Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Kanak-Sprak: „Isch mach disch Messa!“

EndCoverZur neuen deutschen Sprachverwirrung– Auszug aus COMPACT 12/2013.

In Malte Olschewskis Artikel in COMPACT 12/2013 werden die neueren und neuesten Verhunzungen der deutschen Sprache dargestellt: D-English, Kanak Sprak, Genderisierung und dieEinflüsse des Politisch Korrekten („Polkoresisch“). Hier ein Auszug. Der vollständige Artikelfindet sich nur in der Printausgabe – hier kann man das Inhaltsverzeichnis komplett lesen und COMPACT bestellen.

Isch mach disch Messa!
Jedes Alter, jede soziale Schicht, jede Region und jede Profession schaffen sich spezifische Vokabeln und Ausdrucksweisen. Alle Variationen aber sind in einer Hoch- und Schriftsprache verbunden. Daher mag der Friesländer einen Wiener im direkten Austausch nicht gleich verstehen. Rekurrieren der Sachse und der Schweizer jedoch auf die gemeinsame Hochsprache, ist die Verständigung kein Problem.
Die sogenannte Kanak-Sprak als Soziolekt moslemischer, vowiegend türkischer Jugendlicher in Deutschland ist schon an und für sich eine falsche Bezeichnung, da sich die polynesisch-melanesischen Ureinwohner von Französisch-Kaledonien hochoffiziell und stolz als „Kanaken“ (kanaka: Mensch) bezeichnen und durchaus eine differenzierte Kultur entwickelt haben. Da nahm man also einen Unschuldigen in Geiselhaft eines Wortes, denn echte Kanaken dürfte es in Deutschland nur wenige geben.
Die bundesdeutschen Pseudokanaken haben aus der deutschen Grammatik ihren Soziolekt entwickelt, in dem vor allem der Tod des Genitivs zu beklagen ist. Das „s“ am Wortende ist ja sowas von lästig! Auch viele Deutsche stehen in der Umgangssprache mit diesem Buchstaben des Genitivs auf Kriegsfuß. Auch von Sprachmächtigen wird der Genitiv oft durch ein „von“ plus Artikel ersetzt. Und der Kanakianer ruft aus: „Hab isch genusch Kohle von die deutsche Oma!“ Ein „ch“ am Ende des Wortes wird regelmässig zu „sch“.
„Isch masch disch Messa!“ Das ist im Kanakendeutsch eine Drohung zur Minderung der Lebenszeit mit einem scharf geschliffenen Gegenstand. Der korrekte Satz: „Ich ersteche Dich mit einem Messer!“ wird verkürzt und umgebaut, bleibt aber ansatzweise klar. Dabei darf man kaum hoffen, dass der Sprecher dort neben Umgangsformen auch die korrekte Formulierung lernt: „Ich gehe in die Schule!“ Auch das einen Nebensatz einleitende Relativpronomen fällt schwer und wird meist durch „wo“ ersetzt. „Mit meiner Gang abhängen ist das Schönste, wo gibt.“ Ebenso schwierig erscheint der Komparativ. Das angehängte „er“ wird durch ein vorangestelltes „mehr“ ersetzt. „Isch bin mehr geil wie Du.“ Der Unterschied zwischen „als“ und „wie“ wird ignoriert.
Keine Neger, nirgends
Hinzu kommen neue Formen der politisch korrekten Sprache –  des Polkoresisch. Dabei haben zunächst alle ethnischen Bezeichnungen zu verschwinden, um großteils durch Euphemismen ersetzt zu werden. Man darf nicht mehr Neger, Mohr oder Zigeuner sagen. Neue Tabus ragen über das Polkoresische. Damit müssten viele Süßigkeiten wie Negerküsse, Mohr im Hemd oder Negerbrot umgetauft werden. Schwedenbomben beunruhigen im Polkoresischen viel weniger als das Bier von Mohrenbräu. Sogar das Eskimo-Eis ist unter Verdacht geraten, zumal sich die Arktis-Bewohner selbst als „Inuit“ (Menschen) bezeichnen. Das Zigeunerschnitzel will auf der Wiener Speisekarte nicht zu einem Romaschnitzel werden. Staatlich geförderte Arbeitsgruppen für eine korrekte Speisekarte haben derzeit viel zu tun. Man will am Tisch der One World ethnische Hinweise löschen, daher dampft auch die „Serbische Bohnensuppe“ so verdächtig vor sich hin. Und die Königsberger Klopse, welches Schicksal droht ihnen? Wird es bald ein Roma-Schnitzel mit Sinti-Pommes geben?
Ein „I“ muss rein ins Genderama. KämpferInnen sind für das grosse Binnen-I angetreten! PolitikerInnen sind hier ebenso am Werk wie BürgermeisterInnen und viele andere Innen. Wenn man das Wort laut liest, bleibt als Triumph des Genderismus nur die weibliche Form. Evangelische Theologinnen haben bereits die männlich dominierte Bibel kastriert. Nun ist sie die „Bibel in gerechter Sprache“. In Wien gab es ein Büro, dessen MitarbeiterInnen auf Bestellung Werke der deutschen Literatur gegendert haben. Das unschuldige Wörtlein „man“ erinnerte hierbei zu sehr an Mann und wurde daher oft durch das Passiv ersetzt.

(Vollständig in der Printausgabe)

 

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49 Responses

  1. Michel sagt:

    Wer als Kanake , Mensch der Meinung ist er muss diesen angepassten Schwachsinn mit machen ist es selber Schuld ! Wer meinen denn diese Kranken Hirne die meine Deutsche Sprache aus dem Natürlichen Sprach Gebrauch bringen wollen , wer sie sind ?! Deutsch ist eine ausgesprochen ,klare Sprache – Ansage , von niemandem in dieser Kaputten Welt würde ich mir meine Sprache vorschreiben lassen , niemals ! Ein Negerkuss ist ein Negerkuss und Schluß ! Keine Diskussion .

  2. Louise sagt:

    Können Sie was ueber Russifizierung im Ostdeutschland schreiben?
    Habe mich gstritten, waere hifreich.
    Schreiben lassen.
    Biermann oder Karasek?
    Die Kulturgrenze 1054 (Schisma) muss aber auch vorkommen.
    Das macht die Russen so anders.
    Im Geschichtsbuch steht die Inquisition war falsch.
    Falsch war die Entscheidung fuer das filiusque, das Zoelibat, die Kommunion mit ungesaeuerten Brot.
    Spielte deshalb dann die Psyche verrückt und Inquisition wurde deshalb innerlich möglich?
    Erst das Dogma, die Philosophie, dann die Untaten, so haette berichtet werden mussen.

    Habe in einem Laden auf kyrillisch gelesen, wer das lesen kann ist kein Wessi.

    Zwei Mönche schufen das kyrillisch, der Hl. Kyrill und der Hl. Method. Der Hl. Kyrill war Grieche, der Hl. Method Mähre.

  3. Louise sagt:

    Pirincci hat ja ordentlich deutsch gelernt. (türk. Schriftsteller)
    Parallelgesellschaft, wenn man nicht weiterkommt?

  4. Detlev Wulf sagt:

    Es gibt Entwicklungen, welche die Menschen nicht glücklicher machen, und denen man sich daher konsequent verweigern
    sollte.

  5. JVG sagt:

    @Michel – nö, sehe ich anders: Negerkuß.

  6. Rosalie sagt:

    Gott sagt; liebst Du mich und glaubst an mich, bekommst Du das ewige Leben. Ende der Diskussion !

