Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Ami Go Home! Evergreen zum Mitsingen!

Als die Linke noch patriotisch war…

Das war ein Tophit aus der DDR der fünfziger Jahre… Das Plakat am Anfang war ein SED-Plakat… Unglaublich eigentlich, oder? Wer heute so ein fideles Liedchen anstimmen würde, hätte schnell die antifa auf dem Hals. Aber das Beispiel zeigt, dass die „alte“ Linke – egal ob Kommunisten oder Sozialdemokraten – durchaus patriotisch dachte und, wie der Liedtext deutlich macht (Loreley…) auch durchaus mit Herzblut entsprechend fühlte. Erst mit dem 68er-Tabula-Rasa, dem Aufkommen der sogenannten Neuen Linken, einem Zwitter aus Life Style und Finanzkapital, sollte sich das ändern.

Der richtige Start ins Wochenende, oder?

(Das hat Ihnen gefallen? Dann abonnieren Sie COMPACT, da gibt es ähnliche Melodien…)

Hier der Text im Original:

Ernst Busch – Go home, Ami! Ami, go home!
Go home, Yankee/American! Yankee/American, go home!

Was ist unser Leben wert,
Wenn allein regiert das Schwert
Und die ganze Welt zerfällt in toten Sand?
Aber das wird nicht geschehn,
Denn wir wolln nicht untergehn.
Und so rufen wir durch unser deutsches Land:

What is our life worth,
If only the sword rules
and the whole world disintegrates into dead sand?
But this will not happen,
because we do not want to perish.
And thus we shout through our German land:

[Refrain]
Go home, Ami! Ami, go home!
Spalte für den Frieden dein Atom.
Sag: Good bye dem Vater Rhein.
Rühr‘ nicht an sein Töchterlein —
Lorelei — solang du singst,
Wird Deutschland sein!

Go home, Yankee! Yankee, go home!
Split your atom for the peace.
Say: Good bye to the father Rhine.
Touch not his little daughter–
Lorelei – as long as you sing,
Germany will exist!

Clay und Cloy aus USA
Sind für die Etappe da.
„Solln die „german boys“ verrecken in dem Sand“.
Noch sind hier die Waffen kalt.
Doch der Friede wird nicht alt,
Hält nicht jeder schützend über ihn die Hand!

Clay and Cloy from the USA
are here for the rear area.
„Let the „german boys“ bite the dust.“.
The weapons here are cold .
Peace will not get old,
If not everyone keeps the hand protecting over it!

[Refrain]

Ami, lern die Melodei
Von der Jungfrau Lorelei,
Die dort oben sitzt und kämmt ihr goldnes Haar.
Wer den Kamm ihr bricht entzwei,
Bricht sich selbst das G’nick dabei.
Uralt ist das Märchen, traurig, aber wahr!

Yank, learn the melody
from the virgin Lorelei,
who sits there on top and combs her golden hair.
He who breaks in half her comb,
himself breaks the neck by that.
The fairy tale is very old, sad, but true!

Go home, Ami! Ami, go home!

Laß in Ruh den deutschen Strom!
Denn für deinen „Way of Life“
Kriegst du uns ja doch nicht reif.
Gruß von Lorchen: „Bon plaisir“
Der Kamm bleibt hier!

Leave in peace the German river!
because for your „Way of Life“
you will not get us ready.
Greeting from Lorchen: „Good pleasure“
The comb stays here!

Ami, hör auf guten Rat:
Bleib auf deinem Länggengrad,
Denn dein Marshall bringt uns zuviel Kriegsgefahr.
Auch der Frieden fordert Kampf.
Setz‘ die Kessel unter Dampf.
Anker hoch! Das Schiff ahoi! Der Kurs ist klar!

Yank, listen to good advice:
stay at your longitude,
Since your Marshall brings us too much war danger.
Even the peace demands fighting.
Put the boilers under steam.
Anchor up! The ship ahoy! The course is clear!

[Refrain]

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93 Responses

  1. manfred6662013 sagt:

    manfred666
    Hallo Herr Jürgen ELSÄSSER;
    hatte in den fünfzigerjahren noch große Sympathie für die Nord-
    Amerikaner (Way of live) wollte sogar mit 18 Jahren auswandern. Aber nachdem sich deren mieser Charakter sich für mich herausstellte angefangen nach deren Motto „nur ein
    toter Indianer ist ein guter Indianer“ und sich als Weltpolizist zu
    bezeichnen ferner die Überfallartigen Kriege bei unterlegenen
    Gegner alle welche nicht kuschen und unterwürfig sind und die
    Americaner lieben werden auch gleich als Reich des Bösen bezeichnet! Gott sei Dank habe sie oft den Krieg verloren!
    DER AMERIKANISCHE GENERAL (Mutti MERKEL) hatte leider die Wahl gewonnen und man muß diese Vis.weiter ertragen!!! Bin bald 78 J.Bis bald! Herzliche Grüße manfred g.

  2. conny sagt:

    Nur auf Deutsch von Wert auf Englisch ist es echt scheisse ! Is so ………………………! Aber so verstehen sie es besser😉

  3. zensurnixgut sagt:

    Hab ich gar nicht mitbekommen, daß unsere amerikanischen Amigos die DDR besetzt hatten. Dachte immer es seien die Sovjets gewesen. Auch hab ich angenommen, daß solcherart Liedgut erst grünes Licht aus Moskau bekommen musste, bevor man es dem Klassenfeind entgegenträllern durfte oder vielleicht sogar musste.

    Gut, ein wenig patriotisch ist der Text ja schon, aber im Gesamtzusammenhang eben nicht stimmig.
    Mecker, Mecker…

  4. schnehen sagt:

    Wie man Souveränität erreicht. Beispiel: General Giap.

    General Vo Nguyen Giap starb im Alter von 102 Jahren. Ohne eine Militärschule besucht zu haben, befreite er sein Land zuerst vom französischen Imperialismus (1954), dann vom US-Imperialismus (1973), befreite sein Land von der inneren Reaktion (1975) und vereinigte Nord- und Südvietnam.

    Ich verneige mich vor General Giap und spreche ihm meine Hochachtung aus.

    Er wird unvergessen bleiben!

  5. Baba Jaga sagt:

    Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluss von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen.”
    (Friedrich Engels, 1820-1895)

  6. Baba Jaga sagt:

    Also mir persönlich gefällt allerdings dieses Lied besser:

    (Und bevor irgendwelche Spezialisten jetzt von „Nazis“ herumlamentieren: Laßt Euch gesagt sein: Das Lied stammt aus den Befreiungskriegen gegen Napoleon)

  7. Eveline sagt:

    Ernst Busch Gesang – lange nicht gehört.
    Aber die Karikaturen, sie erinnern mich an den Simplicissimus, 1896 – 1914. Die wöchentliche Satirezeitschrift: 50 000 Abonnenten.

    Daraus ein Gedicht für den verstorbenen August Bebel v. Edgar Steiger

    Ihr Halben und ihr Lauen, kommt heran!
    In diesem Grabe ruht ein ganzer Mann.

    Maulchristen, betet! Dieser Atheist –
    Bestaunt das Wunder! – war ein echter Christ.

    Ihr Patrioten, wenn`s noch welche gibt,
    wer hat wie er sein Vaterland geliebt?

    Staatsmänner, lernt, wie einer neuen Welt
    Umsonst die Dummheit sich entgegenstellt!

    Ihr Generale, zieht den Federhut!
    Der Marschall Vorwärts watet nicht im Blut.

    Gekrönte Häupter, sagt mir, wessen Reich
    auf dieser Erde wohl dem seinen gleich !

    Du aber Menschheit, hebe stolz das Haupt!
    Denn der hier ruht, er hat an dich geglaubt.

  8. Diesen „Song“ habe ich schon vor fast 6 Jahren getrillert…super, was die SED mal vermochte…sie war 10x nationaler, als die Verräter um Adenauer….

  9. Rübezahl sagt:

    Diese „Linke“ war schon damals Besatzerhörig.

    Das Lied ist nicht aus Liebe zum deutschen Vaterlande entstanden sondern es ist ein prosowjetisches Kampflied aus der Zeit des „Kalten Krieges“ der Fünfziger Jahre. Deswegen ist die Liste der zum Heimgehen Aufzufordernden darin nicht vollständig enthalten und es ist dabei nicht nur an „Ami und Russki“ zu denken. Die eigenen Besatzer wollte diese „Linke“ schon damals behalten. Vom Rhein zu singen aber von Oder, Weichsel und Memel, von Iser, Tess, Mohra und Moldau zu schweigen, sah ihr ähnlich.

    Der Ernst Busch sang vorher auch: „DIE Partei hat IMMER Recht“ – „…So aus leninschem Geist wächst von Stalin geschweißt, die Partei…“. – Wollte der Elsässer hier keine „Stalinfans“?

    Ernst Busch sang vorher auch: „…Es flüstert von allen Kontinenten, Mobilmachung gegen die Sowjetunion!…“. – Die massive Aufrüstung in der Sowjetunion war in dem Liedchen „vergessen“ worden, nein sowas. Wie auch die sowjetischen Konzentrationslager und später der Aufmarsch an der Westgrenze, welche die deutsche Ostgrenze war.

    In der von Ernst Busch gesungenen Fassung sind Strophen gegenüber der ursprünglichen verändert worden, zum Beispiel:

    Busch 1938:
    Arbeiter horch, sie ziehen ins Feld
    Und schreien „Für Nation und Rasse“
    Das ist der Krieg der Herrscher der Welt
    Gegen die Arbeiterklasse!

    Erich Weinert 1929:
    Arbeiter horch, sie zieh‘n ins Feld,
    doch nicht für Nation und Rasse.
    Das ist der Krieg der Herrscher der Welt,
    gegen die Arbeiterklasse.

    „Dann steigt aus den Trümmern der alten Gesellschaft die sozialistische Weltrepublik!“ – Ach geh heim…!

  10. Harald Kampffmeyer sagt:

    Ach so, das ist wohl Busch, der da singt. Edel- und Altkummunist. Ein deutscher Patriot??
    Nein, die Linken waren niemals Patrioten! 1920 die Unterwerfung unter die 21 Kriterien der Komintern. Sie wollten willenlose Vollstecker einer fremden, ihrem Volke feindlichen Macht sein. Als 1945 die Beschlüsse von Jalta exekutiert wurden, bejubelten die deutschen Linken die Vertreibung (oder Ausmordung) von 15 Millionen Deutschen in ihrer 1000 jährigen historischen Heimat östlich Oder und Neiße. Meine uralte schlesische Familie (von Seiten der Mutter) gehörte dazu.
    Warum sang Busch nicht „idti domoi“, russischer Mörder, Vergewaltiger und Besatzungssoldat! Da doch um ihn herum keine amerikanischen Besatzer waren, sondern nur russische? Hätte er das getan, wäre er ein Patriot gewesen!

  11. schnehen sagt:

    Um den Patriotismus der damaligen SED zu verstehen, muss man den historischen Kontext haben.

    Warum war die SED, aber auch die FDJ, damals patriotisch?

    Bis zur Eingliederung Westdeutschlands, auch Trizonesien genannt, in die Nato bestand die reale Möglichkeit, die beiden Teile Deutschlands zu vereinigen. Diese Möglichkeit starb erst, jedenfalls für die nächsten Jahrzehnte, mit dem Beitritt Adenauer-Deutschlands in die Nato, also nicht schon mit der Gründung der BRD 1949.

    Bis zum Nato-Beitritt 1954 gab es deshalb große Anstrengungen der wahrhaft patriotischen Kräfte in Deutschland, wozu ich auch Teile der damaligen SPD unter Kurt Schumacher, aber auch der bürgerlichen Parteien, zähle, ein neutrales, entmilitarisiertes, unabhängiges, nichtpaktgebundenes Deutschland zu schaffen. Die sowjetische Führung unter Stalin orientierte darauf und machte laufend Vorschläge, ein solches Deutschland zu schaffen (vgl. Stalinnoten aus dem Frühjahr 1952), und zwar deshalb, weil die sowjetische Führung die Potsdamer Bestimmungen von 1945, die Deutschland als Einheit behandelten, umsetzen wollte, um ihrem Sicherheitsinteresse an einem friedlichen, entnazifizierten, entmilitarisierten und nichtpaktgebundenen Nachbarn im Westen Genüge zu tun.

    Die Schaffung eines neutralen, unabhängigen Deutschlands war also im Interesse der damaligen Sowjetunion, aber auch in unserem eigenen Interesse. Mit einem solchen Deutschland hätte es einen Friedensvertrag geben können.

    Die damalige SED-Führung übernahm diese Orientierung lange Zeit und initiierte eine Massenbewegung, die von der FDJ getragen wurde, für ‚Einheit und gerechten Frieden‘ und fand im Westen sehr viel Zustimmung. Es gab im Westen große gemeinsame Kundgebungen der FDJ mit deutschen Jugendorganisationen und diese Organisationen nahmen an den Weltjugendfestspielen in Ost-Berlin teil. Es war nicht nur die damalige KPD, sondern es waren auch große Teile der SPD und des bürgerlichen Lagers, die diese friedenspolitische, patriotische Orientierung teilten.

