Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

NSU: Das große Zeugensterben – exklusiv in COMPACT 1/2014

COMPACT bringt in der Januar-Ausgabe das erste Interview mit den Eltern des er-selbst-mordeten NSU-Zeugen Florian Heilig.

Hallo, liebe Freunde und Leser! Bin wieder zurück ausm Familienurlaub!! In der Zwischenzeit erschien die neue Ausgabe von COMPACT-Magazin am Kiosk. Das verlinkte Video bietet einen kurzen Überblick über die wichtigsten Themen: Intrigant Gabriel, die Kriegsschuldlüge, NSU-Zeugensterben. COMPACT 1/2014 hier in der Inhaltsangabe studieren, dann gleich bestellen – oder, noch besser, COMPACT abonnieren, um unsere investigative Arbeit optimal zu unterstützen!

NSU exklusiv

Seit fast zwei Jahren berichtet COMPACT Monat für Monat über die Widersprüche bei der Aufklärung der NSU-Mordserie. Unsere Sonderausgabe COMPACT-Spezial Nr. 1 (Operation NSU – Neonazis, V-Männer und Agenten) ist im Kiosk- und Direktverkauf mit Abstand unser stärkster Titel. Da sich so langsam herumspricht, dass COMPACT „Mut zur Wahrheit“ hat, wenden sich immer mehr Informanten exklusiv an uns. Den Auftakt machte der Nazi-Aussteiger Nick Greger in der letzten Ausgabe, er berichtete über den NSU-V-Mann und Staatsterroristen Piatto. Dazu gibt es mittlerweile auch ein Video bei COMPACTTV. In dieser Ausgabe COMPACT 1/2014 drucken wir das Gespräch mit Heike und Gerhard Heilig. Ihr Sohn Florian war ein wichtiger Zeuge über die Hintergründe des angeblichen NSU-Mordes an der Polizistin Michèle Kieswewetter – und verbrannte kurz vor seiner Aussage beim LKA. COMPACT ist das bisher einige Medium, dem das Ehepaar Heilig ein Interview gegeben hat.

Lesen Sie hier Auszüge aus dem Interview.

Die Fakten zu der unheimlichen Selbstmordserie in der Thüringer Polizei (ebenfalls in COMPACT 1/214) verdanken wir auch Personen aus dem Apparat, die uns vertrauen.

Da unsere Rechercheergebnisse immer brisanter werden, sind wir dazu übergegangen, unsere Eigensicherung professionell zu verstärken. Das ist nicht ganz billig. Wir bitten unsere Leser deshalb, uns durch Abos und Abo-Werbung zu unterstützen.

Ehepaar Heilig, Elsässer – beim Interview für COMPACT

Ehepaar Heilig, Elsässer – beim Interview für COMPACT

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87 Responses

  1. die sonne brings ans tag, weil lügen kurze beine haben! gruß lothar harold schulte.

  2. johncom58 sagt:

    – Da unsere Rechercheergebnisse immer brisanter werden, sind wir dazu übergegangen, unsere Eigensicherung professionell zu verstärken. –

    Machen Sie bitte alles öffentlich, sei es Beschattungen oder Bedrohungen.
    Öffentlichkeit macht sicherer !

  3. Paule sagt:

    @JE
    L&M rot gibt es auch „Ohne Zusatzstoffe“ naturbelassener Tabak…wegen der gesundheitlichen Eigensicherung…und ……man stirbt gesünder😉
    break

    Wer oder was könnte den Florian dazu gebracht haben, seine Ausbildungsunterkunft wieder zu verlassen.
    Telefonprotokoll ?
    Wer rief ihn an ?
    spekulazius
    seine Freundin
    alte „Kameraden“
    gefakte Journalisten ?

  4. Da unsere Rechercheergebnisse immer brisanter werden, sind wir dazu übergegangen, unsere Eigensicherung professionell zu verstärken.

    Das ist gut. Dann können die lieben Anti-Vatis den bösen Pappa (aka NSU-Pabst) nicht mehr so leicht in verständlicher Empörung etwas über das Politisch korrekte Ziel hinausschießend um die Ecke bringen.

  5. Branko sagt:

    1. Als ich „Kriegsschuldlüge“ las war ich kurz davor, das Abo zu kündigen. Das klingt so als träfe Deutschland GAR KEINE (Mit)Schuld am Kriegsausbruch 1914. Das wäre historischer Unsinn und wurde von J.E. im Interview ja relativiert. Wie er es darstellt, ist es (grob) richtig. Allerdings hätte es dann „Alleinschuldlüge“ heißen müssen.

    2. Die „Alleinschuldlüge“ ist meiner Meinung nach jedoch quatsch. Dass die Alleinschuld, die in Versailles diktiert wurde, NICHT den Tatsachen entspricht und Deutschland keine andere Wahl hatte als zu unterschreiben, ist Konsens! Das habe ich (Jahrgang 1985) in meiner Hamburger Realschule so gelernt und in JEDER deutschen Doku zu „1914“ auch so gesehen. So wie J.E. es dargestellt hat, wird es grob vom Mainstream gesehen. Das ist nicht seit der COMPACTischen Aufklärung von 2013/2014 bekannt. Das war bereits 1919 Konsens und ist in Deutschland auch heute noch Konsens.

    Ich weiß ja nicht, in welcher Schule Frank Höfer die Alleinschuldthese vermittelt bekommen hat aber er sollte das noch einmal wirklich aus seinem Gedächtnis kramen und das überprüfen. Wir „Verschwörungstheoretiker“ sehen Dinge (zu) oft durch unsere jeweilige Brille und unterstellen dem Mainstream ziemlich schnell gewisse Dinge. J.E. sieht das meiste nun mal durch seine deutsch-nationale Brille. Das ist auch OK, aber deshalb darf er nicht hinter jedem Baum einen Cohn-Bendit wittern. Die Meinung von einigen radikalen, grün-faschistischen Antideutschen ist NICHT zwangsläufig Mainstream. Dass Deutschland die in Versailles diktierte ALLEINschuld trifft, habe ich im deutschen Mainstream jedenfalls noch nie gehört.

    Knopp & Co werden sich 2014 aus politische Gründen tatsächlich auf die deutsche MITschuld stürzen und mit zweierlei Maß messen – darauf sollte J.E. hinweisen, aber etwas dezidierter als „Kriegsschuldlüge“

  6. Willi Winzig sagt:

    Die neue Ausgabe war schon vor einigen Tagen im Briefkasten und bin bereits dabei zu lesen, wieder hochbrisante Themen, wobei der 1. Weltkrieg ein Thema für sich ist, welches bereits mit der Gründung der britischen Ostindiengesellschaft 1763 begann und bis zum aktuellen Tag andauert…

  7. Prometheus sagt:

    Ist eigentlich der Erzbengel jetzt der Stellvertreter dieser Nichtregierungsorganisation von Mutti IM Erika, oder wird sich unter der GroKo etwas Gravierendes ändern? Ist sicherlich ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen, aber irgendwie hat es etwas verräterisches:

    Und zum Thema „Kriegsschuld“ eine Diskussionsrunde unter der Leitung des Hobbyhistorikers:

    http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/765675

  8. juergenelsaesser sagt:

    Prometheus: Die Phoenix-Diskussionsrunde findet sich, transkribiert zum bequemen Lesen, in der aktuellen COMPACT 1/2014. Muss man nicht 1 Stunde Phoenix glotzen.

  9. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Branko: „Konsens“?

    Wenn es doch Konsens seit 1919 ist, daß das Deutsche Reich 1914 zumindest keine größere „Kriegsschuld“ zu verantworten hat als Rußland, England, Frankreich, wie kommt es, daß die „brd“ bis ins 3. Jahrtausend hinein für diese angebliche Schuld bezahlt?

    Hat denn niemand den Alliierten von diesem Konsens erzählt?
    Oder war Deutschland nicht so souverän, das eine lauthals mit dem andern zu verbinden?

    Hätte nicht irgendein deutscher Kanzler einfach sagen können: „Wir waren nicht schuld. Also zahlen wir nicht mehr.
    Und wir werden jede diskriminierende Bestimmung des erzwungenen Versailler „Vertrages“ künftig als nichtig ansehen“ ??

    Ich bin ja nicht so gut in Geschichte.
    Vielleicht ist wirklich keiner der Kanzler seit 1919 auf diese Idee gekommen. Aber vielleicht Merkel? Man müßte ihr den Gedanken einmal nahe bringen.

  10. Neukunde sagt:

    Frau König von den Linken macht Reklame für Compact.

    http://www.die-linke-thl.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/zurueck/pressemitteilungen-22/artikel/keine-unterstuetzung-fuer-rechtspopulistische-verschwoerungstheoretiker/

    Die rege Interviewtätigkeit von Compact ist gefährlich für die Mächtigen! Deshalb: Macht weiter so!

  11. Für die Frage der Schuld am 1.WK würde ich mich auf die Politk Edward VII konzentrieren.In typisch britisch geopolitischer Manier wurde die preußisch-russisch-amerikanische Achse durch Intrigen,Gehirnwäsche und Attentate hintertrieben.Insbesondere das Attentat auf McKinley und die Einsetzung des irrationalen Kindskopfes Theodore Roosevelt und die darauffolgende Bearbeitung Roosevelt durch die Briten hat die vorher nicht existente Sonderbeziehung der USA und des Britischen Empire möglich gemacht.

  12. Neukunde sagt: 30. Dezember 2013 um 13:55

    Frau König von den Linken macht Reklame für Compact.

    http://www.die-linke-thl.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/zurueck/pressemitteilungen-22/artikel/keine-unterstuetzung-fuer-rechtspopulistische-verschwoerungstheoretiker/

    JE hat sich halt von der (ideologischen) Subsumtionslogik ab- und einer (sachhaltigen) Erschließungslogik zugewendet.

    Und aus der Sicht der Ideologen ist das natürlich Ketzerei, Häresie oder zumindest „rechtspopulistisch“ oder „verschwörungstheoretisch“ oder so was.

    Oder ist das vielleicht sogar schon nazi? Äh, Bäh und Pfui ist es wohl in jedem Fall, wa?

  13. JVG sagt:

    @Branko – das mit dem Konsens ist mir neu. Den gibt es m.E. nicht. Und die aktuelle Lage seit Jahrzehnten zeigt ja eindeutig, daß nur Deutschland als Schuldnation behandelt wird.

  14. natürlich wird es kräfte geben, die wie auch immer, den arsch von jürgen elsässer aufreißen wollen! nur, er ist besser und wie ein schlauer fuchs hat er die beute der wahrheit! was wären wir ohne den schlauen – rot-, weiß-, silber-, schwarz-, braun- oder herr reinicke? gruß lothar harold schulte.

  15. Solaris Post sagt:

    Gerade habe ich mit der Pressesprecherin der Thüringer Linksfraktion Diana Glöckner telefoniert, sie meinte, Dorothea Marx (SPD), Mitglied im Thüringer Untersuchungsausschuss hätte sich von dem Interview mit compact distanziert, sie hätte sich mit dem Inhalt des Magazins beschäftigt und würde nun anders darüber denken… (vermutlich sich schämen)

    Mich persönlich erinnert das alles an Sandkastenspiele. Aber sie erfüllen eine wichtige Funktion in dem Staat: Wer darf mit wem und wer wird zum Feind und wer darf mitspielen und letzendlich was darf gedacht werden und was ist verboten.

    Na danke schön lieber Schwiegerpapa in Magdeburger Landesregierung, und liebe Lichtgestalten aus der Linkspartei, und liebe menschenfreundliche mdr-Redakteure und und und, alle meint ihr es nur gut mit mir, wollt mich davon überzeugen, dass man als bekennender 911-Truther in diesem Regime nur noch als HartzIV-Bezieher geduldet ist. Na, wenigstens einer hat es immerhin zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell gebracht. Aber wer weiß welche Zeiten uns noch ins Haus stehen. Als Regimekritiker darf man sich freuen wenn die einen noch ein paar Jährchen leben lassen. Die Nagel-Clique aus Leipzig war da geschickter, sie wusste schon immer woher der Wind weht.

  16. Michael sagt:

    @ Neukunde sagt:
    30. Dezember 2013 um 13:55

    Denunziantin König sollte man den „Toleranzpreis“ und den „Preis für Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus“ anhängen.

  17. Solaris Post sagt: 30. Dezember 2013 um 19:22

    Mich persönlich erinnert das alles an Sandkastenspiele.

    Ja, mich auch: Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder…

  18. Martin Haubrock sagt:

    …Doch nun, nichtsahnend ,sehe ich ein Dossier,welches wohlmöglich das Motiv in sich trägt, antideutsche Geschichtslügen zu entlarven. Donnerwetter! Wenn compact jetzt nicht einschläft und in kommenden Ausgaben( Stoff gibt es genug) ein Dossier „Die Kriegsschuldlüge-Deutschland und der zweite Weltkrieg“ publiziert, steige ich wieder ein. Es bietet sich Gelegenheit,auf Lippenbekenntnissen wie „Mut zur Wahrheit“ Taten folgen zu lassen. Maulkorbparagraph 130 hin oder her. Lassen sie mal „die Sau“ raus… Wie wäre es mit Victor Suborows „der Eisbrecher“. Dies wird Genosse Putin wohl nicht schmecken, da er vor gar nicht langer Zeit Genosse- und Massenmörder Stalin als Volksheld reinszinieren liess.
    Ich glaube nicht,dass Compact hierfür die Eier hat. Es ist eben leider kein Magazin für Souveränität!!! Oder doch…?

