Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Für ein neutrales, souveränes Deutschland!

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Was kaum noch einer weiß: Die Grünen waren in ihren Anfangsjahren für den Abzug der Besatzungstruppen und die Überwindung der deutschen Spaltung.


Für ein neutrales, souveränes Deutschland
Die Grünen waren in ihren Anfangsjahren für den Abzug der Besatzungstruppen und die Überwindung der deutschen Spaltung. Doch die Vertreter dieses Kurses wurden Zug um Zug ausgeschaltet. Ein Erfahrungsbericht von einem, der dabei war. (Auszugsweise entnommen aus COMPACT 9/2013)

Von Rolf Stolz

(Rolf Stolz, geboren 1949,  war ab 1967 im SDS und später in der KPD/ML aktiv, bevor er 1980 an der Gründung der Grünen teilnahm, denen er bis heute angehört. Er lebt als Publizist, Schriftsteller und Fotograf in Köln.)

Die Maxime „divide et impera“, von Goethe als „Entzwei und gebiete!“ übersetzt, galt schon im alten China und im alten Rom.

(…)

Zumal zum ersten Mal nach 1945 im Bonner Teilstaat mit den Grünen eine neue, die Links-rechts-Separatismen überbrückende, gefährlich unabhängige und unberechenbare Partei auf den Plan trat. Zwar war mit Rudi Dutschke der wichtigste Vordenker einer neuen Politik internationaler Solidarität und patriotischer Selbstbefreiung am Weihnachtstag 1979, kurz vor Gründung der Partei, gestorben. Aber dennoch entstanden die Grünen als Projekt der Antimilitaristin Petra Kelly, des Nationalneutralisten August Haußleiter, unbestechlicher Köpfe wie Herbert Gruhl und Baldur Springmann auf dem konservativen oder Heinz Brandt und Jan Kuhnert auf dem linken Flügel. Als ich 1980 mit Kelly, Haußleiter, Norbert Mann und Grete Thomas in den ersten Geschäftsführenden Bundesvorstand der Grünen gewählt wurde, hatte ich über ein Jahrzehnt lang in der unabhängigen Linken meine Erfahrungen mit Polizei, Schlapphüten, V-Leuten und Provokateuren gesammelt.  Aber mit dem, was in den nächsten Jahren geschah, rechnete ich nicht im mindesten. Gewohnt, als Linksextremer verbellt zu werden, musste ich mich Mitte der achtziger Jahre auf einmal mit Pseudolinken herumschlagen, die den Neutralismus und selbst die Idee einer deutschen Konföderation (also im Grunde auch die KPD-Politik der 1950er Jahre!) als faschistisch denunzierten.

Nicht im damaligen Kampfgetümmel, sondern erst im Rückblick wurde mir klar, wie planmäßig die Grünen von ihrem ursprünglichen Weg abgebracht und auf Linie gebracht, wie sie geradezu kastriert und ausgeschaltet wurden. Was war nach 1980 bedrohlich für die Status-Quo-Betonpolitiker? Erstens vereinigten die Grünen ein Oppositionspotential, das man vorher bequem auseinander dividiert hatte. Zweitens hatten die Grünen 1980 in ihrem Saarbrücker Programm die „Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Friedensordnung“, den „Abzug aller fremden Truppen von fremden Territorien“ und die Überwindung der Spaltung Europas und Deutschlands zu ihrem Ziel erklärt: „Der Ausbau einer am Leitwert Frieden orientierten Zivilmacht muss mit der sofort beginnenden Auflösung der Militärblöcke, vor allem der NATO und des Warschauer Pakts  einhergehen. Damit wird die Grundlage geschaffen, um die Teilung Europas und damit auch die Spaltung Deutschlands zu überwinden.“

Grüne Westextremisten

Damals wurde das vertreten, was Joschka Fischer & Co. in den späten achtziger und den neunziger Jahren politisch-praktisch annullierten, ehe die neue Linie 2002 mit dem neuen Programm auch auf dem Papier angekommen war: pro NATO, pro USA, als Büttel an der Seite des Weltpolizisten. Dieser Umbruch, der aus den Grünen eine Hilfsformation der Eliten und ihrer Vormacht werden ließ, vollzog sich in der Deutschlandpolitik schon 1984/85 – einige Jahre, bevor die Fischer-Gang nach dem linksfundamentalistischen Zwischenspiel unter dem Trio Reiner Trampert, Thomas Ebermann und Jutta Ditfurth auch in der Bundespartei die Zügel übernahm. Schon 1985 hatte Fischer in Bad Godesberg vor Tausenden Zuhörern erklärt, wer Deutschland wiedervereinigen wolle, der wolle so tun, als habe es Auschwitz nie gegeben. Der Missbrauch von Auschwitz zu schweinischen persönlichen Zielen – da war der US-affine Metzgersohn Joseph Fischer wieder einmal bei einem anderen US-affinen Metzgersohn in die Lehre gegangen, bei seinem heimlichen Vorbild in Sachen Demagogie und Schnell-Reich-Werden, Franz Josef Strauß. Bei der Bundestagswahl im Dezember 1990 blamierte sich die Realitätstüchtigkeit der einheitsfeindlichen Realo-Politiker, die sich noch später als die PDS, nämlich erst am 1. April 1990, mit der unaufhaltsamen Wiedervereinigung abfinden mochten. Mit dem Slogan „Alle reden von Deutschland. Wir reden vom Wetter“ erreichten die grünen Westextremisten nur noch 4,8 Prozent und flogen verdientermaßen aus dem Bundestag.

