Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

NSA und NSU beim Heilbronner Polizistenmord: Neues in COMPACT 11/2013

Cover_NovUS-Agenten am Tatort des Heilbronner NSU-Mordes: Die Yankees hören in Deutschland nicht nur alle von „Mutti“ bis Omi ab, sondern haben auch ihre Special Forces im Einsatz – ohne zu fragen.

Ab morgen am Kiosk: COMPACT 11/2013. (Inhaltsverzeichnis) Mit einem Dossier zu „Sexuelle Umerziehung“ (Gender Mainstream), einem Interview mit Frauke Petry zu den Differenzen in der AfD, einem Vergleich Obama und JFK und – wie in jeder Ausgabe! – neuen Recherchen zum NSU. COMPACT kann man hier als Einzelheft bestellen oder abonnieren.

Hier ein Auszug aus dem NSU-Beitrag:

Special Forces in Heilbronn

_von Jürgen Elsässer

Immer klarer wird, dass der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) nicht an der Ermordung der Polizistin Michèle Kiesewetter beteiligt war. Vielmehr wurden in Tatortnähe über ein Dutzend Geheimagenten registriert – darunter auch US-Amerikaner.

(… Die erste Hälfte des Artikels behandelt die Rolle deutscher Dienste beim Polizistenmord und die kürzliche Zeugenbeseitigung – Florian H…)

 (…)

Die Rolle der Amerikaner

Während die mögliche Verwicklung bundesdeutscher Dienste, von den Leitmedien verschwiegen, immerhin von linken Journalisten im Online-Portal Kontext oder in der Tageszeitung Junge Welt dargestellt werden, gehört die Rolle ausländischer Agenten an jenem schicksalshaften 25. April 2007 zu den großen Tabus, denen sich alle unterwerfen. Das Tabu wird geschützt durch die Behauptung US-amerikanischer wie deutscher Regierungsstellen, das vom Stern veröffentlichte DIA-Protokoll des Heilbronner Polizistenmordes sei eine Fälschung, es sei also kein Team des US-Militärgeheimdienstes vor Ort gewesen.

Dabei wurde die Tatortnähe zumindest eines US-Agenten auch im NSU-Untersuchungsauschuss des Bundestages bestätigt. In dessen Abschlussbericht heißt es auf S. 660: „Durch eine mobile Geschwindigkeitsüberwachungsanlage auf der Bundesautobahn A6 wurde am 25. April 2007 um 13.05 Uhr ein BMW, Modellreihe 3 im Bereich Heilbronn festgestellt. Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass dieses Kennzeichen für die US-amerikanische Zulassungsstelle ausgegeben wurde. Auf eine Anfrage des BKA vom 3. Januar 2012 teilte die US-amerikanische Botschaft/Military Liaison Office in Berlin mit, dass das o. g. Kennzeichen auf eine Person registriert war, die am 31. August 2009 aus der US-Armee ausgeschieden und derzeit in Dunedin/Florida wohnhaft sei.“ Was nicht im Bundestagsbericht steht: Gleich neben diesem beschaulichen Strandörtchen Dunedin befindet sich in Tampa/Florida das Hauptquartier SOCOM der Spezialeinheiten der US-Army. Aus BKA-Unterlagen soll hervorgehen, so die Zeitschrift The Germans, dass der BMW-Fahrer, der US-Elitesoldat H., der in Böblingen stationierten Special Forces-Group angehörte, die sich der Bekämpfung des islamistischen Terrorismus widmet.

Weitere Hinweise auf die Rolle von US-Agenten am Mordtag kamen von einem damaligen Ermittler bei der Spionageabwehr der 66. Military Intelligence. Er berichtete gegenüber den deutschen Behörden, er habe „ein Gespräch von zwei US-amerikanischen Soldaten mitgehört, die sich über eine beinahe missglückte Observation der Military Intelligence am Tage des Schusswechsels in Heilbronn unterhalten hätten“. (Bundestag-Untersuchungsausschuss, S. 659 ff.)

Er benannte gegenüber den Ermittlern zwei leitende US-Geheimdienstler als Auskunftspersonen. Die behaupteten wenig überraschend bei der Befragung, von nichts zu wissen und schwärzten gleich den Tippgeber an, der sich wegen eines Disziplinarverfahrens habe rächen wollen. Doch das Verfahren war 2006 gewesen, und den Tipp hatte er Ende 2011 gegeben. Warum hätte er, um sich an seinem Arbeitgeber zu rächen, fünf Jahre warten sollen?

Im übrigen sei das angebliche DIA-Observationsprotokoll „voller formaler und grammatikalischer Fehler“ und „könne nur von einem Deutschen geschrieben worden sein“. Da aber haben die US-Agenten ein Eigentor geschossen, denn im selben Verhör hatten sie behauptet, dass von ihrer Behörde „Observationen in Deutschland immer nur durch Deutsche durchgeführt worden seien“. Das würde die formalen Fehler in dem Dokument erklären.

Die Behauptung, der DIA-Bericht sei eine Fälschung, wird jedenfalls schon durch die hektischen Aktivitäten auf höchster Ebene dementiert, die seine Veröffentlichung ausgelöst hat. Bereits am 2. Dezember 2011, einen Tag nach Erscheinen der entsprechenden Ausgabe des Stern, gab es einen Anruf eines Verbindungsbeamten der „Koordinierungsstelle der US-Geheimdienste in Süddeutschland“ beim MAD in der Stuttgarter Theodor-Heuss-Kaserne. „Er bitte den deutschen Militärgeheimdienst, ihm eine Kontaktperson zu vermitteln, mit der er über den Polizistenmord sprechen könne“, berichtete das Magazin The Germans mit Verweis auf interne Akten.