  7. sivispacemcoleiustitiam sagt:

    Ein Gedankenexperiment:
    Setzt Euch mal in einer westdeutschen Großstadt (bevorzugt Berlin, Rhein-Main-Gebiet oder Ruhrgebiet) in eine bspw. 7. Klasse zum Hospitieren.

    Das Ganze aber nicht „normal“, sondern Ihr dreht Euch, hinten sitzend, von der Klasse weg.

    Ihr hört dann ein paar Verlautbarungen, a’la: „Arschgelöscher“ …“Isch fi** deina Mudda“ …zum Lehrer: „Alda…mach‘ Fresse zu“… (die übliche Ugga-Ugga-„Kommunikation“ eben)

    Ihr werdet Euch danach wundern, wieviel der vermeintlichen Migrantenkinder doch deutschstämmig sind. Warum ist das so? Die „Kuhlen“ in einer Klasse waren schon immer (meistens zu unrecht) die, wo so Einige meinten, daß dies vorbildhaft sei…Jeder möchte so respektlos sein, besonders im pubertierenden Altersspektrum. Dann wird ebenfalls dieser ominöse „Slang“ permanent nachgeäfft…fertig ist das PISA-Ergebnis…

    Schrecklich, wenn man heute so manchen Jugendlichen zuhört…irgendwie muß ich da immer an Lendenschurz & Pompfe denken…

  8. Lisje Türelüre aus der Klappergasse sagt:

    Liebe Louise,
    es war der Streit ums „FILIOQUE“, (5. Fall) nicht „filiusque“, aber ansonsten verstehe ich Ihre Äußerungen nicht.

  9. David sagt:

    louise:

    Auch Methodios war Grieche. Er war der Bruder des Kyrillos. Die beiden Mönche-Brüder stammten aus Thessalonik, der Hauptstadt der griechischen Provinz Makedonien.

  10. sivispacemcoleiustitiam sagt:

    In einer Studie stellt die der CDU gehörende Konrad Adenauer Stiftung fest, dass jeder, der es in Europa wagt, die EU zu kritisieren, einen fremdenfeindlichen und undemokratischen Hintergrund hat. Die EU wird zu einer religiösen Veranstaltung hochstilisiert, die man den „Kräften des Minderwertigkeitsgefühls“ mit propagandistischem Morphium einträufeln müsse. Die Studie ist der Abgesang des demokratischen Bewusstseins einer zum Euro-Klüngel degenerierten, ehemaligen Volkspartei.

    Ohne Worte….

    Quelle:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/12/03/cdu-diffamiert-eu-kritiker-auslaenderfeinde-mit-minderwertigkeitsgefuehl/

  11. Stepher sagt:

    Heut gab der Ober- Pauker Deutschlands sein Statement zur PISA- Studie, Fazit: Weil in Finnland weniger „Migranten“ in der Schule sind – sind die auch besser.
    Und in Neuseeland ist weniger Korruption als in Deutschland behauptet eine Org die sich Tansperanz oder so nennt und die verlangen, daß es einen Straftatbestand für bestechliche Abgeordnete geben muß. Wo müssen wir also beginnen um aufzuräumen in unserem Land?
    Bin nachdenklich geworden, Stepher

  12. sivispacemcoleiustitiam sagt: 3. Dezember 2013 um 22:07

    Ihr werdet Euch danach wundern, wieviel der vermeintlichen Migrantenkinder doch deutschstämmig sind. Warum ist das so?

    Das ist die normative Kraft des Faktischen. Die übrigens auch gezielt eingesetzt und gefödert wird: Fack ju, Göhte!

    Das ist alles sehr listig und lustig, für die Antideutschen. Und wenn man nur dezidiert genug gegen die Deutschen eingestellt ist, bekommt man noch Bambis, Integrationspreise, Bunte Verdienstkreuze und die soziale Anerkennung, den Respekt…

    Man kann dann z.B. öffentlich ankündigen, Löcher in Claudia Roth schießen zu wollen und es ist nicht strafbar. Na ja vielleicht haben da die Richter gedacht, daß das nur ihren Suizid auf Raten etwas beschleundigt, oder so, oder so ähnlich… oder doch ganz anders.

    (Der Doppel-Sinn, die zweite Lesart ist intendiert und gewollt.)

  13. 3,14 zitiert den science editor TV im WDR Fernsehen
    Kultur & Wissenschaft:

    Dennoch muss ich zugestehen, dass die Sendung durchaus Anlass zum Missverständnis gibt. Deshalb betone ich hier nachdrücklich, dass wir nicht die Absicht haben und hatten, weiße Deutsche mit oder ohne Kinderwunsch herabzuwürdigen. Sollten Sie diesen Eindruck gewonnen haben, so – ich wiederhole und betone das – bedauere ich dies.

    Klingt gut, gelt? Oder doch nicht so gut? Wo ist dann das Geschmäckle?

    „Weiße Deutsche“, mhm, „Weiße Deutsche mit oder ohne Kinderwunsch“.

    Der science editor TV im WDR Fernsehen unterscheidet also „Weiße Deutsche“ von nicht weißen Deutschen.

    Tz, tz, tz… Ist das nicht ein Ausdruck von Rassismus? Und wo zählen jetzt z.B die Türken oder Araber dazu?

  14. Eveline sagt:

    @ Louise
    Russifizierung Ostdeutschlands? (Mitteldeutschlands)

    Nein, mir nicht bewusst. Die Russen waren so im Stadtbild auch nicht präsent, und wenn, dann nur uniformiert und in der Gruppe. Es gab Russenmagazine, Geschäfte, wer sehr sehr süße Bonbons mochte, war dort gut beraten.

    Es gab einen Zwang, die Sprache erlernen zu müssen!!!!
    Die stillen nicht thematisierenden Traumata der Eltern schlugen allerdings durch. Mindestens 2/3 Kinder in meiner Klasse hatten einen „Vertriebenen“ Hintergrund.
    Das Fach Russisch wurde , für all die Gräuel an Eltern und Großeltern, still gehasst.

    Eine 1 in Russisch war viel wichtiger, als eine 1 in Deutsch.
    Das schlug Kapriolen, der Durchschnitt eines Zeugnisses war z.B 2,2 – eine 3 im Fach Russisch – zog konsequent eine Gesamt 3 nach sich, eine 3 in Deutsch wurde nicht so streng bewertet, jetzt war das Zeugnis noch eine 2 Wert.

    3,2 eine 3 im Fach Russisch bekam Gesamt eine 3.
    Für Bewerbungen war dies wichtig, dort wurde oft nur auf die Duchschnittszensur wert gelegt.

    Im Nachhinein geschickt gemacht, denn wer die russische Sprache, trotzdem beherrschte, war brauchbar – im Sinne der politischen Kreise.

  15. Eveline sagt:

    sivispacemcoleiustitiam sagt: 3. Dezember 2013 um 22:07

    …..Ihr werdet Euch danach wundern, wieviel der vermeintlichen Migrantenkinder doch deutschstämmig sind. Warum ist das so? Die “Kuhlen” in einer Klasse

    Das „Böse“ ist schon immer faszinierender gewesen, kamen meine Kinder aus dem Kindergarten heim, die kleinen Schandtaten von den „Bösewichtern“ waren soooo wichtig und mussten erst erzählt werden….später nachgespielt.

