Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Manifest zur Rettung der Familie

Headerbanner_Konferenz„Für die Zukunft der Familie!“ ist das Motto der 2. COMPACT-Konferenz für Souveränität am 23. November in Leipzig. Neben Scholl-Latour, Sarrazin und Eva Herman gehört auch Bernhard Lassahn, Erfinder des legendären „Käptn Blaubär“ zu den Referenten. Von ihm stammt der folgende Text.

Alle Informationen und die Tickets zur COMPACT-Konferenz „Für die Zukunft der Familie!“ finden Sie hier. Der folgende Text-Ausschnitt erschien ungekürzt in der aktuellen COMPACT-Ausgabe 10/2013. Die Printausgabe kann man hier bestellen.

Für die Zukunft der Familie
_von Bernhard Lassahn

Die Befürworter der Homosexuellen-Ehe reklamieren die Gleichstellung mit der traditionellen Familie. Aber Sexualität und Fortpflanzung sind nicht zu trennen, so lange die Menschen ihre Kinder nicht im Reagenzglas züchten wollen – und deswegen ist die Verbindung zwischen Mann und Frau einzigartig.

Mitte Mai 2013 erreichte alle Bundestagsabgeordneten ein offener Brief, ein Plädoyer für die »völlige« Gleichstellung homosexueller Partnerschaften: »Stellt gleich, was gleich ist!« Zu den Unterzeichnern zählten bekannte Vertreter des öffentlichen Lebens wie der Schriftsteller Martin Walser und der Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass. In dem Schreiben heißt es:

„Stellt gleich, was gleich ist! Sehr geehrte Mitglieder des Bundestages, es gibt Momente in unserer Geschichte, da öffnet sich ein Tor der Vernunft und wir als Gesellschaft haben die Chance hindurchzutreten. Hinein in eine menschlichere Zukunft. Die Frage um die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ist genau so ein besonderer Moment. Es ist eine Frage, die uns alle betrifft und die uns alle bewegt. Denn es geht um nichts Geringeres als den Kern unseres gesellschaftlichen Selbstverständnisses; unser Bild von Ehe, Familie – und Liebe. Die große gesellschaftliche Frage lautet: Wollen wir, die Bürger dieser Republik, wirklich die Liebe zwischen zwei Menschen mit zweierlei Maß messen? Wir und drei Viertel der Bevölkerung sagen nein! Denn Liebe kennt kein Geschlecht. Gleichgeschlechtliche Liebe ist Liebe wie jede andere auch. (…) Die Zeit ist gekommen, dass wir den Irrglauben der Jahrhunderte hinter uns lassen und die Augen für die Realität öffnen. Frei von ideologischer Verblendung und der Angst vor dem Morgen. Denn Wahrheit ist: Liebe ist das, was uns zum Menschen macht. Sie in zwei Klassen zu unterteilen ist alles, nur nicht menschlich. (…) Wir wenden uns mit diesem Brief an alle Mitglieder des Bundestages und treten für die vollständige Öffnung der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare ein. (…)“

Liebe und Geschlecht

Untersuchen wir einige Schlüsselsätze des Briefes. Wir lesen zum Beispiel: „Denn Liebe kennt kein Geschlecht.“ Stimmt! Die Nächstenliebe, die Menschenliebe, die Feindesliebe, die Liebe zu Gott oder zu McDonald᾿s – sie alle kennen kein Geschlecht. Dummerweise sind sie aber gar nicht gemeint. Gemeint ist die körperliche Liebe, und die kennt sehr wohl ein Geschlecht, mindestens eins, meistens zwei Geschlechter. »Sie erkannten sich«, heißt es in der Bibel. Man sagt auch gerne, dass Liebe blind macht. Doch das betrifft vor allem den Eros. Es geht auch im Dunkeln. Es gibt Berührungen. Da erkennen wir dann schon das Geschlecht, das eigene und das andere, zur Not auch nur das eigene. Auch in der sogenannten platonischen Liebe wird das Geschlecht erkannt, selbst wenn der perfekte Körper, wie bei Leonard Cohen besungen, nur »in your mind« berührt wird. Bei der »gleichgeschlechtlichen Liebe«, die sich gleich vordrängeln wird, erkennen die Liebenden das Geschlecht ebenfalls, sonst wüssten sie nicht einmal, dass es das gleiche ist und dass sie etwas betreiben, das sie »gleichgeschlechtliche Liebe« nennen. »Die Liebe kennt kein Geschlecht« – Hallo?! Geht᾽s noch?! Wer so eine Parole vor sich herträgt, kennt weder die Liebe, noch das Geschlecht.

Ein weiterer Schlüsselsatz: „Gleichgeschlechtliche Liebe ist Liebe wie jede andere auch.“ Der Satz heißt nicht: »Gleichgeschlechtliche Liebe ist wie die Liebe von Mann und Frau.« Viele mögen so denken, viele mögen das zwischen den Zeilen herauslesen, und viele haben den offenen Brief womöglich in der Annahme überflogen, dass es darin um die Gleichstellung von Homos und Normalos ginge – und um die Gewährung von Steuervorteilen. Stimmt nicht. Es geht um viel mehr. Es geht um die Dekonstruktion von Liebe, wie wir sie bisher verstanden haben, nämlich als Liebe von Mann und Frau. Das Wort »Mann« kommt in dem Brief nicht mehr vor, das Wort »Frau« auch nicht. Die »Liebe von Mann und Frau« fehlt als Formulierung und als Gedanke – ausdrücklich wird nur noch von der »gleichgeschlechtlichen Liebe« gesprochen.

Der große Unterschied

Die Unterscheidung Mann/Frau wird abgelöst von der Frage »homo oder hetero«. Das klingt liberal, tatsächlich aber erhebt die gleichgeschlechtliche Liebe beinahe unbemerkt einen Alleinvertretungsanspruch. Denn alles, was es sonst noch gibt, wird in einen Topf geworfen: »wie jede andere [Liebe] auch«. Was bisher das Normale war, fällt von jetzt an unter ferner liefen. Was immer noch die meisten Herzen bewegt – und zwar nicht nur drei Viertel, sondern rund 95 Prozent aller Menschen –, ist die gegengeschlechtliche Liebe, die von jetzt an nur noch eine Liebe »wie jede andere« sein soll. Also eine Liebe nicht einmal wie die gleichgeschlechtliche, sondern nur noch eine Liebe wie jene traurigen Sonderformen und Sonderförmchen, die sich in hoffnungsloser Minderheit befinden. Die tiefe Boshaftigkeit steckt in dem kleinen Wort »jede«.

Der direkte Vergleich der Liebe von Mann und Frau mit der gleichgeschlechtlichen Liebe wird gemieden. Verständlicherweise. Der Unterschied ließe sich nicht leugnen. Wenn man an Politiker schreiben und sich ihrer Sprache bedienen möchte, kann man es so formulieren: Eine der beiden Lieben ermöglicht »Reproduktion«, die »Bildung von Humanvermögen«, sie leistet einen »generativen Beitrag zur Zukunft«. Die andere nicht. Unter uns gesagt: Aus einer der beiden Lieben entstehen Kinder. Aus der anderen nicht. Das ist der große Unterschied. Der ist wesentlich. Um ihn mogelt sich der offene Brief herum.

Bisher wurde so getan, als wäre nur von einer Liebe die Rede. (…)

Die Ehe für alle ist eine solche Apfelbirnenbeere. (…)

Marquis de Sade und Otto Mühl

Mit den »sexuellen Orientierungen«, von denen wir neuerdings so viel hören, sind zunächst homo- und transsexuelle Orientierungen gemeint. Pan-, Inter- und Asexualität kämen noch dazu. Doch da ist mehr im Anmarsch. Die Leser wissen es vielleicht nicht, aber die Unterzeichner müssten schon davon gehört haben. Alle, die sich jetzt noch mit ihren besonderen Gelüsten strafbar machen und sich deshalb diskriminiert fühlen, scharren schon mit den Hufen. Sie haben das kleine Wörtchen »jede« bestimmt nicht überlesen. Sie warten nur darauf, dass sich ein weiteres »Tor der Vernunft« öffnet. Die Prinzipien sind formuliert, die Strategie zur Erreichung der Ziele – es geht über den Weg der Gender-Agenda, also top down – ist beschrieben, die skandinavischen Länder setzen sich besonders intensiv dafür ein, benannt sind die Prinzipien nach dem Ort, an dem alles beschlossen wurde: Yogyakarta. Danach ist keine Art von sexueller Präferenz und Aktivität mehr ausgeschlossen. Alles kommt in die Obstschale: Pädophilie, Inzest, Polyamorie, Zoophilie – nicht zu vergessen: die Liebe zu sich selbst sowie zu Gurken und Bananen. Edeka, »Wir lieben Lebensmittel«. Was darf es sonst noch sein? Vielleicht die Liebe, die der Marquis de Sade beschrieben, oder die, die Otto Mühl verfilmt hat? Oder die abweichenden Vorlieben, die Alfred Kinsey als mögliche Varianten einbezieht, wie etwa den Lustmord? Nicht zu vergessen die Lust auf Einbeinige und die Lust des Kannibalen von Rothenburg? Yogyakarta klingt nach exotischer Ferne, aber siehe, das Ungute liegt so nah: Wir müssen nur einen Blick in das Programm der Grünen Jugend werfen. Auch da finden wir die Forderung nach Auflösung der Liebe und der Ehe im Namen vielfältiger sexueller Orientierungen. Orientierungen sind Vorlieben und keine Liebe. Die Liebe, wie wir sie kannten, soll zum Rettungsschirm für Perversitäten werden. Warum fordern die Unterzeichner des Briefes, all das gleichzustellen? Wieso bezeichnen sie all das als »Liebe«? Was bleibt dann noch übrig? Was ist das noch für eine Liebe?

(Der obige Text-Ausschnitt erschien ungekürzt in der aktuellen COMPACT-Ausgabe 10/2013. Die Printausgabe kann man hier bestellen.)

Bernhard Lassahn (*1951) ist Schriftsteller und Liedermacher. Seit der Geburt seiner Tochter vor 25 Jahren schreibt er auch Kinderbücher und Geschichten von »Käpt’n Blaubär« für Die Sendung mit der Maus. Im Jahre 1981 erschien sein erster Roman Land mit lila Kühen, 1999 das Kinderbuch Der Schatz der Bananenbieger, 2000 der Tatsachenroman Auf dem schwarzen Schiff. Vor kurzem erschien sein Buch Die Ehe stirbt an vergiftetem Obstsalat, und die Kinder bringt der Klapperstorch, der erste Band der geplanten Reihe Frau ohne Welt. Trilogie zur Rettung der Liebe (manuscriptum-Verlag, 41 Seiten, 5.00 Euro). Der obige Text ist daraus entlehnt.

