Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Ist COMPACT eine AfD-Zeitung? Sollen jetzt alle AfD wählen?

IMG_1836Ein paar notwendige Klarstellungen.

Vor allem nach meinem breit kommentierten Posting gestern fragten viele, erfreut oder besorgt: Ist COMPACT eine AfD-Zeitung geworden? Ruft COMPACT zur AfD-Wahl auf?

Dazu ein ganz klares Nein! COMPACT-Magazin ist und bleibt überparteilich! Ich selbst werde zwar mein Kreuzchen bei der AfD machen, aber in Redaktion und Verlag gibt es auch andere Positionen und andere Präferenzen, erst recht im Kreis der Autoren und in der Leserschaft. Dieses breite Spektrum wollen wir und will ich KEINESFALLS parteipolitisch verengen. COMPACT späht die Vormarschwege für die verschiedenen Bataillone aus, aber marschiert nicht bei einer bestimmten Truppe mit! COMPACT will der schweigenden Mehrheit des Volkes eine Stimme geben, nicht einer parteipolitischen Minderheit… Schaut Euch mal das Wunschkabinett an, das ich als „compacte Regierungsalternative“ in der Ausgabe 9/2013 (am Kiosk ab 29.8.) zusammengestellt habe. Natürlich sind Bernd Lucke und Beatrix von Storch dabei… Aber auch kluge Köpfe anderer Parteien. Und wer könnte wohl der Bundeskanzler der schweigenden Mehrheit sein? (Wer COMPACT abonniert hat, weiß es schon; Abonnenten erhalten COMPACT ca. 6 Tage vor dem Kiosk) Oder lest Euch mein Interview mit Lucke in COMPACT 9/2013 durch. Da gehe ich schon auf Contra, gerade in der Lohnfrage, und frage hart nach beim Verhältnis AfD und Merkel. Will die AfD Merkel stützen? Und warum gibt es in der Euro-Frage keine klare Kante? Ich bin vermutlich der erste Journalist, der Lucke nicht zuviel, sondern zuwenig Populismus vorwirft…

Was meine Privatmeinung angeht: Ich werde mein Kreuzchen bei der AfD machen. Obwohl ich meine Skepsis habe und die kritischen Einwände kenne. Ich wähle AfD aus einem taktischen Verständnis heraus, nicht wegen strategischer Übereinstimmung: Weil wir Bürger NUR durch die AfD-Wahl am 22. September unsere Ablehnung der Euro-Politik zum Ausdruck bringen können. Ein Wahlboykott wäre rein theoretisch auch ne Möglichkeit, aber da ist null organisiert. Eine Revolution wäre natürlich auch ne schöne Möglichkeit, aber das ist Traumtänzerei. Wir reden nicht über eine Fernperspektive, sondern wir reden über den 22. September 2013!!

Mit demselben taktischen Kalkül habe ich 2009 die Piraten und 2005 Die Linke (wegen des Übertritts von Lafontaine) gewählt. Heute sind diese Partei für mich nicht mehr wählbar, aber für die DAMALIGE Situation würde ich das auch im Rückblick immer noch als richtig sehen. Mein Ansatz ist immer derselbe: Durch die Wahl einer entwicklungsfähigen Partei Unruhe in das etablierte Politikkartell zu bringen und so erstmal Luft und Raum zu schaffen, damit die Friedhofsruhe in Deutschland durchbrochen wird und das Volk Hoffnung schöpft, um sich selbst zu organisieren. Letztlich muss das Volk selbst auf die politische Bühne treten, nicht eine gewisse Partei – das will COMPACT befördern. Volkssouveränität – das ist das wichtige Ziel unseres „Magazins für Souveränität“ (so der neue Untertitel von COMPACT).

In diesem Sinne ist die AfD nicht „die“ Alternative für Deutschland, aber sie schafft Möglichkeiten, dass sich im Volk „AlternativeN für Deutschland“ in viel breiterem Rahmen bemerkbar machen können. Wären andere Parteien – PdV oder Neue Mitte – ähnlich aussichtsreich vor dem Überspringen der 5-Prozent-Klausel, wäre auch deren Wahl für mich eine Option, da bin ich ganz unideologisch. Aber sind sie nicht! PdV und NM sind absolut chancenlos, weil sie nur in einigen wenigen Bundesländern antreten.

Die AfD ist ein Experiment. Es kann scheitern. Aber zuerst müssen wir diesem Experiment eine Chance zur Entfaltung geben. Außerparlamentarisch und für die persönliche Lebensführung gibt es viele Möglichkeiten, für Veränderungen zu wirken. Aber bei der Stimmabgabe am 22. September gibt es aus meiner Sicht nur eine sinnvolle Möglichkeit, dem System unsere Ablehnung zu zeigen – und das ist die Wahl der AfD!

(Voila, die Debatte ist eröffnet. MUT ZUR WAHRHEIT,  Mut zum COMPACT-Abo!)

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110 Responses

  1. Wolfgang Eggert sagt:

    Guter Kommentar. Selbst AfD-Kritiker sollten das anerkennen. Eine nationalrevolutionäre Traumelf wäre schöner – erinnere mich noch mit Wehmut an das Sachbündnis Dregger/Gysi im Jugokrieg – ist aber leider nicht aufstellbar. Schade, wo der Platz so herrlich bespielbar ist.

  2. alberich sagt:

    Hat dies auf alberichswahrheiten rebloggt und kommentierte:
    So seh´ ich dass auch, viel Erfolg für unseren „Umsturz“

  3. JVG sagt:

    @JE – 100% Zustimmung!

  4. Ronald sagt:

    Sehr geehrter Herr Elsässer, ich bin jetzt gerade mit einem sehr breiten Grinsen gesegnet. Der Grund ist recht simpel: Kürzlich fragte mich eine liebe Freundin: „Ich hoffe dennoch, dass du nicht diese rechte AfD wählen wirst?“. Und meine Argumentationskette war nahezu identisch mit Ihrer, Herr Elsässer. Ebenso die Haltung zu NM und PdV, die ich auf meinem Blog auch immer eifrig bewarb neben der AfD. Diese 3 PdV, AfD, NM waren die Alternativen für mich. Und da derzeit davon nur die AfD realistisch ist, werde auch ich mein Kreuz bei der AfD machen. Nicht, weil ich glaube hier mein perfektes Gegenstück zu haben, nein, das gewiß nicht. Auch mich begleiten hierzu noch viele Fragezeichen, gerade, weil auch ich tendenziell eher mitte-links einzuordnen bin. Im Grunde passt die AfD gar nicht zu mir, aber ich sehe dennoch derzeit keinen Ausweg. Mein Hauptanliegen ist: ZURÜCK ZU RECHTSSTAAT, FREIHEIT UND DEMOKRATIE.

    Die etablierten Parteien haben im Zuge der Krise JEDES Gesetz verletzt, jeden Vertrag gebrochen, wenn es ihnen nützte. Und da insbesondere ein von eben vorgelebtes Verletzten und Recht und Gesetz ein desaströses Signal an die Gesellschaft sind, muß zunächst dieses wieder gerade gerückt werden. Recht und Gesetz müssen gelten – für ALLE!
    Wenn wir das aufgeben, dann ist schwindender Wohlstand unser kleinstes Problem! Und die einzige Partei, die dies offen vertritt ist die AfD!

  5. Gast sagt:

    Danke, für die Erläuterungen.

    Abseits des AFD oder gerade zum Thema:

    Wie wär’s mit einem Thema „Justiz“ für Compact ?
    Das viele Bürger nicht mehr uneingeschränkt hinter den derzeitigen „sich zeigenden“ System z.B. einige Urteile stehen ist bekannt. Aber gerade die Akzeptanz ist doch essentiell für eine Gesellschaft.
    Alle Themen zum Komplex sollten da, in „bewährter Compact-Manier“ aufgegriffen und hinterfragt / disktiert werden. Auch Themen, die Quasi als gesellschaftlich „unumstößlich“ angesehen werden. Natürlich ist die „Opfer-Seite“ genauso zu berücksichtigen.

  6. Eveline sagt:

    Aber im Bundestag gibt es nur eine Spielregel und die heisst Teile und Herrsche.
    Die Abgeordneten spielen ja völlig abgehoben, egal ob Brüssel oder Berlin, ihr Match.
    Völlig selbstvergessend, das das Volk die Zeche zu bezahlen hat, das sie mehr als nur „der Oma ihr klein Häuschen“ verscherbelt haben.
    Ich erinnere mich noch als die ersten Ostpolitiker im Bundestag eintrafen und dann „bockig “ in der Ecke saßen, „Nein, die Argumente der Gegenpartei seien viel zutreffender, sie würden jetzt für den Antrag der SPD stimmen.“
    Oh, die wurden erst mal hingebügelt….harte Diskussionsrunden, die Ossis mussten erst einmal die brd Demokratie erlernen.

    Auch die AfD wird scheitern – müssen –
    Manchmal frage ich mich, wenn der Bundestag in Bonn geblieben wäre, wären rein gefühlt, kein ESMS u.ä
    unterschrieben worden.

  7. Ulrich Denninger sagt:

    Also ich halte nichts davon. Weil ja diese Stimmen auch verloren sind. Weil ich davon aus gehe, das in Berlin keine Stimmzettel ausgewertet werden. Das Wahlergebnis ist davor schon ausgeklüngelt. Diese Parteien sind doch eh für nichts verantwortlich zu machen? Also ist das nur ein „Spiel“ für das Volk!!!! Deshalb plädiere ich für die Stimmenthaltung, denn dann kann man damit vielleicht meine „Theorie“ noch beweisen. Wenn nicht die „Prozente“ sondern die abgegebenen Stimmen veröffentlich werden.

  8. Ronald sagt:

    Ulrich, Stimmenthaltung wäre dann eine Option, wenn die Wahl ungültig würde, bei sagen wir mal einer Wahlbeteiligung von unter 50%. Dann wäre das sicher der Gipfel der Peinlichkeit für die Herrschenden. Aber bei uns sind ja Wahlen immer gültig. Der Bundestag entscheidet selbst ob eine Wahl Gültigkeit hat oder nicht. Großartig, oder? http://www.bundeswahlleiter.de/de/glossar/texte/Gueltigkeit_der_Wahl.html

  9. Schwan sagt:

    Prinzipiell eine nachvollziehbare Position. Aber etwas passt da denn doch nicht ganz, eigentlich ueberhaupt nicht:

    „Die AfD ist ein Experiment. Es kann scheitern. Aber zuerst müssen wir diesem Experiment eine Chance zur Entfaltung geben.“

    Ist das nicht die klassische, ewige, vorprogammierte Enttaeuschung in der Scheindemokratie? Die Gruenen sind vor 20, 30 Jahren doch sicher von einigen mit den gleichen Argumenten gewaehlt worden. Und langfristig hat das nur dazu beigetragen, die Demokratie-Vortaeuschung zu verbessern, das Angebot ist schliesslich scheinbar groesser. Und was hat es damals kurzfristig gebracht, das den langfristigen Schaden auch nur halbwegs aufwiegen wuerde?

    Das moechte ich nur mal in den Raum werfen, natuerlich muss man jeden Einzelfall fuer sich beurteilen.

    Wenn bei der AfD wenigstens die Euroablehnung strikt waere!

  10. BruceWayne sagt:

    Prinzipiell könnte man außer AfD auch die Pro Deutschland Partei(en) (welche mit den Republikanern zusammenarbeiten), die ÖDP oder Partei der Vernunft und die BüSo wählen!

  11. Eveline sagt:

    Die AfD könnte z.B sehr konsequent für die Abschaffung der Rundfunkgebühren sein. Damit würde sie sehr viele Wähler gewinnen…..und auch die Nichtwähler mobilisieren.
    Und ganz nebenbei in ein großes Wespennetz stechen.

  12. Horst Schlimmer sagt:

    Und vielleicht sollte man mal folgendes aus dem Wahlprogramm erwähnen:

    „Wir wollen Volksabstimmungen und Initiativen nach Schweizer Vorbild einführen. Das gilt insbesondere für die Abtretung wichtiger Befugnisse an die EU.“

    Volksabstimmungen auf Bundesebene sind bisher vom Gesetz nicht vorgesehen. Sie wären aber die einzige momentan realistische Möglichkeit, um z.B. aus der EU auszutreten oder die US-Basen in Deutschland zu schließen.

    Und wo wir gerade dabei sind: Warum zur Hölle fordert niemand das wichtigste, was Deutschland je tun könnte: die aller Welt offiziell erklärte und in der Verfassung verankerte strikte NEUTRALITÄT???

  13. hotteki sagt:

    Anstatt „still und leise“ in der Wahlkabine die AfD zu wählen, wäre eine „laute“ Demonstration für Volksabstimmung zum Euro und die “ in der Verfassung verankerte strikte NEUTRALITÄT???“, wie Horst Schlimmer schreibt, die bessere Alternative.
    Die Neue Mitte mit Hörstel hätte Sinn gemacht, weniger wegen Wahlprogramms als wegen Hörstel.

  14. Anonymous sagt:

    Richtig, Herr Elsässer!
    Es geht nicht um die perfekte Partei. Es geht um ein Durchbrechen der ersten Tabu-Mauer.

  15. Es ist mir offen gesagt ziemlich unverständlich, warum die AFD so gut in der Kritik abschneidet. Leider erfährt man nicht darüber, inwieweit diese Organisation positive Inhalte vertreten soll. Ich sehe sie stattdessen als leeres Fass ohne Boden.

