler Österreich mit „D“ oder Klitschko die Ukraine mit „D“ oder Rudi Carell Holland mit „D“ es je getan haben.
    5)Mutigkeitsgott: Er bekannte sich offen, die NSDAPNachfolgepartei CDU zu wählen.
    6)Unsterblichkeit: er hat gelbe giftige Flüssigkeiten (die Kölner nennen es sogar Bier oder Kölsch) getrunken und gelacht.
    7)Freiheitsgott: Er setzt sich gegen die Zwangspsychiatrie ein und fährt in einem Strampelanzug in nem komischen Automobil mehrmals im Kreis. Die irdischen Psychiater sind ratlos und entlassen daraufhin Jahre später Gustl Mollath.
    8)Literaturgott: Das LügiblödiaZitat mit den ANGEBLICH aushandelbaren Steuern, kam nicht von dem bildungsfernen HauptschulGott. Der Dreisatzunkundige kennt nichtmal den Untertschied zwischen Steuermann und Tabaksteuer. Die FDP Nauheimstiftung erfand es ca. 1959 und wiederholte es bei Bedarf regelmaessig schon vor Schumis Geburt.

  101. Stepher sagt:

    Mr Mindcontrol sagt: 1. Januar 2014 um 13:10
    Einerseits haben wir in D. eine Neidgesellschaft, aber andererseits schalten die Neider bei solchen Promis offenbar ihr Hirn ab.

    Mr Mindcontrol wissen sie eigentlich was der Mensch zum Leben braucht? Da sind hervorzuheben die lebenswichtigen Tätigkeiten wie die Produktion von Wohnung, Kleidung, Nahrung. Dazu kommt die Fürsorge für Arme, Rentner, Kranke und Familie. Auch muß es Transport, Handel geben. Nicht zuletzt brauchen wir auch Lehrer Erzieher und und und.
    Mr Mindcontrol ich gehöre zu dieser Klientel- Minderheit, die dafür sorgt daß es „läuft“!
    Wissen sie eigentlich wieviel Prozent unserer Menschen dafür in Deutschland sorgt?
    Ich sage es ihnen: ca. 27%!!!
    Meine Frage: Warum bekommen nutzlose Werbeträger mehr Money als die wirklichen Leistungsträger?
    Warum kann sich ein Gottschalk Schlösser leisten, während ein Handwerker zittern muß um sein Häuschen abzuzahlen? Wer ist wichtiger – der Dummschwätzer oder der Leistungsträger?
    Mr Mindcontrol ich weiß nicht um das Niveau ihres Einschätzungsvermögens. Doch ich glaube sie haben sich hier etwas verrannt.
    Es gibt hier kaum Neider die ihr Hirn abschalten, sondern allenfalls solche die nicht mehr unterscheiden können was wichtig und was unwichtig ist – zu welcher Kategorie Mr Mindcontrol zählen sie sich selbst?
    Stepher

  102. Neukunde sagt:

    @Blogleser

    Einiges an den Schumi kommt mir auch merkwürdig vor. Ein Fall für die Investigativen.

    Zu Recht heißt dieses Geschäft Rennzirkus. Auch wenn ich nicht religiös bin, bin ich der Meinung, dass Schumi seine Seele verkauft hat. Jemand wie er wird niemals ein normales Leben führen können.

    Trotzdem gute Besserung und allen ein schönes neues Jahr!

  103. zensurnixgut sagt:

    „Ich glaube, diesen [Jan van der Flocken] Autor unter dem Namen Jan van Helsing zu kennen“

    Hüstel!
    1. http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_von_Flocken

    2. http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Udo_Holey

    3. http://de.wikipedia.org/wiki/Herman_van_Veen

  104. Wolfgang Eggert sagt: 1. Januar 2014 um 17:08

    ein wiederkehrendes stichwort in dieser schumidiskussion ist “gemeinschaftsbildung”. die kann am nachhaltigsten durch die “hohe politik” voran gebracht werden.

    Hm, Gemeinschaftlichkeit lernen wir im Rahmen unserer primären Sozialisation in der Familie. Gesellschaftlichkeit ruht dann darauf auf. Nachzulesen bei Ferdinand Tönnies oder weiterführend bei Ulrich Oevermann. Leider nur in seinen „grauen Papieren“. [Er hat als Soziologe vielleicht den Shit-Storm und das Mobbing gefürchtet.]

    Die “hohe politik” kann nur indirekt Einfluß nehmen, indem sie die familiale Sozialisation fördert oder behindert.

  105. Stepher sagt: 1. Januar 2014 um 20:36

    Und Joachim Bullinger, warum muß der Wink mit dem Zaunpfahl so oft Fünf nach Zwölf erfolgen?

    Damit wir wenigstens nachträglich erkennen können, was da gelaufen ist und warum.

    Vor ein paar Jahren schrieb ein eifersüchtiger eitler Gockel eine Mail an seine Freundin: Schau mal zwölf Uhr aus dem Fenster. Sie schaute und sah wie dieser Idiot mit ca. 90km/h (in der Stadt) die Straße hinunter raste, wendete nochmal runter raste und an ihrer Hauswand zerschellte – stinkbesoffen. Es war mein Bruder. Warum?

    Das ist schwer zu beantworten und ich will Dir keine Klischees, Floskeln oder Stereotypen anbieten. Aber eines kann ich Dir doch sagen:

    Wenn Du ihm vergibst, wirst Du ihn als Deinen Bruder wiedererkennen. Wieder erkennen… Als einen ungeteilten Teil Gottes, seinen Sohn. Den Christus, der unser Bruder ist. Und der uns erlöst. Wenn wir damit aufhören, ihn ans Kreuz zu schlagen.

    So seltsam und abgedreht es klingen mag: Wenn wir unserem Bruder vergeben, vergeben wir damit uns selbst und werden frei.

    Das ist der Schlüssel zur Freiheit! Und ich kenne keinen anderen.

    Das ist der christliche Weg. Deshalb (!) sagt uns Jesus: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich.“ Joh 14,6

    Es ist unser Bruder, der uns erlöst, wenn wir ihm vergeben.

  106. Peter sagt:

    @ Wolfgang Eggert,

    ich bin hier, lieber Herr Eggert, komplett anderer Meinung als Sie.
    Compact hat eine Sprache, die für jeden (der lesen kann) leicht und gut verständlich ist.
    Wenn Sie Bildzeitungs-blabla einführen wollen, dann
    vergraulen Sie nur die Leser die Compact bereits hat und
    gewinnen keinen einzigen neuen dazu.

    Dasselbe gilt für die Einführung von Boulevardthemen, zumal
    Compact damit auch in einen Interessens- und Identitätskonflikt geraten würde.
    Mut zur Wahrheit verträgt sich meiner Meinung nach nicht mit
    seichter Unterhaltung.
    Das beste Beispiel dafür, ist die Resonanz auf die Heroisierung
    Schumachers, hier in diesem Blog.

    Ich möchte ein paar Zeilen von Ihnen zitieren:
    „es sind noch restbetände “echter” nationalidentifikation da. und schumi ist so ein rest.
    er ist moderner teutonischer sturm&drang.“

    Nochmal: Schumi ist KEIN Nationalheld. Wenn die Massen sich (leider !!!) mit Schumacher identifizieren (ich bin stolz Deutscher zu sein weil wir Schumi haben) dann sind das Auswüchse, denen Sie eigentlich, zusammen mit Elsässer und Compact, entgegenwirken müssten.
    Ich bin sehr wohl für eine nationale Identität, aber die muss auf humanistischen Werten beruhen.
    Mit Schumacher konterkarieren Sie das alles.

    Sie schreiben:
    „deshalb wollen ihn die mächtigen instrumentalisieren. im sinne der ablenkung und der “politisch korrekten prägung”. es hat nur noch nicht ganz geklappt.“

    Falsch, es hat sehr gut geklappt, er ist (war) sogar das beste Pferd im Stall des Teufels. Er wird wie ein Götze aufs Siegerpodest gestellt und symbolisiert, all diese Exzesse die ich bereits genannt habe.
    Und natürlich übernehmen die begeisterten Schumi- Fans diese Unwerte.

    Lesen Sie, lieber Herr Eggert, bitte die vorangegangenen Kommentare nochmal in Ruhe durch, denn es wurde eigentlich bereits alles zum Thema gesagt.

  107. juergenelsaesser sagt:

    Peter: Eggert hat Recht! Zu den Boulevardthemen: Boulevard-Themen sind oft (nicht immer) die Themen der Massen. Natürlich muss sie ein kritisches Magazin wie COMPACT aufgreifen, wenn es in echt gegen BLÖD und Co antreten will – die Themen aufgreifen und „andersherum“ politisieren. BLÖD hat doch nicht Schumacher gemacht! Es war umgekehrt: Schumi wurde aus eigener Stärke zum Rennfahrer-Gott – und deswegen konnte BLÖD ihn nicht ignorieren.

  108. Eveline sagt:

    Bild polarisier, greift, benutzt dabei oft die niederen Instinkte, wie Neid, Völlerei, Stolz, Trägheit, Wollust, Zorn, Geiz, (die 7 Todsünden) auf.
    Die kann jeder Fühlen. Aber wer diese Kräfte reitet, fliegt in den Abgrund. Und hier pfuhlt es und benötigt Erkenntnis, um wieder aufzusteigen .
    Die Hirten der Kirchen, die es besser hätten wissen können und müssen, sind selber infiziert. Unsere politischen Führer – nicht viel besser.

  109. Eveline sagt:

    @Schnehen sagt: ……Ich bin zwar kein Christ …., sondern Atheist, ……

    Was ist ein Atheist? Ich weiss es nicht, schnehen.

    Du gehörst für mich in diesem blog fast mit zum Spirituellsten, was es so aufzulesen gibt.
    Du verbiegst nicht deinen Geist, bist alles andere als beliebig und kommen was wolle, stehst auch noch dazu!!!!!
    Lässt die Herde blöcken, 🐑 ….
    Was will Gott mehr? Mehr geht nicht.
    Ich hoffe, du bist jetzt nicht völlig verschreckt.

  110. zensurnixgut sagt:

    Elsässer meint:
    „Peter: Eggert hat Recht! Zu den Boulevardthemen: Boulevard-Themen sind oft (nicht immer) die Themen der Massen. Natürlich muss sie ein kritisches Magazin wie COMPACT aufgreifen, wenn es in echt gegen BLÖD und Co antreten will – die Themen aufgreifen und “andersherum” politisieren. BLÖD hat doch nicht Schumacher gemacht! Es war umgekehrt: Schumi wurde aus eigener Stärke zum Rennfahrer-Gott – und deswegen konnte BLÖD ihn nicht ignorieren.“

    Schumacher war ein Ausnahmerennfahrer – aber BILD und Konsorten haben ihm zum Gott gemacht. In einem ohnmächtigen und besetztem Land gibt es natürlich das stille Bedürfnis nach Anerkennung und Gemeinschaft.
    BILD und Andere gaukeln den Leuten das vor und erfüllen damit volkspsychologisch eine wichtige Funktion- „Wir sind Papst“, „Wir sind Weltmeister“. Auch wird regelmäßig Dampf abgelassen, und Leute denken dann- „Genau! Endlich sagt´s mal jemand!“
    Dabei ist das alles nur Illusion. Und da es offenbar ein starkes Bedürfnis nach Illusionen gibt, sind solche Organe so erfolgreich.