  19. Blogleser sagt:

    Auch im Fall des Oktoberfestattentats gab es einen vorzeitig gestorbenen Zeugen, Frank Lauterjung, der sehr wichtige Beobachtungen kurz vor der Explosion der Bombe gemacht hatte. Er beobachtete den vermeintlichen Attentäter Gundolf Köhler wie er sich minutenlang, mit der Bombentüte in der Hand, mit zwei anderen Männern unterhalten hatte.

    Das Oktoberfestattent vom September 1980 wird ab Ende Januar in dem Spielfilm „Der blinde Fleck“ in den Kinos thematisiert:

    Mittwoch, 12.06.2013
    BLINDER FLECK auf dem rechten Auge?
    http://www.filmfest-muenchen.de/de/aktuelles/news/2013/6/kino-im-landtag.aspx

    DER BLINDE FLECK
    http://www.film-zeit.de/Film/23552/DER-BLINDE-FLECK/

    Leider hat dieser Film genau den gleichen Titel wie ein erst 2007 produzierter Film über einen Polizisten und seine Tochter.

    Hier ein Interview mit dem Journalisten, Ulrich Chaussy, vom Sommer 2011, der im Film als der Hauptprotagonist dargestellt wird:

    http://www.muh.by/assets/site/content/downloads/muh-3_interview-ulrich-chaussy-zum-oktoberfestattentat.pdf

    Auf diesen Film könnte man vielleicht noch extra hinweisen, weil das Verhalten diverser Bundesbehörden dem im NSU-Fall, aber auch dem beim Mordfall Siegfried Buback gleicht (Vernichtung von Akten und Beweismitteln).

  20. Als noch bist jetzt bei der Bundestagswahl Die Linke Wähler frage ich mich nun, was die Linke bzw. Frau König zumindest, unter Meinungsfreiheit versteht. Darf man seine Meinung nur noch dem gegenüber äußern der Ihnen genehm ist oder nur noch in Medien die Sie erlauben? Wenn ihr jeden irgendwie noch Linken oder nicht klar Rechten raus mobbed der mit Compact und Elsässer redet und dann gleichzeitig Finger zeigend Rechtspopulisten schreit, ja wie heuchlerisch ist das denn?
    Für mich persönlich wird der ganze Nazi Sch…. übrigens nicht verharmlost oder gar entschuldigt, indem man die Verbindung zum sogenannten tiefen Staat oder der Strategie der Spannung auf zeigt, sondern im Gegenteil, es ist ein Grund mehr ganz Wachsam und vorsichtig zu sein und bei Haß und Hetze auf keinem Fall mit zu machen!

  21. Solaris Post sagt:

    Branko, Kümel, Haubrock,… liegen wohl daneben, genauso wie auch Abgeordnete MdL K. König in ihrer Pressemitteilung:

    Die Sache ist simpel einleuchtend. Wer Lenin gelesen hat ist klar im Vorteil, wie durch später freigegebenes Archivmaterial bestätigt wurde. Es ging um die imperiale Aufteilung der Welt. Alle haben sich auf diesen Krieg vorbereitet, alle fest mit ihm gerechnet. Luciano Canfora schreibt

    „Eine wesentlich realistischere Analyse der Ursachen, die den Konflikt zwischen den gegensätzlichen Mächten (England, Frankreich, Deutschland, Österreich und Rußland) unvermeidlich machten, wurde mit bemerkenswerter Klarheit von Lenin in seiner Schrift »Sozialismus und Krieg« geliefert. In diesem historisch-politischen Werk plazierte er eine Tabelle »Aufteilung der Welt unter die ›großen‹ Sklavenhaltermächte«. Zu diesen zählte er auch Japan sowie die USA. Und er belegte mit Zahlen, welche Teile der Welt jedes dieser Länder sich schon am Vorabend des Krieges als eigenes Herrschaftsgebiet gesichert hatte, und daß die bei der Aufteilung der Welt (der Verteilung von »Sklaven« nach dem von Lenin verwendeten wirklichkeitsnahen Ausdruck) am meisten benachteiligten Kräfte Deutschland und Japan waren. Er sah deshalb im Konflikt zwischen den Mächten um eine andere Aufteilung der Welt die wahre Ursache des Krieges. Eine Diagnose, die die falsche Problemstellung der sogenannten »überwiegenden Verantwortlichkeit« überwand. …

    Die »Fischer-Kontroverse«

    Da ich über diese Fragen in einer deutschen Zeitung schreibe, die sich an bewußte Leser wendet, komme ich nicht umhin, auf den sogenannten »Fischer-Kontroverse« einzugehen, der durch Fritz Fischers bedeutendes Werk »Griff nach der Weltmacht« (1961) ausgelöst wurde. Fischers unumstrittenes Verdienst war, den der gemäßigten deutschen Geschichtsschreibung so teuren Mythos von der wesentlichen Korrektheit der diplomatischen und militärischen Entscheidungen des Kanzlers Theobald von Bethmann Hollweg zu entzaubern. Gerhard Ritter und andere wollten darin ja eine Antithese zu der annexionistischen Orientierung der beiden militärischen und zu Kriegsende auch politischen Führer des Reichs, Paul Hindenburg und Erich Ludendorff, sehen.

    Die archivalischen und publizistischen Ausgrabungen Fischers führten zu bedeutsamen Ergebnissen, die von seinen Verleumdern nicht widerlegt werden konnten. Insbesondere hob Fischer das ständige Streben der tongebenden politischen Kreise des Reichs hervor, eine große von Deutschland kontrollierte geopolitische Zone zu schaffen, die mit dem vagen und suggestiven Begriff »Mitteleuropa« bezeichnet wurde. Man mußte gar nicht auf das Erscheinen von Friedrich Naumanns berühmtem Essay »Mitteleuropa« im Jahre 1916 warten, um Kenntnis von diesem Schlüsselwort der deutschen imperialen Ambitionen zu haben. Schon die von der Regierung und der deutschen Großindustrie gewollte Bahnlinie, die Deutschland mit Bagdad verbinden sollte, die Bagdadbahn, war ein ganz offenkundiges Zeichen für die geographische Ausdehnung des Gebiets, das mit der Mitteleuropakonzeption, und zwar schon lange vor dem Krieg, gemeint war (siehe jW-Thema vom 18.8 und 20.8.2007). (Noch am Vorabend der US-amerikanischen Aggression gegen den Irak war die bedeutendste kulturelle Einrichtung in Bagdad das Deutsche Archäologische Institut. Über Jahrzehnte und stürmische Ereignisse hinweg war es also bei dieser Ausdehnung des deutschen Einflusses in Richtung Mesopotamien geblieben.)

    Der Schwachpunkt von Fischers Position, im Verlauf des äußerst heftigen, durch sein Buch ausgelösten Disputs noch verschärft, war die in Wirklichkeit unbegründete und parteiische These von der »überwiegenden deutschen Verantwortung«. Jahre später haben neue italienische Studien, die vor allem Gian Enrico Rusconi zu verdanken sind und durch die Öffnung der diplomatischen Archive der Italienischen Republik ermöglicht wurden, den Zynismus ans Licht gebracht, mit dem die Regierung des Königs von Italien verhandelte. Sie tat dies, kaum daß der Dreibund am 5. Dezember 1912 erneuert war, gleichzeitig mit der Entente einerseits sowie Deutschland und Österreich-Ungarn andrerseits. Ziel war es, das Maximum an territorialen Gewinnen bei einem Kriegseintritt auf der einen oder der anderen Seite rauszuholen. Angesichts dessen darf man die kernigen Phrasen, mit denen nationale Geschichtsschreibungen die »guten Gründe« bemänteln, mit denen die jeweiligen Rivalen sich an dem tödlichen Konflikt beteiligten, definitiv vergessen.“

    http://www.jungewelt.de/2013/12-31/012.php

    Sollten sich nicht Linksparteipolitiker vom Schlage König & Nagel bei ihrer Parteibasis entschuldigen?

    Ich denke es ist an der Zeit. Oder noch mehr Gründe gefällig? Bitte schön:
    http://www.veteranstoday.com/2013/12/28/mossad-bush-planned-executed-911/

  22. Wahr-Sager sagt:

    Von den Themen her wieder ein sehr spannende Ausgabe nach dem ziemlich kläglichen Aufmacher mit Willy Brandt (WARUM?).
    Da ich mittlerweile so gut wie jede COMPACT-Ausgabe habe, überlege ich mir ein Abo, hoffe aber, dass der Kniefall vor der bunten Meute (ich denke mal, der Artikel über Willy Brandt sollte ein Zugeständnis sein, dass COMPACT nicht „rechtspopulistisch“ sei) eine Ausnahme bleibt und weitere spannende Interviews gemacht werden – z. B. mit Germar Rudolf, Paul Eisen, Gerard Menuhin. Oder vielleicht ein Dreier-Gespräch mit Rudolf und Menuhin (kann ja auch eine Videokonferenz sein)?

    Ich wünsche COMPACT jedenfalls ein noch viel erfolgreicheres Jahr mit massig Abonnenten und Direktverkäufen und weiterhin viel MUT ZUR WAHRHEIT!

    Die oben erwähnte Trulla Katharina König von den LINKen ist übrigens die Tochter des Antifa-Pfarrers Lothar König.

    @Martin Haubrock:

    „antideutsche Geschichtslügen…“

    Diesbezüglich empfehle ich die 5-bändige Reihe „Der große Wendig“ – zusammen über 4000 Seiten! Da wird auch die Kriegsschuldlüge behandelt.

    PS. Wie wär’s mit einem PayPal-Button? Man könnte so auf einfache Weise eine Spende zukommen lassen.

  23. Branko sagt:

    Kümel: Es ging bei J.E. und Höfer nicht um die Sichtweise in England & co. Es geht um die innerdeutsche Sichtweise und dazu habe ich mich geäußert. Und da muss ich ganz klar sagen, es gibt keine Alleinschuldthese, die auf uns einprasselt. In der Schule habe ich (scheinbar im Gegensatz zu Frank Höfer) gelernt, dass die geopolitischen Interessen der Großmächte aufeinandergeprallt sind und sich Spannungen aufbauten. Die Schüsse in Sarajewo waren dann lediglich der Funke für den Dominoeffekt in den Bündisblöcken. Hierbei war keiner unschuldig und genauso war keiner alleinschuldig. So wird es in den Schulen gelehrt und so sehe ich es auch in jeder deutschsprachigen Doku zu dem Thema.

    JVG: Das deutsche Kaiserreich (welche Funktionäre im Einzelnen sei dahingestellt) trifft eine MIT(!)schuld. Zusammen mit dem Angriffskrieg 1939 und dem Holocaust wird das alles heute zu einer moralischen Keule zusammengebastelt und uns im Fernsehen präsentiert. Da hast du recht und das gehört angeprangert bzw. entwirrt. Das bedeutet jedoch nicht, dass uns die politisch korrekten Mainstream-Medien mit einer Alleinschuldthese versorgen.

    Deutsch-nationale Revisionisten sind meiner Meinung nach ein wenig überempfindlich und genau deshalb werden sie die Mehrheit der Bürger auch nicht erreichen. Anstatt auf die zweierlei Maß der Massenmedien, die die deutsche Teilschuld ausschlachten und die englische/französische/russische Mitschuld anerkennen aber totschweigen, hinzuweisen, heißt es relativ schnell „Wir Deutsche haben die Alleinschuld, das ist nicht ok!“, ohne zu überprüfen, ob ARD, Phoenix & Co diese Alleinschuldthese inhaltlich überhaupt vertreten.

  24. Solaris Post sagt: 30. Dezember 2013 um 23:01

    Es ging um die imperiale Aufteilung der Welt.

    Um nichts anderes. Und es geht auch heute noch darum. Nur sind die wirklich Herrschenden klüger geworden und handeln verdeckt, durch Stroh-Leute und mit undurchschaubaren internationalen Verschachtelungen, z.B. der letztlich zentralen Bank.

    Man braucht keine offenen Weltkriege mehr, wenn man den Dollar und den Euro hat. Dann geht das alles sehr viel eleganter und unter dem Deckmantel von „Humanitärer Hilfe“ oder Ähnlichem.

  25. Nachtrag: Verhindern könnte man diesen Prozeß imho nur durch eine Aufteilung der USA in mehrere kleine Teilstaaten und die Restitution von kleinen aber souveränen Staaten in Europa.

    Das wird aber nicht mehr möglich sein, denn der Zug ist da längst schon abgefahren und der Prozeß der ausufernden Machübernahme durch die Schatten hat eine immer noch und noch mehr zunehmende Eigendynamik entwickelt, die nicht mehr gestoppt werden kann.

    Selbst dann nicht, wenn man das wollte. Falls Obomba 2014 aus dem Amt geputscht und vor dem Weißen Haus aufgehängt werden sollte, habe ich mich wohl geirrt. Wenn nicht, nicht.

  26. Rudolf Steinmetz sagt:

    Bravo Jürgen. Wenn Deine Recherchen stimmen, dann solltest Du langsam über Deinen Personenschutz Gedanken machen. Oder gibt s eine „rote Linie“ die den Namen „Beckstein-Hypothese“ trägt? Zur Erinnerung: Richter i.R. Rudolf Heindl hat in mehreren veröffentlichten, eidesstattlichen Erklärungen auf die mögliche Schurkerei von Dr. Günther Beckstein, und zwar interessanterweise auf eine Querverbindung zwischen der Affaire Mollath (Schwarzgeldverschiebung) und dem NSU-Komplex (Beschaffung der Ceska sowie Aufbau eines tiefen Staates). Ich kann mir nur schwer vorstellen, das da nix dran ist. Und gemäss dem Compact-Prinzip sollte doch jede Spur untersucht werden, vor allem die, welche offiziell ignoriert wird, oder?

  27. juergenelsaesser sagt:

    Steinmetz: Hab mich vergeblich um ein Interview mit Heindl bemüht.

