Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

V-Frau Zschäpe: Vater Mundlos attackiert NSU-Prozess

EndCoverCOMPACT-Leser konnten schon im Mai 2013 lesen, welchen Verdacht er hegt.

Noch ein Desaster für die Ankläger im NSU-Prozess: Gestern hat Siegfried Mundlos sich Wortgefechte mit Richter Götzl geliefert. Er fordert, dass ein rechtsstaatliches Verfahren auch im Falle seines Sohnes von der Unschuldsvermutung auszugehen hat. Schon vor einigen Wochen hat die Mutter von Uwe Böhnhardt im Prozess den Verdacht geäußert, ihrem Sohn seien Beweismittel – Sprengstoff, Waffen – untergeschoben worden. Die Aussage von gestern wurden in den Massenmedien und im Netz weithin beachtet. Doch wer COMPACT liest, wusste schon vorher Bescheid: Bereits in unserer Ausgabe 5/2013 berichteten wir über die Jugendjahres des Zwickauer Trios – und über den Verdacht von Vater Mundlos. Abonnieren Sie COMPACT und erhalten Sie die Januar-Ausgabe 2014 noch vor Weihnachten – mit neuen brisanten Informationen zum NSU-Komplott.

Lesen Sie hier einen Auszug aus COMPACT 5/2013:

Siegfried Mundlos, der Vater des angeblich durch Freitod aus dem Leben geschiedenen Rechtsextremisten, ist bis heute überzeugt, dass Zschäpe „schon in den neunziger Jahren“ für die Dienste arbeitete. „Ich bin gespannt, ob sie sauer auf mich ist – und ob sie im NSU-Prozess zu meinen Beobachtungen Stellung nehmen wird“, sagte er Anfang April 2013 im Gespräch mit COMPACT.

Als mein Sohn Beate kennenlernte, war sie eher links“, erinnert sich der eremitierte Professor. Im letzten Jahr der DDR schließt sich die 14-Jährige einer Gang an, die sich den programmatischen Namen „Die Zecken“ gegeben hat – so nennen die Rechten bis heute alle, die nach Punk, Links und Antifa aussehen. Die Teenager kommen aus der Jenaer Plattenbausiedlung Winzerla, einige haben die Haare schrill gefärbt – die letzten Monate des Arbeiter- und Bauernstaates lassen dissidente Biotope sprießen. „Die Zecken“ haben geplant, einen „Glatzentreff“ zu überfallen, auch Zschäpe will dabei sein, um ein paar Rechte „zu klatschen“.

An ihrer Einstellung ändert sich auch nach der Wende zunächst nichts. 1991 wird Beate Zschäpe oft in der Disco Kasablanca gesehen. Dort tanzt sie zu Reggae, Punk und Ska, zusammen mit vielen anderen meist links eingestellten Heranwachsenden. In dieser Zeit lernt sie den zwei Jahre älteren Uwe Mundlos kennen, die beiden werden ein Liebespaar und verloben sich sogar. Doch die unterschiedliche politische Einstellung führt oft zu Streit. „Zieh dir bitte andere Klamotten an“, fordert die selbstbewußte junge Frau ihren Freund auf, wenn sie abends ins Kasablanca ziehen. Mit Springerstiefeln und Bomberjacke will sie ihn nicht mitnehmen.

Doch im Laufe der nächsten zwei Jahre driftet auch Beate Zschäpe nach rechts. Das mag mit der intellektuellen Dominanz zu tun haben, die der kluge Mundlos ausstrahlt, aber auch mit dem allgemeinen politischen Klima im wiedervereinigten Deutschland – Anfang der neunziger Jahre brennen zahlreiche Flüchtlingsheime, vor allem im Osten. Zschäpe schließt sich zusammen mit Mundlos der rechtsradikalen Jugendszene, der sogenannten Kameradschaft Jena, an. Bemerkenswert ist dennoch, dass sie ihr Erscheinungsbild nicht ändert: Wilde Mähne, Jeans, T-Shirt, Lederjacke – damit sticht sie in unter den Skinheads und ihren Nazi-Bräuten heraus. Nach Auskunft von Bekannten hielt sie sich politisch zurück. „Die wollte vor allem Spaß haben, auf Konzerte gehen und den Staat ein bisschen provozieren, wie die meisten unserer Leute damals. Ideologisch waren nur wenige drauf“, erinnert sich einer der Gründerväter des Thüringer Heimatschutzes (THS) gegenüber COMPACT. Katharina König, Abgeordnete der Linken im Thüringer Landtag, kommt ebenfalls aus Jena und hat Zschäpe anders erlebt. Sie habe 1995 als Teil einer rechten Prügelgruppe auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt Jagd auf Antifas gemacht,

(…)

In der zweiten Jahreshälfte 1992 stellt Mundlos seine Freundin seinem besten Kumpel Uwe Böhnhardt vor. Ein schwerer Fehler, wie sich erweisen sollte. Der damals erst 14-Jährige ist, ganz anders als der überlegte Mundlos, ein brutaler Haudrauf und beging Einbruchdiebstähle in Serie. Vor allem aber: Als Mundlos 1994 zur Bundeswehr eingezogen wird, spannt der Jünger ihm die Verlobte aus. Oder ist es umgekehrt, geht der Partnerwechsel von Zschäpe aus? Dafür spricht, dass sie auch ansonsten nichts von sexueller Treue hält. Lebenshungrig, wie sie ist, hat sie bereits 1991 eine weitere Bekanntschaft gemacht, die höchstwahrscheinlich ausschlaggebend nicht nur für ihre weitere Radikalisierung, sondern auch für ihre Kooperation mit dem Geheimdienst werden sollte: Thomas Starke.