Geradezu nach Drehbuch wurden Schritt für Schritt die Verfechter einer auf Friedenspolitik, Blockfreiheit und Souveränität abzielenden Politik abgeschossen oder kaltgestellt. Herbert Gruhl, Baldur Springmann, Heinz Brandt und andere wurden 1980/81 aus der Partei gedrängt und verließen die Grünen. Im Juni 1980 wurde August Haußleiter durch eine Spiegel-Hetzkampagne mit Nazi-Vorwürfen zum Rücktritt aus seinem Amt als einer der drei Sprecher der Bundespartei gezwungen, obwohl der Linkssozialist Jan Kuhnert, später einer der Mitbegründer der Grünen-Abspaltung Ökologische Linke, damals in einer genauen Untersuchung diese Anwürfe widerlegte. Im Oktober 1981 gelang es auf der Offenbacher Bundesversammlung einer Klüngelkoalition, den Berliner Ernst Hoplitschek (später FDP) an meiner Stelle als Schriftführer durchzusetzen und Petra Kelly im Vorstand an  den Rand zu drängen.

Trotz allem hatte ich noch im November 1983 die Unterstützung der Bundespartei und der Fraktion, in Köln eine erste bundesweite Konferenz unter dem Titel „Grün-alternative Bewegung und deutsche Frage“ durchzuführen.

(…)

Wichtigstes Ergebnis der Kölner Konferenz war es, klar und offen die Ziele einer alternativen  Deutschlandpolitik zu umreißen: Atomwaffenfreiheit, Truppenabzug, Entmilitarisierung, Abschluss eines Friedensvertrags, Blockfreiheit, Staats- und Volkssouveränität. Im Auftrag der Konferenz erschien in 15 Nummern die von Gotthard Krupp, einem Ex-Trotzkisten, und mir herausgegebene Zeitschrift Materialbrief Deutsche Probleme, Probleme mit Deutschland.

Eine legendäre Tagung

Im Frühjahr 1984 sandte mich die grüne Parteiführung nach Bad Tutzing, um dort in ihrem Auftrag in der Evangelischen Akademie über Deutschlands Zukunft zu diskutieren. Meine Gesprächspartner waren Manfred Stolpe, Günter Gaus  (damals Leiter der bundesdeutschen Ständigen Vertretung in der DDR) und Peter Bender (dem „publizistischen Wegbereiter“ von Willy Brandts Ostpolitik,wie der Spiegel einmal schrieb). Als ich in  meinem Vortrag „Ein deutscher Sonderweg außerhalb der Blöcke“ von der deutsch-deutschen Gefahrengemeinschaft und der Wiederkehr der deutschen Frage sprach, für Abkoppelung und Konföderation als Schritte zur Wiedervereinigung plädierte,  sangen natürlich die  SPD-Heroen das alte Lied „Üb‘ immer Bündnistreu’ und Folgsamkeit“ – ganz so, wie der SPD-Verteidigungsminister und Schmidt-Kronprinz Hans Apel sie 1980 eingestimmt hatte: „Neutralität für unser Land wäre (…) eine tödliche Medizin, die uns ausschaltet aus der Gestaltung der Politik und die Kriegsgefahr erhöht.“ Manfred Stolpe dagegen, der ja sehr eng mit der neuen Deutschland-Politik der UdSSR unter dem frischgebackenen KPdSU-Generalsekretär Gorbatschow verbunden und alles andere als ein Honecker-Mann war, signalisierte unter vier Augen Sympathie für einen grünen Blockfreiheitskurs – eines der vielen Signale, die nun mehrere Jahre lang aus dem Osten kamen und von den Bonner Kretins bewusst ignoriert wurden. Andererseits war es damals noch möglich, dass die heute politisch korrekt auf den Hund gekommene Süddeutsche Zeitung sachlich meine Positionen darstellte und ihr Chefredakteur mir schrieb: „Ihre Stimme hätte in Tutzing nicht fehlen dürfen.“ Nun ja, manch anderer – auch innerhalb der Grünen – wollte schon damals solche Stimmen zum Schweigen bringen. Schließlich hatte 1981 eine Umfrage die  für die NATO-Fanatiker alarmierende Tatsache ermittelt, dass 34 Prozent der  Befragten mit einem neutralen Deutschland sympathisierten.

Im Oktober 1984 gründeten Grüne, SPDler und Parteiunabhängige den Initiativkreis Linke Deutschland-Diskussion (LDD), dessen Sprecher ich wurde.

(…)
Zu einem großen Teil ist den Transatlantikern in der Grünen Partei die Marginalisierung der Linken Deutschland-Diskussion in der Folge gelungen, aber weder sind die alten Protagonisten der Selbstbestimmung alle verschwunden, noch sind ihre Ideen auf die Dauer zu eliminieren.

(…)

((Vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 9/2013 — hier bestellen)).

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39 Responses

  1. Manfred sagt:

    Ja, zu frisch war noch die Erinnerung an Vietnam und seine Schrecken. „Ami go home“ war der Leitspruch jener Tage, als noch ein heimattreuer Baldur Springmann bei der jungen Partei etwas zu sagen hatte.
    Heute sind ungelernte Berufsabbrecher und Pädophilenfteunde die „Experten“ dieser Partei. Welch ein Wahnsinn!

  2. john sagt:

    kastriert, die grünen? die waren von anfang an abscheulich mit ihrer kindersex-praxis. die kinderläden und wgs in denen kinder zu allerlei praktiken mit 30-40 jährigen „weltverbesserern“ genötigt wurden, weil es ja ihr sexuelles recht sei, sind nur als beispiel zu nennen. die unsägliche rolle des herrn cohn-bendit als vordenker und sprachrohr dieser perversion sei ebenfalls genannt. bis heute wird das ganze kapitel des kindesmissbrauchs zur „sexuellen befreiung des kindes“ von den grünen entweder ignoriert, verfälscht oder relativiert. aufarbeitung sieht anders aus!
    empfehle dazu den artikel in der fas von diesem sonntag.
    dass so eine partei vom mittelstand gewählt wird, ist geradezu hohn für alle kinder, die in deren obhut in den 80ern aufwuchsen.