    Eine Bühne ohne Mephisto – ein fehlender Spiegel.
    Das Volkstheater im besten Sinne des Wortes, da hat der Narr Hochkonjunktur.

    Nur für Erwachsene

    Das Lied über die Notwendigkeit der Bosheit

    Die Menschheit ist ein fahler Kot,
    Ist krank an all ihren Teilen,
    und nur der blödeste Idiot
    versucht, sie durch Güte zu heilen.

    Zu welchem Zweck?
    Hat sich aus dem Dreck jemals einer rausgezogen?
    Die Humanei kömmt nit vom Fleck
    die Hoffnung hat getrogen.

    Nur aus Furcht vor dem Tod
    kriegt sien Hintern hoch
    Dann blitzt was auf wie ne Ehrlichkeit
    die Türen macht weit
    und die Toren hängt hoch
    Hier kömmt der Herr der Gefährlichkeit!

    Fünfeck :Till Eulenspiegel Fünfte Historie

  16. lothar harold schulte sagt:

    uns wurde die klasse genommen, somit sind wir masse im brd-völkerbrei! gruß lothar harold schulte.

  17. Eveline sagt:

    Andreas Rebers “ Isch bün Schlesier und habe auch einen Migrationshintergrund….“

  18. lothar harold schulte sagt:

    kommt es zum knall? usa, japan, südkorea und taiwan bringen sich in stellung gegen den gelben riesen. somit ist china auf dem seeweg umzingelt und eine seeblockade ist leicht durchführbar. ferner hätte die usa kein schuldenprobelm und der dollar wäre wieder die leit- und hartwährung nr. eins. jetzt wird es langsam ernst im pazifik! langfristig muß china als neue aufstrebende weltmacht mit der alten etablierten us-macht zusammenstoßen, und so was hat immer zum krieg geführt. schon jetzt haben die amis über die hälfte der us-marine dort stationiert und weitere verbände aus dem atlantik sind sowie truppenverbände unterwegs. wird da etwa geschichte geschrieben? gruß lothar harold schulte.

  19. Blogleser sagt:

    Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich einen türkischstämmigen Arbeitskollegen, der ungefähr in meinem Alter war und ganz gut Deutsch spricht. Er hat hier Familie und muss ein Haus abbezahlen. Ich vermute mal, dass er bis heute nicht einen Tag irgendeine Art von Arbeitslosenunterstützung bekommen hat. Er war früher ein begeisterter Fußballer mit Ambitionen in Richtung Profifußball. Sein Sohn (ca. 9 Jahre) ist heute im Fußballverein seines Wohnortes. Ein Foto des Sohnes habe ich gesehen. Ein netter harmloser Junge. Vor ein paar Monaten sagten die Mitspieler seines Sohnes „Scheiss Türke“ zu ihm. Den Grund weiß ich nicht, nur dass dann auch der Trainer keine Entschuldigung äußerte, sondern eher was wie „der Sohn soll sich nicht so haben“.
    Ich habe meinem Arbeitskollegen nicht gesagt, dass ich befürchte dass die Situation in den nächsten Jahren in Bezug auf Ausländerfreindlichkeit aufgrund der immer schwieriger werdenden Lage (Zinseszinssystem + Peak Oil + wachsende Weltbevölkerung bei immer mehr zerstörter Natur) sich sogar noch verschärfen wird und er am Besten jetzt schon in die Türkei zurückgehen sollte, um sich auf das was kommt vorzubereiten.
    In der nächst größeren Stadt, aber auch sonst im Alltag bekommt man jede Menge direkten oder versteckten Rassismus vor allem gegen Türken mit. Der 11. September spielt da sicher eine ziemlich wichtige Rolle. Unsere Medien, allen voran Spiegel und Bild, haben da wirklich ganze Arbeit im Sinne der Think Tanks in den USA geleistet.

    Wann werden wir gegen die Konzerne, die die Welt beherrschen (Agrar- ,Chemie- ,Automobil- ,Finanz- ,Rüstungs- ,Lebensmittel- oder Medienkonzerne) aufstehen?

  20. Michel sagt:

    @JVG mmmhhh upppsss hast Du Recht , hab mich vertan “ Negerkuß „,lol

  21. Katzenvater sagt:

    „Isch mach Disch Messa“, „Isch weiß, wo Dein Haus wohnt“, Was kuckst Du“ etc.pp. sind nicht nur Vorboten einer sich zersetzenden Sprachkultur, sie sind auch ganz konkret Ausdrücke potentieller Gefahren. Denn was in Comedy-Sendungen als „Spaß“ daher kommt, ist für die Opfer der Straße mitunter lebensgefährlicher Ernst. Im heutigen Zeitgeist nimmt es nicht wunder, dass man dies als „Einzelfälle“ betrachtet und Linguisten diesem Kauderwelsch noch einen gewissen Wert beimessen. Was sollen dominant auftretende Jugendbanden auch fürchten, wenn ihre (Un-)Taten mit Kuschelurteilen bedacht werden oder es -wie bei Sevim Dagdelen (Die Linke)- heißt, es gäbe gar keinen Rassismus gegen Deutsche. Schließlich sei „Deutschfeindlichkeit“ ein Begriff der Rechtsextremen. Na, wenn das so ist, hat der Mob ja freie Bahn! Antideutsche, Kuschelpädagogen, Gutmenschen, Toleranzdeppen und Multikulti-Adepten sollen sich nur nicht mal wundern, wenn der Bumerang des herbeigesehnten ach so friedlichen Miteinanders nicht einst auf sie zurück kommt. Noch mag sich eine migrantische Aversion gegen eben genannte Couleur in einem Lied äußern, doch kann sich das bei geänderten Machtverhältnissen auch schnell ändern. Linke und Muslime gingen manchmal Hand in Hand, doch wenn es ans Eingemachte ging, sprich die Pfründe und Regierungssessel zu verteilen waren, war es vorbei mit der Eintracht. Iran möge als Beispiel gelten (Schiiten vs. Volksmudschaheddin). Hier in der BRD klappt es noch besonders gut mit der Einheit, da die Linke hierzulande besonders nationalmasochistisch eingestellt ist. Da sind auch faschistische „Graue Wölfe“ nicht schlimm, schließlich sind das ja Migranten. Und wenn ein linkes Zentrum von ausländischen Jugendbanden angegriffen und demoliert wird, hat man das bloß nicht an die große Glocke zu hängen. Zumindest nicht, was die Benennung der Täter angeht! Das wäre ja…um Gottes Willen…na, ihr wisst schon! In Wirklichkeit aber sind islamischer Glaube und materialistisch-linker Sozialismusglaube wie Feuer und Wasser! Benennen wir nur zwei Aspekte: Familie, Homosexualität! Zudem sind Muslime häufig Patrioten, was bei der Linken hierzulande nun überhaupt nicht zutrifft. Und so schließt sich der Kreis: würden Migranten-Jugendliche hier auf einen souveränen und stolzen Staat mit selbstbewusster Bevölkerung treffen, gäbe es sicherlich weniger Exzesse. Nicht nur, weil es nicht so einfach ginge, sondern weil sich z.B. die Muslime mit dieser anderen Ordnung viel eher identifizieren könnten. Dem eigenen Selbstanspruch nach. Da hätten dann auch keine linken Utopien Platz, sondern das Akzeptieren und Befürworten der autochthonen Kultur. Und eine „Kanak-Sprak“ wäre ebenfalls unbeliebt – bei beiden Seiten.

