Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Syrien: Die nächste Giftgas-Inszenierung kommt bestimmt

EndCoverjpgWeiterhin Kriegsgefahr um Syrien… COMPACT-Spezial Nr. 2 „Kriegslügen der USA“

Gestern veröffentlichte die New York Times einen Beitrag von Wladimir Putin, den Schall und Rauch übersetzt hat (danke!).

Elektrisierend ist vor allem Putins Satz: „Berichte, dass Militante einen weiteren Angriff vorbereiten – diesmal gegen Israel – dürfen nicht ignoriert werden.“

Wenn Putin das schreibt, ist das kein Larifari. Da müssen Infos vorliegen… Das wäre tatsächlich der Hebel für die Kriegstreiber (an der Spitze Kerry und Netanjahu), die jetzige Entspannungsstrategie Moskaus noch zu durchkreuzen…
Deshalb: Die Wachsamkeit hochhalten! Die gesammelten Gegeninformationen zu den Propaganda-Fakes der USA seit 1990 finden sich in unserer Sonderausgabe COMPACT-Spezial Nr. 2 „Kriegslügen der USA“ (hier bestellen).
Vorgestellt wird „Kriegslügen der USA“ bei COMPACT-Live am 19.9. in Berlin von Ken Jebsen und mir. (Hier anmelden)
Am 5.10. wird in Leipzig auf Einladung von COMPACT Anastasia Popova, die syrische Frontkorrespondentin von Rossija24, einem der größten TV-Sender, über die „Wahrheit über Syrien“ referieren und ihren Syrien-Film erstmals auf deutsch öffentlich vorführen. (Hier anmelden)

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74 Responses

  1. alberich sagt:

    Reblogged this on alberichswahrheiten.

  2. voenigs sagt:

    Dass sich die USA aus verschiedenen Gründen den Krieg mit Syrien herbei sehnen, ist ja kein Geheimnis. Und dass die auch vor einem erneuten Angriff unter falscher Flagge nicht zurück schrecken werden, dürfte auch jedem klar sein, der sich nicht nur aus der Mainstream-Presse informiert.
    Im Moment frage ich mich aber, warum man zu der aktuellen Entwicklung um Syrien nichts von den Chinesen hört.

    Vielleicht könnte sich mal dazu bitte jemand äußern.🙂

  3. Charakterbilder sagt:

    Elsässer – der Prophet – hat ganz sicher recht, denn Assad will schliesslich zum Ziel kommen oder nicht?

  4. Wolfgang Eggert sagt:

    endlich! dank stagnierender prognosewerte bei den systemkonformen meinungsmachern allensbach&co nimmt die (zumindest verbal kriegsgegnerische) „alternative für deutschland“ jetzt die sache selbst in die hand: beim „wahl-radar“ kommt die partei jetzt auf satte sieben prozent –der dienst wird vom afd-vorstandsmitglied wolfgang osinski betrieben, lacht das handelsblatt. so schiesst man sich selbst ins knie! es wäre natürlich einfacher gewesen, ein halbwegs unabhängiges institut mit einer griffigen frage an die umfragefront zu schicken („wem vertrauen sie mehr: prof. wilhelm hankel oder wolfgang schäuble?“) und dann den knallerwert für hankel auf die bundeshomepage zu stellen. statt dessen lächelt einem dort seit wochen hartnäckig derselbe spitzenkandidat entgegen, und, wenn man sich etwas weiter klickt, ein offenkundig von einer werbefirma gekaufter protest-rentner. die „grauen panther“ haben bessere pr gemacht. und hatten sicher einen bruchteil soviel kohle. allein dieser trigemafritze wäre in der lage die homepage so zu boosten, dass da jeden tag ein neuer, landesweit bekannter afd-sympathisant unter dem banner „i-like-germany“ von der seite winkt. passiert aber nicht. weil man die wahlen verlieren WILL? afd, mit freundlichen grüßen

  5. rubo sagt:

    MOSKAU, 12. September (RIA Novosti).

    „Die so genannte Freie Syrische Armee (FSA), die seit mehr als zwei Jahren gegen die Regierung von Präsident Baschar al-Assad kämpft, hat den Vorstoß Russlands, die syrischen Chemiewaffenvorräte unter Kontrolle der Weltgemeinschaft zu stellen, abgelehnt.“

    Na also, CIA arbeitet gut, prompt lehnt FSA alles ab, damit die USA und Vasallen ihren geplanten Krieg trotzdem beginnen können. J. Elsääser liegt genau im Trend mit seiner Warnung!

    @Charakterbilder:
    Sagen Sie doch offen, daß Sie auch den Krieg wünschen!

  6. Hinweis: Kommentarvideo mit Herrn Höstel zum Problem Syrien

  7. urkeramik sagt:

    @voenigs: es sind nicht „die USA“ die sich Krieg wünschen, sondern Finanzoligarchen, die ihre Macht sichern und ihr „Imperium“ vollenden wollen und irre Armageddon-Fanatiker zu denen herrschende israelische Politiker zählen. Die haben leider einen bestimmen Einfluß aus die US-Politik. Gegen diesen, für die USA negativen, Einfluß regt sich aber zunehmend Widerstand in den US-Eliten selbst, von denen ein größer werdender Teil begreift, daß er ebenso gegen die USA (als Nation) wie gegen jede andere Nation gerichtet ist. Von daher wächst dort die Bereitschaft den russischen Versuch zu unterstützen, das Völkerrecht (das den Nationen das Recht einräumt ihre innere Entwicklung selbstbestimmt zu verfolgen) zu verteidigen. Zu verteidigen gegen den Versuch selbsternannter „globaler Eliten“ sich ein umfassendes Interventionsrecht zu erschleichen.
    Die Chinesen sollen angeblich ebenfalls ein großes Landungsschiff vor die syrische Küste geschickt haben. Und auch das pünktliche Hochkochen des Inselstreits mit Japan darf als chinesischer Hinweis an die US-Politik verstanden werden sich zu mäßigen.

  8. schnehen sagt:

    Press TV berichtet heute, dass zwei Geschosse von syrischer Seite auf den Golan-Höhen gelandet seien, eine israelische Quelle zitierend.

    Hier haben wir vielleicht schon den nächsten Mossad-Plan: Mit Hilfe ihrer ’syrischen‘ Werkzeuge einen direkten Krieg mit Israel zu provozieren, das jetzt frustriert zusehen muss, wie zumindest vorläufig all ihre Anstrengungen, die USA zu Militärschlägen auf syrische Ziele zu motivieren mal wieder fehlgeschlagen sind, wie dies in Bezug auf den Iran schon öfter der Fall war.

    Man hört nichts von den Chinesen?

    Hong Lei, der Sprecher des chinesischen Außenamts sagte Folgendes (meine Übers. von ‚English.cntv.cn‘):

    „China unterstützt Russlands Plan, eine militärische Intervention in Syrien zu vermeiden. China steht in ständiger Verbindung mit Russland und Syrien in dieser Frage.

    China ist gegen den Einsatz von Chemiewaffen, und tritt für eine diplomatische Herangehensweise ein, was das Problem betrifft. Wir werden weiterhin eine Haltung der Objektivität und Gerechtigkeit einnehmen. Wir beabsichtigen, eine positive und konstruktive Rolle zu spielen, um eine politische Lösung für die Krise zu finden.“

    Russlands Vorschläge seien eine wichtige Gelegenheit, um die Spannungen zu vermindern. China appelliert an alle Parteien, einen Weg der Diplomatie einzuschlagen.

    Das heißt:

    Obwohl Russland die Initiative innehat, unterstützt die chinesische Regierung das Vorgehen der russischen Regierung voll und ganz. Russland und China arbeiten im Tandem.

    Putin hat den Vordersitz inne, Xi sitzt direkt hinter ihm.

  9. Gast sagt:

    Interessanter Beitrag zur „Weltpolitik“:

    Deutsche Interessen und AFD:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/aussenpolitisches-konzept-afd-nimmt-sich-bismarck-zum-vorbild-12569281.html

    ein „Horror“ für die USA, aber Schluss mit dem „vorauseilenden Gehorsam“

    Die Kommentare sind interessant

  10. Mar Tin sagt:

    Freemans Übersetzung von Putins Brief ist elektrisierend, allein schon der erste Absatz. Für alle, die ihn lieber im Original lesen wollen, ist der Link hier gedacht: http://www.nytimes.com/2013/09/12/opinion/putin-plea-for-caution-from-russia-on-syria.html?pagewanted=all
    Der ganze Konflikt um Syrien und die UNO wird auch ein Licht auf die Verfasstheit der USA. Wie sieht es aus, wenn F. William Engdahl sagt, Obama müsse für einen Angriff auf Syrien nicht den Kongress um Erlaubnis bitten, und Putin mit Hinweis auf die UN sagt: „be nice.“? F.D. Roosevelt hatte, ich glaub, es war zu Beginn seiner 2. Amtszeit, den Kongress entmachtet. Schon damals waren 90 % der US-Bürger gegen einen Kriegseintritt der USA. Das waren nicht nur die armen Massen damals, sondern Leitartikler und hohe Kirchenrepräsentanten. Die Lügen der Präidenten begannen früher, denn schon Roosevelt hatte bis zuletzt versprochen, man werde sich auch raushalten. Sogar seine Frau Eleonore. Kam der Sinneswandel von selbst?

  11. rubo sagt:

    Die Meinung von Herrn Hörstel scheint mir sehr schwer zu widerlegen sein. So weit zu denken war ich ehrlich nicht fähig.

  12. Wolfgang Eggert sagt:

    ich denke dass die meldung, den rebellen sei das eigene giftgas aus unachtsamkeit um die ohren geflogen, tatsächlich stimmen könnte…

  13. urkeramik sagt:

    Hörstel, den ich eigentlich schätze, verkürzt in seiner Kritik der russischen Initiative unzulässig und verkennt die russische Absicht, weil er selbst sich nicht aus der Kriegslogik herausheben kann. Richtig ist, Rußland darf Syrien nicht aufgeben. Aber richtig ist auch, daß es Syrien nicht militärisch verteidigen darf und kann. In beiden Szenarien würde Rußland verlieren. Man könnte die russische Zwickmühle verkürzt so beschreiben: wenn es Syrien aufgibt brennt der Kaukasus, wenn es sich in eine militärische Auseinandersetzung verwickeln läßt brennt Rußland oder die ganze Welt. In dieser Situation macht Rußland das einzig vernünftige: es verteidigt und unterstützt Syrien soweit es kann gegen die Einmischung von außen ohne sich aber in eine offene Konfrontation mit „dem Westen“ drängen zu lassen, noch mehr aber ringt es um die Wiedereinsetzung des Völkerrechtes als gültige Norm internationalen Handelns, das ebend jedem Staat das Recht zuspricht, seine inneren Angelegenheiten selbst und ohne Einmischung von aussen zu regeln. Dieses Ziel als Leitline der russischen Syrienpolitik haben Lavrov und Putin von Anfng an und immer wieder betont „wir verteidigen nicht Assad, sondern das Völkerrecht“. Rußland weigert sich in die militärische Logik einzusteigen, weil es dabei nichts zu gewinnen hat.
    Der kluge Wurf des „Chemiewaffenopfers“ hat den eben angelassenen Motor der Kriegsmaschiene abgewürgt, er spielt jenen Kreisen in den USA in die Hände, die ihr Land nicht länger als Knüppelschwingenden Arm eines Schattenimperiums sehen möchten und die verstehen, das Volk und Nation der USA in dieser Rolle ebenfalls nur verlieren.
    Trotzdem ist es nur ein Zwischensieg, noch ist nichts entschieden, die Bemühungen die Kriegsmaschiene wieder anzuschmeißen laufen auf Hochtouren und es bedarf weiterer kluger Züge um das zu verhindern. Putins NYT Interview ist einer davon.

  14. schnehen sagt:

    Ich möchte zu zwei Dingen Stellung nehmen:

    1. Zu Christoph Hörstels These, dass Russland gegen seine eigenen und Syriens Interessen handele, wenn es die Chemiewaffen Syriens unter internationale Kontrolle stellen lasse, was Syrien entwaffne und den Angriff nur hinauszögere und sogar wahrscheinlicher mache.

    2. Zu der Behauptung, den Islamisten seien die ‚Chemiewaffen wahrscheinlich durch einen Unfall ‚um die Ohren geflogen‘ (W. Eggert).

    Zu 1:

    -Chemiewaffen sind für eine human handelnde Regierung, und bei der Regierung Assad handelt es sich um eine solche, nicht einsetzbar. Auch der Iran wurde damals von Saddam Hussein mit Chemiewaffen angegriffen und reagierte darauf nicht mit dem Einsatz eigener und gewann dennoch den Krieg gegen den Irak. Chemiewaffen und A-Waffen sind untaugliche Werkzeuge. Sie einer internationalen Kontrolle zu unterstellen, schwächt Syrien nicht. Entscheidend ist, dass das Land konventionell in der Lage ist, sich zu verteidigen und die Todesschwadrone zu besiegen, so wie sie damals in Nicaragua besiegt wurden.

    -Die syrische Armee ist in der Lage, ohne Chemiewaffen den Krieg für sich zu unterscheiden, was sie bei mehreren Gelegenheiten – zuletzt in Qusair – gezeigt hat, zumal sie die Unterstützung der Hisbollah, des Iran und Russlands genießt.

    -Die FSA hat den Vorschlag sofort zurückgewiesen.

    -Russland macht übrigens keine Rückzieher, sondern hat Syrien mit S-300 Abwehrraketen ausgerüstet und wird jetzt auch den Vertrag mit dem Iran über die Lieferung der gleichen Systeme erfüllen. Medwedjew und nicht Putin, die Hörstel in einen Topf wirft, hatte ihn damals auf Druck Washingtons ausgesetzt. Russland hat bisher dafür gesorgt, dass Syrien nicht von den USA angegriffen werden konnte und wird auch in Zukunft solche erfolgreichen diplomatischen Anstrengungen unternehmen. Hörstels Unterstellungen, dass Russland ‚im letzten Moment‘ einen Rückzieher macht, sind völlig aus der Luft gegriffen.

    -Hörstel vergleicht den Syrienkrieg mit dem Libyenkrieg. Er vergisst, dass damals Medwedjew und nicht Putin das Amt des Präsidenten innehatte. Wäre er im Amt gewesen, hätte er die Resolution 1971 (Flugverbotszone) nicht durchgewunken.

