Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Kiesewetter-Mord: V-Frau widerspricht NSU-Beteiligung

EndCoverAus der aktuellen Ausgabe COMPACT 8/2013.

Stauffenbergs Erzählungen

Der Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter wird immer rätselhafter: Eine V-Frau behauptet, dass die Täter nicht vom NSU kamen, sondern von der NPD. Ihr Freund wollte angeblich eine Söldnertruppe für Afrika zusammenstellen.

Von Kai Voss (aus: COMPACT 8/2013)

Bei „Stauffenberg“ muss jeder sofort an den adligen Offizier denken, der, seinem Gewissen folgend, seinen Treueschwur brach und am 20. Juli 1944 einen Anschlag auf Adolf Hitler verübte. Vielleicht sah sich auch der Spitzel Torsten Ogertschnik in dieser Lage, als er 2003 den Nationalsozialistischen Untergrund entdeckt haben wollte.

Im Sommer 2003 wandte sich dieser Ogertschnik jedenfalls als „Stauffenberg“ an einen protestantischen Geistlichen aus dem Raum Heilbronn, der für ihn Kontakt zum Geheimdienst herstellen sollte. Günter Stengel, Mitarbeiter des Landesamtes für Verfassungsschutz im Ländle, reiste zu dem merkwürdigen Informanten und befragte ihn. Als im November 2011 die Namen zweier toter Bankräuber in Eisenach bekannt wurden, erinnerte er sich daran, dass er den einen schon 2003 von Ogertschnik alias „Stauffenberg“ gehört hatte: Uwe Mundlos. Der war ihm im Gedächtnis geblieben, weil er mit seinem Informanten Scherze darüber gemacht hatte, wie bezeichnend der Name doch sei. Auch das Kürzel NSU habe er sich damals gemerkt, weil er nachfragte, ob seinem Gegenüber bewusst sei, dass dies Buchstabenkombination auch für das nahegelegene Neckarsulm stehe.

Hatte Ogertschnik also bereits sehr früh einen sehr konkreten Hinweis auf den NSU und Mundlos an die Behörden gegeben? Seltsam ist, dass er selbst, als er im November 2011 von der Polizei befragt wurde, die Angaben des Verfassungsschützers bestritt. Er habe weder Kontakte in die rechte Szene gehabt, noch sage ihm der Name Mundlos etwas. Noch seltsamer: Ogertschnik hatte, bevor er als „Stauffenberg“ firmierte, bereits unter dem Decknamen „Erbse“ gearbeitet – und zwar just für den schwäbischen Verfassungsschutz. Das wiederum wollte Verfassungsschützer Stengel nicht gewusst haben… Um die Verwirrung komplett zu machen, behauptet mittlerweile ein Insider, nicht Ogertschnik sei die Person hinter „Stauffenberg“ und „Erbse“, sondern ein gewisser Marcus Alexander Bischoff. Alle diese Punkte machen es zweifelhaft, dass tatsächlich schon in besagtem Gespräch im Jahr 2003 der Hinweis auf den NSU und Mundlos gefallen ist. Oder wird nur Verwirrung gestiftet, um es zweifelhaft erscheinen zu lassen?

Noch toller sind die Angaben, die eine andere V-Frau aus dem Schwabenland macht. Nach dem angeblichen Doppelselbstmord der beiden NSU-Uwes im November 2011 schickten diese Petra Senghaas, Deckname „Krokus“, und ihr Lebensgefährte Alexander Gronbach E-Mails an verschiedene Behörden, um Informationen zum NSU und dem Heilbronner Polizistenmord an Michèle Kiesewetter weiterzugeben. Die Behörden wiegelten in der üblichen vertuschenden Manier ab. Daraufhin schrieben die zwei Tippgeber etliche Abgeordnete an, die erstaunt waren über den Detailreichtum der empfangenen Geschichte. Schnell war klar: Das sind keine Spinner, sondern Leute mit vielen Kenntnissen aus dem und über den Verfassungsschutz.

Frau Senghaas war als Informantin angeworben worden, weil sie gute Kontakte in die rechte Szene hatte, obwohl sie selbst nicht dazugehörte. Eine Freundin von ihr war mit einem rechtsextremen Funktionär liiert, außerdem schöpfte sie ihre Friseurin Nelly R. aus Schwäbisch Hall ab, die bei den Landtagswahlen 2011 für die NPD antrat. Der Spiegel berichtet aus einem vertraulichen Papier: „Dem Grunde nach handelt es sich bei Informant ‚Krokus‘ um die ‚geborene Quelle‘. Sie ist zuverlässig, verschwiegen und überaus einsatzwillig (…).“ Von 2007 bis 2011 sei die Zusammenarbeit immer besser geworden, „Krokus“ bekam die zweithöchste Glaubwürdigkeitsstufe des Amtes.

