Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

COMPACT im Dezember: Willy Brandt – Patriot von links

Die Themen des Dezemberheftes von COMPACT – seit heute am Kiosk – in der Videovorschau.

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Die Spitzenthemen:

Patriot von links
Willy Brandt 1913 – 2013

Die Lampedusa-Erpressung – Der humanitär verkleidete Betrug – Jürgen Elsässers Editorial
Feind hört mit
Merkels Handy-Gate
Goethe
Ein Marxist?
NSU-exklusiv
Der Staatsterrorist „Piatto“
Kanak-Sprak
Isch mach disch Messa!
Dossier: Er führt, sie verführt
Tango tanzen gegen Feminismus

Einsortiert unter:Uncategorized

95 Responses

  1. Wahr-Sager sagt:

    Herr Elsässer, ich finde es bedauerlich, dass Sie sich dagegen wehren, ein Rechtspopulist zu sein, weil Sie damit dem politischen Gegner nur entgegenkommen. Oder hat es der AfD etwa genützt, sich nicht als „rechts“ zu bezeichnen?
    Die weitere Entwicklung dieser Wischi-Waschi-Partei lässt sich auch aufgrund der Absage der AfD-Sprecherin Frauke Petry erahnen – ich tippe bei der EU-Wahl im Mai 2014 auf ein Wahlergebnis von unter 3%.

    Wie Sie auf Wikipedia lesen können, wenden sich „Rechtspopulisten“ „in populistischer Manier etwa gegen Einwanderer, die Europäische Union und die etablierten Parteien.“ Das ist ja nicht schlimm, wird aber nach außen hin so dargestellt. Wenn Sie sich nun gegen den Ihnen angelasteten „Rechtspopulismus“ erwehren, stellen Sie ja dann auch die damit verbundenen Aspekte wie die eben genannten in Abrede, obwohl diese ja offenbar Hauptbestandteile Ihrer Arbeit sind, die Ihre Leserschaft – mich eingeschlossen – auch honoriert.
    Was also ist so schlimm daran, als „Rechtspopulist“ bezeichnet zu werden? Interessanterweise ist die Wiki-Beschreibung zu „Linkspopulist“ sehr viel kürzer, obwohl – da bin ich mir sicher – man da noch einiges drehen kann…

  2. leo sagt:

    Sehr guter Beitrag , wie immer ! Aufschlussreich , Interessant , ab Tango ; Made me Smile , nette Idee gut gemacht und absolutes ; Ja zu Ihren Worten was die Immigranten angeht ! Jeder liebt seine Heimat auch diese Menschen schon auf Grund dessen sollte man die Humanitäre Hilfe dort ansetzen und nicht versuchen sie in völlig andere Systeme zu lotsen . Danke J. E . und auch Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und Ihrer Familie , Guten Rutsch ins 2014🙂

  3. lothar harold schulte sagt:

    frahm oder brandt, wie auch immer, was ist die büchse der pandora? ganz kurz: siehe die schöne kanzlerakte (geheimer alliierter knebelvertrag) – bestätigt durch egon bahr, wo durch einen „vertrag“ die schauspielkanzler der brd – adenauer, erhard, kiesinger und brandt den unterwerfungsbrief unterschreiben mußten, da sonst die rolle im brd-heimatfilm „der gute kanzler“ neu ausgeschossen wäre! apropos, wer so was unterschreibt, begeht landesverrat und ist auch kein patriot -ob links oder rechts- ! in russia today wird ja auch ausführlich über die sog. kanzlerakte berichtet. willy brandt wäre ein ganz großer geworden, wenn er nicht unterschrieben und widerstand geleistet hätte. wenn vorbild: kurt schuhmacher! hierzu sollte man das buch „die deutsche karte“ des ehemaligen chefs des mad, gerd-helmut komossa lesen. somit war brandt, wie die anderen, eine willfähige kreateur der im auftrag der „befreier“ den „guten kanzler“ spielen durfte. an diesem spiel hat sich bis heute – wir schreiben das jahr 2013 – nichts geändert (siehe nsa usw.). gruß lothar harold schulte.

  4. Yilmaz sagt:

    @ Wahr-Sager sagt: 29. November 2013 um 02:40

    Rechtspopulisten sind zB ein HC Strache, eine Pro NRW, ein Gerd Wilders, die, ja so ganz nebenbei, man höre und staune die Zionistische Politik untersützen,… also einerseits für Europa und die Völker eintreten aber ganz subtil das Teile und Herrsche Prinzip fördern, denn das ist deren Hauptziel, dafür wurden „sie“ in die öffentliche Politik gehieft, um gezielt Ängste zu fördern, um ein Zerrbild „von der Islamisierung Europas an die Wald zu malen usw.
    ZB waren die Ausschreitungen der Immigranten in Frankreich, ich glaube es war in den Jahren 2005/2006, vom Mossad initiert worden, hierzu hatte hier vor einigen Wochen auch Wolfgang Eggert was zu geschrieben.

    Also ein Rechtspopulist ist JE ganz gewiss nicht, zum Glück, ansonsten würde ich hier nix mehr schreiben.

    JE ist ein kluger Patriot, der wiedergeborene Goethe, und das ist auch gut so!

  5. schnehen sagt:

    War Willy Brandt ein ‚Linkspatriot‘?

    1. Ich finde, dass die Bezeichnungen ‚links‘ und ‚rechts‘ nicht mehr zeitgemäß sind. Der Begriff ‚links‘ bewirkt Illusionen in Fortschrittlichkeit, die oft in Wirklichkeit gar nicht existiert. Der Begriff ‚rechts‘ bewirkt Assoziationen an Nationalismus, Tyrannei und Faschismus. Entscheidend ist, ob jemand Anti-Imperialist ist oder war, ob jemand Demokrat war oder ist. Entscheidend ist, ob jemand ein echter Patriot war oder ist und dies durch sein Tun bewiesen hat.

    2. Was ist Patriotismus?

    Patriotismus ist, wenn man für die Interessen der abhängig beschäftigten Bevölkerung sowie für die des Mittelstandes etwas konkret zuwege gebracht hat, also für das ‚Volk‘ im eigentlichen Sinne, was das Finanzkapital und die Finanzoligarchie, was die ‚ein Prozent da oben‘ ausschließt.

    Erfüllt Willy Brandt diese Kriterien? Also war er Anti-Imperialist, Demokrat und Patriot?

    Meine Antwort ist nein.

    Meine Gründe sind folgende:

    1. Brandt hat das Godesberger Programm der SPD (1959 verabschiedet), die entscheidende Wende hin zur Nato und zur ‚transatlantischen Partnerschaft‘ zusammen mit Wehner und Schmidt bewerkstelligt und die SPD zu einer Pro-Nato-Partei gemacht, die sie vorher noch nicht war. Wer aber pro-Nato ist, kann kein Patriot sein.

    2. Brandt trat trotz eines massiven Widerstandes aus der Bevölkerung für die Notstandsgesetze ein und hat dafür gestimmt, diese 1968 zu verabschieden. Er hat damit dem Bruch des Grundgesetzes in ganz wichtigen Teilen zugestimmt.

    3. Er hat diese Linie auch durch seine Zustimmung zum Radikalenerlass von 1971 gezeigt, der zu einer Massenbespitzelung von Demokraten und zu den unsäglichen Berufsverboten führte, wovon vor allem ‚Linke‘ betroffen waren, z. B. Antifaschisten und Kommunisten. Wie kann er dann aber ‚links‘ gewesen sein, wie kann er dann überhaupt ein ‚Demokrat‘ gewesen sein?

    4. Brandt hat schon als Außenminister in der Großen Koalition unter dem ehemaligen Nazi im Propagandaministerium von Josef Goebbels, Kurt-Georg Kiesinger (Chef der Großen Koalition von 1966-69) eine imperialistische Politik vorangetrieben: Finanzhilfen für das damals noch faschistische Portugal von Salazar, für das türkische Regime, aber auch für den damals noch monarchistischen Iran unter dem Schah, den er 1967 besuchte.

    5. Als 1961 die Mauer gebaut wurde, intervenierte er bei Präsident Kennedy, um gewaltsam dagegen vorzugehen, was einen militärischen Konflikt zwischen den Großmächten auf deutschem Boden hätte auslösen können. Als ‚Patriot‘ hätte er Kennedy jedoch unterstützen müssen, der für Zurückhaltung und Augenmaß eintrat. Patrioten versuchen, Kriegsgefahr von deutschem Boden zu beseitigen.

    6. War Brandt wenigstens Antifaschist? Karl Mewis schreibt in seinen Erinnerungen ‚Im Auftrag der Partei‘ (Mewis war als Kommunist in Schweden im Widerstand für die KPD tätig), dass Peter Frahm (alias Willy Brandt), damals in Schweden bei der US-Botschaft ein und ausging und wahrscheinlich für den US-Geheimdienst OSS gearbeitet hat.

    7. Als Bürgermeister von West Berlin (1957 bis 1961) duldete Brandt das Wirken der CIA in West-Berlin, die verschiedensten CIA-Terrororganisationen, die gegen die DDR eingesetzt wurden und heizte kräftig die Stimmung gegen die DDR an.

    8. Brandt fand kein Wort der Kritik gegen den blutigen Vietnam-Krieg der USA, was für mich damals Grund war, aus der SPD auszutreten…

    Wenn Brandt damals gegen Waffentransporte für Israels Yomkipur-Krieg (Oktober 1973) eintrat, dann wohl nur deshalb, um nicht die arabischen Staaten, zu denen damals gute Beziehungen existierten, zu verärgern. Er ließ Waffentransporte von deutschem Boden für Vietnam aber zu. Wenn man aber ein leises Nein zur US-Politik gleich als Beweis für ‚Patriotismus‘ nimmt, dann müsste man auch Konrad Adenauer und Joschka Fischer als Patrioten bezeichnen.

    Brandt darf nicht an seinen Versprechungen (‚Mehr Demokratie wagen'(Wahlslogan von 1969, mit dem er die Wahlen gewann), sondern muss an seinen Taten gemessen werden, die dafür sprechen, Brandt nicht als Patrioten zu bezeichnen, sondern als einen proimperialistischen Politiker mit ‚linkem‘ und ‚antifaschisten‘ Charisma, der damals, Anfang der siebziger Jahre, gebraucht wurde, um die antiimperialistische DDR durch eine Politik ‚Wandel durch Annäherung‘ (Egon Bahr) zu unterminieren und zu destabilisieren.

    Es gibt aber tatsächlich viele echte deutsche Patrioten, an die zu erinnern es sich lohnen würde.

  6. juergenelsaesser sagt:

    lothar h. schulte: Komossa hat die Angaben zur Kanzlerakte in seinem Buch revidiert.

  7. Yilmaz sagt:

    @ schnehen sagt: 29. November 2013 um 11:31

    treffende Zusammenfassung über den Agenten „Willy Brandt“ alias Peter Frahm der ein Jude war und damit hauptsächlich Usraels Interessen vertrat.

  8. juergenelsaesser sagt:

    Yilmaz: Lieber Yilmaz, das ist kompletter Unsinn! Bitte erstmal den Artikel in COMPACT lesen, da steht das Gegenteil drin, und zwar belegt!

  9. Yilmaz sagt:

    @ JE
    ok, ich schau mir den Artikel an und falls ich mich irren sollte, werde ich meine Meinung zu Brandt ändern.
    Aber die Figur „Brandt“ ist und bleibt fragwürdig, ein Agent war er, wenn er sich politisch später doch anders Verhalten haben sollte, ist das was anderes, „schnehen´s“ Zusammenfassung gibt doch auch viel Aufschluss…

  10. Eveline sagt:

    Die Deutschen und ihre gewählten Vertreter, sie waren beide unfreie Befehlsempfänger

    http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2010-03/willy-brandt-erfurt

    Mir ist die Schadenfreude in Erinnerung geblieben, die Erfurter riefen lauthals Willy, Willy, Willy, meinten aber Willy Brandt, der Ost Politiker Stoph hiess auch Willi, ….. war aber nicht gemeint.
    Für mich ist Brandt mehr ein Politiker des Westens, seinen Kniefall in Polen habe ich bis heute nicht verstanden.

  11. die feme sagt:

    Wer den ollen Frams,besser bekannt unter seinem kommunistischen Kampfnamen Willy Brand einen deutschen Patrioten nennt versündigt sich an allen echten Patrioten.

    Er hat zeitlebens als bekennender kommunist gegen deutsche Interessen gearbeitet,deutsche Einrichtungen und Soldaten an den Feind verraten und somit deren Leben mit auf dem Gewissen.
    Er war immer so überzeugt Kommunist,wie er später ein lupenreiner Demokrat war, an der Akte störte ihn nur das sie ihm vom dem Westen vorgesetzt wurde,vom Väterchen Stalin hätte er sie mit Handkuss und Hofknicks in Empfang genommen.
    Er hat Deutschland und das deutsche Volk als Kommunist wie als angeblicher Demokrat permanent verraten,wenn das jedoch Attribute für Patrioten sein sollen,dann ist Deutschland Geschichte wahrlich gespickt mit Patrioten.

  12. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    WAS IST EIN RECHTSPOPULIST?

    Ein „Populist“, das kann ja eindeutig nur jemand sein, der die Meinungen vertritt, die er „aus dem Volke“ hört. Denn ‚populus‘, das ist lateinisch, und das heißt „Volk“.

    Interessant, daß nur von „Rechtspopulisten“ die Rede ist.
    Offenkundig kann es sowas wie „Linkspopulismus“ überhaupt nicht geben.

    Die Mitglieder des Volkes vertreten selbstverständlich die Werte der Ehe und Familie, der Meinungsfreiheit, der Freiheit in allen bürgerlichen Belangen, der Selbstbestimmung des Volkes, der Unabhängigkeit von überstaatlichen Mächten und Geheimorganisationen, des friedlichen Ausgleichs der Interessen, der Abwehr von Kriegshetzern und des Friedens im Inneren und in der Welt.