    Die Partei will einen Schuldenschnitt (besonders Frau Storch), der bedeutet schon JETZT Verzicht auf alles verliehenes Geld und wird zurecht von Merkel bis Steinbrück abgelehnt! Zudem: es wird keine Steuersenkungen geben! Es wird die Schweiz heim ins EU-Reich geholt! Die EU wird erweitert und die AfD jubelt (wie im Falle Kroatiens)! Die Energiewende wird nicht gewendet! Der Euro auch nicht abgeschafft. Das Rentensystem durch die Mütterrente noch mehr belastet! Es kommt die Veto-Republik! Es wird auch das Krippensystem nicht angetastet. Es wird null, gar nichts geändert und auch nicht auf ein Einwanderungssystem gedrängt. Ja, es wird in Moscheen Fastenbrechen veranstaltet – schon jetzt.

    Durch den Beitritt vieler Linker und vor allem von Piratten, kippte die Partei zusehends. Die Partei ist partiell kapitalfeindlich, versimpelt internationalistisch, sozialkitschig und sie hat recht wenn sie behauptet: Wir wollen Europa retten! Genau dazu ist sie von der Politik auserkoren. Sie fischt bei den Konservativen den Protest ab und driftet ins sozialistische und etatistische Lager derjenigen, die über die Erweiterung der EU und der Verteiler von Transfergelder Politik machen. Die AfD ist UNUNTERSCHEIDBAR und nur dazu da um den Protest zu kanalisieren. Ein Erfolg ein Verhängnis, weil sie NICHTS macht und eher schlimmere Prinzipien durchsetzt. Sie ist DIE Europäische Einheitspartei! Die Wagenknechtschen linken Einflüsterungen haben die sozialistische und antideutsche AfD längst erobert. Wer sich über Eigentumsrecht von Anlegern und Steuerzahlern hinwegsetzt, stellt ein Verhängnis dar. Die AfD ist eine Partei, die griechische Interessen wahrnimmt. Die 5. Kolonne Athens! Warum sollte man die AfD wählen? Damit sie von vornherein verloren gibt, was sie angeblich durch den Euro-Ausstieg retten will? Wer etwas Gutes in die Standpunkte der Partei hineininterpretiert, kennt sie nicht wirklich.

  16. Auch unser Gesprächskreis stimmt dieser Klarstellung zu. Wenn wir hier in Niederbayern in unserer Monatsrunde zusammensitzen, dann gibt es immer unterschiedliche Meinungen und Einstellungen zu den verschiedenen Parteien. Selbst CSU Funktionsträger sind aber nicht mehr sicher ob man diese Partei noch wählen kann.
    Bis zu unserer Septemberrunde sammeln wir deshalb erstmal nur Meinungen.
    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/08/24/nochmals-die-frage-wen-wahlen-oder-uberhaupt-und-warum/

  17. CAW sagt:

    Well spoken!

  18. Marxist sagt:

    Richtig, die AfD hat zu wenig klare Kante in der Euro-Frage. Der Euro soll nicht reformiert oder teilaufgelöst werden, er muß schrittweise komplett augelöst werden und wir brauchen die 17 Landeswährungen der Vor-Euro-Zeit wieder.
    Diese sollen dann auch für immer beibehalten werden und es darf keine neuen Währungsexperimente in Europa mehr geben. So wie es nie wieder einen Faschismus oder Nazismus in Europa geben darf, so darf es auch nie wieder eine Einheitswährung in Europa geben, egal wie klein sie auch sei!

  19. Stephan Haube sagt:

    @ JE und alle: Die „Alternative fuer Deutschland“ ist bei dieser Bundestagswahl alternativlos.Wer Juergen fuer sein Votum anpinkeln will ist destruktiv und verkennt die Zeichen der Zeit!!!!!

  20. Plebiszit sagt:

    Die Erwartungshaltung an die Jungfrau AFD, muss derselben wie ein EM Hürdenlauf erscheinen. Jede Hürde ein Programmpunkt.
    Ein Parkour errichtet Insbesondere von Skeptikern und solche die es grundsätzlich ablehnen Programm zu lesen.
    Was für ein Druck muss auf den verantwortlichen Schultern lasten im Vergleich zu jenen, denen Kritik wie der Rheinfall aus Feder spült.

    Dem Netzleser ist bekannt, das schon am 1.12.09. nahezu 80% nationale Kompetenzen an Brüssel und die Volksgerichtshöfe abgegeben wurden.
    Die Subsidarität wurde ausgehebelt, ungezählte selbsgetextete Verträge gebrochen, eine Lobbyistenschar von Advokaten arbeiten daran Karlsruhe den Garaus zu machen , der ach so „unabhängige“ EZB Rat gewichtet seine Abstimmung auf 30 zu 70% zugunsten der Geldempfänger und Debitoren, man könnte locker 500 Seiten füllen mit den herrschenden Unglaublichkeiten.
    Doch wer, wenn es nicht Landsleute geben würde, die zudem noch Familie haben, soll denn diese Themen/Hürden auf die Tagesordnung bringen, wenn ihnen das öffentliche Forum verwehrt wird ?
    Die AFD sieht sich als Bürgerbewegung mit Zwang zur Parteigründung, nur über diesen Weg können sich die Vertreter unzensiert zu Wort melden. Jede andere APO verschwindet im schwarzen Loch der PC und Desinformation.

    Verstandeigentümer deren Splitterpartei oder BB regional Strukturen haben, sollten sich gründlich überlegen, eine Zweitstimmenempfehlung zu Gunsten der Partei auszusprechen welche die beste Chance hat dem etablierten sozialistischen Einheitsmonolith auf ihre schmutigen Finger zu klopfen. Erst im RT ist es dann möglich den nationalen Imperativ , sowie die längst fällige Verfassungsgebung einzufordern.

    J.Elsässer der Lucke nicht zuviel, sondern zuwenig Populismus vorwirft…(ja,Volkesstimme)
    hat einen sehr sensiblen Part ins Spiel gebracht, zu dem ich nur entgegnen kann,
    „verschrecken wir nicht zusätzlich PC verwirrte TV-Steuerabhängige die unter der Flatrate der Staatspropaganda stehen“.
    Die meisten, -man staune-, gehen einer Tagesarbeit nach.

  21. Hans Dampf sagt:

    Mein Eindruck ist, dass die AfD nicht sehr viel Abstand von der CDU/CSU zeigt. Folglich ist da die Idee, dass diese Partei als Auffangbecken entttäuschter Merkel-CDU-Wähler fungieren Könnte – ja evtl. genau dazu erfunden wurde.
    Um in einer neuen Schwarz-Gelben Koalition der dann (vielleicht?) geschwächten CDU ihre alte Stärke wieder geben zu können.

    Ich glaube nicht, dass Hr. Lucke sich wirklich weit genug von seiner ehem. Partei entfernt hat.

    Nichts im Parteiengeklüngel ist auszuschliessen.

  22. Tobias sagt:

    http://www.parteidernichtwaehler.de/

    auch eine Interessante Alternative wie ich finde.

  23. Wahr-Sager sagt:

    Ich stimme Jürgen Elsässer zu. Auch wenn Zweifel begründet sind, dass die AfD nur als Honigtopf dient, um frustrierte Nichtwähler den Etablierten zuzuführen, haben wir doch keine bessere Alternative. Oder wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Partei wie die Republikaner die 5%-Marke schafft?

  24. Katzenvater sagt:

    Wer das Compact-Magazin und diesen Blog hier kennt und verfolgt, weiß, dass Jürgen definitiv keine konkrete Wahlempfehlung abgibt, respektive das Compact-Magazin zur „Parteizeitung“ mutieren lässt. Im Gegenteil, es wurden schon sooo viele Parteien hier -auch positiv- besprochen und bewertet, dass man schon glaubte, Jürgen weiß nicht was er will. Diese Vielfältigkeit zeigt aber doch, dass es keine konkreten Empfehlungen und Aufforderungen gibt. Und etwaigen Alternativen, die noch in den Kinderschuhen stecken und eben nicht Mainstream sind, eine Plattform zu geben, ist auch eine Art MUT ZUR WAHRHEIT.
    Habe vorhin das September-Heft aus dem Postfach geholt: tolles Layout…und was ich bis jetzt gelesen habe, ist wieder höchst brisant und interessant.
    Noch eine Frage Richtung Jürgen: ich hätte gerne das geniale T-Shirt „Compact-Mut zur Wahrheit“ bestellt, bisher wird es aber nur in Kombi mit einem Abo angeboten. Ich besitze aber bereits ein Abo. Also, kann man auch separat das T-Shirt bestellen??? Und wann gibt’s ENDLICH die für den 15. August angekündigte Shop-Erweiterung mit Compact-Merchandising??? Das „ENDLICH“ ist nicht so ernst gemeint.
    P.S. Schon die Fragstellung von Jürgen in Richtung Bernd Lucke in der neuen Compact-Ausgabe zeigt, dass das Magazin mitnichten ein Parteiorgan ist. Und das Jürgen Sympathien für die AfD hegt, zeigt er ja (siehe oben) in aller Deutlichkeit. Wer allem und jedem von Anfang an die Chance verwehrt, wird auch von Anfang an nichts verändern!
    Weiter so Jürgen, dieses Engagement ist der richtige Weg. Und jetzt noch rasch das T-Shirt zu mir(-:. Als Zusatzslogan auf dem T-Shirt würde (s)ich empfehlen: „Nicht rechts – nicht links -sondern vorn!“. Ist doch Euer Motto…und all zu richtig!!!

  25. Gast sagt:

    @Plebiszit

    „Flatrate der Staatspropaganda stehen“

    Glückwunsch gelungenes Bild !!! – die haben noch die Kontodaten (GEZ) und das mit dem Datenschutz in den AGB’s … naja

  26. Sollen jetzt alle AfD wählen?

    Ja. Allein schon deswegen, um das pc Argument ad absurdum zu führen, daß die Nichtwäher nicht wählten, weil sie alle so zufrieden seien, mit Ferkel, Gollum & Consorten.

  27. Schnipp sagt:

    Herr Elsässer, es würde mich sehr interessieren, wenn Sie zur kommenden Bundestagswahl einen Blogpost machen, indem Sie ihre Meinung zu den einzelnen Parteien wiedergeben.

  28. Willi Winzig sagt:

    Ich bin da mit Jürgen ganz einer Meinung.

    1. Habe ich seine Aufrufe zur Unterstützung nie so verstanden, das dies „offizielle Meinung der Redaktion“ wäre, das wäre auch völlig unsinng und nicht im journalistischen Sinne, sich einseitig festzunageln. Warum auch?

    2. Sehe ich das ganz genauso, die AfD gehört in DIESER Zeit, also zur Bundestagswahl 2013 unterstützt! Denn es ist taktisch richtig, jetzt klare Zeichen zu setzen und die etablierten Bundestagsparteien mit „Stimmenboykott“ (aber eben gerade nicht mit Wahlboykott!) abzustrafen. Denn zuhause bleiben stärkt nur die, die man eigentlich ablehnt.

    Ich werde mit der AfD auch nicht richtig warm, in vielen Positionen hängen sie noch ihrer politischen Herkunft, dem neoliberalen Weltbild nach und es fehlt ihnen der Mut, richtig Tabularasa mit althergebrachen wie längst überholten neolieberalen Doktrien zu machen und damit zu brechen.

    So fehlt mir die knallharte Forderung nach dem Trennbankenprinzip, wie es Glass/Steagall 1933 mit F.D. Roosevelt in den USA durchsetzten und damit den Tanz um das goldene Finanzkalb beendeten. London war entsetzt, aber die US-Wirtschaft erholte sich und ließ die Große Depression, verursacht durch den Schwarzen Freitag von 1929, hinter sich. Und genau das brauchen wir auch heute wieder. Anders wird es nichts, das Doktorn an Symptomen bringt nichts.

    Natürlich muß man aber auch bedenken, ein zu radikaler Auftritt könnte wieder ohnehin verunsicherte potentielle Wähler verschrecken. Hier eine überzeugende Linie und Balance zu finden, eine möglichst breite Gruppe anzusprechen ist nicht einfach. Eine Radikalisierung (hier mal im positiven Sinne) würde es auch den zensierten Mainstreammedien weit leichter machen, die AfD zu diffamieren.

    Unterm Strich ist die AfD aber DERZEIT die Option, die auch meiner Vorstellung zumindest deutlich näher ist, als alle anderen zur Wahl zugelassenen Parteien.

    Sucht man immer nur nach Negativismen, ist keine Partei wählbar. Die perfekte Partei mit 100%-Übereinstimmung gibt es nicht. Allenfalls als „1-Mann/Frau-Partei“ in dem man selbst kandidiert, wie z.B. in den Niederlanden oder Belgien.

    Von den Positivismen betrachtet spricht die AfD sehr wohl alle wesentlichen Punkte an, die uns auf den Schuh drücken und von keiner anderen Partei so klar genannt werden.

    Daher sehe ich als nächsten Schritt eine möglichst breite Unterstützung der AfD als sinnvoll, damit sie deutlich die 5%-Hürde nimmt und sich damit wenigstens schon mal für die nächsten 4 Jahre eine öffentliche Stimme sichern kann. Bei 5% +x wäre sie im Prinzip schon an der FDP vorbei und würde die unionsliberale Regierung in ärgste Bedrängnis bringen.