1996/97 geht Zschäpe mit ihm einige Monate ins Bett, ohne dass eine „richtige“ Beziehung daraus wurde. Aber Starke bleibt mit ihr befreundet, und auch mit den beiden Uwes. Das Trio hat Starke im Knast betreut, als er ab 1993 für zweieinhalb Jahre wegen schwerer Brandstiftung, Landfriedensbruch und gefährlicher Volksverhetzung einsaß. Starke revanchiert sich nun und besorgt 1997 den Dreien 1,1 Kilogramm TNT – damit legte er die materielle Grundlage für ihren Terrorismus. Nach ihrem Untertauchen Anfang 1998 organisiert er einen ersten Unterschlupf in Chemnitz und hält auch im weiteren mit ihnen Kontakt. Als ein Funktionär der rechtsradikalen Blood & Honour-Bewegung ihm Anfang der 2000er Jahre eine Geldspende für die Gesuchten anbietet, entgegnet er, dass die Drei kein Geld mehr bräuchten, da sie nun »jobben« würden. (Das Parlament, 25.3.2013)

(…)

Dazu muss man Wissen: Starke war ein Mann des Geheimdienstes. Spätestens seit dem Jahr 2000 bis 2011 wurde er vom Berliner Verfassungsschutz als V-Mann geführt, Codename VP 562. Wichtige Unterlagen über seine Aufträge, unter anderem Treffen mit seinem V-Mann-Führer, sind spurlos verschwunden, was bei Bekanntwerden zu Jahresende 2012 zu Turbulenzen im Berliner Senat führte. Und nun die eigentliche Sensation: „Dem Vernehmen nach soll das Berliner Landeskriminalamt die Nichtweitergabe von VP-Informationen an andere Behörden damit begründet haben, dass ein ausländischer Geheimdienst mit der Beendigung der Zusammenarbeit gedroht habe. Diese Anweisung habe generell gegolten, nicht speziell für VP 562,“ schrieb der Tagesspiegel am 18. März 2013. Welcher „ausländische Geheimdienst“ hielt seine schützende Hand über Thomas Starke und andere V-Leute im Umfeld des NSU-Trios? Zu klären bleibt, ob Starke schon vor dem Jahr 2000 für die Dienste arbeitete – also zu der Zeit, als er Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt den Sprengstoff lieferte. Immerhin hatte bereits das Ministerium für Staatssicherheit der DDR auf ihn als Informanten zurückgegriffen…

Die Zusammenarbeit Zschäpes mit den Behörden beginnt zweifelsfrei 1996. Als die Polizei in ihrer Wohnung Fotos von einer Kreuzverbrennung des Ku-Klux-Klans findet, an der sie teilgenommen hat, muss sie zur Vernehmung auf die Wache. Sie selbst beteuert ihre Unschuld, es sei bei dem Spektakel nichts Verbotenes gemacht worden. Aber sie verpfeift 18 ihrer rechten Kameraden, indem sie ihre Namen mit Kugelschreiber an den Rand des Fotos schreibt.

Was hat sie dazu getrieben? „Sie hatte Geldsorgen“, vermutet der Vater von Uwe Mundlos. Als einzige des Trios hat sie nicht nur keinen Job, sondern auch keine Unterstützung aus dem Elternhaus. Während die Akademikerfamilien Böhnhardt und Mundlos ihren Söhnen etwas zuschießen können, hat Zschäpe von ihrer alleinstehenden und verarmten Mutter nichts zu erwarten. Für eine Spitzeltätigkeit aber hat Helmut Roewer, der Chef des Landesamtes für Verfassungsschutz, damals hohe Summen ausgelobt. Tino Brandt, der von Roewer beauftragte Kopf des Thüringer Heimatschutzes, soll 200.000 Mark bekommen haben… Neben der materiellen Notsituation lockt Zschäpe vielleicht auch ein Deal: 

(…)

Last not least fallen ihre Aussagen bei der Polizei mit dem Beginn ihrer Sex-Affäre mit Thomas Starke zusammen, dem – späteren? – Spitzel des Berliner Verfassungsschutzes mit ausländischer Geheimdienstprotektion.

 (Vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 5/2013 – hier bestellen)

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54 Responses

  1. Mallika sagt:

    Wie unglaublich schlecht der „offizielle“ Blogartikel doch ist…http://www.tagesschau.de/inland/mundlos104.html.
    Das Wichtigste vorab: Der Zeuge hat einen Apfel verspeist. Huch! Anschließend hat der Zeuge doch tatsächlich die „Frechheit“ besessen, darauf hinzuweisen, dass es Professor ist. (Zweite schlimme Sünde). Und dann…als ob das nicht schon schlimm genug wäre, möchte er – setzen Sie sich bitte – GRUNDSÄTZLICHE Erklärungen abgeben. Wen interessieren denn bitteschön grundsätzliche Erklärungen, wenn man sich so schön über gegessene Äpfel aufregen kann. Damit aber nicht genug. Jetzt fordert dieser Mann doch tatsächlich noch eine Unschuldsvermutung für seinen Sohn. Also ich bitte Sie, welcher Vater würde denn das nicht tun? Die lustigste Äußerung aber ist m.E. die von Nebenkläger-Anwalt Stefan Lucas „Da kann man ganz simpel sagen, diese Äußerung stand ihm als Zeuge nicht zu.“. Ja, Herr Lucas! Würde man das so sagen, wäre es simpel! Dass die ganze Sache aber nicht simpel ist, beweisen doch die geschredderten Akten….

  2. gewaltjustiz hat es und wird es leider immer geben. die unschuldsvermutung gibt es da nicht – das urteil steht fest! der vater hat völlig recht, beide uwes sind opfer einer hinrichtung, da bis jetzt – egal wo, ob bank, bombe oder mord eine eindeutige täterüberführung nicht möglich ist und alles auf wenn und aber ruht. für eine verurteilung, einfach zu wenig! aber, wo ist die gepriesene rechttsstaatlichkeit? man hat, man wird, man MUSS verurteilen, da sonst der laden laden in die luft fliegt! wer will die wahrheit? wer die wahrheit will, da werden die beweismitteln nicht vernichtet, da kommt man als zeuge zu wort, da gibt es keine übergeordneten anweisungen div. dienststellen! habe wir diese situation in münchen? nein und nochmals nein!!! wer hat die zwei uwes und zehn weitere ermordet? bestimmt nicht der weihnachtsmann – und der wahre täter ist frei! zum schluß: Prof. Dr. Siegfried Mundlos, Sie sind ein guter Vater und stehen im Sturm fest ihren Mann. Meine Hochachtung! gruß lothar harold schulte.

