Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

NSU-Recherchen von COMPACT: Taz peinlich, Thüringer Allgemeine objektiv

compact-live-nsu-spezial-titel-215x300Volles Haus bei meiner Lesung in der Bücherstube Eisenach.

Der NSU-Prozess hat wieder Fahrt aufgenommen, und ich bin sicher, da werden in den nächsten Wochen noch ein paar Knaller kommen. Ich sage nur Heilbronn! COMPACT bleibt am Ball, siehe unseren Zwischenbericht in der aktuellen Ausgabe 10/2013 – Auszüge hier.

Da haben es die Mainstream-Medien, die an der langen Leine der Geheimdienste laufen, nicht leicht. Alles läuft ja drauf raus, dass COMPACT von Anfang an richtig lag – aber das darf man natürlich nicht zugeben. Die Taz versucht’s mit Dummie-Propaganda und setzt vor die Darstellung unserer Recherchen einen Denunziationssatz. Das sieht dann so aus:

(Zitat Taz Anfang) Seit dem Aufliegen des NSU-Kerntrios wird die NPD-Führung nicht müde von einem Geheimdienst-Phänomen zu sprechen. Doch nicht nur sie. Auch die Redaktion von Compact um den Chefredakteur Jürgen Elsässer, einst Redakteur bei der Jungen Welt, der Jungle World und Konkret, sieht die große Verschwörung „der Geheimdienste“ beim NSU.
Vor Prozessbeginn brachte die Redaktion das „Compact Spezial: Neonazis, V-Männer und Agenten“ heraus. In der Sonderausgabe führt vor allem der Hauptautor Kai Voiss alle Verstrickungen von V-Leuten, das Schweigen über Geheimdienstaktionen und die Vernichtung von Akten an, um die NSU-Zelle als inszeniert erscheinen zu lassen.
Auf 84-Seiten werfen die Autoren offene Fragen und vermeintliche Unstimmigkeiten zum NSU auf, um sie zu der vermeintlichen Antwort zu verdichten, dass das Trio wäre eine „abhängige und weisungsgebundene Einheit eine größeren Untergrundnetzwerkes“ gewesen, denen die Bekennervideos „mitsamt den Waffen“ untergeschoben worden seien. „Ziel der Dienste ist es nämlich, die Zelle weiter zu radikalisieren und im bereits anlaufenden Verfahren zum Verbot der NPD öffentlichkeitswirksam einzusetzen“, heißt es in dem Text. (Taz Ende)

Bezeichnend der Untertitel des Taz-Beitrages: „Der Mord an Halit Yozgat nährt in rechten Kreisen die Vermutung, der NSU sei vom Geheimdienst kontrolliert worden.“ Leute, habt Ihr nicht früher SELBST geschrieben, dass der NSU von den Diensten geführt gewesen sein könnte?? Und diese richtige Erkenntnis tretet ihr jetzt in die Tonne, nur damit ihr COMPACT nicht loben müsst???

Dass es auch anders geht, selbst im Mainstream, beweist die Thüringer Allgemeine (TA). Anlass war mein Vortrag zu COMPACT-Spezial Nr. 1 Operation NSU: Neonazis, V-Männer und Agenten am 21. September in der Bücherstube Eisenach. Der Abend war mit über 60 Besuchern schon Tage vorher ausverkauft, ein gutes Dutzend musste noch weggeschickt werden… TA-Reporter Klaus-Peter Kaschke berichtete sehr objektiv:

(Zitat TA Anfang) Zweifel an der offiziellen Darstellung der NSU-Mordserie plagen den ehemaligen „Junge Welt“-Chefredakteur Jürgen Elsässer. Seine provokanten Recherche-Ergebnisse erläuterte er in der „Eisenacher Bücherstube“
Zumindest auf den ersten Blick klingen die Verschwörungstheorien des Enthüllungsjournalisten Jürgen Elsässer über die NSU-Mordserie, die der frühere „Junge Welt“-Chefredakteur und heutige Herausgeber der Zeitschrift „Compact“ in der ausverkauften „Eisenacher Bücherstube“ vorstellte, verdächtig nach gesellschaftlicher Blasphemie.