    Zu 2.

    Gegen die These eines Unfalls sprechen folgende Fakten:

    a. Bereits vier Tage vor dem Ereignis am 21. August beobachteten westliche Geheimdienste die Vorbereitungen auf den Anschlag, wurden aber nicht tätig (Quelle: voltairenet.org, T. Meyssan).

    b. Israel lieferte die angeblich abgehörten Telefonate, die ‚beweisen‘ sollten, dass das syrische Militär für den Einsatz verantwortlich gewesen sei. Israel lieferte 1986 auch ‚abgehörte Telefonate‘, um zu ‚beweisen‘, dass Ghaddafi Terroranschläge geplant habe. Israel hat auch dieses Mal anscheinend wieder ‚Telefonate‘ und ‚Beweise‘ bewusst fabriziert.

    c. Die Bilder mit den ‚getöteten‘ Kindern, kursierten bereits einen Tag vor dem 21. August im Internet.

    Daraus ergibt sich fast zweifelsfrei, dass es sich um eine geplante False Flag-Aktion gehandelt hat und nicht um einen Unfall.

  15. Haltet_den_Dieb sagt:

    Danke für das Kommentarvideo mit Christoph Hörstel.

    Wer hofft oder glaubt, daß Putin ein „Guter“ ist, den kann ich nur warnen.

    Seit Jahren höre ich sehr genau hin, wenn unsere Freunde und Bekannten aus Russland über die Lebenswirklichkeit dort berichten.
    Das Fazit ist erschreckend, denn Putin hat auf der einen Seite den völligen Absturz Russlands verhindert, der durch Jelzin und seine Mafia bereits in vollem Gange war (CIA-Agenten sassen im Kreml und bestimmten, wo und wie die wichtigsten russischen Industrie-Unternehmen kaputtgemacht wurden),
    insofern ist er ein Nationalheld,
    auf der anderen Seite aber vernichtet Putin gezielt und bewusst das russische Volk durch eine Flut von Immigranten, hauptsächlich Moslems, welche den Russen die Arbeitsplätze wegnehmen und für gewaltigen sozialen Zündstoff sorgen.

    Den Russen geht es im eigenen Land so, wie den Deutschen in der BRD.
    Wer etwas dagegen sagt, wird als „Rassist“ und „Fremdenhasser“ diffamiert.

    Soviel zur Innenpolitik von Putin, welche übrigens nichts anderes ist als eine Herrschaft einer Verbrecher-Clique, welche sich systematisch die Taschen vollstopft, während es den russischen Bürgern immer schlechter geht.
    In Russland ist alles so korrupt, das können wir uns überhaupt nicht vorstellen.
    Studenten müssen Schmiergeld bezahlen, sonst bekommen sie schlechte Noten, obwohl sie fehlerfreie Prüfungen abliefern.
    Gerichtsurteile werden gekauft, wer kein Geld hat, hat null Chancen, die Miliz treibt jetzt Schutzgelder von den Geschäftsleuten ein, Putin hat die traditionellen Mafiabosse völlig entmachtet, die Einnahmen aus Schutzgeldern, Prostitution, Drogenhandel usw. fliessen jetzt in die Taschen der Günstlinge und Kumpanen von Putin.

    Nun zur Aussenpolitik:
    Herr Hörstel hat vollkommen recht.
    Die Russen verraten jeden, wenn es zum eigenen Vorteil ist.
    Von wegen „Garant von Völkerrecht und friedlichen Lösungen“.
    Sie stehen damit den anderen Verbrechern auf internationaler Bühne in nichts nach.
    Wer sich auskennt, weiss, daß die USA lügen und betrügen und jedes Land überfallen, wo es Rohstoffe oder sonstwas zu stehlen gibt oder welches eine strategisch wichtige Lage hat.
    Regierungen sind organisierte Verbrecherbanden und es geht niemals um „Freundschaft“, sondern immer nur um Interessen.

    Gaddafi wurde von Russland verraten und Syrien ist wohl der nächste „Verbündete“, dem es so gehen wird.

    Keine Frage, ich habe mich darüber gefreut, daß Putin hier und da die Wahrheit über die Amis gesagt hat, aber ich bin nicht so naiv, ihn als Retter der Wahrheit oder Freiheit zu betrachten.
    Das wäre anders, wenn er in seinem eigenen Land aufräumen würde mit Korruption und Ausbeutung der Massen.
    Doch er macht das Gegenteil davon.

    Also Vorsicht vor Putin und seinen Verbündeten.

  16. Die USA muß einen Krieg mit Syrien anzetteln, da sie sonst Ihren Zeitplan nicht einhalten können..Denn das Ziel USraels ist es, uns, die Weltbevölkerung zu versklaven !
    Ich gehe ganz stark davon aus, dass einige Raketen gen Israel fliegen werden, um Syrien angreifen zu können !

  17. siempre sagt:

    “ Wir sind alle verschieden, aber wenn wir um die Segnungen des Herrn bitten, dürfen wir nicht vergessen, dass Gott uns alle gleich erschaffen hat“.

    Also wenn Putin zu solchen Weisheiten gelangt, dann wird es wirklich eng. Wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass sich die Indianer so etwas seinerzeit mit Sicherheit genauso gedacht haben. Und wenn sich Putin schon mal an die amerikanische Öffentlichkeit richtet – als bekennender Kapitalist nicht Sozialist -, dann wird es eng Leute.

    Übrigens, dass die Russen, egal ob man sie mag oder nicht, sich militärisch hochgerüstet haben, damit ihnen so etwas wie der 2. Weltkrieg nie wieder passiert, kann ich total nachvollvziehen. Insofern: Putin lass es krachen, wird eh Zeit für die Amerikander🙂. Aber mal diplomatisch: die Angst sitzt uns allen in den Knochen. Sterben muss irgend wann jeder, aber wenigstens sterben w i r nicht dumm.

  18. Toringo sagt:

    Wenn Syrien von den USA angegriffen werden sollte (ich vermute, das wird nicht der Fall sein), werden Russland und China gar nichts machen. Wie gehabt. Was soll Russland machen? Die einzige Möglichkeit die weitere Ausbreitung der USA-Macht zu verhindern, wäre eine harte Gegenreaktion Russlands. Die müsste sich gegen die amerikanischen Standorte in Deutschland richten. Ich nehme an, dass damit auch gedroht wurde. Das Einknicken Camerons ist nicht anders zu erklären. Auch er dürfte gewarnt worden sein, dass das Vereinigte Königreich gegebenenfalls vernichtet würde. Einen Weltkrieg III wird Russland jedoch ernsthaft nicht erwägen. Es könnte selbst untergehen. Deshalb könnte die Rechnung amerikanischer Hardliner aufgehen: Syrien symbolisch bombardieren und Russland tut gar nichts. Übrigens: Wenn Syrien seine Chemiewaffen aufgibt, ist es künftig völlig hilflos. Wie Libyen.

  19. MultiStar83 sagt:

    Habe heute mal wieder einen interessanten „Zeit“-Artikel zur Syrien-Thematik gelesen. Da wird der syrische Verzicht auf Chemie-Waffen doch tatsächlich als „eigentlicher Sieg“ Obamas verkauft, da dieser nun unter Wahrung seines Gesichts auf einen Waffengang verzichten könne, für den er ohnehin kaum eine Mehrheit in der Bevölkerung, geschweige denn des Kongresses bekäme. Russland dagegen könnte als Verlierer aus seinem taktischen Manöver hervorgehen, da es jetzt laut „Zeit“ gezeigt habe, welch massiven Einfluss es auf Syrien hat! „Warum hat Russland denn das alles nicht schon zuvor vorgeschlagen“, ätzt der „Zeit“-Artikel Schreiber. Nun könne Russland Assad ja auch zu einer Waffenruhe drängen. Als wenn Assad für die Kämpfe verantwortlich sei und nicht die „Rebellen“ mit ihren Anschlägen auch auf Zivilisten! Aber die „Zeit“ stellt auch fest, dass Assad ja JETZT keine Chemie-Waffen mehr benötige. Als wenn er sie je gebraucht hätte! Und zudem sei dem „syrischen Volk“ ja auch kaum geholfen, denn auch mit konventionellen Waffen hätte der „Tyrann“ Assad schon Hunderttausende seiner Landsleute umgebracht! Kein Wort von den Verbrechen der „Rebellen“! Da die „Zeit“ auch von vielen als eine Art Sprachrohr der „Bilderberger“-Eliten betrachtet wird, ist seine Haltung von großer Bedeutung und sagt einiges aus über die Stimmungslage dieser Kräfte. Und die scheint so auszusehen, zumindest aus meiner Sicht: „Erst noch abwarten und dann doch den Krieg gegen Syrien offen vom Zaun brechen bis zum Sturz des Assad-Regimes“. Ich stimme sozusagen den obigen Ausführungen Christoph Hörstels weitgehend zu!

  20. Aufwachen! sagt:

    @Wolfgang Eggert:
    —–Der „Wolfgang Eggert“ ???🙂

    @urkeramik (12. September 2013 um 11:04) zu der Aussage „sondern Finanzoligarchen, die ihre Macht sichern und ihr “Imperium” vollenden wollen und irre Armageddon-Fanatiker zu denen herrschende israelische Politiker zählen. Die haben leider einen bestimmen Einfluß aus die US-Politik.“:
    —–Ja genau (!) und grade wo Wolfgang Eggert auf dieser Seite kommentiert hat, möchte ich seine Interviews als Informationsquelle für diejenigen posten, die vielleicht nicht genau wissen was Sie meinen. Mir haben diese Interviews die Augen geöffnet und verständlicher gemacht, warum die potentielle Konfrontation mit einer anderen Atommacht nicht jeden Politiker oder sonst wie Mächtigen abschreckt:
    http://www.youtube.com/watch?v=8tvDKfNFAx >Erst Manhattan, dann BerlinIsraels Geheimvatikan<

    Wenn man sieht wie Putin mit klarem Verstand, Logik und Diplomatie vorgeht – damit meine ich den erwähnten offenen Brief an die Amerikaner (http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2013/09/wladimir-putins-offener-brief-die.html#ixzz2efJFMzJB) und z.B. dieses Putininterview vom 31.8.13 http://www.youtube.com/watch?v=WTJ0bjNQIvo (Syrien: Putin nennt Chemiewaffen-Vorwürfe völlig haltlos / Gefahr eines Weltkriegs) – und im Vergleich dazu die Äußerungen Obamas und der anderen an seiner Seite, die unverhohlen, sich über Kerry's Äußerungen ärgern, da sie dachten den Angriffsgrund auf Syrien in der Tasche zu haben, dann frage ich mich:

    WARUM HAT OBAMA DEN FRIEDENSNOBELPREIS? ER SOLLTE IHN AN PUTIN ABGEBEN!

    Mal schauen wo und wie sie wieder einen Grund kreieren, um vielleicht dieses Mal mehr Befürworter im Volk zu für den Angriff auf die Syrer bekommen? Wo jetzt schon so viel PR gegen Assad und seine C-Waffen gelaufen ist, ist das m. M. nach am wahrscheinlichsten… oder muss es Netanjahu oder Erdogan beginnen? Ach ja, Nordkorea fährt ja wieder einen Atomreaktor hoch (http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-forscher-nordkorea-faehrt-offenbar-atomreaktor-wieder-hoch-a-921840.html).

    Und zum Abschluss noch diese unglaubliche Kriegshetze:
    http://www.bild.de/news/standards/franz-josef-wagner/post-von-wagner-32336478.bild.html

  21. Nordnald sagt:

    was mich wundert, ist das seitens der USA und den MSM, kein einziges wort oder gar ein statement erfolgte, als putin androht saudi arabien anzugreifen, im falle eines syrienangriffes.

    „Grund dafür sei die Drohung der Saudis gegenüber Russland während der olympischen Winterspiele in Sochi 2014 mittels tschetschenischen Terroristen, welche unter saudischer Kontrolle stünden, “Tod und Chaos” zu verursachen.“

    http://www.antizensur.de/russland-droht-mit-militaerschlag-gegen-saudi-arabien/

    ich meine ja nur, als nämlich saddam kuwait bedrohte, da standen die usa sofort bei fuss.

    ich bin mir sicher das die kriegstreiber wie zbigniew brzezinski am frohlocken sind angesichts der optionen, welche sich aus dieser ansage putins eröffnen.

    wäre eine false flak in saudi arabien nicht deshalb auch eine denkbare möglichkeit ? gar auf atomarer ebene womöglich, wo doch der böse russe über ein beachtliches arsenal nuklearer sprengköpfe verfügt ?

    ich meine das ist schon alles weit hergeholt von mir und rein hypothetisch, aber es besteht bei diesen wahnsinnigen nun wirklich keinen zweifel, so das im grunde mit fast allem zu rechen ist.

  22. hotteki sagt:

    @urkeramik, alle

    Wenn ich mal auf die letzte Compact anspielen darf: Für mich ist Hörstel viel eher als Bundeskanzler geeignet als Sarrazin.
    Nur liegt er falsch, wenn er glaubt, dass eine militärische Unterstützung für die Menschen in Syrien irgendwelche positive Auswirkungen hätte. Die Lösung für weniger Kriegstote heißt: weniger Waffen, ganz einfach.
    Aber ich muss Ihnen da recht geben, Putin kennt die militärischen Möglichkeiten der USA und weiß auch, dass ein ziviler Ausweg aus der Finanzkrise, was ja eine Mitbestimmung des Volkes, in welcher Form auch immer bedeuten würde, von der Finanzelite nicht gewollt wird. Sie müssten Geld und Macht abgeben und nicht zu wenig, also Demokratie wagen, dann doch lieber die Völker aufeinander hetzen.
    Putin weiß das und versucht die Zeit aufzuhalten:
    Die USA, Israel und die Finanzmafia bloß zu stellen.
    Der Weg, den er da geht, ist vielleicht nicht alternativlos, aber ein sehr gut durchdachter, weil er die USA zum Dialog zwingt.
    Ich sehe nur eine Möglichkeit, die Katastrophe von Syrien noch abzuhalten, dass ist verstärkter Widerstand des amerikanischen Volkes gegen seine Regierung. Beim Krieg gegen Vietnam hat das ja auch geklappt.
    Aber ist das wiederholbar? Abwarten.

