Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Obama ist Bush: Im Griff der Israel-Lobby

Das Video zum Inhalt der neuen COMPACT-Ausgabe 10/2013. Seit heute bundesweit am Kiosk: Die wichtigsten Inhalte…

Die wichtigsten Inhalte kann man sich in diesem Video ansehen. Das komplette Inhaltsverzeichnis und Bestellmöglichkeiten gibt es hier.

Übrigens: COMPACT gibt es garantiert in allen Städten ab 100.000 Einwohner zumindest am Bahnhof. Über die weiteren zig-tausenden Kioske im Bundesgebiet haben wir keinen Überblick, das regelt der Grosso. Aber: Jeder Kiosk kann COMPACT bei „seinem“ Grossisten bestellen. Einfach mal nachfragen!

 

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23 Responses

  1. schnehen sagt:

    Ein gutes Buch zur deutschen Geschichte, in dem zwar nicht die Völkerschlacht von Leipzig abgehandelt wird, aber dafür andere interessante Ereignisse, die zeigen und beweisen, dass wir ein rebellisches Volk sein können, wenn es die Umstände erfordern, ist das von Alain Felkel:

    „Aufstand – die Deutschen als rebellisches Volk“, Bergisch-Gladbach 2009.

    Der Autor handelt u.a. den Aufstand des Arminius gegen die Römer ab, den Großen Sachsenaufstand von 782-785 unter Widukind, den Großen Deutschen Bauernkrieg unter Thomas Müntzer, den Aufstand der schlesischen Weber, die Deutsche Märzrevolution von 1848/49, darunter die Kämpfe in Dresden, an denen Richard Wagner teilnahm, aber auch den Kieler Matrosenaufstand und die Novemberrevolution von 1918 u.a. andere Ereignisse.

    Ich bin zwar nicht mit all seinen Einschätzungen, z. B. nicht mit der zum ‚Volksaufstand vom 17. Juni 1953′, der für mich eine organisierte Konterrevolution, also eine Farben’revolution‘, aber kein Volksaufstand war, einverstanden, aber dennoch ist dieses einfach und verständlich geschriebene Buch jedem zu empfehlen, der sich schlau machen will über Episoden der deutschen Geschichte, auf die wir zur Recht stolz sein können.

    Die Wiedergewinnung von Geschichtsbewusstsein ist heute eine ganz wichtige Aufgabe, damit wir uns als Volk wieder einordnen und uns mit unserer Geschichte und unseren fortschrittlichen Traditionen identifizieren können, und deshalb freue ich mich sehr, dass Compact hierzu in der neuen Ausgabe etwas bringt. Herzlichen Dank!

    Es sollte zur ständigen Einrichtung werden.

  2. Cheney war nicht der Anführer.Vielleicht der Sprecher.Kräfte welche hinter und über dem White House stehen sind diverse anglophile Netzewerke u.a. Skull and Bones.
    http://tarpley.net/2013/09/22/russian-government-condemns-syria-poison-gas-provocations-as-false-flag-events/

  3. Attila Varga sagt:

    Das Problem ist für Obama die zeitliche Nähe zum Irakkrieg von 2003 und das immer noch anhaltende Blutbad in Afghanistan.
    Zwischen der Provokation an der texanisch-mexicanischen Grenze 1845, der Maine-Affäre (1898) bzw. der Lusitania-Affäre und der Verfälschung des Zimmermanntelegrams (I. Weltkrieg) standen relativ lange Zeitabstände, in denen die Medien und Regierung das Volk bearbeiteten konnten. Die Pearl Harbour- Affäre war eine recht komplizierte Operation, bei denen sich die US-Think Tanks und der größenwahnsinnige Teil des japanischen Generalstabes gegenseitig die Bälle zuspielten. Dann kamen Tonking-Affäre und die Liberty-Affäre, die im schnell unter den Teppich gekehrt wurden. Es folgten die Brutkasten-Lüge, 11. September und breit gestreute Lügenoffensive von 2002/2003.
    Inzwischen aber tauscht der denkfähige Teil der Menschheit politische Informationen über das Internet aus, alternative Medien entfalten sich. Die echte, außerparlamentarische Opposition in den USA ist zerstritten, aber immer mehr Menschen hören auf sie, Linke, Paläo-Liberale (zB Ron Paul), Paläo-Konservative (Alex Jones) und Einzelkämpfer wie Jesse Ventura erkennen ihre gemeinsamen Interessen.
    Die Think Tanks kontern mit Homeland Security und Medien-Offensive an allen Fronten (Auch bei uns laufen ständig, ununterbrochen Propaganda-Serien wie Homeland und NavyCIS, aber auch in anderen Serien taucht immer wieder der Verschwörungstheoretiker oder „Separatist“ als Feind oder Witzfigur auf). Mal sehen, ob sich wieder die Think Tanks durchsetzen können oder ob der pure Überlebenswille der Menschheit.