    Aber diese Politik der Wiedervereinigung unter einem neutralen, nicht paktgebundenen Vorzeichen, scheiterte an den Kalten Kriegern und Roll Back-Politikern, die nach der Devise handelten, die Adenauer, ihr Exponent, treffend charakterisierte:

    „Lieber das geteilte Deutschland ganz als das ganze Deutschland halb“.

    So wurde nichts daraus. Die Revanchepolitiker,die Separatisten und ihre amerikanischen Freunde und Ziehväter trugen den Sieg davon, teilten Deutschlands, brachten es in die Nato, forcierten die Wiederaufrüstung, besetzten die höchsten Staatsämter mit alten Nazis, um den ‚Kommunismus zurückzurollen‘ und gründeten den BND.

    Die Antwort aus dem Osten: Die forcierte Einführung des Sozialismus (seit 1952), die Kollektivierung der Landwirtschaft und die Stärkung jener Kräfte, auch innerhalb der SED, die für Abschottung und Sowjetorientierung waren. Ulbricht und sein Zögling Honecker standen für diesen Kurs und setzten sich gegen den Spanienkämpfer Wilhelm Zaisser und Rudolf Hernstadt in der SED durch, die für den patriotischen Kurs standen. Hernstadt wurde dann später in eine Bibliothek verfrachtet und durfte noch ein historisches Buch zu Marx schreiben, Zaisser bekam einen Herzinfarkt…

    Das Lied widerspiegelt die Stimmung in Deutschland, aber auch in der damaligen SED.

  12. Mary J. sagt:

    Americanes eunt domus!

  13. Eveline sagt:

    Frage an die Staatsbürgerkundelehrerin: „Wann wird Deutschland wiedervereinigt?
    Antwort: Erst dann, wenn die BRD den Weg des Sozialismus einschlägt!“

    Der Glaube unserer Eltern an die bessere Idee Namens Sozialismus, wieviel Idealismus von ihnen dort reingelebt wurde, ohne auf die Uhr geschaut zu haben, benötigt viel Liebe zum Land und zur Idee.
    So falsch kann die Idee nicht gewesen sein, hat aber den doch notwendigen Bezug zum Materialismus vermissen lassen.

    Und hier liegen Deutschlands Potentiale.
    Der Idealismus und der Materialismus müssen sich nicht ausschließen, sondern benötigen einander.

  14. Eveline sagt:

    Denn wenn westdeutsche Linke postulieren: „Nie wieder Deutschland“ muss sich doch gefragt werden, wer, wie und womit wollen sie sich denn ernähren?
    Um das zu tun, benötigt es doch Land/Erde.

  15. rubo sagt:

    Genau, Schnehen! Ohne Atlantiker wie Adenauer & Co hätten wir heute ein Eurasien, Friedensvertrag und keinen
    De Maziere, der in Afghanistan es gerade feiert, daß deutsche Soldaten endlich wieder kämpfen und sterben gelernt haben – für fremde Mächte und deren Drogen – vergaß er zu sagen.

  16. lothar harold schulte sagt:

    freiheit ist das leben! ob ami, russen, franz,tommy und viele andere, sie wollen uns kontrollieren und wo kein widerstand, dann ist holland in not! beute macht man am besten durch gehirnwäsche. das opfer erkennt in sich den täter und leistet beihilfe zur plünderung. diesen zustand haben wir seit 45 und ein ende ist z. zt. nicht erkennbar! der sieg unsere feinde war nicht der 8.mai 45, nein, es war die umerziehung und die vergiftung unsere wesensart! kleines beispiel: knechte oder sklaven lieben die sprache ihres herren und kämpfen nicht für ihre kultur. hier sollte sich auch jeder mal an die eigene nase fühlen, ob er wirklich den WIDERSTAND will, weil dann wäre schluß mit lustig! ich persönlich kann davon ein lied singen. gruß lothar harold schulte.

  17. Neukunde sagt:

    Wenn Patriotismus für Frieden und Unabhängigkeit steht, ist dagegen nichts einzuwenden.
    Schaut euch die Welle des Patriotismus auf Kuba nach der Invasion in der Schweinebucht an…

    Patria o Muerte!

  18. manfred6662013 sagt:

    manfred666
    Lieber Herr Jürgen ELSÄSSER,
    komme noch einmal auf Sie zu um Ihnen herzlichst zu danken
    das Sie das DEUTSCHTUM hochhalten und dafür einstehen.
    Habe deshalb auch vor einem knappen Jahr die von Ihnen ver-
    legte Zeitschrift COMPACT abonniert!!! Das COMPACT Spezial
    No.: 2 habe ich auch dankend erhalten. Nur Mut und weiter
    kämpfen Herr Elsässer!!!
    Freundliche Grüße von Manfred G. aus B.

  19. hotteki sagt:

    Die Bundesregierung soll sich vom Volk getrennt haben.
    Rette sich wer kann!

  20. zensurnixgut sagt:

    Dort wo gesungen wird, sollte auch die Heiterkeit nicht ausgespart werden. Zur allgemeinen Belustigung möchte ich hier einen Auszug des Indymedia-Artikels, den ich gerade „entdeckt“ (nein, die verstecken ihren Schwachsinn nicht, die veröffentlichen ihn ungeniert) habe, an die Leser dieses Netztagebuches weiterreichen. Halten Sie sich fest, Zitat:

    „Rassistische Medienberichterstattung nimmt zu

    Ein Kind wurde auf einem Essener Schulhof niedergestochen. Wie selbstverständlich gehen Mainstream-Medien und Bullerei davon ausm, dass es sich dabei um eine Tat aus dem Dunstkreis der „Parallelgesellschaft zugewanderter Großfamilien“ handeln muss. Dabei drängen sich eindeutige Paralelen zu den NSU- Moden auf: Wieso wird nicht untersucht, ob auch hier Nazis am Werk waren? Der Fall dokumentiert ein erschütterndes Beispiel deutschen Mehrheits- Rassismus.“

  21. Plebiszit sagt:

    „Als die Linke noch patriotisch war…“
    la respuesta reconquista por ejemplo COMPACT

    Es gab bekanntlich in der DDR neben dem offiziellen Patriotismus (NVA, deutsch ohne Anglizismus etc) den Nischenpatriotismus. Wer weiß davon ?
    Im Westen plakatierte man noch derzeit, während des Wahlgrinsens „3 geteilt ? niemals“
    http://www.reklamemarken-vignetten.de/html/allerlei_a-c.html

    Mir gefallen die Lieder von Schenkendorf während der Befreiungskriege, welche Patriotismus vs.Verrat zum Ausdruck bringen. Sehr aktuell.

    Übrigens seit 1932 Anthem von Holland

  22. Wahr-Sager sagt:

    „Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk, und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation…“

    Nee, das Zitat ist nicht von der NPD, sondern von Ernst Thälmann, einst Vorsitzender der Kommunistischen Partei Deutschlands.
    Um die ideologische Herkunft nicht gleich zu verraten, habe ich es abgekürzt. Hier der restliche Teil:

    „… Ich bin Blut vom Blute und Fleisch vom Fleische der deutschen Arbeiter und bin deshalb als ihr revolutionäres Kind später ihr revolutionärer Führer geworden.“

  23. Baba Jaga sagt:

    Auch immer noch sehr aktuell:
    Ist dieses Volk noch meiner Liebe wert?

    Ich krieg echt eine Gänsehaus.

  24. Wahr-Sager sagt:

    @zensurnixgut:

    Wen interessiert, was ein linksextremes Portal wie Indymedia schreibt? Die rassistische Komponente hierbei ist vielmehr, dass diese Psychos mit dem Begriff „Nazi“ die Deutschen subsumieren, dies aber natürlich nicht so offen schreiben, um sich Immunität zu verleihen. Sie ignorieren sämtliche Fakten, nach denen der größte Teil an Gewaltverbrechen nun einmal von bestimmten Ausländergruppen begangen wird (siehe hierzu auch Aussagen der selbst-ermordeten Jugendrichterin Kirsten Heisig) und konstruieren eine ideologische Scheinwelt, um den gemeinen „Nazi“ am Leben erhalten zu können.

  25. schnehen sagt:

    @Rubo

    Ja, ohne diese Atlantiker, die von den USA an die Macht geschoben wurden, hätten wir tatsächlich einen Friedensvertrag gehabt, und uns wären ohne diese fünfte Kolonne der USA der Kalte Krieg, die Spaltung, die Wiederaufrüstung, die Notstandsgesetze, die unselige Konfrontation bis an den Rand eines Atomkrieges Ende der siebziger, Beginn der achtziger Jahre unter Schmidt und viele andere Sachen erspart geblieben. Und es hätte auch nicht jenen Sozialismus in der DDR gegeben, der als Reaktion auf die ständigen Drohungen und Kriegspläne seitens der Adenauer-Regierung entstanden ist. Stalin zum Beispiel wollte gar keine sozialistische DDR, wie wir heute wissen. Er wollte ein kapitalistisches, neutrales, demokratisches Deutschland ohne Nazis an der Macht, ohne Großmachtchauvinismus und ohne großartige Bewaffnung. Das muss man der Fairness halber mal sagen, wie immer man zu ihm stehen mag.

    Wir hätten einen ähnlichen Status wie Finnland oder Österreich haben können, wenn diese Landesverräter (Adenauer, Oberländer, Kiesinger, Gehlen…) nicht an die Macht gehievt worden wären.

    Diese Leute, die das Wort ‚Wiedervereinigung in Frieden und Freiheit‘ und das Wort ‚Demokratie‘ ständig im Mund führten, waren in Wirklichkeit weder für die Wiedervereinigung, weder für die Freiheit, außer für die der Rüstungskonzerne, noch für irgendeine Demokratie. Um ein paar Beispiele anzuführen:

    Sie verhandelten schon 1949 – die erste Adenauer-Regierung war gerade ein paar Wochen an der Macht – mit den Westalliierten über einen ‚militärischen Beitrag der BRD für die Nato‘, woraufhin Gustav Heinemann, der spätere Bundespräsident (1969-1974) aus dem Kabinett Adenauer aus Protest austrat und eine eigene Partei, die Gesamtdeutsche Partei, gründete.

    Nach der Nato-Integration und der Gründung der Bundeswehr, deren erster Generalinspekteur General Heusinger war, der zu Hitlers Generalstab gehörte, verlangten sie die nukleare Bewaffnung Westdeutschlands, um die DDR und die Sowjetunion zu erpressen. Es entstand die Bewegung gegen den Atomtod. 18 Göttinger Professoren, darunter Carl Friedrich von Weizäcker und Werner Heisenberg machten auf die großen Gefahren einer nuklearen Bewaffnung im April 1957 aufmerksam. Die Bewegung forderte ein Referendum zur atomaren Bewaffnung, das vom Bundesverfassungsgericht aber untersagt wurde. 1958 beschloss die CDU-Regierung die atomare Bewaffnung. Bundeswehrsoldaten wurden in die USA geschickt und an Atomraketen ausgebildet.

    Nur das Eingreifen der Chruschtschow-Regierung verhinderte, dass aus diesen Plänen nichts wurde. Es gab auch den Rapatzki-Plan für eine atomwaffenfreie Zone in Europa. Rapatzki war der damalige polnische Außenminister. Alles wurde von der extremistischen deutschen Westregierung in den Wind geschlagen, und man ging daran, die verfassungswidrigen Notstandsgesetze zu entwerfen, die dann zehn Jahre später unter Bundeskanzler Kiesinger (ein alter Nazi aus Goebbels Propagandaministerium) mit der SPD zusammen verabschiedet wurden. Die Große Koalition machte es möglich. Die kleine FDP war im Bundestag die einzige Oppositionspartei, die dann gegen die Notstandsverfassung stimmte.

    Vorher hatte man die westdeutsche FDJ, die sich sehr stark für ein neutrales Deutschland einsetzte und die die Volkskongressbewegung für Einheit und gerechten Frieden forcierte, verboten, dann kam die KPD dran, deren Vertreter, darunter Heinz Renner und Max Reimann, noch am Grundgesetz mitgearbeitet hatten: Verbot 1956. Im gleichen Jahr kam die verfassungswidrige Wehrverfassung. Dann unterwanderte man die SPD und schob Leute wie Schmidt, Brandt und Wehner nach vorne, die für die Nato waren. Die Wende in der SPD kam mit dem Godesberger Programm von 1959. Von dem Zeitpunkt an gab es so gut wie keine Opposition mehr. Auf diesem Nährboden entstand dann später die außerparlamentarische Opposition und die Studentenbewegung.

    Und diese ‚Atlantiker‘, wie Sie sagen, ließen dem CIA bei uns freie Hand. Gladio durfte auf deutschem Boden operieren; West Berlin wurde zur Frontstadt und zum Tummelplatz von CIA-Agenten. Die USA durften Atomwaffen bei uns lagern, bis heute. Und dann wundert man sich gar nicht mehr, dass 1961 die Mauer gebaut wurde.