    Ich weiß nicht, ob das „rechts“ ist.
    Aber das alles käme wahrscheinlich bei einer Volksbefragung heraus, wenn man nach den Zielen und Wünschen der vielen Einzelnen fragen wollte (komisch, daß das niemand tut).
    Aber wie die gewaltsame Abwehr derer zeigt, die sich als „LINKS“ definieren und sich durch diese Werte „BEDROHT“ fühlen, sehen „die LINKEN“ die Werte als ‚rechts‘ an, die unter den Leuten verbreitet sind, und die auf der COMPACT-Konferenz artikuliert wurden.

    Diese Menschen wollen „eine ganz andere Welt“, keinesfalls das, was die Leute so wollen. Aber ist denn das „DEMOKRATISCH“, die Werte und Positionen zu negieren und zu verleumden, die die Mehrheit „der Leute“ als richtig erkennt?

  13. juergenelsaesser sagt:

    die feme: Noch einer, der den Artikel in COMPACT nicht gelesen hat und einfach alte Ressentiments ablässt…

  14. Butterblume sagt:

    Hab heute das „Compact Magazin“ zwischen dem „Stern“ und „dem Spiegel“ in meinem Supermarkt um die Ecke entdeckt. Ich war echt baff. Entweder liegt es am Titelbild (Willy Brandt), das salonfähig ist. Oder aber das „Compact Magazin“ wird zunehmends verlangt und wird jetzt auch in „normalen“ Geschäften verkauft. Ich freue mich jedenfalls🙂 .

  15. Eveline sagt:

    Noch einmal Kniefall Brandt,

    Schuld ist immer individuell, darum verstehe ich Brandt nicht.

    Also ich würde für J. Fischers Taten auch nicht auf die Knie fallen, diese Geste müsste er schon in sich finden.

  16. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Willy Brandt, ein „PATRIOT“ ??

    „Patriot“, das ist ein schillernder Begriff. Was ist eigentlich gemeint?

    Ist ein „Patriot“ einer, der sich für sein „Vaterland“ (Wortsinn) einsetzt, also für seinen Staat? Im Sinne des britischen „Right or wrong, my Country!“ Willy Brandt, ein Protagonist des „Ewigen Deutschland“ ?

    So einer war Willy Brandt nun ganz gewiß nicht.
    Er stellte sich gegen seinen Staat, ließ sich gar als Offizier eines Feindstaates anwerben, arbeitete jederzeit aktiv gegen sein Land. Es ist nicht völlig klar geworden, ob er tatsächlich bereits im Exil eine abhängige Stellung zum US-Geheimdienst einnahm, die ihn aus der Sicht der Sieger zu hohen politischen Ämtern in der „brd“ qualifiziert hätte.

    Als er schließlich die obersten Ränge der Politkaste des Vasallenstaates „brd“ erreicht hatte, da hat er im Lavieren zwischen den Herren einen kleinen Schritt hin zu mehr Unabhängigkeit von den USA getan. Die Verzichtspolitik war in Washington geradeso unwillkommen wie bei den betroffenen Menschen, den Vertriebenen, auf deren Wohnungen, Höfe, Eigentum da verzichtet wurde (ohne sie zu fragen).

  17. schnehen sagt:

    @Yilmaz

    Peter Frahm – ein Jude?

    Ich glaube, du meintest Zionist und nicht Jude. Und wenn du es so gemeint hast, hast du gar nicht mal Unrecht. Denn:

    Als Außenminister in Kurt-Georg Kiesingers Kabinett der Großen Koalition, Seite an Seite mit Finanzminister Franz-Josef Strauß, fand Brandt kein Wort der Kritik an Israels Eroberungsfeldzug im Juni 1967, auch Sechstagekrieg genannt. Israel wurde seit 1952 mit deutschem Wiedergutmachungsgeldern hochgerüstet. Adenauer ließ das Gesetz verabschieden. Er hätte darauf bestehen können, die sog. Wiedergutmachungszahlungen (in Wirklichkeit eine Militärhilfe an das zionistische Regime) angesichts der israelischen Aggression gegen die arabischen Nachbarn einzustellen. Auch das hat er nicht getan. Er blieb schön brav auf Kurs und in seinem Amt und tat genau das, was seine Vorgänger auch getan hatten: er blieb prozionistisch.

    Aber es gab einen deutschen Politiker, der damals gegen Israels Krieg protestierte und die Palästinensische Befreiungsfront PLO unter Yassir Arafat unterstützte, und das war auch ein Deutscher, aber leider darf das mehr wahr sein. Er war nämlich DDR-Politiker, und die haben kein Recht, als Patrioten zu gelten, zumal als Sozialisten.

    Er hieß Walter Ulbricht.

  18. sivispacemcoleiustitiam sagt:

    Die Wahrheit findet immer einen Weg…sogar ins EU-PArlament!
    So erfrischend…

    Quelle:
    Der Staat beraubt die Bürger und Ihr zahlt keine Steuern! – Godfrey Bloom vom 21.11.2013

    oder

  19. Vafti sagt:

    Es ist für jeden Patrioten ungemein schwer,sich in der
    Nachkriegszeit für Deutschland einzusetzen, ohne zugleich
    reißende vernichtende Kritik von denen zu bekommen, die
    die Massenmedien führen .
    Niemals hätten die Bezwinger, die das Deutsche Volk beherr-
    schen, zugelassen…dass ein vollständiger Patriot Kanzler
    wird ! Am liebsten ist den Herrschern immer eine Merkel, ein
    Internationalist oder ein Humanist…nie aber ein Patriot !
    (Zum Vergleich : schon 1830 war es in Frankreich eine
    klare Doktrin, dass nur Politiker zugelassen werden, die
    Mitglieder des Bundes der Noahchiden sind; in Deutschland
    ist es bereits so, seit 1918 !) Noahchiden sind Geheimbündler,
    die der Freimaurerei unterstehen….so, wie der Freimaurer-
    pabst Albert Pike,der Begründer des Klu Klux Klans ( dessen
    Freimaurerfreund Mazzini ja in Italien die Mafia gründete!)
    sagte, Noahchiden sind hier bekannter als „blaue Freimaurer“
    …Andreaslogen und Johannislogen…, die nur glauben sollen,
    als seien sie Freimaurer !
    Jedes führende Mitglied ist heute, wie früher…seit Gründung
    der SPD, Freimaurer !
    Viele SPD-Mitglieder wissen garnicht, dass sie nur denken sollen, als seien sie für soziale Dinge ! Genauso, wie viele
    Rechte damals glaubten, sie seien für Deutschland .
    In Wahrheit gehören beide (Rechts wie links…und auch
    Theologen !!) zu den „höchstleuchtenden Flügeln der
    von dem Reich Salomos (also den Juden) geführten
    Freimaurerbereichen !! Die höchste FM-Führung weltweit
    findet statt von der Bnai Brith und dem Mamoistenorden
    beide mit Sitz in den USA ! Unser damaliger Kanzler Brandt
    war da nur ein kleines Licht …
    Sein Kniefall aber war, fand ich, ein bemerkenswerter Akt !
    Ich persönlich empfand ihn früher, als ich noch keine
    Kenntnisse über die Freimaurerei hatte, besser als Kohl,
    der ja in Wahrheit „Kohn“ heißt !
    Auch ggü.Schmidt empfand ich Brandt als den Besseren !
    Früher bemühten sich die Kriegsgewinnler noch der Groß-
    lüge, Deutschland würde jetzt endlich frei sein !!
    Wie frei wir sind…sehen wir ja
    Gruß an alle Souveränen und Souveränwerdenden
    Vafti

  20. Wahr-Sager sagt:

    @Yilmaz:

    „Rechtspopulisten sind zB ein HC Strache, eine Pro NRW, ein Gerd Wilders, die, ja so ganz nebenbei, man höre und staune die Zionistische Politik untersützen,…“

    Stimmt, ist mir auch übel aufgestoßen.

    Die Homepage von Nordbruch existiert nicht mehr – warum, weiß ich nicht.

  21. Wolfgang Eggert sagt:

    brandts kniefall in warschau, das war ein guter, richtiger, wichtiger geschichtlicher akt. anderseits hat er die vertreibung (millionen tote) nie entsprechend gewürdigt sondern im gegenteil die ostverträge verschuldet. nichtmals die kleine einigung hat whisky-willy auf die reihe gebracht.

  22. Wahr-Sager sagt:

    @schnehen:

    „Er hieß Walter Ulbricht.“

    Schon erstaunlich, wenn man bedenkt, wer heutzutage als Bösewicht und wer als Friedensengel gilt. Sollte es womöglich genau andersrum sein?

  23. Wahr-Sager sagt:

    @Wolfgang Eggert:

    Es wäre ja in Ordnung, wenn Brandt diesen Kniefall aus persönlicher Reue getätigt hätte. Hat er aber nicht.

  24. Wahr-Sager sagt:

    @sivispacemcoleiustitiam:

    Was für ein erfrischend ehrlicher Mann!

  25. Olaf sagt:

    Na ja, Brandt war nicht so ein Verräter wie die heutigen Sozis, aber im Vergleich zu Kurt Schumacher, einem echten Patrioten, wirkt der Willy eher wie die Scharnierfunktion zur Antideutschen Andrea Nahles.

  26. Wolfgang Eggert sagt: 29. November 2013 um 19:12

    brandts kniefall in warschau, das war ein guter, richtiger, wichtiger geschichtlicher akt.

    Da gab es noch einen Kniefall. Nämlich den vor den 4 Millionen von Auschwitz. Und das Bekenntnis zu einer „immerwährenden“ (Merkel) Deutschen Schuld an diesen 4 Millionen.

    Heute gibt es den 4-Mio-Gedenkstein in Auschwitz nicht mehr. Er wurde still und heimlich entfernt… so um 1989/90 herum meine ich (weiß nicht mehr genau), wo man die Archive öffnen mußte.

    Das hat Fritjof Meyer 2002 aufgegriffen und reflektiert. Und der ist deswegen dann auch zum Nazi geworden. In der veröffentlichten äh… öffentlichen Meinung der Betroffenen.

  27. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Eggert: „Kniefall ein ‚richtiger Akt‘ “ ??

    Insoferne ein Kniefall jemals „richtig“ sein kann.
    Ein ‚geschichtlich bedeutsamer Akt‘ war es auf jeden Fall.

    Brandt muß man verzeihen, infolge seiner krausen Vita war er über historische Details nicht informiert. Das ist jedoch eigentlich kein Grund, die Geschichte zu verdrehen.
    Besser als Kniefall ist in der internationalen Politik das friedliche VERHANDELN.

    Wäre es nicht politisch klüger gewesen, mit den guten Polen über VERSÖHNUNG zu sprechen, mutiger, die Dinge beim Namen zu nennen? Alle Fakten auf den Tisch zu legen, seit Deutschland und Österreich 1916 den polnischen Staat neu gegründet und im Friedensvertrag von Brest-Litowsk die polnische Freiheit verteidigt hatten? Seit 1918 riesige deutschbesiedelte Gebiete mit etwa 3 Millionen Deutschen annektiert wurden? Seit Korfanty auch noch ganz Oberschlesien durch militärische Gewalt rauben wollte?
    Seit (1918 – 1939) volksdeutschen polnischen Staatsangehörigen um die Existenz gebracht, mißhandelt und unterdückt, 75% davon verdrängt, vertrieben wurden?

    Daß Polen trotz aller unberechtigten Gebietsgewinne wie ein Krümelmonster immer bloß „Mehr! Mehr!“ hören ließ und schon damals Danzig, Ostpreußen, Schlesien, Pommern forderte?

    Daß Polen das Minderheitsschutzabkommen des Völkerbundes einfach ‚aufgekündigt‘ hatte?
    Daß trotz mancherlei Vereinbarungen zwischen Polen und Deutschland die bittere Verfolgung der deutschen Minderheit fortgesetzt und sogar noch gesteigert wurde?

    Daß 1933 Pilsudski dreimal in Paris antichambrierte, um die Franzosen für einen gemeinsamen Feldzug gegen das bereits am Boden zerstörte Deutschland zu gewinnen?

    Daß die Polen ihre übrigen Minderheiten (Ukrainer, Weißrussen, Litauer, Tschechen, Juden) so massiv verfolgten, daß Hunderttausende Juden aus dem extrem antisemitischen Polen nach Deutschland flüchteten?

    Daß Polen im März 1939 diplomatische Sondierungen zur friedlichen Lösung der Streitfragen mit Kriegsdrohung und Mobilmachung beantwortete?

    Daß sich die Verfolgungen zu Beginn des Jahres 1939 derart steigerten, daß über hunderttausend Volksdeutsche unter Verlust all ihres Vermögens nach Deutschland flüchteten und dort in Auffanglagern untergebracht werden mußten?

    Daß die polnischen Grenztruppen die über die Grenzflüsse Schwimmenden auf Befehl noch gezielt beschossen haben?

    Daß viele Volksdeutsche mit Frau und Kindern sogar in die Wälder flüchten mußten?

    Daß nach Kriegsbeginn am 31.08.1939 (polnische Generalmobilmachung) nach vorbereiteten Listen Zehntausende Volksdeutsche verhaftet, und 5800 davon totgeschlagen wurden?

    Und von den Vertreibungsgreueln 1945-1950 sollte durchaus auch gesprochen worden sein.

  28. sivispacemcoleiustitiam sagt: 29. November 2013 um 15:45

    Die Wahrheit findet immer einen Weg…sogar ins EU-PArlament!
    So erfrischend…

    Ich hatte mich nicht getraut, das zu verlinken, weil er den Abgeordneteten ein Laternenfest ankündigt.

    Schön, daß es Mutigere gibt, freu🙂.