  28. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Martin Haubrock: „Mut zur Wahrheit“

    Mut zu haben, heißt nicht, über jedes beliebige Hölzchen zu springen. Und „Mut zur Wahrheit“ bedeutet nicht, jede beliebige Wahrheit auszusprechen. Wir wissen alle, daß es in der „brd“ drakonische (vermutlich fremdinspirierte?) Gesetze gibt, die bestimmte Fragen aus einer ergebnisoffenen Diskussion ausschließen.

    Ein Magazin muß sich im Rahmen der realen Gegebenheiten halten. Wer dies nicht voraussetzt, der hat vielleicht vor, das einzige (mir bekannte) große Magazin so sehr zu schädigen, daß Mut nicht mehr ausreicht, die Wahrheit zu sagen.
    Wollen Sie den Feinden der Wahrheit entgegenkommen, so daß die Stimme der Wahrheit verstummt?
    Wissen Sie nicht, was das System mit den Wenigen tut, die voraussetzungslos in allen relevanten Fragen die Wahrheit sagten?

    Nachdenken.

  29. kopfüber sagt:

    Verehrter Herr Dr. Kümel,

    messerscharf und weitsichtig von Ihnen formuliert!

    Hoffe ja immer noch, daß Putin die „ganze Wahrheit“ aufgrund seiner Machtfülle durchdrückt und es zu einer wirklichen Versöhnung zwischen dem russischen und deutschen Volk kommt.

    In dem folgenden Video geht es auch um das Inszenieren und Provozieren, so daß destabilisiert wird und Konflikte entstehen, diesmal aus Sicht eines amerikanischen Richters.

    Ich hab nach „YouTube – Sie sagten Frieden und meinten Krieg“ gegoogelt und stieß dann auf ein rund 33 Minuten dauerndes Video.

    Gruß vom Meer

  30. fatalist sagt:

    Am 4.11.2011 wurden die Namen der toten Bankräuber von Eisenach von der PD Gotha nach Sachsen gemeldet, und der sächsische KOK Jens Merten schrieb dazu einen Vermerk am 4.11.2011.

    Die Identifizierung beider Bankräuber fand gesichert bereits am 4.11.2011 statt, PD Menzel hat eine Falschaussage gemacht vor Gericht, das ist strafbar.

    Wer ihn anzeigen möchte, das Beweismaterial stammt von bundestag.de, Protokoll Nr.43:

    http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2043.pdf

    Patrick Kurth (Kyffhäuser) (FDP): – als der Wohnwagen brannte, hat Sie der Herr Leucht angerufen?

    Zeuge Jens Merten: Das war das, wo ich gerade sagte: Es kann durchaus sein, dass mich erst der Herr Leucht informiert hat und ich dann mit dem Herrn Wötzel [aus Gotha] gesprochen habe. – Das kann durchaus sein. Aber ich kann es jetzt nicht genau sagen. Es müsste in der Akte stehen, im Aktenvermerk

    Patrick Kurth (Kyffhäuser) (FDP): Können Sie noch sagen, wann er Sie an dem Tag angerufen hat? Das würde mich interessieren.

    Zeuge Jens Merten: Also, wenn ich dazu einen Aktenvermerk geschrieben habe, dann steht es ganz konkret drin. Dann habe ich garantiert geschrieben: „am heutigen Tage“ oder „am Soundsovielten“.

    Patrick Kurth (Kyffhäuser) (FDP): Nein, „am heutigen Tage“.

    Zeuge Jens Merten: Ja. Und dann muss ja oben rechts ein Datum stehen.

    Patrick Kurth (Kyffhäuser) (FDP): Ja, am 04.11.; aber nicht, wann. Kurz vor der Abendpause oder so oder wann? Das ist schwer zu sagen.

    Zeuge Jens Merten: Sorry, daran kann ich mich jetzt nicht mehr erinnern.
    —–
    Der Anruf kam derart früh am 4.11.2011, dass KOK Merten sogar am selben Tag (Freitag) noch einen Aktenvermerk dazu schrieb.

    PD Menzel hat also NACHWEISLICH vor Gericht gelogen, dass Böhnhardt erst am 5. oder 6.11. mittels DNA aus der Familie identifiziert worden sei.

    Das hat Zielfahnder Jens Wunderlich sogar (unbeabsichtigt) bei seiner Vernehmung bestätigt: Dressler bekam am 4.11. einen Anruf von PD Menzel, dass Mundlos einer der Toten war, und Böhnhardt anhand seiner Tattoos der Zweite sein muss.

  31. fatalist sagt:

    Wunderlich war am 5.11.2011 in Sachsen, „Ausland“ sozusagen, um 2 gefundene Telefonnummern und deren Inhaber aus dem WOMO Eisenach zu überprüfen, ob Zschäpe dort sei.

    Am Abend des 5.11. fuhr er noch bei Böhnhardts vorbei, auf dem Heimweg, und Frau Böhnhardt hat dazu ausgesagt:

    Am Abend des Tages habe sie Besuch von zwei Beamten des Landeskriminalamtes erhalten. An einen Namen konnte sie sich erinnern: Wunderlich. Jener Herr Wunderlich, der sie auch schon kurz nach dem Abtauchen des Trios im Jahr 1998 besucht hatte. Wunderlich bestätigte nun, dass es sich bei den Toten um Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos handele. Ob sie nicht wissen wolle, wer ihren Sohn erschossen hat, habe er noch gefragt. Frau Böhnhardt berichtete, sie glaube an einen Selbstmord. Doch Wunderlich verneinte dies deutlich. Den Mörder kenne er allerdings nicht. Im Weggehen erst bekundeten die Beamten ihr Beileid.

    KEIN Selbstmord, aber den NAMEN des Mörders kenne er nicht.
    Es war also NICHT Mundlos.

    Diese Aussage von Frau Böhnhardt vor Gericht findet sich nirgendwo im Mainstream, sondern nur bei eigentümlich frei und bei NSU-Watch. Und im HPF, natürlich😉

    http://ef-magazin.de/2013/12/04/4709-nsu-zieh-den-griff-ganz-zurueck

    „Laut Aussage eines Ermittlers sah die Situation im Wohnmobil nicht gerade typisch für einen Selbstmord aus“, diese anonyme Aussage hat Wunderlich gegenüber Familie Böhnhardt bestätigt.

  32. kopfüber sagt:

    Ein gesundes und frohes Neues Jahr !

    „Intelligenz und Eleganz sind die größten Waffen einer Frau“, so Jürgen Elsässer in seiner Rede in Leipzig.

    Lauschen wir mal folgenden Stimmen aus der Schweiz:

    http://www.klagemauer.tv/#&panel1-1

    Hier wird zur Kriegsschuldfrage Stellung bezogen. Genannt werden Zitate prominenter ausländischer Persönlichkeiten.

    Schon am 13. Okt. 2013 läßt „Klagemauer TV“ Putin und Lukaschenko zu Wort kommen, rund 6 Minuten:

    „Putin beklagt Europas Kulturzerfall“

    Offenbar kann den Deutschen nur noch aus dem Ausland geholfen werden.

    Dabei hilft der „Elsässer-Blog“ auf intelligente, furchtlose Weise kräftig mit.

    Dank an Herrn Elsässer und seine Familie!

    Gruß vom Meer

  33. fatalist sagt:

    Bundestag.de:

    Clemens Binninger (CDU/CSU): Das Haus war 15 Uhr und der Banküberfall, das Ende, war 12 Uhr.

    Zeuge Jens Merten: Ja, richtig. Also, es kann ja durchaus sein – – Wir haben jetzt um 14 Uhr schon telefoniert; da konnte der Herr Leucht das mit dem Haus ja noch gar nicht wissen. Ich bin sicher, ich hätte es sonst mit reingeschrieben, so wie ich alles andere auch reingeschrieben habe.”

    http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2043.pdf

    Wenn der Anruf in Sachsen bereits um 14 Uhr am 4.11.2011 kam, dass in Eisenach Böhnhardt und Mundlos tot aufgefunden worden waren, dann wird das Ganze noch merkwürdiger, als es ohnehin bereits war. Man kann davon ausgehen, dass PD Menzel beim Betreten des Wohnmobils um 12:30 bereits wusste, dass die Insassen tot waren, und wer dort lag.

  34. Rabenfreund sagt:

    @ Branko

    Bei ihrer künstlichen Entrüstung sollten sie sich vielleicht mal fragen,warum ausgerechnet die Nation und das Volk,das nachweislich die wenigsten Kriege geführt hat,und die im Vergleich wenigen Kriege die es geführt hat,dazu in der Mehrheit FREMDGESTEUERTE Bruderkriege im eigenen Land waren….warum ausgerechnet dieses Volk,im Gegensatz zu all den anderen nahezu PERMANENT KRIEG führenden groooßen Völkern und Nationen,dreimal in Folge,…. in der Welt einmalig die alleinige Kriegsschuld aufgedrückt bekommt……..sie scheint es nahezu zu begeistern wenn der böse Deutsche für alles die Schuld trägt.

    Schauen sie sich die Geschichte an,und erklären sie uns warum der Deutsche selbst dann mit Enteignung und Gebietsverlusten bestraft wird,wenn er als Siegermacht an der Seite der ewig Guuuuuten Kriegführer ganz Europa von einen französischen Grössenwahnsinnigen befreit.
    Kommt es ihnen nicht etwas merkwürdig vor,das die einen Nationen andere heimtückisch überfallen für Jahre besetzen und ausplündern können,am Ende anschliessend geschlagen werden,und dennoch vollkommen unüblich keinerlei Gebietsverluste hinnehmen müssen.
    Während die Nation die nicht nur vollkommen legitim sich selbst,sondern nahezu ganz Europa befreit hat,dabei noch den grössten Blutzoll geleistet hat,zum Dank wie vollkommen selbstvertsändlich noch urdeutsche Gebiete abtreten musste…..

    Schauen sie sich die deutsche Geschichte an,und führen sie sich vor Augen was diesem Volk spätestens seit dem ersten 30 Jährigen Krieg angelastet und aufgebürdet wurde,schauen sie sich den sogenannten sauberen Friedensvertrag zu Münster an…..da nahm die erklärte ewige deutsche Kriegschuld nämlich ihren Anfang….DAS HAT SYSTEM

  35. Blogleser sagt:

    „Echte patriotische Gefühle sind bei uns unerwünscht. Wir sollen gefälligst mit den Promis fühlen und uns für ihr Privatleben interessieren, damit wir den Blick für den wahren Patriotismus, aber auch für die wahren Verhältnisse verlieren. “

    Ich denke Schnehen hat hier teilweise Recht in Bezug auf patriotische Gefühle. Da gab es mal vor einigen Jahren (ca. 25-30) das Lied „Deutschland ist…“ von Gunter Gabriel. Darin besang er die Schönheit Deutschlands (ich glaube u.a. von Helgoland). Im Mainstream wurde dieses Lied allerdings recht schnell in die Rubrik „rechtsradikal“ eingestuft und es wurde fortan nicht mehr im Radio gespielt.

    http://www.elyrics.net/read/g/gunter-gabriel-lyrics/deutschland-ist-…-lyrics.html

    „All dies hat natürlich der friedliebende Kaiser nicht gewollt, genauso wenig wie die Ausrottung der Hereros in Deutsch-Südwest-Afrika, die von dem kaiserlichen General von Trotha in die Kalahari-Wüste getrieben wurden und dort zu Zehntausenden verdursteten. Die Hereros, die den deutschen Kolonialherrn Widerstand leisteten, zählten vor dem Massaker 100.000. Danach blieben nur noch 20.000 übrig. So geschehen im Jahre 1904.“

    Es gibt zum Thema Herero-Aufstand auch ganz andere Ansichten (dort wird die Zahl der Opfer deutlich niedriger eingestuft):

    Thema: Deutsche Kolonialpolitik: Niederschlagung des Herero-Aufstands 1904-1907
    http://histor.ws/seppdepp/060.php

    Nichtsdestotrotz waren die Deutschen schuld an den Aufständen in Namibia weil sie eine „Tierseuche“ während einer Dürre mit Impfungen bekämpfen wollten und dabei 70% der noch lebenden Rinder starben.

  36. kopfüber sagt:

    Hallo,

    ich hatte am 1. Januar 2014 den Link „www.klagemauer.tv…“
    gesetzt, ohne das Datum anzugeben.

    Das führt zu Mehrdeutigkeiten. Gemeint war natürlich die Sendung auf http://www.klagemauer.tv vom 31.12.2013 zur Kriegsschuldfrage.

    Gruß vom Meer

  37. Branko sagt:

    Rabenfreund: Was zum Henker wollen Sie von mir!? Sie unterstellen mir antideutsche Ressentiments, die ich absolut NICHT habe, eher im Gegenteil! Sie schreiben:
    „sie scheint es nahezu zu begeistern wenn der böse Deutsche für alles die Schuld trägt.“

    Das entspricht nicht meiner Gesinnung und ich empfinde es fast schon als beleidigend.

    Es ging hier nicht um eine – von ihnen dargelegte – antideutsche Verschwörung, die uns seit einem halben Jahrtausend plagt. Es ging noch nicht einmal so richtig um die Kriegsschuldfrage in Bezug auf 1914. Es ging mir LEDIGLICH darum, festzuhalten, dass der deutsche Mainstream heute die 1914er ALLEIN(!)schuldthese inhaltlich NICHT vertritt, so wie er sie in den letzten hundert Jahren NICHT vertreten hat. Er stürzt sich unverhältnismäßig stark auf die deutsche MIT(!)schuld. Das darf aber nicht in einen Topf geworfen werden.