    Der Kalte Krieg ist von diesen Kräften ausgegangen, und das Lied ist nicht ein Lied des Kalten Krieges für die Sowjets, wie jemand hier meint, sondern im Gegenteil ein Lied gerade zur Verhinderung des Kalten Krieges gewesen.

    Ein bisschen Geschichtsbewusstsein könnte nicht schaden, und deshalb bin ich froh, dass Compact in dieser Richtung arbeiten will – für mich ein Grund, das Magazin zu abonnieren.

  26. Mary J. sagt:

    @Wahr-Sager

    Hinzu kommt, dass das notorische Vorurteil, bei jedem Verbrechen mit einem Migranten als Opfer, müsse Rassismus dahinter gegesteckt haben, selbst in gewisser Weise rassistisch ist. Denn sie zwängen den Migraten damit in eine Schublade – das Opfer von Rassimus. Aus anderen Gründen zum Opfer geworden zu sein, wie jeder andere auch, z.B. aus Habgier, dafür taugt der Migrant nicht.

    Umgekehrt bedeutet das auch, dass dem deutschen Täter niedere Motive für sein Verbrechen nicht zugetraut werden. Wenn der Deutsche einen Migranten umbrigt, dann nicht wegen sowas primitivem wie Habgier oder reine Asozialität. Nein, der deutsche begeht Verbrechen nur aus (höherstehenden) ideologischen Gründen. Der Migrant ist dazu gar nicht in der Lage….

    Man kann sich tatsächlich fragen, wer die wahren Rassisten sind.

  27. Plebiszit sagt:

    Ich will hier kein neues fass öffnen, JE hat sich beizeiten mehr als deutlich zu springtime-Levante geäussert.
    Aber wer hätte es damals für möglich gehalten, das „Menschenrechtler“ der Treibriemen waren die in Lybien die Rebellen an die Macht gebombt haben. OT Recherche
    http://ef-magazin.de/2013/10/07/4555-nichtregierungsorganisationen-der-running-marketing-gag-der-kriegstreiber

    Sollte ich diese Thematisierung bei COMPACT übersehen haben, bitte ich um Nachsicht

  28. juergenelsaesser sagt:

    Plebiszit: COMPACT hatte es über Bernhard Henri Levy aufgezogen.

  29. Louise sagt:

    Ich glaube der die Dinge verstehende in der DDR wollte
    zuerst Meinungsfreiheit, das Lied „ami go home“ hat er mitgesungen, weil er Angst hatte vor Represssionen (bei Pflichtveranstaltungen wie 1. Mai-Kundgebungen).

    Ich formuliere es so, weil ich mit Leuten geprochen habe, die mit 15 Jahren eine Phase hatten, in der sie den Sozialismus mit aufbauen helfen wollten und später aus Idealismus zu Felix Sterzinsky gegangen sind.

    So machte man das auf einer 1. Mai Demo vor ’89, die man verlogen fand, wenn man ein Transparent zu halten hatte,
    man fragte eine in der Nähe befindliche Person, ob sie kurz das Transparent halten könnte, weil… und machte sich davon.

    Man Herr Elsässer das war doch alles VERLOGEN.

    I

  30. Louise sagt:

    Entschuldigung. Felix Dzierzinsky lautet der Name.

  31. Mandragorius sagt:

    Erstaunlich, mit welcher Blauäugigkeit hier einige die sowjetische Nachkriegspolitik kommentieren. Ein vereintes Deutschland, atomwaffen- und blockfrei, am Ende gar mit zumindest teilweiser Wiederherstellung der Grenzen von 1937… wer glaubt, daß die Sowjets das auch jenseits propagandistischer Trompeterei in realiter durchsetzen wollten, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Da muß die rosa-ROTE Brille aus realsozialistischer Produktion schon sehr fest auf der Nase sitzen. Naja, träumen dürft Ihr ja. Realitätsverweigerung gehört schließlich zum linken Selbstverständnis.

  32. Wolfgang Eggert sagt:

    ach nee, leute. das ist doch allerschwerstes schwarzbrot was die djs hier auflegen. da fehlt hintenundvorn der beat!! dazu noch untanzbar, SOwas geht:

    http://www.magistrix.de/videos/70631-die-diktatur-der-angepassten

  33. Edeltraud Lademann sagt:

    Es tut gut, die alten kämpferischen Lieder zu hören, von denen ich in der DDR ja geprägt wurde.

    Da ich doch jetzt unter die Amazonen gegangen bin in dem Kleist-Drama „Penthesilea“.

    Aber nein, es hat sich nach einem halben Jahr intensiver Probenarbeit im Frankfurter Kleist-Forum unter hervorragender Anleitung der Künstlerischen Leiterin plötzlich ein Drama im Drama ganz authentisch abgespielt!

    Die Frankfurter Antifanten brauchten die Frau Lademann mal wieder für ihre Zwecke und konnten wohl meine Kommentare zur wiederholten Kleist-Denkmalschändung nicht ertragen und sannen auf Rache:
    http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1200009

    Sicherlich haben diese Anti-Deutschen hyperventiliert und konnten sich gut vorstellen, dass ich sie in Verdacht habe.

    Auf die Eigenproduktion des Kleist-Forums „Frankfurterinnen spielen für Frankfurter“ gemeinsam mit professionellen Schauspielern wurde in allen Regionalblättern aufmerksam gemacht und im Veranstaltungsheft für die Kleist-Festtage prangte mein voller Name. Das war wohl zu viel.

    Das Kleist-Forum bekam einen „Hinweis“ zu meiner Person und die Recherchen über das Internet begannen. Umgehend wurde die Gesamtprobe für eine Stunde aufgehalten und ich saß beim Geschäftsführer des Hauses mit der Regisseurin.

    Ich ging auf den Vorschlag einer schriftlichen Erklärung zu meine früheren Kontakten zur NPD ein und sagte, dass ich gern mit allen Ensemblemitgliedern dazu offen sprechen wolle.

    Aber daraus wurde dann ein Tribunal scheinbar zum Teil aufgehetzter Ensemblemitglieder. Die Pfeile schossen mit linksradikalen Vorurteilen nur so auf mich ein.
    Was ich nicht wusste, allerdings die Professionellen schon:
    Die Hauptdarstellerin der Penthesilea, Maria Vogt, wurde nach Flaschenwürfen gegen Polizisten zum 1. Mai 2009 in Kreuzberg im Tiergartener Gerichtssaal zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Wie die „BZ“ schreibt, nutze sie auch ihr schauspielerisches Talent, ihre irren Taten zu bagatellisieren:
    http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00120/Maria_Voigt_12017218.jpg&imgrefurl=http://www.bz-berlin.de/tatorte/gericht/tv-star-als-mai-chaotin-verurteilt-article575773.html&h=450&w=800&sz=75&tbnid=4F_vbgAOFcQb-M:&tbnh=90&tbnw=160&zoom=1&usg=__eJMP5Q6JSpkCzepq8ZGzPP76H78=&docid=lfE6X_7BjMzcoM&sa=X&ei=0ftSUrKZL4nMtAaun4CIDQ&ved=0CEAQ9QEwAQ&dur=85

    Sie selbst unterbrach höllisch aufgeregt meine Erklärungen, ich sei rechtsradikal, womöglich Neonazi und Faschistin. Andere sprangen ihr bei, das sei nur eine Frage von ihr gewesen. Und eine assistierende Kulturwissenschaftsstudentin der Viadrina urteilte allen Ernstes und Nachdrucks, dass alle meine online-Kommentare bei der Märkischen Oderzeitung rechtsradikal seien.
    Mein Einwand, ich schrieb meine Diplomarbeit am Institut für Marxismus/Leninismus der Deutschen Hochschule für Körperkultur in Leipzig und für meine Überzeugung gilt heute noch: Faschismus ist die offen terroristische Diktatur des Finanzkapitals und wir seien heute von einem “ Nie wieder!“ auf nationaler Grundlage längst überholt worden von einem noch extremeren Imperialismus im grenzenlosen Globalismus, wurde nur von einem , der gut zugehört hat, nochmals als überlegenswert in den Raum gestellt.
    Der Geschäftsführer, ebenfalls zu meiner „Hinrichtung“ erschienen, meinte doch glattweg: Mir scheint, Sie haben in Wirklichkeit noch die Standpunkte und Haltungen wie sie der NPD zu zu ordnen sind und ich hätte mir mit dem Kreis um Elsässer nur eine Nische gesucht, in der ich nicht so angreifbar bin.
    Schließlich sei ich für alle nicht überzeugend genug gewesen, wäre auf konkrete (absurde vorurtelsbehaftete) Fragen nicht eingegangen (nein, da war ich auch sprachlos) und man ließ die Entscheidung über mich offen.

    Unwissend über den Ausgang kam ich zur nächsten Probe und erhielt auf Nachfrage das ausschließende Urteil.

    Mein „Vergehen“, was mir die Mai-Krawallantin energisch vorhielt war, dass ich vor 7 1/2 Jahren tatsächlich mit NPD-Leuten in Halbe auf dem Friedhof stand und mir selbtverständlich meine eigenen Gedanken machte, gespeist von einem Zeitzeugenbericht aus einem Buch der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung.

    Im Übrigen sind die über die Google-Suche abrufbaren Informationen zu meiner Person grob verfälscht und nicht nur einseitig gefiltert.

  34. Wolfgang Eggert sagt:

    eine unbekannte perle für truther ,die ndw mögen. leider auf englisch, aber das ist ja irgendwo auch ein deutscher akzent😉
    WIESO ham die britischen schwuletten bloss immer mehr zackzack in der musik???!

  35. JVG sagt:

    @Louise – Ihre Sicht der Dinge scheint mir eine sehr subjektive und wenig differenziert zu sein. So wie Sie kann man das erlebt haben. Ich habe es anders erlebt und weitere verschiedene Erlebensweisen gekannt.

    Feliks Dzierżyński ist die richtige Schreibweise.

    oder die korrekte deutsche Fassung:

    Feliks Dzierzynski

    Wenn schon, denn schon.

  36. JVG sagt:

    @WE – naja, so unbekannt ist der Song nicht. Und deutsche Musiker können das auch:

  37. schnehen sagt:

    @Mandragorius

    Ihr Kommentar ist unsachlich. Von einer Wiederherstellung Deutschlands in den Grenzen von 1937 habe ich nicht gesprochen, sondern von einer Umsetzung der Potsdamer Beschlüsse vom Sommer 1945, die zwischen der Sowjetunion und den Westalliierten vereinbart wurden. Danach sollte Deutschland bis zur Oder-Neiße-Linie als einheitliches Staatsgebiet behandelt, also die Ostzone mit den Westzonen zusammen gelegt werden. Berlin wurde als Einheit betrachtet. Reparationen sollten alle Zonen, auch die Westzonen an die Sowjetunion leisten. Von diesen Vereinbarungen sind die Westalliierten seit 1946 abgerückt. Die Initiative ging von Großbritannien aus. Churchill, der britische Premier, meinte damals: ‚Wir haben das falsche Schwein geschlachtet‘. Sie sind für die Teilung Deutschlands verantwortlich gewesen, nicht die Sowjetunion. Geben wir der historischen Wahrheit die Ehre und befreien wir uns von Geschichtslügen!

    Wenn Sie sich unvoreingenommen mit der sowjetischen Außenpolitik und nicht nur polemisch beschäftigen, stellen Sie fest, dass es bis zur Gründung der BRD im Mai 1949 seitens der Sowjetunion keine Orientierung auf eine Staatsgründung DDR gab, sondern man orientierte auf ein vereinigtes, demokratisiertes, entmilitarisiertes, entnazifiziertes, friedliches, entmonopolisiertes und neutrales Deutschland, mit dem ein Friedensvertrag abgeschlossen werden sollte. Diese Linie der sowjetischen Außenpolitik kam auch in den Stalin-Noten vom Frühjahr 1952 zum Ausdruck, mit denen man eine Spaltung und Wiederaufrüstung Westdeutschlands und die Einbeziehung des Teilstaates in die Nato verhindern wollte. All dies ist durch Dokumente belegbar.

    Weitere Indizien: Die Nato wurde 1949 gegründet; der Warschauer Pakt erst 1955. Die BRD wurde im Mai 1949 gegründet, die DDR erst im Oktober des gleichen Jahres, als Antwort darauf. Niemand kommt an diesen harten Fakten vorbei.

    @Wolfgang Eggert

    Danke für das Video.

    Eine weitere Perle für Wahrheitsliebende ist eine neue Musikrichtung, die der kanadische Rapper Cale Sampson populär macht. Sie nennt sich ‚Info-Rap‘, eine neue Form des Hip Hop. Sein Anliegen ist ähnlich: Durch diese Art von Kunst Wissen und Zusammenhänge in die Köpfe von Jugendlichen zu transportieren, die aufgehört haben zu lesen und zu studieren, bzw. dies nie gelernt haben.

    Cale wurde neulich in der Sendung von Abby Martin, ‚Breaking the Set‘ auf Russia Today vorgestellt.