  3. fatalist sagt:

    NSU: TNT-Lieferant Starke war schon 2001 “langjähriger Vertrauensmann”

    bestätigt durch den Generalbundesanwalt am 2.1.2001 an das LKA Berlin, das Starke Ende 2000 anwarb:

    Tankred Schipanski (CDU/CSU): Vielleicht noch mal ins Jahr 2001 zurückgehen mit dieser Vertraulichkeitszusage. Sie haben ein Schreiben erhalten, vom 02.01.2001, an das Polizeipräsidium Berlin, zu Ihren Händen, wo der GBA erklärt, dass der langjährig geführten Vertrauensperson die Vertraulichkeit zugesichert wird. Das ist MATA GBA – 3/47 a – 58, Blatt 307 ff. Zum einen die Frage: Der Starke war erst seit wenigen Wochen angeworben worden, und jetzt schreibt der GBA: „langjährig geführte Vertrauensperson“. Wie kann das denn sein?

    Zeuge P. S.: Keine Ahnung. Da müssen Sie den GBA fragen. Dazu kann ich nichts sagen.

    Tankred Schipanski (CDU/CSU): Aber dem GBA war schon bekannt, dass Sie den erst seit –

    Zeuge P. S.: Ja

    Quelle: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2066b.pdf

    Thomas Starke war schon Spitzel, als er das „TNT“ brachte.

  4. felix1 sagt:

    vorab: bravo, siegfried mundlos!!
    ausländischer geheimdienst und ku-klux-klan – fällt mir da nicht gleich was ein?? allerdings: welcher geheimdienst hätte wohl mehr interesse an der organisation gehlen und deren ablegern als der amerikanische? learning by doing war (ist) die devise. wie bekannt, hat sich die cia weiland genauestens die nazi-foltermethoden von mengele und konsorten am (noch) lebenden objekt vorführen lassen. in deutschland, wohlgemerkt. stichwort projekt ‚artischocke‘. ein weites feld für wilde spekulationen.

  5. Willi Winzig sagt:

    Die Beteiligung, Führung und permanente Nähe im Hintergrund durch die Geheimdienste zieht sich mittlerweile wie ein roter Faden durch die NSU-Geschichte. Die Vernichtung der NSU-Akten beim Thüringer Verfassungsschutz wurde unmittelbar nach Auffliegen der NSU angeordnet, just zu dem Zeitpunkt, als der Untersuchungsausschuß des Bundestages Einsicht in die Akten anforderte. Das wäre ein Routinevorgang und man habe sich dabei nichts vorzuwerfen, kam als lapidare Begründung aus Thüringen.

    Ich denke eher, hier kam informeller Druck von ausserhalb. Welche Dienste haben Interesse an solchen Verbindungen? Da braucht man nicht lange und weit suchen… Es sind amerikanische wie britische Dienste und Sonderabteilungen. Diese wollen keine „publicity“. Das könnte noch weit mehr Unruhe in die Öffentlichkeit bringen, als es die NSA-Abhörgeschichten je könnten. Denn Abhören ist das eine, STAATSTERRORISMUS was von ganz anderer Qualität. Ein Auffliegen dieser Angelegenheit mit nachweislicher Verwicklung von „Verbündeten“ und „Freunden“ würde nicht nur in eine Regierungskrise, sondern in eine Staatskrise führen. Die Bevölkerung würde sämtliches Vertrauen in staatliche Institutionen und Behörden verlieren.

    Dies gilt es um jeden Preis zu verhindern. Also alle Akten verschwinden lassen, Einsicht in noch bestehende verhindern und verzögern und im NSU-Prozess die drei mutmaßlichen Täter als „verwirrte Einzeltäter“ dastehen lassen und von allen anderen Spuren als „irrelevant für den Prozess“ ablenken. Das Urteil steht bereits fest, die Richter stehen unter sehr hohen Erwartungsdruck von den Hinterleuten, dass der Prozess wie „geplant“ verläuft und keine kritischen Fragen gestellt werden. Man will die Sache schnellstens hinter sich haben und vergessen, vor allem aus dem öffentlichen Gedächtnis löschen.

    Damit die Geheimdienste eben das bleiben, was sie sind – geheim.

    Aber nach den Erfahrungen mit „Gladio“ ist das Thema zu ernst, als man es länger „geheim“ halten kann. Hier wird es nämlich nur vor der Bevölkerung geheim gehalten, alle anderen wissen mehr oder weniger davon. Auch hier geht es letztlich um die Souveränität. Ein Volk, dem man Terrorismus vorhalten kann, kann man auch leichter einschüchtern. Will das Volk aber nicht „terroristisch“ sein, muß man eben aus dem Geheimen heraus etwas „nachhelfen“. Das ist der erschütternde Skandal und ich hoffe er wird ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt, es es noch weitere Auswüchse annimmt.

  6. sudeki sagt:

    Prof. Mundlos hat doch hoffentlich ein Paar Exemplare „Compact“ unter den Journalisten verteilt?

  7. brainstorm44 sagt:

    Der Vater hat bestimmt noch einiges zu erzählen . kann man den nicht mal interviewen ?

  8. Wolfgang Eggert sagt:

    die nsu-bande erinnert mich doch immer wieder an das ende der rechtsradikalen organisation consul, die teil des deutschen – und wohl auch ausländischen – geheimdienstapparats war, da hat der staatsschutz am ende auch nur noch draufgehalten. die entsorgung des aussenministers war denen dann am ende doch wohl „too much“.
    hätte man sich aber auch vorher denken können, wo gehobelt wird fallen halt späne, grad wenn der schiessbetrieb unter dem deckmantel einer holzhandelsgesellschaft firmiert.
    einige kämpfer hat man leben lassen. friedrich wilhelm heinz zum beispiel, einer der regionalen führer der o.c. -der wurde dann in der nachkriegs-brd einer der ersten leiter des militärischen abschirmdienstes, mad. really mad🙂

    p.s.: eigentlich ein sexy bild von der zschäpe, so wie die ihre brille hält. haben die brüder von der p3 auch frauen rekrutiert?