Der Präsident des MAD, Karl-Heinz Brüsselbach, stellte den selben Vorgang andersherum dar – nicht die Yankees hätten die Krauts, sondern die Krauts hätten die Yankees kontaktiert –, was von der Brisanz aber nichts wegnimmt. Im Abschlussbericht des Unterschungsausschusses des Bundestags heißt es dazu auf Seite 661: „Ein Aktenvermerk vom 20. Dezember 2011 sowie drei dienstliche Erklärungen von Mitarbeitern des MAD bestätigten diesen Sachverhalt. Demnach habe ein Mitarbeiter des BND die MAD-Stelle 51 telefonisch um Amtshilfe gebeten. Der Mitarbeiter des BND habe mitgeteilt, vom Kanzleramt beauftragt worden zu sein, die US-amerikanische Spezialeinheit zu ermitteln, die mutmaßlich zusammen mit dem Verfassungsschutz den Polizistenmord in Heilbronn beobachtet haben solle. Hieraufhin habe der MAD den Kontakt zum Military Intelligence Detachment Heidelberg vermittelt.“ Das Kanzleramt hat später dementiert, eine solche Anfrage in Auftrag gegeben zu haben, die sei wohl vom BKA gekommen. Mit anderen Worten: Der BND-Anruf selbst wurde nicht abgestritten.

Dass das Bundeskanzleramt sehr wohl wegen des DIA-Berichtes zu Heilbronn in Aufregung war, sollte sich nur wenig später zeigen, am 6. Dezember 2011. An diesem Tag traf sich die sogenannten Präsidentenrunde, in der sich die Chefs aller deutschen Geheimdienste regelmäßig mit Angela Merkel oder ihrem Geheimdienstkoordinator zusammensetzen. Auf Antrag von BND-Präsident Ernst Uhrlau kam der „angeblich gefälschte Geheimdienstbericht“ der DIA auf die Tagesordnung. Zwei Tage später schrieb Uhrlau an seinen MAD-Amtskollegen Brüsselbach. In dem bis Ende 2071 als „amtlich geheimgehaltenen“ Dokument, das The Germans einsehen konnte, berichtet der BND-Chef von einem Telefonat mit einem US-Schlapphut. „Man hätte von US-Seite Hinweise darauf, dass möglicherweise das FBI im Rahmen einer Operation auf deutschem Boden zwei Mitarbeiter nach Deutschland habe reisen lassen und diese nach dem Vorfall in Heilbronn wieder zurückbeordert hatte“, zitiert die Vierteljahreszeitschrift.

Offensichtlich gab es an jenem 25. April in Heilbronn ein Stelldichein aller möglichen Geheimdienstler: FBI, DIA, Special Command, Verfassungsschutz sowie V-Leute der Polizei mit rechtsradikalem Hintergrund müssen sich auf die Füße getreten haben. Ob die alle beim NSU-Prozess in München vorgeladen werden? (…)

(Vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 11/2013)

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31 Responses

  1. Hier gibt es nur eine Forderung!

    Selbstherrschaft statt Fremdherrschaft.
    Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung.

    200 Jahre Befreiung von französischer Fremdherrschaft.
    Wann feiern wir die Befreiung von dem Joch der EUdSSR und ihren globalistischen Dirigenten von Wallstreet, FED und City of London?

    Wolfgang R. Grunwald – Strategie-Berater, NLP-Business Coach – ist Experte für kommerzielle und politische Kommunikation. Als erster hat er den Einsatz der psychologischen Manipulations-Techniken durch die Globalisten gegen die Nationen und Bürger systematisch, system- und demokratie-kritisch untersucht.
    Die brandneue Studie berücksichtigt auch die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung und NLP.
    „Die erfolgreichsten Gehirnwäsche-Techniken. Der Globalisierungs-Fanatiker. Ein Psychogramm der Westlichen-Werte-Demokratie“
    http://www.gsm-grunwald.de/Gehirnwaesche_Zsfg.pdf

  2. Katzenvater sagt:

    „Offensichtlich gab es an jenem 25. April in Heilbronn ein Stelldichein aller möglichen Geheimdienstler: FBI, DIA, Special Command, Verfassungsschutz sowie V-Leute der Polizei mit rechtsradikalem Hintergrund müssen sich auf die Füße getreten haben. Ob die alle beim NSU-Prozess in München vorgeladen werden? (…)“

    Das mag ja alles sein, nur weiß ich nicht, wem solch ein personeller und geheimdienstlicher Aufwand da vor Ort diente, bzw. was damit bezeckt werden sollte. Was hat der Mord an der Polizeibeamtin damit zu tun?? Oder einfach gefragt: Qui bono???

  3. Carlo sagt:

    @Grunwald
    Ich will mal so sagen, daß es wohl angemessener wäre auszutreten, um wenigstens eine kastrierte Souveränität andeuten zu wollen, aus dem militärischen Bündnis der NATO und um des lieben Friedens willen, mit den Cowboys im politischen Bund zu verbleiben.
    Genau so, wie es die Franzosen unter DeGaulle realisiert hatten, was ja bis heute gültig ist!
    Politische Impotenz ist die deutsche Agenda, seit Jahrzehnten!

  4. juergenelsaesser sagt:

    Katzenvater: Der Kriminalist untersucht die Fakten. Sie wollen gleich eine ideologische Begründung.

