Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Grüne Stadträtin kritisiert grüne Familienpolitik

Cover_Nov„Einer Gelbbauchunke wird von den Grünen mehr Respekt entgegengebracht als einem weinenden Kleinkind oder einer Mutter, die gerne und mit ganzer Seele Mutter ist.“ (Lena Kürschner, grüne Stadträtin HannMünden)

Hätte nicht geglaubt, dass es in der grünen Partei noch so gute Leute gibt. Hielt den Brief für einen Fake – bis ich ihn direkt von der Verfasserin zugeschickt bekam. Es bleibt dabei: In ALLEN Parteien gibt es gute Leute. Wir müssen das Lagerdenken überwinden. Der Brief von Frau Kürschner sollte überall diskutiert werden, nicht nur bei den Grünen. Ihr Thema – das ist auch das Thema der aktuellen COMPACT-Ausgabe 11/2013 mit dem Schwerpunkt „Feindbild Mutter“.

 

OFFENER BRIEF ZUM WAHLAUSGANG

Lieber Grüner Bundesvorstand, liebe grüne Landesvorstände und v.a. liebe grüne Mitglieder,

die Bundestagswahl ist vorbei und endet für die Grünen mit einem alles anderen als gutem Ergebnis. Nun geht die Suche nach den Ursachen los und an dieser Stelle möchte ich mich zu Wort melden. Es geht meines Erachtens bei den Ursachen nicht nur um ungeschickt verkaufte Steuererhöhungen, den Veggie-Day und 30 Jahre alte Geschichten. So blöd ist der Wähler nicht.

Während des Wahlkampfes haben die Grünen immer wieder einen sehr großen Teil der WählerInnen direkt oder indirekt beleidigt, diffamiert, diskriminiert und in Sippenhaft genommen und gleichzeitig die Frechheit besessen zu behaupten sie seien verschiedenen Lebensentwürfen gegenüber tolerant und wollten Wahlfreiheit schaffen. Die Familien wurden im Laufe des Wahlkampfes und auch schon davor, im Zuge der Betreuungsgeld-Debatte, immer mehr unter Beschuss genommen, nicht nur von den Grünen, aber auch. Und die Grünen haben nichts gesagt oder getan, um sie in Schutz zu nehmen und zu unterstützen, im Gegenteil, sie haben Wortkreationen, die an Unverschämtheit kaum zu überbieten sind, dankbar übernommen. Diese Wählergruppe meldet sich nicht groß zu Wort, denn dafür hat sie keine Zeit und Energie übrig. Ihre Kreuzchen bei der Wahl machen sie aber dennoch und zwar nicht bei den Parteien, die sie mit Worten wie Herdprämie, Fernhalteprämie, Verdummungsprämie, Schnapsprämie oder Vergleichen von Kindererziehung mit Museumsbesuchen verunglimpfen und beleidigen, sondern bei denen, wo sie sich mit ihren Problemen wenigstens ansatzweise verstanden fühlen. Die Grünen empfinden es als diskriminierend, wenn an Asylbewerber Gutscheine statt Bargeld ausgegeben werden, aber Familien darf man kein Bargeld in die Hand geben, weil sie nicht damit umgehen können? Ist das etwa keine Diskriminierung? Und wie lassen sich eine massive Subventionierung der Krippenbetreuung und überhaupt keine finanzielle Anerkennung der Familienbetreuung mit dem Gleichheitsgrundsatz unserer Verfassung in Einklang bringen?

80% aller Kinder wachsen bei ihren verheirateten Eltern auf und 65% aller Eltern wollen keinen Krippenplatz in Anspruch nehmen und von den 35%, die ihn in Anspruch nehmen wollen, tun das viele aus wirtschaftlichem Zwang heraus. Von „Wollen“ kann bei diesen also keine Rede sein. All diesen Eltern ist nun im Wahlkampf erzählt worden, ihre Kinder würden regelrecht verblöden und zu sozialen Pflegefällen werden, wenn man sie nicht in eine staatliche Einrichtung gibt. Und dann wundert man sich, wenn die nicht Grün wählen. Es ist richtig und wichtig, sich politisch auch um die Gruppen zu kümmern, die nicht dem „Normalfall“ entsprechen, oder entsprechen wollen. Jedoch ist das „auch“ in dem Satz entscheidend. Wer den „Normalfall“ als „überholungsbedürftig“ und „veraltet“ betitelt, braucht sich nicht wundern, wenn der „Normalfall“ sich von ihm abwendet.

Wie kommt es nun, dass die Politik einen so großen Anteil der Wähler missachtet, bzw. im Vorfeld nicht wahrzunehmen scheint? Es liegt in der Natur der Dinge, dass die Politik in allen Parteien geprägt ist von Menschen, die überwiegend kinderlos sind oder ihre Familie für die Karriere zurückgestellt haben. Wer das so leben möchte, der soll das tun dürfen, er soll aber nicht seinen Lebensentwurf als Maß aller Dinge ansehen, sondern respektieren, dass andere Menschen andere Prioritäten setzen. Da es sich hierbei um Politiker handelt, die den „Bürgerwillen“ umsetzen sollen, müssen sie das sogar. Diejenigen, die ihre Kraft und ihre Zeit in ihre Kinder und Partnerschaften stecken, haben schlicht keine Zeit und keine Energie, sich auch noch auf dem politischen Parkett durchzubeißen. Sie führen im Vorfeld von Wahlen keine Debatten darüber, wie sie sich Familienpolitik vorstellen, sondern wählen am Wahltag das für sie kleinere Übel. Das ist meiner Ansicht nach ein Grund dafür, weshalb die Grünen so schlecht abgeschnitten haben.