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48 Responses

  1. >Die Homo-Propaganda ist nur ein Baustein in der Propaganda, um die Völker, Nationen, Familien und den einzelnen Menschen in seiner Substanz zu zersetzen.

    Die Desorientierung der Kinder in ihrer eigenen sexuellen Identität durch Homosexualitäts- und Gendering-Propaganda beginnt bereits im Kindergarten.

    Jetzt brauchen wir nur noch nach den Zielen der Drahtzieher fragen. Oder glaubt jemand, daß alles das Zufall ist?<

    Was Du schon immer wissen wolltest…
    aber bisher nicht zu fragen wagtest!

    Die brandneue Studie.

    „Die erfolgreichsten Gehirnwäsche-Techniken. Der Globalisierungs-Fanatiker. Ein Psychogramm der Westlichen-Werte-Demokratie“.
    Zusammenfassung: http://www.gehirnwaesche.info

  2. Jakobiner sagt:

    Der Kaptain Blaubär-Schreiber will wohl die Homoehen mit Perversionen vergleichen. Der Tenor des Artikels: Wer für die gleichgeschlechtliche Ehe eintritt, öffnet der Perversion ala Marquis de Sade Tür und Toren.Eine perverse und diskriminerende Phantasie des Autors.Im übrigen: Befindet sich auf Kaptain Blaubärs Schiff überhaupt eine Frau?

  3. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Typische Quatsch-Interpretation eines pc-Professors. Am besten den Text nochmal ordentlich lesen.

  4. lothar harold schulte sagt:

    was ist heilig: die göttliche möglichkeit zwischen mann und frau, neues wunderbares leben zu zeugen und ein teil der schöfung bewußt zu erleben. wer hier den schöfungsplan durchkreuzen will, der erleidet schiffbruch, da die gesetze GOTTES – damals, jetzt, morgen, übermorgen und für alle zeiten gültigkeit besitzen! gruß lothar harold schulte.

  5. Jakobiner sagt:

    1)Oder geht Captain Blaubär aufgrund Frauenmangels an Bord dann ins nächst beste Hafenbordell bei St.Pauli oder Shanghai?Dann erzählt mir aber nix mehr über Familienwerte.

    2) Wie deutet dann unser Political Incorrect-Professor J.E. folgende Zeilen des Autors:

    „Die Ehe für alle ist eine solche Apfelbirnenbeere. (…)
    Marquis de Sade und Otto Mühl
    Mit den »sexuellen Orientierungen«, von denen wir neuerdings so viel hören, sind zunächst homo- und transsexuelle Orientierungen gemeint. Pan-, Inter- und Asexualität kämen noch dazu.(…)
    Danach ist keine Art von sexueller Präferenz und Aktivität mehr ausgeschlossen. Alles kommt in die Obstschale: Pädophilie, Inzest, Polyamorie, Zoophilie“

  6. Schwan sagt:

    „Die Homo-Propaganda ist nur ein Baustein in der Propaganda, um die Völker, Nationen, Familien und den einzelnen Menschen in seiner Substanz zu zersetzen.“

    Was nuetzt Erkenntnis, wenn man sie nicht vermitteln kann?

    So eine Formulierung verstehen die gehirngewaschenen Zombis nicht. So ein Satz wird unreflektiert in eine Schublade gesteckt.

    Die Homoehe inflationiert die Ehe und entwertet sie dadurch

    Oder, nicht ganz so nuechtern:

    Umso seltener etwas ist, desto mehr ist es etwas Besonderes. Eine Erweiterung der Ehe auf Homosexuelle macht sie weniger besonders und veraendert sie damit im Kern, denn es ist das Wesen der Ehe etwas Besonderes, nicht Alltaegliches zu sein, man heiratet schliesslich nicht jeden Tag.

    Zwar erhoehte sich die Zahl der Ehen durch Homoehen nicht gewaltig, aber es gaebe dann statt nur der Ehe zwischen Mann und Frau auch die zwischen Homosexuellen. Eine Abwertung um 100%.

    Ein immer weiter aufklaffender Unterschied zwischen traditionellen Kulturen und der unseren ist der, dass es in tradtionellen Kulturen Rituale gibt, waehrend das Leben unsere Kultur im Namen der Freiheit gleichmaessiger, ohne Hoehen und Tiefen dahinplaetschert. Das ist der Trott aus dem das Leben von Sklaven traditionell besteht!

    Und darum geht es: Uns zu besseren Sklaven zu machen. Das ist der Hintergrund der Homoehe. Wie kann man nur ernsthaft annehmen, dass die Politiker, die uns rund um die Uhr ueberwachen, die Kriege anzetteln und mittragen, die den Banken in den Hintern kriechen, ausgerechnet bei Homosexuellen ploetzlich ihre Humanitaet entdekcken! Wie naiv muss man da sein?

  7. Wenn’s denn Liebe wäre – um das es hier geht – wäre ja alles in Ordnung. Aber es geht eben genau nicht um Liebe sondern um ihren Neusprech-Nicht-Begriff. Das ist imho das zentrale Problem.

    Und solche „on Fire“ Liebe schlägt halt stets in umso kälteren (und manchmal sogar tödlichen) Haß um, je heißer sie einst brannte.

    Das ist die strukurale Gesetzlichkeit solcher Neusprech-Liebe. Weshalb wird sie dann gefördert? Wer kann an so etwas interessiert sein?

  8. Gast sagt:

    Es kommt der Tag, wo Krippen-Kinder als „Konservative“ geächtet werden, da sie „Mama“ und „Papa“ äußern.

  9. Herbert Schneider sagt:

    Zital: „Aber Sexualität und Fortpflanzung sind nicht zu trennen…“

    Es hat ein wenig gedauert bis ich es verstanden habe. Dies ist ein Manifest gegen die Pille und Kondome.
    Ich verstehe diesen Hass auf Homosexuelle nicht.

    Aber generell ein Dankeschön für Ihre Arbeit Herr Elsässer. Ich muss ja nicht bei jedem Thema Ihre Meinung teilen.

  10. Radi sagt:

    es ist ganz erstaunlich und eine seltene Blüte innerhalb der Medienschaffenden, wie auch etwa Eva Herman, dass Herr Lassahn den verbrecherischen und mörderischen Kurs der Politik im Namen sogenannter Toleranz erkennt.

    Meine besondere Hochachtung ihm gegenüber!

    @ jakobiner,

    Sie werden bestimmt eine großartige Laufbahn bei der Gender-Staats-Polizei machen. Sie sollten sich bewerben!

    und aus aktuellem Anlass aus fremder Feder:

    Kroatien: Volksabstimmung über Ehedefinition in der Verfassung

    Am 1. Dezember findet in Kroatien ein Referendum über die Aufnahme einer Definition der Ehe in die Verfassung statt. Dies wurde vom Verfassungsausschuss des kroatischen Parlaments beschlossen.

    Insbesondere die katholische Kirche Kroatiens hat mit der Initiative „Im Namen der Familie“ (unser Bild) 740.000 Unterschriften gesammelt, das sind 10 Prozent der Wahlberechtigten. Dadurch wurde das Referendum notwendig, dessen Ergebnis bindend ist.

    Die von der katholischen Kirche initiierte Volksabstimmung setzt sich für die Aufnahme einer natürlichen Definition der Ehe als „lebenslanger Verbindung zwischen Mann und Frau“ in die Verfassung ein. Dass dieses Referendum eine Mehrheit findet ist bereits jetzt sicher, da der größte Teil des kroatischen Volkes „die vorgeschlagene Definition ohnehin für selbstverständlich“ hält, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung am gestrigen Freitag schrieb.

    Die postkommunistischen Sozialdemokraten, die früher zu einem großen Teil Kommunisten waren, sehen das allerdings ganz anders. Sie versuchen derzeit durch verschiedene juristische Tricks das Referendum zu verhindern. Ihr Argument ist – man fasst sich an den Kopf –, dass die Initiative gegen die Menschenrechte verstößt. Entsprechend wird darüber nachgedacht, ein Gesetz zu verabschieden, dass Abstimmungen über Menschenrechte verbieten soll. Eine Klage vor dem Verfassungsgericht gilt hingegen als wenig erfolgversprechend.

    Eine andere Möglichkeit sehen die Postkommunisten darin, eine Abstimmung über die Referendumsfrage im Parlament durchzuführen. Diese Möglichkeit ist dadurch gegeben, dass die Initiative „Im Namen der Familie“ nicht festgelegt hat, in welchem Artikel der Verfassung die Definition der Familie eingefügt werden soll.

    Sollte die Parlamentsabstimmung anders ausfallen als die Volksabstimmung – wovon man angesichts der parlamentarischen Mehrheit der Postkommunisten fast sicher ausgehen kann – dann droht eine Verfassungskrise, weil das Ergebnis des Referendums verbindlich ist. Vermutlich ist den postkommunistischen Sozialdemokraten aber jedes Mittel recht, um ihre gesellschaftszerstörerische Position durchzusetzen.

    Es ist somit notwendig, die kroatischen Katholiken mit unserem Gebet zu unterstützen!

    so weit aus der Seite civitas-institut.de

    Dem Gebetsaufruf schließe ich mich an, wie auch schon letzten Dienstag in Straßburg, als EU-DSSR-Scheindemokrat Martin Schulz das Menschenrecht zum Mord (Abtreibung) auf den Weg bringen wollte.

    Gottes Segen

    Radi

  11. hotteki sagt:

    Wenn wir die heterosexuelle Beziehung einem exklusiven (staatlichen) Schutz unterstellen wollen, sollten wir uns trotzdem darüber im Klaren sein, dass Monogamie kein natürliches Ereignis, sondern ein kulturelles Ereignis ist.
    Liebe ist biologisch überflüssig.
    Nicht nur die homosexuelle Liebe ist biologisch überflüssig, sondern auch die heterosexuelle Liebe.

    Die uns am nächsten stehenden Verwandten, in Bezug auf unsere Gene,die Schimpansen und Zwergschimpansen, haben ein völlig unterschiedliches Sexualverhalten.