  5. Katzenvater sagt:

    Jürgen:
    Grundsätzlich hast Du Recht! Meine „Qui bono“-Frage habe ich jetzt auch nicht als „Angriff“ gestellt, bzw. gemeint. Im Gegenteil, ich halte die aufgestellte These vom Geheimdienst-Auflauf vor Ort auch nicht für abwegig, möchte eben nur ernsthaft wissen, warum dies alles geschehen ist und wer davon partizipiert. Der Kriminalist untersucht die Fakten (und ich persönlich weiß, wovon ich spreche!), aber zu einer beweissichernden Ermittlungsführung und -tätigkeit gehört auch und gerade die Erhellung aller Dunkelfelder. Dies impliziert bei einem etwaigen delinquenten Verhalten die Erforschung aller objektiven Tatbestandsmerkmale, aber auch die Suche nach der subjektiven Motivlage. Letztlich sind es mithin die -vielleicht- zunächst nicht sichtbaren Ungereimtheiten, Überraschungen und unlogischen Aspekte, welche die Faktenlage füllen und schließlich zum Ermittlungserfolg führen. Da gehören punktuell dann eben auch politische, weltanschauliche und ideologische Elemente dazu, was schnell zu einer „Erhellung des Dunkelfeldes“ werden kann. Was ich damit in diesem Kontext sagen will, ist, dass kriminell-delinquentes Tun und eine ideologische Begründung dafür nicht unbedingt zwei verschiedene paar Schuhe sein müssen. Beides ist daher auch im konkreten Fall von Belang. Natürlich habe ich auch das Compact-Spezial zum Thema gelesen, welches interessanteste Sachstände dazu lieferte. Aber die eingangs gestellte Frage war mir eben nicht ganz beantwortet, so dass sich der Kreis jetzt wieder schließt. Jürgen, Deine/Eure Arbeit ist auf jeden Fall aufklärerisch und wichtig…

  6. Offensichtlich gab es an jenem 25. April in Heilbronn ein Stelldichein aller möglichen Geheimdienstler: FBI, DIA, Special Command, Verfassungsschutz sowie V-Leute der Polizei mit rechtsradikalem Hintergrund müssen sich auf die Füße getreten haben. Ob die alle beim NSU-Prozess in München vorgeladen werden?

    Nö, es geht doch um geheime Dienste. Da fokussiert man lieber auf den NSU, damit sie auch geheim bleiben können.

    Wo kämen wir denn da hin, wenn wir den Nachtschatten ihre Schatten nehmen wollten? Wo sollten die denn dann noch arbeiten können? Die brauchen das Verborgene, unheimlich heimliche. Denn nur dort können sie ihre Wirksamkeit entfalten.

    Im Licht gehen die ein, wie alle „Nachtschattengewächse“, diese Democrazy Rausch- und Kultpflanzen.

  7. Toto sagt:

    Da haben wir noch dieses CIA-Team, das Ende 2006 nach Deutschland einreiste. Angeblich um an der Inszenierung der Sauerlandgruppe teilzunehmen. Darunter auch „nahkampferprobte Ex-Soldaten der Elitetruppe Navy Seals“. Ein wenig viel Aufwand für dieses Theater:Oberschledorn: Die ,Wasserstoffperoxidbomber‘ taten ihr Möglichstes, um auf sich aufmerksam zu machen.

    http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/cia-agenten-halfen-gegen-sauerlandgruppe-1.3503249

    Ich muß dabei an das Buch von Andreas von Bülow – Im Auftrag des Staates denken. So schreibt er in der Einleitung:

    Ein weiterer Anstoß zu diesem Buch erwuchs aus der dreisten Behauptung des ehemaligen stellvertretenden Leiters des Bundeskriminalamtes, der mir auf die Bitte nach einer etwas systematischeren Einführung in die Zusammenhänge von Drogenhandel, Waffenhandel, Geldwäsche und Terrorismus zur Antwort gab, das Bundeskriminalamt sei aufgrund des deutschen Datenschutzes außerstande, die genannten Felder im Zusammenhang zu erkennen und darzustellen. Meine Anregung, die Beschwernisse seines Amtes mir schrift-lich so darzustellen, daß gesetzliche Abhilfe geschaffen werden könne, griff der Vertreter des BKA nicht auf. Sein Vorschlag, weiteren Zusammenhängen doch in den USA nachzugehen, erübrigte sich, da ich dort bereits einige Spuren aufgenommen hatte. Die Arbeit gründet sich ganz wesentlich auf Erkenntnisse aus diesem das Weltgeschehen auch über die Geheimdienste nachhaltig steuernden großen Land.

    Herausgekommen ist ein letztlich erschreckendes Gemälde der systematischen operativen Verschränkung geheimdienstlicher verdeckter Operationen mit der weltweiten organisierten Kriminalität, dem Drogenhandel, aber auch dem Terrorismus.

  8. lothar harold schulte sagt:

    juergenelsaesser, sie wären wahrlich auch ein guter kriminalist geworden. die duftspuren nsu werden nach und nach zerlegt und zum schluß bleibt die erkenntnis – teil2: raf bzw. nsu vierte generationn (jetzt im braunen gewand) – das spiel geht weiter! urteile werden in münchen folgen und volkes seele hat ruh! gruß lothar harold schulte. apropos, 3 BMW auch in wurzen!!!!