    COMPACT soll aber, so meine ich es jedenfalls verstanden zu haben, eine andere Aufgabe erfüllen. COMPACT soll Informationen für Interessierte liefern und nicht die Massen unterhalten. Wenn wir wirklich in den Zustand kommen, daß COMPACT ein Massenmedium ist, dann ist entweder was schiefgelaufen, denn es wird sich dann mehr nicht sonderlich von der „Konkurenz“ unterscheiden oder das Magazin ist eigentlich überflüssig geworden, weil, wenn die Menschen keine Lust mehr auf Illusionen haben, dann werden sie doch lieber revoltieren. Und an diesem Punkt wäre die Mission erfüllt.
    Sie selbst, werden dann als neuer Minister für Populismus* und Propanganda, auch keine Zeit mehr für die Leitung eines Magazins haben.

    Wie schon mal von mir gesagt: Ich glaube nicht an Erhebungen der Masse. Ich glaube an informierte, entschlossene und mutige Minderheiten, die im entscheidenen Augenblick die Führung übernehmen, weil sich das bessere und ehrlichere Angebot machen, und es deswegen vermögen die Leute auf ihre Seite zu ziehen.

    *Kleiner Scherz. „Populismus“ – dem Volk nach dem Munde reden, ist nichts Ehrliches, weil dem nie die notwendigen Taten folgen und die echten Probleme von diesen Populisten auch niemals benannt werden. Er dient nur dem Wählerfang und erfüllt eine Ventilfunktion. Eine ähnliche Funktion erfüllen auch diese „Sportgötter“.

  111. Yilmaz sagt:

    @ Eveline sagt: 2. Januar 2014 um 13:02

    volle Zustimmung!

  112. Blogleser sagt:

    Warum man keinen Organspendeausweis besitzen sollte:

    Organspende – die verschwiegene Seite
    http://www.initiative-kao.de/kao-organspende-die-verschwiegene-seite-2011.pdf

    Dies ist eine Broschüre mit Berichten von Angehörigen von Organspendern und auch von einer Angehörigen eines „wiederauferstandenen“ Organspenders.

  113. mark2323 sagt:

    Och ne. Musste dieser Beitrag jetzt unbedingt sein?
    Und dann auch noch mehr als hundert Kommentare? (Verwundert die Augen reibend…)

    Ist das wichtig? NEIN, ist es nicht.

    Leider gehört Compact ja auch zu den (vielen) Fukushima-Verharmlosern bzw -Ignoranten, aber jeder, der wegen Schumi rumheult, soll sich bitte lieber mal z.B. das Folgende reinziehen:
    http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1929
    (Fukushima – Jetzt No. 3 “ (…) Während die “bewusste” Welt schlimme Nachrichten vom Reaktorgebäude 4 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima erwartete und befürchtete, kommt eine Alarmmeldung von dort betreffend das Reaktorgebäude 3: Seit dem 28. Dezember treten heftige Dampfwolken aus den Resten dieses Reaktor aus.
    (…)“

    Oder look here:

    Auwachen bitte. Auch wenn es weh tut und hilflos stimmt.
    Die Fukushima-Verharmloser kommen meines Erachtens schlicht mit der traurigen Wahrheit nicht zurecht und weigern sich die „rosarote Brille“ abzusetzen..
    Wundert mich ehrlich gesagt. Als wären „9-11“ und Co nicht schlimm genug.

    Trotz allem angenehmes (zu einem „frohen“ kann ich mich nicht durchringen) neues Jahr!

    Mark

  114. Blogleser sagt:

    @Neukunde

    Zu den Unfallumständen werde ich noch morgen noch etwas schreiben.

  115. schnehen sagt:

    @Kant

    Auch mir missfällt der persönliche Lebenswandel Goethes. Kaum am Hofe seines Herzogs Karl-August in Weimar angekommen, schleimt er sich bei ihm ein und entwirft Pläne für eine Neugestaltung seiner Hofanlagen, was wohl kaum im Volkesinteresse, sondern wohl eher im Fürsteninteresse lag.

    Der Französischen Revolution stand er ablehnend gegenüber…

    Aber dennoch war er ein genialer Mann, nicht nur auf dem Gebiet der Dichtkunst, sondern sogar auf dem Gebiet naturwissenschaftlicher Forschungen. Er entdeckte sogar einen Zwischenkieferknochen, machte Zeichnungen dazu… Er stellte Theorien zur Entwicklungsgeschichte auf, kurz, er war enorm vielseitig.

    Er hat die deutsche Sprache so wie dies Puschkin für die russische Sprache tat, ganz hervorragend weiterentwickelt und vorangebracht und hat damit Unschätzbares für die Entwicklung unserer Kultur geleistet.

    Ich finde, dass ein Dichter nicht unbedingt durch den Schlamm gewatet oder ein Gewehr in die Hand genommen haben muss, um zu zeigen, dass er das, was er schreibt, auch ernst meint. Dichter müssen etwas vom Leben verstehen, müssen mitten drin stehen, müssen das Leben ganz intensiv durchlebt haben, müssen großes Einfühlungsvermögen besitzen, müssen erahnen können und darstellen können, was im Innersten eines Menschen vorgeht. Puschkin z. B. ging in die Bordelle und duellierte sich immer wieder, bis es ihn selbst im Alter von 35 Jahren erwischte. Er hatte, genauso wie Goethe die verschiedensten Liebesaffären. Diese Lebenserfahrung und die Auswertung dieser Erfahrung, die Kunst, diese Erfahrung entfremdet durch erfundene Personen mitzuteilen, sie rüberzubringen, so dass wir es nachempfinden können, dass wir lachen und weinen können mit ihren Helden, ihre Konflikte durchleben können, macht Dichter zu großen Dichtern und Schriftsteller zu großen Literaten. Wenn sie sich dann noch für den Frieden, für Abrüstung und gegen soziale Ungerechtigkeit einsetzen oder gar für eine Revolution wie Majakowski, umso besser!

    Auch Ihnen ein Schönes und vor allem Gesundes Neues Jahr!

  116. VWL_Grundlagen sagt:

    J.E. : … BLÖD hat Schumi nicht gemacht …
    Aber Blöd, mit den anderen Mainstreammedien schon. Wer SONST, ausser die Medienkonzerne und Werbevertragspartner/Sponsoren der DAX Konzerne machen aus beliebigen Personen Volkstribune/Götter Egal, ob Boxen, Tennis, Fussball oder in Spanien Stierkämpfer, in USA Baseball/Football/früher auch Profiboxsport, in Japan SUMO, in Südamerika früher Lottogewinner. Es gibt zu dem Thema ne Menge Diplom-, evtl auch Doktorarbeiten, wie solche Brot und Spiele Gladiatoren aufgebaut werden. Wichtigstes – international verbreitetes bis in die Antike verfolgbares – Kochrezeptbestandteil : Welcher KUSCHENDE Unterschichtler wird Millionär, NextTopmodell, Bohlens Superstar ? Es ist daher kein Zufall, dass diese Medienhelden, nie was gegen den Mainstream sagen DÜRFEN. Wenn die sich positiv über Nordkorea oder Kuba äussern, droht denen schlimmeres als Boris Becker, der sich ca. um die 90ger wagte, harmlos positives zu Hausbesetzern und anarchistischen Punks zu sagen. Die Werbeverträge wurden teils einfach gekündigt teils mit der deutschen Bank total reduziert. Wieso bezahlen Menschen Geld für teure Bundesligaeintrittskarten, und zur gleichen Zeit bleiben eintrittsfreie, superspannende, internationale U19 Spiele fast leer ? Dasselbe PARADOX hatte der Amateurboxsport zur Henry Maske / Klitschko Zeit. Der meist – NICHT IMMER – armseelige Zuschauer interessiert sich NULL für Tennis, Fussball oder Boxen, Formel1 der sucht vereinsamt nur den Anschluss an dem Mainstream. Wieso ? (Ich weiss das nicht, obwohl ich selber nicht der angesagteste Partylöwe bin !) Ich weiss nur (war selbst ca. 25 Jahre im BoxGESCHÄFT), dass es RELATIV billig war, aus maske/klitschskos Volkshelden zu machen. Man kauft Fallobstgegner mit Low Budget und die wenigen guten Gegnern mit etwas mehr Euronen und achtet auf die political Correctness der Auserwählten. Der ehrliche Dariusz Michalczewski‎
    oder zu seinem Nachteil noch ehrlichere Graciano Rocchigiani bekamen nichtmal Werbeverträge für Akne Creme und wurden von den kleinsten Anzeigenblättchen nicht mal auf Seite 5 erwähnt. Vor allem gibt es spätesten seit Ende der 80ger KEINEN Profi Boxsport mehr. Was sind das für Helden in ner seit ca 25 Jahren nicht real existierenden Sportart ?

  117. Kreuzweis sagt:

    Die Antipathie vieler hier gegen Schumacher und seine Leistungen entspringen blankem Neid – eine typisch sozialistische Grund“tugend“.
    Ich bin kein Autorennen-Anhänger und habe mir kein einziges Schumi-Rennen angesehen.
    Dennoch respektiere ich ihn und kann die Liebe seiner Anhänger verstehen. Er ist zweifelsfrei ein Held und ein Leistungstäger. Wer die Leistungen Schumachers nicht begreift, scheint mir ziemlich beschränkt. Sie bestehen bei weitem nicht nur im Herumfahren!

    „Leistungsträger“ sind sowieso etwas, was viele sozialistische Massen- und Durchschnittsmenschen instinktiv hassen. Mich interessieren Otto Normalverbraucher und seine Seelenfürze oder kleinen „Heldentaten“ herzlich wenig. Ich bewundere, was nur Ausnahmemenschen können; an denen kann ich mich hochziehen. Was gibt mir der Alltagsmensch? Nix!
    Jemand ist nicht automatisch gut, weil er arm, unbegabt, antrieblos oder sonstwie „benachteiligt“ ist – im Gegenteil: der Pöbelmensch ist zumeist kleingeistig und niederträchtig.

    Schuhmacher hat mich nicht beraubt, wie es die politischen und medialen Systemschergen und -schranzen dauernd tun.
    Hetzt mal lieber gegen die öffentlich-rechtlichen Raubritter und die „Helden“, die sie uns vor die Nase setzen. Da sind die Schmocks!

    Beste Genesung, lieber Schumi!

