Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Obama – wie Bush oder wie Kennedy?

CM_Cover_OktoberCOMPACT-Live diese Woche als „Internationaler Presseclub“ mit Journalisten aus mehreren Ländern: Donnerstag, 21.11., 19 Uhr, Viethaus/Halong Hotel, Leipziger Str. 54/55, Berlin-Mitte

Das ist eine Premiere: Zum ersten Mal läuft COMPACT am kommenden Donnerstag als „Internationaler Presseclub“. Aleksandar Sorkin (Staatlicher Radiosender „Stimme Russlands“), Suliman Aktham (10 Jahre Berliner Büroleiter von A Jazeera) und Adnan Türkkan (Ulusal-Kanal, türkisches TV) diskutieren mit mir als Moderator (und gelegentlicher Mitdiskutant) die Frage „Obama – wie Bush oder wie Kennedy?“. Es geht um den – abgeblasenen? verschobenen? verzögerten? – Einmarsch in Syrien, um den NSA-Skandal, um Drohnen – und um Ähnlichkeiten des derzeitigen Präsidenten mit John F. Kennedy.

Als Diskussionsanreiz hier ein Auszug aus meinem Editorial in der aktuellen Ausgabe COMPACT 11/2013:

Kennedy und Obama

JFK bleibt unvergessen. Am 29. November jähren sich zum 50. Mal die tödlichen Schüsse von Dallas. Die Erinnerung wäre eine Sache für Historiker, gäbe es nicht aktuelle Entwicklungen im Weißen Haus, die den heutigen US-Präsidenten in eine Traditionslinie mit dem ermordeten rücken – hoffentlich nicht, was dessen Ende betrifft.

John F. Kennedy, Barack Obama: Mit jugendlichem Charme, federndem Schritt und unkonventionellen Umgangsformen hoben sie sich von ihren steifen Amtsvorgängern ab. Wer jedoch genauer hinschaute, merkte schnell, dass das ein Bluff war: Kennedy kam aus einer alten Geld-Dynastie, hatte im Kalten Krieg der 1950er Jahre genauso scharf gegen Moskau gebellt wie sein ewiger Rivale Richard Nixon, und seine Wahlkampagne wurde von der Mafia mit finanziert. Gegen Barack Obama sprachen ähnliche Gründe: Sein „Yes we can“ verhieß Veränderungen, die er nicht umsetzen konnte, denn er war von der Wallstreet ausgewählt worden. In der Geld- und Wirtschaftspolitik agierte er ganz in deren Sinne.

Dann die Parallelen in der Außenpolitik: Allem Friedensgedöns zum Trotz trieb Kennedy die Rüstung mit atomaren Erstschlagswaffen weiter voran, gab grünes Licht für die Invasion in der Schweinebucht 1961 und für Mordpläne gegen Fidel Castro. In seine Amtszeit fällt die „Operation Northwood“, die den 11. September 2001 vorwegnahm: Ein Planspiel der CIA, Terrorangriffe auf amerikanische Städte zu fliegen – mit eigenen Jets, die man zuvor als kubanische kostümiert hatte. Auch Obama enttäuschte die Hoffnungen auf Entspannung: Die völkerrechtswidrigen Kill-Operationen durch Drohnen wurden in seiner Amtszeit wesentlich intensiviert, die Beziehungen zum Iran balancierten ständig am Rande des Krieges. Mit der Beteiligung am Überfall auf Libyen 2011 trat er endgültig in die Fußstapfen von George W. Bush.

Doch dann kam die Wende, und sie war in beiden Fällen jäh. Als die Russen 1962 mit der Stationierung von Mittelstreckenraketen auf Kuba begannen, verhängte Kennedy eine Seeblockade. Wären sowjetische Schiffe durchgebrochen, hätte er einen Atomschlag ausgelöst. In letzter Sekunde nahm der Präsident Telefonkontakt mit seinem Amtskollegen Nikita Chruschtschow auf. Die beiden einigten sich auf einen Deal: SU-Raketen weg von Kuba, US-Raketen raus aus der Türkei. Ein Deal mit dem Erzfeind? Pentagon und CIA tobten. Das war wohl das Todesurteil für JFK.

Auch vor kurzem stand die Welt wieder vor dem atomaren Abgrund. Obama hatte Vergeltung für das Giftgasmassaker in Damaskus am 21. August geschworen und vor der Levante die größte Armada der letzten vierzig Jahren zusammengezogen. Am 7. und 8. September holten sich die USA auf den Gipfeln in St. Petersburg und Vilnius die Rückendeckung der Europäer. Am 9. September gab Außenminister William Perry Assad genau eine Woche Frist zum Abliefern aller C-Waffen. Doch binnen Stunden wendete sich das Blatt: Russland entschärfte das Ultimatum, indem es einen konstruktiven Vorschlag zu seiner Umsetzung machte – und Obama blies den Krieg ab. Mittlerweile sind die ersten Giftgasbestände in Syrien schon vernichtet worden, und parallel hat ein US-Präsident zum ersten Mal seit 1979 das direkte Gespräch mit seinem iranischen Gegenüber gesucht. Die westliche Presse berichtet über ein großes Massaker der syrischen Terroristen in Latakia mit 200 Toten. Geschehen war es schon Anfang August, aber erst jetzt, nach der Wende Obamas, durfte darüber geschrieben werden.

(…)

Vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 11/2013 – hier bestellen

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51 Responses

  1. Manfred sagt:

    Weder der Hegemonialanspruch der US-Amerikaner, noch die Lügen, noch die Präsidenten sind neu oder besonders originell. Nachdem die einstigen Europäer die Ureinwohner besiegt und nahezu ausgerottet hatten, ging es daran Mexiko in die Schranken zu weisen und weiteres Land zu erobern. Nach dem Bürgerkrieg und einer Konsolidierungsphase wurde der europäische Krieg Anfang des 20. Jhdts kurzerhand zum Weltkrieg, weil die Amis um ihre Kriegsinvestitionen fürchteten. Nicht willfährige Staaten – wie Deutschland – wurden später kurzerhand in einen neuen Krieg gegen die halbe Welt getrieben. Die eigene Rolle und die Kriegsverbrechen mussten durch ein noch größeres Verbrechen überlagert werden, was mit den besiegten Deutschen leicht machbar war. Die Furcht, dass diese kreative und starke Nation sich wieder erheben könnte, führte dazu, dass diese Schuld ungeprüft für alle Zeiten festgeschrieben wurde.
    Die Angst, entlarvt zu werden und der Drang, durch Macht die Welt zu beherrschen, gipfeln in einem Dünkel, der seinen Ausdruck in der Dollarpression und beliebigen Kriegen findet. Obama spielt nur die Rolle des Tagesschausprechers. Die Fäden zieht die Finanzmafia im Hintergrund.