  22. JVG sagt:

    @Joachim Bullinger – es ist so offensichtlich (WDR), daß diese Leute überhaupt nicht merken, was sie tun oder es ganz genau wissen, und so gut wie möglich versuchen, den Schein zu wahren.

  23. JVG sagt:

    @eveline – Ergänzungen:

    1. Schokolade! Für deutsche Kinder – die da eigentlich nicht reindurften – waren eine Zeit lang die Russenmagazine die besten Geschäfte überhaupt.
    2. das mit der Wichtigkeit der Russischnoten ist verallgemeinert und nach meinen Erfahrungen (auch als Betroffener) nicht richtig;-).
    3. wer heute gut Russisch kann, ist klar im Vorteil – und auch im eigenen Interesse! Leider gehörte ich zu denen, die diese Sprache nicht so mochten…

  24. Eveline sagt:

    @JVG

    2. Russischnote: Ich schreibe aus eigener Erfahrung, auf der Fachschule musste ich noch 2 Jahre Vokabeln „Russisch für den medizinischen Sektor“ erlernen.
    Mühsamst habe ich mir eine 4 zusammengebastelt.

    Den Lehrern war dies selber peinlich, da die anderen Noten sehr gut bis gut waren und haben von sich aus mein Zeugnis zum Rat der Stadt gesandt, mit der Bitte, um eine Ausnahme, Nein, ich durfte nur mit einer 3 abschließen.

    Aber als ich dann das erste Mal in Griechenland war, bemerkte ich klar einen Russischkenntnisvorteil.

  25. schnehen sagt:

    @JVG/Eveline

    ‚Leider gab es einen Zwang diese (gemeint die russische) Sprache zu erlernen.‘

    Gut, dass es diesen Zwang gab! Es war ein sinnvoller Zwang. Russisch wird heute eine immer wichtigere Sprache und der, der diese schöne, reiche Sprache beherrscht, ist klar im Vorteil. Man lernt mit einer Sprache auch gleichzeitig viel über die Menschen und die Kultur des Landes und erweitert so seinen Horizont. Wer einen guten russischen Sprachkurs sucht, dem kann ich folgenden empfehlen:

    ‚Have fun with Russian‘ von Zlata Karlowa auf RIANOVOSTI.
    (http://en.ria.ru)

    Der Kurs ist klasse gemacht. Er vermittelt nicht nur Sprachkenntnisse in lockerer, abwechslungsreicher und vielseitiger Form, sondern auch sehr viel über russische Kultur, zur Musik-und Filmkultur im heutigen Russland, viel zur russischen Geschichte, zur gegenwärtigen Politik, zu ‚business‘ oder zu sehenswerten Orten und vieles mehr.

    Was ‚Zwänge‘ angeht, noch dies:

    Wie dankbar wäre ich meinen Eltern gewesen, wenn sie mich ‚gezwungen‘ oder überredet hätten, ein Musikinstrument zu erlernen! Es wäre ein Gewinn für mein Leben gewesen. So blieb ich unmusikalisch und auf diesem Gebiet ein Kulturbanause. Natürlich ist lernen immer mit Zwang und Selbstüberwindung verbunden. Aber diese Selbstüberwindung ist die beste Schule fürs Leben.

    Grüße

  26. Wahr-Sager sagt:

    @JVG:

    „Michel – nö, sehe ich anders: Negerkuß“

    Ich weiß, man kann darüber streiten. Aber ich finde es sinnvoller, solche Wörter mit „ss“ zu schreiben und die neue Rechtschreibreform in diesem Fall ausnahmsweise gelungen. Man sagt ja nicht „Kuuuuuuuß“ wie bei „Mus“ oder „Fleiß“.

    @Katzenvater:

    „Schließlich sei ‚Deutschfeindlichkeit‘ ein Begriff der Rechtsextremen.“

    Und auch „Gutmensch“. Und „Gemüsekuchen“, „Usrael“, „Weltnetz“, „Verweis“, „T-Hemden“: http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/rechtsextreme-sprachcodes-1144

    Kurz: Was den Buntdemokraten gegen den Strich geht, was sich auch gegen sie persönlich richtet, ist rächtsäxträm. Und mänschänvärachtänd sowieso.

  27. Wahr-Sager sagt:

    @Katzenvater:

    War wieder zu schnell mit abschicken… Auch „alliierte Kriegsverbrechen“, „Inländerfeindlichkeit“ und „Schuldkult“ sind Merkmale von Rächtsäxträmismus!

    Was lernen wir daraus? Solche Begriffe vermehrt nutzen!

  28. Eveline sagt:

    @Schnehen.

    Du hast recht, wie oft rufen gerade Russen bei mir an, Namens bedingt, ob ich russisch spreche….. ich pflege noch mein Leid….aber schon bald….

  29. Gast sagt:

    @Blogleser 4. Dezember 2013 um 11:40

    das ist widerlich und man muss dagegen vorgehen (überlegte, keine vorschnellen Maßnahmen, Schritte).

    Doch das Problem sehe ich v.a. darin, dass diese Bürger kaum zu Gehör kommen (über einen Verband etc.).
    Von der einen Seite bekommt man dann zu hören: ja ja, nur Unterstützung weil sie sich gut „assimilieren“ und Assimilation (als negativ konotierte Integration), das ist von denen (der einen Seite) nicht gewollt (zu Recht oder zu Unrecht – bleibt diskutabel)
    auf der anderen Seite sind die z.b. die muslimischen Verbände (welche sich oft lauthals vortun).
    Auch da fühlen sich viele nicht vertreten.
    Das kann soweit gehen, dass eine Familie unter Druck gesetzt wird (von der jeweiligen Community /nicht direkt von Verbänden) aus einem Fußballverein, frw. Feuerwehr usw. auszutreten.

    Doch gerade diese Familien müssen endlich gehört werden, auch zum Komplex Rassismus (den es unbestreitbar gibt).
    Ansonsten werden sie zwischen Fronten zerquetscht.

    Als dritte Problemlage kommt dann noch die in Teilen rassistische/ausländerfeindliche „Gesellschaft“ dazu.

    Situationen die häufiger in kleineren Städten/Dörfern zu finden ist. Deutschland besteht (auf wenn man das gerne vergisst) nicht nur aus München/Köln/Berlin.

    In einer „Situation“/Gesellschaft, wie sie sie prophezeien möchte ich nicht leben.

  30. zensurnixgut sagt:

    Gast schreibt: „In einer “Situation”/Gesellschaft, wie sie sie prophezeien möchte ich nicht leben.“

    Ich bin ja gastfreundlich- eigentlich. Aber das geht zu weit!
    Sie ängstigen sich also vor einer Gesellschaft, in der die rechtmäßigen Eigentümer des Landes (Deutschland), wegen „Umweltproblemem“ und „Peaköl“ usw., anfangen ihren Unmut gegenüber den vom Kriegssieger hergeholten Zivilokkupanten freien Lauf zulassen?! Sie halten „Ausländerfeindlichkeit“ angesichts der Zustände* für „problematisch“?

    In welcher Welt leben Sie, und welche Blogs liest der Kommentator „Blogleser“ eigentlich?
    Aber vermutlich sind Sie gar kein Deutscher, dann möchte ich Sie um Verzeihung für meinen rüden Ton bitten und freundlichst auf den gut gemeinten Rat verweisen, den der Forist Blogleser seinem türkischen Arbeitskollegen gab.