  9. Jakobiner sagt:

    Ich habe auf dem Blog Madrasa of Time die Behauptung gelesen, dass die ermordeten Türken der NSU allesamt Kurden gewesen seien und der V-Mann Anderas Temme in der Abteilung für die Grauen Wölfe arbeitete.Stimmt das oder sind dies nur posthume Rekonstruktuionen verschwörungstheoretischer Provinenz. Hier nochmals MoT im O-Ton:
    „Tatsächlich war zunächst von zwei kurdischen Opfern die Rede, dann wurden es drei, vier, fünf und schließlich sechs (2). Ich bringe eine Liste (die ausnahmsweise diakritische Zeichen der Torks enthält):
    2000 der Kurde Enver Şimşek,
    2001 der Kurde Abdurrahim Özüdoğru,
    2001 der Türke Süleyman Taşköprü,
    2001 der Türke Habil Kılıç,
    2004 der Kurde Yunus Turgut,
    2005 der Kurde İsmail Yaşar (3),
    2005 der Grieche Theodoros Boulgarides,
    2006 der Kurde Mehmet Kubaşık,
    2006 der mutmaßliche Kurde Halit Yozgat (4),
    2007 die deutsche Polizistin Michele Kieswetter (die in den meisten Listen gar nicht erwähnt wird).
    Andreas T. soll zudem V-Mann-Führer im Ausländerextremismus-Referat, Stichwort Graue Wölfe, gewesen sein.’“
    Vielleicht war dieser Hintergund auch dafür entwschiedend, dass die Soko Bospurus erst im türkisch-kurdischen Milieu suchte—von OK bis zu Grauen Wölfen. Aber es wurden ja nicht nur Kurden in Deutschland ermordet:
    „Morde an PKKlerinnen in Paris: Störmanöver gegen eine türkisch-kurdische Annäherung ?
    Die Ermordung dreier führender PKK-Mitglieder in Paris wirft einen Schatten auf die sich gerade entwickelnden türkisch-kurdischen Beziehungen und sind wohl als Störmanöver nationalistischer Kräfte zu betrachten, die diese Annäherung zu unterminieren trachten. Schon zuvor fiel es auf, dass der türkische Generalstaatsanwalt Mitglieder des türkischen Geheimdienstes MIT anklagte, weil sie Kontakte zu PKKlern unterhielten und scheinbar Gespräche mit ihnen führten. Nun ist nicht davon auszugehen, dass die agierenden MITler ohne Regierungsanweisung handelten, so dass man eher davon ausgehen muss, dass die Gespräche mit der PKK von regierungsoberster Stelle, ja Erdogan selbst abgesegnet waren. Wie dem auch sei: Erdogan sendet neuerdings neue Gesprächsbereitschaft an die PKK aus und es finden inzwischen Verhandlungen mit dem im Gefängnis sitzenden PKK-Vorsitzenden Öcalan statt.
    Der Zeitpunkt korrelliert mit einigen Entwicklungen in Nahost:
    Irak
    Zum einen ist der kurdische Führer Talibani im Irak gestorben und sunnitische und schiitische religiöse Fundamentalisten (vor allem Muktadar el-Sadr) machen nun offen Front gegen den schiitisch-moderat muslimisch-säkularen Staatschef Maliki. Eine Staatskrise scheint sich anzubahnen und Maliki hat auch schon mit dem Einsatz von Gewalt gedroht, sollten sich die Demonstranten nicht zügeln.Die bedrohliche Aussicht einer Staatskrise ermutigt die irakischen Kurden über die Gründung eines eigenen Staates im Nordirak intensiver nachzudenken. Ein Referendum über die Erdölstadt Kirkuk ist geplant, die dadurch unter kurdische Kontrolle kommen soll, also nicht mehr unter die Kontrolle des irakischen Zentralstaats.Das Referendum um Kirkuk könnte der Startschuss für die Etablierung eines eigenständigen kurdischen Staats im Irak werden.Hinzu kommt, dass der US-Botschafter im Irak laut Süddeutscher Zeitung erklärt haben soll, dass eine Unabhängigkeit eines kurdischen Staates im nächsten Jahrzehnt möglich sei. Es sieht also so aus, dass sich in US-Kreisen über diese Option Gedanken gemacht wird und solch ein Kurdistan auch ein Verbündeter der USA werden könnte im Falle eines Staatenzerfalls des Irak. Die Türkei hat wiederum recht gute Beziehungen mit den Führern der irakischen Kurden, plant Pipelines vom Nordirak in die Türkei, investiert zumal in dieses Gebiet.
    Syrien
    In Syrien gibt es ebenfalls Ansätze für einen Kurdenstaat, hier jedoch unter der Kontrolle der stalinistischen PKK.In den kurdischen Gebieten haben sich sowohl Assads Truppen wie auch die Truppen der Freien Syrischen Armee zurückgezogen. Das Gebiet wird ausschliesslich von PKK-Kämpfern regiert und ist neben Nordirak auch zum Operationsgebiet für PKK-Aktionen gegen die Türkei geworden.
    Erdogan könnte also versuchen, den Kurdenkonflikt zu befrieden, indem er den türkischen Kurden mehr Autonomie zugesteht, wie auch die Türkei als Schutzmacht der Kurden und vor allem eines kurdischen Staats im Nordirak etabliert. Die Frage wird aber sein, inwieweit sich auch die Interessen der PKK und Öcalans damit decken. Will Öcalan nur Autonomie oder sieht er nicht die goldene Gelegenheit, jetzt den Kampf zu intensivieren, um einem unabhängigen Kurdenstaat näher zu kommen? Aber hätte er für dieses Ziel überhaupt die Unterstützung der nordirakischen Kurdenführer Talibani und Barzani, die ja alles anderes als einen marxistisch, kurdischen Staat in der Türkei oder Syrien wollen.Öcalans Isolierung und Einhegung durch die nordirakischen Kurdenführer wird also existentielle Vorbedingung sein zu einem kurdisch-türkischen Kompromiss zu kommen.
    Es ist also noch viel zu früh zu sagen, ob die Verhandlungen zwischen Erdogan und Öcalan von Erfolg gekrönt sein werden, wie auch mit Störmanövern nationalistischer Kräfte auf beiden Seiten zu rechnen ist.Schnelle Erfolge wird es wahrscheinlich nicht geben, aber ein Anfang für eine Annäherung könnte gemacht werden. Jedenfalls scheinen die Morde an den PKKLerinnen in Paris nur das Oberflächenphänomen einer tiefer liegenderen politischen Entwicklung, ja sind wahrscheinlich als Störmanöver gegen eine türkisch-kurdischen Annäherung zu betrachten“

  10. Jakobiner sagt: 30. Oktober 2013 um 22:04

    Ich habe auf dem Blog Madrasa of Time die Behauptung gelesen, dass die ermordeten Türken der NSU allesamt Kurden gewesen seien und der V-Mann Anderas Temme in der Abteilung für die Grauen Wölfe arbeitete.Stimmt das oder sind dies nur posthume Rekonstruktuionen verschwörungstheoretischer Provinenz.