  29. Obwohl ich schon fast im Urlaub bin muss ich jetzt noch mal ausführlicher zur AfD Stellung nehmen:

    So lange ich bei JE poste, und das sind auch schon 5 Jahre, ist mir immer wieder aufgefallen:
    Allgemeine Lethargie und teilweise Destruktion bei den Blogschreibern. Nach dem Motto: Parteien machen keinen Sinn, weil korrupt, Bundestag macht keinen Sinn, weil von Brüssel diktiert, überhaupt sind wir in einem us-israelischen Hexenkessel „BRD“ gefangen, dass wir kaum noch atmen können und, ständig überwacht und bespitztelt macht es gar keinen Sinn überhaupt etwas zu posten, ein „freies“ Wort ist nicht möglich.
    So weit, so gut! Was soll das heißen?
    Hände in den Schoß legen?
    Nein, das kann es nicht heißen!

    Das Projekt AfD, bei ich selbst auch aktiv mitmache, birgt große Chancen.Auch wenn die Partei aus dem Bürgertum kommt.Die klassische „Arbeiterpartei“ gibt es nicht mehr, das haben auch die Marxisten erkannt. Gerade sie, kucken sie sich die „Linken“ doch mal an, bestehen zu 90% aus total bürgerlichen Leuten. Oder ist Gysi ein Arbeiter? Gysi macht Werbung für McDonalds! Er liest Kindern Geschichten vor, damit sie den Fast- Food- Dreck dieser Kette futtern. Macht das ein „guter Linker“? Wohl kaum! Aber sonst ist der ehemalige Stasi-Agent zweifellos ein honoriger Politiker….

    Trittin, über den brauchen wir nicht reden: Seine antideutschen Texte und Hetztiraden kursieren im Netz. Seine „Grüne Jugend“ hat zusammen mit Autonomen in Göttingen der AfD den Wahlkampf zur Hölle gemacht. Also auch ein „seriöser“ Bilderberger, der für seinen Willen nun zur BRD-Elite und am Ende Weltelite zu gehören, immerhin von seiner Partei zur Rechenschaft gezogen wurde. Joschka Fischer lässt grüßen! Die „Grünen“ überholen die FDP heute rechts um Längen.

    Die FDP hat gute Leute, z.B. Frank Schäffler, aber auch er ist ein Rufer in der Wüste und konnte sich intern mit dem Kurs gegen EFSF und ESM nicht durchsetzen. Scharenweise sind deshalb die Leute aus der FDP aus- und in die AfD eingetreten. Es waren sogar so viele, dass man Angst haben musste, sie und die „Freien Wähler“ wollten die AfD unterwandern…

    Über die amerikanische Kanzlerin Merkel und den Bilderberger-Top-Kandidaten Steinbrück brauchen wir – hoffe ich – gar nicht erst reden. Merkel wird als eine der größten USA/Israel-Vasallin in die deutsche Geschichte eingehen. Aber ich hoffe, dass sie bald „Geschichte“ ist. Ihr Profil ist das, das sie gar keins hat! Und die SPD hat sich mit Steinbrück einen Bärendienst erwiesen. Mit Gabriel wäre sie 1000mal besser gefahren….

    Also, Leute: Es gibt keine Alternative zur AfD !!!!

    MUT ZUR WAHRHEIT!

  30. urkeramik sagt:

    Wenn die 40 % Nichtwähler zur Wahl gehen würden und mit einem großem Kreuz ihren Wahlzettel ungültig machten, dann blieben genau drei Parteien über der 5% Hürde, die zusammen nicht auf 50 % kämen. Damit wäre keine Regierung zu bilden und somit die Krise des parlamentarischen Systems real geworden. Die Tür für Änderungen wäre offen. Wohin diese dann gehen häng dann vom breiten Engagemant ab.

  31. hotteki sagt:

    Habe gerade die Mannschaftsaufstellung aus der Septemberausgabe von Compact gelesen.
    Als Bundeskanzler Sarrazin?
    Für die Hälfte des Volkes ist er als personifiziertes Feindbild nicht akzeptabel. Da wäre Christoph Hörstel, als Integrationsfigur schon eher wählbar.

    Also: Hörstel Bundeskanzler
    Ken Jebsen muss Bildungsminister werden.
    Und Rico Albrecht Finanzminister, weil das bestehende System nicht reformierbar ist. Der „Plan B“ muss kommen.
    Wirtschaftsminister wird dann Wolfgang Berger.
    Andreas Popp Außenminister.
    Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht sollten, nachdem sie sich mit einem bedingungslosen Grundeinkommen angefreundet haben, ein neues Bodenrecht und „fließendes Geld“ akzeptieren, dasselbige als Arbeits- und Sozialminister
    praktisch umsetzen.
    J.Elsässer sollte als Allzweckwaffe auf die Auswechselbank.

    Also, alle die Zeit haben, auf nach Potsdam in den Wahlbezirk 61 und für Ch.Hörstel als Bundeskanzler, also ihn als Erststimmenwahl bei den Bürgern vorschlagen und für ihn werben.

  32. AfD Sternzeichen sagt:

    Tolle klare Worte,Danke JE.
    Die politische Landschaft würde sich total ändern, wenn die 5 % Hürde fallen würde.
    Dann würden sich sehr viele trauen kleine Parteien zu wählen.
    Aber dem ist nicht so.
    Und deswegen bleibt die Alternative im Augenblick die einzige alternative.
    Die Alternative macht überall wöchentliche Stammtische, wo man die Leute kennenlernen kann und mitmachen kann.
    Alles Ehrenamtlich und Idealistisch.
    Helfende Hände sind immer willkommen.

    AfD Sternzeichen

  33. Leser123 sagt:

    Jetzt hat die rote SA ausgerechnet in meiner Heimatstadt den Herrn Lucke angegriffen und dabei 15 Menschen mit Reizgas und Pfefferspray verletzt. Wann merken diese Antifaschisten eigentlich, dass sie längst zu Faschisten geworden sind?

  34. ManoloB sagt:

    Wahrscheinlich ist heuer unsere letzte Chance eine BT-Wahl zur Abwahl quasi als Volksentscheid benutzen zu können.

    Der aufmerksame Bürger nimmt die Wahlbenachrichtigung, beantragt entweder Briefwahl, bzw. nimmt den Zettel und dokumentiert am 22.9. schriftlich und deutlich: „Diese Wahlfarce ist UNGÜLTIG – ich wähle die Parteiendiktatur ab“ o.s.ähnlich, in dem frau/man die Liste mit einem großen Kreuz ungültig macht. Der positive Effekt ist das Einsparen des „Kopfgeldes“ das die Parteien für Stimmbürger und Nichtwähler ansonsten abkassieren!! über 600.000 Mio sollen es heuer sein. D.h. 14,30 € ist den Parteien Eure Stimme „wert“.
    AvD-Sympies oder sonstige können Ihre Partei wählen. Es reicht die Erststimme ungültig zu machen. Damit bekämen wir auch ein Stimmungsbild.
    btw. Die Ungültig-Partei muss immer aufgeführt werden.

    Zu gewinnen gilt es die Nichtwähler an die Wahlurne zu motivieren.
    So funktionieren wir die BT-Wahl in eine Abwahl um.

  35. Stepher sagt:

    Mit Erstaunen verfolge ich diese Diskussion. Vor Kurzem las ich hier die Aufwertung der SPD:
    Zitat (Compact):
    >>NSA-Affäre: Merkel hat den Schwarzen Peter, nicht Steinmeier!…
    …Unter anderem geht es darum:
    Man muß die SPD nicht mögen, um ihr in einem zuzustimmen: Angela Merkel hat in der NSA-Affäre – wieder einmal – ihren Amtseid gebrochen. „Also Schaden vom Volke abzuwenden, das stelle ich mir anders vor“, sagte Peer Steinbrück…<<
    Zitatende
    Da fragte ich mich noch, wer hat den Krieg gegen Jugoslawien 1999 begonnen und die fast 55-jährige deutsche Friedensperiode mit Hilfe der USA beendet? Und tausende unschuldige Zivilisten ermordet? ANTWORT: Rot- Grün unter der Protektion von Schwarz- Gelb.
    Sollte ich da Rot- Grün wählen oder was?
    Jetzt die alternative Aufwertung der AfD.
    Frage: „Was soll ich mit diesen komischen Wirtschafts- und Finanz- „Professoren“, die jetzt alles dementieren, was sie einstmals voll Freude nicht nur begrüßten (Europa +Euro), sondern sogar mit aufzubauen halfen? Nur um auf ihre alten Tage versorgt zu sein, mit meiner Arbeitsleistung und meiner Wählerstimme? Von Anfang an war ICH gegen den Euro (ECU??). Lucke & Co. merken das jetzt erst? Lächerlich! Übrigens; Steinmeier war Finanzminister und erfuhr den Zusammenbruch der Hypo- Real- Estate früh in der Zeitung beim Frühstücks- Kaffee, in welchen „Aufsichtsräten“, hockten Lucke und Provisorium?
    Was wird hier vor der Wahl suggeriert? Ging es den „Professoren“ nicht gegen den (moralischen) Strich als die Bundeswehr ihre Bomben auf fremde Völker steuerlich „abschrieb“? Hallo…Antwort!!
    Was haben die studiert? Und wo? Alternative (??), wo muß ich dich suchen, bei Professoren oder bei Handwerkern, Landwirten, Krankenpflegern, Gewerbetreibenden; ergo den fleißigen Menschen in unserem Land die für DAS arbeiten was wirklich gebraucht wird?
    Ich wähle bürgerlich- christlich, rechts. Und feiere in ein paar Tagen (wie immer ganz allein für mich) meinen sechzigsten Geburtstag und 44 Jahre Steuerzahler.
    Gruß Stepher

  36. Harald Schmidt sagt:

    @ Leser 123: Wo bleibt die Verurteilung jetzt durch die Bundestagsparteien? Ist Bernd Lucke vogelfrei, nur weil er eine Konkurrenz zum Establishment darstellt?

  37. juergenelsaesser sagt:

    Stepher: Sie sind mit keiner Silbe auf meine Argumentation eingegangen. Ich habe von einer taktischen Wahlentscheidung gesprochen. Sie aber sitzen mit ihren 60 Jahren im Krähwinkel und maulen rum. Recht haben Sie! Aber Recht haben und Recht bekommen, mein Bester, sind zweierlei! Ich habe einen Vorschlag gemacht, wie wir Kleinen Leute auch mal Recht bekommen können, und zwar durch die Wahl der AfD am 22.9. Bitte verhalten Sie sich dazu – oder machen Sie wenigstens selber einen Vorschlag! Meckern und Maulen und Recht haben und 61 werden – das sind KEINE Vorschläge, das sind BEFINDLICHKEITEN!

  38. Robert Rätz sagt:

    Also eigentlich wollte ich nicht mehr wählen gehen, getreu der Auffassung Andreas Popps das man eh nur dem Blockparteienbund namens Zentralkomitee der Kapitalistischen Einheitsparteien, kurz ZK der KED die Stimme spendet. Nach dem Vorfall in Bremen bin ich so aufgebracht das ich der Partei meine Erststimme und einzige Stimme unbedingt gebe. Aus Solidarität zu dieser Partei (es scheint die einzige Partei mit Experten der Ökonomie) und warum fiel den Linksextremisten nichts besseres ein als sich über die AfD zu stürzen? Da bekommen wir die Chance uns aus der Schuldenunion zu befreien (was ja eigentlich auch im Ineresse der Linken sein muss, folgt man den Aussagen Gysis oder Wagenknecht in der Vergangenheit) und dann drescht dieser irre Mob da rein. Nein nein, die Sache ist klar, jetzt erst Recht macht wählen Sinn. Die müssen ins Parlament und aufmischen, so wie Nigel Farage es bereits in Straßburg wieder und wieder tut. Ich schöpfe inzwischen wieder ein wenig Hoffnung denn nach dem Interview mit Henkel auf ARD scheint die CDU besorgt über die Entwicklung der AfD. Liebe Freunde von Compact!!! Bitte zögert nicht wenigstens eure Zweitstimme für die AFD zu spenden. Besser gleich die Erste und keine weitere😉 MFG

  39. Gabriele Hallmann sagt:

    Hallo Jüren Elsaesser, eben habe ich dich auf Facebook „entfreundet“. Das tat ich aber nicht wegen dir, sondern wegen der NPD-Freunde, die sich ja immer wieder unters Volk mischen. Du wirst wahrscheinlich damit umgehen können oder müssen. Ich bin das noch nicht gewöhnt. Wollte sowieso nur bis nach der Wahl bei Facebook bleiben. Also nimm es bitte nicht persönlich.
    Viele Grüße
    Gabula

    Ach, auf Facebook habe ich auch diese beiden Links gefunden:

    http://www.xtranews.de/2013/08/24/duisburg-eine-katastrophe-fuer-die-roma-solidaritaet-antifa-ueberfall-auf-unbescholtene-buerger/

    und:

    http://www.xtranews.de/2013/08/23/veranstaltung-romas-in-duisburg-rheinhausen-erst-diskussion-dann-schlaegerrei/

    Ich weiß nicht, was das für eine Webseite ist.
    Aber geschah wohl am alles an einem Tag.
    Irgendwie erinnert mich das an einen Teil unserer Geschichte.

  40. schnehen sagt:

    @Harald Schmidt

    Ich muss Ihnen zustimmen. Bei aller Kritik an der AfD ist sie heute die einzige Alternative, die einzig wählbare Partei nach dem Ausfall der Partei von Christoph Hörstel. Das sage ich trotz meiner Vorbehalte. Aber diese Partei kann sich noch entwickeln. Deshalb darf man nicht abschließend urteilen.

    Es handelt sich hier um eine Partei des Mittelstandes, aber nicht um eine, die gesamtnationale Interessen vertritt, höchstens in bestimmten Punkten mitvertritt wie in Sachen Euro, denn die Abschaffung des Euro liegt in unser aller Interesse.