  29. Wolfgang Eggert sagt:

    @wahr-sager

    guter satz. persönliche schuld und reue sind nur von ver-antwort-lichen (und diesen sehr nahestehenden) wirklich empfindbar. von daher kann diese arbeit auch nur von alten und jungen nationalsozialisten bewältigt werden. aussenstehende spüren den schmerzhaften bruch nicht, weil sie nie „identifiziert“ waren. niemals in der situation zu denken „oh gott, ich war mit-verantwortlich“ oder „ich hätte es werden können.“ dank geglückter umerziehung wachsen 90% der deutschen seit jahrzehnten als professionelle widerstandskämpfer und kleine schindlers „auf der anderen seite“ heran, bundestagsabgeordnete inbegriffen – wie wollen die da schuld empfinden? erstaunlicherweise sind das gerade die, welche die schuld“bekenntnisse“ am lautesten im mund führen. bei antifas und antideutschen wirkt das nur noch lächerlich; und zeigt, dass es da hauptsächlich um instrumentalisierung geht, zugunsten politischer zwecke.

  30. juergenelsaesser sagt:

    Kümel: Blogregeln beachten…

  31. Yilmaz sagt:

    @ schnehen sagt: 29. November 2013 um 15:37

    „Peter Frahm – ein Jude?

    Ich glaube, du meintest Zionist und nicht Jude. Und wenn du es so gemeint hast, hast du gar nicht mal Unrecht. Denn:“

    Ja, so wars gemeint, ich unterscheide Menschen prinzipiell nicht nach Ihrer Religion, sondern „nur“ an ihrem Handeln, denn: „An den Taten/Früchten werdet Ihr Sie erkennen!“

  32. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Eggert: „Zum Nazi geworden“

    Da weiß ich einen, kennen Sie den schon?

    Kommt ein gaanz alter Mann zum US-Konsulat in FFM, humpelt, mit einem knorrigen Stock, zum Information desk und schreit: „Ihr müßt mich verhaften, ihr müßt mich verhaften!
    ICH BIN EIN NAZI!!“

    Der baumlange Neger am desk, Füße auf dem Tisch, schiebt den Kaugummi in die andere Backe: „Yeah, grandfather, da würden Sie haben kommen müssen 1945!“

    Da wird der alte Mann noch viel aufgeregter, hebt den Stock, wütend, schreit: „1945?? 1945 sagen Sie?? DA WAR ICH NOCH KEINER!!“

  33. juergenelsaesser sagt:

    Yilmaz/Schnehen: Bitte erst mal den COMPACT-Artikel lesen, bevor man jemand leichtfertig als Zionisten verleumdet… Ist im Falle Willy Brandt eindeutig falsch!

  34. schnehen sagt:

    JE:

    Ich habe als Compact-Abonnent Ihren Artikel sehr wohl gelesen, sonst hätte ich nicht durch ihn erfahren, dass Brandt gegen die Auslieferung von Waffen an Israel über Bremerhaven während des Yomkipur-Krieges Protest bei den Amerikanern einlegte.

    Karl Mewis, der Vertreter der KPD in Schweden während des Krieges (später in der DDR, Anfang der sechziger Jahre Vorsitzender der Staatlichen Plankommission), lernte Willy Brandt in der Emigration kennen, der zu ihm in Schweden als Vertreter eines norwegischen Pressebüros Kontakt aufnahm. Er spricht davon, dass es mit Brandt (Frahm) kaum Meinungsverschiedenheiten über den antifaschistischen Widerstandskampf gab. Er schreibt in seinen Erinnerungen über Brandt:

    „Obwohl Brandt eine staatliche Funktion im Auftrag der norwegischen Regierung ausübte, betrachtete er sich in den Verhandlungen mit uns als deutscher Antifaschist. Wir hatten zwar ein berechtigtes Misstrauen, das durch die engen Beziehungen noch verstärkt wurde, die Willy Brandt zur Botschaft der USA unterhielt, aber im Kampf gegen Hitlerdeutschland hatten wir schon mit anderen undurchsichtigen Deutschen zusammengearbeitet.“
    (Karl Mewis, ‚Im Auftrag der Partei‘, S. 308).

    Nach dem Krieg trat Brandt in Berlin als norwegischer Offizier auf, der ‚begeistert von der Einheitspartei war‘ und zu Mewis sagte, dass er in West Berlin seine Hauptaufgabe in der Schaffung einer sozialistischen Einheitspartei sehe.

    „Was er dann tat, ist bekannt“, schreibt Mewis weiter. „Mehr und mehr wurde Willy Brandt später in der Bundesrepublik zum Vertreter des schärfsten Antikommunismus.“

    Besonders ‚Ansehen‘ erwarb sich Brandt durch die Verabschiedung des Radikalenerlasses im Jahre 1971, der in Ihrem Artikel nicht erwähnt wird. Er war erst zwei Jahre als Bundeskanzler im Amt und fing an, seine Wahlversprechen (‚mehr Demokratie wagen‘) zu brechen. Einer, der sich an den grundgesetzwidrigen Berufsverboten beteiligte, war übrigens auch Herr Ochatz, der in Niedersachsen in der Regierung Albrecht als Kultusminister Berufsverbote gegen schon verbeamtete Lehrer unterzeichnete, wobei schon der bloße Verdacht, in der DKP zu sein oder das Schreiben von nicht genehmen Leserbriefen ausreichte. Heute schreibt dieser Herr Artikel für Compact.

  35. Wolfgang Eggert sagt:

    moment, ich habe die schuld vielleicht doch ein wenig auf die ausführende gewalt verengt. man muss natürlich AUCH sehen, daß die nazis nie an die macht gekommen wären, wenn sie ihre internationalen steigbügelhalter nicht gehabt hätten, vor allem aus dem angloamerikanischen raum. nicht zuletzt die aufwändigsten wahlkämpfe, die je eine deutsche partei bestritten hat, kosteten ja ein vermögen. und bei diesen (und anderen) darreichungen gaben sich britische kolonialimperialisten, halb/okkulte männerbündler christlicher (rockefeller, bush…) und jüdischer provenienz, großkapitalisten (öl, rüstung, banker), zionisten und geopolitiker (auch stalin) ein fröhliches stelldichein. von denen sich heute kein schwein – der begriff passt wirklich – schämt geschweige denn schuld empfindet. diese mischpoke denkt nur in verzinsbaren zahlen. und jeder von ihnen (ausser die englische empirefraktion) hat den krieg gewonnen. ((ich hoffe dass das nicht gegen die blogregeln verstösst, aber das geschriebene betrifft die zeit von 1922-1933))

  36. juergenelsaesser sagt:

    Schnehen: Man kann ja verschiedenes bei Brandt sehr kritisch sehen, da bin ich nicht weit weg von Ihnen. Aber ihn als Zionisten zu bezeichnen, nach dem, was Sie selbst in COMPACT über 1973 gelesen haben – das geht halt nicht, oder?

  37. schnehen sagt:

    JE:

    Vielleicht haben Sie Recht. Aber ich werde mich um diese Frage noch kümmern. Grüße

  38. Wahr-Sager sagt:

    @Joachim Bullinger:

    „Das hat Fritjof Meyer 2002 aufgegriffen und reflektiert. Und der ist deswegen dann auch zum Nazi geworden. In der veröffentlichten äh… öffentlichen Meinung der Betroffenen.“

    Wie jetzt, die Massenmedien haben Herr Meyer danach als „Neonazi“ bezeichnet? So wie sie es bei Gerard Menuhin gemacht haben?

  39. Wahr-Sager sagt:

    @Wolfgang Eggert:

    Ich sehe es ganz pragmatisch: Auch die Schuld der Nationalsozialisten ist individuell und nicht im Kollektiv übertragbar. Solange nicht auch in gleichem Maße die Schuld der Alliierten an ihren Verbrechen erörtert wird, ist es müßig, sich an Nasos abzuarbeiten, um sich auf diese Weise Einfluss zu verschaffen, wie es ja in der BRD der Fall ist.

    Ich sehe es so wie Moshe Menuhin:

    „Kann man das deutsche Volk tadeln, das ebenso Opfer wie der irregeleitete Ausüber der den Zweiten Weltkrieg begleitenden Verbrechen war, wenn seine Kinder fragten: ‚Wer ringt die Hände über die totgeschwiegenen Morde in Osteuropa?‘ Oder: ‚Warum uns die Schuld für die Vergangenheit geben? Wirft irgendjemand der englischen Jugend die skandalösen Taten der Kolonialzeit vor?‘ Oder: ‚Wir wollen nicht wissen, ob ein Mann Mitglied der Nationalsozialistischen Partei oder der SS gewesen war. Was allein zählt ist, ob er ein anständiger Mann ist.'“

    Es wäre nicht verkehrt, solche Aussagen der Bevölkerung in Deutschland zugänglich zu machen, um sie zum Reflektieren anzuregen.

    Die Pseudo-Widerstandskämpfer von heute nutzen doch nur die Gelegenheit aus, sich als solche be(s)tätigen zu dürfen. Etwas Besseres als Hitler konnte diesen „kleinen Schindlers“ nicht passieren, weil es so bequem und vor allem risikolos ist, sich mit einem korrupten Staat im Rücken zu profilieren.

    Übrigens: Wenn Sie der Historiker Wolfgang Eggert sind, der vor Jahren auf Nina Hagens Geburtstagsfeier anwesend war: Wunderbar! Ein sehr informatives und anregendes Gespräch.

  40. Wolfgang Eggert sagt:

    @wahr-sager

    die firma dankt🙂 gebe ihnen recht. schuld ist individuell. ich nehme die „nahestehenden“ wieder raus.

  41. Wahr-Sager sagt: 30. November 2013 um 16:33

    @Joachim Bullinger:

    “Das hat Fritjof Meyer 2002 aufgegriffen und reflektiert. Und der ist deswegen dann auch zum Nazi geworden. In der veröffentlichten äh… öffentlichen Meinung der Betroffenen.”

    ((Blogregeln beachten. – Der Hausmeister))

  42. Joachim Bullinger sagt: 30. November 2013 um 18:22

    Wahr-Sager sagt: 30. November 2013 um 16:33

    @Joachim Bullinger:

    “Das hat Fritjof Meyer 2002 aufgegriffen und reflektiert. Und der ist deswegen dann auch zum Nazi geworden. In der veröffentlichten äh… öffentlichen Meinung der Betroffenen.”

    ((Blogregeln beachten. – Der Hausmeister))

    Die Blogregeln, mhm. Also, irgendwo war das bei Fritjof Meyer 2002 auch so: Er hat die Blogregeln nicht beachtet.

  43. schnehen sagt:

    Brandts Verhältnis zum Zionismus

    Dazu Brandt selbst:

    „Als junger Mann war ich Antizionist, wie meine damaligen jüdischen Freunde auch. Durch den Krieg und nach dem Krieg ist dann aber infolge der Bildung des Staates Israel eine neue Lage entstanden.“
    (‚Wie Willy Brandt den Nahost-Frieden verspielte‘, Die Welt vom 9.6.13).

    Heißt das, dass er später, also nach der Gründung Israels, Zionist wurde?

    Darauf lässt Folgendes schließen:

    Brandt wandelte sich kurz nach dem Krieg radikal vom Antifaschisten, der bereit war, in der Emigration mit Kommunisten und anderen antifaschistischen Kräften zusammenzuarbeiten, der auch die Spanische Republik unterstützte, bzw. die trotzkistischen Kräfte (‚POUM‘) in ihr, hin zu einem entschiedenen Antikommunisten und vollzog damit die Wende in der US-Außenpolitik von einer Zusammenarbeit mit der Sowjetunion unter Roosevelt hin zu einer Konfrontation mit ihr (etwa ab 1946) nach. Diese Wende kam mit Harry S. Truman, dem Nachfolger Roosevelts nach dessen mysteriösem, plötzlichem Tod im Frühjahr 1945. Truman war der erste, der Israel nach der Staatsgründung am 15. Mai 1948 sofort anerkannte. Roosevelt jedoch stand diesem Projekt immer skeptisch gegenüber.

    Wahrscheinlich hat Brandt auch diese Wende mitvollzogen, denn er tat in seiner gesamten Karriere nichts oder wenig, was zum Nachteil Israels war und kritisierte Israel auch nicht während des Sechstagekrieges (Juni 1967) als deutscher Außenminister.

    Während sein eigener Außenminister Walter Scheel (FDP) dafür gewesen sein soll, die Waffenverkäufe nach Israel einzustellen, war Brandt angeblich weiter dafür, das zionistische Regime aufzurüsten.

    In der zweiten Juni-Woche 1973 besuchte er Israel auf Einladung von Golda Meir, der damaligen israelischen Ministerpräsidenten (‚Mother Israel‘), die ihn als Vermittler im arabisch-israelischen Konflikt einsetzen wollte. Israel befand sich seit der Besetzung des Sinai im Juni 1967 in einem Dauerkonflikt mit Ägypten. Brandt genoss durch den Friedensnobelpreis von 1971 hohes internationales Ansehen. Golda Meir lobte Brandts ‚Visionen und mutige Aktivitäten‘ (siehe den oben zitierten Artikel). Wenn Brandt Antizionist gewesen wäre, hätte sie dies nicht getan. Sie hätte sich keinen Antizionisten als Vermittler gewünscht.

    Allerdings war die israelische Regierung mit dem Besuch Brandts nicht ganz zufrieden, weil dieser sich weigerte, als Vermittler aufzutreten, wohl um die guten deutschen Beziehungen zu den arabischen Staaten, z. B. zu Ägypten unter Nasser, nicht zu gefährden oder weil er nicht durfte.

    Die Zionistin Golda Meir und Willy Brandt kannten sich von der ‚Sozialistischen Internationale‘ her, in der Brandt später eine bedeutende Rolle spielen sollte.