  23. Wolfgang Eggert sagt:

    @schnehen: war nur zur auflockerung gedacht. natürlich weisen schon allein die zeitlichen zusammenhänge und die sofort einsetzende strategische ausschlachtung des c-waffen-vorfalls darauf hin, dass das vorsätzlich passierte. das video zeigt aber recht anschaulich, daß diesen fsa-deppen so ziehmlich jeder unfall zuzutrauen ist.🙂

  24. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen

    Ihre Analyse ist treffend.
    Nun gibt es aber doch einen weiteren Aspekt:
    Chemiewaffen sind durch internationale Abkommen verboten, aber alle, alle besitzen ein Arsenal derartiger Waffensysteme und alle forschen weiter, um die wirksamsten biologischen und chemischen Waffen zu erfinden.

    Diesen Aspekt sollte man öffentlich machen und fordern, daß alle ihre Chemiewaffen „internationaler Kontrolle unterstellen“ und kontrolliert vernichten.

    Selbstverständlich glaube ich nicht, daß die Großmächte das tun. Es kommt aber darauf an, die Öffentlichkeit mit dem Gegensatz zwischen „humanitärem“ Blabla und der brutalen Realität vertraut zu machen.

    Der Widerstand der Vielen ist das einzige, was uns retten könnte.

  25. Aufwachen! sagt:

    Zu meinem Eintrag vom 12. September 2013 um 20:40 – folgende eingefügten Links waren nicht vollständig:

    http://www.youtube.com/watch?v=8tvDKfNFAx (Erst Manhattan, dann Berlin) und
    http://www.youtube.com/watch?v=Z0MgzisqhIU (Israels Geheimvatikan)

  26. Aufwachen! sagt:

    Entschuldigung für die Umstände, ich habe noch einen Fehler gemacht, bitte falls möglich die Korrektur hiervor löschen und nur ab jetzt veröffentlichen ==>

    Zu meinem Eintrag vom 12. September 2013 um 20:40 – folgende eingefügten Links waren nicht vollständig:

    http://www.youtube.com/watch?v=8tvDKfNFAx0 (Erst Manhattan, dann Berlin) und
    http://www.youtube.com/watch?v=Z0MgzisqhIU (Israels Geheimvatikan)

  27. urkeramik sagt:

    @toringo: „wenn Syrien seine Chemiewaffen aufgibt ist es völlig hilflos. Wie Libyen.“ Erklär uns doch mal, wie man mit Chemiewaffen Tomahawks und Smartbombs bekämpfen kann. Im Ernst, diese Chemiewaffen sind militärisch wertlos, sie eignen sich nur um ungeschützte Truppenansammlungen (die es kaum geben wird) zu bekämpfen oder um die gegnerische Zivielbevölkerung zu bedrohen und zu terorrisieren (Wofür rein geografisch weder die USA, noch Europa, noch die bewohnten Gegenden Saudi Arabiens infrage kommen, es bleibt einzig Israel als Ziel). Mehr noch, sie sind ein Klotz am Bein der syrischen Armee, sie müssen aufwendig geschützt werden und sie sind ein Faustpfand im Propagandakrieg gegen Syrien für die Gegner Syriens. Wenn es geling diesen Klotz am Bein loszuwerden zu der von Rußland gestellten Bedingung der Einstellung völkerrechtwidriger Kriegsdrohungen hat Syrien sehr viel gewonnen. Wenn es darüber hinaus gelingen sollte, ernsthaft das Thema „massenvernichtungsfreier Naher Osten“ auf das internationale Tablet zu heben, dann sollte Putin, nein nicht der Friedensnobelpreis, das wäre eine Beleidigung, sagen wir der 11. Dan aller internationaler Kampfsportvereinigungen verlihen werden.

  28. Wer glaubt denen dass denn dann noch ?

  29. trup sagt:

    ZumBeitrag von schnehen weiter oben:

    Chemiewaffen seien nicht einsetzbar, weswegen man sie ja nicht brauche:

    Atomwaffen sind da ähnlich. Syrien braucht die C-Waffen aber ganz einfach als Abschreckung, gegen Israel, gegen Saudi-Arabien, Katar etc. Sie sind die Vergeltungstrümpfe mit denen etwas verhindert wird. Diese Position wird so von Syrian Girl (sie ist auf youtube, hat zig Videos, die die Lügen der Usraeliten-Saudi Flanke blosslegen) vertreten. Ohne Chemiewaffen wird Syrien dann zerlegt werden, kurz oder lang, das ist die Frage.

    „-Russland macht übrigens keine Rückzieher, sondern hat Syrien mit S-300 Abwehrraketen ausgerüstet und wird jetzt auch den Vertrag mit dem Iran über die Lieferung der gleichen Systeme erfüllen. Medwedjew und nicht Putin, die Hörstel in einen Topf wirft, hatte ihn damals auf Druck Washingtons ausgesetzt.“

    Rusland hat die S-300 Raketensysteme NICHT! geliefert, weder an Iran (die deswegen Russland verklagen) noch an Syrien. Syrien hat Jachont Raketen bekommen, aber es wurden nur einige Komponenten der S-300 Systeme geliefert. Putin und Russland kündigen immer an, aber liefern nicht. Schhon ziemlich seltsam.

    http://de.rian.ru/security_and_military/20130911/266856741.html

    http://de.rian.ru/politics/20130904/266802799.html

    Es sei ja Medwedew und nicht Putin gewesen, der Libyen fallen liess: Tja, So wie es momentan aussieht, kam der Chemiewaffenvorschlag von dem Polen Sikorski, der den Republikanern nahe steht. Könnte auch sein, dass das nur ein Vorspiel zu neuen Ereignissen ist. Russland müsste offensiv Beweise vorlegen und verbreiten, die zeigen, wer die Chemiewaffen eingesetzt hat. Ich vermute aber: Putin wird nicht verhindern, dass Syrien zerlegt wird.

    Und das hat folgende Gründe:

    Ich traue ihm nicht mehr. Denn, die Richtung Russlands ist sehr fragwürdig. Es wird sich als Gegner aufgeführt, aber mitgespielt (WTO Beitritt, etc). Diejenigen, die Eggerts Ansatz schätzen, müssten ja auch wissen, wer Chabad ist. Putin hat deren Oberrabi Berl Lazar groß gemacht, die werden massiv gestützt, sie haben engen Kontakt.

    Im eigenen Land werden die national gesinnten Kräfte verhaftet oder verboten. Es gibt Gesetze gegen Redefreiheit zur Zuwanderungsfrage wie bei uns, ganz genau so streng. Hunderte sitzen ein deswegen.

    Der jüdische Oligarch Boris Shpigl hat unlängst das Gesetz gegen Redefreiheit zum Holocaust eingebracht, Putin hat brav unterschrieben.

    Die j__ischen Oligarchen sitzen immer noch im Sattel: Gussinski und Deripaska und andere, Chodorkowski kommt bald frei.

    Die Bevölkerung wird nicht von den Oligarchen befreit, die Korruption regiert. etc.

    Hier Putin in Israel bei seinen freunden: http://www.youtube.com/watch?v=ibT7COWyTWA

  30. Mr Mindcontrol sagt:

    Giftgas hin oder her: Wie wahr sind die Aussagen ( meines Therapeuten ), dass Assad Huntertausende seinen eigenen Volkes abschlachtet und die Welt einfach zuschaue . Unzählige Leute würden traumatiert, da können nman nicht einfach zuschauen, Er war sauer über meine Einstellung das die böse CIA das angezettelt hätte und meinte ich mache es mir viel zu einfach. Auf dirrekte Fragen ob er für eine Bombardierung wäre regiert er ausweichend und meint dass lange kein Giftfgas mehr eingesetzt worden ist etc.
    P.S. ; „Compact“ hier er für ein „Faschoblatt“ weil es gegen Israel und Europa wäre.
    Stimmt es dass Assad in sehr großen Mengen hat Zivilitsten massakrieren lassen?

  31. felixk sagt:

    in den kommentaren wurde teilweise von ‚beweisen‘ in form abgehörter telefonate gesprochen.
    dazu folgendes: die computertechnik ist heute relativ problemlos in der lage, aus einem echten sprachsample einer echten person eine computergenerierte ‚originalstimme‘ herzustellen und mit dieser computerstimme jeden beliebigen text vorlesen zu lassen. diese generierten sprachen sind täuschend echt und vom original nicht zu unterscheiden. nur dass das lebende ‚original‘ diesen text niemals gesprochen hat.
    so lassen sich beliebige ‚beweise‘ herstellen.
    apropos fälschung:
    dazu hier: http://einarschlereth.blogspot.de/2013/09/bildmaterial-von-chemieangriff-in.html

  32. Attila Varga sagt:

    Hallo GAST,
    danke für den Link!
    Deutschland wird weiter an außenpolitischem Spielraum und Einfluss verlieren, wenn das Land die Westorientierung so weit treibt, automatisch den Vorgaben aus Washington (=Wallstreet), (City of) London und Paris zu folgen, auch wenn diese dem deutschen Volk schaden. Eine engere Zusammenarbeit mit Russland und auch den Visegrád-Staaten (Ungarn und Slowakei sind ohnehin pro-deutsch und auch die Polen und Tschechen wissen, auf welcher Seite das Brot gebuttert ist) ist weit besser geeignet, das häufig beschworene „Gewicht Europas in der Welt“ zu erhöhen, als bei spätkolonialen Eskapaden den Wasserträger zu spielen.

  33. Jakobiner sagt:

    Hat Syrien eigentlich auch B-Waffen? Wäre ja mal eine andere Variante!

  34. Jakobiner sagt:

    Wie wäre es denn mit dieser Variante?

    Syrian opposition may attack Israel with chemical weapons, Asad tells Russian TV
    Rossiya 24 TV
    Thursday, September 12, 2013

    Syrian opposition may attack Israel with chemical weapons, Asad tells Russian TV

    Syrian President Bashar Al-Asad has told Russian TV it is possible that Syrian opposition forces may launch a chemical attack on Israel from an area controlled by government troops in order to provoke a US attack on Syria. He also repeated his assertion that some unnamed foreign countries were supplying opposition forces with “chemicals”.

    In a recorded interview broadcast on state-owned Russian news channel Rossiya 24 on 12 September, the interviewer asked: “The Russian media reported recently that militants from the (Syrian) armed opposition may be preparing a provocation, they may use chemical weapons against Israel, and do it from a territory controlled by the Syrian Arab Army. Do you, as Syrian supreme commander-in-chief, possess this information? It is, after all, very dangerous.”

    Asad’s reply was translated into Russian as follows: “Since it has been confirmed that chemicals have already been supplied by the armed groups (as heard; probably should be “to the armed groups”), and they have been used against our soldiers in Syria and against civilians, this means that these substances are there. On the other hand, we all know that these terrorist gangs and those who control them are trying to provoke a US attack. Before that, they tried to involve Israel in the Syrian crisis.

    “It is absolutely possible that this information is correct and (the chemicals are to be) used for the purposes mentioned earlier.

    “When there is a regional war, chaos increases, and when chaos increases, it is only natural that the territory becomes more open to terrorists gangs and they can inflict more losses and damage.

    “These threats are a real challenge, because terrorists have chemicals, and there are countries which give them these chemicals.”

    (Description of Source: Moscow Rossiya 24 TV in Russian)

  35. schnehen sagt:

    Russland schickt drei weitere Kriegsschiffe vor die Küste Syriens:

    Schon dort sind:

    Alexandr Shabalin;
    Admiral Nevelskoy;
    Peresvet;
    Novotscherkask;
    Minsk;
    Neustraschini;
    Admiral Pantelejew;

    In den nächsten Tagen sollen ankommen:

    Moskwa;
    Smetlivi;
    Nikolai Fritschikow

    Viele dieser Schiffe dienen der Raketenabwehr.

    Sergej Tronow wird das operative Kommando übernehmen.
    Dies zeigt, dass Russland keinen Rückzieher macht, wie Christoph Hörstel spekuliert.

    Syrien wird übrigens nur dann seine Chemiewaffen einer internationalen Kontrolle unterstellen bzw. sie vernichten, wenn zwei Bedingungen gegeben sind, so Assad:

    1. Keine weiteren Angriffsdrohungen seitens der USA (das deckt sich mit Putins Vorschlag);
    2. Beendigung der Bewaffnung der Terroristen durch US-Geheimdienste.

    Die Furcht vor einer ‚Zerlegung Syriens ohne Chemiewaffen‘ ist also unbegründet. Syrien hat über zwei Jahre gezeigt, dass es sich erfolgreich konventionell verteidigen kann. Würde es Chemiewaffen einsetzen oder auch nur mit ihrem Einsatz drohen, wären all diese Erfolge in Frage gestellt. Es würde dann zu einer internationalen Koalition westlicher Staaten gegen Syrien kommen. So aber ist der Westen gespalten und uneinig. Putins Vorschlag hat diese Spaltung bewirkt. Bravo Putin!

    Die USA werden voraussichtlich keine dieser beiden Bedingungen erfüllen. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass es wohl nicht so schnell oder gar nicht zu einer Übergabe der syrischen Chemiewaffen kommen wird. Durch den Vorschlag hat Syrien jedoch Zeit gewonnen und durch seine Unterschrift unter die Anti-Chemiewaffen-Konvention Prestige – wertvolle Zeit und ein Mehr an Einfluss, um die Terroristen im Inland zu besiegen, siehe Ereignisse um das christliche Dorf Malula, das fast von syrischen Einheiten befreit ist. Die Folge der Zustimmung zum russischen Vorschlag, der auch vom Iran unterstützt wird: die Uneinigkeit in den Reihen der Opposition nimmt zu. Es gibt Berichte (Quelle: Press TV) darüber, dass bestimmte Fraktionen sich gegenseitig bekämpfen. Zerlegt wird also nicht Syrien, sondern der Gegner.

    Was man also auch nicht unterschätzen sollte: Konflikte werden nicht nur mit Waffen, sondern auch durch eine erfolgreiche Diplomatie entschieden, zumindest mitentschieden. Durch Putins und Lavrows Diplomatie sind die Friedenskräfte gestärkt worden. Obama kann nun kaum noch im Alleingang einen Waffengang wagen, weil er fast völlig isoliert ist.