  2. mark2323 sagt:

    Gute Sache mal wieder. Nur die Headline….)

    Rhetorische Frage? Die Antwort fällt wahrlich eher weniger schwer. -)

  3. mark2323 sagt:

    Die Wende nehme ich dem Obama aber mal überhaupt nicht ab. Wer einen ausgewiesenen Drecksack wie John Kerry in seinen Reihen hat, der ist gewiss mehr Bush als Kennedy.
    Unvergessen der folgende Klassiker von Luke Rudkowski bezüglich WTC7:

  4. mark2323 sagt:

    Sorry, Fehler grad. Der sollte es sein:

  5. mark2323 sagt:

    Meine Güte. Warum nimmt der immer die ganze Playlist.
    Alle guten dinge sind drei:

  6. ich sagt:

    † „22.“ November 1963 !

  7. Rudolf Steinmetz sagt:

    J. F. durfte mit der Sexgöttin Marylin ins Bett und lies sich im Gegenzug u.a. von der Mafia in die Karten schauen. Als er die Kuba-Krise etwas anders handhabte als gedacht, und auch sonst wie aus der Reihe tanzte, wurde er erschossen, NEUESTE INFOs „Wie John F. Kennedy erschossen wurde: Sehen Sie genau hin“: http://www.radio-utopie.de/2013/11/19/wie-john-f-kennedy-erschossen-wurde-sehen-sie-genau-hin/
    OBAMA tanzt wohl kaum aus der Reihe, deswegen wurde er bisher auch noch nicht erschossen. Mit wem er heimlich ins Bett geht, wissen wir nicht, aber was wir wissen ist, dass auch die US-Präsidenten kaum mehr sind als Marionetten der „Unsichtbaren Hand“ und genauso überwacht werden wie Jürgen oder Merkel & Co, insofern das alles dämokratisch. Wem dem so ist, müsste die Frage erlaubt sein nach der Überlebenschance von Jürgen Elsässer und dem Compact-Magazin bzw. deren Rückversicherung (möge der Himmel sie beschützen). NOTABENE: jahrelang war die Kuh mit dem Bauer befreundet, bis sie keinen Muh mehr von sich gab.

  8. “Obama – wie Bush oder wie Kennedy?”

    Weder noch. Er ist eher wie Mario, die Nette. Und dort dann doch eher wie Bush als wie Kennedy, der in seiner Hybris meinte, die FED verstaatlichen und kontrollieren zu dürfen, so als POTUS.

  9. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Man kann alles mögliche vergleichen, gemeinsame Züge finden sich oft. Vergleichen heißt nicht gleichsetzen, das wissen wir von anderen historischen Parallelen.

    Sicher gibt es Parallelen zwischen JFK und Obongo in Bezug darauf, daß beide lieber mit Rußland redeten als einen Weltkrieg mit thermonuklearen Waffen wegen eines kleineren, wenn auch wichtigen Zuges im globalen Schach (nämlich Syrien) zu führen. Die Drohung mit der Endlösung der Menschheit (einschließlich allen übrigen Lebens auf der Erde) gehört zum globalen Spiel, der Krieg selbst nicht.

    Das Wesentliche, was JFK auszeichnet, ist die Warnung vor dem Verbund zwischen Militär und Militärindustrie (wie auch der Kriegsverbrecher Eisenhower), und, wichtiger, sein Plan, die FED zu entmachten und staatliches, zinsfreies Geld auszugeben.

    Bekanntlich war es ein Riesenzufall, daß der Nachfolger Johnson bereits Stunden nach dem Mord das staatliche Geld wieder außer Kraft gesetzt hat.

    Eine Verwicklung des Vizepräsidenten in den Mord wurde nie bewiesen.

  10. lothar harold schulte sagt:

    echt geiles thema! viel erfolg mit dem internationalen presseclub. ich hoffe, daß auch viele weitere folgen werden. gruß lothar harold schulte

  11. Blue sagt:

    @Manfred: Dies ist eine sehr starke Vereinfachung komplexer, historischer Vorgänge. Zu komplex, als dass jemand sie einfach so hätte planen können.

  12. rubo sagt:

    @Manfred:
    Goldrichtig, die gestrige BT-Sitzung bestätigt es erneut, Gysis
    Worte zur fehlenden Souveränität verhallten im Nichts, auch keine Erwähnung in den Staatsmedien darüber. SPD-Oppermanns Antwort diente auch nur der Ablenkung von der Kernfrage.

  13. Oswald Spengler sagt:

    Obama ist doch kein Kennedy ! Barry ist durch und durch ein Foundation Operative(Ford,Annenberg),ein Poverty Pimp, ein Community Organizer für Wallstreet.Seine Funktion war die Friedensbewegung, die 9-11 Truth Bewegung, die Gewerkschaften mattzusetzen,humanitäre Interventionen zu verkaufen.Allerdings hat Barry einen Sinn für sein eigenes politisches Überleben.Verrückte wie Natanyahu,die Sykes-Picot-Suez Achse City of London-Paris wollen einen großen Schritt hin zum offenen Krieg.Die Oligarchie will anstatt des Stückwerks von Obama den großen Schlag in Fragen der Austerität.Romney war ihr Favorit.Die Nützlichkeit von Obama ist abgelaufen.Die Frage ist nun wie man Barry in der Amtszeit unter Kontrolle bekommt.Nixon-Watergate- JFK ? Clinton Impeachment ? Kriegsprovokation ? Erpessung mit seine Schwulengeschichten und Eskapaden in Chicago.Wer weiß.Bush steht endliche Stufen unter Barry.

  14. Paule sagt:

    Die globale Landschaftsgestaltung durch Heckenschützen !

    Wer steuert die “ Fehlgeleiteten“, insbesondere die ehem. u. aktiven Stasi u. Gladio Executer ?

    Otto Praun u. Elfriede Kloo
    Herrhausen, Rohwedder, R. Furrer, L. Eigendorf, Boris F(Tron), Karl Koch, , Frau Kiesewetter, die sog. NSU-Opfer, Mundlos und Böhnhardt, Florian H. ….usw
    wer ist das nächste Opfer, der sogenannte Kollateralschaden für verdeckte Ziele ?

    Was macht die US-KriegswaffenIndustrie angesichts des ausgefallenen Syrien Krieges ? Die unterstützten Terroristen sind bald Geschichte. Wer führt den „stellvertreter“ Krieg ?