  118. Haltet_den_Dieb sagt:

    @Kreuzweis,
    Ihr Kommentar trieft von Menschenverachtung.

    Ein echter Held ist beispielsweise der Rechtsanwalt Hans Scharpf, der sich für die Bürger des BRD-Regimes einsetzt.
    http://geldhahn-zu.de/kampagnen/steuerwiderstand/steuerwiderstand-ebene-finanzgericht/ein-plaedoyer-fuer-den-steuerwiderstand
    http://geldhahn-zu.de/

    Wenn Sie in der Lage sind, zu differenzieren, wird Ihnen auffallen, dass die Motivation, dem BRD-Regime keine Steuern zu bezahlen, bei Hans Scharpf und Schumi Lichtjahre auseinander liegen.

  119. Lucy Esclarmonde sagt:

    @kreuzweis

    >Schuhmacher hat mich nicht beraubt, wie es die politischen und medialen Systemschergen und -schranzen dauernd tun.

    Dann wissen Sie nicht, dass sowohl Nürburgring als auch Hockenheim mit zig! Millionen Steuergeldern subventioniert werden?

    http://www.t-online.de/regionales/id_67235484/hering-weiter-steuergeld-fuer-projekte-wie-nuerburgring.html

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/steuergeld-und-der-nuerburgring-ewige-wiederkehr-im-kreisverkehr-11114296.html

    Zu den „medialen Systemschergen“ gehört die Formel 1 (Formel One Group) par excellence! Das Unternehmen hat einen Wert von ~11 bis 13 Milliarden Dollar (FAZ, 2012), einen jährlichen Umsatz von ca. 1,6 Milliarden und Gewinn vor (günstigen Kanalinseln-)Steuern von ca. 550 Mio. – dieses Geld wird ausschließlich durch mediale Vermarktung „erwirtschaftet“ – u.a. durch oa. Steuergelder. Oder durch Enteignung von indischen Bauern, das geht natürlich auch. Diese hunderte Millionen pro Jahr fließen in die Taschen der CVC (ehem. CitiGroup), der Banken und in die von „Böhrnie“. Letzterem droht aktuell übrigens eine Anklage wegen Bestechung:

    „Als Risikovorstand der BayernLB bekam Gribkowsky etwa 500.000 Euro Jahresgehalt und lebte in einer Villa mit Pool im Münchner Nobelvorort Grünwald. Seine Bekanntschaft mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone wurde dem Juristen aber zum Verhängnis: Vor dem Landgericht München gab Gribkowksy nach monatelangem Schweigen zu, 44 Millionen Dollar Schmiergeld von Ecclestone angenommen und nicht versteuert zu haben. Ecclestone soll das Geld gezahlt haben, damit Gribkowsky den Verkauf der Rennserie, die damals der BayernLB gehörte, in seinem Sinne regelt.“ (SZ 17.10.2013)

    44 Millionen Schmiergeld bezahlt der Böhrnie locker aus der Portokasse. VKPreis der Anteile war übrigens 839 Millionen Dollar.

    Das ist nur das offensichtliche. Versteckt bezahlen Sie das Spektakel, inklusive dem Gehalt von Herrn Schumacher, als ganz normaler Konsument. Und zwar nicht nur über Produkte von Unternehmen, die direkt bei der Formel 1 werben (wie zB Shell oder Allianz Versicherung, Cola oder Red Bull, Bier, Motorenöl, Reifen, Automarken, Banken etc.), sondern natürlich auch über jedes andere Produkt, für das zB bei RTL (egal zu welcher Zeit) geworben wird und mit dem Geld sich wiederum die Fernsehsender bei Ecclestone einkaufen können. Verstehen Sie das System?

    Kurz: es bezahlt IMMER UND ALLES der Konsument und Steuerzahler!

    >Wer die Leistungen Schumachers nicht begreift, scheint mir ziemlich beschränkt. Sie bestehen bei weitem nicht nur im Herumfahren!

    Natürlich nicht, er muss auch viel promoten, zB für die DVAG um 21 Mio. EUR
    http://www.bild.de/sport/motorsport/michael-schumacher/neuer-super-vertrag-32026418.bild.html

    Woher kommen diese 21 Millionen???

  120. Kant sagt:

    @Kreuzweis: „Die Antipathie vieler hier gegen Schumacher und seine Leistungen entspringen blankem Neid – eine typisch sozialistische Grund”tugend”.“
    Nein, es geht nicht um Neid.
    Herr Schuhmacher mag ein begnadeter Rennfahrer sein, der für seinen Sport viel getan hat.

    Aber WIESO wird diese ‚Leistung‘ mit Abermillionen honoriert – die von anderen Leistungsträger,die besonders viel für eine humane Funktionsweise unserer Gesellschaft tun (Kranken-schwestern, Feuerwehrleute, Polizisten, (Dachdecker = bes. gefährliche Berufe ) uvam), mit so wenig, dass sie sich in einer großen Stadt keine gescheite Wohnung leisten können ?

    Schuhmacher hat einen guten Job (Brosamen &Spiele) für die 0,001% der Mega-Reichen gemacht und ist fürstlich entlohnt worden …

    Ihn als Idol zu verehren, heißt, Ja zu einem System zu sagen, das diese extreme soziale Ungleichheit will, zugunsten der Superreichen will. Mit anderen Worten: Schuhmacher war ein Söldner des Kapitals! – Einem Söldner des Kapitals weine ich keine Träne nach, wenn er abtritt.

    Selbstverständlich tut mir der MENSCH M.Schuhmacher leid, so leid wie bei uns ein Handwerker, der vor vierzehn Tagen auf dem Heimweg von seiner Arbeit verunglückt ist und nun auch im Koma liegt.

  121. Wolfgang Eggert sagt:

    man liest immer wieder „halte durch und komm wieder auf die beine“. aber das ist mit jedem neuen tag durchgehaltenem koma ein neuer widerspruch. die hellenen sagten zu ihren in die schlacht ziehenden jünglingen: kehre zurück mit deinem schild oder darauf. sei siegreich oder nicht mehr. schumi wird seinen schild nicht mehr halten können, wenn er zurückkommt. er wird dieses rennen nicht wirklich gewinnen können. ich frage mich, ob das gut ist. der lichtschnelle hermes, der so lang die schützenden hände über den rennfahrer gehalten hat, sollte in seiner dunkleren eigenschaft zu ihm treten dürfen. mit seinem zauberstab der einschläfert und träume nicht enden lässt. der olymp holt sich seine helden gern jung. man kann es ihm nicht verdenken. und sollte es nicht über gebühr verwehren.
    heute ist schumachers geburtstag. das macht diese worte nicht leichter.

  122. Wolfgang Eggert sagt:

    schumacher wusste, was es heisst dem tod triumphe abzugewinnen. und er schämte sich dafür. was ihn einmal mehr groß macht. http://www.youtube.com/watch?v=7bXDfWhAUog

  123. Eveline sagt:

    schnehen sagt:
    …..Er hatte, genauso wie Goethe die verschiedensten Liebesaffären.

    Wissen zu sammeln ist wie Saatgut auf dem Dachboden zu horten.
    Zum Keimen, zum Vervielfältigen, zum Ausstreuen bringt es nur die Liebe.

  124. Eveline sagt:

    http://www.kunstdirekt.net/Symbole/allegorie/bosch/todsuenden/todsuenden.html

    Noch einmal die 7 Todsünden. So habe ich mir heute erstmalig eine „Bild“ gekauft, um die 7 Todsünden zu suchen.
    Bin aber schnell pfündig geworden.

    Im Link : Hieronymus Bosch malte „Die Sieben Todsünden“ , nebst Erklärungen.

    So wie es auch die 7 Astrologischen Urprinzipien gibt , gibt es passend dazu die 7 Todsünden
    1. Saturn herrscht über den Steinbock – Geiz
    2 . Sonne herrscht über den Löwen – Hochmut, Stolz
    3. Merkur herrscht über den Zwilling und Jungfrau — Neid
    4. Venus herrscht über den Stier und der Waage – Wollust
    5 . Mars herrscht über den Widder – Zorn
    6 . Jupiter herrscht über den Schützen – Völlerei
    7 . Mond herrscht über den Krebs – Trägheit

    Der Sünde fehlt immer die Anbindung zum eigenen inneren Feuer, sie muss nur gehoben werden.

  125. Eveline sagt:

    Es wird immer Menschen geben, auch durch glückliche Umstände, die ihre mitgebrachten Talente ausleben können und dürfen.
    Hier, ein 8 jähriger Bub, auch er bringt, wie Schumi, ungeschminkte Freude und Glück unters Volk.

  126. Wolfgang Eggert sagt:

    einsatz….ist deutsch… ist schumacher
    mut… ist deutsch… ist schumacher
    gefährliches grenzüberschreiten… ist deutsch… ist schumacher
    perfektion… ist deutsch… ist schumacher
    wahnsinn… ist deutsch… ist schumacher
    ich suche die eigenschaften an mir und meinem vaterland.
    ich finde sie, bin glücklich und kehre zu meinen wurzeln zurück.
    andere können sie nicht sehen oder verweigern sich dem gefühl.
    wer hat das spiel nun gewonnen?
    ich bin verbunden. bist du es?
    ich spüre glück. spürst du es?
    ich sehe werte. siehst du sie?
    ich kehre zurück. tust du es?
    was also ist banal an michael schumacher?

  127. Vafti sagt:

    ich habe mal von schumi einen ushiro-mawahsigeri
    im tv gesehen…und fand ihn beeindruckend.
    (damit meine ich den rückwärtigen halbkreis-
    fußstoß nach oben, während er vorwärts vor-
    getragen wird.) Schumi ist ein Superstar…und sollte
    auch alle Ehren dafür bekommen…nicht so, wie heute,
    wo ihm nur Kameras bleiben !!
    ( Typisches Zeichen unwirklicher Medien…die ihn nur
    als „Geldobjekt“ sehen….)

    Heilung für unseren Rennfahrer und seine Sinne !!
    Gruß Vafti

  128. Wolfgang Eggert sagt: 3. Januar 2014 um 23:02

    einsatz….ist deutsch… ist schumacher
    mut… ist deutsch… ist schumacher
    gefährliches grenzüberschreiten… ist deutsch… ist schumacher
    perfektion… ist deutsch… ist schumacher
    wahnsinn… ist deutsch… ist schumacher
    ich suche die eigenschaften an mir und meinem vaterland.
    ich finde sie, bin glücklich und kehre zu meinen wurzeln zurück.
    andere können sie nicht sehen oder verweigern sich dem gefühl.
    wer hat das spiel nun gewonnen?
    ich bin verbunden. bist du es?
    ich spüre glück. spürst du es?
    ich sehe werte. siehst du sie?
    ich kehre zurück. tust du es?
    was also ist banal an michael schumacher?