    Weiß nicht, ob das stimmt. Aber die Vermutung, daß die beiden (vielleicht nur gewöhnlichen) deutschen Kriminellen an Auftragsmorde für eine Art von türkischer Schutzgeld-Mafia herangekommen sein könnten, habe ich auch.

    Das wäre imho weitaus plausibler als ein NSU mit einem lieben kleinen schwulen rosa Panterchen als Wappentier.

    Also, wer sich so was ausdenkt, muß mal bei der Titanic gearbeitet haben oder will seine Verachtung für das dumme und naive Volk ausagieren, über das er sich lustig macht und das er vorführt, wie einen Pudel im Zirkus.

    Stöckchen hinhalten und schon springt das Pudelchen… brav, brav, gutes Hundchen… aber statt dem Leckerli gibt’s Schläge oder sogar einen sadistischen Foltertod, ätsch.

    Vielleicht waren das Rumänen? Oder ist das jetzt rassistisch?

  11. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Katzenvater

    CUI

  12. ue sagt:

    @Jakobiner, Katzenvater
    Spätestens mit dem 2. Irakkrieg ab März 2003 lag doch das stärkste Interesse an einer Zusammenarbeit mit der PKK bei uns. Erdogan war sauer, dann hat er gelernt. Hilft das bei der Dunkelfeldaufhellung? Nein. Cui bono funktioniert, aber nur gegen andere.

  13. lothar harold schulte sagt:

    wird vieles erklären und sorgsam mit ruhe lesen zum thema kurden und hintergründe. http://www.das-ist-rostock.de/fileadmin/user_upload/Info.pdf

  14. fatalist sagt:

    Wer von „Profis und Agenten“ schreibt, dem sollte klar sein, dass solche Spezialisten auf keinen Fall 70 Jahre alte Waffen aus Weltkriegszeiten verwenden würden.

    Wer sich auf Phantombilder der Polizei bezieht, dessen Bilder sollten wenigstens Polizeidienststelle, Erstellungsdatum und Nummer aufweisen.

    Man schaue mal bei „Putin“ und „Arnolds Mörder“ genauer hin😉

  15. juergenelsaesser sagt:

    fatalist: Glauben Sie, das Zeug, das Gladio verbuddelt hatte, war immer neu? Gerade in den irregulären Geheimdienst-Abteilungen gibt es immer Hiwis, Alkis, Drogensüchtige, Nazis. – Bei den Phantomfotos haben Sie Recht.

  16. fatalist sagt:

    Jürgen Elsässer
    Sie schreiben ja selber, dass die Bildbeschreibung zu „Kontext Nr.8 A.N.“ aus dem „Umfeld des LfV“ stammt. „Mann im Gras Nähe Tatort“.

    Also stammt sie nicht aus den Ermittlungsakten.
    Das war zu beweisen…

  17. Bolko sagt:

    Zitat:
    In dem bis Ende 2071 als „amtlich geheimgehaltenen“ Dokument, das The Germans einsehen konnte
    [Zitat Ende]

    Das glaube ich schonmal nicht. Wenn ein Dokument als geheim eingestuft ist, dann kann ein Journalist sich das nicht einfach zeigen lassen und auch nicht daraus zitieren, denn das wäre das Gegenteil von Geheimhaltung. Falls sowas aber doch möglich ist, dann sollte sich Herr Elsässer dieses Dokument auch mal zeigen lassen.
    FBI-Agenten, DIA-Agenten etc ermorden auch keine Polizisten.

  18. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Bolko: „…ermorden keine…“

    Da bin ich aber froh, Bolko.
    Ich dachte doch schon ganz wirklich, sowas sei möglich!

    Na, nun brauchen wir ja keine Angst mehr vor Agenten zu haben. Danke, Bolko!

  19. Alexander Gronbach sagt:

    Die „Socken“ der NSU …….
    & andere Punkte von Münchhausen „Fatalist“!

    1. Es ist mit 28 Zeugenaussagen, sowie verifizierten Sachbeweisen eindeutig belegt, dass sich Melvüt Kar am 25 April 2007 in Cesme in der Nähe von Izmir in einer Spielbank befand. Ist das angekommen? Die rechtslastigen Figuren sollten sich somit eine andere Verschwörungstheorie aussuchen!

    2. Es wurden am 25 April 2007 in keiner Filliale in Baden Württemberg der Santanderbank „meldepflichtige“ Bareinzahlungen vorgenommen, weder 100 tsd, weder 1 Million geschweige denne 2.3 Millionen €. Und es war auch kein Melvüt Kar oder sonst ein „Türkisch ausehender Mann“ auf der CCTV Kamera in einer der Santanderfillialen in Heilbronn erfasst. Ist auch das bei den Verschwörern angekommen?

    3. Der Rest mutet sich geradezu lächerlich an, was inzwischen aus allen Ecken der Rechten und auch Linken suggeriert wird. Laut eueren Verschwörern habe es eine wilde Schiesserei an Theresienwiese gegeben. daran sieht man, auf was für absurde Stufen sich hier begeben wurde. Und nebenbei bemerkt ist der Tatzeitpunkt auf plus minus 30 Sekunden eingegrenzt. (Behauptung im gefälschten DIA Protokoll – es habe eine wilde Schießerei zwischen „Right Wing Elements“ und Bullerei gegeben, sind da bluttriefende Hakenkreuzschwingende Typen mit rauchenden Colts rumgerannt??? ) Sonst noch Probleme?

    4. Die Phantombilder sind 100% indentisch, der immer wieder auftretende fatalist alias ……. …….. ist ein Psychopath der mit systematisch falsch gestreuten Vorgaben (z.b. er kenne drei Phantombilder mit welchen über Interpol gefahndet wurde….) seine rechtsextremen Kumpane decken möchte. Die 14 Phantombilder stammen aus den polizeilichen Ermittlungsakten der SOKO Parkplatz!