  9. saschirulo sagt:

    Hat dies auf Ohne Armut Leben rebloggt und kommentierte:
    Man hört in letzter Zeit wenig vom „NSU“-Prozeß. Hier ein Breicht von COmpact

  10. Kreuzweis sagt:

    @ W. Eggert:
    Naja, Ernst von Salomon hat man auch leben lassen. Er bekam nur Zuchthaus. Deshalb durfte er dann in 3. Reich nicht dienen, da ein Kasti (selbst aus der ungeliebten Weimarer Republik!) unwürdig war, den Offiziersrock der Wehrmacht zu tragen. Also wurde er „Kulturschaffender“ – mit einer jüdischen Lebenspartnerin an seiner Seite. Beide, er und sie, schafften es erst nach der „Befreiung“ für Jahre in ein KZ zu kommen.
    Er schrieb viele gute Bücher, doch eines sollte für jeden, der die NS-Zeit besser verstehen will ein „Muß“ sein: „Der Fragebogen“ …

  11. fatalist sagt:

    Der B&H-Funktionär, der Thomas Starke Geld für das Trio anbot, war selber V-Mann: Marcel Degner aus Gera. Aussage seines V-Mann-Führers am 9.12.2013 im Thüringer PUA.

    http://haskala.de/2013/12/09/ticker-zum-untersuchungsausschuss-9-dezember-2013/

    17:05 Uhr.

    _______

    Die Kreuzverbrennung, wo Zschäpe die Kameraden verpfiffen haben soll, die war in Tschechien, also STRAFFREI.

    Zeuge Mario Melzer: Und zwar war dieses Verfahren Ausfluss einer anderen Durchsuchungsmaßnahme. Bei dieser Durchsuchungsmaßnahme haben wir Fotos gefunden, und auf diesen Fotos war diese Landschaft um diese Fliegerscheune abgebildet, und davor waren Kreuzverbrennungen zu sehen mit den Mitgliedern der rechten Szene aus Jena, mit der Kameradschaft.

    Da waren Frau Zschäpe zu sehen und verschiedene andere Angehörige, sprich – -Ich glaube, mich zu erinnern, dass damals Böhnhardt mit drauf war, Mundlos möglicherweise auch.
    Unter anderem war da die Zschäpe dabei, und die hat relativ ausführlich dann auch gesagt, wer noch dabei gewesen ist, und hat die Leute auch identifiziert – mit einer gewissen Bauernschläue, muss ich allerdings sagen. Denn die Quintessenz war: Nachdem sie alle identifiziert hatte oder einen Großteil der Personen, sagte sie, dass das aber alles trotzdem nicht strafbar sei. Ich habe sie dann ganz verwundert gefragt: Warum ist es nicht strafbar? – Ja, das wäre ja gar nicht in dem Umfeld von Jena. Es wäre überhaupt nicht in Deutschland. Es wäre in Tschechien aufgenommen worden, in der Nähe von Pilsen. –

    Das war Jan 2013: 49. Sitzung am 17.01.2013
    Seite 72.
    Bundestag.de
    http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2049b.pdf

    Es geht mir ein bisschen zu schnell mit dem „Zschäpe war V-Frau“.
    Sooo klar ist das nicht, Böhnhardts Anwalt Thaut wurde im Jahr 2000 vom LFV bezahlt, wie auch Temmes V-Mann Benjamin Gärtners Anwalt jetzt gerade im Prozess vom LFV Hessen bezahlt wurde.

    Zschäpes Anwälten Thomas Jauch (1998) und Eisenecker (1999) verweigerte man die Akteneinsicht.

    Ein anonymer Brief ist schnell geschrieben und bei Mundlos in den Briefkasten eingeworfen.

    Wer war V-Mann „Günther“, den nur Roewer kannte, der 40.000 DM bis zum Ausscheiden Roewers 2000 bekam?
    War das Böhnhardt?

  12. relachs sagt:

    mundlos und böhnhardt 2005 in zdf serie:

  13. Wolfgang Eggert sagt:

    @kreuzweis
    uniformrock konnt man auch bei der sa tragen, und da hat es pfeffer v.salomon ja gut weit gebracht. dass diese gebrüder blattschuss erst hitler und dann die demokratie überstanden dürfte eher an ihrer herkunft gelegen haben. dem großen rat venedigs anzugehören und wohl damals schon mit den warburgs ein koscheres weinchen getrunken zu haben – sowas hilft beim überleben. da muss die larouche mal recht geben.

  14. Haltet_den_Dieb sagt:

    Die Beteiligung, Führung und permanente Nähe im Hintergrund durch die Geheimdienste zieht sich mittlerweile wie ein roter Faden durch die NSU-Geschichte.

    Sagen wir es so, wie es ist:

    Die NSU-Morde sind von Geheimdienstleuten befohlen und eventuell auch begangen worden.
    Mundlos und Böhnhardt haben auf keinen Fall alle Morde begangen, eventuell sogar überhaupt keinen.
    Sie wurden ermordet, damit ihnen die Morde angehängt worden konnten.

    Der Staat (Geheimdienste, LKA, Polizei, Bundestag, BKA, Richter und die Generalbundesanwaltschaft) vertuscht die Wahrheit und deckt die wahren Täter, die auf freiem Fuss sind.

    Der Prozess dient zur Täuschung der Menschen.

    Der Rechtsstaat ist zerschmettert von Lügnern und Kriminellen.
    Es wimmelt von feigen Opportunisten.

    Die Massenmedien machen bei der Täuschung mit. Sie sind genauso feige und kriminell wie die Täter und deren Beschützer im Staatsdienst und in der Politik.

  15. Vater Mundlos hat alles Recht dieser Welt, für seinen (vielleicht von der BRD) ermordeten Sohn die Unschuldsvermutung zu reklamieren. Und die „allergische“ Reaktion des Richters deutet darauf hin, daß er damit einen Wirkungstreffer gelandet haben könnte.

    Vielleicht hatte der Richter Götzl ja die Phantasie, mit seinen Schuld-Präsuppositionen unbemerkt durchzukommen?

    Zumindest diese Illusion ist ja dann wohl zerplatzt, wie eine Seifenblase.

    Und jetzt sieht er sich vielleicht vor die außerordentlich schwierige Aufgabe gestellt, eine Mittäterschaft an einer Tat nachzuweisen zu müssen, wo die Täter vielleicht gar nicht die Täter waren?

    Ohne eine offene Beugung oder sogar einen Bruch des Rechts wird das wohl nicht gehen, wa?