Außer den eigentlichen Morden an acht türkischen und einem griechischen Migranten zwischen September 2000 und April 2006, die auch Elsässer zutiefst zu verurteilen scheint, lässt der frühere Lehrer grundsätzlich keinen der Beweise der Bundesanwaltschaft im Verfahren gegen die vermeintliche „Nazi-Braut Beate Zschäpe“ am Münchner Oberlandesgericht unangetastet. „Es gibt keine harten Fakten, dass die Dame tatsächlich an einem der Tatorte gesehen wurde, selbst die Täterschaft der beiden Uwes [Mundlos und Böhnhardt] ist fragwürdig“, stellt Elsässer in den Raum.

„Der bisherige Prozess ist eigentlich eine Blamage für die Anklage!“ Immer auf der Suche nach der „Smoking Gun“ – jenem entscheidenden Fehler in der offiziellen Version – zweifelt Elsässer mit Verweis auf den Beginn der „Döner-Morde“ vor 13 Jahren die Verwendung der seltenen Tatwaffe vom Typ Ceská 83 an, die dem Terror-Trio wohl erst ein Jahr später übergeben wurde, und sogar die Selbstmord-Theorie der beiden Bankräuber durch ein unhandliches Repetiergewehr „an jenem legendären 4. November in Stregda“ scheint für ihn angesichts der kriminellen Laufbahn der beiden NSU-Aktivisten wenig schlüssig: „Die Abläufe sind so lächerlich, dass man sie nicht glauben kann“, ist sich Elsässer sicher. (…)

Mit detektivischem Spürsinn versucht Elsässer, offensichtliche Widersprüche anhand allgemein zugänglicher Informationen aufzudecken – was ihm durchaus gelingt, auch wenn die einzelnen Fakten vor Ort kaum verifizierbar sind und von Elsässer in seinem Sinne gewichtet werden. Doch in ihrer Gesamtheit werfen die Untersuchungsergebnisse des „Compact“-Chefredakteurs durchaus ein neues Licht auf die Mordserie, die weit mehr als nur einen faden Nachgeschmack hinterlassen würden, sollte sich die von Elsässer immer wieder herausgekehrte Vermutung nach einer zwielichtigen Verflechtung deutscher, amerikanischer und türkischer Geheimdienste, des Bundesinnenministeriums und der NATO-Geheimorganisation „Gladio“ mit der türkischen Mafia und rechtsradikalen Handlangern eines Tages tatsächlich bewahrheiten. Elsässer stellt durchaus legitime Fragen, die in einer demokratischen Gesellschaft nicht nur gestellt werden dürfen, sondern im Interesse der Wahrheitsfindung und aus Respekt vor den Opfern sogar gestellt werden müssen. Bei der Beantwortung lässt er seine Zuhörer weitgehend allein, weil er sich nicht auf Spekulationen einlassen möchte… die er seinem Publikum zuvor suggeriert hat, ohne sie explizit auszuformulieren. Das Publikum lauscht den Ausführungen Elsässers andächtig und mit großer Sympathie. Kritik an seinen Theorien wird nicht laut – womöglich ein Zeichen dafür, dass der Autor dem Großteil seiner Leserschaf t aus dem Herzen spricht, auch wenn die Diskussion nach zwei, drei Fragen verebbt. (Zitat TA Ende)

Das COMPACT-Spezial zum NSU ist übrigens am Kiosk mittlerweile ersetzt durch COMPACT-Spezial Nr. 2 „Kriegslügen der USA“. Beim Verlag ist es aber noch erhältlich, und zwar hier. Mit Versandkosten kostet es mehr als am Kiosk, und zwar 9,90 Euro statt 8,80 Euro. Aber man bekommt den Kiosk-Preis auch bei Direktbezug ab Verlag, wenn man COMPACT-Spezial abonniert. Dafür gibt es, zusätzlich zum Normal-Abo unserer monatlichen COMPACT, das Spezial-Abo – das bringt zwei Mal im Jahr eine 84 bis 100-seitige Schwerpunktausgabe zu einem besonders wichtigen Thema. Und: Es gibt spezielle Rabatt-Konditionen für Wiederverkäufer.