    Während es bei den Schimpansen hierarchische Strukturen gibt, der Silberrücken, mit dem meisten Testosteron, darf alle vögeln, (Testosteron in hohen Dosen macht blöde), die anderen männlichen jüngeren Schimpansen aber nicht fortgejagt werden, was sie sexuell ausnutzen, wie auch die Weibchen, und am Silberrücken vorbei ihre Spielchen treiben.

    Das sexuelle Verhalten der Zwergschimpansen sieht völlig anders aus.
    Die Weibchen haben eine enorm vergrößerte Klitoris ausgebildet; diese hängt heraus wie ein nach vorn gekrümmter Zeigefinger. Sie reiben sich aneinander. Das bezeichnet man das als Genito-Genital-Friktion (Frottage). Ein Weibchen geht zur anderen und schaut ihr in die Augen. Die Empfängerin des Blickes liegt auf dem Rücken. Das werbende Weibchen steigt auf. Sie reiben ihre Klitoris aneinander. Sie keuchen Und sie schreien beim Orgasmus ujpl
    Zwergschimpansen bauen sich gemütliche Nester in den Bäumen und schlafen allein. Sie stehen um halb sechs auf. Und von halb sechs bis halb zehn paaren sie sich durchschnittlich 1,7mal pro Stunde mit verschiedenen Partnern: Weibchen, Männchen, Jungen, alles durcheinander. Wenn eine Mutter die Genito-Genital-Friktion mit einem anderen Weibchen beendet hat, klammert sich ihr männliches Junges an dieses Weibchen, das geduldig stillhält, während das Junge sie bei den Hüften nimmt und seinen winzigen Penis einführt und drauflos agiert wie ein Specht . Es scheint ihr nichts auszumachen. Weitere Jungen kommen und betasten das Gesäß des Weibchens und warten, dass sie an der Reihe sind. Das Weibchen sieht nur ein bisschen gelangweilt dabei aus.
    Die Gibbons sind monogam und sich ein Leben lang treu.
    Leider mit den Menschen weit weniger verwandt als die Schimpansen.

    Was ich damit sagen will:
    Die romantische, ein Leben lang andauernde Liebe zwischen Mann und Frau gibt es nur in den Liebesromanen, leider, (ich sage ganz bewusst leider), nicht in der Natur und auch nur bedingt in der Kultur.

    Insofern, lieber Herr Elsässer, liegt Jakobiner gar nicht so falsch.

  12. …festzuhalten waere noch:
    zu einer Liebe zwischen Mann und Frau gehoert ja auch -zur hoechsten Erkenntnis des , sich in die Augen blicken und einander erkennen koennen!

    (Das ist bei -triebhafter und -tierischer Sexualtaet- wohl anders…?!)
    Diese Tatsache sollte aber auch nicht mit andersweitig gewuenschten menschlichen Partnerschaften verwechselt werden!

    Ein Staat hat natuerliche (goettliche) Ordungen zu respektieren und sich darnach einzurichten..

  13. Heute ohne Name sagt:

    Hallo JE.
    Schön das es hier gleich richtig weitergeht und sie anscheinend ihren Urlaub genossen haben.

    Sind nicht 80% der Weltbevölkerung auf Ihrer Linie?
    Gendermainstream bleibt doch in China, Indien oder Südamerika ungehört. Afrika oder Islamische Länder ? Keine Chance.
    Nur die Westlichen Demokratien sind so kaputt und dekadent.
    Deswegen mach ich mir darüber keine Gedanken.
    Diese kranke Zeug wird weggewischt, sobald sich die US Vorherrschaft erledigt hat und das Geld anders verteilt wird.
    Dann hat der Westen kein Geld mehr für Geldverschwendung.
    Und das ist auch gut so.
    Da es sich vielleicht noch eine Weile hinzieht, kann Aufklärung in der jetzigen Phase helfen.

    @Jakobiner

    Vielleicht wurde Capt Blaubär geschrieben, ohne darüber nachzudenken, wer wann was fickt. Aber sie scheint gerade das zu interessieren. Mehr haben sie nicht wirklich gefunden.

    MFG

  14. Heute ohne Name sagt:

  15. hotteki sagt: 26. Oktober 2013 um 22:31

    Liebe ist biologisch überflüssig.
    Nicht nur die homosexuelle Liebe ist biologisch überflüssig, sondern auch die heterosexuelle Liebe.

    Ja, deshalb soll sie ja auch abgeschafft und durch Neusprech ersetzt werden.

    Diese Welt braucht zu ihrer Reproduktion nur Haß und Gewalt. Das meinen zumindest ihre Herren.

    Das Problem dabei ist halt, daß solche Reproduktion in eine finale Selbstzerstörung münden muß, wenn sie sich nur weit genug ausdifferenziert hat.

    Aber da gibt es noch – außer dieser Albtraum-Welt – die wirkliche Welt mit ihrer reziproken Liebesbeziehung zu ihrem Schöpfer.

    Und diese Welt ist von der kranken Phantasie der „Herren“ nicht einmal tangiert und operiert in Wahrheit und Schönheit (unerkannt) hinter den grausamen und sadistischen Phänomenen, die im Neusprech als „Liebe“ prädiziert werden.

    Hinter allem, was im Neusprech das Prädikat „Liebe“ erhält, operiert der Haß. Und deshalb muß solche Liebe auch immer in Haß umschlagen. Wenn sie nicht durch den Christus auf eine höhere Ebene gehoben – und also aufgehoben – wird.

  16. Hans mein Igel sagt:

    Der Begriff Liebe ist für den Genderismus natürlich wunderbar zu mißbrauchen, um ein anarchisches Lustgefühl zu idealisieren.

    Pornografie = Erotik = Eros läuft in eine ähnliche Richtung.

    Wie ist es eigentlich mit Sachgegenständen ausser der Banane oder der Kokosnuss?

    Könnte ich nicht mein großes Auto, welches ich mehr liebe als die Kinder, die ich mir wegen dieses Autos nicht leisten kann, heiraten?

    Da müsste steuerlich im Querschnitt zwischen Kfz-Steuer und Einkommenssteuer ein Schnitt für mich zu machen sein.

    -Für die gesunden Köpfe übrigens empfehle ich die Zauberflöte.

  17. Eveline sagt:

    @hotteki

    „Liebest du mich?“ von Marshall Rosenberg

    Wolf und Giraffe unterhalten sich.
    Für den Wolf ist die Liebe ein Gefühl für die Giraffe ein Bedürfnis…..
    Der Mensch hat die Wahl und ist nicht fixiert auf festgenormte Gruppenpraktika, wie unsere Vettern.

    Das Liebe überflüssig ist , finde ich sehr gewagt, spätestens wenn ein Kind aufgezogen werden soll, ohne mütterliche Liebe überlebt es keine 3 Tage. Es wird auch nicht das Sprechen erlernen, wer sollte wohl sonst stundenlang immer wieder geduldig die Worte wiederholen? Ohne Bezahlung… einfach aus Liebe?
    Die Crux ist, viele Beziehungen scheitern deshalb, da hier vom Partner die mütterliche Liebe unbewusst „gefordert“ wird, die ist aber Kindern vorbehalten.

    Das Heiraten. Ist ein Ritual, von der Kirche ausgeheckt.
    Um Menschen aneinander zu binden. Um Seelen aneinander zu ketten.
    Geschmackssache, ich halte davon nichts.
    Bin dafür die Eltern ( als Familie, auch ohne Trauschein) zu unterstützen, denn diese sind verantwortlich für ihre Kinder.

  18. Tom sagt:

    Die Homos haben in den letzten 30 Jahren kämpfen gelernt, und die anderen sind fett und träge geworden, weshalb sie jetzt das Heft in der Hand verlieren, was jetzt in dem Höhepunkt gipfeln soll, dass Adoptionskinder zwangsweise in einer homosexuellen Ehe aufwachsen müssen. Wenn ich mir vorstelle ich hätte als Junge zusehen müssen, wie Papa und Papa miteinander knutschen, dann stellt sich mir der Kamm.

  19. Eveline sagt:

    Liebe ist, wenn der Partner jeder Zeit – ohne das ich verletzt bin – gehen darf. Die Liebe will ja immer nur das Beste für den Partner…und für mich und wenn das Beste nun gerade ein Auszug bedeutet, auch um andere Erfahrungen zu machen, dann ist das wohl so.

  20. Haltet_den_Dieb sagt:

    @hotteki,
    Sie setzen den Menschen mit den Tieren gleich.
    Das bedeutet im Klartext, dass Sie nicht verstanden haben, was der Mensch ist, wozu er überhaupt auf der Erde existiert und wer ihn erschaffen hat.

    Ihre Schlussfolgerungen aus Ihrer Unkenntnis der Natur und der Bestimmung des Menschen sind dementsprechend vollkommen falsch , es kann nicht anders sein.

    Es ist ein Irrweg, Äpfel mit Birnen zu vergleichen und daraus Schlussfolgerungen zu ziehen.

    Noch etwas:
    Sex ist nicht Liebe.

    Wer Sex mit Liebe gleichsetzt, hat ebenfalls gar nichts vom Wesen der Liebe, von der Liebe überhaupt verstanden.

    Da fehlt die Anbindung an Gott, welcher die Wahrheit und die Liebe ist.
    Aus der fehlenden Bindung zu Gott erwachsen Irrtümer und Irrwege, welche die Zerstörung der Menschen zum Ziel haben.

    Man schaue sich mal die Scheidungsraten an, den Menschenhandel, die Prostitution. Das sind alles Folgen der fehlenden Bindung an Gott.
    Der Mensch auf der Stufe des Tieres ist nichts als ein Raubtier.

    Dieses Raubtier agiert auf der politischen Ebene als Imperialist und Faschist, siehe die USA, England, Frankreich und viele andere Länder. Alle Kriege, alle Verbrechen auf dieser Welt werden ausschließlich von Menschen begangen, die auf die Stufe des Tieres herabgesunken sind und die Bindung an Gott
    verloren haben.

    Sie können sich deshalb die Beschreibungen der Sexualpraktiken von Tieren ersparen, denn diese haben nichts mit dem Menschen zu tun.

  21. JVG sagt:

    @hotteki – im Gegensatz zu den aufgeführten Affenarten haben Menschen einen kulturellen Gestaltungswillen und auch die Möglichkeit dazu. Denke ich jedenfalls.