„Krokus“ berichtet über den Heilbronner Polizistenmord, dass nicht das NSU-Trio, sondern Neonazis aus dem Landkreis Schwäbisch Hall darin verwickelt seien. Gegenüber dem Haller Tagblatt identifizierte sie NPD-Funktionäre und Privatpersonen. Die Zeitung hat deren Konterfeis mit Phantombildern abgeglichen, die nach dem Heilbronner Polizistenmord aufgrund von Zeugenaussagen erstellt wurden, und eine gewisse Ähnlichkeit festgestellt. Wem diese Phantombilder jedenfalls keinesfalls ähneln, sind Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. „Die Redaktion konnte in die geheimen Ermittlungsakten zum Polizistenmord blicken: Die Zeugen berichten von bis zu sechs Tätern (…). Kurios: Es sind Aussagen und Phantombilder abgedruckt, die vom Polizisten Martin A. stammen [Kiesewetters Kollegen, der bei der Schießerei schwer verletzt wurde] – obwohl von den Behörden kommuniziert wird, er könne sich nicht an die Tat erinnern.“

Über ihre NPD-Friseurin wollte „Krokus“ auch erfahren haben, dass Rechtsextreme mit Hilfe einer Krankenschwester herauszufinden versuchten, ob sich der schwer verletzte Martin A. an irgendetwas im Zusammenhang mit der Ermordung Kiesewetters erinnern würde. Wenn dies der Fall sei, müsse „etwas unternommen“ werden. „Krokus“ meldete dies ihrem V-Mann-Führer mit dem Alias „Rainer Öttinger“ und nannte konkrete  Namen. „Öttinger“ soll ihr daraufhin gesagt haben, sie müsse sich aus der Sache heraushalten. Derselbe „Öttinger“ soll auch 2003 die Information seines Kollegen Stengel über die Aussage von „Stauffenberg“ zum NSU unterdrückt haben…

(…)
Neben „Öttinger“ ist aber auch Gronbach eine dubiose Figur. Wie linke Medien melden, hat Gronbach früher versucht, Söldner für einen Einsatz im afrikanischen Ghana zu rekutieren. Laut Neues Deutschland steckte er überdies selbst früher in der rechten Szene, bevor er 2010 mit Senghaas zusammenkam. Sucht man nach Gronbach in den Weiten des Internets, findet man tatsächlich eine Forumsanfrage, in der ein Alexander Gronbach aus Langenburg – in der Nähe von Heilbronn und zufällig auch der Heimatort von Senghaas – versucht, eine Mannschaft militärerfahrener Männer zusammenzustellen. Nun wird es interessant: Jemand aus dem Forum beschreibt einen nächtlichen Chat mit Gronbach. Er sei Fernspäher gewesen, möge keine „Bimbos“, kenne Joschka Fischer seit seiner Kindheit – und sein Auftrag für einen Einsatz in Ghana komme von der Bundesregierung. Und dieser Haudegen ist mit einer Frau zusammen, die auf NPD-Hintergründe des Mord an der Polizistin Kiesewetter aufmerksam macht und von den Behörden selbst ausgebremst wurde?

Mehr und mehr bekommt man den Eindruck, dass sich bei der NSU-Affäre, beziehungsweise ihrer Untersuchung, verschiedene Seilschaften innerhalb der Geheimdienste an die Gurgel gehen: „Stauffenberg“ gegen Stengel, Stengel  gegen „Öttinger“, „Öttinger“ gegen „Krokus“, Grombach gegen „Öttinger“. Aus dem Interview mit dem Thüringer Verfassungsschutz-Chef Helmut Roewer (in COMPACT 6/2013) wissen wir, dass auch zwischen Jena, Chemnitz und Zwickau ein Grabenkrieg zwischen Polizeiermittlern und Schlapphüten tobte, beide werfen sich die Deckung des untergetauchten NSU-Trios vor.

(…)

Jetzt den Artikel vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 8/2013.

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* Kai Voss, Behördenmitarbeiter in Dresden, hat das Sonderheft COMPACT-Spezial Operation „Nationalsozialistischer Untergrund – Neonazis, V-;Männer und Agenten verfasst (84 Seiten, 8,80 Euro, erhältlich unter shop.compact-magazin.com).

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19 Responses

  1. Haltet_den_Dieb sagt:

    Jürgen Elsässer,
    ich bin so dankbar, daß Sie diese Dinge veröffentlichen.

    Die ganze Systempresse bringt nur die Lügen der Schlapphüte und Politiker. Diese Journalisten vom Spiegel, der Zeit, der Welt und dem Rest der Systemmedien sind alles bezahlte Huren, die ihre Seele verkauft haben, um ein jämmerliches Gehalt zu beziehen.

    Ich frage mich, ob die Verteidiger von Frau Zschäpe einfach nur blöd sind oder was sie sonst davon abhalten könnte, den Prozess zu sprengen.
    Ach nein, blöd sind sie alle nicht, sie haben schließlich Jura studiert und da muß man schon gewaltig viel auswendig lernen und wiederkäuen, also haben sie andere Gründe.

    Die Bundesanwaltschaft ist auch nicht blöd, die haben den Auftrag von ganz oben, zu lügen und die wahren Täter zu schützen und die Öffentlichkeit zu täuschen.