    Nix, ist faustisch. Sage ich doch schon seit der Steinzeit. Und auch das so zu sagen ist faustisch. Es ist das faustische, das uns mit ihm verbindet.

    Und auch Du [generalisiert, nicht nur Sie persönlich] bist Faust, Ich bin Faust, Schumi ist Faust, Wir sind Faust…

  129. Eveline sagt: 2. Januar 2014 um 13:02

    @Schnehen sagt: ……Ich bin zwar kein Christ …., sondern Atheist, ……

    Was ist ein Atheist? Ich weiss es nicht, schnehen.

    Darf ich ‚mal wieder vorlaut und anmaßend beckmessern [auch das ist faustisch und damit Deutsch]?

    Ein Atheist ist jemand, der an die Idee glaubt, daß es eine Macht über der Allmacht gibt, eine Zeit jenseits der Ewigkeit und einen Ort außerhalb des Unendlichen.

    Schnehen glaubt an den Menschen, nicht an Gott. Trotz aller Erfahrung, die seine brillanten Analysen so bitter macht, seine Kritk so hart und sein Urteil so unerbittlich und gnadenlos.

    „Du, laß Dich nicht verhärten…“

    Er ist eine Art von Maxim Gorki.

  130. schnehen sagt:

    Kraft ist … Ukraine… ist Klitschko
    Mut… ist Ukraine … ist Klitschko
    Präzision … ist Ukraine … ist Klitschko
    Dem russischen Feind ins Auge sehen,
    Das ist Klitschko!
    Ich bin glücklich, ein Ukrainer zu sein
    Ich bin verbunden
    Ich spüre Werte
    Ich spüre ukrainisches Glück in meinen
    gelb-blauen Adern.
    Spürst du es nicht auch?
    Was ist banal an Klitschko???

    Also:
    Willst du nicht mitmachen bei den Demonstrationen
    für die EU und den Beitritt zur Freiheit,
    Unser Klitschko tut es doch auch!!

    Wer ein echter Ukrainer ist,
    ist für die EU!

    …Massenarbeitslosigkeit nicht so schlimm…

  131. Eveline sagt:

    @Joachim Bulliger sagt: ….Ein Atheist ist jemand, der an die Idee glaubt, daß es eine Macht über der Allmacht gibt, eine Zeit jenseits der Ewigkeit und einen Ort außerhalb des Unendlichen.

    Schnehen glaubt an den Menschen, nicht an Gott. Trotz aller Erfahrung, die seine brillanten Analysen so bitter macht, seine Kritk so hart und sein Urteil so unerbittlich und gnadenlos.

    …..danke an Faust, lieber Freund.

    Die heile Kinderwelt geht mit Gott. Nur später, wenn wir gespalten hier Frau – dort Mann fängt das Elend an. Auch ich habe dann lange Zeit an den Menschen geglaubt…,
    Es hat mich zuguterletzt beinahe wahnsinnig gemacht und viel Kraft gekostet, mich wieder einzunorden.

  132. Eveline sagt:

    VWL_Grundlagen sagt:
    2. Januar 2014 um 20:17

    …..Dasselbe PARADOX hatte der Amateurboxsport zur Henry Maske / Klitschko Zeit. Der meist – NICHT IMMER – armseelige Zuschauer interessiert sich NULL für Tennis, Fussball oder Boxen, Formel1 der sucht vereinsamt nur den Anschluss an dem Mainstream. Wieso ? (Ich weiss das nicht, obwohl ich selber nicht der angesagteste Partylöwe bin !) Ich weiss nur (war selbst ca.

    Alles basiert auf Kraft der Zugehörigkeit. Jeder möchte dazugehören. Der Mensch ist ein Gruppenwesen.
    Das ist der Rattenfänger von Hameln, gleiche Funktion hat der Fernseher, alles ist Fiktion.
    Das Programm im Fernseher hat nichts mit meiner Wirklichkeit zu tun, ist, als würden ich aus dem Kino kommen und weiter im Auenland , Hobbit, leben.

    Zur Zeit, aktuell, die Krankenkassenkarte mit Foto, kommt aus der Glotze, aus der Scheinwelt, Leute haben Angst, schicken ihr Foto hin, und schon hat der Rattenfänger Beute gemacht und die brd Lügenwelt hat sich manifestiert.

    Gib deiner Krankheit nie einen Namen, also sage nicht, z.B „mein Rheuma“ , es geht nicht wieder. Wie ein Hündchen hat es eine Leine bekommen…..

  133. Wolfgang Eggert sagt:

    @bullinger

    okay, stimmt. setze jedesmal „… ist faust“ hinzu. das passt. und das macht uns gleichzeitig bedrohlich. nach innen und aussen. das ist der punkt, an dem man aufpassen muss. höllisch aufpassen.😉

    @schnehen

    du hast das spiel nicht begriffen. du warst, als du das gedacht und geschrieben hast,
    *nicht mit den von dir niedergeschriebenen werten verbunden, *du warst nicht glücklich sondern in angriffshaltung,
    *nicht im liebenden herz sondern im kalten verstand,
    *nicht in der volksseele sondern in der nurpolitik.
    du hast verloren. hättest du eine elegie auf die russen geschrieben, eine glühende liebeserklärung, die dir schon beim schreiben das herz schlagen lässt und uns dem mythos dieser menschen, ihren werten und ihrem sein nahegebracht hätte, dann hättest du zumindest gleichgezogen.

  134. Wolfgang Eggert sagt:

    … „gewonnen“ statt „gleichgezogen“. das ist das bessere wort. das spiel geht ja in erster linie mit bzw. gegen uns selbst.

  135. schnehen sagt:

    @Evelyn

    Du sprichst die ‚Sieben Todsünden‘ an und bringst das Bild mit Hieronymus Bosch, ein holländischer Maler, der im 16. Jahrhundert lebte, in Verbindung, von dem ich das Bild ‚Der Garten der Lüste‘ kenne, das eine ähnliche Thematik hat.

    Das Bild ‚Die Sieben Todsünden‘,die du aufführst (also: Habgier, Neid, Trägheit, Zorn, Stolz, Völlerei und Wollust), ist von Otto Dix. Er malte das Bild im Jahr der faschistischen Machtergreifung in Deutschland, 1933. Er wurde von den Nazis wegen seiner sozialkritischen Bilder verfolgt, verlor seine Professur und durfte nur noch Landschaften malen. Er galt als ‚entarteter Künstler‘.

    Er stellt diese 7 Todsünden so dar, dass sich die Nazis in diesen Sünden wiedererkennen konnten, weshalb sie sich entlarvt fühlten. Besonders treffend stellt er den Stolz dar: ein hocherhobener roter Kopf mit zusammengekniffenen Augen und einer riesigen Nase. Ich glaube, meinte den Nationalstolz.

    Er beschäftigt sich in seinem Bild mit den Gründen, weshalb die Nazis an die Macht kommen konnten. Einer der Gründe ist seiner Macht nach die deutsche Trägheit, die als Skelett dargestellt wird mit einer Sense in der Hand.

    Und das ist typisch für das heutige Deutschland: die geistige Trägheit. Die Mainstream-Medien, wie du treffend sagtest, versuchen, diese Todsünden immer wieder anzustacheln, um die Menschen niederzuhalten, mit Hilfe von Pornografie, mit der Anstachelung nationalistischen Stolzes, vor allem bei sportlichen Ereignissen, aber auch der Zorn wird bewusst wachgekitzelt, wenn es darum geht, die unterschwellige Wut, die viele Menschen wegen all ihrer Probleme in sich tragen, nach unten, auf Machtlose abzuleiten, um die wahren Verantwortlichen für diese Probleme aus der Schusslinie zu nehmen.

    Deshalb sollten wir die Techniken der Boulevard-Presse entlarven, statt sie zu bewundern und ihr nachzuahmen.

    Grüße!

  136. Frieden01 sagt:

    @schnehen

    Danke für Ihre Beiträge. Sie retten meinen Tag.

  137. Blogleser sagt:

    Erst mal nur eine kurze Ausführung zu den Ungereimtheiten beim Unfall (es gibt übrigens auch Ungereimtheiten bei der Bombenexplosion in Euskirchen, weil laut Experten vom Kampfmittelräumdienst es nach erstem Anschein nicht nach einer Explosion durch eine Weltkriegsbombe aussieht), weil mein Internet (per Handy) die ganze Zeit so lahm ist, obwohl ich einen Haufen Geld je Monat dafür zahle.

    1. Schumi fuhr auf Leihskiern. Er besitzt ein Haus in der Nähe des Unglücksortes, wo sich vermutlich auch seine eigenen Skier befinden. Warum benutzte er also Leihskier?
    2. Er soll einem gestürzten Mädchen geholfen haben und danach oder deswegen ein Stück mit Tiefschnee und Felsen zwischen zwei Pisten gefahren sein.
    3. Er soll nicht sehr schnell gewesen sein. Woher stammt dann die Wucht, die den Helm zerbrechen liess?
    4. Warum sieht man bis heute kein Bild des Helmes?
    5. Warum gab es erst so spät (erst dreieinhalb Tage später, s. Bild-Artikel „Die Wahrheit über Schumis Horror-Sturz“) ein Bild der Unfallstelle (u.a. von einem Touristen, der ein Bild aus der vorbeifahrenden Seilbahn machte), s. meine vorigen Beiträge? Durften keine gezeigt werden?
    6. Die Bindung seiner Leihskier soll nicht ausgelöst haben. Weil er zu langsam fuhr und die Kräfte zu gering waren? Okay, je nachdem wie sich der Ski verkantet, kann eine Bindung auch mal nicht auslösen, auch bei höherer Geschwindigkeit.
    7. Er hat sich anscheinend trotz der niedrigen Geschwindigkeit nicht mit den Händen abstützen können. Warum nicht? Es heißt, dass er eventuell durch die nicht auslösende Bindung abgelenkt gewesen wäre. Ein Profisportler?
    8. Warum war es nicht möglich einen Augenzeugen aufzutreiben bzw. zu befragen? Beim Amoklauf von Winnenden mit 16 Toten haben die Reporter jedes noch so eingeschüchterte Kind ausgequetscht. Warum also hier nicht?
    9. Es wurde jetzt bekannt, dass Michael eine Helmkamera trug. Diese wurde jetzt beschlagnahmt. Warum wurde das erst jetzt bekannt bzw. warum wurde die erst jetzt beschlagnahmt? Warum ist die Helmkamera überhaupt noch verwertbar, wenn doch der Helm zerstört wurde? Schumi soll auf die rechte Seite gefallen sein.
    10. Der Unfall soll sich schon vor 11 Uhr ereignet haben.
    11. Neuschnee (20 cm) soll die Felsen bzw. den entscheidenden Felsen zugedeckt haben, so dass Schumi ihn übersehen hat. Nach den Bilder vom Unglücksort ist klar, dass auch mit Schnee drauf, überall Felsen liegen. Von daher fährt man, wenn man nicht lebensmüde ist, langsam.
    12. Es gibt doch seit gestern tatsächlich ein Bild von der Unfallstelle mit einem Tropfen Blut im Schnee:
    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.koma-nach-ski-drama-erstes-foto-vom-unfallort-hier-verunglueckte-michael-schumacher.1758579a-7417-448c-a040-06ce7c62c853.html