    * http://rostockerjournal.de/news/polizeireport/rostocker-studentin-berlin-brutal-zusammengetreten/6816

  31. Chicano sagt:

    Ich habe heute wieder ein nettes Erlebnis mit der üblichen Klientel gehabt, passend zum lieblichen Titel des Threads. Es war so schwer wie seit sehr lange Zeit nicht mehr, an mich zu halten.

    Aber ich war einfach zu müde, um auf die Verstärkung zu warten, die sicher von den beiden Pappnasen angefordert worden wäre, denn zu zweit gegen einen, erzeugt bei den Pappnasen offenbar noch das Gefühl in Unterzahl zu sein.

    Es nervt, nein, es ist ätzend, kotzt an und wird irgendwann………….!

  32. Chicano sagt:

    @ zensurnixgut

    Erst einmal Respekt für die Zeitung, das sie das genau so schreibt.

    Ich habe deinen Link erst eben geöffnet und muss mir wirklich den Geifer verdrücken, denn sowas ist geeignet um Hassgefühle erwachen zu lassen. Das sind Tiere für mich, kennen kein Halten, einer alleinigen jungen Frau gegenüber.

    Volksabstimmung zur Abschiebung wäre das Beste und wenn sie Deutschpass-Träger sind, mindestens 10 Abschreck-Jahre Zuchthaus.

    Ich seh schon wieder die Schwärzer aufschreien hier, laba-babas und ihre antifuck. Die Nazis seit ihr, ihr Deutschen-Hasserpack.

    Fahrt in die Walachei und fresst euch gegenseitig auf Ode verhungert dort, weil ihr zu böse seid irgendetwas zu erschaffen außer Ekel, Leid und Zerstörung. Widerlich.

    Sorry Jürgen…

  33. schnehen sagt:

    Sprachen kann man nicht behördlich auf Dauer verändern, auch nicht durch Einflüsse von außen. Dieses Projekt ist zum Scheitern verurteilt. Man kann es über die Medien versuchen, aber die Hochsprache, die die Sprache des ganzen Volkes ist, setzt sich immer wieder durch, denn die Sprache in Form ihrer Grammatik und ihres elementaren Wortschatzes ist das intellektuelle Produkt der gesamten Gesellschaft, nicht nur seiner Eliten oder bestimmter Schichten und Gruppen – die Gemeinschaftsleistung aller Schichten und Klassen eines Volkes, das Produkt von Jahrtausenden, das viele gesellschaftliche Umbrüche und Revolutionen unbeschadet überleben kann. Wie widerstandsfähig Sprachen sind (und hier gleichen sie den Nationen), zeigt das Beispiel der Balkansprachen, die die osmanische Fremdherrschaft trotz eines Schreibverbots unbeschadet überstanden haben und nach der Abschüttelung dieses Jochs wieder auf den Plan traten, so als wenn nichts gewesen wäre. Es zeigt das Beispiel der tschechischen Sprache, die jahrhundertelang nicht benutzt werden durfte und die dann doch wieder da war, als die Habsburger weg waren.

    Warum aber all diese Anstrengungen heute, an der deutschen Sprache herumzureformieren oder besser ‚herumzumanipulieren‘?

    Das hat einen bestimmten politischen Grund, es hat mit dem Bestreben zu tun, bestehende Herrschaftsverhältnisse zu verewigen.

    Das Denken vollzieht sich in der Sprache, es braucht das sprachliche Material. Ohne Sprache kann der Mensch nicht denken. Man will über die Sprache, über die Manipulation an der Sprache an das Denken, an die Gedanken und an die Einstellungen heran, man will diese Einstellungen ‚politisch korrekt‘ formen, so dass ein Abweichen von dieser ‚political correctness‘ in Ermangelung sprachlichen Materials schon im Keim erstickt wird. Durch orwellschen Neusprech, Sprachanweisungen von oben, etc. hinter denen ein bestimmtes politisches Konzept steht, will man das Denken der Menschen auf Linie bringen, will es uniformieren und manipulieren, damit bestimmte Gedanken und Einsichten, damit kritisches, selbstständigen Denken, gar keine angemessene Ausdrucksmöglichkeit mehr finden kann, damit Abweichungen von der vorgeschriebenen Denknorm nicht mehr oder nur noch schwer möglich sind.

    Deshalb ist ihnen dieses Thema so wichtig.

  34. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Gast. „Rassismus“

    Verstehe ich nicht recht.
    Sind denn die Türken eine Rasse?
    Oder die Deutschen?
    Und welche der beiden Rassen hat denn dann den
    „Auserwähltheitsdünkel“?

  35. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Apropos „Kanak“:

    Bis jetzt mußte man befürchten, mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen, wenn man zum Aufhängen politisch oder religiös Andersgläubiger aufgerufen hat.

    Jetzt hat der Bundesgerichtshof grünes Licht gegeben, endlich!
    Oder habe ich da irgendwas falsch verstanden?

    „Aufruf zum Dschihad ist nicht mehr strafbar“

    Quelle : http://www.welt.de/politik/deutschland/article897355/Aufruf-zum-Dschihad-ist-nicht-mehr-strafbar.html

    An Propaganda für den “Heiligen Krieg” darf man sich ab sofort beteiligen. Dies beschloß der Bundesgerichtshof in einer Grundsatzentscheidung. Rechtswidrig ist nur noch das Planen einer Terroraktion oder ein Werben um Mitglieder für eben diese.

  36. Eveline sagt:

    @schnehen sagt:
    4. Dezember 2013 um 16:53
    @JVG/Eveline

    ‘Leider gab es einen Zwang diese (gemeint die russische) Sprache zu erlernen.’

    Mir ist dazu noch etwas eingefallen, wo ich selber im großen Klinsch mit mir liege. Die Freiheit der Freude am Lernen und die „Liebe“ des Zwanges….

    Ich schaute am Donnerstag Dostojewski, auf ARTE.

    Welche Grausamkeiten im Gulag, wie auf die Körper eingeschlagen wurde, dazu die – nicht sadistischen- Dialoge des Kommandanten, er sei das Gesetz und er es diene nur der göttlichen Ordnung.

    Nach Dostojewski´s Entlassung- 4 Jahre – später, eine Szene im Esszimmer eines Freundes in Petersburg, ein junger Revolutionär saß mit am Tisch, “ wir müssen die Bauern befreien, Revolution, Revolution“, da sprach Dostojewski zum Heißsporn, – nein, keine Revolution, das käme alles aus dem Ausland, Rothschild, der Name fiel auch, die russische Seele brauche den Zaren, sie gebe der großen russischen Seele halt und Gesetz.
    Er selber habe die tiefe Liebe der russischen Seele im Gulag erfahren, und er, der revolutionäre Heißsporn, würde dort wo er gewesen war keine Woche überleben.

    Schwierig schwierig, das auf den Alltag zu projizieren.

  37. schnehen sagt:

    @Eveline

    Dostojewski beschreibt den zaristischen Gulag. Es gab also auch einen solchen, wie es KZs für amerikanisierte Japaner während des Zweiten Weltkriegs in den USA gab und Straflager der Alliierten nach dem Krieg in Deutschland für Deutsche. Die ersten KZs, die ersten Gulags, erfanden die Engländer in Südafrika während des Burenkrieges um die Jahrhundertwende. Davor machte man sich noch nicht einmal diese Mühe und schlachtete Oppositionelle einfach ab oder ließ die Menschen einfach verhungern, was die Engländer mit den Iren und den Indern im 19. Jahrhundert bzw. im 20. Jahrhundert praktizierten. Dann war ‚der Hunger‘ verantwortlich und nicht die Kolonialherrschaft. Heute wird der Name ‚Gulag‘ nur noch in Verbindung mit den Ereignissen in der Sowjetunion gebraucht, nie jedoch auch im Zusammenhang mit den Lagern westlicher Staaten, die der Nazis ausgenommen. Der Begriff zielt immer gegen den Sozialismus, unter den man die Naziherrschaft einordnet (National’sozialismus‘), nie gegen den Kapitalismus und seine Auswüchse.