    Aber von einer deutschen MIT(!)schuld auszugehen, scheint mich in ihren Augen zu einem Agenten dieser antideutschen Weltverschwörung zu machen, der sich dieser Tatsache scheinbar nicht mal bewusst ist. Solche Legendebildungen gibt es in jeder Nation und ich bin kein Freund davon, zumindest solange man alles immer durch diese Brille betrachtet und sich beim eigenen Fortbilden einer selektiven Quellenauswahl aussetzt.

    In Russland und Frankreich fast noch mehr als in Deutschland. In Frankreich hat sich die ganze Welt gegen die „Nation“ verschworen und Napoleon musste „Verteidigungskriege“ führen. Russland sollte ja schon immer beseitigt werden, als Zarenreich genauso wie als Sowjetstaat. Und insbesondere als Serbe kann ich ein Lied davon singen. Demnach wurden die Serben 1914 und 1941 verkauft/geopfert und dem großdeutschen „Mitteleuropa“-Imperialismus als Stolperstein in den Weg gesetzt. In Serbien geht die „antiserbische“ Weltverschwörung sogar bis 1389 (!) zurück, als die Westeuropäer den Serben auf dem Amselfeld nicht zur Hilfe kommen wollten sondern lieber zusahen, wie die Reste einer einstigen orthodoxen Großmacht auf dem Balkan vom Islam zerschlagen wurden.

    Ihr ganzer Text zeigt mir einfach, dass Sie da voreingenommen sind. Ich habe überhaupt nicht bestritten, dass die Versailler Alleinschuld erlogen war. Und ich bin ebenfalls der Ansicht, dass die Reparationen erpresst und unmenschlich waren. Es ist jedoch ein Fehler, dies als historischen Sonderfall dazustellen. Das hat ein jeder Friedensvertrag nunmal an sich. Die unterelegene Seite gibt gewisser Maßen auf und gewährt der siegreichen etwas, das sie eigentlich nicht gewähren „möchte“. Früher waren das Tributzahlungen, 1919 waren es „Reparationen“. Gebietsabtretungen waren immer dabei. Das hat man sich nicht 1914/1919 ausgedacht. Das gilt für jeden Friedensvertrag der Geschichte., Da war immer eine Seite dabei, die aufgrund der physischen Umstände unterschreiben MUSSTE, ohne das zu wollen.

    Wenn Sie sich meine drei bisherigen Beiträge in Ruhe nochmal durchsehen und ihre Voreingenommenheit kurz mal abschalten werden sie feststellen, dass ich absolut nichts vertreten habe, das ihren Vorwürfen mir gegenüber entspricht.

  38. Vafti sagt:

    haben sie gedacht…sie lassen die Zeugen ( die aktuell
    sind ) am leben ??
    Vafti

  39. Schwan sagt:

    @ Branko „Es ging mir LEDIGLICH darum, festzuhalten, dass der deutsche Mainstream heute die 1914er ALLEIN(!)schuldthese inhaltlich NICHT vertritt, so wie er sie in den letzten hundert Jahren NICHT vertreten hat. Er stürzt sich unverhältnismäßig stark auf die deutsche MIT(!)schuld. Das darf aber nicht in einen Topf geworfen werden.“

    Ich finde, dass das sehr wohl in einen Topf geworfen werden darf, dass der Unterschied nur eine vernachlaessigbare Nuance ist, ohne substanziellen Unterschied, angesichts von Leuten, die mir schon untergekommen sind, die meinten, dass Deutschland 2 mal die Welt haette erobern wollen.

    So kann man naemlich auch luegen, ohne technisch die Unwahrheit zu sagen: Durch uebermaessig Betonung, das ist aehnlich der Luege durch Auslassung von substanziellen Tatsachen.

  40. Wg. Schuld

    Schuld empfinden wir als Folge von Sünde. Das gilt auch für die Atheisten, die sich halt nicht von Gott, sondern z.B. von der Rechtsordnung abgesondert haben.

    Die daraus resultierenden Gefühle und Überzeugen sind oft vorbewußt jedoch in allen (!) Fällen negativ oder sogar destruktiv.

    Wir erleben uns dann nämlich als „unwürdig“. Und zwar in derart ungeheuren Maßstab, daß selbst ein Gott unsere Schuld nicht vergeben und aufheben kann.

    Deshalb erwarten wir dann (vorbewußt) Strafe, um sühnen zu können.

    Und wer uns Schuld zuweist, kann uns deshalb bestrafen.

    Das ist das strukturale Problkem dabei. Und deshalb funzt das auch so gut, mit der Schuldzuweisung.

  41. Paule sagt:

    Wenn die Selbstmordtheorie von Florian nicht stimmig ist, WAS hat er gewußt ? Was war so brisant und gefährlich für die oder den Täter, dass er beseitigt werden mußte ?
    Hat er sein Wissen für sich behalten oder gab es Mitwisser ?
    Tagebuch, Freundin, BigRex ?
    Wer wusste von der bevorstehenden Aussage an diesem Tag ?

  42. Eveline sagt:

    NSA
    Das Überwachen unserer Sprache.

    Frage: Sind Sie ein Spion?
    Antwort: Ich bin ein freier Mann.
    ….Ihre Antwort ist bedeutungslos,
    Wir wissen nichts. Wir registrieren, berechnen und ziehen unsere Schlussfolgerungen.

    Die Dienste, NSA, unterwerfen uns einer Logik, die für uns nicht einsehbar ist, sie brauchen auch ihre Logik nicht darzulegen. Und müssen deshalb zwangsläufig im Dunklen agieren.

    Das Nichtwissen über die Logik der Spionagedienste entmündigt uns.

    Unsere Sprache wird gewogen, gemessen, hin und hergerückt, verglichen, durchpustet, verschlüsselt, maschinellisiert,
    die neue Ordnung durch und über eine manipulierte Sprache – die Schere im Kopf.

  43. Rabenfreund sagt:

    @ Paule

    Das er sich aus Liebeskummer selbst grausamst gemordet hat,gilt ja nun nahezu als ausgeschloßen.

    Ein sachbezogener Selbstmord in Bezug auf den NSU-Mumpitz,wäre auf Grund einer Bedrohung durch die üblichen Verdächtigen durchaus vorstellbar,würde allerdings neue Fragen aufwerfen.

    Auffällig an dem ganzen NSU-Konstrukt ist und bleibt die Tatsache,das sich eine anscheinende Zeitnot wie ein roter Faden durch alle Bereiche zieht.

    Das hat viele Hintergründe wie es auch viel oder besser zu viele Köche gibt,die ja bekantlich den Brei verderben.

    Ich wage zu behaupten das dieses Trio von BRD-Diensten geführt wurde,das man sie für einen besonderen Zweck oder eine Aufgabe vorgehalten haben mag.
    Das ihre Existenz aber zeitgleich auch fremden Diensten bekannt war,das geht schon aus der Tatsache hervor,das wir keine unabhängigen BRD-Dienste haben,sie alle sind den US-Diensten unterstellt und weisungsgebunden.
    So wie die Israelis ihre eigenen Zugänge zu den BRD-Diensten haben.
    Was ein BRD-Dienst in seinen Beständen und Registern hat,hat auch der Ami,und was der Ami hat bekommt auch zeitgleich über diesen der Israeli.

    Altbestände sind alle über die Grenzen der BRD-Dienste hinaus bekannt.

    Der Selbsmord der beiden Uwes ist der Schlüssel zu dem ganzen Fall NSU,zeitgleich auch der einzige Bezugspunkt zum Fall NSU.
    Ein angeblich aufgeklärter Selbstmord,der immer weniger als ein solcher aufrechterhalten werden kann,der nicht einmal den genauen Todeszeitpunkt erkennen lässt.
    Einzig die Aussagen der beiden Polizisten,die in Wahrheit nichts gesehen haben können,dienen zur Bestimmung des Todeszeitpunktes.
    Da hat jemand zwei tote EX-Neonazis in einem Wohnmobil abgestellt,alles weitere lief aufgrund der vielen Köche und politischen Wünsche wie Vorgaben vollkommen aus dem Ruder.

    Der Fall Kiesewetter ist der Knackpunkt,der den ganzen NSU-Komplex zum Zusamenbruch führen kann und wird.
    Denn bricht dieser aus dem Komplex heraus,fällt auch alles andere was bisher bereits als bewiesen gilt nach und nach auseinander.

    Auffällig ist an dem ganzen Fall das alle eingespannten BRD-Dienste ziemlich planlos handelten zumindest aber war es nicht koordiniert,der eine wußte nichts von dem was der andere tat.
    Alles so planlos als sei man selbst erst vollkommen überraschend über zwei tote Ex-Neonazis gestolpert,die es nun sinnstiftend zu verwursten galt.

    Aber über allem schwebte der politische Auftrag aus dem Hause Merkel endlich einen handfesten Rechtsterrorismus nachzuweisen bzw. zu belegen,nach dem man mit dem verzweifelten Versuch,etwa die NPD und andere dt. Nationalisten mit dem norwegischen Freimaurer-Killer in Verbindung zu bringen,kläglich gescheitert war.

    Der Fall Kiesewetter ist nachträglich und berechnend eingeflochten worden,denn er diente dazu zum einen bei der ermittelnden Polizei wie in der Bevölkerung Stimmung zu machen.
    Er sollte bei der ermittelnden Polizei gewisse Hassgefühle wecken,so das sie zum einen kein Interesse mehr daran haben sollten sich den BRD-Diensten in den Weg zu stellen und zum anderen nicht mehr daran interessiert sein sollten etwa unschlüssige Momente aufzuklären,schlicht den Fall wie Tatort vollends auszuermitteln.
    Der diente dazu,das die Polizei in diesem Ramen der Dönermorde nicht mehr auf ihre eigenen Ergebnisse schauen sollte,sondern stumpf die neue Beweislage Nazimorde die ihr vorgelegt wurde zu übernehmen.
    Nach dem Motto waren doch eh nur scheiss Kollegenmörder,was haben die schon für Rechte zumal sie auch noch tot waren.

    Bei der Bevölkerung hatte man die Befürchtung das diese sich nicht daran stören könnte,das Neonazis mehr oder minder kriminelle Ausländer ermordet haben sollen,als Mörder einer dt. Polizistin aber würden sie jeglichen eventuellen Rückhalt in der Bevölkerung verlieren.

    Das nun ausgerechnet dieser Fall die meisten Zeugen und vorab erlangten Untersuchungsergebnisse aufwerfen würde,hatte man nicht bedacht.

    Plötzlich ging es nicht mehr nur um den ehemaligen thüringischen Heimatschutz,sondern um internationale Organisationen wie etwa den KKK und deren Protagonisten.

    Mit dem Fall Kiesewetter droht nun der als typisch dt. Nazi-terror geplante NSU-Sumpf zum Spielfeld internationaler Organisationen zu werden und kann so nicht mehr als alleiniges dt. Merkmal bzw. als rein dt. inspiriert verkauft werden.

    Zudem zieht man sich über diesen Fall unnötig viele unberechenbare Faktoren wie etwa nicht angehörte Zeugen etc. etc. hinzu.
    Damit hat man sich erneut eine richtige Laus in den politisch motivierten Pelz gesetzt.
    Und das wo man es gerade mühseelig geschaft hatte all die Ergebnisse der Soko Bosporus aus dem öffentlichen Gedächtnis und aus der offizellen Geschichtsschreibung zu tilgen.
    Nun steht man erneut an verschiedenen Fronten unter Zeitnot und muß erneut unter Zeitdruck Fakten schaffen,die man erst nachträglich vollkommen sinnfremd umdeuten muß.

    Ich bin mir sicher,das der grosse NSU-Prozess-Zirkus politisch nicht so geplant war.
    Den politischen Nutzen den man daraus ziehen wollte,wollte man im stillen und nach den eigenen Vorgaben ziehen.

    Das die unterschiedlichsten Migrantenverbände ebenfalls ihren Nutzen und ihre Vorteile aus diesem NSU-fall ziehen wollten,hat man so wohl nicht ganz mit einberechnet.
    Man hat im Hause Merkel gedacht,man käme mit einer öffentlichen Ehrung und etwas Schweigegeld für die Nachkommen davon,das Letztere wider besseren Wissens von den Migrantenverbänden instrumentalisiert werden könnten,hatte man nicht bedacht.

    Plötzlich sah man sich genötigt einen großen Schauprozess zu inszenieren,der bei allen politischen Vorgaben und Vorlagen nicht wenige Risiken birgt.

    Risiken die nach und nach zum tragen kommen,und sich in noch mehr unglaubwürdigen,nachträglich frisierten Selbstmorden etc. etc. ausdrücken werden.
    Denn plötzlich saß der der Staat bzw. seine Dienste mit auf der Anklagebank,und mit diesen werden auch noch einige politische Köpfe rollen.

    Viele Köche wollten zu viel,die Politik Merkels,die Politik der antideutschen Linken,und nicht zuletzt die unterschiedlichsten Protagonisten der Migrantenverbände mit der ihnen anhaftenden antideutschen Politik.

    Hätten sich die Migrantenverbände mit den bereits vorab bestimmten Neonazi-Mördern und deren angeblichen Opfern zufrieden gegeben,hätten sie diesen Fall noch über Jahre als singuläres Ereignis ausschlachten können.
    So aber,in ihrem Wahn nach mehr politischen Einfluss wird der Fall NSU platzen,und am Ende bleiben wieder nur kriminelle Ausländer die von Ausländern ermordet wurden übrig.

    Während es im Fall NSU bisher nur drei Mordopfer gibt, nämlich die beiden Uwes und der neuerliche angebliche Selbstmörder,wird dieser Prozess und all seine Begleiterscheinungen,das System und alle Köche bis in Mark erschüttern,das ist allen Beteiligten bewusst da wird es noch einige Leichen geben.

