Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Scharnhorst – General des Volkes

Vor 200 Jahren starb der Held der Befreungskriege. Die DDR gedachte seines Andenkens mit einem Staatsakt – warum die BRD nicht?

Nachstehend der Artikel aus COMPACT 6/20. Die Ausgabe kann man hier bestellen.

General des Volkes

Weg mit den alten Zöpfen: Vor 200 Jahren starb der preußische General Gerhard von Scharnhorst, der die Privilegien des Adels bekämpfte, das Militär revolutionierte und die Allgemeine Wehrpflicht vorantrieb.

Von Jan von Flocken

Nationalbewusstsein, ja Stolz auf die eigene Nation sind unerlässlich für die gesunde Moral eines Volkes. Ohne sie ist in der Neuzeit keine Hoffnung auf Sieg zu erwarten. Niemand erkannte das so früh wie der preußische General Gerhard Johann von Scharnhorst (1755–1813). Als Quintessenz seiner zahlreichen Studien formulierte er es 1807 so: „Man muss unserer Nation das Gefühl der Selbständigkeit einflößen, man muss ihr Gelegenheit geben, dass sie mit sich selbst bekannt wird, dass sie sich ihrer selbst annimmt; nur dann erst wird sie sich selbst achten und von anderen Achtung zu erzwingen wissen.“

Neudeutsche Bundesbürger mögen solche Sätze für den Inbegriff des Pickelhauben-Nationalismus halten. Doch notorische Geschichtsvergessenheit gehört noch nicht lange zum politisch korrekten Ton in Deutschland. Zu DDR-Zeiten würdigte man Gerhard von Scharnhorst als leidenschaftlichen Soldaten und glühenden Patrioten, fähigen Organisator, brillanten Militärtheoretiker und versierten politischen Denker. Die höchste militärische Auszeichnung wurde nach ihm benannt.  Und als es in der Bundesrepublik noch nicht zur offiziellen Methode gehörte, alles Preußisch-Kriegerische in den Generalverdacht des Verbrechertums zu klischieren, erinnerte man sich auch der traditionsstiftenden Persönlichkeit Scharnhorsts. Es war gewiss kein Zufall, dass Bundesverteidigungsminister Theodor Blank die ersten Ernennungsurkunden an Generale, Offiziere und Unteroffiziere der gerade gegründeten Bundeswehr am 22. November 1955 überreichte. An diesem Tag wäre Scharnhorst 200 Jahre alt geworden.

Scharnhorst Erkenntnisse fußten auf ganz praktischen Erfahrungen aus der französischen Revolution. Als engagierter Wahlpreuße und deutscher Patriot legte Scharnhorst größten Wert auf die Moral als kriegsentscheidendem Faktor. Schon in seiner 1795 verfassten Schrift „Über die allgemeinen Ursachen des Glücks der Franzosen im Revolutionskrieg“ konstatierte er: „Der durch die Vorzüge in Künsten und Wissenschaften und durch die älteren Taten dieser Nation entstandene National-Stolz wirkte auch in diesem Kriege (…) auf eine unglaubliche Art.“ Drei Jahre später forderte er, in künftigen Kriegen: „alle Hilfsquellen der Nation mobil machen (…) auch durch Hingabe zu dem Heimatboden“.

Als Oberstleutnant im Kur-hannoverschen Artilleriekorps richtete der 45-jährige Scharnhorst im Herbst 1800 ein Schreiben an König Friedrich Wilhelm III. von Preußen. Darin ersuchte er um Anstellung in dessen Armee. Preußische Freunde, die sich schon längere Zeit mit dem Gedanken einer Heeresreform befassten, hatten ihm zu diesem Schritt geraten. Scharnhorsts Bitte wurde im Mai 1801 erfüllt, ebenso sein Wunsch nach Erhebung in den persönlichen Adelsstand, was Ende 1802 erfolgte.

(…)
Auch praktische Erfahrung besaß er. 1793 bis 1795 machte er an der Spitze einer reitenden Batterie die Feldzüge in Flandern und Holland gegen das revolutionäre Frankeich mit und spielte besonders bei dem Rückzug aus Hondschoote und der Verteidigung der Festung Menen eine wichtige Rolle, weshalb er noch auf dem Schlachtfeld zum Major befördert wurde. Sein Vorgesetzter bescheinigte ihm „Talent, Tätigkeit und Gegenwart des Geistes, die sich auch im Kugelhagel bewähren“.

(…)

Es bedurfte freilich der verheerenden Niederlagen von Jena und Auerstedt 1806 gegen die Armeen Napoleons, um den Reformwillen in Preußen zum Durchbruch zu verhelfen. Der seit 1803 verwitwete Scharnhorst hatte die Schlacht bei Jena mitgemacht und sich danach dem Korps des Generals Gebhard Leberecht von  Blücher angeschlossen. Beide Militärs verstanden einander vom ersten Augenblick. „Die militärische Ehe zwischen Blücher und Scharnhorst bot in der preußischen Heeresgeschichte das erste Beispiel für das erfolgreiche Zusammenwirken zwischen einem mit angeborenen soldatischen Talenten begabten, hohen militärischen Führer und einem wissenschaftlich geschulten, geistig hochstehenden Stabschef“, schrieb Walter Görlitz in seiner Geschichte des  deutschen Generalstabes.

Scharnhorst, seit Juli 1807 General und ab März 1809 de facto Kriegsminister Preußens, krempelte das überlebte Militärsystem gründlich um. Er begann damit ganz oben und leitete eine Untersuchungskommission zur Überprüfung des preußischen Offizierskorps. Als Resultat bekleideten 1809 nur noch acht von ehedem 143 Generalen ein Kommando. Die entehrenden Prügelstrafen wurden abgeschafft, ebenso wie das Privileg der Adligen auf eine Offiziersstelle. Eine „Allgemeine Kriegsschule“ zu Berlin diente mit Scharnhorst als Rektor ab 1810 zur Fortbildung von Offizieren. Sie bot einen dreijährigen Kurs von jeweils neun Monaten Unterricht an, während die anderen drei Monate dem Dienst in der Truppe oder praktischen Übungen gewidmet waren. Die Ausbildung umfasste neben den militärischen Wissenschaften auch Mathematik, Chemie, Physik und Fremdsprachen. Die Zulassung zum Kurs wurde von einer Prüfung abhängig gemacht.

Soldatentum, Politik und Bildung fanden in Scharnhorst eine organische Einheit. Unter seinem Einfluss gelangte eine Reihe befähigter Offiziere in die Stellen des neugeschaffenen Generalstabs, so die späteren Generale Carl von Clausewitz, Hermann von Boyen, Karl von Müffling und Karl Wilhelm von Grolmann. Scharnhorst sah in diesem Generalstab eine Institution, welche schon im Frieden neue Erkenntnisse der Kriegskunst durchsetzen, die Aus-und Weiterbildung der Offiziere zielstrebig fördern und im Krieg auf allen Ebenen eine konsequente und einheitliche Heeresführung garantierten sollte. Von ihm stammt der schöne Satz: „Eine Armee macht Fortschritte in der Kunst der Kriegführung, wenn die Pedanterie abnimmt.“

Der große Wegbereiter und Lehrmeister der preußischen Armee bekämpfte vehement die bis dato übliche Trennung von Volk und Heer. „Alle Bewohner des Staates sind geborene Verteidiger desselben“, hieß es in seinem Entwurf der Verfassung für die Reservearmee vom 31. August 1807. Ohne die Allgemeine Wehrpflicht könnten die Soldaten nicht in die Gesellschaft integriert werden und würden zu spezialisierten Söldnern herabsinken. Der Historiker Friedrich Meinecke pries die Allgemeine Wehrpflicht als den „größten militärisch-politischen Gedanken der Reformzeit“ und Scharnhorst als „den stillen Helden dieser Jahre, als den zähen, unbeugsamen, verschlossenen Waffenschmied, ohne dessen Arbeit kein Befreiungskampf möglich gewesen wäre.“

(…)

Als zur Jahreswende 1812/13 die Niederlage Napoleons in Russland offenkundig wurde, zählte Scharnhorst zu den Befürwortern eines sofortigen Bündniswechsel Preußens, weg von Frankreich. An den Staatskanzler Karl August von Hardenberg appellierte er Anfang 1813, es komme darauf an, den Krieg an der Seite der russischen Truppen auf das linke Ufer der Weichsel zu tragen. „Zwar ist dies ein Wagnis, aber ohne jegliches Wagnis werden überhaupt in dieser Welt große Zwecke nicht erreicht.“ Nachgerade prophetisch verkündete er wenig später: „Mag der Feind auch noch so überlegen sein, mag er auch noch so große Siege über uns jetzt erfechten, die ganze Anlage des Krieges ist so, dass im Laufe dieses Feldzuges  uns sowohl die Überlegenheit als auch der Sieg nicht entgehen kann.“

Als im März 1813 der deutsche Befreiungskrieg begann, ging Scharnhorst als Generalstabschef zur Hauptarmee unter dem Oberbefehl Blüchers. Bei Großgörschen, der ersten bedeutenden Schlacht des Krieges am 2. Mai, wurde  er am Bein verwundet. Da er seine Blessur nicht auskurieren mochte und statt dessen auf Reisen ging, um mit Österreich über einen Beitritt zur antinapoleonischen Koalition zu verhandeln, starb er am 28. Juni 1813 in Prag an einer Blutvergiftung. Sein Nachfolger als Generalstabschef August von Gneisenau würdigte ihn in einem Nachruf: „Er war einer der ausgezeichnetsten  Staatsmänner und Soldaten, auf welche Deutschland stolz sein durfte.“

Jan von von Flocken hat als Historiker zahlreiche Bücher verfasst. In COMPACT 5/2013 schrieb er das Zypern als Zankobjekt fremder Kolonisatoren im Mittelalter.

(Den Artikel vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 6/2013. Hier bestellen)

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53 Responses

  1. Toringo sagt:

    Immerhin brachte der Deutschlandfunk heute morgen einen Beitrag über Scharnhorst.

  2. Bitte nicht die „DDR“ rehabilitieren, auch nicht für ein so wichtiges und wertvolles Anliegen wie die nationale Zurückbesinnung an die Herren Gneisenau, Scharnhorst und Blücher. Preußen ist Zivilisation, die wirklich erste im deutschen Kulturkreis, die „DDR“ aber nur Karikatur. Gerade da, wo sie besonders würdevoll rüberkommen wollte. Das haben wir, als junge Deutsche, die einem barbarischen Horizont entgegenblicken, einfach nicht nötig.