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18 Responses

  1. rubo sagt:

    Thüringer Allgemeine hat gelernt aus „Freie Meinung in der DDR“, während TAZ entweder so abhängig ist von den heutigen Schatten wie die DDR-Presse abhängig vom Politbüro war oder schlicht lernunfähig ist.

  2. Carlo sagt:

    TAZ, FR und FAZ, alles für die Katz.
    Ich denke mal, wer über eine etwa von mir aus gesehen, 90 km weite Landesgrenze denken kann, und vielleicht, gerade weil es so einfach ist, auch mal eine Luxemburger Zeitung (Wort.lu) liest, kommt hier schnell auf schwarze Gedanken.
    Irgendwie ist es erstaunlich, wie Propaganda in Deutschland wirkt. Keine deutsche Hausfrau fragt nach Jean Claud Juncker,
    eigentlich der Traum aller Schwiegermütter. Warum nur?

  3. lothar harold schulte sagt:

    wie immer, was ist hinter den kulissen? wenn im nsu prozeß die täteranwälte die märchengeschichte nicht glauben – ok, aber wenn inzwischen die opferanwälte nicht mehr an das märchen glauben – was dann? nochmals, für alle die es nicht glauben wollen, der sachverhalt ist den deutschen ermittlungsbehörden seit über zwölf jahren bekannt – einschließlich meiner person, sonst wäre ich nicht wieder am freitag zu den zwei uwes und meiner ausbildung vernommen worden. herr elsässer, sie sollten herrn rechtsanwalt narin kontaktieren, der inzwischen überzeugt ist, daß die zwei uwes bedingt unschuldug sind. ferner kann jeder im internet unter lothar harold schulte – der anschlag nachlesen, was ich vor über zehn jahren der generalbundesanwaltschaft mitgeteilt habe.. wer es genau wissen will, dem sende ich das ganze zu, unter der e-mail adresse lothar.h.schulte@web.de. gruß l.h..s..

  4. Wahr-Sager sagt:

    Ah, da sind sie ja wieder, die ominösen „rechten Kreise“, denen offenbar auch Herr Elsässer und Co. zugeordnet werden. Ich würde darauf antworten: „Na und?“ und den Steinbrück-Gruß zeigen.

    Wer sich dem Mainstream widersetzt und dann noch für einen deutschen Nationalstaat einsteht, der ist logischerweise „rechts“ – dass dieser Begriff aus dem Indogermanischen kommt und für „geradeaus, aufrichten, recken, geraderichten, das Gute, Wahre und Vollkommene“ steht, wird völlig ausgeblendet oder aber ist gar nicht erst bekannt.

    Durch eine jahrzehntelange Umerziehung der Deutschen wurde auch der Begriff „rechts“ zum Wohle der Etablierten dämonisiert, „links“ zum Sesam-öffne-dich aller Karrieristen. Würde sich jemand als „Rechter“ bekennen, könnte er sich schon mal auf eine Hexenjagd einstellen, die ihn u. U. auch seinen Job kosten könnte.

    Ich hoffe, dass COMPACT ein Interview mit Herr Narin führen wird – solche Informationen sind Gold wert, auch wenn die C.-Redaktion bzgl. des „NSU“ schon sehr viel Aufklärung betrieben hat, die man gar nicht genug honorieren kann!

    PS. Wer steckt hinter dem TAZ-Artikel „Die große Verschwörung“? Tätä: U. a. der staatlich alimentierte Antifa-Experte Andreas Speit!
    Außer einer kurzen Zusammenfassung und plumpe Behauptungen gibt der Text aber nichts her.
    Unbedingt die Kommentare lesen!

  5. Plebiszit sagt:

    Lieber Jürgen Elsässer, mit dem wiederholten Einsatz um Wahrheitsfindung haben Sie sich endgültig als Persona non grata bei der Domina „Veröffentliche Meinung“ gemacht.
    In diesem System der Feudalsozialisten wird ihnen, oder Dieter Stein kein Stuhl gereicht, sei es in irgendeinem Parrot-talk oder im Presseclub in welcher uns an ~52 Sonntagen/Jahr die Phrasenvisagen von Ines Pohl oder Prantl entgegengrinsen.
    Nebenbei hat es sich für die JF bis heute nicht ausgezahlt, sich gegenüber dem Mediensyndikat zurückhaltend zu positionieren.
    Wiederspruch wird mit Ächtung bestraft,- Verbiegung im Windkanal der Gleichschaltung wird belohnt