  44. Paule sagt:

    @Rabenfreund
    Zitat
    Während es im Fall NSU bisher nur drei Mordopfer gibt, nämlich die beiden Uwes und der neuerliche angebliche Selbstmörder,wird dieser Prozess und all seine Begleiterscheinungen,das System und alle Köche bis in Mark erschüttern,das ist allen Beteiligten bewusst da wird es noch einige Leichen geben.
    Zitatende

    d´accord

    Vielleicht haben ja Bienen ihren „Honigtopf“ geschützt ?

  45. Branko sagt:

    Schwan. Da haben sie ja grundsätzlich Recht. Ich verstehe immer nur nicht, warum „truther“ genauso (nur umgekehrt) vorgehen müssen. Wenn ein halbwegs Geschichtsvertrauter in einem reich illustrierten Magazin am Kiosk „Kriegsschuldlüge“ sieht, wird er alles tun, aber NICHT dieses Heft kaufen. Denn jeder weiß, dass Deutschland eine MITschuld am Kriegsausbruch 1914 trifft. Durch eine solch plakative Einseitigkeit wird man für Otto-Normal-Verbraucher nicht salonfähig, eher im Gegenteil: Die denken dann eher „Was sind das denn für verstrahlte“ oder „Aus welchem Zoo sind die denn geklettert“, ohne das Magazin zu kaufen/lesen. Da erscheint der SPIEGEL oder DIE ZEIT mit ihren Geschichts-Spezialausgaben wesentlich glaubwürdiger und man ist bereit, über ein zwei historische Ungenauigkeiten hinwegzusehen. Das ist meiner Meinung nach ein gewaltiger taktischer Fehler der ganzen „Truther“-Bewegung. Ich verstehe nicht, warum man den politisch korrekten Massenmedien auf diese dumme Weise Diffamierungsmunition liefern muss.

  46. juergenelsaesser sagt:

    Branko: Mir scheint, Sie kennen Otto-Normalverbraucher schlecht.

  47. Schwan sagt:

    Branko

    „Kriegsschuldluege“ kann vielerlei Luegen ueber die Kriegsschuld bedeuten, eben auch, dass ueber die Schuldverteilung gelogen wird. Es impliziert nicht, dass eine Seite in Wahrheit keine Schuld haette und ich finde nicht, dass es auch nur plakativ einseitig ist. Das waere es, wenn man jetzt nur die Kriegschuld der anderen besonders betonen wuerde.

    Allen kann man es nie Recht machen, ich wuerde meinen, dass es wahrscheinlich mehr neutrales Interesse weckt als Leute abschreckt.

  48. Ro 80 sagt:

    @ fatalist:

    Bzgl. Operation Saphira:

    Du zitierst drüben:

    »Die Tarnfirma sollte selbst innerhalb des BfV ein Geheimnis bleiben. Man habe die Aktion amtsintern abdichten wollen, nur wenige Kollegen durften davon erfahren, sagte Fromm im Ausschuss. Damit erklärte er auch, warum die Datei mit den angeworbenen V-Leuten im Bundesamt unvollständig ist. Mehrere Anwerbeversuche waren aus „operativen Gründen“ nicht in den Rechner eingetragen. Was rund um die Tarnfirma geschah, durfte nicht in den BfV-Systemen auftauchen

    http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6834885&viewfull=1#post6834885

    Ich hab mir mal überlegt, was den dt. (CDU/CSU-) „Bildungsbürger-Bürokraten“ veranlaßt haben könnte, ausgerechnet den Decknamen „Saphira“ zu verwenden (Deutsche haben einen Hang zu hintersinnigen Decknamen, nicht immer zum Vorteil der damit bezeichneten Operationen, wie man aus zwei verlorenen Weltkriegen weiß):

    »Hananias und Saphira gehörten zur ersten Gemeinde in Jerusalem. Es war, das geht aus den vorangehenden Versen hervor, ein normaler Vorgang, dass die Gemeindemitglieder sich gegenseitig unterstützten und darin so weit gingen, Grundstücke und Gebäude aus ihrem Privatbesitz zu verkaufen und den Erlös der Gemeinde zur Unterstützung der bedürftigen Mitglieder weiterzugeben. Hananias und Saphira taten dies nun auch – aber sie behielten einen Teil des Erlöses für sich selbst zurück.

    Hananias legte den Aposteln das Geld zu Füßen. Petrus war sich sicher, dass Hananias einen Teil zurückbehalten hatte, und sagte: „Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den heiligen Geist belogen und etwas vom Geld für den Acker zurückbehalten hast? (…) Du hast nicht Menschen, sondern Gott belogen.“ Als Hananias dies hörte, fiel er nieder und starb. Die Apostel trugen ihn weg und begruben ihn.

    Wenige Stunden später kam Saphira, die nicht wusste, was geschehen war, zu den Aposteln. Petrus befragte sie nach dem Erlös des Grundstücks und sie bestätigt den falschen Preis. Auch Saphira fiel darauf tot zu Petrus’ Füßen nieder. Darauf kam große Furcht über die ganze Gemeinde und alle, die es hörten.

    Interpretation

    In der Apostelgeschichte gibt es einige Stellen, die oft als Gütergemeinschaft der Jerusalemer Urgemeinde ausgelegt werden. Die Geschichte von Hananias und Saphira wird oft so interpretiert, dass die beiden sich dieser Gütergemeinschaft zu entziehen versuchten. Manche Ausleger sehen diese Gütergemeinschaft als radikal und verbindlich: Jeder stellte sein ganzes Vermögen der Gemeinschaft als Kollektiveigentum zur Verfügung. Diese These wird von der Apostelgeschichte aber nicht gestützt.

    In Apg 5,4 EU weist Petrus Hananias darauf hin, dass dieser sowohl sein Land als auch das Geld nach dem Verkauf für sich hätte behalten können. Dies gibt Anlass zur Annahme, dass die Gütergemeinschaft in der Urgemeinde keine Pflicht, sondern eine freiwillige Leistung war. Die Sünde Hananias’ und Saphiras ist demnach nicht der Selbstbehalt eines Teiles des Geldes, sondern die des bewussten Betrugs und der Lüge gegen die Gemeinde und vor allem gegen Gott. Zudem hat sich das Ehepaar auf das gemeinsame Vorgehen verabredet.¹ Religiöse Leistung ohne echte Hingabe des innersten Herzens wird von Gott gehasst. Petrus spricht die Natur der Sünde aus, und Gott straft sie an Ort und Stelle durch den Tod. Gottes Geist sieht bis in das Innerste der Herzensregung. Das Selbstwertgefühl von Hananias und Saphira hatte auch mit ihrer sozialen Stellung in der christlichen Gemeinde zu tun und war nicht einzig eine Folge des Christus-Bewusstseins.²«

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hananias_und_Saphira

    „Gemeindemitglieder“, die sich „gegenseitig unterstützen“ = Geheimdienste der „westlichen Wertegemeinschaft“ CIA, NSA, Mossad, MI6 und als Juniorpartner die BRD-Dienste

    „Hananias und Saphira taten dies nun auch – aber sie behielten einen Teil des Erlöses für sich selbst zurück= das BfV wollte eine Nummer ohne Kenntnis der „Größen Brüder“ in Langley und Tel Aviv drehen

    „Petrus war sich sicher, dass Hananias einen Teil zurückbehalten hatte, und sagte: „Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den heiligen Geist belogen und etwas vom Geld für den Acker zurückbehalten hast? (…) Du hast nicht Menschen, sondern Gott belogen.“ = Du (BfV) sollst keine Geheimnisse vor Deinen (Dienst-) Herrn in Tel Aviv und Langley haben!

    Mußte die »Operation Saphira« deswegen so im Amt doppelt abgesichert werden, daß »nur wenige Kollegen davon erfahren [durften]« und sie »nicht in den BfV-Systemen auftauchen [durfte]«?

    Und als der Herr und Meister von den BRD-Extratouren erfuhr, instrumentalisierte er das unter strengster Geheimhaltung erschaffene BfV-Spielzeug für seine eigenen Zwecke und schlug es den unbotmäßig gewordenen Kölner BfV-Zauberlehrlingen in Eisenach aus der Hand, nicht ohne zuvor dort und in Zwickau eine Beweisorgie¹ gepflanzt zu haben, worauf bei »Hananias und Saphira« (= LfVs, BfV, BKA, LKAs und GBA) hektische und kopflose Aktivitäten ausbrachen, um die Taten »des heiligen Geistes und Gottes« (= CIA und Mossad) zu vertuschen, zu decken und dessen Spuren zu beseitigen?

    Anm.: Beweisorgie: Eine Szene aus dem Spielgerg-Film Minority Report mit Tom Cruise, der Glauben gemacht werden soll, ein vor ihm stehender Mann, in dessen Wohnung er durch Hinweise gelotst wurde, hätte seinen Sohn ermordet:

    Min 1:44:37
    »Es ist unlogisch – Wenn Sie ein Kindesmörder wären, würden Sie die Fotos rumliegen lassen?«

    1:44:41
    »Anderton könnte sie irgendwo gefunden haben.«

    1:44:43
    »In welcher Abteilung waren Sie vorher?«

    »Wirtschaftsverbrechen.«

    1:44:46
    »Ist das lhr erster Mord?«
    »Ja.«

    1:44:48
    »Ich war bei der Mordkommission.«

    1:44:51
    »So was nennen wir eine Beweisorgie.«

    1:44:53
    »Was glauben Sie, wie oft so was vorkam?«

    1:44:55
    »Ich weiß nicht.«

    1:44:57
    »Nie!«

    1:45:03
    »Das hier wurde arrangiert!«

    http://www.cswap.com/2002/Minority_Report/cap/de/2_Parts/a/01_44

    Gruß
    Ro 80

  49. fisch, haken, gewicht, schwimmer, schnur, rute, rolle, griff und dann der angler! alles hat seine zeit und vorbereitung und als neujahrgeschenk: google eingeben zur: commerzbank ag – gegenanträge denis lindenberg/köln punkt 2 der tagesordnung: pdf, 15kb – dann wird ein lichtlein aufgehen und vieles erklärbar. bedenke: alles hat einen hintergrund und ist lange vorbereitet und gewollt! lese, der anschlag/lothar harold schulte, um geheimdienstliche vorgänge zu verstehen. gruß lothar harold schulte.

  50. Branko sagt:

    Elsässer: Damit machen Sie es sich sehr einfach, aber egal. Ich mache in meinem Umfeld (überwiegend DEUTSCHE Otto-Normal-Verbraucher) jedenfalls die Erfahrung, dass beispielsweise das hier vorgestellte Video wie folgt aufgenommen wird:

    „Auf welchem Planeten leben die zwei Luftpumpen denn!? Eine deutsche Alleinschuldthese (i.S. von Versailles hätte Recht) wurde mir letzte Woche bei Phoenix und gestern Abend im ZDF jedenfalls nicht vorgesetzt. Und in meiner Schulzeit erst recht nicht! Die beiden sehen Gespenster. Die kriegen keine 5€ von mir für das Heft.“

    Vielleicht liegt das auch daran, dass ich im schönen Hamburg lebe. Die Leute bei uns hier oben im Norden sind vergleichsweise politik- und geschichtsverdrossen, gleichzeitig aber auch unheimlich anglophil. Das Ergebnis ist, dass ein Nordlicht einem seriös daherkommenden „Fachmann“ eher glauben schenken wird als einem neunmalklugen „Wahrheits“-Emporkömmling. Das sieht man u.a. auch an den AfD-Ergebnissen bei der letzten Bundestagswahl. Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen haben deutlich unter dem Bundesdurchschnitt für die AfD gestimmt.

    Ich weiß nicht, ob die COMPACT-Verkaufszahlen dieses Bild vom Norden bestätigen können? Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass COMPACT sich im Osten und Süden deutlich besser verkauft als im Norden.

  51. Branko sagt:

    Schwan, schauen Sie sich doch nur mal Höfer in dem Interview an. Auf Elsässers 1914-Erklärung entgegnet er, er habe in der Schule gelernt, Deutschland habe alleinschuld am Kriegsausbrch so wie es in Versailles festgelegt wurde. Ich garantiere, dass er das so in seiner Schule NICHT gelernt hat. Bei ihm war schlicht und ergreifend ein falscher Gedankengang dar:

    „1. Die Massenmedien lügen.
    2. COMPACT traut sich die Wahrheit auszusprechen, die ich in den Massenmedien nicht höre.
    3. COMPACT sagt, Deutschland hatte 1914 NICHT alleine schuld.
    4. Ergo: Die Massenmedien und die staatlichen Schulen sagen, dass Deutschland 1914 alleine schuld hatte.“

    Die Erkenntnis, dass „4.“ nicht den Tatsachen entspricht, hat sich ihm nicht offenbart. Und genau deshalb wirkt ein solches Vorstellungsvideo (zumindest DIESES, die anderen fand ich immer top!) nicht sehr verlockend für einen Menschen, der differenzierte Sichtweisen liebt.

    Aber ist jetzt auch egal, wir gleiten ins persönlich/subjektiv/geschmackliche ab und darüber lässt sich nun mal nicht streiten.

  52. Eveline sagt:

    Presseclub Heute
    Der Chinese: Konflikt heute China, Korea, USA, Japan, Russland
    Er: Vergleichen Sie vor 100 Jahren, Ausbruch des 1. Weltkrieges, große wirtschaftliche Verflechtungen zwischen England und Deutschland. Dies verhinderte keinen Krieg.

    Zusatz: Trotz königliche Blutlinie zwischen England und Deutschland

    Heute würde ich sagen, diese Strukturen führten zum Krieg.
    Was ist Wirtschaft? Was will sie? Ist Wirtschaft eine „andere“ Waffe , als die Atombombe?
    Sollten wir nicht die Absicht dieser „Waffe“ hinterfragen und sie menschlicher machen ?