    Die SBZ stattete sich, um als „rechtmäßiger deutscher Staat“ und nicht als sowjetisches Außengebiet wahrgenommen zu werden, mit den umgeschneiderten Insignien der alten Herrschaft. Uniformen, Sprache, Kunst & Baustil, alles direkte Fortsetzungen. So ähnlich wie die Paradesoldaten oben würden die der Dt. Wehrmacht wohl auch aussehen, hätte Stauffenberg Erfolg (….und eine Menge diplomatischen Dusels für sein Restdeutschland) gehabt. Dort in der Fiktion, wären Form und Inhalt übereingestimmt. Jedoch den andersartigen Geist dahinter, den Inhalt, hat das alles nicht überdecken können, deshalb haben es die Zeitgenossen in ihrer Mehrheit nicht akzeptiert, sondern vielmehr als schändliche Besudelung altehrwürdigen Kulturerbes durch eine Kolonialverwaltung abgelehnt. Zu recht, bedenkt man den eigentlichen Charakter der „DDR“.

    Wir aber möchten nicht auf Knien gehen (auch nicht gegenüber Rußland!), gerade WEIL wir eigentlich keine Chance haben. Wir könnten eher Müntzer und Hardrad als geschichtspolitisches Rüstzeug in unseren Befreiungskampf dazunehmen, als die „DDR“. Es wäre uns gemäßer, legitimer. Und innere Rechtmäßigkeit unserer Anliegen brauchen wir, wollen wir alle Schichten des Volkes gewinnen und nicht nur die linken Berufsrevolutionäre, die die Sprache des Volkes nie verstanden haben und in Wort & Tat, vielleicht nicht im Willen, mit den großkapitalistischen Weltvereinheitlichern zusammenarbeiten. Scharnhorst, Gneisenau & Co, wie auch die „Deutsche Klassik“ gehören unbedingt dazu, in all ihrer historischen Widersprüchlichkeit, jedoch vllt. nicht als Hauptstrecke. Wir nehmen das, was hilft und ’neibassd. Nicht die Herren oben.

  3. JVG sagt:

    Warum? Vielleicht aus dem gleichen Grund, warum es keine Wehrpflicht mehr gibt, sondern die Entwicklung zu einer Berufsarmee, also einem modernen Söldnerheer für Angriffskriege und Einsatz im Innern gegen die eigene Bevölkerung.

    Ein Grund das Programm der Partei Neue Mitte anzuschauen. Dort geht es zurück zur Verteidigungsarmee, die im Volk gründet.

  4. ups2009 sagt:

    upps … warum sollte die polnischstämmige & antideutsche zionphile Madame Alternativlos ???
    Scharnhorst isch nicht der General Ihres auserwählten Volkes

  5. Hingeschaut 5% Club sagt:

    .Hört hört……. „Alle Bewohner des Staates sind geborene Verteidiger desselben“,……
    ……Ohne die Allgemeine Wehrpflicht könnten die Soldaten nicht in die Gesellschaft integriert werden und würden zu spezialisierten Söldnern herabsinken…… Da sag mal einer man habe es ja nicht besser wissen können.

    Welch eine Erkenntnis,nun sag mal einer das die reformierte Bundeswehr nach solchen Geistesgrössen wie von und zu Gutenberg und der Gran de Misere,noch in die Gesellschaft zu integrieren wäre….na ja in welche Gesellschaft auch?

    Nicht nur anhand des alten Scharnhorst belegt diese Republik die sich längst selbst überlebt hat,jeden Tag aufs neue,das sie sich mit riesigen Schritten in eine Zeit zurück entwickelt als der Begriff „Aufklärung“ noch ein Fremdwort war.

    Wie hiess es doch noch mal?…ach ja…“den Rückschritt in seinem Lauf hält weder selbsternannter Partei-Demokrat noch Rechtstaat auf“

  6. Erlanger Straße sagt:

    Tod dem deutschen Imperialismus, Tod dem deutschen Militarismus!

  7. Armin sagt:

    sehr gut, bin stolz auf Sie, Herr Elsässer

  8. Völlig recht Jörgen- deer general war wirklich ein nartionalheld der Deutschen- aber die NAZIS HABEN SEIENEN nAMEN MISSBEHANDELT: dIE ddr HATTE RICHTIG DEN vOLKS HELD GEFEIERT- ABER DIE PRO aNGELSÄXISCHE kREISEN IN brd- WAS DAZU BEMERKEN- ALLE WISSEN WIE ES IST:::

  9. Eine vorbildliche Haltung auch für uns heute. Wir haben deshalb für unseren Auftritt die „Word Press This“ Taste gedrückt.

  10. Vor 200 Jahren starb der Held der Befreungskriege. Die DDR gedachte seines Andenkens mit einem Staatsakt – warum die BRD nicht?

    Weil die BRD – wie von dem bekackten Fischmänchen so formuliert und zum gültigen Ausdruck gebracht – „Deutsche Helden wie tollwütige Hunde totschlagen soll“.

  11. Hanne sagt:

    Viel zu lange hat man uns und unseren Vorfahren , Schuldgefühle eingebläut wir wollen , sollen , müssen wieder Stolz auf unser Land auf „DEUTSCHLAND “ sein !!!
    Und die Sprache ist ein Teil der Seele , einer Nation ! Mein Persönlicher Stolz liegt in dem Lied , das zu meinem Stamm _ Land gehört 😉 . Deutschland ist schön , die Menschen sind etwas ganz Besonderes , seien wir Stolz auf Beide ! Land und Volk !!!

  12. Blue sagt:

    Möge der ehrenwerte und vorbildliche General von Scharnhorst in Frieden ruhen!

    Es wäre sicherlich interessant zu thematisieren, wieso die BRD diesen Herren nicht ehrt (Andere Personen werden ja geehrt). Ich will mal die Tatsache außen vor lassen, dass Deutschland viele Helden hatte und natürlich nicht jedem der gleiche Platz eingeräumt werden kann. Die einen verehren denjenigen, die anderen denjenigen.

    Davon abgesehen ist ist der preußische Militarismus den meisten heute einfach nur noch fremd. Nicht dass dem heutigen Volk der Kampfeswille fehlen würde! Ich denke jeder wäre bereit, wenn es hart auf hart kommt, seine eigene Familie zu verteidigen oder zumindest einen sicheren Unterschlupf zu suchen. Kämen Feinde von außen, würde ich wahrscheinlich selbst auch eine Waffe in die Hand nehmen, und das obwohl ich den Bundeswehrdienst verweigert habe (Ich bin halt nicht in der Lage, auf Befehl eines anderen Menschen direkt oder indirekt zu töten).

    Man darf jedoch auch nicht vergessen, dass dieser autoritäre Militarismus nicht nur Stärken hatte, sondern auch entscheidende Schwächen. Diese Schwächen zeigten sich spätestens bei der 68-er Bewegung. Diese Strenge, das Militärische, hatte auch etwas einengendes, ja, man könnte sagen es war beinahe verkrampft Und wenn wir eines über den Menschen wissen, dann, dass dieser wie jedes andere Tier die Freiheit mag. Und gerade im Militär ist die Freiheit eines Soldaten arg beschnitten. Wenn sich jemand freiwillig zum Wehrdienst meldet, ist das kein Problem. Aber Zwangsrekrutierungen haben immer das Risiko, dass auch nicht geeignete angenommen werden und in den Rekruten sich oftmals eher ein Widerwille entwickelt. Siehe die 68-er, die ein Losreißen darstellten von jeder militärischen Strenge und erstarrten Strukturen.

    Wir sollten unserer Helden gedenken. Denn sie haben Großes geleistet. Doch wir sollten uns auch stets bewusst sein, dass Zeiten sich immer ändern. Die Alten werden das nicht wollen, die Jungen werden das immer wollen, so ist der Kreislauf der Dinge.

  13. schnehen sagt:

    Schön mal wieder die DDR-Hymne zu hören! In der DDR hatte das Militär die Aufgabe, den Frieden zu schützen, auch und vor allem gegen die Machenschaften der Nato ihrer von den USA ernannten Generäle.

    Die DDR hat nie Kriege geführt. Sie hat den Frieden, im Unterschied zur Nato, in Europa im Rahmen und als Bestandteil des Warschauer Vertrages gesichert, der 1955 als Reaktion auf die Nato-Gründung im Jahre 1949 entstand.

    In den Geschichtsbüchern der DDR wurden fortschrittliche Traditionen, auch die fortschrittlichen Militärtraditionen, die Scharnhorst vertrat, hochgehalten. Ausführlich wurden dort gerade diese preußischen Reformtraditionen abgehandelt; aber auch andere preußische Reformer wie der Freiherr vom Stein haben dort ihren Platz gehabt. In unseren hingegen pflegt man die reaktionären Traditionen, wird die Nato als ‚Verteidigungsbündnis‘ beschrieben und ihr aggressiver, militant antikommunistischer und imperialistischer Charakter, den sie von vorneherein hatte, um die Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges wieder zunichtezumachen, unterschlagen.

    Die DDR war trotz dieser preußischen Traditionspflege nie militaristisch, auch wenn es einen Stechschritt gab. Die DDR und damit auch das Militär schützte die Sicherheit ihrer Bürger und den Frieden in Mitteleuropa, aber vor allem auch den Sozialismus im eigenen Land gegen alle Anschläge der CIA oder anderer Organisationen, die eng mit der Nato verbunden waren, wie Gladio. Mit diesem Militär hatten die alten Revanchisten und ewig Gestrigen, die alten Nazis, die in der Adenauer-Ära zu lupenreinen ‚Demokraten‘ mutierten, wie ein Herr Globke, die glaubten, an der Seite der USA den Sozialismus in der DDR und anderswo auf militärische Weise rückgängig zu machen, um den Imperialismus in der DDR wieder einzuführen, nicht die Spur einer Chance. Alle Pläne Konrad Adenauers, der Vertreter der aggressiven deutschen Großbourgeoisie, eines Tages ‚mit klingendem Spiel durchs Brandenburger Tor zu marschieren‘, zerschellten an der Wachsamkeit gerade dieses Militärs.