    Und der Richter ?
    Blöd kann er auch nicht sein, höchstens korrupt wie der ganze Haufen, der sich dort in München versammelt, um einen Lügen-Schauprozess abzuliefern.

    Ich frage mich, was der Bürger gegen diesen verlogenen und kriminellen Machtapparat tun kann.

    In diesem Land sind Verfassungsfeinde an der Macht, im Bundesverfassungsgericht entscheiden Verfassungsfeinde über die Bettel-Anträge von Justizopfern und Opfern der kriminellen Machenschaften der Regierung.

    Strafanzeigen und Strafanträge gegen Bundeskanzler und Minister werden von der Staatsanwaltschaft in den Papiereimer geworfen, der Bürger hat keine Chance gegen dieses kriminelle Pack.

    Es laufen Verfassungsschutzleute herum, die als NPD-Funktionäre Morde und sonstige schwerste Straftaten begehen
    und der Verfassungsschutz und die Polizei wetteifern gegenseitig darum, die Mörder aus diesen Kreisen vor Strafverfolgung zu schützen.

    Wer diesen Verbrecherkreisen in Politik und Justiz unbequem oder gefährlich wird, den stecken sie in die Psychiatrie oder ermorden ihn (Möllemann, Barschel ….und so weiter, die Liste ist sehr lang).

    Bewaffneter Kampf gegen diese Verbrecher bringt nichts, die AfD erfährt gerade, wie das kriminelle Regime mit politischen Gegnern der Blockparteien umgeht, die ihnen gefährlich werden können (Drohanrufe bei Gastwirten, Brandstiftung, rohe Gewalt, Einschüchterung von Kandidaten, Verhetzung und Rufmord mit der Nazi-Keule, kriminelle Antifa-Aktivisten werfen Farbbeutel und nehmen Passanten die Flugblätter ab, welche die AfD verteilt.
    Überall nur Hetze, Lügen und kriminelle Aktionen, nur weil die AfD eine direkte Demokratie einführen und neben dem Euro nationale Währungen einführen möchte, damit die Verarmung und Verelendung der Menschen in Europa aufhört)

    Die Antifa-Leute und die Autonomen sind bekanntlich auch bezahlte Leute des Verfassungsschutzes.
    Es handelt sich bei der NPD und bei der Antifa um Terror-Organisationen der Regierung, um echte Demokraten von der Macht fernzuhalten.

    Wer mistet diesen riesigen Sumpf in Deutschland aus ?

  2. Sehr interessant.Dieses Dickicht and Querverbindungen kann man nur noch schwer nachvollziehen.

  3. Wahr-Sager sagt:

    Kein Briefgeheimnis für Beate Zschäpe:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article119069535/Mal-sehen-wie-ich-mich-heute-in-Schale-werfe.html

    Was für eine widerliche Presse wir in der BRD doch haben.

  4. Rolf sagt:

    Die Phantombilder in „Kontextwochenzeitung“ sind zu 13/14. NICHT echt. Die Frau ist echt, die 13 Männer (einschl. Putin) sind nicht echt.

    Die beschuldigten NPD-Leute haben übrigens gegen Krokus/Gronbach Strafanzeigen gestellt, wegen Verleumdung.

    Der Zeuge Moser (nicht identisch mit dem „Kontext“-Moser), ein 60-jähriger Russlanddeutscher, hat bei der Erstellung von 3 der Heilbronner Phantombildern geholfen: Die Frau und 2 Männer.

    Darunter auch der blutüberströmte Mann, der nach der Tat in einen blauen Audi 80 mit MOS-Kennzeichen eilte, dessen Fahrer ihn mit „Dawai“ (Schnell, russisch) zur Eile aufforderte, dieser blutüberströmte Mann hatte ein Knast-Tattoo auf dem Unterarm: Ein Kreuz auf einem Hügel.

    Das Phantombild des Zeugen Moser ist nicht bei den 14 Phantomen bei „Kontext“ dabei. Wie gesagt, die 13 Männerphantome sind nicht die Originale aus den Akten.

    Die NPD-Leute, die laut Gronbach/Krokus den Mord ausgeführt haben sollen, heissen Mathias B., Alexander N. und Stefan R., der Mann der Friseuse Nelly R. (sämtliche Nachnahmen sind bekannt)

    Die ehemalige Lebensgefährtin von Mathias B. war eine gewisse Sigrun H., eine Freundin von „Krokus“ Senghaas. So bekam sie Zugang zu diesen Kreisen.

    Stefan R. hat eine 10 cm lange, sehr auffällige Narbe im Gesicht.
    Unübersehbar.
    Kein Phantombild zeigt diese Narbe, kein Zeuge hat sie beschrieben, und dass Stefan R. diese Narbe hat ist allgemein bekannt, vor allem auch beim Haller Tagblatt und bei der Kontextwochenzeitung.

    Ist gar nicht aufgefallen, dass weder PUA-Ströbele noch PUA-Pau auf diese Krokus-Story „draufgesprungen ist“? Warum nicht?

    Na ganz einfach: Weil sie nicht stimmt.