    Hieraus ergibt sich für mich:

    Brandt war sicherlich kein Antizionist (siehe eigenes Zitat), aber er weigerte sich, Israel einseitig zu unterstützen wie dies heute der Fall ist, und er tat dies dann auch während des Yomkipur-krieges 1973 nicht, was hartgesottene Zionisten ihm wohl nie verziehen haben.

  44. schnehen sagt am30. November 2013 um 21:15
    Wahrscheinlich hat Brandt auch diese Wende mitvollzogen, …

    … weil es ihm der Onkel geraten hat. Der gleiche, der später meinte, daß der Herr gerne „lau badet“. Der Onkel, der sogar im Hotel Lux Stalins Terror entging. Schlau halt… gewieft, gerissen und mit allen Wassern gewaschen.

  45. schnehen sagt:

    @Joachim Bullinger

    Gut, dass Sie das ansprechen.

    Über den Onkel, dessen Neffen ich in meiner Kur kennenlernte, könnte ich einiges erzählen…

    Auch: Reinhard Müller, ‚Die Akte Wehner‘.

  46. @schnehen

    “ … weil dieser sich weigerte, als Vermittler aufzutreten, … Israel einseitig zu unterstützen … und er tat dies dann auch während des Yomkipur-krieges 1973 nicht, was hartgesottene Zionisten ihm wohl nie verziehen haben.“

    Denk mal nicht! „1981: Goldmedaille der jüdischen B’nai B’rith“

    War der Jom Kippur-Krieg nicht dem Zionismus förderlich? Und wussten das zumindest wenigstens die anderen, denen sich Brandt stattdessen anvertraute?

  47. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Bullinger: „Zwischen allen Lagern“

    Nun, Brandt ist so flexibel und souverän zwischen allen Positionen und politischen Lagern herumgeirrt, vom Kommunismus, Trotzkismus, US-Hörigkeit, Landesverrat, Israel-Positionen, daß man schon wahrhaft meinen könnte, er sei ein eigenständiger Charakter.

  48. Stepher sagt:

    „1984 nannte Willy Brandt die Wiedervereinigung eine „Lebenslüge“ – 1989 brachte er seine Partei auf Einheitskurs“
    http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/willy-brandt-gespuer-fuer-den-moment/1715028.html

    Grad weil ich das neue COMPACT gelesen habe über Brandt, erstaunt mich die Blauäugigkeit.
    Da steht das Zitat von Brandt im November: „Jetzt wächst zusammen was zusammengehört!“
    Als ich diesen Satz damals hörte (nach meiner Flucht aus DDR mit Frau und vier Kindern), dachte ich mich trifft der Schlag.
    Lest selbst: http://kpkrause.de/2013/10/02/nicht-vergessen/
    Willy Brandt als SPD-Vorsitzender am 15. September 1989 in der Frankfurter Rundschau: „Die Hoffnung auf Wiedervereinigung wird gerade zur Lebenslüge der Zweiten Republik.“

    Niemand der auch nur einigermaßen bei Troste ist wird darin eine intelligente Kausalität erkennen.
    Und Egon Bahr? Der hat die Vorbereitung zur ersten deutschen Benzin/Diesel- Unterversorgung bei den Bilderbergern mit verabredet. Das war kein Schock – das war eine gezielte Aktion der zionistisch- freimaurerischen BILDERBERGER.
    Warum sich JE nicht zu Rechts bekennt weiß ich nicht. Wir Bürger dieses Landes sind weder NAZI’s noch sind wir Terroristen. Ich bin Christ und Steuerzahler und sehe mich niemals auf der linken (arbeitsscheuen) Seite.
    https://open-speech.com/threads/599526-Gefundene-Zitate
    Wenn es endlich gelänge, unsere bürgerlich/christlichen Werte wieder voll zur Geltung zu bringen und ein festes rechtes Bündnis auf christlicher Basis zu schließen – dann werden die Linken SA (Sozialistische Antifa) verhungern und ihr SA- Gekreisch wird zur letzten Stupid Attack.
    Röhm war der erste SA- Führer und dessen Sexual- Ausrichtung war genau die der heutigen.
    Merkt denn keiner was?
    Ach noch was: Als die Menschen in der DDR dabei schon waren den Stacheldraht niederzureißen, saß die Führung der Spezialdemokraten mit Bahr an der Tete und Herrmann Axen beisammen und heckten mit der SPD Pläne zur weiteren Zusammenarbeit aus.
    Kohl, der die Wiedervereinigung niemals wirklich (Wähler- Phobie) wollte, war völlig perplex in Polen, wo er mit den Kommunisten weitere Kollaboration forcierte, als die Grenze fiel.
    Der Tag der deutschen Einheit ist 11/9 da war doch noch was? Luthers Geburtstag…?
    Gruß Stepher

  49. schnehen sagt:

    @blechtrommler

    Der Yomkipur-Krieg (Oktober 1973, begonnen am jüdischen Feiertag Yomkipur) war ein Krieg zur Rückgewinnung der von Israel im Juni 1967 annektierten arabischen Gebiete, darunter der ägyptische Sinai und die syrischen Golanhöhen – ein Krieg, der von Ägypten unter Präsident Anwar al Sadat begonnen wurde.

    Die Anfangserfolge der ägyptischen Armee auf dem Sinai sprechen dafür, dass dieser Krieg nicht im Sinne der Israelis war. Israel brauchte in diesem Oktober 1973 angesichts der ägyptischen Offensive dringend Waffen und erhielt sie dann über eine amerikanische Luftbrücke, für die Henry Kissinger gesorgt hatte, der sich bei Präsident Nixon dafür ins Zeug legte. Ich glaube Kissinger war Nixons Sicherheitsberater. Das zionistische Regime, das auch auf den Golan-Höhen gegen Syrien in die Defensive gedrängt war, konnte danach das Blatt zu seinen Gunsten wenden.

    Israel drohte sogar mit dem Einsatz seiner Atomwaffen gegen Ägypten (so Alan Hart, ‚Der Zionismus – der wahre Feind der Juden‘), wenn es keine US-Waffen erhalten würde – ein Druckmittel zur Erzwingung der Luftbrücke. Dies zeigt, dass man durch den ägyptischen Überraschungsangriff in arge Bedrängnis geraten war.

    Wenn Brandt sich weigerte, während dieses Krieges deutsche Häfen für die Auslieferung der Waffen an Israel zur Verfügung zu stellen (so wie es in Jürgen Elsässers Artikel heißt), dann wird das für erhebliche Verärgerung oder zumindest für Enttäuschung gesorgt haben. Auch seine Weigerung, nach dem einwöchigen Besuch in Israel im Juni 1973 als Vermittler aufzutreten, wurde nicht positiv aufgenommen, wenn man den von mir zitierten Artikel aus ‚Der Welt‘ liest. Das Blatt ist sehr prozionistisch und macht Brandt arge Vorwürfe. Aber abgesehen davon blieb Brandt ein loyaler Freund des zionistischen Regimes. Die ‚Wiedergutmachungszahlungen‘ gingen auch unter Brandt weiter.

  50. JVG sagt:

    @stepher – NaZis können wir eh nicht sein, das geht technisch schon mal gar nicht. Und das mit dem links = arbeitsscheu das ist Quatsch. Und das Links-Rechts-Schema ist auch überlebt. Wenn das andere anwenden, die damit bestimmte Dinge bezwecken, sollen die. Das ist Teile-und-Herrsche-Politik. Wenn man sich Griechenland anschaut, kann einem schon Bange werden. Wer diese Politik mitmacht ist mit dran schuld, wenn sich nichts ändert.

  51. Dr. Gunther Kümel sagt:

    ES IST PLAUSIBEL!

    Bei aller Kritik, die bei der Beurteilung von Willy Brandt vollkommen angebracht ist, urteilen über ihn sollte man erst, wenn man den Text in COMPACT gelesen hat.

    Niemand weiß so recht, was den jugendbewegten Jungen Frahm dazu gebracht hat, sich dem Landesfeind als Offizier anzudienen. Aber vielleicht hat er nach 1945 die gleiche Wandlung schmerzhaft durchgemacht, wie ein anderer, der sich als „Widerständler“ gegen sein Land und seine Verteidiger gestellt hat. Eugen Gerstenmaier hat bekannt: „Das haben wir im Widerstand erst nach dem Krieg einsehen müssen: daß der Krieg nicht gegen die Nazis geführt wurde, sondern gegen Deutschland!“

    Immerhin hat sich Brandt schon 1948 für Volk und Nation ausgesprochen und für die junge Generation, die eingezogen worden war, um Deutschland und sein Volk zu verteidigen.
    Schon 1948, das will was heißen, in einer Zeit, als sich Brandt als Vertreter (und Offizier) einer Siegermacht (Norwegen war ebenso ‚Siegermacht‘ wie Frankreich) auf die Seite der Sieger hätte stellen können. Noch waren Millionen von Kriegsgefangenen in Lebensgefahr odere sie waren schon rechtswidrig getötet, noch dauerte der vorsätzliche Hunger-Holocaust an.

    Vielleicht ist es richtig, was Nixon und JÜRGEN ELSÄSSER annehmen, und Willy Brandt war „ein deutscher Nationalist, wenn nicht gar ein Neutralist!“

    Um es ganz klar auszusprechen: Ein deutscher Nationalist kann nichts anderes sein als Neutralist. Und das bedeutet heute, die Freundschaft Rußlands zu gewinnen.

  52. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    Was Brandt hin und wieder gesagt hat, auch in seinen Wahlkämpfen (‚Mehr Demokratie wagen‘), ob er sich hin und wieder für Volk und Nation ausgesprochen hat, ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, was er getan hat.

    Als Berliner Bürgermeister (von 1957-1961) gehörte er zu den schärfsten antikommunistischen Hetzern. Er war ein wütender Gegner der DDR und ihrer neuen gesellschaftlichen Ordnung. Er war für die Nato und den Verbleib Deutschlands in ihr. Wie kann aber einer, der für das militärische Instrument des US-Imperialismus eintritt und es zur Grundlage seiner Politik macht, ein Patriot sein? Das geht nicht. Das ist völlig unvereinbar.

    Für US-Politiker wie Tricky Dickie (Richard Nixon) waren schon Politiker, die ab und zu widersprachen, Neutralisten oder Nationalisten. Aber diese Sprechblasen darf man nicht übernehmen; sie sind nicht entscheidend, sondern das, was das eigentliche Wesen eines Patrioten und das von Patriotismus ausmacht.

    Was macht das Wesen eines wahren Patrioten aus? Nicht das, was US-Politiker über ihn denken, nicht seine Wahlkampfslogans, sondern das, was er als Politiker für die Menschen konkret leistet.

    Und weil das entscheidend ist, muss man von den Interessen der Mehrheit der deutschen Bevölkerung ausgehen, ob seine Politik ihr nützt oder schadet hat. Brandt trat für die Wiedervereinigung ein (‚Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört‘). Damit trat er auch für die Zerstörung und Enteignung des Volkseigentums, für die Privatisierung ganzer Industriezweige und damit für die Entindustrialisierung des östlichen Teils Deutschlands ein, für die schamlose Ausplünderung, die damit verbunden war.

    Die Wiedervereinigung war kein nationaler Akt, sondern eine feindliche Übernahme. Diese Form der Wiedervereinigung lag im Interesse der großen multinationalen Konzerne und Banken, die sich an der Plünderung und an dem Schleifen der DDR und an der Zerstörung des Aufbauwerks von Millionen Deutschen in wenigen Wochen und Monaten über die Treuhand maßlos bereichert haben. Die Folge: Die Arbeitslosigkeit schnellte hoch von null auf über 20% innerhalb weniger Monate. Die sozialen Errungenschaften gingen größtenteils verloren. Eine echte, nationale Wiedervereinigung wäre nur über die Respektierung der sozialistischen Ordnung in der DDR möglich gewesen, z. B. im Rahmen einer Konföderation, die die soziale Ordnung in der DDR und damit ihre sozialen und wirtschaftlichen Errungenschaften nicht angetastet hätte.

    Und es gab Politiker im Westen wie im Osten, die dafür eintraten und die deshalb eher als Patrioten zu bezeichnen wären. An SIE zu erinnern, hätte sich gelohnt. Aber sie erhalten keine Friedensnobelpreise wie Kissinger oder Brandt.

  53. cchristidis sagt:

    Lieber Herr Elsässer, lassen Sie sich nicht beirren. Mit Willy Brandt als Patriot von links haben Sie einen Treffer gelandet. An die rechte Seite der Querfront: Wir Linken sind nicht alle böse Freimaurer, genauso wie nicht alle Ökos pädophil sind.

  54. Wolfgang Eggert sagt:

    brandt hat „verbrecher und andere deutsche“ geschrieben und längere zeit für die cia gearbeitet. er hat die beiden „kleinen deutschlands“ nicht wirklich aus den blöcken herausgeholt. alles in meinen augen höchst traurig. ich streite ihm den sozialen patriotismus nicht ab, den hatte er gewiss. aber national und sozial gehört nun mal zusammen. nation ohne sozial ist verrat am „deutsch“en, sozial ohne nation ist verrat an seinem „land“. für letzteres steht brandt. wenn er antizionist war, dann sollen ihn die palästinenser feiern. die übergeordnete agenda zions hat er wahrscheinlich nie begriffen. hätte er das, würde ich mir mehr vorsicht in der bewertung auferlegen – opfer ist eben ein sehr deutscher begriff.

  55. Und, @schnehen, 12 Jahre später noch ist der Bnei Brith ganz entschieden sicher mit der Wertung des Brandtschen Beitrages – es war ihm Gold wert! Meinst Du, die irren sich?
    Ich meinte, es besteht kein Widerspruch zwischen diesem zweitägigen Vorrücken der Ägypter – hoppla; Jom Kippur war nun erstens eine ausschlachtbare Illustration dafür, was passieren kann, wenn Israel nicht wehrhaft ist; und brachte zweitens eineinhalb Jahre später den israelisch-ägyptische Friedensvertrag, zit wikip. – „… zum ersten Mal erkannte ein arabischer Staat Israel an“.