  4. hotteki sagt:

    Obama ist Bush, einverstanden.
    Obwohl ich schon ein paar Unterschiede sehe.
    Aber brauchen wir Kriege, wenn wir Fukushima haben?

    http://pravdatvcom.wordpress.com/2013/09/26/plume-gate-fukushima-bei-sicherung-der-brennelemente-im-lagerbecken-von-reaktor-4-geht-es-um-unser-aller-uberleben-videos/

  5. die Stimme sagt:

    Auf die Frage ‚Wer kämpft eigentlich in Syrien – welche Gruppen‘
    ( min 15 )
    gab auch der Friedensforscher Werner Ruf seine Einschätzung:

    – Das Geschäft mit dem Dschihad in Syrien

    Im syrischen Bürgerkrieg lassen sich nach Ansicht des deutschen Friedensforschers Werner Ruf zahlreiche arme Jugendliche aus Nordafrika als Dschihadisten anwerben. Auf dem Deutschen Orientalisten Tag wird er darüber berichten. Der epd fragt nach.

    epd: Wer kämpft in Syrien?

    Ruf: Die Zahl der Milizen ist kaum überschaubar. Das sind Gruppen aus den Kurdengebieten, aber auch Verteidigungsmilizen unterschiedlicher Gruppen. Nach Angaben der International Crisis Group sind in Syrien darüber hinaus zwölf islamistische Gruppen aktiv. Spätestens seit Mai 2011 weiß man, dass zudem von außen gesteuerte dschihadistische Gruppen kommen. Da ist etwa die Al-Nursa-Front – der syrische Ableger des Terrornetzwerkes Al-Kaida – und salafistische Gruppen, die von Saudi-Arabien oder Katar finanziert werden. Auch die Muslimbrüder nehmen Einfluss. Wie der Syrien-Sondergesandte der Vereinten Nationen, Lakhdar Brahimi, mitteilte, sind etwa 40.000 ausländische Kämpfer in Syrien aktiv, darunter 100 bis 150 Deutsche. Die Einmischung von außen ist also immens.

    epd: Welche Interessen haben diese Dschihadisten?

    Ruf: Der Dschihad ist gar nicht so schrecklich religiös oder moralisch motiviert. Das eigentliche Motiv ist das Geld. Beispielsweise erhalten junge Tunesier bei ihrer Rekrutierung für den Krieg in Syrien ein Handgeld zwischen 15.000 und 20.000 Euro. Darüber hinaus sollen sie einen täglichen Sold von über 300 US-Dollar erhalten. Für perspektivlose Jugendliche der Elendsviertel Nordafrikas sind das gewaltige Summen. Erstmals können sie zum Familienunterhalt beitragen, ihrem Vater ein Auto kaufen.

    epd: Was bedeutet dies auf internationaler Ebene?

    Ruf: Bei den dschihadistischen Bewegungen handelt es sich um eine Einmischung, die laut UN-Charta verboten ist. Diese ausgebildeten Söldner können wie Landsknechte immer wieder an anderen Orten der Welt eingesetzt werden. Die Söldnerbewegungen sind massiv. Zugleich ist der Dschihad in Syrien keine in sich geschlossene Front. Die einzelnen Gruppen bekämpfen sich gegenseitig. Das eigentliche Problem ist daher: Sollte Assad gestürzt werden, stürzt das Land in ein Chaos, wie wir es schon im Irak, in Libyen oder in Afghanistan kennen. –
    http://www.domradio.de/nachrichten/2013-09-23/drei-fragen-den-friedensforscher-werner-ruf

    Zu bestimmten Lobies, die in der deutschen Presse mitschreiben:
    Einfach nicht mehr kaufen.
    Lieber ein Compact Magazin im Bahnhof erwerben. Oder per online Bestellung.
    Was kann man noch empfehlen ?
    Junge Welt ? Hintergrund Magazin ?