    Für mich steht da nur die Frage: wollen wir am Ende erlauben, daß der Mächtige (und so wird es kommen, wenn wir den Anfängen nicht wehren) unter der Fahne der Gleichberechtigung und einer unwissenschaftlichen Argumentation der ganzen gender-queer-sch… und deren kleinen, bezahlten und ins Unterbewußtsein geschissenen Apologeten sich jedes kleine Mädel, jeden süßen Jungen ins Bett holen kann, weil das Kind ja so nett gelächelt hat und es ganz sicher wollte. Auch Menschenopfer sind dann wieder möglich.

    Man bedenke, welche Schwierigkeiten dieser Satansbrut kulturelle, gesellschaftliche Bremsen heute noch machen (Marc Dutroux, Sachsensumpf). Das wäre dann alles nicht mehr nötig. Da braucht man keine Zeugen mehr unter Gefahr umständlich zu beseitigen. Da kann das ganz legal ablaufen, wie die syrischen „Rebellen“ das mit Herzrausreißen und Auffressen heute schon ungestraft machen. Die Entmenschlichung ist doch so offensichtlich.

    Wir haben nicht nur wirtschaftlich einen Rückweg über den Feudalismus (Meudalismus) in die Sklavenhaltergesellschaft angetreten.

    Jakobiner stellt dann ganz bestimmt seine Kinder und Enkel für die Opferung in jeder Schattierung zur Verfügung, wenn er denn welche hat. Denken ist nicht jedermann Sache…

    Und wir wissen ja, wenn jemand anfängt die Sache von hinten (also vom Endergebnis aus) zu betrachten, kriegt er gleich Schwierigkeiten; Beispiel Westerwelle-Libyen-Krieg-eine Woche später weg vom Fenster). Da machen wir doch besser gleich den Buckel…

  22. zensurnixgut sagt:

    Schwan schreibt: „Wie kann man nur ernsthaft annehmen, dass die Politiker, die uns rund um die Uhr ueberwachen, die Kriege anzetteln und mittragen, die den Banken in den Hintern kriechen, ausgerechnet bei Homosexuellen ploetzlich ihre Humanitaet entdekcken! Wie naiv muss man da sein?“

    Ja! Diese Frage habe ich mir auch gestellt. Fakt ist, es wird versucht diese „Homoehe“ in der gesamten westlichen Welt durchzusetzen. Aber welche Interessen stecken dahinter?
    Möglichkeit eins:
    Die Gesellschaften haben das Bedürfnis, die Ehe und die Gesellschaft an sich, für die Homosexualität zu öffnen.
    Dagegen spicht:
    1.Niemand wird gefragt, diese Dinge werden einfach durchgesetzt.
    2. Gesellschaften die sich regelmäßig dem Vorwurf der „Homophobie“ ausgesetzt sehen, kommen eigentlich nicht als Initiatoren in Frage. Vor dem Hintergrund, z.B. der Massenproteste in Frankreich, ist Volkes Wille als treibende Kraft in Sachen „Homoehe“ eher auszuschliessen.
    Möglichkeit zwei:
    Globale Verschwörung eines Teils der Homosexuellen, zur Interessendurchsetzung.
    Dagegen spricht:
    -Dafür gibt es keinerlei Belege.
    -Es ist nichts über das Vorhandensein dafür nötiger Geheimorganisationen bekannt. Woher kommen z.B. die Finanzen für ein solches Unterfangen?
    -Die Vorstellung das Homosexuelle ein starkes Interesse an der Heirat haben ist absurd
    Und natürlich Schwans Argument, mit dem raubenden und mordenden Weltsystem, welches ein Herz für Homos haben soll. Völlig abstrus, diese Vorstellung.

    Um der Sache auf den Wiesengrund zu gehen, ist die folgende Dokumentation sicher hilfreich:
    „Die Geschichte der Political Correctness“

    Verweis:

  23. Gast sagt:

    Ich muss schon sagen, ich habe einige „Probleme“ bei dem Thema. Aber interessante Beiträge unter den Kommentaren.
    Auch als Atheist kann man die „Gesellschafts-“ Veränderung „sehen“ – immer mehr Alleinerziehende z.B.

    Interessant sind daher (für mich) Äußerungen (wie auf der Compact-HP) die sich nicht unmittelbar auf die Bibel (Liebe, Mann und Frau etc.) beziehen und auf Gefahren und Chancen der Veränderung eingehen.
    Auch wie der Begriff „Ehe“ determiniert und definiert ist.

    Insgesamt (und ich spreche sicher für die Mehrheit der Leser hier), ist es selbstverständlich das Homosexuellen, die gleichen Rechte zuteil werden und Diskriminierung abgelehnt wird. Doch der „Tanz“ um das Wort „Ehe“? Sagt das der Mehrheit in der Bevölkerung überhaupt das, um was es bei dem „Tanz“ geht?

    Akzeptanz der verschiedenen Lebensformen

    Für einige ist es absolut unverständlich, wie z.B. bei den Großeltern, der eine Teil aufopferungsvoll, „ergeben“, um den anderen Teil kümmert und mit diesem Leben auch noch zufrieden und glücklich ist.

    Wer ist „man“, um dieses im Ganzen zu kritisieren (als patriachalisch z.B.) und ständig eine „viel viel“ bessere Perspektive parat hat?

    Auch die Hinweise hier im Forum auf die nächsten Verwandten/oder ferneren – sind die hilfreich in Bezug auf die Gefahren und Chancen der gesellschaftlichen Veränderungen?

    Es bestehen noch viele Fragen und es ist richtig und wichtig, dass eine solche Konferenz stattfindet.

    Aber gerne würde ich den mehr von den Standpunkten (z.B. den Initiatoren des Briefes an die Abgeordneten) erfahren und von anderen die für eine „voll offene“ Gesellschaft stehen und eine Diskussion dahingehend was „Zukunftsvisionen“ angeht.

  24. hotteki sagt:

    Natürlich lässt sich die Liebe nicht nur wissenschaftlich, biologisch betrachten, sondern es gibt zB. auch die religiöse Sicht.
    Für mich undiskutabel, da mir die religiöse Erleuchtung fehlt. Da kann ich nicht mitreden.
    Die monogame Liebe, Ehe brachte uns das Judentum. Die mosaischen Gesetzgeber haben das eingeführt um die Ausbreitung von Seuchen und Geschlechtskrankheiten zu verhindern.
    Ein zweiter Grund war die Erbfrage. Wenn man nicht weiß von wem die Kinder sind, weiß man auch nicht wer erbt. Das römische Recht hat das dann festgeschrieben.
    Ich möchte aber noch mal etwas klarer, hoffe ich, erläutern, was ich, oder besser ein Teil der Wissenschaft unter romantischer Liebe verstehe/versteht.
    Kommt die nämlich auf in uns, haben wir einen erhöhten Hormonspiegel bezüglich des Botenstoffe Serotonin wie auch Dopamin. Das ist deshalb nicht die Regel, bzw. kommt nur im Zustand der Verliebtheit vor, weil Serotonin und Dopamin Antagonisten sind. Ist der Serotoninspiegel hoch, ist der Dopaminspiegel niedrig und umgekehrt. Damit einhergehend haben wir einen erhöhten Phenylethylamin (PEA)- Spiegel.
    Die erste Phase der Liebe, die maximal 3 Jahre anhalten kann, lässt sich auch als ein „narkotisierter Wahrnehmungszustand“
    bezeichnen. Hält dieses Befinden länger an, verblöden wir.
    Spätestens nach 3 Jahren muss also die Vernunft und die Verantwortung, wenn Kind/er da sind, die Liebe (biologisch definiert) ablösen.
    Richard David Precht definiert Liebe folgendermaßen:
    Die Liebe macht, dass wir den Menschen und Dingen in unserem Leben einen Wert verleihen. Und über den Wert, den wir den Menschen und Dingen verleihen, uns selbst einen Wert verleihen.

    @JVG
    Für meinen Geschmack, sehen sie das momentane gesellschaftliche Sexualverhalten zu negativ.
    Immerhin arbeiten die Grünen gerade ihre pädophilen gedanklichen Fehlschlüsse auf.

    @Eveline
    „Liebe ist, wenn der Partner jeder Zeit – ohne das ich verletzt bin – gehen darf.“

    Ist das wirklich so? Ich kann mir rational sagen, er darf gehen können, aber wenn ich dann nicht verletzt bin, dann war es auch keine Liebe (mehr).

    „Das Liebe überflüssig ist , finde ich sehr gewagt, spätestens wenn ein Kind aufgezogen werden soll, ohne mütterliche Liebe überlebt es keine 3 Tage. Es wird auch nicht das Sprechen erlernen, wer sollte wohl sonst stundenlang immer wieder geduldig die Worte wiederholen? Ohne Bezahlung… einfach aus Liebe?“

    Liebe während der Brutpflege ist absolut notwendig.
    Ich bezog mich mit der Aussage auf die Arterhaltung.
    Aber dass es mütterliche Liebe sein muss, bezweifel ich.
    Ich habe zwei unserer 3 Töchter als Hausmann, als die Kinder 3 Monate waren, auf ihren ersten Schritten begleiten dürfen.
    Die Glücksmomente die ich dabei empfand, auch ein Gefühl des Stolzes (worauf eigentlich?), habe ich später in der Form nie mehr kennengelernt.

  25. siempree sagt:

    Bei all den kontroversen Beiträgen fällt mir spontan eine Dokumentation über einen afrikanischen Stamm ein, wo sich (übrigens sehr hübsche) Männer zu einem Fest als Frauen schminken. um bei den Frauen Eindruck zu machen.
    Kurz gesagt, es lief dort alles so friedlich ab, dass ich mir dachte, da musst du ins tiefste Afrika schauen, um auf eine solche Sitte zu stoßen.

    Keine Frage, in weiten Teilen Afrikas oder gar ganz Arabiens ist man davon weit entfernt, aber es war schon erstaunlich, so etwas zu sehen. Wäre für Hinweise auf diese Doku sehr dankbar, um evtl. nochmal danach zu googeln.

    Eine Gesellschaft, in der sich Männer schminken, anstatt ein Gewehr in der Hand zu halten, scheint doch weitaus friedlicher zu sein?

    Siempre

  26. Eveline sagt:

    @hotteki

    Mütterliche Liebe: so aufopferungsvoll und hingebungsvoll kann natürlich auch ein Mann sein.