  138. rico sagt:

    An Schumacher reiben sich die Geister. Da er vielleicht nicht den Durchnitt darstellt? Ob sympatisch oder nicht, ist er wohl stellvertretender Geist einer aus der Masse herausragenden Gestalt welche polarisiert. Letztlich ist alles subjektiv.
    Inwiefern dies alles Goethe in dieser Diskussion tangiert erschließt sich mir auch nicht. Er selbst war wohl ein Opportunist, genial aber eben mitlaufend. Mehr Aufmerksamkeit steht hier wohl Schiller zu, welcher völlig unerkannt behandelt wird. Seine ‚Ode an die Freude‘ ist dabei wohl zynisch unverstandene Hinterlassenschaft, welche den urchristlichen Kult des Mithras verschlüsselt darzubringen scheint. Als unvollendete Schrift erfüllte sein Demetrius den Tatbestand der Ketzerei. Dies scheint auch Goethe geahnt zu haben mit seiner Auslegung der Kraniche des Ibykus…

    Denn alles Leid hängt am Glauben. Die Ansichten der Christen rufen genau jene Zustände hervor welche seit Ihrem ersten Bildersturm in Alexandria allgegenwärtig sind. Jesus, alias Caesar, trägt das Kreuz wie Mithras den Stier. Und schon Porphyrios erkannte das Mithras, ebenso wie Atlas, eigentlich den Mond trägt. Das Lamm Gottes ist der Stier des Mithras, der angekettete Fenriswolf über Europa oder der mythische Drache Asiens. Es ist der Mond, welcher seine Bahn neben den anderen Planetengöttern verengte und der Erde durch annäherung Feuer und Entfernung Wasser brachte. Omnia sunt unita, -alles hängt zusammen und aus actio erfolgt reactio. Viaveto.

    Die Christen, alias Alteuropäer verdrängen diese schmerzhaft erfahrene Realität bis heut stellvertretend vereinahmend für alle Menschen der Erde. Wir entwerfen esotherisch, astrologisch kindische Illusionen welche traumatisch und heimelig emotional befangen machen. So sind es die vermeintlichen konservativen Christen/Judaisten/Islamisten selbst welche in der Realität zyklisch umstürzende, verbrennende und umstürzende Revolutionäre hervorbringen. Praktiziert fanatischer Bildersturm allenthalben. Hier verbindet sich ergo eine „linke Tat“ mit dem „christlichen Wort“ und dem „rechten Gedanken“, permanent zum mordenden Messiaskult. Es entspringt dabei alles ein und der selben unverstandenen Wurzel unserer Vergangenheit.

    Der Zentralismus als verpanzernder Auswuchs dieser ganzen Historischen Kataklystischen Vorgänge findet seine Funktion im emotional verdrängenden monothäistischen Gedanken. Einen quasi endlos gleichförmigen aktualistischen Gedanken ähnlich der Geologie. Er will eine Gleichheit wieder der Natur mit Gewalt in die Hirne stäuben um den „lieben Gott“, alias den Stier des Mithras, weiterhin zu besänftigen. Dieser per,se faschistisch wirkende religiöse Massengedanke, ist Vehikel für all unseren soziologischen Verwerfungen, von der zusammengebrochenen Antike bis dato. Er ist das Übel eines überemotionalisierten Egos welches Bücherverbrennend und Bilderstürmend im links/rechts zündelnden Dogma seine missionarische Erfüllung findet. Wenn wir unsere wirkliche Historische Tragödie weiterhin verdrängen und im separierten „Weltschmerz“ ausleben, wird sich dahingehend auch nichts ändern.

  139. VWL-Grundlagen sagt:

    @Lucy Esclarmonde
    Kurz: es bezahlt IMMER UND ALLES der Konsument und Steuerzahler!
    BINGO, vor allen Dingen meist ohne es zu wissen oder wollen.
    Man fragt sich sowieso viel zu wenig, woher das Geld von höchstbezahlten Menschen kommt, die eigentlich NUR im Unterhaltungssektor sind. Deren Werbewirksamkeit wurde schon immer von Betriebswirten bei Werbeagenturen bezweifelt. So wurden durch Gottschalks Werbung weder mehr Gummibärchen noch BigMacs gegessen. Die Werbung wurde also nur auf Kosten der Mitarbeiter und Konsumenten finanziert. Es scheint so, als ob diese Konzerne gern Geld verschenken, um damit den Mythos von der GROSSEN Ungleichheit der Menschen zu finanzieren.
    ..Enteignung von indischen Bauern… versteh ich allerdings nicht ganz?

  140. Eveline sagt:

    @schnehen

    http://www.rpi-virtuell.net/workspace/CFF7AB46-2FDA-475C-A6C7-3F92D3174C51/Tugend%20und%20Laster/Luke-7-Todsünden.pdf

    Die „Sieben Todsünden“ gemalt von Otto Dix, war mir bis heute nicht bekannt. 😢

    Im Link werden beide Meister miteinander verglichen.

    Mir persönlich liegt die Darstellung von Hieronymus Bosch näher, kennt er noch die Königin der Wissenschaft, die Astrologie, mit ihren 7 Urprinzipien , wo auch die 7 Todsünden ihren Platz finden.

  141. schnehen sagt:

    Mein Held ist nicht Schumacher, der Held von Mercedes, von Exxon Mobile, der Held der Formel Eins, die vor zwei Jahren der Demokratiebewegung von Bahrain in den Rücken fiel, und dort die Formel Eins veranstaltete, was ganz im Sinne der in Bedrängnis geratenen, brutalen Al Khalifa-Dynastie war, die seit drei Jahren mit aller Brutalität gegen die Demokratiebewegung vorgeht, und schon über 100 Protestierende auf dem Gewissen hat, die die saudischen Truppen ins Land holte, um ihre Macht zu retten. Die Formel Eins half ihr auch, denn mit der Durchführung des Rennes entgegen den Protesten der Demokraten, wurde ein Zustand der Normalität vorgetäuscht, ganz im Sinne der Regimes.

    Für solche mittelalterlichen Blutregimes fährt auch der von Eggert zum Helden erklärte Schumacher. Mein Held ist ein anderer. Er heißt Juri Frisler, ist Einwohner der Stadt Wolgograd, trägt eine kurze schwarze Lederjacke, darunter ein graues T-Shirt und ist 22 Jahre alt.

    Juri arbeitet im Wolgograder Bahnhof bei der Gepäckaufbewahrung. Als der Bombenanschlag stattfand, der 14 Menschenleben forderte, hatte er Glück. Er blieb unverletzt. Aber er sah ein kleines Mädchen, das schwerverletzt in der verwüsteten Bahnhofshalle lag. Er nahm es auf den Arm, lief mit ihr aus dem Bahnhofsgebäude und suchte draußen einen Krankenwagen. Olya Iwanenko, so der Name des Mädchens, sagte immer wieder:

    „Ich möchte schlafen! Ich möchte schlafen!“ Sie war kurz davor, bewusstlos zu werden. Juri: „Nein, nicht schlafen, jetzt nicht schlafen!“

    Zuerst fand er keinen Krankenwagen: „All diese Wagen sind nur für Erwachsene!“ Juri schrie die Fahrer an, bis sie bereit waren, Olya ins Krankenhaus zu bringen.

    Sie ist schwerverletzt, aber ihr Zustand ist stabil.

    Juri gab Russia Today ein kleines Interview. Ein eher schüchterner, bescheiden wirkender junger Mann sprach da, der meinte, er müsste jetzt, in diesem Moment, etwas tun und er war zur Stelle.

    Das ist Heldentum: Im Moment der Not zur Stelle zu sein und ohne sich zu schonen, Menschenleben zu retten.

    Ob Juri Russe, ist einerlei, er hätte auch Wolgadeutscher sein können. Heldentum definiert sich nicht nach der Nationalität.

  142. Kreuzweis sagt:

    schnehen sagt:
    4. Januar 2014 um 08:42

    Liber Schnehen, sie beweisen mit Ihrem Vergleich, daß genaues Hinsehen und erkennen des Wesentlichen nicht Ihre Stärke ist.

    „Kraft ist … Ukraine… ist Klitschko
    Mut… ist Ukraine … ist Klitschko“

    Ein Riese hat von Haus aus Kraft und braucht nur wenig Mut. Nicht Goliath, der kleine David, ist es, der in einem ungleichen Kampf der Mutigere ist (sowenig ich dem Volk Dawids sonst auch abgewinne).

    „Präzision … ist Ukraine … ist Klitschko“

    Der Bär braucht wenig Präzision, er schwingt einfach seine Pranke. Der kleine Karateka mit wenig Masse, der braucht wirlich Präzision, um eine Wirkung zu erzielen!
    Ansonsten: für welche Güter von Präzision seht die Ukraine nochmal?

    Also ingesamt eine unorginelle Retourkutsche – naja, kann man von einen Kommi auch nicht erwarten?
    Orginalität ist etwas elitäres …

    „…Massenarbeitslosigkeit nicht so schlimm…“

    Sie – also Leute ihrer Art – bejammern stets die Probleme, die sie selbst geschaffen. Kein Kommunist hat je „Massenarbeitslosigkeit“ beseitigt, außer durch primitivste Zwangsarbeit. Es sind nämlich stets Solitäre wie Schumi, die Neues erfinden oder entwickeln oder zur Perfektion treiben.
    Und erst als „Abfallprodukt“ dieser Solitäre entsehen Arbeitsplätze, die auch dem „Proleten“ Mehrwert bringen.

  143. Wolfgang Eggert sagt:

    @ schnehen

    martialisch, aber ganz klar ihr punkt. juri ist ein schöner mensch, ein held

  144. VWL-Grund-Lagen sagt:

    Verehrter humorvoller Herr Kreuzweis, hab auch nach 6 Falschen Prinz Luitpold Weissbier leider nicht Ihre Phantasie, die so sehr klaren, logischen Ansichten Herrn Schlehens so misszuverstehen. Kann man ihren phantasievoll, intelligenten Antikommunismus aus der BLÖDzeitung lernen, oder durch Einnahme von noch mehr Weissbier kombiniert mit Haldol und Valium erreichen ? Dass ein Schumi, Gottschalk, Jauch, Raab, Michael Friedmann usw. 20 Millionen Proleten Lohn und Brot geben und nicht umgekehrt, dafür gebührt ihrer Erkenntnis nicht nur ein Nobelpreis in SEHR KREATIVEN Wirtschaftswissenschaften, sondern ein Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde. Solch Wirtschaftsexperten gehört die Welt, wenn sie denn medikamentös einigermassen eingestellt und aus ihrem Fixierungsbettchen befreit sind.
    PS: Sie haben den kinderfressenden Erich Honecker und Satansanbeter Fidel Castro vergessen. Evtl. hat Lenin sogar mal im teuren Karl Lagerfeld Unterhemd bei geöffnetem Fenster des Hilton Hotels Flamenco getanzt. Sonst hätte die Oktoberrevolution nie stattgefunden.