Für die vielen, vielen Familien, die sich eine echte Unterstützung für den selbst gewählten Lebensweg wünschen, ist „Grün“ in dem Fall keine Alternative. Die Grünen predigen eine pluralistische Gesellschaft, verhindern aber jeden Pluralismus durch das Emporheben eines Lebensentwurfes und die Herabwürdigung von anderen. Echte Toleranz sieht in meinen Augen anders aus.

Meines Erachtens liegt ein Grundproblem der Grünen darin, dass sie ideologisch in ihren Gründungsjahren stecken geblieben sind. Feminismus à la Alice Schwarzer, der alles verteufelt, was auch nur ansatzweise „altmodisch“ sein könnte. Sprich alles, was es schon lange gibt, ist automatisch schlecht. Das betrifft und trifft vor allem die Familienstrukturen.

Die Grünen haben immer dafür gekämpft, dass Frauen sich ihren Lebensweg selber aussuchen können und nicht von den Männern vorgeschrieben bekommen. Das ist sehr verdienstvoll, schlägt langsam aber sicher allerdings darin um, dass nun die Grünen meinen, den Königsweg für alle Frauen zu kennen. Nämlich einen, den Männern identischen Erwerbslebenslauf. Kinder werden zwar vordergründig als erwünscht und wichtig erachtet, bei allen Vorschlägen zur Problemlösung (Altersarmut, Renten, Fachkräftemangel, …) tauchen sie aber eher als „Störfall“ auf, den man so schnell wie möglich abgeben muss, um im Arbeitsleben so tun zu können, als hätte man keine Kinder. Die Grünen sind in dieser Hinsicht vollständig auf Linie der Wirtschaft, zu der sie sich doch eigentlich immer als Korrektiv verstanden haben. Warum haben die Grünen so wenig Phantasie, wenn es darum geht, Frauen aus Abhängigkeit und Altersarmut zu befreien? Dass das wichtige und lobenswerte Ziele sind, stelle ich gar nicht Abrede, ich denke aber, eine Gesellschaft wie die unsrige könnte dem Bedürfnis von Kindern und Eltern nach Zeit und Nähe vor allem in den ersten Lebensjahren kreativer begegnen, als nur dadurch, dieses Bedürfnis zu ignorieren oder –schlimmer noch – als hinterwäldlerisch zu diffamieren.

Die Frauen meiner Generation sind in dem Wissen aufgewachsen, dass sie selber ihren Weg bestimmen sollen und dürfen. Und das machen sie jetzt auch. Sie wählen selber ihren Beruf und ihren Weg und der scheint nicht so auszufallen, wie sich das die FrauenrechtlerInnen von damals gewünscht hätten. Sie entscheiden sich vielfach für den Weg „Hausfrau und Mutter“ solange die Kinder klein sind, und mit Klein meine ich, ungefähr bis sie in die Schule kommen und nicht, bis sie sich am Stuhl hochziehen können.

Ich habe nie verstanden, wie eine Partei, die sich Rücksichtnahme gegenüber der Natur auf ihre Fahnen geschrieben hat, davon ausgehen kann, dass eine Gesellschaft auf die natürliche Basis des Menschseins keine Rücksicht nehmen muss. Einer Gelbbauchunke wird von den Grünen mehr Respekt entgegengebracht als einem weinenden Kleinkind oder einer Mutter, die gerne und mit ganzer Seele Mutter ist.

Am erschreckendsten finde ich in der ganzen Diskussion eigentlich, dass die Perspektive des Kindes fast vollständig ausgeblendet wird. Kein Kind, das noch nicht mal laufen, geschweige denn sprechen kann, trennt sich gerne den ganzen Tag von der Hauptbezugsperson, in der Regel der Mutter. Ein einjähriges Kind braucht kein Bildungsprogramm. Es braucht ein Bindungs-“Programm“. Immer mehr Forschungsergebnisse zeigen, wie problematisch frühe Fremdbetreuung sein kann. Warum wird das von der Politik so konsequent ignoriert? Warum soll mühsam eine „Ersatzbindungsperson“ konstruiert werden, wenn in den meisten Fällen das Original zu Verfügung steht? Lassen wir doch so viel wie möglich die Kinder entscheiden, wann sie zu welchem Ablösungsschritt in der Lage sind. Sie können sich selbst am besten einschätzen! Ohne Frage ist es für manche Kinder besser, die ersten Lebensjahre überwiegend in der Krippe zu verbringen, als in ihrer Familie. Das kleinere Übel für die einen ist aber immer noch ein Übel, und zwar ein unnötig großes für die Mehrzahl der Kinder, die in Familien aufwachsen, die in der Lage sind, sie zugewandt und fördernd zu betreuen.