    Die russische Seele brauchte den Zaren nicht. Aber es gab solche und solche Zaren. Um 1860 befreite ein Zar, ich glaube er hieß Alexander, die russischen Bauern von der Leibeigenschaft und half den amerikanischen Revolutionären in den USA und schickte, 1863, die russische Flotte nach New York und San Francisco als Warnzeichen an die englische Krone, nicht in den amerikanischen Bürgerkrieg auf Seiten der südlichen Sklavenhalterstaaten einzugreifen. Erst das sicherte den Sieg der revolutionären Nordstaaten unter Lincoln.

    Man muss die Sache also sehr differenziert sehen und versuchen, sich anhand von Dokumenten und durch intensives Selbststudium ein Bild von den tatsächlichen Ereignissen zu machen. Man bekommt nichts Objektives aus unseren Medien, auch wenn sie sich ‚dokumentarisch‘ und ‚objektiv‘ geben. Sie versuchen immer, uns ihr Weltbild, ihre Sicht der Dinge aufzudrücken. Sie unterdrücken echte Geschichtskenntnisse, um uns wehrlos gegen ihre Interpretationen von Ereignissen zu machen.

    Ich lese gerade ‚Anna Karenina‘ von Lew Tolstoi und mir wird einiges klarer, was die russische Geschichte angeht, wie der herrschende Adel, mit dem Zaren an der Spitze lebte auf Kosten der einfachen Bauern, der einfachen Menschen im Allgemeinen, wie sich diese Oberschicht von hinten bis vorne bedienen ließ und ihre Zeit in Spielkasinos, bei Verwandtschaftsbesuchen und bei Pferderennen zubrachte, um der tödlichen Langeweile zu entgehen. Frauen waren auch in der russischen Oberschicht keineswegs gleichberechtigt und die gesellschaftlichen Zwänge waren so groß, dass unabhängig eingestellte Frauen wie Anna Karenina oft keinen anderen Ausweg als den Weg in den Tod sahen, um sich von diesen Zwängen zu befreien.

    Was ist die ‚russische Seele‘? Ist es die Seele der russischen Bauern, die alle 3 bis 4 Jahre von einer Hungersnot heimgesucht wurden oder die Seele der in Saus und Braus lebenden herrschenden Schicht, die in erster Linie an ihren eigenen oberflächlichen Vergnügungen interessiert war und sich wenig Gedanken machte über das Schicksal der russischen Landarbeiter und der kleinen Bauern, die in armseligen Hütten lebten und deren Lebenserwartung halb so hoch war die der Adeligen.

    Gesellschaften sind von Klassengegensätzen geprägt und so ist es auch im heutigen Russland leider wieder. Man braucht nur den Reichtum vieler Moskowiter mit der Armut in ländlichen Gegenden zu vergleichen, von den östlichen Regionen ganz zu schweigen und man hört auf von DER russischen Seele zu sprechen.

    Grüße

  38. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ schnehen:

    zu Ihrer nachdenklichen Analyse der Gefängnisse in aller Welt und zu allen Zeiten sollte man vielleicht die Teufelsinsel der Franzosen und die Verbannungsorte der Engländer hinzufügen.

    Auch die Weißen in N-Amerika vernichteten die Eingeborenen öfter mal mit der Hungerwaffe, sie wurde auch von den Türken gegen die Armenier und von den guten Amis gegen die Deutschen eingesetzt (s. Baque). Nicht in jedem Fall geht Elend und Not auf Klassengegensätze zurück.

    Daß es den Bauern im Zarenreich nicht gut ging, war u.a. auch auf einen Umstand zurückzuführen, den Solschenizyn in seinem Werk „200 Jahre zusammen“ beschreibt.

    Übrigens ist auch aus den Namen der Superreichen in Rußland öfter abzulesen, daß die Scheidelinie zwischen arm und reich auch etwas mit ethnischen Scheidelinien zu tun haben kann.

  39. Eveline sagt:

    @schnehen, danke für die Antwort, ich bin damit auch noch nicht fertig, weil die Frage auftaucht, wer ist eigentlich Das Volk.
    Und sehe dort ein Bienenvolk …..die Arbeiterbiene.
    Mir fällt auch Hesses Siddartha dazu ein., der endlich zum einfachen Volk dazu gehören wollte, mit all seinen Gefühlen.

    Heute wird öffentlich im Kino immer das Leben aus Sicht eines Heldens gezeigt. Stimmt die Blickrichtung? Oder werden nur 10 Prozent der Bevölkerung im Kino abgebildet…..mal schauen.

    Uns allen einen schönen 2. Advent, hinaus, hinaus zum Weihnachtsmarkt, durchs Gedränge schupsen, stossen, schieben…aber vorneweg unbedingt 2 Glühwein konsumieren.

  40. Blogleser sagt:

    @Gast

    „In einer “Situation”/Gesellschaft, wie sie sie prophezeien möchte ich nicht leben.“

    Das Problem ist, dass man sich staatlicherseits schon seit längerem auf so eine Gesellschaft vorbereitet:

    „Wirtschaftssicherstellungsverordnung: Rot-Grün bereitet die Kommandowirtschaft vor
    Deutsche Gesetzeslyrik ist immer für Überraschungen gut, besonders in der Sommerpause. Da die halbe Nation im Urlaub ist, erließ der Gesetzgeber gestern klammheimlich die „Wirtschaftssicherstellungsverordnung“, die faktisch eine totalitäre Kommandowirtschaft ermöglicht. Warum aber werden Notstandsgesetze für die Wirtschaft eingeführt? [08.09.2004]

    Schließlich ordnet §7 WiSiV Möglichkeiten zur umfassenden Warenbewirtschaftung an. Hierzu dürfen auch „Bezugsscheine“ und „Zuteilungsnachweise“ erteilt werden (§9 WiSiV) – die Wiedereinführung der Lebensmittelkarten!“
    http://www.bwl-bote.de/20040818.htm

    die z.T. auch schon so existiert:
    „Zur psychosozialen Lage in Deutschland
    Wir sind Fachleute, die Verantwortung für die Behandlung seelischer Erkrankungen und den Umgang mit psychosozialem Leid in unserer Gesellschaft tragen.
    Wir möchten unsere tiefe Erschütterung über die psychosoziale Lage unserer Gesellschaft zum Ausdruck bringen.
    Circa 30 % der Bevölkerung leiden innerhalb eines Jahres an einer diagnostizierbaren psychischen Störung. Am häufigsten sind Depressionen, Angststörungen, psychosomatische Erkrankungen und Suchterkrankungen.
    Der Anteil psychischer Erkrankungen an der Arbeitsunfähigkeit nimmt seit 1980 kontinuierlich zu und beträgt inzwischen 15 – 20 %.“
    http://www.psychosoziale-lage.de/

    „Pressemitteilung Nr.514 vom 02.12.2004
    Mehr als 8 Millionen behinderte Menschen (Anm.: im Jahr 2005)
    Gegenüber 1999 ist die Zahl der behinderten Men­schen um 3% bzw. 273 000 Personen gestiegen.“
    http://www.destatis.de

    „Pressemitteilung Nr.187 vom 12.05.2011
    Fast 10 Millionen behinderte Menschen im Jahr 2009
    WIESBADEN – Im Jahr 2009 lebten in Deutschland 9,6 Millionen Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung.“ http://www.destatis.de

    Im ersten Artikel geht es um die WiSiV und das VerkLG (Verkehrsleistungsgesetz), d.h. um die Beschlagnahmung von Firmen und Transportmitteln sowie um die Rationierung und Verteilung von Lebensmitteln. Man kann nur jedem Menschen in Deutschland empfehlen langsam schlank zu werden.