    Vor gar nicht langer Zeit gab es noch den Tatbestand der Strafverschärfung Der bürgerliche Tod
    Dieses dürfte im EUdSSR Imperium zukünftig ein Instrument der Disziplinierung werden, denkt man nur an:
    „Der NSU dient als Argument, um innenpolitisch Tabula rasa zu schaffen. So ist ein Zentralregister für „Rechtsextremisten“ eingerichtet worden – inzwischen ein beliebiger Begriff, der selbst auf Euro-Kritiker ausgedehnt werden kann.“,
    schreibt Thorsten Hinz
    Die AfD als Rattenfänger (Schäuble/DW, Steinbrück/Merkur) zu bezeichnen, dürfte ein Indiz dessen sein was,- in unserem Überwachungsstaat, das über ein Glasfaserkabel welches hinter dem Norddeutschen Deich in die Nordsee verschwindet, -noch alles möglich sein wird.

    Hier ein Link, auf den ich keine Antwort finde, es sei denn es handelt sich um fake,
    Hat einer der Foristen hier eine Erklärung ? http://www.youtube.com/watch?v=q8PNgxbTE0o
    atento Plebiszit

  6. Neukunde sagt:

    Glaubt man dem Bericht des Stuttgarter „Kontext“, hat es im Zusammenhang mit der NSU im einen weiteren Toten gegeben.

    Zitat Kontext:
    „Hat der Tod eines jungen Mannes am 16. September 2013 auf dem Stuttgarter Wasen etwas mit der rechtsradikalen Zwickauer Terrorgruppe NSU zu tun? Die Behörden sagen: Nein. Florian H. war in seinem brennenden Fahrzeug umgekommen. “

    „Nach Kontext-Informationen soll Florian H. bereits im Januar 2012 vom baden-württembergischen LKA im Auftrag der Bundesanwaltschaft (BAW) zum NSU-Komplex als Zeuge vernommen worden sein. Im November 2011 war die NSU-Terrorgruppe durch den Tod der beiden Neonazis Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aufgeflogen, und die Karlsruher Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. Die Angaben des Zeugen Florian H. hätten sich aber als „vage, teilweise widersprüchlich und nicht tragfähig“ erwiesen, erklärt ein Sprecher der Anklagebehörde. Deshalb sei der Mann nicht als Zeuge im Münchner NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe und die vier anderen Angeklagten aus dem NSU-Umfeld benannt worden. Die Frage, worauf sich die Angaben des Zeugen bezogen, beantwortet der BAW-Sprecher so: „Auf Baden-Württemberg, was sonst?“ “

    http://www.kontextwochenzeitung.de/pulsschlag/130/ungeklaerter-todesfall-1744.html

  7. ups2009 sagt:

    @ Plebiszit
    Die Flaggenfrage:


    http://www.kaiserkurier.de/kurier091/was-soll-uns-das-sagen.html

    oder wie jemand bei „Merkels Fahnenaktion in Slowmo“ kommentierte … Merkel hat sich bewust „outen lassen“

  8. Haltet_den_Dieb sagt:

    Hier ein Link, auf den ich keine Antwort finde, es sei denn es handelt sich um fake,
    Hat einer der Foristen hier eine Erklärung ? http://www.youtube.com/watch?v=q8PNgxbTE0o

    Meine Erklärung:
    Wenn das Video kein Fake ist, dann zeigt es, daß die Patin Merkel ihren A….kriechern durch die Blume sagte:
    „Leute, soviel Anstand sollten wir schon noch haben, daß wir die Untertanen, welche wir so schamlos belügen und abschaffen, nicht auch noch mit der BRD-Fahne verhöhnen.
    Deshalb weg mit der Fahne, aber ganz schnell.

    Der zweite Grund sind unsere angeblichen „Freunde“, unsere „EU-Familie“, die werden gewaltig wütend und gegen mich hetzen, wenn ich zuviel Nationalismus durch das Schwenken der Fahne demostriere.
    Das geht überhaupt nicht.