    Ein Jahr nachdem dieses Video aufgenommen wurde, siegte in der DDR die Konterrevolution, die über einen längeren Zeitraum im Inneren der DDR zusammen mit dem westlichen Ausland und angeleitet von ihr im Untergrund gearbeitet hatte.

    Das konnte auch das hervorragende Militär der DDR nicht verhindern. Das hätte nur die Führung der DDR im engen Bündnis und unter Mobilisierung der Arbeiterklasse verhindern können, was sie aber leider nicht tat. Erich Honecker war eben kein Fidel Castro. Aber sie hatte einen mächtigen Feind, der die DDR von vorneherein aufgeben wollte: Die Gruppe um den Verräter Michael Gorbatschow – DER Mann des Westens, der heute eng mit den Globalisten und den NWO-Kräften des Westens, mit Soros und Rockefeller & Co zusammenarbeitet und der für seine Verdienste für die Beseitigung des Sozialismus immer noch mit allen möglichen Ehrungen ausgezeichnet wird.

  14. Gretel sagt:

    So so. Nun können wir auch verstehen, warum hier die allgemeine Wehrpflicht abgeschafft wird. Moral und Nationalstolz gibt es ja seit 1990 auf deutschem Boden nicht mehr. Aber wir werden ja bald von fremden befreundeten Heeren „befreit“. Da können wir hier ruhig alle großen Vordenker vergessen und langsam beim stetigen Feiern und Spaßen verblöden. Oh mir wird so schlecht. Sollten wir nicht auch unsere arme gegenwärtige und zukünftige Jugend darüber aufklären? Es ist an der Zeit sich zu bilden – selbst. Dazu braucht man keine staatlichen Schulen. Lesen hilft!

  15. Rosalie sagt:

    Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Storr,

    mit Ihrem Vortrag in Heuchelheim am 19.04.2013 haben Sie, mit der sachlichen Darlegung des Problems „Chemtrails“ ein weiteres Dokument geschaffen, welches nicht ignoriert werden kann.
    Vielen Dank und Mitstreiter-Grüße.

    Ich möchte, trotz des fast perfekten Vortrages, doch noch auf eineige Aspekte verweisen, die mir wichtig erscheinen, ja sogar vieleicht oder sicher lebenswichtig sind.

    Es wird z.B. nicht eindeutig klar, warum die s.g. Technokraten wollen, dass ihre Macht wächst und wächst. Es ist auch mal Schluss mit dem Machtwachstum, denn die Erde gibt nur ein begrenzten Spielraum her.
    Was wollen die Technokraten mit der gesmaten Macht über die Erde wirklich ?

    Die brauchen Arbeiter und Diener, wenn es so stimmen sollte, aber die Menschen zu vergifften ist dem natürlich nicht dienlich.

    Ausserdem ist die Erde nicht über alle Zeiten verfügbar, also wo geht die Reise hin ? Was wollen DIE wirklich und warum..?
    Ausserdem versprühen sie den ganzen Dreck ja auch über deren eigene Köpfe.

    Wenn man den Ausdruck in Ihrem guten Vortrag „natürlich“ mit „Schöpfung“, und den Ausdruck „Technokraten“ mit „Teufelsanbetern“ tauscht, wird sofort und in vielerlei Hinsicht ein fürchterlicher Schuh draus. Das ist auf wunderbare Weise Stimmig.

    Man kann eindeutig klar legen, dass eine überirdische Macht, nämlich der Teufel die Fäden zieht und as es ein Kampf zwischen Gut und Böse ist, der tobt. Wer das nicht sieht ist Blind.
    Doch muss man erst kapieren worum es dem Teufel geht, warum er die Menschen verführt und nur die Lüge regiert.

    Dazu muss man natürlich auch den Gegenspieler des Teufels kennen, nämlich Jesus Christus und seine intensionen gegenüber dem Menschen ausmachen.
    Mit schlagendem Erfolg wurde Gott aus dem Denken der Menschen entfernt. Siehe Evolutionstheorie, welche nach wie vor eine Theorie ist..und natürlch Schule und Medien….Lügen über Lügen..

    Der Punkt ist, dass der Teufel zeigen will wem die Schöpfung Gottes gehorcht und unserem Gott zeigen will wer hier das sagen hat.
    Er will die Macht über Himmel und Erde, und hier wird klar wie wichtig wir Menschen sind.
    Nichts Anderes ist im Gange, das muss man endlich mal kapieren.
    Wir müssen uns klar positionieren. !

    Der Teufel ist eine himmlische Macht, er ist ein böser Engel, dem man nur mit himmlischem Gedankengut begegnen kann, nämlich der Glaube an Gott.

    Es sind keine Technokraten, es sind Teufelsanbeter..!!!!!!!
    Skull and Bones, Freimauerer, Illuminaten usw…

    Wir können es natürlich in vielen Zitaten Gottes beweisen, in der Bibel, aber hierzu später, wenn Sie möchten.. oder fangen Sie endlich an, dem Essensgeber seine Berechtigung zu entsprechen.

    Einfache Frage… woher kommt der Apfel, der genau für Dich eine Malzeit ist..? etc. Oder, war die Blume oder die Biene der Anfang des Kreislaufes.????? Eine „halbe“ Blume im Entwicklungsstadium der „millionen Jahre“ wurde nie gefunden….kann es auch nicht geben.

    Viel Erfolg bei der Suche nach Gott und damit dem ewigen Leben..
    Ich bete für euch umd der ganzen Menschheit, dass Gott bald wiederkommen möge um dem Teufel zu zeigen, das die Liebe stärker ist als der Hass ..Amen
    Grüße

    Andreas Böcker

  16. Rosalie sagt:

    Hier das Video dazu:

  17. Willi Winzig sagt:

    Ganz einfach. Scharnhorst war ein Zeitgenosse Schillers und Goethes. Beide Dichter nahmen die Arbeiten von Moses Mendelssohn auf und schufen mit ihren darauffolgenden Werken die geistigen Grundlagen zum späteren, Deutschen Nationalstaat. Mit einher gingen die Preußischen Reformen, die sich nicht nur mit Scharnhorst auf das Militär beschränkten, sondern mit Freiherr vom Stein und den von-Humboldt-Brüdern auch auf das Bildungssystem und Forschungswesen nachhaltig auswirkten. Sie schufen die Grundlagen, das Deutschland die führende Rolle in der modernen Forschung übernahm. Wer damals auf aktuellem Stand sein wollte, mußte Deutsch verstehen können. Der Preußische Nationalstaat mündete 1871 in das Deutsche Reich, wo es wirtschaftlich, wissenschaftlich, kulturell, aber auch militärisch ein Schwergewicht wurde. Und das paßte den bis dahin Europa dominierenden Briten überhaupt nicht in den Kram.

    Die Folge war, das man Deutschland als lästigen Konkurrenten empfand und diesen ggf. auf militärischen Wege beseitigen mußte. Das schafften die Briten aber nicht allein, also schmiedete man durch Intrigen ein Bündnis rund um das Deutsche Reich herum. Das begann bereits kurz nach der Gründung des Deutschen Reiches.

    Diese Briten sind heute „Siegermacht“ des 2. Weltkrieges und diese Siegermacht sorgt dafür, das man in Deutschland keine „nationalen Gefühle“ , Ansinnen, Orientierungen usw. wieder aufleben läßt. Uns wurde jene „Deutschtümelei“ doch in den letzten 50 Jahren systematisch aberzogen.

    Die Russen sahen hingegen die Preussen gelassender bzw. sogar respektvoller, denn es waren auch Preussische Offiziere, die ihnen bei der Umsetzung von Schillers strategischen Erkenntnissen aus dem 30-Jährigen Krieg halfen, welche erst einen russischen Sieg 1812 über Napoleon ermöglichten. Die Russen haben ein anderes Verständnis von Bündnissen und Imperien als die Briten und Amerikaner.

  18. Willi Winzig sagt:

    Nachsatz: Bedauerlich finde ich auch die öffentliche Geschichtswahrnehmung. War nach dem Krieg die Nazi-Zeit ein weißer Fleck auf der Geschichtskarte, so ist es seit den 80er Jahren umgekehrt. Es scheint die Deutsche Geschichte nur von 1933-45 als Nazi-Terror und Judenprogrom zu existieren, weder davor noch danach gab es „Deutsche“. Die Geschichte der Dichter und Denker wird unter den Teppich gekehrt. Unerwünscht.

  19. Radi sagt:

    @ Jürgen Elsässer,

    sehr interessant, dass Sie sich mit der politisch motivierten Zerstörung der Familien bei der nächsten Souveränitätskonferenz auseinandersetzten wollen.

    Im Jahr 2008 konnte ich in Augsburg mit 2500 Leuten beim Kongress Treffpunkt Weltkirche mit dem Motto: „SOS! Die Familie retten heißt Europa bewahren“ den Referentinnen Eva Herman, Christa Meves und Gabriele Kuby lauschen. Sie ergänzten sich in ihrer unterschiedlichen Ausrichtung sehr gut.

    Eva Herman sagte in Augsburg sinngemäß zu Christa Meves: „Wohin sie sich immer weiter vorarbeitet in der Erkenntnis um die Familie, Christa Meves war schon dort.“

    Ebenfalls 2008 konnte ich (mit meinem Kleinsten auf dem Arm) bei einer Familientagung von Christa Meves dort Gabriele Kuby lauschen. Sie erläuterte sehr gut verständlich die vorsätzliche und aktive Familienzerstörung durch UN, NGO´s, EU und den Nationalen Regierungen im Namen von „Freiheit, Toleranz und Antidiskriminierung“. Christa Meves nannte sie anschließend als die Jeanne d’Arc im Kampf für die Familien.

    Haben Sie den Mut auch Gabriele Kuby, neben Eva Herman für Ihre Souveränitätskonferenz im November zu gewinnen?