  145. Blogleser sagt:

    @Kreuzweis

    „Kein Kommunist hat je “Massenarbeitslosigkeit” beseitigt, außer durch primitivste Zwangsarbeit. “

    Die Geschichte lehrt aber anderes, z.B. aus der Zeit des Bürgerkrieges in Spanien (ich hoffe, dass dieses Zitat okay ist, auch wenn es eigentlich gegen die Blogregel Nummer 2 verstößt, aber es geht ja nicht um Deutschland, sondern um Spanien):

    „Carl Einstein – Die Front von Aragon
    aus: Die Soziale Revolution Nr. 12, 1937.

    Die Kolonnen trafen in Aragon verhungerte Bauern, die kaum ein Stück Land ihr eigen hiessen. Sie bezahlten an die Herren Abgaben für die Wegerechte, das Wasser usw. Die Kolonnen fanden in Aragon eine revolutionäre Situation höchsten Grades vor. Der Landbesitz war in ganz wenige Hände konzentriert. So gehörte zum Beispiel alle Erde des Dorfes Montegrillo zwei Personen, für die das ganze Dorf arbeitete. Häufig trat die Kirche als der grosse Ausbeuter auf. Die Kirche besass starke Aktienpakete in den spanischen Unternehmungen; sicher war sie einer der grössten Grundbesitzer. Der Gegensatz zwischen Kirche, Proletariat und Bauern war vor allem in ökonomischen Tatsa chen begründet. Es war die Feindschaft zwischen dem hemmungslosen Ausbeuter und dem Ausgebeuteten, der vor Hunger stirbt. Klar, dass die Kirche ihre so irdischen Interessen mit metaphysischem Schwindel vernebelt.

    Doch allmählich erlebten die aragonesischen Kolonnen die Verwandlung des spanischen Krieges. Noch führte man Guerillakrieg. Das Terrain schien zunächst keine bedeutenden militärischen Möglichkeiten zu bieten. Die Berge bilden engdurchschluchtete steinerne Zeltstädte; Wasser fehlt gänzlich. Die Grossgrundbesitzer hatten die Bewässerung des Landes verhindert, welche dank den Wassermassen des Ebro leicht zu verwirklichen ist.

    Die Kolonnen hatten die Bergketten den Faschisten gegenüber besetzt. Unten in den Dörfern begann man die Kollektivwirtschaft aufzubauen. Man schuf Strassen, schachtete Kanäle aus, gründete Schulen, Krankenhäuser und organisierte die gesamte Versorgung der Dörfer. Der militärische Erfolg wirkte sich unmittelbar sozial aus. Diese häufig verkannten Anarchisten erwiesen sich als kluge Konstrukteure.“
    Spanischer-B%C3%BCrgerkrieg/Anarchismus-at-Carl-Einstein-die-Front-von-Aragon.html

    Wir sollten mal gründlich den Begriff „links“ ausdiskutieren. Für mich bedeutet links vor allem sozial, gerecht und ohne Gewalt (auszuschließen Notwehr), d.h. statt Gewalt könnte man auch sagen militärische Gewalt.

    Viele Menschen in Brasilien könnten ein einigermaßen menschenwürdiges Leben leben, wenn die Großgrundbesitzer ein wenig von ihrem meistens illegal oder wenigstens halblegalem Wege erworbenes Land abgeben würden. Ein Mensch braucht nicht viel Land zum überleben.

  146. Lucy Esclarmonde sagt:

    @VWL-Grundlagen

    Seit einigen Jahren beruft sich die indische Regierung auf ein Gesetz von Ende 19. Jh. und enteignet landesweit indische Bauern.

    Für den Bau des Komplexes inkl. der Formel 1-Strecke wurden ebenfalls Bauern zwangsenteignet, lapidar entschädigt und das Land um das 2.000 fache an einen Investor verkauft. Es gab Demonstrationen und auch Tote. Dabei ging es um über 1.200 Dörfer, die vernichtet wurden.

    Dazu muss man sich verdeutlichen, dass ein F1-Ticket etwa 3-6 Monatsgehältern eines Normalverdieners entspricht und sich die meisten nicht einmal das Schuldgeld für ihre Kinder leisten können. Vom Gros der Menschen, die gar keine Arbeit haben, ganz zu schweigen.

    Während also der Großteil der Bevölkerung Indiens in Armut und Elend versinkt, entsteht dort eine Luxus-Parallelwelt, die wieder nur einigen wenigen Privilegierten dient.

  147. Haltet_den_Dieb sagt:

    @Lucy Esclarmonde,
    vielen Dank für Ihren Beitrag.
    Er beweist, dass es sich bei Schumi und Kollegen nicht um Helden handelt, sondern um eiskalte Profiteure des menschenverachtenden und menschenmordenden Kapitalismus, der hinter der Formel-1 steckt.

    Die Rennfahrer sind Werkzeuge der Ausbeuter und Versklaver der Menschen und das Paradox besteht darin, dass die Ausgebeuteten das nicht durchschauen und stattdessen die Karotte gierig verzehren, die ihnen die Sklaventreiber in der Gestalt von „Spitzensportlern“ vor ihre Nase halten.

    Da mich Formel-1 noch nie interessiert hat, wusste ich nichts von den Verbrechen des Formel-1 Zirkusses in Indien.
    Ich bezweifle allerdings, dass Schumi, Vettel und Kollegen nichts davon wussten.

    Vielmehr vermute ich, dass sie alles darüber wissen, es aber ganz schnell verdrängen, weil die Millionen, mit denen sie von den Sklavenhaltern bestochen werden, mehr wert sind für sie als die ermordeten und enteigneten Inder.

    Sorry, Jürgen Elsässer, wolfgang eggert und die anderen Fans von Schumi : Ihr liegt falsch und habt den Köder der Verbrecher geschluckt. So will es das System, es geht um Brot und Spiele für die ausgebeuteten Massen.

    Derweil werden die echten Helden unbeachtet von den Massen totgeschwiegen oder zwangspsychiatrisiert oder von den Schergen der Regimes ermordet.

  148. Eveline sagt:

    @Kreuzweis
    In der DDR /Sozialismus/ Kommunismus gab es auch keine Massenarbeitslosigkeit. Es gab Vollbeschäftigung – wobei leider – auch viel unnütze Arbeit bezahlt wurde, wie das Beschnüffeln der Bevölkerung.
    Die Schnüffelnasen sind ja in der Marktwirtschaft auch gut im Geschäft.
    Massenarbeitslosigkeit/ nebst Enteignung wird durch Kriegstreiberei mit Waffen oder über das Spekulieren mit den Währungen, Nahrungsmittel produziert. Über die gottlose Geldschöpfung im Bankenunwesen, über den Zentralismus ala Berlin, Brüssel, demnächst Washington, Mars ist in der Planung. Damit wir ja den Kopf hochheben und das Geld weiterhin anbeten.
    Das Internet ist ein Abfallprodukt der Rüstungs und Spionage Industrie, sowie auch der Fernseher und der Computer.
    Toll, das Volk spioniert sich selber aus und bezahlt es auch noch.
    Die Herren müssen vor Lachen nicht mehr in den Schlaf kommen…..

  149. Kreuzweis sagt:

    Lieber Blogleser!
    Ich entstamme einer armen Arbeiterfamilie. Meine Eltern konnten uns Kindern nichtmal Taschengeld geben; das mußten wir uns durch Arbeit verdienen. Doch wir litten keine Not und hatten eine gute Kindheit. Vater hatte nie Angst vor dem Arbeitgeber, denn er gab genügend andere, die Arbeiter suchten – und er konnte die Familie ernähren, einen Schrebergarten halten und auf ein Auto sparen. Wir verbrachten viel Zeit in der Familie und hatten eine zuversichtliche zukunftsfrohe Lebensstimmung: man strebte nach „oben“ und nicht nach kuscheliger „sozialer Gerechtigkeit“ (welch ein Deppenwort!).

    Erst als die Roten aller Couleur (Ausnahme: die Marxisten-Reichisten um den Ahrimanverlag) anfingen Lohndrücker und den Sozialschrott aus aller Welt ins Land zu schaufeln war es vorbei mit der Stärke der Proletarier. Die Roten haben, bestochen von der Hochfinanz, den Arbeitsmarkt für den einfachen Mann vernichtet, ihn einer erdrückenden Konkurenz um Arbeit und Lebensraum ausgesetzt, ihn zum Konsumidioten gemacht, seine Bildungs- und Aufstiegschancen durch immer „gerechtere“ Schulen vernichtet.

    Die ursprüngliche Idee der Sozialisten, sich durch genossenschaftliches Wirtschaften gegenseitig zu helfen, war gut: Bildungs- Einkaufs-, Wohnbau-, Versicherungsgenossenschaften. Denn hier achteten die Arbeiter selbst darauf, sich mit Genossen, die einem nutzten und nicht mit jenen, die nur ausnutzten, zusammen zu schließen. Doch der heutige Staatsknetesozialismus ist nichts anderes als eine moderne Form des Raubrittertums – dazu gehört, daß auch NIE, NIE, NIE die Megareichen ERNSTHAFT angegangen werden!!!

    Erklären Sie mir mal, warum aus keinem der sozialistischen Paradiese (z.B. Kuba!) nichts, aber absolut gar nichts, an bemerkenswerten Erfindungen und Entwicklungen kommt. Und kommen Sie mir bloß nicht mit „Mangel an“, denn noch weit schlimmerer Mangel hat bei den Deutschen zu enormen Erfindungen geführt – um nicht zu verhungern!

    Und was Ihre Revolutionsprosa aus dem alten Spanien aus der Feder eines „Einstein“ angeht, so habe ich meine Erfahrungen mit dieser Sorte Literatur. In der Kirche nannte man es Heiligenlegenden. Ich las kürzlich „mein Katalonien“ von Orwell aus der gleichen Zeit und da liest es sich schon etwas anders. Auf der Seite der Faschisten haben ja nicht nur die Großgrundbesitzer gekämpft, sondern zumeist auch Kleinbauern und Arbeiter.

    Es ist letztlich nicht der Kampf Arm gegen Reich, sondern der von Weltanschaungen: Streben nach Höherentwicklung oder hinab ins sozialistische Utopia vom Weltparadies!