  6. Attila Varga sagt:

    neues vom spiegel online: „Amerika kommt Russland entgegen“
    Nachdem in den letzten Tagen merkwürdige Nachrichten auf den Markt kamen (US-Drohnen sollen in Syrien Radikale töten/ Frankreich will den gemäßigten Rebellen mit Waffen gegen die Radikalen helfen) bekam man den Eindruck, die Kernaussage lautet „Wir wollen rein nach Syrien, gegen wen wir kämpfen, entscheiden wir später“. Offenbar will man jetzt seine Soldaten tatsächlich als „Kontrolleure“ nach Syrien kriegen. Nichtsdestotrotz sehen wir einen diplomatischen Erfolg Russlands. Ich bin von Haus aus kein Anhänger Moskaus, aber Russland hat wie jeder andere das Recht, sich zu verteidigen. Die Farbenrevolutionen in der Ukraine und Georgien waren direkte Angriffe, die 2008 abgewehrt werden konnten, dieser Femen-Unsinn und ähnliche NGO-Operationen gingen in die selbe Richtung. In Syrien und dem Iran versuchen die Geostrategen die indirekte Methode. Die hat sich aber, durch die energische Antwort Putins, als doch nicht so risikolos erwiesen. Nicht nur Russland will durch die Verhandlungen Zeit gewinnen, sondern auch die Alliierten, die vor einem richtigen Krieg (statt der üblichen Verprügelungsaktion gegen hoffnungslos unterlegene Gegner) zurückschrecken.

  7. AfD sagt:

    Gibt es Entartungen?
    Darf man das Wort benutzen?
    Lucke darf es nicht!
    Ich darf.
    Hier ist eine echte Entartung der Grüninnen
    Blonde Kinder fressen.
    Das Kind wird gekocht oder als Schnitzel serviert.
    Das ist richtig kranker Scheiss

  8. Attila Varga sagt:

    Sehr geehrter AfD,
    sehen sie es endlich ein: Die dürfen so etwas, weil sie per Definition die besseren Menschen sind.
    Selbst wenn die das Rezept wirklich ausprobieren, wird es noch intellektuelle Klugscheißer und gutmenschelnde Spießbürger geben, die den freigeistigen Esprite dieser dekadenten Öko-Faschisten feiern. Sie verstehen das nicht, ich verstehe das nicht…und ich danke Gott dafür!

  9. jvgblog sagt:

    Irgendwie scheint der Fürst dieser Welt direkt in die Hirnbahnen dieser Irren einzugreifen. Normalerweise müßte die Erregung so groß sein, daß diese Gestalten alle sofort im Kahn landen. Aber wahrscheinlich ist das nicht passiert.

    In den USA gibt es übrigens jemanden der allen Ernstes fordert, daß die Abtreibung eines Kindes noch bis 3 Jahre nach der Geburt vorgenommen werden darf.

    Das würde dann zu diesen Irren passen zwecks Verwertung.

    Ich meine das wrklich ernst mit dem Eingriff in die Hirnbahnen. Das ist MK Ultra. Anders ist das undenkbar.

  10. Jakobiner sagt:

    Obama ist also Bush jr.? Wohl kaum.Bush jr. hätte ala Mc Cain Syrien und Iran schon längst bombadiert, bei Obama blieb es bei der Drohung, die nun eine einzigartige diplomatische Dynamik ausgelöst hat.Bush jr. hätte auch kein außenministerielles Treffen mit dem Iran zugelassen.
    Man sollte das momentane Tauwetter zwischen Rußland, Iran, Syrien und den USA nicht kleinreden und mit blödsinnigen Vergleichen torpedieren!

  11. schnehen sagt:

    Warum ist Obama = Bush? Warum ist die Einschätzung von Jürgen Elsässer und Compact unbedingt richtig?