    Ja ohne Klammerei….Liebe will/muss fließen zwischen Mann und Frau.
    Verletzungen entstehen immer erst dann , wenn nicht losgelassen wird und der Partner so zum Objekt wird.

  27. lyss sagt:

    Liebe kann egoistisch oder altruistisch sein , darum dürften Homosexuelle nicht diskriminiert werden;
    Sexuelle Praktiken stehen auf einem anderen Blatt und haben mit Liebe nichts zu tun….ich halte das Verhalten der Menschheit eher für nicht Vernunft-sondern Hormongesteuert, und darin unterscheiden sich viele Menschen/Männer nicht von Artverwandten oder Steinzeitmenschen ( Vergewaltigung ,Vielweiberei,Unterwerfung, Kindsmissbrauch ..ich mache mich jetzt natürlich unbeliebt )
    Ich finde beunruhigend , was noch dahinter steht :der Trend zur Arterhaltung wird eines Tages auf das künstlich erzeugte Kind für gleichgeschlechtliche Paare laufen , Leihmütter , Samenbanken….es steht bestimmt schon die erste Gebär-Retorte in irgendeinem wissenschaftlichen Labor , die nur zwecks Klonung von „besonderen“ Menschen auf ihren Einsatz wartet, Gentechnik wird ihren Siegeszug halten…
    es ist erwiesen , daß viele adoptierte Kinder nach ihren genetischen Eltern suchen;ein Gesetz , das die Anonymität des Samenspenders/Leihmutter garantierte, wurde jüngst ad acta gelegt…
    Ich glaube nicht an diesen Gott/Allah/Jehova/etc. aber Frau und Mann sind dafür geschaffen,die Menschheit zu erhalten…die Gehirne haben sich in weiten Teilen der Welt nicht oder deformiert entwickelt…darum fehlt es seit jeher an Respekt , Vernunft und vor allem , LIEBE….

  28. JVG sagt:

    @hotteki – ich glaube, da gibt es Mißverständnisse.

    Also wie Sie es nennen – biologische Liebe – ist selbstverständlich notwendig – ansonsten würden wohl die meisten Männchen der reinen Vernunft folgend dieses erhebliche Risiko oft gänzlich vermeiden und die Fortpflanzung würde unterbleiben, eine Gefahr für die Art. Es handelt sich dabei um eine Spielart der Liebe: sexuelle Liebe, die eng mit dem Sexualtrieb verbunden aber m.E. nicht damit gleichzusetzen ist.

    Da befinden wir uns im Tierreich.

    Und darauf aufsetzend kommen die ganzen kulturellen Begriffe und Konstrukte, wirtschaftliche, religiöse, philosophische etc., die die menschliche Entwicklung markieren. Das macht die Angelegenheit selbstverständlich komplizierter, zumal alles miteinander verwebt ist.

    Einer dieser Begriffe ist die romantische Liebe. Das ist eine philosophische Kategorie, ein Erklärungsmodell zu seiner Zeit z.T. bis heute, ein Ideal, das wegen der von Ihnen beschriebenen Fakten nicht einzuhalten ist. Und das wissen so ziemlich die meisten, die mal verliebt waren, geliebt und dann auch die Mühen der Ebene erlebt haben.

    Die romantische Liebe ist – so wie ich es verstehe – nicht der biologische Fakt, sondern eben nur ein Modell.

    Und die hier erwähnten 3 Jahre sind schon viel. Später kommen dann das Ökonomische stärker zum Tragen, finanzielle Erwägungen, Komfort, Zufriedenheit, Gewohnheit, Verantwortungsbewußtsein, Vernunft – wie Sie zutreffend schreiben – und andere Kategorien.

    Verantwortungsbewußtsein und Vernunft allein und die weiteren von mir genannten Dinge sind sicher Grundlage für eine gute Partnerschaft und Familie. Da gibt es m.E. aber noch mehr. Das ist mir zu rational. Da fehlen Gefühle.

    In einer guten Beziehungen (ob sich die betreffenden Menschen dessen bewußt sind, ist egal) gibt es sicher auch aufgrund dieser Dinge eine tragende Partnerliebe (die auch eine erfüllte Sexualität beinhaltet), Kinderliebe und wenn es gut läuft eine noch größere Liebe.

    Diese muß nicht unbedingt an eine Familie gebunden sein. Partner oder Kinder sind aber ganz bestimmt hilfreich. Vielleicht hängt das an der in einer guten Familie am besten möglichen Bindung.

    Vielleicht kann man es beschreiben mit einem tiefen Gefühl der Verbundenheit. Ja, und vielleicht hat das tatsächlich etwas mit Gott zu tun…

    Ich habe einige Erfahrungen gemacht und viel erlebt in diesem Zusammenhang. All die Menschen, die in Familien mit solch einer Verbundenheit aufwachsen, sind durch die Bank unglaublich starke Menschen. Und es gibt wenige solche Familien, aus verschiedenen Gründen. Ohne Krieg und mit ansteigendem Bewußtsein besteht aber die Chance (und für die maßgeblichen Kräfte das Risiko), daß das wesentlich mehr werden, die sich sichtbar abheben von den anderen und diese vielleicht dadurch beeinflussen.

    Deshalb will man die Familie zerstören. Man braucht keine starken Menschen, man braucht Narziß.

    Und – hotteki – der Wahnsinn läuft unter unseren Augen ab, ohne das viele das sehen. Man zerstört die Familien noch bevor sie potentiell überhaupt entstehen können.

    Ich kann das aktuelle gesellschaftliche Sexualverhalten nicht beurteilen. Ich habe Gott sei Dank nur am Rande erlebt, wie Eltern unfähig sind, sich gegen die Umerziehung zu wehren. Schauen Sie rein:

  29. Blogleser sagt:

    @Heute ohne Name

    „Sind nicht 80% der Weltbevölkerung auf Ihrer Linie?
    Gendermainstream bleibt doch in China, Indien oder Südamerika ungehört. “

    Also zumindestens das mit Südamerika stimmt so nicht:

    „Argentinien, Uruguay und Brasilien erlauben die Homoehe
    30.06.2013 16:21 Uhr
    von Philipp Lichterbeck

    Erst im April hat das Parlament in Uruguay mit überwältigender Mehrheit die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern zugelassen.

    Argentinien war das erste Land Lateinamerikas, das die rechtliche Gleichstellung beschloss.

    Der oberste Gerichtshof hat Mitte Mai mit 14 zu einer Stimmen die gleichgeschlechtliche Ehe im ganzen Land ermöglicht. Brasilien ist damit das dritte und vorläufig letzte Land Lateinamerikas, in dem Homosexuelle gleiche Rechte genießen wie heterosexuelle. “
    tagesspiegel.de/politik/lateinamerika-argentinien-uruguay-und-brasilien-erlauben-die-homoehe/8423748.html

    Es scheint auf der ganzen Welt wie gleichgeschaltet oft um die gleichen Themen zu gehen. Und dann noch um solche, bei denen man als vernünftig denkender Mensch nur denken kann: Gibt es denn nichts wichtigeres?

    Was ist mit der Barrierefreiheit von Behinderten?
    Was ist mit Kinderarbeit? Gibt es da auch schon weltweite Gesetzesbeschlüsse oder wenigstens -vorlagen?
    Was ist mit der Gewalt gegen Kinder, die letztlich unser aller Leben bestimmt?
    Inzest gibt es noch mindestens in einem Land in Europa, wie mir gesagt wurde, das sogar einen großen Anteil am europäischen Bruttosozialprodukt hat.

    Wieviele pädophile Priester sind inzwischen im Gefängnis gelandet – für tausende zerstörte Leben?
    Jemand der sich gegen Gentechnik einsetzt und dabei auch Genpflanzen aus dem Boden reisst und damit etwas für die Menschheit bzw. für unsere Zukunft tut, kommt nach häufigerem Kontakt mit der Polizei für sechs Monate hinter Gitter

    Vor etwa einem Jahr (oder 11 Monaten) gab es in der Print-FAZ ein Interview mit einer schon älteren schwedischen Kinderbuchautorin(?) – sie ist glaube ich eine große Anhängerin von Astrid Lindgren („Pippi Langstrumpf“). Leider finde ich es nicht mehr, deswegen gebe ich den Inhalt nur etwa ungefähr wieder. Sie wurde von der Interviewerin gefragt, ob sie sich ein Treffen mit Ursula von der Leyen in Bezug zum Thema Kindererziehung vorstellen könnte. Daraufhin winkte sie nur müde ab und sagte, dass es eh keinen Sinn machen würde. Sie sagte etwa, dass es keinen Sinn machen würde über Kinderziehung zu reden solange man Kinder-Krippen (0-3 Jahre) als Erziehungsmöglichkeit ansieht.

  30. hotteki sagt:

    @JVG

    Erstmal: Ich habe mir den Film angeschaut. Für mich ist das nicht der Untergang des Abendlandes, sondern ein Bericht von Zeitzeugen über die Gedanken der Zwölfjährigen zum heutigen Liebes/Sexleben. (Leider wurden keine Jungs befragt). Ähnliche Missverständnisse zwischen Erwachsenen und Jugendlichen, (dessen Sexleben in der Tat immer früher einsetzt), gab es auch als die Bravo den Teenagern den Sex erklärten, (dankenswerterweise). Oder noch früher, als Reiner Langhans in der Kommune 1, 1967 das Liebesverhalten der Zwergschimpansen (Bonobos) nachvollzog.
    Das Problem ist nicht das extreme Sexualverhalten eines Reiner Langhans oder Otto Mühl, sondern die intuitive Abwehr der Medien und damit der Masse, statt sich damit auseinander zu setzen.
    Dann würde man vielleicht verstehen, das unser Wirtschaftssystem jedes Alter als potentiellen Konsument betrachtet: Worauf sind die Kiddis in welchem Alter scharf.
    Das ist der Schlüssel zu unserem gesellschaftlichen Fehlverhalten unseren Kindern gegenüber.
    Ich glaube, das Management der Bekleidungsindustrie überschätzt, was ein/e Kind in dem Alter verstehen bzw. verarbeiten kann. (Da bin ich schon wieder davon ausgegangen, dass diese Menschen verantwortungsvolles, empathisches Denken kennen, dem ist wohl leider nicht so).
    Ich bin ja mit meinen Kindern im Gespräch. Meine jüngste Tochter ist 16 Jahre, sieht gut aus und hat einen großen Freundeskreis. Wenn sie zu reinen Trinkgelagen eingeladen wird, geht sie da nicht hin, wie gestern zum Oktoberfest. Da macht sie lieber mit mir einen sechs Kilometer langen Hundespaziergang, Will sagen, wenn man seine Kinder liebt und sie zu zur Selbständigkeit erzieht, kann einer funktionierenden Familie der Konsumwahn nur bedingt was anhaben. Vollständig kann man sich daraus allerdings nie befreien.
    Ansonsten, unsere Jugend ist nicht besser und nicht schlechter als die Jugend vor 50 oder 100 Jahren. Nur der Beeinflussung durch das Kapital können sie sich immer weniger entziehen.
    Da ist die Elterngeneration gefragt.