    Dieser Mittelstand ist heute in einen unüberbrückbaren Gegensatz zum Finanzkapital und seinen Oligarchen geraten. Seine Existenz wird unmittelbar von diesen Kräften bedroht. Der Mittelstand steht heute für die Finanzterroristen zur Disposition. Man kann dies noch klarer in den USA erkennen, wo er als gesellschaftliche Schicht dahinschmilzt. Das haben die ‚Professoren‘ erkannt und mit ihnen viele aus diesem Mittelstand, die früher eher auf die CDU oder die FDP gesetzt haben, die heute zu Parteien der wildesten Börsenspekulanten, der Investmentbanken und Hedge Fonds geworden sind.

    Was die sog. Linke nicht erkennt, ist, dass diese Partei ihr Bündnispartner ist. Stattdessen bündelt man mit den Grünen, einer Partei des Krieges, der Rüstungsfirmen und der Hochfinanz. Das Traurige ist, dass die Arbeiter und Angestellten heute keine politische Interessenvertretung mehr besitzen wie noch zu August Bebels und Wilhelm Liebknechts Zeiten, aber auch keine gewerkschaftliche. Besäße sie sie, hätten wir eine an gesamtnationalen Interessen orientierte, sozialistische Partei wie die von Hugo Chavez in Venezuela etwa oder die von Evo Morales in Bolivien, würde sich eine bürgerliche Mittelstandspartei wie die AfD auch stärker auf die abhängig Beschäftigten zubewegen. Weil aber von der Seite kein Druck kommt, weil von dieser Seite keine Impulse mehr kommen, handelt sie relativ interessenborniert oder besser: standesorientiert. Solange wir keine Partei der Arbeiterschaft haben, müssen wir mit dieser Partei Vorlieb nehmen, müssen sie sogar kritisch unterstützen und dürfen sie sogar wählen!

    Deshalb stimme ich Jürgen Elsässer im Prinzip zu. Ob ich sie wählen werde, weiß ich allerdings noch nicht. Darüber muss ich noch ein paar Nächte schlafen. Meistens kommen einem morgens, gut ausgeruht, die besten Gedanken.

  41. Stepher sagt:

    Jürgen, sagen sie mir wie ich eine taktische Wahlentscheidung treffen soll, wenn ich Leute wähle, die aus wahltaktischen Gründen ausgeschert sind um Nichtwähler alternativ für den gleichen Zweck des alten Mißbrauchs der verbrauchten Macht und Geld- Ideologie einzusammeln! Glauben sie wirklich, daß es eine Politik außerhalb der Interessen der Industrie- Verbände geben kann? Ja, ich sitze wohl im Krähwinkel, doch ich habe zu viel erlebt um auf einer Kaffee- Fahrt eine halbverfaulte Decke für 1.000 Eumel zu kaufen, nur weil mir erzählt wird, daß sie heilsam sei. Was also soll die Wahl bringen? Eine „Alternative“ zu den Industrie- Interessen? Warum müssen alle „Kandidaten“ bei den Bilderbergern vorstellig werden. War 2005 in Rottach-Egern Wachablösung als Merkel und Schröder gleichzeitig dort waren? Mittlerweile ist auch Trittin dort heimisch.
    Gefühlsmäßig habe ich eine Grundsorge, daß Rot/Grün noch einmal ans Ruder kommt, das möge Gott und die Wähler verhüten. Doch dann kommt eine Konstellation, die nur andere Worte wählt doch die gleichen Interessen vertritt. Meine Alternative ist die CHRISTLICHE MITTE um Adelgunde Mertensacker. Doch da ist leider die Mainstream- Journaille zu übermächtig und deren Konsumenten zu zahlreich. Außerdem muß eine Unterschriftensammlung gelingen und eine 5%- Hürde genommen werden. Das BVG hat für die nächste EU- Wahl diese Hürde nicht mehr zugelassen, doch die Etablierten haben flugs eine (ungesetzliche) 3%- Barrikade errichtet, wer geht dagegen an? Zu guter Letzt: Wieso werden die Wahlergebnisse immer sofort und fast richtig um 18h unmittelbar nach Schließung der Wahllokale angezeigt? Ich war zweimal „Wahlhelfer“, doch so schnell konnten wir nie auszählen, seltsam. Tja Jürgen soweit zu ihrer Frage meiner Alternative. Wo also liegt das Problem wirklich? Als die 68er die APO gründeten hatten die mittel- bis langfristig Erfolg und machen heut eine viel schlimmere Politik als die, die sie einst bekämpften. Wenn wir den Irrsinn dieser linken Systemzerstörer beenden wollen – hier die geeignete Plattform:
    http://www.deutsche-nationalversammlung.de/cmsm/index.php
    Dazu ein konzertiertes Zusammenspiel aller bürgerlichen Kräfte rechts der Mitte unter Einbindung der geeigneten Druckmittel (über meine Zunft der LKW- Fahrer und der Erfolge bspw. meiner französischen Kollegen schrieb ich bereits). Der Worte sind genug gewechselt, nun laßt uns endlich Taten sehn. Soweit zu meinen Befindlichkeiten, oder sind es berechtigte Gedanken?
    Gruß Stepher

  42. Waldgänger sagt:

    Herr Elsässer !

    Meine Wahlstimme ist ein ganz wichtiges Instrument, so wie jede Wahlstimme. Es ist kein Spiel, und man schaue tunlichst genau, ob man solch ´Widerstand´ tatsächlich unterstützen mag.

    Die AfD ist mir zu schnell ´entstanden´, und politisch vertreten durch zumindest vormalige ´Mitläufer´ höheren gesellschaftlichen Ranges des jetzt etablierten Systems. Da hat der Forist @Stepher schon Recht in seiner Darstellung.

    Gegen den €uro zu sein, aber gleichzeitig dasselbe System zu favorisieren, das ist die Unterstützung derselben neoliberalen Gesellschaftsordnung nur mit anderen Vorzeichen.

    Sie wollen Vorschläge ?

    Nun denn, lassen Sie uns über eine völlig neue Gesellschaftsordnung reden und hierfür demokratische Kämpfe führen: Das europäische bedingungslose Grundeinkommen.

    Verweilen wir nicht in der gestrigen oder heutigen Situation, schaffen wir eine lebenswerte Welt für alle Bürger Europas.

    Aber Nein, es muß ja suggeriert werden, es könnte was innerhalb des bestehenden gesellschaftlichen Systems verändert werden, dann würde schon alles gut.

    Und dann auch noch unter Führung derselben ´Persönlichkeiten´, die oftmals selbst nur durch das bestehende System ihre gesellschaftliche Position rechtfertigen können ?

    Welch ein Irrtum.

  43. Waldgänger sagt:

    Herr Elsässer !

    ich vergaß, eine entsprechende Wahlmöglichkeit auszusprechen:

    Besondere Beachtung gilt hier der Erststimme für ´Einzelkämpfer´.

    Beispielhaft hier ein Link: http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/aktuelles.htm

  44. juergenelsaesser sagt:

    Stepher: Die Bedenken und Sorgen sind berechtigt. Genau deswegen muss die Minimalchance AfD genutzt werden!

  45. nowa24 sagt:

    Auch ich habe mich anfangs für die AfD interessiert, sogar per eMail um Informationen gebeten (aber keine Antwort erhalten). Mit Spannung hatte ich den TV Auftritt des Herrn Lucke erwartet, was dieser denn so zu sagen hat. Nach 2 Sätzen des herrn Lucke stand für mich dann aber fest, sich hier weder zu engagieren noch überhaupt eine Stimme zu geben. Begründet sowohl mit dem Auftreten des Herrn Lucke als auch mit dem, was er von sich gab, halte ich diese Partei nicht für eine echte Alternative. Endgültig gestorben war für mich die AfD durch die Aussage zu einer möglichen Koalition mit der CDU, also die eventuelle Rolle eines Ersatz-Steigbügelhalters (bei Ausfall der FDP durch 5% Hürde) für eine Regierung deren Abwahl unbedingt und durch die jetzt kommende Wahl erfolgen sollte, um weiteren grossen Schaden vielleicht noch abzuwenden.

  46. „Was die sog. Linke nicht erkennt, ist, dass diese Partei [die AfD] ihr Bündnispartner ist. Stattdessen bündelt man mit den Grünen, einer Partei des Krieges, der Rüstungsfirmen und der Hochfinanz. Das Traurige ist, dass die Arbeiter und Angestellten heute keine politische Interessenvertretung mehr besitzen wie noch zu August Bebels und Wilhelm Liebknechts Zeiten, aber auch keine gewerkschaftliche.“

    Sagt schnehen am 25. August 2013 um 05:41

    Und es ist so wahr, daß ich es einfach noch einmal wiederholen möchte.

  47. juergenelsaesser sagt:

    nowa24: Hätten Sie die neue COMPACT gelesen (oder früher diesen Blog verfolgt), wüssten Sie, dass die Meldung über eine Koalition der AfD mit der CDU eine Falschmeldung war. Bitte nicht Reuters vertrauen, sondern COMPACT nutzen!!

  48. Franz sagt:

    Taktische Wahlentscheidung heißt doch nur eine Partei (AfD oder Linke) zu wählen, die sicher den Einzug in den Bundestag schafft und man dadurch schwarz/gelb oder rot/grün verhindert. Mehr ist da taktisch nicht drin! Ziel des taktischen Wählers wäre dann immer eine Koalition von schwarz/rot. Wer dies will soll AfD oder die Linke wählen.

    Weder AfD oder die Linke sind bei dieser Konstellation in der Lage irgendwo Einfluss auszuüben, aber die schwarzen oder roten waren bisher in einer Koalition weniger entmenscht, als wenn sie alleine mit kleinen Partnern regierten.

    Bei der AfD stört mich die wirtschaftliche Denkweise ihrer Vorturner. Tiefstlöhne bei angeblich Geringgebildeten einzuführen und die Diffamierung ihrer Arbeitsleistung (sollen länger arbeiten und weniger Urlaub bekommen) von Herrn Lucke ist nicht der richtige Weg um Deutschland voranzubringen.

  49. hotteki sagt:

    Eigentlich ist es doch ganz einfach:
    Wer glaubt, dass dieses System und da in erster Linie das Finanzsystem, reformierbar ist, sollte die AfD wählen.
    Die das nicht glauben, sollten diesem System seine Energie entziehen und nicht wählen.
    Für mich ist der Weg zur Wahlurne eine Sackgasse.
    Der Euro wurde uns von den USA aufs Auge gedrückt. Er hat im Endspurt zum Kollaps des Finanzsystems dasselbige nochmal beschleunigt, durch die verstärkte Umverteilung von unten nach oben. Er ist aber nicht der Hauptgrund für den Zusammenbruch der Finanzen, dass ist der Zinseszins und die „Schuldgeldschöpfung“. Spätestens in einem halben Jahr werden wir das (ein)sehen, unabhängig davon, wie zukünftig mit dem Euro umgegangen wird.
    Das Freihandelsabkommen ist für die EU eine zumindest genauso große Gefahr.
    Weil die genmanipulierten Agrarerzeugnisse negativere Auswirkungen auf die Menschheit haben, verglichen mit der Frage, ob wir unser Geld nach Griechenland schieben oder unsere Produkte gegen wertlose Dollars tauschen.
    Tut mir leid. Ich bin nicht dabei.

  50. Gast sagt:

    @ Stepher 25. August 2013 um 06:45

    18:00 Uhr Wahlabend
    Es sind Hochrechnungen, welche durch Umfragen vor dem „Wahlraum“ (nach dem Wahlgang) gemacht werden. Da auch die Infos zu Wählerwanderungen etc.

    Ist alles bekannt, auch wenn man nicht Wahlhelfer war.

  51. bussard sagt:

    Falls noch nicht geschehen, sollte das Thema direkte Demokratie, wie in der Schweiz vermittelt werden. Wie ich meine die einzige Chance jemals als Volk souverän zu sein. Wenn es eine Partei gäbe, die sich ausschließlich darum kümmert, meine Stimme hätte sie. Die bräuchte auch keine Antwort auf alle Fragen. Die könnte immer sagen, ok, dann soll das Volk entscheiden. Aber eine solche Partei würde man noch stärker bekämpfen wie die AfD.

  52. Jakobiner sagt:

    Eine musikalische Abrechnung mit den Blockparteien und Agendakritik kompakt:

  53. Oliver Tuch sagt:

    hier das video zu dem vorfall

  54. blechtrommler sagt:

    Was mich noch eher interessieren würde, als warum sich einer, dem die politische Obacht wichtig ist, für irgendeine Partei „entscheidet“: Ist Journalismus nur noch marktfähig, wenn er sich dement gibt, jeden Tag aufs neue dem Blendwerk einer vermeintlichen Demokratie sich aufsitzend gibt, Herr Elsässer?

    ((Blechtrommler: Ich lass mich nicht von Ihnen beleidigen. Entweder Sie entschuldigen Sich SOFORT, oder Sie sind raus hier. Im übrigen: Sie haben meinen Blogbeitrag nicht kapiert, aber fangen gleich an zu giften. Ihnen werde ich Mores lehren! – Elsässer))

  55. blechtrommler sagt:

    Und der Eggert (nicht irgendeiner, sonder der, der „Heute Manhatten, morgen Berlin“ z. B. geschrieben hat!) klatscht dazu auch Beifall?

  56. helmut curt frank sandstein sagt:

    Und wenn diese Scheiße in Bremen eine eigenorganisierte Werbefakeaktion der Abteilung Schlaumeier war?! -denk-uff!