  53. Alexander Gronbach sagt:

    Die Obrigkeitspresse, welche bei Thomas Moser aufschreit, etwas von Zensur labert, zensiert selbst. Es passt halt nicht in das geistlose Linke Weltbild!

    Ende Januar werde ich sämtliche VS Akten zur Operation Saphira (2003 – 2012) in den Ring werfen. Hier handelte es sich um eine Operation des BfV mit eingebundenen LfVs gegen eine rechts(?)terroristische Zellenstruktur…….

    Anbei was nicht veröffentlicht wurde – am 16 Januar 2014 ist das NSU Verfahren vor dem OLG mit diesen ganzen Suppenkasper des GBA beim BGH und diesen Zockern Opferanwälte erledigt!

    Alexander Gronbach · 6. Januar 2014 – 00:04 · Antwort→

    Dein Kommentar muss noch freigeschalten werden.

    Am 16 Januar 2014 wird Beate Zschäpe als freie Frau das Gerichtsgebäude verlassen. Ob das jemanden passt oder nicht, interessiert in einem rechtsstaatlichen Verfahren niemanden. Es gibt keinerlei Sachbeweis, keinerlei Zeugen, die auch nur ansatzweise Beate Zschäpe mit dem Mord an dieser Polizistin in Zusammenhang bringen. Damit ist die Verhältnismäßigkeit der Untersuchungshaft nicht weiter gegeben!

    Und uns, d.h. Petra Senghaas und Alexander Gronbach können alle Beteiligten gelinde ausgedrückt am Arsch lecken! Da könnt ihr noch so den Wackeldackel oder sonst etwas spielen. Wir haben uns lange genug zum Affen gemacht!

    Es geht mir auch am Arsch vorbei, ob das hier veröffentlicht wird oder nicht! Am 16 Januar bekommt ihr ganzen Pappnasen euer Fett weg!

  54. Wahr-Sager sagt:

    @Branko:

    Von der Alleinschuldthese Deutschlands habe ich fast immer nur im Zusammenhang mit dem 2. Weltkrieg gehört bzw. gelesen. Ich denke, Sie beziehen sich nur auf den 1. Weltkrieg, oder?

  55. Ro 80 sagt:

    @ fatalist & brain freeze:

    Wg. Eurer Diskussion zu Temme drüben:

    brain freeze schrieb dazu:

    Das HLfV, das belastet werden sollte, behindert die Aufklärung, statt sich und Temme glaubhaft zu entlasten? Warum? Ergibt in beide Richtungen keinen Sinn, also weder vonseiten ausländischer Dienste etc. noch aus Sicht des Verfassungsschutzes, seinen Mann quasi „halb“ zu opfern.

    http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6838690&viewfull=1#post6838690

    Und Du meintest:

    Das HLfV konnte sich nicht glaubhaft entlasten. Temme war dort, Yozgat war tot. Das Kind lag so oder so im Brunnen. Ich muss da noch ne Nacht drüber schlafen…

    Den Grund für dieses (und weitere) „Rätsel“ kann man m.E. hier finden:
    Interview des Historikers Prof. Dr. Josef Foschepoth mit der Zeit:

    Foschepoth: Was die Kanzlerin im Sommer gesagt hat, war ziemlich zynisch. Denn sie hat den Eindruck erweckt, als würden Deutsche in Deutschland durch hiesige Gesetze vor einer Überwachung geschützt. Dem ist nicht so. Die Interessen der ehemaligen Alliierten sind in deutschen Gesetzen verankert. Sie sind damit deutsches Recht. Dazu gehört nicht nur die intensive Kooperation der Geheimdienste, sondern auch die Möglichkeit der USA, von ihren militärischen Standorten in Deutschland aus selber zu observieren. Wir werden noch staunen, was von dem geplanten großen NSA-Zentrum in Wiesbaden alles möglich sein wird. Das „souveräne Deutschland“ lässt zu, dass so etwas auf dem eigenen Staatsgebiet passiert!

    ZEIT ONLINE: Obwohl die Vorrechte der Alliierten seit der deutschen Einheit entfallen sind?

    Foschepoth: Nach der Einheit wurde kein Vertrag und kein Geheimabkommen gekündigt. Nach sechs Jahrzehnten Überwachungsgeschichte in Deutschland müssten dringend neue vertragliche Vereinbarungen geschlossen werden, die den Geheimdiensten Barrieren setzen, insbesondere den amerikanischen. Die USA müssten verpflichtet werden, Deutschland nicht mehr zu überwachen.

    ZEIT ONLINE: Die schwarz-gelbe Regierung hat ja ein „No-Spy“-Abkommen angekündigt.

    Foschepoth: Das ist viel zu wenig. Seit der Grundgesetzänderung von 1968 gilt, dass bei einer Überwachung der Betroffene nicht informiert werden muss und der Rechtsweg ausgeschlossen ist. Es gibt also keine Kontrollen. Die Exekutive sagt, sie wisse von nichts oder sie dürfe nichts sagen. Die Gerichte sind ausgeschaltet. Und im Parlament kontrolliert die G-10-Maßnahmen eine vierköpfige Kommission, die auf Informationen der Dienste angewiesen sind, genauso wie das geheim tagende Parlamentarische Kontrollgremium. Überwachungsmaßnahmen der USA und der Alliierten hat die G-10-Kommission immer zugestimmt. Faktisch gibt es im Rechtsstaat Bundesrepublik keine wirksame Kontrolle der geheimen Dienste.

    ZEIT ONLINE: Die Bundesanwaltschaft will die Lauschaktion gegen die Kanzlerin nun rechtlich prüfen.

    Foschepoth: Dafür gibt es keine Grundlage. Ihre Überwachung ist durch die Verträge mit den USA gedeckt. Deshalb hat sich die Kanzlerin ja auch so merkwürdig zu der NSA-Affäre verhalten. Sie hat sich ein paar Mal ausweichend dazu geäußert, aber nichts dazu, was hier eigentlich mit dem Rechtsstaat passiert. Das deutsche Recht verhindert die Überwachung nicht. Die Verträge mit den USA verpflichten die Bundesregierung vielmehr, ihre Informationen darüber für sich zu behalten.

    ZEIT ONLINE: Die Bundesregierung schützt nicht die Grundrechte der Bürger, sondern die Interessen der USA?

    Foschepoth: So ist es! Die Zusammenarbeit der Geheimdienste ist zur Staatsräson in Deutschland geworden. Wir werden beherrscht von einem großen nachrichtendienstlichen Komplex, der sich immer weiter ausbreitet, egal wer gerade regiert, und der kaum noch zu kontrollieren ist. Das ist ein zentrales Thema für den Rechtsstaat und die Zivilgesellschaft.

    ZEIT ONLINE: Was müsste getan werden, um die Überwachung zumindest einzuschränken?

    Foschepoth: Zunächst müsste man alle Gesetze durchforsten, in die amerikanische Interessen hineingespielt haben. So sind zum Beispiel gemäß Artikel 38 des Zusatzabkommens zum Nato-Truppenstatut nicht nur die Exekutive, sondern auch die Gerichte verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ein amerikanisches Amtsgeheimnis oder eine entsprechende Information nicht preisgegeben wird.

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-10/nsa-uerberwachung-merkel-interview-foschepoth/seite-2

    Und das gilt sicherlich nicht „nur“ für Abhörmaßnahmen, sondern erst recht für Geheimdienstmorde!

    Die BRD-Behörden und Gerichte sind verpflichtet, dafür zu sorgen, daß Besatzer-„Amtsgeheimnisse“ nicht auffliegen. Und dazu gehören mit Sicherheit auch die der „fünften Besatzungsmacht auf deutschem Boden“. Die zu schützen haben doch »gerade wir als Deutsche mit unserer schlimmen Vergangenheit eine besondere moralische Verplichtung« schwafel, schwafel, bla, bla….

    Darüber hinaus kann man davon ausgehen, daß beispielsweise Mossad-Agenten, wenn die BRD-Dienste von ihnen erfahren sollten, von diesen observiert werden (zumindest werden sie es versuchen), wenn sie auf BRD-Gebiet operieren.

    Und so ergibt die ganze Temme-Geschichte sehr wohl Sinn:

    Temme sollte irgendwelche Agenten bei deren Tätigkeiten (Morde an PKK-Geldbeschaffern?) observieren (wie oft war der nochmal angeblich in der Nähe der Tatorte?). Dummerweise fliegt er mit seiner „Flirt-Line“ in Kassel auf. Anweisung vom Amt für das Verhalten gegenüber den Strafverfolgungsbehörden: „So nahe wie möglich bei der Wahrheit bleiben“…Aber eben nur so nahe, daß keine Besatzer- und Siegermächte-Amtsgeheimnisse aufzufliegen drohen!

    Das hessische LfV (und das BfV und die Bundesanwaltschaft) wissen ganz genau, was da passiert ist (und auch in Eisenach und den anderen Tatorten einschließlich Heilbronn), aber sie sind dazu verpflichtet, den Killer-Geheimdiensten den Dreck wegzuräumen und ihnen den Rücken zu decken.

    Temme war natürlich nicht der Mörder, aber er weiß vermutlich, wo der Mörder zu suchen ist – und er kennt höchstwahrscheinlich das Motiv.

    Diese These wird ja auch noch bestätigt durch den Mord an Florian Heilig: Die BRD-Behörden vertuschen die Sache (weil sie durch Besatzungsrecht und „Befehl von oben“ dazu gezwungen sind) und haben die Begründung, in der Sache nicht zu ermitteln, in dem Zauberwort „Selbstmord aus Liebeskummer“ gefunden.

    Alle mysteriösen Ereignisse und Aussagen der Eltern und der Bezugspersonen von Florian Heilig, die diesem vorgefaßten Ergebnis entgegenstehen, werden geflissentlich ignoriert.

    Wenn die heutige Behauptung von Moser (Leiche ohne Kenntnis der Eltern, jedenfalls nicht auf deren Veranlassung, eingeäschert) zutreffen sollte, ist dies ein weiterer Beweis (Verhinderung der Entdeckung von Spuren von Schlaf- oder Betäubungsmitteln/Giften in der Leiche) für diesen Sachverhalt.

    Genau so war es übrigens im Fall Jörg Haider: Auch dessen Leichnam wurde auf Veranlassung des Staates eingeäschert – ohne Wissen und gegen den Willen der Familie!

    Oder nimm das Oktoberfestattentat: Da wurden die Asservate vernichtet, um „Lagerplatz freizubekommen“! Darunter auch das Handfragment.

    Ein Problem haben die Geheimdienstkiller nämlich: Die wissenschaftlichen Fortschritte in der DNS-Analyse könnten womöglich noch mal gefährlich werden (wenn nicht für den positiven Tatnachweis (BKA besitzt natürlich keine Gendatenbank der Mossad/CIA-Hitmen, aber für den negativen (Teil-Entlastungs-)beweis, falls Hand nicht die von Köhler wäre), deshalb weg mit dem Zeug, sonst fliegt die ganze mühsam zusammengestrickte Legende auf!

    War doch im Fall Barschel genauso:
    Da wurde ein Haar, das nicht von Barschel stammte, asserviert. Als man dieses nun vor ein, zwei Jahren auf Antrag des Anwalts der Hinterbliebenen einer DNS-Analyse unterziehen wollte, war es aus der Asservatenkammer der Ermittlungsbehörden auf geheimnisvolle Art und Weise verschwunden!

    Wer hat Zutritt zu der Asservatenkammer? Und wer weiß, was sich da anzubahnen droht (Antrag des Anwalts) und welches Asservat zielgenau zu „verschwinden“ hat? Und wer kann das dann zeitgerecht und geräuschlos verschwinden lassen, bevor dem Antrag stattgegeben wird?

    Oder nimm Eisenach: erste Aussage (der wohl noch nicht voll und ganz eingeweihten Beamten) vor Ort: Tatort sieht nicht nach erweitertem Suizid aus. Dann wurde man „von oben“ auf Linie gebracht. Seither heißt es: »Alles andere als Suizid scheidet aus«.

    Das ergibt alles sehr viel Sinn: BfV und GBA wissen sehr genau, was da abgelaufen ist, aber deren Aufgabe ist es, zu »verhindern, daß alliierte Amtsgeheimnisse aufgedeckt werden« – auch und gerade vor Gericht!

    Siehe Buback/Becker, Oktoberfestattentat, Barschel, Haider usw.

    Gruß
    Ro 80

  56. Branko sagt:

    Wahr-Sager: Genau es ging die ganze Zeit um 1914.

    Sie sagen es ja selbst. Die Alleinschuldthese wird uns in den Massenmedien gar nicht präsentiert. Im Gegenteil, das von Elsässer präsentierte Clark-Buch wurde von der sonntags-FAZ als “Buch des Jahres” empfohlen; die meisten anderen großen Häuser sehen es ähnlich, ebenso wie amazon, das Clark ein Vorstellungsvideo-Stream hat einstellen lassen. Und in den ganzen Buchhandlungs-Ketten wird es ebenfalls groß angepriesen.

    COMPACT hat sicherlich “Mut zur Wahrheit”, darf aber nicht jede eigene These als “vom Mainstream geächtet” präsentieren, ohne das im Einzelfall auch gegenzuprüfen. So macht sich die “Truther-Szene” unglaubwürdig. Das Buch ist sicherlich gut (werd es noch lesen), aber gute Verkaufszahlen sind AUCH das Ergebnis entsprechender Werbepräsenz in den ach so “antideutschen” Massenmedien.