  56. @ Dr. Kümel „Ein deutscher Nationalist kann“ aber wegen solcher Politiker-Darsteller „nichts anderes sein als Neutralist“. So muss er auch Eurobefürworter, Globalist, Sozialist, Internationalist, Utilarist sein, um „Schaden“ von der Nation abzuhalten“! Aber so können Sie es nicht gemeint haben?

  57. @schnehen – „ägyptischen Überraschungsangriff“, wenn Meir vorher Brandt um Vermittlung bat? Mit jenem Kissinger hat er das Anliegen Meirs stattdessen beratschlagt – und wird wohl von denen auch abgehalten worden sein

    Wenn Brandt „sich weigerte, während dieses Krieges deutsche Häfen für die Auslieferung der Waffen an Israel zur Verfügung zu stellen“ – hat er ein Agreement (wie Schröder z. B.). Deutschland kann sich diese Zickerei (lt. Besatzungsrecht kann das nur eine sein) nur „leisten“, weil es nicht kriegsentscheidend war!?

    Das ist der (Un)Sinn hinter Zioonismus – dass das „eigene“ Volk am letzten Tag vor Gott ebenfalls vor die Hunde geht!

  58. Vafti sagt:

    staatsrechtlich hat Willy Brandt nicht
    das Recht haben dürfen, die Deutschen Ostgebiete
    abzutreten….Kein Mensch hat das Recht…dem
    Deutschen Volk 1/3 seines Volksgebietes zu stehlen !
    Gruß Vafti

  59. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ schnehen: „Fragwürdiger Patriot“ ?

    In gewissem Sinne haben Sie recht. Daß Brandt seinen bekanntgewordenen Ausspruch tat, als sich die Vereinigung gerade abspielte vor aller Augen, und nicht etwa vorher flammende Reden dafür hielt, das entwertet seine Späte Einsicht.

    Wie ich schon schrieb:
    Deutscher Nationalist zu sein, das bedeutet ganz prinzipiell, Neutralist zu sein. Denn dem Nationalisten gilt die Erhaltung des eigenen Volkes als hohe Norm. Und HEUTE bedeutet das, sich um die Verbindung zu Rußland zu bemühen. Das sah für den durchschnittlich Gebildeten lange Zeit völlig anders aus, für einen, der von Dresden wußte, aber nicht von den Rheinwiesenlagern.

    Die Sowjetunion war der Landesfeind schlechthin.
    Die Nachkriegsgreuel der Stalin-Truppen waren im allgemeinen Bewußtsein verankert. Niemand nahm zur Kenntnis, daß die Westmächte fast genauso gehaust hatten und an der Vertreibung ebenso schuldig waren wie die Sowjets.
    Nicht gegen die kommunistische Lehre ging es, sondern um Gegnerschaft zum Landesfeind. Brandt war Bürgermeister der Reichshauptstadt und sah täglich, wo die Fronten lagen.

    Wenn heute Behauptung des Deutschen Volkes bedeutet, sich an Rußland anzulehnen, dann SCHIEN es 1945 – 1970 zu bedeuten, sich von den guten Amis beschützen zu lassen.

    Es wäre gut gewesen, wenn die Stalin-Note oder das Angebot Chruschtschows an Adenauer geprüft worden wäre.

  60. Stepher sagt:

    JVG sagt:
    2. Dezember 2013 um 03:32

    @stepher – NaZis können wir eh nicht sein, das geht technisch schon mal gar nicht. Und das mit dem links = arbeitsscheu das ist Quatsch. Und das Links-Rechts-Schema ist auch überlebt…

    JVG das ist einesteils richtig, doch solange ich von solchen Leuten das Rechts- Stigma als NAZI aufoktroyiert bekomme, wehre ich mich dagegen auch auf dieser Ebene. Wieviele Menschen lehnen sich heut zurück und überlassen alles den Hassardeuren? Schau auf die Ukraine heut; eine aufgestachelte Masse will Janukowitsch’s Rücktritt. Wo bleiben dessen Befürworter? Es ist die schweigende Mehrheit die gelassen zusieht, wie bei der Machtübernahme der NAZI’s:
    „Laßt den Hitler mal machen, der wird sich schon abwirtschaften!“
    Okay die hatten recht!!!
    Die Linken streiten unter der Gürtellinie und die Claqueure klatschen Beifall – warum? Weil sie einseitig vom Mainstream inspiriert sind. Deren Blähungen muß ein Gegengewicht gesetzt werden auch in der „Bilder“- Sprache.
    Stepher

  61. Stepher sagt:

    Dr. Gunther Kümel sagt:
    2. Dezember 2013 um 08:50

    ES IST PLAUSIBEL!
    Um es ganz klar auszusprechen: Ein deutscher Nationalist kann nichts anderes sein als Neutralist. Und das bedeutet heute, die Freundschaft Rußlands zu gewinnen…

    Das Dr. Gunther Kümel kann ich nicht nachvollziehen. Wie kann ich Patriot und gleichzeitig Opportunist sein? Ich gebe ihnen recht; Rußland ist unser natürlicher Verbündeter. Wie kamen die USA zu uns? Über den Umweg Pearl Harbour!
    Mit 9/11 haben die sich den Weg endgültig freigemacht!
    Doch wie kann ich neutral sein, wenn ich für mein Land einstehe? Wenn ich dafür arbeite und auch mich dazu bekenne? Dann sehe ich mich nicht neutral, sondern engagiert!
    Stepher

  62. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    „Es wäre gut gewesen, wenn die Stalin-Noten geprüft worden wären.“ Das finde ich auch.

    Stattdessen wurde die Politik der sowjetischen Regierung und natürlich Stalin selbst bis zum Gehtnichtmehr dämonisiert, um die Deutschen in die Hände der Angloamerikaner und später auch Israels zu treiben.

    Adenauer legte die Stalin-Noten, die auch einen Friedensvertrag mit Gesamtdeutschland vorsahen, ungeprüft beiseite, was seinen Herren natürlich sehr gefiel. Politik der Stärke, Nato-Integration West-Deutschlands, eigener ‚Verteidigungsbeitrag‘ und sogar nukleare Aufrüstung waren angesagt. Adenauer war mit allem einverstanden.

    Man kann jenem Stalin einiges vorwerfen, aber er gehörte gegen Kriegsende schon, als die ersten Konferenzen der drei Alliierten stattfanden (Teheran, Ende 1943, Jalta dann im Frühjahr 1945) zu jenen, die darauf bestanden, die Einheit der deutschen Nation unter neutralem Vorzeichen zu bewahren und war sogar bereit, eine Wiederbewaffnung Deutschlands hinzunehmen. Man schuf das Nationalkomitee Freies Deutschland für patriotisch gesonnene deutsche Offiziere mit schwarz-weiß-roter Symbolik. Er widersetzte sich zielstrebig allen Plänen der beiden anderen Alliierten, Deutschland zu entindustrialisieren, zu föderalisieren, in ein Agrarland zu verwandeln (Morgenthau-Plan) oder gar in fünf Teile zu teilen.

    Er sagte nach dem Krieg einmal: ‚Die Hitlers kommen und gehen. Aber der deutsche Staat und das deutsche Volk bleiben bestehen.‘

  63. Stepher sagt:

    schnehen sagt:
    1. Dezember 2013 um 23:11
    Wenn Brandt sich weigerte, während dieses Krieges deutsche Häfen für die Auslieferung der Waffen an Israel zur Verfügung zu stellen (so wie es in Jürgen Elsässers Artikel heißt), dann wird das für erhebliche Verärgerung oder zumindest für Enttäuschung gesorgt haben….

    Ja Schnehen und ich gehe einen (gedanklichen) Schritt weiter. Wenn wir schon soweit sind, dann sollten wir auch an Uwe Barschel denken und an seine Weigerung, Waffen über Schleswig- Holsteinische Häfen umzuschlagen. Als das Wellen schlug, versuchte „man“ es über Schweden. Doch Olof Palme wollte das nicht. Und es ging auch um Waffen an die südafrikanische Apartheid – das war verboten per Gesetz!!
    Heute kommen Details ans Licht, die uns vorenthalten wurden.
    Schnehen, deine Recherchen sind sehr interessant und schließen bei mir manche Wissenslücke.
    Danke Stepher

  64. Eveline sagt:

    schnehen sagt:

    ….Die Wiedervereinigung war kein nationaler Akt, sondern eine feindliche Übernahme. Diese Form der Wiedervereinigung lag im Interesse der großen multinationalen Konzerne und Banken, die sich an der Plünderung und an dem Schleifen der DDR und an der Zerstörung des Aufbauwerks von Millionen …

    Wie sieht es heute aus?

    Heute ist 12 x mehr Geld im Umlauf, als Waren vorhanden sind.
    Theoretisch müssten die Bürger pro Ware auch 12 Jahre warten.
    Die Bundesrepublikanischen Aufbauleistungen werden auch gerade geschliffen. Der Hochmut lässt diese Sicht noch nicht zu.

    Zum Ende der DDR musste der Bürger 12 – 17 Jahre auf ein Auto warten. Ein 10 Jahre altes Auto kostete mehr als ein Neuwagen.
    Aber keine Obdachlosen, ein gutes soziales Miteinander, jeder hatte eine Wohnung, kein Luxus, Essen und Trinken war bezahlbar, keine Existenzängste.

  65. schnehen sagt:

    @Stepher

    Sie schreiben, dass sich auch Olof Palme, den ich übrigens sehr verehre, quer legte. War das sein Todesurteil?? Jeder, der für die Globalisten/Zionisten/Bilderberger/Hochfinanz Sand im Getriebe ist, kann erselbstmordet oder von ‚Rechtsradikalen erschossen‘ werden (so die ‚offizielle‘ Version zum Attentat auf Palme), wenn man ihn oder sie nicht auf andere Weise (z. B. durch einen Skandal, eine Affäre, eine ’natürliche‘ Krebskrankheit, siehe Chavez oder einen ‚plötzlichen Herzinfarkt’…) loswerden kann.

    Palme war so volksnah, dass er häufig auf Bodyguards verzichtete, auch als er aus dem besagten Kino kam, vor dem er erschossen wurde…

    Viele Ereignisse müssen völlig neu bewertet und wieder von vorne untersucht werden (auch der sog. Doppelselbstmord – die Süddeutsche Zeitung prägte diesen Begriff damals – von Petra Kelly und Gert Bastian vom Oktober 1992, passiert in einem Hotel, der Joschka Fischer & Konsorten den Weg an die Macht bei den Grünen ebnete).

    Hotels scheinen überhaupt beliebte Ort für Erselbstmordungen zu sein, aber auch Gefängnisse (siehe der Fall Ulrike Meinhof).

    Grüße

  66. JVG sagt:

    @Eveline – 12fach? Ich weiß nicht, woher Sie diese Zahl haben. Die ist ganz bestimmt nicht richtig. Zwar weiß es keiner so genau. Aber es sind zwischen 700 Billionen Dollar und 1,4 Billiarden Dollar Derivate im Umlauf. Allein die Deutsche Bank hat davon um die 50. Wenn da die Reise nach Jerusalem zu Ende geht…

    Hier habe ich am Ende auch dazu einen Chart drin. Auch der andere Inhalt könnte den einen oder die andere interessieren.

    http://jvg-consulting.com/zehn-prozent-auf-alles

  67. Eveline sagt:

    @JVG 12 fach?

    Ja, ich vergaß es.

    Peter Feist im Gespräch mit Michael Vogt
    so ab 3 min…12 fach mehr Finanzgelder kreisen um den Erdball – als Waren vorhanden

    http://nuoviso.tv/karl-marx-ueber-die-ursache-der-finanzkrise-peter-feist/

  68. JVG sagt:

    Zu den oben erwähnten Derivaten + den übrigen Rest an Finanzanlagen, wovon Bargeld ja nur eine marginale Größe ist, kann man ein Bruttoweltprodukt (BWP) von über 70 Bilionen US$ (2012) gegenüberstellen.

    http://www.omnia-verlag.de/weltimwandel/php/start.php?id=4936&bc=-3062-4936

    Im ersten Moment scheint das ja zu passen, allerdings beachte man den großen Block Dienstleistungen (wovon wiederum vieles auch noch Finanzdienstleitungen sind) und keine Waren.

    Zwischen 1 : 30 und 1 : 40 scheint mir realistischer.

  69. Stepher sagt:

    schnehen sagt:
    3. Dezember 2013 um 11:55
    Viele Ereignisse müssen völlig neu bewertet und wieder von vorne untersucht werden (auch der sog. Doppelselbstmord – die Süddeutsche Zeitung prägte diesen Begriff damals – von Petra Kelly und Gert Bastian vom Oktober 1992, passiert in einem Hotel, der Joschka Fischer & Konsorten den Weg an die Macht bei den Grünen ebnete)…

    Völlig richtig schnehen, und nur mal so ein paar Beispiele. Ich habe mich sehr mit Uwe Barschel befaßt und auch mit seinen Gegnern. Besonders der „SPIEGEL“ tat sich mit der Suizid- Lüge hervor. Heut schreibt dieses Blatt, daß es Mord war. Der Staatsanwalt Heinrich Wille ermittelte damals schon daß es Mord war und schrieb ein Buch darüber – sein Chef untersagte ihm damals die Publikation. Heut ist es zu haben, doch kein Mensch interessiert sich mehr dafür. Ein Beteiligter des Mossad- Kommandos hat damals ausgesagt, wie die den „Selbstmord“ hinbekamen. In Barschels Magen wurde das Gift gefunden, doch nicht in der Leber und im Blut – Selbstmord? Als Barschels Bruder Eike mit seinen Recherchen fast am Ziel war bekam er eine „freundliche“ Botschaft: Er möge das nicht weiter verfolgen, sonst…!!!
    Freya Barschel wurde gefragt, was sie Kohl fragen würde, Antwort: „Herr Kohl, wer hat meinen Mann ermordet“?
    All die Gestalten, wie Kohl, Gerhardt Stoltenberg, Pfeiffer, Engholm usw. durften und dürfen bis heut schweigen.
    Was die „GRÜNEN“ anbelangt, nun darüber brauchen wir nicht zu reden – nur so viel: Ihre Wurzeln liegen in einem Verein der sich „Freunde der Erde“ nannte und von ÖL- Konglomeraten kreiert wurde, die ihr Energie- Monopol in Gefahr sahen als die Kernkraft erstarkte – die waren ein hundertprozentiger Kläffer dieser Oligarchen. Und die „Grünen“ sind es heut noch! Petra Kelly kam aus USA wo sie Mitarbeiterin eines Senators war und war Mitbegründerin der „Grünen“. Als sie der Oligarchie aus dem Ruder lief und sich mit einem Ex- General nur noch für Frieden engagierte…!?