  57. JVG sagt:

    @hotteki – Hörstel zu wählen ist noch immer sinnvoll! Denn er kandidiert ja in Potsdam im Wahlkreis 61 als Einzelkandidat. Da die NEUE MITTE keine Landesliste hat, kann er nicht für die Partei kandidieren. Allerdings wird sich an Hörstels Einstellung ja sicher nichts ändern. Es wäre ein absoluter Gewinn, wenn er in den Bundestag kommt! Also hier sollten alle wirklich demokratischen und friedliebenden Kräfte (außer die Linken sind ja alle Parteien im Bundestag Kriegspateien) sich konzentrieren auf die Wahl von Christoph Hörstel und seine Unterstützung im Vorfeld der Wahl.

    Ich kann ihn hier leider nicht wählen, deshalb wähle ich hier die AfD – sofern mir die AfD-Vertreter ein paar Fragen noch annehmbar beantworten werden. Ganz so einfach gibt es meine taktische Stimme nicht, mehr ist es ja nicht. Nur der Wunsch, daß Leute in den Bundestag kommen, die wieder über Recht und Gesetz reden und es einfordern. Und die auch heikle Dinge ansprechen und thematisieren.

    Das mit dem Wahlgesetz – mehrfach schon als ungültig hingestellt – scheint sich hiermit geklärt zu haben?

    http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/2013/Das_neue_Wahlrecht.pdf

  58. JVG sagt:

    nowa24 – es gibt keine Möglichkeit mehr noch größeren Schaden abzuwenden! Ist das so schwer zu verstehen? Es geht lediglich darum ÖFFENTLICHKEIT zu bekommen für wenigstens einige wichtige Fragen, die von den bisherigen Systemparteien nicht gestellt werden.

  59. Heiko sagt:

    Ich wähle auch AFD , obwohl auch die das Grundübel nicht beim Namen nennen. Es heißt angloamerikanisches Finanzsystem und es stellt auch uns unter die Herrschaft der wirklichen Drahtzieher. Da gehe ich mit Herrn Popp , der die etablierte Parteienlandschaft als Kapitalistische Einheitspartei bezeichnet. Dennoch , die AFD kann Staub aufwirbeln . Sie sollen zeigen was sie können.

  60. juergenelsaesser sagt:

    hotteki: Wenn Sie am 22.9. nicht wählen, wählen Sie Merkel. – Dem System Energie entziehen – hört sich gut an. Aber was heißt das? Und wie wollen Sie erreichen, dass das massenhaft gemacht wird – denn nur dann ändert es was?

  61. Harun sagt:

    @Tanja Krienen sagt: 24. August 2013 um 14:08

    ..Genau dazu ist sie von der Politik auserkoren. Sie fischt bei den Konservativen den Protest ab und driftet ins sozialistische und etatistische Lager derjenigen, die über die Erweiterung der EU und der Verteiler von Transfergelder Politik machen.
    ..Die AfD ist UNUNTERSCHEIDBAR und nur dazu da um den Protest zu kanalisieren..

    Ich bin zu 98% ihrer Meinung.

  62. mark2323 sagt:

    Erster Eindruck vom neuen Heft:

  63. Eveline sagt:

    Waldgänger sagt:
    25. August 2013 um 07:04

    …Nun denn, lassen Sie uns über eine völlig neue Gesellschaftsordnung reden und hierfür demokratische Kämpfe führen: Das europäische bedingungslose Grundeinkommen.

    Hier liegt mal wieder der Wahnsinn begraben, denn das bedingungslose Grundeinkommen ist eine nationale Entscheidung.
    Eine andere Gesellschaftsordnung muss die Dezentralisierung enthalten, Gemeinde, Stadt, Land.

    „Für Europa schaffen“…..noch nicht genug vom europäischen Wahnsinn?
    Wie lange muss Europa noch für den abstrakten Größenwahn herhalten?
    Schaffen Sie für ihre Gemeinde, für Menschen, dann geht es auch Europa gut.

  64. Plebiszit sagt:

    Harun sagt: 25. August 2013 um 22:48
    @Tanja Krienen sagt: 24. August 2013 um 14:08

    ja was sagt und meint sie denn nun wirklich ?

    Zitat Tanja Krienen:
    Jeder mache sich das Bild, das sie (AfD) abgeben. Fast möchte man hoffen, die Antifa möchte sich demnächst ein paar Termine freihalten.
    Nachweis auf ihrer web: http://www.campodecriptana.de/blog/2013/06/22/1949.html

    Welche Aufgabe und Zweck @Harun in diesem Forum erfüllt ist einfach zu durchsichtig um ihn ernst zu nehmen.

  65. urkeramik sagt:

    Nochmal: wenn die 40% Nichtwähler zur Wahl gehen würden und mit einem großem Kreutz oder einem mehr oder minder klugen Spruch ihren Zettel „ungültig machen würden, dann hätte die CDU gerade 24%, die SPD13% und die Grünen 6%. Das macht zusammen genau 43 % – zuwenig um eine tragfähige Regierung zu bilden. Eine wie auch immer geartete auf dieses Ergebnis gegründete Regierung würde nicht lange halten, wenn genügend druck von der Straße da ist. Das ist der bessere Weg aus diese Rattenfängerpartei AFD.

  66. hotteki sagt:

    @JE,

    „Wenn Sie am 22.9. nicht wählen, wählen Sie Merkel“

    Das sehe ich noch nicht und zwar deshalb, weil es die Bilderberger anders beschlossen haben. Das Volk soll glauben, Demokratie, d.h. Politikveränderung ist hier möglich.
    Den Umfrageergebnissen, was die Wahlchancen der Parteien angeht, ist eh nicht zu trauen. Vielleicht wird ja kurz vor den Wahlen die BILD Schlagzeile sein:
    „Merkel hat gelogen. Sie kannte die Wahrheit über das Zusammenspiel der NSA und dem BND.“
    Oder ähnlich. Dann gibt’s Rot-Grün.
    Nebenbei: Trittin will in dieser Situation (anscheinend) freiwillig Finanzminister werden. Was hat das zu bedeuten?

    Dem System Energie entziehen.
    Durch Nichtbeachtung. Wenn der Lehrer vorne die Welt erklärt, die Schüler sich aber unterhalten, hat er schlechte Karten. Wenn weniger als 50% zur Wahl gehen, fehlt dem Ergebnis der Wahl zwar nicht die rechtliche aber die moralische Legitimation.

    „Und wie wollen Sie erreichen, dass das massenhaft gemacht wird – denn nur dann ändert es was?“

    In dem ich das hier empfehle, so wie Sie die Wahl der AfD empfehlen. (Das ich die schlechteren Karten habe, ist mir klar.)
    Für mich ist der Wahlboykott eine mögliche Voraussetzung zur Systemveränderung. Andere wären Massenstreik oder Massenprotest. Doch dafür ist das Volk noch zu satt. Vielleicht ist es ja auch demnächst zu satt wählen zu gehen, wenn es gar keine Wahl gibt bei den Wahlen.

  67. Juli sagt:

    Die BRD ist nicht unser Staat. Die Parteien sind nicht unsere Führer. Sie sind unserem Volk fremd.

    Dem System der Fremdherrschaft entziehe ich seine Energie durch Stimmverweigerung, weil eine Wahlbeteiligung von nur noch 40 oder 30 % ein Bewusstsein im Volke schafft: Wir wollen die nicht mehr, wir wollen etwas anderes, wir müssen etwas anderes schaffen. Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren, uns unserer eigenen, in uns schlummernden Kräfte bewusst werden.

  68. hotteki sagt:

    @JVG
    Hörstels Chancen auf die Mehrzahl der Erststimmen ist glaube ich gegeben. Der Wahlkreis 61 liegt ziemlich zentral, eine kritische Gegend, da ist alles möglich. Ich hoffe, er findet dort genügend Unterstützung.

  69. Aber schon mit dem Erscheinen ihrer Artikel zur AfD,stellen sie diese Partei heraus,wie die Junge Freiheit. Sie haben sich praktisch darauf eingeschossen.Sage hier wieder,sie vernachlässigen andere kleinere Parteien…wie auch meine Partei,die DNV Deutsche Nationalversammlung.Wir hängen uns nicht bei der EU/Euro/Zuwanderung auf,sondern fordern eine Nationalversammlung,die dann mit und durch das deutsche Volk,dem Volk eine Verfassung nach Art.146 GG geben möchte…aber hier ist es angeraten,unserem Programm zu folgen.Wer möchte nicht endlich als Souverän leben.
    „Wir sind keine Mandanten des deutschen Volkes,wir haben Auftrag von den Alliierten.“
    http://www.deutsche-nationalversammlung.,de

  70. mark2323 sagt:

    Warum wird mein Video nicht freigeschaltet lieber Hausmeister?

    Viel mehr freundliche Vorlagen kann sogar ich nicht bieten. -)
    Grüße an @KenFM nochmal. Video-Nachricht ging auch an seinen Kanal raus.

    MfG,
    M.W.

  71. juergenelsaesser sagt:

    mark2323: Is doch frei! Sehr schön übrigens, vielen Dank!!

  72. mark2323 sagt:

    @Jürgen E.

    Danke. Ja, die anderen (späteren) Kommentare wurden zunächst zuerst freigeschaltet, deshalb wunderte ich mich etwas.

    Herzliche Grüße!

    P.S. Gern geschehen.🙂

  73. Stepher sagt:

    Gast sagt:
    25. August 2013 um 13:47
    @ Stepher 25. August 2013 um 06:45
    18:00 Uhr Wahlabend – Es sind Hochrechnungen, welche durch Umfragen vor dem “Wahlraum”…

    …Gast, wann haben sie je ein solches Interview erlebt? Und:
    -Wieviel solcher Befrager müßten dann an wie vielen Wahllokalen wieviel Personen befragen um zu solch einem 0,- genauem Ergebnis zu kommen?
    – stehen die da den ganzen Tag und befragen Wähler?
    -Woher wissen die, daß sie nicht durch eine Antwort verar…werden und wie wird DIESE Quote verarbeitet?
    Selbst als Steuber sich damals zu früh als Kanzler ausrief, waren es nur milli’s die ihn entzauberten.
    Ne Gast das kann ich nicht glauben, was ich eher glaube ist, daß Demokratie eine verdeckte Herrschaft des Industriekapitals ist und wir unter diesem Deckmantel „wählen“ welche Farbe auch immer wir wollen. Und das diese „Farbe“ uns dann die nächsten vier Jahre unter der Protektion der Macht- Besessenen genauso beschei§t Wie deren Vorgänger. Wehe sie tun es nicht, dann können die Uwe Barschel, Jürgen Ponto, Detlef Rohwedder Jörg Haider und andere besuchen. Wählen gehe ich trotzdem.
    Und an Jürgen Elsässer: Das mit der AfD ist bei mir noch nicht Ad acta gelegt. So blöd wie es klingen mag; der Überfall auf Lucke hat mich nachdenklich gemacht und zeigt mir die Nervosität der linken Hosenschei$er. Also, bin doch nachdenklich geworden.
    Gruß Stepher

  74. Harun sagt:

    Plebiszit sagt: 26. August 2013 um 10:04

    Welche Aufgabe und Zweck @Harun in diesem Forum erfüllt ist einfach zu durchsichtig um ihn ernst zu nehmen.

    Plebiszit, was habe ich denn für Aufgaben auf diesem Blog? Und wem soll´s nützen?

  75. juergenelsaesser sagt:

    Plebiszit: Lass mir ja den Harun in Ruhe! Immer dieser Agenten-Unterstellungs-Käse, das nervt!! Sachargumente zählen, der Rest ist für A…!

  76. Stepher sagt:

    Juli sagt:
    26. August 2013 um 12:50
    Die BRD ist nicht unser Staat. Die Parteien sind nicht unsere Führer. Sie sind unserem Volk fremd.
    Dem System der Fremdherrschaft entziehe ich seine Energie durch Stimmverweigerung,
    Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren, uns unserer eigenen, in uns schlummernden Kräfte bewusst werden…

    Juli, das ist gut gesprochen doch – wer sind „Wir“? Ein paar Verdrossene die nicht zur Wahl gehen weil sie resignieren? Juli, was glauben sie, warum die Nomenklatura dieser Welt lügt, daß sich die Balken biegen? Antwort: Weil die Angst vor unserer geballten Macht der „kleinen Leute“ haben! Einigkeit macht stark. Und wenn wir auch nichts ändern (vorläufig) so können diese Bilderberger- Deppen doch nach Auszählung aller Stimmen Volkes Willen ablesen. Wie sagte einst Karl Marx:
    DIE IDEE WIRD ZUR MATERIELLEN GEWALT SOBALD SIE DIE MASSEN ERGREIFT.
    Das müssen diese Aasgeier immer wieder verhindern und das zehrt an deren Kräften.
    Juli gehen sie wählen, es ist ein vielleicht kleiner Stolperstein, für die, die sie nicht wollen. Dann werden wir auch der in uns schlummernden Kraft bewußt und die kann uns keiner nehmen – die ist uns von unserem Schöpfer gegeben und unüberwindlich,
    Gruß Stepher

  77. Stepher sagt:

    Waldgänger sagt:
    25. August 2013 um 07:04 Herr Elsässer!
    Meine Wahlstimme ist ein ganz wichtiges Instrument, so wie jede Wahlstimme.
    Nun denn, lassen Sie uns über eine völlig neue Gesellschaftsordnung reden und hierfür demokratische Kämpfe führen: Das europäische bedingungslose Grundeinkommen.Verweilen wir nicht in der gestrigen oder heutigen Situation, schaffen wir eine lebenswerte Welt für alle Bürger Europas…