    Elsässer ist deutsch-national, was ok ist. Aber er macht den Fehler, seine früheren Freunde von linksaußen/antideutsch mit dem Mainstream gleichzusetzen. Es gab eine deutsch-feindliche political correctness in Deutschland. Das ist jedoch 10,15 Jahre her. Seit der WM2006 ist das passee und jeder Deutschlandhasser macht sich lächerlich – auch im Mainstream.

  57. Paule sagt:

    @Ro 80
    Weil ein Gesetz oder Vertrag, welcher es ermöglicht Mord vor Strafverfolgung zu schützen, evident GEGEN das GG verstößt und somit ex tunc nichtig ist,. gibt es für diese beamteten Täter auch keinen Rechtfertigungsgrund auf den sie sich berufen können…. Sie wissen es anscheinend nicht !
    Mord verjährt nicht !
    Ermitteln wir also weiter…sammeln Beweise und machen sie öffentlich

  58. fatalist sagt:

    @Ro 80

    Eine Übersicht über die verschiedenen Täter-Theorien die 9 Ceska-Morde betreffend, aus dem OK-Bereich, also organisierte (ausländische) Kriminalität, als kleine Einführung in das Thema sicher hilfreich:

    http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6839934&viewfull=1#post6839934

  59. Alexander Gronbach sagt:

    @ Fatalist

    dieser Mehmet, der angeblich die Ceska aus einem Schweizer Tresor holen wollte, was in SPON sehr ausführlich beschrieben wurde, heißt mit vollem Namen „Mehmet Ay“, lebt in den Niederlanden unter einer falsch Identität und ist mit dem Dönerbudenbesitzer Heyder Ay (Mordfall Rostock) verwandt.

    Ist schon interessant zu zusehen, wie kurdische Heroindealer es schaffen, dass in BRD Straßen nach denen benannt werden! Diese ganzen Nummern hebe ich mir für die Zeit nach dem 16 Januar 2014 auf :o)

  60. Bolko sagt:

    @ Alexander Gronbach sagt:
    Zitat:
    Am 16 Januar 2014 wird Beate Zschäpe als freie Frau das Gerichtsgebäude verlassen.
    [/Zitat Ende]

    Warum sollte sich Richter Götzl darum scheren?
    Der kann tun und lassen was ihm passt.
    Also kommt Zschäpe am 16.01.2014 nicht frei.
    Eben diese relative Unabhängigkeit der Richter (gegenüber weisungsgebundenen Staatsanwälten war auch einer der Gründe für den Tod von Richterin Heisig.).

    2.Zitat:
    Alexander Gronbach sagt:
    7. Januar 2014 um 22:47
    dieser Mehmet, der angeblich die Ceska aus einem Schweizer Tresor holen wollte, was in SPON sehr ausführlich beschrieben wurde, heißt mit vollem Namen “Mehmet Ay”, lebt in den Niederlanden unter einer falsch Identität und ist mit dem Dönerbudenbesitzer Heyder Ay (Mordfall Rostock) verwandt.
    [/Zitat Ende]

    Quelle?
    Welcher Verwandtschaftsgrad?
    Wie passen die Fahrzeugausleihen der NSu zu dieser Theorie?
    Wie passen die sonstigen Ermittlungsergebnisse der Soko Bosporus dazu (PKK, Diyarbakir, Korkmaz, Hisbollah, Bedrohungen durch Türken kurz vor den Morden in statistisch signifikant auffälliger Anzahl)?

    Wozu all der Aufwand mit falschen Papieren und Leben im Untergrund und über dutzend Banküberfällen, wenn dann im Endeffekt kaum was effektiv bei herumkommt?

  61. Bolko sagt:

    Aufwand und Budgetierung des „NSU“ passt aber sehr gut zu einer Ausspähaktion von diversen rechtsextremen Gruppen.
    Mundlos und Böhnhardt besuchten einfach nur verdächtige Gruppen, damit der Verfassungsschutz nähere Kenntnisse über diese erlangt.
    Das ist doch immer das selbe Verfahren.
    Auch mir hat man in unsere Bundeswehrstube damals einen MAD-Spitzel reingesetzt, weil ich vorher ein paar Sprüche abgelassen hatte, die mich verdächtig machten.
    Der Mitfahrer (nach Aussage des Spitzels der „Bauer Bolt“) dieses (meines) Spitzels („Thomas Moser“) wurde damals offiziell vom MAD verhört und bekam auch gehörige Schwierigkeiten, weil die Vorwürfe bei dem berechtigt waren. Bei dem hat sich dieser Spitzel „bezahlt gemacht“. Bei mir hat es nicht so recht geklappt, weil ich vielleicht ein klein bisschen schlauer als der Spitzel war. Vielleicht auch nicht, denn Jahre später gab es noch weitere seltsame einschlägige Ereignisse.
    Ich spiele Skat gerne „Overt“ und gewinne solche Spiele auch recht häufig.
    Gegen wahrhaftige Offenheit kommt man eben kaum an.

  62. Bolko sagt:

    P.S.
    „Bauer Bolt“ war nicht ich und der ar auch nicht auf meiner Stube, aber dessen MAD-Spitzel ware derselbe, der auch für mich „verantwortlich“ war.
    Dieser Spitzel verriet sich selber, weil er mal zugab, gar nichtmal die Rekrutenprüfung bestanden zu haben und er kam unter recht seltsamen Umständen aufs Zimmer.
    Professionelle Arbeit geht anders, aber wie man sieht „reicht es“ (um „Bauer Bolt“ Probleme zu bereiten…).

  63. Bolko sagt:

    Angesichts meiner persönlichen Erfahrungen mit diesen Dilletantenhilfstruppen bin ich mir sicher, jederzeit jede erdenkliche Aktion durchführen zu können.
    Eben deswegen erstaunt mich die bedenklich geringe Ausbeute des angeblichen „NSU“.
    Jeder kann jederzeit eine bedeutend höhere Ausbeute erreichen, erst recht dann, wenn man ihm jahrelang Zeit gibt und ihn mit hunderttausenden Euro füttert und ihn mit offiziell gefakten Papieren ausstattet, die auch einer Überprüfung standhalten (Keimann).

    Alleine wegen der geringen Ausbeute und wegen den statistisch unmöglichen Bedrohungen der Opfer durch Nicht-Uwes ist die NSU-Geschichte so nicht korrekt.

  64. fatalist sagt:

    Danke, Herr Gronbach, dann warten wir mal auf den 16.1. und harren der Dinge, die da kommen…

    @Bolko

    „Alleine wegen der geringen Ausbeute und wegen den statistisch unmöglichen Bedrohungen der Opfer durch Nicht-Uwes ist die NSU-Geschichte so nicht korrekt.“

    Ich verstehe nur Bahnhof. Was meinst Du bitte damit?

  65. Alexander Gronbach sagt:

    @ Bolko
    Mehmet Ay lebt nicht mit Legalpapieren in Niederlanden sondern wie zahlreiche andere Kriminelle auch aus Türkei mit gefälschten Namen und identitäten. Weshalb denkt man in BRD immer direkt an Legalpapiere? Das ist Humbug.

    Zu Zschäpe –
    Zschäpe ist angeklagt was den Mord an Kiesewetter und Co. angeht. Fakt ist jedoch, es gibt keinerlei verifizierbare Beweise, keinerlei Sachbeweise, dass Zschäpe auch nur ansatzweise an dieser Tat beteiligt war, es gbt keinerlei Beweise, dass Zschäpe in Heilbronn war. Mit welcher Begründung sollte somit eine Untersuchungshaft gerechtfertigt sein? Wegen Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung?

    Es gibt jedoch eine vereidigte absolut glaubwürdige Zeugenaussage eines älteren Herren die ab dem 17 Januar 2014 eine sehr gewichtige Rolle für GBA und Co. spielen wird……. untermauert mit einer Aufnahme zu diesem Gespräch! Verifiziert durch SPON und Konsorten!

    Klar, Realität ist, es existieren drei gesteuerte Versager Sturm, Heer und Stahl an Zschäpes Seite, dann haben wir 65 Zocker die einen auf Opferanwälte machen, der GBA beim BGH & OLG wollen m.E. keine anderen Ermittlungen, aus rechtlcher Sicht jedoch ist das Verfahren ab dem 16 Januar 2014 tot!

    Wobei, wir haben ja diese absoluten Durchblicker und Experten wie diesen Hartz4 Empfänger „Fatalist“, weshalb meldet der sich eigentlich nicht mit seinen Weisheiten und Durchblick beim OLG?

    (Rest des Postings gekürzt. Wir machen hier keine persönlichen Schlammschlachten. Hausmeister)

  66. Alexander Gronbach sagt: 8. Januar 2014 um 12:19

    Zu Zschäpe –
    Zschäpe ist angeklagt was den Mord an Kiesewetter und Co. angeht. Fakt ist jedoch, es gibt keinerlei verifizierbare Beweise, keinerlei Sachbeweise, dass Zschäpe auch nur ansatzweise an dieser Tat beteiligt war, es gbt keinerlei Beweise, dass Zschäpe in Heilbronn war. Mit welcher Begründung sollte somit eine Untersuchungshaft gerechtfertigt sein? Wegen Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung?

    Hm, hm… Wenn es gegen Rechts geht, ist die Bunte Schland-Justiz durchaus kreativ. Z.B. hat man sich auch schon ‚mal das Konzept einer „tatbestandlichen Voraussetzung“ einfallen lassen, als sonst nichts mehr ging.

  67. Alibaba sagt:

    Kommt eigentlich noch nen Eintrag über die überraschende Wende gestern im thüringischen NSU-Untersuchungsausschuss? Ich meine damit das überraschende auspacken von Polizist Marko Grosa.Er hat aussgesagt dass Jakstat (LKA-Präsi) ihn 2003 angewiesen habe, einem Hinweis auf den Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt nur zum Schein nachzugehen.

  68. Ro 80 sagt:

    @ KW Rabe & fatalist:

    Zu den angeblichen RAF-Anschlägen auf Gepäckschließfächer, die ihr drüben gerade diskutiert:

    Hier gibt es einige interessante Aussagen von Bommi Baumann in einer Compact-Veranstaltung mit Jürgen Elsässer dazu (etwa ab Min. 37):

    Baumann sagt, Anschläge bis heute nicht aufgeklärt, V-Frau Verena Becker vehemente Befürworterin von Autobombenanschlägen in Stuttgart auf Passanten (diese Meldung über geplante RAF-Anschläge sei in Presse lanciert worden, Baumann und seine Genossen hätten Baader-Meinhof-Gruppe kontaktiert und gefragt, was dieser Unsinn solle, diese hätten geantwortet »Das kommt nicht von uns«, nur Verena Becker habe gesagt: »Wieso, kann man doch machen, das sind doch eh alles Spießer, die können doch weg!«.

    Die klassische Agent provocateuse der Geheimdienste, und diese Schlampe wird im zweiten Buback-Prozeß von Bundesanwaltschaft und Gericht in Schutz genommen, wo es nur geht!

    Baumann berichtet von seiner Zeugenaussage in diesem Prozeß: Er habe sich gefühlt wie der Angeklagte, die Bundesanwaltschaft sei im dauernd ins Wort gefallen und habe ihre schützende Hand über Becker gehalten (etwa ab Min. 33).

    Im Büro des MfS-Chefs Mielke seien nach dem Zusammenbruch der DDR 17 Aktenordner mit der Aufschrift „Verena Becker“ festgestellt worden. Diese seien anschließend spurlos verschwunden und heute nicht mehr auffindbar.

    Gruß
    Ro 80

  69. Ro 80 sagt:

    @ fatalist:

    Danke, ich muss allerdings ehrlich sagen, dass ich die Story von den 17 Verena Becker Aktenordnern in Mielkes Büro nicht so recht glauben mag.

    Allerdings würde es zu Odfried Hepp, Walter Kexel (hat sich aufgehängt im Knast) und deren STASI-Kontakten passen, das muss auch angemerkt werden. Die STASI hat den westdeutschen Terrorismus gefördert […]

    Die 17 Aktenordner müssen sich nicht zwangsläufig durch Zusammenarbeit der Becker mit der Stasi gefüllt haben, ist sogar eher unwahrscheinlich.

    Das MfS hatte andere Möglichkeiten, den schmutzigen Geheimnissen der BRD-Vasallen auf die Schliche zu kommen (eigene Agenten in BRD-Behörden und Ministerien, Abhören des BRD-Telefon-, Telex- und Telefaxverkehrs – auch und gerade dem der BRD-Behörden.

    Deshalb verschwanden die 17 Aktenordner ja auch nach der Wiedervereinigung spurlos (ich verstehe Baumann so, daß die Inventurliste von Mielkes Büro »mit allen Stempeln« vom Runden Tisch oder der DDR-Übergangregierung nach Zusammenbruch des Honecker-Staates stammte – und von der BRD dann im Orwell’schen Memory Hole versenkt wurde.

    Denk doch mal an Kohls angesäuerte Reaktion, als er von den abertausenden MfS-Abhörprotokollen von BRD-Politikern erfuhr: »Vor dem Lesen vernichten!«. Da wäre zuviel Häßliches über die Hintermänner der Bonner Veranstaltung und über deren Schmiergeldzahlungen an das BRD-Politgesindel herausgekommen (CDU-Spendenaffäre mit bis heute hinsichtlich der Mittelherkunft ungeklärten Millionenguthaben).

    Das MfS hatte u.a. den gesamten Richtfunkverkehr der Bundespost, sowie alle Autotelefone des analogen C-Netzes (kosteten damals ca. 10.000,- DM pro Stück – also hatten sowas nur Politiker, Behörden, Wirtschaftsführungskräfte, Auslandsvertretungen auch der Siegermächte usw.) abgehört, Kohl ließ nach 1990 sämtliche Akten ungelesen und unausgewertet vernichten.