    Gottes Segen

    Radi

  20. Rudolf Steinmetz sagt:

    Wäre ja noch schöner, wenn die Deutschen plötzlich zu Verstand kämen, die illegalen Besatzungsmächte raus schmeissen, und per Volksentscheid die preussische Staatsverfassung in Kraft setzen würden! Dann fehlte nur noch ein Friedensvertrag mit Russland, und bums, der I. und II. Weltkrieg perfide geplant von der „City of London“ – nebst ihrem mit viel Geld gesponserten Adolf Hitler – wären umsonst gewesen und das Herz Europas würde wieder anfangen zu schlagen. Dann könnten auch Mutti Merkel nebst ihrem Pastor Gauch ihre geheime Mission nicht zu Ende bringen, nämlich die BRD klammheimlich in eine DDR zu transformieren, und der Oberbolschewik Stalin würde im Grabe rotieren. Geht nicht. Geht wirklich nicht? Vielleicht schafft es ja die „Partei der neuen Mitte“ von Christoph Hoerstel, der ja irgendwie so ein bischen ausschaut wie der Scharnhorst: http://www.neue-mitte.net

  21. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Der vor mehr als 200 Jahren von Scharnhorst ausgesprochene Satz gilt heute so wie damals:

    „…Man muss dem Deutschen Volk Gelegenheit geben, daß es mit sich selbst bekannt wird, dass es sich seiner selbst annimmt; nur dann erst wird es sich selbst achten und von anderen Achtung zu erzwingen wissen.“

  22. Erlanger Straße sagt:

    Wolfgang Grams war einer von uns!

  23. Dr. Gunther Kümel sagt: Juni 29, 2013 um 13:50

    Der vor mehr als 200 Jahren von Scharnhorst ausgesprochene Satz gilt heute so wie damals:

    “…Man muss dem Deutschen Volk Gelegenheit geben, daß es mit sich selbst bekannt wird, …

    Noch vorher, also bevor das überhaupt erst möglich wird, müßte das Deutsche Volk – trotz der allgegenwärtigen gegenteiligen Negations-Propaganda – erkennen und auch für sich anerkennen, daß es ein Deutsches Volk überhaupt gibt.

    Nur so könnte aus dem Volk an sich wieder ein Volk für sich werden und jeder Deutsche könnte wieder wie selbstverständlich an und für sich ein Deutscher sein, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen und ohne deswegen angegriffen zu werden.

    Selbst die Rede „Ich bin ein Kosmopolit“ oder „Ich bin Europäer“ muß leer bleiben, wenn sie nicht auf einer nationalen Identität aufruht.

  24. Rudolf Steinmetz sagt:

    @Radi: Interessant an diesem Blog ist u.a. die Werbung oben für „Crysis 3 Multiplayer Trailer“: sagt sagt das aus? Vor allem folgendes: Jürgen Elsässer kann sich wohl nicht ganz den sogenannten Sachzwängen entziehen, gegen die er zu Felde zieht. Sodann: in allen Ego-Shotern kommt die Bedrohung (also das Böse) wie auch die Erlösung (also das Gute) in Gestalt von höheren Mächten von oben. Das war schon bei Star Wars so wie auch bei „Herr der Ringe“. Das wiederum deckt sich ziemlich konkludent mit den Eschatologien der Religionen. Da aber aufgeklärte Agnostiker und fortschrittliche Autoren Religionen in das Reich der Märchen verbannen, und von daher auch nicht mehr fundiertes über spirituelle Energien und Zustände wissen („möge die Macht mit dir sein!“) glauben sie an nichts, aber daran glauben sie fest. Und deshalb wird Gabriele Kuba, die darüber ziemlich gut Bescheid weiss, kaum eine Einladung von Jürgen Elsässer bekommen. Eva Hermann ist ein anderer Fall. Sie bekennt sich nicht offen zu einer Religion und sie vernebelt die Religion.a. in ihrem Buch „Weltenwende“ mit esoterischem Geschwafel, siehe, Was steht der Menschheit wirklich bevor? http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/siegfried-hoffmann/2-12-was-steht-der-menschheit-wirklich-bevor-.html

  25. Frieden01 sagt:

    @rosalie

    Hallo Herr Böcker,
    Sie sprechen die falsche Benennung der Teufelsanbeter (Satanisten) durch den ehrenwerten RA Storr an. Er bezeichnet diese verharmlosend als Technokraten. Es ist richtig, man sollte die Machthaber beim richtigen Namen nennen.

    Hierzu gibt es einen sehr schönen Kommentar auf dem Blog von Lupo Cattivo / Maria Lourdes zum Thema: „Manipulation statt Information – Propaganda statt Aufklärung“.
    Der Kommentar von Daisy am 28/06/2013 um 14:27 bringt es m. A. gut rüber.

    Hier der Link für Interessierte:
    http://lupocattivoblog.com/2013/06/28/manipulation-statt-information-propaganda-statt-aufklarung/#comments

    Grüße

  26. Karl_Murx sagt:

    @schnehen:

    Die DDR war trotz dieser preußischen Traditionspflege nie militaristisch, auch wenn es einen Stechschritt gab. Die DDR und damit auch das Militär schützte die Sicherheit ihrer Bürger und den Frieden in Mitteleuropa, aber vor allem auch den Sozialismus im eigenen Land gegen alle Anschläge der CIA oder anderer Organisationen, die eng mit der Nato verbunden waren, wie Gladio. Mit diesem Militär hatten die alten Revanchisten und ewig Gestrigen, die alten Nazis, die in der Adenauer-Ära zu lupenreinen ‘Demokraten’ mutierten, wie ein Herr Globke, die glaubten, an der Seite der USA den Sozialismus in der DDR und anderswo auf militärische Weise rückgängig zu machen, um den Imperialismus in der DDR wieder einzuführen, nicht die Spur einer Chance. Alle Pläne Konrad Adenauers, der Vertreter der aggressiven deutschen Großbourgeoisie …

    Kurze Frage, schnehen, bevor ich Sie als glühenden Anhänger der SED-PDS (heute Die Linke) einordne: Sie waren vor der Wende nicht zufällig DKP-Mitglied? So kritiklos würden heute wahrscheinlich nicht einmal ehemalige SED-Genossen die Parolen der Abteilung Agitation/Propaganda wiederkäuen.

  27. Karl_Murx sagt:

    @Rudolf Steinmetz:

    Wäre ja noch schöner, wenn die Deutschen plötzlich zu Verstand kämen, die illegalen Besatzungsmächte raus schmeissen, und per Volksentscheid die preussische Staatsverfassung in Kraft setzen würden!

    Warum die preußische Staatsverfassung? Eine richtige Verfassung nach Artikel 146 für das gesamte Deutschland ist das Angemessene.

    Dann fehlte nur noch ein Friedensvertrag mit Russland, und bums, der I. und II. Weltkrieg perfide geplant von der “City of London” – nebst ihrem mit viel Geld gesponserten Adolf Hitler – wären umsonst gewesen und das Herz Europas würde wieder anfangen zu schlagen.

    In der Tat ist Deutschland das Herz Europas. Wird es krank, dann siecht auch Europa. Das bedeutet: Wenn wir als Land wieder souverän werden und zu unseren eigenen Wurzeln zurückfinden, dann werden das die anderen europäischen Staaten auch tun. Dann erst wäre der Weg frei zu einem Europa als einem Bund souveräner Staaten, die sich gegen alle Bevormundungen und Einmischungen von außen erfolgreich zur Wehr setzen können.

    Dann könnten auch Mutti Merkel nebst ihrem Pastor Gauch ihre geheime Mission nicht zu Ende bringen, nämlich die BRD klammheimlich in eine DDR zu transformieren, und der Oberbolschewik Stalin würde im Grabe rotieren. Geht nicht. Geht wirklich nicht? Vielleicht schafft es ja die “Partei der neuen Mitte” von Christoph Hoerstel, der ja irgendwie so ein bischen ausschaut wie der Scharnhorst: http://www.neue-mitte.net

    Wollen wir jetzt anfangen, unsere Kräfte und unsere Stimmen in alle möglichen und unmöglich Splitterparteien zu zersplittern und damit den Blockparteien in die Hände spielen? Die AfD ist zur Zeit die aussichtsreichste Kraft außerhalb des etablierten Parteienkartells. Mein Vorschlag wäre, uns darauf zu konzentrieren, dieser Kraft in den Bundestag zu verhelfen, allen Eifersüchteielen und Egoismen zum Trotz.

  28. juergenelsaesser sagt:

    Rudolf Steinmetz schreibt: „@Radi: Interessant an diesem Blog ist u.a. die Werbung oben für “Crysis 3 Multiplayer Trailer”: sagt sagt das aus? Vor allem folgendes: Jürgen Elsässer kann sich wohl nicht ganz den sogenannten Sachzwängen entziehen, “
    Steinmetz, Vorsicht! Wo wird in meinem Blog Werbung für diesen Trailer gemacht? Hören Sie auf zu lügen! Sie ziehen subito diese Lüge zurück, oder Sie sind gesperrt. Es REICHT mir!
    Im übrigen: Ihre Gabriele Kuba heißt Kuby, Ihre Eva Hermann heißt Eva Herman.

  29. JVG sagt:

    @schnehen – nönö, so war das nicht. Das war die Auslegung in den netten Broschüren der NVA und der Volksmarine und anderen Materialien. Als Wehrpflichtiger habe ich Dinge erlebt, die mich eher an mein Buchwissen über den Barras erinnerte.

    Und wenn ich Gorbatschow heute ebenfalls sehr kritisch sehe, ohne ihn hätten die Betonköpfe in dieser Volksarmee die Panzer eingesetzt und die vorbereiteten Lager wären gefüllt worden. Allerdings, und das spricht ganz klar für eine Wehrpflicht: es gab im Oktober 1989 eindeutig zwei Gruppen von Soldaten, und eine davon hätte nicht auf die eigenen Leute geschossen. Das ist in einem Söldnerheer nicht so zu erwarten.

    Im übrigen hätte die von Ihnen hoch gerühmte NVA im Wahn einiger Sandkastenspieler durchaus einen atomaren Erstschlag befürwortet. So in einem Manövver geschehen im Oktobber 1989. Also vergessen Sie den Stuß.

    Auch ist 1989 die permanente Konfrontation der beiden Lager Nato und Warschauer Pakt aufgehoben worden, was zur Verlängerung der Friedensperiode geführt hat! Ohne Gorbatschow wäre das nicht so gekommen, es hätte eher geknallt. Denn, wenn ein Regime am Ende ist, sucht es oft den Krieg.

    Wir sind jetzt durchaus in einer ähnlichen Situation. Insofern ist für mich die NEUE MITTE die zu wählende Partei. Denn diese weißt ganz klar auf dieses Problem hin, wie auch auf die Probleme mit dem Geldsystem.

    Insofern sollte eher diese Partei in die Voolksvertretung kommen.