  41. ups2009 sagt:

    Noch ein Crank:

    Der Mensch hat den Gender Mainstreaming Bürzelsverdienstkreuz-Nobelpreis verdient!

    http://www.mz-web.de/weissenfels/exhibitionist-im-burgenlandkreis-pvg-busfahrer-entbloesst-sich-vor-kindern,20641108,25585680.html

    Öffentlich und überall von jedermann Pussy Riot(ten)

    Zu unereren PsychoLOGEn & Psycho-Lügen:

    “Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein,…”

    http://www.aerzteblatt.de/archiv/32976/Gesundheitssystem-In-der-Fortschrittsfalle
    http://web.archive.org/web/20130702182610/http://www.aerzteblatt.de/archiv/32976/Gesundheitssystem-In-der-Fortschrittsfalle

    Gesundheitssystem: In derFortschrittsfalle
    Deutsches Ärzteblatt 99,
    Ausgabe 38 vom 20.09.2002, SeiteA-2462 / B-2104 / C-1970
    THEMEN DER ZEIT

  42. Eveline sagt:

    http://www.mystica.tv/wie-man-uns-alle-als-krank-erklart-dr-ruediger-dahlke/

    Krankheiten erfinden( müssen) aus Amerika schwabt ein Aggressionspotential in die Arztstuben…. jetzt wird nicht mehr nur nach Diagnostik bezahlt, sondern nach dem Schweregrad
    der Erkrankung. Je schwerer die Erkrankung, um so mehr Geld wird verdient, dies wieder ein dämonischen Einfallstor ist, süchtig machende Medikamente großzügig verordnen zu dürfen, müssen.
    Diagnostik und Therapie kann dann in der KV vergleichend beobachtet werden,

  43. Tommel sagt:

    Tja, was soll man dazu sagen, echt krank langsam:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article122864401/Polizei-zieht-Warnvideo-mit-Migranten-zurueck.html

    Ich bin mir sicher, dass alle U-Bahnnutzer garantiert bei der Ansicht des Videos zuerst mal vermeintlichen Rassismus, natürlich aus gehässigen Motiven heraus, wahrgenommen haben und nicht etwa auf den eigentlichen Inhalt des Videos konzentriert waren.

    Gott sei Dank gibt es ja die Wächter der Menschheit, die mit ihren Argusaugen über uns wachen und das aufkommende Unheil postwendend bekämpfen.

    Welch ein Glück für uns normale Menschen, nicht auszudenken, wenn wir mit solch verwerfilchem Bildmaterial in der U-Bahn behelligt worden wären…

  44. Blogleser sagt:

    @sivispacemcoleiustitiam

    „Die “Kuhlen” in einer Klasse waren schon immer (meistens zu unrecht) die, wo so Einige meinten, daß dies vorbildhaft sei…Jeder möchte so respektlos sein, besonders im pubertierenden Altersspektrum.“

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass diejenigen, die so gerne respektlos gegenüber Autoritätspersonen umgehen, genau dies von ihren Eltern gelernt haben, d.h. die Eltern dieser Kinder gehen mit ihren Kindern respektlos um (Prügel, Anbrüllen, sagen, dass sie zu dumm oder zu klein für dieses oder jenes wären), so wie diese Eltern es wiederum von ihren Eltern gelernt haben. Herr Bullinger wird mir da sicher Recht geben.

    Noch ein wichtiger Hinweis zum Thema Schule: Die Pisa-Studie (zumindestens wohl die erste) wurde in Deutschland ohne Anrechnung für die Zeugnisnoten durchgeführt, im Gegensatz zur Vorgehensweise in vielen anderen Ländern.

  45. Blogleser sagt:

    @zensurnixgut

    „und freundlichst auf den gut gemeinten Rat verweisen, den der Forist Blogleser seinem türkischen Arbeitskollegen gab.“

    Du hattest mich falsch verstanden. Diesen Rat gab ich meinem Kollegen nicht in Zusammenhang mit den Beleidigungen gegenüber seinem Sohn, sondern ganz allgemein, an einem anderen Zeitpunkt, als Ratschlag für eine bessere Zukunft, mit Hinsicht auf das was kommen wird.
    Allerdings ist die Türkei auch kräftig dabei ihre eigenen Lebensgrundlagen gründlich zu zerstören (u.a. durch riesige Staudämme), nicht nur in Hinblick auf das Verhältnis zu seinen Nachbarn (Irak und Syrien).

    Nur zur Erinnerung an das, was Gewalt und Krieg anrichten kann (Vorsicht: Die Bilder sind nichts für schwache Nerven!):

    Naomi Klein, Israel – Boykott und Toilettenjournalismus
    http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=6043&Itemid=1

    Zu diesem Artikel des Rostocker Journals über den Angriff auf eine Studentin in Berlin sind mir mehrere Sachen aufgefallen:
    1. Es gibt kein genaues Datum, es heißt nur: „im Mai“, auch in den Bildern der Überwachungskamera kann man weder Datum noch Uhrzeit lesen.
    2. Obwohl im Artikel von einem schnellen, plötzlichen und heftigen Angriffs auf die Studentin die Rede ist und die Studentin dann gleich auf dem Boden liegen soll:
    „Aus einer Gruppe von Jugendlichen löst sich Merat und rennt auf die entgegenkommende Lena zu. Mit einem heftigen Faustschlag ins Gesicht und mit massiven Fusstritten gegen den Oberkörper prügelt er die junge Frau zu Boden. “
    sieht man weder auf dem ersten Bild noch auf dem zweiten Bild, das zu einem anderen Zeitpunkt aufgenommen wurde, die Studentin am Boden liegen, sie kauert nur auf dem Boden.
    3. Ich konnte trotz einer intensiven Suche im Netz (ca. 2 Stunden) keinen anderen Artikel zu diesem Vorfall entdecken als diesen einen vom Rostocker Journal. In einem anderen Artikel des Journals kann man lesen, dass dieses Journal oder zumindestens einer der Redakteure/Journalisten gerne etwas übertreibt.

    D.h. die ganze Sache mit dem Artikel riecht. Und keiner der Kommentatoren unter dem Artikel hat das gemerkt. Ein paar Kommentare sind mir positiv aufgefallen. Der hier z.B.:
    “ Eugen, 1. Dezember 2013
    WER WAFFEN SÄHT, ERNTET FLÜCHTLINGE … SO EINFACH“

  46. Blogleser sagt:

    Es passiert auch in Deutschland jede Menge Gewalt:

    Anfang Oktober wurde in Mannheim eine Studentin aus Litauen erst vergewaltigt und dann ermordet, von einem Sexualstraftäter, der inzwischen gefasst wurde und aus Bulgarien stammt.