  3. Gast sagt:

    Und heute? Nach der Bayern-Wahl, wir können es schon vorhersehend auf nächsten Sonntag – „böse, böse Medien“.

    Mir scheint da hat ein Teil (der größere?) bei den Grünen das Machtsystem der Transatlantiker, Bilderberger und wie sie alle heissen nicht wirklich verstanden.

    Aber wenigstens hatten sie die Gelegenheit eine zeitlang voller Inbrunst mit den Wölfen „zu heulen“.

    Aber insgesamt schön eine solche Stimme zu hören – zu spät?

  4. alberich sagt:

    Hat dies auf alberichswahrheiten rebloggt.

  5. Carlo sagt:

    Freut mich, ich war beim KB…;-)

  6. Jakobiner sagt:

    War die KPD/ML, der Rolf Stolz angehörte nicht eine jener maoistischen K-Gruppen, die zum Eintritt in die Bundeswehr aufforderten, um im Konzert USA-Mao-China-BRD zum Befreiungskrieg gegen die sozialrevistonistische Sowjetunion aufzurufen?Das waren doch Kriegstreiber der übelsten Sorte!

  7. siempre sagt:

    Sehr geehrter Herr Obama,

    die USA sind eine extrem polarisierte Gesellschaft. Das Beste und das
    Schlechteste im Menschen scheint hier voll entwickelt, und eine
    Geschichte des Landes Amerika, die ich liebe, gibt es selbstverständlich
    auch. Es ist die Geschichte von Janis Joplin und Joan Baez, die
    Geschichte von Rosa Parks und Martin Luther King, Sacco und Vanzetti und
    Noam Chomsky und viele, viele andere mehr. Die Amerikanische Verfassung
    war mit ihrem radikalen Gleichheitsversprechen der Welt ein
    demokratisches Vorbild. Und ich hätte gehofft, Sie, Barack Obama, seien
    ein Teil dieser fortschrittlichen US-Geschichte und würden ihr einen
    neues, stolzes Kapitel hinzufügen. Ich habe mich leider getäuscht.

    Nun schreibe ich diese Zeilen als Deutscher. Und ich glaube sicher
    nicht, dass dieses Land und seine Machthaber irgendwie besser wäre als
    das ihre. Keine Nation der Erde hat mehr Grund als wir, sich auf alle
    Zeiten aus allen Kriegen auf der Welt herauszuhalten. Aber auch die
    US-Amerikaner hätten Gründe genug.

    Völlig zu Recht sind Sie, Barack Obama, der Meinung, dass in Syrien mit
    der Ermordung vieler Zivilisten durch Giftgas eine rote Linie
    überschritten wurde. Auch wenn ich persönlich glaube, das passt nahtlos
    in die endlose Reihe manipulierter Kriegsgründe – beweisen kann ich das
    natürlich nicht. Unabhängig davon allerdings wäre diese Erkenntnis doch
    ein guter Anlass, die jüngere Geschichte Ihres Landes daraufhin zu
    untersuchen: Wann wurde die rote Linie in den Kriegseinsätzen der USA
    überschritten?

    Die amerikanischen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vom 6.
    und 9. August 1945 waren der erste und bislang einzige Einsatz von
    Atomwaffen in einem Krieg.

    Die Atombombenexplosionen töteten insgesamt etwa 92.000 Menschen sofort.
    Weitere 130.000 Menschen starben bis Jahresende an den Folgen des
    Angriffs, zahlreiche weitere an Folgeschäden in den Jahren danach. Bis
    heute hat keine Regierung der USA eine offizielle Entschuldigung
    gegenüber den zivilen Opfern der Abwürfe und ihren Angehörigen
    abgegeben.

    Wurde mit dem Einsatz von Napalm im Koreakrieg und in Vietnam keine rote
    Linie überschritten? Der Gebrauch von Brandwaffen gegen die
    Zivilbevölkerung wurde durch Protokoll III der Konvention der Vereinten
    Nationen zur Ächtung unmenschlicher Waffen im Jahre 1980 verboten.

    Millionen Vietnamesen waren der Chemikalie Agent Orange ausgesetzt.
    Heute weiß man, dass die Bevölkerung ein genetisches Erbe mit sich
    herumträgt. Etwa 150.000 Kinder leiden noch heute unter den Spätfolgen
    von Agent Orange, dessen giftiger Hauptbestandteil Dioxin ist.

    Uranummantelte Munition, die zu schrecklichen Missbildungen unzähliger
    Menschen im Irak führte – wurde da eine rote Linie überschritten?

    Das Abschießen von Zivilisten in Afghanistan wie im Videospiel? Das
    Aufdecken dieses Kriegsverbrechens durch Chelsea Manning wurde gerade
    mit 35 Jahren Gefängnis belohnt.

    Die Ermordung von „Staatsfeinden“ durch Drohnen, nebst Kollateralschaden
    an Zivilisten – keine rote Linie in Sicht?

    Herr Obama, ich spreche ihrem Land die moralische Kompetenz ab,
    Angriffskriege aus angeblich ethischen Gründen zu führen.

    Gehen Sie in sich und arbeiten Sie die Geschichte Ihres eigenen Landes
    auf.

    Das würde vermutlich wirklich zum Wohle der Menschheit gereichen.

    Ihr
    Konstantin Wecker

    Sehr geehrter „Troubadour“ Konstantin Wecker.