    5. Die Waffe Tokarev TT 33 stammt (…………..)

    6. Es wurde in den letzten Wochen verifizierbar ermittelt, dass (…………….)

    7. Der ermordete Florian Heilig machte schon im „Mai 2011“ d.h. 6 Monate vor offiziellen Auffliegen der NSU Angaben zum Mordfall Kiesewetter und nannte vier Namen aus der regionalen Neonaziszene! (………………………)

    8. Es ist eindeutig verifiziert, dass Benjamin Gärtner alias „Amphion“ seinen Quellenführer Andreas Temme in einem 17 sek. Anruf in das Internetcafe einbestellte. Aber das wird ja in den nächsten zwei Wochen Hauptbestandteil gegen diese Zschäpe in München vor dem OLG! (…………………..)

    9. Der treue Paladin Andre Kapke ist der Mörder von Mundlos und Böhnhardt. Die Nebelkerze von „Socken“ im Wohnmobil, wo DNA Anhaftungen seitens Zschäpe sowie einem aus NRW stammenden (……………)

    somit im Westen nichts Neues …………………..

    Den Rest kann man bei W.W. und H.F. lesen, sofern wir mal Lust und Laune haben, den Text zu veröffentlichen! Bzw. in diversen neuen Haftbefehlen i.K.

  20. Il Padrino sagt:

    Aber Herr Gronbach, machen Sie da nicht einen gewaltigen Fehler?

    3. Waren nicht Sie das, der behauptet hat, einige NPD-Leute hätten den Mord begangen? Warum leugnen Sie das jetzt wider bzw. stellen es als Quatsch dar?

    4. Wenn die Phantombilder korrekt sind, warum behaupten Sie, dass die Nr. 8 (blond, Quadratschädel, weite, schmale Augenbrauen, breiter, schmaler Mund) einem Alexander Neidlein (schwarze Haare, runder Schädel, buschige, breite Augenbrauen, wulstige Lippen) entsprechen? Widersprechen Sie sich da nicht selbst?

    7. Wenn die 4 Namen schon vor 2,5 Jahren genannt wurden, warum wurden die Leute nicht festgenommen? Ich weiß, Sie kommen wieder mit Ihrer V-Mann Theorie, jedoch sind V-Leute leicht zu ersetzen, dieses Argument ist folglich mehr als schwach und im Hinblick auf eine rot-grüne Regierung in BW mehr als unwahrscheinlich.

    Warum sollten Sie, der sich in Irland vor der deutschen Justiz versteckt, wissen, welche Haftbefehle die Justiz ausstellen wird – das mutet geradezu lächerlich an, dass ein Verbrecher, wie Sie es sind, angeblich Kontakte zum LKA, zum StA etc. haben sollte.

  21. loewe sagt:

    http://www.heise.de/tp/blogs/8/155261

    Am Montag neue Erkenntnis-Doku im N24-TV. „Brisante“ Neuigkeiten: Das Haus in der Frühlingstraße hat anscheinend nur Zchäpe bewohnt, es war das Head-Office. Die Uwes haben wohl in einer noch unendeckten Wohnung in der Nähe gelebt und sich über ein im Brandschutt gefundenes CB-Funkgerät mit Zchäpe verständigt. Mannmann. (Langsam muss man sagen: Es gab wohl 5 Tonnen unversehrte Beweisstücke und einen Eimer Schutt.)
    Auch gibt es neue Erkenntnisse, dass die Uwes sich nicht gegenseitig erschossen haben.
    Jetzt kommen Litauer ins Spiel.
    Braucht man jetzt dringend Verdächtige, die von den Geheimdiensten ablenken? Deren DNA man kennt und die bereits kriminell aufgefallen sind – man weiß halt leider nicht, wer sie sind?

  22. loewe sagt:

    Ein Leserkommentar:
    „Was mich an der kompletten NSU-Geschichte wirklich EXTREM stutzig mach, ist eher eine private Erfahrung.
    Aus beruflichen Gründen habe ich schon etliche Jahre die Möglichkeit gerade mit Türken über viele Dinge zu diskutieren und einen tiefen Einblick in deren politisches und soziales Denken zu bekommen.
    Ich habe mitbekommen wie sie auf den 11.9.01 reagierten, wie sie sich in ihren Verschwörungstheorien über Israel und die USA gegenseitig befeuern, über Deutsche und Deutschland denken, offen (auf türkisch) Deutsche beleidigen unter der Annahme man verstehe kein Wort.
    Kurzum, hält mit nichts hinter dem Berg, man fühlt sich sicher, überlegen und agiert offensiv.

    Doch, zum NSU-Fall verhält es sich komisch.
    Kein Klagen, kein Beleidigen, kein Seitenhieb, keine Verschwörung…KEIN TON…BIS HEUTE…NICHTS!

    Meine Theorie ist, daß viele Türken selber nicht daran glauben und wiederum ihre ganz eigene, aus ihrer Erfahrung plausiblere, Theorie zu der Sache haben und diese geht in Richtung…Schutzgeld, PKK, organisierte Kriminalität.
    Punkte die auch durchaus im offiziellen Bericht über die Opfer auftauchen.“

  23. Bolko sagt:

    @ Alexander Gronbach:

    – 4. „Die Phantombilder sind 100% indentisch“

    Warum fehlen dann die üblichen Angaben wie Datum, Nummer etc auf einigen der Phantombilder?

    – 5. „Die Waffe Tokarev TT 33 stammt (…………..)“

    Die Herkunft dieser Waffe ist nicht geklärt. Laut Hersteller gibt es für den in Frage kommenden Zeitraum keine Unterlagen mehr. Wenn sie das Gegenteil behaupten, dann ist das ein direkter Beleg für ihre Unseriösität.

