Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Wer sind die Schwulenfeinde? Editorial in COMPACT 10/2013

CM_Cover_OktoberDie Oktoberausgabe von COMPACT – ab morgen am Kiosk

Die 2. COMPACT-Konferenz von COMPACT „Werden Europas Völker abgeschafft“ am 23.11. in Leipzig wird von den Mainstream-Medien angefeindet. Zeitungen wie Süddeutsche, Handelsblatt, Spiegel-Online etc. warfen der Konferenz eine homophobe Tendenz vor! Wie absurd! Nur, weil wir für die Förderung der Familie und den Schutz der Kinder sind!

Um aufzuzeigen, wo wirklich die Feinde (und die falschen Freunde) der Schwulen zu finden sind, schrieb ich das folgende Editorial für COMPACT 10/2013 (ab morgen am Kiosk).

 

Wer sind die Schwulenfeinde?

aus: COMPACT 10/2013.

 Von Jürgen Elsässer

Die Schwulenfeinde sitzen in Russland, das weiß doch jedes Kind, zumindest sofern es über TV und Internet an die Leitmedien angeschlossen ist. Ende Juni 2013 wurde dort ein Gesetz verabschiedet, das öffentliche Werbung für Homosexualität unter Strafe stellt. Nach scharfer Kritik aus dem Westen wurde der Begriff „Homosexualität“ durch „nicht traditionelle sexuelle Beziehungen“ ersetzt, ansonsten passierte die Vorlage die Duma unverändert.

Etwa zur selben Zeit begannen brutale Angriffe der Staatsmacht auf Menschen, die „nicht traditionelle sexuelle Beziehungen“ bevorzugen – pikanter Weise allesamt Personen, die in Opposition zum System stehen. Ende Juli wurde ein Armeeangehöriger, der sich als transsexuell bezeichnet und über eine Hormonbehandlung zur Frau werden möchte, zu 35 Jahren Zuchthaus verurteilt. Ihm wird der Verrat von Militärgeheimnissen, unter anderem von Dokumenten über Kriegsverbrechen, zum Vorwurf gemacht. Mitte August wurde ein schwuler Brasilianer neun Stunden lang am Flughafen der Hauptstadt festgehalten, sowie sein Laptop, seine Kamera, sein Handy und andere persönliche Gegenstände beschlagnahmt. Was ihm vorgeworfen wurde, blieb unklar, vermutlich seine Liebesbeziehung zu einem einheimischen Journalisten. Eben jener, Mitarbeiter einer der wenigen oppositionellen Zeitungen im Land, enthüllte kurze darauf, dass seine Redaktion Besuch vom Geheimdienst bekommen hatte. Die Beamten hatten Festplatten und einen Laptop zerstört, auf denen sich Material über Überwachungsmaßnahmen des Regimes befand. Die primitive Zensur- und Einschüchterungsmaßnahme war vom Premier selbst genehmigt worden.

Ist es nicht empörend, was den beiden Schwulen und dem Transsexuellen passiert ist? Warum sind die großen Lobbyorganisationen der Homosexuellen nicht auf die Straße gegangen, um ihre tapfersten Kämpfer zu verteidigen? Die Antwort: Weil sich die beschriebenen Vorgänge nicht in Russland abspielten, sondern im Westen. Der verurteilte Transsexuelle ist Bradley Manning, der gerne Chelsea heißen möchte. Auf dem Flughafen London-Heathrow wurde der David Miranda festgenommen. Sein Partner ist Glenn Greenwald, der den Guardian zum Sprachrohr von Edward Snowden machte.