  16. Y.Jones sagt:

    Putin du ….sucker! Was hast du getan?? Ich sehe illner mit chodorowski und jauch mit den riots. Gauck wird den chodorkowski feiertag einführen/ özdemir die riots einbürgen und peter klöppel onaniert gerade so richtig übelst hardcore…

  17. Kreuzweis sagt:

    Lieber Herr Eggert!
    Ihre intensive Beschäftigung mit dem kleinen Volk hat Sie wohl etwas verhärmt? Auch ich habe wenig ausgelassen, was zu diesen Thema „Ähbäh“ ist. Doch nicht jeder, der Rumpelstilzchen heißt, muß ein „tapferes Schneiderlein“ sein. Und auch unter denen gibt es höchst ehrsame „Pfefferkorns“, wie z.B. den von mir hochverehrten Arthur Trebitsch – haben Sie seine Bücher gelesen?
    E. v. Salom hat nach WK I in den Freikorps gekämpft – freiwillig. Da wurde viel gestorben.
    Die SA war sicher nicht sein Ding, denn etwas elitär war er schon. Und ’34 war ja schon vorbei.
    Hier unterstellen Sie E.v.S. wohl nur aufgrund seiner Buchstaben – wie es viele tun – etwas ganz Falsches. Fangen Sie mal mit dem „Fragebogen“ an. Bei mir lag er auch lange rum, bis ein verregneter Urlaub mir die Muße gab ….

  18. mark2323 sagt:

    @relachs

    Bitte???? Das ist ja wohl der Ober-Kracher! Bitte jeder weiterverbreiten!
    Aus Prinzip nochmal hoch damit:

    Ich sag es ja schon lange: Das ganze politische Affentheater ist ein reiner Kino-Film.

    Unglaublich geflasht grad.

    LG, Mark2323

  19. Frank sagt:

    @relachs sagt:

    „19. Dezember 2013 um 16:03

    mundlos und böhnhardt 2005 in zdf serie:“

    Entschuldigung, ich kann dies nicht für voll nehmen, kann da mal jemand bei den öffentlich rechtlichen nachfragen?
    Für Scherze ist das Thema, find ich zu bedeutungsvoll.

    @J.E. das ist doch nur ein Spaß oder?

  20. Frank sagt:

    Minute 36:12

  21. Paule sagt:

    http://www.tatort-forum.de/viewtopic.php?p=25893

    „Hier herrscht gerade große Vorfreude wegen der angekündigten Wiederholung von „Bestien“ am 04. Mai um 23 Uhr im WDR, einem der wenigen Stammsendeplätze, an denen diese Folge überhaupt noch gesendet werden darf. Seit sechs Jahren die erste Wiederholung dieser Folge, die dritte überhaupt: Das ist für eine Ballauf-Folge aus 2001 schon sehr außergewöhnlich.

    Schon bei der Erstsendung stand die Folge unter keinem guten Stern. Sie wurde wegen der Anschläge auf das New Yorker World-Trade-Center kurzfristig um sechs Wochen verschoben (in Österreich und der Schweiz aber planmäßig gezeigt). Später wurde sie als zu gewalttätig für die Primetime eingestuft und darf seitdem erst ab 22 Uhr laufen.“

    vom März 2011

  22. fatalist sagt:

    Aussage Dr. Mundlos:

    Zudem berichtete Mundlos, dass sein Sohn sich im Januar 1998 bei seiner Frau verabschiedet habe, bevor er mit Böhnhardt und Zschäpe offenbar zunächst nach Chemnitz geflohen sei. Sein Sohn habe zu seiner Frau gesagt, dass Beate Zschäpe ihn nach der Durchsuchung der Garage angerufen und von „sieben Jahre Gefängnis“ gesprochen habe, die ihnen drohten.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess/nsu-prozess-vater-von-mundlos-berichtet-ueber-helmut-roewer-12719306.html

    Woher wusste Zschäpe das mit den 7 Jahren am 26.1.98?
    Wollte Zschäpe mit den 7 Jahren dafür sorgen, dass B&M wirklich untertauchten und sich nicht stellten? War das ihr Auftrag?

  23. sudeki sagt:

    Auch im Tatort „Puppenspieler“ wurden manch seltsame Dinge gesagt, die eigentlich nur von Insidern oder sehr gut informierten kommen können.
    Hier ein Transkript: (Belasterer Richter gesteht auf dem Krankenhausbett: ca. ab 1h:21min) „Es gibt LKWs mit fünf mobilen Teams, die ständig in Deutschland umherfahren. Die ständig einsatzbereit sind. Alles, was da geschieht, hat System, ist perfekt organisiert. Die Mietwagen werden vorbereitet, mit der passenden Waffe, der passenden DNA, alles was man für eine Aktion so braucht. Es ist immer ein anderer Söldner der den Auftrag ausführt aber es ist immer dieselbe DNA. Sie hinterlassen nicht nur DNA, sie hinterlassen auch Spuren im Netz, aber zu fassen sind sie nicht. Es sind Avatare, die da geschaffen wurden, virtuelle Menschen, wie Werbeagenturen sie nutzen, um Kaufverhalten zu testen und vorherzusagen, Marionetten, nicht mehr. Und die Strippenzieher setztn sie ein, wo immer es das BKA und somit auch die Politik für notwendig hält, um das Vertrauen in die Demokratie zu stärken und zu erhalten. Und es gibt Menschen, die sich bestimmten Interessen in den Weg stellen. (Mordszenen in Rückblende)“
    Auch vom NSU ist ein Stück weiter noch die Rede, sehr erstaunlich!

  24. relachs sagt:

    und hier nochmal im tatort 2001:

  25. „Was hast du getan??“

    Putin weiß schon was er macht und was nicht.

  26. fatalist sagt:

    Prof. Mundlos zwang das BKA zur Manipulation der Gerichtsakten.
    Daher sind die Obduktionsprotokolle geheim: Weil zuerst „Tod durch Pistolenschuss“ im Observations-Protokoll stand.

    Erst nachdem Prof. Mundlos seinen Sohn zu einem Berliner Gerichtsmediziner brachte und dort „grosskalibrige Waffe“ festgestellt wurde, musste das BKA auf „Pumpgun Winchester“ umschwenken, und packte „dummerweise“ eine Hülse zuviel in die Asservate des Wohnmobils.