    Dafür sprechen sehr viele gute Gründe, darunter folgende, um nur einige von vielen zu nennen:

    Obama führt wie kein anderer Präsident in den verschiedensten Ländern gleichzeitig Kriege, darunter in Somalia, im Jemen, in Pakistan (Nord-Wasiristan), führt Drohnenkriege in einem Maße, das weit über das von Bush hinausgeht, führt einen verdeckten Krieg gegen den Iran, nämlich den Cyberkrieg (Stichwort Stuxnet, Flame…), den Sanktionskrieg gegen die iranische Bevölkerung (Menschen sterben in Krankenhäusern, weil wichtige Medikamente nicht eingekauft werden können, z. B. Krebspräparate). Er unterstützt die antiiranischen Terrorgruppen wie die MKO, hat ein 100 Millionen schweres Programm zur Destabilisierung des Iran laufen, das er von Bush übernommen hat; unterstützt die Terroristen in Syrien, darunter al Nusra, was Bush noch nicht tat; hat einen illegalen Bombenkrieg gegen Libyen (am Kongress vorbei) geführt und Qaddafi durch eine Drohne exekutieren lassen; führt einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung (Streichung von 40 Milliarden Dollar für Lebensmittelkarten, was mehrere Millionen Amerikaner in ein noch tieferes Elend treiben wird); führt einen Kampf gegen die US-Verfassung, höhlt sie bis zur Unkenntlichkeit aus (siehe NDAA – National Defense Authorization Act, Abschaffung von Habeas Corpus – Bush führte ’nur‘ den Patriot Act ein), lässt Guantánamo weiter laufen…

    Obama betreibt Luftpiraterie gegen ihm unliebsame lateinamerikanische Staatschef, darunter Nikolas Maduro und Evo Morales (der jetzt dazu aufgerufen hat, Obama vor ein internationales Gericht zu stellen). Er hindert Staatschefs wie den sudanesischen daran, an der UN-Vollversammlung teilzunehmen, weil er ihm kein Visum gibt; ähnlich im Fall Nikolas Maduro – alles Dinge, an die sich Bush noch nicht herantraute; er lässt die brasilianische Staatschefin Dilma Rousseff bespitzeln; organisierte Putsche in Honduras (2009) gegen den gewählten Präsidenten Manual Zelaya, gegen Ekuador (2010), in Paraguay (2011)…

    Also wenn man genauer hinsieht, stellt man fest, dass Obama noch weit über Bush hinausgeht. Allerdings sollte man nicht personalisieren, sondern sehen, dass diese Gestalten, die sich ‚Präsident der USA‘ nennen, nur Marionetten des Militärindustriellen Komplexes, der 16 Geheimdienste, der Wall Street und der Israel-Lobby sind.

    Inzwischen sind parallele Netzwerke entstanden, wodurch die USA und ein Teil der Welt wirklich regiert werden.

    Dass Obama noch keinen direkten Krieg gegen Syrien führt, ist der Tatsache zu verdanken, dass die US-Bevölkerung auf einen solchen Krieg noch nicht vorbereitet ist. Auch Bush konnte erst dann Kriege führen, als sie, aber auch die US-Generalität, durch das inszenierte Ereignis 9/11 psychologisch präpariert worden war.

  12. jvgblog sagt:

    @Jakobiner – Sie glauben immer noch, daß Obama oder damals Bush jr. auch nur irgend eine eigene Entscheidung treffen können oder konnten?

  13. Jakobiner sagt:

    „jvgblog sagt:
    28. September 2013 um 11:00

    @Jakobiner – Sie glauben immer noch, daß Obama oder damals Bush jr. auch nur irgend eine eigene Entscheidung treffen können oder konnten?“

    Ja, das glaube ich. Sie sind Commander- in- chief und nicht irgendeine angebliche Geheimregierung.

    Zu Schnehen:

    Obama zieht die Truppen aus dem Irak ab, Obama zieht die Truppen aus Afghanistan ab.Obama führt keine Kriege mehr mit Bodentruppen, maximal mit Drohnen, Special Forces und Luftschlägen. Obama zeigt Kompromissbereitschaft gegenüber Syrien und Iran. Obama hat die Al Nusra und die Salafisten in Syrien auf die Terroristenliste gesetzt.

  14. JVG sagt:

    @schnehen – darf ich Ihre Aufzählung in ähnlicher Form auf meinem Blog verwenden?

    Eine kleine Korrektur: M.W. hat das US-Militär den Konvoi von Gaddafi ausgekundschaftet, gestellt und beschossen. Worauf Gaddafi in Deckung gegangen ist.

    Gleichzeitig gaben die US-Militärs den Standort an die Terroristen weiter, die dann Gaddafi aufgespürt, gefoltert und ermordet (erschossen) haben. Ob das mit vergewaltigt und gepfählt stimmt – was ich auch noch irgendwo hörte – kann ich mit Gewissheit nicht sagen, zuzutrauen ist es diesen barbarischen Kreaturen.