    Waldgänger, glauben sie wirklich an eine solche Utopie? Wie wollen sie den europäischen Nationen (Bürgen) eine gleiche Lebensgrundlage schaffen, bei den unterschiedlichen Stärken der einzelnen Volkswirtschaften und der unterschiedlichen Mentalitäten? Das kann nur eine Transfer- Union sein und die scheitert gerade in EU! Nicht einmal innerhalb Deutschlands gelingt eine „Gleichstellung“ ohne monetären Transfer wie der „LÄNDER- FINANZAUSGLEICH“ beweißt, oder können sie mir sagen, warum der nach all den Jahrzehnten nicht abgeschafft werden kann? Denken sie an den Kohle- Pfennig auf den Strom – hat der den Ruhrbergbau gerettet? Wer hat bspw. Bayern einen Schneider- Pfennig gegeben als dieses Handwerk hier zusammenbrach und bayrische Handwerker massenhaft ins Ruhrgebiet abwanderten (mein Vater, gelernter Tünchener war auch dabei)? Fangen sie an, Waldgänger, sammeln sie Spenden, erhöhen sie die Steuern und werfen sie mit Geld um sich: derzeit läuft just dieser Film unter dem gelernten Tennislehrer der grad als Finanzminister kooptiert ist. Doch ein Vorschlag von mir:
    Geben wir allen EU- Staaten ihre Nationalität zurück, errichten wir wieder unsere autonome starke Volkswirtschaft und helfen anderen auch diesen Weg zu beschreiten; was sagen SIE dazu, Waldgänger.
    Gruß Stepher

  78. hotteki sagt:

    @Waldgänger, Stepher

    Vorbedingung für ein europäisches bedingungsloses Grundeinkommen ist eine neue Finanzordnung. Der Geldadel, der heute die Kontrolle über das Geldsystem hat, lässt das leider nicht zu. Aber der Gedanke ist schon gut.
    Autonome, starke Volkswirtschaften wird es auch nicht mehr geben. Die Geschichte geht keinen Schritt zurück. Entweder, wonach es zur Zeit aussieht, schliddern wir in die völlige Versklavung oder wir kreieren ein neues Finanzsystem.
    (Das letztere ist meine Hoffnung und Vision. Helmut Schmidt würde mich zum Arzt schicken. Leider hat er Wesentliches nicht begriffen. Denn das Wesentliche liegt, nach dem Erreichen der Macht immer in den Mühen der Ebenen.)

  79. hotteki sagt:

    @JVG

    »Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott.
    Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.«

    Die Sprüche und Lieder von Körner sind schon gut aber man darf sich auch nicht einlullen lassen. Eine Vokabel wie „Todesmut“ heißt für mich „blindes Vertrauen in die Umsetzung einer Idee eines Führers“.
    Fortschritt ist immer „Versuch und Irrtum“.
    Da die bestehenden Machtverhältnisse den Versuch nicht zulassen, plagen wir uns seit vielen Jahren mit dem Irrtum rum.
    Also, kein todesmutiges Anrennen gegen Windmühlen, sondern ruhig und überlegt die Zukunft gestalten.

  80. hotteki sagt:

    @Stepher sagt um 21:03:
    „Und wenn wir auch nichts ändern (vorläufig) so können diese Bilderberger- Deppen doch nach Auszählung aller Stimmen Volkes Willen ablesen.“
    Und mit diesen Daten zu ihren Gunsten arbeiten. Wenn wir unsere Stimme verweigern können sie das nicht, nur darüber Staunen, dass das Volk ihr „demokratisches System“ nicht mehr akzeptiert.

  81. hotteki sagt:

    @Juli sagt:
    „Dem System der Fremdherrschaft entziehe ich seine Energie durch Stimmverweigerung, weil eine Wahlbeteiligung von nur noch 40 oder 30 % ein Bewusstsein im Volke schafft: Wir wollen die nicht mehr, wir wollen etwas anderes, wir müssen etwas anderes schaffen. Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren, uns unserer eigenen, in uns schlummernden Kräfte bewusst werden.“

    Dem kann ich nur zustimmen. Da hilft auch nicht die Wahl der AfD.
    Natürlich war die Einführung des Euro ein Angriff auf Deutschland. Aber doch nicht durch Griechenland, Spanien oder Portugal. Sondern ein Angriff von USrael mit GB.

    In Syrien werden immer mehr Menschen getötet. Da ist es einfach unangemessen, um seine, nach Griechenland verschobenen Euros zu trauern. Es gilt den auf uns zukommenden Massenmord in Syrien anzuprangern.
    Das ist nochmal eine ganz andere Dimension. Vor lauter Bäumen sehen wir den Wald nicht mehr.

  82. Plebiszit sagt:

    Harun sagt: 26. August 2013 um 20:37 und fragt:
    „Plebiszit, was habe ich denn für Aufgaben auf diesem Blog? Und wem soll´s nützen?“

    Ich bin weit davon entfernt dich in Erklärungsnot zu bringen.
    Das hast du schon selber gemacht mit deiner 98% Zustimmung zum Pamphlet der @Tanja Krienen (ihr Motiv?)

    Man kann Gegner, ja sogar Feindschaft und Hass empfinden gegen AfD und sonst wen, aber jemand die Rote SA auf den Hals wünschen ? .
    Der Wunsch wurde ja nun Bremen erfüllt.

    Wer sich sochen Thesen anschließt stellt sich ins Abseits und macht sich als Kommentator unglaubwürdig. Nun frage dich selbst wem das nützt.

    Dem Wunsch des Admin entsprechend, werde ich dich nunmehr in Ruhe lassen.
    Diese Antwort auf deine Frage war wohl noch erlaubt, hoffe ich.
    Nichts für ungut, mfg Plebiszit

  83. Harun sagt:

    @ Jürgen: DANKE, aber wenn´s mir zu blöd wird antworte ich einfach nicht. Muß mich ja schließlich noch um andere Blog´s kümmern, als Wasserträger Fremder-Interessen😉

    Plebiszit sagt: 27. August 2013 um 13:54

    Warum Erklärungsnot? Bin nicht gegen die AFD und schon gar nicht gegen den Jürgen.

    Ich habe nun mal meine Bedenken was die ADF angeht.
    Vielleicht wähle ich sie auch? Große Auswahl haben die Wähler leider nicht, die „NM“ hat´s leider nicht geschafft. Aber daß die AFD in den Medien so hoch gepuscht wird scheind mir zu offensichtlich. Wenn auch die Berichterstattung negativ, vermutlich um den Schein zu wahren. Ich kann mich natürlich auch TOTAL IRREN?

    Macht mir aber auch nichts, auf jedenfall verleihe ich nicht jedem Blindlinks meine Stimme.

    Plebiszit, die 98% Zustimmung von mir, beziehen sich nur auf die paar Sätze unten von der Frau Krienen.

    @Tanja Krienen sagt: 24. August 2013 um 14:08

    „..Genau dazu ist sie von der Politik auserkoren. Sie fischt bei den Konservativen den Protest ab und driftet ins sozialistische und etatistische Lager derjenigen, die über die Erweiterung der EU und der Verteiler von Transfergelder Politik machen.
    ..Die AfD ist UNUNTERSCHEIDBAR und nur dazu da um den Protest zu kanalisieren..“

    Auch ich habe mir natürlich gedanken darüber gemacht, warum du, lieber Plebiszit, ausgerechnet mich und nicht die Frau Krienen angehst. Schließliech hat Sie ja das alles geschrieben und nicht ich. Mein vergehen war ja nur die Zustimmung auf einpaar Sätze von Ihr.

    Und nun, nach langer und reiflicher Überlegung kam mir der ‚Gedanke das DU mich evtl. als Rivalen siehst, und deshalb so reagiert hast.

    Tja ein Agent kommt halt selten allein, wenn auch vom anderen Lager.😉 Scherz beiseite.

    Auch ich möchte dem Jürgen seiner BITTE nachkommen, wenn auch unaufgefordert, und die Sache hiermit auf sich beruhen lassen.

    Liebe Grüße Harun

  84. Stepher sagt:

    hotteki sagt:
    27. August 2013 um 01:05
    @Stepher sagt um 21:03:
    Und mit diesen Daten zu ihren Gunsten arbeiten. Wenn wir unsere Stimme verweigern können sie das nicht, nur darüber Staunen, dass das Volk ihr “demokratisches System” nicht mehr akzeptiert…

    hotteki, was glauben sie was besser ist:
    a) die vernehmen unseren Willen und wissen, daß wir ihnen weiter auf die Langfinger sehen oder
    b) die hören nichts mehr von uns und wissen, daß sie gesiegt haben, weil wir uns wegducken.
    Schauen sie, hotteki. wenn niemand zur nächsten Wahl geht wie sieht dann das Ergebnis aus? Vielleicht so:
    0,0% haben gewählt ergo wurde die alte Regierung mit 100% bestätigt. Im Skat heißt daß: nicht Grand Overt sondern Null Overt. Geht es auf, dann ist der Sieger sowohl mit der einen als auch mit der anderen Taktik erfolgreich. Und ein Volk das sich wegduckt ist die leichteste Beute für eine Diktatur. Also hotteki aufrechter Gang oder Lethargie, was ist besser? Auch wenn sie nicht zur Wahl gehen, andere tun es und sie können dann mit dem Ergebnis unzufrieden sein, aber in der Gewißheit, daß sie nichts zur Verhinderung beigetragen haben. Und wenn sie nicht wissen wen sie wählen sollen, dann prüfen doch sie zuerst wen sie NICHT wollen und analysieren sie dann den Rest gemäß dem Apostel Paulus an die Römer:
    PRÜFET ALLES UND DAS GUTE BEHALTET!
    Gruß Stepher

  85. hotteki sagt:

    @Stepher

    „hotteki, was glauben sie was besser ist:
    a) die vernehmen unseren Willen und wissen, dass wir ihnen weiter auf die Langfinger sehen “

    In dem wir ein Wahlkreuz machen?, mit dem wir Ihre Macht bestätigen?? Bekanntlich gibt es die Alternative auf dem Wahlzettel nicht.

    „b) die hören nichts mehr von uns und wissen, dass sie gesiegt haben, weil wir uns wegducken.“

    Nicht weil wir uns wegducken, sondern weil wir die Wahlsieger nicht beachten und unser Ding machen. Dazu gehört z.B. der Steuerboykott. Sie haben mit unserer Nichtwahl auch ihre Legitimation verloren uns zu regieren.

    „Also hotteki aufrechter Gang oder Lethargie, was ist besser?“

    Ich bin sehr für den aufrechten Gang, deshalb verstehe ich ja die „Wahlverlierer“ nicht, die zur Urne gehen und ihre Stimme beerdigen.

    Nichts für Ungut, Stepher. Es gibt nicht nur die Alternativen a und b.
    Für mich gibt es auch noch die Hoffnung auf eine wirkliche Demokratie, wozu Volksentscheide bei wichtigen Fragen gehören. Wozu ein Wirtschaftssystem mit „positiver“ Geldschöpfung gehört. USW
    Unser „Demokratiewagen“ (nicht Willi Brandts mehr Demokratie wagen), hängt schon so tief im Sumpf, lassen wir ihn untergehen und bauen einen neuen.
    Gruß hotteki

  86. S. von Hagen sagt:

    Guten Abend bzw. guten Morgen,

    im Großen und Ganzen bin ich am meisten angetan von den Argumenten der Ungültig-Wähler mit der Begründung – FALLS bei den Wahlen ordnungsgemäß ausgezählt UND dies ordnungsgemäß veröffentlicht UND sich dann daran gehalten wird – dadurch am meisten Nadelstiche den Systemlingen = Feinden einer gerechten und solidarischen Menschen-, Volks- und Völkergemeinschaft setzen zu können. Nun ist allerdings deren betrügerisches lebensfeindliches Treiben nicht zu unterschätzen. Ich neige zu der Annahme, daß die kriminell-betrügerische Grundhaltung der menschenfeindlichen Globalisten auch die Methode >Wahlverfälschung< – also Betrug beim Auswerten und Darstellen der Wahlergebnisse – NICHT ungenutzt in der Trickkiste liegen und verstauben läßt. Eine Macht-besessene Gruppe, die die Drahtzieher der hiesigen Polit-Darsteller sind, bedient sich ALLER Mittel, die Macht durchzusetzen – siehe dies anhand der geschichtlichen Hintergründe und Ereignisse allein der letzten gut zweihundert Jahre, und wie das gegenwärtig aussieht, dürfen wir gerade noch durch unerschrockene Journalisten der noch-nicht-verbotenen Nicht-System-Medien mitgeteilt bekommen (Umgang mit 'Schurken'-Staaten /-Völkern /Terroristen).
    Was ist das für ein frommer Glaube /Wunsch bzw. eine Bitte um gnädige rechtmäßige Auszählung und Auswertung der Wählerstimmen? Glaubt Ihr – mit dem WISSEN um den ganzen Schnüffel-/Überwachungsskandal, der mit der Mithilfe der bisherigen sämtlichen 'BRD'-'Regierungen' seit JAHRZEHNTEN vonstatten ging- eben nur höchst erfolgreich geheim, – daß es für die nicht ein Leichtes ist – zumal mit der gebotenen heutigen ausgefeilten Technik – , das von ihnen gewünschte Wahlergebnis in ihrem Besatzer-Gebilde dann den vor den System-Medien brav abwartenden, horchenden, harrenden und bangenden Stimmabgebern – geschönt, also gefälscht zu präsentieren? Also: Gib EHRLICH oder auch taktisch Deine Stimme, – und Du bekommst etwas = einen Gegenwert dafür? Seliges Urvertrauen… Bitte sagt mir gern Eure Argumente, warum ich mich täuschen sollte und alles RECHTLICH ORDNUNGSGEMÄß uns zuliebe stattfinden sollte?