    Ihr wißt doch, daß wir die Nationalstaaten vernichten und für immer abschaffen müssen und wollen, also beschmutzt mir hier bloß nicht unser Hochverräter-Nest mit einer BRD-Fahne, potzblitz aber auch.“

  9. Paule sagt:

    Kalkuel….oder die SRG-Fahne lag vorher auf dem Limburger….politisch passt das nicht…EU gesehen riecht das zu DEUTSCH…und weiter….war ja kein Bundespleitegeier drauf…..ergo…keine Verunglimpfung hoheitlicher Symbole durch die designierte EU-Praesidentin😉

  10. hotteki sagt:

    @Plebiszit
    Die Erklärung , für die Reaktion von Frau Merkel, scheint mir eindeutig. Sie will Europa, nicht Deutschland. Leider nicht das Europa der Vaterländer, sondern das Europa der Brüsseler Bürokraten. Weil der große Bruder es so will.
    Und Frau Merkel weiß, wie dass schon 2009 Obama in Ramstein seinen US-Soldaten sagte, „Deutschland ist besetzt und das wird auch so bleiben.“

  11. Heiko sagt:

    Schon vor Prozessbeginn hat G.Wisnewski auf folgende alternative Sichtweisen aufmerksam gemacht :

    “ Denn bevor das völlig in dem Medienrummel untergeht: Während wieder einmal Deutschland am Pranger steht, führen bei diesen »NSU-Morden« in Wirklichkeit die meisten Spuren nach wie vor zu ausländischen Tätern. Der ganze Rummel ist ein reines Vertuschungsmanöver, das von den wirklichen Tätern ablenken soll. Dazu gehört auch die Stilisierung der angeklagten Beate Z. zum Mastermind des rechten Terrors. “

    …er bezieht sich dann u.a. auch auf die Compact Aufdeckungen .

    Wisnewskis Fazit :

    “ Während manche Behörden ein Atommüll-Endlager für radioaktive Stoffe suchen, suchen andere ein Endlager für die Mordtaten an ausländischen Ladenbesitzern und einer Polizistin. Dieses Endlager soll ab 6. Mai 2013 der Gerichtssaal A 101 des Oberlandesgerichts München werden. Die gefährlichen Ermittlungen sollen dort endgültig ein Begräbnis erster Klasse bekommen. Und alle sind sich darin einig: Die vor Angst zitternden Hinterbliebenen ebenso wie die türkischen Medien, deutsche Politiker ebenso wie ein breites Bündnis aus ahnungslosen »Gutmenschen«, die schon mal im Vorfeld des Prozesses »gegen rechts« demonstrierten. Und natürlich die Richter. Denn wie sagte doch Außenminister-Darsteller Guido Westerwelle: »Deutschland ist ein vorbildlicher Rechtsstaat. „

  12. ups2009 sagt:

    Kein Fake … Minute 1:48 bis 1:58 … Heute Show 27.09.13 ZDF

    … tri tra trullala der kasperle ist wieder da …

    Erneute Wahl-Panne in Essen – 26 Säcke mit Stimmzetteln wurden im Aufzug vergessen
    http://www.derwesten.de/staedte/essen/erneute-wahl-panne-in-essen-26-saecke-mit-stimmzetteln-wurden-im-aufzug-vergessen-id8498140.html

  13. Plebiszit sagt:

    Vorab mit der Bitte um Nachsicht an den Admin JE.
    Es war nicht meine Absicht das Thema im Strang zu verändern.
    Die Erklärungen lassen aber
    weiter Fragen offen, nicht wegen dem Akt der Verachtung, der Representanz oder der Spontanität. Vielmehr geht es um eine unbegreifliche Symbolik, etwa vergleichbar mit den Fahnenpisser der Grünen.
    Wenn es denn einen Volkscharakter geben sollte findet man den doch in der Identität. Womit ich wohl der Sackgasse der Überbewertung gelandet bin.