    Nur Taten zählen, also z. B. ob ein Land eine Aggression eines anderen Landes verhindern oder auch nur hinauszögern kann, ob es einen Beitrag zum Frieden leistet oder nicht. Und das kann, was Putins Russland angeht, nicht bestritten werden.

    Das beweist auch, dass Putin kein Freund des Zionistenregimes ist, das zu den größten Kriegstreibern im Mittleren Osten gehört. Russland hat dem Iran einen weiteren Nuklearreaktor zugesagt, sehr zum Leidwesen Netanyahus.

  36. Haltet_den_Dieb sagt:

    @trup,
    ich bin zu 100% bei Ihnen.

    Die Gründe von USrael, Syrien zu zerschmettern, zu balkanisieren, einen „Regime Change“ herbeizumorden,
    sind bekannt und korrekt hier im Blog beschrieben worden.
    Die Franzosen und Engländer wollen auch etwas von der Beute abbeissen, deshalb hetzen sie wie die Wahnsinnigen gegen Assad und wollen am liebsten gestern noch ihre Bomben werfen.
    Alles im Dienste USraels, es geht um Öl, um Erdgas, um die strategisch wichtige Lage Syriens, um das Zerschmettern des Verbündeten des Irans, das danach zerschmettert werden soll.

    Was den Meisten hier fehlt, ist die korrekte Einschätzung von Putin und dessen Genossen.

    Dazu müsste man ein paar Bücher von Wolfgang Eggert lesen, zum Thema Putin passend natürlich „Zuerst Manhattan, dann Berlin“ .

    Putin ist ein Agent der NWO, genauer gesagt, von üblen zionistischen Kräften. Er ist ein Feind der Russen und der Demokratie.
    Alles, was auch hier an Hoffnungen und Wünschen in ihn hineinprojiziert wird, läuft in die falsche Richtung.

    Ich habe es schon öfter beschrieben, was unter Putin in Russland mit den Russen gemacht wird und meine Informationen kommen von Geschäftsleuten aus ganz Russland und von persönlichen Freunden und Bekannten, die alles hautnah täglich erleben und erleiden.

    Russland unter Putin ist eine Gewaltherrschaft von Oligarchen, welche das Volk brutalst ausbeuten.

    Wenn man alle Prophetien des Islam, der Christen und der Juden mit der Weltlage vergleicht, kann es nicht ausbleiben, zu vermuten, daß Russland und China für die Schlacht von Armageddon gerüstet werden.
    Israel ist bereits gerüstet. Atomwaffen und Chemie-Waffen und biologische Waffen. Israel hat alles, verstösst gegen alle UN-Resolutionen , gegen das Völkerrecht, gegen alles, was Recht und Gesetz ist …..
    und da ist keine Merkel, kein Westerwelle, kein Obama, kein Hollande, kein Cameron,
    die von Israel die sofortige Vernichtung ihrer Atombomben oder die Vernichtung ihrer Chemiewaffen fordert und mit Bombardements droht, wenn Israel nicht sofort gehorcht.

    Israel hat Chemiewaffen eingesetzt, immer wieder, in manchen Analysen wird davon gesprochen, daß sie ständig Atombomben einsetzen (Mini-Nukes, die gezielt auch die tiefsten und sichersten Bunker zerstören, Israel begeht Genozid seit seiner Existenz, wenn die Heuchler an Israel dieselben Maßstäbe wie an Syrien oder den Irak oder Afghanistan anlegen würden, hätte Israel längst in Grund und Boden gebombt werden müssen, doch nichts davon ist passiert.

    Die Welt wird betrogen und belogen und bei diesem Lügenkonzert macht auch Putin mit.

    Wenn jemand nun fragt, wer uns überhaupt noch helfen könnte, nachdem er erkannt hat, daß wir verraten und verkauft sind, dann kann ich nur sagen: Putin ist es nicht.
    Die Reichsdeutschen auch nicht, die angeblich in ihren Flugscheiben herumschwirren und uns irgendwann erlösen werden, ich halte das für Desinformation genauso wie NASARA nichts als Desinformation ist, um den Widerstand gegen das Imperium zu zersetzen.

    Was dann ?
    Wir selbst ?
    Viel Glück dabei. Versucht mal, Eure Bekannten oder Verwandten von dem zu überzeugen, was Jürgen Elsässer hier schreibt und was die Kommentatoren schreiben, dann wißt Ihr, daß es noch Jahrzehnte oder Jahrhunderte dauern wird oder gar nie geschehen wird, daß sich eine kritische Masse bildet, welche wirklich etwas bewirken kann.

    Natürlich muss man immer weitermachen, weiter die Hoffnung hochhalten, sich weiter für die Aufklärung einsetzen, keine Frage.
    Dabei aber auf Ganoven wie Putin zu setzen, halte ich für falsch.

  37. Carlo sagt:

    @trup
    Mit der Einschätzung Schnehens gehe ich eher konform. Warum wohl? Weil er sachlich und nachprüfbar argumentiert (Beweise vorlegt) und nicht auf eine jüdische Verschwörung, wie Sie polemisiert.
    Abgesehen davon einmal zur Erinnerung: Ohne Uncle Joe (so wurde Stalin von den GI’s genannt), der von den Kibbuzim als potentiellerkommunistischer Gesellschaft begeistert war, hätte es keinen Staat Israel gegeben. Und er hat sie auch reichlich mit Waffen aller Art unterstützt. Ja…früher!
    Heute hat sich den Zeitläuften folgend Israel zu einem Appartheitsstaat, wie seinerzeit und heute in vielen Bereichen, Südafrika, nur zu seinem schlechten verändert. Das sehe ich auch.
    Jeder halbwegs geistig fitte junge Israeli sucht das Land zu verlassen und eine Arbeit im ruhigeren Ausland zu bekommen. An sich sagt das alles.
    Oder langt’s noch nicht?
    Na gut, ich frage mich mal, wer wandert in ein Land ein, wo sein jugendlicher Sohn, gleich für drei Jahre Militärdienst leisten soll. Sowas kennen nur noch die Toten aus dem deutschen Wilhelminismus, und wir von Omas Erzählungen.

    Shalom heißt übrigens Frieden

  38. ue sagt:

    @Die nächste Giftgasinszenierung kommt bestimmt.
    Ja, weil die Geschichte immer wieder in ähnlichen Mustern sich vollzieht. Deswegen spielen Pessimisten die bessere Karte, weil sie am Ende doch immer irgendwie Recht behalten. Spannend aber ist das nicht. Spannend ist die Frage, was ist das Neue, das Besondere, das Unerwartete?
    Es gibt diesen Dakota-Spruch, dass, wenn man erkennt, dass man ein totes Pferd reitet, man absteigen soll. Da ist Wahrheit drin und den Mut dazu, zu dieser Wahrheit, sollten wir haben.
    Also, wenn mich die Angela da in US-Uniform vom Titelblatt ansieht, dann bewegt sich diese Compact im alten linken Politikmuster. Eigentlich waren wir mal weiter. Diese negative Fixierung auf die USA ist eine indirekte Form der Bejahung. Gut sieht man das an dem Magazin, das nur spiegelt und nicht reflektiert, wo faktisch eine pro Kriegsargumentation gefahren wurde und wird (natürlich in der Form der negativen Bejahung).
    Wir haben in den letzten zwei Wochen eine Entwicklung gesehen, die anders verlief, als die Auguren es aus dem Flug der Vögel ablesen konnten. Das Friedensgebet des Papstes war ungewöhnlich. Russland hat eine neue Rolle gespielt und Putin hat in seiner Stellungnahme in der New York Times den direkten Gottesbezug gewählt. Das trifft das amerikanische Selbstverständnis. Und seine gerade Forderung, dass alle Nationen vor Gott gleich sind, holt die USA zurück auf den Boden des Völkerrechts. Der Kulturkrieg des 9/11 ist zu Ende. Es hat sich etwas geändert. Angela Merkel hat in diesem Spiel vorsichtig gespielt. Aber die Ergebnisse stimmen.
    Merkel abwählen? Niemand mit Verstand und Anstand kann die Verantwortung für eine Regierung Steinbrück und Trittin übernehmen, in der Claudia Roth dann noch Botschafterin für die Türkei wäre. Wir kennen diese Leute doch. Wie können wir dann Merkel abwählen?

  39. rubo sagt:

    Nach der Einigung ist Kerry nicht nach Washington zu Obama geflogen, um ihn zu informieren, nein, sondern er ist am Sonntag nach Israel geilt und wird als erster Netanyahu berichten. Wer ist demnach sein wirklicher Chef, Obama oder Netanyahu?

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Nach Genf eilt Kerry zu seinen Chefs http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2013/09/nach-genf-eilt-kerry-zu-seinen-chefs.html#ixzz2excUwUKF

    Hund oder Schwanz, wer wackelt mit wem?

  40. Wolfgang Eggert sagt:

    @Haltet_den_Dieb— Tatsächlich, ich musste zweimal hinschaun, aber ich kenne den Typ in dem Video😉 Ich habe auch wirklich in „Erst Manhattan“ – gut belegt – geschrieben, daß Putin einen zionistischen Background haben KÖNNTE, den er – was dann wirklich verdächtig wäre – versteckt. Nur: Seine HANDLUNGEN auf der politischen Bühne widersprechen dem. Putin handelt klar russisch und dabei nicht so provokativ, wie es die Agenda der Endzeitler (die einen Dritten Weltkrieg wünschen) einfordert. Deshalb erscheint mir ehrlich gesagt ein vorsichtiges Bündnis mit Rußland zwar nicht ungefährlich aber gut. Und „unsere“ Aussenpolitik bewegt sich – allen öffentlichen Kotaus zum Trotz – seit dem Millenium in diese Richtung.

  41. juergenelsaesser sagt:

    Wolfgang Eggert:❤

  42. urkeramik sagt:

    @Haltet den Dieb: hier wird dir betreffs „Putins verdeckte Agenda“ geholfen: http://lupocattivoblog.com/2013/06/14/zur-frage-der-russischen-souveranitat/

  43. Wolfgang Eggert sagt:

    thänx. hoffentlich sieht das der westerwelle jetzt nicht😉
    aber wirklich: wir können über unsere wirtschaftlichen möglichkeiten HINAUS keine große, entscheidende politik betreiben ohne einen großen partner an der seite.
    einige unserer „europäer“ haben vielleicht gedacht, es ginge auf dem weg der eu. aber man sieht den laden, in den wir geraten sind: die briten transatlantisch, viele andere „professionelle handaufhalter“, die mit der vergangenheit fix zur stelle sind, wenn die überweisungen mal nicht schnell genug kommen. und deutschland gegenüber ewig auf „containment“, auf „bindung“ eingeschworen. ein bündnis soll aber nicht knebeln sondern freimachen, ent-fesseln! und das geht qua geschichte und kultur am besten mit russland.

  44. Carlo sagt:

    @elsaesser
    Die Achse Paris-Berlin-Moskau wäre ganz gut!

  45. Hingeschaut 5% Club sagt:

    Mal nebenbei,wer zwingt eigentlich mal die sauberen Amis,ihre ABC-Waffen unter internationaler Kontrolle und Aufsicht zu stellen und anschliessend zu vernichten?
    Die USA allein besitzen mehr chemische und biologische Waffen wie die restliche Welt zusammen,von den Atomwaffen ganz zu schweigen.

    Der diplomatische Stolperstein der Russen,wird die Amis nicht lange von ihren eigentlichen Zielen abhalten.
    Im Prinzip hat Obambimsel ja schon angekündigt das er es ohne jegliche Zustimmung macht,so er sich dazu genötigt sieht.

    Das Motiv hat er ja auch gleich geliefert,die Frage was ist wenn Syrien nicht alle Waffen abliefert meldet oder vernichtet,hat man ja schon mit einer konkreten Kriegsdrohung beantwortet.

    Es wird zum Krieg kommen,weil die USA behaupten werden,das ASSAD NICHT ALLES OFFENGELEGT HAT,mit der Behauptung,die Assad nicht widerlegen kann,hat die USA jeden Grund.

    Obama wird behaupten seine Geheimdienste haben ihm gemeldet,das Assad C-Waffen beiseite geräumt hat,und Assad wird es abstreiten,zum Beweis der amerikanischen Behauptung wird es einen erneuten C-Waffenanschlag geben.
    Diesmal wird man schlauer sein,wie z.B. noch im Irak,und diesmal unmittelbar nach dem amerikanischen Angriffen selbst mitgebrachte C-Waffen aufdecken.

    Noch einfacher man bombardiert eine bewohnte Gegend und schmeisst gleich noch etwas Giftgas made in USA hinterher,danach behauptet man schlicht und einfach man habe Geheimdiensthinweise gehabt das Assad an dieser Stelle C-Waffen versteckt hatte,die man mit einem gezielten Schlag vernichten wollte leider ist es nur unvollständig gelungen so das die syrische Bevölkerung durch dieses Giftgas umgekommen ist,ganz nebenbei kann man Assad so als perversen Unmenschen hinstellen,der nicht nur die internationale Öffentlichkeit getäuscht habe,sondern auch noch seine Giftvorräte in bewohnten Gebieten versteckt hat…blablabla er hat ganz pervers arme Civilisten als Schutzschild missbrauchen wollen,das es zu den Opfern durch den US-Angriff kam lag nicht daran das man nicht chirurgisch exakt getroffen hat,sondern einfach daran das Assad dort eine um ein vielfaches grössere Menge dort versteckt hatte,wie die eigene Aufklärung ermittelt hatte,da die eingesetzten Mittel für die grössere Menge nicht ausgereicht haben,ist das Giftgas nur zum Teil verbrannt,und wurde so freigesetzt.
    Dann hat man mal eben noch Hinweise auf ein gutes Dutzend weitere Giftgaslager in bewohnten Gebieten,und schon ist eine gross angelegte Vernichtungsaktion gerechtfertigt,man bombardiert und liefert die Beweise immer gleich mit,…was will die dumme Masse auch mehr.