  31. Philzer sagt:

    Hi,

    „Die Homo-Propaganda ist nur ein Baustein in der Propaganda, um die Völker, Nationen, Familien und den einzelnen Menschen in seiner Substanz zu zersetzen.“

    Ja das geht in die richtige Richtung. Und selbstverständlich versteht das Normalo nicht. Interessiert ihn nicht. Er liest Autoprospekte….Offroaderwahn…Formel1…Fußball-Ersatzweltbild….

    Nun müsste man nur noch wissen welcher Propaganda. Dazu müsste man die Religion des Kapitalismus verstehen. Den Pantheismus. Die Meinung also nichts als die individualisierte Form der religiösen Alleinstellungsideologie in diesem.
    Oder wie es Marx nannte: „Kapitalismus ist der Krieg aller gegen alle“.

    Ok, solange es der Demokratie noch gelingt, das im freien Spiel der Kräfte notwendig auftretende Elend aus der eigenen Mitte heraus auf schwächere Kulturen und Ethnien auszulagern,
    ( Grundprinzip jeder Demokratie) wollen die Bürger der westlichen Demokratien nichts davon erkennen. Zu süß ist es einfach Surplusprofitempfänger, also Ausbeuter, zu sein.

    Das „Geschlecht als Wille und Vorstellung“ (schöner Satz von JE) also nichts als ein Teil pantheistischer Ideologie, Nihilismus pur, beim globalen Tanz um die Zernutzung der Welt.

    mvg Philzer

  32. Blogleser sagt:

    Ich hatte mich bezüglich des Interviews mit der schwedischen Autorin von Erziehungsratgebern im Jahr ziemlich geirrt. Es war nicht letztes Jahr, sondern schon 2008:

    „Kinder, Mütter, Politik: Einblicke in eine verweigerte Debatte
    VON: AD | 13.10.2008
    Wenn Meinungen und Vorgänge publik werden, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren, ist das mitunter brisant, meist spannend – jedenfalls selten. In der aktuellen Ausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ veröffentlichte Redakteurin Uta Rasche jetzt eine E-Mail-Korrespondenz mit der bekannten schwedischen Erziehungsratgeberin Anna Wahlgren – in der die Kritikerin von Krippenbetreuung begründet, warum sie ein Gespräch mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen ablehnt.

    Anna Wahlgren ist die „Astrid Lindgren der pädagogischen Literatur“. Sie hat sich weltweit einen Namen gemacht als Autorin von Büchern wie „Das Kinderbuch“, das Eltern in der Erziehung ihrer Kindern vom Baby- bis ins Pubertätsalter begleitet. Ihre insgesamt 27 Bücher erreichten eine Millionenauflage, was auch daran liegen mag, dass sich Anna Wahlgren in Erziehungsfragen auskennt und authentisch Tipps geben kann: Die heute 65-Järhige ist selbst Mutter von neun Kindern, die sie zum Teil alleine erzog. “
    http://www.pro-medienmagazin.de/index.php?id=15&type=98&news%5Bid%5D=618&news%5Baction%5D=detail

    Es war aber mit Sicherheit auch in der FAS (Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung) abgedruckt.

    Ich habe allerdings gerade auch noch einen Online-Artikel in der FAZ entdeckt, der das Bild von Anna Wahlgren eintrübt (durch Aussagen ihrer Tochter):

    „Anna Wahlgren Der Herbst der Matriarchin
    25.02.2012
    Anna Wahlgren wird für ihre Erziehungsratgeber von Eltern wie ein Guru verehrt. Jetzt rechnet eine ihrer Töchter mit ihrer Kindheitshölle ab.
    Von Sebastian Balzter und Uta Rasche “
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/anna-wahlgren-der-herbst-der-matriarchin-11662708.html

    Nichtsdestotrotz bin ich davon überzeugt, auch wenn ich selber keine Kinder habe, dass es für die Kinder und auch für die Eltern auf lange Sicht nur Nachteile bringt, wenn Eltern zu Wochenendeltern mutieren.

    Aufgrund dessen was ich selber schon erlebt habe (z.B. in Kontakt mit Internatsschülern), glaube ich, dass vor allem Eltern, die von ihren Eltern wenig Zuwendung bekommen haben, ihre Kinder in Krippen und Internate abgeben.

  33. Jörg Attika sagt:

    „……………… Oh, beinahe hätte ich den Hauptgrund vergessen: Wir sind das halsstarrige Volk, das nie das Christentum angenommen hat …. ….. Entweder fehlt euch die Selbsterkenntnis oder der Mut, den Tatsachen ins Gesicht zu sehen und die Wahrheit zu bekennen. Ihr verübelt dem Juden nicht, daß er Jesus kreuzigte, wie einige von euch zu denken scheinen, sondern daß er ihn hervorbrachte. Euer wirklicher Streitpunkt mit uns ist nicht, daß wir das Christentum abgelehnt, sondern daß wir es euch auferlegt haben! …………..
    Ihr klagt uns an, in Moskau Revolution (russische Revolution 1917/18) gemacht zu haben. Angenommen, wir geben das zu. Na, und? Verglichen mit dem, was Paulus, der Jude aus Tarsus in Rom vollbrachte, ist der russische Umsturz nur ein Straßenkrawall.
    Ihr äußert euch wild und lautstark über den ungehörigen Einfluß der Juden in euren Theatern und Kinos. Zugegeben, eure Beschwerde ist wohlbegründet. Doch was bedeutet das gegenüber unserem überwältigenden Einfluß in euren Kirchen, euren Schulen, euren Gesetzen und sogar euren Alltagsgedanken? ………………Wozu Worte zu verschwenden über die angebliche Kontrolle eurer öffentlichen Meinung durch jüdische Bankiers, Zeitungsbesitzer und Filmzaren, wenn ihr uns gerade so gut die nachweisliche Kontrolle eurer ganzen Zivilisation durch die jüdischen Evangelien verwerfen könnt? ……………….
    Wir haben uns eurer natürlichen Welt, eurer Ideale, eurer Bestimmung bemächtigt und haben sie übel zugerichtet. ………….. Wir haben Mißklang, Verwirrung und Aussichtslosigkeit in euer persönliches und öffentliches Leben gebracht. Noch sind wir dabei und niemand kann sagen, wie lange wir es weiter treiben werden. Blickt ein wenig zurück und seht zu, was vorging. Vor 1900 Jahren wart ihr eine unschuldige, sorgenfreie, heidnische Rasse. Ihr verehrtet zahllose Götter und Göttinnen, die Geister der Luft, der Gewässer und der Haine. Ohne zu erröten wart ihr stolz auf die Pracht eurer nackten Leiber. Ihr schnitztet Bildwerke eurer Götter und der aufreizenden menschlichen Gestalt. ……………..
    Bei eurem Streifen über die Hügel und durch die Täler kamt ihr zum Nachdenken über das Wunder und das Geheimnis des Lebens. So legtet ihr die Grundlagen zu Naturwissenschaft und Philosophie. Ihr hattet eine edle sinnliche Kultur, nicht verdorben durch den Stachel eines sozialen Gewissens oder durch sentimentales Getue über menschliche Gleichheit.
    Wer weiß, welch großartige, ruhmreiche Bestimmung euch erwartete, wenn wir euch in Ruhe gelassen hätten. Doch wir haben euch nicht in Ruhe gelassen. Wir nahmen euch in die Hand und rissen das schöne, freundliche Gebäude nieder, das ihr aufgeführt und änderten den ganzen Ablauf eurer Geschichte. Wir eroberten euch so vollkommen, wie keines eurer Weltreiche je Afrika oder Asien unterjocht hat. Und das alles taten wir ohne Armeen, ohne Waffen, ohne Blutvergießen oder Unruhe, ohne jede Gewalt. Wir erreichten es allein durch die unwiderstehliche Macht unseres Geistes, mit Ideen, mit (christlicher) Propaganda.
    Wir machten euch zu willigen, doch unbewußten Trägern unsrer Sendung für die ganze Welt, zu den wilden Stämmen der Erde, an die zahllosen ungeborenen Geschlechter. Ohne daß ihr es ganz begriffen hättet, was wir euch antaten, wurdet ihr zu den Werbern ohne Beruf für unseres Volkes Überlieferung, die unsere Botschaft zu den unerforschten Enden der Erde trugen. Unsere Stammesbräuche wurden zum Kernstück für euer Sittengesetz.
    Unsere Stammesgesetze wurden die Grundlage für alle eure erhabenen Verfassungen und Rechtsordnungen. Unsere Legenden und Sagen sind die heilige Kunde, die ihr euren Kindern vorsingt. Unsere Dichter füllten eure Gesang- und Gebetbücher. Unsere nationale Geschichte wurde zum unentbehrlichen Teil der Ausbildung für eure Pastoren, Priester und Gelehrten. Unsere Könige, unsere Staatsmänner, unsere Propheten, unsere Krieger sind eure Helden. Unser Ländchen ist euer „Heiliges Land“. Unsere Nationalliteratur ist eure „Heilige Schrift“. Was unsere Leute dachten und lehrten, wurde so unlösbar in eure Sprache und Überlieferung verwoben, daß keiner bei euch als gebildet gelten kann, der nicht mit unserem Stammeserbe vertraut ist.
    Jüdische Handwerker und jüdische Fischer sind eure Lehrer und Heiligen, zahllose Statuen stellen sie dar, unzählbare Kathedralen sind zu ihrem Gedächtnis errichtet. Ein jüdisches Mädel ist euer Ideal der Mutterschaft und der Weiblichkeit. Ein jüdischer Rebellenprophet ist die Gestalt im Mittelpunkt eurer religiösen Verehrung. Wir haben eure Idole niedergerissen, euer rassisches Erbe weggeworfen und dafür unseren Gott und unsere Überlieferung untergeschoben. Keine Eroberung im Laufe der Geschichte läßt sich nur entfernt vergleichen mit der Art, wie unsere Eroberung reinen Tisch bei euch machte. ………….
    Die Anhänger des Jesus von Nazareth, meist Sklaven und arme Arbeiter, wandten sich in ihrer Verlassenheit und Enttäuschung ab von der Welt und bildeten unter sich eine pazifistische Bruderschaft von Widerstandsgegnern, pflegten die Erinnerung an ihren gekreuzigten Führer und lebten in Gütergemeinschaft. Sie waren lediglich eine weitere Sekte in Judäa, ohne Macht und ohne Gefolgschaft, weder die erste noch die letzte.
    Erst nach der Zerstörung Jerusalems durch die Römer kam der neue Glaube zu Bedeutung. Damals faßte ein patriotischer Jude mit Namen Saulus oder Paulus den Gedanken, die römische Macht niederzuwerfen, indem er die Moral ihrer Truppen durch die Lehre der Liebe und der Gewaltlosigkeit zerstörte, wie sie von der kleinen Sekte der jüdischen Christen gepredigt wurde. Er wurde zum Apostel der Heiden, er, der bis dahin einer der eifrigsten Verfolger der Gruppe gewesen war. Und Paulus machte seine Arbeit so gründlich, daß in vier Jahrhunderten das großartige Weltreich, dem Palästina mit der halben Welt zu Füßen lag, zu einem Scherbenhaufen wurde. Und das Gesetz aus Zion wurde zur Staats-religion Roms.
    Dies war der Anfang unsrer Vorherrschaft in eurer Welt. Doch es war nur ein Anfang. Seit damals ist eure Geschichte kaum mehr als ein Ringen um die Vorherrschaft zwischen eurem alten Heidentum und unserem jüdischen Geist. Die Hälfte eurer großen und kleinen Kriege sind Religionskriege, bei denen es um die Auslegung irgend einer unsrer Lehren geht. Kaum hattet ihr euch von eurer ursprünglichen religiösen Einfachheit befreit und versuchtet euch in der heidnischen Lehre aus Rom, als Luther erschien, bewaffnet mit unseren Evangelien und unser Erbe wieder einsetzte. Denkt an die drei größten Revolutionen der Neuzeit – die französische, die amerikanische und die russische. Was sind sie anderes als der Triumph des jüdischen Gedankens von sozialer, politischer und wirtschaftlicher Gerechtigkeit? ……………….
    Ist es da noch ein Wunder, daß ihr euch über uns ärgert? Wir haben euren Fortschritt gehemmt. Wir haben euch ein fremdes Buch und einen fremden Glauben auferlegt, den ihr nicht schlucken noch verdauen könnt, der eurer Art zuwiderläuft, der euch in dauerndem Unbehagen hält, und den ihr doch nicht zurückzuweisen oder voll anzunehmen wagt.
    Selbstverständlich habt ihr unsere christlichen Lehren nie gänzlich angenommen. Im Herzen seid ihr immer noch Heiden. Noch immer liebt ihr den Krieg, schöne Bildwerke, …… Noch immer seid ihr stolz auf den Glanz des nackten Körpers. Euer soziales Gewissen ist trotz aller Demokratie und sozialen Revolutionen eine erbärmlich unvollkommene Sache. Wir haben lediglich eure Seele gespalten, eure Antriebe verunsichert, euer Streben gelähmt. Mitten im Kampf seid ihr gezwungen vor dem zu knien, der euch befahl, die andere Wange hinzuhalten, der sagte: „Widersteht nicht dem Übel!“ und „Selig sind die Friedfertigen“. In eurer Freude am Erwerb stört euch plötzlich eine Erinnerung an eure Sonntagsschultage, wo es hieß, ihr sollt nicht für den morgigen Tag sorgen.
    Wenn ihr in euren Arbeitskämpfen einen Streik ohne Bedenken niederschlagen wollt, fällt euch plötzlich ein, daß die Armen gesegnet sind und alle Menschen Brüder unter dem Vater im Himmel. Und wenn ihr einer Versuchung nachgeben wollt, legt eure jüdische Erziehung eine Hand auf eure Schulter und stößt den schäumenden Becher von euren Lippen. Ihr Christen seid nie echte Christen geworden. In dem Punkt seid ihr uns mißraten. Doch für immer haben wir euch die Freude am Heidentum verdorben. ………………. `Für diesen Schlamassel danken wir euch, euren Propheten und eurer Bibel!´ “
    http://www.diegoden.de/ravage.htm