    Wir müssen uns heute auch mit der Kunst beschäftigen und uns fragen, welche neuen Formen in Frage kommen, um Wissen zu vermitteln, und um der allgemeinen Verblödung und Geschichtslosigkeit gerade unter Jugendlichen entgegenzuwirken.

  38. Stepher sagt:

    Es ist immer gut, wenn patriotische Menschen gute Texte und auch Melodien kreieren, denn jedes Volk liebt seine Heimat- Lieder. Doch sollte nicht vergessen sein, daß wir Deutschen einen reichen Schatz an Texten und Liedern haben. Hier einige Texte der Marienschwesterschaft:
    Die Evangelische Marienschwesternschaft wurde 1947 gegründet von Mutter Basilea (Dr. Klara Schlink) und Mutter Martyria (Erika Madauss), sie ist entstanden aus einer Erweckung innerhalb der Darmstädter Mädchenbibelkreise …
    http://www.kanaan.org/germany/Impulse/default.htm
    Es tut gut, die einzelnen IMPULSE zu lesen, da ist Wahrheit!

    Und den Sang der alten Linde von Staffelstein habe ich vor längerer Zeit hier im Blog eingestellt, nochmal zur Erinnerung:
    DER SANG DER ALTEN LINDE VON DER KOMMENDEN ZEIT (um 1850)
    Nachzulesen hier:
    http://enominepatris.com/weissagungen/linde.htm

    Und wie sieht es aus mit unserer Nationalhymne?
    http://www.deutschlandlied.de/
    DAS LIED DER DEUTSCHEN heißt sie wirklich, doch dem Bundespräse Gauck kommt das Wasser wenn er die Besatzer- Glorie hört, deshalb hier zur Erinnerung:
    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Helgoland, 26. August 1841

    Deutschland, Deutschland über alles,
    Über alles in der Welt,
    Wenn es stets zum Schutz und Trutze
    Brüderlich zusammenhält,
    Von der Maas bis an die Memel,
    Von der Etsch bis an den Belt
    Deutschland, Deutschland über alles,
    Über alles in der Welt!

    Deutsche Frauen, deutsche Treue,
    Deutscher Wein und deutscher Sang
    Sollen in der Welt behalten
    Ihren alten schönen Klang,
    Uns zu edler Tat begeistern
    Unser ganzes Leben lang
    Deutsche Frauen, deutsche Treue,
    Deutscher Wein und deutscher Sang!

    Einigkeit und Recht und Freiheit
    Für das deutsche Vaterland!
    Danach laßt uns alle streben
    Brüderlich mit Herz und Hand!
    Einigkeit und Recht und Freiheit
    Sind des Glückes Unterpfand –
    Blüh im Glanze dieses Glückes,
    Blühe, deutsches Vaterland!

    Ich hoffe immer noch, daß es wahr wird. Bin halt ein ewig Gestriger.
    Gruß Stepher

  39. Wolfgang Eggert sagt:

    @jvg

    und die spielen auch noch gut FUSSBALLl! so wie die hier:

  40. hotteki sagt:

    JE
    bringt doch mal in Compact was über die Bandbreite

    …suche die Gemeinsamkeit,
    verlier‘ dich nicht im Unterschied…,
    heißt es bei der Bandbreite.


    oder

    sind Lieder,
    welche die Jugend politisch wecken könnten.

    Weiß jemand, ob es Ernst Busch auf CD gibt?
    Habe vor etwa 30 Jahren 4 oder 5 Schallplatten von ihm auf CD gehabt, unter anderem Brecht und Erich Kästner Texte.
    Würde mir die gerne wieder zulegen und bei dem einen oder anderen Glas Rotwein zB die Seeräuber-Ballade anhören.
    Wer sie nicht kennt, hat was versäumt!

  41. juergenelsaesser sagt:

    hotteki: Über die Bansbreite war schon ein langer Artikel in 7/2011.

  42. hotteki sagt:

    Habe da Unsinn geschrieben. Ich hatte die Vinyl- Schallplatten
    und hätte gerne die CD’s.

  43. hotteki sagt:

    Lieber Jürgen Elsässer,
    Der Bericht über die Bandbreite ist schon zwei Mal verjährt.
    Die Auflage von Compact hat sich zwischenzeitlich sicher mehr als verdoppelt.
    Ich kenne die Jungs nicht persönlich, finde sie nur einfach gut.
    Über Musik erreicht man die Jugend.

  44. hotteki sagt:

    @stepher

    Deutschland, Deutschland über alles,
    über alles in der Welt.

    Kann man das noch so sagen?
    Ich denke nicht.
    Deutschland ist ein Land/Staat unter vielen Staaten.
    Nicht besser, aber auch nicht schlechter.
    Wir sollten nicht mehr in Sack und Asche gehen, wie es die Israelis gerne hätten.
    Was diese Arschlöcher, mit ihren dauernden Kriegen, die Kritiker ihrer Kriegspolitik als Antisemiten abstempeln, uns gegenüber erlauben, ist eine Unverschämtheit.
    Wie viel Kriege haben die USA und Israel nach dem 2.Weltkrieg entfacht? Und wir schenken den Israelis atombestückbare U-Boote?
    Aber……, wir sind besetzt, zumindest solange wir käufliche Politiker haben. Frau Merkel gehört nicht dazu, die ist nur machtgeil. Aber der Rest?
    Charakterliche Negativauslese!

  45. Mandragorius sagt:

    @schnehen

    Ihr Problem ist, zu glauben, im Falle der Sowjetunion andere Maßstäbe in Punkto Machtpolitik und Glaubwürdigkeit anlegen zu können, als bei den Westalliierten. Dies führt dazu, daß Sie die offiziellen Verlautbarungen der Sowjets für bare Münze nehmen, ohne die langfristig dahinter angelegte Strategie zu erkennen. Das vernichtete Deutschland war nach 1945 nicht mehr als ein Spielball der Sieger. Wäre Stalins Konzept, so wie Sie es hier schildern, umgesetzt worden, hätte der Frieden in Europa keine 20 Jahre gehalten. Und dreimal dürfen Sie raten, welches Land dann wieder zwischen die Mühlsteine geraten wäre.

  46. Zu Kleist:
    Mit der Erkenntnis von Sterblichkeit (dem „Sündenfall” oder der Geburt des sich bewußten Ich-Subjekts) wird die dritte Phase unserere Evolution eröffnet, in der sich Begehren in Liebe transformiert und der Mensch zum (selbst-)bewußten Menschen wird. Darin sind wir aktuell. Die nächste Phase (der selbst-referentiellen Transzendenz in das Überbewußte oder der Aufhebung des Subjekts als Subjekt) muß als vierte die Schlußsequenz und zugleich die Bedeutung der drei Sinndimensionen des Weltprozesses und damit die Vollendung dessen Aufhebung sein.
    Im inneren Kontext dieser Folge erkennen wir Ausdrucksgestalten und Stufen des Suchens der Seele nach Freude und Glück. Der Aufstieg des Lebens – von der Substanz zum Sein – ist also seinem Sinn nach der Aufstieg des Glücks aus der bewußtlosen materiellen Konzeption in den Dingen (durch die (real-)dialektischen Widersprüche hindurch) hin zu seiner lichtvollen Vollendung im Geist.
    KLEIST ist also gerechtfertigt, wenn er am Schluß seines Marionetten-Theater-Aufsatzes sich ein „letztes Kapitel von der Geschichte der Welt” als zweiten Sündenfall erträumt, der den ersten außer Kraft setzt, und intuitiv gestaltrichtig erkennt, daß wir „wieder von dem Baum der Erkenntnis essen [müssen], um in den Stand der Unschuld zurückzufallen”. Wir müssen uns das bewußt vermitteln, was wir uns zu Beginn der werdenden Erkenntnis durch diese abgetrennt haben, nämlich unser genuines Selbst, das frei von Schuld ist.
    Dies muß so sein, weil so, wie die Welt ist, diese Masken trägt (oder evolutiv involvierend auf-ein-ander schichtet) und so als Natur des Bewußtseins in ihrer Form ent-stellt ist. Trotzdem läßt sich auch in der verzerrten Form die Gestalt erkennen. Ohne Erkenntnis bleibt unser Ich aber von Fratzen umgeben und ängstigt sich zu Tode.
    Dagegen empört sich das unsterbliche Leben, weil das Leben die Energie der bewußten Kraft ist, die so (notwendig) mißbraucht wird. Und weil die geheime Struktur seiner Bewegung das Glück ist, das in allen Dingen ver-borgen ist, glückt seine Revolte (des Involvierten) letztlich doch.
    Das heißt: Wo ein zerteiltes und zerteilendes Ich genau wegen dieser Zerteilung das Glück verfehlt, kann sich das Leben nicht zufrieden geben. Wenn das Glück hinter einem (entstellenden) Schleier zurück gehalten wird, das Leben sogar gezwungen wird, sich als sein eigener Gegensatz da-zu-stellen (oder die Maske des Todes zu tragen), wenn helles Bewußtsein die Form des dunklen Unbewußten annimmt und die Kraft sich in der Verkleidung von Unfähigkeit lächerlich macht, kommt es zur Rebellion des Lebens. Dies ist seine Strukturgesetzlichkeit. Das Leben kämpft für den Ausdruck des vollkommenen Glücks. Es muß es finden, in Besitz nehmen und zur Vollendung bringen, denn erst damit ist es erfüllt. Erst dann kann es von seiner Bewegung ausruhen, vorher nicht. Das kleine Glück ist ein fauler Kompromiß und das große Glück zu kurz gegriffen. Das unendliche Glück ist das Ziel.
    Wie können wir solches Glück in uns finden? Nach der strukturalen Selbstreferentialität der Prozesse muß es sich in uns genau so entbergen lassen, wie wir die Struktur der bewußten Kraft in unserer Lebenspraxis abgeschichtet haben oder das genuine Mental in unserer Mentalität.
    Wir wissen mittlerweile um die Viertheit der Struktur des Weltprozesses, nämlich die Einheit von Sein, bewußter Kraft, Glück und genuiner Mentalität. Wie wir gesehen haben ist dabei das genuine Mental zwar in der Materie gegenwärtig, aber von dieser verdeckt. Es existiert hinter den temporären und aktuellen Phänomenen (oder Erscheinungsbildern) der Dinge und drückt sich dort (vor uns verborgen oder insgeheim) aus. Um sich in der Welt zunehmend wirklich zu machen verwendet es dazu seinen eigenen Unterbegriff, den wir Mental genannt haben. Eben so ist die bewußte Kraft überall gegenwärtig und verdeckt, operiert geheim hinter den Phänomenen und verwendet für ihre Wirklichkeit ihren Unterbegriff Leben. Die Materie selbst haben wir noch nicht so genau unter-sucht, schließen aber aus der Selbstreferentialität, daß es mit ihr genau so ist. Sie manifestiert sich dann hinter den materiellen Phänomenen durch den ihr untergeordneten Begriff Substanz (oder mögliche Form des Wesens).
    Ganz strukturhomolog dazu muß auch das Prinzip des Glücks allgegenwärtig sein. Es ist zwar verdeckt und nur hinter den Phänomenen im Besitz seiner selbst und doch muß es in uns durch einen untergeordneten Begriff manifest und wirksam sein, in dem es ver-borgen ist und durch den es ent-deckt und erlangt werden kann.
    Dieser Begriff ist etwas, das wir (in einem besonderen Sinn) Seele nennen. Es ist die psychische Struktur, die weder Leben noch Mental und noch weniger Körper ist, sondern in sich deren Wesenheit enthält und zum Guten, Wahren und Schönen hin entfaltet. Aber auch die Seele ist – wie jede andere unserer Strukturen – doppelt. (Das ist das, was GOETHE geahnt hat aber nicht so recht explizieren konnte.)
    Wir haben ein doppeltes Mental, nämlich einmal die Mentalität unseres begrenzten Ichs als der nur vordergründigen (verzerrt projezierten) Form mentaler Persönlichkeit, die wir in einem kategorialen Irrtum für uns selbst halten, und dahinter das uns unbekannte, wahre mentale Wesen (oder das Ur-Bild), das wir ganz eigentlich sind. Strukturhomolog dazu haben wir zwei Leben, nämlich ein äußeres in den Körper involviertes, das geboren wurde, lebt und sterben muß. Und wir haben die unbegrenzte Lebenskraft, die unsere Vitalität hinter der Lebensform ist, die wir unwissend für unser wirkliches Dasein halten.
    Selbst in der Materie unseres Wesens zeigt sich diese fallstrukturgesetzlich universale Dualität. Hinter unserem Körper operiert ein subtileres Dasein, das die Substanz für unsere physischen (aber auch vitalen und mentalen) Hüllen liefert und darum unsere wirkliche Substanz ist, welche die physische Form erhält, die wir in einem folgenreichen Irrtum für den ganzen Leib unseres Geistes halten.
    Und ganz genau so haben wir eine doppelte psychische Wesenheit in uns. Nämlich die Begehrens-Seele im Vordergrund, die sich in unseren vitalen (Sehn-)Süchten, unseren Gefühlen, unserer ästhetischen Befähigung und letztlich in unserer mentalen Suche nach Macht, Wissen und Glück aus-wirkt. Und dahinter die reine Macht der Liebe und Essenz des Wesens, die unsere Seele hinter der äußeren Form psychischen Daseins ist, die wir als Seele falsch benennen. Und doch, so ganz zu Unrecht verleihen wir ihr diesen Namen nicht, denn erst dann, wenn die reine Psyche durch ihre Verhüllung (oder Maske) hindurchscheint (oder an ihrer Außenseite aufscheint), sagen wir von einem Menschen, daß er eine Seele hat. Und je mehr hindurchscheint, um so größer erscheint uns diese. Fehlt dies aber in seinem äußeren psychischen Wesen, so sagen wir von ihm, er habe keine Seele.
    Die äußerlichen Formen unseres Wesens sind gültige Ausdrucksgestalten unseres begrenzten, ich-haften Daseins als Dividuum. Diejenigen jenseits der Ich-Grenze dagegen sind Gestaltungen unserer umfassenden, eigentlichen aber verborgenen Individuiertheit. Sie sind genau deshalb jener „Teil” unseres Wesens, der in Berührung und reziproker Beziehung zur Universalität steht. Die Grenzen von Mental, Leben und Körper, die für unser Ich unüberwindbar sind, sind dort nur ein vollkommen durchlässiges Kommunikations-Medium das zugleich trennt und verbindet indem es die Individuiertheit im Zusammenschluß aufrecht erhält und zugleich vollkommene Verbindung zur Einheit sicher stellt.
    In der vordergründigen Seele ist dies also durch das objektkonstitutive Begehren entstellt und es entsteht ein gleichsam falscher (oder verzerrter) Empfang der Berührung durch die Dinge. Unsere hintergründige Seele hingegen ist gleichsam der Abgesandte unseres wahren Selbstes, das mit dem Selbst der Welt eins ist. Gelänge es also mit ihr zu kommunizieren, so würden die falschen Eindrücke korrigiert und die aus der Perspektivität unseres Begehrens schier unerträglichen Widersprüche der äußeren Erscheinungen würden in der Wahrheit, die in solchem Kontakt auf uns einwirkt, ausgesöhnt werden.
    Unserem (durch seine Grenzen befestigten, dinglich gesonderten und sondernden) Ich ist dies aber nicht möglich. Es reagiert auf die Einwirkung der anderen Dinge nicht mit deren herzlicher Aufnahme (es hält gleichsam das Tor zu seiner Burg verschlossen, wenn etwas Einlaß begehrt), sondern mit einem ständigen Hin und Her von Neugier und Angst, Annäherung und Zurückweichen, Angriff und Verteidigung, Kampf und Flucht, usw. je nach dem was der Kontakt für Empfindungen in ihm auslöst.
    Die wichtigsten davon sind Lust, Schmerz und Gleichgültigkeit. Wie wir gesehen haben sind diese aber nicht unbedingt, sondern völlig durch die Subjektivität des empfangenden Bewußtseins bestimmt, können sich in ihr Gegenteil verkehren oder sogar vollständig genichtet werden. Lust kann dabei deshalb zu Schmerz (und Schmerz zu Lust) werden, weil sie in ihrer verborgenen Wirklichkeit dasselbe sind, das in den Empfindungen und Gefühlen nur unterschiedlich wieder gegeben wird. Und Gleichgültigkeit ist entweder die Unaufmerksamkeit einer abgestumpften Seele in ihrem Mental oder ihre Unfähigkeit der Wahrnehmung oder die bewußte Ablehnung von Welt, mit der Ich nichts zu tun haben will und Lust und Schmerz durch seinen Willen in die Neutralität von Unerwünschtheit drängt. In allen Fällen bedeutet dies, daß man die Aktivität jenseits der Ich-Grenze nach dort zurück weist, entweder positiv oder negativ als Unwillen oder Unfähigkeit sie wiederzugeben (oder zu repräsentieren). Die jenseitige Seele antwortet aber stets auf die Erfahrung der Dinge, selbst dann, wenn die diesseitige diese mit Abscheu oder Verweigerung zurückweist oder (durch neutrales Nicht-Annehmen) ignoriert.
    Wieder einmal zeigt sich, daß wir hinter unser vordergründiges Dasein zurück treten sollten, weil es nur das mangelhafte Ergebnis einer Selektion von äußerer Erfahrung ist. Wir müssen die Tiefen des Unterbewußten ausloten und uns zugleich dem Überbewußten öffnen um ihre Beziehung zu unserem vordergründigen Wesen erkennen zu können. Denn das sind die drei Sinndimensionen unseres Daseins, in ihnen findet es seine Totalität.
    Unsere jenseitige Seele ist nicht ich-haltig, sondern sach-haltig. Sie empfängt zwar an ihrer inneren Außenseite (oder der Ich-Grenze) die Einwirkungen von Lust, Schmerz und Gleichgültigkeit gemäß der Wertung und den Maßstäben der vordergründigen Begehrens-Seele, aber sie freut sich über jeden Kontakt, denn sie ist sich der Essenz der Erfahrung der Dinge bewußt und gewinnt durch jede Erfahrung an Stärke und Erkenntnis.
    Die wahre Seele in unserem Inneren (oder unsere Seele jenseits der Ich-Grenze oder unsere nicht vom Ich kontaminierte Seele) wächst durch jede Erfahrung (die sie in sich aufnimmt) in ihrem Bestand an Leben und in ihrer Fülle. Sie zwingt daher das zurückschreckende Mental des Begehrens, das zu ertragen und auszuhalten, was für es schmerzvoll und fürchterlich ist, es sogar zu suchen, denn sie will alle mögliche Erfahrung machen. Sie tut dies, weil sie gezwungen ist, sich durch alle Arten von Erfahrung zu entwickeln um alles umfassen zu können.
    Das Überbewußte in uns ist eins mit Selbst und Seele der Welt. Das Unterbewußte ist in seiner Tiefe ein reduziertes Bewußtsein und geht dort (für uns) in das Unbewußte über. In seiner Höhe aber ist es umfassender als das Bewußtsein unseres bewußten (vordergründigen) Daseins. Beide Dimensionen (Höhe und Tiefe) gehören zum inneren Bereich unseres Wesens, den unser vordergründiges Dasein nicht unmittelbar wahrnehmen kann. Deshalb sind die Begriffe so schwierig. Der Begriff Vorbewußtsein ist dort sachhaltig, wo er impliziert, daß uns die Höhe des Unterbewußten nicht bekannt ist, wir sie aber kennen lernen können. Er wird dort falsch, wo dem Vorbewußten Wirksamkeit zugeschrieben wird. Das wirkliche Unterbewußte ist die Tiefe.