    Zitate von Schiller (aus: http://de.wikiquote.org/wiki/Friedrich_Schiller):

    "Das Gesetz hat zum Schneckengang verdorben, was Adlerflug geworden wäre." – Die Räuber I, 2 / Karl

    "Mir ekelt vor diesem tintenklecksenden Säkulum." – Die Räuber I, 2 / Karl

    "O daß ihr's begreifen lerntet! daß euch die Schuppen fielen vom Auge!" – Die Räuber I, 1 / Franz

    Ich sage gleichwohl: Wer den Mut hat, sich mit seiner ganzen Kraft und Persönlichkeit im geistigen Ringen und tätigen Einsatz der überpersönlichen Sache zu widmen gegen das heutige Ausbeutungs-/Versklavungs-System – AUF JEDE GEFAHR HIN – , der verdient Achtung und Solidarität!

    "Wer nichts fürchtet, ist nicht weniger mächtig als der, den alles fürchtet." – Die Räuber I, 1 / Franz

    Mut zur Zukunft!
    Und Mut zur Kultur – im Unterschied und Gegensatz zur Unkultur der Menschen-, Staaten-, Völker-, Natur-, Geld- und Wirtschafts-Verderber. Sie bauen auf Angst und Lüge und auf Herrschen durch Teilen.
    Seht wieder auf über diesen hoffnungslosen Wahnsinns-Wahl-Tellerrand hinweg! Befassen wir uns nicht über die Gebühr mit ihren Fallstricken, uns zu teilen!

  87. Ronny sagt:

    AfD ist eine Partei für die Wutbürger von Jetzt! D.h. die Partei ist nichts anderes wie die Piraten Partei von damals.
    Gepusht, gelobt, abgesägt. Das wird mit der auch passieren.

  88. hotteki sagt:

    Habe soeben mittels Wahl-o-mat
    http://www.bpb.de/politik/wahlen/wahl-o-mat/bundestagswahl-2013/
    die für mich wählbare Partei gesucht. Demnach müsste ich die Tierschutzpartei wählen, wenn ich denn wählen würde.
    Die AfD erhielt bei mir, mit 35% Übereinstimmungen vor der CDU von 8 Parteien den vorletzten Platz.

  89. Lieber Herr Elsässer,wenn ich die Schlagzeilen auf der Titelseite des Compact-Magazins (9/2013) betrachte,komme ich zur Überzeugung,das Deutschland ein von der USA besetztes Land ohne Souveränität ist,(siehe Dossier:Das besetzte Land).
    Sie wollen die AfD wählen. Wie verträgt sich das denn mit Ihrer journalistischen Arbeit(Recherchen zur nicht vorhandenen Souveränität Deutschlands) ,wenn Herr Lucke in einem Video (0:43-0:53) auf youtube.com
    ( http://www.youtube.com/watch?v=xtB82kS8Gj8 ) sagt :
    ,,und das wir ein souveräner Staat sind,wo man einfach entscheiden kann,welche Art von Politik hier in Deutschland gemacht wird und deshalb engagiere ich mich ja auch politisch,
    weil ich glaube,daß das möglich ist.
    Also ich sehe nicht,daß wir hier fremdgesteuert sind von Besatzungsmächten.´´
    Ich würde gerne zu diesem Punkt Ihre Meinung hören.
    Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Willms

  90. Stepher sagt:

    hotteki sagt:
    27. August 2013 um 23:32 @Stepher
    “hotteki, was glauben sie was besser ist:
    Nichts für Ungut, Stepher. Es gibt nicht nur die Alternativen a und b.
    Für mich gibt es auch noch die Hoffnung auf eine wirkliche Demokratie, wozu Volksentscheide bei wichtigen Fragen gehören. Wozu ein Wirtschaftssystem mit “positiver” Geldschöpfung gehört. USW
    Unser “Demokratiewagen” (nicht Willi Brandts mehr Demokratie wagen), hängt schon so tief im Sumpf, lassen wir ihn untergehen und bauen einen neuen.

    Hier hotteki ist der Ansatz: ein Wirtschaftssystem mit “positiver” Geldschöpfung…
    genau davon habe ich schon geschrieben; Geld mit Verfallsdatum statt Zinseszins a la Silvio Gesell, dann gewinnen die, die wirkliche Werte schaffen und nicht die Blender.
    Gruß Stepher

  91. Juli sagt:

    Entweder hat man politisches Talent oder man hat es nicht. Wer bisher die AfD gefördert oder gewählt oder mit ihr sympathisiert hat, zeigt, daß er keines hat. Die AfD geht jetzt mit türkischsprachigen Wahlplakaten und türkischen Gesichtern auf Stimmenfang

    http://www.freiheitlich.me/?p=10551

  92. Juli sagt:

    gem. mutmaßlicher Aussagen nicht näher benannter Zeugen bewarfen Asylanten in Berlin-Hellersdorf gehbehinderte Rentnerinnen mit Eiern

    http://www.zuerst.de/2013/08/25/berlin-hellersdorf-asylbewerber-werfen-offenbar-eier-auf-rentnerin-mit-gehhilfe/

  93. Wahr-Sager sagt:

    Vorhin bei „Wer wird Millionär“, 300 Euro-Frage:

    „Das erklärte Hauptziel der neu gegründeten Partei Alternative für Deutschland ist der Ausstieg aus …?“

    A: der Atomkraft
    B: der NATO
    C: dem Euro
    D: allen sozialen Netzwerken

    Kandidatin entscheidet sich für A, wird aber von Jauch abgehalten. Deshalb nimmt sie den Publikumsjoker. Das Ergebnis fällt somit folgendermaßen aus:

    A: 12%
    B: 7%
    C: 77%
    D: 4%

  94. JVG sagt:

    Man versucht sogar mit dem Ober-Sympathen Jauch die AfD auf ein Thema festzunageln.

    Die AfD ist aber keinesfalls eine 1-Themen-Partei. Ich hätte Lucke gern bei Merkel gegen Steinbrück dabei gehabt, bei diesen Blasenpustern.

    Hab das auch irgendwo bei Youtube gepostet:

    Zu Merkel und Steinbrück dazu:

    Christoph Hörstel
    Bernd Lucke
    Oliver Jannich
    Stefan Tolksdorf

    und als Co-Moderatoren:

    Ken Jebsen und natürlich JE

    Und weil Lucke so gut reden kann: Ganz am Ende kommt der beste Joke des Jahres;-).

    http://www.veitblog.de/eine-alternative-fuer-deutschland

  95. JVG sagt:

    Wo verläuft die Grenze zwischen Unfairness und Demagogie?

    Haben wir eigentlich Wahlbeobachter in Deutschland? Die konstanten Prognosen zu CDU weit vor SPD, dann lange nichts, die an sich schon eine Wahl-Manipulation vom Feinsten darstellen, sind aus meiner subjektiven Sicht nicht gerechtfertigt.

    Auch in diesem Duell zwischen Lucke und Brinkhaus scheint letzterer trotz m.M.n. ätzender Demagogie auch im Publikum keinen Stich zu sehen. Und das obwohl der Moderator offensichtlich parteiisch ist und ihn nach Kräften unterstützt.

  96. Aufklärer sagt:

    Es ist mir völlig rätselhaft, warum ausgerechnet Jürgen Elsässer, der die Dinge in der Vergangenheit immer wieder kritisch hinterfragt hat und nicht einfach akzeptiert, was uns vom politischen Establishment aufgetischt wird, ausgerechnet auf die Inszenierung „Alternative für Deutschland“ hereinfällt!

    Herr Elsässer, die AfD ist ein Produkt der CDU. Oder glauben Sie ernsthaft, daß in Deutschland ein bis dahin praktisch unbekannter Hochschulprofessor mit einer handvoll Gefolgsleute mal schnell eine Partei gründen kann, um ein paar Monate später in den Bundestag einzuziehen? Das ist nur möglich, wenn das vom Establishment gewollt ist. Genau das ist mit Blick auf die AfD der Fall. Sonst hätte Bernd Lucke nicht die Chance bekommen, wiederholt im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zur besten Sendezeit in Talkshows aufzutreten, um dort die Positionen der AfD vor einem Millionenpublikum auszubreiten (das erste Mal übrigens gerade einmal vier Wochen nach der Parteigründung, als sowohl Lucke als auch die AfD noch völlig unbekannt waren). Und warum meinen Sie hat Bundesfinanzminister Schäuble am 20. August und damit vier Wochen vor der Wahl völlig unvermittelt das Thema Finanzhilfen für Griechenland wieder auf die politische Agenda gesetzt, was der AfD auch nach Meinung von Demoskopen einen erheblichen Popularitätsschub verschafft hat? Selbst AfD-Kandidat Starbatty meinte daraufhin in einem Interview, Schäuble wolle die AfD in den Bundestag hieven. Genau so ist es!

    Warum tut die CDU das? – Im Kern geht es darum, mit Hilfe der AfD die FDP zu schwächen, um so den Weg für eine große Koalition nach dem 22. September freizumachen. Nur eine große Koalition wäre in der Lage, die weitreichenden politischen Entscheidungen in Sachen Euro-Rettung und Europa mit ihrer Mehrheit im Bundestag durchzusetzen. Eine neu aufgelegte schwarz-gelbe Koalition wäre dafür zu schwach. Schon jetzt hat Merkel für wichtige europapolitische Entscheidungen keine „Kanzlermehrheit“ und ist auf die Stimmen der Opposition angewiesen. Das kann Merkel nicht noch einmal vier Jahre durchhalten. Deshalb wurde der FDP mit der AfD ein Konkurrent vor die Nase gesetzt, der den Liberalen die Wählerstimmen des eurokritischen Schäffler-Flügels abspenstig machen soll. Sieht man sich die aktuellen Umfragen an, dann scheint diese Rechnung auch aufzugehen.

    Wer taktisch wählt, der muß bei der Bundestagswahl für die FDP stimmen. Denn auch wenn die schwarz-gelbe Mehrheit knapp ausfallen würde, wäre Merkel gezwungen, die jetzige Koalition mit den Liberalen fortsetzen. Ein Bündnis mit der SPD wäre der eigenen Basis nicht zu vermitteln und würde die FDP, den die Union als Koalitionspartner für die Zukunft braucht, nachhaltig vergrätzen. Das könnte sich Merkel nicht leisten. So lange die FDP an der Regierung beteiligt bleibt, könnten die eurokritischen Kräfte um Frank Schäffler im Verein mit der wachsenden Zahl von Eurokritikern in den Reihen der Union Druck auf die Regierung ausüben, um deren europapolitischen Kurs zu beeinflussen. Eine oppositionelle AfD im Bundestag hätte diese Möglichkeit nicht, selbst wenn sie 10 Prozent der Abgeordneten stellen würde.

    Anstelle der FDP für die AfD zu stimmen ist also das, was das Establishment will. Genau deshalb werde ich das auch nicht tun.

  97. juergenelsaesser sagt:

    Aufklärer: Sie wollen FDP wählen? Im Ernst?

  98. Aufklärer sagt:

    @juergenelsaesser

    Ja, aus den dargelegten taktischen Gründen, nicht aus Überzeugung. Eine inhaltlich überzeugende Option sehe ich auch bei dieser Wahl nicht.

    Mich würde aber mehr interessieren, warum Sie AfD wählen, obwohl offensichtlich ist, daß diese Partei vom Establisment gefördert wird?! Andernfalls wäre Herr Lucke sicherlich nicht dort, wo er und seine Partei heute stehen.

  99. Silvia sagt:

    Vielen Dank Herr Elsässer für Ihre Einschätzung.

    Haben Sie denn schon einmal von der NEIN!-Idee gehört?

    Die NEIN!-Idee will dem Menschen die Möglichkeit geben, neben dem „Ja“ zu einer beliebigen Partei und dem Nichtwählen, auch „Nein“ wählen zu können.
    Die NEIN!-Idee ist ein Regulativ im Parlament und repräsentiert als dauerhafte Opposition den Teil der Bürger, der die Konzepte aller anderen Parteien nicht versteht oder ablehnt. Sie nötigt die Politik zu vernünftigen Lösungen, Transparenz und Aufrichtigkeit gegenüber dem Bürger.
    Die NEIN!-Idee hat keine Ideologie, sie ist das Sprachrohr der Unzufriedenen, sie ist der dauerhafte Denkzettel für die etablierte Parteienlandschaft.
    Die NEIN!-Idee will entschlossen der Politikverdrossenheit entgegenwirken und Wahlbeteiligungen über 90% fördern. Die Nein!-Idee will keine Politik für Eliten, sondern Politik für alle Menschen im Lande ohne Einflussnahme von Lobbyisten. Sie sorgt für einen echten Ideenwettbewerb zwischen den Parteien zu Gunsten aller Bürger. Wer keine Wahlversprechungen abgibt, weil NEIN! in seinem Parteiprogramm ohne Themen auskommt, kann auch nicht lügen.
    Für mich eine echte Alternative, die unserer Wahlsystem um eine wichtige Wahlmöglichkeit bereichert! Leider ist die Partei für die kommende Bundestagswahl nur im bayrischen Wahlkreis Erding-Ebersberg mit einem Direktkandidaten vertreten. Aber wer die Option NEIN! für die Europawahl 2014 nutzen möchte kann der NEIN!-Idee dabei helfen dies zu erreichen.

    Weitere Information dazu hier: http://s1.directupload.net/file/d/3348/s9srr5q3_pdf.htm

    Mit dieser Idee der „NEIN!-Idee“ wäre m.E. ein echter Wandel möglich. Diese Möglichkeit gehört unbedingt an die Öffentlichkeit. Eventuell haben Sie ja Interesse an einem Interview mit der NEIN!-Idee.