    -7. „Der ermordete Florian Heilig… nannte vier Namen aus der regionalen Neonaziszene!“

    Welche denn und woher wissen sie das angeblich?

    -8. „Es ist eindeutig verifiziert, dass Benjamin Gärtner alias “Amphion” seinen Quellenführer Andreas Temme in einem 17 sek. Anruf in das Internetcafe einbestellte.“

    Das ist falsch. Der Inhalt dieser Nachricht wurde gar nicht gespeichert, daher können sie sowas auch nicht wissen.
    Nenne mal die Quelle für die Behauptung!

    -9. „Der treue Paladin Andre Kapke ist der Mörder von Mundlos und Böhnhardt.“

    Sowas nennt man Verleumdung. Würde Kapke sie verklagen, dann würde er den Prozess gewinnen, weil sie ihre Behauptung nicht belegen können.

    -6.“Es wurde in den letzten Wochen verifizierbar ermittelt, dass (…………….)“

    …dass Alexander Gronbach viele unhaltbare Behauptungen aufstellt und nie etwas belegt.

    Wer steckt ihnen andauernd Ermittlungsergebnisse?
    Ist es der Büroleiter von Ströbele?

  24. Dr. Gunther Kümel sagt:

    (nur scheinbar abseits des Themas:)

    Die USA waren bisher mit dem Makel behaftet, die einzige Macht zu sein, die Atomwaffen eingesetzt hat, noch dazu gegen Zivilisten in einem lange kapitulationsbereiten Land.

    Es tauchen immer mehr Indizien auf, die andeuten, daß der USA jetzt Menschheitsverbrecher zur Seite getreten sind, die genau das gleiche tun, mit A-Waffen, die von den USA geliefert wurden.

    http://pravdatvcom.wordpress.com/2013/05/16/es-ist-offiziell-atombomben-auf-syrien/

    („pravda“ ist russisch und heißt „Wahrheit“)

    http://www.presstv.ir/detail/2013/05/10/302772/was-syria-nuked/ :
    „In Syrien sind deutliche Hinweise für den Einsatz amerikanischer bunkerbrechender Waffen (Earth Penetrating Weapons, EPW) ans Licht gekommen. Experten sprechen von unwiderlegbaren Beweisen.“

    „Drastische Videoaufnahmen aus Syrien liefern verblüffende Hinweise, die Israels Be-hauptungen, einen „chirurgischen Schlag“ gegen Waffentransporte in den Libanon geführt zu haben, entgegenstehen.“

    „Diese Explosion übersteuerte alle Fotosensoren auf den maximalen Weißwert, SOGAR IN DEN SCHATTEN AM BODEN, und das bei einer Distanz von 3,8 Kilometern. In Hiroshima betrug die Schadenszone um die Explosion 1,6 Kilometer.“

    „…Helligkeit des Blitzes um ein Vielfaches heller als die pralle Sonne…“

    http://jimstonefreelance.com/itsofficial.html
    http://criticomblog.wordpress.com/2013/05/13/es-ist-offiziell-atombomben-auf-syrien/

  25. Paule sagt:

    Gibt es eigentlich schon gesicherte Erkenntnisse des sog. Bekennervideos bezüglich CD/DVD-Merkmale wie Seriennummer des Rohlings, Info über den Brenner, Computer, Festplatte bzw. Quellmedium,Einzelbildinfo´s, Kameratyp u.ä. ?
    So weit mir bekannt ist,hat doch die Linke ein Exemplar bekommen.
    Der CCC ist hier bestimmt fit.

    Kann man bei den „gefundenen“ Waffen durch eine Materialuntersuchung feststellen, welche Temperaturen eine Gefügeveränderung herbeigeführt haben (waren sie dem gleichen Brand ausgesetzt, abhängig von ihrem Fundort) ?
    Hat eine derartige Untersuchung stattgefunden ?
    Wurden an den Tatorten sog. Metadaten der Mobilfunkzellen gesammelt ?
    Wer hat zuletzt das Wohnmobil gesteuert (Hand- und Fingerspuren ) ?
    Lesen hier vielleicht auch rechtschaffende Ermittler mit ?
    ???

  26. Paule sagt:

    Auf GOOOl mops kann man gut ein Wohnmobil erkennen, welches hinter dem Haus Frühlingsstr.26 in einer Nebenstrasse abgestellt war.Wenn es sich hierbei um ein vom Quartett äh Trio genutztes handelt, ist die Abstellrichtung in Bezug auf den Ort und die Einbahnregelung interressant.
    Hat die NSA wohl auch Zugriff auf die Satellitenfotos ? Spysats fliegen doch alle Nase lang über uns hinweg.Wie hieß es noch bei Prof. Flimmerich: “ was gibt es heut bei ihm zu sehen ? „

  27. derold sagt:

    „daß die beiden (vielleicht nur gewöhnlichen) deutschen Kriminellen an Auftragsmorde“

    Ist das nicht ein bißchen sehr naiv ?

    Zu glauben, ein Geheimdienst würde eine Auftragmordserie an
    a) Laien und
    b) politisch Radikale
    vergeben, ist jenseits von Gut und Böse.

    Besonders absurd erscheint, daß man zwei große gewachsene Deutsche mit kurzen Haaren eingesetzt haben sollte, um an Einwanderer – ja gar: in Einwanderevierteln – Morde verüben zu lassen.

    … pardon, „unerkannt“ verüben zu lassen.

    In der Tat wirkt das Treiben des Trios beim angeblichen Abtauchen wie eine agent-provocateur-Nummer aber wer würde angeblichen Radikalinskis (die ganz szeneuntypisch zehn Jahre praktisch keinen Kontakt zu in der Öffentlichkeit aktiven Gruppen gehabt haben sollen) so viel Belastungsmaterial in die Hand legen ?