    Ich halte es für sehr viel wahrscheinlicher, daß die 17 Aktenordner über Verena Becker aus diesen Quellen, sowie menschlichen Quellen in den BRD-Behörden (GBA, BKA, VS) gefüllt wurden. Deshalb verschwanden sie ja auch nach dem 3. Oktober 1990. Hätten sie bewiesen, daß Verena Becker IM der Stasi war, wären sie im SPIEGEL und der SZ veröffentlicht worden!

  70. Paule sagt:

    A + B Netz war das ! C-Netz war dann schon für Otto Unnormal..da gab es dann den run auf diese Dinger 1.- Dm pro stück/subventioniert in jedem Kaufhaus. Nach dem Kauf wurde dann zum Vertrag gebeten, was man natürlich abschlagen konnte😉..mit free and easy….atypisches Nutzerverhalten hatte man nicht eingeplant….als dann später die dunklen Sonnenbrillen beim Programmierer auftauchten und er die Bewegungsprotokollgeschichte einrichten sollte, konterte er ablehnend mit dem Telekommunikationsgesetz……Er wurde dann ersetzt.. es wurde also eingerichtet, aber man wurde der Datenflut zunächst nicht Herr. Speicherplatz war in den 80ern noch rar.
    Netter Bug war übrigens die # vor einer Rufnummer, sie generierte Kostenfreiheit …leichte Werbeabänderung :ruf doch mal für lau an 😉
    …………..
    @ Ro 80
    scheinbar nähert man sich beim Politikforum dem Finale, die jüngeren Forenmitglieder sehen Nichtdeutsche Dienste jetzt “ überzeugend ausserhalb “ der sog. NSU- Affäre………..

  71. fatalist sagt:

    Klingt gut, Ro 80. THX.

    :gp:

  72. Paule sagt:

    Korrektur: die 1.-DM free und easy war schon D-Netz und somit Handy. Für C-netz gab es m.E. nur 2 Handgeräte :Siemens und Nokia…noch teuer😉
    mit z.b. BlackCat- Scanner war A,B und C-netz natürlich abhörbar. Ab dem C-Netz war die Standortunabhängigkeit gegeben, vorher mußte man wissen in welchem Funkzellenbereich sich der anzurufende Teilnehmer befand.
    Wat hamwers heute einfach….Identifikation immerwährend dabei😉
    Apropos Handy,
    gibt es Erkenntnisse über Florians Tel.Protokoll ?

  73. Paule sagt:

    @Alibaba
    Außer MDR und Thüringer Einheitsblatt gibt es nix über Herrn Grosa…….nach dem Pfeifen im Walde folgt ..das Schweigen im Walde
    Der staatstragende Untergrund (SU) leistet ganze Arbeit.

  74. Ro 80 sagt:

    @ Paule:

    Zur Stasi-Funkaufklärung siehe z.B. hier:

    http://www.welt.de/print-welt/article553724/Sperrt-die-Stasi-Abhoerprotokolle.html

    http://www.tagesspiegel.de/politik/der-glaeserne-riese-ein-bericht-ueber-das-lauschen-bei-kohl/134762.html

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-16098318.html

    Ich kann mich erinnern, verschiedentlich gelesen und gesehen (Spiegel?, Spiegel-TV?) zu haben, daß Kohl die Vernichtung der diesbezüglichen Unterlagen angeordnet habe, anscheinend sind aber doch Teile noch vorhanden (hoffentlich haben die alten Genossen des MfS Kopien sichergestellt, wird einmal für die objektive Geschichtsschreibung unverzichtbar sein, wenn die BRD und mit ihr ihre Hofhistoriker und Mainstream-Schmierfinken abgewirtschaftet haben werden.

    Gruß
    Ro 80

  75. Alibaba sagt:

    Heute berichtet MDR weiter: Linke, SPD und Grünen im NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages fordern nun die Suspendierung von Landeskriminalamtschef Werner Jakstat. CDU und Innenminister finden diese Forderung überzogen, „man sehe keinen Grund, an den Dienstlichen Erklärungen der an der Fahndung damals beteiligten LKA-Beamten zu zweifeln“.
    Derweil sagen sächsische Beamte aus dass “ sie sich nur als Dienstleister für Thüringer Kollegen sahen“. Trotz mehrer Bankräube wurde dort keiner eigenständig aktiv.

  76. Paule sagt:

    @Ro 80 (geiler Nick übrigens, NSU und so😉 )

    Danke für die Links, das war mir natürlich bekannt.
    Bei Torfhaus im Harz hat damals auch die NSA gelauscht. Ein, mir bekannter, ehemaliger Marineoffizier war dort auch stationiert. Er hat mir bei geselligen Abenden viel darüber berichtet….daher haben die Freunde diese files auch😉

    Ein anderer Kaleu hat mir vor langer Zeit einmal gesagt :
    “ Wenn ich Dir alles, was wir getan haben, erzählen und das öffentlich würde, wäre die BRD in ihren Grundfesten erschüttert“. Ich habe das damals nicht eingeordnet, heute denke ich an StayBehind(Gladio) !

    Gruß
    Paule

    zum Thema:
    Florian Heilig war bei BigRex. Mich würde interessieren, ob die sich vielleicht der Programmangebote der Landeszentrale für politische Bildung BW bedienen ….. weiß da jemand genaueres !?

  77. fatalist sagt:

    Die Mutter von Florian H. hat bereits bei KONTEXT (Thomas Moser) im September 2013 kommentiert, dass die Familie Zweifel am Selbstmord habe.

    Dort postete sie als Heike Heilig, und diese Heike Heilig ist bei FB mit Alexander Gronbach und mit Wolf Wetzel befreundet.

    Das sollte man wissen, wenn man die Interviews der Eltern Heilig mit Udo Schulze und Jürgen Elsässer liest.

    Das ist die Fortsetzung der KROKUS-VT von den NPD-Mördern von Michele Kiesewetter, die jetzt zu V-Leuten mutieren, bei Wolf Wetzel im Blog.

    Die Zweifel der Eltern Heilig wurden mutmasslich instrumentalisiert, um einen toten Gaul (Krokus-VT) wieder zu beleben, von Wetzel, Gronbach, Moser.

    Das ist ganz schön mies. Pfui Teufel.

  78. Bolko sagt:

    @fatalist
    Zitat:
    diese Heike Heilig ist bei FB mit Alexander Gronbach und mit Wolf Wetzel befreundet.
    #

    Diese Facebook-Freundschaft hat einen ganz simplen Hintergrund:
    Heike Heilig hat ihren Facebook-Account so eingerichtet, dass man dort nur dann mit ihr kommunizieren kann, wenn man mit ihr befreundet ist. Wenn du dich also bei Facebook anmeldest und Heike Heilig eine Nachricht zukommen lassen willst, dann geht das nicht, da du nicht zu deren Freunden gehörst. Man muss also erstmal eine Freundschaftsanfrage an Heike richten und wenn sie dem zustimmt, dann darfst du auch bei ihrem Account Nachrichten reinschreiben.
    Da Alexander Gronbach und Wolf Wetzel neugierig waren (Recherche) und etwas mit ihr bequatschen wollten, mussten sie zwangsläufig den Freundschaftsstatus anstreben und Heike Heilig hat dem dann zugestimmt.
    Die kannten sich vorher nicht und eine VT kann man daraus auch nicht zimmern.

  79. Ro 80 sagt:

    Ein Stück aus dem Tollhaus war gestern der Bericht im heute-journal des Staatssenders ZDF:

    Selbst der beamtete Berufs-Antifaschist Funke mußte zugeben, daß keines der angeblich authentischen Phantombilder die geringste Ähnlichkeit mit Mundlos und Böhnhardt hat.
    Keiner der befragten Augenzeugen hatte B&M samt Fahrrädern in Tatortnähe gesehen.

    Und was schließen Funke und die von unseren Zwangsabgaben finanzierte Orwell’sche Gehirnwäschefabrik ZDF nun daraus?

    Nicht etwa, was die einzig logische Konsequenz wäre, daß es B&M nicht waren, daß sie zumindest diesen Mord nicht begangen haben können, sondern, daß sie ein halbes Dutzend bislang nicht bekannter Helfer (alles böse Neonazis natürlich) beim Heilbronner Mord hatten.

    Schon der einleitende Satz des Kommentators aus dem off war gleichermaßen bezeichnend wie entlarvend:

    »Am 25. April 2007 wurde aus dem Hinterhalt auf die beiden Polizeibeamten vom Nationalsozialistischen Untergrund“ ein Mordanschlag verübt…« (sinngemäß aus dem Gedächtnis zitiert).

    Daß es die Schimäre „NSU“ gewesen sein muß, steht vor Behandlung des Falles Heilbronn in der Münchner Gerichtsposse unwiderlegbar fest…

    Allerdings verwundert das nicht weiter, hat man in diesem famosen „Rechtsstaat“ doch den genialen Kunstgriff der »tatbestandlichen Voraussetzung« schon in anderer Hinsicht als Allzweckwaffe zur strafrechtlichen Vollendung entwickelt…

  80. Paule sagt:

    Wenn , lt. Angaben der Eltern, die „Behörden“ schon nach einem Tag die neueste Mobilfunknummer des Florian hatten, ergeben sich doch weitere Fagen.
    1.Welche angeblichen „Behörden“ waren das?
    2.Hat Florian auch das Mobilfunkgerät gewechselt (IMEI) ?
    3.Welches Betriebsystem hat sein Handy ?
    4.Gab es sozialMedia , FB oder Wup ?
    5.Mit wem kommunizierte Florian täglich ?
    6.Ist das verbrannte Handy noch im Besitz der Eltern und haben sie verifiziert, dass es sich tatsächlich um sein Gerät handelt ?

  81. fatalist sagt:

    @Bolko

    Das hat nichts mit VT zu tun, sondern damit, dass seit Sept 2013 Kontakt bestand. So wie ich das schrieb. Moser/ Wetzel/ Gronbach/Thumin (Haller Tagblatt) haben die Eltern Heilig wohl gravierend instrumentalisiert. Für die Krokus-VT.

    Und ja, das ist ganz mieser Stil.
    _______________

    Gronbachs Kronzeuge für das „Mohrenköpfle-Treffen“ mit den „NPD-V-Leuten“ Nelly R. & Co am Ostermontag 2012, ein gewisser Studienrat aD Jäger, hat ihn im Regen stehen lassen, dafür aber 15000 Euro an SIXT bezahlt, weil Gronbach mit Klass (Senghaas) mit einem 1er BMW abgehauen ist, den der Ex-Lehrer für ihn gemietet hatte. LOL.

    Wieder grosse Klappe, nichts dahinter. Siehe Kommentar bei compact-magazin.com von heute (Interview Eltern Heilig)

    Der Kronzeuge war gar nicht dabei bei dem Treffen.
    ____________________

    @Paule stellt die richtigen Fragen zum Handynummern-Aufspüren.

    Die weissen Zigarettenstummel am Haus Heilig, die immer an derselben Stelle lagen und nach Florians Tod nicht mehr, die dürften wohl von Florian selbst stammen.
    Schätze, in seinem Zimmer durfte er nicht rauchen…

    Mysteriös bleibt der Todesfall trotzdem. Mich würden Aussage der älteren Geschwister und der Freundin dazu interessieren.

  82. fatalist sagt:

    Wolfgang Eggert hat einen grandiosen Beitrag zum NSU geschrieben. 3 Teile bei rotefahne.eu oder als 2-Teiler bei Alex Benesch.

    Wäre einen eigenen Blogeintrag wert.

  83. Paule sagt:

    Keine neuen Erkenntnisse durch Herrn Arnold …..
    „Saphira“ ist auch nicht erschienen…..heiße Luft also, naja ……globale Erwärmung halt.
    Florian´s Eltern sollten sich vor falschen Freunden hüten und selbst intensiv ermitteln, oder einen guten Detektiven beauftragen !
    @ Wolfgang Eggert
    Gute Story !!

  84. rubo sagt:

    Herr Elsässer, in folgendem Beitrag gibt es tolle Übereinstimmung mit Ihnen zum NSU: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=19908
    Wäre da Kontakt nicht nützlich, wenn nicht schon geschehen?

  85. Paule sagt:

    Florian erhält einen Anruf, welcher Ihn sehr verstört hat.
    Er nimmt zwei Kollegen mit. Was wurde auf der Fahrt gesprochen? Ist den beiden Mitfahrern irgend etwas aufgefallen ? Hat er sie am Ziel nur abgesetzt und ist dann sofort weitergefahren oder haben sie zunächst gemeinsam die Ausbildungsunterkunft aufgesucht ?
    Stellen sich die Angehörigen von Florian überhaupt diese Fragen ?

  86. Paule sagt:

    Das Motiv für Florian´s Ableben muß nicht zwingend nur eine vermeintliche Kenntnis in Bezug auf den Heilbronner Mordanschlag sein.
    Er wurde zuerst vernommen. Danach war vermutlich noch keine konkrete Gefährdung gegeben.
    Dann kam BigRex.

    Ich hoffe, ich habe das chronologisch korrekt eingeordnet ! Bitte berichtigen, wenn ich da falsch liege .

    Begegnete er dabei Personen, welche er in dieser Position nicht vermutet hatte und ganz woanders verortete?
    Möglicherweise dann erst wurde seine angekündigte erneute Vernehmung zu seiner akuten Gefährdung !?
    M.E. liegt das Motiv zwischen der ersten Vernehmung und der Ankündigung der nicht mehr erfolgten.

  87. Paule sagt:

    Die nicht zurück erhaltenen Wagenschlüssel (angeblich verschmolzen) sollen vielleicht den Blick auf etwas anderes verstellen, was nicht oder nicht im Original zurück kam……nur so ein Gedanke

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