    Und hier…
    Die Europa- „Wahlen“ stehen an. Die Nationalisten müssen noch in Mißkredit gebracht werden.
    Und um die globale Erwärmung zu stoppen, müssen noch einige Co2 Erzeuger „weg“.

    Jau,

    „ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“

  15. schnehen sagt:

    Wofür John F. Kennedy eintrat (am 22. November in Dallas von einem Scharfschützenteam von vorne erschossen)?

    Kennedy trat ein

    -gegen das israelische Atomprogramm und den Bau der zionistischen A-Bombe und war dafür, dass Inspektoren nach Israel geschickt wurden, um genau zu untersuchen, was sich in Dimona/Israel abspielte;

    -er legte wenige Tage vor seinem Tod über seinen Vertreter bei der UN einen Plan für das Rückkehrrecht der Palästinenser und für einen palästinensischen Staat vor – sehr zum Missfallen des damaligen israelischen Ministerpräsidenten Ben Gurion, der im Juli 1963 aus Protest zurücktrat;

    -er war dagegen, Truppen nach Vietnam zu schicken. Mit ihm hätte es keinen Vietnam-Krieg gegeben;

    -er war gegen eine Kuba-Invasion;

    -er wollte die CIA ‚in Stücke schlagen‘ und setzte schon mal ihren Chef Allen Dulles ab, womit er sich die Intelligence Community zum Feind machte;

    -er war dafür, der FED die Flügel zu stutzen und dem Kongress das Recht, Geld zu drucken (so die US-Verfassung) wieder zurückzugeben;

    -er war wie sein Bruder Robert, den er zum Generalstaatsanwalt machte (1968 ermordet), dafür, die Verbrechersyndikate (Meyer-Lansky..) in den USA auszuschalten;

    -er verhinderte die Operation Northwood von General Lemnitzer, eine False Flag, um Kuba zu überfallen;

    -er schloss 1963 mit der Sowjetunion das erste Atomteststopp-Abkommen ab und dämmte die Gefahr einer gegenseitigen atomaren Vernichtung ein;

    – er garantierte die Existenz Kubas, behielt aber die Blockade bei;

    -er positionierte sich gegen die Machenschaften der Wall Street…

    Alles Gründe, diesem Präsidenten keine zweite Amtsperiode zu gönnen, die er genutzt hätte, um all diese Pläne zu verwirklichen.

    Kennedy war keine Marionette der Wall Street. Er war ein Mann mit Rückgrat und eigenen Plänen. Obama dagegen ist ein Mann ohne jedes Rückgrat und vollzieht den Willen der Wall Street.

    Wall Street und CIA sind ein Bündnis. Wer sich gegen die Wall Street stellt, bekommt es mit der CIA zu tun und wer die zionistische Lobby verärgert, der macht sich reif für ein Attentat.

    (Buchtipp: Michael Collins Piper: ‚Final Judgment‘ zum Kennedy-Mord).

  16. Kennedy hat die Liquidierungsgründe förmlich angezogen, wären dann noch, die Kündigung des Federal Reserve Acts, der Abzug aus Vietnam, die Verhinderung der israelischen A-Bombe, Entlassung Hoovers….(bitte ergänzen) ev. falsifizieren…

  17. Schwan sagt:

    Bitte was soll Obama gemacht haben, das ihn in die Naehe Kennedys rueckt? Syrien wurde durch Russland verhindert/verzoegert, nicht durch Obama. Der hatte nach Russlands Schachzug keine Wahlmoeglichkeit.

    Absolut laecherlicher Vergleich! Das muessen noch die Nachwehen der Mr Superman-Propaganda von vor der ersten Amtszeit sein, die da im Kopf herumspuken.

  18. Silvia sagt:

    Obama mit JFK zu vergleichen ist ein Verbrechen!!!

  19. juergenelsaesser sagt:

    Schwan: Ach, und Kuba bzw. der 3. Weltkrieg 1962 wurde nicht durch Moskau verhindert? Das hat Kennedy alles ganz alleine gemacht?

  20. Herr Peters sagt:

    Ron Paul will, wie einst Jon F. Kennedy, das Federal Reserve System der FED Zentralbank der USA beenden – hinter diesem steht ein Privat Banken Syndikat!

    Ron Paul ist Republikaner – auf demokratischer Seite sind der christlich-humanistische Demokrat Lyndon LaRouche, ein progressives Tea Party Mitglied, sowie weiterhin Al Gore (Verfasser von „Ein Marshallplan für die Erde“) und Hillary Clinton Hoffnungsträger…!

    LaRouche Movement

    http://www.larouchepac.com

    EIR News

    http://www.bueso.de

    American Free Press

    http://www.americanfreepress.net

    Michael C. Rupperts täglicher Peak Oil Blog

    http://www.fromthewilderness.com

  21. Schwan sagt:

    @ Juergen Elsaesser: Kennedy hat einen Beitrag geleistet, aber was war denn der von Obama? Er hatte ja keine Wahl als den Krieg abzublasen.

  22. lothar harold schulte sagt:

    kennedy oder obama? meine güte, was für bilder in berlin vor der victoria- bzw. siegessäule und dann direkt der vergleich der bundesdeutschen medien: der schwarze kennedy! dann us-präsident am 20.01.2009 und noch im selben jahr die sensation: für seine bemühungen (kein witz) für die zusammenarbeit zwischen den völkern erhält er die heiligsprechung am 10.12.2009 den friedensengel – für liebe und demut! nov. 2013 kann die welt lesen, der riesenarsch ist stolz auf seine drohnen-angriffe und zitat vom friedensnobelpreisträger:“ ich bin echt gut darin, menschen zu töten!“ somit stellt sich mit kennedy kein vergleich und man muß nur wissen, wer mit obama verwandt ist! gruß lothar harold schulte.

  23. Was Obama innenpolitisch leistet kann ich nicht beurteilen (anscheinend läuft da einiges quer), Außenpolitisch muß man ihm an den Ergebnissen bewerten; der Iran „lebt“ noch, Israel hat Gegenwind (trotz Kerry), die (lange vermuteten) NSA Aktivitäten sind öffentlich, Assad ist noch im Amt, scheint sich zu erholen, Russland spielt wieder mit – der Rest, was erwartet man? Das der Mann Selbstmord begeht….

  24. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: JFK

    Danke für diese Auflistung!
    JFK war bestimmt eine Ausnahmeerscheinung unter den US-Präsidenten. Hätte er überlebt, sähen die USA und die ganze Welt haute anders aus, nämlich etwas normaler.