    Auch Olof Palme war im Weg. Nicht nur, daß er die zionistischen Waffenschiebereien auf schwedischem Gebiet nicht duldete, er ging noch einen verhängnisvollen Schritt weiter in dem er den damaligen US- Präsidenten zur persona non grata erklärte und ihm die Einreise nach Schweden verbot. Ein einmaliger Vorgang in der Politik!

    Was mich als ehemaligen DDR- Bürger nie losgelassen hat, war der Hubschrauberabsturz des Werner Lambertz in Persien.
    Und auch die Rolle der DDR- „Bürgerrechtler“. Kein Mensch hat die je gebraucht und die waren auch völlig nutzlos. Doch nach der „Wende“ hatten die alle Posten und der Gauck (ich habe in Rostock gewohnt) ist sogar der Oberindianer geworden und schreit heut nach Krieg den er an der Seite der Franzosen in Mali führen will, okay ist ein paar Tage zurück.
    Kann wer ergänzen?
    Gruß Stepher

  70. Stepher sagt:

    Ja schnehen, was auch interessant ist, Enrico Mattei, bot als erster westlicher Staatsmann (Italien) dem Iran faire Konditionen für sein Öl. Der transatlantische Westen beharrte auf Zahlung mit dem Petro- Dollar, doch Mattei gründete eine eigene Öl- Importgesellschaft – die AGIP. Auch er starb damals bei einem Hubschrauberabsturz unter bis heut ungeklärten Umständen. Sein persischer Gesprächspartner war der Staatschef:
    Dr. Mohammad Mossadegh. Der erkannte das Potential des Erdöls in Persien und wollte es nutzen zum gewinnbringenden Handel – Devisen.
    Gleichzeitig setzte er auf inländische Energieversorgung durch Kernenergie. (warum ist der Westen heut noch so wütend auf die Kern- Energie Forschung des Iran?)
    Er wurde weggeputscht und konnte froh sein am Leben zu bleiben.
    Sein „Nachfolger“ war Mohammad Reza Schah Pahlavi Schahanschah محمدرضاشاه پهلوی
    Erst ein williger Gefährte des Öl- Konglomerates. Doch dann griff er die Gedanken der Unabhängigkeit in Persien von seinem Vorgänger auf und starb kurz darauf in einem Krankenhaus in Kairo an Krebs. Dies alles fällt in die Zeit da Brandt, Wehner & Co. bewußte Politik gestalteten -was wußten die?
    Ein Schelm…(?) Stepher

  71. JVG sagt:

    @Stepher – war das mit dem Mord? an Lambertz nicht in Libyen?

  72. Stepher sagt:

    Ich will noch zwei Beispiele anbringen. Außenminister Walter Rathenau (Sohn von AEG- Gründer Emil Rathenau) wollte mit der Sowjetunion einen Vertrag schließen über Erdöllieferungen aus Baku. Das mißfiel den Oligarchen und Rathenau wurde von einem „verwirrten Einzeltäter“ erschossen.
    Das zweite Beispiel ist 11/9. Die Regierung Schröder/ Fischer war vollkommen „überrascht“. Die Banken (incl. Deutsche Bank) wohl kaum. Ein paar Tage vor dem Einsturz der drei Türme wurden massenweise Put- Optionen auf amerikanische Flieger geordert zu Pfennig- Preisen. Nichts deutete auf ein Ereignis hin – waren die Insider? Fast alle Transaktionen liefen über Computer – in den Towers und waren danach nicht mehr zurück zu verfolgen. Wenn die deutsche Bank etwas wußte warum nicht das Rot/Grüne Regime? Entweder die wußten wirklich nichts, dann waren die wirklich blöd oder die wußten es, dann waren sie zumindest Mitwisser. Ich schreibe hier von drei Türmen – und so war es auch. Die BBC berichtete als erste Rundfunkstation vom Einsturz des dritten Turmes – 20 min später stürzte der wirklich ein. Waren die Briten Hellseher oder bin ich ein „Verschwörungstheoretiker?“ Upps wer sind dann die Verschwörungspraktiker? Es interessiert natürlich kaum jemand, daß hier über Jahrzehnte hinweg immer nach der gleichen Methode vorgegangen wird. Fragt sich niemand welche Org schon so lange existiert, die die Menschheit systematisch zu versklaven sucht? Die Axt muß an die Wurzel gelegt werden, doch wer kennt die oder getraut sich beim Namen zu nennen?
    Gruß Stepher

  73. Daily Ale sagt:

    @ juergenelsaesser

    Zitat:“Kümel: Blogregeln beachten…“

    Alles, was G. Kümel geschrieben hat, entspricht der Wahrheit; und jene ist doch auch ein Slogan dieses Blogs (Mut zur Wahrheit), oder etwa doch nicht?
    Ich habe die Blogregeln gelesen und stelle fest, daß Wahrheit für Deutschland nicht erwünscht ist. Warum ist das so?

  74. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Stepher: „Neutralist“

    ..zu sein, bedeutet keineswegs „neutral“ zu sein. Freundschaftliche Äquidistanz zu den anderen Nationen und Wahrung der eigenen Interessen, das ist „Neutralismus“.
    Es kann den Interessen des eigenen Landes, des eigenen Staates dienlich sein, sich mit einem Nachbarn gegen einen Landesfeind zu verbünden. Gestern schien es, als wäre die stalinistische Sowjetunion der Landesfeind des Deutschen Volkes. Es schien so, denn tatsächlich hatte Deutschland mehrere Landesfeinde. Also konnte (damals, lang ist’s her!)auch ein Nationalist ein Bündnis mit den USA für erstrebenswert halten.

    Heute haben sich die Fronten längst geklärt.
    Das Imperium NATO ist völkerfeindlich, Landesfeind des Deutschen Volkes. Alleine können die deutschbesiedelten Staaten sich nicht von der imperialistischen Fremdherrschaft befreien. Ein Bündnis mit Rußland und dem verwandten russischen Volk ist geboten.

    Ein „Nationalist“ ist einer, der den Begriff „Volk“ als höchsten Wert in seiner Wertehierarchie anerkennt. Denn die Völker sind die Träger des menschlichen Geistes, der Kultur. Jedes Volk vertritt also eine der 100 Facetten der Kultur.
    Daher tritt der Nationalist für die Erhaltung und Würdigung eines jeden Volkes ein. Er sieht sich zunächst vor der Aufgabe, und die Erhaltung und Behauptung seines eigenen Volkes zu erkämpfen, seine Würde zu bewahren.

    Also wird der Nationalist nicht für die Interessen anderer Nationen eintreten, etwa für die Bevölkerung der USA und deren Regime. Er wird für eine Politik eintreten, die die Interessen seines Landes, seines Volkes wahrt.

  75. Daily Ale sagt: 4. Dezember 2013 um 06:49

    @ juergenelsaesser

    Ich habe die Blogregeln gelesen und stelle fest, daß Wahrheit für Deutschland nicht erwünscht ist. Warum ist das so?

    Darf ich? Weil es in der BRD „tatbestandliche Voraussetzungen“ gibt. Das sind bestimmte Historische Wahrheiten, die geglaubt werden müssen. Egal, ob sie wahr oder falsch sind. Es sind halt „tatbestandliche Voraussetzungen“.

    Und wem nützt denn ein weiterer Meinungsverbrecher hinter Gittern? Oder mit einem Maulkorb?

    Es ist um Zehnerpotenzen besser, hier keine oder eine nur kleine Angriffsfläche zu bieten. Man kann an die Grenzen gehen, sollte sie aber tunlichst nicht oder nicht zu weit überschreiten.

    Dann bleibt man im Diskurs und kann sein täglich Bier genießen, Daily Ale.

  76. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ schnehen: “ ‘Die Hitlers kommen und gehen. Aber der deutsche Staat und das deutsche Volk bleiben bestehen.’ “

    Im Moment sieht es eher umgekehrt aus; aber das konnte Stalin nicht ahnen.

    Wenn Stalin und seine Knechte im Sinne dieses Zitates GEHANDELT hätten, wäre Deutschland, oder was von ihm übrig war, mit fliegenden Fahnen zu ihm übergegangen. Ohnehin gab es nicht wenige unter der Elite, die ein Zusammengehen mit Rußland befürworteten. Die deutschen Arbeiter, die 1950 in Salzgitter gegen die Vernichtung ihrer Arbeitsplätze durch die Morgenthau-„Demontage“ aufstanden, waren keine Freunde Trumans.

    Aber Stalin ist nicht auf seine eigene Rhetorik hereingefallen.
    Seine reale Politik war im Prinzip dieselbe wie die Doktrin Churchills, Roosevelts, Eisenhowers: so viele Deutsche umzubringen wie nur irgend möglich und die Deutsche Nation zu vernichten.

    Die Nachkriegsgreuel der Ehrenburg-Truppen Stalins waren staatliche Politik. Die Vertreibung war zwar von Churchill vorgeschlagen, aber von Stalin keineswegs abgelehnt, sondern durchgeführt. Die Versklavung der Kriegsgefangenen und ihre langsame Ermordung durch Arbeit war seine reale Politik. Die Verschleppung Hunderttausender deutscher Männer und Frauen und ihre Versklavung war kein „Unfall unterer Instanzen“, sondern staatliche Politik. Und „Demontage“ wurde in der Sowjetzone noch erheblich grausamer durchgeführt als selbst in Westdeutschland. Auch die Deportation von Wissenschaftlern, Experten und Fachkräften, der Patentenraub war in der Sowjetzone erheblich gründlicher.

  77. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Daily Ale: Kriegsursachen und Nachkrieg

    Die Blogregel, daß über die Zeit von 1933 bis 1945 nicht gesprochen werden soll, ist einsichtig. Wir wollen ja noch lange an diesem Netzgespräch teilnehmen. Es war ja auch nur ein milder Tadel, weil ich eben über das polnische Verhalten nicht NUR seit der Gründung Polens 1916 und 1933 gesprochen habe, sondern rein irrtümlich auch über das Verhalten der Polen 1933-1939.

    Da ist der Historiker in mir mit mir durchgegangen.
    Im Sinne der Volksaufklärung ist es ja ungleich wichtiger, über die über 10 Millionen Ermordeter im Nachkrieg zu sprechen als über die paar Millionen Gefallener im Krieg.

  78. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    Stalin, aber auch die Sowjetunion, die 27 Millionen Menschen, Tausende von Städte und Zehntausende von Ortschaften verloren hatte, deren Westteil ein einziges Trümmerfeld war, zu dämonisieren und sie als ‚Feind der Deutschen‘ hinzustellen, war damals, als die Westalliierten die Wende hin zur Konfrontation mit der UdSSR vollzogen hatten (‚Roll Back Politik‘) Teil ihrer Propaganda, die vor allem nach Gründung der CIA (1947) forciert wurde.

    So wie man heute Assad oder Gaddafi dämonisiert (man sagt Gaddafi und man meint die Gesellschaftsordnung, die einem nicht gefällt), so tat man es damals mit dem bösen Menschenfresser Stalin. Man sagte Stalin, aber man meinte die sozialistische Gesellschaftsordnung. Aber wenn man objektiv und vorurteilsfrei an geschichtliche Ereignisse herangeht, muss man fairerweise auch Folgendes zugestehen:

    Stalins Verhalten auf der Potsdamer Konferenz vom Juli 1945 beschreibt Marschall Shukow, der übrigens kein Freund Stalins war und später von ihm gemaßregelt wurde, in seinen Erinnerungen. Shukow war bei dieser Konferenz anwesend:

    „Einer ernsten Erörterung wurde die von den Delegationen der USA und Großbritanniens zum zweiten Mal aufgeworfene Teilung Deutschlands in drei Staaten unterzogen: in einen süddeutschen, einen norddeutschen und einen westdeutschen Staat. Das erste Mal hatten sie diese Frage auf der Konferenz von Jalta aufgerollt, waren aber auf die Ablehnung der Sowjetdelegation gestoßen. In Potsdam wies der sowjetische Regierungschef die Zerstückelung erneut zurück.

    Stalin sagte: ‚Wir lehnen diesen Vorschlag ab. Er ist unnatürlich. Man soll Deutschland nicht zerstückeln, sondern es in einen friedliebenden, demokratischen Staat verwandeln.‘
    (G. K.Shukow, ‚Erinnerungen und Gedanken, 1969, S. 369).

    Auf der Konferenz wurde auch ein Rat der Außenminister ins Leben gerufen, der Lösungswege für die Deutschlandfrage finden sollte. Zu ihm gehörten die Außenminister der Siegerstaaten, einschl. China. Ein Friedensvertrag mit Deutschland, aber auch mit seinen ehemaligen Verbündeten Finnland, Rumänien, Ungarn und Italien sollte ausgearbeitet werden. So nahe war man damals an einem Friedensvertrag mit Gesamtdeutschland.