Der Mut dieser Drei ist nicht hoch genug zu veranschlagen, und gottlob gab es wenigstens ein paar Demonstrationen, um die Schändlichkeit ihrer Verfolger anzuprangern. Wenn allerdings nicht nur Bürgerrechtler, sondern auch schwule Lobbygruppen ihre Stimme erhoben hätten, wären die Proteste mit Sicherheit beeindruckender ausgefallen. Deren merkwürdiges Schweigen weckt einen Verdacht: Die Homosexualität als Abstraktum wird nach Kräften beworben, um die traditionellen menschlichen Beziehungen und gesellschaftlichen Bindungen aufzuweichen. Der konkrete Homosexuelle ist den Ideologen der neuen Weltordnung völlig egal. Mehr noch: Seine Sensibilität wird genutzt, um ihn unter Druck zu setzen, wenn er sich gegen das Regime betätigt. Lässt sich der Schwule einspannen für die imperiale Frontbildung gegen Russland oder Syrien, wird er mit tollen Jobs in den Medien und in der Politik belohnt, selbst wenn er – wie Volker Beck von den Grünen – ein unklares Verhältnis zum Kindersex hatte. Wendet sich ein Transsexueller wie Manning aber gegen die Herrschaft, wird er mit Schwerverbrechern bis zum St. Nimmerleinstag ins Loch gesteckt.

Was nützt es dem einzelnen Schwulen, wenn bestimmte Eliten eine gesellschaftliche Konfrontation um die Schwulen-Ehe heraufbeschwören?(…)

Vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 10/2013. Hier kann man das komplette Inhaltsverzeichnis studieren und die Ausgabe bequem bestellen.

Einsortiert unter:Uncategorized

24 Responses

  1. Y.Jones sagt:

    Wer auch immer den titel obama ist bush zu verantworten hat, ich find ihn hammer. Hab mich nicht mehr eingekriegt vor lachen.

  2. Wahr-Sager sagt:

    „Oh Schreck! Jürgen Elsässer goes Mainstream“ dachte ich, als ich die Überschrift hier las. Aber dann änderte sich meine vorschnelle Auffassung schnell, als ich das sehr gute Editiorial (die Schrift ist aber viel zu groß) las und mir dessen Intention gewahr wurde.
    Vor allem der folgende Teil bzw. der damit zusammenhängende ganze Absatz sollte rot markiert werden:

    „Deren merkwürdiges Schweigen weckt einen Verdacht: Die Homosexualität als Abstraktum wird nach Kräften beworben, um die traditionellen menschlichen Beziehungen und gesellschaftlichen Bindungen aufzuweichen. Der konkrete Homosexuelle ist den Ideologen der neuen Weltordnung völlig egal. Mehr noch: Seine Sensibilität wird genutzt, um ihn unter Druck zu setzen, wenn er sich gegen das Regime betätigt…“

    Ganz genau so ist es! Die Homosexuellen werden ebenso benutzt wie die Antifa, die Muslime, Christen und die Juden, die Ausländer generell. Sie stellen die nützlichen Idioten in einem System dar, das sie dafür belohnt, dessen Anweisungen zu folgen.
    Wer sich diesen nicht beugt, der wird ignoriert und belegt somit die Heuchelei jener, die doch vorgeben, genau diese Personen(gruppen) zu schützen. Da ist dann der Italiener in der NPD offenbar kein Ausländer mehr, der anti-zionistische Jude ein „Antisemit“, der Muslim ein „Islamist“. Man legt sich alles so zurecht, wie es gerade ins ideologische Weltbild passt.
    Schuldig allerdings sind all jene, die sich ihrer Rolle bewusst sind und davon profitieren. Sie sind die Betrüger, nicht die Betrogenen.
    Um mal an einem Beispiel die Heuchelei der BRD-Politik zu konkretisieren, sei an dieser Stelle der jüdische Schriftsteller Gerard Menuhin („Die Antwort“) erwähnt, der auf seiner Homepage einige Beispiele aufgezeigt hat, die sehr deutlich machen, dass auch die so gern als Opfer propagierten Minderheiten vom System verfolgt und harsch angegangen werden, wenn sie nicht wunschgemäß parieren:

    „Darf ich raten: Anständig sind nur verrückte jüdische Neonazis wie Ihr Gerard Menuhin?“ (culturforen.de)

    „Menuhin mit seinen ausländerfeindlichen Äußerungen“ (espace.ch)

    „Besonders das Auftreten des als Antisemit bekannten Gerard Menuhin löste eine überregional und lokal geführte Debatte aus…“ („Rote Zora“ auf de.indymedia.org)

    Selbst Juden sind also vor dem Gekläffe der linken Sozialversager nicht gefeit.