    Und hatte -logo- keine Fingerabdrücke auf der Pumpgun. Und keine Schmauchspuren bei Mundlos und Böhnhardt.

    Alle Quellen und Links hier:
    http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6794520&viewfull=1#post6794520

  27. Neukunde sagt:

    @Relachs

    Erstausstrahlung 19.04.2013?
    Das war der Tag des Auslosungsverfahrens für den NSU-Prozeß in München!

    Ich sag nur Pawlow…
    Pawlow schrieb ganze Wälzer, aber was ist davon hängengeblieben?

  28. Ro 80 sagt:

    @ fatalist:

    Wg. V-Frau Zschäpe:

    Bei euch drüben wurde sie doch mal in irgendeinem Beitrag (Suchfunktion funktioniert wohl nur für Angemeldete) zitiert:

    »Der Verfassungsschutz hat schon genug in meinem Leben rumgepfuscht!«

    Vielleicht erinnerst Du Dich ja noch an den Beitrag, bzw. findest ihn.

    Nachdenkerin sucht ja auch die Zeit des Sonnenuntergangs am 5. November 2011 in Eisenach:

    16:46 Uhr war das:
    http://www.sunrise-and-sunset.com/de/deutschland/eisenach/2011/november

    Gruß
    Ro 80

  29. fatalist sagt:

    @Ro 80

    Das gesuchte Zitat stammt aus einem Brief Zschäpes an Robin Schliemann aus Dortmund.

    ich suche nur mit Google.

    Bitte Schön:
    https://www.google.com/search?q=Der+Verfassungsschutz+hat+schon+genug+in+meinem+Leben+rumgepfuscht!&rlz=1C1SKPL_enDE451DE451&oq=Der+Verfassungsschutz+hat+schon+genug+in+meinem+Leben+rumgepfuscht!&aqs=chrome..69i57j69i64&sourceid=chrome&espv=210&es_sm=93&ie=UTF-8#es_sm=93&espv=210&q=Der+VS+hat+schon+genug+in+meinem+Leben+rumgepfuscht!

    Gruß

  30. Jan sagt:

    7 Monate Vorsprung zu den Hauptstrom-Medien sind nicht schlecht. Aber kann COMPACT nicht näher an potentielle Zeugen herantreten? Das Potential dieses Falls scheint mir gar nicht ausgeschöpft, bestenfalls angekratzt zu sein.

  31. sivispacemcoleiustitiam sagt:

    Das einzigste, was der „Verfassungsschutz“ zu schützen hat ist der Status quo. Quasi die Steigbügelhalter & Politdarsteller der USraelischen Vorherrschaft.

    Prinzipiell kann man schon verstehen, warum die okkulte Besatzung aufrechterhalten wird: Da kann man weiterhin ungezügelt den Michel auspressen über zahllose „Mitglieds-pakte“, „Rettungsschirme“ (was für eine Missbrauch sonst so unschuldiger Begrifflichkeiten, eben „Neusprech“) Schuldkult, Holo-Keule, Zentralräte für Alles & Jeden…etc…pp…

    Das Übelste daran sind aber die Volksverräter, Kollaborateure, bekennende Antideutschen (vornehmlich im grünen Gewande), die in 3 Generationen handverlesen, gesinnungsgeprüft, ihr Unwesen treiben können…Das war und ist in der deutschen Geschichte leider ein geradezu markantes Merkmal…gründlich in allen Belangen.

    Der ominöse „Richter“® Götzl ist das Paradebeispiel des verlogenen politgelenkten Schand-Juristen:
    – unbefangene Grundhaltung: Fehlanzeige
    – Unschuldsvermutung im Verfahren: Fehlanzeige
    – Gleichbehandlungsgrundsatz jeglicher Zeugen: Fehlanzeige

    Dazu gesellen sich eine gehörige Portion bajuwarische Großkotzig- und Überheblichkeit sondergleichen & dazu ein Hauch: „…Sie sind mir aber ein schäbiger Lump…“

    Bei einem Vier-Augen-Gespräch mit mir wäre Mr. Götzl wahrscheinlich einige Takte devoter & gespielt einsichtiger…da bin ich mir sicher! Aber was soll eine geborene Marionette ohne Selbstachtung auch anderes tun, als den Strippenziehern zu gehorchen…

    Herr Greger versuchte vergebens durch alle Instanzen ein Verbrechen zur Anzeige zu bringen…er hat den Beweis erbracht, was hierzulande los ist! Die Verbrecher selbst sitzen in den Schaltzentralen der Macht und lassen sich vom Steuerzahler feist füttern! Eine Oma wird wegen 10 Teuro Parkbuße bis ans Ende der Welt gejagt, 80-jährige werden in Beugehaft gesteckt…die schlimmste Verbrecherbrut bleibt ungestraft!?

    Ein wenig dümmlich finde ich, daß die „Verfassungsschützer“ immer wieder Opfer finden (selbes Spiel: USA – Boston), die sich auf den Pakt mit dem Teufel einlassen. Das ist „ein Spiel“ mit dem Feuer, daß sie niemals gewinnen werden. Wenn jemand glaubt, der Judaslohn, den sie aus der Kralle der Staatsterror-Erzeuger empfangen, sei umsonst…leider falsch gedacht…laßt Euch billig Gekauften das mal durch den Kopf gehen, bevor die Kugel Deines Kontakt-V-Mannes es tut…

  32. Prometheus sagt:

    Das mit den Filmausschnitten aus Tatort und Küstenwache ist doch schon im September 2012 thematisiert worden. Auch in den Mainstreammedien. Also wozu jetzt wieder die ganze Aufregung? Natürlich, man kann nicht oft genug an diese ganzen Ungereimtheiten und Lügen erinnern, aber bitte nicht so tun, als wenn das sensationelle Neuigkeiten wären…

  33. Wolfgang Eggert sagt:

    @kreuzweis

    das buch ist gut. ich bestreite das gar nicht. es ist auch anerkennenswert, dass adelsfamilien dieses volkssozialistische modell mitgemacht haben.
    umso mehr wundert mich die schonung durch die alliierten. die haben auch kleinere figuren über die klinge springen lassen. und die salomos, grad die ge“pfeffer“ten, hatten seinerzeit spitzenpositionen inne.