    Allerdings präferiere ich den Austausch der 4 Kriegsparteien im aktuellen Bundestag durch andere.

    Trotz großer programmatischer Unterschiede könnte ich mir vorstellen, daß ein Bundestag neben der NEUEN MITTE und der AfD auch mit den Piraten und der PDV, oder auch der BüSo besser besetzt wäre. So viele Abgeordnete werden die maßgeblichen Kreise nicht so schnell korrumpieren könnnen.

    Leider ist die Masse des Volkes so träge und befindet sich permanent im Informationsüberfluß und im TV-Alphazustand, daß die Leute die Prognosen der Manipulationsmedien für wahr nehmen und vielleicht wieder nach dem kleineren Übel suchen werden.

    Es ist also jetzt jeder aufgefordert sich einzubringen. Mir scheint es ist ansonsten die letzte Wahl in der BRD/Deutschland.

  30. Claudia sagt:

    @Willi Winzig
    „Es scheint die Deutsche Geschichte nur von 1933-45 als Nazi-Terror und Judenprogrom zu existieren, weder davor noch danach gab es “Deutsche”. “

    Aber sicher doch Schließlich lässt sich ein bestimmtes Völkchen mit dieser Offenkundigkeit alimentieren.

  31. Blue sagt:

    @Claudia: „Aber sicher doch Schließlich lässt sich ein bestimmtes Völkchen mit dieser Offenkundigkeit alimentieren.“

    Irgendwo musste dieser Satz wieder kommen, was?

  32. chicano sagt:

    @ schnehen

    „Die DDR hat nie Kriege geführt. “

    außer an der mauer, gegen das eigene volk, versteht sich…..

  33. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Erlanger: „Tod dem deutschen Imperialismus, Tod dem deutschen Militarismus!“

    Sie müssen schon recht alt sein, und lange, lange geschlafen haben. Oder leiden Sie an Indoktrination?

    Wo isser denn, dieser dt. Militar- und Imperial-ismus?

  34. Claudia sagt:

    @Blue
    „Irgendwo musste dieser Satz wieder kommen, was?“

    Na klar, weil ich doch genau wusste, dass sich wieder so ein ärgert und provozieren lässt.🙂🙂

  35. Radi sagt:

    @ Rudolf Steinmetz,

    als einstiger überzeugter Atheist ist mir natürlich völlig klar, dass sich Herr Elsässer nicht vorurteilsfrei in seinen Schriften mit der Urkirche (Katholische Kirche der Tradition) auseinandersetzen kann. 99,9% seiner Leser werden ihm sonst den Rücken zukehren. Zu schön ist der alte Traum der Menschheit – ich will sein wie Gott – der sich im heutigen atheistischen-zivilreligiösen Verständnis von „Freiheit“ und den daraus folgenden rechtspositivistischen politischen Systemen widerspiegelt. Genau dafür haben sich ja schon Adam und Eva die gerechte Strafe Gottes zugezogen. Die Zerstörung der Freiheit im Namen der „heutigen Freiheit“ ist ein gesellschaftliches Grundlagenthema ersten Ranges, dass Frau Kuby scharf herausarbeitet, aber um der 99,9% seiner Leser willen wird er dieses Feld nicht beackern, ja nicht einmal mit spitzen Fingern anfassen. Der Traum der Freiheit, den die Mächtigen den Untertanen – und auch Herrn Elsässer – vortäuschen, darf eben nicht der Wahrheit weichen – obwohl die Wahrheit wahrhaft frei machen würde.

    Trotzdem ist Herrn Elsässers Mut, in seiner exponierten Lage die heißen Eisen entschlossen anzufassen und zu schmieden, besonders beachtenswert. Dafür kaufe ich ja auch gern jene Hefte, die mich besonders interessieren. Selbst auch dann, wenn er den Freimaurer Friedrich den Großen besonders lobte. Er geht seinen Weg, doch wenn er um der 99,9% der Leser stehen bleibt, gehört auch Compact zu den „Qualitätsmedien“.

    @ Stimmt´s, Herr Elsässer? – ich bete für Sie, damit die weitergehen!

    @ schnehen,

    eine gefühlte Mehrheit von ca. 95% der DDR-Bürger haben die Lügen der DDR-Elite nicht geglaubt. Sie gehören zum harten Kern der 5%.

    Aber ich kann Sie trösten, es hat bei mir Jahrzehnte gedauert, bis ich den Lügen der BRD-Elite keinen Glauben mehr schenken konnte. Die Fundamentallügen des heutigen liberalen Zeitgeistes (=Freiheit und Demokratie und Rechtsstaat) werden sogar noch von vielen Wahrheitsbewegten geglaubt.

    Ich bete auch für Sie, Gottes Segen

    Radi

  36. schnehen sagt:

    Wo isser denn dieser deutsche Imperialismus, fragt unser Herr Doktor, der sonst ein waches Organ hat, z. B. wenn zu viele Einwanderer in Scharen in unser Land einfallen und unsere Leitkultur zerstören wollen.

    Wer ihn wahrnimmt, ist verschlafen und indoktriniert, wer ihn nicht wahrnimmt, darf sich modern und hellwach nennen. So viel zur Logik.

    Imperialismus ist die Herrschaft großer Monopole, des Groß- und Bankkapitals über Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Er agiert im In- und Ausland. Im Inland schafft er einen Billiglohnsektor, um seine Profite zu steigern, baut Arbeitsplätze ab und transferiert sie dorthin, wo mehr Profit zu machen ist. Fürs Ausland kurbelt er die Rüstungsindustrie an, wo der Profit dreimal so hoch ist wie in der zivilen Produktion und beteiligt sich an den Kriegen der Nato. Inzwischen gibt es an zwölf verschiedenen Stellen der Welt eine Präsenz der Bundeswehr, nicht zuletzt im Kosovo.

    Der deutsche Militarismus hat im Jugoslawienkrieg mitgemacht, er war indirekt auch am Irak-Krieg beteiligt (der BND gab die Zielkoordinaten an die USA weiter….), er ist in Afghanistan mit von der Partie, er unterstützt tatkräftig Israel, indem er dem Apartheidsstaat nuklearwaffenfähige U-Boote zu Vorzugspreisen verkauft bzw. verschenkt; er ist vertreten durch zahllose NGOs und Stiftungen im Ausland; er betreibt über den BND Auslandsspionage usw. usf. In Chile hatten diese Stiftungen des deutschen Neoimperialismus 1973 ihren Anteil am Putsch gegen die frei gewählte Allende-Regierung, darunter die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung. Heute ist der deutsche Imperialismus auch vor der Küste Syriens aktiv und spioniert von See her das Land aus und gibt die Daten an die USA weiter und diese wieder an die kannibalistischen westlichen Freiheitskämpfer. In der Türkei bemannt er die Patriot-Raketen, die gegen Syrien gerichtet sind.

    Also wer wach und nicht verschlafen ist, nimmt ihn wahr, den deutschen Imperialismus, der immer brav hinter dem USraelischen hinterhertapert, mal etwas forscher, mal etwas zurückhaltender und abwartender wie im Falle Libyens.

    Danke Erlanger Straße, dass Sie das Thema mal angesprochen haben.

    Ich grüße Sie herzlich!

  37. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Blue: „…dieser Satz…!“

    Blue kennen wir als Texter, der sich um kritische Analyse bemüht.

    Und im FS kam, daß nur der als kritischer Geist gezählt wird, der stets fleißig Gutes, und nur das Allerbeste zu den Zielen, Handlungen und Interessen des Zionismus zu sagen weiß.

    MITTEILUNG AN BLAU-AUGE:

    Nicht alles, was im „brd“-FS gesagt wird, ist wahr!
    Ein wirklich UNABHÄNGIGER kritischer Geist ist sogar (manchmal, nicht wahr) gegenüber den Bestrebungen des Zionismus kritisch.

  38. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Imperialismus, deutscher“

    Ein Staat KANN militaristisch sein.
    Er KANN auch danach streben, fremde Gebiete unter seine „Verwaltung zu stellen“, die Bewohner zu vertreiben oder zu ermorden und zu berauben und derart sein Staatsgebiet auszudehnen, ein „Imperium“ zu errichten.
    Und es KANN sein, daß das zugehörige Staatsvolk den Militarismus und Imperialismus der Regierung aus eigenem Antrieb unterstützt.

    Ich sehe keinen „deutschen Staat“, der dergleichen unternähme!

    Man muß sich schon mal fragen, ob die „brd“ ein deutscher Staat ist. Seine Streitmacht ist zudem bloß geeignet, an der Grenze so lange auszuharren, bis Militär kommt. Er wird verwaltet von Vasallen-Politikern, die nicht das Wohl des Staatsvolks oder des Staatsgebildes im Auge haben, sondern strikt die Befehle des Imperiums befolgen. Die „brd“ ist noch nicht einmal souverän, sondern dem Willen der Westalliierten unterworfen.

    Sie haben völlig recht mit Ihrer Aufzählung aller kriegerischer Schweinereien, zu denen die „brd“ vom Hegemon US-Israel verdonnert wurde. Aber dabei hat es sich doch nicht um Handlungen zugunsten deutscher Interessen gehandelt, zugunsten eines vermehrten Einflusses der „brd“, um Ausweitung von „brd“-Staatsgebiet und dergleichen.
    Und hat vielleicht das Staatsvolk die kriegerischen Akte seiner Vasallen-Verwaltung gestützt, begrüßt, gefordert?

    Es handelt sich um den Militarismus und Imperialismus der USA zugunsten des Schwanzes, der dort mit dem Hund wedelt.

  39. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Radi: „…90 % der COMPACT-Leser…“

    Sie unterstellen, JÜRGEN ELSÄSSER vertrete Positionen nur deshalb, weil COMPACT-Leser dies gerne so hätten.

    Das ist eigentlich eine recht perfide Unterstellung.

    Wie Sie an der vorliegenden Netzdiskussion sehen können, vertreten Leser und Sympathisanten von COMPACT fundamental unterschiedliche Positionen. Kein Zauberkünstler könnte diesem Flohzirkus nach dem Munde reden.

    COMPACT verkauft sich nicht deshalb so gut, weil das Publikum meint, Ihre Ansicht sei richtig, hier würden Themen nach dem tagesaktuellen Gusto der Leser hingebogen.

    Das Gegenteil ist der Fall!