    Quelle hierfür:
    gerard-menuhin.de/Kolumne/Eine_Luege_geht_um_­­die_halbe_Welt.html

  3. lothar harold schulte sagt:

    elsässer, sie haben recht, in ihrer urteilsfindung. wer ein guter schwuler ist, daß bestimmen wir! man denke nur an den vier sterne general kiesling – der zum schwulsein befördert wurde und mister wörner, der in brüssel die deutsche sprache verlernte ein liebling der amis wurde. gruß lothar harold schulte.

  4. MultiStar83 sagt:

    Naja, die Mainstream-Medien werden jetzt natürlich einwenden: „Was für ein hanebüchener Vergleich, denn bei den Maßnahmen gegen Manning und den Guardian-Journalisten war ja nicht deren sexuelle Orientierung das Problem…“ Bei Russland oder Ungarn handele es sich dagegen um Staaten, die „administrativ“ gegen Homosexuelle vorgingen, wie die Gesetze beweisen würden…

  5. Dref sagt:

    Obama ist bush

    Hierbei sollte man auch nicht die Story von „Obama bin Osama“ vergessen:

  6. Neukunde sagt:

    OT:
    Die taz bringt in ihrer Onlineausgabe u.a.:

    „Auch die Redaktion von Compact um den Chefredakteur Jürgen Elsässer, einst Redakteur bei der Jungen Welt, der Jungle World und Konkret, sieht die große Verschwörung „der Geheimdienste“ beim NSU.

    Vor Prozessbeginn brachte die Redaktion das „Compact Spezial: Neonazis, V-Männer und Agenten“ heraus. In der Sonderausgabe führt vor allem der Hauptautor Kai Voiss alle Verstrickungen von V-Leuten, das Schweigen über Geheimdienstaktionen und die Vernichtung von Akten an, um die NSU-Zelle als inszeniert erscheinen zu lassen.

    Auf 84-Seiten werfen die Autoren offene Fragen und vermeintliche Unstimmigkeiten zum NSU auf, um sie zu der vermeintlichen Antwort zu verdichten, dass das Trio wäre eine „abhängige und weisungsgebundene Einheit eine größeren Untergrundnetzwerkes“ gewesen, denen die Bekennervideos „mitsamt den Waffen“ untergeschoben worden seien. „Ziel der Dienste ist es nämlich, die Zelle weiter zu radikalisieren und im bereits anlaufenden Verfahren zum Verbot der NPD öffentlichkeitswirksam einzusetzen“, heißt es in dem Text.
    Belastung von V-Leuten

    Möglich erscheint, dass die Verteidigung des Mitangeklagten Ralf Wohlleben, der beschuldigt wird, den NSU massiv unterstützt zu haben, diese Theorien im Laufe des Prozesses aufgreifen wird.

    Wohllebens Verteidigerin, Nicole Schneiders, die selbst in der NPD aktiv war, hatte zu Beginn der Verhandlung besagte Compact Spezial-Ausgabe auf dem Tisch liegen. Auch wollte die Anwältin die Sondernummer des Monatsmagazins bereits in den Prozess einführe. Wie die Redaktion von Compact im Juli 2013 berichtet, habe sie sich in ihrem Antrag auf die Sonderausgabe bezogen. Durch die Belastung von V-Leuten hofft sie offenbar ihren Mandanten zu entlasten. Der Vorsitzende Richter Manfred Götzl lehnte Schneiders Antrag jedoch ab.

    Der ehemalige Verfassungsschutzmitarbeiter Andreas T. ist am kommenden Dienstag in München als Zeuge geladen. “