    Dem Ami traut man selbst im Westen mittlerweile viele Schweinerein zu,spätestens nach Lybien,das aber der Ami selbst Giftgas einsetzen würde,…nein soweit würde man dann doch nicht gehen.
    Bleibt also nur ein logischer Schluss übrig,der Ami hatte Recht und Assad hatte überall Giftgas gebunkert,damit ist auch nachträglich der erste Giftgaseinsatz Assad zu zuschreiben,…der Ami hatte also wieder von Anfang an Recht,und alles was er ohne UN-genehmigung gemacht hatte war berechtigt und wird nachträglich legalisiert.

    Und schon ist der Drops gelutscht…wir werden es so ziemlich genau so erleben,jede Wette.

  46. schnehen sagt:

    „Was den meisten hier fehlt, ist die korrekte Einschätzung Putins“.

    Und dann kommt die Supereinschätzung: Putin ist ein Ganove.

    Argumente und Fakten, weshalb Putin kein Mann der NWO ist.

    Was ist die NWO?

    Die NWO, zuerst formuliert von George Herbert Bush im Jahre 1990 (vgl. W. G. Tarpley, ‚George Bush – The Unauthorized Biography‘), ist ein anglo-amerikanisch-zionistisches Projekt des US-Imperialismus, um alle Länder und ihre Rohstoffe und Märkte unangefochten, ohne Konkurrenz fürchten zu müssen, kontrollieren zu können.

    Die Haupthindernisse für die NWO:

    1. Stabile Nationen, was den inneren Zusammenhalt angeht;
    2. Unabhängige Nationen; lassen sich nichts von außen diktieren;
    3. Unverschuldete Nationen;
    4. Antizionistische und antiimperialistische Regierungen.
    5. die BRICS, darunter China, Russland, Brasilien

    Die Hauptinstrumente:

    -NGOs (in Russland allein gibt es über 600);
    -der Militarismus der USA und die Nato;
    -internationale Finanzorganisationen, die vom USraelischen Imperialismus kontrolliert werden wie der IWF, Weltbank…;
    -Geheimdienste, darunter Mossad, NSA, CIA, MI6…
    -der politische Islam in Gestalt von Moslembruderschaft und Wahabis, Saudi Arabien, Katar…
    -Gremien wie Bilderberg, Trilaterale Kommission, CFR, Think Tanks wie American Enterprise Institute, Brookings, Atlantikbrücke..
    -bestimmte Russen wie Michael Gorbatschow und seine NWO-Organisationen, die von Rockefeller und Soros finanziert werden;
    -Mainstream-Medien, die größtenteils zionistisch kontrolliert werden…

    Ziel:

    Schaffung einer unipolaren Welt. Nichtzulassung einer multipolaren Welt.

    Putins Rolle

    1. Hat Verschuldung des russischen Staates praktisch aufgehoben. Staat wieder handlungsfähig;
    2. Hat geholfen, internationale Organisationen gegen die NWO zu schaffen wie Shanghai-Kooperations-Abkommen, aber auch militärisches Bündnis gegen die Nato;
    3. Hat Demokratisierung des Landes eingeleitet, darunter die Direktwahl der russischen Gouverneure;
    4. Hat den Einfluss der russischen Oligarchen zurückgedrängt, ihnen den Prozess gemacht oder sie ins Ausland getrieben wie Beresowski u.a.;
    5. Hat das russische Gas und Öl wieder verstaatlicht;
    6. Hat das Projekt Zentralbank der BRICS nach vorne getrieben, um unabhängiger von IWF und Weltbank zu werden Vereinbarung dazu steht;
    7. Putins Politik hat die russische Nation gestärkt, z. B. durch sein Vorgehen gegen Georgiens Aggression im August 2008, gegen tschetschenischen Terrorismus, gegen separatistische Bestrebungen, aber auch durch seine Familien- und Sozialpolitik (Bevölkerung steigt wieder an, Lebenserwartung ebenso, BSP auch angestiegen).
    8. Auf dem Gebiet der Außenpolitik wirkt er darauf hin, dass dem US-Militarismus, aber auch der Nato Schranken gesetzt werden (vgl. Syrien) und dass das internationale Recht eingehalten wird.

    All diese Maßnahmen beweisen, dass Wladimir Putin keine Pro-NWO-Politik betreibt, sondern sich für die Interessen der russischen Nation einsetzt. Alle acht Punkte sind den NWOlern ein Dorn im Auge.

    Wer das abstreitet, muss sich mit diesen Fakten auseinandersetzen und den Gegenbeweis antreten, statt

    auf Bücher oder Autoritäten zu verweisen, wilde Spekulationen anzustellen und mit Beleidigungen und Herabsetzungen zu arbeiten.

    Wer an der Wahrheit interessiert ist, arbeitet fair, mit Fakten und Argumenten.

  47. Toringo sagt:

    @urkeramik: Sie sagen es doch selbst, wozu chemische Kampfstoffe verwendet werden können. Ich weiß sogar, dass man damit keine Tomahawks abschießen kann. Ja, da staunen Sie.
    Diese schrecklichen Waffen wirken abschreckend und deshalb wirken sie schützend für den, der sie besitzt. Das ist übrigens ein militärischer Wert.
    Niemand weiß doch, ob ein angegriffenes Syrien nicht mit dem Gedanken spielen könnte, Israel mit chemischen Kampfstoffen anzugreifen. Das könnte die Vernichtung Israels bedeuten, die ich mir keineswegs wünschen würde.
    „Chemische Kampfstoffe“: ein sehr dehnbarer Begriff. Besonders gefährlich sind Sarin, Soman, Tabun und die sogenannten VX-Stoffe. Die USA und Russland dürften genügend davon besitzen und außerdem biologische Kampfstoffe. Bacillus anthracis und das Pockenvirus sind naheliegende Vermutungen. Wer erinnert sich nicht an die „Anthrax-Briefe“. In „freier Wildbahn“ gibt es den Pockenerreger nicht mehr. Die letzten beiden Pockentoten gab es in Großbritannien, nachdem aus einem Labor Erreger in eine andere Etage des Gebäudes entwichen waren. Der Laborleiter nahm sich das Leben.
    Waffen und Kriege mag ich überhaupt nicht. Syrien kann solche Waffen dann abgeben, wenn es eine glaubhafte Garantie von Russland bekommt, dass es Syrien im Falle eines Angriffes verteidigt. Ich denke dahin gehen die diplomatischen Bemühungen.
    Ich erinnere hier auch mal an den Terroranschlag mit Sarin in einer japanischen U-Bahn. Angeblich von einer Sekte durchgeführt. Das hat funktioniert ohne die Verwendung von Raketen als Träger. Woher hatten die eigentlich Sarin?
    Zur Wirkungsweise der Phosphorsäureester (Sarin etc.) findet man genug in Wikipedia.

  48. Haltet_den_Dieb sagt:

    @schnehen,
    die konkreten Lebensumstände der Menschen in Russen interessieren Sie offensichtlich nicht.
    Sie gehören aber leider auch zur Wahrheit und diese vertrete ich hier.

    Haben Sie Bekannte, Freunde und Angehörige in Russland ?
    Nicht ?
    Ich schon.

    Ich habe darauf hingewiesen, daß Putin äußerst zwiespältig ist.

    Also bitte, bleiben Sie auch fair.

    Den Menschen in Russland geht es schlecht.
    Es herrscht Korruption bis zum äußersten Anschlag.
    Oligarchen beuten das Volk aus und seit neuestem kassiert die Miliz statt der Geldeintreiber der Mafia.
    Das sind alles Fakten.

    Dazu kommt die Vernichtung der Russen durch die Massenmigration.Gehen Sie doch mal nach Moskau, Sie werden kaum noch Russen dort antreffen, dafür aber massenweise Kaukasier, Asiaten, die meisten davon Moslems.

    Wenn ich diesem link von @urkeramik (vielen Dank, ein super link) folge:
    http://lupocattivoblog.com/2013/06/14/zur-frage-der-russischen-souveranitat/

    dann erklären sich die Mißstände, die ich anprangere und weshalb ich vor Putin warne, durch die fehlende Souveränität Russlands.

    Wenn das so stimmt, und ich bin geneigt, es zu glauben, dann würde Putin gerne, kann aber nicht, weil er sonst von den USA mitsamt der nationalen Befreiungsbewegung hinweggefegt wird.

    Wer das Buch von John Perkins „Bekenntnisse eines Economic Hit Man“ gelesen hat, weiss, daß die USA in allen Ländern
    nach demselben Muster vorgehen.

    Sie haben Economic Hit Men, welche Präsidenten und sonstige wichtige Entscheider kontaktieren und sie vor die Wahl stellen: “ Entweder Du nimmst diese Millionen, die wir Dir in bar oder auf einem Konto im Ausland schenken und tust das, was wir von Dir wollen,
    oder Du und Deine Familie werden sterben.“

    Wie gesagt, die USA macht das überall auf der Welt so.
    Wer ihren Willen nicht befolgt, wird mit genau abgestuften Mitteln aus dem Weg geräumt.

    Zu diesen Mitteln gehört die Finanzierung der Opposition, der Massenmedien, die Finanzierung und Ausbildung von Terroristen, welche dann bei Bedarf Bürgerkriege starten.
    Dazu gehören Mordanschläge und anderweitige Attentate auf die Infrastruktur der Zielländer, es werden auch Nachbarstaaten dazu „motiviert“ das Zielland anzugreifen und so weiter.
    Der „Aufstand“ oder „Bürgerkrieg“ in Syrien ist nichts anderes als das Werk der USA in Zusammenarbeit mit Diktatoren und den Auserwählten.

    In Bezug auf Russland wusste ich nicht, dass die USA dort schon so tief drinsitzen, ich weiss leider auch nichts über die Tributzahlungen, von denen Fedorow spricht.

    Ich dachte, daß Putin Russland schon ziemlich weitgehend befreit hätte, damit liege ich offensichtlich voll daneben.

    Die Geschäftsleute aus Russland, die Verwandten und Bekannten dort, sind nicht so tief eingeweiht wie Fedorow, sie erleben das Unrecht, die Korruption und die Masse an Migranten täglich und sie sind täglich der Lügenpropaganda der Massenmedien ausgeliefert.
    Deshalb konnten sie uns nicht solch eine Einschätzung liefern wie Fedorow.

    Aus der begrenzten Sichtweise konnte ich kein anderes Urteil über Putin abgeben, als daß er ein Ganove ist und an der Zerstörung Russlands arbeitet. Die Russen, die wir kennen, haben längst alle Hoffnung aufgegeben, für sie ist Putin nunmal ein Ganove mitsamt dem Kreml und der Duma.

    Da meine Kontakte repräsentativ sind, weil darunter vom Akademiker, vom Unternehmer bis hin zu einfachen Arbeitern und armen Rentnern alle sozialen Schichten vertreten sind,
    bestätigt das die Worte von Fedorow, wie groß der Einfluss und die Macht der Besatzer immer noch ist.

    Es erinnert mich an die BRD, wo die Besatzer auch an allen Hebeln der Macht sitzen und über die Massenmedien das Volk desinformieren.

    Also, noch einmal: wenn das alles stimmt, was Fedorow sagt, dann kann ich nur hoffen, daß Putin mit der nationalen Befreiungsbewegung den Sieg über die Besatzer erringt.

    Sehen Sie, durch einen link von urkeramik konnte ich meine Fehleinschätzung korrigieren.
    Ihre Punkte passen ins Bild, deshalb auch mein Dank an Sie.
    Wieder etwas dazugelernt.

    Zu dem Herrn, der für die Wahl von Merkel wirbt:
    Wer Merkel wählt, der wählt die Beteiligung an den Verbrechen der USA, er wählt Völkermord, ewiges Sklaventum, Heuchelei
    und die NWO.
    Wer Steinbrück und Trittin wählt, der wählt die Beteiligung an den Verbrechen der USA, er wählt Völkermord, ewiges Sklaventum, Heuchelei und die NWO.

    Es ist mir schleierhaft, wie Sie hier für Merkel als „alternativlose Möglichkeit“ werben können.

  49. urkeramik sagt:

    @Haltet den Dieb: ich bin angenehm überrascht, da die Bereitschaft, eigene Überzeugungen zu hinterfragen, heutzutage eine vernachlässigte Tugend ist.
    Ich habe auch einige Bekannte in Ru (Künstler) und bin von daher hinreichend damit vertraut, das dort ehr ein emotionales Antiverhältnis zur „Macht“ gepflegt wird und die Neigung besteht dem russischem Staat aus Prinzip nichts gutes zuzurechnen und zuzutrauen und die von dir geschilderten Zustände als schicksalshaft einfach schimpfend hinzunehmen.(und im Gegenzug dem Westen alles Gute zuzuschreiben – was allerdings in den letzten Jahren stark abnimmt)
    So war ich positiv überrascht, als ich vor einigen Jahren auf Nikolai Starikov (nstarikov.ru) und seine Profsojus graschdan rosii stieß, darüber auf Fedorov aufmerksam wurde und anfing russische Politik aus der Perspektive des Ringens um Souveränität zu sehen. Fedorov sagt in dem Interview, es gäbe solche um Souveränität ringende Kräfte auch in D. Das zeigt zum einen natürlich auf Elsässers Souveränitätskonferenzen, aber im zusammenhang mit diesem FAZ Artikel http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/aussenpolitisches-konzept-afd-nimmt-sich-bismarck-zum-vorbild-12569281.html habe ich auch verstanden warum (möglicherweise) Elsässer für die AfD wirb, was erstmal wirr erscheint. Putin selbst wird ganz sicher am Ende an seinem Erfolg gemessen, wenn er nicht siegt, wird er in den Schmutz getreten werden (ich sehe da auch einen Grund für seine Scheidung, seine Gegner haben an Gadaffi zur genüge gezeigt, daß sie boshaft Rache nehmen an Widersachern bis hin zur ausrottung der Familie – und das er persönlicher Feind geworden ist, kann man fast täglich in den Sytemmedien lesen und hören)

    @Toringo: Die Abschreckung mag gegen Israel einigermaßen wirken, gegen die USA gibt es sie nicht, auch nicht gegen Uk und F. Und selbst gegen Israel geht das Konzept nicht mehr auf wie noch in den siebziger/achtziger Jahren. Diese Art chemischer Kampfmittel ist heute ein reines Terrorwerkzeug. (Anmerkung: ich habe in den 80zigern in der ostdeutschen Luftverteidigung als „Kernstrahlungs-chemischer Aufklärer“ gedient und schon damals gab es kaum noch realistische, militärisch sinnvolle Einsatzszenarien für diesen Mist auch wenn immer noch mit klassischem Stellungskrieg geplant wurde)
    hier noch ein Lesetipp: http://www.voltairenet.org/article180247.html

  50. siempre sagt:

    @schnehen,

    Ich kann Ihnen nur zustimmen, bleiben Sie sich treu, wobei ich den Verdacht habe, dass Assad´s Chemiewaffenarsenal aslo interanational aufgedeckt für so einige Nationen auch für Deutschland eine ziemliche Peinlichkeit wäre. Würde es aufkommen, wer, wem, was verkauft. Weil im Kapitalismus alles verkäuflich ist oder erhältlich ist und sei es mit Verlaub auch Scheisse

    „Wer das abstreitet, muss sich mit diesen Fakten auseinandersetzen und den Gegenbeweis antreten, statt

    auf Bücher oder Autoritäten zu verweisen, wilde Spekulationen anzustellen und mit Beleidigungen und Herabsetzungen zu arbeiten.