    Die Obstruktionspolitik der Westmächte machte diese Pläne zunichte.

  79. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Vafti: „Ostdeutschland“

    Sie haben völlig recht mit der Aussage, Brandt habe den Osten Deutschlands nicht abtreten dürfen.

    Es gibt allerdings zwei Milderungsgründe.
    Erstens hat er als sog. Kanzler der „brd“ die Provinzen Ostdeutschlands ohnehin nicht abgetreten. Er konnte dies als Vertreter des „brd“-Gebildes auch gar nicht, denn die Gebiete gehörten ja nicht zur „brd“, sondern zu Deutschland, „Deutschland als Ganzes“, wie die Alliierten sagen, oder historisch-staatsrechtlich korrekt, einfach „Deutsches Reich“. Brandt hat also wenig mehr getan, als namens des „brd“-Gebildes zu erklären, es sei nicht die Absicht der „brd“, die Gebiete anzufordern, bzw., („Gewaltverzicht“), sie in einem gerechten Krieg zu erobern.

    Der zweite Milderungsgrund besteht darin, daß Brandt sich durch die Verzichtspolitik mehr der gebotenen Neutralität annähern wollte.

    Wesentlich ist folgendes:
    Wenn eine gute Fee auftauchte und wollte den Osten Deutschlands an ein wiedererrichtetes Deutschland zurückgeben, dann könnten wir die Gebiete gar nicht besiedeln, selbst wenn alle fremden Siedler ihr Rückkehrrecht in ihre Heimat nutzen wollten. Wir können ja nicht einmal mehr Mecklenburg besiedeln, oder Hessen. Die jungen Menschen dazu wurden nicht geboren.

    UND DAS MUSS MAN BRANDT (und jedem der „brd“-Kanzler!) als Eidbruch vorwerfen: die fehlende Familienpolitik !

    Die immerwährende Massenimmigration hat dieses schwere Versäumnis zur volkspolitischen Katastrophe verschlimmert.
    Sie blühte unter Brandt.

  80. Hitler, Stalin, Churchill und alle anderen hin oder her, was geschehen ist, ist geschehen und kann nicht mehr ungeschehen gemacht werden.

    Und es gibt nur einen einzigen Weg, wie wir diese Vergangenheit auch vergehen lassen können. Nämlich den der Vergebung.

    Das ist nicht leicht, wo soviel Unrecht geschehen ist und einseitige Schuldzuweisungen in Verbindung mit Siegerjustiz und entsprechenden Strafgesetzen eine objektive Auf- und Verarbeitung so gut wie unmöglich machen.

    Aber wir können den Heiligen Geist zu Hilfe rufen. Und ihn bitten, daß er uns gerade in den schlimmsten Protagonisten den Christus zeigt – unseren Bruder und Erlöser von der Last der Vergangenheit.

    Dann klappt’s auch mit der Vergebung und wir werden frei, heute.

  81. Eveline sagt:

    Daily Ale sagt:
    4. Dezember 2013 um 06:49

    ….Alles, was G. Kümel geschrieben hat, entspricht der Wahrheit; und jene ist doch auch ein Slogan dieses Blogs (Mut zur Wahrheit), oder etwa doch nicht?
    Ich habe die Blogregeln gelesen und stelle fest, daß Wahrheit für Deutschland nicht erwünscht ist. Warum ist das so?

    Weil die Wahrheit letzter Heimat die Lüge ist, die bewusste Lüge. Und da liegt ein Geheimnis begraben.
    Viele plappern so unbewusst vor sich hin….zu viele.

  82. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Blechtrommler: „Neutralismus“

    Ein Nationalist handelt so, wie es zufälligerweise auch das GG für die „brd“ vorsieht; „…den Nutzen des Deutschen Volkes mehren, Schaden von ihm zu wenden…!!

    Der Nationalist überlegt: „Was könnte den Nutzen des Deutschen Volkes mehren?“

    Gelegentlich wurde das Deutsche Volk von einem seiner Landesfeinde bedroht. Dann konnte es das Interesse des Deutschen Volkes gebieten, sich Verbündete zu suchen.

    Also, im Normalfall steht er den Nachbarn mit freundlicher Distanz gegenüber, in großmütiger Selbstherrlichkeit (d.i.: „Souveränität“!). Im Normalfall ist der Nationalist friedlicher Neutralist: er stört keinen, er verstößt nicht gegen Interessen des Nachbarn, er verfolgt die eigenen Interessen, damit ist er schon ausreichend gefordert.

    Seit 1914, vielleicht seit 1880, vielleicht schon seit 1618 (oder seit Canossa?), ist Deutschland konfrontiert mit Landesfeinden. Das Deutsche Volk mußte sich im Laufe der Jahrhunderte öfter mal ordentlich auf die Füße stellen, um zu überleben.
    Das Deutsche Volk ist von allen Seiten umgeben von kleineren Nationen mit (zeitweise) dem Anspruch auf Dominanz, auf Herrschaft über das große Kulturvolk Mitteleuropas:
    Italien, Schweden, Dänemark, Frankreich, die Niederlande, England, Spanien, Rußland, später sogar Polen und Tschechien. In jeder historischen Situation konnte es dem Primat der Behauptung des Volkes entsprechen, sich mit dieser oder mit jener Macht zu verbünden.

    Das heißt, der primär gebotene NEUTRALISMUS konnte um der höheren Prinzipien willen (Prinzip der Erhaltung und Behauptung und Entwicklung der Nation) durch Bündnispolitik ersetzt werden.
    In einer solchen Situation bleiben die Prinzipien unverrückbar, an die Stelle des Primates der Nation tritt keineswegs ein „Globalismus“ oder Internationalismus. „Sozialismus“ ist zu wenig definiert, als daß man darüber reden könnte. Bedeutet der Begriff, daß jeder Volksangehörige leben, überleben können muß, daß der Wohlstand und die Versorgung mit knappen Gütern nach Prinzipien der Leistungsgerechtigkeit erfolgt, dann besteht kein Widerspruch zwischen „Sozialismus“ und „Nationalismus“.

    Also FAZIT: So viel Neutralismus (Äquidistanz) wie möglich, soviel Bündnispolitik, wie nötig und durch die Forderung nach Erhaltung, Behauptung und Entwicklung des Deutschen Volkes geboten.

  83. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Stepher: „NAZI“, Geht das ?

    Eigentlich bedeutet das Wort eine Parteimitgliedschaft. Die kann „technisch heute nicht bestehen“, da der Kanzler Deutschlands (Dönitz) die Partei Ende Mai 1945 aufgelöst hat.

    Untersucht man, welche Inhalte die damalige Staatsideologie hatte, so kommt man auf keinen grünen Zweig, weil die Ideen im NS außerordentlich heterogen waren.

    Es ist ein Zeichen erheblicher Definitionsschwäche, wenn heutzutage einer „Nazi“ sagt, oder „Faschist“, wenn er „Arschloch“ meint.

  84. Daily Ale sagt:

    @ Eveline, Dr. Gunther Kümel, Joachim Bullinger
    Mir sind die Wahrheiten durchaus bewußt und auch, weshalb sie nicht diskutiert werden dürfen, denn sonst kommt am Ende noch die GANZE Wahrheit ans Tageslicht.
    Und dann wäre es ja vorbei mit der schönen NWO, also bewegt man sich weiter im „Diskurs“ oder besser gesagt in einer schwarz-weiß-gekachelten Zeitschleife.

  85. Eveline sagt:

    @Daily Ale

    Die Physik hilft hier, jedenfalls mir.

    Die freien Elektronen sind linksdrehend, – von der Sonne kommend – während die geknechteten Elektronen, auf der Erde z. B. im Stromnetz gefangen, rechtsdrehend sind.
    Sie unterliegen der Qual des Drucks, anders, das von der Natur – freie Energie- freifliessende sanfte Auflösen der Widerstände über den freien Fluss der Elektronen, aus Silicium wird dann ganz einfach Kohlenstoff.

    Hört sich an wie Yoghurt. 😛
    Die linksdrehenden ernähren den Kern, die rechtsdrehenden schlauchen.

    Und so ist es auch mit der Lüge, „sie ist rechtsdrehend“ , sie benötigt sehr viel Kraft um aufrecht erhalten zu werden.

    Sklaven können keine freie Energie bekommen, nur souveräne Menschen… mir war die Physik noch nie so nahe.

    Im Grunde muss die Wahrheit nichts tun, da sie von sich aus lebt. Aber Elektronen tragen ja einen Information mit sich und die lohnt es sich schon anzuhören.

    Mut zur Wahrheit – sie auch anzuhören, das halten viele Menschen noch nicht aus – zuviel rechtsdrehende Elektronen sitzen noch im Fell.

    Stürmische Grüße von der Ostsee, mal sehen, welche neuen Informationen der Sturm mit sich trägt.

    http://bewusst.tv/angewandte-bewusstseinstechnologie/

  86. schnehen sagt:

    @Hajo Dietze

    Brandt hatte tatsächlich keinerlei Prinzipien, aber er wusste sehr wohl ‚where his bread was buttered‘, er wusste, wo der Hammer hing, und seine politische Karriere glich darin typischen SPD-Karrieren, darunter der von Gerhard Schröder (einst Jusochef in Göttingen, wobei dieser in der Organisation auch noch zum linken, ‚antirevisionistischen‘ Flügel zählte) oder Sigmar Gabriel (einst Falkenchef in Goslar, Friedensaktivist und ‚Marxist‘).

    Auf dem Weg nach oben haben diese ‚Linken‘ alle ihre ‚linken Prinzipien‘ vergessen und sich den herrschenden Kräften, vor allem aber den Amerikanern angedient.

    Ein Beispiel aus Brandts Amtzeit als BRD-Außenminister in der Großen Koalition unter Kurt-Georg Kiesinger (CDU) aus dem Jahre 1967:

    Nach den lautstarken Studentendemonstrationen gegen den damaligen Schah von Persien in West-Berlin im Sommer 1967, bei denen der Student Benno Ohnesorg von einem Polizisten erschossen wurde, fuhr Außenminister Brandt nach Teheran, um dem Schah zu versichern, dass die Linke in West Berlin und in Westdeutschland ‚tot‘ sei und dass das, was noch übrig geblieben ist, ‚bald liquidiert werden‘ würde. Hier täuschte er sich gewaltig. Auch die linken iranischen Studenten, die in West Berlin dem Schah bei seinem Besuch das Leben schwer machten, seien ‚isoliert‘.

    In Teheran sagte er damals:

    „Die Außenpolitik der Bundesrepublik muss auf ihren eigenen Interessen basieren und muss frei bleiben von ideologischen Vorurteilen.“ (A Documentary History of The Red Army Faction by J. Smith and André Moncourt, S. 124).

    Er meinte damit:

    Die deutsche Außenpolitik vertritt die Interessen der im Iran ansässigen deutschen Großfirmen, von Siemens, Daimler-Benz, Bayer… und schert sich wenig um Menschenrechte und darum, ob in Teheran ein US-höriger Monarch wie Schah Reza Pahlavi an der Macht ist, der Tausende Oppositionelle von seiner Geheimpolizei Savak foltern und umbringen lässt, ob er durch einen CIA-Putsch an die Macht gekommen ist oder nicht (1953 nach dem Sturz von Mossadegh) – all dies stört uns reichlich wenig – entscheidend sind die deutschen Interessen, und das sind nun mal die Interessen der großen Firmen im Iran, darunter Siemens – der Konzern, der für den Schah dann die ersten Atomanlagen baute.

    Im Mai 1971 stellt sich Brandt (damals schon zwei Jahre Kanzler) vor den Bundestag und spricht sich gegen die Forderungen der Gewerkschaften nach Lohnerhöhungen aus und vertritt Arbeitgeberpositionen. Zitat:

    „In der heutigen Zeit sind die Lohnkosten zu hoch, sodass wir dadurch eine Unterbeschäftigung riskieren.“ (Ebd, S. 134).

    Also der ach so ’soziale‘ Brandt fällt den Gewerkschaften in den Rücken und mahnt zur Lohnzurückhaltung, wie dies in der Geschichte der Bundesrepublik immer die deutschen Bundeskanzler getan haben, egal ob sie aus der SPD oder von der CDU kamen.

    Brandt, weder links noch ein Patriot, sondern eine typisch bundesdeutsche Karriere.

  87. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ vafti: „Fehlende Familienpolitik“

    Das wichtigste Thema der „brd“-Politik ist die Familienpolitik, kein anderes! Die Demographie ist das Schicksalsthema der Nation.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/demographie-unser-verschwinden-wuerde-gar-nicht-auffallen-1330352.html

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/grundkurs-fuer-staatsbuerger-dreissig-jahre-nach-zwoelf-1215434.html

    „Die heute Vierzigjährigen sind von Eltern in diese Welt gesetzt worden, deren Eltern Angehörige der einzig geburtenstarken Jahrgänge des Jahrhunderts waren.
    Die Eltern, die heute Kinder in diese Welt setzen müßten, sind niemals geboren worden. 334 der 339 Kinder, die (das war 1970!!! Kü.) in die Eberhard-Klein-Oberschule in Berlin gehen, sind keine Deutschen. Von den jungen Erwachsenen, zu denen diese Kinder in fünf bis acht Jahren (also etwa 1980, Kü.) zählen, werden eine gewaltige Zahl weder richtig deutsch sprechen können noch eine angemessene Ausbildung haben.
    Im schlimmsten Fall werden diese ohnehin schon wenigen, schlecht ausgebildeten Erwachsenen dann zusätzlich dem staatlichen Sozialbudget zur Last fallen. Wenn wir sehenden Auges eine jungen Erwachsenenpopulation heranreifen sehen, die noch nicht einmal über die elementarsten Bildungsgrundlagen verfügt, aber uns gleich erhalten und ernähren soll, müßten wir sofort eine Art „New Deal“ der Bildungspolitik (und der FAMILIENPOLITIK! Kü.) beginnen.
    Reden wir über Kinder
    Der deutsche Selbsthaß hat in den letzten Jahrzehnten eine Diskussion über dieses Problem verhindert, weil, wer es aufgriff, sofort beschuldigt wurde, klassische Bevölkerungspolitik zu betreiben. Wir müssen nun erkennen, daß der Autonomen-Satz „Nie wieder Deutschland!“ auf unheimliche Weise vollstreckt werden könnte.