  34. Leser123 sagt:

    Wenn man ein Manifest zur Rettung der Familie darbringt und nur die Homosexuellen als Gefahr für Ehe und Familie anführt, dann ist das billig. Zumindest wird im Text schon mal darauf hingewiesen, dass es sich nur um fünf Prozent der Bevölkerung handelt, die scheinbar in der Lage sind das althergebrachte Modell der Familie zu zerstören.
    Das liest sich alles so billig und ich vermisse eine umfangreiche Analyse, die Antworten geben könnte.
    Eva Hermann ist nicht dafür bekannt, die Homosexuellen verantwortlich zu machen. Sie führt an, dass der Druck auf die Frauen Karriere zu machen die gesellschaftliche Entwicklung familienfeindlich gemacht hat.
    Mit der Einführung der Hartz-Gesetze wurde das Wort Hausfrau abgeschafft. Nun sind Hausfrauen Hartz4-Empfänger ohne Bezüge. Die Veränderung der Rollenbilder (Mann arbeitet und ernährt die Familie, die Frau kümmert sich um Haushalt und Kinder), spielt doch eine weitaus größere Rolle, als die Homosexuellen.
    Ebenso die Kritik an der Kirche und dem christlichen Glauben. Das geht doch Hand in Hand. Die Kirche war es, die über Jahrtausende das gesellschaftliche Zusammenleben geprägt hat. Sowohl Ehe, als auch Liebe waren geregelt, sowie auch die Einordnung der Homosexuellen als Sünder, aber auch die Rolle der Frau geregelt.
    Es findet doch gerade ein völlig perverser Spagat in den Medien statt. Die Kritik an der christlichen Kirche wird immer offener während die Rollenbilder des Islam unangetastet bleiben. Gleichzeitig sollen wir aber EINE Gesellschaft sein.
    In welche Welt hinein sollen überhaupt Kinder geboren werden? Welche Perspektiven haben diese Kinder? Welche Perspektiven haben die Frauen, die diese Kinder großziehen. Welche Zukunftsängste hat ein Volk?
    Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Fragen über die Geburtenrate bestimmen und nicht ein paar Homosexuelle, die zu Recht vom Ehegattensplitting für kinderlose Paare profitieren wollen, die zu Recht soweit gleichgestellt sein wollen, wie es nötig ist für unsere Erbgesetze, Steuergesetze und Auskunfstrechte
    für Angehörige etc. Zudem gibt es immer mehr Moslems in Europa, die mit Homosexuellen ja nicht gerade zimperlich umgehen. Ich sehe es als notwendig, dass Homosexuelle gesetzlich geschützt werden, um für bestimmte Gruppen nicht zum Freiwild zu werden.
    Die Medien zeichnen ein Bild des Menschen, weitab von Familie. Lifestyle ist angesagt, schick, unabhängig, frei mit Luxusgütern umgeben. Wer will sich da noch Kinder an die Backe holen, wenn ihm überall suggeriert wird, dass das wahre Leben damit vorbei ist?
    Nicht die Homos sind die Meinungsführer. Es sind die Heteros, die den Verfall der Familie zugelassen haben, denn es wäre deren Aufgabe gewesen frühzeitig zu erkennen, wohin es führt, wenn alle Werte über Bord geworfen werden, zugunsten eines schicken Freizeit-Lebens in der Kinder nur ein Kostenfaktor und damit auch Störfaktor sind!

  35. Tom Orden sagt:

    Schon Eva Hermann hat erkannt wie wichtig die Familie ist:
    http://tomorden.npage.de/eva-hermann.html
    Es muss endlich wieder mehr zum Wohle der Familie getan werden; und zwar zum Wohle der traditionellen Familie!
    Es ist die traditionelle Familie die staatlich gefördert werden sollte!

  36. hotteki sagt:

    JE
    Warum ist mein Kommentar an JVG vom 28.10 2:19 Uhr noch nicht moderiert? Habe ich wieder gegen Blogregeln verstoßen?

  37. @Leser 123: „Die Kritik an der christlichen Kirche wird immer offener während die Rollenbilder des Islam unangetastet bleiben. Gleichzeitig sollen wir aber EINE Gesellschaft sein.“

    „Unangetastet“? Dann sind die ganzen Schriften und Pamphlete, die sich wie die Geier auf „die Frau im Islam“ stürzen, die man ja unbedingt „retten“ müsse, ob sie nun will oder nicht, wohl Halluzinationen von mir.
    Wäre es so, hätten Sie Recht, das wäre absurd. Noch absurder aber ist die Haltung der sogenannten „Konservativen“, ausgerechnet im Islam den Feind zu sehen, und andauernd auf das gender mainstreaming bei der Mehrheitsgesellschaft zu schimpfen, gleichzeitig die muslimische Frau unbedingt „befreien“ zu wollen. Ob sie das überhaupt wünscht oder nicht. Absurd ist es deswegen, weil wir doch in puncto Familie ähnliche Ideale verfolgen – wenigstens dachte ich das bisher.

  38. Gerhard_Mittelfranken sagt:

    @lyss:
    > Sexuelle Praktiken haben mit Liebe
    > nichts zu tun

    Wat?! Hochwürden belieben wohl zu scherzen!