    Ihren Appell in Sachen Frieden hab ich wohl verstanden. Aber wie die Pax Americana zustande kommt, bestimme ich als Oberbimbo der Amerikaner immer noch. Ich habe mit meinen Friedensplänen genug am Hals, wenn mir nicht immer die blöden Russen und Chinesen und Araber in die Quere kommen. Und erzählen Sie mir nix von amerikanischer Geschichte, die Russen und die Gelben und Araber hätten uns Schwarze auch unterdrückt. Ich fühle mich also wohl in the „Land of Milk and Honey und Demokratie haben wir Euch ja auch beigebracht. Also verschonen sie mich fürderhin mit moralischen Gefasel. Ich setze mich jeden Tag für den Weltfrieden ein.

    Mit freundlichen Grüßen und noch ein schönes Oktoberfest.

    Ihr
    Obama

  8. Wolfgang Eggert sagt:

    Maoisten gingen in der Vergangenheit mitunter hübsch weit in der „nationalen Frage“. Hier was von der MLPD:
    »Die deutschen Ostgebiete sind mit dem Blut deutscher Kommunisten getränkt. Thälmann hat die Raubgrenzen von 1918 (bekannt als die Grenzen von 1937) niemals anerkannt und deren Anerkennung entschieden abgelehnt. Mit wie viel mehr Entrüstung hätte er die vom USA-Imperialismus angerichtete Zerstückelung von 1945 angegriffen und bis zur Beseitigung bekämpft? Wer die Ideen Mao Tse-tungs anwendet, weiß, dass unsere Rückgabeforderung marxistisch-leninistisch ist.« Die KPD/ML brachte ähnliche Statements.
    Im Bild hält ein bekannter Münchner SportTitan in den frühen 70iger Jahren eine Privatlesung aus einer chinesischen Aufstands-Postille. Der historisch passend ins Bild gesetzte Boxer hält die Ohren gespitzt.
    http://www.abendzeitung-muenchen.de/media.imagefile.bce7bfe3-f7ad-4cb6-a1ab-89abd71e6edf.original.media

  9. Paul Singles UK sagt:

    The chance for a little more space to move in international relations will grow for Germany only after AfD would enter a coalition government with CDU (or later also with SPD and Linke, after the latter have reconsidered their position). That will not happen before 2017.

    So far all „important“ german politicians have been „embedded“ by the known circles prone to those US interests as defined by the FED and their proprietors.

    Yes, a more sovereign Germany: nice vision. And better relations with Russia and China: good. But allied privileges will stand in the way until Germany’s population wakes up. If you ask students in schools or universities: that’s far away. Whoever would talk about national interests is labeled „Nazi“. You must face these facts.

  10. Attila Varga sagt:

    1956 stellte sich der Kommunist Imre Nagy an die Spitze des ungarischen Volksaufstandes gegen die Sowjetunion. Ungarische Patrioten von links und rechts taten sich zusammen, erklärten den Austritt aus dem Ostblock, verkündeten die Neutralität Ungarns. Ungarn versuchte, seine eigene Marschroute aus Elementen des christlichen Konservatismus, Liberalismus und des Sozialismus zusammen zu stellen. Das Ergebnis: ein unerklärtes zeitweiliges Bündnis zwischen UDSSR und USA und die Niederschlagung der Revolution. Und Imre Nagy? Er wurde gefoltert, hingerichtet und mit dem Gesicht nach unten verscharrt…

  11. Heider sagt:

    hotteki sagt:
    „Bei den Spekulationen, warum die USA Syrien angreifen wollen“

    Sehr gutes Stichwort!

    Eine junge Syrerin hat alle Gründe genannt, warum das Imperium die legitime syrische Regierung unter Assad beseitigen, ein Marionettenregime installieren und den in gegenwärtiger Form bestehenden Nationalstaat auflösen will.
    Einfach, verstehbar und klar genug formuliert.
    Zugleich enthalten ihre Worte eine Botschaft auch für uns (Deutsche, Europäer, deren Tradition, Identität u. nationalstaatliches Weiterleben von denselben Kräften absolut bedroht werden) – besser kann man daraus abzuleitende Minimalforderungen (denn mehr ist das ja nicht) kaum ausdrücken.
    Ich unterschreibe jeden Satz; somit ist das auch schon „meine Antwort“ im oberhalb stehenden Strang >>
    Für ein neutrales, unabhängiges Deutschland!

    „Ihre 8 Punkte, “warum der Westen Syrien hasst”, sind überzeugend und können von jedem Land mit nationaler Würde übernommen werden. (…)

    Die oben genannten 8 Punkte sind ein guter Wegweiser, um alle Länder wieder auf natürlichen Kurs zu bringen. Sie sind das Handbuch, wie wir die außer Kontrolle geratene Welt wieder zusammenbringen können. (…)

    Dieses junge syrische Mädchen ist mit gutem Beispiel vorangegangen, wir sollten ihrem Beispiel folgen.“

    aus:
    Warum die Internationale Finanzmafia Syrien hasst (Politaia – 14. September 2013)

  12. Muslim from Germany sagt:

    @ siempre

    was soll dieser brief an obama???

    seit kennedy gab’s keinen präsident mehr mit rückrad, sondern einzig auserwählte sklaven mit präsidententitel.
    und sklaven sind sich bewußt, sollten sie ihre herren zu sehr entäuschen, werden sie, wie bankchef ackermann einst andeutete, wenn er nicht spurt, kurz und zügig mit ner kugel im kopf entsorgt. oder andere nettigkeiten folgen, wie falschschirme öffnen sich nicht mehr magnetische sprengbomben auf dem pkw-dach usw. usw..

    global betrachtet, wo exisitiert ein gerechtes regime an deren händen nicht tonnenweise blut klebt??? bis auf wenige ausßnahmen, in der regel winzige landstriche mit ner regierung drauf. ich kenne ansonsten keine länder. ich denke, es muß ein umdenken erfolgen. nicht einzelne personen angreifen, sondern das system kritisieren. wenn eine mafia, in dem fall sogar mehrere mafiosis das kommando übernommen haben, muß dieses mafiöse system angriffen werden. wenn die grundlage, die basis auf der gerechtigkeit aufbaut derart gekippt ist, daß der schaden größer, als der nutzen ist und in der tat haben wir diese schieflage weltweit erreicht, muß nun dieses verständnis in den vordergrund des fokus geschoben, also vermittelt werden.