  150. Wolfgang Eggert sagt:

    dieser „populistische“ diskussionsstrang wird die beiteiligungsrekorde im forum knacken, mit zwei ausnahmen:
    1.) islam-terroristen abschieben, aber zackzack
    2.) nsa-lauschangriff auf elässer
    erster hat eine klassische bild-überschrift,
    letzterer ist sehr persönlich mit direkter rückwirkung für die leserschaft (werden jetzt auch die compact-leser abgehört?)
    populistisch, persönlich, griffig, gefühl: das lässt die leute nicht nur klicken sondern auch zum heft greifen.
    das lässt sprechen und streiten, und das lässt sie – dank der tabulosen querfrontigkeit von compact – zu ganz neuen betrachtungsweisen kommen.
    der INHALT des artikels macht die nachricht, nicht die überschrift und nicht einmal das themensetzung, wie
    die person des vorderhand unpolitischen sportlers schumacher hier deutlich gezeigt hat.
    wie könnte sich jürgen dafür schämen, wenn er diese schiene fährt? tabus behindern, auch im strategischen sinne.

  151. Wolfgang Eggert sagt:

    SCHUMIUNFALL WURDE GEFILMT: Die Sache mit Schumachers Helmkamera ist ja nun schon breit diskutiert. Anfänglich hieß es, die Staatsanwaltschaft habe der Familie die Cam unter Druck abgenommen. Was auch immer. Jetzt meldet der Spiegel, ein deutscher Flugbegleiter habe den schweren Skiunfall gefilmt. Nur wenige Meter von der Unfallstelle entfernt. Der Mann wolle das mit einem Smartphone aufgenommene Material der Staatsanwaltschaft Albertville für ihre Ermittlungen zur Verfügung stellen. Stimmt das oder wird hier via Presse Druck gegen irgend wen aufgebaut? Es macht eigentlich null Sinn, daß jemand so lange auf einem solchen KnallerMaterial herumhockt. Ich wäre damit sofort zur Sun, Equipe, Gazzetta dello Sport und Bild gegangen und hätts meistbietend für ne sechsstellige Summe verkauft. Scheint er aber nicht getan zu haben. Oder das Material wurde zwar gekauft aber nicht gebracht. Seltsame Kiste.

  152. juergenelsaesser sagt:

    Jreuzweis: „Erklären Sie mir mal, warum aus keinem der sozialistischen Paradiese (z.B. Kuba!) nichts, aber absolut gar nichts, an bemerkenswerten Erfindungen und Entwicklungen kommt.“ Sputnik? Kalaschnikow?

  153. Blogleser sagt:

    @Kreuzweis

    Ich entstamme einer gutbürgerlichen Familie, zwei Akademiker-Eltern, Mitte der 70er wurde ich eingeschult, ich musste nie Hunger leiden und wir wohnten in einer großen Mietwohnung, aber ich kann ihnen sagen, dass mein Leben auch kein Zuckerschlecken war, obwohl meine Mitschüler dies wohl dachten, weil ich nie von den negativen Seiten meiner „Erziehung“ erzählt habe.

    Statt vom Kommunismus wäre es wohl besser vom Sozialismus zu reden. Mit der genauen Ideologie des Kommunismus und des Sozialismus kenne ich mich derzeit nicht besonders gut aus, aber es ist einfach so, dass Kommunismus bei uns eher mit Fanatismus und strenger Ideologie verbunden wird.

    Zunächst hätte ich noch zwei andere Artikel zum Spanischen Bürgerkrieg und den Umwälzungen, die entstanden, nachdem die rechte Herrschaft erst einmal abgeschafft war, wobei man natürlich einräumen muss, dass die linke Seite in Sachen Gewalt der rechten nicht viel nachstand:

    „Sie werden gewinnen, aber nicht siegen
    21.07.1986 (30/1986)
    Von Kogelfranz, Siegfried
    Die Republik erlebte in diesen Wochen eine große Wandlung. In Madrid hatte eine sozialistische Regierung zusammen mit der Gewerkschaft UGT die Macht übernommen. Sie sorgte für Lebensmittelverteilung, belegte die Konten von Falangisten mit Beschlag halbierte alle Mieten, organisierte Milizen. In 2000 Militärschulen lernten 100000 analphabetische Rekruten schreiben und lesen.

    Am meisten taten die Anarchisten für die Bildung. Binnen eines Jahres verdreifachte sich die Zahl der Schüler in Barcelona – von 34000 auf 116000.“
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13519091.html

    „Die Spanische Revolution 1936

    vierzehn Tage lebte man in Barcelona ohne Geld. Die Bevölkerung wurde in öffentlichen Speisehallen von den Gewerkschaften gratis ausgespeist“. Die Wirtschaft wurde nach sozialistischen Gesichtspunkten sozialisiert, Kleingewerbetreibende schlossen sich in einem gewerkschaftlichen Produktionsverband zusammen, der ihre Löhne zahlte, „Unrentable Unternehmungen wurden niedergelegt oder mit anderen zusammengeschlossen.“ Die allgemeinen Löhne wurden erhöht, die hohen unproduktiven Gehälter der Direktoren etc. wurden abgeschafft. Bettler waren aus dem Straßenbild verschwunden, ihre Betreuung wurde von den Wohlfahrtsausschüssen der Gewerkschaft übernommen. Die Verkehrsbetriebe wurden in Arbeiterselbstverwaltung betrieben, die Abschaffung der Direktoren und deren Gehälter hatte zur Folge, daß die Löhne der Arbeiter erhöht, die Fahrpreise und die Arbeitszeit gesenkt werden konnten. Insgesamt funktionierte das Verkehrswesen nach der Kollektivierung, auch aufgrund einer Reduzierung des Verwaltungsaufwandes, erheblich besser als vor der Revolution. Ebenso war es mit dem Telefonwesen, nachdem die kriegsbedingten Schäden beseitigt und zahlreiche neue Leitungen verlegt waren.

    In der Anfangszeit der Revolution konnten die Kollektivbetriebe jedoch durch das bloße Beispiel überzeugen – in den Kollektiven wurde ein höheres Lebensniveau erreicht, die Lebensmittel- und Gesundheitsversorgung der einzelnen Mitglieder wurden verbessert, vorhandene Maschinen wurden effizienter eingesetzt (28), die Produktivität konnte erheblich gesteigert werden (!).

    Aus: Broué/Témime (1961): „Revolution und Krieg in Spanien – Geschichte des spanischen Bürgerkrieges in zwei Bänden“, Frankfurt/Main, Surhrkamp 1968 “
    http://www.anarchismus.at/texte-zur-spanischen-revolution-1936/die-spanische-revolution/736-die-spanische-revolution-1936

  154. Lucy Esclarmonde sagt:

    @Haltet den Dieb

    >Die Rennfahrer sind Werkzeuge der Ausbeuter und Versklaver der Menschen und das Paradox besteht darin, dass die Ausgebeuteten das nicht durchschauen und stattdessen die Karotte gierig verzehren, die ihnen die Sklaventreiber in der Gestalt von “Spitzensportlern” vor ihre Nase halten.

    Dazu genügt ein Blick in das Video von Herrn Eggert. Zugegeben alle drei sehr sympathisch, auch Häkkinnen imponiert ausgesprochen menschlich. Nichtsdestotrotz: MS muss vorab noch schnell zum Käppi mit der richtigen Botschaft wechseln und dann sitzen sie dort zugeklebt mit Logos wie drei Litfaßsäulen.

    Hätte der Mensch diesen Anblick nicht längst als normal akzeptiert, würde auffallen was sie sind: „Werbeträger“ – im besten Sinn des Wortes – des imperialistischen Kapitals.

  155. schnehen sagt:

    @Lucy

    Sie sprechen mir aus der Seele mit Ihren Beiträgen. Bleiben Sie dran!

    Es kommt darauf an, die Menschen aufzuklären, ihnen ihre soziale und politische Lage zu erklären, sie zu politisieren, sie wachzurütteln, und genau das Gegenteil geschieht mit dem Hypen von Spitzensportlern und der Formal Eins: es werden falsche Vorbilder geschaffen, nebenbei noch die Produkte, für die sie werben an den Mann und an die Frau gebracht und das elitäre Denken wird gefördert, statt das solidarisches Verhalten eingeübt. Dahinter steckt eine durch und durch reaktionäre Agenda.

    Das hat eine lange Tradition: In den fünfziger Jahren hat man das schon gemacht mit den ‚Helden von Bern‘. In den sechziger Jahren war mein großes Vorbild Armin Hary, der einen neuen Weltrekord über 100m lief (10,0). Allerdings: Als ich schon etwas politisiert war mit 13 oder 14 Jahren, und erfuhr, dass Hary Immobilienmakler im Nebenberuf war, war er für mich gestorben. All meine Illusionen zerplatzten urplötzlich wie Seifenblasen. Ich suchte mir aber dafür ein neues Vorbild: den relativ bescheidenen Uwe Seeler, der dann aber auch anfing, für Sportartikel Werbung zu machen, aber sich nicht vollständig korrumpieren ließ und lukrative Verträge im Ausland ablehnte. So konnte ich ihm noch einigermaßen treu bleiben.

    Wer würde das aber heute noch angesichts der Korrumpierung des Spitzensportes noch machen, seiner Heimatstadt treu bleiben, und es vorziehen, ein bescheidenes Leben zu führen?

  156. Prometheus sagt:

    Wolfgang Eggert: „Ich wäre damit sofort zur Sun, Equipe, Gazzetta dello Sport und Bild gegangen und hätts meistbietend für ne sechsstellige Summe verkauft.“
    _____________________________________________
    Interessante Haltung.
    Mein Gedanke wäre primär, wie kann ich mit meiner (zufälligen) Aufnahme zur Aufklärung dieses Unglücks beitragen. Alleine auf die Idee zu kommen, mit so etwas wie eine Ware zu handeln, einen Preis hochzutreiben und diesen Unfall an den Meistbietenden zu verkaufen, lässt mich schaudern. Und nur so nebenbei bemerkt: diese Vorgehensweise, mit derartigen Dingen Geschäfte zu machen, wird eigentlich einer ganz auserwählten Spezie (Vorurteil?) insbesondere angedichtet…

    Aber wahrscheinlich bin ich zu naiv für die heutige Zeit und die westliche Wertegemeinschaft mit ihrem egoistischen Überlebensgedanken ist bei mir noch nicht so eingeprägt. Ich merke das im Alltag sehr oft..

  157. Eveline sagt:

    @Lucy Esclarmonde sagt:
    5. Januar 2014 um 20:51

    ….Hätte der Mensch diesen Anblick nicht längst als normal akzeptiert, würde auffallen was sie sind: “Werbeträger” – im besten Sinn des Wortes – des imperialistischen Kapitals.

    Könnte es nicht auch heissen, trotz der „Werbeträger“ – Litfaßsäulen, verbreiten sie im Volk Freude und Anerkennung?