  25. rubo sagt: 19. November 2013 um 09:44

    @Manfred:
    Goldrichtig, die gestrige BT-Sitzung bestätigt es erneut, Gysis
    Worte zur fehlenden Souveränität verhallten im Nichts, …

    Ja, keine Resonanz. Dabei war es eine sehr gute, kluge, mutige und klare Rede.

    Ich fürchte, sie wollen nicht hören… Es würde halt ihr Selbstverständnis als Abgeordnete in Frage stellen, ihre Identität bedrohen, sie der Lächerlichkeit preisgeben und der eitlen Nichtigkeit überführen.

  26. juergenelsaesser sagt:

    Schan: Obama hätte den Kongress nicht fragen müssen! Er hat laut Verfassung die Autorität, den Krieg im Alleingang auszulösen, und hat das Ende August NICHT gemacht. Kritik an Obama ist ja ok, aber dann auch an Kennedy…

  27. Schwan sagt:

    Juergenelsaesser:

    Ich stimme ja zu, dass er rechtlich haette koennen, aber was ich meine, ist, dass es politisch nicht moeglich war, weil die Stimmung nach dem Russlandschachzug das nicht erlaubt haette.

    Ich gehe da zugegebenermassen von meiner Sichtweise aus, dass wir in einer sanften Diktatur leben, wo vor allem auf Manipulation – und passive Zustimmung bzw. Gleichgueltigkeit gesetzt wird, sehr viel mehr noch als auf ebenfalls eingesetzte, klassische Repression.

    So nach dem Muster, der Teufel kann bei uns nur wirken, wenn wir ihn in unser Haus lassen (unser System), im Gegensatz zum Stuermen des Hauses (klassische Diktatur). Ganz ohne eine gewisse Grundzustimmung zum System geht das nicht und die war da einfach nicht mehr gegeben.

  28. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    Interessant ist, was sich unmittelbar nach Kennedys Ermordung in der Außenpolitik der USA änderte und wer davon profitierte. Die Cui Bono-Frage muss immer bei solchen Anlässen gestellt werden. Also fragen wir uns, was sich änderte, als Lyndon B. Johnson, Vizepräsident unter Kennedy, den dieser bei den nächsten Wahlen nicht mehr als ‚running mate‘ haben wollte, urplötzlich, ohne gewählt worden zu sein, Präsident war.

    Er hatte, um das vorweg zu sagen, übrigens dafür gesorgt, den Leichnam Kennedys, aber auch den Wagen, in dem Kennedy erschossen wurde, sofort aus Texas wegzuschaffen und nach Washington zu überführen, damit eine unabhängige Untersuchung vor Ort und nach den Gesetzen Texas nicht mehr möglich war.

    Zwei Dinge fallen dabei besonders ins Auge:

    1. Er treibt die Israel-Hilfe (nur 40 Mill. Dollar unter Kennedy) in die Höhe: 1966 schon 92 Mill. $. Der Charakter dieser Hilfe ändert sich drastisch. Aus einer zivilen Hilfe wird eine Militärhilfe, was Israel ein Jahr später erlaubt, den Krieg gegen seine Nachbarn zu inszenieren, dem Kennedy nie zugestimmt hätte. Johnson verzichtet auf die Inspektion von Dimona, sodass Israel sein Atomprogramm fortsetzen kann und zieht die Initiative Kennedys für ein Rückkehrrecht der Palästinenser für die UN-Vollversammlung sofort zurück.

    Johnson hat dann sogar noch die Bombardierung der USS Liberty durch Israel während des Sechstagekrieges Anfang Juni 1967 mit Napalm (34 tote Marinesoldaten) klammheimlich gebilligt.

    2. Vor dem Mord am Dealey Plaza am 22. November 1963, also vor genau fünfzig Jahren, betrieben die USA im Mittleren Osten eine unabhängige Politik. Eisenhower sorgte sogar dafür, dass sich Israel 1956 zusammen mit Frankreich und Großbritannien wieder aus dem eroberten Sinai zurückziehen musste. So etwas wäre heute nicht mehr möglich.

    Also bis zur Ermordung Kennedys waren die USA in der Lage, im Mittleren Osten unabhängig von Israel zu agieren, was sich danach schlagartig änderte. Danach waren sie nur noch der verlängerte Arm des zionistischen Regimes. Heute beträgt die jährliche Hilfe an Israel übrigens drei Milliarden Dollar.

    Michael C. Piper (‚Final Judgment‘) kommt in seiner Analyse zum Mord an JFK deshalb auch zu dem Ergebnis, dass die Israelis bei der Ermordung Kennedys eine Rolle gespielt haben und verweist auf einen französischen Agenten namens Pierre Neuville, der ihm sagte, dass der Mord an Kennedy von dem israelischen Ministerpräsidenten Ben Gurion in Auftrag gegeben worden sei. Der damalige Mossad-Chef für gezielte Tötungen und spätere Ministerpräsident Shamir habe dann ein französisches Kill-Team unter der Leitung von General de Lanurien angeheuert.

    Auch der israelische Atomforscher Vanunu, der 1986 das israelische Atomprogramm publik machte und dafür 18 Jahre Haft erhielt, behauptete stets, dass es eine Verbindung zwischen dem Mord an JFK und Israel, speziell mit seinem Sechstagekrieg, gegeben habe, der nur unter Johnson, einem gestandenen Zionisten, nicht aber unter Kennedy möglich war.

  29. Yilmaz sagt:

    @ schnehen sagt: 19. November 2013 um 12:15
    danke für die Auflistung. Man muss das mal alles zu würdigen wissen, insbesondere das JFK diese scheiß FED Bankster entmachten und echtes staatliches Geld drucken wollte!

    Was hat denn der „yes we can“ Laber Hannes Präsident bisher geschafft außer daß er die Syrienintervention hinausgezögert hat!?
    Trotzdem haben diese Upgefuckten Al-CIADa Terrorbanden doch dort bereits genug geschlachtet, oder!? Wieviele sind den bereits in Syrien gestorben!? 100.000 sicher, um nicht hier gleich von einem Erfolg zu sprechen!?
    Sorry Jürgen, aber JFK zu kritisieren ist ganz einfach schlecht, den kann man nicht im geringsten mit Obama oder je mit einem anderen Staatsmann vergleichen, Putin schon eher, der hat auch die gleiche Klasse, aber den hast Du ja auch schon ins Knie geschossen, also entweder steckt dahinter eine bestimmte Elsässer Strategie… oder Du verlierst den Durchblick.