  13. mark2323 sagt:

    Die Grünen sollten sich endlich mal der Chemtrails-Problematik stellen!
    Habe heute extrem gute Bilder und Filme gemacht. Die haben im Raum Köln/Bonn gesprüht wie die Bekloppten heute Vormittag.

    Video lädt grade hoch. Melde mich später noch mal.

    Greetings.

  14. hotteki sagt:

    Wem nützt es, dass die Grünen jetzt an wiederholt an ihre, zugegeben schwachsinnige Idee, dass Sex mit Kindern ohne Gewaltanwendung straffrei bleiben sollte, erinnert werden?
    Der CDU und der FDP, vielleicht sogar der AfD.
    Jetzt dürfte es für sie schwierig werden, über 10% zu kommen.
    Was mir gefällt.
    @W.Eggert
    Die kurze und intensive Beziehung zwischen Mao und Paul Breitner war ein Missverständnis, was Breitner oft genug gesagt hat. (Er war jung und brauchte viel Aufmerksamkeit).

    @Siempre
    Wo haben sie denn den Text von K.Wecker her?

    Ich frage mich, ob es zwischen den USA und Russland, so wie früher schon gegen Ungarn 1956 nicht doch eine geheime Koalition gab und gibt, nach dem Motto, wir lassen eure Wirtschaft nicht völlig den Bach runtergehen,(Kredite von IWF und Weltbank, dafür haltet ihr euch aus 9/11 und den nachfolgenden Ölkriegen raus.
    In der russischen Wirtschaftskrise 1998, war Putin ja Geheimdienstchef des FSB und hätte zumindest Kenntnis von den Absprachen gehabt.
    Klar, alles Spekulation. Aber warum akzeptiert Putin offiziell die Bush und Obama Version von 9/11??

  15. Gast sagt:

    @Muslim from Germany

    jetzt aber kein „Spielverderber“ (Bezug auf Name) sein – will da jemand an die Achsen? Der Waagen rollt doch so gut v.a in den „westlichen“ Ländern. Ein wenig aufmerksamreiche „Aktionen“ am Wegesrand dazu …
    (Ironie off)

  16. lothar harold schulte sagt:

    wie im alten rom, wer will die freiheit? die schlimmsten feinde der freiheit sind die sklaven in goldenen ketten – wie a la strauß, merkel, fischer u.s.w. und immer weiter ………, man kann garnicht so viel essen wie man kotzen möchte!

  17. Eveline sagt:

    Ein neutrales und souveränes Deutschland setzt ja erst einmal
    souveräne Volksvertreter voraus.

    Was sehe ich auf den Wahlplakaten? Erwachsene Kinder, es fehlt ja nur noch der Schnuller im Mund.
    Alle durch die Bank hindurch scheinen einen Fotographen gehabt zu haben.
    Und alles brav im Sinne eines kindlichen dummen Knechtes gestellt. Es ist kein Individualismus spürbar.
    Das deutsche Volk soll nicht erwachsen werden, wie die kindlich vor sich hin grinsenden Volksvertreter, so sabbern die Eltern der deutschen Kinder in den Pflegeheimen und werden dann dort von ausländischen Aushilfskräften versorgt, da die eigenen Kindern lieber für die FED schaffen gehen.
    Heile Heile Kinderwelt – Wach auf Michel….

  18. rubo sagt:

    Grün ist eine schöne Farbe, die in die Zukunft weist, ist aber von den Grünen seit Joschka Fischer nur noch eine einzige Täuschung, deren Umfang jede andere Partei überholt hat.
    Hinter dem Grün wird von dieser Kriegspartei das größte Verbrechen an der Natur begangen.
    Hinter dem CO2-Schwindel wird Regenwald, dortige Zivilisation und Tierwelt zerstört, damit unter Mitwirkung aller anderen Parteien Palmöl in die Dieseltanks geschüttet werden
    kann. Selbst in Wahlzeiten ist das kein Thema. Auch gegen ungebremstes zerstörerisches Wachstum haben die selbsternannten Umweltschützer nichts zu sagen.
    Daß hinter den heutigen Grünen die bekannten Denkfabriken der Schattenmänner stehen, ist kein Geheimnis, entschuldigt aber keinesfalls deren Heuchelei, um so schlimmer, daß diese Leute zum Bildungsbürgertum gezählt werden.

    Rolf Stolzes Vortrag bei der Compact-Konferenz fand ich schon gut und erhellend für die Gründungsgeschichte der Grünen und eine gute Fortsetzung sein Artikel in Heft 9.

  19. Carlo sagt:

    @Jakobiner
    Nicht nur die KPD/ML auch der KBW etc. haben zu solchen Torheiten aufgerufen und damit der westdeutschen Linken einen passablen Flurschaden angerichtet. Der größte Joke aber war, als der KBW nach seiner Selbstauflösung quasi die „Grünen“ unterwanderte…;-)

  20. 006 sagt:

    Die haben im Raum Köln/Bonn gesprüht wie die Bekloppten heute Vormittag.

    Jetzt wird mir doch manches verständlicher … ich hatte immer schon starke Probleme das allgemeine Verhalten der Kölner etwa einzig auf den Genuß von ‚Kölsch‘ zurückzuführen. Danke für die Aufklärung…

  21. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Die frühen Grünen: Vorläufer von JÜRGEN ELSÄSSER!
    Wer hätte das gedacht! (naja, lang, lang ist’s her!).