    Aber es gibt auch solche Artikel im Netz zu lesen:

    Amtsgericht Merseburg: Fünf Freisprüche im Prozess um brutalen Überfall auf Linke
    03.12.2013 12:07 Uhr
    Im April 2010 sind Rechte in Merseburg mit Eisenstangen und Baseballschlägern auf Linke losgegangen. Den fünf Angeklagten konnte aber nichts nachgewiesen werden. Die Anwälte der Kläger sind erschüttert.
    http://www.mz-web.de/merseburg-querfurt/amtsgericht-merseburg-fuenf-freisprueche-im-prozess-um-brutalen-ueberfall-auf-linke,20641044,25506122.html

    Urteil nach Überfall auf Döner-Imbiss 2012: „Ignoranz und Verharmlosung rassistischer Gewalt“
    28.11.2013
    Am 25. Februar 2012 war es in dem Imbiss zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Betreibern und Gästen gekommen.
    Im Prozess um den Überfall auf einen Döner-Imbiss in Mücheln (Saalekreis) ist ein 21-Jähriger wegen Sachbeschädigung und fahrlässiger Körperverletzung verurteilt worden. Zwei weitere Männer wurden freigesprochen. Der Ansicht der Staatsanwaltschaft, dass es sich um eine rechtsextrem motivierten Straftat handelt, folgte das Gericht nicht.

    wurde der jüngste Angeklagte wegen Sachbeschädigung und fahrlässiger Körperverletzung zu zwei Freizeitarresten – … – und zur Zahlung von jeweils 100 Euro an die beiden Opfer verurteilt.
    http://www.mz-web.de/merseburg-querfurt/urteil-nach-ueberfall-auf-doener-imbiss-2012–ignoranz-und-verharmlosung-rassistischer-gewalt-,20641044,25455910.html

    Nach Angriff auf Imbissbetreiber in Bernburg: Neun Männer wurden angeklagt
    27.11.2013
    Die Staatsanwaltschaft Magdeburg hat am Mittwoch Anklage gegen neun Männer wegen versuchtem Totschlag, Körperverletzung und teilweise Beleidigung erhoben. Die Angeklagten hatten in Bernburg einen türkischstämmigen Imbissbetreiber brutal zusammengeschlagen. Unter den Verdächtigen ist einer der Männer, die 2006 in Pömmelte (Salzlandkreis) einen farbigen Jungen quälten.
    Bernburg/MZ. Zwei Monate nach dem Überfall auf einen türkischstämmigen Imbissbetreiber in Bernburg hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen neun Männer im Alter von 23 bis 33 Jahren erhoben.
    http://www.mz-web.de/bernburg/nach-angriff-auf-imbissbetreiber-in-bernburg-neun-maenner-wurden-angeklagt,20640898,25439976.html

    Bei den NSU-Taten soll es sich ja auch nicht um rechtsextreme Taten handeln, oder?

  47. Blogleser sagt:

    Kennt noch jemand den Namen Jürgen Bartsch?

    Jürgen Bartsch (* 6. November 1946 in Essen als Karl-Heinz Sadrozinski; † 28. April 1976 in Lippstadt-Eickelborn) war ein pädosexueller Serienmörder, der in Velbert vier Jungen ermordete. Bartsch wurde als der „Kirmesmörder“ bekannt
    http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Bartsch

    Dazu eine Webseite, die vielleicht beim Verstehen hilft:

    Jürgen Bartsch hingegen führt Miller als alarmierendes Beispiel dafür an, wenn sich früh erlittene Grausamkeiten nicht gegen die eigene Person, sondern in erster Linie gegen Schwächere richten. Die gepeinigte Seele des einstigen Kindes sieht mit dem Eintritt in die Pubertät nur ein Ventil: sich für erlittene Schmach an wehrlosen Opfern zu rächen, oftmals unter Zwang. Auch hier wird das erlittene Drama auf schauderliche Weise neu inszeniert, da dem einstigen Kind die Sprache verwehrt blieb. Serientäter wie Bartsch wissen oftmals sogar um die Verwerflichkeit ihres Tuns, können sich aber dem Drang nach Umsetzung ihrer grausamen Phantasien, die ihren Ursprung ebenfalls in verdrängten, abgespaltenen Emotionen haben, nicht entziehen. Der entsetzten Öffentlichkeit wird in verschlüsselter Form das Drama der eigenen Vergangenheit erzählt.
    http://coforum.de/?1543

    Es geht nicht darum einen Serienmörder zu verstehen und ihm zu vergeben, sondern darum zu verstehen wie die Mechanismen der Gewalt funktionieren und was man dagegen tun kann, dass sich die Gewalt in der Gesellschaft immer weiter fortsetzt.
    Wenn traumatisierten Kindern nicht geholfen wird, dann werden sie z.B. zu Soldaten und leben dann ihre erlittene Gewalt an Schwächeren aus.
    Soldaten sind übrigens Mörder. Dies etwa nicht wegen eines Zitates, sondern wegen des Strafgesetzbuches:

    (2) Mörder ist, wer
    aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,
    heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder
    um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
    einen Menschen tötet.
    http://dejure.org/gesetze/StGB/211.html

    Es steht dort nicht „aus eigenen niedrigen Beweggründen“, sondern nur „aus niedrigen Beweggründen“, d.h. ob man jetzt einen Menschen umbringt, weil man dessen Geld haben will oder man den Auftrag bekommt einen anderen Menschen wegen dessen Eigentum zu töten ist egal, beides Mal ist man ein Mörder.

    Außerdem sind alle Soldaten, außer den Generälen immer auch Kanonenfutter. Es gibt keinen gerechten oder sinnvollen Krieg. Es gibt vor allem Verlierer auf beiden Seiten und nur ganz, ganz wenige (Aktien-)Gewinner. Dazu noch ein Zitat:
    „Der “Landser” also der gute alte Schütze Arsch witzelte deshalb schon ganz vorne: “Hinterm ersten deutschen Tank kommt der Chef der Dresdner Bank!” und der hieß damals Götze.“

  48. Eveline sagt:

    ……@Blogleser sagt….Es geht nicht darum einen Serienmörder zu verstehen und ihm zu vergeben, sondern darum zu verstehen wie die Mechanismen der Gewalt funktionieren und was man dagegen tun kann, dass sich die Gewalt in der Gesellschaft i

    http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Abenteuer_des_Werner_Holt

    Die Abenteuer des Werner Holt , ein Roman für die Jugend
    2 Teile. Sehr lesenswert.
    Auch als Film.

    Wurde in der DDR, ich glaube fast 1/2 Jahr ( 8. Klasse )im Literaturunterricht diskutiert.

    Was mir besonders hängen geblieben ist der unglaubliche Drill,
    den die jungen Abiturienten absolvieren mussten…..um „Eingezogen“ zu werden. Um zum Befehlskrüppel werden .
    Es hiess, sonst könne MANN nicht töten, er würde vom Kampflatz fortlaufen.
    Auch Krieg, wie alles in unserer Welt, wird geführt von der männlichen rationalen Seite.
    Ob Uschi das ändern kann? Wird es demnächst keine Befehlskrüppel mehr geben?

  49. Grobian sagt:

    Das lustige ist ja, dass nur positive Ausdrücke „gegendert“ werden wie bspw. BürgermeisterInnen, LeserInnen, SchülerInnen etc.

    Betriffe wie VerbrecherInnen, RassistInnen, ExtremistInnen, MörderInnen, DiebInnen…. liest man hingegen nie.

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