  47. schnehen sagt:

    Es gibt auch diese Hymne, die keine chauvinistischen Untertöne hat (‚Deutschland, Deutschland über alles in der Welt…Von der Maas bis an die Memel‘):

    „Anmut sparet nicht noch Mühe
    Leidenschaft nicht noch Verstand
    Dass ein gutes Deutschland blühe
    Wie ein anderes gutes Land.

    Dass die Völker nicht erbleichen
    Wie vor einer Räuberin
    Sondern ihre Hände reichen
    Uns wie anderen Völkern hin.

    Und nicht über und nicht unter
    Anderen Völkern wolln wir sein
    Von der See bis zu den Alpen
    Von der Oder bis zum Rhein.

    Und weil wir dieses Land verbessern
    Lieben und beschirmen wir’s
    Und das liebste mag’s uns scheinen
    So wie andern Völkern ihrs.“

    (Bert Brecht, Kinderhymne, 1950).

    Echtes Nationalbewusstsein braucht keinen Chauvinismus.

  48. @Stepher und hotteki: „Deutschland Deutschland ÜBER alles“ ist aus meiner Sicht verwerflich, da es extremen Hochmut ausdrückt. Wie sich das mit dem hier gern postulierten Christentum vereinbaren lässt, weiß ich nicht. Bevor jetzt wieder jemand mit Atatürks Spruch kommt „ne mutlu türküm diyene – wie glücklich ist der, der sich Türke nennen kann“ , das finde ich genauso abwegig.
    Allerdings Selbsthass „Deutschland , Deutschland UNTER ALLEM“ muss auch nicht sein, und da ist Deutschland wirklich einmalig in der Welt. Irgendwie neigt Deutschland zum Extremismus. Entweder Überheblichkeit bis zum Größenwahn, oder Selbsthass, dazwischen scheint es nichts zu geben.

  49. schnehen sagt:

    @Mandragorius

    Ich glaube überhaupt nichts, sondern orientiere mich an Tatsachen, was Sie auch tun sollten, statt herum zu spekulieren. Ich lege auch keine verschiedenen Maßstäbe an, sondern nur einen: den Maßstab des Friedens.

    Sie unterstellen eine bestimmte ‚langfristige Strategie der Sowjets‘, die Sie aber nicht weiter ausführen.

    Ich kann Ihnen sagen, welches diese ‚langfristige Strategie‘ war: Es war die Strategie der sowjetischen Sicherheitsinteressen, also zu verhindern, dass dieses Land, das 27 Millionen Menschen im Zweiten Weltkrieg verlor (so viel wie kein anderes Land) und, was den westlichen Teil anging, völlig zerstört war, nicht noch einmal heimtückisch und unter Bruch von Verträgen angegriffen werden konnte.

    Das war die langfristige Strategie der sowjetischen Außenpolitik. Und wenn diese Strategie gegen die der Westmächte siegreich gewesen wäre, wäre uns der gesamte Kalte Krieg, die Nato und die unselige Teilung erspart geblieben. Deutschland wäre dann nicht unter die Mühlstein geraten, wie Sie spekulieren, sondern wäre ein friedlicher Nachbar an der Seite Russlands geworden, statt ein Störenfried mit nuklearen Ambitionen an der Seite der USA und ihrer imperialistischen Außenpolitik.

    Auch heute gehören wir an die Seite Russlands und nicht an die Seite der Kriegstreiber, der Nato und Israels.

  50. Mandragorius sagt:

    @schnehen

    Es ist hoffnungslos. Sie sind vollkommen in einem Weltbild aus sowjetischer Propaganda gefangen. In Ihren Ausführungen stimmt wenig bis nichts. Die Sowjetunion war sowohl nach innen wie nach außen ein hochaggressiver Staat, der sich einen feuchten Kehricht um Träumereien vom Weltfrieden geschert hat.

    Übrigens ist Ihr Brecht-Liedchen eher zum Davonlaufen in seinem nachkriegsdeutschen Gutmenschenpathos.

    @Fatima/hotteki

    „Deutschland über alles“ bedeutet keine Erhöhung Deutschlands über andere. Man muß den Text schon im Zusammenhang lesen: „…über alles in der Welt, wenn es stets zum Schutz und Trutze brüderlich zusammenhält“. Gemeint ist also (in etwas altertümlichen Deutsch), daß Deutschland gegen jede erdenkliche Gefahr bestehen kann, wenn es innerlich geeint ist. „Über alles“ = „besteht gegen alles“.

    Leider werden solche bewußt oder unbewußt falsch verstandenen Textpassagen immer wieder kolportiert. Mitunter durchaus boswillig, meine ich.

  51. Hardrat sagt:

    @Schnehen

    Was Stalin wollte,war ganz einfach ein schwaches von im zu dominierendes Deutschland an seiner Grenze,ohne die Möglichkeit einer Amibasis an seinen Grenzen,das ist alles und nicht ein Stück mehr.
    Das ihm an einem souveränen vereinigten vor allem Blog freien Deutschland nichts gelegen hat,beweisen so nette Kleinigkeiten,

    ((Find ich süß: Blog freies Deutschland. Aber ansonsten, Hardrat: Erstens die Blog-Regeln hier beachten, und zweitens die Rechtschreibregeln. OK? Sonst muss ich wieder löschen. Der Hausmeister)

  52. zensurnixgut sagt:

    „Deutschland über alles“
    Einer Mutter sind ihre Kinder am wichtigsten (und umgekehrt), sie liebt sie eben über alles. In ihrer Liebe bevorzugt sie sogar ihre Kinder-wie jede Mutter, vor den Kindern in aller Welt- und zwar überall wo ihre Kinder leben- von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt.
    Die alte Chauvihexe.

  53. Hardrat sagt:

    @hotteki

    Das sie Deutschland Deutschland über alles,wie viele so missinterpretieren,liegt wohl daran,das kaum noch jemand der deutschen Sprache mächtig ist.
    Das Deutschland nur ein Staat unter vielen anderen ist,steht und stand immer ausser Frage,und dennoch sollte für eine Deutschen Deutschland als seine geliebte Heimat über allem stehen,über persönlichen Vorteilen,persönlichen Vorlieben und persönlichen Ansichten….das war leider nie der Fall,denn es gab immer Kreise die das UR-Deutsche an Deutschland zerstören wollten weil es ihren persönlichen Trieben,Neigungen,Vorteilen oder was auch immer im Weg stand.
    Immer waren es Minderheiten die die Einheit der Mehrheitsgesellschaft untergraben haben und damit das Glück von Millionen zerstören halfen.
    Bestes Beispiel ist die alte staatstragende Basis die klassische Familie,aus dieser erwuchs der alte Generationenvertrag,sie war das alte Sozialsystem.
    Eine Minderheit,heute als Homo-Lobby bekannt,hat seit Jahr und Tag diese saubere christlich orientierte Basis ihrer Heimat torpediert.