    http://taz.de/NSU-und-Geheimdienst/!124401/

  7. Mar Tin sagt:

    Der Vier-Sterne-BW-General Altenburg ist während des Kalten Krieges noch eben genau deshalb in der zweiten Hälfte der 80er Jahre gegangen, die Leitmedien, auf die man damals im Osttteil Berlins Zugriff hatte, sangen damals noch ein ganz anderes Lied in Bezug auf Schwule, wenig später bei Schönbohm hat haben die Linken (nicht die von der damals noch PDS) hämisch gekichert und immerzu auf seine Leibwächter verwiesen. Bei Altmaier hat auch nicht seine sexuelle Präferenz Ausschlag dafür gegeben, daß er Umweltminister wurde, sondern einfach seine Inkompetenz. Und das ist auch gut so! Da sag ich ausnahmsweise mal Danke! an Frau Dorothea Kasner. Man dreht es im Einzelfall so, wie man es gebrauchen kann, und das ist falsch, ja unaufrichtig. In Rus(s)land geht es lediglich darum, daß solche selbst gewählten Lebensweisen nicht noch beworben werden. Das kann man gut mit dem EU-weiten Werbeverbot für Tabakwaren vergleichen. Bedingt bei kleinem.
    An Wahr-sager: Gerard Menuhin wird gemein hin als Nazi, ja als Antisemit bezeichnet, dabei ist sein Fall noch nicht mal so bekannt wie der von Norman Finkelstein. Gerard Menuhin wird vor allem wegen seines berühmten Dirigenten-Vaters medial gekreuzigt, und darum kocht das auch auf kleiner Flamme, denn wer außer Liebhabern klassischer Musik redet heute noch über Jehudi Menuhin? Das ganze Thema Homosexualität zerstört das Familienleben schlechthin, denn was sollen die Eltern ihren Freunden erzählen, wenn die nach deren Kindern fragen? Ich würde gern mal Volker Beck bei einem CSD- Umzug in Tel Aviv sehen. Etwa bei den Syrern heißt es aktuell wieder, ein Mann der Kinder hat, stirbt nie wirklich. Wann redet mal mehr als ein winziger Kreis von „Verschwörungstheoretikern“ über die Äußerungen von Bill + Melinda Gates bzgl. der Weltbevölkerungsentwicklung? Wann erkennen mehr Menschen den Zusammenhang zwischen der Forderung, die BRD solle nicht mehr Handfeuerwaffen exportieren, wo doch dadurch wieder Arbeitsplätze in der Industrie wegfallen? Sind denn H&K G3 weltweit im Einsatz, weil Deutsche skrupellos Waffen in Kriegsgebiete liefern, oder, weil diese Gesellschaften seit der Kapitulation mehrheitlich in anglo-amerikansicher Hand sind? Wie weit ist denn denn die Umschlulung der Schlecker-Kassiererinnen zu Kindergärtnerinnen gediehen? Es gibt einen Haufen medial geförderter Nebenwidersprüche gerade, nur, um nicht über das Schuldgeldsystem reden zu müssen, wird ständig eine andere Sau durchs Dorf getrieben..

  8. VWL-Grundlagen sagt:

    Vielen Dank. Der Beitrag war sehr sehr überfällig. Bis in die 90ger war es bei lumpenproletarischen, düsseldorfer Jugendgangs normal, Schwule bestialisch zu misshandeln. Schwulenklatschen als Mutprobe oder aus Langeweile. Polizisten unterstützen dies, indem sie die Tätergruppen vor Ermittlungen warnten. Schutzräume und Protest hatten meist ehrliche Linke, SDAJ, DKP, Jungdemokraten (FDP), Schwusos – ja auch Gewerkschafter von Mannesmann, Henkel, DEMAG, PAGUAG, Mercedes – organisiert. Ich persönlich bin sogar eigene Risiken betreffend Schlägereien eingegangen. Wofür ? Ich könnte heulen. Die Schickimickihomoverbände empfehlen Heute die neoliberale, Natokriegspartei Grüne zu wählen. Bei der Berlindemonstration gegen Russlands angeblicher Homophobie hab ich kein einziges Plakat gegen die antisyrische Kriegspolitik gesehen, obwohl am gleichen Tag dort gegen Natoakrieg gegen Syrien demonstriert wurde. TRAURIG: Mittlerweile treten gutverdienende Schwule aus DüsseldorfOberkassel (akademisches Stadtteil der nutzlosen Gymnasiallehrerehepaare) dafür ein Hartz4ler ins Arbeitslager zu stecken.