    Es bedarf einer Erklärung, warum nur ein kleinerer Flügel der Heimattreuen neutralistisch, nationalkommunistisch, nationalmarxistisch (Linie Oberlercher) war, oder eben nationalsozialistisch, ohne sich dem zu verschreiben, was beamtete „Experten“ als „nazistisch“ beschreiben.

    Die zitierten Aussagen von Thälmann, die Stalinnote, die Versuche Chruschtschows, im Rosengarten an Adenauer heranzukommen, das wäre doch ein genuin heimattreues Konzept gewesen!

    Der Grund für diese schizophrene Abstinenz war das tiefe Trauma, das die Vertreibung von 20 Millionen, bolschewistischer Massenmord und Verschleppung in den GULAG als Besatzungspolitik angerichtet hatte.
    Die Sowjetunion galt als der Landesfeind schlechthin, und es gab sehr wohl konkrete Gründe für diese Haltung in buchstäblich jeder deutschen Familie. Und eine Bolschewisierung, wie sie seit 1917 im Osten Europas zu Dutzenden von Millionen Morden geführt hatte, die wollte nun auch keiner.

    Dazu kam die außerordentlich wirksame Propaganda des „Westens“. Der „Westen“ gab vor, den einzigen Schutz gegen den Landesfeind bieten zu können.

    Die USA haben es erstaunlicherweise verstanden, die Besatzungspolitik der USA, von F und GB aus dem Gedächtnis auszulöschen. Immerhin übersteigen die Mordzahlen durch die USA an Deutschen (Rheinwiesenlager, Hungerkatastrophe, Bomben gegen Zivilisten) die 10-Millionengrenze, und die Vertreibung war ebenso das Werk der Westalliierten wie jenes Stalins. Und die materiellen Verluste durch den Patentenraub und die Morgenthau-Ausraubung durch die „Demontage“, die millionenfache Zwangsarbeit für die Westalliierten waren Verbrechen der Westalliierten.

    Hätte die Propaganda der SU von Dresden und den Verbrechen des Westens berichtet, die Masse der Deutschen hätte die Stalinnote glaubwürdig finden können. Aber es gab eine Front USA-GB-SU, die der Morgenthau-Linie folgte.

    Wer sollte da glauben können, daß mit der SU Frieden, Souveränität und Selbstbestimmung zugunsten des Deutschen Volkes zu erreichen sei!

  22. Wolfgang Eggert sagt:

    @hotteki — oder er hatte einfach nur zu tief ins glas geschaut… http://bcgh.de/wp-content/flagallery/beispiele_medien/breitner_jaegermeister.jpg

  23. Attila Varga sagt:

    Hallo Hotteki,
    ich hoffe nicht, dass es zwischen USA und China geheime Allianzen gibt, in der Politik gibt es allerdings weder Erzfeinde noch Freunde, da entscheiden Interessen. China und die USA sind wirtschaftlich aufeinander angewiesen-ebenso ist China angewiesen auf die sibirischen Rohstoffe, die es kaufen oder auch annektieren könnte. Auf dem Schulhof prügeln sich ja auch die beiden stärksten Jungs nicht miteinander, sondern terrorisieren zusammen die schwächeren.
    Ich denke, so lange die USA die Weltinsel/das Eurasische Herzland gemäß den Lehren von Mackinder, Churchill, Brzezinski und Bernard Lewis unter ihre Kontrolle bringen wollen, wird sich China dem im Bund mit Russland widersetzen. Wenn Amerika seine Energieversorgung reformiert und sich auf eine mehrpolare Ordnung einstellt, können ganz neue Koalitionen bilden.

  24. Attila Varga sagt:

    Hallo Rubo,
    ich bin Chemikant und habe bis auf dem heutigen Tag nicht verstanden, warum CO2 für den Klimawandel verantwortlich sein soll. Tatsache ist, dass wir einen Klimawandel haben und dass der Mensch daran beteiligt ist. ABER: In der Erdgeschichte ist eigentlich IMMER KLIMAWANDEL (kalte und heiße Phasen wechseln sich alle paar Jahrhunderte ab) und der Mensch ist seit der Jungsteinzeit daran beteiligt. Eine Feinkalibrierung der Eiskernbohrungen hat ergeben, dass in der Frühzeit zuerst das Klima wärmer wurde und erst darauf der CO2-Gehalt anstieg, weil die Ozeane durch ihre Erwärmung das gespeicherte CO2 freigaben!
    1.)
    Al Gore, der Prophet der CO2-Religion, verdient durch seine Firma am Handel mit CO2-„Aktien“, der gute Mann ist mit einer Dame verheiratet, die von Jacob Schiff (Multi-Milliardär, Mitbegründer der FED und einer der Finanziers von Lenin und Trotzki) abstammt.
    2.)
    Einer der Gründungsmythen der Grünen ist „1968“ und einer ihrer Patriarchen ist Daniel- Cohn-Bendit, der 1968 in Frankreich eine führende Rolle spielte. Die Unruhen in Paris wurden von den USA gesponsert, weil damals de Gaulle Frankreich und Europa aus der finanziellen und politischen Bevormundung der USA lösen wollte.
    Fazit: Es geht schon lange nicht mehr um rot, schwarz oder grün, es geht um Selbstbestimmung oder globale Herrschaft einer Elite. Wen kann es wundern, dass die Grünen eine Mogelpackung sind?