    Meinen Sie wirklich, das Volk hat kein Gespür für den gekauften hochelitären Wahnsinn in dieser Welt und es kann nicht unterscheiden, zwischen einem – Hallo Herr Kaiser- und der großartigen sportlichen Leistung eines Menschen?

    Habe ich ihre Proteste übersehen, wie unsere Städte mit Werbemüll zugeschüttet werden?

    Ach ja wahrscheinlich rechnet sich der Protest nicht. Für keine Werbung zahlt ja niemand.

  158. Wolfgang Eggert sagt:

    @prometheus

    klasse einstellung. sie hätten wahrscheinlich auch bei einem besuch des pentagon am 11. september ihre handycamaufnahmen schnurstracks zur polente gebracht. für die „aufklärung“.

    im schumifall gehts für die versicherer um 100derte millionen euro http://www.focus.de/sport/formel1/schumacher/es-geht-um-hunderte-millionen-wer-zahlt-fuer-den-unfall-von-michael-schumacher_id_3517800.html wenn den pistenbetreibern von meribel schuld nachgewiesen werden kann, zahlen die das. was meinen sie wohl, wie beherzt die örtliche polizei da zur aufklärung beiträgt? daß corinna schumacher laut ersten berichten die helmcam unter druck abgenommen wurde, passt da rein. und daß die filmaufnahmen des touristen bis heute nicht gezeigt wurden ebenso. es wäre in beiden fällen gut gewesen, wenn die aufnahmen zuerst bei den medien gelandet wären.

  159. Lucy Esclarmonde sagt:

    @Eveline sagt:
    5. Januar 2014 um 22:20

    >Könnte es nicht auch heissen, trotz der “Werbeträger” – Litfaßsäulen, verbreiten sie im Volk Freude und Anerkennung?

    Ein insgesamt sehr teurer Spaß, wo es doch Freude jederzeit und überall umsonst gibt.

    >Meinen Sie wirklich, das Volk hat kein Gespür für den gekauften hochelitären Wahnsinn in dieser Welt und es kann nicht unterscheiden, zwischen einem – Hallo Herr Kaiser- und der großartigen sportlichen Leistung eines Menschen?

    Womit glauben Sie, verdienen Konzerne ihre Milliarden? Mit dem „guten Gespür“ des Volkes?

    >Habe ich ihre Proteste übersehen, wie unsere Städte mit Werbemüll zugeschüttet werden?

    Wovon reden Sie hier?

  160. Eveline sagt:

    Geld und Schuldgefühle

    Das Schwein, Sinnbild der Unterwelt, griech. phorkus – Orkus
    sind verwandt. Orkney ist der Wohnsitz der Todesgöttin der Kelten, Orc heisst im Irischen Schwein. Damals reisten die Könige noch in die Unterwelt und verbanden diese mit dem Lichtgeist, Symbol ein weisses Hirschkalb.

    Jetzt mal tief in die europäisch – christliche Kultur geschaut.

    Auf deutschen Marktplätzen mussten Juden – öffentlich – den Anus eines lebendigen Schweines küssen, durch die Jahrhunderte gingen diese Demütigungen.

    Das „Heilige Schwein“ wurde geklaut und deren Mystik, das weisse Hirschkalb wurde entfernt, was immer zu einem buchstabengetreuen Dogmatismus führt.
    Thema Zwillingskuss liegt hier auch.

    Im Mittelalter hatten die Handwerkszunfte ein sehr hohes Ansehen, sie war mehr wert, besser der Handwerker durfte sich besser fühlen (Stolz) als ein Geldverleiher. Nebenbei Ist ja alles nur im Kopf, dieser Wahnsinn.

    Dieses „schmutzige“ Geldgeschäft hat man den Juden überlassen. Juden durften kein Zunftmitglied werden.
    Und sie, die Geldverleiher durften nur den Dienstboteneingang benutzen.

    So behielten die Deutschen ihr Jesus im Herzen und den Teufel projizieren sie auf die Juden, Geld = böse gleich Teufel.

    Wie im Riesenrad sitzend wähnten sich die Handwerker immer oben sitzend, nun das Rad hat sich gedreht, eine physikalische Gesetzmäßigkeit, die Handwerker sitzen heute unten und die Geldverleiher oben.

    Und uns flieht das Geld aus den Taschen, das machen die Schuldgefühle, es geht dorthin, wo es geliebt wird.

    Mir fällt das so ein, wie tief die Schuldgefühle, ja der damit verbundene Sauberkeitswahn gegenüber dem Geld noch heute sind, so manche Botschaften hier auf diesem blog kann ich mir nur so erklären, selbst im Angesicht eines schwerstkranken Schumi.

    Unsere Vermieterin aus meiner Kindheit hat ihr Geld immer gebügelt, damit es ordentlich aussieht…..hat mich immer köstlich amüsiert.

  161. Eveline sagt:

    Lucy Esclarmonde sagt:
    6. Januar 2014 um 08:52
    @Eveline sagt:
    5. Januar 2014 um 22:20

    Es geht nicht um das Geld, Geld ist nur das Transportmittel, so wie das Zuckerkügelchen in der Homöopathie.

    Es geht darum, uns Geist uns Seele abzusprechen, uns als ein materielles Dingsbums zu begreifen. Personal und Sklave zu sein.
    Freude und Anerkennung ist billiger zu haben? Richtig, jeder fege vor seiner eigenen Tür und dann ist die Stadt sauber.

    ……Womit glauben Sie, verdienen Konzerne ihre Milliarden? Mit dem “guten Gespür” des Volkes?

    Ja. Nur das Volk weiss es nicht. Es bezahlt die Ausstattungen der Arena, über die Schuldenpolitik, Eintrittspreise, das Geld unseres verkauften Landes stecken sich die Politiker in die Tasche, oder die Brüssler Eurokraten verdienen daran.
    Es geht also nicht darum, die Sinne des Volkes zu beschimpfen, sondern vernünftige Verträge auszuarbeiten, und hiervon mindestens die Hälfte aller Einnahmen dem Volk, der Stadt, Gemeinde lässt.
    Ich meine, wenn das schon so wäre, würden Sie nicht über die Litfaßsäule Schumi lästern, sondern noch Anregungen finden, wo noch ein Plätzchen frei wäre.

    Städte und Werbemüll

    Täglich gehe oder fahre ich an Werbeplakate vorbei, – keine Augen, nur aufgerissene Mäuler – Grausamkeiten, die vielen Menschen nicht mehr auffallen.
    Es könnten dort auch abgeschlagene Menschenköpfe hängen, Idee und Botschaft, ist nur anders verpackt.

  162. Kreuzweis sagt:

    Ist das denn so schwer zu verstehen?
    Ich trenne zwischen Schumacher als Mensch und seinen eigenen überragenden Leistungen und dem systemischen (demokrattischen) Drumherum.

    Es ist nicht Schumachers Schuld, daß der demokrattische Pöbel Politganster an die Macht hievt, die mit geraubtem Geld (Steuern, Rundfunkgebühr) auf Unternehmer machen und Fußballstadien oder Rennstrecken bauen. Dies könnten nämlich – wenn man wollte – die Fußballvereine, die Autoindustrie, die „Fäns“ etc. – selber finanzieren. Und da stört mich die Werbung nicht die Bohne – sie zwingt mich ja nicht, etwas zu kaufen, was ich nicht will.

    Wieso können Sozialisten/Kommunisten dies nicht begreifen?
    Weil sie selber auch so ticken, wissen zu wollen, was für den Proletenpöbel das Beste zu sein hat und gerne auch monströse Prunkbauten errichten – es müssen halt nur die eigenen sein!

  163. Eveline sagt:

    Kleiner Nachtrag an Lucy E.

    Die Strategen solcher Großveranstaltungen benötigen das geistige Feuer der Massen, hier des Volkes. Nur dieses Feuer trägt solche Veranstaltungen, unsichtbar, und unbezahlbar.
    Diese Unwissenheit macht ganz wenige Menschen ganz reich.
    Hier wird deutlich, das der Mensch, das Volk doch kein materielles Dingsbums ist.

  164. Kreuzweis sagt:

    @Eveline

    „Dieses “schmutzige” Geldgeschäft hat man den Juden überlassen. Juden durften kein Zunftmitglied werden.
    Und sie, die Geldverleiher durften nur den Dienstboteneingang benutzen.“

    Verbreiten Sie keine Märchen!
    Die Juden haben die Bischöfe bestochen, daß sie es ihnen exklusiv überließen. Als z.B. christliche Hausierer versuchten sich mit Mikrokrediten ein Zusatzgeschäft zu verschaffen, wurde es ihnen deshalb verboten. Die christlichen Kaufleute waren ja nicht blöder, als die jüdischen. Man hätte den Juden nur den Rechtsschutz auf den Zins verweigern müssen und schon wäre das Geschäft ein Flopp gewesen. Machte man offensichtlich nicht. Der Verbrecher war die Kirche, die zweierlei Recht in ihrem Reich duldete – bei Geld hört der Glaube beim hohen Klerus schnell auf!
    Den gläubigen(!) Juden verbietet der Talmud die niedrigen Arbeiten – nur in größter Not machen sie sich die Hände mit Arbeit schmutzig! Sogar die ärmsten Juden haben z.B. Christen fürs Holzhacken bezahlt.

  165. Michael sagt:

    Skiunfall mit Action-Cam. Merkels Helmkamera wird gesucht.

  166. Eveline sagt:

    @Kreuzweis

    Ich empfehle Ihnen zwei Bücher:

    „Der gelbe Fleck“ von Rosemarie Schuder

    und “ Reiserouten der Götter“ zurück in die Zukunft: Das Erbe der Schamanen von Christa Zettel

  167. Vollki Mink sagt:

    Sicherlich gehört das für mich auch nicht in die Compact, aber einen Menschen den Tod wünschen(warscheinlich aus Neid) ist ja wohl das letzte. Wenns mein Magazin wäre, würde ich sagen…. bye bye

  168. manfred6662013 sagt:

    SCHUMMEL – SCHUMACHER „SCHUMI“ war noch nie ein Held bei mir – da er Halbstarkenhaft andere Mitrennfahrer durch
    bösartiges Fahrverhalten um deren Siegeschance brachte.

    Was ich nicht verstehen konnte war das Mercedes diesen Typen einen Vertrag gegeben hatte?
    Seit seinem Motorradunfall hatte er eine „Hirnschädigung“ das
    wurde ärztlich festgestellt! Sein abbauender Nichterfolg war doch der beste Beweiß.
    Verstehen kann ich de
    shalb auch das er in diesem kleinen nicht
    üblichen große Felsenfeld fuhr! Die ganzen Reaktionen bei den
    F 1 Rennen und Unfälle sind doch auf den vorherigen Motorrad-
    Unfall zu deuten da ein e Hirnhälfte verletzt wurde.

    Meine „HELDEN“ sind z.B. PUTIN
    Meine „NICHTHELDEN“ Pussy R.,Cholokowsky (Judengene)

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