    Der Büroleiter von Ströbele, Christian Busoldt, hat diese Story im Vorfeld der PUA-Sondersitzung abgeklopft und danach hat man diese Geschichte als unglaubwürdig erkannt. Die Desinfo des langjährigen V-Mannes des LKA BW Gronbach hat aber bestens funktioniert.

    Dass jetzt Compact diese Fehlinformation erneut ausgräbt, dürfte dem Sommerloch geschuldet sein… shit happens…

    Gruß

  5. Rolf sagt:

    Gronbach sass 8 Jahre wegen Waffengeschichten und IRA-Terror ein, eine Zeitlang auch mit Marcus Alexander Bischof in Stammheim.

    Aus dieser Zeit stammt eine tiefe gegenseitige Abneigung, die wohl dazu geführt hat, dass Gronbach nunmehr Bischof als „Stauffenberg“ ins Spiel brachte.

    Tatsächlich ist die Sache etwas anders: Torsten Ogertschnik war der V-Mann Erbse/Stauffenberg, und der erzählte Stengel etwas über den Mossad. 2003. Bei diesem Gespräch soll Erbse auch über den NSU („nicht Neckarsulm“) und „Mundlos“ sowie „RAF von Rechts“ erzählt haben. Das behauptet aber nur Stengel, Ogertschnik bestreitet das.

    2005 besuchte Edathy als Innenausschuss-Vorsitzender des Bundestages das Bundesamt für Verfassungsschutz und fragte dort nach Ogertschnik, der ihm eine Autobiographie geschickt hatte.

    Als man im BFV im Computer nachschaute, fand man Günter Stengel vom LFV BW und seinen Vermerk über das Gespräch 2003 über den Mossad. (NSU und Mundlos etc stand dort nicht).

    Man fragte dort in Stuttgart bei Stengel an, dieser antwortete und bekam Ärger mit seinem Chef, der ihn in den Ruhestand versetzte.

    2011 wandte sich Stengel dann an das BKA, um sein „Wissen“ (NSU, Mundlos, RAF von Rechts) dort zu verkünden.

    Eine klassische Desinformationsgeschichte, um einen NSU schon für 2003 „nachzuweisen“, den man doch erst im November 2011 erfand.

    Es gibt einen zweiten Beamten, aus der BAO Bosporus, den DNA-Spezialisten KHK Konrad Pitz, der vor dem bayerischen PUA im Juni 2013 aussagte, bei der Verabschiedung von BAO-Chef Wolfgang Geier vor Weihnachten 2007 (Geier ging 1.2.2008) sei der Hinweis auf den NSU gefallen, die Info stammte von ostdeutschen Verfassungsschutzämtern.

    Pitz wurde von München nach Rosenheim versetzt, und sein Kollege Karl Richter (damals Kripo Nürnberg) wurde ihm im PUA Bayern direkt gegenüber gestellt und bestritt die Erwähnung des NSU nachhaltig.

    Ergebnis: Strafverfahren gegen Konrad Pitz wegen uneidlicher Falschaussage vor dem PUA Bayern.

    Merkwürdig nur, dass Karl Richter jetzt gerade als Zeuge im Prozess aussagte, und NIEMAND ihn auf diese NSU-Episode 2007 und den Gegenüberstellungs-Krimi mit Konrad Pitz im Juni 2013 ansprach: Kein Verteidiger, kein Nebenklageanwalt, niemand.

    Es gibt also genügend aktuelle Ansatzpunkte für Compact, wo man recherchieren kann und muss.

    Gruß

  6. Haltet_den_Dieb sagt: 17. August 2013 um 12:26

    Ich frage mich, was der Bürger gegen diesen verlogenen und kriminellen Machtapparat tun kann.

    Zum Bleistift beim zuständigen Wahlleiter seines Wohnortes anfragen, wie denn ohne ein gültiges Wahlrecht gewählt werden soll.

    Und vielleicht auch vorsorglich oder hilfsweise die Bundestagswahl anfechten? Oder geht das schon zu weit?

    Das einschlägige Urteil des Bundesverfassungsgerichts:
    2 BvE 9/11 vom 25.7.2012

  7. Wahr-Sager sagt:

    Die Arroganz des Landtagspräsidiums zum Thema „NSU“:

  8. Wahr-Sager sagt:

    Auf Phoenix lief vor nicht allzu langer Zeit eine Talkshow mit dem Thema „Terror von Rechts – die unterschätzte Gefahr?“
    Mit dabei: Uwe-Karsten Heye (Publizist und Vorsitzender Initiative „Gesicht zeigen!“)
    und Thomas Schmid (Herausgeber WELT Gruppe)

    Heye hatte vor mehreren Jahren den Besuch bestimmter Städte in Brandenburg und anderswo als lebensgefährlich bezeichnet („No-Go-Areas“).

    Schmid schwafelt von „Faszination der Mördergruppe“ und – absolut kurios – in Bezug auf Beate Zschäpe von einem „sensationalistischen Interesse“ – genau jenes also, das seine Zeitung in dieser Sache auszeichnet (s. letzter Kommentar oben).