    Jedenfalls war es ein barbarischer Akt, der indirekt auch auf das Konto des Kriegsnobelpreisträgers Obongo und seiner Hintermänner geht.

  15. schnehen sagt:

    @JVG

    Ja, Sie dürfen das machen. Welcome!

    Sie können Recht haben. Aber ich glaube, dass die Drohnenattacke entscheidend war für die gezielte Tötung. Obama macht sich selbst die Hände nicht schmutzig. Dazu hat er seine islamistischen Fußsoldaten.

    @Jakobiner

    Ich will mal Ihre Liste der Reihe nach durchgehen:

    1. Der Friedensengel Obama zieht die Truppen aus dem Irak ab.
    Zurückgeblieben sind aber Zehntausende von ‚private contractors‘ und die US-Stützpunkte. Der Rückzug wurde erzwungen durch den irakischen Widerstand nicht durch Barry’s Friedensliebe. Auch Nixon zog die Truppen 1973 aus Vietnam ab, als sich die Niederlage abzeichnete.

    2. Obama zieht die Truppen aus Afghanistan ab.

    Auch hier ist der Widerstand entscheidend gewesen. Neun Stützpunkte sollen aber bleiben und die privaten Blackwaters/Xes. Obama wird weiter Drohnenattacken fliegen wie in Pakistan. Krieg mit anderen Mitteln, mit anderen Methoden ist eine Fortsetzung von Krieg.

    3. Obama führt keine Kriege mehr mit Bodentruppen. Warum nicht? Weil das nicht gut ankommt in der Bevölkerung. Stichwort: body bags. Ein Krieg mit Drohnen ist für die betroffenen Menschen aber genauso schlimm, zumal 90% der Opfer von Drohnenattacken Zivilisten sind.

    4. Obama zeigt Kompromissbereitschaft gegenüber Syrien und Iran? Obama war es, der für Luftschläge gegen Syrien getrommelt hat, aber ‚leider‘ durch das Votum im britischen Unterhaus und durch die sich abzeichnende Niederlage im Kongress daran gehindert wurde, Syrien zu bombardieren. In Libyen kam er damit durch. Ein zeitweiliger taktischer Rückzieher ist kein Zeichen von Kompromissbereitschaft. Obama lässt die Sanktionen gegen den Iran weiterlaufen. Das Programm zur Destabilisierung, das er von Bush übernahm, läuft weiter.

    5. Obama hat al Nusra auf die Terrorliste gesetzt. Obama hat auch die antiiranische MKO auf die Terrorliste gesetzt und sie trotzdem, wie jetzt al Nusra, militärisch weiter unterstützt. Nicht symbolische Akte (zur Täuschung der Öffentlichkeit) zählen, sondern Taten.

    Obama ist Oberkommandeur der Streitkräfte. Heißt das, dass er unabhängig ist? Wenn er es wäre, warum kann er Guantánamo nicht schließen, obwohl er nach seiner Wahl 2008 eine Order dafür unterschrieb? Wer erarbeitet seine Vorlagen? Welches sind die Leute um ihn herum? Obama hat Skull & Bones Kerry zum neuen Außenminister gemacht, einen ausgesprochenen Kriegstreiber. Er hat John Brennan zum CIA-Chef gemacht, mit dem er jeden Dienstag Morgen die Kill-Liste durchgeht, um zu entscheiden, wer als nächstes in Somalia, im Jemen oder in Pakistan oder Afghanistan dran glauben soll. Er will jetzt Geitner zum neuen Chef der FED machen. Geitner kommt von Goldman & Sachs…

    Leider habe ich nicht mehr die Zeit, um noch mehr dazu zu schreiben.

  16. JVG sagt:

    Jakobiner sagt:
    28. September 2013 um 16:11

    „Ja, das glaube ich. Sie sind Commander- in- chief und nicht irgendeine angebliche Geheimregierung.“

    Na, wenn sie es nur glauben…:-)

    Kennen Sie die Reden von Eisenhower und JFK zu den real existierenden Geheimregierungen? Und die Rede Wilsons zu seiner Schande sein Land verraten zu haben?