    Der Erfolg von COMPACT ist ganz offensichtlich durch die Erkenntnis begründet, da sage einer genau, was er denkt und rede niemandem Nach dem Mund!

    Es gibt, über alle Unterschiede in den Grundhaltungen einen Konsens der COMPACT-Leser und der Teilnehmer dieser Netzdiskussion: COMPACT kritisiert alle, die die Freiheit und Gerechtigkeit einschränken, in besonderem Maße, wenn dies durch Gewaltanwendung geschieht.

    Deshalb wendet sich COMPACT gegen die EU, die NATO, die NWO. COMPACT ist sensitiv gegen die Versuche der NWO-Protagonisten, die natürlichen Gemeinschaften der Menschen zu zerstören, Familie, Volk, Heimat, Nationalstaat. COMPACT nimmt Stellung gegen den Imperialismus der US-Gruppe (Afghanistan, Libyen, Irak, Syrien, Iran, Raketen gegen Rußland). Deshalb war 9/11 ein Thema. COMPACT verurteilt in konstruktiver Weise die Ausbeutung durch die „Finanzelite“.

  40. Kreuzweis sagt:

    Prima Artikel!
    Schöner Film, habe ich gleich gesichert.

    Die DDR war gegenüber der Militärgeschichte und der Tradition weit gelassener und souveräner als die ‚brd‘.
    So hatte man keine Angst, bewährte Traditionen der Wehrmacht weiter zu nutzen (Knobelbecher und Stechschritt als Symbole) – im Gegensatz zum Pinscherehrverständnis in der ‚brd‘.

    Hätte man in der Ex-DDR die Planwirtschaft durch Marktwirtschaft ersetzt, gerne auch im Sinne eines Merkantilismus, von Autarkie und mit Importbeschränkungen zum Schutz der Basiswirtschaft (wie es in der Schweiz ewig lange funktionierte) – es hätte ein spannendes Neupreußen werden können. Man darf ja mal etwas träumen …

  41. schnehen sagt:

    @Kümel

    Imperialismus ist nicht nur, wenn man mit Militärstiefeln in ein Land einfällt, wie es der deutsche Imperialismus am 21. Juni 1941 in Russland gemacht hat. Es ist auch Wirtschaftsimperialismus. Das Beispiel Griechenland zeigt, wie man ein Land unter seine Botmäßigkeit auch mit anderen Mitteln als nur mit militärischen bekommen kann. Die Deutsche Bank, ein Eckpfeiler eben dieses deutschen Imperialismus, macht es vor. Den Griechen scheint das zunehmend klar zu sein, Ihnen nicht.

    Die Tatsache, dass Deutschland heute nicht souverän ist, widerspricht nicht der Tatsache, dass wir ein imperialistisches Deutschland haben, denn alle Merkmal des Imperialismus (der Staat und die Wirtschaft werden von großen Kartellen wie denen im Finanzwesen, in der Pharmaindustrie, bei der Energie oder in der Rüstung beherrscht), sind gegeben. Sie verwechseln Imperialismus mit dem Aufbau römisch anmutender Imperien. Aber die Zeiten haben sich geändert.

    Der deutsche Imperialismus hat wirtschaftlich alle Freiheiten innerhalb der EU, muss sich aber politisch unterordnen und darf sich nicht gegen den USraelischen Imperialismus wenden. Dafür sorgt Master USA, und der wiederum wird von der zionistischen Lobby beherrscht.

    @Kreuzweis

    In der DDR wurde die Marktwirtschaft ja wieder eingeführt. Mit der Wirtschaftsreform, die ab 1963 anlief (die Sowjetunion folgte zwei Jahre später mit der Reform, vorangetrieben durch Kossygin), wurde auch in der DDR das Wirtschaften auf der Grundlage der Profitmaximierung wieder eingeführt. Alle großen Kombinate der DDR arbeiteten danach wie westliche Großkonzerne. Sie nannte sich NÖSPL (Neues Ökonomisches System der Planung und Leitung). Danach war eine gesamtgesellschaftliche Planung kaum mehr möglich und alle Gebrechen der DDR rühren her von dieser Reform, die die DDR und den Sozialismus zugrundgerichtet hat und die später auch den Sozialismus in der Sowjetunion ruinieren sollte.

  42. Avicenna1968 sagt:

    „Es handelt sich um den Militarismus und Imperialismus der USA zugunsten des Schwanzes, der dort mit dem Hund wedelt.“

    Ich bevorzuge den Begriff, den Robert Kurz geprägt hat: westlicher Gesamt-Imperialismus unter Führung der USA. Der 2012 im Alter von 68 Jahren verstorbene Kurz war einer der letzten in der Wolle gefärbten Linken, die einigermaßen bei Verstand geblieben waren (so etwa hat er in einem lichten Moment das schöne Wort von der „Beirutisierung der Großstädte“ geprägt). Vor einem Jahr ist er bei einer Routine-Operation über die Skalpellklinge gesprungen.

    Zitat:

    „Seit die vertraute Konstellation des Kalten Krieges verschwunden ist, hat sich das analytische Denken in die imperialistische Vorvergangenheit verirrt. Die theoretischen Geisterfahrer jeglicher Couleur versuchen den „geopolitischen“ Diskurs aus der Vor- und Nachgeschichte des Ersten Weltkriegs wiederzubeleben, dessen Hintergrund der Kampf nationalimperialer Mächte um globale Vorherrschaft und territoriale Expansion war. Es wird so getan, als könne sich der bipolare Konflikt der beiden Supermächte USA und Sowjetunion, der zugunsten der westlichen Vormacht entschieden wurde, gewissermaßen nach rückwärts auflösen. Aber der polyzentrische Kampf um die Welthegemonie war beschränkt auf die Epoche einer politischen Konkurrenz der europäischen Nationalstaaten. Dieses Verhältnis hat sich ökonomisch mit dem Fordismus und politisch mit dem Aufstieg der beiden außereuropäischen kontinentalen Supermächte unwiderruflich verabschiedet“.

    http://www.exit-online.org/textanz1.php?tabelle=schwerpunkte&index=7&posnr=75&backtext1=text1.php

  43. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Imperialismus“

    Wenn I. etwas Unschönes ist, ein Übergriff oder ein Fehler oder ein Verbrechen, dann muß ein TÄTER da sein. Wer nur als Instrument mißbraucht wird, kann kein Täter sein. Insoferne setzt der Vorwurf voraus, daß die „brd“, oder das Deutsche Volk als souverän handelndes Subjekt auftritt.

    Wenn Sie „Imperialismus“ so definieren, daß auch eine Großbank sich dessen schuldig machen kann, gut. Aber dann sind die Banken die Täter in diesem „Banken-Imperialismus“. Die „Deutsche Bank“ ist ja keine deutsche Bank, sie ist so deutsch wie Ackermann oder Ron Sommer. Sie agiert ein wenig auch vom Gebiet der „brd“ aus. Deshalb wäre ein von ihr ausgehender Imperialismus aber noch lange kein „deutscher“ oder „brd“- Imperialismus.

    I. setzt vielleicht nicht die Bildung eines Imperiums voraus, aber doch zumindest, daß die Akte zum Nutzen des vermuteten Täters gesetzt werden. Und worin soll schon der Nutzen für die „brd“ (oder gar für das deutsche Volk!) bestehen, daß BW-Soldaten in Afghanistan sind oder daß Kohl den ersten Golfkrieg bezahlt hat?

    Ich könnte ein paar Nutznießer nennen, vielleicht gehört auch die Deutsche Bank dazu. Aber die „brd“?? Der „brd“-Steuerzahler?? Das Deutsche Volk??

  44. lothar sagt:

    betr..general scharnhorst und andere helden zuerst meinen dank an jan von flocken. kurz und gut gemacht ohne tamtam – einfach gut. wieso sollte gerade die bw. gen. scharnhorst ehren, wo man sein andenken – die wehrpflicht – in die mottenkiste des vergessens versenkt hat!?!?! ganz einfach, für die neue weltordnung sind wehrpflichtarmeen eine gefahr, da sie vom volk sind. deshalb – nicht nur in deutschland werden nur noch spezialierte söldnerheere aufgebaut um der firma als nützliche einheiten zu dienen um zu verdienen – siehe als beispiel den irak – wo die umsetzung – armee zur söldnertruppe wunderbar klappte. wir als deutsche soldaten sollten eine tradition dienen die auf besinnung,wertgefühl, heimat. stolz, mut und demut basiert und nur der verteidigung dient. die schweiz ist ein leuchtbeispiel!gruß lothar

  45. schnehen sagt:

    @Kümel

    Sie sehen nicht das Klassengefüge in Deutschland. Wir haben eine schmale Schicht von Superreichen, die eng mit den größten Banken und Konzernen verbunden ist und die gar nicht weiß, wo sie all ihr Geld anlegen soll – meist in Immobilien im In-oder Ausland, um das Privatvermögen zu mehren, statt das Geld im eigenen Land sinnvoll zu reinvestieren, um dieses Land weiter voranzubringen, verspekulieren sie es oder vererben sie es.

    Diese 0,1% Schmarotzer und Parasiten, von denen hier in den seltendsten Fällen die Rede ist (dafür hören wir hier viel von bösen Ausländern und Einwanderern, gewalttätigen Türken und zum Terroristen neigenden Muslimen) sind die herrschende Klasse bei und, die man auch als neofeudale Oligarchie oder altmodisch ausgedrückt als Spitze der deutschen Großbourgeoisie ansehen kann, die heute vom Finanzkapital gebildet wird. Und das sind auch Deutsche, obwohl man sie in ihren Mercedesen nicht so häufig auf der Straße antrifft wie den Türken, der mir gerade auf dem Weg nach Hause in seiner dreckigen Arbeitsmontour begegnet ist. Er machte einen völlig abgearbeiteten Eindruck und wir wohl keinen Mercedes fahren.

    Es sind die Schlips-Deutschen, die kein Vaterland kennen, die deutsche Arbeiter, wenn es ihnen passt, auf die Straße setzen und mit ihrem Betrieb nach China oder nach Rumänien abwandern, wenn dort ein höherer Profit zu erzielen ist. Es ist der Feind, den wir im eigenen Land stehen haben, der eng mit den Bilderbergern anderer Länder über tausend Fäden verbunden ist.