    Wer an der Wahrheit interessiert ist, arbeitet fair, mit Fakten und Argumenten“.

    Bleiben Sie sich treu und geschockt als bayerischer Wähler von der heutigen Wahl in Bayern

  51. schnehen sagt:

    @Haltet_den_Dieb

    Noch zwei Dinge:

    1. James Fetzer, ein US-Philosoph und Historiker, ist der Meinung, dass durch das von Putin und Lawrow erzielte Abkommen zur Kontrolle der syrischen Chemiewaffen, ein Dritter Weltkrieg vermieden worden ist, und ich kann ihm da nur zustimmen.

    Webster Griffin Tarpley vergleicht Lawrows diplomatisches Geschick mit dem Richelieus, des großen französischen Diplomaten.

    Putin müsste dafür allein schon der Friedensnobelpreis verliehen werden, und Obama müsste seinen zurückgeben!

    Deshalb würde ich an Sie appellieren, nicht vom Hörensagen etwas zu übernehmen, was ein schlechtes Licht auf Putin wirft, sondern zu versuchen, sich eine unabhängige Meinung zu bilden und solche Großtaten mit in ihr Urteil einzubeziehen. Auch mit dem Vorwurf der Korruption sind viele Leute sehr schnell bei der Hand, wenn sie mit der Politik bestimmter Leute nicht einverstanden sind. Man muss immer bedenken, welche Motive zu solchen Pauschalisierungen führen. Es steckt oft irgendeine subjektive Unzufriedenheit dahinter, die man aber, wenn man so etwas hört, nicht erfährt.

    2. Eine zweite Sache, die in die gleiche Richtung geht:

    In Russland fanden letzte Woche in einer Reihe von wichtigen Städten, darunter Moskau, Bürgermeisterwahlen statt. Mit einer einzigen Ausnahme, nämlich mit der von Jekaterinburg, wurden die Kandidaten von ‚Einiges Russland‘, also von Putins Partei, mit großen Mehrheiten ins Amt wiedergewählt, was zeigt, dass ‚die Russen‘, sofern man davon sprechen kann, mit der Politik dieser Partei Putins einverstanden sind und der Opposition, zu der auch mafiose Elemente gehören, kaum eine Chance einräumen. In Jekaterinburg wurde ein Mann der Opposition, der einem Oligarchen nahestehen soll, gewählt, weil die Putin-Partei dort schwach organisiert ist, so RT. Wenn es den Menschen wirklich so schlecht gehen würde, wie ihre Freunde meinen, würden sie andere Politiker und andere Parteien wählen oder zumindest der Putin-Partei einen Denkzettel geben, was aber nicht der Fall ist.

    Allein diese Tatsache sagt mehr aus als das, was Ihre Freunde zu Russland gesagt haben.

    Also:

    Ich habe das neulich schon einer anderen Beitragsschreiberin ans Herz gelegt, die meinte, sie habe eine ‚Reihe von deutschen Bekannten‘, die keine Kinder zur Welt bringen wollten, weil sie ‚zu egoistisch‘ seien: Solche Statements geben kein objektives Bild ab, und können es auch nicht. Leider bilden sich auf diese Weise Meinungen. Man muss als kritischer Mensch aber auf andere Weise versuchen, sich ein Bild zu machen, auch um nicht in eine Falle zu tappen.

    Deshalb würde ich Sie bitten, Ihr Putin-Bild zu überprüfen.

    Grüße

  52. JVG sagt:

    @Mr Mindcontrol – ich hatte kürzlich auch solch ein Gespräch, fast genau gleichen Inhalts. Mit jemandem hochintelligenten.

    Ihr Name ist Programm, Ihr Name ist Programm, Ihr Name ist Programm, Ihr Name ist Programm, Ihr Name ist Programm, Ihr Name ist Programm……………….

  53. JVG sagt:

    @Haltet_den_Dieb – ich habe mir heute auch wieder ein paar Eggert-Videos angesehen, denn da war ja noch was…

    Laßt uns trotzdem gleich morgen rausgehen und einen Apfelbaum pflanzen!

  54. JVG sagt:

    @ue – „Das Friedensgebet des Papstes war ungewöhnlich.“

    keinesfalls, uw, keinesfalls…

  55. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: PUTIN

    Sie haben eine außerordentlich rationale Analyse verfaßt.
    Ich habe mir die gleiche Meinung gebildet, obwohl ich nicht in dem Maße das System Putin kenne wie Sie.

    Ich habe leise Zweifel. Vielleicht können Sie dazu etwas sagen.

    1. Oligarchen.
    Es ist wohl unbestreitbar, daß die Entstehung der Oligarchen unter Jelzin nicht möglich gewesen wäre, wenn nicht staatliche Strukturen (der Geheimdienst?) dabei mitgeholfen hätten, sie zu etablieren. Auch ein ökonomisches Genie könnte nicht Hunderte von Millionen an sich ziehen, bloß auf der Basis seiner Insiderkenntnisse.
    Ich hatte ein klein wenig Einblick in die Verhältnisse bei der Auflösung der DDR. Da war es Brauch, Gelder aus gesellschaftlichen Organisationen (etwa Gewerkschaft, Partei) und staatlichen Wirtschaftsunternehmen so zu verschieben, daß „später“ kleine Gruppen, vielleicht auch Untergrund politischer Institutionen, Zugriff darauf hatten.
    Zeitweise war erstaunlicherweise die zwergenhafte KPÖ die reichste kommunistische Partei der Welt. Das stand zumindest in den Zeitungen. Ähnliches könnte auch in Rußland der Fall sein.

    Wenn das so ist, müßten die Oligarchen mit Stumpf und Stiel beseitigt werden, mit allen Mitteln, die einem Staat zur Verfügung stehen.

    Putin hat eine Gruppe von Oligarchen beseitigt, gut.
    Andere sind ihm entwischt und nach Israel oder in andere Länder des „Westens“ entkommen. Weniger gut.
    Es gibt, glaube ich, aber eine ganze Gruppe von Oligarchen, die auch unter Putin ihren gestohlenen Reichtum behalten durften. Wieso und wozu?

    2. Libyen:
    Selbst einem Dilettanten mußte klar sein, daß der Krieg des „Westens“ gegen die Volksdemokratie Libyen gegen die Interessen von Rußland und China, Indien und Iran gerichtet ist.
    Indien und Iran sind vielleicht wehrlos. Die Haltung von China ist ohnehin ein Rätsel, denn immerhin waren 30.000 chinesische Entwicklungshelfer im Lande. Nichts wäre m.E. leichter gewesen, als zu argumentieren: „Es gibt groben Zoff, wenn auch nur einem unserer Leute ein Haar gekrümmt wird.“
    So, wie damals die UdSSR eine rote Linie gezogen hat, als im Vietnamkrieg SU-Schiffe im Hafen von Haiphong Waffen und Gerät anlandeten. Statt dessen hat China hastig alle 30.000 abtransportiert und im Sicherheitsrat die Schnauze gehalten.

    Aber was hat Rußland getan? Überhaupt nichts!
    Putin ist doch kein Dilettant. Zwar war er nicht Präsident, sondern Medwedew. Aber war er denn machtlos? Konnte er denn Medwedew nicht „beraten“? Medwedew ist Jude, kann ja jedem passieren. Vertritt dieser etwa die Interessen des Judentums, so wie die Zionisten sie verstehen? Hat Medwedew etwa als Trojaner des „Westens“ gehandelt?
    Wenn ja, oder wenn er gutwillig, aber schwach war gegenüber dem Westen, wenn auch „beratungsresistent“ gegenüber Putin,
    WAS FÜR EINEN Präsidenten hat Putin sich da ausgesucht???

    3. Haltung gegenüber dem Zionismus, bzw., Judentum:
    Es heißt, Putin sei in einem Umfeld aufgewachsen, das jüdisch geprägt war, und ein Mentor des Heranwachsenden sei prominentes Mitglied der machtvollen und radikalen jüdischen Sekte der LUBAWITSCHER gewesen. Die Zielrichtung dieser Gruppe ist (wenigstens für mich, wer weiß mehr?) intransparent.
    Ich nehme aber wohl an, daß sie nicht antizionistisch eingestellt ist. Medwedew soll dazugehören, er entstammt einer orthodox jüdischen Familie. Der Chef der LUBAWITSCHER soll Oberrabiner von Moskau geworden sein, oder etwa gar Oberrabiner von Rußland?

    Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Regierung/Verwaltung, Geheimdiensten (PUTIN), Oligarchen, Judentum in Rußland, Lubawitschern, Zionismus?

    Solschenizyn schreibt in seinen Büchern sehr anschaulich und ausführlich über die Rolle des Judentums in der Geschichte der Sowjetunion. Nach 1917 und bis in die Dreißiger Jahre hinein sei die Rolle des Judentums innerhalb von Politbüro, Verwaltung/Regierung und ganz besonders NKWD und Gulag eine außerordentliche gewesen.

    Setzt sich unter Putin diese Rolle etwa fort?

  56. urkeramik sagt:

    hier eine interesante Analyse der diplomatischen Situation um Syrien (auf russisch): http://telegrafist.org/2013/09/16/86951/ „Was braucht es noch, die These zu illustrieren, dass es in den oberen Rängen der US-Regierung und des Vereinigten Königreiches eine ernsthafte Spaltung zwischen denen, die von nationalen Interessen geleitet sind, und diejenigen, die den Wünschen der internationalen Finanz dienen, gibt?“

    @Kümel: auch Ihnen sei dieser Artikel ans Herz gelegt, dann erledigen sich wahrscheinlich einige der Fragen: http://lupocattivoblog.com/2013/06/14/zur-frage-der-russischen-souveranitat/

  57. Haltet_den_Dieb sagt:

    Deshalb würde ich an Sie appellieren, nicht vom Hörensagen etwas zu übernehmen, was ein schlechtes Licht auf Putin wirft, sondern zu versuchen, sich eine unabhängige Meinung zu bilden und solche Großtaten mit in ihr Urteil einzubeziehen.

    @schnehen,
    ich würde an Sie appellieren, daß Sie die russischen Bürger nicht verhöhnen, die täglich unter der unerträglichen Korruption in Russland leiden.

    Ich habe den Eindruck, daß Sie nichts über den Alltag in Russland wissen, sondern nur von oben herab und von aussen vom Hörensagen über die Opfer des Regimes in Russland urteilen.

    Ich bringe Ihnen jetzt nochmal Beispiele aus dem Alltag der Menschen in Russland und bitte Sie, dies nicht ständig zu ignorieren, denn das ist nicht nur zynisch, sondern läßt Ihr Engagement hier in einem zweifelhaften Licht erscheinen.

    1. Die Justiz ist völlig korrupt.
    Urteile werden gekauft, der kleine Mann hat keine Chance, sein Recht vor Gericht zu bekommen.

    2. Die Bildung ist völlig korrupt.
    Die Cousine meiner Frau studiert Pharmazie. Für die Prüfungen verlangen die Professoren Geld von den Studenten.
    Wer nicht bezahlt, bekommt schlechte Noten, obwohl er alle Fragen richtig beantwortet.
    Wer bezahlt, bekommt Bestnoten, obwohl er viele Fehler macht und vom Lernstoff nur wenig begriffen hat.
    Und damit Sie nicht wieder damit kommen, ich solle nicht vom Hörensagen von einer einzigen Person ausgehen, dieser Mißstand an Schulen und Universitäten wird von allen Bekannten und Freunden und Angehörigen bestätigt. Aber Sie wissen es sicher besser, oder ? Fragt sich nur, woher ?

    3. Alle Geschäftsleute aus ganz Russland berichten übereinstimmend, daß Putin eine „Revolution“ bezüglich der Mafia im Land eingeführt hat.
    Früher kamen die Schutzgeldeintreiber der Mafia. Wer nicht zahlte, wurde geschlagen oder zur Not auch ermordet.
    Jetzt kommen keine Mafia-Leute mehr, sondern die Miliz (Polizei).
    Die Miliz treibt Schutzgeld ein.
    Finden Sie das zum Lachen ?
    Die Geschäftsleute in Russland nicht.
    Anstatt die Mafia zu erledigen, was mit der Hilfe des FSB ein Kinderspiel für Putin wäre, erlaubt er, daß die Polizei die Geschäftsleute bedroht und erpresst.

    Und von mir verlangen Sie, daß ich Putin nicht als Ganove bezeichne `?
    Wie kommen Sie dazu ?

    Also, Fazit: Die Polizei ist völlig korrupt.

    4. Die Flut von Migranten, welche die Russen aus vielen Bereichen verdrängen und ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen, dazu kommt die Kriminalität und das ungeheure Elend, das sich immer mehr ausbreitet.

    Ach was, ich stoppe an dieser Stelle, sonst wird es ein Buch.

    Fedorow hat die geplante Vernichtung der Nationalstaaten durch Migranen in ganz Europa bestätigt, und es betrifft eben nicht nur Deutschland, Frankreich, die Schweiz, England und viele andere Staaten, sondern ganz extrem auch Russland.

    Weshalb macht Putin nichts dagegen ?

    Die einzige Antwort, die mir logisch erscheint, ist die von Fedorow:
    weil Putin von den Besatzern hinweggefegt wird, wenn er zu vieles auf einmal anpackt. Ihre Macht ist immer noch sehr stark und es braucht wohl noch viel Zeit, sie zu schwächen.