Natürlich ist diese Haltung den Familien gegenüber nicht der einzige Grund, sind das nicht die einzigen Wähler, die die den Grünen bei dieser Wahl „verlorengegangen“ sind, aber sie machen einen beträchtlichen Teil der gesamten Wählerschaft aus. Würden sich die Grünen die Mühe machen, diese Wählerschaft ernst zu nehmen, statt sie belehren zu wollen, würden sie mit dem Eltern-Bashing aufhören und Unterstützung bieten, da, wo sie gebraucht und gewollt(!) wird, könnten sie eine große Anhängerschaft gewinnen. Diese Familien wollen Sicherheit für sich und ihre Kinder, sie wollen nicht dafür bestraft werden, dass sie sich um die Generation kümmern, die die älter werdende Gesellschaft später „durchbringen“ muss. Gerade diese Wählerschaft ist aber zum Großteil durchaus in ihrer Grundhaltung „grün“. Sie will eine ökologische und nachhaltige Energie- und Wirtschaftspolitik, denn sie wissen wofür: für ihre Kinder!

Es ist mir sehr wichtig, dass diese Diskussion öffentlich und über alle Parteigrenzen hinweg geführt wird, denn auch die anderen Parteien haben sich in ähnlicher Weise geäußert. Aus diesem Grund, geht dieser Brief nicht nur intern an die Grünen, sondern auch an einige ausgewählte überregionale Medien. Ich wünsche mir eine sachliche Debatte ohne verbale Grenzüberschreitungen und persönliche Attacken.

Erst wenn eine Schwangerschaft auch am Arbeitsplatz mit „Wie schön, wie können wir Dir helfen!“, und nicht mit „Oh Gott, und jetzt? Such schon mal einen Krippenplatz, dass Du schnell wieder arbeiten kannst!“ kommentiert wird, sind wir ein wirklich familienfreundliches Land.

In diesem Sinne grüßt Euch

Lena Kürschner

(Vorstandsmitglied eines Ortsverbandes der GRÜNEN und Mandatsträgerin im Stadtrat)

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26 Responses

  1. Solche Menschen, wie Frau Kürschner haben die Grünen im wesentlichen gegründet, wurden und werden (sicher auch in diesem Fall) aber schnell „contained“ und durch die üblichen Kulturmarxisten ersetzt, vielleicht fällt es nur dann doch irgendwann der Schafherde auf…

  2. Attila Varga sagt:

    „Oh Gott…“ Frau Kürschner braucht zwar keinen Krippenplatz, aber sie sollte sich nach einem anderen Posten umsehen, denn sie wird in Bälde die geballte Toleranz ihrer (Ex?-)Parteifreunde zu spüren bekommen.

  3. Zeynep sagt:

    Na , die Frau Kürschner wird dann wohl auch in Grüner Manier einfach entsorgt , aber toll geschrieben hat sie ja , die Gute ! Allerdings sollten solche Tatsachen Allgemein Bildung sein , bzw . Im Bio Prozess des Naturells liegen , Mann , Frau , Kind/ er Familie , ein zu Haus , Heimat . Aber so natürlich nicht gern gesehen von der Politik sie wollen Einfluss am besten gleich nach der Befruchtung , kaum geboren , entfernen von den Eltern und auf jeden fall nicht gesund lassen , keine 4 Wochen vergehen schon hin auf die Impfbank bestimmt kriegen die armen Dinger ihren ersten Schuss gleich nach der Geburt ohne Wissen der Eltern , wer weis das schon ausser der Säuglingsstation , eine Vermutung – aber nicht von der Hand zu weisen !? Hirn Aktivieren😉

  4. Dystopie sagt:

    Taz als Sprachrohr derer, die das „reaktionäre Familienbild überwinden“ vulgo die Familie abschaffen wollen, macht sich einen Spaß aus der Leipziger Veranstaltung, von der die Taz als Beobachterin ausgeschlossen wurde.

    Leider macht Ihr es der Taz-Propagandaabteilung auch etwas leicht. Ich halte Sarrazin und Herrmann als Protagonisten selbst für problematisch und eine sehr schlechte Wahl, um ein wichtiges Anliegen zu transportieren. Besonders Sarrazin ist durch seine klar rassistisch konotierten Äußerungen als „Familienpolitiker“ nicht mehr vermittelbar.

    Um so interessanter ist die Perspektive der grünen Stadträtin, die ein breites Lebensgefühl zumindest in städtischen linksbürgerlichen Milieus eher trifft. Vermutlich bleibt Lena Kürschner in einer momentan ideologisch verhärteten Situation, in der sich die Grünen im Verfall befinden, eine einsame Ruferin.

    Ich finde dennoch gut, dass Jürgen Elsässer diese Perspektive zeigt und habe den Beitrag in der Taz-Kommentarspalte verlinkt. Ob der Link veröffentlicht wird, werden wir sehen.

    http://taz.de/Rechtspopulisten-Kongress-in-Leipzig/!127057/

  5. Willi Winzig sagt:

    Mensch Meier, Respekt! Hätte ich jetzt auch nicht erwartet, das es bei den Grünen doch noch MENSCHEN gibt, dann noch welche mit Gewissen und humanistisch geprägt.