    Was meinen Sie, wie 2 Billionen Dollar aus den Haushalten des Pentagon unbemerkt an den Regierungen der USA, und damit auch an den jeweiligen „Chiefs“ vorbei in ein schwarzes Loch geraten sind? Und wie die Akten, die über den Vorgang hätten Aufklärung geben können, am 11.09.2001 rein zufällig in dem gerade renovierten Teil des Pentagon lagen, in den die Rakete (ähhh, das Flugzeug) reingeflogen ist? Und wieso seitdem niemand mehr darüber geredet hat?

    Es gibt nicht nur „irgendeine angebliche“ Geheimregierung, sondern eine definitive.

  17. rubo sagt:

    @Schnehen, JVG und Jakobiner:

    Obama hat auch noch den unterwürfigen Ban Ki-Moon, was mit dem UN-Generalsekr. von Bush jr. nicht zu machen war.
    Ban ruft als Werkzeug Obamas die zerstrittenen für Geld mordenden Banden zur Zusammenarbeit auf:

    http://de.rian.ru/politics/20130929/266973904.html

  18. schnehen sagt:

    @JVG

    Gute Beispiele für parallele Machtstrukturen! Die Geschichte geht also schon sehr weit zurück.

    Ich will noch zwei weitere Beispiele aus neurer Zeit anführen:

    – Um den Widerstand aus der Generalität gegen eine Irak-Invasion zu brechen, schuf Donald Rumsfeld (damals Verteidigungsminister) zusammen mit seinen Neocons das Office for Special Plans (OSP), eine Vorgesetztenbehörde für das Pentagon, die dann natürlich mit zahlreichen Kriegsbefürwortern besetzt wurde. So bekam man die zögerliche Generalität in den Griff.

    – Kevin Robert Ryan (‚Another 19‘) führt ein gutes Beispiel dazu an, wie der Patriot Act, also das US-Ermächtigungsgesetz, das sofort nach 9/11 von Georg W. Bush unterzeichnet wurde, zustande kam. Die meisten werden sagen, dass es von Bush kam. Aber es wurde schon vor dem 11. September in der sog. Bremer-Kommission ausgearbeitet. Der Kongress nickte nach 9/11 die Vorlage der Kommission ab. L. Paul Bremer, ein Vertrauter Henry Kissingers, der auch für ‚Kissinger Associates‘ gearbeitet hat, war schon vor dem Ereignis Vorsitzender jener Kommission zur Untersuchung der ‚Terrorgefahr‘ gewesen. Später, nach dem Überfall auf den Irak, wurde er Gouverneur des Irak und sorgte für die Auflösung der irakischen Streitkräfte und die Plünderung des Landes.

    Er gehörte zu den ersten, die noch am 11. September 2001 im Fernsehen (ABC) auftraten und OBL und al Qaida die Schuld an den Anschlägen gaben. Seine Firma hatte im Südturm des WTC kurz über der Einschlagsstelle ein Büro. Er war ‚zufällig‘ an dem Tag abwesend.

    Also man sieht, dass diejenigen, die ganz offensichtlich in die Planungen zu 9/11 verwickelt waren, auch die sog. Anti-Terror-Gesetze vorbereiten halfen, die später von Bush ‚wegen der akutenTerrorgefahr‘ anstandslos unterzeichnet wurden.

    Bush, den man an dem Tag in eine Grundschule gesetzt hatte, damit er nichts falsch machen konnte, war nichts als eine Marionette der Schattenmacht, die die False Flag 9/11 ausgearbeitet hat. Er erwies sich dann als williges Werkzeug, auch deswegen, weil seine Vergangenheit bekannt war (Alkoholiker) und er somit erpressbar war, und auch Obama, der nicht in den USA geboren wurde (also gar nicht Präsident werden durfte), ist erpressbar – ein Grund, weshalb man ihn zum Präsidenten gemacht hat. Ähnlich verfährt man mit den obersten Richtern:

    Der NSA schnüffelt die Kandidaten für die höchsten Ämter in der Justiz gründlich auf ‚private Verfehlungen‘ aus, macht sie erpressbar und diejenigen, bei denen man das meiste gefunden hat, werden dann dem Präsidenten als Kandidaten vorgeschlagen (Quelle: Sibel Edmonds, ‚Boiling Frogs‘. Sehr zu empfehlen!).