    Da aber die russischen Massenmedien in den Händen der Besatzer sind , werden die Russen desinformiert und verstehen Putin oft nicht. Ist ja bei uns nicht anders. Die gleichgeschalteten System-Medien lügen die Menschen an und verbreiten die Lügen von Merkel & Co. oder die Lügen der SPD und Co.
    Auf der anderen Seite haben sie keine Wahl.
    Wen sollen sie denn wählen ?

    Schirinowski etwa, von dem jeder weiss, daß er geisteskrank ist ?
    Oder die Kommunisten ?
    Oder die westlichen Agenten ?

    Im Grunde bleibt den Russen nichts anderes als Putin, aber bitte schliessen Sie daraus nicht, daß man glücklich über ihn ist.
    Die Unzufriedenheit ist sehr gross, aber genauso gross ist die Ohnmacht und die Resignation.

    Es gibt, glaube ich, aber eine ganze Gruppe von Oligarchen, die auch unter Putin ihren gestohlenen Reichtum behalten durften. Wieso und wozu?

    Dr. Kümel,
    ich glaube nicht, daß wir darauf die richtigen Antworten haben. Spekuliert werden kann viel und obwohl ich die Beiträge von schnehen sehr schätze, wundert es mich, weshalb er die Lebenswirklichkeit der ohnmächtigen Bürger nicht anerkennt, sondern verharmlost und ignoriert.

    Ich weiß ein Beispiel aus erster Hand zum Thema Oligarchen.
    Bitte verstehen Sie, daß ich keine Namen nenne.
    Viele Oligarchen sind von ihrem religiösen Hintergrund her Angehörige der Auserwählten, ob sie diesen Glauben leben, weiss ich nicht.
    Es gibt aber merkwürdigerweise auch Oligarchen, welche aus Asien kommen und nicht zu den Auserwählten gehören.
    Einer davon hatte eine große Erdölfirma und verdiente sehr viel.
    Dann kamen die Leute von Putin und verlangten Geld (wie soll man es bezeichnen ? Schutzgeld ? Provisionen ? ).
    Der Oligarch fühlte sich stark und weigerte sich, zu zahlen.
    Das bekam ihm gar nicht gut, er wurde verunfallt und starb bei diesem Unfall.
    Sein Bruder hatte sofort begriffen, woher der Wind wehte und versprach den Leuten Putins, daß er alles zahlen würde, was man von ihm verlangen würde.
    Und siehe da: er lebt immer noch, er steckt sich seine Taschen dermassen mit Geld voll, daß wir uns das gar nicht vorstellen können.
    Wenn er in der Welt herumreist, steigt er nur in den teuersten Hotels ab, die Suite kostet pro Nacht nie weniger als 10.000 Euro, oft viel mehr. Seine Töchter bekommen auch immer eine eigene Suite, so gehen oft 40.000 bis 60.000 Euro pro Nacht nur fürs Hotel drauf.
    Der Oligarch hat Luxusvillen in Südfrankreich und anderswo im Wert von hunderten von Millionen Euro.

    Man fragt sich, weshalb Putin diesen Dieben erlaubt, das Volk zu bestehlen ?

    Oder ist die Antwort viel einfacher, als wir es uns vorstellen ?
    Diese Leute haben das Know-How, wozu sie beseitigen ?
    Sie sollen das Öl fördern und die ganze Arbeit machen
    und Putin und seine Leute bekommen ihren Anteil automatisch, ohne einen Finger zu rühren.
    Der unfreiwillige Tod des Bruders des Oligarchen reicht, um den noch lebenden Oligarchen auf der gewünschten Spur zu halten.

    Vor einiger Zeit kam eine schöne Reportage über die Reichen in Moskau.
    Sie feiern regelmäßig Parties und ein Kamerateam durfte auf einer dieser Parties filmen.
    Der Höhepunkt der Party war eine Lotterie, bei welcher der Hauptgewinn ein Koffer mit 1 Million Dollar als Inhalt war.
    Einige Gäste sagten gelangweilt in die Kamera: „Wie lächerlich. Eine Million Dollar. Da hatten wir schon bessere Überraschungen.“
    Als der Oligarch und sein Hofstaat im Morgengrauen von ihren Fahrern nach Hause gebracht wurden, sperrte die Miliz die Autobahn extra für den Oligarchen. Das tut sie sonst nur für Putin.

    Ich sage nur: es gibt noch sehr viel Arbeit für Putin und die nationale Befreiungsbewegung.

  58. urkeramik sagt:

    @Haltet den Dieb: „Ich sage nur: es gibt noch sehr viel Arbeit für Putin und die nationale Befreiungsbewegung.“ Das ist richtig und es ist auch keineswegs sicher, das diese nationale Befreiungsbewegung letztlich gewinnt. Sicher scheint mir im Moment nur, daß, wenn Putin verliert, „Sie“ ihn schlimmer behandeln werden als Gadaffi. Er hat mittlerweile also einen gewissen Zwang zum Sieg. Was die Verhältnisse in Rußland angeht, scheint es mir eine Art Übereinkunft zu geben, nach der Art „wer uns unterstützt oder zumindest nicht aktiv für den Gegner arbeitet und zumindest formal die Rechtsordnung anerkennt darf weitermachen“ Es scheint also innerhalb der mafiösen Kreise in Ru eine Unterscheidung zwischen „unseren“ und „denen“ zu geben. Das scheint erstmal für die Bevölkerung belanglos, ist es aber langfristig nicht, da auf diese Weise ein gewisser Druck entsteht, sich in einen sich entwickelnden Rechtsrahmen zu fügen, der letztlich mehr oder minder stark auch dem „kleinen Mann“ zugute kommen muß, was teilweise (zB Einkommensentwicklung am unteren Ende, Milizreform als Versuch die Korruption einzudämmen) unter Putin ja durchaus sichtbar ist, auch wenn deine Bekannten es in typisch russischer Manier allem und jeden aber auf keinen Fall „denen da oben“ zugute schreiben werden.
    Das Putin nicht für das besondere Völkchen arbeitet, kann man leicht aus seinem Verhältnis zu Beresowski ableiten, das genau solange gut schien, bis dieser ihn zum Präsidentenamt verholfen hatte. In jüngererer Zeit kann man sich den Hintergrund des neuen Adoptionsgesetzes anschauen. Vielleicht hat sich ja mancher gefragt warum das als Antwort auf die Magnitzki-Bill aufgetaucht ist. Mit Magnitzki war ein Geschäftmodell der jüdischen Mafia gestorben und diese Kreise haben in Amerika die Magnitzki Bill maßgeblich promotet. Mit der Einschränkung der Adoptionen in die USA wurde ihnen schlicht ein weiteres Geschäftsfeld eingeschränkt.
    (Es gibt bei nstarikov.ru einen Hintergrundartikel dazu).

  59. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    Ich kann nur zu einem Ihrer drei Punkte etwas sagen, weil mir zu den anderen wichtige Informationen fehlen, insbesondere zum Thema Zionismus und Judentum in Russland, aber auch zu Libyen. Ich müsste spekulieren, und das möchte ich nicht.

    Zu dem Punkt Entstehung der Oligarchen:

    Man hat an oberster Stelle in der kommunistischen Partei einen Globalisierer und Landesverräter namens Gorbatschow installiert, woran die Briten (Margaret Thatcher, MI6, aber auch Andrej Gromyko) nicht unbeteiligt waren. Er hat dann sofort 40% des damaligen Politbüros gesäubert und mit seinen Perestroika-Leuten besetzen lassen (Perestroika=Privatisierung von Staatsvermögen).

    1987, zwei Jahre im Amt, löst er das staatliche Außenhandelsmonopol auf und erlaubt dem Jugendverband der KP, Komsomol, in Moskau dubiose Außenhandelsgeschäfte. Der Vorsitzende des Komsomol an der Moskauer Uni heißt Chodorkowski.

    Mit Zustimmung von Gorbatschow darf seine Organisation Pop Konzerte und Schönheitswettbewerbe durchführen, was unter dem Namen Wissenschaft und Technologieförderung läuft. Mit den Einnahmen aus diesen Großveranstaltungen kauft man im Ausland billig Computer ein und verkauft sie teuer wieder im Inland. Er darf also das machen, was vorher nur staatlichen Außenhandelsbetrieben vorbehalten war und darf mit ‚bjesnalitschniye‘ (Verrechnungsgeld) statt mit Rubel bezahlen. Die Mafia steigt in die Shows ein und vermittelt Mädchen nach Israel und Abu Dhabi. Es entsteht mit stillschweigender Billigung Gorbatschows und seiner Gang ein Menschen-und Sexsklavenhandel, der vorher strikt verboten war und an dem Chodorkowski zusätzlich verdient Stichwort: Nataschas.

    1992 gibt Jelzin, der übrigens von Gorbatschow protegiert wurde, ‚Volksaktien‘ aus, also Beteilungsscheine in Höhe eines Monatsgehalts (etwa 60 Dollar) an einem Drittel der Staatsbetriebe; ein weiteres Drittel verbleibt noch unter staatlicher Kontrolle, ein letztes wird direkt an ausländische Konzerne verkauft, darunter zahlreiche US-Konzerne. Als der Rubel durch Soros-Spekulationen verfällt, verlieren viele Russen ihre Ersparnisse und verkaufen alles, was sie noch besitzen, um zu überleben und auch diese Anteilsscheine, und zwar an Chordorkowski und andere aufstrebende Oligarchen, die inzwischen durch den Computer- und Mädchenhandel große Rubelbestände aufgebaut haben, und erwerben auf diese Weise hohe Beteiligungen an ehemals staatlichen russischen Firmen.

    1995 kann Jelzin wegen eines drohenden Staatsbankrotts kaum noch die Renten bezahlen. Er nimmt hohe Kredite bei den neuen Oligarchen auf und verpfändet das verbliebene Staatsvermögen. So gelingt es ihm doch noch, die staatlichen Angestellten zu entlohen und gewinnt die Wahl knapp vor seinem kommunistischen Konkurrenten Shuganow. Nach seiner Wiederwahl 1996 (mit Hilfe der neuen Oligarchen, darunter Beresowski, aber auch mit Unterstützung eines Expertenteams aus den USA) löst er sein Versprechen ein und überträgt das staatliche Restvermögen an die neuen Oligarchen.

    Chodorkowski nimmt sich ein Sahnestückchen, den drittgrößten staatlichen Ölkonzern Yukos (Wert 25 Milliarden) für 300 Millionen (!). Auch andere wie Beresowski, der ebenfalls Computerhandel betrieb, langen zu, der auch Medien erwirbt und einen eigenen Kanal aufmacht.

    Gleichzeitig kaufen die neuen Oligarchen die Dollarbestände bei der russischen Staatsbank mit den angesammelten Rubelbeständen auf und legen das Geld in Steueroasen im Ausland, z. B. auf den Cayman-Islands an. All dies war möglich, weil es keinerlei Regulierung unter Jelzin mehr gab.

    Putin hat dann nach Jelzins Abgang 1999 versucht, den Oligarchen die Kontrolle über das zusammengeraubte Vermögen zu entziehen, hat den staatlichen Ausverkauf gestoppt, Renationalisierungen durchgeführt, z. B. marode Betriebe wieder verstaatlicht, Arbeitsplätze geschaffen und die Inflation gebremst.

    Dass heute der russische Staat nach dieser Katastrophe (vollständiger Staatsbankrott 1998) wieder handlungsfähig ist, grenzt an ein Wunder und ist Putin und seinem Team zu verdanken.
    (Quelle: Loretta Napoleoni, ‚Rogue Economics, S. 21ff).

    Noch eine Bemerkung zu Gorbatschow, dem Paten der Oligarchen:

    Er ist ein Freund des israelischen Präsidenten Peres, der auf der Feier zu seinem 80ten Geburtstag in London erschien und ihn in höchsten Tönen lobte.

    Wenn man jemand als Zionist und Israel-Freund bezeichnen kann, dann ist er es. Nur das geschieht in den seltensten Fällen. Immer ist Putin der böse ‚Zionist‘. Aber dazu wollte ich mich ja nicht äußern.

  60. Jakobiner sagt:

    Zu Schnehens Ausführungen über die Anti-NWO-Politik Russlands:

    In der Grundtendenz ist es zwar richtig, aber er vergisst einen wichtigen Punkt: Hat Russland denn ein ökonomisches Programm, das es über die Abhängigkeit von Öl und Gas mittel- und langfristig erheben wird. Zumal wenn die USA durch die Fracking Revolution noch unabhängiger vom Nahen Osten und Russland werden.Was nützt alle Anti-NWO gegen die USA, wenn man kein eigenes Entwiclungsmodell der Ökonomie hat. Schnehen zitiert nicht den abgevkichen Zukunftsfonds von Putin, obwohl es das zentrale Thema wäre.Was nützt mir aller Antiimperialismus, wenn ich nicht so was wie die Hightechbörse ala Rössler oder einen staatlichen Fonds für die Weiterentwiclung der Wirtschaft aufmache. Da werde ich innerhalb von 10-20 Jahren völlig stagnieren.Aber ansonsten ist mir die Argumentation von Schnehen sehr sympathisch und auch nachvollziehbar.