    Auf YouTube gibt’s die Talkshow zum Gucken:

  9. Haltet_den_Dieb sagt:

    Herr Bullinger, ich hatte gefragt, was man gegen das kriminelle Regime der BRD machen kann.

    Zum Bleistift beim zuständigen Wahlleiter seines Wohnortes anfragen, wie denn ohne ein gültiges Wahlrecht gewählt werden soll.

    Das bringt nichts, weshalb schlagen Sie es dann vor ?
    Und dann noch mit „zum Bleistift“ ?
    Finden Sie das witzig, wo es um staatlichen Terror, um staatliche Morde, um Desinfo, um schwerste Straftaten von Verfassungsschutzleuten geht ?

    Und vielleicht auch vorsorglich oder hilfsweise die Bundestagswahl anfechten? Oder geht das schon zu weit?

    Was soll dieser arrogante Ton ?
    Sie haben so etwas sicher noch nicht gemacht, sonst könnten Sie nicht so schreiben.
    Ich jedoch und Freunde von mir haben Strafanzeigen und Strafanträge gegen Schröder, Kohl, Fischer, Merkel und andere Kriminelle gemacht ….
    deshalb weiß ich aus persönlicher Erfahrung, daß
    es absolut nichts bringt.
    Was ist mit Ihnen ?

    Frühere Bundestagswahlen wurden durch die IPD und viele andere mutige Menschen angefochten, es hat überhaupt nichts gebracht.

    Wollen Sie die Leser hier veräppeln ?

    Was wollen Sie mit Ihren völlig unpassenden Provokationen bezwecken ?

  10. Haltet_den_Dieb sagt: 17. August 2013 um 23:15

    Ich jedoch und Freunde von mir haben Strafanzeigen und Strafanträge gegen Schröder, Kohl, Fischer, Merkel und andere Kriminelle gemacht ….
    deshalb weiß ich aus persönlicher Erfahrung, daß
    es absolut nichts bringt.
    Was ist mit Ihnen ?

    Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht. Und es lange nicht verstanden. Bis mir klar wurde, daß dort, wo das demokratische Recht zu Unrecht geworden ist, kein Recht mehr durchgesetzt werden kann.

    Und wo könnte das augenfälliger sein, als bei einer unrechtmäßigen Wahl, die mit vollem Bewußtsein und einem schier unglaublichen Aufwand als hysterische Farce inszeniert werden kann und auch wird?

    Dies Phänomen verweist auf die Struktur des Problems. Deshalb habe ich mir erlaubt, den Hinweis als Hinweis deutlich zu machen … und darüber zu lachen. Denn die andere Alternative wäre, darüber den Verstand zu verlieren. Da ist Lachen besser, oder?

    Nix für ungut. Kleiner Selbstschutz. Alles nur Kunst.

    Außerdem könnte es vielleicht doch etwas bewirken, wenn es alle oder viele machten. Wer weiß? Es ist einfach und so weit wie ich das beurteilen kann, ohne großes Risiko. Und es könnte funktionieren. Es könnte vielleicht die ganze Unrechtsmaschinerie zum Stillstand bringen.

    Im übrigen versende ich oft mehrdeutige oder/und satirische Formulierungen, um den einschlägig interessierten Staatsanwälten bzw. Berufsdenunzianten, Blogwarten und Gesinnungswächtern ihren Job nicht zu leicht zu machen.😉

  11. Ach, ich zitiere mal aus einem einschlägigen, leicht modifizierten Schreiben an einen zuständigen Wahlleiter:

    Beschwerde zur Bundestagswahl am 22.09.2013

    Sehr geehrter Herr [Wahlleiter],

    am 22.09.2013 soll eine Bundestagswahl stattfinden. Diese Wahl ist auf Grund der aktuellen Rechtslage illegal.

    Das Bundesverfassungsgericht hat in höchstrichterlicher Rechtsprechung mit Aktenzeichen 2 BvE 9/11 vom 25.7.2012 geurteilt, daß jegliche Wahlen seit dem Jahre 1956 nicht verfassungskonform vom verfassungsgemäßen Gesetzgeber durchgeführt wurden. Bereits am 03.07.2008 urteilte das Bundesverfassungsgericht unter Aktenzeichen 2 BvC 1/07 und 2 BvC 7/07 das bisherige Wahlverfahren für „widersinnig“, „willkürlich“ und daher „verfassungswidrig“.

    Das Parlament hat die Anordnung des Bundesverfassungsgerichtes missachtet, bis zum 30. Juni 2011 ein neues, verfassungskonformes Wahlgesetz zu schaffen.

    Auf Grund dieser Tatsache wird die Durchführung der Bundestagswahl am 22.09.2013 gemäß §143 BGB als angefochten erklärt.
    ———————————

    Ich weiß aber nicht genau, ob es zwischenzeitlich nicht doch ein neues, verfassungskonformes Wahlgesetz gibt.