  39. siempree sagt:

    @Leser123
    „Die Medien zeichnen ein Bild des Menschen, weitab von Familie. Lifestyle ist angesagt, schick, unabhängig, frei mit Luxusgütern umgeben. Wer will sich da noch Kinder an die Backe holen, wenn ihm überall suggeriert wird, dass das wahre Leben damit vorbei ist?
    Nicht die Homos sind die Meinungsführer. Es sind die Heteros, die den Verfall der Familie zugelassen haben, denn es wäre deren Aufgabe gewesen frühzeitig zu erkennen, wohin es führt, wenn alle Werte über Bord geworfen werden, zugunsten eines schicken Freizeit-Lebens in der Kinder nur ein Kostenfaktor und damit auch Störfaktor sind!“

    Bei ihrem sehr gutem Aufsatz in einigen Punkten muss ich ihnen einfach widersprechen. Es mag sein, dass wir sofern wir es uns leisten können auch mit Kindern ein bequemes Leben führen könnten. Aber mal ganz ehrlich, auf wen trifft das eigentlich zu? Einfacher gesagt, wer kann sich oder will sich Kinder überhaupt noch leisten. Das sich die Menschen fragen, wozu sie sich überhaupt Kinder leisten und diese Anstrengung auf sich nehmen, diese Frage stellen sich sicher viele Menschen? Die wichtige Frage werden Sie mit Sicherheit auch nicht beantworten können. Und auch wenn meine eigene Kindheit nun wirklich eher leidlich war mit durchaus mal glücklichen Momenten. Ich konnte mich wirklich nie dafür entscheiden selbst Kinder in die Welt zu setzen, auch wenn es alle Optionen dafür gab.

    Das mit dem „Störfaktor“ da haben sie allerdings recht und wahrscheinlich werden sich viele Kinder auch so empfinden.
    Ich hab mich jedenfalls in meiner Kindheit auch so empfunden.
    Vielleicht eine kleine Bereicherung in diesem Diskurs? Oder etwas einfacher formuliert, man mag Kinder eigentlich, aber man weiß nicht warum man Kinder in eine Welt setzen will, die eher bedenklich ist?

    Dies soweit zur ihrem nachdenklichem Aufsatz.

  40. JVG sagt:

    @hotteki – „die intuitive Abwehr der Medien“ gibt es nicht.

    Die Medien – wir wissen ja, wem die zumeist gehören – befördern die Sexualisierung der Gesellschaft und nunmehr ganz offen (aber weiter auch verdeckt) die Frühsexualisierung der Kinder. Subliminals findet man haufenweise nicht nur in Disneyfilmen für Kinder (habe ich selbst schon geprüft).

    „Ich glaube, das Management der Bekleidungsindustrie überschätzt, was ein/e Kind in dem Alter verstehen bzw. verarbeiten kann.“

    Haben Sie ´ne Ahnung;-).

    Bei den Großen der Branche arbeiten Marketingprofis, die über Wissen verfügen, von dem die meisten Menschen noch nie gehört haben (das wird im übrigen den künftigen Technokraten an den Unis gelehrt – zumindet zum Teil).

    Gerade bei Kindern gehen die versteckten Botschaften rein ins Unterbewußtsein wie ein heißes Messer in Butter. Und dort richtet es den Schaden an. Denn wir treffen zu über 95% unsere Entscheidungen aus dem Unterbewußtsein heraus, auch wenn wir etwas anderes glauben. Geformt wird der Mensch bis zum 6. Lebensjahr, wie weiland Loyola schon wußte.

    Und die Eltern wissen gar nicht, woher die merkwürdigen Reaktionen ihrer Kinder kommen. Damit ist jeder – selbst der intelligenteste Mensch – überfordert. Es sei denn, er weiß, mit was er zu tun hat. Dann besteht eine geringe Chance. Und diese besteht aus Separatismus. TV aus dem Fenster werfen, Musik-, PC-Spiele-Konsum einschränken, andere Alternativen bieten. Und gegen den Gleichaltrigen-Terror stark machen.

    Das was Sie machen, ist sozusagen das EINZIGE Mögliche dagegen. Insofern beglückwünsche ich Sie das hinbekommen zu haben!

    Im übrigen ist die Gleichberechtigung der Frauen – die ja von den Rockefellers sehr unterstützt wurde – eine Garantie dafür, daß beide Eltern sich um das Thema nicht mehr ausreichend kümmern können, auch und gerade in einem Alter der vollständigen Wehrlosigkeit der Kinder (mindestens bis 6 Jahre). Damit können Kohorten von trojanischen Pferden in die Hirne und Herzen (sprich ins Unterbewußtsein der Kinder) einreiten. Ein wahrhaft cleverer Schachzug!

    Und die Menschen kennen noch nicht mal die regeln des Spiels…

  41. hotteki sagt:

    @JVG

    Mit „intuitive Abwehr der Medien“ meinte ich, dass die Medien keine Vernunft orientierte Diskussion anbieten.

    These: heterogene Liebe/Ehe zum Erhalt der Gesellschaft alternativlos notwendig.
    Antithese: Es geht auch wie in der Kommune 1, dass jeder mit jedem schläft, ohne die Gesellschaft zu gefährden.

    oder
    Antithese: Homosexuelle Beziehungen/neu Ehen, gefährden den Erhalt der Gesellschaft nicht, zumal auf eine homosexuelle Beziehung über 300 Heterosexuelle kommen.

    Synthese: Das dafür und das dagegen, abwägen, kooperativ im Sinne aller Menschen

    Die Medien positionieren sich und bieten nur Streit an, keine offene Diskussion, die Wissen-schaft.

    Aber wenn selbst an den Unis nicht ergebnisoffen geforscht wird, weil von dem Auftraggeber gemachte Vorgaben nur bestätigt werden sollen, muss man sich darüber auch nicht wundern.
    Ich habe mich schon immer für die ersten 3 Kindesjahre zu Hause eingesetzt, damit im Kampf um das Unbewusste der antikapitalistischen Gedankenwelt überhaupt erst eine kleine Chance eröffnet wird.

    Ich schrieb: “Ich glaube, das Management der Bekleidungsindustrie überschätzt, was ein Kind in dem Alter verstehen bzw. verarbeiten kann.”

    Das ist unsinnig, was ich im nächsten Satz auch klar stellte.
    Schließlich geht es den Industriemanagern nicht um das Wohl der Kinder, sondern um optimalen Verkaufserfolg.

    Ich bin der Ansicht, das der Mensch von der Geburt an mit jedem dazu kommenden Tag, unabhängiger von dem Einfluss seiner unmittelbaren Umgebung wird.
    Allerdings, viele können sich bis zu ihrem Tod nicht aus ihrer „selbstverschuldeten Unmündigkeit“ befreien.
    Ansonsten stimme ich mit ihrer Analyse überein.

    „Und die Menschen kennen noch nicht mal die Regeln des Spiels…“
    …bis auf die 0,1% und die machen uns das Leben schwer.

  42. JVG sagt:

    @hotteki – dann habe ich Sie also mißverstanden…

    „…bis auf die 0,1% und die machen uns das Leben schwer.“

    Könnten wir das so formulieren: „…die 1 % (wir) sind wichtiger als die 0,01%, denen wir das unbeschränkte Herrschen schwer machen…“

  43. Mary J. sagt:

    @Leser123

    Ansich stimme ich Ihnen ja zu, wäre da nicht dieses falsche Klischee von den Kinderlosen, die angeblich alle in Saus und Braus leben, das sie bedienen.

  44. hotteki sagt:

    @JVG
    Zumindest von den Zahlenwerten her, haben Sie das weitaus präziser formuliert. Kann man so lassen…

  45. Leser123 sagt:

    @ Fatima
    Es ist scheinbar ein Frage des Standpunktes, wie man die Kritik an Kirche und Islam wahrnimmt.
    Ich nehme wahr, dass die christliche Kirche kritisiert wird, und das immer deutlicher. Das passiert in den Medien, insbesondere im TV.
    Da wird die Rolle der Frau kritisiert, z.B., dass sie kein Priesteramt bekleiden dürfen und immer nur in die Rolle der Nonne oder Gemeindehelferin gedrängt werden.
    Sie Frau Özuguz mögen eine befreite Position haben, aber die Frau im Islam, die zugleich einem traditionellem Familiensystem angehört und nicht über viel Bildung verfügt, findet sich sehr wohl in einer unterdrückten Position wieder. Darüber möchte ich aber gar nicht streiten, es ging mir viel eher darum, dass die Kritik an der christlichen Kirche erlaubt ist und gefördert wird von den Medien.
    Daneben existiert der Islam und es ist beinahe Staatsräson die Ungleichheiten dort nicht anzutasten. Ich empfinde das so bei allen Berichten, die sich um Religion drehen.

    @Mary J.
    Ich sehe doch selbst, dass nicht alle kinderlosen in Saus und Braus leben. Dennoch vermitteln die Medien, insbesondere über die Unmenge an Werbung, ein Bild des Menschen, der Freiheit, Luxusgüter und neueste Technik benötigt um sein Glück zu finden.
    Hinzu kommt Schönheit als Ideal. So manche Frau, die drei Kinder geboren hat, hat dabei ihren schönen Körper eingebüßt.
    Die Botschaften sind unterschwellig immer vorhanden.
    Dies führt zur Sehnsucht nach einem Leben, wie es in der Werbung suggeriert wird. Die Leute wollen haben und immer wieder haben. Das führt zu Verschuldung. Schulden sind dann ein weiterer Aspekt, der Kinder zum Störfaktor macht.
    Es geht darum wirklich herauszuarbeiten, warum es so wenige Geburten gibt. Ein paar Homosexuelle anzuführen, die noch niemals an der Fertilität mitgewirkt haben ist billig, denn wer Homosexualität als eine angeborene Tatsache bei etwa 5% der Bevölkerung begreift, der weiß auch, dass es sie immer gegeben hat – auch zu Zeiten, als noch genug Kinder geboren wurden.
    Die Gründe sind also bei den Heterosexuellen zu suchen.
    Die politische Stärkung der Homosexuellen mag zwar sehr ins Auge fallen und manchem nicht gefallen, aber davon abzuleiten, dass hier ein Faktor für die geringe Geburtenrate zu finden sei, ist wie Äpfel und Birnen zu verrechnen.

  46. brain freeze sagt:

    @ Jörg Attika;

    Außerdem vergaßen Sie zu erwähnen, welchen Bezug Ihr „Manifest“ zum Thema hat. Unzucht und geschlechtliche Verirrungen werden jedenfalls sowohl im Levitikus (AT), als auch in den Episteln des Neuen Testamentes strikt untersagt und mit entsprechenden Sanktionen belegt.

  47. undergroundnoises sagt:

    So einen hirnfreien Artikel habe ich lange nicht mehr gelesen. Schon das Eingansargument, dass es sich bei der Liebe um körperliche Liebe handelt, zeigt die Hain Blöd-Logik des Autors. Nein, Liebe ist in erster Linie das Gefühl zweier Menschen füreinander, das füreinander einstehen wollen, nicht mehr ohne einander leben zu können. Wer die Liebe einzig auf ihre körperlichen Aspekte reduziert, sollte weniger Pornos schauen…

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