    Eben das ist das Problem, welches die Grünen hat scheitern lassen, ja bereits jetzt sind sie hoffnungslos gescheitert. Die Grünen träumen zwar von einem besseren Weltbild, haben dabei aber eines vergessen: Den MENSCHEN in dieser Welt. Viel schlimmer noch, ihre Umweltansichten zu Ende gedacht, ist der Mensch eigentlich nur ein lästiger Störfaktor, was schließen läßt, die ideale Welt ist eine ganz ohne Menschen, ganz ohne Menschheit. Nur Tiere, die den ganzen Tag Gras fressen und den Unbillen der Natur ausgesetzt sind. Ergo der Mensch sollte sich abschaffen….ähnlich den Thesen nach Sarrazin…

    Jürgen, vielleicht findest Du für Frau Kürschner einen Platz in Deinem virtuellen Schattenkabinett als neue Bundesfamilienministerin…?

  6. JVG sagt:

    @Dystopie – Sie sind einer der wenigen mit einem nicht nur inhaltlich sinnvollen Kommentar. Die meisten anderen sind dumme Giftzwerge. Die haben ja echt ein geistiges Unterschichtenpublikum bei der taz.

    Ich habe das Buch von Sarazzin nicht gelesen, aber einiges an Diskussionen gesehen und gelesen. Mir ist da nie Rassismus untergekommen. Haben Sie da ein Beispiel?

  7. Rudolf Steinmetz sagt:

    Wer noch etwas mehr über die Hintergründe dieses wichtigen Themas wissen möchte, d.h. wie „Die Grünen“ oder die Antideutschen ticken, siehe: Die Kinder der sexuellen Revolution – Freie Liebe und ihre Folgen: http://www.wdr.de/tv/menschenhautnah/sendungsbeitraege/2013/1107/kinderdersexuellenrevolution.jsp HINTERGRUND DIESER FACETTE der totalitären US-Reeducation ist jener Wahn, man könne in der Scheinfreiheit des humanistisch verbrämten Materialismus alles aus eigener Machtvollkommenheit (des Egos) bewerkstelligen. Leider gerät im Zuge der Genderisierung und Gleichmacherei auch unser Bildungssystem zunehmend in dieses hochgefährliche Fahrwasser, dass nun alles wirklich Substanzielle wegzuschwemmen droht, u.a. weil uns der menschlich hochgebildete (!) fachlich hochqualifizierte, mutige, ehrfürchtige, patriotische, und zugleich ehrfürchtige wie leistungsfähige Nachwuchs ausgeht, der nur in stabilen Familien mit stabilen Vätern UND Müttern heranwächst. Die bei Alleinerziehenden, full-time Jobbenden (meist „selbstbewussten“ Müttern) heranwachsenden Söhne beispielsweise erfüllen diese Kriterien kaum, weil ihnen das positive, männliche Vorbild fehlt, wie überhaupt unser gesamtes Bildungssystem Jungs eklatant benachteiligt, siehe Buben sind die Dummen: http://www.beobachter.ch/arbeit-bildung/schule/artikel/schule_buben-sind-die-dummen/print.html NOTABENE: weil in unseren Krippen, Kitas und Schulen kaum noch gestandene Männer unterrichten, sondern i. d. R. „emanzipierte“ Frauen, die echte Jungs weniger mögen, gibt es immer weniger disziplinierte wie kampfbereite Männer, dafür umso mehr Männchen diverser Spielarten, welche kaum noch Verantwortung für Frau, Kind und Familie übernehmen können. Die seit Jesus Christus dem Messias an den Juden geübte scharfe Emanzipations-Kritik zeitigt seither Übel, die bis Auschwitz reichen, denn: „Wehe euch, denn ihr verschließt das Königreich vor den Menschen, ihr seid nicht hineingegangen, noch lasst ihr hineingehen, die hineingehen wollen“ (Die Spruchquelle Q, Seite 73, Darmstadt 2002). Dies bedeutet: das religiöse Establishment schuf sich seine eigenen Gesetze, um die Menschen von den himmlischen und Gesetzen abzuhalten. Der moderner Ausdruck dafür ist eben Emanzipation, d.h. Verselbständigung, Befreiung aus der Abhängigkeit der göttlichen und natürlichen Schöpfung – mit anderen Worten das Projekt der Moderne. Das aber hat Jesus kompromisslos abgelehnt, denn: „Keiner kann zwei Herren dienen – ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon“. Insofern hat Friedrich Romig recht in seinem Buch „Der Sinn der Geschichte“ (Regin-Verlag 2011), der mutmasst, wir lebten in einem jüdischen Zeitalter, und zu dem Professor Ernst Nolte, berühmt nicht zuletzt durch den „Historikerstreit“ in einem prägnanten Geleitwort schreibt: „Romigs Werk als „großes Buch der christlichen Geschichtsdeutung, hat den Mut hat, eine alte und weltgeschichtliche Auseinandersetzung – diejenige zwischen Christentum und Judentum – in einer für die jüngere Religion (besonders angesichts der merkwürdigen Eskapaden des Jesuitenpapstes Franziskus) sehr ungünstigen Situation wieder aufzugreifen.“

  8. lothar harold schulte sagt:

    wenn lena kürschner als grüne stadträtin die familienpolitik ihrer partei kritisiert, so sollte sie als politfrau der vierten reihe wissen, was die erste will! wie will sie denn diese ausagen der ersten reihe bewerten? es gibt nicht nur das „feindbild deutsche mutter“ – es gibt für viele das feindbild deutschland bei den „grünen“! sollte man anschauen: wie die grünen deutschland abschaffen wollen! – you tube 3.37min – lohnt sich. gruß lothar harold schulte.