  34. JVG sagt:

    Dieser Tatort von 2001 erledigt gleich mehrere Aufgaben…

    analog dem hier:

    Und der Artikel auf ARD ist ja der Dreck an sich. Die halten die Menschen alle für total blöd (naja, viele sind es wohl auch). Aber dafür Gebühren zu verlangen, ist schon ein starkes Stück.

    Normalerweise müßten diese Leute Schmerzensgeld zahlen, an die die zufällig da drauf gekommen sind und das gelesen haben.

  35. loewe sagt:

    Zum Filmausschnitt Böhnhardt im ZDF 2004:

    Bei Minute 0:44 sieht man oben das Bild von Böhnhardt. Man hat ihm nur einen anderen Namen gegeben, das Geburtsdatum ist das von Böhnhardt.
    Drunter kommt dann das Bild von Mundlos mit vollem Namen, richtigem Geburtsdatum und Geburtsort.
    Unglaublich.

    Der Spiegel berichtete darüber 2012:
    http://www.spiegel.de/panorama/kuestenwache-zeigt-fahndungsfotos-von-boenhardt-und-mundlos-in-akte-a-855931.html
    „“Wie diese Bilder in den Film gekommen sind, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen“, sagt ZDF-Sprecher Peter Gruhne. Zumal die Requisiteurin bereits seit Ende 2003 nicht mehr für den Produzenten arbeite. Gruhne zufolge wurde die „Küstenwache“-Folge nicht von derselben Produktionsfirma produziert wie der „Tatort“.

    Der Fall war dem Sender schon seit längerem bekannt, die entsprechende Stelle befinde sich heute nicht mehr auf dem Sendeband, sagte Gruhne. „Sie wurde bereits vor einiger Zeit, nachdem es einen ersten entsprechenden Hinweis gab, entfernt.“

  36. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Die Geschichte hat schon so viele Löcher wie der feinste Schweizer Käse!

    Ganz wie bei 9/11 (und übrigens, auch bei anderen Geschichtsmythen).

    Und ich denke mir, es wird beim Zschäpe-Prozeß genauso ausgehen: Keiner glaubt’s, der ein bißchen darüber nachgedacht hat. Aber dennoch wird die offizielle story aufrechterhalten. Weil es die offizielle story ist, wird es genügend Lete geben, die sie glauben und vertreten, egal, welche Tatsachen man ihnen mitteilt. Und wenn alle Stricke reißen, kann man ja noch ein strafbewehrtes NSU-Leugnungsverbot erlassen, etwa §130 g.

    Die Leute, die die diversen „offziellen Stories“ in Auftrag geben, scheren sich wenig darum, ob sie geglaubt werden. Mit den gezielten Lügen erreichen sie eine Distanz zum Bürger: „Wir können es uns leisten, alles zu erzählen, und ihr habt zu kuschen!“

  37. fakten, fakten, fakten und dann kommt nichts außer heiße luft! man kann das kind drehen und wenden wie man will, z. zt. ist eine täterüberführung der zwei uwes nicht möglich. selbst sog. duftspuren können sie als täter nicht überführen und somit stellt sich immer wieder die frage: hier läuft ein totaler verarschungsfilm! siehe nur die blogs von paule und selbst hanskleindoofi und ernadummfrosch würden dieses nsu teletabimärchen nicht mehr glauben – vieleicht außer po! na ja, po liest auch nur bild!!!! wie soll er sich da auch nur bilden? gruß lothar harold schulte.

  38. sivispacemcoleiustitiam sagt:

    Dann wünsche ich Euch Allen eine frohe Weihnacht!

    Ich hoffe Ihr schwört auch den ganzen „kruden Thesen“ & „wildesten Verschwörungstheorien“ ab… sonst wird hier inquisitioniert! 😉

    OK…ich weiß, das wird auch dieses Jahr wieder nichts…weil es ist schon blöd, wenn die besagten Theorien zu 99% Wirklichkeit (oder pure Praxis) werden. Als Thilo Sarrazin’s Buch „Deutschland schafft sich ab“ erschien, haben sich die MSM geifernd mit den oben genannten Vokabeln über Ihn hergemacht…Es dürfte Ihn mit berechtigten Stolz erfüllen, wenn er wüsste, daß sein Buchtitel in sämtlichen Foren und Kommentarspalten die mit Abstand am MEISTEN gebrauchte Phrase ist…aber so ist das eben mit den Verschwörungstheorien…

    Achso, Herr Temme, falls Sie das lesen (bestimmt in einem Internet-Cafe), auch Ihnen eine gute Besserung, wann folgt der 7. Streich?!…und nicht vergessen:
    Akute Verwechslungsgefahr… 50 Cent auf den Tresen legen oder das Opfer hinter den Tresen legen…da kann man schon mal durcheinander kommen..gell…?!

    Also, dann bis nach dem Weihnachtsfrieden…

    sivispacemcoleiustitiam

  39. nachtrag: in dieser welt geht nichts verloren und es sollen schon kopien der nsu akten (die es angeblich nicht gibt) im umlauf sein! heißer tip: antifa hat vs im griff! gruß lothar harold schulte.

  40. Axel Wahlder sagt:

    Laut Presse, allen voran Junge Freiheit, Uwe war nicht der, wer ihn getötet hat. Pumpgun geht ja anders, als es die Po-lizei schilderte. Punkt.

  41. Lowman sagt:

    Die Story mit Tatort uswusf ist alt. Es gibt sogar nen Spiegel-Artikel von 2012 dazu:

    http://www.spiegel.de/panorama/folge-bestien-wie-das-foto-von-nsu-mann-mundlos-in-den-tatort-geriet-a-855634.html

    Mir war das aber auch völlig neu. Stranger than Fiction.

  42. Neukunde sagt: 20. Dezember 2013 um 08:22

    @Relachs

    Erstausstrahlung 19.04.2013?
    Das war der Tag des Auslosungsverfahrens für den NSU-Prozeß in München!

    Ich sag nur Pawlow…
    Pawlow schrieb ganze Wälzer, aber was ist davon hängengeblieben?

    Nee, nee, nix Pawlow. Da ist imho nichts konditioniert. Oder nicht viel, zumindest ist eine evtl. Konditionierung hier nicht zentral.