  12. Und jetzt zitiere ich mal aus der Antwort eines zuständigen Wahlleiters:

    Sie können sich bei einer Wahlanfechtung nicht auf eine dem Vertragsrecht zuzuordnenden Rechtsgrundlage des BGB berufen. Nach § 49 Bundeswahlgesetz steht Ihnen lediglich die Anfechtung im Wahlprüfungsverfahren nach der Wahl offen.

  13. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Es ist richtig, daß diese Mordserie (wenn die Taten denn zusammengehören) als das 9/11 im „brd“-Milieu zu sehen ist:
    Zwar sind die Zusammenhänge kaum mehr überschaubar, und die wahren Fakten können (noch?) nicht erkannt werden.
    Aber wie bei 9/11 und anderen Geschichtsmythen der Lügenmacht ist eines sonnenklar: die offizielle Geschichte ist jedenfalls falsch!

    Wie bei 9/11 ist auch bei dieser Mordserie das einzige Mittel, mit dem sich ehrliche Leute zur Wehr setzen können, ÖFFENTLICHKEIT!! (…und das ist das Verdienst von COMPACT!)

    Noch ist Aufklärung über 9/11 und die Dönermorde ja (noch?) kein Meinungsdelikt. Wenn die Widersprüche, die die offizielle Story widerlegen, erst ausreichend vielen Menschen bekannt werden, kann sich etwas verändern, ganz plötzlich, auch sogar im „brd“-Milieu!

    Honnecker hat auch nicht glauben wollen, daß plötzlich Millionen auf die Straße gehen und das System stürzen.

  14. vorredner sagt:

    @Dr. Kümel
    „Honnecker hat auch nicht glauben wollen, daß plötzlich Millionen auf die Straße gehen und das System stürzen.“

    Vielleicht war Honnecker nicht eingeweiht.
    Aber wie alles in einer Demotatur ist auch die Auflösung der DDR ein von der Regie (ohne -‚rung‘!) organisierter und geleiteter Vorgang gewesen. Zu einer Unterdrückung derartiger Ereignisse steht dem sog. ‚Staat‘ ja auch das Militär zur Verfügung, welches in der DDR vom Eingreifen abgehalten wurde.
    Ob das Militär auch in der sog. ‚BRD‘ zurück gehalten würde wage ich zu bezweifeln. Stuttgart 21 kann man als einen wirklich kleinen ‚Testfall‘ ansehen, bei dem es nur um ein lokales Problem geht, bei dem aber mit erheblicher Brutalität gegen friedliche Protester vorgegangen wurde.
    Was wäre erst bei Millionen Protestern aus politischem Anlass?
    À-propos, unsere freunde, die Amis sind ja auch noch im Land, ca. 70.000.

  15. Hingeschaut 5% Club sagt:

    Der Mord an der Kiesewetter ist ja vom ersten NSU-Tag an das Stiefkind in der Mordserie,was wohl daran liegt,das die Arme über keinen Migrationshintergrund verfügte,und somit nicht in das übliche Politgeheule um den Ausländerhass passt,zudem werden hierzulande ohnehin zweierlei Klassen von Opfern geführt.Die eine die aufgrund des Migrationshintergrundes lauthals quer durch alle Parteifarben beklagt werden,und die andere Klasse die wegen ihrem Deutschsein und der daraus erwachsenden Unwichtigkeit ohnehin permanent unterschlagen wird.

    Wer sich den Zeitpunkt,der neuerlichen Story anschaut,und nebenbei noch einen Blick auf die Auswahl der Angeklagten wirft,könnte ganz leicht auf die Idee kommen,das diese Story nicht umsonst jetzt erst auftaucht.

    Man kann von der NPD,wie von deren Partei-Protagonisten halten was man will,letztlich ist es ja auch nur ein Haufen gewissenloser V-Leute und VS-Spitzel.

    Das eine ist aber die personelle Ausstattung,und das andere die politische Ausrichtung als Oppositions-Alternative die permanent unter dem Sammelbegriff NPD diskreditiert wird und werden soll,mit fleissigen Dazutun der Parteibuchinhaber auf Nebenjobbasis.

    Seit dem Olsloer Amokläufer,und dem verzweifelten Versuch der BRD-Politik wie deren medialen Lizensprachrohre,eine Verbindung zur NPD herzustellen,ist eine Wühlarbeit in diese Richtung zu erwarten gewesen.

    Das bei dem NSU-Zirkus aus Geheimdienst-Drehbuchfedern,unmittelbar via der Auswahl der Angeklagten eine Verknüpfung zur NPD hergestellt werden sollte war nur zu offenkundig.

    Das dieses Werk bei dem Schauprozess nur schwer,hieb und stichfest umgesetzt werden konnte,war auch den Regie-Assistenten dieses Schauprozessen vom ersten Tag an klar,aber man hoffte eben.

    Sich selbst treu bleibend und frei nach dem Motto bei viel geschmissenen Dreck bleiben immer einige Spritzer hängen,kübelt man den Dreck einfach sattelzugweise aus.
    Diese Geschichte mit den angeblichen NPD-Polizistenmördern riecht ganz nach einer Reserve-Geschichte,die nun im Verlauf des Prozesses aus den Niederungen der Geheimdienst-Geistesmüllhalden ans Tageslicht gezerrt,oder besser gepusht wird.