  9. Blogleser sagt:

    Ein großes Dankeschön an Frau Kürschner!
    Ich finde es toll, dass es auch in der Politik immer noch mitfühlende Menschen gibt, die dazu noch den Mut haben den Mund aufzumachen (Herr Westerwelle trat auch mal wenigstens etwas für die Menschenrechte in Libyen ein, aber dann wurde er quasi stillgelegt). Dass Frau Kürschner jetzt abgesägt wird, glaube ich weniger, weil sich ihr Brief sicher in Windeseile in der Republik verbreiten wird und sie keine herausragende Position einnimmt wie z.B. die damalige

    Vom ehemaligen Papst Benedikt XVI., aka Josef Ratzinger, habe ich noch ein paar andere Zitat gefunden:

    „Bei einer Rede in Regensburg (Anm. von mir: September 2006) zitierte er den byzantinischen Kaiser Manuel II. : „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat. Und da wirst Du nur Schlechtes und Inhumanes finden.“ “

    Eine genaue Analyse dieses Zitats (u.a. zum Kampf der Kulturen bzw. Religionen) hat Gerhard Wisnewski in diesem Artikel durchgeführt:

    Habemus Bellum – Der Papst als Provokateur
    Geschrieben am Samstag, 23.September.
    http://www.gerhard-wisnewski.de/Politik/Geopolitik/Habemus-Bellum-Der-Papst-als-Provokateur.html

    Und noch ein bemerkenswertes Zitat vom „Naturfreund“ Ratzinger:

    „Papst empört Indianer in Lateinamerika
    15. Mai 11:59
    Papst Benedikt XVI. hat mit Äußerungen zur Christianisierung Lateinamerikas heftige Kritik unter Indianer-Vertretern ausgelöst. Jecinaldo Satere Mawe von der brasilianischen Indianerorganisation Coiab warf dem katholischen Kirchenoberhaupt am Montag (Ortszeit) Arroganz und Respektlosigkeit vor.

    Benedikt XVI. hatte am vergangenen Sonntag bei der Eröffnung der lateinamerikanischen Bischofskonferenz im brasilianischen Aparecida erklärt, den Ureinwohnern sei durch die Verkündung des Evangeliums keine fremde Kultur aufgezwungen worden. Die Indianer hätten die Christianisierung vielmehr «still herbeigesehnt». “
    http://web.archive.org/web/20070517044716/http://www.netzeitung.de/spezial/derpapst/648359.html

    Den Original-Artikel der Netzeitung kann man nur noch über web.archive.org finden. Mit der früheren Adresse ( netzeitung.de/spezial/derpapst/648359.html ) kommt heute (Stand 9.11.2013 ) folgender Artikel (man achte auf das Datum):

    Waffenlizenz für zehn Monate altes Baby
    16.05.2007
    Herausgeber: netzeitung.de

    Wenn man bei web.archive.org z.B. ein Datum aus dem Jahr 2010 auswählt kommt wieder ein anderer Artikel.

    Herr Ratzinger wurde garantiert nicht deswegen Chef (d.h. der Präfekt oder genauer Kardinalpräfekt und damit gleichzeitig Kurienkardinal, quasi ein Minister des Vatikans) der Glaubenskongregation (früher Kongregation der römischen und allgemeinen Inquisition, kurz Inquisition), weil er immer so nett war.

  10. Blogleser sagt:

    Da hatte ich den Beitrag zu früh abgeschickt:

    Dass Frau Kürschner jetzt abgesägt wird, glaube ich weniger, weil sich ihr Brief sicher in Windeseile in der Republik verbreiten wird und sie keine herausragende Position einnimmt wie z.B. die damalige EKD-Ratsvorsitzende und Landesbischöffin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers Margot Käßmann, die öffentlich am Sinn des Afghanistan Krieges zweifelte.

  11. Dystopie sagt:

    @ JVG
    Die problematischen Sarrazin-Zitate sind nur ein paar Mouseclicks von Ihnen entfernt. Im Wesentlichen sind in dieser Diskussion aber alle Argumente ausgetauscht. Wenn Sie echten Rassismus nicht von Polemik unterscheiden wollen oder können, würde mein Beitrag daran vermutlich nichts ändern.

    Sarrazin mag mit seiner familienpolitischen Kritik Recht haben, aber er hat sich durch seine früheren Äußerungen zur Zuwanderungsproblematik im „öffentlichen Raum“ dauerhaft diskreditiert. Unnötigerweise übrigens.

    Das ist meine nüchterne persönliche Einschätzung, die Sie nicht teilen müssen. Man kann die Situation um Sarrazins Renommee natürlich auch ignorieren und damit einer ernsthaften Diskussion um die Abschaffung der Familie mglw. schaden. Das muß jeder für sich selbst entscheiden.