  9. MultiStar83 sagt:

    @ Neukunde
    Das ist aber mal vergleichsweise objektiv von der „taz“, ohne die sonst übliche geifernde Polemik dieses Blattes. In der neuen Print-Ausgabe, die ich kürzlich mal zufällig überflog, sieht sie dagegen mal wieder die Gefahr des wachsenden „Rechtspopulismus“ herausziehen aufgrund der wachsenden Erfolge der AfD. CDU/CSU und Co. müssten als „Getriebene“ sozusagen jetzt auch „nationalere Töne“ anschlagen. Das kann sogar sein, möchte man da einwerfen – nur werden sie dem wieder mal keine Taten folgen lassen…

  10. Wahr-Sager sagt:

    @VWL-Grundlagen?

    „TRAURIG: Mittlerweile treten gutverdienende Schwule aus DüsseldorfOberkassel (akademisches Stadtteil der nutzlosen Gymnasiallehrerehepaare) dafür ein Hartz4ler ins Arbeitslager zu stecken.“

    Auch wenn die homosexuell sind?

  11. Yilmaz sagt:

    genau so ist es!

  12. Mar Tin sagt:

    @ Multistar: <> Wie bitte? „Auf 84-Seiten werfen die Autoren offene Fragen und vermeintliche Unstimmigkeiten zum NSU auf, um sie zu der vermeintlichen Antwort zu verdichten, dass das Trio wäre eine „abhängige und weisungsgebundene Einheit eine größeren Untergrundnetzwerkes“ gewesen, denen die Bekennervideos „mitsamt den Waffen“ untergeschoben worden seien. „Ziel der Dienste ist es nämlich, die Zelle weiter zu radikalisieren und im bereits anlaufenden Verfahren zum Verbot der NPD öffentlichkeitswirksam einzusetzen“, heißt es in dem Text.“
    Hätte man damals ahnen können, daß die taz mal so staatstragend würde? Man will die lupenreine MI6-Gründung NPD verbieten und die AfD am liebsten gleich mit. Da will doch jemand die Gräben lieber eilfertig zuschütten, statt nachzusehen, was wirklich alles drin liegt. Es wird deutlich, daß man einer Hand voll Schulabbrecher ohne Motiv sorgfältig vorbereitete Morde in die schuhe schieben will, um den Schuldkomplex in der Gesellschaft neu zu entfachen. Der Vorwurf, die Gesellschaft habe – wieder – absichtlich weggesehen, liegt in der Luft und die Blockwartmentalität wird von den erklärten Feinden der Nationalsozialisten zur Tugend stilisiert. Mir kommt das ein bißchen wie das Ende in Frankenstein-Erzählungen vor, wenn der Mob mit Fackeln und Heugabeln das Schloß stürmt. Der Vergleich hinkt ein bissl, denn gottlob hat die taz eine geringe Auflage. Gott sei Dank sieht man im öffentlichen Personennahverkehr kaum jemanden, der die noch liest

  13. Prometheus sagt:

    Wir werden doch schon längst von der Minderheit regiert. Man braucht sich doch nur mit den Biographien von den aktuellen Politikern, Künstlern, Journalisten etc beschäftigen und man weiß, wer uns bestimmt und auf welchem Weg wir uns befinden…
    Die Sexualisierung bzw Pornografisierung unserer Gesellschaft steht fast (un-)bewußt immer mehr im Mittelpunkt. Und diese empfundene tägliche Drangsalierung hat nichts mit Prüderie zu tun…

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2013/06/bilderberg-in-watford-resume.html

    http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Mandelson

  14. Anonymous sagt:

    Schwule sind eigentlich ziemlich angepasste Spiesser. Sicher nicht in ihrer Sexualität aber sonst schon auch sehr feige. Da nützen auch die diversen Schwulenfestivitäten gar nix. Da traut man sich halt schwul zu sein.Mir ist noch kein linker Schwuler in meinem Leben begegnet. Sorry das sagen zu müssen.