  19. Detlev Wulf sagt:

    Lucke wegen Verwendung des Begriffs „entartet“ anzugreifen ist kompletter Dumpfbackenblödsinn und sagt vor allem etwas über seine Kritiker aus.

    Hitler war Vegetarier. Sind jetzt deswegen alle Vegetarier Nazis?! Hitler hat Milch getrunken. Sind deswegen jetzt alle Milchtrinker „Rechte“?! HItler hat sogar GEATMET! Und wir atmen alle mit jedem Atemzug eine ganze Menge Sauerstoffatome ein, die auch schon in Hitlers Lunge gewesen sind. igittigitt! bah! Sollen wir jetzt deswegen alle die Luft anhalten, oder was?!

    Die gleiche Diskussion gab es schon mal, als Lafontaine den Begriff „Fremdarbeiter“ verwendet hat. Negerküsse wurden zwangsumbenannt. Ausländer heißen jetzt Migranten, Rentner Senioren usw. Ich finde, es ist an der Zeit, solche Kindereien zu beenden.

  20. hotteki sagt:

    Es ist schon eine merkwürdige Situation, dass US-Amerikanische Volk entscheidet über Krieg oder Frieden.
    Wenn das keine Demokratie ist? Ein echter Volksentscheid!
    Kann natürlich sein, dass israelische oder US- Geheimdienste dem US- Volk die Entscheidung erleichtern, durch eine neuerliche False Flag.
    Sind Sie dann, nach allem was geschehen ist, nochmal so doof darauf rein zu fallen? Ich glaube, ja.
    Und hoffe, nein.

  21. schnehen sagt:

    @hotteki

    Auch ich glaube ja und hoffe nein.

    Zur Erinnerung:

    Auch im Jahr 2000, nach George Bush‘ Ernennung zum Präsidenten durch das Oberste Bundesgericht der USA, war die Öffentlichkeit in den USA völlig kriegsmüde. Das ehemalige CIA-Asset Susan Lindauer (‚Extreme Prejudice‘) schildert die Situation in ihren autobiografischen Aufzeichnungen. Selbst in der CIA gab es eine stattliche Fraktion, die für die Beendigung der Sanktionen gegen den Irak und für eine Normalisierung der Beziehungen war, zu der sie gehörte.

    Der Irak lieferte dem US-Geheimdienst alles Mögliche, was er über den islamistischen Terror wusste, und gab sogar Warnungen aus über die bevorstehenden Anschläge. Bush wäre damals ohne die Anschläge vom 11. September, ähnlich wie Obama heute, nicht in der Lage gewesen, Krieg gegen den Irak zu führen, weil er die Bevölkerung nicht hinter sich hatte.

    Alles änderte sich nach dem 11. September, der viele Amerikaner traumatisierte und sie den Neocons und Bush/Cheney/Rumsfeld/Wolfowitz hilflos auslieferte. Traumata machen bekanntlich infantil und hilflos und schalten das nüchterne, selbstständige Denken aus.

    Aber trotzdem brauchte man noch anderthalb Jahre, bis man den Krieg gegen den Irak vor der eigenen Bevölkerung rechtfertigen konnte, bis man sie fest hinter sich hatte. Auch Colin Powell half. Das zeigt, wie friedenswillig die Amerikaner damals waren und welch großer Anstrengungen es bedurfte, um sie für die neuen Kriege für Israel reif zu machen.

    Sie haben Recht: Um einen direkten Krieg in Syrien bzw. gegen Syrien zu führen, bräuchte man eine neue False Flag, die man Assad in die Schuhe schieben würde. Ob man die aber hinnehmen würde, ist die Frage, die niemand von uns heute genau beantworten kann. Auch ich fürchte wie Sie, dass das klappen könnte.

  22. Avicenna1968@aol.com sagt:

    *schubs*

    Wie wär`s denn hiermit ?

    „Obama Threatened to Shoot Down Israeli Jets Attacking Iran“

    http://www.newsmax.com/Newsfront/obama-threatened-israeli-jets/2015/03/01/id/627575/

    In dem Artikel findet sich ein Zitat eines Hyperglobalisten, des einstigen Nationalen Sicherheitsberaters unter Carter, Zbig Breszinski:

    „They have to fly over our airspace in Iraq. Are we just going to sit there and watch?“ Brzezinski said. „We have to be serious about denying them that right. That means a denial where you aren’t just saying it. If they fly over, you go up and confront them. They have the choice of turning back or not.“

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