    Ich bedauere eher, daß es so wenig sonstigen gesellschaftlichen Widerstand gegen die Auflösungstendenzen von Familienstrukturen gibt und sehe in der Besetzung des Themas durch Sarrazin eher ein weiteres „Argument“ für den Kulturimperialismus, die klassische Familie als Auslaufmodell zu delegitimieren.

  12. JVG sagt:

    @Dystopie – mir scheint, Sie haben etwas anderes gelesen, als ich geschrieben habe…

  13. Also, es gibt bei solchen pyramidalen Sozietäten wie den grünlichen MenschInnen imho 3 bemerkenswerte Phänomene:

    1. Wenn man sich von oben nach unten bewegt, werden die Motive der beteiligten MenschInnen lauterer und umgekehrt.

    2. Die je unteren Ebenen wissen nicht, was die je oberen intendieren.

    3. Die Intentionen der Spitze können das genaue Gegenteil von denen der Basis sein.

  14. Dystopie sagt:

    @ JVG
    Wenn ich Sie falsch verstanden habe, tut mir das leid.

  15. JVG sagt:

    @Dystopie – kein Problem, ich hatte Sie ja bloß gelobt (naja, sind wir ja nicht so gewöhnt in D) und wollte nur ein Beispiel…, denn ich habe beim besten Willen noch keines gesehen oder gehört. Das ist ja oft eine Interpretationsfrage, oder es gibt einen Informationsmangel.

    Ich mag Sarazzin übrigens nicht, das ist aber nur so ein Gefühl, und hat mit dem Thema nichts zu tun, wo ich ihm in vielen Dingen (eben, die ich gelesen und gesehen habe) zustimme.

  16. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Mensch, großartig!
    Die Frau ist normal! Und das ist ja zunehmend ein revolutionärer Akt und ein Zeichen außerordentlicher Zivilcourage.

    Ja, die Grünen sind ganz bestimmt nicht die Sachwalter der Familie, sehr viel eher im Gegenteil.

    Aber, welche Partei ist denn überhaupt geneigt, die Förderung der Familie, ganz besonders der kinderreichen Familie an die Spitze ihrer Programmatik zu stellen?
    Es gibt ja eine (bezeichnenderweise winzige!) Familienpartei, kaum einer hat schon mal von ihr gehört. Aber die Förderung der Familie müßte doch ein ganz zentrales Thema der „staatstragenden“ Parteien sein! Oder eine kleine Protestpartei wie „LINKE“ oder NPD müßte sich des Themas mit allem Nachdruck annehmen!

    Sehen die das denn nicht??
    Oder „dürfen“ sie nicht?

  17. JVG sagt:

    @Dr. Gunther Kümel,

    Es ist anzunehmen, daß die nicht dürfen. Kleine Episode dazu, die Andreas Popp in einem seiner letzten Videos erzählte.

    Eine MitgliedIn (oder Ohnegliedin) – man kommt ja ganz durcheinander, was man noch sagen oder schreiben darf – also ein Linke, die Andreas Popp´s Vorträge gut findet, organisierte eine Podiumsdiskussion mit Sarah Wagenknecht, also Wagenknecht und Popp. Wäre eine interessante Sache.

    Alles wurde organisiert, Raum gebucht, Zusagen standen. Wenige Tage davor machte die Linke einen Rückzieher, weil es Drohungen gab in der Richtung: wenn ihr das macht, zerreißen wir Euch in den Medien.

    Also ich denke schon, daß im Hintergrund genau geschaut wird, was man zuläßt und was nicht.

    Und wer sich zu weit vorwagt und gleichzeitig wahnsinnig bekannt ist, also bei vielen Menschen gleichzeitig Nachdenken erzeugen könnte, wird gelennont oder geliebknechtet, um dichter dran zu bleiben.

  18. Vafti sagt:

    Respekt für lena…. danke …und willkommen
    im Club !! Gruß Vafti

  19. Mallika sagt:

    Ha! Da haben wirs! Zitat „Warum haben die Grünen so wenig Phantasie, wenn es darum geht, Frauen aus Abhängigkeit und Altersarmut zu befreien?“ Zitat Ende. Genau darüber habe ich im Blogartikel Gender Mainstream – zum Totlachen! auch schon kommentiert und jetzt gibt Lena Kürschner mir auf breiter Front Recht Herzlich willkommen Lena, im Club derer, die keine Partei mehr ruhigen Gewissens wählen können. Ganz klar – so sehe ich die Sache auch. Einige Wenige BRAUCHEN Betreuung (warum auch immer, es gibt verschiedene seriöse Gründe) und dafür „dürfen“ jetzt alle anderen Kleinstkinder in die „frühkindliche Förderung“ kaum dass sie sich am Tisch hochziehen können, ansonsten droht die Mutter in die Altersarmut abzurutschen…..Ohne Worte diese Situation. Ich darf an dieser Stelle sagen, dass meine Kinder nicht in der frühkindlichen Förderung waren, sondern Schnecken im Garten untersucht haben. Beide waren unter den Klassenbesten im Gymnasium. Ich war 7 Jahre zuhause und bin dann wieder Teilzeit arbeiten gegangen. Meine „Karriere“ war damit gelaufen (habe studiert) aber meine Kinder sind wunderbare Menschen. Heute bin ich froh, dass sie aus der Schule raus sind, denn dieses Szenario, das sich da langsam einstellt (über die Zustände in den Schulen sag ich ein anderes Mal was, wenns besser zum Thema passt), möchte ICH meinem Kind nicht antun! Ich hoffe, dass meine Enkel nicht in die frühkindliche Förderung müssen, sondern bei mir im Garten spielen dürfen! An alle Leser: Wenn Sie eine Partei gefunden haben, die an dieser Stelle richtig „tickt“ und dazu 100% weg vom Atomstrom und wesentlich mehr Tierrechte (Stichwort Massentierhaltung) verspricht, lassen Sie es mich wissen – dann wähle ich wieder. Solange kann ich es leider nicht….
    @ Dystopie: Wo ist denn jetzt das Beispiel? Ist es so schwer, eins zu finden?