  15. hotteki sagt:

    @JE,

    ich glaube, Sie liegen da falsch, bei der Bewertung von Schwulen in der (deutschen) Öffentlichkeit.
    Manning hätte als Hetero auch 35 Jahre gekriegt, zumindest lässt sich das Gegenteil schwer beweisen. Volker Beck ist schwul, er redet nicht mehr aber auch nicht weniger Unsinn als seine Parteifreunde, wo ist bei seinem Job da der Zusammenhang zu seinem Schwulsein?
    Westerwelle hat sich zumindest offiziell aus Libyen herausgehalten, auch nicht der leichteste Weg.
    Eine Politik für die (Hetero)ehe, die dringend notwendig ist, muss doch nicht in Konfrontation zur (Homo)ehe stehen?
    Sie schreiben:
    „Was nützt es dem einzelnen Schwulen, wenn bestimmte Eliten eine gesellschaftliche Konfrontation um die Schwulen-Ehe heraufbeschwören?“
    Was Sie mit Ihrer Einordnung des Themas, Leitartikel, riesengroße Schrift, leider auch machen.
    Denn da geht es der Elite auch darum, vom Thema Nr. 1 abzulenken:
    Wie lassen sich sehr große Vermögen und sehr kleine Vermögen in mittlere Vermögen umwandeln?

  16. Für den Interessenvertreter der SPD Schwulen und Lesben und gleichzeitig auch Sprecher des Seeheimer Kreises, Kahrs, sind Schwulenrechte in einer Koalitionsverhandlung mit der CDU/CSU als oberste Priorität anzusehen.
    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/09/26/koaltionsforderung-von-mdb-kahrs-sprecher-des-sogenannten-konservativen-seeheimer-kreises-der-spd-an-merkel-und-seehofer/

  17. Gast sagt:

    Von der deutschen Meinungsfreiheit lernen:

    während sich ein Beitrag zu Barilla um 11:00 veröffenlicht wurde und binnen einer Stunde 13 Kommentare hatte:

    http://www.focus.de/finanzen/news/dann-sollen-sie-eben-andere-nudeln-essen-shitstorm-gegen-barilla-keine-pasta-fuer-homosexuelle_aid_1113949.html

    hat die SZ disen Artikel erst um 15:27 mit insgesamt 20 Kommentaren (19:37)

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/kritik-an-guido-barilla-nach-schwulen-kommentar-was-heisst-hier-familie-1.1782046?commentspage=all:1:#comments

    Anscheinend haben Leser schon begriffen, wo sie am besten mit ihren Überzeugungen schreiben und nicht zensiert werden ?

    Aber die Focus-Reaktion ist „gut“:

    http://www.focus.de/finanzen/news/aeusserung-ueber-homosexuelle-aus-liebe-zur-nudel-spott-und-haeme-fuer-barilla-chef_aid_1114559.html

  18. Wahr-Sager sagt:

    Zum Shitstorm auf den Barilla-Chef Guido Barilla sind die Kommentare auf WELT Online eindeutig pro Barilla. Sehr witzig fand ich diesen Kommentar von „kleinsein“:

    „Jetzt warten wir auch brav auf den ersten Pastahersteller der offenherzig sein Outing mit den Worten würzt: ‚Meine Nudel ist schwul‘.“

    Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/article120442794/Wo-es-Homophobie-gibt-gibt-es-Barilla.html

    Übrigens auch ein gutes Beispiel dafür, wie schnell Wortneuschöpfungen Verbreitung in der Bevölkerung finden. Wie jung ist der Begriff „Homophobie“?

  19. Gast sagt:

    @Wahr-sager

    Ich finde die ganzen Kommentare auch erstaunlich, wären die noch vor 10 Jahren so geschrieben worden?
    Auch oftmals die Abgrenzung Homophobie / Wert Familie.
    Erstaunlich ist auch das in den gleichen Medien eine Konferenz mit eben diesem Thema Compact im November 2013 als rechts und homophob diffamiert wird. Gut, das wir mal drüber gesprochen haben😉 …

    Ich denke, nicht zuletzt durch den Erfolg der AfD wird sich wieder getraut zu seinen Werten und Einstellungen zu stehen und sich nicht der „Übermacht“ (medial gesehen) der political correctness unterzuordnen.
    Interessant sind dabei die letzten Reden (19.09.) von Putin, die genau diese Sachen aufgreifen.