    „Den Charakter eines Volkes erkent man daran, wie es nach einem verlorenen Krieg mit seinen Soldaten umgeht“.Charles de Gaulle,
    Franzosen sprechen ihre Landsleute an mit.
    „cher patriotes“
    Und im Steinbruch de. ?
    Lasst es gut sein für heute und Dank an die Foristen.
    atento

  14. Eveline sagt:

    @Plebiszit

    Sie schauen nur auf Frau Merkel, sie schauen nur eine Person an, viel wichtiger ist es, die Gemeinschaft der Männer zu beachten mit und in der sie schalten und walten kann.
    Sie heisst ja auch nicht umsonst Mutti.

    Ich würde das nicht so hoch hängen, so werden viele Männer von den Mutterfrauen hinfrisiert.
    Frage ist, wieso lassen die Männer sich das gefallen? Auch noch öffentlich?
    Dies gilt doch auch für Journalisten, nicht nur für Politiker, ich finde, so sehr verändert haben Sie den Strang nun auch wieder nicht.

    Männer braucht das Land.

  15. JVG sagt:

    @Eveline – ich hatte es hier irgendwo schon mal geschrieben. Entscheidend sind die Frauen. So lange sich so wenig Frauen wirklich für Politik interessieren und gleichzeitig immer mehr die Hosen anhaben (statt einer für mich natürlichen Gleichberechtigung, die ich als sozialisierter DDR-Bürger schon immer als selbstverständlich ansehe), wird die Politik über die Frauen gemacht. Clever eingefädelt. Mir ist bei Freunden mehrfach das Wort verboten worden, nach dem Motto: hier reden wir nicht über Politik, schon gar nicht, wenn es um sowas geht. Arme Männer und armes Land.

    Das mit dem Merkel ist m.E. mehr etwas anderes. Hier geht es um einen Machtmenschen, der alle in seiner Umgebung plattmacht. Und deshalb finden sich ja die ganzen ekligen Schleimer in ihrer Umgebung ein. Man muß sich die Leute ja bloß mal angucken. Eine Mannschaft von Kindern, mit denen früher keiner spielen wollte.

    Warum Merkel Mutti genannt wird, ist auch so eine unklare Sache. Wer immer das rausgebracht hatte, wollte vielleicht den Eindruck erwecken, sie kümmere sich um „Ihr“ Volk. Nichts ist weiter weg von der Wahrheit. Sie ist keine Mutter und kann somit auch keine Muttergefühle entwickeln. Für niemanden.

  16. Eveline sagt:

    @JVC
    Meine Sozialisation fand auch in der DDR statt, sehr vieles war dort – als Frau – selbstverständlicher. Mit dem Anschluss `90 waberte auf einmal „gekaufter“ Uraltgeschlechtermief in unsere Nasen.

    Das Frauen wichtig und entscheidend sind, das ist schon richtig.
    In Berlin /Bonn dreht sich aber ein politisches Männerzirkusrad.
    Nichts für Frauen, die werden dort nur lächerlich gemacht.
    Ich habe noch nicht einmal eine Vorstellung, wie ein politisches Frauenzirkusrad aussieht.

    😜 ….. Redeverbot: ist auch eine Form von Machtmissbrauch

  17. Hardrat sagt:

    @Lothar harold Schulte

    Alles schön und gut,…..nur eine Frage,“können wir wenigstens diesmal sicher sein das,die Aussagen in schriftlicher Form von ihnen sind“??????
    Nicht das da wieder talentierte Fälscher am werkeln gewesen sein sollen,dabei ihre Schrift fälschen,und fälschlich Aussagen treffen,nicht wahr!!!

  18. abgelehnt83 sagt:

    Natürlich sind die Links-„Liberalen“ die größten Feinde von „Verschwörungstheorien“ sprich gegen jedes Nachbohren um den tiefen Staat zu finden DEN ES GIBT und das wird keiner bezweifeln der mitten im Leben steht oder wie in vielen Ländern mitten im TOD! Argwohn gegen die Herrschenden ist etwas absolut normales und gesundes.

    Nur die Neospießer mit ihrer oberflächlichen Geisteshaltung haben Angst davor, könnte es doch ihre heile Welt vernichten in der die EU seit 60 Jahren für Frieden sorgt und man Souverain ist wenn man alle 4 oder 5 Jahre in die Wahlkabine dackelt.

    Lieber Verschwörungstheoretiker als solche Hanswürste! Die werden sich noch wundern – freilich zu spät.

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