    Die ganze Stadt Frankfurt ist ein einziges Bankenzentrum. Es ist das Herzstück des deutschen Imperialismus, der seine Fühler weit ins Ausland ausgestreckt hat, ohne dass wir davon etwas in den Medien erfahren. Dieser deutsche Imperialismus hat nach der Wiedervereinigung wieder Morgenluft geschnuppert, und wurde nur wenige Jahre nach diesem Ereignis übermütig und begann den dritten Krieg gegen Jugoslawien in nur einem einzigen Jahrhundert, nämlich 1999 an der Seite des US-Imperialismus, um den gesamten Balkan wieder wie einst unter seine Kontrolle zu bringen.

    ‚Compact‘ wäre gut beraten, einmal dieses ganze Machtgefüge, auch die Verflechtung dieser Klasse mit unserer politischen Klasse offenzulegen, statt ständig Nebenkriegsschauplätze wie Femen, wie NSU, wie unsinnige Gewaltvergleiche oder wie die Vorgänge im Vatikan zu beschreiben, ob da ein Putsch bevorsteht oder nicht (wen interessiert es??), um das so dringend nötige Klassenbewusstsein bei uns Deutschen wieder wachzurufen. Uns wird ja suggeriert, dass wir alle zusammengehören, zu einer Nation gehören. Aber wir haben sozial gesehen zwei Nationen in einer bei uns: Die herrschende Klasse der Bankster und Kartellisten auf der einen Seite, die ständig Deutschland verraten, und die andere, die von 99% der deutschen Bevölkerung gebildet wird und die nichts bei uns zu sagen hat, die gefälligst arbeiten, sich ablenken, sich volllaufen, sich Fußballspiele ansehen und das Maul halten soll.

  46. Anonymous sagt:

    @ Dr. Kümel

    „Sie unterstellen, JÜRGEN ELSÄSSER vertrete Positionen nur deshalb, weil COMPACT-Leser dies gerne so hätten.
    Das ist eigentlich eine recht perfide Unterstellung.“

    Das unterstelle ich nicht, sondern es gibt Themen, denen er sich deshalb nicht zuwenden wird, weil Jürgen Elsässer aus seinem Selbstverständnis heraus diese Themen gar nicht als wichtig erkennen kann, und das hat er eben mit fast allen seinen Lesern gemeinsam.

    „Wie Sie an der vorliegenden Netzdiskussion sehen können, vertreten Leser und Sympathisanten von COMPACT fundamental unterschiedliche Positionen. Kein Zauberkünstler könnte diesem Flohzirkus nach dem Munde reden….
    Es gibt, über alle Unterschiede in den Grundhaltungen einen Konsens der COMPACT-Leser und der Teilnehmer dieser Netzdiskussion: COMPACT kritisiert alle, die die Freiheit und Gerechtigkeit einschränken…“

    Danke, besser hätte ich das selbst nicht schreiben können. Das hat der Zauberkünstler auch gar nicht nötig. Er ist nämlich der übergeordnete Veranstalter dieses und anderer Zirkusaufführungen, die seit mindestens zwei Jahrhunderten aufgeführt werden. Denn genau das heutige Verständnis von Freiheit und Gerechtigkeit ist Ihnen als Spielfeld ausgebreitet worden in dem Sie sich „fundamental unterscheiden“ aber bislang leider nicht auf die Idee gekommen sind die Grenzen dieses Spielfeldes auszuloten und schließlich zu überschreiten.

    „Deshalb wendet sich COMPACT gegen die EU, die NATO, die NWO. COMPACT ist sensitiv gegen die Versuche der NWO-Protagonisten, die natürlichen Gemeinschaften der Menschen zu zerstören, Familie, Volk, Heimat, Nationalstaat. COMPACT nimmt Stellung gegen den Imperialismus der US-Gruppe (Afghanistan, Libyen, Irak, Syrien, Iran, Raketen gegen Rußland). Deshalb war 9/11 ein Thema. COMPACT verurteilt in konstruktiver Weise die Ausbeutung durch die “Finanzelite”.

    Teilweise Zustimmung, deshalb kaufe ich ja auch verschiedene Hefte, die mich weiter bringen.
    Aber wo setzt sich Compact gegen die Familien zerstörende Krippenideologie und Kariere- und Selbstverwirklichungsideologie ein? Wo setzt sich Compact gegen den kollektiven Abtreibungs-Selbstmord unseres Volkes und unserer Heimat durch die egoistische Freiheitsideologie ein? Wo setzt sich Compact gegen die langsame Einführung der Euthanasie ein? Abgesehen vom Bericht zur Organspende, bei dem jedoch eine philosophische Abhandlung dieser Entwicklung fehlte – sonst Fehlanzeige.

    Die durch die Aufklärung entstandenen Nationalstaaten, die repräsentative Demokratie, Kommunismus, Sozialismus, Liberalismus und aufgeklärter Konservatismus sind Entwicklungen aus dem Dunstkreis der Freimaurer. Die Weltrepublik als Ziel (=NWO) wurde schon vor knapp 200 Jahren dort diskutiert und dann nach und nach wurde das Spielfeld ausgebreitet um die Menschen in die Weltrepublik mitzunehmen. Wir können doch inzwischen wunderbar sehen, wie dieses System der Ideologien dazu verwendet wird um die NWO zu verwirklichen.

    Die verschiedenen katholischen Bücher zur Freimaurerei in meinem Bücherregal würden Sie ja sowieso nicht lesen, aber von einem Redakteur der FAZ vielleicht schon? Lorenz Jäger – Hinter dem Großen Orient

    Hier eine Rezension für Freimaurer:

    http://freimaurer-wiki.de/index.php/Rezension:_Lorenz_J%C3%A4ger:_Hinter_dem_Gro%C3%9Fen_Orient

    … Das Buch ist aus meiner Sicht sehr zu empfehlen und für jeden informierten Freimaurer ein Muss.

    Und die basisdemokratische Schweiz wird mit Hilfe der Freiheitsideologie über den Weg der daraus folgenden Dekadenz und Korrumpierung der Politiker NWO-konform gemacht.

    Sehen Sie, deshalb bete ich für Sie, damit Sie einfach mal die Grenzen des Spielfeldes überschreiten.

    Radi

  47. Blue sagt:

    @Radi: Sie scheinen aber auch wirklich alles außerhalb ihrer engstirnigen, konservativen und katholischen Sicht als Weltverschwörung und trügerisch zu sehen, was? All die Errungenschaften der letzten Jahrhunderte, das reden sie plötzlich klein. Klar, weil nicht alles im Sinne der katholischen Kirche lief. Die ist wahrscheinlich aus ihrer Sicht unfehlbar.

    Und das Märchen vom „NWO-Plan vor 200 Jahren“ hätte ich mal gerne belegt, Ansonsten ist das Nonsens. Wenn ich eines beim Menschen weiß, dann, dass sich „Weltverschwörungspläne“ nur schwerlich länger als eine Generation tragen lassen.

  48. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: 0,1%-„Klasse“

    „Klassen“, schnehen, das ist was, an das man feste glauben muß. Etwa so wie an ein homöopathisches Medikament.

    Zweifellos gehören zu den NULLKOMMAEINS Prozent Superreicher in der „brd“ auch Deutsche, Banker und Manager.
    Heimat und Vaterland kennen die nicht, da haben Sie recht.
    Es kommt hinzu, daß die Umverteilung des Volksvermögens ungebremst an die vielleicht 10 % der Reichen erfolgt.

    Es gibt also ZWEI Themen, um die sich COMPACT und ein jeder kritische Zeitgenosse bemühen sollten:

    Einmal die Befreiung der Deutschen von der Ausbeutung.
    Es ist schon lange her, daß diese Ausbeutung personalisiert werden konnte: Der brutale kapitalistische Fabrikbesitzer, der Hungerlöhne zahlte und sittsame Arbeitertöchter zu sich aufs Kontor bestellte, zwecks „Schokolade“. Die Ausbeutung erfolgt institutionell: Fraktionales Banking, 30-60% Kreditzinsen auf jeder Ware, hohe Steuern gehen an ferne Länder, usw.

    COMPACT hat nicht unterlassen, auf diesem Kriegsschauplatz tätig zu werden, siehe etwa die Geld-Konferenz. Wer tut sowas denn noch?? Und die Stimmung in dieser Netzdiskussion ist auch deutlich „antikapitalistisch“, das ist gerade einer der Punkte, in denen Konsens herrscht.

    Aber COMPACT kümmert sich AUCH um Themen, die den Mißbrauch des Vasallenstaates „brd“ durch US-Imperialismus,
    Eretz-Israel, Geheimdienste, Bankenwelt, Bilderberger und Genossen betreffen.

    Ist denn die Vergewaltigung der „brd“-Justiz durch Gladio und andere Dienste („NSU“), sind denn Libyen, Afghanistan, 9/11, Patriot-Raketen, Syrien, Iran, Atomwaffen im Nahen Orient, Raketeneinkreisung Rußlands, Gaza, NWO, EU-Tyrannei, Auflösung der Nationalstaaten, Auflösung der Familien (lange Reihe….!) für Sie NEBENKRIEGSSCHAUPLÄTZE ??

    Abgesehen davon, daß die treibenden Kräfte in beiden Themenkreisen ohnehin dieselben sind!

    Unterstellen Sie denn, wenn man die Hauptschuldigen der 0,1 Prozent an den Füßen an Laternen aufhängen und anzünden würde, wäre die Welt irgendwie besser? Und die Ausbeutung geringer?
    Abgesehen davon, daß eine solche Aktion antisemitisch wäre.

  49. schnehen sagt:

    Kümel:

    Ob sie die 0,1% als ‚Klasse‘, ’soziale Gruppe‘ oder als ‚Kaste‘ bezeichnen ist belanglos. Wir wissen was gemeint ist. Dass es sich um die herrschende Gruppe in diesem Land handelt, die dieses Land herunterwirtschaftet, weil sie über Unmengen an Kapital verfügt, sich nur am Maximalprofit und am Eigeninteresse orientiert, ist entscheidend. Wir leben also nach wie vor in einer Klassengesellschaft, wobei es wichtige Verschiebungen im Kräfteverhältnis innerhalb der herrschenden Klasse in den letzten Jahren gegeben hat, aber auch innerhalb der beherrschten Klassen, zu denen heute auch der Mittelstand gehört. Dies sollte mal eingehend analysiert werden, damit wir wegkommen von dem ständig betonten Gegensatz ‚Deutsche-Ausländer‘ oder ‚Deutsche-Einwanderer‘, oder ‚Christen-Muslime’…, der vor dem sozialen Grundwiderspruch in unserer Gesellschaft verblasst.