    Und was Nikita Chruschtschow angeht, ich frag mich überhaupt ob die damalige Sowjet-Union nicht unter den gleichen Fittichen der Hochfinanz-Internationalisten lag….!?
    Die haben doch damals nach den beiden Weltkriegen die (Land-) „Karten“ neu gemischt und alles kontrolliert! So schauts aus.
    Vielleicht haben die gleichen FED Logenbrüder ja den Chruschtschow angerufen und ihm gesagt, „los, zieh deine Kriegsschiffe in Kuba zusammen, der Kennedy läuft uns aus´m Ruder …“ . Anscheinend hatten die Entscheidungsträger dann erst begriffen, daß ein Atomarer Krieg keine Sieger hervorbringt..!?

  30. Oswald Spengler sagt:

    Zbigi ,Obamas Mentor ist für den Iran Deal.Saudi Arabien-Quatar-Israel-Frankreich-UK-Necons sind dagegen.http://www.lobelog.com/scowcroft-brzezinski-urge-iran-accord/ Es gibt einen offenen Machtkampf zwischen den verschiedenen westlichen Oligarchen.Die Bombe in Beirut sollte vermutlich als Provokation gegen den Iran gerichtet sein.Man hofft bei einer Reaktion des Iran doch noch den Krieg vom Zaun brechen zu können.

  31. Dr. Gunther Kümel sagt:

    MORD.

    Oswald ermordet Kennedy. Bzw., er nimmt an der Ermordung teil.
    Ruby erschießt den in Handschellen vorgeführten Oswald im Polizeigebäude. Er war ein Fremder, wie kann das sein? Wie kam er in das Gebäude, wieso parkt er auf einem Polizeiparkplatz?

    Aufklärung liefern einige Worte von Golda Meir, die 50 Jahre lang geheimgehalten, aber jetzt bekanntgemacht wurden.

    http://www.roitov.com/articles/kennedy.htm

  32. Dr. Gunther Kümel sagt:

    ISRAEL SHAMIR: „Blumen aus Galiläa“, Schriften gegen die Zerstörung des Heiligen Landes. © 2005 Promedia, Wien.

    als kostenloses E-Buch (deutsch):
    http://novertis.com/wpress/wp-content/uploads/2013/11/Blumen-aus-Galil%C3%A4a.pdf

    „Menschen, die ihr Land lieben,werden es für sich gewinnen, auch wenn ihre Gegner den militärischen Sieg erringen. Denn Land sollte geliebt werden, so, wie eine Frau von einem Mann geliebt wird, und dieseArt von Liebe übersteigt die Fähigkeiten der Zionisten.“

  33. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Israel hatte den Nutzen“

    Die Details, die Sie nennen, waren mir nicht so genau bekannt, danke dafür.

    Wenn man jedoch die Frage stellt, wem das Attentat denn eigentlich Nutzen brachte, so ist die Antwort klar. Fragt sich bloß, wieso Johnson ein Schurke so großen Kalibers war, daß er dies alles zuließ. Er mußte doch auch sehen, daß die USA gewisse Eigeninteressen haben. Er hat nur noch als Hundchen der Interessen der Übermächte gehandelt.

    Die Beteiligung Israels wird auch klar aus den Worten von Golda Meir, die jetzt freigegeben und von Roi Tov analysiert worden sind.

    http://www.roitov.com/articles/kennedy.htm

  34. Dr. Gunther Kümel sagt:

    JÜRGEN ELSÄSSER: „Kriegserklärung durch Obama“ ??

    Der US-Präsident hat eine unglaubliche Machtfülle, die in anderen Systemen normalerweise als „Diktatur“ und „undemokratisch“ aufgefaßt wird. Er ist Staatsoberhaupt als auch Regierungschef und ferner Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte und der Nationalgarde.

    Eine solche Machtfülle in Deutschland würde bedeuten, daß das Amt des Kanzlers mit dem des Präsidenten und des Oberbefehlshabers der Wehrmacht zusammengelegt würde.

    ABER:
    Das Recht zur Kriegserklärung nach Artikel I Abschnitt 8 der Verfassung steht jedoch alleine dem Kongreß zu!
    Der Präsident kann den Truppen allerdings selbständig nahezu alle Befehle erteilen, sofern er gewisse parlamentarische Kontrollrechte wahrt und nicht formal einen Krieg erklärt.

    Über den Einsatz von Atomwaffen entscheidet die National Command Authority (NCA), die vom Präsidenten und dem Verteidigungsminister gemeinsam gebildet wird. Beide müssen unabhängig voneinander für einen Einsatz stimmen, jeder der beiden hat also ein Vetorecht.

    Wenn einige Präsidenten einfach so „Krieg machen“, dann handeln sie verfassungswidrig, was „eigentlich“ zum ‚Impeachment‘ führen müßte.

  35. juergenelsaesser sagt:

    Kümel: Stimmt nicht! Der Präsident kann die Truppen eigenmächtig losschicken; erst nach 6 oder 8 Wochen muss der Kongress sein Plazet geben, wenn bis dahin die Truppen nicht zurück sind. In Libyen 2011 hat Obama Probleme mit Ron Paul etc. bekommen, weil die Frist überschritten war.

  36. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Jürgen Elsässer:

    Ich rühme mich nicht, Kenner der constitution zu sein.
    Aber überall steht, daß nur der Kongreß Krieg erklären kann:

    „Viele Republikaner fordern ein Amtsenthebungsverfahren gegen Barck Obama, weil er ohne Einwilligung vom US-Kongress und eigenmächtig in den Libyen-Krieg zog. Das ist nicht nur völkerrechtlich widerrechtlich, sondern auch nach US-Recht.“ http://www.seite3.ch/US+Kongress+Blankoscheck+fuer+Weltkrieg+/493046/detail.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kongress_der_Vereinigten_Staaten

    „US-Präsident Barack Obama, hier beim G 20-Gipfel in St. Petersburg, muss sich ernsthafte Sorgen machen, ob der Kongress einem Militärschlag gegen Syrien zustimmen wird.“

    „Damit scheinen 184 Kongress-Mitglieder entschlossen zu sein, gegen Obama zu stimmen. Wenn 217 Abgeordnete gegen den Einsatz stimmen, kann Obama den Angriff nicht durchführen.“

    „Auch im Senat, dessen Ausschuss sich am Mittwoch mit knapper Mehrheit für einen Einsatz ausgesprochen hatte (hier), gibt es erst 20 dezidierte Ja-Stimmen. Der Senat umfasst 100 Mitglieder.“http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/06/krieg-gegen-syrien-obama-verliert-an-rueckhalt-im-kongress/