  20. so ein paar kleine Parteien gibt es schon, die die Familie ganz oben auf die Agenda setzen, aber die sind noch schwach.
    Ich frage mich nur, was hat man mit dieser Meinung noch bei den Grünen verloren? Der Mainstream bei den Grünen verläuft doch völlig in die andere Richtung.

  21. JVG sagt:

    @Mallika – publizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ihre guten Gefühle. So etwas kann Menschen überzeugen!

    Was, wenn der „Atomstrom“ aus Kernfusion kommt?

  22. rubo sagt:

    Habe gerade den Newsletter zur Compact-Konferenz gelesen – bin empört. Aber das war zu erwarten im Land mit der größten Meinungsfreiheit-hahaha.
    Die DDR-Sozialisierten kennen das – wie gehabt, nur statt Stasi kommen die selbsternannten Meinungsverbildner.
    Werde den Buprä fragen, ob das die Freiheit ist, die er meint.

  23. Mallika sagt:

    @JVG – ja, genau! Ich habe wenigstens Erfahrungen. Die meisten reden doch nur, und wissen gar nicht worüber. Aber Hauptsache die Luft scheppert. Aus Erfahrung wird man klug. Das ist zwar nicht immer der einfachste Weg, aber ein sehr effektiver. Ich habe nichts dagegen, dass andere aus meinen Erfahrungen profitieren. Alternativ können sie jedoch auch die ganze Thematik selbst durchlaufen, da habe ich auch nichts dagegen. Zum anderen Thema: Ich habe nicht gesagt, dass ich der Kernkraft grundsätzlich keine Chance gebe, ich sage lediglich, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt – da sowohl das Risiko einer möglichen schwerwiegenden Umwelteinwirkung als auch die ungeklärte Frage der Entsorgung bestehen – das Betreiben von Kernkraftwerken ein zu hohes Umweltrisiko darstellt. Wer anderer Meinung ist, soll doch mal nach Japan reisen und sich vor Ort ein Bild machen. Wir haben nur diese eine Welt und müssen pfleglich mit ihr umgehen. Sie eignet sich weder zum ungehemmten „Wachstum“ (Wachstumsbeschleunigungsgesetz) noch zur rücksichtslosen Ausbeutung. Was wir heute schon an radioaktivem „Abfall“ produziert haben, ist beachtlich. Erst mal „aufräumen“, bevor man wieder Dreck macht.

  24. Tom Orden sagt:

    In Deutschland gibt es enorme Probleme, die endlich gelöst werden müssen(Quelle: http://tomorden.de.to):
    1. Die Mieten werden immer höher!
    2. Die Lebensmittel werden immer teurer!
    3. Die Gehälter bleiben immer gleich, obwohl alles immer teurer wird!
    4. Die von den Politikern genannten Arbeitslosenzahlen entsprechen nicht der Wahrheit, was wir den Jobcenter verdanken, die hunderttausende Leute in Maßnahmen stecken!
    5. Die Politiker werden immer korrupter und versuchen uns einen falschen Aufschwung einzureden!
    6. Die Konzernbosse werden immer hinterhältiger!
    7. Die Reichen werden immer reicher!
    8. Die Armen werden immer ärmer!
    9. Und die allgemeine Unzufriedenheit wächst und wächst!
    Man sollte wohl noch die „Hetze gegen die traditionelle Familie“ in die Liste aufnehmen und genau das wird jetzt getan!!!

    Noch ein Zitat des Chefs des “Orden der Patrioten” zum Thema Rebellion:
    “Deutsch ist man nicht nur dem Blute, sondern vor allem dem Geiste nach! Jeder der dieses Land und dieses Volk liebt, ist ein Deutscher! Und die Schwachköpfe, die uns zur Zeit regieren, lieben nur sich selbst; nicht unser Land und unser Volk! Also sind sie keine Deutschen, sondern vaterlandslose Verbrecher, die unwürdig sind uns zu regieren! Es ist egal wo man herkommt, welcher Religion man angehört, oder in welche politische Richtung man denkt; wir alle müssen uns wie 1989 als ein Volk zusammenfinden, um das korrupte, menschenfeindliche System der BRD-GmbH zu beseitigen! Wir sind das Volk!”