  25. Wolfgang Eggert sagt:

    Ich werf nochmal kurz den Ball ins Spiel: Bayern-Stürmer Ribery wurde im Schlussabschnitt des Libyenkrieges ein Sohn geboren. Auf welchen Namen hat er den neuen Bomber der Nation getauft? „Saif al-Islam“! Volltreffer, Franck!
    Und auch an dieser Stelle mal Dank an Uli Hoeness für seine mutigen Konter gegen die Bankster…
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/boerse-inside/interview-mit-uli-hoeness-die-grossen-investoren-quetschen-die-maerkte-aus/5401518.html
    …auch wenn die taktisch foulten und sein Schweizer Nummernkonto auffliegen liessen. Uli, Chef eines florierenden Senfpeitschen-Unternehmes, dürfte das herzlich Wurst sein.
    FC Bayern, Stern des Südens, hier ist Leben!

  26. Mary J. sagt:

    @Wolfgang Eggert

    Ribery, das ist doch der, der sich moralisch entrüstet hat, weil ihn sein Mitspieler bei einer Siegesfeier mit Champagner vollgespritzt hat. Aber sich mit minderjährigen Nutten zu vergnügen, scheint für den Muster-Moslem moralisch kein Problem zu sein.

  27. juergenelsaesser sagt:

    Mary J: Gehe zurück auf Los: Sie haben Eggerts Post gar nicht kapiert! Bitte Pawlowsche Reflexe ausschalten und nochmal lesen!

  28. siempre sagt:

    @hotteki @muslim from Germany

    Den offenen Brief an Obama habe ich aus dem Portal des Muslim-Marktes bzw. als E-mail erhalten. Und zur Frage was der Brief soll? Die Lage ist natürlich viel zu ernst und gelegentlich sollte man schon mit einer Ironie, wenn nicht sogar etwas zynisch auf die Vorstellungen gewisser Grüner und auch Linker, wie Konstantin Wecker reagieren. Das tut dem Anliegen von Konstantin Wecker keinen Abbruch. Er hat ja auch recht. Nur ich bezweifle, ob sich Präsident Obama überhaupt dafür interessiert?

    Sehr geehrter „Troubadour“ Konstantin Wecker.

    Ihren Appell in Sachen Frieden hab ich wohl verstanden. Aber wie die Pax Americana zustande kommt, bestimme ich als Oberbimbo der Amerikaner immer noch. Ich habe mit meinen Friedensplänen genug am Hals, wenn mir nicht immer die blöden Russen und Chinesen und Araber in die Quere kommen. Und erzählen Sie mir nix von amerikanischer Geschichte, die Russen und die Gelben und Araber hätten uns Schwarze auch unterdrückt. Ich fühle mich also wohl in the „Land of Milk and Honey und Demokratie haben wir Euch ja auch beigebracht. Also verschonen sie mich fürderhin mit moralischen Gefasel. Ich setze mich jeden Tag für den Weltfrieden ein.

    Mit freundlichen Grüßen und noch ein schönes Oktoberfest.

    Ihr
    Obama

  29. schnehen sagt:

    Eine Kritik habe ich an dem Beitrag von Stolz. Er schreibt in der neuen Compact-Ausgabe, was man oben nicht lesen kann:

    „Auch die imperialistischen Besieger Hitler-Deutschlands handelten vor und nach 1945 nach dieser Leitlinie (gemeint die von teile & herrsche). Deutschland wurde geteilt, um es leichter beherrschen und benutzen zu können.“ (S. 52 der neuen CP-Ausgabe).

    Stolz schert die damalige Sowjetunion unbesehen mit den imperialistischen Westalliierten unter einen Kamm (‚die imperialistischen Besieger‘) und vergisst, dass die Außenpolitik der Sowjetunion immer auf ein unabhängiges, souveränes, starkes Deutschland Wert gelegt hat sowie auf ein solides Bündnis zwischen Deutschland und der Sowjetunion.

    Auf der Potsdamer Konferenz 1945 setzte die sowjetische Delegation die Behandlung Deutschlands als Einheit durch – gegen den Widerstand der Briten und Amerikaner. Berlin sollte nicht geteilt werden, Deutschland sollte nicht zerstückelt, aber demilitarisiert, demokratisiert, entmonopolisiert und entnazifiziert werden, aber Entschädigungen zahlen. Auf der Konferenz von Jalta im Februar 1945 erteilte die sowjetische Delegation allen Entindustrialisierungs- und Zerstückelungsplänen der Amerikaner (Morgenthau-Plan) eine klare Absage.

    Von diesen Beschlüssen ist der Westen dann nach der Neuorientierung der Westalliierten, die Churchill in seiner Fultoner Rede von 1946 einleitete (‚Eiserner Vorhang-Rede‘), völlig abgewichen und hat Kurs auf Teilung und Westintegration, später auf Natointegration genommen. Aber selbst als die Nato schon gegründet war (1949), machte die damalige Sowjetregierung noch den Vorschlag, alle fremden Truppen aus Deutschland abzuziehen, die Zonen zusammenzulegen, freie Wahlen durchzuführen, Deutschland als neutralen Staat zu betrachten und mit ihm einen Friedensvertrag abzuschließen (vgl. Stalin-Noten vom März 1952).

    Diese Vorschläge, die im nationalen deutschen Interesse lagen, wurden von dem ‚Kanzler der Westalliierten‘ und alten Separatisten Adenauer (trat 1923 für die Abtretung des Rheinlandes ab) auf Weisung seiner westlichen Dienstherrn unbesehen in den Papierkorb geworfen. Warum: Weil sie den neuen Plänen der Imperialisten, den Kommunismus zurückzurollen (‚roll back strategy‘) im Wege standen.

  30. hotteki sagt:

    Eine knappe Woche vor den Wahlen.
    Die Gedanken eines Schülers dazu:

    Wen wählen wir?