    „Nach der Verfassung ist der Präsident zwar Oberbefehlshaber der Streitkräfte, aber nur der Kongress hat das Recht, Krieg zu erklären. Dieses Recht des Kongresses ist im 20. Jahrhundert zunehmend ausgehöhlt worden. Der Präsident hat das Militär in den Kampf geschickt, ohne dass es eine Kriegserklärung gegeben hätte – zum Beispiel nach Vietnam. Um derartige nicht-erklärte Kriege zu verhindern, sieht die War Powers Resolution vor, dass für den Fall eines Angriffs auf die Vereinigten Staaten, auf amerikanisches Eigentum oder auf amerikanische Streitkräfte, der Präsident ohne ausdrückliche Zustimmung des Kongresses für 60 Tage (unter besonderen Bedingungen auch für 90 Tage) Truppen zu entsenden vermag.“ http://www.bpb.de/internationales/amerika/usa/10649/kongress

    „…Dabei ist laut Verfassung allein der Kongress befugt, Kriegserklärungen abzugeben. Die zahlreichen Staatsoberhäupter berufen sich allerdings auf ihr ebenfalls in der Verfassung festgeschriebenes Amt des Oberbefehlshabers der Streitkräfte. Die letzte Kriegserklärung der USA erfolgte am 5. Juni 1942 gegen Hitlers Verbündete Ungarn, Rumänien und Bulgarien. Das bedeutet, dass weder der Korea-Krieg noch der Vietnam-Krieg parlamentarisch abgesegnet wurden.
    1973, … nach … Vietnam … gegen das Veto Nixons mit Zweitdrittelmehrheit … War Powers Resolution … legt fest, dass der Präsident den Kongress 48 Stunden vor einem militärischen Vorgehen zu informieren hat. Spätestens nach 60 Tagen müsse das Parlament dem Einsatz zustimmen, sonst müssten die Kampfhandlungen binnen 30 Tagen beendet werden. Ob der Präsident aber tatsächlich daran gebunden ist, ist rechtlich umstritten.
    Dementsprechend wurde das Gesetz auch oft ignoriert.

    http://derstandard.at/1376535337426/Syrien-Intervention-Das-umstrittene-Recht-auf-Kriegsfuehrung

  37. juergenelsaesser sagt:

    Kümel: Zum Libyen-Beispiel hab ich schon geschrieben: Frist überzogen. Zum Syrien-Beispiel: Da kam er nur in die Klemme, weil er selbst gesagt hat, er will eine Kongress-Entscheidung. Hätte er nicht müssen!

  38. schnehen sagt:

    Wenn Obama wie Kennedy wäre, würde er heute Gefahr laufen, umgebracht zu werden. Aber diese Gefahr besteht nicht bei einem Präsidenten, der die Befehle der Wall Street eins zu eins umsetzt, der sich nie mit seinen Geheimdiensten oder mit dem Pentagon angelegt hat und schon gar nicht mit der Israel-Lobby. Regelmäßig besucht er die AIPAC-Konferenz und erhält dort stürmischen Beifall.

    Diejenigen Präsidenten, die Opfer von Anschlägen und Attentaten wurden wie Lincoln (erschossen), FDR (Franklin D. Roosevelt), wahrscheinlich im Frühjahr 1945 vergiftet oder Kennedy (von einem Scharfschützenteam erschossen), haben sich mit bestimmten einflussreichen Kräften aus der Elite der USA angelegt, sind gegen den Strom geschwommen, haben Zivilcourage gezeigt und sind für ihre Überzeugungen durchs Feuer gegangen, die sich nicht in jedem Fall mit denen der herrschenden Klasse deckten. Auf Franklin Roosevelt wurden gleich mehrere Anschläge verübt, der erste schon 1933, 1935 und 1937 oder 1938 folgten weitere, regelrechte faschistische Umsturzversuche, bis er schließlich von einer russischen Künstlerin, einer in den USA lebenden Emigrantin, vergiftet wurde (so Webster Tarpley). Roosevelts Todesurteil: Er hatte vor, mit der Sowjetunion zusammen eine europäische Friedensordnung auf der Basis der Beschlüsse der Konferenz von Jalta zu schaffen, die auf Zusammenarbeit statt auf Konfrontation mit der Sowjetunion basieren sollte. Josef Stalin verriet seinem Sohn Elliot ein Jahr nach seinem Tod, 1946, dass ‚die Churchill-Gang‘ seinen Vater umgebracht habe, also diejenigen imperialistischen Kräfte, die einen Kalten Krieg wollten, die auf Konfrontation und Roll Back des sowjetischen Einflusses setzten. Ihr Mann: das Mittelmaß Harry S. Truman, dem jüdisches Geld dann 1948 zur Wahl verhalf.

    Alle drei Präsidenten sind gegen den Strom geschwommen, zumindest in Einzelfragen, haben die im Hintergrund operierenden Schattenmächte, die Rockefellers und Morgans, die Skull & Bones People und später die zionistische Finanzmafia und die einflussreiche Israel-Lobby so stark verärgert, dass man keinen anderen Ausweg mehr sah als diese Präsidenten auf gewaltsame Weise durch Komplotte auszuschalten, um Platz für Wunschkandidaten zu machen wie HST oder LBJ.

    Aber Obama??

    Er erhielt 2008 auf einer Bilderbergkonferenz, der Konferenz der Hochfinanz (dort wo politische Karrieren entstehen), den Vorzug vor Hillary Clinton und erhielt den Großteil an Wahlkampfgeldern aus den Taschen der zionistischen Lobby. Während seiner gesamten Amtszeit hat er alle wichtigen Projekte dieser Kräfte, die im Council on Foreign Relations regelmäßig zusammen kommen, brav umgesetzt und hat sich nie von diesen Kräften emanzipiert wie Kennedy oder gegen sie gestellt. Er war und ist der Wunschkandidat der Hochfinanz, das nette Gesicht des US-Imperialismus, der die Widerstandsbewegung in den USA kontrollieren und stillhalten kann wie kein anderer.

    Obama hat sich stolz zu seinem Drohnen-Kill-Programm bekannt und dass es ihm Spaß mache, andere umzubringen (im Wahlkampf 2012). Allein dieser Ausspruch zeigt, wie moralisch heruntergekommen dieser Mensch ist. Diese moralische Skrupellosigkeit gehört bei der Hochfinanz zu dem vielleicht wichtigsten Eignungskriterium für einen Präsidenten. Er gehört an die Seite von Blair und Bush. Boliviens Präsident Evo Morales hat gefordert, Obama wegen seiner Kriegsverbrechen vor ein internationales Gericht zu stellen, wo er hingehört.