    LG Silvia

  100. juergenelsaesser sagt:

    Aufklärer: Unsinn, dasEstablishmnt bekämpft die AfD. Schuen Sie doch mal die getürkten Meinungsumfragen an!

  101. Wenn die Medien jemanden wirklich ernstlich bekämpfen wollen, schweigen sie ihn tot, aber reichen ihn sicherlich nicht von Talkshow zu Talkshow.

  102. mark2323 sagt:

    @Jürgen

    Ja. Die Umfragen sind ein schlechter Scherz.

    Habe schon mit einem SPD-Menschen eine Wette um zwei Cognac laufen. Der denkt allen ernstes, die AfD käme nicht über 5%.🙂
    Auf den Cognag freue ich mich schon. -)

    Ich tippe auf locker über 10%.
    Was denkst Du/Ihr?

    LG,
    Mark2323

  103. Aufklärer sagt:

    @juergenelsaesser

    Ihre Behauptung, die Meinungsumfragen seien manipuliert, ist reine Spekulation. Fakt aber ist, daß Bernd Lucke seit März 2013 wiederholt im öffentlichen-rechtlichen Staatsfernsehen auftreten durfte, das bekanntlich von den Altparteien über die Rundfunkräte kontrolliert wird. Nennen Sie mir in der Geschichte der BRD eine Kleinpartei rechts der Mitte, die sich schon unmittelbar nach ihrer Gründung derart prominent im Fernsehen darstellen durfte. Ich kenne keine.

    Fakt ist auch, daß es Wolfgang Schäuble war, der das Thema Euro-Rettung mit seiner Äußerung zu neuen Griechenlandhilfen am 20.08. unmotiviert wieder auf die politische Tagesordnung setzte, was allein der eurokritischen AfD nutzte. Diese Äußerung war es im übrigen auch, die das ZDF zum Anlaß nahm, gestern erneut eine Talkrunde zum Thema Euro ins Programm zu nehmen – mit Bernd Lucke als Gast. Lucke konnte so seine Partei zwei Wochen vor der Bundestagswahl noch einmal einem Millionenpublikum präsentieren. Eine Partei wohlgemerkt, die bislang keine einzige Wahl erfolgreich bestritten hat. Anschließend durfte Lucke auch noch im ZDF-Chat Fragen von Zuschauern beantworten.

    Der gestrige Auftritt von Lucke könnte der AfD den entscheidenden Schub für den Sprung über die 5%-Hürde und damit den Einzug in den Bundestag bringen. Das dürfte sich demnächst auch in den repräsentativen Meinungsumfragen zeigen.

  104. juergenelsaesser sagt:

    Aufklärer: stimmt nicht. Die Piraten waren genauso oft im Fernsehen, aber sie habens versiebt. In der Frühzeit der Grünen waren die im Fernsehen, Petra Kelly, als sie noch unter 5 Prozent waren. Die AfD kam ins Fernsehen, nachdem sie im Februar 2013 über Nacht 1.000 Leute zu einer Start-Veranstaltung mobilisiert hatte. Und zwar ohne Medienunterstützung! Und dass Lucke vorgestern gepunktet hat, liegt an seiner inhaltlichen Stärke. Schäffler/FDP, der ja ähnliches vertritt, bringt es nicht so gut rüber.

  105. Aufklärer sagt:

    @juergenelsaesser

    Sie irren sich in mehreren Punkten:

    1) Sowohl die Piraten als auch die Grünen sind bekanntlich linke Parteien. Daß solche Parteien durch die linksdominierten Medien übermäßig große Aufmerksamkeit erfahren, ist nicht neu. Wir reden hier aber über die AfD, einer bürgerlichen Partei, die eher rechts der Mitte steht. Deren Medienpräsenz nur wenige Wochen nach ihrer Gründung ist in der Tat beispiellos.

    2) Die Piraten wurden von den Medien erst beachtet, als sie sich im Vorfeld der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2011 der 5%-Hürde nährten. Zuvor spielte die Partei in der Presse praktisch keine Rolle, obwohl sie in Deutschland bereits 2006 gegründet worden war. In die Talkshows des überregionalen öffentlich-rechtlichen Fernsehens haben es die Vertreter der Piraten in wahrnehmbarer Häufigkeit erst nach ihrem Erfolg in Berlin geschafft.
    Dagegen durfte sich der bis dahin praktisch unbekannte Bernd Lucke bereits vier Wochen nach Gründung der AfD erstmals im ZDF präsentieren. Zu diesem Zeitpunkt tauchte die Partei in keiner Wahlumfrage auf, hatte keine einzigen Parlamentssitz inne und auch keine prominente Persönlichkeit in ihren Reihen vorzuweisen.

    3) Frank Schäffler ist Mitglied der FDP und nicht – wie Bernd Lucke – Vorsitzender einer außerparlamentarischen Kleinpartei. Daß Schäffler zu Fernsehrunden eingeladen wurde, ist nicht ungewöhnlich, schließlich gehört die FDP dem Bundestag an und ist damit Teil des politischen Establishments. Ungewöhnlich ist es dagegen, wenn der Chef einer bürgerlichen Protestpartei ohne jede Parlamentspräsenz zu TV-Debatten eingeladen wird.

    3) Ihre Ausführungen zu den zeitlichen Abläufen stimmen nicht: Die AfD ist am 6. Februar 2013 gegründet worden. Seinen ersten Fernsehauftritt hatte Bernd Lucke im ZDF bei Maybrit Illner am 7. März 2013. Die Auftaktveranstaltung der AfD fand genau vier Tage nach dieser TV-Runde statt, nämlich am 11. März 2013 in Oberursel. Diese Versammlung wurde von über 1.200 Interessierten besucht. Offiziell hatte die AfD nur wenige hundert Bürger erwartet. Daß es deutlich mehr wurden, ist natürlich kein Wunder, schließlich hatten die Menschen Lucke ja vier Tage zuvor im ZDF gesehen. Der starke Zulauf zu der Veranstaltung bescherte der Partei weitere positive Berichte in der Presse und damit öffentliche Aufmerksamkeit. Es folgten neuerliche Auftritte Luckes im Fernsehen, zunächst in der Sendung „Anne Will“ (20. März), dann im ZDF-Morgenmagazin, bei Phoenix, Frank Plasberg usw. Die Medienspirale war erfolgreich in Gang gesetzt.

    Aus Sicht der AfD war der Lucke-Auftritt bei Maybrit Illner am 7. März also perfekt getimt, kein Marketingstratege hätte das besser organisieren können. Die Ilner-Sendung war sozusagen die mediale Geburtsstunde der AfD und damit wesentliche Voraussetzung für den daran anschließenden Aufbau der Partei in ganz Deutschland als Vorbedingung für die Teilnahme an der Bundestagswahl.

    Bereits diese zeitliche Abfolge erhärtet meine These, daß es sich bei der AfD um eine Inszenierung des Establishments handelt.

  106. vorredner sagt:

    Wahlen hin – Wahlen her.. alles nur Theater, Klamauk, wenn man will. . zur Täuschung des Stimmviehs.

    Ganz gleich, wer ‚gewinnt‘, die sog. Regierung hat den Anweisungen der hinter den Kulissen wirkenden Regie zu folgen. Und ich glaube, dass @Aufklärer recht hat.

    Vielleicht sollen ja ‚die Wähler‘ (wieder einmal gemäss einem vom BGH als Nicht-Gesetzeskonform und Änderungserforderlich beurteilten Wahlgesetz) sich genau so verhalten und verwirrt ihre Kreuzchen so anbringen, damit wieder einmal der Eindruck vermittelt werden kann, wie demokratisch es doch bei der BRD zugeht.
    (Das Grundgesetz ist im Verlauf der sog. Wiedervereinigung ausser Kraft gesetzt worden, und eine Verfassung wurde von Hrn. Kohl verhindert. ).
    Dabei ist den allermeisten Wahlberechtigten wohl nicht bewusst oder bekannt, dass nicht eine Regierung zur Wahl steht, sondern nur die Geschäftsführung der mit ihren verschiedenen Abteilungen (Ministerien) im Handelsregister eingetragenen Wirtschaftsunternehmen. Welche wiederum wahrscheinlich nur Zweigfirmen der UNITED STATES of AMERICA sind. Dem zur Folge haben sich die gewählten ‚VOLKVERTRETER‘ nach den Anordnungen und Richtlinien des Mutterkonzerns zu richten, und nicht nach den Wünschen und Bedürfnissen der Belegschaft (….des Volkes? welches Volk denn?…). Es sind keine Bürger oder gar ‚Staatsangehörige‘, es ist nur das Personal einer, bzw. mehrerer Firmen.

    Es ist also gleichgültig, welche der sog. Parteien oder Abgeordneten ein ‚Mandat‘ erhält. Der(Die) Boss(Bössin) hat das letzte Wort (in dieser Firma), abhängig vom AR der Corporation.

    zum Nachschauen:
    Für die BRD:
    http://www.novertis.com/wpress/wp-content/uploads/2010/02/Beweis-Beispiele-Unternehmen-BRD.pdf

    Für die U.S.A.:
    http://www.serendipity.li/jsmill/us_corporation.htm

    Wer geduldig noch mehr Links sucht, wird sicherlich fündig.

  107. Don sagt:

    Welchen Sinn könnte ein Wahlboykott noch haben?

    An Alle von der Politik betrogenen und bevormundeten Mitbürger, wir, die 90% vom Volk, die in dem Staat leben, arbeiten und ihn finanzieren müssen.

    Wir Betrogenen, durch Umverteilung von unten nach oben, in allen Reformen der Politiker (Energie, Gesundheit, Hartz IV, Löhne, Renten, Steuern, usw.).

    Alle Parteien, die je im Bund oder in einem Bundesland mitregiert hatten, berücksichtigten nur ihre Interessen und die der oberen 10%. Das alles zum Nachteil der 90% von uns, dem Volk, in unserer so genannten Demokratie.

    Schon jetzt steht fest, dass Frau Merkel Kanzlerin bleibt und über 90% aller Abgeordneten ihr Mandat durch die Vorauswahl der Parteispitzen beibehalten.

    Ab einer Wahlbeteiligung von 51% geben wir den Politikern unser Einverständnis und damit die Legitimation, uns weiterhin im Auftrag, nur zum Nutzen des Großkapitals, der Banken und der oberen 10%, zu betrügen.

    Es liegt nun an unserer 9 fachen Überzahl, über die wir verfügen, wie hoch die Wahlbeteiligung ausfallen könnte. Wir haben nur eine Wahl bei der Wahl.

    Ca. 40% Nichtwähler sind es schon, wozu nur noch ca. weitere 11% zum Ziel fehlen. Die ungültigen Stimmen lagen zuletzt bei 2%, das ist aber viel zu wenig um auf 51% aufzuholen, um einen größeren Effekt zu erreichen.

    Nur bei einer Wahlbeteiligung von unter 50% hätte die gewählte Regierung keine moralische Berechtigung und keinen demokratischen Auftrag von uns.

    Nur beim Wahlboykott unterstützen wir nicht mehr die bevorzugten oberen 10%, die sich auf den Kosten der 90% des Volkes im Übermaß bereichern.

    Auch wer ungültig wählt unterstützt damit ungewollt die Vermögenden oberen 10%, die Banken, das Großkapital, die Politik der EU, die NATO und deren Kriege wie z.B. in Jugoslawien und Afghanistan mit unseren Soldaten.

    Bestraft alle Politiker im Wahlboykott, für ihren vorsätzlich begangenen Vertrauensbruch an der Mehrheit ihrer WählerInnen. Nur so können wir noch Druck auf die Politiker ausüben, ihre Politik zu unserem Wohl auszurichten.

    Wir sind kein Stimmvieh für deren Scheinwahl in dieser Scheindemokratie.

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1.) Auf dem blog kann jedermann kommentieren. Die Einschränkung auf COMPACT-Abonnenten wird aufgehoben. (Ersatzweise wird das Angebot auf der offiziellen COMPACT-Seite www.compact-magazin.com ausgebaut). 2.) Auf diesem blog werden keine Diskussionen über die Jahre 1933 bis 1945 geführt. Holocaust-Leugner, Hitler- und Stalinfans mögen sich anderswo abreagieren. Auf diesem blog wird über das HIER UND HEUTE diskutiert. 3.) Auf diesem blog wird niemand beleidigt und auch keine "Rache" gegenüber Politikern angedroht. Kritik kann scharf sein, aber die Persönlichkeitsrechte auch des politischen Gegners und die Bestimmungen des Strafgesetzbuches sind zu beachten. 4) Kommentare müssen sich auf das Thema meines Beitrages beziehen. Wer offtopic postet, riskiert die Löschung – es sei denn, ein Thema fesselt mich echt. 5) Pingpong zwischen zwei Personen ist nur erlaubt, wenn es sich auf das Thema meines Beitrages bezieht. 6) Gegen Schmähreden und persönliche Beleidigungen will ich schärfer vorgehen. Die Schärfe hängt von meiner Tageslaune ab. 7) Copy&Paste-Kommentare werden gelöscht. Strengt Euren Grips an und formuliert selbst. Beiträge, die sich nicht an diese Punkte halten, werden ohne Erklärung gelöscht, auch wenn sie neben den Verstößen Sinnvolles beinhalten.

Kontakt

v.i.S.d.P. dieser Site: Jürgen Elsässer, c/o COMPACT-Magazin, Am Zernsee 9, 14542 Werder (elsaesser@compact-magazin.com)
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