    Und schließlich ist es unbestritten, dass diese wirtschaftlich Mächtigen sich schon immer die politische Klasse gekauft haben. Das müsste man an interessanten Einzelbeispielen aufzeigen und entlarven. Und warum wäre das so schwierig? Man brauchte sich nur mit den Lebensläufen bestimmter Abgeordneter zu beschäftigen. Ich könnte Ihnen z. B. schildern, wie und mit welchen üblen Tricks der Rechtsanwalt Dr. Gregor Gysi den Aufstieg damals in der DDR geschafft hat. An Frau Merkel kann man das auch hervorragend nachweisen, wie dies Thierry Meyssan von ‚voltairenet.org‘ schon vor Jahren (2007) gemacht hat. Es reicht nicht zu schreiben, dass es da den einen oder anderen Skandal gegeben hat. Man muss zeigen, auf welchem Nährboden diese Skandale entstehen. Wieso es gesetzmäßig zu solchen Dingen kommen muss.

    Ich habe Compact im übrigen nicht pauschal vorgeworfen, schlechte Arbeit zu machen. Ich erkenne die positiven Seiten durchaus an. Ich vermisse jedoch eine konsequente Aufklärungsarbeit darüber, wie dieses System funktioniert. Man müsste z. B. aufzeigen wie dies gute Autoren wie Prof. von Arnim in seinem Buch ‚Die Deutschlandakte‘ im Detail tun, wie undemokratisch, wie antidemokratisch, wie gekauft das politische System ist, also wie es sein kann, dass trotz der Wahlen, die bei uns stattfinden, seit Jahrzehnten keine Politik für die Mehrheit der Bevölkerung, sondern immer nur für die reiche Minderheit gemacht wird, damit die Menschen das verstehen und durchschauen lernen. Es nützt wenig zu wissen, welche Auswirkungen das hat. Man muss verstehen lernen, dass dieses korrupte politische System nur der Überbau eines noch viel korrupteren Finanz-und Wirtschaftssystems ist, das sich dreist über die Interessen der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung hinwegsetzt und dass es enge Verbindungen zwischen dem politischen und wirtschaftlichen System gibt.

    Also ich bin dafür, dass solides Wissen über die Funktionsweise des Systems vermittelt und dass überhaupt solides, brauchbares Wissen vermittelt wird, mit dem man arbeiten kann.

  50. Dr. Gunther Kümel sagt:

    SOUVERÄN?? VASALLENSTAAT?

    Rußland sieht die Deutschen als das sympathischste Volk Europas an.

    ABER:
    Rußland sieht auch deutlich, daß die „brd“ ein Vasallenstaat ist. Die „brd“-Regierung verfolgt nicht ihre eigenen Interessen, sondern kene „Amerikas“, also NATO, „Westen“, Ostküste.

    Das sagt Gorbatschow-Berater Prof. Dr. Wjatscheslaw Daschitschew. Daschitschew hätte es als ideal angesehen, wenn (als deutscher Tallerand) die Regierung DÖNITZ im Amte geblieben wäre. Stalin (sagt Daschitschew) wäre dafür gewesen, aber die Briten und die USA hätten auf der (illegalen) Verhaftung bestanden. Die Vertreibung und die Antrennung Ostdeutschlands seien ein Verbrechen, ein Fehler gewesen.

    Below, ein Rußlandkenner und GULAG-Häftling (16 Jahre):

    http://www.news4press.com/DEN-ERSTEN-PLATZ-HAT-DEUTSCHLAND-ERHALT_564740.html

  51. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Im Prinzip ja!“

    Also über Definitionen oder semantische Details soll man nicht herumstreiten.

    Sie betonen eine Seite der Vergewaltigung des deutschen Volkes. Nämlich, die Ausbeutung. Das ist in Ordnung, denn alles, was Sie dazu sagen, ist wahr.

    ABER:
    Sie betrachten jene 0,1% als Handelnde, die willkürlich ihre eigenen Interessen verfolgen. Das sollten Sie überdenken.
    Ebenso gut könnten Sie annehmen, Merkel, oder Kohl oder Brandt oder Schmidt hätten zu irgendeinerm Zeitpunkt auch „anders gekonnt“. Da ist das zynische Wort der faulsten aller Kartoffeln, des Hochstaplers J. Fischer zu berücksichtigen:
    „Die Koalitionen mögen sich ändern, die Politik bleibt dieselbe, und alle wissen das!“

    Es gibt Nuancen. Es gibt Varianten der Politik, aber es bleibt dieselbe Politik.
    Schmidt hätte in einer bestimmten Situation anders gehandelt als Kohl, oder Schröder, oder Brandt. Aber im Grunde kann man als „brd“-Chef auch einen Taxichauffeur oder Hanswurst bestellen.

    Die Politspitze der „brd“ ist weisungsgebunden.

    Die 0,1%-Clique ist bloß eine Facette der NWO-Leute.
    Natürlich streben sie den maximalen privaten Profit an.
    Aber, wenn sie über Nacht verschwinden täten (also gut, ich sag‘ nicht wie!), dann wäre gar nichts anders. Die Entschwundenen würden allsogleich ersetzt, ebenso, wie ein Wulff reibungslos ersetzt werden kann, oder ein Schröder, oder eine Spitze, die verstorben ist.

    DAS SYSTEM MUSS VERÄNDERT WERDEN!

    Und das ist eine Machtfrage.
    Wäre die „brd“ souverän, dann könnte ein demokratisches System eingerichtet werden, oder ein präsidiales, nicht so wichtig, und ich würde die „Gänsefüßchen“ weglassen.

    Dann könnte das Volk das System dergestalt verändern, daß es zum Nutzen der Vielen funktioniert. Selbstverständlich gehören zum deutschen Volk nicht bloß die Reichen, die Wohlhabenden, die Intellektuöllen, die Bildungsbürger, die Sinekuristen der freien Berufe.
    Zum deutschen Volk gehören auch die Malocher, die Bauarbeiter, Putzfrauen, sozial Schwachen.

    Das Bewußtsein, daß das System nun plötzlich dem Interesse der breiten Allgemeinheit dient, würde ein enormes Potential an Gemeinschaftsgeist aufspannen, entfalten. Und es wäre ein gigantischer Wohlstandsgewinn zu erzielen. Es ist eine primitive Idee, daß man den Reichtum den 0,1 % wegnehmen und auf die Hartz4-Beziher verteilen müßte.

    Eine Volksgemeinschaft, die für alle produziert, ist die wahre Lösung. Dergleichen wurde schon gelegentlich versucht, nicht ohne Erfolg, aber in der DDR ist es nicht gelungen.

  52. Schön formuliert & ich gebe Ihnen völlig recht, Herr Kümel.
    Auch und gerade die Bezeichnung, die sie verwendeten, sehr eindeutig….wobei uns über Jahrzehnte anerzogen wurde, gerade das eindeutige zu fürchten, wir deshalb nach immer komplizierteren & undurchschaubaren Lösungs(verhinderungs)mechanismen suchen. Die international geläufige Name für unseren Wunsch lautet übrigens Koroprationswirtschaft, drückt aber dasselbe Verfahren aus.
    Übrigens nicht für alle (es ist schlicht nicht möglich, ALLE zufriedenzustellen, wer dies sagt, lügt entweder bewußt oder aus Unkenntnis) – jedoch die übergroße Volksmehrheit, die auch auch produktiver Ebene ihre Interessen weit eher im Koorporatismus vertreten sehen kann.

    Die sogenannte „Allgemeinheit“ vom Facharbeiter über die Mutter, dem Wissenschaftler und Angestellten, wobei wir gerade im Hinblick auf die wirtschaftliche Nachhaltigkeit uns NICHT an der „DDR“ oder sonstwelchen (Zwangsimport) Sozialismen, sondern an funktionierenden Volkswirtschaften, gegenwärtigen Lenkungskonzepten bezw. ausgewählterTeilbereiche halten müssen.
    In der Gegenwart, mit Augenmaß – denn unsere gesellschaftlichen Verhältnisse (erst recht nach der Verkrebsung!) sind teilweise völlig anders als die z.B: Rußlands, Südkoreas oder Japans – internationale Beispiele für Koorporativen bzw. angewandte Volksgemeinschaften unterschiedlicher Wirkungstiefe. Im übrigen sind es auch Beispiele für helfende Arme in politischer Not, aber das wissen hier wohl die meisten.

    Aber, lassen wir uns mal eines zur eigenen Erbauung bewußtmachen: Das Vorbild für all diese Erfolgssysteme der BRIC-Staaten – waren ursprünglich wir. Der deutsche Staat, als er noch funktionierte. Die Deutschen als hartes, jedoch gerechtigkeits- u. ausgleichliebendes und damit anerkanntes Volk. Selbst noch in den Fünfzigern, zur Zeit vollkommener Fremdbestimmung durch die Kolonialmächte, war der Nachhall des „Eben noch“ noch überdeutlich, weit pragmatischer & politisch angemessener als heutzutage – nur so konnte das damalige Wirtschaftswunder überhaupt vollbracht werden! Andere Staaten bekamen größere Unterstützung, viel bessere Ausgangsbedingungen, schaut mal auf die tatsächlichen Erträge aus dem „Marshallplan“ & vergleicht sie mit den US-amerikanischen Hilfen für F, GB, It, die Türkei….

    Somit könnten wir es selbst heute schaffen. Kein Krieg, jedoch ein jahrzehntelanger innerer Verfallsprozeß liegt hinter uns. Nicht in unseren Straßen, sondern unseren Hirnen und Herzen sieht es aus wie nach dem Krieg in Hildesheim, Darmstadt und Pforzheim. Räumen wir die Trümmer unseres Geistes beiseite und bauen uns selbst neu auf! Nicht schöner, aber klarer und effektiver. Fangen wir an!

  53. Elmüt Col sagt:

    „Sie müssen schon recht alt sein, und lange, lange geschlafen haben. Oder leiden Sie an Indoktrination?“

    Ach was…er sondert soundbites ab, die er bei der Kinder-Antifa aufgeschnappt hat.

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