    Solche Präsidenten haben eine hohe Lebenserwartung und dürfen, wenn sie nicht mehr Präsident sind, ihre Memoiren schreiben und ungestört Lesungen abhalten und Vorträge halten, für die sie Spitzenhonorare erhalten und finden ihren Platz in den Geschichtsbüchern.

    Kill-Teams sind für einen anderen Menschenschlag reserviert.

  39. JVG sagt:

    Vielleicht eine Ergänzung zu schnehen der ganz anderen Art. Etwas ganz Besonderes, wie ich finde. Die Musik wird vielleicht nicht jedem gefallen. Besonders bekannt ist die Band auch nicht.

    Wen es interessiert ist mal 6:40 Minuten reinhören in den ersten Titel

    Bandname:

    Godspeed You! Black Emperor

    Titel:

    The Dead Flag Blues

    Text:

    The car is on fire, and there’s no driver at the wheel
    And the sewers are all muddied with a thousand lonely suicides
    And a dark wind blows

    The government is corrupt
    And we’re on so many drugs
    With the radio on and the curtains drawn

    We’re trapped in the belly of this horrible machine
    And the machine is bleeding to death

    The sun has fallen down
    And the billboards are all leering
    And the flags are all dead at the top of their poles

    It went like this:

    The buildings tumbled in on themselves
    Mothers clutching babies
    Picked through the rubble
    And pulled out their hair

    The skyline was beautiful on fire
    All twisted metal stretching upwards
    Everything washed in a thin orange haze

    I said, „Kiss me, you’re beautiful –
    These are truly the last days“

    You grabbed my hand
    And we fell into it
    Like a daydream
    Or a fever

    We woke up one morning and fell a little further down
    For sure it’s the valley of death

    I open up my wallet
    And it’s full of blood

    Und auch spannend: geschrieben 1997

    Einige weitere Texte der Band sind es ebenfalls.

    deutscher Text (ist aber scheinbar eine Computerübersetzung, grauenvoll…)

    http://lyrics-und-ubersetzungen.com/lied/zeigen/628916/godspeed-you-black-emperor/songtext-und-ubersetzung-the-dead-flag-blues/

  40. Eher wie Bush. Kennedys Senkung des Spitzen­steuersatzes die Vorlage der Steuerpolitik Reagans und Thatchers war
    http://http://alternativlos.tk/2013/11/john-f-kennedy-groesster-steuersenker-aller-zeiten/

  41. JVG sagt:

    Ein kleiner Vergleich zwischen Obama und JFK

  42. siempre sagt:

    @schnehen

    „Boliviens Präsident Evo Morales hat gefordert, Obama wegen seiner Kriegsverbrechen vor ein internationales Gericht zu stellen, wo er hingehört“

    Sie trauen sich die Wahrheit auszusprechen. Dies tun nicht so viele Menschen. Ganz egal, wie man politisch aufgestellt ist, wir mögen keine Leute, die anderen mit Unheil drohen, quälen, foltern und töten. Sie scheinen mir ein gerechter Mensch zu sein, der auch weitaus mehr Hintergründe kennt. Natürlich kam Obama erst einmal als netter Mensch in der Öffentlichkeit an, aber sobald er an der Macht war, wurde er ziemlich unangenehm; und da spielt die Hautfarbe wirklich keine Rolle.
    Bleiben sie weiter aufklärerisch in Sachen Demokratie, da wir so ehrliche Menschen, die unehrlichen Leuten die Wahrheit ins Gesicht sagen, brauchen.

    Dieter Hildebrandt hätte mit Sicherheit auch so argumentiert🙂

  43. Vafti sagt:

    Obama, der jetzt einen Dissens mit Netanjahu hat, muß
    sich in acht nehmen und schützen !!!!
    Das Problem daran ist, dass ich, wenn ich Obama wäre,
    nicht wüßte, wer ihn vor Attentat schützen könnte…
    wenn er sich gegen die Westbank,- und Kriegspolitik stellt !!
    Vielleicht wäre sogar eine „vollständige“ Geld,- und Kapital-
    entmachtung der „Geldherrschaft“ in den USA das geeignete
    Mittel…sich von der Börse zu entledigen ??
    In diesem Fall jedoch hätte Obama gegen x-Gesetze der
    Geldherrschaft verstoßen und wäre ( mit Familie ) in
    extremer Lebensgefahr !!
    Mein Vorschlag : Er braucht Sicherheit, in dem er die gesamte
    Kriegspolitik der Vereinigten Staaten völlig beendet, und
    die USA von der Börse nimmt…und sich eine „heilige
    Leibgarde“ zulegt !!
    Und dann…rollt er alles auf…Direkte engste Beziehungen
    mit Rußland, China und den „souveränen Bewegungen“
    in Europa aufbauen und drastisch die Militärausgaben
    kürzen….
    Gruß an alle Souveränen, die überall „wach“ werden !!

  44. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Vafti:

    Na ja, wenn’s dem Obongo an den Kragen geht, kann er ja in Rußland Asyl bekommen. Ein paar Wochen Aufenthalt auf der Flughafentoilette vielleicht.

  45. Vafti sagt: 25. November 2013 um 18:40

    Obama, der jetzt einen Dissens mit Netanjahu hat, muß
    sich in acht nehmen und schützen !!!!

    Ach, Bibi ist doch nur neidisch, weil Obomba bombsen darf und er nicht. Wenn er aber Obomba deswegen hauen will, wird ihm das ihr gemeinsamer „Leit-Schatten“ im Hintergrund wohl verbieten.

    Es sei denn, Obomba fällt auch dort in Ungnade. Dann könnte Bibi entfesselt werden…

  46. Vafti sagt:

    bezugnehmend auf bush,kennedy und obama…war kennedy
    derjenige, der offen von einer Hintergrundmacht sprach…
    Bush..war einer, der aufgrund des großen Unwissens der
    westlichen Welt, noch offen lügen konnte…( Eingegrabene
    Passagierflugzeuge als Langstreckenraketen )…aber
    Obama ist in einer „jetzt sich langsam verändernden Welt“…
    in der selbst diese Hintergrundmacht…die uns beherrscht…
    nicht genau weiß, wie „die Menschen…Völker wie Mengen…
    wie Einzelpersonen, gestrickt sind….bzw. wie sie sich in abseh-
    barer Zeit entwickeln werden (!!) weil ihr wichtigstes Gesetz
    zwar KRIEG heißt…sie aber nicht wissen, wie sie sich orien-
    tieren sollen ! ( Wenn die Deutschen sich plötzlich dafür ent-
    scheiden, aus der Währungsunion auszusteigen…dann zie-
    hen alle anderen nach….das würde bedeuten, das wir Deut-
    schen wenigstens Finanztechnisch einen größeren Schritt
    Richtung „Souveränität“ gemacht hätten…Beispiel…)
    Und schon wäre die ganze Welt verändert…obwohl man
    noch Europa ist !! Oder auch eine Aufnahme Rußlands in
    die EU würde bedeuten, das „jede“ Angst vor einen Krieg
    in weite Ferne rücken würde…ohne dabei unsere Tuchfüh-
    lung ( politisch ) mit den USA zu verlieren !!
    Ich selber bin mir sicher, das die Völker heute schon längst
    so denken…dass aber der „regierende Oberbau“ diesen
    „ewigen Frieden“ nicht zulassen will…weil die Leute ja auch
    so ungebildet wählen gehen…