    Überhaupt ist der NSU-Prozess doch nur eine klägliche Alibi-handlung gegen das eigentliche Ziel NPD.
    Die Anklage gegen die Zschäpe bröckelt mehr und mehr,und die angefertigten Kronzeugen vermögen es auch nicht eine relevante NPD-Verbindung zu der seltsammen Mordserie zu konstruieren.
    Im Rahmen des Vorwurfs Mittäterschaft NSU wird man der NPD nichts anheften können,auch wenn man sich bei der Auswahl der Angeklagten…äh Zeugen…so viel Mühe gegeben hat.

    So kommt eben Plan B zum Zug,wenn wir die NPD nicht in Einklang mit den NSU-Morden bringen können,so eben über die Schiene Kiesewetter,die im eigentlichen NSU-Prozess ohnehin nur einen Nebenkriegschauplatz abgegeben hat,was den Machern auch recht lieb war, weil gerade hier die höchste Wahrscheinlichkeit besteht,das aufgrund der Geheimdienstverstrickungen rund um diesen Fall ein medialer Totalschaden entsteht.

    Es ist doch sehr erstaunlich,das obwohl zum einen das schlimmste Verbrechen überhaupt,ich rede vom Polizistenmord,ausgerechnet dieser so Stiefmütterlich behandelt wird.
    Die Medienaufmerksamkeit wurde permanent auf die ausländischen Opfer gelenkt,Politik wie Medien haben sich auf ihr Lieblingsszenario vom bösen ausländerhassenden Deutschen eingeschossen.
    Man konnte fast den Eindruck gewinnen,als wenn der Fall Kiesewetter bestenfall zur Aufstockung der Opferzahlen und zur Steigerung der offensichtlichen Kaltblütigkeit herangezogen wurde.
    Vieleicht aber auch nur aus einem viel naheliegenderen Grund,nach dem damit so etwas wie ein blinder Corpsgeist unter den Polizisten angestachelt werden sollte,und im Zuge des angestachelten Hasses,der eine oder andere Polizist die eine oder andere noch auftauchende Ungereimtheit während der Ermittlungen,nur zu gerne vergisst,waren es ja ohnehin Polizisten mordende Neo-nazis,die verdienen keine entlastende Ermittlungsarbeit aus Kreisen ihrer Wunschmordopfer.

    Der NSU-Prozess wird den Machern wie politischen Auftraggebern um die Ohren fliegen,so sie noch einen halbwegs rechtstaatlichen Eindruck hinterlassen wollen.
    Weder der Zschäpe noch der NPD,hier über den angeklagten NPD-Mann stellvertretend angeklagt,wird man in Sachen NSU-Terrorismus etc. etc. einen auswischen können.
    Daher ist der zeitliche Verlauf doch sehr witzig,denn vor der Prozess-Sommerpause zerbröselt die Anklage über die Kronzeugenaussagen still und leise,und man verabschiedet sich eilig in den wohlverdienten Urlaub,just in der Zeit wo in Sachen NSU-Prozess nichts belastendes gegen die NPD aufgefahren werden kann,entlastendes würde man ohnehin medial verschwiegen haben,taucht plötzlich und fristgerecht zum NSU-Prozess-Sommerloch diese Geschichte auf bzw. verhärtet sich just zu dieser Zeit.

    Ich wette man ärgert sich bereits angesichts des angepeilten Vernichtungsziels NPD,das man voreilig behauptet hat,die Uwes wären im Besitz der Kiesewetter-Dienstwaffe gewesen,und somit offenkundig scheint das dieser Mord auf das NSU-Konto geht.

    Da wir aber in dem ganzen Fall nicht ein vernüftiges Untersuchungsergebnis zu den beteiligten Waffen haben,dürfte es nicht mal wundern,wenn nun ganz plötzlich mittels einer erstmalig ausprobierten nagelneuen Untersuchungsmethode ans Tageslicht kommt,das es sich bei der angeschmorten Dienstwaffe nur um ein Baugleiches Modell,nicht aber wie zuvor angenommen um die Kiesewetter-Dienstwaffe handelt,bei der neuerlichen Untersuchung hat sich gezeigt das die Seriennummern minimal abweichen,was zuvor anhand der Verschmutzungen übersehen wurde.

    Und schwups,….schon ist passend zu dem Rest rund um die NSU-Story alles wieder im Lot,und man kann die NPD höchst selbst und diesmal direkt als Terrororganisation über diesen Nebenkriegschauplatz anprangern anklagen und verbieten.Ganz zum Schluss war es am Ende sogar noch die NPD die Bimbo hassende Söldnerheere angeworben hat,um in Schwarzafrika den Umsturz in der BRD unter Live-Bedingungen zu proben.