    Zentral ist hier vielmehr eine abgeschattete Gruppe von noch unbekannten Tätern, deren vorbewußte kollektive Wissens- und Wahrheitsinstanz (gegenläufig zu ihrer manifesten Intentionalität an der Oberfläche ihres Handelns) signifikante Zeichen setzt, um auf sich aufmerksam zu machen und sich als Täter zu erkennen zu geben.

    Hier ist ein zielführender Hinweis auf die wahren Täter im Hintergrund! Der natürlich nicht beachtet werden darf. Alles nur Verschwörungstheorie. Höchst praktisch, so ’ne Theorie…

  43. brd – nein danke! ich finde dich zum kotzen mit deinen lügen und deiner hurendiktatur! zeit zum aufwachen deutschland, dornröschenschlaf ist vorbei! oder sind wir noch besoffen und voll-lala? ich kann gar nicht so viel essen, wie ich auf all diesen mist nach 45 kotzen möchte! die gründe sind doch eigentlich ganz einfach und so banal. knallharte feststellung: sind wir befreit – oder nicht? werden meinungen unter strafe gestellt? index gegen deutsches recht? wer verbietet bücher? wer verbietet filme? wer verbietet mode? wer verbietet lieder? wer ist der vizeweltmeister der internetzensur? wer hat angst vor der wahrheit, so daß berufsverbot und knast droht? ja wer – die LÜGE! wer hat angst im nsu prozeß – richtig: die LÜGE, da niemals aber auch niemals die wahrheit ans licht darf, weil wir weiter in der dunkelheit leben sollen! was für eine schöne freiheit die sog. befreiung ist – sklave! sklav – bleibt sklav! – frei – bleibt frei! – wohin dein weg? gruß lothar harold schulte.

  44. juergenelsaesser sagt:

    Axel Wahlder: „Laut Presse, allen voran Junge Freiheit“ …. COMPACT hat vor allen anderen berichtet.

  45. Kreuzweis sagt:

    „Das mit den Filmausschnitten aus Tatort und Küstenwache ist doch schon im September 2012 thematisiert worden. Auch in den Mainstreammedien.“

    Kann mir da mal jemand nachhelfen?
    Die Rezeption und Verarbeitung der Mainstream zu diesen „Wundern“ tät mich schon interessieren!

  46. kopfüber sagt:

    Mag mich täuschen, aber der Druck im Kessel steigt. Immer mehr Deutsche fühlen sich nur noch angewidert und fragen sich, wie eine Massenbewegung diese furchtbaren Lügen hinwegfegt.

    War bei folgender Rede von Dr. Strohm dabei, der etwa ab
    der 36. Minute furchtlos auch die Themen „besetztes Land“, „Medien“,
    „Kampf der Wahrheit gegen die Lüge“ usw. anpackt:

    Dieser Rede kann ich nur weiteste Verbreitung wünschen.

    Gruß vom Meer

  47. Frank sagt:

    Immer schön ruhig bleiben und dabei die Kinder nicht vergessen.

    Ihr streitet Euch hier nicht standesgemäß, ihr seid die Vorbilder der jüngeren also bitte🙂
    „kotzen“ und „Lügen“ müssen die Kleinen selbst lernen.

  48. Sitting-Bull sagt:

    „Starke revanchiert sich nun und besorgt 1997 den Dreien 1,1 Kilogramm TNT – damit legte er die materielle Grundlage für ihren Terrorismus.“

    Woher kam das TNT?
    http://www.otz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Jenaer-Neonazi-Trio-bezog-Sprengstoff-nicht-aus-Grosseutersdorf-385597978

    http://www.mdr.de/themen/nsu/zwickauer-trio386_zc-8b10b4c1_zs-cdfad334.html

    Aus dem offiziellen Bundestags-Untersuchungsreport: „Ermittlungshandlungen, mit denen die Herkunft des Sprengstoffs versucht wurde abzuklären, konnte der Ausschuss nicht feststellen.“ Seite 181 http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/ua/2untersuchungsausschuss/Vorl__ufer_Bericht/Vorl__ufiger_Bericht.pdf

  49. kopfüber sagt:

    Hallo,

    Anfang der 90er Jahre schrieb ich in Leserbriefen, daß sich in einem Rechtsstaat jeder an die jährlichen Bewertungen der Verfassungsschutzämter des Bundes und der Länder zu halten habe, vor allem die im Öffentlichen Dienst Beschäftigten.

    So gläubig war ich.

    Aber die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven rebellierte und druckte meinen Leserbrief nicht ab, mit der Begründung,
    daß es sich um „unverbindliche Meinungsäußerungen“ handele, an die kein Bürger gebunden sei.

    Das haute mich damals völlig um, habe eben auch, wie Herr Elsässer dazugelernt.

    Aber es kommt noch schlimmer: Habe heute abend, 23.12.2013, auf „Klagemauer TV“ ein Bericht über den früheren Dienstherrn der „Verfassungsschutzämter“ verfolgt.

    Gruß vom Meer

  50. Vafti sagt:

    denken sie , vater mundlos wird gehört ??
    nein…er wird nicht gehört !!

    Gruß vafti

  51. ich sagt:

    Totaler Schwachsinn. Diese Mundlos‘ und Böhnhardts wollen von ihrem eigenen Versagen ablenken. Kinder, die geliebt werden, werden keine gewalttätigen Kreaturen.
    Nie und nimmer war Z. ein Spitzel. Aber ist natürlich zweifelsfrei bewiesen, dass sie einer war.
    Man sollte mal diese Akademiker durchforsten. Jeder weiß, dass gerade aus solchen Sippen gestörte Kinder hervorgehen, wo Missbrauch und Misshandlung an der Tagesordnung waren.
    Dann von einer 16 jährigen schreiben, die sexuell Untreu war. Da kriege ich das Kotzen.
    Ist Z. eine promiske Borderlinerin oder was?

  52. Ich sagt:

    Wegen der Bilder im Tatort und im „Küstennebel“. Wenn diese Bilder samt echter Daten eingebaut wurden, war vielleicht derjenige, der das getan hat, der Panther-Video-Hersteller?

    81 Millionen Bürger der BRD könnten Hauptdarsteller im Film „Die Welle“ sein.

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