  20. Wahr-Sager sagt:

    @Gast:

    Das ist doch in der BRD völlig üblich, den politischen Gegner diskreditieren zu wollen, indem er als „rechts“ bezeichnet wird. Leider distanzieren sich viele Leute auch noch davon, anstatt klar zu machen, dass es politisch auch ein rechtes Spektrum geben muss, um eine Normalität zu erlangen, die nicht existent ist.

    Und „Homophobie“ – was soll das sein? Angst vor Homos? Wenn mich ein Homosexueller bedroht, hätte wohl jeder Angst. Aber das soll damit wohl nicht ausgedrückt werden, oder? Gibt es eigentlich auch „Heterophobie“? Vielleicht sind die Homos der Homo-Lobby ja heterophob?😉

  21. hotteki sagt:

    Homophobie ist nicht Angst vor Homos sondern Angst vor dem Thema „Homosexualität.“
    Vermutlich die Mehrzahl der Jungen und Mädchen wurde und wird irgendwann gleichgeschlechtlich durch die gute Freundin oder den guten Freund mit dem Thema konfrontiert, aktiv oder passiv und wenn nicht, dann doch immer in der Phantasie.
    Das Thema ist noch mehr tabuisiert als unser Schuldgeldsystem oder der Staatsterror und das soll was heißen.
    Deshalb wäre es wichtig, in finanzieller Sicherheit, dass Thema noch mal aufzugreifen, nach der grundlegenden Finanzreform.
    Nach dem Ende des Finanzterrors.
    Dann haben wir die nötige Ruhe und Zeit für das Thema.

  22. Wolfgang Eggert sagt:

    Putin geißelt Werteverfall im Westen

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat die für einige westliche Länder typischen Versuche kritisiert, die Hetero- und die Homo-Ehen in ihren Rechten gleichzusetzen. „Wir sehen, wie viele euroatlantische Länder faktisch den Weg der Absage von den eigenen Wurzeln, darunter von den christlichen Werten gegangen sind, die die Grundlage der westlichen Zivilisation bilden“, sagte er am Donnerstag in der Tagung des internationalen Diskussionsklubs Valdai. „Abgelehnt werden die moralische Grundlage und auch jede traditionelle Identität – die nationale, die kulturelle, die religiöse und selbst die rechtliche.“
    „Betrieben wird eine Politik, die eine kinderreiche Familie und eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft gleichsetzt, der Glaube an Gott und an Satan“, so Putin.
    „Die Exzesse der Politkorrektheit gehen so weit, dass eine Registrierung von Parteien, die die Propaganda von Pädophilie zum Ziel setzen, ernsthaft behandelt wird“, betonte er. „Menschen in vielen europäischen Ländern schämen sich und haben Angst, von ihrer religiösen Zugehörigkeit zu sprechen. Selbst Feste werden abgeschafft beziehungsweise anders bezeichnet, womit das Wesen des Festes schamvoll versteckt wird.“
    Dies sei „ein direkter Weg zum Verfall und zur Primitivität sowie zu einer tiefen demografischen und moralischen Krise“, äußerte Putin.
    In den Niederlanden war vor einigen Jahren der Versuch unternommen worden, eine „Pädophilen-Partei“ zu registrieren. Die Partei verfehlte aber die für die Registrierung notwendige Unterschriftenzahl.
    Man google den Begriff Demografie und vergleiche das hier
    http://www.mmnews.de/index.php/politik/14645-berlin-verbietet-weihnachten

    schön: putin bekommt einen hund geschenkt:

    noch schöner: die passende sitterin

  23. Wahr-Sager sagt:

    @hotteki:

    War Ihr Kommentar ironisch gemeint? Wo bitte wird Homosexualität heute und ausgerechnet in der BRD tabuisiert?
    Seltsamerweise meinen gerade die Lobbyisten der Homo-Szene immer, man hätte Angst vor Homosexualität, wenn man diese ablehnt. Genausogut kann man auch behaupten, dass Linksextremisten Angst vor dem anderen Geschlecht haben, wenn sie beim „Marsch für das Leben“ wieder Teilnehmenden weiße Kreuze entreißen…

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