    Ein herkömmliches Parteiverbot wird gegen die NPD nicht zu machen sein,das wissen auch unsere Demokraten,man muss sie schon als Terrororganisation aufzeigen und im Zuge dessen verbieten.
    Dabei darf man nicht vergessen das die drei Buchstaben NPD nicht nur für die Partei stehen,sondern überhaupt für eine rechte Oppositionsarbeit bzw. Gesinnung insgesammt steht,quasi als verallgemeinernder Sammelbegriff für alles Rechte gilt.

    Im Umkehrschluss hat man bei einem erfolgreichen NPD-Rechtsterroristen-Verbot auf einen Schlag ein für alle mal alles Rechte als terroristisch unwählbar und ununterstützbar deklariert.

  16. ups2009 sagt:

    @Rolf
    „Eine klassische Desinformationsgeschichte, um einen NSU schon für 2003 “nachzuweisen”, den man doch erst im November 2011 erfand.“
    genau so ist es mit jeder erfundenen Geschichtsschreibung (siehe Wilhelm Kammeier) Unstimmigkeiten noch und nöcher

    @vorredner „Vielleicht war Honnecker nicht eingeweiht.“

    Und das Schmierentheater mit Schabowskis Zettel.

    Ja friedliche CIA-Farb & Mossad-Blumen Revolution in der DDR — ( Markus Wolf Reise nach Israel😀 )

    Absolut und mit Sicherheit war ER nicht eingeweiht, Honecker’s Afrikareise 1979 (auch um faire Bananen für Ossiland) und schon hatten Finanziers des Kriegs intensiviert Bürgerkriege in Angola und Mosambik gefördert.

  17. Marcus Alexander Bischoff sagt:

    >> behauptet mittlerweile ein Insider, nicht Ogertschnik sei die Person hinter „Stauffenberg“ und „Erbse“, sondern ein gewisser Marcus Alexander Bischoff. <<

    Kai Voss, das ist schlicht und einfach unseriös, was hier betrieben wird.
    Ich bin keine "Person öffentlichen Interesses", d.h. es gibt keine Berechtigung, mich mit vollem Namen hier (und in der "Printausgabe") in der Öffentlichkeit herumzuschmieren.
    Sie benennen den angeblichen "Insider" nicht, aber meinen vollen Namen mit einer solchen Verleumdung!
    Jener "Insider" ist irgend jemand, der aus mir unbekannten Gründen mich in der Öffentlichkeit diffamieren will und sich dazu teilweise aus Quellen bedient, die eigentlich geheim sein sollten und die ich selbst nicht einmal kenne.

    Daher hier meine klare Gegendarstellung (und ich verlange, daß diese auch in der "Printausgabe" veröffentlicht wird):

    Ich, Marcus Alexander Bischoff, habe noch niemals wissentlich Kontakt zu einem Mitarbeiter irgendeiner "Verfassungs"schutz-Behörde gehabt, geschweige denn das ich jemals von einer solchen als Spitzel angeworben wurde oder wissentlich Informationen jeglicher Art an eine solche Behörde weitergegeben habe.

    Der Name "Stauffenberg" ist persönlich so zuwider, daß ich es schon als Beleidigung auffasse, mich auch mittelbar mit einem solchen in Verbindung zu bringen.

    Kai Voss, als Sie obigen Artikel geschrieben habe, war diese Verleumdungssache gegen mich praktisch schon gegessen.
    Ich hatte das in jenem Politikforum abgeklärt und auch in irgendeinem "Blog".
    Selbst offiziell war mein Name, der gezielt fälschlich da in Zusammenhang gebracht wurde (ich wohne in Berlin und habe seit 1990 nichts mehr mit Baden-Württemberg zu tun, – und schon gar nicht mit irgendeinem Pfarrer in irgendeinem Kaff bei Heilbronn), aus dieser Sache wieder ´raus und durch T.O. ersetzt worden. Nur der "Insider" machte zunächst munter weiter mich verleumden zu wollen.
    Und da kommen Sie nach Monaten und wärmen diesen Käse wieder auf und bringen mich damit bei Leuten, die den Vorfall vorher nicht Internet verfolgt hatte, aber auf Compact irgendwie aufmerksam wurden, in mutmaßlicher verleumderischer Weise in Verruf.
    Das ist unseriös!

    Da ich keine Person "öffentlichen Interesses" bin, hätten meinen Namen in Ihrer längst abgegessene Information zumindest so abkürzen können, daß ich da nicht wieder fälschlich in Verruf gerate, ein widerlicher Spitzel sein zu können.

    Wer mich kennt, kann darüber sowieso nur lachen.
    Aber es gibt genügend Leute, die mich nicht persönlich, sondern nur vom Namen her kennen. Und bei denen habe ich jetzt u.a. durch Ihren Artikel einen "verdächtigen Geruch"
    Sorgen Sie dafür, daß ich den wieder los werde!

  18. juergenelsaesser sagt:

    Bischoff: Wir bringen Ihre Gegendarstellung in COMPACT und ich entschuldige mich für die Nennung Ihres vollen Namens.

  19. Marcus Alexander Bischoff sagt:

    Entschuldigung angenommen. Danke.
    Weiterhin viel Erfolg bei Ihrer wichtigen Arbeit!

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