    Wohl wissend das ihr Treiben im Endergebnis die Zerstörung der Wurzel eines jeden Staates bedeutet,war es ihnen egal,nicht Heimat,nicht Vaterland,nicht Muttersprache,und auch nicht die Völkerfamilie ging ihnen jemals über alles andere,ihnen ging es nur um die Befriedigung ihrer niederen Triebe.
    Sie wollten als Normal gelten und in aller Öffentlichkeit bussieren können,dafür jedoch mussten sie alles Normale ins absurde verdrehen,was heute am sog. Gendermainstream zu verfolgen ist.
    Nur eine Minderheit unter vielen,denn schon immer versuchten gewisse Kräfte die einheitliche Masse der Mehrheitsbevölkerungen in künstliche Minderheiten zu zerlegen.
    Die besagte Textpassage sollte jeden daran erinnern,das er seine persönlichen Triebe,Ansichten,Neigungen und Profite zum Erhalt eines funktionierenden Ganzen hinten an zu stellen hat.
    Dumm nur das es heute keine Mehrheitsgesellschaft mehr gibt,sondern nur noch umerzogene Egoisten vor sich hin vegitieren,die sich von einem Bordellbesuch zum anderen hangeln,nur noch für ihre Neigungen und Gelüste knechten gehen

    Deutschland Deutschland über alles,sollte die Hure Babylon in Deutschland verhindern helfen,aber das haben die selbsternannten Demokraten wohl so überhaupt nicht verstanden,denn immerhin erblüht gerade unter ihnen diese besagte Hure Babylon aufs vortrefflichste,das man geradezu geneigt ist,zu glauben,das die Demokraten die Züchter und Sachwalter der Hure Babylon sind.

  54. “Deutschland über alles” ist ein Desiderat. Das Heilige Deutschland sollte – als Gedanken Gottes nach Herder – allem Profanen, Weltlichen oder „der Welt“ überhaben sein.

    Es ist imho also keine Anmaßung, was wir damit vor uns haben, sondern im Gegenteil Demut.

  55. @J.Bullinger: Auch ein Land, ja selbst Deutschland, ist etwas „Weltliches“. Das nimmt ja schon religiöse Züge an.

  56. Stepher sagt:

    Joachim Bullinger sagt:
    8. Oktober 2013 um 19:34

    “Deutschland über alles” ist ein Desiderat. Das Heilige Deutschland sollte – als Gedanken Gottes nach Herder – allem Profanen, Weltlichen oder “der Welt” überhaben sein.

    Es ist imho also keine Anmaßung, was wir damit vor uns haben, sondern im Gegenteil Demut…

    So Joachim sehe ich das auch, und es verwundert mich immer wieder, wie Menschen dieses wunderbare Lied auf 12 Jahre links- faschistischer Demagogie reduzieren wollen! Unsere deutsche Geschichte ist geprägt von großen Geistern und christlichem Humanismus. Doch kaum wagt es jemand zu erwähnen wird er in die linke Faschisten- Schublade verbannt.
    Wissen sie Fatima eigentlich, wann Hoffmann von Fallersleben dieses Lied schrieb? Warum drückt dieses Lied Hochmut aus?
    Werfe ich ihnen ständig den Genozid der Türken an den armenischen Christen vor, oder die Unterdrückung der kurdischen Völker? Wissen sie daß die heutige Türkei eigentlich ein jüdisch- christliches Land ist, das Kleinasien heißt und seine Hauptstadt Konstantinopel? Also bleiben sie doch sachlich, wir Deutsche können mit unserer Geschichte gut zurecht kommen – ohne Hochmut und ohne Hegemonie.
    Gruß Stepher

  57. JVG sagt:

    @hotteki – bei Amazon gucken, da gibt es das ganze Repertoire von oben bis unten. Und dann aber bitte beim Buchladen um die Ecke direkt vom Verlag bestellen. Hilft dem Buchhändler und ist konsequent, gelle?🙂

  58. hotteki sagt:

    Die verschiedenen Interpretationen von „Deutschland, Deutschland, über alles“ ändern ja nichts an dem eingängigsten Verständnis, dass sich da ein Land über andere stellen will. Was ja auch der Grund dafür war, die beiden ersten Strophen aus der Hymne zu streichen.
    Es gibt wichtigeres, über dass wir streiten können.

  59. Werter Herr Stepher,
    sehr sachlich kommen Sie selbst gerade nicht rüber. Ich habe niemandem irgendwas „vorgeworfen“, schon gar nicht die Vergangenheit. „Türken über alles“ finde ich genauso daneben, oder Araber, Chinesen, was weiß ich .
    Wer die heutige Türkei als „christlich“ betrachtet, ist hoffnungslos im Gestern gefangen. Genauso könnte man Deutschland als heidnisches Germanien bezeichnen.

  60. JVG sagt:

    @hotteki – es mag Wichtigeres geben, allerdings handelt es sich hier um eine Indoktrination, die in der DDR und in der BRD stattgefunden hat. Ich selbst hatte auch diese falsche Einblasung, obzwar ich sie hätte selbständig prüfen und entlarven können! Das war ja jederzeit möglich.

    Eine Verdrehung der ursprünglichen Intention, eine Verdrehung der Geschichte und des Geschichtsbildes fand flächendeckend statt. Das ist heute nach wie vor Tagesgeschäft, und das gilt es zu entlarven: orwellianische Verdrehung der Bedeutung von Worten und damit des Inhaltes.

  61. Meine Kommentare kommen mal wieder nicht durch.

  62. schnehen sagt:

    @Fatima

    Volle Zustimmung. Was würden hier wohl einige Leute sagen, wenn der Iran meinetwegen sich eine neue Nationalhymne zulegen würde, mit dem Text:

    „Iran, Iran über alles, über alles in der Welt, vom Euphrat bis zur Wolga, vom Ganges bis zum Mittelmeer“, sich auf einen iranischen Dichter aus längst vergangenen Zeiten berufend? Sie würden ein großes Geschrei erheben, und die Iranophobie würde neue Höhen erreichen, wofür die ‚Blöd‘ schon sorgen würde.

    Mit gesundem Nationalgefühl hat dies wenig zu tun, sondern eher mit einem tief sitzenden Minderwertigkeitskomplex. Dies ist nachvollziehbar wegen der vielen Niederlagen, die die Deutschen in ihrer Geschichte erfahren mussten, aber reife, selbstbewusste Menschen stehen darüber. Wer den Wert der eigenen Nation kennt, hat es nicht nötig, sich über andere Nationen zu erheben oder selbstherrlich und arrogant anderen Lektionen zu erteilen, was Freiheit und Demokratie bedeutet. Er bleibt bescheiden und hält sich zurück.

    Jede Nation hat ihre Vorzüge, ihre Traditionen, ihre Geschichte, ihre großen Momente, ihre Triumphe, ihre schmerzlichen Niederlagen, ihre Kultur, aber auch ihre Unkultur. Besinnen wir uns auf unsere besten, fortschrittlichsten Traditionen und distanzieren wir uns von dem Ungeist des Chauvinismus, des deutschen Imperialismus, distanzieren wir uns entschieden von Rassismus, Islamophobie und eurozentrischer Überheblichkeit und reichen wir anderen Nationen die Hand.

  63. Edeltraud Lademann sagt:

    @ Joachim Bullinger

    Vielen Dank für diese tiefgründige philosophische Betrachtung und den Kleist-Bezug.
    Ich las deinen gehaltvollen Text mehrmals und sehe durch meine intensive Auseinandersetzung mit dem Drama Penthesilea, ja und auch dem philosophischen Aufsatz „Über das Marionettentheater“ interessante Verbindungen.

    In der nächsten Woche beginnen bei uns die Kleist-Festtage und sie beschäftigen sich gerade mit diesem Thema, dem „PerspektivWechsel“ und du hast mit deinem Text schon einen Beitrag zum Kolloquium geleistet.
    Vielleicht möchtest du auch kommen, ach Offenbach ist ein bißchen weit entfernt. Aber dennoch hier das Programm:

    http://www.kleistfesttage.de/

    Zu Heinrich von Kleist und seiner Penthesilea:
    „Auf den Knien meines Herzens“ übersandte er an Goethe seinen Text, in diesem Drama läge “ der ganze Glanz und Schmutz meiner Seele“.
    Was tat Goethe?: Er wies ihn, den Text mit samt der flehenden Person ab und machte sich über eine Textpassage lustig, um das Stück als nicht bühnenwert ab zu urteilen.

  64. zensurnixgut sagt:

    „Deutschland, Deutschland über allen..“

    So heißt es ja nicht, es heißt „…über alles“ – für mich heißt das eben, daß den Deutschen, Deutschland damals das wichtigste war. Ist doch sehr bescheiden.

  65. Gernot sagt:

    Das Volk steht auf, der Sturm bricht los
    Theodor Körner (1791-1813)

    Videosequenz aus dem Film Kohlberg

    Das Volk steht auf, der Sturm bricht los.
    Wer legt noch die Hände feig in den Schoß?
    Pfui über dich Buben hinter dem Ofen,
    Unter den Schranzen und unter den Zofen!

    Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;
    Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,
    Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,
    Und deutscher Wein erquickt dich nicht.
    Stoßt mit an,
    Mann für Mann,
    Wer den Flamberg schwingen kann!

    Wenn wir die Schauer der Regennacht
    Unter Sturmespfeifen wachend vollbracht,
    Kannst du freilich auf üppigen Pfühlen
    Wollüstig träumend die Glieder fühlen.

    Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;
    Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,
    Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,
    Und deutscher Wein erquickt dich nicht.
    Stoßt mit an,
    Mann für Mann,
    Wer den Flamberg schwingen kann!

    Wenn uns der Trompeten rauher Klang
    Wie Donner Gottes zum Herzen drang,
    Magst du im Theater die Nase wetzen
    Und dich an Trillern und Läufen ergötzen.

    Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;
    Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,
    Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,
    Und deutscher Wein erquickt dich nicht.
    Stoßt mit an,
    Mann für Mann,
    Wer den Flamberg schwingen kann!

    Wenn die Glut des Tags versengend drückt,
    Und uns kaum ein Tropfen Wasser erquickt,
    Kannst du Champagner springen lassen,
    Kannst du bei brechenden Tafeln prassen.

    Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;
    Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,
    Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,
    Und deutscher Wein erquickt dich nicht.
    Stoßt mit an,
    Mann für Mann,
    Wer den Flamberg schwingen kann!

    Wenn wir vorm Drange der würgenden Schlacht
    Zum Abschied ans ferne Liebchen gedacht,
    Magst du zu deinen Mätressen laufen
    Und dir mit Golde die Lust erkaufen.

    Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;
    Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,
    Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,
    Und deutscher Wein erquickt dich nicht.
    Stoßt mit an,
    Mann für Mann,
    Wer den Flamberg schwingen kann!

    Wenn die Kugel pfeift, wenn die Lanze saust,
    Wenn der Tod uns in tausend Gestalten umbraust,
    Kannst du am Spieltisch dein Septleva brechen
    Und mit der Spadille die Könige stechen.

    Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;
    Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,
    Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,
    Und deutscher Wein erquickt dich nicht.
    Stoßt mit an,
    Mann für Mann,
    Wer den Flamberg schwingen kann!

    Und schlägt unser Stündlein im Schlachtenrot,
    Willkommen dann, sel’ger Soldatentod!
    Du verkriechst dich in seidene Decken,
    Winselnd vor der Vernichtung Schrecken.

    Stirbst als ein ehrlos erbärmlicher Wicht.
    Ein deutsches Mädel beweint dich nicht,
    Ein deutsches Lied besingt dich nicht,
    Und deutsche Becher klingen dir nicht.
    Stoßt mit an,
    Mann für Mann,
    Wer den Flamberg schwingen kann!

  66. @ Edeltraud Lademann sagt: 9. Oktober 2013 um 08:30

    Wir sind Rasende in unserem bewußtlosen Wahn, Jäger und Gejagte zugleich, einer des Anderen Wild und Beute. Das ist das universale Leitmotiv (im Text zigmal belegt) das KLEISTs Penthesilea imho zum gültigen Ausdruck bringt.