  28. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Paule: „Lesen rechtschaffende Ermittler mit ????“

    Sie würden schon mitlesen, wenn es sie gäbe.
    Es wäre ja für den Kriminalisten nicht schwierig, Vorgänge wie „NSU“ oder „9/11“ bis ins letzte Detail zu klären.
    Rechtschaffene Ermittler werden doch in politischen Prozessen und Ermittlungen mit politischem Hintergrund nicht eingesetzt.

    Das System hat schon sichergestellt, daß an den Schaltstellen der Hierarchie jeweils Leute sitzen, die tun, was dem System nützt, nicht, was den „Nutzen des Deutschen Volkes mehrt“ (Zitat Grundgesetz der „brd“).

  29. Habe gestern die Dokumentation bei N 24 gesehen: Fast alles nur Vermutungen, Verdächtigungen, Stereotype, Meinungen, Stimmungen und Stimmungsmache.

    Aber halt, ein hartes Faktum gab es doch, nämlich die 2. Patronenhülse. Und die vorgebliche pc Lesart der Populisten, daß Uwe 2 halt im Tode noch „krampfartig“ repetiert hätte, ist – vorsichtig formuliert – kreativ.

    Also ein nazitypischer Todeskrampf mit zwanghaftem Repetieren ist – soweit mit bekannt – hier das erste Mal in Erscheinung getreten.

    Und überhaupt: Wen hätte denn der schon Tote noch erschießen wollen, wenn gar niemand mehr zum Erschießen da war?

    Also, ich denke da eher an eine andere nazitypische Handlungsweise: Uwe 2 hat Uwe 1 erschossen, dann repetiert, nochmals abgedrückt, das 2. Mal repetiert, ist der fliegenden Kugel nachgesprungen, hat sie überholt und sich ihr in den Weg gestellt.

    Das ist irgendwie plausibler, wa? Und damit ist auch die Mittäterschaft der Zschäpe bewiesen, denn das kann nur dann so gewesen sein, wenn sie im Geiste mitgeflogen ist.

    qed

    Schöne Neue Logik

  30. fatalist sagt:

    Schmauchspuren an den Händen von Mundlos wurden nicht gefunden.

    Dazu die FAZ:

    Offenbar wurde erst die Identität der Toten geklärt, bevor Beweise gesichert wurden. Dabei, heißt es, sollen Beweise verlorengegangen sein wie mögliche Schmauchspuren an den Händen. http://www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess/nsu-untersuchungsausschuss-verschwoerungen-in-theorie-und-praxis-12627491.html

    Stichwort Wolfgang Grams, Bad Kleinen, 1993: SPIEGEL

    Das gehört zu den Todsünden
    Interview mit dem Kriminalwissenschaftler Wolfgang Lichtenberg über die Spurensicherung in Bad Kleinen

    SPIEGEL: Herr Lichtenberg, wenige Stunden nach dem Desaster beim Antiterror-Einsatz in Bad Kleinen wurden dem tödlich verletzten Terroristen Wolfgang Grams im Lübecker Krankenhaus die Hände gewaschen, und zwar auf Weisung von Beamten des BKA, des Bundeskriminalamts. Dabei wurden Blut- und Schmauchspuren vernichtet. Ist das kriminalistische Praxis? http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13682306.html

    „auf Weisung des BKA“ weist klar auf eine Analogie zu Mundlos am 4.11.2011 hin. Handschuhe hatte der auch nicht an…

  31. Vafti sagt:

    An alle Souveränen,
    mir kommt das ganze NSU-Wesen so vor wie eine wieder
    zum leben erweckte Mumie. Ich stelle mir jetzt schon vor,
    was in der Times und tausend anderen Zeitungen stehen wird
    „die Deutschen sind wieder Nazis“.

    Was für uns wie ein schlechter Tatort klingt, wird von der
    „6.Weltmacht“ Presse breitgetreten.
    Und mit welcher Wirkung ?
    Die Deutschen können es nicht lassen !! So ist ihre Absicht !
    Immer getreu was wir denken sollen: d.h. wir sollen endweder
    rechts oder links sein.

    Diese einfache plumpe Macherei und so durchsichtig.
    Das wird Erdogan nicht daran hindern, mit den Kurden
    Frieden zu schließen.

    Mein Statement lautet: Jede Gewalt, die das Zeichen des
    Angriffs in sich bürgt, ist ein Machwerk der Freimaurerei !!
    Wir wissen, bis heute weicht die Freimaurerei nicht von
    diesem ihren brutalen Gesetz.
    Während die Deutschen sich den Mund fusslig reden über
    20 Opfer ist die Freimaurerei dabei, über den Weg des
    Salafismus, 100 000 Opfer (bis jetzt) in Syrien anzurichten !
    Merken sie nicht, dass Syrien viel wichtiger als nsu ist ?

    der nsu ist eine undeutsche Geschichte ! Genauso wie viele
    andere Sachen in unserem Lande !! Beispiele ?
    Es gibt in unserem Lande Menschenhandel, der mit frommen
    Augenaufschlag von der „deutschen“ Regierung geduldet wird.
    Es gibt eine unseriöse Finanzwirtschaft, es gibt überall Okkul-
    tismus,Drogenkonsum,chem.Vergiftungen in Essen und
    unseren Supermärkten. Alles ist doch „marode“.
    Nicht nur der nsu…sondern „alle“ Erscheinungen in unserem
    Lande sind marode!! Weil überall die Maurerei in rechter
    wie auch linker Position auf unser ganzes Leben einwirkt !!
    Und deswegen auch immer diese komischen Ereignisse.

    Ich wäre mal interessiert an einer souveränen Gesellschaft,
    in der die Maurerei nichts mehr dem Volke bestimmen
    würde ! Gruß an alle souveränen ,

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