    Das Volk sollte sobald wie möglich sich dieser Bildungs-
    defizite öffnen und anfangen nachzulesen, zu schauen,
    und …lernen…den Euro zu beseitigen…und zugleich Die
    zu entmachten, die uns den Euro angetan haben !!
    (p.s. nichts, was in den USA passiert, wird durch das Volk
    gemacht ! Trotzdem nennen sie sich Demokratie.
    Allenfalls macht man das Volk…zu Darstellern…
    aber die Regisseure sind immer die eingeweihten freimau-
    rerischen Juden )
    Auch in Rußland gibt es diese…aber dort „arbeiten“ sie
    nach ihrem Gesetz „Wenn die Zeit des Wolfes gekommen
    ist, muß sich der eingeweihte freimaurerische Jude, dieser
    unverschämten Herrschaft „vorübergehend“ beugen“ !!
    Das sind dann Diejenigen, die i.d.R. ihre Fahne in den Wind
    hängen…je, nachdem gerade der Zeitgeist sich entwickelt…
    aber dennoch arbeiten sie alle an der Unterwerfung der
    Völker…bis diese die Weltherrschaft errungen haben !!
    Gruß an alle Souveränen

  47. Anonymous sagt:

    @Dr Krümel, das müsste die eigentlich interessieren?

    Ich persönlich neige nicht dazu, nur mit dem „linken“ oder“rechten“
    Auge zu sehen, aber das Buch „Freispruch für Deutschland“ von
    Dr. Robert L.Brock ist schon bemerkenswert provokant. Als Normalmensch
    habe ich sicherlich kein großes Bedürfnis, mir die Aussagen von ca.
    700 Geschichtsautoren anzueignen und das meist noch in englischer
    Sprache, trotzdem ist es interessant und lesenswert.
    Die Frage wird natürlich nicht geklärt, wer mal wieder den nächsten
    großen Krieg ausheckt und anzettelt? So öde das Buch auch daher kommt,
    man sollte es sich antun, wenn man ein wenig politisch interessiert ist.

    Auszug von Seite 55:

    „Tatsächlich beseitigte die Kriegsbeteiligung die gewaltige
    US-Massenarbeitslosigkeit, war der Krieg für die obersten
    US-Zehntausend im wahrsten Sinne des Wortes ein Mordsgeschäft,
    und sicherte Roosevelt eine dritte und vierte Amtsperiode.“

  48. Dr. Gunther Kümel sagt:

    TAFTA

    Die ganze Hyterie um die NSA-Betätigung, von der doch jeder gewußt haben mußte, wurde bloß deshalb beklagt, „weil das Freihandelsabkommen gefährdet“ sei. Das Merkel tat sich bei diesem Lamento besonders hervor.

    Aber TAFTA ist nicht „wichtig“, sondern ein weiteres Instrument des Globalismus, also brandgefährlich!

    TAFTA/TTIP wird die Regierungen der Nationalstaaten entmachten und es ermöglichen, daß ein „geheimer“ Zirkel von Kapital und Industriellen Entscheidungen über die Köpfe
    der gewählten Regierungen hinweg treffen und durchsetzen kann.
    So z.B. könnte Monsanto die EU verklagen, weil die EU sich gegen genmanipulierte Nahrungsmittel abschotten will.
    Dies geht alle US- und alle europäischen Staaten an.

    Die Organisation „AvaaZ“, der ich eigentlich sehr distanziert gegenüberstehe, hat eine Petition laufen: lesen und unterzeichnen!

    https://secure.avaaz.org/en/petition/European_Union_Stop_TAFTA_TTIP/?eerYJcb

  49. Anonymous sagt:

    @Manfred

    Ich denke erst mal mit meinen Beiträgen Ihren Beiträgen nicht zu widersprechen.

    Ich persönlich neige nicht dazu, nur mit dem „linken“ oder“rechten“
    Auge zu sehen, aber das Buch „Freispruch für Deutschland“ von
    Dr. Robert L.Brock ist schon bemerkenswert provokant. Als Normalmensch
    habe ich sicherlich kein großes Bedürfnis, mir die Aussagen von ca.
    700 Geschichtsautoren anzueignen und das meist noch in englischer
    Sprache, trotzdem ist es interessant und lesenswert.
    Die Frage wird natürlich nicht geklärt, wer mal wieder den nächsten
    großen Krieg ausheckt und anzettelt? So öde das Buch auch daher kommt,
    man sollte es sich antun, wenn man ein wenig politisch interessiert ist.

    Auszug von Seite 55:

    „Tatsächlich beseitigte die Kriegsbeteiligung die gewaltige
    US-Massenarbeitslosigkeit, war der Krieg für die obersten
    US-Zehntausend im wahrsten Sinne des Wortes ein Mordsgeschäft,
    und sicherte Roosevelt eine dritte und vierte Amtsperiode.“

    Insofern machen Sie weiter so!!!!

    Übrigens ist es vielleicht der erste Afroamerikanische Geschichtsprofessor, der sich traut Klartext zu reden. Obgleich ich nicht dazu neige, deutsches Soldatentum zu loben. Aber einige Aspekte dieses Buches sollte man schon mal zu würdigen wissen

    siempre

  50. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ siempre: „Rosefelt und der WKII“

    Interessant, dieser Prof. Brock.
    Ich habe mich schon immer gefragt, welche Motivation R. denn bloß hatte, in einem Krieg zu intervenieren, in dem US-Interessen gar nicht involviert waren. Das war doch ein „englischer Krieg“, sagte Churchill. Und die USA wollten doch das Empire beerben.

    Der Titel „Freispruch für Deutschland“ ist doch sicher auf deutsch gar nicht erschienen, nicht wahr? Ich kenne den Titel nur von einem Buch des Exil-Dissidenten Gerd Honsik, aber da geht es nicht um Rosefeld. Können Sie genauere Angaben über das Buch von Brock senden?

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