    ((solche ellenlangen texte bitte verlinken, nicht posten))

  31. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Die Grünen geben bekannt:

    „Die Pädophilievorwürfe eignen sich nicht für politische Zwecke, etwa gar für eine Wahlentscheidung“

    No, jo.
    Grüne zu wählen, kommt auch ohne die Pädophilievorwürfe für keinen in Frage, der das „brd“-GG achtet: „Den Nutzen des Deutschen Volkes mehren…“

    Die Grünen meinen also, die Pädophilie, das alles wäre doch gar nicht so schlimm. Vielleicht ist Kindesmißbrauch durch Cohn-Bendit und Genossen ja auch nicht um so viel schlimmer als das, was von der Leyen, „Familienministerium“ und Genossen kommt: Kindesmißbrauch durch Frühsexualisierung ab dem Vorschulalter, Empfehlung an Familienmitglieder und „Onkels“ zum Herumfummeln an Kleinkindern, Vagina-Stimulierung bei Babies, Schwulenadoption, und immer so fort.

    Vielleicht eignet sich das Thema Kindesmißbrauch durch GRÜNE+SPD+CDU ja doch für die Entscheidung der Frage:
    WEN SOLLTEN WIR NICHT WÄHLEN?“

  32. Manfred sagt:

    Zustimmung, unbedingt, unbegrenzt!!!

  33. Dr. Gunther Kümel sagt:

    „MORD“, das ist die vorsätzliche und rechtswidrige Tötung eines Menschen.

    • Der (christliche?) CDU-Senator Mario Czaja in Berlin, zuständig für die „Gesundheit und für Soziales“ der Deutschen, wünschte dem Abtreibungszentrum nach 20 Jahren Tätigkeit „für die zukünftige tägliche Arbeit viel Kraft und gutes Gelingen“.

    Nach den Erhebungen des B.f.Statistik erfolgen in der „brd“ jährlich 100.000 bis 200.000 vorsätzliche und rechtswidrige Kindestötungen im Mutterleib.
    Die Dunkelziffer schätzt das Amt auf mindestens 100%.
    Das sind seit 1945 etwa 12 Millionen.

    12 Millionen, das ist das Doppelte von 6 Millionen.

  34. Dr. Gunther Kümel sagt:

    STATISTIK der Abtreibungen:

    http://www.pro-leben.de/abtr/abtreibung_daten.php

    14 % bis 18 % der Schwangerschaften in der „brd“ enden mit vorsätzlicher, rechtswidriger Tötung. In F-GB- DK-S-Ungarn-Österreich-Rumänien liegen die Zahlen doppelt so hoch, in der Spitze weit über 50%.

  35. Dr. Gunther Kümel sagt:

    zur „Wahl“:

    Der Chef der FPÖ: „Mit Vollgas gegen den EURO!“

    Zeitung_FPÖ_Strache_EU_Euro_Kritik_Interview_S. 11_190913.pdf

    Bezogen auf die „brd“ ist das eine Wahlempfehlung für die AfD.

  36. Attila Varga sagt:

    Sehr geehrter Dr.Kümel,
    in Ungarn nahm die Bevölkerung zwischen der Volkszählung von 1910 und ca. 1970 trotz der Weltkriege, Trianon, Holocaust und 1956 zu- seitdem ist sie, trotz 50jähriger Friedenszeit, wieder am sinken, trotz großer Romafamilien und der Einwanderung von Asylanten seit 1990. Ungarn verlor durch Anti-Baby-Pille, dem Familienfeindlichem Ego-Trip bei Männlein und Weiblein und Abtreibung mehr Menschen, als durch zwei Weltkriege. Zumindest beim Kollektiv-Suizid der Europäer sind wir voll im Trend.

  37. Muslim from Germany sagt:

    @ siempre

    das schreiben sollte anders interpretiert werden.
    ich denke, dieser brief ist einzig ausdruck der hilflosigkeit. die wut darüber durch das schreiben die einige möglichkeit es abzubauen. also in der sache als protestbrief nicht ernst nehmen.

  38. Anonymous sagt:

    @Paul Singles Uk @Muslim. Auch wenn es themathisch nicht so passt
    Unsere Hilflosigkeit können wir nur mit Worten austauschen!!!Das ist unsere einzige Chanchen, da könne wir endlos demonstrieren!!!

    Ich denke schon, mit meinem bescheidenen Englischkenntnissen Ihren Beitrag verstanden zu haben. Spätestens auf dem Oktoberfest, wo man mit Sicherheit mindestens 100 Euro an einem Tag ausgeben muss, um diesen mit Kindern und Familie einigermaßen vergnüglich rumzukriegen, zeigt sich doch schon Einiges über die „schwarze Glückseligkeit“. In Bayern heißt es „mia san mia“ oder in Englisch: „We are the best“. Wenn sich natürlich ein Teil des Volkes als etwas „Besseres“ fühlt, dann wird es wirklich problematisch und daher bin ich froh, dass sich „Mutti“ Merkel im schlimmsten aller Fälle sogar noch die „Linke“ als Koalitionspartner aussuchen muss, um an der Macht zu bleiben. Insofern verlief der Wahlk-r-ampf aus meiner Sicht optimal 

  39. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Man müßte Techniken suchen, mit denen der Normalverbraucher an einer winzigen Stelle, einer Schlüsselstelle, in die Welt der NWO-Verschwörung eingeführt werden könnte. Nehmen wir den Komplex 9/11. Sicher kann man eine Schlüsselstelle aus diesem Komplex isolieren, definieren, von der aus alles aufzudröseln ist.

    Wer dann 9/11 halbwegs überblickt, dem kann keiner mehr etwas vormachen.

    http://www.politaia.org/israel/911-inside-job-oder-mossad-job/

    9/11: Inside Job oder Mossad-Job?
    von Laurent Guyénot

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