  25. Tom Orden sagt:

    So. Nun steht es auf meiner Webseite:
    „Und das schlimmste: Gegen die traditionelle Familie wird bewusst und hinterlistig von vielen verbrecherischen Mainstreammedien und Politgangstern gehetzt! Diese familienfeindlichen Faschisten führen einen regelrechten Krieg gegen die Familie; das hat schon Eva Hermann bemerkt und davor warnt sie auch in ihren Büchern!“
    Hier ist es zu finden:
    http://tomorden.npage.de/wiederherstellung-der-monarchie-wdm.html
    Dort stehen auch Wege zum Wiederstand:
    1: Gehen SIE auf möglichst viele Demos, auf denen gegen Merkel, die anderen Schwachköpfe und ihre Pläne demonstriert wird! Aber lassen SIE lieber Ihre Kinder zu Hause bei einem Babysitter Ihres Vertrauens, denn auf manchen Demos kann es heiß her gehen; also Vorsicht!

    2: Erstellen SIE ein eigenes Anti-Regierungs-Flugblatt und verteilen SIE es heimlich in Ihrer Heimatstadt!

    3: Gründen SIE eine eigene geheime Rebellenorganisation (so wie wir) und nehmen SIE den möglichst gewaltlosen Kampf gegen die korrupten Volks- und Landesfeinde auf!

    4: Suchen SIE sich eine ehrenamtliche Tätigkeit, denn es kann nie schaden denen zu helfen die schwächer sind als man selbst und am meisten unter den Feinden dieses Landes (Merkel & Co.) leiden!

    5: Erstellen SIE eine eigene Website im Internet und protestieren SIE dort gegen die korrupten Verbrecher die uns wiederrechtlich regieren!

    6: Sollte IHRE Organisation irgendwann groß genug sein, so organisieren SIE Demonstrationen und protestieren so gegen die Feinde der Bürger (und wenn SIE wollen auch für die Wiederherstellung der Monarchie in Deutschland)!

    7: Verweigern SIE wenn möglich das Zahlen von Steuern und bekämpfen SIE so die Geldfresser in den Banken und Konzernen, die Leute wie Angela Merkel bestechen!

    8: Lösen SIE wenn möglich IHR Bankkonto auf und lassen SIE sich ab sofort IHR Gehalt in bar auszahlen; auch so kann man das Bankensystem bekämpfen!

    9: Protestieren SIE gegen den Plan des totalen Überwachungsstaats, in dem SIE auf Dinge wie zum Beispiel Kreditkarten verzichten. Bargeld ist besser und für gewöhnlich nicht ortbar. Und so wenig uns der Euro verglichen mit der D-Mark auch gefallen mag, so ist er uns lieber als Geld das nur auf Computerbildschirmen existiert! Also weg mit den Kreditkarten und her mit dem Bargeld!!!!

    10: Hören SIE auf Geld für Zeitungen wie den „Tagesspiegel“, die „Zeit“, den „Spiegel“ oder den „Stern“ auszugeben; die belügen SIE sowieso nur. Informieren SIE sich lieber mit Hilfe des Internets! Oder kaufen Sie sich einmal die Woche die „Preußische Allgemeine Zeitung“ oder die „Junge Freiheit“, das sind wenigstens noch einigermaßen gute, pro-deutsche Zeitungen, auch wenn uns nicht alle ihre Berichte gefallen… Aber wenn man schon Zeitungen lesen muss, dann sollten es wenigstens welche sein, die der EU-Diktatur entgegentreten; so wie die PAZ oder die JF, die sich schon seit Jahren tapfer gegen die EU-Diktatur auflehnen!

    11: Besuchen SIE einen Judo- oder Karatekurs, denn es kann nützlich sein, sich und seine Liebsten im Notfall verteidigen zu können! Natürlich ist Gewalt etwas was wir nicht gutheißen, aber im Notfall muss man sich und andere eben auch verteidigen können!

    12: Legen SIE zur Sicherheit ein paar Vorräte an, denn es wäre möglich, dass unser Wirtschaftssystem es nicht mehr lange macht (bei all den Problemen würde es uns nicht wundern)!

    13: Wählen SIE keine der etablierten Parteien, sondern schenken SIE Ihre Stimme lieber einer nicht-etablierten Partei, wie zum Beispiel der „Deutschen Konservativen Partei“(Rechts), oder der „Alternative für Deutschland“(Mitte). Das sind nur Beispiele; es gibt noch andere Parteien, deren Existenz die Hauptstrommedien zu leugnen versuchen. Um diese zu finden, müssen SIE nur die Macht des Internets nutzen!

    14: Wenn SIE die Lage der Nation mal zu sehr deprimiert, kaufen SIE sich ein Buch von Christopher Moore (z.B. Der törichte Engel) und lassen SIE sich davon zum lachen bringen!

    15: (Der wichtigste Tipp) Lassen SIE nicht zu dass die Politik IHR ganzes Leben bestimmt. Genießen SIE die kleinen Freuden des Lebens und schaffen SIE sich Ruhetage, an denen SIE nichts politisches an sich ranlassen und Zeit mit IHREN Freunden und/oder IHRER Familie verbringen! Denn wir dürfen niemals vergessen wie wichtig und unersätzlich die Familie ist!

    16: Raten SIE all das was SIE hier eben gelesen haben all IHREN Freunden, Verwandten und Bekannten!

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