    Und ja, des annern Frankfort is mir zu weit…

  67. Wahr-Sager sagt:

    @Mary J.:

    „Umgekehrt bedeutet das auch, dass dem deutschen Täter niedere Motive für sein Verbrechen nicht zugetraut werden. Wenn der Deutsche einen Migranten umbrigt, dann nicht wegen sowas primitivem wie Habgier oder reine Asozialität. Nein, der deutsche begeht Verbrechen nur aus (höherstehenden) ideologischen Gründen. Der Migrant ist dazu gar nicht in der Lage…“

    Eben! Man könnte glatt meinen, dass dahinter eine ideologische Absicht steckt – getreu nach Pippi Langstrumpf: Ich mach mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt…

  68. Stepher sagt:

    schnehen sagt:
    9. Oktober 2013 um 08:19// @Fatima…
    Volle Zustimmung. Was würden hier wohl einige Leute sagen, wenn der Iran meinetwegen sich eine neue Nationalhymne zulegen würde, mit dem Text…

    Ja schnehen, wäre fast richtig. Doch unser LIED DER DEUTSCHEN ist keine „neue“ Nationalhymne, sondern unser geistiges Erbe. Ich habe in England, Frankreich, Holland, Irland gearbeitet und gelebt. Doch Deutschland ist meine Heimat, mir von Gott gegeben und hier bin ich zu hause. Ich will mit allen Nachbarn in Frieden leben. Doch das wird mir irgendwie nicht gegönnt. Lesen sie mal selbst dieses Buch Udo Ulfkotte
    „VORSICHT BÜRGERKRIEG!“

    Warum muß sich das alles hier bei uns abspielen?
    Ich lege ihnen und allen Interessierten nochmals ans Herz, den
    SANG DER ALTEN LINDE
    http://enominepatris.com/weissagungen/linde.htm
    zu lesen, dann werden sie meine Einstellung verstehen.
    Meine Zwei Urgroßväter hießen Stephan und Hermann, sie waren Landwirt und Maurer. Stepher ist der zusammenfassende Name von beiden. Ich bin stolz auf meine Vorfahren. Auch lebe ich gern in meinem Frankenland. Was ist daran so verwerflich? Meine Heimat geht mir über alles! Hört sich vielleicht kitschig an, ist aber so. Denn einen Teil meines Lebens habe ich in der DDR verbracht in Sachsen und Mecklenburg. Meine Flucht aus der DDR mit ganzer Familie wird mir zur Bestätigung gereichen.
    Was sind das aber für Menschen, die ihre eigenen Heimatländer verwerfen und bei uns leben wollen? Habe kein Problem damit, doch bevor die uns maßregeln wollen sollten sie sich selbst fragen: Warum liebe ich meine eigene Heimat nicht? Warum will ich nicht da leben?
    Gruß Stepher

  69. hotteki sagt:

    JVG sagt:
    8. Oktober 2013 um 22:23
    „Eine Verdrehung der ursprünglichen Intention, eine Verdrehung der Geschichte und des Geschichtsbildes fand flächendeckend statt. Das ist heute nach wie vor Tagesgeschäft, und das gilt es zu entlarven: orwellianische Verdrehung der Bedeutung von Worten und damit des Inhaltes.“

    Lassen Sie sich mal von 5 Patrioten aufschreiben, was sie unter Patriotismus verstehen. Vermute, da kommen fünf verschiedene Ansichten heraus. Sicher kriegen wir sie unter eine Fahne, (denn sie wissen nicht was sie tun) aber wofür?
    Ich lebe in Deutschland und verteidige, zumindest verbal, Deutschland, womit ich nicht die Hymne meine, sondern den gleichen Rechtsanspruch, den andere Länder auch für sich beanspruchen, also auch Souveränität.
    Hymne und Fahne sind Äußerlichkeiten, die im Überschwang der Gefühle oft nach Feindbilder suchen, die im Hoch der Gefühle das Denken verdrängen.
    Deshalb, erst kommt der Mensch, dann die Nation.

  70. Eveline sagt:

    @Joachim Bullinger

    Lieber Joachim, schön wieder von dir zu lesen, auch wenn Kleist lange sacken musste.

    ……Darin sind wir aktuell. Die nächste Phase (der selbst-referentiellen Transzendenz in das Überbewußte oder der …….Aufhebung des Subjekts als Subjekt)

    Ein Bild für meine Klarheit:

    Eine dicke Matroschkapuppe , hat ihrer Kinder viele.

    Diese Puppe, dick und rund, lächelnd, sitzt vor einer Brücke, oder vor vielen Brücken.
    Ihre Kinder sind alle ausgeströmt, Welt zu erleben und zu erschaffen, die einen steigen 1817 ein, die anderen 1920, andere wieder 2000.

    Im Gepäck der Kinder ein Rucksack, Inhalt – ihre Herkunft.
    Je tiefer die Kinder einsteigen, vielleicht 1914, um so dünner der Rucksack und gehen sie über die Brücke, verlieren sie immer mehr ihren Kontakt zur „Mutter.“
    Ein anderer Kontakt nimmt jetzt aber zu, unser Denker. ICH.?
    Wie ein Scheibenwischer auf der Stirn, dröhnt oder flüstert er uns den Kopf voll. Ja, nein, links, rechts
    Das Paradies der Lügen und der Halbwahrheiten, des Urteilens beginnt und auch das Vergessen der Mutter.

    Die Aufhebung des Subjekts als Subjekt = das abmontieren des Scheibenwischers, des Urteilers, müsste dann aber parallel , gleichzeitig mit dem Rückzug zur Mutter geschehen?
    Setzt wiederum den 1. bewussten Biss in den Apfel voraus, sonst droht Wahnsinn.

    Gleichsam wie Bienen kehren unsere Erlebnisse mit Frau Welt zur Mutter zurück. Hier folgt eine kristalline Aufarbeitung – Information werden aufbereitet für die nächste Generation – auch für die Linde – bereit.

    @Stepher Der Rat der Wächter trifft sich immer mal wieder und schaut, wo ist zuviel im Ungleichgewicht, wo müssen Linden hin. Wer braucht Linde rung.

  71. Eveline sagt:

    Nachtrag
    Das Paradies der Lügen und der Halbwahrheiten, des Urteilens beginnt und auch das Vergessen der Mutter.
    und des sich verwickeln beginnt, die Spiegelei, was ist Original, was Kopie, ist schwer zu durchschauen.

  72. zensurnixgut sagt:

    hotteki:
    Ohne die Nation ist der Mensch hoffnungslos dem InterNaZionalismus ausgeliefert. Man Könnte also sagen, ohne Nation kein (freier)Mensch.
    Im Übrigen erlaube ich mir eigene Feindbilder zu haben, wegenweil- wir nun mal Feinde haben.

  73. Eveline sagt: 10. Oktober 2013 um 12:49

    @Joachim Bullinger

    Lieber Joachim, schön wieder von dir zu lesen, auch wenn Kleist lange sacken musste.

    Danke, freu🙂

    ……Darin sind wir aktuell. Die nächste Phase (der selbst-referentiellen Transzendenz in das Überbewußte oder der …….Aufhebung des Subjekts als Subjekt)

    Ein Bild für meine Klarheit:

    Eine dicke Matroschkapuppe , hat ihrer Kinder viele.

    Ja, so kann man das sehen, wenn man das Unanschauliche mit einem Bild anschaulich machen will.

    Hinzu tritt noch die Dimension der Freiheit. Das Subjekt ist als Subjekt immer auch (notwendig) Unterworfenes.

    Subjectus ist im Deutschen das Partizip von „unterwerfen“. Und zum Subjekt werden wir erst, wenn wir uns der Identifikation des Ego mit seinem körperlichen Spiegelbild unterwerfen.

    „Das bin ich“ sagen wir, wenn wir uns das erste Mal im Spiegel erkennen. Aber das, was wir da sehen, ist nur ein Abbild unseres Körpers. Und das sind wir ganz bestimmt nicht.

    Die „Aufhebung des Subjekts als Subjekt“ meint also auch die Rückerstattung unseres Selbstes an die Freiheit, die es seinem Wesen nach ist.

  74. hotteki sagt:

    @zensurnixgut
    „Ohne die Nation ist der Mensch hoffnungslos dem InterNaZionalismus ausgeliefert. Man Könnte also sagen, ohne Nation kein (freier)Mensch.
    Im Übrigen erlaube ich mir eigene Feindbilder zu haben, wegenweil- wir nun mal Feinde haben. “

    Ich glaube ja, es braucht nicht die Nation. Die Großfamilie im Dorf oder der noch übersichtlichen Stadt reicht. Die Nation neigte im Zweifel immer dazu, sich zu vergrößern. Das hat sich gelegt,(bis auf Israel) aber die Gefahr zum Größenwahn ist geblieben. Ob wir als Nation oder Dorf ausgeliefert sind, spielt keine Rolle. Erheben, und Widerstand leisten können wir immer, ist davon Unabhängig.
    Deutschland ist eh besetzt. So oder so.
    Ich glaube ja, Feinde sind immer nicht verarbeitete psychische Negativerscheinungen unseres eigenen Ich. Weil ich mich selbst nicht kenne, bekämpfe ich mein Gegenüber, den ich noch weniger kenne. Aus Mangel an Empathie werden ja auch Kriege geführt. Je besser ich den Gegner kenne, seine Lebensweise, seine Kultur, seine spezifischen Eigenarten, um so schwerer fällt es mir ihn anzugreifen. Sich selber kennen heißt den „Gegner“ kennen, der genau dann keiner mehr ist.

  75. ingrimch sagt:

    ami go home denke ich auch oft. ich hatte am 08.10.13 verkappte ami handlanger bei mir zu hause. und die waren nicht alle respektvoll. aber seht selbst was in einem besetzten land so alles möglich ist und zeigt es wenn möglich weiteren. danke. leider nicht im video, aber dennoch sehr interessant war für mich, dass ein kostümierter bewaffneter mit der wortmarke POLIZEI und drei blauen sternen auf dem kostüm, mir bestätigt hat, dass das +++ besatzungsstatut in BRiD noch GILT. +++ http://www.youtube.com/watch?v=N8MA_sKycc8 es war übrigens nicht einfach dieses video ins NEULAND zu tragen. da mir der ipod in der eigenen wohnung entrissen wurde und mir dabei eine schnittverletzung zugefügt wurde. die kostümierten bewaffneten haben dann ein video auf dem ipod und ein memo von einem handy gelöscht ohne mich darüber zu informieren. ich hatte aber dennoch die möglichkeit die datei vor löschung zu schützen. xD fünf gegen einen und der eine gewinnt dann doch. oder fünf auf einen streich. ^^

  76. zensurnixgut sagt:

    hotteki:
    Also ich denke wir können nicht mehr in Clanstrukturen zurückkehren, die sind auch kein Garant für den Frieden und „Demokratie“. Schauen Sie sich doch mal die Zustände im arabischen Raum an.
    Nachdem die Diktatoren weg sind, die mit harter Hand wenigstens den inneren Frieden gewährleisten konnten, gibts da Mord und Totschlag im Kampf um die Macht. Darin sehe ich kein Modell für unsere Zukunft.

    Sie schreiben:
    „Die Nation neigte im Zweifel immer dazu, sich zu vergrößern.“
    Wenn Sie die „Formel“ anwenden- ein Volk (Franzosen, Polen, Deutsche…) – ein Staat, also die Herrschafft einer Gruppe mit eigenem Gemeinwesen über sich selbst, auf einem Gebiet, dann sehe ich nicht (mehr) die Gefahr von Eroberunskriegen.

    Sie schreiben:
    „Ob wir als Nation oder Dorf ausgeliefert sind, spielt keine Rolle.“
    Die Deutschen (Abstammungs-, Sprach-, Kulturgemeinschaft) passen nicht in ein Dorf. Die Deutschen Dörfer und Städte gehören unter das Dach des R__ches.
    Und vom militärischen Standpunkt macht es sehr wohl einen Unterschied, ob Sie gegen ein einzelnes Dorf kämpfen oder gegen eine geeinte Nation.

    Sie schreiben:
    „Ich glaube ja, Feinde sind immer nicht verarbeitete psychische Negativerscheinungen unseres eigenen Ich.“
    Ich seh das ganz pragmatisch- wer mir ans Leder will, der ist mein Feind. Wenn man in Freiheit, also in einem Zustand, in dem man keinem Willen unterworfen ist, der nicht der Eigene ist, leben möchte, dann gehören Feinde(Fremdwillen) bekämpft.
    Wobei im Idealfall der eigene Wille mit dem Willen des (eigenen)Gemeinwesens identisch ist. Wenn es dem Dorf, oder der Nation, gut geht, so geht es auch mir gut.

  77. hotteki sagt:

    zensurnixgut

    „Wenn man in Freiheit, also in einem Zustand, in dem man keinem Willen unterworfen ist, der nicht der Eigene ist, leben möchte, dann gehören Feinde(Fremdwillen) bekämpft.“

    Damit beschreiben Sie die Gedankenwelt unseres Wirtschaftssystems. Konkurrenz statt Kooperation.

    „Fremdwillen“ verstanden ist der Eigenwille am anderen Ort, zur anderen Zeit.

  78. zensurnixgut sagt:

    Hotteki:
    „Damit beschreiben Sie die Gedankenwelt unseres Wirtschaftssystems. Konkurrenz statt Kooperation.

    “Fremdwillen” verstanden ist der Eigenwille am anderen Ort, zur anderen Zeit.“

    Konkurrenz ist der Normalzustand in der Natur. Wenn wir beiden uns in die selbe Frau verlieben, dann haben wir schon ein Konkurrenzverhältnis, und da ich keine Dreiecksbeziehung anstrebe, sehe ich da keinen Spielraum für Kooperation.