  61. urkeramik sagt:

    @jakobiner: Rußlands ökonomisches Hauptproblem ist nicht die Abhängigkeit von Öl und Gas, sondern die Abhängigkeit des Finanzsektors von London City und Wallstreet. Durch die Hochzinzpolitik der Bank Rossija, die von dort kontrolliert wird und die russische Zentralbank ist, ist es für russische Unternehmer fast unmöglich an bezahlbare Kredite zu kommen. Unternehmenskredite laufen so ab 16% aufwärts – wer bitte tut sich so etwas an? Die Oligarchenkonzerne kommen an Kredite im Westen, weil sie dort ihren juristischen Sitz haben, sie unterliegen dadurch auch nicht russischem Recht und führen ihre Gerichtsprozesse meistens in London. Putin ist in seiner ersten Amtszeit daran gescheitert die Bank Rossija unter staatliche Kontrolle zu bekommen, zZ wird da ein neuer Anlauf unternommen und Putin hat in einem ersten Schritt seine Kandidatin Elvira Nabiullina dort zur Chefin machen können (vor ca drei Monaten) die billigere Kredite zu ihrem Ziel erklärt hat. Parallel dazu versucht man die „Russische Bank für regionale Entwicklung“ aufzuwerten und zur Quelle günstiger Wirtschaftskredite zu machen. Diese Entwicklungsbank ist von der Bank Rossija weitgehen unabhängig, da hier die russischen Ölgewinne reinfließen. Das heißt, der russische Staat versucht mit Hilfe der Banken der staatlichen Öl und Gaskonzerne (Rosneftbank und Gazprombank) ein von der Finanzmafia unabhängigeres Kreditinstitut für die russische Wirtschaft aufzubauen. Ohne das staatliche Öl und Gas wäre das nicht möglich. Die russische Entwicklungsbank war vor einigen Wochen kurz in den Meldungen, weil sie den bei der Finanzmafia in Ungnade gefallenen Straus-Kahn in den Vorstand geholt haben (http://telegrafist.org/2013/07/12/72178/).

  62. rubo sagt:

    @Dr.Kümel:
    Zu Libyen und Medwedjew ist der Brief russischer und ukrainischer Ärzte, die jahrelang in Libyen arbeiteten, an Medwedjew im April 2011 hoch interessant – nachzulesen unter:
    file:///D:/Kopierte%20Beitr%C3%A4ge/Afrika+Arabien/Libyen/offener-brief-russischer-arzte-in-libyen-an-den-prasidenten-der-russischen-foderation.htm.

    Ich halte nichts davon, irgendwas abzuleiten vom jüdischen familiären Hintergrund Medwedjews, aber seine damalige Entscheidung in der UNO (nach der russ. Verfassung entscheidet Außenpolitik der Präsident!) wirft ungelöste Fragen auf.
    Es ist sicher auch kein Zufall, daß in der russ. Presse der Name Medwedjew heute kaum noch auftaucht.

    @Schnehen:
    Ihr Beitrag Sept.16. 15:55 zu Rußland ab Gorbatschow hoch interessant und davon viel Neues für mich. Ich weiß nicht, ob Sie Falins „Politische Erinnerungen“ gelesen haben, aber er war sehr kompetent unter Gromyko und im Politbüro und schreibt darüber ehrlich. Daraus könnte ich Ihre Beschreibung Gromykos nicht bestätigen. Sonst alles o.k.

  63. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: Rußland

    Die Wirtschaft der SU hat nicht funktioniert. Die Planwirtschaft hat die SU ruiniert. So gelang es Reagan et Co., die SU „totzurüsten“. Wollte Gorbatschow die SU retten, dann mußte er als Reformer die Planwirtschaft kontrolliert beenden.

    Privatisierung bedeutet ja eben nicht, daß das Staatsvermögen verschleudert und verschenkt wird. Sondern, es wird verkauft.
    Da in der SU keiner das Vermögen hatte, Großunternehmen einzukaufen, hätte die einzige Möglichkeit darin bestanden, Anteilscheine an die Bevölkerung auszugeben. Die Leitung der Betriebe hätte unter staatlicher Aufsicht reformiert werden müssen.

    Dergleichen passierte nicht, sondern es wurde einer kleinen Gruppe das gesamte Staats- und Gesellschaftsvermögen zugeschoben, zweifellos von staatlichen Stellen, teils Korruption, teils, vermutlich, politisches Kalkül.

    Die Entstehung der Oligarchen geht also auf staatlich-politisches Kalkül (Machterhalt trotz Perestroika) oder auf staatliches Versagen zurück. Ohne Frage vertreten die Oligarchen ihre privaten Interessen, vielleicht garniert mit Interessen der Hochfinanz. Was steckt dahinter, daß Putin nur EINE Fraktion der Oligarchen kassiert hat?

  64. juergenelsaesser sagt:

    Kümel: Er hat alle „kassiert“, die dem Staat schaden oder sich in den Staat einmischen wollten. Wer nur Profit machen wollte, die hat er gelassen. Das ist auch eine Kräftefrage: Sich mit allen anzulegen, hätte die Einführung einer Diktatur erfordert. Dazu fehlt, von moralischen Fragen mal abgesehen, das Personal, also Fachleute und Feuerkraft.

  65. rubo sagt:

    @Schnehen:
    Angeregt durch Ihre mir neuen Aussagen zu Gorbatschow, Jelzin usw. möchte ich Sie fragen: Sind Ihnen Info-Quellen bekannt, wie das und mit wessen Hilfe abgelaufen ist, als eine Junta von Altkommunisten Gorbatschow im Urlaub verhaftete und dann Jelzin plötzlich als der erste Mann da war? Wie plötzlich Jelzin auf dem Panzer da war usw. Da spielte auch der Kommandeur (Name ist mir entfallen) der Afghanistan-Truppen mit. Auch schwer zu durchschauen, wie Gorbatschow am Rednerpult des Unionssowjets von Jelzin blamiert wurde.
    Mich wundert es, daß kein russischer Historiker das aufgeschrieben hat, wahrscheinlich gibt es Gründe, das im Nebel zu lassen.
    Was bei der Aufklärung gar nicht hilft, sind irgend welche Filme
    westlicher Herkunft!
    Wie könnten wir außerhalb dieses Blogs in Kontakt kommen?
    Sind Sie am Donnerstag im Viethaus oder/und am 23.!!. in Leipzig?
    Grüße!

  66. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    Ich glaube, dass es wenig Zweck hat, das zu diskutieren, weil wir von völlig unterschiedlichen Grundpositionen ausgehen. Für mich hat die Planwirtschaft bis vor der großen kapitalistischen Wirtschaftsreform in der UdSSR 1965/6, die von Kossygin getragen wurde, die die Profitorientierung wieder einführte, gut funktioniert. Danach war eine Planung der Wirtschaft nur noch eingeschränkt möglich. Sie sind ein Anhänger des Kapitalismus in seiner gemäßigten Form und sehen das planwirtschaftliche System, das ich befürworte, ganz anders. Deshalb sollten wir darüber nicht diskutieren, sondern uns darüber freuen, dass wir trotzdem in vielen anderen Dingen einer Meinung sind und am gleichen Strang ziehen: z. B. an dem der Verteidigung der Nationen.

    @Rubo

    Ich habe dazu eine Dokumentation auf Russia Today gesehen, die aber viele Fragen unbeantwortet ließ. Bei den Putschisten handelte es sich meiner vorläufigen Einschätzung nach um Patrioten, die sahen, was mit der Sowjetunion passieren würde und diesen Trend in letzter Minute stoppen wollten. Im Nachhinein müssen wir ihnen Recht geben. Leider gab es keine charismatische Führungspersönlichkeit, etwa einen al Sisi oder einen Nasser, der die Sache energisch hätte in die Hand nehmen können, so dass der ‚Putsch‘ an der Unentschlossenheit der ‚Putschisten‘ scheiterte. Vielleicht kam er auch einfach zu spät.

  67. urkeramik sagt:

    @schnehen: hier dürfte ihr Wissensdurst etwas gelindert werden: http://nstarikov.ru/blog/20939 „Октябрь 1993. Москва. Неизвестные снайперы“

  68. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: Planwirtschaft

    Sehr gut, lassen Sie uns nicht streiten.

    Wir werden wohl in so manchen Dingen Grundpostionen besetzen, die wir seit langer Zeit mit gültigen Argumenten unterfüttert zu haben meinen, und die deshalb nur schwer verrückbar sind. Es hat nun wirklich keinen Sinn, sich solche Gegensätze immer wieder um die Ohren zu schlagen.

    Lassen Sie mich jedoch folgendes sagen:
    Ich bin kein Ideologe, der keine Argumente gelten läßt.
    Und selbst wenn ich prononciert argumentiere, bin ich Gegenargumenten gegenüber durchaus aufgeschlossen, wenigstens versuche ich, diesem Konzept zu folgen. Auf einer Baustelle gibt es eben Steine, über die kann man stolpern, aber sie dürfen nicht auf den Köpfen landen.

    Etwa, was die Frage der Planwirtschaft betrifft.
    Ich bin durchaus nicht auf „Kapitalismus“ festgelegt!

    Meine Auffassung davon ist die:
    1. Wirtschaft muß erst einmal funktionieren.
    Ich meine, daß eine Wirtschaft nicht funktionieren wird, in der der Preis einer Ware durch eine staatliche Institution festgelegt wird. Und ich bin der Meinung, daß in der UdSSR dieser Weg (und diverse Kollektivierungsaktionen) dazu geführt haben, daß die Menschen nichts zu fressen hatten und in Massen verhungert sind (Holodomor). Bis zuletzt konnte die sowjetische Wirtschaft nicht so effektiv produzieren (meine ich), daß sie das Niveau der zutiefst korrupten „westlichen“ Wirtschaft erreicht hätte.
    Die Brosamen, die dem Produzierenden („Arbeiter“) im Westen übrigblieben, waren größer als jene, die dem Produzierenden im „Sozialismus“ zugestanden wurden.

    ABER:
    Daß die Wirtschaft funktioniert, das ist beileibe nicht die einzige Bedingung, die mir einsichtig ist.
    2. Die Wirtschaft muß dem Volk dienen, nicht der
    Kleine Mann der „Wirtschaft“, also, dem Aktionär.
    Das hat weitreichende Konsequenzen für politische Forderungen. Etwa ist die heilige Kuh, die Exportwirtschaft, und die Vermeidung der Währungsaufwertung zu einem guten Teil das Instrument der parasitären Umverteilung. Darüber hinaus gibt es natürlich systemische Ursachen (Kreditsystem, Geldsystem, Zinsssystem)

  69. schnehen sagt:

    @Urkeramik

    Danke für den Link. Ich wusste gar nicht, dass Gewerkschafter in Russland seit Anfang 2012 versuchen, Gorbatschow den Prozess zu machen, allerdings ohne großen Erfolg. Ich habe mir die Seite reserviert.

    @Dr. Kümel

    Die Wirtschaft muss dem Volk dienen. Nur ist die Frage, wie man das am besten erreichen kann. Ich glaube die Sowjetunion war in der Chruschtschow-Ära auf einem guten Weg. Leider wurde er von denjenigen von der Macht verdrängt (1964), die mit ihrer libermannschen Wirtschaftsreform (1965), gegen die er eintrat, den Sozialismus heruntergewirtschaftet und bis zur Unkenntlichkeit zerstümmelt haben, so dass er keine Alternative mehr zum kapitalistischen System sein konnte. Die Einkommensunterschiede nahmen rapide zu, ebenso die Korruption. Die Betriebsleiter wurden zu kleinen Tyrannen und wirtschafteten oft in ihre eigene Tasche.

    Hierzu gäbe es sehr viel zu sagen, und ich habe in dieser Frage sehr ‚dogmatische‘ Ansichten, mit denen ich Sie aber nicht belästigen möchte. Also lassen wir’s dabei. Betonen wir das Gemeinsame!

  70. urkeramik sagt:

    @schnehen: die PGR ist nicht wirklich eine Gewerkschaft in unserem Sinne, eher eine Bürgerbewegung. Ich nehme an, die Namenswahl verdankt sich der Tatsache, daß im Gründungszeitraum eine Gewerkschaft halt am leichtesten zu gründen war. Mitlerweile gibt es ja auch eine Partei Der stetige Versuch Gorbatschow dran zu kriegen ist wohl ein Steckenpferd mit symbolischer Bedeutung, quasi als Hinweis darauf, daß historischer und strafrechtlicher Aufarbeitungsbedarf angemahnt wird, auf ersterem Feld tut Starikov selbst sehr viel (seine Bücher sind Bestseller in Ru), auf dem zweitem gibt es die Forderung nach Strafprozess für Gorbatschow.

  71. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen:

    Richtig, das System, wie die Wirtschaft denn dem Volke dienen könne, statt einigen Steinreichen (man sollte sie auch hier Oligarchen nennen!), das ist noch nicht beschrieben, geschweige denn irgendwo verwirklicht. Das Gemeinwesen (der Staat) muß schon planen, wohin die Wirtschaft laufen soll.
    Und es muß die Gesetzlichkeit so steuern, daß „die Versorgung des Volkes mit knappen Gütern“ gewährleistet ist.

    Lenin ist von der reinen sozialistischen Planwirtschaft abgerückt, hat die eher marktwirtschaftliche NEP kreiert.

  72. Eveline sagt:

    @Dr. Kümel

    Planwirtschaft – Marktwirtschaft im digitalen Zeitalter

    Ich würde den notwendigen Bedarf erst einmal feststellen.
    a) an Lebensmitteln
    Müsste nach Alter, Geschlecht abgefragt werden
    Hier liegt viel Einsparpotential,
    könnte im Grunde jeden Abend neu abgefragt werden.

    b) Konsumgüter – keine Einschränkungen oder Mangel aufkommen lassen, da dort auch Suchtthemen liegen.
    Der eine braucht alle 1/2 Jahre eine neue Küche, der andere alle 50 Jahre.

    Einen genialen Nahverkehr ausbauen……

    Alles Wirtschaften in Ost oder West diente der Versklavung unseres Volkes,
    Dezentralisierung ist angesagt, größer als 100 Menschen dürfte die kleinste Gemeinschaft nicht sein, das gibt Zugehörigkeit, ist überschaubar es braucht auch keine Polizei, da mental ausgesprochen übersichtlich.

    Frage ist der Rückbau der Städte, menschenfreundliche Wohnungen mit Garten, für jeden. Das ist Menschenrecht.

    Geld ist zum Drucken da – diesmal fürs Volk. Alles eine Frage des Glaubens.

    Keine Zinsen, keine Aktien, kein Gigantismus mehr

  73. Aufwachen! sagt:

    zum Kommentar von mir:
    Aufwachen! (12. September 2013 um 20:40)
    … oder muss es Netanjahu oder Erdogan beginnen?…

    Meldung vom 01.10.2013:
    http://www.welt.de/politik/ausland/article120572751/Netanjahu-zum-Alleingang-gegen-den-Iran-bereit.html

    und diese, ein paar Stunden alt:
    http://rt.com/news/iran-assassination-report-cyber-662/
    „The commander of Iran’s cyber warfare program has been killed“

    kann man sich da eins und eins zusammen rechnen…?

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