    Bei den unter Vierzigjährigen erreichen die Zugewanderten in vielen Großstädten ab 2010 einen Anteil von fünfzig Prozent, nur bei den Älteren bleiben die Deutschen in allen Regionen in der Mehrheit.

    Die im Geburtenrückgang der vergangenen drei Jahrzehnte nicht geborenen Kinder fehlen jetzt als potentielle Eltern, deshalb muß die jährliche Geburtenzahl in den nächsten Jahrzehnten immer weiter abnehmen, selbst wenn die Kinderzahl pro Frau in Zukunft moderat zunähme, erst recht, wenn sie konstant bliebe oder sich gar noch mehr verringerte.

    Ähnlich ist es in anderen Ländern: Vorausberechnungen für die fünfzehn Mitgliedsländer der früheren EU ergeben unter der Annahme einer konstanten beziehungsweise leicht zunehmenden Geburtenzahl pro Frau von 1998 bis 2050 eine Bevölkerungsabnahme von 375 auf 296 Millionen. Gleichzeitig wächst die Bevölkerung in den südlichen Anrainerstaaten des Mittelmeers – von Marokko über Algerien, Tunesien bis zur Türkei – selbst unter der Annahme abnehmender Geburtenzahlen pro Frau von 236 auf 394 Millionen, darunter allein in der Türkei von 67 auf 98 Millionen.

  88. Eveline sagt:

    Dr. Kümel
    sagt:
    …….Autonomen-Satz “Nie wieder Deutschland!” auf unheimliche Weise vollstreckt

    Die Heilung aller Familien muss Vorrang haben.
    Eine familiäre Wurzelheilung, wie beim Zahnarzt.

    Eine andere Perspektive
    3 junge Frauen um die 30, alle haben einen Kinderwunsch.

    1. Ausgebildete Juristin, hat den Wahnsinn Gericht /Recht an den Nagel gehängt und eine neue Ausbildung jetzt beendet und wird zeitlich und finanziell nicht in der Lage sein, ein Kind aufzuziehen, ohne in die Hartz 4 Falle zu laufen.
    25 qm eigene Wohnfläche.

    2. Eine ausgebildete Künstlerin könnte in die Werbeindustrie einsteigen, dies lehnt sie ab, um nicht verheizt zu werden und ist jetzt freischaffend. Schwierig für ein Kind, für sie selber reicht es gerade so, 23 qm eigene Wohnfläche/

    3. Studierte Ernährungsberaterin kocht und brutzelt jetzt an einem Kiosk von 9 – 18 Uhr ihre guten Suppen u.s.f.
    Sie bekommt noch finanzielle Unterstützung vom Arbeitsamt, würde sie in die große Küche, Gaststätte, gehen, müsste sie Tag und Nacht arbeiten.
    Auch hier spielt Zeit und Geld eine große Rolle, Hartz 4 liegt gleich nebenan , falls ein Kind geboren werden würde.
    – wohnt noch bei den Eltern-

    Die Gesellschaft macht den Jungen Frauen keinen Platz und somit auch den Kindern nicht.

  89. Dr. Kümel – ich hatte überhaupt keine Ahnung von der Existenz dieses Begriffs – http://de.wikipedia.org/wiki/Neutralismus_%28Internationale_Politik%29 – und dabei wohl an Neutralisation gedacht. Danke!

  90. Blogleser sagt:

    Kurze Meinung zu Willy Brandt:
    Seine Ostpolitik (ab 1969) war kein plötzlicher Wandel, sondern ein planmäßiges Vorgehen, das u.a. 1978 mit der Wahl von Johannes Paul II. (seit 455 Jahren der erste Nichtitaliener) zum neuen Papst einen weiteren Höhepunkt zu verzeichnen hatte.
    Insgesamt finde ich hat Willy Brandt sehr widersprüchlich agiert. Sein Tod durch eine Krebsbehandlung deutet darauf hin, dass er zum Schluss dem System nicht mehr nützlich war.

    Ein etwas längere Begründung dazu:
    Im Artikel in der Compact steht glaube ich, dass Brandt sich den Unmut der USA-Führung zugezogen hätte. Bei Wikipedia steht (Brandt-Artikel):
    „Brandts Amtszeit (1969-1972) ist verbunden mit dem Motto „Wir wollen mehr Demokratie wagen“ und mit dem Stichwort der „Neuen Ostpolitik“, die den Kalten Krieg unter der Losung „Wandel durch Annäherung“ (Egon Bahr) bzw. „Politik der kleinen Schritte“ abmildern und die Berliner Mauer durchlässiger machen sollte. Trotz gewisser anfänglicher Skepsis (Nixon, Kissinger, Pompidou) unterstützten die Westmächte diese Politik.“
    Dann kam der Kniefall 1970, der Friedensnobelpreis 1971 für seine Ostpolitik und der Radikalenerlass (quasi die McCarthy-Ära der Bundesrepublik) 1972.
    Hier noch etwas interessantes aus Wikipedia zum Verhältnis mit Israel:
    „2013 wurden Geheimdokumente veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass Willy Brandt während seiner Israelreise vom 7. bis 11. Juni 1973 von der israelischen Ministerpräsidentin Golda Meir um Geheimvermittlung mit Ägypten gebeten wurde. Brandt sollte dem ägyptischen Staatspräsidenten verdeutlichen, dass Israel Frieden will und nicht „ganz Sinai oder halb Sinai oder den Sinai-Großteil“. Willy Brandt ist dieser Bitte nicht nachgekommen und hat stattdessen die Großmächte einbezogen und das Auswärtige Amt beauftragt.“

    Dann habe ich in einem Dokument noch das folgende gefunden:

    „01.04.1933

    der „verfolgte Schüler“ Herbert Ernst Karl Frahm (1930 SPD, 1931 SAP) flieht mit Hilfe des Fischers und SPD-Mitgl. Paul Stooß nach Dänemark, danach nach Norwegen (wo bereits am 9.9.33 in der von Ernst Freiherr v. Weizsäcker geleiteten Dt. Botschaft ein „Agitator namens Frahn“ bekannt ist und später nach Schweden, 1945 kehrt er als Willy Brandt zurück, seinen Retter P. Stooß besucht er nie wieder, der tritt 1970 aus diesem Grund aus der SPD aus)“
    http://www.verfolgte-schueler.org/1933-1945.htm

    Dass Brandt in der sozialen Marktwirtschaft weniger an das Soziale, aber dafür viel mehr an das Marktwirtschaftliche dachte wird im folgenden Artikel ziemlich deutlich herausgearbeitet:

    „Berufsverbote & Willy Brandts “Irrtum”

    Wie stark der innerparteiliche Widerstand war und wie rabiat die Parteiführung dabei ihre Absichten durchsetzte, mag ein Bericht der „Frankfurter Rundschau“ vom gleichen Tag (Anm.: 1. Dez. 1966) verdeutlichen: Der Zynismus, mit dem aus der Umgebung Wehners und Brandts verlautete, man habe den Austritt von 10 % der Mitglieder und die Gründung einer Unabhängigen SPD einkalkuliert, hat sehr ernüchternd gewirkt.

    Der Vorsitzende des 3. Internationalen Russell-Tribunals Vladimir Dedijer fällte schließlich 1989 ein geradezu vernichtendes Urteil über Brandt. Dedijer legte offen, dass Brandt sein Irrtumsbekenntnis nur auf Druck ausländischer Protest abgegeben habe, ohne innere wahrhaftige Umkehr, was er damit belegte, dass Brandt das Zustandekommen des Tribunals, das die Berufsverbote als Verletzung der UN-Menschenrechts-Deklaration verurteilen sollte, hinterhältig zu Fall zu bringen versuchte“
    http://www.barth-engelbart.de/?p=2370

  91. schnehen sagt:

    @Blogleser

    Gute Recherche! Ich kann in allen Dingen voll zustimmen, und möchte noch nicht unwichtiges Detail hinzufügen: Brandt wurde eingesetzt gegen die Nelkenrevolution in Portugal (1974). Er mischte sich 1975 (als Vertreter der ‚Sozialistischen‘ Internationale, nicht mehr als Bundeskanzler) direkt in den portugiesischen Wahlkampf ein und unterstützte seinen Kumpanen Mario Soarez, der später diesem hoffnungsvollen Aufbruch, der mit der Entkolonialisierung in Afrika (Mozambique, Angola…) begann, ein Ende bereitete. Auch in dieser Beziehung ist sich Brandt treu geblieben:

    Einer der das eine sagt und genau das Gegenteil tut, der den großen PR-Schein pflegte und sich als Vollstrecker der Nato und der Reaktion erwies, worin er Barak Obama gleicht.

    Ich hoffe nicht, dass in dreißig Jahren die Ära Obama ähnlich in einem Compact-Artikel abgehandelt und dieser als ‚linker amerikanischer Patriot‘ hingestellt wird, weil er vieles angekündigt, aber wenig davon gehalten hat und sich als Vollstrecker von Wall Street Bankeninteressen und als Einführer des US-Polizeistaates erwies – Friedensnobelpreis, Nichtangriff auf Syrien hin und her.

  92. Blogleser sagt:

    @Eveline, 5. Dezember 2013 um 15:54

    „Eine andere Perspektive
    3 junge Frauen um die 30, alle haben einen Kinderwunsch.“

    Und mit einem Mann zusammen, der auch ein bischen was verdient, müsste es doch irgendwie gehen, oder?

    „Die Gesellschaft macht den Jungen Frauen keinen Platz und somit auch den Kindern nicht.“

    Energie (speziell das Erdöl) ist immer noch zu billig. Deswegen werden statt menschlicher Arbeitskraft, Intelligenz und Kreativität, Roboter und andere Maschinen für die Produktion eingesetzt. Dieser Zustand (billige Energie) dauert aber höchstens noch fünf bis sieben Jahre (Peak Oil) – die Kernfusion wird noch 50 Jahre brauchen und Methanhydrat ist wahrscheinlich zu gefährlich. Biomasse bzw. überhaupt ökologische Lösungen sind in der heutigen Welt nicht gewünscht, sonst gäbe es sie schon längst in großem Umfang.

    @schnehen

    Mir ist gestern noch etwas eingefallen, wie man Politiker,zumindestens die in führenden Positionen, in Deutschland ganz leicht beurteilen kann:
    Wer in Berlin (die Insel in bzw. der Pfuhl im Fleisch der DDR) Regierender Bürgermeister wurde oder in der Bundesrepublik Bundeskanzler(in) wurde und wird, der ist garantiert von den Alliierten vorher so gründlich durchgecheckt worden (d.h. nur Kandidaten mit einer genügend hohen Anzahl an Leichen im Keller), dass für diese die Amtsübernahme keine wirkliche Gefahr darstellte.

    Zu der Flucht/Ausreise von Brandt nach Norwegen im Jahr 1933 gibt es bei Wikipedia, im Gegensatz zu der Darstellung bei „Verfolgte Schüler“, eine anders lautende Beschreibung:
    „Willy Brandt erhielt im März 1933 den Auftrag, die Ausreise des SAPD-Leitungsmitglieds Paul Frölich nach Oslo zu organisieren. Frölich wurde jedoch festgenommen, so dass Brandt dessen Aufgabe übernahm, in Oslo eine Zelle der Organisation aufzubauen. Brandt emigrierte über Dänemark nach Norwegen und begann 1934 in Oslo ein Geschichtsstudium, “

    Laut Wikipedia also einfach nur eine Ausreise, aber Wikipedia traue ich im Zweifelsfalle eher nicht.

  93. JVG sagt:

    @Blogleser – Peak Oil? Vergessen Sie´s;-) Gibt es seit Jahrzehnten Voraussagen, die alle nicht eingetroffen sind. So hält man Öl teuer. Öl gibt es in Tiefen, in denen es keinerlei Biomasse gab, und die abiotische Theorie wird noch weitgehend unter der Decke gehalten.

    Biomasse – ,,ökologische“ Lösung? – na aber ganz sicher nicht generell. In Einzelfällen mag das sein. Die sich entwickelnde Industrie ist das glatte Gegenteil!

    Kernfusion könnte bei intensiver, strategischer Ausrichtung auf Forschung und Entwicklung in 10 – 15 Jahren einsatzbereit sein. Man verschleudert allerdings das Geld, das dafür nötig wäre, gerade für die „Bankenrettung“ und für Subventionen für angeblich „erneuerbare Energien“.

  94. Eveline sagt:

    @Blogleser sagt:

    …..Und mit einem Mann zusammen, der auch ein bischen was verdient, müsste es doch irgendwie gehen, oder?

    Nun ja die Frauen sind „Amazonen“ – im besten Sinne.
    Sich auf einen Mann ( Staat )zu verlassen, sie haben im zarten Alter von rund 10 Jahren erlebt, wie ein Staat zusammenbrach, wie von heute auf morgen Arbeitslosigkeit, Hoffnungslosigkeit rüberzog , der starke Vater musste zu Hause bleiben…..die Mutter….Beschimpfungen auf ihre geliebte Pionierorganisation und und und.
    Die Werte, die diese Kinder in sich tragen, unbezahlbar,
    aber wie sagte Rolli Schäuble: Er möchte noch viel mehr 70 jährige im Bundestag sitzen sehen…..

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