  79. JVG sagt:

    @zensurnixgut – guter Einwurf;-), aber vielleicht ziehen Sie gegen hotteki den Kürzeren und sollten doch lieber kooperieren?

    Scherz beiseite. Konkurrenz ist EIN Normalzustand der Natur, Kooperation ein anderer. M.E. sogar der „normalere“.

    Die Darwinisten und Sozialdarwinisten haben gute Arbeit geleistet, in dem sie uns alle auf Konkurrenz orientiert haben.

  80. zensurnixgut sagt:

    JVG:
    „[…]aber vielleicht ziehen Sie gegen hotteki den Kürzeren und sollten doch lieber kooperieren?“
    Kann sein. Wenn die Olle auf Gewinnertüpen steht und hotteki nicht kooperieren will, und ich deshalb das Nachsehen habe, dann habe ich zwar Pech gehabt- aber meine These war richtig.

    „Konkurrenz ist EIN Normalzustand der Natur, Kooperation ein anderer. M.E. sogar der “normalere”.“

    Innerhalb einer Gruppe ist Kooperation überlebenswichtig- ohne Kooperation ist man im Konkurrenzkampf aufgeschmissen.😉

  81. JVG sagt:

    @zensurnixgut – „Innerhalb einer Gruppe ist Kooperation überlebenswichtig- ohne Kooperation ist man im Konkurrenzkampf aufgeschmissen. ;-)“

    Jo! Es kooperieren aber auch Gruppen, ohne Konkurrenz…schauen Sie sich in der Natur um…

    Sie werden weniger Löwen sehen, die Gazellen reißen, sondern mehr Tiere und Pflanzen, die harmonisch zusammenleben und voneinander leben in Symbiose, wenn wir sie lassen.

    Der Konkurrenzkampf z.B. der Pflanzen ums Licht bei mir im Garten ist aus meiner Sicht untergeordnet, wenn ich mir das Gesamtbild der Harmonie so anschaue. Zugegeben, ich hab da etwas nachgeholfen. Allerdings – wenn der Mensch sich vollkommen raushält – dürfte die Ordnung unübersehbar sein.

    Der unberührte Urwald / Dschungel – der für uns immer als böse und gefährlich dargestellt wird, und natürlich auch für die Lebewesen oder uns als Eindringlinge dort gefährlich ist, stellt wahrscheinlich solch eine fast perfekte Ordnung dar. In der Indigene auch sehr gut harmonieren.

    Also Konkurrenz und Kooperation sind vielleicht Polaritäten…?

  82. zensurnixgut sagt:

    JVG:
    Also ich zähle die Menschen auch zur Natur, ich wüßte nicht wo ich sie sonst einordnen sollte.
    Und Sie haben es ja angedeutet, und gleich wieder verneint -auch in der Pflanzen und Tierwelt ist Konkurrenzkampf an der Tagesordnung. Kampf um Licht, um Nährstoffe und Terretorium. Das was wir da blühen und spriessen sehen, ist das was sich durchgesetzt hat- der Rest wurde ganz harmonisch gefressen.
    Und das mit dem „Dschungel“(politisch korrekt sollte es Regenwald heißen)- da ich nicht weiß, wie fit Sie sind, gebe ich eine Fünfzigprozentchance, was Ihr Überleben anbelangt. Ohne erhebliche Blessuren und Gewichtsverlust kommen Sie da jedenfalls nicht mehr raus.

    „Also Konkurrenz und Kooperation sind vielleicht Polaritäten…?“
    Nein. Kooperation verschafft Vorteile im ewigen Konkurrenzkampf.

    Ich find die Naturgesetzte auch schei__e, ich würde mich auch lieber dem Rauchen hingeben, anstatt mit hotteki um die schöne blonde zu konkurieren, aber so ist es nun mal.

  83. hotteki sagt:

    JVG und zensurnixgut

    Ich möchte euch einen Vortrag von Franz Hörmann empfehlen, der auf das Thema Konkurrenz und Kooperation eingeht.

  84. JVG sagt:

    @zensurnixgut – der Austausch macht mir heute besonders Spaß. Über die Polaritäten muß ich etwas nachdenken. Aber eines weiß ich. Die Chancen stehen eher schlecht, allerdings in Abhängigkeit von der Ausrüstung, die ich mitnehmen darf. Dann steigen die Chancen wieder. Damit aller Chancen für die Zukunft steigen, möchte ich mal einen Link posten zu jemandem, der dabei hilft.

    http://www.survival.at/

    Und eines ist klar: die Blonde nehme ich ganz bestimmt nicht mit. Um die kümmere ich mich, wenn ich lebendig zurück bin😉 .

  85. JVG sagt:

    @hotteki – danke für das Video von Hörmann, das kenne ich noch nicht, mein Abend ist gerettet.

  86. zensurnixgut sagt:

    JVG:
    „Und eines ist klar: die Blonde nehme ich ganz bestimmt nicht mit. Um die kümmere ich mich, wenn ich lebendig zurück bin ;-)“
    Hehe..
    Na dann gehn Sie mal schnell zu hotteki, der gibt Ihnen die Ausrüstung- Kooperation wird bei uns nämlich groß geschrieben.
    Wünsche Ihnen viel Glück im Wald- ach bringen Sie doch Blumen mit. Frauen mögen Blumen hab ich gelesen.
    Wir werden derweil auf die Holde achtgeben…

    Psst… Hotteki, einer weniger!
    Hehe..hehe..he

    Werd mir jetzt mal den Hörmann anhören, laut Wiki ein schlimmer Finger nach meinem Geschmack.
    Beste Grüße!

  87. hotteki sagt:

    JVG

    Da habe ich mich geirrt. Ich meinte den Vortrag von F.Hörmann.
    Pardon!

  88. hotteki sagt:

    JVG und zensurnixgut

    Ihr könnt euch die Blonde teilen. Aber nur wenn sie mitmacht.
    Vergewaltigungen hat der Hausmeister und der liebe Gott,
    (in der Reihenfolge) verboten.
    Ich verzichte und spreche jetzt erstmal mit meinen Blumen.
    Schönen Gruß

  89. JVG sagt:

    @hotteki – das macht nichts, der andere Vortrag enthielt für mich auch Neues! Ich habe mich bloß gewundert, wo denn die Sache mit der Kooperation wäre…Nun, dann habe ich heute noch einen Hörmann-Abend.

  90. Stepher sagt:

    Fatima Özoguz sagt:
    8. Oktober 2013 um 21:31

    „Werter Herr Stepher,
    Wer die heutige Türkei als “christlich” betrachtet, ist hoffnungslos im Gestern gefangen.“

    Danke genau so ist es Fatima, denn das hat unser Herrgott in Jesu uns Christen als Gebot gegeben an Seinen Apostel:
    Mt 16,18 Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
    Da sich unser liebender Vater nie ändert habe ich das auch nicht nötig und verbleibe gestern heute und in Zukunft wie ich bin!

    Weiter sagen sie:
    „sehr sachlich kommen Sie selbst gerade nicht rüber. Ich habe niemandem irgendwas “vorgeworfen”, schon gar nicht die Vergangenheit…“
    Ja Fatima erinnern sie sich nicht ihrer Worte:
    …Fatima Özoguz sagt:
    8. Oktober 2013 um 09:13
    „@Stepher und hotteki: “Deutschland Deutschland ÜBER alles” ist aus meiner Sicht verwerflich, da es extremen Hochmut ausdrückt…“

    Ob nun verwerflich oder vorgeworfen, sie lavieren da sehr geschickt Fatima und sie behaupten:
    „Irgendwie neigt Deutschland zum Extremismus. Entweder Überheblichkeit bis zum Größenwahn, oder Selbsthass, dazwischen scheint es nichts zu geben.“
    Auch mit dieser These sitzen sie Fatima in der Pfütze, denn alles das was sie hier über uns Deutsche lästern ist von der Politik so verordnet und mit drakonischen Strafen sanktioniert, deshalb trügt der Schein. Denken sie z.B an den Hochverrat der Rot/Grünen Sozis in Form des EU- Haftbefehls. Doch glauben sie mir, dieser Mainstream ist am Untergehen und wir Deutsche haben noch einen Kern der auf Anstand, Fleiß, Nächstenliebe und Moral basiert. Das drückt sich im Lied der Deutschen brillant aus.

    Nochmals zu ihrer dick aufgetragenen antichristlichen Türkei; unser Herr in Jesu benötigt keine „Gotteskrieger“ um die Seinen zu schützen:
    Ps 45,6 Deine Pfeile sind scharf, dir unterliegen die Völker, die Feinde des Königs verlieren den Mut.
    Und
    Offb 7,9 Danach sah ich: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen.

    Vielleicht lachen sie darüber, doch wer die Entsprechungslehre kennt, wird das sehr ernst nehmen:
    1.Thessalonicher 5
    18 Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört.
    19 Löscht den Geist nicht aus!
    20 Verachtet prophetisches Reden nicht!
    21 Prüft alles und behaltet das Gute!
    22 Meidet das Böse in jeder Gestalt!
    Gruß Stepher

  91. Stepher sagt am 13. Oktober 2013 um 20:27 @ Fatima Özoguz am 8. Oktober 2013 um 21:31

    Da sich unser liebender Vater nie ändert habe ich das auch nicht nötig und verbleibe gestern heute und in Zukunft wie ich bin!

    Stepher, das ist imho die höchste Erkenntnis, zu der wir Menschen diesseits überhaupt gelangen können!

    Wahrheit ändert sich nicht oder sie wäre nicht wahr. Und Gottes Schöpfung ist wahr und vollkommen, weil auch Gott selbst wahr und vollkommen ist und also nichts Imperfektes erschaffen kann. Das können nur wir Menschen in der Phantasie, die wir als unsere „Wahrnehmung“ falsch prädizieren.

    Aber solche „Wahrnehmung“ ist nur ein Produkt unseres kranken, geteilten Geistes. Den der Heilige Geist wieder heilt und ganz macht! Nur dazu ist er uns von Gott gegeben.

    In Wahrheit aber sind wir so, wie Gott uns schuf. Das ist unsere Identität als vollkommene und wahrhaftige Kinder Gottes. Die wir (nur in unserer Phantasie von „Sünde“) verloren haben, die wir aber wieder finden können, wenn wir uns damit identifizieren.

    Dann wird aus dem diesseitigen Albtraum – oder der Hölle auf Erden – ein schöner Traum.

    Aber ein Traum bleibt es so wie so. Aus dem wir aufwachen werden und beglückt feststellen, daß wir nie von Gott getrennt waren und unsere wahre Heimat und Herkunft nie wirklich verlassen haben.

    Gedanken verlassen ihre Quelle nicht!

  92. Stepher sagt:

    Danke Joachim für diese Zeilen, besser kann man es nicht sagen. Doch wer ist heut für solch eine Tiefe der Gedanken noch aufnahmebereit? Die sich ständig verändernde Welt hält viele Menschen in ihrem Moderne- Wirbel gefangen und läßt sie auch das letzte Band kappen, daß sie mit unserem Schöpfer verbindet. Und Menschen, die auf dieses Wahnsinns- Karussell nicht aufspringen werden verspottet als ewig Gestrige, doch es macht mich stolz, Ich geblieben zu sein und freue mich sehr über diesen Zuspruch.
    Gruß Stepher

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COMPACT- Buchreihe (das publizistische Brüderchen von COMPACT-Magazin)

Kommentarregeln auf diesem blog

1.) Auf dem blog kann jedermann kommentieren. Die Einschränkung auf COMPACT-Abonnenten wird aufgehoben. (Ersatzweise wird das Angebot auf der offiziellen COMPACT-Seite www.compact-magazin.com ausgebaut). 2.) Auf diesem blog werden keine Diskussionen über die Jahre 1933 bis 1945 geführt. Holocaust-Leugner, Hitler- und Stalinfans mögen sich anderswo abreagieren. Auf diesem blog wird über das HIER UND HEUTE diskutiert. 3.) Auf diesem blog wird niemand beleidigt und auch keine "Rache" gegenüber Politikern angedroht. Kritik kann scharf sein, aber die Persönlichkeitsrechte auch des politischen Gegners und die Bestimmungen des Strafgesetzbuches sind zu beachten. 4) Kommentare müssen sich auf das Thema meines Beitrages beziehen. Wer offtopic postet, riskiert die Löschung – es sei denn, ein Thema fesselt mich echt. 5) Pingpong zwischen zwei Personen ist nur erlaubt, wenn es sich auf das Thema meines Beitrages bezieht. 6) Gegen Schmähreden und persönliche Beleidigungen will ich schärfer vorgehen. Die Schärfe hängt von meiner Tageslaune ab. 7) Copy&Paste-Kommentare werden gelöscht. Strengt Euren Grips an und formuliert selbst. Beiträge, die sich nicht an diese Punkte halten, werden ohne Erklärung gelöscht, auch wenn sie neben den Verstößen Sinnvolles beinhalten.

Kontakt

v.i.S.d.P. dieser Site: Jürgen Elsässer, c/o COMPACT-Magazin, Am Zernsee 9, 14542 Werder (elsaesser@compact-magazin.com)
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